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Mercedes-Benz Offroad G-CLASS EXPERIENCE

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Mercedes-Benz Offroad
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G-CLASS EXPERIENCE
Eine Reise für G-Enthusiasten mit der Besichtigung der Produktion der G-Klasse im
österreichischen Graz und einer Fahrt über die berüchtigte Teststrecke auf den
Schöckl.
Dauer:
3 Tage
Art:
Werksbesichtigung G-Klasse
Termin:
03.04. – 05.04. 2014
06.11. – 08.11. 2014
Anmeldeschluss:
Reisepreis:
15. Februar 2014
(1.Reise)
16. August 2014
(2. Reise)
1 Person im Doppelzimmer
1.095,- Euro
1 Person im Einzelzimmer
1.195,- Euro
Eine atemberaubende Fahrt in einer Werks-G-Klasse und einem Werksfahrer am Steuer
über die traditionelle Teststrecke auf den Schöckl, die Besichtigung der Produktion des Urgesteins unter den Geländewagen bei Magna Steyr, eine kurze Stadtrundfahrt durch Graz
und zwei gemütliche Abende in der steirischen Landeshauptstadt Graz machen die Reise zu
einem Erlebnis für jeden G-Fahrer.
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Mercedes-Benz Offroad
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Die Entwicklung der G-Klasse begann 1972 mit einem Kooperationsvertrag zwischen DaimlerBenz und Steyr-Daimler-Puch. 1975 fiel die Entscheidung für den Serienstart und zum Bau
eines Werks in Graz, wo das Fahrzeug bis heute überwiegend in Handarbeit hergestellt wird.
Die Produktion lief dann am 1. Februar 1979 an. Von Daimler-Benz stammen seither der
komplette Antriebsstrang mit Motor, Getriebe, Achsen und Lenkung sowie die Großpressteile.
Stanz- und Kleinpressteile hingegen sowie das Verteilergetriebe kommen aus Österreich.
Und daran hat sich bis heute wenig geändert.
Und dies, obwohl es ein langer Weg war vom ersten 230 G mit einem Vierzylinder-Motor und
102 PS bis zum aktuellen Flaggschiff G AMG 6.5 mit 6,0-Liter-Zwöfzylinder-Biturbo, einer
Leistung von 450 Kilowatt und einem Drehmoment von 1.000 Newtonmeter. Aber:
„Modellpflege und Änderungsjahre haben den Diamanten in einen Brillanten verwandelt“,
sagte bereits vor Jahren das damalige Vorstandmitglied Jürgen Hubbert: „Wir haben poliert
und geschliffen, aber wir haben nie das Wesen, den Charakter dieses Autos verändert.“
Getestet wird die G-Klasse seit nunmehr 35 Jahren auf dem 1.445 Meter hohen Hausberg
der Grazer – dem Schöckl. Die 4,5 Kilometer lange Piste enthält Steigungen von bis zu 60
Prozent und erlaubt eine Seitenneigung bis 40 Prozent. Als Testkilometer für die Erprobung
werden allerdings nur die 3,1 Kilometer Schlechtweg gezählt. Das ist die dezente
Umschreibung für Felsblöcke, die einen halben Meter hoch aus der Piste ragen, für
Baumwurzeln, die sich durch die Trasse ziehen und für Spurrillen, Steine, lockeres Geröll,
Erdabsätze und tiefe Schlammlöcher. 15.000 Kilometer dieser Strapazen muss ein G
überstehen.
Aber nicht nur jede neue Baureihe wird der Qual unterzogen, sondern auch bei allen
entsprechenden Neuerungen geht es zurück auf den Schöckl, um Getriebe, Stoßdämpfer,
Motoren oder andere Aggregate zu testen.
Da die Teststrecke des G auf den Schöckl etwas ruppig ist, sollten Schwangere und Teilnehmer mit Rückenproblemen auf diese Fahrt verzichten. In diesen Fällen sorgen wir für
einen Transfer über die Straße oder mit der Seilbahn.
Das Programm der drei Tage: Die Teilnehmer reisen individuell an und treffen sich am Donnerstag (03. April bzw. 06. November 2014), um 19.00 Uhr, im Hotel Wiesler in Graz.
Nach einem Aperitif geht es zu Fuß zum Abendessen in ein nahegelegenes Restaurant mit
Panorama-Blick über die Stadt.
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Mercedes-Benz Offroad
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Für den Freitag sind dann die Werksbesichtigung, die Fahrt auf den Schöckl und ein gemütlicher Abend in einem Restaurant hoch über der Altstadt vorgesehen. Am zweiten Abend
geht es zum Abendessen in ein steirisches Lokal mit Spezialitäten der Region.
Für Transfers verwenden wir einen Bus, so dass Ihr privater Pkw in der Hotelgarage verbleiben kann. Am Samstag endet der offizielle Teil des Programms mit dem Frühstück.
Leistungen: Zwei Übernachtungen mit Frühstück, ein Mittag- und zwei Abendessen, Getränke bei den Mahlzeiten, Parkgebühren im Hotel, Werksbesichtigung, die Schöcklfahrt mit einer Werks-G-Klasse (3 bis 4 Personen im Fahrzeug) und Testfahrern von Magna-Fahrzeugtechnik, die Gebühren für die Schöcklpiste, Busfahrten sowie die Betreuung.
Im Reisepreis nicht enthalten sind: Mini-Bar- und Telefonkosten im Hotel, alle nicht aufgeführten Nebenkosten und die individuelle An- und Abreise.
Optional bieten wir eine Reiserücktrittskosten- inkl. Reiseabbruch-Versicherung Das Reglement für die Reisen von Mercedes-Benz Offroad und die Geschäftsbedingungen der Versicherungen legen wir diesem Schreiben bei.
Wenn Sie sich anmelden möchten, bitten wir um die schnellstmögliche Rücksendung des
beiliegenden Vordruckes. Die Mindest-Teilnehmerzahl liegt bei dieser Reise bei acht, die
maximale bei elf Personen. Die zur Verfügung stehenden Plätze werden in der Reihenfolge
der eingehenden Anmeldungen vergeben. Sollte die Reise ausgebucht sein beziehungsweise abgesagt werden, informieren wir Sie rechtzeitig. Bitte buchen Sie keinesfalls Hin- und
Rückflüge nach Graz, bevor wir Ihnen die Teilnahme schriftlich bestätigt haben!
Auf die Teilnahmebedingungen möchten wir Sie ausdrücklich hinweisen, da die Anmeldung
unter Einbeziehung dieser Teilnahmebedingungen in den Vertrag erfolgt.
Wir würden uns freuen, Sie als Teilnehmer begrüßen zu dürfen. Sollten Sie Fragen zu der
Reise haben, stehen wir Ihnen unter der Rufnummer 07732-970147 gern zur Verfügung.
Mit vielen Grüßen
Mercedes-Benz Offroad/Tufa GmbH
Katharina Breuninger
* Routen, Hotels oder Programmpunkte können sich ändern. In diesem Fall werden gleichwertige Leistungen geboten.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen können nicht erstattet werden.
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Mercedes-Benz Offroad
________________________________________________________________________________________________________________________
BITTE BIS SPÄTESTENS 15. FEBRUAR / 16. AUGUST ZURÜCKSENDEN AN:
Mercedes-Benz Offroad/Tufa GmbH
Gewerbestraße 10a
Telefax: 07732 - 970146
D-78345 Moos
Ich melde mich hiermit verbindlich mit ____ Personen zur G-Class Experience 2014 von
Mercedes-Benz Offroad an.
Die Termine:
O
03. bis 05. April 2014
O 06. bis 08. November 2014
O
O
1 Person im DZ
1.095,-- Euro*
1 Person im EZ
1.195,-- Euro*
O
O
inkl. Reise-Versicherung
1.126,-- Euro*
inkl. Reise-Versicherung
1.228,-- Euro*
Name, Vorname Fahrer
_______________________________________________________
Name, Vorname Beifahrer
_______________________________________________________
Adresse mit Straße/PLZ/Ort
_______________________________________________________
Telefon / Fax / eMail
_______________________________________________________
Eine Rechnung über die Anzahlungsgebühr in Höhe von 200,- Euro erhalten Sie mit der Teilnahmebestätigung. Der Betrag wird mit dem Reisepreis verrechnet, über den wir Ihnen sechs Wochen vor Reisebeginn eine gesonderte Rechnung übersenden. Sollte der Teilnehmer die Reise
absagen, dient die Anzahlung zur Deckung der entstandenen Kosten.
Ansonsten wird bei Stornierung der restliche Reisepreis - falls er bereits bezahlt wurde - bis sechs
Wochen vor dem jeweiligen Reisetermin zurückerstattet. Ab dann ist eine Erstattung nicht mehr
möglich und es tritt – falls von Ihnen abgeschlossen – die Reiserücktrittskosten- bzw. Reiseabbruch-Versicherung (nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland) in Kraft. Es gelten die bekannte Ausschreibung und das Reise-Reglement. Sollte die Reise vom Veranstalter abgesagt
werden, wird der Betrag ohne Abzüge zurückerstattet.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Anmeldung erst nach unserer Rückbestätigung und
der Gutschrift über die Anzahlung gültig ist. Bitte buchen Sie keinesfalls eventuelle Flüge etc.,
bevor wir Ihnen die Teilnahme schriftlich bestätigt haben!
Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie die Anmeldung sowie, dass Sie die beiliegende Leistungsbeschreibung, das Reglement, die Hinweise und die Bedingungen zur Reiserücktrittskosten-Versicherung etc. zur Kenntnis genommen haben.
Ort, Datum ________________________
Unterschrift ______________________________
*Alle Zeitangaben sind Richtwerte. Die angegebenen Routen, Hotels oder Programmpunkte können sich ändern. In diesem Fall
werden gleichwertige Leistungen geboten.
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Teilnahmebedingungen Mercedes-Benz Offroad-Reisen 2014
(Für Fahrtrainings gelten abweichende Teilnahmebedingungen, die mit der jeweiligen Ausschreibung zugesandt werden.)
