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KVWLkompakt - Nr. 10 | 27. Oktober 2014 - Kassenärztliche

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Nr. 10 | 27. Oktober 2014
BERUFSPOLITIK | INFORMATIONEN | MITTEILUNGEN |
Amtliches Bekanntmachungsorgan der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
PRAXISINFORMATIONEN IN DER HEFTMITTE
Förderung und Zertifizierung von Praxisnetzen durch die
Kassenärztlichen Vereinigungen
> Seite 4
Agentur deutscher Arztnetze: Innovationsmotor für Praxisnetze
> Seite 8
Mit Amtlichen
Bekanntmach
unge
n
Modellprojekt „Optimierung der ärztlichen Versorgung in
Pflegeheimen“ erfolgreich gestartet
> Seite 10
unter anderem
mit aktuellen
Ausschreibun
gen von
Vertragsarztund psychoth
erapeutensitzen
ab Seite 21
Inhalt
4
Förderung und Zertifizierung von Praxisnetzen durch die
Kassenärztlichen Vereinigungen
8
Agentur deutscher Arztnetze e.V.: Innovationsmotor für Praxisnetze
10
Modellprojekt „Optimierung der ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen“
erfolgreich gestartet
12
„Die Versorgung ganz konkret verbessern“: Interview mit Dr. Thomas
Huth, Gesundheitsnetz Unna GmbH, zur Versorgung in Pflegeheimen
14
Austausch über Fachgrenzen hinweg: Der CIRS-Gipfel 2014 in Dortmund
15
„Wir sollten besser früher als später anfangen, Sicherheitskultur aktiv zu
gestalten“ — Interview mit Prof. Dr. Tanja Manser, Uni Bonn
19
Bundesweite Famulaturbörse auf www.lass-dich-nieder.de im Aufbau
4
8
10
10/2014
STANDARDS
20
Kurznachrichten, Impressum
21
Amtliche Bekanntmachungen
21 Ausschreibungen von Vertragsarzt- /
Vertragspsychotherapeutensitzen in Westfalen-Lippe
31
Impressum
2
Nr. 10 | 27. Oktober 2014
mit praxisrelevanten Informationen
in der Heftmitte zum Heraustrennen
EVA und Apple Watch
was haben EVA (Entlastende Versorgungsassistentin) und Apple Watch gemeinsam? Auf
den ersten Blick nichts. Nach weiterem Nachdenken stehen sie allerdings für weitreichende Veränderungen und Umbrüche auf dem
Gesundheitsmarkt. Diese Veränderungen werden auch die Arbeit des niedergelassenen
Arztes berühren.
Dem vor der Tür stehenden Arztmangel und
den demographischen Entwicklungen muss
mit neuen Versorgungskonzepten begegnet
werden. Auf der einen Seite geht es darum,
die „Produktivität“ des Arztes durch verstärkten Einsatz von nicht ärztlichen Mitarbeitern
– insbesondere in der ambulanten Medizin –
zu verbessern. Beispielhaft für diese Ansätze
ist die geplante Förderung von qualifizierten
Praxisassistent/Innen, die in einer Arztpraxis
angestellt sind und im Auftrag des Arztes
unter anderem Hausbesuche durchführen. Für
diese Ausbildungsgänge sind die Akronyme
EVA, VERAH oder MOPRA im Umlauf. Mit dem
Einsatz solcher Mitarbeiterinnen beim Vertragsarzt muss einhergehen eine veränderte
Organisation in der Praxis und die Nutzung
moderner Kommunikations- und Informationstechnologien. Die Stichwörter hierfür sind Telemedizin und Telematik im Gesundheitswesen.
Parallel zu dieser Entwicklung steht der verstärkte Wunsch vieler Menschen, ihre eigenen
Körperfunktionen zu kontrollieren und ggf.
auch (vermutete) Fehlfunktionen zu erkennen.
Das Synonym für diese Gruppe von „Wearables“, die bereits in vielen Ausführungen auf
dem Markt zu finden sind, ist die von Apple
angekündigte Watch. Zur Zeit sind diese Körperfunktionsmess-Computer in ihren Fähigkeiten noch recht beschränkt, aber in den nächs-
ten drei bis fünf Jahren werden aufgrund der
bereits laufenden Entwicklungen auch einfache Laborwerte bestimmt werden können.
Dadurch entstehen auch viele falsch-positive
Befunde. In jedem Fall wird aber ein Teil dieses Selbstmonitoring beim Vertragsarzt landen. Umgekehrt könnte der Vertragsarzt
diese Möglichkeiten sinnvoll nutzen, um bei
seinen chronischen Patienten den Krankheitsverlauf zu überwachen und zu steuern.
Derzeit ist offen, ob und mit welcher Schnelligkeit diese Entwicklungen das Gesundheitssystem verändern. In jedem Fall sind die KVen
aufgerufen, diese Entwicklung zu beobachten,
zu steuern und für ihre Mitglieder nutzbar zu
machen. Wir wollen sinnvolle Entwicklungen
in neue Versorgungsmodelle wie regionale
Arztnetze, überregionale Berufsausübungsgemeinschaften oder verbesserte Notfallversorgungsstrukturen einbauen. Die Rolle des Arztes in der Zukunft wird genauso wichtig sein
wie heute. Aber er wird mehr als heute zum
Manager und Koordinator der ambulanten
medizinischen Versorgung sein müssen. Sonst
besteht die Gefahr, dass sinnvolle Delegation
von medizinischen Leistungen in ungewünschte Substitution umschlägt.
10/2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
„Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es
ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert.“ (Giuseppe Tomasi di Lampedusa)
3
Dr. Thomas Kriedel,
KVWL-Vorstandsmitglied
Förderung und Zertifizierung von Praxisnetzen
durch die Kassenärztlichen Vereinigungen
von Dipl.-Med. Regina Feldmann,
Vorstandsmitglied der KBV
D
10/2014
ie Fußballweltmeisterschaft dieses Sommers
hat es eindrucksvoll gezeigt: Teamwork zahlt sich
aus. Selbst hervorragende Einzelleistungen werden oft erst möglich
durch die Aufgabenteilung im Team.
Wie heißt es so schön: Der Sieger ist
die Mannschaft.
4
Diese Erkenntnis setzt sich auch in
der ambulanten Versorgung immer
mehr durch: Kooperation zahlt sich
aus. Kooperation stärkt die Qualität.
Kooperation nützt den Patienten
und den Ärzten. Der Aufbau von
Kooperationen ist eine professionelle und persönliche Herausforderung. Kooperation bedeutet Vielfalt
und Individualität. Kooperation entlastet und hilft, persönliche Stärken
herauszuarbeiten.
Insbesondere die nachwachsende
Ärztegeneration hält nicht viel vom
Einzelkämpfertum. Sie legt großen
Wert auf die Zusammenarbeit mit
Kollegen. Dabei spielt der fachliche
Austausch genauso eine Rolle wie
persönliche Erwägungen, etwa eine
bessere Vereinbarkeit von Beruf
und Privatleben. Eine Vielfalt an
Möglichkeiten erhöht die Attraktivität der Niederlassung und stärkt
damit die wohnortnahe Versorgung.
Kooperationen, ganz gleich welcher
Form, gehört die Zukunft. Der Gesetzgeber hat dies erkannt und
neue Möglichkeiten geschaffen —
beginnend mit dem Vertragsarztrechtsänderungsgesetz 2007 bis
hin zum Versorgungsstrukturgesetz
2012. Dabei gibt es nicht den Königsweg. Welche Form der Kooperation die richtige ist, darüber entscheiden viele Faktoren: persönliche
Erwartungen und Präferenzen, regionale Gegebenheiten, die eigene
Praxissituation sowie die Möglichkeiten und Interessen der Kooperationspartner.
Praxisnetze sind nur eine Variante
von vielen. Die Kassenärztlichen
Vereinigungen (KVen) sind mit einer
Vielzahl von Initiativen unterwegs,
um insbesondere den Einstieg junger Ärzte in die Niederlassung zu
fördern. Kooperationen spielen
dabei eine wichtige Rolle. Etwa
durch Vermittlung von Mentoren,
die finanzielle Förderung von Zweigpraxen, oder die Stiftung sogenannter Eigeneinrichtungen, um nur
einige Beispiele zu nennen.
Eines ist mir wichtig zu betonen:
Nicht nur Kooperationen zwischen
Ärzten sollten gestärkt werden,
sondern auch solche zwischen Ärzten und Medizinischen Fachangestellten sowie anderen Gesundheitsberufen. Denn diese können Ärzte
entlasten und mehr Zeit für die
Patienten erübrigen. Deshalb begrüßen wir als Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) es sehr, dass die
Bundesärztekammer und das Institut für hausärztliche Fortbildung die
Qualifikationen der nach verschiedenen Curricula ausgebildeten Praxisassistentinnen — VERAH, EVA
— wechselseitig anerkennen. Wir
brauchen hier gemeinsame Standards. Es geht dabei ausdrücklich
nicht um eine totale Vereinheitlichung im Sinne einer Gleichartigkeit. Sondern es geht um die Gleichwertigkeit bei der Umsetzung von
Versorgungszielen.
Wohlgemerkt: Ich spreche hier von
Kooperation im Sinne einer Delegation ärztlicher Leistungen, nicht im
Sinne einer Substitution!
Gesetzliche Grundlagen
Mit dem Versorgungsstrukturgesetz,
das Anfang 2012 in Kraft trat, wurde
die Förderung von Praxisnetzen im
Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V)
verankert. Seither können für Praxisnetze gesonderte Vergütungsre-
Regina Feldmann, KBV-Vorstandsmitglied
Den Grundstein dafür hat die KBV
mit der Rahmenvorgabe für die
Anerkennung im Mai 2013 gelegt.
Diese Rahmenvorgabe ist eine Art
Blaupause für die Identifizierung
versorgungsorientierter Netze. Sie
beschreibt den Rahmen, der von den
Kassenärztlichen Vereinigungen
durch KV-spezifische Richtlinien
ausgestaltet und konkretisiert wird.
Dabei hat sich für uns zunächst die
Frage gestellt „Wann ist ein Netz ein
Netz im Sinne der Förderungswürdigkeit?“ Denn die Netzlandschaft
ist durchaus heterogen. Sie reicht
von Qualitätszirkeln über genossenschaftliche Zusammenschlüsse bis
hin zu indikationsbezogenen Netzen.
Definition nach der KBV-Richtlinie
Praxisnetze im Sinne der Rahmenvorgabe sind „Zusammenschlüsse
von Vertragsärzten und Vertragsärztinnen verschiedener Fachrichtungen sowie Psychotherapeuten
und Psychotherapeutinnen zur interdisziplinären, kooperativen,
wohnortnahen ambulanten medizinischen Versorgung unter Berücksichtigung der lokalen sozio-demografischen Situation. Ziel solcher
Kooperationen ist es, Qualität sowie
Effektivität und Effizienz der vertragsärztlichen Versorgung im Rahmen einer intensiven fachlichen
Zusammenarbeit zu steigern“.
Die Anerkennung durch die KV erfolgt auf Grundlage der entsprechenden KV-Richtlinie, die die bun-
desweite Rahmenvorgabe umsetzt.
Netze, die sich um eine Zertifizierung bemühen, müssen bestimmte
Basiskriterien erfüllen. Hinsichtlich
der verlangten Versorgungsziele
sind verschiedene Stufen der Anerkennung vorgesehen. Im Einzelnen
bedeutet das:
▶ Ein Netz besteht aus mindestens
20 und höchstens 100 Praxen.
▶ Neben hausärztlich tätigen Ärzten
müssen mindestens zwei weitere
Fachgruppen beteiligt sein. Hiervon
kann aus folgenden Gründen abgewichen werden: Versorgungsradius,
Größe der Versorgungsregion, Bevölkerungsdichte.
10/2014
gelungen vorgesehen werden, sofern, „dies einer Verbesserung der
ambulanten Versorgung dient und
das Praxisnetz von der Kassenärztlichen Vereinigung anerkannt wird“.
Im ersten Teil des entsprechenden
§ 87b SGB V steckt ein Pferdefuß.
Die gesonderten Vergütungsregelungen für Praxisnetze können
„auch als eigenes Honorarvolumen
als Teil der morbiditätsbedingten
Gesamtvergütung nach § 87a Absatz 3 vorgesehen werden“. Das
heißt nichts anderes, als dass die
Krankenkassen kein zusätzliches
Geld für Praxisnetze zur Verfügung
stellen müssen. Die KVen müssen
dieses aus der Gesamtvergütung
aller Vertragsärzte abzweigen. Damit tun sich nicht nur die KVen
schwer. Auch Vertreter von Praxisnetzen selbst lehnen eine solche
Regelung zulasten der Kollegen ab.
Nichtsdestotrotz sehen wir die Zertifizierung eines Netzes durch die
KV als Chance, den Krankenkassen
zu zeigen: Hier passiert etwas, das
die Versorgung verbessert.
▶ Das Netz umfasst ein zusammenhängendes Gebiet und dient der
wohnortnahen Versorgung.
▶ Es arbeitet bereits seit mindestens drei Jahren im Sinne der Vorgaben.
▶ Es kooperiert verbindlich mit
mindestens einem nichtärztlichen
Leistungserbringer (z. B. einem
Krankenpflegedienst oder Physiotherapeuten) bzw. einem stationären Anbieter.
5
▶ Das Netz hat bestimmte Standards vereinbart. Dazu gehört, dass
es unabhängig von Dritten arbeitet
— somit sind durch die Pharmaindustrie geförderte Netze von der
Anerkennung ausgeschlossen.
▶ Es hält bestimmte Qualitätsstandards ein. Die Netzärzte tauschen
Wissen und Information aus.
10/2014
▶ Management ist Pflicht: Zu den
Vorgaben zählen eine eigene Geschäftsstelle, ein Geschäftsführer
sowie ein ärztlicher Leiter.
▶ Netze müssen gegenüber der KV
nachweisen, dass sie bestimmte
Versorgungsziele erfüllen bzw. verfolgen. Diese Ziele sind anhand von
Kriterien definiert, die stufenweise
erreicht werden können. Die sogenannte Basis-Stufe ist verbindlich,
die weiteren sind fakultativ.
Es wurden drei Versorgungsziele für
Praxisnetze definiert:
6
1. Patientenzentrierung. Die Kriterien hierfür sind beispielsweise Barrierefreiheit, Patientensicherheit und
-information. Dazu gehört die Überprüfung der Verschreibungen bei
Polymedikation genauso, wie eine
koordinierte Terminvergabe innerhalb des Netzes.
2. Kooperative Berufsausübung.
Kriterien hierfür sind z. B. gemeinsame Fallbesprechungen, gemeinsame Dokumentationsstandards und
netzzentrierte Qualitätszirkel.
