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Verarbeitungsanleitung
VITA Farbnahme
VITA Farbkommunikation
VITA Farbreproduktion
VITA Farbkontrolle
Stand 02.11
Lichthärtendes Mikropartikel-Composite
zur extraoralen Anwendung bei festsitzenden
und herausnehmbaren Restaurationen.
Erhältlich in VITA SYSTEM 3D-MASTER
und VITA classical A–D Farben.
Inhaltsverzeichnis
Patientenfall
4
Veneer
21
VITA SYSTEM 3D-MASTER
5
Metallfreie Kronen und 3-gliedrige
Brücken als Langzeitprovisorien
22
Farbliche Individualisierung von
VITA CAD-Temp
23
Individualisierung von
VITA Kunststoffzähnen
26
Polymerisation
28
Polymerisationshinweise
29
Zuordnungstabellen
30
Zusatzmassen
31
Sortimente
32
Hinweise
35
Mikropartikel-Composite
6
Daten – Fakten
7
Anwendungsbereich
8
Wissenswertes zur Lichthärtung
9
Wissenswertes zum Verbundsystem
10
Gerüstgestaltung und -vorbereitung
12
VITA VM BOND Verarbeitung
14
VITA VM LC OPAQUE – Verarbeitung
15
BASIC-Schichtung
Inlay
16
20
3
Patientenfall
Gelungener Zahnersatz für eine natürliche Ausstrahlung.
Das Resultat der Team-Arbeit des Zahnarztes Dr. med. dent.
Ludwig Mesch (Rickenbach) und des Zahntechnikermeisters
Richard Zimmermann (Bad Säckingen).
Situation vor der Rehabilitation:
Stark sanierungsbedürftiger Restzahnbestand.
Als Restauration wurde aufgrund der Erweiterbarkeit
eine Teleskoparbeit gewählt.
Wax up zur gezielten Planung von Form und Funktion
des Zahnersatzes unter Berücksichtigung der Wünsche
des Patienten.
Schichtung mit VITA VM LC
Eingegliederte Arbeit im Mund des Patienten.
4
VITA SYSTEM 3D-MASTER
®
Kompetenz seit über 80 Jahren
Farbkompetenz ist mehr als reine Farbbestimmung. Farbkompetenz bedeutet
für uns, Verantwortung für bessere Lösungen in einem Gesamtprozess
zu übernehmen. Das ist der zentrale Anspruch von VITA: Wie erreichen wir
Verbesserungen in der Farbbestimmung und deren Reproduktion? Durch
standardisierte Prozessschritte zur Steigerung der Effizienz. Die Anforderungen
an den dentalen Fachmann heißt heute: Bessere Ergebnisse mit weniger
Aufwand erzielen. Dieses Ziel verbindet uns.
VITA Farbnahme
Die eindeutige Bestimmung der Grundfarbe eines Zahnes ist wichtigste
Voraussetzung für die Akzeptanz beim Patienten. Die Grundfarbe findet man
grundsätzlich im Dentinzentrum (mittlerer bis gingivaler Bereich).
Die Bestimmung der Effekte
Natürliche Zähne sind einzigartig und ein wahres Naturwunder. Deshalb ist
nach der Bestimmung der Grundfarbe das Erkennen der Details eines Zahnes,
z. B. von transluzenten Zonen oder Anomalien, wichtig, um eine hohe
Übereinstimmung mit der Natur zu erreichen. Wir empfehlen für die Effektoder Detailanalyse ein digitales Foto.
VITA Farbkommunikation
Für eine perfekte Reproduktion der bestimmten Zahnfarbe ist eine verlustfreie
Übermittlung an das Labor unumgänglich. Jedes Missverständnis führt in
der Folge zu teurer, unnötiger Nacharbeit. Daher empfehlen wir für die Grundfarbbeschreibung das Farbkommunikationsschema und für die Effektoder Detailanalyse ein digitales Foto. Die Software des VITA Easyshade bietet
hierzu eine Vorlage, die es ermöglicht, alle Daten auf einem Blatt zu haben –
ein Laborfarbrezept. Mit diesen Informationen kann sicher und schnell
die Reproduktion angefertigt werden, die sich perfekt in den Restzahnbestand
integriert.
VITA Farbreproduktion
Im Prozessschritt der Reproduktion kommt es darauf an, dass die bestimmte
Grundfarbe fehlerfrei reproduziert werden kann. Mit dem gekonnten
Umsetzen der Effekte des Zahnes entsteht so hochwertiger Zahnersatz.
VITA Materialien geben Ihnen die Sicherheit, ohne langwieriges
Mischen oder Probieren diesen Anspruch zu erfüllen, ganz gleich mit
welchen VITA Materialien.
VITA Farbkontrolle
Im letzten Prozessschritt erfolgt die qualitative Farbbeurteilung der
Restauration. Zum VITA Prozess gehört eine Kontrolle des Ergebnisses der
Reproduktion als wichtigste Voraussetzung für einen zufriedenen
Patienten ohne Nacharbeit. Bei VITA VM LC erfolgt die Kontrolle mit dem
VITA Toothguide bzw. mit dem Linearguide 3D-MASTER.
5
Mikropartikel-Composite
Natürlich wirkende Ästhetik
VITA VM LC zeichnet sich wie alle VITA VM-Massen durch
schmelzähnliches Lichtbrechungs- und Reflexionsverhalten
aus. Der feinteilige anorganische Füllstoff mit einer
Primärteilchengröße von wenigen Nanometern ist bei
VITA VM LC besonders homogen verteilt. Dadurch
wird eine natürliche Lichtstreuung erzielt, die für die
gewünschte Transluzenz sorgt.
Die schematischen Darstellungen zeigen die unterschiedliche Lichtstreuung eines herkömmlich gefüllten
Kunststoffs (Abb. 1) und des mikrogefüllten VITA VM LC
(Abb. 2).
In Abb. 1 wird die inhomogene Füllstoffverteilung
deutlich sichtbar. Als Folge können Trübungen in der
Verblendung und raue Oberflächen entstehen.
Ganz anders verhält es sich mit VITA VM LC. Durch seine
homogene Füllstoffverteilung werden unerwünschte
Lichtstreueffekte minimiert und höchste Brillanz und
Transluzenz gesichert (Abb. 2).
Bild 1: Lichtstreuung eines herkömmlich
gefüllten Kunststoffs
6
Sehr gute Polierbarkeit
Ein wichtiges Kriterium für den Zahntechniker, den
Zahnarzt und den Patienten: Durch die besonders feine
Verteilung der Mikropartikel ist die Oberfläche der
Restauration sehr homogen und lässt sich leicht polieren.
Die glatte Oberfläche der Restauration vermittelt
dem Patienten ein angenehmes Gefühl und bietet dadurch
einen hohen Tragekomfort.
VITA VM LC bietet darüber hinaus folgende Vorteile:
• optimale Verarbeitungseigenschaften wie
z.B. Modellierfähigkeit
• starke Einschränkung von Sekundärverfärbungen
und Plaqueakkumulationen
• ideale Abstimmung der mechanischen Eigenschaften
auf die Indikationen
• hervorragende ästhetische Ergebnisse in einem
ökonomischen Arbeitsaufwand
• sichere Farbnahme und -reproduktion im
VITA SYSTEM 3D-MASTER
Bild 2: Lichtstreuung des mikrogefüllten VITA VM LC
Daten – Fakten
Die Herstellung von Dentalkunststoffen –
eine Spezialität der VITA Zahnfabrik!
Eine Studie* über das Abrasionsverhalten künstlicher Zähne bestätigte die
Ergebnisse früherer Untersuchungen: Die VITAPAN Kunststoffzähne zeichnen sich
im Vergleich zu anderen Fabrikaten durch sehr gute Abrasionsbeständigkeit
aus. Ein Beispiel, welches die Kompetenz der VITA Forschung und Entwicklung
im Bereich der Dentalkunststoffe erneut unter Beweis gestellt hat.
Dieses spezifische Knowhow ist vollumfänglich in die Entwicklung des
VITA VM LC Materials eingeflossen. Besonders wichtig dabei war,
die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden an ein überzeugendes
Kunststoff-Verblendmaterial zu berücksichtigen.