Art der Reisen
Alle Reisen sind touristische und keine motorsportlichen Veranstaltungen. Es handelt sich dennoch um keine Pauschalreisen im
herkömmlichen Sinn. Diese Gegebenheiten beinhalten unvermeidbar bestimmte Risiken, die zu Leistungsstörungen führen
können, da die ausgeschriebenen Reisen zum Teil in touristisch
unerschlossene Gebiete führen. Vor allem im Ausland kann es
zu Störungen im Reiseablauf oder zum Ausfall von Leistungen
oder Folgeleistungen oder auch zu notwendigen zusätzlichen
Leistungen kommen, bzw. zu Terminverschiebungen, die vom
Veranstalter nicht vorhersehbar sind. Des Weiteren kann es zu
Störungen des Reiseablaufes oder zur Absage einer Reise
infolge höherer Gewalt (zum Beispiel Unruhen, Streik, Naturkatastrophen etc.) kommen. Es handelt sich zum Teil um Nebenstrecken und die Tagesetappen können länger als im Programm
ausgewiesen dauern. Durch den Zustand der Strecken kann es
zu Beschädigungen am Fahrzeug kommen. Insgesamt ist mit
Vorkommnissen zu rechnen, wie diese bei einer expeditionsartigen Reise eintreten können. Wir behalten uns eine drastische
Routenänderung, eine Umstellung des Leistungsgefüges u. a.
vor, wenn uns dies im Hinblick auf eingetretene Veränderungen
oder sich ankündigende Veränderungen in unseren Zielländern
und auf dem jeweiligen Weg dorthin im Interesse unserer Kunden für geboten erscheint. Zum Beispiel bei Veränderungen der
Natur, bei Umweltgefahren, bei politischen Problemen oder
ähnlichen Gründen.
2. Anmeldung und Leistungen
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich mit dem Formular von
Mercedes-Benz Offroad, das auf Anfrage zugesandt wird. Die
Anmeldung gilt als verbindlich, sobald sie schriftlich durch den
Veranstalter Mercedes-Benz Offroad (Tufa GmbH – durch die
Daimler AG lizenzierter Herausgeber und Veranstalter von Mercedes-Benz Offroad) bestätigt wurde. Die Bestätigung oder
Ablehnung der Anmeldung erfolgt innerhalb von 2 Wochen nach
Zugang der Anmeldung. Der Veranstalter ist berechtigt, Dritte mit
der Durchführung der Veranstaltung zu beauftragen. Im Reisepreis enthalten sind die in der Ausschreibung beschriebenen
Leistungen.*
3. Änderungen und Absagen
Änderungen der Veranstaltungsorte, Programmabläufe und
Programminhalte bleiben vorbehalten, sofern die Änderungen
durch höhere Gewalt, Erkrankung der Leistungserbringer vor Ort
oder dadurch erforderlich werden, dass dem Veranstalter vertraglich vereinbarte Leistungen Dritter nicht erbracht werden,
ohne dass der Veranstalter dies zu vertreten hat. Bei einer Änderung werden dem Teilnehmer gleichwertige Leistungen geboten.
Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, werden Interessenten
umgehend, spätestens aber innerhalb von zwei Wochen nach
Zugang der Anmeldung, benachrichtigt. Bereits überwiesene
Teilnahmegebühren werden umgehend zurückerstattet. Bei
Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl, die der Veranstalter
im Anmeldeformular angibt, behält sich der Veranstalter vor, bis
zum Rechnungstermin vom Vertrag zurückzutreten. In diesem
Fall werden bereits bezahlte Teilnahmegebühren ebenfalls umgehend zurückerstattet.
4. Fahrzeuge
An den Veranstaltungen von Mercedes-Benz Offroad können
Teilnehmer ausschließlich mit dem eigenen oder – sofern dies in
der Anmeldung ausdrücklich angeboten wird – mit einem von
Mercedes-Benz zur Verfügung gestellten Geländewagen teilnehmen. Die Teilnahme mit dem eigenen Fahrzeug ist ausschließlich mit einer G-, GL-, M-, GLK- oder GLA-Klasse möglich.
Es gelten dabei die unter Punkt 15 aufgeführten Bedingungen.
Bei gestellten Fahrzeugen besteht kein Anspruch auf ein bestimmtes Fahrzeug.
5. Preise
Gültig sind die in der jeweiligen Ausschreibung angeführten
Preise. Die Reisekosten sind nach Erhalt der Rechnung fällig,
spätestens jedoch zum angegebenen Zahlungstermin.
6. Umbuchungen und Stornierungen (bei Einzelteilnehmern)
Umbuchungen (auch im Krankheitsfall) sind nur bis zum in der
Ausschreibung als Anmeldeschluss angegebenen Termin möglich. Wird eine erfolgte Anmeldung storniert, gelten die in der
Ausschreibung aufgeführten Bedingungen sowie die mit der
Ausschreibung zugesandten Geschäftsbedingungen der Reiserücktrittskosten-Versicherung. Bei Nichtteilnahme ohne Stornierung fallen 95 % des Teilnahmepreises an. Eine Stornierung der
Anmeldung muss schriftlich erfolgen; die Rechtzeitigkeit bestimmt der Posteingang beim Veranstalter. Dem Kunden ist der
Nachweis gestattet, dass dem Veranstalter durch die Stornierung
oder die Nichtteilnahme kein oder ein wesentlich niedrigerer
Schaden oder Aufwand als die genannten Pauschalen entstanden sind. 6 Wochen vor dem Abreise-/Verladetermin tritt die
Reiserücktrittskostenversicherung in Kraft. Die Stornofristen:
! bis 6 Wochen vor der Abreise/Verladung dient die geleistete
Anzahlung zur Deckung der entstandenen Kosten;
! ab 6 Wochen vor der Abreise/Verladung fallen 95% des
Reisepreises an.
7. Umbuchungen/Stornierungen (bei Firmen bzw. Gruppen)
Wird eine erfolgte Anmeldung für eine Firmenbuchung (fünf oder
mehr Personen) storniert, werden 95 Prozent der Kosten berechnet.
8. Führerschein und Teilnahme
Der Teilnehmer versichert, dass er zum Zeitpunkt der Veranstaltung im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zum Führen von
Personenkraftwagen ist. Der Teilnehmer ist verpflichtet, Einsicht
in seine Fahrerlaubnis zu gewähren.
9. Pass-, Visa-, Gesundheits- und VersicherungsVorschriften
Der Reiseteilnehmer ist selbst verantwortlich, dass sein Pass die
notwendige Gültigkeitsdauer hat, er über alle geforderten Visa,
Carnets, zusätzlichen Versicherungen sowie eventuell nötigen
Impfnachweise verfügt sowie dass er sein Fahrzeug für die
betreffenden Reiseländer Haftpflicht- sowie Teil- oder Vollkasko
versichert hat (siehe dazu auch unter Punkt 15 „gestellte Fahrzeuge“).
10. Versicherung
In der Teilnahmegebühr ist für die Dauer der OffroadVeranstaltung eine Reiserücktrittskosten- sowie Ausfall, Unfallund eine Auslandskrankenzusatz-Versicherung für Teilnehmer
mit Wohnsitz in Deutschland im Reisepreis enthalten. Die Geschäftsbedingungen dieser Versicherungen liegen der Reiseausschreibung bei. Wir empfehlen Ihnen ergänzend eine Haftpflichtund Reisegepäck-Versicherung. Dazu eine Transportversicherung bei See- oder Bahnfracht, etc.
Mercedes-Benz Offroad-Reisen 2014
11. Währungsklausel
Die angegebenen Preise basieren auf dem bei der Ausschreibung aktuellen Wechselkurs. Bei gravierenden Änderungen
behält sich der Veranstalter eine entsprechende Nachberechnung/Vergütung vor.
12. Alkoholverbot und Verhalten
Während der gesamten Reise gilt vor und während der Fahrt ein
absolutes Alkoholverbot (0,0 Promille). Bei Verstößen gegen
diese Regelung ist der Veranstalter berechtigt, alkoholisierte
Teilnehmer von der weiteren Teilnahme auszuschließen. Eine
Rückerstattung des Teilnahmepreises erfolgt in diesen Fällen
nicht. Dies gilt auch bei einem Verhalten, das den Teilnehmer
oder andere gefährdet. Für die Dauer der Fahrveranstaltungen
sind die Instruktoren des Veranstalters gegenüber dem Teilnehmer weisungsbefugt.
13. Weiterer Inhalt der Leistungspflicht
Die Fahrveranstaltungen werden durch die Instruktoren angeleitet und durch diese eigenverantwortlich durchgeführt. Der Veranstalter verschafft im Rahmen dieses Vertrages lediglich deren
Dienste, ohne für deren Ordnungsgemäßheit einzustehen oder
sich für Pflichtverletzungen der Instruktoren haftbar zu machen.
Der Veranstalter ist lediglich verpflichtet, die Instruktoren sorgfältig auszuwählen und darauf zu achten, dass diese gegen Haftpflichtschäden versichert sind, die außerhalb der teilnehmenden
Fahrzeuge entstehen. Den Vergütungsanspruch der Instruktoren
gegen den Teilnehmer übernimmt der Veranstalter. Dieser wird
über den Teilnahmepreis umgelegt. Das zu befahrende Gelände
eignet sich für das Befahren mit Kraftfahrzeugen im OffroadBetrieb. Demnach können durch die Beschaffenheit des Geländes - zum Beispiel durch Bodenunebenheiten, Wasserlöcher,
Äste, Bäume etc. - Schäden eintreten, die sich aus der Natur
eines Offroad-Geländes ergeben.
14. Haftung
Hat der Veranstalter aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen
nach Maßgabe dieser Bestimmungen für einen Schaden aufzukommen, der leicht fahrlässig verursacht wurde, so haftet der
Veranstalter beschränkt. Die Haftung besteht nur bei Verletzung
vertragswesentlicher Pflichten und ist auf den bei Vertragsabschluss vorhersehbaren typischen Schaden begrenzt. Diese
Beschränkung gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und
Gesundheit. Unabhängig von einem Verschulden des Veranstalters, bleibt eine etwaige Haftung des Veranstalters nach dem
Produkthaftungsgesetz unberührt. Ausgeschlossen ist die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen
und Betriebsangehörigen des Veranstalters für von ihnen durch
leichte Fahrlässigkeit verursachte Schäden. Das Gleiche gilt für
die Eigentümer oder sonstigen Berechtigten des Geländes, auf
dem die Veranstaltung durchgeführt wird. Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel an dem überlassenen Fahrzeug
wird ausgeschlossen. Für nicht als Teilnehmer gemeldete Begleitpersonen ist der Aufenthalt auf dem Veranstaltungsgelände
nicht gestattet; eine Haftung wird nicht übernommen.
