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Berichtsheft 2014 - Kreuzkirche Bonn

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Berichte zur Gemeindeversammlung 2014
Inhalt
Vorwort ................................................................................................... 3
Bericht des Vorsitzenden des Presbyteriums .......................................... 3
Bericht von Pfarrer Rüdiger Petrat .......................................................... 6
Bericht aus der Arbeit des Finanzkirchmeisters ...................................... 7
Bericht aus der Arbeit des Baukirchmeisters .......................................... 8
Planungen zur Sanierung der Kreuzkirche.............................................. 9
Bericht des Öffentlichkeitsausschusses ................................................ 13
Bericht der Ehrenamtskoordinatorinnen ................................................ 16
Bericht der Kirchenmusik ...................................................................... 17
Arbeitskreis Offene Kirche .................................................................... 18
Besuchsdienst ...................................................................................... 19
Netzwerk KreuzkircheAktiv ................................................................... 21
Kinderhaus ........................................................................................... 22
Kindergottesdienst-Team ...................................................................... 23
Kinder, Jugend und Familie .................................................................. 23
Mittendrin .............................................................................................. 24
Seniorenarbeit ...................................................................................... 25
Redaktion: Ulrike Brzóska, Pfarrer Rüdiger Petrat, Pfarrer Gerhard Schäfer
Oktober 2014
Kontodaten der Kreuzkirchengemeinde
Bankverbindung des Hauptgeschäftskontos der Evangelischen
Kreuzkirchengemeinde Bonn:
IBAN: DE39 3506 0190 1088 4331 02
BIC: GENODED1DKD
Bankverbindung des Spendenkontos der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde
Bonn:
IBAN: DE32 3506 0190 1011 3510 14
BIC: GENODED1DKD
Stichwort "..." (bitte immer angeben)
Aktuelle Spendenprojekte finden Sie unter:
http://kreuzkirche-bonn.de/kreuzkirchengemeinde/spenden/
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Vorwort
Liebe Gemeindeglieder,
auch in diesem Jahr begrüßen wir Sie herzlich zu unserer Gemeindeversammlung. Die positiven Rückmeldungen im letzten Jahr, zur
Gemeindeversammlung ein Berichtsheft über die Arbeit in der Gemeinde,
den Ausschüssen und Arbeitskreisen sowie einzelnen Gruppen vorzulegen,
haben wir freudig aufgenommen. Wir danken allen, die in diesem Jahr ihre
Berichte verfasst haben.
Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre! Für Fragen stehen wir Ihnen
bei der Gemeindeversammlung sowie zwischendurch zur Verfügung.
Die Redaktion
Bericht des Vorsitzenden des Presbyteriums
Über die Arbeit im Presbyterium und über die die Arbeitsbereiche
übergreifenden Themen
Aufgrund der wichtigen Berichterstattung in Sachen Bauangelegenheiten und
um hinreichend Zeit zu haben, zu diesen Punkten Nachfragen zu stellen,
möchte ich meinen Bericht über die Arbeit im Presbyterium und die
allgemeine Lage der Gemeinde kurz fassen.
Hier die wichtigsten Punkte:
 Erfreulich ist die nach wie vor stabile Zahl der Gemeindeglieder der
Kreuzkirchengemeinde. Sie beträgt derzeit 4.718 Gemeindeglieder, das
sind 59 mehr als zum Bericht im Vorjahr. Legt man den Betrachtungen
der Zahlen zugrunde, dass die Kreuzkirchengemeinde eine
Innenstadtgemeinde mit enorm hoher Fluktuation ist (499 Zuzüge, 379
Wegzüge) und im Bereich der Kreuzkirchengemeinde keine
städtebaulichen Veränderungen zu erwarten sind (z.B. Ausweisung
neuer Wohngebiete usw.), dann ist diese stabile Gemeindegliederzahl
sehr bemerkenswert. Der Brief für die Neuzugezogenen wurde deshalb
vom Presbyterium angesichts der hohen Zahl an Zuzügen in seiner
Bedeutung für die Erstkontaktaufnahme bestätigt und aktualisiert.
 Die Zahl der Zweitwohnsitze hat sich weiterhin reduziert (2013: 156,
2014: 145). Die Zweitwohnsitzsteuer der Stadt Bonn zeigt also
weiterhin Wirkung.
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 Das Durchschnittsalter der Gemeinde senkte sich im Berichtszeitraum
weiterhin ab und liegt jetzt bei 38 Jahren (2013: 39 Jahre).
 Die Zahl der Taufen ist erfreulich hoch: Sie liegt bislang bei 34. Dem
stehen 17 Beerdigungen gegenüber.
 Bei den Trauungen (16) war zu beobachten, dass aufgrund der
Bauarbeiten auf dem Vorplatz zahlreiche Brautpaare in die
Schlosskirche oder in andere Kirchengemeinden ausgewichen sind.
Erstmals fand 2014 in der Kreuzkirche auch ein Segnungsgottesdienst
für eine Verpartnerung statt.
 Die Zahl der Austritte betrug 65. Auch das Anschreiben an die
Ausgetretenen
hat
das
Presbyterium
auf
Initiative
des
Öffentlichkeitsausschusses hin überarbeitet und neu formuliert.
 Die Zahl der Umgemeindungen zur Kreuzkirchengemeinde betrug 17
und ist damit nach wie vor deutlich höher als die Zahl der
Weggemeindungen (6). Darüber hinaus konnten wir 6 Eintritte
verzeichnen.
 Die derzeitige Konfirmandengruppe von Pfr. Schäfer beträgt 11
Konfirmanden. Sorgen bereitet uns, dass Pfr. Petrat keine
Neuanmeldung von Konfirmanden nach den Sommerferien verzeichnen
konnte.
 Im Personalbestand der Gemeinde gab es folgende Änderungen:
o Kinderhaus: Frau Uhrmacher als Nachfolgerin für Frau Wißborn
(Ergänzungskraft) und Frau N´galala als Vertreterin für Frau
Wilhelms (befristete Mutterschutz- vertretung)
o Frau Backhaus ist seit dem Gemeindefest Ende August länger
erkrankt und das AdEK somit ohne Küsterin. Wir versuchen, das
Fehlen derzeit aufzufangen. Als zusätzliche Reinigungskraft für
das AdEK ist Frau Taschinger befristet eingestellt worden. Frau
Taschinger leistet sehr gute Arbeit. Insgesamt zeigt sich die
Personallage im Küsterdienst derzeit als angespannt und
schwierig.
 Erfreulich war, dass Pfr. Petrat am 27.09.14 das Fest seiner Silbernen
Ordination feiern konnte.
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 Die neue Ehrenamtskoordination (Frau Zielinski/ Frau Brzóska) hat ihre
Arbeit aufgenommen. Eine Erfassung der ehrenamtlich Mitarbeitenden
in der Kreuzkirche wurde durchgeführt. Für den 9.11.14 ist erstmals ein
Gottesdienst für und mit allen ehrenamtlich Mitarbeitenden der
Gemeinde geplant. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir
sind alle sehr gespannt.
 Zwei Ordinationen konnte die Gemeinde im Sommer feiern: Zum einen
die Ordination meiner ehemaligen Vikarin Denise Roth, die ihr 2.
Theologisches Examen bestand und inzwischen im Kirchenkreis An
Nahe und Glan ihren Dienst als Pfarrerin zur Anstellung versieht. Zum
anderen haben wir die Ordination von Herrn Prädikant Thomas Gampp
gefeiert; zum ersten Mal die Ordination eines Prädikanten in der
Kreuzkirchengemeinde!