3. Verbesserte Effizienz. Hierzu
zählen beispielsweise ein Qualitätsmanagement sowie beschleunigte
Abläufe, etwa bei Überweisungen.
Nach Ablauf von fünf Jahren ist die
Erfüllung der Anforderungen unaufgefordert erneut nachzuweisen, um
die Anerkennung zu behalten.
Natürlich ist es auch sinnvoll zu
begleiten, wie sich die Netze entwickeln. Die Praxisnetze liefern dazu
jährlich Versorgungsberichte an die
Kassenärztliche Vereinigung. Diese
liefert im Gegenzug spezifische
Strukturdaten an das jeweilige Netz,
etwa zur Anzahl der Teilnehmer, den
beteiligten Fachgruppen und dergleichen. Die KVen wiederum liefern
aggregierte Übersichten an die KBV,
damit diese die Rahmenvorgaben
prüfen und ggf. fortentwickeln kann.
Zweimal im Jahr setzen Vertreter
aus den KVen und der KBV sich
zusammen, um ihre Erfahrungen
auszutauschen.
Der aktuelle Stand der Dinge
Bislang haben sieben Kassenärztliche Vereinigungen Richtlinien für
Praxisnetze erlassen. Dies sind ne-
ben Westfalen-Lippe die KVen
Schleswig-Holstein, Niedersachsen,
Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hamburg
und Bayerns. Die ersten beiden Anerkennungen auf Basis der Rahmenvorgabe gab es in Schleswig-Holstein, und zwar für ein Netz mit 39
Praxen und eines mit über 80. Beide
Netze erhielten jeweils 100.000
Euro Förderung für zunächst ein
Jahr, finanziert über einen Sicherstellungsfonds. Hier in WestfalenLippe haben mit der „Gesundheitsregion Siegerland“ und dem Netz
„MuM — Medizin und Mehr“ in Bünde die ersten beiden Zusammenschlüsse ihre Anerkennung erhalten.
Das Credo der meisten KVen in Bezug auf die Netze lautet derzeit:
„begleiten und beraten“. Je nachdem, in welcher Organisationsphase
ein Netz sich befindet, sind die Bedürfnisse unterschiedlich. Die KVen
unterstützen sie etwa bei Projekten
oder der Gestaltung von Verträgen,
allgemein durch Beratung oder
auch logistisch.
Die KBV beabsichtigt, einen Leitfaden für Praxisnetze zu erstellen. Er
soll allen Interessenten als Kompass
dienen bei der Frage „Wie werden
wir ein zertifiziertes Netz?“ Allerdings gilt es hier abzuwarten, wie
„Netze sind ein komplexes Unterfangen. Es wird sehr viel individueller Gestaltungswille nötig sein, ebenso wie eine Professionalisierung im Bereich der Organisation. Aber wir denken, dass es den Aufwand lohnt, und zwar für alle Beteiligten. Die gute Nachricht ist: Die Netze sind im KV-System angekommen.“
Dipl.-Med. Regina Feldmann, KBV-Vorstandsmitglied
Diese Absicht begrüßen wir als KBV
grundsätzlich. Wir denken auch,
dass es sinnvoll wäre, zertifizierte
Praxisnetze in begründeten Fällen
mit bestimmten Versorgungsaufgaben zu betrauen. Möglich wären
zum Beispiel mobile Versorgungsangebote oder Filialpraxen, in denen
Ärzte tageweise Sprechstunden
anbieten. Auch die stärkere Nutzung der Telemedizin könnte dazu
gehören. Was die Finanzierung der
Praxisnetze anbelangt, so sollte
diese obligatorisch über extrabudgetäre Zuschläge erfolgen.
Noch ist das Zukunftsmusik. Aber
die ersten Schritte sind getan. Es
hat den Anschein, dass auch die
Politik den wertvollen Beitrag erkannt hat, den Praxisnetze zur
wohnortnahen Versorgung leisten.
Sie will nicht nur kooperative Versorgungsformen stärken, sondern
hat sich auch klar und wiederholt
zur Freiberuflichkeit bekannt. Sie
hat außerdem einen Innovationsfonds für die Versorgungsforschung
und zur Förderung innovativer Versorgungsformen geschaffen. Warum
sollten hierfür zur Verfügung stehende Gelder nicht in den Auf- und
Ausbau von Praxisnetzen fließen?
Die Vorteile der Netze gegenüber
anderen Formen der Kooperation,
etwa Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), liegen auf der Hand:
▶ Statt an nur einem Standort gibt
es eine dezentrale Struktur, die
Wohnortnähe garantiert.
▶ Die Zusammenarbeit ist nicht auf
bestimmte Arzt- oder Fachgruppen
begrenzt.
▶ Die freie Arztwahl bleibt erhalten.
All dies sind Gründe, warum Praxisnetze aus unserer Sicht gefördert
werden müssen, und zwar in jeder
Hinsicht. Die KBV wird sich weiterhin dafür einsetzen. Für solche Dinge braucht man allerdings einen
langen Atem. Netze sind ein komplexes Unterfangen. Es wird sehr
viel individueller Gestaltungswille
nötig sein, ebenso wie eine Professionalisierung im Bereich der Organisation. Aber wir denken, dass es
den Aufwand lohnt, und zwar für
alle Beteiligten. Die gute Nachricht
ist: Die Netze sind im KV-System
angekommen.
10/2014
der Gesetzgeber das Thema weiter
behandelt. Bundesgesundheitsminister Gröhe hat angekündigt, noch
in diesem Jahr weitere Regelungen
schaffen zu wollen. Immerhin haben
die Praxisnetze sogar Eingang in
den Koalitionsvertrag von CDU/CSU
und SPD gefunden. Dort heißt es
wörtlich: „Die Förderung von Praxisnetzen wollen wir verbindlich machen und ausbauen.“
▶ Die Freiberuflichkeit der Ärzte in
eigenverantwortlich arbeitenden
Praxen bleibt erhalten bzw. wird
gestärkt.
▶ Abhängigkeiten von Kliniken oder
Pharmakonzernen werden vermieden.
▶ Die speziellen Anforderungen
dienen dem Patientenwohl und stärken die Qualität der Versorgung.
7
Agentur deutscher Arztnetze:
Innovationsmotor für Praxisnetze
10/2014
D
8
ie Forderung nach mehr
Kooperation im Gesundheitswesen ist mittlerweile so oft wiederholt worden, dass sie leicht überhört wird.
Dabei ist der Gedanke, gemeinsam
mehr für die Patientenversorgung
zu erreichen, aktueller denn je. Den
Nutzen vernetzter Leistungserbringung demonstrieren die zahlreichen
Ärztenetze Deutschlands. Für einen
Entwicklungsschub der Kooperationen sorgte die Gründung der Agentur deutscher Arztnetze im Juli
2011. In der Interessenvertretung
der Praxisnetze sind heute über 20
Ärzteverbünde aus ganz Deutschland zusammengeschlossen.
Der Vorstandsvorsitzende der Netzagentur legt viel Wert darauf, dass
alle Mitglieder gleichberechtigt sind:
„Wir arbeiten nach einem Bottomup-Konzept. Sonderstellungen gibt
es bei uns nicht. So sind die meisten
Netze organisiert und so machen
wir es auch in der Netzagentur“,
sagt Dr. Veit Wambach. Das Konzept
geht auf. Bereits kurz nach ihrer
Gründung begann ein reger Austausch mit der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung (KBV), die bei
der Erarbeitung der Förderkriterien
des neuen Paragrafen 87b SGB V
auf den Sachverstand der Agenturmitglieder zurückgriff. Mittlerweile
Dr. Veit Wambach, Vorstandsvorsitzender
der Agentur deutscher Arztnetze e.V.
hat sich auch außerhalb der Selbstverwaltung rumgesprochen, dass
Ärztenetze gut für die Patientenversorgung sind. Im Koalitionsvertrag
der neuen Bundesregierung werden
die Netze sogar explizit erwähnt.
Vorgesehen ist, die Förderung von
Praxisnetzen auszubauen und verbindlich zu machen. Dr. Wambach:
„Das ist das Ergebnis von vielen
Gesprächen, die wir mit den Verbänden, den Kassenärztlichen Vereinigungen und der Politik in Berlin und
auf Landesebene geführt haben.
Offenbar haben dabei unsere Argumente überzeugt.“
Seit dem Inkrafttreten des Förderparagrafen vor gut einem Jahr wurden vier Netze gemäß den KBVRichtlinien zertifiziert – allesamt
Mitglieder der Netzagentur. Neben
dem Ärztenetz Eutin-Malente und
dem Praxisnetz Herzogtum Lauenburg aus Schleswig-Holstein knallten im Frühjahr in Westfalen-Lippe
die Korken. Kurz nacheinander erhielten die Gesundheitsregion Siegerland und das Ärztenetz MuM die
Zertifizierungsurkunden. „Noch vor
zwei, drei Jahren wäre diese Entwicklung unvorstellbar gewesen“,
freut sich Wambach. Derweil geht
die Arbeit der Netzagentur weiter.
Als nächstes steht der von der Bundesregierung angekündigte Innovationsfonds im Fokus des Vorstandes.
„In Netzen werden Versorgungsmodelle erprobt, die später in die Regelversorgung überführt werden
können.“ Diese Verbesserung der
Patientenversorgung sei mit der
Anerkennung der Netze durch Paragraf 87b in einem ersten Schritt
bereits gewürdigt worden. „Wir
schielen nicht zuerst aufs Geld,
sondern richten uns nach der Intention des Gesetzgebers, nämlich
echte Versorgungsinnovationen zu
generieren und umzusetzen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.
Denn viele Ärztenetze sind auf die
Herausforderungen vorbereitet. Sie
Bis es soweit ist, konzentriert sich
die Agentur auf die Unterstützung
ihrer Mitglieder. Der Service umfasst
die Weitergabe von Know-how und
den Austausch über Probleme und
entsprechende Lösungsmöglichkeiten. Dies geschieht in Workshops
und durch regelmäßige Telefonkonferenzen aller Mitglieder. Wambach:
„Die Netzagentur ist zu einer nützlichen Informationsplattform für die
Mitglieder geworden. So können
sich unsere Mitgliedsnetze bei Vertragsverhandlungen austauschen.“
Darüber hinaus arbeitet die Netzagentur an eigenen Vertragskonzepten zu verschiedenen Themengebieten, die den Mitgliedern zur
Verfügung gestellt werden sollen.
„Die neuen Möglichkeiten im Fünften Sozialgesetzbuch haben für
Aufbruchsstimmung bei den Kooperationen gesorgt“, freut sich Wambach. Jetzt liege es an den Netzen,
die Gelegenheiten auch zu nutzen.
„Wir werden diese Chancen nicht so
oft bekommen.“ Die Entwicklung
der Netzagentur sieht Wambach auf
einem guten Weg: „Wir haben in
kurzer Zeit viel mehr erreicht, als
wir uns zu Beginn vorstellen konnten. Das ist überaus erfreulich.“
Nach einer Phase intensiven Arbeitens nach außen werde es nun um
den Ausbau des Services für die
Mitglieder gehen. „Wenn alles gut
geht, können wir den Mitgliedsnetzen schon bald Feinkonzepte für
Verträge mit den Krankenkassen
anbieten“, so Dr. Wambach.
10/2014
haben professionelle Managementstrukturen aufgebaut, um sich bei
den Krankenkassen als Vertragspartner interessant zu machen.
Durch eine restriktive Genehmigungspraxis durch das Bundesversicherungsamt scheitern jedoch viele Selektivverträge. „An dieser Baustelle
arbeiten wir“, versichert Wambach.
Neben verlässlichen Finanzierungsmöglichkeiten für Kooperationen
sollen Netze den Leistungserbringerstatus im SGB V erhalten. „Dies würde die Netze in die Lage versetzen,
Medizinische Versorgungszentren zu
gründen und Arztsitze aufzukaufen.
Wir hätten als Netze endlich die Möglichkeit, durch Anstellung und Teilzeitarbeitsmodelle auf die Bedürfnisse
der jungen Ärztegeneration einzugehen. Das wäre ein wertvoller Beitrag
zur Versorgungsinnovation“, unterstreicht der Agenturvorsitzende.
9
Modellprojekt „Optimierung der ärztlichen Versorgung
in Pflegeheimen“ erfolgreich gestartet
KVWL organisiert sektorenübergreifende Versorgung mit allen Krankenkassen
10/2014
D
10
ie Versorgung von Patienten in Pflegeheimen ist
für alle Beteiligten immer
wieder eine große Herausforderung. Im Falle einer Einweisung
eines Pflegeheimbewohners ins
oder einer Entlassung aus dem
Krankenhaus zeigt sich, dass die
Kommunikation an dieser Schnittstelle oft noch nicht reibungslos
funktioniert. Dabei geht es in erster
Linie darum, die medizinische Betreuung und medikamentöse Therapie (häufig über ein bevorstehendes
Wochenende) zu koordinieren und
dafür zu sorgen, dass die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal alle notwendigen Information
vollständig und rechtzeitig erhalten.
Aber auch im Alltag sind Ärzte, die
Patienten in Pflegeheimen versorgen „Grenzgänger zwischen den
Sektoren“. Das nun gestartete Modellprojekt war der klare Wunsch
von NRW-Gesundheitsministerin
Barbara Steffens, den sie auch im
Gemeinsamen Landesgremium nach
§ 90a SGB V vortrug. Damit gründet das Modellprojekt auf einem
breiten Konsens aller Beteiligten, so
des Landes Nordrhein-Westfalen,
der Kassenärztlichen Vereinigungen
Nordrhein und Westfalen-Lippe, der
Landesverbände der Krankenkassen
sowie der Ersatzkassen und der
Landeskrankenhausgesellschaft. Die
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat die Federführung
für das Modellprojekt übernommen.
Sie ist gemeinsam mit den Kassen
auf die Praxisnetze zugegangen und
hat vor Ort mit den Beteiligten an
diesem Thema gearbeitet, aus dem
nun ein Vertrag entstand, welcher
mit allen Krankenkassen zum 1. Juli
2014 geschlossen werden konnte.
Das Projekt
Das Modellprojekt „Optimierung der
ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen“ gilt für die Regionen bzw. die
Praxisnetze MuM — Medizin und
Mehr Bünde, Ärztenetz Lippe, Marler-Arzt-Netz, Hausärzteverbund
Münster sowie Facharztinitiative
Münster und das Gesundheitsnetz
Unna. Jeder niedergelassener Vertragsarzt, der Mitglied in einem
dieser Arztnetze ist, kann an diesem
Vertrag/Projekt teilnehmen.
