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Hebebühne neben Kanonenofen - Die Bad Honnefer Wochenzeitung

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DIE HONNEFER
10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang | www.diebadhonnefer.de |
50 Cent
BAD
Wochenzeitung
AUTOHAUS KLINKENBERG: 65stes Firmenjubiläum
Hebebühne neben Kanonenofen
D
amals, 1950 zu Herverpachten sondern verkaufen.
bert Gelsdorfs Zeiten,
Außerdem brauchten wir unbesah das Werkstattleben
dingt eine eigene Waschhalle“.
komplett anders aus.Willi KlinDer Betrieb musste eben mokenberg: „In einer Ecke stand
dernisiert werden. 1992 erfolgte
ein riesiger Kanonenofen, die
die Namensänderung des UnHebebühne auf Rädern, entternehmens in Autohaus Klinstand in Eigenleistung. Es gab
kenberg. Wieder 20 Jahre später,
drei Gesellen und drei Lehrlinblickt Willi Klinkenberg auf ein
ge, und einer davon war ich“.
gelungenes Werk zurück. „Die
Lehrlingsgehalt: 28 DM im
Nachfolgerschaft habe ich sechs
Monat. Lehrling, Geselle, 1961
Jahre lang vorbereitet mit guter,
die Meisterprüfung. Klinkenexterner Ausbildung. Dann,
berg entwickelte sich rasch zu
2009, haben meine Söhne Mieinem Spezialist für Motoren,
chael und Thomas gemeinsam
Getriebe und Karosserie im
mit Mario Lehnert die GeAutohaus Gelsdorf. Markenzeischäftsleitung übernommen.
chen: „Ich habe bei der Arbeit
Das war eine gute Entscheidung,
gesungen“.
ich bin hochzufrieden mit ihrer
Die Firma siedelte 1964/65
Arbeit“.
von der Hauptstraße, heute La Damals: Werkstattleben wie aus einer anderen Zeit. Willi Klinkenberg repaSeit 2009 wird das Autohaus
Vigna und Facelines, ins Lohfeld riert noch mit Zigarette. In diesem Jahr wird das Unternehmen 65 Jahre alt. Klinkenberg nun von Michael
um, „damals war ich Werkstattund Thomas Klinkenberg geund Kundendienstleiter, und unser Service
1989 ließ Gelsdorf durchblicken, dass er meinsam mit Mario Lehnert geleitet. Die Bewar weit über die Stadtgrenzen hinaus aner- sich aus der Firma zurück ziehen möchte. „Ich legschaft wuchs von 50 auf 80 Mitarbeiter. Der
kannt“. In einer Zeit, in der die Autofahrer mit sollte das Geschäft komplett übernehmen. Das Werkstattbereich hat sich von 380 auf 1200
defekten Achsschenkeln oder Bundbolzen ge- war für mich eine unglaublich schwere Ent- Quadratmeter mehr als verdreifacht.Volkswanervt wurden. „Es gab eine MengeVerschleiß- scheidung“, erinnert sich Willi Klinkenberg gen hat das Ziel zum größten Automobilherreparaturen“. In Wolfsburg wurden daher heute, „aber letztendlich habe ich es 1990 ge- steller der Welt zu werden. Das Autohaus in
mehrwöchige Schulungen absolviert. VW tan. Ich fühlte mich wie ein Nichtschwimmer, Bad Honnef zieht mit. Klinkenberg moderniwuchs. Zum Käfer gesellten sich der Typ3, der der ins Wasser geworfen wurde“. Bis dahin siert und expandiert. Dialogannahmestellen
K 70, der VW 411. Irgendwann kam Klinken- hatte er neben der Firma noch etwas Zeit für für noch mehr Transparenz, Elektronikabteiberg auf die Idee, sich eventuell auch selbst- die Familie, für Hobbys und natürlich für seine lung, Smartrepairraum, Reifenlager, Karosseständig zu machen. „Das konnte ich nicht Chorgemeinschaft gehabt. Damit war erst ein- rieaufbereitung sind neben den modernen
wirklich verheimlichen, und so bot Gelsdorf mal Schluss. Aber, zwei Gründe sprachen für Verkaufsräumen die Stufen in eine erfolgreimir 1974 eine Teilhaberschaft an“. Die Aufga- diese Entscheidung: „Ich war ja schon Mitin- che Zukunft. Nach Herbert Gelsdorf und Wilben wurden gut verteilt. Gelsdorf war für den haber und ich sah durch meine Söhne die li Klinkenberg ist im 65sten Jahr des Bestehens
kaufmännischen Bereich und den Verkauf zu- Nachkommenschaft als gesichert an. Gleich die dritte Generation in der Verantwortung.
ständig, Klinkenberg für den technischen Be- mehrere Herausforderungen begleiteten den
Am Samstag, dem 25. April gibt es also
reich und für den Kundendienst. „Wir waren Start als alleiniger Inhaber: „Volkswagen ver- doppelten Grund zum Feiern: Den 65sten Jahgemeinsam mit unseren Mitarbeitern ein per- langte eine neue Verkaufshalle, und die Bun- restag des Unternehmens und die Werkstatterfekt eingespieltes Team“.
desbahn wollte das Grundstück nicht mehr weiterung.
Fortsetzung folgt
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Sparkasse Bad Honnef:
Aussichten optimistisch
Im Jahre 2014 hat die Sparkasse ein Betriebsergebnis vor Steuern und Bewertungsmaßnahmen von 2,4 Mio. Euro erwirtschaftet und
damit ein Plus von über 25% erzielt. Der Vorstand zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden,
relativiert es aber: „Der gute relative Zuwachs
darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir
uns nach wie vor auf einem Ergebnisniveau
bewegen, das mit Blick nach vorne ausgebaut
werden muss“, so Vorstand Mathias Alfs, wohlwissend, dass das anhaltende Niedrigzinsniveau in den nächsten Jahren die Finanzwirtschaft vor Herausforderungen stellen wird.
Nach Abzug von Bewertungsmaßnahmen
auf Kundenkredite und Steuern vom Betriebsergebnis verbleibt mit rd.Tsd. Euro 970,0
ein Jahresüberschuss, der sich gegenüber dem
Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Zwischen
Verwaltungsrat und Vorstand der Sparkasse besteht Einvernehmen, dass dieser Betrag zur
Stärkung der Eigenmittel benötigt wird, denn
Gewinnzuführungen sind für die Sparkasse die
einzige Möglichkeit, die Kapitalbasis für künftige Herausforderungen im Wettbewerb und
Anforderungen der Aufsicht auszubauen.
Der Vorstand richtet für dieses Ergebnis
gleichermaßen seinen Dank an alle Kundinnen und Kunden, die der Sparkasse ihr Vertrauen entgegengebracht haben, und an die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrem Einsatz zu dem Ergebnis beigetragen ha|eb
ben. Im Überblick:
Geschäftsvolumen: 522,2 Mio. EUR
Kundeneinlagen:
386,9 Mio. EUR
Kredite an Kunden: 318,3 Mio. EUR
Betriebsergebnis:
2,4 Mio. EUR
Kundenkonten:38.887
Zahl der Mitarbeiter:
104
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10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang
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PK Wittichenau hat große Pläne
bösARTig
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Sie kennen das Zitat: „Ich stehe auf und
hole mir die Zeitung, schlage zuerst die Todesanzeigen auf, lese sie aufmerksam durch
– wenn ich nicht drinstehe, zieh ich mich
an“. Joachim Fuchsberger. Was wollte ich
sagen? Über Ostern war ich, wie eigentlich
mein ganzes Leben lang, in Zandvoort.
