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Grundbedienung von Reports

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 Grundbedienung von Reports
1
___________________
Marken
Grundbedienung von
2
___________________
Reports und Symbolen
COMOS
Platform
Grundbedienung von Reports
3
___________________
MultiCrp.exe
4
___________________
Symbol-Designer
Grundbedienung des Report5
___________________
Designers
6
___________________
Scriptoptionen in Reports
Bedienhandbuch
7
___________________
Funktionen in Reports
8
___________________
Skizzenreports (@Sketch)
Grundbedienung des
9
___________________
interaktiven Reports
10
___________________
Linientypen
Attribute in der Reportleiste
11
___________________
bearbeiten
12
___________________
Kontextmenü in Reports
08/2011
A5E03638219-01
Rechtliche Hinweise
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe
werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
ACHTUNG
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hinweis
nicht beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist
auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu
erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:
WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation
vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen,
müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der
Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation,
Inbetriebnahme, Bedienung und Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen
eingehalten werden. Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für
deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
Siemens AG
Industry Sector
Postfach 48 48
90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
A5E03638219-01
Ⓟ 09/2011
Copyright © Siemens AG 2011.
Änderungen vorbehalten
Inhaltsverzeichnis
1
Marken..................................................................................................................................................... 15
2
Grundbedienung von Reports und Symbolen .......................................................................................... 17
3
2.1
Verwendung .................................................................................................................................17
2.2
Kopieren.......................................................................................................................................17
2.3
Objekte über die Maus kopieren ..................................................................................................17
2.4
Einfügen und Koordinaten beibehalten........................................................................................18
2.5
Über die Maus zoomen................................................................................................................18
2.6
Auf Fenstergröße einpassen........................................................................................................19
2.7
Alles zoomen................................................................................................................................19
2.8
Arbeitsflächenausschnitt bewegen ..............................................................................................20
2.9
Platzieren per Drag&Drop............................................................................................................20
2.10
Kopiervorlagen platzieren ............................................................................................................22
2.11
Funktionen der Standard-Werkzeugleiste ...................................................................................22
2.12
Reportausschnitte drucken ..........................................................................................................25
2.13
Werkzeug "Identifizieren".............................................................................................................25
2.14
2.14.1
2.14.2
2.14.3
2.14.4
Werkzeug "Linie"..........................................................................................................................26
Linienparameter ...........................................................................................................................26
Linien verändern ..........................................................................................................................27
Erweiterter Konstruktionsmodus ..................................................................................................27
Linienzüge runden .......................................................................................................................28
2.15
Kreis-Werkzeug............................................................................................................................28
2.16
2.16.1
2.16.2
2.16.3
Werkzeug "Rechteck" ..................................................................................................................30
Rechteck zeichnen.......................................................................................................................30
Größe eines Rechtecks bestimmen.............................................................................................30
Eigenschaften des Rechtecks......................................................................................................31
2.17
2.17.1
2.17.2
Texte platzieren............................................................................................................................31
Vorgaben für Textparameter........................................................................................................31
Eigenschaften der Textparameter ...............................................................................................33
2.18
Transformieren.............................................................................................................................33
2.19
Statuszeile....................................................................................................................................36
2.20
2.20.1
2.20.2
Ebenen in Reports .......................................................................................................................36
Für Reports Ebenen einrichten ....................................................................................................37
Ebenen verwenden ......................................................................................................................37
MultiCrp.exe ............................................................................................................................................ 39
3.1
Aufgabe........................................................................................................................................39
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
3
Inhaltsverzeichnis
4
3.2
Reports auswählen ..................................................................................................................... 40
3.3
Manuell suchen und ersetzen ..................................................................................................... 41
3.4
Eindeutigkeit der Namen herstellen ............................................................................................ 41
Symbol-Designer ..................................................................................................................................... 43
4.1
Allgemeines................................................................................................................................. 43
4.2
Hintergrundinformationen zu Planarten ...................................................................................... 43
4.3
Allgemeine Regeln beim Symbolbau .......................................................................................... 44
4.4
4.4.1
4.4.2
4.4.3
Textparameter............................................................................................................................. 46
Textparameter aufrufen............................................................................................................... 46
Eigenschaften der Textparameter............................................................................................... 46
Textbox in Symbol einfügen........................................................................................................ 47
4.5
4.5.1
4.5.2
4.5.3
4.5.4
4.5.5
4.5.6
4.5.7
4.5.8
4.5.9
4.5.10
4.5.11
4.5.12
4.5.13
4.5.14
4.5.15
4.5.16
4.5.17
4.5.18
4.5.19
4.5.20
4.5.21
4.5.22
4.5.23
4.5.24
4.5.25
4.5.26
4.5.27
4.5.28
4.5.29
4.5.30
4.5.31
4.5.32
4.5.33
4.5.34
4.5.35
4.5.36
Textfunktionen............................................................................................................................. 47
Übersicht ..................................................................................................................................... 47
AllMyReferences ......................................................................................................................... 49
Ansi1 ........................................................................................................................................... 50
Ansi2 ........................................................................................................................................... 50
ComosDevSpec .......................................................................................................................... 50
ComosElmSpec .......................................................................................................................... 51
ComosSpec................................................................................................................................. 51
ComosTextWrap ......................................................................................................................... 52
DetailReference .......................................................................................................................... 53
DevAllDescription........................................................................................................................ 53
DevContact ................................................................................................................................. 53
DevDescription............................................................................................................................ 54
DevFunction ................................................................................................................................ 54
DevGUnit..................................................................................................................................... 54
Device ......................................................................................................................................... 55
Device.FullName......................................................................................................................... 55
DevLocation ................................................................................................................................ 55
DevLocation1L ............................................................................................................................ 56
DevName .................................................................................................................................... 56
DevPosition ................................................................................................................................. 57
DevSignalDescription.................................................................................................................. 57
DevType ...................................................................................................................................... 57
DevTypL ...................................................................................................................................... 58
DevTypW..................................................................................................................................... 58
DevUnit........................................................................................................................................ 59
DevUnit1L.................................................................................................................................... 59
DevUnitPosition........................................................................................................................... 59
DrwTypeReference ..................................................................................................................... 60
Element ....................................................................................................................................... 60
Elements ..................................................................................................................................... 61
ELM..ADR ................................................................................................................................... 61
Elm..CO....................................................................................................................................... 61
Elm..CP ....................................................................................................................................... 62
Elm..DS ....................................................................................................................................... 62
Elm..Label ................................................................................................................................... 63
ELM..SADR ................................................................................................................................. 63
Grundbedienung von Reports
4
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Inhaltsverzeichnis
5
4.5.37
4.5.38
4.5.39
4.5.40
4.5.41
4.5.42
4.5.43
4.5.44
4.5.45
4.5.46
4.5.47
4.5.48
4.5.49
4.5.50
4.5.51
4.5.52
4.5.53
4.5.54
4.5.55
4.5.56
4.5.57
4.5.58
4.5.59
4.5.60
4.5.61
4.5.62
Elm..VW .......................................................................................................................................64
FromDoc ......................................................................................................................................65
FromDocObj.................................................................................................................................65
Funktion .......................................................................................................................................65
MainDevice ..................................................................................................................................66
Position ........................................................................................................................................66
PotAllDescription..........................................................................................................................66
PotDescription..............................................................................................................................67
PotLocation ..................................................................................................................................67
PotName ......................................................................................................................................67
PotUnit .........................................................................................................................................67
Rack .............................................................................................................................................68
RefChain ......................................................................................................................................68
Reference.....................................................................................................................................68
RefHierarchical(x) ........................................................................................................................69
RefMaster.....................................................................................................................................69
RefSimple.....................................................................................................................................69
ReportScript .................................................................................................................................70
Requirement.................................................................................................................................70
Rqmt.............................................................................................................................................70
Rqmts...........................................................................................................................................70
Slot ...............................................................................................................................................71
ToDoc...........................................................................................................................................71
ToDocObj .....................................................................................................................................71
ULLabel........................................................................................................................................71
UserFunction................................................................................................................................72
4.6
4.6.1
4.6.2
4.6.3
4.6.4
Subsymbole/Zusatzsymbole ........................................................................................................73
Textsymbol...................................................................................................................................73
Element ........................................................................................................................................74
Attribut..........................................................................................................................................75
Stammobjekt ................................................................................................................................75
4.7
Anschlusspunkte..........................................................................................................................76
4.8
Nullpunkt setzen ..........................................................................................................................78
4.9
4.9.1
4.9.2
4.9.3
4.9.3.1
4.9.3.2
4.9.3.3
4.9.3.4
4.9.3.5
4.9.3.6
4.9.3.7
Symbolscript.................................................................................................................................78
Header-Befehle ............................................................................................................................78
DrawText......................................................................................................................................80
Tipps und Tricks...........................................................................................................................81
Container: ComosDocument........................................................................................................81
CurrentTrans ................................................................................................................................81
Demo-Script für Füllflächen .........................................................................................................82
Userdefined Grabs.......................................................................................................................84
GetAllPropertiesAndMethodesByObject......................................................................................85
Skalierungs- und Rotationsanfasspunkte ausschalten................................................................85
Einbindung eines Symbols...........................................................................................................86
4.10
Umrechnungstabellen ..................................................................................................................87
Grundbedienung des Report-Designers .................................................................................................. 95
5.1
Allgemeines..................................................................................................................................95
5.2
Hintergrund zu Planarten .............................................................................................................95
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
5
Inhaltsverzeichnis
6
5.3
Seitenanzeige ............................................................................................................................. 96
5.4
5.4.1
5.4.2
5.4.3
5.4.4
5.4.5
5.4.6
5.4.7
5.4.8
5.4.9
5.4.10
Kontextmenü ............................................................................................................................... 96
Objekt einfügen ........................................................................................................................... 96
Scripte exportieren/importieren................................................................................................... 98
Korrekturfunktion......................................................................................................................... 98
Objekte am Raster ausrichten..................................................................................................... 99
Textsprache prüfen ..................................................................................................................... 99
Textelemente in Textboxelemente konvertieren ......................................................................... 99
Überdeckende Textboxen auswählen......................................................................................... 99
Kollineare Linien verbinden......................................................................................................... 99
Textpunkt erweitern................................................................................................................... 100
Sonstige Bearbeitungsfunktionen ............................................................................................. 100
5.5
Optionen für Zeichenblattparameter und Script........................................................................ 101
5.6
5.6.1
5.6.2
5.6.3
5.6.4
5.6.5
5.6.6
5.6.7
5.6.8
5.6.9
Texte platzieren......................................................................................................................... 102
Textparameter........................................................................................................................... 102
Eigenschaften der Textparameter............................................................................................. 102
Fenster "Textparameter" ........................................................................................................... 104
Typ "ReportObject-Property"..................................................................................................... 106
Typ "Expression"....................................................................................................................... 107
Typ "Script"................................................................................................................................ 107
Typ "Item-Property"................................................................................................................... 108
Typ "Fix" .................................................................................................................................... 109
Typ "Attribute" ........................................................................................................................... 109
5.7
5.7.1
5.7.2
5.7.3
5.7.4
Schaltflächen............................................................................................................................. 112
Gestaltungselemente ................................................................................................................ 112
Registerkarte "Allgemein" ......................................................................................................... 112
Registerkarte "Eigenschaften" .................................................................................................. 112
Typen im Fenster "Checkbox/Radiobutton Parameter" ............................................................ 113
5.8
Arbeitsfläche festlegen und Nullpunkt setzen ........................................................................... 113
5.9
5.9.1
5.9.2
5.9.3
Windows-Metafile platzieren ..................................................................................................... 114
Registerkarte "Allgemein" ......................................................................................................... 115
Registerkarte "Script" ................................................................................................................ 116
Registerkarte "AutoCAD" .......................................................................................................... 116
5.10
Bildrahmen platzieren ............................................................................................................... 117
5.11
Sub-Report platzieren ............................................................................................................... 117
5.12
Eigenschaften des Sub-Reports ............................................................................................... 118
5.13
Grafische Objekte platzieren..................................................................................................... 119
5.14
Eigenschaften von grafischen Objekten ................................................................................... 120
5.15
5.15.1
Attribut platzieren ...................................................................................................................... 121
Kontrollelemente des Fensters "Attribute auswählen".............................................................. 122
5.16
Funktion ComosROUtilities.GlobalUtilities................................................................................ 123
Scriptoptionen in Reports....................................................................................................................... 125
6.1
AllowPreload ............................................................................................................................. 125
6.2
AnsiWiringRadius (Double) ....................................................................................................... 125
Grundbedienung von Reports
6
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Inhaltsverzeichnis
6.3
Application (String).....................................................................................................................125
6.4
AutoConnectExternObjects (Boolean).......................................................................................125
6.5
AutoConnectX (Boolean) ...........................................................................................................125
6.6
AutoDistributeTerminals (Boolean) ............................................................................................126
6.7
AutoLoop (Boolean) ...................................................................................................................126
6.8
AutoLoopCables (Boolean)........................................................................................................126
6.9
AutoLoopConnectorLayers (Long).............................................................................................126
6.10
AutoLoopDebug (Boolean) ........................................................................................................126
6.11
AutoLoopFactor (Long) ..............................................................................................................126
6.12
AutoLoopFilter (String)...............................................................................................................126
6.13
AutoLoopTerminalMultiPlacing (Boolean) .................................................................................127
6.14
AutoLoopTerminalStrip ..............................................................................................................127
6.15
AutoMarkAsChanged (Boolean) ................................................................................................127
6.16
AutoRouting ...............................................................................................................................127
6.17
AutoSaveDocument (Boolean) ..................................................................................................127
6.18
AutoStartLoop (Boolean) ...........................................................................................................127
6.19
AutoWatchRevisions (Boolean) .................................................................................................127
6.20
BlackBackground (Boolean) ......................................................................................................128
6.21
BlackBoxVersion........................................................................................................................128
6.22
BOMCompressionKeys (String).................................................................................................128
6.23
CableObjectVersion (Long)........................................................................................................128
6.24
CheckDocObjects (Boolean)......................................................................................................128
6.25
CheckInAllImportSpecifications .................................................................................................129
6.26
CheckIOConsistency (Boolean).................................................................................................129
6.27
ConcessionRI (Boolean) ............................................................................................................129
6.28
ConnectionHook (Double)..........................................................................................................129
6.29
ConnectionHookMode ...............................................................................................................129
6.30
ConnectionLineMode (String) ....................................................................................................129
6.31
ContactMirror_X (Double) ..........................................................................................................130
6.32
ContactMirror_Y (Double) ..........................................................................................................130
6.33
CopyConnectionDependentObjects (Boolean)..........................................................................130
6.34
CreateOleItemdoublex1doubley1doublex2doubley2IDispatch**retVal .....................................130
6.35
CutHorizontal .............................................................................................................................131
6.36
CutLineConnectorOffset ............................................................................................................131
6.37
CutLineWidth (Double)...............................................................................................................131
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
7
Inhaltsverzeichnis
6.38
CutLineConnectorOffset (Double)............................................................................................. 131
6.39
D3ToIsoAutoOn ........................................................................................................................ 131
6.40
DefaultIdRectsForSymbols (Boolean)....................................................................................... 132
6.41
DefaultLine ................................................................................................................................ 132
6.42
DefaultText................................................................................................................................ 132
6.43
DeleteModePFD (Boolean) ....................................................................................................... 132
6.44
DimensionPosttext .................................................................................................................... 132
6.45
DimensionPretext...................................................................................................................... 133
6.46
DimensionDigitsForDistance (Long) ......................................................................................... 133
6.47
DimensionSymbol (String) ........................................................................................................ 133
6.48
DimensionTextHeight (Double)................................................................................................. 133
6.49
DimensionUnit (String) .............................................................................................................. 133
6.50
DimIsoHeight (Long) ................................................................................................................. 134
6.51
DimLevels (String)..................................................................................................................... 134
6.52
DisableScaleChange (Boolean)................................................................................................ 134
6.53
DrawIntersectionArc (Boolean) ................................................................................................. 134
6.54
DrawPipeConnectorSymbol (Boolean) ..................................................................................... 135
6.55
DrawScriptConnectorColor (Boolean)....................................................................................... 135
6.56
DrawTerminalSideMark (Long) ................................................................................................. 135
6.57
EnableButtonANSICable (Boolean) .......................................................................................... 135
6.58
EnableButtonOblique (Boolean) ............................................................................................... 135
6.59
EnableButtonSpline (Boolean).................................................................................................. 136
6.60
EnableCrossHair (Boolean) ...................................................................................................... 136
6.61
EnableInteractiveEditableTexts ................................................................................................ 136
6.62
EnablePaging (Boolean) ........................................................................................................... 136
6.63
EnableProcessConnection (Boolean) ....................................................................................... 137
6.64
EnableProcessConnectionActor (Boolean)............................................................................... 137
6.65
EnableProcessConnectionSensor (Boolean)............................................................................ 137
6.66
EnableSynchronizeNavigator (Boolean) ................................................................................... 138
6.67
EnableVSUI2 (Boolean) ............................................................................................................ 138
6.68
ExecuteEblocks......................................................................................................................... 138
6.69
EXFConformable (Boolean) ...................................................................................................... 138
6.70
GeneralScaleFactor (Double) ................................................................................................... 138
6.71
GraficalTexts (String) ................................................................................................................ 139
6.72
GroupingByDragDropAutoOff ................................................................................................... 139
Grundbedienung von Reports
8
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Inhaltsverzeichnis
6.73
GroupTemplate ..........................................................................................................................139
6.74
GetOptionsFromMaster (Boolean).............................................................................................139
6.75
IMPORT3DSCANDATA.............................................................................................................140
6.76
InvisibleObjectsSelectable (Boolean) ........................................................................................140
6.77
IsoEnabled (Boolean) ................................................................................................................140
6.78
ISOLengthOffset ........................................................................................................................140
6.79
ListMaster (Boolean)..................................................................................................................140
6.80
LocalImportSymbolByLinkobject................................................................................................140
6.81
LogocadBridgeMode..................................................................................................................141
6.82
MainDimensionAutoOff (Boolean) .............................................................................................141
6.83
MainRaster (Double)..................................................................................................................141
6.84
MultiConnect ..............................................................................................................................141
6.85
MultiPaging ................................................................................................................................141
6.86
OLECreationModelongnewVal (Integer)....................................................................................141
6.87
ParallelLineMode .......................................................................................................................142
6.88
PasteAlignMode.........................................................................................................................142
6.89
PinOpenEndConnections...........................................................................................................142
6.90
PinPipeEndConnections ............................................................................................................142
6.91
PositionNrAutoOn (Boolean)......................................................................................................142
6.92
PositionDefaultStartNr (Long) ....................................................................................................143
6.93
PositionDefaultStep (Long) ........................................................................................................143
6.94
PositionIsMissingAliasNr (Long) ................................................................................................143
6.95
PotentialHook.............................................................................................................................143
6.96
PotentialProlongation (Double) ..................................................................................................143
6.97
PreferredConnectionDirection (String).......................................................................................143
6.98
PreferredDirection (String) .........................................................................................................143
6.99
PrintInBlackAndWhite (Boolean)................................................................................................144
6.100
PrintRevisionRectangles (Boolean) ...........................................................................................144
6.101
PrintTextBackColor ....................................................................................................................144
6.102
QuadrantLineX ...........................................................................................................................144
6.103
QuadrantLineY ...........................................................................................................................144
6.104
QuadrantOffsetLeft (Double)......................................................................................................144
6.105
QuadrantOffsetTop (Double) .....................................................................................................145
6.106
QuadrantSizeX (Double)............................................................................................................145
6.107
QuadrantSizeY (Double)............................................................................................................145
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
9
Inhaltsverzeichnis
6.108
QuadrantStartChrX (String)....................................................................................................... 145
6.109
QuadrantStartChrY (String)....................................................................................................... 146
6.110
QuadrantStepX (Integer)........................................................................................................... 146
6.111
QuadrantStepY (Integer)........................................................................................................... 146
6.112
ReadOnly (Boolean).................................................................................................................. 147
6.113
RestoreReferencesAfterCopy (Boolean) .................................................................................. 147
6.114
RotationOfPlacedSymbolAutoOff.............................................................................................. 147
6.115
ReportDocument.OwnUnit ........................................................................................................ 147
6.116
ReportList.ShowChangedRowsOnly......................................................................................... 147
6.117
ScaleForObjects (Boolean) ....................................................................................................... 148
6.118
SectorOffset (Integer)................................................................................................................ 148
6.119
SectorSize (Integer) .................................................................................................................. 148
6.120
SegmentULMode ...................................................................................................................... 148
6.121
SetImplementationByConcessionRI) ........................................................................................ 148
6.122
SetPipeFlagOnCreate).............................................................................................................. 148
6.123
ShowConnectedWith (Boolean)................................................................................................ 149
6.124
ShowConnectionInfo (Boolean) ................................................................................................ 149
6.125
ShowConnectorCircle ............................................................................................................... 149
6.126
ShowDimensionUnit)................................................................................................................. 149
6.127
ShowDocumentInconsistency (Boolean) .................................................................................. 149
6.128
ShowLineModeControl (Boolean) ............................................................................................. 149
6.129
ShowMaxRevisionIndexOfErrors (Boolean) ............................................................................. 150
6.130
SideView_X (Double) ................................................................................................................ 150
6.131
SignalLeftX (Double) ................................................................................................................. 150
6.132
SignalRightX (Double)............................................................................................................... 150
6.133
SignalSlotCount (Double).......................................................................................................... 150
6.134
SignalSlotHeight (Double)......................................................................................................... 151
6.135
SignalTopY (Double)................................................................................................................. 151
6.136
SignalWidth (Double) ................................................................................................................ 151
6.137
SignalWidth1 (Double) .............................................................................................................. 151
6.138
SignalWidthGraphic (Double).................................................................................................... 151
6.139
SignByEmptyReference (Boolean) ........................................................................................... 151
6.140
SnapPrecision (Double) ............................................................................................................ 152
6.141
SuppressReference (Boolean).................................................................................................. 152
6.142
SymbolRotationByDimension (Boolean)................................................................................... 152
Grundbedienung von Reports
10
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Inhaltsverzeichnis
7
6.143
SymbolType (String) ..................................................................................................................152
6.144
SynchronizePipeConSymbol .....................................................................................................152
6.145
SynchronizeStdPipeFlag............................................................................................................152
6.146
TextRotationMode......................................................................................................................153
6.147
TrimSymbolText (Boolean) ........................................................................................................153
6.148
VGBConnectionLength (Double) ...............................................................................................153
6.149
WorkingBackupTime (Double) ...................................................................................................153
6.150
XXDocProgID (String)................................................................................................................153
6.151
Unit.............................................................................................................................................153
6.152
Script-Fehlerbehandlung............................................................................................................154
6.153
ZOrderByZeroPoint....................................................................................................................154
6.154
6.154.1
6.154.2
6.154.3
6.154.4
6.154.5
6.154.6
6.154.7
6.154.8
6.154.9
6.154.10
6.154.11
6.154.12
6.154.13
6.154.14
6.154.15
6.154.16
6.154.17
6.154.18
6.154.19
6.154.20
6.154.21
P&ID...........................................................................................................................................154
AllowPrintingForDirectionArrow (Boolean) ................................................................................155
CheckAllOpenFunctionConns (Boolean) ...................................................................................155
CObjectFullNameForPipe (String) .............................................................................................155
ConnectorRadius (Double) ........................................................................................................155
CopyMainBranch (Boolean).......................................................................................................156
CreateDefaultPipeSegment (Boolean) ......................................................................................156
DrawPFDConnsUnderDocumentInBlue (Boolean)....................................................................156
DrawPFDDevicesUnderDocumentInBlue (Boolean) .................................................................157
DrawPipeEndSymbol (Boolean) ................................................................................................157
DrawPipeEndSymbolForSegment (Boolean) ............................................................................157
DrawPipeEndSymbolForVertices (Boolean)..............................................................................158
EnableContinueDrawingConnection..........................................................................................158
IntersectionRadius (Double) ......................................................................................................159
SetImplementationByConcessionRI (Boolean)..........................................................................159
SetPipeFlagOnCreate (Boolean) ...............................................................................................160
SortNewBranchUnderNewPipe (Boolean).................................................................................160
SortNewObjectsInCategories (Boolean)....................................................................................160
StdPipeFlagNoColor (Boolean)..................................................................................................161
StdPipeNoReflect (Boolean) ......................................................................................................161
SynchronizePipeConSymbol (Boolean).....................................................................................161
SynchronizeStdPipeFlag (Boolean)...........................................................................................162
Funktionen in Reports............................................................................................................................ 163
7.1
7.1.1
7.1.2
7.1.3
7.1.4
7.1.5
7.1.6
7.1.7
7.1.8
7.1.9
7.1.10
7.1.11
Funktionen für Text- und Listenscript ........................................................................................163
Property AutoMarkAsChanged ..................................................................................................163
Property ComosDocument.........................................................................................................163
Property EvalForEveryPage ......................................................................................................164
Property EvalSequence .............................................................................................................164
Property ItemObject ...................................................................................................................164
Property KeepScriptRunning .....................................................................................................165
Property Layer............................................................................................................................165
Property LineType......................................................................................................................165
Function MainComosDocument.................................................................................................165
Function MainReportDocument .................................................................................................166
Function MasterReportDocument ..............................................................................................166
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
11
Inhaltsverzeichnis
7.1.12
7.1.13
7.1.14
7.1.15
7.1.16
7.1.17
7.1.18
7.1.19
7.1.20
7.1.21
7.1.22
7.1.23
7.1.24
Property Name .......................................................................................................................... 166
Function ParentReportDocument ............................................................................................. 166
Property Report......................................................................................................................... 166
Function ReportDocument ........................................................................................................ 166
Property Script .......................................................................................................................... 167
Property SystemTypeName ...................................................................................................... 167
Sub ToBack............................................................................................................................... 167
Sub ToFront .............................................................................................................................. 167
Property Visible ......................................................................................................................... 167
Property X1 ............................................................................................................................... 168
Property X2 ............................................................................................................................... 168
Property Y1 ............................................................................................................................... 168
Property Y2 ............................................................................................................................... 168
7.2
7.2.1
7.2.2
7.2.3
7.2.4
7.2.5
7.2.6
7.2.7
7.2.8
7.2.9
7.2.10
Funktionen nur für Script in Listen ............................................................................................ 168
Direction .................................................................................................................................... 168
Function EvalOneRow .............................................................................................................. 169
Function EvalOneRowDocument.............................................................................................. 169
Function EvalOneRowObject .................................................................................................... 169
Function EvaluatedRowCount .................................................................................................. 169
Function EvaluatedRowDocument............................................................................................ 170
FileName ................................................................................................................................... 170
Function NewPage.................................................................................................................... 170
RowDocument........................................................................................................................... 170
Sub SetLineWrap ...................................................................................................................... 170
7.3
7.3.1
7.3.2
7.3.3
7.3.4
7.3.5
7.3.6
7.3.7
7.3.8
7.3.9
7.3.10
7.3.11
7.3.12
7.3.13
Funktionen nur für Script bei Texten......................................................................................... 170
Align .......................................................................................................................................... 171
Angle ......................................................................................................................................... 171
BackColor.................................................................................................................................. 171
Clip ............................................................................................................................................ 171
FIT ............................................................................................................................................. 171
ForeColor .................................................................................................................................. 172
MarkAsDeleted.......................................................................................................................... 172
MaxPageNr ............................................................................................................................... 172
MaxRevisionIndexOf ................................................................................................................. 172
ScriptObject............................................................................................................................... 173
SoftAlign .................................................................................................................................... 173
Text ........................................................................................................................................... 173
Transparent............................................................................................................................... 173
7.4
7.4.1
7.4.2
7.4.3
7.4.4
7.4.5
7.4.6
7.4.7
7.4.8
7.4.9
7.4.10
7.4.11
7.4.12
Allgemeine Funktionen.............................................................................................................. 174
Sub OutPutDebugString............................................................................................................ 174
Function CallScriptLib ............................................................................................................... 174
Function DocHdr ....................................................................................................................... 175
Property Document ................................................................................................................... 175
Function DSpec......................................................................................................................... 175
Property FirstPageNr ................................................................................................................ 175
GlobalPageNr............................................................................................................................ 176
Function OSpec ........................................................................................................................ 176
Sub Output ................................................................................................................................ 176
PageNr ...................................................................................................................................... 176
Property Project ........................................................................................................................ 176
Property Report......................................................................................................................... 176
Grundbedienung von Reports
12
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Inhaltsverzeichnis
7.4.13
7.4.14
7.4.15
7.4.16
7.4.17
7.4.18
7.4.19
7.4.20
8
9
10
Property ReportObject ...............................................................................................................177
Function RevisionIndex..............................................................................................................177
Function RevisionLabel..............................................................................................................177
Function RevisionTableDate......................................................................................................177
Function RevisionTableIndex.....................................................................................................177
Property RevisionTableLength...................................................................................................178
Function RevisionTableUser......................................................................................................178
Property Specs ..........................................................................................................................178
Skizzenreports (@Sketch) ..................................................................................................................... 179
8.1
Übersicht und Zielsetzung .........................................................................................................179
8.2
Interaktive Reports als Skizzenreport anlegen ..........................................................................179
8.3
Werkzeug "Anmerkungen".........................................................................................................180
8.4
8.4.1
8.4.2
Auswertende Reports mit Skizzen .............................................................................................182
Skizze auf dem Report verwenden............................................................................................182
Skizze in einer Liste verwenden ................................................................................................183
Grundbedienung des interaktiven Reports............................................................................................. 185
9.1
Allgemein ...................................................................................................................................185
9.2
9.2.1
9.2.2
9.2.3
9.2.4
9.2.5
9.2.6
Werkzeugleiste...........................................................................................................................185
Das Werkzeug "Verbindung" .....................................................................................................185
Das Werkzeug "Objekt zuweisen" .............................................................................................187
Objekte zuweisen.......................................................................................................................190
Das Werkzeug "Textparameter voreingestellter Text"...............................................................190
Pfadtext anlegen ........................................................................................................................191
Interaktiver Text .........................................................................................................................191
9.3
Symbolleiste bearbeiten.............................................................................................................191
9.4
Kopieren und Einfügen auf dem Report ....................................................................................193
9.5
Kopiervorlage platzieren ............................................................................................................194
9.6
Report auf Report platzieren......................................................................................................195
9.7
Optionen des platzierten Reports einstellen ..............................................................................195
9.8
Platzierten Report öffnen ...........................................................................................................196
9.9
Eigenschaften eines Objekts bearbeiten ...................................................................................196
9.10
Symbol drehen ...........................................................................................................................197
9.11
Kopiervorlage um 90 Grad gedreht platzieren...........................................................................198
9.12
Anfasspunkte .............................................................................................................................198
9.13
Dokumentenschema ..................................................................................................................199
Linientypen ............................................................................................................................................ 201
10.1
10.1.1
10.1.2
10.1.3
Benutzerdefinierte Linientypen ..................................................................................................201
Grundprinzip...............................................................................................................................201
Aufbau der Auswahlliste "@USERLNTYPE" .............................................................................202
Exkurs Symbolbau .....................................................................................................................203
10.2
Planartenspezifische Linientypen (LINETYPES) .......................................................................205
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
13
Inhaltsverzeichnis
11
12
10.3
Auswahllistenwert anlegen........................................................................................................ 206
10.4
Anschlussspezifische Linientypen ............................................................................................ 206
10.5
10.5.1
10.5.2
10.5.3
10.5.4
Linientypen in R&I ..................................................................................................................... 208
Gesamtsystematik..................................................................................................................... 208
Aufbau der Auswahllisten "PI > Y > 0 > 1 > J" und "@System >@LINETYPES >
ACTLINE".................................................................................................................................. 209
Anschlussspezifische Linientypen ............................................................................................ 211
Alttechniken............................................................................................................................... 211
10.6
10.6.1
Linien in den Reports der Elektrotechnik .................................................................................. 211
Anschlussspezifische Linientypen ............................................................................................ 212
Attribute in der Reportleiste bearbeiten.................................................................................................. 213
11.1
Anwendung ............................................................................................................................... 213
11.2
Administration ........................................................................................................................... 215
11.3
Geteilte Attribute ....................................................................................................................... 216
11.4
Beispiele.................................................................................................................................... 217
Kontextmenü in Reports ........................................................................................................................ 221
12.1
Kontextmenü "Neu"................................................................................................................... 221
12.2
Einstellungen............................................................................................................................. 221
12.3
Gruppierung .............................................................................................................................. 223
12.4
Kontextmenü bei Mehrfachselektion......................................................................................... 224
12.5
Kopieren und Einfügen von auf dem Report platzierten Objekten............................................ 224
12.6
Kontextmenüs für interaktive Reports....................................................................................... 224
12.7
Kopiertes Dokument ankoppeln................................................................................................ 224
12.8
Objekte außerhalb löschen ....................................................................................................... 225
Grundbedienung von Reports
14
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1
Marken
Marken
Eingetragener Schutzrechtsvermerk: COMOS®
Grundbedienung von Reports
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15
Marken
Grundbedienung von Reports
16
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.1
2
Verwendung
Der Designer wird in COMOS vor allem an folgenden Stellen verwendet:
● In den Stammobjekten, siehe auch Kapitel Symbol-Designer (Seite 43)
● Für Reportvorlagen, siehe auch Kapitel Grundbedienung des Report-Designers
(Seite 95)
● In interaktiven Reports, siehe auch Kapitel Grundbedienung des interaktiven Reports
(Seite 185)
2.2
Kopieren
Objekte über Tastaturkommandos kopieren
Befehl
Tastaturkommando
Alternatives Tastaturkommando
Kopieren
<Ctrl + Einfg>
<Ctrl + C>
Einfügen
<Shift + Einfg>
<Ctrl + V>
Ausschneiden
<Shift + Entf>
<Crtl + X>
Wenn Sie ein Objekt kopieren, klebt es am Mauszeiger. Um das Kopieren abzuschließen,
positionieren Sie das Objekt.
Siehe auch
Objekte über die Maus kopieren (Seite 17)
2.3
Objekte über die Maus kopieren
Vorgehen
Um Objekte über die Maus zu kopieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Selektieren Sie im Navigator ein Objekt.
2. Drücken Sie die Taste <Strg>.
3. Ziehen Sie mit der linken Maustaste eine Kopie an die gewünschte Stelle.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
17
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.4 Einfügen und Koordinaten beibehalten
Ergebnis
Das selektierte Objekt wird kopiert.
Report-übergreifendes Kopieren
Wenn Sie ein Objekt auf einem Report kopieren und auf einem anderen Report einfügen,
haben Sie die Möglichkeit im Kontextmenü auch den Befehl "Einfügen auf Original-Position"
auszuwählen.
Ergebnis:
Das Objekt wird auf den gleichen Koordinaten eingefügt, wie auf dem Ausgangsreport.
2.4
Einfügen und Koordinaten beibehalten
Voraussetzung
Ein Bauteil ist auf einem interaktiven Report platziert. In den Optionen der Reportvorlage ist
das Script "PasteAlignMode" aktiviert.
Vorgehen
1. Kopieren Sie das gewünschte Bauteil.
Siehe auch Kapitel Kopieren (Seite 17) und Kapitel Objekte über die Maus kopieren
(Seite 17).
Das Objekt klebt am Mauszeiger.
2. Halten Sie die Taste <Strg> gedrückt und bewegen Sie den Mauszeiger.
Je nach Einstellung im Script "PasteAlignMode", lässt sich das Objekt entweder nur in
Richtung der x-Koordinaten oder nur in Richtung der y-Koordinaten bewegen.
3. Platzieren Sie das Objekt auf dem Report.
Siehe auch
PasteAlignMode (Seite 142)
2.5
Über die Maus zoomen
Die Zoom-Funktion kann jeden Bereich der Arbeitsfläche bis zu einem Faktor von 800%
vergrößern.
Grundbedienung von Reports
18
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.6 Auf Fenstergröße einpassen
Vorgehen
Um über die Maus zu zoomen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Drücken Sie die Taste <Alt Gr> und die linke Maustaste.
2. Ziehen Sie mit der Maus einen Rahmen um den zu vergrößernden Bereich.
Ergebnis
Der Bereich wird vergrößert dargestellt.
Oberhalb von 200% wird beim Verschieben kein Markierungsrahmen angezeigt.
2.6
Auf Fenstergröße einpassen
Vorgehen
Um den Report auf Fenstergröße einzupassen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Drücken Sie die Taste <Alt Gr>.
2. Klicken Sie einmal mit der Maus auf das Blatt.
Ergebnis
Der Report wird auf die Fenstergröße eingepasst.
Die Kombination der Taste <Alt Gr> und der linken Maustaste funktioniert unabhängig
davon, welches Werkzeug gerade aktiviert ist.
2.7
Alles zoomen
Vorgehen
Um alles zu zoomen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Drücken Sie die Tasten <Strg + Alt>.
2. Klicken Sie einmal in das Dokument.
Ergebnis
Diese Funktion zoomt abwechselnd auf das gesamte Dokument beziehungsweise auf ein
imaginäres umrandendes Rechteck um alle Elemente.
Die zweite Möglichkeit – ein imaginäres umrandendes Rechteck – umfasst auch
Reportelemente, die außerhalb des Dokumentenbereichs liegen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
19
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.8 Arbeitsflächenausschnitt bewegen
2.8
Arbeitsflächenausschnitt bewegen
Vorgehen
Um die Arbeitsfläche zu bewegen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Drücken Sie die Taste <Alt> und die linke Maustaste.
2. Fassen Sie damit die Arbeitsfläche an einem Punkt an.
3. Schieben Sie die Arbeitsfläche in eine beliebige Richtung.
Ergebnis
Sie verschieben die Arbeitsfläche.
Die Kombination der Taste <Alt> und der linken Maustaste funktioniert unabhängig davon,
welches Werkzeug gerade aktiviert ist.
2.9
Platzieren per Drag&Drop
Objekte platzieren
Um ein Objekt zu verwenden, ziehen Sie es per Drag&Drop auf den Report:
Vorschau bei Drag&Drop
Wenn Sie ein Objekt auf einen Report ziehen, erscheint eine Vorschau. Diese Vorschau ist
nicht identisch mit der endgültigen Darstellung des Objekts auf dem Report. Beispielsweise
können in der Vorschau die %N-Texte fehlen. Aber Sie erhalten eine Vorstellung davon, wie
das Objekt auf dem Report aussehen wird.
Attribute per Drag&Drop
Neben Objekten können Sie auch Attribute per Drag&Drop platzieren:
Grundbedienung von Reports
20
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.9 Platzieren per Drag&Drop
Interaktiver Report
Das Attribut kann nur auf den Report gezogen werden, wenn bereits der Eigentümer platziert
ist. Es wird ein Symbol erzeugt, in dem ein %N-Text platziert ist.
Reportvorlage
Wenn Sie ein Attribut auf eine Reportvorlage ziehen, wird ein Text mit dem Typ "ItemProperty" angelegt. Welche Eigenschaft angezeigt wird, können Sie selber festlegen.
Außerdem können Sie festlegen, ob das Attribut später auf dem interaktiven Report
änderbar sein soll oder nicht.
Symbol-Designer
Jedes Attribut wird als fixer %N-Text dargestellt.
Stammobjekte per Drag&Drop
Stammobjekte können Sie aus dem Navigator auf den Report platzieren oder aus der Leiste
mit den Stammobjekten:
Wenn Sie Stammobjekte per Drag&Drop auf einen interaktiven Report ziehen, entstehen
automatisch Planungsobjekte:
● Die Planungsobjekte entstehen bei bestimmten fachspezifischen Anwendungen unter
dem Dokument, zum Beispiel bei FUP, teilweise bei R&I.
● In allen übrigen Fällen entstehen die Planungsobjekte parallel zum Dokument.
● Die neuen Planungsobjekte können auch in einem ganz anderen Zweig entstehen, wenn
Sie mit Verweisen arbeiten. Liegen beispielsweise Dokumente in der Dokumentenwelt
und besitzen einen Verweis auf eine Anlage, werden die neuen Planungsobjekte
unterhalb der Anlage angelegt. Somit liegen die Objekte im Navigator auf der
Registerkarte "Anlagen" und nicht auf der Registerkarte "Dokumente".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
21
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.10 Kopiervorlagen platzieren
2.10
Kopiervorlagen platzieren
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "COMOSAdministration", Stichwort "Kopiervorlagen".
Vorgehen
1. Öffnen Sie einen interaktiven Report.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Arbeitsfläche des Reports.
3. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Kopiervorlage platzieren".
Sie erhalten einen Navigator, der auch ein Vorschaufenster enthält.
Die jeweils selektierte Kopiervorlage wird in dem Vorschaufenster angezeigt.
4. Um den Kopiervorgang zu starten, klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
Die Vorlage klebt am Mauszeiger.
Je nach Voreinstellung haben Sie die Möglichkeit die Kopiervorlage frei zu positionieren
oder die Positionierung ist ganz oder teilweise vorgeschrieben.
Ergebnis
Je nach Voreinstellung werden nach dem Platzieren der Vorlage auch die Planungsobjekte
im Navigator angelegt.
Stammobjekte, die eine Kopiervorlage mit Report besitzen, können Sie auch direkt per
Drag&Drop auf einen Planungsreport ziehen.
2.11
Funktionen der Standard-Werkzeugleiste
Funktionen
Die folgende Tabelle beschreibt die Schaltflächen der Standard-Werkzeugleiste:
Schaltfläche
Funktion
Beschreibung
"Dokument neu auswerten"
Aktualisiert das Dokument, wobei mit
Dokument auch das Symbol gemeint
sein kann.
"Bildausgabe bereinigen"
Das Bild wird erneut aufgebaut.
"Drucken"
Druckt die aktuelle Vorlage-Datei mit
allen Seiten auf dem WindowsStandarddrucker aus. Die
Blattorientierung wird dabei je nach
Format der Vorlage-Datei automatisch
angepasst.
Grundbedienung von Reports
22
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.11 Funktionen der Standard-Werkzeugleiste
Schaltfläche
Funktion
Beschreibung
"Speichern"
Wenn Sie einen Namen angeben, unter
dem bereits eine Vorlage-Datei existiert,
wird diese existierende Vorlage-Datei
ohne Rückfrage überschrieben.
Nur im Report-Designer gibt es die
Funktion "Speichern unter". Diese
Funktion speichert den Report als CRPDatei in den gewünschten Ordner.

"Ausschneiden"

"Kopieren"

"Einfügen"

"Rückgängig"

"Wiederherstellen"
Zoomen und Bewegen:

"Zoom"

"Blatt bewegen"

"ZoomInOut"

"Gesamtansicht"
"Ebenen"

"Ausschneiden": Schneidet
selektierte Objekte aus

"Kopieren": Kopiert selektierte
Objekte

"Einfügen": Fügt kopierte oder
ausgeschnittene Objekte ein
Diese Funktion macht Aktionen um einen
Schritt rückgängig, beziehungsweise
führt den Schritt wieder aus.

"Zoom": Ziehen Sie mit der Maus
einen Rahmen. Der Rahmen wird
vergrößert und in die verfügbare
Fläche eingepasst. Wenn Sie einmal
auf die Arbeitsfläche klicken, wird
wieder die gesamte Fläche
angezeigt.

"Blatt Bewegen": Sie können das
Arbeitsblatt verschieben.

Gleitender Zoom: Klicken Sie auf den
gewünschten Punkt der Arbeitsfläche
und halten die Maustaste weiter
gedrückt. Um zu vergrößern, ziehen
Sie die Maus nach unten. Um zu
verkleinern, ziehen Sie die Maus
nach oben.

"Gesamtansicht": Die Arbeitsfläche
wird soweit vergrößert, dass gerade
alle auf der Arbeitsfläche platzierten
Objekte sichtbar sind. Mit einem
weiteren Mausklick wird wieder auf
die Gesamtansicht umgeschaltet.
Hier können Sie die Ebenen ein- und
ausblenden. Siehe auch Kapitel Ebenen
in Reports (Seite 36).
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
23
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.11 Funktionen der Standard-Werkzeugleiste
Schaltfläche
Funktion
Beschreibung
"Konstruktion"
Erleichtert die Konstruktion von Körpern.

Linien und Bemaßungen schnappen
nicht nur auf dem Raster, sondern
auch auf den Fangpunkten der
Objekte ein. Die Fangpunkte werden
durch einen grauen Punkt dargestellt.
Beim Werkzeug "Linie" steht
zusätzlich die Option "Erweiterte
Konstruktion" zur Verfügung.
Der Konstruktionsmodus kann sowohl
über das Kontextmenü als auch über die
Werkzeugleiste ein- und ausgeschaltet
werden.

"Vogelperspektive"

Startmodus beim Report-Designer:
Ausgeschaltet.

Startmodus beim Symbol-Designer:
Eingeschaltet.
Öffnet ein Fenster, in dem der gesamte
Report angezeigt wird.
Eine weiße Färbung zeigt an, welcher
Teil der Gesamtfläche im Reportfenster
sichtbar ist. Dieser eingefärbte Bereich
kann in der Vogelperspektive mit der
Maus verschoben werden und damit wird
auch der sichtbare Bereich des Reports
verschoben.