*(Quelle: Quintessenz Zahntechnik 29, 4, 510-521 (2003))
Materialtechnische Vorteile des Mikropartikel-Composite
Die mechanischen Eigenschaften von VITA VM LC sind optimal auf die
Indikationsgebiete abgestimmt. Alle Anforderungen der internationalen Norm
(EN ISO 10477) werden problemlos erfüllt, wie z.B. die Wasseraufnahme.
180
160
140
120
100
80
60
40
20
0
9000
8000
7000
6000
5000
4000
3000
2000
1000
0
Biegefestigkeit [MPa]
Biegefestigkeit / E-Modul
Materialeigenschaften können nicht isoliert, sondern nur im Kontext mit
anderen Eigenschaften bewertet werden. Es ist z.B. unerlässlich,
die Biegefestigkeit in Beziehung zur Steifheit eines Materials zu setzen.
Auskunft über die Steifheit eines Werkstoffes gibt das E-Modul
(Elastizitätsmodul): Je höher der Wert, desto steifer ist das Material.
Material A
VITA VM LC
Material B
Normwert
VITA VM LC überbietet in der Biegefestigkeit sowohl den Normwert als
auch andere Vergleichsmaterialien. Bewusst verzichtet VITA VM LC
auf die Erreichung höherer Werte, wie sie z. B. beim Referenzprodukt B
zu finden sind. Setzt man die Biegefestigkeit in Beziehung zum
E-Modul, so erhält man Auskunft über die Sprödigkeit. Besonders bei
diesen Werten kann VITA VM LC auf ein optimales Verhältnis verweisen,
d. h. dass bei sehr guter Biegefestigkeit das Material nicht spröde ist.
E-Modul [MPa]
Material A
VITA VM LC
Material B
Maßeinheit
Wert
Biegefestigkeit
MPa
ca. 120
E-Modul
MPa
ca. 4000
Durchbiegung
mm
ca. 1,10
KJ/m2
ca. 4,6
Gew.-%
45 – 48
VITAVM®LC – Physikalische Eigenschaften
Schlagzähigkeit
Anorg. Füllstoffgehalt
7
Anwendungsbereich
VITA VM LC ist ein lichthärtendes Mikropartikel-Composite zur
extraoralen Anwendung bei festsitzenden und herausnehmbaren
Restaurationen.
Als Gerüstmaterial können diejenigen Legierungen und Kunststoffgerüstmaterialien verwendet werden, die laut ihren Herstellerangaben
zur Verblendung mit Composite geeignet sind.
Das zu VITA VM LC gehörige Verbundsystem VITA VM BOND ermöglicht
Sicherheit im Verbund zwischen Metall und Composite.
Indikation:
• Voll- und Teilverblendung von Metallgerüsten: Kronen, Brücken,
Teleskopkronen, Implantatsuprakonstruktionen
• Verblendung von Kunststoffgerüsten
• Individualisierung von Langzeitprovisorien aus VITA CAD-Temp
und VITA Kunststoffzähnen
• metallfreie Kronen und 3-gliedrige Frontzahnbrücken als Langzeitprovisorium
• Inlays
Präparationshinweise
– kastenförmige Präparation ohne Federränder
– die Kavitätenränder müssen im gesamten Verlauf im anätzbaren
Schmelz liegen und sich außerhalb der Artikulationskontakte befinden
– Mindesttiefe im Fissurengrund: 1,5 mm
– Isthmus Mindestbreite: 2 mm
– Mindestbreite der Approximalstufe: 1,5 mm
– die gesamte Präparationsgestaltung erfolgt in Anlehnung an die Keramik
• Veneers
Präparationshinweise
– Iabiale, anatomische Reduktion der Zahnhartsubstanz um 0,7 – 1,0 mm
– supragingivale Präparation
– zervikal leicht abgerundete Schulter, parallel zum Gingivasaum
– approximale Ränder im Sinne einer Hohlkehle, sattelförmige Umfassung
– approximale, natürliche Kontaktpunkte erhalten
– hohlkehlartige Umfassung der Schneide (1) oder inzisale Reduktion mit
abgerundeter Kante (2), inzisale Mindeststärke des Veneers: 1 mm
Hinweis: Im Seitenzahnbereich müssen eine Mindeststärke der
Verblendung von 1,5 mm in der Zentralfissur und eine störungsfreie Okklusion
gewährleistet sein.
Kontraindikation:
• Bruxismus
8
Wissenswertes zur Lichthärtung
Wie funktioniert die Lichthärtung?
Beim Bestrahlen mit Licht bestimmter Wellenlängen
wird im Opaker oder im Composite durch die
darin enthaltenen Photoinitiatoren eine radikalische
Polymerisation gestartet. Dabei werden die
kurzkettigen Monomere zu einem Polymernetzwerk
miteinander verknüpft. Gleichzeitig kommt es
zum Einbau der speziell behandelten anorganischen
Füllstoffe in dieses Netzwerk. Dadurch wird aus
dem vorher plastischen, modellierbaren Composite
ein harter, unlöslicher Werkstoff.
Was muss bei der Lichthärtung unbedingt
beachtet werden?
Die Photoinitiatoren können nur wirksam werden,
wenn Licht der geeigneten Wellenlänge und
ausreichender Intensität eingestrahlt wird. Die maximalen Schichtstärken dürfen nicht überschritten
werden. Zur Polymerisation von VITA VM LC müssen
die Geräte mit Lampen ausgerüstet sein, die Licht
im Wellenlängenbereich von 350 nm bis 500 nm abstrahlen. Das Intensitätsmaximum der Lampen sollte
bei 470 nm liegen. Es gibt verschiedene Lichtquellen,
die für diesen Zweck eingesetzt werden: z.B.
Leuchtstofflampen, Xenon-Stabblitzlampen und
Halogenlampen. Die Polymerisationsreaktion
läuft, wie alle chemischen Reaktionen, bei erhöhter
Temperatur schneller ab. Leuchtstofflampen sind
daher eher ungünstig, da ihre Wärmeabstrahlung minimal
ist. Im Polymerisationsraum sind Temperaturen
von 60 – 80 °C für eine schnelle und sichere Aushärtung
vorteilhaft.
Die Folgen unzureichender Lichthärtung
Ungenügende Aktivierung durch falsche oder gealterte
Lampen führt zu fehlerhaften Netzwerken im Composite.
Fehlende mechanische Stabilität sowie mangelhafte
Oberflächengüte führen zu frühzeitigem Versagen
der Restauration. Die Folgen sind Abplatzungen und
Sekundärverfärbungen. Dies kann durch eine
regelmäßige Wartung der Lichtpolymerisationsgeräte
durch den Zahntechniker vermieden werden.
Bild 1 zeigt deutlich die Folgen unzureichender
Lichthärtung: Die achtwöchige Lagerung der
Restaurationen in Rotwein führt bei der vollständig auspolymerisierten Krone (Abb. links) zu kaum erkennbaren
Verfärbungen. Die zu kurz polymerisierte
(d.h. ungenügend auspolymerisierte) Krone (Abb. rechts)
hingegen weist starke Verfärbungen auf.
Bild 1: links: kaum Verfärbungen
rechts: starke Verfärbungen
9
Wissenswertes zum Verbundsystem
Das Prinzip des Klebeverbundes ist aus dem täglichen Umgang bekannt:
Klebstoff auftragen, antrocknen lassen und das zu Klebende in Kontakt bringen.
Vereinfacht ausgedrückt, bewirkt der VITA VM BOND für VITA VM LC nichts
anderes als das. Im Detail betrachtet, ist der Aufbau des BOND Klebeverbundes
jedoch ein komplexer Vorgang.
Schematische Darstellung der Haftmechanismen
Aktivierte Metalloberfläche (+)
Dazu einige Erläuterungen durch die Wissenschaft:
• Durch das Sandstrahlen wird die für den Verbund notwendige
Metalloberfläche durch Mikroretentionen deutlich vergrößert, der
Haftverbund entsprechend optimiert.
• Zusätzlich sorgt die durch das Sandstrahlen erzeugte Energie für eine
Ladungsverschiebung in der obersten Metallschicht. Die dadurch positiv
geladene Metalloberfläche tritt in eine Vielzahl von physikochemischen
Wechselwirkungen mit den negativ geladenen Elektronen des reaktiven
VITA VM BOND Polymers – so wird die besonders sichere Bindung erreicht.
• Durch den Einsatz des reaktiven, flexiblen Polymers kommt es an der
Grenzfläche Composite – Legierung nicht zu schrumpfungsbedingten
Randspalten, Spannungen oder Versprödungen, die den Verbund schwächen
würden.
