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deutscher Diabetiker Bund
Beim DDB
sind Sie immer
gut informiert
Liebe DDB-Mitglieder, liebe
|
DJ 4–2015
Der Bundesrat hat vor kurzem zur Problematik der
„zweckmäßigen Vergleichstherapie“, die im Rahmen des
AMNOG (Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz) zum
Einsatz kommt, Stellung bezogen. Wir kommentieren
den aktuellen Stand.
60
DDB-Bundesverband
Deutscher Diabetiker Bund e. V.
Bundesgeschäftsstelle:­
Käthe-Niederkirchner-Straße 16
10407 Berlin
Tel.: 0 30/4 20 82 49 80
www.diabetikerbund.de
E-Mail: info@diabetikerbund.de
Der Auswahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie bei der Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen
Wirkstoffen kommt eine entscheidende
Bedeutung zu.
Betrachtet man bei der Diabetestherapie
die regelmäßig vorgenommene Festsetzung von Sulfonylharnstoffen als zweckmäßige Vergleichstherapie, fällt auf, dass
die pharmazeutischen Unternehmer –
nach negativem Ausgang der Nutzenbewertung – neue Medikamente nicht im
deutschen Markt belassen haben, weil
das Preisfindungsverfahren am Preis des
Medikaments der Vergleichstherapie anknüpft. Das ist dann fatal, wenn als Vergleichstherapie wie bei Sulfonylharnstoffen billige Nachahmer-Präparate
(Generika) den Markt beherrschen.
Neuer Wirkstoff so billig
wie Nachahmer-Präparat?
Es dürfte Einvernehmen dahingehend
bestehen, dass ein neuer Wirkstoff kaum
zum Preis von Generika auf dem Markt
sein kann. Hinzu kommt die Problematik, dass bei der Beurteilung, ob Zusatz-
deutscher diabetiker Bund
gefordert. Stimmen nun, wie häufig, die
Vergleichstherapien aus Zulassungs- und
Nutzenbewertungsverfahren nicht überein, kann es vielfach schon aus rein formalen Gründen nicht zu dem Beleg des
Zusatznutzens kommen, den der pharmazeutische Unternehmer wünscht und
der erforderlich wäre, einen auskömmlichen Erstattungsbetrag für das neue
Medikament verhandeln zu können.
G-BA soll nicht mehr allein
entscheiden
Die Wahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie hat entscheidenden Einfluss im
Hinblick auf das letztendliche Urteil des
Gemeinsamen Bundesausschusses zum
Ausmaß des Zusatznutzens eines Arzneimittels mit neuem Wirkstoff. Insoweit ist es folgerichtig, dass der Bundesrat einfordert, im Rahmen des Entwurfs
des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes
des Kabinetts nicht den G-BA allein entscheiden zu lassen, sondern künftig die
Fachkompetenz des Bundesinstituts
für Arzneimittel und Medizinprodukte
(BfArM), einer dem Bundesgesundheitsministerium nachgeschalteten Bundes­
oberbehörde, einzubinden. Insoweit, verlangt der Bundesrat, müsse im Hinblick
auf die Auswahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie sogar Einvernehmen
zwischen dem G-BA und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, das Zulassungsbehörde ist, erzielt
werden.
Der Deutsche Diabetiker Bund begrüßt
eine derartige Änderung der Methodik
zur Auswahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie ausdrücklich.
Ihr
Dieter Möhler, DDB-Bundesvorsitzender
DJ 4–2015
nutzen besteht, häufig nicht inhaltliche
Aspekte zu einem negativen Ausgang
geführt haben, sondern der Ausschluss
von Zulassungsstudien als Beurteilungsgrundlage aus rein formalen Gründen.
Presseverlautbarungen, die neuen Arzneimitteln einen Zusatznutzen absprechen und behaupten, „Das Medikament
XY hat keinen Zusatznutzen“, sind unrichtig, da der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) jeweils nur ausführt, „der
Zusatznutzen sei nicht belegt“.
Das offenbart die Schwächen der bestehenden Regelungen. Der G-BA legt
einseitig die zweckmäßige Vergleichstherapie fest. Im vorgeschalteten Zulassungsverfahren hatte vielfach die
Zulassungsbehörde eine andere Vergleichstherapie geradezu gewünscht
und hierfür die im Zusammenhang mit
der arzneimittelrechtlichen Zulassung
erforderlichen klinischen Studien ein-
|
Foto: Syda Productions - fotolia.com
Menschen mit Diabetes!
61
deutscher Diabetiker Bund
Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB)
(DDB; www.diabetikerbund.de) ist
•• die größte Selbsthilfeorganisation
von und für Menschen mit Diabetes
•• kompetenter Ansprechpartner in Sachen Diabetes
•• Interessenvertretung von Betroffenen für Betroffene in Politik und Gesellschaft
Der DDB hält für seine Mitglieder eine
ganze Reihe von Beratungsangeboten
bereit.
So übernimmt das DDB-Rechtsberatungsnetz, ein Netzwerk aus kompetenten Juristen, eine anfängliche juristische
Beratung der im DDB organisierten Dia­
betiker. Die beteiligten Rechtsanwäl-
te geben Hilfe, Beratung und Unterstützung.
Partner des Deutschen Diabetiker Bundes ist der VDBS (Versicherungsdienst
für Blinde und Sehbehinderte GmbH).
Der VDBS berät Mitglieder des DDB exklusiv beim Abschluss von Versicherungen und hat dazu spezielle Angebote entwickelt. Wenden Sie sich als Mitglied des
Deutschen Diabetiker Bundes gern an Ihren Landesverband!
Starke Patientenvertretung
Aufgrund seiner Selbsthilfestruktur ist
der DDB zu einer Patientenvertretung
auf gesundheitspolitischer Ebene – im
Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) –
berechtigt. In dem Gremium kämpft der
Diabetiker Bund seit vielen Jahren für die
Rechte der Patienten, wie für den Erhalt
der Erstattungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen oder die Kostenübernahme
der kontinuierlichen Glukosemessung
(CGM) durch die Krankenkassen.
Seit Dezember 2013 ist die DDB-Geschäftsstelle in Berlin (Tel.: 0 30/4 20 82 49 80), um
durch eine intensive Lobbyarbeit vor Ort
die Interessen von Menschen mit Diabetes durchzusetzen. Im G-BA kämpft der
DDB aufgrund seiner Patientenvertretung, zu der er allein durch seine Selbsthilfestruktur berechtigt ist, für die Rechte aller Diabetiker.
Adressen der DDB-Landesverbände
LV Baden-Württemberg e. V.
