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Fortbildungsprogramm 2015 - Technische Hochschule Nürnberg

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Fortbildungs­­programm 2015
Angewandte Sozialwissenschaft für die berufliche Praxis
Fakultät
Sozialwissenschaften
Herausgeber:
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Fakultät Sozialwissenschaften
Bahnhofstraße 87
90402 Nürnberg
Beauftragter für das Fortbildungsprogramm:
Prof. Dr. Christoph Walther
Telefon: 0911/5880-2569
E-Mail: christoph.walther@th-nuernberg.de
Druck: optimum, 90419 Nürnberg
Auflage: 2.500
Oktober 2015
Bildnachweis:
Titelseite außen sowie die Seiten 2 und 19 © Philipp Kimmelzwinger (photography & graphic works). Titelseite innen und hinten sowie Seiten S. 3, 9 und
31 © TH Nürnberg. Seiten 14, 29, 30, 34 und 37 © Markus Dierschl.
S. 3 © Martin Schemm, S. 8 © Harald Wanetschka, S. 17 und 24 © Rainer
Sturm, S. 18 © G. Vogel, S. 19 © Thommy Weiss, S. 22 © Stephanie
Hofschlaeger, S. 27 © Caramba; alle www.pixelio.de
S. 13 © Kaarsten, S. 16 © Nicolas Nadjar, S. 23 © strixcode, S. 25 und 36
© jd-photodesign, S. 26 © Epibrate Imiages, S. 28 © jamdesign, S. 32 © Mikael Damkier, S. 38 © lu-photo; alle www.fotolia.de
Angewandte Sozialwissenschaft
für die berufliche Praxis
Inhalt
Vorwort und Allgemeine Geschäftsbedingungen
Seite
2
Programmbereiche:
Hochschulzertifikat Coaching
3
Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen
13
Supervision, Coaching, Personal- und Organisationsentwicklung
22
Hochschulzertifikat Onlineberatung
23
Seminarreihe Mitarbeiterführung
29
Fortbildungsveranstaltungen32
Zukunftswerkstätten
36
Chronologische Veranstaltungsübersicht39
Anfahrt und Anmeldeformular
41
Fortbildungsprogramm der Fakultät Sozialwissenschaften
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Anmeldung
In diesem Jahr bietet die Fakultät Sozialwissenschaften an der Technischen
Hochschule Nürnberg seit nunmehr 10 Jahren Fort- und Weiterbildungen für
Berufstätige in der Sozialen Arbeit an. Zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Arbeit gehört eine regelmäßige Fortbildung, um sich mit aktuellen
Themen und innovativen Konzepten auseinanderzusetzen, seine beruflichen
Kompetenzen zu erweitern, den Austausch mit anderen Berufstätigen zu
­suchen und sich einfach auf dem Laufenden zu halten.
Die unten aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten
grundsätzlich für alle Fortbildungsveranstaltungen an der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg. Lediglich für das Hochschulzertifikat „Professionelles Management von Ehrenamtlichen“ gelten gesonderte AGB. Diese sind auf der Seite 21 ausgewiesen.
Auf diesem Hintergrund bieten wir in diesem Jahr wieder ein umfangreiches
Angebot an Fort- und Weiterbildungen für die sozialberufliche Praxis an.
Unser Fortbildungsprogramm richtet sich an alle interessierten sozialberuflich Tätigen, die sich auf Hochschulniveau wissenschaftlich fundiert weiterqualifizieren möchten. Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Schlüsselqualifikationen und Fachkompetenzen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen
in ein- oder zweitägigen Fortbildungsseminaren aber auch in mehrtägigen
Hoch­schulzertifikaten vermittelt. Die Seminare zu Beratungsansätzen und
Interventionsmethoden im Kontext des Hochschulzertifikates Coaching können
auch einzeln gebucht werden, ohne die gesamte Weiterbildung Coaching
absolvieren zu müssen. Das gleiche gilt für die Seminare in der Fortbildungsreihe „Mitarbeiterführung“. Bei den ein- und zweitägigen Fortbildungen sind
auch in diesem Jahr wieder einige neue Themen dabei. Sie sind herzlich eingeladen, vielleicht finden Sie eine Fortbildung, die Ihr Interesse weckt!
Information und Kontakt
Sekretariat: Frau Talarczyk
Telefon: 0911/5880-2551
E-Mail: sw-fortbildung@th-nuernberg.de
www.th-nuernberg.de/sw-fortbildungsprogramm
Sofern bei den einzelnen Veranstaltungen nichts anderes angegeben ist, beginnen diese um 9.00 Uhr und enden um 17.00 Uhr.
Anmeldung:
Sie können sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen per Post unter Verwendung der Karte auf Seite 41 dieser Broschüre, per E-Mail über sw-fortbildung@th-nuernberg.de oder über das Formular auf unserer Internetseite
www.th-nuernberg.de/fileadmin­/Fachbereiche/sw/fortbildung/ anmelden. Für
das Hochschulzertifikat und die Tagesfortbildungen in Onlineberatung melden
Sie sich bitte unter info@e-beratungsinstitut.de an.
Sofern bei den einzelnen Veranstaltungen nichts anderes angegeben ist, liegt
der Termin für den Anmelde­schluss jeweils 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn, beim Hochschulzertifikat „Professionelles Management von Ehrenamtlichen“ auf dem 8.12.2014. Unmittelbar nach Ihrer Anmeldung erhalten
Sie eine Eingangsbestätigung. Eine definitive Zusage kann erst nach Ablauf
des Anmeldeschlusses erteilt werden, wenn alle Anmeldungen vorliegen. Wir
müssen uns eine Absage der Veranstaltung vorbehalten, falls eine bestimmte
Teilnehmerzahl nicht erreicht wird oder die maximale Teilnehmerzahl einer Fortbildungsveranstaltung überschritten worden ist.
Mit einer Zusage erhalten Sie eine Rechnung über die Veranstaltungskosten,
die unmittelbar nach Eingang fällig wird. Wenn Sie Ihre Anmeldung bis 15
Tage vor Veranstaltungsbeginn zurückziehen, wird der eingezahlte Betrag
zurückerstattet, ansonsten bitten wir um Verständnis, dass wir die Veranstaltungskosten in voller Höhe geltend machen müssen.
Änderungen im Programm vorbehalten.
2
Hochschulzertifikat Coaching
Coaching ist eine individuelle auftrags- und kontextgebundene ­professionelle
Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit dem Ziel der Erweiterung ihrer Handlungs- und Bewältigungskompetenz. Während Coaching ursprünglich v. a. den beruflichen Bereich und dort die Führungsebene erfasste,
werden Coaching-Prozesse, -methoden und -instrumente inzwischen in verschiedenen Lebensbereichen wirksam: Beruf, Karriere, Familie, Partner­schaft.
Coaching – Die Ausbildung auf einen Blick:
Umfang: 180 Unterrichtsstunden (13 Fortbildungstage zzgl. kollegiale Beratung und Lehrcoaching, siehe auch Modul 6, Seite 11)
Das Hochschulzertifikat Coaching der Fakultät Sozialwissenschaften der
Technischen Hochschule Nürnberg richtet sich vor allem an sozialberuflich Tätige, die ihre Kompetenzen in der professionellen Beratung von Leitungskräften und Berufskollegen im sozialen Bereich (Berufliches Coaching)
oder von Adressaten Sozialer Arbeit (z. B. Life-Coaching, Familien- oder
Elterncoaching) optimieren wollen oder die Coaching als Teil ihres eigenen
Führungsverständ­nisses sehen.
Zulassungsvoraussetzungen: Sozialberuflich relevanter Hochschulabschluss oder Abschluss einer sozialpädagogischen Fachakademie sowie
mind. 2-jährige Berufserfahrung.
Begleitender und obligatorischer Bestandteil ist die eigenverantwortliche
berufsbegleitende Durchführung und Dokumentation von Coachings, die in
das Lehrcoaching eingebracht werden.
Mit dem Hochschulzertifikat werden die notwendigen Grundqualifikationen
erworben, um Coachings fachlich fundiert und verantwortungsvoll durchzuführen. Die Modulstruktur ermöglicht zeitliche und inhaltliche Flexibilität
und eigene Akzentsetzungen. Einige Basismodule sind verbindlich für alle
Teilnehmenden. Im Bereich der Beratungsansätze und Interventionsmethoden können Bausteine ausgewählt werden. Die Ausbildung fördert die methodische Coaching-Kompetenz durch ein breites Spektrum an Methoden,
Interventionsformen und Tools, die persönliche Coaching-Kompetenz durch
Selbstanalyse und Selbstreflexion und die fachliche Kompetenz durch seine
Ausrichtung an Handlungsfeldern von sozialberuflich Tätigen.
Teilnahmebegrenzung: maximal 15 Personen
Kosten: 1.600 € bei Buchung en bloc, zzgl. Kosten für Einzel- und Gruppen­
lehrcoaching. Bei Einzelbuchungen beträgt die Teilnahmegebühr für eintägige Veranstaltungen 140 € (bzw. 70 € für halbe Tage), bei zweitägigen
Veranstaltungen 240 €. Die Kosten für das Lehrcoaching sind abhängig
von der Gruppengröße und belaufen sich auf ca. 1.450 €.
Ort: Technische Hochschule Nürnberg, Fakultät Sozialwissenschaften,
Bahnhofstraße 87, 90402 Nürnberg
Leitung und Kontakt: Prof. Gabriele Kawamura-Reindl
gabriele.kawamura-reindl@th-nuernberg.de
Der Transfer des Gelernten wird in verbindlich vorgesehenen Lehrcoachings
und kollegialen Beratungsgruppen vertieft.
Hinweis: Die Module C 03 bis C 12 des Hochschulzertifikats Coaching
können alle auch einzeln gebucht werden, ohne dass die gesamte Weiter­
bildung absolviert werden muss!
Die Module können je nach beruflichem Hintergrund und individuellen Bedürfnissen in einer flexiblen Reihenfolge und in einem selbst gewählten
zeitlichen Rahmen studiert werden. Die Mindestdauer beträgt 12 Monate,
die Höchstdauer 24 Monate.
Anmeldung: Vivienne Talarczyk, Tel.: 0911/5880-2551
E-Mail: sw-fortbildung@th-nuernberg.de
Nähere Informationen und aktuelle Termine finden Sie auf unserer Internet­
seite: www.th-nuernberg.de/sw-fortbildungsprogramm/
Hochschulzertifikat Coaching 3
38
Std.*
Modulübersicht
Erläuterungen zu den Modulen
Modul 1: Grundlagen des Coachings
2 Tage
Modul 2: Coaching als Prozess
2 Tage
Modul 3: Beratungsansätze
Teilmodule: Wahl von mind. 2 Modulen à 2 Tage
Modul 6: Einzellehrcoaching, Gruppenlehrcoaching
und kollegiale Beratung mit Dokumentation
Konfliktmanagement
Lösungsorientierte Beratung
Selbstmanagement-Ansatz
2+2 Tage
Modul 4: Interventionsmethoden
Teilmodule: Wahl von mind. 3 eintägigen Modulen
Fragetechniken
Arbeiten mit Symbolen & Gegenständen
Imaginative Verfahren
1+1+1 Tage
Das Innere Team
Stressbewältigung
Modul 5: P
ersönliches Profil und persönliche
Perspektiven
* davon mindestens 21 Std. angeleitet
4 Hochschulzertifikat Coaching
Modul 1 vermittelt einen Überblick über die Gesamtausbildung und ihre Elemente. Die Teilnehmenden gewinnen ein theoretisches Grundverständnis von
Coaching, seiner Einsatzmöglichkeiten und seines Selbstverständnisses.
Daneben steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Rolle
als Coach und Berater im Mittelpunkt.
Inhalte:
Motivierende Gesprächsführung
Change Talk
C 01 Modul 1: Grundlagen des Coachings
2 Tage
Persönliche Ziele, eigene Motivationen und Lernwünsche
Definition und Abgrenzung des Coaching-Begriffs von anderen Methoden,
Möglichkeiten und Grenzen des Coachings
Selbstverständnis und Rolle des Coachs
Anforderungen und Kompetenzen im Coaching
Grundhaltung des Coachs und Menschenbild
Ziele, Formen und Anwendungsbereiche des Coachings
Erfahrungs- und Ressourcenbilanz im Hinblick auf Beratung/Coaching
Vorstellung des Lehrcoaching-Konzepts
Modell der kollegialen Beratung
Referentinnen:Prof. Gabriele Kawamura-Reindl, Prof. Ingeborg Langen,
Brigitte Graef
Kontakt:gabriele.kawamura-reindl@th-nuernberg.de
Termine: Mo., 13.4.2015, 14.00–17.00 Uhr,
Di., 14.4.2015, 9.00–17.00 Uhr sowie
Mi., 15.4.2015, 9.00–13.00 Uhr
Teilnahmegebühr:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Coaching en bloc gebucht werden.
C 02 Modul 2: Coaching als Prozess
Modul 3: Beratungsansätze
Analog zu anderen Beratungsprozessen bestehen die klassischen Phasen
des Coachings in der Kennenlern- und Kontaktphase, in der ein A
­ rbeitsbündnis
­hergestellt wird, und der Problemanalyse, in der Klient und Coach das Klientenanliegen und -umfeld untersuchen. Die Zielfindungsphase mit der Auftrags- und Zielklärung, der Planung, der Umsetzungs- bzw. Verände­rungs­
phase und die Auswertung schließen sich an. Anhand von theoretischen Inputs,
praktischen Übungen zur Gestaltung der einzelnen Gesprächsphasen werden
einzelne Coaching-Phasen mit ihren besonderen Anforderungen vorgestellt
und bearbeitet.
C 03 Konfliktmanagement
Inhalte:
Kontakt herstellen
Aufbau und Gestaltung tragfähiger Beratungsbeziehungen (Methoden
und Vorgehensweisen)
Definition des Problems / Diagnostik / Systemanalyse
Die Auftrags- und Zielklärung und -formulierung
Contracting: Der formale und der psychologische Kontrakt und die
Klärung des Auftrags
Nonverbale Signale wahrnehmen und einbeziehen und einsetzen
Persönliche Stärken wahrnehmen und einsetzen
Zusammenwirken von innerer und äußerer Haltung
Ergebnissicherung und Abschließen von Coachingprozessen
Referent:
Ulrich Kamm, Dipl.-Psychologe, Supervisor
Kontakt:ulrichkamm@t-online.de
Termine:
Mo., 18.5. und Di., 19.5.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Coaching en bloc gebucht werden.