Holland! Sie wissen, was ich meine. Ich habe nachgeschaut und es ist ja so grauenvoll:
Vor 45 Jahren sind wir zum ersten Mal an
die Küste gestartet. Sieben Käfer, 20 Freunde und Freundinnen, keine Autobahn, und
während der Fahrt nur zwei Kolbenfresser.
Völlig Wurscht, das Ziel heißt: Meer,
Strand, Musik, Gras, Genever, Panne­
koeken. Woodstock hämmert im Hirn.
„Radio Veronica“ ist überall. Welch ein
Sender: „Well, I left home just a week before, and I’d never ever kissed a woman before. But Lola smiled and took me by the
hand and said “Dear boy, I’m gonna make
you a man” Well, I’m not the world’s most
masculine man, but I know what I am and
I’m glad I’m a man. And so is Lola, La-lala-la Lola“. Verdammt! Du schmeißt die
Schlafsäcke in irgendein Pavillon und startest durch: Amstel-Pils, Genever, Tütchen,
Fritten mit Sambal Olek. Rauf und runter.
„All day long“. Freiheit. “Take me high,
high, high, and I love you forever.” Heute
sitzt du wieder im „Käfer“. Das mit dem
serienmäßigen Kolbenfresser ist gottlob
Vergangenheit. Radio Veronica, der alte Piratensender, dröhnt noch immer durch die
Pavillons. Heute sind die Strand-Pavillons
zu sündhaft teuren Restaurants mutiert, die
das ganze Jahr über aufhaben. Damals wurden sie Ostern aufgebaut und im Herbst
wieder abgebaut. 45 Jahre.Verdammt! Viele
der Käsköppe, die ich von früher her noch
kenne, sind älter geworden. Discotheken
gibt es nicht mehr. „A Goddess on a mountain top was burning like a silver flame.The
summit of beauty and love. And Venus was
her name. She’s got it.Yeah, baby, she’s got
it. Well, I’m your Venus, I’m your fire, at
your desire...“. Radio Veronica hämmert
die Vergangenheit gnadenlos ins Resthirn
zurück. Himmel, warum schmeckt der Genever nicht mehr? Alter Sack!
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des
Partnerschaftskomitees Bad
Honnef / Wittichenau
stand das Jahresprogramm
2015. Doch zunächst blickte Vorsitzender Peter Endler mit den zahlreich erschienen Mitgliedern auf
die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück: Höhepunkte waren zweifellos
die Jahresreise nach Südpolen, die trinationale Jugendbegegnung sowie die
Zeitzeugenveranstaltungen
mit dem ehemaligen Wittichenauer Bürgermeister
und Landtagsabgeordneten Peter Schowtka
im Sibi, in der Realschule St. Josef sowie im
Rathaus zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am
9. November.
Aber auch in diesem Jahr hat das Partnerschaftskomitee viel vor. Neben den zahlreich
geplanten Aktivitäten hat sich der Vorstand
ein besonderes Ziel gesetzt. „Wir möchten
die Bad HonneferVereine und Schulen noch
stärker in die Städtepartnerschaft mit Wittichenau einbeziehen“, so Peter Endler. Sein
Appell: „Aus Wittichenau liegen aktuell
mehrere Einladungen vor – unter anderem
um der Städtepartnerschaft
wird im September –
pünktlich zum Weinfest eine Gruppe aus Wittichenau in Bad Honnef erwartet. Im Mittelpunkt des
Besuchs steht ein Jubiläums-Frühstück auf Einladung von Bürgermeister
Neuhoff im Rathaus.
Angestrebt wird auch in
diesem Jahr eine trinationale Jugendbegegnung –
diesmal in Lubomierz, der
polnischen Partnerstadt
von Wittichenau.
Und ein besonderer
touristischer Leckerbissen
zu einem Fußballturnier und einem Musik- wird die Jahresreise sein, die im September
festival. Es wäre wirklich schön, wenn Grup- nach Nordböhmen führt – ein Ziel, das derpen aus Bad Honnef diesen Einladungen zeit leider kaum ein Reiseveranstalter auf
folgen würden.“ Wenn ein Verein Interesse dem Programm hat. Auf der Reise ist auch
an einem Kontakt nach Wittichenau hat, ein Besuch der Wittichenauer Partnerstadt
möge er sich gerne an das Partnerschaftsko- Tanvald /Tschechien und in Wittichenau
mitee wenden. Dies gilt selbstverständlich selbst vorgesehen.
auch für jede Schulklasse. „Wir unterstützen
Im Anschluss an den offiziellen Teil der
jede Aktivität nach Kräften“, so Endler.
Mitgliederversammlung stieß eine PräsentatiNeben diesem inhaltlichen Ziel stehen on der sorbischen Osterbräuche auf großes
auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltun- Interesse. Besonders beeindruckend waren die
gen auf dem Programm des Partnerschafts- Bilder von dem – weit über die Region hinkomitees. Die Höhepunkte: Zum 25. Jubilä- aus bekannten - jährlichen Osterreiten. |eb
Vorlese-Wettbewerb auf dem Hagerhof
Bereits zum dritten Mal
veranstalteten das Gymnasium und die Realschule
Schloss Hagerhof einen
Vorlesewettbewerb im
Fach Französisch – mit im
Boot einmal mehr auch
das Partnerschaftskomitee
Bad Honnef – Berck-surMer, das nicht nur in der
Jury mitwirkte, sondern
auch großzügig Buchgutscheine für die Erst- und
Zweitplatzierten und jeweils eine große Tüte „Les
Schtroumpfs“ für jeden
der am Wettbewerb teilnehmenden Schüler
mitgebracht hatte. Wie in den Jahren zuvor
nahmen auch dieses Mal wieder Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 des Gymnasiums und der Klasse 8 der Realschule teil.
Nach einem bekannten Text musste sich jeder Teilnehmer auch noch an einem unbe-
kannten Text versuchen. Die Jury, die neben
drei Vertretern des Partnerschaftskomitees,
darunter der Ehrenvorsitzende Willi Birenfeld, auch aus den jeweiligen Französischlehrerinnen Cornelia Joos, Ursula Fabelje
und Bettina Ummenhofer bestand, vergab in
fünf verschiedenen Kategorien, darunter
Aussprache und Betonung, ihre Punkte und
freute sich über die guten Leistungen der
Schülerinnen und Schüler. Auch im nächsten Jahr soll diese nun schon liebgewordene
Tradition beibehalten und auf diese Weise
Sprachförderung außerhalb des Klassenzim|eb
mers betrieben werden.
Bundesverdienstkreuz für Ilse Huppertz
Cool in den Dünen (o.)
Edel an der Promenade (u.)
