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Aktuelle Leseprobe KA 4/2015 - DWA

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62. Jahrgang · Nr. 4 · April 2015 · 10889
Korrespondenz
Abwasser · Abfall
4/15
www.dwa.de/KA
Grundwasserinfiltration in undichte Kanalnetze
Regenwasserbewirtschaftung
Bypassführung
von Mischwasser
Klärwerke als
Kraftwerke
Hydrothermale
Carbonisierung
von Klärschlamm
FBS-Betonbauteile.
Weniger Kunststoff für mehr Nachhaltigkeit.
Nahezu 100%
natürliche Rohstoffe bei
der Herstellung von
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KA
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Kunde: Huber
4c
c
m
301
Korrespondenz
Sonderfarbe
yAbwasser,
k
Abfall
Organ der DWA und des Güteschutz Kanalbau
Herausgeber und Verlag:
gelieferte
GFAPDF
Theodor-Heuss-Allee 17, D-53773 Hennef
11 65, D-53758 Hennef
86 x 256Postfach
mm+49
Telefon
2242 872-333, Telefax +49 2242 872-1 51
Internet: www.gfa-ka.de
Redaktionsbeirat:
1. Bauass. Dipl.-Ing. Otto Schaaf, DWA-Präsident
2. Ltd. BD Dipl.-Ing. Arndt Bock, DWA-HA
„Gewässer und Boden“
3. Prof. Dr.-Ing. Harro Bode, DWA-Vorstand
4. Prof. Dr.-Ing. Norbert Dichtl, DWA-HA
„Kreislaufwirtschaft, Energie und Klärschlamm“
5. Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Dittrich, DWA-HA
„Wasserbau und Wasserkraft“
6. Ltd. BD Dipl.-Ing. Werner Kristeller, DWA-HA
„Kommunale Abwasserbehandlung“
7. Bauass. Dipl.-Ing. Johannes Loha us,
DWA-Bundesgeschäftsführer
8. Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke, DWA-Vorstand
9. Dr.-Ing. Uwe M ü ller, DWA-HA
„Hydrologie und Wasserbewirtschaftung“
10. Prof. Dr.-Ing. Heribert Nacken, Fachgemeinschaft
Hydrologische Wissenschaften in der DWA
11. Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp, DWA-HA
„Entwässerungssysteme“
12. Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel, DWA-HA
„Industrieabwässer und anlagenbezogener Gewässerschutz“
13. Dr. Frank Andreas Schendel, DWA-HA „Recht“
14. StadtDir Dipl.-Ing. Robert Schmidt, DWA-HA
„Bildung und Internationale Zusammenarbeit“
15. Dr. Jochen Ste m plewski, DWA-HA „Wirtschaft“
16. Rolf Usade l , GFA-Geschäftsführer
Redaktion:
Dr. Frank Bringewski (ChR, v. i. S. d. P.), Tel. +49 2242 872-1 90,
E-Mail: bringewski@dwa.de
Dipl.-Volksw. Stefan Bröker, Tel. +49 2242 872-1 05,
E-Mail: broeker@dwa.de
Anzeigen:
Christian Lange, Tel. +49 2242 872-129, E-Mail: anzeigen@dwa.de
Monika Kramer, Tel. +49 2242 872-130
Sekretariat:
Annette Wollny
Tel. +49 2242 872-1 38
E-Mail: wollny@dwa.de
Erscheinungsweise: monatlich
vierteljährliche Beilage KA-Betriebs-Info
Anzeigenpreise: Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 44
vom 1. Oktober 2014.
Satz, Druck, Bindung: Bonner Universitäts-Buchdruckerei,
Justus-von-Liebig-Straße 6, D-53121 Bonn
Bezugspreis: Der Verkaufspreis ist durch den DWA-Mitglieds­­bei­
trag abgegolten. DWA-Mitglieder, die Mehrexemplare der KA erwerben möchten oder die sich für die Zeitschrift KW – Korrespondenz
Wasserwirtschaft als kostenlose Mitgliederzeitschrift entschieden
haben, können die KA zusätzlich für 109,50 Euro zzgl. Versandkosten bestellen.
Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages
in ­irgendeiner Form – durch Photokopie, Mikrofilm oder irgendein anderes Verfah­ren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsmaschinen verwendbare Sprache übertragen oder übersetzt werden. Von
einzelnen Beiträgen oder Teilen von ihnen dürfen nur einzelne Vervielfältigungsstücke für den persönlichen und sonstigen eigenen Gebrauch hergestellt werden. Die Weitergabe von Vervielfältigungen, gleichgültig zu welchem Zweck sie hergestellt werden, ist eine Urheberrechtsverletzung. – Der Inhalt dieses Heftes wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren, Herausgeber und ­Verlag
für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für ­eventuelle
Druckfehler keine Haftung. Insbesondere unterliegen die Angaben in Industrieund Produktberichten nicht der Verantwortung der Redaktion.
Richtlinien zur Abfassung von Manuskripten können beim Redaktionssekretariat angefordert werden.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier mit 100% Recyclingfasern.
© GFA
D-53773 Hennef ISSN 1866-0029
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WASTE WATER Solutions
302
Inhalt
4/2015
Seite 322
In vielen Kanal­
netzen ist infilt­
rierendes Grund­
wasser die haupt­
sächliche Quelle
für Fremdwas­
ser. Die Lokalisie­
rung infiltrations­
relevanter Kanal­
abschnitte ist bis­
lang allerdings
Foto: Pro Dichtheitsprüfung für unsere Umwelt
sehr aufwendig.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde daher unter­
sucht, inwiefern Informationen zur Infil­tration mithilfe von
Modellen verdichtet werden können, ­sodass eine Lokalisie­
rung erfolgen kann.
Editorial
Weitere Herausforderungen –
kein Stillstand in der Wasserwirtschaft . . . . . . . . . . . . . . 305
Frank Bringewski
Berichte
Zukunftsfähige Wasserinfrastrukturen im Fokus
Halbzeit bei der BMBF-Fördermaßnahme INIS –
13 Verbundvorhaben präsentieren aussagekräftige
­Forschungsergebnisse in Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312
Christian Wilhelm (Hennef)
Bewährte und neue Techniken für
die Aufgaben von Morgen
28. Karlsruher Flockungstage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Miriam Leicht (Karlsruhe)
„Arab Water Week“ erneut erfolgreich in Jordanien . . . . . 318
Rüdiger Heidebrecht (Hennef)
Seite 328
Entlastungen
biologische
Gewässervon Regenüber­
güte
lauf- und Regen­
klärbecken kön­
Rückstau
nen die Quali­
tät nachfolgender
kleiner Gewässer
WasserMorphologie
verschlechtern.
entnahme
Am Beispiel der
DurchStadt Reutlingen
gängigkeit
wird gezeigt, wie
durch ein Paket abgestimmter Maßnahmen ein verbesserter
Gewässerschutz preiswert erreicht werden kann.
