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Geistesblitze - über Pensionsreform: Info

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Nr. 13 · 10. April 2015
399
Geistesblitze
Land der Erfinder: Im Vorjahr wurden
im Steirerland 334 Patente und
65 Gebrauchsmuster angemeldet. S. 10
Kränklich
Arabisch
Persisch
Würzig
Trotz hoher Gesundheitsinvestitionen
verlieren die Österreicher im Schnitt 21
gesunde Jahre.
Karim El-Gawhary
im Interview über
den Arabischen
Frühling und seine
Früchte.
Europas Wirtschaft
scharrt in den Startlöchern, falls IranSanktionen nach
dem Atomdeal fallen.
Florian Krainer
­betreibt scharfe Forschung: Er ist für die
Industrie Kren-Enzymen auf der Spur.
Seiten 4–5
Seiten 8–9
Seiten 20–21
Seiten 36–37
Foto: olly - Fotolia
P.b.b. 02Z032267 M Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111-113, A-8010 Graz Retouren an „Postfach 555, 1008 Wien“
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Steiermark · 14. Jahrgang
Nr. 13 · 10. April 2015
2 · Steirische Wirtschaft
Magazin
Inhalt
Themen der Woche
Editorial
‣ 4–14
Foto: Stuhlhofer
Ökostrom: Die Gegenfinanzierung der Ökostromtarife wird immer teurer. Jetzt droht der
nächste Preisschub. ‣ 6–7
Messe Congress: Sage und schreibe 102,6
Millionen Euro geben die Messebesucher
laut Studie in Graz pro Jahr aus. ‣ 11
Service
‣ 15–17
Lehrlinge: Muss der Unternehmer Lehrlinge
nach der Ausbildung behalten? Welche Fristen zu beachten sind. ‣ 16
‣ 23–31
Von Chefredakteur Mario Lugger
„Österreich ist eines der führenden Länder
in der Ineffizienz beim Einsatz öffentli­
cher Mittel.“ Na bumm, dieser Befund
sitzt. Ausgestellt wurde er von niemand
Geringerem als Thomas Wieser, Präsident
der Euro Working Group. Gemeinsam
mit einem elfköpfigen Weisenrat hat er in
den vergangenen Wochen und Monaten
im Auftrag von Finanzminister Hans Jörg
Schelling ein Expertenpapier namens „Ös­
terreich 2020“ erarbeitet – und ist dabei zu
eben erwähntem Schluss gekommen. Ein
Blick in den budgetären Spiegel ganz ohne
parteipolitische Scheuklappen – kurzum:
eine wohltuende Seltenheit.
Wieser zufolge rangiert die Alpenrepu­
blik innerhalb der OECD im untersten Effi­
zienz-Drittel. Als (eines von vielen) Beispie­
len wird dabei die Bildung genannt. 13.116
US-Dollar werden hierzulande pro Schüler
beziehungsweise Student und Jahr ausge­
geben, das sind um 3.629 Dollar mehr als
im OECD-Schnitt. Allerdings: Nur 50 Pro­
zent dieses Geldes kommen laut Weisenrat
auch tatsächlich in den Klassenzimmern
an, der Rest versickert in bürokratischen
Untiefen. Eine Verschwendung, die schwer
auf der Wettbewerbsfähigkeit unseres
Standorts lastet, wie auch die Wirtschaft
schon lange mahnt. Dieser Ballast muss
schleunigst abgeworfen werden, denn
derzeit sind drei Viertel – um noch einmal
den Weisenrat zu zitieren – unserer Staats­
ausgaben „rückwärtsgewandt“ und dienen
nicht der Modernisierung des Landes ...
Foto: Riedler
Branchen
Meisterlich ineffizient
Banken: Großes Stelldichein beim traditionellen Konjunkturbarometer der Raiffeisenlandesbank. ‣ 23
Handel: Seit 1. April besteht eine neue EUKennzeichnungspflicht für Fleisch. Ein nur
vermeintlich großer Wurf.
‣ 28
Unternehmer
‣ 36–41
Smart Cars: Handy und Auto verschmelzen
zu mobilen Infozentren: Die Technologie
dazu kommt aus Gratkorn.
‣ 40–41
Menschen42–43
Mode: Trendige Sonnenbrillen aus der Steiermark sorgen international für besonders
modische Ausblicke.
‣42
Impressum
Tourismuschef
Erich Neuhold
und Team sind
bereit für Wien.
‣ 41
Foto: Scheriau
Die Jause ist eingepackt, jetzt macht sich der
Tourismus auf zum Steiermark-Frühling in Wien
Die Picknickkörbe werden jetzt mit Schil­
cher, Kernöl und Bauernkrapfen gepackt,
die neuen Bildwelten, die das Wiener Rat­
haus mit Dachstein, Weinland und Uhrturm
schmücken werden, sind bereits produziert.
Mit einem Wort: Die Vorbereitungen für
den 19. Steiermark-Frühling am Wiener
Rathausplatz von 16. bis 19. April laufen auf
Hochtouren. 750 steirische Gastgeber (Hote­
liers, Weinbauern, Touristiker aus den Regi­
onen) und 750 Akteure unter der Leitung von
Steiermark Tourismus bereiten sich darauf
vor, unter den erwarteten 150.000 Gästen
steirisches Lebensgefühl zu versprühen.■
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Magazin · 3
Zahl der Woche
Fotos: Wikimedia (2); Murdockcrc; Fotolia
70,4
Prozent der steirischen Unternehmer halten das Bankgeheimnis für wichtig. Das ergab eine Blitzumfrage im WKONewsletter. 60 Prozent sprechen sich aber für eine Lockerung des Bankgeheimnisses in bestimmten Fällen aus.
Die Woche in 64 Zeilen
‣‣Unsereins
kann davon nur
träumen. Der US-Amerikaner
Harold Ekeh hat es geschafft.
Er wurde gleich von allen acht
amerikanischen Elite-Unis der
Ivy League aufgenommen. Nun
hat der gebürtige Nigerianer –
er kam erst vor acht Jahren in
die USA – die Qual der Wahl. Er
möchte Neurochirurg werden.
‣‣U-Ausschuss: Der Hypo-UAusschuss ist gestartet und die
Abgeordneten stöhnen wegen
des enormen Aktenbergs. Die
Akten seien nicht strukturiert
und man könne sie kaum be­
arbeiten, klagen vor allem Op­
positionspolitker. Erste Zeugen
wurden bereits befragt.
‣‣Unglaublich: Eine Milliarde
Dollar sind in Moldawien ver­
schwunden. Antikorruptionsbe­
hörden haben mit Unterstützung
us-amerikanischer Auditoren
„geheimnisvolle“ Transaktionen
entdeckt. Ein Teil des Geldes soll
demnach an vier russische Ban­
ken gelangt sein.
‣‣Unbekannte haben im Norden
von Graz eine Betonplatte auf die
Bahngleise gelegt. Ein EurocityZug fuhr mit 120 km/h über die
vier Zentimeter dicke Platte.
Zum Glück wurde niemand der
rund 500 Passagiere verletzt.
‣‣Unter Tränen verkündete der
Leobner Dechant Maximilian
Tödtling, von allen seinen Äm­
tern zurückzutreten. Der Pries­
ter lebt seit Jahren in einer Bezie­
hung und möchte nun heiraten.
Jetzt ist in der katholischen
Kirche eine neue Zölibat-Debatte
entbrannt.
‣‣Unter großem Medieninteresse
ist Mick Schumacher am Mitt­
woch erstmals in der Formel 4
gestartet. An sich kein großes
Ereignis, wäre Mick nicht der
Sohn des siebenfachen Formel1-Weltmeisters Michael Schu­
macher. Rund 100 Journalisten
belagerten den jungen Fahrer
bei den ersten beiden Testtagen.
‣‣Umstritten ist der Besuch des
griechischen Premierministers
Alexis Tsipras beim russischen
Präsidenten Wladimir Putin.
Die Griechen erhoffen sich fi­
nanzielle Unterstützung aus
Russland. Im Gegenzug könnten
die Hellenen bei den RusslandSanktionen der EU ausscheren,
befürchten Analysten.
Österreich ist nicht nur Urlaubs-,
sondern auch Firmendestination
Österreich ist als Urlaubsziel
sehr gefragt, wird aber auch als
„Businessland“ immer beliebter.
Das zeigt eine aktuelle Hochrech­
nung, wonach sich im Vorjahr
276 ausländische Unternehmen
hierzulande angesiedelt haben.
Besonders gerne fassen Betriebe
aus Deutschland hinter rot-weißroten Grenzen Fuß (88 Ansiede­
lungen), aber auch Italien fühlt
sich in Österreich pudelwohl (43
neue Betriebe). Interessant ist das
Interesse aus Südosteuropa: 74
Unternehmen eröffneten hierzu­
lande einen Firmensitz.■
Härtetest für
Solartechnik
aus der Steiermark
Foto: Ponsold
Steirische Solarinnovationen im
Hitzetest unter der Sonne Afrikas
Immer mehr
ausländische
Unternehmen
siedeln sich in
Österreich an.
Foto: Fotolia
Zurück von extremen Hitzebedin­
gungen in Afrika (bis zu 43 Grad)
ist SunnyBag-CEO Stefan Ponsold.
„Gemeinsam mit der Österrei­
chischen Entwicklungshilfe und
Entri-Consulting besuchten wir
lokale Partner in Burkina Faso und
Ghana“, berichtet er. Mit dabei hatte
Ponsold neu entwickelte Solarsys­
teme, die Handys aufladen oder
nachts Lampen in Betrieb halten.
„Sie sollen in sehr armen Regionen
Mikro-Business-Möglichkeiten er­
lauben“, so Ponsold. ■
Nr. 13 · 10. April 2015
4 · Steirische Wirtschaft
Thema
Interview
… mit Ernest
Pichlbauer
Wie kann es sein, dass das
österreichische Gesundheitssystem bzw. das Bewusstsein für Gesundheit
so deutliche Mängel hat?
Österreich hat, wegen seines
zersplitterten Gesundheitssystems und des fehlenden
„Primary Health Care“, keine
Chance, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu
stärken und chronisch Kranke
suffizient zu betreuen. In der
Folge profitieren alle – von
Landespolitikern mit ihren
Spitälern bis zum Kassenarzt,
der ohne Krankheit nichts
verdient – vom Kranksein der
Menschen und nicht daran, sie
möglichst gesund zu halten.
Woran hapert es am
deutlichsten?
An der völligen Unfähigkeit,
Reformen durchzuführen.
Denken wir daran, dass von
der Gesundheitsreform 2005
nichts übrig blieb und die jetzige, ohnehin nur eine Neuauflage der alten, im Grunde
auch schon wieder tot ist.
Ist das bestehende System also noch zu retten?
Ich halte das Gesundheitssystem mittlerweile für
unrettbar. Die Tagespolitik
mischt sich so tief in das tägliche Geschehen ein, dass es
nicht möglich sein wird, hier
irgendwann einmal eine am
echten Bedarf ausgerichtete
Versorgung aufzubauen.
Ernest G. Pichlbauer ist Arzt und unabhängiger Gesundheitsökonom in Wien.
Trotz Reichtums
weniger gesund
Warum die Österreicher
21 gesunde Jahre verlieren
und trotzdem weit mehr
als im OECD-Schnitt fürs
Wohlbefinden ausgeben.
„Fast 21 gesunde Jahre verlieren Herr und Frau Österreicher
durch Krankheit“, mahnt Alexander Herzog von der SVA zum
Weltgesundheitstag (7. April). Eine
dramatische Bilanz, die eigentlich
erstaunlich ist, wenn man bedenkt,
dass Österreich zu den reichsten
Ländern zählt und mit rund elf Prozent des BIP an Gesundheitsausgaben deutlich über dem OECDSchnitt liegt (s. Tabelle).
Für die „Steirische Wirtschaft“
Anlass genug, den Fehlentwicklungen auf den Zahn zu fühlen.
Beginnen wir mit den Fakten.
Laut Statistik Austria sind es
jährlich 34.869 Millionen Euro,
die der Staat in die Gesundheit
seiner Bevölkerung fließen lässt.
Und dennoch: Ein Blick auf die
steigende Zahl sogenannter Zivilisationskrankheiten gibt Anlass
zur Besorgnis. So sind laut Sozialversicherung der gewerblichen
Wirtschaft über 40 Prozent der
Erwachsenen hierzulande überge-
wichtig, man ernähre sich zu fett
und zu salzig. „Jeder dritte Herzinfarkt und jeder vierte Schlaganfall
wird indirekt von Übergewicht verursacht“, so Herzog. Dazu kommen
noch Negativfaktoren wie Alkohol
und Nikotin sowie ungesunder
Lebensstil. Macht in Summe eine
signifikant höhere Mortalitätsrate
bei Herz-Kreislauferkrankungen,
wie die OECD-Statistik ausweist.
Was jedoch tun, wenn zwar
große finanzielle Mittel für Gesundheit aufgewendet werden, es
aber dennoch mit den fitten Jahren
bergab geht? „Es braucht höhere
Eigenverantwortung für das Mehr
an gesunden Lebensjahren“, ist der
steirische SVA-Vorsitzende Johann
Lampl überzeugt. Diese Thematik
der „Gesundheitskompetenz“ führt
auch Experte Ernest Pichlbauer ins
Treffen, wenngleich dieser dafür
wenig Hoffnung sieht (s. Interview). Denn nach wie vor profitiere
das System vom Krank- und nicht
vom Gesundsein der Menschen, so
Pichlbauer. Genau deshalb sei es so
wichtig, sich nicht nur auf das „auf
Reperaturmedizin ausgerichtete
Gesundheitssystem“ zu verlassen,
sondern müsse selbst tätig zu werden, betont Lampl, Anreizmodelle,
wie „Selbständig gesund“ seien ein
Weg (s. Story rechts). Lampl: „Das
ist ein erster und wichtiger Schritt
zum Ziel, nicht nur lange, sondern
gesund lange zu leben.“ PRAV■
OECD Gesundheitsdaten im Vergleich
Lebenserwartung bei Geburt (Jahre)
Mortalität (Herz-Kreislauf-Erkrank. je 100.000 Einw.)
Tabakkonsum von Erwachsenen (% tägl. Raucher)
Fettleibigkeitsrate von Erwachsenen,
Eigenangabe (%)
Gesundheitsausgaben in % des BIP
Öffentliche Gesundheitsausgaben
(in % der Gesundheitsausgaben)
Anzahl der Ärzte (je 1.000 Einwohner)
Quelle: OECD Gesundheitsdaten
Österr.
81,0
322,5
23,2
OECD-∅
80,2
296,4
20,7
12,4
15,4
11,1
9,3
75,9
72,3
4,9
3,2
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Thema · 5
Steirischer Gesundheitspreis 2015 „Fit im Job“
Job“-Awards verliehen werden.
Noch ist Zeit, beim steirischen Gesundheitspreis mitzumachen. Alle
Infos dazu: http://wko.at/fitimjob
Foto: BilderBox
Wie halten weiß-grüne Unternehmen ihre Mitarbeiter fit?
Die Antwort darauf gibts am 21.
Oktober 2015, wenn die „Fit im
Foto: lev dolgachov - Fotolia
Sich um die Gesundheit kümmern,
bevor es zur Krankheit kommt
Vor knapp drei Jahren stellte die SVA die Weichen neu:
Weg von der Krankenkasse, hin
zur Gesundheitsversicherung.
Wichtigstes Ziel: Die Kunden
zu motivieren, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern,
noch bevor es zu Krankheiten
kommt. „Selbständig Gesund“
ist der Titel des Programms, in
dem individuell mit dem Arzt
des Vertrauens Gesundheitsziele
festgelegt werden (Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion,
Bewegung usw.). Sind die Ziele
nach einem Jahr erreicht, gibt es
einen Bonus – der Selbstbehalt
wird von 20 auf zehn Prozent
verringert. Aktuelle Hochrechnungen dazu bestätigen die positiven Effekte: So stieg die Zahl
der Vorsorgeuntersuchungen um
über 40 Prozent. Bereits 55.000
Selbständige haben so laut SVA
bereits doppelt gewonnen: ein
Mehr an Gesundheit und mehr
Geld im Börserl. Stichwort Geld:
Hier kommt auch der „Gesundheitshunderter“ für Selbständige ins Spiel. Ein weiteres Zuckerl
für eine Vielzahl an Maßnahmen
– vom Aktiv- oder Non-SmokingCamp bis hin zu individuellen
Gesundheitsprogrammen – zu
einem Mehr an Wohlbefinden.
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Nr. 13 · 10. April 2015
6 · Steirische Wirtschaft
Steiermark
Durchschnittsvergütung 2014 in Cent/kWh
26,56
Photovoltaik
17,53
8,67
4,78
Biogas
Biomasse fest
Windkraft
5,40
Marktpreis
Kleinwasserkraft
Ökostrom lässt die Preise explodieren
Die Gegenfinanzierung der
Ökostromtarife wird immer
teurer. Nun droht durch
die neue Verordnung der
nächste Preisschub.
Von Klaus Krainer
klaus.krainer@wkstmk.at
„Gut gemeint“ heißt nicht automatisch „gut gemacht“: Die Kosten
für die „Energiewende“ sind enorm
– und drohen durch die steigende
Anzahl an Ökostromanlagen zu explodieren: Während beispielsweise
2010 „nur“ 5,4 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom in Österreich
erzeugt wurden, waren es 2014
bereits 8,2 Milliarden. Die Netzbetreiber sind laut Ökostromgesetz
verpflichtet, diesen Strom zu festgelegten Tarifen zu kaufen, die deutlich über den Marktpreisen liegen.
Das kostete 2014 in Summe fast 846
Millionen Euro. Die Kilowattstunde
Windkraft brachte den Anlagenbetreibern dabei durchschnittlich 8,67
Cent, die Kilowattstunde Photovol- finanziert werden“, erklärt dazu
taik sogar 26,56 Cent (siehe Grafik der Energieexperte des Instituts
oben). Der aktuelle Marktpreis lag für Wirtschafts- und Standortent2014 im Vergleich dazu durch- wicklung (IWS), Ewald Verhounig.
schnittlich bei 5,4 Cent.
Damit sinkt zwar der Aufschlag
Diese Differenz muss refinan- beim Förderbeitrag von 32,65
ziert werden – und zwar über Prozent (2014) auf 30,76 Prozent
die Ökostrompauschale sowie den in diesem Jahr. Demgegenüber
Ökostromförderbeitrag (siehe auch steht aber eine massive Steigerung
Artikel rechts). Deren Höhe wird der Ökostrompauschale von 200
dabei jährlich
Prozent (!) auf
aufs Neue durch
allen Netzebe„Die festgelegten
nen. „Unterm
eine
VerordTarife sind nach
nung des WirtStrich
heißt
schaftsminisdas, dass die
wie vor zu hoch.“
ters bestimmt.
Aufwendungen
Der Entwurf
für den grünen
Josef Herk
Präsident der WKO Steiermark
der diesjähriStrom bei den
gen Verodnung
Endkunden, je
liegt nun vor.
nach Netzebene
„Diese Kosten werden heuer 824 und Verbrauchsverhalten, enorm
Millionen Euro betragen, wovon steigen werden“, erklärt Verhounig.
laut Ökostromgesetz 38 Prozent
Für „unzumutbar“ hält der Experoder 313 Millionen Euro über die te die Erhöhung für Unternehmen,
Ökostrompauschale aufgebracht die mehrere Zählpunkte – also verwerden müssen. Der Restbetrag einfacht gesagt mehrere Stromanvon etwa 511 Millionen Euro muss schlüsse – haben. Verhounig: „Diese
über den Ökostromföderbeitrag sind gegenüber anderen Unterneh-
men zusätzlich benachteiligt: Ein
Mittelbetrieb mit beispielsweise
drei Zählpunkten muss nach dem
Verordnungsentwurf mit Mehrkosten von rund 30.000 Euro rechnen“,
sagt Verhounig. Die betroffenen
Unternehmer sind teils fassungslos
– siehe Kurzinterviews rechts.
Zusatzbelastung
wäre „kontraproduktiv“
Gegen diese dramatische Erhöhung der Ökostromförderbeiträge
gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten spricht sich auch
WKO-Steiermark-Präsident Josef
Herk aus. „Die Wirtschaft bekennt
sich zu einer sauberen Umwelt,
Alleingänge gefährden aber unsere Arbeitsplätze. Österreich ist
dank seiner hohen Standards nur
für 0,1 Promille des weltweiten
CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die
Daumenschauben noch weiter anzuziehen, könnte für unsere Mitgliedsbetriebe existenzielle Probleme mit sich bringen“, sagt Herk.■
Foto: Thaut Images - Fotoliaw
13,38
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Steiermark · 7
Aus der Statistik
8,2
Milliarden Kilowattstunden Strom wurden 2014 mit Kleinwasserkraft, Windkraft, Biomasse, Photovoltaik, Deponieund Klärgas sowie Geothermie erzeugt. 2010 erreichte
man 5,9 Milliarden Kilowattstunden: plus 39 Prozent.
Warum „grüne Energie“ mehr kostet
und wie die Differenz finanziert wird
Strom aus erneuerbaren Energieträgern – wie Wind, Biomasse oder
auch Sonnenenergie (Photovoltaik) – ist teurer als Strom, der aus
der konventionellen Erzeugung
mit fossilen Energieträgern, aber
auch aus bestehenden großen Wasserkraftwerken gewonnen wird.
Das hängt insbesondere an den
höheren Erzeugungspreisen, die
sich aus höheren Technologiekosten bei der Energieumwandlung
sowie – bei den rohstoffabhängigen Ökostromsorten – höheren
Rohstoffpreisen zusammensetzen.
Deshalb wird der Strom aus erneuerbaren Energieformen finanziell
gefördert. Das Geld dafür kommt
von den Stromkunden. Mit einer
Das sagen die Unternehmer
Helmut Thier, „Fisch Tools“:
„Wir befürchten Mehrkosten von
15.000 Euro, das sind weit mehr
als zehn Prozent unserer Stromkosten. Diese Zusatzkosten sind
für uns sehr problematisch.“
„Ökostrompauschale“
(früher:
Zählpunktpauschale) sowie einem
an die Netzgebühren gekoppelten
„Ökostromförderbeitrag“ müssen
die hunderten Millionen Euro, die
die „grüne“ Energie jährlich mehr
kostet, refinanziert werden (siehe
auch Artikel links).
Die gesetzliche Basis dafür ist
das „Ökostromgesetz“. Die Kosten
dafür sind allerdings binnen fünf
Jahren (2010: 587,8 Millionen
Euro, 2014: 846 Millionen Euro)
um knapp 44 Prozent gestiegen. Das muss nun über höhere
Pauschalen wieder eingenommen
werden – was vor allem die Wirtschaft massiv trifft (siehe Unternehmerstatements rechts).■
Günter Oswald, „Obst Oswald“:
„Wir haben vier Zählpunkte. Bis 31.