"Zum Vorgänger navigieren"

"Zum Nachfolger navigieren"
"Raster"
Mit diesen beiden Schaltflächen haben
Sie die Möglichkeit zum vorherigen oder
zum nächsten Report zu navigieren.
Legt das Fanggitter fest. Alle Symbole,
Linien und Texte werden immer auf
einem der Rasterpunkte platziert, auch
bei unsichtbarem Raster. Dabei besitzen
die Symbole einen "Platzierpunkt", der
nur selten mit der linken oberen Ecke
des Symbols zusammenfällt.
Neue Pläne besitzen in der Regel ein
Grundraster von 4mm, in alten Plänen
werden zum Teil auch Grundraster von
2,5 mm verwendet.
Bei gedrückter Shift- Taste wird das
Raster ignoriert.
"Zoom"
Wechseln des Zoomfaktors in festen
Schritten.
Grundbedienung von Reports
24
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.12 Reportausschnitte drucken
2.12
Reportausschnitte drucken
Vorgehen
Um Reportausschnitte zu drucken, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie entsprechend den Zoom des Dokuments.
2. Selektieren Sie im sichtbaren Bereich eine Menge von Objekten.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Drucken".
4. Wählen Sie im folgenden Fenster links unten die Option "Markierung".
Ergebnis
Nur die markierten Objekte werden im gewählten Zoom formatfüllend gedruckt. Das heißt,
dass sie nicht dem Maßstab angepasst sind. Das Seitenverhältnis bleibt erhalten.
2.13
Werkzeug "Identifizieren"
Mit Hilfe des Werkzeugs "Identifizieren" haben Sie die Möglichkeit Objekte zu markieren, zu
verschieben und zu kopieren.
Sie haben die Möglichkeit mit dem Werkzeug einen Rahmen aufzuziehen. Alle Objekte, die
innerhalb des oder auf dem Rahmen liegen, werden markiert. Markierte Objekte werden in
einer anderen Farbe dargestellt, meist in Pink.
Einzel-Selektion ist über die Taste <Strg> und die linke Maustaste möglich. So können Sie
auch aus einer markierten Gruppe ein einzelnes Objekt demarkieren.
Wenn Sie nur ein einzelnes Objekt selektieren, aktiviert der zweite Mausklick die
Anfasspunkte. Wenn sich verschiedene Objekte überdecken, wird mit erneutem Klicken auf
die selbe Stelle jeweils ein Objekt tiefer angesprochen.
Haupt- und Unterobjekte bei Selektion
In interaktiven Reports können Objekte untergeordnete Objekte besitzen. Dieser Fall kommt
besonders im R&I häufig vor. Beispiel: Wenn bei einem Behälter ein Stutzen eingebaut ist,
dann ist der Behälter das Hauptobjekt und der Stutzen das dazugehörende Unterobjekt.
Ein anderes Beispiel ist die Gruppierung von Reportobjekten. Dabei ist das aktuell
angeklickte Objekt automatisch das Hauptobjekt, alle übrigen Objekte der Gruppe sind
Unterobjekte. Wenn ein Hauptobjekt selektiert ist, sind die Unterobjekte auch selektiert.
Wenn Sie ein weiteres Mal auf ein Objekt der Gruppe klicken, wird das Unterobjekt
selektiert.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
25
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.14 Werkzeug "Linie"
Für eine Selektion mit Haupt- und Unterobjekten stehen die Befehle "Eigenschaften" und
"Navigation" zur Verfügung. Diese Befehle wirken nur auf das Hauptobjekt. Alle übrigen
Befehle im Kontextmenü, wie beispielsweise "Löschen" und "Verschieben", wirken auf alle
Objekte der Selektion.
2.14
Werkzeug "Linie"
Die Linien werden an den Rasterpunkten ausgerichtet.
Wenn Sie während des Zeichnens die Taste <Shift> drücken, werden die Linien nicht am
Raster ausgerichtet.
2.14.1
Linienparameter
Die Schaltfläche "Linienparameter" öffnet das Fenster zur Voreinstellung der
Linienparameter.
Überblick
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente des Fensters "Linienparameter":
Kontrollelement
Beschreibung
Felder "P1"
X-Koordinate und Y-Koordinate des Anfangspunkts
Felder "P2"
X-Koordinate und Y-Koordinate des Endpunkts
Listen "Breite"
Linienbreite und Angabe der Einheit, beispielsweise "mm"
Liste "Linientyp"
Über diese Liste wählen Sie einen Linienstil. Die Standardlinien
besitzen runde Enden.
Liste "Ebene"
Wenn für das Dokument Ebenen eingerichtet sind, können Sie hier
eine Ebene auswählen und dem Zeichenelement zuordnen. In
Symbolen stehen üblicherweise bereits Ebenen zur Verfügung.
In der Werkzeugleiste gibt es die zugehörenden Schaltfläche
"Ebenen". Siehe auch Ebenen in Reports (Seite 36).
Feld "Kennung"
Hier können Sie eine Kennung eingeben, die für eigene Zwecke
zur Verfügung steht.
Feld "Farbe"
Hier haben Sie die Möglichkeit eine Farbe für die Linie zu
selektieren.
Option "Kein Zellbegrenzer"
Wenn Sie die Option "Kein Zellbegrenzer" aktivieren, wird in das
Feld "Kennung" "GR" eingetragen. Änderungen bei den Werten
werden sofort sichtbar.
Option "Sofort übernehmen"
Die aktivierte Option bewirkt, dass alle Änderungen sofort
übernommen werden.
Grundbedienung von Reports
26
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.14 Werkzeug "Linie"
2.14.2
Linien verändern
Vorgehen
Um eine Linie zu verändern, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Selektieren Sie die Linie mit dem Werkzeug "Identifizieren".
2. Klicken Sie ein zweites Mal auf die Linie.
Die Linie erhält Anfasspunkte an den Enden, die mit der Maus einzeln versetzt werden
können.
3. Um Polylinien zu zeichnen, legen Sie mit einem Klick den Startpunkt fest und die
weiteren Punkten ebenfalls jeweils mit einem Klick.
4. Um den Vorgang abzuschließen, klicken Sie mit der rechten Maustaste.
Ergebnis
Die Linie wird entsprechend verändert.
2.14.3
Erweiterter Konstruktionsmodus
Übersicht
Wenn Sie das Werkzeug "Linie" verwenden, hat das folgende Auswirkung:
● Linien werden an anderen Objekten ausgerichtet, beispielsweise senkrecht oder parallel.
Das zur Ausrichtung verwendete Objekt wird gelb dargestellt.
● Wenn Sie eine neue Linie an einer bereits gezeichneten Linie ansetzen, erscheint
zusätzlich die Option "Fasen". Dabei werden zwei Konstruktionslinien mit der Fasenlinie
abgeschrägt.
● Linien bleiben innerhalb eines Winkels von 10° im Nullpunkt liegen. Sie verlassen also
erst ab 10° die Waagerechte oder Senkrechte. Diese Funktion gilt nur für grafische
Linien, nicht für Verbindungslinien.
● Für den zweiten und alle folgenden Punkte der Linie sind folgende Felder aktiv:
Lage des letzten Punktes in X-Richtung
Lage des letzten Punktes in Y-Richtung
Winkel absolut, editierbar nach dem Platzieren des zweiten Punktes
Objektlänge, editierbar nach dem Platzieren des zweiten Punktes
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
27
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.15 Kreis-Werkzeug
Vertauscht den Ausgangspunkt der Linie
Schließt die Aktion ab
2.14.4
Linienzüge runden
Wenn Linien einen geschlossenen Zug bilden, können Sie mittels des Kreiswerkzeugs die
Berührpunkte in Rundungen verwandeln.
Siehe auch
Kreis-Werkzeug (Seite 28)
2.15
Kreis-Werkzeug
Kreis- und Kreissegmentkonstruktion
Die folgende Tabelle beschreibt die Funktionen des Kreis-Werkzeugs:
Schaltfläche
Beschreibung
Öffnet die erweiterte Werkzeugpalette "Kreiskonstruktion"
2-Punkt Kreiskonstruktion, Mittelpunkt, Radius
3-Punkt Kreiskonstruktion. Kreiskonstruktion im mathematisch positiven Sinn:
Die ersten beiden Mausklicks legen fest, an welchen imaginären Tangenten
der Kreis anliegt, der dritte Mausklick legt die Entfernung des Mittelpunktes
von den imaginären Tangenten fest.
3-Punkt Kreisbogenkonstruktion, Mittelpunkt, Bogenpunkt 1, 2.
Kreiskonstruktion im mathematisch positiven Sinn.
3-Punkt Kreisbogenkonstruktion, Bogenpunkt 1, 2, 3. Kreiskonstruktion im
mathematisch positiven Sinn.
Rundungswerkzeug, siehe auch Kapitel Linienzüge runden (Seite 28).
Radiuseingabe. Hier können Sie vor dem ersten Mausklick einen Radius
eintragen. Der entsprechende Kreis klebt dann an der Maus und mit dem
nächsten Mausklick legen Sie nur noch den Mittelpunkt fest.
Funktioniert auch als Stempelfunktion.
Kennung
Sie haben die Möglichkeit manuell eine Kennung einzutragen, die für eigene Zwecke zur
Verfügung steht.
Grundbedienung von Reports
28
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.15 Kreis-Werkzeug
Wenn die Option "Kein Zellbegrenzer" eingeschaltet ist, wird die Kennung "GR" eingetragen.
Änderungen bei den Werten werden sofort sichtbar.
Kreise nachbearbeiten
Um die Eigenschaften zu öffnen, doppelklicken Sie auf den Kreis.
Mit zwei Einzelklicks werden Anfasspunkte eingeblendet. Mit diesen Anfasspunkten haben
Sie die Möglichkeit nicht nur Mittelpunkt und Radius zu verändern, sondern auch den Kreis
aufzutrennen und stattdessen Kreissegmente zu zeichnen. Jeder Kreis enthält einen
Vorgabe-Auftrennpunkt und je einen weiteren Auftrennpunkt für jeden Tangential- oder
Schnittpunkt mit einem anderen grafischen Objekt.
Rundungswerkzeug (Linienzüge runden)
Wenn Linien einen geschlossenen Zug bilden, haben Sie die Möglichkeit mittels des
Kreiswerkzeugs die Berührpunkte in Rundungen zu verwandeln. Benutzen Sie das
Werkzeug "Kreiskonstruktion", Funktion "Rundungswerkzeug".
Die Funktion "Rundungswerkzeug" schaltet automatisch den Konstruktionsmodus ein, damit
die Linien leichter identifiziert werden.
Sobald Sie mit der Maus über einer Linie stehen, wird diese gelb markiert. Klicken Sie mit
der Maus dann zunächst einmal auf die Stelle, an der die Rundung beginnen soll. Wenn Sie
danach die Maus ohne zu klicken auf die andere Linie bewegen, erhalten Sie eine Vorschau,
wie der Rundungsbogen aussehen würde:
Wenn Sie jetzt mit einem weiteren Mausklick bestätigen, wird die Rundung eingezeichnet.
Die beiden Linien müssen mit ihren Enden nicht exakt aufeinanderliegen. COMOS versucht
die Lücken sinnvoll zu füllen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
29
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.16 Werkzeug "Rechteck"
2.16
Werkzeug "Rechteck"
2.16.1
Rechteck zeichnen
Vorgehen
Um ein Rechteck zu zeichnen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie einen interaktiven Report.
2. Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf die Schaltfläche "Rechteck".
In der Werkzeugleiste werden die Felder "Breite" und "Höhe" angezeigt.
3. Klicken Sie in den interaktiven Report und halten Sie die Maustaste gedrückt.
4. Um die Größe des Rechtecks zu bestimmen, ziehen Sie den Mauszeiger auf eine
gewünschte Position.
Ergebnis
Das Rechteck wird auf dem Report platziert. In den Feldern "Breite" und Höhe" werden die
Maße des Rechtecks angezeigt.
Siehe auch
Größe eines Rechtecks bestimmen (Seite 30)
2.16.2
Größe eines Rechtecks bestimmen
Vorgehen
Um die Größe eines Rechtecks zu bestimmen, wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
● Geben Sie in die Felder "Breite" und "Höhe" die gewünschten Maße ein.
● Verändern Sie die Größe des Rechtecks über die Anfasspunkte.
Siehe auch
Anfasspunkte (Seite 198)
Grundbedienung von Reports
30
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.17 Texte platzieren
2.16.3
Eigenschaften des Rechtecks
Kontrollelemente
Wenn Sie die Eigenschaften des Rechtecks öffnen wird das Fenster "Rechteck Parameter"
angezeigt.
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Name"
Zeigt den Namen des selektierten Rechtecks an
Felder "P1"
X-Koordinate und Y-Koordinate des linken oberen Punkts des
Rechtecks
Felder "P2"
X-Koordinate und Y-Koordinate des rechten unteren Punkts des
Rechtecks
Listen "Breite"
Zeigt die Breite des Rechtecks in der ausgewählten Maßeinheit
an. Wenn Sie die Maßeinheit ändern, wird die Breite automatisch
umgerechnet.
Liste "Linientyp"
Zeigt die Linie an, mit der das Rechteck dargestellt wird. Siehe
auch Kapitel Linientypen (Seite 201).
Liste "Ebene"
Zeigt eine Ebene für das Zeichenelement an. Siehe auch Kapitel
Ebenen in Reports (Seite 36).
Feld "Kennung"
Hier haben Sie die Möglichkeit eine Kennung einzugeben, die für
eigene Zwecke zur Verfügung steht.
Feld "Farbe"
Zeigt die Farbe des Rechtecks an. Wenn Sie auf dieses Feld
klicken, haben Sie die Möglichkeit eine andere Farbe festzulegen.
Option "Ausfüllen"
Wenn Sie diese Option aktivieren, wird das Rechteck ausgefüllt
dargestellt.
Option "Sofort übernehmen"
Die aktivierte Option bewirkt, dass alle Änderungen sofort
übernommen werden.
2.17
Texte platzieren
2.17.1
Vorgaben für Textparameter
Mit der Schaltfläche "Text" fügen Sie Text auf dem Report ein. Außerdem wird die
Schaltfläche "Textparameter voreingestellter Text" angezeigt.
Die Vorgaben sind die Einstellungen, die Sie setzen, bevor Sie einen Textparameter
platzieren. Dazu aktivieren Sie das Werkzeug "Text". In der Menüleiste werden ein Textfeld
und die Schaltfläche "..." angezeigt. Die Schaltfläche "Textparameter" öffnet das Fenster
"Textparameter", in dem Sie die Vorgaben einträgen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
31
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.17 Texte platzieren
Übersicht
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente des Fensters "Textparameter":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Font"
Klicken Sie in das Feld "Font" oder auf die Schaltfläche "...". Das
Fenster "Schriftart" wird angezeigt. Hier können Sie Werte für Schriftart,
Schriftschnitt, Größe und Darstellung angeben.
Feld "Farbe"

Feld innen: Das Feld steuert die Textfarbe. Die gesetzten
Farbeinstellungen gelten für den Text selbst.
Feld außen: Das Feld steuert die Hintergrundfarbe. Die hier
gesetzten Einstellungen gelten für den Hintergrund des
Textrahmens.
Die Hintergrundfarbe wird nur sichtbar, wenn bereits beim Erzeugen
des Texts ein Textrahmen aufgezogen wird. Wenn Sie den Text
erzeugen, indem Sie mit der Maus einmal auf den Report klickt, wird
kein Textrahmen erzeugt.

Option "Weich"

Aktiviert: Der Text wird mit einem geringen Abstand zum
Textrahmen platziert.

Deaktiviert: Der Text wird ohne Abstand platziert.
Optionen "Ausrichtung"
Wen Sie auf eine dieser Optionen klicken, wird die Lage des Texts im
Textrahmen angegeben. Falls kein Textrahmen existiert, wird der Text
auf den Platzierpunkt hin ausgerichtet.
Liste "Ebene"
Reports können Ebenen besitzen, siehe auch Kapitel Für Reports
Ebenen einrichten (Seite 37). Einem Text wird über diese Liste eine
Ebene zugewiesen. Im interaktiven Report haben Sie die Möglichkeit
die Ebenen ein- und auszublenden und so zu steuern, was sichtbar ist.
Siehe auch Kapitel Ebenen verwenden (Seite 37).
Reportobjekt setzen
Diese Funktion ist im Report-Designer und im Symbol-Designer verfügbar.
Hier haben Sie die Möglichkeit ein Objekt zu setzen, von welchem aus die Textfunktionen
berechnet werden. Das ist insbesondere zum Testen wichtig.
Im interaktiven Report gibt es diese Option nicht. In den Planungsdaten wird das
Reportobjekt durch die Eigenschaften des Reports bestimmt (Eigentümer oder Verweis).
Grundbedienung von Reports
32
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.18 Transformieren
2.17.2
Eigenschaften der Textparameter
Fenster Textparameter
Sobald ein Text platziert ist, können Sie über das Kontextmenü mit dem Befehl
"Eigenschaften" das Fenster "Textparameter" öffnen. Dieses Fenster umfasst mehr
Funktionen als das gleichnamige Fenster, das vor dem Platzieren des Parameters zum
Setzen der Voreinstellungen geöffnet wurde.
Die Eigenschaften eines Texts sind im Report-Designer, im interaktiven Report und im
Symbol-Designer unterschiedlich.
Verweise
● Texteigenschaften im Report-Designer, siehe auch Kapitel Eigenschaften der
Textparameter (Seite 102).
● Texteigenschaften im interaktiven Report, siehe auch Kapitel Textparameter:
Eigenschaften (Seite 185).
● Texteigenschaften im Symbol-Designer, siehe auch Kapitel Eigenschaften der
Textparameter (Seite 46).
2.18
Transformieren
Diese Schaltfläche öffnet den erweiterten Transformationsmodus.
Verschieben
1. Mit dem ersten und dem zweiten Mausklick wird der Verschiebungsvektor festgelegt.
2. Mit dem dritten Mausklick und den folgenden Mausklicks selektieren Sie die zu
verschiebenden Objekte.
3. Mit einem Klick auf die Hakenschaltfläche ganz rechts wird die Verschiebung ausgeführt.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
33
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.18 Transformieren
Alternative
Die folgende Tabelle beschreibt die Felder, die Sie alternativ zum Verschieben nutzen
können.
Feld
Beschreibung
Eingabe der X-Koordinate zur Festlegung des Verschiebungsvektors
Eingabe der Y-Koordinate zur Festlegung des Verschiebungsvektors
Anzahl der Kopien des selektierten Objekts, entweder Auswahl über die Liste oder
freie Eingabe positiver, ganzer Zahlen
Drehen
1. Tragen Sie einen Drehwinkel ein.
2. Der erste Mausklick auf dem Report bestimmt den Punkt, um den gedreht wird.
3. Der nächste und die folgenden Mausklicks bestimmen die zu drehenden Objekte.
4. Mit einem Klick auf die Hakenschaltfläche ganz rechts wird die Verschiebung ausgeführt.
Alternative
Selektieren Sie die Anzahl der Kopien des selektierten Objekts. Sie können alternativ auch
eine Ganzzahl eintragen.
Spiegeln
1. Die ersten beiden Mausklicks bestimmen die Spiegelachse.
2. Der nächste und die folgenden Mausklicks bestimmen die zu spiegelnden Objekte.
3. Nachdem Sie auf die Schaltfläche "Spiegeln" geklickt haben, wird eine Liste
eingeblendet, aus der Sie die Einträge "0" und "1" auswählen können.
4. Mit einem Klick auf die Hakenschaltfläche ganz rechts wird die Verschiebung ausgeführt.
Grundbedienung von Reports
34
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.18 Transformieren
Skalieren
Den Bezugspunkt legen Sie durch einen Mausklick fest.
Feld
Beschreibung
Skalierungsfaktor in X-Richtung
Skalierungsfaktor in Y-Richtung
Eingabe der Anzahl der Kopien
Ausführen der gewählten Aktion
Verzerren
● Alle Objekte auf dem Report, die Anschlüsse besitzen, werden nur verschoben, wenn alle
Anschlüsse im Selektionspolygon liegen.
● Objekte, die keine Anschlüsse besitzen, werden nur verschoben, wenn das
symbolumrandete Rechteck vollständig im Selektionspolygon liegt.
● Eigenständig verschiebbare Texte werden nicht berücksichtigt.
Beispiel: Wenn ein Motor einen Text besitzt, in dem der Name des Motors steht und
wenn Sie diesen Text frei verschieben können, bleibt unberücksichtigt, ob der Text im
Selektionspolygon liegt oder nicht.
● Für wirklich zu stretchende Reportobjekte, wie Verbindungen und Potentiale, werden
weiterhin die Anfasspunkte ermittelt und diese gegebenenfalls verschoben, falls nicht alle
Anfasspunkte im Polygon liegen. Bei diesen Objekten wird der Teil ermittelt und gezerrt,
der im Selektionspolygon liegt.
● Wenn Sie nur in eine Richtung verzerren, dann können Sie nach der Angabe des
Verzerrungsvektors direkt die Funktion ausführen. Hierdurch werden alle Linien und
Textboxen die unter oder rechts vom ersten eingegebenen Punkt liegen verzerrt. Damit
eignet sich diese Technik besonders für das großflächige Anpassen von Reportvorlagen.
Ausrichten
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
35
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.19 Statuszeile
1. Mit dem ersten Klick wählen Sie ein Objekt, an dem ausgerichtet werden soll.
2. Mit dem nächsten Klick ziehen Sie einen Rahmen auf, der die auszurichtenden Objekte
umfasst.
3. Nachdem Sie einen Rahmen aufgezogen haben, können Sie aus der Liste "Ausrichten"
die folgenden Aktionsmöglichkeiten auswählen:
Eintrag
Beschreibung
"Am Nullpunkt waagerecht "
Richtet die Objekte im Rahmen am Nullpunkt waagerecht aus
"Am Nullpunkt senkrecht"
Richtet die Objekte im Rahmen am Nullpunkt senkrecht aus
"Links"
Richtet die Objekte im Rahmen links aus
"Rechts"
Richtet die Objekte im Rahmen rechts aus
"Oben"
Richtet die Objekte im Rahmen nach oben aus
"Unten"
Richtet die Objekte im Rahmen nach unten aus
"Breite angleichen"
Gleicht die Breite der Objekte im Rahmen an
"Höhe angleichen"
Gleicht die Höhe der Objekte im Rahmen an
"Größe angleichen"
Gleicht die Größe der Objekte im Rahmen an
Die Funktion "Ausrichten" können Sie nicht auf eine gemischte Selektion von grafischen
Objekten und Reportobjekten anwenden.
2.19
Statuszeile
Koordinatenanzeige
Wenn Sie den Report-Designer, einen interaktiven Report oder den Symbol-Designer öffnen,
werden die Koordinaten des Mauszeigers in der Statuszeile von COMOS angezeigt.
Wenn Sie ein Werkzeug verwenden, welches auf dem Raster einrastet, wird nicht die
aktuelle Position des Mauszeigers, sondern die Koordinaten des aktuell verwendeten
Rasterpunktes angezeigt. Vor allem bei etwas größerem Raster können Sie so gut über die
Koordinatenanzeige konstruieren.
2.20
Ebenen in Reports
Der Begriff Layer
Ebenen werden auf technischer Seite auch als Layer bezeichnet. Aus historischen Gründen
wird der technische Begriff Layer aber auch für die Arbeitsbereiche verwendet.
Grundbedienung von Reports
36
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.20 Ebenen in Reports
Wenn von Layer gesprochen wird, achten Sie darauf, ob der Begriff für Arbeitsbereich oder
für Ebene steht.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "COMOS
Administration", Stichwort "Layer".
2.20.1
Für Reports Ebenen einrichten
Voreingestellte Ebenen in Reports
● Ebene 1: Rohrleitungen
● Ebene 2: Planungsobjekte
● Ebene 3: Grafische Elemente
● Ebene 4: Subdokumente, also Reports, die per Drag&Drop auf anderen Reports platziert
sind
Die Befehle "In den Vordergrund" beziehungsweise "In den Hintergrund" sortieren das
jeweilige Reportobjekt nur innerhalb seiner Ebene nach vorne beziehungsweise nach hinten.
Zusätzliche Ebenen einrichten
Die Ebenendefinitionen für interaktive Reports erfolgt im Stammprojekt auf der Registerkarte
"Stammobjekte" im Knoten "@System > @D Daten > @GRAFICS > @Layers".
Syntax:
"@Grafics > @Layers > <Planart> > <Ebenenziffer>"
Als Ebenenziffer können Sie einen Bereich von 1 bis 999 wählen, wobei der Bereich 251 bis
255 systemintern genutzt wird und nicht verwendet oder geändert werden darf.
Auf der Registerkarte "Allgemein" des Layer-Stammobjekts finden Sie die Option "Sichtbar",
Name: "VISIBLE". Diese Option steuert die Voreinstellung, ob Objekte einer Ebene zunächst
sichtbar oder unsichtbar sind. Innerhalb einer Arbeitssitzung haben Sie dann die Möglichkeit
gezielt Ebenen ein- oder ausschalten. Aber diese benutzerdefinierten Einstellungen werden
nicht gespeichert.
2.20.2
Ebenen verwenden
Vorgehen
Um Ebenen zu verwenden, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie in der Werkzeugleiste des Reports auf die Schaltfläche "Ebenen".
2. Legen Sie im Fenster "Ebenen" fest, welche Ebenen Ihnen angezeigt werden. Aktivieren
Sie dazu die Option "Sichtbar".
3. Um Ebenen zu bestimmen, die nicht selektierbar und editierbar sein sollen, aktivieren Sie
die Option "Eingefroren".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
37
Grundbedienung von Reports und Symbolen
2.20 Ebenen in Reports
4. Um Ihre Einstellungen sofort zu übernehmen, aktivieren Sie die Option "Sofort
anwenden".
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Die von Ihnen gewählten Einstellungen gelten für eine Sitzung. Um diese dauerhaft zu
speichern, klicken Sie auf die Schaltfläche
.
Die Einstellungen können als benutzerspezifische oder gruppenspezifische Einstellungen in
den Stammdaten gespeichert werden.
Verweis
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "COMOS
Administration", Stichwort "Persönliche Einstellungen".
Grundbedienung von Reports
38
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
MultiCrp.exe
3.1
3
Aufgabe
Überblick
"MultiCRP.exe" ist ein Hilfsprogramm zur Massenbearbeitung von auswertenden Reports.
Das Programm liegt im Installationsverzeichnis von COMOS im Unterverzeichnis "Bin".
Das Programm sucht und ersetzt Textausdrücke. Dabei gibt es zwei Ausprägungen:
● Manuelle Suche nach bestimmten Texten
Diese Suche beziehungsweise dieses Ersetzen arbeitet im Optionen-Script und/oder im
Script der Reportitems. Reportitems sind Objekte, die auf dem Report platziert sind.
● Automatische Suche nach doppelten Namen
Diese Suche erfasst nur die Namensfelder der Reportitems.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
39
MultiCrp.exe
3.2 Reports auswählen
3.2
Reports auswählen
Vorgehen
Um einen auswertenden Report auszuwählen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie das Programm "MultiCrp.exe".
2. Suchen Sie im linken oberen Bereich zunächst ein Ordner.
Achten Sie darauf, dass Sie nur auswertende Reports ansprechen. Das gilt insbesondere
dann, wenn die Option "Rekursiv" aktiviert ist und/oder die Option "nur markierte" deaktiviert
ist. In diesem Fall können sehr viele Dateien im Zugriff sein.
Ergebnis
Auch alle Unterordner werden in die Suche einbezogen. In der Spalte "Ordner" erscheint in
dem Fall, in welchem Unterordner der Report gefunden wurde.
Wenn die Option "Rekursiv" eingeschaltet ist, kann die Suche sehr lange dauern. Mit der
Taste <Esc> können Sie die aktuelle Suche beenden.
Auf der Registerkarte "Layout" erscheint eine Vorschau des Reports. Die Registerkarte
"Layout" wird erst aktualisiert, wenn Sie auf die Registerkarte "Quellcode" klicken und dann
erneut auf die Registerkarte "Layout".
Wenn Sie also in der Ergebnisliste einen Report selektieren und dieser auf der Registerkarte
"Layout" angezeigt wird, bleibt dieser Report zunächst auch dann sichtbar, wenn Sie in der
Ergebnisliste einen anderen Report selektieren. Erst, wenn Sie einmal hin- und herschalten,
wird der neue Report sichtbar.
Grundbedienung von Reports
40
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
MultiCrp.exe
3.3 Manuell suchen und ersetzen
3.3
Manuell suchen und ersetzen
Voraussetzung
Das Programm "MultiCrp.exe" ist geöffnet.
Vorgehen
Um manuell zu suchen und zu ersetzen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Selektieren Sie einen oder mehrere Reports.
2. Tragen Sie im Feld "Suche" einen Text ein.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Suchen".
Wenn ein Ergebnis gefunden wird, erscheint der entsprechende Textblock auf der
Registerkarte "Quellcode" und es erscheint eine Angabe, in welchem Report und
welchem Item der Text gefunden wurde.
So lange die aktuelle Suche arbeitet, können Sie im Feld "Suche" keinen anderen Text
eintragen. Sie müssen zuerst die Suche abbrechen. Danach können Sie einen neuen
Suchtext eintragen und die Suche erneut starten.
Auf der Registerkarte "Quellcode" wird eine Fundstelle markiert.
4. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
– Wenn Sie den Text einzeln ersetzen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Ersetzen".
Der Text wird ersetzt und automatisch die nächste Fundstelle angesprungen.
Zu diesem Zeitpunkt sind die Reports noch nicht gespeichert. Sie können Ihre
Änderungen rückgängig machen, in dem Sie "Multicrp.exe" schließen.
– Wenn Sie alle Fundstellen in allen selektierten Reports ersetzen möchten, klicken Sie
auf die Schaltfläche "Alle ersetzen".
5. Um Ihre Angaben zu speichern, klicken Sie auf die Schaltfläche "Speichern".
Ergebnis
Alle bisher geänderten Reports werden gespeichert.
3.4
Eindeutigkeit der Namen herstellen
Wenn in auswertenden Reports Items erstellt werden, wie beispielsweise Texte oder Listen,
wird zunächst nicht geprüft, ob diese Items gleiche Namen besitzen.
Bei gleichen Namen kann ein Problem sein, dass Scripte nicht mehr die Items eindeutig
ansprechen können, denn die Items werden ausschließlich über die Namen und nicht etwa
über eine UID identifiziert.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
41
MultiCrp.exe
3.4 Eindeutigkeit der Namen herstellen
Empfehlung
Benennen Sie in alle Items eines Reports eindeutig.
Wenn einige Items nicht eindeutig benannt sind, erscheinen diese im Report-Designer in
Rot.
Auch im Programm "MultiCrp.exe" werden die auswertenden Reports entsprechend
dargestellt.
Eindeutigkeit herstellen
Die Schaltfläche "Eindeutigkeit herstellen" korrigiert diese Items. Dazu wird der höchste
Name aller Items auf dem Report ermittelt. Alle Items mit doppeltem Namen erhalten einen
neuen Namen gemäß <höchster Name +1> ... <höchster Name +n>.
Alle Items mit doppeltem Namen werden umbenannt. Damit unterscheidet sich die Funktion
"Eindeutig herstellen" im Programm "Multicrp.exe" von der gleichen Funktion im ReportDesigner.
Auch im Report-Designer sehen Sie, welche Items doppelte Namen besitzen. Wenn Sie mit
der rechten Maustaste auf ein selektiertes Objekt klicken, sehen Sie im Kontextmenü den
Befehl "Eindeutigkeit der Namen herstellen".
Dieser Befehl verändert aber das aktuelle Objekt nicht. Es erhalten alle anderen Items mit
doppeltem Namen einen anderen Namen, aber dieses eine Item bleibt unverändert. Somit
hat jedes Item einen eindeutigen Namen.
Grundbedienung von Reports
42
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.1
4
Allgemeines
Dieses Kapitel enthält die Ergänzungen zum Symbol-Designer. Die Kenntnis des folgenden
Kapitels wird vorausgesetzt: Grundbedienung von Reports und Symbolen (Seite 17).
4.2
Hintergrundinformationen zu Planarten
Symbole
Symbole sind planartenspezifisch. Ein Symbol wird ausschließlich für die Planart angezeigt,
für die es erstellt wurde.
Auf der Registerkarte "Symbole" der Stammobjekte erscheint für jede angelegt Planart eine
Zeile. Die Planarten finden Sie im Systemprojekt auf der Registerkarte "Stammobjekte":
"Auswahllisten > @SYSTEM Systemtabellen > @DRW_TYPE Planart"
Arbeitsablauf
Der gesamte Arbeitsablauf umfasst folgende Schritte:
1. Der Administrator legt zunächst eine Planart im Systemprojekt an.
2. Für diese Planart legt der Administrator interaktive Reportvorlagen an. Im Optionen-Script
des Reports steht ein entsprechender Aufruf:
SymbolType = "<Planart>"
3. In den Stammobjekten erstellt der Administrator auf der Registerkarte "Symbole" in der
entsprechenden Zeile ein Symbol.
Ergebnis
Wenn der Anwender einen interaktiven Report mit der oben erstellten Reportvorlage anlegt,
hat er die Möglichkeit das Stammobjekt per Drag&Drop auf den interaktiven Report zu
ziehen. Das Symbol wird dargestellt.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
43
Symbol-Designer
4.3 Allgemeine Regeln beim Symbolbau
4.3
Allgemeine Regeln beim Symbolbau
Vorgaben
Symbole müssen folgende Eigenschaften haben:
● Strichstärke
● Nullpunkt
● Raster
● Textgröße, wenn Text verwendet wird
● Eine Strichstärke von mindestens 0,35 und eine Textgröße von mindestens 9 pt sind
sinnvoll.
● Empfehlung: Textgröße 9 für BMK und Beschreibung, 7 für Kontaktpunkte
Definieren Sie die Strichstärke und Textgröße nicht zu stark in den verschiedenen
Symbolen, sonst kann es zu Problemen beim Ausdruck kommen. Das ist kein COMOSProblem, sondern liegt an den technischen Grenzen der Drucker, wie beispielsweise
Auflösung der Drucker, Konvertierung nicht darstellbarer Strichstärken, usw.
Verwenden Sie nicht zu viele Farben. Viele Drucker können Farben nicht ausgeben.
Vermeiden Sie die Textauszeichnung "kursiv", da COMOS in einigen Situationen Text
automatisch kursiv stellt und Verwechslungen auftreten können.
Raster und Nullpunkt müssen mit den Anschlusspunkten in den Symbolen abgestimmt sein,
sonst wird die automatische Anschlussverbindung schwierig. Beispiel: Wenn die
Anschlusspunkte nicht genau auf dem Raster liegen und schräge Verbindungen nicht
zulässig sind. Der Nullpunkt sollte auf dem ersten Anschluss sitzen.
Vorteile von Ebenen und Kennungen
Obwohl technisch nicht zwingend sollten alle Bestandteile eines Symbols eine Ebene und
eine Kennung besitzen. Viele Anwendungsfälle setzen eine Ebene und eine Kennung
voraus, zum Beispiel:
● Ausblenden im Report
● Sammelselektion im Report
Wenn Sie momentan noch keine Anwendung einer Ebene und einer Kennung erkennen,
haben Sie die Möglichkeit auf Vorrat eine eindeutige Ebene und Kennung zu vergeben.
Verwenden Sie dazu einen hinreichend speziellen Namen, für den die Wahrscheinlichkeit
gering ist, dass er später mal für einen anderen Zweck benötigt wird.
Wenn der Einsatzzweck der Ebene und Kennung dagegen bereits bekannt ist, verwenden
Sie sprechende Namen.
Die Kennung wird als "Header.Class" eingetragen. Siehe auch Kapitel Header-Befehle
(Seite 78).
Grundbedienung von Reports
44
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.3 Allgemeine Regeln beim Symbolbau
Platzbedarf
Achten Sie beim Platzbedarf der Symbole vor allem auf die Textvariablen. Wie lang der
ausgegebene Text ist, hängt von den konkreten Planungsdaten ab und kann sich damit stark
unterscheiden.
Achten Sie in dem Zusammenhang besonders auf mehrsprachige Texte. Die Länge der
Texte kann sich in verschiedenen Sprachen unterscheiden.
Hierarchie
In der Regel werden Symbole umso detaillierter, je weiter Sie in der Hierarchie
heruntergehen.
Oft wird in dem Fall an oberer Stelle ein Grundsymbol gezeichnet. Dieses wird dann weiter
unten aufgerufen und verfeinert. Allerdings wird dabei die Vererbung unterbrochen, das
Symbol wird eingebucht. Wenn danach am Grundsymbol eine Veränderung vorgenommen
wird, gilt diese nicht für Objekte, bei denen das Symbol verfeinert wurde.
Deswegen können Sie in bestimmten Fällen versuchen, die Symbole zu modularisieren. Das
heißt, dass Sie die Möglichkeit haben Zusatzsymbole mittels Text-Script oder
Symbolbestandteile zu laden.
Verändern Sie in diesem Fall das Text-Script nicht auf einer tieferen Ebene, sonst wird die
Vererbung unterbrochen.
Symbole aus Auswahllisten laden
Symbole können auch in Auswahllisten abgelegt werden. In den Stammobjekten finden Sie
keine Symbolvorschau mehr. Sie müssen die Auswahllisten öffnen und mit den
Stammobjekten abgleichen um zu wissen, welche Symbole zu welchen Stammobjekten
gehören.
Symbole bevorzugt zeichnen
Auch ein gezeichnetes Symbol wird letztlich in Script übersetzt. Trotzdem ist es ein
Unterschied, ob ein Symbol im Symbol-Designer gezeichnet wird oder Symbolscript
geschrieben wird. Siehe auch Kapitel Symbolscript (Seite 78).
Wenn Sie ein Symbolscript schreiben, dürfen Sie ein Symbol später nicht grafisch
verändern, auch nicht im Report. Denn in diesem Fall wird die Vererbung des Scripts
unterbrochen.
Verwenden Sie in dem Zusammenhang auch bevorzugt COMOS-eigene Textvariablen,
anstatt die variablen Texte mittels Script zu berechnen.
Siehe auch
Textfunktionen (Seite 47)
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
45
Symbol-Designer
4.4 Textparameter
4.4
Textparameter
Um einen Textparameter zu platzieren, aktivieren Sie in der Werkzeugleiste des SymbolDesigners das Werkzeug "Text platzieren".
4.4.1
Textparameter aufrufen
Wenn Sie das Werkzeug "Text platzieren" aktivieren, wird in der Werkzeugleiste das
zusätzliche Feld "Textparameter" eingeblendet. In dem Feld setzen Sie Vorgaben für alle
neuen Texte.
Siehe auch
Vorgaben für Textparameter (Seite 31)
4.4.2
Eigenschaften der Textparameter
Eigenschaften
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Text klicken, öffnen sich die Eigenschaften
des Textparameters. Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente des Fensters
"Textparameter":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Font"
Siehe auch Kapitel Font (Seite 31).
Feld "Farbe"
Siehe auch Kapitel Farbe (Seite 31).
Optionen "Ausrichtung"
Siehe auch Kapitel Ausrichtung (Seite 31).
Option "Weich"
Siehe auch Kapitel Weich (Seite 31).
Liste "Ebene"
Siehe auch Kapitel Ebene (Seite 31).
Grundbedienung von Reports
46
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.4.3
Textbox in Symbol einfügen
Vorgehen
1. Aktivieren Sie das Werkzeug "Text platzieren".
Ein Platzhalter für den neuen Text wird angezeigt und ein Fadenkreuz für die Position
des Mauszeigers wird angezeigt.
2. Bewegen Sie den Mauszeiger an die gewünschte Position.
3. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie eine Textbox auf.
Der Platzhaltertext wird in der Textbox angezeigt.
4. Speichern Sie die Änderungen im Symbol-Designer.
Ergebnis
Die Änderungen werden in das Symbolscript übernommen und in die Methode DrawTextBox
geschrieben. Sie haben auch die Möglichkeit die Textbox direkt im Symbolscript zu erstellen.
Siehe auch
Eigenschaften der Textparameter (Seite 46)
4.5
Textfunktionen
4.5.1
Übersicht
Textfunktionen sind planartenspezifisch.
In den Auswahllisten des Stammprojekts ist festgelegt, welche Funktionen in der Oberfläche
für die jeweilige Planart angeboten werden.
Die Funktionen sind programmiertechnisch unabhängig von der Auswahlliste nutzbar. Wenn
Sie die Liste löschen, werden die Funktionen in der Eingabehilfe der Textfunktion nicht mehr
angezeigt.
Die Textfunktionen erfordern die exakte Eingabe der Namen der Registerkarten, der
Attribute, der Eigenschaften usw.
Achten Sie auf die Schreibweise.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
47
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
Legende
● x/x: Diese Funktion ist implementiert und wird von der Oberfläche für diese Planart
unterstützt.
● x/: Diese Funktion ist implementiert, wird von der Oberfläche für diese Planart nicht zur
Auswahl angeboten, kann jedoch manuell unter Verwendung der korrekten Syntax
eingesetzt werden.
Textfunktionen/Liste
@IRF_DETAIL
@IRF_RI
@IRF_SLINE
AllMyReferences (Seite 49)
x/-
x/-
x/-
Ansi1 (Seite 50)
x/-
x/-
x/-
Ansi2 (Seite 50)
x/-
x/-
x/-
ComosDevSpec (Seite 50)
x/x
x/x
x/x
ComosElmSpec (Seite 51)
x/x
x/x
x/x
ComosSpec (Seite 51)
x/x
x/-
x/x
ComosTextWrap (Seite 52)
x/-
x/-
x/-
DetailReference (Seite 53)
x/-
x/-
x/-
DevAllDescription (Seite 53)
x/-
x/-
x/-
DevContact (Seite 53)
x/-
x/-
x/-
DevDescription (Seite 54)
x/x
x/x
x/x
DevFunction (Seite 54)
x/x
x/x
x/x
DevGUnit (Seite 54)
x/-
x/-
x/-
Device (Seite 55)
x/-
x/-
x/-
Device.FullName (Seite 55)
x/-
x/x
x/-
DevLocation (Seite 55)
x/x
x/-
x/x
DevLocation1L (Seite 56)
x/-
x/-
x/-
DevName (Seite 56)
x/x
x/x
x/x
DevPosition (Seite 57)
x/x
x/-
x/x
DevSignalDescription (Seite 57)
x/-
x/-
x/-
DevType (Seite 57)
x/x
x/-
x/x
DevTypL (Seite 58)
x/x
x/-
x/x
DevTypW (Seite 58)
x/x
x/-
x/x
DevUnit (Seite 59)
x/x
x/-
x/x
DevUnit1L (Seite 59)
x/-
x/-
x/-
DevUnitPosition (Seite 59)
x/x
x/-
x/x
Element (Seite 60)
x/-
x/-
x/-
Elements (Seite 61)
x/-
x/-
x/-
Elm..CO (Seite 61)
x/x
x/-
x/-
Elm..CP (Seite 62)
x/x
x/-
x/x
Elm..DS (Seite 62)
x/x
x/-
x/-
Elm..Label (Seite 63)
x/x
x/-
x/x
x/x
x/-
x/x
ELM..ADR (Seite 61)
ELM..SADR (Seite 63)
Elm..VW (Seite 64)
Grundbedienung von Reports
48
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
Textfunktionen/Liste
@IRF_DETAIL
@IRF_RI
@IRF_SLINE
FromDoc (Seite 65)
x/-
x/-
x/-
FromDocObj (Seite 65)
x/-
x/-
x/-
Funktion (Seite 65)
x/-
x/-
x/-
MainDevice (Seite 66)
x/-
x/-
x/-
Position (Seite 66)
x/-
x/-
x/-
PotAllDescription (Seite 66)
nur bei Potentialverweisen
PotDescription (Seite 67)
nur bei Potentialverweisen
PotLocation (Seite 67)
nur bei Potentialverweisen
PotName (Seite 67)
nur bei Potentialverweisen
PotUnit (Seite 67)
nur bei Potentialverweisen
Rack (Seite 68)
x/-
x/-
x/-
RefChain (Seite 68)
x/-
x/-
x/-
Reference (Seite 68)
x/x
x/-
x/x
x/-
x/-
x/-
RefSimple (Seite 69)
x/-
x/-
x/-
ReportScript (Seite 70)
x/-
x/-
x/-
RefHierarchical(x) (Seite 69)
RefMaster (Seite 69)
4.5.2
Requirement (Seite 70)
x/-
x/-
x/-
Rqmt (Seite 70)
x/-
x/-
x/-
Rqmts (Seite 70)
x/-
x/-
x/-
Slot (Seite 71)
x/-
x/-
x/-
ToDoc (Seite 71)
x/-
x/-
x/-
ToDocObj (Seite 71)
x/-
x/-
x/-
UserFunction (Seite 72)
x/x
x/x
x/-
AllMyReferences
AllMyReferences
Beispiel / Syntax: %N AllMyReferences%
Diese Textfunktion gibt in Form eines Textblocks alle Platzierungsorte des Objekts (Planart
übergreifend) an:
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
49
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.3
Ansi1
Ansi1
Beispiel / Syntax: %N Ansi1%
Die Textfunktion Ansi1 veranlasst die Suche nach dem nächsten Objekt der Klasse
"Funktion" innerhalb der hierarchischen Objektoberstruktur. Der erste Buchstabe des "Label"
der hierarchisch übergeordneten Funktion wird ausgegeben und dem Objektnamen
vorangestellt. Ist kein Kennzeichen vergeben, wird alternativ der Name verwendet.
4.5.4
Ansi2
Ansi2
Beispiel / Syntax: %N Ansi2%
Die Textfunktion "Ansi2" veranlasst die Suche nach dem nächsten Objekt der Klasse
"Funktion" innerhalb der hierarchischen Objektoberstruktur. Ausgegeben wird der Label der
hierarchisch übergeordneten Funktion ab dem zweiten Buchstaben, ist kein Kennzeichen
vergeben, wird alternativ der Name des Objekts verwendet.
4.5.5
ComosDevSpec
ComosDevSpec
Beispiel/Syntax: %N ComosDevSpec(‘Kapitel’, ‘Attribut’, ‘Eigenschaft’)%
"Kapitel"
Name der Registerkarte am Objekt
"Attribut"
Name des Attributs auf der Registerkarte
"Eigenschaft"
Eigenschaft des Attributs

Value (Wert)

DisplayValue (Anzeigewert)

PhysUnit (Physikalische Einheit)
Über diese Textfunktion können die Parameter Value, DisplayValue und PhysUnit des
zugehörigen Hauptbauteils ("MainDevice") am Symbol ausgegeben werden.
● Die Textfunktion "ComosDevSpec" ist veraltet und wird zukünftig nicht mehr unterstützt.
Siehe auch Kapitel ComosSpec (Seite 51).
Grundbedienung von Reports
50
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.6
ComosElmSpec
ComosElmSpec
Beispiel / Syntax: %N ComosElmSpec(‘Kapitel’, ‘Attribut’, ‘Eigenschaft’)%
"Kapitel"
Name der Registerkarte am Objekt
"Attribut"
Name des Attributs auf der Registerkarte
"Eigenschaft"
Eigenschaft des Attributs:

Value (Wert)

DisplayValue (Anzeigewert)

PhysUnit (Physikalische Einheit)
Über diese Textfunktion können die Parameter Value, DisplayValue und PhysUnit des
Objekts selbst am Symbol ausgegeben werden.
Alternativ: Die erweiterte Textfunktion ComosSpec
Siehe auch Kapitel ComosSpec (Seite 51).
4.5.7
ComosSpec
ComosSpec
Beispiel / Syntax: %N ComosSpec(‘Kapitel’, ‘Attribut’, ‘Eigenschaft’, ‘Einheit’, ‘Klasse’,
[‘Beschreibung’])%
Die Funktion ComosSpec bietet weiterreichende Ausgabemöglichkeiten als die Funktion
oder ComosElmSpec und sollte deshalb vorzugsweise verwendet werden. Sie
unterstützt, abweichend von der Auswahlmaske, die Eigenschaftsparameter Value,
DisplayValue, Range2, Range3, den Einheitenparameter PhysUnit und optional den
Beschreibungsparameter Description.
ComosDevSpec
"Kapitel"
Name der Registerkarte am Objekt
"Eigenschaft"
Auswahl der anzuzeigenden Eigenschaft des Attributs:
"Einheit"

Value (Wert)

DisplayValue (Anzeigewert)

Range2 (Ausgabe o.+ u. Grenzwert)

Range3 (Ausgabe o.+u. Grenzwert und aktueller Anzeigewert)
Auswahl ob physikalische Einheit ausgegeben werden soll:

PhysUnit (Physikalische Einheit)

keine
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
51
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
"Klasse"
Auswahl von welchem Objekt die Daten bezogen werden sollen:
"Beschreibung"

Own (eigene)