Soziale Konflikte führen in Dienstleistungsorganisationen und Betrieben, wie
in jeder anderen Organisation oder in Gruppen, oft zu Blockaden und belasten
menschliche Beziehungen mit den Folgen von Demotivation und dem Verlust an Effektivität. Im Mittelpunkt dieser Fortbildungsveranstaltung stehen
die besonderen Formen der Konfliktbildung und der Konflikteskalation, wie
sie oft in Teams, zwischen Mitarbeitern aber auch zwischen Mitarbeitern und
Klienten oder Kunden zu beobachten sind. Auf der Grundlage einschlägiger
Praxisbeispiele sollen Möglichkeiten des Konfliktmanagements und der Konfliktbewältigung vorgestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben
die Möglichkeit, sich in verschiedene Verfahren der Konfliktbewältigung einzuüben.
Inhalte:
Soziale Konflikte, Konfliktarten und Konfliktpotenziale in sozialen Diensten
und Einrichtungen
Analyse der Konfliktursachen und die Dynamik der Eskalation
Ansatzpunkte der Intervention in das Konfliktgeschehen
Rolle des Moderators/der Moderatorin
Selbsthilfe in Konflikten
Methoden der Konfliktbewältigung
Analyse von Fallbeispielen
Referent: Prof. Dr. Gerhard Frank
Kontakt: gerhard.frank@th-nuernberg.de
Termine: Fr., 12.6. und Sa., 13.6.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:240,00 € (bei Einzelbuchung)
Hinweis: Dieses Seminar ist identisch mit MF 3 Mitarbeiterführung III. Es kann
auch in der Veranstaltungsreihe Mitarbeiterführung gebucht werden (siehe S. 30).
Hochschulzertifikat Coaching 5
C 04 Lösungsorientierte Beratung
Lösungsorientierte Beratung stärkt vorhandene Fähigkeiten und Potenziale
der Klienten und Ratsuchenden, eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten und Betrachtungsweisen, ist zukunfts- und zielorientiert und basiert auf einer wertschätzenden Grundhaltung. Im Seminar werden Grundelemente und Prozess­
phasen vorgestellt und lösungsorientierte Beratungsmethoden anhand von
Fällen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden erprobt.
Inhalte:
Nützliche und hilfreiche Grundhaltungen einer lösungsorientierten Beratung
Entwicklung einer wertschätzenden, kooperativen Beziehung mit Klienten
Grundelemente und Prozessphasen des lösungsorientierten Beratungsgesprächs
Lösungsorientierte Beratungsmethoden
Reflexion der eigenen Beratungsrolle und des persönlichen Beratungsstils
Referentin:Brigitte Graef, Dipl.-Sozialpäd., Dipl. Supervisorin, Lehr­
supervisorin (DGSv, SG), Systemische Therapeutin (IGST)
Kontakt:brigitte.graef@th-nuernberg.de
Termine:
Mo., 1.7. und Di., 2.7.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:240,00 € (bei Einzelbuchung)
C 05 Selbstmanagement-Ansatz: Veränderungen selbst
gestalten
Der Selbstmanagement-Ansatz wurde von Frederick H. Kanfer, einem P
­ ionier
auf dem Gebiet der Kognitiven Verhaltenstherapie, entwickelt und gilt als die
„humanistische Form“ der Verhaltensmodifikation, da neben dem Fokus auf
Verhaltensbedingungen die Ziele, Werte und Gefühle von Menschen im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Der Ansatz versteht sich als Rahmenmodell
für die Unterstützung von Veränderungsprozessen mit der Grundannahme,
dass jeder Mensch über seine Gedanken und die Fähigkeit zur Selbstreflexion sein eigenes Erleben und Verhalten positiv beeinflussen kann. Überge­
ordnetes Ziel ist es, Individuen in ihrer Selbstständigkeit, Eigenverantwortlich­
keit und Selbstregulation zu unterstützen. Coaching nach den Prinzipien des
Selbstmanagements lässt sich in Phasen untergliedern, die systematisch
den Entwicklungs- und Veränderungsprozess beschreiben. Mit dem ­Klienten
werden Strategien der Selbstbeobachtung, Zielsetzung, Selbstkontrolle und
Selbstverstärkung erarbeitet. Im Seminar werden die Grundlagen des Selbstmanagement-Konzepts mit ausgewählten Methoden aus dem Bereich der
kognitiven Verhaltens­modifikation vermittelt und in praktischen Übungen umgesetzt.
Inhalte:
Grundannahmen und Menschenbild des Selbstmanagement-Ansatzes
Vorstellung des transtheoretischen Modells von Prochaska und Di Clemente zur Strukturierung menschlicher Veränderungsprozesse
Ziel- und Wertklärung
Identifikation von dysfunktionalen Denkmustern und Grundannahmen
Vermittlung von Strategien der Selbstregulation
Referentin:
Prof. Dr. Christina Storck
Kontakt:christina.storck@th-nuernberg.de
Termine:
Di., 14.7. und Mi., 15.7.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:240,00 € (bei Einzelbuchung)
6 Hochschulzertifikat Coaching
C 06 Motivierende Gesprächsführung
Motivierende Gesprächsführung geht davon aus, dass jeder Verhaltensände­
rung eine Auseinandersetzung mit ambivalenten Gefühlen und Haltungen
vor­ausgeht. Motivierende Gesprächsführung ist ein zielgerichtetes, klientenzentriertes Beratungskonzept zur Lösung ambivalenter Einstellungen gegenüber Verhaltensänderungen. Diese Definition betont, dass die Beraterin oder
der Berater durchgängig ein klientendefiniertes Ziel im Auge behält. Um
Klien­tinnen und Klienten bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen, werden verschiedene Interventionsstrategien eingesetzt. Aktives Zuhören, Wertschätzung und Akzeptanz des inneren Zwiespalts unterstützen Klientinnen
und Klienten in ihrem Selbstvertrauen und in ihrer Motivation zu einer Verhaltensänderung. Motivierende Gesprächsführung als Methode respektiert
und fördert die Selbstverantwortung von Klien­tinnen und Klienten für ihre
eigenen Ziele und macht sie zum Fürsprecher ihrer eigenen Veränderung. Im
Seminar werden das Menschenbild und die Prinzipien der Motivierenden Gesprächsführung vorgestellt und ausgewählte Interventionen (Fragetechniken,
Umgang mit Ambivalenz und Widerstand) praxisnah vermittelt.
Inhalte:
Definition, Ziele, Menschenbild und Prinzipien der Motivierenden
Gesprächs­führung
Methoden der Motivierenden Gesprächsführung
Einführung in Interventionen und Einsatzmöglichkeiten: Fragetechniken,
Umgang mit Ambivalenz und Widerstand, Förderung prosozialen Verhaltens
Referentin: Prof. Gabriele Kawamura-Reindl, Individualpsychologische
Beraterin (DGIP), Coach, Mediatorin
Kontakt:gabriele.kawamura-reindl@th-nuernberg.de
Termine:
Mo., 27.7. und Di., 28.7.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:240,00 € (bei Einzelbuchung)
Modul 4: Interventionsmethoden und -tools
C 07 Fragetechniken – Gut gefragt ist halb verändert
Fragetechniken sind wichtige Werkzeuge im Coaching. Neben der Sammlung
von Informationen (Bestandsaufnahme, Diagnostik) dienen Fragen vor allem
der Betrachtung spezifischer Zustände und dem Initiieren von Neuorientie­
rungs­prozessen. Fragen können dazu beitragen, gezielt emotionale Zugänge
zu eröffnen, kognitive und emotionale Prozesse zu steuern und neue Erkennt­
nisse zu gewinnen. Im Seminar wird der Einsatz systemischer Fragetechni­ken
zur Perspektivenerweiterung, Veränderung von Sichtweisen und Anregung
zur Lösungsfindung vermittelt und praktisch erprobt.
Inhalte:
Systemische/lösungsorientierte Fragen als Coaching- und Beratungsinstrument
Nutzung systemischer Fragetechniken, um Ressourcen und Potenziale
der Klienten zu erkennen, zu fördern und einzusetzen
Einsatz systemischer Fragetechniken zur Perspektivenerweiterung, Veränderung von Sichtweisen und Anregung zur Reflexion und Lösungsfindung
Arbeit mit praktischen Fallbeispielen
Referentin: Emily Engelhardt, M.A. Pädagogin,
Systemische Beraterin (SG), Systemische Supervisorin
(SG)
Kontakt:info@e-beratungsinstitut.de
Termin: Mi., 16.9.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:140,00 € (bei Einzelbuchung)
Hochschulzertifikat Coaching 7
C 08 Arbeit mit Symbolen, Gegenständen und Metaphern
C 09 Mit Sprache zur Veränderung: Change Talk
Sprache allein reicht oft nicht aus, um bestimmte Fragen transparent zu machen und sie adäquat zu beantworten.
Unser Denken, Fühlen und Handeln wird wesentlich durch Sprache beeinflusst.
Für den Coaching-Prozess bedeutet das: Die Art, wie Coaches Dinge zum
Ausdruck bringen, ihre Wortwahl und die Form ihrer Fragen sind wesentlich
für den Entwicklungsprozess des Klienten. Im Seminar werden Change TalkTechniken vorgestellt. Dabei handelt es sich um sprachliche Muster, die im
Coaching dazu beitragen, verfestigte Überzeugungen des Klienten zu modifizieren, damit der Klient zu neuen Denk- und Fühlgewohnheiten findet und
darüber zu Veränderungen gelangt.
Durch den Einsatz von Symbolen, Aufstellungen und Metaphern, also das
gezielte Simulieren der eher sinnlich emotionalen Ebene, können sich Klienten
über ihren gewohnten Denk- und Sprachkontext hinausbewegen. Das Gemeinte wird für den Coach wie den Klienten spürbarer und verständlicher.
Im Seminar werden solche „kreativen Tools“ und ihre Einsatzmöglichkeiten
vorgestellt und praktisch erprobt.
Inhalte:
Visualisierungstechniken (u. a. Genogramm, Soziogramm, Organigramm,
Ressourcogramm, Lebenskurve)
Arbeiten mit Symbolen, Metaphern, Aufstellungen, Figuren, Zeitlinien
Einsatzmöglichkeiten im Coaching, z. B. bei Lebens- und Berufsplanung,
Konflikt- und Rollenklärung, Entscheidungs- und Veränderungsprozessen,
Neuorientierung, Profilbildung
Referentin: Brigitte Graef, Dipl.-Sozialpäd., Dipl. Supervisorin, Lehr­
supervisorin (DGSv, SG), Systemische Therapeutin (IGST)
Kontakt:brigitte.graef@th-nuernberg.de
Termin: Do., 8.10.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:140,00 € (bei Einzelbuchung)
8 Hochschulzertifikat Coaching
Inhalte:
Neue Aufmerksamkeitsfokussierungen als Schlüssel für Lösungen
Umgang mit Problembeschreibungen und Kommunikation über Probleme
Umgang mit Zielen
Aktivierung von Ressourcen über Sprache
Reframing-Techniken
Referentin: Prof. Gabriele Kawamura-Reindl, Individualpsychologische
Beraterin (DGIP), Coach, Mediatorin
Kontakt:gabriele.kawamura-reindl@th-nuernberg.de
Termin: Di., 20.10.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:140,00 € (bei Einzelbuchung)
C 10 Imaginative Verfahren
C 11 Das Innere Team
Imagination umfasst verschiedene Verfahren aus dem pädagogischen, verhaltens- und hypnotherapeutischen Kontext, deren gemeinsame Basis die
Arbeit mit Vorstellungsbildern ist. In der Imagination sind körperliche und
emotionale Wahrnehmungen einfacher zugänglich. Mithilfe von „inneren Bildern“ können subjektiv bedeutsame Fragestellungen und Entwicklungsziele
identifiziert und positive Emotionen aktiviert werden. Eine Stärke der imaginativen Verfahren besteht darin, dass sie es ermöglichen, Veränderungen über
eine gedankliche Reflexion und Einsicht hinaus spürbar und begreifbar zu
machen. Die Grundlage einer jeden imaginativen Übung bildet die Induktion
der Entspannung. Hierfür werden im Seminar ausgewählte Techniken vorgestellt und erprobt. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten der ressourcen­
orientierten Begleitung und Lenkung von Imaginationen vorgestellt und in
praktischen Übungen in Form von Selbsterfahrung umgesetzt.
Das Modell vom „Inneren Team“ hat im Bereich der Erwachsenenbildung,
des Coachings und der Psychotherapie weite Verbreitung gefunden. Das
liegt nicht zuletzt an der Bildhaftigkeit des Ansatzes. Schulz von Thun arbeitet
mit der Metapher eines „Inneren Teams und seinem Leiter“, um die Pluralität
unseres Innenlebens zugänglicher zu machen. „Zwei Seelen wohnen ach!
in meiner Brust“: dieses Gefühl der Ambivalenz, innerer Dilemmata können
leichter erfasst und beschrieben werden. Bei der Arbeit mit dem inneren
Team kommen in der Regel sogar noch mehr als zwei Teammitglieder zum
Zuge.
Inhalte:
Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten imaginativer Verfahren für
verschiedene Zielsetzungen (Stressbewältigung, Identifikation subjektiv
bedeutsamer Fragestellungen, Ressourcenaktivierung)
Anleitung zur Entspannungsinduktion
Einführung in imaginative Verfahren (Gelenkte Imagination, Imaginary
Rescripting, Affektbrücke) und Umsetzung in ausgewählten Übungen zur
Selbsterfahrung
Referentin: Prof. Dr. Christina Storck
Kontakt:christina.storck@th-nuernberg.de
Termin: Do., 29.10.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:140,00 € (bei Einzelbuchung)
Die Methode des Inneren Teams erleichtert die Selbstklärung in zwiespältigen
Situationen und schafft die Voraussetzung für eine klare Kommunikation und
authentisches Handeln.
Im Seminar werden zentrale Elemente des Modells und der Methode vorgestellt, demonstriert und in Übungen vertieft. Die Teilnehmenden erfahren so,
wann und wie sie das Innere Team in ihrer Arbeit einsetzen können.
Inhalte:
Grundannahmen des „Inneren Teams“
Blick auf das eigene „Inneres Team“: Wie erlebe ich mein inneres Team
und wer spielt da alles mit?