15. Haftung bei zur Verfügung gestellten und eigenen Fahrzeugen
Die von Mercedes-Benz Offroad zur Verfügung gestellten Geländewagen sind mit einer Selbstbeteiligung von 1.000,-- € vollkaskoversichert. Der Teilnehmer ist verpflichtet, diese Selbstbeteiligung bei von ihm zu vertretenden oder durch die Betriebsgefahr
verursachten Schäden an dem zur Verfügung gestellten Geländewagen an den Veranstalter zu entrichten. Wird der Versicherer
infolge von grober Fahrlässigkeit des Teilnehmers leistungsfrei
oder entstehen infolge eines Verschuldens des Teilnehmers oder
der Betriebsgefahr des Fahrzeugs Schäden, die nicht im Rahmen der Vollkasko-Versicherung abgedeckt sind, haftet der
Teilnehmer für sämtliche von ihm oder seiner Begleitperson
verursachten Schäden. Nimmt der Teilnehmer mit dem eigenen
bzw. einem nicht von Mercedes-Benz Offroad gestellten Fahrzeug teil, haftet er ihm Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen
für alle durch diese Nutzung entstehenden Schäden. Es obliegt
dem Teilnehmer, für eventuell mögliche Beschädigungen an
seinem Fahrzeug – eventuell auch nur für die Dauer der Veranstaltung – eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen.
16. Schlussbestimmungen
Sämtliche Vereinbarungen sind schriftlich niederzulegen. Dies
gilt auch für Nebenabreden und Zusicherungen sowie für nachträgliche Vertragsänderungen. Sollte eine Bestimmung dieses
Vertrages unwirksam sein oder undurchführbar werden, wird
hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht berührt. Die Vertragspartner werden im Rahmen
des Zumutbaren nach Treu und Glauben die unwirksame Bestimmung durch eine möglichst gleichwertige beziehungsweise
nahe kommende Regelung ersetzen. Gerichtsstand für Ansprüche aus diesem Vertrag ist Konstanz, wenn der Teilnehmer
keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder der in Anspruch zu nehmende Teilnehmer nach Vertragsschluss seinen
Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland
verlegt hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort
zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. ■
___________________________________
* die Trainings finden in deutscher Sprache statt. Fremdsprachen auf Anfrage
'er) ERV
Der Reiseversicherer der ERGO
Versicherungsbedingungen für Reiseversicherungen
der Europäische Reiseversicherung AG (VB-ERV 2012)
Die nachstehenden Regelungen unter Artikel 1-12 und das ->Glossar gelten für alle Reiseversicherungen der Europäische Reiseversicherung AG (im Folgenden kurz ERV genannt).
Der jeweils abgeschlossene Versicherungsschutz ist in den nachfolgenden Teilen A-0 geregelt.
Allgemeine Bestimmungen
3. Ausgeschlossen sind außerdem Schäden in Gebieten,
für welche zum Zeitpunkt der Einreise der ->versicher-
Artikel 1 Versicherte Reise
ten Person eine Reisewarnung des ->Auswärtigen
Versicherungsschutz besteht für die jeweils versicherte
Amtes der Bundesrepublik Deutschland bestand (z. B.
Reise.
aufgrund von Terrorangriffen oder Naturkatastrophen).
Artikel 9 Entschädigung aus anderen Versicherungsverträgen
1. Soweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus
anderen Versicherungsverträgen beansprucht werden
kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Dies
gilt auch dann, wenn in einem dieser Versicherungsver-
Artikel 2 Beginn und Ende des Versicherungsschutzes
Der Versicherungsschutz
a) ist für die gesamte Dauer der Reise abzuschließen;
b) beginnt in der Stornokosten-Versicherung (Teil A) mit
dem Abschluss des Versicherungsvertrages, frühestens
Artikel 5 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles
1. Die ->versicherte Person ist verpflichtet,
a) alles zu vermeiden, was zu unnötigen Kosten führen
könnte (Schadensminderungspflicht);
jedoch mit Buchung der Reise und endet mit dem ->An-
b) den Schaden der ERV ->unverzüglich anzuzeigen;
tritt der Reise. Für den Verspätungsschutz während der
c) der ERV jede zumutbare Untersuchung über Ursache
Hinreise (Teil A 5 5) endet der Versicherungsschutz mit
und Höhe ihrer Leistungspflicht zu gestatten, jede
Ende der Hinreise;
sachdienliche Auskunft wahrheitsgemäß zu erteilen,
c) beginnt in der lncoming-Kranken-Versicherung für
Originalbelege einzureichen und ggf. die behandelnden
träge ebenfalls eine nachrangige Haftung vereinbart
ist. Die Ansprüche der ->versicherten Person bleiben
hiervon unberührt und unbeeinträchtigt. Meldet die
->versicherte Person den Versicherungsfall der ERV,
wird diese in Vorleistung treten und den Schadensfall
bedingungsgemäß regulieren.
2. Vorstehendes gilt nicht für die Reiseunfall-Versicherung
und die Luftfahrtunfall-Versicherung (Teile F und 1).
Artikel 10 Inländische Gerichtsstände /anwendbares
Gäste aus dem Ausland (Teil H) mit dem vereinbarten
Ärzte von ihrer Schweigepflicht zu entbinden, soweit
Zeitpunkt, frühestens jedoch mit der Einreise in das
die Kenntnis der Daten für die Beurteilung der Leis-
1. Gerichtsstand für Klagen gegen die ERV ist München
erste ->Gastland und endet mit dem vereinbarten Zeit-
tungspflicht oder des Leistungsumfangs erforder-
oder der Wohnsitz des ->Versicherungsnehmers in
punkt, spätestens aber mit Verlassen der ->Gastländer;
lich ist.
d) beginnt in den übrigen Versicherungssparten mit dem
vereinbarten Zeitpunkt, frühestens mit -)Antritt der
2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt,
Recht
Deutschland.
2. Soweit gesetzlich zulässig, gilt deutsches Recht.
ist die ERV von ihrer Verpflichtung zur Leistung frei.
Reise und endet mit dem vereinbarten Zeitpunkt, spätes-
Bei grob fahrlässiger Verletzung der Obliegenheit ist
Artikel 11 Verjährung
tens jedoch mit Beendigung der versicherten Reise;
die ERV berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu
1. Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag verjähren
e) verlängert sich über den vereinbarten Zeitpunkt hinaus,
kürzen, das der Schwere des Verschuldens der ->versi-
innerhalb von drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit
wenn sich die planmäßige Beendigung der Reise aus
cherten Person entspricht. Die ERV bleibt insoweit zur
dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstan-
Gründen verzögert, die die ->versicherte Person nicht
Leistung verpflichtet, als die Verletzung keinen Einfluss
den ist und der ->versicherten Person bekannt war bzw.
zu vertreten hat.
auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der ERV gehabt hat, es sei denn, dass die
Artikel 3 Prämie
->versicherte Person arglistig gehandelt hat.
1. Die Prämie ist sofort nach Abschluss des VersicherungsArtikel 6 Zahlung der Entschädigung
rungsscheines zu zahlen.
1. Ist die Leistungspflicht der ERV dem Grunde und der
falles noch nicht gezahlt, so ist die ERV von der Verpflichtung zur Leistung frei, sofern der ->Versicherungsnehmer die Nichtzahlung zu vertreten hat.
Artikel 4 Ausschlüsse
angezeigt, ist die Verjährung so lange gehemmt, bis der
->versicherten Person die Entscheidung der ERV zuge-
vertrages fällig und bei Aushändigung des Versiche2. Ist die Prämie zur Zeit des Eintritts des Versicherungs-
bekannt sein musste.
2. Hat die ->versicherte Person ihren Anspruch bei der ERV
Höhe nach festgestellt, erfolgt die Auszahlung der
Entschädigung binnen zwei Wochen.
2. Von der ->versicherten Person in fremder Währung aufgewandte Kosten werden dieser in Euro zum Wechselkurs
gangen ist.
Artikel 12 Anzeigen und Willenserklärungen
Anzeigen und Willenserklärungen der ->versicherten Person, des -)Versicherungsnehmers und der ERV bedürfen
der Textform, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes
des Tages erstattet, an dem diese Kosten von der ->versi-
bestimmt ist. ->Versicherungsvertreter sind zur Entge-
cherten Person gezahlt wurden.
gennahme nicht bevollmächtigt.
1. Nicht versichert sind Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg,
kriegsähnliche Ereignisse, innere Unruhen, -)Pande-
Artikel 7 Ansprüche gegen Dritte
mien, Kernenergie oder sonstige ionisierende Strahlung,
1. Ersatzansprüche gegen Dritte gehen im gesetzlichen
Streik und andere Arbeitskampfmaßnahmen, Beschlagnahme und sonstige ->Eingriffe von hoher Hand.
ERV über.
2. Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnliche Ereig-
2. Sofern erforderlich, ist die ->versicherte Person ver-
nisse oder innere Unruhe sind jedoch versichert, wenn die
pflichtet, in diesem Umfang Ersatzansprüche an die
-versicherte Person während der versicherten Reise
ERV abzutreten.
von einem dieser Ereignisse überrascht wird. Der Verf'.1
A1 Sierreleosten-Versitheung
Umfang bis zur Höhe der geleisteten Zahlung auf die
§ 1 Gegenstand der Versicherung
1. Die ERV berät die ->versicherte Person vor Stornierung
der Reise durch ihre Medizinische Stornoberatung.
