close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

als pdf - Neuhauser Woche

EinbettenHerunterladen
Lokalzeitung für Neuhausen am Rheinfall und Umgebung
4. Jahrgang, Nr. 14
donnerstag, 9. April 2015
Möbel
Vorhänge
Bodenbeläge
Der Duft aus dem Wald
Olinda Valentinuzzi
Das billigste Benzin
Der Bärlauch lässt niemanden kalt.
Kolumnistin Franziska Bartel hat er
zum Schreiben angeregt. Seite 2
Die Schreiberin hatte am Dienstag
ihren letzten Arbeitstag. Der Gemeindepräsident dankt. Seite 6
Seit Januar ist das Tanken ennet
der Grenze preislich interessant.
Ist das immer noch so? Seite 7
Rheinfallstrasse
7
R
8212 Neuhausen
052 672 16 30
www.buehrer-wohnen.ch
A1385930
60 Personen am
Quartiergespräch
Der in Neuhausen lebende Christoph Bürgin ist stolz auf seine CD «Chömmer so lo». Bild: Vincent Fluck
Lieder in Schaffhauser Mundart
Nach Jahren als Begleitmusiker hat Christoph Bürgin eine
erste eigene CD herausgegeben. Seine Lieder sind alle
in Dialekt gesungen. Und durch sie ist er Vorstandsmitglied des Schaffhauser Mundartvereins geworden.
Beim Gespräch über die soeben erschienene CD schlägt Christoph
Bürgin vor, sich zu duzen. «Das ist
viel direkter», sagt der 58-Jährige,
«das ist wie mit der Mundart.»
Wenn er in Englisch oder Schriftdeutsch singe, sei zwischen ihm
und seinem Deutschschweizer Publikum immer ein Filter. Mundart
dagegen sei direkt und unmittelbar.
Handkehrum lasse er in der Muttersprache zuweilen «d Hose abe»
und werde angreifbar. Denn der
hiesige Zuhörer verstehe jedes Wort
und getraue sich auch mal zu widersprechen.
Elf Lieder hat der in Neuhausen lebende Musiker auf seiner CD
festgehalten. Mit einer Ausnahme
hat er sie alle selber geschrieben.
Die CD trägt den doppeldeutigen
Titel «Chömmer so lo». Darin ist
einerseits herauszuhören, dass bei
der Produktion des Tonträgers je-
weils der Moment gekommen war,
wo Christoph Bürgin nicht länger
an den Stücken herumfeilen
mochte und sich mit dem Erreichten zufrieden gab. Im Titel klingt
aber auch das Wort «solo» mit: In
einigen Liedern ist er alleine zu
hören, nur seine Stimme und sein
Begleitinstrument. Bei anderen
Liedern spielen auch die Musiker
Peter Fischer (Drums), Mark Koch
(Keyboard), Heidi Moll (Bass) und
Olifr M. Guz (Congas) mit. Getauft
wird die CD am 5. Juni in Schaffhausen und einen Tag später in
der Region Bern, wo die Mitmusiker herkommen. In den Liedern …
Fortsetzung auf Seite 2
Die Gemeinde Neuhausen hat am
Dienstagabend zum ersten Mal ein
Quartiergespräch durchgeführt. Wie
Radio Munot berichtet, wurde den
Neuhausern im Quartier Brunnenwiesen die geplante bauliche Entwicklung im Quartier vorgestellt.
Dabei konnten sie Fragen stellen
und Verbesserungen im Quartier
vorschlagen. Die Bevölkerung war
mehrheitlich zufrieden mit dem
Quartiergespräch und begrüsste
sehr, dass die Gemeinde mit der Bevölkerung kommuniziert. Auch Gemeindepräsident Stephan Rawyler
war zufrieden mit dem Quartier­
gespräch. Rund 60 Interessierte
haben am Anlass teilgenommen.
Der Gemeinderat Neuhausen
lädt die Bevölkerung zu insgesamt
drei Quartiergesprächen ein. Ziel ist
es, mögliche Entwicklungen und Veränderungen in den jeweiligen Quartieren aufgrund der geplanten Gesamtrevision der Nutzungsplanung
aufzuzeigen sowie auf Fragen und
Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen und diese aufzunehmen. (r.)
Viele Helfer,
wenig Senioren
Die Neuhauser Nachbarschaftshilfe
ist ein Erfolg. Auf den Aufruf von Anfang Jahr haben sich 18 Freiwillige
gemeldet. «Das grosse Echo liegt weit
über unseren Erwartungen», sagt
Spitex-Leiterin Christa Kolb. Erstaunt
ist sie, dass es für all diese Frauen
und Männer zurzeit gar nicht genügend hilfsbedürftige Senioren gibt.
Sie ist aber zuversichtlich, dass sich
das schon bald ändern wird. (vf)
Seite 2
2 Tribüne
Lieder in Schaffhauser Mundart
Fortsetzung von Seite 1
… erzählt Christoph Bürgin immer
eine Geschichte. In «Fäärmaa» gibt
er den Albtraum eines Schiffers
wieder. «Ich schtand am Fänschter»
handelt von einem Verlassenen und
dem sehnsüchtigen Rückblick auf
die gemeinsam verbrachte Zeit.