Die Rolle der Vertragsärzte
Die Vertragsärzte übernehmen die
Abstimmung untereinander sowie
die Koordination der medizinischen
Versorgung der Pflegeheimbewohner. Sie betreuen die Heimbewohner
— wie bisher auch — zu den üblichen
Sprechstundenzeiten/Hausbesuchszeiten. Zusätzlich verpflichten sich
die Vertragsärzte zu mindestens
zwei Kontakten je Versicherten im
Quartal und führen nichtanlassbezogene Besuche, vornehmlich an
Freitagen/Samstagen in Form von
Heimsprechstunden durch. Auch
Maßnahmen zur Arzneimittelthera-
piesicherheit und geriatrische Fortbildungen für die Vertragsärzte sind
im Vertrag festgeschrieben. Darüber hinaus werden Qualitätszirkel
nach KVWL-Standard durchgeführt
sowie Hochrisikopatienten identifiziert und besonders betreut. Der
intensive Austausch mit den Pflegeheimen unterstützt die ständige
Feinjustierung der laufenden Prozesse.
Obligate Leistungsbestandteile für
die teilnehmenden Modellregionen
sind entweder zusätzliche Bereitschaftsdienste der Ärzte (Rufbereitschaft) oder — bei einer entsprechend hohen Zahl eingeschriebener
Patienten — der Einsatz einer Entlastenden Versorgungsassistentin
(EVA).
Individuelle Vereinbarungen
An diesem Modellprojekt können
alle Versicherten teilnehmen, die in
einer vollstationären Pflegeeinrichtung im Geltungsbereich dieses
Vertrages leben. Der Geltungsbereich ist anhand von Postleitzahlen
der jeweiligen Regionen Bünde,
Lippe, Marl, Münster und Unna festgelegt. Die Praxisnetze informieren
die entsprechenden Pflegeheime
und schließen eigene Kooperationsvereinbarungen mit diesen. Neben
den für alle verbindlichen Kommunikationsstandards sollen die Kooperationsvereinbarungen möglichst
individuell auf die Bedürfnisse jeder
Region bzw. jedes Heims zugeschnitten sein.
Das Modellprojekt „Optimierung der
ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen“ richtet den Blick auf einen
komplexen Bereich der medizinischen Versorgung, der durch das
Überschreiten der Sektorengrenzen,
die Zusammenarbeit eines multiprofessionellen Betreuerteams sowie
das häufig hochbetagte und nicht
selten multimorbide Patientenklientel charakterisiert ist. Nach Ansicht
der Vertragspartner ist das Projekt
gut geeignet, diesen Versorgungsbereich zukünftig besser zu strukturieren und den Patienten eine optimierte Behandlung sowie eine
umfassende ärztliche Betreuung
zuteil werden zu lassen. Auf diese
Weise werden sie intensiv darin
unterstützt, mit ihren krankheitsbedingten Problemen besser umzugehen und ihre Lebensqualität zu steigern.
Im folgenden Interview berichtet
der Geschäftsführer der Gesundheitsnetz Unna GmbH, Dr. Thomas
Huth, von seinen Erwartungen an
den neuen Pflegeheimvertrag.
10/2014
Mit ihrer gemeinsamen Initiative
wollen die Vertragspartner die Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung von Versicherten in Pflegeeinrichtungen
erhöhen. Konkret soll zum Beispiel
die Zahl der für die Patienten oft
belastenden Krankenhauseinweisungen reduziert werden. Dies kann
nur gelingen, wenn die verschiedenen Versorgungssektoren besser als
bisher zusammenwirken. Grundsätzlich soll die Versorgung der Patienten im Pflegeheim aktiv-vorausschauend und nicht ausschließlich
anlassbezogen erfolgen, um schwierige Notfallsituationen zu vermeiden.
11
INTERVIEW
N
icht zuletzt durch
einen Vertrag zur
integrierten Versorgung haben die Mitglieder der Gesundheitsnetz
Unna GmbH bereits einige Jahre
intensive Erfahrungen mit der
Versorgung von Patienten in
Pflegeheimen gemacht. Insofern
sind sie als Teilnehmer des aktuellen Pilotprojekts, das auf Betreiben von Landegesundheitsministerin Barbara Steffens von
der KVWL umgesetz worden ist,
prädestiniert. Die Redaktion von
KVWL kompakt fragte den Geschäftsführer der Gesundheitsnetz Unna GmbH, Dr. Thomas
Huth, nach seinen Erwartungen.
10/2014
Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen niedergelassene Vertragsärzte, die
auch Patienten in Pflegeheimen versorgen?
12
Huth: Oftmals stellt schon die
regelmäßige und vollständige
Kommunikation der Praxis mit
dem Pflegeheim eine große
Herausforderung dar. Schichtdienste und daraus folgende
Personalwechsel erschweren
die Absprachen manchmal zusätzlich. Und auch das Entlassungsmanagement nach Krankenhausaufenthalten läuft
häufig nicht reibungslos, vor
allem dann, wenn die notwendige medikamentöse Therapie
direkt an einem Wochenende
oder Feiertag fortgesetzt werden muss. Zudem müssen die
Besuche im Pflegeheim zusätzlich zum gewohnten Praxisab-
lauf organisiert werden. Aus
medizinischer Sicht müssen wir
eine Priorisierung der Heimbesuche (Notfall, dringend, akut,
Routine etc.) vornehmen — und
dabei immer auch die Budgetgrenzen im Auge behalten.
Dazu kommt die inadäquate
Honorierung. Denken Sie nur an
den hohen Informationsbedarf
der Angehörigen zum Beispiel
von Patienten mit Demenz. Der
Zeitaufwand für diese Gespräche wurde bei der Vergütung
lange Zeit nicht berücksichtigt.
Warum beteiligen Sie sich mit
dem Gesundheitsnetz Unna am
Modellprojekt „Optimierung der
ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen“?
Huth: Als Gesundheitsnetz Unna
blicken wir auf vier Jahre positive Erfahrungen aus dem AOKPflegeheimvertrag nach § 140
SGB V zurück. Unsere Netzärzte
arbeiten weiter mit großem
Engagement daran, die Versorgung von Patienten in Pflegeheimen zu verbessern und wir
möchten auch die Kooperationen zwischen Pflegeheimen und
Praxen verbessern, denn multimorbide Pflegeheimpatienten
brauchen eine besondere Zuwendung und ärztliche Betreuung. Aus unserer Sicht ist die
Teilnahme an einem solchen
Pilotprojekt immer eine große
Herausforderung, denn so können wir ganz konkret dazu beitragen, die Versorgung an diesem Punkt zu verbessern.
Insofern sehen wir uns natürlich
Foto: KVWL/D. Menne
„Die Versorgung ganz konkret verbessern“
Dr. Thomas Huth, Geschäftsführer
der Gesundheitsnetz Unna GmbH
auch als Multiplikatoren, die
ihre Erfahrungen gerne an andere Arztnetze weitergeben.
Was verbessert sich konkret
aus Sicht der teilnehmenden
Ärzte?
Huth: Der kooperative Umgang
mit den Pflegekräften erleichtert unseren Netzärzten die
Arbeit mit den Patienten. Sich
abzeichnende kritische Situationen können so oft vermieden,
Risikopatienten engmaschiger
betreut werden. Ganz konkret
hilft uns die enge Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen dabei, das häufige Problem der
Polypharmazie besser in den
Griff zu bekommen. Wenn ein
multimorbider Patient acht bis
zehn verschiedene Medikamente bekommt, ist die Gefahr unerwünschter Interaktionen sehr
groß. Ein wichtiger Schritt zur
Vermeidung solcher Komplikationen sind vernünftige Absprachen aller beteiligten Haus- und
Fachärzte und des Pflegepersonals. Regelmäßige Heimvisiten
pro Quartal, besondere Berücksichtigung der zu versorgenden
Risikopatienten, die engere
Zusammenarbeit mit den Fachärzten sowie der Einsatz eines
ärztlichen Bereitschaftsdienstes
werden perspektivisch dazu
stundenfreien Zeit problematisch und unzureichend ist.
Durch die Zusatzangebote
schaffen wir mehr Sicherheit
für das Pflegepersonal und dadurch natürlich auch für die
Patienten. Die speziell geschulten EVAs können unsere Netzärzte mit ihren Kompetenzen
und ihrem Know-how bei der
Versorgung der Pflegeheimpatienten unterstützen und entlas-
den. Ein Aspekt ist meines
Erachtens auch von Bedeutung
— die Verbesserung der Versorgungsqualität der Pflegeheimpatienten muss auch eine
Verbesserung der Honorierung
zur Folge haben. Es kann nicht
sein, dass ein erhöhtes medizinisches Engagement verbunden
mit erheblichem Zeitaufwand,
zum Nulltarif gefordert wird.
„Ein Aspekt ist meines Erachtens auch von Bedeutung — die Verbesserung der Versorgungsqualität der Pflegeheimpatienten muss auch
eine Verbesserung der Honorierung zur Folge haben.
Es kann nicht sein, dass ein erhöhtes medizinisches Engagement verbunden mit erheblichem Zeitaufwand, zum Nulltarif gefordert wird.“
führen, dass unnötige und für
die Pflegepatienten belastende
Krankenhauseinweisungen reduziert werden können.
ten, so dass auch mit ihrem
Einsatz die medizinische Versorgung optimiert und verbessert
werden kann.
Im Modellprojekt sind entweder
die Einrichtung zusätzlicher
Bereitschaftsdienste (Rufbereitschaft) oder — bei einer
entsprechend hohen Zahl eingeschriebener Patienten — der
Einsatz einer Entlastenden
Versorgungsassistentin (EVA)
vorgesehen. Für welche Option
hat sich das Gesundheitsnetz
Unna entschieden?
Welche strukturellen Änderungen versprechen Sie sich von
dem Modellprojekt für die zukünftige Versorgung von Patienten in Pflegeheimen?
Huth: Wir machen beides, weil
die Versorgung von Pflegeheimpatienten gerade in der sprech-
Huth: Wie schon erwähnt, ist die
Basis jeder guten Zusammenarbeit eine gute Kommunikation.
Es klingt banal, aber auch solche Strukturen müssen erst
einmal etabliert werden. Darüber hinaus wollen wir die Krankenhäuser entlasten, indem wir
unnötige Einweisungen vermei-
Für uns ist dieses Modellprojekt
zudem auch eine willkommene
Gelegenheit, die Qualifikationen
unserer Entlastenden Versorgungsassistentinnen unter Beweis zu stellen und sie so endlich auch im Versorgungsalltag
zu etablieren. Nicht zuletzt sehen wir die große Chance, die
gegenseitige Akzeptanz und
Wertschätzung von Ärzten,
EVAs und Pflegepersonal durch
die enge Kooperation zu verbessern. Ein Umstand, der zwar
nicht in Euro und Cent zu beziffern ist, von dem aber nach
unserer Überzeugung alle Beteiligten profitieren.
-ms
10/2014
Dr. Thomas Huth, Gesundheitsnetz Unna GmbH
13
Austausch über Fachgrenzen hinweg:
Der CIRS-NRW-Gipfel am 19. November in Dortmund
U
unter dem Motto „Wie
konnte das passieren?
Critical Incidence: Fehler
verstehen und Risiken
mindern!“ veranstalten die Kooperationspartner der Initiative CIRSNRW am Mittwoch, 19. November
2014, den CIRS-NRW-Gipfel im Dortmunder Ärztehaus.
10/2014
Schirmherrin der Veranstaltung, die
um 12.30 Uhr beginnt, ist Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen).
„CIRS schafft Strukturen, wie Fehler
vermieden werden können und fördert so eine Kultur des Voneinander-Lernens. Genau daran mangelt
es in vielen Bereichen unseres Gesundheitssystems“, begründet die
Ministerin ihr Engagement.
Der CIRS-NRW-Gipfel 2014 berücksichtigt in seinem Aufbau Theorie
und Praxis gleichermaßen. So sorgen Prof. Dr. Dieter Conen, Präsident der Stiftung Patientensicherheit Schweiz, und Prof. Dr. Tanja
Manser, Direktorin des Instituts für
Patientensicherheit der Universität
Bonn, dafür, dass die Veranstaltungsteilnehmer zunächst einen
Überblick über den aktuellen Informationsstand zum Thema erhalten.
Die beiden Experten sprechen zum
Gipfel-Auftakt zum Thema „Effekti-
CIRS-NRW-Gipfel 2014
„Wie konnte das passieren?
Critical Incidence: Fehler verstehen und
Risiken mindern!“
Mittwoch, 19. November, ab 12.30 Uhr
bei der KVWL in Dortmund
ve Nutzung des CIRS-Potenzials:
Beteiligung und Lernen gezielt fördern“. Im Anschluss daran besteht
die Möglichkeit, in Workshops einzelne Themenschwerpunkte zu vertiefen.
Vorträge und Workshops
„Unternehmensziel Sicherheit — von
Hochrisikobereichen lernen“ oder
„Wunschtraum Fehlerfreiheit? Fehler psychologisch verstehen“ lauten
einige der Workshop-Themen, die
unter der Leitung von Fachexperten
stehen. Die Ergebnisse der Workshop-Arbeit werden dann zum Abschluss der Veranstaltung im Plenum vorgestellt und diskutiert.
Wie konnte das passieren?
19. November 2014
in der KVWL
Gipfel
Die Teilnahme ist kostenlos, die Veranstaltung ist mit sechs
Fortbildungspunkten zertifiziert.
Critical Incidence:
Fehler verstehen und Risiken mindern!
Weitere Informationen, Anmeldemöglichkeit,
Videotrailer und Anfahrtsbeschreibung unter
www.cirs-nrw.de oder bequem über den nebenstehenden QR-Code.
Schirmherrin: Barbara Steffens
Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des
Landes Nordrhein-Westfalen
14
INTERVIEW
„Wir sollten besser früher als später anfangen,
Sicherheitkultur aktiv zu gestalten“
Sie sind Direktorin des Instituts
für Patientensicherheit an der
Universität Bonn. Mit welchen
Themen beschäftigen Sie sich
zurzeit?
Manser: Unser Ziel ist es, zu
verstehen, was zur Patientensicherheit beiträgt und was sie
gefährdet. Wir beschäftigen uns
mit den systembezogenen Faktoren, die für die Entstehung
unerwünschter Ereignisse im
Behandlungsverlauf relevant
sind. Das heißt, wir betrachten
nicht nur das Individuum sondern auch das Team, die Arbeitsstrukturen und -abläufe,
sowie die Kultur einer Gesundheitseinrichtung. Dies tun wir in
Projekten, die spezifische Aspekte der Patientensicherheit
ins Zentrum stellen wie zum
Beispiel ArzneimitteltherapieSicherheit, Hygiene oder perioperative Sicherheit. Anhand
dieser Erkenntnisse werden in
Kooperation mit unseren Forschungspartnern Handlungs-
empfehlungen erarbeitet und
anschließend evaluiert.