Karlstraße 49a
76133 Karlsruhe
Tel.: 07 21/6 80 78 64-0
Fax: 07 21/6 80 78 64-9
www.ddb-bw.de
E-Mail: info@ddb-bw.de
Diabetikerbund Bayern e. V.
Ludwigstraße 67
90402 Nürnberg
Tel.: 09 11/22 77 15
Fax: 09 11/2 34 98 76
www.diabetikerbund-bayern.de
E-Mail:
info@diabetikerbund-bayern.de
LV Berlin e. V.
Schillingstraße 12
10179 Berlin
Tel.: 0 30/2 78 67 37
Fax: 0 30/27 59 16 57
www.diabetikerbund-berlin.de
E-Mail: ddbberlin@arcor.de
|
DJ 4–2015
LV Brandenburg e. V.
Schopenhauer Straße 37
14467 Potsdam
Tel.: 03 31/9 51 05 88
Fax: 03 31/9 51 05 90
www.ddb-brb.de
E-Mail: info@ddb-brb.de
62
LV Hamburg e. V.
Heidenkampsweg 99
22097 Hamburg
Tel.: 0 40/2 00 04 38-0
Fax: 0 40/2 00 04 38-0/-8
www.diabetikerbund-hamburg.de
E-Mail:
info@diabetikerbund-hamburg.de
LV Hessen e. V.
Friedrich-Ebert-Straße 5
34613 Schwalmstadt-Treysa
Tel.: 0 66 91/2 49 57
Fax: 0 66 91/2 49 58
www.ddbhessen.de
E-Mail: info@ddbhessen.de
LV Meck­lenburg-Vorpommern e. V.
Lübecker Straße 5
19053 Schwerin
Tel.: 03 85/59 16 60
www.ddb-mv.de
E-Mail: info@ddb-mv.de
LV Niedersachsen e. V.
Am Nottbohm 46a
31141 Hildesheim
Tel.: 0 51 21/87 61 73
Fax: 0 51 21/87 61 81
www.ddb-niedersachsen.de
E-Mail: ddb-nds-as@t-online.de
Nord­rhein-Westfalen
Kontakt über die BundesgeschäftsBremen
stelle, Käthe-Niederkirchner-Straße 16
Kontakt über die Bundesgeschäftsstelle, Käthe-Niederkirchner-Straße 16 10407 Berlin
Tel.: 0 30/4 20 82 49 80
10407 Berlin
E-Mail: info@diabetikerbund.de
Tel.: 0 30/4 20 82 49 80
E-Mail: info@diabetikerbund.de
Rheinland-Pfalz
Kontakt über die Bundesgeschäftsstelle, Käthe-Niederkirchner-Straße 16
10407 Berlin
Tel.: 0 30/4 20 82 49 80
E-Mail: info@diabetikerbund.de
LV Saarland e. V.
Wolfskaulstraße 43
66292 Riegelsberg
Tel.: 0 68 06/95 35 71
Fax: 0 68 06/95 35 72
www.diabetiker-saar.de
E-Mail: ddbsaarland@t-online.de
LV Sachsen e. V.
Striesener Straße 39
01307 Dresden
Tel.: 03 51/4 52 66 52
Fax: 03 51/4 52 66 53
www.diabetikerbund-sachsen.de
E-Mail:
info@diabetikerbund-sachsen.de
LV Sachsen-Anhalt e. V.
Neuer Weg 22/23
06493 Quedlinburg
Tel. u. Fax: 0 39 64/52 84 83
www.diabetikerbundsa.de
E-Mail: info@diabetikerbundsa.de
Regionalverband Nord
Kontakt über:
Deutscher Diabetiker Bund e.V.
Käthe-Niederkirchner-Straße 16
10407 Berlin
Telefon: 030 / 42 08 24 98 0
Telefax: 030 / 42 08 24 98 20
E-Mail: info@diabetikerbund.de
LV Thüringen e. V.
Waldenstraße 13a
99084 Erfurt
Tel./Fax: 03 61/7 31 48 19
www.ddb-thueringen.de
E-Mail: ddb-thueringen@gmx.de
DDB-Mitgliedsorganisationen:
Arbeitskreis der Pan­krea­tektomierten
(Bauchspeicheldrüsenerkrankte) e. V.
Thomas-Mann-Straße 40
53111 Bonn
Tel.: 02 28/33 88 92 51
Fax: 02 28/33 88 92 53
Förderkreis Eltern diabetischer Kinder
und Jugendlicher e. V.
c/o Ina Wiege
Kanalstraße 54
67655 Kaiserslautern
Tel.: 06 31/62 77 98 18
deutscher diabetiker Bund
FGM oder CGM? Eine Frage der Kosten
schwankungen erfasst werden können und die
Patienten mit ihrer Intervention durch zusätzliche Insulingabe oder Kohlenhydratzufuhr
„hinterherhinken“.
Es besteht mit der herkömmlichen Blutzuckermessung aus der Insulinbehandlung resultierende erhebliche Gefahr, eine Hypoglykämie
mit oft auch lebensbedrohlichen Folgen zu erleiden. Kein Blutzuckermessgerät ist bislang in
der Lage, vor dieser Nebenwirkung der Insulinbehandlung ausreichend zu schützen. Und der
Eintritt einer solchen Nebenwirkung ist für den
Patienten Schaden. Wir Menschen mit Diabetes haben aber einen Anspruch, vor einem solchen Schadenseintritt wirkungsvoll geschützt
zu werden.
Warum die Krankenkassen sich gegen die Erstattung der Kosten für ein solches System kontinuierlicher Glukosemessung (CGM) wehren,
ist nicht nachvollziehbar. Völlig unschlüssig erscheint dann diese Vorgehensweise, wenn der
GKV-Spitzenverband auf der einen Seite einen
Warum sich
Kassen gegen die Kostenerstattung für die
CGM wehren, ist nicht
nachvollziehbar.
DJ 4–2015
Wir erinnern uns: Zu Beginn der 1980er Jahre
war es nicht üblich, dass sich Diabetiker selbst
den Blutzucker messen. Damals gab es sie noch,
die speziellen wöchentlichen Arztbesuche. Zur
Blutzuckerbestimmung konnte man den Wert
dann oft erst zwei Tage später telefonisch erfragen.
Die dann erfolgte Einführung von Blutzuckermessgeräten zur Selbstmessung veränderte
die Situation dramatisch. Wie hat sich die Verbreitung von Blutzuckermessgeräten damals
durchsetzen können? An der Ärzteschaft in der
Gesamtheit lag es sicherlich nicht. Es gab nur
vereinzelte Stimmen, so wie die von Prof. Hellmut Mehnert, der unmissverständlich klarmachte, dass die Glukosekontrolle eine Maßnahme ist, die in die Hände der Patienten gehört
und die Ärzteschaft die Therapie begleiten sollte. Erinnert uns die heutige Situation nicht genau an die damalige?
