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Dr. Eckart Würzner wiedergewählt - Stadt Heidelberg

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stad
Amtsanzeiger der Stadt
– 23. Jahrgang - Ausgabe Nr. 43 - 22. Oktober 2014
Dr. Eckart Würzner wiedergewählt
85 Prozent für zweite Amtszeit des Oberbürgermeisters
In dieser Ausgabe
Kreativwirtschaft
Dr. Eckart Würzner wurde vergangenen Sonntag mit klarer Mehrheit
zum Oberbürgermeister von Heidelberg für die kommenden acht
Jahre wiedergewählt.
Dr. Würzner erhielt nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis
85,19 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Der einzige Gegenkandidat, Alexander Kloos, erhielt
9,21 Prozent. Auf Sonstige entfielen
5,6 Prozent.
„Ich bin unglaublich glücklich und
freue mich sehr über dieses Ergebnis“, sagte Dr. Eckart Würzner bei
der öffentlichen Präsentation des
Wahlausgangs auf dem Marktplatz.
106.277 Wahlberechtigte waren zur
Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahlbeteiligung betrug 21,8 Prozent. In
absoluten Zahlen entfielen 18.431
Stimmen auf Dr. Eckart Würzner
und 1.992 auf Alexander Kloos. 1.211
Stimmen erhielten weitere Personen,
die von Wählerinnen und Wählern
auf den Stimmzetteln angegeben wor-
Am Sonntag, 2. November,
präsentieren kreativ Schaffende in der alten Feuerwache, Emil-Maier-Straße 16,
ihren Tätigkeitsbereich.
Seite 4
Nachhaltig
Für weitere acht Jahre gewählt: Der alte und neue Oberbürgermeister Dr. Eckart
Foto: Buck
Würzner mit seiner Frau Janine.
den waren. Erster Bürgermeister Bernd
Stadel verkündete in seiner Funktion als
Gemeindewahlleiter das vorläufige amtliche Endergebnis um 18.56 Uhr auf
der mobilen Bühne des Rhein-NeckarFernsehen (RNF) vor dem Rathaus.
Dort hatten die Stadt Heidelberg und
das RNF zu einer Präsentation des
Wahlergebnisses geladen. Joachim
Hahn, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, und RNF-Moderator Bert Siegelmann präsentierten
laufend aktuelle Zwischenergebnisse.
Weitere Informationen auf Seite 5
Mit dem Projekt „Nachhaltiges
Wirtschaften“ unterstützt die
Stadt kleine und mittlere
Unternehmen dabei, ein
Umweltmanagementsystem
aufzubauen.
Seite 6
Musikfestival
Patton Barracks Sonderseiten
Frühlings-Programm
Führung am 24. Oktober
Zukunft im Emmertsgrund
Stadtblatt-Pause
Weit über 100 musikalische Höhepunkte, darunter Konzerte mit dem
Pianisten András Schiff, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
und dem Cellisten Gautier Capuçon
bietet der „Heidelberger Frühling“
im kommenden Jahr. Das internationale Musikfestival hat jetzt sein
Gesamtprogramm 2015 veröffentlicht. Unter dem Motto „Freiheit
wagen“ widmet es sich der aktuellen
Debatte um die Chancen und Risiken des digitalen Wandels und fragt
nach der Verantwortung der Künste
und Künstler in Zeiten gravierender
gesellschaftlicher Umbrüche.
Mehr zum Programm auf Seite 12
Die Stadt Heidelberg lädt am Freitag,
24. Oktober, zwischen 14 und 18 Uhr
alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger ein, sich ein eigenes Bild von
der knapp 15 Hektar großen Konversionsfläche Patton Barracks im Stadtteil
Kirchheim zu machen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Der Zugang liegt
am Kirchheimer Weg, zwischen den
Straßenbahnhaltestellen „Rudolf-Diesel-Straße“ und „Messplatz“ der Linie
26. Beim Bürgerforum am 20. November, 18 Uhr, im Bürgerhaus Kirchheim
geht es dann um konkrete Nutzungsperspektiven für das Areal.
Weitere Informationen auf Seite 7
Innerhalb von drei Jahren hat sich das
Bürgerhaus Emmertsgrund zum zentralen Treffpunkt im Quartier entwickelt. Zahlreiche neue Arbeitsplätze
sind entstanden, die Begleitung von
Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen
in Ausbildung und Arbeit wurde
erfolgreich unterstützt. Ermöglicht
wurde dies durch das Projekt „Bürgerhaus Emmertsgrund geht auf Empfang“. Dafür standen in der Zeit von
2011 bis 2014 rund 750.000 Euro aus
dem ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“
zur Verfügung. Der dreijährige Förderzeitraum endet am 31. Oktober. Über
das Projekt informiert ausführlich eine
Sonderbeilage in dieser Ausgabe.
Der Amtsanzeiger macht am 29.
Oktober eine kleine Pause in
den Herbstferien. Das nächste
Stadtblatt erscheint wieder am
5. November 2014.
Aus dem Gemeinderat
2/3
OB-Wahl
5
Stadtwerke
8
Service
9
Bekanntmachungen
Kultur und Freizeit
9-11
12
2
Aus dem Gemeinderat
stadtblatt - 22. Oktober 2014
Stimmen aus dem Gemeinderat
CDU
Waseem
Butt
Mit neuer Stärke
Nur alle acht Jahre kann ein Artikel so
schön und ehrenvoll mit der Gratulation
zur OB-Wahl beginnen: Dr. Eckart
Würzner ist mit 85 % Zustimmung eindrucksvoll erneut zum OB gewählt worden! Herzlichen Glückwunsch! Er kann
mit neuer Stärke Heidelbergs Zukunft
gestalten. Das ist ein großer persönlicher
Erfolg des Kandidaten, aber auch der Parteien, die seit 2006 Dr. Würzner unterstützen. Überraschend ist der Wahlsieg
nicht, denn SPD und Grüne trauten sich
nicht, Gegenkandidaten aufzustellen.
Warum eigentlich nicht? Natürlich weil
Dr. Würzner ein sehr gutes Stadtoberhaupt ist und mit seiner Art die Probleme
der Stadt anzugehen überzeugt hat.
Mit Dr. Würzner unterstützt die CDU
auch die Strategie, eine konservative
Grundhaltung mit modernen Themen zu
verknüpfen. Beispiel für klassische Themen sind die Tourismus-, Wirtschaftsund Wissenschaftskompetenz verknüpft
mit den modernen Themen Ökologie
und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Dr. Würzner glaubwürdig repräsentiert. So ist dies alles modellhaft am
neuen Stadtteil Bahnstadt zu sehen: Bis
zu 7.000 Arbeitsplätze werden im größten Passivhausstadtteil Europas entstehen
sowie eine Gemeinschaftsschule mit
Ganztagsangebot.
Diese Strategie, sich einer strukturellen
Mehrheit in Heidelberg zu öffnen, ist
auch in der CDU-Fraktion angekommen: Neben den klassischen Themen bekennt sich die CDU zu einer modernen
Integrationspolitik. So hat die CDUFraktion Folgendes befürwortet:
- das einmalige International Welcome
Center mit Willkommenskultur für alle
Neu-Heidelberger/innen,
- die nächste Stufe des Interkulturellen
Zentrums, das nun auf stabiler Grundlage die Vielfalt in der Stadtgesellschaft voranbringt,
- den Beitritt zur Städtekoalition gegen
Rassismus, damit ein festes, lokales Netzwerk gegen Diskriminierung und Rassismus entsteht,
- den möglichst schnellen Start des neu
gewählten Ausländerrats/Migrationsrats,
- als erste Fraktion die Wahl eines Muslimen zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden,
- die schnelle Reaktion der Stadt Heidelberg zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen,
- den Modellversuch für islamischen Reli-
gionsunterricht.
Bis zu 4.5 Millionen Muslime leben in
Deutschland. Der Unterricht dieser Weltreligion muss transparent und auf Basis
des deutschen Grundgesetzes erfolgen.
Der Friedensgedanke unserer Religionen
gehört betont. Daher war ich vor einer
Woche mit Dr. Würzner beim muslimischen Opferfestgebet und habe am 12.10.
die großartige Arbeit von Pfarrer Barth
zur Migrationskirche in der Kapellengemeinde besucht und die wunderbare Predigt vom neuen evangelischen Landesbischof Cornelius-Bundschuh über Vielfalt
gehört. Es sind beeindruckende Zeugnisse
des neuen Zusammenlebens in dieser
Stadt. Ich werde mich weiter dafür einsetzen. Ihr Stadtrat Waseem Butt
Tel. 06221 163972,
info@cdu-fraktion-hd.de
Bündnis 90/
Die Grünen
Oliver
Priem
Schulsozialarbeit
Fünf Jahre Bildungsregion Heidelberg
wurden in der letzten Gemeinderatssitzung gefeiert. Ein Grund zum Jubeln,
aber auch ein Ansporn, über die künftige Entwicklung nachzudenken. Der
Ausbau der Schulsozialarbeit ging in den
letzten Jahren dank gemeinsamer Anstrengungen mit der grün-roten Landesregierung gut voran. Ein Faktor trübt
jedoch das Bild: An beruflichen Schulen
und Gymnasien findet sie bislang nicht
statt. Dabei gibt es in Baden-Württemberg bereits an 176 Gymnasien Schulsozialarbeit (Stand Juni 2014). Die staatlichen Gymnasien in Heidelberg sind hier
jedoch nicht dabei, obwohl Heidelberg
mit 65 % die höchste Übergangsquote
von den Grundschulen auf die Gymnasien hat. Bis jetzt wurden noch keinerlei
Konzepte vorgelegt, wie mit dieser besonderen Situation umzugehen ist. Aussitzen kann auf keinen Fall die Lösung
sein.
Leistungsdruck, Mobbing, Ausgrenzung
und Probleme mit Freunden oder in der
Familie machen vor keiner Schulart halt.
Die Insel der Glückseligkeit mag man
sich wünschen, Realität ist sie nicht.
Kein Wunder also, dass unter anderem
der Gesamtelternbeirat der Gymnasien
fordert, auch an den staatlichen Gymnasien in Heidelberg bald Schulsozialarbeit
anzubieten.
Die Stadt kennt die Vorteile der Schulsozialarbeit, auf ihrer Homepage preist
sich Heidelberg gern als Vorreiter in
Baden-Württemberg an und verweist
auf die großartigen Ergebnisse, die
durch die Schulsozialarbeit erreicht wurden: weniger Fehlzeiten und Nicht-Versetzungen, ständige Ansprechpartner für
die Schüler Innen und Entlastung von
LehrerInnen. Am Ende profitieren alle.
Schulsozialarbeit ist aber auch schon
lange kein reines Mittel zur Problembekämpfung an sogenannten Brennpunktschulen mehr, sondern ein wichtiger
Beitrag zum Schul- und damit auch zum
Lernklima an jeder Schulart und -form.
