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magazin - bei der TheaterGemeinde Hamburg

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32. Jahrgang – April
SPIELZEIT
2014 / 2015
MAGAZIN
Atrium Quartett spielt
Schostakowitsch
„Schubertiade“ mit der
Hamburger Camerata
Hamburger Symphoniker: „Dem Andenken
eines Engels“
Yuja Wang und das
NDR Sinfonieorchester
Antje Pfundtner auf
Kampnagel
Thalia Gaußstraße:
„Ich bin wie ihr – ich liebe
Äpfel“
„Laurel & Hardy“
in den Hamburger
Kammerspielen
Komödie Winterhuder
Fährhaus: „Anderthalb
Stunden zu spät“
The English Theatre zeigt
„Thrill Me“
„Die Physiker“ am
Deutschen Schauspielhaus
„Big Bang“-Festival auf
Kampnagel
Reisen mit der TheaterGemeinde
„Préludes CV“: Ballett von John Neumeier in der Hamburgischen Staatsoper
2015
04
www.theatergemeinde-hamburg.de
KONZERTE
APRIL
ÜBER DAS VERLANGEN
Samstag, 18.04.2015 | 20 Uhr | St. Johannis-Harvestehude
Zefiro Torna | Vocalconsort Berlin | Ghalia Benali Arabischer
Gesang | Jurgen De bruyn Konzeption und Leitung
Auf einen Blick
Werke von GHALIA BENALI, HEINRICH SCHÜTZ, ORLANDUS
LASSUS, OUM KALTHOUM, CLAUDIO MONTEVERDI u. a.
Alle Abonnements mit den neuen Preisen
ab der Spielzeit 2015/2016
ARS ANTIQUA AUSTRIA
Das Große Abo193,80 €
Mittwoch, 29.04.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle, Großer Saal
Das kleine Abo123,80 €
Ars Antiqua Austria | Gunar Letzbor Violine und Leitung
Drei mal Zwei-Abo181,20 €
HEINRICH IGNAZ BIBER: Die Rosenkranz-Sonaten
Schauspiel-Abo154,20 €
Bühnen-Abo147,80 €
Konzert-Abo154,80 €
Konzert-Abo PLUS217,80 €
Duo-Abo (für 2 Personen)
287,40 €
freestyle135,80 €
Karten bei der Theatergemeinde und im NDR Ticketshop im Levantehaus
Telefon (040) 44 192 192 | E-Mail ticketshop@ndr.de | ndrticketshop.de
ndr.de/dasaltewerk
FamilienAbo54,00 €
JungesAbo
54,00 €
großer abendspaß193,80 €
kleiner abendspaß123,80 €
Foto: [M] Georg Hammertstein/Fancy Images/plainpicture
abendspaß gemixt181,20 €
abends spaß154,20 €
abendspaß Sprechtheater147,80 €
abendspaß nach Noten175,20 €
Inhalt
Manchmal kommt auch die TheaterGemeinde …
… an unschönen Tatsachen nicht vorbei: Die TheaterGemeinde hat es vermocht, drei Jahre
(!) die Preise stabil zu halten. Aber zur neuen Spielzeit 2015/2016 müssen wir nun doch die
Abonnementspreise etwas anheben. Einziger Grund: Die Einkaufspreise für die Eintrittskarten,
die bei allen Anbietern in den letzen drei Jahren nach und nach angehoben wurden. Je nach
Abonnement ändert sich der Preis um vier bis neun Prozent, wobei vor allem die Ticketpreise
für die Hamburgische Staatsoper deutlich gestiegen sind.
KulturVorteil
4
Aboangebot I: Oper | Ballett | Tanz
5
Atrium Quartett
spielt Schostakowitsch
6
Aboangebot II: Kleine Konzerte
6
„Schubertiade“
mit der Hamburger Camerata
9
Hamburger Symphoniker:
„Dem Andenken eines Engels“
9
Yuja Wang und das
NDR Sinfonieorchester
9
Aboangebot III:
Konzerte | Kammeroper10
Der Anteil in Ihrem Abo, der für die gesamten Kosten jenseits der Kartenpreise eingerechnet
ist, hat sich in den letzten 13 Jahren übrigens um keinen Cent verändert; seit der Euro-Umstellung (im Jahre 2002!) sind dies genau 46,53 € je Abonnentin und Abonnent – also 3,88 € je
Monat. Will heißen: Die Kosten, an denen wir sparen können, haben wir im Griff. In den vergangenen und aktuell zur neuen Spielzeit jedoch haben viele Häuser bzw. Veranstalter ihre
Kartenpreise erhöhen müssen. Und selbstverständlich muss es auch so sein, dass den Theatern
und Orchestern seitens der TheaterGemeinde faire Preise zugestanden werden.
Antje Pfundtner auf Kampnagel
13
Thalia Gaußstraße:
„Ich bin wie ihr – ich liebe Äpfel“
14
Aboangebot IV: Kleine Bühne
14
„Laurel & Hardy“ in den
Hamburger Kammerspielen
20
Die neuen Preise für alle Abonnements finden Sie auf der gegenüberliegenden Seite. Wir
hoffen natürlich, dass Sie uns weiterhin die Treue halten und es trotz der Kostenanpassung zu
schätzen wissen, dass wir für Sie, wo es nur möglich und machbar ist, gerne und mit Freuden
tätig sind.
Komödie Winterhuder Fährhaus:
„Anderthalb Stunden zu spät“
20
Es gibt aber auch eine gute Nachricht – oder besser: viele gute Nachrichten, wenn Sie diesen
Monat wieder im MAGAZIN der TheaterGemeinde blättern! Das Kulturangebot Hamburgs ist
einfach umwerfend vielfältig!
„Die Physiker“ am
Deutschen Schauspielhaus
20
Einen an- und aufregenden Kulturmonat April wünscht Ihnen
Aboangebot V:
Theater | Große Bühne
21
Ihre TheaterGemeinde Hamburg
Reisen mit der TheaterGemeinde 23
EXTRA-Angebot VI
31
„Big Bang“-Festival auf Kampnagel
33
FamilienAbo 33
jungesAbo
36
Neues vom Opernloft
Die vom Opernloft angemieteten Theaterräume in
der Fuhlentwiete sind vom Vermieter, der Axel Springer SE, verkauft worden. Damit ist das Opernloft ab
dem Juli 2015 heimatlos. Natürlich wird es weitergehen
mit diesem für Hamburgs Musikszene überaus wichtigen
jungen und frechen Opernhaus – aber zur Zeit ist keine
Nachfolge-Lösung in Sicht respektive schon spruchreif. Die
TheaterGemeinde wünscht dem Opernloft toi toi toi, ein
glückliches Händchen, geeignete Räume, kulturinteressierte Vermieter und eine rasche Lösung bei der Suche
nach dem neuen Opernloft.
Ihnen, den Abonnentinnen und Abonnenten, legen wir
das Opernloft deshalb besonders an‘s Herz: Denn bis
zum 27. Juni 2015 wird regulär gespielt! Lassen Sie
sich also nicht abhalten, das reichhaltige Repertoire dieses
besonderen Musiktheaters zu entdecken und zu genießen. Die Opernloft-Vorstellungen für April und Mai 2015
finden Sie auf den Seiten 12 und 13 dieses MAGAZINs.
The English Theatre zeigt „Thrill Me“ 20
Impressum38
Unsere Abonnements 2015 / 201639
So erreichen Sie uns!
Sie finden uns am Ida-Ehre-Platz 14,
20095 Hamburg (gegenüber dem
Gerhart-Haupt­mann-Platz).
Unsere Postanschrift lautet:
Postfach 10 55 23, 20038 Hamburg
Telefon: 040 - 30 70 10 70 (Mo. bis Fr. 13 – 19 Uhr)
Fax: 040 - 30 70 10 77
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 11 - 19 Uhr
E-Mail: info@theatergemeinde-hamburg.de
www.theatergemeinde-hamburg.de
KulturVorteil Hamburg
KulturVorteil Hamburg
GutscheinGutschein
GutscheinGutschein
GutscheinGutschein
KulturVorteil Hamburg
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der TheaterGemeinde Hamburg,
mehr Kulturgenuss mit der TheaterGemeinde Hamburg! Mit dem KulturVorteil erhalten Sie wie schon in den vergangenen Jahren Vergünstigungen
und Gutscheine zahlreicher Hamburger Kultureinrichtungen sowie spannende Verlosungen und Veranstaltungen mit dem KulturVorteil Extra.
Alle Anschriften, Telefonnummern und Internetseiten der Partner sind in Ihrer KulturVorteil-Broschüre aufgeführt.
Haus der Photographie Deichtorhallen Hamburg: European Photo Exhibition Award 02
Vom 1. April bis 31. Mai zeigt das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg die fotografischen Essays
von zwölf herausragenden jungen europäischen Fotografen zum Thema „The New Social“. Das Thema „The
New Social“ nimmt Bezug auf die bedeutenden politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen, die in Europa neue Formen der demokratischen Teilhabe ermöglichen, aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit
gesellschaftlichen Werten erfordern. Die Fotografen konnten in ihren Foto-Essays neue Lebensstile, Umgangsformen und Wege der Kommunikation ebenso aufgreifen wie veränderte Arbeitsbedingungen und Fragen der
Mobilität und kulturellen Identität.
Ihr KulturVorteil:
„2 für 1“ (zwei kommen, nur einer zahlt) für die Ausstellung „Epea02 – The New Social “ in den
Deichtorhallen.
Stattreisen Hamburg e.V.
Kennen Sie Ihre Stadt wirklich? Vielleicht sollten Sie „statt zu reisen“ einmal auf Rundgängen, Radtouren oder
Schifffahrten die eigene Stadt erforschen. Unter diesem Motto hat sich Stattreisen Hamburg e.V. vor 25 Jahren
als gemeinnütziger Verein gegründet. Seither präsentiert der Verein die Stadt Hamburg auf kleinen, ungewöhnlichen Entdeckungsreisen wie Beatles-Touren, speziellen Architekturführungen und vielfältigen Stadtrundgängen.
Einer der Themenschwerpunkte: die Parkführungen. Von den „großen“ wie Ohlsdorfer Friedhof oder Stadtpark
über die vielleicht weniger bekannten Altonaer Volkspark und Hammer Park bis hin zur neuen Wilhemsburger
Attraktion, dem Inselpark auf dem ehemaligen igs-Gelände: die speziell geschulten und vielseitig ausgebildeten
Rundgangsleiter kennen die interessantesten Ecken und spannendsten Fakten.
Ihr KulturVorteil:
„2 für 1“ (zwei kommen, nur einer zahlt) für die Parkführungen.
KulturVorteil EXTRA
Probenbesuch „Die Physiker“ im Deutschen Schauspielhaus
In einem beschaulichen Schweizer Sanatorium ereignet sich eine Mordserie an Krankenschwestern, dabei leben hier nur drei harmlose Patienten: Der eine hält sich für Albert
Einstein, der andere für Sir Isaac Newton
und dem dritten – Johann Wilhelm Möbius –
erscheint der König Salomon. Doch etwas
stimmt nicht und immer deutlicher offenbart
sich, dass Möbius den Irren nur spielt. Er hat die
„Weltformel“ entdeckt, deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, weshalb er sich und sein Wissen im Irrenhaus
versteckt. Doch kann einmal Gedachtes vor der
Welt verheimlicht werden?
Friedrich Dürrenmatt schrieb »Die Physiker« 1961
unter dem Eindruck der immer realer werdenden
Bedrohung eines atomaren Krieges. Seine apokalyptische Komödie reflektiert die Sprengkraft
menschlicher Erkenntnis und führte schon damals das Dilemma einer Welt vor, in der das Verhältnis von Information und Verantwortung im-
mer dringlicher verhandelt werden muss. Inszenieren wird der Regisseur Sebastian Kreyer, der bereits
in der Spielzeit 2012/2013 „Die Glasmenagerie“ im
Deutschen Schauspielhaus auf die Bühne gebracht
hatte.
Ihr exklusiver KulturVorteil:
Die Physiker
GutscheinGutschein
Deichtorhallen
Stattreisen
„2 für 1“ für die Ausstellung
„2 für 1“ für die
„Epea02 – The New Social“
Parkführungen
Nehmen Sie am Dienstag, den 14. April, abends
an einem exklusiven Probenbesuch von „Die
Physiker“ teil. Im Anschluss an den ca. einstündigen Probenbesuch steht Ihnen die verantwortliche Dramaturgin Michaela Predeick Rede und
Antwort. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt,
melden Sie sich bitte bis zum 08. April unter
Angabe Ihrer Mitgliedsnummer und dem
Stichwort „Probenbesuch“ bei der TheaterGemeinde Hamburg e.V. an (Ida-Ehre-Platz 14,
20095 Hamburg; info@theatergemeinde-hamburg.de; Fax: 040 - 30 70 10 77). Über die
Teilnahme entscheidet das Los. Die Teilnehmerund Adressdaten werden selbstverständlich
vertraulich behandelt.
▼ ▼O p e r | B a lle tt
Staatsoper
Hamburg
▼ ▼Oper | Ballett
I
Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
hafte Atmosphäre und wurde bei der Premiere
begeistert aufgenommen.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
April
18.
19:00
▼▼Die Entführung aus dem Serail
Singspiel in drei Aufzügen
Komposition: Wolfgang Amadeus Mozart,
Text: Christoph F. Bretzner
Musikalische Leitung: Kristiina Poska;
Inszenierung: Johannes Schaaf
Mit: Brenda Rae, Dovlet Nurgeldiyev, Götz
Schubert, Cornelia Zink, Wilhelm Schwinghammer u.a.
Im Zuge der Bestrebungen Kaiser Josephs II., einen deutschsprachigen Einheitsstaat zu gründen, sollte sich auch das Musiktheater von seinen italienischen Fesseln lösen. Mozart erhielt
den Auftrag, eine erste echte deutsche Oper zu
schreiben. Sie wurde neben der „Zauberflöte“
zum größten Erfolg des Komponisten. Dieser
würzte seine mit spanischen Protagonisten besetzte „Türkenoper“ mit großen Gefühlen, feinem Humor und orientalischem Kolorit. Gesungen aber wurde auf Deutsch. Der Kaiser war
zufrieden. Die Inszenierung von Johannes Schaaf
an der Staatsoper stammt aus dem Jahr 1993.
▼▼Préludes CV
Ballett von John Neumeier; Musik: Lera
Auerbach
Choreografie und Inszenierung: John
Neumeier
Mit: Vadim Gluzman (Violine), Ani
Aznavoorian (Violoncello) sowie Lera
Auerbach und Angela Yoffe (Klavier)
Viele Rätsel gibt es auf, das Ballett „Préludes
CV“ von John Neumeier. Der Choreograph versucht nicht, die Motivation seiner Figuren zu
ergründen oder gar eine Geschichte zu erzählen. Vielmehr entwickelt er Szenen, die mehrdeutig, Beziehungen, die vage bleiben. Inspirativer Motor ist die Musik der jungen russischen
Komponistin Lera Auerbach, die bei dieser Produktion auch selbst am Klavier sitzt.
ABO
Bühne brachte, wurde bereits 1971 in Frankfurt
uraufgeführt und nach mehreren Überarbeitungen selbst ein Klassiker. Das Hamburger
Abendblatt lobte den „seelischen Tiefgang“
und die „packende Dramatik“ der Aufführung.
Bestellungen nur telefonisch Mo - Fr von 13
bis 19 Uhr.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
April
26.
19:00
Mai
6.2.3.
19:0019:00
19:00
▼▼La Traviata
Melodram in drei Akten
Komposition: Giuseppe Verdi; Text:
Francesco M. Piave
Musikalische Leitung: Henrik Nánási;
Inszenierung: Johannes Erath
Mit: Katerina Tretyakova, Cristina Damian,
Ida Aldrian, Dovlet Nurgeldiyev, Gezim
Myshketa u.a.
Ein stillgelegter Jahrmarkt, alte Autoskooter, die
längst nicht mehr fahren, Berge von Herbstlaub
und eine feierselige Gesellschaft, die aus einer
geisterhaften Zwischenwelt noch einmal ans
trübe Tageslicht drängt – Regisseur Johannes
Erath lässt keine Zweifel aufkommen, wohin die
Reise der todkranken Lebedame Violetta führt.
Ihre Liebe zu Alfredo wird nach der anfänglichen Sterbeszene im Rückblick erzählt, mit stimmungsvollen Bildern der Vergänglichkeit.
Préludes CV
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
April
21.23.
24.
19:3019:30
19:30
Die Entführung aus dem Serail
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
April
22.17.
25.
19:0019:00
19:00
▼▼Pelléas et Mélisande
Komposition: Claude Debussy, Text:
Maurice Maeterlinck
Musikalische Leitung: Simone Young;
Inszenierung: Willy Decker
Mit: Giuseppe Filianoti, Christiane Karg,
Renate Spingler, Jean-Philippe Lafont,
Wolfgang Schöne u.a.
▼▼Romeo und Julia
Von Sergej Prokofjew
Ballett von John Neumeier nach William
Shakespeare
Choreografie und Inszenierung: John
Neumeier; musikalische Leitung: Markus
Lehtinen
Das wohl beliebteste Ballett nimmt nicht nur im
Schaffen Prokofjews eine Sonderstellung ein,
sondern auch unter den Kreationen John Neumeiers. Das erste abendfüllende Handlungsballett, das der Starchoreograf in Hamburg auf die
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
Mai
5.9.
19:3019:30
▼▼la bianca notte / die helle
nacht
Von Beat Furrer
Inszenierung: Ramin Gray; musikalische
Leitung: Simone Young
Mit: Golda Schultz, Tanja Ariane Baumgartner, Tómas Tómasson, Derek Welton und
Tigran Martirossian
Golaud, ein Enkel des Königs von Allemonde,
findet bei der Jagd im Wald ein weinendes
Mädchen. Obwohl er von ihr nur den Namen
weiß, heiratet er sie. Später verliebt Mélisande
sich jedoch in Golauds Halbbruder Pelléas.
Durch diese heimliche Liebe löst sie ein Eifersuchtsdrama mit tödlichem Ausgang aus.
Debussys Oper fasziniert in der poetischen Inszenierung von Willy Decker durch ihre traum-
La Traviata
Romeo und Julia
„Canti orfici“ – „Orphische Gesänge“ heißt die
schmale Sammlung von Versen und Prosagedichten, die die einzige Veröffentlichung des
italienischen Poeten Dino Campana darstellen.
Als er sie 1906 zu schreiben begann, war er be-
5
▼ ▼O p er | B a lle tt
ABO
K leine Konzerte
Atrium Quartett
Schostakowitsch:
Die Streichquartette
Beat Furrer
Würde es sich nicht um das vielfach
preisgekrönte Atrium Quartett handeln, das bei Mitgliedern des Alban
Berg Quartetts in die Schule gegangen ist, könnte man die vier Musiker
glatt für größenwahnsinnig halten. 15
Streichquartette an einem Tag – da
würden die meisten Ensembles wohl
eher die Segel als die Saiten streichen.
reits in psychiatrischer Behandlung. Später wurde er für verrückt erklärt.
Beat Furrers Auftragskomposition für die Hamburgische Staatsoper widmet sich der Triade
Autor, Werk und Wahnsinn und setzt sich mit
dem Verlust von Heimat und dem Verlust der
kreativen Kraft auseinander.
Bucerius
Kunst Forum
II
Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg
▼▼Spanische Klangbilder
Mit: Benedict Kloeckner (Violoncello) und
Danae Dörken (Klavier)
Werke von Manuel de Falla, César Franck, Isaac
Albéniz, Gaspar Cassadó und Pablo de Sarasate
Manche Musik ist immun gegen Alterserscheinungen. Hierzu gehören zweifellos die mitreißenden Duette, die Anfang des 20. Jahrhunderts von spanischen Migranten in Paris komponiert wurden. Jede Menge jugendliches Temperament darf man auch von den Solisten und
vielfach ausgezeichneten Stipendiaten der
Deutschen Stiftung Musikleben Benedict
Kloeckner und Danae Dörken erwarten.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
Mai
16.
19:30
Atrium Quartett
▼▼Giselle
Ballett von John Neumeier nach einer
Choreographie von Jean Coralli, Jules
Perrot und Marius Petipa
Musik: Adolphe Adam
Prinz Albrecht ist bezaubert von Giselle. Als Bauer verkleidet, beginnt er um das Bauernmädchen zu werben. Eifersüchtig beobachtet Förster Hilarion das Treiben und lässt Albrechts Verkleidung schließlich auffliegen, woraufhin Giselle dem Wahnsinn verfällt und stirbt. Doch als
Geist trifft sie ihren Liebsten wieder … John
Neumeier schuf im Jahr 2000 eine moderne Fassung des berühmtesten Balletts der Romantik.
Bestellungen nur telefonisch Mo - Fr von 13
bis 19 Uhr.
Bestellnummer 0100
(inkl. HVV)
Mai
14.
15.17.
19:30
19:3019:30
Bestellnummer 0101
(inkl. HVV)
Mai
14.
14:30
Giselle
6
Dmitri Schostakowitsch zählt zu den bevorzugten Komponisten des aus St. Petersburg stammenden Quartetts. „Es ist,
als wurden wir mit dieser Musik in unseren Herzen und Köpfen bereits geboren“,
bekennen die vier Streicher, die bereits im
Dezember 2013 das Publikum in Niigata
und Tokyo mit ihrem „SchostakowitschMarathon“ beglückten und am 18. April
nun in der Laeiszhalle zum sechseinhalbstündigen „Dauerlauf“ antreten. Einen
solchen hat es in der Geschichte der Kammermusik bisher noch nicht gegeben. Und
er gibt weit über die immense sportliche
Leistung hinaus einen unmittelbaren Einblick in die Entwicklung eines Künstlers,
der sich wie kein zweiter darauf verstand,
mit „doppeltem Boden“ zu komponieren.
Mal gab der große russische Komponist
sich demonstrativ klassizistisch, um den
Forderungen der sowjetischen Parteiführung nach einer leicht verständlichen, systemkonformen Kunst gerecht zu werden.
Dann wieder ließ er sich zu sarkastischen,
explosiven Formspielen hinreißen, um
dem tief empfundenen Unrecht und der
konkreten Bedrohung an Leib und Leben
musikalisch Gehör zu verschaffen. Erst in
seinem 30. Lebensjahr wendete sich
Schostakowitsch der Gattung des Streichquartetts zu, die in seinem Gesamtwerk
am Ende gleichwertig neben seinen Sinfonien steht.
Konzerttermin siehe Seite 7.
Danae Dörken
Bestellnummer 5400
Mai
4.
20:00
Laeiszhalle
Kleiner Saal
II
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
▼▼Sitkovetsky Piano Trio
Sonderprojekt Schostakowitsch!
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Mit: Katerina Tretyakova (Sopran)
Dmitri Schostakowitsch:
Klaviertrio Nr. 1 c-moll op. 8
Klaviertrio Nr. 2 e-moll op. 67
Sieben Romanzen nach Alexander Blok
op. 127
Zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution erwarteten die sowjetischen Machthaber von ihrem „Nationalkomponisten“ ein pompöses
Werk. Schostakowitsch lieferte mit „Oktober“
pflichtgetreu ein hastig zu Papier gebrachtes,
unbedeutendes Orchesterwerk und widmete
sich stattdessen mit den „Sieben Romanzen
nach Alexander Blok“ einer demonstrativ persönlichen, verinnerlichten Klangsprache. Ein
Kleine Konzerte
ABO
▼▼Belcea Quartett
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Mit: Maxim Rysanov (Viola) und Antonio
Meneses (Violoncello)
Ludwig van Beethoven:
Streichtrio c-moll op. 9/3
Johannes Brahms:
Streichquartett B-Dur op. 67/3
Arnold Schönberg:
Verklärte Nacht / Streichsextett d-moll op. 4
Katerina Tretyakova
aus der Resignation erwachsener inniger Protest, der einen auch heute noch in seinen Bann
zieht.
Bestellnummer 4250
April
17.
20:00
▼▼Atrium Quartett
Sonderprojekt Schostakowitsch!
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Dmitri Schostakowitsch:
Sämtliche 15 Streichquartette
Man könnte es für Größenwahn halten, dabei
ist es aufrichtige Leidenschaft. Das im Jahr
2000 in St. Petersburg gegründete Atrium
Quartett spielt alle 15 Streichquartette von
Dmitri Schostakowitsch an einem Tag und
durchmisst so in sechseinhalb Stunden die Lebensspanne eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts! „Es ist, als wurden
wir mit dieser Musik in unseren Herzen und
Köpfen bereits geboren“, lautet das Bekenntnis
der vier Musiker.
Konzertdauer: Von 14 Uhr bis in die Nacht.
Bestellnummer 4251
April
18.
14:00
▼▼Isabelle van Keulen • David
Geringas • Ulrike Payer • Keiko
Tamura
Sonderprojekt Schostakowitsch!
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Mit: Isabelle van Keulen (Violine, Viola),
David Geringas (Violoncello), Ulrike Payer
(Klavier) und Keiko Tamura (Klavier)
Dmitri Schostakowitsch:
Sonate op. 134 für Violine und Klavier
Sonate für Viola und Klavier op. 147
Sonate d-moll op. 40 für Violoncello und Klavier
Jeweils eine Duo-Sonate hat Dmitri Schostakowitsch den drei Streichinstrumenten Geige,
Bratsche und Cello gewidmet. Während die
1934 entstandene melodiöse Cellosonate noch
ganz der spätromantischen Klangsprache verhaftet bleibt, präsentiert sich die Violinsonate
von 1968 als ein gedankenschweres, spieltechnisch äußerst vertracktes Werk. Unter schwierigen gesundheitlichen Bedingungen entstand
David Geringas
das letzte vollendete Werk des Komponisten:
die elegisch-resignative Bratschensonate.
Bestellnummer 4251
April
19.
15:00
▼▼Nathan Quartett
Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres
Erlösers am Kreuz Hob. III/50-56 (Fassung für
Streichquartett)
Edvard Grieg: Streichquartett g-moll op. 27
„Es war gewiss eine der schwersten Aufgaben,
ohne untergelegten Text, aus freier Phantasie,
sieben Adagios aufeinander folgen zu lassen,
die den Zuhörer nicht ermüden“, schrieb Joseph Haydn an seinen Biografen. Diese Aufgabe hat er mit seiner Auftragskomposition „Die
sieben letzten Worte unseres Erlösers am
Kreuz“ für die Domherren von Cádiz imposant
erfüllt. Haydn selbst war so angetan von seiner
orchestralen Passionsmusik, dass er sie später
für Streichquartett bearbeitet hat.
Bestellnummer 4250
April
21.