Die innere Ratsversammlung als Methode im Umgang mit Entscheidungen
Coaching mit dem Inneren Team
Anwendungsspektrum der Modells
Referent: Dr. Martin Franz, Dipl.-Soz., Coach (SG)
Kontakt:franz@oeundpe.de
Termin: Mo., 30.11.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:140,00 € (bei Einzelbuchung)
Hochschulzertifikat Coaching 9
C 12 Stressbewältigung
Die Aufgaben und die Rolle von Coaches stellen hohe Anforderungen, die
anregend und belastend gleichzeitig sein können. Herausforderungen, die
sich in diesem Zusammenhang stellen, können Entwicklungschancen sein
oder sich negativ auf die eigene Handlungskompetenz und Professionalität auswirken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit,
sich der Chancen und Risiken ihrer subjektiven und objektiven Rollenanforderungen bewusst zu werden und entsprechende Umgangs- und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Gleichzeitig lernen sie über den Weg der
Selbsterfahrung Anwendungsmöglichkeiten der in diesem Kurs eingesetzten
Methoden in Coaching-Prozessen.
Inhalte:
Subjektive und objektive Rollenanforderungen als potenzielle Belastungsfaktoren
Eigensituationsanalyse: was belastet mich in meinem beruflichen und
persönlichen Alltag?
Stresserzeugende Einstellungen und Gefühle, Möglichkeiten zur Veränderung
Strategien zur Belastungsreduktion (innere und äußere Belastungsfaktoren,
veränderliche und unveränderliche Belastungen)
Ressourcen aufbauen
Kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen im Umgang mit Überlastung
Referentin: Prof. Dr. Susanne Weissman
Kontakt:susanne.weissman@th-nuernberg.de
Termin: Mo., 7.12.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:140,00 € (bei Einzelbuchung)
C 13 Modul 5: Persönliches Profil und persönl­iche
Perspektiven
Entsprechend den äußeren Rahmenbedingungen und den spezifischen Bedürfnissen der Zielgruppe werden im Coaching Konzepte und Methoden
kontextbezogen eingesetzt. Vor dem Hintergrund der beruflichen Praxis und
den Erfahrungen der Teilnehmenden werden im Modul 5 thematische Ausbildungsschwerpunkte, wie z. B. die Beziehungsgestaltung, die Entwicklung
von Zielen, sprachliche Differenzierungen und die Auswahl und der Einsatz
von „Tools“ auf den Transfer und ihre Praxistauglichkeit überprüft und entsprechend verändert. Darüber hinaus werden arbeitsfeldspezifisch Anforderungen der Dokumentation und Evaluation von Coaching-Prozessen sowie
juristische und betriebswirtschaftliche Aspekte des Coachings behandelt.
Inhalte:
Einsatzbereiche von Coaching mit pers. Perspektiven der Teilnehmenden
Beratungsanlässe, -gegenstände und -kontexte, Ziele und Besonderheiten der jeweiligen Arbeitsfelder
Analyse der Bedürfnisse der Zielgruppen und darauf abgestimmte Auswahl
passender Bausteine und Tools sowie Individualisierung der Methoden
Eigenes Coaching-Profil
Prozessdokumentation
Rechte und Pflichten
Die „geschäftliche“ Seite des Coachings (Marktanalyse, Akquise, Marketing,
Honorare)
Ethische Aspekte der Beratung (Setting, Umgang mit Abhängigkeit und
Macht, Ablehnung von Aufträgen)
Referenten: Termine: Ulrich Kamm, Dipl.-Psych., und Prof. Dr. Ingo Palsherm
Mi., 16. und Do, 17.3.2016, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Coaching en bloc gebucht werden.
10 Hochschulzertifikat Coaching
C 14 Modul 6: Lehrcoaching
Der Lernfortschritt, das eigene Coachingprofil und die eigene Coachingpraxis
werden im Rahmen von Einzel-, Gruppenlehrcoaching und kollegialer Beratung analysiert, reflektiert und weiterentwickelt. Das Lehrcoaching verläuft
parallel zur Coaching-Ausbildung und kann im Anschluss an das Modul 2 begonnen werden. Zentraler, inhaltlicher Bestandteil des Einzel- und Gruppen­
lehrcoachings sind die eigenverantwortlich durchzuführenden und dokumentierten Coachingprozesse (5-8 Sitzungen).
Inhalte:
Analyse, Reflexion und Bearbeitung der Coachingprozesse der Teilnehmer
Reflexion des eigenen Coachingprofils, Coachingstils, der eigenen Coachingkompetenzen und Haltungen
Coaching-Rollenspiele
Vertiefung von theoretischen und methodischen Ausbildungsinhalten
Umfang und Form:
Für das Hochschulzertifikat Coaching sind 38 (Zeit-)Stunden kollegiale Beratung und Lehrcoaching zu erbringen. Davon werden 17 Stunden in Form
von kollegialer Beratung in der Ausbildungsgruppe absolviert. Die anderen
21 Zeitstunden sind in Form von Einzel- und Gruppenlehrcoaching unter
Leitung von durch die Hochschule anerkannten Ausbildungssupervisorinnen
und -supervisoren nachzuweisen: 9 Stunden als Einzellehrcoaching und 12
Stunden als Gruppenlehrcoaching in Gruppen von 4-5 Teilnehmenden.
SupervisorInnen:
Brigitte Graef, Dipl.-Sozialpäd., Supervisorin/Coach (DGSv/SG),
Prof. Ingeborg Langen, Dipl.-Päd., Supervisorin (DGSv)
Alfons Limbrunner, Dipl.-Sozialpäd., Supervisor (DGSv)
Teilnahmegebühr:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Coaching en bloc gebucht werden.
Hochschulzertifikat Coaching 11
Hochschulzertifikat Professionelles Management
von Ehrenamtlichen
Wie lassen sich Ehrenamtliche gewinnen? Wie lassen sie sich dauerhaft halten? Was ist bei der Öffentlichkeitsarbeit, dem Versicherungsschutz sowie
der Qualitätssicherung zu beachten? Dies sind Inhalte des Zertifikatslehrgangs „Freiwilligenmanager/in Hochschul-Kooperation-Freiwilligenmanagement.“, der Ehrenamt als Aufgabe der Organisationsentwicklung begreift und
nunmehr zum sechsten Mal angeboten wird.
Mit dem bundesweit einmaligen Zertifikat „Freiwilligenmanager/in Hochschul-­
Kooperation-Freiwilligenmanagement.“ der „Hochschulkooperation-Ehrenamt“
erhalten Sie die erforderlichen Kompetenzen und das fachliche Know-how
für eine reibungslose und produktive Zusammenarbeit von Hauptberuflichen
und Ehrenamtlichen. Zielgruppe sind haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche in Kommunen, Wohlfahrtspflege, Gemeinden, Vereinen, Initiativen – aus
allen Engagementfeldern, die Ehrenamtliche koordinieren und betreuen.
Das Hochschulzertifikat der Hochschulkooperation Ehrenamt richtet sich an
Verantwortliche aus Organisationen, Kommunen und Vereinen, die ihre Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen professionell ausrichten wollen.
Die Teilnehmenden erhalten mit dieser Fortbildung in sieben zweitägigen Modulen im Laufe eines Kalenderjahres die erforderlichen Kompetenzen und
das fachliche Know-how für eine reibungslose und effektive Zusammenarbeit von Hauptberuflichen und Freiwilligen. Durch den Hochschulverbund
konnten DozentInnen gewonnen werden, die in Theorie und Praxis des Freiwilligenmanagements versiert sind. Sie kommen aus Schaltstellen des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Alle DozentInnen arbeiten mit
teilnehmerorientierten und praxisnahen Lehrmethoden.
„Rechtliche Fragen“, „Evaluation“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Sozialmarketing“
und „Unternehmensengagement“. Im Abschlussmodul reflektieren die Teilnehmenden ihr Tätigkeitsprofil als FreiwilligenmanagerInnen und üben sich im
Netzwerken, einer Basiskompetenz des Bürgerschaftlichen Engagements.
Um den Lernerfolg zu intensivieren, arbeiten die Teilnehmenden während
der Weiterbildung an einem selbst gewählten Projekt. Da die Fortbildung
anwendungsorientiert ausgerichtet ist, ist es wünschenswert, dass die Teilnehmenden schon im Vorfeld eine Projektidee oder ein praktisches Anliegen
bzw. eine Fragestellung mitbringen, mit dem sie dann im Verlauf des Kurses
zu einem eigenen Projekt finden, das sie bearbeiten möchten. Bei jedem
Modul ist ein Zeitfenster für die Reflexion und Weiterentwicklung des Projekts
vorgesehen. Das Projekt kann alleine oder in einer kleinen Arbeitsgruppe bearbeitet werden.
In der „Projektwerkstatt“ wird nochmals unter der qualifizierten Begleitung
durch Heinz Janning gezielt auf einzelne Themen eingegangen und eine kollegiale Beratung in thematisch orientierten Gruppen ermöglicht. Die Präsentation des Projekts – z. B. in Form eines Posters – erfolgt im Rahmen der
Abschlussveranstaltung.
Unterstützung dazu finden Sie durch eine kontinuierliche Kursbegleitung
während der gesamten Weiterbildung sowie durch die kollegiale Beratung
der KursteilnehmerInnen untereinander. Am Ende der Weiterbildung präsentieren die TeilnehmerInnen die Ergebnisse ihrer Projektarbeit, was jedes Mal
einen Höhepunkt der Weiterbildung darstellt.
Die Inhalte der Weiterbildung befassen sich mit der „Entwicklung und dem
Wandel des Bürgerschaftlichen Engagements“, aber vor allem mit der Praxis
des Freiwilligenmanagements in den Modulen „ Management von Freiwilligen als Organisationsentwicklung“, „Personalentwicklung für Freiwillige“,
Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen 13
Professionelles Management von Ehrenamtlichen –
Die Ausbildung auf einen Blick:
Umfang: 14 Fortbildungstage zzgl. kollegialer Beratung und Unterstützung
durch die Kursleitung. Die Module können nur als Gesamtpaket gebucht
werden und erstrecken sich über einen Zeitraum von 10 Monaten.
Zulassungsvoraussetzung: Die Teilnehmenden sollen aufgrund einschlägiger Berufsausbildung oder als Entscheidungsträger in Organisationen
oder Vereinen bereits Erfahrungen mit dem Thema Ehrenamt gesammelt
haben.
Teilnahmebegrenzung: maximal 22 Personen
Kosten: Die Teilnahmegebühr von 1.450 € beinhaltet die Kursgebühr,
Seminarunterlagen, die Projektwerkstatt sowie Snacks während der Seminartage. Die Weiterbildung ist nur en bloc buchbar. Bitte überweisen
Sie die Teilnahmegebühr bis zum 16. Januar 2015. Für die Weiterbildung
ist es möglich, die sog. „Bildungsprämie“ einzusetzen. Bitte vor (!) der Anmeldung beantragen. Informationen unter: www.bildungspraemie.info.
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg
Leitung und Kontakt: Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Technische Hochschule Hochschule (Sprecherin der Hochschulkooperation-Ehrenamt).
Kontakt: doris.rosenkranz@th-nuernberg.de). Kursbegleitung: Petra
Bauer-Wolfram, München
Anmeldung: Frau Dipl.-Volksw. Ellen Schwarz, Tel: 0911/5880-2546,
E-Mail: sw-fortbildung@th-nuernberg.de
Bahnhofstr. 87, 90402 Nürnberg
Nähere Informationen, das Anmeldeformular sowie aktuelle Termine
finden Sie im Internet unter: www.hochschul-kooperation-ehrenamt.de
Zertifikat: Die Weiterbildung wird von den drei beteiligten Hochschulen
gemeinsam zertifiziert.
14 Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen
Modulübersicht
Modul 1: Entwicklung und Wandel des Ehrenamtes
2 Tage
Modul 2: Management von Ehrenamtlichen als Organisationsentwicklung
2 Tage
Modul 3: Personalentwicklung I und Projektwerkstatt
Teil 1: Personalentwicklung (PE) für das Ehrenamt I
Teil 2: Projektwerkstatt
Modul 4: Rechtliche Absicherung und Öffentlichkeitsarbeit
Teil 1: Rechtliche Absicherung im Ehrenamt
Teil 2: Öffentlichkeitsarbeit
Modul 5: Evaluation und Personalentwicklung II
Teil 1: Evaluation
Teil 2: PE für das Ehrenamt II, Konfliktbewältigung
Modul 6: Ökonomische Grundlagen
Teil 1: Drittmittelakquise
Teil 2: Unternehmensengagement
Modul 7: Netzwerke und Abschlussveranstaltung
Teil 1: Netzwerke im Bürgerschaftlichen Engagement
Teil 2: Abschlussveranstaltung
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
2 Tage
erk
Die Partner des Zertifikatslehrgangs
Erläuterungen zu den Modulen
Modul 1: Entwicklung und Wandel des Ehrenamtes
Inhalte:
Geschichte und aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen
Wandel von Praxis und Selbstverständnis des ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Engagements und der Selbsthilfe
Ergebnisse des Freiwilligensurveys
Leitlinien einer Organisation zum Einsatz von Ehrenamtlichen
in Kooperation mit
Referent: Dr. Thomas Röbke, Nürnberg. Seit 2003 Geschäftsführer des
„Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern“.
Seit vielen Jahren beschäftigt er sich in Praxis und Theorie mit
Fragen des Ehrenamtes und des Freiwilligenmanagements auch
in zahlreichen Veröffentlichungen. 1997 gründete er das erfolgreiche Zentrum Aktiver Bürger in Nürnberg. Aufgrund seiner
früheren Berufstätigkeit als Sozialplaner setzt er sich vor allem
mit der Passung zwischen professionellen Diensten und Bürgerengagement auseinander.
Termine:
Fr., 6.2., 9.30–17.00 Uhr und Sa., 7.2.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
EngagiErt in BayErn
informationen aus dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
2014 | 2
Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen 15
nachBarschaftshiLfEn
Modul 2: Management von Ehrenamtlichen als Organisationsentwicklung
Inhalte:
Strategische Ausrichtung und Klärung der Handlungsleitlinien in einer
Organisation, Ressourcenanalyse
Strukturwandel des Ehrenamtes
Veränderte Motivlagen
Freiwilligensurvey
Zusammenarbeit Hauptamtliche und Freiwillige
Welfare Mix und Koproduktion
Rahmenbedingungen für das Engagement
Einführung in die Projektarbeit und Projektfindung
Referent: Heinz Janning, Bremen. 2. Bildungsweg, Studium der Erwachsenenbildung und Politikwissenschaft. Heinz Janning ist
Fortbildner, Berater und Fachartikelautor rund um das Thema
Freiwilligenengagement. Er hat zu Beginn der 90er Jahre die
Freiwilligen-Agentur Bremen aufgebaut und 15 Jahre geleitet.
Seit 2007 berät und begleitet er als Leiter der Beratungsgesellschaft für Bürgerengagement (OptionBE) NPOs bei der
Implementierung und Gestaltung eines systematischen und
nachhaltigen Freiwilligenmanagements.