 Unter der Rubrik „Abschiede“ muss gesagt werden, dass wir in diesem
Jahr vom früheren Pfarrer der Gemeinde, Dr. Edzard Rohland,
Abschied nehmen mussten, der im Spätsommer völlig überraschend für
uns alle im Alter von 84 Jahren verstarb.
 Unter der Rubrik „Neuanfänge“ können wir uns darauf freuen, dass zum
1. Oktober eine neue Vikarin bei uns begonnen hat: Frau Anne-Berit
Fastenrath. Frau Fastenrath befindet sich z.Zt. im Schulvikariat und ist
in dieser Zeit von gemeindlichen Verpflichtungen weitgehend befreit;
gleichwohl hat sie bereits in einige Aufgaben übernommen, z.B. den
Kindergottesdienstkreis.
 Trotz aller zeitlichen Belastung durch die umfangreichen Themen und
Aufgaben wird das Presbyterium auch im neuen Jahr wieder einen
Presbytertag durchführen.
Insgesamt gibt es also in vielen Bereichen eine positive Bilanz. Im Blick auf
die Zukunft freue ich mich, bereits ankündigen zu können, dass es gelungen
ist, den Karfreitagsgottesdienst 2015 in der ARD zur Hauptsendezeit
deutschlandweit zu übertragen. Nach dem Rundfunk-Gottesdienst 2013 und
dem Fernsehgottesdienst zum Deutschlandfest 2011 erneut ein wichtiges
Highlight im Leben der Kreuzkirchengemeinde!
Pfarrer Gerhard Schäfer, Vorsitzender des Presbyteriums
-5-
Bericht von Pfarrer Rüdiger Petrat
Für den Berichtszeitraum 01.11.2013 – 26.10.2014
Dankbar gegenüber Gott und nachdenklich blicken wir auf ein reiches Jahr
zurück. Die ganze beliebte Angebotsbreite der Kreuzkirchengemeinde konnte
mit vereinten Kräften weitergeführt werden.
Wir erlebten unzählige festliche und kulturelle Höhepunkte, wie z.B. die HMoll-Messe am 24.11.2013; die übervolle 6. Bonner Kirchennacht am
06.06.2014 mit doppelter Mitarbeiterzahl; die gut besuchten Festgottesdienste samt den Ordinationen von Prädikant Thomas Gampp am 01.06.2014
und Vikarin Roth am 22.06.2014; das Kindergarteneltern-Theater „Ritter
Rost“ auf dem Gemeindefest am 31.08.2014.; das Kirchenmusikfest der
Evangelischen Kirche im Rheinland vom 18.-21.09.2014 mit mehrfach über
1000 Gästen; aber auch die Gastkonzerte, z.B. mit Angelo Branduardi und
Giora Feidman.
Hinzu kam viel Neues, wie die Beschäftigung mit dem Thema „Ehrenamt in
unserer Gemeinde“; das Projekt „KreuzkircheAktiv“ zur Mitbeteiligung bei
Alltagshilfen; die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes mit Kirchenpavillon;
ein Jazz- und Popworkshop samt Konzert am 25. 01.2014; ein Neujahrsessen für das ehrenamtliche Presbyterium am 27.01.2014; Beteiligung am
Karnevalsumzug der Innenstadt am 03.03.2014; Evangelische Stadtführungen vom Schiff aus am 09.05.2014 und am 22.08.2014; eine
ökumenische Referentenliste im Glaubensgrundkurs beim zahlreich besuchten Neustart am 02.09.2014.
Veränderungen gab es wenige: Nachdem sich der am 18.05.2014
eingesegnete Konfirmandenkurs mit einem Gartenfest und einem Olivenbaum für die schöne Konfirmandenzeit bedankt hatte, stellte sich für 2014
kein Nachfolgekurs ein, da es viele Jugendlichen zu ihren Freunden in
Nachbargemeinden zog. Außergewöhnlich war auch ein zweiwöchiger Totalausfall aller Küster und Küstervertreter, der durch tatkräftigen Teamgeist der
Pfarrer, Presbyter und Gemeindeglieder gut aufgefangen wurde. Völlig
reibungslos geschah der Wechsel im Besuchsdienstkreis von der verdienten
Leiterin Frau Weber zu Presbyterin Frau Zielinski.
Viele interessante Gäste erlebten wir in der Kreuzkirche, z.B. als
Kanzelredner: Nicola Bramkamp, Bonns neue Schauspieldirektorin am
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17.11.2013; Dr. Günter Beckstein, Ministerpräsident a.D. und Vizepräsident
der Evangelischen Kirche in Deutschland am 06.04.2014; Burkhard Mohr,
Karikaturist, Schriftsteller und Bildhauer am 25.05.2014 sowie Sylvia
Löhrmann, NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung. Als Praktikant der
Uni Bonn begleitete mich der Baptistenpfarrer Stephen Oluwatosin aus
Nigeria in der Passionszeit und als Festredner meiner Silbernen Ordination
kam am 27.09.2014 Dr. Raid Gharib, der neue Diözesanratsvorsitzende der
Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien/Patriarchat Damaskus zum
Thema „Wie überlebt die Christenheit im Nahen Osten?“ Auch bei diversen
musikalischen und historischen Veranstaltungen referierten namhafte
Persönlichkeiten.
Unter Beteiligung der Kreuzkirche fanden auch 2014 jährlich wieder ca. 60
ökumenische Veranstaltungen statt. Allerdings blieb die Pfarrstelle unserer
alt-katholischen Partnergemeinde St. Cyprian ein Jahr lang vakant, nachdem
die Pfarrinhaberin zur Evangelischen Kirche konvertiert war. Zudem hat sich
der andere Ökumenepartner, das römisch-katholische Münster - als Citykirche - zurückgezogen. Aufgrund vieler Ökumene-Engagierter fiel aber keine
Veranstaltung aus. Das wird auch 2015 zu schaffen sein, zumal der neue
Pfarrer von St. Cyprian, Thomas Schüppen, bereits zwei Monate vor seinem
Amtsantritt am 26.10.2014 eine gute ökumenische Zusammenarbeit mit uns
signalisiert hat.
Pfarrer Rüdiger Petrat
Bericht aus der Arbeit des Finanzkirchmeisters
Anlässlich der Gemeindeversammlung kann über den Jahresabschluss 2013
und die Haushaltsplanung 2014 berichtet werden. Die Planungen für das Jahr
2015 haben begonnen und sind noch nicht abgeschlossen.
Graphiken zum Haushalt im Anhang, siehe Seiten 26 und 27.
Jahresabschluss 2013
Der Jahresabschluss 2013 enthielt eine reine positiver Überraschungen.
Ursprünglich geplant waren Einnahme und Ausgaben in Höhe von jeweils
1.539.882 Euro, wobei der Haushaltsausgleich durch eine Entnahme aus
unseren Rücklagen in Höhe von rund 93.000 Euro vorgesehen war.
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Tatsächlich betrugen die Einnahmen 2.149.007 Euro und die Ausgaben
2.140.116 Euro. Das Abschlussergebnis in Höhe von 8.891 Euro wurde auf
Beschluss des Presbyteriums der Ausgleichrücklage zugeführt. Insgesamt
konnten die Rücklagen – auch über die Pflichtrücklagen hinaus – weiter
gestärkt werden.
Das höhere Haushaltsvolumen geht in erster Linie auf einen Sondereffekt
zurück. Im Rahmen des NKF wurden die bislang objektbezogenen
Substanzerhaltungsrücklagen aufgelöst und in eine gemeinsame Rücklage
zusammengefasst. Dafür wurden rund 430.000 Euro durch den Haushalt
„geschleust“ und das Volumen entsprechend „aufgebläht“.