Es ist offenkundig, dass mit frequenziellen
Blutzuckermessungen nicht alle Glukose-
|
Foto: Kirchheim / Frank Schuppelius
In der Diabetes-Presse und auch in sozialen Netzwerken ist nachzulesen, was derzeit einen „Hype“ auslöst: die Frage nach dem
Einsatz von neuen Messsystemen. Der DDB-Bundesvorsitzende
prognostiziert, dass sie bei einem Großteil der Patienten die bisher
bekannten Blutzuckermessungen mittelfristig ablösen werden.
63
64
Fotos: x, y
|
DJ 4–2015
deutscher Diabetiker Bund
deutscher diabetiker Bund
Der Deutsche Diabetiker Bund hat immer die
Auffassung vertreten, es handle sich eben gerade nicht um eine neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode, sondern um ein Hilfsmittel. Diese Frage wird letztinstanzlich am 8. Juli
2015 vor dem Bundessozialgericht in dem Verfahren B 3 KR 5/14 R entschieden. Das Verfahren
ist öffentlich, so dass jeder Diabetiker dort vor
Ort sein kann, falls Interesse besteht.
Dass die Krankenkassen wie die DAK und wohl
auch die Techniker Krankenkasse nun die Versorgung von Patienten mit Flash-Glucose-Monitoring-Systemen unterstützen, verwundert.
Diese Gerätesysteme müssten dann doch genauso eine neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode sein.
Vergleicht man nun die Preise der jeweiligen
Systeme miteinander, stellt man sehr schnell
fest, dass das Flash-Glucose-Monitoring-System
(FGM) hinsichtlich der Empfängereinheit wesentlich günstiger ist als Continuous-Glucose-Monitoring-Systeme (CGM). Leider kann FGM
nicht oder jedenfalls nicht in dem Umfang die
Bald breite Versorgung mit dem Flash
Glucose Monitoring?
Uns scheint, dass die Krankenkassen beginnen,
die Versorgung regelrecht zu steuern dahingehend, dass in Zukunft eine breite Versorgung
mit Flash Glucose Monitoring erfolgt anstelle von Continuous-Glucose-Monitoring-Systemen. Wer diese Systeme erhält, für den wird,
sollte aus seiner Sicht die Hypoglykämiewarnung erforderlich werden, eine neuerliche Antragstortur notwendig werden, um ein anderes, insoweit leistungsfähigeres System zu
erhalten.
Vorsicht ist auch angeraten, wenn man
zu dem Kreis der Auserwählten gehört,
die ein Flash-Glucose-Monitoring-System erhalten. Erstattet werden sollen wohl nur
die Kosten bis zur Höhe der Kosten bisheriger
Blutzuckermessung.
Dieter Möhler, DDB-Bundesvorsitzender
DJ 4–2015
Foto: Kirchheim / Frank Schuppelius
CGM ist keine NUB! BSG-Urteil
am 8. Juli 2015
Patienten vor dem oben angeführten Schaden
der Hypoglykämie bewahren.
Die Vermeidung der Unterzuckerung im Tagesablauf ist für uns der zu sichernde Erfolg
der Krankenbehandlung als auch der herzustellende Behinderungsausgleich. Beim
Flash-Glucose-Monitoring-System haben
wir aber bedauerlicherweise keine Alarme, die
uns vor Hypo- oder Hyperglykämien warnen
können.
Sicher wird mit Flash Glucose Monitoring vieles verbessert, allerdings nicht entscheidend.
Angesichts der zurückhaltenden Erstattungspraxis der Krankenkassen gehen viele Patienten dazu über, sich mittlerweile für Flash Glucose Monitoring zu entscheiden, weil, wenn
schon nicht erstattet wird, man hinsichtlich
des eigenen Kostenaufwandes geneigt ist, solchen einzusparen auch unter Inkaufnahme des
Verlustes entscheidender Vorteile.
|
Beschluss fasst, wonach die CGM eine neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode (NUB)
darstelle und damit ein gesondertes Verfahren
der Bewertung dieser Systeme erforderlich sei,
bevor man zu einer solchen Erstattung kommen könne, gleichzeitig aber einzelne Kassen
wie jetzt DAK und Techniker Krankenkasse (TK)
dann doch mit der Versorgung ihrer Versicherten, wenn auch in einem speziellen Rahmen,
beginnen.
Auch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
geht davon aus, dass die kontinuierliche Glukosemessung eine neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode sei, obwohl dies eine noch
zu klärende Rechtsfrage ist.
65
deutscher Diabetiker Bund
Baden-Württemberg
Segelwochenende:
Achtung,
Terminänderung!
Karlstraße 49a
76133 Karlsruhe
Tel.: 07 21 / 6 80 78 64-0
Fax: 07 21 / 6 80 78 64-9
www.ddb-bw.de
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– landesweite Aktion –
jeweils am letzten Dienstag im Monatvon 16 bis 18 Uhr
Tel.: 07 21/3 54 35 80
Diabetes – unter extremen Bedingungen
im Griff
Segelwochenende
am Bodensee in
Konstanz-Dingelsdorf
für 14- bis 17-Jährige mit Diabetes,
25. – 27. September 2015
In Kooperation mit der Klinik für Kinder
und Jugendliche, Klinikum Konstanz
28. April 26. Mai Diabetische Retinopathie
(Augenkrankheiten bei
Dia­betes), Dr. med. Andrea
Wißmann, Augenärztin
Ein bisschen Zucker – kann
enorm viel Schaden anrichten! Dr. med. Harald Menning, Facharzt für Innere
Medizin, Diabetologe DDG
Leistung: Unter der Anleitung von pädagogisch ausgebildeten Skippern auf historischen zweimastigen Holzkuttern.
Übernachtung mit Verpflegung auf dem
Vier-Sterne-Campingplatz Klausenhorn.
Ständig vor Ort ist das medizinische Betreuerteam.