Dezember zahlten wir 5.200 Euro
pro Zählpunkt, seit 1. Jänner sind
es je 15.517 Euro, das ergibt eine
Mehrbelastung von 41.268 Euro.“
Johann Posch, „Posch Holz“:
„Nachdem vor kurzer Zeit schon
nahezu eine Verdoppelung fällig
war, kann ich diesen erneuten heftigen Aderlass der kleineren Betriebe
kaum fassen. Das ist ein Wahnsinn.“
Bringt Ihre Mitarbeiter voran. Und Ihr Unternehmen.
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Nr. 13 · 10. April 2015
8 · Steiermark · Steirische Wirtschaft
Dilemma im
Vor vier Jahren schürte der Arabische Frühling die
Hoffnung auf Demokratie, geblieben ist oft nur der Bürgerkrieg. Im Interview erzählt Karim El-Gawhary vom
­Dilemma der Region. Er ist am Tag der Vielfalt (14. April)
in der WKO zu Gast.
Von Michael Neumayr
michael.neumayr@wkstmk.at
Seit Jahren hält uns der Arabische Frühling in Atem. Was
ist von den Erfolgen der Anfangszeit geblieben?
Karim El-Gawhary: Man kann
sagen, dass es ein wichtiger Einschnitt war. Die Revolutionen
haben viele Veränderungen ausgelöst und sind als Prozess zu betrachten. Man kann das ein wenig mit
einem Fußballspiel vergleichen.
Als Mubarak in Ägypten seine
Macht verloren hat, haben alle
gejubelt. Es war aber nur das erste
Tor, das Spiel ist noch nicht vorbei.
Derzeit arbeiten die alten Eliten
stark daran, zurückzukommen. Auf
der anderen Seite haben wir auch
militante Islamisten, und beide
rechtfertigen sich mit der Existenz
der anderen Gruppe.
Selbst im stabilen Tunesien
gab es wieder Anschläge. Was
bedeutet diese Entwicklung
für das Land?
El-Gawhary: Dieser Anschlag war
wie ein Schlag ins Gesicht. Denn
bisher ist in Tunesien vieles sehr
positiv verlaufen. Die Bruchlinien
sind in der ganzen arabischen Region ähnlich: Sekularisten stehen
konservativen Islamisten gegenüber. In Tunesien schien man das
aber überwunden zu haben. Man
mag sich zwar nicht, aber man hat
erkannt, dass man zusammenarbeiten muss. Ich hoffe, dass der
aktuelle Anschlag in Tunis diese
Kooperation sogar verstärkt.
Gibt es für die Region überhaupt noch eine Chance, das
Ruder herumzureißen?
El-Gawhary: Keiner kann sagen,
wie die arabische Welt in fünf Jahren aussehen wird. Es ist zur Zeit
wie eine Achterbahnfahrt. Aber ich
glaube, dass es wichtig ist, dass es
überhaupt Bewegung gibt. Sogar
regionale Mächte wie der Iran beginnen sich zu bewegen.
Medial omnipräsent sind aber
die militanten Fundamentalisten. Wie kann man das verhindern?
El-Gawhary: Das Dümmste wäre,
einschichtig zu berichten. Es handelt sich hier um eine innerarabische Auseinandersetzung mit
Foto: Neumayr/PictureDesk.com
WKO-Migrationsbeirat lädt zum
dritten Steirischen Tag der Vielfalt
Zur Person: Karim El-Gawhary
Der ägyptische Journalist wurde
1963 in München geboren und
hat in Berlin Islamwissenschaften
studiert. Seit seinem Studium ist
El-Gawhary in Ägypten als Journalist tätig. Er übernahm 2004
die Leitung des ORF-Büros in
Kairo. Neben seiner Tätigkeit im
Fernsehen arbeitet er als Nah-
ost-Korrespondent für zahlreiche
deutschsprachige Zeitungen. Er
wurde 2011 mit dem ConcordiaPreis für Pressefreiheit geehrt,
und 2013 wurde er von der Fachzeitschrift „Der Österreichische
Journalist“ zum Journalisten des
Jahres gewählt. El-Gawhary ist
Vater von drei Kindern.
Am 14. April um 17 Uhr findet
in der WKO Steiermark der
dritte Steirische Tag der Vielfalt statt. Als Gastvortragender
wird ORF-Nahost-Korrespondent
Karim El-Gawhary zum Thema
„Die Zukunft der Vielfalt in Europas Wirtschaft“ referieren. Im
Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion mit El-Gawhary,
Franz Wolf, Geschäftsführer des
Österreichischen Integrationsfonds, WKO-Steiermark-Direktor
Karl-Heinz-Dernoscheg
sowie
DHL Managing Director Ös-
terreich und Slowenien, Heike
Sommer, statt. Zusätzlich präsentieren zahlreiche Stellen wie
das Gründerservice, der Club
International, die Österreichische
Integrationsstelle, die IndischÖsterreichische Gesellschaft und
die Antidiskriminierungsstelle
Steiermark ihr Leistungsangebot.
Eine Kalligrafie-Vorführung und
Folkloregruppen runden das Programm ab.
Anmeldungen bei Barbara Reiss
unter 0316/601-727 oder migration@wkstmk.at.■
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Steiermark · 9
arabischen Konflikt
Glauben Sie, dass mehr Engagement westlicher Länder
geholfen hätte, die radikalen
Kräfte einzudämmen?
El-Gawhary: Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, dass man
in Europa zur Kenntnis nehmen
muss, dass es ein innerarabischer
Konflikt ist, auf den man relativ
wenig Einfluss hat. Wir erleben
gerade, wie sich die Welt verändert, und in solchen Situationen
schauen wir traditionell Richtung
Washington. Die Welt ist aber komplexer geworden und die Regionalstaaten sind heute wichtiger. Man
muss den Iran etwa wieder an Bord
holen. Und das geschieht teilweise
schon. Wer hätte vor vier Jahren
gedacht, dass die US-Luftwaffe ISStellungen in Tikrit bombardiert,
während iranische Generäle die
Bodenoffensive lenken? Die Lehre
daraus ist, dass eine Politik ohne
Regionalstaaten unmöglich ist.
Wir befinden uns in der letzten
postkolonialen Phase, man kann
sich die Welt nicht mehr maßschneidern. Das hat man in Libyen
erlebt. Da hat der Westen bombardiert und es ist eine unkontrollierbare Situation herausgekommen.
Wirtschaftlich bedeuten Veränderungen auch Unsicherheit. Haben Sie den Eindruck,
dass sich die Situation aus
dieser Sicht stabilisiert?
El-Gawhary: Das ist ein Dilemma.
Ohne wirtschaftliche Investitionen
gibt es keine Stabilität und ohne
Stabilität gibt es keine Investitionen. Das wird leider noch eine
Weile dauern, bis sich das bessert.
Wenn ich mich als Journalist fragen muss, in welches arabische
Land ich noch reisen kann, beantwortet das auch die Frage nach
Investitionen. In Ägypten hatten
wir aber eine Konferenz, bei der
milliardenschwere Aufträge vergeben wurden.
Themenwechsel: In Europa
diskutiert man auch über radikalisierte Jugendliche, die
sich für den IS begeistern.
Wie kann das passieren?
El-Gawhary: Es ist ein Unterschied,
ob sich ein ägyptischer oder ein
europäischer Jugendlicher radikalisiert. Arabische Jugendliche
stammen aus einer Gesellschaft
mit null Perspektiven, sowohl
wirtschaftlich als auch politisch.
Wenn man die Wahl gewinnt, ist
es wahrscheinlich, dass das Militär
putscht. Konflikte wie in Syrien
haben die Lebenserwartung außerdem um 20 Jahre gesenkt. Das
treibt die Leute in eine Ecke, und
der IS erscheint dann als einzige Al-
ternative. In Europa ist das anders.
Hier konvertieren viele direkt zum
Dschihad und nicht zum Islam.
Das Konzept des Krieges scheint
attraktiv zu sein. Hinzu kommt oft
das Gefühl, kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu sein. Sie
werden dabei auch auf die Religion
reduziert. Das nutzen die militanten Islamisten aus. Sie verwenden
dabei Konzepte und Mechanismen,
die auch die Rechtsextremen verfolgen. Das Manifest von Anders
Breivik könnte zum Beispiel genauso vom IS sein.
Integration hat viel mit Identität zu tun. Darum geht es
auch beim Tag der Vielfalt
(siehe unten). Sie sind deutscher und ägyptischer Staatsbürger. Wie gehen Sie mit
den zwei Identitäten um?
El-Gawhary: (lacht) Ich bin der
einzige arabische Piefke im ORF.
Da ist man immer etwas außen
vor. Aber im Ernst. In Deutschland
fragen mich die Leute­, wieso ich so
gut Deutsch spreche, und in Ägypten fragt man mich, warum ich so
komisch Arabisch spreche. Man
gehört nie richtig dazu. Jetzt bin
ich seit fast 25 Jahren in Ägypten
und schätze inzwischen beide Identitäten als Vorteil, da ich zu beiden
Seiten Abstand halten kann. Ich
versuche also meine permanente
Identitätskrise zu akzeptieren und
zu nutzen.■
Foto: James Thew - Fotolia
Vielfältig und bunt: So präsentiert
sich die weiß-grüne Wirtschaft heute
Die steirische Unternehmerschaft
ist ein vielfältiger Mix der Nationen.
Von Rumänien bis Bolivien, die
Herkunft der steirischen Unternehmer könnte vielfältiger nicht
sein. 12.000 der rund 66.000 Unternehmer in der Steiermark haben
keine österreichische Staatsbürgerschaft. Jeder Zehnte von ihnen
schafft Arbeitsplätze und stärkt
so den Standort nachhaltig. 326
Betriebe beschäftigen sogar mehr
als fünf Dienstnehmer. Das zeigt
ein Blick in die Statistik der WKO
Steiermark. Mit 8.277 Mitgliedern
hat ­­­­­­vor allem die Fachgruppe der
Personenbetreuer einen besonders
vielfältigen Hintergrund. Danach
folgen die Branchen Gastronomie, Bauhilfsgewerbe, Werbung
und Marktkommunikation und die
gewerblichen Dienstleister. Die
meisten WKO-Mitglieder kommen
dabei aus Rumänien, der Slowakei
und Ungarn. Besonders stark sind
aber auch deutsche und kroatische
Staatsbürger vertreten. Es finden
sich aber auch einige Exoten im
Ländermix. So kommt ein Unternehmer sogar aus Bolivien, und
ein weiterer stammt von der karibischen Insel St. Vincent. ■
Steuerreform – nicht nur
ein „Entlastungspaket“
Lange wurde verhandelt, seit
17.3.2015 sind die Eckpunkte
der Steuerreform 2015/16 nun
öffentlich.
Faktum ist, die angekündigte Steuerreform wird nicht nur Entlastungen bringen, die geplanten „Gegenfinanzierungsmaßnahmen“ lassen
auch einige zusätzliche Belastungen
erwarten, besonders für Liegenschaftsvermögen.
Durch die Erhöhung der Immobilienertragsteuer von 25% auf 30% und
den Entfall des bisherigen „Inflationsabschlags“ werden Verkäufe
von Liegenschaften teurer. Werden Liegenschaften im Familienverband unentgeltlich übertragen,
wird zukünftig eine gestaffelte, vom
Verkehrswert bemessene Grunderwerbsteuer fällig. Gewisse Ausnahmen - unter anderem für Land- und
Forstwirte - bleiben bestehen.
Grund genug, darüber nachzudenken, wie Sie die Reform persönlich
bestmöglich nutzen können – vor
allem wenn Sie daran denken, in
näherer Zukunft Liegenschaftsvermögen zu übertragen. Handlungsbedarf besteht möglicherweise
auch, wenn Sie GmbH-Anteile halten, denn Ausschüttungen werden
ab 2016 mit 27,5% statt wie bisher
mit 25% besteuert. Oder denken
Sie vielleicht an den Umstieg auf
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zahlreichen und sehr komplexen
Frontlinien. Das sind oft jahrzehntealte Konflikte, die hier entflammt
sind. Die Berichterstattung tendiert aber leider dazu, die Situation
vereinfacht darzustellen.
Nr. 13 · 10. April 2015
10 · Steiermark · Steirische Wirtschaft
Daniel Düsentrieb ist sicherlich Steirer
Von Veronika Pranger
veronika.pranger@wkstmk.at
Jedes Jahr bringt nach dem Osterhasen auch das österreichische
Patentamt feine „Überraschungen“: So wurden laut aktueller
Jahresbilanz im Vorjahr insgesamt 3.111 Erfindungen (Patente
und Gebrauchsmuster) angemeldet – und damit inoffiziell auch
die Innovativsten des Landes
gekürt. Und eines gleich vorweg:
Am Bundesländerstockerl gibt es
kein Plätzerücken. Hier sicherte
sich erneut Oberösterreich (mit
666 Erfindungsanmeldungen) den
ersten Platz, während Wien mit
der Silbernen
und 70 Anmeldungen vor dem
Steirerland
mit
399 Patenten liegt.
Aber dennoch:
Dass Daniel Düsentrieb ganz sicherlich ein
Steirer sein muss, wird durch das
wiederholt siegreiche Abschneiden der AVL List in Beton gegossen. Denn mit insgesamt
78 erteilten Erfindungen
konnte sich der Spezialist für Antriebssystementwicklung aus
Graz im Unternehmerranking erneut
den besten Platz an
der Sonne sichern
– mit deutlichem
Abstand. Zum Vergleich: Platz zwei
bis zehn halten im
Schnitt rund 20
Anmeldungen.
Damit nicht genug, auch in einer
dritten „Tüftler“-Hochrechnung
kann die Steiermark ihre Erfolge
prolongieren. So bleibt gemessen
an der „Pro-Kopf-Erfinderquote“
Bronze weiterhin in weiß-grüner
Hand, während Silber wieder an
Oberösterreich geht. Die besten
„Köpfe“ für sich beanspruchen
kann
Vorarlberg mit
umgerechnet 81 Erfindungen pro
100.000 Einwohnern. Und wo die
Querdenker am erfolgreichsten
sind? Auch das zeigt die Bilanz: So
stammen die meisten Erfindungen
2014 aus dem Bauwesen (352), den
Bereichen elektrischer Maschinen
und Anlagen (337) sowie Möbel
und Spielzeug (232).■
Patentsprechtage
Fotos: Fotolia
399 Patente: Damit sichert
sich die Steiermark Platz
drei im Bundesländerranking. Bei den Unternehmen holt sich die AVL List
erneut die Goldene.
2015 finden in der WKO
Steiermark Marken- und
Patentsprechtage statt:
5. Mai, 9. Juni, 7. Juli, August entfällt, 1. September,
6. Oktober, 3. November
und 1. Dezember.
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Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
Regionen
· Regionen · 11
„Ein Großteil der Wertschöpfung findet außerhalb unserer
Standorte statt.“
Armin Egger
Vorstand Messe Congress Graz
In Kürze
Chopper-Händler
eröffnet in Bruck neu
Bruck-Mürzzuschlag. In
Bruck eröffnet ein neuer
Motorradhändler. Der Experte für Chopper-Motorräder
„Mountain Motors“ verlegt
seinen Standort von Kapfenberg nach Bruck. In nur drei
Monaten Bauzeit konnte in
den Räumen der Firma Heidenbauer ein Geschäftslokal
gebaut werden.
Hartberg-Fürstenfeld.
Beim Business ProAm Golfturnier jagen alle Teilnehmer
den Vorjahressieger Tobias
Nemecz. Am 13. und 14.
April rittern die ehemaligen
European-Tour-Spieler Martin Wiegele, Hanspeter Bacher und Florian Prägant um
15.000 Euro Preisgeld.
Junge Generation
der Maler tritt an
Foto: Pacheiner
Murtal. Peter Eibegger
schloss kürzlich seine Ausbildung zum Meister im
Handwerk Maler und Anstreicher ab. Das Familienunternehmen, geführt vom
Weißkirchner Malermeister
Josef Eibegger, legt besonderen Wert auf eine fundierte
Ausbildung.
Josef (li.) und Peter Eibegger
bei der Meisterbriefverleihung.
Messebesucher geben in
Graz 103 Millionen Euro aus
Werte in Euro
115
101
Mobilität
Werte in Prozent
Beherbergung
34
Stadt- Conhalle, gress
Messe Graz
32,1
30,1
Gastronomie
65
Fotos: Stuhlhofer-Wolf; Fischer (3)
Alle Golfer jagen
Tobias Nemecz
Durchschnittliche Ausgaben
pro Veranstaltungsstätte
UPC
EishalArena le Liebenau
Quelle: BMM
20,0
Kleidung etc.
7,8
Merchandising
3,1
Sonstiges
6,9
Quelle: BMM
Messebesucher lassen in der
Murstadt den Rubel rollen
Sage und schreibe 102,6
Millionen Euro geben die
Messebesucher in Graz pro
Jahr aus. Das zeigt eine
aktuelle Studie.
Bürgermeis­
ter Siegfried
Nagl
Finanzstadtrat Gerhard
Rüsch
Graz.
Zuckerwatte, Vergnügungspark und eine tolle Zeit
– kaum ein Grazer hat andere
Kindheitserinnerungen an die
Messe. Dass der Messe Congress
Graz (MCG) aber auch für die
gesamte Wirtschaft von enormer
Bedeutung ist, zeigt eine aktuelle
Studie, die von Bürgermeister
Siegfried Nagl, Finanzstadtrat
Gerhard Rüsch und Messe-Chef
Armin Egger präsentiert wurde.
2014 sind mehr als eine Million
Besucher demnach zu Veranstaltungen im MCG gepilgert. Unter
ihrem Dach sind die Messe Graz,
Congress Graz, die UPC Arena und
die Eishalle in Liebenau vereint.
„Wie stark der Wirtschaftsfaktor
ist, wird aber erst bewusst, wenn
man auch über die Mauern der
Locations hinaussieht“, erklärt
Egger. Denn die Gäste haben sich
den Graz-Besuch ordentlich etwas
kosten lassen. Zusätzlich zu den
Eintrittspreisen blieben nämlich
so, laut Studie, 102,6 Millionen
Euro in der Murmetropole liegen.
Besonders die Tourismusbranche
(Gastronomie und Beherbergung)
aber auch die Transportwirtschaft,
vom Taxiunternehmen bis zum öf-
fentlichen Nahverkehr, profitieren
von den Besuchern (siehe Aufstellung oben). Allein durch diese
zusätzlichen Ausgaben werden
rund 400 Arbeitsplätze in Graz gesichert. Nimmt man die Aussteller
und deren Mitarbeiter hinzu, geht
es sogar um 2.000 Mitarbeiter. Besonders locker saß der Geldbeutel
demnach bei den Besuchern des
Congress Graz. Sie gaben mit 115
Euro pro Person besonders viel
aus. Sparsamer zeigten sich dafür
die Fans, die zur Eishalle pilgerten.
Hier schlugen nur 34 Euro pro
Person zu Buche.■
Nr. 13 · 10. April 2015
12 · Steirische Wirtschaft
Die Arbeitslosigkeit
Unternehmen müssen rasch auf
Entwicklungen reagieren. Um
Marktchancen besser zu nutzen,
sind meist hohe Investitionen erforderlich. Wer erfolgreich in die
Zukunft steuern will, braucht dafür
eine sorgfältige Planung.
Arbeitslosigkeit nach Regionen
▼ Murau
946
▼ Gröbming
716
▼ Weiz
1.033
▲ Gleisdorf
975
▲ Feldbach
2.213
▲ Bruck/Mur
2.210
▲ Knittelfeld
979
▲ Hartberg
2.298
▲ Fürstenfeld
878
▲ Liezen
1.809
▲ Mürzzuschlag
1.116
▲ Voitsberg
1.949
▲ Leoben
2.046
▲ Leibnitz
3.617
▲ Deutschlandsberg
2.188
▲ Mureck
833
▲ Graz
19.041
▲ Judenburg
1.712
Welche Vorteile bietet die
Leasingfinanzierung?
Thomas Lammer: Leasing
reduziert den Kapitaleinsatz.
Sie ersparen sich hohe Anschaffungskosten, das Kapital steht für
andere Aufwendungen bereit.
neutral und hält die Kreditlinie
offen. Die Eigenkapitalquote wird
verbessert. Das ist insbesondere
bei der Bonitätsbewertung gemäß Basel III von Bedeutung.
Was spricht noch für
Mobilienleasing?
Thomas Lammer: Leasingraten
können als steuerlicher Aufwand
abgesetzt werden. Das ermöglicht
ein schnelleres Amortisieren von
Investitionen. Einschränkungen
gibt es nur bei betrieblich genutzten PKW, die Sie durch unsere Aktion kompensieren können: Wenn
Sie bis 31. Dezember 2015 zu Ihrem neuen s Leasing-Vertrag eine
Haftpflicht- und Kaskoversicherung der Wiener Städtischen abschließen, sind die ersten beiden
Monatsprämien der Haftpflichtversicherung für Sie gratis.
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Wie wirkt sich Leasing auf
Bilanz bzw. Bonität aus?
Thomas Lammer: Es ist bilanz-
-9,0%
-6,3%
-0,1%
0,1%
1,2%
2,4%
3,8%
4,4%
5,0%
5,9%
6,6%
7,3%
8,8%
9,7%
11,1%
12,7%
13,2%
18,8%
Vorgemerkte Arbeitslose, Quelle: AMS
Weizer HAK-Schülerinnen
proben die Betriebsnachfolge
Weiz. Dass Betriebsnachfolge
auch bei Schülern ein heiß diskutiertes Thema ist, zeigt der
jüngste Hakadamy Award. Von
den knapp 40 Projektteams beschäftigten sich fünf mit der neu
eingeführten Kategorie „Follow
me“. Zukünftige Absolventen der
steirischen
Handelsakademien
haben dabei ihre Matura-Projekte
gemeinsam mit Nachfolgebetrieben durchgeführt. Gewonnen hat
Das Projektteam der BHAK
Weiz entwickelte mit frischen
Ideen ein Zukunftskonzept
für das Post­
hotel Thaller.
In Kürze
Per Crowdinvesting
80.000 Euro geholt
Gleisdorf. Erfolg für das
Crowdinvesting-Projekt
„Steigerl“. Insgesamt konnten
Vertragsabschlüsse im Wert
von 80.000 Euro realisiert
werden. Die Betreiber Maria
Ederer und Harald Schenner
eröffnen eine Greißlerei in der
alten Postkutschen-Station in
Gleisdorf.
die Projektgruppe der BHAK Weiz.
