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Ausgabe 1/15 Vom Sinn des militarischen Dienstes 10

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Österreichische PostAG
Info.Mail Entgelt bezahlt
Vom Sinn..
des militarischen Dienstes
10 Jahre ACIPSS
Es war einmal „ Der Soldat“
Das Ende einer Tradition
Ausgabe 1/15
Zeitschrift der Offiziersgesellschaft Steiermark
OGST 1/15Offiziersgesellschaft Steiermark,
Straßganger Straße 360, 8054 Graz
Partner der
Offiziersgesellschaft
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..
Vorwort des Prasidenten
Fenster der öffentlichen Aufmerksamkeit nützte die Frau Innenministerin
die Gelegenheit und unternahm einen
vieldiskutierten Vorstoß mit der Forderung nach einem Maßnahmenpaket in
Höhe von 300 Millionen Euro für die
Ausrüstung der Polizei. Der Herr Bundeskanzler beeilte sich, dem unverzüglich öffentlich beizupflichten.
Zuvor hatte man in der Regierung
noch monatelang darüber gebrütet,
ob man das Bundesheer ein bisschen
mehr oder ein bisschen weniger aushungern sollte. Man entschied sich
dann doch für ein bisschen weniger,
weil man den Unmut der Öffentlichkeit
über den Umgang mit dem Bundes-
Oberst Gerhard Schweiger
Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren!
Kameraden!
Gelegenheit
heer nicht in diesem Ausmaß erwartet
hatte.
Welchen Beigeschmack das auch
hat, man soll doch der Innenministerin nicht vorwerfen, dass sie auf die
Polizei schaut! Verteidigungsminister
Fasslabend hat ja auch erst in der
Jugoslawienkrise 1991 die politische
„Herumeierei“ beendet und die Draken mit Sidewinder Luft-Luft Raketen ausrüsten lassen. Und 1999 hat
der damalige Verteidigungsminister
Scheibner erst angesichts der Katastrophe in Galtür die Black Hawks für
das Bundesheer politisch durchgebracht. Ohne Galtür hätte das Bundesheer vielleicht überhaupt keine
Hubschrauber mehr.
Nein, man darf der Politik nicht vorwerfen, dass sie handelt. Man muss
ihr aber vorwerfen, dass sie nicht vorsorglich handelt. Die Sicherheit unseres Landes und damit unser aller
Existenz kann man nicht umfassend
gewährleisten, wenn man wartet, bis
das Fernsehen die Toten zeigt. Denn
die könnten dann nicht in Frankreich,
in der Ukraine oder in Syrien liegen,
sondern in Österreich!
Ihr
Oberst Gerhard Schweiger
Im Leben gibt es die unwiederbringlichen Gelegenheiten, die sich nur
für kurze Zeit auftun. Man muss die
sich bietende Chance auf der Stelle
nützen, sonst ist sie für Jahre, Jahrzehnte, oder gar für immer vertan. Ob
es der gutbezahlte Arbeitsplatz, das
Schnäppchen Gebrauchtwagen oder
die Frau fürs Leben ist.
Angesichts des Terrorgrauens in
Frankreich im Jänner dieses Jahres
herrschte europaweit medialer Ausnahmezustand. Auch die Öffentlichkeit in Österreich war gebannt von den
Ereignissen. Auf die französischen Sicherheitskräfte und ihre Aktionen richteten sich tagelang alle Hoffnungen
zur Konfliktbewältigung. In diesem
Nähere Informationen auf Seite 20.
OGST 1/15
3
Inhalt
OG-Sport: Moderner Fünfkampf Waldner
Offiziersportrait: Oberst Six Schweiger
3
4
5
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Analyse: „Vom Sinn des militärischen
Dienstes“ Winkelmayer
8
Military Experts on Mission Gröppel
Geleitwort des Präsidenten Schweiger
Impressum & Kontakt
Editorial Gröppel
10 Jahre ACIPSS Beer
Unser Ordenskanzler berichtet ...
Der Grabstein des Nissim
Oswald
Pergler
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12
Es war einmal „Der Soldat“ Pawlikowsky-H.
Zu Gast beim ORF in Wien Gröppel
KAIPTC Gammer / Hirschmugl
OGST-Veranstaltungen
OG-Senioren: Terminvorschau Windhaber
OGST-Personalia 1/15
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Impressum & Kontak t
Die Blattlinie dieser Zeitschrift deckt sich mit dem Vereinszweck der Offiziersgesellschaft Steiermark. Der Verein verfolgt keine parteipolitischen Bestrebungen und bekennt sich dazu, für die Wehrhaftigkeit Österreichs zu arbeiten, den Willen und die Fähigkeit seiner Mitglieder zur Landesverteidigung Österreichs zu festigen und zu fördern,
unter den Mitgliedern soldatische Gesinnung und Kameradschaft zu pflegen, allenfalls
soziale Einrichtungen zu schaffen und zu erhalten sowie gemeinsame Interessen der
Mitglieder wahrzunehmen. Die in namentlich gekennzeichneten Beiträgen vertretene
Meinung muss sich nicht mit der des Herausgebers decken.
..
In Schutzenreihe
durch‘s ORF-Zentrum
Medieninhaber, Herausgeber:
Offiziersgesellschaft Steiermark
Straßganger Straße 360, 8054 Graz
Tel. +43 50201 50 40121
Fax: +43 50201 50 17410
E-Mail: sekretariat@ogst.at
Internet: www.ogst.at
Redaktion:
Offiziersgesellschaft Steiermark
Medienreferat / Redaktion
Bildquellen, Fotos:
alle OGST oder privat,
© Bundesheer oder siehe Angabe
Titelbild:
„Österreich als Ziel von Geheimdiensten“,
zum Jour Fixe Themenkomplex, Collage
©hdwallpaper.com
Cover-Rückseite:
Titelbild der Erstausgabe “Der Soldat“
vom 22. April 1956
© Der Soldat / Pawlikowsky
Druck:
Druck Express Tösch, 8650 Kindberg
Präsident:
Oberst Gerhard Schweiger MSc
praesident@ogst.at
OGST-Sekretariat:
Major Mag. Rudolf Grotti
sekretariat@ogst.at
Beigeistert zeigten sich die Teilnehmer des ORF-Besuchs von der Backstage Tour im
Februar. Erfahren Sie mehr darüber auf Seite 15.
4
OGST-Veranstaltungen & Termine:
Hauptmann Gerald Ruckenbauer
s3@ogst.at
Redaktion & Webmaster:
Oberleutnant Ekkehard Gröppel
medienreferent@ogst.at
Editorial
„Geheimdienste“ befassen. Lesen Sie
hierzu den Artikel „10 Jahre ACIPSS“
auf Seite 10.
Hinweisen möchte ich Sie, werte Leser, auf die neu eingerichtete Anmeldeplattform für OGST-Veranstaltungen auf unserer Homepage
www.ogst.at/anmeldung.
Liebe Leserfamilie der
Offiziersgesellschaft
Steiermark!
Die
aktuelle Reihe der OGSTJour Fixe beschäftigt sich
mit den Geheimdiensten und deren
Beziehung zu bzw. Aktivitäten in Österreich. So am 26. März 2015, einem sehr interessanten Abend, als
Oberleutnant Mag. Philipp Lesiak,
Mitarbeiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgen-Forschung in
Graz, seinen Vortrag hielt. Im Fokus
standen die Aktivitäten der tschechoslowakischen Nachrichtendienste, die
bis in die 90er-Jahre bei uns operierten. Hauptthema war Österreich als
Operationsgebiet während des Kalten
Krieges. So berichtete Olt Lesiak unter
anderem von Beispielen kurioser Gerüchte und „gesammelten“ Informationen über Personen, die irgendwann
zu mehr oder weniger handfesten Beweisen etabliert oder umfunktioniert
wurden.
Sei es für den Empfang beim Grazer
Bürgermeister, die Buswallfahrt nach
Mariazell unserer OG-Senioren, die
militärhistorische Fahrt an die IsonzoFront mit GenLt Mag. Dieter Straka
Ende Juni oder die Waffenschau beim
AAB7 in der Von der Gröben Kaserne
in Feldbach. Nutzen Sie das reichliche
Angebot an interessanten Vorhaben
der Offiziersgesellschaft Steiermark!
Dies getan haben erneut 30 Mitglieder,
die an der bereits zweiten Karlauführung am 26. März teilgenommen haben. Unter anderem waren auch Vertreter des Vereins Panathlon mit von
der Partie, so der Präsident und TVKommentator Robert Seger. Aufgrund
der hohen Nachfrage wird im Herbst
2015 eine dritte Führung angeboten
werden. Besten Dank gebührt wieder
einmal dem „Herr der Führungen“ in
der Justizanstalt Karlau, Chefinspektor Robert Klein. „Ihre Führungen sind
höchst interessant und informativ.“
Erneut darf ich alle OGST-Mitglieder
um die Bekanntgabe ihrer E-Mail
Adresse ersuchen, der Informationsaustausch klappt damit wesentlich
schneller und unbürokratischer.
Hinweis: Die Cover-Rückseite bildet
die Erstausgabe der Zeitschrift „Der
Soldat“ ab, die im April 1956 das Licht
der Welt erblickte.
Noch erinnern möchte ich an die heurige OGST-Generalversammlung, die
am Donnerstag, dem 28. Mai 2015
um 1900 Uhr in der Gablenzkaserne
stattfinden wird.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen
viel Spaß mit der Frühjahrsausgabe!
Ihr
Oberleutnant Ekkehard Gröppel
OGST Jour Fixe 3/15
Olt Mag. Philipp Lesiak am 26. März
2015 in der Gablenzkaserne. OGSTPräsident Oberst Gerhard Schweiger
bedankt sich für seine tolle Präsentation mit einer Flasche Rotwein. Der
1979 in Wien geborene Historiker
absolvierte das Studium der Geschichte und klassischen Archäologie in Graz.