20:00
▼▼Der Schauspieldirektor
Kammerkonzert der
Hamburger Symphoniker
Dirigent: Bruno Merse
Mit: Studierenden der Hochschule für
Musik und Theater
Angefangen mit Beethovens ungemein spannungs- und kontrastreichem Streichtrio c-moll,
das im langsamen Satz fast schon frühromantische Töne anschlägt, über Brahms‘ Streichquartett B-Dur bis hin zu Schönbergs spätromantischem Sextett „Verklärte Nacht“ steigern das
Belcea Quartet und weitere Musiker stetig die
Klangfülle. Mit dem später für Streichorchester
uminstrumentierten Werk bewegt sich Schönberg das letzte Mal vollständig im tonalen Rahmen.
Bestellnummer 4250
Mai
8.
20:00
▼▼Klavierkonzert mit Alexander
Ghindin
ProPiano-Konzert
Antonio Vivaldi/Johann Sebastian Bach: Orgelkonzert d-moll BWV 596 (bearb. von W.
Murdoch)
Frédéric Chopin: Deux Nocturnes op. 27
Sergej Rachmaninow:
Moments musicaux op. 16
sowie Lieder von Franz Liszt, bearbeitet für Klavier von Franz Schubert
1994 ging Alexander Ghindin als jüngster Gewinner aller Zeiten aus dem Internationalen
Tschaikowsky-Wettbewerbs hervor. Inzwischen
zählt er zu den gefragtesten Pianisten Russlands und hat mehr als 24 CDs aufgenommen.
Eine wichtige Konstante in Ghindins Repertoire
ist Rachmaninow, dessen „Moments musicaux“ auch in der Laeiszhalle erklingen: ein
sechsteiliger Bogen, aufgespannt zwischen
lustvoller Melancholie, ungestümen Elementargewalten und tosendem Jubel.
Wolfgang Amadeus Mozart: Der Schauspieldirektor / Komödie mit Musik in einem Akt KV
486
Ein Impresario, der um die Finanzierung seines
Theaters bangt; ein solventer Geldgeber, der
seiner Geliebten ein Engagement erkauft, und
eitle Bühnendarsteller, die um die Gage streiten
– so nehmen Mozart und sein Librettist mit ihrem Singspiel „Der Schauspieldirektor“ das
Theatermilieu aufs Korn. Ein Konzert der Hamburger Symphoniker mit Studierenden der
Hochschule für Musik und Theater.
Alexander Ghindin
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
April
30.
19:30
Bestellnummer 4250
Mai
27.
20:00
7
K l e i n e Ko nzerte
ABO
Kleine Konz er t e
▼▼Quatuor Ebène
Hamburgische Vereinigung von Freunden
der Kammermusik
Ludwig van Beethoven:
Streichquartett cis-moll op. 131
Streichquartett a-moll op. 132
Mit zwei späten Streichquartetten Beethovens
präsentiert das Quatuor Ebène den Wiener
Meister auf dem Höhepunkt seiner kammermusikalischen Schaffenskraft. Beethoven selbst
betrachtete sein cis-moll-Quartett als sein bedeutendstes. Dieses und auch das a-moll-Quartett könne man beim einmaligen Hören in ihrer
ganzen Tragweite nicht begreifen, urteilte die
zeitgenössische Kritik. Begreifen vielleicht nicht,
genießen aber schon.
lisch unterfütterten Eigenkompositionen, der
von einem Newcomer aus dem Pop-Bereich eröffnet wird.
Bestellnummer 2600
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
▼▼Pour Instruments à Vent
NDR Kammerkonzert
Francis Poulenc: Trio op. 43 für Oboe, Fagott
und Klavier
Bestellnummer 4250
Mai
30.
19:30
Rolf-LiebermannStudio
II
U-Bahn Hallerstraße, Oberstraße 120,
20149 Hamburg
▼▼Pop & Jazz
NDR Podium der Jungen
Leitung: Jörg Achim Keller
Mit: NDR Bigband und Olivia Trummer
(Gesang und Klavier)
„Fly Now“ heißt das aktuelle Album der Jazzpianistin und Sängerin Olivia Trummer. Tatsächlich vermitteln die Songs der 29-jährigen Stuttgarterin ein Gefühl von Schwerelosigkeit, wobei musikalische Vorbilder wie Nina Simone und
Shirley Horne nicht zu überhören sind. Ein
Abend mit sehr intimen, intensiven, melancho-
Olivia Trummer
8
Bestellnummer 2600
(inkl. HVV)
Mai
7.8.
20:00
20:00
▼▼Edle Melancholie
NDR Kammerkonzert
Mit: Rodrigo Reichel (Violine), Torsten
Frank (Viola), Christoph Rocholl (Violoncello) und Mariya Yankova (Klavier)
Jean Françaix: Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Franz Schubert: Streichtrio B-Dur D 471
Camille Saint-Saëns: Caprice sur des Airs Danois et Russes op. 79 für Klavier und Bläser
Ernst von Dohnányi: Serenade C-Dur op. 10
Ludwig Thuille:
Sextett op. 6 für Klavier und Bläser
Von den beiden Streichtrios, die Schubert komponierte, blieb das erste Trio B-Dur D 471 unvollendet. Erst 60 Jahre nach Schuberts Tod
wurde das im Geiste der klassischen Vorbilder
Haydn und Mozart komponierte Fragment veröffentlicht. Auch Ernst von Dohnányi, der
Großvater von Christoph und Klaus von Dohnányi, lässt in seiner Serenade den klassischen Stil
anklingen, während Dvořák mit seinem selten
aufgeführten Klavierquartett Es-Dur dem Pianisten höchstes Können abverlangt.
Seit der Gründung der „Société des Instruments à Vent“ im Jahr 1871 erlebte die Blasmusik in Frankreich deutlichen Aufwind. So widmete Camille Saint-Saëns seine Caprice über
dänische und russische Volkslieder den Solisten
der Société. Auch der Neoklassizist Francis Poulenc und der musikalische Freigeist Jean Françaix schätzten den Klang der Holzblasinstrumente sehr. Präsentiert werden die mundgeblasenen Kostbarkeiten vom neu gegründeten
Holzbläserquintett des NDR Sinfonieorchesters.
Quatuor Ebène
Band“ wird Solinís auch auf elektronisch verstärkten Stahlsaiten improvisieren.
Antonín Dvořák: Klavierquartett Es-Dur op. 87
Bestellnummer 2600
(inkl. HVV)
April
28.
20:00
▼▼Baroque meets Jazz
NDR Das Alte Werk
Leitung: Geir Lysne
Mit: Enrike Solinís (Barockgitarre, E-Gitarre), Miren Zeberio Etxetxipia (Violine),
Pablo Caminero (Kontrabass), David
Mayoral (Percussion) und der NDR Bigband
Improvisationen, Arrangements und Werke u.a.
von Dietrich Buxtehude, Santiago De Murcia,
Girolamo Kapsberger, Geir Lysne, Gaspar Sanz,
Enrike Solinís
Eigentlich hatte Enrike Solinís E-Gitarre lernen
wollen. Da ein entsprechender Kurs an der Musikschule nicht angeboten wurde, nahm er Unterricht auf der klassischen Gitarre und entdeckte schließlich seine Leidenschaft für die
Alte Musik. Seiner frühen Liebe hat der Barockgitarrist aus Bilbao dennoch die Treue gehalten.
Beim Crossover mit der NDR „Big Baroque
Rodrigo Reichel
Bestellnummer 2600
(inkl. HVV)
Mai
19.
20:00
Kampnagel K 6
II
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Game Music Live
Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester
Dirigent: Stefan Geiger
Das NDR Sinfonieorchester spielt Musik zu Videospiel-Trailern: Angry Birds, The Legend of
Zelda: Skyward Sword, Super Mario 3D World,
Bioshock 2, Final Fantasy
Orchesterkonzerte mit Filmmusik sind keine
Seltenheit. Die Musik, die für Computerspiele
komponiert wurde, ist hierzulande jedoch – anders als in Japan, Australien und den USA –
kaum im Konzertsaal zu hören. Dabei hat sich
nicht nur das Videospiel, sondern auch die Videospielmusik längst zu einer eigenen Kunstform entwickelt. Stefan Geiger leitete 2012 in
Bremen den ersten „German Gamemusic
Award“ und führt nun das NDR Sinfonieorchester durch fesselnde Spielwelten.
Enrike Solinis
Bestellnummer 1800
(inkl. HVV)
April
30.
20:00
Konzerte | Kammeroper
Konzerte | Kammeroper
ABO
Hamburger Camerata
Schubertiade
Schubert hat seine Lieder und StreichMatthias Claudius‘. Ende des Jahres 1816
quartette für die Aufführung in privaten Hamburger Camerata
stieß Schubert erstmals auf die Gedichte des
und halböffentlichen Salons geschrieben.
Hamburger Autors, von denen er eine größeAber mit wachsender Bekanntheit wurde seine Musik auch
re Anzahl mit Musik bedachte und so innerhalb von zwei Monain großen Konzertsälen aufgeführt. Komponisten wie Max
ten einige seiner bekanntesten Lieder schuf. Zu ihnen gehören
Reger oder Gustav Mahler, die es in Zeiten der Hochroman„An die Nachtigall“, „Am Grabe Anselmos“ und „Der Tod und
tik mit Orchestern von imposanter Größe zu tun hatten,
das Mädchen“. Auch wenn Schubert sich danach nie wieder mit
zeigten sich hiervon wenig beeindruckt. „Spindeldürr“ und
Claudius beschäftigte, hatte dieser einen Gedanken angestoßen,
„armselig“ erschien ihren das Klangbild einer kleinen Besetzung
der ihn bis an sein Lebensende beschäftigen sollte: der Tod als
auf großer Bühne. Also machten sie sich selbst daran, Schuberts
Erlöser. In seinem Streichquartett d-moll D 810 greift Schubert
Kammermusik auf ein breiteres klangliches Fundament zu stellen.
sieben Jahre später die Klavierstimme von „Der Tod und das Mädchen“ wieder auf. Die Camerata spielt eine in ihrer Klanglichkeit
Begleitet von der Hamburger Camerata singt Bariton Detlef Roth
reizvoll aufgefächerte und mit einer zusätzlichen Kontrabassam 16. April in der Laeiszhalle Schubert-Lieder in OrchesterbearStimme versehene Orchesterbearbeitung von Gustav Mahler.
beitungen von Max Reger, Johannes Brahms, Benjamin Britten,
Hector Berlioz u.a. In Zentrum stehen Vertonungen von Texten
Konzerttermin siehe Seite 10.
Hamburger Symphoniker
Dem Andenken eines Engels
Alban Bergs „Lulu“
blieb wohl auch deshalb unvollendet, weil
der Komponist die Arbeit an der Oper unterLara Boschkor
brach, um in nur fünf
Monaten – noch nie hatte Berg in solch hohem Tempo gearbeitet! – sein Violinkonzert zu Papier zu bringen. Zum einen
kam dem Komponisten der Auftrag des amerikanischen Geigers
Louis Krasner finanziell sehr gelegen, denn seit Hitlers Machtergreifung galt Bergs Musik als „entartet“ und konnte in Deutschland
nicht mehr aufgeführt werden. Zum anderen hatte Berg ein drängendes persönliches Anliegen: Mit nur 18 Jahren war die an Kinderlähmung erkrankte Manon Gropius, die Tochter Alma Mahlers
aus ihrer Ehe mit dem Architekten Walter Gropius, verstorben. Das
erste in strenger Zwölftontechnik konzipierte Solokonzert überhaupt widmete Berg somit „Dem Andenken eines Engels“ mit der
Absicht, die „Wesenszüge des jungen Mädchens in musikalische
Charaktere zu übersetzen“. Wer aber wäre mit der praktischen
Umsetzung dieses Anliegens besser betraut als – ein junges Mädchen? Beim Konzert mit den Hamburger Symphonikern am 26.
April in der Laeiszhalle, bei dem auch Bruckners Siebte Sinfonie auf
dem Programm steht, übernimmt die 15-jährige Geigerin Lara
Boschkor, die als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben
bereits zahlreiche Wettbewerbe für sich entschied, den Solopart in
Bergs Konzert. Vielleicht ahnte der gesundheitlich angeschlagene
Komponist bereits, dass sein „Requiem“ für Manon auch sein eigenes sein würde. Nur fünf Monate nach Fertigstellung seines letzten
vollendeten Werks verstarb er im Alter von 50 Jahren.
Konzerttermin siehe Seite 10 und 11.
NDR Sinfonieorchester
Liebestragödien
Wenn von der 28-jährigen Pianistin Yuja Wang
die Rede ist, kann man fast sicher sein, dass
auch ihre Garderobe zur Sprache kommt. High
Heels und stoffsparende Kleider sind bei Vertretern klassischer Pianistik eben eher eine
Ausnahmeerscheinung. Sobald man die gebürtige
Chinesin spielen hört, wird ihr Äußeres jedoch zur
Nebensache. Mit überschäumender emotiver Kraft,
stupender Anschlagtechnik und einer staunenswerYuja Wang
ten Geläufigkeit begeistert die Pianistin ihr Publikum
nicht erst, seit man 2009 beim Eröffnungskonzert
des Lucerne Festivals weltweit auf sie aufmerksam wurde. Damals
zog die charismatische Solistin ihr Publikum mit Prokofjews Drittem
Klavierkonzert in ihren Bann, während der inzwischen verstorbene
Claudio Abbado den Dirigentenstab führte. Beim Konzert mit dem
NDR Sinfonieorchester unter der Leitung von James Conlon steht
am 24. April in der Laeiszhalle ebenfalls Prokofjew
auf dem Programm. Dessen Zweites Klavierkonzert
in g-moll führt im Gegensatz zu den beliebten Konzerten Nr. 1 und 3 immer noch ein Schattendasein.
Dabei ist es unter den fünf Klavierkonzerten des
vom Futurismus beeinflussten neoklassizistischen
Romantikers das technisch anspruchsvollste und
führt an die Grenze dessen, was ein Pianist zu leisten
imstande ist: ein von kolossalen Energien angetriebenes Werk, das eine Solistin, deren erklärter
Wunsch es ist, einmal selbst einen Hubschrauber zu
fliegen, natürlich nicht abschrecken kann. Beim NDR-Konzert wird
dieser pianistische Höhenflug gerahmt von Hector Berlioz‘ dramatischer Sinfonie „Roméo seul“ und Alexander von Zemlinskys
hochexpressiver Suite aus „Eine florentinische Tragödie“.
Konzerttermin siehe Seite 10.
9
Konzerte | Kammeroper
ABO
Laeiszhalle
Kleiner Saal
III
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
▼▼GoGo Penguin
Die Konzerteinführung findet am 14. April um
18 Uhr im kleinen Saal der Laeiszhalle statt.
Bestellnummer 4200
April
15.
20:00
▼▼Konzert mit der Hamburger
Jazz Piano
Elbphilharmonie Konzerte
Camerata
Treibende Rhythmen und Breaks, klare Harmonien und clubtaugliche Elektronik machen dieses Jazztrio aus Manchester so einzigartig. Angesiedelt zwischen Erik Satie, Massive Attack
und Esbjörn Svensson Trio, Trip-Hop, Minimal
Music und freier Improvisation kreieren Chris
Illingworth am Piano, Nick Blacka am Bass und
Rob Turner am Schlagzeug einen hypnotischen
Urban-Jazz, der vieles ist – nur nicht sperrig.
Schubertiade
Leitung: Simon Gaudenz
Mit: Detlef Roth (Bariton)
Franz Schubert:
Lieder auf Texte von Matthias Claudius, William
Shakespeare, Johann Wolfgang von Goethe
u.a. (orchestriert von Max Reger, Johannes
Brahms, Benjamin Britten, Hector Berlioz u.a.)
Streichquartett d-moll D 810 (Bearbeitung für
Streichorchester: Gustav Mahler)
Auch wenn man die Melodien vielleicht kennt,
die Neuinterpretation von Schubert-Liedern in
der Orchestrierung namhafter Komponisten
wie Johannes Brahms, Max Reger oder Benjamin Britten werfen ein ganz neues Licht auf den
Lieder-Fürsten! Das gleiche gilt für das mitreißende Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“, das von Gustav Mahler für Streichorchester bearbeitet wurde.
Die Konzerteinführung beginnt um 19.15 Uhr
im Brahms-Foyer der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
April
16.
20:00
GoGo Penguin
Bestellnummer 4250
(inkl. HVV)
Mai
19.
20:00
Laeiszhalle
Großer Saal
III
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
▼▼Resonanzen 5: Gipfel
▼▼Ein deutsches Requiem
Konzert mit dem Symphonischen Chor
Hamburg und den Hamburger Symphonikern
Leitung: Matthias Janz
Mit: Hanna Zumsande (Sopran) und Klaus
Mertens (Bass)
Johannes Brahms:
Ein deutsches Requiem op. 45
1886 als Lehrer-Gesangsverein gegründet, feierte der Symphonische Chor Hamburg 2011
sein 125-jähriges Jubiläum. Mit seinen rund
120 aktiven Mitgliedern zählt der Chor zu den
führenden Oratorienchören Hamburgs. Zweimal jährlich treten die Sängerinnen und Sänger
mit namhaften Solisten und Orchestern in der
Laeiszhalle auf. Am 19. April steht mit Brahms‘
„Ein deutsches Requiem“ das bedeutendste
Chorwerk nach Bachs h-moll-Messe und Beethovens Missa solemnis auf dem Programm.
Bestellnummer 4200
April
19.
19:00
▼▼Konzert mit dem
NDR Sinfonieorchester
Liebestragödien
Dirigent: James Conlon
Mit: Yuja Wang (Klavier)
Hector Berlioz:
„Roméo seul“ aus Roméo et Juliette
Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-moll op. 16
Alexander von Zemlinsky: Suite aus „Eine florentinische Tragödie“ op. 16
Yuja Wang fasziniert nicht nur mit behändem
Klavierspiel, sondern zuweilen auch durch die
extravagante Wahl ihrer Garderobe. Denn es
kommt durchaus vor, dass die 28-jährige Chinesin mit rückenfreiem Kleid und High Heels am
Flügel sitzt, um dort mit „unglaublicher Feinmotorik“ und einem „Hang zum brutal Exzesshaften“ – wie ein Kritiker es ausdrückte – die
Zuhörer zum Staunen zu bringen. Auf ihre Version von Prokofjews übermütig virtuosem Klavierkonzert Nr. 2 darf man gespannt sein!
Die Konzerteinführung beginnt um 19 Uhr.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
▼▼Konzert mit den Hamburger
Symphonikern
Dem Andenken eines Engels
Dirigent: Jeffrey Tate
Mit: Lara Boschkor (Violine)
Konzert mit dem Ensemble Resonanz
Viola und Leitung: Tabea Zimmermann
Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester
„Dem Andenken eines Engels“
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 (Bearbeitung für Viola)
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur
Während Anton Bruckner mit seinen drei großen Messen und anderen Kirchenkompositio-
Enno Poppe:
„Filz“ für Bratsche und Kammerorchester
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
„O Mozart, unsterblicher Mozart, wie viele o
wie unendlich viele wohltätige Abdrücke eines
lichten bessern Lebens hast du in unsere Seele
geprägt“, lautet eine Tagebuchnotiz Franz
Schuberts, der den verehrten Komponisten im
selben Jahr auch musikalisch feierte: mit seiner
Fünften Sinfonie, die sich auffällige Anklänge
an das Vorbild gestattet. Ob Schubert bei seinem Tagebucheintrag an das Klarinettenkonzert gedacht hat? Gut möglich, denn es stellt
zweifellos einen Gipfel der Tonkunst dar.
10
Hanna Zumsande
Jeffrey Tate
Konzerte | Kammeroper
nen schon früh Erfolg hatte, blieb seinen Sinfonien die Anerkennung lange verwehrt. Erst die
Siebte mit ihrer warmen Klanglichkeit und ihrem melodischen Erfindungsreichtum brachte
den großen Durchbruch. Auch Alban Bergs Violinkonzert entwickelte sich schnell zum beliebtesten Orchesterwerk des Komponisten, der
noch vor der Uraufführung im April 1936 verstarb.
Die Konzerteinführung beginnt um 18 Uhr im
Studio E der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
26.
19:00
▼▼Ars Antiqua Austria
NDR Das Alte Werk
Violine und Leitung: Gunar Letzbor
Heinrich Ignaz Biber: Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes (Sonate Nr. 1 d-moll, Nr. 4
d-moll, Nr. 7 F-Dur, Nr. 10 g-moll, Nr. 11 G-Dur,
Nr. 14 D-Dur, Nr. 15 C-Dur, Passacaglia)
Die „Rosenkranz-Sonaten“ des Barockkomponisten Heinrich Ignaz Biber gehören wohl zu
den geheimnisumwittertsten Werken der Musikgeschichte. Im Jahr 1676 oder früher entstanden, wurden die zum Teil hochvirtuosen,
mit musikalischer Zahlenmystik angereicherten
Stücke wohl im liturgischen Kontext der Rosenkranz-Andachten aufgeführt. Barockgeiger Gunar Letzbor beschäftigt sich seit Jahren mit der
Musik des böhmischen Komponisten und spielt
sieben der insgesamt fünfzehn Sonaten.
Die Konzerteinführung beginnt um 19 Uhr im
kleinen Saal der Laeiszhalle.
Meist wird nur die zweite der insgesamt sechs
Tondichtungen aufgeführt: „Die Moldau“. Der
komplette Zyklus erklingt jährlich zur Eröffnung
des Musikfestivals „Prager Frühling“ am 12.
Mai, dem Todestag des Komponisten. Mit dem
NDR Sinfonieorchester unter Thomas Hengelbrock wird das Konzert in diesem Jahr erstmals von einem deutschen Orchester bestritten.
ABO
an seiner Stummfilmkunst fest und dreht 1931
„City Lights“. Auch die Musik, die die anrührende Liebesgeschichte zwischen dem Tramp
und einem blinden Blumenmädchen begleitet,
stammt von Chaplin. Da er sich mit Noten nicht
auskannte, diktierte er seine Einfälle einem Musiker, der sie zu Papier brachte.
Anstelle einer Einführung spielt das NDR Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von
Stefan Geiger Antonín Dvořáks Sinfonie G-Dur
op. 88 (Beginn: 18.45 Uhr).
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
Mai
7.
20:00
▼▼Konzert mit den
Philharmonikern Hamburg
Dirigentin: Simone Young
Mit: Cédric Tiberghien (Klavier)
Elena Firsova: Autumn Music In memory of Piotr
Ilyich Tchaikovsky
Sergej Rachmaninow:
Klavierkonzert Nr. 3 d-moll op. 30
Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-moll op. 36
An pianistischen Stolpersteinen ist Rachmaninows Drittes Klavierkonzert kaum zu überbieten: atemlose Läufe, ungestüme Akkordballungen und musikalische Komplexität machen das
45-minütige hochromantische Monument zu
einem Prüfstein pianistischer Höchstleistung.
Die darf man Cédric Tiberghien ohne weiteres
zutrauen, geht es dem 39-jährigen Franzosen
doch nie um vordergründiges Virtuosentum,
sondern um eine verinnerlichte Durchdringung
des Werks.
Die Einführung beginnt jeweils 45 Minuten vor
dem Konzert im kleinen Saal der Laeiszhalle.
Charlie Chaplin: City Lights
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
Mai
20.
20:30
▼▼Konzert mit den Hamburger
Symphonikern
Frühe Schätze
Dirigent: Rinaldo Alessandrini
Mit: Miah Persson (Sopran)
Henri-Joseph Rigel:
Sinfonie Nr. 4 c-moll op. 12/4
Christoph Willibald Gluck: Auszüge aus „La rencontre imprévue, ou Les pèlerins de la Mecque“
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
sowie Arien von Wolfgang Amadeus Mozart
Gemeinsam mit der schwedischen Sopranistin
Miah Persson heben die Hamburger Symphoniker „frühe Schätze“ aus der Epoche zwischen
Barock und Wiener Klassik. Neben Musik von
Gluck und Riegel steht auch Beethovens Sinfonie Nr. 1 auf dem Programm, die in Vorwegnah-
Simone Young
Gunar Letzbor
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
April
29.
20:00
▼▼Konzert mit dem
NDR Sinfonieorchester
Mein Vaterland
Dirigent: Thomas Hengelbrock
Bestellnummer 4203
(inkl. HVV)
Mai
17.
11:00
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
Mai
18.
20:00
▼▼Charlie Chaplin: City Lights
Bedrich Smetana: Má vlast (Mein Vaterland)
Filmkonzert mit den
Hamburger Symphonikern
Smetanas „Má Vlast“ („Mein Vaterland“) ist
die inoffizielle Nationalhymne der Tschechen.
Zu einer Zeit, als der Tonfilm bereits die Leinwand erobert, hält Charlie Chaplin beharrlich
Rinaldo Alessandrini
11
Konzerte | Kammeroper
ABO
me seiner späteren Werke zuweilen in romantischer Breite erklingt. Eine frische, elegante Herangehensweise darf man dagegen unter dem
Dirigat des Alte-Musik-Spezialisten Rinaldo
Alessandrini erwarten.
Die Konzerteinführung beginnt um 18 Uhr im
Studio E der Laeiszhalle.
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
Mai
31.
19:00
Kampnagel K 6
III
ren geheim zu halten, wächst ihm bald über
den Kopf …
Bestellnummer 3700
April
29.
16.
19:30
19:30
Bestellnummer 3701
Mai
10.
15:00
▼▼„Ich sing mein Lied heut nur
für dich“
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Mit: Hendrik Lücke und Claudia Goldbach
▼▼Die Stunde da wir zu viel
voneinander wussten
Musiktheaterperformance
Von: Nico And The Navigators
Regie: Nicola Hümpel
Mit: Philipp Caspari, Charles Adrian Gillott,
Yui Kawaguchi, Annedore Kleist, Julla von
Landsberg u.a.
Wie begegnen Menschen einander? Weshalb
scheitern ihre Kommunikationsversuche? Peter
Handkes Theaterstück „Die Stunde, da wir
nichts voneinander wussten“ liefert Regieanweisungen für rund 300 stumme Charaktere
und führt das Sprechtheater im wahrsten Sinne
des nicht vorhandenen Wortes an seine Grenze.
Die Performer von Nico and the Navigators nehmen das Stück als Vorlage für eine aus den Körpern heraus entwickelte Situationscollage mit
Gesang, Geräuschen und Musik.
Marta Eggert, die „Callas der Operette“, verstarb 2013 im Alter von 101 Jahren. Mit bekannten Melodien erinnern Claudia Goldbach
und Hendrik Lücke an die ungarische Sopranistin und ihren Ehemann Jan Kiepura, die in den
30er Jahren das Traumpaar des deutschen Operettenfilms bildeten.