MainDevice (zugehöriges Hauptbauteil)
Optionaler Parameter D, stellt die Objektbeschreibung der Ausgabe voran,
wenn angegeben
Mögliche Ausgabeformen mit der Textfunktion ComosSpec:
ComosSpec:
4.5.8
Ausgaben auf dem Report
ComosTextWrap
ComosTextWrap
Beispiel / Syntax: %N ComosTextWrap('Parameter1',Parameter2)%
Die Funktion hat zwei Parameter:
● Parameter 1:
Auszuwertende Eigenschaft:
– "NAME"
– "DESCRIPTION"
– "LABEL"
– "FULLNAME"
– "FULLLABEL"
Oder "<Registerkartenname>.<Attributname>", dann wird der 'DisplayValue' ausgegeben.
Grundbedienung von Reports
52
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
● Parameter 2: Zeichen pro Zeile
Beispiel:
DrawText p1, "%N ComosTextWrap(""NAME"",3)%", 0, 2
Wenn der Name z.B. "AAABBBCCC" ist, wird folgendes ausgegeben:
– AAA
– BBB
– CCC
4.5.9
DetailReference
DetailReference
Beispiel / Syntax: %N DetailReference%
Die Textfunktion DetailReference liefert die Information über eine Platzierung des Objekts
auf Detail-Plänen. Verwendet wird diese Funktion z.B. in Aufbauplänen, um am Objekt einen
Verweis auf den Ort der Darstellung im Stromlaufplan zu erhalten:
4.5.10
DevAllDescription
DevAllDescription
Beispiel / Syntax: %N DevAllDescription%
Diese Textfunktion liefert die Beschreibung des Maindevice (Hauptbauteil). Außerdem liefert
diese Textfunktion auch geerbte Beschreibungen.
4.5.11
DevContact
DevContact
Beispiel / Syntax: %N DevContact%
Gibt den Label des verbundenen COMOS-Anschlusses aus. Diese Funktion wird nur im
Symbolscript in der Auswahlliste "@Connection" aufgerufen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
53
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.12
DevDescription
DevDescription
Beispiel / Syntax: %N DevDescription%
Diese Funktion gibt die objekteigene (also zum Beispiel eingebuchte) Beschreibung des
MainDevice aus, die Anzeige von ererbten Bezeichnungen wird unterdrückt. Hier ein Beispiel
für die Ausgabe von DevDescription vor und nach Einbuchen:
DevDescription: Ausgaben auf dem Report
4.5.13
DevFunction
DevFunction
Beispiel / Syntax: %N DevFunction%
Diese Funktion veranlasst die Suche nach dem ersten Attribut auf der Registerkarte "TD
Technische Daten" des Objekts, die über einen Wert und eine Einheit verfügt. Die Sortierung
erfolgt alphabetisch.
Nur falls ein Attribut gefunden wird, welches die Bedingungen erfüllt, erfolgt auch eine
Ausgabe.
Öffnen Sie die Registerkarte "Technische Daten" des Planungsobjekts und vergeben Sie
Werte für die angelegten Attribute.
4.5.14
DevGUnit
DevGUnit
Beispiel / Syntax: %N DevGUnit%
Grundbedienung von Reports
54
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
Diese Funktion liefert unter Verwendung der Funktion AliasFullLabelWithoutFolder und
GUnit das vollständige Label des Objekts unter Berücksichtigung von Segment und
Dokument. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"Klassendokumentation COMOS_dll".
4.5.15
Device
Device
Beispiel / Syntax: %N Device.<Eigenschaft>%
Diese Textfunktion ermöglicht dem erfahrenen Anwender direkten Zugriff auf eine Vielzahl
unterschiedlicher Informationen über das aktuelle Objekts selbst und darüber hinaus auf alle
Objekte, die strukturell mit ihm in Verbindung stehen.
Um die Fülle der hier gebotenen Möglichkeiten korrekt nutzen zu können, sind tiefer
gehende Programmierkenntnisse in VB-Script und der COMOS-Objektklasse "Device"
notwendig. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"Klassendokumentation COMOS_dll".
4.5.16
Device.FullName
Device.FullName
Beispiel / Syntax: %N Device.FullName%
Die Textfunktion Device.FullName liefert den vollständigen Namen des Objekts unter
Einbeziehung der vollständigen Objektoberstruktur. Ordnerobjekte sind ausgenommen.
4.5.17
DevLocation
DevLocation
Beispiel / Syntax: %N DevLocation%
Diese Funktion ermöglicht die automatisierte Ausgabe der jeweils aktuellen Einbauorte von
Objekten am Symbol, in der durch die Projektparameter eingestellten spezifischen Form.
Dazu wird die Funktion AliasFullLabelWithoutFolder verwendet. Weiterführende
Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Klassendokumentation
COMOS_dll".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
55
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
Ausgelöst durch die Drag&Drop-Operation wird in den Eigenschaften des Planungsobjekts
das Feld "Ort" angelegt und das Orts-Objekt mit seinem vollständigen Namen eingetragen.
Gleichzeitig wird im Orts- sowie im Anlagenzweig ein Verweis auf die Anlage
beziehungsweise den Ort eingetragen.
4.5.18
DevLocation1L
DevLocation1L
Beispiel / Syntax: %N DevLocation1L(X)%
Diese Funktion ist das Gegenstück für Orte zu DevUnit1L (Seite 59) und ermöglicht die
automatisierte Ausgabe eines bestimmten Teils des Namens des Einbauortes des
Bezugsobjekts am Symbol. Der Parameter "X", entweder in Integer- oder Stringform, legt die
Hierarchieebene fest, deren Name ausgegeben werden soll, gezählt wird von oben
(Projektebene = Stufe 0). Ordnerobjekte werden nicht mitgerechnet.
4.5.19
DevName
DevName
Beispiel / Syntax: %N DevName%
Diese Funktion gibt die aktuelle Bezeichnung des Planungsobjekts unter Berücksichtigung
evtl. vorhandener Aliasstrukturen in der über die Projektparameter voreingestellten Art und
Weise an der gewählten Stelle aus.
Textfunktion DevName im Symboleditor und auf dem Plan:
Grundbedienung von Reports
56
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.20
DevPosition
DevPosition
Beispiel / Syntax: %N DevPosition%
Die Textfunktion DevPosition liefert die vollständige Bezeichnung der ersten in der
hierarchischen Oberstruktur des aktuellen Objekts befindlichen Position unter Verwendung
der Funktion MainDevice. Aliasstrukturen, Segmente und Dokumente werden hierbei
berücksichtigt.
Textfunktion DevPosition im Symboleditor und auf dem Plan:
4.5.21
DevSignalDescription
DevSignalDescription
Beispiel / Syntax: %N DevSignalDescription(Index)%
Die Textfunktion DevSignalDescription liefert die Beschreibung des Signals, das auf dem
über den Index spezifizierten Anschluss aufliegt. Wenn kein Index angegeben ist, wird das
erste gefundene Signal berücksichtigt.
4.5.22
DevType
DevType
Beispiel / Syntax: %N DevType%
Diese Textfunktion ermittelt den Wert des Attributs HSD.M001 (Artikelnummer aus den
Herstellerdaten) und gibt diesen an der vorgesehenen Stelle aus.
Textfunktion DevTyp im Symboleditor und auf dem Plan:
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
57
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.23
DevTypL
DevTypL
Beispiel / Syntax: %N DevTypL%
Diese Funktion wertet den unter der Registerkarte "Attribute > SYS" angelegten
Leiterquerschnitt "LQ" unter Verwendung der Funktion MainDevice aus und stellt das
Ergebnis dar.
Textfunktion DevTypL im Symboleditor und auf dem Plan:
4.5.24
DevTypW
DevTypW
Beispiel / Syntax: %N DevTypW%
Wertet den unter der Registerkarte "Attribute > SYS" angelegten Leitungstyp LT unter
Verwendung der Funktion MainDevice aus und stellt das Ergebnis dar.
Textfunktion DevTypeW im Symboleditor und auf dem Plan:
Grundbedienung von Reports
58
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.25
DevUnit
DevUnit
Beispiel / Syntax: %N DevUnit%
Die Textfunktion DevUnit gibt die aktuelle Anlagenoberstruktur des Objekts an, unter
Einbeziehung eines Oberstrukturvergleichs zwischen dem Objekt und dem Plan auf dem es
platziert ist. Positions- und Ordnerobjekte bleiben hierbei unberücksichtigt.
Anlagenoberstruktur von BSP-DevUnit:
Textfunktion DevUnit im Symboleditor und auf dem Plan:
4.5.26
DevUnit1L
DevUnit1L
Beispiel / Syntax: %N DevUnit1L(X)%
Diese Funktion ist das Gegenstück für Anlagen zu DevLocation1L (Seite 56) und ermöglicht
die automatisierte Ausgabe eines bestimmten Teils des Anlagennamens des Bezugsobjekts
am Symbol. Der Parameter "X", entweder in Integer- oder Stringform, legt die
Hierarchieebene fest, deren Namen ausgegeben werden soll, gezählt wird von oben
(Projektebene = Stufe 0), Ordnerobjekte werden nicht mitgerechnet.
4.5.27
DevUnitPosition
DevUnitPosition
Beispiel / Syntax: %N DevUnitPosition%
Die Textfunktion DevUnitPosition gibt die aktuelle Objektoberstruktur analog zu DevUnit an,
allerdings unter Einbeziehung von Positionsobjekten.
Anlagenoberstruktur von BSP-DevUnitPosition:
Grundbedienung von Reports
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59
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
Textfunktion DevUnitPosition im Symboleditor und auf dem Plan:
4.5.28
DrwTypeReference
Planartspezifische Verweise erzeugen
Beispiel / Syntax: %N DrwTypeReference("<DrwType>")%Diese Textfunktion gibt einen Verweis
auf das Bauteil auf einer übergebenen Planart zurück.
Beispiel
Es wird ein Bauteil platziert, das die neue Textfunktion mit dem Parameter "DETAIL2"
besitzt. Auf dem Report wird für das platzierte Bauteil ein Verweis auf die "DETAIL2"-Planart
zurückgegeben.
4.5.29
Element
Element
Beispiel / Syntax: %N Element.<Eigenschaft>%
Diese Textfunktion ermöglicht dem erfahrenen Anwender direkten Zugriff auf eine Vielzahl
unterschiedlicher Informationen über das aktuelle Objekt und darüber hinaus auf alle
Objekte, die strukturell mit ihm in Verbindung stehen.
Um die Fülle der hier gebotenen Möglichkeiten korrekt nutzen zu können, sind tiefer
gehende Programmierkenntnisse und Kenntnisse über die COMOS-Objektklasse "Device"
notwendig. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"Klassendokumentation COMOS_dll".
Grundbedienung von Reports
60
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Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.30
Elements
Elements
Beispiel / Syntax: %N Elements(Index)%
Diese Textfunktion wertet mittels der COMOS-Funktion EnObs die Elements Collection des
Bezugsobjekts aus. Der Parameter Index kann hierbei ein Integer (Position in der Collection)
oder ein String (‘Name’) sein.
Um die hier gebotenen Möglichkeiten korrekt nutzen zu können, sind tiefer gehende
Programmierkenntnisse in VB-Script und der COMOS-Objektklasse "Device" notwendig.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"Klassendokumentation COMOS_dll".
4.5.31
ELM..ADR
ELM..ADR
Beispiel / Syntax: Der Text liefert die Adresse eines Elementes zurück.
Beispiel
ELM..ADR2
4.5.32
die Adresse des zweiten Kanals einer SPS-Karte.
Elm..CO
Elm..CO
Beispiel / Syntax: %N Elm..CO<n><X>%
Die Textfunktion Elm..COnX gibt den FullLabel des angeschlossenen Betriebsmittels des Xten Kontaktpunktes des n-ten Elements an. Gültige Werte für n {1..999}, X {a(A)...z(Z)}
An dieser Stelle ist die Schreibweise (a/A) der Kontaktpunktparameter gleichgültig.
Die Textfunktion Elm..COnX im Symboleditor:
Ausgabe der FullLabel der angeschlossen Betriebsmittel:
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
61
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.33
Elm..CP
Elm..CP
Beispiel / Syntax: %N Elm..CP<n><X>%
Die Textfunktion Elm..CPnX gibt den Label des X-ten Kontaktpunktes des n-ten Elements
aus.
Gültige Werte für n {1..999}, X {a(A)...z(Z)}
An dieser Stelle ist die Schreibweise (a/A) der Kontaktpunktparameter gleichgültig.
Textfunktion Elm..CP im Symboleditor und auf dem Plan:
4.5.34
Elm..DS
Elm..DS
Beispiel / Syntax: %N Elm..DS<n><X>%
Die Textfunktion Elm..DSnX gibt die Beschreibung des X-ten Kontaktpunktes des n-ten
Elements an.
Gültige Werte für n {1..999}, X {a(A)...z(Z)}
An dieser Stelle ist die Schreibweise (a/A) der Kontaktpunktparameter gleichgültig.
Textfunktion Elm..DS im Symboleditor und die Ergebnisse auf dem Plan:
Grundbedienung von Reports
62
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Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.35
Elm..Label
Elm..Label
Beispiel / Syntax: %N Elm..Label<n>%
Die Textfunktion Elm..Labeln gibt das Kennzeichen des n-ten Elements aus. Gültige Werte
für n {1..999}.
Textfunktion Elm..Label im Symboleditor und auf dem Plan:
4.5.36
ELM..SADR
ELM..SADR
Beispiel / Syntax: %N Elm..SADR(?)%
Das Fragezeichen steht für die Elementnummer, von der Sie das Attribut auslesen ,also die
Position in der Elementscollection des Hauptbauteils "Karte". Gelesen wird SYS.MA11 des
Kanals. Dieses Attribut enthält die symbolische Adresse. Der %N-Text wird am Symbol des
Hauptbauteils, also der Karte, aufgerufen (Kanal ist Element der Karte). Ausgegeben wird
der DisplayValue.
Beispiel
%N ELM..SADR2
liefert die symbolische Adresse des zweiten Kanals einer SPS-Karte.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
63
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.37
Elm..VW
Elm..VW
Beispiel / Syntax: %N Elm..VW<n>%
Die Textfunktion Elm..VWn gibt den Platzierungsort des durch den Parameter bezeichneten
Elements des Objekts selbst oder eines seiner Zubehörteile aus. Die einzutragenden Werte
können wahlweise ganze Zahlen sein (n {1..999}), oder der entsprechende Label in
Stringform.
Numerischem Parameter schränkt die Elementsuche auf die Objektklasse "Element" ein. Die
Variante in Stringform ist klassenunabhängig.
Diese Funktion dient als Querverweis zu Elementen, welche nicht unmittelbar am Objekt
platziert sind. Diese können an anderer Stelle auf dem gleichen oder auf anderen Plänen
dargestellt sein.
Textfunktion Elm..VW im Symboleditor:
Textfunktion Elm..VW vor und nach platzieren des Elements:
Suche
Elm..VW("1") = Elm..VW(1)
Elm..VW("/1") 잀 Suche nur nach Element mit entsprechendem Namen, erst in den
Elementen, ansonsten im Zubehör
Elm..VW("1") 잀 Suche nach Element mit entsprechendem Namen, erst in den Elementen,
dann im Zubehör, notfalls an entsprechender Stelle, wenn Text als Zahl interpretierbar
Elm..VW[1] 잀 Suche nach Element an Stelle 1
Elm..VW1 잀 1 als Zahl interpretierbar, demnach Suche nach Element an Stelle 1
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64
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Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.38
FromDoc
FromDoc
Beispiel / Syntax: %N FromDoc.<>%
Diese Funktion wird verwendet, um Verweise zwischen unterschiedlichen Plänen zu
realisieren. FromDoc liefert das Ausgangsdokument des Verweises. Weiterführende
Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Klassendokumentation
COMOS_dll", Stichwort "IComosDDocument".
4.5.39
FromDocObj
FromDocObj
Beispiel / Syntax: %N FromDocObj.<>%
Diese Funktion wird verwendet, um Verweise zwischen auf Dokumenten platzierten
Objekten zu realisieren. FromDocObj liefert das Ausgangsobjekt des Verweises.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"Klassendokumentation COMOS_dll", Stichwort "IComosDDocObj".
4.5.40
Funktion
Funktion
Beispiel / Syntax: %N Funktion%
Diese Funktion überprüft, ob im Optionsblock der Reportvorlage eine Funktion RO_funktion
(Dev) definiert ist.
Wenn ja, wird der Rückgabewert dieser Funktion verwendet und dargestellt.
Beispielfunktion im Optionsblock:
function RO_Funktion (Dev)
RO_Funktion = Dev.Fullname
End function
Wenn diese Funktion nicht vorhanden ist, wird die Attributsregisterkarte des Bezugsobjekts
ausgewertet und der in dem Attribut "FD.F100" stehende String am Symbol ausgegeben.
Existiert dieses Attribut nicht oder ist der String leer, wird der Name des Bezugsobjekts ohne
numerische Anteile am Ende ausgegeben. (Wird als Bezeichnungstext für
Messfunktionssymbole verwendet).
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65
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.41
MainDevice
MainDevice
Beispiel / Syntax: %N MainDevice%
Verwenden Sie diese Funktion nicht mehr. Verwenden Sie stattdessen die Textfunktion
Device. Aus Kompatibilitätsgründen ist diese Funktion noch vorhanden.
Siehe auch
Device (Seite 55)
4.5.42
Position
Position
Beispiel / Syntax: %N Position%
Diese Funktion überprüft, ob im Optionsblock der Reportvorlage eine Funktion RO_position
(Dev) definiert ist.
Wenn ja, wird der Rückgabewert dieser Funktion verwendet und dargestellt.
Beispielfunktion im Optionsblock
function RO_Position (Dev)
RO_Position = Dev.Fullname
End function
Wenn diese Funktion nicht vorhanden ist, wird innerhalb der hierarchischen Oberstruktur
nach dem ersten Funktions- oder Positionsobjekt gesucht. Hierbei wird nur die
Eigentümerstruktur berücksichtigt. Wurde ein entsprechendes Objekt gefunden, wird als
nächstes geprüft, ob der Eigentümer des gefundenen Objekts ein Dokument ist. In diesem
Fall wird am Symbol der AliasLabel des Objekts ausgegeben. Ist dieser nicht gesetzt, wird
der Label beziehungsweise Name verwendet. Wenn der Eigentümer des gefundenen
Objekts kein Dokument ist, wird analog zu vorigem der AliasFulllabel ausgegeben. Hierbei
wird die über das Attribut RI.TXTMOD am aktuellen Objekt einstellbare Darstellungsart
berücksichtigt.
4.5.43
PotAllDescription
PotAllDescription
Beispiel / Syntax: %N PotAllDescription%
Grundbedienung von Reports
66
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
Diese Textfunktion funktioniert ausschließlich an Potentialverweisen und liefert die
vollständige Beschreibung des zugehörigen Potentials.
4.5.44
PotDescription
PotDescription
Beispiel / Syntax: %N PotDescription%
Diese Textfunktion funktioniert ausschließlich an Potentialverweisen und liefert die
Beschreibung des zugehörigen Potentials.
4.5.45
PotLocation
PotLocation
Beispiel / Syntax: %N PotLocation
Diese Textfunktion funktioniert ausschließlich an Potentialverweisen und liefert den Ort des
zugehörigen Potentials.
4.5.46
PotName
PotName
Beispiel / Syntax: %N PotName%
Diese Textfunktion funktioniert ausschließlich an Potentialverweisen und liefert den Namen
des zugehörigen Potentials.
4.5.47
PotUnit
PotUnit
Beispiel / Syntax: %N PotUnit%
Diese Textfunktion funktioniert ausschließlich an Potentialverweisen und liefert die Anlage
des zugehörigen Potentials.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
67
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.48
Rack
Rack
Beispiel / Syntax: %N Rack(‘Parameter’)%
Die Textfunktion Rack berechnet den Steckplatz, der dem Bezugsobjekt zugeordnet ist und
gibt die Daten am Symbol aus. Mögliche optionale Parameter zur Steuerung der Ausgabe
sind:
● L (AliasLabel)
● D (Description)
● N (Name).
Ausgaben am Symbol und auf dem Plan:
4.5.49
RefChain
RefChain
Beispiel / Syntax: %N RefChain(Seite)%
Die Textfunktion %N RefChain(Seite)% bietet die Möglichkeit des Kettenverweises auf
Objekte, die sich alle innerhalb der gleichen OwnerCollection befinden. Der Parameter Seite
kann die Werte 1(links) oder 2 (rechts) annehmen.
4.5.50
Reference
Reference
Beispiel / Syntax: %N Reference%
Die Textfunktion %N Reference% bietet die Möglichkeit des Querverweises von Elementen auf
ihre Hauptobjekte (MainObject). Es wird der Platzierungsort des MainObjects des Elements in
der durch die Projektparameter festgelegten Form ausgegeben. Dieses MainObject kann an
anderer Stelle auf dem gleichen oder auf anderen Plänen dargestellt sein.
Grundbedienung von Reports
68
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
Die Textfunktion Reference muss am Symbol des Elements des MainObjects angelegt sein.
4.5.51
RefHierarchical(x)
RefHierarchical(x)
Beispiel / Syntax: %N RefHierarchical(x)
Die Funktion steuert die Verweisklammern in der Planart ELO. X = Anzahl der Stufen, die
nach oben gesucht wird, wenn das zu referenzierende Objekt nicht platziert ist. Beispiel: Ein
Bauteil ist platziert, die Anschlüsse sind aber von einem nicht platzierten Element.
Textfunktion Reference im Symboleditor und auf dem Plan:
4.5.52
RefMaster
RefMaster
Beispiel / Syntax: %N RefMaster(Art)%
Die Textfunktion %N RefMaster(Art)% bietet die Möglichkeit eines Masterverweises auf alle
Objekte in der OwnerCollection (Art =‘O’) oder aller eigenen Elemente (Art =‘E’).
4.5.53
RefSimple
RefSimple
Beispiel / Syntax: %N RefSimple%
Diese Textfunktion wertet COMOS-Daten von Verbindungen aus und erzeugt einen
Referenzstring zum Ziel des Verweises. Diese Funktion findet in den Verbindungssymbolen
bei Verbindungsabbrüchen und offenen Verbindungen Verwendung.
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Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.54
ReportScript
ReportScript
Beispiel / Syntax: %N ReportScript.Funktionsname%
Diese Textfunktion wertet das Optionen-Script der Reportvorlage aus. Dort hinterlegte
Funktionen können über ReportScript.Funktionsname aufgerufen und ausgewertet werden.
4.5.55
Requirement
Requirement
Beispiel / Syntax: %N Requirement[Index]%
Diese Textfunktion besitzt die Möglichkeit über einen optionalen Index, entweder als Integer
oder in Stringform, auf die Elemente des Bezugsobjekts zuzugreifen und deren
Implementierung auszugeben. Fehlt der Index liefert die Textfunktion die dem Bezugsobjekt
zugehörige Implementierung.
4.5.56
Rqmt
Rqmt
Beispiel / Syntax: %N RQMT%
Diese Textfunktion liefert die Geräteanforderung des Bezugsobjekts analog zu Requirement
(Seite 70).
4.5.57
Rqmts
Rqmts
Beispiel / Syntax: %N RQMTS<Index>%
Kurzschreibweise zu Requirement (Seite 70), allerdings an dieser Stelle mit Pflichteintrag für
den Index.
Grundbedienung von Reports
70
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Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
4.5.58
Slot
Slot
Beispiel / Syntax: %N Slot (‘Parameter’)%
Die Textfunktion Slot berechnet den aktuellen Ort an dem sich das Bezugsobjekt befindet
und gibt diesen aus. Siehe auch Kapitel Rack (Seite 68). Mögliche optionale Parameter zur
Steuerung der Ausgabe sind:
● L (AliasLabel)
● D (Description)
● N (Name)
4.5.59
ToDoc
ToDoc
Beispiel / Syntax: %N ToDoc.<>%
Diese Funktion wird verwendet, um Verweise zwischen unterschiedlichen Plänen zu
realisieren. ToDoc liefert das Zieldokument des Verweises. Weiterführende Informationen zu
diesem Thema finden Sie im Handbuch "Klassendokumentation COMOS_dll", Stichwort
"IComosDDocument".
4.5.60
ToDocObj
ToDocObj
Beispiel / Syntax: %N ToDocObj.<>%
Diese Funktion wird verwendet, um Verweise zwischen auf Dokumenten platzierten
Objekten zu realisieren. ToDocObj liefert das Zielobjekt des Verweises. Weiterführende
Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Klassendokumentation
COMOS_dll", Stichwort "IComosDDocObj".
4.5.61
ULLabel
Beispiel / Syntax %N ULLabel%
Die Textfunktion "ULLabel" ermöglicht die Ausgabe von Anlage, Ort und
Betriebsmittelkennzeichen des Bezugsobjektes relativ zum Report.
Wenn das Objekt innerhalb des Kennlinienrechtecks auf dem Report unter dem gleichen Ort
oder unter der gleichen Anlage im Navigator liegt, wie der Report selbst, zeigt das
Kennlinienrechteck keinen Text an.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
71
Symbol-Designer
4.5 Textfunktionen
"Gemeinsamer Anteil"
Wenn Sie in den Eigenschaften des Kennlinienrechtecks die Option "gemeinsamer Anteil"
aktivieren, werden die Texte des kleinsten gemeinsamen Anteils aller Objekte innerhalb des
Kennlinienrechtecks angezeigt. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Handbuch "EI&C", Stichwort "Kennzeichnungssegmente steuern".
4.5.62
UserFunction
UserFunction
Beispiel / Syntax: %N TextScript.UserFunction1%
Zur freien Verwendung. Unter den Bezeichnungen UserFunction1-3 können bis zu drei
verschiedene anwenderspezifische Script-Funktionen pro Objekt in der Spalte "Text" der
Registerkarte "Symbole" hinterlegt werden. Dabei wird der Funktion ein Objekt als
Parameter übergeben, über das auf alle Methoden und Eigenschaften der COMOS-Klassen
"Device" und "Document" Zugriff besteht (read-only für "BMKVisible").
Um alle Möglichkeiten korrekt nutzen zu können, sind tiefer gehende
Programmierkenntnisse in VB-Script und den COMOS-Objektklassen notwendig.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"Klassendokumentation COMOS_dll", Stichwort "IComosDDevice" und
"IComosDDocument".
Beispiel für UserFunction1
Function UserFunction1 (P)
Set d = P.Device
s = d.Owner.Name
s1 = d.Name
s = s + "\n"
s = s + s1
UserFunction1 = s
End Function
Die anwenderspezifischen %N-Texte sind nicht allein auf UserFunction1-3 eingeschränkt,
über %N TextScript.<Funktionsname>%" können beliebige Funktionen per Script ausgeführt
werden. Im Script muss dann die Funktion <Funktionsname> existieren.
Grundbedienung von Reports
72
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.6 Subsymbole/Zusatzsymbole
4.6
Subsymbole/Zusatzsymbole
Subsymbole
DETAIL
RI
SLINE
Textsymbol
x/-
x/x
x/-
Element
x/x
x/x
x/x
Attribut
x/x
x/x
x/x
Stammobjekt
x/-
x/x
x/-
Siehe auch
Textsymbol (Seite 73)
Element (Seite 74)
Attribut (Seite 75)
Stammobjekt (Seite 75)
4.6.1
Textsymbol
Fall 1: *V*P TEXTPKT1*
Verwendet in Plänen des Typs R&I.
Fall 2: *V*P TXTPOINT*
Verwendet in Plänen des Typs DETAIL.
Diese Funktion ermöglicht es an dem gewählten Einfügepunkt einen formatierten Block mit
erweiterten Ausgabetexten und Grafiken anzulegen. Dieser Block wird am Objekt, in der
Spalte "Text" der Registerkarte "Symbole", in Scriptform gespeichert. Der große Vorteil
dieser Funktionalität liegt in der leichten Wiederverwendbarkeit des Blocks. Ist dieser einmal
erstellt und passend parametrisiert, kann er an beliebigem Ort als Datei gespeichert und von
dort zur weiteren Verwendung an anderen Objekten eingefügt werden.
Sie können, mittels der Textsymbol-Technik mehrstufige Schachtelungen in der
Symbolarchitektur einführen.
Dabei können erheblich längere Symbol-Aufbauzeiten auftreten und die Gefahr eines
Memory-Overflow entstehen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
73
Symbol-Designer
4.6 Subsymbole/Zusatzsymbole
4.6.2
Element
Fall 1: *V*P E:<Elementname>*
Diese Funktion ermöglicht die Ausgabe einer Elementsymbolgrafik. Parameter ist dabei der
Name des Elements. Systemgenerierte elementeigene Texte liefern an dieser Stelle keine
Ergebnisse, da das aktuelle Bezugsobjekt stets der Elementeigentümer ist.
Das Symbol des Elements besitzt kein eigenes DocObj. Es teilt sich das DocObj mit dem
Hauptsymbol. Deshalb können Sie beide Symbole nur gemeinsam selektieren.
Wenn Sie das Element manuell aus dem Navigator per Drag&Drop auf den Report ziehen,
wird ein eigenes DocObj erzeugt. Das Element kann unabhängig von seinem Hauptsymbol
selektiert werden.
Beispiel
Ein Motor wird als Element einer Pumpe angelegt.
Fall 2: *V*P E:Symbol(<Elementlabel>)
Geben Sie die Textfunktion in das rechte Textfeld ein oder selektieren Sie links aus der
Vorschlagsliste "Elemente| Element".
Unterschiede zu "*V*P E":
● Das Subsymbol erhält ein eigenes DocObj, kann also unabhängig vom Hauptsymbol
selektiert werden.
● Außerdem muss als Parameter das Kennzeichen des Elements übergeben werden.
Die Elementsuche funktioniert rekursiv, über maximal zehn Stufen. Die einzelnen Stufen
werden über ein Pipe-Symbol getrennt.
Beispiel
"*V*P E:Symbol("A1|B1|C1")*"
Die Subsymbole und das Hauptsymbol werden gruppiert.
Fall 3: *V*P E:Symbol(<ElementIndex>)
Diese Textfunktion muss manuell in das rechte Textfeld eingetragen werden und kann nicht
links aus der Vorschlagsliste gewählt werden.
Wie "*V*P*E:Symbol(<Elementlabel>)", aber vom Eigentümer des Symbols wird die
Sammlung der Elemente abgefragt und das erste (bzw n-te) Element verwendet.
Beispiel: "*V*P E:Symbol("A1|B1|C1")*
Grundbedienung von Reports
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Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.6 Subsymbole/Zusatzsymbole
4.6.3
Attribut
*V*P S: <Kapitel>.<Attribut>*
Diese Textfunktion ermöglicht die Ausgabe einer attributabhängigen Zusatzgrafik an dem
selektierten Ort. Die Zusatzgrafik befindet sich in einer Auswahltabelle am Objekt und wird
über die Funktionsparameter angesprochen:
"Kapitel"
Name der Registerkarte, auf der sich das Attribut befindet.
"Attribut"
Name der darzustellenden Attribute
Wenn das Attribut nicht gesetzt ist oder auf einen Wert gesetzt ist, der kein Symbol besitzt,
wird auch kein Symbol ausgegeben.
Wenn das Attribut zurückgesetzt wird, wird auch das Symbol gelöscht.
Sonderfall: Typ "Verweis"
Wenn das Attribut vom Typ "Verweis" ist, wird das Symbol des referenzierten Objekts als
Zusatzsymbol verwendet, selbst dann, wenn dem Attribut eine Auswahlliste zugewiesen
wurde, in der Symbole hinterlegt sind.
Zusammenspiel mit Objektscript AddToGraficalParameter
Sie haben die Möglichkeit, Zusatzsymbole über das Kontextmenü direkt im interaktiven
Report ein- und auszublenden. Verwenden Sie dazu den Befehl "Grafische Einstellungen"
im Kontextmenü.
Wenn am Stammobjekt das Script AddToGraficalParameter<Planart> gesetzt ist, kann der
Anwender die dort angegebenen Attribute direkt im interaktiven Report setzen und auf diese
Weise Zusatzsymbole ein- oder ausblenden.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "SystemtypenEigenschaften", Stichwort "AddToGraficalParamater<Planart>(Num)".
4.6.4
Stammobjekt
*V*P CD: <Stammobjekt>|<Planart>*
SystemFullName des Stammobjekts, wobei die einzelnen Hierarchiestufen jeweils durch
Punkte getrennt werden. Tragen Sie danach den Namen der Planart ein, wie er in der
Auswahlliste "@System > @DRW_Type" steht.
Beispiel: @1RI.@V2.01|RI1.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
75
Symbol-Designer
4.7 Anschlusspunkte
Anwendung
Im aktuell bearbeiteten Symbol wird der Platzhaltertext *V*P CD: <Stammobjekt>* eingefügt.
Der Platzhaltertext verweist auf ein Stammobjekt, bei dem ein Symbol mit passender Planart
gesucht wird.
In der Regel verwenden Sie ein planartgleiches Symbol, optional haben Sie jedoch auch die
Möglichkeit eine Darstellung aus einer anderen Planart einzusetzen, in dem Sie "|" und den
Planarttyp an den SystemFullName anhängen. Beispiel: @1RI.@V2.01|RI1
Wenn das Hauptsymbol auf einem Report platziert wird, wird der Platzhaltertext durch das
Subsymbol ersetzt.
Dabei wird die Projektoption "Drehung von *V*-Variablen berücksichtigen" ausgewertet. Die
Option bestimmt, ob die Lage des Platzhaltertextes ausgewertet wird. Den Text können Sie
im Symbol-Designer wie jedes andere Objekt auch drehen.
● Option "Drehung von *V*-Variablen berücksichtigen" aktiviert: Die Drehung des Texts
*V*P CD: <Stammobjekt>* wird ausgewertet. Das Subsymbol wird beim Platzieren so
gedreht, dass seine Grundlinie wieder parallel zur gedrehten Grundlinie des
Platzhaltertextes liegt.
● Option "Drehung von *V*-Variablen berücksichtigen" deaktiviert: Subsymbole erscheinen
immer so, wie sie selbst im Symbol-Designer gezeichnet wurden, also mit waagerechter
Grundlinie.
4.7
Anschlusspunkte
Einleitung
Anschlusspunkte
DETAIL
RI
SLINE
"ANSCHLUSSPUNKT"
x/x
x/x
x/x
%N <Anschlusspunktname>%
Diese Funktion ermöglicht es, im ersten Schritt Anschlusspunkte mit folgenden
Eigenschaften anzulegen:
● Anschließbar, Kennzeichen sichtbar (Con1)
● Anschließbar, Kennzeichen unsichtbar (Con2)
Diese Anschlüsse tragen im VB-Script die Kennung ekP (sichtbar) und ek0 (unsichtbar).
Darstellung im Symboleditor:
Grundbedienung von Reports
76
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.7 Anschlusspunkte
Wenn frei verschiebbare Beschreibungs- oder Kennzeichentexte angelegt werden sollen,
können Sie über die Auswahl "nicht anschließbar, Kennzeichen sichtbar (Con2)" und "nicht
anschließbar, Beschreibung sichtbar (Con2)" die gewünschten Texte bereits existierenden
Anschlüssen zuordnen, wie an CP1 und C2 in nachfolgender Abbildung ersichtlich. Diese
Texte tragen im VB-Script die Kennung ek1 (Kennzeichen) und ek2 (Beschreibung).
Darstellung auf dem Plan:
Wenn im Symbol-Script durch fälschlicherweise zwei Anschlüsse mit gleichem Namen
programmiert sind, wird der Fehler durch COMOS abgefangen. Der doppelte Anschluss wird
ignoriert.
In Symbolen können die Texte für Anschlusspunkte auch ohne %N-Syntax angegeben
werden. Wenn ein Text mit der Kennung eK versehen ist, ist es gleichgültig, ob Sie CP1 oder
%N CP1% schreiben. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird jedoch empfohlen sich projektweit
entweder für die eine oder die andere Schreibweise zu entscheiden.
Beachten Sie, dass eine fehlerhafte Programmierung, beispielsweise namensgleiche
Anschlüsse, auch an anderen Stellen zu Problemen führen kann, die nicht von COMOS
abgefangen werden können.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
77
Symbol-Designer
4.8 Nullpunkt setzen
4.8
Nullpunkt setzen
Der Nullpunkt eines Symbols legt fest, wie das Symbol auf dem Raster eines Reports
platziert wird. Der Nullpunkt sollte also in einer Flucht mit den Anschlusspunkten des
Symbols liegen.
4.9
Symbolscript
Hinweis
Die Erstellung anwendereigener Scripte erfordert vertiefte Kenntnisse und Erfahrung in der
Scriptprogrammierung, sowie den COMOS-Objektklassen. Fehlerhafte Scripte können zu
Datenverlust und Systemabstürzen führen.
Um ein Symbolscript zu schreiben, selektieren Sie die Registerkarte "Symbole" und klicken
Sie auf die Schaltfläche "Symbolscript anzeigen".
4.9.1
Header-Befehle
Header.Class
Die Header.Class wird als Kennung verwendet. Siehe auch Kapitel Eigenschaften der
Textparameter (Seite 46). Texte gleicher Header.class sind nur gemeinsam verschiebbar.
Header-Befehl
Beschreibung
Header.Class = "eKP"
Anschlusspunkt, Kennzeichen sichtbar, verwendungsfähig
Header.Class = "eK0"
Anschlusspunkt, Kennzeichen unsichtbar, verwendungsfähig
Header.Class = "eK1"
Anschlusspunkt, nicht anschließbar, nur Textausgabe des
Anschlusskennzeichens
Header.Class = "eK2"
Anschlusspunkt, nicht anschließbar, nur Textausgabe der
Anschlussbeschreibung
Header.Class = "NOE"
Nur im Modul P&ID verwendbar. Verhindert, dass Anwender
im Report Farbe, Liniendicke und Linientyp des Symbols
verändert. Nicht für Verbindungen.
Header.Class = "nv"
Nicht verschiebbar
Header.Class = "eSB"
Einsatz im ET-Modul
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Handbuch "Elektroplanung", Stichwort "Schirm".
Grundbedienung von Reports
78
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
Header-Befehl
Beschreibung
Header.Class = "eBC"
Header.Class = "eBT"
Einsatz im ET-Modul.
Header.Class = "eGr"
Einsatz im ET-Modul.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Handbuch "Elektroplanung", Stichwort "Elektronisches
Bauteil Cable".
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Handbuch "Elektroplanung", Stichwort "Elektronische
Grafik".
Weitere Header-Befehle
Header-Befehl
Beschreibung
Function Geometrie (Param)
Aufruf der Zeichnen-Funktion und Übergabe des
Bezugsobjekts.
ResetToDefaults
Wiederherstellen der Standardeinstellungen.
Header.Layer = " "
Legt die Zeichenebene fest, Ebenen > 200 werden nur auf dem
Monitor dargestellt.
Header.Color = RGB(r,g,b)
Legt die Darstellungsfarbe im RGB-Modus fest, Zahlenwerte
zwischen 0-255 für die Farben
Header.LineTyp = " "

(r): Rot

(g): Grün

(b): Blau
Legt den Linientyp fest:

1: Durchgezogen

2: Gestrichelt

3: Strichpunkt
Header.Width = " "
Legt die Strichstärke der Linien fest. Die Angabe erfolgt in
Millimetern.
Set Pm = Coord ( X,Y)
Legt die X- und Y-Koordinaten des Punkts Pm fest.
DrawArc Pm, Pn, Po
Zeichnet einen bestimmten Kreisbogen in mathematisch
positivem Sinn (ccw), durch die drei Punkte Mittelpunkt,
Anfangspunkt und Endpunkt.
DrawCircle Pm, Pn
Zeichnet einen Kreis mit Pm als Mittelpunkt und Pn als Punkt
auf dem Kreisumfang. Radius ist der Abstand zwischen Pm und
Pn.
DrawLine Pm, Pn
Zeichnet eine Linie zwischen Pm und Pn.
DrawText Pm, "String", x, y
Zeichnet "String" als Text mit Pm als Ankerpunkt, x, y als
Justierung.
x, y {0,1,2}
"String" kann Text oder Textfunktionen zur Erzeugung von
Subsymbolen enthalten. Siehe auch Kapitel
Subsymbole/Zusatzsymbole (Seite 73).
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
79
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
4.9.2
DrawText
Parameter
Der Befehl DrawText hat vier Parameter.
Beispiel: DrawText
p5, *V*P TXTPOINT*, 2, 1.
Der dritte Parameter legt das grafische Verhalten fest:
●
0:
Linksbündig
●
1:
Zentriert
●
2:
Rechtsbündig
Über die folgenden Parameter haben Sie die Möglichkeit weitere grafische Ausprägungen zu
steuern:
● Addition von 10: Option "Weich" (Soft align) ausschalten. In der Vorgabe ist die Option
"Weich" eingeschaltet.
● Addition von 100: Lokale Transformation berücksichtigen. Das bezieht sich im
interaktiven Report auf das Werkzeug "Transformieren" im Modus "Skalieren". Dieser
Modus erfasst nur grafische Elemente vollständig. Bei Texten wirkt sich dieser Modus nur
auf die Lage, aber nicht auf die Form aus. Wenn Sie für einen Text mittels der Addition
von 100 auch die lokale Transformation aktivieren, werden Texte genau wie grafische
Elemente umgezeichnet.
● Addition von 200: Maßstab und Skalierung des Reports wird berücksichtigt. In diesem
Modus wird die Schriftgröße an den Maßstab des Reports angepasst. Dieser Modus
enthält auch den Modus "Addition von 100".
Kombinationen sind erlaubt:
● "Addition von 110" aktiviert den Modus "Addition von 10" und "Addition von 100".
● "Addition von 210" aktiviert den Modus "Addition von 10" und "Addition von 200".
Beispiel
DrawText p5, *V*P TXTPOINT*, 112, 1.
●
112:
Rechtsbündig, Harte Lage, lokale Transformation
● Verfügbarkeit: *V*P TXTPOINT* wird für Detail verwendet. Im R&I-Umfeld gibt es *V*P
TXTPKT1*. Die Bedeutung und Funktionsweise ist gleich.
Grundbedienung von Reports
80
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
4.9.3
Tipps und Tricks
Der Aufruf von Function Geometrie(PARAM) kann entweder ein Objekt der Klasse "Device"
"CDevice" oder nichts (nothing) übergeben, abhängig davon, wo der Einstieg in die
Programmierebene vollzogen wird. Wird kein Objekt der Klasse "Device" oder "CDevice"
übergeben, können Abfragen auf Objekte und deren Eigenschaften, die ein Objekt der
Klasse "Device" oder "CDevice" erfordern zu Programmabstürzen führen. Dieses kann leicht
vermieden werden, wenn Sie die folgende Scriptroutine (Beispiel Device) standardmäßig
einsetzen:
Function Geometrie (PARAM)
ResetToDefaults
'Header Deklarationen
If Not Param Is Nothing
If Param.SystemTypename = "Device"
'
'hier steht der gewünschte Code
'
End If
End If
End Function
4.9.3.1
Container: ComosDocument
Container: ComosDocument
Über die Variable Container kann direkt Zugriff auf die Reportlib-Klasse Object und ihre
Methoden genommen werden. Mit den nachfolgenden Script-Zeilen kann beispielsweise
folgende Information ausgegeben werden:
Der Name des Dokumentobjektes zu dem Report, auf dem das Objekt platziert ist.
Script
4.9.3.2
If Not Container Is Nothing Then
DrawText p16, container.ComosDocument.Fullname , 1, 1
End If
CurrentTrans
Variable
Über die Variable CurrentTrans,Teil der GeoEngine, haben Sie den Zugriff auf die aktuelle
Symboltransformation, d.h. Sie können folgende Eigenschaften bestimmen:
● Rotation
● Spiegelung
● X/Y-Skalierung
● Verschiebung
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
81
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
CurrentTrans
Assign3:
liefert ein Objekt der Klasse Reporlib.NTrans. Am effizientesten ist die Methode
Sub GetTrans(Trans, Angle , ScleX, ScleY, Reflect ,x, y)
rf = IIf(Reflect, -1, 1)
a11 = rf * (Cos(Angle) * ScleX)
a12 = -Sin(Angle) * ScleY
a21 = rf * (Sin(Angle) * ScleX)
a22 = Cos(Angle) * ScleY
Trans.Assign3 a11, a12, a21, a22, x, y
End Sub
Beispielaufruf für eine doppelte Skalierung in x und y sowie eine Spiegelung:
GetTrans CurrentTrans, 0, 2, 2, True, 0, 0
4.9.3.3
Demo-Script für Füllflächen
Anhand des folgenden Beispielscripts wird das vollständige oder teilweise Füllen von
Flächen im Symbol-Designer demonstriert.
Das Symbolscript beginnt mit dem Standardfunktionsaufruf Function Geometrie (PARAM), der
Wiederherstellung der Standardeinstellungen sowie den Zuweisungen für Zeichenebene,
Linienbreite und -farbe.
Script
Function Geometrie (PARAM)
ResetToDefaults
Header.Layer = "2"
Header.Width = 2
'Linienfarbe auf Schwarz einstellen
Header.color = RGB(0,0,0)
'Koordinaten für Rechteck
Set p1 = Coord(10,-15)
Set p2 = Coord(10,0)
Set p3 = Coord(25,0)
Set p4 = Coord(25,-15)
'Koordinaten für rotes Dreieck
Set p5 = Coord(15,20)
Set p6 = Coord(-15,20)
Set p7 = Coord(0,0)
'zusätzliche Koordinate für Linie
Set p8 = Coord(0,-20)
'zeichne Linie
DrawLine p7,p8
Füllfarbe
An dieser Stelle muss die Füllfarbe, z. B. Blau, des zu füllenden Polygons festgelegt werden,
da die Funktion CreatePath ansonsten die aktuell gültige Farbeinstellung als Füllfarbe
verwendet.
Grundbedienung von Reports
82
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
Header.color = RGB(0,0,255)
Set p = CreatePath
Umrandungslinien
Wenn eine abweichende Farbe für die Umrandungslinien des Objekts gewünscht wird, ist
die Farbe an dieser Stelle anzugeben, z. B. Grün.
Header.color = RGB(0,255,0)
Drawline
Um die Funktion AddElement später einsetzen zu können, müssen die Linienzeichenbefehle
DrawLine( ) Variablen zugewiesen werden.
'zeichnen grünes Rechteck
Set ln1 = DrawLine(p1,p2)
Set ln2 = DrawLine(p2,p3)
Set ln3 = DrawLine(p3,p4)
Set ln4 = DrawLine(p4,p1)
AddElement
Über die Funktion AddElement wird das Füllpolygon festgelegt. Wenn das Objekt (im Beispiel
ein Rechteck) nur teilweise gefüllt werden soll, so ist die Zahl der Polygonelemente
entsprechend zu wählen. Beachten Sie dabei, dass eine Polygonfläche durch mindestens
drei zusammenhängend über Linien verbundene Punkte definiert ist. CreatPath füllt nicht
geschlossene Polygonzüge bis zur gedachten Verbindungslinie des ersten und letzten
Polygonpunkts. Die graphischen Auswirkungen können durch Ausblenden einzelner
AddElement Anweisungen in diesem Beispielscript ausprobiert werden.
'Füllpolygon festlegen
'p.AddElement ln1
'p.AddElement ln2
p.AddElement ln3
p.AddElement ln4
Hier wird eine neue Füllfarbe festgelegt, z. B. Hellgrau, und ein neuer Polygonzug definiert:
'Füllfarbe für Dreieck festlegen
Header.color = RGB(230,230,230)
Set p1 = CreatePath
Nun wird die Farbe für die Umrandungslinien definiert, z. B. Rot, erneut
Linienzeichenbefehle Variablen zugewiesen, und die Funktion AddElement zur Erstellung des
Polygonzugs mehrfach eingesetzt, sowie die Function Geometrie (PARAM) durch die
Anweisung End Function korrekt terminiert.
Header.color = RGB(255,0,0)
'zeichnen rotes Dreieck
Set ln5 = DrawLine(p7,p5)
Set ln6 = DrawLine(p5,p6)
Set ln7 = DrawLine(p6,p7)
'Füllpolygon festlegen
p1.AddElement ln5
p1.AddElement ln6
p1.AddElement ln7
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
83
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
End Function
Ergebnis
4.9.3.4
Userdefined Grabs
Anwenderdefinierte Anfasspunkte
Anwenderdefinierte Anfasspunkte lassen sich auf folgende Art und Weise erzeugen, wenn
Sie folgende allgemeine Syntax beachten:
Set Variable = Grab(Name,x,y,persistent,[Type],[Raster])
Variable
Beliebige Variable (z.B. g1)
Name
Bezeichnung des Anfasspunkts (String)
x
X-Koordinate (Double)
y
Y-Koordinate (Double)
Persistent
Legt fest, ob das System die neue Position speichert (Boolean)
Type

0 = normal (default)