So der Fall „Holec“, der in der Zeitung
„Die Presse“ im März 2009 veröffentlicht wurde und vom Doppelleben
des mittlerweile verstorbenen Wiener Altbürgermeisters Helmut Zilk
als CSSR-Spion berichtet. Allerdings
wurde dies von Zilk Zeit seines Lebens stets dementiert und aufs Heftigste zurückgewiesen. Auch der Jour
Fixe im April wird sich mit dem Thema
Seine
Forschungsschwerpunkte
neben den tschechoslowakischen
Nachrichtendiensten in Österreich
sind die Zwangsarbeit in der Steiermark während der NS-Zeit, Flucht
österreichischer Juden nach Lettland
1938-1941 und Händlernetzwerke in
der Frühen Neuzeit.
OGST 1/15
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Seit Jänner 2015 ist er mit der Kommandoführung des Überwachungsgeschwaders in Zeltweg und Hörsching betraut. Oberst Franz Six heißt der Offizier, der
erste Bundesheersoldat, der mit dem Eurofighter geflogen ist. Hier sein Portrait.
Foto ©Bundesheer / Zinner
Ein Mann der 3. Dimension
Oberst Franz Six
„Er
ist einer, auf den man sich
hundertprozentig verlassen
kann“, sagt kein geringerer als Oberst
Doro Kowatsch über seinen langjährigen Kameraden im Luftraum: Oberst
Franz Six. Der gebürtige Kärntner
wurde unlängst mit der Führung des
Überwachungsgeschwaders betraut.
Sein fliegerischer Lebenslauf weist
auf einen Tausendsassa der Jetfliegerei hin.
„Mit dem Doro verbinden mich viele
Abenteuer“, antwortet der Gelobte.
„Vor allem ein Erlebnis ist mir in Erinnerung: Als wir gemeinsam in einer Rotte in ein Gewitter kamen. Da
schlugen die Blitze reihenweise in
unsere Flieger ein. Dann, am Boden
konnte man unsere Schweißränder
am Draken erkennen.“ Seine „systemische Vorgehensweise“, seine
„geradlinige Art“, seine „hohe Akzeptanz und Teamfähigkeit“ haben ihn
zu einer „Führungspersönlichkeit“ gemacht, streut Doro Kowatsch Rosen.
Seine „stabile Performance“ und der
Umstand, dass er „fliegerisch sowieso
top“ ist, machten ihn zu einem unserer bestqualifizierten Testpiloten.
Der bald 53-jährige Fliegeroffizier
probierte wie wohl kein anderer eine
lange Reihe von Flugzeugtypen für
Österreich aus. In den 1990ern, als
voll routinierter Einsatzpilot am Draken, testete er in den Herkunftsländern die Mirage in Frankreich, den
6
KFIR in Israel, die MIG 29
in Russland, die F16 und
die F18 in den USA, sowie
den Gripen in Schweden.
Immer als „operationeller
Testpilot“. Schließlich wurde er Einsatzpilot auf der
F5 und 2007 Einsatzpilot
am damals neu eingeführten Eurofighter.
Seit dem planmäßigen
Ausscheiden aus dem
Flugbetrieb Eurofighter,
weil er eben 50 geworden
war, ist er Fluglehrer und
Prüfer an der PC7.
Der Vater dreier Töchter
und Ehegatte einer AHS
Lehrerin übt nun eine der
verantwortungsvollsten
Funktionen im Fähigkeitsspektrum des Bundesheeres aus: Die Führung der
aktiven Komponente zur
Überwachung und Sicherung des österreichischen
Luftraumes.
„Glück ab – gut Land!“ unserem
Offizierskameraden!
Operation “Winterzauber“
Es war im Dezember 2007, als Major Franz Six als erster Österreicher
einen Eurofighter IPA-3 (98-03) nach
Zeltweg überstellte. Nach langem
Warten auf den Abschluss der Güteprüfung im EADS-Werk im bayrischen
Manching bei Ingolstadt war dies in
der Karriere des damals 42-jährigen
Bundesheerpiloten ein wahrer Höhepunkt.
Das aufgeräumte Cockpit, das leichte Handling trotz des hohen Gewichts
und die - selbst ohne Nachbrenner
- immense Kraft des Eurofighters im
Vergleich zum Draken sind die ersten
prägenden Eindrücke für den Bundesheeroffizier. Seit Juli 2005 wurde die
Luftraumüberwachung
bekanntlich
mit zwölf von der Schweiz angemieteten F-5 Tiger durchgeführt.
Nach der Landung auf österreichischem Boden salutierte der auf dem
zweiten Sitz platzierte Six der wartenden Menge am Boden. Unter anderem wurde er von Innenminister Günther Platter und Generalmajor Erich
Wolf begrüßt.
Nach der Landung am Fliegerhorst Hinterstoisser salutiert Major Six der wartenden
Menge. Der erste Österreicher ist mit dem Eurofighter gelandet.
Das
Überwachungsgeschwader
des Österreichischen Bundesheeres
Das Überwachungsgeschwader besteht aus drei fliegenden Staffeln,
derzeit mit Abfangjägern vom Typ
Eurofighter und Saab 105 Düsentrainern. Außerdem verfügt der Verband
über eine Wachsicherungs- und Ausbildungskompanie, eine Stabs- und
eine Flugbetriebskompanie, die Militärflugleitung Zeltweg sowie das Ausbildungs- und Simulationszentrum in
Zeltweg. Mit diesen Elementen stellt
das Überwachungsgeschwader die
Ausbildung und den Flugbetrieb sicher. Seine Standorte hat das Geschwader in Zeltweg und Hörsching.
Rummel um den österreichischen Eurofighter-Piloten. Jedoch wurde nach 15 Minuten
in Zeltweg gleich wieder von dort abgehoben und nach Bayern zurückgeflogen.
Die Soldaten des Überwachungsgeschwaders sichern und überwachen
den österreichischen Luftraum als
Komponente der Luftraumüberwachung. Die Piloten des Geschwaders
stehen permanent für luftpolizeiliche
Aufgaben zur Verfügung, um unerlaubt eindringende Flugzeuge zu
identifizieren und gegebenenfalls abzufangen.
Mit dem Eurofighter verfügt das Österreichische Bundesheer über eines
der modernsten Waffensysteme der
Gegenwart. Für die kommenden Jahrzehnte werden die neuen Abfangjäger
das Rückgrat der Luftraumüberwachung bilden.
Festakt: Mit 31.01.2015 endete ein Jahr der Kommandoführung beim Überwachungsgeschwader durch Oberst Gerfried Promberger (oben). Fliegerball: Der „frisch gebackene“ Kommandant des Überwachungsgeschwaders Oberst Six in geselliger Runde.
OGST 1/15
7
..
Vom Sinn des militarischen
Dienstes im Jahr 2015
Foto ©Bundesheer / Pusch
Immer
wieder werde ich in meinem privaten Umfeld gefragt,
welchen Sinn es eigentlich noch machen würde, als
Soldat beim Österreichischen Bundesheer zu dienen. Die Fragestellung
kommt meist im Zusammenhang mit Medienberichten über die Budgetnöte
des Bundesheeres, generellen Zweifeln an der Einsatzbereitschaft des
Bundesheeres, Kritik an den hohen Personalkosten im Vergleich zu den
verfügbaren Budgetmitteln für Investitionen, behaupteter Missachtung
der Miliz, Verweis auf gravierende materielle Mängel und desolate
Infrastruktur und zuletzt im Zusammenhang mit der stark angestiegenen
Zahl an Zivildienern (im Jahr 2014 sollen sich laut Angaben aus dem
Innenministerium von den 31.224 tauglichen Wehrpflichtigen 54,3%
oder 16.957 für den Zivildienst entschieden haben). In aller Regel wird
die Fragestellung begleitet durch den Verweis auf eine fehlende konkrete
Bedrohung für unser Land.
Generalmajor Chef d. Stabes Streitkräfteführungskommando
Mag. Heinrich Winkelmayer
Macht es tatsächlich keinen Sinn mehr, im Treuegelöbnis zu geloben,
unser Vaterland, die Republik Österreich zu schützen und mit der
Waffe zu verteidigen? Ist es tatsächlich sinnlos, mit all unseren
Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu
dienen? Ist das Gelöbnis unserer jungen Offiziere am Tag der feierlichen Übernahme in die Armee, treu zu sein
bis in den Tod, eine von einem übertriebenen Pathos triefende sinnentleerte Floskel?
Ich bin unveränderlich vom Gegenteil überzeugt!
Faktum ist:
„Es gibt eine Bedrohung für unser Land
als Teil eines europäischen Wertesystems!“
Im Fall der Ukraine wurde bewiesen, dass es weiterhin möglich ist, politische und wirtschaftliche Interessen mit
konventioneller militärischer Gewalt unter Nutzung moderner Mittel der Desinformation durchzusetzen. Dem gegenüber
steht ein Europa, das offenbar auf Appeasement (dt. Beschwichtigungspolitik) setzt und einen unvergänglichen
lateinischen Wahrspruch ignoriert oder vergessen hat: „Si vis pacem, para bellum“ (dt. „Wenn du Frieden willst, bereite
Krieg vor“). Was kommt als nächstes, die Ausweitung der Angriffe auf weitere ukrainische Gebiete, die Destabilisierung
von Moldawien unter Nutzung der abtrünnigen Region Transnistrien, die Region Lettgallen in Lettland mit einem starken
russischsprachigen Bevölkerungsanteil?