▼▼Das Land des Lächelns
Rat Pack
Operette von Franz Lehár
Regie: Ernst Buder; musikalische Leitung:
Herbert Kauschka
Mit: Hendrik Lücke, Ewelina Moskal, Philip
Lüsebrink u.a.
Bestellnummer 3700
April
30.
19:30
Fast vier Jahrzehnte wurde Franz Lehárs beliebte
Operette „Das Land des Lächelns“ in Hamburg
nicht mehr aufgeführt. Nun ist die unerfüllte
Liebe zwischen dem chinesischen Prinzen SouChong und der jungen Gräfin Lisa im Engelsaal
zu erleben. Ein Paradestück der leichten Muse
mit unvergesslichen Melodien wie „Immer nur
Lächeln“, „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ und „Dein ist mein ganzes Herz“.
III
Valentinskamp 40-42, 20355 Hamburg
Operette von Johann Strauß
Das Land des Lächelns
Als Gesandter des Kleinstaats Reuß-SchleizGreiz hat Graf Balduin von Zedlau in Wien alle
Hände voll zu tun. Allerdings sind es weniger
die politischen als die amourösen Geschäfte,
die den Schürzenjäger in Atem halten. Die Abwesenheit seiner Gattin Gabriele nutzt Balduin
für Techtelmechtel mit der Tänzerin Franziska
und der Probiermamsell Pepi. Doch die Aufgabe, die drei Damen voreinander und vor ande-
Bestellnummer 3700
April
24.
19:30
12
Allee Theater
III
Hamburger Kammeroper, Max-BrauerAllee 76, 22765 Hamburg
▼▼La Traviata
Von Giuseppe Verdi
Regie: Birgit Scherzer; musikalische
Leitung: Florian Csizmadia / Ettore Prandi
In einem Pariser Vergnügungsviertel ist Violetta
Valéry die begehrteste Kurtisane. Sie selbst hat
jedoch nur Augen für einen: den aus gutem
Hause stammenden Alfredo Germont. Doch die
Liebe der beiden steht unter einem schlechten
Stern. Violetta ist sterbenskrank und Alfredos
Vater versucht, die beiden zu trennen. Schließlich gibt Violetta seinem Drängen nach und
wendet sich von Alfredo ab, der sie in seiner
Wut öffentlich demütigt. Die Choreografin und
Regisseurin Birgit Scherzer inszenierte Verdis
beliebteste Oper 2012 am Theater Trier und
führt nun erstmals Regie an der Hamburger
Kammeroper.
Bestellnummer 1800
April
24.
25.
26.
20:00
20:00
20:00
▼▼Wiener Blut
Das legendäre Rat Pack im Sands Hotel gehörte
zum Pflichtprogramm, wenn man sich in den
50er und 60er Jahren in Las Vegas aufhielt:
Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr.
begeisterten das Publikum mit flotten Sprüchen
und unvergesslichen Songs wie „The Lady is a
Tramp“, „That’s Amore“ und „Candyman“. Im
Engelsaal schlüpfen Karl-Heinz Wellerdiek, Philip Lüsebrink und Michael Sattler in die Rollen
der drei begnadeten Sänger-Entertainer.
Bestellnummer 3700
April
19.
19:30
Die Stunde da wir zu viel …
Hamburger
Engelsaal
▼▼Rat Pack
A Tribute to Frank Sinatra, Dean Martin
and Sammy Davis Jr.
Von Karl-Heinz Wellerdiek
Regie: Philip Lüsebrink
Mit: Stefan Linker, Philip Lüsebrink und
Michael Sattler sowie Michael Ashton
(Klavier)
Bestellnummer 3701
Mai
9.
15:00
Falls Sie eine Reservierung für das Opern-Menü
wünschen, sind wir Ihnen dabei gerne behilflich.
Bestellnummer 1610
April
22./29.16./23.17./24.18./25.19./26.
20:0020:0020:0020:0019:00
30.
20:00
Mai
6.
1./8.
2./9.
3./10.
20:0020:00
20:00
19:00
Konzerte | Kammeroper
Opernloft
Nimmer & Nimmermehr
Fuhlentwiete 7, 20355 Hamburg
▼▼Krimioper – 9 Todesfälle in 90
Minuten
Opera breve – Oper in kurz
Von Susann Oberacker und Inken Rahardt
Regie: Nina Pichler; musikalische Leitung:
Markus Bruker
Mit: Susan Jebrini und Eva Wätzig
Bestellnummer 4150
April
18.
20:00
Mai
9.
20:00
▼▼Meisterklasse
Musik von Bellini, Puccini und Verdi
Von Terrence McNally
Regie: Nina Pichler
Mit: Cornelia Schönwald, Luise Hansen und
Tammi Huber
Nach ihrer beispiellosen internationalen Karriere als Opernsängerin hielt Maria Callas in den
frühen 70er Jahren an der New Yorker Juilliard
School öffentliche Meisterkurse ab. Terrence
McNallys Broadway-Erfolgsstück zeichnet die
Unterrichtssituation nach und zugleich ein feinfühliges Psychogramm der Primadonna assoluta, deren immenser künstlerischer Anspruch
selbstzerstörerische Züge trug.
Così fan tutte
bei dem man sich am Ende fragt, ob nun eigentlich die Frauen oder die Männer Schuld auf
sich geladen haben. Bei Regisseurin Nina Kupczyk allerdings darf man erwarten, dass sie das
Stück nicht „wie alle“ auf die Bühne bringt.
Ihre intensive Beschäftigung mit Mozart dürfte
sich auch in „Così“ positiv niederschlagen.
▼▼Krimioper – Einer stirbt immer!
Von Susann Oberacker und Inken Rahardt
mit Musik von Verdi, Wagner, Bizet,
Mozart und Puccini
Inszenierung: Nina Pichler; musikalische
Leitung: Markus Bruker
Mit: Luise Hansen, Theresa Derksen/Aline
Lettow, Markus Bruker und Kriminalorchester
Wie starben Carmen, Tosca oder Don Giovanni? Diese Frage beschäftigt zwei schräge Spürnasen von der Sonderermittlungseinheit „Opera“. Nach dem Motto „Kein Opfer ist je vergessen“ klären sie, warum Carmen mit einem Stier
verwechselt wurde, oder warum Don Giovanni
besser ohne Gast zu Abend gegessen hätte.
▼▼Carmen
Bestellnummer 4150
Mai
2./30.
20:00
▼▼Così fan tutte
Oper in kurz – OperaBreve
Von Wolfgang A. Mozart
Regie: Nina Kupczyk
Mit: Franziska Gündert, Aline Lettow,
Shlomi Wagner und Du Wang
„Così fan tutte“ – „So machen es alle“, nannte
Mozart sein Verwirrspiel um Liebe und Treue,
Erinnern wir uns an den schulischen Chemieunterricht zurück, in dem irgendwann
einmal vom sogenannten „Massenerhaltungssatz“ die Rede war. Der besagt in
etwa: Ganz gleich, was man im Reagenzglas
zusammenköchelt, die Summe der anfänglichen Masse bleibt dabei erhalten. Derlei
harte Fakten aus dem Bereich der Naturwissenschaften mögen Schüler zur Abiturreife
führen – auf den gelebten Alltag lassen sie
sich nur bedingt übertragen. Sprich: Dinge
und Menschen verschwinden. Manchmal
unerwartet, manchmal vorhersehbar.
Bestellnummer 4150
Mai
8.
20:00
Bestellnummer 4150
Mai
21.
20:00
Meisterklasse
ABO
Kampnagel K1
III
Neun Todesfälle in neunzig Minuten – was als
Kriminalitätsstatistik verheerend wäre, lässt die
Herzen von Opernfreunden höher schlagen.
Und dass das Herz noch schlägt, ist in dem
tödlich-riskanten Umfeld mörderischer Verdi-,
Wagner- und Weber-Arien eindeutig ein Vorteil.
Kleine Bühne
Oper in kurz – OperaBreve
Von Georges Bizet
Regie: Inken Rahardt
Mit: Sophiya Palamar, Richard Neugebauer,
Anna Herbst und Philipp Lang
Regisseurin Inken Rahardt hat die Geschichte
zwischen der feurigen Spanierin und dem braven Soldaten José in eine Schule verlegt. Hier
verfällt der biedere Musikreferendar José der
kessen Schülerin Carmen. Das Ergebnis ist mitreißendes Operntheater: modern erzählt, spritzig gesungen und frech inszeniert.
Bestellnummer 4150
Mai
29.
20:00
Nimmer
Diesem Phänomen ging Antje Pfundtners Choreografie „Nimmer“ im vergangenen Jahr mit
dem Projekt „Choreographie der Nachbarschaft“ bei K3|Tanzplan auf Kampnagel für Kinder im Grundschulalter auf den Grund. Denn
jedes Verschwinden hinterlässt Spuren. In der
realen Welt oder in der Erinnerung. Manchmal
macht es uns glücklich, manchmal traurig und
viele Geschichten bewegen uns nur deshalb,
sind spannend oder rätselhaft, weil sie vom
plötzlichen Verschwinden einer Person erzählen.
Nun – in Fortsetzung ihrer Arbeit, lautet in
„Nimmer & Nimmermehr“ die Frage: Ist eine
Aufführung anders je nach dem, ob Kinder
oder Erwachsene sie sich ansehen? Kann man
die Erwartungen eines jungen Publikums etwas
eher voraussehen als die einer erwachsenen Zuschauerschaft? Und: Ist Verschwinden unterschiedlich für Kinder und für Erwachsene? Und
eigentlich kann doch gar nichts verschwinden
und taucht wieder auf - vielleicht unter anderem Namen, in anderer Gestalt. Wie der Nussknacker, der sich in einen Prinzen verwandelt.
Vor zwei Jahren brachte Antje Pfundtner auf
Kampnagel Tschaikowskys berühmtes Ballett
hinter einer eigenwilligen Szenencollage zum
Verschwinden, um es dadurch gleichsam neu
zu beleben. Vielleicht steckt doch noch eine tiefere Wahrheit im chemischen Massenerhaltungssatz.
Vorstellungstermine siehe Seite 16 und 17.
13
K l e i n e B ü hn e
ABO
Thalia Gaußstraße
Ich bin wie ihr – Ich liebe
Äpfel
Bei dieser abgründigen Komödie aus
der Feder von Theresia Walser bekommt
der Begriff „Zickenterror“ eine völlig
neue Bedeutung. Drei Diktatorengattinnen geben gemeinsam eine Pressekonferenz zu den geplanten Verfilmungen
ihres Lebens: die Witwen von Erich Honecker und des philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos sowie die
Frau des im saudischen Exil lebenden
tunesischen Präsidenten Ben Ali.
Malersaal
IV
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
▼▼Rocco Darsow
Von René Pollesch
Regie: René Pollesch
Mit: Sachiko Hara, Christoph Luser, Bettina
Stucky und Martin Wuttke
Liebe als Waffe gegen den anderen? Wie gehen
wir mit einem Liebesgeständnis um? Vor allem,
wenn der Liebende es als Freibrief für ungewollte Übergriffe verwendet. Und ist nicht das
Geständnis selbst bereits ein gewaltvoller Übergriff? Mit seinem neuen Stück reflektiert Autor
und Regisseur René Pollesch problematische bis
abstoßende Formen der Annäherung.
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
April
13.15.
20:0020:00
▼▼Ich, das Ungeziefer
Von Péter Kárpáti nach Franz Kafkas „Die
Verwandlung“
Regie: Victor Bodó
Mit: Karoline Bär, Gabór Biedermann,
Andreas Grötzinger, Ute Hannig, Carlo
Ljubek, Aljoscha Stadelmann, Samuel Weiss
und Gala Othero Winter
Ich bin wie ihr – Ich liebe Äpfel
Eitel, unbelehrbar und arrogant wie die ehemaligen First Ladies sind, geraten sie natürlich schnell aneinander, woran auch ein im
Eifer des verbalen Schlagabtauschs nicht
sehr gewissenhaft agierender Dolmetscher
nicht ganz unschuldig ist. Als die Honecker
damit prahlt, wie Präsident Ortega ihr 2008
einen Orden angeheftet hat, lautet seine
Übersetzung: „Der letzte Mann, der Frau
Margots Brüste berührt hat, war aus Nicaragua.“ Eine dankbare Steilvorlage für die
selbstherrlichen Neiderinnen, die ihrerseits
keine Gelegenheit auslassen, um sich in ihrer Unmenschlichkeit bloßzustellen. Frau
Leila klagt, dass ihr Mann zur Zeit wegen
Verbrechen gegen die Menschlichkeit „vor
so einem grotesken holländischen Gericht“
stehe, während Frau Imelda von Arbeitern
schwärmt, die sich für sie und die Kultur
geopfert hätten und damit auf den Bau eines Filmzentrums anspielt, bei dem 169 Arbeiter in den frischen Beton gestürzt sein
sollen. Die Mühe, die Leichen zu bergen,
hatte man sich erspart. Fakten wie diese
machen das eng an den realen Biografien
der drei Frauen entlang geschriebene Stück
zu einer Farce, bei der einem das Lachen im
Halse stecken bleibt. Friederike Harmstorf
zeigt mit dieser Inszenierung ihre Regie-Abschlussarbeit am Thalia Theater.
Vorstellungstermine siehe Seite 15.
14
Franz Kafkas „Die Verwandlung“ zählt zu den
berühmtesten und zugleich rätselhaftesten Erzählungen des 20. Jahrhunderts. Ein junger
Mann, der Ernährer seiner Eltern und Schwester, hat sich über Nacht in einen hilflosen Käfer
verwandelt und ist nun seinerseits auf die Zuwendung seiner Familie angewiesen. Der ungarische Dramatiker Péter Kárpáti hat Kafkas symbolträchtiges Werk für die Uraufführung am
Deutschen Schauspielhaus adaptiert.
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
April
27.28.22.
20:0020:0020:00
Mai
4.1.
20:0020:00
▼▼Pfeffersäcke im Zuckerland &
Strahlende Verfolger
Regie: Karin Beier
Mit: Ute Hannig, Rosemary Hardy, Markus
John, Martin Pawlowsky, Sasha Rau,
Michael Wittenborn u.a.
Pfeffersäcke im Zuckerland – Eine Menschenausstellung
Strahlende Verfolger – von Elfriede Jelinek
Viele Brasilianer sind deutschstämmig, weil die
Hamburger Reeder Mitte des 19. Jahrhunderts
aufgrund der hohen brasilianischen Einfuhrzölle auf dem Hinweg ihrer Handelsfahrten lieber
Menschen statt Waren nach Brasilien verschifften. Karin Beiers Theaterprojekt begibt sich auf
die Suche nach den Nachfahren dieser Migranten und befragt deren Selbstverständnis hinsichtlich ihrer nationalen Zugehörigkeit. Für die
Uraufführung hat Elfriede Jelinek eigens einen
Pfeffersäcke im Zuckerland…
neuen Text geschrieben, der in der Fremde nach
dem deutschen Wesen sucht.
Bestellnummer 0220
(inkl. HVV)
Mai
7.8.9.
20:0020:0020:00
Thalia in der
Gauss.Straße
IV
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Ende einer Liebe
Von Pascal Rambert
Regie: Pascal Rambert
Mit: Marina Galic und Jens Harzer
Ein Mann und eine Frau versuchen zu begreifen, weshalb ihre Liebe erloschen ist. Sie schreiben ihre Erinnerungen neu, schieben sich gegenseitig die Schuld zu und kämpfen den
Kampf der Geschlechter, obwohl bereits alles
verloren ist. Als der französische Autor und Regisseur Pascal Rambert sein Stück „Clôture de
l‘amour“ 2011 beim Theaterfestival in Avignon
auf die Bühne brachte, wurde die Uraufführung
von Presse und Publikum frenetisch gefeiert.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
10.
20:00
▼▼Winterreise
Von Elfriede Jelinek
Regie: Anne Lenk
Mit: Alicia Aumüller, Britta Hammelstein,
Karin Neuhäuser, Oda Thormeyer und
Patrycia Ziolkowska
Für die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist
Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ eine
„lebenslange Inspirationsquelle“. Nicht verwunderlich, dass sie ihrem bisher persönlichsten und mit über 20 Inszenierungen ausgesprochen erfolgreichen Stück diesen Titel gab. In
stark autobiografischer Färbung erzählt es von
der Einsamkeit, dem Fremdsein in der Welt, der
inneren Emigration und Vergänglichkeit – aber
auch von der Bankenkrise und dem Fall Natascha Kampusch.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
12.
19:00
Mai
1.
9.
19:00
20:00
Kleine Bühne
▼▼Ich rufe meine Brüder
Von Jonas Hassen Khemiri
Regie: Anton Kurt Krause
Mit: Alicia Aumüller und Pascal Houdus
Ist der dunkelhäutige Amor von Rassisten umgeben, oder findet der Krieg nur in seinem Kopf
statt? Seit in Stockholm die Autobombe explodiert ist, wittert der junge Student eine Verschwörung. Macht man ihn selbst für den islamistischen Terror verantwortlich oder bildet er
sich die abweisenden Blicke der anderen nur
ein? Nach „Invasion!“ und „Wir sind Hundert“
ist „Ich rufe meine Brüder“ das dritte Stück des
schwedischen Autors Jonas Hassen Khemiri,
das am Thalia Theater inszeniert wird.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
13.
19:00
▼▼Räuberhände
Von Finn-Ole Heinrich
Regie: Anne Lenk
Mit: Patrick Bartsch, Sandra Flubacher und
Sven Schelker
Janiks Eltern haben Samuel bei sich aufgenommen. Gemeinsam lernen die beiden Freunde
fürs Abitur. Samuels Mutter ist Alkoholikerin,
sein Vater unbekannt. Als Samuel erfährt, er
würde aus Istanbul stammen, begeben sich die
Jungen in der Türkei auf Spurensuche. Samuel
fühlt sich plötzlich als halber Türke und das verändert einiges – auch zwischen den Freunden.
„Räuberhände“ ist ein Stück nach dem Debütroman des Hamburger Autors Finn-Ole
Heinrich.
mödie mit drei grotesk überzeichneten First Ladies von Theresia Walser, der jüngsten Tochter
des Autors Martin Walser.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
14.
20:00
Mai
3.
19:00
▼▼Die Sehnsucht der Veronika
Voss
Nach einer Vorlage von Rainer Werner
Fassbinder
Regie: Bastian Kraft
Mit: Christoph Bantzer, Sandra Flubacher,
Victoria Trauttmansdorff, Marie Löcker u.a.
Hauptfigur in Rainer Werner Fassbinders vorletztem Spielfilm ist die ehemalige UFA-Schauspielerin Veronika Voss, die in ihrer Traumwelt
immer noch vom Ruhm der Vergangenheit
zehrt. Von ihrer Ärztin, die es auf Veronikas Vermögen abgesehen hat, wird sie großzügig mit
Morphium versorgt. Als sie mithilfe eines Reporters ihre wahre Lage erkennt, ist es bereits
zu spät. Regisseur Bastian Kraft – für seinen
„Jedermann“ am Thalia Theater gefeiert – adaptiert den Stoff für die Bühne.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
21.17.
20:0020:00
▼▼In der Republik des Glücks
Von Martin Crimp
Regie: Anne Lenk
Mit: Tilo Werner, Cathérine Seifert, Hans
Löw u.a.
Räuberhände
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
13.
20:00
Mit dem Glück ist das so eine Sache: Je beharrlicher man ihm hinterherläuft, desto schneller
entflieht es einem. Glück entsteht spontan und
ist meist von kurzer Dauer, sämtlichen Versuchen zum Trotz, das Wohlergehen des Menschen mithilfe von Mathematik und Marktforschung berechenbar zu machen. Martin Crimps
Familiendrama zeigt die unerwünschten Risiken
und Nebenwirkungen einer Gesellschaft, die
mit Optimierungsstrategien ihre eigenen
Glücksversprechen ad absurdum führt.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
18.
20:00
▼▼Ich bin wie ihr – ich liebe Äpfel
Von Theresia Walser
Regie: Friederike Harmstorf
Mit: Florian Anderer, Sandra Flubacher,
Victoria Trauttmansdorff und Patrycia
Ziolkowska
Die Diktatorengattinnen Margot Honecker,
Imelda Marcos und Leila Ben-Ali treffen auf einer Pressekonferenz zusammen, um über die
geplante Verfilmung ihres Lebens zu sprechen.
Dabei zeigt sich, dass die gewissenlosen Diven
mindestens ebenso viel Dreck am Stecken haben wie ihre verblichenen Ehemänner. Eine Ko-
ABO
▼▼Die lächerliche Finsternis
Von Wolfram Lotz
Regie: Christopher Rüping
Mit: Julian Greis, Pascal Houdus, Peter
Maertens, Camill Jammal und Nicki von
Tempelhoff
Zwei Soldaten der Bundeswehr reisen durch die
Regenwälder Afghanistans mit dem Auftrag,
den durchgedrehten Oberstleutnant Deutinger
zu liquidieren, und treffen dabei auf extrem verstörte Kreaturen unterschiedlichster Nationalitäten. Mit Anleihen an Joseph Conrads Roman
„Herz der Finsternis“ und Francis Ford Coppolas Film „Apocalypse Now“ schildert der bissige
Text des 1981 geborenen Dramatikers Wolfram
Lotz die unüberwindbaren Hürden kultureller
Gegensätze.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
22.
19.
20:00
19:00
▼▼Imperium
Von Christian Kracht
Regie: Jan Bosse
Mit: Christoph Bantzer, Marie Löcker,
Daniel Lommatzsch, Jörg Pohl, Steffen
Siegmund und Sebastian Zimmler
August Engelhardt war überzeugt, dass das
Hirn seine Energie über die Haare von der Sonne bezöge und der ausschließliche Verzehr von
Kokosnüssen unsterblich mache. Nach seiner
Übersiedlung nach Deutsch-Neuguinea im Pazifischen Ozean im Herbst 1902 predigte der Lebensreformer den „nackten Kokovorismus“.
Christian Krachts Roman über den Werde- und
Niedergang des bizarren Aussteigers wird von
Jan Bosse erstmals für die Bühne inszeniert.
Imperium
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
27.
20:00
Mai
7.
20:00
▼▼Bye Bye Hamburg
Eine theatrale Recherche
Regie: Christopher Rüping
Mit: Alicia Aumüller, Franziska Hartmann,
Pascal Houdus, Peter Maertens und Maja
Schöne
In der Republik des Glücks
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Beginn
des Zweiten Weltkriegs war Hamburg das „Tor
zur Welt“ für fünf Millionen europäische Auswanderer. Menschen die aus politischen, religi-
15
Kl e i n e B ü hn e
ABO
▼▼Gertrud
Sieger dieses Jahrgangs darf man gespannt
sein!
Von Hjalmar Söderberg
Regie: Eirik Stubø
Mit: Maja Schöne, Matthias Leja, Sven
Schelker und Tilo Werner
Bye Bye Hamburg
ösen oder wirtschaftlichen Gründen alles hinter
sich gelassen hatten, um in Amerika ein neues
Leben zu beginnen. Anhand von Briefen, Interviews und Biografien zeichnet Regisseur Christopher Rüping („Tschick“) die Schicksalswege
der Auswanderer von damals und heute nach.
Die ehemalige Sängerin Gertrud hat ihren Jugendfreund verlassen, weil sie in dessen Leben
nur eine Nebenfigur war. Aber auch mit ihrem
selbstgefälligen Ehemann hält sie es nicht mehr
aus. Sie kündigt ihm den Ehevertrag und geht
eine Liebesbeziehung mit einem jungen Künstler ein, den sie bald ebenfalls wieder verlässt,
um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Vor
knapp hundert Jahren schrieb der Schwede
Hjalmar Söderberg dieses mutige Emanzipationsdrama. Damals ein Skandal.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
28.
20:00
▼▼Das Tierreich
Abschlussinszenierung von Studierenden
der Theaterakademie Hamburg
Von Nolte Decar
Regie: Christina Rast
Mit: Marius Bistritzky, Cedric von Borries,
Gesa Geue, Paul Grote, Milena Straube u.a.
Sommerferien in Bad Mersdorf: Regines Chinchilla ist verschwunden, die Proben der TheaterAG werden von schmerzlichen Eitelkeiten überschattet, Klaus entdeckt seine Liebe zu Männern, und dann fällt auch noch ein Kampfpanzer vom Himmel. Mit pointierten Dialogen und
schnellen Szenenwechseln erzählt das Stück
vom Erwachsenwerden. Für ihre fröhlich-freche
Provinzposse wurden die jungen Autoren Jakob
Nolte und Michel Decar 2013 mit dem BrüderGrimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
April
30.
20:00
▼▼Die Wilde 13
Vom Sitzen auf angestammten Plätzen
Von Olivia Wenzel nach K. Schaefer und
M.A. Reyes Loredo
Regie: Jan Gehler
Mit: Jasper Diedrichsen, Marie Löcker,
Björn Meyer, Günter Schaupp und Marina
Wandruszka
Auf der mentalen Landkarte ist Wilhelmsburg
für viele Hamburger kaum präsent. Als regelmäßige Fahrgäste im Metrobus der Linie 13, die
von der Veddel bis Kirchdorf Süd führt, haben
die Kulturanthropologen Kerstin Schaefer und
Marco Antonio Reyes Loredo Eindrücke gesammelt und Gespräche geführt, die Olivia Wenzel
zu einem Theaterstück verarbeitet: Unterschiedlichste Generationen, soziale und kulturelle Gruppen treffen aufeinander und erzählen
vom isolierten Leben auf der Elbinsel.
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
Mai
2.
10.
20:00
19:00
16
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
Mai
8.
20:00
▼▼Best of Poetry Slam
Kampf der Künste
Moderation: Michel Abdollahi
Zehn Minuten entscheiden über Erfolg oder
Niederlage. So lange haben die Autoren Zeit,
das Publikum mit eigenen Texten zu ekstatischen Ovationen zu verführen. Die Lautstärke
des Applauses entscheidet, welcher der vier
Kandidaten das Rennen macht. Zu den besten
Poeten der deutschen Slamszene wurden sie
schon jetzt gewählt. Die Veranstaltung hat
Kultcharakter. Genau wie Moderator Michel
Abdollahi, der seinen Kandidaten in Sachen
Witz und Schlagfertigkeit allemal das Wasser
reichen kann.
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
Mai
13.
20:00
Gertrud
Bestellnummer 0320
(inkl. HVV)
Mai
8.