Grund für die positive Entwicklung im Jahr 2013 waren vor allem
Kirchensteuermehreinnahmen in Höhe von fast 70.000 Euro. Hinzu kommen
geringere Heizkosten, höhere Zinsen aus der Rücklagenbewirtschaftung und
geringe Personalkosten aufgrund zeitweilig unbesetzter Stellen.
Haushaltplan 2014
Für das Jahr 2014 plant die Kreuzkirchengemeinde Einnahmen und
Ausgaben in Höhe von 1.690.647 Euro. Wie im Vorjahr war in der Planung
der Haushaltsausgleich nur durch eine Entnahme aus unseren Rücklagen
herzustellen. Insgesamt ist zum Ausgleich der Ergebnisplanung eine
Verringerung der Rücklagen um 75.329 Euro vorgesehen. Inwieweit sich
dieser Fehlbetrag durch die sich auch 2014 fortsetzende positive Entwicklung
bei den Kirchensteuereinnahmen reduzieren lässt, bleibt abzuwarten.
Insgesamt bleibt die Haushaltssituation vor dem Hintergrund der vielen
kostspieligen Baumaßnahmen schwierig.
Dr. Dirk Göpffarth
Bericht aus der Arbeit des Baukirchmeisters
Die Arbeit des Bau- und Finanzausschusses und des Baukirchmeisterteams
ist im laufenden Jahr besonders geprägt durch das große Bauprojekt auf dem
Vorplatz der Kreuzkirche: Im Januar wurde mit den Bauarbeiten für den
Kirchenpavillon, der die Citykirchenarbeit des Kirchenkreises Bonn
einschließlich Café/Bistro und Wiedereintrittsstelle aufnehmen wird,
begonnen. Das Gebäude wird voraussichtlich im November fertiggestellt
werden. Anfang Dezember wird der Kirchenpavillon dann den „Betrieb“
aufnehmen können.
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Für uns als Gemeinde ist von Bedeutung, dass der verbleibende Teil der
Mauer, die den Vorplatz der Kirche zur Straße „An der evangelischen Kirche“
abstützt, saniert werden musste: Die alte Stützmauer, für die keine
ausreichende Stützwirkung mehr errechnet werden konnte, musste durch
eine Betonmauer ersetzt werden, die mit Ziegelsteinen verblendet wird und
auf die der historische Zaun wieder aufgesetzt wird. Zwischen dieser
Stützmauer und dem neuen Kirchenpavillon entsteht eine 5 Meter breite
Freitreppe, die die Anbindung des Zugangs zur Krypta sowie des Gemeindehauses an den Kirchenvorplatz verbessern wird.
Seit September wird nun auch an der Neugestaltung des Kirchenvorplatzes
gearbeitet. Der Platz öffnet sich – teils mit einer breiten Treppe – zum
Kaiserplatz und wird durch eine Reihe von fünf Hainbuchen in zwei Bereiche
gegliedert. Zwischen der Baumreihe und dem Kirchenpavillon wird eine
Caféterrasse entstehen. Die großzügige Platzfläche vor dem Hauptportal der
Kreuzkirche kann für Gemeindeveranstaltungen vielfältig genutzt werden.
Gleichzeitig wird ein neues Beleuchtungskonzept umgesetzt, dass sowohl die
Kirche als auch den Pavillon und den Platz in angenehmes Licht rücken soll.
Einen zweiten Arbeitsschwerpunkt bilden die Planungen zur Sanierung der
Kreuzkirche, über die gesondert berichtet wird.
Daneben geht selbstverständlich der laufende Bauunterhalt der
gemeindlichen Liegenschaften, die für die Gemeindearbeit oder als
Wohnhäuser genutzt werden, weiter. Allen haupt- und ehrenamtlich
Mitarbeitenden herzlichen Dank!
Friedrich Freiherr von Maltzahn
Planungen zur Sanierung der Kreuzkirche
Auf der Gemeindeversammlung im November 2013 und im Gemeindebrief im
Frühjahr 2014 wurde bereits umfangreich über die Ergebnisse von Untersuchungen an der Bausubstanz der Kreuzkirche berichtet. In diesem Jahr
mussten sich insbesondere der Bau- und Finanzausschuss, aber auch das
Presbyterium intensiv mit der Auswertung dieser Ergebnisse befassen und
die weitere Vorgehensweise bei der Planung von erforderlichen Baumaßnahmen festlegen sowie deren Finanzierung diskutieren.
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Für die statisch-konstruktiven Maßnahmen sowohl im Kircheninnenraum als
auch am Außenmauerwerk der Kirche erarbeitete das mit dem Gutachten
beauftragte Ingenieurbüro Schwab Lemke aus Köln eine Kostenschätzung.
Dabei wurde deutlich, dass die Gemeinde vor einer großen finanziellen
Herausforderung steht, denn die Kosten liegen bei einem Betrag in
Millionenhöhe. Aus eigenen Mitteln wird die Gemeinde dies nicht finanzieren
können. Erschwerend hinzu kommt, dass die ermittelten Kosten nur den
substanzerhaltenden Anteil der Baumaßnahmen und noch nicht den
Erneuerungsanteil für den Innenraum, wie z.B. Erneuerung der
Elektroanlage, der Beleuchtung und der WC-Anlagen, Aufarbeitung der
Kirchenbänke und des Fußbodens, enthielten.
Ursprünglich war beabsichtigt, die Innenraumrenovierung der Kreuzkirche bis
zum Jahr 2016 abschließen zu können. Das vorliegende Gutachten zum
baulichen Zustand der Kirche und die Kostenschätzung forderten nun eine
neue Herangehensweise.
Nach einem intensiven Gedankenaustausch mit Vertretern der oberen und
unteren Denkmalbehörde, der für Fördergelder aus Denkmalschutzprogrammen zuständigen Bezirksregierung Köln und des für uns tätigen
Gutachterbüro Schwab Lemke im Frühjahr diesen Jahres wurde klar, dass
die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde und die Möglichkeiten des
Einwerbens von Fördermitteln und Spendengeldern die Realisierung einer
derart umfangreichen Baumaßnahme wie der Innenraumrenovierung
innerhalb der nächsten zwei Jahre nicht realistisch erscheinen ließen.
Im August 2014 teilte die Bezirksregierung Köln mit, dass Restmittel aus dem
noch laufenden Denkmalschutz-Sonderprogramm II des Bundes vorhanden
sind. Diese Mittel können für Baudenkmäler beantragt werden, die in diesem
Programm bereits in der Vergangenheit gefördert worden waren. Dies trifft
auf die Turmsanierung der Kreuzkirche, die im Jahr 2011 abgeschlossen
wurde, zu. Das Presbyterium signalisierte sofort einen hohen Mittelbedarf.
Die weiteren Abstimmungen mit der Bezirksregierung ergaben, dass für die
Kreuzkirche voraussichtlich Fördermittel in Höhe von fast 300.000 € zur
Verfügung stehen können.