Termine:
Fr., 6.3., 9.30–17.00 Uhr und Sa., 7.3.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
16 Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen
Modul 3, Teil 1: Personalentwicklung für das Ehrenamt
Inhalte:
Ehrenamtliche gewinnen, vom Auswahlgespräch („Matching“) bis zur
Verabschiedung: Aufgabenprofile, Zielgruppenanalyse, Rahmenbedingungen, Anerkennungskultur
Mission der Organisation
Tätigkeitsprofile
Kommunikationswege zur Gewinnung Freiwilliger
Erstgespräche führen
Zielgruppenanalyse nach Sinus Soziovision
Anerkennungskultur
Referent: Heinz Janning (siehe Modul 2)
Termin:
Fr., 24.4.2015, 9.30–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
Modul 3, Teil 2: Projektwerkstatt
Modul 4, Teil 1: Rechtliche Absicherung
Inhalte:
Inhalte:
Projektbezogene Gruppenarbeit, kollegiale Beratung
Die Teilnehmenden der Weiterbildung sind aufgefordert, an einem Handlungsfeld ihrer Praxis oder durch ein neues Projekt das erworbene Wissen
praktisch umzusetzen. In der Projektwerkstatt wird themenbezogen in kreativer Weise auf die Projekte eingegangen und der Erfahrungshorizont der
Mitglieder der Weiterbildung auf die jeweiligen Fragestellungen in Form der
kollegialen Beratung bezogen.
Referent: Heinz Janning (siehe Modul 2)
Termin:
Sa., 25.4.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
Versicherungsschutz
Haftung
Aufwandsentschädigung
Datenschutz
Zahlungen an Ehrenamtliche
Steuerrechtliche Fragen
Unfall- und Haftpflichtversicherungsfragen
Referent: Bernd Jaquemoth, Nürnberg. Rechtsanwalt in Nürnberg.
Langjähriges Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft
Schuldnerberatung e.V. (BAGSB).Autor des Ratgebers „Ehrenamtliche Tätigkeit“ – Meine Rechte und Risiken. Daneben vielfältige Veröffentlichungen zum Betreuungs-, Unterhalts-, Sozial-,
Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht. Seit über 10 Jahren
Fortbilder in der Schuldner- und Insolvenzberatung sowie zu
anderen sozial orientierten Beratungsthemen.
Termin:
Fr., 12.6.2015, 9.30–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen 17
Modul 4, Teil 2: Öffentlichkeitsarbeit
Modul 5, Teil 1: Evaluation
Inhalte:
Inhalte:
Kooperation mit den Medien
Adressatenanalyse
Stakeholder
Grundlagen der Außenwirkung
Neue Soziale Medien
PR-Instrumente
Web 2.0
Referent: Steffen Deeg, Würzburg. Dipl.-Sozialpäd. (FH) und Dipl.-Kulturmanager, Leitung des Jugendkulturhaus Cairo der Stadt
Würzburg. Seminare, Workshops und Lehrveranstaltungen (Universität Würzburg, FH Würzburg-Schweinfurt) in den Bereichen
Neue Medien, Kulturmanagement, Jugendkulturarbeit
Termin:
Sa., 13.6.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
18 Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen
Grundlagen der Qualitätsentwicklung
ausgewählte quantitative und qualitative Methoden
Evaluation als Weg, die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen kontinuierlich zu verbessern
Referentin: Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Nürnberg. Studium der Soziologie
in Bamberg und Harvard, USA. Ab 1998 Professorin an der
Hochschule Würzburg-Schweinfurt, seit 2011 Professorin der
Technischen Hochschule Nürnberg. Schwerpunkte: Evaluation,
Qualitätsentwicklung, Freiwilligenmanagement. Zahlreiche empirische Forschungsprojekte sowie Praxisprojekte mit Partnern
der Wohlfahrtspflege u.a. zur Mitarbeiterzufriedenheit und zur
Integration von Ehrenamtlichen.
Termin:
Fr., 10.7.2015, 9.30–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
Modul 5, Teil 2: Personalentwicklung II und Konfliktbewältigung
Inhalte:
Inhalte:
Spenden, Sponsoring, Stiftungen, Sozialmarketing
Formen der Konfliktbildung und -eskalation
Möglichkeiten des Konfliktmanagements und der Konfliktbewältigung
Soziale Konflikte zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen in sozialen Dienstleistungsorganisationen und
Sozialbetrieben oft zu Blockaden und belasten menschliche Beziehungen mit
den Folgen von Demotivation und dem Verlust an Effektivität. Im Mittelpunkt
dieser Fortbildungsveranstaltung stehen die besonderen Formen der Konfliktbildung und der Konflikteskalation, wie sie in Organisationen oft zwischen
haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern (auch mit ehrenamtlichen Vorständen) zu beobachten sind. Auf der Grundlage einschlägiger Praxisbeispiele
sollen Möglichkeiten des Konfliktmanagements und der Konfliktbewältigung
vorgestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich in verschiedene Verfahren der Konfliktbewältigung einzuüben.
Referent: Prof. Dr. Gerhard Frank, Nürnberg. Studium der Soziologie am
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang
Goethe Universität Frankfurt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für Soziologie an der Philipps-Universität Marburg, div.
Tätigkeiten in der Jugendarbeit sowie Erwachsenenbildung, seit
1990 an der Technischen Hochschule Nürnberg Professor für
Soziale Arbeit (derzeit Dekan, vorher Studiendekan), zahlreiche
Praxisforschungsprojekte und Fortbildungsaufträge bei öffentlichen und freien Trägern der Wohlfahrtspflege.
Termin:
Modul 6, Teil 1: Drittmittelakquise
Jede Einrichtung steht vor der Aufgabe, neben öffentlichen Mitteln auch
Drittmittel einzuwerben. Dazu ist es nötig, die eigenen Ziele und Tätigkeiten
konzentriert vortragen zu können, sowohl was persönliche Kontakte als auch
die schriftliche Spendenwerbung angeht.
Referent: Bud A. Willim, München. Seit 1995 Freelancer in den Bereichen
Marketing und Text/Werbegestaltung. Seit 2005 Beauftragter
für Sponsoring und Spenden und Leiter der Stelle für Bürgerschaftliches Engagement (Förderung von Bürgerschaftlichem
Engagement, Selbsthilfe im sozialen Bereich und Corporate
­Volunteering) des Sozialreferates der Landeshauptstadt München.
Termin:
Fr., 25.9.2015, 9.30–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
Sa., 11.7.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen 19
Modul 6, Teil 2: Unternehmensengagement
Inhalte:
Corporate social responsibility, Corporate volunteering, Marktplatz „Gute
Geschäfte“
Modul 7, Teil 1: Netzwerke im Bürgerschaftlichen
Engagement
Inhalte:
Die Netzwerke und die institutionelle Landschaft des Bürgerschaftlichen
Engagements
Zwei Welten begegnen sich im Unternehmensengagement: die gemeinnützigen Organisationen aus dem Sozial-, Kultur-, Umwelt- oder auch Sportbereich und die Welt der Unternehmen. Zur positiven Vermittlung der beiden
braucht es „Grenzgänger“, FreiwilligenmanagerInnen, die in beiden Sprachen
sprechen können.
Netzwerken ist das Organisationsprinzip des Bürgerschaftlichen Engagements, es kann nicht verordnet, sondern nur durch die Bereitstellung von
passender Infrastruktur gefördert und beworben werden. Risikomanagement und das Berufsbild „Freiwilligenmanager/in“ sind weitere Bestandteile
dieses Moduls.
Referent: Dr. Uli Glaser, Nürnberg. Politikwissenschaftler mit Studium in
Erlangen und USA. Seit 1995 in Diensten der Stadt Nürnberg, vor allem im Kulturbereich, u.a. als Projektleiter für das
Stadtjubiläum im Jahr 2000 und als Leiter des Amts für Kultur
und Freizeit. Heute wissenschaftlicher Mitarbeiter im Referat
für Jugend, Familie und Soziales als Leiter der Stabsstelle
„Bürgerschaftliches Engagement und ‚Corporate Citizenship‘“.
Befasst u.a. mit Freiwilligenmanagement, Engagementförderung
und Fundraising sowie mit den Netzwerken „Stifter-Initiative
Nürnberg“ und „Unternehmen Ehrensache – Das Corporate
Volunteering Netzwerk Nürnberg“.
Referentin: Dr. Gerlinde Wouters, München. Studium der Sozialpädagogik
und Philosophie. Über 20 Jahre Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung und im Netzwerkmanagement. Leiterin des Projektbüros Förderung Bürgerschaftlichen Engagements (FöBE)
und des Forums Bürgerschaftliches Engagement in München.
FöBE organisiert jährlich die Münchner Freiwilligen Messe und
vernetzt und qualifiziert Einrichtungen, die mit Ehrenamtlichen
zusammenarbeiten.
Termin:
Sa., 26.9.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
Termin:
Fr., 13.11.2015, 9.30–17.00 Uhr
Modul 7, Teil 2: Abschlussveranstaltung
Projektpräsentation und Zertifikatsübergabe
Termin:
Sa., 14.11.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hinweis:Dieses Modul kann nur in Verbindung mit dem Zertifikatsangebot Professionelles Management von Ehrenamtlichen gebucht
werden.
20 Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für das Fort- und Weiterbildungsangebot „Hochschulkooperation Ehrenamt“ (AGB HKE)
Anmeldung
1.Senden Sie uns bitte Ihre Anmeldung per Post oder E-Mail an folgende Adresse: Frau Dipl.-Volksw.
Ellen Schwarz, Tel: 0911/5880-2546, E-Mail: sw-fortbildung@th-nuernberg.de, Bahnhofstr. 87, 90402
Nürnberg. Im Internet finden Sie unter: www.hochschul-kooperation-ehrenamt.de auch ein OnlineAnmeldeformular. Die Anmeldung ist verbindlich, sobald sie durch uns eine Bestätigung über die
Platzreservierung erhalten haben.
2.Anmeldeschluss ist der 8. Dezember 2014.
3.Die Fort- und Weiterbildung kann nur als Gesamtpaket gebucht werden, eine Teilnahme an einzelnen
Modulen ist nicht möglich.
4.Die Höchstteilnehmerzahl für einen Kurs beträgt 22 Personen.
5.Gehen mehr Anmeldungen ein, als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet die Reihenfolge des
Eingangs der Anmeldungen über die Teilnahme. Wir bitten Sie deshalb, sich möglichst frühzeitig anzumelden. Vor Beginn der Veranstaltung erhalten Sie genauere Angaben zum Veranstaltungsort und
-ablauf sowie ggf. Materialien zur Vorbereitung.
Widerruf/Stornierung durch den/die TeilnehmerIn
1.Die Anmeldung zu einer Fort- oder Weiterbildung kann innerhalb von 14 Tagen nach Anmeldung ohne
Angabe von Gründen widerrufen werden. Der Widerruf ist uns gegenüber schriftlich zu erklären.
2.Eine Stornierung ist, falls nicht anders angegeben, bis zu zehn Wochen vor Veranstaltungsbeginn für
Sie kostenlos. Danach oder bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr fällig. Maßgeblich
für den Zeitpunkt ist der Zugang der Stornierung per Post an die untenstehende Adresse. Natürlich
können Sie auch nach vorheriger Absprache mit uns eine/n ErsatzteilnehmerIn stellen.
Bildungsprämie
1.Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm nimmt grundsätzlich BildungsprämienGutscheine an, behält sich jedoch nach rechtlicher Prüfung die Ablehnung des Prämiengutscheines
im Einzelfall vor. Der Prämiengutschein ist im Original und vollständig ausgefüllt sowie vor der Anmeldung einzureichen. Nachträglich eingereichte Prämiengutscheine können nicht mehr angenommen
werden.
2.Bei Annahme des Prämiengutscheines wird die anteilige Begleichung der Gebühren in Höhe des
Gutscheinwertes mit dem Prämiengutschein akzeptiert.
3.Weitere Informationen zur Bildungsprämie erhalten Sie unter www.bildungspraemie.info oder der
Info-Nummer der Service- und Programmstelle Bildungsprämie 0800 2623000.
Zertifikat
Mit der Teilnahme an allen ganztägigen Modulen und einer Abschlusspräsentation erhalten die Teilnehmenden am Ende des Kurses ein Teilnahmezertifikat der drei Hochschulen auf Basis der eingetragenen
Marke „Freiwilligenmanager/in Hochschul-Kooperation-Freiwilligenmanagement“.
Inhaltliche Verantwortung und Evaluation
1.Die Verantwortung für die Kursinhalte liegt bei den VeranstaltungsleiterInnen.
2.Die Hochschulkooperation Ehrenamt ist um die inhaltliche und didaktische Qualifizierung ihrer Angebote bemüht und evaluiert deshalb ihre Kurse und Veranstaltungen.
Haftungsbeschränkung
1.Schadensersatzansprüche gegenüber der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
und deren tätigen Mitgliedern bzw. Erfüllungsgehilfen sowie dem Land Bayern kommen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit und nur bis zur Höhe der Teilnahmegebühr in Betracht.
2.Für Personenschäden gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Absage/Programmänderung durch die Technische Hochschule Nürnberg
1.Melden sich zu wenige TeilnehmerInnen an, fällt kurzfristig ein/e DozentIn aus oder wird die Durchführung des Kurses aus anderen Gründen unmöglich, kann die Technische Hochschule Nürnberg
Georg Simon Ohm die Fort- oder Weiterbildung absagen. Wir benachrichtigen Sie dann umgehend.
2.Die bereits gezahlte Teilnahmegebühr wird zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche werden nicht
anerkannt.
3.Änderungen und Ergänzungen des Seminarprogramms behalten wir uns vor.
Datenschutz
1.Die Angebotsabwicklung erfolgt anhand elektronischer Datenverarbeitung.
2.Mit der Auftragserteilung erklären Sie Ihr Einverständnis zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der
Daten durch die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Wir behandeln gespeicherte
Daten oder Informationen gleich welcher Art streng vertraulich.
3.In Bezug auf personenbezogene Daten gelten die Bestimmungen des Bayerischen Datenschutzgesetzes (BayDSG).
Teilnahmegebühr
1.Die Teilnahmegebühr in Höhe von 1.450,00 Euro beinhaltet die Kursgebühr, Seminarunterlagen
sowie die Verpflegung während der Seminartage. Übernachtungs- und Fahrtkosten sind von den
TeilnehmerInnen selbst zu tragen.
2.Die Teilnahmegebühr enthält keine gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Teilnahmegebühr ist ohne Abzüge zu leisten.
3.Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie ab Ende Oktober 2014 eine Rechnung von Seiten der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, die wir Sie bitten, bis zum 16. Januar 2015 zu
begleichen.