20:00
Ernst Deutsch
Theater
IV
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg
▼▼F. Scott und Zelda Fitzgerald
„Wir sind tausendmal glücklich gewesen...“
Theater! Theater!
Mit: Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn
sowie Matthias Wegner
Er ist schon vor dem Frühstück betrunken und
hält seine Frau für eine selbstsüchtige Egoistin.
Sie ist depressiv-schizophren, lässt sich von ihrem Mann aber nicht unterkriegen. Die Verbindung zwischen dem Schriftsteller F. Scott Fitzgerald und der Tänzerin Zelda – anfangs glamourös von den Medien gefeiert – endete in
einem schonungslosen Ehekrieg. Briefe dokumentieren die zermürbende „Amour fou“.
Bestellnummer 0403
(inkl. HVV)
April
26.
11:00
▼▼Singer Slam Finale 2015
Kampf der Künste
Moderation: Michel Abdollahi
Monatlich treten gestandene Singer-Songwriter
beim Singer Slam gegeneinander an, um mit
ihrer Stimme und einem Instrument das Publikum und eine spontan gewählte fünfköpfige
Jury zu begeistern. Beim Singer Slam Finale
werden nun die Monatssieger den Pegel des
„Applausometers“ in die Höhe treiben. Auf die
▼▼Vom Rag zum Rap
100 Jahre Musik in Ton und Tanz
Choreografie: Natalia Dergatcheva
Mit: Downtown Bigband
Ohne die Entstehung des Jazz vor rund 100
Jahren würde sich unsere heutige Musik anders
anhören. Die Downtown Bigband unter der Leitung von Bob Lanese – er war 30 Jahre lang
Erster Trompeter im Orchester James Last – verfolgt swingend die einzelnen Etappen einer
musikalischen Erfolgsstory, für die Natalia Dergatcheva mit ihrem jungen Ensemble Tanzbrücke Hamburg eine eigene Choreografie entwickelt hat. So bewegend kann Geschichte sein!
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
Mai
20.
19:30
Kampnagel K 1
IV
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Nimmer & Nimmermehr
Tanz
Choreografie: Antje Pfundtner
Mit: Antje Pfundtner in Gesellschaft
„Wie bringst Du etwas zum Verschwinden?“ –
„Indem ich es mit nach Hause nehmen und es
in den Schrank tue“
Für „Nimmer & Nimmermehr“ hat Antje
Pfundtner Kinder im Grundschulalter und Erwachsene nach den Regeln des Verschwindens
befragt: Eine Frage, die sehr unterschiedliche
Assoziationen auslöst. Kann eine Aufführung
zwei so verschiedene Publika tragen und welches Stück entsteht aus der Koexistenz von Kindern und Erwachsenen? Auf Kampnagel präsentiert Antje Pfundtner die ersten Ergebnisse
dieser Fragestellung und die Fortführung von
Kleine Bühne
ABO
von Lewis Carroll. Eine tänzerische Collage über
das Träumen, Fallen, Wachsen und Verwandeln.
Bestellnummer 5100
Mai
1.
2.
3.
20:00
20:00
18:00
▼▼Kristina und Descartes
Von Josh Goldberg
Regie: Josh Goldberg
Mit: Thomas Lindhout und Kathrin
Austermayer
Ben Everding
sau“ Everding (Stadtkind Hannover Mai 2013)
seine Klamauk-Kunst.
Bestellnummer 5100
April
20.
20:00
Nimmer
ihrem Stück „nimmer“, das vor einem Jahr bei
K3|Tanzplan Hamburg Premiere hatte.
Bestellnummer 1810
Mai
8.
9.
10.
18:00
18:00
17:00
Hamburger
Sprechwerk
IV
Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg
▼▼Pyramus und Thisbe
▼▼Schlachthof 5
Königin Kristina von Schweden hat den berühmten René Descartes nach Stockholm eingeladen, um sich von ihm seine Philosophie erklären zu lassen. Es kommt zu einer gemeinsamen Liebesnacht, in der beide eine neue Philosophie entwickeln, die bis über den Tod hinaus
Geltung beanspruchen soll. Noch in derselben
Nacht stirbt Descartes. Wurde er vergiftet? Das
Stück von Josh Goldberg lüftet ein dreieinhalb
Jahrtausende altes Geheimnis.
Nach dem Roman von Kurt Vonnegut
Regie: Wencke Hardt
Mit: Claudia und Monika Wiedemer
Billy Pilgrim wird durch eine Nahtoderfahrung
im 2. Weltkrieg zum Zeitreisenden wider Willen. Er kann im Gefangenenlager 1945 auf die
Latrine gehen und 1952 in seiner Hochzeitsnacht wieder herauskommen – und umgekehrt. Seine Psyche macht mit ihm, was sie will.
„Schlachthof 5“ ist die Odyssee eines Kriegstraumatisierten, der vom zerbombten Dresden
über Amerika bis auf den Planeten Tralfamadore und wieder zurück reist.
Kristina und Descartes
Bestellnummer 5100
Mai
6.
20:00
Musiktheater
Frei nach der Oper von J.A. Hasse
Regie: Benjamin van Bebber
Mit: Marie Sophie Richter, Lisa Schmalz und
Dario Quiñones
Bestellnummer 5100
April
23.
20:00
Die tragische Liebesgeschichte aus Ovids „Metamorphosen“ kennt man vor allem aus Shakespeares „Ein Sommernachtraum“, wo sie als
zotiges Stück im Stück aufgeführt wird. Dass
der aus Hamburg-Bergedorf stammende Barockkomponist Johann Adolf Hasse sie zu einer
Oper verarbeitet hat, ist nahezu unbekannt.
Eine historisch getreue Umsetzung sollte man
allerdings nicht erwarten, wenn das für seine
medialen Performances bekannte cobratheater.
cobra den Stoff ins Hier und Jetzt übersetzt.
▼▼Heart
▼▼Die Zuckerschweine
Tanz
Regie: Sebastiano Toma
Mit: Lise Pauton
Improvisationstheater
Bestellnummer 5100
April
10./24.
11./25.
26.
20:00
20:00
18:00
▼▼Ben Everding: „Wir müssen die
Mühle unsere Vaters
verkaufen“
Kabarett
Ben Everding, lyrisch-sardonischer Sprachwandler zwischen den Welten, zeigt, dass neben
Themen wie Liebe und Krieg und Selbstfindung
die „Mühle“ und ihre Veräußerung einen stets
vernachlässigten Stellenwert in der Welt-Literatur einnehmen. Charmant-schrullig und groteskwitzig präsentiert die „geborene Rampen-
Das menschliche Herz pumpt in 70 Jahren 250
Millionen Liter Blut durch unseren Körper. Aber
wie viele Emotionen muss es aushalten? Tanz,
Artistik und Mimik verschmelzen mit der Musik
aus vielen Epochen zu einem expressionistischen Parcours.
Bestellnummer 5100
April
28.
20:00
▼▼that which happens of itself
Tanzorchester Suse Tietjen
Mit: Lise Bang, Sahra Bazyar, Jamila
Franzen, Josefin Freier, Ann-Kathrin
Feodora Johanna Gomolzig, Lea Heuer,
Melanie Holt, Katharina Jacobsen, Ronja
Kasemi, Kristina Krieger, Finja Kümmel u.a.
Die Choreografin Suse Tietjen verwebt Gedanken um die Auseinandersetzung zwischen
Mensch und Natur mit Themen aus dem 1865
erschienenen Kinderbuch Alice im Wunderland
Sie gehen auf die Bühne, ohne zu wissen, was
passiert. Die Hamburger Impro-Gruppe „Die
Zuckerschweine“ hat keinen Text, keine Requisite, keinen Regisseur. Nach den Vorgaben des
Publikums entstehen Szenen aus dem Stegreif,
die es nur einmal gibt. Das Geheimrezept der
Hamburger Gruppe: Immer alles geben und
selbst Spaß haben.
Bestellnummer 5100
Mai
7.
20:00
Monsun Theater
IV
Friedensallee 20, 22765 Hamburg
▼▼Terrorprogramm
Von Marc Becker
Regie: Nina Pichler
Mit: Mirko Thiele, Lisa Grosche, Nele
Maack und Jakob Weigert
Marc Beckers Gesellschaftssatire rechnet ab mit
den Idealen der 68er. Hauptfigur Frank Pinsel
17
Kl e i n e B ü hn e
ABO
führt als Conférencier durchs Stück. Als skrupelloser Banker ist Pinsel Feindbild seines früheren studentenbewegten Ichs, das kurzerhand
im Hier und Jetzt auftaucht, um sich selbst zu
entführen. Zwei wehmütige Revolutionärinnen
feiern eine Volksparty ohne Volk, während der
wahre Terror sich in der bürgerlichen Kleinfamilie ausbreitet.
Bestellnummer 7400
(inkl. HVV)
April
10.
11.
12.
20:00
20:00
20:00
▼▼Hambourg – Mon Amour
Theatralische Collage von Géraldine
Hélène Schramm
Regie: Géraldine Hélène Schramm
Mit: Véronique Elling
„Visitez ma tente!“ – „Besuchen Sie mein
Zelt“, sollen die französischen Soldaten während der Besatzungszeit vor 200 Jahren den
Hamburger Mädchen zugerufen haben. Die
ängstlichen Mütter hielten ihre Töchter zurück
mit den Worten „Mach bloß keine Fisimatenten!“ Szenencollagen mit Zeitzeugen-Texten,
Musik und Bildern lassen die „Franzosenzeit“
wieder lebendig werden und zeigen, welche
Spuren sie – auch in der Sprache – hinterlassen
hat.
fen einer neoliberalistischen Gesinnung, der
von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
Bestellnummer 7400
(inkl. HVV)
April
30.
20:00
Mai
1.
2.
20:00
20:00
▼▼Der Tod und das Mädchen
Von Ariel Dorfmann
Regie: Ariane DeMelo und Hans-Peter Kurr
Mit: Ines Nieri, Tobias Kilian und Ulrich
Allroggen
Bestellnummer 7400
(inkl. HVV)
Mai
7.
20:00
IV
Mendelssohnstrasse 15, 22761 Hamburg
▼▼Outside of the Box
A Dance Journey
„Outside of the Box“ kommt es zu Begegnungen der besonderen Art: Zwei Tanzkompanien
treffen am Lichthof Theater zusammen, um
eine Woche lang gemeinsam ein Stück zu erarbeiten. Dem Bundesjugendballett und DanceWorks Chicago ist die enge Bindung ans Publikum und die Nähe der Kunst zu den Menschen
dabei besonders wichtig.
Bestellnummer 7400
(inkl. HVV)
April
25.
20:00
Bestellnummer 5700
Mai
15.
16.
20:15
20:15
Komödie Extra
Großer Saal
IV
Winterhuder Fährhaus, Hudtwalckerstraße
13, 22299 Hamburg
▼▼Peter Bongartz: Ein Bär will
nach oben
Bestellnummer 1223
April
19.
11:30
▼▼Restwärme
18
Stadt, Land, Wurst
Ein Bär findet im Wald das Manuskript eines
Romans. Er zieht in die Welt der Menschen,
gibt sich als dessen Autor aus und wird von den
Medien als urwüchsiger Künstler gefeiert. Peter
Bongartz liest aus dem satirischen Roman von
William Kotzwinkle, dem Schöpfer von „E. T.“.
Hambourg – Mon Amour
Ein Mann versucht, über seinen Schatten zu
springen, seine innere Abwehrhaltung aufzugeben. Er ist zu einem Vorstellungsgespräch
geladen und kennt die gesellschaftlichen Regeln. Optimistisch und dynamisch will er sich
präsentieren, cool und locker. Dafür muss er die
Glut des Aufbegehrens, jeden Keim der Kritik in
sich ersticken. Ein Drahtseilakt über den Sümp-
Für eine Hamburger BWL-Studentin, die einen
Resthof in Torfbostel geerbt hat, wirft das neue
Landleben viele Fragen auf: Haben Schweine
ein Verfallsdatum? Bringt man Hühner zum
Tierarzt? Wer oder was wird beim Frauenschießen aufs Korn genommen? Und soll Frau ihre
fleischlichen Gelüste mit einem Schlachtersohn
ausleben? Eine saukomische Liebesgeschichte
mit dem Jahrmarkttheater aus Bostelwiebeck
von Thomas Matschoß („Heiße Ecke“).
Paulina Escobar ist schockiert, als ihr Mann
nach einer Autopanne einen hilfsbereiten Fremden mit nach Hause bringt. An dessen Stimme
glaubt sie den Arzt zu erkennen, der sie während der Militärdiktatur vor fünfzehn Jahren zu
Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ gefoltert und vergewaltigt hat. Sie überwältigt und
fesselt den Mann, um ihm in einer selbstinszenierten Gerichtsverhandlung ein Geständnis
abzuringen. Der Fremde jedoch beteuert seine
Unschuld …
Lichthof Theater
Von Eugen Ruge
Regie: Maren Wegner
Mit: Ulrich Herold
▼▼Stadt, Land, Wurst
Von Thomas Matschoß
Regie: Thomas Matschoß
Mit: Thomas Matschoß, Tahere Nikkhoyemehrdad, Maurice Schneider, Mike
Schlünzen und Kristina Willmaser
Outside of the Box
▼▼Uwe Steimle: Heimatstunde
Bestellnummer 5700
Mai
10.
18:00
Als selbsternannter „Zauberer von Ost“ und
sächsischer Mundartkabarettist schwadroniert
Uwe Steimle über die (nicht immer) guten alten
Zeiten der DDR und zeigt, dass der Kapitalismus
vom Sozialismus noch allerhand lernen kann.
Bestellnummer 5701
Mai
10.
15:00
Bestellnummer 1220
April
27.
19:30
Kleine Bü h n e
KONTRASTE Winterhuder Fährhaus
Kleiner Saal
IV
Imperial Theater
Krimi-Theater
IV
Roth, Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz –
serviert von Karl-Heinz Wellerdiek. Entertainment in der Tradition von Peter Frankenfeld und
Peter Alexander.
Bestellnummer 3700
April
17.
19:30
Reeperbahn 5, 20359 Hamburg
Hudtwalckerstraße 13, 22299 Hamburg
▼▼Improslam!
▼▼Mutti
Steife Brise – Improtheater
Von Juli Zeh und Charlotte Roos
Regie: Ayla Yeginer
Mit: Kirsten Hilbig, Philipp Weggler, Pascal
Pawlowski u.a.
Wer ihn einmal miterlebt hat, möchte ihn nicht
mehr missen: den Theaterabend ohne Textbuch, ohne Regisseur und meist auch ohne tieferen Sinngehalt. Dafür aber so lustig, wie es
nur das Improvisationstheater sein kann. Seit
1992 steht die Steife Brise schon mit ihrer Stegreif-Comedy auf der Bühne. Kein Wunder also,
dass deren Darsteller fast jeder spontan gestellten Aufgabe gewachsen sind. Das Publikum
entscheidet, wer von den drei Impro-Kandidaten am Ende das Rennen macht.
Der Haussegen hängt schief in der Familie der
Regierenden. Mutti darf nicht alles im Alleingang entscheiden, findet Vizekanzler Sigmar
und ordert Angela, Ursula und Horst zur Gruppentherapie. Doch Mutti hat nur Augen für ihr
Smartphone, auf dem sie das WM-Finale verfolgt. Nachdem Juli Zehs offener Brief an die
Kanzlerin mit der Forderung, gegen die Massenüberwachung der NSA vorzugehen, unbeantwortet blieb, verfasste sie gemeinsam mit
Charlotte Roos die Komödie „Mutti“.
ABO
Bestellnummer 1700
April
29.
20:00
▼▼Morden im Norden
▼▼Meister Anecker
Hamburger Volkstheater
Lustspiel von August Lähn
Regie: Philip Lüsebrink
Mit: Karen Friesicke, Sarah Kattih, Teymur
Mokhtan, Tom Wodak und Karl-Heinz
Wellerdiek
Schuhmachermeister Franz Anecker tobt vor
Wut: Ist es wahr, dass Bürgermeister Wedekamp ein Auge auf seine Frau geworfen hat?
Altgeselle Matten soll das überprüfen und behält das Treiben im Hause scharf im Blick. Der ist
allerdings durch übermäßigen Alkoholgenuss
leicht getrübt, wodurch Matten entgeht, dass
sich besonders die Schwester des Meisters über
Wedekamps Besuche freut …
Der improvisierte Hamburg-Krimi mit dem
Theater Steife Brise
Tod in Altona, Verrat in Eppendorf oder Erpressung in Barmbek: „Morden im Norden“ ist
nichts für schwache Nerven. Drei Verdächtige,
ein Opfer, ein Ermittler – mehr braucht das Improvisationstheater „Steife Brise“ nicht, um mit
dem Publikum einen interaktiven Krimiabend
zu verbringen. Denn anders als beim sonntäglichen Fernsehthriller können die Zuschauer mitgestalten: Sie bestimmen das Opfer und die
Todesart.
Meister Anecker
Bestellnummer 3701
April
29.
15:00
Mutti
▼▼Der Raub der Sabinerinnen
Bestellnummer 1210
Mai
19.
20. 8.9.
19:30
19:3019:30
19:30
Hamburger Volkstheater
Nach Franz und Paul von Schönthan
Regie: Michael Jurgons
Mit: Sarah Kattih, Teymur Mokhtari,
Karl-Heinz Wellerdiek Tom Wodak u.a.
St. Pauli Theater
IV
Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg
▼▼Suchers Leidenschaften:
„Bertolt Brecht“
Mit: Peter Lohmeyer und C. Bernd Sucher
Im April geht es im St. Pauli Theater um Bertolt
Brecht. C. Bernd Sucher stellt mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer in „Suchers Leidenschaften“ Texte des berühmten Dramatikers
vor, nicht zuletzt die von Sucher hochgeschätzten frühen Liebesgedichte. Peter Lohmeyer
wird aus Brechts Werk lesen.
Bestellnummer 0900
April
26.
19:00
Morden im Norden
Bestellnummer 1700
Mai
12.
13.
20:00
20:00
Hamburger
Engelsaal
IV
Valentinskamp 40-42, 20355 Hamburg
▼▼Die kleine Kellerbar
Mit: Karl-Heinz Wellerdiek
Die schönsten und heitersten Gedichte, Lieder
und Geschichten von Heinz Erhardt, Eugen
Um seinen maroden Theaterbetrieb wieder auf
Vordermann zu bringen, möchte Theaterdirektor Striese ein Stück von Gymnasialprofessor
Gollwitz aufführen: eine Römertragödie, die
Gollwitz als seine „Jugendsünde“ bezeichnet
und keinesfalls herausrücken möchte. Doch
schließlich willigt er ein unter der Voraussetzung, dass sein Name nicht genannt wird. Dennoch bahnt sich eine große Blamage an. Michael Jurgons inszeniert eine modernisierte Fassung des Komödienklassikers.
Bestellnummer 3700
April
28.
22.
20:00
20:00
Bestellnummer 3701
Mai
6.
15:00
19
Theater | Große Bühne
ABO
Hamburger Kammerspiele
The English Theatre
Laurel & Hardy
Thrill me
Sie sind das größte Komikerduo der Filmgeschichte: Oliver Hardy, der so charmant
mit seiner Krawatte winken kann, und
Laurel & Hardy
Stan Laurel, der seine gedankliche Trägheit
vorzugsweise durch Heben und Senken der
Augenbrauen bekundet. Unvergesslich, wie die beiden als Möbelpacker ein widerspenstiges Klavier eine lange Treppe hinauf zu bugsieren versuchen, wie sie als
„Leibköche seiner Majestät“ in königliche Intrigen verwickelt werden oder ungewollt im schottischen Infanterieregiment für explosive Komik sorgen. Beide hatten
übrigens, wenngleich Laurel in England geboren wurde und Hardy in den USA, schottische
Vorfahren.
Aus Schottland stammt auch der populäre, 2009 verstorbene Dramatiker Tom McGrath, der
Mitte der 1970er Jahre das Third Eye Centre in Glasgow, ein Zentrum für die künstlerische
Avantgarde, gründete. 1977 gab er dessen Leitung auf, nachdem sein ein Jahr zuvor entstandenes Theaterstück „Laurel & Hardy“ so erfolgreich war, dass er sich mehr aufs Schreiben konzentrieren wollte. MacGrath lässt die beiden Stumm- und späteren Tonfilmstars in
der Vorhölle noch einmal aufeinandertreffen und ihr Leben Revue passieren, wobei auch
Ausschnitte aus Filmen nachgespielt werden. So entsteht ein heiter-melancholisches Porträt
mit viel Dialogwitz, Situationskomik und Musik. Mit Roland Renner als Stan Laurel und Ulrich
Bähnk als Oliver Hardy darf man sich in Michael Bogdanovs Inszenierung an den Kammerspielen auf eine maßgeschneiderte, komödienerprobte Besetzung freuen.
Vorstellungstermine siehe Seite 25.
Nach 33 Gefängnisjahren hat Nathan Leopold seine Freilassung beantragt. Nun
soll er einem Untersuchungsausschuss
erzählen, was sich damals im Jahr 1924 in
Chicago zugetragen hat, als er und sein
Freund Richard Loeb das „Verbrechen
des Jahrhunderts“ begingen.
Anfangs setzen die beiden hochintelligenten
Studenten nur ein paar Fabrikhallen in Brand
und räumen einige Wohnungen aus. Doch
Richard, der besessen ist von der Idee des perfekten Verbrechens, plant noch eine viel größere Sache. Dazu braucht er einen Komplizen, dem er vertrauen kann, einen wie
Nathan, der bedingungslos in ihn verliebt ist
und alles für ihn tun würde. Selbst als Richard
ihm unterbreitet, dass er einen Jungen entführen und töten will, sagt Nathan ihm seine
Hilfe zu, nur um seinem Freund nahe zu sein.
Das Vorhaben wird ausgeführt, die Leiche gut
versteckt und ihr Gesicht unkenntlich gemacht. Keine Spur soll vom Opfer zu den Tä-
Komödie Winterhuder Fährhaus
Deutsches Schauspielhaus
Anderthalb Stunden zu spät
Die Physiker
Laurence, dreifache Mutter und Hausfrau,
und Pierre, ein äußerst erfolgreicher Steueranwalt, fehlt es eigentlich an nichts. Sie leben
in einem luxuriösen 220-Quadratmeter-Appartment am Fuße des Montmartre und führen seit über 20 Jahren eine wohlgeordnete
Ehe. Beide sind zum Abendessen bei einem
Geschäftsfreund von Pierre eingeladen und
bereits spät dran. Doch plötzlich überlegt Laurence es sich anders. Sie habe keine Lust auf
Small Talk, die Verabredung sei ihr „scheißegal“
und Madame Chalmet ohnehin eine „blöde Kuh“.
Sie will sich endlich mal mit ihrem Gatten ausspre- Anderthalb Stunden zu spät
chen und gerät, als der ihr dafür ganze fünf Minuten gibt, nur noch mehr in Rage. Gründe, weshalb Laurence glaubt, sie stünde an einem
Abgrund, gibt es viele: Seit das jüngste Kind ausgezogen ist, um zu studieren, fühlt sie sich
überflüssig. Ohnehin fühlt sie sich mit 56 Jahren viel zu alt, begünstigt durch die Tatsache,
dass sie und Pierre vor kurzem erstmals Großeltern geworden sind. Hätte sie statt Mutter
und Hausfrau nicht besser Ministerin oder Konzernchefin werden sollen? Und werden sie
und Pierre sich nicht furchtbar auf die Nerven gehen, wenn ihr Mann, der nicht mal ein
Hobby hat, bald in den Ruhestand tritt?
Der 1961 in Paris geborene Gérald Sibleyras zählt zu den meistgespielten zeitgenössischen
französischen Theaterautoren Europas und lässt in seiner humorvollen 90-minütigen Zimmerschlacht zwei Figuren aufeinandertreffen, die trotz aller Gegensätze viel füreinander empfinden. Die Schauspieler Herbert Herrmann, der bei der Inszenierung in der Komödie Winterhuder Fährhaus auch Regie führt, und Nora von Collande sind auch im realen Leben ein Paar.
Vorstellungstermine siehe Seite 27.
20
„Wie immer bei Dürrenmatt steigt aus
der scheinbaren Farce ruckweise das kalte Grauen auf“, kommentierte ein Kritiker anlässlich der Uraufführung des grotesken Lustspiels „Die Physiker“ im Jahr
1962. Schon zu Beginn des Stücks konfrontiert der Schweizer Dramatiker die
Theaterbesucher mit einer Leiche, allerdings „in tragischer und definitiver Stellung, mehr im Hintergrund, um das Publikum nicht unnütz zu erschrecken“, so
die drollige Regieanweisung. Was wie ein
simples Kriminalstück beginnt, fächert sich in
klug konstruierten Schritten zum Welttheater
auf, das – so ist es dem pessimistischen Propheten Dürrenmatt am liebsten – am Ende
seine schlimmstmögliche Wendung nimmt.
Das kalte Grauen verbirgt sich in der „Weltformel“. Ihr Entdecker, der Physiker Johann
Wilhelm Möbius, lebt unter dem Vorwand
einer Geisteskrankheit in der Villa eines privaten Sanatoriums. Nur so glaubt er verhindern
zu können, dass sein gefährliches Wissen in
falsche Hände gerät. Noch zwei weitere Patienten bewohnen die Villa: Der eine hält sich
für Albert Einstein, der andere für Isaac Newton. Doch auch sie täuschen ihre Geisteskrankheit nur vor. Eine Fassade, die zu brö-
Theater | Große Bühne
Deutsches
Schauspielhaus
V
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
▼▼John Gabriel Borkman
tern führen. Auch ein klassisches Motiv wie Habgier oder Eifersucht kann sie nicht verraten, da
das Verbrechen selbst das Motiv für den Mord ist.
Erst als Nathan seine Brille vermisst, ahnen die
beiden, dass sie einen Fehler begangen haben …
Stephen Dolginoffs fesselnder Musical-Thriller
für zwei Darsteller mit Klavierbegleitung schaffte
es 2005 bis an den Off-Broadway und fußt auf
einer wahren Begebenheit, die in den USA bis
heute zitiert wird, wenn es um die Todesstrafe
und die Bestrafung Minderjähriger geht. Richard
Loeb und Nathan Leopold waren zum Tatzeitpunkt erst 18 bzw. 19 Jahre alt. In Deutschland
wurde der Stoff durch den Hitchcock-Klassiker
„Cocktail für eine Leiche“ bekannt.
Vorstellungstermine siehe Seite 30.
Von Henrik Ibsen
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Josef Ostendorf, Julia
Wieninger, Gala Othero Winter u.a.