1 = Nullpunkt

2 = drehen

3 = skalieren
Raster
Legt das Fangraster der Anfasspunkte fest. Die Angabe erfolgt in Millimetern.
Beispiele
●
Set g1 = Grab("Lu", 0, -2.5,true)
Damit erzeugen Sie einen neuen, verschiebbaren Anfasspunkt an den Koordinaten (0,
2.5).
●
-
If g1.x <> 0 or If g1.y <> -2.5 ...
Abfrage, ob sich die Koordinaten des Anfasspunkts verändert haben.
Grundbedienung von Reports
84
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
4.9.3.5
GetAllPropertiesAndMethodesByObject
Funktion
Über die Funktion Workset.Lib.GetAllPropertiesAndMethodesByObject (ComosObj) erhalten
Sie eine Collection, welche alle Namen der Properties und Methoden des bezogenen
COMOS-Objekts enthält.
Diese Schlüsselwörter werden auch an den Script-Editor übergeben. Dadurch erkennt der
Script-Editor die COMOS-Variablen und kennzeichnet diese farblich. Auf diese Weise sind
mögliche Probleme durch eine unabsichtliche oder falsche Verwendung von COMOSVariablen durch Anwender vermeidbar.
4.9.3.6
Skalierungs- und Rotationsanfasspunkte ausschalten
Einleitung
Durch Definition einer globalen, außerhalb der Geometrie-Funktion stehenden Variable im
Symbol-Script, können Skalierungs- und Rotationsanfasspunkte beeinflusst werden:
●
DisableScaleGrab = true
Keine Skalierung über Anfasspunkte möglich.
●
DisableRotationGrab = true
Keine Rotation über Anfasspunkte möglich.
Diese Option steht auch im ET-Report zur Verfügung.
●
DisableXYScaleGrab = true
Keine unterschiedliche Skalierung für x- und y-Achse möglich.
Diese Optionen stehen nur im R&I-Report zur Verfügung.
Beispiel
'DisableScaleGrab = true
DisableRotationGrab = true
DisableXYScaleGrab = true
Function Geometrie (PARAM)
ResetToDefaults
Header.Layer = "2"
Header.Width = 0.1
Header.LineTyp = 1
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
85
Symbol-Designer
4.9 Symbolscript
4.9.3.7
Einbindung eines Symbols
Function Geometrie (PARAM)
Function Geometrie (PARAM)
ResetToDefaults
Header.Layer = "2"
Header.Width = 0.1
Header.LineTyp = 1
Header.Class = " "
Set GA = Grab("G", 150, -100, TRUE)
Set p1 =
Set p2 =
Set p3 =
Set p4 =
DrawLine
DrawLine
DrawLine
DrawLine
Coord( 0, 0)
Coord(GA.X, 0)
Coord( 0, GA.Y)
Coord(GA.X, GA.Y)
p1, p2
p1, p3
p3, p4
p2, p4
If Param.SystemType = "8" Then
If Param.Project.Type = "S" Then
FileName = Param.Project.GetDocumentDirectory
Else
FileName = Param.Project.CDeviceSystem.GetDocumentDirectory
End If
FileName = FileName + "\Reports\Pictures\IntrepidClass.JPG"
DrawPicture p1, p4, FileName
End If
End Function
Mögliche Dateiformate:
● JPG
● BMP
● GIF
● ICO
● CUR
● RLE
● EMF
● WMF
Die Größe wird im Script in der Zeile Set GA = Grab("G", 150, -100, TRUE) definiert. Das
Bild wird ohne Rücksicht auf die Seitenverhältnisse auf diese Größe skaliert. Es kann
gestreckt oder gestaucht sein.
Diese Funktion verwendet eine VisualBasic-Routine. Die Kompatibilität von Bilddateien ist
deswegen außerhalb des Kernbereichs von COMOS angesiedelt.
Grundbedienung von Reports
86
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
4.10
Umrechnungstabellen
Im Folgenden sehen Sie Umrechnungstabellen für die Farbeinstellungen der Symbole in
Reports.
Umrechnungstabelle von RI-Farbcode (1..255) nach RGB-Werten
COMOS RI-Farbcode
R-Wert
G-Wert
B-Wert
1
0
0
0
2
0
0
51
3
0
0
102
4
0
0
153
5
0
0
204
6
0
0
255
7
0
51
0
8
0
51
51
9
0
51
102
10
0
51
153
11
0
51
204
12
0
51
255
13
0
102
0
14
0
102
51
15
0
102
102
16
0
102
153
17
0
102
204
18
0
102
255
19
0
153
0
20
0
153
51
21
0
153
102
22
0
153
153
23
0
153
204
24
0
153
255
25
0
204
0
26
0
204
51
27
0
204
102
28
0
204
153
29
0
204
204
30
0
204
255
31
0
255
0
32
0
255
51
33
0
255
102
34
0
255
153
35
0
255
204
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
87
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
COMOS RI-Farbcode
R-Wert
G-Wert
B-Wert
36
0
255
255
37
51
0
0
38
51
0
51
39
51
0
102
40
51
0
153
41
51
0
204
42
51
0
255
43
51
51
0
44
51
51
51
45
51
51
102
46
51
51
153
47
51
51
204
48
51
51
255
49
51
102
0
50
51
102
51
51
51
102
102
52
51
102
153
53
51
102
204
54
51
102
255
55
51
153
0
56
51
153
51
57
51
153
102
58
51
153
153
59
51
153
204
60
51
153
255
61
51
204
0
62
51
204
51
63
51
204
102
64
51
204
153
65
51
204
204
66
51
204
255
67
51
255
0
68
51
255
51
69
51
255
102
70
51
255
153
71
51
255
204
72
51
255
255
73
102
0
0
74
102
0
51
75
102
0
102
76
102
0
153
77
102
0
204
Grundbedienung von Reports
88
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
COMOS RI-Farbcode
R-Wert
G-Wert
B-Wert
78
102
0
255
79
102
51
0
80
102
51
51
81
102
51
102
82
102
51
153
83
102
51
204
84
102
51
255
85
102
102
0
86
102
102
51
87
102
102
102
88
102
102
153
89
102
102
204
90
102
102
255
91
102
153
0
92
102
153
51
93
102
153
102
94
102
153
153
95
102
153
204
96
102
153
255
97
102
204
0
98
102
204
51
99
102
204
102
100
102
204
153
101
102
204
204
102
102
204
255
103
102
255
0
104
102
255
51
105
102
255
102
106
102
255
153
107
102
255
204
108
102
255
255
109
153
0
0
110
153
0
51
111
153
0
102
112
153
0
153
113
153
0
204
114
153
0
255
115
153
51
0
116
153
51
51
117
153
51
102
118
153
51
153
119
153
51
204
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
89
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
COMOS RI-Farbcode
R-Wert
G-Wert
B-Wert
120
153
51
255
121
153
102
0
122
153
102
51
123
153
102
102
124
153
102
153
125
153
102
204
126
153
102
255
127
153
153
0
128
153
153
51
129
153
153
102
130
153
153
153
131
153
153
204
132
153
153
255
133
153
204
0
134
153
204
51
135
153
204
102
136
153
204
153
137
153
204
204
138
153
204
255
139
153
255
0
140
153
255
51
141
153
255
102
142
153
255
153
143
153
255
204
144
153
255
255
145
204
0
0
146
204
0
51
147
204
0
102
148
204
0
153
149
204
0
204
150
204
0
255
151
204
51
0
152
204
51
51
153
204
51
102
154
204
51
153
155
204
51
204
156
204
51
255
157
204
102
0
158
204
102
51
159
204
102
102
160
204
102
153
161
204
102
204
Grundbedienung von Reports
90
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
COMOS RI-Farbcode
R-Wert
G-Wert
B-Wert
162
204
102
255
163
204
153
0
164
204
153
51
165
204
153
102
166
204
153
153
167
204
153
204
168
204
153
255
169
204
204
0
170
204
204
51
171
204
204
102
172
204
204
153
173
204
204
204
174
204
204
255
175
204
255
0
176
204
255
51
177
204
255
102
178
204
255
153
179
204
255
204
180
204
255
255
181
255
0
0
182
255
0
51
183
255
0
102
184
255
0
153
185
255
0
204
186
255
0
255
187
255
51
0
188
255
51
51
189
255
51
102
190
255
51
153
191
255
51
204
192
255
51
255
193
255
102
0
194
255
102
51
195
255
102
102
196
255
102
153
197
255
102
204
198
255
102
255
199
255
153
0
200
255
153
51
201
255
153
102
202
255
153
153
203
255
153
204
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
91
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
COMOS RI-Farbcode
R-Wert
G-Wert
B-Wert
204
255
153
255
205
255
204
0
206
255
204
51
207
255
204
102
208
255
204
153
209
255
204
204
210
255
204
255
211
255
255
0
212
255
255
51
213
255
255
102
214
255
255
153
215
255
255
204
216
255
255
255
217
26
0
0
218
77
0
0
219
128
0
0
220
179
0
0
221
230
0
0
222
0
26
0
223
0
77
0
224
0
128
0
225
0
179
0
226
0
230
0
227
0
0
26
228
0
0
77
229
0
0
128
230
0
0
179
231
0
0
230
232
0
26
26
233
0
77
77
234
0
128
128
235
0
179
179
236
0
230
230
237
26
0
26
238
77
0
77
239
128
0
128
240
179
0
179
241
230
0
230
242
26
26
0
243
77
77
0
244
128
128
0
245
179
179
0
Grundbedienung von Reports
92
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
COMOS RI-Farbcode
R-Wert
G-Wert
B-Wert
246
230
230
0
247
33
33
33
248
69
69
69
249
84
84
84
250
120
120
120
251
135
135
135
252
171
171
171
253
186
186
186
254
222
222
222
255
237
237
237
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
93
Symbol-Designer
4.10 Umrechnungstabellen
Grundbedienung von Reports
94
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.1
5
Allgemeines
Dieses Kapitel enthält die Ergänzungen zum Report-Designer. Die Kenntnis des folgenden
Kapitels wird vorausgesetzt: Grundbedienung von Reports und Symbolen (Seite 17).
Möglichkeiten den Report-Designer zu öffnen
● Menü "Extra > Report Designer"
● Befehl "Öffnen" im Kontextmenü von Reportvorlagen
● Befehl "Öffnen Dokumentenvorlage" im Kontextmenü von Reports
5.2
Hintergrund zu Planarten
Reports sind planartenspezifisch. Ein Report wird typischerweise für eine konkrete Planart
erstellt.
Darstellung abhängig von der Planart
Wenn Sie ein Objekt auf einen Report platzieren, kann auf dieser Position nur ein Symbol
angezeigt werden. Der Report muss sich von allen angelegten Symbolen der verschiedenen
Planarten für eines entscheiden.
Grundsätzlich kann ein Report natürlich auch Symbole von unterschiedlichen Planarten
darstellen. Sie können auf einem Report eine Liste platzieren und innerhalb dieser Liste die
verschiedenen Symbole eines Objektes nacheinander ausgeben. Aber in der realen
Planungsarbeit mit interaktiven Reports werden Objekte platziert und im Rahmen dieser
Platzierung müssen genau die Symbole einer Planart angezeigt werden.
Neue Planart anlegen und steuern
Eine Auswahlliste steuert, welche Planarten in COMOS bekannt sind.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "COMOSAdministration", Stichwort "Planart".
Im Optionen-Script eines Reports wird angegeben, für welche Planart die Symbole
dargestellt werden sollen. Siehe auch Kapitel SymbolType (String) (Seite 152).
In den Symbolen können planartenspezifische Funktionalitäten verwendet werden, zum
Beispiel Textfunktionen. Dazu muss eine Auswahlliste angelegt werden.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "COMOSAdministration", Stichwort "@IRF_<Planart> z.B.: @IRF_DETAIL".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
95
Grundbedienung des Report-Designers
5.3 Seitenanzeige
Für jede Planart können Sie eigene Reportebenen anlegen. Dazu legen Sie im
Stammprojekt auf der Registerkarte "Stammobjekte" unterhalb des folgenden Objekts ein
neues Stammobjekt an:
"@System > @D Daten > @GRAFICS > @LAYERS".
5.3
Seitenanzeige
Seitenanzeige steuern
Elemente, die auf der Seite 0, der sogenannten Masterseite, angelegt werden, erscheinen
auf allen Seiten.
Wenn Sie eine Seite auswählen und Elemente auf dieser Seite der Report-Vorlage
platzieren, werden diese Elemente bei der Ausführung des Reports auch nur auf dieser
Seite ausgegeben.
5.4
Kontextmenü
5.4.1
Objekt einfügen
Befehl "Bearbeiten > Objekt einfügen"
Dieser Befehl im Kontextmenü des Report-Designers öffnet ein Dialogfeld, mit dem OLEObjekte eingefügt werden können.
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente dieses Fensters:
Grundbedienung von Reports
96
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.4 Kontextmenü
Kontrollelement
Beschreibung
Option "Neu erstellen"
In dieser Liste werden alle Programme angeboten, die sich in der
Softwaresteuerung von Windows registriert haben.
Option "Aus Datei erstellen"
Hier können Sie eine Datei auswählen. So können Sie auch
Programme einbinden, die nicht in der Softwaresteuerung
angemeldet sind.
Option "Symbol"

Aktiviert:
Das Programm wird im Hintergrund gestartet und Sie können im
Report arbeiten, als ob der Report über die Fähigkeiten des
gestarteten Programms verfügt. Das Ergebnis wird auch direkt im
Report dargestellt.

Deaktiviert:
Das Programm wird gestartet. Im Report können Sie das
Ergebnis aber nicht sehen, sondern Sie sehen nur das
Programm-Icon.
Empfehlung
Deaktivieren Sie die Option "Symbol". Wenn Sie mit der Schaltfläche "OK" bestätigen, wird
zunächst das externe Programm im Hintergrund gestartet. Wenn Ihre Eingaben
abgeschlossen sind, klicken Sie außerhalb des Bearbeitungsrahmens auf den Report. Das
externe Programm wird beendet und Ihre Eingaben werden angezeigt.
Um das eingefügte Objekt nachzubearbeiten, doppelklicken Sie darauf.
Eigenschaften
Wenn Sie das eingefügte Objekt markieren, steht der Befehl "Eigenschaften" zur Verfügung.
Damit öffnen Sie das Fenster "OLE Dokument-Parameter".
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente des Fensters "OLE-Dokument
Parameter":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Name"
Mit dem Namen kann jedes Objekt auch über Script angesprochen
werden. Deswegen sollten die Namen eindeutig sein.
Felder "P1" und "P2"
X- und Y-Koordinate des linken oberen und des rechten unteren
Punkts. Wird eine Koordinate geändert, wird das Objekt
entsprechend gestaucht oder gezerrt.
Liste "Eval-Sequenz"
Legt fest, in welcher Reihenfolge die Objekte ausgewertet werden.
Damit legen Sie fest, in welcher Reihenfolge die einzelnen
ReportItems berechnet werden. Da es für die Mehrzahl der
Objekte egal ist, in welcher Reihenfolge diese berechnet werden,
geben Sie mit der Eval-Sequenz nur eine grobe Regel der
Reihenfolge an:
Alle Objekte mit EvalSequenz 0 werden vor allen ReportItems mit
EvalSequenz 1 ausgerechnet und so weiter. Für die Objekte mit
gleicher EvalSequenz wird keine Berechnungsreihenfolge
garantiert.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
97
Grundbedienung des Report-Designers
5.4 Kontextmenü
5.4.2
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Maßstab"
Legt den Maßstab des OLE-Objekts fest.
Option "In Comos bearbeiten"
Wenn die Option deaktiviert ist, kann das Objekt in COMOS nicht
geöffnet und nachbearbeitet werden.
Option "Inhalt fix"
Fixiert das OLE-Objekt.
Option "Immer in Originalgröße
darstellen, Rahmen ignorieren"
Das Objekt ragt nötigenfalls über den Rahmen hinaus. Bei dieser
Option kann der Rahmen nicht in der Größe verändert werden, da
der Rahmen ignoriert wird.
Option "Verkleinern, falls
Dokument nicht in den Rahmen
passt"
Der Rahmen gibt die maximale Größe vor und das Objekt wird
nötigenfalls verkleinert und eingepasst.
Option "Vergrößern und
verkleinern"
Der Rahmen gibt die Größe vor und das Objekt wird immer optimal
in den Rahmen eingepasst, wenn der Rahmen verändert wird.
Scripte exportieren/importieren
Befehl "Bearbeiten > Alle Scripte in die Zwischenablage kopieren"
Aus allen Objekten werden die Scripte gesammelt und an die Windows-Zwischenablage
übergeben. Die Zwischenablage können Sie in einen beliebigen Textprozessor laden und da
bearbeiten. Wenn Sie die bearbeitete Version wieder in die Zwischenablage kopieren,
können Sie mit Hilfe des nächsten Befehls das Script wieder an die richtigen Objekte
übergeben.
Befehl "Bearbeiten > Scripte aus der Zwischenablage einfügen"
Erscheint erst, wenn Scripte übergeben wurden. Der Befehl übergibt das bearbeitete Script
wieder zurück an die Objekte.
5.4.3
Korrekturfunktion
Befehl "Bearbeiten > Alte Texte mit EDIT-OCX korrigieren"
Wenn Sie den Befehl "Alte Texte mit Edit-OCX korrigieren" ausführen, wird die EditEigenschaft genau bei den Texten gelöscht, bei denen sie keinen Sinn machen. Die
Texttypen "Script" oder "Item,Property" werden nicht geändert.
Grundbedienung von Reports
98
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.4 Kontextmenü
5.4.4
Objekte am Raster ausrichten
Befehl "Bearbeiten > Alle Objekte am Raster ausrichten"
Diese Funktion richtet die Objekte am Reportraster aus. Sie können diesen Befehl für
einzelne Objekte, eine Selektionsmenge oder die ganze Reportvorlage aufrufen.
5.4.5
Textsprache prüfen
Befehl "Bearbeiten > Textsprache prüfen"
Diese Funktion überführt alle Texte in die aktuell eingestellte Projektsprache, bei denen nur
genau in einer Sprache ein Eintrag existiert.
5.4.6
Textelemente in Textboxelemente konvertieren
Befehl "Bearbeiten > Alle Textelemente in Textboxelemente konvertieren"
Texte können mittels Mausklick erzeugt werden. In diesem Fall spricht man auch von einem
Platzierpunkt für den Text. Texte können Sie erzeugen, indem Sie einen Rahmen aufziehen.
In diesem Fall spricht man auch von einem Platzierrahmen für den Text. Diese Funktion
wandelt alle Texte mit Platzierpunkt in Texte mit Platzierrahmen um, wobei Sie die
Ausdehnung des Rahmens selber angeben.
5.4.7
Überdeckende Textboxen auswählen
Befehl "Bearbeiten > Alle überschneidenden Textboxen auswählen"
Dieser Befehl selektiert alle Texte mit Platzierrahmen, bei denen sich die Platzierrahmen
überdecken.
5.4.8
Kollineare Linien verbinden
Befehl "Bearbeiten > Kollineare Linien verbinden"
Diese Funktion fasst Linien zu einer Linie zusammen, wenn Linien in einer Flucht liegen und
sich berühren oder teilweise überdecken.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
99
Grundbedienung des Report-Designers
5.4 Kontextmenü
5.4.9
Textpunkt erweitern
"Bearbeiten > Textpunkt erweitern"
Über die Funktion werden alle Texte mit Platzierpunkt in Texte mit Platzierrahmen
umgewandelt, wobei der Platzierahmen den gesamten Arbeitsbereich der Reportvorlage
umfasst.
5.4.10
Sonstige Bearbeitungsfunktionen
Befehl "Bearbeiten > OLE-Objekt in Reportelement umwandeln"
Sie können eine Excel-Datei direkt aus dem Explorer im Report-Designer auf die
Reportvorlage ziehen. Dabei entsteht eine OLE-Gruppe. Das erste Tabellenblatt wird
sichtbar platziert, die anderen Blätter sind im OLE-Objekt noch vorhanden. Diese können Sie
mit einem Doppelklick öffnen.
Über die Funktion "OLE-Objekt in Reportelement umwandeln" haben Sie die Möglichkeit die
Excel-Datei in COMOS-Objekte zu konvertieren, z. B. in einzelne Linien, Textboxen usw.
Hierbei bleibt die ursprüngliche Excel-Datei erhalten. Sie können diese manuell löschen.
Vorgehen
Um die Funktion auszuführen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Selektieren Sie die Excel-Datei auf der Reportvorlage.
2. Öffnen Sie das Kontextmenü und selektieren Sie den Befehl "Bearbeiten > Ole-Objekt in
Reportelement umwandeln".
Um die Excel-Datei besser auf der Reportvorlage verarbeiten zu können, passen Sie nach
der Konvertierung in Reportobjekte die einzelnen Objekte über die Funktion "Alle Objekte am
Raster ausrichten" an.
Grundbedienung von Reports
100
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.5 Optionen für Zeichenblattparameter und Script
5.5
Optionen für Zeichenblattparameter und Script
Mittels der "Optionen" können Sie Einstellungen vornehmen, die das gesamte Arbeitsblatt
betreffen.
Kontrollgruppe "Raster"
● Option "Anzeigen"
– Aktiviert: Das Raster wird auf dem Report angezeigt.
– Deaktiviert: Das Raster wird nicht angezeigt, aber trotzdem verwendet.
● Liste "Abstand"
Wählen Sie aus der Liste eine Größe für den Rasterabstand oder geben Sie einen Wert
über die Tastatur ein. Um eine genauere Umrechnung in andere Maßeinheiten zu
ermöglichen, können Sie das Raster mit bis zu vier Nachkommastellen spezifizieren.
Kontrollgruppe "Dokumentengröße"
Eingaben im Bereich Dokumentengröße "X" für die Breite und "Y" für die Höhe sind möglich,
wenn kein Master-Report angegeben wird. Wenn ein Master-Report verwendet wird,
bestimmt dieser die Größe und es sind keine Eingaben möglich.
● Liste "Einheit"
Selektieren Sie aus dieser Liste die gewünschte Einheit.
Feld "Master-Report"
Wählt die Vorlage-Datei eines Master-Reports aus. Der Master-Report ist eine VorlageDatei, die mehrfach benutzt wird. Beispiel: Eine Vorlage-Datei wird z. B. mit
firmenspezifischem Kopf und Fuß erzeugt. Diese Vorlage-Datei wird gesichert.
Master-Reports können Sie mittels "..\" auch relativ einbinden.
Eine neue Vorlage-Datei wird angelegt und die zuvor angelegte Datei als Master-Report
eingefügt.
Der Master-Report kann also in mehreren Vorlage-Dateien eingebunden werden.
Typischerweise wird dabei im Master-Report ein "Child Frame" angelegt, also der Bereich,
der für die abhängige Vorlage-Datei als Arbeitsbereich übrig bleibt. Dabei wird der linke
obere Punkt der "abhängigen" Vorlage-Datei auf den linken oberen Punkt des Child Frames
im Master-Report geschoben. Alle Elemente des aktuellen Reports werden entsprechend
mitverschoben.
Der Script-Bereich
In diesem Feld tragen Sie das Script ein, das für die gesamte Report-Vorlage gelten soll.
Dazu gehören zum Beispiel globale Variablen oder die Systemaufrufe für die Oberflächen
interaktiver Reports.
In einem Script des Reports kann mit Report. als Vortext auf diese Variable zugegriffen
werden. Beispiel: Report.RpVar greift auf die Variable RpVar in den Optionen zu.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
101
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
Die Felder "Dokumentengröße" und "Master-Report" besitzen eine logische Beziehung.
Wenn ein Master-Report gewählt wird, wird eine Vorlage-Datei zu einem untergeordneten
Report. Im Master-Report ist häufig ein Bereich festgelegt, der für den untergeordneten
Report gelten soll. Die im Feld "Dokumentengröße" eingetragene Größe der Vorlage-Datei
sollte dem im Master-Report vorgesehenen Bereich entsprechen.
5.6
Texte platzieren
Werkzeugleiste des Designers, Werkzeug: "Text"
Anwendung
Um einen Text zu platzieren, ziehen Sie mit dem Werkzeug "Text" einen Textrahmen von
links oben nach rechts unten auf. Als Ergebnis wird ein Platzhaltertext sichtbar. Der
Textrahmen wird erstmal nicht angezeigt. Wenn Sie keinen Textrahmen aufziehen, sondern
den Text nur mittels Mausklick platzieren, erhält der Text einen unsichtbaren "Platzierpunkt".
Der Text kann mittels eines Klicks in dem unsichtbaren Textrahmen oder auf den
Platzierpunkt selektiert werden.
5.6.1
Textparameter
Wenn Sie das Werkzeug "Text" aktivieren, haben Sie im Fenster "Textparameter" die
Möglichkeit Vorgaben für alle neuen Texte zu setzen.
Siehe auch
Vorgaben für Textparameter (Seite 31)
5.6.2
Eigenschaften der Textparameter
Text ist im Report-Designer ein Sammelbegriff für alle Möglichkeiten, die auf der Eingabe
oder Ausgabe von Text beruhen. Dies schließt neben statischem Text – zum Beispiel der
Firmenadresse – auch Script-Text zur Programmierung ein.
Texttypen
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Text klicken, können Sie über den Befehl
"Eigenschaften" das Fenster "Textparameter" öffnen:
Folgende Texttypen werden angeboten:
Grundbedienung von Reports
102
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
● "ReportObject-Property"
Siehe auch Kapitel Typ "ReportObject-Property" (Seite 106).
● "Expression"
Siehe auch Kapitel Typ "Expression" (Seite 107).
● "Script"
Siehe auch Kapitel Typ "Script" (Seite 107).
● "Item-Property"
Siehe auch Kapitel Typ "Item-Property" (Seite 108).
● "Fix"
Siehe auch Kapitel Typ "Fix" (Seite 109).
● "Attribut"
Siehe auch Kapitel Typ "Attribute" (Seite 109).
Registerkarten
Die Registerkarten "Allgemein" und "Eigenschaften" im Fenster "Textparameter" sind
typübergreifend. Je nach dem welchen Texttyp Sie ausgewählt haben, werden weitere
Registerkarten angezeigt.
Mit Ausnahme des Typs "Fix", wird der endgültige Text der Textvariable sowohl durch den
Typ der Variablen und das Reportobjekt bestimmt.
Häufig kann das gewünschte Ergebnis auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Die
Eigenschaft "Name" des Reportobjekts kann direkt über ReportObject-Property
angesprochen werden. Es funktioniert aber genau so, als Expression ReportObject.Name
einzutragen.
Mit Hilfe der Optionen legen Sie fest, welcher Texttyp als Vorgabe angeboten wird, wenn ein
Text platziert wird.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
103
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
5.6.3
Fenster "Textparameter"
Allgemeiner Fensterbereich
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente des allgemeinen Fensterbereichs:
Kontrollelement
Beschreibung
Liste "Typ"
Siehe auch Kapitel:
Option "Sofort übernehmen"

Typ "ReportObject-Property" (Seite 106)

Typ "Expression" (Seite 107)

Typ "Script" (Seite 107)

Typ "Item-Property" (Seite 108)

Typ "Fix" (Seite 109)

Typ "Attribute" (Seite 109)
Überträgt die folgenden Einstellungen auf den Text, ohne dass Sie
mit der Schaltfläche "OK" bestätigen müssen. Die Schaltfläche
"Abbrechen" können Sie weiterhin bedienen.
Registerkarte "Allgemein"
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "Allgemein":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Name"
Mit dem Namen kann jedes Objekt auch über Script angesprochen
werden. Deswegen sollten die Namen eindeutig sein.
Felder "P1" und "P2"
X- und Y-Koordinate des linken oberen und des rechten unteren
Punkts. Wird eine Koordinate geändert, wird das Objekt
entsprechend gestaucht oder gezerrt.
Liste "Eval-Sequenz"
Legt fest, in welcher Reihenfolge die Objekte ausgewertet werden.
Damit wird festgelegt, in welcher Reihenfolge die einzelnen
ReportItems berechnet werden. Da es für die Mehrzahl der Objekte
egal ist, in welcher Reihenfolge diese berechnet werden, mit der
Eval-Sequenze nur eine grobe Regel der Reihenfolge an: Alle
Objekte mit EvalSequenz 0 werden vor allen ReportItems mit
EvalSequenz 1 ausgerechnet und so weiter. Für die Objekte mit
gleicher EvalSequenz wird keine Berechnungsreihenfolge garantiert.
Grundbedienung von Reports
104
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
Kontrollelement
Beschreibung
Liste "Edit OCX"
Es ist vom Texttyp abhängig, ob diese Option einstellbar ist oder
nicht.
Folgende Werte sind möglich:
Option "Pro Seite neu
auswerten"

"Bearbeiten (allgemein)": Auswahlfeld mit Eingabemöglichkeit

"Attributwert": Beim späteren Editieren wird in jedem Fall der
Wert des Attributs editiert, unabhängig davon, welche Property
angegeben ist. Das Feld "Property" kann für das Edit-OCX
"Attributs-Wert" leer bleiben. Die angegebene Property wird beim
Auswerten des Reports angezeigt. Beim Editieren, nach der
Auswertung des Reports, wechselt der Eintrag in den AttributsWert.

"Bearbeiten (Abfrage)"

"Nicht editierbar": Auswahlfeld für den Wert ohne
Eingabemöglichkeit
Wird eine Textvariable auf der "Masterseite" "Alle Seiten" platziert,
erscheint der Wert auf jeder Seite eines mehrseitigen Reports. Der
Wert wird aber nur einmal erzeugt und auf allen Seiten gleich
ausgegeben.
Soll auf jeder Seite der Textwert neu berechnet werden, muss die
Option "Pro Seite neu auswerten" selektiert sein.
Die häufigste Anwendung dieser Option ist die Ausgabe der
aktuellen Seitenzahl: Text in der Vorlage-Datei auf "Alle Seiten"
platzieren. Als "Type" wird "Expression" ausgewählt und das Feld der
Ausdruck "PageNr" eingegeben. Auf der Registerkarte "Allgemein"
wird die Option "Pro Seite neu auswerten" markiert. Auf jeder Seite
erscheint jetzt die aktuelle Seitenzahl.
Registerkarte "Eigenschaften"
Diese Registerkarte ist für alle Texttypen gleich. Die folgende Tabelle beschreibt die
Kontrollelemente der Registerkarte "Eigenschaften":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Font"
Klicken Sie in das Feld "Font" oder auf die Schaltfläche "...". Das
Fenster "Schriftart" wird angezeigt. Hier können Sie Werte für
Schriftart, Schriftschnitt, Größe und Darstellung angeben.
Feld "Farbe"

Feld innen: Steuert die Textfarbe. Die gesetzten Einstellungen
gelten für den Text selbst.
Feld außen: Steuert die Hintergrundfarbe. Die hier gesetzten
Einstellungen gelten für den Hintergrund des Textrahmens.
Hinweis: Die Hintergrundfarbe wird nur sichtbar, wenn bereits beim
Erzeugen des Texts ein Textrahmen aufgezogen wird. Wenn Sie den
Text erzeugen, indem Sie mit der Maus einmal auf den Report
klicken, wird kein Textrahmen erzeugt.

Liste "Winkel"
Dreht den Text um seinen Platzierpunkt. Wird der Text mit der Maus
gedreht, wird hier ebenfalls der aktuelle Winkel eingetragen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
105
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
Kontrollelement
Beschreibung
Optionen "Ausrichtung"
Wenn Sie auf eine dieser Optionen klicken, wird die Lage des Texts
im Textrahmen angegeben. Falls kein Textrahmen existiert, wird der
Text auf den Platzierpunkt hin ausgerichtet.
Option "Texte unverändert
darstellen"
Der gesamte Text wird so wie er in dem Textparameter-Fenster
eingegeben wurde dargestellt.
Option "Zu lange Texte
abschneiden"
Text, der aus dem Textrahmen hinausragt, wird abgeschnitten.
Option "Zu lange Texte
anpassen"
Die Größe des Texts wird so angepasst, dass der Text in den
vorgegebenen Textrahmen passt.
Option "Zu lange Texte
umbrechen"
Es werden Zeilenumbrüche eingefügt, damit der gesamte Text
dargestellt werden kann.
Option "Höhe automatisch
anpassen"
Zusätzlich wird der Textrahmen so vergrößert, dass er den gesamten
Text einschließt.
Option "Weich"

Aktiviert: Der Text wird mit einem geringeren Abstand zum
Textrahmen platziert.

Deaktiviert: Der Text wird ohne Abstand platziert.
Liste "Ebene"
Reports können Ebenen besitzen, siehe auch Kapitel Ebenen in
Reports (Seite 36). Einem Text wird über diese Liste eine Ebene
zugewiesen. Im interaktiven Report haben Sie die Möglichkeit die
Ebenen ein- und auszublenden und so zu steuern, was sichtbar ist.
Die Wechselregisterkarte
Je nach gewähltem "Typ" wechselt die hintere Registerkarte.
Siehe auch
Vorgaben für Textparameter (Seite 31)
5.6.4
Typ "ReportObject-Property"
Übersicht
Jeder Report muss ein Objekt eines Reports besitzen. Das ReportObject besitzt, in
Abhängigkeit des Objekttyps, verschiedene Eigenschaften, die angesprochen werden
können. Einige der häufigsten Eigenschaften werden über die Liste "Property" angeboten:
Neben diesen Eigenschaften, die bei fast allen Objekttypen existieren, kann aber auch eine
beliebige andere eingetragen werden. Dabei muss der Anwender selbst sicherstellen, dass
die angesprochene Eigenschaft bei dem ReportObject auch existiert. Es muss bekannt sein,
zu welchem Objekttyp das ReportObject gehört. Wird zum Beispiel eine Anlage als Objekt
des Reports gesetzt, kann die Eigenschaft "CDeviceFullName" angesprochen werden, die
den Pfad zum Stammobjekt des ReportObject ausgibt.
Das Ergebnis wird im Report als Text ausgegeben.
Grundbedienung von Reports
106
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
5.6.5
Typ "Expression"
Übersicht
Dieser Texttyp wird häufig genutzt, um Schlüsselobjekte aufzurufen, die nicht mit dem
"Objekt eines Reports" verbunden sind, zum Beispiel:
●
Date
●
PageNr As Variant
●
MaxPageNr() As Long
●
GlobalPageNr() As Long
In der Liste werden Ihnen als Beispiel einige Eigenschaften des Objektes ReportObject
angeboten. In der täglichen Praxis könnten diese Eigenschaften aber schneller als Texttyp
ReportObject-Property aufgerufen werden:
● "ReportObject.Name"
● "ReportObject.Description"
● "ReportObject.Value"
● "ReportObject.DisplayValue"
● "ReportObject.PhysUnitLabel"
5.6.6
Typ "Script"
Bei dieser Einstellung ist es möglich, einen Code für komplexere Anweisungen zu schreiben.
Hier muss daher eine syntaktisch korrekte Anweisung stehen, z. B. Text =
ReportObject.Name.
Der Code kann auch mehrzeilig sein.
Beispiel 1:
Dim User
Set User = ReportObject.Workset.GetCurrentUser()
Text = User.Name
Text
Beispiel 2:
steht hier nicht für eine Variable, sondern ist die Ausgabefunktion für Text.
Dim Uservar
Set Uservar = ReportObject.Workset.GetCurrentUser()
if Not Uservar is Nothing Then
Text = Uservar.Name
else
Text = "Undefiniert!"
endif
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
107
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
Beispiel 3: Textzuweisungen
Eine oft verwendete Funktion in Script ist die Zuweisung von Eigenschaften auf die
vordefinierte Textausgabefunktion Text. Hier einige Beispiele:
●
Text = ReportObject.Unit
Liefert die Einheit des Objekts.
●
Text = ReportObject.CDevice.Manufacturer.Description
Liefert die Beschreibung des Herstellers.
●
Text = ReportObject.Ordertext
Liefert den Bestelltext des Objekts.
●
Text = ReportObject.Fullname()
Liefert den Namen der übergeordneten Objekte und des Objekts selbst.
●
Text = ReportObject.CDevice.BackPointerDevices.Item(1). Name
Liefert das erste Gerät der gleichen Geräteklasse im gesamten Projekt, genauer das
letzte Gerät. Die Liste wird vom Ende her durchlaufen.
●
Text = ReportObject.Owner.Name
Liefert den Namen des übergeordneten Objekts.
●
Text = ReportObject.Owner.Owner.Name
Liefert den Namen des um zwei hierarchische Stufen übergeordneten Objekts.
Beispiel 4: Statische Texte verändern
Mit Hilfe von Script können Sie statischen Texten vom Texttyp "Fix" direkt einen Wert
zuweisen.
Auf den Report wird mit dem Ausdruck ReportDocument zugegriffen. Ein Text, der auf einem
Report platziert ist, hat einen Namen, z. B. Text5. Mit diesem Namen kann der Text
angesprochen werden. Daraus ergibt sich folgende Syntax:
ReportDocument.Item("Text5").Text = "Beispiel-Text"
5.6.7
Typ "Item-Property"
Mit Hilfe dieses Texttypen ist es möglich, über den Report auf die Eigenschaften von
Objekten zuzugreifen und diese zu verändern. Die Texttypen "ReportObject-Property" oder
"Expression" liefern nur einen lesenden Zugriff.
Die folgende Tabelle beschreibt die Felder der Registerkarte "Item":
Grundbedienung von Reports
108
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
Feld
Beschreibung
"Item"
Als Item muss ein Objekt angegeben werden, z. B. ein Attribut, ein Planungsobjekt
usw.
"Property"
Als Eigenschaft wird die Eigenschaft angegeben bzw. ausgewählt, die editierbar
sein soll. Beispiel:

Name

Description

Value

DisplayValue.
Beispiel
Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das Prinzip:
"Item"
"ReportObject"
"Property"
"Description "
"Edit-Ocx"
"Edit (allgemein)"
Farbkennzeichnung der Textrahmen
Der Rahmen wird in der Vorlage-Datei grün dargestellt, wenn es sich um einen im
Planungsprojekt editierbaren Texttypen handelt.
Wird der Report im Planungsprojekt geöffnet, oder die Vorlage-Datei ausgewertet, wird die
Beschreibung des Reportobjekts angezeigt. Die Beschreibung kann per Tastatureingabe
überschrieben werden, die neu eingegebene Beschreibung wird in COMOS abgespeichert.
Im Planungsprojekt ist dem Objekt eine neue Beschreibung zugewiesen worden.
5.6.8
Typ "Fix"
Ein Text vom Typ "Fix" ist rein statisch. Beispiele für solche Texte sind Überschriften oder
Firmenangaben. Der Inhalt des Textfensters wird im Report wie eingegeben angezeigt.
Diesen Text können Sie auf der Registerkarte "Text" sprachabhängig bearbeiten.
5.6.9
Typ "Attribute"
Dialoggesteuerte Ausgabe von Attributen
Dabei wird auf ein Attribut zugegriffen, das im Projekt bereits definiert ist. Die Funktion setzt
voraus, dass die Report-Vorlage über das Menü "RObject" bereits mit einem Objekt
verbunden ist.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
109
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
Für den Fall, dass auf ein Attribut vom Typ "Text" zugegriffen wird, zeigt das Fenster nur das
Feld "Format Max. Länge" an, in dem Sie die maximale Zeichenanzahl angeben können. Ist
der Text länger, wird er abgeschnitten und mit "..." gekennzeichnet.
Für den Fall, dass auf einem Attribut vom Typ "Zahl" zugegriffen wird, werden folgende
Kontrollelemente angezeigt:
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Objekt"
Öffnet das Fenster "Objekt-Pfad definieren".
Feld "Attribut"
Öffnet das Explorerfenster "Wähle Attribut", in dem Sie ein
Attribut selektieren.
Option "Aktuelle Einheit"
Verwendet die aktuelle Einheit der Einheitengruppe.
Option "Default-Einheit"
Benutzt die Einheit, die in der Einheitengruppe als
Voreinstellung festgelegt ist.
Option "SI-Einheit"
Wählt aus einer Einheitengruppe (z. B. Temperatur) die
internationale Umrechnungseinheit aus.
Option "Andere Einheit"
Ermöglicht es, eine der Einheiten aus der Einheitengruppe zu
wählen.
Option "Einheit des Attributs:"
Die aktivierte Option bewirkt, dass der Attributwert auf dem
Report in die Einheit eines anderen Attributs umgerechnet
wird. Dazu geben Sie in das Feld den NestedName eines
anderen Attributs mit gleicher Einheitengruppe ein, in dessen
Einheit dann umgerechnet wird.
Option "Nachkommastellen runden"
Wenn Sie diese Option aktivieren, werden Nachkommastellen
gerundet. Ab wann die Nachkommastellen gerundet werden,
geben Sie im nebenstehenden Feld ein.
Liste "Dezimaltrennzeichen"
Die Einträge der Liste haben folgende Bedeutung:
Beispiel: Bei Temperatur wird Kelvin ausgewählt.

"Windows Standard": Verwendet das als WindowsStandard definierte Trennzeichen. Der Windows-Standard
unterscheidet sich beispielsweise nach der verwendeten
Sprache.

",": Verwendet das Komma (deutscher Standard)

".": Verwendet den Punkt (amerikanischer Standard)
Grundbedienung von Reports
110
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.6 Texte platzieren
Kontrollelement
Beschreibung
Liste "Exponentialformat"
Die Einträge der Liste haben folgende Bedeutung:
Option "Weitergabe zulassen"

"Nicht anwenden": Transformiert den Wert nicht in eine
Exponentialfunktion.

"Für Wertebereich": Transformiert den Wert in eine
Exponentialfunktion, wenn der Wert im
anwenderdefinierten Wertebereich (z. B. größer Exp5)
liegt.

"Für max. Zeichenlänge": Transformiert den Wert in eine
Exponentialfunktion, wenn die Darstellung des Wertes die
maximale Zeichenlänge überschreitet. Diese Option ist
nützlich, wenn in Listen nur eine feste Zeichenlänge zur
Darstellung zur Verfügung steht.