Unsere Forschung soll die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen unterstützen, Entwicklungen hin zu mehr
Patientensicherheit gezielt zu
steuern. Zum Beispiel planen
wir für den stationären Bereich
für 2015, und ab dann kontinuierlich, ein Monitoring des klinischen Risikomanagements. Die
Ergebnisse ermöglichen den
einzelnen Häusern eine Standortbestimmung in Bezug auf die
aktuellen gesetzlichen Anforderungen und zeigen Entwicklungspotenziale und Erfolgsfaktoren auf.
Derzeit wirkt das Institut für
Patientensicherheit zudem in
zwei internationalen Projekten
mit, in denen es um die Implementierung von Maßnahmen zur
Erhöhung der Patientensicherheit geht.
In der Initiative der World Health
Organization (WHO) Action on
Patient Safety: High 5s (www.
high5s.org) geht es um die Implementierung von standardisierten Handlungsempfehlungen
in Krankenhäusern. Konkrete
Ziele sind die Vermeidung von
Eingriffsverwechslungen und die
Sicherstellung der richtigen
Medikation an Schnittstellen im
Behandlungsverlauf.
Im europäischen Projekt Joint
Action on Patient Safety and
Quality of Care (www.pasq.eu)
werden in 25 Teilnehmerländern
Best-practice-Beispiele und Pro-
Prof. Dr. Tanja Manser, Institut für
Patientensicherheit der Uni Bonn
jekte gesammelt, aufbereitet
und in einer Wissensdatenbank
verfügbar gemacht.
Wie ist Deutschland im internationalen Vergleich beim Thema
Patientensicherheit aufgestellt?
Von wem können wir noch lernen, was haben wir bereits gelernt?
Manser: Jedes Land beschreitet
einen Weg, der zu seiner Kultur
passt. Das ist wichtig und muss
beim Lernen von Erfolgsgeschichten aus anderen Ländern
berücksichtigt werden. Was mir
essenziell erscheint ist, die stärkere Vernetzung der Aktivitäten
auf Ebene von politischen Gremien und von Fachgesellschaften mit denjenigen, die de facto
in der Versorgung tätig sind.
Das ist international eine Herausforderung, aber in Deutschland
scheinen mir diese Parallelwelten
10/2014
P
rof. Dr. Tanja Manser
leitet das Institut für
Patientensicherheit der
Universität Bonn. Sie
eröffnet den CIRS-Gipfel am
19.11.2014 in Dortmund mit einem
Vortrag zum Thema „Effektive
Nutzung des CIRS-Potenzials:
Beteiligung und Lernen gezielt
fördern“. Die Redaktion von
KVWL kompakt sprach im Vorfeld des CIRS-Gipfels mit der
Expertin für Patientensicherheit.
15
in Bezug auf Patientensicherheit
besonders ausgeprägt. In beiden
läuft viel, aber ohne Schulterschluss wird das Potenzial nicht
voll ausgeschöpft. Hierzu gehört
für mich auch, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass das
Personal in den Gesundheitsberufen langfristig gesund und
leistungsfähig bleibt. Ohne diese
Ressource kann eine Erhöhung
der Patientensicherheit nicht
gelingen.
10/2014
Klären Sie uns bitte über Zusammenhang und Unterschied
von Patensicherheit und Behandlungsfehlern auf.
16
Patientensicherheit ist ein umfassenderes Konzept als die
reine Vermeidung von Behandlungsfehlern. Wir werden Fehler
nie vollständig ausräumen können. Es gehört auch eine Kompetenz zur Bewältigung dieser
Fehler dazu. Wie können Fehler
möglichst frühzeitig entdeckt
werden, sodass sie sich nicht
fortsetzen und schlussendlich
den Patienten erreichen? Was
kann getan werden, um die Auswirkungen eines Fehlers, wenn
er den Patienten erreicht hat,
möglichst gering zu halten? Wie
werden Patienten und Angehörige informiert und welche Lehren werden daraus gezogen?
Was können der niedergelassene Arzt und sein Team im Praxisalltag tun, um die Patientensicherheit zu stärken?
Manser: Jede Praxis hat eine
Vielzahl von Schnittstellen. Diese zu optimieren, ist eine große
Herausforderung und erfordert
intensive Kommunikation, birgt
aber aus meiner Sicht enormes
Potenzial für die Patientensicherheit gerade auch im Zusam-
menhang mit Einweisung und
Entlassungen aus dem Krankenhaus. Hinzu kommt eine offene
Information von Patienten zu
sicherheitsrelevanten Aspekten.
Oft sind niedergelassene Ärzte
nicht informiert darüber, bei
welchen Kollegen ein Patient
zeitgleich in Behandlung ist,
woraus sich spezifische Risiken
ergeben können. Vielen Patienten ist dies nicht bewusst.
Schließlich gilt auch für Arztpraxen, dass die gelebte Sicherheitskultur der ausschlaggebende Faktor ist. Die Praxisleitung
prägt dieses Klima; und zwar mit
scheinbaren Banalitäten wie
einem Wutausbruch über ein
falsches Röntgenbild in der Akte
statt einem Dank an die Praxisassistenz für den Hinweis auf
diesen Fehler. Zudem braucht es
Raum für eine konstruktive und
lernorientierte Diskussion der
möglichen Fehlerursachen innerhalb der Praxis sowie im
Austausch mit Kollegen.
Können Sie uns ein Beispiel aus
der Praxis nennen, mit welch
einfacher Methode ein möglicher Fehler verhindert werden
könnte?
Manser: Es gibt eine Vielzahl
„einfacher“ Methoden wie das
4-Augen-Prinzip, eine Checkliste
zur Sicherstellung der Patientenidentität, eine strukturierte
Kommunikation bei der Patientenübergabe etc. Die Schwierigkeit liegt darin, dass diese „einfachen Methoden“ in der Regel
genau eine Art von Ereignis vermeiden sollen und oft einen Flickenteppich ergeben. Es braucht
einen systematischen Ansatz, der
diese Einzelmaßnahmen integriert und dafür sorgt, dass sie im
Arbeitsalltag praktikabel sind und
einander nicht widersprechen.
Wie können wir ein Umdenken
in der deutschen Fehlerkultur
— und insbesondere in der Ärzteschaft — erreichen?
Manser: Für ein Umdenken ist
erst mal die Erkenntnis nötig,
dass man eine Kultur nicht einfach „installieren“ kann, wie das
vielerorts gefordert wird. Sicherheitskultur ist auch nichts,
was man einmal erreicht hat
und für das man dann nichts
mehr tun muss.
Eine sicherheitsorientierte Kultur erfordert fortwährende Aufmerksamkeit und muss auf
verschiedenen Ebenen vorangetrieben werden. Aus- und Weiterbildung sind zentrale Elemente der Kulturentwicklung. Hierzu
gehört für mich die Verankerung in der Pflichtlehre für alle
Gesundheitsberufe, die Weiterbildung von Multiplikatoren für
Patientensicherheit und die
gezielte Weiterbildung von Führungskräften im Gesundheitswesen. Führung ist einer der
stärksten Einflussfaktoren auf
die Sicherheitskultur; im positiven wie im negativen Sinne.
Gleichzeitig muss Kulturentwicklung aber auch durch Organisationsstrukturen unterstützt
werden, die Zusammenarbeit in
interprofessionellen Teams fördern und Schnittstellen effektiv
gestalten helfen.
Veränderung von Kultur ist ein
sehr langwieriger Prozess; zumindest wenn es in eine positive
Richtung gehen soll. Deshalb
sollten wir besser früher als
später anfangen, Sicherheitskultur aktiv zu gestalten. Sonst
kommt in Deutschland am Ende
noch jemand auf die Idee, man
könne sie normieren.
Verstärken Sie Ihr Praxisteam
— kompetente Entlastung durch die qualifizierte
Entlastende Versorgungsassistentin (EVA)
10/2014
EVA
Nähere Informationen über die Spezialisierungsqualifikation
unter www.aekwl.de/mfa
Auskunft:
Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL
Tel.: 0251 929-2225 /-2206 /-2207, E-Mail: fortbildung-mfa@aekwl.de
17
»Lass ich mich
wirklich nieder
oder lass ich’s
lieber sein? «
Eva Ossmann,
10/2014
MEDIZINSTUDENTIN
18
Die Entscheidung für oder
gegen eine eigene Praxis ist
keine leichte. Informiere dich
und erfahre alles über deine
Herausforderungen und
Chancen als niedergelassener
Haus- oder Facharzt.
www.lass-dich-nieder.de
Bundesweite Famulaturbörse auf
www.lass-dich-nieder.de im Aufbau
Freie Famulaturstellen jetzt online veröffentlichen!
E
Foto: KVWL/A.Micke
Unter dem Link https://famulaturboerse.lass-dich-nieder.de/
arzt/registrierung können sich
Ärzte bereits ab sofort registrieren.
Dazu steht ein Onlineformular bereit, in das sie die Angaben zur angebotenen Famulatur schnell und
unkompliziert eintragen können.
Abgefragt werden unter anderem
Name und Ort der Praxis sowie die
Fachrichtung. Sobald die Famulaturbörse im November live-geschaltet
wird, können Studenten bundesweit
eine für sie passende Famulaturpraxis finden.
Pünktlich zu Beginn des Wintersemesters werden unter
anderem Großflächenplakate
in den 37 Universitätsstädten
mit medizinischer Fakultät auf
die Internetseite aufmerksam
machen. Zudem wird rund um
die Universitäten ein Flyer an
die Studierenden verteilt, der
über die unterschiedlichen
Niederlassungsoptionen informiert.
Die Famulaturbörse ist ein weiterer
Service im Rahmen der im Mai dieses Jahres gestarteten Nachwuchskampagne. Die Aktion von KBV und
Kassenärztlichen Vereinigungen
richtet sich gezielt an den medizinischen Nachwuchs, um mehr angehende Ärzte für die Arbeit im ambulanten Bereich zu gewinnen.
Herzstück der Kampagne ist das
Online-Portal www.lass-dich-nieder.
Die Aktion ist Teil der 2013
angelaufenen Kampagne „Wir
arbeiten für Ihr Leben gern“,
die darauf abzielt, die Attraktivität des Berufs des niedergelassenen Arztes und Psychotherapeuten zu steigern und Patienten,
Politik und Medien für die wichtigsten Anliegen und Probleme zu sensibilisieren. Neben der Nachwuchsoffensive liegt der Fokus in diesem
Jahr auf der hohen Qualität der
ärztlichen und psychotherapeutischen Arbeit.
10/2014
de, auf dem Studierende und
junge Ärzte viele Informationen zur Niederlassung und
den Praxisalltag finden.
ine bundesweite Famulaturbörse wird ab
November auf www.
lass-dich-nieder.de
bereitstehen. Die Studierenden
finden dann mit einer einzigen
Börse deutschlandweit freie
Plätze, und zwar sowohl über
die Suche nach dem Fachgebiet
als auch per Wohnort- und Umkreissuche. Haus- und Fachärzte, die Famulaturen anbieten,
können schon jetzt ihre Praxis
dort vorab registrieren. Auf
dem Informationsportal von
KBV und KVen können sich seit
Frühjahr Medizinstudenten und
junge Ärzte rund um das Thema Niederlassung informieren.
19
aktuell
Kurznachrichten
aus Westfalen-Lippe
10/2014
...............................
Bezirksstelle Gelsenkirchen unter
neuer Leitung
20
Zum 1. Oktober 2014 hat Dr.
Klaus Rembrink die Leitung der KVWL-Bezirksstelle Gelsenkirchen übernommen. Er tritt damit die
Nachfolge von Dr. Werner
Kirchberg an, der als Bezirksstellenleiter und als
Mitglied des Beirates der
Bezirksstelle zurückgetreten ist. Zum stellvertreten- Neuer Leiter der KVWLden Leiter der Bezirksstelle Bezirksstelle Gelsenkirchen:
Dr. Klaus Rembrink
Gelsenkirchen wurde Dr.
Josef Weinforth gewählt.
Beide Personalentscheidungen sind das Ergebnis einer
Sitzung des Beirates der Bezirksstelle Gelsenkirchen
vom 10.09.2014. Der Vorstand der KVWL hat die beiden
Herren per Vorstandbeschluss vom 23.09. 2014 zum
Bezirksstellenleiter und zum stellv. Bezirksstellenleiter
ernannt.
Amtliche Bekanntmachungen
Ausschreibung von Vertragsarzt- und
Psychotherapeutensitzen in Westfalen-Lippe
Im Auftrag der jetzigen Praxisinhaber bzw. deren Erben
schreibt die KVWL die abzugebenden Arzt- und Psychotherapeuten-Praxen in Gebieten mit Zulassungsbeschränkungen zur Übernahme durch Nachfolger aus (gemäß §
103 Abs. 4 SGB V). Bewerbungen können an die KV Westfalen-Lippe, Stichwort „Ausschreibung“, Robert-Schimrigk-Straße 4-6, 44141 Dortmund, gerichtet werden. Bitte
geben Sie die Kennzahl aus der linken Spalte der Ausschreibung an. Die Frist für den Eingang der Bewerbungen
(Anschreiben und tabellarischer Lebenslauf) ist der
20.11.2014 (Eingang KV). Ein Musterbewerbungsschreiben können Sie von unserer Homepage (www. kvwl.de)
Oktober 2014
herunterladen. Wir leiten die Bewerbungen an den Praxisinhaber weiter.
Wir bitten um Verständnis, dass wir aus datenschutzrechtlichen Gründen keine näheren Angaben zu den Praxen machen können.
Die ausgeschriebenen Vertragsarzt- bzw. Psychotherapeutensitze werden in den Bezirksstellen der KVWL öffentlich ausgehängt.