Der ehemalige Bankier Borkman lebt zurückgezogen mit seiner Frau Gunhild bei deren sterbenskranker Schwester Ella. Wegen illegaler
Transaktionen hat Borkman acht Jahre im Gefängnis verbracht. Zuvor hatte er auf eine Ehe
mit Ella zugunsten seiner Karriere verzichtet.
Jetzt fordert Ella, die Borkmans Sohn Erhard
aufgezogen hat, dass dieser mit ihr in die Stadt
ziehe, um ihr Sterben zu begleiten. Die Eltern
hingegen wollen Erhard für eigene Zwecke einspannen. Erhard jedoch verfolgt andere Ziele …
▼▼Onkel Wanja
Szenen aus dem Landleben
Von Anton Tschechow
Regie: Karin Beier
Mit: Lina Beckmann, Marlen Diekhoff,
Yorck Dippe, Paul Herwig, Charly Hübner,
Juliane Koren, Anja Laïs und Oliver Nägele
Bisher hatte „Onkel Wanja“ seinen Schwager für
einen weithin anerkannten Wissenschaftler gehalten. Als er erfährt, dass der, für den er sein
Leben lang geschuftet hat, ein leichtlebiger Genussmensch ist, stellt Wanja seinen eigenen Lebenssinn infrage und alle Geschäftigkeit auf dem
Gut seiner Nichte Sonja erstarrt zu lähmendem
Nichtstun. Leiden auf hohem Niveau – wer hätte
das je psychologisch überzeugender in Bühnenszenen beschrieben als Anton Tschechow?
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
10.
11.
20:00
20:00
Bestellnummer 0201
(inkl. HVV)
Mai
3.
15:00
▼▼Der Entertainer
Von John Osborne
Regie: Christoph Marthaler
Mit: Josef Ostendorf, Michael Wittenborn,
Rosemary Hardy, Irm Hermann, Bettina
Stucky u.a.
Eine Familie von Schaustellern hat die beste Zeit
längst hinter sich. Doch Familienvater Archie
Rice hält an seinem alten Leben fest und tritt
weiterhin zur mäßigen Belustigung eines immer
kleiner werdenden Publikums auf. John Osbornes Milieuschilderung vom Niedergang der Unterhaltungskultur der englischen Music Hall
scheint wie gemacht für die komische Tristesse
und die aus der Zeit gefallenen Figuren, mit denen Regisseur Christoph Marthaler seit fast drei
Jahrzehnten die Bühnen bevölkert.
Onkel Wanja
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
19.
18:00
Mai
1.
17:00
▼▼Die Ratten
Von Gerhart Hauptmann
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Bernd
Grawert, Jan-Peter Kampwirth u.a.
Eine Putzfrau, die einem Dienstmädchen das
ungewollte Kind abkauft und ihrem Mann als
ihr eigenes unterschiebt. Eine Mutter, die den
Handel später bereut – mit fatalen Folgen. Und
ein selbstherrlicher Theaterdirektor, der im
Dachgeschoss des Mietshauses seinen Schauspielschülern den Idealismus predigt. Das sind
die Zutaten des Hauptmann-Klassikers, die Regisseurin Karin Henkel als Spielmaterial nutzt
und mit vielen Theater-Zitaten ausstattet.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
22.
20:00
Die Physiker
ckeln beginnt, als Kriminalinspektor Voß wegen
einer Mordserie an Krankenschwestern zu ermitteln beginnt …
Nach „Die Glasmenagerie“ zeigt Regisseur Sebastian Kreyer mit „Die Physiker“ seine zweite Arbeit
am Deutschen Schauspielhaus. Ein Stück, das die
Verantwortung der Wissenschaft im Zuge des unaufhaltsamen technischen Fortschritts hinterfragt.
„Unsere Wissenschaft ist schrecklich geworden,
unsere Forschung gefährlich, unsere Erkenntnisse
tödlich“, sagt Möbius im Stück.
Vorstellungstermine siehe Seite 22.
ABO
▼▼Ab jetzt
Von Alan Ayckbourn
Regie: Karin Beier
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Ute
Hannig, Götz Schubert u.a.
Der Entertainer
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
18.
12.
20:00
16:00
Komponist Jerome hat alle Räume der Familienwohnung mit Mikrofonen ausgestattet, um aus
den aufgenommenen Gesprächen und Alltagsgeräuschen den reinen Klang der Liebe zu synthetisieren. Als seine Frau und Tochter ihn wegen seines künstlerischen Abhörwahns verlas-
21
Theater | Große Bühne
ABO
per des geliebten Bruders zu erhalten. Hans
Henny Jahnns erstes Drama aus dem Jahr 1919
ist zugleich sein radikalstes. Eine destruktive
Gottsuche, die sich der körperlichen Lust und
Qual bedient, inszeniert von einem, der gerne
provoziert: Frank Castorf.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
30.
19:00
Ab jetzt
sen, engagiert Jerome eine Schauspielerin, die
seine neue Verlobte und Hausfrau mimen soll,
während der auf Kinderbetreuung programmierte und nun seiner Aufgabe beraubte Roboter GOU 300 F immer mehr zur Plage wird …
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
Mai
5.
20:00
▼▼Die Physiker
Von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Sebastian Kreyer
Mit: Karoline Bär, Yorck Dippe, Ute Hannig,
Sachiko Hara, Markus John, Anja Laïs und
Maik Solbach
Mehrere Krankenschwestern werden in einer
Nervenheilanstalt ermordet, dabei leben hier
nur noch drei scheinbar harmlose Patienten, die
sich für Albert Einstein, Isaac Newton und König Salomon halten. Doch einer von ihnen hat
offenbar die „Weltformel“ entdeckt … Dürrenmatts philosophisch-groteske Parabel auf die
Verantwortung der Wissenschaft aus dem Jahr
1961 fiel in eine Zeit, als die Atombombe und
die Eroberung des Weltraums ein breites Interesse an Physik hervorrief.
Mai
6.
19:00
Thalia Theater
V
Alstertor 1, 20095 Hamburg
▼▼Charles Manson: Summer of
Hate
Ein musikalischer Trip zwischen L.A. und
dem Death Valley
Regie: Stefan Pucher
Mit: Alicia Aumüller, Franziska Hartmann,
Jörg Pohl, Sebastian Rudolph, Maja
Schöne, Tilo Werner u.a.
Er verehrte Adolf Hitler, gab Ende der 60er Jahre zahlreiche Morde in Auftrag und lebte als
selbsternannter Prophet mit seiner Sekte im
Death Valley, unter dem sich – wie er glaubte –
der Eingang zum Paradies befinde. Zudem war
Charles Manson ein ambitionierter FolkrockMusiker. Stefan Puchers Stück beschäftigt sich
auch mit dieser weniger bekannten Seite des
Anführers der hochkriminellen Manson Family.
Bestellnummer 0200
(inkl. HVV)
April
29.
20:00
Mai
2.
20:00
Bestellnummer 0201
(inkl. HVV)
Mai
10.
15:00
▼▼Pastor Ephraim Magnus
Von Hans Henny Jahnn
Regie: Frank Castorf
Mit: Jeanne Balibar, Carlo Ljubek, Christoph Luser, Josef Ostendorf, Aljoscha
Stadelmann, Bettina Stucky, Michael
Weber, Kathrin Wehlisch und Samuel Weiss
Nach seinem Tod hinterlässt Pastor Ephraim
Magnus seine Tochter Johanna und seine Söhne Jakob und Ephraim zutiefst desillusioniert.
Alle drei sind untauglich für ein bürgerliches
Leben und scheitern an ihrem selbstzerstörerischen Unbedingtheitsanspruch. Jakob wird
zum Mörder einer Kindsmörderin und hingerichtet. Seine Geschwister versuchen, den Kör-
22
Charles Manson: Summer of Hate
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
11.
20:00
Bestellnummer 0301
(inkl. HVV)
April
11.
15:00
▼▼Die Möwe
Von Anton Tschechow
Regie: Leander Haußmann
Mit: Sebastian Zimmler, Birte Schnöink,
Jens Harzer, Barbara Nüsse u.a.
Um die Ödnis und Langeweile erträglicher zu
machen, soll das neue Stück des jungen Dramatikers Konstantin Treplew den Gästen eines
Landsitzes vorgespielt werden, mit Treplews
Geliebter Nina in der Hauptrolle. Treplews Mutter, eine erfolgreiche Theaterdiva, stellt das Ta-
Die Möwe
lent ihres Sohnes öffentlich in Frage, während
Nina sich zu deren Liebhaber, einem erfolgreichen Schriftsteller hingezogen fühlt. Theaterund Filmregisseur Leander Haußmann („Sonnenallee“) inszeniert Tschechows vermeintliche
Komödie über die Perspektivlosigkeit einer jungen Generation.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
25.
12.
19:30
19:00
▼▼Hedda Gabler
Von Henrik Ibsen
Regie: Jan Bosse
Mit: Marina Galic, Julian Greis, Patrycia
Ziolkowska, Jens Harzer, Karin Neuhäuser
u.a.
Von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, könnte
das Eheglück beginnen. Doch Hedda ist gelangweilt und empfindet nichts für ihren Mann Jörgen, der sich von seiner soeben abgeschlossenen kulturwissenschaftlichen Arbeit einen Karrieresprung erhofft. Als Heddas ehemaliger
Geliebter Lövborg auftaucht – auch beruflich
ein Konkurrent Jörgens –, wittert die Frischvermählte eine Chance, ihrem bedeutungslosen
Dasein zu entfliehen – mit verheerenden Folgen. Die Deutungsmuster für die Hauptfigur
dieses psychologisch komplex gestrickten Ibsen-Dramas reichen von einer männlich konstruierten Femme fatale bis hin zu einem frühen
Beispiel emanzipatorischer Selbstbehauptung.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
13.
20:00
▼▼Die Blechtrommel
Von Günter Grass
Regie: Luk Perceval
Mit: Tilo Werner, Alexander Simon, Barbara
Nüsse, Cathérine Seifert u.a.
An seinem dritten Geburtstag beschließt Oskar
Matzerath, sein Wachstum einzustellen. Als
vermeintlich harmloses Kind beobachtet er die
geschichtlichen Ereignisse seit den 1920er Jahren in Danzig und Deutschland. Nach Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ über
den kleinbürgerlichen Widerstand im Deutschland der Nazi-Zeit adaptiert Regisseur Luk Perceval nun einen der bedeutendsten deutschen
Nachkriegsromane für die Bühne.
Theater | Große Bühne
Reisen mit der
Am 22. und 29. April beginnt um 19.30 Uhr im
Mittelrangfoyer eine Einführung zu Stück und
Regie.
Für unsere Tagesfahrt zur
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
14.
22./29.
20:00
20:00
▼▼Der nackte Wahnsinn
Von Michael Frayn
Regie: Luk Perceval
Mit: Felix Knopp, Barbara Nüsse, WolfDietrich Sprenger, Victoria Trauttmansdorff
u.a.
Schauspieler, die kurz vor der Premiere noch
einmal grundsätzliche Zweifel am Stück anmelden, können Regisseure zur Weißglut bringen.
Dies ist nur eine von vielen Widrigkeiten, mit
denen die Beteiligten der fiktiven Theater-Farce
„Nackte Tatsachen“ zu kämpfen haben. Nach
Probe und Aufführung erleben wir dasselbe
Stück noch einmal – hinter der Bühne. Und
man beginnt zu begreifen, dass der Wahnsinn
des Theaters im Wahnsinn des Lebens wurzelt.
Kunsthalle Bremen
Samstag, 18. April 2015
Die Schutzbefohlenen
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
16.
20:00
Mai
6.
20:00
▼▼Rainald Grebe: Volksmusik
Ein musikalischer Abend von und mit
Rainald Grebe
„Tot sind unsre Lieder, unsre alten Lieder. Lehrer
haben sie zerbissen, Kurzbehoste sie verklampft, braune Horden totgeschrien, Stiefel in
den Dreck gestampft“, sang einst der Liedermacher Franz-Joseph Degenhardt. Aber sind
wirklich allein die Nazis Schuld, dass die Deutschen – im Gegensatz zu den meisten anderen
Völkern – ein so gespaltenes Verhältnis zur eigenen Liedkultur haben? Der Kabarettist und
Sänger Rainald Grebe begibt sich auf eine musikalische Spurensuche.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
17.
18.
20:00
20:00
▼▼Die Tragödie von Romeo und
zur Sonderausstellung Emile Bernard (1868 –
1941) sind noch Plätze frei.
69,00 Euro für Busfahrt (Abfahrt 9.00 Uhr ZOB),
Eintritt + Führung Kunsthalle Bremen, Sonderführung Böttcherstraße und Begleitung durch
die TheaterGemeinde. Anmeldung bis 10. April
erbeten!
Eine weitere Tagesfahrt führt nach Lübeck:
Literatur und Oper in Lübeck
Sonntag, 10. Mai 2015
Erleben Sie Hector Berlioz‘ Musikdrama La
Damnation de Faust (Fausts Verdammnis) in Lübecks schönem Jugendstil-Theater.
Julia
Der nackte Wahnsinn
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
15.
20:00
Bestellnummer 0301
(inkl. HVV)
April
19.
14:00
▼▼Die Schutzbefohlenen
Von Elfriede Jelinek
Regie: Nicolas Stemann
Mit: Thelma Buabeng, Felix Knopp, Daniel
Lommatzsch, Barbara Nüsse, Sebastian
Rudolph u.a.
Als 60 Asylsuchende Anfang 2013 die Wiener
Votivkirche besetzten, um auf ihre Not aufmerksam zu machen, nahm Elfriede Jelinek dies
zum Anlass, mit ihrer scharfen Polemik „Die
Schutzbefohlenen“ die europäische Einwanderungspolitik zu attackieren. Im selben Jahr wurde der Text in der St. Pauli Kirche in Anwesenheit der Lampedusa-Flüchtlinge vom Thalia-Ensemble vorgetragen. Nun inszeniert Nicolas
Stemann ihn als sprach- und bildmächtiges
Oratorium.
Von William Shakespeare
Regie: Jette Steckel
Mit: Birte Schnöink, Mirco Kreibich, Oda
Thormeyer, Julian Greis u.a.
Es ist ein Konflikt zwischen dem Einzelnen und
der Gemeinschaft, der durch die unbedingte
Liebe zwischen Romeo und Julia aufbricht. Jette
Steckel, die 2010 für ihre „Woyzeck“-Inszenierung am Thalia Theater von Presse und Publikum gefeiert wurde, integriert 20 weibliche
und 20 männliche Hamburger Jugendliche in
ihre Version des Shakespeare-Dramas. Auch
musikalisch wird mit den Underground-Exzentrikern Anja Plaschg alias Soap&Skin und Anton
Spielmann von 1000 Robota keine Langeweile
aufkommen.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
21.
19:30
▼▼Tonight: Fraktus
Von Studio Braun
Regie: Studio Braun
Mit: Jörg Pohl, Lisa Hagmeister, Rocko
Schamoni, Heinz Strunk, Jacques Palminger
u.a.
2012 feierte die 80er-Jahre-Band Fraktus ein
fulminantes Comeback. Allerdings nur in der
Vor dem Theaterbesuch besichtigen Sie bei einer
Führung „Nobel! Von Thomas Mann zu Günter
Grass“ das Buddenbrook-Haus und das GünterGrass-Haus und lernen Leben und Werk der beiden herausragenden Lübecker Literaturnobelpreisträger näher kennen. Das Günter-Grass-Haus
widmet im übrigen derzeit dem Untergang der
„Wilhelm Gustloff“ vor 70 Jahren eine Ausstellung, so wie Grass das Schiffsunglück in der Novelle „Im Krebsgang“ verarbeitet hat.
85,00 Euro für Busfahrt (Abfahrt 12 Uhr ZOB),
Führung „Nobel!“, gute Theaterkarte und Begleitung durch die TheaterGemeinde
Infos zu weiteren Reisen der TheaterGemeinde
Hamburg finden Sie im Internet unter
23
www.theatergemeinde-hamburg.de
oder fordern Sie unseren Gesamtprospekt an!
Theater | Große Bühne
ABO
gleichnamigen Mockumentary von Lars Jessen,
denn Fraktus ist eine Erfindung des Künstlertrios Studio Braun. Inzwischen jedoch gibt es
die Band wirklich. Das Konzert im Thalia Theater wiederum ist Teil einer Inszenierung, die das
Großereignis Live-Event konterkariert. Klingt
verwickelt? Typisch Studio Braun eben.
her wissen wir, dass moralisches Handeln möglich und sinnvoll ist? Dmitri, Iwan und Alexej,
drei sehr unterschiedliche Söhne, stehen im
Zentrum dieser Familiengeschichte, die Luk Perceval als Bühnenstück inszeniert. Der Vater wird
ermordet. War es Dmitri, der ihm kurz zuvor mit
dem Tod gedroht hatte?
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
23.
20:00
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
26.
17:00
▼▼Moby Dick
Nach dem Roman von Herman Melville
Regie: Antú Romero Nunes
Mit: Julian Greis, Mirco Kreibich, Daniel
Lommatzsch, Thomas Niehaus, Jörg Pohl,
Rafael Stachowiak u.a.
Die Menschheitsgeschichte wird gelenkt vom
Wunsch nach bedingungsloser Herrschaft über
die Welt. Herman Melvilles 1851 erschienener
Roman „Moby Dick“ zeigt dieses oft zerstörerische Streben exemplarisch anhand der Figur
des Kapitän Ahab, der im Kampf mit dem Wal
ein Bein verlor und von seiner Mannschaft verlangt, das Tier zu jagen und zu besiegen. Eine
Bühnenadaption in der Inszenierung von Antú
Romero Nunes („Don Giovanni. Letzte Party“,
„Merlin“).
Um 19.30 Uhr beginnt im Mittelrangfoyer eine
Einführung zu Stück und Regie.
Mai
2.
19:00
▼▼Das Käthchen von Heilbronn
Von Heinrich von Kleist
Regie: Bastian Kraft
Mit: Birte Schnöink, Jens Harzer, Victoria
Trauttmansdorff, Christoph Bantzer, Sandra
Flubacher, Matthias Leja u.a.
Katharina, die Tochter des Waffenschmieds,
stürzt sich aus dem Fenster, um dem Grafen
von Strahl auf seine Burg zu folgen. Ist es Magie
oder der eigene Wille, der das junge Mädchen
dazu veranlasst? Und was hat es mit dem
Traum des Grafen auf sich, der ihm weissagt,
die Tochter des Kaisers zu ehelichen? Sebastian
Krafts Inszenierung von Kleists rätselhaftem
Werk fragt nach dem Verhältnis von Wahrheit
und Lüge und den verborgenen Triebfedern des
Subjekts, das es vielleicht gar nicht gibt.
Das Käthchen von Heilbronn
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
28.
20:00
▼▼Die Stunde da wir nichts
voneinander wußten
Von Peter Handke
Regie: Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper
Mit: Karin Neuhäuser, Peter Maertens,
Matthias Leja, Franziska Hartmann,
Sebastian Rudolph, Birte Schnöink u.a.
Ein Passant mit Stadtplan fragt nach dem Weg,
gerade als die Glocken zu läuten beginnen.
Eine Akten schleppende Frau bekommt einen
Weinkrampf. Ein Mann wird in einem Kaffeehaus in flagranti mit seiner Geliebten ertappt.
Peter Handkes 1992 entstandenes Stück – eine
zusammenhanglose Sammlung flüchtiger, urbaner Alltagsszenen – besteht aus 60 Seiten
Regieanweisung und kommt völlig ohne Sprache aus. Für das Regieduo Tiit Ojasoo und EneLiis Semper ein absurdes, verstörendes Abbild
der europäischen Utopie.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
Mai
3.
19:00
▼▼Die Räuber
Nach Friedrich Schiller
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Regie: Nicolas Stemann
Mit: Maja Schöne, Philipp Hochmair,
Alexander Simon, Daniel Lommatzsch, Felix
Knopp u.a.
Der Hamburger Regisseur Nicolas Stemann
zeigt das Schiller-Stück in einer Neufassung mit
acht Schauspielern, die keine Rollen spielen,
sondern Mitglieder eines Wortkonzerts sind.
Die vier Jungs spielen darin die ungleichen Brüder Franz und Karl Moor sowie die Räuber. Der
Text wird gesprochen oder skandiert – im Chor
oder einzeln. „Das hat Energie und Witz“
(Hamburger Morgenpost). Die Geschichte:
Franz hasst seinen Bruder Karl. Er neidet ihm
das Erbrecht des Erstgeborenen und die Liebe
des Vaters. Doch es gelingt ihm, den Vater und
Karl zu entfremden. Der alte Moor droht daran
zu sterben. Karl wird zum Räuber.
▼▼Thalia Vista Social Club
Moby Dick
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
▼▼Die Brüder Karamasow
Von Fjodor M. Dostojewskij
Regie: Luk Perceval
Mit: Marina Galic, Bernd Grawert, Jens
Harzer, Burghart Klaußner, Alicia Aumüller,
Cathérine Seifert u.a.
Große Fragen verhandelt Fjodor Dostojewski in
seinem letzten Roman: Gibt es einen Gott? Ist
der Mensch in seinen Entscheidungen frei? Wo-
24
Von Erik Gedeon
Regie: Erik Gedeon
Mit: Rainer Piwek, Peter Jordan, Angelika
Thomas u.a.
2044. In einem Altersheim gammeln greise
Schauspieler vor sich hin: Herr Jordan, Frau
Trauttmansdorff, Herr Schad – die Thalia-Stars
der Jahrtausendwende. Unter den Porträts einstiger „Heimleiter“ – von Boy Gobert bis Ulrich
Khuon – singen sie mit Schwester Angelika
(Thomas) vom Sterben, vergessen mit ihrem rabenschwarzen Humor auch das Vermodern und
Verwesen nicht.
Bestellungen nur telefonisch Mo – Fr von
13 bis 19 Uhr.
Die Räuber
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
Mai
1.
19:00
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
Mai
4.
20:00
Theater | Große Bühne
▼▼Der Ring: Rheingold / Walküre
Nach Richard Wagner
Regie: Antú Romero Nunes
Mit: Lisa Hagmeister, Marina Galic, Daniel
Lommatzsch, Peter Jordan u.a.
Reichtum und Macht verspricht das Rheingold
seinem Besitzer, aber in Wirklichkeit bringt es
nur Verderben. Fast zeitgleich mit Richard Wagner hat auch Friedrich Hebbel die Sage der Nibelungen für die Bühne bearbeitet. Antú Romero Nunes bringt in seiner Inszenierung Oper
und Drama zusammen. Dass er ein Händchen
dafür hat, breit angelegte Stoffe in eine energische, körperbetonte Theatersprache zu übersetzten, hat der junge Regisseur zuletzt mit
seiner „Moby Dick“-Adaption gezeigt.
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
Mai
5.
20:00
▼▼Jedermann
Eine Konzert-Performance
Von Hugo von Hofmannsthal
Regie: Bastian Kraft
Mit: Philipp Hochmair und Simonne Jones
(Musik)
hat. Im Grunde ihres Herzens aber sehnt sie sich
nach ihrer griechischen Heimat. Als ihr Bruder
Orest und dessen Freund Pylades Iphigenie
nach Hause zurückholen wollen, werden sie gestellt und sollen der Göttin geopfert werden.
Für die Ausführung des Opfers ist Iphigenie zuständig … Torsten Fischer inszeniert Goethes
klassisches Schauspiel mit Rückgriff auf frühere
Fassungen des Stoffes.
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
April
29.24.
25.
26.
19:3019:30
19:30
19:00
Mai
5.6.7.1.2.
3./10.
19:3019:3019:3019:0019:3019:00
▼▼Eva Mattes
Ihr persönlichstes Programm
Mit: Irmgard Schleier (Klavier)
Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Peter Zadek und Ulrich Wildgruber sind nur einige
der großen Persönlichkeiten, denen Eva Mattes
in den letzten 40 Jahren in Film und Theater
begegnet ist. Die Schauspielerin erzählt spannende Kapitel aus ihrem Leben und singt Songs
und Chansons von Marlene Dietrich, Hans Albers, Friedrich Hollaender und Kurt Weill.
ABO
Bähnk („Unsere Frauen“) als Oliver Hardy darf
man gespannt sein!
Bestellnummer 0700
April
14.15.16.
20:0020:0020:00
Mai
8.
9.
20:00
20:00
▼▼Die Dinge meiner Eltern
Von Gilla Cremer
Regie: Dominik Günther
Mit: Gilla Cremer
Agnes weiß nicht, wo sie anfangen soll. Sie
steht im Haus ihrer verstorbenen Eltern, umgeben von Dingen, an denen unzählige Erinnerungen haften. Auch die an ihre eigene Kindheit. Was soll sie aufbewahren? Was verschenken oder wegwerfen? Nach „Mobbing“ und
„An allen Fronten – Lale Andersen und Lili Marleen“ ist dies der dritte Soloabend von Gilla
Cremer an den Hamburger Kammerspielen.
Es ist eine Binsenweisheit, dass das letzte Hemd
keine Taschen hat. Konfrontiert mit dem Tod
zieht Jedermann Bilanz. Wohin haben ihn sein
Reichtum und sein ausschweifender Lebensstil
letztendlich geführt? Bastian Kraft zeigt Jedermann als gealterten Rockstar, inszeniert Hofmannsthals Mysterienspiel als Ein-Mann-Projekt
mit dem Schauspieler Philipp Hochmair. Ihm zur
Seite steht die aus Los Angeles stammende
Rocksängerin Simonne Jones.
Jedermann
Bestellnummer 0300
(inkl. HVV)
Mai
7.
20:30
Ernst Deutsch
Theater
V
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg
▼▼Iphigenie
Nach Goethe, Euripides, Aischylos und
Hofmannsthal
Regie: Torsten Fischer
Mit: Daniela Ziegler, Ulli Maier, Valenti
Rocamora i Tora, Angela Schmid, Sandra
Maria Schöner und Susanne Bredehöft
Iphigenie dient Göttin Diana auf der Insel Tauris
als Priesterin, weil diese ihr das Leben gerettet
Eva Mattes
Die Dinge meiner Eltern
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
April
27.
19:30
Bestellnummer 0700
April
20.
20:00
Hamburger
Kammerspiele
V
Hartungstraße 9-11, 20146 Hamburg
▼▼Laurel & Hardy
Von Tom McGrath
Regie: Michael Bogdanov
Mit: Ulrich Bähnk und Roland Renner
Das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte trifft sich nach dem Tod in einer Art
Vorhölle wieder und lässt die Höhepunkte seiner Karriere Revue passieren. Klar, dass die unzertrennlichen Freunde sich auch hier noch
kräftig auf die Nerven gehen – zur Belustigung
der Zuschauer, die viel Slapstick und Dialogwitz
erwartet. Auf die Publikumslieblinge Roland
Renner („Match“) als Stan Laurel und Ulrich
▼▼Forever Soul!