Hinzu kommen von der Bezirksregierung zurückbehaltene Fördermittel in
Höhe von 180.000 € aus der Turmsanierung. Da der erste Bauabschnitt
dieser Baumaßnahme zum Zeitpunkt der Bewilligung bereits abgeschlossen
war, durften diese Mittel damals jedoch nicht mehr in Anspruch genommen
- 10 -
werden und es wurde festgelegt, dass sie für spätere Baumaßnahmen an der
Kreuzkirche verwendet werden dürfen. Insgesamt musste das Presbyterium
also kurzfristig darüber entscheiden, für welche erforderlichen Baumaßnahmen an der Kreuzkirche Fördermittel in Höhe von nun insgesamt rund
480.000 € eingesetzt werden sollen. Ein sehr wichtiges Kriterium dabei war,
dass die Mittel bis Ende 2016 abgerufen werden müssen. Außerdem ist zu
beachten, dass die Mittel des Bundes nur für Instandsetzungsmaßnahmen,
jedoch nicht für reine Renovierungen eingesetzt werden dürfen und die
Förderung maximal 50 % der Gesamtkosten einer Maßnahme ausmachen
darf, der andere Anteil muss von der Gemeinde anderweitig finanziert
werden. Um alle Fördermittel nutzen zu können, muss der Fördermittelantrag
Baumaßnahmen mit Kosten von mindestens 960.000 € enthalten.
Erste Überlegungen, die Innenraumrenovierung nun doch noch bis 2016
durchzuführen, mussten leider wegen der zu großen Finanzierungslücke in
Millionenhöhe verworfen werden. Die Realisierung von Teilmaßnahmen im
Innenraum soll nicht in Angriff genommen werden, weil die Grundkosten für
die damit verbundenen Gerüstarbeiten und umfangreichen Schutzmaßnahmen (z.B. für die Orgel (Schutz gegen Baustaub) oder für das
Errichten von Schutzwänden zur Unterteilung der Kirche während der
Teilbaumaßnahme) sehr hoch sind und dadurch nicht genügend Geld für die
eigentliche Baumaßnahme zur Verfügung stünde.
Im Ergebnis aller Überlegungen hat das Presbyterium entschieden, einen
Fördermittelantrag für die folgenden Baumaßnahmen zu stellen:
(1) Sanierung des Außenmauerwerks von Turm und Westseite der
Kreuzkirche:
Das Gutachterbüro Schwab Lemke hat für die Kostenschätzung der
erforderlichen Maßnahmen am Außenmauerwerk drei Bauabschnitte
gebildet. Es wurde davon ausgegangen, den Bauabschnitt an Turm und
Westseite als ersten auszuführen. Diese Vorgehensweise hätte den Vorteil,
dass der Turm dann insgesamt fertiggestellt wäre und im Bereich des
Vorplatzes die Verkehrssicherungspflicht auch zukünftig erfüllt wäre. Die
Kosten betragen ca. 890.000 €.
(2) Risse-Sanierung im nordöstlichen Treppenhaus der Kreuzkirche:
Im Jahr 2007 wurde im Bereich des nordöstlichen Treppenhauses an der
Hofgartenseite der Kirche eine Unterfangung des Fundamentes
- 11 -
vorgenommen, weil aufgrund eines Rohrbruchs im Untergrund umfangreiche
Absackungen aufgetreten waren. Im Treppenhaus sind diverse Rissbildungen
vorhanden, die im Zuge der geplanten Innenrenovierung der Kreuzkirche
saniert werden sollten. Da diese Renovierung aus finanziellen Gründen
zurückgestellt werden muss, soll die Sanierung des Treppenhauses als
Einzelmaßnahme vorgezogen werden. Die Kosten betragen ca. 50.000 €.
(3) Statisch-konstruktives Gutachten für den baulichen Zustand der
Kreuzkirche innen + außen inkl. Gerüst- und Maurerarbeiten:
Das Gutachten wurde als Grundlage für weitere Planungen im Auftrag des
Presbyteriums der Kreuzkirchengemeinde erarbeitet. Eine dazugehörige
Kostenschätzung wurde ebenfalls erstellt. Die insgesamt entstandenen
Kosten inkl. Maurer- und Gerüstarbeiten betrugen rd. 90.000 €.
(4) Sicherung der Gewölbe der Kreuzkirche im Bereich der Vierung und in
den Querhäusern inkl. Orgelschutz:
Im zweiten Weltkrieg wurden die Gewölbe des Langhauses und der beiden
Seitenschiffe zerstört. Sie wurden beim Wiederaufbau in den 1950er Jahren
entsprechend der durch den Architekten Vogel konzipierten Gestaltung des
Kircheninnenraums in neuer Form wiedererrichtet. Im Bereich der Vierung
und der Querhausgewölbe wurden die noch vorhandenen alten Gewölbe
durch eine untergehängte so genannte Rabitzkonstruktion ergänzt, um die
neue Gewölbeform zu erreichen. Wie berichtet wurde bei den
Untersuchungen an der Konstruktion Korrosion festgestellt, so dass der
Gutachter ihren Ausbau und Ersatz empfahl. Auch wenn die Untersuchungen
derzeit insgesamt keine Standsicherheitsprobleme der Gewölbe ergaben,
besteht bei fortschreitender Korrosion des Streckmetalls der Rabitzkonstruktion die Gefahr, dass Putzteile abgesprengt werden und herunterfallen können. Um die weitere gefahrlose Nutzung der Kreuzkirche sicherzustellen, wurde im Auftrag des Presbyteriums durch das Gutachterbüro
Schwab Lembke geplant, im Bereich der Vierung und der Querhäuser ein
Sicherheitsnetz zu spannen. Das Netz soll für diesen Fall einen ausreichenden Schutz der Kirchenbesucher bieten. Die Kosten dafür betragen max. ca.
18.000 € inklusive Schutz der Orgel vor Staubeinwirkungen während der
Baumaßnahme. Es werden hierzu noch Abstimmungen mit dem Orgelsachverständigen der evangelischen Landeskirche und mit weiteren fachlich
Beteiligten geführt, um die Kosten zu präzisieren. Die Maßnahme wird
voraussichtlich im 1. Quartal 2015 ausgeführt.
- 12 -
Die Gesamtkosten für die beantragten Maßnahmen betragen ungefähr
1.048.000 €. Der Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von ca. 568.000 €
reduziert sich durch die bereits geleisteten Zahlungen der Gemeinde für das
Gutachten und die damit zusammenhängenden Maurer- und Gerüstarbeiten
in Höhe von ca. 90.000 € sowie deren Förderanteil von 50 % in Höhe von ca.
45.000 € (wird nach Bewilligung des Förderantrags an die Gemeinde
überwiesen) auf noch 433.000 €. Dieser Betrag kann von der Gemeinde
aufgebracht werden.
Es ist außerdem geplant, zur Verringerung des Eigenanteils Förderanträge
an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Stiftung zur Bewahrung
kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland zu stellen sowie Fundraising
durchzuführen und weitere Spenden einzuwerben.
An dieser Stelle sei allen, die bereits für den Bauerhalt der Kreuzkirche
gespendet haben, herzlich gedankt. Auch wenn die Renovierung des
Kircheninnenraums leider verschoben werden muss, wird das Presbyterium
weiter konzeptionell an den damit zusammenhängenden Fragen arbeiten und
ist gleichzeitig sehr froh darüber, eine enorme Summe an Fördermitteln
einsetzen zu können, um das Baudenkmal Kreuzkirche kontinuierlich und
nachhaltig zu sichern.