Und «Glattdecker Riifall» ist der Bericht des Dampfschiffs «Rheinfall»,
das 1869 auf dem Untersee unterging, zwei Jahre später gehoben
wurde und unter dem Namen
«Neptun» eine zweite Chance erhielt. Im englischsprachigen Raum
seien historische Erzählungen als
Liedervorlagen gang und gäbe, sagt
Bürgin. Er sieht dafür auch in der
Schweiz Potenzial. Da er noch mehr
historische Begebenheiten auf Lager hat, schliesst er nicht aus, dass
er eines Tages eine weitere CD
­herausgeben wird.
Rechtschreibung ist wichtig
Christoph Bürgin geht es in seinen Stücken nicht nur um die Geschichten und die dazu passenden
Melodien. Wert legt er auch auf die
Form. «Wichtig ist mir, dass die
Mundartwörter richtig geschrieben
sind.» Der ausgebildete Verlags- und
Sortimentsbuchhändler und zeitweilige Ramsemer Gemeindeschreiber schlug viele Begriffe im Mundartwörterbuch nach. Wenn er nicht
weiterkam, nahm er mit den Autoren Kontakt auf. So lernte er sie und
ihre Welt näher kennen und wurde
vor zwei Jahren Vorstandsmitglied
des Mundartvereins Schaffhausen.
Kürzlich gab er an der Generalversammlung eine Kostprobe seines
musikalischen Schaffens.
Die Bedeutung, die Christoph
Bürgin der Form beimisst, kommt
auch in der Gestaltung seiner CD
und des Begleitbüchleins zum Ausdruck. Unterstützt von seiner
Schwester Katharina Bürgin hat er
die Liedtexte typografisch ansprechend gestaltet und bebildert. Im
Büchlein aufgeschrieben ist auch
die bisher nirgends festgehaltene
Geschichte der noblen Dame, die
in der Schleitheimer Strassenbahn
ein ungezogenes Mädchen beobachtet und dies empört mit dem
bekannten Wortlaut «Da da da taar»
zum Ausdruck bringt. Die rhythmische Wortfolge hat Christoph Bürgin musikalisch inspiriert. Er hat
sie für den Refrain seines Lieds «Alls
wa rächt isch» verwendet. In Schaff-
Neuhauser Woche
donnerstag, 9. April 2015
Kaninchen auf Bärlauch
Aktuell ist Sammelzeit und Bärlauch
in vieler «Munde», und sicher wäre
es spannend, sich über neue Ideen
zur Verwendung von Bärlauch auszutauschen. Aber nein, ein neues
Rezept möchte ich Ihnen nicht offerieren. Stattdessen möchte ich Sie
mit einer kleinen Episode darüber
unterhalten, wie das wohlschmeckende Frühlingskraut in unserer
Familie Einzug hielt.
Mein erstes mir im Gedächtnis
bleibendes Geschmackserlebnis hatte
ich vor vielen Jahren auf dem Weg
von Thayngen vorbei am Schlossholz Richtung Schaffhausen. Es war
bereits Mai, und der Bärlauch stand
in voller Blüte. Ich liess die Autoscheibe herunter und sog den Duft
ätherischer Öle ein. Zwar kannte ich
Bärlauch im Zusammenhang mit
vielfältigen Gerichten, aber in der
eigenen Küche hatte er bis dato keinen Gebrauch gefunden. Die Faszination für die gesunden Pflanzen
nahm ihren Lauf.
Zum einen schätze ich die zahlreichen Vitamine sowie die reinigende Wirkung. Zum anderen mag
ich den angenehmen Duft, der den
Waldspaziergang dieser Tage zu
einem besonderen Erlebnis macht.
Nun halte ich mich seit jeher
gern in der Natur auf und geniesse
sie mit allen Sinnen. Eben für diese
hauser Ohren klingt die Strassenbahngeschichte mit. Alle anderen
hören lediglich ein «Da, da, da, da»,
was aber nicht weiter stört. Denn
von den Englisch singenden Stars
ist man solche Banalitäten gewohnt.
Vergleich mit Dieter Wiesmann
Dass Christoph Bürgin mit Dieter Wiesmann verglichen wird, stresst
ihn überhaupt nicht. Er schätzt dessen Werke: «Es sind ­unübertroffene
Lieder, die Bestand haben.» Da es
sonst kaum Schaffhauser Liedermacher gebe, sei es nahe liegend,
dass man sie beide in einem Atemzug nenne. Er finde aber, dass er
sich stark von ihm unterscheide.
Eine Gemeinsamkeit sei vielleicht,
dass beide ein Haus in Irland hätten
und wohl von der dortigen Kultur
des stundenlangen Geschichtenerzählens geprägt seien. (vf)
Erhältlich ist die CD bei Thalia in Schaffhausen oder bei cede.ch; weitere Infos unter
www.christophbuergin.ch
«Bei einer Putzaktion fand
ich das Kuscheltier gebettet auf eine Decke, in die
Bärlauch gewickelt war.»
Franziska Bartel
Neuhausen
leserbriefe
Ein Budget mit
Weitsicht?
Das Budget 2015 der Regierung
sieht einige markante Einsparungen vor, basierend auf einer Wirtschaftlichkeitsstudie von 2014.