Meine sehr verehrten Damen und
Herren, wir haben Verstärkung bekommen: Ab sofort wird uns der international bekannte und anerkannte
Raumdesigner Torsten Müller mit
einer eigenen Kolumne durch das
Jahr begleiten. „Schöner leben“, heißt
seine furchtbar einfache Devise. Seine
Kreationen erfrischen Körper, Geist,
Seele und Augen. Europaweit ist er
gefragt als Raum-, Bad-, SPA- und
Lichtdesigner. Gehört Dubai eigentlich noch zu Europa? Lange Rede,
kurzer Sinn: Er wohnt und arbeitet in
Bad Honnef. Also gehört er mit seinen Ideen zuerst einmal in die Bad
Honnefer Wohlfühlzeitung. Herzlich
willkommen!
1951 stiftete Theodor Heuss den
Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Er bringt den
Dank unseres Staates denjenigen
gegenüber zum Ausdruck, die
sich über das übliche Maß für das
Allgemeinwohl einsetzen. Heute
erhält auch Elisabeth Huppertz
aus Bad Honnef von Landrat Sebastian Schuster die Ordensinsignien. Der Bundespräsident hat
sie für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
1970 folgte Elisabeth Huppertz ihrem Mann nach Sri Lanka, der dort für die „Deutsche
Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH“ arbeitete.
In der Hauptstadt Colombo
lernte sie den Vorsitzenden der
Hilfsorganisation PattakannuStiftung kennen und begleitete ihn in die
Slums, wenn er den Ärmsten der Armen
half. Um noch bessere Hilfe leisten zu können, gründeten die Eheleute Huppertz im
März 2000 denVerein „Sri Lanka Hilfe e.V.“.
In Zusammenarbeit mit der Stiftung lassen
sie bedürftigen Familien seitdem Geld- und
Sachspenden zukommen. Mit dem Bau der
Siedlung „Village of Hope“ in Batticaloa
war derVerein u.a. die erste Organisation, die
Frauen und Kindern, die von dem Tsunami
2004 besonders betroffen waren, ein neues
Zuhause gab. Ohne Abzug von Verwaltungskosten gehen die Spendengelder der Sri
te und Wohltätigkeitsveranstaltungen zu organisieren. Sie selbst
bringt regelmäßig auf eigene
Kosten Hilfsgüter nach Sri Lanka, verschafft sich einen Überblick über den Fortschritt der
Projekte und über den weiteren
Hilfsbedarf‘, heißt es in der amtlichen Ordensbegründung.
„Die große Not in Sri Lanka
macht uns betroffen. Doch mit
Betroffenheit ist der Bevölkerung nicht geholfen. Um ihre
Not zu lindern, sind Menschen
wie Sie gefragt, Menschen mit
Tatkraft und Einsatzwillen, die
Hilfsbedürftige nach besten Kräften unterstützen, um ihnen eine
bessere Zukunft zu ermöglichen.
Sie erfüllen den Begriff der humanitären Hilfe auf beeindruckende Weise mit Leben“, würdigt Landrat Sebastian Schuster
die neue Ordensträgerin in seiLanka Hilfe direkt an die Kinder- und Al- ner Laudatio.
tenheime, die gebaut werden müssen, und an
Elisabeth Huppertz engagiert sich aber
Verteilstationen, die wöchentlich in den nicht nur für die Menschen Sri Lankas, sonSlums Medikamente und Lebensmittel aus- dern auch für die sozialen Belange in ihrer
geben. Unterstützung erfahren auch sog. Eye Heimat. Seit 20 Jahren beteiligt sie sich in
Camps, in denen Augenuntersuchungen der katholischen Pfarrgemeinde an Sammund kleine Operationen durchgeführt und lungen für soziale Zwecke oder für PfarrfesSehhilfen verteilt werden. Außerdem hilft te. Und auch die Obdachlosen im sogenannder Verein mit gespendeten Rollstühlen und ten „Bonner Loch“ können sich auf sie verGehhilfen und übernimmt Operationskos- lassen. Zu jedem Weihnachtsfest besucht sie
ten für Brand- und Minenopfer. „Um den sie und verteilt Lebensmittel und Kleidung,
immensen Bedarf an Hilfsgütern zu decken, die sie vorher ,,‘zusammengeköttet‘ – also
verwendet Frau Huppertz ihre ganze Zeit zusammengebettelt hat“, wie es in der amt|eb
und Kraft darauf, Spenden zu sammeln, Fes- lichen Ordensbegründung heißt. 10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang
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FIRMENPORTRAIT: Träume aus Chrom – italienische Genusskultur am Ziepchens-Platz
U
Die Herrin der Crema
nmittelbar gegenüber des alten Dorfbrunnens auf dem Rhöndorfer Ziepchens-Platz schirmen Wanderer in
roten Socken und Kniebundhosen mit der
Hand die Sonne ab, um einen Blick durch die
Sprossenfenster des kleinen Hauses werfen zu
können.Auf den dicken Bohlen alter Werkbänke stehen polierte Edelstahlkisten. Hebel, Düsen,Ventile und Druckmanometer lassen Männerherzen reflexartig höher schlagen. In den
Regalen stehen Tassen, Kännchen, bunte Beutel. Eine mächtige Mühle steht denkmalgleich
auf der kleinen Verkaufstheke, über allem wachen zwei Glaslüster. „Wie schön!“, entfährt es
einer Wandersfrau. Eine andere riecht Kaffee.
Es ist das Reich von Svenja Koch. Sie ist
Herrin über DieCrema, einem kleinen Fachgeschäft für Espressomaschinen, Mühlen und
erlesene Kaffeespezialitäten. Gemeinsam mit
Mann Jens, einem Rhöndorfer Architekten,
und Markus Schollmayer, einem Freund der
beiden, eröffnete sie 2011 DieCrema direkt
am Ziepchens-Platz. Nicht allein aus Entrepreneurgeist, wie sie sagt. Es war auch die Leidenschaft für guten Kaffee, den beide teilten.
„Frenchpress, Herdkanne oder Porzellanfilter
machten ihren Job gut, doch das Ergebnis war
weit von dem Espresso entfernt, den wir aus
italienischen Kaffeebars kannten.Wir haben es
anfangs mit Vollautomaten versucht, aber das
brachte uns nicht weiter. Im Gegenteil, diese
Geräte waren wartungsanfällig und irgendwie
emotionslos“, sagt sie. Irgendwann stand der
erste Siebträger in der Küche. Die Jagd nach
dem perfekten Espresso war eröffnet. Dann
lernten die beiden Markus Schollmayer kennen, der in der internationalen Espressoszene
bekannt ist wie ein bunter Hund und den Internetsender Espresso TV betreibt. Die Idee
zum eigenen Unternehmen war geboren.
Heute hat DieCrema mehr als 100 verschiedene Maschinen der gängigen Hersteller
im Angebot. Das Hauptgeschäft findet zwar im
Webshop statt, doch längst ist es nicht mehr
die neugierige Laufkundschaft, die durch die
Fenster schaut. „Unsere Kunden kommen bisweilen aus Hannover oder Mannheim, um
gezielt Modelle zu testen“, sagt Svenja Koch.
Über 20 Maschinen stehen einsatzbereit im
Laden, um von Kunden gestestet zu werden.