Brit Colditz, stellv. Baukirchmeisterin
Bericht des Öffentlichkeitsausschusses
Liebe Gemeinde,
im letzten Jahr formulierte der Öffentlichkeitsausschuss folgende Ziele oder
Aufgaben für das Jahr 2014:
- Fortentwicklung der Einheitlichkeit der Darstellung von Gemeinde und
gemeindlicher Aktivitäten und Angeboten (klassisch Homepage, Flyer,
Plakate, Schaukästen);
- Vervollständigung und Fortentwicklung der Homepage;
- eigenständige Administration der Homepage;
- Einrichtung einer Internet-Redaktion;
- Erweiterung der selbständigen Öffentlichkeitsarbeit für die Gruppen und
Kreise über ihre Angebote (Homepage-Zugang, entsprechend hausinterne
Schulung, Vorlagen für Veröffentlichungen);
- 13 -
- Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit des Presbyteriums und seiner
Ausschüsse sowie
- Verbesserung der Kommunikationswege in die Gemeinde und externe
Öffentlichkeit.
An diesen Aufgaben haben wir in folgender Weise in diesem Jahr gearbeitet:
Wir hoffen, die Kommunikation in und mit Gemeinde und aus der Gemeinde
hinaus insoweit verbessert zu haben, dass wir uns mit einer erneuerten
„Begrüßungskultur“ für Hinzugezogene in unsere Gemeinde, aber auch mit
einer sorgenden „Nachfragekultur“ bei Austritten aus der Gemeinde
beschäftigten. Wir arbeiteten an einem neuen Begrüßungsbrief sowie an
einem Brief für Menschen, die sich für einen Austritt entschieden haben.
Eine Internetredaktion wurde eingerichtet, die regelmäßig die Selbstdarstellung der Gemeinde im Blick hat und weiter entwickelt. Die Mitglieder
sind: Pfarrer Rüdiger Petrat und Ulrike Brzóska.
Wir arbeiteten an der steten Aktualisierung der Homepage. Hier sind
insbesondere erfolgt:
- ein begonnener Umbau der Sitemap, eine bessere Menüführung, durch die
Sie schneller Informationen finden, die Sie suchen;
- Sichtbarkeit der Menschen in unserer Gemeinde von den Hauptamtlichen,
den Presbytern und Presbyterinnen sowie die in ihren Aufgabenbereichen
liegenden Schwerpunkte, Sichtbarkeit des Ehrenamts und der Arbeitskreise;
- Verbesserung des Service-Bereichs, neues Archiv zu Materialien z.B. auch
Gottesdienst-Mitschnitte, besondere Highlights, Predigten, Kanzelreden zum
Download.
Ein gelegentlicher Besuch der Homepage www.kreuzkirche-bonn.de lohnt
sich! Sollten die Gruppen und Kreise Wünsche an ihre Darstellung im Internet
haben, gerne auch mit Fotos, wenden Sie sich bitte an die Internetredaktion:
u.brzoska@kreuzkirche-bonn.de.
Noch immer in Planung befindlich sind – über das inhaltliche Aktualisieren
hinaus – professionelle Programmier-Arbeiten an der Homepage, wobei
wir hier auf weitere Kostenvoranschläge warten. Zumindest konnten etliche
Fragen der selbständigen Administration geklärt und notwendige Sicherheits-
- 14 -
updates durchgeführt werden. Zu den noch ausstehenden Neuerungen in
Bezug auf unsere Homepage gehören u.a.:
- die eigene Seite für das Kinderhaus (die sogenannte gelbe Seite);
- die Umsetzbarkeit eines Gemeinde-Newsletters, um zukünftig noch besser
und schneller Information und Kommunikation ermöglichen zu können (hier
ist die Kreuzkirchenmusik vorbildhaft);
- Logo-Anpassung (Schallluken in der Kirche, Anpassung an äußerliche
Veränderungen).
Nach diesen Arbeiten soll es auch möglich sein, den Nutzerkreis der
Homepage zu erweitern. Wünschenswärt wäre es, jeder Gruppe und jedem
Arbeitskreis zukünftig einen Zugang zu „ihrer Seite“ zu ermöglichen, damit sie
diese selbständig aktuell halten können.
Dank des Gemeindebriefredakteurs Herrn Tobias Bergmann-Brzóska liegen
Formatvorlagen für Plakate und Flyer vor, die unser Dreifarbsystem (lila
für Gemeinde, rot für Kirchenmusik und gelb für Kinderhaus) sowie das
Logo unserer Kirche enthalten. Jede Gruppe kann die neuen Formatvorlagen bei der Vorsitzenden des Öffentlichkeitsausschusses abfragen:
u.brzoska@kreuzkirche-bonn.de.
Für die ehrenamtliche Obhut über den Schaukasten an der Kirche konnte in
diesem Jahr Frau Dr. Kathrin Maring gefunden werden, die jetzt jede Woche trotz Kinder und Berufsleben – den Schaukasten aktuell hält und die
Ansprache durch Bezug auf das Kirchenjahr oder aktuelles Tagesgeschehen
gestalterisch verbessert. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle!
Aufgrund ursprünglich geplanter Baumaßnahmen im Innenraum unserer
Kirche in 2015 wurde ein neuer Flyer über unsere Kirche Anfang des
Jahres zunächst zurückgestellt, um die baulichen Veränderungen im neuen
Flyer berücksichtigen zu können. Mit dem veränderten Zeitplan der Baumaßnahmen stand ein aktueller Flyer wieder im Vordergrund. Zwei neue Flyer
sind in Arbeit: sowohl über unsere Kirche als auch über die in unserer
Gemeinde vorhandenen Angebote, Gruppen und Arbeitskreise. Geplant ist,
dass Anfang 2015 die beiden neuen Flyer ausliegen werden.
Wünschenswert ist, in guten Abstimmungsprozessen und mit den zur
Verfügung stehenden Ressourcen – nicht auch zuletzt in Ehrenamt – unsere
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Gemeinde voranzubringen. Für Unterstützung in der Arbeit sind wir im
Öffentlichkeitsausschuss oder in der Ausübung konkreter Aufgaben dankbar.
Vielleicht haben Sie Lust, mitzumachen?
Aktuell werden z.B. gesucht:
 Zur Entlastung in der Öffentlichkeitsarbeit ein/e AdministratorIn für
unsere Homepage (Überwachung aktueller Updates, Weiterhilfe bei
Fragen von Nutzerinnen, ggf. Anlegen neuer Nutzerkreise; nicht
notwendigerweise Programmierung!)
 Aktualisierung des digitalen Kalenders auf der Homepage (auch in
Abstimmung mit dem Kirchenkreiskalender)
 ein/e Schaukasten-GestalterIn für den Schaukasten am Kinderhaus
 eine PC-Hilfe, die vor allem älteren Menschen in den Gruppen und
Arbeitskreisen ohne Computerkenntnisse bei der Erstellung von Flyern
und Plakaten unterstützt.
Melden Sie sich bitte gern bei der Vorsitzenden des Öffentlichkeitsausschusses oder den Pfarrern, wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind.
Ihre Ulrike Brzóska, Vorsitzende des Öffentlichkeitsausschusses
Kontakt: u.brzoska@kreuzkirche-bonn.de
Bericht der Ehrenamtskoordinatorinnen
Im Jahr 2013 überraschte das Presbyterium sicherlich den ein oder anderen
Ehrenamtlichen unserer Gemeinde mit dem ersten Danksagungsbrief zu
Weihnachten und einem Engel. Ein kurzer Gruß, ein kurzes Danke. Die
spontane Freude einiger Ehrenamtlicher, die uns erreichte, bestätigte uns
darin, dass das ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde gar nicht
hoch genug geschätzt werden kann. Immerhin konnten wir ungefähr eine
Anzahl von fast 200 Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde „nachzählen“.
Der kleinen Aktion waren Monate vorausgegangen, in denen sich das
Presbyterium Gedanken zu einer Arbeit mit und für Ehrenamtliche machte.