Salvatorische Klausel
1.Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder
werden oder sollte sich eine Lücke herausstellen, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen
Bestimmungen nicht berührt.
2.An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen oder zur Ausfüllung der Lücke soll eine angemessene
Regelung treten, die – soweit möglich – dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien nach
dem Sinn und Zweck des Vertrags vermutlich gewollt hätten.
Hochschulzertifikat Professionelles Management von Ehrenamtlichen 21
Supervision, Coaching, Personal- und Organisationsentwicklung
Wenn Sie für sich, Ihr Team, Ihre Einrichtung oder Ihren Verband eine Supervision suchen, können Sie mit einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von uns
direkt Kontakt aufnehmen:
Emily Engelhardt, Pädagogin M.A., Systemische Beraterin und Supervisorin (SG), Onlineberaterin und Ausbilderin (DGOB)
emily.engelhardt@th-nuernberg.de
Prof. Dr. Ulrich Glöckler, Dipl.-Päd., Transaktionsanalytiker
ulrich.gloeckler@th-nuernberg.de
Prof. Dr. Wolfgang Tischner, Dipl-Päd., Supervisor/Lehrsupervisor (DGSv)
wolfgang.tischner@th-nuernberg.de
Prof. Dr. Christoph Walther, Dipl-Sozialpäd. (FH), Supervisor (GwG)
christoph.walther@th-nuernberg.de
Wünschen Sie sich Unterstützung bei individuellen oder einrichtungsbezogenen Coaching-Prozessen oder bei der Personal- und Organisationsentwicklung,
können Sie folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uns ansprechen:
Prof. Dr. Ulrich Glöckler, Dipl-Päd., Transaktionsanalytiker
ulrich.gloeckler@th-nuernberg.de
Prof. Dr. Ralf Kuckhermann, Dipl-Päd.
ralf.kuckhermann@th-nuernberg.de
Prof. Dr. Wolfgang Tischner, Dipl-Päd.; PE und OE
wolfgang.tischner@th-nuernberg.de
Prof. Dr. Susanne Weissman, Dipl.-Psych.; Personzentrierte PE und OE (GwG)
susanne.weissman@th-nuernberg.de
22
Hochschulzertifikat Onlineberatung
Ein großer Teil unserer Kommunikation findet heute elektronisch vermittelt
statt. In Zukunft werden wir Beratung nicht „nicht ohne den Bezug zu Neuen
Medien beschreiben, planen oder durchführen können … weil Reales und
Virtuelles gegeneinander durchlässig und miteinander verwoben“ sind. (Engel, Handbuch der Beratung 2004, S. 499). Onlineberatung erweitert das
Methodenrepertoire von beratend Tätigen und verschafft Ihnen Zugang zu
neuen Klienten-/Kundengruppen. Der Erwerb des Hochschulzertifikats Onlineberatung trägt damit auch zur Erweiterung der eigenen beruflichen Kompetenz und als Qualifikationsnachweis zur Entwicklung neuer beruflicher
Perspektiven bei.
Die Niedrigschwelligkeit von Onlineberatungsangeboten verbunden mit der
Möglichkeit anonym zu bleiben erleichtert es Ratsuchenden besonders bei
schambesetzten oder stark stigmatisierenden Themen Kontakt zu einer Beratungsstelle oder Beraterinnen/Therapeutinnen und Beratern/Therapeuten
aufzunehmen.
Aber auch unter rein praktischen Gesichtspunkten stellt Onlineberatung für
Ratsuchende und Beratende eine besondere Chance dar: Durch die Infra­
struktur des Internet sind sie zeitlich und örtlich unabhängig – Anfragen
können von Ratsuchenden dann gestellt werden, „wenn der Schuh drückt“,
es gibt keine Bindung an Öffnungszeiten. Für die Beratenden besteht die
Möglichkeit flexibel auf Anfragen einzugehen und ihre Antwort in Ruhe zu
formulieren.
grundlegenden Internetkenntnissen müssen Onlineberatende ein Gespür für
die Besonderheiten von Onlinekommunikation haben und über eine hohe
professionelle Lese- und Schreibkompetenz verfügen.
Mit dem Hochschulzertifikat „Onlineberatung“ erhalten die Teilnehmenden
eine umfassende Weiterbildung in Onlineberatung, die den Richtlinien der
Deutschsprachigen Gesellschaft für psychosoziale Onlineberatung (DGOB)
entspricht. Die Teilnehmenden erwerben Kompetenzen in Onlinekommunikation und Onlineberatung sowie Wissen zu rechtlichen, technischen und
organisatorischen Rahmenbedingungen von Onlineberatung.
Die Weiterbildung findet in Form von Blended Learning statt. Dabei wechseln
sich Präsenzveranstaltungen mit virtuellen Arbeitsphasen ab, welche einen
besonderen Schwerpunkt der Weiterbildung markieren. Hier wird Onlineberatung erlebbar, denn die Teilnehmenden lernen und arbeiten auf einer
speziell für sie bereitgestellten Beratungsplattform an konkreten Beratungssequenzen und -fällen. Auch während der virtuellen Arbeitsphasen werden
sie von Dozentinnen und Dozenten auf der Plattform begleitet – sie erhalten
unterschiedliche Arbeitsaufträge und Feedback zu den von ihnen erarbeiteten Lösungen. In unterschiedlichen Rollenspielen setzen sie das theoretisch
Vermittelte praktisch um und bilden ihre Kompetenz als Onlineberatende aus.
Viele Beratende stehen bereits jetzt mit Ihren Klientinnen und Klienten oder
Kundinnen und Kunden via Mail in Kontakt. Häufig findet über diesen Weg
eine erste Kontaktaufnahme statt. Es können auch ganze Beratungsgespräche „online“ stattfinden. Onlineberatung ist jedoch weit mehr als die Verlagerung von Face-to-Face-Beratung auf elektronisch vermittelte Kommunikationswege (z. B. E-Mail oder Chat). Sie ist eine eigenständige Form der
Beratung, die besondere beraterische Kompetenzen voraussetzt. Neben
Hochschulzertifikat Onlineberatung 23
Onlineberatung – Die Ausbildung auf einen Blick:
Umfang: 150 Unterrichtsstunden (sieben Fortbildungstage sowie virtuelle
Arbeits­einheiten mit einem Umfang von mindestens 80 Stunden). Beachten Sie bitte bei Ihrer Planung, dass die virtuellen Arbeitseinheiten im vorgegebenen Rahmen selbst organisiert werden können, dennoch aber die
angegebenen Zeiten benötigen.
Zulassungsvoraussetzungen: Hochschulabschluss in der Fachrichtung
Pädagogik, Sozialpädagogik, Psychologie, Sozialwissenschaften oder
vergleichbaren Studiengängen oder Abschluss einer sozialpädagogischen
Fachakademie sowie eine mind. 2-jährige Berufserfahrung
www.e-beratungsinstitut.de
Modulübersicht
Modul 1: Grundlagen der Onlinekommunikation
2 Tage
Teilnahmebegrenzung: maximal 15 Personen
Modul 2: Praxis der Onlinekommunikation
(virtuelle Arbeitsphase)
Kosten: 1.200 €. Die Weiterbildung ist nur en bloc buchbar.
Modul 3: Konzepte internetbasierter Beratung
2 Tage
Ort: Die Präsenzblöcke finden in den Räumen der Technischen Hochschule Nürnberg, Fakultät Sozialwissenschaften, Bahnhofstr. 87, 90402
Nürnberg statt. Die virtuellen Arbeitsphasen sind ortsunabhängig. Benötigt wird lediglich ein PC mit Internetzugang.
Modul 4: Gestaltung von Beratungsprozessen online
(virtuelle Arbeitsphase)
30 Std.
Leitung: Prof. Dr. Richard Reindl, Sprecher der Akademischen Leitung
des Instituts für E-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg
ReferentInnen: Emily Mae Engelhardt, Pädagogin M. A., Supervisorin,
Systemische Beraterin und Supervisorin (SG), Onlineberaterin und Ausbilderin (DGOB), Geschäftsführerin des Instituts für E-Beratung der TH
Nürnberg
Nähere Informationen und aktuelle Termine finden Sie auf unserer Internetseite:
Helmut Paschen, Diplom-Sozialpädagoge, systemischer Berater, Leiter
der profamilia.sextra-Onlineberatung, Ausbilder für Onlineberatung (pro
familia) und Supervisor im Bereich Onlineberatung
Kontakt und Anmeldung: Emily Engelhardt, Tel.: 0911/5880-2580;
E-Mail: info@e-beratungsinstitut.de
24 Hochschulzertifikat Onlineberatung
Modul 5: Reflexion und Vertiefung der Onlineberatungskompetenz
10 Std.*
1 Tag
Modul 6: Transfer der erworbenen Kompetenz/des erworbenen Wissens in die eigene Beratungspraxis
(virtuelle Arbeitsphase)
40 Std.
Modul 7: Persönliches Onlineberatungsprofil
2 Tage
* Bei den Zeitangaben der virtuellen Arbeitsphasen handelt
es sich um erfahrungsbasierte Durchschnittswerte, die je
nach Vorerfahrung im Einzelfall nach oben wie nach unten
abweichen können.
Erläuterungen zu den Modulen
Modul 1: Grundlagen der Onlinekommunikation
Modul 2: Praxis der Onlinekommunikation
Der erste Block vermittelt einen Überblick über die Gesamtausbildung und
ihrer einzelnen Bausteine. Die Teilnehmenden lernen einander und die Referentinnen und Referenten kennen und bringen ihre Erwartungen und Wünsche an die Weiterbildung ein. In einer ausführlichen Einheit zum Thema
Technik werden die Teilnehmenden mit der Handhabung und den Funktionen der Beratungsplattform vertraut gemacht, so dass sie für die virtuellen
Arbeitsphasen gut gerüstet sind. Die Teilnehmenden gewinnen zudem ein
theoretisches Grundverständnis von Onlinekommunikation, welches den
Übergang in die erste virtuelle Arbeitsphase ermöglicht.
Wie wird eigentlich online kommuniziert? Dieser Frage gehen die Teilnehmenden in der ersten virtuellen Arbeitsphase nach. Hierzu setzen sie sich
intensiv mit ihrer eigenen virtuellen Kommunikation auseinander. Durch die
Auswertung eigener E-Mails reflektieren die Teilnehmenden ihr virtuelles
Kommunikationsverhalten und befassen sich mit unterschiedlichen Fragestellungen der Onlinekommunikation.
Inhalte:
Motivation und Interesse an Onlineberatung
Überblick über aktuelle Felder der Onlineberatung und ihrer Träger
Theoretische Grundzüge der internetgestützten Kommunikation (Kanalreduktion, soziale Filter, Imagination, etc.)
Besonderheiten virtueller Lebenswelten
Formen der Onlinekommunikation
Technische Handhabung der Funktionen einer virtuellen Beratungsstelle
Inhalte:
Persönliche Kommunikationspräferenzen online
Synchrone/asynchrone Kommunikation online
Beziehungsaufbau online
Virtuelle Gruppendynamik
Online-„Sprache“
Referentin: Emily Engelhardt
Zeitraum: Mo., 16.3. bis Do., 23.4.2015 (Virtuelle Arbeitsphase)
ReferentInnnen: Prof. Dr. Richard Reindl
Emily Engelhardt
Termine: Fr., 13. und Sa., 14.3.2015, 9.00–17.00 Uhr
Hochschulzertifikat Onlineberatung 25
Modul 3: Konzepte internetbasierter Beratung
Modul 4: Gestaltung von Beratungsprozessen online
Beratungsprozesse online zu gestalten, bedarf verschiedener Kompetenzen,
die in diesem Seminar vermittelt werden. Die Teilnehmenden reflektieren ihnen bekannte Beratungsansätze und lernen deren Übertragbarkeit in den
virtuellen Raum kennen. In ersten praktischen Übungen stärken sie ihre professionelle Lese- und Schreibkompetenz und setzen sich mit dem Erfassen
und Verstehen von Beratungstexten anhand unterschiedlicher Fallbeispiele
auseinander.
Die ersten Schritte in der Onlineberatung gehen die Teilnehmenden in dieser
Phase der Weiterbildung. In einem Rollenspiel lernen sie sowohl die Seite
der Beratenden als auch der Ratsuchenden kennen. Die Übung ermöglicht
den Teilnehmenden mit Elementen aus ihnen bekannten Beratungsansätzen
in einem Onlineberatungssetting zu experimentieren. Begleitet werden sie
hierbei, wie in allen virtuellen Arbeitsphasen, von erfahrenen Online-SupervisorInnen, die die Teilnehmenden bei der Gestaltung des virtuellen Beratungsprozesses unterstützen. Die Teilnehmenden lernen in dieser Phase
„ihre“ Beratung von der Auftragsklärung bis zum Beratungsabschluss online
zu gestalten.
Eine umfassende Einführung in die erste virtuelle Rollenspielphase rundet
diese Einheit ab.
Inhalte:
Typische Beratungsanlässe/-themen in der Onlineberatung
Beratungskonzepte online
Lesen und Verstehen der Anliegen von Ratsuchenden
Schreiben als professionelle Intervention
Strukturierungshilfen für Beratungstexte (Vier-Folien-Konzept, SET-Kommunikation)
Simulation von Onlineberatungssituationen
Referent: Helmut Paschen
Termine: Fr., 24. und Sa., 25.4.2015, 9.00–17.00 Uhr
26 Hochschulzertifikat Onlineberatung
Inhalte:
Beziehungs- und Prozessgestaltung
Auftragsklärung
Lösungs- und Ressourcenorientierung
Pausen / Beendigung virtueller Beratung
Erprobung eigener Interventionsmethoden und -techniken anhand
konkreter Beratungssequenzen
ReferentInnnen: Emily Engelhardt
Helmut Paschen
Zeitraum: Mo., 27.4. bis Do., 2.7.2015 (Virtuelle Arbeitsphase)
Modul 5: Reflexion und Vertiefung der Onlineberatungskompetenz
Modul 6: Transfer der erworbenen Kompetenz/des erworbenen Wissens auf die eigene Beratungspraxis
Im Mittelpunkt dieses Seminartags steht die Auswertung der ersten Rollenspielerfahrungen. Gemeinsam werden verschiedene theoretische Konzepte einer internetbasierten Beratung vertieft und an der eigenen Fallpraxis
erläutert. In einer Mischung von Fallsupervision und der Erarbeitung von
Antwort- und Interventionsmöglichkeiten erweitern die Teilnehmenden ihre
Onlineberatungskompetenz und werden mit Handwerkszeug für die zweite
Rollenspielphase ausgestattet.