Das ist in Deutschland fast einmalig. Die Geräte kommen bis auf wenige Ausnahmen aus
Italien, dem Land, in dem Luigi Bezzera 1901
ein innovatives Verfahren zur Herstellung von
Kaffee patentieren liess. 1906 stellte er auf der
Mailänder Internationalen Messe die erste Espressomaschine vor. Mit dessen Urenkel Luca
Bezzera verbindet die Rhöndorfer heute eine
enge Freundschaft, ebenso wie zu Daniele Berenbruch, Chef der italienischen Firma Rocket Espresso. Man kennt sich. Mehrmals im
Jahr ist Svenja Koch in Italien, auf Messen oder
für Geräteschulungen. Ein Kuriosum ist, dass
es „kleinen“ Siebträgermaschinen für Zuhause, wie wir sie in Deutschland kennen und
schätzen, in Italien gar nicht gibt. Italiener
trinken ihren Espresso entweder an der Bar
oder zuhause traditionell aus der Caffettiera,
der traditionellen Herdkanne.
Wer der Faszination „La Macchina“ erlegen ist und sich glücklicher Eigentümer eben
einer solchen nennen kann, für den heißt es
üben, üben und nochmals üben. Kaffeemenge,
Mahlgrad, Verdichtung und Temperatur wollen ins richtige Verhältnis gebracht werden.
„Licht und Schatten liegen hier meist sehr eng
beieinander“, lacht Svenja Koch, „aber dieses
Heranpirschen an die Perfektion ist bereits Teil
PR
echte
.
v i e l fa lt
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 8 – 19 Uhr
Sa. 8 – 16 Uhr
Techniker Oliver Alheit (m.) und Inhaberin Svenja Koch (r.)
des Genusserlebnisses. Die einfache Faustregel
für den perfekten Espresso lautet: „25 Milliliter in 25 Sekunden“. Gemeinsam mit der
Rhöndorfer Barista-Meisterin Silke Thun bietet DieCrema nachVerabredung Kurse an. Neben der Zubereitung des perfekten Espresso,
können Kaffeefreaks auch die sogenannte
„Latte Art“ erlernen, also die Kunst mit der
Milch wahre Kunstwerke auf die Kaffeeoberfläche zu zaubern. Die Kochs haben sich selbst
in Italien beim Instituto Nazionale Espresso
Italiano zu Barista-Verkostern ausbilden lassen.
Seitdem trägt DieCrema auch das begehrte
Zertifikat „Espresso Italiano“. Barista, italienisch für Barkeeper, ist eine Berufsbezeich-
Der
Mai
ist
auf dem besten Weg ...
nung für jemanden, der für die Zubereitung
des Kaffees in Espressobars verantwortlich ist.
Nicht selten ist eine Siebträgermaschine
eine Anschaffung fürs Leben. Seit 2014 unterhält DieCrema in der alten Feuerwache in
Rhöndorf eine eigene Werkstatt. Hier führt
Techniker Oliver Alheit Wartungen und Reparaturen durch. „Wir warten Maschinen, die
17 Jahre und mehr auf dem Buckel haben und
keinerlei Probleme machen.“ Sollte Svenja
Koch mal nicht im Laden am Platz sein, genügt ein kurzer Anruf – die Nummer steht an
der Ladentür. Die Wege sind kurz in Rhöndorf: DieCrema - Löwenburgstraße 14 in Bad
Honnef/Rhöndorf, www.diecrema.de|C.W.
Drei Fragen an „DieCrema“-Techniker Oliver Alheit:
Wie arbeitet eigentlich eine Siebträgermaschine?
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten Kessel erhitzt. 25 ml Wasser
werden dann mit 9 bar und 90-94° C in 25 Sekunden durch den mit Kaffeepulver gefüllten
Metallfilter gedrückt. Der Espressosiebhalter, der in der Regel über einen Bajonettverschluss druckfest verankert wird, nennt sich Siebträger.
Wie pflegeintensiv ist ein Siebträger?
Damit man langfristig Freude an seiner Espressomaschine hat und der zubereitete Espresso
lecker bleibt, ist es notwendig, die Espressomaschine regelmäßig zu reinigen.
Nach jeder Benutzung mit der Bürste und durch den anschließenden Bezug von Wasser,
um Rückstände herauszuspülen. Darüber hinaus sollte in regelmäßigen Abständen das Kaffeefett mit einem speziellen Reiniger entfernt werden. Je nach Härtegrad des Wassers muss
die Maschine regelmäßig entkalkt werden. Siegburg hat in unserer Region übrigens das
beste Wasser.
Was muss ich beim Kauf einer Siebträgermaschiene beachten?
Wer mit einen Siebträger liebäugelt, sollte sich vor dem Kauf gut beraten lassen. Beschaffenheit von Kessel, Druckpumpe und Brühgruppe sind entscheidend für die Qualität, aber
auch für den Preis. Ganz wichtig ist die Temperaturbeständigkeit der Maschine, denn hier
können Abweichungen von nur einem Grad geschmacksentscheidend sein. Auch das Zubehör, wie etwa die passende Espressomühle, spielt eine nicht unbedeutende Rolle.
Hager Hof: Spende für die Andheri-Hilfe
Tief beeindruckt von der
Unterrichtsreihe „India“
haben Hagerhofschüler aus
dem Englisch-Leistungskurs
der Jahrgangsstufe 12 mit
­Englisch-Lehrerin Irmgard
Weufen-Püschel in Eigeninitiative wochenlang mittwochs in der Mittagspause
selbstgemachte Sandwichs
verkauft, um wieder die Andheri-Hilfe Bonn zu unterstützen.
Das Ergebnis dieser Arbeit, nämlich eine Spende
von 352 Euro, nahm jetzt
Isabella Stock von den Hagerhof-Schülern für das
Hilfsprojekt „Musahar“ entgegen. Dieses Projekt dient
den Musahar, einer stark diskriminierten Bevölkerungsgruppe der Dalits, die im
indischen Bundesstaat Uttar
Pradesh als „Rattenfänger“
bezeichnet werden. Die Andheri-Hilfe hat seit 2014
den Bau mehrerer Bildunszentren ermöglicht, wo
bereits 1185 Kinder der
Musahar aufgenommen
wurden. Mit nur 48 Euro
können Unterrichtsmaterialien für ein Jahr an einem
Bildungszentrum finanziert
werden. Hagerhof-Schülerin Gilda Masala: „Wir dürfen nicht die Kinder am anderen Ende der Welt vergessen!“
Jan Wienowiecki
Gültig vom 13.4. bis zum 18.4.2015
HIT-Markt Bad Honnef · Berck-sur-Mer-Str. 1
53604 Bad Honnef · Tel. 0 22 24 – 1 80 10
10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang
„Neben der Funktionalität
steht für mich der Wohl­
fühlfaktor der Räume
im Vordergrund.
Räume und SPAEinrichtungen
werden zu einer
Oase der Ruhe
und Entspannung.