Beiträge in
KW – Korrespondenz Wasserwirtschaft 4/2015
Schwerpunkt Eutrophierung von Fließgewässern
W. Scharf: Ursachen und Folgen der Fließgewässer­
eutrophierung mit Blick auf die Umsetzung der WRRL
H. Fischer: Zur Steuerung der Trophie großer Flüsse
G. Eckartz-Vreden, J. Foerster und J. Völker:
Eutrophierungsbedingte Defizite in Tieflandfließgewäs­
sern von Nordrhein-Westfalen
P. Podraza und T. Döppner: Besonderheiten stauregulierter
Fließgewässer – Phytoplankton- oder Makrophytendomi­
nanz – die Ausprägung der Trophie in den Ruhrstauseen
J. Völker: Die Eutrophierung in rhithralen Fließgewäs­
sern – Ursachen und Wirkungen anhand ausgewählter
Fallstudien
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall · 2015 (62) · Nr. 4
Entwässerungssysteme
Modellierung der Grundwasser­infiltration
in undichte Kanalnetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322
Christian Karpf (Dresden)
Integrierter Gewässerschutz am Beispiel
der Stadt Reutlingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
Ulrich Haas (Stuttgart)
Kommunale Abwasserbehandlung
Bypassführung von Mischwasser –
Möglichkeiten und Grenzen
Teil 2: Eliminationsleistung und Substitutionspotenzial
für Mischwasserspeichervolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336
Norbert Günther, Markus Ahnert
und Volker Kühn (Dresden)
Klärwerke als Kraftwerke der Zukunft
Bilanzierung am Beispiel des Hauptklärwerks
Mühlhausen in Stuttgart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348
Lothar Krätzig-Ahlert und Derek Eisert (Köln)
Rubriken
Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306
Güteschutz Kanalbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
Güteschutz Kanalbau – Gütezeicheninhaber . . . . U3
Personalien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
Rechtsprechung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 366
Bücher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368
Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369
www.dwa.de/KA
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M A-B
K
Korrespondenz
Abwasser, Abfall
Kreislaufwirtschaft, Energie, Klärschlamm
Hydrothermale Carbonisierung: eine neue Option
der Klärschlamm­behandlung?
Theoretische Energie/CO2-Bilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 354
Christian Remy, Jonas Warneke und Boris Lesjean (Berlin)
DWA
Regelwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
Landesverbände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
Gewässer
KA
Ablauf
MW Entlastung
RÜB
2
1
Rechen,
Sandfang
3
Bypass
Nachklärbecken
Vorklärbecken
Belebungsbecken
Seite 336
1-3: Varianten der Bypassentnahme
Mit der Anwendung des Bypass-Verfahrens in kommunalen
Abwasserbehandlungsanlagen ergibt sich die Möglichkeit
einer vermehrten Mischwasserbehandlung und zum Erhalt
der Betriebsfähigkeit einer Belebungsanlage bei ungünstigen
Schlammeigenschaften. Jetzt wurde die Elimination von im
Abwasser enthaltenen Stoffen untersucht. Als Ergebnis steht
das Verfahren nun für die Praxis zur Verfügung und kann als
Alternative zu konventionellen Speicherbauwerken dienen.
Seite 354
Foto: Tiefbauamt/Stadtentwässerung Stuttgart
Seite 348
Das Hauptklärwerk Mühlhausen in Stuttgart verfügt über
alle technischen Anlagenteile, um die durch den Klärwerks­
prozess herausgefilterten organischen Brennstoffe durch
Verbrennung zu verstromen. Wenn noch Anstrengungen
unternommen werden, um den Stromverbrauch weiter zu
reduzieren, kann die Stromautonomie des Klärwerks
Wirklichkeit werden.
Foto: TerraNova Energy GmbH
Ist die hydrothermale Carbonisierung eine neue Option zur
Klärschlammbehandlung? In einer theoretischen Arbeit
werden verschiedene Prozessketten zur energetischen
Verwertung kommunaler Klärschlämme bezüglich ihrer
Energie- und Treibhausgasbilanz unter Einbeziehung der
hydrothermalen Carbonisierung untersucht. Basis sind
Betriebsdaten einer Pilotanlage. Es lohnt sich, die Wirt­
schaftlichkeit und Umweltrelevanz des Verfahrens genauer
zu untersuchen.
Industrie und Technik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 369
Verkaufsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
Stellenanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 372
Stellengesuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 372
Adressenbörse für die Abfallwirtschaft . . . . . . . . . 377
Ingenieurbüros . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377
KA 5/2015
Erscheinungstermin: 30. April 2015
Anzeigenschluss: 1. April 2015
Beilagenhinweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
www.dwa.de/KA
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall · 2015 (62) · Nr. 4
HYSTEM-EXTRAN 7
Hydrodynamische Abflusstransport - und
Schmutzfrachtberechnung
Der Kreis schließt sich.
Um die Auswirkungen (z. B. Urbane Sturzfluten von
sommerlichen klein-räumigen Gewitterzellen simulieren zu
können, werden Regendaten mit hoher räumlicher Auflösung
benötigt.
Die Lösung: Radarregendaten.
HYSTEM-EXTRAN 7.6 kann Radarregendaten nutzen.
NVIS
Radarregendaten für die Stadtentwässerung
und die Wasserwirtschaft
Das Werkzeug für Analyse und Visualisierung für
Radarregendaten in der Stadtentwässerung
HYSTEM-EXTRAN 7.6
Kanalnetzberechnung mit Radarregendaten vom DWD:
. Neben der Nutzung von Regenschreiberdaten im MD-Format
gibt es für HYSTEM-EXTRAN das itwh-Regenraster-Format
basierend auf DWD-Rohdaten.
. Im HYSTEM-Parametersatz kann zwischen 3 Berechnungsarten
gewählt werden:
1. Gleichmäßige Überregnung (Regenschreiber)
2. Ungleichmäßige Überregnung (Regenschreiber)
3. Regenraster
. Jede Fläche aus der HYSTEM-EXTRAN Modelldatenbank
bekommt automatisch lagerichtig eine Radarzelle zugewiesen.
. Um Starkregen, die an anderen Orten auftraten, für das eigene
Kanalnetz nutzen zu können, lässt sich das Regenraster virtuell
per Mausklick verschieben, inklusive automatischer Prüfung
der Radardaten zum Kanalnetz.