Preis (pro Teilnehmer): Mitglieder DDB
und Geschwisterkinder 100,00 €, Nichtmitglieder 160,00 €. Wir sind noch auf der
Suche nach Sponsoren. Die Kosten können sich somit noch etwas verringern.
|
DJ 4–2015
30. Juni
66
Nieren- und
Pankreas-Transplantation
bei Diabetes mellitus
Erfahrungswissen
Elke Brückel
Landesvorsitzende DDB BW
(* Änderungen sind möglich)
Anmeldung: Deutscher Diabetiker Bund,
Landesverband Baden-Württemberg, Landesgeschäftsstelle, Tel.: 07 21/6 80 78 64-0,
E-Mail: info@ddb-bw.de
Sportwochenende beim
MTV Ludwigsburg
Sportwochenende beim MTV Ludwigsburg
Tanzen, Handball, Judo – Jungs/Mädchen
mit Diabetes von 9 bis 14 Jahren – 24. bis
26. Juli 2015
Übernachtung und Verpflegung in den
Sporthallen auf dem MTV-Gelände, Tagesbetreuung durch qualifizierte Trainer
zu jeder Sportart, durchgehend medizinische Betreuung durch Ärzte, Krankenschwestern und Diabetesberater/-innen,
Preis: kostenfrei
Information: DDB-Landesgeschäftsstelle, Karlstr. 49a, 76133 Karlsruhe,
Tel.: 07 21/6 80 78 64-0,
Fax: 07 21/6 80 78 64-9,
E-Mail: info@ddb-bw.de,
Internet: www.ddb-bw.de,
oder an: Marion Lochmann, Bebenhäuser Str. 41, 71638 Ludwigsburg, Fax:
0 71 41/9 11 88-0, Mobil: 01 57/85 67 97 33,
E-Mail: marathon66@gmx.de – lassen
Sie sich unverbindlich vormerken.
Diabetes-Schulungen
für Kinder
und Jugendliche 2015
Diabeteszentrum für Kinder und
Jugendliche des Klinikums Konstanz
Eine gute Schulung ist für das erfolgreiche Management von Diabetes ein zentraler Punkt. Mit unseren Schulungen
wollen wir mithelfen, dass Kinder und
Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1
im Alter von ca. 8 bis 17 Jahren altersangepasst eine eigene Behandlungs-Kompetenz entwickeln. Da die Schulung ein
deutscher diabetiker Bund
7. Marbacher Diabetikertag
Der Weg ist das Ziel!
Samstag, 9. Mai 2015,
von 9.30 bis 17.00 Uhr
„Stadthalle Marbach
Schillerhöhe 12, 71672 Marbach/Neckar
Schirmherr: Jan Trost,
Bürgermeister der Stadt Marbach
9.30 Uhr Begrüßung
10.00 Uhr „Wenn der Diabetes auf die
Stimmung drückt“
Dr. Wolfgang Kringler
11.00 Uhr Kaffeepause
Besuch der
Industrieausstellung
11.15 Uhr „Kochshow“
Markus Binder
Mittagspause
„Ein bisschen Spaß muss sein!“
Monika Leber, Marbach
„Diabetische Nephropathie
und Nierenersatzverfahren“
Prof. Dr. med. Ralf Lobmann
14.45 Uhr „Herz in Gefahr, koronare
Herzkrankheit erkennen“
OÄ Dr. med. Anette Leiprecht
15.45 Uhr „Kontinuierliche Zucker-­
Messung – für wen – welche
Vorteile?“
Dr. med. Jörg Gloyer
Anmeldung
Die Tagung steht allen Interessierten offen.
Der Eintritt ist frei. Gäste sind willkommen! Der Tagungsort ist rollstuhlgerecht.
Information:
Monika Schüler (Diabetikertreff Marbach),
Tel. 0 71 44/1 23 54
E-Mail: diabetikertreffmarbach@­
t-online.de
Eckhard Geisler (Diabetiker Treff Marbach),
Tel. 0 71 41/5 29 98
E-Mail: e.geisler@ddb-bw.de
Ramona Seiz (AOK Ludwigsburg-Rems-Murr), Tel. 0 71 41/1 36-2 48
E-Mail: ramona.seiz@bw.aok.de
Termine
18. April Selbsthilfetag in der Stadthalle Buchen
9. Mai
7. Diabetikertag Marbach in
der Stadthalle Marbach
19. Juni Fortbildung Diabetes-Lotsen
in Karlsruhe
20. – 21. Juni Fortbildung der SelbsthilfegruppenleiterInnen in
­Karlsruhe
17. Okt. Landesversammlung –
40 Jahre DDB, Landesverband Baden-Württemberg
29. Okt. Diabetes Symposium
Göppingen
Kinder- und Jugendfreizeit 2015
24. – 26. Juli Sportwochenende mit dem
MTV Ludwigsburg, 9 – 14 Jahre, Tanzen – Handball – Judo
25.-27. Sept. Segeln am Bodensee in
Konstanz-Dingelsdorf
(14 bis 17 Jahre)
Informationen zu den Veranstaltungen:
Landesgeschäftsstelle Baden-Württemberg
Tel.: 07 21/68 07 86 40
E-Mail: info@ddb-bw.de
oder im Internet: www.ddb-bw.de
Diabetiker-Reisen 2015
9. – 20. Mai Kreuzfahrt „Mein Schiff“
Mallorca bis Hamburg, Betreuung: R. Fischer
Mitte JuniBusfahrt 4 Tage „Auf den
Spuren König Ludwig II“
Betreuung: R. Fischer
Anfang Juli Flusskreuzfahrt 8 Tage „Paris-Normandie-Paris“
Betreuung: R. Fischer
2. – 12. Okt. Kreuzfahrt „Mein Schiff“
RUND UMS MITTELMEER
ab/bis Mallorca, Betreuung:
R. Fischer
Auskunft und Prospektmaterial
Rita Fischer
Tel.: 0 70 33/4 32 83, Fax: 0 70 33/30 48 38
E-Mail: diabetikerreisen@gmx.de
DJ 4–2015
Anmeldung
Klinik für Kinder und Jugendliche
des Klinikums Konstanz
Chefarzt Prof. Dr. Peter Gessler
Luisenstr. 7, 78464 Konstanz
Tel.: 0 75 31/8 01 16 64
Fax: 0 75 31/8 01 16 55
Terminvereinbarung: 0 75 31/8 01 16 51
E-Mail: diabetes-ambulanz@­klinikumkonstanz.de
12.15 Uhr
13.30 Uhr
13.45 Uhr
|
stationärer Krankenhausaufenthalt ist,
kommen keine Kosten auf die Familien
zu (außer Taschengeld).