Mit: Carolin Fortenbacher, Marion
Martienzen und vier Musikern
Ihren Durchbruch hatte Carolin Fortenbacher
als Mutter Donna im Erfolgsmusical „Mamma
Mia!“. 2008 trat sie mit „Hinterm Ozean“ bei
der Deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest an. Gemeinsam mit Schauspielerin und Sängerkollegin Marion Martienzen singt die Hamburgerin Songs von Stevie
Wonder, den Jackson Five, Diana Ross, Celine
Dion, Barbara Streisand u.a.
Bestellungen nur telefonisch Mo – Fr von
13 bis 19 Uhr.
Bestellnummer 0700
April
21.
20:00
25
Theater | Große Bühne
ABO
▼▼Zorn
St. Pauli Theater
Von Joanna Murray-Smith
Regie: Harald Clemen
Mit: Rufus Beck, Jonathan Beck, Ulrich
Bähnk, Isabell Fischer, Jacqueline Macaulay
und Gerd Lukas Storzer
Alice und Patrick stehen vor einem Rätsel: Wie
kam ausgerechnet ihr halbwüchsiger Sohn Joe,
den sie zu Toleranz und Gewaltfreiheit erzogen
haben, auf die Idee, eine Moschee mit islamfeindlichen Graffitis zu beschmieren? Eine Journalistin stellt einen unerwarteten Bezug her zu
einer moralisch motivierten Gewalttat aus Alices Jugendtagen. Ein Krater verdrängter Schuld
reißt auf in der scheinbar heilen Familienwelt.
Zorn
Bestellnummer 0700
April
29.23./30.24. 25.
20:0020:0020:0020:00
Mai
4.5.6.7. 2.3.
20:0020:0020:0020:00 20:0019:00
▼▼Der Kontrabass
Von Patrick Süskind
Regie: Max Claessen
Mit: Stephan Schad und Henning Kiehn
(Bass)
Ein biederer Orchestermusiker sitzt in seinem
schallisolierten Zimmer und sucht nach dem
Grund seines Scheiterns. Er findet ihn in seinem
Kontrabass. Selbst seiner heimlichen Liebe für
die Sopranistin Sarah steht das sperrige Streichinstrument im Weg! Patrick Süskinds komödiantischer Monolog zählt zu den erfolgreichsten
deutschen Theaterstücken überhaupt. Schauspieler Stephan Schad wird am Bass musikalisch
unterstützt von Henning Kiehn.
Bestellnummer 0700
April
26.
19:00
▼▼An allen Fronten – Lili Marleen
und Lale Andersen
Schauspiel mit Musik
Von und mit Gilla Cremer
Regie: Brigitte Landes
In ihrem Solo-Abend hat Gilla Cremer sich dem
legendären Lied „Lili Marleen“ und der Biografie seiner Interpretin Lale Andersen angenom-
26
V
Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg
▼▼Der Vater
Von Florian Zeller
Regie: Urich Waller
Mit: Volker Lechtenbrink, Johanna
Christine Gehlen, Stephan Schad, Victoria
Fleer u.a.
men. „Bezwingend klar und kraftvoll ist ihre
Ausstrahlung, wenn sie allein auf der Bühne
steht. Selbst dann, wenn sie gar nichts tut,
bleibt der Blick des Zuschauers gebannt. Diese
Präsenz trägt und prägt die Solo-Abende der
Gilla Cremer“ (dpa).
André ist achtzig Jahre alt und spürt, dass die
Welt um ihn herum sich aufzulösen beginnt. Er
hat Alzheimer. Anne, die ältere seiner beiden
Töchter, organisiert Pflegehilfen für ihren Vater,
denn sie möchte mit ihrem neuen Lebenspartner
nach London ziehen. André nimmt die Veränderungen mit Befremden wahr, begreift die Zusammenhänge nicht mehr. Florian Zeller erzählt die
tragische Farce nicht chronologisch, sondern aus
der Perspektive des verwirrten Vaters.
Bestellnummer 0700
April
27.
20:00
Bestellnummer 0900
April
14./21.15./22.16./23.
20:0020:0020:00
▼▼KlangRazzia
▼▼Horst Schroth: Wenn Frauen
Mit: Hans-Werner und Chin Meyer sowie
der A-Cappella-Gruppe „Meier & die
Geier“
Das Beste aus 10 Jahren
Wenn Deutschlands bekanntester Finanzkabarettist Chin Meyer als Steuerfahnder Siegmund
von Treiber die Instrumente eines säumigen
Streichquartetts pfändet, wäre es normalerweise um die edlen Töne geschehen. Doch die vier
Musiker lassen sich nicht kleinkriegen und steigen um auf A-Cappella-Gesang. Als Meyers
niedere Motive zutage treten, setzten die Musiker ihren Peiniger unter Druck und verhängen
die Höchststrafe: Mitsingen!
Frauen wollen Fragen stellen? Bitte gern! Bei
Horst Schroth sind Sie an der richtigen Adresse.
Ob Sie nun wissen wollen, warum Männer keinen Schmutz sehen, Frauen immer auf den Hintern gucken, obwohl doch ihre Haare so schön
gemacht sind, oder warum er partout die paar
Worte für den Heiratsantrag nicht über die Lippen kriegt – dann finden Sie bei Schroth die
besten Antworten, zusammengestellt aus den
Programmen der vergangenen 10 Jahre.
An allen Fronten
fragen
Bestellnummer 0700
April
28.
20:00
Mai
10.
19:00
▼▼Seite Eins
Eine Produktion des Theater Gütersloh
Von Johannes Kram
Regie: Christian Schäfer
Mit: Ingolf Lück
Landet man einmal auf der Titelseite, ist die
Karriere in trockenen Tüchern. Mit dieser Überzeugung versucht Boulevardjournalist Marco
die junge Sängerin Lea zu überreden, möglichst
brisante Details aus ihren Privatleben zu veröffentlichen. Lea lehnt ab. Die Story erscheint
trotzdem – mit unliebsamen Folgen für beide.
Nach einer fast 30-jährigen TV-Karriere kehrt
Ingolf Lück mit Johannes Krams „Stück für einen Mann und ein Smartphone“ zum Theater
zurück.
Horst Schroth: Wenn Frauen fragen
Bestellnummer 0700
Mai
11.
12.
20:00
20:00
Bestellnummer 0900
April
20.
20:00
Theater | Große Bühne
Komödie Winterhuder Fährhaus
V
ler. Axel Schneider inszeniert eine Bühnenfassung dieser bitterbösen Polit-Satire.
Bestellnummer 1000
April
21. 22.16./23.
17./24.18.
20:0019:0020:0020:0020:00
Hudtwalckerstraße 13, 22299 Hamburg
▼▼Anderthalb Stunden zu spät
Von Gérald Sibleyras in Zusammenarbeit
mit Jean Dell
Regie: Herbert Herrmann
Mit: Nora von Collande und Herbert
Herrmann
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Reden? Sicher nicht kurz vor einer Einladung zum Abendessen bei Freunden. Aber Laurence kann nicht
länger warten. Seit über 20 Jahren ist sie mit
Pierre verheiratet und möchte wissen, wo sie
und ihr Mann heute stehen. Mit viel Humor
schildert das Stück die Sorgen und Wünsche
eines Ehepaars, das sich trotz großer Unterschiede immer noch liebt.
Bestellnummer 1200
April
28. 29.23./30.24. 25. 26.
19:3019:3019:3019:3019:3018:00
▼▼Der Hundertjährige der aus
dem Fenster stieg und verschwand
Nach dem Buch von Jonas Jonasson
Regie: Eva Hosemann
Mit: Ole Bielfeldt, Georg Münzel, FranzJoseph Dieken, Holger Umbreit u.a.
Allan Karlsson hat von dem Rummel um seine
Person genug. Während Stadt und Presse die
öffentlichen Feierlichkeiten zu seinem 100. Geburtstag vorbereiten, macht er sich heimlich aus
dem Staub. Doch schon bald sucht nicht nur die
Polizei nach ihm, sondern auch eine Verbrecherorganisation, deren Raubbeute Karlsson eher
zufällig in die Hände gefallen ist. Dass zu seinen
skurrilen Begleitern inzwischen auch ein Elefant
gehört, lässt die unauffällige Flucht zu einer echten Herausforderung werden.
Mai
5./12.6./13.7./14. 1./8. 2./9. 3./10.
19:3019:3019:3019:3019:3018:00
15.
16.
19:30
19:30
Bestellnummer 1000
April
25.
26.
20:00
19:00
Bestellnummer 1201
April
25.
15:30
▼▼Magical Mystery oder: Die
Mai
6.9.
17.
15:3015:30
15:30
Altonaer Theater
V
Museumstraße 17, 22765 Hamburg
▼▼Er ist wieder da
Nach dem Roman von Timur Vermes
Regie: Axel Schneider
Mit: Kristian Bader, Kerstin Hilbig, Tobias
Kilian, Elena Meißner, Ole Schloßhauer und
Georg Münzel
Totgeglaubte leben länger. Zum Beispiel Adolf
Hitler. In einer Berliner Baulücke erwacht der
ehemalige Diktator zu neuem Leben, und
schon bald entdecken die Medien, dass dieser
Mann richtig komisch ist. Ein neuer ComedyStar ist geboren. Einer, der kein Blatt vor den
Mund nimmt. Was keiner merkt: Der Mann
meint es ernst … 2012 avancierte Timur Vermes' Debüt-Roman überraschend zum Bestsel-
Er ist wieder da
Rückkehr des Karl Schmidt
Nach dem Roman von Sven Regener
Regie: Mona Kraushaar
Mit: Jacques Ullrich, Franziska Reincke,
Manuel Klein, Oliver Warsitz u.a.
Den Lesern von Sven Regeners „Herr
Lehmann“-Romanen ist Karl Schmidt kein Unbekannter. Der beste Freund des Protagonisten
wird nun selbst zur Hauptfigur. Seit seiner Entlassung aus der Nervenanstalt lebt Schmidt in
einer Selbsthilfe-WG für Ex-Junkies. Da werden
seine alten Musikerkumpels auf ihn aufmerksam. Denn wer wäre besser geeignet, die daueralkoholisierten Raver auf ihrer Tournee zu
chauffieren, als einer, der immer nüchtern bleiben muss? Die turbulente Reise kann beginnen
…
Bestellnummer 1000
Mai
19. 6./13.7./14.8./15. 16.
20:00 19:0020/19:0020:00 20:00
ABO
wird er Zeuge eines Gewaltverbrechens. Horváth zeichnet das Bild einer Jugend in seelenloser Verfassung und unheimlicher Kälte, fähig,
ohne Scham- und Schuldgefühl zu morden.
Bestellnummer 1000
Mai
12.
20:00
Imperial Theater
Krimi-Theater
V
Reeperbahn 5, 20359 Hamburg
▼▼Der Zinker
Von Edgar Wallace
Regie: Frank Thannhäuser
Mit: Gosta Liptow, Stefan Brentle, Ulrich
Schaller, Verena Peters u.a.
In der Londoner Unterwelt treibt ein anonymer
Gangsterboss sein Unwesen, der bei seinesgleichen gefürchtet ist. Denn wer mit dem „Zinker“ nicht kooperiert, wird bei Scotland Yard
denunziert. Als es eines Tages zu einem Mord
kommt, der eindeutig auf das Konto des „Zinkers“ geht, schreiten die Inspektoren Elford und
Barrabal zur Tat …
Bestellnummer 1700
April
23./30.
24.
20:00
20:00
Mai
7./14.
1./8.
20:00
20:00
15.
20:00
▼▼Buddy Holly Reloaded
Der Rock'n Roll stirbt nie: Über zehn Jahre ist es
her, da fiel der letzte Vorhang für „Buddy – das
Musical“, die Erfolgsproduktion im Hamburger
Freihafen. Jetzt haben sich vier Künstler der Originalproduktion – mit dabei auch Marko Formanek, der den Buddy Holly vier Jahre lang
verkörperte – wieder zusammengefunden, um
ihrem Idol die Ehre zu erweisen. Unplugged
und mit teilweise neuen Versionen so unvergesslicher Hits wie „Peggy Sue“, „It´s so easy“
oder „Oh Boy“ spielen die Musiker Buddy Hollys größte Hits.
▼▼Jugend ohne Gott
Nach dem Roman von Ödön von Horváth
Bearbeitet von Peter Bause und Axel
Schneider
Regie: Axel Schneider
Mit: Peter Bause
Ein Solo für Peter Bause: Ein Lehrer korrigiert in
den 30er Jahren die Arbeit eines Schülers, der
darin Vorurteile gegenüber „Negern“ äußert.
Als er die Klasse belehrt, dass „Neger“ auch
Menschen seien, fordert diese seine Suspendierung. Der Direktor schützt seinen Kollegen und
beauftragt ihn, die Gruppe zur vormilitärischen
Ausbildung in ein Zeltlager zu begleiten. Dort
Buddy Holly Reloaded
Bestellnummer 1700
Mai
4.
20:00
27
Theater | Große Bühne
ABO
Schmidts Tivoli
V
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
▼▼Heiße Ecke
Das St. Pauli-Musical
Musik: Martin Lingnau
Regie: Corny Littmann
Mit: Yvonne Disqué, Götz Fuhrmann,
Volker von Liliencron, Kathi Damerow u.a.
Neun Darsteller schlüpfen in mehr als 50 Rollen.
Ob Prostituierte, Hehler oder „Udel“ – jeder hat
seine Geschichte und sein Lied. „Heiße Ecke“
ist Kiez-Leben im Zeitraffer: 24 fünfminütige
Szenen zeigen 24 Stunden Glanz und Elend auf
der längsten Meile der Welt.
Heiße Ecke
Bestellnummer 2300
April
22./29.
23./30. 26.
19:00
20/18:30
19:00
Mai
13.
14.
10./17.
19:00
20:0019:00
Bestellnummer 2301
April
26.
14:30
werden. Eine turbulente Musicalkomödie, die
bis zur Räumungsklage führt.
Bestellnummer 2200
Mai
6./13.7./14.8./15. 2./9. 3./10.
19:0020:0020:0020:0019:00
20./27.
21./28.22.16./23.24.
19:0020:0020:0020:0019:00
V
Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg
▼▼Aspirin un Elefanten
Gnadenlos gut!
Komödie von Jerry Mayer
Regie: Harald Weiler
Mit: Beate Kiupel, Birte Kretschmer, Birthe
Gerken, Till Huster, Oskar Ketelhut und
Jürgen Uter
Wenn andere längst schlafen, geht es hier erst
richtig los. Beginn 24 Uhr – Ende offen. Bei der
wöchentlichen Schmidt Mitternachtsshow erwartet einen all das, was man nicht erwartet.
Denn jede Show ist einmalig. Ob Akrobaten,
Stand-up-Comedians, Travestie- oder Zauberkünstler – ein Varietéprogramm, schräg à la
Schmidt, macht die Samstagnacht zur kürzesten aller Nächte.
Mit den besten Absichten entschließt Familie
Frank sich zu einer Kreuzfahrt. Nach seinem
Herzinfarkt braucht Vater Steffen eine Auszeit.
Und da er und seine Frau Hanni die beiden
Töchter sonst so selten sehen, schließen die sich
an – mit ihren Gatten im Schlepptau. Doch in
keiner der drei Ehen steht es zum Besten und
auch der despotische und wehleidige Vater bereitet seinen Begleitern nicht bloß Freude …
Bestellnummer 2202
Mai
2./9.
23:59
16./23.
23:59
Bestellnummer 0800
(inkl. HVV)
April
27. 28.22./29.
23./30.24. 25.
20:0020:0020:0020:0020:0020:00
▼▼Cavequeen
Bestellnummer 0801
(inkl. HVV)
April
22.25.
26.
16:3016:30
15:30
▼▼Schmidt Mitternachtsshow
„Du sammeln, ich auch“
Von Mirko Bott, Mark Needham und Heiko
Wohlgemuth
Regie: Corny Littmann
Mit: Nik Breidenbach
Nachdem „Caveman“ in über 1000 Vorstellungen die Tücken der heterosexuellen Beziehung
unter Rückgriff auf Gepflogenheiten des Urmenschen erörtert hat, wird es Zeit, auch den
schwulen Hominiden zu Wort kommen zu lassen. „Cavequeen“ heißt der plauderfreudige
Besucher aus der Urzeit, der Sven wieder auf
die Beine hilft, nachdem er von seinem eifersüchtigen Freund Bruno auf die Straße gesetzt
wurde.
Mai
10./17.
14:30
Schmidt Theater
Ohnsorg Theater
V
Mai
4. 5./12.6./13. 1./8. 2./9. 3./10.
20:0020:0020:00 20:0020:0019:00
Mai
2./9.
3./10.
16:30
15:30
Das Schiff
V
Holzbrücke / Nikolaifleet, 20459 Hamburg
▼▼Faltsch Wagoni: „Ladies first
– Männer Förster“
„Es geht wie immer um der Sprache Willen darum, der Lust an ihr zu frönen“ – diese verschroben-programmatische Äußerung des Kabarettduos Faltsch Wagoni dürfte auch auf
dessen neues Programm zutreffen: In kultivierten Wortspielen offenbart sich der oft weniger
kultivierte Kampf der Geschlechter.
Bestellnummer 2700
April
18.
19:30
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
▼▼Die Königs vom Kiez
Pleiten, Pech ... und Papa!
Eine Musicalkomödie von Martin Lingnau
und Heiko Wohlgemuth
Regie: Corny Littmann
Mit: Götz Fuhrmann, Lisa Huk, Tim Koller,
Caroline Spieß u.a.
Eine Vorbildfunktion erfüllt die Familie König
eher nicht: Kaum haben die vier Kinder Marie,
Björn, Benny und Pamela mit zwielichtigen Gelegenheitsjobs etwas Geld herangeschafft, hat
„der Käpt’n“ – das daueralkoholisierte Familienoberhaupt – es schon wieder verprasst. Dabei müssen auch noch die bettlägerige Oma
und das Baby der 15-jährigen Pamela versorgt
28
▼▼Nagelritz: Modernes
Seemannsgarn
Mit: Dirk Langer
Cavequeen
Bestellnummer 2200
Mai
17.
19:00
Der lustigste Seemann diesseits des Atlantiks
legt für einen Abend an der Holzbrücke am Nikolaifleet an. Aus seinem Seesack zieht er viel
Seemannsgarn, skurrile Geschichten und Lieder. Und natürlich kommen auch die chaotischen Kumpels Hinnerk und Raoul zu Wort …
Bestellnummer 2201
Mai
17.
14:30
Bestellnummer 2700
April
19.
18:00
Theater | Große Bühne
▼▼DramaQueens: „Versprochen“
▼▼Dumme Gedanken hat jeder
Musikkabarett
Regie: Michael Frowin
Mit: Anna Piechotta, Anna Schäfer und
Anne Simmering
Das Beste von Wilhelm Busch
Regie: Julia Schmidt
Mit: Frank Roder und Felix Schepp
In neuer Besetzung und mit neuen Texten und
Songs präsentieren die drei Queens ihr MusikKabarett rund ums Versprechen. Mit großartigen Stimmen, höchster Musikalität und viel
Komik. Ob Blankeneser Schwangerschaftsgymnastik, ob Geschwindigkeitsrekord auf dem Jakobsweg oder Kochrezepte für die Partnerwahl:
Überall lauern Versprechen. Immer ernst gemeint, selten gehalten.
Bestellnummer 2700
April
22.
23.
19:30
19:30
▼▼Johannes Kirchberg:
„Wie früher. Nur besser“
Wer sich eine Homepage unter der Adresse dermenschistgut.de einrichtet, muss ein unverbesserlicher Optimist sein. Deshalb gibt sich Klavierkabarettist Johannes Kirchberg in seinem
neuen Programm auch bewusst unpolitisch.
Denn Politik und Optimismus passen einfach
nicht zusammen.
ABO
ist Schluss. Noch diese eine letzte Show, und
dann geht’s von Bord. Aussteigen. Doch das
will vorbereitet sein. Und dafür gibt‘s nur ein
Rezept: Messerscharfe Analysen, saukomische
Figuren und gnadenlos virtuose Songs.
Frank Roder und Felix Schepp präsentieren in ihrer szenischen Lesung das Beste aus Wilhelm
Buschs Satiren: Die fromme Helene, Hans Huckebein, Fips, der Affe, und natürlich Max und Moritz. Jedoch über all diese Figuren hinaus gibt es
viel zu entdecken beim Dichter Busch, der alles
andere war als ein bequemer Zeitgenosse.
Bestellnummer 2700
Mai
2.
19:30
Bestellnummer 2700
April
26.
18:00
Der Reinhard-Mey-Abend
Regie: Michael Frowin
Mit: Saskia Brzyszczyk, Klaus Schäfer und
Felix Oliver Schepp
Mai
6.
19:30
▼▼„außer man tut es“
Das Erich-Kästner-Programm
Regie: Sylvia Richter
Mit: Johannes Kirchberg und Frank Roder
Kirchberg und Roder gehen auf Spurensuche
durch das Werk des Satirikers Kästner – in Gedichten, Liedern und Tagebucheinträgen. Am
Ende kommen sie mit Kästner zu dem Schluss:
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Bestellnummer 2700
April
29.
19:30
▼▼Vocal Recall: „Ein Lärm, der
deinen Namen trägt“
Schamlos bedient sich das A-Cappella-Trio mit
Alice Köfer, Dieter Behrens und Mathis Hagedorn, am Klavier begleitet von Martin Rosengarten, bei allem, was in der Musikszene Rang
und Namen hat. Hits aus Pop und Klassik werden mit neuen, kabaretttauglichen Texten versehen und so – als „Vocal Recall“ – dem Vergessen entrissen.
▼▼Über den Wolken
„Solange ich hören kann, habe ich nach Auswegen aus dem Elend des deutschen Schlagers
gesucht“, sagt Reinhard Mey, und es ist eine
Untertreibung zu ergänzen: er hat sie gefunden. Saskia Brzyszczyk und Klaus Schäfer, die
neuen Mitglieder im Schiff-Ensemble, sowie Felix Oliver Schepp interpretieren bekannte und
weniger bekannte Chansons des größten deutschen Liedermachers.
Bestellnummer 2700
Mai
8.
9.
19:30
19:30
▼▼Einpacken, Frau Merkel!
Neues vom Kanzlerchauffeur
Regie: Gabi Rothmüller
Mit: Michael Frowin
Wenn der Kanzlerchauffeur auspackt, kann die
Kanzlerin einpacken. Denn was immer auf der
Rückbank seiner staatlich finanzierten Edelkarosse gesprochen wird – Frowin hört mit. Und
startet durch zur satirischen Politsafari zwischen
Kanzleramt und Konsumverordnung. Bis es am
Ende wieder heißt: Einparken, Herr Frowin.
Johannes Kirchberg
Bestellnummer 2700
April
24.
19:30
▼▼Und bist du nicht willig
Balladen
Buch und Regie: Imke Trommler
Mit: Margret Völker, Christian Bruhn und
Sebastian Prasse
„… so brauch‘ ich Gewalt“, raunt der Erlkönig
dem sterbenden Jungen zu. So düster wie bei
Goethe geht es zum Glück nicht in allen Balladen zu. Margret Völker, Christian Bruhn und
Sebastian Prasse rezitieren Reime voll Spannung, Leidenschaft und Witz.
Bestellnummer 2700
April
25.
19:30
Michael Frowin
Vocal Recall
Bestellnummer 2700
April
30.
19:30
▼▼Aussteigen für Einsteiger
Von und mit: Michael Frowin und Jochen
Kilian (Klavier)
Seit drei Monaten ist Frowin mit seinem Pianisten Kilian nun schon auf Kreuzfahrt, aber jetzt
Bestellnummer 2700
Mai
13.
14.
19:30
19:30
▼▼Der Mann in mir
Mit: Anna Schäfer, Kim Jovy (Reeds) und
Jochen Kilian (Klavier)
Als knurriger Käpt’n Krause hat Schauspielerin
und Sängerin Anna Schäfer ja bereits Erfahrungen in der Rolle des anderen Geschlechts. Nun
forscht sie mit satirischen Songs und kabarettistischem Scharfsinn noch intensiver nach, wie-
29
Theater | Große Bühne
ABO
Theater | Große Bühne
viel holde Männlichkeit sie in sich trägt – und
entdeckt dabei manch typisch Weibliches.
Bestellnummer 2700
Mai
15.
16.
19:30
19:30
Theater Haus
im Park Bergedorf
V
Gräpelweg 8, 21029 Hamburg
▼▼Geschwister Pfister: Wie wär's,
wie wär's?
Die Geschwister Pfister in der Toskana
Mit: Ursli & Toni Pfister, Fräulein Schneider
und dem Jo Roloff Trio
Im Januar 2013 wurden sie mit dem B.Z.-Kulturpreis als unumstrittene First Family des Kabarett ausgezeichnet, und schon sind sie wieder
auf Tour. Diesmal geht es Richtung Süden: nach
Italien. Auf einer bunten Zeitreise durch das
ehemals liebste Urlaubsland der Deutschen treffen die Geschwister Pfister auf Show- und
Schlagergrößen der 50er bis 70er Jahre.
The English
Theatre
V
Lerchenfeld 14, 22081 Hamburg
▼▼Thrill Me
Musical Thriller
Von Stephen Dolginoff
Regie: Paul Glaser
Mit: Guy Woolf und Sebastian Hill sowie
Julius Trautvetter/Arthur Küfuss (Klavier)
Nathan und Richard, zwei Studenten im Chicago
der 1920er Jahre, wollen ein perfektes Verbrechen begehen: Sie entführen einen 14-jährigen
Jungen und bringen ihn schließlich um. Alles
scheint nach Plan zu verlaufen, doch dann wird
Nathans Brille am Tatort gefunden … Stephen
Dolginoffs Musical Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit, die auch Alfred Hitchcocks
Spielfilm „Cocktail für eine Leiche“ zugrunde
liegt.
Sebastian Hill
Alma Hoppes
Lustspielhaus
▼▼Rainer Kröhnert:
„Mutti Reloaded“
V
Ludolfstraße 53, 20249 Hamburg
▼▼Alfons: „Wiedersehen macht
Hassknecht Prinzip – In 12
Schritten zum Choleriker“
„Sich aufregen, kann man nicht den Amateuren überlassen“, findet Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht. Einfach mal frei herausschreien, was einem auf der Seele brennt – das
tut der cholerische Satiriker wöchentlich in der
„heute show“. Und am 3. Mai auch auf der
Bühne.