"Immer anwenden": Transformiert den Wert immer in eine
Exponentialfunktion.
Ist dieses Feld nicht aktiviert, ist auch dann keine
Werteingabe möglich, wenn Sie das Attribut vom Typ "Edit"
oder "Edit/Combo" gewählt haben.
Es kann jedes Attribut innerhalb des Projekts gewählt werden. Wenn das Explorerfenster
das erste Mal geöffnet wird, ist als Ausgangsbasis das "Objekt des Reports" zu sehen. Von
diesem Ausgangspunkt kann man sich zu jedem Punkt des Projektes manövrieren:
Um eines der Objekte im Fenster "Gehe zu" in das linke Fenster zu übernehmen,
doppelklicken Sie auf das Objekt. Von diesem Objekt werden die übergeordneten Objekte
und untergeordneten Objekte angezeigt.
Sie können Eingaben rückgängig machen, indem Sie aus der Liste im rechten Fenster einen
Eintrag auswählen und von dort aus ein neues untergeordnetes Objekt wählen.
Die Registerkarte "Script" sollte beim Texttyp "Attribute" im Normalfall nicht genutzt werden.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
111
Grundbedienung des Report-Designers
5.7 Schaltflächen
Für fortgeschrittene Anwender
In dem automatisch generierten Script können Sie die Funktion GetSpecOwner auch manuell
ändern. Damit haben Sie die Möglichkeit, den Eigentümer des Attributs und auch alle
anderen Parameter beliebig zu setzten, beispielsweise um editierbare XValue-Listen zu
erzeugen.
5.7
Schaltflächen
5.7.1
Gestaltungselemente
Diese Gestaltungselemente werden vor allem in auswertenden Reports eingesetzt und
dienen als Darstellungsform eines Attributs.
5.7.2
Registerkarte "Allgemein"
Die Kontrollelemente entsprechen denen der Registerkarte "Allgemein" im Fenster
"Textparameter".
Siehe auch
Fenster "Textparameter" (Seite 104)
5.7.3
Registerkarte "Eigenschaften"
Kontrollelemente
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "Eigenschaften":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Farbe"
Ruft die Farbauswahl auf.
Option "Editierbar"
Diese Option bewirkt, dass das Element im Report umgestellt werden
kann.
Option "RadioButton"
Mit dieser Option legen Sie fest, dass die Option ein Radiobutton ist.
Option "CheckBox"
Mit dieser Option legen Sie fest, dass die Option eine Checkbox ist.
Grundbedienung von Reports
112
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.8 Arbeitsfläche festlegen und Nullpunkt setzen
5.7.4
Typen im Fenster "Checkbox/Radiobutton Parameter"
Typen
Sie haben die Möglichkeit folgende Typen aus der Liste "Typ" des Fensters
"Checkbox/Radiobutton Parameter" zu selektieren:
● "ReportObject-Property": Siehe auch Kapitel Typ "ReportObject-Property" (Seite 106).
● "Expression": Siehe auch Kapitel Typ "Expression" (Seite 107).
● "Script": Siehe auch Kapitel Typ "Script" (Seite 107).
● "Item-Property": Im Gegensatz zu der gleichen Einstellung bei Textfeldern ist hier nur
lesender Zugriff möglich. Deswegen wird hier auch kein Edit-OCX angegeben. Die
folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "Item":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Item"
Geben Sie hier als Item ein Objekt an, z. B. ein Attribut, ein Planungsobjekt usw.
Liste "Property"
Geben Sie hier die Eigenschaft an, die editierbar sein soll. Beispiel: Name,
Description, Value, DisplayValue
Siehe auch Kapitel Typ "Item-Property" (Seite 108).
5.8
Arbeitsfläche festlegen und Nullpunkt setzen
Einleitung
Diese Funktion wird eingesetzt, wenn ein Master-Report erstellt wird. Innerhalb des MasterReports kann ein Bereich eingezeichnet werden, der für den untergeordneten Report
reserviert ist. Wenn kein Bereich für den untergeordneten Report festgelegt ist, wird der
Platzierungspunkt verwendet. Der Platzierungspunkt ist an den beiden konzentrischen
grünen Kreisen zu erkennen.
Der für den untergeordneten Report vorgesehene Bereich sollte eingehalten werden. Wenn
im untergeordneten Report außerhalb dieses Bereichs gearbeitet wird, kann es zu
grafischen Überlappungen zwischen Elementen des Master-Reports und des
untergeordneten Reports kommen.
Je Master-Report ist nur ein Bereich für untergeordnete Reports möglich.
Vorgehen
Um den Bereich eines untergeordneten Reports festzulegen, gehen Sie folgendermaßen
vor:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Arbeitsfläche festlegen/Nullpunkt setzen".
2. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen Punkt im Report.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
113
Grundbedienung des Report-Designers
5.9 Windows-Metafile platzieren
3. Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste ein unsichtbares Rechteck auf.
Wenn ein Bereich aufgezogen wird, ist der linke obere Punkt des Platzierungsbereichs
zugleich der Platzierungspunkt.
4. Im Master-Report wird der Bereich für den untergeordneten Report mittels eines grün
schraffierten Rahmens dargestellt. Im untergeordneten Report wird, sozusagen
spiegelbildlich, der für den Master-Report reservierte Bereich rot schraffiert dargestellt.
Alternativ
Wenn nur der Platzierungspunkt versetzt werden soll, klicken Sie einmal auf die
Arbeitsfläche.
Untergeordneter Report und Master-Report
● Der Platzierungspunkt hat eine besondere Bedeutung. Er bestimmt den neuen Null-Punkt
des untergeordneten Reports. Der linke obere Punkt der Arbeitsfläche des
untergeordneten Reports wird auf den Platzierungspunkt verschoben.
● Der übrige Bereich für den untergeordneten Report hat nur eine optische Funktion.
Der Bereich kann nicht mit der Maus verschoben werden. Wenn Sie mit dem Ergebnis
nicht zufrieden sind, wiederholen Sie die Prozedur.
● Der untergeordnete Report und der Master-Report sollten abgestimmt sein. Wenn der
Platzierpunkt versetzt wird, wird der gesamte untergeordnete Report verschoben. Achten
Sie darauf, dass dabei keine Elemente des untergeordneten Reports über den Rand
geschoben werden. Empfehlung: Kontrollieren Sie den untergeordneten Report, wenn
der Platzierpunkt verschoben wurde.
5.9
Windows-Metafile platzieren
Voraussetzung
Die Importfunktion für Windows-Metafiles ist insbesondere nützlich, um AutoCAD-Dateien zu
importieren. Dafür muss die AutoCAD-Datei vorher in AutoCAD als WMF exportiert worden
sein.
Vorgehen
Um einen Windows-Metafile zu platzieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "WMF-Bild platzieren".
2. Ziehen Sie den Platzierungsrahmen auf.
3. Wechseln Sie zum Werkzeug "Identifizieren".
4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Platzierungsrahmen.
Grundbedienung von Reports
114
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.9 Windows-Metafile platzieren
5. Selektieren Sie im Kontextmenü "Eigenschaften".
6. Geben Sie auf der Registerkarte "Allgemein" den Dateinamen ein.
Ergebnis
In dem Fenster "Windows Metafile Parameter" finden Sie drei Registerkarten:
● "Allgemein",
● "Script"
● "AutoCAD"
Siehe auch
Registerkarte "Allgemein" (Seite 115)
Registerkarte "Script" (Seite 116)
Registerkarte "AutoCAD" (Seite 116)
5.9.1
Registerkarte "Allgemein"
Überblick
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "Allgemein":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Name"
Mit dem Namen kann jedes Objekt über Script angesprochen
werden. Deswegen sollten die Namen eindeutig sein.
Felder "P1"
X-Koordinate und Y-Koordinate des linken oberen Punktes des
Platzierungsrahmens.
Felder "P2"
X-Koordinate und Y-Koordinate des rechten unteren Punktes des
Platzierungsrahmens.
Liste "Eval-Sequenz"
Legt fest, in welcher Reihenfolge die Objekte ausgewertet werden.
Damit wird festgelegt, in welcher Reihenfolge die einzelnen
ReportItems berechnet werden. Da es für die Mehrzahl der Objekte
egal ist, in welcher Reihenfolge diese berechnet werden, geben Sie
mit der Eval-Sequenze nur eine grobe Regel der Reihenfolge an: Alle
Objekte mit EvalSequenz 0 werden vor allen ReportItems mit
EvalSequenz 1 ausgerechnet und so weiter. Für die Objekte mit
gleicher EvalSequenz wird keine Berechnungsreihenfolge garantiert.
Feld "WMF-Dateiname"
Öffnet ein Explorerfenster, mit dem eine WMF-Datei ausgewählt
werden kann.
Option "Immer in
Originalgröße darstellen,
Rahmen ignorieren"
Das Bild ragt möglicherweise an zwei Seiten über den
Platzierungsrahmen hinaus.
Option "Vergrößern oder
Verkleinern mit Verzerrung"
Das Bild wird verzerrt in den Rahmen eingepasst.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
115
Grundbedienung des Report-Designers
5.9 Windows-Metafile platzieren
5.9.2
Kontrollelement
Beschreibung
Option "Vergrößern oder
Verkleinern ohne Verzerrung"
Das Bild ist verzerrungsfrei und ragt möglicherweise über eine Seite
des Platzierungsrahmens hinaus. Der Zoomfaktor des Bildes
bestimmt sich nach der Höhe oder Breite des Rahmens.
Option "Verkleinern, falls Bild
nicht in den Rahmen passt"
Das Bild wird automatisch verzerrungsfrei gezoomt, bis es in den
Rahmen passt.
Registerkarte "Script"
Überblick
Diese Registerkarte wird in der Regel nicht für WMF-Dateien benötigt.
5.9.3
Registerkarte "AutoCAD"
Überblick
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "AutoCAD":
Kontrollelement
Beschreibung
Option "Keine Abbildung"
Diese Option bewirkt, dass keine Abbildung angezeigt wird.
Option "Standardabbildung"
Verwendet die im Feld "PCP-Datei für Standardabbildung"
angegebene Datei. Diese Einstellung gilt im gesamten Report, also
für alle platzierten Metafiles.
Option "Aktuelle Abbildung"
Verwendet die im Feld "PCP-Datei für aktuelle Abbildung"
angegebene Datei. Jeder platzierte Metafile kann eine eigene
aktuelle Datei besitzen.
Feld "PCP-Datei für
Standardabbildung"
Indem Sie auf die Schaltfläche "Zeilen-Report auswählen" klicken,
selektieren Sie die PCP-Datei, die für den gesamten Report als
Vorgabe gelten soll. Wenn Sie die Option "Standardabbildung"
auswählen, wird dieses Feld aktiv.
Feld "PCP-Datei für aktuelle
Abbildung"
Indem Sie auf die Schaltfläche "Zeilen-Report auswählen" klicken,
selektieren Sie die PCP-Datei, die für den platzierten Metafile gelten
soll. Wenn Sie die Option "Aktuelle Abbildung" auswählen, wird
dieses Feld aktiv.
"Farben anzeigen"
Wenn Sie diese Option deaktivieren, wird die Zeichnung nur in
schwarz gezeichnet.
Grundbedienung von Reports
116
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.10 Bildrahmen platzieren
5.10
Bildrahmen platzieren
Überblick
Dieses Werkzeug dient dazu, Bitmaps einzubinden. Damit haben Sie die Möglichkeit, in
Reports Symbole und Bitmaps, die mit LoadPicture ("Name") geladen werden oder durch
COMOS zur Verfügung gestellt werden, auszugeben.
Anwender, die sich in der Syntax gut auskennen, können direkt die Funktion "Text
platzieren" verwenden und benötigen die Funktion "Attribut platzieren" nicht. Allerdings hat
letztere den Vorteil, dass Syntaxfehler automatisch ausgeschlossen sind.
5.11
Sub-Report platzieren
Ein Sub-Report enthält Standardteile von Reports, die immer wieder in dieser
Zusammenstellung verwendet werden. Somit wird vermieden, dass diese Informationen
jedes Mal neu eingegeben werden müssen.
Der Unterschied zwischen Master-Reports und Sub-Reports besteht in der logischen
Hierarchie der verknüpften Vorlage-Dateien:
0DVWHU5HSRUW
9RUODJH'DWHL
9RUODJH'DWHL
9RUODJH'DWHL;
6XE5HSRUW
6XE5HSRUW
Ein Master-Report ist also die übergeordnete Klammer für Vorlage-Dateien, eine VorlageDatei die übergeordnete Klammer für Sub-Reports.
Dabei muss der Sub-Report wenigstens einmal aktiv aufgerufen werden, damit der Inhalt
dargestellt wird. Am einfachsten ist dies möglich, wenn auf der Registerkarte "Script"
mindestens der folgende Eintrag erfolgt:
Sub OnCreate ()
" SetItemObject = ReportObject "
End Sub
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
117
Grundbedienung des Report-Designers
5.12 Eigenschaften des Sub-Reports
Sub-Report platzieren
Um einen Sub-Report zu platzieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Sub-Report platzieren".
2. Klicken Sie auf einen Punkt im Report.
3. Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste ein Rechteck von links oben nach rechts unten auf.
Beachten Sie, dass der Sub-Report in dieser Richtung und nicht umgekehrt aufgezogen
wird.
In der Vorlagendatei wird der Sub-Report mittels eines doppelten Rahmens dargestellt.
4. Klicken Sie auf das Werkzeug "Objekt identifizieren" und markieren Sie den Rahmen des
Sub-Reports.
5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Rahmen des Sub-Reports.
6. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Eigenschaften".
Ergebnis
Die Eigenschaften des platzierten Sub-Reports werden angezeigt.
Siehe auch
Eigenschaften des Sub-Reports (Seite 118)
5.12
Eigenschaften des Sub-Reports
Registerkarte "Allgemein"
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "Allgemein":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Name"
Geben Sie in diesem Feld einen beliebigen aber eindeutigen Namen ein.
Felder "P1"
X-Koordinate und Y-Koordinate des linken oberen Punkts.
Felder "P2"
X-Koordinate und Y-Koordinate des rechten unteren Punkts.
Liste "Eval-Sequenz"
Legt fest, in welcher Reihenfolge die Objekte ausgewertet werden.
Damit wird festgelegt, in welcher Reihenfolge die einzelnen ReportItems
berechnet werden. Da es für die Mehrzahl der Objekte egal ist, in welcher
Reihenfolge diese berechnet werden, geben Sie mit der Eval-Sequenze nur
eine grobe Regel der Reihenfolge an: Alle Objekte mit EvalSequenz 0
werden vor allen ReportItems mit EvalSequenz 1 ausgerechnet und so
weiter. Für die Objekte mit gleicher EvalSequenz wird keine
Berechnungsreihenfolge garantiert.
Option "Größe
variabel"
Diese Option wird hier in der Regel nicht benötigt.
Grundbedienung von Reports
118
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.13 Grafische Objekte platzieren
Registerkarte "SubReport"
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "SubReport":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Dateiname"
Geben Sie hier den Dateinamen der Vorlagendatei des Sub-Reports ein.
Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche "...".
Feld "Item"
Hier geben Sie an, welches "Item" für den Sub-Report verwendet werden
soll. Ein Item ist ein spezieller Objekttyp. Der Vorgabewert "ReportObject"
darf stehen bleiben, auch wenn nicht aktiv ein Objekt aufgerufen wird.
Registerkarte "Script"
Hier haben Sie die Möglichkeit Variablen zu definieren, die im Sub-Report verwendet werden
sollen. Achten Sie darauf, dass mindestens Folgendes eingetragen ist, da sonst der SubReport nicht dargestellt wird:
Sub OnCreate ()
EvalOneRow
End Sub
5.13
Grafische Objekte platzieren
Grafische Objekte von Reports sind Objekte, die kein Gegenstück in der Datenbank haben
und nur im Report existieren. Grafische Objekte sind beispielsweise Linien oder Kreise.
Vorgehen
Um ein grafisches Objekt zu platzieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Grafisches Objekt platzieren".
2. Ziehen Sie mit der Maus einen Rahmen auf.
Achten Sie darauf, den Rahmen von links oben nach rechts unten aufzuziehen.
Andernfalls können Fehler im Zusammenhang mit dem Platzierpunkt des Rahmens
auftreten. Die Software erwartet den Platzierpunkt immer oben links. Wenn Sie den
Rahmen in anderer Weise aufgezogen haben, werden zum Beispiel Objekte –
ausgehend von dem Ausgangspunkt als Platzierungspunkt – außerhalb des Rahmens
gezeichnet.
3. Klicken Sie auf das Werkzeug "Objekt identifizieren".
4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Rahmen.
5. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Eigenschaften".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
119
Grundbedienung des Report-Designers
5.14 Eigenschaften von grafischen Objekten
Ergebnis
Das Fenster "Objektparameter" wird angezeigt. Dieses Fenster enthält die Registerkarten
"Allgemein" und "Script".
Siehe auch
Eigenschaften von grafischen Objekten (Seite 120)
5.14
Eigenschaften von grafischen Objekten
Registerkarte "Allgemein"
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente auf der Registerkarte "Allgemein":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Name"
Geben Sie hier einen beliebigen aber eindeutigen Namen ein.
Felder "P1"
X-Koordinate und Y-Koordinate des linken oberen Punkts.
Felder "P2"
X-Koordinate und Y-Koordinate des rechten unteren Punkts.
Liste "Eval
Sequenz"
Legt fest, in welcher Reihenfolge die Objekte ausgewertet werden.
Damit wird festgelegt, in welcher Reihenfolge die einzelnen ReportItems
berechnet werden. Da es für die Mehrzahl der Objekte egal ist, in welcher
Reihenfolge diese berechnet werden, gibt man mit der Eval-Sequenze nur eine
grobe Regel der Reihenfolge an: Alle Objekte mit EvalSequenz 0 werden vor
allen ReportItems mit EvalSequenz 1 ausgerechnet und so weiter. Für die
Objekte mit gleicher EvalSequenz wird keine Berechnungsreihenfolge garantiert.
Beachten Sie, dass in Scripts alle Reportobjekte mittels Namen angesprochen werden
können. Sie können die selbstvergebenen Namen in Scripts verwenden.
Registerkarte "Script"
Auf dieser Registerkarte wird das Script eingetragen, mit dem die Grafik gezeichnet bzw. auf
ein Symbol zugegriffen wird. Es gibt zwei Anwendungsfälle:
1. Scriptorientierte Zeichnen
2. Scriptorientierter Zugriff auf die Symbole der Stammgeräte
Grundbedienung von Reports
120
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.15 Attribut platzieren
Scriptorientiertes Zeichnen
Beispiel-Script für die Registerkarte "Script":
Beispielscript
Funktion
Dim g
Obwohl technisch nicht unbedingt erforderlich, sollten
Variablen immer außerhalb der Sub-Routine deklariert
sein.
Sub OnCreate()
set g = GeoEngine(True)
g.Header.Layer = "2"
g.Header.Width = 0.3
g.Header.Class = "@@@"
Set p1 = g.Coord(0,5)
Set p2 = g.Coord(0,0)
g.DrawLine p1, p2
Set p3 = g.Coord(5,5)
Set p4 = g.Coord(15,5)
g.DrawLine p3, p4
Set p5 = g.Coord(7,15.5)
Set p6 = g.Coord(8,15.5)
Set p7 = g.Coord(8,15.5)
g.DrawArc p5, p6, p7
End Sub
Zuweisung des Zeichnungsobjektes auf die Variable.
Strichdicke
Start- und Endpunkt für eine Linie
Kreisbogensegment:
1. Koordinate: Mittelpunkt (X,Y)
2. Koordinate: 1er Segmentpunkt
3. Koordinate: 2er Segmentpunkt
Sind die 2. und 3. Koordinate gleich, wird ein Kreis
gezeichnet.
Die Koordinaten gehen vom linken unteren Punkt des Rahmens aus.
Scriptorientierter Symbolzugriff
Beispielscript für die Registerkarte "Script":
Beispielscript
Funktion
' Public Variables
Dim Sym
Sub OnCreate()
set sym =
reportobject.devsymbols.item
("DETAIL")
gengeometrie sym.script, nothing
End sub
Zuweisung des Planartsymbols
Ausgabe der Variablen. Mit dem zweiten Parameter
kann ein Objekt übergeben werden.
Diese Zuweisung geht davon aus, dass das Objekt des Reports ein Symbol für die Planart
"Detail" enthält. Statt des reportobject kann auch jedes andere Objekt verwendet werden.
Dann muss in dem Befehl set der entsprechende Pfad angegeben sein.
5.15
Attribut platzieren
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
121
Grundbedienung des Report-Designers
5.15 Attribut platzieren
Die Schaltfläche "Attribute platzieren" öffnet eine Schnittstelle, mit der Sie bereits angelegte
Attribute auswählen.
Das Attribut muss vom Typ "Zahl" sein.
Normalerweise wird das Ergebnis in ein Feld des Typs "Expression" übersetzt. Wer sich in
der Syntax gut auskennt, kann also direkt die Funktion "Text platzieren" verwenden und
benötigt die Funktion "Attribute platzieren" nicht. Allerdings hat das den Vorteil, dass
Syntaxfehler automatisch ausgeschlossen sind.
Wenn für einen "DisplayValue" die Option "Editierbar" eingeschaltet ist, wird ein Textfeld
vom Typ: "Item-Property" verwendet.
Vorgehen
Um ein Attribut zu platzieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Attribute platzieren".
2. Selektieren Sie im Fenster "Attribut auswählen" die gewünschten Einstellungen.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
4. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen Punkt im Report.
5. Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste einen Rahmen auf.
6. In der Vorlagendatei wird der Bereich mittels einer grünen Fläche dargestellt.
7. Klicken Sie auf das Werkzeug "Objekt identifizieren".
8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die grüne Fläche.
Ergebnis
Sie erhalten die üblichen Registerkarten.
Siehe auch
Kontrollelemente des Fensters "Attribute auswählen" (Seite 122)
5.15.1
Kontrollelemente des Fensters "Attribute auswählen"
Übersicht
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente der Registerkarte "Attribut auswählen":
Kontrollelement
Beschreibung
Option "Objekt"
Greift auf ein Attribut eines Objekts zu. In der Script-Syntax ist diese
Option gleichbedeutend mit dem Schlüsselbegriff "OSpec."
Option "Projekt"
Greift auf ein Attribut des Projekts zu. In der Scriptsyntax ist diese
Option gleichbedeutend mit dem Schlüsselbegriff "PSpec."
Grundbedienung von Reports
122
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des Report-Designers
5.16 Funktion ComosROUtilities.GlobalUtilities
5.16
Kontrollelement
Beschreibung
Option "Dokument"
Greift auf ein Attribut eines Dokuments zu. In der Scriptsyntax ist
diese Option gleichbedeutend mit dem Schlüsselbegriff "DSpec."
Option "Alle"
Es werden drei Textfelder für "Wert", "Beschreibung" und "Einheit"
platziert.
Option "Wert"
Es wird ein Textfeld für "Display-Value" platziert.
Option "Editierbar"
Diese Option erlaubt im Zusammenspiel mit der Eigenschaft "Wert"
Anwendereingaben.
Option "Beschreibung"
Es wird ein Textfeld für "Beschreibung" platziert.
Option "Einheit"
Es wird ein Textfeld für "Einheit" platziert.
Liste "Kapitel"
Hier werden die zu dem Objekt verfügbaren Registerkarten
angezeigt.
Tabelle
Hier werden die auf der Registerkarte verfügbaren Attribute
angezeigt.
Funktion ComosROUtilities.GlobalUtilities
Reportvorlagen
Die Funktion ComosROUtilities.GlobalUtilities wird insbesondere für Reportvorlagen in der
COMOS-DB verwendet. Diese Funktion ermittelt die Anzahl der Dokumente abhängig von
der Projekteinstellung für die Dokumentenreihenfolge:
Einstellung
Definition
Name
Dokument in der Owner-Collection
Anlage/Name
Alle Projekt-Dokumente auf der Registerkarte "Anlagen"
Ort/Name
Alle Projekt-Dokumente auf der Registerkarte "Orte"
Anlage/Ort/Name; Ort /Anlage /Name
Alle Projekt-Dokumente, außer Referenzdokumente
Referenzdokumente; Seitennummer
Dokumente in der Owner-Collection des
Referenzdokuments
Gruppe/Name
Alle Referenzdokumente im Projekt
Standard
Wie Referenzdokumente, wenn referenziert, sonst wie
Name
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
123
Grundbedienung des Report-Designers
5.16 Funktion ComosROUtilities.GlobalUtilities
Grundbedienung von Reports
124
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
6
Scriptoptionen in Reports
6.1
AllowPreload
BOOLEAN, Default = FALSE, Schaltet ComosPreloading ein oder aus.
6.2
AnsiWiringRadius (Double)
Beispiel / Syntax : AnsiWiringRadius
= 5
Werte > 0 geben den Rundungsradius in Millimetern bei abgerundeten Ecken für
Verbindungen an, Verknüpfungspunkte werden nicht dargestellt. 0 bedeutet keine ANSIDarstellung, Verknüpfungspunkte werden dargestellt.
6.3
Application (String)
Beispiel / Syntax : Application
= "FUP"
Mittels dieser Zuweisung wird der Basistyp der Reportvorlage festgelegt. Mögliche Typen
sind:
6.4
●
ELO
●
FUP
●
ISO
●
PFD
AutoConnectExternObjects (Boolean)
Default = False
Syntax: AutoConnectExternObjects = TRUE
Ermöglicht die Erzeugung halboffener Verbindungen beim Automatischen Verbinden.
6.5
AutoConnectX (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoConnectX".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
125
Scriptoptionen in Reports
6.6 AutoDistributeTerminals (Boolean)
6.6
AutoDistributeTerminals (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoDistributeTerminals".
6.7
AutoLoop (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoLoop".
6.8
AutoLoopCables (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoLoopCables".
6.9
AutoLoopConnectorLayers (Long)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoLoopConnectorLayers".
6.10
AutoLoopDebug (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoLoopDebug".
6.11
AutoLoopFactor (Long)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoLoopFactor".
6.12
AutoLoopFilter (String)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoLoopFilter".
Grundbedienung von Reports
126
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.13 AutoLoopTerminalMultiPlacing (Boolean)
6.13
AutoLoopTerminalMultiPlacing (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoLoopTerminalMultiPlacing".
6.14
AutoLoopTerminalStrip
Bei TRUE werden im AutoLoop/AutoConnect keine Klemmen und Stecker, sondern Klemmund Steckerleisten erzeugt und verbunden.
Voraussetzung:
Die Leiste besitzt ein passendes Symbol für die aktuelle Planart.
6.15
AutoMarkAsChanged (Boolean)
Beispiel / Syntax : AutoMarkAsChanged
= True
Weitere Informationen zur Erweiterungsfunktion siehe auch Kapitel AutoWatchRevisions
(Boolean) (Seite 127).
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "AutoMarkAsChanged".
6.16
AutoRouting
Activate/Deactivate Automatic Routing, Syntax: AutoRouting
6.17
= TRUE.
AutoSaveDocument (Boolean)
AutoSaveDocument = True
Legt fest, ob bei dem Schließen des Dokuments ohne weitere Abfrage gespeichert werden
soll.
6.18
AutoStartLoop (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"AutoStartLoop".
6.19
AutoWatchRevisions (Boolean)
AutoWatchRevisions = True
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
127
Scriptoptionen in Reports
6.20 BlackBackground (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Revisionen",
Stichwort "Revisionsüberwachung".
6.20
BlackBackground (Boolean)
Default = False
Wenn der Wert "True" ist, wird der Hintergrund des Reports schwarz dargestellt.
Wenn der Wert "False" ist, wird der Hintergrund des Reports weiß dargestellt.
6.21
BlackBoxVersion
= 2 (Default) => Darstellung mit Verweisen und OwnDescription links
=1
6.22
=> alte Darstellung nur mit BMK zentriert.
BOMCompressionKeys (String)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable BOMCompressionKeys".
6.23
CableObjectVersion (Long)
CableObjectVersion = 1
6.24
●
= 1:
Alte RoCable-Objekte werden bei Drag&Drop erzeugt
●
= 2:
Erzeugt neue RoCable-Objekte
CheckDocObjects (Boolean)
Beispiel / Syntax : CheckDocObjects
= True
startet beim Öffnen eines Reports die automatische Überprüfung aller platzierten
Objekte und stellt die Ergebnisse in der Messagebox "Dokumenten-Analyse" dar. Diese
Funktionalität kann mit der Einstellung False abgeschaltet werden. Dieses ist bei einer
großen Anzahl von Objekten auf dem Report wünschenswert, um die Report-Ladezeiten zu
verringern.
True
Grundbedienung von Reports
128
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.25 CheckInAllImportSpecifications
6.25
CheckInAllImportSpecifications
BOOLEAN, Default = FALSE. Bei TRUE werden auch DXF-Attribute eingebucht, deren
Displayvalue = "" ist.
6.26
CheckIOConsistency (Boolean)
Beispiel / Syntax : CheckIOConsistency
= True
Schaltet die Input/Output-Konsistenzprüfung in FixDependencies in Funktionsplänen zur
Verhinderung von Fehlbelegungen ein.
6.27
ConcessionRI (Boolean)
Beispiel / Syntax : ConcessionRI
= True
Die Einstellung True verhindert die Veränderung der Verbindungslogik von COMOSAnschlüssen, wenn Objekte auf diesem Report platziert werden. Wird verwendet, wenn
COMOS-Objekte und ihre Verbindungen untereinander bereits auf anderen Dokumenten
und in der Datenbank erfasst sind und diese Objekte auf weiteren Plänen dargestellt werden
sollen, ohne Rückwirkung auf bereits bestehende Informationen in der Datenbank.
6.28
ConnectionHook (Double)
Beispiel / Syntax : ConnectionHook
= 2
Legt die Darstellungsart und Größe von Verbindungspunkten fest. 0 erzeugt einen
Verbindungspunkt. Zahlenwerte > 0 erzeugen Verbindungshaken mit der entsprechenden
Größe in Millimeter.
6.29
ConnectionHookMode
Darstellung der VKPs an den Verbindungen:
6.30
●
0
(Voreinstellung) = gemischt
●
1
= nur ConnectionHook
●
2
= nur Verknüpfungspunkt
ConnectionLineMode (String)
Beispiel / Syntax : ConnectionLineMode
= "RW"
Legt den Typ der Verbindungslinien fest.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
129
Scriptoptionen in Reports
6.31 ContactMirror_X (Double)
ConnectionModeTypes:
6.31
●
RW:
●
R:
nur lesend
●
W:
nur schreibend
lesend / schreibend (Vorgabewert)
ContactMirror_X (Double)
Beispiel / Syntax : ContactMirror_X
= 0
Legt die X-Position des Kontaktspiegels fest. Der Wert wird in Millimetern angegeben.
6.32
ContactMirror_Y (Double)
Beispiel / Syntax : ContactMirror_Y
= 20
Legt die Y-Position des Kontaktspiegels fest. Der Wert wird in Millimetern angegeben.
6.33
CopyConnectionDependentObjects (Boolean)
Beispiel / Syntax : CopyConnectionDependentObjects
= True
Nur interne Verwendung.
6.34
CreateOleItemdoublex1doubley1doublex2doubley2IDispatch**retVal
Erzeugt ein OLE-Item auf dem Dokument.
Beispielscript
Set oleItem = createOleItem(10, 10, 10, 10)
If Not oleItem Is Nothing Then
Output "OleItem created"
succes = oleItem.LinkToFile("D:\Dokumente\test.docx")
If succes Then
Output "Linked to file successfull"
Else
Output "Linked to file not successfull. File not found."
End If
End If
Grundbedienung von Reports
130
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.35 CutHorizontal
6.35
CutHorizontal
Verbindungskreuzungen
Verbindungskreuzungen werden zurzeit in R&Is und FUPs eingesetzt.
Verbindungskreuzungen: "CutHorizontal"
● False (Vorgabe): An Verbindungskreuzungen wird die waagerechte Verbindung optisch
aufgetrennt.
● True: An Verbindungskreuzungen wird die senkrechte Verbindung optisch aufgetrennt.
Dieser Fall entspricht der DIN-Norm.
6.36
CutLineConnectorOffset
Bestimmt den Abstand, den eine gezeichnete CutLine von einem Anschluss oder
Rohrleitungsendpunkt hat. Vorgabewert ist 5. Der Wert wird in Millimetern angegeben.
6.37
CutLineWidth (Double)
Beispiel / Syntax : CutLineWidth
= <Parameter>
Legt die Ausschnittsbreite in Millimeter bei sich kreuzenden Rohrleitungen auf Plänen des
Typs PFD fest.
6.38
CutLineConnectorOffset (Double)
Beispiel / Syntax : CutLineConnectorOffset
= <Parameter>Vorgabewert
ist 5.
Bestimmt den Abstand einer CutLine von einem Anschluss oder dem Endpunkt einer
Rohrleitung.
Wenn der Benutzer beispielsweise die CutLine bis direkt an den Rand eines Anschlusses
zeichnen möchte, muss CutLineConnectorOffset gleich der halben CutLineWidth + Radius
des Anschlusses sein. Der Anschluss liegt in der Regel bei 1.5.
Randbedingung:
Option DrawIntersectionArc muss ausgeschaltet sein.
6.39
D3ToIsoAutoOn
Bei TRUE wird beim Öffnen eines ISO-Plans automatisch zum 3D die zugehörige ISO
generiert.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
131
Scriptoptionen in Reports
6.40 DefaultIdRectsForSymbols (Boolean)
6.40
DefaultIdRectsForSymbols (Boolean)
Beispiel / Syntax : DefaultIdRectsForSymbols
6.41
= True
●
True: Bereits ein Klicken mit der Maus in die nähere Umgebung (umfassendes Rechteck)
des Objekts auf dem Plan genügt, um es zu markieren.
●
False:
Das Objekt muss genau getroffen werden. False ist der Vorgabewert.
DefaultLine
Legt die Standard-Linie (Linientyp, Dicke, etc) für das Linienwerkzeug fest.
Beispiel
DefaultText.Font.Size = 20
DefaultText.Text = "ABC"
6.42
DefaultText
Legt den Standard-Text (Schriftwart, Text, Größe, etc) für das Textwerkzeug fest.
Beispiel
DefaultLine.width = 1
6.43
DeleteModePFD (Boolean)
Beispiel / Syntax : DeleteModePFD
= True
Diese Option legt den Löschmodus auf PFD-Plänen fest.
6.44
●
False:
●
True:
Nur Objekte auf dem Plan werden gelöscht. Die Datenbankeinträge bleiben
erhalten.
Sowohl die graphischen Objekte als auch die entsprechenden Datenbankeinträge
werden gelöscht.
DimensionPosttext
String für Bemaßungspostfix.
Grundbedienung von Reports
132
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.45 DimensionPretext
6.45
DimensionPretext
String für Bemaßungspräfix.
6.46
DimensionDigitsForDistance (Long)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable "DimensionDigitsForDistance"".
6.47
DimensionSymbol (String)
Beispiel / Syntax : DimensionSymbol
= "Arrow"
Mit dieser Anweisung wird das für die Bemaßung anzuzeigende Symbol vorgegeben.
Mögliche Werte:
●
Arrow
●
Circle
●
Dot
●
Slash
Vorgabewert ist Arrow.
6.48
DimensionTextHeight (Double)
Beispiel / Syntax :
DimensionTextHeight = <Parameter>
Höhe des Bemaßungstextes in Millimetern. Vorgabewert ist 4. Wenn in DimensionUnit eine
andere Einheit eingetragen ist, gilt der hier bei DimensionTextHeight eingetragene Wert
trotzdem als Millimeter und wird dann in die andere Einheit umgerechnet. Der Parameter
kann beliebige Dezimalzahlen im Variablenwertebereich Double annehmen. Das
Dezimaltrennzeichen ist abhängig von der Ländereinstellung.
6.49
DimensionUnit (String)
Beispiel / Syntax : DimensionUnit
= <"Parameter">
Diese Anweisung legt die Einheit der über DimensionTextHeight vorgegebene Textgröße fest.
Der Parameter kann folgende Werte annehmen:
●
mm
●
cm
●
m
●
inch
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
133
Scriptoptionen in Reports
6.50 DimIsoHeight (Long)
6.50
DimIsoHeight (Long)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable "DimIsoHeight"".
6.51
DimLevels (String)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable "DimLevels"".
6.52
DisableScaleChange (Boolean)
Default = False
Wenn der Wert "True" ist, wird der Maßstab auf dem Report nicht mehr über den Befehl
"Optionen->Maßstab" im Kontextmenü geändert. Das Eingabefeld wird in diesem Fall grau
hinterlegt.
6.53
DrawIntersectionArc (Boolean)
Beispiel / Syntax : DrawIntersectionArc
= TRUE
In Kombination mit IntersectionRadius: Steuert, wie die Verbindungskreuzungen aussehen.
Siehe auch Kapitel IntersectionRadius (Double) (Seite 159).
Für die Applikationen FUP und PFD.
Vorgabewert ist TRUE.
●
DrawIntersectionArc
ist TRUE und IntersectionRadius > 0:
An der senkrechten Verbindungslinie wird ein Halbkreis mit dem angegebenen Radius
erzeugt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Verbindungslinie eine Standarddarstellung
verwendet oder mit benutzerdefinierten Linien gearbeitet wird.
●
DrawIntersectionArc
ist FALSE und IntersectionRadius > 0:
An der Stelle der Kreuzung wird ein unsichtbarer Kreis mit dem angegebenen Radius
erzeugt. Dadurch wird die senkrecht kreuzende Verbindungslinie am Verbindungspunkt
in dieser Größe unterbrochen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Verbindungslinie eine
Standarddarstellung verwendet oder mit benutzerdefinierten Linien gearbeitet wird.
Wirklinien werden gesondert behandelt: Schneidet eine Wirklinie eine Rohrleitung, dann
erscheint die Unterbrechung grundsätzlich an der Wirklinie.
Siehe auch
CutLineWidth (Double) (Seite 131)
Grundbedienung von Reports
134
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.54 DrawPipeConnectorSymbol (Boolean)
6.54
DrawPipeConnectorSymbol (Boolean)
Beispiel / Syntax : DrawPipeConnectorSymbol
= True
Vorgabewert ist True.
Voreinstellung für neu zu erzeugende Rohrleitungssegmente
6.55
●
TRUE:
●
FALSE:
Das Blattverweissymbol wird am neu erzeugten Rohrleitungssegment ausgegeben,
wenn das Symbol vorhanden ist (als PIPECONSYMBOL in Auswahlliste) und ein
weiteres Segment des selben Rohrleitungsabschnitts auf einem anderen Dokument
platziert ist.
Das Blattverweissymbol am neu erzeugten Rohrleitungssegment wird auf keinen
Fall ausgegeben. Dies gilt für die Rohrleitungssegmente nur solange, bis der Anwender
auf dem Dokument über das Kontextmenü "Blattverweis einblenden" das Symbol wieder
darstellen möchte.
DrawScriptConnectorColor (Boolean)
TRUE:
Die Script-Farbe des Symbol-Scripts wird für den Anschluss übernommen
(Header.Color = RGB(r,g,b)).
FALSE
6.56
(Default): Der Anschluss bleibt schwarz.
DrawTerminalSideMark (Long)
Beispiel / Syntax : DrawTerminalSideMark
= <Parameter>
Legt fest ob und auf welchem Ausgabegerät die Klemmenseitenmarkierung erscheint.
Mögliche Parameterwerte:
6.57
●
0:
Darstellung auf dem Bildschirm, wird jedoch nicht gedruckt
●
1:
Darstellung auf dem Bildschirm und Ausdruck
●
2:
Weder Bildschirm noch Ausdruck
EnableButtonANSICable (Boolean)
Beispiel / Syntax : EnableButtonANSICable
True
ein.
6.58
= True
fügt die Schaltfläche für die ANSI-Kabel Darstellung in die Werkzeugleiste des Reports
EnableButtonOblique (Boolean)
Beispiel / Syntax : EnableButtonOblique
= True
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
135
Scriptoptionen in Reports
6.59 EnableButtonSpline (Boolean)
True fügt die Option "Schräg" in die Werkzeugleiste des Reports im erweiterten
Verbindungsmodus ein. Die aktivierte Option ermöglicht das Zeichnen von nicht
rechtwinkligen Verbindungen.
6.59
EnableButtonSpline (Boolean)
Beispiel / Syntax : EnableButtonSpline
= True
fügt die Option "Spline" in die Werkzeugleiste des Reports im erweiterten
Verbindungsmodus ein. Die aktivierte Option ermöglicht das Zeichnen von beliebigen
Splines.
True
6.60
EnableCrossHair (Boolean)
Default = True
Bei "True" wird beim Platzieren, Verschieben, etc. von Bauteilen am Mauszeiger ein
Fadenkreuz angezeigt.
Bei "False" wird kein Fadenkreuz gezeichnet.
6.61
EnableInteractiveEditableTexts
Voreinstellung: True
●
EnableInteractiveEditableTexts = True
Sie können editierbare Texte auf einem R&I bearbeiten.
●
EnableInteractiveEditableTexts = False
Die Texte sind nicht editierbar.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Handbuch "P&ID",
Stichwort "Editierbare Texte zum Bearbeiten sperren".
6.62
EnablePaging (Boolean)
EnablePaging (Boolean)
Beispiel / Syntax : EnablePaging
= True
Voraussetzung:
Eigenschaften eines Projekts > Registerkarte "Optionen" > Registerkarte "ET/I&C-Verweise"
> Option "Blättern" (PagingMode) auf "in Planart, optionsabhängig" stellen.
Jede andere Einstellung der Option "Blättern" führt dazu, dass die Script-Option
EnablePaging nicht ausgewertet wird.
Grundbedienung von Reports
136
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.63 EnableProcessConnection (Boolean)
●
EnablePaging = True:
Die Schaltflächen "Navigiere zum Vorgänger/Nachfolger" werden in der Werkzeugleiste
des Report angeboten werden. Verwendet wird die COMOS-Sortierung der Dokumente.
●
EnablePaging = False:
Die Schaltflächen "Navigiere zum Vorgänger/Nachfolger" sind ausgeblendet.
6.63
EnableProcessConnection (Boolean)
Beispiel / Syntax : EnableProcessConnection
= True
Legt fest, ob ein Prozessgerät angelegt oder gewechselt werden darf.
Vorgabewert ist False.
Wenn in COMOS eine Funktion, Messfunktion oder Stellfunktion, an eine Rohrleitung
angedockt wird, wird automatisch eine Verbindung erzeugt. Diese Verbindung kann mit
zusätzlichen Objekten ausgestattet werden.
Bei einer Messfunktion kann automatisch ein Stutzen eingefügt werden, bei einer
Stellfunktion eine Armatur. Diese Automatismen laufen ab, wenn die Option auf True steht
und in den Funktionen die entsprechenden Objekte vorbereitet sind.
Dieser Automatismus kann mit Hilfe von EnableProcessConnectionActor und
EnableProcessConnectionSensor noch feiner gesteuert werden. Wenn eine von diesen beiden
Optionen eingesetzt wird, darf allerdings die allgemeine Option EnableProcessConnection
nicht verwendet werden.
6.64
EnableProcessConnectionActor (Boolean)
Beispiel / Syntax: EnableProcessConnectionActor
= True
Legt fest, ob für eine Stellfunktion ein Prozessgerät angelegt oder gewechselt werden darf
(z.B. bei Messeiverbindungen).
(Default = False)
Hintergrund
Siehe auch Kapitel EnableProcessConnection (Boolean) (Seite 137).
Wird diese Optionen verwendet, dann darf die allgemeine Option EnableProcessConnection
nicht verwendet werden.
6.65
EnableProcessConnectionSensor (Boolean)
Beispiel / Syntax : EnableProcessConnectionSensor
= True
Legt fest, ob für eine Messstellenfunktion ein Prozessgerät angelegt oder gewechselt
werden darf (z.B. bei Messeiverbindungen).
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
137
Scriptoptionen in Reports
6.66 EnableSynchronizeNavigator (Boolean)
(Default = False)
Siehe auch Kapitel EnableProcessConnection (Boolean) (Seite 137).
Wird diese Optionen verwendet, dann darf die allgemeine Option EnableProcessConnection
nicht verwendet werden.
6.66
EnableSynchronizeNavigator (Boolean)
Beispiel / Syntax :
EnableSynchronizeNavigator = True
Steht im Optionenscript einer Reportvorlage die Scriptoption EnableSynchronizeNavigator =
True, wird das im Report selektierte Objekt ebenfalls im Navigator selektiert und umgekehrt.
(Default = False)
6.67
EnableVSUI2 (Boolean)
Default "False
Wenn der Wert True "ist", wird beim Öffnen des Reports automatisch der
Eigenschaftenbaum eingeblendet.
Siehe auch Kapitel Attribute in der Reportleiste bearbeiten (Seite 213).
6.68
ExecuteEblocks
Default = FALSE, dabei werden Ziele der eBlock-Aktionen auf dem Layout gesetzt, bei TRUE
werden Aktionen direkt ausgeführt.
6.69
EXFConformable (Boolean)
Beispiel / Syntax: EXFConformable
= True
Beim Export in das EXF-Format sind einige Besonderheiten zu beachten. Über diese ScriptOption kann festgelegt werden, dass sich Reports nur exf-konform verhalten. Das führt unter
anderem zu einem veränderten Verhalten bei Objekten mit zugehörigen Texten. Diese
können dann nicht mehr über die Anfasspunkte verschoben werden, sondern müssen fest
definierte Positionen erhalten.
Vorgabewert ist False.
6.70
GeneralScaleFactor (Double)
Beispiel / Syntax: GeneralScaleFactor
= 1
Grundbedienung von Reports
138
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.71 GraficalTexts (String)
Alle auf dem Report platzierten Objekte werden automatisch mit diesem Faktor skaliert.
Haupteinsatzgebiet: Ein Symbol wurde für ein Raster gezeichnet, zum Beispiel 4mm, und
soll auch auf einem anderen Raster eingesetzt werden, zum Beispiel auf 5mm Raster. Im
genannten Beispiel können Sie mit einem Skalierungsfaktor von 1,25 alle Symbole
vergrößern, so dass auch die Platzierpunkte und Anschlüsse des Symbols sauber auf dem
Raster liegen. Vorgabewert ist 1.
Siehe auch
ScaleForObjects (Boolean) (Seite 148)
6.71
GraficalTexts (String)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable GraficalTexts".
6.72
GroupingByDragDropAutoOff
BOOLEAN, Default = FALSE. Bei TRUE wird keine Gruppierung von mehrfach platzierten
Bauteilen vorgenommen.
6.73
GroupTemplate
Wenn Sie auf einem Report eine Kopiervorlage platzieren, erhalten Sie im Grundzustand
eine Objektgruppe. Das erzeugte Reportobjekt wird nicht gruppiert, wenn im Optionen-Script
der Reportvorlage der Kopiervorlage folgender Befehl eingetragen ist:
GroupTemplate = False
6.74
GetOptionsFromMaster (Boolean)
Bisher wurden Master-Reports vor allem dazu benutzt, um für einen Report grafische
Vorgaben festzulegen, zum Beispiel einen Dokumentenkopf. Das Optionen-Script wurde
nicht ausgewertet.
Mittels der Option GetOptionsFromMaster = True haben Sie die Möglichkeit auch auf das
Optionen-Script des Master-Reports zuzugreifen. Die Funktion arbeitet rekursiv, das heißt
der Master-Report darf erneut einen Master-Report besitzen, welcher ausgewertet wird,
wenn sich erneut die Option GetOptionsFromMaster findet. Es sind zehn Stufen erlaubt.
Es wird immer erst ein Optionen-Script vollständig eingelesen und dann auf das OptionenScript des Master-Reports zugegriffen. Das bedeutet auch, dass die jeweils zuerst
gefundene Script-Option gewinnt. Wenn ein Report A einen Master-Report B besitzt und in
beiden die gleiche Script-Optionen vorhanden ist, dann gewinnt die Script-Option aus Report
A.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
139
Scriptoptionen in Reports
6.75 IMPORT3DSCANDATA
Der obige Mechanismus arbeitet für alle Optionen, die in SOptions verwaltet werden.
Ausnahme: Application wird nur im Haupt-Master ausgewertet.
6.75
IMPORT3DSCANDATA
Boolean. Wenn der Wert TRUE ist, wird ein Eintrag im Kontextmenü hinzugefügt, womit es
möglich ist den Import der Daten zu starten.
6.76
InvisibleObjectsSelectable (Boolean)
Default = True
Wenn der Wert "True" ist, sind unsichtbare Objekte selektierbar.
Wenn der Wert "False" ist, sind unsichtbare Objekte nicht selektierbar.
Diese Option gilt nicht für Objekte, die durch die Ebenentechnik ausgeblendet wurden.
6.77
IsoEnabled (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwot "Variable IsoEnabled".
6.78
ISOLengthOffset
Double,
wenn größer Null wird dieser Wert zu der Länge des platzierten Objekts
dazugerechnet, um zu überprüfen ob das Objekt in die Leitung passt, auf die es platziert
wird. Sonst wird der Router aufgerufen, um die Länge der Objekte exakt zu berechnen.
6.79
ListMaster (Boolean)
Beispiel / Syntax: ListMaster
= True
Nur interne Verwendung. Vorgabewert ist False.
6.80
LocalImportSymbolByLinkobject
BOOLEAN,
Default = TRUE. Bei TRUE wird für verlinkte DXF-Import-Stammobjekte ein lokales
DXF-Importsymbol am Reportobjekt gespeichert.
Grundbedienung von Reports
140
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.81 LogocadBridgeMode
6.81
LogocadBridgeMode
Bei TRUE werden die Verbindungen zwischen Klemmen einer Brücke als konsistent
betrachtet, auch wenn sie nicht direkt miteinander verbunden sind.
Beispiel:
1->5 ist konsistent, wenn die Brücke 1->3->5 besteht.
6.82
MainDimensionAutoOff (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable MainDimensionAutoOff".
6.83
MainRaster (Double)
Abstand der Hilfskreuze auf dem Report. Wenn der Wert = "0" ist, werden keine Hilfskreuze
gezeichnet.
In der Maßeinheit des Reports (mm oder inch).
6.84
MultiConnect
Long. Zahl > 0 => automatische Kaskadierung, Zahl*Raster ist die grafische Höhe der
Verbindungen.
6.85
MultiPaging
Boolean, Schaltet Mehrseitigkeit ein.
6.86
OLECreationModelongnewVal (Integer)
Default = 0
Wenn Wert gleich "1" ist, wird beim Platzieren eines Dokumentes mit der Dateiendung
".dwg" oder ".dxf" ein OLE-Item platziert. Wenn Wert <> 1 ist, wird die "normale" AutocadDrag-And-Drop-Darstellung verwendet.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
141
Scriptoptionen in Reports
6.87 ParallelLineMode
6.87
ParallelLineMode
VALUE, Default = 0, keine Änderung der bisher benutzten Darstellung (Parallellinie in
Fließrichtung rechts von Rohrleitung). Bei 1 wird eine andere Darstellung der Parallellinien
(DIN-konform) erzeugt.
6.88
PasteAlignMode
Abhängig vom Wert der Scriptoption "PasteAlignMode" lässt sich ein kopiertes Objekt bei
gedrückter Taste <Strg> entweder nur in x-Richtung, nur in y-Richtung oder frei bewegen.
Folgende Werte sind möglich:
Wert
Beschreibung
0
Frei bewegbar. Standardwert.
1
Nur in Richtung der x-Koordinate bewegbar.
2
Nur in Richtung der y-Koordinate bewegbar
Siehe auch
Einfügen und Koordinaten beibehalten (Seite 18)
6.89
PinOpenEndConnections
BOOLEAN, Default = FALSE. Ersetzt und überschreibt die Option PinPipeEndConnections, da
allgemeingültig für alle Planarten. Bei TRUE werden die Enden von halboffenen Verbindungen
beim Verschieben des angeschlossenen Bauteils nicht mitverschoben.
6.90
PinPipeEndConnections
BOOLEAN,
Default = FALSE. Bei TRUE bleiben beim Grafischen Verschieben z.B. von einer
Armatur auf einer Rohrleitung evtl. vorhandene offene Enden der Rohrleitung an der alten
Position stehen.
6.91
PositionNrAutoOn (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable PositionNrAutoOn".
Grundbedienung von Reports
142
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.92 PositionDefaultStartNr (Long)
6.92
PositionDefaultStartNr (Long)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable PositionDefaultStartNr".
6.93
PositionDefaultStep (Long)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable PositionDefaultStep".
6.94
PositionIsMissingAliasNr (Long)
Weiterführende Informationen zu diesen Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable PositionIsMissingAliasNr".
6.95
PotentialHook
Default = False. Bei TRUE wird der Hilfshaken an logischen RoPotential-Ketten gezeichnet.
6.96
PotentialProlongation (Double)
Beispiel / Syntax : PotentialProlongation
= 20
Verwendung bei Potentialen, um die Potentiallinie um den angegebenen Wert in Millimetern
an den Seiten des Potentials zu verändern, an denen die Kennzeichen abgeschaltet sind.
Positive Werte verlängern, negative verkürzen die Linie.
6.97
PreferredConnectionDirection (String)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "E&IC", Stichwort
"PreferredConnectionDirection".
6.98
PreferredDirection (String)
Beispiel / Syntax : PreferredDirection
= "X"
Sofern vom System die Verbindungsrichtung nicht eindeutig identifiziert werden kann, legt
dieser Parameter die bevorzugte Verbindungsrichtung (X = X-Richtung, Y = Y-Richtung) im
Modus "Automatisch verbinden" fest.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
143
Scriptoptionen in Reports
6.99 PrintInBlackAndWhite (Boolean)
6.99
PrintInBlackAndWhite (Boolean)
Default = False
Wenn der Wert "True" ist, wird der Report in Schwarz/Weiß gedruckt. Nicht in Graustufen.
Alles, was nicht weiß ist, wird schwarz.
6.100
PrintRevisionRectangles (Boolean)
Default = True
Wenn der Wert "False" ist, werden Revisionsrechtecke mitgedruckt.
Wenn der Wert "True" ist, werden Revisionsrechtecke nicht gedruckt.
6.101
PrintTextBackColor
Beispiel / Syntax : PrintTextBackColor
= True
● Diese Option steuert, ob Texthintergründe farbig ausgedruckt werden. Vorgabewert ist
False, d.h. die Texthintergründe werden in Graustufen gedruckt.
● Diese Option ändert die Hintergrundfarbe des Textfelds, aber nicht die Farbe des Texts.
Der Text muss auf "Nicht Transparent" stehen, damit sich die Option auswirkt.
6.102
QuadrantLineX
Quadrant Bezeichnung X, Syntax: "1;A;3;F;5;..".
6.103
QuadrantLineY
Quadrant Bezeichnung Y, Syntax: "1;A;3;F;5;..".
6.104
QuadrantOffsetLeft (Double)
Beispiel / Syntax : QuadrantOffsetLeft
= 10
Legt die X-Koordinate für die Startberechnung fest. Diese Funktionalität gehört zur Gruppe
der Pfad- bzw. Zonenvariablen für alle Pläne der folgenden Typen:
● "ELO"
● "PFD"
● "FUP"
Die Parameterwerte sind Absolutwerte in Millimetern.
Grundbedienung von Reports
144
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.105 QuadrantOffsetTop (Double)
6.105
QuadrantOffsetTop (Double)
Beispiel / Syntax : QuadrantOffsetTop
= 10
Legt die Y-Koordinate für die Startberechnung fest. Diese Funktionalität gehört zur Gruppe
der Pfad- bzw. Zonenvariablen für alle Pläne der folgenden Typen:
● "ELO"
● "PFD"
● "FUP"
Die Parameterwerte sind Absolutwerte in Millimetern.
6.106
QuadrantSizeX (Double)
Beispiel / Syntax : QuadrantSizeX
= 50
Quadrantengröße in X-Richtung. Diese Funktionalität gehört zur Gruppe der Pfad- bzw.
Zonenvariablen für alle Pläne der folgenden Typen:
● "ELO"
● "PFD"
● "FUP"
Die Parameterwerte sind Absolutwerte in Millimetern.
6.107
QuadrantSizeY (Double)
Beispiel / Syntax : QuadrantSizeY
= 50
Quadrantengröße in Y-Richtung. Diese Funktionalität gehört zur Gruppe der Pfad- bzw.
Zonenvariablen für alle Pläne der folgenden Applikationen:
● "ELO"
● "PFD"
● "FUP"
Die Parameterwerte sind Absolutwerte in Millimetern.
6.108
QuadrantStartChrX (String)
Beispiel / Syntax : QuadrantStartChrX
= "1"
Startwert für die Bezeichnung des ersten Quadranten (X-Richtung). Gültige Werte sind 0-9
und A-Z. Diese Funktionalität gehört zur Gruppe der Pfad- bzw. Zonenvariablen für alle
Pläne der folgenden Typen:
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
145
Scriptoptionen in Reports
6.109 QuadrantStartChrY (String)
● "ELO"
● "PFD"
● "FUP".
Die Parameterwerte sind Absolutwerte in Millimetern.
Es gibt auch die Möglichkeit, die Pfadnummern so zu steuern, dass diese vom Kennzeichen
(Label) des Reports abhängig sind:
QuadrantStartChrX = "#"
Wenn die Kennzeichen fortlaufend sind, kann damit auch eine fortlaufende Nummerierung
erreicht werden. Das Kennzeichen muss numerisch sein.
6.109
QuadrantStartChrY (String)
Beispiel / Syntax : QuadrantStartChrY
= "A"
Startwert für die Bezeichnung des ersten Quadranten (Y-Richtung). Gültige Werte sind 0-9
und A-Z. Diese Funktionalität gehört zur Gruppe der Pfad- bzw. Zonenvariablen für alle
Pläne der folgenden Typen:
● "ELO"
● "PFD"
● "FUP"
Die Parameterwerte sind Absolutwerte in Millimeter.
Es gibt auch die Möglichkeit, die Zonennummern so zu steuern, dass diese vom
Kennzeichen des Reports abhängig sind:
QuadrantStartChrY = "#"
Wenn die Kennzeichen fortlaufend sind, kann damit auch eine fortlaufende Nummerierung
erreicht werden. Das Kennzeichen muss numerisch sein.
6.110
QuadrantStepX (Integer)
Beispiel / Syntax : QuadrantStepX
= 1
Legt die Schrittweite bei der Berechnung der Bezeichnung von Pfaden und Zonen des Typs
"ELO", "PFD" oder "FUP" in X-Richtung fest. Vorgabewert ist 1.
6.111
QuadrantStepY (Integer)
Beispiel / Syntax : QuadrantStepY
= 1
Legt die Schrittweite bei der Berechnung der Bezeichnung von Pfaden und Zonen des Typs
"ELO", "PFD" oder "FUP" in Y-Richtung fest. Vorgabewert ist 1.
Grundbedienung von Reports
146
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.112 ReadOnly (Boolean)
6.112
ReadOnly (Boolean)
Default = False
Bestimmt, ob ein Report lesend oder schreibend geöffnet wird.
6.113
RestoreReferencesAfterCopy (Boolean)
Beispiel / Syntax : RestoreReferencesAfterCopy
6.114
●
True:
●
False:
= True
Wird ein interaktiver Report kopiert, dann werden alle auf dem Dokument platzierten
Objekte überprüft und gegebenenfalls in der Datenbank neu angelegt. Diese Option hat
bei "Struktur kopieren" keine Auswirkung, denn dabei werden alle nötigen
Planungsobjekte sowieso mitkopiert. True ist der Vorgabewert.
Es werden keine Planungsobjekte angelegt. Wenn Planungsobjekte fehlen, das
heißt auf dem Report platzierte Objekte, zu denen kein Gegenstück in der Datenbank
existiert, dann werden die Objekte auf dem Report Rot gezeichnet.
In dem Fall wird im geöffneten interaktiven Report das Kontextmenü "Kopiertes
Dokument ankoppeln" angeboten. Dieser Befehl hat die gleiche Wirkung wie die Funktion
RestoreReferencesAfterCopy. Außerdem gibt es bei den Rot gezeichneten Objekten auf
dem Report das Kontextmenü "Anlegen".
RotationOfPlacedSymbolAutoOff
BOOLEAN, Default = FALSE.
6.115
●
TRUE:
●
FALSE:
Ein platziertes Symbol wird im R&I jeweils um das Vielfache des manuell
eingestellten Winkels weitergedreht.
Der Vorgabewert bleibt auf 90 Grad.
ReportDocument.OwnUnit
bestimmt die Einheit eines Zeilenreports. ReportDocument.Unit
liefert die Einheit des Hauptdokuments.
ReportDocument.OwnUnit
6.116
ReportList.ShowChangedRowsOnly
gibt nur die Zeilen aus, in denen sich seit der letzten
Revision mindestens ein Text geändert hat. Diese Script-Option ist für zeilenbasierende
Reports verfügbar.
ReportList.ShowChangedRowsOnly
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
147
Scriptoptionen in Reports
6.117 ScaleForObjects (Boolean)
6.117
ScaleForObjects (Boolean)
Beispiel / Syntax : ScaleForObjects
●
False:
●
True: True
= False
Die Symbole bleiben auf dem Report immer in 100%-Größe (Originalmaßstab),
wenn im Report im Kontextmenü der Befehl "Optionen > Maßstab" verwendet wird.
ist der Vorgabewert. Dieser Wert gilt auch, wenn der Befehl nicht vorhanden
ist. In der Voreinstellung werden also Symbole vergrößert beziehungsweise verkleinert,
wenn der Maßstab des Reports verändert wird.
Diese Variable im Optionen-Script kann für einzelne Symbole wieder ausgeschaltet werden.
Dazu wird im Script des Symbols der Befehl doScale = True verwendet.
6.118
SectorOffset (Integer)
Beispiel / Syntax : SectorOffset
= 0
Gibt den Versatz beim Setzen von Sektoren an. Die Einstellung der Option
legt fest, ob Zonen- (X) oder Pfadsektoren (Y) berechnet werden.
PreferredDirection
6.119
SectorSize (Integer)
Beispiel / Syntax : SectorSize
= 0
Gibt die Breite des Sektors bei geteilten Normblättern an.
6.120
SegmentULMode
Reportobjekte im WspRoSegment:
6.121
●
0:
Verhält sich wie gehabt und ist der Vorgabewert.
●
1:
RO-COMOS-Objekt wird beim Erzeugen in Unit/Location des Segments verschoben.
●
2:
Auch ein bereits vorhandenes COMOS-Objekt wird verschoben.
SetImplementationByConcessionRI)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID", Stichwort
"SetImplementationByConcessionRI".
6.122
SetPipeFlagOnCreate)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID", Stichwort
"SetPipeFlagOnCreate".
Grundbedienung von Reports
148
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.123 ShowConnectedWith (Boolean)
6.123
ShowConnectedWith (Boolean)
Beispiel / Syntax : ShowConnectedWith
6.124
= True
●
False:
●
True: In der @Connection-Tabelle wird nach Planart getrennt ein Symbol gesucht, welches
an der Anschlussstelle angezeigt wird.
Legt fest, ob Informationen über den Partneranschluss am aktuellen Anschluss der
Verbindung angezeigt werden.
ShowConnectionInfo (Boolean)
Beispiel / Syntax : ShowConnectionInfo
= True
Bei der Einstellung True können Verbindungsinformationen an Leitungen automatisch
angezeigt werden. Voraussetzung dazu ist der Eintrag "INFO" in der Auswahlliste "@System
> @Connection". Für diesen Eintrag kann planartbezogen ein Script hinterlegt werden,
welches automatisch aufgerufen wird. Verwendungsbeispiele sind Adernummern in
Stromlaufplänen oder Leitungsbezeichnungen in Einstrich-Plänen. Vorgabewert ist False.
Der Befehl gilt für das Modul ET und für das Modul P&ID.
6.125
ShowConnectorCircle
BOOLEAN, Default = TRUE. Wenn FALSE werden die Anschluss-Symbole nicht auf dem R&I
gezeichnet, und nicht auf dem gedruckten Dokument dargestellt.
6.126
ShowDimensionUnit)
Bei TRUE wird hinter der Maßzahl die Einheit der Bemaßung angezeigt.
6.127
ShowDocumentInconsistency (Boolean)
ShowDocumentInconsistency = True: Bei TRUE wird die Konsistenz aller anschließbaren
Reportobjekte (IConnectedRo) geprüft und im Fehlerfall dem Anwender angezeigt.
Warnhinweise werden sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen eines geöffneten
Dokuments angezeigt, wenn während der Arbeit in dem Dokument Inkonsistenzen
aufgetreten sind.
Über das Kontextmenü auf dem Reportdokument zoomen Sie mit dem Befehl "Nächste
Inkonsistenz" beziehungsweise "Vorige Inkonsistenz" zum fehlerhaften Objekt.
6.128
ShowLineModeControl (Boolean)
Beispiel / Syntax : ShowLineModeControl
= True
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
149
Scriptoptionen in Reports
6.129 ShowMaxRevisionIndexOfErrors (Boolean)
Ermöglicht die Anzeige der Auswahlbox mit den Verbindungsarten.
Vorgabewert ist False.
6.129
ShowMaxRevisionIndexOfErrors (Boolean)
Default = True
Wenn der Wert "True" ist, werden Messageboxen ausgegeben, wenn es Probleme mit dem
MaxRevisionIndexOf gibt.
Wenn der Wert "False" ist, werden keine Mesageboxen ausgegeben.
6.130
SideView_X (Double)
Beispiel / Syntax : SideView_X
= 25
Legt den Abstand in X-Richtung zwischen dem Symbolnullpunkt und der Ansichtszeichnung
in Aufstellungsplänen fest. Die Maßeinheit ist Millimeter. Wenn der Wert 0 ist, erfolgt keine
Darstellung.
6.131
SignalLeftX (Double)
Beispiel / Syntax : SignalLeft_X
= 8
Legt die linke Grenze des Signalsymbols auf Plänen des Typs "FUP" fest. Vorgabewert ist 8.
6.132
SignalRightX (Double)
Syntax: SignalRight_X = 8
Legt die rechte Grenze des Signalsymbols auf Plänen des Typs "FUP" fest.
Vorgabewert ist 8.
6.133
SignalSlotCount (Double)
Beispiel / Syntax : SignalSlot_Count
= 25
Legt die mögliche Anzahl der Signalplatzhalter auf Plänen des Typs "FUP" fest. Vorgabewert
ist 22.
Grundbedienung von Reports