An der afrikanischen Gegenküste des Mittelmeeres sammeln sich hunderttausende Fluchtwillige, sie flüchten unter
Lebensgefahr über das Mittelmeer vor der blutrünstigen IS-Terrorgruppe und Boko Haram, sie flüchten vor wütenden
Bürgerkriegen, sie flüchten vor unerträglichen Lebensbedingungen. Im Gräuelvideo über die Enthauptung 21 koptischer
Christen an einem libyschen Strand sagt einer der Extremisten: „An alle Kreuzzügler: Sicherheit wird für euch nur
noch ein Wunsch sein, vor allem, wenn ihr uns alle gemeinsam bekämpft. Deshalb werden wir euch alle zusammen
bekämpfen. Das Meer, in dem ihr die Leiche von Scheich Osama bin Laden verborgen habt, wird, so schwören wir bei
Allah, sich mit eurem Blut mischen.“ Und der Wortführer fügt hinzu, nach Norden weisend: „Wir werden Rom erobern,
wenn Allah es uns erlaubt.“ Die Terroranschläge in Frankreich und Dänemark und die latent hohe Terrorgefahr in Europa
betreffen unzweifelhaft auch die österreichische Sicherheit.
Die europäische Wirtschafts- und Finanzkrise eskaliert derzeit rund um das griechische Schuldendrama und bedroht
real den europäischen Einigungsprozess. Wer garantiert uns den weiteren europäischen Zusammenhalt, oder droht uns
gar die Rückkehr zu den eigenständigen Nationalstaaten, die ihre jeweiligen nationalen Interessen in den Vordergrund
stellen? 70 Jahre ist es her seit dem Ende des 2. Weltkrieges, und die Erinnerung an dieses fürchterliche Geschehen
schwindet zunehmend. Die Kriege im ehemaligen Jugoslawien und nunmehr in der Ukraine zeigen uns aber, dass Krieg
als Mittel der Politik nicht aus Europa verschwunden ist.
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Ein weiters Faktum ist: Die
österreichische Politik und
Gesellschaft haben für die
militärische
Komponente
einer umfassenden Sicherheitspolitik kein Verständnis
und kein Interesse.
Da kann auch eine gut formulierte neue österreichische Sicherheitsstrategie nicht darüber
hinwegtäuschen: Wenn es an
die Umsetzung der schön geschliffenen Sätze geht, landen
wir sogleich in der österreichischen Wirklichkeit: Fehlende
Budgetmittel zur Finanzierung
einer zeitgemäßen Ausrüstung
und Bewaffnung zeitgemäßer
Streitkräfte, fehlende Budgetmittel zur Finanzierung eines zeitgemäßen Betriebs zeitgemäßer Streitkräfte, fehlende
Budgetmittel zur Finanzierung einer ausreichenden Größenordnung an zeitgemäßen Streitkräften, etc. Militärische Experten werden nicht ernst genommen, als ewiggestrige Stahlhelmträger bezeichnet, die nur zornig sind, weil man ihnen
ihr militärisches Spielzeug weggenommen hat.
Faktum ist aber auch: Österreich ist es unverändert wert, sein Volk zu schützen und mit der
Waffe zu verteidigen!!!
Unser Land lebt seit 70 Jahren im Frieden, wir haben noch immer einen guten Standard im Bereich der öffentlichen
Sicherheit, es ist ein Land mit einem sehr hohen Rechtsstandard. Trotz bestehender wirtschaftlicher Schwierigkeiten
hat Österreich einen hohen Lebensstandard und eine hohe Lebensqualität, und unsere Heimat ist ein wunderschönes
Land mit einer weitgehend intakten Umwelt. Ich konsumiere tagtäglich die vorhin angeführten Vorzüge meiner
österreichischen Heimat. Ich bin Berufssoldat, und das ist mein Broterwerb. Ich habe eine wunderbare Familie mit
zahlreichen Enkelkindern, ich lebe in einer schönen und funktionierenden Marktgemeinde und ich habe viele gute
Freunde und treue Kameraden.
Und deshalb bin ich auch heute noch überzeugt, dass es vor dem Hintergrund der Bedrohung auch 2015 noch
immer Sinn, macht im Treuegelöbnis zu geloben, unser Vaterland, die Republik Österreich zu schützen und mit
der Waffe zu verteidigen, dass es immer noch sinnvoll ist, mit all unseren Kräften der Republik Österreich und
dem österreichischen Volke zu dienen, und dass das Gelöbnis unserer jungen Offiziere am Tag der feierlichen
Übernahme in die Armee, treu zu sein bis in den Tod, keine sinnentleerte Floskel ist.
Im Kapitel „Verteidigungspolitik“ der aktuellen österreichischen Sicherheitsstrategie wird dem Bundesheer die Rolle der
„strategischen Handlungsreserve der Republik Österreich“ zugewiesen, die Teilstrategie Verteidigungspolitik bestätigt
diesen Auftrag. Spätestens, wenn alle Stricke zu reißen drohen, wird man daher trotz aller Geringschätzung auf das
Österreichische Bundesheer zugreifen, und wir Soldaten werden ohne Zögern unser Gelöbnis in die Tat umsetzen und
dabei auch jene mit einschließen, die uns belächeln oder gar ablehnen. Ich habe dieses Phänomen bereits einmal
im Jahr 1991 im Zuge der Jugoslawien-Krise persönlich erlebt: Nach der tiefen Sinnkrise der Jahre 1989/1990 wurde
der militärische Einsatz an der österreichischen Staatsgrenze erfolgreich bewältigt. Zum Abschluss noch ein Zitat, das
teilweise Berthold Brecht zugeschrieben wird:
„Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu Euch!“
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und lässt andere kämpfen für seine Sache, der muss sich vorsehen:
Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf
vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“
Auch wenn das Zitat wohl nicht gänzlich von Brecht stammt und vermutlich eher ein sozialer Kampf oder ein Kampf um
eine gerechte Sache gemeint sein könnte: Es passt ebenso zur geforderten Bereitschaft, zu jeder Zeit und mit allen
Mitteln umfassend für den Frieden zu kämpfen. Ich bin bereit!
Generalmajor Mag. Heinrich Winkelmayer
OGST 1/15
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Das Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies, kurz ACIPSS, wurde am 12. Mai 2004 am Institut
für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz in einem
Schöpfungsakt des Vereins Österreichische Gesellschaft für
Geheimdienst-,
Propagandaund Sicherheitsstudien begründet. Es hat sich in einer Dekade,
als gesamtösterreichische Institution vor allem zum Themenkreis Nachrichten- und Geheimdienste etablieren können und
genießt auch im Ausland einen
sehr guten Ruf.
10 Jahre ACIPSS
Unsere
Vision von damals wurde recht
umfassend umgesetzt. Wir definierten
unsere angepeilten Aufgabenbereiche
von Anfang an als: Wissenschaft und
Forschung, Lehre und Weiterbildung,
Analyse und Interpretation gegenwärtiger Probleme, Aufklärungs- und
Öffentlichkeitsarbeit und schließlich
als interdisziplinäre und internationale Kooperation. Es ging uns in erster
Linie darum, unsere drei interdependenten Themenfelder: Intelligence
(als Überbegriff für nachrichten- und
geheimdienstliche Tätigkeiten in der
Geschichte), Propaganda (in historischer Ausprägung) und Security (als
Überbegriff für Sicherheitsfragen jedweder Art) als Lehr- und Forschungs-
10
(zum Jour Fixe 4/15 am 16.04.2015)
fach an unserer Universität zu verankern und darüber hinaus ACIPSS als
österreichische Anlaufstelle für einen
diesbezüglichen Diskurs für Wissenschaft und Gesellschaft einzurichten.
Dieses Ziel sollte durch kontinuierliche Lehr- und Forschungstätigkeit sowie durch regelmäßige öffentliche Angebote und Auftritte erreicht werden.
Nach zehnjähriger Existenz und Tätigkeit darf Bilanz gezogen werden, in
kritischer Selbstreflexion, aber auch
ohne falsche Bescheidenheit. Wir haben seit 2004 bereits 18 Workshops
abgehalten, die wir in bewusster
Nüchternheit Arbeitstagungen nannten. Bei diesen sind bisher schon fast
100 Vortragende und 20 Diskutanten
aufgetreten, darunter auch
eine erkleckliche Zahl ausländischer Referenten. So
kann behauptet werden,
dass unsere Jubiläumsveranstaltung im Juni 2014 mit
einer
Podiumsdiskussion
zum Thema „Das globale
geheimdienstliche Geschäft
nach 9/11 und Edward
Snowden, und die Notwendigkeit, darüber Studien
zu betreiben“ dieses liebgewonnene Format einer
nach außen getragenen
Wissenschaftlichkeit wider-
spiegelt. Die mit dem Erscheinen der
nunmehr vorliegenden 15. Nummer
unserer Zeitschrift Journal for Intelligence, Propaganda and Security
Studies, kurz JIPSS, gekoppelte Jubiläumskonferenz firmiert zugleich als
19. ACIPSS-Arbeitstagung. Auf diese
Kontinuität sind wir stolz.
Noch im dritten Jahr unseres Bestehens wurden zwei weitere wichtige
Weichen gestellt: Im Februar 2007 erschien erstmals unser als wöchentlich
konzipierter, elektronischer ACIPSSNewsletter, der mittlerweile auf über
360 Ausgaben geklettert ist, in denen
insgesamt schon fast 28.000 Meldungen an über 600 in- und ausländische
Abonnenten ergangen sind.
Ao.Univ.-Prof.i.R. Mag. Dr. Siegfried Beer
Siegfried Beer,
Mag. et Dr. phil., geboren in Scheibbs,
Niederösterreich; Professor für Allgemeine Neuere und Allgemeine Zeitgeschichte i.R. an der Karl-Franzens-Universität
Graz; leitet das Botstiber Institute for
Austrian-American Studies in Media, PA,
USA.