Warum dürfen nicht auch Berufsschüler
Innen und GymnasiastInnen davon profitieren?
Die Schulsozialarbeit ist kein Allheilmittel, aber sie ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für eine gute Schule. Jedes
Jahr, in dem sie nicht eingeführt wird,
ist wieder ein Jahrgang SchülerInnen,
die ohne diese Qualität auskommen
müssen. Die Stadt mag mit dem Ausbau
warten können, die SchülerInnen können es nicht. Deswegen werden wir uns
in den kommenden Haushaltsberatungen stark für ihren Ausbau einsetzen –
an allen Schulen.
Veranstaltungshinweis:
Öffentliche
Mitgliederversammlung von B'90/Die
Grünen am Do., 23.10. um 20 Uhr im
Literaturcafé, Poststr. 15, zum Thema
„Altstadt für Alle - Lebendiges Nachtleben und Wohnen“
Tel. 06221 91466-14,
fraktion@gruene-heidelberg.de
SPD
Mirko
Geiger
an einem Ort statt. Gerade in den großen Ausbildungszentren in Heidelberg
findet Ausbildung in Form von Modulen zunehmend temporär statt. Vermehrt kommen Auszubildende aus anderen Regionen oder anderen Ländern
um in Heidelberg eine Ausbildung zu
absolvieren.
Diese jungen Menschen brauchen einen Ort an dem Sie während ihrer Ausbildungszeiten wohnen können. Auf
den Konversionsflächen bestünde die
Möglichkeit ein Haus für Auszubildende zu schaffen und damit in Zusammenarbeit mit Betrieben die Attraktivität von Ausbildung in Heidelberg
weiter zu steigern.
Einige bekannte Unternehmen und Betriebe haben bereits signalisiert ein Ausbildungshaus in Heidelberg mit zu fördern.
Es wäre an der Zeit von Seiten der Stadt
offensiv in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Betrieben und Verbänden, die
Schaffung eines solchen Ausbildungshauses anzugehen. Die Suche nach einem Haus auf den Konversionsflächen
wäre unmittelbare Aufgabe.
Dazu gehört selbstverständlich auch,
dass die Unternehmen und Betriebe die
in einem solchen Haus Auszubildende
unterbringen möchten dafür die Kosten zu tragen haben. Mit einem solchen
Haus für Auszubildende könnte Heidelberg seine eigene Attraktivität weiter
steigern.
Glückwunsch: Die SPD-Fraktion gratuliert Dr. Eckart Würzner zu seiner
Wiederwahl zum Oberbürgermeister.
Wir freuen uns auf eine sachorientierte
Zusammenarbeit in den nächsten acht
Jahren.
Tel. 06221 166767,
spd-fraktion-heidelberg@t-online.de
Ausbildungshaus
Die Zukunft von wirtschaftlich starken
Regionen wie Heidelberg hängt von
seinen Fachkräften ab. Sie sind der Motor von Innovation. Sie erarbeiten die
realen Werte, halten Industrie und
Dienstleistung modern, sichern somit
das wirtschaftliche Wachstum und unseren Wohlstand. Eine der Grundlagen
hierfür ist unser Ausbildungssystem.
Einerseits die universitäre, andererseits
die duale betriebliche Ausbildung.
In unserer Region hat sowohl die gewerblich, kaufmännische Ausbildung
als auch die duale Hochschule einen
hohen Stellenwert. Viele Betriebe sehen
neben ihrer eigenen Notwendigkeit für
Ausbildung auch die gesellschaftspolitische Verantwortung jungen Menschen
mit einer Ausbildung eine Chance auf
ein eigenständiges Leben zu geben.
Ausbildung verändert sich jedoch. Oftmals findet Ausbildung nicht mehr nur
Fraktionsgemeinschaft
GAL/HDp&e/
gen.hd
Wassili
Lepanto
Altstadt-Bänke
Es tat gut zu sehen, dass die kritisierten
Sitzbänke um den Herkules-Brunnen,
vor der Heilliggeistkirche und am
Südsaum des Kornmarktes nach dem
Heidelberger Herbst bisher nicht aufgestellt wurden, so dass die historischen
Plätze wieder ihr ursprüngliches Bild
hatten. Die „Befreiung“ dieser historischen Orte vom nicht dazu gehörigen
Mobiliar wurde als besonders angenehm empfunden. Hierfür hat „Heidelberg Pflegen und Erhalten“ mit
Fraktionsgemeinschaft GAL am 21.
Aus dem Gemeinderat
Sept. einen Antrag gestellt, um an diesen drei Plätzen die insgesamt 10 Bänke
auf Dauer zu entfernen (der Antrag
steht erst am 5.3.2015 auf der Tagesordnung). Es handelt sich hier nicht
um „ästhetische“ Nebensächlichkeiten,
sondern um ein Mobiliar in einem historischen Umfeld, wo architektonische
Zusammenhänge sehr prägend sind.
Diese stadtbilddominanten Plätze vertragen gar keine feste Möblierung!
Hier würde eine Aufstellung dieser
Bänke, die insgesamt ohne jeden
Charme für das „Altstädtische“ sind,
wie eine Demonstration des Unpassenden wirken.
Wassili.Lepanto@t-online.de
DIE
HEIDELBERGER
Karlheinz
Rehm
Herzlichen Glückwunsch
unserem alten und neuen Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Wir
wünschen ihm für die kommenden
acht Jahre viel Kraft und eine glückliche Hand bei den anstehenden Entscheidungen! Es gibt viel zu tun, obwohl dies beim „Wahlkampf“ nicht so
deutlich wurde. Die Entwicklung der
Konversionsflächen, das Konferenzzentrum, die verkehrliche Erschießung
des Neuenheimer Feldes, die vielen sozialen Belange (unter anderem vermehrte Aufnahme und Integration
von Flüchtlingen) und vieles mehr.
Bei all dem sollte stets Bürgerbeteiligung oder zumindest eine gründliche
Information stattfinden. Ob es nun
um die Verlegung einer Straßenbahnlinie geht oder um aufgestellte Poller,
die Zufahrten zu Grundstücken versperren. Die Bürger haben ein Recht
darauf, beteiligt oder zumindest ausreichend informiert zu werden. Dies
sollte unser neuer Oberbürgermeister
Teilen der Verwaltung noch klarmachen.
Die Bürger müssen ihre Beteiligungsrecht aber auch nutzen: Am 24. Oktober können sie die Patton Barracks erkunden. Vor allem die Kirchheimer,
auf deren Gemarkung die ehemalige
Kaserne liegt, und die Bewohner der
angrenzenden Stadtteile sollten sich
ein Bild machen, um später bei der
Bürgerbeteiligung besser mitreden zu
können.
info@dieheidelberger.de
3
Freie Wähler
Heidelberg
fentlichen Raum thematisieren und Verbesserungsvorschläge einreichen.
info@linke-piraten-hd.de
linge erwartet …
matthias.niebel@alternativefuer-bw.de
Dr. Ursula
Lorenz
Heidelberg hat weitere
acht Jahre OB Würzner
Wir Freien Wähler gratulieren unserem
alten-neuen OB zur Wiederwahl! Es war
ein harter Wahlkampf, ging es doch bei
fehlenden aussichtsreichen Gegenkandidaten um das Ziel, eine repräsentative
Wahlbeteiligung zu erreichen. Ergebnis:
von 106.277 wahlberechtigten Bürgern
gaben nur 23.171 ihre Stimme ab. Das
sind 21,80 %. Davon stimmten 18.431
für Würzner. Sieht so die vielgepriesene
Bürgerbeteiligung aus? Wird in Heidelberg nur abgestimmt, wenn es um den
Baum vor der Haustür geht? Es fehlte leider ein mit Kante abgesetzter Gegenkandidat. SPD und Grüne waren acht Jahre
lang nicht fähig, einen Kandidaten aufzubauen! Das stimmt traurig. Dank gebührt
Alexander Kloos, der mit seinem Stimmenzuwachs den Nicht-Würzner-Freunden eine gewisse Protestmöglichkeit eröffnete. Wir Freien Wähler sind natürlich
froh und hoffen, weitere acht Jahre konstruktiv, aber auch kritisch mit Eckart
Würzner für Heidelberg zu arbeiten!
www.fwv-heidelberg.de
Fraktionsgemeinschaft
Die Linke/
Piraten
Sahra
Mirow
Armut in einem
reichen Land
Letzte Woche fand die Aktionswoche
gegen Armut statt. Sie mahnt uns, dass
Deutschland zwar ein sehr reiches Land
ist, es trotzdem zu vielen nicht gut geht.
Materielle Ungleichheit nimmt zu, Folgen von prekären Jobs, Arbeitslosigkeit
und Altersarmut werden auch in Heidelberg sichtbarer. Die Stadt kann mit gezielten Maßnahmen begrenzt Fehlentwicklungen
abmildern,
die
die
Bundespolitik der letzten 10-15 Jahre zu
verantworten hat. Drängendstes Thema:
bezahlbarer Wohnraum. Der Fehler bei
der Bahnstadt, sozialen Wohnungsbau
zu vernachlässigen, darf sich bei den
Konversionsflächen nicht wiederholen.
Die Stadt darf deren Gestaltung nicht
privaten Großinvestoren überlassen. Bei
den aktuellen Haushaltsberatungen werden wir Themen wie Sozialticket, Mietzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger,
Stromkosten und kommerzfreien öf-
Bunte
Linke
AfD
Dr. Arnulf
Weiler-Lorentz
Matthias
Niebel
Konzeptlos!!!
Transatlantisches Freihandelsabkommen stoppen
Uns wird unterschwellig Fremdenfeindlichkeit unterstellt, weil wir auf die Problematik der verfehlten Asylpolitik in
Deutschland hinweisen. Beim Thema
Asyl kritisieren wir, dass ausreisepflichtige rechtskräftig abgelehnte Asylantragsteller nicht in ihre Heimat zurückgeführt werden, somit geltendes Recht
nicht durchgesetzt wird.