2. Die ERV leistet Entschädigung
a) bei Stornierung der Reise;
sicherungsschutz erlischt am Ende des 14. Tages nach
Artikel 8 Besondere Verwirkungsgründe
b) bei verspätetem ->Reiseantritt;
Beginn des jeweiligen Ereignisses. Die Erweiterung gilt
Die ERV wird von der Verpflichtung zur Leistung frei,
c) bei Verspätung während der Hinreise;
nicht bei Reisen in Staaten, auf deren Gebiet zur Zeit der
wenn die ->versicherte Person die ERV nach Eintritt des
d) für Reisevermittlungsentgelte;
Einreise der ->versicherten Person bereits Krieg, Bürger-
Versicherungsfalles arglistig über Umstände zu täuschen
e) für -)Umbuchungsgebühren.
krieg oder innere Unruhe herrscht oder kriegsähnliche
versucht, die für den Grund oder die Höhe der Leistung von
Ereignisse bestehen bzw. für die zum Zeitpunkt der Ein-
Bedeutung sind, oder aus Anlass des Versicherungsfalles,
§ 2 Stornierung der Reise
reise eine Reisewarnung des ->Auswärtigen Amtes der
insbesondere in der Schadensanzeige, vorsätzlich oder
1. Die ERV erstattet die ->vertraglich geschuldeten Stor-
Bundesrepublik Deutschland existiert hat. Sie gilt auch
arglistig unwahre Angaben macht, auch wenn hierdurch
nokosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungs-
nicht für die aktive Teilnahme am Krieg, Bürgerkrieg,
der ERV kein Nachteil entsteht. Bei Vorsatz bleibt die
summe, sofern
an kriegsähnlichen Ereignissen oder inneren Unruhen
ERV insoweit zur Leistung verpflichtet, als die Verletzung
a) die ->versicherte Person oder eine Risikoperson von
sowie für Unfallfolgen bzw. Erkrankungen durch den
keinen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der
einem der nachstehenden versicherten Ereignisse
Einsatz von ABC-Waffen.
Leistungsverpflichtung der ERV gehabt hat.
betroffen wird;
b) bei Abschluss der Versicherung mit Eintritt dieses
Ereignisses nicht zu rechnen war;
c) die Stornierung aufgrund dieses Ereignisses erfolgte
und
nicht und wird die Reise später aufgrund dieser Erkrankung oder Unfallverletzungen doch nicht angetreten,
erstattet die ERV die Stornokosten, die bei ->unverzüglicher Stornierung angefallen wären.
d) der ->versicherten Person die planmäßige Durchführung der Reise deshalb nicht zumutbar ist.
2. Versichertes Ereignis ist die unerwartete schwere
Erkrankung. Als unerwartet gilt die Erkrankung, die
1. Die ERV erstattet bei verspätetem ->Reiseantritt
a) die nachgewiesenen Mehrkosten der Hinreise entspre-
nach Versicherungsabschluss erstmals auftritt. Ver-
chend der ursprünglich gebuchten Art und Qualität;
b) die nicht genutzten ->Reiseleistungen abzüglich der
Monaten vor Versicherungsabschluss keine ärztliche
Behandlung erfolgte; ausgenommen hiervon sind
->Kontrolluntersuchungen.
3. Versicherte Ereignisse sind außerdem
falles
1. Die ->versicherte Person ist verpflichtet, nach Eintritt
des versicherten Stornogrundes die Reise ->unverzüglich zu stornieren, um die Stornokosten möglichst
5 4 Verspäteter ->Reiseantritt
schlechterungen bereits bestehender Erkrankungen
gelten dann als unerwartet, wenn in den letzten sechs
§ 9 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungs-
Hinreisekosten.
2. Voraussetzung hierfür ist, dass die ->versicherte Person
im Fall der Reisestornierung gemäß 5 2 Anspruch auf
Versicherungsleistung gehabt hätte.
3. Die Erstattung gemäß Nr. 1 a) und b) erfolgt insgesamt
niedrig zu halten, sofern nicht die Medizinische Stornoberatung gemäß 5 3 eine andere Einschätzung abgibt.
2. Die ->versicherte Person hat folgende Unterlagen bei
der ERV einzureichen:
a) Versicherungsnachweis, Buchungsunterlagen sowie
ggf. eine Stornokosten-Rechnung, eine Rechnung
über Vermittlungsentgelte einschließlich des Zahlungsnachweises und das ausgefüllte Schadensformular;
b) bei unerwarteter schwerer Erkrankung, schwerer
a) Tod;
bis zur Höhe der Stornokosten, die bei ->unverzüglicher
Unfallverletzung, Schwangerschaft Impfunverträg-
b) schwere Unfallverletzung;
Stornierung der Reise angefallen wären, maximal jedoch
lichkeit sowie Bruch von Prothesen und Lockerung von
c) unerwarteter Termin zur Spende von Drganen und
bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme.
Geweben (Lebendspende) im Rahmen des Transplantationsgesetzes;
d) Schwangerschaft;
e) Impfunverträglichkeit;
f) Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken;
g) Schaden am Eigentum durch Feuer, Wasserrohrbruch,
implantierten Gelenken ein ärztliches Attest;
c) bei einem unerwarteten Termin zur Spende von
5 5 Verspätungsschutz während der Hinreise
Drganen oder Geweben eine ärztliche Bestätigung
1. Die ERV erstattet
über den Termin;
a) die Mehrkosten der Hinreise entsprechend der
ursprünglich gebuchten Art und Qualität bis zu
€1.500,- je Versicherungsfall, wenn die ->versicherte Person infolge der Verspätung eines ->öffent-
d) bei Tod eine Sterbeurkunde;
e) bei Schaden am Eigentum geeignete Nachweise (z.B.
Polizeiprotokoll);
f) bei Verlust des Arbeitsplatzes das Kündigungsschrei-
->Elementarereignisse oder Straftat eines Dritten,
lichen Verkehrsmittels um mindestens zwei Stunden
sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der
(hierbei wird auf die verspätete Ankunft am Zielort
->versicherten Person bzw. einer mitreisenden Risiko-
abgestellt) ein Anschlussverkehrsmittel versäumt
->Arbeitsplatzwechsel eine Kopie des neuen Arbeits-
person zur Schadensfeststellung erforderlich ist;
und deshalb die Hinreise verspätet fortsetzen muss;
vertrages als Nachweis für das neue ->Arbeitsver-
h) Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung des ->Arbeits-
b) die nachgewiesenen Kosten für notwendige und
angemessene Aufwendungen (Verpflegung und
ben des Arbeitgebers;
g) bei Aufnahme eines ->Arbeitsverhältnisses bzw.
hältnis;
h) bei Kurzarbeit eine Bestätigung des Arbeitgebers
verhältnisses durch den Arbeitgeber. Wahlweise
Unterkunft) bis zu €150,- je Versicherungsfall, wenn
über die Dauer der Kurzarbeit und über das Maß der
anstelle der Stornokosten erstattet die ERV den
die Hinreise der ->versicherten Person sich wegen
Verminderung des Vergütungsanspruchs;
->Restreisepreis bis zur Höhe der zum Zeitpunkt des
einer Verspätung eines ->öffentlichen Verkehrsmittels
Eintritts des versicherten Ereignisses ->vertraglich
um mindestens zwei Stunden verzögert.
geschuldeten Stornokosten. Das Wahlrecht ist
->unverzüglich bei Meldung des Versicherungsfalles
2. Voraussetzung ist, dass das Anschlussverkehrsmittel
mitversichert wurde.
gegenüber der ERV auszuüben;
i) Aufnahme eines ->Arbeitsverhältnisses einschließlich ->Arbeitsplatzwechsel;
j) konjunkturbedingte Kurzarbeit, sofern die ->versi-
i) bei Wiederholung einer Prüfung bzw. endgültigem
Austritt aus dem Klassenverband eine Bestätigung der
->Schule / Universität;
j) im Falle der Stornierung einer Ferienwohnung, eines
Mietwagens, eines Wohnmobils oder Wohnwagens
5 6 Reisevermittlungsentgelte
1. Die ERV erstattet das dem Reisevermittler von der
->versicherten Person geschuldete Vermittlungsent-
sowie bei Bootscharter eine Bestätigung des Vermieters über die Nichtweitervermietbarkeit des Objekts;
k) im Falle einer Verspätung eines ->öffentlichen Ver-
cherte Person für einen Zeitraum von mindestens
gelt bis maximal €100,- je Person, sofern dieses bereits
kehrsmittels eine Bestätigung vom Beförderungsun-
drei aufeinanderfolgenden Monaten von konjunk-
zum Zeitpunkt der Buchung der Reise vertraglich verein-
ternehmen über die Verspätung des ->öffentlichen
turbedingter Kurzarbeit betroffen wird und sich der
bart, geschuldet und in Rechnung gestellt sowie bei der
regelmäßige monatliche Brutto-Vergütungsanspruch
Höhe der gewählten Versicherungssumme berücksichtigt
der ->versicherten Person aufgrund der Kurzarbeit
um mindestens 35% verringert;
k) Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung an
wurde.
2. Voraussetzung hierfür ist dass die ->versicherte Person
einen Anspruch auf Ersatz der Stornokosten gemäß 52 hat
einer -Schule/Universität, sofern der Termin für die
Nicht erstattet werden Entgelte, die dem Reisevermittler
Wiederholungsprüfung unerwartet in die versicherte
erst infolge der Stornierung der Reise geschuldet werden
Reisezeit fällt oder innerhalb von 14 Tagen nach
(z. B. Bearbeitungsgebühren für eine Reisestornierung).
planmäßigem Reiseende stattfinden soll;
I) bei Schülerreisen: endgültiger Austritt aus dem Klas-
5 7 Umbuchungsgebührenschutz
Die ERV erstattet die entstehenden ->Umbuchungsgebühren
wegen Schulwechsels oder Nichtversetzung in die
der ->versicherten Person bis zur Höhe der Stornokosten, die
nächst höhere Klasse.
bei ->unverzüglicher Stornierung der Reise angefallen wären,
a) die ->Angehörigen der ->versicherten Person;
verpflichtet,
a) eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sowie ggf.
ein fachärztliches Attest einzureichen;
b) der ERV das Recht einzuräumen, die Frage der Reiseunfähigkeit infolge einer schweren Unfallverletzung
ein fachärztliches Gutachten überprüfen zu lassen;
c) sich durch einen von der ERV beauftragten Vertrauensarzt untersuchen zu lassen.
4. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist
sofern die ->versicherte Person Anspruch auf Erstattung der
die ERV von der Verpflichtung zur Leistung frei. Bei grob
Stornokosten gehabt hätte.
fahrlässiger Verletzung der Obliegenheit ist die ERV
5 8 Ausschlüsse
das der Schwere des Verschuldens der ->versicherten
b) ->Betreuungspersonen;
c) die Mitreisenden sowie deren ->Angehörige und
cherten Ereignisses auf Verlangen der ERV außerdem
oder einer unerwarteten schweren Erkrankung durch
senverband vor Beginn der versicherten Reise, z. B.
4. Risikopersonen sind
Verkehrsmittels.
3. Die ->versicherte Person ist zum Nachweis des versi-
berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu kürzen,
->Betreuungspersonen, sofern nicht mehr als vier Per-
Kein Versicherungsschutz besteht,
Person entspricht. Die ERV bleibt insoweit zur Leistung
sonen und ggf. zwei weitere mitreisende minderjährige
a) sofern die Erkrankung eine psychische Reaktion auf ein
verpflichtet, als die Verletzung keinen Einfluss auf die
Kinder die Reise gemeinsam gebucht haben. Mitrei-
Kriegsereignis, innere Unruhen, einen Terrorakt, ein Flug-
Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflich-
sende ->Angehörige gelten immer als Risikopersonen.
unglück oder auf die Befürchtung von Kriegsereignissen,
tung der ERV gehabt hat, es sei denn, dass die ->versi-
inneren Unruhen oder Terrorakten ist;
cherte Person arglistig gehandelt hat.
§ 3 Medizinische Stornoberatung
1. Sofern die ->versicherte Person nach Buchung der Reise
erkrankt oder Unfallverletzungen erleidet, berät die ERV
durch ihre Medizinische Stornoberatung, ob und wann
die versicherte Reise storniert werden sollte.
2. Stellt sich entgegen der Einschätzung der Medizinischen
Stornoberatung heraus, dass die versicherte Reise doch
b) bei psychischen Erkrankungen sowie bei Suchterkrankungen;
c) wenn der von der ERV beauftragte Vertrauensarzt
(siehe 59 Nr. 3 c) die Reiseunfähigkeit nicht bestätigt;
d) bei medizinischen Maßnahmen an nicht körpereigenen
Organen und anderen Hilfsmitteln (z. B. Hörgeräten);
5 10 Selbstbeteiligung
Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung beträgt die von der
->versicherten Person zu tragende Selbstbeteiligung je
Versicherungsfall 20% des erstattungsfähigen Schadens,
mindestens jedoch €25,-je Person.
e) für Vermittlungsentgelte, die dem Reisevermittler auf-
nicht angetreten werden kann, gilt die Stornierung als
grund der Stornierung der Reise geschuldet werden
5 11 Versicherungswert/ Unterversicherung
->unverzüglich, wenn sie zu dem Zeitpunkt erfolgt, an
(z. B. Bearbeitungsgebühren für eine Reisestornierung);
1. Die Versicherungssumme pro versicherter Reise muss
welchem die Reiseunfähigkeit feststeht.
3. Storniert die ->versicherte Person entgegen dem Rat
der Medizinischen Stornoberatung die Reise zunächst
f) für die Gebühren zur Erteilung eines Visums;
g) für Abschussprämien bei Jagdreisen.
dem vollen vereinbarten Reisepreis einschließlich Vermittlungsentgelte (Versicherungswert) entsprechen.
Kosten für darin nicht enthaltene Leistungen (z. B. für
Zusatzprogramme) sind mitversichert wenn sie bei der
schwerer Unfallverletzung stationär behandelt werden muss,
Höhe der Versicherungssumme berücksichtigt wurden.
erstattet die ERV den anteiligen Reisepreis für während die-
2. Ist die Versicherungssumme bei Eintritt des Versiche-
ser Zeit nicht genutzte ->Reiseleistungen.
rungsfalles niedriger als der Versicherungswert (Unter-
5 4 Verspätungsschutz während der Rückreise
der Versicherungssumme zum Versicherungswert
1. Die ERV erstattet
a) die Mehrkosten der Rückreise entsprechend der
ursprünglich gebuchten Art und Qualität bis zu
repare-äätiofrviiikfie.
1
Organen und anderen Hilfsmitteln (z. B. Hörgeräten);
d) für die Gebühren zur Erteilung eines Visums;
e) für Abschussprämien bei Jagdreisen.
versicherung), haftet die ERV nur nach dem Verhältnis
abzüglich Selbstbeteiligung.
c) bei medizinischen Maßnahmen an nicht körpereigenen
5 9 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles
1. Die ->versicherte Person hat folgende Unterlagen bei
€1.500,- je Versicherungsfall, wenn die ->versicher-
der ERV einzureichen:
te Person infolge der Verspätung eines -öffent-
a) Versicherungsnachweis, Buchungsunterlagen und
lichen Verkehrsmittels um mindestens zwei Stunden
5 1 Gegenstand der Versicherung
(hierbei wird auf die verspätete Ankunft am Zielort
Rechnungen;
b) bei unerwarteter schwerer Erkrankung, schwerer
Die ERV leistet Entschädigung bei
abgestellt) ein Anschlussverkehrsmittel versäumt
a) außerplanmäßiger Beendigung der Reise;
und deshalb die Rückreise verspätet fortsetzen
Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken
b) nicht genutzten ->Reiseleistungen bei Reiseunter-
muss;
ein Attest eines Arztes am Aufenthaltsort;
brechung;
c) Verspätung während der Rückreise;
b) die nachgewiesenen Kosten für notwendige und
angemessene Aufwendungen (Verpflegung und
Unfallverletzung, Schwangerschaft sowie Bruch von
c) bei Tod eine Sterbeurkunde;
d) bei Schaden am Eigentum und bei Feuer, Wasserrohr-
d) verlängertem Aufenthalt;
Unterkunft) bis zu €150-je Versicherungsfall, wenn
bruch oder -)Elementarereignissen während der Reise
e) Unterbrechung der Rundreise;
die Rückreise der ->versicherten Person sich wegen
geeignete Nachweise (z. B. Polizeiprotokoll);
f) Feuer, Wasserrohrbruch oder -)Elementarereignissen
einer Verspätung eines ->öffentlichen Verkehrsmittels
während der Reise.
um mindestens zwei Stunden verzögert.
2. Voraussetzung ist, dass das Anschlussverkehrsmittel
5 2 -)Abbruch der Reise/außerplanmäßige Beendi-
mitversichert wurde.
gung
1. Die ERV erstattet bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme den anteiligen Reisepreis für nicht
genutzte ->Reiseleistungen vor Ort, sofern die Reise
vorzeitig abgebrochen wird.
2. Bei außerplanmäßiger Beendigung der Reise erstattet
kehrsmittels eine Bestätigung vom Beförderungsunternehmen über die Verspätung des ->öffentlichen
Verkehrsmittels.
2. Die ->versicherte Person ist zum Nachweis des versi-
5 5 Verlängerter Aufenthalt
1. Wird die ->versicherte Person oder eine mitreisende
Risikoperson aufgrund unerwarteter schwerer Erkran-
cherten Ereignisses auf Verlangen der ERV außerdem
verpflichtet, der ERV das Recht einzuräumen, die Frage
der Reiseunfähigkeit infolge einer unerwarteten schwe-
kung oder schwerer Unfallverletzung während der
ren Erkrankung oder einer schweren Unfallverletzung
versicherten Reise reiseunfähig und kann sie deshalb die
durch ein fachärztliches Gutachten überprüfen zu lassen.
die ERV die zusätzlichen Kosten der Rückreise entspre-
versicherte Reise nicht planmäßig beenden, erstattet die
chend der ursprünglich gebuchten Art und Qualität,
ERV je Versicherungsfall die nachgewiesenen zusätz-
ist die ERV von ihrer Verpflichtung zur Leistung frei. Bei
sofern die Rückreise mitgebucht und mitversichert
lichen Kosten, die der ->versicherten Person für die
grob fahrlässiger Verletzung der Obliegenheit ist die ERV
worden ist.
3. Voraussetzung für eine Leistung gemäß Nr. 1 und Nr. 2
ist, dass
a) die ->versicherte Person oder eine Risikoperson von
3. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt,
Unterkunft entstehen
berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu kürzen, das
a) bis zu €1.500,-, sofern eine mitreisende Risikoper-
der Schwere des Verschuldens der ->versicherten Person
son sich in stationärer Behandlung befindet oder
b) bis zu €750,-, sofern lediglich eine ambulante
entspricht Die ERV bleibt insoweit zur Leistung verpflichtet als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung
einem der nachstehenden versicherten Ereignisse
Behandlung der ->versicherten Person oder einer mit-
oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der ERV
betroffen wird,
reisenden Risikoperson erfolgt.
gehabt hat, es sei denn, dass die ->versicherte Person arg-
b) bei ->Antritt der versicherten Reise mit Eintritt dieses Ereignisses nicht zu rechnen war,
c) der -)Abbruch bzw. die außerplanmäßige Beendigung
der Reise aufgrund dieses Ereignisses erfolgte und
d) der ->versicherten Person die planmäßige Durchfüh-
2. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterkunft mit-
bar ist.
4. Versichertes Ereignis ist die unerwartete schwere Er-
listig gehandelt hat.
gebucht und mitversichert wurde. Bei Erstattung der
Kosten wird auf die ursprünglich gebuchte Qualität
5 1 0 Selbstbeteiligung
abgestellt. Nicht erstattet werden die Kosten für den
Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung beträgt die von der
stationären Aufenthalt.
rung bzw. Beendigung der Reise deshalb nicht zumut-
->versicherten Person zu tragende Selbstbeteiligung je
Versicherungsfall 20% des erstattungsfähigen Schadens,
5 6 Unterbrochene Rundreise
mindestens jedoch €25,-je Person.