Natalie Schellnegger, Martina
Nöst, Melanie Strobl und Laura
Dauti entwickelten ein innovatives Zukunftskonzept für das Posthotel Thaller in Anger. Aufgabe
der jungen Weizerinnen war es,
drei innovative Maßnahmen für
das Unternehmen zu entwickeln
und das Umsetzungskonzept samt
genauer Finanzplanung zu realisieren. ■
Trachtenschneiderei
in Feldbach eröffnet
Foto: mayermayer
Kapitaleinsatz
reduzieren
Südoststeiermark.
Ein
weiterer Betrieb sorgt in
Feldbach dafür, dass die
Handwerkstradition im steirischen Vulkanland lebendig
bleibt. Cornelia Rau eröffnete
nämlich kürzlich eine eigene
Trachtenschneiderei. Dabei
sollen nicht nur das traditionelle Handwerk, sondern
auch Innovationen in der
Schneiderei gelebt werden.
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
Kein Licht am Ende des
Tunnels gibt es bei den
steirischen Arbeitslosenzahlen. Sie legten im März
um 8,7 Prozent zu.
46.556 Menschen suchen in der
Steiermark derzeit einen Job. Das
sind um 8,7 Prozent mehr als noch
im Vorjahr. Dabei standen die
Zeichen für den März eigentlich
gut, berichtet AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe:
„Der relativ trockene März hätte
eigentlich ein früheres Anspringen der Bauwirtschaft begünstigt.
Doch die in den Monatswechsel
fallende Karwoche stand einem
Frühstart im Wege.“ So legte die
Arbeitslosigkeit in dieser Branche
um 15,7 Prozent zu.
Trotz der schlechten Zahlen
gibt es einen Lichtblick. Nämlich
auch die Beschäftigung stieg in
der grünen Mark. 481.000 Menschen finden hierzulande Arbeit.
1.500 mehr als noch im Vorjahr.
Regional aufgeschlüsselt (siehe
links) sammelt sich der Großteil
der Jobsuchenden in Graz. Dort
suchen 13,2 Prozent mehr als im
Vorjahr einen Job. Lediglich im
vergleichsweise kleinen Bezirk
Judenburg stieg die Arbeitslosigkeit dramatischer, nämlich um
18,8 Prozent. Nur noch drei Bezirke konnten die Zahl der Jobsucher senken. Die Bezirke Murau,
Gröbming und Weiz schafften es,
die Arbeitslosigkeit, wenn auch
nur bescheiden, zu senken. Im
Bundesländervergleich liegt der
Anstieg bei den Jobsuchenden
der Steiermark übrigens im Mittelfeld, aber deutlich unter dem
Durchschnitt von 12,9 Prozent.
Getrieben wird dieser von den katastrophalen Arbeitslosenzahlen
in Wien (+23 Prozent). ■
Fachmarktzentrum im Norden
Christian Kovac und Sylvia Baumhackl eröffnen das Zentrum.
Graz. Nach nur sieben Monaten
Bauzeit wurde im Grazer Einkaufszentrum „Shopping Nord“
ein neues Fachmarktzentrum
eröffnet. 10.000 Quadratmeter
Verkaufsfläche bei einer Investition von rund 20 Millionen Euro
kamen hinzu. „Damit geht die
Attraktivierung des Standortes
weiter. Wir sind auch weiterhin
bemüht neue attraktive Shops zu
finden“, erklärte Geschäftsführer
Christian Kovac bei der Eröffnung. ■
35 Jahre Neuroth in der Steiermark
Graz. 1980 eröffnete der Hör­
akustikspezialist Neuroth seine
erste Filiale in Graz. Von dort
aus eroberte man die Marktführerschaft in Österreich und
expandierte ins Ausland. Drei
Jahre später übersiedelte das
1907 gegründete Unternehmen
von Wien nach Schwarzau in der
Südoststeiermark. ■
CITROËN JUMPY UND JUMPER
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Foto: Eisenberger
legt weiter zu
· Regionen · 13
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Nr. 13 · 10. April 2015
14 · Regionen · Steirische Wirtschaft
Murauer gewinnt Gold beim
International FoodTec Award 2015
Wegen klimatischen Änderungen droht
der Hebalm die
Schließung.
Foto: Steiermark Tourismus - ikarus
Murau. Der International Food
Tec Award 2015, einer der renommiertesten Preise der Branche,
geht an die Brauerei Murau.
Gewürdigt wurden verfahrenstechnische Innovationen der Privatbrauerei. In Murau wurden
nämlich eine NiedertemperaturBrauerei und die Transformation thermischer Energiesysteme
umgesetzt, die ein Drittel der
Energie einsparen. Realisiert
wurde das ausgezeichnete Projekt mit den Stadtwerken Murau
und der Krones AG. StadtwerkeGeschäftsführer Kurt Woitischek,
Brauerei-Geschäftsführer Josef
Rieberer und Helmut Kammerloher von der Krones AG reisten zur
Preisverleihung nach Köln. ■
Auf der Hebalm gehen die Lichter
aus: Jetzt läuft die Investoren-Suche
Voitsberg. Das Skigebiet auf
der Hebalm droht für immer zuzusperren. Der Malteser-Orden,
bisher Betreiber, erklärt das Ende
des Skigebietes mit klimatischen
Veränderungen und zu wenigen
Besuchern. Jetzt suchen betroffene Unternehmen nach potenziellen Investoren. Unterstützung ist
dabei auch vom Land Steiermark
in Aussicht. Tourismusreferent
Hermann Schützenhöfer ist zu
Gesprächen mit potenziellen Investoren bereit. Viel Zeit dafür
bleibt aber nicht, denn in wenigen
Wochen will der Malteser-Orden
die Anlagen bereits abmontieren.
Solidarität zeigt sich unterdessen
auch auch auf Facebook. In der
Gruppe „Rettet die Hebalm“ erklärten sich bereits mehr als 8.000
User solidarisch. ■
Die Brauerei
Murau freut
sich über die
Goldmedaille
beim International FoodTec Award.
Entgeltliche Einschaltung
So holen Sie sich den „Fit im Job“-Award
Coaches helfen Betrieben bei der Einreichung zum großen steirischen Gesundheitspreis
den Kategorien eins (bis zu zehn
Mitarbeiter) und zwei (elf bis 50
Mitarbeiter) zur Seite. Koordiniert
wird deren Einsatz von der Fachgruppe“, erklärt Gmeinbauer.
Die Termine der hilfreichen
Experten stehen fest, jetzt heißt es,
sich das Expertenwissen unter Tel.
0316/601-457 bzw. freizeitbetriebe@wkstmk.at zu sichern.
An diesen Tagen sind die Coaches unterwegs und für Ihren
Betrieb buchbar: 13. April 2015
(Süd-Ost-Steiermark,
Leibnitz,
Deutschlandsberg,
Voitsberg),
16. April 2015 (Graz und GrazUmgebung), 21. April 2015 (Leoben, Liezen), 28. April 2015
(Murtal, Murau) sowie 07. Mai
2015 (Bruck/Mürzzuschlag, Weiz,
Hartberg, Fürstenfeld).
Der „Fit im Job“-Award
‣‣Der
Foto: Fischer
Der begehrte weiß-grüne Gesundheitspreis „Fit im Job“ scharrt
bereits in den Startlöchern – aber
noch ist Zeit, sich für den wohl
fittesten Award anzumelden. Und
dafür gibt es in diesem Jahr zum
ersten Mal auch die kostenlose Unterstützung sogenannter
Einreich-Coaches. Diese Profis
begleiten Betriebe vor Ort durch
die Anmeldung und wissen ganz
genau, was wo besonders zu beachten ist. „Oft kommt es nämlich
auf Kleinigkeiten an, wie man
geforderte Unterlagen zusammenstellt und welche Beilagen
man mitgibt, damit die Jury auch
optimal informiert ist“, weiß
Daniela Gmeinbauer, Obfrau der
steirischen Freizeit- und Sportbetriebe. „Genau hier steht der Coach
hilfreich zur Seite.“
Wie man sich Hilfe dieser „Fit
im Job“-Einreichprofis sichert?
„Die Coaches stehen Betrieben in
LR Christian Buchmann, Daniela Gmeinbauer, LR Christopher Drexler (v.l.)
steirische Gesundheitspreis für betriebliche Gesundheitsförderung wird am 21.
Oktober 2015 verliehen.
‣‣Der „Fit im Job“-Award wird in
vier Kategorien (Betriebsgrößen) vergeben.
‣‣Ende der Einreichfrist ist der
12. Juni 2015.
‣‣Einreichunterlagen und weitere Infos auf wko.at/fitimjob
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
Service
Roswitha
LacknerMetzler
· Service · 15
Welche Fördermöglichkeiten für die
thermische Sanierung von Betrieben
gibt es?
Ihre Servicenummer für alle Fragen
im Unternehmen: 0316/601-601
Vorsicht vor einer falschen Einstufung
Seit Jahresbeginn gibt es
Neuerungen im Lohn- und
Sozialdumpinggesetz, die
das Entgelt regeln. Verstöße werden mit Verwaltungsstrafen geahndet.
Zu einem Verstoß kann es kommen, wenn Dienstnehmern laut
den für sie geltenden gesetzlichen
Vorschriften (Mindestkollektivvertragslohn oder Mindestlohntarif) zu wenig Entgelt bezahlt wird.
Daher sollte vom Arbeitgeber
bereits zu Beginn jedes Dienstverhältnisses überprüft werden,
ob seine Mitarbeiter im richtigen
Kollektivvertrag, in der korrekten Verwendungsgruppe samt
dazugehörenden anrechenbaren
Verwendungsgruppenjahren sind.
Beispiel: Optiker sind keine Handelsangestellten, sondern unterliegen prinzipiell dem Metallgewerbe-KV. Die Unterschreitung
des zustehenden KV-Lohnes kann
auch „indirekt“ erfolgen – eben
durch die Anwendung eines falschen Kollektivvertrages oder
wegen falscher Einstufung in
die Beschäftigungsgruppen eines
KV, oder wenn man Arbeiter bzw.
Angestellte falsch beurteilt hat.
Als strafbare Unterentlohung gilt
auch das Nichtbezahlen (oder
Nichtgewähren eines Zeitausgleichs) von betrieblich notwendigen und geleisteten Überstunden.
Achtung: Auch regelmäßig geleistetete Mehr- und Überstunden
Foto: contrastwerkstatt - Fotolia
Verwendungsgruppen von
Mitarbeitern
müssen genau
geprüft werden, sie sind
nicht immer
klar ­definiert.
sind ins Ausfallsentgelt einzubeziehen. Das bedeutet, dass regelmäßig geleistetete Mehr- und
Überstunden auch ins Urlaubs-,
Feiertags- oder Krankenentgelt
des Dienstnehmers einzuberechnen sind. Neu ist: Der Maßstab für
Verwaltungsstrafen in der Höhe
von 1.000 bis 10.000 Euro/Mitarbeiter ist nun das Entgelt. ■
Bitte wählen
Experten auf „Draht“.
Alle Informationen rund
um die Neuerungen im
Lohn- und Sozialdumpinggesetz. Rechtsservice: Tel.
0316/601-601, E-Mail
rechtsservice@wkstmk.at.
Neue Hompage der SVA:
Mehr Transparenz für Versicherte
Der Energieverbrauch kann durch thermische Sanierung und andere Energiesparmaßnahmen um
bis zu 70 Prozent reduziert werden. Fördergelder
helfen, bis zu 50 Prozent der energietechnischen
Sanierungskosten einzusparen. Alle Infos rund um
die Förderrichtlinien 2015 bieten
Experten im Rahmen der InfoVeranstaltung „Fördergelder für
betriebliche Umweltmaßnahmen
und Mustersanierung“. Donnerstag, 16. April, 15.00–18.00 Uhr,
WKO Steiermark. Die Veranstaltung ist kostenfrei, bitte um
Anmeldung: www.foerderungsservice.at, www@grazer-ea.at■ Energie sparen zahlt sich aus.
Die Homepage der Sozialversicherung der Selbständigen (SVA)
präsentiert sich im neuen Design
und vor allem noch bedienerfreundlicher. Ein Einblick in die
Versicherungsdaten und das Pensionskonto ist ebenso möglich,
auch ein Urlaubskrankenschein
kann bestellt werden. Mit dem
Relaunch der Homepage kamen
vier neue Services hinzu: E-Card
bestellen, E-Card-Daten, Arztkontakte oder bezahlte Rezeptgebühren anzeigen und Daten zur
betrieblichen Vorsorge („Abfer-
tigung neu“) einsehen. Die neue
Homepage ist nach Lebenslagen
wie „Kinder & Familie“, „Versicherung & Beiträge“, „Unternehmensgründung“ strukturiert.■
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Foto: Alexander Raths - Fotolia
Mit Fördergeld noch mehr
Energiekosten sparen
Neue Website: www.svagw.at
Nr. 13 · 10. April 2015
16 · Service · Steirische Wirtschaft
Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen
Frühwarnsystem bei
Kündigungsabsicht
Muss ich das AMS vorwarnen, wenn ich mehrere Mitarbeiter kündigen möchte?
Dazu Sabrina Pirker: Ja. Das
Frühwarnsystem verpflichtet
den Arbeitgeber, die Auflösungs- bzw. Kündigungsabsicht von Arbeitsverhältnissen
dem AMS schriftlich anzuzeigen und mit dem Ausspruch
der Kündigungen/Auflösungen mindestens 30 Tage zuzuwarten. Anzeigepflicht besteht
für Betriebe bei Auflösung von
Arbeitsverhältnissen
‣‣von mindestens fünf Arbeitnehmern in Betrieben
mit mehr als 20 und weniger als 100 Beschäftigten
oder von mindestens fünf
von Hundert der Arbeitnehmer in Betrieben mit 100
bis 600 Beschäftigten oder
von mindestens 30 Arbeitnehmern in Betrieben mit
mehr als 600 Beschäftigten
‣‣oder von mindestens fünf
Arbeitnehmern, die das
50. Lebensjahr vollendet
haben (Ausnahme: Saisonbetriebe). Kündigungen,
die vor Ablauf von 30
Tagen ausgesprochen werden, sind rechtsunwirksam.
Nicht erfasst sind Auflösungen in der Probezeit,
Arbeitnehmerkündigungen, Endigungen durch
Zeitablauf und Beendigungen von Arbeitsverhältnissen durch gerechtfertigte
Entlassung oder unberechtigten vorzeitigen Austritt.
Wann für Lehrlinge
Behaltefrist endet
Viele Unternehmer stellen
die Frage, ob sie ihre Lehrlinge nach der Ausbildung
behalten müssen oder
nicht. Welche Fristen zu
beachten sind.
Lehrberechtigten in der Regel nur
unter Einhaltung der vorgeschriebenen Kündigungsbestimmungen
beendet werden. Kollektivverträge
enthalten häufig Sonderbestimmungen über Kündigungsfristen
und -termine.
Das
Berufsausbildungsgesetz
sieht vor, dass ausgelernte Lehrlinge nach Beendigung des Lehrverhältnisses im erlernten Beruf
mindestens drei Monate im Betrieb weiterverwendet werden
müssen – die sogenannte Behaltepflicht. In vielen Kollektivverträgen wird diese auf bis zu sechs
Monate verlängert.
Die Behaltepflicht kann vom
Lehrberechtigten im Rahmen
eines befristeten oder unbefristeten Arbeitsverhältnisses erfüllt
werden. Andreas Müller, Experte
im Rechtsservice: „Ein befristetes
Arbeitsverhältnis endet grundsätzlich automatisch und ohne
weiteres Zutun mit Ablauf der Befristung.“ Manche Kollektivverträge definieren allerdings eine Vorinformationspflicht. Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis kann vom
Zusatzvereinbarung
erleichtert Beendigung
Die Experten
Wenn Rat und Hilfe gefragt
sind: Rechtsservice, Tel.
0316/601-601, E-Mail
rechtsservice@wkstmk.at
Steuerkalender April 2015
Fälligkeitstag
15.
Steuerart
Stmk. Nächtigungs- und Ferienwohnungsabgabe
für Jänner - März
(vormals Fremdenverkehrsabgabe)
Zahlstelle
Gemeinde
Kommunalsteuer
für März
-„-
Umsatzsteuer für den Voranmeldungszeitraum
Februar
Finanzamt
Normverbrauchsabgabe, Werbeabgabe
für Februar
-„-
Lohnsteuer
für März
-„-
4,5 %iger Dienstgeberbeitrag zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfen
für März
-„-
0,39 %iger Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag
(„DZ“ bzw. KU2)
für März
-„-
20.
Erklärung für Leistungen, die unter den MiniOne-Stop-Shop fallen (MOSS)
für Jänner - März
-„–
30.
Zusammenfassende Meldung für innergemein- bei monatlicher Meldung für März
schaftliche Warenlieferungen und Dienstleistun- bzw. bei Vierteljahresmeldung für - „ das 1. Kalendervierteljahr 2015
gen
Weitere Infos
Sabrina Pirker
WKO-Rechtsservice
Tel. 0316/601-601
Müller: „Damit das Arbeitsverhältnis mit dem ausgelernten
Lehrling rasch und einfach beendet werden kann, sollte bereits in
einer Zusatzvereinbarung zum
Lehrvertrag für den Zeitraum
der Behaltepflicht ein befristetes Arbeitsverhältnis vereinbart
­werden.“
Grundsätzlich besteht aus der
Behaltepflicht allein heraus kein
Kündigungsschutz. Der Lehrling
kann daher schon während der Behaltepflicht vom Lehrberechtigten
gekündigt werden. Zu beachten ist
laut Müller, dass die Behaltepflicht
am letzten Tag der Kündigungsfrist abgelaufen sein muss. „Es darf
auch kein sonstiger Kündigungsschutz, z. B. aus Mutterschaft
oder Präsenzdienst, vorliegen.“
Die einvernehmliche Auflösung
des Arbeitsverhältnisses während
der Behaltepflicht ist grundsätzlich möglich und zulässig. Die
einvernehmliche Auflösung des
Arbeitsverhältnisses mit volljährigen Arbeitnehmern, die den
Schutz des Mutterschutz- bzw. Väterkarenzgesetzes genießen, muss
schriftlich erfolgen. Der Experte
macht darauf aufmerksam, dass
die einvernehmliche Auflösung
des Arbeitsverhältnisses mit Präsenz-, Zivil- oder Ausbildungsdienern ebenfalls schriftlich erfolgen
muss, wobei für die Gültigkeit
der Auflösung jedenfalls eine
vorherige Rechtsbelehrung des
Arbeits- und Sozialgerichtes oder
der Arbeiterkammer über den Kündigungsschutz notwendig ist.■
Im WKO-Service­team für Sie da:
Lukas Leinich
Tel. 0316/601-601
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Service · 17
Die Behaltefristen
von Lehrlingen sind
klar geregelt.
Jetzt anmelden
* Für Abgaben, die an einem Samstag,
Sonntag oder gesetzlichen Feiertag fällig
werden, gilt als Fälligkeitstag der nächste
Werktag.
Wird eine Abgabe nicht spätes­tens am Fälligkeitstag entrichtet, fällt automatisch ein
ers­ter Säumniszuschlag in Höhe von zwei
Prozent des nicht zeitgerecht entrichteten
Betrages an. Die Verpflichtung zur Zahlung
eines Säumnis­zuschlages entsteht dann
nicht, soweit die Säumnis nicht mehr als
fünf Tage beträgt und der Steuerpflichtige
innerhalb der letzten sechs Monate alle
Steuerschuldig­keiten zeitgerecht entrichtet hat bzw. wenn der Säumniszuschlag
im Einzelfall den Betrag von 50 Euro nicht
erreichen würde. Für die Landes- und
Gemeindeabga­ben besteht laut der Steiermärkischen Landesabgabenordnung
insofern eine Sonderregelung bezüglich
des Säumniszuschlages, als demnach von
dessen Festsetzung abzusehen ist, wenn
die hiefür maßgebliche Bemessungsgrundlage 73 Euro nicht erreicht.
Kostenloses Webinar
Termin: Donnerstag, 23. April,
14.00-14.45 Uhr. Thema: „Urlaub,
Krankenstand und Pflegefreistellung: Tipps zum richtigen Umgang“. Es geht darum, welche Ansprüche die Mitarbeiter bei Krankheit und Arbeitsunfall haben, welche Melde- und Vorlagepflichten
dabei einzuhalten sind und wer für
Unfälle im Unternehmen haftet.
Weiters wird ausgeführt, welchen
Pflegefreistellungsanspruch die
Mitarbeiter haben und für welche
nahen Angehörigen diese Pflegefreistellung gebührt. Außerdem
wird die Frage geklärt, in welchem
Verhältnis Pflegefreistellung/Betreuungsfreistellung zu Urlaub
steht und welche besonderen
Möglichkeiten für die Begleitung
schwerst erkrankter Kinder und
Angehöriger bestehen.
Bei diesem Webinar steht Ingrid
Kuster, Expertin im Rechtsservice,
Rede und Antwort. Nutzen Sie die
Möglichkeit, in einer Stunde eine
wichtige Wissensbasis zu erwerben. Die Teilnahme ist kostenlos,
Anmeldung erforderlich. Alle Infos zum
Webinar:
http://bit.
ly/1E8TgpA
Foto: Fischer
„Rezepte“ für den
Krankenstand
Ich habe viele Krankenstände in meinem Betrieb. Was muss ich
grundsätzlich beachten?
Grundsätzlich gilt: Eine Arbeitsverhinderung muss dem
Arbeitgeber unverzüglich gemeldet werden. Idealerweise
am selben Tag und noch
vor Dienstbeginn. Kommt
der Dienstnehmer der Meldepflicht nicht oder nicht
rechtzeitig nach, verliert er
für die Dauer der Säumnis
seinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Die Krankmeldung kann grundsätzlich
auch durch einen Dritten
erfolgen. An wen die Meldung
geht, das hängt von den betrieblichen Gepflogenheiten
ab. Gibt es Anweisungen,
dann hat sich der Arbeitnehmer daran zu halten. Generell
darf der Arbeitgeber eine
Krankenstandsbestätigung
schon ab dem ersten Tag des
Fernbleibens einfordern. Der
Arbeitnehmer muss eine Bestätigung nur bringen, wenn
er ausdrücklich dazu aufgefordert wurde. Pauschale
Anweisungen in Arbeitsverträgen oder durch Dienstaushang ändern daran nichts.
Kommt der Arbeitnehmer der
Verpflichtung zur Vorlage der
Krankenstandsbestätigung
nicht nach, verliert er den
Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Wichtig: Die Nichtvorlage der Krankenstandsbestätigung stellt prinzipiell
keinen Entlassungsgrund dar.
Weitere Infos
Gabriele Führer
WKO-Sofortservice
Tel. 0316/601-601
Nr. 13 · 10. April 2015
18 · Steirische Wirtschaft
Österreich
31. März 2014
2.639.000
31. März 2015
Arbeitsmarkt: Lichtblicke für „50 plus“
Bei der nach wie vor leider eher düsteren Lage auf dem
Arbeitsmarkt gibt es zumindest einen kleinen Licht­
blick: nämlich die Situation älterer Arbeitnehmer.