150
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.134 SignalSlotHeight (Double)
6.134
SignalSlotHeight (Double)
Beispiel / Syntax : SignalSlot_Height
= 20
Legt die Größe der Signalplatzhalter und damit die Signalsymbolgröße in Y-Richtung in
Millimetern auf Plänen des Typs "FUP" fest. Vorgabewert ist 8.
6.135
SignalTopY (Double)
Beispiel / Syntax : SignalTop_Y
= 15
Legt die obere Anfangsposition der Signalplatzhalter auf Plänen des Typs "FUP" fest.
Vorgabewert ist 12.
6.136
SignalWidth (Double)
Beispiel / Syntax : SignalWidth
= 40
Legt die Darstellungsgröße des gesamten Signalsymbols auf Plänen des Typs "FUP" in XRichtung fest. Voreinstellung ist 48.
6.137
SignalWidth1 (Double)
Beispiel / Syntax : SignalWidth1
= 15
Legt die Darstellungsgröße des vorderen Signalsymbolteils auf Plänen des Typs "FUP" in XRichtung fest. Vorgabewert ist 16.
6.138
SignalWidthGraphic (Double)
Beispiel / Syntax : SignalWidthGraphic
= 10
Legt die Darstellungsgröße des hinteren Signalsymbolteils auf Plänen des Typs "FUP" in XRichtung fest. Vorgabewert ist 8.
6.139
SignByEmptyReference (Boolean)
Beispiel / Syntax : SignByEmptyReference
= False
In der Einstellung False werden bei leeren Verweisen keine Texte ausgegeben. Vorgabewert
ist True.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
151
Scriptoptionen in Reports
6.140 SnapPrecision (Double)
6.140
SnapPrecision (Double)
Beispiel / Syntax : SnapPrecision
= 1
Legt die Fanggrenze von Objekten auf dem Plan fest. Vorgabewert ist 0.9. Bei aus anderen
Softwareprodukten importierten Dokumenten können die Klemmenradien mitunter sehr klein
sein und die Bauteile sehr dicht bei einander liegen. Da SnapPrecision unter anderem
darüber entscheidet, wann Anschlüsse als verbunden betrachtet werden, ist es in solchen
Fällen angeraten den Faktor zu verringern, z.B. 0.5.
6.141
SuppressReference (Boolean)
Beispiel / Syntax : SuppressReference
True
= True
unterdrückt die Ausgabe von Querverweisen an Verbindungen in der Applikation "ELO".
Vorgabewert ist False.
6.142
SymbolRotationByDimension (Boolean)
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Isometrics",
Stichwort "Variable SymbolRotationByDimension".
6.143
SymbolType (String)
Beispiel / Syntax : SymbolType
= "Detail"
Diese Einstellung legt den zu verwendenden Symboldarstellungstyp fest.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "COMOS
Administration", Stichwort "@SYSTEM > @DRW_TYPE / Planart".
6.144
SynchronizePipeConSymbol
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID", Stichwort
"SynchronizePipeConSymbol".
6.145
SynchronizeStdPipeFlag
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID", Stichwort
"SynchronizeStdPipeFlag".
Grundbedienung von Reports
152
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.146 TextRotationMode
6.146
TextRotationMode
Bei TextRotationMode= 1 werden die Texte bei einem Winkel zwischen 90 und 270 Grad
nicht in die Leserichtung nachgedreht.
6.147
TrimSymbolText (Boolean)
Default = True
Wenn der Wert "True" ist, werden Leerzeichen am Anfang und Ende von Symboltexten
entfernt.
Wenn der Wert "False" ist, werden die Texte belassen wie sie sind.
6.148
VGBConnectionLength (Double)
Beispiel / Syntax : VGBConnectionLength
= 15
Verwendung bei Funktionsplänen nach VGB zur Festlegung der Länge des sichtbaren Teils
des ersten Verbindungselements eines Signals. Wertangaben ergeben die
Darstellungslänge in Millimetern. 0 bezeichnet die volle Länge. Bei Angaben, die über die
maximale Darstellungsgröße hinausgehen, wird nur die maximal mögliche Größe dargestellt.
6.149
WorkingBackupTime (Double)
Beispiel / Syntax : WorkingBackupTime
= 15
Steuert den Zeitabstand der automatischen Sicherung des Dokuments in Minuten. Der
Vorgabewert ist 5 Minuten. Bei 0 wird die automatische Sicherung abgestellt.
6.150
XXDocProgID (String)
Beispiel / Syntax : XXDocProgID
= "ProjectName.ClassName"
Unter der Voraussetzung, dass IReportXDoc.dll implementiert ist, lässt sich auf diese Weise
eine anwenderdefinierte DLL-Datei aufrufen.
6.151
Unit
Die Einstellung Unit = 0 oder Unit = 1 im Optionen-Script einer Reportvorlage legt fest, mit
welcher Maßeinheit in allen abgeleiteten Reports gearbeitet wird. Maßeinheiten sind mm
oder inch. Zur Verbesserung der Umrechnungsgenauigkeit wurden die zu
berücksichtigenden Nachkommastellen auf vier erhöht.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
153
Scriptoptionen in Reports
6.152 Script-Fehlerbehandlung
Beachten Sie, dass die Unit-Einstellung nur für die Reportvorlage selbst und darauf
basierende Reports gilt, nicht jedoch für zu ladende Reports wie Zeilenreports,
untergeordneten Reports oder Sub-Reports.
Bei Umschaltung auf inch (Unit = 1) werden automatisch der Eintrag für die Blattgröße, das
Raster, alle Koordinaten sowie die Breiten und Längen von grafischen Objekten auf dem
Report umgerechnet. Winkel werden grundsätzlich auf 360 Grad berechnet.
AutoCAD-Objekte können auch importiert werden, wenn diese die Einheit "inch" besitzen.
Umgekehrt können Reports auch mit der Einheit "inch" als AutoCAD-Zeichnungen exportiert
werden.
Bei grafischen Report-Objekten, wie z. B. Linien oder Kreisen, kann die Werteingabe auch in
Punkt ("pt") erfolgen. Allerdings wird die Eingabe dann in das aktuelle Einheitensystem des
Reports umgerechnet (mm oder inch) und auch so gespeichert. Wenn also eine Eingabe in
Punkt erfolgt und dann die Eigenschaften geschlossen und erneut geöffnet werden, wird der
Wert nicht mehr in Punkt sondern in der aktuellen Einheit dargestellt.
6.152
Script-Fehlerbehandlung
Aufruf
Aktivieren Sie die Option über das Menü "Administrator > Script-Fehlerbehandlung".
Auswirkung
Wenn Sie die Option aktivieren, wird die Fehlerstelle im entsprechenden Scripteditor des
Objekts angezeigt, welches das fehlerhafte Script besitzt.
Unter Umständen findet hierbei auch ein Projektwechsel in das Stammprojekt statt.
Sie haben nun die Möglichkeit den Scriptfehler direkt zu beheben oder die Eigenschaften
des Objekts abzufragen. Außerdem können die globalen Variablen abgefragt werden.
6.153
ZOrderByZeroPoint
Default = False. Bei True wird das alte Verfahren (falsch, aber kompatibel) der ArbeitshöhenErmittlung über Nullpunkt-Position aktiviert.
6.154
P&ID
R&I-Pläne werden der Applikation PFD zugeordnet (Optionen-Script, Application = "PFD").
Wenn Sie diese Auswahl getroffen haben, stehen Ihnen im Optionen-Script spezifischen
Script-Funktionen zur Verfügung.
Grundbedienung von Reports
154
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
6.154.1
6.154.2
AllowPrintingForDirectionArrow (Boolean)
TRUE:
Der blaue Richtungspfeil an den Verbindungslinien wird mitgedruckt.
FALSE
(Default): Der Richtungspfeil wird nicht mitgedruckt.
CheckAllOpenFunctionConns (Boolean)
TRUE: Jede partnerlose Verbindung einer Messfunktion gilt als inkonsistent, also auch die, die
vom Benutzer zwar angelegt, aber nicht verbunden wurden.
FALSE:
Es gilt nur die Verbindung einer Messfunktion als inkonsistent, die nicht explizit im
Report vom Benutzer getrennt worden sind.
6.154.3
CObjectFullNameForPipe (String)
Beispiel / Syntax : CObjectFullNameForPipe
= "PI|EN|D|03|02|01"
Definiert, welches Stammobjekt verwendet wird, wenn auf einem R&I oder PFD mit dem
Werkzeug "Verbindung" gearbeitet wird. Überschreibt die im Projekt auf der Registerkarte
"Moduloptionen > Verfahrenstechnik" vorgenommene Einstellung. Das im Script gesetzte
Stammobjekt gilt dann für alle Reports, die auf dieser Vorlage basieren.
Syntax:
"CObjectFullNameForPipe = "Obj.SystemFullName""
Beispiele:
● Für R&Is:
CObjectFullNameForPipe = "PI|D|03|02|01" "
● Für PFDs:
CObjectFullNameForPipe = "@1PE|PO|SO|PS""
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID", Stichworte
"Startkonfigurationen" und "Dokumentenstammobjekte".
6.154.4
ConnectorRadius (Double)
Bestimmt den Radius der Connectoren.
Default=1
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
155
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
6.154.5
CopyMainBranch (Boolean)
Verwendung
Mit Hilfe der Reportoption CopyMainBranch legen Sie fest, wie sich COMOS beim Anlegen
eines Rohrleitungsabzweigs verhält. Folgende Einstellungen können Sie vornehmen:
●
CopyMainBranch = Always
Legt fest, dass die Stoffdaten der Rohrleitung immer für einen Rohrleitungsabzweig
übernommen werden.
●
CopyMainBranch = Never
Legt fest, dass die Stoffdaten der Rohrleitung nie für einen Rohrleitungsabzweig
übernommen werden. COMOS fügt für den Rohrleitungsabzweig eine
Standardrohrleitung ein.
●
CopyMainBranch = Ask
Legt fest, dass der Anwender beim Anlegen eines Rohrleitungsabzweigs über einen
Dialog das gewünschte Verhalten festlegen kann.
Um den Dialog anzuzeigen, aktivieren Sie zusätzlich die Reportoption
CopyPipeConnectionAutoOff.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID",
Stichwort "CopyPipeConnectionAutoOff".
6.154.6
CreateDefaultPipeSegment (Boolean)
Default = False
Bestimmt, ob ein neu erzeugter Rohrleitungsabschnitt automatisch auch ein DefaultRohrleitungssegment erhält.
6.154.7
DrawPFDConnsUnderDocumentInBlue (Boolean)
Verwendung
Sie können in COMOS festlegen, dass die Objekte eines R&I-Plans im Navigator direkt
unterhalb des Dokuments abgelegt werden.
Mit Hilfe der Reportoption DrawPFDConnsUnderDocumentInBlue legen Sie fest, ob Verbindungen
des R&Is im Navigator mit blauer Schrift angezeigt werden, wenn diese Verbindungen direkt
unter dem Dokument abgelegt werden.
Folgende Einstellungen können Sie vornehmen:
Grundbedienung von Reports
156
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
●
DrawPFDConnsUnderDocumentInBlue = true
Legt fest, dass die Verbindungen im Navigator in blauer Schrift dargestellt werden.
●
DrawPFDConnsUnderDocumentInBlue = false
Legt fest, dass die Verbindungen im Navigator nicht in blauer Schrift dargestellt werden.
6.154.8
DrawPFDDevicesUnderDocumentInBlue (Boolean)
Verwendung
Sie können in Comos festlegen, dass die Objekte eines R&I-Plans im Navigator direkt
unterhalb des Dokuments abgelegt werden. Diese R&I-Objekte werden standardmäßig im
Navigator mit blauer Schrift dargestellt.
Mit Hilfe der Reportoption DrawPFDDevicesUnderDocumentInBlue können Sie die Darstellung in
blauer Schrift verhindern.
Folgende Einstellungen können Sie vornehmen:
●
DrawPFDDevicesUnderDocumentInBlue = true
(Standardbelegung)
Legt fest, dass die R&I-Objekte im Navigator in blauer Schrift dargestellt werden.
●
DrawPFDDevicesUnderDocumentInBlue = false
Legt fest, dass die R&I-Objekte im Navigator nicht in blauer Schrift dargestellt werden.
6.154.9
DrawPipeEndSymbol (Boolean)
Beispiel / Syntax : DrawPipeEndSymbol
= True
Vorgabewert ist FALSE.
Voreinstellung für neu zu erzeugende Rohrleitungsabschnitte.
6.154.10
●
TRUE: Die Endsymbole (z.B. je eine Nadel am Eingangs- bzw. Ausgangsanschluss)
werden am neu erzeugten Rohrleitungsabschnitt ausgegeben, wenn das Symbol als
PIPEENDSYMBOL in der Auswahlliste vorhanden ist.
●
FALSE:
Die Endsymbole werden am neu erzeugten Rohrleitungsabschnitt auf keinen Fall
ausgegeben. Dies gilt jedoch nur solange, bis der Anwender auf dem Dokument über das
Kontextmenü "Anfangs- / Endsymbol einblenden" die Symbole für die ausgewählten
Rohrleitungsabschnitte wieder darstellen möchte.
Die Option gilt nicht für Rohrleitungssegmente bzw. nur, wenn zusätzlich
DrawPipeEndSymbolForSegment = TRUE gesetzt worden ist.
DrawPipeEndSymbolForSegment (Boolean)
Beispiel / Syntax : DrawPipeEndSymbolForSegment
= True
Vorgabewert ist FALSE.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
157
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
Voreinstellung für neu zu erzeugende Rohrleitungssegmente. Gilt als Erweiterung von
DrawPipeEndSymbol und hat nur eine Auswirkung, wenn DrawPipeEndSymbol = TRUE ist.
Wenn der Wert TRUE ist und DrawPipeEndSymbol
Rohrleitungssegmenten dargestellt.
= TRUE,
werden die Endsymbole auch an
Verfahren für Rohrleitungssegmente, siehe auch Kapitel DrawPipeEndSymbol (Boolean)
(Seite 157).
6.154.11
DrawPipeEndSymbolForVertices (Boolean)
TRUE:
Auf dem gesamten Report wird das Endsymbol für die "Ecken" der Rohrleitung
ausgeben. Das entsprechende Symbolscript wird folgender Auswahlliste entnommen:
Stammprojekt, "@SYSTEM > PIPEENDSYMBOL Rohrleitung: Endsymbole";
Name: 3
Beschreibung: Beliebig
Planart: RI_* (Symbolscript)
Wert 1: 3
False
6.154.12
= Default
EnableContinueDrawingConnection
Einleitung
Wenn die Reportoption EnableContinueDrawingConnection aktiviert ist, hat der Anwender die
Möglichkeit über das Werkzeug "Verbindung" eine Rohrleitungs- oder Kanalstruktur zu
verlängern.
Vorgehen
Um den Modus EnableContinueDrawingConnection zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen
vor:
1. Öffnen Sie die Reportvorlage des Reports, für den Sie den Modus aktivieren möchten.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsfläche der Reportvorlage.
Das Kontextmenü öffnet sich.
3. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Optionen".
Das Fenster "Optionen" öffnet sich.
4. Suchen Sie den Eintrag EnableContinueDrawingConnection.
5. Kommentieren Sie die Reportoption EnableContinueDrawingConnection ein.
Wenn der Wert der Option auf False steht, ändern Sie den Wert auf True.
Grundbedienung von Reports
158
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
6. Um Ihre Eingabe zu speichern und das Fenster "Optionen" zu schließen, klicken Sie auf
die Schaltfläche "OK".
7. Klicken Sie in der Reportvorlage auf die Schaltfläche "Speichern".
Ergebnis
Die Reportoption EnableContinueDrawingConnection ist für alle Reports aktiviert, die auf der
gewählten Reportvorlage basieren. Wenn der Anwender das nächste Mal einen
entsprechenden Report öffnet, steht der Modus zur Verfügung.
6.154.13
IntersectionRadius (Double)
Beispiel / Syntax: IntersectionRadius
= <Parameter>
In Kombination mit DrawIntersectionArc: Bestimmt, wie die Verbindungskreuzungen
dargestellt werden. Siehe auch Kapitel DrawIntersectionArc (Boolean) (Seite 134).
Parameter wird in Millimetern gesetzt.
Aus Performancegründen wird diese Scriptoption nicht ständig aktualisiert, sondern nur bei
Neueingaben und Veränderungen. Das bedeutet, dass in bereits vorhandenen Reports die
Verbindungen nicht verändert dargestellt werden, wenn die Script-Option
IntersectionRadius neu eingeführt wird.
Eine Initialisierung des Reports kann unter anderem dadurch erreicht werden, dass nach der
Einführung der Script-Option alle Objekte des Reports selektiert und zusammen einmal
bewegt werden.
6.154.14
SetImplementationByConcessionRI (Boolean)
(Default): Automatisches Setzen des Implementierungszeigers für Ströme, wenn
notwendig.
TRUE
Voraussetzung: im Optionenscript steht vorher der Befehl ConcessionRI
= TRUE.
Diese Technik wird im Bereich der Konzessionsdokumente (Abnahmedokumente)
eingesetzt. Hintergrund: In R&I werden alle Objekte normalerweise auf genau einem Report
platziert. Werden die Objekte doppelt platziert und verbunden, dann werden dadurch neue
Verbindungen erzeugt, die die in der Datenbank stehenden Anschlüsse überschreiben.
Wenn die Option ConcessionRI = TRUE eingeschaltet ist, wird durch die Doppelplatzierung
keine Verbindung in der Datenbank geschaffen, die ursprünglichen Anschlüsse beleiben
also erhalten.
Um im Navigator die Beziehung der Anschlüsse korrekt darzustellen, wird ein
Implementierungsverweis erzeugt, der die Originalverbindung anzeigt. Mittels
SetImplementationByConcessionRI schalten Sie die Erzeugung eben dieser
Implementierungsverweis ab und im Navigator wird nichts angezeigt.
Während der Prüfung der Script-Option "ConcessionRI" bei Mehrfachplatzierungen wird der
Masterreport geöffnet.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
159
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
Hintergrund: Für Datenbanken, in denen am Stammobjekt der Dokumente das Attribut
"SYS.ConcessionRI" gesetzt ist, gilt die Scriptoption "ConcessionRI" nicht mehr. Deswegen
brauchen in dem Fall zur Feststellung des Konzessionsstatus auch keine Dokumente mehr
geöffnet werden.
6.154.15
SetPipeFlagOnCreate (Boolean)
TRUE:
Beim Erzeugen einer Rohrleitung wird die Standardrohrfahne automatisch
eingeblendet. D.h.: Das Text-Script, das am Stammobjekt des Rohrleitungsabschnitt auf der
Registerkarte "Symbole" für die aktuelle Planart definiert ist, wird ausgewertet und
dargestellt.
FALSE
6.154.16
= Default
SortNewBranchUnderNewPipe (Boolean)
Verwendung
Mit der Reportoption SortNewBranchUnderPipe legen Sie fest, wie Comos neue
Rohrleitungsabschnitte, die Sie an eine bereits bestehende Rohrleitung zeichnen, im
Navigator einsortiert.
Folgende Einstellungen können Sie vornehmen:
●
SortNewBranchUnderPipe = False
(Standardbelegung)
Comos sortiert den neuen Rohrleitungsabschnitt unterhalb der bereits bestehenden
Rohrleitung im Navigator ein.
●
SortNewBranchUnderPipe = True
Comos legt im Navigator für den neuen Rohrleitungsabschnitt eine neue
Rohrleitungsstruktur an.
6.154.17
SortNewObjectsInCategories (Boolean)
Beispiel / Syntax : SortNewObjectsInCategories
= True
Veranlasst das Einsortieren neuer COMOS-Objekte in benachbarte Kategorie-Ordner. Die
Objekte werden nicht nur beim direkten Platzieren einsortiert, sondern auch nach Kopieren
und Einfügen.
Die Funktion gibt es in zwei Varianten: Einmal für Elektro-, Mess- und Regeltechnik in der
elolib und einmal für R&I in der RIlib.
Beide Varianten besitzen einen gemeinsamen Grundumfang und unterscheiden sich in den
Feinheiten.
Vorgabewert ist False.
Grundbedienung von Reports
160
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
R&I-Variante
●
True:
Wenn ein Objekt auf einem R&I-Plan platziert oder kopiert wird und dann eingefügt,
wird automatisch versucht, das Objekt unter dem Eigentümer des R&I-Plans
einzusortieren. In der Regel ist der Eigentümer eine Anlage.
Wenn das Objekt aufgrund der Einstellungen dort nicht zulässig ist (z. B. weil die Anlage
den Anlegemodus "Elemente" hat und das Objekt kein Element der Anlage ist), werden
rekursiv alle untergeordneten Objekte der Anlage untersucht, die die Klasse "Unit" und
die Unterklasse "Kategorie" haben. Sobald man eine Kategorie gefunden hat, unterhalb
der das Objekt zulässig ist, wird es dort einsortiert.
Wenn keine Kategorie gefunden wird, wird geprüft, ob das Objekt COMOS-seitig mit
einer Rohrleitung verbunden ist. Wenn ja, versucht man das Objekt parallel zur
Rohrleitung anzulegen. Für Rohrleitungsabschnitte wird in der Funktion eine Rohrleitung
erzeugt (dreistufige Rohrleitungsstruktur), wenn noch nicht vorhanden. Als letztes werden
noch Dokumentengruppen aktualisiert (UpdDocGrp.UpdateDocumentGroup).
●
6.154.18
False:
Die Objekte, die Sie auf dem R&I anlegen, werden im Navigator unterhalb des
Dokuments angelegt. Die Zuordnung zu einer Anlage muss manuell erfolgen, z.B. über
das Werkzeug "Objektzuweisung". Selektieren Sie dazu in der Liste den Eintrag
"Eigentümer setzen" und bestimmen Sie den neuen Eigentümer. In der Regel ist dies
eine Anlage, unter der der R&I liegt. Es wird geprüft, ob die Objekte unter dem neuen
Eigentümer erlaubt sind. Ab hier und für diese eine Aktion analog zu
SortNewObjectsIntoCategories = TRUE.
StdPipeFlagNoColor (Boolean)
Beispiel / Syntax : StdPipeFlagNoColor
= True
Ein- oder Ausschalten der Farbdarstellung der Standardrohrleitungsfahne.
Vorgabewert ist False.
6.154.19
StdPipeNoReflect (Boolean)
Beispiel / Syntax : StdPipeNoReflect
True
= True
schaltet die Spiegelung der Rohrleitungsfahnen bei Fließrichtungswechsel ab.
Vorgabewert ist False.
6.154.20
SynchronizePipeConSymbol (Boolean)
TRUE:
Das Blattverweissymbol wird immer in Lage der Rohrleitung ausgerichtet (zum Beispiel
für schräge Rohrleitungen).
Eine Umstellung der Scriptoption von FALSE auf TRUE für schon platzierte Objekte kann
aufgrund der daraus resultierenden Transformation zu Symbol-/Textverschiebungen führen.
FALSE
= Default
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
161
Scriptoptionen in Reports
6.154 P&ID
6.154.21
SynchronizeStdPipeFlag (Boolean)
TRUE:
Die Standardfahne wird immer in Lage der Rohrleitung ausgerichtet (speziell für
schräge Rohrleitungen).
FALSE
= Default
Grundbedienung von Reports
162
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.1
7
Funktionen für Text- und Listenscript
Die folgenden Funktionen können in Texten und Listen verwendet werden.
7.1.1
Property AutoMarkAsChanged
Property AutoMarkAsChanged As Boolean
Kontrolliert das Aussehen eines Texts im Report in Reaktion auf die Revisionsverwaltung:
●
TRUE: Text erscheint kursiv, wenn seit der letzten abgeschlossenen Revision eine
Änderung vorgenommen wurde.
●
FALSE:
Keine Reaktion auf die Revisionsverwaltung.
Siehe auch
AutoMarkAsChanged (Boolean) (Seite 127)
7.1.2
Property ComosDocument
Property ComosDocument As Object
Liefert das Dokumentenobjekt, also das Objekt, welches auch im Navigator angezeigt wird.
Siehe auch
Container: ComosDocument (Seite 81)
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
163
Funktionen in Reports
7.1 Funktionen für Text- und Listenscript
7.1.3
Property EvalForEveryPage
Property EvalForEveryPage As Boolean
Kontrolliert, wie ein Text ausgewertet (aktualisiert) wird. Die Einstellungen erfolgen im
Fenster "Textparameter".
●
TRUE:
●
FALSE:
Der Text wird auf jeder Seite des Reports neu ausgewertet.
Der Text wird auf der ersten Seite des Reports ausgewertet und von den
folgenden Seiten übernommen.
Report-Items, wie beispielsweise Texte oder Listen, mit der Einstellung EvalforEveryPage
werden immer am Schluss einer Seite ausgewertet. Beispiel: Seitenwechsel von Seite 1 auf
Seite 2.
1. Zuerst wird die Prozedur OnEndPage noch auf Seite 1 aufgerufen.
2. Dann werden ReportItems (Texte, Listen) mit der Einstellung EvalforEveryPage auf Seite
1 evaluiert.
3. Dann wird die Seitennummer PageNr auf Seite 2 hochgesetzt.
4. Dann läuft die Prozedur OnNewPage auf Seite 2. Für die erste Seite gibt es kein OnNewPage.
5. Dann läuft wieder OnEndPage auf der Seite 2, usw.
7.1.4
Property EvalSequence
Property EvalSequence As Long
Kontrolliert die Reihenfolge, in der Texte und Listen ausgewertet werden. Alle Objekte mit
EvalSequenz 0 werden vor allen Report-Items mit EvalSequenz 1 ausgerechnet und so weiter.
Für die Objekte mit gleicher EvalSequenz wird keine Berechnungsreihenfolge garantiert.
7.1.5
Property ItemObject
Property ItemObject As Object
Für Listen: Setzt das ReportObject (die Vorlagendatei) des Zeilenreports. Dieser Aufruf
überschreibt eine Angabe auf der Registerkarte "Zeilen".
Wird auch verwendet, um einen Sub-Report aktiv aufzurufen, damit der Inhalt dargestellt
wird:
Sub OnCreate ()
Set ItemObject = ReportObject
End Sub
Grundbedienung von Reports
164
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.1 Funktionen für Text- und Listenscript
7.1.6
Property KeepScriptRunning
Property KeepScriptRunning As Boolean
Kontrolliert, ob das Optionen-Script aktiv bleibt.
TRUE:
7.1.7
Das Optionen-Script bleibt in interaktiven Reports aktiv.
Property Layer
Property Layer As Long
Setzt den Layer (Arbeitsbereich) eines Objekts. Der Layer kann an- und ausgeschaltet
werden. Bei Anschlüssen entspricht Layer dem Typ.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"Klassendokumentation COMOS_dll", Stichwort "Layer" und im Handbuch "Rechte",
Stichwort "Arbeitsbereiche".
7.1.8
Property LineType
Property LineType As Long
Kontrolliert den Linientyp, z.B. 2 für gestrichelte Linien.
Siehe auch
Linientypen (Seite 201)
7.1.9
Function MainComosDocument
Function MainComosDocument() As Object
Liefert das Dokumentenobjekt, also das Objekt, welches auch im Navigator zu sehen ist.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
165
Funktionen in Reports
7.1 Funktionen für Text- und Listenscript
7.1.10
Function MainReportDocument
Function MainReportDocument() As Document
Wenn ein Report mittels Listenrahmen einen Zeilenreport aufruft und der Zeilenreport wieder
mittels Listenrahmen einen Zeilenreport aufruft (und so weiter), ruft dieser Befehl den
"obersten Report in der Kette" auf, also den (Haupt-)Report.
7.1.11
Function MasterReportDocument
Function MasterReportDocument() As Document
Spricht den in den Optionen des (Haupt-)Reports angegebenen Master-Report an.
7.1.12
Property Name
Property Name As String
Liefert den Namen eines Reportelements.
7.1.13
Function ParentReportDocument
Function ParentReportDocument() As Document
Ruft ausgehend vom Zeilenreport den hierarchisch eine Stufe höher liegenden Report auf.
7.1.14
Property Report
Property Report As Object
Schlüsselbegriff. Erlaubt den Zugriff auf das Optionen-Script eines Reports.
7.1.15
Function ReportDocument
Function ReportDocument() As Document
Schlüsselbegriff. Liefert den Report selbst, von da aus haben Sie die Möglichkeit z.B. mit
Item auf die Reportelemente zuzugreifen.
Grundbedienung von Reports
166
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.1 Funktionen für Text- und Listenscript
7.1.16
Property Script
Property Script As String
Liefert das Script von Report-Items, wie z.B. Texten oder Listen.
7.1.17
Property SystemTypeName
Property SystemTypeName As String
Liefert den Name des Systemtyps eines Reportelements.
Beispiele:
● "Text" bei Texten
● "List" bei Listen
Nicht verwechseln mit SystemTypeName vom COMOS Kern.
7.1.18
Sub ToBack
Sub ToBack()
Setzt das Report-Item in den Hintergrund.
7.1.19
Sub ToFront
Sub ToFront()
Setzt das Report-Item in den Vordergrund.
7.1.20
Property Visible
Property Visible As Boolean
Kontrolliert die Sichtbarkeit von Report-Items wie zum Beispiel Texten.
●
TRUE:
●
FALSE:
Text ist sichtbar. Vorgabewert ist TRUE.
Text ist unsichtbar.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
167
Funktionen in Reports
7.2 Funktionen nur für Script in Listen
7.1.21
Property X1
Property X1 As Double
Liefert und setzt den Wert der Koordinate X1.
und X2/Y2 sind P1 bzw. P2, also die Werte der linken oberen und der rechten unteren
Ecke der Liste bzw. des Textkastens.
X1/Y1
7.1.22
Property X2
Property X2 As Double
Liefert und setzt den Wert der Koordinate X2.
7.1.23
Property Y1
Property Y1 As Double
Liefert und setzt den Wert der Koordinate Y1.
7.1.24
Property Y2
Property Y2 As Double
Liefert und setzt den Wert der Koordinate Y2.
7.2
Funktionen nur für Script in Listen
7.2.1
Direction
Direction
As Long
Kontrolliert die Richtung der Liste:
●
0:
Normal (nach unten)
●
1:
Nach oben
Grundbedienung von Reports
168
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.2 Funktionen nur für Script in Listen
7.2.2
●
2:
Nach rechts
●
3:
Nach unten
Function EvalOneRow
Function EvalOneRow() As Long
Kontrolliert die Ausführung (Aufruf und Auswertung) eines Zeilenreports.
Wird auch verwendet, um Sub-Reports zu initialisieren. Als Minimaleintrag muss dabei der
folgende Text vorhanden sein, da sonst der Sub-Report nicht dargestellt wird:
Sub OnCreate ()
EvalOneRow
End Sub
7.2.3
Function EvalOneRowDocument
Function EvalOneRowDocument(RowObject As Object, FileName As String, ComosDocument As Object)
As Long
Kontrolliert die Ausführung (Aufruf und Auswertung) eines Zeilenreports:
7.2.4
●
RowObject
●
FileName
●
ComosDocument
ist das ReportObject des Zeilenreports.
ist der Dateiname des Zeilenreports (....crp).
sehen ist.
ist das Dokumentenobjekt, also das Objekt, welches auch im Navigator zu
Function EvalOneRowObject
Function EvalOneRowObject(Object As Object, RowDocName As String) As Long
Kontrolliert die Ausführung (Aufruf und Auswertung) eines Zeilenreports:
7.2.5
●
Object
●
RowDocName
ist das ReportObject des Zeilenreports.
ist der Dateiname des Zeilenreports.
Function EvaluatedRowCount
Function EvaluatedRowCount() As Long
Liefert die Anzahl, wie oft der Zeilenreport ausgeführt wurde.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
169
Funktionen in Reports
7.3 Funktionen nur für Script bei Texten
7.2.6
Function EvaluatedRowDocument
Function EvaluatedRowDocument(Index
As Long)
As Document
Liefert das ausgewertete Dokument mit dem angegebenen Index.
7.2.7
FileName
FileName
As String
Liefert und setzt den Namen der Datei.
7.2.8
Function NewPage
Function NewPage() As Long
Erzeugt eine neue Seite und liefert die dafür geltende Seitenzahl zurück.
7.2.9
RowDocument
RowDocument
As String
Liefert und setzt den Dateinamen des Dokuments.
7.2.10
Sub SetLineWrap
Sub SetLineWrap()
Befähigt Listen immer ihre Position zurückzugeben, auch in untergeordneten Seiten von
Sub-Reports.
7.3
Funktionen nur für Script bei Texten
Die folgenden Funktionen können nur in Scripten von Texten eingesetzt werden.
Grundbedienung von Reports
170
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.3 Funktionen nur für Script bei Texten
7.3.1
Align
Align
As String
Kontrolliert die Ausrichtung des Texts.
7.3.2
Angle
Angle
As Double
Liefert den Drehwinkel der Textbox.
7.3.3
BackColor
BackColor
As OLE_COLOR
Liefert und setzt den Wert der Hintergrundfarbe des Texts.
Siehe auch
Transparent (Seite 173)
7.3.4
Clip
Clip
As Long/Boolean
Eigentlich Long, wird aber aus internen Gründen wie ein Boolean verwendet.
TRUE:
7.3.5
FIT
Bearbeitet Texte, die zu lang sind.
FIT
As Long/Boolean
Eigentlich Long, wird aber aus internen Gründen wie ein Boolean verwendet.
TRUE:
Reduziert die Länge von Texten, um sie in ein Feld einzupassen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
171
Funktionen in Reports
7.3 Funktionen nur für Script bei Texten
7.3.6
ForeColor
ForeColor
As OLE_COLOR
Liefert und setzt den Wert der Textfarbe.
7.3.7
MarkAsDeleted
Die Funktion MarkAsDeleted bewirkt, dass in einer Revision gelöschte Texte durchgestrichen
dargestellt werden.
7.3.8
MaxPageNr()
MaxPageNr
As Long
Liefert die Gesamtseitenzahl eines Reports.
Wenn MaxPageNr in einem Report verwendet wird, sollte die Auswertungsreihenfolge der
Texte ("EvalSequenz") angepasst werden. Der Text mit MaxPageNr muss spät ausgewertet
werden, damit zum Auswertungszeitpunkt bereits alle Seiten erzeugt wurden. Deswegen
muss die EvalSequenz für diesen Text hochgesetzt werden, z.B. von "0" auf "1", wenn alle
anderen Texte die EvalSequenz "0" haben. Dadurch erscheint dann auch auf der ersten
Seite eines mehrseitigen Reports die korrekte Gesamtseitenzahl.
Siehe auch
Typ "Expression" (Seite 107)
GlobalPageNr (Seite 176)
PageNr (Seite 176)
7.3.9
MaxRevisionIndexOf
MaxRevisionIndexOf(ItemsNames
As String) As String
Liefert den höchsten Revisionsindex einer Menge von Report-Items, die per Name
angegeben sind. "MaxRevisionIndexOf" Revision beginnt mit 0.
Beispiel
MaxRevisionIndexOf("Text1, Text2, Text3")
Text1, Text2
und Text3 sind dabei die Namen der Textfelder.
Grundbedienung von Reports
172
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.3 Funktionen nur für Script bei Texten
7.3.10
ScriptObject
ScriptObject()
As Object
Schlüsselbegriff. Verschafft den Zugriff auf das Optionen-Script eines Reports.
Beispiel
MasterReportDocument.ScriptObject.RepVar1
Variable RepVar1 im Optionen-Script des Master-Reports.
7.3.11
SoftAlign
SoftAlign
As Long
Kontrolliert den Abstand zwischen dem Text und dem Textrahmen ("Boundary").
● "-1": Soft
● "0": Hard/transparent
7.3.12
Text
Text
As String
Liefert und setzt den Text.
7.3.13
Transparent
Transparent
As Long/Boolean
Kontrolliert die Texttransparenz. Soll als Boolean verwendet werden.
●
TRUE:
●
FALSE:
Text ist transparent, keine Hintergrundfarbe sichtbar.
Text ist nicht transparent, Hintergrundfarbe ist sichtbar.
Siehe auch
BackColor (Seite 171)
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
173
Funktionen in Reports
7.4 Allgemeine Funktionen
7.4
Allgemeine Funktionen
7.4.1
Sub OutPutDebugString
Sub OutPutDebugString(s As String)
Zeigt die Texte in einem Hinweisfenster an.
7.4.2
Function CallScriptLib
Function CallScriptLib
Function CallScriptLib (CDevFullname As String, FuncName As String, [Param1],
[Param2], [Param3], [Param4], [Param5], [Param6], [Param7], [Param8], [Param9],
[Param10])
Diese Funktion verschafft den Zugriff auf eine Script-Funktion, welche in einem
benutzerdefinierten Scriptblock an einem Stammobjekt geschrieben wurde.
●
CDevFullname:
●
FuncName:
SystemFullName des Stammobjekts, in welchem die Script-Funktion steht.
Name der Script-Funktion. Es ist spielt keine Rolle, in welchem
benutzerdefinierten Scriptblock die Script-Funktion liegt.
Bis zu zehn Parameter können übergeben werden, dabei können auch Objekte übergeben
werden. Haben Sie die Parameter an CallScriptLib übergeben, werden diese automatisch
in ein Array verpackt und sind dann so als Array an der Script-Funktion abrufbar.
Beispiel
Am Stammobjekt mit Namen "TEST4" gibt es in einem benutzerdefinierten Scriptblock die
Funktion MySub.
Im Scriptblock OnChange eines Attributs wird über CallScriptLib auf MySub zugegriffen.
Sub OnChange()
Set obj = ThisObj
Workset.Lib.CallScriptLib "TEST4", "MySub", obj
End Sub
Über CallScriptLib ist das Attributsobjekt selbst an die Funktion MySub übergeben worden.
Sie haben die Möglichkeit bis zu zehn Objekte zu übergeben:
Workset.Lib.CallScriptLib "TEST4", "MySub", obj, obj2, ...
Aber in der Funktion MySub kommen die Objekte nicht einzeln an. Folgendes wäre also
falsch: Sub MySub(obj, obj2, ...).
Stattdessen packt CallScriptLib die Parameter (hier: die übergebenen Objekte) in ein Array
und übergibt dann nicht mehr zehn einzelne Objekte, sondern nur noch einen Array.
Grundbedienung von Reports
174
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.4 Allgemeine Funktionen
Am Stammobjekt "TEST4" schreiben Sie im benutzerdefinierten Scriptblock in der Funktion
MySub folgendes:
Sub MySub(Params)
obj = Params(1)
obj2 = Params(2)
...
Msgbox obj.name
End Sub
Das Array beginnt bei 1.
Beim Auswerten des Arrays ist, die Unter- und Obergrenze mittels UBound (obere Grenze)
und LBound (untere Grenze) zu prüfen, damit nicht auf einen undefinierten Index zugegriffen
wird.
7.4.3
Function DocHdr
Function DocHdr() As Object
Liefert ein Objekt mit direktem Zugriff auf die Bibliothek "DocumentHeader.dll". Sie sparen
sich die Programmzeile Set DocHdr = CreateObject (DocHeader...).
7.4.4
Property Document
Property Document As Object
Liefert das Dokumentobjekt.
7.4.5
Function DSpec
Function DSpec(Chapter As String, OrgName As String) As Object
Liefert ein Attribut eines Dokuments.
● Chapter: Name der Registerkarte
● OrgName: Name des Attributs
7.4.6
Property FirstPageNr
Property FirstPageNr As Long
Liefert den Wert des Feldes "Erste Seite" des Dokuments.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
175
Funktionen in Reports
7.4 Allgemeine Funktionen
7.4.7
GlobalPageNr
GlobalPageNr()
As Long
Function: Liefert die aktuelle Seitenzahl unter Berücksichtigung der zugehörigen Dokumente.
7.4.8
Function OSpec
Function OSpec(Chapter As String, OrgName As String) As Object
Liefert ein Attribut des Reportobjekts.
● Chapter: Name der Registerkarte
● OrgName: Name des Attributs
7.4.9
Sub Output
Sub Output(s As String)
Zeigt während der Ausführung eines Reports den Text (s) in einem Hinweisfenster an.
7.4.10
PageNr
PageNr
As Variant
Property: Liefert die aktuelle Seitenzahl.
7.4.11
Property Project
Property Project As Object
Liefert das aktuelle Projekt.
7.4.12
Property Report
Property Report As Object
Schlüsselbegriff. Verschafft den Zugriff auf das Optionen-Script eines Reports.
Grundbedienung von Reports
176
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Funktionen in Reports
7.4 Allgemeine Funktionen
7.4.13
Property ReportObject
Property ReportObject As Object
Liefert und setzt das ReportObject. Das ReportObject ist das Objekt, auf das sich ein Report
bezieht. Wird in der Regel in den Eigenschaften auf der Registerkarte "Report" gesetzt.
7.4.14
Function RevisionIndex
Function RevisionIndex(PltObject As Object) As String
Liefert den aktuellen Revisionsindex des übergebenen Objekts (PltObject) des Reports.
7.4.15
Function RevisionLabel
Function RevisionLabel(PltObject As Object) As String
Liefert die Beschreibung der aktuellen Revision des übergebenen Objekts (PltObject) des
Reports.
7.4.16
Function RevisionTableDate
Function RevisionTableDate(RevLineNr As Long, RevColumnNr As Long) As String
Liefert das Datum der Revision.
● RevLineNr: "Zeilennummer" der Revision, legt die Revision selbst fest
● RevColumnNr: Spaltennummer in der Revision:
– Erstellt
– Geprüft
– Freigegeben
7.4.17
Function RevisionTableIndex
Function RevisionTableIndex(RevLineNr As Long) As String
Liefert den Index einer Revision.
RevLineNr: "Zeilennummer" der Revision, legt die Revision selbst fest
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
177
Funktionen in Reports
7.4 Allgemeine Funktionen
7.4.18
Property RevisionTableLength
Property RevisionTableLength As Long
Setzt die Startzeile für die Auswertung der Revision.
In der Regel beginnen Sie mit der letzten, also aktuellsten, Revision.
7.4.19
Function RevisionTableUser
Function RevisionTableUser(RevLineNr As Long, RevColumnNr As Long) As String
Liefert den Bearbeiter der Revision.
● RevLineNr: "Zeilennummer" der Revision, legt die Revision selbst fest
● RevColumnNr: Spaltennummer in der Revision
7.4.20
Property Specs
Property Specs As Object
Liefert ein Attribut.
Syntax: Specs.K1.SP1
●
K1:
●
SP1:
Name der Registerkarte
Name des Attributs
Grundbedienung von Reports
178
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Skizzenreports (@Sketch)
8.1
8
Übersicht und Zielsetzung
In der Regel unterscheidet sich ein Report danach, ob es sich um einen auswertenden
Report oder einen interaktiven Report handelt. Es gibt aber auch die Mischform des
Skizzenreports.
Definition
Ein Skizzenreport dient dazu, auf einem Blatt technische Daten, also Listen oder SubReports, und eine durch den Anwender erstellte Skizze zu vereinen.
Dazu stellt der Skizzenreport begrenzte Zeichenfunktionalitäten zur Verfügung, verhält sich
aber ansonsten wie ein auswertender Report.
8.2
Interaktive Reports als Skizzenreport anlegen
Vorbereitungen
Um einen interaktiven Report als Skizzenreport anzulegen, nehmen Sie die folgenden
Vorbereitungen vor:
1. Legen Sie ein Dokument des Typs "Reportvorlage (interaktiv)" an.
Die Reportvorlage enthält folgendes Optionen-Script:
UIProgID = "ComosWspRUI1.WspRUI1"
Application = "<Beliebige Standardapplikation>"
ShowSymbolBar = false
SymbolType = "DATASHEET"
2. Legen Sie in der Reportvorlage wie gewohnt Listen, Sub-Reports usw. an.
Beachten Sie, dass das Reportobjekt den Namen "@SKETCH" haben muss. Achten Sie
dabei auf die genaue Schreibweise des Namens.
1. Lassen Sie einen Bereich frei, in dem der Anwender zeichnen kann.
2. Außerdem können Sie ein Anmerkungsfeld erstellen.
Vorgehen
Um einen interaktiven Report als Skizzenreport anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Legen Sie einen Report an, der auf die vorbereitete Reportvorlage zugreift.
2. Öffnen Sie den angelegten Report.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
179
Skizzenreports (@Sketch)
8.3 Werkzeug "Anmerkungen"
Ergebnis
Im Report stehen nur die folgenden einfachen grafischen Werkzeuge zur Verfügung:
● Linie
● Kreis
● Text
● Bemaßung
● Schraffur
Sie können keine Stamm- und Planungsobjekte auf den Skizzenreport ziehen.
8.3
Werkzeug "Anmerkungen"
Zielsetzung
An einer Skizze ist in der Regel zu wenig Platz, um längere Texte zu schreiben. Mit dem
Werkzeug "Anmerkung" können Sie einen Verweistext setzen und den dazugehörenden
Text an anderer Stelle aufführen. Anmerkungen werden deswegen auch als Fußnoten
bezeichnet.
Vorbereitungen
1. Stammobjekt der Reportvorlage
Das Stammobjekt besitzt ein "Anmerkungsobjekt". Das ist ein Element der Klasse
"Datensatz" mit speziellen Attributen:
– Attributsregisterkarte "System"
Objektklasse: "Anmerkungsobjekt".
– Attributsregisterkarte "Anmerkungen"
Siehe Beispiel in der COMOS-DB.
2. Reportvorlage
Auf der Reportvorlage wird eine Liste mit folgenden Eigenschaften angelegt:
– "Name": Beliebig
– Registerkarte "Zeile": Zugriff über die Option "Objektabfrage", "ReportObject",
"Standardzeile".
– Registerkarte "Script":
Siehe folgendes Script.
Die Objektabfrage muss unterhalb der Reportvorlage liegen.
Script
' @@QUERY@@
Grundbedienung von Reports
180
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Skizzenreports (@Sketch)
8.3 Werkzeug "Anmerkungen"
Set RQ = CreateObject ("ComosRprtQuery.RprtQuery")
'
' Parameter Begin
RQ.QueryName = "QRM"
RQ.UseProjectAsReportObject = FALSE
RQ.FontName = "Arial"
RQ.FontHeight = 10
RQ.LineWidth = 0.35
RQ.RowHeight = 5
RQ.LayoutType = 0
RQ.Header = FALSE
RQ.FitAllTexts = FALSE
RQ.ClipAllTexts = FALSE
RQ.RowFilenames(0) = ""
RQ.RowFilenames(1) = ""
RQ.RowFilenames(2) = ""
RQ.RowFilenames(3) = ""
'Ausgabe mehrzeiliger Texte aktivieren für Standard-Subrows
RQ.FitRowHeight = TRUE
' Parameter End
Sub OnCreate ()
Set RQ.ListItem = ReportDocument.Item(Name)
'ComosDocument anstelle des PackageDocument als QueryStartobjekt setzen
Set RQ.TopQuery.MainObject = Document
RQ.TopQuery.Execute
RQ.OnCreate Nothing
End Sub
Anwendung
1. Im Skizzenreport klicken Sie mit der rechten Maustaste an die gewünschte Stelle und
wählen den Befehl "Anmerkung".
An dieser Stelle wird ein Verweistext eingefügt (ähnlich einem Fußnotenzeichen) und
unterhalb des Reports wird ein Anmerkungsobjekt angelegt. Den Verweistext können Sie
dann an die richtige Stelle schieben.
2. Öffnen Sie das Anmerkungsobjekt und tragen Sie den Text ein.
3. Wenn Sie die Eingaben sofort sehen möchten, selektieren Sie in der Werkzeugleiste des
Reports den Befehl "Dokument neu auswerten".
Der Anmerkungstext wird in die Liste Anmerkung geschrieben.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
181
Skizzenreports (@Sketch)
8.4 Auswertende Reports mit Skizzen
Anmerkung löschen
Um die Anmerkung zu löschen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie im Report mit der rechten Maustaste auf eine Anmerkung.
2. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Anmerkung löschen".
Ergebnis
Die Anmerkung wird gelöscht. Dabei werden auch COMOS-Anmerkungsobjekte gelöscht.
8.4
Auswertende Reports mit Skizzen
8.4.1
Skizze auf dem Report verwenden
Vorgehen
Um eine Skizze auf einem auswertenden Report zu verwenden, gehen Sie folgendermaßen
vor:
1. Legen Sie einen auswertenden Report an.
2. Legen Sie auf einer Seite der Reportvorlage ein grafisches Objekt an.
Siehe auch Kapitel Grafische Objekte platzieren (Seite 119).
Das grafische Objekt darf nicht auf der Seite 0 liegen.
Grundbedienung von Reports
182
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Skizzenreports (@Sketch)
8.4 Auswertende Reports mit Skizzen
3. Geben Sie für das grafische Objekt folgendes Script ein:
Sub OnCreate()
Set Sp = Document.Spec("@SKETCH")
scr = Sp.GetXValue(0)
GenGeometrie scr, Nothing
End Sub
4. Am Stammobjekt der Reportvorlage muss folgendes Attribut vorhanden sein:
– Typ: Eingabefeld
– Name: "@SKETCH"
Da die Oberfläche nicht erlaubt, Namen von Attributen mit einem Sonderzeichen zu
beginnen, müssen Sie dieses Attribut mit dem Objektdebugger anlegen:
Set Doc = <Document>
Set SP = Doc.Specifications.Item("@SKETCH")
If SP Is Nothing Then
Set SP = Doc.OwnSpecifications.CreateNewWithName("@SKETCH")
Doc.SaveAll
End If
Ergebnis
Wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, wird in der Menüleiste des auswertenden Reports
eine Schaltfläche "Sketch designer" angezeigt über die sich der Symbol-Designer öffnet.
Sie zeichnen mit dem Symbol-Designer ein Symbol und auf den Report ist diese Zeichnung
in dem Bereich sichtbar, der über das grafische Objekt reserviert wurde.
Technischer Hintergrund
Ein auswertender Report besitzt keine dauerhafte CRP-Datei, in der die Zeichnung
gespeichert werden kann. Deswegen wird das Skizzen-Symbol am Dokument im Attribut
"@SKETCH" gespeichert.
8.4.2
Skizze in einer Liste verwenden
Reportvorlage, Schaltfläche "Liste platzieren"
Sie haben die Möglichkeit den Skizzenbereich in einer Report-Liste zu verwenden.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
183
Skizzenreports (@Sketch)
8.4 Auswertende Reports mit Skizzen
Vorgehen
Um eine Skizze in einer Liste zu verwenden, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Legen Sie in der Reportvorlage die Liste an.
2. Erstellen Sie einen Zeilenreport:
Name: "@SKETCH.CRp"
3. Erstellen Sie auf dem Zeilenreport ein grafisches Objekt mit Sketch-Script. Siehe auch
Kapitel Skizze auf dem Report verwenden (Seite 182).
4. Erstellen Sie am Stammobjekt des Zeilenreports ein Sketch-Attribut.
5. Rufen Sie den Zeilenreport im Script der Liste auf.
Anwendungsbeispiel
Zunächst im Script der Liste einen anderen Zeilenreport aufrufen und diesen bis zum Ende
abarbeiten. Danach den Sketch-Zeilenreport aufrufen, der jetzt ganz am Ende der Liste
erscheint. Auf diese Weise haben Sie den Skizzenbereich immer am Ende der Liste.
Grundbedienung von Reports
184
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.1
9
Allgemein
Dieses Kapitel enthält die Ergänzungen zum interaktiven Report. Die Kenntnis des
folgenden Kapitels wird vorausgesetzt: Grundbedienung von Reports und Symbolen
(Seite 17)
9.2
Werkzeugleiste
Die folgenden Schaltflächen stehen nur zur Verfügung, wenn Sie einen interaktiven Report
bearbeiten. Sowohl im Report-Designer als auch im Symbol-Designer gibt es diese
Schaltflächen nicht.
9.2.1
Das Werkzeug "Verbindung"
Das Werkzeug "Verbindung" sucht automatisch Verbindungspunkte der Objekte auf dem
Report.
Das Werkzeug "Verbindung" zieht eine grafische und eine logische Verbindung zwischen
zwei Punkten. Diese beiden Punkte sind nicht nur auf dem Plan, sondern auch in der
Datenbank miteinander verbunden. Wenn Sie mit Hilfe des Linienwerkzeugs auf dem Report
eine Linie zwischen zwei Punkten ziehen, ist diese Linie nur grafisch vorhanden. Die
Datenbank kennt diese Verbindung nicht.
Verbindungspunkte von COMOS-Objekten sind magnetisch. Innerhalb eines bestimmten
Radius um den Verbindungspunkt rastet das Werkzeug "Verbindung" automatisch auf den
Anschlusspunkt ein. Das automatische Einrasten einer Leitung auf Anschlusspunkte können
Sie ausschalten, in dem Sie die Taste <Strg>- während der Mausbewegung drücken.
Die Taste <Strg> und Taste <Shift> können Sie gemeinsam drücken, so dass das
automatische Einschnappen vollständig ausgeschaltet wird.
Es gibt folgende grundsätzliche Arten von Verbindungen:
● Objektlose Verbindungen
● Verbindungen auf Objektbasis
Objektlose Verbindungen
● Elektrische Verbindungen
● Elektrischen Signalverbindungen
● Logischen Verbindungen auf Funktionsschaltplänen
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
185
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.2 Werkzeugleiste
● Pneumatische Verbindungen
● Wirklinien (Datenlinien)
Bei dieser Verbindungsart existiert die Verbindung nur als Information an den Anschlüssen
der Objekte beziehungsweise als Verbindung auf dem Report.
Die vorhandenen Verbindungen können Sie auf der Registerkarte "Anschlüsse" überprüfen,
die bei Stammobjekten immer, bei Planungsobjekten aber nur bei Bedarf eingeblendet ist.
Wenn weder auf dem Plan noch auf der Registerkarte "Anschlüsse" etwas eingetragen ist,
dann existiert die Verbindung nicht.
Verbindungen besitzen immer einen der folgenden Zustände:
● "Eingang"
● "Ausgang"
● "Neutral"
Es kann keine Verbindung existieren, die nicht einen dieser drei Zustände besitzt.
Sie haben die Möglichkeit auch mehrere Verbindungen gleichzeitig parallel zu ziehen. Wenn
Sie auf das Werkzeug "Verbindung" klicken, erscheint in der Menüleiste rechts eine Liste mit
den Zahlen eins bis fünf. Wählen Sie im Menü die gewünschte Anzahl paralleler
Verbindungen.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Elektroplanung",
Stichwort "Verbindungen".
Funktionalität "Verbindungen > Merke"
Dieser Befehl steht auch für Anschlüsse zur Verfügung, zu denen kein Gegenstück in den
COMOS-Daten existiert. Das hat vor allem den Vorteil, dass der Befehl auch bei Signalen
und Blockboxen anwendbar ist. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Handbuch "Elektroplanung", Stichwort "Verbindungen".
Verbindungen auf Objektbasis
● Rohrleitungen aller Art
● Prozessströme
● Verbindungen auf Installationsplänen
Bei dieser Verbindungsart werden eigenständige COMOS-Objekte für die Verbindung
angelegt. Die Verbindung selbst ist also ein Objekt. So können am Verbindungsobjekt
können Informationen gespeichert werden.
Setzen Sie deswegen Verbindungen auf Objektbasis immer dann ein, wenn die Verbindung
selbst viele Informationen benötigt, die anderweitig nicht gespeichert werden können.
Dieser Fall tritt regelmäßig auf, wenn Stoffe transportiert werden, denn dann müssen
Informationen zu den Stoffeigenschaften an der Verbindung gespeichert werden.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID", Stichwort
"Rohrleitungen" und Stichwort "Linientypen".
Grundbedienung von Reports
186
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.2 Werkzeugleiste
9.2.2
Das Werkzeug "Objekt zuweisen"
Überblick über die Objektzuweisung
Dieses Werkzeug dient dazu, eines oder mehrere Planungsobjekte, die auf einem
interaktiven Report platziert sind, nachträglich zu verändern. Das Werkzeug stellt dafür
mehrere Zuweisungsmodi zur Verfügung:
● Sie weisen dem Planungsobjekt einen neuen Eigentümer zu – das heißt das Objekt wird
im Navigator unter ein anderes Objekt verschoben.
(Modus "Automatisch" und Modus "Eigentümer setzen")
● Sie ersetzen ein Objekt, das auf dem Report platziert ist, durch ein anderes, noch nicht
auf dem Report platziertes Planungsobjekt.
(Modus "Automatisch" oder Modus "Objekt tauschen")
● Sie weisen einem Planungsobjekt ein neues Stammobjekt zu.
(Modus "Automatisch")
● Sie weisen einem Planungsobjekt eine Referenz auf ein anderes Objekt zu.
(Modi "Anlage setzen", "Ort setzen" und "Prozessstrom setzen")
Die folgenden Abschnitte liefern Informationen zu den Zuweisungsmodi, die für
Administratoren relevant sind.
Modus "Eigentümer setzen"
● Die markierten Objekte werden nur dann im Navigator unter das aus dem Navigator
selektierte Planungsobjekt verschoben, wenn dies erlaubt ist.
Das kann zum Beispiel durch den Anlegemodus des Stammobjekts des selektierten
Objekts verhindert werden. Oder bei einem der auf dem Plan selektierten Objekte handelt
es sich um ein Objekt, das eine rein grafische Ergänzung der Zeichnung ist und nicht in
den Stücklisten auftaucht. Als solches wird es immer unterhalb des Reports verwaltet und
durch die Objektzuweisung nicht verschoben.
● Beim Verschieben wird, wenn notwendig, eine Kopie der Eigentümerstruktur erzeugt. Z.
B. wenn ein Rohrleitungssegment oder eine Funktion selektiert war. Rohrleitung und
Rohrleitungsabschnitt beziehungsweise Position werden kopiert und unter dem neuen
Eigentümer eingefügt.
● Wenn alle Objekte verschoben werden, die unter einer Anlage liegen, wird die Anlage
gelöscht.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
187
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.2 Werkzeugleiste
● Wenn unter dem zugewiesenem Eigentümer Kategorien liegen, wird während einer
Objektzuweisung geprüft, in welche Kategorien die Objekte einzusortieren sind. Wenn
keine Kategorie gefunden wird, wird geprüft, ob die Objekte mit einer Rohrleitung
verbunden sind und parallel zur Rohrleitung angelegt werden können. Für diese Prüfung
wird untersucht ob die Anschlüsse der Objekte mit einer Rohrleitung verbunden sind.
Erst, wenn auch das fehlschlägt, kommt der Hinweis "Falscher Anlegemodus".
Kategorien sind in der COMOS-DB für die Teilanlage nach EN Standard vorbereitet.
Siehe auch Kapitel SortNewObjectsInCategories (Boolean) (Seite 160).
● Die Suchstrings werden nach dem Verschieben neu berechnet, damit das Ein- und
Ausblenden über Entscheidungstabellen richtig funktioniert.
Wenn der Modus "Automatisch" ausgewählt wurde und die Benutzungsparameter
entsprechen denen des Modus "Eigentümer setzen", wird "Eigentümer setzen" ausgeführt.
Die eben genannten Regeln gelten analog.
Modus "Objekt tauschen"
Damit der Modus "Objekt tauschen" angewendet werden kann, müssen folgende
Bedingungen erfüllt sein:
● Im Report darf nur ein Objekt selektiert sein.
● Aus dem Navigator muss ein Planungsobjekt auf dieses Objekt gezogen werden, das ein
Symbol für die aktuelle Planart besitzt.
● Außerdem müssen die Stammobjekte der beiden Planungsobjekte die gleiche Klasse
besitzen: Eigenschaften der Stammobjekte > Registerkarte "System" > Eigenschaft
"Klasse"
Der Modus "Objekt tauschen" wird auch ausgeführt, wenn die obigen Bedingungen erfüllt
sind und der Modus "Automatisch" ausgewählt wurde.
Modi "Anlage zuordnen", "Ort zuordnen", "Prozessstrom zuordnen"
Die Zuweisung einer Anlage oder eines Orts funktioniert auch, wenn Sie auf dem Report
Gruppen selektieren.
Diese Modi weisen dem auf dem Report selektierten Objekt einen entsprechenden Verweis
zu:
● Anlagen- bzw. Ortsverweis:
Wird in den allgemeinen Daten des Planungsobjekts gesetzt; vorausgesetzt das
Stammobjekt erlaubt einen solchen Verweis (Eigenschaften des Stammobjekts >
Registerkarte "Systemeinstellungen" > Optionengruppe "Erlaubte Verweise") und das
Planungsobjekt liegt nicht bereits unter einer Anlage oder einem Ort.
● Wenn in das im Report-Script spezifizierte Attribut geschrieben wird, erfolgt ein Verweis
auf einen Prozessstrom.
Diese Modi werden in der COMOS-DB folgendermaßen verfügbar gemacht:
Stammobjekt des Reports, Registerkarte "SYS System":
Attribute "PIA906" bis "PIA906b"
Grundbedienung von Reports
188
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.2 Werkzeugleiste
● Die Namen der Modi: Das Optionen-Script der Reportvorlage sorgt dafür, dass die hier
eingetragenen Werte im Werkzeug "Objektzuweisung" als Zuweisungsmodus angeboten
und mit einer Logik versehen werden.
● Optionen-Script der Reportvorlage:
Die Modi werden über folgendes Script aktiviert:
Dim AddAssignObjectMode(3)
s1 = "#UNIT|"& Document.Spec("SYS.PIA906").DisplayValue
s2 = "#LOCATION|"& Document.Spec("SYS.PIA906a").DisplayValue
s3 = "#SPEC|PI010.PIA902|"&
Document.Spec("SYS.PIA906b").DisplayValue
AddAssignObjectMode(0) = s1
AddAssignObjectMode(1) = s2
AddAssignObjectMode(2) = s3
● Damit der systemintern erzeugte Anlagenverweis benutzt wird, muss #UNIT zugewiesen
werden.
● Damit der systemintern erzeugte Ortsverweis benutzt wird, muss #LOCATION zugewiesen
werden.
● Der Verweis auf den Prozessstrom wird an dem Planungsobjekt in das über
#SPEC|<Registerkarte.Attribut>| zugewiesene Attribut geschrieben.
Analog zum Prozessstrom-Verweis können weitere Modi eingebaut werden, die auf andere
Objekte referenzieren.
Objektzuweisung im Modul ET
Im Modul "ET" können über die Objektzuweisung auch Verbindungsabbrüche gesetzt
werden.
Ziehen Sie per Drag&Drop aus dem Navigator den gewünschten Anschluss oder ein
Potential auf das gewünschte platzierte Objekt. Das auf dem Report platzierte Objekt wird
mit diesem Anschluss oder Potential verbunden. Diese Verwendung der Objektzuweisung ist
somit inhaltsgleich mit den Befehlen "Verbindungen > Merke" und " Verbindung > Verbinde
mit".
Siehe auch
Objekte zuweisen (Seite 190)
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
189
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.2 Werkzeugleiste
9.2.3
Objekte zuweisen
Vorgehen
Um Objekte zuzuweisen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Markieren Sie auf dem Report die Objekte, auf die Sie das Werkzeug "Objekt zuweisen"
anwenden wollen.
2. Selektieren Sie das Werkzeug "Objekt zuweisen" und einen Modus.
3. Ziehen Sie per Drag&Drop aus dem Navigator ein Objekt auf die markierten Objekte.
Z. B. für den Modus "Eigentümer setzen" eine Anlage.
Ergebnis
COMOS führt den gewählten Zuweisungsmodus für das Objekt und die selektierten Objekte
aus.
Beispiel: COMOS weist den selektierten Objekten das Objekt als neuen Eigentümer zu und
verschiebt sie im Navigator unter dieses Objekt.
Hinweis
Durch die Objekt-Zuweisung können die Eigenschaften der Objekte zum Teil geändert
werden. Verwenden Sie dieses Werkzeug mit Bedacht.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Schnellstart
P&ID", Stichwort "Objektzuweisungen".
9.2.4
Das Werkzeug "Textparameter voreingestellter Text"
Textparameter
Wenn Sie das Werkzeug "Text" aktivieren, haben Sie die Möglichkeit im Fenster
"Textparameter" Vorgaben für alle neuen Texte zu setzen.
Siehe auch Kapitel Vorgaben für Textparameter (Seite 31).
Grundbedienung von Reports
190
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.3 Symbolleiste bearbeiten
Fenster "Textparameter"
Die folgende Tabelle beschreibt die Kontrollelemente des Fensters "Textparameter":
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Font"
Um eine Schriftart auszuwählen, klicken Sie auf die Schaltfläche "...". Im
Fenster "Font" haben Sie außerdem die Möglichkeit Werte für die Schriftgröße
und Darstellung auszuwählen.
Feld "Farbe"
Die gesetzten Farbeinstellungen gelten für den Text.
Option "Weich"
Der Text wird mit einem geringen Abstand zum Textrahmen platziert.
Optionen
"Ausrichtung"
Indem Sie eine Option aktivieren, geben Sie die Lage des Textes im
Textrahmen an. Falls kein Textrahmen existiert, wird der Text auf den
Platzierpunkt hin ausgerichtet.
Liste "Ebene"
Der selektierte Eintrag stellt einen Zusammenhang zwischen der Ebene und
dem Text her. Z. B. wird der Text nur im Zusammenhang mit der selektierten
Ebene angezeigt.
Siehe auch
Eigenschaften der Textparameter (Seite 46)
Pfadtext anlegen (Seite 191)
9.2.5
Pfadtext anlegen
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "EI&C Bedienung",
Stichwort "Pfadtexte erstellen und bearbeiten".
9.2.6
Interaktiver Text
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "EI&C Bedienung",
Stichwort "Objektstrukturen bearbeiten mit interaktivem Text".
9.3
Symbolleiste bearbeiten
In interaktiven Reports haben Sie die Möglichkeit die Symbolleiste mit den platzierbaren
Objekten zu bearbeiten.
Vorgehen
Um die Symbolleiste in einem interaktiven Report zu bearbeiten, gehen Sie folgendermaßen
vor:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den grauen Bereich der Symbolleiste.
2. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Symbolleiste bearbeiten".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
191
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.3 Symbolleiste bearbeiten
3. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
– Wenn Sie den Verweis auf der Symbolleiste löschen möchten, klicken Sie auf
"Verweis entfernen".
– Wenn Sie eine Symbolvorlage auswählen möchten, aktivieren Sie die Option
"Symbolvorlage setzen" und selektieren Sie in der unteren Liste den gewünschten
Eintrag.
– Wenn Sie die Symbolleiste direkt bearbeiten möchten, aktivieren Sie die Option
"Direkt bearbeiten".
4. Um Ihre Änderungen zu speichern, klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Die Symbolleiste wird für den interaktiven Report entsprechend angezeigt.
Grundbedienung von Reports
192
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.4 Kopieren und Einfügen auf dem Report
9.4
Kopieren und Einfügen auf dem Report
Wenn Sie im Kontextmenü des interaktiven Reports den Befehl "Einfügen" selektieren,
erscheint ein Untermenü mit weiteren verschiedenen Möglichkeiten:
Befehl
Beschreibung
"Automatisch"