Um die Rollenspielphase möglichst praxisnah und realistisch zu gestalten,
arbeiten die Teilnehmenden in dieser Rollenspielphase mit und an eigenen
Fällen. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Erfahrungen als Onlineberatende
und lernen am exemplarischen Fall, wie mit besonderen Kommunikationssituationen in der Onlineberatung umgegangen werden kann. SupervisorInnen
begleiten die Teilnehmenden und unterstützen sie bei der Gestaltung des virtuellen Beratungsprozesses. Sie fördern die Entwicklung der je individuellen
Onlineberatungskompetenz und ermöglichen Erfahrungen für den Aufbau
eines eigenen Onlineberatungsprofils.
Inhalte:
Reflexion der Beratungssequenzen
Entwicklung von Interventionsalternativen
Bedarfsgerechter Einsatz der Instrumente der Onlineberatung
Erkennen von Krisen Ratsuchender
Umgang mit Krisen in der Onlineberatung aus (sozial)pädagogischer und
rechtlicher Sicht
Handhabung beratungsrelevanter Datenschutz- und Sicherheitsfragen
Referentin: Emily Engelhardt
Termin: Fr., 3.7.2015, 9.00–17.00 Uhr
Inhalte:
Reflexion der eigenen Grundhaltungen und Stärken im virtuellen Beratungssetting
Umgang mit schwierigen Kommunikationssituationen
Settingwechsel (Weitervermittlung/Übergabe in Face-to-Face-Setting,
Wechsel in andere Formen der Onlineberatung etc.)
ReferentInnnen: Emily Engelhardt
Helmut Paschen
Zeitraum: Mo., 6.7. bis Do., 22.10.2015 (Virtuelle Arbeitsphase)
Hochschulzertifikat Onlineberatung 27
Modul 7: Persönliches Onlineberatungsprofil
Das Abschlussmodul dieser Weiterbildung startet mit einer intensiven
Auswertung der zweiten Rollenspielphase. Eine Reflexion des eigenen Beratungsprofils und Arbeitsschwerpunkts für die Onlineberatung rundet diese
Einheit ab. Der Blick richtet sich dabei insbesondere auf die persönliche
Perspektive bei der Anwendung der Ausbildungsinhalte aber auch auf die
aktuelle oder künftige Onlineberatungspraxis der Teilnehmenden und zielt
auf eine Erhöhung der Handlungssicherheit.
Abschließend erhalten die Teilnehmenden bei erfolgreichem Abschluss der
Weiterbildung ihr Zertifikat.
Inhalte:
Reflexion der eigenen Beratungsfälle und Beratungsprozesse
Entwicklung/Erweiterung des eigenen Onlineberatungsprofils und
Arbeitsschwerpunkts für die Onlineberatung
Intervision online
Kollegiale Vernetzung
Ressourcenmanagement (Verteilung der Anfragen, Umgang mit Fakes,
etc.)
Reflexion der Ausbildung und Verleihung des Hochschulzertifikats Onlineberatung
ReferentInnnen: Prof. Dr. Richard Reindl
Emily Engelhardt
Helmut Paschen
Termine: Fr., 23. und Sa., 24.10.2015, 9.00–17.00 Uhr
28 Hochschulzertifikat Onlineberatung
Seminarreihe zum Thema Mitarbeiterführung
MF 1 Mitarbeiterführung I
Jedes der fünf Seminare kann einzeln gebucht werden. Die Seminare Mitarbeiterführung 2 und 4 kosten bei Einzelbuchung je 140 €, die Seminare
Mitarbeiterführung 1, 3 und 5 je 240 €.
Führungskompetenzen gewinnen
Alle fünf Seminare können auch en bloc gebucht werden. Die Teilnahmegebühr für die komplette Seminarreihe beträgt 790 €.
Seminarübersicht
Mitarbeiterführung 1:
Führungskompetenzen gewinnen
Mitarbeiterführung 2:
Führungsinstrumente in sozialen Diensten
und Einrichtungen
Mitarbeiterführung 3:
Konflikte und Krisen bewältigen
Mitarbeiterführung 4:
Teamführung und Teammoderation
Mitarbeiterführung 5:
Rhetorische Übungen
Fr., 10. und Sa., 11.4.2015,
9.00–17.00 Uhr
Mo., 11.5.2015,
9.00–17.00 Uhr
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in diesem Seminar verschiedene
Anforderungsprofile für Führungs- und Leitungskräfte kennen lernen, ihre eigenen Führungskompetenzen überprüfen und weiter entwickeln. Erfolgreiches
Führen und Leiten setzt die Einsicht in eigene Kompetenzen und die Bereitschaft voraus, sich eigener Stärken und Schwächen bewusst zu werden. In
diesem Seminar werden hierzu einschlägige Übungen aus Trainingsprogrammen durchgeführt und in kollegialen Feedback-Runden ausgewertet. In Moderations- und Präsentationsübungen, Rollenspielen und Interviewübungen
sollen anhand der jeweils dargestellten fachlichen Herausforderungen Anforderungsprofile für Führungsrollen und Potenziale der Übungsteilnehmer sichtbar
gemacht werden. Das Seminar erstreckt sich über zwei Tage, um neben einer
ausführlichen Einführung zum Thema „Führungskompetenzen im sozialen Bereich“ hinreichend Zeit für Übungen und Auswertungen einplanen zu können.
Inhalte:
Fr., 12. und Sa., 13.6.2015,
9.00–17.00 Uhr
Fr., 10.7.2015,
9.00–17.00 Uhr
Mo., 21. und Di., 22.9.2015,
9.00–17.00 Uhr
Referat: „Führungskompetenzen in sozialen Diensten und Einrichtungen“
Analyse und Entwicklung von Anforderungsprofilen für Führungskräfte
Der Zusammenhang zwischen organisationsbezogenen Herausforderungen und notwendigen Führungskompetenzen
Kommunikation als Faktor erfolgreicher Führung und Leitung sozialer
Dienstleistungsorganisationen
Einschätzung individueller Fähigkeitsmerkmale
Sichtbarmachung persönlicher Entwicklungspotenziale
Referent:
Prof. Dr. Gerhard Frank
Kontakt:gerhard.frank@th-nuernberg.de
Termine:
Fr., 10. und Sa., 11.4.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 240,00 € (bei Einzelbuchung)
Hinweis: Die Seminare zur Mitarbeiterführung I–V können einzeln oder en bloc
gebucht werden. Die Teilnahmegebühr für die Seminarreihe beträgt 790 €.
Seminarreihe Mitarbeiterführung 29
MF 2 Mitarbeiterführung II
MF 3 Mitarbeiterführung III
Führungsinstrumente in sozialen Diensten und Einrichtungen
Konfliktmanagement
Die Vereinbarung von Zielen, das Führen von Mitarbeitergesprächen, Delegation von Aufgaben und Entscheidungskompetenzen, Kontrolle und Kritik
von Arbeitsergebnissen, der Einsatz von Projektgruppen und Teams und
die Personalentwicklung gelten auch im sozialen Bereich als unverzichtbare
Führungsinstrumente. Erfolg stellt sich damit jedoch – aufgrund der Besonderheiten des Arbeitsfeldes – nur bei entsprechender kommunikativer Ausrichtung ein. In dieser Fortbildungsveranstaltung wird in die verschiedenen
Instrumente der Mitarbeiterführung eingeführt. Der Fokus liegt dabei auf der
Frage, wie der Erfolg im Gebrauch dieser Instrumente von der Organisationskultur und von der Persönlichkeit von Führungskräften abhängig ist, – insbesondere von ihrem Kommunikationsverhalten, ihren persönlichen Präferenzen, ihren fachlichen und organisationspolitischen Haltungen und ihren
Wertorientierungen. Alle wesentlichen Fragestellungen des Seminars werden
an Praxisbeispielen erarbeitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben
Gelegenheit eigene Erfahrungen und zur Diskussion zu stellen.
Inhalte:
Einführung in Führungsinstrumente (ein Überblick)
Besonderheiten der Sozialen Arbeit und ihrer Einrichtungen
Der Gebrauch von Führungsinstrumente in einem kooperativen Führungsstil
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Koproduzenten erfolgreicher Führung
Die Führungspersönlichkeit und ihr Führungsstil
Analyse von Fallbeispielen und Materialien
Referent:
Prof. Dr. Gerhard Frank
Kontakt:gerhard.frank@th-nuernberg.de
Termin:
Mo., 11.5.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 140,00 € (bei Einzelbuchung)
Hinweis: Die Seminare zur Mitarbeiterführung I–V können einzeln oder en bloc
gebucht werden. Die Teilnahmegebühr für die Seminarreihe beträgt 790 €.
30 Seminarreihe Mitarbeiterführung
Soziale Konflikte führen in Dienstleistungsorganisationen und Betrieben, wie
in jeder anderen Organisation oder in Gruppen, oft zu Blockaden und belasten
menschliche Beziehungen mit den Folgen von Demotivation und dem Verlust an Effektivität. Im Mittelpunkt dieser Fortbildungsveranstaltung stehen
die besonderen Formen der Konfliktbildung und der Konflikteskalation, wie
sie oft in Teams, zwischen Mitarbeitern aber auch zwischen Mitarbeitern und
Klienten oder Kunden zu beobachten sind. Auf der Grundlage einschlägiger
Praxisbeispiele sollen Möglichkeiten des Konfliktmanagements und der Konfliktbewältigung vorgestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben
die Möglichkeit, sich in verschiedene Verfahren der Konfliktbewältigung einzuüben.
Inhalte:
Soziale Konflikte, Konfliktarten und Konfliktpotenziale in sozialen Diensten
und Einrichtungen
Analyse der Konfliktursachen und die Dynamik der Eskalation
Ansatzpunkte der Intervention in das Konfliktgeschehen
Rolle des Moderators/der Moderatorin
Selbsthilfe in Konflikten
Methoden der Konfliktbewältigung
Analyse von Fallbeispielen
Referent:
Prof. Dr. Gerhard Frank
Kontakt:gerhard.frank@th-nuernberg.de
Termine:
Fr., 12. und Sa., 13.6.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 240,00 € (bei Einzelbuchung)
Hinweis: Die Seminare zur Mitarbeiterführung I–V können einzeln oder en bloc
gebucht werden. Die Teilnahmegebühr für die Seminarreihe beträgt 790 €.
MF 4 Mitarbeiterführung IV
MF 5 Mitarbeiterführung V
Teamführung und Teammoderation
Rhetorische Übungen
Teamführung und Teammoderation erfordern unterschiedliche Herangehensweisen. In diesem Seminar werden Unterschiede und Einsatzsituationen beider Verfahren besprochen. Das Hauptthema ist dabei jedoch die Moderation.
Moderation ist ein Verfahren zur zielgerichteten Erarbeitung von Ergebnissen,
denen aufgrund eines breiten, kooperativen Arbeitsprozesses in der Regel
die Chance einer großen Akzeptanz zugemessen werden kann. Die produktive Steuerung des Teamprozesses ist das Grundanliegen aller Moderationstechniken. Eine gelungene Moderation fördert Beiträge zur Förderung der
Kreativität von Teams, zur effektiven Ausschöpfung ihrer Potenziale und auch
der Konfliktbewältigung, wenn Uneinigkeit über Ziele und Wege besteht. Das
Seminar gibt neben vielen Informationen auch ausführlich Gelegenheit für die
Fragen und Problemstellungen aus der Praxis der Teilnehmenden.
Führungskräfte benötigen in ihrem beruflichen Alltag rhetorische Kompetenzen: u.a. Argumentationsfähigkeit, Überzeugungskraft, Präsentationstechniken, Verhandlungsgeschick. In diesem Seminar werden wichtige
Kompetenzbausteine der Rhetorik gelegt und in Form praktischer Übungen
gefestigt. Durch das Feedback der Gruppe und des Seminarleiters lässt sich
die Wirkung der persönlichen Rede überprüfen und verbessern, lassen sich
Stärken der eigenen rhetorischen Fähigkeiten erkennen und ausbauen sowie
Schwächen reduzieren. Bei den Übungen sollen besondere Situationen in
sozialberuflichen Handlungsfeldern berücksichtigt werden.
Inhalte:
Leitung und Moderation von Dienstbesprechungen, Teams und Arbeitsgruppen
Unterschiede zwischen Leitung und Moderation
Gruppendynamische Problemstellungen
Chancen und Risiken verschiedener Moderationsmethoden
Abläufe moderierter Arbeitssitzungen
Praxisbeispiele, Arbeitshilfen und Tipps
Referent:
Prof. Dr. Gerhard Frank
Kontakt:gerhard.frank@th-nuernberg.de
Termin:
Fr., 10.7.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 140,00 € (bei Einzelbuchung)
Inhalte:
Unterscheidung verschiedener sprachlicher Figuren: Argumentation,
Beschreibung, Erzählung
Anwendungsbeispiele: Rede, Präsentation, Verhandlung
Rhetorische Bausteine: Körperliches (Ton, Gestik, Präsenz, Stimmungslagen), Überzeugungstechniken (Argumentationsfiguren, Metaphern),
Medieneinsatz (Powerpoint, Bilder)
Referent:
Prof. Dr. Gerhard Frank
Kontakt:gerhard.frank@th-nuernberg.de
Termine:
Mo., 21.9. und Di., 22.9.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 240,00 € (bei Einzelbuchung)
Hinweis: Die Seminare zur Mitarbeiterführung I–V können einzeln oder en bloc
gebucht werden. Die Teilnahmegebühr für die Seminarreihe beträgt 790 €.
Hinweis: Die Seminare zur Mitarbeiterführung I–V können einzeln oder en bloc
gebucht werden. Die Teilnahmegebühr für die Seminarreihe beträgt 790 €.
Seminarreihe Mitarbeiterführung 31
F 01 Möglichkeiten der Intervention bei aggressiven
Kindern und Jugendlichen
Im Rahmen des Seminars werden unterschiedliche Interventionsstrategien
im Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen erörtert. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf das Trainingsprogramm zur Aggressionsverminderung
(Bach, Kratzer & Ulich) gelegt, welches in unterschiedlichen Einrichtungen,
Justizvollzugsanstalten und Schulen durchgeführt und evaluiert wurde. Nach
einer kurzen theoretischen Einleitung liegt der Schwerpunkt auf praktischen
Übungen mit dem Programm – einzelne Elemente des Programms werden
vorgestellt und kritisch reflektiert. Des Weiteren soll diskutiert werden, inwiefern Einzelelemente des Programms an andere Kontexte angepasst werden
können. Zudem soll neben diesem Ansatz andere Vorgehensweisen und
Interventionsstrategien vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeit in der
Praxis diskutiert werden.