Räume sind das
Spiegelbild der inneren
Haltung. Das Design setzt
dabei den inneren Wunsch nach Balance, Wohlbehagen, innerer Wärme,
Freude und Glück um. Der Schlüssel ist das Design, das Zusammenspiel
von Raum, Licht, Wahrnehmung, Stimmung und Ausstrahlung – das ich
für Sie authentisch in Szene setze. Kalt wirkende Installationen sind in von
mir gestalteten Räumen nicht zu finden. Auf den Kunden zugeschnittene
Kombinationen aus Natürlichkeit und exklusiven Materialien schaffen
Wohlfühloasen der besonderen Art. Sorgfältig ausgewählte Farben und ein
gekonntes Spiel mit Licht lassen die Gedanken zur Ruhe kommen und setzen
Glückshormone frei. Nach diesem Prinzip gestaltete Räume sprechen alle fünf
Sinne des Menschen an und bringen ihn in ein inneres Gleichgewicht. Mehr
dazu in den kommenden Ausgaben der HWZ. Ich freue mich“.
| 4 |HWZ
Exkursion ins Bad Honnefer Rathaus
Kirchstr. 3
53604 Bad Honnef
+49(0) 2224. 919123
+49(0) 173. 6868313
info@design-bad.com
www.design-bad.com
Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 während des Politikunterrichts im Rathaus mit Bürgermeister Otto Neuhoff
Schülerinnen und Schüler der Klasse 7
des Städtischen Siebengebirgsgymnasiums mit ihrer Lehrerin Stefani Horstmann besuchten im Rahmen des Politikunterrichts das Bad Honnefer Rathaus. Zunächst begrüßte Bürgermeister
Otto Neuhoff die Klasse im Ratssaal
und stand Rede und Antwort. Die
Schülerinnen und Schüler waren gut
vorbereitet und stellten ihm viele und
wissenswerte Fragen.
Klaus Linnig von der Verwaltung
der Stadt führte anschließend durch
das Rathaus. Er zeigte die repräsentati-
ven Bereiche und beantwortete den
Schülern Fragen zur Verwaltung und
zum Stadtrat. Die Schülerinnen und
Schüler lernten, dass Kommunalpolitik
spannend ist und dass es eine lohnende
Aufgabe ist, sich für die Heimatstadt
|eb
stark zu machen. Strom tanken in Asbach
Für alle die e-mobil unterwegs sind, gibt es nun auch
in Asbach, Flammersfelder
Straße 1 eine neue BHAGLadestation. Die Einweihung der modernen Tankstelle fand statt am 30. März
2015.
Im Rahmen der Einweihung wurde der Verbandsgemeinde Asbach vom Autohaus Klinkenberg aus Bad
Honnef ein nagelneuer eGolf übergeben. Das Elek­
trofahrzeug soll für reguläre
Dienstfahrten genutzt werden. Der Verbandsbürgermeister von Asbach, Lothar
Röser erklärte – den Fahrzeugschlüssel des neuen
Dienstfahrzeuges in der
Hand: „Dieses Fahrzeug ist
unser aktiver Beitrag zum
Klimawandel. Dank der
Einsparung an Kraftstoffkosten machen sich die höheren Anschaffungskosten langfristig
kaum bemerkbar.“ Dann dankte er der
Bad Honnef AG und ergänzte lächelnd:
„Wir freuen uns die Bad Honnef AG
als starken regionalen Partner an unserer Seite zu haben. Und natürlich freuen wir uns auch, dass wir als Kunde der
Bad Honnef AG bis Ende 2015 kostenfrei an der neuen BHAG-Ladestation
tanken können.“
Die Bad Honnef AG installierte
­bereits eigene Ladestationen in Bad
Honnef, Flammersfeld und Unkel und
weitere sollen dazu kommen. „Der
Stromverbrauch von vollelektrisch betriebenen
Fahrzeugen ist relativ gering“, betonte der technische Vorstand des Bad Honnefer Versorgungsunternehmens Jens Nehl und
ergänzte: „Die Kooperation
mit der Verbandsgemeinde
Asbach ist erfolgreich. Denn
die Gemeinde hat uns für
die Nutzung der neuen
BHAG-Ladestation exklusiv Parkflächen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt. Somit ist ein weiterer
Schritt getan, um das Thema
‚Elektromobilität‘ in unserer
Region voran zu bringen.
Unsere Ladestationen sind
an ein bundesweites Netzwerk angeschlossen, das bereits 1 850 Standorte umfasst. Ein europaweiter Ausbau ist in Planung. Aber
auch für das Laden Zuhause
bietet die Bad Honnef AG mit der
BHAG-Wallbox eine einfache Ladelösung. Denn ein Laden der Batterie
über die Steckdose ist nicht empfehlenswert.“ Weitere Informationen
rund um das Thema e-mobility: www.
|eb
bhag.de/e-mobility
Mittendrin, und nicht nur dabei!
HWZ
10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang
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Unfall überschattet Saisonauftakt
Mit einem Teilnehmerfeld der Extraklasse hätte die 61. Westfalenfahrt ein
gelungener Auftakt in die 39. Saison
der Langstreckenmeisterschaft auf dem
Nürburgring werden sollen. Und gut
eine Stunde wurde den zahlreich um
die Nordschleife versammelten Fans
fantastischer Motorsport geboten, ehe
ein tragischer Unfall dem Rennen ein
jähes Ende bereitete. Im Streckenabschnitt Flugplatz hatte der Nissan Nismo GT3 mit Jann Mardenborough an
der Kuppe, an der die schnellen GT3Fahrzeuge oftmals ausfedern oder gar
leicht abheben, Unterluft bekommen
und sich senkrecht in der Luft aufgestellt und kam erst hinter den Sicherheitseinrichtungen der Rennstrecke
zum Stillstand. Das Rennen wurde unmittelbar abgebrochen, da mehrere
Zuschauer verletzt wurden. Einer von
ihnen verstarb trotz sofort eingeleiteter
Rettungsmaßnahmen im MedicalCenter der Rennstrecke. Der Fahrer
des Nissan überstand den Unfall fast
unverletzt, verbrachte die Nacht nur
aus Sicherheitsgründen im Krankenhaus in Adenau.
Erschüttert zeigten sich auch die
Mitglieder des Teams aesthetic racing.
Ihr Fahrer Yannick Fübrich (r.) hatte
im Porsche 991 des Teams zum Zeitpunkt des Unglücks direkt hinter dem
Nissan gelegen und den Unfall so nicht
nur aus nächster Nähe miterlebt, sondern auch mit der Onboard-Kamera,
deren Bilder der Rennleitung zur Verfügung gestellt wurden, dokumentiert.
Teamchef Stein Tveten: „Der Sport
und auch unser eigenes Abschneiden
auf die Fans entlang der Strecke ausüben, so werden alle Verantwortlichen
und die Sportler selbst doch in einer
sachlichen Aufarbeitung des Geschehenen die Frage zu beantworten haben, ob die Fahrzeuge der Klasse SP9
in ihrer momentanen Spezifikation
noch für die Nordschleife geeignet
sind oder Restriktionen greifen sollten.
Eine Woche zuvor – beim Auftakt
der Rundstrecken-Challenge 2015 an
gleicher Stelle – war die Stimmung im
rücken heute absolut in den Hinter- Team aesthetic racing noch eine ganz
grund. Wie alle Teilnehmer sind auch andere, konnte man doch in der Klasse
wir im Team tief betroffen von dem V4 mit den Fahrern Trinius/OberEreignis und mit unseren Gedanken meyer und Magg/Fielenbach einen
bei den Angehörigen und Freunden Doppelsieg feiern. Zudem hatte Tveder Unfallopfer!“
ten im Porsche lange Zeit auf dem
Auch wenn der fatale Ausgang die- Porsche 991 in der Klasse V6 wie der
ses Unfalls einer Verkettung unglückli- sichere Sieger ausgesehen, bis ein Procher Umstände geschuldet ist und auch blem am Tanksystem in der letzten
wenn es gerade die GT3-Boliden sind, Runde das Aus bedeutet hatte.
die eine ganz besondere Faszination
H.-J. Kniebes
Die Fische von Rhöndorf sehen „Rot“
Schläuche werden ausgerollt, an die
Schmutzwasserpumpe angeschlossen
und diese im Brunnen versenkt, um
den Wasserspiegel abzusenken. An-
reicht, der diese in einen, mit wassergefüllten Plastikbehälter setzt.
