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Ein Wort zuvor - ref. Kirche des Kantons St.Gallen

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3/2014 September
:
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Informationsblatt für die
Evangelisch-reformierte Kirche
des Kantons St.Gallen
Ein Wort zuvor
Drei Arbeiter mussten kräftig rütteln und
schütteln, bis sich Kugel und Hahn endlich
von der Spitze heben liessen. Weil sowohl
Güggel als auch Kugel in den letzten 60 Jahren Patina angesetzt hatten, wurden sie vor
wenigen Wochen vom Turm der reformierten
Kirche Bruggen geholt (siehe Titelbild). Bekanntlich liegen in der Kugel jeweils Dokumente, welche die damals Verantwortlichen
für ihre Nachfahren hinterlegt hatten – Pläne, Texte, Bilder, Münzen – sorgfältig eingelötet in einer kupfernen Kapsel.
Wenn in wenigen Wochen der Güggel im
neuen Kleid auf den Turm steht, wird in der
Kugel unter ihm eine weitere Kapsel ruhen –
für die Nachwelt bestimmt. Doch mit dem
Erinneren ist es heute so eine Sache. Etwa
das Internet ist mit zahllosen Dokumenten
bestückt, bei denen es wohl besser wäre,
wenn man darüber den Schleier des Vergessens ausbreiten könnte. Doch selbst mit
kräftigem Rütteln und Schütteln bringt man
sie nicht mehr los.
Andreas Ackermann
Evangelisch-reformierte Kirche
des Kantons St.Gallen
Männer und Väter in der Kirche
3
Kantonaler Singtag 2014
4
Menschen im Dienst der Kirche
5
Arbeitsstelle Diakonie
6
Religionspädagogisches Institut St.Gallen (RPI-SG)
7
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus zur Perle
8
Arbeitsstelle Gemeindeentwicklung und
Mitarbeiterförderung AGEM
10
Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung AkEB
13
Kantonalkirchliche Termine
14
Arbeitsstelle Kirche im Dialog (OeME)
14
Welche Aufgaben können die Quartierkirchen wahrnehmen?
15
…auf den Punkt gebracht
16
Vorgeschriebene, jährlich wiederkehrende
und empfohlene Kollekten
Kollekten
Begünstigter
Termin
abzuliefern an
Impressum
Reformationskollekte
Protestantische Solidarität
Schweiz
VPKH
PC 40-27467-8
«Doppelpunkt», das Informationsblatt der
Evangelisch-reformierten Kirche erscheint viermal
jährlich (Mitte März, Anfang Juni, Mitte September und Anfang Dezember)
Reformationssonntag,
2. Nov. 2014
Missionskollekte mission 21 oder an eine
im Advent
andere Missionsgesellschaft
mission 21
PC 40-427116-0
Zwinglikollekte
Solidaritätshaus St.Gallen* an Neujahr 2015
Zentralkasse
PC 90-455-6
Schweizer Kirchen im
Ausland (SEK)
frei wählbar
Zentralkasse
PC 90-455-6
Kantonales Blaues Kreuz
frei wählbar
Zentralkasse
PC 90-455-6
Schweizerischer Fonds für frei wählbar
Frauenarbeit (SEK)
Zentralkasse
PC 90-455-6
Evangelische Frauenhilfe
St.Gallen
frei wählbar
PC 90-2683-8
Rechtsberatungsstelle für
Asyl Suchende St.Gallen/
Appenzell
frei wählbar
RB St.Gallen
IBAN CH02
8000 5000 0429
1402 4
Konfirmationskollekte
An ein Jugendwerk oder
Jugendprojekt nach freier
Wahl oder an die Konfirmationsgabe der Protestantischen Solidarität
Schweiz
Konfirmationstag VPKH
2015
PC 40-27467-8
Pfingstkollekte
Protestantisch-kirchlicher
Hilfsverein des Kantons
St.Gallen (PKH)
um Pfingsten
PKH
PC 90-745-4
Bettagskollekte
Begünstigte Organisation
wird von der Synode im
Juni 2015 bestimmt
Sonntag,
20. Sept. 2015
Zentralkasse
PC 90-455-6
Auflage 1550 Exemplare
Herausgeber:
Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche
des Kantons St.Gallen (www.ref-sg.ch)
Redaktion:
Arbeitsstelle für Kommunikation, Andreas Ackermann
Redaktionsadresse:
Doppelpunkt, Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen
Telefon 071 227 05 10
e-mail: a.ackermann@ref-sg.ch
Gestaltungskonzept:
Erika Remund, Graphic Design, 9230 Flawil
Druck:
Tschudy Druck AG, 9004 St.Gallen
«Doppelpunkt» geht an
alle 55 Kirchgemeinden der Evangelischreformierten Kirche des Kantons St.Gallen
zur Verteilung an ihre Mitarbeitenden und
Behördenmitglieder auf lokaler und kantonaler
Ebene, Spezialpfarrämter, Prädikantinnen und
Prädikanten, alle Mitarbeitenden der Kantonalkirche, Leitungsgremien der Evangelischen
Kantonalkirchen in der Deutschschweiz, interessierte Private.
kursiv: vom Kirchenrat empfohlene Kollekten
Redaktionsschluss
für Nr. 4/2014
11. November 2014
für Nr. 1/2015
10. Februar 2015
für Nr. 2/2015
28. April 2015
Titelbild: Der Hahn auf dem Turm der reformierten Kirche Bruggen muss für eine Auffrischung in
die Werkstatt
(Bild: Andreas Ackermann)
2
*Das Solidaritätshaus ist ein offenes Haus für Schweizerinnen, Schweizer,
Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten in St.Gallen. Es ist eine Anlaufstelle für Menschen in Not sein, setzt sich für die Integration ein und bietet
Raum für Begegnungen und Eigeninitiative. Das Haus führt einen Mittagstisch, bietet Kurse und Veranstaltungen. Das Haus wird durch den Trägerverein Solidaritätshaus geführt.
Detailinformationen finden Sie im Ordner der Gültigen Erlasse unter GE 41-20 und
GE 41-30 sowie unter www.ref-sg.ch/download/erlasse/index.php
Männer und Väter in der Kirche
«Ich bin der tiefen Überzeugung, dass sich
die Männerarbeit der Kirche in Deutschland
auch zukünftig mit kräftiger Stimme in die
gesellschaftlichen Diskussionen um Männlichkeiten, Geschlechtergerechtigkeit und
Gleichstellungspolititk einmischen muss. Eine
Stimme, die sich zukünftig in unserer Kirche
noch erheblich mehr Gehör wird verschaffen
müssen, will diese Kirche ihre Männer nicht
vollends verlieren!» sagt Martin Rosowski,
Geschäftsführer der Männerarbeit der evang.
Kirche in Deutschland. Dieser Überzeugung
sind auch Markus Naef und Matthias Koller
Filliger. Seit knapp einem Jahr arbeiten der
Beauftragte für Junge-Erwachsene bei der
Evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen und
der Mitarbeiter der Fachstelle PartnerschaftEhe-Familie Bistum St.Gallen im Themengebiet der kirchlichen Männer- und Väterarbeit
zusammen. Sie treffen sich regelmässig, um
zu schauen, was ansteht und wie sie kirchlicher Männer- und Väterarbeit unterstützen
können.
Zum Stand der Männer- und Väterarbeit
in den Gemeinden haben sie festgestellt,
dass:
– an verschiedenen Orten in den beiden Kirchen Männerarbeit (Männergruppen, Anlässe für Männer) und Väterarbeit (Vätergruppen, Väter-Kinder-Weekends/-Anlässe)
gemacht wird, weil dies kirchlichen Mitarbeitern ein Anliegen ist. Diese Initiativen
wollen sie unterstützen und auch anderen
bekannt machen.