Bestellnummer 2400
Mai
3.
19:00
30
▼▼Alma Hoppe: „Alles bleibt
Bestellnummer 2800
Mai
3./10.
20:00
Mai
5./12.6./13. 7. 1./8. 2./9.
19:3019:3019:3019:3019:30
▼▼Gernot Hassknecht: „Das
Mai
5.6.7.
20:0020:0020:00
Im politischen Tal der Tränen möchte man seinen Kopf am liebsten in den Sand stecken.
Oder in die Tüte, wie Jan-Peter Petersen und
Nils Loenicker auf dem Plakat zu ihrem neuen
Kabarettprogramm „Alles bleibt besser“. Zwei
Papiermützenköche, die ein satirisches Süppchen mit bitterem Beigeschmack servieren.
Bestellnummer 1900
April
28.29.30.24.25.
19:3019:3019:3019:3019:30
Bestellnummer 2400
April
24.
20:00
Bestellnummer 2800
April
28. 29.23./30. 26.
20:0020:0020:00 20:00
besser“
Guy Woolf
Geschwister Pfister
Schuss mit lustig – Leichen sterben nie
Freunde“
Alfons, der Kultreporter der ARD, erklimmt mit
seinem Puschelmikro erneut die Bühne – mit
seinem bisher persönlichsten Programm. Er erzählt von seiner Jugend in Frankreich und wie
er das wurde, was er heute ist: ein französischer
Reporter in Deutschland mit seiner ganz eigenen Sicht der Welt.
Bestellnummer 2800
April
19.
20:00
▼▼Alma Hoppe: „Schuss mit lustig
– Leichen sterben nie“
Dass der Schritt von der kabarettistischen Spürnase zum professionellen Ermittler nur eine
Pointenlänge misst, beweisen Jan-Peter Petersen und Nils Loenicker als knallharte Jungs der
SOKO Alma Hoppe. Wer also noch die eine
oder andere Leiche im Keller hat, sollte schnellstens ausmisten …
Ist die Kanzlerin in Wahrheit ein Mann? Auf der
Kabarettbühne schon, denn niemand verkörpert die „Mutti“ der Nation so authentisch wie
Reiner Kröhnert. Aber auch das Denken und
Fühlen der Kanzlerin ist ihm zur zweiten Natur
geworden. So lüftet er die letzten Geheimnisse
einer verschlossenen Seele.
Bestellnummer 2800
Mai
11.
12.
20:00
20:00
Harburger Theater
V
Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
▼▼Forever Soul!
Mit: Carolin Fortenbacher, Marion
Martienzen und vier Musikern
Stückbeschreibung s. Kat V, Hamburger Kammerspiele
Bestellnummer 3200
April
15.
16.
20:00
20:00
Bestellnummer 3201
April
18.
15:00
Sämtliche EXTRAS können leider nicht mit dem Abonnement verrechnet werden. Unsere im Magazin angegebenen Kartenpreise sind inkl. Bearbeitungs- und Versandgebühr
und über 30 Jahre vom Rest der Welt abgeschnitten war. Die neu eröffnete PanoramaGondel ermöglicht den deutschen Touristen die
Begegnung der besonderen Art: Schon mit fünf
Jahren hatte Ueli Hürlimann seine erste Engelserscheinung, und auch sonst wirkt er ein bisschen wie vom anderen Stern.
Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg
Von und mit Thomas Schultz
Regie: Thomas Gisiger
Preis: 66 € inkl. 3-Gänge-Menü und Getränke;
Einlass ab 18.45 Uhr.
Best of Rock and Pop
Leitung: Jan Christof Scheibe
Er hört und weiß alles, sagt man vom lieben
Gott. Dasselbe trifft auch auf Friseur HenryMaria zu. Bei ihm wird nicht nur das Haar, sondern auch manche Geschichte aus der Nachbarschaft aufgebauscht und in ein schelmisches
Kabinettstück verwandelt. Wen wundert es,
dass dieser Figaro aus einer altehrwürdigen Zirkusfamilie stammt?
Bestellnummer 3400
Mai
16.
19:30
Das Rentenalter haben sie alle längst erreicht,
und doch sind die 32 Damen und Herren des
Heaven Can Wait Chors kein bisschen leise. Von
Adele über Extrabreit und Trio bis hin zu Jan Delay reicht das Repertoire der rockenden Senioren, die – begleitet von einer Band – auch groovende Solo-Nummern spielend bewältigen.
Die 2te Heimat
VI
Max-Brauer-Allee 34, 22765 Hamburg
▼▼Henry – Friseur ohne Grenzen
Preis: 66 € inkl. 3-Gänge-Menü und Getränke;
Einlass ab 18.45 Uhr.
Thalia im Zelt
VI
Strandkai (Hafencity / Nähe Marco-Polo-,
Terrassen)
St. Pauli Theater
VI
▼▼Heaven Can Wait Chor
ermäßigter Preis: 27,50 € (1. Preiskategorie)
▼▼Die drei Musketiere
Von Jérôme Savary
Regie: Peter Jordan und Leonhard
Koppelmann
Mit: Christina Geiße, Sandra Flubacher,
Victoria Trauttmansdorff, Marina Wandruszka, Tilo Werner u.a.
Henry – Friseur ohne Grenzen
Bestellnummer 3400
April
24.
19:30
Mai
8.
19:30
Der „Hamburger Jedermann“ bekommt Konkurrenz! Nach vielen umjubelten Aufführungen
im letzten Jahr lassen „Die drei Musketiere“
auch in diesem Sommer im Thalia-Zelt in der
Hafencity wieder die Säbel klirren. Ein Bänkelsänger erzählt die Geschichte, während elf
Schauspieler in rund 60 Rollen schlüpfen. Dass
die männlichen Figuren ausschließlich mit weiblichen Darstellern besetzt sind – und umgekehrt, sorgt für urkomische Szenen in diesem
mitreißend-märchenhaften Spektakel.
Bestellnummer 0900
April
28.29.30.
20:0020:0020:00
Schmidts Tivoli
VI
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
Preis: 55,50 € (1. Preiskategorie)
▼▼Männerabend
Eine lustvolle Geisterbahnfahrt durch das
Wesen MANN
Von Roland Baisch und Martin Luding &
Michael Schiller
Mit: Kristian Bader und Martin Luding
▼▼Als Single verloren zwischen
Elbe und Alster
Eine Singlegeschichte (nicht nur für
Singles) von und mit Thomas Gisiger
Seit zehn Jahren begeistert Kristian Bader als
„Caveman“. Jetzt hat sich der Hamburger Höhlenmann mit seinem Stuttgarter Pendant Martin Luding zusammengetan, um sich mit Inhalt,
Seele, Klamauk, Witz, Wahrheit und Musik erneut dem wundersamen Wesen an der Seite
der Frau zu widmen.
„Frauen wollen, dass man sie anlügt. Sie wollen
aber auch, dass man ganz ehrlich zu ihnen ist.“
– Vielleicht ist es diese zwiespältige Einsicht, die
Max Frölicher alias Thomas Gisiger ins Singledasein katapultiert hat. Dem Resümee dieser kauzigen Bestandsaufnahme eines Verlassenen –
„Wenn das alles nicht so kompliziert wäre,
wäre das echt total viel einfacher!“ – kann man
nur zustimmen.
Preis: 38,30 € (1. Preiskategorie)
Bestellnummer 2300
Mai
4.
20:00
Preis: 66 € inkl. 3-Gänge-Menü und Getränke;
Einlass ab 18.45 Uhr.
Bestellnummer 3400
Mai
9.
19:30
▼▼Auf und davon!
Die drei Musketiere
▼▼Ueli im Glück!
Heaven Can Wait Chor
oder: Ich habe mir das alles auch ganz
anders vorgestellt!
Von und mit Thomas Gisiger
Bestellnummer 0330
(inkl. HVV)
Juni
29. 9. 24. 11.5./26.27. 14.
19:3019:3019:3019:3019:3019:3019:30
Einen echten Ureinwohner lernt man nicht alle
Tage kennen. Zumal einen, der sein ganzes Leben auf dem Sennenberg-Chöpfli verbracht hat
Juli
7.1.9.4.5.
19:30
19:30
19:3019:30
19:30
Nackt über die Alpen
Von Kristian Bader und Martin Luding
Mit: Kristian Bader
Als „Caveman“ lehrte Kristian Bader uns, dass
sich das ewige Hickhack zwischen Mann und
Frau seit der Steinzeit nicht wesentlich geändert
hat. In seinem neuen Solo-Programm „Auf und
davon!“ bekommt nun auch das Urlaubsverhalten der Deutschen eine geschichtliche Dimensi-
31
Extras
Extras
Sämtliche EXTRAS können leider nicht mit dem Abonnement verrechnet werden. Unsere im Magazin angegebenen Kartenpreise sind inkl. Bearbeitungs- und Versandgebühr
on. Zwischen Völkerwanderung und Pauschalreise gibt es bei Bader eine Direktverbindung
ohne Zwischenstopp.
Preis: 35 € (1. Preiskategorie)
Bestellnummer 2300
Mai
5.
19:00
Laeiszhalle
Großer Saal
VI
▼▼Orquesta Buena Vista Social
Club
„Adiós“-Tour
Der Buena Vista Social Club hat fast 17 Jahre
lang in verschiedenen Konstellationen die klassischen karibischen Stile von Son über Guajira,
Danzon, Bolero, Cha-Cha-Cha bis Rumba rund
um den Globus getragen. Mit ihrer „Adiós“Tour nehmen die betagten Musiker, darunter
auch die legendäre 74-jährige Sängerin Omara
Portuondo, Abschied von der großen Bühne.
Preis: 42,20 €
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
▼▼Bobby McFerrin & Chick Corea
Wenn zwei Musiker wie Bobby McFerrin und
Chick Corea aufeinandertreffen, entstehen
schier unvergessliche Momente. McFerrin, der
Gesangsakrobat, der einst mit „Don’t Worry, Be
Happy“ die Charts stürmte und in seiner Kehle
scheinbar ein ganzes Orchester beherbergt.
Und Corea, der zu den größten lebenden Jazzpianisten zählt und von einem unerschöpflichen Erfindungsgeist getrieben wird. Das ergibt
eine geradezu elektrisierende Mischung!
Preise: 107,60 € (1. Preiskategorie) und 96,60
€ (2. Preiskategorie)
Bestellnummer 4200
(inkl. HVV)
Juni
30.
20:00
Freilichtbühne
Stadtpark
VI
Saarlandstr./Ecke Jahnring, 22303 Hamburg
▼▼Konstantin Wecker
„40 Jahre Wahnsinn“-Tour
Er gehört zu den ganz großen der deutschen
Liedermacher-Szene und gibt seit 40 Jahren
Konzerte in Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Leidenschaftlich, unbequem und immer am Puls der Zeit begeistert Wecker mit
Songs, die inzwischen längst Klassiker sind und
natürlich auch auf der Jubiläumstour nicht fehlen: „Sage nein“, „Absurdistan“ oder „Wut
und Zärtlichkeit“.
Speicherstadt
Kehrwiederspitze
VI
Auf dem Sande 1, 20457 Hamburg
▼▼Der Hamburger Jedermann
Mit: Mignon Remé, Erik Schäffler, Tommaso Cacciapuoti u.a.
„Jedermann!“ So hallt es zwischen den roten
Backsteinen der Speicherstadt. Jedes Jahr im
Sommer wird dort der Kampf um die Seele des
Jedermann ausgefochten, und der Tod gleitet
am Ende auf einem Feuerboot über das dunkle
Fleet. Michael Batz’ Version des Hofmannsthalschen Mysterienspiels ist ein modernes Porträt
der Hamburger Gesellschaft.
Preise: Do + Fr 52 € (1. Preiskategorie) und
38 € (2. Preiskategorie); Sa 55 € (1. Preiskategorie) und 38 € (2. Preiskategorie); So: 49 €
(1. Preiskategorie) und 36 € (2. Preiskategorie)
Orquesta Buena Vista Social Club
Bestellnummer 4700
(inkl. HVV)
Juli
10.
19:30
▼▼Dieter Thomas Kuhn
Sommernachtstour 2015
Beim „Ballermann“ hört für Dieter Thomas
Kuhn der Spaß auf, verriet der Schlagerstar
kürzlich in einem Interview. Dabei ist der kultige
Sänger ansonsten eigentlich für alles zu haben,
was Feierlaune macht und dem guten Geschmack die kalte Schulter zeigt. Wer ist wohl
diesmal der glückliche Fänger, wenn der Barde
mit der legendären Fönwelle sich das Brusthaartoupet herunter reißt und es in die tobende
Menge wirft?
Preis: 31 €
Preis: 39,80 €
Der Hamburger Jedermann
Bestellnummer 4400
Juli
30.24.25.26.
20:0020:0020:0019:00
Alsterdorfer
Sporthalle
VI
Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg
▼▼Johannes Oerding
„Alles brennt“-Tour 2015
Natürlich ist es erlaubt, sich die eingängigen
Balladen und den Gute-Laune-Folk auf Johannes Oerdings aktuellem Album „Alles brennt“
vorher anzuhören. Aber es ist ein offenes Geheimnis, dass der Hamburger Singer-Songwriter erst beim Live-Konzert seine Ressourcen voll
ausschöpft. Der Song „Ich will noch nicht nach
Hause“ wird den Besuchern der Sporthalle
dann wohl wie aus der eigenen Seele sprechen.
Preis: 32,55 €
Bestellnummer 4500
(inkl. HVV)
Juni
13.
20:00
Konstantin Wecker
Dieter Thomas Kuhn
Bestellnummer 4700
(inkl. HVV)
Juni
20.
19:00
Bestellnummer 4700
(inkl. HVV)
Juli
17.
19:30
32
Johannes Oerding
FamilienAbo
FamilienAbo
Kampnagel
Big Bang – Musik für
junge Abenteurer
Wie hört es sich eigentlich an, wenn
man mit Badelatschen auf einer Luftschlangenorgel spielt? Das neue Musikperformance-Festival „Big Bang“
vom 18. bis zum 20. April auf Kampnagel steht ganz im Zeichen Neuer Musik und ungewohnter Klänge. Zahlreiche Künstler aus Hamburg und ganz Europa präsentieren aufregende Verknüpfungen von Musik mit Tanz, Theater, Text,
Video und Elektronik. So macht sich das
Ensemble Resonanz mit dem Schweizer
Liedermacher und Geschichtenerzähler Linard Bardill „Auf in das blaue Wunderland“, während die drei Saxofonisten von
Bramborry mit ihren Instrumenten die fantastischen Papierwelten der tschechischen
Bilderbuchkünstlerin Kveta Pacovská erkunden. Dass Komik keine Worte braucht,
zeigen die vier Tänzer und Trommler der
französischen Compagnie Arcosm mit ihrer Show „Echoa“, in der Bewegungen
und selbst erzeugte Geräusche hochdynamische Verbindungen eingehen. Witz und
Junges Schauspielhaus - Foyer
F
schließlich macht das Spiel mit dem (gezähmten) Feuer ja auch Spaß …
Ab 3 Jahre.
(inkl. HVV)
Bestellnummer 3801
April
10.
16:00
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Krieg. Stell dir vor, er wäre
hier.
▼▼WWW und All Das
Von Janne Teller
Regie: Anne Bader
Mit: Marius Bistritzky und Cedric von
Borries
Stell dir vor, es ist Krieg. Europas Demokratien
sind zusammengebrochen und durch Diktaturen ersetzt. Du bist vierzehn Jahre alt und
kämpfst jeden Tag ums Überleben. Deine Mutter ist todkrank, deine Schwester verletzt. Dein
Vater hat es geschafft, in die demokratische
Wohlstandsgesellschaft nach Ägypten zu fliehen. Als ihr ihm folgt, landet ihr dort in einem
Auffanglager für unwillkommene Flüchtlinge.
Jahrelang wartest du auf dein neues Leben,
aber ihr bleibt Menschen dritter Klasse.
Ein Link zwischen hier und da
Regie: Sylvia Deinert
Mit: Gyde Borth, Monika Els, Tanja
Gwiasda, Frank Helmrich und Tine Krieg
Es macht Spaß, sich mit einem Computerspiel
die Zeit zu vertreiben, wenn man gerade nichts
Besseres zu tun hat. Henny kann so neue Welten erkunden, die von ziemlich verrückten Wesen bewohnt werden. Sie lernt die Regeln kennen, die in dieser Welt gelten, aber auch ihre
Gefahren: Denn Bugs und Cookies können viel
Unheil anrichten.
Ab 6 Jahre.
Bestellnummer 3801
(inkl. HVV)
April
19.
16:00
Ab 12 Jahre.
▼▼LIQUIDs
Forschungstheater im Fundus Theater
Mit: Matthias Anton und Zoe Laughlin
Forschen im Theater? Fundus macht‘s möglich!
Die Britin Zoe erzählt etwas von Flüssigkeiten.
Sie bringt einige wässrige Lösungen mit ins Forschungstheater – magnetische und solche, die
man wie einen Gummiball gegen die Wand
werfen kann. Im großen Wasserbassin wird gegossen, gerutscht und gespritzt. Wie wird aus
Sahne eigentlich Eis? Und warum ist Leben zuerst im Wasser entstanden? 40 Gießkannen, ein
Goldfisch und ein Zauberer als Übersetzer erwarten die Besucher.
Ab 3 Jahre.
NDR Bigband
Dynamik sind auch zu erwarten, wenn die
NDR Bigband den „Karneval der Tiere“
von Camille Saint-Saëns in eine Jazz-Suite
verwandelt, während Erzähler Peter Urban
Hühner, Schwäne und Fossilien zum Leben erweckt. Ein großes Aufgebot von
Musikern steht auch auf der Bühne, wenn
das Studio Dan aus Wien mit mindestens
sechzehn verschiedenen Instrumenten
Kompositionen von John Cage über Giacinto Scelsi bis Frank Zappa spielt. Zum
Schluss geht es dann in „Teufels Küche“,
wo sich Klarinette, Cello und Marimba mit
Gemüse und diversem Küchengerät zum
chaotischen Kammerkonzert einfinden.
Eine Produktion des Vereins KinderKinder,
der zusammen mit Elbphilharmonie Kompass, der NDR Bigband, dem Ensemble
Resonanz und Kampnagel das Festival aus
der Taufe gehoben hat.
Vorstellungstermine siehe Seite 35 und 36.
Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.
Bestellnummer 0290
(inkl. HVV)
April
18.
19:00
Fundus Theater
F
Hasselbrookstraße 25, 22089 Hamburg
▼▼Da Gefahr!
Forschungstheater im Fundus Theater
Gefahren lauern überall, denken viele Eltern
und versuchen, ihre Kinder davon fernzuhalten.
Doch Gefahren gehören zum Leben. Deshalb
sollten Kinder lernen, sie richtig einzuschätzen.
Hierzu haben die beiden Performer Sibylle Peters und Hanno Krieg zahlreiche Experimente
vorbereitet, die zeigen, wie man sich schützen
kann, wenn es einmal brenzlig wird. Und
LIQUIDs
Bestellnummer 3801
(inkl. HVV)
Mai
10.
16:00
33
FamilienAbo
Opernloft
F
Fuhlentwiete 7, 20355 Hamburg
▼▼Das Zauberflötchen
Tour, auf der Igor seltsame Wesen kennenlernt:
Meerschweinchen, die unbezahlte Arbeit leisten, einen Haushaltsroboter, der den Sinn seiner Tätigkeit hinterfragt, Brieftauben, die mit
einem Sitzstreik die Weiterfahrt blockieren. Ist
der Wert von Arbeit messbar? Und wenn ja,
wie?
Oper für Kinder
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart;
Fassung von Inken Rahardt und Susann
Oberacker
Inszenierung: Inken Rahardt; musikalische
Leitung: Markus Bruker
Mit: Ewelina Moskal/Luise Hansen, Darlene
Dobisch, Soomi Hong u.a.
Ab 8 Jahre.
Zur „Zauberflöte“ das erste Mal in die Oper –
das ist für viele ein unvergessliches Erlebnis. Im
Opernloft spielt die Geschichte statt in der Vergangenheit in der Zukunft. Hier bleibt das Märchenhafte gut erhalten: Drei junge Raumfahrer
haben den Auftrag, Pamina, die Tochter der
Königin der Nacht, vom Planeten des Sarastro
zu befreien. Unterwegs treffen sie den lustigen
Vogelmenschen Papageno und helfen ihm bei
der Suche nach einer Papagena.
Von Wolf Durian
Regie: Gero Vierhuff
Mit: Oliver Dressel, Fritzi Oster, Christopher
Weiß und Richara Zapf
Ab 5 Jahre.
Bestellnummer 4151
(inkl. HVV)
April
26.
15:00
Mai
31.
15:00
Lichthof Theater
F
Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg
▼▼Arbeiten gehen
Regie: Charlotte Pfeifer
Mit: Mit Tim Borstelmann, Nikolas Gerlach,
Jochen Klüßendorf, Bianca Menzel,
Charlotte Pfeifer, Michael Schumacher und
Christoph Theussl
Igors Vater ist Busfahrer. Als der Junge einen
Schulaufsatz über die Arbeit seines Vaters
schrei­ben soll, nimmt dieser ihn mit auf eine
Bestellnummer 5701
(inkl. HVV)
April
11.
12.
15:00
15:00
▼▼Kai aus der Kiste
Der berühmte amerikanische Schokoladenfabrikant Joe Allen will den deutschen Markt erobern und sucht nach einem „Reklamekönig“
für seine Produkte. Kubalski wittert ein großes
Geschäft und bewirbt sich um den Job. Dass
Straßenjunge Kai mit seiner Bande gegen ihn
antritt, kann dem Werbeprofi nur ein müdes
Lächeln abringen. Doch offenbar hat er die Kinder unterschätzt … „Kai aus der Kiste“ zählt zu
den erfolgreichsten Jugendbüchern aus dem
Berlin der 20er Jahre.
findet mitten im Dschungel ein Dingsbums. Aus
dem Dingsbums kommen Töne, wenn man damit spielt. Dodo entdeckt, dass man mit dem
Dingsbums, das eine Geige ist, musizieren
kann. Als das Krokodil die Geige frisst, ist Dodo
sehr traurig. Sein Vater führt ihn zu einem sehr
alten Orang Utan, der Dodo bestimmt helfen
kann...
Ab 3 Jahre.
Bestellnummer 1603
(inkl. HVV)
April
12./26.
11:00
▼▼Die kleine Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Regie: Andreas Franz
Mit: Marius Adam, Richard Neugebauer,
Antje Przywara, Natascha Dwulecki, Kamila
Dziadko u.a.
Prinz Tamino hat sich unsterblich in das Bild der
Prinzessin Pamina verliebt. Doch die wird von
Sarastro gefangen gehalten. Ausgerüstet mit
einem magischen Glockenspiel und einer Zauberflöte brechen Tamino und sein Gefährte Papageno auf, um Pamina zu befreien. Aber ist
Sarastro wirklich so böse, wie es scheint? „Die
kleine Zauberflöte“ wird seit 1979 regelmäßig
am Theater für Kinder aufgeführt.
Ab 5 Jahre.
Ab 8 Jahre.
Bestellnummer 5701
(inkl. HVV)
April
25.
26.
16:00
16:00
Theater für Kinder
F
Max-Brauer-Allee 76, 22765 Hamburg
▼▼Kleiner Dodo, was spielst Du?
Von Serena Romanelli und Hans de Beer
Regie: Barbara Hass und Barbara Henneberg
Mit: Barbara Henneberg, Claudia Valtierra,
Hubert Fersterer u.a.
Ein Stück für die jüngsten Zuschauer, das Lust
auf Musik macht: Der kleine Orang Utan Dodo
Die kleine Zauberflöte
Bestellnummer 1601
(inkl. HVV)
April
18./25.
19./26.
15:00
15:00
Mai
2./9.
3./10.
15:00
15:00
▼▼Lupinchen und Robert
Kleiner Dodo, was spielst Du?
34
Nach dem Kinderbuch von Binette
Schroeder; Musik: Barbara Henneberg
Regie: Andreas Franz und Barbara
Henneberg; musikalische Leitung: Barbara
Henneberg
Mit: Hubert Fersterer, Barbara Henneberg,
Malwina Krajecki und Claudia Valtierra
FamilienAbo
Kampnagel K 2
F
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Auf in das blaue Wunderland
Big Bang: Musik für junge Abenteurer
Konzert mit dem Ensemble Resonanz
Dirigent: Fortunat Frölich
Lupinchen und Robert
Musik von Linard Bardill
Binette Schroeders mehrfach preisgekrönter
Kinderbuchklassiker wird zum fröhlichen Zauber-Musiktheater: Lupinchen ist traurig. Doch
Vogel Robert weiß, wie er es aufheitern kann.
Er lädt seine zwei besten Freunde ein, um ein
Fest mit Lupinchen zu feiern. Herr Klappauf­
undzu schnippelt angeberisch ein Haus aus Papier, aber ein Sturm kommt auf, und der scheue
Mister Humpty Dumpty erweist sich als mutiger
Retter in der Not.
Linard Bardill, der wohl beliebteste Kinderliedermacher der Schweiz, und das Ensemble Resonanz eröffnen auf Kampnagel das Festival
„Big Bang“ mit einer fantastischen Geschichte:
Wer ganz viel Kaugummi kaut und eine so große Blase pusten kann, dass der Sturm ihn oder
sie damit fortträgt, gelangt ins ferne Wunderland. Exklusiv an diesem Konzertvormittag können Kinder die Reise sogar ohne Kaugummi
antreten …
Ab 3 Jahre.
Ab 4 Jahre.
Bestellnummer 1603
(inkl. HVV)
April
19.
11:00
Kampnagel K 1
rasante Performance mit Slapstick und Witz, an
der auch Erwachsene ihren Spaß haben.
Ab 6 Jahre.
(inkl. HVV)
Bestellnummer 1820
April
19.
17:15
Bestellnummer 1821
(inkl. HVV)
April
19.
15:15
Kampnagel K 4
F
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Bramborry
Big Bang: Musik für junge Abenteurer
Theater De Spiegel
Regie: Martin Staes-Polet
Mit: Nicolas Ankoudinoff, Christian
Gmünder und Sara Meyer (Saxophon)
Die tschechische Kinderbuchillustratorin Květa
Pacovská verfertigt alle möglichen Dinge aus
Papier und erhielt für ihre Arbeiten zahlreiche
Preise. Die drei Saxofonisten von Bramborry beleben und erforschen Pacovskás fantasievolle
Papierwelt mit ihren Instrumenten. Ein zauberhaftes Konzert für die Allerkleinsten.