Trotz des kühlen Wetters mit eisigem Wind haben sich einige Rhöndorfer Bürgerinnen und Bürger,
sowie zufällig
vorbeikommende Wanderer, um
den Brunnen
versammelt, um
das alljährliche
Schauspiel zu
beobachten. Die
Fische werden
neugierig von
den Kindern bestaunt, Handys
werden gezückt
um ganz besondere Erinnerungsfotos zu
machen. Währenddessen wird
der trocken gelegte Brunnen
durch zwei Feuerwehr männer
von den Algen an den Wänden befreit.
Nach gut 1 1/2 Stunden können die
Fische wieder in ihren sauberen, mit
frischem Wasser gefüllten Brunnen zu|eb
rück.
Foto: Stephan Kleinert
Die Fische im Rhöndorfer Ziepchen
haben mit der Zeit gelernt, dass die
Farbe Weiß Gutes bedeutet. Denn
wenn Peter Profittlich in seiner weißen
Bäckerskluft an
den Brunnenrand tritt, dann
gibt es Futter.
Und das zuverlässig jeden Tag.
Mit der gleichen Zuverlässigkeit sehen die
Fische
von
Rhöndorf einmal im Jahr Rot.
Am vergangenen Gründonnerstag war es
wieder soweit.
Pünktlich um 17
Uhr fuhr die
Löscheinheit
Rhöndorf mit
ihrem Löschfahrzeug vor, um
die traditionelle
Reinigung des
Brunnens vorzunehmen. Laut Peter
Profittlich in diesem Jahr bereits zum
65. Mal!
Dementsprechend eingespielt ist
die Art und Weise des Vorgehens:
schließend klettern zwei Feuerwehrkameraden in Anglerhosen in den
Brunnen und fangen mit Kechern vorsichtig die Fische ein. Einer nach dem
anderen wird an Peter Profittlich ge-
Frühlingszeit ist Pflanzzeit
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L ESER B R IEF
Bad Honnefer im Aufbruch
Bad Honnef, ein idyllisches Städtchen
zwischen Siebengebirge und dem Rhein
gelegen, mit den Ortsteilen Rhöndorf,
Rommersdorf, Selhof und auf der Höhe
Aegidienberg, mit den Hiergeborenen
oder Zugezogenen – bereit, ein gemeinsames Wohlfühlen zu gestalten.
Einige Zentren haben gewachsene,
sprich fertige Strukturen, die von den
Bürgern angenommen sind.Andere Teile
wiederum warten noch auf ihre gestalterische Wohnlichkeit.
Der parteilose Bürgermeister Otto
Neuhoff versucht nun mit der Stadtverwaltung, dem Rat und den Mitbürgern
in ihren Bereichen, wo nötig, zufriedene
Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.
Ziel: Möglichst vielen am liebsten allen
ein freundliches Umfeld anbieten zu
können. Das geschieht am besten, wenn
der Einzelne die persönlichen Ansprüche
etwas zurücknimmt, mit der Überlegung:Was kann ich für die Allgemeinheit
tun und weniger, was werden andere für
mich bereithalten. Z.B. sollte der Kraftfahrzeugverkehr so weit wie möglich auf
die Einwohner verteilt werden. Nicht
verbrannte Erde auf der einen Seite und
im Gegenzug beruhigte Straßen unterstützen.
Jeder achte auf die Sauberkeit vor der
eigenen Haustüre und in der Stadt. An
zahlreichen Stellen nehmen städtische
Müllbehälter meinen Abfall und den Kot
meines Hundes auf.
Es wird persönliches Engagement erwartet und zugleich die Freude am Dialog: Bürgermeister und Honnefer Bürger
haben eine gemeinsame Zukunft. Wir
dürfen erfahren, was in unserer Stadt geschieht und mitwirken am Entstehen
und Geschehen unserer Heimat. Wenn
ich über die Zusammenhänge informiert
bin, kann ich Erfolge begrüßen, aber
auch notwendige unangenehme Entscheidungen mittragen. Es geht um meine, unsere Heimat, mein, unser Zuhause.
Kreativ sich mit seinem Wohnort verbinden, auch ein wenig mit der Geschichte
befassen, steigert das Zusammengehörigkeitsgefühl und unsere Freude hier wohnen zu dürfen, gefestigt durch die innere
Überzeugung.
GuteVorsätze, friedvoll von gegenseitiger Achtung getragen – dies von jedem
als meine Hoffnung, mein Wille, mein
Ziel vor Augen. Meine individuell-persönliche Chance für ein gemeinsames
Zusammenleben ergreifen.
Wir Bad Honnefer: Gemeinsam sind
wir stark – aber auch gute Arbeit nimmt
gute Zeit. Heinz Willi Fleischhacker
Deine Stadt.
Deine Zeitung. Dein Jahr.
HWZ
10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang
| 6 |HWZ
Großeltern-Nachmittag im Kindergarten
Das Thema Familie und das Miteinander der Generationen beschäftigte
in den letzten Wochen die Kinder des
Kindergartens „Die Nachtigall“.
Zum Abschluss dieses seitens der Erzieher sehr sensibel aufbereiteten
Themas luden die kleinen Nachtigallen ihre Großeltern zu einem gemeinsamen Nachmittag in ihren Kindergarten ein. Es wurde gemeinsam
gesungen und getanzt, Erinnerungsfotos geschossen und der Frage nach-
gespürt: Was spielten eigentlich Oma
und Opa als Kinder? Welche Lieder
haben sie gesungen? Manches war
anders, vieles ähnlich und das an diesem Nachmittag Erlebte ist nun allen
|eb
gemeinsam. 14. Messe Sivita(l)
am 18. und 19. April
Rheinischer Schützentag
vom 17. bis 19. April
Bad Honnef ist und bleibt eine Gesundheitsstadt. Am 18.
und 19. April 2015 findet bereits zum vierzehnten Mal
die Messe Sivita(l) – Gesundes Leben und Wohnen – als
ganzheitliche Messe, traditionell in den Tagungsräumen
des Kongresspark Seminaris, Alexander-von-HumboldtStr. 20 statt.
Für die Sivita(l) erwarten die Veranstalter über 90 Aussteller und mehr als 70 Referenten mit begleitenden Vorträgen,Workshops und Seminaren. Zum zweiten mal und
noch umfangreicher präsentiert die Sivita(l) eine große
Vortragsreihe namhafter Schulmediziner aus Bad Honnef
und der Region. Die Sivita(l) ist täglich zwischen 11 Uhr
und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei! Weitere Infor|eb
mationen unter www.messe-sivital.de.
Vom 17. bis zum 19. April feiern die Schützen aus dem
Rheinischen Schützenbund, dem ältesten Schützenverband im Rheinland, ihren diesjährigen Verbandstag in
Bad Honnef. Ausrichter ist der Bezirk 10 Bonn im RSB.