Editorial 305
Weitere Herausforderungen –
kein Stillstand in der Wasserwirtschaft
Die aktuellen Themen für die Wasserwirt­
schaft werden nicht weniger. Weder für
die Wasserwirtschaft international (Stich­
wörter: Millenium Development Goals,
Sustainable Development Goals) noch
für die (Siedlungs-)Wasserwirtschaft in
Deutschland. Der Umgang mit der Res­
source Wasser in Deutschland ist bestens
organisiert. Trotzdem: Ist eine Herausfor­
derung gemeistert, wartet bereits die
nächste. Einige aktuelle Beispiele, über
die in diesem Heft berichtet wird:
Nachdem die Abwasserreinigung mit
drei Reinigungsstufen hierzulande weit­
gehend Standard ist, wird nun über anth­
ropogene Spurenstoffe im Wasserkreis­
lauf diskutiert und bis zur Realisierung
großtechnischer Anlagen gearbeitet. Soll­
te eine großräumige Spurenstoffentfer­
nung gewünscht werden, muss man sich
darüber im Klaren sein, dass dies (viel)
Geld kostet, sodass man (die Bevölke­
rung, die Politik, die Fachleute) sorgfältig
zwischen Risiko und Nutzen abwägen
sollte. Interessant ist in diesem Zusam­
menhang, dass Wissenschaftler um den
Leipziger Volkswirt Erik Gawel ein Modell
zur Finanzierung der vierten Reinigungs­
stufe aus Mitteln der Abwasserabgabe
vorgelegt haben, das sie selber „Leipziger
Modell“ nennen (Seite 306). Wenn diese
Zeilen bei Ihnen als Leserinnen und Le­
sern ankommen, wird die DWA eine ak­
tualisierte Auflage ihres Positionspapiers
„Anthropogene Spurenstoffe im Gewäs­
ser“ vorgelegt haben (im Rahmen des
„DWA-Dialogs zum Gewässerschutz“ im
Berliner Büro der DWA am 23. März). In
diesem Papier ruft die DWA erneut dazu
auf, Risiken nach wissenschaftlichen Kri­
terien zu bewerten und notwendige Maß­
nahmen mit Augenmaß zu treffen.
Eine weitere Herausforderung – nicht
nur für die Wasserwirtschaft: Das „Stick­
stoff-“ oder „Nitratproblem“. Die Sied­
lungswasserwirtschaft, sprich Abwasser­
reinigung, hat ihre Hausaufgaben, was
die Entfernung von Stickstoffverbindun­
gen aus Abwasser betrifft, längst gemacht,
wie beispielsweise die Daten des jährli­
chen DWA-Leistungsvergleichs kommu­
naler Kläranlagen zeigen. Trotzdem gibt
es in einigen Regionen in Deutschland ein
erhebliches Problem mit hohen Nitratbe­
www.dwa.de/KA
lastungen im Grundwasser. Als Quelle
hierfür wird überwiegend die Landwirt­
schaft gesehen. Die DWA setzt sich mit
diesem Thema laufend aus Sicht der Was­
serwirtschaft auseinander und hat kürz­
lich ihre Stellungnahme zur Novellierung
der Düngeverordnung, mit der die EU-Ni­
tratrichtlinie in Deutschland umgesetzt
werden soll, abgegeben, Tenor: „Nachbes­
serungen erforderlich“ (Seite 308).
Noch eine Herausforderung: die ITseitige Sicherheit kritischer Infrastruktu­
ren, also auch die Sicherheit wassertech­
nischer Anlagen gegen zum Beispiel Ma­
nipulationen und Angriffe über das Inter­
net. Hierzu hat die Bundesregierung den
Entwurf eines „IT-Sicherheitsgesetzes“
vorgelegt (Seite 307), und das Bundes­
ministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) will Projekte zur Steigerung der
Sicherheit kritischer Infrastrukturen för­
dern (Seite 308).
Für viele auch von uns eine Heraus­
forderung ist das in Vorbereitung befind­
liche transatlantische Freihandelsabkom­
men mit den USA. Hier gibt es Bedenken,
dass die öffentliche Daseinsvorsorge un­
ter die Räder einer wirtschaftlichen Libe­
ralisierung geraten könnte, etwa dass es
zu Einschränkungen der kommunalen
Selbstverwaltung kommen könnte. Dem
tritt derzeit Bundeswirtschaftsminister
Sigmar Gabriel (SPD) entgegen (Seite
306 in diesem Heft, in ähnlicher Form
wiederholt in der Süddeutschen Zeitung
vom 21. März 2015).
Ein neues Thema für die Wasserwirt­
schaft ist Mikroplastik in der Umwelt, in
Gewässern. Die KA brachte im Januar ei­
ne einführende Übersicht dazu. Hier sind
noch viele Fragen völlig offen. Das BMBF
hat zwischenzeitlich ein europaweites
Forschungsprogramm zu Mikroplastik in
marinen Systemen initiiert (Seite 309).
Laut einer US-amerikanischen Studie
sollen derzeit jedes Jahr acht Millionen
Tonnen Kunststoffabfall in die Meere ge­
langen. Über einen unerwarteten Fall
von Kunststoff im Abwasser wurde übri­
gens in KA-Betriebs-Info 1/2015, Seite
2309, berichtet: Kunststoffgranulat aus
einer Felgenwaschanlage verstopfte
Lochblenden von Siebmaschinen auf ei­
ner Kläranlage.
Zum Schluss noch ein kurzer Blick,
was sich bei der DWA getan haben wird
in der Zeit, nachdem diese Zeilen ge­
schrieben wurden und sie nun gedruckt
vor Ihnen liegen: Die DWA wird ihr neu­
es Politikmemorandum vorgelegt und
mit Politikern und Fachleuten aus dem
Bundesumweltministerium diskutiert ha­
ben (DWA-Dialog zum Gewässerschutz
am 23. März 2015 in Berlin). Zum glei­
chen Anlass wird die DWA aktualisierte
Versionen von drei Positionspapieren
vorgelegt haben: Anthropogene Spuren­
stoffe im Gewässer, Klärschlammentsor­
gung, Grundstücksentwässerung. Im
Rahmen der Eröffnung von Wasser Ber­
lin International am 24. März werden
sechs wasserwirtschaftliche Verbände,
darunter die DWA, das „Branchenbild
der deutschen Wasserwirtschaft 2015“
der Bundesregierung, vertreten durch
die Bundesumweltministerin, präsentiert
haben. Am 26. März werden DWA und
DVGW gemeinsam Bundesforschungsmi­
nisterin Johanna Wanka ein Memoran­
dum zur Wasserforschung überreicht ha­
ben – ebenfalls auf der Wasser Berlin, am
Stand der DWA, den die Ministerin auf
Einladung der DWA besucht haben wird.
