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Männerkrankheit „Leistenbruch“ schonend behandeln

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Weltmännertag am 3. November - Bewusstsein für Gesundheit wecken
Männerkrankheit „Leistenbruch“ schonend behandeln
Männer nehmen das Thema Gesundheit und Vorsorge oft nicht ernst genug. Das
hat sich die Universität Wien im Jahr 2000 zum Anlass genommen, den Weltmännertag ins Leben zu rufen. Hierdurch soll bei Männern ein stärkeres Bewusstsein für das Thema „Gesundheit“ geweckt werden, so der Schirmherr des
Aktionstages Michail Gorbatschow. Erwiesen ist, dass Männer von manchen
Krankheiten häufiger betroffen sind als Frauen. Neben bestimmten Krebs- sowie
Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören dazu vor allem die Leistenbrüche.
„Von 100 Leistenbrüchen, kommen 80 bei Männern vor“, weiß Dr. med. Christof
Brammer, Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie sowie Chefarzt der Abteilung für
Allgemein- und Viszeralchirurgie am AGAPLESION DIAKONIEKRANKENHAUS INGELHEIM. Da Leistenbrüche oft keine Schmerzen verursachen, werden sie zumeist
nicht gleich bemerkt. „Treten jedoch ziehende Schmerzen auf und es wird eine immer
größer werdende Beule in der Leistengegend sichtbar, ist es ratsam einen spezialisierten Facharzt aufzusuchen“, so Dr. Brammer.
Schonende OP-Methoden
Leistenbrüche können ausschließlich chirurgisch behandelt werden. „Das ist unter anderem der Grund, weshalb viele Betroffene es lange hinauszögern, einen Arzt aufzusuchen“, erklärt Dr. Brammer. Dabei stehen den Ärzten dank des medizinischen Fortschritts inzwischen sehr schonende Behandlungsverfahren zur Verfügung. „Im
Diakoniekrankenhaus werden die Eingriffe je nach individueller Situation und Wunsch
des Patienten mit der offenen oder der minimal-invasiven Methode, der so genannten
Schlüsselloch-OP, vorgenommen“, so Dr. Brammer. Die minimal-invasive Technik
kommt mit kleinen Schnitten aus, die offene Methode benötigt etwas größere Schnitte.
Operieren durch das „Schlüsselloch“
Bei den minimal-invasiven Verfahren unterscheiden Experten zwischen dem TEPVerfahren und der TAPP-Methode. Im Diakoniekrankenhaus kommt bevorzugt das
TAPP-Verfahren zum Einsatz. Dabei wird über kleine Schnitte im Bauchnabel- und
Mittelbauchbereich ein hochwertiges Kunststoffnetz eingeführt und von „innen“ so an
der Leiste ausgebreitet, dass der Leistenbruch überlappend und spannungsfrei geschlossen wird. Eine Mini-Kamera zeichnet die OP-Schritte in HD-Technik auf und
dient dem Chirurgen als „Auge“ mit Vergrößerung.
Dank des Fortschritts in der OP- und Narkosetechnik können heutzutage immer mehr
Operationen ambulant durchgeführt werden. „Welche Methode letztlich angewendet
wird, entscheiden Arzt und Patient immer nach einer umfangreichen Untersuchung und
einem ausführlichen Gespräch gemeinsam“, so Dr. Brammer abschließend.
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Unsere Werte verbinden
Das AGAPLESION DIAKONIEKRANKENHAUS INGELHEIM ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung mit 125 Planbetten. Träger des Krankenhauses ist die AGAPLESION KRANKENHAUSBETRIEBSGESELLSCHAFT RHEINLAND-PFALZ gGmbH, die wiederum zum AGAPLESION Gesundheitskonzern
gehört. www.agaplesion-diakoniekrankenhaus-ingelheim.de
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 2002 gegründet,
um christliche und soziale Einrichtungen vor Ort zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten. Zu dem
Gesundheitskonzern gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 29 Krankenhäuser mit
über 6.400 Betten, 32 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit mehr als 3.100 Plätzen in der Pflege und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, drei Hospize, 17 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Akademie. AGAPLESION bildet zudem an 16 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund 500.000 Patienten
versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive Beteiligungen betragen über eine Milliarde Euro.
www.agaplesion.de
Kontakt:
André Koch
Geschäftsführer AGAPLESION DIAKONIEKRANKENHAUS INGELHEIM
T (06132) 785-800, F (06132) 785-888
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