Ende 2013 verabredete das Presbyterium der Kreuzkirchengemeinde dann
eine entsprechende Arbeitsweise. Das Presbyterium möchte, dass sich die
Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde wahrgenommen, wertgeschätzt und
weitergebracht wissen.
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Die Aufgabe der Ehrenamtskoordination, die die Presbyterinnen Frau Anke
Zielinski und Frau Ulrike Brzóska übernommen haben, mag für Ehrenamtliche zunächst befremdlich klingen – sie müssen doch nicht koordiniert
werden und ehrenamtliche Arbeit wird schon seit vielen Jahren geleistet. Wir
möchten jedoch seitens des Presbyteriums Ansprechbarkeit herstellen.
Insoweit ist Aufgabe der neuen Ehrenamtskoordination:
- Fragen zum Ehrenamt und der Ausgestaltung der Aufgaben zu klären,
- bei Fragen des Versicherungsschutzes, Auslagen und Kostenerstattung
weiterzuhelfen und
- in Fragen von Fortbildung zu unterstützen, damit Ehrenamtliche in ihren
Aufgaben im Ehrenamt gut gewappnet sind.
Weiterhin wichtig war uns, das Ehrenamt in unserer Gemeinde sichtbar zu
machen. So finden Sie seit einigen Ausgaben die neue Rubrik in unserem
Gemeindebrief, in der Ehrenamtliche aus allen Arbeitsfeldern vorgestellt
werden und zu ihren Aufgaben und Motiven etwas berichten.
Schließlich findet am 09.11.2014 unser erster Ehrenamtsgottesdienst von
und mit Ehrenamtlichen statt. Die Historizität des Datums ist uns bewusst.
Allerdings ließ sich kein anderes Datum in diesem Jahr mehr finden, um noch
gemeinsam einen Ehrenamtsgottesdienst zu feiern. Die gesamte Gemeinde
ist dazu herzlich eingeladen!
Ulrike Brzóska für die Ehrenamtskoordination
Bericht der Kirchenmusik
Das Jahr 2014 ist aus kirchenmusikalischer Sicht ein besonders vielfältiges
abwechslungsreiches Jahr. Die Spannbreite reicht von Bachkantatengottesdiensten über die Planung des Orgelneubaus in der Krypta, einem
großes Kirchenmusikfest mit ca. 1800 Besuchern, bis hin zu der Uraufführung
einer modernen Kirchenoper in unserer Kirche.
Dank unserer sehr professionellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind die
Konzerte gut besucht und erfreuen sich in Bonn großer Beliebtheit.
Die finanzielle Lage hat sich allerdings leider verschlechtert. Da die
Kirchenmusik auf Zuschüsse und Sponsorengelder von außen angewiesen
ist, ist es schmerzlich, dass sich die finanzielle Lage der Stadt Bonn auch auf
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unsere Arbeit auswirkt. In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal keinerlei
Zuschüsse der Stadt Bonn für unsere Arbeit, und auch die intensive Suche
nach Sponsorengeldern blieb ohne Erfolg.
Einen kleinen Ausgleich schafft der Kammerchor Vox Bona, der nicht nur
vom Beethovenorchester der Stadt Bonn, sondern auch von anderen
Institutionen engagiert wird, und dadurch Honorare für den Kirchenmusiketat
der Kreuzkirche „verdient“. An dieser Stelle gilt unser Dank allen
ehrenamtlichen Musikern aller Kreuzkirchenensembles für ihr großes
Engagement für diesen Teil der Gemeindearbeit.
Schlagwortartig möchten wir die wichtigsten musikalischen Ereignisse des
Jahres 2014 auflisten:
- Bachkantatengottesdienste
- Der Erfolg der Konzertreihe „Am 7. Um 7“ hält in diesem Jahr seit 13 Jahren
an. Es gibt mittlerweile eine große Fangemeinde die die Besonderheit,
Kreativität und liebevolle Auswahl der Programme zu schätzen weiß. Viele
berühmte Musiker, wie Ingeborg Danz oder Klaus Mertens sind gerne zu
Gast in dieser Reihe.
- Auftritt des Kammerchores VOX BONA, ausgewählt vom WDR, bei der
Eröffnung der Wiener Festwochen als deutsche Botschafter der Musik.
- Der Auftrag für den Bau der Krypta-Orgel ist erteilt, das Spendenaufkommen hat dies ermöglicht, die Hälfte der Kosten ist gesichert,
herzlichen Dank an alle Spender.
- Uraufführung der modernen Kirchenoper ABRAHAM mit umfangreichem
Beiprogramm durch die Kantoreien der Bonner Kreuzkirche und der
Düsseldorfer Johanneskirche. Die Zusammenarbeit mit den Düsseldorfern ist
sehr positiv und bereichert unsere musikalische Arbeit.
- Das Rheinische Kirchenmusikfest fand dieses Jahr in unserer Kirche statt
und war mit ca. 1800 Teilnehmern ein großes Erlebnis.
KMD Karin Freist-Wissing und Stefan Horz
Arbeitskreis Offene Kirche
Der aus 38 Mitgliedern bestehende Arbeitskreis traf sich sechsmal seit der
Gemeindeversammlung 2013, um den Terminplan für die Öffnungszeiten der
Kreuzkirche zusammenzustellen und viele Fragen, die den Dienst in der
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Kirche betreffen, zu erörtern und zu diskutieren. Wir tauschten uns auch über
die Erfahrungen mit Gästen und besonders schöne Erlebnisse z.B. mit
Kindern aus.
Der Arbeitskreis erhielt im Dezember 2013 den Ehrenamtspreis der Bonner
CDU in Anerkennung des engagierten ehrenamtlichen Einsatzes in der
Bundesstadt Bonn als Beitrag der Kreuzkirchengemeinde zur City-Arbeit der
Stadt.
Zwei Weiterbildungsmaßnahmen wurden angeboten und durchgeführt:
- Am 19. August 2014 fand eine kunsthistorische Kirchenführung durch Herrn
Dr. Martin Bredenbeck zur Baugeschichte und Architektur der Kreuzkirche
statt.
- Am 28. Oktober 2014 fand eine theologische Kirchenführung durch Herrn
Pfr. Schäfer statt.
Zu beiden Veranstaltungen kamen viele Mitglieder des Arbeitskreises.
Weitere Weiterbildungsangebote über für die Arbeit in der Offenen
Kreuzkirche relevante Themen sind geplant.
Maryse Boitte-Biermann
Besuchsdienst
Besuchsdienst an der Evangelischen Kreuzkirche im Nov. 2013 - Nov. 2014
(Rückblick und allgemeine Fragestellungen)
Die Verkündigung des Wortes Gottes und der Dienst am Nächsten, das
helfende Handeln, gehören als Auftrag der Gemeinde eng zusammen. Auch
im letzten Jahr hat eine recht aktive Besuchsdienstarbeit stattgefunden.
Gemeindemitglieder vom 70. Lebensjahr an werden von unseren Pfarrern
oder ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des Besuchsdienstkreises an ihrem
Geburtstag besucht, oder sie werden angeschrieben. Im Berichtszeitraum
waren in unserer Gemeine 520 Gemeindemitglieder älter als 70 Jahre.
Ungefähr die Hälfte davon konnte in einem Jahr persönlich besucht werden.
Daneben wurden fünf recht betagte Frauen regelmäßig wöchentlich betreut.