Unterstützt wird er von den fünf Bad Honnefer Schützenvereinen und der Bogensportabteilung des TV Eiche.
Bürgermeister Otto Neuhoff hat es sich nicht nehmen
lassen, die Schirmherrschaft zu übernehmen. An den drei
Veranstaltungstagen wird ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm geboten. Auf dem Schützenplatz in Rhöndorf werden am Samstagvormittag beim
Landeskönigsschießen 49 Königinnen und Könige aus
den Bezirken und Kreisen des RSB im sportlichen Wettstreit den neuen Landeskönig oder die neue Landeskönigin ermitteln. Die Siegerehrung ist dann am Nachmittag
beim Bürgerfest im Kurgarten, die Krönung wird im
Rahmen des Rheinischen Abends im Kursaal durch den
|eb
Landesportleiter vorgenommen. Bad Honnef und mehr – in Farbe!
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LE S E R BR I E F
„Im Dialog: Rasendes Selhof“.
Außer der o.g. Raserei war ein weiteres,
wichtiges Anliegen der Selhofer Bürger:
Warum kann der Dellenweg während
der anhaltenden Baumaßnahmen auf der
Linzer Straße nicht als Umleitung zur
Verfügung stehen? Laut H. Thomas vom
Ordnungsamt gibt es ein Gerichtsurteil,
wonach die nicht vorhandenen Bürgersteige auf dem Dellenweg der Grund für
dessen Schließung ist. Bürgersteige? Wel-
che Straßen in Selhof haben Bürgersteige, die man auch so nennen kann? Kurze
Stücke von 5 Metern Länge, 30 Zentimeter schmale Streifen oder Häuser bis zur
Straßenkante! Man müsste halb Selhof
mit Pollern verbarrikadieren, wenn man
das Vorhandensein von Bürgersteigen zur
Voraussetzung für Durchgangsverkehr
machen wollte. Und viele dieser Straßen
haben in beiden Richtungen PKW-Verkehr, Lastwagen- und Busverkehr. Sie
dienen täglich Kindern und Müttern mit
Kinderwagen, Fahrrädern usw. als Weg
zur Schule oder zum Kindergarten. Ich
glaube nicht, dass das Gericht bei seiner
o.g. Entscheidung keinerlei Ausnahmeregelung zulassen wollte und dass es die
erheblichen Beeinträchtigungen durch
die Baumaßnahmen auf der Linzer Straße
nur den Autofahrern oder anderen Straßen und deren Anwohnern aufbürden
wollte.
Gisela Graner-Müller
Malteser erfinden „erste-Hilfe“ neu
„Wir haben die Erste-Hilfe-Ausbildung komplett auf den Prüfstand gestellt“, sagt der Ausbildungsleiter der
Honnefer Malteser, Burghardt Schuldt.
„Unser Anspruch ist es, unsere Kursteilnehmer in den verschiedensten
Notfallsituationen handlungsfähig zu
machen. Das üben wir praktisch schon in der ersten Kursstunde.“ Elemente des Lehrgangs, die die Teilnehmer dabei unterstützen, praktische Fähigkeiten zu erwerben, wurden
ausgebaut. Gleichzeitig haben die Malteser theoretischen „Ballast“ abgelassen und komplizierte Abläufe verein-
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HWZ
facht. Inhaltlich ist die Erste-HilfeAusbildung auf dem neuesten Stand,
den die ausbildenden Organisationen
vereinbart haben. Auch in pädagogischer Hinsicht haben die Malteser ihre
Kurse modernisiert. Rollenspiele helfen dabei, sich in Notfallsituationen
hineinzudenken und darin zu bestehen. Durch Stationsausbildung nutzen
sie Übungszeiten optimal und die Teilnehmer haben bei Übungen keinen
Leerlauf mehr. So verkürzt sich die
Schulungsdauer des Grundlehrgangs
auf neun Unterrichtseinheiten, die an
einem Tag absolviert werden können.
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Auch das Erste-Hilfe-Training dauert
künftig einen Tag und wiederholt darin alle wesentlichen lebensrettenden
Maßnahmen, wobei zusätzlich auf die
speziellen Bedürfnisse und Interessen
der Teilnehmer eingegangen wird.
Burghardt Schuldt ist überzeugt: „Einen Tag für das Leben seiner Lieben –
die Zeit kann sich eigentlich jeder
nehmen.“ Denn die meisten Notfälle,
in denen Laienhelfer gebraucht werden, finden im persönlichen Umfeld
statt – auf der Arbeit, in der Schule, in
Sport und Freizeit – und natürlich zu
|eb
Hause. 10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang
| 7 |HWZ
Liberaler Salon diskutiert über „LAGA 2020“
Zur Premiere des Liberalen Salons lud die stellv.
Fraktionsvorsitzende der
FDP, Martina Ihrig (l.), in
ihr Haus ein. Der Liberale
Salon will in kleinem
persönlichen Kreis über
regionale und liberale
Themen diskutieren. Der
Auftakt stand unter dem
Motto „LAGA Bad Honnef 2020 – Fluch oder
Segen?“. Referentin war
Elisabeth Kuhlmann,
Landschaftsplanerin und
Mit-Planerin der BUGA
Berlin. Sie sprach vor 20
geladenen Liberalen und
ihren Gästen über Risiken und Chancen der
drei vorgeschlagenen Varianten.
In ihrem Kurzvortrag
zeigte Elisabeth Kuhlmann, worin die
Vorteile bei der derzeit favorisierten
Lösung liegen: sie legt den Kernbereich der LAGA in die Innenstadt. Eine
neue Fußgängerbrücke in Verlängerung der Girardetallee schafft eine Verbindung zur Insel Grafenwerth und
den Rheinuferflächen. Über den offenzulegenden Möschbach und weitere innerstädtische vorhandene Parkanlagen wird eine Anbindung an das Siebengebirge erreicht. Wichtig ist, dass
neben der Aufwertung des eigentlichen Gartenschaugeländes städtebauliche Projekte auch außerhalb der Kernbereiche, z.B. Aegidienberg, angestoßen werden. Sie sieht die
Denkmalpflege im Focus als Chance
für die LAGA 2020.
Zu bedenken gibt sie, dass alle drei
Varianten noch keine Flächen für temporäre Parkplätze im Nahbereich der
Ausstellung von ca. 5 bis 8 ha ausweisen.Außerdem sei bei allen drei Varianten Konflikte mit den Festsetzungen
des Naturschutzes zu erwarten, weil sie
den Charakter der Landschaft verändern können oder dem besonderen
Schutzbedürfnis zuwiderlaufen. So
sind das Anlegen von Badeplätzen, Einrichten von Landestellen für Wasserfahrzeuge, das Anlegen von Stegen, die
Entnahme von Pflanzen, Schlamm, Erde, Sand und Kies verboten. In der
Konsequenz heißt das, dass die Stadt
Bad Honnef bei der Unteren Landschaftsbehörde rechtzeitige Ausnahmen von Verboten beantragen muss.
In der anschließenden lebhaften
Diskussion betont Florette Hill, dass
die Insel Grafenwerth und der Rhein­
uferbereich beliebte Naherholungsziele für die Bad Honnefer sind.Als solche
werden sie während der Ausstellung
bzw. schon während der Umbauphase
gar nicht oder nur gegen Eintrittsgelder nutzbar. Sie gibt zu bedenken, ob
das den Honnefern zumutbar ist.