Vater-Kind-Wochenende im Zelt
– Fachveranstaltungen (Kirchen-Männer-Treffen) einen schweren Stand haben. Zum
letzten Treffen (September 13) haben sich
drei Männer angemeldet. Alle haben
genug (oft zuviel) um die Ohren – Männerund Väterarbeit kommt meistens nach dem
Pflichtprogramm, für Vernetzung/ImpulseHolen fehlt die Energie. Ein Phänomen, das
wir auch bei anderen Themen (Junge Erwachsene, Partnerschaft-Seelsorge usw.)
erleben.
– das Interesse an Männer-Väter-Themen da
ist (z.B. interessieren sich über 80 Kollegen/kirchliche Mitarbeiter in den beiden
Landeskirchen für den Newsletter – zudem
gestalten einige auch Angebote für Männer/Väter oder nehmen diese Themen im
kirchlichen Alltag in den verschiedenen Gefässen wie Gottesdienstgestaltung oder Erwachsenenbildung auf).
– von ausserkirchlichen Institutionen (z.B.
kommunale oder kantonale Stellen, Vereine oder Gruppierungen) die Mitarbeit von
kirchlichen Stellen geschätzt wird.
Daher möchten sie:
– regelmässig (ca. 3-6 mal jährlich) interessierte Personen mit Infos/Newsletter zur
Männer- und Väterarbeit beliefern. Dazu
sammeln sie Berichte und Hinweise auf
Projekte, um darüber weiter zu erzählen
können. «Good-practice-Beispiele» sind
nicht nur für uns interessant!
– weiterhin als Auskunfts- und Unterstützungs-Stelle dienen im Sinne von:
«Hast du eine Idee, was ich machen könn-
Bild: Matthias Bertschi
3
te mit Vätern-Kindern?» «Wie baue ich eine Männergruppe auf?» «Mann und Spiritualität: Was könnte ich da machen? Wo
gibt es Angebote?» «Kennst du jemanden,
den ich als Referenten einladen könnte?»
usw.
– die Vernetzung innerkirchlich/ökumenisch
und auch mit ausserkirchlichen Institutionen weiter pflegen.
– vorderhand keine weiteren Fachveranstaltung (Kirchen-Männer-Treffen) planen.
Weitere Informationen zur Männer- und Väterarbeit erteilt gerne Markus Naef,
naef@ref-sg.ch
Angebote für Männer und Väter
Timeout für Männer – Dem Herzen folgen, statt von der Leistung leben. 26. – 28. September im Fernblick/Teufen,
mit Christoph Walser und Charly Wenk. Info und Anmeldung unter: www.fernblick.ch
Unter www.teilzeitkarriere.com läuft eine attraktiv gestaltete Kampagne, Männern/Vätern den Einstieg in die Teilzeitkarriere zu erleichtern – um mehr Zeit zu haben für Familie, Partnerschaft oder andere Lebensbereiche. Die
Kampagne wird unterstützt durch www.männer.ch und das Bundesamt für Gleichstellung.
Das Kapuzinerkloster Rapperswil lädt als offenes Kloster seit Jahren zu Auszeiten ein (ab einer Woche bis zu mehreren Wochen) – gerade auch für Männer eine attraktive, begleitete Möglichkeit, wieder mehr zu sich selber zu
finden. Der strukturierte Tages- und Wochenablauf mit Gebetszeiten, Arbeiten im Kloster, Stillezeiten, Essensund geselligen Zeiten bringt Ruhe und Ordnung – und kann Männern (wie auch Frauen) gerade in Krisenzeiten
als klärender Ort empfohlen werden. Infos unter www.klosterrapperswil.ch/Mitleben/
Jetzt planen: Anlass/Gottesdienst zum nächsten Vätertag: Sonntag, 7. Juni 2015. Dazu eignen sich z.B. die
www.vaetergeschichten.ch – mit der Animationsbroschüre, die wir für die kirchliche Umsetzung von Vätergeschichten 2013 entwickelt haben.
Im November und Dezember führen die FHS und PHSG St.Gallen eine öffentliche Vorlesungsreihe zum Thema
Männerwelten (Mann-Werden, Mann-Sein, Krise und Dekonstruktion von Männlichkeit) durch. Jeweils donnerstags ab 16.40. Weitere Infos unter: www.fhsg.ch
Kantonaler Singtag 2014
Nachdem im letzten Jahr bei einer Reihe von
regionalen Singtagen ausgiebig aus dem
Singtagliederbuch «Gott sei Dank» gesungen
worden ist, surft unser Schiff 2014 auf einer
frischen Welle weiter: Die Spurgruppe Repertoire lädt am 26. Oktober zum kantonalen
Singtag in die Lokremise in St.Gallen ein,
lädt ein zu neuen Liedern und zum gemeinsamen Singen. Sie hat sich für dieses Jahr –
quasi zum Start einer neuen Staffel von Kantonalen Singtagen – vorgenommen, eine Reihe von neuen, noch unbekannten Liedern zu
präsentieren. Die Lieder wurden teils von gestandenen, teils unbekannten Autorinnen
und Autoren eingereicht und gingen dann
durch das gestrenge Bewertungsverfahren
der Spurgruppe. Das Rennen machten jene
Lieder, die sich besonders gut für das
gemeinsame Singen in unseren Kirchgemeinden eignen, die uns musikalisch und textlich
wertvoll erscheinen und die uns als Ohrwürmer weiter klingen, wenn der Gottesdienst
bereits vorbei ist ...
Wie immer werden wir die Lieder im ersten
Teil des Singtages gemeinsam kennenlernen,
um sie dann im zweiten Teil im liturgischen
Rahmen und begleitet von der bewährten
Singtag-Band feierlich zu singen. Ein Kinderprogramm wird ebenfalls angeboten – wenn
auch für einmal ohne Auftritt bei den «Gros-
4
sen». Diese Aufgabe übernimmt dieses Jahr
die Band der Grabser «P25»-Jugendgottesdienste, die uns einen Einblick in ihr eigenes
Repertoire an modernen Kirchenliedern geben wird. Herzlich willkommen zum Kantonalen Singtag.
ah
Sonntag, 26. Oktober, 13.15 – 16.30 Uhr
Lokremise St.Gallen
Programm:
13.15 – 15 Uhr: Lieder kennenlernen und
proben mit Andreas Hausammann und Mitgliedern der Spurgruppe Repertoire
15 – 15.30 Uhr: Pause (Verpflegung durch
die Gastronomie der Lokremise)
15.30 – 16.30 Uhr: Gemeinsames Singen mit
Band und Liturgie, Texte: Carl Boetschi
Freiwillige Kollekte zur Deckung der Unkosten
Menschen im Dienst der Kirche
Berndts zieht es wieder nordwärts. Vor sechs
Jahren kamen Almut und Marcus Berndt zusammen mit ihren drei Kindern aus dem
deutschen Brüggen nach Wartau-Gretschins.
Während fünf Jahren war Marcus Berndt
Pfarrer in der Gemeinde, seit letztem Jahr
führten sie das Pfarramt gemeinsam. Ab November übernehmen sie – inzwischen zu
sechst – an der Nordseeküste zwischen Bremer- und Cuxhaven dieselbe Aufgabe.
Zukünftig leitet Monika Ruprecht die
Kinderprogramme
der Kirchgemeinde
Degersheim. Für sie
ist es ein Wiedersehen. Schon vor einigen Jahren war sie
Jugendarbeiterin in
der Gemeinde.
