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MALSTIL UND SCHREIBSPRACHE

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MARTIN ROLAND UND PETER WIESINGER
MALSTIL UND SCHREIBSPRACHE
KUNSTHISTORISCH-STILKRITISCHE UND SPRACHWISSENSCHAFTLICHE
UNTERSUCHUNGEN ZUR LOKALISIERUNG DES
MÜNCHENER „JÜNGEREN TITUREL“
(MÜNCHEN, BAYERISCHE STAATSBIBLIOTHEK, CGM 8470)
Vorgelegt durch w. M. WALTER POHL und w. M. PETER WIESINGER in der Sitzung vom 21. März 2014
Veröffentlicht mit Unterstützung des
Austrian Science Fund (FWF): PUB 228-V21
Die „Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters“
setzen die „Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters“ fort;
die seinerzeitige Reihenzählung und die Bandzählung innerhalb der Reihen sind durchgehend beibehalten.
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Diese Publikation wurde einem anonymen, internationalen Peer-Review-Verfahren unterzogen.
This publication has undergone the process of anonymous, international peer review.
Die verwendeten Papiersorten sind aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff hergestellt,
frei von säurebildenden Bestandteilen und alterungsbeständig.
Alle Rechte vorbehalten.
ISBN 978-3-7001-7639-8
Copyright © 2015 by
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien
Satz und Gestaltung: Maria Scherrer
Druck und Bindung: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., 3580 Horn
KWWSKZRHDZDFDW
KWWSYHUODJRHDZDFDW
TAFELTEIL
Die heruntergerechneten Bilder sind großteils mit Links
hinterlegt, die zu hochauflösenden Bildern weiterleiten.
***
Den Text der Publikation finden Sie unter
http://www.univie.ac.at/paecht-archiv-wien/dateien/
Roland_Wiesinger_Malstil-und-Schreibsprache_2015_Text.pdf
***
Diese online-Publikation ist Teil von
"Materialien zur Buchmalerei":
http://www.univie.ac.at/paecht-archiv-wien/materialien_index.html
Taf. 1
München, BSB, Cgm 8470, f. II r: Identifikationsseite der Familie Fernberger; eingeklebter Zettel mit graphischen Symbolen und
Datierung 1594 (nicht 1509); eingeklebte Handschriftenfragmente und Eintrag des Christoph Adam Fernberger
(siehe S. 1 f., 7–9, 22 )
Taf. 2
München, BSB, Cgm 8470, f. II v: Identifikationsseite vis à vis des Textanfangs mit Eintrag des Johann Fernberger des Jüngeren
von 1584, mit eingeklebten Handschriftenfragmenten und Portrait des Christoph Adam Fernberger
(siehe S. 1 f., 8 f., 22 )
Taf. 3
München, BSB, Cgm 8470, f. 1 r: Incipitseite mit Initial- und Randdekor
(siehe S. 1, 22–27 )
Taf. 4
München, BSB, Cgm 8470, f. 20 v: Initiale mit für die Werkstatt typischem Goldfiligran
(siehe S. 22 f. )
Taf. 5a f. 193 r: Initiale mit teilweise später ergänzten
Ranken
Taf. 5b f. 182 r: Initiale des Grundbestandes mit später
ergänzten Ranken
München, BSB, Cgm 8470 (siehe S. 22 f.)