­Innerhalb von zwei Jahren sind die
Kantonsfinanzen durch plötzliche
Mindereinnahmen kräftig ins Minus gerückt. Ein baldiger Ausgleich
wird angestrebt, das scheint nur
vernünftig. Als Stimmbürgerin
ohne Einblick in vorangegangene
Diskussionen bin ich doch etwas
konsterniert über die beabsichtigte
rasche Korrektur der Finanzlage
und das konkrete Vorgehen. Wie
sehr wurden langfristige Ziele im
Auge behalten? Wie weitblickend
ist zum Beispiel die Schliessung
des Pflegezentrums oder das sofort
wirksame «Sparkorsett» für Behindertenwohnheime? Wie sehr haben sich die Verantwortlichen der
Empfindungen wollte ich meine
Tochter gleichermassen sensibilisieren. Bereits als Kleinkind kannte
sie den Geruch frischer Kamille oder
von Baumharz und selbstverständlich auch von Bärlauch. Irgendwann
begann sie alle erdenklichen Naturalien zu sammeln und sämtliche
Jacken- und Hosentaschen damit zu
füllen. Nicht selten wurden die
Schätze in allen möglichen und unmöglichen Ecken im Haus deponiert.
Doch die leuchtend grünen Blätter
des Bärlauchs und sein intensiver
Geschmack hatten es meiner Tochter besonders angetan.
Und schliesslich entdeckte ich
das «Kaninchen auf Bärlauch». Dabei handelte es sich keineswegs um
eine kulinarische Köstlichkeit. Mit
dem damals so geliebten Plüschtier
wurden alle Freuden geteilt, und so
sollte es auch an dieser Gabe der
Natur partizipieren. Bei einer Putzaktion fand ich das Kuscheltier
weich gebettet auf eine kleine
­Decke, in die jede Menge Bärlauch
gewickelt war. Ein herziger Anblick,
und der Gedanke daran lässt mich
noch heute schmunzeln. Eines
rückte mir dabei ins Bewusstsein:
Das wohlschmeckende Frühlingskraut war schlussendlich unserer
gesamten Familie ans Herz «gewachsen».
Regierung vorgängig mit den Folgen für die Betroffenen auseinandergesetzt?
Als Pflegefachfrau habe ich in
den letzten 40 Jahren manche Entwicklung im Gesundheitswesen
des Kantons miterlebt. Allein
durch den medizinischen Fortschritt und die damit verbundene
höhere Lebenserwartung stehen
uns in Zukunft noch grosse Auf­
gaben bevor, die wir nur mit Menschlichkeit, Professionalität, Weitblick
und nicht zuletzt finanziellen
­Einsatz lösen können. Welche Strategien verfolgt hier der Kanton?
Bereits entschieden und vollzogen wurde die Schliessung des
Pflegezentrums. Die Einsparung
von jährlich 4,9 Millionen Franken
ist beachtlich, die das Vorgehen
mit der Schaffung von Pflegeplätzen in den Gemeinden zu kompensieren versucht. Ich erinnere mich
jedoch gut an das Bestreben über
viele Jahre, ein echtes…
Fortsetzung auf Seite 3
donnerstag, 9. April 2015
Neuhauser Woche
Gemeindeleben
3
Hilfsbedürftige Senioren gesucht
Die kürzlich gegründete
Neuhauser Nachbarschaftshilfe kann einen
Teilerfolg verbuchen: Es
haben sich viel mehr Freiwillige gemeldet als erwartet. Nun fehlen nur
noch die Senioren, die
ihre Hilfe beanspruchen.
Im Januar ist die Neuhauser Nachbarschaftshilfe mit einem Aufruf an
die Bevölkerung gestartet worden.
Vor zwei Wochen konnte Spitexleiterin Christa Kolb 15 Freiwillige zu
einem Kennenlernnachmittag begrüssen (drei weitere Freiwillige
waren verhindert). «Das grosse
Echo liegt weit über unseren Erwartungen», sagte sie. Man habe
mit lediglich fünf bis sieben Personen gerechnet. Sie sei etwas erstaunt, so Kolb weiter, dass es zurzeit gar nicht genügend Senioren
gebe, die diese Hilfe beanspruchen.
Unter den Spitexbetreuten habe
man sechs ausfindig gemacht. Aus
dem Rest der älteren Gemeindebevölkerung sei kein Echo eingegangen. «Ich gehe aber davon aus, dass
es im Sommer einige Anfragen geben wird, etwa für Spaziergänge.»
Bis jetzt war Christa Kolb verantwortlich für die Koordination der
Nachbarschaftshilfe. Ab sofort übernimmt Annemarie Montalvo diese
Fortsetzung von Seite 2
… Kompetenzzentrum für Altersmedizin aufzubauen, auch Tagesplätze anzubieten und damit Angehörige zu entlasten. Nun wurden
die letzten Stationen geschlossen,
gewachsene professionelle Teams
aufgelöst und Patienten verlegt,
die sich andernorts wieder einleben müssen. Die Räume stehen
leer – mit welcher Zukunftsoption?