Inhalte:
Kennenlernen des Trainingsprogramms zur Aggressionsverminderung
und seiner Umsetzung in unterschiedlichen Settings
Praktisches Durchführen einzelner Elemente des Programms
Vermittlung wirkungsvoller Strategien im Umgang mit aggressivem Verhalten
Kritische Reflexion des Programms und Transfermöglichkeiten in unterschiedlichen Kontexten
Vorstellen alternativer Ansatzpunkte zur Intervention bei aggressiven
Verhaltensweisen
Referent:
Prof. Dr. Johannes Bach, Dipl.-Psych.
Kontakt:johannes.bach@th-nuernberg.de
Termin:
Mo., 17.11.2014, 9.00–17.00
Teilnahmegebühr: 140,00 €
32 Fortbildungsveranstaltungen
F 02 Schule muss sein – Mobbing nicht!
NEU
„Mobbing unter Kinder und Jugendlichen hat viele Gesichter. Es kann grob
und offensichtlich sein, aber ebenso gut auch subtil und versteckt. Es kann in
der Schule, auf dem Spielplatz, im Internet oder per SMS stattfinden“ (Alsaker, 2012). Gemobbte Kinder und Jugendliche leiden hochgradig unter dieser Gewalt. Welche Möglichkeiten hat die Institution Schule präventiv gegen
Mobbing vorzugehen und bei Mobbing erfolgreich zu intervenieren?
Die Fortbildung umfasst die Darstellung theoretischer Grundlagen im Themen­
gebiet Mobbing und die Vermittlung von praktischen Kompetenzen, um aktiv
gegen Mobbing in der Schule vorzugehen.
Inhalte:
Teil 1
Begriffsbestimmung Mobbing
Schlüsselaspekte von Mobbing
Ausmaß und Formen von Mobbing
Entstehung und Aufrechterhaltung von Mobbing
Folgen
Teil 2
Mutig gegen Mobbing in der Grundschule
Mutig gegen Mobbing in weiterführenden Schulen
Referentin:Prof. Dr. Christina Zitzmann
Kontakt:christina.zitzmann@th-nuernberg.de/
Termine: Fr., 6. und Sa., 7.3.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:240,00 €
NEU
F 03 Psychoedukation bei schizophren erkrankten
Menschen
F 04 „Allein unter Frauen“ – Als einziger Mann im
Team einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung
Psychoedukation gilt mittlerweile als wirksamer und unverzichtbarer Baustein
einer qualitativ guten Sozialarbeit mit schizophren erkrankten Menschen. Auf
der Grundlage des Verletzlichkeits-Stress-Bewältigungs-Konzepts erfolgt
eine Aufklärung der Betroffenen über Entstehung, Behandlung, Rückfallvorbeugung und Krisenbewältigung bei schizophrener Erkrankung. Diese Information ist keine Einbahnstraße, denn ein Austausch auf Augenhöhe steht im
Vordergrund: Expertenwissen der Fachleute trifft auf das Erfahrungswissen
der Betroffenen. Insofern kann Psychoedukation als eine Form moderner
Erwachsenenbildung gesehen werden. Anhand des Psychoedukationsmanual PEGASUS (Psychoedukative Gruppenarbeit mit schizophren und
schizoaffektiv erkrankten Menschen) wird in die Arbeit der Psychoedukation
eingeführt, günstige Rahmenbedingungen, typische schwierige Gruppensituationen, Möglichkeiten der ambulanten Durchführung besprochen und ein
Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden ermöglicht.
In zahlreichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind männliche
Fach­kräfte rar. Häufig fällt es ihnen schwer, sich in „weiblich dominierten“
Teams zu behaupten und das eigene Mannsein im pädagogischen Umgang
mit Kindern und Jugendlichen gewinnbringend zur Geltung zu bringen. Was
es bedeutet, in einer Kindertageseinrichtung, einer Tagesgruppe, einer Heimgruppe o.ä. als Mann „allein unter Frauen“ zu arbeiten, und wie man(n) diese
Situation zum Vorteil aller pädagogisch sinnvoll gestalten kann, soll Thema
dieser Fortbildung sein. Gegenstand des Seminars sollen primär die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer mit dem Thema sein, die durch Impulse
des Referenten angereichert werden.
Die Fortbildung richtet sich an sozialberuflich Tätige, die bereits Psychoedukation durchgeführt haben, und solche, die sich inspirieren lassen wollen, wie
sich Psychoedukation zukünftig in ihre Arbeit integriert lässt.
Inhalte:
Einsatz von Psychoedukation in unterschiedlichen beruflichen Kontexten
Kennenlernen und mögliche Umsetzung des Manuals PEGASUS
Praktische Durchführung einzelner Elemente aus dem Manual
Typische schwierige Gruppensituationen
Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden
Referent:
Prof. Dr. Christoph Walther
Kontakt:christoph.walther@th-nuernberg.de
Termin:
Di., 10.3.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 140,00 €
Zielgruppe: Kindertageseinrichtungen, Spiel- und Lernstuben, Schüler- und
Hausaufgabenbetreuungen, stationäre und teilstationäre Gruppen im Rahmen von Erziehungshilfen, Einrichtungen der offenen Kinderarbeit, heilpädagogische, therapeutische und integrative Einrichtungen für Kinder.
Inhalte:
Die Situation in Einrichtungen und Teams der Kinder- und Jugendhilfe
unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten
Gibt es ein „männliches“ und ein „weibliches Prinzip“ in der Erziehung?
Was brauchen Kinder und Jugendliche pädagogisch jeweils von Männern und Frauen?
Wie kann ich mein Mannsein und die damit verbundenen Ressourcen in
der Gruppe zum Nutzen aller Beteiligten pädagogisch angemessen zur
Geltung bringen? Und was kann ich dabei für mich selber tun?
Referent:Prof. Dr. Wolfgang Tischner, Dipl.-Päd., Supervisor/Lehrsupervisor DGSv
Kontakt:wolfgang.tischner@th-nuernberg.de
Termine:Mo., 16.3., Mo., 20.4, Mo., 18.5. und Mo., 22.6.2015,
jeweils von 9.00–12.15 Uhr
Teilnahmegebühr: 250,00 €
Fortbildungsveranstaltungen 33
F 05 Moderation mit aktivierenden Methoden
NEU
Sie setzen die klassischen Moderationsmethoden ein und wissen um den
Wert der Teilnehmerorientierung, haben aber trotzdem das Gefühl, die Zeit
nicht immer optimal zu nutzen oder die Menschen und ihre Ideen nicht ausreichend zur Geltung kommen zu lassen? In diesem Seminar lernen Sie
Techniken kennen, mit denen Sie Arbeitssitzungen effektiver – und zugleich
spannender –gestalten können. Sie finden hier neue Wege, um Ideen zu
sammeln und zu strukturieren, Diskussionen zu fokussieren, Lernprozesse
zu optimieren und Verbindlichkeit zu schaffen.
Wir schauen besonders auf aktuelle Entwicklungen in Dänemark und den
USA, um Methoden zu finden und diese für die eigene Praxis weiterzuentwickeln. Es geht um das Kennenlernen und Ausprobieren von Peer Facilitated
Learning, Walk & Write, World Cafe, Learning Conferences und noch viel
mehr! Holen Sie sich hier Anregungen für Ihren eigenen Methodenkoffer.
Inhalte:
Moderation
Aktivierende Methoden
Teilnehmerorientierung
Fortbildungen konzipieren
Teamsitzungen gestalten
Referentin:
Prof. Dr. Erika von Rautenfeld, B.A., M.A.
Kontakt:erika.rautenfeld@th-nuernberg.de
Termin:
Di., 24.3.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 140,00 €
34 Fortbildungsveranstaltungen
F 06 Handlungsorientierte Methoden des
Teamtrainings
NEU
Teamtrainings sind arrangierte Settings, angeleitete Übungen oder Aufgaben
mit dem Ziel, Kompetenzen zu fördern und Teamentwicklungsprozesse
anzuregen, zu analysieren und zu bearbeiten. In der Arbeit mit Jugendlichen
und Erwachsenen spielen insbesondere handlungsorientierte Methoden
zur Verbesserung der Zusammenarbeit und zum Einüben kooperativer Verhaltensweisen eine wichtige Rolle.
Im Seminar werden die allgemeinen Grundlagen und Ziele des Teamtrainings
und der Teamentwicklung erarbeitet. Exemplarisch führen wir verschiedene,
handlungsorientierte Trainingsmethoden durch und analysieren gemeinsam
die Ergebnisse. Ziel des eintägigen Seminars ist es, einen Einblick in den
Ablauf und die Inhalte von Teamtrainings zu bekommen. Dabei sollen sowohl
die Möglichkeiten als auch die Grenzen von Teamtrainings deutlich werden.
Inhalte:
Was ist ein Team und wie funktioniert es?
Unterscheidung Teamentwicklung und Teamtraining
Ziele von Teamtrainings
Anleitung, Beobachtung und Auswertung von Teamtrainings
Wirkungsimpulse von Trainings
Praktische Durchführung von handlungsorientierten Methoden
Referent:
Prof. Dr. Wolfgang Wahl
Kontakt:wolfgang.wahl@th-nuernberg.de
Termin:
Do., 18.6.2015, 10.00–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 140,00 €
F 07 Methoden in der Onlineberatung
F 08 Fachforum Onlineberatung
Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Konzepte und Methoden zur Beantwortung von Onlineberatungsanfragen kennen. In einer Mischung aus
theoretischem Input und praktischen Übungen mit Fallbeispielen wird konkretes Handwerkszeug vermittelt. Wie kann ich mich komplexen Anfragen
strukturiert nähern? Worauf muss ich beim Aufbau meiner Antwort achten?
Und welche Methoden und Interventionen kann ich zur Gestaltung eines Onlineberatungsprozess einsetzen?
Onlineberatung hat sich als ergänzendes wie eigenständiges Angebot im Sozial- und Gesundheitsbereich etabliert. Das „Fachforum Onlineberatung“ verschafft einen Überblick über die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven
internetgestützter Beratung. An den zwei Tagen des Fachforums haben die
TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich in Vorträgen und Workshops mit unterschiedlichen Aspekten von Onlineberatung zu beschäftigen.
Diese und weitere Fragen werden im Seminar mit den Teilnehmenden erarbeitet. In Übungen und Diskussionen gibt es Gelegenheit die bisherige
Onlineberatungstätigkeit zu reflektieren und die eigenen Beratungskompetenzen zu erweitern.
Informationen: www.e-beratungsinstitut.de/fachforum-onlineberatung
Das Seminar richtet sich an OnlineberaterInnen, die ihr Methodenrepertoire
erweitern möchten. Es besteht die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch mit anderen OnlineberaterInnen. Die Teilnehmenden sind herzlich
dazu eingeladen, Beispiele aus ihrer Onlineberatungspraxis mit einzubringen.
Zielgruppe:
Fachkräfte, die bereits erste Erfahrungen in der Onlineberatung haben.
Inhalte:
Konzepte zur Beantwortung von Onlineberatungsanfragen
Anleitungen zum Lesen und Schreiben von Onlineberatungsantworten
Zielgruppe: OnlineberaterInnen und solche, die es werden wollen, Studierende und Lehrende der Sozialen Arbeit
Termine:
Mo., 21.9., 13.00-19.00 Uhr und
Di., 22.9.2015, 9.00-13.00 Uhr
Ort:Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm,
Fakultät Sozialwissenschaften, Bahnhofstraße 87,
90402 Nürnberg
Kontakt:
Prof. Dr. Richard Reindl
richard.reindl@th-nuernberg.de
Anmeldung:
Emily Engelhardt, Tel. 0911/5880-2580;
E-Mail: info@e-beratungsinstitut
Anmeldeschluss: Mo., 7.9.2015
Teilnahmegebühr: 120,00 €
Referentin:Emily M. Engelhardt, M.A. (Geschäftsführerin Institut
für E-Beratung)
Kontakt + Anmeldung:info@e-beratungsinstitut.de
Tel.: 0911-5880-2580
Termin:
Fr., 24.7.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:
140,00 €
Fortbildungsveranstaltungen 35
F 09 Online-Mentor/Online-Mentorin für die
Onlineberatungsausbildung
NEU
Eine fachliche Anleitung und Begleitung von Onlineberater/innen ist ein wichtiger Baustein zur Sicherstellung der Beratungsqualität in der Onlineberatung.
Da diese Begleitung ‚online‘ erfolgt, müssen Fachkräfte in diesem Bereich
über besondere Kenntnisse verfügen. In der vom Institut für E-Beratung angebotenen Fortbildung werden den TeilnehmerInnen folgende Inhalte und
Kompetenzen in theoretischen Inputs und praktischen Übungen vermittelt:
Ziele, Inhalte und Rahmenbedingungen eines Anleitungsprozesses
Rolle und Aufgabe eines Online-Mentors/einer Online-Mentorin
Qualitätsstandards für Online-Mentoring
Inhalte und Methoden des Online-Mentorings
Planung von Anleitung und Lernprozessen entlang der Praxisphasen
Kompetenzerwerb und Lernziele in den Praxisphasen
Bewertung der Kompetenzen
Umgang mit schwierigen Anleitungssituationen, Konfliktgespräche online/offline
Selbstevaluation, Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung online
Die TeilnehmerInnen haben im Anschluss an die Fortbildung die Möglichkeit,
ihre Kenntnisse im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit am Institut für EBeratung in der Ausbildung von OnlineberaterInnen praktisch anzuwenden.
Referentin:Emily M. Engelhardt, M.A. (Geschäftsführerin Institut
für E-Beratung)
Kontakt + Anmeldung:info@e-beratungsinstitut.de
Tel.: 0911-5880-2580
Termin:
Mi., 23.9.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:
140,00 €
36 Fortbildungsveranstaltungen
Zukunftswerkstätten
Die Zukunftswerkstatt ist eine Planungsmethode, mit der Entwicklungen und
Probleme, z. B. im Rahmen von Organisationsentwicklung und Change
Mana­gement, gezielt im Team erarbeitet werden können. Das Angebot richtet
sich an soziale Einrichtungen bzw. Teams, die konkrete fachliche und/oder
organi­satorische Weiterentwicklungen planen und auf die Teamorientierung
und Ein­beziehung der Mitarbeiter Wert legen.
Moderator:
Prof. Dr. Ralf Kuckhermann
Kontakt:ralf.kuckhermann@th-nuernberg.de
Termin:
nach Vereinbarung
Teilnahmegebühr: nach Vereinbarung
Hinweis: Inhaltliche und terminliche Festlegungen können in Absprache mit
dem Moderator getroffen werden.