Reaktives Polymer, enthält:
Polare Carboxylat- und Carboxylgruppen (-),
die optimal zur Ladungsoberfläche des aktivierten
Metalles (+) ausgerichtet sind
Farbpigmentteilchen
10
Der Trocknungsprozess des VITAVM®BOND
Im Unterschied zur typischen Lichthärtung wird beim Trocknen von
VITA VM BOND lediglich das Lösungsmittel für das reaktive Polymer verdampft.
Dabei bildet sich der haftvermittelnde Polymerfilm auf der Metalloberfläche.
Das exklusiv für das Trocknen von VITA VM BOND entwickelte
VITA SICCOTHERM Trockengerät eignet sich hervorragend für das sachgerechte
Trocknen des Materials. Das beschichtete Gerüst wird ins Trockengerät
gegeben, der Trockenprozess mit Knopfdruck in Gang gesetzt. Am Ende der
Trockenzeit kann das mit perfekt getrocknetem VITA VM BOND beschichtete
Gerüst dem Trockengerät entnommen werden. Der Verarbeiter kann sich einer
kompletten Trocknung des VITA VM BOND sicher sein.
Wissenswertes zum Verbundsystem
Hinweis zur Verwendung anderer Verbundsysteme
VITA VM LC lässt sich auch mit anderen Haftverbundsystemen
verarbeiten, die das Gerüstmaterial für den anschließenden Auftrag
eines lichthärtenden Opakers auf Methacrylatbasis konditionieren
(z.B. ESPE ROCATEC, GC METALPRIMER II). Diese ersetzen dann den
VITA VM BOND.
Vor dem Einsatz des Haftverbundsystems eines anderen Herstellers ist
in jedem Fall dessen Eignung für die Verarbeitung mit VITA VM LC zu prüfen.
Dies gilt auch für die beiden oben aufgeführten Haftverbundsysteme.
Für etwaige Schäden, die aus einer mangelnden Eignung von Haftverbundsystemen anderer Hersteller für die Verarbeitung mit VITA VM LC, sowie
aus etwaigen Produktveränderungen oder Qualitätsmängeln des verwendeten
Haftverbundsystems eines anderen Herstellers entstehen, übernehmen
wir keine Haftung. Gleiches gilt für Schäden aus unsachgemäßer Handhabung
oder Verarbeitung sowie etwaiger unsachgemäßer oder fehlerhafter
Verarbeitungsanleitungen für Haftverbundsysteme anderer Hersteller.
11
Gerüstgestaltung und -vorbereitung
Die Gerüstgestaltung ist abhängig von der Wahl des Verbundprinzips:
1. Bei Verwendung des Haftvermittlers VITA VM BOND wird ein
sicherer Verbund des Composites mit dem Metall erreicht.
Mikro-Retentionen im approximalen Bereich steigern die Haftfestigkeit.
Sie sind bei NEM Legierungen nicht zwingend vorgeschrieben,
jedoch bei Legierungen mit mehr als 70% Gold-, Platin- oder Palladiumgehalt notwendig. Bei der Verblendung von Galvano-Sekundärteilen
sind an den Tertiär- bzw. Suprakonstruktionen Mikro-Retentionen oder
untersichgehende Zonen anzubringen.
2. Soll der Verbund ausschließlich durch mechanische Retentionen
erfolgen, so ist die Anbringung von Retentionsperlen und eines Metallrands
mit „Uhrglasfassung“ unverzichtbar.
Das Gerüst wird mit kreuzverzahnten Fräsen gemäß Legierungsherstellerangaben vorbereitet. Nicht zu verblendende Flächen – insbesondere
Kauflächen – werden gummiert und poliert.
Die gesamten zu verblendenden Flächen werden – je nach Legierungstyp – mit 110 –250 µm Aluminiumoxid (Einwegstrahlmittel) bei
2,5 – 3,5 bar Druck gründlich abgestrahlt. Generell sind die Angaben
der Legierungshersteller zu beachten.
Hinweis: Bei der Verwendung von VITA VM BOND ist eine
ausreichende Aktivierung der Metalloberfläche durch Abstrahlen
unverzichtbar.
12
Gerüstgestaltung und -vorbereitung
Nach dem Abstrahlen wird das Metallgerüst gereinigt. Die Reinigung
erfolgt ausschließlich mit abgeschiedener Druckluft (Wasserabscheider)
oder mittels sauberem Pinsel.
Kontakt mit Wasser und Feuchtigkeit ist unbedingt zu vermeiden!
Bei Hautkontakt mit der Oberfläche ist erneut abzustrahlen.
Hinweis: Die Applikation von VITA VM BOND erfolgt direkt
im Anschluss an den Abstrahlvorgang. Wird nicht innerhalb
von 10 Minuten mit dem Auftrag des Haftvermittlers begonnen,
so ist vor der Applikation erneut abzustrahlen.
Soll der Verbund ausschließlich durch mechanische Retentionen
erfolgen – also ohne das Verbundsystem VITA VM BOND – so
erfolgt direkt im Anschluss an den Abstrahlvorgang der Auftrag
des VITA VM LC OPAQUE (Seite 15).
Sollen Polymerisation und Schichtung auf dem Modell durchgeführt
werden, so ist der Gips mit VITA VM LC SEPARATOR zu isolieren.
VITA VM LC SEPARATOR ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
13
Verarbeitung
Zur Vorbereitung der VITA VM LC BASIC- Schichtung werden
zunächst VITA VM BOND und VITA VM LC OPAQUE auf das Gerüst
aufgetragen.
Auftrag VITAVM®BOND
Das Anmischen und Auftragen des BOND muss innerhalb von 10 Minuten
nach dem Aktivieren (Abstrahlen) der Metalloberfläche erfolgen.
Auf dem Anmischblock wird ein leicht gehäufter Messlöffel BOND (0,02 g) mit
einem Teilstrich (0,2 ml) BOND LIQUID zu einer sahnigen Konsistenz mit
einem Kunststoffspatel vermischt. Um eine glatte Oberfläche des BONDs zu
erhalten, wird das Pulver vorab zerdrückt.
Hinweis: Zum Mischen keine Metallinstrumente benutzen!
Pulver und Liquid gut durchspateln.
VITA VM BOND wird mit einem Einmalpinsel in einer dünnen,
gleichmäßigen Schicht auf das Metallgerüst massiert.
VITA VM BOND LIQUID ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
Trocknung VITAVM®BOND
1. Empfohlen wird die Verwendung des Trockengeräts
VITA SICCOTHERM. Das Material wird bei einer konstanten, optimalen
Temperatur getrocknet (siehe auch separate Bedienungsanleitung).
2. Alternativ kann mit einer Infrarotlampe (100 – 150 W) getrocknet werden:
Abstand des Objektes: 5 – 10 cm · Trockenzeit: 10 – 15 Min.
Hinweis: Eine zu hohe Temperatur kann zu
Blasenbildung im VITA VM BOND führen.
Fertig getrockneter VITA VM BOND.
14
OPAQUE – Verarbeitung
Auftrag VITAVM®LC OPAQUE
Zuerst wird das Liquid in die Mulde einer schwarzen Keramikanmischplatte
dosiert. Dann wird das Pulver zugegeben und mit einem Kunststoffspatel
für ca. 30 Sek. zu einer homogenen, dünnflüssigen Mischung angerührt.
Mischungsverhältnis: 5 Tropfen Liquid mit 1 gestrichenen Messlöffel Pulver
(ergibt ca. 4 Einheiten). Von der Benutzung eines Metallspatels ist abzuraten,
da er Farbveränderungen hervorrufen kann.
Hinweis: Die Flasche des lichtempfindlichen Liquids nach
Entnahme sofort wieder verschließen.
VITA VM LC OPAQUE LIQUID ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
Hinweis: Um Verunreinigungen und ein vorzeitiges Polymerisieren
des Opakers zu vermeiden wird die Verwendung einer schwarzen
Anmischplatte mit Deckel empfohlen.
Vor dem Auftrag des Opakers wird empfohlen den Pinsel zunächst mit
OPAQUE LIQUID zu benetzen. Um eine vollständige Polymerisation zu erreichen,
wird der Opaker in dünnen Schichten auf das Gerüst aufgetragen und nach jeder
Schicht polymerisiert. Es werden so viele dünne Schichten Opaker aufgetragen
(mind. 2), bis das Metall vollständig abgedeckt ist. Zwischen den Polymerisationsschritten muss der angemischte Opaker dunkel abgedeckt werden.