Wie steht es mit den Ausbauplänen
des Spitals und einer eventuellen
Neunutzung des «verlassenen»
Baus? Folgen auf die momentanen
Einsparungen zukünftig grosse
Neuinvestitionen?
Ebenso beschlossen wurde von der
Regierung eine Limitierung der
Beiträge für die Behindertenwohnheime in Höhe eines Vergleichswertes mit den umliegenden Kan-
Die Nachbarschaftshilfe
Die Neuhauser Nachbarschaftshilfe kann über die
Telefonnummer 079 894 24 40
kontaktiert werden. Koordinatorin Annemarie Montalvo ist
jeweils am Donnerstagnachmittag persönlich erreichbar.
Ausserdem hört sie einmal pro
Tag den Telefonbeantworter
ab. Die Freiwilligen begleiten
die Senioren unter anderem
beim Spazieren, bei Einkäufen
oder zu kleinen Ausflügen. Sie
helfen beim Schriftverkehr,
giessen Blumen, füttern Haustiere und leeren den Briefkasten. Auf der Gemeindehomepage sind weitere Details über
die Nachbarschaftshilfe abrufbar. (vf )
Spitex-Leiterin Christa Kolb (links) war anfänglich für die Nachbarschaftshilfe zuständig. Nun hat Annemarie Montalvo übernommen. Bild: vf
Aufgabe. Wegen einer Ferienreise
konnte sie erst jetzt einsteigen. Die
seit zwei Jahren pensionierte Frau
war während 17 Jahren Mitarbeiterin der Neuhauser Spitex und kennt
sich in der Gemeinde gut aus. Sie
wird jeweils am Donnerstagnachmittag im Spitexbüro sein und die
Nachbarschaftshilfe beziehungsweise die freiwilligen Helfer und die
unterstützungsbedürftigen Senioren koordinieren. «Wir stehen noch
ganz am Anfang», sagte Annemarie
tonen. Für einige Institutionen, vor
allem das Lindli-Huus, bedeutet
dies einen markanten Spardruck in
den nächsten vier Jahren. Im gleichen Zuge sind Mitarbeiter wie Bewohner aufgefordert, das Konzept
eines möglichst selbstbestimmten
Lebens zu realisieren, und investieren hierbei viel Engagement und
Idealismus. Wie kann ihr Einsatz
von uns allen gewürdigt werden,
wenn gleichzeitig Beiträge gekürzt
werden?
Im Sinne eines vertretbaren Budgets 2015 plädiere ich deshalb,
neben vernünftigen finanziellen
Erwägungen, ganz wesentlich auch
für einen Entscheid mit Herz und
Weitsicht – und lege am 12. April
ein klares Nein in die Urne!
Brigitta Berger Bühler
Neuhausen
Montalvo. Sie wird aber schauen,
dass diejenigen Leute zusammenkommen, die zusammenpassen.
Dabei achte sie auch auf die Bedürfnisse der Freiwilligen. So sind einige
bereit, sich wöchentlich zu engagieren, andere nur sporadisch.
Viele Frauen und Pensionierte
Die Freiwilligen, die zum Kennenlernnachmittag erschienen,
stehen alle in der zweiten Lebenshälfte, die meisten von ihnen sind
Kahlschlag ist
Schwarzmalerei
Zur Volksabstimmung am 12. April
über den Staatsvoranschlag 2015
werden wir wieder bombardiert mit
irreführenden Schlagwörtern wie:
Berufsschulen schliessen, Bus und
Bahn demontieren, Behindertenheime aushungern, Archäologie
zerschlagen und so weiter. Die
Stimmbürgerinnen und Stimm­
bürger werden mit geplanter Angstmacherei verunsichert und manipuliert. Ich frage mich, ist es die
­zukünftige Strategie unserer gewählten politischen Volksvertreter
und von deren Parteien, uns nicht
mehr mit klaren und wahren Argumenten zu einer Volksabstimmung
zu informieren? Dass wir alle die
nächsten Jahre sparen müssen, da-
Frauen. Viele von ihnen sind pensioniert, ein paar wenige sind
arbeitslos, andere haben als Hausfrau wieder mehr freie Kapazitäten. Nicht wenige haben früher in
der Pflege oder in der Seniorenbetreuung gearbeitet oder tun es
nebenbei immer noch.
In der Diskussionsrunde kam
zum Ausdruck, dass viele Senioren
Mühe haben, sich auf fremde Menschen einzulassen. Oft sei es hilfreich, wenn vertraute Spitex-Mitarbeitende anfänglich anwesend
sind und den Kontakt zu den Freiwilligen herstellen. (vf )
mit unser Staatshaushalt in Zukunft
wieder schwarze Zahlen schreiben
kann, ist bekannt. Informieren wir
uns doch im Schaffhauser Abstim­
mungs­magazin, das zur Sache mit
Zahlen, Fakten und deren Wirkung
uns ­offen Auskunft gibt. In dem vom
Kantonsrat beschlossenen Staatsvoranschlag 2015 sind erste Ent­
lastungswirkungen in Höhe von
3,3 Millionen Franken enthalten,
das sind 0,5 Prozent vom gesamten
Aufwand. Es sind Sparmassnahmen, die verantwortbar und moderat sind, die auch mit dem Willen
aller Beteiligten erfolgreich umgesetzt werden können. Es ist sinnvoll,
dem Budget zuzustimmen, weil es
ein akzeptabler Kompromiss ist. Ich
stimme aus Überzeugung Ja zum
Budget 2015, weil es vernünftig ist.