Taf. 6
München, BSB, Cgm 8470, f. 75 v
Miniatur mit Pferdedarstellungen, die die Kenntnis eines oberitalienischen Musterbuches voraussetzen
(siehe S. 28–31, 56, 60 )
Taf. 7
München, BSB, Cgm 8470, f. 118 v: Miniatur mit konservativer Landschaftsauffassung und einem aus einem
italienischen Musterbuch übernommenen Putto (Parzival als Knabe); älteste Stammbucheintragung von 1583
(siehe S. 8, 27, 54, 56 )
Taf. 8
München, BSB, Cgm 8470, f. 152 v
Bemerkenswerte Loggia-artige Architekturform
(siehe S. 47, 53 f. )
Taf. 9
München, BSB, Cgm 8470, f. 176 v
Miniatur mit bemerkenswerter Figurengestaltung und einem sich abrupt umwendenden Pferd; radierte Beschriftung innerhalb der Miniatur; vom Randbeschnitt aus genommene Stammbucheintragung (siehe S. 1, 5, 28, 56, 59 )
Taf. 10 München, BSB, Cgm 8470, f. 3 r
Miniatur mit typischen Merkmalen des Wiener Stils und für die Werkstatt typischem Filigran und Wiesengrund
(siehe S. 23, 38, 57, 60 f. )
Taf. 11 München, BSB, Cgm 8470, f. 223 v
Miniatur mit typischen Merkmalen des Wiener Stils und für die Werkstatt typischem Filigran und Wiesengrund;
Parzival mit einem Anker als heraldischem Zeichen (siehe S. 7, 23, 60 )
Taf. 12 München, BSB, Cgm 8470, f. 107 v
Darstellung des Thronsaals des Tschionatulander mit typischer Architekturgestaltung
(siehe S. 47 f., 51 f. )
Taf. 13 München, BSB, Cgm 8470, f. 117 r
Miniatur mit typischen Merkmalen des Wiener Stils; Vermerk LVS des Johann Fernberger des Jüngeren und Klebespuren
unter der Miniatur (siehe S. 5, 8 f., 56, 60 )
Taf. 14 München, BSB, Cgm 8470, f. 164 v
Miniatur mit typischen Merkmalen des Wiener Stils, raumhaltiger Drehbewegung und
originaler Beschriftung des Brackenseils
(siehe S. 5 f., 23, 57 f., 61)
Taf. 15 München, BSB, Cgm 8470, f. 198 r
Miniatur mit typischen Merkmalen des Wiener Stils und raumhaltiger Drehbewegung;
thematisch bedingter schwarzer Hintergrunddekor
(siehe S. 23, 56–58 )
Taf. 16 München, BSB, Cgm 8470, f. 233 v
Miniatur mit traditioneller Raumwiedergabe und üblichem Architektureinblick; für die Werkstatt typisches Filigran;
thematisch bedingter schwarzer Hintergrunddekor; vom Randbeschnitt ausgenommene Stammbucheintragung
(siehe S. 1, 23, 47, 56 )
Taf. 17 München, BSB, Cgm 8470, f. 112 v
Miniatur mit aufwendigerer Raumkonstruktion
(siehe S. 47, 51)
Taf. 18 München, BSB, Cgm 8470, f. 241 r
Miniatur mit besonders reicher, auch zentralperspektivischer Architekturwiedergabe;
vom Randbeschnitt ausgenommene Stammbucheintragung (siehe S. 1, 47 f., 51–53 )
Taf. 19 München, BSB, Cgm 8470, f. 211 r
Miniatur mit zukunftsweisender Landschaftswiedergabe und Schiffsdarstellung; Farbvorschreibung
(siehe S. 4 f., 36 f., 54, 56 )
Taf. 20 München, BSB, Cgm 8470, f. 114 r
Miniatur mit Landschaftsdarstellung und Schiff
(siehe S. 36, 54, 56 )
Taf. 21 München, BSB, Cgm 8470, f. 251 v
Miniatur mit einem Schiff vor der Stadt Pittimont
(siehe S. 36, 46 f. )
Taf. 22: München, BSB, Cgm 8470, f. 253 v
Miniatur mit Schiffen; Anker als heraldisches Zeichen des Parzival; von der Rückseite durchscheinender Text
(siehe S. 4, 7, 36–40, 46, 54, 56 )
Taf. 23: München, BSB, Cgm 8470, f. 254 r
Miniatur mit Schiffen; Anker als heraldisches Zeichen des Parzival
(siehe S. 7, 36–40, 46, 54, 56 )
Taf. 24: Budapest, Piaristen, CX2, „Concordantiae caritatis“, f. 234 v (241 v)
Typologische Bildseite des Hauptmeisters mit raumhaltig bewegten Figuren und
zentralperspektivischem Architekturmotiv (Wien, 1413)
(siehe S. 50 f. )
Taf. 25: Budapest, Piaristen, CX2, „Concordantiae caritatis“, f. 70 v (71 v)
Typologische Bildseite mit raumhaltig bewegten Figuren und raumhaltigem Architekturmotiv (Wien, 1413)
(siehe S. 50 f. )
Taf. 26: Budapest, Piaristen, CX2, „Concordantiae caritatis“, f. 56 v (57 v)
Typologische Bildseite mit raumhaltig bewegten Figuren, einer Figur mit verdecktem Gesicht und
komplexen Architekturmotiven (Wien, 1413)
(siehe S. 50, 53, 59 )
Taf. 27: Budapest, Piaristen, CX2, „Concordantiae caritatis“, f. 82 v (83 v)
Typologische Bildseite mit raumhaltig bewegten Figuren und zentralperspektivischem
Architekturmotiv (Wien, 1413)
(siehe S. 50 f. )
Taf. 28: Wien, ÖNB, CVP 2675*, Schondoch, „Die Königin von Frankreich“, f. 1 v
Titelminiatur mit deutlichen stilistischen Parallelen zur Wiener Entwicklung (Salzburg, um 1415/25)
(siehe S. 19, 34, 51 f., 60 )
Taf. 29: Wien, ÖNB, CVP 2675*, Schondoch, „Königin von Frankreich“, f. 4 r
Das Pferd des Marschalls rezipiert oberitalienische (antike?)