Daniel Hanselmann ist sehr mit dem Rheintal
verbunden: In Buchs aufgewachsen, in Grabs
ordiniert und in Chur als Pfarrer tätig gewesen, übernimmt er ab Januar 2015 das Pfarramt der neu fusionierten Kirchgemeinde
Wartau. Dazwischen zog es ihn auch in die
Ferne. Zwischen 2007 und 2008 war er Armeeseelsorger bei der «Swisscoy» im Kosovo
und kürzlich kommandierte er in BosnienHerzogowina ein Beobachtungsteam der
Schweizer Armee.
Weil Raphael Müller nach zwei Jahren seine
Stelle als Jugendarbeiter der Gemeinde Mittleres Toggenburg verlässt, möchte die Gemeinde erst einmal eine Denkpause einlegen. Dabei denkt die Vorsteherschaft darüber nach, wie die Jugendarbeit zukünftig
ausgerichtet werden soll.
Zukünftig wird ein Kirchgemeindeschreiber
die Fäden der Kirchgemeinde Wil in der
Hand halten. Die Vorsteherschaft hat kürzlich Markus Graf zum ersten Gemeindeschreiber der Gemeinde gewählt. Graf lebt in
Wil, ist engagierter Kirchbürger und war bisher Leiter Sport der Stadt Wil.
Das Projekt geht zu Ende. Während der letzten drei Jahre leitete Marco Jörg in Rapperswil-Jona das Jugendprojekt Hope mit Popularmusik. Für viele Jugendliche seien die Veranstaltungen rund um das Projekt beliebte
Treffpunkte gewesen, schreibt die Vorsteherschaft. Jörg zieht zusammen mit seiner Familie weg von Rapperswil, um neue Herausforderungen anzupacken.
Claudia Helfenberger heisst die neue
Messmerin in Ennetbühl. Sie übernimmt die
Nachfolge von Elisabeth Egli.
Neue Volontärin auf der Kantonalkirche
Rael Forster ist die neue Volontärin der
Arbeitsstelle Jugend und beim Netzwerk junge Erwachsene. Im vergangenen Juni hat sie
die Maturität mit dem Schwerpunktfach Musik erfolgreich abgeschlossen. In ferner Zukunft ist es ihr Wunsch an der Fachhochschule Luzern, Soziale Arbeit zu studieren.
Seit einigen Jahren ist sie Leiterin im Teenager-Club der Kirchgemeinde Kirchberg. Musik hören und selber machen zählt sie zu
ihren Hobbies. Daneben geniesst sie das Lesen und Kochen und macht Pilates als körperlichen Ausgleich.
Auch Popularmusikerin Judith Keller zieht es
weiter. Vor fünf Jahren hat sie im Rahmen
des Zukunftsprojektes der Kantonalkirche die
populäre Kirchenmusik in der Gemeinde Goldach etabliert. Nun möchte sie sich Zeit für
eine Weiterbildung nehmen und hat darum
ihre Stelle gekündigt.
Anfang August hat die neue Jugendarbeiterin der Kirchgemeinde St.Margrethen ihre
neue Aufgabe übernommen. Sie heisst
Jessica Spring, ist gelernte Gärtnerin,
hängte nach der Lehre die Berufsmatura an
und startete vor wenigen Wochen die vierjährige Ausbildung am Theologisch-Diakonischen Seminar in Aarau.
Auch Regula Heim kann das Gelernte zukünftig gleich anwenden. Auch sie hat im
August in Aarau die Ausbildung zur Sozialdiakonin gestartet. Während dieser ist sie zu
40 Prozent in der Kirchgemeinde Wil angestellt mit Schwerpunkt Jugendliche und Junge Erwachsene.
5
Arbeitsstelle Diakonie
Maya Hauri Thoma, Beauftragte für Diakonie, Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen, Telefon 071 227 05 61 hauri@refsg.ch, www.ref-sg.ch/diakonie
ALLES HAT SEINE ZEIT
Eine kampagne von Justitia et Pax, reformierten Kirchen der Schweiz und Pro Senectute über das hohe Alter in
unserer Gesellschaft
Gegenwärtig leben rund 1,4 Millionen Menschen in der Schweiz, die 65 Jahre und älter
sind. Sie machen 17,4 Prozent der ständigen
Wohnbevölkerung unseres Landes aus. Wenn
Menschen altern und ganz alt werden, berührt das verschiedene Bereiche: die demografische und damit zusammenhängende gesellschaftliche Entwicklung; die Frage nach
Lebensqualität auch im hohen Alter und damit verbunden nach Möglichkeiten der Lebensgestaltung; das Zusammenleben mit anderen Menschen, insbesondere, wenn diese
mit Betreuungs- und Pflegearbeiten betraut
sind.
Erstmals führen Justitia et Pax (Stabskommission der Schweizer Bischofskonferenz), Reformierte Kirchen der Schweiz und Pro
Senectute eine gemeinsame Kampagne
durch, um das Thema Hochaltrigkeit in unserer Gesellschaft aus unterschiedlichen Sichtweisen zu diskutieren. In einer «Gesellschaft
des langen Lebens» erleben wir widersprüchliche Entwicklungen. Einerseits stehen wir
verbesserten Lebensbedingungen im Alter
gegenüber. Andererseits gibt es eine Tendenz
zur Abwertung gegenüber diesem Alter.
Die Kampagne soll dazu beitragen, dass
auch Menschen im hohen Alter als Teil der
Gesellschaft wahrgenommen werden. Denn
wer nicht mitten im Leben steht, gerät leicht
in Vergessenheit.
Informationen zur Hochaltrigkeit und zur
Kampagne gibt es unter www.alleshatseinezeit.ch Dort finden Sie Wissen und Materialien zu den Themen:
Sind Sie zuständig für die Altersarbeit in Ihrer Kirchgemeinde?
Die Arbeitsstelle Diakonie stellt sich zur Verfügung für eine gemeinsame Austauschplattform zur gegenseitigen Inspiration und
Unterstützung.
Besuchsdienst aufbauen oder erneuern
Können Sie sich vorstellen, selber einen Kurs durchzuführen, um
einen Besuchsdienst aufzubauen oder zu erneuern? Schon vier
Kirchgemeinden haben erfolgreich eigene Kurse durchgeführt
und neue Freiwillige gewonnen. Dazu stellt die Arbeitsstelle Diakonie ein Kurskonzept zur Verfügung mit sämtlichen Abläufen
und Materialien. Im Rahmen eines ganztägigen Vorbereitungskurses werden Sie mit dem Konzept vertraut gemacht.
Sind Sie am Austausch interessiert oder möchten Sie einen
Besuchsdienst aufbauen, dann melden Sie sich bitte bei Maya
Hauri Thoma 071 227 05 61 oder hauri@ref-sg.ch
6
– Älter werden in der Schweiz
– Unterwegs zu einer Gesellschaft des
langen Lebens
– Wie sicher ist die Altersvorsorge?
– Autonomie und Abhängigkeit
– Gutes Leben – auch im hohen Alter
– Wohnen im Altersheim
– Alt werden in der Fremde
– Werden uns künftig Roboter pflegen?
– Pflegende Angehörige
– Demenz – der Preis des Älterwerdens?
– Gewalt im Alter
– Alles hat seine Zeit: Theologisches zum Alter
– Charta zum würdigen Umgang mit älteren
Menschen
Ausserdem wird eine grosse Auswahl an Materialien zur Verfügung gestellt:
– Charta zum würdigen Umgang mit älteren
Menschen
– Vorlagen für Veranstaltungen
– Literaturhinweise
– Texte und Beiträge
– Druckvorlagen (Logo, Inserate, Bilder etc.)