René Sauzet, Neuhausen
...und die Fenster
sind von Kunz.
Fensterfabrik AG
8240 Thayngen
Telefon 052 645 03 03
www.kunzfenster.ch
A1383475
«Schaffhauser
Lebensqualität.»
Parkett schleifen – versiegeln
Stefan Schmitt, Parkettrenovation,
076 582 29 20, 052 670 14 91,
schmitt.stefan40@gmail.com
A1393501
Mit unserem Sponsoring-Engagement leisten wir einen
wesentlichen Beitrag zur Schaffhauser Lebensqualität
und damit zur Attraktivität der Region.
A1388493
Freitag, 10. April 2015
ab 15:30 bis 19:00 Uhr
auf dem Platz für Alli
Evang.-ref. Kirche
Neuhausen am Rheinfall
Sonntag, 12. April
9.30 Gottesdienst, Pfr. Jürgen Ringling
11.40 Kirchgemeindeversammlung,
KGH
A1393379
Frische Lebensmittel, feine Delikatessen und edle Tropfen.
Saisonales, Mediterranes & Exotisches – Gebratenes,
Geräuchtes & Gebackenes.
Gast-Angebot
Duftpflanzen und Kräuter. Westafrikanische Handwerkskunst.
A1393645
www.ortsmarketing-nh.ch
Bestattungen: Pfr. Jürgen Ringling
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde
Neuhausen am Rheinfall
Einladung
für die ordentliche Kirchgemeindeversammlung
vom Sonntag, 12. April 2015, 10.40 Uhr
im Kirchgemeindehaus
Traktanden:
1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom
18. Januar 2015
2. Jahresbericht 2014
3. Jahresrechnung und Bilanz 2014
4. Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2015–2019:
Synodale, Büro der Kirchgemeinde (Präsident der Kirchgemeinde, Vizepräsident, Aktuarin, Stimmenzähler), Präsidentin des Kirchenstandes, Mitglieder des Kirchenstandes,
Revisoren
5. Verabschiedungen
6. Informationen
7. Verschiedenes und Umfrage
Alle stimmberechtigten Mitglieder der Kirchgemeinde sind zur
Teilnahme an der Versammlung herzlich eingeladen.
Für das Büro der Kirchgemeinde
Der Kirchgemeindepräsident:
Dr. Stephan Rawyler
A1392505
Behindertenheime
aushungern?
Nein
A1393385
Donnerstag, 9. April
14.00 Ökum. Seniorennachmittag,
Operettenbühne SH, KGH
zum
Kahlschlag-Budget
am 12. April!
www.kahlschlag-nein.ch
Vereinigung Cerebral Schaffhausen und
Multiple Sklerose Regionalgruppe Schaffhausen
A1393666
donnerstag, 9. April 2015
Aufgefallen
die gemeinde
informiert
Die Vogelscheuche fürs Boot
Brunnenwiesenstrasse:
­Anordnung Tempo-30-Zone
Die Brunnenwiesenstrasse
wird zu einer Tempo-30Zone. Das Baureferat Tiefbau
wurde vom Gemeinderat
­beauftragt, das Verfahren
gemäss Signalisationsverordnung und Strassengesetz
des Kantons Schaffhausen
durchzuführen. Die Verkehrsanordnungen treten mit
der Aufstellung der Signale
in Kraft.
Zum Tod von
Mathias
Gnädinger
Knorrig wie die Schüppel Eiche,
er glaub in die Hosen seiche,
der Mann aus Ramsen war direkt,
hat zarte Seelen gern erschreckt.
Von Lumpenseckeln wir umgeben,
so ist es nun einmal im Leben,
drum loben wir den wackren Mann,
der fest zu etwas stehen kann.
Ruhe sanft, ruhe in Frieden,
wir vermissen Dich hienieden,
Du wirst lange in uns hallen,
Deine Kunst hat uns gefallen.
wort der Woche
Euer Herz sei stark und unverzagt,
ihr alle, die ihr wartet auf den
Herrn. (Ps 31, 25)
5
Seitenrubrik
Neuhauser Woche
Auf dem Feld sorgen Vogelscheuchen dafür, dass nichts genommen wird.
Hier am Rheinfall soll wohl nichts Unangenehmes liegen bleiben. Bild: vf
Peter Dörig
Schaffhausen
anzeigen
11 � 19 April 2015
Berufsschulen
schliessen?
U
Urs
Faes:
„Sommer
in Brandenburg“
Vor und nach der Veranstaltung bewirtet
eine Schulklasse.
Mittwoch 20.00 Uhr
zum
Kahlschlag-Budget
am 12. April!
.com
Trottentheater
Neuhausen am Rheinfall
www.kahlschlag-nein.ch
A1393667
A1393682
15.4.
www.