Ende der Bewerberfrist: 20.11.2014
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
a4404
Hausarztpraxis im MB Dortmund
sofort
a4418
Hausarztpraxis im MB Dortmund (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a4454
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a4455
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a4604
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
a4754
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4930
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a5212
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
2/15
a5251
Hausarztpraxis im MB Dortmund (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a4610
Hausarztpraxis im MB Hamm
nach Vereinbarung
a5296
Hausarztpraxis im MB Hamm
nach Vereinbarung
a4345
Hausarztpraxis im MB Kamen (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
a5059
Hausarztpraxis im MB Lippstadt (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
10/2014
Regierungsbezirk Arnsberg I
21
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
a5170
Hausarztpraxis im MB Lippstadt (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
a5171
Hausarztpraxis im MB Lippstadt
nach Vereinbarung
a5259
Hausarztpraxis im MB Lippstadt (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
a4203
Hausarztpraxis im MB Lünen
nach Vereinbarung
a4713
Hausarztpraxis im MB Lünen
nach Vereinbarung
a5136
Hausarztpraxis im MB Lünen (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
a5110
Hausarztpraxis im MB Schwerte (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
a5213
Hausarztpraxis im MB Schwerte (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
2/16
a4419
Hausarztpraxis im MB Unna (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
a4505
Hausarztpraxis im MB Unna (auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4701
Hausarztpraxis im MB Unna (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a4852
Hausarztpraxis im MB Unna
nach Vereinbarung
a5091
Hausarztpraxis im MB Unna
2/15
10/2014
Regierungsbezirk Arnsberg II
22
b4980
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis) nach Vereinbarung
b5228
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
2/15
b5229
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
2/15
b5230
Hausarztpraxis im MB Bochum
3/15
b5232
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5282
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5318
Hausarztpraxis im MB Bochum
2/15
b5320
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
b4596
Hausarztpraxis im MB Hagen
nach Vereinbarung
b5082
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
3/15
b5271
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
b4600
Hausarztpraxis im MB Hattingen
nach Vereinbarung
b5118
Hausarztpraxis im MB Hattingen (hälftiger Versorgungsauftrag - auch
nach Vereinbarung
Anstellung möglich)
b4776
Hausarztpraxis im MB Herne (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
b4844
Hausarztpraxis im MB Herne (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
b5011
Hausarztpraxis im MB Herne (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
1/15
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
b5052
Hausarztpraxis im MB Herne
sofort
b5051
Hausarztpraxis im MB Iserlohn
nach Vereinbarung
b5317
Hausarztpraxis im MB Iserlohn (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
b5150
Hausarztpraxis im MB Plettenberg
nach Vereinbarung
b4499
Hausarztpraxis im MB Schwelm (hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a3236
Hausarztpraxis im MB Witten
sofort
b4274
Hausarztpraxis im MB Witten
nach Vereinbarung
b4468
Hausarztpraxis im MB Witten (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
b5319
Hausarztpraxis im MB Witten
3/15
Regierungsbezirk Detmold
d5279
Hausarztpraxis im MB Detmold
sofort
d5311
Hausarztpraxis mit Angestellten-Arztsitz im MB Detmold (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung
möglich)
1/15
d5310
Hausarztpraxis im MB Horn-Bad Meinberg (neuer Partner für Gemein2/15
schaftspraxis)
d5222
Hausarztpraxis im MB Minden
2/16
d5236
Hausarztpraxis im MB Minden
nach Vereinbarung
d5047
Hausarztpraxis im MB Paderborn
nach Vereinbarung
d5077
Hausarztpraxis im MB Paderborn
nach Vereinbarung
m5301
Hausarztpraxis im MB Dülmen
nach Vereinbarung
m3291
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
nach Vereinbarung
m4550
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
nach Vereinbarung
m4657
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen (auch Übernahme 2 hälftiger
Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4723
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen (auch Übernahme 2 hälftiger
Versorgungsaufträge möglich)
sofort
m5104
Hausarztpraxis im MB Lengerich (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4118
Hausarztpraxis im MB Marl
sofort
m4389
Hausarztpraxis im MB Marl
nach Vereinbarung
m4686
Hausarztpraxis im MB Marl (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis,
auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4941
Hausarztpraxis im MB Münster (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m4984
Hausarztpraxis im MB Münster
nach Vereinbarung
m5042
Hausarztpraxis im MB Münster (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m5180
Hausarztpraxis im MB Münster (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m5220
Hausarztpraxis im MB Münster
4/14
10/2014
Regierungsbezirk Münster
23
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
m5263
Hausarztpraxis im MB Münster (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m5267
Hausarztpraxis im MB Münster (2 neue Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
m5314
Hausarztpraxis im MB Münster
nach Vereinbarung
m5315
Hausarztpraxis im MB Münster
sofort
m4328
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
sofort
m4652
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen (hälftiger Versorgungsauftrag
- auch Anstellung möglich - auch Gründung Gemeinschaftspraxis
möglich)
nach Vereinbarung
m4677
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
nach Vereinbarung
m4731
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
m5242
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen (hälftiger Versorgungsauftrag) sofort
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
Regierungsbezirk Arnsberg
10/2014
Bereich Arnsberg I
a5026
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
3/15
a4522
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Hamm
nach Vereinbarung
a5329
Augenarztpraxis im Kreis Soest
4/15
a4755
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a4990
Chirurgische Praxis im Kreis Soest
nach Vereinbarung
a4223
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a5169
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge nach Vereinbarung
möglich - auch Anstellung möglich)
a3625
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Hamm
nach Vereinbarung
a5019
Frauenarztpraxis im Kreis Unna
nach Vereinbarung
a4964
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a5167
Hautarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch Übernahme 2 hälftinach Vereinbarung
ger Versorgungsaufträge möglich)
a5297
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4095
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Hamm (neuer
Partner für Gemeinschaftspraxis)
sofort
a4003
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Soest (neuer Partner für
Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5111
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Unna (auch Übernahme 2
hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
24
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
a4517
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch Übernahme 2
hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
a4632
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a5328
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a4916
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Hamm (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge
nach Vereinbarung
möglich – auch Anstellung möglich)
a4993
Nervenarztpraxis im Kreis Soest (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
a4995
Urologische Praxis in der krfr. Stadt Hamm (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
Bereich Arnsberg II
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b5272
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Herne (auch Übernahme 2 hälftiger
1/15
Versorgungsaufträge möglich, auch Anstellung möglich)
b4535
Augenarztpraxis im Kreis Olpe
nach Vereinbarung
b5017
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5018
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b4496
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Hagen
sofort
b5056
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b5323
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b3813
Frauenarztpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
sofort
b5270
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Hagen (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
b5231
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Herne
sofort
b5120
Frauenarztpraxis im Kreis Olpe
nach Vereinbarung
b5206
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Hagen
nach Vereinbarung
b5055
HNO-Arztpraxis im Kreis Olpe
nach Vereinbarung
b5324
Hautarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum (hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
1/15
b5233
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bochum
3/15
a3237
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
nach Vereinbarung
b3791
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis (hälftiger
Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
b5295
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis (neuer Partner für MVZ)
sofort
b5321
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis (hälftiger
Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
b4932
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Hagen
sofort
b5322
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Herne (hälftiger
Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
b4764
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Siegen-Wittgenstein (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
10/2014
b5253
25
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
b4553
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
b5119
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis (hälftiger Versorgungsauftrag) sofort
b5207
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis (auch Übernahme 2 hälftiger
Versorgungsaufträge möglich)
sofort
b5325
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5081
Nervenarztpraxis im Kreis Siegen-Wittgenstein (auch Übernahme 2
hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
sofort
b5326
Orthopädische Praxis in der krfr. Stadt Hagen (hälftiger Versorgungs1/15
auftrag - auch Anstellung möglich)
b5327
Orthopädische Praxis in der krfr. Stadt Bochum (neuer Partner für
Gemeinschaftspraxis - hälftiger Versorgungsauftrag)
b5333
Orthopädische Praxis im Kreis Olpe (auch Übernahme 2 hälftiger Versofort
sorgungsaufträge möglich)
1/15
10/2014
Regierungsbezirk Detmold
26
d5308
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis - hälftiger Versorgungsauftrag - auch
Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d4683
Augenarztpraxis im Kreis Lippe (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
d5046
Augenarztpraxis im Kreis Lippe (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
d5307
Augenarztpraxis im Kreis Minden-Lübbecke (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Anstellung möglich)
1/15
d5309
Augenarztpraxis im Kreis Paderborn (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
d5160
Chirurgische Praxis im Kreis Minden-Lübbecke
nach Vereinbarung
d4757
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld
nach Vereinbarung
d4854
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
d4774
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (auch Übernahme 2 hälftiger
Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
d4973
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für überörtliche
Gemeinschaftspraxis - hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
d5196
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für überörtliche
Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
2/16
d5312
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
4/15
d3511
Frauenarztpraxis im Kreis Herford
nach Vereinbarung
d4523
Frauenarztpraxis im Kreis Höxter
nach Vereinbarung
d4570
Frauenarztpraxis im Kreis Höxter
nach Vereinbarung
d5127
Frauenarztpraxis im Kreis Höxter (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
d4684
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d4913
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
d4893
HNO-Arztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d4787
Hautarztpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
d4903
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (neuer
Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d5126
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (auch
Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
d5125
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Lippe (auch Übernahme 2
hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
d3843
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke
nach Vereinbarung
d5074
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke (auch
Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
d5238
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke (auch
Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
d4437
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe (auch Übernahme 2 hälftiger Versornach Vereinbarung
gungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
d4887
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe (auch Übernahme 2 hälftiger Versornach Vereinbarung
gungsaufträge möglich)
d4829
Nervenarztpraxis im Kreis Minden-Lübbecke (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
d5313
Orthopädische Praxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d4614
Urologische Praxis im Kreis Paderborn (auch Übernahme 2 hälftiger
Versorgungsaufträge möglich)
sofort
d4926
Urologische Praxis im Kreis Paderborn (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4896
Chirurgische Praxis im Kreis Warendorf
nach Vereinbarung
m5304
Frauenarztpraxis im Kreis Borken
1/15
m5210
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Münster (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
2/15
m5302
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Münster (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
2/15
m4889
Frauenarztpraxis im Kreis Recklinghausen (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m5303
Frauenarztpraxis im Kreis Steinfurt
2/15
m3314
HNO-Arztpraxis im Kreis Borken
nach Vereinbarung
m4603
HNO-Arztpraxis im Kreis Borken
nach Vereinbarung
m4848
Hautarztpraxis im Kreis Coesfeld (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m5024
Hautarztpraxis in der krfr. Stadt Münster (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Anstellung möglich)
sofort
m4489
Hautarztpraxis im Kreis Steinfurt
sofort
m4532
Hautarztpraxis im Kreis Steinfurt (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
10/2014
Regierungsbezirk Münster
27
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
m5035
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Borken (auch Übernahme
2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m5264
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Münster (neuer
Partner für Gemeinschaftspraxis - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4714
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Steinfurt
nach Vereinbarung
m5131
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Steinfurt (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m5219
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Münster
sofort
m5203
Nervenarztpraxis im Kreis Steinfurt (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis / auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m5305
Orthopädische Praxis im Kreis Steinfurt (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - hälftiger Versorgungsauftrag – auch Anstellung möglich)
1/15
Psychotherapeutensitze *
10/2014
Regierungsbezirk Arnsberg
b/p792
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr.
Stadt Bochum (hälftiger Versorgungsauftrag)
1/15
a/p517
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a/p798
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) in der krfr. Stadt
Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a/p756
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p794
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
a/p795
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr. Stadt Dortnach Vereinbarung
mund (hälftiger Versorgungsauftrag)
a/p796
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
a/p799
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
b/p786
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr. Stadt Hagen (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
b/p686
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Herne (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b/p769
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr. Stadt Herne (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p637
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im MB Schmallenberg
(Hochsauerlandkreis) (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
b/p742
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Märkischen Kreis (auch
Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
sofort
b/p783
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Märkischen Kreis (hälftiger Versorgungsauftrag)
1/15
b/p723
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Olpe (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b/p764
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Olpe
1/15
b/p650
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein nach Vereinbarung
28
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Abgabezeitraum
Quartal:
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
b/p784
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) im Kreis Siegen-Witt1/15
genstein (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
b/p785
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein
1/15
(hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
b/p791
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein
2/15
(hälftiger Versorgungsauftrag)
b/p746
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge
möglich)
sofort
a/p793
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Soest (auch
Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
a/p721
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p776
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a/p797
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d/p780
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) in der krfr. Stadt Bielefeld (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
d/p781
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr. Stadt Bielefeld
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
1/15
d/p753
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr. Stadt Bielefeld (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
d/p734
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Gütersloh
(hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
d/p697
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (VT und TP) im Kreis Herford
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d/p748
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (VT und TP) im Kreis Herford
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
d/p779
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Minden-Lübbecke
(hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
d/p782
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Minden-Lübbecke
(hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
10/2014
Regierungsbezirk Detmold
Regierungsbezirk Münster
Psychologischer Psychotherapeutensitz (VT) im Kreis Borken (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
m/p690
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Coesfeld
nach Vereinbarung
m/p701
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Coesfeld (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m/p768
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Coesfeld
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
m/p766
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Recklinghausen
(hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
m/p691
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Recklinghausen (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant)
nach Vereinbarung
m/p760
29
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
m/p790
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Recklinghausen (auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich)
nach Vereinbarung
m/p787
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Steinfurt (hälftiger
Versorgungsauftrag)
1/15
m/p789
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Steinfurt (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
m/p788
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Steinfurt
(hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant - auch Anstellung möglich)
1/15
* In Klammern ist die ausgeübte Therapieform des Praxisinhabers
(VT = Verhaltenstherapie; TP = tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse) angegeben. Bei einem eventuell
stattfindenden Auswahlverfahren berücksichtigt der Zulassungsausschuss u.a. die bislang angebotene Therapieform.
Spezialisierte fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = Raumordnungsregionen/ROR)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
Anästhesiologie
d4886
Anästhesiologische Praxis in der ROR Bielefeld (Kreis Minden-Lübbecke)
nach Vereinbarung
m4651
Anästhesiologische Praxis in der ROR Münster (Kreis Borken) - auch
Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich -
nach Vereinbarung
10/2014
Innere Medizin - fachärztlich -
30
d5199
Internistische Praxis, Schwerpunkt Pneumologie und Gastroenterologie in der ROR Bielefeld (Kreis Lippe) - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis -
sofort
d4157
Internistische Praxis, Schwerpunkt Pneumologie in der ROR Bielefeld
(Kreis Minden-Lübbecke)
nach Vereinbarung
b4782
Internistische Praxis, Schwerpunkt Kardiologie in der ROR Bochum/Hanach Vereinbarung
gen (krfr. Stadt Bochum) - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis -
a4084
Internistische Praxis, Schwerpunkt Angiologie in der ROR Dortmund
(krfr. Stadt Dortmund) - neuer Partner für fachübergreifende Gemeinschaftspraxis -
nach Vereinbarung
m5107
Internistische Praxis, Schwerpunkt Kardiologie und Angiologie, in der
ROR Emscher-Lippe (krfr. Stadt Bottrop) - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich -
nach Vereinbarung
m5316
Internistische Praxis, Schwerpunkt Kardiologie, in der ROR Münster
(Kreis Steinfurt) - auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge
möglich, auch Anstellung möglich -
4/15
Spezialisierte fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = Raumordnungsregionen/ROR)
Kennzahl
Abgabezeitraum
Quartal:
Vertragsarztpraxen
Diagnostische Radiologie
m5306
Radiologische Praxis in der ROR Münster (Kreis Coesfeld) hälftiger
Versorgungsauftrag – neuer Partner für Gemeinschaftspraxis
nach Vereinbarung
b5330
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
b5331
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
b5332
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
Gesonderte fachärztliche Versorgung
(Planungsbereich = Westfalen-Lippe)
Kennzahl
Abgabezeitraum
Quartal:
Vertragsarztpraxen
Planungsbereich Westfalen-Lippe
Neurochirurgen
a5023
Neurochirurgische Praxis in Westfalen-Lippe (krfr. Stadt Dortmund)
nach Vereinbarung
Ihre Ansprechpartner
Team Praxisberatung
Tel.: 0231 / 94 32 94 00
Fax: 0231 / 9 43 28 30 31
10/2014
E-Mail: Praxisberatung@kvwl.de
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Herausgeberin
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Robert-Schimrigk-Straße 4—6
44141 Dortmund
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Dr. Thomas Kriedel
Redaktion
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Geschäftsbereich Kommunikation
Heike Achtermann
Michael Hedergott (vity)
Martin Steinberg (-ms)
E-Mail: redaktion@kvwl.de
Dieser Ausgabe liegen das aktuelle Fortbildungsplus
4/2014 sowie der aktuelle Newsletter des Verbandes
Freier Berufe (VFB) bei.