Ab 1. Oktober steht zusätzlich ein Materialheft bereit mit Gestaltungsideen in Ihrer
Kirchgemeinde – abgestimmt auf die «Charta zum würdigen Umgang mit älteren Menschen».
mh
Religionspädagogisches Institut St.Gallen (RPI-SG)
Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen
Telefon 071 227 05 20, Fax 071 227 05 29, rpi-sg@ref-sg.ch, www.ref-sg.ch/rpi
Religionsunterricht lebensnah erteilen
Nach dreijähriger Ausbildung durften kürzlich sieben Absolventinnen und ein
Absolvent das Diplom zur Fachlehrperson für
Religion an der Primarschule entgegen nehmen. Pfarrerin Barbara Damaschke-Bösch als
Vertreterin des kantonalen Kirchenrates und
Pfarrer Holger Brenneisen, Leiter des Religionspädagogischen Instituts, freuten sich, die
Diplome im Rahmen eines Festgottesdienstes
in der reformierten Kirche Uznach übergeben
zu dürfen. Der eindrückliche Gottesdienst
mit Abendmahl wurde von den Religionslehrerinnen und dem Lehrer gemeinsam mit
Pfarrer Martin Jud gestaltet.
Jud erinnerte in seiner Predigt an Jesus, der
am Ufer des See Genezareth stand und den
misslichen Fischfang betrachtete. Er sagte zu
Simon: «Fahr nochmals hinaus auf den See,
dort wirf dein Netz zum Fang aus.» Die
Fischer fingen eine so grosse Menge Fisch,
dass ihre Netze zu reissen drohten. Die neuen Fachkräfte seien nun Fischer wie Simon
und Petrus, erinnerte Jud. Sie seien zu Menschenfischern geworden. Dabei gelte es, die
Schülerinnen und Schüler mit viel Einfühlungsvermögen ernst zu nehmen. Sie
müssten ihnen zeigen, dass mit Beharrlichkeit der richtige Weg zu finden ist.
Die neuen Fachlehrpersonen für Religion erhalten von Pfarrer Holger Brenneisen (ganz rechts), Leiter des Religionspädagoischen Instituts, ihr Diplom: (von links) Manuela Huber, Wittenbach; Insa Duttweiler, Kaltbrunn; Silvia Blatter,
Gossau; Rainer Reich, Au; Monika Kuyper-Krauer, Kaltbrunn; Manuela Sieber, Walzenhausen; Bettina Nadig, Gams;
Bettina Schawalder Frei.
Bild: pd
Kantonale Tagung: Kinder haben ein Recht auf Religion
Die ökumenische Weiterbildung der beiden Landeskirchen lädt am 25. Oktober zur Kantonalen Tagung zum Thema Kinder haben ein Recht auf Religion. Friedrich Schweitzer, Professor für Religionspädagogik an der Universität
Tübingen, erläutert an der Tagung, die in der Aula der Pädagogischen Hochschule in Rorschach stattfindet, das
Konzept der didaktischen Elemtarisierung. Ausgangspunkt des religiösen Lernens ist die wechselseitige Bezogenheit von Lebenswelt und Glaubenswelt. Bezogen auf den Unterricht erschliesst das Konzept der Elementarisierung
die Wechselwirkung zwischen dem Unterrichtsgegenstand und den Schülerinnen und Schülern.
Nach dem Referat von Schweitzer wird das Konzept in Arbeitsgruppen vertieft. Am Nachmittag folgt ein zweites
Impulsreferat zum Thema Recht des Kindes auf Religion. Schliesslich werden praktische Beispiele für den Unterricht erarbeitet.
Weitere Informationen und Anmeldung bis 11. Oktober unter www.ru-im-puls.ch
7
Zentralkasse
Junge Erwachsene
Daniel Schmid Holz
Beauftragter (90%)
schmidholz@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 32
Katharina Schulthess Aeberli
Administrative Mitarbeiterin (50%)
schulthess@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 30
Jens Mayer
Beauftragter (50%)
mayer@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 50
Brigitta Ackermann
Beauftragte (50%)
ackermann@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 50
Achim Menges
Psychotherapeut und Pfarrer (100%)
menges@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 70
Andrea Imper
Psychotherapeutin (40%)
imper@ref-sg.ch
Telefon 071 220 88 02
AJ
Markus Naef
Beauftragter (50%)
naef@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 16
Jugendfragen (AJ)
und Erlebnisprogramme
Paul Baumann
Beauftragter (80%)
baumann@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 31
Michael Giger
Beauftragter/Projektmitarbeiter (100%)
giger@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 64
Holger Brenneisen
Beauftragter (75%)
brenneisen@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 21
Gehörlosenseelsorge
Kirche im Dialog
Evang.-ref. Paar- und
Familienberatung St.Gallen
Tanja Dudli
Administrative Mitarbeiterin (100%)
dudli@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 00
Religionspädagogisches
Institut St.Gallen
Kirchliche Erwachsenenbildung (AkEB)
Markus Bernet
Kirchenschreiber (100%)
bernet@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 05
AD / AkEB / AGEM
Maya Hauri Thoma
Beauftragte (80%)
hauri@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 61
Gemeindeentwicklung und
Mitarbeiterförderung (AGEM)
Sekretariat der
Zentralen Dienste
Kirchenratskanzlei
Kirchenratspräsidium
Diakonie (AD)
Martin Schmidt
Kirchenratspräsident (100%)
schmidt@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 00
Ruedi Hofer
Pfarrer (50%)
hofer@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 70
Andreas Ackermann
Beauftragter (60%)
a.ackermann@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 10
Jonathan Schaffner
Leiter (20%)
schaffner@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 16
Populäre Musik
Evang. Kirchenmusikschule St.Gallen
Familien und Kinder (AFK)
Sabine Kugler
Beauftragte (60%)
kugler@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 62
AFK
Rael Forster
Volontärin (100%)
forster@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 63
Brigitte Burri
Buchhalterin FA (90%)
burri@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 44
Patricia Roth
Administrative Mitarbeiterin (20%)
roth@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 60
Anneliese Bösch
Beauftragte für Heil- und Sonderpädagogik
boesch-meili@ref-sg.ch
(40%)
Telefon 071 970 07 45
Barbara Tischhauser
Administrative Mitarbeiterin (60%)
tischhauser@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 20
Andrea Leupp
Pfarrerin (20%)
leupp@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 72
Katharina Schulthess Aeberli
Administrative Mitarbeiterin (10%)
schulthess@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 30
Andreas Hausammann
Beauftragter (50%)
hausammann@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 17
Pastorales
Brigitta Ackermann
Administrative Mitarbeiterin (30%)
ackermann@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 60
Reinigung
Carl Boetschi
Beauftragter (80%)
boetschi@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 02
Marlies Beerli
(33%)
Bilder: Ack
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen, Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen, Telefon 071 227 05 00, www.ref-sg.ch
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus zur Perle
Kommunikation
Herbert Weber
Zentralkassier (100%)
weber@ref-sg.ch
Telefon 071 227 05 40
Arbeitsstelle Gemeindeentwicklung und Mitarbeiterförderung AGEM
Paul Baumann, Beauftragter für Gemeindeentwicklung und Mitarbeiterförderung,Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen
Telefon 071 227 05 30, Fax 071 227 05 39, www.ref-sg.ch, agem@ref-sg.ch
Gut in die neue Amtszeit starten
Seit Sommer sind die leeren Stühle in den Kirchenvorsteherschaften – hoffentlich – wieder besetzt. Wie startet
man gut im neuen Amt?
zurückzieht oder gar ein längerer, mehrteiliger Zielfindungsprozess durchführt. Eine externe Leitung oder Moderation solcher Tage
oder Prozesse ist empfehlenswert. Sie ermöglicht, dass heikle Fragen und verborgene
Themen viel eher auf den Tisch kommen. Inhaltlich arbeiten viele Kirchenvorsteherschaften auf der Grundlage der kantonalkirchlichen Strategie «Kirche 2015». Auch wenn
sie primär für die Kantonalkirche erarbeitet
wurde, lassen sich von jedem Arbeitsbereich
Inhalte für die eigene Kirchgemeinde ableiten.