F 10 Fortbildung Praxisanleitung
SozialpädagogInnen sollen am Ende ihres Studiums wissenschaftlich gebildet
und praktisch handlungsfähig sein. Qualifizierte Praxisanleitung während des
praktischen Studiensemesters spielt innerhalb der Hochschulausbildung zeitlich eine bedeutende Rolle. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Praxis­
orientierung, zur Verwirklichung des Theorie-Praxis-Bezugs und für die Qualität
des Nachwuchses dieser Profession.
Praxisanleiterinnen sollen bei ihrer Vorbereitung auf die komplexe Aufgabe
der Gestaltung eines Lernprozesses unterstützt werden, sich weiter qualifizieren, neue Anregungen bekommen sowie umgekehrt in die TH Nürnberg
einbringen können. Zentrale Themen der Praxisanleitung werden u. a. mit
Elementen erfahrungsorientierten Lernens gemeinsam erarbeitet, Rolle und
Funktion der Anleiterin reflektiert und in Varianten erprobt.
Die dreitägige Fortbildung richtet sich an SozialarbeiterInnen, -pädagogInnen
(Dipl., B.A., M.A.) sowie alle PraxisanleiterInnen, die im Rahmen des prakti­
schen Studiensemesters für die Hochschule tätig bzw. an einer solchen Aufgabe interessiert sind. Die Fortbildung qualifiziert zur Ausbildung von Prakti­
kan­tInnen.
Inhalte und Methoden der Anleitung
Das Anleitungsgespräch
Spannungs- und Konfliktfelder des Systems Anleitung
Umgang mit schwierigen Anleitungssituationen, Konfliktgespräch
Ziele, Formen und Inhalte der Praktikumsauswertung
Beurteilung des Praktikumserfolges: Kriterien
Selbstevaluation, Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung
Aktuelle Fachthemen, Kommunikation mit der TH Nürnberg
Seminarauswertung
Referentinnen:Brigitte Graef, Dipl.-Sozialpäd., Dipl. Supervisorin,
Lehr­­supervisorin (DGSv, SG), Systemische Therapeutin
(IGST); Prof. Ingeborg Langen, Dipl.-Päd., Supervisorin
(DGSv); Ulrike Schmidt, Dipl.-Supervisorin (FH)
Kontakt:ingeborg.langen@th-nuernberg.de
Termine:Do., 29.10. und Di., 10.11. und Fr., 20.11.2015,
jeweils 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:180,00 €
Inhalte:
Ziele, Inhalte und Rahmenbedingungen von Anleitung/Ausbildung im
Praxissemester
Bewerbung, Ausbildungsvertrag
Anforderungsprofile an PraktikantInnen
Rahmen- und individueller Ausbildungsplan
Rolle und Aufgabe der Praxisanleitung
Qualitätsstandards für die Anleitung
Planung von Anleitung und Lernprozessen entlang der Phasen des
Praktikums
Fortbildungsveranstaltungen 37
F 11 ADHS – Ressourcenorientierte sozialpädagogische
Maßnahmen
F 12 Diagnostik und Befragung von Kindern im Kontext
Kindeswohlgefährdung
Ziel des Seminars ist es, die Kompetenz der Teilnehmenden im Bereich sozialpädagogischer Maßnahmen mit betroffenen Kindern zu erweitern. Dazu
soll ein konstruktiver Umgang mit Aktivitätspotenzialen, kombiniert mit Möglichkeiten und Methoden zur Entspannung und Konzentrationserleichterung,
vermittelt werden. Neben der Erläuterung verschiedener theoretischer Aspekte und Ansätze zum Verständnis des Syndroms werden auch praktische
Übungen für den Einsatz in Gruppenarbeit und/oder Unterricht vermittelt.
Die Problematik der Kindeswohlgefährdung ist (leider) von aktueller Brisanz.
Im Rahmen des Seminars wird der Schwerpunkt auf Kind- bzw. Familiendiagnostik und der Befragung von Kindern gelegt. Hierbei sollen unterschiedliche Methoden vorgestellt und mit Hilfe praktischer Übungen ausprobiert
werden. Zudem sollen kritische Fragen, Schwierigkeiten und Problemlagen
in der Durchführung von Gesprächen mit Kindern im Kontext Kindeswohlgefährdung erörtert werden.
Inhalte:
Inhalte:
Kompetenz- und Wissenserweiterung bezüglich Diagnose und Wahrnehmungsbesonderheiten
Analyse anhand bildgebender Verfahren, multimodale Maßnahmen,
ressourcenorientierte sozialpädagogische Maßnahmen
Methodische Möglichkeiten zum Umgang mit Aktivitätspotenzialen
Handlungsorientierter praktischer Teil
Referent:
Prof. Dr. Ulrich Glöckler
Kontakt:ulrich.gloeckler@th-nuernberg.de
Termin:
Mo., 9.11.2015, 9.30–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 140,00 €
38 Fortbildungsveranstaltungen
Kinder sind anders – Besonderheiten der Gesprächsführung mit Kindern
Vorstellen und Einblick in unterschiedliche familienpsychologische Verfahren
Verhaltensbeobachtung bei Kindern
Einblick in standardisierte und informelle Verfahren der Diagnostik
Wie komme ich von den Einzeldaten zu einem Gesamtbild/ Ergebnis?
Referent:
Prof. Dr. Johannes Bach, Psycholog. Sachverständiger
Kontakt:johannes.bach@th-nuernberg.de
Termin:
Mo., 16.11.2015, 9.00–17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 140,00 €
Chronologische Veranstaltungsübersicht
Nr.
Fortbildungsveranstaltung
F 01
Möglichkeiten der Intervention
EA
Management von Ehrenamtlichen (en bloc)
F 02
Schule muss sein – Mobbing nicht!
F 03
Psychoedukation
OB
Hochschulzertifikat Onlineberatung (en bloc)
F 04
„Allein unter Frauen“
F 05
Moderation mit aktivierenden Methoden
MF
Seminarreihe Mitarbeiterführung (en bloc)
MF 01 Führungskompetenzen gewinnen
C
Hochschulzertifikat Coaching (en bloc)
MF 02 Führungsinstrumente in soz. Diensten ...
C 03
Termin(e) Anmeldeschluss
Gebühr
Kontakt
S.
johannes.bach@th-nuernberg.de
32
doris.rosenkranz@th-nuernberg.de
13
17.11.2014
20.10.2014
140 €
6.2.–14.11.2015
8.12.2014
1.450 €
6.-7.3.2015
6.2.2015
240 €
christina.zitzmann@th-nuernberg.de
32
christoph.walther@th-nuernberg.de
33
info@e-beratungsinstitut.de
23
10.3.2015
10.2.2015
140 €
13.3.–24.10.2015
13.2.2015
1.200 €
16.3.-22.6.2015
16.2.2015
250 €
wolfgang.tischner@th-nuernberg.de
33
24.3.2015
24.2.2015
140 €
erika.rautenfeld@th-nuernberg.de
34
10.4.–22.9.2015
13.3.2015
790 €
gerhard.frank@th-nuernberg.de
29
gerhard.frank@th-nuernberg.de
29
10.–11.4.2015
13.3.2015
240 €
13.4.2015–3/16
16.3.2015
1.600 €*
11.5.2015
13.4.2015
140 €
gabriele.kawamura-reindl@th-nuernberg.de
gerhard.frank@th-nuernberg.de
3
30
Konfliktmanagement
12.–13.6.2015
15.5.2015
240 €
gerhard.frank@th-nuernberg.de
5
MF 03 Konfliktmanagement
12.–13.6.2015
15.5.2015
240 €
gerhard.frank@th-nuernberg.de
30
34
F 06
Handlungsorientierte Methoden ...
C 04
Lösungsorientierte Beratung
MF 04 Teamführung und Teammoderation
C 05
Selbstmanagement-Ansatz
F 07
Methoden der Onlineberatung
C 06
Motivierende Gesprächsführung
C 07
Fragetechniken
18.6.2015
21.5.2015
140 €
wolfgang.wahl@th-nuernberg.de
1.-2.7.2015
3.6.2015
240 €
brigitte.graef@th-nuernberg.de
6
31
10.7.2015
12.6.2015
140 €
gerhard.frank@th-nuernberg.de
14.–15.7.2015
16.6.2015
240 €
christina.storck@th-nuernberg.de
6
24.7.2015
26.6.2015
140 €
info@e-beratungsinstitut.de
27.–28.7.2015
29.6.2015
240 €
gabriele.kawamura-reindl@th-nuernberg.de
35
7
16.9.2015
19.8.2015
140 €
info@e-beratungsinstitut.de
7
* plus Zusatzkosten
Chronologische Veranstaltungsübersicht 39
Chronologische Veranstaltungsübersicht
Nr.
Fortbildungsveranstaltung
F 08
Fachforum Onlineberatung
Termin(e) Anmeldeschluss
MF 05 Rhetorische Übungen
Gebühr
Kontakt
S.
21.–22.9.2015
7.9.2015
120 €
richard.reindl@th-nuernberg.de
35
21.–22.9.2015
24.8.2015
240 €
gerhard.frank@th-nuernberg.de
31
23.9.2015
26.8.2015
140 €
info@e-beratungsinstitut.de
36
F 09
Online-MentorIn für die Onlineberatungsausbildung
C 08
Arbeit mit Symbolen...
8.10.2015
10.9.2015
140 €
brigitte.graef@th-nuernberg.de
8
C 09
Change Tallk
20.10.2015
22.9.2015
140 €
gabriele.kawamura-reindl@th-nuernberg.de
8
C 10
Imaginative Verfahren
29.10.2015
1.10.2015
140 €
christina.storck@th-nuernberg.de
9
F 10
Fortbildung Praxisanleitung
29.10.; 10.+20.11.2015
1.10.2015
180 €
ingeborg.langen@th-nuernberg.de
37
F 11
ADHS – Sozialpädagogische Maßnahmen
9.11.2015
12.10.2015
140 €
ulrich.gloeckler@th-nuernberg.de
38
F 12
... Kindeswohlgefährdung
16.11.2015
19.10.2015
140 €
johannes.bach@th-nuernberg.de
38
C 11
Das Innere Team
30.11.2015
2.11.2015
140 €
franz@oeundpe.de
C 12
Stressbewältigung
7.12.2015
9.11.2015
140 €
susanne.weissman@th-nuernberg.de
10
–
Zukunftswerkstätten
n.V.
n.V.
ralf.kuckhermann@th-nuernberg.de
36
–
Supervision, Coaching, Personal- und Organisationsentwicklung n.V.
n.V.
siehe Seite 22
22
40 Chronologische Veranstaltungsübersicht
9
H
STANDORTE
Anfahrt

Deichslerstraße
Der Campus der
Technischen Hochschule Nürnberg befindet sich in der
LEGENDE
Nürnberger Innenstadt und ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln
zuKerreichen.
Mit dem Auto
orientieren Sie sich – aus allen Richtungen
STANDORTE
U-BAHN
kommend – an den Schildern, die ins Zentrum führen. Der Weg zur
S-BAHN
Hochschule ist ausgeschildert.
KA
TECHNISCHE HOCHSCHULE
TRAM
NÜRNBERG
MASSSTAB
50 m
HW
Hohfederstraße
HQ
H
STANDORTE
Deichslerstraße
LEGENDE
Innere
Cramer-Klettstraße
merttk
K
STANDORTE
KA
GEBÄUDE
BUS
MASSSTAB
TRAM
50 m
Keßlerstraße
Laufertorgraben
S
SP
Wassertorstraße
Keßlerplatz
K
S
KV
SB
N
WA
KB
KC
KS
KJ
WK
KH
KM
KX
KR
KY
S
WG
KT
WB
WD
KBS
Flaschenhofstraße
Prinzregentenufer
Wöhrder
Wiese
Wöhrder
Talübergang
KH
KC
KMVogelsgarten
KX
KS
KJ
Bahnhofstraße
KR
STANDORT KESSLERPLATZ
W
STANDORT WASSERTORSTRASSE
B
STANDORT BAHNHOFSTRASSE
H
STANDORT HOHFEDERSTRASSE
WSB
STANDORT BADSTRASSE
Wöhrder
See
WE
KA
Badstraße
W
WB
WD
WE
Wollentorstraße
Pegn
itz
50 m
WA
Wollentorstraße
KA
KV
straße
Wöhrder
Wiese
K
50 m
Liebigstraße
K
WK
KY
WG
Kressengartenstraße
SK
SC
STANDORT INNERE CRAMER-KLETT-STRASSE
SK
STANDORT KRESSENGARTENSTRASSE
SL
STANDORT LAUFERTORGRABEN
SP
STANDORT POSTBANKSee
BL
B
KT
STANDORT KESSLERPLATZ
W
STANDORT WASSERTORSTRASSE
B
STANDORT BAHNHOFSTRASSE
H
STANDORT HOHFEDERSTRASSE
Veranstaltungstitel
Vorname
Bartholomäusstraße
Wassertorstraße
CramerKlettPark
Keßlerplatz
SL
Technische Hochschule Nürnberg
Fakultät Sozialwissenschaften
Bahnhofstraße 87
90402 Nürnberg
BartholomäusTECHNISCHE HOCHSCHULE
straße
NÜRNBERG
U-BAHN
S-BAHN
S
SC
per Post abzusenden an die:
K
Nr.
BUS
GEBÄUDE
NÜRNBERG
Anmeldung
N
S
Name
SB
Straße, Hausnummer
STANDORT
BADSTRASSE
Wöhrder
PLZ, Ort
SC
BB
STANDORT INNERE CRAMER-KLETT-STRASSE
E-Mail
SK
Prinzregentenufer
Wöhrder
Talübergang
SK
Vogelsgarten
BL
Bahnhofstraße
Zum Standort B kommen
Sie mit öffentlichen VerkehrsKressengartenstraße
mitteln
wie folgt:
Straßenbahn: Linie 5
(Haltestelle Dürrenhof)
STANDORT KRESSENGARTENSTRASSE
Telefon
SL
STANDORT LAUFERTORGRABEN
SP
STANDORT POSTBANK
Bus: Linie 36
(Haltestelle Dürrenhof)
B
S-Bahn: S1/S2
(Haltestelle Dürrenhof)
BB
Rechnungsadresse (wenn von Privatadresse abweichend)
Fahrpläne finden Sie unter
www.vag.de
Ort, Datum
Unterschrift
Angewandte Sozialwissenschaft
für die berufliche Praxis
Bachelor: Soziale Arbeit – Soziale Arbeit: Erziehung und Bildung im Lebenslauf
Master: Soziale Arbeit – Beratung und Coaching
Zertifikate: Coaching, Professionelles Management von Ehrenamtlichen, Onlineberatung,
Projektmanagement, Medienberatung, Erlebnispädagogik
www.th-nuernberg.de
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