Über all diese Dinge wird nach Wasser
Berlin in den Zeitschriften der DWA be­
richtet werden.
Frank Bringewski
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall · 2015 (62) · Nr. 4
306 Spektrum
Gabriel: Öffentliche Daseinsvorsorge wird durch TTIP nicht
angetastet
Die Daseinsvorsorge ist ein wichtiger
Baustein zur Verwirklichung wirtschaftli­
cher, sozialer und kultureller Ziele in
Deutschland, und es muss der kommuna­
len Ebene wie bisher möglich sein, Auf­
gaben der Daseinsvorsorge nach eigenen
Vorstellungen zu organisieren und durch­
zuführen. Das hat der vom Bundesminis­
ter für Wirtschaft und Energie, Sigmar
Gabriel, einberufene Beirat für die Trans­
atlantische Handels- und Investitions­
partnerschaft (TTIP) einmütig festge­
stellt. Der Beirat hat auf seiner fünften
Sitzung am 19. Februar 2015 über die Si­
cherstellung der Daseinsvorsorge in TTIP
diskutiert. Bundesminister Gabriel: „…
[es] ist unser Ziel, moderne und ambiti­
onierte Freihandelsabkommen abzu­
schließen, gleichzeitig aber darauf zu
achten, dass die Aufgaben der Daseins­
vorsorge wie bisher durch die Städte und
Gemeinden vor Ort wahrgenommen
werden können. Denn die Daseinsvorsor­
ge ist ein Eckpfeiler für den sozialen Zu­
sammenhalt in unserer Gesellschaft. …
Es ist daher unser gemeinsames Kernan­
liegen, dass die Kommunen weiter das
Recht haben, die Aufgaben der Daseins­
vorsorge nach Maßgabe ihrer Prioritäten
vor Ort zu erledigen. Weder TTIP noch
ein anderes Handelsabkommen kann
und darf daran etwas ändern.“
In der öffentlichen Diskussion zum
TTIP-Abkommen wird vielfach die Sorge
geäußert, dass TTIP zu Einschränkungen
der kommunalen Selbstverwaltung füh­
ren oder durch das Abkommen ein Druck
zur Privatisierung öffentlicher Dienstleis­
tungen entstehen könnte. Im TTIP-Ver­
handlungsmandat der EU-Kommission,
das auch auf Betreiben der Bundesregie­
rung veröffentlicht wurde, ist verankert,
dass die hohe Qualität der öffentlichen
Daseinsvorsorge in der EU erhalten blei­
ben soll. In diesem Punkt sind sich die
Chefunterhändler der EU-Kommission
und der USA einig, was sie auch öffent­
lich bekundet haben. Für den Bereich der
Daseinsvorsorge wird es eine besondere
Regelung geben, die eine weitere Markt­
öffnung gegenüber den USA ausschließt.
Das bedeutet, dass keine Verpflichtung
zur Privatisierung geschaffen wird und
die Kommunen auch dort, wo keine
Monopole bestehen, unverändert ihre
­
Aufgaben wahrnehmen können. Auch
der Spielraum für künftige Maßnahmen
– etwa für Rekommunalisierungen im
Bereich der Daseinsvorsorge – bleibt er­
halten, so das Bundeswirtschaftsministe­
rium in einer Pressemitteilung.
Im TTIP-Beirat fand hierzu eine ein­
gehende Aussprache statt. Alle Beteilig­
ten äußerten den klaren Wunsch, dass
Handelsabkommen der EU sich nicht
nachteilig auf die Aufgabenwahrneh­
mung der Kommunen im Rahmen der
Daseinsvorsorge auswirken dürfen. Die­
se Position wird auch von der EU-Kom­
mission unterstützt, die durch einen Ex­
perten vertreten war.
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150223_002
A
„Leipziger Modell“ zur Finanzierung der 4. Reinigungsstufe
aus Mitteln der Abwasser­
abgabe vorgelegt
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltfor­
schung – UFZ hat zusammen mit der
Universität Leipzig unter Leitung von
Prof. Erik Gawel (UFZ) ein Gutachten für
das Umweltbundesamt erstellt, wie ana­
log zum „Schweizer Modell“ eine Finan­
zierung der vierten Reinigungsstufe zur
Elimination von Mikroschadstoffen auf
Kläranlagen über die deutsche Abwasser­
abgabe erfolgen könnte. Die im Auftrag
des Umweltbundesamts erstellte Studie
geht der Frage nach, welchen Beitrag die
bundesdeutsche Abwasserabgabe im
Rahmen einer gezielten Minderung der
Gewässerbelastung durch Mikroverun­
reinigungen im Wege einer Aufrüstung
ausgewählter öffentlicher Abwasserbe­
handlungsanlagen der Größenklasse 5
leisten kann. Die Autoren der Studie
meinen aufgrund ihrer Ergebnisse, dass
eine aus dem Aufkommen der Abwasser­
abgabe gespeiste Förderpolitik mit
Selbstbehalt unter Berücksichtigung ei­
nes abgabebezogenen Selbstfinanzie­
rungseffekts der Elimination von Mikro­
verunreinigungen die beste instrumen­
telle Kosten-Nutzen-Relation aufweist.
Es wird vorgeschlagen, 75 % der jährli­
chen Investitionskosten (Abschreibun­
gen, Zinsen) für einen Zeitraum von
15 Jahren bei Kläranlagen der Größen­
klasse 5 zu bezuschussen. Diese Förde­
rung wäre nach Ansicht der Leipziger
Wissenschaftler zu flankieren durch eine
Lenkungsertüchtigung der Abwasserab­
gabe mit Aufkommenserhöhung, um an­
dere Finanzierungszwecke aus dem Auf­
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall · 2015 (62) · Nr. 4
kommen und den eigentlichen Len­
kungszweck der Abgabe nicht zu gefähr­
den. Die Abwasserabgabe würde so ins­
gesamt lenkungspolitisch ertüchtigt und
erbrächte dadurch ein höheres Aufkom­
men, das für eine Förderung eingesetzt
werden könne („Leipziger Modell“). Die
Belastungswirkungen des Modells für
Abgabeschuldner und Gebührenzahler
werden beziffert und in der Studie ver­
hältnismäßig bewertet. Für die Funktio­
nalität der Abwasserabgabe im Rahmen
des Modells wird jedoch die Verzahnung
mit ordnungsrechtlichen Anforderungen
an eine Elimination von Mikroverunrei­
nigungen für essenziell gehalten. Diese
könnten emissionsorientiert flächen­
deckend nach dem Stand der Technik in
der Abwasserverordnung niedergelegt
oder aber bewirtschaftungsorientiert ge­
mäß europäischer Wasserrahmenrichtli­
nie je nach Gewässersituation formuliert
werden, so Erik Gawel und die anderen
Autoren der Studie. Das Gutachten er­
scheint in Kürze in der Reihe Texte des
Umweltbundesamts.
www.ufz.de/abwag
A
Entwürfe der Managementpläne der HWRM-RL veröffentlicht
Die EU-Hochwasserrisikomanagement­
richtlinie (HWRM-RL) sieht eine Veröf­
fentlichung der Entwürfe der Hochwas­
serrisikomanagementpläne ab dem 22.