Kuno Höhmann sieht eine Aufwertung der Insel Grafenwerth und des
Rheinuferbereiches als Naherholungsgebiet und der Herstellung einer Ver-
flechtung zwischen Insel
und Stadtkern. Er betont, „wenn wir der Verlandung des Toten
Rheinarms nicht Einhalt
gebieten, haben wir bald
keine Insel mehr.“ Peter
Endler fragt nach der
Schaffung von Landschaftsachsen
vom
Rheinuferbereich ins
Siebengebirge. Hier
stellt sich die Frage, wie
weit ein LAGA-Besucher bereit ist zu laufen.
Peter Hurrelmann sieht
vor allem die nachhaltige gestalterische Aufwertung innerstädtischer
z.T. historischer Freiflächen, aber auch z.B. die
Gestaltung des Bahnhofumfeldes. Auf die Frage
nach einem Claim für die LAGA antwortet er, dass das „Grün-der-Zeit“
eine gute Arbeitsgrundlage bildet.
Da die Mitbewerber Herne, Herten, Recklinghausen, Castrop-Rauxel
in Gemeinschaft mit der Emschergenossenschaft, sowie Kamp-Lintfort den
Bergbau in den Mittelpunkt der Planungen stellten, sieht Willy Kuhlmann
in einer Aufwertung der natürlichen
Schönheit von Bad Honnef einen ganz
neuen Ansatz und damit Chance für
eine LAGA in Bad Honnef 2020.
Martina Ihrig zieht ein positives Fazit: „Die LAGA in Bad Honnef ist
schon heute als ein Impulsgeber für
eine zukunftsorientierte Stadt- und
Freiraumplanung zu sehen, da sie das
Image der Stadt verbessert und Fördermittel in Aussicht stellt.“ Und Birgit
Eschbach, sachkundige Bürgerin der
FDP im Planungsausschuss, über den
Liberalen Salon, „Ein perfekter Start in
unsere neue Veranstaltungsreihe mit
tollen Gästen und guten Gesprächen.
|eb
Fortsetzung folgt“.
IN K Ü R ZE
Babykurs beim TV Eiche
Es startet eine neue Gruppe bei den tveSchmusebären. Immer donnerstags treffen sich Eltern mit ihren Neugeborenen
ab 1 Monat von 9.30 Uhr für eine Stunde zur Babymassage, zum Schaukeln,
Lauschen und Bewegen. Entsprechend
dem Alter der Babys werden die Sinne
durch verschiedene Materialien angesprochen und gefördert. Da speziell die
Beweglichkeit der Babys gefördert werden soll, wird der Kursraum geheizt, so
dass die Kinder sich frei bewegen können.
Darüber hinaus bietet sich den Eltern die
Gelegenheit, Meinungen auszutauschen
und Probleme zu erörtern. Der Kurs wird
geleitet von Nele Fischer. Eine Mitgliedschaft im TV Eiche ist nicht erforderlich.
Treffpunkt ist das Eiche-Studio, Bercksur-Mer-Straße 14. Nähere Informationen und Anmeldung in der TV Eiche
Geschäftsstelle,Tel. 02224/969820. |eb
Chorgemeinschaft
Die Chorgemeinschaft Bad Honnef unternimmt in der Zeit von Freitag, 3. Juli
bis zum Sonntag, 5. Juli eine dreitägige
Busfahrt ins Münsterland, für die noch
einige Mitfahrer gesucht werden. Neben
der Unterbringung in einem anspruchsvollen Heidehotel stehen an diesem Wochenende einige informative Besichtigungen auf dem Programm.
Nähere Einzelheiten und Informationen hierzu können unter der Telefonnummer 02224-1876784 sowie unter
der E-Mail anita.schoelling@chorgemeinschaft-bad-honnef.de erfragt wer|eb
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Bj. 1975, Zentralheizung, Primärenergieträger: Gas, Verbr.-Ausw.: 155,80
kWh/(m²·a) inkl. Warmwasser
Bj. 2015, Gas-Zentralheizung, Bedarfsausweis.: 53,00 kWh/(m²·a)
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10. April 2015 | Nr. 450 | 10. Jahrgang
| 8 |HWZ
Hagerhof: „Schule der Zukunft“
Im Rahmen einer Feierstunde am 13. März fand in
der Aula der Universität
Bonn die diesjährige Auszeichnung für die teilnehmenden Bildungseinrichtungen der Region statt.
Die landesweite Kampagne „Schule der Zukunft
– Bildung für Nachhaltigkeit“ hat das Ziel, Bildung
für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Alltag
von Schulen zu tragen und
dort zu verankern, d. h. die
Fähigkeit zu vermitteln, nachhaltig in der einen Welt zu
handeln, so dass die kommenden Generationen die gleichen
Möglichkeiten haben wie wir.
Jede Schule oder Kindertagesstätte wählt ihre eigenen
thematischen Schwerpunkte.Wesentlich ist nur, dass sie sich
mit den ökologischen, ökonomischen, globalen und sozialen
Lebensgrundlagen auseinander setzt. Schloss Hagerhof war
in allen vier Themenfeldern präsent, so z. B. durch ein umfassendes Artenschutzprogramm, einem Schülerladen, der
fair gehandelte Produkte verkauft, durch langjähriges Engagement in Burkina Faso sowie in Form von sogenannten
„Social Services“, bei denen Oberstufenschüler 100 Stunden freiwilliger sozialer Arbeit ableisten.
Deine Stadt. Deine Zeitung. Dein Jahr.
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Impressum: DIE BAD HONNEFER Wochenzeitung – www.diebadhonnefer.de
diebadhonnefer@gmx.de – Redaktion: Helmut Böndel, ViSdP – Telefon 0 22 24 / 70 182
Postanschrift: Dellenweg 2 – 53604 Bad Honnef | Layout und Anzeigengestaltung:
Ralf Kolmsee, F5 Mediengestaltung – Tel. 02 28 / 90 90 11 29 – info@f5-mediengestaltung.de
Druck und Verarbeitung: Siebengebirgsdruck, Bad Honnef – Telefon 0 22 24 / 24 62
info@siebengebirgsdruck.de | Freie Mitarbeit: Christian Adams (Fotos) | Die HWZ
erscheint wöchentlich, freitags, Einzelverkaufspreis: 50 Cent | HWZ Online
Realisierung: elixis.de – Carsten Schmidt – Telefon 02 28/ 6197 8870 – HWZ@elixis.de –
www.elixis.de
Ein zusätzlicher Aspekt erfolgreicher Teilnahme war die
Vernetzung der Schulen untereinander und mit außerschulischen Partnern. Hier war Schloss Hagerhof gleich in zwei
Netzen vertreten, nämlich bei dem Bad Honnefer „Prima
Klima Netzwerk“ sowie bei dem Arbeitskreis „Bildung für
nachhaltige Entwicklung Bonn/Rhein-Sieg“.
Das Rahmenprogramm dieser Feier wurde von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet, so steuerte Schloss Hagerhof z. B. Songs aus der aktuellen MusicalInszenierung bei. Außerdem wurde auf einem „Markt der
Möglichkeiten“ die Vielfalt der Projekte zum Thema präsentiert, so dass es einen regen Austausch zwischen den
|eb
Schulen geben konnte. 
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