Die drei Senioreneinrichtungen, die in unserem Gemeindebezirk liegen,
wurden betreut von Pfarrer Schäfer - das Perthesheim in der Mozartstraße,
von Pfarrer Petrat - das Nova Vita in der Noeggerathstraße 34 und von Frau
R. Berger das Marienheim in der Noeggerathstraße 4-8.
Vor einem Jahr wurden die beiden Besuchsdienstkreise zusammengelegt.
Frau Stark, landjährige Leiterin des Kreises für regelmäßige Einzelbetreuung,
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hatte ihre Leitungsfunktion abgegeben. Durch die Zusammenlegung können
die Informationen schneller ausgetauscht und die bei Geburtstagsbesuchen
erfassten Nöte in konkrete Hilfen umgesetzt werden, so z.B. in Form einer
Einzelbetreuung. Der Dienst der Einzelbetreuung betrifft nicht Aufgaben wie
Haushaltshilfe oder Pflegedienste. Zur Einrichtung dieser Hilfen muss Kontakt
zu sozialen Diensten oder Seniorenberatungen aufgenommen werden.
Seit der Zusammenlegung ist der Besuchsdienstkreis zahlenmäßig größer
geworden. Das ist einerseits erfreulich, andererseits wird ein vertrauensvoller,
intensiver Austausch schwieriger, so dass Einzelgespräche mit Pfarrer
Schäfer oder der Leitung des Kreises zusätzlich notwendig sein können.
Davon ausgehend, dass die Besuche zu den Geburtstagen mehr darstellen
sollten als die freundliche Übergabe eines Glückwunsches, gibt es
zusätzliche Themen und Fragen, die es im Kreise anzusprechen gilt. Das
betrifft zum Beispiel die Einarbeitung neuer Ehrenamtlicher, wobei eine
gezielte Fortbildung hilfreich ist. So stellt sich auch immer wieder die Frage
nach der Abgrenzung, das heißt, welche Aufgaben zu unserem Auftrag
gehören und welche nicht, bis hin zu der Entscheidung, wann man dieses
Ehrenamt aufgibt, wenn die eigenen Kräfte nachlassen.
Es stellt sich auch die Frage, wie wir bei unseren Besuchen dem Auftrag der
evangelischen Gemeinde gerecht werden? Gleicht unser Tun nur einfach
anderen helfenden Organisationen? Was erwarten Gemeindemitglieder,
wenn sie hören, wir kommen von der "Kirche"? Nicht selten werden die
Pfarrer und auch wir zu Glaubens- und Lebensfragen angesprochen. Bei
unserer Arbeit wird deutlich, wie schwer es vielen von uns außerhalb des
kirchlichen Rahmens fällt, über eigene Glaubenserfahrungen zu sprechen,
einen Psalm zu lesen oder ein bekanntes Lied zu singen.
Als hilfreich für die Erledigung der zahlreichen Aufgaben, die sich innerhalb
eines Jahres ergeben, sollte auch in Zukunft der Kontakt zu offiziellen
sozialen Werken (z.B. das Diakonisches Werk oder die städtische
Seniorenberatung) noch stärker gesucht werden.
Seit Gründung des diakonischen Ausschusses unserer Gemeinde nimmt der
Leiter des Besuchsdienstkreises an den Sitzungen teil. Ferner fand am
13.September in diesem Jahr in der Lukasgemeinde ein Besuchsdiensttag für
den gesamten Kirchenkreis statt, eine gute Gelegenheit mit Vertretern
anderer Gemeinden sich auszutauschen.
Ute Weber
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Ute Weber beendete nach 10 jähriger Leitung des Besuchsdienstkreises zum 01. September 2014 diese Tätigkeit, und Frau Anke
Zielinski hat die Leitung übernommen. Für die langjährige Aufgabe und
das Engagement dankt die Redaktion Frau Weber von ganzem Herzen
und wünscht ihr für den weiteren Weg alles Gute sowie Gottes Segen.
Netzwerk KreuzkircheAktiv
Auf dem Gemeindefest im Sommer 2013 wurde die Aktion KreuzkircheAktiv
zum ersten Mal vorgestellt. Auslöser für die Entwicklung der Aktion war eine
Einladung für Gemeindeglieder 60+ im Jahr 2011, bei der bestehende
Aktivitäten vorgestellt und zu neuen angeregt wurde. Diese Anregung wurde
gerne aufgegriffen!
Die neue Aktion KreuzkircheAktiv soll beitragen, Menschen zusammenzubringen, ihre Erfahrungen, Talente und Kompetenzen zu teilen, Nachbarschaftshilfe zu leisten, zu geben und anzunehmen, Verantwortung zu tragen,
Freude an der Gemeinsamkeit zu haben – ohne Einschränkungen in Bezug
auf das Alter oder den beruflichen Status. Aus drei Säulen besteht die Aktion:
Freude teilen, Probleme teilen, Kompetenzen einsetzen.
Ziel der Vorstellung auf dem Gemeindefest 2013 war, Interesse zu wecken –
das ist gelungen! Seitdem steht im Eingang der Kreuzkirche eine Stellwand
mit Informationen, existiert eine mail-Adresse, wurde zwei Mal im
Gemeindebrief berichtet. Es gibt erste erfolgreiche Aktivitäten, über die auch
im letzten Gemeindebrief berichtet wurde. Inzwischen gibt es eine stabile
Gruppe von zehn Personen, die sich in der Regel einmal im Monat trifft,
Informationen und Erfahrungen austauscht und zukünftiges Vorgehen
abstimmt - und mit Engagement und Freude bei der Sache ist!
Wir freuen uns über Anfragen und vielfältige und interessante Angebote, die
wir sichten und zusammenbringen oder in eine Übersicht eintragen, die im
Informationskasten am Kaiserplatz oder im AdEK ausgehängt werden. Die
Anfänge und erste erfolgreiche Vermittlungen freuen uns und spornen uns an
weiterzumachen.
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Bisher haben wir mehr Angebote als Anfragen. Es gibt weniger Wünsche
nach Informationen und Unterstützung als gedacht; das hatten wir so nicht
erwartet. „Geben“ scheint leichter zu sein als „Nehmen“. Wir hoffen, dass es
gelingt, das Nehmen - das Annehmen - zu erleichtern.
Wir würden uns freuen, wenn KreuzkircheAktiv weitere Verbreitung finden
und mit den anderen Gruppen und Kreisen der Gemeinde stärker vernetzt
werden könnte.
Für das Team: Ilse Brigitte Eitze-Schütz
Kinderhaus
Zunächst das, was sich nicht verändert hat: unsere 65 Plätze sind alle
besetzt und es gibt weiter hohe Nachfrage- und Anmeldezahlen. Auch im
letzten Jahr ist es wieder gelungen, das Kinderhaus, obwohl am
Wittelsbacherring eher abseits gelegen, ins Gemeindeleben einzubinden:
Kinder singen für Senioren im AdeK, Eltern des Kinderhauses spielen beim
Gemeindefest ein Theaterstück, Kinder begrüßen die Bewohner des
Perthesheims bei deren Einzug ins neue Haus…, und im November wird es
noch einen gemeinsam von Herrn Pfarrer Schäfer, der Kinder- und
Jugendarbeit und dem Kinderhaus gestalteten Kinderbibelnachmittag geben.
Und was gab es sonst? Nach einem sehr ruhigen, von intensiver Arbeit
geprägten Jahresbeginn ging es dann Schlag auf Schlag. Im späten Frühjahr
hat Frau Reuse aus der Mäusegruppe geheiratet: sie ist jetzt Frau Bretthauer.