Derzeit schieben die verantwortlichen
Politiker in den 16 Bundesländern
rund 145.000 abgelehnte Asylbewerber, also Personen, die das gesamte
Asylverfahren bis hin zur letzten Instanz bereits durchlaufen haben und negativ beschieden wurden, einfach nicht
ab. Für 2015 werden 300.000 Flücht-
Demokratische Gremien werden mit den
Abkommen ausgehebelt, Standards im
Umwelt- und Verbraucherschutz sowie
Sozialstandards werden abgesenkt, so die
Befürchtung des Heidelberger Bündnisses
gegen TTIP/CETA. Unterschreiben:
www.ttip-unfairhandelbar.de oder am Infostand samstags, 11-16 Uhr Bismarckplatz. Das Bündnis aus Verbänden, Gewerkschaften und Parteien: ATTAC,
BUND, NABU, Mehr Demokratie, ver.di
Rhein-Neckar, NABU Wiesloch, Werkstatt Ökonomie, Bunte Linke, Die Linke,
Grüne Jugend, Piraten, ÖDP. Für aktive
Mitarbeit wenden Sie sich bitte an diese
oder an die Betreuer der Infostände.
arnulf.lorentz@t-online.de
Aus den Sitzungen des
Gemeinderates
Neue Löschgruppenfahrzeuge
für die Feuerwehr
Die Feuerwehr erhält drei neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge. Der
Haupt- und Finanzausschuss genehmigte die Vergabe des Auftrags an die
Firmen SCHLINGMANN und BASTIAN zu einem Gesamtpreis von
1.120.818 Euro und stimmte zugleich
für die überplanmäßige Bereitstellung
einer Verpflichtungsermächtigung in
Höhe von 55.818 Euro. Dies ist notwendig, weil die Ausschreibungsergebnisse 55.818 Euro über dem Planansatz
liegen.
(Hauptund
Finanzausschuss am 1. Oktober 2014)
Zuschuss für Kunstrasenspielfeld der SG Kirchheim
Seit der Eröffnung des Jugendförderzentrums „Anpfiff ins Leben“ bei der
Sportgemeinschaft Heidelberg-Kirchheim im Juli 2010 ist die Nachfrage
nach Trainingskapazitäten stark gestiegen. Es bestehen bereits große Engpässe, so dass auf Sportplätze in der Nähe
ausgewichen werden muss. Die SG
Kirchheim möchte deshalb den maroden Hartplatz in ein Kunstrasenspielfeld umbauen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Gewährung eines
Investitionskostenzuschusses in Höhe
von 150.000 Euro genehmigt und
dazu außerplanmäßige Mittel bereitgestellt, die über Mehrerträge bei
Schlüsselzuweisungen des Landes gedeckt werden. Der Umbau soll voraussichtlich im Oktober 2014 beginnen.
(Haupt- und Finanzausschuss am 1.
Oktober 2014)
Kinderspielplatz Theaterstraße
Für die Herstellung des Kinderspielplatzes Theaterstraße hat der Hauptund Finanzausschuss einstimmig die
Bereitstellung überplanmäßiger Mittel in Höhe von 113.000 Euro genehmigt. Die Ausführungskosten haben
sich unter anderem dadurch erhöht,
dass denkmalschutzrechtliche Auflagen erfüllt werden müssen. (Hauptund Finanzausschuss am 1. Oktober
2014)
Gemeinderat online
Tagesordnungen mit ausführlichen
Unterlagen sind rund eine Woche vor
dem jeweiligen Sitzungstermin unter
www.heidelberg.de/gemeinderat einsehbar.
4
Aktuelles
Seniorenherbst
stadtblatt - 22. Oktober 2014
Kreativwirtschaft stellt sich vor
Seit September laufen die traditionellen „Seniorenherbste“ in den Stadtteilen, die gemeinsam von der Stadt
Heidelberg und den Stadtteilvereinen
veranstaltet werden. Am Samstag, 25.
Oktober, um 14.30 Uhr findet für den
Stadtteil Schlierbach der Seniorenherbst im Bürgerhaus in der Schlierbacher Landstraße 130 statt. Die
Senioren aus den Stadtteilen Boxberg
und Emmertsgrund sind am Sonntag,
26. Oktober, um 14.30 Uhr zum Seniorenherbst in die Waldparkschule, Am
Waldrand 21, eingeladen.
Bahnhofstraße
Bauarbeiten zwischen Landhausstraße und Römerkreis, Einbahnstraße Richtung Westen, Radfahrer
frei. Zufahrt von der Römerstraße
ab Blumenstraße gesperrt.
Im Neuenheimer Feld
Westliche Parallelstraße zur Berliner
Straße zwischen Haltestellen Bunsen-Gymnasium West und Technologiepark gesperrt; Busse der Linien
31 und 37 werden umgeleitet.
Erster Weltkrieg
Die unterschiedlichen Reaktionen der
Deutschen bei und nach Ausbruch des
Ersten Weltkriegs sind Thema eines
Vortrags des Historikers Prof. Dr.
Gerhard Hirschfeld. Er spricht am
Dienstag, 28. Oktober, um 19 Uhr im
Friedrich-Ebert-Haus, Pfaffengasse 18.
Der Eintritt ist frei (www.ebertgedenkstaette.de).
Gruseln im Zoo
Unheimlich und schaurig-schön wird
es am Freitag, 24. Oktober, im Tiergarten. Ab 15 Uhr kann sich die ganze
Familie beim Zoo-Halloween gruseln.
So treibt beispielsweise eine schrullige
Hexe ihr Unwesen und Waldgeister
zeigen sich. Der Spuk endet um 18
Uhr, wenn der Zoo schließt. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person,
zuzüglich Zooeintritt. Eine passende
Verkleidung ist erwünscht. Kinder
unter zehn Jahren dürfen gern in Begleitung Erwachsener teilnehmen.
(www.zooschule-heidelberg.de)
Die Arbeitswelt der Kultur- und Kreativwirtschaft können Interessierte am
Sonntag, 2. November, in der alten Feuerwache, Emil-Maier-Straße 16, kennen lernen. Im Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum „DEZERNAT 16“
präsentieren sich Unternehmen, Start-Ups sowie Künstlerinnen und Künstler. Von 11 bis 19 Uhr können sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches
Programm mit Workshops, Ausstellungen, Zaubershows, Spielecken und
Aktionen freuen. Mehr Informationen zum Programm gibt es auf der WebFoto: Arndt
seite www.dezernat16.de.
Schröderstraße
Zwischen Keplerstraße und Werderstraße wegen Fernwärmearbeiten
gesperrt; keine Durchfahrt zur Brückenstraße; örtliche Umleitung.
Weitere Informationen zu den
Baustellen unter www.heidelberg.de/
baustellen.
Kurz gemeldet
30.000 Euro Spendensumme
Pfennigbasar: Erlös geht an 17 soziale Einrichtungen
Gebrauchtes zu Geld gemacht und
die Einnahmen einem guten Zweck
zugeführt haben die Frauen des
Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs auch wieder in diesem Jahr.
„Unsere Clubdamen haben mal wieder alle ihre Kräfte mobilisiert“, resümierte die Präsidentin des Clubs Ingrid
Buwing-Schwendel den diesjährigen
Pfennigbasar. Seit 1960 engagiert sich
der Verein für wohltätige Zwecke. Gesammelte Kleidung, Spielzeug, Bücher
und anderes werden zu erschwinglichen
Preisen auf dem Pfennigbasar verkauft.
In diesem Jahr kam eine Spendensumme von 30.000 Euro zusammen,
die an deutsche und amerikanische
soziale Einrichtungen geht. Den Spendenscheck nahmen Vertreter von 17
lokalen Projekten und Institutionen
kürzlich im Spiegelsaal des Prinz Carl
entgegen. OB Dr. Eckart Würzner
lobte die „wunderbare Gemeinschaftsaktion“ der Damen.
red
Ganztagsschule
Das Land Baden-Württemberg hat die
Ganztagsgrundschule gesetzlich verankert: 70 Prozent der Grundschulen
sollen in zehn Jahren ein Ganztagsangebot machen. Antworten auf Fragen
zum Thema „Ganztagsgrundschulen in
Heidelberg“ gibt ein Elterninformationsabend am Mittwoch, 5. November,
von 19 bis 21 Uhr in der Internationalen Gesamtschule Heidelberg, Aula
der Primarstufe, Baden-Badener-Straße
14, in Rohrbach. Veranstalter sind das
Amt für Schule und Bildung der Stadt,
das Staatliche Schulamt Mannheim,
päd-aktiv und das Regionale Bildungsbüro Heidelberg.
Baustellen der Woche
Die Damen des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs verteilten mit Unterstützung
von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner (r.) und Bürgermeister Wolfgang
Foto: Rothe
Erichson 30.000 Euro Spendensumme an soziale Einrichtungen.
Radweg Kurfürsten-Anlage
Die Stadt Heidelberg baut seit Anfang der Woche den südlichen Radweg Kurfürsten-Anlage zwischen
Römerkreis und Landhausstraße.
Gebaut wird in drei Abschnitten.
Im jeweiligen Bereich ist in Fahrtrichtung Osten die Fahrspur gesperrt. Vorgesehen ist im Zuge der
Umgestaltung der Kurfürsten-Anlage die Erneuerung des gesamten
Radverkehrswegs zwischen Römerkreis und Rohrbacher Straße. Die
Arbeiten sollen – günstige Wetterverhältnisse vorausgesetzt – noch in
diesem Jahr abgeschlossen werden.
Nachtarbeiten der Bahn
Die Deutsche Bahn führt noch bis
zum 7. November jeweils nachts
zwischen 22 und 7 Uhr im Neckartal
im Abschnitt Neckargemünd – Heidelberg-Altstadt Gleisarbeiten durch.
Die Deutsche Bahn bemüht sich, die
durch Maschinen entstehende Lärmbelastung gering zu halten.
Bauarbeiten in der Vangerowstraße
Die Stadt Heidelberg saniert in den
Herbstferien einen rund 120 Meter
langen Abschnitt der B 37 Vangerowstraße in Höhe der Emil-MaierStraße. Die Arbeiten beginnen am
27. Oktober und dauern etwa eine
Woche. Die nördlichen Fahrstreifen
werden gesperrt. In der Vangerowstraße ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.
OB-Wahl
5
Dr. Eckart Würzner wiedergewählt
Fortsetzung von Seite 1 - Wahlbeteiligung in der Bahnstadt am höchsten
Stadt und Rhein-Neckar-Fernsehen präsentierten die Auszählung der Stimmen auf
dem Marktplatz.
Nach dem vorläufigen amtlichen
Wahlergebnis errang Dr. Eckart
Würzner auf Stadtteilebene zwischen
76,5 Prozent (Altstadt) und 93,44
Prozent (Ziegelhausen).
Bahnstadt gaben 32,3 Prozent der
wahlberechtigten Heidelbergerinnen
und Heidelberger ihre Stimme ab. Im
Emmertsgrund war die Wahlbeteiligung mit 15,2 Prozent am geringsten.
Bei der Wahlbeteiligung lag Heidelbergs jüngster Stadtteil vorn. In der
Der 53-jährige parteilose Dr. Eckart
Würzner ist der siebte Oberbürger-
Öffentliche Auszählung der Stimmen im Rathaus: Bereits um 19 Uhr konnte
Fotos: Buck
Wahlleiter Bernd Stadel das vorläufige Endergebnis verkünden.
meister der Stadt Heidelberg seit dem
Kriegsende. Würzner wurde am 12.
November 2006 erstmals in dieses
Amt gewählt; mit der Wiederwahl am
vergangenen Sonntag bleibt er für
weitere acht Jahre – bis Dezember
2022 – Stadtoberhaupt von Heidelberg.