Termine:
17. – 24. April
17. – 24. Juli
31. Juli – 7. August
4. – 11. September
30. Oktober – 6. November
20. – 27. November
67
deutscher Diabetiker Bund
Arzneimittelwirkstoffe verschmutzen Gewässer
Restmedikamente
richtig entsorgen – in
der Restmülltonne
68
Alles deutet darauf hin, dass Betroffene
ihre Medikamente in der Toilette oder im
Waschbecken entsorgen. Weil die Apotheken die Restmedikamente nicht mehr
abnehmen, wird dringend geraten, diese
in den Restmüll zu geben. Restmüll wird
verbrannt, so dass die chemischen Stoffe
verändert werden und kaum noch in Gewässern landen.
Nach Angaben des Ministeriums für Bildung und Forschung in Baden-Württemberg (MBF) wurden verschiedene Gewässer auf 150 Spurenstoffe von
Haushaltschemikalien, aber auch auf
Rückstände von Arzneimittelwirkstoffen untersucht. Dazu gehörten u. a. die
Kläranlagen in Ravensburg, Merklingen
und Eriskirch am Bodensee.
Die Ergebnisse überraschten die Workshop-Besucher: Vertreter der Krankenkassen und der Apotheken, des
Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen, des Bundes für Umwelt
und Naturschutz, der Landesärztekammer, des Deutschen Diabetiker Bundes,
LV BW und anderer Selbsthilfegruppen
(SH). Gefunden wurden –neben Resten
von Antibiotika und Östrogenen – auch
Wirkstoffe von Antidiabetika. An erster
Stelle steht Metformin, gefolgt von Sulfonylharnstoffen und Betablockern (Metoprolol). Daneben fand man Süßstoffe
und andere Produkte.
Folgende Regeln werden
empfohlen:
• bei Bagatell-Beschwerden überlegen,
ob man nicht ohne Medikamente
auskommt
• den Hausarzt fragen, ob er die Restmedikamente für andere Patienten
verwenden kann
• kleinere Mengen an Medikamenten
besorgen
• Restmedikamente niemals in Toilette
oder Waschbecken, sondern in der
Restmülltonne entsorgen
Fotos: Flexmedia - Fotolia.com; Kirchheim / Frank Schuppelius
|
DJ 4–2015
Zum 2. Workshop „Arzneimittelwirkstoffe in Gewässern“ hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in
Stuttgart eingeladen. Durch Messungen in Gewässern wurde eine Vielzahl
verschiedener Wirkstoffe bzw. Abbauprodukte aus Medikamenten und
Haushaltschemikalien nachgewiesen.
Ein Thema des Workshops befasste sich
mit der Sensibilisierung von Bevölkerung und medizinischen Akteuren bezüglich Arzneimittelrückständen. Das
Landesvorstandsmitglied Dr. Firuz
­Sadr nahm am Workshop teil.
deutscher diabetiker Bund
Bilder
erzählen
meine
Krankheit
der kreative
Bilderwettbewerb für
Diabetiker
www.diabetikerbund-bayern.de
|
www.cjd-berchtesgaden.de
DJ 4–2015
mitmachen & gewinnen
69
deutscher Diabetiker Bund
Bayern
17. Bad Kissinger
Insulinpumpentreffen
Bilder erzählen meine
Krankheit
|
DJ 4–2015
Mach mit und gewinne tolle Preise –
Bilder­wettbewerb für kreative Diabetiker!
70
Du hast Diabetes? Und bist kreativ? Dann
mach' mit und lass' doch mal die Bilder
sprechen …
„Bilder erzählen meine Krankheit“ ist
ein deutschlandweiter Wettbewerb für
diabeteskranke Kinder und Jugendliche
zwischen 6 und 18 Jahren. Du kannst ein
Bild, eine Zeichnung, ein Foto, ein Video,
eine Collage, ein Manga-Comic oder auch
eine Computeranimation einreichen.
Zu gewinnen gibt es tolle Preise. Mehr
zum Wettbewerb erfahrt Ihr auf den
Homepages www.diabetikerbund-­bayern.
de und www.cjd-berchtesgaden.de.
Wir – Barbara Stamm, Präsidentin des
Bayerischen Landtags und Schirmherrin des Wettbewerbs, der Diabetikerbund
Bayern e. V., das CJD Berchtesgaden und
Unterstützer NovoNordisk – freuen uns
auf Eure Einsendungen.
Samstag, 25. April 2015, 9.15 bis 15.30 Uhr
Klinik Saale, Pfaffstraße 10, 97688 Bad
Kissingen
Fachveranstaltung für Behandler, Betroffene und Angehörige im Rahmen der Bad
Kissinger Gesundheitstage
Schirmherr: Oberbürgermeister Kay
Blankenburg, Stadt Bad Kissingen
Leitung: Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl,
1. Vorsitzender des Diabetes Forum e. V.,
Chefarzt Klinik Saale (Diabetologie) und
Chefarzt der Deegenbergklinik
Veranstalter: Diabetes Forum Bad Kissingen e. V. in Zusammenarbeit mit Klinik Saale Bad Kissingen, Deutsche Rentenversicherung, Deegenbergklinik Bad
Kissingen, Diabetikerbund Bayern e. V.
Programm:
9.15 Uhr Begrüßung
Dr. med. G.-W. Schmeisl, Diabetes Forum e. V., Chefarzt Klinik Saale (DRV-Bund) und
Deegenbergklinik, RA Kay
Blankenburg, Oberbürgermeister der Stadt Bad Kissingen, Bernd Franz, Vorstandsvorsitzender des
Diabetikerbund Bayern e. V.
9.30 Uhr Wie der Diabetes die Psyche verändert, Dr. Klaus Herrmann, Stellv. Ärztl. Direktor
des Reha-Zentrums Bad Kissingen
10.15 Uhr Zusatzfunktionen in modernen Insulinpumpen – neue
Entwicklungen (Teil 1)
Insulinpumpenhersteller
10.30 Uhr Pause: Kaffee etc., Info-Stände
11.15 Uhr Von der Pumpe zur künstlichen Bauchspeicheldrüse –
wann erfüllt sich der Traum?
Dr. med. habil. Andreas Thomas, Pirna
12.15 Uhr Zusatzfunktionen in modernen Insulinpumpen – neue
Entwicklungen (Teil 2 und 3)
Insulinpumpenhersteller
12.45 Uhr Abschließende Diskussion
ab 13.00 Uhr Möglichkeit zum Mittagessen: 3-Gang-Menu inkl.
Getränke 8 €
14.00 Uhr Workshops
1. Diabetes, Pumpe und Sexualität – wie kann das gut gehen? Dr. Klausmann, Oberarzt,
Diabetologe, Klinik Saale
2. Ich möchte eine Pumpe –
welche Erwartungen habe
ich?! Dr. U. Odenthal, Internistin, Diabetologin, Fulda
3. Funktionen in einer Pumpe: Verschiedene Bolus-Typen, z. B. Fett-Eiweiß-Quotient, Dr. V. Jung, Diabetologe,
Klinik Saale
Ansprechpartner: Klinik Saale, Telefon:
09 71/85-01 (Stand: März 2015 – Änderungen vorbehalten!)