Auf R&I-Reports: Die kopierten Objekte werden unter dem Dokument
angelegt.

Auf allen anderen Reportarten, zum Beispiel ET und FLUID: Das neue
Objekt wird parallel zum Original angelegt.
Ausnahme: Wenn das Objekt neben dem Dokument liegt und Sie
dokumentübergreifend kopieren, liegt die Kopie nicht parallel zum Original,
sondern neben dem neuen Dokument.

FUP: Bei dieser Planart wird zusätzlich das Attribut "MultipleUse"
ausgewertet: "SYS MultipleUse Objekt ist mehrfach platzierbar".
Attribut aktiviert:
Im Navigator wird parallel zum ersten Planungsobjekt ein zweites
angelegt.
Attribut deaktiviert:
Die im Report erzeugte Kopie des Symbols zeigt auf das gleiche
Planungsobjekt.

Alle Planarten: Elemente
Elemente werden bevorzugt unter dem alten Eigentümer eingefügt. Wenn
unter dem alten Eigentümer keine Elemente mehr eingefügt werden
dürfen, dann wird ein neuer Eigentümer angelegt, für den wieder alle
obigen Regeln gelten.

Alle Planarten: Funktionen
Technisch sind Funktionen ganz normale Objekte, die ähnlich wie
Elemente behandelt werden.
Wenn Sie alle Elemente unter eine Position kopieren und einfügen, wird
eine neue Position als Eigentümer angelegt.
Wenn Sie nur eine Teilmenge der Elemente unter einer Position kopieren
und eingefügen, werden die Kopien unter der bisherigen Position
eingefügt.
"An gleicher
Position"
Im Navigator wird parallel zum ersten Planungsobjekt ein zweites angelegt.
"Neben Dokument"
Im Navigator wird parallel zum Dokument ein zweites Planungsobjekt
angelegt.
"Unter Dokument"
Im Navigator wird unterhalb des Dokuments ein zweites Planungsobjekt
angelegt.
"Objekt behalten"
Die im Report erzeugte Kopie des Symbols verweist auf das gleiche
Planungsobjekt.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
193
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.5 Kopiervorlage platzieren
Befehl
Beschreibung
"Struktur unter
Dokument"
Im Navigator wird unter dem Dokument eine Struktur angelegt. Unter der
Struktur wird das kopierte Planungsobjekt angelegt. Die Ordnungsstruktur des
kopierten Objekts bleibt erhalten.
"Kein Objekt
erzeugen"
Sie haben die Möglichkeit auf dem Dokument das Symbol des kopierten
Objekts zu erzeugen. Im Navigator wird kein Planungsobjekt angelegt.
Interaktion mit anderen Optionen zur Dokumentenablage
Alle obigen Befehle gelten so wie beschrieben nur für den Grundzustand. Die Befehle
bestimmen, wo ein Dokument initial hinkopiert wird. Danach können aber weitere
Mechanismen greifen, die dazu führen, dass das Dokument weiterverschoben wird.
Beispiel Kategorien
Wenn Sie Kategorien einsetzen, wird das Dokument in einen passenden Unterordner
verschoben. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch
"COMOS-Administration", Stichwort "Kategorien".
9.5
Kopiervorlage platzieren
Vorgehen
Um eine Kopiervorlage zu platzieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Report.
Achten Sie darauf, dass kein Objekt selektiert ist.
2. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Kopiervorlage platzieren".
3. Öffnen Sie im Fenster "Dokument als Kopiervorlage auswählen" den gewünschten
Vorlagenzweig.
4. Selektieren Sie das gewünschte Vorlagendokument.
Im unteren Teil des Fensters "Dokument als Kopiervorlage auswählen" wird eine
Vorschau des ausgewählten Dokuments angezeigt.
5. Um die Kopiervorlage zu verwenden, klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Die auf der Kopiervorlage platzierten Objekte werden parallel zu dem interaktiven Report
angelegt.
Grundbedienung von Reports
194
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.6 Report auf Report platzieren
9.6
Report auf Report platzieren
Reports können Sie auf Reports platzieren. Beachten Sie dabei gewisse Regeln, wie die
Planart.
Vorgehen
Um einen Report auf einen Report zu platzieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie einen Report, auf dem Sie einen anderen Report platzieren möchten.
2. Ziehen Sie per Drag&Drop aus dem Navigator den gewünschten Report auf den
geöffneten Report.
Ergebnis
Auf dem geöffneten Report wird das Steuerungsdreieck angezeigt:
Die Verbindung zu dem platzierten Report bleibt erhalten. Wenn Sie den platzierten Report
ändern, wird bei der nächsten Aktualisierung auch bei der Platzierung diese Änderung
sichtbar.
Siehe auch
Optionen des platzierten Reports einstellen (Seite 195)
Platzierten Report öffnen (Seite 196)
9.7
Optionen des platzierten Reports einstellen
Voraussetzung
Ein Report ist auf einem anderen Report platziert.
Vorgehen
Um die Optionen des platzierten Reports einzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Steuerungsdreieck.
2. Klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl "Optionen".
Das Fenster "Optionen" wird angezeigt.
3. Um das platzierte Dokument zu wechseln, ziehen Sie per Drag&Drop ein Dokument aus
den Navigator in das Feld "Dokument".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
195
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.8 Platzierten Report öffnen
4. Um die exakten Koordinaten für die Platzierung festzulegen, geben Sie in die Felder "X"
und "Y" die gewünschten Koordinaten ein.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Die Optionen werden für das platzierte Dokument übernommen.
9.8
Platzierten Report öffnen
Voraussetzung
Ein Report ist auf einem anderen Report platziert.
Vorgehen
Um einen platzierten Report zu öffnen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Steuerungsdreieck.
2. Klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl "Öffnen".
Ergebnis
Der platzierte Report wird geöffnet.
9.9
Eigenschaften eines Objekts bearbeiten
Voraussetzung
Der interaktive Report ist geöffnet. Auf dem Report haben Sie ein Objekt platziert.
Grundbedienung von Reports
196
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.10 Symbol drehen
Vorgehen
Um die Eigenschaften eines Objekts auf einem interaktiven Report zu bearbeiten, gehen Sie
folgendermaßen vor:
1. Selektieren Sie im interaktiven Report ein Planungsobjekt.
In der Werkzeugleiste des Reports erscheinen drei Felder für den Namen, das
Kennzeichen und die Beschreibung des Objekts.
2. Tragen Sie in die Felder den gewünschten Text ein.
3. Um die Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche
.
Ergebnis
Ihre Eingaben werden für das selektierte Objekt übernommen.
Wenn Sie Ihre Eingaben noch nicht mit der Schaltfläche
übernommen haben, haben Sie
die Möglichkeit den ursprünglichen Text wiederherzustellen. Klicken Sie dazu in das
gewünschte Feld und drücken Sie die Taste <Esc>.
9.10
Symbol drehen
Voraussetzung
Der interaktive Report ist geöffnet. Auf dem interaktiven Report haben Sie ein Objekt
platziert.
Vorgehen
Um ein Symbol zu drehen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Selektieren Sie auf dem interaktiven Report das gewünschte Symbol.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das selektierte Symbol.
3. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
– Wenn Sie das Symbol um die X-Achse drehen möchten, klicken Sie im Kontextmenü
auf den Befehl "Optionen > Symbol spiegeln um X-Achse".
– Wenn Sie das Symbol um die Y-Achse drehen möchten, klicken Sie im Kontextmenü
auf den Befehl "Optionen > Symbol spiegeln um Y-Achse".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
197
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.11 Kopiervorlage um 90 Grad gedreht platzieren
Ergebnis
Das Symbol wird entsprechend auf dem interaktiven Report gedreht.
9.11
Kopiervorlage um 90 Grad gedreht platzieren
Voraussetzung
Ein interaktiver Report ist geöffnet.
Vorgehen
1. Klicken Sie in der Symbolleiste auf ein Objekt.
2. Halten Sie die Maustaste gedrückt und drücken Sie gleichzeitig kurz die Leertaste.
3. Lassen Sie die Leertaste los und klicken Sie mit der Maus auf den Report, um das
Symbol zu platzieren.
Ergebnis
Das Symbol wird um 90 Grad gedreht auf dem Report platziert.
So lange das Symbol markiert ist, können Sie beliebig oft die Leertaste drücken, um das
Symbol erneut um 90 Grad zu drehen.
9.12
Anfasspunkte
Aktivieren
Um die Anfasspunkte der Symbole auf Reports zu aktivieren, doppelklicken Sie auf ein nicht
selektiertes Symbol.
Texte
Der Anfasspunkt für Texte wird grün dargestellt. Sie haben erst die Möglichkeit Texte zu
bearbeiten, wenn die Anfasspunkte aktiviert sind.
Markierung
Damit Sie leichter erkennen, welches Symbol Sie gerade bearbeiten, wird das
entsprechende Symbol markiert.
Grundbedienung von Reports
198
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.13 Dokumentenschema
Übereinanderliegende Anfasspunkte
Wenn Anfasspunkte übereinander liegen, werden die unten liegenden Anfasspunkte
vergrößert dargestellt. Sie haben die Möglichkeit die Reihenfolge der Anfasspunkte zu
bestimmen. Wenn Sie mit der Maus über einen Anfasspunkt fahren, wird das dazugehörige
Symbol markiert.
9.13
Dokumentenschema
Nur für Registerkarten "Anschlüsse", "Leiste" und "Adern"
Über die Schaltfläche
in der Funktionsleiste des Reports öffnen Sie ein Menü das steuert,
welches Schema zur Sortierung und Filterung der Tabelle verwendet wird. Weiterführende
Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Systemtypen-Eigenschaften",
Stichwort "Funktionsleiste".
Wählen Sie den Befehl "Dokumenten-Schema".
Der Befehl speichert das Schema der aktuellen Darstellung ab. Dieses Schema wird als
Liste in einem Report ausgegeben. Dazu übergeben Sie das Schema an die DLL
"ComosWiresListIR" und holen es dort in einem interaktiven Report ab.
Fügen Sie einen Listenrahmen ein und verwenden die folgenden Befehle:
Set InfoDll = CreateObject("ComosWiresListIR.ClassWiresListIR")
Set Cables = ReportObject.ScanDevices("D*")
Schema überschreiben
Jeder Anwender kann ein Schema überschreiben. Insbesondere, wenn Sie das Layout des
Reports auf ein bestimmtes Schema angepasst haben, darf kein Anwender mehr ein
Dokumentenschema abspeichern, damit die Abstimmung zwischen Layout und Schema
nicht verloren geht.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
199
Grundbedienung des interaktiven Reports
9.13 Dokumentenschema
Grundbedienung von Reports
200
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Linientypen
10.1
Benutzerdefinierte Linientypen
10.1.1
Grundprinzip
10
Definition Linientyp
Ein Linientyp setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
● Symbol, auch Linienmuster genannt
● Musterlänge, die aus einem Wert und einer Einheit besteht
● Liniendicke: Die Liniendicke wird nicht über die Auswahlliste "@USERLNTYPE"
bestimmt, sondern erst vom Anwender auf dem Report.
● Linienfarbe: Die Linienfarbe wird nicht über die Auswahlliste "@USERLNTYPE"
bestimmt, sondern erst vom Anwender auf dem Report.
● Beschreibung
Auswahlliste "@USERLNTYPE"
COMOS stellt eine Vielzahl fest vorgegebener Linientypen zur Verfügung. Diese in COMOS
eingebauten Linientypen unterscheiden sich nach Fachbereich, Anwendung usw. Wenn Sie
trotzdem selbstdefinierte Linientypen benötigen, steht dafür die Auswahlliste
"@USERLNTYPE" zur Verfügung.
In COMOS werden alle benutzerdefinierten Linienmuster ausschließlich in der gemeinsamen
Auswahlliste "@USERLNTYPE" verwaltet.
Unabhängig davon, mit welcher Planart oder mit welchem Fachmodul Sie arbeiten, die
Auswahlliste "@USERLNTYPE" ist die Sammlung, aus der die benutzerdefinierten
Linienmuster verwendet werden. Hier werden benutzerdefinierte Linienmuster angelegt.
Die Auswahlliste finden Sie auf der Registerkarte "Stammobjekte" unter folgenden Knoten:
"Auswahllisten > @SYSTEM > @ USERLNTYPE".
Kein Bezug zu Planarten
Diese Auswahlliste arbeitet vollkommen losgelöst von den Planarten. Die Planarten werden
erst später berücksichtigt. Deswegen bietet das Spaltenkontextmenü auch nicht den Eintrag
"Planart auswählen" an.
Siehe auch
Aufbau der Auswahlliste "@USERLNTYPE" (Seite 202)
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
201
Linientypen
10.1 Benutzerdefinierte Linientypen
10.1.2
Aufbau der Auswahlliste "@USERLNTYPE"
Spalten
Die folgende Tabelle beschreibt die Spalten der Auswahlliste "@USERLNTYPE":
Spalte
Beschreibung
"Name"
Eine eindeutige Zahl über 1000 (z.B. 1001). Die Zahlen unter 1000 sind
systemseitig belegt und dürfen nicht verwendet werden.
"Beschreibung"
Beschreibung des Linientyps. Die Beschreibung wird ignoriert.
"Symbol"
Hier ist ein Eintrag ohne Planart erforderlich.
"Wert 1"
Beliebiger Name
"Wert 2"
Musterlänge in Rasterpunkten bezogen auf ein Raster von 1. Beispiel:
"Wert 3"

Steht in der Spalte "Wert 2" die Musterlänge auf "4" und steht das Raster
auch auf 4, dann reicht ein Linienmuster genau von einem Rasterpunkt
zum nächsten.

Steht in der Spalte "Wert 2" die Musterlänge auf "4" und steht das Raster
nur auf 1, dann reicht ein Linienmuster über vier Rasterpunkte hinweg.
Diese Spalte enthält folgende Angaben zur Einheit:

Eintrag "0" oder keine Angabe: Millimeter
 Eintrag "1": Inch
Wenn die Einheit der Auswahlliste unterschiedlich ist zur Einheit, die im
Optionen-Script des Reports gesetzt ist (über Unit = [0, 1]), dann erfolgt
auf dem Report eine Umrechnung in die Einheit des Reports.
Damit die Umrechnung korrekt arbeitet, darf im Script des Liniensymbols die
Property Header.Unit nicht gesetzt sein.
Innerhalb der Auswahlliste selbst erfolgt keine Umrechnung beim Wechsel der
Einheit. Wird also in der Spalte "Wert 3" eine andere Einheit eingetragen und
soll die Musterlänge gleich bleiben, dann muss der Anwender selbst die in der
Spalte "Wert 2" eingetragene Zahl umrechnen.
"Wert 4"
Gibt an, ob das Musterstück der Linie skaliert werden soll, wenn das Muster
nicht ganz in ein zu zeichnendes Reststück passt.

Eintrag "0": Das Reststück wird mit der Standardlinie ausgefüllt.