Hinweis: Die Opakerschicht muss vor dem Polymerisieren eine
nass-glänzende Oberfläche aufweisen!
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
Fertiges Gerüst mit VITA VM LC OPAQUE.
Um einen optimalen Haftverbund zwischen Opaker und Dentin zu gewährleisten,
sollte unmittelbar nach der Opakerpolymerisation weitergearbeitet werden,
sonst sollte das Gerüst vor Staub und Feuchtigkeit geschützt werden.
Hinweis: Der ausgehärtete VITA VM LC OPAQUE muss eine trockene
und seidenmatte Oberfläche aufweisen. Verschmutzung durch Staub und
Kontakt mit Feuchtigkeit muss vermieden werden.
Zur optimalen Farbreproduktion bei konkav gestalteten Zwischengliedern
wird empfohlen, diese zunächst mit BASE DENTINE auf das Niveau der
nebenstehenden Kronengerüste zu bringen und anschließend das Material
mit einer Endpolymerisation zu härten. Danach wird der Opaker in 2 – 3
dünnen Schichten aufgetragen und polymerisiert.
VITA VM SOLVENT ist eine Reinigungslösung, um Instrumente
zu säubern, mit denen VITA VM BOND und VITA VM LC OPAQUE verarbeitet
werden.
VITA VM SOLVENT for VITA VM BOND / VITA VM LC OPAQUE ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
15
BASIC-Schichtung
VITA VM LC OPAQUE
VITA VM LC ENAMEL
Metallgerüst
VITA VM BOND
Die VITA VM LC BASIC-Schichtung setzt sich nach dem
Auftrag von VITA VM BOND und VITA VM LC OPAQUE
aus VITA VM LC BASE DENTINE und VITA VM LC ENAMEL
zusammen.
Die farbtragenden VITA VM LC BASE DENTINE-Massen
bilden die ideale Voraussetzung zur Gestaltung
farblich intensiver Verblendungen. Insbesondere zur
Reproduktion optimaler Farbergebnisse bei
dünnen Wandstärken bietet diese Zwei-Schicht-Variante
einen sicheren Lösungsweg.
16
VITA VM LC BASE DENTINE
Der Anwender kann mit nur zwei Schichten eine natürlich
wirkende Restauration mit lebendiger Ausstrahlung
erzielen. Für eine optimale Farbreproduktion sollte die
Mindestschichtstärke der Verblendung 0,5 mm nicht
unterschreiten.
Hinweis: Im Vergleich zur VITA VM Keramikschichtung wird ENAMEL bei VITA VM LC ausschließlich
im inzisalen Bereich geschichtet.
Eine optimale Farbreproduktion im Zervikalbereich oder
eine Intensivierung der Grundfarbe kann durch die
Verwendung von CHROMA PLUS Massen oder EFFECT
LINER Massen unterstützt werden.
Zur Individualisierung und Charakterisierung von
VITA VM LC stehen das VM LC PROFESSIONAL KIT
sowie das VM LC PAINT KIT zur Verfügung.
BASIC-Schichtung
Mit VITA VM BOND und VITA VM LC OPAQUE
vorbereitetes Gerüst zum Verblenden.
Hinweis: Die Materialbehälter müssen sofort nach
Entnahme der Massen verschlossen werden.
Auftrag VITAVM®LC BASE DENTINE
BASE DENTINE wird in der gewünschten Farbe vom Halsbereich ausgehend
aufgetragen. Für den Schmelz ist ausreichend Platz zu schaffen und das
BASE DENTINE analog dem Schichtungsschema entsprechend zu modellieren
oder zu reduzieren. Bereits in diesem Stadium sollten Okklusion, Laterotrusion
und Protrusion im Artikulator überprüft werden. Zur Intensivierung des
Zahnhalsbereichs oder der Grundfarbe wird die Verwendung von CHROMA PLUS
oder EFFECT LINER Massen empfohlen.
Die Zuordnungstabelle für die VITA VM LC EFFECT LINER und CHROMA PLUS
Massen finden Sie auf Seite 30.
Hinweis: Die VITA VM LC Massen (BD, EN, EE, NT, EL, CP, G)
sind thixotrop eingestellt. Das bedeutet, dass sie durch leichtes Andrücken
mit einem Instrument in ihrer Konsistenz von fester zu weicher, je nach
Wunsch, angepasst werden können. Dabei ist darauf zu achten, keine
Luftblasen einzuarbeiten.
Auftrag VITAVM®LC ENAMEL
Sparsame Ergänzung der Kronenform im oberen Drittel der Verblendfläche
mit ENAMEL. Anschließend Endpolymerisation.
Hinweise zur Polymerisation: Wird während der Schichtung eine
Schichtstärke von 2 mm erreicht ist eine Endpolymerisation durchzuführen.
Danach sollte direkt weitergeschichtet werden.
Die Zuordnungstabellen für die VITA VM LC ENAMEL -Massen
finden Sie auf Seite 30.
Formkorrekturen während der Schichtung: Schleifkorrekturen
werden nach einer Zwischen- oder Endpolymerisation mit feinverzahnten
Hartmetallfräsen durchgeführt. Ergänzung mit der gewünschten Masse
auf die gereinigte, mit MODELLING LIQUID benetzte Oberfläche.
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
17
BASIC-Schichtung
VITA VM LC MODELLING LIQUID kann das Schichten erleichtern, indem das
Modellierinstrument mit etwas Liquid benetzt wird. Sparsam verwenden!
Zusätzlich dient es zum Benetzen der Verblendmassen nach Schleifkorrekturen.
Das Liquid darf nicht dazu verwendet werden, die Massen zu verdünnen.
VITA VM LC MODELLING LIQUID ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
Beschleifen und Polieren:
Das Ausarbeiten erfolgt mit feinverzahnten
Hartmetallfräsen bei einer Geschwindigkeit
von 15.000 U/Min.
Von der Verwendung von Diamantschleifern
wird generell abgeraten.
Anschließend wird mit einem geeigneten Silikonpolierer und einem
Ziegenhaarbürstchen vorpoliert. Die Hochglanzpolitur erfolgt mit einem K+B
Poliermittel. Übermäßige Wärmeentwicklung ist zu vermeiden.
Hinweis: Eine sorgfältig durchgeführte Polymerisation und Politur
sind unabdingbare Voraussetzung für ein optimales Ergebnis
und verhindern die Bildung von Ablagerungen und die damit verbundenen
Farbbeeinträchtigungen.
Die fertige Arbeit auf dem Modell.
Reinigung im Ultraschallgerät:
Langes Verweilen der Arbeit im Ultraschallgerät kann die
Qualität des Materials beeinträchtigen. Anteil der alkalischen
Reinigungslösung: Max. 10 %, Temperatur: Max. 40 °C.
Abdampfen stellt eine Hitze- und Druckbelastung dar
und ist daher generell zu vermeiden.
18
BASIC-Schichtung
Korrekturen nach der Politur:
Die Oberfläche muss mit einer feinverzahnten Hartmetallfräse
angeraut und danach gründlich vom Schleifstaub gesäubert werden.
Die vollständig trockene Oberfläche wird mit MODELLING LIQUID
benetzt und anschließende Korrekturen mit BASE DENTINE oder ENAMEL
durchgeführt. Wie beschrieben fertigstellen.
VITA VM LC MODELLING LIQUID ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
19
Inlay
Präparationshinweise auf Seite 8!
Vorbereitung des Modells:
Unterschnitte müssen zunächst mit Wachs ausgeblockt werden.
Eine dünne Platzhalterschicht kann zusätzlich aufgetragen werden.
Isolierung:
Der Inlaystumpf wird mit SEPARATOR bis über die Präparationsgrenze
hinaus behandelt. Der Arbeitsschritt muss 2 x wiederholt werden.
VITA VM LC SEPARATOR ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
Schichtung:
Aufbau des Inlaybodens mit BASE DENTINE Massen
mit anschließender Polymerisation.
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
Ergänzung des Inlays zur kompletten Zahnform ENAMEL Massen.
Die Zuordnungstabellen für die VITAVM LC ENAMEL-Massen
finden Sie auf Seite 30.