Oktober 2014
31
32 Seminare und Fortbildungen
Das Service-Center der
Informationen
aus einer Hand
Service-Center
0231 / 94 32 10 00
Unsere
Telefonservice-Zeiten:
Die
Service-Hotline
der KVWL `jk Ihr direkter Draht
zumontags
allen Fragen
rund um die vertragsärztliche
und
bis donnerstags
7.30 bis 17.30 Uhr
freitags
psychotherapeutische
Tätigkeit.7.30 bis 15.00 Uhr
Schnell, verlässlich, kompetent.
Nr. 10| 27. Oktober 2014
PRAXISINFORMATIONEN der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Abrechnung
Forum
2 Zahlungstermine und Termine zur Abgabe
der Quartalsabrechnung
7 Die Truthahn-Illusion:
CIRS-Bericht des 3. Quartals 2014
3 Überweisungen: Das Überweisungsgebot
nach § 24 BMV-Ä gilt noch immer
7 KV-FlexNet mit „meine KVid“:
Token ersetzt Karte
4 Personalienfeld auf Formularen leicht
geändert
8 Neue QS-Vereinbarung zur intravitrealen
Medikamenteneingabe (IVM)
Verträge
5 Änderungsvereinbarung zur regionalen
Onkologie-Vereinbarung zum 1. Oktober 2014
Verordnung
5 Aut-idem-Substitutionsliste beschlossen
6 Betäubungsmittelrezepte: Alte Rezepte
ab 01.01.2015 nicht mehr gültig
Seminare und Fortbildungen
10 Workshop- und Seminarangebote
der KVWL Consult GmbH
11 Fortbildungsangebote der Akademie
für medizinische Fortbildung der
ÄKWL und KVWL
2 ABRECHNUNG
Zahlungstermine
Zahlung
Restzahlung
1. Abschlagszahlung
2. Abschlagszahlung
3. Abschlagszahlung
Restzahlung
Quartal
2/2014
4/2014
4/2014
4/2014
3/2014
Ausführungstag
24. Oktober 2014
14. November 2014
10. Dezember 2014
15. Januar 2015
26. Januar 2015
Bei Rückfragen zu Ihren Zahlungsein- und -ausgängen oder zu den
Terminen wenden Sie sich bitte an das Team Arztkontokorrent,
Tel.: 0231 / 94 32 30 30
Abgabe der Quartalsabrechnung 4/2014
Abgabetermin
Der späteste Termin für die Abgabe Ihrer Quartalsabrechnung 4/2014 ist
Donnerstag, 8. Januar 2015
Bitte beachten Sie, dass eine verspätete Abgabe der Quartalsabrechnung zu Honorarabzügen führen kann (vgl. Abrechnungs-Richtlinien).
Öffnungszeiten
Sie können uns Ihre begleitenden Unterlagen zu der Quartalsabrechnung mit der Post oder einem anderen Dienstleistungsunternehmen
zusenden. Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Abrechnung persönlich bei uns abzugeben.
montags bis donnerstags
freitags
von 8 Uhr bis 17 Uhr
von 8 Uhr bis 14 Uhr
Darüber hinaus ist geöffnet am:
Mittwoch, 07.01.2015
von 8 bis 18.30 Uhr
Donnerstag, 08.01.2015
von 8 bis 18.30 Uhr
Während unserer Öffnungszeiten sind die Mitarbeiter des ServiceCenters als Ansprechpartner für Sie da. Möchten Sie die Abgabe der
Abrechnung mit einem persönlichen Beratungsgespräch verbinden,
vereinbaren Sie bitte einen Termin in Dortmund oder Münster mit dem
Service-Center der KVWL, Tel.: 0231 / 94 32 10 00. Sie erreichen uns
telefonisch montags bis donnerstags von 7.30 bis 17.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 15 Uhr.
Alternativ stehen Ihnen diese Informationen immer aktuell auf unserer Internetseite www.kvwl.de in der Rubrik Terminkalender unter dem
Suchbegriff „Abrechnung“ oder über den nebenstehenden QRCode zur Verfügung.
| 10/2014
ABRECHNUNG
ABRECHNUNG
Überweisungen: Das Überweisungsgebot nach § 24
Bundesmantelvertrag – Ärzte (BMV-Ä) gilt noch immer
Laut BMV-Ä hat der Vertragsarzt
die Durchführung erforderlicher diagnostischer und therapeutischer Leistungen durch einen anderen Vertragsarzt mittels Überweisung auf dem
vereinbarten Vordruck zu veranlassen.
Ausgenommen davon sind nur ärztliche
Leistungen, die im Rahmen des Programms zur Früherkennung von Brustkrebs durch das Mammographie-Screening erbracht werden. Folgende Formen
der Überweisung sind nach dem BMV-Ä
möglich:
Auftragsleistung
Konsiliaruntersuchung
Mitbehandlung
Weiterbehandlung.
*HPl‰†ƆƈƋƅGHV%XQGHVPDQWHOYHUtrages ist der auftragserteilende Vertragsarzt für die Notwendigkeit der
Auftragserteilung verantwortlich. Der
auftragsausführende Arzt ist an den
ihm vorliegenden Überweisungsschein
gebunden.
Eine Überweisung ist quartalsübergreifend gültig. Jedoch kann eine Überweisung nur zur Abrechnung von Leistungen in einem Quartal genutzt werden.
Eine Leistung ist mit dem Datum abzurechnen, in dem der Leistungsinhalt der
abgerechneten GOP vollständig erfüllt
ist. Es ist nicht statthaft, Leistungen, die
in verschiedenen Quartalen erbracht
wurden, in einem Quartal unter einem
Datum abzurechnen. Sofern Sie Auftragsleistungen in verschiedenen Quartalen erbringen, ist hier für jedes Quartal eine Überweisung erforderlich und
es ist quartalsbezogen abzurechnen.
(VOLHJWNHLQH9HUSÁLFKWXQJYRUHLQHIU
den behandelnden Arzt nicht erkennbare medizinisch notwendige Leistung zu
erbringen oder zu veranlassen.
Machen Sie mit,
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10/2014 |
www.cirs-nrw.de
3
4 ABRECHNUNG
ABRECHNUNG
Personalienfeld auf Formularen leicht geändert
Die KBV und Krankenkassen haben vor einem Jahr festgelegt, dass die
von der Karte eingelesenen VersicherWHQGDWHQ]XPƅ2NWREHUƆƄƅƈYRQGHQ
Formaten der alten Versichertenkarte
.9. DXI GLH )RUPDWH GHU HOHNWURQLVFKHQ *HVXQGKHLWVNDUWH H*. XPJHstellt werden. Diese Umstellung erfordert eine leichte Veränderung des
Personalienfeldes auf Überweisungsscheinen und anderen Formularen,
Was bedeuten die Änderungen für
die Praxis?
Die alten Formulare können weiterhin verwendet und aufgebraucht
werden. 6HLW GHP ƅ 2NWREHU PVVHQ
sie jedoch nach den neuen Vorgaben
bedruckt werden.
Falls Sie das Verfahren der Blankoformularbedruckung nutzen, müssen Sie
nichts beachten. Die Blankoformulare
werden mit dem Quartalsupdate Ihres
mate vor und prüft zusätzlich die korrekte Umsetzung im Rahmen einer
=HUWLÀ]LHUXQJ 2E GLH 9RUJDEHQ GXUFK
die Anbieter der PVS pünktlich umgesetzt wurden, können Sie überprüfen,
indem Sie bei dem Ausdruck von Formularen darauf achten, dass die KosWHQWUlJHUNHQQXQJ HKHPDOV Å.DVVHQ
,.´LQMHGHP)DOOQHXQVWHOOLJJHGUXFNW
wird. Im Zweifelsfall wenden Sie sich
an Ihren PVS-Anbieter.
Das neue Personalienfeld:
Erste Druckzeile:
WOP-Kennzeichen anstelle VKNR
Verlängerung des nutzbaren Bereichs um zwei Zeichen
Länderkennzeichen ist obligat
Versicherungsschutz-Ende ist optional (entsprechend eGK)
Kostenträgerkennung ist neunstellig
Anschrift: Falls auf der Versichertenkarte
nur die Postfach-Adresse des Versicherten gespeichert ist, wird diese mit dem
Versichertenart obligat, besondere Personengruppe optional,
DMP-Kennzeichen optional
Zusatz „Postfach“ in das Personalienfeld
gedruckt.
Die Unterschiede zur bisher üblichen Bedruckung sind rot hervorgehoben.
da die Versichertendaten im PersonaliHQIHOGDXIJHGUXFNWZHUGHQ'DVEHWULŲW
auch die Vordrucke für Psychotherapeuten.
Was wurde optisch geändert?
Das Feld „Kassen-IK“ wurde in „Kostenträgerkennung“ unbenannt. Zwei Begrenzungslinien haben sich verschoben.
Die äußeren Maße des Personalienfeldes, die Anzahl der Zeilen und der Zeichenpositionen bleiben unverändert.
| 10/2014
3UD[LVYHUZDOWXQJVV\VWHPV 396 DXWRmatisch aktualisiert.
%LV]XPƇƅ'H]HPEHUƆƄƅƈN|QQHQGLH
alten Krankenversichertenkarten von
,KQHQHLQJHOHVHQZHUGHQ$EGHPƅ-DQXDU ƆƄƅƉ JLOW QXU QRFK GLH H*. 'LH
Änderungen bei den Vordrucken haben
GDUDXINHLQHQ(LQÁXVV
Sind die Anbieter von Praxisverwaltungssystemen über die Änderungen
informiert?
Bereits seit einem Jahr bereitet die KBV
die Anbieter von Praxisverwaltungssystemen auf die Umstellung der Datenfor-
Weitere Informationen
Die zugelassenen Softwaresysteme für die KVK-Ablösung sowie entsprechende Kontaktdaten (www.kbv.de/html/5614.php)
sowie alle Informationen zum
Thema Formulare (www.kbv.de/
html/formulare.php) finden Sie
auf der KBV-Internetseite.
VERTRÄGE VERORDNUNG 5
VERTRÄGE
Änderungsvereinbarung zur regionalen OnkologieVereinbarung in Westfalen-Lippe zum 1. Oktober 2014
Für die erstmalige Teilnahme an der Onkologie-Vereinbarung mussten bislang
GLHXPIDQJUHLFKHQ9RUDXVVHW]XQJHQGHU%XQGHVUHJHOXQJ$QODJHƋ]XP%XQGHVPDQWHOYHUWUDJQDFKJHZLHVHQZHUGHQ'LHVKDWGLH.9:/]XP$QODVVJHQRPPHQ
um mit den Verbänden der Krankenkassen eine Änderungsvereinbarung zum
ƄƅƅƄƆƄƅƈDE]XVFKOLH‰HQ
Für Ärzte aus dem fachärztlichen Versorgungsbereich gelten nun geringere regional abweichende Teilnahmevoraussetzungen.
Den Vertrag mit den Teilnahmevoraussetzungen erhalten Sie auf
unserer Internetseite unter www.kvwl.de in den Rubriken Mitglieder, Recht/Verträge, Rechtsquellen/Verträge Onkologie oder direkt
über den nebenstehenden QR-Code.
VERORDNUNG
Aut-idem-Substitutionsliste beschlossen
Der Gemeinsame Bundesausschuss
hat den Auftrag des Gesetzgebers fristgerecht umgesetzt, zu Ende September
ƆƄƅƈHLQHVRJHQDQQWH6XEVWLWXWLRQVDXVschlussliste zu erstellen. Hiermit werden Arzneimittel festgelegt, die in der
$SRWKHNHQLFKWGXUFKHLQZLUNVWRŲJOHLches Fertigarzneimittel ersetzt werden
dürfen. Der Apotheker darf also – auch
ohne Setzten des Aut-idem-Kreuzes
durch den Arzt – kein anderes ArzneiPLWWHO PLW GHP JOHLFKHQ :LUNVWRŲ DOV
das von Arzt namentlich verordnete abgeben. Die Nicht-Austauschbarkeit
ZXUGH IU IROJHQGH :LUNVWRŲH LQ GHQ
genannten Darreichungsformen beschlossen:
y Betaacetyldigoxin, Digitoxin und
Digoxin: Tabletten,
y Tacrolimus: Hartkapseln,
y Ciclosporin: Weichkapseln und Lösung
zum Einnehmen,
y Levothyroxin-Natrium: Tabletten,
y Levothyroxin Natrium + Kaliumiodid
À[H.RPELQDWLRQ7DEOHWWHQ
Die Regelung ist Bestandteil der AutLGHP$QODJH 9,, GHU $U]QHLPLWWHOrichtlinie. In den nächsten Monaten
ZLUGGHU*%$EHUZHLWHUH:LUNVWRŲH
beraten, die gegebenenfalls in die Substitutionsausschlussliste aufgenommen
werden.
Der Beschluss ist noch nicht in Kraft.
Das
Bundesgesundheitsministerium
muss der Liste noch zustimmen. Danach kann der Beschluss nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft
treten. Bis dahin ist der Apotheker forPDO YHUSÁLFKWHW GLH ELVKHULJHQ 9RUJDben für die Substitution einzuhalten.
Da bisher in der Apotheken-Software
QXU IU GLH :LUNVWRŲH &LFORVSRULQ XQG
Phenytoin das Substitutionsverbot hinterlegt ist, kann es bei den anderen
:LUNVWRŲHQ RKQH 9HURUGQXQJ PLW $XW
idem-Kreuz weiter zum Austausch in
den Apotheken kommen.
Über das Inkrafttreten des Beschlusses
werden wir im Internet aktuell informieren.
Therapieplatzvermittlung
Ihr Kontakt:
Telefon 0231 / 04 32 96 00
montags–freitags
donnerstags
freitags
8.30 – 14.30 Uhr
8.30 – 10.00 Uhr
12.00 – 14.30 Uhr
8.30 – 12.00 Uhr
y Phenytoin: Tabletten.