E-Mail: siegfried.beer@uni-graz.at
Foto links: Ao.Univ.-Prof. Dr. Siegfried
Beer mit Ao.Univ.-Prof. Dr.h.c. Dr. Harald
Heppner.
Der Ordenskanzler
berichtet ...
Die weiße Garnison
Diesen
Ehrennamen trug über Jahrzehnte das steirische
Wintersportzentrum Tauplitz, da dort immer wieder
die militärischen Wettkämpfe in den alpinen und nordischen Disziplinen
ausgetragen wurden. Im Jänner trug für kurze Zeit auch die südsteirische
Garnison Straß diesen Ehrentitel, denn während der Angelobung der jungen Soldaten aus Straß und anderen steirischen Garnisonen kam der
Winter auf Kurzbesuch nach Straß, sodass auch der Beginn, beim Militär sonst unüblich, für einige Minuten verschoben werden musste. Die
Festansprache hielt unser Landeshauptmann Mag. Franz Voves, der es
sich nicht nehmen ließ, trotz der winterlichen Kapriolen nach Straß zu
kommen. Der Bataillonskommandant Oberst Bernhard Köfl sprach die Angelobungsformel den jungen Rekruten vor,
nachdem der Herr Militärkommandant Brigadier Mag. Heinz Zöllner die Begrüßung und kurze Erläuterungen zur Angelobung an die versammelte festliche Gemeinde ausführte. Die Angehörigen der Anzugelobenden unterstützten ihre
jungen Soldaten bei diesem festlichen Akt nach der geleisteten Eidesformel mit einem kräftigen, donnernden Applaus
zur Beglückwünschung.
GRAWE-Ball 2015
Ein
Tusch Blasmusik und flotte Tänzer. Auch in diesem
Jahr wurden wir von unserem Partner, der Grazer
Wechselseitigen Versicherung, zum traditionellen GRAWEBall in den Puntigamer Panthersaal geladen. Unter der Leitung unseres Präsidenten Oberst Gerhard Schweiger fand
sich eine Abordnung der steirischen Offiziersgesellschaft
in Damenbegleitung zu diesem festlichen Ereignis unseres
Partners in Graz Puntigam ein. Zu Beginn marschierte die
GRAWE-Musikkapelle in den Panthersaal und eröffnete damit auch die tolle Ballveranstaltung, die von der Musikband
„Mr. Bojangles“ umrahmt wurde. Wir möchten uns bei unserem Verbindungsoffizier, Oberst des Generalstabsdienstes
Mag. Herbert Ebenberger, sowie ganz herzlich beim Vorstandsdirektor der GRAWE, Herrn Dipl.Techn. Erik Venningdorf,
für die kameradschaftliche und fürsorgliche Betreuung unserer Abordnung bedanken.
Oeverseefeier
Am
06.02.2015 wurde, nachdem es voriges Jahr
eine große Abordnung nach Schleswig-Holstein
und nach Dänemark verschlagen hatte, das OeverseeGedenken wieder am Grazer Würtemberg-Denkmal am
Radetzkyspitz abgehalten. Die Abordnungen des Kameradschaftsbundes und des Feldjägerbataillons Nr. 9
sowie die Abordnungen der Offiziers- und Unteroffiziersgesellschaft, sowie die Vertreter des Vereines „Furchtlos und Treu“ gestalteten zusammen die Veranstaltung.
Das Österreichische Bundesheer war mit einem Bläserquartett und dem Feldzeichentrupp, mit der historischen
27er-“König der Belgier-Fahne“ und Ehrenposten sowie
-wache ausgerückt. Gemeldet wurde Generalmajor Mag.
Heinrich Winkelmayer, der in seiner Festansprache ganz
besonders die soldatischen Tugenden auf die heutige Zeit
projizierte. Nach den Gebeten durch die Militärgeistlichkeit erfolgte die Kranzniederlegung durch Generalmajor
Mag. Winkelmayer, Dr. Herwig Brandstätter für den Verein
„Furchtlos und Treu“ und Oberst Dieter Allesch für das Österreichische Schwarze Kreuz. Mit dem Abspielen der Landeshymne wurde der offizielle Teil dieses Gedenkens beendet. Ganz besonders muss hervorgehoben werden, dass
durch die Initiative von Hofrat Dr. Helmut Müller eine Abordnung sächsischer Traditionstruppen an diesem Gedenken in
Originaluniformen teilnahm.
OGST 1/15
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Der Grabstein des Nissim
Er
ist ein kulturhistorisches Kleinod und gibt Zeugnis vom mittelalterlichen Leben in Graz. Bis 1997 verwitterte er unbeachtet, von Autos verparkt und von Abgasen bedroht, eingemauert im
Sockel des Karlbaues der Grazer Burg. Der Grabstein des jüdischen
Handelsmanns Nissim zählt heute zu den ältesten Zeugnissen der
Geschichte der Juden in der steirischen Landeshauptstadt. Der hier
verewigte Rabbi Nissim, der auch geschichtlich belegt am Verkauf
von Gütern an das Stift St. Lamprecht beteiligt war, verstarb am 27.
Juni 1387 unter der Regentschaft Albrechts III.
Glücklicherweise überlebte der Grabstein die NS-Zeit, eine historische Merkwürdigkeit, denn die Grazer Burg war 1938-1945 die Residenz des NS-Gauleiters der Steiermark. Im Oktober 2014 wurde
nach einer umfassenden Renovierung des Innenhofes der Grazer
Burg, bei der die Tafel mit der deutschen Übersetzung des Grabsteines kurioserweise verschwand, wieder eine witterungsfeste Informationstafel montiert. Aus dem über 600 Jahre alten vergessenen Grabstein wurde ein Zeitzeuge Grazer Geschichte, denn
auch Steine können reden.
Oberst Manfred Oswald
Er
ist das Herz und die Hand des Fliegerballs. Zum zehnten
Mal hat Oberst Manfred Mayer vom Überwachungsgeschwader im Veranstaltungszentrum der Stadt Judenburg den
Fliegerball organisiert. Heuer überschritten die Gesamteinnahmen der Veranstaltung 250.000 Euro. Jedes Jahr kommen durch
diese imageträchtige Veranstaltung Bedürftige aus dem Murtal
zu einer beträchtlichen Unterstützung.
Das Herz von
Judenburg
Die Stadt Judenburg hat das veranlasst, Oberst Manfred Mayer
mit dem „Herz von Judenburg“ auszuzeichnen. „Regierungskommissär“ von Judenburg, Hannes Dolleschall würdigte
den sichtlich gerührten, verdienten Offizier für seine mittlerweile über ein Jahrzehnt andauernden Leistungen zum
Wohle der Region. Manfred, wir sind stolz auf dich!
..
Sonderwaffenubung MilKdoST
Die
beorderten Milizsoldaten des Militärkommandos Steiermark wurden im März für ihre Mobilmachungsverwendung geistig aufmunitioniert. Das Ziel war es, die Milizsoldaten in der Thematik “Schutz“ auf einen einheitlichen
Stand des Wissens zu bringen und über die Entwicklung der Streitkräfte und der Miliz im Bundesheer durch einen sehr
offenen und interessanten Vortrag des Chef des Stabes, Generalmajor Mag. Heinrich Winkelmayer, zu informieren. Die
eintägige Übung war geprägt
von sehr interessanten und
aktuellen Vorträgen und einer
straffen aber guten Organisation der Abläufe. Als Vortragende konnten gewonnen werden:
Oberst Rudolf Wabnegg (S3),
Oberst Albin Stromberger (S6),
Rechtsberaterin Major Mag.
Carmen Knapp, Oberst Franz
Baumgartner (MilStrf & MP),
Major Michael Paulewicz und
Olt DI Gerald Kortschak. Die
Zeit zum kameradschaftlichen
Interessensaustausch wurde
anschließend in der Cafeteria
genützt.
12
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Moderner Funf kampf
- Vielseitigkeit ist gefragt
Wettkämpferinnen und Wettkämpfer gesucht!
Degenfechten,
Nähere Infos auf www.ogst.at/sport
Schwimmen, Springreiten und Laufen mit Laser- und Luftpistolenschießen
bilden die Disziplinen der vielseitigsten Olympischen Sportart.
Mitglieder der OGST und deren Familien haben wesentlichen Anteil daran, dass sich die Sportart “Moderner Fünfkampf“
in der Steiermark erfolgreich entwickelt hat. Seit 10 Jahren wird sie im Heeressportverein-Graz, dem Trägerverein der
Vielseitigkeitssportart, sowie seit 4 Jahren im „Verband Moderner Fünfkampf Steiermark“ praktiziert. Die Sportsparten und
Disziplinen begeistern unsere jungen Sportlerinnen und Sportler. All jene, die mehr zu leisten imstande und auch zu geben
bereit sind, werden im Training und Wettkampf ordentlich gefordert. Dafür sind die Erfolge auch dementsprechend: WMMedaillen, Staatsmeistertitel, zahlreiche Österreichische und Steirische Jugendmeistertitel, Einträge in den vordersten
Rängen der Biathle/Triathle World Tour in vielen Altersklassen sowie Ehrungen zu Sportlerinnen und Sportlern des
Jahres.
Wir suchen wieder junge Sportlerinnen und Sportler (ab 8 Jahren), die eine Herausforderung suchen und bereit
sind, regelmäßig zu trainieren. Ihnen stehen Bewerbe in folgenden vier Sportsparten zur Verfügung:
Moderner Fünfkampf
Schwimmen, Laufen, Schießen, CombinedEvent (Schießen, Laufen), Fechten und Reiten
Modern Biathle
Laufen und Schwimmen
Modern Triathle
Laserschießen, Schwimmen und Laufen
Laser-Run
Laufen und Laserschießen
Gerade der Moderne Fünfkampf unterstützt die heutige Ausrichtung unserer Jugend hin zu Abwechslung, Dynamik,
Spannung und Ästhetik. Durch den Wettkampf lernen die Sportlerinnen und Sportler auf die eigene Leistung zu
vertrauen und sich richtig einzuschätzen, die Freude am Experimentieren und Offenheit für Veränderungen, für Neues
und Fremdes (interkulturelle Begegnungen auf internationalen Wettkämpfen) und persönliche Werte und Verantwortung
für ihr Leben zu entwickeln.