Es empfiehlt sich, die Fertigstellung sowie die Politur
auf einem Duplikatstumpf durchzuführen.
Vor der Inkorporation müssen sämtliche Innenflächen
mit 50 –110 µm Aluminiumoxid und geringem Druck
abgestrahlt werden.
Fertiges Inlay.
Zementierung :
Für die Zementierung werden die aufeinander abgestimmten
Komponenten des VITA LUTING SETs empfohlen.
Dieses Set ermöglicht eine adhäsive Befestigung von
Compositerestaurationen und ätzbaren Keramikrestaurationen.
Verarbeitungshinweise beachten.
20
Veneer
Präparationshinweise auf Seite 8!
Vorbereitung des Modells:
Unterschnitte müssen zunächst mit Wachs ausgeblockt werden.
Zusätzlich kann eine dünne Platzhalterschicht aufgetragen werden.
Isolierung:
Der Stumpf wird mit SEPARATOR bis über die Präparationsgrenze
hinaus behandelt. Der Arbeitsschritt muss 2 x wiederholt werden.
VITA VM LC SEPARATOR ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
Schichtung:
Aufbau mit BASE DENTINE Massen mit
anschließender Polymerisation.
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
Ergänzung der Zahnform mit ENAMEL Massen.
Die Zuordnungstabellen für die VITA VM LC ENAMEL-Massen
finden Sie auf Seite 30.
Es empfiehlt sich, die Fertigstellung sowie die Politur
auf einem Duplikatstumpf durchzuführen.
Vor der Inkorporation müssen sämtliche Innenflächen
mit 50–110 µm Aluminiumoxid und geringem Druck
abgestrahlt werden.
Fertig gestelltes Veneer.
Zementierung :
Für die Befestigung werden die optimal aufeinander abgestimmten
Komponenten des VITA LUTING SETs empfohlen. Das VITA LUTING SET
ermöglicht eine adhäsive Befestigung von Compositerestaurationen
und ätzbaren Keramikrestaurationen. Verarbeitungshinweise beachten.
21
Metallfreie Kronen und 3-gliedrige Brücken als Langzeitprovisorien
Präparation:
Für eine ausreichende Wandstärke an den Präparationsrändern
ist eine ausgeprägte Hohlkehle notwendig.
Vorbereitung des Modells:
Unterschnitte müssen zunächst mit farblosem
Wachs ausgeblockt werden.
Isolierung:
Der Stumpf wird mit VITA VM LC SEPARATOR bis über
die Präparationsgrenze hinaus behandelt. Der Arbeitsschritt
muss mindestens 2 x wiederholt werden.
VITA VM LC SEPARATOR ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
Kappen und Zwischenglied in verkleinerter Zahnform
aus BASE DENTINE modellieren. Die interdentalen
Verbindungsstege müssen einen Mindestdurchmesser
von 3,5 mm haben.
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
Der labiale Aufbau des Zwischengliedes erfolgt
mit BASE DENTINE bis zum labialen Schichtniveau
der Kappen der Pfeilerzähne.
Weitere Schichtung und Fertigstellung der gesamten Brücke
gemäß der VITA VM LC BASIC-Schichtung (siehe Seite 16).
22
Farbliche Individualisierung von VITA CAD-Temp
Um eine noch höhere Ästhetik zu erzielen, können Provisorien
aus VITA CAD-Temp insbesondere im Transpa-Bereich
von Frontzahnversorgungen oder im vestibulären Bereich von
Seitenzahnversorgungen mit VITA VM LC farblich
individualisiert werden. Bereits bei dünnen Schichten von
VITA VM LC sind sehr gute Resultate zu erreichen.
Zur Individualisierung steht das VITA VM LC TEETH
INDIVIDUALIZATION KIT zur Verfügung.
Das gezielte Anschleifen bzw. die Reduktion der Grenzbereiche
ist die Voraussetzung für einen fließenden Übergang
zwischen dem VITA CAD-Temp Provisorium und VITA VM LC.
Um einen sicheren Verbund zwischen VITA CAD-Temp
und VITA VM LC zu gewährleisten, sind hierfür feinverzahnte
Hartmetallfräsen zu verwenden.
Hinweis: Maximale Reduktion von VITA CAD-Temp, um
eine ausreichende Stabilität des Provisoriums zu gewährleisten:
Bei Frontzahn-Provisorien im Transpa-Bereich: max. 0,5 mm.
Bei Seitenzahn-Provisorien im vestibulären Bereich: max. 0,3 mm.
VITA CAD-Temp
VITA VM LC ENAMEL
Die beschliffene Oberfläche muss sorgfältig gereinigt und mit
VITA VM LC MODELLING LIQUID benetzt werden, um einen
sicheren Verbund zum VITA CAD-Temp Basismaterial zu erzielen.
Das Individualisieren wird erleichtert, indem das
Modellierinstrument mit etwas VITA VM LC MODELLING LIQUID
benetzt wird. Sparsam verwenden.
Hinweis: Das Liquid darf nicht dazu verwendet werden,
die Massen zu verdünnen.
VITA VM LC MODELLING LIQUID ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
23
Farbliche Individualisierung von VITA CAD-Temp
Je nachdem, welche Art der Individualisierung erwünscht
ist, wird die passende Farbe eingelegt:
Hierzu stehen zehn verschiedene VITA V M LC PAINT
Massen zur Verfügung. Zur Fixierung der Massen ist
eine Zwischenpolymerisation durchzuführen.
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
Hinweis: VITA VM LC PAINT darf nicht an der Oberfläche liegen
und muss mit Dentin- oder Schmelzmassen vollständig
abgedeckt sein. Beim Applizieren der Massen sind Lufteinschlüsse
unbedingt zu vermeiden.
Sparsame Ergänzung im oberen Drittel der Verblendfläche
(Transpa-Bereich bzw. Vestibulär-Bereich) mit VITA VM LC ENAMEL,
EFFECT ENAMEL oder NEUTRAL. Zwischenpolymerisationen
können jederzeit während der Schichtung durchgeführt werden.
Anschließend Endpolymerisation.
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
Für alle Formkorrekturen während der Individualisierung
sind feinverzahnte Hartmetallfräsen zu verwenden.
Politur
Anschließend wird mit einem geeigneten Silikonpolierer und einem
Ziegenhaarbürstchen vorpoliert. Die Hochglanzpolitur erfolgt
mit einem K+B Poliermittel. Übermäßige Wärmeentwicklung ist zu vermeiden.
Hinweis: Eine sorgfältig durchgeführte Polymerisation und Politur
sind unabdingbare Voraussetzung für ein optimales Ergebnis
und verhindern die Bildung von Ablagerungen und die damit verbundene
Farbbeeinträchtigungen.
24
Farbliche Individualisierung von VITA CAD-Temp
Reinigung
Langes Verweilen der fertigen Arbeit im Ultraschallgerät
kann die Qualität des Materials bzw. den Verbund von VITA VM LC
mit VITA CAD-Temp beeinträchtigen.
Verweildauer im Ultraschallgerät: ca. 1 min.
Anteil der alkalischen Reinigungslösung: Max. 10 %.
Temperatur: Max. 40 °C.
Abdampfen stellt eine Hitze- und Druckbelastung dar
und sollte daher generell vermieden werden.
Fertiggestelltes, mit VITA VM LC individualisiertes
Brückenprovisorium aus VITA CAD-Temp auf dem Arbeitsmodell.
25
Individualisierung von VITA Kunststoffzähnen
Mit VITA VM LC Massen lassen sich VITA Kunststoffzähne mit einem geringen
Zeitaufwand so umgestalten, dass die lebendige Oberflächenstruktur
und die Grundform der Zähne erhalten bleibt. So ist eine patientengerechte
Ästhetik durch einfache, leicht nachvollziehbare Charakterisierungen
möglich.
Für Individualisierungen im inzisalen Bereich wird der VITA PHYSIODENS
Frontzahn von palatinal reduziert. Dadurch bleibt die Struktur der Labialfläche
erhalten – das nachträgliche, zeitaufwändige Herausarbeiten eines
natürlichen Oberflächenreliefs entfällt. Dabei ist zu beachten, dass je dünner
die verbleibende Schichtstärke ist, desto intensiver wirken die später
eingelegten Massen.
Ausreichendes Anschleifen der Grenzbereiche ist die Voraussetzung
für einen fließenden Übergang zwischen den Kunststoffzähnen
und VITA VM LC. Als Schleifkörper werden feinverzahnte Hartmetallfräsen
verwendet.