Gegen 70 Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher wurden im Frühling neu gewählt. Die
Kirchenvorsteherschaften tagen seit Sommer
in neuer Zusammensetzung.
Für einen guten Start ist es wichtig, dass
Neugewählte rasch und umfassend in ihr
Amt eingeführt werden. Aktenübergabe
durch Amtsvorgängerinnen und -vorgänger
ist selbstverständlich. Gute Erfahrungen haben Gemeinden mit einem Götti-, Gotte-System für die Neuen gemacht. Auch die Kantonalkirche bietet Unterstützung: Vor wenigen Tagen startete beispielsweise in Wattwil,
St.Gallen und Rebstein unter Federführung
der Arbeitsstelle Gemeindeentwicklung und
Mitarbeiterförderung der Kurs «Neu in der
Kirchenvorsteherschaft».
Als Team unterwegs
Innerhalb der Kirchenvorsteherschaft ist mit
der Konstituierung eine Phase der Teambildung angebrochen. Jedes neue Mitglied besetzt seinen Platz im eigenen Stil und mit
eigenen Fragen. Das neue Miteinander will
erst erarbeitet werden. Da braucht die
Sitzungsleitung einiges an Fingerspitzengefühl. Es ist aber auch eine Chance, wenn Gewohnheiten und nicht Hinterfragtes durch
die neuen Mitglieder aufgebrochen wird und
ein neuer Wind Einzug hält.
Oft ist das erste Jahr der Legislaturperiode
auch ein guter Zeitpunkt, um für die Kirchgemeinde, die KIVO und für jedes Ressort
neue Ziele zu setzen. Gute Erfahrungen gibt
es, wenn sich die KIVO dafür in eine Retraite
10
Schlüsselpersonen
Das KIVO-Präsidium ist schliesslich eine der
entscheidenden Funktionen in der Kirchgemeinde. Je nach Naturell, Neigung und Leitungsstil des Präsidenten, der Präsidentin
wird immer schön im gewohnten Trott gegangen, dosiert etwas Neues angegangen
oder übers Ziel hinaus geschossen… Es ist
anspruchsvoll, alle Dimensionen einer Organisation wie ein Mobile ausgewogen schweben zu lassen und gleichzeitig eine ständige
inhaltliche und strukturelle Erneuerung (Reformation) voranzutreiben. Auch hier ist die
Kantonalkirche nicht einfach die befehlende
obrigkeitliche Behörde. Vielmehr gibt sie Unterstützung durch Hilfsmittel, Impulse, Beratung, Moderation von Sitzungen und Retraiten und vieles mehr.
Paul Baumann-Aerne
Regelmässiger Austausch
Für praktisch jedes KIVO-Ressort gibt es
in den nächsten Monaten eine fachliche
Einführungstagung, organisiert von der
jeweils zuständigen kantonalen Arbeitsstelle. Später finden regelmässig themenoder ressortspezifische Treffen und Konferenzen statt. Der Austausch von Ideen
und die Kontakte mit Kolleginnen und
Kollegen über die Gemeindegrenzen
sind oft fruchtbar. Aus zahlreichen
Kirchgemeinden besuchen überdies
Zweier- bis Dreier-Teams den Lehrgang
«Gemeinde gestalten und leiten» von
September 2014 bis Juni 2016. Der
Lehrgang ist ebenfalls eine Quelle wichtiger Erneuerungsimpulse und ein Ort
für den Austausch mit anderen Behördemitgliedern.
pb
Gemeinde gestalten und
leiten
Lehrgang zu Fragen der Gemeindeleitung
und -entwicklung
In wenigen Tagen startet zum zweiten Mal
der Lehrgang Gemeinde gestalten und
leiten. Angesprochen sind Behördenmitglieder, Pfarrpersonen und Mitarbeitende, die
am Anfang ihrer Tätigkeit stehen. Aber auch
Männer und Frauen, die schon länger Erfahrung mit der Leitung einer Kirchgemeinde
haben, erhalten Impulse, wie sich ihre Kirchgemeinde weiterentwickeln kann. Statt einzelne Teilnehmende aus einer Kirchgemeinde
sollten wenn möglich Teams aus zwei bis vier
Personen teilnehmen – so steigt die Chance,
dass Kursinhalte tatsächlich umgesetzt werden können. Eine Kirchgemeinde bucht dabei ein Kontingent von Plätzen. Je nach Modulthema können unterschiedliche Personen
teilnehmen. Der Lehrgang umfasst zehn Module von je einem Tag, verteilt über zwei Jahre. Sie können sich auch für einzelne Module
anmelden! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Basismodul 1: Kirchgemeinde – eine komplexe Organisation – 26./27. September
Basismodul 2: Einmaleins der Kirchgemeindeleitung – 22. November
Aufbaumodul 1: Vom Verwalten zum Gestalten – 27./28. Feb 2015
Aufbaumodul 2: Gemeinde aufbauen – aktuelle praktische Modelle – 25. April 2015
Aufbaumodul 3: Projekte für die Entwicklung
/ Projekte des Wandels – 12./13. Juni 2015
Aufbaumodul 4: Finanzen und Liegenschaften – 22. August 2015
Aufbaumodul 5: Mitarbeiter/-innen gewinnen, führen und fördern – 20./21. Nov. 2015
Aufbaumodul 6: Prozess und Geist - Aspekte
der geistlichen Leitung – 27. Februar 2016
Aufbaumodul 7: Kultur und Kommunikation
– 29./30. April 2016
Aufbaumodul 8: Evangelisch evangelisieren –
Juni 2016
Der Lehrgang im Internet: www.ref-sg.ch/v/
gegul – Dossier bestellen: baumann@ref-sg.ch
Erfahrungsaustausch
Familien-Generationenkirche
Mittwoch, 24. September, 14 bis 17 Uhr
Generationenhaus Eschenbach
Wir sind zu Gast im neuen Generationenhaus in Eschenbach, das die Kirchgemeinde
Uznach im August eröffnet hat. Eine Besichtigung und der Bericht geben vertiefte Einblicke. Ausser den Personen aus den St.Galler Projektgemeinden sind auch weitere Interessierte eingeladen, als Beobachter/-in
teilzunehmen. Wollen Sie wissen, was es für
eine familien- und generationenfreundliche
Kirchgemeinde braucht? Oder liebäugeln Sie
damit, eigene Projektschritte zur FamilienGenerationenkirche zu planen? Bei Bedarf
und nach frühzeitiger Absprache kann entweder vor, während oder nach der Veranstaltung eine Einführung ins Familien-Generationenkirchen-Modell geboten werden.
Infos und Anmeldung: www.ref-sg.ch/v/erfa
Kurs: Mittendrin –
aushalten – mittragen
Kommunikation ist immer im Spiel! Sie haben mit Menschen zu tun und wünschen
sich ein konstruktives harmonisches Miteinander? Sie möchten Ihr Amt motiviert, zur
Zufriedenheit aller und mit Freude ausüben?
Sie wollen sich stärken für Situationen, die
neu und herausfordernd sein könnten? Sie
sind offen für Kreatives und wünschen sich
eine erweiterte Kommunikationskompetenz?
Der Kommunikationskurs «Mittendrin» bietet Methodik, Praktische Übungen, Rollenspiele, Inputs aus der Kommunikationstheorie, Erfahrungsaustausch und Selbstwahrnehmung. Der Kurs umfasst einen Samstag und
zwei Abende und findet im Centrum St.Mangen in St.Gallen statt: Samstag, 10. Januar
bis Dienstag, 20. Januar 2015. Infos und Anmeldung: www.ref-sg.ch/v/mittendrin
Sitzungen und Versammlungen leiten
Eine Sitzung oder Versammlung zu leiten,
bedeutet Brücken zu bauen – zwischen Menschen, zwischen Anliegen, zwischen
Leitungsgremium und Teilnehmenden.