Der Geograph Würzner war seit
2001 bis zu seiner erstmaligen Wahl
zum Oberbürgermeister bereits Bürgermeister für Umwelt und Energie
der Stadt Heidelberg. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie im Stadtteil Ziegelhausen. rie
Das vorläufige Endergebnis der Wahl des Oberbürgermeisters am 19. Oktober 2014
davon entfielen auf:
Stadtteil/
Gemeinde
Zahl der
Wahlbezirke
Wahlberechtigte
Wähler
Wahlbeteiligung
Schlierbach
3
2.409
549
22,8
Altstadt
8
7.839
1.413
18,0
Bergheim
5
5.225
886
17,0
Weststadt
11
9.893
2.054
20,8
Südstadt
4
3.245
750
23,1
Rohrbach
13
12.076
2.582
21,4
Kirchheim
13
12.016
2.479
20,6
Pfaffengrund
7
6.159
1.509
24,5
Wieblingen
9
7.648
1.808
23,6
Handschuhsheim
15
13.746
3.025
22,0
Neuenheim
12
9.945
2.347
23,6
Boxberg
4
2.918
518
17,8
Emmertsgrund
5
4.474
679
15,2
Ziegelhausen
9
7.273
2.116
29,1
Bahnstadt
2
1.411
456
32,3
120
106.277
23.171
21,8
Heidelberg
kursive Zahlen = Angaben in Prozent
ungültige
Stimmen
gültige
Stimmen
Dr. Eckart
Würzner
Alexander
Kloos
Sonstige
41
7,5
166
11,7
95
10,7
213
10,4
42
5,6
136
5,3
112
4,5
50
3,3
122
6,7
215
7,1
181
7,7
23
4,4
17
2,5
89
4,2
35
7,7
508
92,53
1.247
88,25
791
89,28
1.841
89,63
708
94,40
2.446
94,73
2.367
95,48
1.459
96,69
1.686
93,25
2.810
92,89
2.166
92,29
495
95,56
662
97,50
2.027
95,79
421
92,32
442
87,01
954
76,50
620
78,38
1.410
76,59
603
85,17
2.110
86,26
2.075
87,66
1.296
88,83
1.456
86,36
2.333
83,02
1.879
86,75
417
84,24
584
88,22
1.894
93,44
358
85,04
40
7,87
149
11,95
95
12,01
201
10,92
74
10,45
208
8,50
201
8,49
132
9,05
146
8,66
286
10,18
192
8,86
66
13,33
68
10,27
93
4,59
41
9,74
26
5,12
144
11,55
76
9,61
230
12,49
31
4,38
128
5,23
91
3,84
31
2,12
84
4,98
191
6,80
95
4,39
12
2,42
10
1,51
40
1,97
22
5,23
1.537
6,63
21.634
93,37
18.431
85,19
1.992
9,21
1.211
5,60
Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik
6
Aktuelles
stadtblatt - 22. Oktober 2014
Nachhaltiges Wirtschaften, Teil 12
Mehr als 120 Betriebe in Nachhaltigkeits-Unternehmernetzwerk
Das Amt für Soziales und Senioren der
Stadt und das Netzwerk „Mehr Bewegung lebenslang“ haben mit guter
Resonanz im September das Projekt
„Bewegungstreffs im Freien“ auf öffentlichen Plätzen in einigen Stadtteilen gestartet. Ziel der Veranstalter ist
es, vor allem älteren Menschen zu ermöglichen, sich regelmäßig körperlich
zu bewegen und anderen Menschen
aus dem Stadtteil zu begegnen.
Mit dem Projekt „Nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt die Stadt kleine
und mittlere Unternehmen dabei,
ein Umweltmanagementsystem aufzubauen. Die zwölfte Projektphase
startete jetzt mit zehn Betrieben.
Betriebsabläufe werden optimiert,
Energiekosten gesenkt und damit auch
Geld gespart. Seit Beginn des Projekts
im Jahr 2001 haben sich über 120
Betriebe mit insgesamt fast 9.000 Beschäftigten beteiligt.
Die jüngste Datenerhebung für die ersten zehn Projektphasen ergab eine jährliche CO2-Einsparung von fast 2.000
Tonnen. Dies entspricht der CO2Menge, die für den Stromverbrauch
von über 700 Vier-Personen-Haushalten erzeugt wird. Die Betriebskosten
konnten insgesamt um rund eine Million Euro jährlich gesenkt werden.
Dieses Mal zehn Betriebe dabei
An der zwölften Runde nehmen folgende Betriebe teil: Agaplesion Bethanien Lindenhof (Pflegeheim), Café
Bewegungstreffs
im Freien
In die zwölfte Runde des Projekts „Nachhaltiges Wirtschaften“ starten zehn Betriebe.
Foto: Stadt Heidelberg
Frisch, Darmstädter Hof Centrum,
Center Management, Freizeit-Bad
Tiergartenstraße, Hallenbad Hasenleiser, Hotel Neu Heidelberg, Spiegelhalder & Heiler (Autohändler),
Springer-Verlag, Volksbank Kurpfalz,
Filiale Schriesheim-Altenbach. Die
Firma Winterbauer Bedachungen hatte
sich bereits an der ersten Phase beteiligt
und tritt jetzt als „Revalidierer“ an.
Landesweites Vorbild
Das Umweltministerium hat das Heidelberger Konzept übernommen und bietet
es seit 2005 unter dem Namen „ECOfit“
in ganz Baden-Württemberg an.
flo
Die Angebote sind kostenlos und können ohne Anmeldung besucht werden.
Bewegungstreffs werden zurzeit in
Bergheim (Schwanenteichanlage, donnerstags 10 Uhr), Handschuhsheim
(Grahampark, freitags 9.30 Uhr),
Kirchheim (Festplatz, donnerstags
10 Uhr), Neuenheim (Neckarwiese,
Nähe Seniorenzentrum, mittwochs
11 Uhr), Weststadt (Wilhelmsplatz,
mittwochs 10 Uhr) und Ziegelhausen
(Kuchenblech, mittwochs 9.15 Uhr)
angeboten. Fragen beantwortet Antje
Kehder, Stadt Heidelberg, Amt für
Soziales und Senioren, Telefon 06221
58-38340.
Interkulturell in den Herbst
Stadt bei der Expo Real
Neue Veranstaltungen im Interkulturellen Zentrum
Bahnstadt und Konversionsflächen „im Gepäck“
Das Interkulturelle Zentrum in
Gründung (IZ i. G.) startet im
Oktober mit einigen neuen Veranstaltungsreihen und einem neuen
Magazin.
Das Projekt „Living Books – Lebende
Bücher“, das im Sommer mit einer
Online-Expertendatenbank startete,
stellt ab Oktober einige Heidelberger
Expertinnen und Experten in regelmäßigen Lesecafés vor.
Los geht´s am Donnerstag, 23. Oktober
2014, um 19 Uhr im Alten Tabakmuseum im Landfriedkomplex, Alte Eppelheimer Straße 50. Das IZ i. G lädt
an diesem Abend zum „Speed-Dating“
ein, bei dem man die ersten „Lebenden
Bücher“ kennenlernen kann. In zehnminütigen „Speed-Dates“ haben alle
Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit Experten und Expertinnen
ins Gespräch zu kommen. Eintritt frei,
www.livingbooks.de.
Zukunftsgespräche
Die zweite Reihe steht unter dem
Titel „Heidelberg Interkulturell – Zukunftsgespräche“. Das IZ i. G. lädt am
Freitag, 24. Oktober, um 15 Uhr zum
ersten interkulturellen Zukunftsgespräch in die Kirche im Landfriedkomplex, Alte Eppelheimer Straße 50. Hier
geht es um Analysen der jetzigen Situation in der Stadt und um Visionen, wie
Interkultur in Heidelberg zukünftig
aussehen könnte. Alle, die im kulturellen und interkulturellen Bereich aktiv
sind oder aktiv werden möchten, sind
herzlich eingeladen. Um Anmeldung
wird gebeten bei Emel Morkoyun (Telefon 06221 58-15601 oder E-Mail an
emel.morkoyun@heidelberg.de).
Interkultureller Überblick
Im Rahmen des Projekts „Vielfalt –
hier und jetzt“, gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
(BAMF), bringt das IZ i. G. für die
Monate Oktober bis Dezember erstmals ein Programmheft heraus. Es
enthält neben interkulturellen Veranstaltungen in Heidelberg auch Aktuelles zu den Themen Migration, Identität
und Vielseitigkeit. Das Magazin liegt ab
Mitte Oktober in Ämtern, Cafés und
interkulturellen Institutionen aus oder
kann im IZ i. G., Alte Eppelheimer
Straße 50, abgeholt werden.
red
„Es war ein „Hingucker“ auf der
Expo Real in München: Anfang Oktober hat die Stadt Heidelberg auf
Europas größter Immobilienmesse
die US-Konversionsflächen sowie die
Bahnstadt mit einem neuen Modell
präsentiert.
Am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Rhein-Neckar führten Konversionsbürgermeister Hans-Jürgen Heiß,
Vertreter der städtischen Wirtschafts-
förderung und der für die Bahnstadt
zuständigen Entwicklungsgesellschaft
Heidelberg viele Gespräche mit Interessenten und potenziellen Investoren. „Die Expo Real als wichtigster
deutscher Branchentreff ist das ideale
Forum, um unsere Entwicklungsmöglichkeiten der nationalen und
internationalen Immobilien-Fachwelt
vorzustellen und erfolgreiche Immobilienprojekte auf den Weg zu bringen“,
erklärte Heiß.
tir
Expo Real: Hier trifft sich die Immobilien-Fachwelt.
Foto: MRN
Aktuelles
7
Begehung der Patton Barracks am 24. Oktober
Öffentliche Gebäudeführungen und Rundgänge ‒ Erstes Bürgerforum am 20. November
Die Stadt Heidelberg lädt am Freitag,
24. Oktober, zwischen 14 und 18
Uhr alle interessierten Bürgerinnen
und Bürger ein, sich ein eigenes Bild
von der knapp 15 Hektar großen
Konversionsfläche Patton Barracks
im Stadtteil Kirchheim zu machen.
mehrere Planungsbüros im Rahmen
einer sogenannten Mehrfachbeauftragung ein städtebauliches Konzept für
das Areal und sein Umfeld überlegen
sollen. Die Bürgerinnen und Bürger
sollen auch hier in einem frühen Planungsstadium beteiligt werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich,
letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Der
Zugang zur Fläche liegt am Kirchheimer Weg, zwischen den Straßenbahnhaltestellen
„Rudolf-Diesel-Straße“
und „Messplatz“ der Linie 26. Besucher
werden gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen – im Umfeld
der Fläche gibt es keine Parkplätze.