Die ERV erstattet bis zur Höhe der vereinbarten Versiche-
krankung. Als unerwartet gilt die Erkrankung, die nach
rungssumme die Nachreisekosten zum Wiederanschluss an
§ 11 Versicherungswert/Unterversicherung
->Antritt der Reise erstmals auftritt. Verschlechterungen
die Reisegruppe, wenn die ->versicherte Person oder eine
1. Die Versicherungssumme pro versicherter Reise muss
bereits bestehender Erkrankungen gelten dann als uner-
mitreisende Risikoperson der gebuchten Rundreise wegen
wartet, wenn in den letzten sechs Monaten vor ->Antritt
eines versicherten Ereignisses gemäß 52 Nr.4 und Nr.5
mittlungsentgelte (Versicherungswert) entsprechen.
der Reise keine ärztliche Behandlung erfolgte; ausgenom-
vorübergehend nicht folgen kann. Erstattet werden die Nach-
Kosten für darin nicht enthaltene Leistungen (z. B. für
men hiervon sind ->Kontrolluntersuchungen.
reisekosten maximal bis zum Wert der noch nicht genutzten
Zusatzprogramme) sind mitversichert, wenn sie bei der
5. Versicherte Ereignisse sind außerdem
-)Reiseleistungen vor Ort.
a) Tod;
b) schwere Unfallverletzung;
c) Schwangerschaft;
d) Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken;
e) Schaden am Eigentum durch Feuer, Wasserrohrbruch,
-)Elementarereignisse oder Straftat eines Dritten,
5 7 Feuer, Wasserrohrbruch oder -)Elementarereignisse während der Reise
1. Kann die versicherte Reise wegen Feuer, Wasserrohrbruch
oder eines ->Elementarereignisses am ->Urlaubsort nicht
planmäßig beendet werden oder ist die Anwesenheit der
->versicherten Person oder einer mitreisenden Risikoperson an ihrem Wohnort wegen eines dieser Ereignisse
->versicherten Person bzw. einer mitreisenden Risiko-
zwingend erforderlich, erstattet die ERV die Mehrkosten
person zur Schadensfeststellung erforderlich ist
der außerplanmäßigen Rückreise und des verlängerten
a) die ->Angehörigen der ->versicherten Person;
b) -)Betreuungspersonen;
c) die Mitreisenden sowie deren ->Angehörige und
->Betreuungspersonen, sofern nicht mehr als vier Per-
Aufenthaltes.
2. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterkunft bzw.
die Rückreise mitgebucht und mitversichert wurden.
Bei Erstattung der Kosten wird auf die ursprünglich
gebuchte Art und Qualität abgestellt.
sonen und ggf. zwei weitere mitreisende minderjährige
Kinder die Reise gemeinsam gebucht haben. Mitreisende ->Angehörige gelten immer als Risikopersonen.
5 8 Ausschlüsse
Kein Versicherungsschutz besteht,
a) sofern die Erkrankung eine psychische Reaktion auf
§ 3 Nicht genutzte -)Reiseleistungen bei Reiseunterbrechung
Unterbricht die ->versicherte Person die versicherte Reise,
weil sie aufgrund unerwarteter schwerer Erkrankung oder
dem vollen vereinbarten Reisepreis einschließlich Ver-
Höhe der Versicherungssumme berücksichtigt wurden.
2. Ist die Versicherungssumme bei Eintritt des Versiche-
sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der
6. Risikopersonen sind
ein Kriegsereignis, innere Unruhen, einen Terrorakt, ein
Flugunglück oder auf die Befürchtung von Kriegsereignissen, inneren Unruhen oder Terrorakten ist;
b) bei psychischen Erkrankungen sowie bei Suchterkrankungen;
3
e) im Falle einer Verspätung eines ->öffentlichen Ver-
rungsfalles niedriger als der Versicherungswert (Unterversicherung), haftet die ERV nur nach dem Verhältnis
der Versicherungssumme zum Versicherungswert
abzüglich Selbstbeteiligung.
Diagnose und / oder die verschriebene Behandlung mit
allgemein akzeptierten medizinischen Verfahren übereinstimmt. Nicht medizinisch notwendig sind insbeson-
ij
dere Behandlu ngen, die die ->versicherte Person gegen
Abbruch der Reise
Eine Reise gilt als abgebrochen, wenn die ->versicherte
Person den Aufenthalt am Zielort endgültig beendet und
nach Hause zurückreist.
Betreuungspersonen
Betreuungspersonen sind diejenigen, die mitreisende oder
ärztlichen Rat vornehmen lässt.
2. Medizinische Leistungen oder Versorgungen werden
nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftige ->An-
nur dann als medizinisch notwendig und angemessen
gehörige der ->versicherten Person betreuen (z. B. Au-pair).
erachtet, wenn
a) sie erforderlich sind, um den Zustand, die Erkrankung
oder Verletzung eines Patienten zu diagnostizieren
Angehörige
oder zu behandeln;
Als Angehörige gelten der Ehe- bzw. Lebenspartner, der
Lebensgefährte einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft,
Kinder, Eltern, Adoptivkinder, Adoptiveltern, Pflegekinder,
Pflegeeltern, Stiefkinder, Stiefeltern, Großeltern, Geschwister, Enkel, Tanten, Dnkel, Nichten, Neffen, Schwiegereltern,
Schwiegerkinder und Schwäger der ->versicherten Person.
Antritt der Reise/ Reiseantritt
Im Rahmen der Reiserücktritts-Versicherung und im Haus
und Anreise plus gilt die Reise mit der Inanspruchnahme
der ersten gebuchten ->Reiseleistung als angetreten. Als
Antritt der Reise gilt in der Reiserücktritts-Versicherung
und im Haus und Anreise plus im Einzelnen:
• bei einer Flug-Reise: mit dem Check-in (bzw. beim Vorabend-Check-in mit der Sicherheitskontrolle des Reisenden am Reisetag)
• bei einer Schiffs-Reise: mit dem Einchecken auf dem Schiff
• bei einer Bus-Reise: mit dem Einsteigen in den Bus
• bei einer Bahn-Reise: mit dem Einsteigen in den Zug
• bei einer Auto-Reise: mit der Übernahme eines Mietwagens oder eines Wohnmobils, bei Anreise mit dem
b) die Beschwerden, die Diagnose und Behandlung mit der
Eigenes Kraftfahrzeug
Als eigenes Kraftfahrzeug gelten alle nicht an Schienen
zugrunde liegenden Erkrankung übereinstimmen;
c) sie die angemessenste Art und Stufe der medizi-
gebundenen Landfahrzeuge, die durch Maschinenkraft
bewegt werden (z. B. PKW, Motorrad) und auf die ->ver-
nischen Versorgung darstellen und
d) sie nur über einen angemessenen Behandlungszeit-
sicherte Person zugelassen sind. Leasing-Fahrzeuge und
raum hinweg erbracht werden.
Firmenfahrzeuge, die nicht auf die ->versicherte Person
zugelassen sind, ihr aber zur privaten Nutzung überlassen
sind, gelten ebenfalls als eigene Kraftfahrzeuge.
II
Eingriffe von hoher Hand
Öffentliche Verkehrsmittel
Eingriffe von hOher Hand Sind Maßnahmen der Staats-
Öffentliche Verkehrsmittel sind alle für die öffentliche
gewalt (z. B. Beschlagnahme des Zolls von exotischen
Personenbeförderung zugelassenen Luft-, Land- oder
Souvenirs oder Einreiseverweigerung aufgrund fehlender
Wasserfahrzeuge. Nicht als öffentliche Verkehrsmittel
vorgeschriebener Einreisepapiere).
gelten Transportmittel, die im Rahmen von Rundfahrten /
Elementarereignisse
Kreuzfahrtschiffe.
Rundflügen verkehren, sowie Mietwagen, Taxis und
Elementarereignisse sind: Explosion, Sturm, Hagel, Blitzschlag,
Hochwasser, Überschwemmung, Lawinen, Vulkanausbruch,
Erdbeben, Erdrutsch.
eigenen PKW mit dem Antritt der ersten gebuchten
->Reiseleistung, z. B. mit Übernahme der gebuchten
Ferienwohnung.
Ist eine Transfer-Leistung (z. B. rail & fly) fester Bestandteil der Gesamtreise, beginnt die Reise mit dem Antritt
des Transfers (Einstieg in das Transfer-Verkehrsmittel,
z. B. Bahn).
In allen übrigen Reiseversicherungen ist die Reise mit dem
Verlassen der Wohnung angetreten.
II
Gastland
Als Gastland gelten alle Staaten der Europäischen Union
sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.
Als Gastland gilt nicht das Land, in dem die ->versicherte
Person einen ständigen Wohnsitz hat.
Pandemie
Eine Pandemie liegt vor, wenn auf weiten Teilen eines
Kontinents oder mehrerer Kontinente eine infektiöse
Erkrankung ausbricht (z. B. Pest).
•
Reiseantritt/Antritt der Reise
Arbeitsplatzwechsel
Arbeitsplatzwechsel umfasst den Wechsel eines Arbeitnehmers von einem Arbeitgeber zum anderen unter
Auflösung des bisherigen und Begründung eines neuen
Gemietetes Fahrrad
Siehe unter „A-Antritt der Reise".
Als gemietet gilt ein Fahrrad auch dann, wenn es der
->versicherten Person im Rahmen des Beherbergungs-
Reiseleistungen
vertrages unentgeltlich zur Nutzung überlassen wird.
Als Reiseleistungen gelten beispielsweise die Buchung
->Arbeitsverhältnisses. Die Versetzung innerhalb eines
eines Fluges, einer Schiffs-, Bus- oder Bahnfahrt, eines
Unternehmens zählt nicht als Arbeitsplatzwechsel.
Bustransfers oder eines sonstigen Transportes zum
Arbeitsverhältnis
Hotelzimmers, ei ner Ferienwohnung, eines Wohnmobils,
->Urlaubsort oder zurück bzw. vor Ort die Buchung eines
Arbeitsverhältnis bezeichnet das durch einen Arbeitsvertrag geregelte sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Vom
Versicherungsschutz umfasst sind die sozialversiche-
Heimatland
eines Hausbootes oder das Chartern einer Yacht.
Heimatland ist das Land, in dem die ->versicherte Person
einen ständigen Wohnsitz hat bzw. vor Antritt des ->ver-
Restreisepreis
sicherten Aufenthaltes zuletzt hatte.