Die Fortbildungsveranstaltung ist auf
das Fortbildungszertifikat der Bayerischen Landesärztekammer anerkannt.
18. Weidener
Diabetiker­tag
Samstag, 25. April 2015, ab 9 Uhr
in der Cafeteria des Klinikums Weiden
(Eingang Schwesternheim, Gabelsberger Str.)
Veranstalter: Medizinische Klinik I – Kli-
Fotos: CJD Berchtesgaden; dina - Fotolia.com
Diabetikerbund Bayern e. V.
Ludwigstraße 67
90402 Nürnberg
Tel.: 09 11/22 77 15
Fax: 09 11/2 34 98 76
www.diabetikerbund-bayern.de
E-Mail: info@diabetikerbund-bayern.de
deutscher diabetiker Bund
LV Berlin e. V.
Schillingstraße 12
10179 Berlin
Tel.: 0 30/2 78 67 37
Fax: 0 30/27 59 16 57
www.diabetikerbund-berlin.de
E-Mail: ddbberlin@arcor.de
LV Hamburg e. V.
Heidenkampsweg 99
22097 Hamburg
Tel.: 0 40/2 00 04 38-0
Fax: 0 40/2 00 04 38-0/-8
www.diabetikerbund-hamburg.de
E-Mail: info@diabetikerbund-hamburg.de
Termine
Termine
Gesprächskreise in unseren
Förderapotheken:
Lichtenrade – Teltow-Apotheke
Dr. Andreas Dehne, Tel.: 0 30/7 45 70 02
Gemeindezentrum der evangelischen
Kirchengemeinde Lichtenrade-Ost,
Nahariyastraße 33, 12309 Berlin,
„im Café“,
immer montags von 15.30 bis 17.00 Uhr
30. März, 27. April, 11. Mai, 29. Juni,
27. Juli, 28. September, 26. Oktober,
30. November, 21. Dezember
Veranstaltungen im April 2015:
Weißensee – Flora-Apotheke
Kontakt: Frau Segeth
Tel.: 0 30/9 25 01 07
Frei-Zeit-Haus Weißensee
Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin
jeden 3. Dienstag im Monat von 16.00
bis 17.30 Uhr
Bergedorf: 1. April, 14 – 16 Uhr
AWO Seniorentreff Lichtwarkhaus,
Holzhude 1
Thema: allgemeiner Erfahrungsaustausch
Rückfragen Tel.: 7 35 65 68 oder 7 35 51 75
Berliner Diabetiker Treffen
Ort: Paritätischer Wohlfahrtsverband
Brandenburgische Str. 80, 10713 Berlin
Fahrverbindung: Bus 104, 110, 204 u.
U-Bahn U7 bis Blissestraße
Montag 13. April 2015
16.00 Uhr – 17.00 Uhr
Vortrag: „Sozialrechtliche Fragen und
Aspekte“
(Schwerbehinderung, Sozialrecht u.a.)
Referentin: Frau Rohde-Käsling
Vorstandsmitglied der LV Selbsthilfe
17.30 Uhr– 18:30 Uhr
Diabetikerschulung und Beratung
Referentin: Juliane Dzialas, Ernährungsberaterin und Diabetesberaterin DDG,
Blutzuckermessungen werden angeboten!
Am 20.4.2015 um 17.00 Uhr findet unsere
Mitgliederversammlung statt.
Die Einladung erfolgt mit einem Anschreiben an unsere Mitglieder.
Auf unseren Montagstreff verzichten wir
im April (Mitgliederversammlung).
Selbsthilfegruppen:
Elbgemeinden: 15. April, 17.30 Uhr
Gemeindehaus der Johanneskirche
Raalandsweg 5
Thema: erfragen Sie bitte bei Wolfgang
Kloppe, Tel.: 81 87 28
DJ 4–2015
Vorläufiges Programm
(Stand 9. März 2015 – Änderungen vorbehalten)
9.00 Uhr Industrie-Ausstellung
10.00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Frank Kullmann, Chefarzt Med. Klinik I, Klinikum
Weiden, Karl-Heinz Stupka,
SHG Weiden, Diabetikerbund
Bayern e. V.
10.20 Uhr Blutzuckermessung – gestern – heute – morgen
Franziska Plischke, Diabetesberaterin
11.05 Uhr Abnehmen mit dem Messer
Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl,
Chef­arzt Klinik für Viszeralund Thoraxchirurgie, Klinikum Weiden
11.45 Uhr Pause
12.15 Uhr Bewegung – richtig gemacht!
Regina Timmler-Berger, Diabetesberaterin DDG
13.00 Uhr Imbiss
Im Anschluss an die Vorträge besteht
die Möglichkeit, mit den Referenten sowie dem Diabetes-Team des Klinikums
zu sprechen.
Eintritt frei!
Kostenlose Parkmöglichkeiten stehen
in der Tiefgarage des Klinikums Weiden
zur Verfügung.
Ansprechpartner: Karl-Heinz Stupka,
Tel.: 01 75/9 11 09 88
Hamburg
|
niken Nordoberpfalz AG, Prof. Dr. Frank
Kullmann
Mitorganisation: Dr. med. Susanne Friedrich-Kraus und Dr. Georg Aderbauer, Diabetologen, sowie Diabetikerbund Bayern
e. V., Region Oberpfalz Nord, Diabetiker-Selbsthilfegruppe Weiden
Berlin
71
deutscher Diabetiker Bund
Niedersachsen
LV Niedersachsen e. V.
Am Nottbohm 46a
31141 Hildesheim
Tel.: 0 51 21/87 61 73
Fax: 0 51 21/87 61 81
www.ddb-niedersachsen.de
E-Mail: ddb-nds-as@t-online.de
Seit Jahrzehnten dabei …
Wir stellen den Bezirksverband Neustadt
a. Rbge. vor
In der März-Ausgabe haben wir den Bezirksverband Hannover vorgestellt. Nun
möchten wir über den zweiten BV in der
Region Hannover berichten. Nördlich
und westlich der Städte Hannover, Langenhagen und Seelze ist der Bezirksverband Neustadt am Rbge. aktiv; mit
Selbsthilfegruppen in der Wedemark,
in Wunstorf, Neustadt, Nienburg/Weser
und Barsinghausen am Deister.
|
DJ 4–2015
Einladung zum
Landesdiabetikertag
Niedersachsen
72
am 18. April 2015, 9 bis 16 Uhr im Hannover
Congress Centrum (Eilenriedehalle)
Am Stand des DDB-Landesverbandes
Niedersachsen erwartet Sie:
•• Vorsorge-Parcours-Station: Fußdruckmessungen
•• Vorsorge-Parcous-Station: Blutzuckermessungen
•• DDB-Mitglieder-Werbeaktion, Beratung
•• DDB-Rechtsberatung für Mitglieder
•• unabhängige Versicherungs-Beratung
•• Sozialberatung durch DiabetesLotsen DDB
•• Wunschzettel-Pinnwand
Eintritt für DDB-Mitglieder frei.