Kursinhalte sind: Wie bereitet man sich auf
Sitzungen und Kirchgemeindeversammlungen gründlich vor? Wie dokumentiert man
sich am besten? Wie leitet man effizient,
zielgerecht und umsichtig? Wie bezieht man
Teilnehmende mit ein, ohne dass alles zu
langatmig wird? Was ist bei der KGV rechtlich zu beachten, und wie geht man um mit
Anträgen? Und wie sichert man die Ergebnisse und stellt deren Umsetzung sicher? Der
Abend hat zwei Teile: 16 bis 17.45 Uhr:
Schwerpunkt Sitzungen leiten; 18 bis 20
Uhr: Schwerpunkt Kirchgemeinde- und Jahresversammlungen leiten.
Do. 27. November, 16 bis 20 Uhr, Haus zur
Perle, St.Gallen
Infos und Anmeldung: www.ref-sg.ch/v/sitzungen
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Persönlichkeitsschutz in
der Kirche
Die Pfarrwahl gut vorbereiten – Angebot auf Abruf
Dieser Ausgabe des Doppelpunktes liegt für
alle Mitarbeitenden der Evang. ref. Kirche
des Kantons St.Gallen ein Exemplar des
neuen Flyers zum Thema «Persönlichkeitsschutz in der Kirche» bei. Der Kirchenrat
möchte damit jede Mitarbeiterin/jeden Mitarbeiter dafür sensibilisieren, dass verletzende
Handlungen und diskriminierende Denkweisen nicht toleriert werden, auch wenn sie
überall vorkommen können. Jede Kirchgemeinde hat bereits einige Exemplare dieser
neu gestalteten Flyer zum Auflegen erhalten.
Diese Flyer sollen möglichst immer an den
Die nächste Pfarrwahl gut vorbereiten. Unterstützung für den Start und die Arbeit der
Pfarrwahlkommission. Inhalte werden auf
den Bedarf Ihrer Kirchgemeinde zugeschnitten; sie umfassen zum Beispiel: Grundlagen
aus der Kirchenordnung und aus den Gültigen Erlassen; von Erfahrungen aus anderen
Kirchgemeinden profitieren; Anforderungsprofil und Stellenausschreibung formulieren;
Worauf zu achten ist beim Finden, bei der
Auswahl, im Bewerbungsprozess, bei den
Vorstellungsbesuchen, und nach dem
Stellenantritt; Referenzen einholen. Für die
Durchführung hat sich ein Termin direkt vor,
zum oder nach dem offiziellen Start (Wahl
durch die KIVO) der Pfarrwahlkommission
bewährt. Dauer: 2 – 3 Stunden, je nach Anzahl der Teilnehmenden. Wird wahlweise gemeinsam mit dem jeweiligen Dekanat durchgeführt. Mehr Infos: www.ref-sg.ch/v/pfarrwahl
Anfragen bitte an die Arbeitsstelle Gemeindeentwicklung und Mitarbeiterförderung
agem@ref-sg.ch
Informationsständern oder -tischen Ihrer
Kirchgemeinde aufliegen. Für Schulungszwecke und vertiefende Diskussionen in der
Gemeinde gibt es zusätzliche Informationsblätter zu jedem der vier Themen
«Mobbing», «Emotionale Grenzverletzung»,
«Sexuelle Grenzverletzungen» und «Betroffen von Konflikten». Die Infoblätter werden
nicht mit dem Doppelpunkt verschickt, sondern sind bei der Kirchgemeinde oder bei der
Arbeitsstelle Gemeindeentwicklung und
Mitarbeiterförderung erhältlich.
Flyer und Informationsblätter können jederzeit nachbestellt werden bei: agem@refsg.ch oder telefonisch unter 071 271 05 30.
Weitere Informationen zum Persönlichkeitsschutz: www.ref-sg.ch/persoenlichkeitsschutz
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Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung AkEB
Pfarrer Daniel Schmid Holz, Beauftragter für Kirchliche Erwachsenenbildung, Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen,
Telefon 071 227 05 30, Fax 071 227 05 39, www.lebengestalten.ch, info@lebengestalten.ch
Take 5 – weil Du es an einer Hand abzählen kannst
Orientierungen zur Feier des Reformationsjubiläums
Welche Themen wählen Sie, wenn sie das Reformationsjubiläum planen und was feiern
Sie? Inhaltliche Orientierungen für die Feier
der Reformations-Jubiläumsjahre sollen einfach und prägnant sein: Bibel, Freiheit, Glaube, Kirche, Verstehbar. Mit diesen fünf Begriffen sind wichtige Themen gesetzt, sowohl
inhaltlich als auch für die Umsetzung in Veranstaltungen. Ein reformatorischer Grundsatz von
Martin Luther verknüpft die Begriffe zu einem
Ganzen. «Ein Christenmensch ist ein freier
Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer
Knecht aller Dinge und jedermann untertan»
(Martin Luther, Von der Freiheit eines Christenmenschen). Jeder Begriff ist selbständig und
wird auch durch die andern bestimmt. Das gibt
ein schönes in sich verschränktes Ganzes.
Glaube
Der Glaube ist ein Geschenk Gottes. Aus
dem Glauben ergibt sich ein gelingendes Leben vor Gott. Die Beurteilung unseres Lebens
durch Gott als gelungen kann nicht erzwungen werden.
– Leitfrage: Wie gelingt mein Leben?
– Bibel: Denn wir halten fest: Gerecht wird
ein Mensch durch den Glauben, unabhängig von den Taten, die das Gesetz fordert.
Römer 3,28
– Freiheit: Glauben macht frei und erst Freiheit ermöglicht Glauben.
– Kirche: Kirche ist eine Gemeinschaft der
Glaubenden und in der Kirche wird Glaube
gemeinsam praktisch.
– Verstehbar: In meinem Glauben werde ich verstehbar, wenn ich ihn mit andern teilen kann.
Bibel
Die Bibel ist die wichtigste Quelle und Richtschnur für unseren Glauben als Reformierte.
– Leitfrage: Welches ist die Grundlage unseres Glaubens?
– Freiheit: Gott hat uns Verstand gegeben,
die Bibel auszulegen.
– Glaube: Die Bibel ist eine Sammlung von
Zeugnissen des Glaubens.
– Kirche: Die Kirche überliefert das biblische Wort
und ist ein Raum, in dem Gott sprechen kann.
– Verstehbar: Wir formulieren die biblische Botschaft so, dass sie für alle verständlich wird.
Kirche
Die reformierte St.Galler Kirche bekennt sich
mit dem Motto «nahe bei Gott, nahe bei den
Menschen» zu einer Gemeinschaft, die ihr
Leben an Gott orientiert.
– Leitfrage: Wie gestalte ich mein eigenes
Leben in der Gemeinschaft?
– Denn wie der Leib einer ist und doch viele
Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber,
obwohl es viele sind, einen Leib bilden, so
auch Christus. 1. Korinther 12,12
– Freiheit: Eine Kirche der Freiheit ist von unten
her bestimmt und demokratisch organisiert.
– Glaube: Reformierte Kirchen sind bekenntnisfreie, aber bekennende Kirchen.
– Verstehbar: Eine Kirche nahe bei den Menschen spricht deren Sprache. Kann ich das selber Gedachte nicht mitteilen, bleibt es abstrus.
Freiheit
Ich bin frei, mein eigenes Leben zu führen
und habe die Pflicht, mein Handeln am Wohl
der Mitmenschen zu orientieren.
– Leitfrage: Wie kann ich mich als
Mensch, der in der Welt lebt,
verstehen?