F
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Studio Dan spielt
Big Bang: Musik für junge Abenteurer
Leitung: Daniel Riegler-Beer
Auf in das blaue Wunderland
Musik von John Cage, Tibor Kövesdi, Daniel
Riegler, Elliott Sharp, Giacinto Scelsi, Igor Stravinsky, Frank Zappa
Bestellnummer 1821
(inkl. HVV)
April
18.
14:15
Mit seinen 20 Musikern aus den Bereichen Jazz,
Rock, improvisierter und Neuer Musik ist das im
Jahr 2005 gegründete Ensemble Studio Dan
nicht nur in Österreich eine absolute Ausnahmeerscheinung. Das Konzertformat „Studio
Dan spielt …“ wurde speziell für Kinder entwickelt und sucht nach abenteuerlichen Verbindungen zwischen ganz unterschiedlichen Musikstilen und -genres.
Ab 6 Jahre.
Bestellnummer 1823
(inkl. HVV)
April
19.
11:30
▼▼Echoa
Big Bang: Musik für junge Abenteurer
Compagnie Arcosm
Regie: Thomas Guerry und Camille
Rocailleux
Mit: Clément Ducol und Mathieu Ben
Hassen (Perkussion) sowie Thomas Guerry
und Marie Urvoy (Tanz)
Mit Lauten und Bewegungen stoßen sich die
Tänzer und Perkussionisten zu immer neuen
Kettenreaktionen an und lösen mit „körperlichen Echos“ aberwitzige Reaktionen aus. Eine
Bramborry
Ab 2 Jahre.
Bestellnummer 1840
(inkl. HVV)
April
19.
16:15
Bestellnummer 1841
(inkl. HVV)
April
19.
13:30
(inkl. HVV)
Bestellnummer 1843
April
19.
11:00
Kampnagel K 6
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Studio Dan spielt
▼▼Karneval der Tiere
Bestellnummer 1813
(inkl. HVV)
April
19.
11:30
Big Bang: Musik für junge Abenteurer
Konzert mit der NDR Big Band
Dirigent: Rainer Tempe
Mit: Peter Urban (Erzähler)
Bestellnummer 1811
(inkl. HVV)
April
18.
19.
17:00
14:00
F
Musik von Camille Saint-Saëns (arrangiert von
Rainer Tempel)
Echoa
Mit seinem berühmten Orchesterwerk „Karneval der Tiere“ hat Camille Saint-Saëns nicht nur
35
FamilienAbo
FamilienAbo
zahlreichen Tierarten ein musikalisch quicklebendiges Denkmal gesetzt, sondern sich auch
über Komponistenkollegen lustig gemacht.
Doch auch wer die Anspielungen nicht erkennt,
wird seinen Spaß haben bei dieser jazzig-pointierten Bearbeitung des Stücks für Big Band.
Ab 6 Jahre.
Bestellnummer 1800
(inkl. HVV)
April
18.
17:30
Bestellnummer 1801
(inkl. HVV)
April
18.
15:45
Kampnagelfabrik
F
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Teufels Küche
Schmidt Theater
F
Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg
jungesAbo
Junges Schauspielhaus – Baustelle
y
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Der kleine Störtebeker
Eine musikalische Kaperfahrt von Martin
Lingnau und Heiko Wohlgemuth
Regie: Carolin Spieß
Mit: Matthias Beitien, Götz Fuhrmann,
Torsten Hammann, Tim Koller, Stefan
Leonard, Kristina Willmaser u.a.
Wie wurde der unerschrockene Seeräuber
Klaus Störtebeker, der die Reichen bestahl und
den Armen gab, eigentlich zu dem, was er war?
Das ebenso spannende wie komische Theaterspektakel erzählt mit mutigen Mädchen, sprechenden Ratten und sympathischen Jung-Piraten die Vorgeschichte der norddeutschen Legende.
Ab 6 Jahre.
Big Bang: Musik für junge Abenteurer
Regie: Heiko Hentschel
Mit: Carola Schaal (Klarinette), Sonja Lena
Schmid (Cello), Sven Kacirek (Perkussion)
und Apostolos Dulakis (Teufel)
▼▼Maria Magdalena
Von Friedrich Hebbel
Regie: Alexander Riemenschneider
Mit: Florence Adjidome, Hermann Book,
Jonathan Müller, Johannes Nehlsen, Christine Ochsenhofer und Florens Schmidt
Klara soll den Kassierer Leonard heiraten, liebt
aber den Sekretär Friedrich. Aus Eifersucht fordert Leonard eine Liebesnacht noch vor der
Hochzeit. Nun erwartet Klara ein Kind. Da
schon ihr Bruder durch einen vermeintlichen
Diebstahl Schande über die Familie gebracht
hat, droht der Vater mit Selbstmord, sollte nicht
zumindest Klara in der Lage sein, die Ehre der
Familie zu verteidigen. Als der berechnende Leonard eine bessere Partie ins Auge fasst, scheint
die Katastrophe unabwendbar.
Musik von Moritz Eggert
Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Und davon gibt es eine Menge in diesem kulinarischen
Konzert, in dem nicht nur Cello, Klarinette und
Marimba tönen, sondern auch Speisen, Getränke und Küchengeräte zu Musikinstrumenten
umfunktioniert werden. Ein Konzert, das Appetit macht auf mehr.
Ab 6 Jahre.
Bestellnummer 1850
(inkl. HVV)
April
18.
17:15
(inkl. HVV)
Bestellnummer 1851
April
18.
14:00
Bestellnummer 1853
(inkl. HVV)
April
19.
11:30
Der kleine Störtebeker
Bestellnummer 2201
(inkl. HVV)
Mai
15.
9./16.
10./24.
15:00
15:00
14:30
23.
15:00
Das Schiff
F
Holzbrücke / Nikolaifleet, 20459 Hamburg
▼▼Ratte Rudi geht von Bord
Kindermusical
Von Michael Frowin & Kerim Pamuk (Buch)
und Benedikt Eichhorn (Musik)
Regie: Michael Frowin
Mit: Frank Roder und Felix Oliver Schepp
Wie öde ist das denn! Schiffsratte Rudi sitzt
mitsamt seinem Kutter auf dem Trockenen.
Dann taucht auch noch ein Kobold namens
Konstantin auf und nervt mit ständig guter Laune! Doch als beide sich ihre Träume anvertrauen, bahnt sich eine Freundschaft an. Ob sie sich
bei ihren Wünschen gegenseitig helfen können? Mit einem eigenen Kindermusical betritt
Das Schiff Neuland. Es gibt also einiges zu entdecken!
Teufels Küche
36
Maria Magdalena
Bestellnummer 0210
(inkl. HVV)
April
27.
28.
26.
19:00
19:00
18:00
Deutsches
Schauspielhaus
y
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
▼▼John Gabriel Borkman
Von Henrik Ibsen
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Josef Ostendorf, Julia
Wieninger, Gala Othero Winter u.a.
Ab 6 Jahre.
Der ehemalige Bankier Borkman lebt zurückgezogen mit seiner Frau Gunhild bei deren sterbenskranker Schwester Ella. Wegen illegaler
Transaktionen hat Borkman acht Jahre im Gefängnis verbracht. Zuvor hatte er auf eine Ehe
mit Ella zugunsten seiner Karriere verzichtet.
Jetzt fordert Ella, die Borkmans Sohn Erhard
aufgezogen hat, dass dieser mit ihr in die Stadt
ziehe, um ihr Sterben zu begleiten. Die Eltern
hingegen wollen Erhard für eigene Zwecke einspannen. Erhard jedoch verfolgt andere Ziele …
Bestellnummer 2701
(inkl. HVV)
April
26.
15:00
Bestellnummer 0280
(inkl. HVV)
April
10.
11.
20:00
20:00
Mai
2.
15:00
Mai
3.
15:00
▼▼Die Ratten
Von Gerhart Hauptmann
Regie: Karin Henkel
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Bernd
Grawert, Jan-Peter Kampwirth u.a.
Eine Putzfrau, die einem Dienstmädchen das
ungewollte Kind abkauft und ihrem Mann als
ihr eigenes unterschiebt. Eine Mutter, die den
Handel später bereut – mit fatalen Folgen. Und
ein selbstherrlicher Theaterdirektor, der im
Dachgeschoss des Mietshauses seinen Schauspielschülern den Idealismus predigt. Das sind
die Zutaten des Hauptmann-Klassikers, die Regisseurin Karin Henkel als Spielmaterial nutzt
und mit vielen Theater-Zitaten ausstattet.
Bestellnummer 0280
(inkl. HVV)
April
22.
20:00
nur noch drei scheinbar harmlose Patienten, die
sich für Albert Einstein, Isaac Newton und König Salomon halten. Doch einer von ihnen hat
offenbar die „Weltformel“ entdeckt … Dürrenmatts philosophisch-groteske Parabel auf die
Verantwortung der Wissenschaft aus dem Jahr
1961 fiel in eine Zeit, als die Atombombe und
die Eroberung des Weltraums ein breites Interesse an Physik hervorrief.
Bestellnummer 0280
(inkl. HVV)
April
29.
20:00
Mai
10.
15:00
Thalia Gauss.Straße
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
▼▼Ab jetzt
▼▼Ich rufe meine Brüder
Von Alan Ayckbourn
Regie: Karin Beier
Mit: Lina Beckmann, Yorck Dippe, Ute
Hannig, Götz Schubert u.a.
Von Jonas Hassen Khemiri
Regie: Anton Kurt Krause
Mit: Alicia Aumüller und Pascal Houdus
Komponist Jerome hat alle Räume der Familienwohnung mit Mikrofonen ausgestattet, um aus
den aufgenommenen Gesprächen und Alltagsgeräuschen den reinen Klang der Liebe zu synthetisieren. Als seine Frau und Tochter ihn wegen seines künstlerischen Abhörwahns verlassen, engagiert Jerome eine Schauspielerin, die
seine neue Verlobte und Hausfrau mimen soll,
während der auf Kinderbetreuung programmierte und nun seiner Aufgabe beraubte Roboter GOU 300 F immer mehr zur Plage wird …
y
Ist der dunkelhäutige Amor von Rassisten umgeben, oder findet der Krieg nur in seinem Kopf
statt? Seit in Stockholm die Autobombe explodiert ist, wittert der junge Student eine Verschwörung. Macht man ihn selbst für den islamistischen Terror verantwortlich oder bildet er
sich die abweisenden Blicke der anderen nur
ein? Nach „Invasion!“ und „Wir sind Hundert“
ist „Ich rufe meine Brüder“ das dritte Stück des
schwedischen Autors Jonas Hassen Khemiri,
das am Thalia Theater inszeniert wird.
ändert einiges – auch zwischen den Freunden.
„Räuberhände“ ist ein Stück nach dem Debütroman des Hamburger Autors Finn-Ole
Heinrich.
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
April
13.
20:00
▼▼Spiel Zigeunistan
Von Christiane Richers
Regie: Anton Krause
Mit: Rahul Chakraborty
Woher kommt die romantische Vorstellung des
wilden, freien Lebens der Sinti und Roma? Warum ist der Begriff „Zigeuner“ problematisch
und mit so vielen negativen Vorurteilen behaftet? Ein junger Sinto stellt Fragen, erzählt von
sich und möchte mit denen reden, die ihn als
Fremden betrachten. Christiane Richers‘ biografisch-fiktives Theaterstück basiert auf Gesprächen mit Angehörigen einer Sinti-Familie
aus Hamburg-Wilhelmsburg.
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
April
15.
19:00
▼▼Das Tierreich
Abschlussinszenierung von Studierenden
der Theaterakademie Hamburg
Von Nolte Decar
Regie: Christina Rast
Mit: Marius Bistritzky, Cedric von Borries,
Gesa Geue, Paul Grote, Milena Straube u.a.
Sommerferien in Bad Mersdorf: Regines Chinchilla ist verschwunden, die Proben der TheaterAG werden von schmerzlichen Eitelkeiten überschattet, Klaus entdeckt seine Liebe zu Männern, und dann fällt auch noch ein Kampfpanzer vom Himmel. Mit pointierten Dialogen und
schnellen Szenenwechseln erzählt das Stück
vom Erwachsenwerden. Für ihre fröhlich-freche
Provinzposse wurden die jungen Autoren Jakob
Nolte und Michel Decar 2013 mit dem BrüderGrimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet.
Ab jetzt
Bestellnummer 0280
(inkl. HVV)
April
24.
20:00
Mai
5.
20:00
▼▼Die Physiker
Von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Sebastian Kreyer
Mit: Karoline Bär, Yorck Dippe, Ute Hannig,
Sachiko Hara, Markus John, Anja Laïs und
Maik Solbach
Mehrere Krankenschwestern werden in einer
Nervenheilanstalt ermordet, dabei leben hier
Ich rufe meine Brüder
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
April
13.
19:00
Bestellnummer 0340
(inkl. HVV)
April
30.
20:00
Dr. Alberto-JonasHaus
y
Karolinenstr. 35, 20357 Hamburg
▼▼Räuberhände
▼▼Das ist Esther
Von Finn-Ole Heinrich
Regie: Anne Lenk
Mit: Patrick Bartsch, Sandra Flubacher und
Sven Schelker
Von Christiane Richers
Regie: Katja Langenbach
Mit: Florentine Weihe
Janiks Eltern haben Samuel bei sich aufgenommen. Gemeinsam lernen die beiden Freunde
fürs Abitur. Samuels Mutter ist Alkoholikerin,
sein Vater unbekannt. Als Samuel erfährt, er
würde aus Istanbul stammen, begeben sich die
Jungen in der Türkei auf Spurensuche. Samuel
fühlt sich plötzlich als halber Türke und das ver-
Die 17-jährige Mary Ann erzählt von ihrer jüdischen Großmutter Esther Bauer, die in Eppendorf aufwuchs, die Internierung im Ghetto Theresienstadt und im KZ Auschwitz überlebte und
nach der Befreiung nach New York emigrierte.
Eine ebenso persönliche wie erschütternde Geschichte einer Holocaust-Überlebenden, die die
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jungesAbo
jungesAbo
jüdische Mädchenschule besuchte (heute: Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule), in der das Stück aufgeführt wird.
Ernst Deutsch
Theater
y
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg
▼▼Singer Slam Finale 2015
Kampf der Künste
Moderation: Michel Abdollahi
Monatlich treten gestandene Singer-Songwriter
beim Singer Slam gegeneinander an, um mit ihrer Stimme und einem Instrument das Publikum
und eine spontan gewählte fünfköpfige Jury zu
begeistern. Beim Singer Slam Finale werden nun
die Monatssieger den Pegel des „Applausometers“ in die Höhe treiben. Auf die Sieger dieses
Jahrgangs darf man gespannt sein!
Bestellnummer 0400
(inkl. HVV)
Mai
8.
20:00
Das ist Esther
Bestellnummer 0350
(inkl. HVV)
April
13.
19:00
Kampnagel K 6
y
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
▼▼Game Music Live
Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester
Dirigent: Stefan Geiger
Das NDR Sinfonieorchester spielt Musik zu Videospiel-Trailern: Angry Birds, The Legend of
Zelda: Skyward Sword, Super Mario 3D World,
Bioshock 2, Final Fantasy
Orchesterkonzerte mit Filmmusik sind keine
Seltenheit. Die Musik, die für Computerspiele
komponiert wurde, ist hierzulande jedoch – anders als in Japan, Australien und den USA –
kaum im Konzertsaal zu hören. Dabei hat sich
nicht nur das Videospiel, sondern auch die Videospielmusik längst zu einer eigenen Kunstform entwickelt. Stefan Geiger leitete 2012 in
Bremen den ersten „German Gamemusic
Award“ und führt nun das NDR Sinfonieorchester durch fesselnde Spielwelten.
Bestellnummer 1800
(inkl. HVV)
April
30.
20:00
▼▼Best Of Poetry Slam
Kampf der Künste
Moderation: Michel Abdollahi
Zehn Minuten entscheiden über Erfolg oder
Niederlage. So lange haben die Autoren Zeit,
das Publikum mit eigenen Texten zu ekstatischen Ovationen zu verführen. Die Lautstärke
des Applauses entscheidet, welcher der vier
Kandidaten das Rennen macht. Zu den besten
Poeten der deutschen Slamszene wurden sie
schon jetzt gewählt. Die Veranstaltung hat
Kultcharakter. Genau wie Moderator Michel
Abdollahi, der seinen Kandidaten in Sachen
Witz und Schlagfertigkeit allemal das Wasser
reichen kann.
Bestellnummer 0420
(inkl. HVV)
Mai
13.
20:00
Hamburger
Sprechwerk
y
Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg
▼▼Die Zuckerschweine
Improvisationstheater
Sie gehen auf die Bühne, ohne zu wissen, was
passiert. Die Hamburger Impro-Gruppe „Die
Die Zuckerschweine
Zuckerschweine“ hat keinen Text, keine Requisite, keinen Regisseur. Nach den Vorgaben des
Publikums entstehen Szenen aus dem Stegreif,
die es nur einmal gibt. Das Geheimrezept der
Hamburger Gruppe: Immer alles geben und
selbst Spaß haben.
Bestellnummer 5140
(inkl. HVV)
Mai
7.
20:00
Lichthof Theater
y
Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg
▼▼Stadt, Land, Wurst
Von Thomas Matschoß
Regie: Thomas Matschoß
Mit: Thomas Matschoß, Tahere Nikkhoyemehrdad, Maurice Schneider, Mike
Schlünzen und Kristina Willmaser
Für eine Hamburger BWL-Studentin, die einen
Resthof in Torfbostel geerbt hat, wirft das neue
Landleben viele Fragen auf: Haben Schweine
ein Verfallsdatum? Bringt man Hühner zum
Tierarzt? Wer oder was wird beim Frauenschießen aufs Korn genommen? Und soll Frau ihre
fleischlichen Gelüste mit einem Schlachtersohn
ausleben? Eine saukomische Liebesgeschichte
mit dem Jahrmarkttheater aus Bostelwiebeck
von Thomas Matschoß („Heiße Ecke“).
Bestellnummer 5700
(inkl. HVV)
Mai
15.
16.
20:15
20:15
jungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesjunge
ungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojungesAbojun
jungesAbo
Impressum
Bildnachweise
Herausgeber:
TheaterGemeinde Hamburg e.V. • Ida-Ehre-Platz 14, 20095 Hamburg
Holger Badekow (Titelbild, S. 5, S. 6), Opernloft (S. 3), Jan Brykczynski (S. 4), Martyn Leder (S. 4), Sandra ThenFriedrich (S. 4, 21), Kurt-Michael Westermann (S. 5), Monika Rittershaus (S. 5), Dimitri Papageorgiou (S. 6),
Maria Budtova (S. 6), Martin Teschner (S. 6), Dimitri Zimmer (S. 7), David Geringas (S. 7), ProPiano (S. 7), Julien
Mignot (S. 8), Dietmar Scholz (S. 8), Noak Shaye (S. 8), Gunter Glücklich (S. 8), Matthias Mramor (S. 9), Hamburger Symphoniker (S. 9, 11), Felix Broede (S. 9), Arien Conelly (S. 10), Hanna Zumsande (S. 10), Hamburger
Symphoniker (S. 10), Georg Thum (S. 11), Berthold Fabricius (S. 11), All Music Guide (S. 11), Oliver Proske
(S. 12), Engelsaal (S. 12, 19), Inken Rahardt (S. 13), Anja Beutler (S. 13, 17), Armin Smailovic (S. 14, 15, 16, 22,
23), Klaus Lefevbre (S. 14, 21, 22, 37), Krafft Angerer (S. 15, 16, 22, 23, 24, 25, 37), Hamburger Sprechwerk
(S. 17, 38), Monsun Theater (S. 18), Quinn Wharton (S. 18), Bert Brüggemann (S. 18), Oliver Fantitsch (S. 19,
28, 36), Gerrit Meyer (S. 19), Anatol Kotte (S. 20), Thomas Grünholz (S. 20), The English Theatre (S. 21, 30),
Matthias Horn (S. 21), Kunsthalle Bremen (S. 23), Theater Lübeck (S. 23), Thalia Theater (S. 24, 38), Hanna
Matthes (S. 25), Bo Lahola (S. 25, 26), Arno Declair (S. 26), St. Pauli Theater (S. 26, 31), G2 Baraniak (S. 27),
Imperial Theater (S. 27), Gesine Born (S. 29), Das Schiff (S. 29), Rampensau (S. 29), Theater Haus im Park Bergedorf (S. 30), Alma Hoppes Lustspielhaus (S. 30), 2te Heimat (S. 31), Fabian Hammerl (S. 31), Thomas Karsten
(S. 32), Alejandro Gonzales (S. 32), Karsten Jahnke Konzertdirektion (S. 32), Hamburger Art Ensemble (S. 32),
Mathias Bothor (S. 32), Sibylle Zettler (S. 33), Sinje Hasheider (S. 33, 36), Fundus Theater (S. 33), Raoul Doré
(S. 34), Dr. Joachim Flügel (S. 34, 35), Richard Stoehr (S. 25), Max Bartsch (S. 35), Maren Eggert (S. 36)
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Verantwortlich: Dr. Josef Steinky
Redaktion: Sören Ingwersen, Dr. Josef Steinky
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Druck: Compact Media KG • Ferdinandstraße 29 –33, 20095 Hamburg
Die Kosten für die Zusendung des Magazins der TheaterGemeinde
Hamburg e.V. sind im Abonnementspreis enthalten.
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Unsere Abonnements 2015/2016
Die individuellen Abos für die ganze Stadt
Freie Auswahl in Hamburgs Kultur – durch alle Genres
und Spielstätten:
Das Große Abo – 8 Veranstaltungen in einer Spielzeit:
1
1 x Oper/Ballett, 2 x Konzert/Kammeroper, 5 x Theater/
Große Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 193,80 €.
2
Das kleine Abo – 5 Veranstaltungen in einer Spielzeit: 1 x
3
Drei mal Zwei-Abo – 6 Veranstaltungen in einer Spielzeit:
Konzert/Kammeroper, 1 x Kleine Bühne, 3 x Theater/Große
Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 123,80 €.
2 x Oper/Ballett, 2 x Konzert/Kammeroper, 2 x Theater/
Große Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 181,20 €.
Abos ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack – wenn
Sie nur an Konzerten interessiert sind oder ausschließlich ins Theater gehen wollen:
Das Schauspiel-Abonnement – für ausschließliche The-
4
atergängerinnen und Theatergänger: 7 x Theater/Große
Bühne. Das Abonnement kostet pro Person 154,20 €.
5
Das Bühnen-Abonnement – hier sehen Sie einen Mix aus
6
Das Konzert-Abonnement – wer nur an Konzerten interessiert ist, findet hier genau das Richtige: 6 Veranstaltungen
je Spielzeit: 2 x Kleines Konzert und 4 x Konzert/Kammeroper. Das Abonnement kostet pro Person 154,80 €.
7
Kleinen und Großen Bühnen: 7 Veranstaltungen in einer
Spielzeit: 2 x Kleine Bühne und 5 x Theater/Große Bühne.
Das Abonnement kostet pro Person 147,80 €.
Konzert-Abo PLUS – für diejenigen, die auch Vorstellun­
gen in der Oper besuchen wollen, bieten wir 8 Veranstaltungen je Spielzeit: 2 x Kleines Konzert und 4 x Konzert/
Kammeroper sowie 2 x Oper/Ballett. Das Abonnement kostet
pro Person 217,80 €.
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zweit unterwegs sein wollen:
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8
gen zu zweit in einer Spielzeit: 1 x Kleines Konzert, 2 x Kon­
zert/Kammeroper, 1 x Kleine Bühne, 2 x Theater/Große
Bühne. Das Abonnement kostet für diese zwei Personen zusammen 287,40 €.
Grenzenlos unterwegs? Einfach nur auswählen? Alle
Theater in einem Abo!
freestyle – freie Auswahl – 5 Veranstaltungen frei wähl-
9
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angerechnet). Das Abonnement kostet pro Person 135,80 €.
Für groß, größer und klein:
Das FamilienAbo – 5 Veranstaltungen aus unserem Famili-
F
enangebot. Das Abonnement kostet für zwei Personen zusammen
108,00 €, jede weitere Person (ob Erwachsener oder Kind) ist mit
54 € dabei. Und: Alle Karten inklusive HVV!
Y
Das „jungeAbo“ – für Jugendliche ab 14 Jahre: 5 Veranstaltungen in einer Spielzeit aus unserem Jugendabo-Angebot. Das
Abo kostet je Person 54 € und verlängert sich nicht automatisch.
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Sie sind Abonnentin oder Abonnent der TheaterGemeinde? Und
zufrieden? Sagen Sie Ihre Zufriedenheit weiter! Für jedes von Ihnen für die Spielzeit 2015/2016 geworbene neue Mitglied erhalten Sie im Mai 2016 eine einmalige Prämie über 25 € (ausgenommen: FamilienAbo und jungesAbo). Voraussetzung: Der bzw. die
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und ungekündigtes Abonnement.
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mit einer Hotelübernachtung sowie dem Besuch
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Hörspiel-CDs und und …
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KONZER T E
APRIL UND MAI
ZNAIDER/TRPČESKI
CONLON/WANG
Nikolaj Znaider Dirigent
Simon Trpčeski Klavier
James Conlon Dirigent
Yuja Wang Klavier
Edward Elgar
Introduktion und Allegro op. 47
Sergej Prokofjew
Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
Sergej Prokofjew
Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16
Hector Berlioz
Orchestersuite aus „Roméo et Juliette“
op. 17
Fr, 10.04.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle
ZAPPA & VARÈSE
Fr, 24.04.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle
GAME MUSIC LIVE
Do, 30.04.2015 | 20 Uhr | Kampnagel
Fr, 17.04.2015 | 20 Uhr | Kampnagel
NDR Sinfonieorchester
Jonathan Stockhammer Dirigent
Werke von Edgard Varèse und Frank Zappa.
Anschließend spielt die NDR Bigband
unter Leitung von Daniel Riegler
Arrangements von Edgard Varèse, Frank
Zappa, Charlie Parker, Charles Mingus u. a.
Stefan Geiger Dirigent
Das NDR Sinfonieorchester spielt Musik
zu Videospiel-Trailern
HENGELBROCK DIRIGIERT
SMETANA
Do, 07.05.2015 | 20 Uhr | Laeiszhalle
Bedřich Smetana
Má vlast (Mein Vaterland)
Zyklus Sinfonischer Dichtungen
Karten bei der Theatergemeinde und im NDR Ticketshop im Levantehaus, Tel. (040) 44 192 192, ndrticketshop.de, ndr.de/sinfonieorchester
DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE
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