Bitte Mitgliedsausweis mitbringen/vorlegen.
Dietmar Simoneit (Foto r. außen) ist über
20 Jahre Bezirksvorsitzender, er war außerdem jahrelang im Landesverband
2. Vorsitzender und im DDB-Bundesverband als Sozialreferent aktiv.
Zu seinem Team gehören ebenfalls langjährig „ehrenamtserfahrene“ Selbsthilfegruppenleiter wie Andreas Gerlach (Wedemark), Raimar Habener (Nienburg),
Frigga Sprenger (Barsinghausen) und
Heidrun Schöneberg (Wunstorf; Bild v. l.).
Frigga Sprenger und Raimar Habener
sind auch Diabetes-Lotsen DDB. Leider
scheidet Heidrun Schöneberg aus diesem
Kreis aus, sie wurde auf dem diesjährigen
Neujahrsempfang des Bezirksverbandes
mit einem Dankeschön und Blumen verabschiedet.
Wenn es darum geht, den Diabetes ins
Bewusstsein der Menschen zu rücken, ist
der Bezirksverband Neustadt a. Rbge. dabei: ob auf der Gesundheitsmesse in Barsinghausen, Selbsthilfetagen in der Wedemark und in Nienburg/Weser oder auf
der Robby in Neustadt. Die zahlreichen
Gruppentreffen sind im Internetauftritt
des Landesverbandes nachzulesen (www.
diabetikerbund-niedersachsen.de, Treffen und Termine). Informationen bekommen Sie auch telefonisch vom Bezirksvorsitzenden Dietmar Simoneit
(Telefon: 0 50 32/93 94 11).
Hilfe bei sozialen Fragen
Infos aus erster Hand für Diabetes-Lotsen
und BV
Reiner Hub, Sozialreferent aus dem
DDB-Landesverband Baden-Württemberg und Autor der DDB-Sozialinfos war
Referent auf der Fortbildungsveranstaltung für Diabetes-Lotsen und Bezirksvorsitzende in Niedersachsen.
Beim Treffen in Hannover informierten
sich 25 ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen über den neuesten Stand von Gesetzen und Verordnungen zum Thema „Soziales und Diabetes“. Besonders lebhaft
wurde nachgefragt bei dem Problem, wie
Sozialreferent Reiner Hub im Gespräch
mit Diabetes-Lotse Bernd Oppermann
(Bückeburg).
deutscher diabetiker Bund
deutscher diabetiker Bund
Ihr Gesundheitstag
vor Ort:
Mitglieder-Werbeaktion des DDB in Niedersachsen
Zum Landesdiabetikertag Niedersachsen gibt es wieder eine attraktive Mitglieder-Werbeaktion: Für 10 Euro können Interessenten für den Rest des Jahres
2015 Mitglied im DDB-Landesverband
Niedersachsen werden. Auf der Veranstaltung am 18. April in Hannover kann
dieser einmalige Beitrag in bar am Stand
des DDB-Landesverbandes Niedersachsen entrichtet werden, ab sofort ist der
Besucher dann Mitglied, erhält die neueste Diabetes-Journal-Ausgabe, danach
monatlich die Verbands-Zeitschrift ab
der nächstverfügbaren Ausgabe und alle Mitgliedervorteile wie Rechts-, Versicherungs- und Sozialberatung.
Für alle, die nicht zum Landesdiabetikertag Niedersachsen am 18. Ap-
en
ormerk
Jetzt v utschein
und G en!
nutz
18.04.2015
Hannover
Landesdiabetikertag
Niedersachsen
Nachruf
Mit tiefer Betroffenheit müssen wir den
plötzlichen Tod unseres Bezirksvorsitzenden und Diabetes-Lotsen DDB Peter
Hamann zur Kenntnis nehmen.
Peter Hamann starb im Alter von 65
Jahren. Seit 1991 hat er den DDB Bezirksverband Syke aktiv als Vorsitzender geführt. Er hat stets sein Wissen
als jahrzehntelang selbst Betroffener
an andere weiter gegeben, wir denken
hierbei besonders an sein Engagement
bei Diabetestagen im Rathaus Syke und
sein Bemühen um die Gruppenarbeit im
Bezirk.
Wir behalten ihn als engagierten, hilfsbereiten „Ehrenamtlichen“ in Erinnerung.
DEUTSCHER DIABETIKER BUND
Landesverband Niedersachsen e.V.
Der Landesvorstand
Eilenriedehalle (HCC)
www.diabetestour.de
9.00 – 16.00 Uhr
Eintritt 5,– Euro
Veranstalter: Kirchheim-Verlag, Mainz
und Hannover Congress Centrum
•
Gutschein für
1 Eintrittskarte
für
für
Abonnenten
und Mitglieder
Abonnenten
und
Mitglieder
der
regionalen
Organisationen
des Bundesverband
Niere e.V.
Deutschen Diabetiker
Bundes
Name
Abo-Nr.
DJ 4–2015
Für 10 Euro Mitgliedschaft „alles inklusive“
Kostenfreie Untersuchungen
Mitmach-Angebote • KochShows • Große Messe •
Vorträge • Kinderbetreuung
Talkrunden • Unterhaltungsprogramm
(siehe Adressaufkleber
auf Ihrem Heft)
|
Im „Geschlossenen Benutzerkreis“ der
Internetseiten des Landesverbandes,
www.diabetikerbund-niedersachsen.de,
stehen 19 Themen mit ausführlichen Informationen zur Auswahl, immer aktualisiert. Die Flyer werden auch auf Anfrage verschickt, für Mitglieder des DDB in
Niedersachsen ist dieser Service kostenlos, für andere Interessenten ist eine kleine Kostenbeteiligung fällig.
ril nach Hannover kommen können,
gibt es die Möglichkeit, bis Ende April die Beitritts­erklärung zusammen
mit 10 Euro als Schein beigefügt oder
als Überweisung auf das Konto des
DDB-Landesverbandes Niedersachsen
einzuschicken. Die Kontoverbindung
lautet: Bank für Sozialwirtschaft, IBANNr.: DE95 2512 0510 0007 4169 00 – BIC:
BFSWDE33HAN Stichwort: 10-Euro-Mitglieder-Werbeaktion. Bitte Namen nicht
vergessen.