Das zeigen die aktuellen Zahlen:
Die Arbeitslosenquote der über
50-Jährigen stieg zuletzt mit plus
0,8 Prozent etwas weniger stark
als die allgemeine Arbeitslosenquote mit plus 0,9 Prozent. Die
Beschäftigung wächst bei über
50-Jährigen mit rund 50.000 (oder
6,1 Prozent) deutlich stärker als
die allgemeine Beschäftigung
(plus 0,4 Prozent).
WKÖ-Präsident Christoph Leitl:
„Die im vergangenen Jahr gestartete AMS-Beschäftigungsinitiative mit insgesamt zusätzlichen
370 Millionen Euro für die Jahre
2014 bis 2016 für Arbeitslose der
Altersgruppe 50 plus wirkt. Eine
Fortsetzung dieser erfolgreichen
Initiative nach 2016 sollte bereits
jetzt geplant werden.“
60 Prozent dieser Mittel werden als Lohnkostenzuschuss an
Arbeitgeber für die Einstellung
älterer Arbeitsloser oder als Kombilohn verwendet und schaffen so
unmittelbar Beschäftigung.
Evaluierungen der Eingliederungsbeihilfe haben die hohe
Wirksamkeit dieses Instruments
bestätigt. Mehr als 60 Prozent
der Geförderten sind drei Monate
nach Förderende in ungeförderter
Beschäftigung. Nach einem Jahr
haben sich die Förderaufwendungen amortisiert.
Eine neue Darstellung der Arbeitslosenquote unter Einberechnung der Schulungsteilnehmer
zeigt, dass „Arbeitnehmer 50
plus“ sogar eine niedrigere Arbeitslosenquote aufweisen als der
allgemeine Durchschnitt.
Das in den vergangenen Monaten gern gezeichnete Bild, wonach
die Arbeitslosigkeit unter den Älteren besonders hoch ist, ist daher
falsch. Im Zehn-Jahres-Vergleich
hat sich die Arbeitsmarktlage
der Älteren verbessert: „Während
2004 die Arbeitslosenquote der
Älteren (inklusive Schulungsteilnehmer) noch um fast einen
Prozentpunkt über der Gesamtarbeitslosenquote lag, ist sie 2014
bereits leicht darunter. Damit
zeigt sich, dass unsere Betriebe
oft und gern auf die ,Generation
50 plus‘ zurückgreifen und ältere
Beschäftigte nicht so schlechte
Karten am Arbeitsmarkt haben,
wie manchmal fälschlicherweise
behauptet wird“, so Leitl.
Lohnnebenkosten­
senkung statt Strafen
Die Zahlen belegen, dass es
keine Strafen – wie den von der
Wirtschaft abgewehrten Quotenmalus – braucht, um positiv auf
die Beschäftigungssituation Älterer einzuwirken. „Ein Modell, das
Arbeitgeber bestraft, weil deren
Mitarbeiter offenbar das ‚falsche
Alter‘ haben, würde die Stimmung
in der Wirtschaft nur noch weiter verschlechtern“, warnt Leitl.
„Was wir brauchen, sind sinnvolle
Beschäftigungsanreize und eine
spürbare Senkung der Lohnnebenkosten.“■
Fotos: WKO (2)
31. März 2013
847.000
31. März 2012
■ Beschäftigte über 50 Jahre
■ Beschäftigte unter 50 Jahre
2.677.000
797.000
763.000
2.691.000
725.000
2.709.000
Entwicklung am österreichischen Arbeitsmarkt nach Alter
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
„Die aktuellen Daten zeigen: Die
Eingliederungsbeihilfe hat sich als
wirksames Instrument am Arbeitsmarkt etabliert.“
ubit
Rolle rückwärts bei Reformen
Zu wenig Mittel
für die wichtigen
­Zukunftsbereiche
Österreich schneidet vor allem
beim Teilindikator „Steuern und
Finanzen“ schlecht ab. Dass dieser
Bereich im Vergleich zu anderen
bewerteten Aspekten immer mehr
an Boden verliert, ist Spiegelbild
des Reformstaus in Österreich.
Anstatt wichtige Strukturreformen in den Bereichen Verwaltung,
Pensionen, Gesundheit oder Bildung anzugehen, werde hauptsächlich an der Steuerschraube
gedreht, erläutert Schneider: „Das
Fehlen von Reformen führt dazu,
dass immer weniger Mittel für
Zukunftsbereiche wie Bildung,
Forschung und Entwicklung
sowie Infrastruktur zur Verfügung ­stehen.“
Bessere Bewertungen für Österreich gab es in den Bereichen „Arbeitsmarkt und Bildung“ – Grund
ist das Anti-Bürokratiepaket des
Wirtschaftsministeriums sowie
das AMS-Impulspaket. Ein deutliches Plus gab es auch im Bereich
„Wettbewerbs- und Innovationspolitik“ durch die Zusage zum
Ausbau der heimischen Breitbandinfrastruktur.
Leicht verbessert hat sich der
Indikator „Finanzmarkt“, und
zwar durch die Neuformulierung
der Förderrichtlinien der staatlichen Förderbank Austria Wirtschaftsservice, dadurch wurde die
Risikofinanzierung für Unternehmen neu geordnet und verbessert.
Durch die Senkung der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung bilanziert auch der Indikator
„Sozialpolitik“ positiv.
„Wir wissen um die dringende
Notwendigkeit von Strukturreformen. Darauf weisen Rechnungshof, OECD und EU-Kommission
hin. Der Ankündigung der Regierung, nun Reformen zügig
anzugehen, müssen Taten folgen“,
fasst Schneider zusammen. ■
Reformbarometer für Österreich
104,8
104,1
103,0
100,8
100
Arbeitsmarkt
100,0
Sozialpolitik
102,0
101,4 101,5
Steuern
Wettbewerb
Finanzmarkt
Als mögliche Partner von Handelsagenten sind diesmal in Kooperation mit der Fachgruppe
UBIT besonders Unternehmer
mit dem Schwerpunkt IT eingeladen. Das Netzwerktreffen der
Handelsagenten am 24. April 2015
(ab 10:30 Uhr in der WK Graz, Kloiber Zimmer) bietet daher nicht nur
Brancheneinsteigern umfassende
Informationen, sondern auch die
Möglichkeit wertvolle Kontakte zu
knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.
Vorteile des selbstständigen
Handelsagenten:
• verfügt über aktuelle Marktkenntnis
• arbeitet professionell
• hat langjährige Kundenbeziehungen
• ist Verkaufsspezialist
• arbeitet umsatzabhängig
• verursacht keine Fixkosten
• ermöglicht flache Organisationsstrukturen beim Auftraggeber
• ist strategischer Partner in einer
globalisierten Welt
Anmeldung bis 17.4.2015 unter
Angabe Ihrer Firmenbezeichnung,
Branche und der zu vertreibenden
bzw. gesuchten Produkte per EMail: 311@wkstmk.at
107,3
106,6
Neue Vertriebswege können ungeahnte Möglichkeiten eröffnen:
Über die selbstständigen Handelsagenten zum Beispiel, die ganze
Produktlinien und Kollektionen
direkt in den Handel bringen. Für
den Produzenten oder Großhändler
fallen keine zusätzlichen Kosten an,
da Handelsagenten ausschließlich
auf Provisionsbasis arbeiten.
Gesamtindex
Wirtschaftskammer Steiermark
Fachgruppe UBIT
office@ubit-stmk.at
Foto: VRD - Fotolia
www.ubit-stmk.at
96,4
Quelle: WKÖ
89,1
■ 2014
■ 2013
Entgeltliche Einschaltung
Das Reformbarometer misst alljährlich, wie es um den Reformwillen in diesen drei Ländern
bestellt ist. Dafür analysieren das
Institut der deutschen Wirtschaft
Köln, die Wirtschaftskammer Österreich und Avenir Suisse – ein
unabhängiger, von der Schweizer Wirtschaft finanzierter Think
Tank – seit 2002 die Reformbemühungen in den drei Staaten.
Alle relevanten Maßnahmen aus
verschiedenen Politikfeldern werden nach einem festgelegten Kriterienkatalog bewertet.
Fazit für 2014: gedämpfter
Reformwille, wenig Bewegung.
Österreich liegt im Ranking
unverändert auf dem zweiten
Platz hinter der Schweiz und vor
Deutschland.
„Nach einem großen Schritt
rückwärts Anfang 2014 folgten
im weiteren Jahresverlauf einige
kleine Schritte in die richtige
Richtung – ohne aber den Verlust vom Jahresbeginn wettzumachen“, so der Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung der
WKÖ, Christoph Schneider.
news
Neue Vertriebswege
durch Vernetzung
WKÖ-Präsident Christoph Leitl
2014 war kein Jahr gro­
ßer Reformen – nicht in
Österreich, aber auch
für Deutschland und die
Schweiz, wie das D-A-CHReformbarometer zeigt.
· Österreich · 19
Nr. 13 · 10. April 2015
20 · Steirische Wirtschaft
Foto: takawildcats - Fotolia
International
Goldene Zeiten
im Gottesstaat?
Mit der Einigung in der
Atom-Frage könnten die
Iran-Sanktionen fallen,
weiß Delegierter Georg
Weingartner im Interview.
Von Michael Neumayr
michael.neumayr@wkstmk.at
Seit Jahrzehnten hat der Iran
mit Sanktionen zu kämpfen.
Wie hat sich das auf die Wirtschaft ausgewirkt?
Georg Weingartner: Die iranische
Wirtschaft hat sich bis 2012 sehr
geschmeidig der internationalen
Sanktionslage angepasst. US-amerikanische Unternehmen wurden
von europäischen Unternehmen
abgelöst, diese wiederum von chinesischen Firmen. Wirklich schwer
getroffen wurde die iranische Wirtschaft erst von den Sanktionsverschärfungen Mitte 2012, wodurch
auch die iranischen Erdölexporte
massiv beschnitten wurden. Für
den massiven Verfall des Rial und
die Inflation waren diese Sanktionen für sich genommen nicht alleinverantwortlich. Die Wirtschaft
litt nämlich zu dieser Zeit bereits
unter massivem Missmanagement.
Wie steht die iranische Wirtschaft heute da?
Weingartner: Die Regierung Rohani ist Mitte 2013 mit dem Anspruch
angetreten, die Inflation unter
Kontrolle zu bringen. Das ist ihr
aus heutiger Sicht gelungen. Die
Inflationsrate pendelte sich ab
März 2014 unter 20 % ein. Bei allen
Erfolgen hat sich an den massiven
strukturellen Problemen der iranischen Wirtschaft jedoch wenig
geändert. Die iranische Industrie
ist veraltet und viele Unternehmen
haben Liquiditätsengpässe.
Das Atomprogramm steht seit
langem in der internationalen Kritik. Gauben Sie, dass
die jüngste Einigung der große Durchbruch war?
Weingartner: Als ich 2012 in den
Iran kam, wurde von iranischer
Regierungsseite vehement ausgeschlossen, dass jemals überhaupt
mit den USA gesprochen würde.
Jetzt wurden die Eckpunkte für
ein endgültiges Atom-Abkommen
fixiert. Ich glaube, dass wir gerade
Zeugen einer positiven Entwicklung werden, die wesentlich zur
Stabilität der Region beitragen
kann.
Welche Chancen sehen Sie,
wenn nun die Sanktionen aufgehoben werden?
Weingartner: Es ist ja nicht so, dass
der Iran in den letzten Jahren nicht
von europäischen Unternehmen
bearbeitet wurde. Das Importvolumen alleine aus dem EU-Raum
betrug im Vorjahr 6,4 Milliarden
Euro. Durch die Sanktionen haben
europäische Unternehmen in den
letzten Jahren aber an Marktanteilen verloren. Dieser Trend würde
sich bei einer Aufhebung der EUSanktionen bis zu einem gewissen
Grad wieder umkehren.
Welches Image hat Österreich
überhaupt im Iran?
Weingartner: Österreich gilt im
Iran als ein kulturelles Zentrum
Europas. Iraner sind generell sehr
kunstsinnig, und viele sind „Österreich-Liebhaber“. Das geht so weit,
dass man in der iranischen Provinz
Menschen trifft, die vom Wiener
Musikvereinssaal oder vom Grazer
Kunsthaus schwärmen.
Trotzdem gibt es große Kulturunterschiede. Welche Fettnäpfchen gilt es im Geschäftsleben zu umschiffen?
Weingartner: Iraner der Mittel- und
Oberschicht unterscheiden sich in
ihren Gebräuchen nicht nennenswert von Europäern. Bei konservativeren Geschäftspartnern sollte man
aber im Hinterkopf behalten, dass
der Iran ein islamisch geprägtes
Land ist. So gelten manche Speisen
als unrein, und als Mann sollte man
einer Frau nicht die Hand geben.
Allen Iranern ist gemein, dass sie
sich als Perser und nicht als Araber
sehen und sie auf diese Unterscheidung besonderen Wert legen. ■
Kontakt & Info
‣‣Georg Weingartner
‣‣Außenwirtschaftscenter
Teheran, Teheran@wko.at
‣‣Internationalisie-
rungscenter Steiermark
(ICS) der Wirtschaftskammer:
www.ic-steiermark.at,
Tel. 0316/601-400.
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· International · 21
„Die guten Beziehungen zum Iran
könnten jetzt ein Startvorteil sein,
wenn die Sanktionen tatsächlich
gelockert werden.“
Claus Tüchler, Geschäftsführer ICS Foto: Fischer
Steiermark pflegt seit Jahren gute
Wirtschaftsbeziehungen zum Iran
75
Millionen Menschen leben in
der Islamischen
Republik Iran.
70 Prozent
von ihnen sind
jünger als 25
Jahre.
Die Beziehungen zwischen der
Steiermark und dem Iran werden
seit Jahren gepflegt und mit Besuchen untermauert. Erst kürzlich
reiste eine steirische Delegation
nach Teheran zu Wirtschaftsgesprächen. Die Reise war ein Gegenbesuch, nachdem eine hochkarätige Delegation aus dem Iran
vergangenes Jahr Graz besucht
hatte. Steirische Unternehmer
konnten so ihre oft langjährigen
Geschäftspartner besuchen und
sich über neue Chancen am Markt
informieren.
„Wir haben im Internationalisierungscenter diese Kontakte
immer gepflegt. Das könnte
jetzt ein Startvorteil sein, wenn
die Sanktionen tatsächlich gelockert werden“, erklärt ICSGeschäftsführer Claus Tüchler.
Auch der Wirtschaftsdelegierte
in Teheran, Georg Weingartner,
begrüßt diese Strategie: „Im Iran
steht und fällt der Erfolg mit
dem persönlichen Kontakt. Viele
steirische Unternehmen haben
diesen Grundsatz verstanden und
trotz widriger Umstände den Kontakt zu ihren Geschäftspartnern
nie abbrechen lassen.“ Die iranischen Kunden würden das auch
nicht vergessen und seien jetzt,
wenn es wieder um die Aufnahme
konkreter Geschäftsbeziehungen
gehe, dankbar, ist Weingartner
überzeugt. ■
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Nr. 13 · 10. April 2015
22 · Service · Steirische Wirtschaft
Grundumlage als Basis für Leistungen
In den kommenden Tagen
werden die Mitglieder der
WKO Steiermark per Post
Zahlscheine erhalten: Wozu
die Grundumlage dient.
Wie in jedem Jahr werden auch
heuer wieder im April die Briefe
mit der Zahlungsaufforderung
für die Grundumlage verschickt.
Grund genug für uns, einige
Fakten zum Thema zusammenzutragen.
Die von allen Mitgliedern zu
entrichtende Grundumlage ist die
finanzielle Basis für die Arbeit der
Fachorganisationen, aber auch
für die Leistungen als Interessenvertretung und Serviceorganisation. Die Fachorganisationen
und die Serviceabteilungen der
Kammer – einschließlich des Wifi
– stehen den Mitgliedsbetrieben
für die Vertretung ihrer Interessen gegenüber Sozialpartnern
und Behörden, zu ihrer eigenen
Beratung und für Auskünfte zur
Verfügung. So bietet die WKO
Steiermark etwa Hilfe dabei, betriebswirtschaftliche Probleme zu
lösen oder Fragen zu klären, etwa
aus dem Bereich Gewerbe-, Betriebsanlagen- oder Umweltrecht,
der Sozialpolitik, der Außenwirtschaft oder des Lehlingswesens
sowie der beruflichen Aus- und
Weiterbildung. Auch allgemeine
Wirtschaftsförderungsmaßnahmen, Investitionen in die
Wifi-Werkstätten und Gemeinschaftswerbung (etwa Lehrlingswerbungen, Branchenwerbungen)
werden damit finanziert.
Rechtlich ist die Grundumlage
in den Paragraphen 123, 127 und
128 des Wirtschaftskammergesetzes (WKG) geregelt. Demnach
haben alle Mitglieder für jede Berechtigung innerhalb einer Fachorganisation Grundumlage zu
entrichten. Ein Teil der Grundum-
Guide
Personaldienstleister
Erscheinungstermin
Steirische Wirtscha: Fr., 15. Mai
Erscheinungstermin
Kronen Zeitung Steiermark: So., 17. Mai
Anzeigenschluss:
Fr., 10. April
Infos und Inseratenbuchung
Theresina Jürgens
M. 0664/198 04 34
E: verkauf@tricom.at
lage fließt dem jeweiligen Fachverband der Wirtschaftskammer
Österreich – der übergeordneten,
bundesweiten Fachorganisation –
zu. Die Verpflichtung zur Entrichtung der Grundumlage besteht
auch bei Ruhen der Gewerbeberechtigung. Nur bei einer Löschung der Gewerbeberechtigung
erlischt auch die Verpflichtung zur
Leistung der Grundumlage für die
Zukunft.
Mitglieder bestimmen
Höhe der Umlage selbst
Die Frage, wie hoch die Grundumlage ist, wird von jeder Fachgruppe autonom getroffen. Bei der
Fachgruppentagung, zu der alle
Fachgruppenmitglieder explizit
eingeladen sind und bei der sie
auch ein Stimmrecht haben, wird
über die Höhe der Grundumlage
abgestimmt. Kriterien für die Bemessung können beispielsweise
eine leicht feststellbare Grundlage (z. B. Umsatzsumme, Zahl der
Beschäftigten etc.) sein. Es kann
aber auch ein fixer Betrag gewählt
werden. Die vorgeschriebene Umlage ist jedenfalls binnen einem
Monat nach Erhalt fällig. In dieser
Frist können Mitglieder gegen die
Vorschreibung begründete Einwände (schriftlich) erheben.
Weitere Informationen zu den
Grundumlagen: siehe unten.
Ansprechpartner
Weitere Informationen zu
den Grundumlagen gibt
es bei den Regionalstellen
oder beim Grundumlagenreferat der WKO Steiermark. Wenden Sie sich bei
Fragen an die Serviceabteilung der WKO Steiermark unter 0316/601-601.
Gesamtauflage
290.000
Stück
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Banken · 23
Branchen
Großes Stelldichein beim
traditionellen Konjunkturbarometer der Raiffeisenlandesbank – mit durchwachsenen Aussichten.
Von Mario Lugger
mario.lugger@wkstmk.at
Es ist mittlerweile schon liebgewordene Tradition, dass sich
die steirische Unternehmerelite
einmal jährlich zum RaiffeisenKonjunkturgespräch trifft. Genauer gesagt war es heuer die
26. Auflage. RLB-Generaldirektor
Martin Schaller durfte nicht nur
die Crème de la Crème aus Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft und Medien begrüßen, sondern auch renommierte Vortragende, wie den
Chefökonomen der Industriellenvereinigung, Christian Helmenstein, und den Vizepräsidenten des
Fiskalrats, Wirtschaftsprofessor
Gottfried Haber. Sie wagten einen
(durchaus durchwachsenen) Blick
in die Wirtschaftskristallkugel.
„Die Erwartungen in den vergangenen Jahren waren auf jeden Fall
überzogen. Trotzdem kann man
heuer zumindest von einer leichten Erholung ausgehen“, so Haber.
Damit rechnet auch Helmenstein, wenngleich der IV-Ökonom
hier noch einen beschwerlichen
Weg mit etlichen Stolpersteinen
ausmacht. „Wir stehen gerade
in der europäischen Geldpolitik
vor großen Weichenstellungen.
Das süße Gift der Abwertung ist
für viele verlockend, doch damit
verlieren am Schluss alle europäischen Volkswirtschaften.“ In
Österreich könne man darüber hinaus von einem Investorenstreik
sprechen, meint Helmenstein:
„Darum hängen wir auch der
deutschen Konjunktur hinterher.
Hauptgrund dafür ist das mangelnde Vertrauen in die österreichischen Rahmenbedingungen.“
Diese zu verbessern hat sich
der „Stargast“ der Veranstaltung,
Finanzminister Hans Jörg Schel-
RLB-Boss Martin
Schaller mit Finanzminister Schelling
ling, zur Aufgabe gemacht. „Ja,
wir haben in einigen Bereichen
unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Was uns fehlt, ist der Optimismus und daran sind wir selbst
schuld“, so Schelling kritisch.
Neun Monate über die Gegenfinanzierung einer Steuerreform
zu debattieren, nicht aber übers
Ziel und Ausmaß, sei ein Ausdruck
„falscher Zielsetzung“ in der Politik. Vielmehr brauche es klare
Zeit- und Zielsetzungen sowie ein
modernes Projektmanagement.
„Die Steuerreform ist da ein erster
Schritt, weitere müssen folgen“,
betont Schelling. Besonders abgesehen hat es der Finanzminister
auf Ineffizienzen in der Verwaltung und auf den großen Brocken
der Pensionen. „Wir müssen in der
Politik umdenken und von Verwalten auf Gestalten umstellen.“
Weniger
Bürokratie,
das
wünschte sich auch der Hausherr: „Das Pendel der Regulierng
– Stichwort Basel III oder Bankensteuer – schlägt derzeit stark aus.
Das ist schlecht für die gesamte
Konjunktur“, so Schaller.■
Gutes Ergebnis bei Hypo Vorarlberg
BKS-Vorsitzende Stockbauer
freut sich über
ein erfreuliches
Ergebnis.
Mit einem Ergebnis vor Steuern
von 54 Millionen Euro konnte
die Hypo-Landesbank Vorarlberg eine solide Bilanz für das
Jahr 2014 einfahren. „Ohne eine
hohe Risikovorsorge aufgrund
der HETA-Pleite wäre sogar ein
BKS-Bank präsentiert Top-Ergebnis
Die BKS-Bank verzeichnete im Jahr
2014 das zweitbeste Ergebnis der
Unternehmensgeschichte. „Mit
einem Jahresüberschuss von 46,6
Millionen Euro (+14,8 Prozent) ist
unser Ergebnis heuer besonders
gut“, berichtet Vorstandsvositzen-
de Herta Stockbauer. Bedeutend
ist auch, dass die Primäreinlagen
erstmals die Fünf-Milliarden-Euro-Grenze überschritten haben.