10/2014 |
6 VERORDNUNG
VERORDNUNG
Betäubungsmittelrezepte:
Alte Rezepte ab 01.01.2015 nicht mehr gültig
Das Bundesinstitut für ArzneimitWHO XQG 0HGL]LQSURGXNWH %I$U0 KDW
aktuell darüber informiert, dass die alten Betäubungsmittelrezepte ab dem
ƄƅƄƅƆƄƅƉ QLFKW PHKU ]XU 9HUVFKUHLbung verwendet werden dürfen.
BtM-Rezepte sollen nicht an die Bundesopiumstelle zurückgeschickt werden, sondern müssen vom verschreibenden Arzt mit den Durchschriften der
ausgestellten BtM-Rezepte drei Jahre
lang aufbewahrt werden.
neunstellige,
fortlaufende
Rezeptnummer
6HLW 0lU] ƆƄƅƇ ZHUGHQ GXUFK GLH %XQdesopiumstelle nur noch die neuen BtMRezepte herausgegeben. Das Rezeptformular wurde dem Arzneimittelrezept /
0XVWHUƅƊGHU*.9DQJHSDVVW1HXZDU
die deutlich sichtbare, fortlaufende
neunstellige Rezeptnummer. Die alten
$E GHP ƄƅƄƅƆƄƅƉ GUIHQ DXVVFKOLH‰lich die neuen BtM-Rezepte zur Verschreibung von Betäubungsmitteln verwendet werden. Falls Sie noch keine
neuen BtM-Rezepte haben, bestellen
Sie diese beim BfArM.
Meron, 5 Jahre
Viele Kinder wie
Meron suchen Hilfe.
WERDE PATE!
| 10/2014
Zukunft für Kinder !
WORLDVISION.DE
FORUM 7
FORUM
Die Truthahn-Illusion
Der CIRS-NRW-Bericht des 3. Quartals (Fall-Nr. 106556)
Erfahrung macht klug, sagt das
Sprichwort. So sollte es auch dem Truthahn gehen. Der schlüpft aus dem Ei
und am ersten Tag seines Lebens kommt
ein bedrohlich wirkender Mann. Aber
er bringt Futter. Am nächsten Tag
kommt er wieder – und er füttert erneut. Mit der Zeit verdichtet sich die
Erfahrung, dass dieser Mann den kleinen Truthahn ins Herz geschlossen hat
und immer wieder kommen wird, um
ihn zu füttern. Am hundertsten Tag
scheint das fast sicher. Was der Truthahn nicht weiß: Dies ist der Tag vor
Thanksgiving, wo der Truthahnbraten
auf den Tisch kommt.
Aus Erfahrung dumm, so könnte man
diese falsche Gewissheit, die TruthahnIllusion, zusammenfassen. Das Ableiten
von Prognosen allein aus der Rückschau ist nicht nur ein Verhängnis für
den Truthahn oder für die Investoren
LP)LQDQ]FUDVKƆƄƄƌ$XFKLPPHGL]Lnischen Alltag kann sich aus Erfahrung
falsches Verhalten einschleichen.
Dieses wird im aktuellen Bericht des
4XDUWDOV )DOO ƅƄƊƉƉƊ LP &,56 15:
thematisiert:
Berichtet wird die Situation der Übergabe eines „mäßig stabilen“ Patienten
mit Verdacht auf Infarkt. Während der
Umlagerung von der RTW-Trage ins
Bett, kurzzeitig sind alle EKG-Kabel dekonnektiert, wird der Patient pulslos,
]\DQRWLVFK UHDQLPDWLRQVSÁLFKWLJ (V
gibt eine kurze Verzögerung bis zur Reanimation, letztlich bleibt diese erfolglos.
Die Größe des Befundes zeigt im Verlauf, dass auch ein schnellerer Beginn
das Ergebnis nicht verbessert hätte.
Dennoch sollte eine solche Unterbrechung des Monitorings tunlichst vermieden werden. Natürlich ist es bequemer, zunächst die RTW-Kabel zu
dekonnektieren, den Patienten umzulagern und anschließend wieder zu verkabeln. So wird es täglich bei vielen Patienten praktiziert – täglich geschieht
dies ohne Probleme, täglich lernen RetWXQJVGLHQVW 3ÁHJHQGH XQG bU]WH GLHses Vorgehen sei schon völlig ausrei-
chend, täglich wächst diese Gewissheit.
Aber an Thanksgiving muss der Truthahn seine Sicht der Welt deutlich korrigieren, die Truthahn-Illusion schlägt zu.
Sehr positiv ist zu vermerken, dass das
Team im berichtenden Krankenhaus
und Rettungsdienst bereits Konsequenzen gezogen hat. Es gab eine Nachbesprechung des Vorfalls und das VorgeKHQ LP EHWUHŲHQGHQ %HUHLFK ZLUG
angepasst. Ein lückenloses Monitoring
ist in Zukunft sichergestellt. Nach jeder
Reanimation, jedem Schockraumalarm,
MHGHP DXŲlOOLJHQ (UHLJQLV NDQQ HLQH
solche Nachbesprechung durchgeführt
werden, bei Luftfahrt und Militär heißt
VLHÅ'HEULHÀQJ´6LHEULQJWLPPHUZLHder kleine Anmerkungen und Verbesserungen im Ablauf zu Tage. Auf solche
Erkenntnisse sollte niemand ohne Not
verzichten.
Für die CIRS-NRW-Gruppe:
Martina Wilbers, Katholische Kliniken
Emscher-Lippe, Gelsenkirchen
Dr. Markus Holtel, Christophorus-Kliniken Coesfeld-Dülmen-Nottuln
FORUM
KV-FlexNet mit „meine KVid“: Token ersetzt Karte
Mitte Oktober hat die KVWL damit
begonnen, die zur TAN-Erstellung im
KV-FlexNet erforderliche Karte gegen
den neuen Token auszutauschen. Dazu
werden Sie von der KVWL angeschrieben und erhalten Ihren neuen Token
automatisch per Post, zusammen mit
den Bedienhinweisen. Die Ausstattung
erfolgt alphabetisch und wird im April
ƆƄƅƉ EHHQGHW VHLQ 'LH DXI GHQ 7RNHQ
DQJHSDVVWHQ1XW]XQJVEHGLQJXQJHQÀQden Sie im Downloadbereich des Mitgliederportals.
Was ist zu beachten?
Was ist zu tun?
Der Austausch erfolgt automatisch. Solange Sie nicht von uns angeschrieben
werden und den Token erhalten, ist die
Karte weiterhin gültig und Sie können
diese wie gewohnt nutzen. Sie müssen
sich nicht bei uns melden, auch wenn
ein Kollege bereits Post erhalten haben
sollte.
Sie müssen keinen neuen Antrag für
KV-FlexNet schicken. Es wird lediglich
die Komponente zur Erstellung der TAN
getauscht.
Sollten Sie auf einen Tausch verzichten
wollen, weil Sie KV-FlexNet nicht mehr
nutzen möchten, teilen Sie uns dies bitte mit. Eine Mail an Kundenmanagement@kvwl.de genügt.
10/2014 |
8 FORUM
FORUM
Neue Qualitätssicherungsvereinbarung (QS-Vereinbarung)
zur intravitrealen Medikamenteneingabe (IVM)
Die intravitreale MedikamentenHLQJDEH ZXUGH ]XP ƄƅƅƄƆƄƅƈ LQ GHQ
Leistungskatalog der GKV aufgenommen. Über die Aufnahme der GebühUHQRUGQXQJVSRVLWLRQHQ ƄƊƇƇƈ ƄƊƇƇƉ
ƇƅƇƋƅ ƇƅƇƋƆ ƇƅƇƋƇ ƇƊƇƋƅ ƇƊƇƋƆ XQG
ƇƊƇƋƇLQGHQ(%0KDWWHGLH.9:/EHULFKWHW VLHKH .9:/ NRPSDNW $XVJDEH
ƍƅƈ
Augenärzte, die die IVM durchführen
und abrechnen möchten, benötigen
eine Genehmigung der KV. Welche Anforderungen Sie erfüllen müssen, regelt
eine neue QS-Vereinbarung. Neben den
IDFKOLFKHQ 9RUDXVVHW]XQJHQ 1DFKZHLV
über Anzahl FluoreszenzangiographiHQ LQWUDRNXODUHQ (LQJULŲHQ )RUWELOGXQJVNXUV PXVV HLQ 2SHUDWLRQVUDXP
vorhanden sein, der die räumlichen,
apparativ-technischen und hygienischen Anforderungen nach der QS-Vereinbarung erfüllt.
Die QS-Vereinbarung sieht eine Übergangsregelung für Augenärzte vor, die
GLHVHQ(LQJULŲEHUHLWVGXUFKIKUHQ]%
LP5DKPHQYRQUHJLRQDOHQ9HUWUlJHQ
Die IVM kann bei folgenden Augenerkrankungen angewandt und abgerechnet werden:
y QHRYDVNXOlUHIHXFKWHDOWHUVDEKlQJLJH0DNXODGHJHQHUDWLRQ$0'
y Visusbeeinträchtigung infolge eines
GLDEHWLVFKHQ0DNXOD|GHPV'0g
| 10/2014
QS im Internet
Die QS-Vereinbarung sowie das
Antragsformular finden Sie auf
unserer Internetseite unter
www.kvwl.de in den Rubriken
Mitglieder, Rechtsquellen/Verträge unter dem Stichwort „Intravitreale Injektion“
oder direkt über
den nebenstehenden QR-Code
y Visusbeeinträchtigung infolge eines
0DNXOD|GHPV0gDXIJUXQGHLQHVUHtinalen Venenverschlusses [VenenastYHUVFKOXVV9$9RGHU=HQWUDOYHQHQYHUVFKOXVV=99@
y chorioidalen
Neovaskularisation
&19 DXIJUXQG HLQHU SDWKRORJLVFKHQ
0\RSLH30
y YLWUHRPDNXOlUHQ7UDNWLRQ907EHL
Erwachsenen, auch im Zusammenhang
PLWHLQHP0DNXODORFK”ƈƄƄ0LNURPHWHUμP'XUFKPHVVHUVRZLH
y nicht infektiöse Entzündung des posWHULRUHQ$XJHQVHJPHQWV8YHLWLVLQWHUPHGLDXQGRGHUSRVWHULRU
Die Indikation und Durchführung der
IVM ist vom Augenarzt zu dokumentieUHQ $E ƆƄƅƉ ZLUG GLH .9:/ MlKUOLFK
von mindestens zehn Prozent der abrechnenden Augenärzte die Dokumentationen von zehn ausgewählten Patienten zur Prüfung der sachgerechten
Indikationsstellung anfordern.
IVI-Übergangsvereinbarungen gelten
ELV]XPƇƅ'H]HPEHUƆƄƅƈZHLWHU
Vertragsverhandlungen zu einer regionalen Anschlussvereinbarung laufen
Die bestehenden Übergangsvereinbarungen zur intravitrealen Injektion zwischen der KVWL und den teilnehmenden Primärkassen gelten unverändert
– trotz Aufnahme der IVM in den EBM
² ELV ]XP ƇƅƅƆƆƄƅƈ ZHLWHU $XFK GLH
bestehenden Verträge des Bundesverband Deutscher OphthalmoChirurgen
e. V. mit den Ersatzkassen laufen ab
GHP ƄƅƅƄƆƄƅƈ ]XQlFKVW XQYHUlQGHUW
fort und werden weiterhin über die
KVWL abgerechnet.
Derzeit führt die KVWL mit den Primärkassen Vertragsverhandlungen zu einer
$QVFKOXVVYHUHLQEDUXQJ ]XP ƄƅƄƅƆƄƅƉ
zur intravitrealen operativen Medikamentenapplikation. Sobald hierzu ein
Ergebnis vorliegt, werden wir Sie informieren.
Bei uns werden Sie sicher fündig!
XXX 9
Von Praxisübernahme über
Kooperationen bis hin zu
medizinischen Geräten:
www.kv-börse.de
10/2014 |
10 SEMINARE UND FORTBILDUNGEN
Seminarangebote
Zweites Halbjahr 2014
Telefonknigge für die Arztpraxis
Wie kann ich zu einem guten Team beitragen?
In diesem Seminar werden die Grundkenntnis-
Das Seminar richtet sich an jeden Praxismit-
Praxisorganisation – Tipps und Tricks vom Profi
(für Ärzte und MFA)
se zu Verhaltensregeln und moderner Höflich-
arbeiter, der sich ein gutes Arbeitsklima
Eine funktionierende Praxisorganisation sorgt
keit am Telefon vermittelt sowie Ausschnitts-
wünscht. Nach Erhalt von Grundlagen der
für Effizienz im Zusammenspiel von Zeit, Ar-
situationen und Telefongespräche in der
Teamarbeit, werden die verschiedenen Team-
beitskraft und Mitteln, eine suboptimale ver-
Arztpraxis trainiert.
typen und ihre Wechselwirkungen beleuchtet.
schwendet sie. Es sind häufig die gleichen
Termine: wieder in 2015
Das optimale Einbringen der eigenen Stärken
Fehler, die in Arztpraxen gemacht werden
Dozentin: Marion Cress, Kommunikations-
in das Team runden das Seminar ab.
und die Ärzten, MFA sowie Patienten das Le-
trainerin
Termin: 05. Nov. 2014, Ärztehaus Münster
ben schwer machen. Dabei gibt es fast immer
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Zeit: 15 bis 19 Uhr
Lösungen, oft sogar recht einfache, mit denen
Dozentin: Juliane Feldner,
mancher Stress vermieden werden kann. Eini-
Telefontraining – Intensiv
Personaltrainerin/Psychologin
ge beispielhafte, typische Fehler aus verschie-
Das Intensiv-Seminar ist gedacht für routi-
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
denen Bereichen der Praxisorganisation und
nierte Arzthelferinnen im Umgang mit
Möglichkeiten sie zu verhindern, werden
in diesem Seminar aufgezeigt.
fordernden Situationen im Praxisalltag.
Aufgebrachten und aggressiven Patienten in
der Arztptraxis begegnen
Termine: 19. Nov. 2014, Ärztehaus Münster
Ziel des Seminares ist es, eigene und fremde
Dozent: Werner M. Lamers, Praxisberater
10. Dez. 2014, Ärztehaus Dortmund
Anzeichen einer drohenden Eskalation zu er-
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Zeit: 15 bis 19 Uhr
kennen und zu lernen, aggressionsmindernd
Dozentinnen: Juliane Feldner, Marion Cress
damit umzugehen. Hierzu werden persönliche
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Belastungssituationen benannt und typische
Das 1x1 der Teamführung in der
Arztpraxis (für Personalverantwortliche)
schwierigen Gesprächspartnern und heraus-
Termin: wieder in 2015
Verläufe von Aggressionen analysiert, ag-
Das Seminar will Führungsverantwortlichen
Selbstverständnis, berufliche Rolle und Erwartungen im Arztpraxisbetrieb (für Auszubildende)
gressionsfördernde Faktoren im Kontakt mit
helfen, Teams sicher zu führen und Teambe-
Patienten erarbeitet, Ideen entwickelt, die
sprechungen effektiv zu gestalten.