Nein
6 Seitenrubrik
Neuhauser Woche
donnerstag, 9. April 2015
die gemeinde informiert
Begeisterung stiessen, war vorhersehbar. Die
teilweise hochschlagenden Wellen haben
sich in der Zwischenzeit längst gelegt. Einen
vor mehreren Jahren erlittenen gesundheitli­
chen Rückschlag hat sie mit viel Disziplin
und Durchhaltewillen gut überstanden. Sehr
gut aufgenommen hat sie auch die ab 2005
vom damals neuen Gemeindepräsidenten
eingeführte Reorganisation der Arbeit des
Gemeinderats, was sich auch auf ihr eigenes
Aufgabengebiet stark auswirkte. Viel geleis­
tet hat Olinda Valentinuzzi im Bereich Marke­
ting, indem sie den Gemeindeauftritt verein­
heitlicht und immer wieder auf die Notwen­
digkeit eines guten Auftritts nach aussen hin
hingewirkt hat. Erwähnt seien neben dem
einheitlichen Briefpapier auch das Gemeinde­
video, der Internetauftritt und viele Anlässe
wie Neuzuzügeranlass, Jungbürgerfeier, Ein­
bürgerungsfeier und Pensioniertenausflug.
Pensionierung Olinda Valentinuzzi Mit Beschluss vom 26. Fe­
bruar 2002 hat der Gemeinderat
einstimmig entschieden, Olinda Valentinuzzi
ab 1. Juni 2002 als Gemeindeschreiberin
­anzustellen. Aus der ihr bestens bekannten
Welt der Banken ist sie bei der Gemeinde in
eine teilweise anders strukturierte Umge­
bung gekommen. Statt eines Chefs hatte sie
nun deren fünf, die sich nicht immer einig
waren. Mit ihrer überaus freundlichen und
zuvorkommenden Art hat sie es aber stets
verstanden, den Gemeinderat zu ausführ­
baren Beschlüssen zu bewegen. Eine grosse
und von ihr sehr gut gemeisterte Aufgabe
war es, ein neues Personalrecht samt den
­damit verbundenen neuen Gehaltseinstufun­
gen umzusetzen. Dass dieses neue Personal­
recht und namentlich die neuen Einstufungen
nicht beim gesamten Personal auf einhellige
Der VFC Neuhausen
gastiert in Flurlingen
Am kommenden Samstag, 11. April, tritt der VFC Neu­
hausen zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde an.
Dafür braucht er nur die Rheinseite zu wechseln.
den Defensivabteilungen der
Mannschaften etwas genauer betrachtet: Neuhausen hat in 11 Spielen erst 12 Gegentore bekommen,
Flurlingen hat bei der gleichen Anzahl an Spielen bereits 36 Gegentreffer kassiert. Neuhausen dürfte
also nicht nur aufgrund der Tabellenlage etwas favorisiert in dieses
Spiel gehen.
Nach dem Heimsieg gegen den FC
Thayngen 2 wird der VFC Neuhausen
auch auf dem Sportplatz Eggen in
Flurlingen alles daransetzen, drei
Punkte einzufahren und so den Abstand auf den ersten Verfolger in der
Tabelle, den Sporting Club Schaffhausen, weiterhin gleich zu behalten.
Flurlingen ist mit einem 2:2
Unentschieden gegen den Tabellennachbarn NK Dinamo in die
Rückrunde gestartet und befindet
sich derzeit auf dem 7. Tabellenrang. Ein interessanter Vergleich
bietet sich auch, wenn man die bei-
In bester Erinnerung werden auch die Weih­
nachtsfeiern für das Personal bleiben. Mit
grossem Einsatz und viel Liebe sowie auch
eigenem Material hat sie die nüchterne Aula
der Rhyfallhalle respektive das Kirchgemein­
dehaus stets in gastliche und stimmungs­
volle Orte verwandelt. Selbst stets zuverläs­
sig und immer freundlich, arbeiteten ihre
Mitarbeiterinnen in der ­Gemeindekanzlei
sehr gerne und gut für sie und damit für die
Gemeinde. Der Gemeinderat lässt daher
Olinda Valentinuzzi äusserst ungern ziehen,
wünscht ihr für die kommende Zeit aber
­alles Gute, insbesondere Gesundheit. Die
Nachfolge von Olinda Valentinuzzi tritt am
1. August 2015 Janine Rutz an, welche noch
bis Ende Juli 2015 als Kantonsratsschreiberin
tätig sein wird.
Dr. Stephan Rawyler, Gemeindepräsident
Dank für die
Spendenfreude
Die Winterhilfe Schaffhausen
möchte die Gelegenheit ergreifen,
sich bei ihren zahlreichen Spenderinnen und Spendern für die grosszügigen finanziellen Beträge bei
den Sammlungen zu bedanken. Im
letzten Jahr sind mehr als 100 000
Franken zusammengekommen.
Auf diese Weise konnten und
können wir die meisten Gesuche,
die alle aus dem Kanton Schaffhausen stammen, bewilligen und die
notwendigen Überbrückungshilfen
leisten. Die grosse und uneigennützige Spendenfreudigkeit ist alles andere als selbstverständlich
und verdient unseren grossen und
herzlichen Dank.
Jan Tröndle, VFC Neuhausen
Samstag, 11. April, 18 Uhr, Sportplatz Eggen,
Flurlingen.