Restreisepreis ist der zum Zeitpunkt des Eintritts des ver-
rungspflichtigen Arbeitsverhältnisse mit einer Wochen-
sicherten Ereignisses in Rechnung gestellte Gesamtrei-
arbeitszeit von mindestens 15 Stunden, die zumindest
sepreis der gebuchten und versicherten Reise abzüglich
auf eine Dauer von einem Jahr angelegt sind.
geschuldeter oder geleisteter Anzahlung.
Kontrolluntersuchungen
Ausland
Als Ausland gilt nicht Deutschland und nicht das Land, in
dem die ->versicherte Person einen ständigen Wohnsitz
hat.
Auswärtiges Amt
Das Auswärtige Amt bildet zusammen mit den Auslands-
Kontrolluntersuchungen sind regelmäßig durchgeführte
medizinische Untersuchungen, die durchgeführt werden,
um den Gesundheitszustand des Patienten festzustellen
Schule/Universität
(z. B. Messung des Blutzuckerspiegels bei Diabeteser-
Schulen sind
krankung). Sie werden nicht aufgrund eines konkreten
• alle Bildungseinrichtungen, die dazu geeignet sind, die
Anlasses durchgeführt und dienen nicht der Behandlung.
gesetzliche Schulpflicht zu erfüllen sowie jene Bildungs-
vertretungen den Auswärtigen Dienst. Das Auswärtige
einrichtungen, die zum Qualifizierenden Hauptschulab-
Amt veröffentlicht umfangreiche Informationen zu allen
schluss, zur Mittleren Reife, zur Allgemeinen Hochschul-
Staaten der Welt (so z. B. auch Reise- und Sicherheitshin-
reife, zur Fachbezogenen Hochschulreife oder zu einem
weise bzw. Reisewarnungen). Die Kontaktdaten lauten:
sonstigen nach den jeweiligen Landesgesetzen für schu-
Postanschrift
Auswärtiges Amt, 11013 Berlin
Telefonzentrale 030-18 170 (24-Stunden-Service)
Fax
030 -18 17 34 02
www.auswaertiges-amt.de
Medizinisch notwendig/Medizinisch notwendige Heilbehandlung
1. Behandlungen und diagnostische Verfahren sind nur
lische Bildung anerkannten Schulabschluss führen;
• ausbildungsbegleitende Schulen (Berufsschulen) und
Schulen, in welchen nach einer bestimmten Berufspraxis
versichert, wenn sie einen diagnostischen, kurativen
ein weiterer von den Industrie- und Handelskammern
und/ oder palliativen Zweck haben, medizinisch not-
oder den Handwerkskammern anerkannter Titel (z. B.
wendig und angemessen sind. Sie müssen von einem
Meistertitel) erworben werden kann.
gesetzlich zugelassenen Arzt, Zahnarzt oder anderen
Universitäten sind
Therapeuten erbracht werden. Ansprüche/Kosten
• alle Fachhochschulen und Universitäten, an denen ein
werden nur bezahlt / erstattet, wenn die medizinische
akademischer Abschluss erworben werden kann.
ûp=r-gerä-e
Wiederbesfi]affungswer-
U-bufi]ungsgeb#]ren
Óei-wer-
Un=erÆ#glifi]
Urlaubs=r-
}ersifi]er-e Adresse
}ersifi]er-er Aufen-]al-
}ersifi]er-e éers=nen
}ersifi]erungsne]-er
}ersifi]erungs=er-re-er
}er-raglifi] gesfi]ulde-e û-=rn=k=s-en
HanseMerkur Krankenversicherung a.G.
Allgemeine Versicherungsbedingungen für die AuslandsreiseKrankenversicherung nach Tarif ARJ (AVB/ARJ)
___________________________________________________________________________
Der Versicherungsschutz
§ 1 Gegenstand, Umfang und Geltungsbereich des Versicherungsschutzes
(1)Der Versicherer bietet Versicherungsschutz für Krankheiten, Unfälle und andere im
Vertrag genannte Ereignisse. Er gewährt im Versicherungsfall bei Auslandsreisen Ersatz
von Aufwendungen für Heilbehandlung und sonst vereinbarte Leistungen.
(2)Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer versicherten
Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen. Der Versicherungsfall beginnt mit der
Heilbehandlung; er endet, wenn nach medizinischem Befund Behandlungsbedürftigkeit
nicht mehr besteht. Muß die Heilbehandlung auf eine Krankheit oder Unfallfolge
ausgedehnt werden, die mit der bisher behandelten nicht ursächlich zusammenhängt, so
entsteht insoweit ein neuer Versicherungsfall. Als Versicherungsfall gelten auch
a) Untersuchung und medizinisch notwendige Behandlung wegen Schwangerschaft
b) Tod
(3)Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus dem Versicherungsschein, späteren
schriftlichen Vereinbarungen, diesen Allgemeinen Versicherungsbedingungen sowie den
gesetzlichen Vorschriften.
(4)Als Ausland im Sinne von Abs. (1) gilt nicht das Staatsgebiet, dessen Staatsangehörigkeit
die versicherte Person besitzt oder in dem sie einen ständigen Wohnsitz hat.
(5)Versicherungsfähig sind Personen, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, deren
ständiger Wohnsitz in der BundesrepublikDeutschland einschließlich des Landes Berlin
liegt und die nur vorübergehend ins Ausland reisen.
§ 2 Beginn des Versicherungsschutzes
(1)Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsschein bezeichneten Zeitpunkt
(Versicherungsbeginn), jedoch nicht vor Abschluß des Versicherungsvertrages, nicht vor
Antritt der Auslandsreise und nicht vor Zahlung der Prämie. Für Versicherungsfälle, die
jeweils vor Beginn des Versicherungsschutzes eingetreten sind, wird nicht geleistet.
(2)Versicherungsschutz besteht für alle vorübergehenden Auslandsreisen, die von der
versicherten Person innerhalb eines Versicherungsjahres angetreten werden. Die Dauer des
einzelnen Auslandsaufenthaltes darf dabei jedoch einen Zeitraum von 6 Wochen (42 Tage)
nicht überschreiten.Bei einem Auslandsaufenthalt über einen Zeitraum von sechs Wochen
hinaus besteht Versicherungsschutz nur für die ersten sechs Wochen des
Auslandsaufenthaltes. Endet das Versicherungsjahr während des Auslandsaufenthaltes,
besteht der Versicherungsschutz nur fort, wenn der Vertrag verlängert wurde. § 7 Abs. 2
gilt entsprechend.
§ 3 Abschluß und Dauer des Versicherungsschutzes
(1)Der Versicherungsvertrag wird vor Antritt der Reise für die Dauer eines Jahres
abgeschlossen. Gibt der Antragsteller auf dem Antragsformular sein Einverständnis zur
Verlängerung der Versicherungs ab, so verlängert sich der Vertrag stillschweigend jeweils
um ein weiteres Jahr, wenn er nicht durch den Versicherungsnehmer bzw. den Versicherer
mit einer Frist von 3 Monaten vor Ablauf schriftlich gekündigt wird oder sonstige
Beendigungsgründe vorliegen.
(2)Das Versicherungsjahr beginnt mit dem im Versicherungsschein bezeichneten Zeitpunkt
und endet nach Ablauf von 12 Monaten.
(3)Der Versicherungsvertrag kommt mit der Annahme des Antrages bzw. der Aushändigung
des Versicherungsscheines zustande. Er kommt auch durch Zahlung der Prämie mit dem
vom Versicherer verwendeten Vordruck zustande.
§ 4 Umfang der Leistungspflicht
(1)- Heilbehandlungskosten
Der Versicherer erstattet die während des Auslandaufenthaltes entstandenen Kosten
medizinisch notwendiger Heilbehandlung. Als Heilbehandlung im Sinne dieser
Bedingungen gelten:
a) ärztliche Behandlung einschließlich Schwangerschaftsuntersuchungen,
Schwangerschaftsbehandlung und Behandlung wegen Fehlgeburt;
b) ärztlich verordnete Medikamente und Verbandmittel. Als Medikamente gelten nicht auch wenn sie ärztlich verordnet sind - Nähr-, Stärkungs- sowie kosmetische Präparate;
c) ärztlich verordnete Strahlen-, Licht- und sonstige physikalische Behandlungen:
d) ärztlich verordnete Massagen, medizinische Packungen und Inhalationen;
e) ärztlich verordnete Hilfsmittel, die infolge eines Unfalles notwendig werden;
f) Röntgendiagnostik;
g) stationäre Behandlung, sofern diese in einer Anstalt erfolgt, die im Aufenthaltsland
allgemein als Krankenhaus anerkannt ist, die unter ständiger ärztlicher Leitung steht,
über ausreichende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügt, nach
wissenschaftlich allgemein anerkannten Methoden arbeitet und Krankengeschichten
führt;
Anstelle von Kostenersatz kann ein Krankenhaustagegeld von 50,-- DM pro Tag gewählt
werden. Das Wahlrecht ist bei Beginn der stationären Behandlung auszuüben und mit
der Meldung gemäß § 9 (1) anzuzeigen.
h) Transport zum für die Behandlung geeigneten nächsterreichbaren Krankenhaus bzw.
Arzt und zurück;
i) Operationen;
j) schmerzstillende Zahnbehandlung einschl. Zahnfüllungen in einfacher Ausführung
sowie Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktion von Zahnersatz (Reparaturen).
(2)Rücktransport- und Überführungskosten
Der Versicherer erstattet
a) die über die bei planmäßiger Rückreise hinaus entstehenden Kosten für einen
Rücktransport, der medizinisch notwendig und ärztlich angeordnet ist. Die Kosten für
eine mitversicherte Begleitperson werden unter Abzug der planmäßigen
Rückreisekosten ebenfalls übernommen, sofern die Begleitung medizinisch erforderlich,
behördlich angeordnet oder seitens des ausführenden Transportunternehmens
vorgeschrieben ist;
b) Überführungskosten beim Tod einer versicherten Person während der Reise bis zu
20.000,-- DM
c) Bestattungskosten im Ausland bis zur Höhe der Aufwendungen, die bei einer
Überführung entstanden wären, höchstens bis zu 20.000,-- DM;
(3)Nachleistung im Ausland
Erfordert eine Erkrankung während des Auslandsaufenthaltes über das Ende des
Versicherungsschutzes hinaus Heilbehandlung, so besteht im Rahmen dieser Bedingungen
die Leistungspflicht bis zur Dauer von vier Wochen weiter, sofern die Rückreise wegen
nachgewiesener Transportunfähigkeit nicht möglich ist.