Die Teilnehmerinnen des Seminars lernen
zum Abbau der Aggressionen beitragen so-
Termin: 17. Dez. 2014, Ärztehaus Dortmund
Grundkenntnisse zu Kommunikationssituatio-
wie Übungen zur Gesprächsführung mit ag-
Zeit: 15 bis 19 Uhr
nen im Berufsleben sowie Grundbegriffe zu
gressiven Personen durchgespielt.
Dozentin: Juliane Feldner,
Verhaltensregeln des guten Benehmens und
Termin: 03. Dez. 2014, Ärztehaus Dortmund
Personaltrainerin/Psychologin
des höflichen Umgangs in der Arztrpaxis. Au-
Zeit: 15 bis 19 Uhr
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
ßerdem lernen sie, die Außenwirkung des Un-
Dozentin: Juliane Feldner,
ternehmens durch Kompetenz, Freundlichkeit
Personaltrainerin/Psychologin
ACHTUNG — Patient online!
und Stilsicherheit zu verbessern.
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Ärzte und Arztpraxen werden immer öfter
Termin: 26. Nov. 2014, Ärztehaus Dortmund
über das Internet ausgewählt und bewertet,
Zeit: 15 bis 19 Uhr
Selbstzahler-Kommunikation (f. Ärzte u. MFA)
jedoch wissen die wenigsten Ärztinnen und
Dozentin: Juliane Feldner,
Wie die Angebote konfliktarm den Patienten
Ärzte, wie sie damit umgehen sollen.
Personaltrainerin/Psychologin
dargeboten werden, wie eine ehrlich Kommu-
Folgende Aspekte beleuchtet das Seminar:
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
nikation in Sachen Privatleistungen gestaltet
Wie übernehmen Sie die Kontrolle & den Ein-
wird, wie Patienten von sinnvollen Leistungen
fluss über das, was im Internet über Sie steht?
Konflikte im Arztpraxisteam managen
(für Praxisverantwortliche)
leichter überzeugt werden, darum geht es in
Was haben Internet-Bewertungen mit qualifi-
diesem Seminar. Zunächst werden die emotio-
ziertem Praxispersonal und den richtigen Pa-
Das Seminar stellt Praxisverantwortlichen die
nalen Knötchen im Kopf gelockert, die es man-
tienten zu tun? Wie kann ich das Potenzial
Ursachen und Auswirkungen von Konflikten
chem Arzt und mancher MFA erschweren, sich
Arztsuche im Internet für meine Praxis aus-
dar, vermittelt Eingriffsmöglichkeiten und
unvoreingenommen dem Thema zu nähern.
schöpfen? Was gibt es aus rechtlicher Seite
Strategien, skizziert die Verläufe von Konflik-
Danach gibt es eine Vielzahl hilfreicher Tipps
zu beachten?
ten und sensibilisiert für Hinweise und Signale.
und Ratschläge rund um die patientengerech-
Termin: wieder in 2015
Termin: 10. Dez. 2014, Ärztehaus Dortmund
te, erfolgversprechende Kommunikation und
Dozent: M. Grüning, Kommunikations-
Zeit: 15 bis 19 Uhr
Motivation für den Arzt und seine Mitarbeiter.
designer, J. Willkomm, Rechtsanwalt
Dozentin: Juliane Feldner,
Termin: wieder in 2015
Kosten: 190 Euro (zzgl. USt.)
Personaltrainerin/Psychologin
Dozent: Werner M. Lamers, Praxisberater
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Weitere Seminarinformationen und Anmeldung unter www.kvwl-consult.de oder unter
Tel. 0231 / 94 32 39 55.
| 10/2014
SEMINARE UND FORTBILDUNGEN 11
Fort- und
Weiterbildungsveranstaltungen
Online-Fortbildungskatalog: Umfassende Informationen über das gesamte Fort- und
bzw. die kostenlose Fortbildungs-App: www.aekwl.de/app
Vorsitzender: Prof. Dr. med. Falk Oppel, Bielefeld
Ressortleitung: Elisabeth Borg
Geschäftsstelle: Gartenstraße 210—214, 48147 Münster
Postfach 40 67, 48022 Münster • Fax: 0251 / 9 29 22 49
E-Mail: akademie@aekwl.de • Internet: www.aekwl.de
Akademie-Service-Hotline: 0251 / 9 29 22 04
Allgem. Anfragen u. Informationen, Informationsmaterial,
Programmanforderung, Fragen zur Akademiemitgliedschaft
Allgemeine Fortbildungsveranstaltungen
Mammasonographie
Theorie/Praktische Übungen
Strukturierte Curriculäre
Fortbildungen
Ärztetag im Erzbistum Paderborn
Termin: Mittwoch, 3. Dezember 2014
gemäß Curricula der Bundesärztekammer
Medizin und Spiritualität — in gemeinsa-
Ort: Bielefeld
Ernährungsmedizin
mer Sorge um den Menschen
Leitung: Prof. Dr. med. W. Bader, Dr. med. A.
Blended-Learning-Angebot (80 UE
Termin: Samstag, 08. November 2014
Cervelli, Bielefeld
Präsenz/20 UE Telelernen)
Uhrzeit: 9.30 – 14.30 Uhr
Teilnehmergebühr: 70 bis 85 Euro
Leitung: Prof. Dr. med. U. Rabast, Hattingen
Ort: Paderborn, Heinz Nixdorf MuseumsFo-
Zertifiziert: 6 Punkte
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
rum, Fürstenallee 7
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 14
Weiterbildungsangebot der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der
KVWL finden Sie im Online-Fortbildungskatalog: www.aekwl.de/katalog oder unter www.
kvwl.de unter den Rubriken Mitglieder und Termine.
Nutzen Sie den Online-Fortbildungskatalog, um sich zu Veranstaltungen anzumelden
Geriatrische Grundversorgung
Leitung: Dr. med. U. Polenz, Paderborn
Teilnehmergebühr: bis 30 Euro
Akupunktur/TCM
Blended-Learning-Angebot (48 UE
Zertifiziert: 4 Punkte
Schmerzen im Bewegungsapparat — die
Präsenz/12 UE Telelernen)
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 08
effektivsten Strategien in der Akupunktur
Leitung: Dr. med. Th. Günnewig, Reckling-
Termin: Sa./So., 29./30. November 2014
hausen, B. Zimmer, Wuppertal und Dr. med.
Ort: Hattingen
A. Nolte, Paderborn, Dr. med. N. Uphoff,
Fachgespräch Interprofessionelle Versorgung
von Menschen mit Demenz
Leitung: Dr. med. S. Kirchhoff, Sprockhövel
Lichtenau
Teilnehmergebühr: 430 bis 510 Euro
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 20
Fortbildungsveranstaltung der ÄKWL in
Zertifiziert: 20 Punkte
Zusammenarbeit mit der Akademie für
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 03
medizinische Fortbildung der ÄKWL und
Gesundheitsförderung und Prävention
(24 UE)
der KVWL
Psychosomatische Grundversorgung
Leitung: H. Frei, Dortmund, Dr. med.
Termin: Mittwoch, 3. Dezember 2014
Theorie/Fallseminare
M. Junker, Olpe
Uhrzeit: 15 – 18 Uhr
Termin: Fr./Sa., 30./31. Januar 2015
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 01
Ort: Ärztehaus Münster
Ort: Münster
Moderation: S. Oberfeld, Münster
Leitung: Dr. med. I. Veit, Herne, Univ.-Prof.
Teilnehmergebühr: kostenfrei
Dr. med. G. Heuft, Münster
Gesundheitsförderung und Prävention für
Arbeits- und Betriebsmediziner (24 UE)
Zertifiziert: 4 Punkte
Teilnehmergebühr: 325 bis 375 Euro
Leitung: PD Dr. med. H. Chr. Broding, Bo-
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
Zertifiziert: 20 Punkte
chum, Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. (FH) B. Schu-
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 02
bert, MBA, Gelsenkirchen
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 02
Refresherkurse
Ultraschall-Fortbildungskurs
Medizinische Begutachtung (64 UE)
Leitung: Dr. med. S. Reck, Münster
Theorie/Praktische Übungen
Darmsonographie Divertikulitis,
Appendizitis & Co.
Termin: Freitag, 27. Februar 2015
Theorie/Praktische Übungen
Ort: Münster
Termin: Freitag, 23. Januar 2015
Osteopathische Verfahren
Leitung: Dr. med. W. Clasen, PD Dr. med. A.
Ort: Witten/Hattingen
Blended-Learning-Angebot (128 UE
Gillessen, Münster
Leitung: Dr. med. M. Iasevoli, Witten, Prof.
Präsenz/32 UE Telelernen)
Teilnehmergebühr: 325 bis 365 Euro
Dr. med. A. Tromm, Hattingen
Leitung: Dr. med. R. Tigges, Meschede, Dr.
Zertifiziert: 10 Punkte
Teilnehmergebühr: 290 bis 335 Euro
med. R. Kamp, Iserlohn
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 14
Zertifiziert: 10 Punkte
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 11
Sonographie — Abdomen, Retroperitoneum,
Nieren, Harnblase und Schilddrüse
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 01
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 14
10/2014 |
12 SEMINARE UND FORTBILDUNGEN
Reisemedizinische Gesundheitsberatung
Qualifikation Tabakentwöhnung
(32 UE)
Blended-Learning-Angebot (12 UE
Leitung: Dr. med. N. Krappitz, Köln
Präsenz/8 UE Telelernen)
Chirurgie in der Hausarztpraxis (Modul I) /
Techniken des Gewebe- und Wundverschlusses (Modul II)
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 10
Leitung: Dr. med. D. Geyer, Schmallenberg-
Termin: Freitag, 28. November 2014
Bad Fredeburg
Ort: Münster
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 17
Leitung: Dr. med. J. Dehnst, Hagen, Dr. med. E.
Curriculäre Fortbildungen
Engels, Eslohe, PD Dr. med. H. Waleczek, Hat-
Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren
Qualifikation Verkehrsmedizinische
Begutachtung (16 UE)
tingen
(24 UE)
Leitung: Dr. med. U. Dockweiler, Bad Salzuflen
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 06
Leitung: Dr. med. M. Reker, Bielefeld
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 07
Teilnehmergebühr: 85 bis 200 Euro
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
Hautkrebs-Screening (8 UE)
Blended-Learning-Angebot (29 UE
Leitung: A. Leibing, Selm, U. Petersen,
Präsenz/25 UE Telelernen)
Dortmund
Leitung: Prof. Dr. med. H. Fansa, MBA, Dr.
Spezialisierungsqualifikationen
für Medizinische Fachangestellte
und Angehörige anderer
Medizinischer Fachberufe
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 01
med. O. Frerichs, Bielefeld, Prof. Dr. med.
EVA — Spezialisierungsqualifikation für MFA
M. Stücker, Bochum
in hausärztl. Praxen (max. 271 UE) ¬EVA
Ärztliche Wundtherapie
Hygienebeauftragter Arzt (ambulant
operierender Versorgungsbereich)
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 21
EVA-NP — Spezialisierungsqualifikation für
Blended-Learning-Angebot (30 UE
MFA in neurologischen, nervenärztlichen
Präsenz/10 UETelelernen)
Kurse/Seminare/Workshops
und/oder psychiatrischen Praxen (max.
Leitung: PD Dr. med. Dr. PH F. Kipp, PD Dr.
eKursbuch „PRAKTiSCHER ULTRASCHALL“
220 UE) ¬EVA-NP ¬EVA-N
med. A. Mellmann, Münster
Auskunft: www.aekwl.de/elearning / Demo-
¬EVA-NP ¬EVA-NP
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 10
Version: www.aekwl.de/ilias oder Tel.: 0251 /
Ambulante Versorgung älterer Menschen
9 29 22 21/22 14
(60 UE) ¬Modul ¬EVA
Impfseminar zur Erlangung der Abrechnungsgenehmigung von Impfleistungen
KPQM Schulung
Ambulantes Operieren (60 UE) ¬Modul
Basisqualifik./Erw. Fortbildung (16 UE)
KV Praxis Qualitätsmanagement
Leitung: Dr. med. S. Ley-Köllstadt, Mar-
Termin: Samstag, 15. November 2014
Augenheilkundlich-technische Assistenz
burg, Dr. med. R. Gross, Osnabrück
Ort: Dortmund
(120 UE) ¬Modul
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 10
Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. (FH) B.
Schubert, MBA, Bottrop
Ambulantes Operieren in der Augenheil-
Medizinethik
Teilnehmergebühr: 335 bis 385 Euro
kunde (120 UE) ¬Modul
Blended-Learning-Angebot (32 UE
Zertifiziert: 10 Punkte
Präsenz/8 UE Telelernen)
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
Leitung: Prof. Dr. med. B. Schöne-Seifert,
Versorgungsassistenz Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED)
(120 UE) ¬Modul
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Atzpodien, Münster
Qualifikation zum Moderator von
Qualitätszirkeln nach SGB V
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
Termin: Samstag, 6. Dezember 2014
Elektronische Praxiskommunikation und
Ort: Dortmund
Telematik (80 UE) ¬Modul ¬EVA
Münster, PD Dr. phil. A. Simon, Göttingen,
Verordnung von Leistungen zur
Medizinischen Rehabilitation (16 Std.)
Leitung: Dr. med. M. Bolay, Münster
Leitung: Dr. med. D. Olbrich, Bad Salzuflen
Zertifiziert: 10 Punkte
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 01
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
Onkologie (120 UE) ¬Modul ¬EVA
Psychosom. Grundversorgung (50 UE)
Patientenbegleitung und Koordination
Dr. med. I. Veit, Herne
Aktuelle Arzthaftpflichtfragen und Patientenrechtegesetz — Was ist wichtig? Was
muss ich beachten?
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 02
Termin: Mittwoch, 26. November 2014
Leitung: Prof. Dr. med. G. Heuft, Münster,
Teilnehmergebühr: 375 bis 430 Euro
Ernährungsmedizin (120 UE) ¬Modul ¬EVA
(Casemanagement) (40 UE) ¬Modul ¬EVA
¬EVA-NP
Ort: Münster
Prävention im Kindes- und Jugendalter
Stressmedizin (32 UE)
Referenten: P. Weidinger, Köln, Dr. med. M.
(84 UE) ¬Modul
Leitung: Dr. med. Chr. Haurand, Dr. med. M. We-
Wüller, Münster
niger, Gelsenkirchen, Dr. med. H. Ullrich, Siegen
Teilnehmergebühr: 95 bis 115 Euro
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 35
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 10
| 10/2014
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 07
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Kunst und Fotos
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