Rolf Semadeni
Geschäftsstelle der
Winterhilfe Schaffhausen
Primavera
Es blickt das zarte Grün
heraus aus tausend Knospen.
Das Jahr erreicht des Frühlings Sinn,
lässt die Bienen jungen Nektar
kosten!
Wie tief sitzt doch die Seele so
in Erinnerung, an stillem Ort.
Wie freut’s das Auge, rundum farbenfroh!
Jeder fühlt – es braucht kein weiter
Wort.
Paul Speck, Neuhausen
Zitat der Woche
Frauen, die rechtzeitig erkennen,
dass man einen Mann nicht erziehen kann, ersparen sich den halben Kummer ihres Ehelebens. (Michèle Morgan, französische Schauspielerin, *1920)
anzeige
te
igs
21 JAHRE
nun
i
ie E
D
EIN
E
FR
ITT TIS
R
T
0
300
11./12. April 2015
G
anz
dzw
I
SONDERSCHAU
RA
Unzählige Festwirtschaften mit familienfreundlichen Preisen
Samstag ab 17 Uhr: Benefizkonzerte in der RockArena mit 6 Live-Acts
GRATIS in‘s KINO
Sonntag 11 Uhr
HISTORISCHE
MILITÄRFAHRZEUGE
Gratis-Tickets bei Stierlin
und GVS-Markt Landi
infos www.stierlin.ch
Sonntag 10 Uhr: Frühschoppenkonzert
mit der SH-BigBand TONUM
������ ��� ��������� ��� ��� ����� �������
A1392932
donnerstag, 9. April 2015
Eurokurs
Neuhauser Woche
7
Autobenzin tanken im Grenzgebiet
Seit der Abwertung des
Euros gegenüber dem
Franken tanken vermehrt
Schweizer ihr Benzin im
deutschen Grenzgebiet.
Für Neuhauser Autofahrer
lohnt sich das aber nicht
wirklich. Thomas Güntert
Seit einiger Zeit soll es sich angeblich wieder lohnen, ennet der Landesgrenze zu tanken. Beim Diesel,
der in Deutschland bisher schon
etwas billiger war, ist das sicherlich
der Fall. Der Anteil der dieselbetriebenen Fahrzeuge ist in der Schweiz
allerdings lange nicht so hoch wie
in Deutschland. Im deutschen
Grenzgebiet haben in den letzten
Jahren sehr viele Tankstellen ihren
Betrieb aufgegeben, da auch die
meisten deutschen Autofahrer ihr
Benzin in der Schweiz getankt haben. Es schien, als hätte sich der
Spiess durch den neuen Wechselkurs gedreht. Doch wer die Preise
genau vergleicht, kommt in den
meisten Fällen zu einem anderen
Ergebnis.
Nur eine Tankstelle in Jestetten
Am meisten vom Kurssprung
des Frankens profitiert hat die
Martina Heller, Agip-Tankstelle, Neuhausen: «Nach der
Aufhebung des Mindestwechselkurses kamen bis zu 30 Prozent der Kunden nicht mehr.
Viele Schweizer Benzinkonsumenten fuhren nach Jestetten,
und aus dem Deutschen kamen lediglich noch die treuen
Stammkunden. Mittlerweile
ist es etwas besser geworden,
aber es kommen längst nicht
mehr so viele wie früher. »
In Neuhausen ist das
Benzin billiger
Nach der Aufhebung des Mindestwechselkurses Mitte Januar lohnte es
sich, genau zu rechnen, auf welcher Seite der Grenze man tankt. Mittlerweile hat der Tanktourismus in Deutschland wieder nachgelassen.
In Neuhausen kostete am Karfreitag der Liter Benzin 1.40
Franken. In Jestetten kostete
das Benzin zur gleichen
Stunde 1,44 Euro. Nach dem
Tageskurs der Sparkasse, die
einen Tag zuvor für einen Euro
1,07 Franken verlangt hatte,
entsprachen 1,44 Euro etwa
1.54 Franken. In Jestetten war
der Liter Benzin also 14 Rappen teurer als in Neuhausen.
Bei einer 50-Liter-Tankfüllung
entspricht das einem Preisunterschied von sieben Franken. Obwohl im deutschen
Hinterland das Benzin etwa
drei Cent pro Liter billiger als
in Jestetten ist, lohnt es sich
nicht mehr, im Deutschen
Benzin zu tanken. Das Superbenzin kostete in Neuhausen
1.45 Franken. In Jestetten gibt
es nur Superbenzin, das zehn
Rappen pro Liter teurer ist.