– Bibel: Denn zur Freiheit seid ihr berufen
worden, liebe Brüder und Schwestern. Auf
eins jedoch gebt acht: dass die Freiheit
nicht zu einem Vorwand für die Selbstsucht
werde, sondern dient einander in der Liebe! Galater 5,13
– Glaube: Ich bin frei, meinen Glauben als
persönliche Beziehung zu Gott zu verstehen und ihn auch auszuüben.
– Kirche: Kirche ist ein Freiraum , der immer
wieder erlebbar wird durch Versöhnung,
Würde der Person oder selber denkende
Menschen.
– Verstehbar: Freiheit ist ein starker Begriff.
Wir weisen auf das reformatorische
Verständnis hin. Freiheit ist bezogen auf
mein Gegenüber: Gott, Mensch, Umwelt.
Verstehbar
Verstehbarkeit ist eine Frage unserer Kommunikation, eine Frage der Bildung der Angesprochenen und eine Frage des geteilten Lebens. Wir wollen als Kirche verstehbar sein.
– Leitfrage: Verstehen sie, was wir sagen?
– Bibel: Philippus holte ihn ein und hörte,
wie er im Propheten Jesaja las, und sagte:
Verstehst du, was du da liest? Apostelgeschichte 8,30
– Freiheit: Wenn ich so oder anders denken
und handeln kann, bin ich wirklich frei. Dazu muss ich befähigt werden.
– Glaube: Wenn ich mit etwas vertraut bin und es
immer tue, kann ich sagen, dass ich es verstehe.
– Kirche: Mit ihren Ritualen inszeniert Kirche
den christlichen Glauben. Sie wird dadurch
rituell erlebbar und verstehbar.
Daniel Schmid Holz
13
Kantonalkirchliche Termine
Datum
Anlass
Ort
Nähere Angaben unter
Mittwoch, 24. Sept.
Eschenbach,
Generationenhaus
Wildhaus resp.
Weinfelden
Walzenhausen,
Sonneblick
Abtwil
www.ref-sg.ch/v/erfa
Dienstag, 4. Nov.
Erfahrungsaustausch Familienund Generationenkirche 2014
Lehrgang Gemeinde gestalten
und leiten
Gästeteil an der Retraite des
Netzwerks Junge Erwachsene
Pfarrkapitel St.Gallen
Mittwoch, 5. Nov.
Pfarrkapitel Toggenburg
Uznach
7. – 8. November
Konferenz der KIVO-Präsidien
Wildhaus
Dienstag, 11. Nov.
Pfarrkapitel Rheintal
Azmoos
Donnerstag , 27. Nov.
Samstag, 29. Nov.
Sitzungen und Versammlungen
leiten
Ökumenische Nacht der Lichter
Montag, 1. Dez.
Synode
St.Gallen,
Haus zur Perle
St.Gallen, Dom und
Laurenzen-Kirche
St.Gallen
Samstag, 6. Dez.
Treffen der St.Galler
Theologiestudierenden
Mittendrin – aushalten –
mittragen
St.Gallen,
Haus zur Perle
St.Gallen,
Centrum St.Mangen
26. – 27. Sept. /
22. Nov.
Samstag, 27. Sept.
10. / 13. / 20. Jan.
www.ref-sg.ch/v/gegul
www.junge-erwachsene.ch
www.ref-sg.ch/v/präsikonf_14
www.ref-sg.ch/v/sitzungen
www.nachtderlichter.ch/
www.ref-sg.ch/v/mittendrin
Arbeitsstelle Kirche im Dialog (OeME)
Pfarrer Jens Mayer und Brigitta Ackermann, Beauftragte für Kirche im Dialog (OeME) Oberer Graben 31,
9000 St.Gallen, Tel. 071 / 227 05 50, akid@ref-sg.ch
Gäste aus Bossey: Weltweite Kirche hautnah erleben
Bossey ist ein Ort für Dialog und ökumenische
Begegnung. Das ökumenische Institut bietet
Menschen verschiedener konfessioneller und
kultureller Herkunft die Möglichkeit sich zu
persönlichem Austausch und zu ökumenischer
Bildung zusammen zu finden. Viele der ehemaligen Studierenden haben heute in ihrem
Heimatland eine Schlüsselposition inne, was
ein Zeugnis des positiven Einflusses auf ihr Leben nach dem Studium in Bossey ist. Jedes
Jahr bietet die Arbeitsstelle Kirche im Dialog/
OeME Kirchgemeinden die Möglichkeit, am
ersten Adventswochenende Gästen aus dem
ökumenischen Institut Bossey zu begegnen.
Damit die Pastoren und Pastorinnen, die aus
allen Teilen der Welt kommen und sich für einige Monate am ökumenischen Institut Bossey weiterbilden, einen Einblick in kirchliches
Leben an der Basis bekommen, vermittelt Bossey einen Besuch in einer Kirchgemeinde der
Schweiz. Wenn möglich besuchen jeweils
zwei Personen gemeinsam eine Kirchgemeinde. Die Gäste kommen am Freitagabend an
und reisen am Montag gegen Mittag an den
Genfersee zurück. Die wenigstens sprechen
deutsch, fast alle gut englisch, einige französisch oder spanisch. Ein solcher Besuch
14
bedingt keine besonderen Veranstaltungen.
Die Bossey-Gäste sind gerne beim möglichst
normalen Kirchgemeindeleben mit dabei,
wenn nötig mit Übersetzung. Wer möchte,
kann ihnen eine kleine Mitbeteiligung am
Sonntags-Gottesdienst vorschlagen. Das machen sie gerne, muss aber nicht sein. Ob beide Gäste am selben Ort logieren oder in zwei
verschiedenen Häusern – beides ist möglich.
Sie können im Pfarrhaus untergebracht werden oder bei Gemeindegliedern, die einen besonderen Bezug zum Herkunftsland der Gäste
haben oder deren Sprache sprechen. Die Kosten sind bescheiden: Bossey ist froh, wenn
die gastgebende Kirchgemeinde die Reisekosten übernimmt und für Unterkunft und Verpflegung keine Rechnung stellt.
Sind Sie interessiert, ein bis zwei Bossey-Gäste in Ihrer Gemeinde aufzunehmen?
Brigitta Ackermann von der Arbeitsstelle Kirche im Dialog/OeME nimmt Ihre Anmeldung
gerne entgegen: ackermann@ref-sg.ch Tel.
071 227 05 50 und steht für Ihre Fragen zur
Verfügung.
ba
Mehr Informationen zum ökumenischen Institut Bossey unter: www.bossey.ch
Welche Aufgaben können die Quartierkirchen
wahrnehmen?
In St.Gallen geht man neue Wege, um die
Bevölkerung bei der Entwicklung eines
ökumenischen Leitbilds miteinzubeziehen.
10 Pakete mit Fragen sind deshalb selbstständig im Quartier unterwegs. Matthias
Böhni hat dazu Elisabeth Weber befragt.
Sie ist Pfarrerin im Kirchkreis Riethüsli-Hofstetten der Kirchgemeinde St.Gallen Centrum und teilt sich mit ihrem katholischen
Kollegen Hanspeter Wagner die Projektleitung.
Frau Weber, wie ist die Idee mit den zehn
VIP-Paketen, den Visionen-Paketen entstanden?
Elisabeth Weber: Wir, also der reformierte
Kirchkreis Riethüsli-Hofstetten und die Pfarrei Heiliggeist, möchten unseren Beitrag für
mehr Lebendigkeit in unserem Quartier leisten. Bei uns im Riethüsli geht bald die Post
zu, es gibt seit kurzem nur noch eine Bäckerei. Der Laden wurde geschlossen und kein
Restaurant hat abends geöffnet. Wir haben
deshalb begonnen, uns für die Bedürfnisse
der Bevölkerung im Quartier zu interessieren.
klärten, haben wir 14 Moderatoren mit je
zwei Flaschen Wein und Knabberzeug ins
Quartier geschickt. Die Moderatoren haben
sich spontan mit der Bevölkerung unterhalten, was sie an unserem Quartier schätzen
und worin die Aufgabe der Quartierbevölkerung liegen könnte. Das hat den Leuten offenbar Spass gemacht. Manchmal sind die
bis in alle Nacht hinein zusammengesessen.