Dezember 2014 vor. Im WasserBLIcK, der
Bund-Länder-Informations- und Kommu­
nikationsplattform, die von der Bundes­
anstalt für Gewässerkunde als „nationa­
les Berichtsportal Wasser“ betrieben
wird, wurde für alle zehn betroffenen
Managementeinheiten eine Link-Samm­
lung zum Informationsangebot der betei­
ligten Institutionen zusammengestellt.
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150225_005
A
Wasserrahmenrichtlinie:
Entwürfe der Bewirtschaftungspläne des zweiten Zyklus
veröffentlicht
Die europäische Wasserrahmenrichtlinie
sieht eine Aktualisierung der Bewirt­
schaftungspläne für den Zeitraum 2016
bis 2021 vor. Nach Veröffentlichung der
Bewirtschaftungspläne, die ab dem 22.
www.dwa.de/KA
Spektrum 307
Dezember 2015 gelten sollen, läuft der­
zeit eine sechsmonatige Öffentlichkeits­
beteiligung bis zum 22. Juni 2015. Im
WasserBLIcK, der Bund-Länder-Informa­
tions- und Kommunikationsplattform,
die von der Bundesanstalt für Gewässer­
kunde als „nationales Berichtsportal
Wasser“ betrieben wird, wurde für alle
zehn betroffenen Flussgebietseinheiten
eine Link-Sammlung zum Informations­
angebot der beteiligten Institutionen zu­
sammengestellt. Aus Sicht der DWA –
auch mit Blick auf das im März in den
DWA-Zeitschriften veröffentlichte Leit­
bild der DWA – ist es wünschenswert,
wenn sich möglichst viele Fachleute (und
Mitglieder der DWA) in den Diskussions­
prozess und das Verfahren der Öffent­
lichkeitsbeteiligung einbringen und ihre
Stellungnahme abgeben.
www.wasserblick.net
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150225_004
A
ne Beweislastumkehr zugunsten Geschä­
digter von Kavernen und Tiefbohrungen
– wurde mehrheitlich begrüßt. Generell
bestätigen die Stellungnahmen, so das
Bundesumweltministerium, dass die vor­
gelegten Regelungsentwürfe die Um­
welt- und Gesundheitsbelange und die
Interessen an der Rohstoff- und Energie­
versorgung in einem ausgewogenen Ver­
hältnis berücksichtigen.
Das Bundeswirtschaftsministerium
und das Bundesumweltministerium wer­
den nun die Ergebnisse der mündlichen
Anhörung ebenso wie die eingegangenen
schriftlichen Stellungnahmen eingehend
auswerten und bei der Überarbeitung
der Regelungsentwürfe betrachten. Die
überarbeiteten Referentenentwürfe sol­
len nach Abschluss einer erneuten Res­
sortabstimmung vom Bundeskabinett ge­
billigt und anschließend im parlamenta­
rischen Verfahren verabschiedet werden.
Download der Referentenentwürfe sowie
ergänzende Informationen zum Thema
„Fracking“:
Großes Interesse der Verbände
und Länder an Anhörung zu
Fracking-Regelungspaket
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150213_002
Das Bundeswirtschaftsministerium und
das Bundesumweltministerium haben
am 11. und 12. Februar 2015 die Länderund Verbändeanhörungen zu dem
Regelungspaket zum Umgang mit der
­
Fracking-Technologie abgehalten. Dabei
haben sich die Bundesländer und fast
50 Verbände zu den Ende letzten Jahres
veröffentlichten Gesetz- und Verord­
nungsentwürfen geäußert.
Diskutiert wurden insbesondere die
neuen strengeren Anforderungen zum
Einsatz der Fracking-Technologie, die
vorgesehenen Fracking-Verbote und die
erweiterten Pflichten im Rahmen von
Umweltverträglichkeitsprüfungen. Wie
zu erwarten, gingen die Meinungen über
das erforderliche Maß der Regulierung
auseinander. Während ein Teil der Teil­
nehmer die Regelungen als zu weitge­
hend ansieht, fordern andere zusätzliche
Vorschriften und strengere Anforderun­
gen.
Die deutliche Stärkung des Trinkwas­
serschutzes durch die Vorschläge des
Bundesumweltministeriums zur Ände­
rung des Wasserhaushaltsgesetzes wurde
von den meisten Teilnehmern im Grund­
satz unterstützt. Auch die vom Bundes­
wirtschaftsministerium vorgeschlagene
Änderung der Bergschadenshaftung – ei­
Erdgasindustrie
kritisiert Fracking-Regeln
www.dwa.de/KA
A
Mit großen Zahlen hat sich der Wirt­
schaftsverband Erdöl- und Erdgasgewin­
nung (WEG) in die aktuelle Diskussion
um die Zukunft des Frackings in Deutsch­
land eingebracht. Drohende volkswirt­
schaftliche Verluste von bis zu 100 Milli­
arden Euro konstatiert die Interessenver­
tretung der Erdgasunternehmen in einer
aktuellen Stellungnahme. Der WEG be­
fürchtet vor allem eine Ressourcenver­
nichtung durch großflächige Ausschluss­
gebiete. Der Verband hält die Auflagen
durch Umweltverträglichkeitsprüfungen
und wasserrechtlichen Gestattungen na­
turgemäß für ausreichend. Eine pauscha­
le Definition von großen Ausschlussge­
bieten würde laut dem WEG hingegen
rund 20 Prozent der Erdgasvorkommend
der Nutzung entziehen. Den volkswirt­
schaftlichen Schaden daraus beziffert
der WEG auf zehn Milliarden Euro. Un­
ter Einrechnung der Potenziale, die
durch die Ausschlussgebiete nicht mehr
nutzbar sein sollten, betrage der volks­
wirtschaftliche Schaden bei aktuellen
Preisen rund 100 Milliarden Euro, heißt
es dann relativ schwammig weiter. Kon­
kret fordert der WEG eine klare Tren­
nung zwischen konventionellen und un­
konventionellen Lagerstätten anhand
(hydro-)geologischer Kriterien statt der
Einführung einer „unbegründeten und
willkürlichen“ 3000-Meter-Grenze. Zu­
dem sollen nach den Vorstellungen des
WEG alle ökologisch sinnvollen Entsor­
gungswege für Lagerstättenwasser zuge­
lassen werden.