„Dieser Zufluss an Kundengeldern
ist ein Zeichen des Vertrauens“, so
Stockbauer. ■
Trotz hoher
Risikovorsorge ist
Grahammer
zufrieden.
Foto: SFH Images
Bregenz
Ergebnis von rund 100 Euro
möglich gewesen“, berichtet
Vorstandsvorsitzender Michael
Grahammer. Er rechnet mit
keinen weiteren außergewöhnlichen Belastungen durch die
HETA-Abwicklung. ■
Foto: Riedler
Konjunktur ist ein
zartes Pflänzchen
Nr. 13 · 10. April 2015
24 · Industrie · Steirische Wirtschaft
Darauf fährt die
ganze Welt ab
Die Schiene feiert ein Comeback
– von den USA über China, Indien
und Saudi Arabien bis nach Australien setzen internationale Konzerne
und Infrastrukturverantwortliche
auf den Transport von Gütern und
Personen auf Gleisen. Das weiß
wohl keiner besser als Franz Kainersdorfer, Vorstandsmitglied und
Metal-Engineering-Division-Boss
der voestalpine AG. Und das sorgt
auch für volle Auftragsbücher, ganz
besonders bei den Steirern. „Aufgrund der vielen großen Projekte
werden wir den Dreischicht- auf
einen Vierschichtbetrieb anheben“,
berichtet Kainersdorfer.
Bereits jetzt wird die Hälfte des
Metal-Engineering-Umsatzes von
2,8 Milliarden Euro im Bereich
der Bahnsysteme erwirtschaftet.
„Tendenz steigend“, so der Division-Boss. Denn so planen die USAmerikaner in den kommenden
vier Jahren gut 300 Milliarden
Dollar in das Transport- und
Verkehrsnetz zu investieren, in
Saudi Arabien stehen neue Metro­
baupläne an und China tüftelt
an weiteren Highspeed-Strecken.
Und sie alle verwenden Weichen-,
Schienen- und Signalsysteme des
österreichischen Stahl-Multis, der
diese gleich tonnenweise rund um
den Globus schickt. „In den USA
halten wir bereits 45 Prozent im
Bereich der Fahrwerkskomponenten und Weichensysteme“, erklärt
Kaindersdorfer stolz. Eine Markteroberung, die jetzt auch in Indien
ansteht. Alleine seit 2002 wurden
für indische Metros 1.200 Weichen
geliefert, was ein Volumen von 40
Millionen Euro bedeutet. Dazu
kommen noch über 1.000 Kilometer an U-Bahn-Spezialschienen.
Aber nicht nur Indien bringt den
Verkehr mit weiß-grünem Knowhow auf Schiene. So etwa erwarb
der Konzern im Dezember 2014
die australische Bathurst Rail Fabrication von der Stadt Sydney und
setze jetzt, so Kainersdorfer, „auf
den Ausbau der privaten Schwerlastbahnen im Nordwesten, die
die Minen mit den Export-Häfen
verbinden.“
PRAV■
voestalpine AG
2013/14 erzielte der
Konzern mit 48.100 Mitarbeitern einen Umsatz von
11,2 Milliarden Euro.
Foto: vae
Von den USA bis nach
Australien: Längst stellt
die voestalpine weltweit
die Weichen im Schienenverkehr. Hauptverantwortlich dafür sind die Steirer.
Einzigartig: 120 Meter lange Hochleistungsschienen made in Donawitz
In Kürze
Lebensmittelrecht
Ausbilder-Seminar
AGES-Workshop in Graz „Train the Trainer“
Unternehmer zu Besuch bei Bauer
Knapp 50 Unternehmer aus der
Lebensmittelindustrie, der Lebensmittelinnung und der Gas­
tronomie besuchten kürzlich den
Lebensmittelrecht-Workshop
„Bier, Schnaps, Essig lebensmittelrechtlich betrachtet“ mit Experten der AGES in der Grazer Franz
Bauer GmbH. Ebenso am Programm: eine Führung durch das
Unternehmen, das seit mehr als 90
Jahren Spirituosen erzeugt, unter
anderem den „Jägermeister“.
Seit 2012 haben Industrielehrlinge die Möglichkeit, an der Seminarreihe „fit4more“ teilzunehmen
und so in den Bereichen „Gesundheit & Fitness“, „Geldwerkzeuge:
Umgang, Schuldenfallen, finanziell schwierige Situationen“ sowie
„Brainfit: Denkwerkzeuge zum
Erfolg“ zusätzliche Fähigkeiten
zu erwerben.
Jetzt wurden erstmals auch die
Ausbilder zum Wifi-Workshop
nach Graz gebeten. Unter dem
Motto „Train the Trainer“ nutzten 18 steirische Ausbilder die
Chance, sich mit dem Thema „Der
Ausbilder als Coach“ auseinanderzusetzen. Alle weiteren Informationen zu „fit4more“ sowie weiteren
Projekten gibt es auf www.dieindustrie.at.
Ausbilder auf der Schulbank
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
In Kürze
Die Hotellerie im Steuergriff
Foto: Riesneralm
Neue Studie untermauert:
Mehrwertsteuererhöhung
ist untragbar. Beherberger hinken seit Jahren der
Preisentwicklung nach.
Die Riesneralm freut sich
über die Rekordsaison.
Riesneralm feiert
beste Saison
Trotz katastrophalem Saisonstart feiert das Skigebiet
Riesneralm die beste Saison
aller Zeiten. Nach einem dramatischen Minus von 27 Prozent zum Saisonstart konnte
man die Gesamtsaison mit
einem Plus von vier Prozent
abschließen. Damit geht die
kürzeste und auch effektivste
Saison zu Ende. Geschäftsführer Erwin Petz freut sich:
„Im Februar zählte die Riesneralm zu jenen Gebieten, die
Skigäste im großen Ausmaß
anziehen konnten.“ Mitverantwortlich dafür war, dass
man laut Skigebietstest das
Gesamtniveau im Skigebiet
weiter heben konnte. Auch
der Umbau des Restaurants
Berghof hat sich bezahlt
gemacht. Hier konnte der
Umsatz sogar um 35 Prozent
gesteigert werden.
· Tourismus · 25
Die Unternehmer in den steirischen Beherbergungsbetrieben
laufen nach wie vor gegen die geplante Mehrwertsteuererhöhung
von zehn auf 13 Prozent Sturm.
Das „Institut für Höhere Studien
Wien“ legt mit seiner „Preisentwicklung im Beherbergungsund Gaststättenwesen“ für Hans
Spreitzhofer, Obmann der Fachgruppe Hotellerie, sehr griffige Argumente vor (siehe Zahlen unten),
den Widerstand nicht aufzugeben:
„Wir hinken der Preisentwicklung
exakt um fünf Prozent nach. Das
heißt, wir können Steigerungen
seit Jahren nicht weitergeben und
werden auch kaum eine Mehrwertsteuererhöhung über höhere
Preise unseren Gästen umhängen
können.“
Verbraucherpreise
Gesamtindex für Österreich
11 Restaurants und Hotels
11.1 Bewirtungsdienstleistungen
11.2 Beherbergungsdienstleistungen
Tourismus (neuer Index)
Hans
Spreitzhofer
Spreitzhofer kann nach wie
vor nicht verstehen, warum man
der Kuh ans Fell will, die in der
Steiermark die fetteste Steuermilch liefert. „Drei Prozent sind
fast ein Drittel“, schreibt er jenen
Befürwortern der USt-Erhöhung
ins Tagebuch, die von einer (nur)
kleinen Kurskorrektur auf der
Mehrwertsteuerseite sprechen.
Auch wenn sein Kampfwille
und der seiner Branchenkollegen
ungebrochen ist, viel Hoffnung
auf ein Einlenken hat Spreitzhofer schon lange nicht mehr: „Der
Fiskus rechnet mit diesem Obolus
und wird ihn auch von uns einfordern.“
Das bedeutet für eine ganze
Branche, dass der Preiskampf
noch massivere Formen anneh-
2005
100,0
100,0
100,0
100,0
100,0
2006
101,5
102,2
102,2
102,7
102,6
2007
103,7
104,9
104,9
104,8
104,8
2008
107,0
108,7
109,2
107,0
107,6
2009
107,5
111,2
111,6
109,5
110,0
men wird, was sich nicht zuletzt
auf die Qualität niederschlagen
wird.
Auf mehr Verständnis pocht der
Hotelier bei der Abschreibungsdauer, die von 33 auf 40 Jahre erhöht werden soll: „Das entspricht
nicht annähernd der Realität in
unserer Branche.“ Auch die Steuer auf die Betriebsübergabe in
der Familie brennt aufgrund der
gestiegenen Grunderwerbsteuer
empfindlich unter den Nägeln.
Auch Allergenverordnung und die
verpflichtende Anschaffung von
Registrierkassen drücken auf die
Erträge. „An Steuererleichterung
und Bürokratieabbau glaubt da
wohl niemand mehr.“■
Die ganze Studie
www.wko.at/
stmk/hotellerie
2010
109,5
112,4
113,4
108,4
109,7
2011
113,1
116,3
116,9
113,9
114,7
2012
115,9
119,5
121,2
111,8
114,2
2013
118,2
123,3
125,5
113,2
116,3
Im Rahmen der Zusatzausbildung zum „Nachhaltigkeitsmanager im Tourismus“
können Schüler an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg ihr Wissen zu diesem
zukunftsweisenden Thema
vertiefen.
Netzwerktechniken, Optimierung von Tourismusprodukten und -strategien, Implementierung von
nachhaltigen Aktivitäten in
Unternehmen werden im Präsenzunterricht, in E-LearningEinheiten sowie Projektarbeiten behandelt. Vortragender:
FH-Professor Harald Friedl.
Foto: pio3 - Fotolia
Nachhaltigkeit als
Unterrichtsfach
Die steirischen Beherbergungsbetriebe fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität.
Nr. 13 · 10. April 2015
26 · Gewerbe · Steirische Wirtschaft
Interview
… mit Doris
Schneider
Ende Mai findet der erste
steirische Friseur-Kongress statt. Was erwarten
Sie sich?
Ein Friseur-Kongress dieser
Größenordnung ist eine Premiere. Wir rechnen mit 300
Fachbesuchern, die sich über
die neuesten Trends informieren wollen.
Frisurentrends
aus erster Hand
Der erste steirische
Friseurkongress lockt mit
Top-Akteuren, namhaften
Partnern und einem bunten Rahmenprogramm.
Es ist eine Premiere der besonderen Art: Von 31. Mai bis 1. Juni geht
im Forum Kloster in Gleisdorf der
erste steirische Friseurkongress
über die Bühne. Mit klingenden
Namen wie L‘Oreal mit Dessange,
Schwarzkopf, Wella und Glynt
und konnten namhafte IndustriePartner gewonnen werden.
Doris Schneider, Innungsmeisterin der steirischen Friseure,
rechnet mit mehr als 300 Fachbesuchern: „Für das bunte Pro-
gramm haben wir schon im
Vorfeld viel positives Feedback
bekommen“(siehe Interview). Das
unterstreicht auch Geschäftsführerin Franziska Hahn-Reichl: „Wir
konnten einige Top-Akteure aus
der Branche gewinnen, die die
steirischen Friseure, deren Mitarbeiter und Lehrlinge über die
neuesten Trends informieren.“
Präsentiert werden die Neuheiten
etwa von Wolfgang Aichbauer
und Georg Ochs. Daneben gibt
es Tipps zum Selbstmarketing
und Resilienz als Treibstoff für
erfolgreiche Unternehmer mit
Mentalexperten Andreas Herz.
Neben dem fachlichen Input wird
auch ein tolles Rahmenprogramm
geboten, inklusive Netzwerken
am Buffet, Kabarett und AfterShow-Party. Also: Rasch anmelden, noch gibt es Karten für das
Branchen-Highlight des Jahres.
Verlost werden auch ein Monat
Gratis-Fahrt mit der Mercedes AKlasse und ein Wochenende mit
einem Mercedes-Cabrio. ■
Karten
Preis: bis 15. Mai 99 Euro,
ab 16. Mai 109 Euro. Aktion 2+1: Beim Kauf von
zwei Karten gibt es eine
dritte dazu. Infos: igfhahnreichl@wkstmk.at; Fax:
0316/601-714
Was steht konkret auf
dem Programm?
Neben viel fachlichem Input
werden auch Vorträge zu
Soft-Skills und Selbstmarketing geboten. Wir konnten
auch namhafte IndustriePartner wie Dessange,
L’Oreal, Wella und Schwarzkopf gewinnen.
Genauso wie die Top-Akteure der Branche.
Ja, mit Wolfgang Aichbauer,
Robert Gudera, Georg Ochs
und Andreas Paischer haben
wir Profis eingeladen, die
in der Branche einen ausgezeichneten Ruf haben.
Doris Schneider ist Innungsmeisterin der
steirischen Friseure.
Steirischer Fliesenleger geht bei der
Berufs-WM in Brasilien an den Start
Bundesbewerb: Stockerlplatz für
jungen steirischen Schuhmacher
Mitte August werden die weltbesten Nachwuchs-Fachkräfte
bei den „World Skills“ in Brasilien
ihr Können unter Beweis stellen.
Auch die Fliesenleger sind mit
einem steirischen Hoffnungsträger vertreten, geht doch mit
Stefan Fuchs von der Firma Wieser Wohnkeramik aus Gröbming
ein absoluter Profi an den Start.
Mehr als 35 Nationen sind bei
den Berufsweltmeisterschaften
vertreten. Schon jetzt wird fleißig
trainiert, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Neben Fuchs
Viel handwerkliches Geschick
und theoretisches Wissen waren
beim
Bundeslehrlingswettbewerb der Orthopädie- und
Maßschuhmacher gefragt, der
kürzlich in Hall in Tirol über die
Bühne ging. Insgesamt zwölf
Teilnehmer stellten sich der Herausforderung. In der Kategorie
Orthopädieschuhmacher siegte
die Vorarlbergerin Lena Pfeifer
vor dem Steirer Thomas Ully
und der Tirolerin Vanessa Pflügler. Bei den Maßschuhmachern
holte sich die Oberösterreicherin
Fliesenlegermeister Stefan Fuchs
Johanna Furtlehner die Goldene,
Platz zwei ging an Bernadette
Baldauf aus Wien, Platz drei an
Daniel Scheidl aus Niederösterreich.■
Foto: Stanger
treten weitere zehn Steirer aus
unterschiedlichen Berufen in São
Paulo an, um die hohe Qualität
des rot-weiß-roten Handwerks
unter Beweis zu stellen. ■
Platz zwei für Thomas Ully
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
Bau findet in Altstadt Gehör
Von Karin Sattler
karin.sattler@wkstmk.at
Zwei Jahre Vorlaufzeit brauchte
es, bis diese Neuerung spruchreif
wurde: Ab sofort sitzen auch zwei
Wirtschaftsvertreter in der Grazer
Altstadt-Sachverständigenkommission (ASVK). Das sieht die
Novelle des Altstadterhaltungsgesetzes so vor.
Alexander
Pongratz
Foto: Lunghammer
Gemeinsam mit der Fachgruppe der Immobilientreuhänder hat
sich Bau-Innungsmeister Alexander Pongratz für die Einbeziehung
der Baubranche starkgemacht.
„Schon bisher waren Universitäten, Vertreter der ArchitektenSzene, Kunsthistoriker sowie
Dach- und Fensterspezialisten
in diesem Gremium vertreten“,
sagt er und setzt nach: „Jetzt ist
In Kürze
Gärtner/Floristen
Linzer Baumforum
es uns gelungen, dass auch die
Baubranche mit an Bord ist.“ Mit
Gernot Tilz und Walter Rössl
als Stellvertreter wurden zwei
Baumeister als Vertreter beider
Branchen nominiert.
Pongratz erhofft sich von der
Gesetzesnovelle, dass künftig auf
die Interessen der Wirtschaft verstärkt Rücksicht genommen wird.
„Da die Baubranche direkt einbezogen wird, sehen wir genau, wo
die Problemfelder liegen“, sagt
der Innungsmeister und ergänzt:
„Wir hoffen auch darauf, dass Bauverfahren künftig beschleunigt
werden. Das wäre für die gesamte
Branche sehr förderlich.“■
Unter dem Motto „Visionen
einer grünen Stadt“ findet
in Linz-Ebelsdorf von 22.
bis 23. April das 20. Linzer
Baumforum statt. Mehr Infos
unter www.baumexperten.at;
Anmeldung per Mail: office@
baumexperten.at
Foto: BilderBox
Das neue Grazer Altstadterhaltungsgesetz sieht
vor, dass auch zwei Wirtschaftsvertreter in der
Kommission sitzen.
· Gewerbe · 27
Experten treffen sich in Linz
zum Thema „Baum“.
Foto: 50Centimos - Fotolia
Kfz-Technik
Lack-Neuerungen
Erstmals sitzen auch Vertreter ausführender Betriebe in der Altstadt-Sachverständigenkommission (ASVK).
Aufgrund der Erhöhung der
Gewerbepreise durch die
Lackhersteller und der Durchrechnung des Lackwarenkorbs wird der Lackmaterialpreis um 3,75 Prozent erhöht.
Die Anbieter haben die Erhöhung mit 1. März 2015 in ihre
Systeme eingepflegt. Auch
der Lackmaterialindex wurde
aktualisiert. Infos in der
Innung: Tel. 0316/601-431,
lieselotte.supanz@wkstmk.at
Steirisches Landeswappen für
Betonwerk Widmoser in Feldkirchen
Frühlingszeit ist Pollenzeit –
mit oft unliebsamen Folgen für
Allergiker. Allein in Österreich
leiden 1,3 Millionen Menschen
unter tränenden Augen und
rinnender Nase. Gabriele Machhammer, Innungsmeisterin der
Gesundheitsberufe,
empfiehlt:
„Heuschnupfengeplagte sollten
unbedingt ihre Augen schützen
und eine Sonnen- oder Sportbrille
tragen.“ Kontaktlinsenträgern rät
die Expertin, in der Pollenzeit auf
sterile und frische Tageslinsen
umzustellen. ■
Große Ehre für das Betonwerk Widmoser in Feldkirchen
bei Graz: Im Jahr des 50-jährigen Firmenjubiläums wurde
der Vorzeigebetrieb kürzlich von
Wirtschaftslandesrat Christian
Buchmann mit dem steirischen
Landeswappen ausgezeichnet.
250 geladene Gäste folgten der
Einladung in die Grazer Seifenfabrik. Der Familienbetrieb, 1965
in Gralla von Hugo Widmoser
gegründet, beschäftigt derzeit
rund 30 Mitarbeiter. Seniorchefin Anna Widmoser steht ihren
Pollen setzen Allergikern zu.
Söhnen Helmut und Gerhard im
Betrieb bis heute mit Rat und Tat
zur Seite. Mittlerweile ist mit
Philip Widmoser auch schon die
nächste Generation an Bord. ■
Foto: Slamanig
Foto: Annett Seidler - Fotolia
Start der Pollensaison: Optiker
raten zu umfassendem Augenschutz
Die Widmosers mit LR Buchmann
Nr. 13 · 10. April 2015
28 · Handel · Steirische Wirtschaft
In Kürze
Agrarhandel
Geschäftsführer
David Eibel
Foto: OPST
Energiehandel
Preisgleitklausel
Foto: BilderBox
Das Landesgremium des
Energiehandels informiert
über die aktuell veröffentlichte „Öffentliche Ausschreibung für Mineralölprodukte
April 2015“:
Für Lieferungen im Monat
April 2015 ergibt die Gegenüberstellung des Zeitraums
März 2015 zu Februar 2015
die nachfolgende Veränderung der internationalen
Durchschnittsnotierung bei
Normalbenzin + 56,60
Eurosuper + 56,60
Dieselkraftstoff + 0,80
Gasöl – 3,95
Ausschreibung für Mineralölprodukte im April
Neues EU-Mascherl fürs verpackte Fleisch.
In Österreich
hätte man sich
durchaus strengere Regelungen gewünscht.
Foto: Monkey Business - Fotolia
David Eibel ist das neue Gesicht an der Spitze der OPST
Obst Partner Steiermark
GmbH. Mit 1. April übernahm
der Steirer, der zuletzt als
Betriebsleiter bei einem renommierten Apfelvermarkter
tätig war, die „frisch-saftigsteirisch“-Agenden. Damit ist
er verantwortlich für rund
600 Apfelproduzenten sowie
sieben Obstvermarktungsbetriebe, die über 100.000
Tonnen der Vitaminspender
liefern. Eibel: „Zu unserer
Strategie gehören der Zugewinn von Marktanteilen, die
Stärkung der Gruppe und die
partnerschaftliche
Zusammenarbeit mit dem Handel.“
Ein neues „EU-Pickerl“ für
Schwein, Schaf und Geflügel
Seit 1. April besteht die
neue EU-Kennzeichnungspflicht für Fleisch. Ein nur
vermeintlich großer Wurf,
so der Tenor der heimischen Agrarunternehmer.
„Geboren, aufgezogen, geschlachtet und verpackt in Österreich“:
Was als Vierfach-Kennzeichnung
nach dem BSE-Skandal bei Rindfleisch längst europaweit Usus
ist, wird nun auch bei Schweine-,
Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch zur Vorschrift. Zumindest in abgeschwächter Form,
wie Agrarhandelssprecher und
Fleischhof-Raabtal-Chef Johann
Kaufmann erklärt: „Laut dieser
neuen EU-Kennzeichnung müssen seit 1. April auf verpackter
Ware Aufzucht und Schlachtung
genannt werden. Weiterhin nicht
ersichtlich ist, ob das Ferkel zuvor
importiert und lediglich hier gemästet wurde.“
Eine doch etwas halbherzige Vorschrift, die aufgrund des
Drucks der großen Schweinefleischproduzenten und FerkelHändler Deutschland, Holland
und Dänemark zustande kam, so
Kaufmann. Damit schließt er sich
der Kritik von Hans Schlederer,
Chef der österreichischen Schweinebörse, an. „In Deuschland wer-
den pro Jahr 55 Millionen Schweine geschlachtet – davon werden
rund 15 Millionen als Ferkel
importiert“, macht Kaufmann die
Gewichtung in den Verhandlungen deutlich. Zum Vergleich: Um
den heimischen Bedarf zu decken,
werden hierzulande 5,5 Millionen
Schweine verarbeitet.