Der HSV-Graz bietet leistungsorientierten Nachwuchsaufbau, ist aber auch Heimat für Hobbysportler und ambitionierte
Masters, verfügt über entsprechendes Wettkampfgerät und reiche internationale Erfahrung, um vor allem das Laufen
und Schießen auf höchstem Niveau durchzuführen (www.mo5k.at).
Major Manfred Waldner
Auf dem Gipfel des Krippensteins
Auf
dem Gipfel des Krippensteins auf 2.000 Metern Seehöhe zu nächtigen, rundum den herrlichen Ausblick
über das Dachsteinmassiv und Hallstadt zu genießen und dazu das sportliche Schifahren in der “Freesports
Arena“, das alles birgt so ein Familienschiwochenende in sich.
Dieser alleinstehende Berg zieht Familien der OGST-Sportriege und des HSV-Graz Moderner Fünfkampf schon seit
Jahren in seinen Bann. Bedingt durch die Schließung unserer herkömmlichen Unterkunft “Alpines Übungsgelände
Oberfeld/Obertraun“, wählten wir dieses Mal “die Lodge“ (www.lodge.at) als Quartier. Sie ist ein gemütliches und sehr
gut geführtes Haus, auch mit dem notwendigen Komfort, um sich nach einem intensiven Schitag entsprechend zu
stärken, zu erholen und in großer Runde gemütlich zusammenzusitzen.
Da es kurz vor unserem Aufenthalt geschneit hatte, konnten die Möglichkeiten zum Pisten- und Variantenschilauf
vollends genützt werden. Auch die Schneeschuhtour war bei sonnigem Wetter ein reines Vergnügen. So kamen Eltern,
Kinder und Jugendliche gleichermaßen auf ihre Rechnung.
OGST 1/15
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Es war einmal „Der Soldat“
Am 22. April 1956 erschien die erste Ausgabe der Zeitung “Der Soldat“, der zur wehrpolitischen Information des Bundesheeres und der Gesellschaft ins Leben gerufen wurde. Als politisch unabhängig
wurde das Printmedium privatwirtschaftlich geführt. Nach fast 59 Jahren hieß es Ende Dezember
2014 mit der 1.409. Ausgabe abrupt Abschied zu nehmen.
Die
Zeitung erschien ohne Unterbrechung zwei Mal im Monat, also 24 Mal im Jahr, und hat so die Entwicklung
des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik und der Sicherheitspolitik Österreichs in einzigartiger Weise begleitet und dokumentiert.
Die Geschichte des Blattes war von Anfang an eng mit der des Bundesheeres verbunden. Die Aufbruchstimmung und
der Kampfgeist jener Männer, die das Österreichische Bundesheer nach Kriegsende und der Besatzungszeit aufzubauen hatten, zeigte sich schon in der ersten Ausgabe (“Der Soldat“ Nr. 1/1956): „Entweder ist die Landesverteidigung
eine staatsnotwendige Aufgabe oder nicht. Wenn sie es ist, dann ist es die Pflicht der Regierung, dafür zu sorgen, dass
dem Soldaten des neuen Bundesheeres in den Augen des österreichischen Volkes eine geachtete Stellung gegeben
wird…“ Die Blattlinie und die anzusprechenden Lesergruppen wurden von der damaligen Redaktion (ebenfalls auf
Seite 1 der Erstausgabe) so beschrieben: „Wir wollen nichts anderes sein als eine feste und saubere Brücke zwischen
der Zivilbevölkerung und den Soldaten des österreichischen Bundesheeres. … Wir werden uns nicht mit Parteipolitik
befassen, aber stets eine klare, positive staatspolitische Haltung einnehmen. Wir wären ein schlechtes Blatt, würden
wir allen gefallen.“
Sieht man sich die Ausgaben der Zeitung über die Jahre hinweg an, erlebt
man die Geschichte und Entwicklung des Bundesheeres von seinen Anfängen, über die Zeit des Wirtschaftswunders bis in die Zeit der Krisen in der
Nachbarschaft, bis heute, wo das Bundesheer eine für seine Größe doch
beachtliche Rolle in internationalen Missionen spielt. In diesem langen Zeitraum hat das Blatt alle Höhen und Tiefen
miterlebt. Es wurde Zeuge einer Vielzahl von Reformen, Umgliederungen, Neustrukturierungen und Transformationen.
Vieles davon war bereits beim Start zum Scheitern verurteilt, anderes schaffte zumindest einen Teil der Umsetzung,
bevor die nächste Reform darüber hinwegrollte. Wirtschaftlich lässt sich bei der Lektüre der Zeitung über die Jahrzehnte
hinweg verfolgen, dass das Bundesheer durch die anfänglichen Geschenke der ehemaligen Besatzer die Erneuerung
seiner Waffen und seines Gerätes bis zu einem gewissen Grad „verschlafen“ hat – und vor allem ist zu verfolgen, dass
es dem Bundesheer zu keiner Zeit wirtschaftlich wirklich besonders gut gegangen ist.
Interna (bis 31.12.2014)
“Der Soldat“ war das einzige militärische und sicherheitspolitische Fachmedium in Österreich im Zeitungsformat und
informierte über alle relevanten Themen der österreichischen und internationalen Wehr- und Sicherheitspolitik. Geboten
wurden aktuelle Berichte und fundierte Analysen. Damit diente dieses Fachmedium Experten, Entscheidungsträgern
und Meinungsbildnern in Bundesheer, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie der Industrie im Sicherheits- und Verteidigungsbereich als Informationsmedium und Kommunikationsplattform.
Blattlinie: Förderung des Gedankens der Umfassenden Landesverteidigung und Sicherheitsvorsorge sowie qualifizierte Information über das Bundesheer und seine
Aufgaben. Dabei stehen neben der politischen Führung die Soldaten des Bundesheeres, Angehörige des BMLVS, wehrpolitische Vereine sowie Partnerfirmen des
Bundesheeres und Wirtschaftstreibende im Vordergrund.
Ständige Mitarbeiter: 4, Homepage: www.dersoldat.at, Auflage: 12.500 bis 15.000,
Umfang: 16 Seiten
Fazit
Das abrupte Ende der Zeitung hinterlässt tiefe Betroffenheit – vor allem wegen
der Begleitumstände der Beendigung einer langjährigen positiven Geschäftsbeziehung der ersten Stunde. Als ehemalige Herausgeberin und Verlegerin ist es
mir ein besonderes Anliegen, all jenen zu danken, die unseren langen Weg begleitet und mit viel Engagement und Können dazu beigetragen haben, dass “Der
Soldat“ zur bekannten, etablierten und geschätzten Marke werden konnte.
Ich hoffe, Sie werden uns vermissen!
Mag. Christine Pawlikowsky-Hanusch
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Wien, Küniglberg.
Die ORF-Backstagetour
stand am 12.02.2015 auf
dem Veranstaltungskalender der OGST, und
37 Personen wagten erwartungsfroh die Reise
zum ORF-Zentrum. Vor
Ort wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen
aufgeteilt, und pünktlich um 1100 Uhr begann das Spektakel.
Zu Gast beim ORF in Wien
Auf
dem insgesamt über 80.000 m2 großen Gelände wurden in Summe gemessene 2,5 Kilometer quer durch das
Hauptgebäude bewältigt. Die Lust auf mehr trieb die Teilnehmer stets voran. Die OGST war an diesem Tage
jedoch nicht der einzige Backstage-Gast. Schüler der Neuen Mittelschulen in Seewalchen, Mattighofen und Vöcklabruck nahmen ebenfalls an verschiedenen ORF-Führungen teil. Auch für Kinder gibt es ein interessantes Führungsangebot, sogar Themengeburtstage mit Kasperltheater und Tom Turbo-Action stehen zur Auswahl.
Action im Interactive-Studio
Einer der Höhepunkte neben dem Besuch des Newsrooms und dem Zeit im Bild-Studio im neuen Design war das
Mitmachstudio. Mit Blue Box- und Regietricks konnten die Teilnehmer live miterleben, wie es sich so als Moderator vor
der Kamera anfühlt. Ein Gesicht auf das Original gesetzt, und schon hat man ein neues ZiB-Moderatorengespann. Als
Überraschung wurden die Szenen mitgefilmt und am Ende
der Tour als DVD übergeben. Im Newsroom wurde erklärt,
wie so eine Nachrichtensendung entsteht, die Themen
erarbeitet und die ZiB-Sendung vorbereitet wird. Seit 3
Wochen flimmern diese bekanntlich in neuem modernerem
Design über die TV-Geräte. „Man muss mit der Zeit gehen“,
so einer der Tour-Begleiter. Das Zusammenspiel von Licht,
Ton und Bild sei das Um und Auf im Fernsehgeschäft und
natürlich die Werbezeit. Zwischen 1900 und 2015 Uhr zahlt
man pro Sekunde um die 4.000 Euro.
Alles auf den Song Contest fixiert
Das Mega-Event heuer ist seitens des ORF der in der Wiener
Stadthalle auszutragende 60. Eurovisions Song Contest mit
einer Weltneuheit, der Teilnahme Australiens. Der ORF zeigt
sich überhaupt sehr stolz über den Erfolg von Interpretin
Conchita Wurst, möchte man zu dieser Art von Unterhaltung
stehen wie man will.