A
Kritische Infrastrukturen:
IT-Sicherheitsgesetz vorgelegt
Die Bundesregierung will die Sicherheit
informationstechnischer Systeme in
Deutschland verbessern und hat dazu
den Entwurf eines „IT-Sicherheitsgeset­
zes“ (Bundestags-Drucksache 18/4096)
vorgelegt. Er enthält unter anderem An­
forderungen an die IT-Sicherheit soge­
nannter „Kritischer Infrastrukturen“, also
der Einrichtungen, die für das Funktio­
nieren des Gemeinwesens von zentraler
Bedeutung sind. Deren Betreiber sollen
dem Entwurf zufolge künftig ein Min­
destniveau an IT-Sicherheit einhalten und
dem Bundesamt für Sicherheit in der In­
formationstechnik (BSI) IT-Sicherheits­
vorfälle melden. Die beim BSI zusam­
menlaufenden Informationen sollen dort
ausgewertet und den Betreibern zur Ver­
besserung des Schutzes ihrer Infrastruk­
turen zur Verfügung gestellt werden. Die
Betreiber leisteten insoweit durch die
Meldepflicht einen eigenen Beitrag zur
IT-Sicherheit und bekämen „ein Mehrfa­
ches an Informationen und Know-how
zurück“, heißt es in der Vorlage. Gleich­
zeitig werde die Beratungsfunktion des
BSI in diesem Bereich gestärkt.
Um den Schutz der Bürger zu verbes­
sern, sollen die Telekommunikationsan­
bieter laut Entwurf verpflichtet werden,
IT-Sicherheit „nach dem Stand der Tech­
nik“ zu gewährleisten. Zudem sollen sie
IT-Sicherheitsvorfälle, die zu einem uner­
laubten Zugriff der Nutzer oder einer Be­
einträchtigung der Verfügbarkeit führen
können, unverzüglich über die Bundes­
netzagentur an das BSI melden und be­
troffene Nutzer über bekannte Störun­
gen informieren, die durch Schadpro­
gramme auf den datenverarbeitenden
System der Nutzer hervorgerufen wer­
den.
Ferner soll der Anteil des BSI an der
Erstellung des Sicherheitskatalogs für Te­
lekommunikationsnetzbetreiber der Vor­
lage zufolge ausgebaut werden. Zudem
soll das Bundeskriminalamt „im Bereich
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall · 2015 (62) · Nr. 4
308 Spektrum
Cyberkriminalität angesichts der zuneh­
menden Zahl von IT-Angriffen gegen
Bundeseinrichtungen und gegen bundes­
weite Kritische Infrastrukturen in seinen
Rechten gestärkt“ werden.
Der Bundesrat begrüßt in seiner Stel­
lungnahme zu dem Gesetzentwurf „die
Initiative der Bundesregierung zur Ver­
besserung der IT-Sicherheit von Unter­
nehmen und zum verstärkten Schutz der
Bürgerinnen und Bürger im Internet“.
Zugleich bittet er unter anderem darum,
im weiteren Gesetzgebungsverfahren da­
für zu sorgen, dass „eine weitere Konkre­
tisierung von unbestimmten Rechtsbe­
griffen“ erfolgt. In ihrer Gegenäußerung
verweist die Bundesregierung darauf,
dass die Verwendung unbestimmter
Rechtsbegriffe in dem Gesetzentwurf
verfassungsrechtlich nicht zu beanstan­
den sei. Durch eine weitergehende Kon­
kretisierung der Rechtsbegriffe entstün­
de die Gefahr, dass konkrete künftige
Entwicklungen nicht mehr erfasst wer­
den könnten. Die Verwendung unbe­
stimmter Rechtsbegriffe mache den Ge­
setzentwurf demgegenüber „zukunftsund technologieoffen“.
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150227_003
A
BMBF-Förderung für Projekte
zur Sicherheit kritischer
Infrastrukturen
Das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) fördert Projekte zur
Steigerung der Sicherheit kritischer Inf­
rastrukturen. Die Fördermaßnahme ist
Teil des Rahmenprogramms „Forschung
für die zivile Sicherheit 2012–2017“ der
Bundesregierung. Dieses Programm ver­
folgt das Ziel, den Schutz der Gesell­
schaft vor Bedrohungen zu verbessern,
die zum Beispiel durch Naturkatstro­
phen, Terrorismus, organisierte Krimina­
lität und Großschadenslagen ausgelöst
werden. Antragsberechtigt sind kleine
und mittlere Unternehmen. Es werden
Verbundprojekte mit mindestens zwei
Projektpartnern gefördert. Projektskiz­
zen können jederzeit eingereicht wer­
den. Bewertungsstichtage sind jeweils
der 15. April und der 15. Oktober eines
Jahres. Der letzte Bewertungsstichtag ist
der 15. Oktober 2017.
www.bmbf.de/foerderungen/
26222.php
A
Novellierung der
­Dünge­verordnung –
­Nachbesserungen erforderlich
Die DWA begrüßt die Novellierung der
Düngeverordnung, mit der die EU-Nitrat­
richtlinie umgesetzt werden soll. Sie
stellt aber fest, dass die im Entwurf for­
mulierten neuen und erhöhten Anforde­
rungen bei der Anwendung von Dünge­
mitteln in wesentlichen Punkten nicht
ausreichen, um die gesetzlich vorgegebe­
nen Umweltqualitätsziele zukünftig zu
erreichen. Dies gilt insbesondere für die
Einhaltung einer maximalen Belastung
von 50 Milligramm Nitrat pro Liter im
Grundwasser. Aus Sicht der DWA sind
Nachbesserungen des Entwurfs unbe­
dingt erforderlich. Das Bundeslandwirt­
schaftsministerium hatte den Entwurf ei­
ner „Verordnung zur Neuordnung der
guten fachlichen Praxis beim Düngen“
am 18. Dezember 2014 vorgelegt.