§ 5 Einschränkung der Leistungspflicht
(1)Keine Leistungspflicht besteht:
a) für die bei Versicherungsbeginn bestehenden und bekannten Krankheiten und
Beschwerden und deren Folgen sowie die Folgen solcher Krankheiten und Unfälle, die
in den letzten sechs Monaten vor Versicherungsbeginn behandelt worden sind. Es
werden jedoch insoweit Leistungen gemäß § 4 Abs. 1 dieser AVB gewährt, als
Behandlungen zur Beseitigung erheblicher Schmerzen bzw. lebensbedrohlicher
Zustände notwendig werden, die akut im Ausland aufgetreten sind.
b) für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen und
für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse oder aktive Teilnahme an Unruhen verursacht
wurden oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt und nicht ausdrücklich in den
Versicherungsschutz eingeschlossen sind,
c) für auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschl. deren Folgen,
d) für Kur- und Sanatoriumsbehandlungen sowie Rehabilitationsmaßnahmen,
e) für Entziehungsmaßnahmen einschl. Entziehungskuren,
f) für Kosten einer ambulanten Heilbehandlung in einem Heilbad oder Kurort, soweit
nicht durch eine vom Aufenthaltszweck unabhängige Erkrankung oder durch einen dort
eingetretener Unfall Heilbehandlung notwendig wird,
g) für Aufwendungen, die durch wissenschaftlich nicht allgemein anerkannte
Behandlungsmethoden und Arzneimittel entstehen,
h) für Behandlungen durch Ehegatten, Eltern oder Kinder. Nachgewiesene Sachkosten
werden tarifgemäß erstattet,
i) für eine durch Siechtum, Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Behandlung
oder Unterbringung,
j) für psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung,
k) für Entbindungen und Schwangerschaftsunterbrechungen,
l) für Zahnersatz, Stiftzähne, Metallgußfüllungen, Überkronungen und
kieferorthopädische Behandlung.
(2)Übersteigt eine Heilbehandlung das medizinisch notwendige Maß, so kann der Versicherer
seine Leistung auf einen angemessenen Betrag herabsetzen.
(3)Besteht Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall- oder Rentenversicherung,
auf eine gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, so ist der Versicherer nur für die
Aufwendungen leistungspflichtig, welche trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig
bleiben.
§ 6 Auszahlung der Versicherungsleistungen
(1)Der Versicherer ist zur Leistung nur verpflichtet, wenn die von ihm geforderten Nachweise
- diese werden -Eigentum des Versicherers - erbracht sind:
a) Originalbelege, auf Verlangen mit Zahlungsnachweis, die den Namen der behandelten
Person, die Bezeichnung der Krankheit, die Angabe der vom Behandler erbrachten
Leistungen nach Art, Ort und Behandlungszeitraum enthalten müssen. Besteht
anderweitig Versicherungsschutz für Heilbehandlungskosten und wird dieser zuerst in
Anspruch genommen, so genügen als Nachweis die mit Erstattungsvermerken
versehenen Rechnungszweitschriften.
b) Rezepte sind zusammen mit der Arztrechnung, die Rechnung über Heil- und Hilfsmittel
zusammen mit der Verordnung einzureichen.
c) Nachweis über die Höhe der Kosten, die bei planmäßiger Rückreise entstanden wären,
wenn Leistungen gemäß § 4 Abs. 2 a) geltend gemacht werden.
d) Zusätzlich amtliche Sterbeurkunde und ärztliche Bescheinigung über die Todesursache,
wenn Überführungs- bzw. Bestattungskosten gezahlt werden sollen.
e) Bei Anspruch auf Krankenhaustagegeld ist eine Bescheinigung des Krankenhauses über
die stationäre Heilbehandlung einzureichen, die den Namen der behandelten Person, die
Bezeichnung der Krankheit sowie das Aufnahme- und Entlassungsdatum enthält.
(2)Der Versicherer ist berechtigt, an den Übermittler von ordnungsgemäßen Nachweisen zu
zahlen.
(3)Die in ausländischer Währung entstandenen Krankheitskosten werden zum Kurs des
Tages, an dem die Belege beim Versicherer eingehen, in Deutsche Mark umgerechnet.
(4)Kosten für die Überweisung der Versicherungsleistungen und für Übersetzungen können
von den Leistungen abgezogen werden.
(5)Ansprüche auf Versicherungsleistungen können weder abgetreten noch verpfändet werden.
§ 7 Ende des Versicherungsschutzes
(1)Der Versicherungsschutz endet
a) zu dem vereinbarten Zeitpunkt,
b) mit Beendigung der Reise,
c) spätestens mit dem Ablauf der sechsten Woche eines Auslandsaufenthaltes.
(2)Für noch nicht abgeschlossene Versicherungsfälle endet die Leistungspflicht
gemäß § 4 Abs. 3.
Pflichten des Versicherungsnehmers
§ 8 Prämien
(1)Die Reise-Krankenversicherung ist eine Versicherung gegen feste Prämie gemäß § 3 Satz 1
Nr. 2 der Satzung des Versicherers.
(2)Die Prämie gilt für ein Versicherungsjahr und wird jeweils zu Beginn des
Versicherungsjahres fällig.
(3)Die Prämie für eine versicherte Person ergibt sich aus der jeweils gültigen
geschäftsplanmäßigen Prämienübersicht.
§ 9 Obliegenheiten
(1)Jede Krankenhausbehandlung ist binnen 10 Tagen nach ihrem Beginn unter Angabe der
Versicherungsnummer anzuzeigen.
(2)Die versicherte Person hat auf Verlangen des Versicherers jede Auskunft zu erteilen, die
zur Feststellung des Versicherungsfalles oder der Leistungspflicht des Versicherers und
ihres Umfanges erforderlich ist.
(3)Auf Verlangen des Versicherers ist die versicherte Person verpflichtet, sich durch einen
vom Versicherer beauftragten Arzt untersuchen zu lassen.
(4)Dem Versicherer sind auf Verlangen die für Krankenversicherungsanträge üblichen
Ermächtigungen zu erteilen. Insbesondere ist dem Versicherer auf Verlangen die
Ermächtigung zu erteilen, jederzeit Auskünfte über frühere, bestehende und bis zum Ende
des Vertrages eintretende Krankheiten, Unfallfolgen und Gebrechen sowie über beantragte,
bestehende oder beendete Personenversicherungen einzuholen. Dazu darf er Ärzte,
Zahnärzte, Heilpraktiker, Krankenanstalten aller Art, Versicherungsträger, Gesundheitsund Versorgungsämter befragen. Diese sind von ihrer Schweigepflicht zu befreien und zu
ermächtigen, dem Versicherer alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
(5)Beginn und Ende einer jeden Auslandsreise sind vom Versicherungsnehmer auf Verlangen
des Versicherers im Leistungsfall nachzuweisen.
§ 10 Folgen von Obliegenheitsverletzungen
(1)Der Versicherer ist mit der in § 6 Absatz 3 Versicherungsvertragsgesetz (VVG)
vorgeschriebenen Einschränkung von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn eine der in
§ 9 Absatz 1 bis 3 genannten Obliegenheiten verletzt wird.
(2)Solange die in § 9 Absatz 4 und 5 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ruht die
Leistungspflicht des Versicherers.
(3)Die Kenntnis und das Verschulden der versicherten Person stehen der Kenntnis und dem
Verschulden des Versicherungsnehmers gleich.
§ 11 Ansprüche gegen Dritte
Hat der Versicherungsnehmer oder eine versicherte Person Schadenersatzansprüche
nichtversicherungsrechtlicher Art gegen Dritte, so besteht, unbeschadet des gesetzlichen
Forderungsüberganges gemäß § 67 VVG die Verpflichtung, diese Ansprüche bis zur Höhe, in
der aus dem Versicherungsvertrag Kostenersatz geleistet wird, an den Versicherer schriftlich
abzutreten. Gibt der Versicherungsnehmer oder eine versicherte Person einen solchen
Anspruch oder ein zur Sicherung des Anspruchs dienendes Recht ohne Zustimmung des
Versicherers auf, so wird dieser insoweit von der Verpflichtung zur Leistung frei, als er aus
dem Anspruch oder dem Recht hätte Ersatz erlangen können.
§ 12 Aufrechnung
Der Versicherungsnehmer kann gegen Forderungen des Versicherers nur aufrechnen, soweit
die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
Ende der Versicherung
§ 13 Beendigungdes Versicherungsvertrages
(1)Der Versicherungsnehmer und der Versicherer können den Versicherungsvertrag zum
Ende eines jeden Versicherungsjahres mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
(2)Bei Änderung dieser Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) oder der Prämien hat
der Versicherungsnehmer ein außerordentliches Recht zur Kündigung (s. § 15 dieser
AVB).
(3)Der Versicherungsvertrag endet mit dem Tod des Versicherungsnehmers. Die versicherten
Personen haben jedoch das Recht, den Versicherungsvertrag unter Benennung des
zukünftigen Versicherungsnehmers fortzusetzen. Die Erklärung ist innerhalb zweier
Monate nach dem Tode des Versicherungsnehmers abzugeben.
Sonstige Bestimmungen
§ 14 Willenserklärungen und Anzeigen
Willenserklärungen und Anzeigen gegenüber dem Versicherer bedürfen der Schriftform. Zu
Ihrer Entgegennahme sind Versicherungsvermittler nicht bevollmächtigt.
§ 15 Änderungen der Allgemeinen Versicherungsbedingungen
Diese Allgemeinen Versicherungsbedingugen einschließlich Prämien können vom
Versicherer nur zum Ende eines jeden Versicherungsjahres mit einer Frist von einem Monat
geändert werden. Der Versicherungsnehmer kann das Vertragsverhältnis innerhalb eines
Monats vom Zugang der Änderungsmitteilung an zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der
Änderung kündigen.
___________________________________________________________________________
Zuletzt genehmigt durch Verfügung des Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen
vom 3003.1987 - II - 4018 - 07/87.
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