130 Personen konnten auf diesem Weg nach
ihren Bedürfnissen an unser Quartier befragt
werden.
Und wie lauten die Resultate?
Die Leute im Quartier waren zunächst überrascht und erfreut, dass wir ihre Meinung
abgeholt haben. Sie wünschen sich noch
mehr Begegnungskultur, ein Forum. Und sie
mögen das partizipative Element, zu dem wir
sie eingeladen haben. Eine Moderatorin hatte dann die Idee, den Partizipationsgedanken
für die Entwicklung des ökumenischen Leitbildes fortzusetzen: Mit Fragen in Paketen,
die als Selbstläufer durchs Quartier wandern.
Was für Fragen sollen beantwortet werden?
Es werden in jedem Paket sieben Fragen zum
Inhalt und zur Qualität der kirchlichen Quartierarbeit gestellt. Zudem beinhaltet jedes
Paket zur Inspiration und Motivation auch
Schoggitaler. Wenn man einen gegessen und
die Fragen beantwortet hat, gibt man das
Paket an eine Person der eigenen Wahl weiter. Am Schluss sollten alle 10 Pakete wieder
zu uns zurückkehren.
Warum braucht es überhaupt ein ökumenisches Leitbild?
Weil wir herausfinden möchten, welche Aufgaben die Quartierkirchen in Zukunft wahrnehmen sollen. Uns interessiert auch herauszufinden, wie wir unseren Auftrag in Zukunft
wahrnehmen wollen. Und mich interssiert
besonders, was uns die Leute zum Thema
«Qualität» zu sagen haben!
Bild: Ack
Wir haben gemerkt, dass die Leute offen
sind, uns Auskunft darüber zu geben. Jetzt
arbeiten wir daran für unser Quartier Riethüsli ein ökumenisches Leitbild zu entwickeln: Das soll aber nicht im inneren Kirchenkreis geschehen, sondern wir wünschen
uns, dass sich möglichst viele Quartierbewohnerinnen und -bewohner daran beteiligen werden.
Sie haben deshalb die Pakete mit den Fragen
in die Bevölkerung getragen?
Die Idee, die Leute vom Quartier einzubeziehen mit einer Aktion, die Selbstläufercharakter hat, hat natürlich eine Vorgeschichte. Als
wir die Bedürfnisse der Quartierbewohner
Das Projekt klingt experimentell.
Das ist extrem experimentell. Wie haben keine Sicherheit. Wir wissen nicht, wies herauskommt und ob alle Pakete den Weg bis zum
14. Dezember zurückfinden. Dann werden
wir die Beiträge auswerten. Im Sommer 2015
möchten wir das Leitbild präsentieren.
Was machen Sie, wenn nicht alle Pakete
zurückkommen?
Das haben wir uns nicht überlegt. Die kommen sicher zurück. Wir sind guten Mutes.
Interview: Matthias Böhni, www.ref.ch
15
…auf den Punkt gebracht
Helfende und
Fackelläufer gesucht
Am Samstag, 29. November, dem Vorabend
zum ersten Advent, findet im St.Galler Dom
und in der Laurenzenkirche die neunte
«Nacht der Lichter» statt. Damit die Teilnehmenden eine unvergessliche Nacht erleben
können, sind die Organisatorinnen und Organisatoren auf viele Helferinnen und Helfer
angewiesen, sei dies beim Auf- oder Abbau,
in der Verpflegung, beim Verteilen von Liederblättern oder in der Ausstellung.
Zudem findet erstmals ein Fackelmarsch in
die Innenstadt statt. Gruppen können von
verschiedenen Startpunkten um St.Gallen
zum Klosterplatz wandern. Sie erhalten eine
Zwischenverpflegung und VIP-Einlass in die
Kathedrale. Ab sofort können sich Gruppen
für den Marsch anmelden. Anmeldung für
beides unter www.nachtderlichter.ch
R für 500 Jahre
Reformation
500 Jahre Reformation. Die Reformation ist
lebendig und vielseitig, sie hat viele Gesichter und Aspekte und ist viel mehr als ein historisches Ereignis. Das wollte der Kirchenbund (SEK) bei der Entwicklung des gemeinsamen Jubiläumsauftritts zum Ausdruck
bringen. Nun steht es, das offizielle Logo.
Ein prägnantes und selbstbewusstes ‚R‘. Es
verdichte die unterschiedlichen Aspekte der
Reformation und ihres Jubiläums zu einem
lebendigen Zeichen, schreibt der SEK. Zudem
sei es vielseitig einsetzbar. So entstanden in
den letzten Monaten auch kantonale Versionen des R. In der St.Galler Version grüsst Vadian auf grünem Grund.
Informationen zum Reformationsjubiläum
unter: www.ref-500.ch
16
Dreizehn neue Lieder
«Es tagt», heisst das neue Album von Natasha und Andreas Hausammann. Nach «Gute
Gegenwart» ist dies das zweite Album des
Musikerehepaars, er Pianist und Beauftragter
für Popularmusik bei der Kantonalkirche, sie
Sängerin und Texterin. In dreizehn neuen Liedern erzählen sie von der Zeit zwischen der
Nacht und dem anbrechenden Tag, vom Warten, Hoffen und Scheitern – und von Gottes
grenzenlosem Erbarmen. Die CD und ihre
Musik stellen sie diesen Herbst in verschiedenen Konzerten in der Ostschweiz vor.
Erstmals am Freitag, 31. Oktober, um 19 Uhr
in der Evangelischen Kirche in Vaduz.
Ack
Weitere Konzertdaten unter www.kammerpop.ch
Produktion von Smartphones unter der Lupe
Pünktlich zur Präentation des iPhone 6 von
Apple haben «Brot für alle» und «Fastenopfer» ein Rating darüber präsentiert, wie viel
Blut in unseren Smartphones und Computern steckt. Die beiden kirchlichen Hilfswerke
haben jene zehn Hersteller unter die Lupe
genommen, die über die grössten Marktanteile in der Schweiz verfügen und sie auf
Umwelt, Arbeitsrechte und Konfliktmineralien überprüft. Am besten schneidet HP ab,
inakzeptabel sind Asus und HTC. Mit dem
Rating knüpfen Brot für alle und Fastenopfer
an die Kampagnen von 2007 und 2011 an,
wo sie die Menschenrechte und die Ausbeutung von Bodenschätzen zum Thema machten. Weitere Infos zum Rating unter:
hightech-rating.ch
Ack
Adventskalender mit
Texten von Max
Feigenwinter
Noch geht es ein paar Tage bis Advent und
Weihnachten. Doch bereits sind erste neue
Adventskalender und Weihnachtsbücher auf
dem Markt. So etwa der Adventskalender
«Nimm den Stern, er liegt in dir». Er enthält
Texte von Max Feigenwinter und Geschichten
von Max Bolliger. Max Feigenwinter ist ehemaliger Leiter des Seminars in Sargans und
leitet die Erwachsenenbildung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde SargansMels-Vilters-Wangs. Der Kalender sei ein stiller Begleiter durch den Advent, schreibt Max
Feigenwinter und gebe Impulse für eigene
Gedanken, persönliche Reflexionen, vielleicht
sogar für eigene Texte.
Der Kalender ist erhältlich unter
www.maxfeigenwinter.com
Ack
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Seele and Geist
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