„In Österreich hätten wir uns
strengere Richtlinien gewünscht“,
so Kaufmann. „Wir machen es ja in
Eigenregie schon lange viel genauer – etwa mit regionalen Qualitätssiegeln, dem AMA-Gütesiegel
oder auch der SUS-Garantie beim
Schweinefleisch.“ Kein wirklicher
Mehraufwand also in den heimischen Fleischproduktionsstätten
– „bis auf das jetzt zusätzliche Aufgezogen/Geschlachtet-Pickerl“ –,
doch kann sich Kaufmann durchaus Auswirkungen im Bereich
der Gastronomie vorstellen. „Bislang konnte der Großeinkäufer
beim Schweinefleisch nicht genau
sagen, woher es stammt. Er konnte, wenn er nicht ein besonderes
Qualitätssiegel-Fleisch bezog, nur
den Verarbeitungsort ,Österreich‘
festmachen“, so Kaufmann. Jetzt
aber könne (und müsse wohl) auch
die Gastronomie – von Buschenschank über Würstelbude bis hin
zum Restaurant – den Kunden
genaue Bezeichnungen liefern.
Und obwohl dieses neue EUMascherl nur für verpackte Ware
gelte, müssten sich Kunden an den
Frischfleischtheken keine Sorgen
machen, beruhigt Kaufmann. „Der
Österreich-Anteil liegt im unverpackten Frischfleischbereich nahezu bei 100 Prozent. Etwas anderes
würden die Kunden auch nicht
PRAV ■
kaufen wollen.“
Fleisch-Kennzeichnung
‣‣Rindfleisch: Vierfachkennzeichnung für Geburt,
Aufzucht, Schlachtung und Zerlegung ist seit
1998 Pflicht.
‣‣AMA-Siegel: Nur wenn das Tier in Österreich geboren, gefüttert, geschlachtet und zerlegt wurde,
gibt es das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel.
‣‣Schweinefleisch: freiwillige SUS-Kennzeichnung
für geboren, gemästet, geschlachtet in Österreich.
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
Innovation beim „A-Schein“
Schneller zum Motorradführerschein: Statt 1.600
sind es nur mehr 260 Fragen zum begehrten BikerPass. Ein Erfolg für Fachhandel und Fahrschulen.
Wenn jetzt im Frühling die ersten
Sonnenstrahlen wieder zahlreiche
Motorradfans auf die Straßen
locken, dann macht das vielen,
auch
Nicht-A-Schein-Besitzern
richtig Gusto auf eine Ausfahrt
auf zwei PS-starken Rädern. „Und
Motorradfahren Interessierte bislang abgeschreckt, so Hütter: „Jetzt
aber werden nur mehr die motorradspezifischen Themen abgefragt.
Zusätzlich sind sechs Theorie- und
14 Fahrstunden nötig.“
Diese Neuerung sei aber nicht
nur für den Fachhandel, sondern natürlich auch für die
Fahrschulen über den MotorradSpezial-Bedarf bis hin zu den
Reperaturwerkstätten von nicht
zu unterschätzender wirtschaftlicher Bedeutung, betont Hütter:
„Vom steigenden Interesse am
Motorradfahren profitieren viele
verschiedene Branchen.“
Und um die Neuerung auch
medial stärker zu verbreiten, hat
man auch ein „A-Team“, bestehend aus sechs Prominenten, bei
seinem Weg zum Motorradschein
begleitet. Ferdinand Fischer, Sprecher des Zweiradfachhandels in
der WKÖ: „Unter anderem erklärt
hier etwa Staranwalt Manfred Ainedter, warum er gerade jetzt eine
Alternative zum Auto sucht.“ ■
der Weg dorthin ist jetzt für BFührerschein-Besitzer viel einfacher möglich als bisher“, erzählt
Gerald Hütter, Sprecher des steirischen Zweiradfachhandels, von
der jüngsten Innovation beim
Führerschein. „Es ist ein wirklich
großer Wurf, dass die Prüfung für
B-Schein-Inhaber mit Mindestalter 24 jetzt von 1.600 Fragen auf
nur 260 reduziert wurde.“ Denn die
Vorstellung, mit dem Nacherwerb
des A-Scheins noch einmal die gesamte B-Prüfung wiederholen zu
müssen, habe viele potenziell am
· Handel · 29
In Kürze
Fachgruppentagung
Tabaktrafikanten
Die Fachgruppentagung des
Landesgremiums der Tabaktrafikanten findet am Samstag, 9. 5. 2015, mit Beginn
um 14 Uhr im Hotel Paradies
in Graz statt. Die Podiumsdiskussion steht unter dem
Motto „E-Zigarette – Trafikanten und eine ,rauchlose‘
Zukunft?“
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
durch den Gremialobmann
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung
der Tagesordnung
3. Aktuelles aus dem Bundesgremium
4. Bericht des Landesgremiums
5. Finanzbericht
6. Trafikantenthemen, moderiert von Sigrid Maurer, mit
anschließender Diskussion
7. Allfälliges
Eine gesonderte Einladung
wurde an alle Mitglieder
ausgeschickt.
Infos im Web
Die Bike-Saison startet – wer noch keinen hat, macht jetzt den A-Schein.
Foto: Fotolia
Foto: steinerpicture - Fotolia
Alle Informationen zum „ATeam“-Report sowie viele
weitere Tipps und News
finden Interessierte im Netz
auf www.
rideattack.at.
In Kürze
Die Stadtgemeinde Judenburg
teilte dem steirischen Landesgremium des Markt-, Straßen- und
Wanderhandels mit, dass der
Krämermarkt von 2. Mai auf den
7. Mai 2015 verschoben wurde.
Farbenfachhandel
Woche der Farbe 2015
Das steirische Landesgremium
informiert: Von 4. bis 9. Mai findet
die „Woche der Farbe“ statt. Aus
diesem Anlass werden in der 17.
und 18. Woche in Gratiszeitungen
in ganz Österreich jeweils halbseitige Inserate und PR-Artikel
erscheinen. Die Inserate erscheinen österreichweit im Lokalteil
der Bezirksblätter. Um an dieser
kostenlosen Werbemöglichkeit
teilzunehmen, wird um die Zusendung des Firmenlogos (wenn
möglich in digitaler, druckfähiger Form) an das Gremialbüro
gebeten.
Alle weiteren Informationen zu
dieser Werbekampagne gibt es
unter Tel. 0316/601-572.
Handel allgemein
Management-Lehrgang
Im kommenden Herbst startet der Lehrgang „Akademischer
Handelsmanager“ wieder – und
bietet die Basis für den Sprung in
Foto: WavebreakMediaMicro - Fotolia
Markthandel
Terminverschiebung
Upgrade per Studium im Handel
die Führungsetagen berufsbegleitend in nur vier Semestern. Eine
Karrierechance, die aber nicht nur
Mitarbeitern in Handelsbetrieben
vorbehalten ist, sondern auch in
Gewerbe- und Industriebetrieben
mit Handelssparten stark gefragt
ist.
Interessierte sind eingeladen,
sich zum kostenlosen Infoabend
am Wifi-Graz, 15. April 2015 von
18 bis 20 Uhr, anzumelden: Tel.
0316/602-1234 bzw. info@stmk.
wifi.at. Alle Informationen zum
Lehrgang im Herbst gibts schon
jetzt online auf http://tinyurl.
com/nekfzbh.
Nr. 13 · 10. April 2015
30 · Consulting · Steirische Wirtschaft
Innovationen in der
und durch die Kirche
Am 25. Juni 2015 werden heuer im
„Cubus“ in Wolfurt (Vorarlberg)
zum 13. Mal die österreichischen Constantinus-Awards,
sozusagen die heimischen
„Beratungs-Oskars“, vergeben. Die Einreichfrist für
Projekte endet heute (10.
April). Danach wird die fachkundige Jury zu Werke gehen
und die besten eingereichten
Projekte in den verschiedenen
Kategorien küren.
Beobachtet wird das von
einem neuen Ehrenpräsidenten:
Vaheh Khachatouri vom Vorarl­
Nimmt Führungskräfte „ins
Gebet“: Georg Plank.
Die Ingenieurbüros treffen
sich am 11. und
12. Juni zur Jahreskonferenz in
Velden.
Foto: Chlorophylle Fotolia
„Win-Win“ für Ingenieurbüros
Das „Win-Win-Prinzip“
steht im Mittelpunkt des
„plannING-Day 2015“ am
11. und 12. Juni in Velden.
„InformING“ und „RelaxING“ lautet die Devise, wenn sich die Ingenieurbüros Österreichs am 11. und 12.
Juni 2015 zu ihrer Jahreskonferenz
„plannING-Day 2015“ in Velden am
Wörthersee treffen. Das Motto der
Veranstaltung ist das „Win-WinPrinzip“, wie Fachverbandsobmann
Fritz Müller-Uri – er folgt Christian
Pelzl, der nach mehr als 30 Jahren
Kammertätigkeit im Jänner in Pen-
Rechtsschutz
Expertenwissen
Die Fachgruppe Versicherungsmakler und Berater in
Versicherungsangelegenheiten lädt am 23. April (9-17 Uhr,
Wifi, Körblergasse 111-113,
8010 Graz) zum Expertenwissen-Workshop „Betriebsrechtsschutzversicherung“.
Helmut Tenschert wird über
Bedingungen, Schadensfälle
sowie Ausschlüsse und auch
Alternativen vortragen. Anmeldung bis 20. April unter
versicherung.makler@wkstmk.at – nur 40 Plätze!
sion gegangen ist, nach – erklärt:
„Diese Regel eröffnet Vorteile für
den Einzelnen, die Gesellschaft
und auch das Unternehmen – und
zwar durch Perspektivenwechsel
und Erfahrungsaustausch, durch
wirtschaftlichen Erfolg und interkulturellen Dialog und durch die
Förderung der Internationalisierung und den Beitrag zu sozialer
und gesellschaftlicher Verantwortung.“ Ganz im Sinne dieses Mottos wartet auf die Besucher ein
abwechslungsreiches Programm.
Neben informativem Fach- und
Branchenwissen wird dabei auch
die Unterhaltung nicht zu kurz
kommen. Auf dem Podium werden
neben Zukunftsforscher Horst Opaschowski auch Leonhard Schitter
(Salzburg AG), Peter Artmann
(AON Jauch & Hübener), Gerald
Katzensteiner (VAV) und Rainer
Kurbos stehen. „Wutbürger“ und
Kabarettist Roland Düringer wird
für den unterhaltsamen Ausklang
der Veranstaltung sorgen. Unter
allen Frühbuchern (bis 11. Mai)
werden Tickets für den „Cirque du
Soleil“ sowie für „Simply Red“ verlost. Die Teilnahmegebühr beträgt
120 Euro zzgl. MwSt., Anmeldeschluss ist der 29. Mai. Alle Infos:
www.ingenieurbueros.at.■
berger Forschungsunternehmen
„V-Research“ übernimmt die Ehrenpräsidentschaft für den diesjährigen Award von Birgit Kuras,
die Mitglied des Vorstandes
der Wiener Börse AG ist. Der
als grenzüberschreitender
Innovator bekannte Khachatouri sei der „ideale Botschafter
für unseren österreichischen
Unternehmensberatungs- und
IT-Preis“, sagte UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl.
Alle Informationen zum
Award gibt es im Internet:
www.constantinus.net.■
Foto: Fischer
Countdown zum Constantinus läuft
mit einem neuen Ehrenpräsidenten
Ein wahrlich außergewöhnliches
Workshopangebot
können Unternehmensberater und Führungskräfte zu
Pfingsten (25. bis 27. Mai)
buchen: Im Stift „St. Georgen am Längsee“ lädt der
Grazer Unternehmer Georg
Plank – er war langjähriger
Mitarbeiter der Diözese Graz
und ist seit einigen Monaten
mit seiner Firma „Pastorale
Innovation“ selbständig – ein,
„im biblischen Sinn schmackhafte, heilvolle Früchte zu
finden“, erklärt Plank. Neben
dem „Wirtschaftsbischof Österreichs“, Diözesanbischof
und Hausherr Alois Schwarz,
stehen höchst erfolgreiche
Unternehmerpersönlichkeiten – unter ihnen etwa der
Steirer Josef Zotter – und kreative Innovatoren – beispielsweise der Keynote-Speaker
Father Michael White von
der katholischen „Church of
Nativity“ in Baltimore, USA
– auf der Bühne und in Workshops zur Zusammenarbeit
bereit. Die Themen gehen
dabei weit über das Kirchliche
und Ökumenische hinaus:
Wie spricht man neue Zielgruppen an? Wie schafft man
Vielfalt, Qualität, Kreativität
und Nachhaltigkeit in seinem Betrieb? Dazu gibt es
die wichtigsten Tipps für erfolgreiches Innovieren – von
keinem Geringeren als dem
Leiter des Studienganges „Innovationsmanagement“ am
Campus02 in Graz, Hans
Lercher. Alle Informationen
in der Rubrik „PfinXten“ auf
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Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Verkehr · 31
Neue Mengenregeln für Gefahrgut
Ab 1. Juli zählt bei Gefahrguttransporten in kleinen
Mengen nur noch der tatsächliche Inhalt in Litern,
nicht mehr der nominale
Fassungsraum.
auch bei der Beförderung in
der Kleinmenge nicht mehr auf
den nominalen Fassungsraum
der Verpackung, sondern auf die
tatsächlich „eingefüllte“ Menge
des gefährlichen Gutes an. Robert
Wunderl, WKO-Gefahrgutexperte: „Die neue Regelung bedeutet
vor allem eine Erleichterung für
Handwerker, die bei der Beförderung von Gefahrgut zu einer
Baustelle unter 450 Litern völlige
Freistellung genießen und nicht
mehr an die Verpackungsgröße
gebunden sind.“■
Handwerker profitieren
besonders bei der Baustellenbelieferung und bei der
1.000-Punkte-Regel.
Robert Wunderl
Foto: kk
Foto: Marco2811 - Fotolia
Vor allem im Bereich Groß- und
Einzelhandel werden die Regelungen zum Transport von Gefahrgut
in kleinen Mengen unter erleichterten Bedingungen gerne genutzt, da der logistische Aufwand
deutlich geringer ist als beim re-
gulären Versand von gefährlichen
Gütern. Noch einfacher gestaltet
sich der Transport gefährlicher
Güter nach der sogenannten
„Handwerkerbefreiung“,
wenn
also z. B. der Baggerfahrer Diesel
zu seiner Baustelle mitnimmt.
Er muss nur auf ausreichende
Ladungssicherung und auf die
höchst zulässige Menge von 450
Litern je Verpackung achten. Neu
ist aber, dass er dafür auch einen
1.000-Liter-IBC verwenden darf.
Denn ab 1. Juli kommt es sowohl
bei der Handwerkerbefreiung als
Nicht mehr auf die „Hülle“, sondern auf die tatsächlich Fülle kommt es an. Eine große Erleichterung für alle, die Gefahrgut liefern oder bekommen.
Südgürtel: Sperre der Casalgasse
Die Arbeiten am Südgürtel laufen nach Plan. Die
Stanglmühlstraße ist für
Anrainer wieder befahrbar, ab 13. April Sperre
der Casalgasse.
Vor rund einem Jahr begannen
die Arbeiten an der 1.442 Meter
langen Unterflurtrasse für das
insgesamt zwei Kilometer lange
Großbauvorhaben Südgürtel zwischen Puntigamerbrücke und dem
Liebenauer Gürtel. Mit der Sperre
der Engelsdorfer Straße und der
Errichtung der beiden großen
Bau-Kreisverkehre im Portalbereich Puntigam und Liebenau
haben sich im Bezirk Liebenau
neue Verkehrsströme ergeben. Ein
Teil des Kreisverkehrs Liebenau
konnte schon verkleinert werden,
der Verkehr wird bereits auf dem
Tunnel geführt. Mit der Errichtung des Kreisverkehrs Puntigam
wurde mit dem Aushub begonnen,
hier entsteht heuer das Portal. Ab
13. April Sperre der Casalgasse ab
der Puntigamer Straße bis Ende
Dezember. Der (Bus-)Verkehr wird
über die Murfelder Straße bzw. Liebenauer Hauptstraße umgeleitet.
Ist auch dieser Teil der Unterflur­
trasse errichtet, wird die Casalgasse anschließend wieder auf den
Tunnel gelegt. Der bereits größte
fertiggestellte Teilbereich wächst
von der Stanglmühlstraße ausgehend in Richtung Norden, vorbei
an der Infobox. Rund 300 Meter
Unterflurtrasse sind hier fertig betoniert und es werden wöchentlich
zwölf Meter mehr. Die Anrainer
werden laufend informiert■
Der Südgürtel soll bis 2017 fertiggestellt sein.
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Nr. 13 · 10. April 2015
36 · Steirische Wirtschaft
Unternehmer
Foto: Hetizia - Fotolia
Echt scharfe
Wissenschaft
Gaulhofer forciert Export in den
USA mit Kooperationspartner
Längst ist der Aufruf der FH
Campus 02 zu „Think outside
the box – Spinnen erlaubt“ zu
einem Fixtermin für Kreative und
Querdenker avanciert. Und so
werden zum diesjährigen „Spin-
Der steirische Fensterprofi Gaulhofer startet in den USA weiter durch. 2012 unterzog sich
das Unternehmen als erster
industrieller Fensterhersteller
Europas den strengen Zertifizie-
An der FH Campus 02 ist man den
Innovationen auf der Spur.
nen erlaubt“ am 16. April 2015
um 18.30 Uhr erneut rund 450
interessierte Gäste erwartet. Vorträge von Hochkarätern wie Jakob
Gailhofer, Head of Production von
Redbull Airrace, stehen ebenso am
Programm wie spannende Diskussionen. „Wir versuchen, die Menschen dazu zu animieren, querzudenken und neue Geschäfts- und
Innnovationschancen
dadurch
zu identifizieren“, bringt Hans
Lercher, Studiengangsleiter Innovationsmanagement, das Ziel
der Veranstaltung auf den Punkt.
Alle weiteren Informationen und
Anmeldung auf www.campus02.
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Foto: www.markus-beren.com
„Spinnen erlaubt“ holt Querdenker
und Innovative an den Campus 02
Geschäftsführer: Brigitte Deichstätter und Josef Kleebinder
rungen am US-Markt (inklusive
„Hurricane“-Prüfung) und liefert seitdem weiß-grüne Fenster in die Vereinigten Staaten
sowie Kanada. Durch die jüngst
fixierte Kooperation mit USHersteller Pella plant man nun
das Marktvolumen „signifikant“
zu erhöhen. Pella beschäftigt
6.000 Mitarbeiter und betreibt
zehn
Produktionsstandorte.
„Dass sich der zweitgrößte Fensterhersteller der USA für uns
entschieden hat, unterstreicht
einmal mehr die herausragende
Qualität unserer Produkte“, so
Gaulhofer-Geschäftsführer Josef
Kleebinder.■
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Unternehmer · 37
„Wirkungen der Kren-Enzyme sind seit etwa
100 Jahren in der Fachliteratur beschrieben.
Es werden immer weitere Einsatzmöglichkeiten erforscht – da setzt unsere Arbeit an.“
Für Florian Krainer ist
Kren mehr als nur scharfe
Würze: Für seinen Meilenstein in der Enzym-Forschung gibts 100.000 Euro.
Entgeltliche Einschaltung
Er ist als Scharfmacher aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken und bringt gerade zu
Ostern viele seiner Fans zum Heulen: der Kren. „Doch die wenigsten
wissen, dass die Enzyme des
Krens auch in der Medizin oder
der Abwasserreinigung eine wesentliche Rolle spielen“, erzählt
„Kren-Forscher“ Florian Krainer
von der TU Graz. So werde mittels
sogenannter Kren-Peroxidasen
etwa die Wirkung von Impfungen
nachgewiesen, indem diese die
Bildung von Antikörpern „sichtbar“ machen, oder werden problematische Stoffe aus dem Wasserkreislauf, wie etwa Farbstoffe oder
Hormone, gefiltert. „Kein Wunder,
dass die Industrie ein großer KrenVerwerter ist. Hunderte Tonnen
werden weltweit pro Jahr benötigt
und das Lebensmittel dazu genutzt“, berichtet Krainer.
Genau hier setzen seine scharfen Forschungen an. Das Ziel:
Innovative
Geister
Serie
Mittels Biotechnologie diese so
wichtigen Kren-Enzyme anhand
von Hefepilzen „künstlich“ und in
ausreichender Form für industrielle Einsätze herzustellen. „Damit
das Lebensmittel in Zukunft rein
als solches seine Verwendung
findet. Auch unterliegt ein Naturprodukt Qualitätsschwankungen,
eine biotechnologische Produktion kann genauer kontrolliert werden“, erklärt der Wissenschafter.
Und: Eine Produktion mit der Hefe
als Wirt sei weit kostengünstiger,
als Kren zu pflanzen, zu ernten
und diesen dann in seine Enzyme
aufzuspalten.
Das Interesse einiger namhafer
internationaler Industriegrößen
ist Krainer für seine patentierte
Anwendung bereits gewiss, nun
gibt es auch richtig Geld für die
im Sommer geplante Prototypenherstellung. So wurde die Innovation vom Bundesministerium und
dem Austria Wirtschaftsservice
kürzlich mit dem Prize-Programm
bedacht, erzählt der Forscher: „Das
sind 100.000 Euro, um unsere Entwicklung jetzt zur Marktreife zu
führen.“ PRAV■
Quergefragt
Kren…
Diagnostik…
… kommt bei mir nicht nur auf den … ist ein wichtiger Bereich der
Labor-, sondern natürlich auch Kren-Peroxidasen-Forschung. Es
auf den Esstisch.
gibt Überlegungen, diese Enzyme in der Krebsbehandlung zur
Enzyme…
Abtötung von Tumor… sind unglaublich klein, faszinie- zellen einzusetzen.
rend vielfältig im Einsatz und beInfos: www.tugraz.at
geistern mich täglich aufs Neue.
Foto: BMWFW/APA/Preiss
Florian Krainer, „Kren“-Forscher an der TU Graz
voestalpine-„Delegation“: P.
Schwab und F. Androsch (v.l.)
Preise für Geodata
und voestalpine
Mit „phs-ultraform“, einem
feuerverzinkten, höchstfesten Stahl für Karosserieteile
in Leichtbauweise, sicherte
sich vor wenigen Tagen die
voestalpine den „Staatspreis
Innovation 2015“.
Ebenso von Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner für ihre hervorragenden
Leistungen
ausgezeichnet
wurde auch die steirische
Geodata. Sie holte sich mit
dem „kostengünstigen Leitsystem für den Tunnelvortrieb“ den Econovius – den
österreichischen
Innovationspreis für KMU.
Nr. 13 · 10. April 2015
38 · Unternehmer · Steirische Wirtschaft
Automatisierer bewiesen
Einmal im Jahr gibt die
FH Campus02 bei der Präsentation „Innovation of
Automation“ Einblicke in
Entwicklungen in der Automatisierungstechnik.