Eintrag "1": Das Reststück wird nicht mit der Standardlinie ausgefüllt.
"Wert 5"
Diese Spalte hat nur eine Auswirkung, wenn eine Rohrleitung an einem
Mantelrohrleitung angeschlossen ist. Diese Spalte gibt den Linienabstand und
die Linienbreite an.
"Wert 6"
Diese Spalte hat nur eine Auswirkung, wenn eine Rohrleitung an einem
Mantelrohrleitung angeschlossen ist. Diese Spalte gibt die Musterhöhe an.
Grundbedienung von Reports
202
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Linientypen
10.1 Benutzerdefinierte Linientypen
10.1.3
Exkurs Symbolbau
Besonderheiten
In der Auswahlliste "@USERLNTYPE" muss je Listenzeile ein Symbol vorhanden sein.
Neben den bekannten Regeln zum Symbolbau gibt es folgende Besonderheiten:
Immer an einer waagerechten Verbindung ausrichten
Es wird im Grundzustand von einer waagerechten Verbindungslinie ausgegangen.
Wenn in dem Symbol also nur ein senkrechter Strich vorhanden ist, besteht eine
waagerechte Verbindung nur aus nacheinander folgenden senkrechten Strichen.
Das gilt auch für senkrechte Verbindungen. Eine senkrechte Verbindung ist nichts weiter als
eine gedrehte waagerechte Verbindung. Wenn also die waagerechte Verbindung nicht
durchgehend war, kann auch die senkrechte Verbindung nicht durchgehend gezeichnet sein.
Senkrechte Linien im Symbol können im Report nie zu einer durchgezogenen Linie führen,
egal in welche Richtung die Verbindung gezeichnet wird.
Nullpunkt berücksichtigen
Der Nullpunkt des Symbols ist ebenfalls von Bedeutung. Wenn für den Linientyp ein Symbol
erstellt wird, wird ein virtuelles Kästchen erzeugt, dass aus allen gezeichneten Objekten im
Symbol und dem Nullpunkt besteht. Dieses virtuelle Kästchen ist der Bereich, der wiederholt
platziert wird, wenn die Linie im Report gezeichnet wird.
Es sind nicht die gezeichneten Elemente allein, die das Symbol ausmachen. Der Nullpunkt
ist automatisch mit dabei. Wenn der Nullpunkt nicht auf einem der Zeichnungselemente liegt,
wird das zu platzierende Symbol entsprechend größer und enthält mehr leere Fläche.
Wenn die Verbindung gezeichnet wird, wird das als Linientyp entworfene Symbol mit dem
Nullpunkt auf dem Beginn der Verbindung platziert. Der Nullpunkt liegt also in der Regel auf
dem äußerst linken Rand des Symbols. Wenn der Nullpunkt im Symbol-Designer rechts
liegt, ragt die Linie links über den Verbindungspunkt hinaus.
Musterlänge berücksichtigen
Stellen Sie sicher, dass die Musterlänge gleich groß oder länger ist, als das Symbol breit ist.
Berücksichtigen Sie dabei auch die Lage des Nullpunkts, der beim Gesamtsymbol
automatisch miterfasst wird.
Scriptheader löschen
Im Script der benutzerdefinierten Linie darf kein Header erscheinen. Kontrollieren Sie, dass
beispielsweise folgende Zeilen nicht vorhanden sind:
ResetToDefaults
Header.Layer = "2"
Die folgende Tabelle beschreibt die Script-Zeilen:
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
203
Linientypen
10.1 Benutzerdefinierte Linientypen
Zeile
Beschreibung
ResetToDefaults
Damit werden alle grafischen Einstellungen auf die Vorgabe zurückgestellt.
Die Vorgabe ist:

Breite: Windowsstandard, meistens 0,1

Farbe: Schwarz

Stil: Durchgezogen
 Font: Arial 7
Entfernen Sie diesen Befehl, da durch das Zurückstellen auf die Vorgaben
auch eventuelle manuelle Einstellungen des Anwenders im Report verloren
gehen.
Layer
Ein Layer fasst verschiedene grafische Objekte zusammen, so dass diese
Objekte zusammen bearbeitet werden können. Auch hier gilt, dass der
Layer im Report gesetzt werden sollte, nicht im Symbol.
Liniendicke
Eine Besonderheit aus dem Header ist die Linienstärke Header.Width. Die Liniendicke kann
später durch den Anwender unabhängig vom Linientyp gewählt werden. Damit das
funktioniert, darf im Symbol den Linien keine feste Dicke zugewiesen sein.
Wenn im Symbol-Designer eine Linie gezeichnet wird, wird der Linie eine Dicke zugewiesen.
Diese automatisch zugewiesene Liniendicke muss wieder entfernt werden.
Wenn Sie den Symbol-Designer schließen, wird die Zeichnung in ein Script umgewandelt.
Bearbeiten Sie das Symbolscript nach. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die
gewünschte Zeile in der Auswahlliste und selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl
"Symbolscript anzeigen".
Width
Das ist die Liniendicke. Wenn diese Zeile auftaucht, ist das ein verbindlicher Wert, der nicht
mehr manuell durch den Anwender geändert werden kann. Der Anwender kann zwar zum
Beispiel im Report noch das Fenster "Grafische Eigenschaften" aufrufen und dort eine
Einstellung wählen, diese Einstellung hat aber keine Auswirkung.
Falls im Script eine Linienstärke gesetzt wird, wird diese automatisch durch COMOS wieder
zurückgesetzt.
Ausnahme:
Wenn Sie im Symbolbau Erfahrungen besitzen, haben Sie die Möglichkeit mit Header.Width
nützliche Effekte zu erzielen. Sie können beispielsweise einem Teil des Symbols eine feste
Dicke zuweisen und andere Teile frei verfügbar machen, so dass der Anwender diese im
Report einstellen kann.
Beispiel
Eine durchgehende Linie, eine Querlinie.
Ziel ist die Stärke der durchgehenden Linie durch den Anwender über die "Grafischen
Eigenschaften" setzen zu lassen. Die Stärke für die Querlinie ist fest vorgeschrieben.
Grundbedienung von Reports
204
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Linientypen
10.2 Planartenspezifische Linientypen (LINETYPES)
Function Geometrie (PARAM)
Set p1 = Coord(0,0)
Set p2 = Coord(4,0)
DrawLine p1, p2
Set p3 = Coord(1,-1)
Set p4 = Coord(3,1)
Header.width = 0.5
DrawLine p3, p4
End Function
Reststücke der Linie
Jedes Symbol besitzt eine Musterlänge. In vielen Fällen ist die Länge der Verbindung nicht
genau ein Vielfaches dieser Musterlänge. Es bleibt ein "Rest" übrig. Dieser Rest am linken
und rechten Ende der Verbindung wird mit einer durchgezogenen Linie aufgefüllt.
Diese Reststücke können immer über die grafischen Einstellungen beeinflusst werden, da
die Header.Width und ähnliches nur explizit auf das Symbol wirkt, aber nicht auf
automatische Bestandteile, wie diese Reststücke.
Wenn im Symbol also Header.Width = 0.5 steht und der Anwender wählt eine andere Dicke,
wirkt sich die Anwendereingabe nur auf die Reststücke aus.
10.2
Planartenspezifische Linientypen (LINETYPES)
Alle Fachmodule von COMOS bieten die Möglichkeit, die in der Auswahlliste
"@USERLNTYPE" angelegten Linienmuster planartenspezifisch verfügbar zu machen.
Dazu legen Sie im Stammprojekt für jede gewünschte Planart einen eigenen
Auswahllistenwert an.
Also beispielsweise die Listen:
● Detail
● Detail_ANSI
● RI
● usw.
Der Name der Auswahllistenwerte muss mit der Planart des Reports übereinstimmen.
Überprüfen Sie das, in dem Sie die Reportvorlage öffnen und den Eintrag "SymbolType =
"..."" suchen.
Beispiel
"Auswahllisten > @SYSTEM > @LINETYPES > RI1" gehört zu "SymbolType = "RI1"".
Siehe auch
Auswahllistenwert anlegen (Seite 206)
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
205
Linientypen
10.3 Auswahllistenwert anlegen
10.3
Auswahllistenwert anlegen
Vorgehen
Um einen Auswahllistenwert anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie das Stammprojekt.
2. Öffnen Sie auf der Registerkarte "Stammobjekte" die Auswahlliste "@USERLNTYPE".
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Auswahlliste.
4. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Auswahllistenwert".
Ein neuer Auswahllistenwert wird zur Auswahlliste hinzugefügt.
5. Geben Sie in die Spalten des neuen Auswahllistenwerts folgende Angaben ein:
– Spalte "Name": Geben Sie einen beliebigen Namen ein.
– Spalte "Beschreibung": Geben Sie eine Beschreibung ein. Der Text erscheint in der
Liste "Linientypen".
– Spalte "Symbol": Ein Symbolscript wird automatisch eingetragen.
– Spalte "Wert 1": Der Eintrag muss mit dem Namen in der Spalte "Name"
übereinstimmen.
Wirkungsbeispiel
Um den in der Auswahlliste "@USERLNTYPE" definierten Linientyp auszuwählen, gehen
Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie einen interaktiven Report
2. Selektieren Sie eine Verbindung.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verbindung.
4. Selektieren Sie im Kontextmenü den Befehl "Optionen > Grafische Eigenschaften".
Das Fenster "Grafische Eigenschaften" wird angezeigt.
Ergebnis
Aus der Liste "Linientyp" können Sie die Linientypen selektieren.
10.4
Anschlussspezifische Linientypen
Eine Verbindungslinie, die an einem bestimmten Anschluss beginnt oder endet, bekommt
automatisch einen bestimmten Linientyp zugewiesen.
Sie haben die Möglichkeit in den Eigenschaften eines Anschlusses den Typ zu definieren:
Grundbedienung von Reports
206
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Linientypen
10.4 Anschlussspezifische Linientypen
Welche Anschlusstypen überhaupt verfügbar sind, wird durch COMOS vorgegeben.
Zu jedem Anschlusstyp findet sich im Systemprojekt eine Auswahlliste
"ConnectionType<TYP>".
Spalten der Auswahlliste "ConnectionType<TYP>"
Die folgende Tabelle beschreibt die Spalten der Auswahlliste "ConnectionType<TYP>":
Spalte
Beschreibung
"Name"
Beliebiger eindeutiger Name.
"Beschreibung"
Diese Texte werden in den Eigenschaften des Anschlusses als
"Subtyp" angeboten.
"Symbol"
Diese Spalte wird nicht ausgewertet. Das Symbol wird von dem
Linientyp geliefert, der in der Spalte "Wert 3" angegeben wird.
"Wert 1"
Der eigentliche Name des Subtyps. Mit dieser Bezeichnung
werden die Anschlusstypen verarbeitet. Entsprechend erhalten Sie
auch diesen Text, wenn Sie im Objektdebugger den Subtyp
abfragen.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
207
Linientypen
10.5 Linientypen in R&I
Spalte
Beschreibung
"Wert 2"
Liniendicke. Dabei haben Einstellungen im Symbol
(Header.Width) Vorrang. Außerdem kann es
fachbereichsspezifische Besonderheiten geben.
"Wert 3"
Benennung des Linientyps. Der Linientyp kann aus der
Auswahlliste "@USERLNTYPE" stammen oder aus den COMOS
eigenen Linientypen aufgerufen werden. Siehe auch Kapitel
Aufbau der Auswahllisten "PI > Y > 0 > 1 > J" und "@System
>@LINETYPES > ACTLINE" (Seite 209). Dabei müssen die
COMOS-Linien nicht vorher in der Auswahlliste "PI > Y > 0 > 1 > J
Logocad line types" oder anderen Auswahllisten definiert sein.
Stattdessen können Sie den COMOS-Linientypen sofort in der
Spalte "Wert 3" aufrufen, wenn der Codename bekannt ist.
"Wert 4" - "Wert 6"
RGB-Farben der Linie.
"Wert 7"
Ebene der Linien (Layer), wenn vom Anschlusstyp unterstützt.
10.5
Linientypen in R&I
10.5.1
Gesamtsystematik
Die folgenden Erläuterungen gelten für Reports mit dem Optionen-Scripteintrag Application
= "PFD". Die Darstellung von Verbindungen hält sich an folgende Reihenfolge:
Bei einer Rohrleitung
1. Inkonsistente Verbindungen werden immer rot dargestellt.
2. Administratorvorgabe oder Benutzerwahl: Einstellung auf der Registerkarte "RI
Darstellung" vor dem Platzieren der Rohrleitung.
3. Manuelle Einstellung an der Rohrleitung oder im Report an der Verbindung.
Für Administratorvorgaben und Benutzerwahl gemäß Punkt 2 und Punkt 3 gilt:
● Beachten Sie, dass die Menüs an der Rohrleitung und im Report nicht gleich sind. Im
Report stehen zusätzlich die planartenspezifischen Linientypen zur Verfügung.
● Beachten Sie, dass in den Eigenschaften der Rohrleitung und im Report unterschiedliche
Farbangebote vorhanden sind. In den Eigenschaften der Rohrleitung erfolgt die Auswahl
in einer Auswahlliste. Im Report erfolgt die Auswahl aus den Windowsfarben.
Wenn im Report eine Farbwahl getroffen wurde, steht in den Eigenschaften der
Rohrleitung der Hinweis "Windowsfarbe".
Wenn in den Eigenschaften der Rohrleitung eine Farbe gewählt wurde, erscheint im
Report in den grafischen Eigenschaften der Verbindung eine graue Farbe.
Für die Benutzerauswahl steht Folgendes zur Verfügung:
Grundbedienung von Reports
208
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Linientypen
10.5 Linientypen in R&I
● Auswahlliste "PI > Y > 0 > 1 > J Logocad line types"
● Benutzerdefinierte Linien, die aus der Auswahlliste "@USERLNTYPE" in die Auswahlliste
"PI > Y > 0 > 1 > J Logocad line types" übernommen wurden.
● Benutzerdefinierte Linien in der Auswahlliste "@SYSTEM > @LINETYPES > <PlanartListe>"
Bei einer Wirklinie (objektlose R&I-Verbindung)
● Inkonsistente Verbindungen werden immer rot dargestellt.
● Administratorvorgabe: Siehe auch Kapitel Anschlussspezifische Linientypen (Seite 211)
● Vorgabewert für objektlose Verbindungen
● Benutzerauswahl des Linientyps im Kontextmenü des Reports
Für die Benutzerauswahl steht Folgendes zur Verfügung:
– Auswahlliste "@System >@LINETYPES > ACTLINE Linientypen für Wirklinien"
– Benutzerdefinierte Linien, die aus der Auswahlliste "@USERLNTYPE" in die
Auswahlliste "@System >@LINETYPES > ACTLINE Linientypen für Wirklinien"
übernommen wurden.
– Benutzerdefinierte Linien in der Auswahlliste "@SYSTEM > @LINETYPES >
<Planart-Liste>"
10.5.2
Aufbau der Auswahllisten "PI > Y > 0 > 1 > J" und "@System >@LINETYPES >
ACTLINE"
Spalten
Die folgende Tabelle beschreibt die Spalten der Auswahllisten:
Spalte
Beschreibung
"Name"
Beliebiger Name. Die Reihenfolge der Liste wird anhand des Namens gesteuert.
Damit legen Sie auch die Reihefolge fest, in der die Linientypen dem Anwender
angeboten werden.
"Beschreibung"
Dieser Text erscheint in der Liste "Linientypen".
"Symbol"
Diese Spalte wird ignoriert. Welches Muster der Linientyp besitzt, ergibt sich allein
aus dem Code im Feld "Wert 1".
"Wert 1"
Dieser Code legt fest, welches Muster der Linientyp besitzt.
"Wert 2" - "Wert
10"
Diese Spalten werden ignoriert.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
209
Linientypen
10.5 Linientypen in R&I
Wert der Spalte "Wert 1"
Die folgende Tabelle beschreibt die möglichen Belegungen der Spalte "Wert 1":
Codename
Hauptverwendungszweck
"1 - 10"
Vordefinierte Windowslinien. Dabei sind "1", "2", "3", "5", "8", und "9"
unterschiedliche Linien, die übrigen sind Wiederholungen. Es spielt keine Rolle, ob
"1" oder "001" geschrieben wird.
"11 - 99"
LogoCAD-Linien
"100 - 115"
R&I-Rohrleitungen
"116 - 117"
Wirklinien
"118 - 120"
R&I-Rohrleitungen
"121 - 127"
Wirklinien
"128 - 399"
R&I-Rohrleitungen
"400 - 412"
ET-Verbindungen, zur Zeit nicht genutzt
"413 - 999"
Reserviert
"1000 - "
Benutzerdefinierte Linientypen entsprechend der Auswahlliste "@USERLNTYPE".
Wenn im Feld "Wert1" ein ungültiger Wert steht, zum Beispiel ein Text, funktioniert unter
Umständen die gesamte Linienverwaltung nicht mehr und den Verbindungen können keine
Linientypen mehr zugeordnet werden.
Zugriff auf die Auswahlliste "@USERLNTYPE"
In R&I können die Einträge der Auswahlliste "@USERLNTYPE" auf zwei verschiedene
Weisen genutzt werden:
● Sie haben die Möglichkeit die planartenspezifische Zuweisung über die Linientypen
vorzunehmen. Diese Linientypen stehen dann für Rohrleitungen und Wirklinien zur
Verfügung.
● Sie haben die Möglichkeit in den Auswahllisten "PI > Y > 0 > 1 > J" und "@System
>@LINETYPES > ACTLINE" direkt einen Eintrag der Auswahlliste "@USERLNTYPE"
aufzurufen. Diese Linientypen stehen dann entweder nur bei der Rohrleitung oder bei der
Wirklinie zur Verfügung.
Beide Möglichkeiten können Sie parallel nutzen. Es kann also der gleiche Linientyp
mehrmals angeboten werden.
Weil die "Beschriftung" des Linientyps nicht der aus der Auswahlliste "@USERLNTYPE"
entnommen wird, sondern in der Auswahlliste definiert wird, die auf die auf
"@USERLNTYPE" zugreift, kann der gleiche Linientyp auch unterschiedliche
Bezeichnungen haben.
Der Anwender bemerkt möglicherweise nicht, dass zwei verschiedene Einträge letztlich auf
den gleichen Linientypen verweisen.
Grundbedienung von Reports
210
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Linientypen
10.6 Linien in den Reports der Elektrotechnik
10.5.3
Anschlussspezifische Linientypen
Sie haben die Möglichkeit eine anschlussspezifische Linie in R&I zu definieren, wenn
folgende Bedingungen erfüllt sind:
● Eine Wirklinie, also eine objektlose R&I-Verbindung, liegt vor.
● Mindestens ein angeschlossenes Bauteil besitzt den Anschlusstyp "Einstrich" mit einem
der folgenden Subtypen:
– "Wirklinien"
– "Medium"
Zu jedem Anschlusstyp findet sich im Systemprojekt eine Auswahlliste "ConnectionType
<TYP>". Da anschlussspezifische Linien in R&I nur beim Anschlusstyp "Einstrich" möglich
sind, wird auch nur die Auswahlliste "ConnectionType" benötigt.
Besonderheiten
Die Angaben werden ausschließlich zu dem Zeitpunkt verwendet, wenn die Verbindung auf
dem Report erzeugt wird. Deswegen können alle grafischen Einstellungen der Verbindung
auch im Nachhinein geändert werden.
● Spalte "Wert 3": Benennung des Linientyps, siehe auch Kapitel Aufbau der Auswahllisten
"PI > Y > 0 > 1 > J" und "@System >@LINETYPES > ACTLINE" (Seite 209).
● Spalten "Wert 8" bis "Wert 10": Diese Spalten werden ignoriert.
10.5.4
Alttechniken
Im Systemprojekt der COMOS-DB finden Sie auf der Registerkarte "Dokumente" folgende
Auswahllisten:
● "@SYSTEM > @LNTYPE"
● "@SYSTEM > @LNWIDTH"
Diese Listen werden von den oben geschriebenen Funktionen nicht genutzt und sind nur
noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden.
10.6
Linien in den Reports der Elektrotechnik
Die folgenden Erläuterungen gelten für Reports mit dem Optionen-Scripteintrag Application
= "ELO".
Darstellung
Die Darstellung von Verbindungen hält sich an folgende Reihenfolge:
1. Inkonsistente Verbindungen werden immer Rot dargestellt.
2. Linientyp der Brücke
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
211
Linientypen
10.6 Linien in den Reports der Elektrotechnik
3. Administratorvorgabe:
Linientyp des Anschlusses, siehe auch Kapitel Anschlussspezifische Linientypen
(Seite 206).
4. Vorgabewert der durchgezogenen Verbindung
5. Benutzerauswahl: Linientyp im Kontextmenü des Reports
Wenn Sie in einem Report der Elektrotechnik mit der rechten Maustaste auf eine
Verbindung klicken und über die "Optionen" das Fenster "Grafische Einstellungen"
aufrufen, erhalten Sie in der Liste "Linientyp" folgende Linientypen zur Auswahl:
– "Durchgezogen, runde Enden"
– "Durchgezogen, flache Enden"
– "Strichliert"
– "Strichpunktiert"
– "Strich-Punkt-Punkt"
– "Langer Strich"
– "Kurzer Strich"
– "Bubble line"
Diese Liste verwendet Windowsvorgaben. Sie können sie nicht ändern.
6. Planartenspezifische Linien
Siehe auch Kapitel Planartenspezifische Linientypen (LINETYPES) (Seite 205).
10.6.1
Anschlussspezifische Linientypen
Sie haben die Möglichkeit anschlussspezifische Linientypen bei Anschlussplänen zu
definieren.
Besonderheiten
● Spalte "Wert 2": Liniendicke. Die Liniendicke können Sie nicht mehr manuell ändern.
Wenn die Angabe fehlt ist "0,35" voreingestellt.
● Spalte "Wert 3": Benennung des Linientyps, siehe auch Kapitel Aufbau der Auswahllisten
"PI > Y > 0 > 1 > J" und "@System >@LINETYPES > ACTLINE" (Seite 209).
● Spalten "Wert 4" - "Wert 6": RGB-Farben der Linie.
● Spalte "Wert 7": Ebene der Linien (Layer).
Grundbedienung von Reports
212
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.1
11
Anwendung
COMOS stellt eine Technik zur Verfügung, die dem Anwender das Setzen von
Attributwerten für Planungsobjekte erleichtert. Die Attributwerte werden über die Reportleiste
eines interaktiven Reports oder 3D-Raums gesetzt.
Es sind zwei Anwendungsweisen möglich:
● Das Planungsobjekt existiert bereits.
● Die gewünschten Planungsobjekte sind noch nicht angelegt.
Das Planungsobjekt existiert
Das Planungsobjekt existiert bereits. Es ist auf einem Plan oder in 3D platziert und dort
selektiert.
Wenn das Stammobjekt entsprechend vorbereit wurde, werden bestimmte Attribute des
Objekts in der Reportleiste angezeigt und ihre Werte können dort geändert werden:
Wenn in der Reportleiste nicht genügend Platz ist, um alle Attribute aufzunehmen, blenden
Sie die verdeckten Attribute mit der Schaltfläche ">>" ein.
Um die Werte für das selektierte Planungsobjekt zu übernehmen, klicken Sie auf die
Schaltfläche
.
Erst in dem Moment, in dem Sie bestätigen, kann auch ein Script ausgeführt werden.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
213
Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.1 Anwendung
Planungsobjekte sind noch nicht angelegt
Die gewünschten Planungsobjekte wurden noch nicht angelegt. Ihr Stammobjekt ist im
Navigator auf der Registerkarte "Stammobjekte" selektiert und ein Report oder eine 3DAnsicht ist geöffnet. Wenn in der Symbolleiste des Plans eine Schaltfläche für dieses
Stammobjekt vorbereitet ist, haben Sie alternativ die Möglichkeit die Schaltfläche zu
selektieren.
Wenn das Stammobjekt entsprechend vorbereit ist, werden bestimmte Attribute des Objekts
in der Reportleiste angezeigt. In die Felder in der Reportleiste können Sie nun Attributwerte
eintragen, die beim Erzeugen von Planungsobjekten an die Planungsobjekte weitergegeben
werden. Die Attributwerte des Stammobjekts werden jedoch nicht verändert.
Das System merkt sich die Werte, die über die Reportleiste festgelegt sind, bis die Sitzung
beendet ist oder Sie das Projekt wechseln. Sie werden automatisch gespeichert. Deshalb
fehlt in der Reportleiste die Schaltfläche
, wenn ein Stammobjekt im Navigator selektiert
ist.
Da Sie Ihre Eingaben nicht bestätigen, wird auch kein Ereignis ausgelöst und kein Script
ausgeführt.
Geteilte Attribute
Wenn Sie die Attribute in der Reportleiste über das Stammobjekt setzen, haben Sie die
Möglichkeit mit geteilten Attributen zu arbeiten. Bei einem solchen Attribut teilen sich
mehrere Stammobjekte den Wert eines Attributs.
Wirkung: Planungsobjekte, die auf unterschiedlichen Stammobjekten basieren, erhalten als
Vorgabewert den Wert, der als letztes in das Attribut eingetragen wurde – egal welches
Stammobjekt zu dem Zeitpunkt selektiert war. Der in den Stammobjekten gespeicherte Wert
ändert sich nicht.
Attributfamilien
Beachten Sie, dass das Ändern von Attributen über die Reportleiste nicht das gleiche
Verhalten mit sich bringt, wie das Ändern von Attributen in den Eigenschaften des Objekts.
Wenn Sie über die Reportleiste eine Attributfamilie aktualisieren möchten, hinterlegen Sie in
den Stammobjekten das Script "GetConnectorSpec".
Wenn Sie das Verhalten der Attribute in den Objekteigenschaften anwenden möchten,
aktivieren Sie die Reportoption "EnableVSUI2 = True". Bei Bedarf blenden sich dann im
Detailbereich des Navigators die Eigenschaften des Objekts ein.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "P&ID", Stichwort
"Attributfamilien".
Siehe auch
Beispiele (Seite 217)
Geteilte Attribute (Seite 216)
Grundbedienung von Reports
214
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.2 Administration
11.2
Administration
Attribut "VSUI"
Die Technik der Attribute in der Reportleiste ist an das Attribut "VSUI" gekoppelt. Das
Attribut "VSUI" finden Sie als Attribut am jeweiligen Planungsobjekt, wie beispielsweise
einem Gerät. Je nach Applikation muss das Attribut auf einer bestimmten Registerkarte
liegen:
Applikation
Registerkarte
PFD
"SYS Systeminformation"
ISO
"GD 3D-Geometrie"
D3Section
"GD 3D-Geometrie"
Eigenschaften des Attributs "VSUI":
Eigenschaft
Beschreibung
Feld "Name"
Das Attribut muss den Namen "VSUI" haben.
Liste
"Darstellungstyp"
Eintrag "Eingabefeld"
Liste "Typ"
Eintrag "Text"
Liste
"Editiermodus"
Empfohlener Eintrag: "Editierbar - nur auf Stammdatenseite"
Feld "Wert"
Hier tragen Sie Attribute ein, die in der Reportleiste angezeigt werden sollen. Die
Attribute müssen den Editiermodus "Editierbar - normal" haben und einen der
folgenden Darstellungstypen:

"Eingabefeld"

"Checkbox"
 "Liste"
Wenn die Attribute einen anderen Darstellungstyp haben, werden sie nicht in der
Reportleiste angezeigt.
Notation
Die folgende Tabelle beschreibt die Notation, die Sie berücksichtigen, wenn Sie Attribute in
das Feld "Eingabeoption für Zeichnung" eingeben:
Eintrag
Notation
Beschreibung
Attribut
<NameRegisterkarte>.
Attribut nicht auf Registerkarte "SYS"
<NameAttribut>
Beachten Sie die Groß- und Kleinschreibung.
Attribut
<NameAttribut>
Attribut auf Registerkarte "SYS"
Beachten Sie die Groß- und Kleinschreibung.
Schlüsselbegriff
"@N", "@n", "@Name" oder Name des Objekts anzeigen
"@NAME"
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
215
Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.3 Geteilte Attribute
Eintrag
Notation
Beschreibung
Schlüsselbegriff
"@L", "@l", "@Label" oder
"@LABEL"
Kennzeichen des Objekts anzeigen
Schlüsselbegriff
"@D", "@d",
"@Description",
"@DESCRIPTION"
Beschreibung des Objekts anzeigen
Parameter
"-l"
Beschreibung des Attributs nicht anzeigen
Vorgabewert: wird angezeigt
Parameter
"+sN", "-sN" oder "N"
Länge des Controls auf N x Controlhöhe setzen.
Falls unbestimmt: Controllänge wird der
Inhaltslänge angepasst.
Angabe von "s" zur besseren Lesbarkeit
empfohlen.
Parameter
"c"
Geteiltes Attribut. Nicht bei Schlüsselbegriffen.
Werte, die über die Reportleiste als "shared"
gekennzeichnetes Attribut eingetragen sind,
werden auch von anderen Stammobjekten als
Vorgabewert für ihre Planungsobjekte benutzt.
Siehe auch Kapitel Geteilte Attribute (Seite 216).
Sie haben die Möglichkeit in das Feld "Eingabeoption für Zeichnung" mehrere Attribute und
Schlüsselbegriffe einzugeben. Trennen Sie die einzelnen Einträge mit ";".
Die Parameter werden für das Attribut oder den Schlüsselbegriff durch "/" angefügt. Wenn
ein Attribut mehrere Parameter besitzt, werden sie ohne Trennzeichen aneinandergehängt.
Empfehlung
Wenn die Attributwerte für die Planungsobjekte eingetragen werden, legen Sie das Attribut
"VSUI" im Navigator des Stammprojekts an und platzieren Sie es nicht in den Eigenschaften.
11.3
Geteilte Attribute
Wenn die Attribute über das Stammobjekt gesetzt werden, haben Sie die Möglichkeit mit
geteilten Attributen zu arbeiten, sogenannten "Shared Attributes".
Prinzip
In der Reportleiste setzen Sie den Wert eines als "shared" gekennzeichneten Attributs ein.
Der Wert wird als Vorgabewert an die abgeleiteten Planungsobjekte weitergegeben. Wenn
dieses Attribut auch an anderen Stammobjekten existiert und dort ebenfalls als "shared"
gekennzeichnet ist, übernehmen auch deren Planungsobjekte den Wert.
Der Attributwert, der für die Stammobjekte eingetragen ist, wird dadurch nicht verändert.
Voraussetzung
Die anderen Stammobjekte besitzen ein Attribut mit gleichem NestedName und dieses
Attribut ist in dem Attribut "VSUI" ebenfalls als "shared" deklariert.
Grundbedienung von Reports
216
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.4 Beispiele
In manchen Applikationen sind bestimmte Attribute immer geteilte Attribute und müssen
nicht mehr als "shared" gekennzeichnet werden. Beispiel Isometrie: Nennweite und
Rohrklasse.
Anwendungsbeispiele
Siehe auch Kapitel Beispiele (Seite 217).
11.4
Beispiele
Beispiel 1: Attributwert für bereits angelegtes Planungsobjekt setzen
● Auf einem R&I ist eine Armatur platziert.
Das Stammobjekt der Armatur besitzt das Attribut "SYS.IsPipeFitting"
● Darstellungstyp: "Checkbox"
– Editiermodus: "Editierbar – normal"
– Wert: "1", d.h. die Option ist aktiviert. Dieser Wert wurde beim Anlegen an das
Planungsobjekt vererbt.
● Am Stammobjekt ist in dem Attribut "SYS.VSUI" folgender Wert eingetragen:
"@N;IsPipeFitting;"
Das Attribut "IsPipeFitting" ist ohne Registerkarte angegeben, d.h. sie muss auf der
gleichen Registerkarte wie das Attribut "VSUI" liegen.
● Selektieren Sie auf dem R&I die Armatur. In der Reportleiste werden der Name des
Planungsobjekts und die Option eingeblendet.
● Deaktivieren Sie die Option und bestätigen Sie mit der Schaltfläche
.
Der geänderte Attributwert wird an das Planungsobjekt geschrieben. Am Stammobjekt ist
die Option weiterhin aktiviert.
Vorteil: Der Anwender muss nicht die Eigenschaften öffnen, sondern hat die Möglichkeit den
Wert im R&I-Plan zu ändern.
Beispiel 2: Attributwert vor Anlegen der Planungsobjekte setzen
● Auf einem R&I sollen mehrere, vom gleichen Stammobjekt abgeleitete Armaturen
platziert werden. Alle Armaturen sollen die Rohrklasse "BEISPIEL" besitzen.
● Das Stammobjekt besitzt das Attribut "PI030.PIA012 Rohrklasse"
– Darstellungstyp: "Combobox"
– Editiermodus: "Editierbar – normal"
– Wert: nicht gesetzt
● Am Stammobjekt der Armatur ist in dem Attribut "SYS.VSUI" folgender Wert eingetragen:
"PI030.PIA012;"
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
217
Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.4 Beispiele
● Öffnen Sie den R&I und selektieren Sie im Navigator das Armatur-Stammobjekt. In der
Reportleiste wird das Rohrklassen-Attribut eingeblendet.
● Setzten Sie in der Reportleiste das Attribut auf "BEISPIEL".
● Platzieren Sie die Armaturen.
Die Armaturen erhalten alle die Rohrklasse "BEISPIEL". Am Stammobjekt ist das
Rohrklassen-Attribut weiterhin leer.
Vorteil:
Das Attribut muss nicht einzeln für jede Armatur gesetzt werden.
Beispiel 3 und 4: Geteilte Attribute
Beispiel 3: Korrekte Verwendung
● Ein Pumpen-Stammobjekt und ein Armatur-Stammobjekt besitzen beide das Attribut:
"PI030.PIA013 Anschluss"
– Darstellungstyp: "Combobox"
– Editiermodus: "Editierbar – normal"
– Wert: nicht gesetzt
● Tragen Sie an beiden Stammobjekten in "SYS.VSUI" folgenden Wert ein:
"PI030.PIA013/c;"
Das heißt, das Attribut ist jeweils als "shared" gekennzeichnet.
● Öffnen Sie den R&I. Selektieren Sie im Navigator das Armatur-Stammobjekt. Das Attribut
"Anschluss" wird in der Reportleiste eingeblendet.
● Wählen Sie in der Reportleiste einen Anschlusstyp aus, z.B. "Geflanscht".
● Platzieren Sie die Armatur. Das Planungsobjekt übernimmt den Wert "Geflanscht". Am
Stammobjekt ist der Wert weiterhin nicht gesetzt.
● Navigieren Sie im Navigator zum Pumpen-Stammobjekt und ziehen Sie per Drag&Drop
eine Pumpe auf den Plan. Die Pumpe wird mit dem Anschlusstyp "Geflanscht" angelegt.
Grund: Das Attribut des Anschlusstyps ist als "shared" gekennzeichnet und besitzt den
gleichen NestedName wie das gerade an der Armatur gesetzte Attribut. Beide
Planungsobjekte werden deshalb mit dem gleichen Vorgabewert angelegt.
Am Stammobjekt der Pumpe ist der Wert weiterhin nicht gesetzt.
Beispiel 4: Fehler bei der Verwendung von geteilten Attributen
● Der NestedName ist nicht identisch, da heißt die Attribute haben zwar den gleichen
Namen und sind beide als "shared" gekennzeichnet, aber liegen auf unterschiedlichen
Registerkarten.
● Bei einem Stammobjekt wurde im Attribut "VSUI" der "c"-Parameter vergessen.
Folge: Der Vorgabewert wird nicht geteilt.
Grundbedienung von Reports
218
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Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.4 Beispiele
Beispiel: Attributfamilien
Auf einem R&I sind mehrere Bauteile platziert, die über Rohrleitungen miteinander
verbunden sind. Ihnen stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, um Attribute anzupassen,
die alle platzierten Objekte besitzen:
● Die Reportoption "EnableVSUI2 = True" ist einkommentiert.
– Selektieren Sie einen Rohrleitungsabschnitt.
Im Detailbereich des Navigators wird die Registerkarte "Eigenschaftenbaum"
eingeblendet.
– Ändern Sie die Nennweite des Rohrleitungsabschnitts.
Alle Objekte, deren Nennweite auf dem R&I angepasst werden muss, werden
ockerfarben markiert. Das Fenster "Objekte aktualisieren" öffnet sich.
– Um die Nennweite der markierten Objekte für die aktuelle Sitzung immer an die
Änderungen anzupassen, aktivieren Sie die Option "Immer".
– Um nur bestimmte Attribute an die Änderungen anzupassen, aktivieren Sie die Option
"Benutzerdefiniert".
Aktivieren Sie in der Spalte "Unterschied immer akzeptieren" die Optionen der
Attribute, die Sie nie aktualisieren wollen. Wenn der Administrator die Spalte
"Unterschied akzeptieren" zur Verfügung stellt, aktivieren Sie die Optionen der
Attribute, die Sie bei dem aktuellen Update-Vorgang nicht aktualisieren wollen.
Die Nennweite der Ein- und Ausgänge wird angepasst.
● Die Reportoption "EnableVSUI2 = True" ist auskommentiert.
– Selektieren Sie einen Rohrleitungsabschnitt.
In der Reportleiste werden die Attribute eingeblendet.
– Ändern Sie die Nennweite des Rohrleitungsabschnitts.
Ein Fenster öffnet sich.
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", um die Nennweite der Rohrleitung an die neue
Nennweite des Rohrleitungsabschnitts anzupassen.
Das Fenster "Objekte aktualisieren" öffnet sich.
– Um die Nennweite der markierten Objekte für die aktuelle Sitzung immer an die
Änderungen anzupassen, aktivieren Sie die Option "Immer".
– Um nur bestimmte Attribute an die Änderungen anzupassen, aktivieren Sie die Option
"Benutzerdefiniert".
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
Die Nennweite der Eingänge wird angepasst.
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
219
Attribute in der Reportleiste bearbeiten
11.4 Beispiele
Grundbedienung von Reports
220
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Kontextmenü in Reports
12.1
12
Kontextmenü "Neu"
Reportobjekt
Ein Reportobjekt ist ein platziertes Symbol, das nicht eine reine Grafik ist. Es ist mehr als ein
Kreis oder eine Linie. Das Gegenstück im Navigator wird Planungsobjekt genannt.
Wenn Sie im Report mit der rechten Maustaste auf ein Reportobjekt klicken, werden im
Kontextmenü unter dem Eintrag "Neu" weitere Objekte angeboten. Die selben Objekte
werden auch im Navigator angeboten, wenn Sie das Kontextmenü öffnen und den Eintrag
"Neu" selektieren. Das zu platzierende Objekt besitzt ein Symbol für die Planart dieses
Reports.
Wirkung
Wenn bei Ausführung des Befehls "Neu" mehrere Objekte angelegt werden, werden diese
untereinander platziert. Wenn der Befehl nur ein Objekt anlegt, haben Sie die Möglichkeit
dieses mit der Maus zu platzieren.
Wenn Sie bei dem Reportobjekt ein Eintrag aus dem Menü "Neu" selektieren, wird zunächst
beim zugehörenden Planungsobjekt gesucht, ob dort schon ein passendes Unterobjekt
existiert. Wenn dort schon eins vorhanden ist, wird dieses verwendet und platziert. Wenn
keins vorhanden ist, wird für das Unterobjekt ein neues Planungsobjekt erzeugt.
Vorbereitete Baugruppenvorlagen
Im Kontextmenü "Neu" können auch Baugruppenvorlagen angeboten werden. Dazu muss
im Stammobjekt des Reportobjekts ("CObject"; das ist nicht die Reportvorlage) eine
entsprechende Vorlage vorbereitet sein.
Wenn Sie bei dem Objekt auf dem Report ein Eintrag aus dem Kontextmenü "Neu" wählen,
wird zunächst beim zugehörenden Planungsobjekt gesucht, ob dort schon ein zur Vorlage
passendes Planungsobjekt existiert. Wenn dort schon eins vorhanden ist, wird dieses
verwendet und platziert. Wenn keins vorhanden ist, wird auf Basis der Vorlage ein neues
Planungsobjekt erzeugt.
12.2
Einstellungen
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein platziertes Objekt klicken und den Befehl
"Einstellungen" wählen, sehen Sie folgende Befehle:
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
221
Kontextmenü in Reports
12.2 Einstellungen
Befehl "Fest"
Dieses Objekt ist unveränderbar, unabhängig davon, welche Verbindungen zu anderen
Objekten existieren. Diese Option ist die Voreinstellung für neu platzierte Objekte.
Befehl "Suchtext"
Wenn Sie die Einstellung "Suchtext" aufrufen, öffnet sich das Fenster "Suchbedingungen":
Wenn Sie Planungsobjekten diese Option zuweisen, dienen die Objekte nur noch als
Platzhalter. Sie werden im interaktiven Report rot dargestellt.
Das Objekt verändert sich in Abhängigkeit eines Planungsobjekts im COMOS-Baum.
Beispiel
Auf einem interaktiven Report ist ein Objekt platziert, das als Vorlage für einen Motor dient.
Als Suchtext ist z. B. "M1" eingetragen. Sobald der Report im Planungsprojekt angelegt wird,
versucht COMOS einen Motor mit dem Namen "M1" zu finden. Das ursprünglich platzierte
Objekt wird ausgetauscht, wenn ein gültiges Objekt gefunden wurde.
Kontrollelemente des Fensters "Suchbedingungen"
Kontrollelement
Beschreibung
Bereich "Stammobjekt" In diesem Textfeld wird der Name des platzierten Objekts aufgeführt.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit ein Stammobjekt per Drag&Drop zu
setzen. Wenn über den Suchtext kein gültiges Ergebnis gefunden wird, wird
stattdessen das Symbol des hier angezeigten Stammobjekts dargestellt.
Bereich "Objekt"
Dieser Bereich ermöglicht es, per Drag&Drop den Anzeigebereich für das
Stammobjekt zu aktualisieren. Ziehen Sie per Drag&Drop ein Objekt in
diesen Bereich. Die Felder "Anzahl Hierarchiestufen" und "Suchtext" werden
automatisch ausgefüllt, wenn ein gültiges Objekt gefunden wurde.
Option "Dokument"
Ausgehend vom Dokument wird ein gültiges Objekt gesucht.
Option "Anlage"
Ein Dokument kann einen Verweis auf eine Anlage besitzen. Die Option
"Anlage" springt zu der verknüpften Anlage und versucht relativ zu dieser
ein gültiges Objekt zu finden.
Option "Ort"
Ein Dokument kann einen Verweis auf einen Ort besitzen. Die Option "Ort"
springt zu dem verknüpften Ort und versucht relativ zu diesem ein gültiges
Objekt zu finden.
Option "Aufgabenziel"
Ausgehend vom aktuellen Dokument sucht COMOS zunächst auf gleicher
Hierarchieebene nach einer entsprechenden Aufgabe. Wenn keine Aufgabe
gefunden wird, sucht COMOS eine Ebene höher. Wenn eine Aufgabe
gefunden wird, greift COMOS auf das Attribut "Zielobjekt" dieser Aufgabe
zu. Sie haben die Möglichkeit hier einen anderen Ort oder eine andere
Anlage zu hinterlegen unter der ausschließlich mittels Suchtext nach einem
passenden Objekt gesucht wird.
Feld "Anzahl
Hierarchiestufen"
Gibt die Anzahl der Stufen an, die – ausgehend von dem Startobjekt – nach
oben gesprungen wird.
Grundbedienung von Reports
222
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Kontextmenü in Reports
12.3 Gruppierung
12.3
Kontrollelement
Beschreibung
Feld "Suchtext"
Hier geben Sie den Namen des Objekts ein, welches das ursprünglich
platzierte Objekt ersetzen soll.
Option "Kennzeichen"
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie nach Kennzeichen suchen möchten.
Gruppierung
Wenn Sie mehrere Objekte selektieren, haben Sie die Möglichkeit diese über das
Kontextmenü "Gruppierung > Erstellen" zusammenfassen.
Zweck
Folgende Aktionsmöglichkeiten haben Sie mit solchen Gruppen:
● Gemeinsames verschieben
● Gemeinsames kopieren
● Gemeinsames löschen
Wenn Sie eine Gruppe verschieben, bleiben die Verbindungen erhalten. Alle Eigenschaften,
die auf alle Objekte der Gruppe zutreffen, zum Beispiel die Strichstärke, können Sie für alle
Gruppenmitglieder gemeinsam setzen.
Alternativ haben Sie die Möglichkeit die Einzelobjekte der Gruppe auch weiterhin einzeln zu
bearbeiten. Wenn Sie auf ein Objekt der Gruppe klicken, wird zunächst die ganze Gruppe
selektiert. Der nächste Klick selektiert ein einzelnes Objekt der Gruppe.
Über das Kontextmenü "Gruppierung > Aus der Gruppe entfernen" haben Sie die
Möglichkeit ein einzelnes Objekt aus der Gruppe zu entfernen. Alle anderen Objekte
verbleiben in der Gruppe. Dazu klicken Sie zwei Mal einzeln: Mit dem ersten Klick
selektieren Sie die Gruppe. Mit dem zweiten Klick selektieren Sie das Objekt in der Gruppe.
Siehe auch
Werkzeug "Identifizieren" (Seite 25)
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
223
Kontextmenü in Reports
12.4 Kontextmenü bei Mehrfachselektion
12.4
Kontextmenü bei Mehrfachselektion
Untermenüs
Wenn unterschiedliche Objekte auf dem Report gleichzeitig selektiert sind, werden im
Kontextmenü die Befehle in Untermenüs aufgeteilt. Die folgende Tabelle beschreibt die
Untermenüs:
Untermenü
12.5
Beschreibung
"Grafik"
Befehle, die nur für grafische Objekte gültig sind.
"Gerät"
Befehle, die für alle Reportobjekte gültig sind.
"Potential"
Befehle, die speziell für Potentiale gültig sind.
"Verbindung"
Befehle, die speziell für Verbindungen gültig sind.
Kopieren und Einfügen von auf dem Report platzierten Objekten
Siehe auch Kapitel Kopieren und Einfügen auf dem Report (Seite 193).
12.6
Kontextmenüs für interaktive Reports
Wenn auf dem interaktiven Report keine Objekte selektiert sind, stehen im Kontextmenü
mehrere Befehle zur Verfügung, die auf dem Report angewendet werden.
Über den Eintrag "Eigenschaften" öffnen Sie die Eigenschaften des Reports.
12.7
Kopiertes Dokument ankoppeln
Wenn Sie einen interaktiven Report kopieren, werden alle auf dem Dokument platzierten
Objekte überprüft und gegebenenfalls in der Datenbank neu angelegt.
Befehl "Struktur kopieren"
Bei "Struktur kopieren" werden alle nötigen Planungsobjekte mitkopiert.
Wenn Sie den kopierten Report das erste Mal öffnen und COMOS-Objekte angelegt werden
müssen, wird das Fenster "Einfügemodus für Comos-Objekte festlegen" angezeigt. Hier
haben Sie die Möglichkeit alle Objekte zu selektieren, für die Sie den Anlegemodus
festlegen.
Grundbedienung von Reports
224
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
Kontextmenü in Reports
12.8 Objekte außerhalb löschen
Optionen-Script
Wenn im Optionen-Script des Reports die Option RestoreReferencesAfterCopy = False
gesetzt ist, werden keine Planungsobjekte angelegt. Wenn Planungsobjekte fehlen, das
heißt die auf dem Report platzierten Objekte haben kein Gegenstück in der Datenbank,
werden die Objekte auf dem Report rot gezeichnet.
In dem Fall wird im geöffneten interaktiven Report im Kontextmenü der Befehl "Kopiertes
Dokument ankoppeln" angeboten. Dieser Befehl hat die gleiche Wirkung wie die Funktion
RestoreReferencesAfterCopy. Außerdem gibt es bei den rot gezeichneten Objekten auf dem
Report im Kontextmenü den Eintrag "Anlegen".
12.8
Objekte außerhalb löschen
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch "Vererbung,
Kopieren, Löschen", Stichwort "Löschen bei Dokumenten".
Grundbedienung von Reports
Bedienhandbuch, 08/2011, A5E03638219-01
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Kontextmenü in Reports
12.8 Objekte außerhalb löschen
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