Vorlagen (Salzburg, um 1415/25) (siehe S. 19, 34, 60 )
Taf. 30: Wien, ÖNB, CVP 3086, Hugo von Trimberg, „Der Renner“, f. 29 v
Figuren- und Architekturmotive in typischer Wiener Stilsprache (Wien, 1426)
(siehe S. 50–52, 61)
Taf. 31: Wien, ÖNB, CVP 3086, Hugo von Trimberg, „Der Renner“, f. 77 v
Typischer Raumeinblick (Wien, 1426)
(siehe S. 50–52, 56 )
Taf. 32: Wien, ÖNB, CVP 3086, Hugo von Trimberg, „Der Renner“, f. 148 r
Einblick in einen Zentralraum (Wien, 1426)
(siehe S. 47, 50 f. )
Taf. 33: Wien, ÖNB, CVP 3086, Hugo von Trimberg, „Der Renner“, f. 141 r
Reine Architekturdarstellung mit komplexer Raumverschränkung und italienischen Sondermotiven.
Der für den Textbezug entscheidende Hahn oben weggerissen (Wien, 1426) (siehe S. 50–53 )
Taf. 34: Wien, ÖNB, CVP 3086, Hugo von Trimberg, „Der Renner“, f. 75 v
Komplexe Raumverschränkung (Wien, 1426)
(siehe S. 50, 52 )
Taf. 35: Leiden, UB, Cod. Voss. germ. F. 4, Hugo von Trimberg, „Der Renner“, f. 123 v
Komplexe Raumverschränkung (Wien, 1402); vorbildhaft für Taf. 34
(siehe S. 48, 50–52 )
Taf. 36: Madrid, NB, Speculum humanae salvationis, f. 8 v
Typische Motive des Wiener Figurenstils (Wien, um 1425/30)
(siehe S. 61 )
Taf. 37a: f. 7 r, Darstellung des salomonischen Tempels unter Verwendung einer Musterbuchvorlage (siehe S. 30, 46, 53 )
Taf. 37b: f. 31 r; Stadtansicht unter Verwendung einer Musterbuchvorlage (siehe S. 47 )
Madrid, NB, Speculum humanae salvationis (Wien, um 1425/30 )
Taf. 38: Wien, ÖNB, CVP 5415, Astronomische Sammelhandschrift des Reinhardus Gensfelder, f. 227 r
Federzeichnung des Serpentarius mit deutlichen Einflüssen oberitalienischer (antiker?) Vorlagen (Wien, 1435)
(siehe S. 58, 60 )
Taf. 39: Wien, ÖNB, CVP 5415, Astronomische Sammelhandschrift des Reinhardus Gensfelder, f. 229 v
Pegasus mit deutlichen Einflüssen oberitalienischer (antiker?) Vorlagen (Wien, 1435)
(siehe S. 35 f. )
Taf. 40: München, BSB, Cgm 8010, Ottheinrich-Bibel, f. 1 r
Incipitseite mit Bordüre des salzburgisch geprägten Hieronymus-Meisters (Regensburg, um 1434/38)
(siehe S. 23–25, 63 )
Taf. 41a: f. 11 r: Initiale im Bereich des Matthäus-Meisters
mit Rahmung des Initialfeldes, die über der
Verbindung zwischen Initiale und Rankenfortsätzen liegt (siehe S. 24 )
Taf. 41b: f. 49 r: Initiale im Bereich des Markus-Meisters
mit dem Cgm 8470 sehr ähnlichem Filigran
und Akanthus
(siehe S. 23 )
München, BSB, Cgm 8010, Ottheinrich-Bibel (Regensburg, um 1434/38)
Taf. 42: München, BSB, Cgm 8010, Ottheinrich-Bibel, f. 18 v
Miniatur des Matthäus-Meisters mit extrem fortschrittlicher Landschaftsgestaltung;
seitlich Maleranweisung (Regensburg, um 1434/38)
(siehe S. 4, 24, 32, 54, 62 )
Taf. 43: München, BSB, Cgm 8010, Ottheinrich-Bibel, f. 43 r
Miniatur des Markus-Meisters; die erste Initiale im Bereich des Markus-Meisters mit Motiven
des vorangegangen Abschnitts und typischem Filigran; seitlich Maleranweisung (Regensburg, um 1434/38)
(siehe S. 4, 23 f., 32, 62 )
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