„Up to Eleven“ zählt zu den besten
Arbeitgebern Österreichs 2015
Heiße Trocknung und schnellste
Ladung: Science Park kürt Ideen
32 Unternehmen wurden kürzlich
als „Österreichs beste Arbeitgeber“ vom „Great Place to Work“Institut prämiert. Mit dabei unter
den im Wiener Palais Ferstel
vor den Vorhang geholten TopBetrieben war auch das Grazer
Unternehmen „Up to Eleven“.
Das von den innovativen PansyBrüdern Martin und Jürgen 2012
gegründete Software-Unterneh-
Wenn das akademischen Gründungszentrum Science Park zum
Ideenwettbewerb lädt, dann erwartet die hochkarätig besetzte
Jury immer besonders Innovatives. So wie vor wenigen Tagen
auch, als das Siegerteam von
„Belus“ mit neuartigen thermoelektrischen Trocknungsprozessen für die Industrie beeindruckte. Matthias Wörgötter von
men wurde in der Kategorie
„Small, 20 – 49 Mitarbeiter“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden für
den nun zum 13. Mal vergebenen
Award rund 30.000 Personen befragt – zu Themen wie Work-LifeBalance, Gleichbehandlung oder
auch Teamorientierung.
Die Liste aller weiteren Gewinner gibts online auf www.greatplacetowork.at■
Sie zählen zu
den besten
Arbeitgebern
Österreichs:
Martin und Jürgen Pansy (v.l.)
Belus dicht auf den Fersen waren
Christian Flechl und Christoph
Schöggler. Sie holten Silber mit
„Intacs“, einer zweifach zum
Patent angemeldeten vollautomatischen Ladelösung für Elektroautos. Dritter am Stockerl war
Florian Krainer mit besonders
scharfer Kren-Forschung (s. S.
36–37). Weitere Informationen:
www.sciencepark.at■
Foto: Frankl
Foto: bigshot
Bei der „Innovation of Automation“ konnte man viele Neuheiten und Projekte bestaunen.
Diesmal stand das Eindrucksvollste
ganz am Anfang: Unter dem Titel
„R&D Regular Costumer & Deep
Academic Cooperation“ stellte
Studiengangsleiter Udo Trausnigg
Entwicklungsprojekte an der FH
vor. Vom intelligenten Sensorstecker in Prüfständen für Erdgasautos
über eine Sauerstoffsensorik für die
Sportmedizin reichte das Spektrum
bis zur Simulation des hygienewirksamen Temperaturprofils in
Schlafsystemen und der kamerabasierten Knopfausrichtung für eine
Motivpressmaschine.
Dem zahlreich erschienenen
Fachpublikum wurden aber auch
herausragende Bachelorarbeiten
präsentiert: Gilbert Peinsipp zeig-
Science-Park-GF Emmerich Wutschek (Mitte) mit den Gewinnern
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Unternehmer · 39
ihr Know-how AMS berät Unternehmen
Bezahlte Anzeige
te ein automatisiertes Mess- und
Prüfsystem für DC/DC-Konverter
bei XAL, wo er seit 2011 Leiter
der Elektronikentwicklung ist, und
Markus Kreuzer die thermische
Analyse eines modularen FDMDruckkopfes. Dabei geht es darum,
in 3D-Druckern den Temperatur­
unterschied von der optimalen
Zufuhrtemperatur für das zu verarbeitende Filament und der erforderlichen Temperatur am Druckkopf
in den Griff zu bekommen. Der
Mitarbeiter von „HAGE Sondermaschinen“ konnte bereits auf
das erste Serienprodukt verweisen
– und wurde für die beste Arbeit
ausgezeichnet.
Mikro-Tesla-Pumpe
als beste Masterarbeit
Auch Masterarbeiten wurden
vorgestellt: Ein Programm für die
optimale Sortierung in der Hängefördertechnik bei „SSI Schäfer“
(Gerald Glückshofer), prozessorien-
tiertes Datenmanagement ergonomierelevanter Daten im Fahrzeugbau (Daniel Reiterer für Magna
Steyr Engineering) und die Realisierung einer automatisierten Viskosimeterjustierung (Thomas Knetz
für Anton Paar). Die Auszeichnung
für die beste Masterarbeit ging
dieses Jahr an Christian Berger für
die Konzeptionierung und Realisierung einer Mikro-Tesla-Pumpe
– ein Projekt von AVL-List, mit dem
bereits Patente verbunden sind.■
Unternehmen
FH Studium Automatisierungstechnik
‣‣Studieninformation am
Dienstag, 14. 4. 2015,
Samstag, 30. 5. 2015
(vormittags), Freitag, 26.
6. 2015
‣‣Anmeldung:
www.campus02.at
Interdisziplinäres Teamwork
für weiß-grüne Unternehmen
Die Automatisierungstechnik baue
auf den Säulen Elektronik, IT
und Maschinenbau auf, erklärt
Udo Traussnigg, Leiter der Studienrichtung Automatisierungstechnik an der FH Campus 02.
„Vom weißen Blatt Papier bis
zum funktionsfähigen Prototyp:
Das ist die Zusammenarbeit, die
wir anbieten können“, beschreibt
er die Kooperationsmöglichkeiten,
Udo Trauss­
nigg, Studiengangsleiter an
der FH
Campus 02.
Foto: Melbinger
die sich Betrieben bieten. „Bei Teilentwicklungen auf einem Gebiet
wirken immer auch die anderen
Bereiche mit, wenn am Ende ein
marktfähiges Produkt stehen soll.“
Und Traussnigg weiß auch, was
besonders kleinere Betriebe nutzen:
„Die vielfältigen Möglichkeiten der
Messtechnik, der Simulation, der
Visualisierung technischer Vorgänge.“ Infos: www.campus02.at■
kostenlos – jetzt Termin
vereinbaren
Ab 20. April gehen die MitarbeiterInnen des AMS Service für Unternehmen (SfU)
wieder auf Business-Tour.
Alle steirischen Unternehmen
sind dazu aufgerufen, auf
http://www.ams.at/stmk/service-unternehmen einen Termin zu vereinbaren. Kerstin
Überbacher vom SfU Leibnitz
und ihre KollegInnen in der
gesamten Steiermark freuen
sich auf zahlreiche Anmeldungen.
Die ExpertInnen im Service für
Unternehmen unterstützen steirische Unternehmen kostenlos
bei der Personalsuche und helfen dabei, eine der zahlreichen
Förderungen in Anspruch zu nehmen. Sie informieren über das
vielfältige Angebot des AMS,
etwa in den Bereichen Qualifizierungsberatung, Weiterbildung
oder AusländerInnenbeschäftigung. Darüber hinaus stellt die
Chancengleichheit von Frauen
und Männern am Arbeitsmarkt
ein wichtiges Anliegen dar. Die
zahlreichen Angebote des AMS
zu diesem Thema öffnen Unternehmen neue Chancen für die
Personalauswahl und -entwicklung.
AMS ON TOUR
von 20. April bis 22. Mai 2015
Ob Personalsuche oder Personalentwicklung, ob eServices oder
Förderungen, in persönlichen
Beratungsgesprächen
gehen
Kerstin Überbacher und die BeraterInnen des AMS Steiermark
auf alle Fragen rund um Personal
und Arbeitsmarkt ein. Am besten,
man meldet sich noch heute an.
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im Rahmen der Tour besucht
werden, verlost das AMS einen
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Unternehmen bei der
Besetzung von Stellen
und fördern Arbeitgeber
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Kerstin Überbacher,
Beraterin im SfU des
AMS Steiermark
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ServiceLine: 0810 / 600 612
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QR Code:
Kontakt
AMS Steiermark
Babenbergerstraße 33
8020 Graz
Tel. 0810 600 612
www.ams.at/stmk
Nr. 13 · 10. April 2015
40 · Unternehmer · Steirische Wirtschaft
Der Führerschein
Volker Graeger,
Geschäftsführer von
NXP Österreich
Smartphones und Autos verschmelzen zu mobilen Infozentren: Die Technologie dazu liefert Mikrochiphersteller NXP aus Gratkorn. Österreich-Geschäftsführer
Volker Graeger im Interview über Chancen und Risken.
NXP hat mit seiner Technologie das Konzeptauto „XchangE“ mitentwickelt
(siehe unten), das auch autonomes Fahren ermöglicht.
Braucht man in Zukunft
noch einen Führerschein?
Volker Graeger: Im Moment ist
einfaches autonomes Fahren
möglich, etwa auf Autobahnen, oder alleiniges
Einparken. Ich bin kein
Zukunftsforscher, aber
langfristig kann man
nicht ausschließen, dass
der Autopilot den Führerschein ersetzen wird
– vorausgesetzt, die Behörden
genehmigen das so.
Das Thema Sicherheit spielt
eine große Rolle. Wie kann
man sich beim Autopiloten
vor technischen Ausfällen
schützen?
Graeger: Das Gefühl der Sicherheit ist elementar, etwa zu wissen,
dass man in unvorhergesehenen
Situationen die Kontrolle über das
Fahrzeug nicht verliert. Wie im
Flugzeug muss der Pilot immer
selbst eingreifen können. Und
jedes elektronische System muss
doppelt ausgelegt sein, sodass bei
einem Ausfall das zweite System
übernimmt.
Das „Auto der Zukunft“ wandelt sich zum personalisier-
Über das „smarte“ Auto der Zukunft
Mobile Anwendungen,
drahtlose Technologien
und intelligente Verkehrslösungen: Bei NXP
dreht sich alles um die
Mobilität von morgen.
das das Auto mit dem Smartphone
eingeht – so lässt sich das Fahrzeug etwa mit dem Handy aufsperren. In einer Konsole lässt sich
das Smartphone drahtlos aufladen,
„das erspart jede Menge Kabelsalat“, bringt es Lutz auf den Punkt.
Doch das ist bei weitem nicht
alles: Über das Handy ist das
Auto so weit „personalisiert“,
dass es den Sitz nach den Bedürfnissen des Fahrers einstellt,
das Navi dem Terminkalender
entsprechend programmiert oder
die Lieblingsmusik des Fahrers
abspielt. „Auch ein temporärer Zugang zum Kofferraum ist möglich,
etwa wenn ein Paket zugestellt
werden soll“, erklärt Lutz.
Möglich ist dieses Szenario mit
Technologie aus Gratkorn: Der
Mikrochiphersteller, führend im
Automotive- und Identifikationsbereich, hat sich insbesondere mit
kontaktlosen Methoden wie NFC
einen Namen gemacht. „In diesem
Bereich sind wir Marktführer“,
sagt NXP-Österreich-Geschäftsführer Volker Graeger (siehe Interview oben).■
NXP-Automotive-Spezialist Rainer
Lutz an Bord des Zukunftsautos.
Mobilität von morgen: Das Konzept-Auto spielt alle Stückerl.
Mit NXP-Technologie sind Nummernschilder fälschungssicher.
Nach und nach wird der Standort
in Gratkorn ausgebaut.
Fotos: Fischer
Ferne Zukunftsmusik oder doch
bald Realität? Das Konzept-Auto „XchangE“, entwickelt vom
Schweizer Think-Tank Rinspeed
gemeinsam mit dem steirischen
Mikrochiphersteller NXP, war
kürzlich „zu Gast“ in Gratkorn. Das
futuristische Fahrzeug lässt erahnen, wie die Mobilität der Zukunft
aussehen könnte – nämlich weg
vom einfachen Fortbewegungsmittel hin zum personalisierten
mobilen Infozentrum, das mit seiner Umwelt kommuniziert, etwa
um Unfälle oder Staus zu vermeiden. „Mittels Radar-Technologie
ist es möglich, Gefahren zu erkennen, noch bevor sie sichtbar sind“,
sagt NXP-Automotive-Spezialist
Rainer Lutz.
Charakteristisch für das HighTech-Fahrzeug ist die Symbiose,
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Unternehmer · 41
als Auslaufmodell
ten Infozentrum, das mit der
Umwelt kommuniziert. Neben all den Möglichkeiten:
Welche Gefahren kommen
auf den „gläsernen Autofahrer“ zu?
Graeger: Es darf nicht sein, dass
jemand von außen die Kontrollle
über das Fahrzeug übernehmen
und in die Bordelektronik eingreifen kann. Da sind Sicherheitstechnologien gefragt, die verifizieren,
ob die Information von außen
wirklich von einer zertifizierten
Stelle kommt oder ob es eine
gefakte Nachricht ist, etwa um
jemanden in krimineller Absicht
von der Straße zu lotsen.
Glauben Sie, dass das präsentierte Konzept-Auto Serienreife erlangen wird?
Graeger: Das kann man nicht
sagen. Ich bin aber überzeugt,
dass die Autohersteller großes
Interesse an einzelnen Features
haben werden. Faktum ist, dass
das Smartphone immer mehr
ins Auto hineindrängt.
Was konkret könnte sich
Ihrer Meinung nach
durchsetzen?
Graeger: Das drahtlose
Laden des Handys im Auto
wird sich etablieren, genauso wie das kontaktlose Öffnen.
Zugangssysteme sind ein Riesenthema, im Bereich NFC (Near
Field Communication) sind wir
Marktführer.
In welchen Bereichen wird
die NFC-Technologie sonst
noch angewendet?
Graeger: Bei Bezahlsystemen
oder im öffentlichen Verkehr. Der
Durchbruch ist uns aber sicher
mit NFC bei Smartphones gelungen. Interview: Karin Sattler
STEIRISCHER
BILDUNGSTIPP
Seminar – „Schneller,
leichter – PhotoReading“
30. April – 2. Mai 2015
Graz
NXP-Chef Volker
Graeger im Gespräch mit
Redakteurin Karin Sattler
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(exkl. USt)
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www.brainbox.at oder
office@brainbox.at
NXP
Volker Graeger ist seit
2001 Geschäftsführer von
NXP Österreich (vormals
Philips und Mikron). Das
Unternehmen beschäftigt
am Standort Gratkorn rund
600 Mitarbeiter in F&E.
Vortrag –
„Changemanagement –
neue Ansätze in
Coaching und Beratung“
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Verbreitete Auflage Inland (1. Hj. 2014):
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altner.
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(Verleger) und Produzent:
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Chefredakteur Mag. Mario L
­ ugger
Redaktion: Mag. Karin Sattler; redaktionelle Mitarbeiter der
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Pranger, Bakk. phil., Mag. (FH)
Michael Neumayr, Klaus ­Krainer,
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Druck: Druck Styria, Graz
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mit „Entgeltliche Einschaltung“
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der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt
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office@balanceakademie.at
www.balanceakademie.at
www.s
Impressum
Nr. 13 · 10. April 2015
42 · Steirische Wirtschaft
Menschen
Eine Nase für
trendige Näschen
Sie sorgen international
für modische Augenblicke:
Sonnenbrillen mit Ecken
und Kanten – designed
und made in Styria.
Zwei erfolgreiche Grazer Unternehmen gehen eine ungewöhnliche Kooperation ein und ziehen
damit die Blicke der internationalen Fashion-Welt auf sich: Robert
La Roche, das Design-Label für
Brillen-Aficionados, und „13&9“,
erfolgreiche Designer-Kollektive,
überraschen mit einer herausragenden Sonnenbrillen-Kollektion
voller Ecken und Kanten. Kaum
wurde die erste Kooperation präsentiert, fand sie auch schon internationale Beachtung. Ein Modell
wurde in der Fashion-Show von
Star-Designer Angel Sanchez
während der Fashion-Week in
New York gezeigt.
„Die Geometric Collection ist
das explosive Ergebnis, wenn Kreativköpfe aus unterschiedlichen
Disziplinen aufeinandertreffen“,
freuen sich Anthony Reid, Geschäftsführer von Robert La Roche,
sowie Martin Lesjak, Designer
of the Year 2015, und Anastasia
Su, die hinter der Marke „13&9“
stehen und deren Herz für die Architektur und das Produktdesign
schlägt. Maßgeblich an der Kollektion war auch Martin Lasnik
beteiligt, Optiker und Brillendesigner. Die Start-Kollektion nennt
sich „Diamond Shades“. Jedes
einzelne Damen- und Herrenmodell ist handgefertigt. „Mit dieser
Kollektion fließen die innersten
Werte des geschichtsträchtigen
Robert-La-Roche-Designs und die
zukunftsweisende Formgebung
eines weltweit bejubelten Designers ineinander“, ist Reid begeistert.■
Viel Lebensberatung via Leinwand
Das „Bewusstseinskino“ von Martin Veigl ist quer durch die Steiermark „on tour“, um mit Filmen auf
unterschiedlichste Lebensthemen
aufmerksam zu machen. Letzte
Station war in der Grazer Buchhandlung Moser, wo der Film von
Ruediger Dahlke „Schicksals-
gesetze“ nicht nur bei Experten
wie Fachverbandsobmann und
Mentaltrainer Andreas Herz,
oder Kirsten Ernst (Spirituelle
Lehrerin) auf große Begeisterung
stieß, sondern auch bei 300 Gästen, die sich interessiert an der
Podiumsdiskussion beteiligten.■
Weinbotschafter
2015, Josef
Stiendl mit
Haas, Lindner
und Klug
„Alles Käse“ bei der Weintrophy
Kino mit Tiefgang: Veigl, Herz, Ernst und Erfolgsautor Dahlke (v. li.)
Bei der 18. Weintrophy wurden
an den Tourismusschulen Bad
Gleichenberg die besten steirischen Winzer ausgezeichnet.
Im Verlauf des Galaabends
wurde Josef Stiendl, Leiter
der Schärdinger-Käseakademie,
zum Weinbotschafter 2015 ge-
kürt, für den kein Geringerer als
Willi Haider die Laudatio hielt.
Als Gratulanten stellten sich
neben Schulleiter Wolfgang
Haas und „Käselehrer“ Alfred
Lindner auch Jaqueline Klug,
ausgezeichnete
„Österreichische Käse-Kennerin“, ein.■
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
· Menschen · 43
Gerald Kogler (47) wurde mit Wirkung vom 1. April
zum Generaldirektor der Merkur-Versicherung
ernannt. Der studierte Handelswissenschaftler ist
seit Oktober 2009 Mitglied des Vorstandes und seit
Jänner 2014 Vorsitzender des Vorstandes. Foto: Manninger
Prominent behütet: Rohr (re)
mit Moderatorin Mott
Rohr bringt Promis
unter den Hut
Der Dubai World Cup ist das
höchstdotierte Pferderennen
der Welt, bei dem mehr als 30
Millionen Euro Preisgelder
auf dem Spiel stehen. Anlass
für die internationale TopHigh-Society, der Einladung
von Sheikh Mohammed
bin Rashid Al Maktoum,
Regent von Dubai und Pferdesportliebhaber, zum Event zu
folgen. Unter den Gästen auch
die Grazer Modistin Christine Rohr, die für die passende
Behütung der internationalen
Ladies, darunter die australische TV-Moderatorin Anna
Mott, sorgte.
Wie eng der Kontakt der
Steiermark mit Ungarn
ist, das bewies der neue
ungarische Botschafter bei
seinem Antrittsbesuch.
Die Herzlichkeit war spürbar,
mit der János Perényi in Graz
begrüßt wurde. Angeführt vom
ungarischen Honorarkonsul Rudi
Roth, absolvierte er seinen An-
trittsbesuch in der Wirtschaftskammer Steiermark, wo er von
Präsident Josef Herk und seinem
Vize Jürgen Roth höchstpersönlich willkommen geheißen
wurde. Auf beiden Seiten herrschte Einigkeit über die Wichtigkeit
der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Steiermark und Ungarn,
die künftig verstärkt auf allen
Ebenen intensiviert werden soll.
Zwischen der Jugend, im Bereich
von Kultur und Wissenschaft, im
Bereich der Ausbildung und vor
allem auch bei den politischen
und wirtschaftlichen Kontakten.
Perényi, Jahrgang 1949, war unter
anderem von 1998 bis 2002 ständiger Vertreter des Rates der führenden europäischen Botschafter
in Straßburg. Er wurde bei seinem
Besuch von Márk Mautner,
Leiter der Außenwirtschaftsabteilung, begleitet.■
Jürgen Roth,
Präsident Josef
Herk, János
Perényi, Rudi
Roth, Márk
Mautner (v. li.)
Foto: Ruschitz
Foto: Peter Koch CONSULTING
Treffen auf höchster Ebene
Grundners Kulinarium zu Gast beim Jagawirt in Kraubath
und Butter (1/4 bis 1/2 l).
Zubereitung: Die zerteilte
Lammstelze mit Salz und Pfeffer
gut würzen, in einer Pfanne bei
starker Hitze rundherum anbraten – wichtig sind auch die
Geschmorte Lammkeule
von Andrea Reiner
Zutaten (für sechs Personen):
1 hintere Lammstelze, Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Zitronenschale, etwas
Rotwein, Honig und Sambal
Oelek, 5 große Erdäpfel, einige
EL Bärlauchpesto, Rahm, Milch
Küchengaudi: Grundner, Reiner
Aromaten wie Rosmarinzweige
und eine Knoblauchknolle, die
ebenfalls mitgebraten werden.
Andrea Reiner verfeinert den
Geschmack mit feingeschnittener
Zitronenschale. Dann kommt das
Ganze bei 70 Grad für zweieinhalb
Stunden ins vorgeheizte Rohr.
Für die Beilage gekochte Erdäpfel reiben oder durch die Presse
drücken. Rahm, Milch und Butter
aufkochen und die geriebenen
Erdäpfel einrühren. Bärlauchpesto dazugeben – das bringt den
Frühlingsgeschmack in den Erdäpfelstampf. Etwas Bratensaft in
ein Reindl geben und mit Honig
sowie scharfem Sambal Oelek
verfeinern.
Bewerben Sie sich!
Wollen auch Sie einmal in der
Sendung „Grundners Kulinarium“
vor TV-Publikum die Hauptrolle
spielen? Kein Problem. Alles,
was Sie dafür benötigen, ist die
Mitgliedschaft in der Fachgruppe
Gastronomie und die
Lust auf einen Fernsehauftritt.
Bewerbungen an reinhart.
grundner@orf.at.
Foto: WKO
Beim Jagawirt in Kraubath verwöhnt Jagawirtin Andrea Reiner
ihre Gäste jeweils passend zur
Jahreszeit mit köstlichen Kreationen – derzeit etwa mit geschmorter Lammkeule mit Erdäpfelbärlauchstampf und Thymian-HonigChilisafterl.
EN!
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Deshalb kämpfen wir für Sie gegen die ausufernde Bürokratie. Kämpfen Sie mit, senden Sie uns
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wko.at/stmk/schlussmitschikanen
Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft
Extra
·I
„Unternehmensberater
rechnen sich in kürzester
Zeit auch bei Klein- und
Mittelunternehmen.“
Zwölf Seiten steirische Unternehmensberater
Dominic Neumann, UBIT-Obmann
Das große Special der
Unternehmensberater
Aufgabenbereich
Arbeitsgruppen
Auszeichnung
Ausbildung
Heinz Michalitsch,
Sprecher der Unternehmensberater, im
Interview über seine
Branche.
