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FEMA-Weißlack AF hochglänzend - FEMA Farben + Putze GmbH

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Technisches Merkblatt
FEMA-Weißlack AF hochglänzend
Art.-Nr. 01551
Produktbeschreibung
Eigenschaften:
Aromatenfreier, festkörperreicher und hoch wetterbeständiger Decklack auf Alkydharzbasis für hochwertige hochglänzende Holz- und Metalllackierungen innen und außen.
Sehr gute Haftung, hohe Füllkraft, hervorragendes Deckvermögen. Leicht thixotrope Einstellung, sehr gleichmäßiger Verlauf, leicht zu verarbeiten und besonders geruchsmild. Ergibt unempfindliche Oberflächen mit hoher Stoßund Schlagfestigkeit.
Anwendung:
Zum Anwenden auf vorgrundierten Holz und Holzwerkstoffen, verschiedenen Metallen (Eisen, Stahl, Aluminium, etc.)
und Hartkunststoffen (PVC, etc.). Weiterhin geeignet für die
Überarbeitung von Altlackierungen. Nicht auf wasserverdünnbare Acryllacke oder andere thermoplastische Untergründe streichen. Die Hinweise zur jeweils erforderlichen
Untergrundbehandlung sind zu beachten. Nicht auf feuchten Untergründen anwenden.
FEMA-Weißlack AF hochglänzend kann durch Streichen,
Rollen oder Spritzen verarbeitet werden, wobei die beschichtete Fläche umso schöner wird, je besser der betreffende Untergrund durch Füllen, Grundieren und Schleifen
vorbereitet worden ist.
Farbtöne:
Nur in Weiß lieferbar.
Glanzgrad:
Hochglänzend.
Dichte (bei 20°C):
Ca. 1,25 kg/dm3.
Festkörpergehalt:
≥ 80 %.
Untergrundvorbehandlung
Allgemeines:
Die Beschaffenheit des Untergrundes und die Ausführung
der Anstricharbeiten müssen dem aktuellen Stand der
Technik entsprechen. Alle Vorarbeiten und Beschichtungsarbeiten müssen auf das Objekt und die spezifischen Anforderungen abgestimmt sein. Die aktuellen BFS Merkblätter, herausgegeben vom Bundesausschuss Farbe und
Sachwertschutz, und die VOB, Teil C DIN 18363, Absatz 3
Maler- und Lackierarbeiten sind zu beachten
Alle Untergründe müssen sauber, trocken, tragfähig,
wachs-, öl-, fett- und staubfrei sein. Verschmutzte Flächen
gründlich reinigen und haftmindernde Rückstände entfernen, so dass ein tragfähiger Untergrund entsteht.
Unsichere Untergründe sind bzgl. Tragfähigkeit und Eignung für nachfolgende Beschichtungen zu prüfen, ggf.
Testfläche anlegen und Haftung mittels Gitterschnitt/Gewebebandabriss prüfen.
Eisen und Stahl:
Zunächst entrosten, anschließend zweimal mit FEMAAllgrund 476 grundieren.
Neues Holz oder Holzwerkstoffe im Innenbereich:
Falls erforderlich mit FEMA-Allgrund 476 grundieren, ggf.
vollflächig spachteln und mit FEMA-Vorlack AF 1554 vorlackieren.
Holz im Außenbereich:
Vergraute und abgewitterte Holzzonen bis zum tragfähigen Untergrund abschleifen. Scharfe Holzkanten abrunden.
Bei Horizontalflächen für ausreichende Ablaufschrägen
sorgen. Die Holzfeuchte sollte bei Laubhölzern 12 %, bei
Nadelhölzern 15 % nicht überschreiten. Umso trockener
der Untergrund, desto größer ist die Eindringtiefe – dies
verbessert die Schutzfunktion und Lebensdauer von Folgeanstrichen.
Rohes, unbehandeltes Holz oder freigelegte, pilzanfällige
Hölzer vor dem Erstanstrich mit FEMA-Holzimprägniergrund AF 1570 vorbehandeln.
Für stark bewittertes Holz wird eine dreimalige Beschichtung durch Grund-, Zwischen- und Deckbeschichtung mit
FEMA-Ventilack 123 AF 1556 empfohlen.
Tropenhölzer mit trocknungsverzögernden Inhaltsstoffen:
Mit Nitroverdünnung auswaschen. Grundsätzlich eine Probefläche anlegen.