Grundlegend für den Planungsprozess
sind die 2011 beschlossenen Leitlinien
zur Entwicklung der Konversionsflächen und die Ergebnisse eines gesamtstädtischen Bürgerforums aus dem
Jahr 2012. Demnach bietet sich für die
Patton Barracks vor allem eine gewerbliche Nutzung an, möglicherweise mit
dem Schwerpunkt Organische Elektronik. Als ergänzende Nutzungen wurden besondere Wohnformen sowie
Kultur- und Freizeitstätten genannt.
Aktuell befindet sich die Fläche im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Stadt Heidelberg plant, die Patton Barracks vom
derzeitigen Eigner zu kaufen.
tir
Bei der Begehung können große Teile
des Außengeländes selbstständig erkundet werden. Das Teilgebiet, in dem derzeit eine Notunterkunft des Landes für
Flüchtlinge betrieben wird, ist ausgenommen. Des Weiteren besteht die
Möglichkeit, an geführten Rundgängen
teilzunehmen sowie einige Gebäude –
zum Beispiel das Theater, eine Werkstatt oder das Offizierscasino – von innen zu besichtigen. Beim Betreten der
Fläche erhält jeder Besucher einen Lageplan mit Informationen zu Treffpunkten, Zeiten und Routenvorschlägen.
Die Konversionsfläche Patton Barracks eignet sich besonders für gewerbliche NutFoto: Diemer
zung, aber auch für Wohnen sowie Kultur- und Freizeitstätten.
„Wir wünschen uns, dass sich viele Bürger bei den Planungen zur künftigen
Nutzung der Fläche einbringen. Dafür
ist es wichtig, dass sie die Fläche selbst
einmal kennenlernen“, erklärt der Bürgermeister für Konversion und Finanzen, Hans-Jürgen Heiß. Beim ersten
Bürgerforum am 20. November, 18
Uhr, im Bürgerhaus Kirchheim, Hegenichstraße 2, gehe es dann um konkrete
Nutzungsperspektiven für das Areal.
Willkommen für Studierende
Die Patton Barracks sind – nach Mark
Twain Village/Campbell Barracks in
der Südstadt und dem US Hospital in
Rohrbach – die dritte Konversionsfläche, die nach den Prinzipien des dialogischen Planungsprozesses entwickelt
wird. Hierbei arbeiten Stadtverwaltung, Bürgerschaft, Fachplaner, Gemeinderat und der Entwicklungsbeirat
eng zusammen. Für die Patton Barracks ist bislang vorgesehen, dass sich
 Konversion
Weitere Informationen zu den
Konversionsflächen unter www.
heidelberg.de/konversion.
Ausländerräte verabschiedet
Universität und Stadt begrüßten Studienanfänger
An der Universität Heidelberg werden im Wintersemester 2014/2015
rund 31.000 junge Menschen studieren. Mehr als 5.100 sind Erstsemester.
Diese wurden jetzt vom Rektor der
Universität, Prof. Bernhard Eitel, und
von Oberbürgermeister Dr. Eckart
Würzner begrüßt. Beide ermunterten die neuen Hochschülerinnen und
Hochschüler, neugierig und offen zu
sein, Altes in Frage zu stellen und neue
Wege auszuprobieren.
Die Veranstaltung wurde von einer
Messe begleitet, an der auch städtische Ämter über ihre Serviceangebote
informierten. Es gab viele nützliche
Tipps vom Bürgeramt, dem Amt für
Verkehrsmanagement, der Stadtbücherei, den Stadtwerken, dem Referat
des Oberbürgermeisters sowie vom
Theater. Intendant Holger Schultze
stellte den im November stattfindenden Theatercampus
vor, der sich speziell
an Studierende wendet.
Nützliche Infos und kleine Geschenke gab es von städFoto: Stadt Heidelberg
tischer Seite für die Erstsemester.
Mit rund 5.100 Erstsemestern liegt die
Zahl der neuen Studierenden etwa auf
dem hohen Niveau
der Studienanfängerzahlen der Vorjahre.
Fünf Jahre lang haben sich die bisherigen Mitglieder des Ausländerrats/Migrationsrats der Stadt Heidelberg (AMR) – 13 direkt Gewählte und vier gemeinderätliche Mitglieder – für die Interessen und Bedürfnisse der ausländischen
Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Am 29. Juni ist das Gremium neu gewählt
worden. Den scheidenden Mitgliedern dankte Bürgermeister Wolfgang Erichson (Mitte) bei der Verabschiedung am 16. Oktober im Großen Rathaussaal
und betonte: „Sie haben gemeinsam als Gremium in den vergangenen Jahren
viel erreicht – und machen dies alles ehrenamtlich in Ihrer Freizeit. Dieses
Engagement können wir nicht hoch genug würdigen.“ Eine der Hauptaufgaben des Ausländerrats/Migrationsrats ist es, den Gemeinderat in Fragen zu
beraten, die Migrantinnen und Migranten in Heidelberg betreffen. Foto: Rothe
8
stadtblatt – 22. Oktober 2014
Unterstützung für die Waldpiraten
Erfolgreiches Charity-Schwimmen im Thermalschwimmbad
Die Interessengemeinschaft Thermal­
bad (IGT) hat dem Heidelberger Waldpiraten-Camp über 1.000 Euro gespendet. Die Summe ist der Erlös des
Charity-Schwimmens, das beim Sommerfest anlässlich des 75. Jubiläums
des Thermalschwimmbades stattfand.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass so
viele Menschen an unserer Aktion im
Sommer teilgenommen haben und wir
das Geld nun weiterreichen können“,
sagte Karlheinz Hügel, Vorsitzender
der IGT, als er im Oktober gemeinsam
mit Ute Hirscher und Cornelia Olszak-
Sterr vom IGT-Vorstand die Spende an
Christa Mayer vom Waldpiraten-Camp,
einer Einrichtung der Deutschen Kinderkrebsstiftung, übergab.
Bei dem Charity-Schwimmen am 1.
August dieses Jahres hatte die IGT die
Badbesucher dazu aufgerufen, Bahnen für einen guten Zweck zu ziehen,
und Sponsoren unter Freunden, Verwandten oder Kollegen zu suchen, die
pro geschwommener Bahn 50 Cent
oder mehr bezahlten. Innerhalb von et-
wa zweieinhalb Stunden kamen über
800 Bahnen, also mehr als 40 Kilometer, zusammen. Genau 1.054,46 Euro
konnten nun an das Waldpiraten-Camp
überreicht werden.
Die Stadtwerke Heidelberg Bäder
hatten die Bahnen für das CharitySchwimmen zur Verfügung gestellt.
Hierfür bedankte sich Karlheinz Hügel
ebenso wie für die tatkräftige Hilfe des
Teams um Badleiter Christian Olbert
während der Aktion.
Fit und schlau – mit Trinkwasser
Gesunde Gewohnheiten trainieren
Im Waldpiraten-Camp werden Freizeiten durchgeführt, bei denen krebskranke
Kinder gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern die Sorgen für einige Tage
vergessen und wieder Zuversicht gewinnen können.
Wassertrinken ist gut für Körper und
Geist: Daran werden die Erstklässler
der Heiligenbergschule nun immer
von Leo, dem Löwen, erinnert, der
auf ihren neuen Trinkbechern abgebildet ist. Die Klasse hat die Becher
im Rahmen des Projektes „Trink
dich fit und schlau“ erhalten, das die
Stadt Heidelberg 2006 ins Leben rief.
Überreicht wurden die Trinkbecher von
Beate Lüdtke vom Heidelberger Amt
für Sport- und Gesundheitsförderung
und dem Marketing-Team der Stadtwerke Heidelberg. Gemeinsam hatten
sie der Klasse bei einem Besuch erklärt,
wie gesund es ist, genug Wasser zu trinken. Die Stadtwerke Heidelberg unterstützten das Projekt von Anfang an.
Heidelberg gibt Impulse für
klimaschonende Beleuchtung
Fachveranstaltung „Innovationsschauplatz LED
in Kommunen“
Am Donnerstag, den 16. Oktober, trafen in Heidelberg über 60 Experten aus
Kommunen, Forschungszentren und
Verbänden Deutschlands zusammen,
um sich über das Potenzial der energiesparenden LED-Technologie für städtische Beleuchtung auszutauschen.
Zu der Veranstaltung eingeladen hatten das Kompetenzzentrum innovative
Beschaffung (KOINNO), eine Einrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, zusammen mit den
Stadtwerken Heidelberg. Der regionale
Diskussionsrunde der Experten.
Stadtblatt_43_14.indd 1
Energieversorger nimmt bei der Einführung von LED-Technologie eine Vorreiterrolle ein; für sein Straßenbeleuchtungskonzept in Heidelberg-Bahnstadt
wurde das Unternehmen im Rahmen
des internationalen Auroralia Awards
2013 sogar mit dem Sonderpreis als herausragende Initiative nachhaltiger städtischer Beleuchtung ausgezeichnet.
Bei der Veranstaltung wurden erfolgreiche Praxisbeispiele aus kommunalen
Einrichtungen vorgestellt und Fragen
der praktischen Umsetzung bei der
Einführung der LEDTechnologie diskutiert.
Rainer Herb von den
Stadtwerken Heidelberg
Netze zog ein positives
Fazit: „Die Veranstaltung
hat gezeigt, wie groß
das Interesse an diesem
Thema ist; wir sind sehr
froh, dass wir gemeinsam mit KOINNO
positive Impulse für die
Umstellung auf LED
geben konnten.“
Ab jetzt macht Wassertrinken noch mehr Spaß. Die Schulanfänger der Heiligenberg­schule mit Beate Lüdtke, Stadt Heidelberg (2.v.l.), sowie Jessica Moderhak (l.),
Christine Tritsch und Katharina Schimek (1. u. 2.v.r.) von den Stadtwerken Heidelberg.
TERMINE
Energiesparen im Alltag – Stadtwerke
Heidelberg bei vitaTREND
Bei der Umweltmesse vitaTREND
stellen die Stadtwerke Heidelberg ihr
neues Beratungsangebot heidelberg
ENERGIESPAR-CHECK vor, das
gezielt beim alltäglichen Energiesparen
im eigenen Haushalt hilft. Für Kunden
Impressum
Stadtwerke Heidelberg GmbH
Unternehmenskommunikation
Kurfürsten-Anlage 42 – 50
69115 Heidelberg
Telefon: 06221 513-0
des Energieversorgers ist die Beratung
einmal jährlich gratis. Bei der Messe
können Termine vereinbart werden.
vitaTREND: 1. und 2. November,
Rudolf-Wild-Halle, Eppelheim.
Mehr Infos zur Beratung unter
www.swhd.de/energiespar-check.