Im zervikalen Bereich werden die gewünschten Reduzierungen
vorgenommen, ohne die Zahnform zu verändern.
Die beschliffene Oberfläche wird sorgfältig gereinigt und
mit VITA VM LC MODELLING LIQUID benetzt.
MODELLING LIQUID ist ein Gefahrstoff.
Hinweise Seite 35 beachten.
26
Individualisierung von VITA Kunststoffzähnen
Je nachdem, welche Art der Individualisierung erzielt werden soll,
wird die passende Farbe eingelegt: Hierzu stehen zehn
verschiedene VITA VM LC PAINT Massen zur Verfügung. Zur Fixierung
der Massen ist eine Zwischenpolymerisation durchzuführen.
Hinweis: VITA VM LC PAINT und WINDOW Massen dürfen nicht
an der Oberfläche liegen. Sie müssen vollständig mit Dentinoder Schmelzmassen abgedeckt werden. Beim Applizieren der Massen sind
Lufteinschlüsse unbedingt zu vermeiden.
Um eine optimale Applikation zu gewährleisten, wird eine
dünne Schicht WINDOW aufgetragen. Die Zahnform wird mit ENAMEL,
EFFECT ENAMEL oder NEUTRAL Massen, im zervikalen Bereich
mit BASE DENTINE, CHROMA PLUS oder EFFECT LINER Massen ergänzt
und polymerisiert.
Polymerisationszeiten und -hinweise auf Seite 28 – 29 beachten!
Nach der Endpolymerisation wird mit geeigneten
Schleifkörpern ausgearbeitet und poliert.
Die fertige Arbeit
VITAPAN Zähne lassen sich analog der dargestellten
Verarbeitung charakterisieren.
Hinweis: Zur Individualisierung und Charakterisierung von VITA
Kunststoffzähnen und VITA CAD-Temp stehen das VM LC TEETH
INDIVIDUALIZATION KIT sowie das VM LC PAINT KIT zur Verfügung.
27
Polymerisation
Das Lichtpolymerisationsgerät muss mit einer
Lichtquelle ausgerüstet sein, deren Wellenlänge
zwischen 350 – 500 nm und deren Intensitäts-
Firma
Gerät
Polymerisation ZwischenVITAVM LC
polymerisation
OPAQUE
bis max. 1,5 mm
(Fixieren)
maximum bei 470 nm liegt. Die Hinweise zu den
verschiedenen Polymerisationsgeräten sind unbedingt
zu beachten.
Zwischenglieder
(Pontics)
bis max. 2 mm
Endpolymerisation
Hinweise
DeguDent /Dentsply
2 in 1/ Cristobal +
CURE (F1)
CURE (F1)
3 x Programm CURE (F2)
3 x Programm CURE (F2)
Triad 2000
2 Min.
(Drehteller in ca.
3 cm Höhe
über Geräteboden
platziert)
6 Min.
(Drehteller
am Geräteboden
platziert)
10 Min.
(Drehteller
am Geräteboden
platziert)
10 Min.
(Drehteller
am Geräteboden
platziert)
Halogenlampe 275 Watt
Fixierung mit Visio Alfa,
dann mit Visio Beta
15 Min. mit Vakuum
(Programm 0)
Fixierung mit Visio Alfa,
dann mit Visio Beta
15 Min. mit Vakuum
(Programm 0)
oder
oder
mit Visio Beta
2 x 7 Min. ohne Vakuum
(Programm U3)
mit Visio Beta
2 x 7 Min. ohne Vakuum
(Programm U3)
OPAQUE:
Bitte beachten Sie die längeren
Polymerisationszeiten für COLOR &
GINGIVA OPAQUE.
Zur Vermeidung von Blasen muss der
Opaker dünn aufgetragen werden.
Pasten (BD, EN, WIN etc):
Programm 0 darf wegen Gefahr von
Blasenbildung nur nach vorheriger
Fixierung mit Visio Alpha benutzt
werden, ohne vorherige Fixierung
ist 2x Programm U3 zu wählen.
Espe
Visio Alfa / Visio Beta
mehrere Intervalle mit
OPAQUE A1-D3,
Visio Alfa
OM1-5M3:
Pro Schicht 1 x 7 Min.,
davon 10 sec. Vakuum oder
(Programm U1)
Fixierung mit Visio Alfa,
COLOR & GINGIVA dann mit Visio Beta
15 Min. mit Vakuum
OPAQUE:
Pro Schicht 2 x 7 Min., (Programm 0)
davon 10 sec. Vakuum
(Programm U1)
Hager & Werken
Speed-Labolight
5 Min.
5 Min.
10 Min.
10 Min.
Objekt muss im Zentrum der
Kammer erhöht platziert werden.
Das Objekt darf nicht am Boden
liegen!
Lampen:
8 x Osram Dulux S 9W/71
1 x Halogen Osram HLX 15 V/150 W
Dentacolor XS
180 Sek.
90 Sek.
2 x 180 Sek.
2 x 180 Sek.
UniXS
2 x 180 Sek.
90 Sek.
2 x 180 Sek.
2 x 180 Sek.
Objekt muss im Zentrum der
Kammer erhöht platziert werden.
Das Objekt darf nicht am Boden
liegen!
Heraflash
2 x 180 Sek.
90 Sek.
3 x 180 Sek.
3 x 180 Sek.
HiLite
2 x 180 Sek.
90 Sek.
3 x 180 Sek.
3 x 180 Sek.
Heraeus Kulzer
28
Objekt muss im Zentrum der
Kammer erhöht platziert werden.
Das Objekt darf nicht am Boden
liegen!
Polymerisation
Firma
Gerät
Polymerisation ZwischenVITAVM LC
polymerisation
OPAQUE
bis max. 1,5 mm
(Fixieren)
Zwischenglieder
(Pontics)
bis max. 2 mm
Endpolymerisation
Hinweise
VB = 0
VG = 7 Min.
Heizstufe 3
VB = 0
VG = 7 Min.
Heizstufe 3
Die Zeiten und Heizstufen
müssen selbst programmiert
werden!
Ivoclar Vivadent
Lumamat 100
VB = 0
VG = 2:00 Min.
Heizstufe 1
VB = 0
VG = 4:30 Min.
Heizstufe 1
VB = Vorbelichtung
VG = Vergütungsprozess
Schütz Dental
Spectra LED
10 Min.
10 Min.
15 Min.
15 Min.
Objekt muss im Zentrum der
Kammer erhöht platziert werden.
Das Objekt darf nicht am Boden
liegen!
Solidilite EX
10 Min.
10 Min.
15 Min.
15 Min.
Objekt muss im Zentrum der
Kammer erhöht platziert werden.
Das Objekt darf nicht am Boden
liegen!
Solidilite V
5 Min.
10 Min.
15 Min.
15 Min.
Objekt muss im Lichtkegel, im
Zentrum der Kammer platziert
werden!
Shofu Dental
Polymerisationshinweise
Die auf Seite 28-29 angegebenen Werte beziehen sich
selbstverständlich nur auf einwandfrei funktionierende
Geräte. Bei lichthärtenden Kunststoffen hängt das
Polymerisationsergebnis sehr stark von der Leistung des
verwendeten Gerätes ab. (siehe S. 9 „Wissenswertes
zur Lichthärtung“)
Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen für die
Polymerisation (unabhängig davon, ob sie mündlich,
schriftlich oder im Wege praktischer Anleitungen erteilt
werden) beruhen auf zahlreichen eigenen Erfahrungen
und Versuchen.
Dennoch können diese Angaben nur als Richtwerte für
den Anwender angesehen werden.
Sollte das Polymerisationsergebnis nicht dem unter
optimalen Bedingungen zu erzielenden Ergebnis
entsprechen, ist das Polymerisationsgerät hinsichtlich
Lampenfunktion und Betriebsdauer, sowie
Verschmutzung zu überprüfen. Die Wartungshinweise
der Gerätehersteller sind zu beachten.
Hinweise zur Polymerisation:
• Zwischenpolymerisationen können jederzeit während
der Schichtung durchgeführt werden.
• Wird während der Schichtung eine Schichtstärke
von 2 mm erreicht, ist eine Endpolymerisation durchzuführen.
• Nach der Polymerisation kann bei Erhalt der
Dispersionsschicht direkt weitergeschichtet werden.