ORF-Gesichter entdeckt
Anschließend an den 90-minütigen Rundgang wurde in der Sodexo-Kantine zu Mittag gegessen. Dabei konnte
jeder die gewonnenen Eindrücke gegenseitig austauschen. Auch ein paar bekannte ORF-Gesichter wurden auf dem
Kantinenareal entdeckt, wenngleich man diese ohne Schminke und gestyltem Haar nicht gleich erkennt. Anchor-Lady
Ingrid Thurnher, Korrespondent Christian Schüller, Innenressort-Chef Hans Bürger und die Moderatorin der Sendung
„heute konkret“, Claudia Reiterer, wurden vor Ort gesichtet.
Mit einem kleinen Dankeschön, dem goldenen OGST-Coin, wurde am Ende der Führung den beiden Gruppenbegleitern
herzlich gedankt, ehe es nachmittags wieder in Richtung Mürztal und weiter nach Graz ging.
OGST 1/15
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Kofi Annan International
Peacekeeping Training Centre
Im Jahre 2011 wurde auf Initiative des Außenministeriums zur Vorbereitung einer Evaluierungsübung
der ECOWAS Standby Forces (ESF, Bereitschaftstruppe der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft) Brigadier Norbert Fürstenhofer für den Bereich „Humanitäre Operationen“ nach Ghana gesandt. Brigadier Dr. Alois Hirschmugl und VB Arno Umfahrer, MBA führten dann im Herbst 2011 diese
Evaluierung am Kofi Annan International Peacekeeping Training Center (KAIPTC) in Accra/Ghana
durch. Brigadier Hirschmugl schlug eine Unterstützung des KAIPTC´s einerseits durch Abstellung
eines Offiziers als Kursdirektor und anderseits ein Projekt zur Stärkung der „zivilen Komponente“
der ESF vor. Seit einem Jahr befindet sich nun ein Bundesheeroffizier vor Ort, welcher Soldaten,
Polizisten und Zivilisten aus den 15 Staaten der ECOWAS auf operativer Ebene für Friedenseinsätze
ausbildet. Ende April 2015 findet mit Unterstützung Österreichs der erste Pilotkurs zum Thema „Humanitarian Assitance in Westafrica and Beyond“ statt.
Die
Afrika-Policy des Verteidigungsministeriums sieht
die Förderung der Stärkung der afrikanischen Fähigkeiten der „African
Peace and Security Architecture“
(APSA) vor. Eine der abgeleiteten
Maßnahmen ist die Implementierung
eines ÖBH-Offiziers in der Funktion eines Kursdirektors am KAIPTC
in Accra (Ghana). Mit diesem Kursdirektor soll einerseits die Stellung
des KAIPTC als multinationales Trainingszentrum gestärkt und andererseits die Afrikaexpertise im BMLVS
vertieft werden. Das ÖBH hat gemeinsam mit dem Österreichischen
Studienzentrum für Frieden und
Konfliktlösung und der österreichischen Entwicklungshilfe ein Projekt
am KAIPTC laufen, welches auf die
Stärkung der ESF bei „Humanitären
Operationen“ abzielt, wobei der oben
erwähnte Kurs mit Experten aus Afrika und Europa entwickelt wurde.
Aufgaben
Der abgestellte Bundesheeroffizier
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nimmt am KAIPTC die Aufgabe eines
Kursdirektors wahr und ist im Training Department eingegliedert. Als
Kursdirektor ist man verantwortlich
für die Vorbereitung, die Durchführung und die Nachbereitung des Kurses. Das bedeutet im Wesentlichen,
dass die entsprechende Anzahl an
Kursteilnehmern aufgebracht werden
muss, dass Flug und Unterkunft gebucht sowie die Vortragenden organisiert werden und der reibungslose
Ablauf während des Kurses sichergestellt werden muss. In der Nachbereitungsphase ist gemeinsam mit der
Finanzabteilung die Abrechnung für
den Kurs zu erstellen und ein Kursbericht zu verfassen.
Entwicklung und Ziel des Kurses
Nachdem das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK) in Schlaining für
die Entwicklung des Kurses verantwortlich ist, werden einige der angesprochenen Aufgaben für den „Pilotkurs“- so nennt sich der jeweils erste
Kurs in einem neuen Bereich - vom
ÖSFK abgedeckt. Der Pilotkurs wird
mit einer Evaluierung, durchgeführt
vom KAIPTC, abgeschlossen. Dieses Ergebnis, sowie die Erfahrungen
und Eindrücke der Vortragenden,
des Verantwortlichen für die Kursentwicklung und des Kursdirektors sind
dann die Basis für die Überarbeitung
des Kurses. In einem eigenen Workshop wird dann auf Grundlage dieser
Erkenntnisse der Kurs in seine finale
Form gebracht. Danach wird der Kurs
vollständig an das KAIPTC übergeben. Somit sind dann das Zentrum
und der Kursdirektor in alleiniger Verantwortung den Kurs durchzuführen,
wobei die Finanzierung des Kurses
zumindest für den Herbst 2015 wieder durch Österreich sichergestellt
ist.
Ziel des 14-tägigen Kurses ist es,
den Teilnehmern Wissen im Bereich
der Humanitären Hilfe zu vermitteln,
Verfahren und Abläufe der zivilen
Organisationen sowie von Militär
Westafrika
Sehr spannend ist es, die unterschiedlichsten Ereignisse quasi aus der
Nähe mitzuerleben. Denn in den österreichischen oder westlichen Medien
liegt naturgemäß der Fokus der Berichterstattung oft woanders und über
vieles wird gar nicht oder nur sehr unzulänglich berichtet. Im vergangenen
Jahr waren die beherrschenden Themen: die Piraterie im Golf von Guinea,
der Ebola-Ausbruch und seine Auswirkungen auf den gesamten Raum, die
unsichere Lage in Mali, der mehr oder weniger unblutige Staatsstreich in
Burkina Faso und natürlich die terroristischen Aktivitäten von der fanatischislamistischen Gruppe Boko Haram. Dieser Konflikt im Nordosten Nigerias
mit bisher über 13.000 Getöteten und ca. 1.5 Millionen Vertriebenen, ist
aber nicht auf diesen Raum beschränkt, sondern weitet sich seit Jahresbeginn sukzessive auf die Nachbarstaaten Niger, Tschad und Kamerun
aus. Dabei soll nicht übersehen werden, dass es sich bei den getöteten
Personen zumeist um Moslems handelt und nicht um Christen.
Die aufgezählten Themen werden Westafrika auch weiterhin beschäftigen,
dazu kommen noch die für 2015 geplanten Wahlen. In Nigeria wurden
diese bereits um 7 Wochen verschoben. Nach den letzten Wahlen 2010
flammte der Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste erneut auf. Es wird also
sehr spannend werden, wie sich die Lage in Westafrika weiter entwickelt.
Oberstleutnant Ortwin Gammer
und Polizei zu erklären, das gegenseitige Verständnis zu erhöhen, damit die
Zusammenarbeit in gemeinsamen Humanitären Hilfseinsätzen erleichtert und
somit die Effektivität der Hilfe gesteigert
wird. Der Kurs ist speziell auf die afrikanischen Bedingungen abgestimmt. Im
Zuge der Kursentwicklung wurde dazu ein
Workshop am KAIPTC im Februar 2014,
sowie Ende März am ÖSFK in Schlaining
durchgeführt. Aufgrund der Ebola-Krise
in Westafrika musste der für den Herbst
2014 geplante Kurstermin in den April
2015 verschoben werden, wobei sich für
25 Kursplätze 178 Personen aus Westafrika gemeldet hatten.
Memorandum of Understanding
Am KAIPTC gibt es neben den ghanaischen auch internationale Kursdirektoren.
Zurzeit kommen diese aus Deutschland,
Frankreich, Mali, Nigeria, Schweiz und
Österreich. Bei allen Kursdirektoren handelt es sich um Experten aus dem militärischen, polizeilichen und zivilen Bereich.
Für die Abstellung eines österreichischen
Offiziers bedarf es auch einer rechtlichen
Regelung zwischen dem Empfängerland
Ghana und dem Entsender Österreich.
Dazu fand am 28. Jänner 2015 in Accra
zwischen der Regierung von Ghana und
Vertretern der Österreichischen Bundesregierung die Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“ (MOU) für
die Regelung der bilateralen Zusammenarbeit der beiden Länder statt.
Der entsendete Offizier hat aber auch einen zweiten Auftrag. Er soll mit anderen
westafrikanischen Armeen und Organisationen, wie z.B. der ECOWAS, in Verbindung treten und erste Kontakte knüpfen.
Wobei natürlich Ghana mit Priorität zu behandeln ist.
Jänner 2015: Oberstleutnant Ortwin Gammer bei der Unterzeichnung des MOU in
Accra. Im Jänner 2014 startete er seine zweijährige Afrika-Mission.
Brigadier Dr. Alois Hirschmugl, der Initiator des KAIPTC-Projektes in Ghana und
einer der Kursdirektoren und Vortragender beim Pilotkurs.
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Die Auslandseinsatzbasis im niederösterreichischen Götzendorf an der Leitha zeigt sich stets voll
ausgebucht. Kasernen- und Ausbildungspersonal, Auslandseinsatzgeher, Heimkehrer und Kursbesucher geben sich die Türklinken in die Hand. Mitte März endete der dritte Military Experts on Mission
(3rdMEoM) Course, dabei waren auch fünf Steirer.
Military Experts on Mission
Course: „ A LOT of experience “
Aufgrund
der aktuellen Lage
in der Ukraine wurden während der
drei Kurswochen in der Wallensteinkaserne zudem noch OSZE-Ausbildungsvorhaben durchgeführt. Dabei
fungieren nicht nur Österreicher als
Trainer, auch internationale Einsatzerfahrung wird bei der Ausbildung
stets groß geschrieben. So auch beim
MEoM Course, der ehemals als LOT/
LMT (Liaison Observation Team für
Bosnien und Herzegowina bzw. Liaison Monitoring Team für den Kosovo)
bezeichnet wurde. 32 Kursteilnehmer
waren gemeldet, Kurskürzel X6S,
nächster Termin Mo 31. 08. - Fr 18.