E-Mail: info@swhd.de
Redaktion: Ellen Frings (V.i.S.d.P.),
Susanne Knuth
Fotos: Stadtwerke Heidelberg
Alle Angaben ohne Gewähr
20.10.14 15:32
Bekanntmachungen
JAHRESABSCHLUSS
HEIDELBERGER DIENSTE
Die Heidelberger Dienste gGmbH gibt die
Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und das Ergebnis der
Prüfung des Jahresabschlusses für 2013 bekannt. Der Abschlussprüfer hat für den Jahresabschluss und den Lagebericht den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk
erteilt.
Die Gesellschafterversammlung der HDD
hat mit Datum vom 04.09.2014 beschlossen, den geprüften Jahresabschluss und den
Lagebericht festzustellen. Der geprüfte Jahresabschluss weist einen Überschuss in
Höhe von 205.657,41 Euro aus. Auf Beschluss der Gesellschafterversammlung
wird der Bilanzgewinn des Vorjahres unter
Berücksichtigung des Jahresüberschusses
auf 210.369,46 Euro erhöht und mit den Erhöhungen der Gewinnrücklagen und der
freien Rücklagen von insgesamt 210.000
Euro verrechnet. Der verbleibende Restbetrag von 369,46 Euro wird als Bilanzgewinn
auf neue Rechnung vorgetragen.
Jahresabschluss und Lagebericht liegen vom
27.10. – 04.11.2014 in der Zeit von 9:00
Uhr bis 13:00 Uhr in den Geschäftsräumen
der Heidelberger Dienste gGmbH, Hospitalstr. 5, 69115 Heidelberg, zur Einsichtnahme offen.
Heidelberger Dienste gGmbH
Hospitalstr. 5, 69115 Heidelberg
BETEILIGUNGSBERICHT
2013
Die Stadt Heidelberg hat gemäß § 105 Abs. 2
Gemeindeordnung einen Bericht über die
Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts, an denen sie unmittelbar oder mit
mehr als 50 vom Hundert mittelbar beteiligt
ist, erstellt. Der Beteiligungsbericht 2013 liegt
in der Zeit vom 23.10.2014 bis einschließlich
31.10.2014 während der Dienststunden,
Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis
12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr, im Rathaus, Zimmer 2.20, zur Einsichtnahme aus.
Heidelberg, den 15.10.2014
Dr. Eckart Würzner
Oberbürgermeister
9
ÖFFENTLICHE
AUSSCHREIBUNG
NACH VOB/A
BÜRGERSERVICE
BÜRGERBEAUFTRAGTER
Gustav Adolf Apfel, Tel. 06221 5810260; Rathaus, Zimmer 216.
Öffnungszeiten: Mi 9-12 und 13-15
Uhr, Do 9-12 und 13-17 Uhr
KINDERBEAUFTRAGTE
Kinderbeauftragte (Kibs) in den
Stadtteilen – Infos unter www.hei
delberg.de/kinderbeauftragte. E-Mail:
kinderbeauftragte@heidelberg.de
RECYCLINGHÖFE
Öffnungszeiten: Kirchheim/Oftersheimer Weg, Wieblingen/AEA/Mittelgewannweg: Mo-Fr 8-16 Uhr, Sa
8-13 Uhr; Emmertsgrund/Müllsauganlage, Ziegelhausen/Parkplatz
Stiftsmühle,
Erzeugergroßmarkt:
Mo-Fr 8-12 Uhr, 13-16 Uhr, Sa
8-13 Uhr.
Abfall-Hotline: 06221 58-29999
BÜRGERÄMTER
Altstadt: Rathaus, Marktplatz 10,
Tel. 06221 58-13810 (Mo, Fr 8-12
Uhr, Di, Mi 8-16 Uhr, Do 8-18
Uhr)
ÖFFENTLICHE
AUSSCHREIBUNG
NACH VOB/A
Projekt:
Neubau Feuerwehrgerätehaus Wieblingen
und Gerätehaus der DLRG, Mannheimer
Str. 361 in 69123 Heidelberg
Art der Ausführung:
Wärmedämmverbundsystem
Ausführungszeit:
Dezember 2014 – Februar 2015
Der ausführliche Bekanntmachungstext
kann auf www.heidelberg.de/ausschreibungen
sowie auf der Seite www.bund.de eingesehen
werden.
Projekt:
Neubau Feuerwehrgerätehaus Pfaffengrund
69123 Heidelberg, Eppelheimer Str. 68
Art der Ausführung:
Verglasungsarbeiten, Sonnenschutz
Ausführungszeit:
26.01.2015 bis 15.03.2015
Der ausführliche Bekanntmachungstext kann
auf www.heidelberg.de/ausschreibungen sowie
auf der Seite www.bund.de eingesehen werden.
ÖFFENTLICHE
AUSSCHREIBUNG
NACH VOB/A
AUSSCHREIBUNG NACH
VOL/A
Projekt:
Umbau und Instandsetzungsarbeiten im
ehem. Stadtarchiv, Heiliggeiststraße 12,
69117 Heidelberg
Art der Ausführung:
Elektroarbeiten
Ausführungszeit:
Januar 2015 bis März 2015
Die Stadt Heidelberg, Amt für Liegenschaften - Objektservice beabsichtigt die Vergabe
von Unterhaltsreinigungsarbeiten an Schulen
in Heidelberg.
Der ausführliche Bekanntmachungstext
kann auf www.bund.de und www.heidelberg.
de/ausschreibungen eingesehen werden.
e-Infos unter
Service
Zentrale telefonische Anlaufstelle
der Stadt Heidelberg: Tel. 06221 5810580 oder 115.
Lob und Kritik: Nicola Ullrich, Tel.
06221 58-11580; Rathaus, Zimmer
204.
Der ausführliche Bekanntmachungstext kann
auf www.heidelberg.de/ausschreibungen sowie
auf der Seite www.bund.de eingesehen werden.
ic
Weitere Serv
erg.de
www.heidelb
Emmertsgrund/Boxberg: Emmertsgrundpassage 17, Tel. 06221 5813850 (Mo, Fr 8-12 Uhr, Di, Do 8-16
Uhr, Mi 8-18 Uhr)
Handschuhsheim:
Dossenheimer
Landstr. 13, Tel. 06221 58-13820
(Mo, Fr 8-12 Uhr, Di, Mi 8-16 Uhr,
Do 8-18 Uhr)
Kirchheim: Schwetzinger Str. 20, Tel.
06221 58-13860 (Di, Mi, Fr 8-16
Uhr, Do 8-18 Uhr)
Mitte (Bergheim, West-, Südstadt):
Bergheimer Str. 69, Tel. 06221 5847980 (Mo, Fr 8-12 Uhr, Di, Do 8-16
Uhr, Mi 8-17.30 Uhr),
Rentenstelle nur nach Terminvereinbarung, Tel. 06221 58-13760
Neuenheim: Lutherstraße 18 (Eingang
Rahmengasse), Tel. 06221 58 13830
(Di 8-18 Uhr, Mi-Fr 8-16 Uhr).
Pfaffengrund: Am Markt 21, Tel.
06221 58-13870 (Di 8-18 Uhr, Mi,
Do, Fr 8-16 Uhr)
Rohrbach: Seckenheimer Gässchen 1,
Tel. 06221 58-13880 (Di 8-18 Uhr,
Mi, Do, Fr 8-16 Uhr)
Wieblingen: Mannheimer Straße 259,
Tel. 06221 58-13890 (Mo, Fr 8-12
Uhr, Di, Mi 8-16 Uhr, Do 8-18 Uhr)
Ziegelhausen/Schlierbach: Kleingemünder Str. 18, Tel. 06221 58-13840
(Di, Mi, Fr 8-16 Uhr, Do 8-18 Uhr)
Bürgeramt Kfz-Zulassungs- und
Führerscheinstelle: Pleikartsförster
Str. 116, Tel. 06221 58-43700, 5813444 (Führerscheinstelle)
(Mo, Fr 8-12 Uhr, Di, Do 8-16 Uhr,
Mi 8-17.30 Uhr)
Technisches Bürgeramt: Kornmarkt 1,
Tel. 06221 58-25250 (Mo, Fr 8-12 Uhr,
Di, Mi 8-16 Uhr, Do 8-17.30 Uhr)
FUNDBÜRO
Heidelberger Dienste gGmbH, MoDo 8-16 Uhr, Fr 8-14 Uhr, Hospitalstr. 5, Tel. 06221 653797
TOURIST-INFORMATION
Öffnungszeiten am Hauptbahnhof:
9 bis 19 Uhr, sonn- und feiertags von 10
bis 18 Uhr, Tel. 06221 58-4444
ZOO
Tiergartenstr. 3, Telefon 06221 64550
Täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet
THEATER UND ORCHESTER
Vorverkauf: Tel. 06221 58-20000,
E-Mail: tickets@theater.heidelberg.de
KURPFÄLZISCHES MUSEUM
Hauptstr. 97, Tel. 06221 58-34020
(Di-So 10-18 Uhr, Mo geschlossen)
STADTBÜCHEREI
Poststr. 15, Tel. 06221 58-36100, geöffnet: Di-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr)
SCHWIMMBÄDER
Thermalbad
Tel. 06221 513-2877
8-18.30 Uhr
Hallenbad Köpfel
Tel. 06221 513-2880
Mo bis Mi und Fr 7-22 Uhr, Do 1122 Uhr, Sa und So 8.30-19.30 Uhr
Hallenbad im DHC
Tel. 06221 513-2873
Mo 14-19.30 Uhr, Di 7-14 und 1621.30 Uhr, Mi 7-18 Uhr, Do bis Sa
7-19.30 Uhr, So 8.30-14.30 Uhr
Hallenbad Hasenleiser
Tel. 06221 513-2871
Mo, Mi, Fr 15-22 Uhr, Di 15-18 Uhr,
Do 16.30-22 Uhr, Sa 13-19.30 Uhr, So
10-18 Uhr
Weitere Infos unter www.swhd.de
Impressum
Herausgeber: Stadt Heidelberg, Amt
für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz
10, 69045 Heidelberg, Tel. 06221
58-12000/-12010, E-Mail: oeffent
lichkeitsarbeit@heidelberg.de
Leitung des Amtes:
Achim Fischer
Redaktion: Eberhard NeudertBecker (neu), Christiane Calis (cca),
Christina Euler (eu), Nina Flosdorff
(flo), Lisa Grüterich (lgr), Timm
Herre (tir), Claudia Kehrl (ck), Dr.
Bert-Olaf Rieck (rie),
Grafik: Marijke Domscheit
Druck und Vertrieb: Rhein-Neckar-Zeitung GmbH
Vertriebs-Hotline: 0800 06221-20
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Bekanntmachungen
ÖFFENTLICHE
BEKANNTMACHUNG
Planfeststellung gemäß §§ 28 ff Personenbeförderungsgesetz (PBefG); §§ 72
ff LVwVfG für das Mobilitätsnetz Heidelberg, Teilmaßnahme Kurfürsten-Anlage Ost (Römerkreis bis Rohrbacher
Straße)
Die Stadt Heidelberg gibt als für das Verfahren zuständige Anhörungsbehörde die Auslegung der Planunterlagen zur Durchführung der Planfeststellung mit gleichzeitiger
Beteiligung der Öffentlichkeit bekannt.
1. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat
auf Antrag der Rhein-Neckar-Verkehr
GmbH (rnv) das Verfahren zur Feststellung
des Planes für die Maßnahme: „Mobilitätsnetz Heidelberg, Kurfürsten-Anlage Ost
(Römerkreis bis Rohrbacher Straße)“ gem. §§
28 ff Personenbeförderungsgesetz (PBefG) i.
V. m. §§ 72 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) eingeleitet.
a) Allgemein:
Der Umbau der bestehenden Gleisanlage
und Haltestellen umfassen den Bereich zwischen der Einfahrt in die Haltestelle „Stadtbücherei“ vom Römerkreis kommend im
Westen und Ausfahrt aus der Haltestelle
„Seegarten/Justiz“ in Richtung Rohrbacher
Straße/Adenauerplatz im Osten. Die Gleisanlage wird in fester Fahrbahn (Asphalt) ausgeführt. Der vorhandene Gleiswechsel wird
aufgrund der Haltestelle „Seegarten/Justiz“
Richtung Westen verschoben und erhält eine
Länge von 32,50 m.
Die Haltestellenlagen werden so optimiert,
dass Ziele im Umkreis der Haltestelle weiterhin gut bzw. in Teilen sogar besser erreichbar
sind. So rückt die Haltestelle „Stadtbücherei“
tatsächlich in Höhe des Gebäudes der Stadtbücherei. Die Haltestellen „Poststraße“ und
„Adenauerplatz“ werden aufgegeben und an
die westliche Knotenzufahrt der Kreuzung
Adenauerplatz zu einer neuen Haltestelle
„Seegarten/Justiz“ zusammengefasst.
Die Haltestelle „Stadtbücherei“ erhält eine
Länge von 69 m und die Haltestelle „Seegarten/Justiz“ eine Länge von 92 m. Beide Haltestellen werden barrierefrei ausgebaut, so
dass ein niveaugleicher Ein- und Ausstieg in
Bahn und Busse möglich ist.
b) Kreuzungen und Einmündungen/Änderungen im Wegenetz:
Durch die Neuplanung des Gesamtquerschnitts der Kurfürsten-Anlage Ost und
die Herstellung von neuen zusätzlichen
Verkehrsbeziehungen für den Motorisierten Individual-Verkehr (MIV), Fußgängerund Radverkehr ergeben sich, besonders
durch die neugeplanten Querungen und
die neue Linksabbiegespur im Bereich der
Kleinschmidtstraße, Änderungen im vorhandenen Wegenetz. Die neugeplanten
Querungen der Kurfürsten-Anlage werden
mit den notwendigen Querungen im Bereich der beiden neuen Haltestellen zusammengelegt und gemeinsam signalisiert. Für
die Einschleifung der Busse am Römerkreis ist eine Einfädelungsspur geplant.
Die Ausfädelung erfolgt über die Fahrspur
des Römerkreises.
c) Fahrleitungsanlage:
Durch die neugeplante Gleislage und Ände-
rung des Trassenverlaufs ist eine Herstellung einer neuen Fahrleitungsanlage notwendig. Die alte Fahrleitung wird durch
eine Einfachfahrleitung ersetzt. Die vorhandenen Speiseschalter werden versetzt. Die
im Bestand zwischen den Gleisen angeordneten Fahrleitungsmasten werden jetzt seitlich neben den Gleisen im Grünstreifen
platziert.
d) Signalisierung:
Es ist eine gemeinsame Signalisierung des
MIV bei der Linksabbiegespur mit der Bahn
im Bereich der Gleisquerung Kleinschmidtstraße und der Kreuzung Poststraße notwendig. Die bereits vorhandenen Lichtsignalanlagen am Römerkreis und am
Adenauerplatz müssen an die neuen Randbedingungen angepasst werden.
e) Ver- und Entsorgungsleitungen:
Im Planungsbereich sind Leitungen und
Anlagen der Wasserversorgung, Gasversorgung, Elektrizitätsversorgung, Fernwärme,
Abwasser- und Telekommunikationsleitungen vorhanden. Diese werden von den
Stadtwerken Heidelberg im Vorfeld der
Baumaßnahme entsprechend angepasst.
2. Die Planunterlagen liegen bei der Stadt
Heidelberg, Technisches Bürgeramt, Verwaltungsgebäude Prinz Carl, Erdgeschoss,
Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg in der Zeit
vom
03. November 2014 bis einschließlich 03.
Dezember 2014
während der allgemeinen Öffnungszeiten,
Montag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr,
Dienstag und Mittwoch von 08:00 Uhr bis
16:00 Uhr, Donnerstag von 08:00 Uhr bis
17:30 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis
12:00 Uhr zur allgemeinen Einsichtnahme
aus. Es wird darauf hingewiesen, dass das
Regierungspräsidium Karlsruhe mit Entscheidung vom 11.11.2013 festgestellt hat,
dass keine Verpflichtung zur Durchführung
einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht.
3. Etwaige Einwendungen gegen den Plan
können bis spätestens zwei Wochen nach
Ablauf der Auslegungsfrist (Ziff. 2), somit
bis einschließlich 17. Dezember 2014
schriftlich oder zur Niederschrift bei der
Stadt Heidelberg, Technisches Bürgeramt,
Verwaltungsgebäude Prinz Carl, Erdgeschoss, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, erhoben werden. Das Vorbringen muss so
konkret sein, dass die Anhörungs- und
Planfeststellungsbehörden erkennen können, in welcher Hinsicht sie bestimmte Belange einer näheren Betrachtung unterziehen sollen. Dazu muss zumindest in groben
Zügen dargelegt werden, welche Beeinträchtigungen befürchtet werden, ohne dass
dies allerdings näher begründet werden
muss.
Einwendungen gegen den Plan, die nach
Ablauf der Einwendungsfrist erhoben werden, sind ausgeschlossen (§ 29 Abs. 4
PBefG). Materielle Rechtspositionen gehen
danach, auch für ein eventuelles gerichtliches Verfahren, verloren, wenn sie nicht
rechtzeitig geltend gemacht werden.
4. Zugleich werden hiermit die von Bund
oder Land anerkannten Naturschutzvereinigungen sowie sonstigen Vereinigungen, so-
stadtblatt - 22. Oktober 2014
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Aus- und Fortbildung
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69045 Heidelberg
weit diese sich für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen gesetzlichen
Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen in Umweltschutzangelegenheiten
vorgesehenen Verfahren anerkannt sind,
(Vereinigungen) von der Auslegung des
Plans benachrichtigt und es wird ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Die
in Nr. 3 bestimmte Äußerungsfrist gilt auch
für Vereinigungen. Nach Ablauf der Frist
sind sie mit Einwendungen und Stellungnahmen ausgeschlossen.
5. Obwohl für das Vorhaben keine Ver-
pflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht, wurden vom Antragsteller folgende Unterlagen
über die Umweltauswirkungen des Vorhabens vorgelegt:
- Landschaftspflegerischer Fachbeitrag
- Schall- und erschütterungstechnische Untersuchungen
6. Sollten gegen den ausgelegten Plan Einwendungen erhoben werden, werden diese
in einem Erörterungstermin behandelt. Die
Teilnahme am Termin ist freigestellt.
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Bekanntmachungen
Die Stadt Heidelberg sucht beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Koordinatorin/
einen Koordinator
7. Es wird darauf hingewiesen, dass
a) Einwendungsschreiben die volle Anschrift und die eigenhändige Unterschrift
des Einwenders enthalten müssen. Einwendungen per E-Mail sind unwirksam. Bei
Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftenlisten unterzeichnet
oder in Form vervielfältigter gleichlautender
Texte eingereicht werden (gleichförmige
Eingaben), hat auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite eine Vertretung der
übrigen Unterzeichnenden mit Namen und
Anschrift zu unterzeichnen. Andernfalls
können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben. Es wird ferner auf die §§ 17, 18
und 19 LVwVfG BW verwiesen.
b) die Einwendungen dem Antragsteller
und den Behörden, deren Aufgabenbereich
berührt ist, bekanntgegeben werden. Namen und Anschrift des Einwenders werden
vor der Bekanntgabe unkenntlich gemacht,
sofern dies ausdrücklich verlangt wird und
diese Angaben zur ordnungsgemäßen
Durchführung des Genehmigungsverfahrens nicht erforderlich sind.
c) die rechtzeitig erhobenen Einwendungen in
einem Termin erörtert werden, den die Stadt
Heidelberg noch gesondert ortsüblich bekannt machen wird. Diejenigen, die fristgerecht Einwendungen erhoben haben bzw. bei
gleichförmigen Einwendungen die Vertretung, werden von diesem Termin gesondert
benachrichtigt. Sind mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können diese individuellen Benachrichtigungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.
d) in einem Erörterungstermin bei Ausbleiben eines Beteiligten auch ohne ihn verhandelt werden kann.
e) das Anhörungsverfahren mit dem Schluss
der Verhandlung beendet ist und dass nach
Abschluss des Anhörungsverfahrens seitens
der Planfeststellungsbehörde über die Einwendungen entschieden wird.
f) die durch Beteiligung am Anhörungsverfahren entstehenden Kosten nicht erstattet
werden können (z. B. Kosten für die Einsichtnahme in die Planunterlagen, die Teilnahme am Erörterungstermin, die Erhebung von Einwendungen oder die
Beauftragung eines Bevollmächtigten).
g) die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss bzw. Ablehnung des
Antrags) an die Einwender durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann,
wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.
h) über die Entschädigung für durch das
Vorhaben in Anspruch genommene Flächen
nur dem Grunde nach entschieden wird.
8. Entschädigungsansprüche, soweit über sie
nicht in der Planfeststellung dem Grunde
nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem
Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.
9. Vom Beginn der Auslegung des Planes
tritt die Veränderungssperre nach § 28
PBefG in Kraft.
Heidelberg, den 22.10.2014
Stadt Heidelberg
Amt für Verkehrsmanagement
ÖFFENTLICHE
BEKANNTMACHUNG
Aufstellung der Erhaltungssatzung mit örtlichen Bauvorschriften Wieblingen, Bereich zwischen Kappesgärten, Neckarauer
Straße, Edinger Straße, Adlerstraße und
Neckarhamm bis Hermann-Treiber-Straße
Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat in
öffentlicher Sitzung am 9.10.2014 gemäß §
172 Absatz 1 Nummer 1 Baugesetzbuch
(BauGB) sowie § 74 Abs. 1 Landesbauordnung (LBO) die Aufstellung einer Erhaltungssatzung mit örtlichen Bauvorschriften
für einen Teilbereich in Wieblingen beschlossen. Konkret umfasst der räumliche Geltungsbereich der Erhaltungssatzung mit örtlichen Bauvorschriften die Grundstücke im
Bereich zwischen Kappesgärten, Neckarauer
Straße, Edinger Straße, Adlerstraße und Neckarhamm bis Hermann-Treiber-Straße.