Hartkunststoffe:
Mit FEMA-Planofix 1230 reinigen und mit FEMA-Allgrund
476 grundieren. BFS Merkblatt Nr. 22 beachten.
Aluminium (nicht eloxiert):
Mit FEMA-Planofix 1230 reinigen, anschließend zweimal
mit FEMA-Allgrund 476 grundieren. Bei eloxiertem Aluminium Fachberatung anfordern. BFS Merkblatt Nr. 6 beachten.
Zink:
Mit FEMA-Planofix 1230 reinigen, anschließend zweimal
mit FEMA-Allgrund 476 grundieren. BFS Merkblatt Nr. 5 beachten.
Renovierungsanstriche:
Die Haftung der Altlackierung ist zu überprüfen. Bei ausreichender Tragfähigkeit reinigen und gründlich anschleifen,
falls erforderlich mit FEMA-Vorlack AF 1554 oder FEMAAllgrund 476 vorlackieren.
Bei nicht tragfähiger Altlackierung diese vollständig entfernen und den Beschichtungsaufbau (abhängig vom Untergrund) neu aufbauen.
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FEMA Farben + Putze GmbH|
|Junkersstraße 3|
|76275 Ettlingen |Telefon (0 72 43) 3 71-0 |Fax (0 72 43) 37 11 28 | www.fema.de
Technisches Merkblatt
Verarbeitung
Materialzubereitung:
Vor dem Auftragen gut, aber nicht hochtourig, durchrühren! Materialien mit verschiedenen Chargendaten sind getrennt zu verarbeiten bzw. untereinander zu mischen. Die
jeweilige Chargennummer ist auf dem Etikett aufgedruckt.
Besondere Hinweise:
Lösemittelbasierende Alkydharzlacke besitzen einen materialtypischen Eigengeruch, welcher auch nach der Trocknung noch wahrnehmbar sein kann. Für großflächige Anwendungen im Innenbereich (z.B. Decken- und Wandflächen) empfehlen wir deshalb den Einsatz von Lacken auf
Wasserbasis.
Beschichtungsaufbau:
FEMA-Weißlack AF hochglänzend ein- oder zweimal unverdünnt durch Streichen, Rollen oder Spritzen aufbringen. Ein
Anstrich kann am nächsten Tag, d. h. nach etwa 24 Stunden
Trocknung mit einem weiteren Anstrich überarbeitet werden. Optimal ist eine Nassschichtstärke von 80 – 100 μm
pro Arbeitsgang.
Bei Beschichtungsaufbauten zwischen den einzelnen Beschichtungen Zwischenschliff vornehmen.
Für die rationelle Handverarbeitung und zur Erzielung eines optimalen Lackierergebnisses empfehlen wir den Materialauftrag, z.B. mit dem FEMA-Walzen-Set 2 tlg. Nr. 2
(07856). Dabei dient die Walze MicroStar zum auftragen
des Lackes, um eine ausreichende Schichtdicke zu erreichen. Mit der Walze ROTAschaum konkav wird das EndFinish erstellt.
Werkzeugreinigung:
Sofort nach Gebrauch mit FEMA-Lackverdünnung AF 1558
oder FEMA-Reinigungsmittel extra 468.
Spritzauftrag Hochdruck:
z.B. SATAjet 3000RP
Düsenweite:
2,0 / 2,5 mm
Luftdruck:
1,5 – 2,0 bar
Bei anderen Spritzgeräten die Herstellerangaben beachten.
Produkt-Code für Farben und Lacke (GISBAU):
M-LL01 (Alkydharzlackfarben, entaromatisiert).
Airlessspritzen:
Düsenweite:
0,28 - 0,33 mm (0,011 - 0,013 inch)
Materialdruck:
160 - 180 bar
Trocknung:
Die Trocknungszeiten sind von der Art des Untergrundes
und den Umgebungsbedingungen abhängig. Bei 20°C und
60 % relative Luftfeuchtigkeit sind die beschichteten Flächen: *)
staubtrocken:
klebfrei:
überstreichbar:
nach ca. 4 Stunden
nach ca. 8 Stunden
nach ca. 24 Stunden
*)
Werte bezogen auf Nassschichtstärke von 100 μm
Für ausreichend Wärme und Belüftung ist zu sorgen. Bei
liegend lackierten Flächen und/oder wenig belüfteten Trockenräumen können die Lösemittel nur schwer entweichen. Der chemische Trocknungsprozess (Aufnahme von
Sauerstoff aus der Luft) wird gestört, dadurch sind Trocknungsverzögerungen und Glanzgradabweichungen möglich. Höhere Schichtdicken und/oder tiefere Temperaturen
verzögern die Trocknung.