• Zur vollständigen Aushärtung bei mehrgliedrigen
Konstruktionen, ist eine zusätzliche Polymerisation der
Interdentalräume (Schattenzonen) erforderlich.
Die Position des Objektes muss dementsprechend
ausgerichtet werden.
29
Zuordnungstabellen und Zusatzmassen
Die Zuordnungen dienen lediglich als Richtwerte
VITA SYSTEM 3D-MASTER
0M1
0M3
1M1
1M2
2L1.5
2L2.5
2M1
2M2
2M3
2R1.5
2R2.5
3L1.5
3L2.5
3M1
3M2
3M3
3R1.5
3R2.5
4L1.5
4L2.5
4M1
4M2
4M3
4R1.5
4R2.5
5M1
5M2
OPAQUE
EFFECT LINER
CHROMA PLUS
ENAMEL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
ENL
END
END
END
END
END
END
END
END
END
END
OP 0M1
EL2
OP 0M3
OP 1M1
EL2
OP 1M2
OP 2L1.5
EL4
OP 2L2.5
OP 2M1
EL4
OP 2M2
EL4
5M3
OP 2M3
OP 2R1.5
OP 2R2.5
OP 3L1.5
OP 3L2.5
OP 3M1
OP 3M2
OP 3M3
OP 3R1.5
OP 3R2.5
OP 4L1.5
OP 4L2.5
OP 4M1
OP 4M2
OP 4M3
OP 4R1.5
OP 4R2.5
OP 5M1
OP 5M2
OP 5M3
EL4
EL2
EL4
EL6
EL4
EL6
EL3
EL3
EL6
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
–
–
CP1
CP1
CP2
CP2
CP2
CP2
CP2
CP2
CP2
CP2
CP3
CP2
CP3
CP3
CP2
CP3
CP5
CP3
CP5
CP5
CP4
CP5
CP4
CP5
CP5
CP5
VITA classical A – D
OPAQUE
EFFECT LINER
CHROMA PLUS
ENAMEL
A1
A2
A3
A3,5
B3
D3
OP A1
OP A2
OP A3
OP A3,5
OP B3
OP D3
EL2
EL3
EL3
EL3
EL3
EL3
CP1
CP4
CP4
CP4
CP4
CP4
ENL
ENL
ENL
END
END
END
EL2
EL6
EL2
VITAVM® LC COLOR OPAQUE
– farbintensive Opakermassen zur
Charakterisierung, besonders bei
dünnen Wandstärken
30
CO1
CO2
CO3
gold
brown
lilac
orange
braun
lila
CO1
Die Effect Liner und CHROMA PLUS Massen können auch untereinander gemischt werden.
Dabei ist darauf zu achten keine Luftblasen einzuarbeiten.
COLOR
OPAQUE
VITAVM®LC
ivory
almond
moccasin
caramel
burlywood
elfenbein
beige
helles orange-braun
orange
grün-braun
VITAVM® LC EFFECT LINER
– zur Unterstützung und Intensivierung
der Grundfarbe universell einsetzbar
EL2
EL3
EL4
EL5
EL6
cream
tabac
golden fleece
papaya
sesame
beige
braun
gelb
orange
grün-gelb
VITAVM® LC EFFECT ENAMEL
– können für alle Schmelzbereiche
des natürlichen Vorbildes verwendet
werden
– universell einsetzbare transluzente
Schmelzeffekt-Massen
– zur Erzielung einer natürlichen
Tiefenwirkung
EE3
EE6
EE9
misty rose
navajo
water drop
rosa transluzent*
rötlich transluzent**
bläulich transluzent***
VITAVM® LC PAINT
PT1
PT3
PT5
PT8
PT9
PT12
PT13
PT15
PT17
PT19
birch
sun kiss
gold earth
almond
burnt clay
redwood
shak
brown stone
niagara
fumo 2
weiss
gelb
helles orange-braun
mandel
grünbraun
bordeaux
grau
kastanienbraun
blau
hellbraun
VITAVM® LC GINGIVA OPAQUE
– zur Abdeckung des Metallgerüsts vor
dem Auftrag von GINGIVA-Massen
GOL
light flesh
hellrosa
VITAVM® LC GINGIVA
– zur Wiederherstellung der ursprünglichen Zahnfleischsituation
– die farblichen Abstufungen gehen von
altrosa über orangerosa bis hin zu
schwarzrot
G1
G2
G4
G5
rose
nectarine
rosewood
cherry brown
altrosa
orangerosa
braunrot
schwarzrot
VITAVM® LC WINDOW
– zur individuellen Veränderung der
Farbintensität bei den PAINT-Massen
WIN
transparent
CHROMA
PLUS
VITAVM®LC
EFFECT
LINER
VITAVM®LC
EFFECT
ENAMEL
VITAVM®LC
GOL
PT1
* für Verfärbungen im Zervikalund/oder Schmelzbereich
** für Verfärbungen besonders bei
älteren Zähnen
*** zur Unterlegung im Schmelzbereich
für bläuliche Schneidepartien
PAINT
VITAVM®LC
GINGIVA
OPAQUE
VITAVM®LC
G1
GINGIVA
VITAVM®LC
WIN
– für Farbeffekte und individuelle
Charakteristika wie z. B. Kalzifikationen,
Schmelzrisse und Nikotinverfärbungen
– VITA VM LC PAINT Massen dürfen
aufgrund des geringen Füllstoffanteils
nicht an der Oberfläche liegen
EL2
CP1
CP2
CP3
CP4
CP5
EE3
VITAVM® LC CHROMA PLUS
– sehr farbintensive Massen
– dünn aufgetragen unterstützen sie die
Farbe im Zahnhalsbereich
CP1
Zusatzmassen
WINDOW
VITAVM®LC
31
Sortimente
VITAVM®LC BASIC KIT*
Basissortiment für die BASIC-Schichtung
Stück
Inhalt
26
10 g
4g
26
2
1
1
5
3
1
1
1
1
1
1
1
1
1
4g
4g
2g
4g
5 ml
10 ml
30 ml
30 ml
Material
OPAQUE 1M1– 5M3
BASE DENTINE 1M1– 5M3
ENAMEL ENL, END
NEUTRAL NT
WINDOW WIN
CHROMA PLUS CP1-CP5
OPAQUE LIQUID
SOLVENT for VITAVM BOND/LC OPAQUE
MODELLING LIQUID
SEPARATOR
Anmischplatte, schwarz
–
–
–
–
–
Malpinsel Nr. E 0
Messlöffel
Anrührspatel
VITAVM Farbmusterschiene „Individual“
–
–
VITA Toothguide 3D-MASTER
Verarbeitungsanleitung
* Mit reduziertem Farbsortiment als BASIC KIT SMALL in folgenden Farben erhältlich:
1M1, 2M1, 2M2, 2M3, 3L1.5, 3L2.5, 3M1, 3M2, 3M3, 3R1.5, 3R2.5, 4M1, 4M2, 4M3, 5M2
Auch als reduziertes VITA VM LC BASIC KIT SMALL classical in folgenden Farben erhältlich:
A1, A2, A3, A3.5, B3, D3
VITAVM®LC PROFESSIONAL KIT
Für natürliche Effekte und Charakteristiken
Stück
Inhalt
3
5
3
1
10 g
4g
4g
–
Material
COLOR OPAQUE CO1-CO3
EFFECT LINER EL2-EL6
EFFECT ENAMEL EE3, EE6, EE9
VITAVM Farbmusterschiene
„Individual”
VITAVM®LC PAINT KIT
Farbintensive Massen
32
Stück
Inhalt
10
1
1
2g
2g
–
Material
PAINT PT 1–19
WINDOW WIN
VITAVM Farbmusterschiene „Individual“
Sortimente
VITAVM®LC GINGIVA KIT
Natürlich wirkende Zahnfleischmassen
Stück
Inhalt
4
1
1
4g
GINGIVA G1, G2, G4, G5
10 g
GINGIVA OPAQUE GOL
VITAVM Farbmusterschiene
„Individual“
–
Material
VITAVM®LC TEETH INDIVIDUALIZATION KIT
Zur Individualisierung von Kunststoffzähnen
Stück
Inhalt
Material
10
1
3
1
2
1
1
1
1
2g
2g
4g
4g
4g
30 ml
–
Pckg.