Die Grenze des Geltungsbereichs der Erhaltungssatzung Wieblingen mit örtlichen
Bauvorschriften ist auch dem abgedruckten
Lageplan zu entnehmen.
für das neu einzurichtende Quartiersmanagement im Stadtviertel
Rohrbach-Hasenleiser. Für die Umsetzung dieses Prozesses ist die
Person als Ansprechpartnerin/Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung für die Koordination der städtischen Aktivitäten im Hasenleiser
zuständig.
Die Beschäftigung erfolgt in Teilzeit (19,5 Std./Woche) und ist auf 2
Jahre befristet. Die Bezahlung erfolgt aus Entgeltgruppe 12 TVöD-V.
Die detaillierte Stellenausschreibung mit weiteren Informationen
finden Sie unter www.heidelberg.de in der Rubrik Stellenausschreibungen.
Wenn wir Ihr Interesse an einer Mitarbeit geweckt haben, bewerben
Sie sich bitte bis spätestens 08. November 2014 mit aussagekräftigen
Unterlagen bei der
Stadt Heidelberg
Personal- und Organisationsamt
Postfach 10 55 20, 69045 Heidelberg
oder per E-Mail an: bewerbung@heidelberg.de.
ALTE STRASSENFOTOS
GESUCHT
Aufruf des Stadtplanungsamtes
Das Stadtplanungsamt untersucht derzeit,
wie sich die Gehwege und Straßen in Heidelberg entwickelt haben und welche Oberflächenmaterialien früher verwendet wurden. Wir hoffen, dass in Privatarchiven
noch alte Fotos von Heidelberg aus der Zeit
zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts
und den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts
vorhanden sind.
Neuenheim, Brückenstraße, 1956
Auf den Fotos sollten die Straßen und Gehwege gut erkennbar sein. Die folgenden beispielhaft abgebildeten Fotos verschaffen einen Eindruck, welche Motive und
Eindrücke dabei von Interesse sind.
Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit gemäß § 172 Absatz 2 BauGB öffentlich bekannt gemacht.
Ziele der Planung
Mit der Erhaltungssatzung nach § 172
BauGB soll die städtebauliche Eigenart des
Gebietes aufgrund seines städtebaulichen Erscheinungsbildes bewahrt werden.
Heidelberg, den 10.10.2014
Stadt Heidelberg
Stadtplanungsamt
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei behilflich sind. Sollten Sie derartige
Schätze aufbewahren, nehmen Sie doch
bitte Kontakt mit dem Stadtplanungsamt
zwecks Terminvereinbarung auf. Ansprechpartnerin ist Frau Merkel, Telefon
06221 58-23150, E-Mail: Simone.Merkel@Heidelberg.de.
Frau Merkel wird einen Termin mit Ihnen
vereinbaren und um eine kurze Überlassung
des Fotos für die Reproduktion bitten. Ihre
Fotos erhalten Sie selbstverständlich zurück.
Für etwaige Veröffentlichungen wird als
Quelle Privatarchiv, auf Wunsch auch Ihr
Name angegeben.
Handschuhsheim, Mühltalstraße, 1911
Neuenheim, Moltkestraße, ca. 1900.
Alle Fotos stammen aus dem Stadtarchiv.
Kultur und Freizeit
stadtblatt - 22. Oktober 2014
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Heidelberger Frühling: „Freiheit wagen“
Vorverkaufsstart: Musikfestival veröffentlicht sein Gesamtprogramm 2015
Der „Heidelberger Frühling“ kündigt sich an: Das internationale
Musikfestival hat jetzt sein Gesamtprogramm 2015 veröffentlicht. Unter dem Motto „Freiheit wagen“
widmet es sich der aktuellen Debatte
um Chancen und Gefahren des digitalen Wandels und fragt nach der
Verantwortung der Künste und
Künstler in Zeiten gravierender gesellschaftlicher Umbrüche.
Weit über 100 Veranstaltungen stehen
vom 21. März bis zum 25. April auf
dem Programm, darunter Konzerte
mit dem Pianisten András Schiff, dem
Deutschen
Symphonie-Orchester
Berlin und dem Cellisten Gautier
Capuçon sowie eine Eigenproduktion
gemeinsam mit John Neumeiers Bundesjugendballett. Auch zwei Kompositionsaufträge hat das Festival vergeben: Der polnische Komponist und
Pianist Frederic Rzewski, dem ein
Schwerpunkt bei der Festival Akademie gewidmet ist, schreibt ein Klavierwerk, das Igor Levit uraufführt.
Zu Gast beim „Frühling“: Starpianist András Schiff Foto Roberto Masotti
Kill me Kate
Heidelberger Theatertage ab dem 23. Oktober
Mit „Kill me Kate“ eröffnet Inka Meyer am Donnerstag, 23. Oktober, um
19 Uhr die Theatertage
2014 im Karlstorbahnhof.
Dem Publikum präsentiert sie eine moderne Komödie über die Tragödie,
heute eine Frau zu sein.
Bis zum 2. November läuft
das Festival der freien Theaterszene, das der Freie The- Auch für Männer: Inka Meyer präsentiert zur Eraterverein Heidelberg e.V. öffnung der Theatertage mit „Kill me Kate“ eine
in Kooperation mit dem Frauen-Komödie.
Kulturhaus Karlstorbahnhof e.V. und dem Theater im Romani- Hauptanliegen der Theatertage ist der
schen Keller veranstaltet. Mit dabei Austausch und die Vernetzung zwisind freie Theatergruppen aus Stutt- schen den verschiedenen Theatergart, Freiburg, Köln, Leipzig, Bonn, schaffenden. Durch die Vergabe des
Bern, Salzburg und vielen anderen renommierten Heidelberger Theaterpreises an die besten Produktionen des
Städten.
Jahres, fördert das Festival herausraZum 17. Mal wird im Rahmen der gende Talente der Freien TheaterlandTheatertage der mit 1.500 Euro do- schaft. Darüber hinaus bietet das Festierte Heidelberger Theaterpreis ver- tival ein Forum für neue Formen und
liehen. Ausgezeichnet werden Freie Wege innerhalb des Freien Theaters.
Sprechtheater-Produktionen,
die
durch ein hohes Maß an Innovation, Infos zum Programm der Theatertage
Ideenreichtum und Mut, dem Freien unter www.theaterverein-heidelberg.de,
Tickets unter www.karlstorbahnhof.de.
Schauspiel neue Impulse geben.
Rzewski selbst wird auch
selbst als Mentor für junge
Komponisten und als Interpret bei mehreren Konzerten in Heidelberg zu
Gast
sein.
Marko
Nikodijević aus Serbien
schreibt ein Werk für Klarinette und Orchester, das
von Sabine Meyer und der
Deutschen Kammerphilharmonie Bremen uraufgeführt wird.
Mit dem neuen Format „Lied.Lab“
erhalten junge Sängerinnen und Sänger konzeptionellen Freiraum, ihre
persönliche Vision davon zu entwickeln, wie für sie der Liederabend der
Zukunft aussehen sollte.
Neben der Lied Akademie
unter der Leitung von Bariton Thomas Hampson
stehen zahlreiche klassische Liederabende auf
dem Programm, unter anderem mit dem Tenor Ian
Bostridge und der Sopranistin Hanna-Elisabeth
Müller. Auch Thomas
Hampson gibt ein Konzert
mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Bereits vom 22. bis zum 25. Januar
findet das Streichquartettfest des
„Heidelberger Frühling“ statt.
Zum dritten Mal vergeben wird der
mit 10 000 Euro dotierte Musikpreis
des „Heidelberger Frühling“, diesmal
an den österreichischen Pianisten
und Kulturmanager Markus Hinterhäuser.
Karten sind seit 20. Oktober erhältlich unter Telefon 06221 58-40044
und an allen bekannten Vorverkaufskassen, unter anderem bei allen
Geschäftsstellen der Rhein-NeckarZeitung. Weitere Infos zum kompletten Programm und Online-Kartenbuchungen unter: www.heidelbergerfruehling.de.HDF
Kurz gemeldet
Kunst im Haus am Wehrsteg
„ich finde es & es findet mich“
ist Titel einer Ausstellung im
„Haus am Wehrsteg“, die am 31.
Oktober um 18.30 Uhr eröffnet
wird. Die Ausstellung zeigt internationale junge Kunst aus den
Bereichen Fotografie, Installation und künstlerisches Design.
Acht Künstlerinnen und Künstler haben sich ausschließlich mit
den baulichen und geografischen
Gegebenheiten des Hauses am
Wehrsteg sowie seiner Geschichte befasst und sie zur Grundlage
eigenen künstlerischen Schaffens
gemacht. Künstlerischer Leiter
der Ausstellung ist Matthis
Bacht. Er ist seit 2013 Pächter des
Hauses am Wieblinger Wehrsteg,
in dem zuvor die Rest-Art-Künstlerin Eva Vargas lebte und arbeitete.
Poetry-Slam im Emmertsgrund
In Zusammenarbeit mit dem
Stadtteilmanagement Emmertsgrund lädt das DAI am 23. Oktober um 20 Uhr wieder zum Poetry-Slam ins Bürgerhaus „HeidelBERG“, Forum 1. Weitere Infos:
www.wordup-hd.de.
Weihnachtsmärchen im Theater
Auf der Bühne des Alten Saals zeigt
das Theater und Orchester Heidelberg in diesem Jahr den „Zauberer
von Oz“ als Weihnachtsmärchen
für die ganze Familie. Premiere ist
am Sonntag, 2. November, 15 Uhr.
Infos und Tickets unter www.
theaterheidelberg.de.
Konzert mit Cornelius Meister
Heidelbergs ehemaliger Generalmusikdirektor Cornelius Meister
ist für ein künstlerisches Intermezzo zurück am Neckar. Er dirigiert das 2. Philharmonische
Konzert der Spielzeit 2014/15.
Gast am Violoncello ist Daniel
Müller-Schott. Konzerttermine
sind Mittwoch, 22. Oktober, 20
Uhr (Werkeinführung 19.15
Uhr), und Sonntag, 26. Oktober,
11 Uhr (Werkeinführung 10.15
Uhr), jeweils in der Stadthalle
Heidelberg. Auf dem Programm
stehen: Richard Strauss Macbeth
op.23; Édouard Lalo Konzert für
Violoncello und Orchester dMoll; Robert Schumann Symphonie Nr.3 Es-Dur op.97 »Rheinische«. Ticktes unter www.
theaterheidelberg.de.
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