Im Juli hat dann auch eine neue Kollegin angefangen, Frau Uhrmacher. Sie
hat sich inzwischen gut eingelebt. Etwa zum gleichen Zeitpunkt haben wir
erfahren, daß Frau Wilhelm aus der Sternengruppe schwanger ist. Und ehe
wir alle gratuliert hatten, hatte sie auch schon ein Beschäftigungsverbot und
wir waren wieder auf der Suche nach einer Unterstützung für unsere Arbeit.
Glücklicherweise haben wir in Frau N´galala sehr schnell eine sehr gute
Ergänzung unseres Teams gefunden.
Und jetzt? Jetzt hoffen wir wieder auf einen „….sehr ruhigen, von intensiver
Arbeit geprägten….“ Jahresabschnitt!
Katrin Jasper
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Kindergottesdienst-Team
Das Kindergottesdienst-Team, seit einiger Zeit personell ohnehin unterbesetzt, erlebte in diesem Jahr noch einmal einen personellen Wechsel. Frau
Roth und Frau Schanze schieden durch Wegzug aus Bonn aus. In der
Sommerpause nutzte Pfarrer Schäfer die Zeit, über den Gemeindebrief nach
neuen Helferinnen und Helfern zu suchen. Daraufhin gab es auch einige
wenige Rückmeldungen. Durch die neue Vikarin, Frau Fastenrath, konnte
eine weitere wichtige und bereits erfahrene Unterstützung gewonnen werden.
Gleichwohl ist die schwierige Phase im Kindergottesdienst noch nicht ganz
behoben, da das Team immer noch sehr klein ist. Trotzdem halten wir an den
zwei Kindergottesdienst-Terminen pro Monat fest (1. + 3. Sonntag im Monat
+ hohe Festtage).
Pfarrer Gerhard Schäfer
Kinder, Jugend und Familie
Die Angebote für Kinder und Jugendliche im AdEK erfreuen sich nach wie vor
großer Beliebtheit. Durch unsere Angebote werden Werte vermittelt, die im
christlichen Leben einen zentralen Platz haben: Rücksicht nehmen, Toleranz
einüben und Konflikte gewaltfrei lösen. Aufgrund des angespannten
schulischen Alltags ist es uns wichtig, unseren Besuchern eine vergnügliche
und entspannte Freizeitgestaltung zu bieten.
Eine große Nachfrage besteht besonders bei den Ferienangeboten. Im
vergangenen Jahr waren es: zwei Kochworkshops, Schwarzlichttheater, zwei
Selbstbehauptungskurse und Nähkurse, die sich über mehrere Wochenenden erstreckten.
Außerdem finden regelmäßig Angebote in Zusammenarbeit mit der OGS
Münsterschule statt. Bis zu den Sommerferien waren es zwei Angebote in der
Woche.
Jugendliche ab 12 (leider sind es zurzeit nur Mädchen) treffen sich
donnerstags um 16.30 Uhr im AdEK.
Aufgrund der späten Osterferien hat in diesem Jahr keine Skifreizeit
stattgefunden. In den Sommerferien fand wieder, wie jedes Jahr, eine Reiterfreizeit mit 13 Mädchen statt.
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Die Krabbelgottesdienste für 0-4 Jährige finden in der Regel alle 6-8 Wochen
samstags um 16.00 Uhr in der Krypta statt. Einige Eltern knüpfen hier die
ersten Kontakte zur Gemeinde. Die Krabbelgottesdienste werden immer gut
besucht.
Margret Benner
Mittendrin
Die breiten Einbindungsmöglichkeiten und das vielfältige Angebot an
Beteiligungsmöglichkeiten in der Gemeinde sind Kennzeichen der
Kreuzkirchengemeinde. Einen Beitrag dazu leistet auch Mittendrin, der Kreis
junger Erwachsener an der Kreuzkirche. Mit seinen weit über 90 Mitgliedern
hat sich der Kreis fest etabliert inzwischen. Mit der Unterstützung der
Kirchenleitung übernehmen in ihm die Mitglieder selber Verantwortung für die
Gestaltung der Abende und des Miteinanders, zusammen oder einzeln, bei
der Vorbereitung inhaltsreicher Themenabende oder der Andacht, des sog.
„Urlaubs“. Lebenslustabende sorgen dafür, dass Gott erfahrbar wird in dem
Beisammensein, während Gottessehnsuchtsabende sich mit Fragen des
Glaubens, des Lebens bzw. der Gesellschaft auseinandersetzen. Der Kreis
ist selbstverständlich offen für neue Mitglieder, die mitmachen möchten, über
ihre Interessen erzählen wollen, oder über interessante Themen aufklären
möchten, spannendes aus dem letzten Urlaub zu berichten haben, oder etwa
Plätzchen backen etc.
Dabei ist das Spektrum der Themen immer weit gespannt, denn das Prinzip
ist, dass die Abende vorbereitet werden von einem der Mitglieder. Außer den
mehreren zu erwartenden Abenden zu biblischen Themen wurden im letzten
Jahr natürlich diverse Stoffe, die von der Vielfältigkeit der Interessen der
Mitglieder zeugen, erörtert. Länderberichte über Leipzig, Panama und Island
waren ebenso spannend wie das Thema, was unser Leben lebenswert
macht. Das „Wesen des Glaubens“ als „eine feste Zuversicht auf das, was
man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“, laut
Hebräerbrief, Kapitel 11 und 12, war ein besonders zu erwähnender
Höhepunkt, denn das Zitat war gleichzeitig Thema eines Mittendrin-Abends
und der Sonntagspredigt, wobei nachher Parallele zwischen den zwei
Sichtweisen erörtert wurden. Aber auch mehr (schul-)politische Themen wie
die Inklusion oder das Thema Hirntod und Organspende wurden erörtert,
während der Homepageabend die technische Seite der öffentlichen Arbeit bei
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Mittendrin zum Thema hatte. Einen gesellschaftspolitischen Beigeschmack
hatte auch der Abend zur Essensvernichtung. Schließlich stand im Juni eine
besondere Feier an, nämlich die Ordination des langjährigen MittendrinMitglieds Thomas Gampp. Alle gratulieren ihm herzlich dazu!
Neben den ernsteren Themen standen auch Abende mit Beisammensein im
Biergarten und eine Wanderung, bei der wir den Vogelstimmen lauschten im
Melbtal an. Ein Brainwalking-Abend zeigte den Mitgliedern Entspannungsstrategien auf, das Wohl von Leib und Seele stand auch im Mittelpunkt von
Liederabende, sowie einer Radtour. Die Motivation olympischer Sieger
erfuhren wir in einem Filmabend, manche machten mit beim ökumenischen
Pfingstfeuer im Bonner Münster.
Für Mittendrin: Mira Totseva
Seniorenarbeit
Die Seniorenarbeit ist ein wichtiger Baustein in unserem Gemeindeleben.
Das vielseitige Programm wird gerne angenommen. In den letzten 3 Monaten
ist die regelmäßige Besucherzahl auch wieder gestiegen. In der Regel
kommen ca. 40 Personen.
Höhepunkte in den laufenden Veranstaltungen waren: Fahrt zur
Landesgartenschau nach Zülpich, Schifffahrt mit anderen Gemeinden,
Sommerfest im Haus der Kirche, Führung und Kaffeetrinken am Bonner
Bogen und in diesem Herbst die Fahrt nach Maria Laach.
An der Gymnastikgruppe am Montag nehmen in der Regel ca. 20 Personen
teil. Um weiterhin die Qualität der Gruppe zu erhalten ist es zurzeit nicht
möglich, mehr Interessenten aufzunehmen.
Außerdem finden regelmäßig Computerkurse in kleinen Gruppen statt.
Margret Benner
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