09. 2015.
Basismodul
Der Kurs begann mit einem einwöchigen Basismodul, an dessen Anfang ein
Englischtest des Sprachinstituts der
Landesverteidigungsakademie (SIB)
zu absolvieren ist. Für Offiziere gilt
ein relativ hoher Kenntnislevel (Stufe 3 bzw. früher C), denn mindestens
90 Prozent müssen beim schriftlichen
Examen in Hör- und Leseverständnis
erreicht werden. Die mündliche Prüfung wird anschließend von einem
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Native Speaker abgenommen, der vor allem auf Aussprache, Grammatik und
Argumentationstechnik Wert legt. Man sollte also unbedingt vorbereitet sein
um diese erste Hürde zu nehmen!
Danach starteten Lehrvorträge und Unterrichte über die Themen Friedensmissionen (Peace Support Operations), Psychological Operations (PSYOPS) und
die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (CIMIC). Auch sensible jedoch hochinteressante Sujets wie Menschenhandel (Human Trafficking), Kulturelles Bewusstsein und Handeln (Cultural Awareness) sowie der professionelle Umgang mit
Medien (vor allem TV) und die Erkenntnisgewinnung aus menschlichen Quellen (Field Human Intelligence) versetzten die Kursteilnehmer in wissbegieriges
Zuhören und Lernen.
Foto ©StWm Huber/AUTINT
LCC-Modul
Die folgenden zwei Wochen standen
unter dem Gesamtbegriff „Liaison
Coordination Cooperation“ und boten
vor allem eines: sehr viel Praxis. Nach
der Trennung des Kurses in CIMICund LCC Teilnehmer (CIMIC wurde in
Graz weiter ausgebildet) verblieben
15 Mannen in Götzendorf. In so
genannten Conversation Exercises
wurden täglich Talent und Geschick
jedes Teilnehmers im Führen von
Verhandlungen (negotiation) und
Mediationen (mediation) festgestellt und ausgebaut. Auch die Gesprächsführung mit Übersetzern (dealing with
interpreters), welche von Studenten der Universität Wien realistisch gemimt wurden, war ein wesentlicher Teil der
Ausbildung. In aufwendig inszenierten Rollenspielen standen neben äußerst erfahrenen Österreichern (bestehend
aus Berufs- und Milizoffizieren) auch Trainer aus Deutschland, Finnland und Holland parat. In diversen Szenarien
wurde eine Lage vorab eingespielt und vom Kursteilnehmer verlangt, mit sogenannten „Key Leaders“ wie dem
Bürgermeister und der örtlichen Polizei oder NGOs (Non-Governmental Organizations) zu interagieren, um weitere
Informationen zu gewinnen. Auch das Melden dieser Informationen (reporting) an höhere Kommanden war ein wichtiges
und umfassendes Thema.
Wie man so ein LOT/LMT-Haus im Einsatzraum betreibt, war Gegenstand einer
4-tägigen Abschlussübung. Wie verhält
man sich, wenn eine wildfremde Person in
Tränen aufgelöst plötzlich vor der Türe steht
(walk in) und nicht mehr nach Hause kann,
weil das Eigenheim von einer andersethnischen Mehrheit besetzt wurde? Was tut
man, wenn die lokale Polizei behauptet,
dass Truppeneigene sich eines Vergehens
schuldig gemacht haben? Wann muss der
Hauskommandant unbedingt ausrücken,
um mit zivilen Behörden (local authorities)
zu verhandeln? Inklusive der Final Exercise
(FINEX) kamen auf jeden Teilnehmer an die
zehn Szenarien, die jeweils von den Ausbildnern beurteilt wurden. Das anschließende Feedback wurde dankbar angenommen, wenngleich man intuitiv auch nicht immer derselben Meinung war. Einsatzerfahrung als LOT/LMT-Soldat kann
man jedenfalls nur vor Ort in Bosnien oder im Kosovo sammeln, also sollte nach bestandenem Kurs einem Auslandsengagement bei EUFOR oder KFOR nichts mehr im Wege stehen.
Feedback Kursteilnehmer
In mehreren Evaluierungen wurden die Kursteilnehmer nach ihren Eindrücken gefragt. Als Fazit kann man festhalten,
dass sich alle Verantwortlichen um die Teilnehmer äußerst bemüht und diese LCC-Ausbildung sehr professionell organisiert und durchgeführt haben. Noch dazu erzeugen motivierte Lehrer auch motivierte Schüler. Zu danken ist dem Leiter
der Lehrabteilung im Austrian Armed Forces International Centre (AUTINT), Oberst Sandor Galavics, dem allzeit fürsorglichen Kursleiter Hauptmann Armin Krenn (beide ließen es sich nicht nehmen, die Ausbildungsinhalte des Öfteren
live mitzuerleben) sowie den zahlreichen Trainern, die ihr Wissen und ihre persönlichen Erfahrungen an die „Students“
weitergegeben haben, auch in Extraschichten! Am Kursende machte Oberst Claus Amon, Kommandant des AUTINT,
bei der Zertifikatsübergabe keinen Hehl daraus: „Gentlemen, we will need you in a mission abroad, but we will need you
as trainers, too.“ Dieser Aufforderung werden die Kursteilnehmer sehr gerne nachkommen.
Foto links: TV-Medientraining mit Oberstleutnant Helmut Gekle. Nicht immer einfach, auf die Fragen
eines temporär „bösen“ Journalisten zu antworten.
Olt Ekkehard Gröppel
Fotos ©StW Roman Sepperer
Fotos oben: „Walk in“ im Feldhaus. Der Hauskommandant empfängt einen Offizier der Internationalen
Polizei, der einen Einheimischen mit seinem Anliegen unterstützt.
Rollenspiel mit aus dem realen Leben stammenden Ansprechpartnerinnen. Die Internationale
Organisation für Migration in Wien (IOM) lädt ein LCC-Team zu einer essentiellen Besprechung.
OGST 1/15
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Alle OGST-Termine sind auf unserem Online-Veranstaltungskalender ersichtlich.
OGST-Veranstaltungen
www.ogst.at /anmeldung
Die OGST lädt alle ihre Mitglieder zu einem besonderen
Emfpang in das Grazer Rathaus ein. Bürgermeister
Mag. Siegfried Nagl emfpängt OGST-Mitglieder am Montag, dem 04. Mai 2015 um 1830 Uhr. Anmeldungen sind
bis T! 27.04.2015 via Rücksendekarte (siehe rechts)
oder auf unserer Homepage www.ogst.at/anmeldung
möglich. Ansprechpartner ist unser Generalsekretär Major Mag. Rudolf Grotti: Tel. +43 50201 50 40121, Fax: +43
50201 50 17410, E-Mail: sekretariat@ogst.at
Die Einladung gilt ausschließlich für OGST-Mitglieder.
Die OGST-Generalversammlung findet am Donnerstag, dem 28.05.2015 um 1900 Uhr in der Gablenzkaserne statt. Zuvor gibt es wie gewohnt den Sektempfang des
Präsidenten für OGST-Neumitglieder.
Generalleutnant Mag. Dieter Straka organisiert vom
24.06. bis 01.07.2015 eine militärhistorische Fahrt an die
Isonzo-Front. Die Kosten für alle Reisebewegungen und
die Unterbringung in ***Hotels (ohne EZ-Zuschlag) betragen pro Teilnehmer 650,- Euro.
Programm:
• Abfahrt mit Kleinbussen vom Grazer Ostbahnhof um
0800 Uhr
• Zusteigen möglich in Klagenfurt vor dem Friedhof
beim Flugplatz, ca. 0930 Uhr und Villach, Rast Dreiländerecke, ca. 1000 Uhr
• Hotelunterkunft in Cividale (Einzelzimmer + € 15,-)
• Ausflüge zu den Kriegsschauplätzen mit sachkundiger Führung (feste Schuhe! Stöcke! Taschen- oder
Stirnlampe). Bei Schlechtwetter Besuche in der Umgebung (zB UDINE oder SPILIMBERGO)
• Besuch von Festungen und der großen Kriegerdenkmäler, Museumsbesuch in KOBARID
• Wanderungen zur Flitscher Klause, zu erhaltenen
Stellungen und im Naturpark der Isonzo-Mündung
Leistungen:
• alle Transportkosten
• 6 x Zimmer mit Frühstück (Doppelzimmer)
• Museumseintritt und zwei Tage mit ortskundigem
Führer
• Allfällige Eintrittskosten beim Schlechtwetterprogramm sind fakultativ.
Anmeldung:
• Telefon 0650 769 2041
• E-Mail an dieter.straka@gmx.at
• Internet unter www.ogst.at/anmeldung
Die Anmeldung bedingt eine Anzahlung pro Person von
250,- Euro mit dem Kennwort „ISONZO“ dazu Bekanntgabe des Zimmerwunschs, Einsteigstelle und natürlich
Vor- und Zunamen.
Kontodaten für Anzahlung:
Kontobezeichnung: Dieter Straka
IBAN: AT73 3800 0000 0007 2462, BIC: RZSTAT2G
Anmeldeschluss ist der T! 15.05.2015
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Die traditionelle Soldatenwallfahrt nach Mariazell findet heuer
am 15. bzw. 16.06.2015 statt. Mit der Anmeldekarte rechts können Sie sich für die Buswallfahrt am 16.06.2015 anmelden.