Verbrauch:
Streichen:
Rollen:
Spritzen:
Lieferform
Gebindegröße:
2,5 ltr. Blechgebinde.
Zusatzinformationen
Zusammensetzung nach VdL-Deklaration:
Alkydharze, Titandioxid, Ruß, organische und anorganische
Buntpigmente, Glykol, Additive.
EG-Richtlinie 2004/42/EG:
Grenzwert für dieses Produkt (Produktkategorie A/d):
300 g/l (2010).
Dieses Produkt enthält maximal 300 g/l VOC und ist somit
VOC-konform.
Lagerung:
Behälter dicht verschlossen, kühl aber frostfrei getrennt
von Lebensmitteln lagern. Dabei nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Bei sachgerechter Lagerung mindestens 2 Jahre lagerfähig.
Entsorgung:
Zur Entsorgung müssen die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.
Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben.
Hinweis:
Die für den Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten. Bei der Arbeit nicht rauchen
und für ausreichende Lüftung sorgen.
Zusätzliche Informationen zum Umgang mit diesem Produkt siehe Sicherheitsdatenblatt.
100 - 125 ml/m² pro Anstrich
80 - 100 ml/m² pro Anstrich
70 - 80 ml/m² pro Anstrich
Verbindliche Verbrauchsmengen sind durch Probeauftrag
am Objekt zu ermitteln.
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|76275 Ettlingen |Telefon (0 72 43) 3 71-0 |Fax (0 72 43) 37 11 28 | www.fema.de
Technisches Merkblatt
Farbtöne:
Aufgrund unterschiedlicher Witterungs- und Objektbedingungen, wie z.B. ungleichmäßigen Untergrundbeschaffenheiten (Saugverhalten, Untergrundfeuchten, Alkalität, Inhaltsstoffe aus dem Untergrund), direkter Sonneneinstrahlung mit scharf abgegrenzter Schattenbildung auf der
frisch aufgebrachten Beschichtung kann für gleichmäßige
Farbtongenauigkeit und Fleckenfreiheit keine Gewähr
übernommen werden.
FEMA-Weißlack AF hochglänzend neigt zur Vergilbung bei
künstlicher oder unzureichender natürlicher Beleuchtung,
dies ist bei Kunstharzlacken produkttypisch und damit kein
Beanstandungsgrund.
Unterschiedliche Oberflächenstrukturen, Glanzgrade und
Lichtverhältnisse können den subjektiven Farbeindruck
beeinflussen.
Farbtonveränderungen durch Witterung, Feuchte, UVEinstrahlung und Verschmutzungen sind an der Oberfläche
von Beschichtungen im Laufe der Zeit generell unvermeidbar. Diese werden durch Klimabedingungen, Lage und Exposition der Flächen unterschiedlich beeinflusst.
Ausbesserungen:
Gemäß BfS-Merkblatt Nr. 25 sind Abzeichnungen von Ausbesserungen, Reparaturen oder Nacharbeiten in der Fläche
selbst
bei
Verwendung
des
OriginalBeschichtungsmaterials unvermeidbar.
Anmerkung
Die im Technischen Merkblatt angegebenen Informationen
basieren auf unseren Erkenntnissen und Erfahrungen. Der
Anwender wird dadurch jedoch nicht davon entbunden,
die Eignung und Verwendung der Produkte für den vorgesehenen Verwendungszweck eigenverantwortlich zu prüfen. Bei Nachlieferungen sind geringe Farbtonabweichungen nicht auszuschließen. Alle Lieferungen sind vor der
Verarbeitung auf Richtigkeit bezüglich Art und Farbton zu
prüfen. Nicht im Merkblatt explizit angegebenen Anwendungen erfolgen auf eigenes Risiko, sofern keine Freigabe
durch FEMA erfolgt ist. Es gelten zusätzlich unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen. Gültig ist jeweils nur das
aktuelle Merkblatt, dieses ist unter www.fema.de verfügbar.
14.08
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