73
Mit diesem ausgefüllten Gutschein/DDB-Ausweis
erhalten Sie vor Ort einmalig eine kostenfreie
Eintrittskarte zur diabetestour in Hannover, 18.04.2015.
211.0011
eine Beratung aussehen darf und welche
Konsequenzen daraus entstehen. Natürlich hatte Reiner Hub auch Praxis-Fälle
dabei, insbesondere über Teststreifenverordnung oder Fahrerlaubnis und Kraftfahreignung.
deutscher Diabetiker Bund
Sachsen-Anhalt
LV Sachsen-Anhalt e. V.
Neuer Weg 22/23
06493 Quedlinburg
Tel. u. Fax: 0 39 64/52 84 83
www.diabetikerbundsa.de
E-Mail: info@diabetikerbundsa.de
|
DJ 4–2015
Angela Monecke: Vor 5 Jahren hat sich
der DDB-LV Sachsen-Anhalt ganz neu
aufgestellt. Was hat sich seither getan,
und wo liegen die Schwerpunkte der
heutigen Arbeit?
Reinhold Meintzinger: Vor fast fünfeinhalb Jahren haben wir den Landesverband neu aufgestellt. Ein neuer Vorstand wurde gewählt. Auch eine neue
Satzung, eine neue Geschäftsordnung
und eine neue Finanzordnung wurden
von der damaligen neuen 1. Vorsitzenden Edda Stellmach unter der Mithilfe des Vorstandes aufgestellt. Dafür an
dieser Stelle nochmals einen herzlichen
Dank an Edda! Seit dieser Zeit schreibt
der Landesverband jedes Jahr und bis
heute schwarze Zahlen. Darauf sind wir
ein bisschen stolz. Heute kann ich sagen: Die Neugestaltung ist uns gelungen und unsere Mitglieder stehen hinter dem Verband.
74
A. M.: Unter welchem Motto macht der
heutige LV seine Arbeit?
Meintzinger: Alles zum Nutzen unserer Mitglieder, für umfangreiche Informationen aller Mitglieder, Selbsthilfe
durch Selbsthilfe. Die Selbsthilfegruppen leisten eine gute Arbeit in der Region und sind als kompetente Anlaufstelle für Diabetiker bekannt. Der Deutsche
Diabetiker Bund ist in Deutschland die
älteste und größte Selbsthilfeorganisation für Diabetiker. Mitglieder des
Landesverbandes setzen sich als Patientenvertreter in den verschiedenen
Ausschüssen der Kassenärztlichen Vereinigung unseres Landes ein. Auch in
einer Arbeitsgruppe des Gemeinsamen
Bundesausschusses (G-BA) arbeitet der
Landesverband bei der Erarbeitung der
Interview mit dem DDB-Landesvorsitzenden von SachsenAnhalt, Reinhold Meintzinger
„Wir helfen schnell und unbürokratisch!“
Reinhold Meintzinger ist seit 5 Jahren Landesvorsitzender des DDB-LV Sachsen-Anhalt. Erfahren Sie, wie der
schwierige Neuanfang im Jahr 2010 gemanagt wurde,
ein lebendiges Vereinsleben aussieht und wo die größten
Herausforderungen in diesem Jahr liegen.
neuen Disease-Management-Programme für Typ-1- und Typ-2-Diabetes als
Patientenvertreter mit.
A. M.: Bei welchen Diabetes-Veranstaltungen sind Sie aktiv?
Meintzinger: Jedes Jahr stellt der Landesvorstand einen Haushaltsplan und
einen Arbeitsplan auf. In diesen Plänen
legen wir die Projekte fest, die wir umsetzen wollen. Zum Beispiel haben wir
für den 10. Oktober 2015 den Landesdiabetikertag zum Thema Nieren- und
Herzerkrankungen bei Diabetes in Halberstadt geplant. Weiter ist der Besuch
von regionalen Veranstaltungen geplant. Zudem werden unsere Selbsthilfegruppen regelmäßig vom Vorstand
besucht und geben Hinweise zur Verbandsarbeit, halten Vorträge in den
Gruppen und vieles mehr.
A. M.: Was sind die größten Herausforderungen in 2015?
Meintzinger: Für mich als 1. Vorsitzender des DDB-LV Sachsen-Anhalt e. V.
sind folgende Herausforderungen die
größten: das Verbandsleben aktiv, interessant und aktuell zu gestalten, alle gesundheitspolitischen Entscheidungen, die uns Diabetikern das Leben
mit unserer Erkrankung schwer machen, kritisch zu betrachten und zu bekämpfen – was die Kostenübernahme
von Diabetesmedikamenten und -therapien durch die Kassen betrifft. Ich bin
z. B. nicht glücklich darüber, dass sich
die Krankenkassen sträuben, die Kosten von Innovationen in der Diabetestherapie, wie der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM), zu übernehmen.
Das ist z. Zt. hauptsächlich nur über den
Klageweg möglich. Dabei profitieren
z. B. Diabetiker, die häufig starke Unterzuckerungen haben, von der CGM. Und
der Nationale Diabetesplan muss unbedingt und schnellstmöglich kommen.
A. M.: Warum sollte ein Diabetiker
Mitglied im DDB-LV Sachsen-Anhalt
werden?
Meintzinger: Es gibt 10 gute Gründe für
eine Mitgliedschaft im DDB-Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.:
1) Wir sind unabhängig.
2) Wir sind immer für Sie da, wenn Sie
uns brauchen.
3) Wir beraten Sie kompetent und individuell, u. a. in sozialen und rechtlichen
Fragen.
4) Wir klären Sie über Ihre Rechte auf.
5) Wir helfen schnell und unbürokratisch.
6) Wir setzen uns für Sie ein.
7) In unseren Selbsthilfegruppen erfahren Sie Hilfe zur Selbsthilfe.
8) Ihnen stehen in schwierigen Situationen Diabetes-Lotsen zur Seite.
9) Sie erhalten unsere Mitgliederzeitschrift „subkutan“.
10) Sie erhalten Informationen und Adressen zu diabetologischen Behandlungseinrichtungen.
Mit einer DDB-Mitgliedschaft kommen
Sie in den Genuss all dieser Vorteile, die
der Deutsche Diabetiker Bund, Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. seinen
Mitgliedern bietet.
Interview: Angela Monecke
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