Kontaktperson ist der Referatsleiter der OGST-Senioren, Brigadier Mag. Johann Windhaber. Schicken Sie die Anmeldekarte
an das OGST-Sekretariat per Post oder Fax, oder melden Sie
sich über www.ogst.at/anmeldung im Internet an, oder schreiben Sie eine E-Mail an: johann.windhaber@gmx.at
Anmeldeschluss T! 08.05.2015
Off
iziersgesellschaft Steiermark
RÜCKSENDEKARTEPERSONALIAͲKORREKTUREN/EMPFANG RATHAUS
FelderaufderRückseiteausfüllenundandieOGSTausfrankiertschicken!
FürdieErteilungeinesAbbuchungsauftragsbitteRücksendekarteunterschreiben!
Andie
Sekretariat
Major Mag. Rudolf Grotti StraßgangerStraße360
8054Graz
OffiziersgesellschaftSteiermark
Rücksendekarte ausschneiden und kuvertiert abschicken!
Mit diesem Formular können Sie sich für die Buswallfahrt nach Mariazell am 16.06.2015 anmelden.
Schicken Sie den Abschnitt bis Anmeldeschluss 08.05.2015 per Post oder Fax an das OGST-Sekretariat.
Kontaktdaten siehe Seite 4 bzw. Rücksendekarte oben.
OGST 1/15
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PERSONALIAͲKORREKTUREN/ANMELDUNGEMPFNG. RATHAUS
(bitteinBlockschrift!)
(Richtiglautetder/die)–(Ichmeldemichfürden Empfang im Rathaus an)
Dienstgrad: ………………………………………………
Titel: ………………………………………………
Vorname:
………………………………………………
Name:
………………………………………………
Anschrift:
………………………………………………
PLZ/Ort:
………………………………………………
EͲMail:
………………………………………………
Telefon:
………………………………………………
Ichmeldemichzum Rathaus-Empfangan: ja /nein + OGST-Mitglieder:…......…
*)Zutreffendesbittemarkieren/Anmeldeschluss 27.04.2015/ Weitere Informationen auf www.ogst.at
T! Montag, 04. Mai 2015 ab 1830 Uhr
Option:
ErteilungeinesAbbuchungsauftragsfürdieOffiziersgesellschaftSteiermark:
IcherteilederOffiziersgesellschaftSteiermarkdieErlaubnis,vonmeinemangeführtenBankkonto
denMitgliedsbeitragzubeheben.Datum:…………………………………………………….
IBAN:……………………………………………………………………………….BIC:…………………………………………………….
DasKontolautetaufmeinenVorͲundZunamen.Unterschrift:……………………………………………………..
ͲͲͲAchtung!EsgiltnurdieUnterschriftdesKontoinhabers.FürRückfragenbitteobenalleFelderausfüllen.ͲͲͲ
OGST-Senioren:
Termine
Datum
Veranstaltung
14.04.2015
Vortrag: „Erbrecht und Vermögensnachfolge“
1500
Olt Mag.
Michael Unzeitig
GABKas, Cafeteria
12.05.2015
Stadtführung:
„Die Garnisonsstadt Graz“
1500
Prof. Dr.
Karl A. Kubinzky
Graz, Hauptplatz
vor dem Rathaus
09.06.2015
Lesung: „Das Grauen aus dem Groschen
heft!“ (Auszüge
aus „Schauerromanen“)
1500
Hptm DI
Werner Skibar
16.06.2015
Soldatenbuswallfahrt
nach Mariazell *)
Anmeldeschluss:
08.05.2015
0700
Bgdr Mag.
Johann Windhaber
GABKas, Wache
08.09.2015
Ausflug und
Bildungsfahrt ins „Ausseeerland
und zum Fliegerhorst Aigen im Ennstal“. **)
Anmeldeschluss:
30.06.2015
0730
Mag. Dr.
Walter Unzeitig
GABKas, Wache
Beginn
Vortragender
Ort
GABKas, Cafeteria
*) Anmeldung mittels Anmeldekarte, Telefon, E-Mail oder online im Internet unter www.ogst.at/anmeldung notwendig!
**) Anmeldung nur per Telefon 0664/5604207 an Mag. Dr. Walter Unzeitig, Kosten: 50,- Euro pro Person
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Termine
Datum
Veranstaltung
Beginn
Org/Kdt
Ort
24.04.2015
Galakonzert der Militärmusik Steiermark
1930
MilKdoST
Graz, Großer Arbeiterkammersaal
montags
Basisfitness für Führungskräfte Referat Sport
1800
Sportreferat
Graz, BORG Dreierschützeng. 16
mittwochs
Budenabend im OGST-Stadtcasino
1900
OG-Uni
Graz, Radetzkystraße 16
08.05.2015
Benefizveranstaltung
„Abend der Stimmen und Musik“
1800
MilKdoST
Graz, Steiermarkhof,
KrottendorferstraßSeT
11.05.2015
GRAWE Mitarbeiterehrung
1730
Ebenberger
Graz, Helmut-List-Halle
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Personalia 1/15
Wir gratulieren...
zum 93. Geburtstag
► ObstltdhmtD a.D. Prof. Dipl.-Ing.
Josef Dittmann
zum 91. Geburtstag
► Obst i.R. Hannes Fischer
zum 89. Geburtstag
► Dr. Karlheinz Angerer
zum 88. Geburtstag
► Obst i.R. Karl Gosch
zum 86. Geburtstag
► Dr. Herwig Brandstetter
zum 84. Geburtstag
► Dr. Walter Heschl
zum 83. Geburtstag
► Obst i.R. Walter Krainz
zum 80. Geburtstag
► Richter i.R. Mag. Dr.
Walter Unzeitig
zum 75. Geburtstag
► Olt a.D. Dr. Horst Nebel
► ObstdIntD i.R. Mag. Dr.
Herbert Grabenhofer
► Hptm a.D. Gerd Wesiak
► Olt a.D. ORR i.R. Ing. Alois Fuchs
► OltdhmtD Dipl.-Ing. Alois Pluch
► Obstlt a.D. Dipl.-Ing. GerhardStudler
► Gfr a.D. Dir. Dieter Macek
zum 70. Geburtstag
► GenMjr i.R. Mag. Karl Augustin
► HptmA Dr. Günter Nebel
► Obstlt a.D. ADir. i.R. RegR
Karl Rinner
► Mjr Herbert Egger
► Obst i.R. Ing.Kurt Unger
► Olt Reinhardt Schwarzenberger
zum 65. Geburtstag
► ObstIng. Friedrich Konrad
► Olt Dipl.-Ing. Dr. Gerold Obergruber
► Obst Josef Schauer
► Lt Dipl.-Ing. Dr.
Wolfhard Wegscheider
► Obstlt Georg Zielinski
► Obst i.R. Josef Hopfer, MSD
► wHR Dr. Karl Archan
► Hptm Ing. Franz Veit
► Olt Ernst Pichler
► ObstltVet Dr.Karl Bauer
► Hptm GemR Manfred Unterweger
zum 50. Geburtstag
► Fhr Dieter Schasching
► Obstlt Ulfried Khom, MSD
► Fhr Erich Maier
► Obstlt Franz Gaugl
► Olt Franz Lechner
► ObstBrigitte Schlemmer
OGSTNeumitglieder
► Olt Dr. Georg Hoffmann
► Obstlt Markus Mesicek
► Obstlt Erich Celetz
Wir trauern um
► Hptm a.D. Walter Sommer (76)
zum 60. Geburtstag ► HR LAbg. Dr. Karl Eichtigner (90)
► Bgdr i.R. Reinhold Frühauf (74)
► Obst Hans Tomaschitz
► LPol-Dir. HR Mag. Josef Klamminger ► Obst i.R. RegR
Gerhard Norbert Schindler (94)
► Obst Anton Steffl
► Olt a.D. Arnold Graßl (90)
► ObstA Prim Dr. Herwig Bertuch
► OltA Dr. Peter Umfahrer
► ObstADir. RegR Josef Platzer
► Mjr AR Otto Franz
zum 55. Geburtstag
► Obst Christian Lichtenecker
► Lt Dr. Roland Herfried Haupt
► Hptm Dr. Franz Pietsch
► Olt Wolfgang Sitter
► Obstlt Josef Hirm
► Hptm Mag. Dr. Peter Kirsch
► Olt Dipl.-Ing.Erich Lackner
Informieren Sie uns über Ihre Personalia gleich online auf unserer
Homepage www.ogst.at und verwenden Sie das PersonaladminFormular. (Gilt nicht für Abbuchungsauftrag!)
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Bundesauszeichnung fur
Oberst Rudolf Wabnegg
Für
seine besonderen Verdienste insbesondere um die Miliz
in der Steiermark, für die hervorragende Zusammenarbeit
mit den sicherheitsrelevanten Behörden und Einsatzorganisationen und die unter seiner Federführung sehr gut bewältigten Katastropheneinsätze in den vergangenen Jahren, wurde Oberst Rudolf
Wabnegg von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet.
Oberst Wabnegg’s Engagement ist es zuzuschreiben, dass in der
Steiermark unter den gegebenen Umständen ein qualitativ hohes
Maß der Einsatzbereitschaft zur Bewältigung der Inlandsaufgaben
des Bundesheeres erreicht wurde. So lässt sich das besondere Verdienst des derzeitigen S3 des Militärkommandos Steiermark zusammenfassen.
Für ein bislang in dieser Form einzigartiges Projekt steht Oberst
Wabnegg als Pate: Die gemeinsamen Krisenplanspiele „Black Out
Styria“ mit den Bezirkshauptmannschaften. In den Bezirken Hartberg- Fürstenfeld, Südoststeiermark, Liezen und Murtal
wurde gemeinsam intensiv im Stabsrahmen geübt.
Die Offiziergesellschaft Steiermark gratuliert sehr herzlich!
OGST 1/15
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