Berichte zur Qualität der Grundwas­
servorkommen zeigen, dass in Deutsch­
land in vielen Regionen ein erhebliches
Problem mit hohen Nitratbelastungen
besteht, insbesondere durch diffuse Stof­
feinträge aus der Landwirtschaft. Allein
in den Bundesländern Nordrhein-Westfa­
len und Niedersachsen liegt der Anteil
der Grundwasserkörper, die aufgrund
von Nitratbelastungen einen schlechten
chemischen Zustand nach Europäischer
Wasserrahmenrichtlinie aufweisen, bei
40 % der gesamten Landesfläche. In den
Gebieten mit hoher landwirtschaftlicher
Bewirtschaftungsintensität liegt der An­
teil sogar über 70 %. Trotz der Koopera­
tionen zwischen Landwirtschaft und
Wasserwirtschaft, die in diesen Regionen
bereits seit über 20 Jahren bestehen und
in denen Maßnahmen gefördert werden,
die deutlich über die Anforderungen des
vorliegenden Entwurfs hinausgehen,
wird heute an vielen Messpunkten die
Nitratkonzentration von 50 mg/l im
oberflächennahen Grundwasser über­
schritten, teilweise mit steigender Ten­
denz. Wegen einer schlechten Trendpro­
gnose bei den Nitratbelastungen hat die
EU-Kommission ein Vertragsverletzungs­
verfahren gegen Deutschland wegen un­
zureichender Umsetzung der Nitratricht­
linie eingeleitet. Daraus folgt ein unmit­
telbarer und deutlicher Handlungsbe­
darf, der nur mit einer wirklichen Reform
des Düngerechts erfüllt werden kann.
Die DWA sieht erheblichen Ände­
rungsbedarf besonders an folgenden
Punkten:
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall · 2015 (62) · Nr. 4
Es sollte eine Brutto-Hoftorbilanz ein­
geführt werden, das bedeutet eine fach­
gerechte Gesamtbilanzierung der Haupt­
nährstoffe ohne Ab­zug der gasförmigen
Verluste. Die Ausbringungsobergrenzen
sollten für alle organischen Düngemittel
auf 170 kg Stickstoff pro Hektar und
Jahr festgelegt werden. In Gebieten, in
denen die europarechtlich vorgegebenen
Werte der Grundwasserverordnung für
Nitrat von unter 50 mg/l nicht eingehal­
ten werden und die als gefährdete
Grundwasserkörper einzustufen sind,
müssen die zulässigen Höchstmengen
verbindlich auf unter 120 kg Stickstoff
pro Hektar und Jahr weiter reduziert
werden.
Die Phosphatdüngung sollte am Ver­
sorgungszustand der Böden orientiert
werden. Bei der Düngung sollten größe­
re Abstände zu oberirdischen Gewässern
eingehalten werden. Überschreitungen
von Bilanzüberschüssen müssen unauf­
gefordert an die zuständige Behörde ge­
meldet werden. Für flüssige Wirtschafts­
dünger und Gärrückstände sollte eine
größere Regellagerkapazität vorgegeben
werden.
Die vollständige Stellungnahme der
DWA vom 29. Januar 2015 steht im In­
ternet bereit:
www.dwa.de
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150219_004
A
Anwerbung von Ingenieuren
aus dem Libanon für
­Deutschland
Im Libanon werden künftig systema­
tisch qualifizierte Ingenieure für den
deutschen Arbeitsmarkt angeworben.
Ein entsprechendes Projekt unter dem
Titel „Engineers for Germany“ der
RWTH A
­ achen mit Unterstützung der
Ingenieurkammer Baden-Württemberg
(INGBW) ist in Beirut gestartet. Ab Mit­
te März 2015 werden dort die ersten 40
libanesischen Ingenieurabsolventen für
den deutschen Arbeitsmarkt fit ge­
macht. 13 von ihnen sollen nach BadenWürttemberg kommen. Langfristig sol­
len sich in dem im Januar 2015 gegrün­
deten „German Academic Development
Center“ (GADC) pro Jahr rund 200 aus­
gebildete Ingenieure aus dem Libanon
und der Region auf ein Arbeitsleben in
Deutschland vorbereiten können. Rund
www.dwa.de/KA
Spektrum 309
die Hälfte soll nach Baden-Württemberg
vermittelt werden. Das Projekt wurde
von der International Academy der
RWTH Aachen initiiert und wird unter
anderem von der INGBW und der nord­
rhein-westfälischen Landesregierung
unterstützt.
Unter den ersten Projektteilnehmern
sind libanesische Ingenieure verschiede­
ner Fachrichtungen mit ausgezeichneter
Hochschulausbildung, die Arabisch,
Englisch und Französisch sprechen. Das
GADC vermittelt ihnen zuerst in Beirut,
dann an der RWTH Aachen Deutsch-In­
tensivkurse, technische Management­
kurse und interkulturelle Trainings. Da­
nach absolvieren sie drei bis fünf Mona­
te lange Praktika in deutschen Unter­
nehmen.
A
BMBF-Forschungsprogramm
zu Mikroplastik in marinen
Systemen
Das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) hat ein europaweites
Forschungsprogramm zum Thema Mik­
roplastik initiiert. In Zusammenarbeit
mit neun weiteren Mitgliedsstaaten (Bel­
gien, Frankreich, Irland, Italien, Nieder­
lande, Norwegen, Portugal, Schweden,
Spanien), startete im Februar 2015 erst­
malig eine gemeinsame Förderbekannt­
machung über alle zehn Länder hinweg
zu „Mikroplastik in marinen Systemen“
mit einer Gesamtfördersumme von bis
7,5 Millionen Euro („Ecological aspects
of marine microplastics“ der Joint Pro­
gramming Initiative on Healthy and Pro­
ductive Seas and Oceans). Das BMBF un­
terstützt damit deutsche Forschungsor­
ganisationen, sich an der Erforschung of­
fener Fragen zum Thema Mikroplastik zu
beteiligen.
Mit der Pilotmaßnahme soll eine ein­
heitliche Messmethodik entwickelt wer­
den, um wissenschaftliche Untersuchun­
gen besser vergleichen zu können. In ei­
ner globalen Studie wird dargestellt wer­
den, auf welchem Wege die Kunststoffe
in die Meere gelangen, wie sich die Par­
tikel in der marinen Umwelt verbreiten
und welche toxikologischen Effekte sie
auf marine Organismen haben und da­
mit auf den Menschen am Ende der Nah­
rungskette. Geplant ist, dass die Ergeb­
nisse aus den geförderten Projekten in ei­
nen gemeinsam formulierten Aktions­
plan der G7-Wissenschaftsministerkonfe­
www.dwa.de/KA
renz zu Forschung und Innovation gegen
Meeresvermüllung münden.