–
PAINT PT1– 19
WINDOW WIN
EFFECT ENAMEL EE3, EE6, EE9
NEUTRAL NT
ENAMEL ENL, END
MODELLING LIQUID
Pinselhalter
Einwegpinselspitzen, 50 Stück
Verarbeitungsanleitung
VITAVM®LC BLEACHED COLOR KIT
Ultrahelle Farben zur Reproduktion gebleichter Zähne
Stück
Inhalt
Material
2
2
1
1
1
1
1
1
1
je 1
1
10 g
4g
4g
4g
2g
5 ml
10 ml
30 ml
30 ml
–
–
1
–
OPAQUE 0M1, 0M3
BASE DENTINE 0M1, 0M3
ENAMEL ENL
NEUTRAL NT
WINDOW WIN
OPAQUE LIQUID
SOLVENT for VITAVM BOND/LC OPAQUE
MODELLING LIQUID
SEPARATOR
Malpinsel, Messlöffel, Anrührspatel
BLEACHED SHADE GUIDE
SHADE GROUP 0M
Verarbeitungsanleitung
33
Sortimente
VITAVM®LC BLEACHED COLOR ADD-ON KIT
Erweiterungssortiment für das BASIC KIT/BASIC KIT SMALL
Stück
Inhalt
2
2
1
1
10 g
4g
OPAQUE 0M1, 0M3
BASE DENTINE 0M1, 0M3
4g
ENAMEL ENL
BLEACHED SHADE GUIDE
–
Material
SHADE GROUP 0M
VITAVM®LC INLAY/ VENEER KIT*
Für metallfreie Restaurationen
Stück
Inhalt
6
4g
1
1
1
6
1
4g
10 ml
30 ml
–
–
Material
BASE DENTINE 1M2, 2M2, 3M3,
2L1.5, 3R2.5, 3L2.5
ENAMEL ENL
MODELLING LIQUID
SEPARATOR
Farbmusterstäbchen
Verarbeitungsanleitung
* auch als INLAY/ VENEER KIT classical in den Farben A1, A2, A3, A3.5, B3, D3 erhältlich
34
Hinweise
Folgende Produkte sind kennzeichnungspflichtig :
VITAVM®BOND LIQUID for VITAVM®LC
(Enthält Ethylenglycoldimethacrylat)
Reizend
Reizt die Atmungsorgane.
Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
VITAVM®LC MODELLING LIQUID
Reizend
Reizt die Augen, die Atmungsorgane und die Haut.
VITAVM®LC SEPARATOR
(Enthält Cyclohexan, Toluol)
Gesundheitsschädlich / Leicht entzündlich /
Umweltgefährlich
Reizt die Haut.
Gesundheitsschädlich: Gefahr ernster Gesundheitsschäden
bei längerem Einatmen.
Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.
Gesundheitsschädlich: Kann beim Verschlucken
Lungenschäden verursachen.
Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern langfristig
schädliche Wirkung haben.
VITAVM®SOLVENT for VITAVM®BOND/
VITAVM®LC OPAQUE
(Enthält Methylmethacrylat)
Reizend / Leicht entzündlich
Reizt die Atmungsorgane und die Haut.
Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
VITAVM®LC OPAQUE LIQUID
(Enthält Methylmethacrylat,
Ethylenglycoldimethacrylat,
2-Dimethylaminoethylmethacrylat)
VITAVM®LC BASE DENTINE,
ENAMEL, EFFECT ENAMEL,
NEUTRAL, GINGIVA
(Enthält 2Dimethylaminoethylmethacrylat)
Reizend
Reizt die Augen und die Atmungsorgane.
Einstufung nach GHS
Verursacht Hautreizungen
Verursacht schwere Augenreizungen
Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Achtung!
VITAVM®LC PAINT
(Enthält 2Dimethylaminoethylmethacrylat)
Reizend
Reizt die Augen und die Atmungsorgane.
Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig
schädliche Wirkungen haben.
Einstufung nach GHS
Verursacht Hautreizungen.
Verursacht schwere Augenreizungen.
Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Schädlich für Wasserorganismen mit langfristig schädlicher
Wirkung.
Achtung!
35
Hinweise
VITAVM®LC CHROMA PLUS,
EFFECT LINER
(Enthält 2Dimethylaminoethylmethacrylat)
VITAVM®LC WINDOW
(Enthält 2Dimethylaminoethylmethacrylat)
Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig
schädliche Wirkungen haben.
Einstufung nach GHS
Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Schädlich für Wasserorganismen mit langfristig schädlicher
Wirkung.
Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig
schädliche Wirkungen haben.
Einstufung nach GHS
Verursacht Hautreizungen.
Verursacht schwere Augenreizungen.
Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Achtung!
Schädlich für Wasserorganismen mit langfristig schädlicher
Wirkung.
Entsorgung: Auf sachgemäße Entsorgung achten. Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte jeweils den Sicherheitsdatenblättern!
Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz
Lagerhinweise
Nicht über 25°C lagern.
Nicht direktem Sonnenlicht aussetzen
Bei der Arbeit geeignete Schutzbrille/Gesichtsschutz,
Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.
Unter Absaugung arbeiten.
Um die Materialien optimal zu lagern, sollten diese dicht verschlossen bei 5 – 7 °C
im Kühlschrank aufbewahrt werden. Damit die Massen langsam ihre einwandfreie
Verarbeitungskonsistenz erhalten, ca. ein Stunde vor Gebrauch bei Raumtemperatur
liegen lassen. Erst zum Gebrauch die Behältnisse öffnen!
Erklärung der Kennzeichnungen auf der Verpackung
LOT
Symbol für „Chargenbezeichnung“
Symbol für „Verwendbar bis“
Achtung! Begleitdokumente beachten.
36
VITA VM LC ist in VITA SYSTEM 3D-MASTER und VITA classical A – D Farben erhältlich. Farbliche Kompatibilität mit
allen VITA 3D-MASTER und VITA classical A – D Materialien
ist gewährleistet.
Mit dem einzigartigen VITA SYSTEM 3D-MASTER werden
alle natürlichen Zahnfarben systematisch bestimmt und
vollständig reproduziert.
Zur Beachtung: Unsere Produkte sind gemäß Gebrauchsinformationen zu verwenden. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die sich aus unsachgemäßer
Handhabung oder Verarbeitung ergeben. Der Verwender ist im Übrigen verpflichtet,
das Produkt vor dessen Gebrauch auf seine Eignung für den vorgesehenen
Einsatzbereich zu prüfen. Eine Haftung unsererseits ist ausgeschlossen, wenn das
Produkt in nicht verträglichem bzw. nicht zulässigem Verbund mit Materialien und
Geräten anderer Hersteller verarbeitet wird. Im Übrigen ist unsere Haftung für die
Richtigkeit dieser Angaben unabhängig vom Rechtsgrund und, soweit gesetzlich
zulässig, in jedem Falle auf den Wert der gelieferten Ware lt. Rechnung ohne
Umsatzsteuer begrenzt. Insbesondere haften wir, soweit gesetzlich zulässig, in keinem Fall für entgangenen Gewinn, für mittelbare Schäden, für Folgeschäden oder für
Ansprüche Dritter gegen den Käufer. Verschuldensabhängige Schadensersatzansprüche (Verschulden bei Vertragsabschluss, pos. Vertragsverletzung, unerlaubte
Handlungen etc.) sind nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gegeben.
Die VITA Modulbox ist nicht zwingender Bestandteil des Produktes. Herausgabe dieser Gebrauchsinformation: 01.11
Mit der Herausgabe dieser Gebrauchsinformation verlieren alle bisherigen Ausgaben
ihre Gültigkeit. Die jeweils aktuelle Version finden Sie unter www.vita-zahnfabrik.com
Die VITA Zahnfabrik ist nach der Medizinprodukterichtlinie zertifiziert
und folgende Produkte tragen die Kennzeichnung
:
VITAVM®LC · VITAVM®BOND for VITAVM®LC
VITA CAD-Temp® for CEREC/inLab · VITAPAN · VITA PHYSIODENS
1200D – 0111 (?.) S
US 5498157 A · AU 659964 B2 · EP 0591958 B1
VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co.KG
Postfach 1338 · D-79704 Bad Säckingen · Germany
Tel. +49 (0) 7761/ 562-0 · Fax +49 (0) 7761/ 562-299
Hotline: Tel. +49 (0) 7761/ 562-222 · Fax +49 (0) 7761/ 562-446
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