Unternehmensbe­
rater tüfteln in elf
Fachbereichen an
neuen Lösungen für
die Wirtschaft.
Am 25. Juni wird
wieder der Constantinus – der „Oskar“
der Beratungsbranche – vergeben.
Das UBIT-Bildungsportal bietet Fortbildung für alle Unternehmer – online und
kostenlos.
Seiten II–III
Seiten IV–X
Seiten X–XI
Seite XII
Foto: Dada Lin - Fotolia
Ihre
Profis in der
Beratung
Nr. 13 · 10. April 2015
II ·
Unternehmensberater · Steirische Wirtschaft/Anzeigen
„Wir nehmen das Wissen
Unternehmensberater setzen ihr Wissen dafür ein, anderen Unternehmen auf die Sprünge zu helfen. Heinz
Michalitsch ist Sprecher der steirischen Unternehmensberater und Fachmann für Nachfolgeberatung.
Herr Michalitsch, Sie engagieren sich seit 25 Jahren für
die Anliegen der Unternehmensberater. Wie hat sich
die Branche in all den Jahren
verändert?
Michalitsch: Im Jahr 1995 gab
es gerade einmal 170 aktive
Unternehmensberater in der Steiermark, heute sind es mehr als
2.180. Die Nachfrage seitens der
Unternehmen ist stärker geworden, denn sie haben erkannt, wie
wichtig der professionelle Blick
auf das große Ganze für den Erfolg ist. Ein Unternehmer ist ein
Branchenspezialist, das heißt, er
ist Experte für seinen ganz speziellen Bereich, während andere
wesentliche Dinge oft laienhaft
betreut werden. Die Folgen sind
Mehrkosten und nicht selten
auch Imageschäden. Das können
unsere Unternehmensberater verhindern.
Was sind die Kernaufgaben
eines Unternehmensberaters?
Michalitsch: Zusammengefasst
beschäftigen sich Unternehmensberater mit dem Thema Wissen.
Einerseits bereiten sie in Organisationen und Unternehmen
vorhandenes Wissen so auf, dass
es nachhaltig verfügbar bleibt.
Andererseits bringen sie ihr eigenes Wissen in strukturierter
Form in die Organisation ein. Die
Anzahl der Unternehmensberater in der Steiermark
2182
Entwicklung der Mitgliederzahlen seit 1997
1464
1184
932
650
463
323
1997
1999
2001
2003
2005
2007
2009
2011
2013
2015
Quelle: WKO
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Was macht einen guten
­Unternehmensberater aus?
Michalitsch: Dass er ein Unternehmen in seiner Gesamtheit
betrachtet und seine Beratung
auf jene Punkte konzentriert, die
er beherrscht. Wenn er im Zuge
der Anamnese feststellt, dass noch
etwas fehlt, muss er in der Lage
sein, die richtigen Spezialisten
hinzuzuziehen. Ganz wichtig ist
es auch, das Wissen der Mitarbeiter miteinzubeziehen. Ein
Unternehmen besitzt viel mehr
Know-how als nur das Wissen des
Chefs allein.
1970
1752
198
professionelle Symbiose dieser
zwei Wissensfelder kann nur ein
Resultat haben: Erfolg für den
Auftraggeber.
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Wie sehen Sie die Zukunft
der heimischen Wirtschaft?
In welchen Bereichen wird
externe Beratung künftig
­besonders wichtig sein?
Michalitsch: Grundsätzlich bilden die Unternehmensberater ein
sehr weit gefächertes Spektrum
ab – von der Burnout-Prävention
bis hin zur Exportberatung. Ein
Zukunftsfeld ist sicherlich der
Bereich der Innovationsberatung.
Denn Innovationen sind die einzige nachhaltige Sicherung der
Wirtschaftskraft. Unternehmen
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Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft/Anzeigen
· Unternehmensberater
· III
in Betrieb“
Wo gibt es Probleme?
Michalitsch: Bei unserer alltäglichen Arbeit kommt es immer
wieder zu Kompetenzüberschneidungen mit Rechtsanwälten,
Steuerberatern und Wirtschafts­
treuhändern. Das führt immer
wieder zu Interessenskonflikten
zwischen diesen Berufsgruppen,
die mitunter auch vor den Gerichten enden. Aktuell unterstützt die
WKO eines unserer Mitglieder
bei einem laufenden Verfahren
sowohl mit persönlichem als auch
finanziellem Einsatz.
eignet haben und damit nun anderen weiterhelfen möchten. Heute
gibt es keine verpflichtenden
Unternehmensberaterprüfungen
mehr, wie es in der Vergangenheit
der Fall war, doch es gibt freiwillige Höherqualifizierungen, wie
beispielsweise zum Certified Management Consultant. Ich persönlich würde die Wiedereinführung
einer verpflichtenden Unternehmensberaterprüfung begrüßen,
allerdings in abgeänderter Form.
Denn das würde rechtliche Absicherung gegenüber dem Mitbewerb – etwa Rechtsanwälten oder
Steuerberatern – bringen.
Wie wird man Unternehmensberater?
Michalitsch: Es gibt viele hochqualifizierte
Unternehmensberater, die sich während ihrer
Tätigkeit in der Industrie oder in
Organisationen viel Wissen ange-
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Was sind Ihre abschließenden Worte?
Michalitsch:
Firmenchefs, die nur das tägliche Pensum abarbeiten und
nicht ausreichend Zeit zum
Nachdenken über die Zukunft
finden, brauchen dringend
einen Unternehmensberater!
Denn nur so kann das Unternehmen als Ganzes auf dem richtigen Kurs bleiben.■
Heinz Michalitsch
ist seit 25 Jahren im Einsatz
für die Anliegen der Unternehmensberater.
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merken aber oft erst, dass sie
Unterstützung brauchen, wenn
es brennt, weil sie von der Bank
kein Geld mehr bekommen. Für
die Wirtschaft an Bedeutung
gewinnen werden aber auch strategische Beratung und Change
Management. Letzteres muss in
einem Unternehmen eigentlich
ständig stattfinden, denn Veränderung ist schließlich das einzige
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Nr. 13 · 10. April 2015
IV ·
Unternehmensberater · Steirische Wirtschaft/Anzeigen
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Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft/Anzeigen
· Unternehmensberater
·V
Fachbereich
Foto: cirquedesprit - Fotolia
2
kunft gut gewappnet sind, haben
sich Unternehmensberater österreichweit zu Experts Groups und
steiermarkweit zu Arbeitskreisen
zusammengetan. So können sie
die unternehmerische Kompetenz
in elf Fachbereichen, die für Unternehmen ganz wesentlich sind,
vorantreiben. Die Expertise reicht
dabei von Corporate Social Responsibility übers Netzwerken bis
hin zur Lösung von Konflikten oder
Stress- und Burnoutprävention.
Wir stellen Ihnen diese Fachbereiche auf den folgenden Seiten vor.
Die Expertengruppen sind
zudem Kooperations- und Marketingplattformen für die Mitglieder der Fachgruppe UBIT. Und sie
sind enorm wichtig für die Qualitäts- und Qualifizierungsstrategie
der Branche: Denn letztendlich
kann sie sich nur mit exzellentem
Know-how langfristig am Markt
behaupten und die Anforderungen
der Kunden erfüllen. ■
Steiermarksprecher
Kurt Schauer
Unternehmen übernehmen
nachhaltig Verantwortung
Zukunftsfähiger
wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit
verantwortlichem Handeln für
Mensch und Umwelt – das ist
das Ziel von Corporate Social
Responsibility (CSR). Wie man
dies in Unternehmen umsetzen
kann, das ist der Fachbereich
der Experts Group CSR: So
lässt sich durch die bewusste
Übernahme gesellschaftlicher
Verantwortung eine werthaltige Marktposition schaffen bzw.
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Nr. 13 · 10. April 2015
Unternehmensberater · Steirische Wirtschaft/Anzeigen
Fachbereich
Fachbereich
3
4
Arbeitskreissprecher
Klaus Tolliner
Foto: Furgler
VI ·
Bundessprecherin
Erika Krenn-Neuwirth
Ecobility macht die
Wirtschaft barrierefrei
Kooperationen schaffen
wirtschaftlichen Mehrwert
Der Arbeitskreis Ecobility – barrierefreie Wirtschaft hat sich
zum Ziel gesetzt, für Unternehmen die Themen Mobilitätseinschränkung und Zugänglichkeit
verständlich darzustellen und
damit verbundene Chancen, Risken und Potenziale aufzuzeigen.
Ein Schwerpunkt ist der Einsatz
von neuen Technologien für
Menschen, die in ihrer Mobilität
eingeschränkt sind. Die Beratungsleistungen des Arbeits-
„Alleine sind Sie stark, gemeinsam sind Sie stärker“ – das ist das
Motto der Experts Group Kooperation und Netzwerke. Denn vernetzt denken und handeln verbessert Innovationschancen und den
Marktzugang und bringt höheren
Return of Investment.
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CoPlanner Smart Edition: schnell, einfach und sicher entscheiden
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und vor allem für den strateund vor allem für den strategischen Planungsprozess von
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klassischen aber auch kompleklassischen aber auch komplexeren Mittelstandsunternehxeren Mittelstandsunternehmen konzipiert.
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Auf der Startseite der CoPlanner
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Smart Edition erhält man alle
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wichtigen Funktionen auf einen
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Blick:
Stammdatenverwaltung,
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Ist-Datenimport, Mapping, PlaIst-Datenimport, Mapping, Planung und Reporting. In der Rubrik
nung und Reporting. In der Rubrik
„Stamm“ werden unterschiedliche
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Planversionen mit verschiedenen
Planversionen mit verschiedenen
Wirtschaftsjahren und UnternehWirtschaftsjahren und Unternehmen angelegt, die GuV Struktur
men angelegt, die GuV Struktur
festgelegt, Konten- und Kostenfestgelegt, Konten- und Kostenstellen sowie der Planungshoristellen sowie der Planungshorizont mit entsprechenden ISTzont mit entsprechenden ISTJahren definiert. Unter „Daten“
Jahren definiert. Unter „Daten“
erfolgt entweder die manuelle Isterfolgt entweder die manuelle IstDatenerfassung oder der Ist-DaDatenerfassung oder der Ist-Da-
tenimport aus Excel. Im „Mapping“
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werden Kontoverknüpfungen von
werden Kontoverknüpfungen von
der GuV in die Bilanz und in den
der GuV in die Bilanz und in den
Finanzplan festgelegt und neben
Finanzplan festgelegt und neben
USt-Sätzen auch ZahlungsparaUSt-Sätzen auch Zahlungsparameter definiert. Das Mapping mit
meter definiert. Das Mapping mit
CoPlanner verhindert die aus Excel
CoPlanner verhindert die aus Excel
bekannten Probleme der Zellverbekannten Probleme der Zellverknüpfungen.
knüpfungen.
Der Planungsassistent ermöglicht
Der Planungsassistent ermöglicht
eine einfache, sichere und intuitieine einfache, sichere und intuitive Planung auf höchster Ergebnisve Planung auf höchster Ergebnisebene. Planungsfeatures wie die
ebene. Planungsfeatures wie die
Trendanalyse, der Durchschnitt
Trendanalyse, der Durchschnitt
der letzten Jahre, die durchschnittder letzten Jahre, die durchschnittliche Veränderungsrate in Prozent
liche Veränderungsrate in Prozent
oder das Delta in Prozent vom
oder das Delta in Prozent vom
Umsatz werden individuellen AnUmsatz werden individuellen Anforderungen gerecht. Es werden
forderungen gerecht. Es werden
maximal bis zu 5 Jahre geplant,
maximal bis zu 5 Jahre geplant,
der IST-Zeitraum ist mit bis zu 3
der IST-Zeitraum ist mit bis zu 3
Jahren ebenso frei definierbar. Die
Jahren ebenso frei definierbar. Die
geplanten Investitionen, Darlehen,
geplanten Investitionen, Darlehen,
Zinsen, Steuern, Aufwendungen
Zinsen, Steuern, Aufwendungen
und Erträge wirken sich unmitund Erträge wirken sich unmittelbar auf die Plan-GuV, die Plantelbar auf die Plan-GuV, die PlanBilanz und den Finanzplan aus.
Bilanz und den Finanzplan aus.
Das Reporting bietet neben vorDas Reporting bietet neben vorhandenen Vergleichsauswertunhandenen Vergleichsauswertungen wie GuV, Bilanz, Finanzplan
gen wie GuV, Bilanz, Finanzplan
& Kennzahlen als Standard Re& Kennzahlen als Standard Reporting auch ein frei gestaltbares
porting auch ein frei gestaltbares
Ad-hoc Reporting. Dieses ermögAd-hoc Reporting. Dieses ermöglicht per Drag & Drop eine indivilicht per Drag & Drop eine individuelle Datenanalyse aus vorhanduelle Datenanalyse aus vorhandenen Datenwürfeln.
denen Datenwürfeln.
Durch die Möglichkeit der inteDurch die Möglichkeit der integrierten
Unternehmensbewergrierten
Unternehmensbewertung mit drei verschiedenen
tung mit drei verschiedenen
DCF-Bewertungsverfahren
ist
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Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft/Anzeigen
· VII
Fachbereich
Foto: Furgler
5
Arbeitskreissprecher
Günter Markowitz
6
Foto: Zotter
Fachbereich
· Unternehmensberater
Arbeitskreissprecher
Norbert Paul Ulbing
Wie Firmen aus einer
Krise wieder aufsteigen
Strategie ist die Grundlage
für langfristigen Erfolg
Das Ziel der Berater des Arbeitskreises Phönix ist es, für Firmen
Probleme zu lösen: Sie optimieren
Prozesse und steigern dadurch
den Wert von Unternehmen.
Und sie unterstützen Industrie
und Gewerbe dabei, krisenhafte
Situationen als Chance für neue
Erfolge zu erkennen, und helfen
dabei, Kosten zu senken. Außerdem ebnen sie Wege für neue
Märkte und Kooperationen und
beraten zu möglichen Förderun-
Wer auf Strategieentwicklung
verzichtet, begibt sich auf dünnes
Eis: Denn wenn in der Hektik des
Alltags Entscheidungen getroffen
werden, denen keine Strategie zugrunde liegt, kann das fatale Folgen für ein Unternehmen haben.
Etwa eine falsche Einschätzung
der Marktentwicklung, unrentable Investitionen, Mangel an
Innovation oder Liquiditäts- und
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Unternehmensberater · Steirische Wirtschaft/Anzeigen
Fachbereich
Fachbereich
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Arbeitskreissprecher
Martin Peschaut
8
Foto: Fischer
VIII ·
Bundessprecher
Karlheinz Uhl
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Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft/Anzeigen
Fachbereich
· Unternehmensberater
· IX
Fachbereich
9
10
Steiermarksprecher
Sven Gillissen
Steiermarksprecherin
Ruth Berghofer
Wenn sich zwei Parteien
nicht mehr einig werden
Mit dem passenden
Trainer schneller ans Ziel
In der Experts Group Wirtschaftsmediation finden sich
neutrale und verschwiegene
Experten, die Erfahrung mit
vielfach erprobten Konfliktlösungsmethoden haben. Denn zu
Differenzen kann es in vielen Bereichen kommen: etwa zwischen
zwei Abteilungen eines Unternehmens, was die reibungslose
Abwicklung eines Auftrags verhindert. Immer wieder kommt
es auch vor, dass ein Kunde
Von der professionellen Beratung
für die Aus- und Weiterbildung
von Mitarbeitern, Teambuilding
und Mitarbeitermotivierung über
Change Management bis hin zum
Führungskräfte-Coaching reicht
das Angebot der Spezialisten der
Experts Group Wirtschaftstraining und Coaching. Ziel der Expertengruppe ist es, über Angebote
zu informieren und Unternehmer
und Führungskräfte bei der auswahl des „richtigen“ Trainers zu
unterstützen. Von 2012 bis 2014
haben mehr als 200 Unternehmer
diese Unterstüzung durch Experten im Rahmen eines Förderprogramms genutzt.
Thaller Maria Cäcilia MBA
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Tel.: 0664 41 333 10
Dr. Margit Weingast BERATUNGSSPEZIALITÄTEN
Eichberg-Trautenburg 115
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Tel.: 0664 312 18 36
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plötzlich Zusatzleistungen fordert oder man sich mit einem
Geschäftspartner nicht über die
Führung des Unternehmens einigen kann.
Kontakt und Infos
Tel. 0699/18262356
sven.gillissen@mediationgraz.at
WoCon Projektmanagement e.U.
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Nr. 13 · 10. April 2015
X·
Unternehmensberater · Steirische Wirtschaft/Anzeigen
„Oskar“ der
Fachbereich
11
Innovation und
Transinno
Innovation als treibende
Kraft der Wirtschaft
Die Experts Group Innovation/
Transinno befasst sich mit all
jenen Neuerungen und Veränderungen im Bereich Technologien, Produkte, Dienstleistungen
und der Organisation, die für
Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil generieren. Die
Mitglieder der Expertengruppe
verfügen über ausgewiesene Erfahrungen in den Bereichen Innovation, Innovationsmanagement und Technologietransfer.
Leibnitz
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Sie haben es sich zur Aufgabe
gemacht, den Innovationsgedanken zu verbreiten – insbesondere
bei kleineren und mittelständischen Unternehmen.
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Buchhaltung, Lohnverrechnung
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Weiland Andreas
Kompetenz und Training
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Papst Gerhard - Gepa Consulting
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Stärkungsprogramm für Lehrlinge förderbar!
Am 25. Juni 2015 werden
Österreichs beste Beratungs- und IT-Dienstleister vor den Vorhang
geholt und mit dem
Constantinus ausgezeichnet.
Seit 13 Jahren gibt es ihn
mittlerweile, den Constantinus Award – den
großen Preis des Fachverbandes UBIT. Angesichts des
steigenden Wettbewerbs innerhalb der Branche gewinnt
die Qualität von Beratung und
IT-Leistungen immer mehr
an Bedeutung. Und genau
diese Qualität ist es, die beim
Constantinus zählt. So werden es auch heuer wieder die
außergewöhnlichsten, spektakulärsten und innovativsten
Projekte des Landes sein, die
prämiert werden.
Mit dem Ende der Einreichfrist
am 10. April beginnt die heiße
Phase: Vom 17. April bis 8. Mai
kann zunächst die Online-Jury
ihre Favoriten bestimmen. Am 20.
und 21. Mai tagt dann die
Live-Jury und am 25. Juni
werden schließlich die
Sieger beim Constantinus Day verkündet. Die
Preisverleihung findet
heuer übrigens in Wolfurt in Vorarlberg statt.
Die Kategorien
‣‣
Fünf Hauptkategorien: Informationstechnologie, Kommunikation und
Netzwerke,
Management
Consulting, Personal und
Training, Standard Software
und Cloud Services
‣‣ Bewerber mit grenzüberschreitenden Services
können zusätzlich für den
Kastl Isabel Dipl.-Ing. Dr.mont. MBA
Knappenstraße 7
8790 Eisenerz
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Katrin Keferböck
Buchhaltung I Personalverrechnung I
Büroservice
Freiheitsplatz 1
8790 Eisenerz
Tel.: 0664 28 31 992
Mediatec
Waldhuber Barbara Mag. (FH) MBA
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Quantschnig Werner Wolfgang Ing.
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Mag. (FH) Fröhlich Michael
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Mussger Thomas Mag.
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Nr. 13 · 10. April 2015
Steirische Wirtschaft/Anzeigen
· Unternehmensberater
· XI
Beratung
Sonderpreis internationale
Projekte einreichen.
‣‣Für den Sonderpreis Open
Source kann eingereicht werden, wenn das Projekt ausschließlich auf Open-Source-Software basiert.
‣‣Beim Sonderpreis
Mobile Apps sind
selbst
entwickelte,
abgeschlossene und
erfolgreich am Markt
eingeführte
MobileApp-Projekte im Rennen.
‣‣Publikumspreis: Nach
Ende der Einreichfrist wird
die Projektbeschreibung für
den Publikumspreis auf
Facebook
veröffentlicht.
Sieger ist, wer die meisten
Anhänger aktivieren kann.
‣‣Constantinus-Preisträger
sind zudem für den Staatspreis Consulting des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und
MurtaL
Bärnthaler Christine Mag.
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Tel.: 03577 82528
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ISO 29990:2010 zertifiziert
Wirtschaft nominiert. Dieser
Preis wird im Zwei-JahresRhythmus vegeben.
Im letzten Jahr wurden österreichweit übrigens insgesamt
163 Projekte für den „Oskar
der Beratungs- und ITDienstleister“
eingereicht, 24 davon kamen
aus der Steiermark.
Fünf Nominierungen
und davon ein Sieg und
zwei dritte Plätze – das
war die Erfolgsbilanz der
steirischen Teilnehmer.■
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und zu den heuer eingereichten Projekten finden
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XII ·
Nr. 13 · 10. April 2015
Unternehmensberater · Steirische Wirtschaft/Anzeigen
Bildungsportal für alle Unternehmer
Für Unternehmer ist es besonders
wichtig, immer auf dem aktuellsten Wissensstand zu sein, denn
Know-how ist ein wesentlicher
Wettbewerbsfaktor und -vorteil.
Aus zeitlichen und finanziellen
Gründen ist es Unternehmern
aber oft nicht möglich, laufend
an herkömmlichen Seminaren,
Schulungen oder Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.
Deshalb betreibt die Fachgruppe
UBIT seit dem Jahr 2007 ein eigenes Bildungsportal. Motto: „Wir
nehmen Wissen in Betrieb.“
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Flexibilität durch ortsunabhängigen Zugang, Individualität durch
interaktive Features und optimale
Usability durch die übersichtliche
Aufbereitung der Themen.
Für jedes Thema stellen Experten ihr Wissen als Videocast, in
Form eines Skriptums oder als
Präsentation zur Verfügung. Den
Abschluss jedes Bildungsthemas bildet ein „Offline-Seminar“.
Dabei können die Teilnehmer
die Experten persönlich kennenlernen und ihr Wissen durch
direkten Erfahrungsaustausch
vertiefen. Online gibt es zudem
ein Download-Archiv und eine
Link-Sammlung. Sämtliche Themen können auch im Nachhinein
abonniert werden.■
Foto: LuckyBusiness Photo Studio - Fotolia
Weiterbildung leicht
gemacht – die Unternehmensberater stellen ihr
Wissen allen WKO-Mitgliedern kostenlos online
zur Verfügung.
Infos im Web
Das UBIT Bildungsportal
finden Sie hier:
www.get-knowhowww.at
(QR-Code)
Das UBIT-Bildungsportal steht allen Unternehmern offen.
Voitsberg
Firma Weixler Consulting
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8564 Krottendorf-Gaisfeld
Tel.: 0664 534 10 96
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Zeitstudien, Engpassmanagement
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