Durch die Joint Programming Initiative
„Productive and Healthy Seas and
Oceans (JPI OCEANS)“ werden zwi­
­
schenstaatliche europäische Aktivitäten
zum Thema Meere und Ozeane gebün­
delt, koordiniert und entwickelt.
http://www.bmbf.de/de/25947.php
https://epss-jpi-oceans.ptj.de/home
A
Jährlich acht Millionen Tonnen
Kunststoffabfall in die Meere
Acht Millionen Tonnen Kunststoffabfälle
gelangen jedes Jahr in die Meere. Das
sagt eine US-amerikanische Studie, die
am 12. Februar 2015 auf der Jahresta­
gung der American Association for the
Advancement of Science in San Jose, Ka­
lifornien, vorgestellt wurde. Die Arbeit
wurde zeitgleich in der Zeitschrift S
­ cience
veröffentlicht (Bd. 347, Nr. 6223, S. 768–
771). Die Wissenschaftler verbinden in
ihrer Untersuchung Daten zu Bevölke­
rung, Kunststoffproduktion und Abfall­
management (sowie Missmanagement,
wie sie ausdrücklich betonen). Die ge­
nannten acht Millionen Tonnen entspre­
chen dem mittleren von drei betrachte­
ten Szenarien. Nach den Erhebungen der
Autoren fielen im Jahr 2010 insgesamt
275 Millionen Tonnen Kunststoffabfall in
192 Ländern der Erde, die an Meeresküs­
ten liegen, an. Für das Jahr 2025 schät­
zen die Forscher, dass 17,5 Millionen
Tonnen Kunststoffabfall in die Meere ge­
langen, kumuliert von heute bis 2025
wären das dann insgesamt 155 Millionen
Tonnen. Diese Kunststoffeinträge seien
20 bis 2000 Mal größer als die Mengen,
die nach Schätzungen auf der Wasser­
oberfläche treiben. Als Lösung empfeh­
len die Wissenschaftler, die Zufuhr von
Kunststoffabfall in die Meere zu unter­
brechen, da nachträgliche Reinigungen
auf und im Meer kaum möglich seien:
„Turn off the tap.“
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150217_004
A
Ressortforschungsplan 2015
des UBA – Teil Umwelt –
im Internet
Die geplanten Projekte des Umweltbun­
desamts (UBA) für den Ressortfor­
schungsplan 2015 Teil Umwelt (UFO­
PLAN 2015) des Bundesministeriums für
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor­
sicherheit (BMUB) sind im Internet ver­
öffentlicht. Die Forschungsvorhaben sol­
len noch in diesem Jahr beginnen. Das
UBA wird im Rahmen der verfügbaren
Haushaltsmittel die Bearbeitung der ein­
zelnen Forschungsthemen als Aufträge in
der Regel im Rahmen von wettbewerbli­
chen Verfahren vergeben. Hierzu werden
die entsprechenden Ausschreibungsver­
fahren zu gegebener Zeit auf dem zent­
ralen Internetportal des Bundes sowie
auf der Website des Umweltbundeamts
bekannt gegeben.
Nachfragen zu einzelnen Vorhaben:
E-Mail: ufoplan@uba.de
Links auf die genannten Websites:
www.gfa-news.de/gfa/
webcode/20150304_003
A
EU-Kommission verklagt
Griechenland wegen
­Versäumnissen bei der
­Abwasserbehandlung
Die Europäische Kommission verklagt
Griechenland vor dem Gerichtshof der
Europäischen Union, weil das Land nach
Auffassung der Kommission nicht dafür
sorgt, dass Abwasser ordnungsgemäß
behandelt wird. Im Jahr 2010 wurde
Griechenland erstmals wegen eines be­
sonderen Falls verwarnt, der Gebiete mit
einer Einwohnerzahl zwischen 2000 und
15 000 betrifft. Obwohl viele der ur­
sprünglichen Bedenken zwischenzeitlich
ausgeräumt werden konnten, hat die
Kommission aufgrund der verbleibenden
Probleme nun beschlossen, den Fall vor
den Gerichtshof der Europäischen Union
zu bringen.
Griechenland ist bei der Umsetzung
der
Kommunalabwasserrichtlinie
(91/271/EWG) im Rückstand, und nach
den jüngsten Berichten der griechischen
Behörden erfolgt in fünf Gemeinden
(Prosotsani, Doxato, Eleftheroupoli, Ga­
latista und Vagia) immer noch keine ge­
eignete Abwasserbehandlung. Für drei
andere Gebiete (Polichronou, Chanioti
und Desfina) sind die übermittelten Da­
ten nach Auffassung der Kommission
entweder unvollständig oder lassen eine
Nichteinhaltung der entsprechenden
Normen erkennen.
A
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall · 2015 (62) · Nr. 4
Servicepaket
für DWA-Mitglieder
für alle Mitglieder
kostenlos
eine der beiden monatlich erscheinenden
Verbandszeitschriften
- KA – Korrespondenz Abwasser, Abfall
inkl. der Beilage KA-Betriebs-Info
oder
- KW – Korrespondenz Wasserwirtschaft
inkl. der Beilage gewässer-info
Zusätzliche Exemplare oder die zweite Verbands­
zeitschrift zur Ergänzung gibt es – zu günstigen
Konditionen – nur für Mitglieder
DWA-Branchenführer Wasserwirtschaft,
Abwasser, Abfall
DWA-Infostelle zu Fragen im Bereich Abwasser- und
Abfallwesen sowie Wasserwirtschaft und Bodenschutz, Rechtsauskunft, Literaturrecherche
Rechtsauskunft
Mitgliederbereich im Internet
- KA oder KW online lesen
- KA oder KW im iPad®-Abo lesen
- Literaturdatenbank
- Fachwörterbücher in vielen Sprachen
- Mitgliederverzeichnis
- Arbeitsberichte und Fachinfos
zusätzlich für fördernde Mitglieder
kostenlos
Erlaubnis zur Nutzung des Logos "DWA-Mitglied"
auf Geschäftspapieren
ermäßigt
20 % Ermäßigung beim Erwerb vieler
DWA-Publikationen und beim Regelwerks-Download
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
für alle Mitarbeiter
Teilnahme an den DWA-Erfahrungsaustauschen
für Kommunen oder Ingenieurbüros
50 % Ermäßigung auf den Mitgliedsbeitrag
für Anmeldungen von Niederlassungen,
wenn der Hauptsitz bereits Mitglied ist
Günstige Konditionen für eine Umwelt-Strafrechts­-schutzversicherung für Kommunen, Kreisverwaltungen und Abwasserzweckverbände
DWA-Jahrbuch (auf Anforderung)
ermäßigt
Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
(Zeitschrift)
DIN EN Normen Abwasser
Weitere Informationen zu einer
Mitgliedschaft finden Sie unter
http://de.dwa.de/mitglied-werden.html
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Theodor-Heuss-Allee 17 . 53773 Hennef . Deutschland
Tel.: +49 2242 872-123/ -140 . Fax: +49 2242 872-200
E-Mail: mitgliederbetreuung@dwa.de . Internet: www.dwa.de
2015
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
der DWA und der European Water Association (EWA),
des BWK und der DACH-Kooperationspartner
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