Der Diesel, der am Karfreitag
in Neuhausen 1.50 Franken
kostete, war in Deutschland
mit 1,23 Euro allerdings deutlich billiger. (tgü)
Für Zürcher weiterhin billiger
Der Grossteil der Tanktouristen
kommt allerdings aus dem Kanton
Zürich, da dort der Kraftstoff
­ esentlich teurer ist als im Kanton
w
Schaffhausen. An der Shell-Tankstelle in Neuhausen kostete am Karfreitag der Liter Benzin 1.40 Franken
(siehe Kasten). An der Shell-Tankstelle in Eglisau war der Liter zur
gleichen Zeit 10 Rappen teurer. Obwohl das Benzin im deutschen Hinterland etwa drei Cent pro Liter billiger ist, lohnt es sich für den Schaffhauser Benzinkonsumenten nicht,
dort zu tanken. Die Zahl der ennet
der Grenze tankenden Eidgenossen
ist rückläufig, da viele Schweizer
Tankstellen seit dem neuen Wechselkurs ihre Preise massiv gesenkt
haben. Auch die deutschen Autofahrer kehren langsam wieder zum
Tanken in die Schweiz zurück. Vor
allem diejenigen, die eine Tankfahrt
mit einer Besorgung verbinden können oder als Grenzgänger jeden Tag
die Grenze passieren.
Claudia Schlosser, Lottstetten: «Früher haben wir in
der Schweiz getankt, und
heute tanken wir in
Deutschland. Wir schauen
natürlich auch auf unseren
Geldbeutel.»
Bruno Straub, Lottstetten:
«Meinen Diesel tankte ich immer schon in Jestetten und den
Benziner meiner Frau in der
Schweiz. Ich bin keiner, der hin
und her springt, wenn es mal
ein paar Cent billiger ist.»
Katharina Beriger, Eglisau:
«Ich musste zuerst einmal
die Tankstelle im Jestetter
Zipfel suchen. Bisher wusste
ich nicht einmal, dass es dort
überhaupt eine gibt.»
(Bilder: Thomas Güntert)
Tankstelle Signer in Jestetten, ist sie
doch die einzige Tankstelle im
­Jestetter Zipfel. Die Verantwortlichen wollten keine konkreten Zahlen bezüglich der Umsatzsteigerung nennen. Auch die Schweizer
Tanktouristen wollten keine Auskunft darüber geben, weshalb sie in
Deutschland tanken, obwohl es in
den meisten Fällen immer noch
teurer ist.
8 Die Letzte
angetroffen
Neuhauser Woche
der hingucker
Das Leben auf der Baustelle
Die beiden Kolleginnen Alexandra
Kostic und Stana sind zusammen
mit ihren Kindern unterwegs in die
Migros. Gemeinsam wollen sie das
schöne Frühlingswetter geniessen
und in der warmen Sonne eine
Glace essen. Die Tochter freut sich
sichtlich auf die in Aussicht stehende Glace und grinst munter in
die Kamera, während die beiden
Frauen versuchen, das kleine Baby
im Kinderwagen zu besänftigen,
das aufgewacht ist und angefangen
hat zu quengeln. «Wir werden
nachher noch spazieren gehen»,
sagt Alexandra und betont, dass sie
bei dem warmen Wetter einfach
nicht zu Hause bleiben konnte. Die
jungen Frauen plaudern gerne
miteinander und verbringen ihre
Zeit oft draussen mit den Kindern
an der frischen Luft und freuen
sich schon auf weitere sonnige
Frühlingstage. (Nathalie Krebser)
Layout Nicole Sturzenegger
Wie aus einem Kinderbuch über das Leben auf der Baustelle – der Zufall
hat auf diesem Gerüst im Zentrum von Neuhausen Regie geführt. Aufgeschnappt hat den besonderen Moment Ernst Müller von Foto Müller+Co.
agenda
Kooperationspartner
Meier + Cie AG, Schaffhausen
Adresse «Neuhauser Woche»,
Kuhn-Druck AG, Industriestrasse 43,
8212 Neuhausen am Rheinfall
Erscheinungsweise
Jeweils am Donnerstag
Anzeigenschluss Mittwoch, 9 Uhr
Auflage 5200 Exemplare, verteilt
in alle Neuhauser Haushaltungen
Online www.neuhauserwoche.ch
PERFOR MANCE
neutral
Drucksache
01-12-317927
myclimate.org
Operetten und
Musicals Heute
Donnerstagnachmittag, 9. April, um
14 Uhr sind alle Neuhauser
Senioren ins reformierte
Kirchgemeindehaus eingeladen. Auf dem Programm des
ökumenischen Nachmittags
steht Unterhaltung der Operetten- und Musicalbühne
Schaffhausen – zum Mitklatschen und Mitsingen. Es
wird ein Zvieri angeboten.
Tipp der woche
Verlag und Druck
Kuhn-Druck AG, Neuhausen
Dieter Mändli, info@kuhndruck.ch
Telefon +41 52 672 10 88
Anzeigenverkauf Peter Aragai
anzeigen@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 633 32 68
Anlass
Wandergruppe «Blackbird»
der Männerriege des STV
Neuhausen: Mittwoch,
15. April, Wanderung Beringen–Siblingen–Neunkirch;
Treffpunkt: 8.10 Uhr, Badischer Bahnhof, Neuhausen
IMPRESSUM
Redaktion Vincent Fluck (vf)
redaktion@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 670 01 30
donnerstag, 9. april 2015
Fr., 10. April
Sa., 11. April
• Neuhuuser Märkt
auf dem Platz für alli
an der Zentralstrasse
34 in Neuhausen am
Rheinfall. Beginn um
15.30 Uhr, Dauer
bis 19 Uhr. Mit einem
grossen Sortiment an
Frischprodukten und
Spezialitäten.
• Neuhauser Flohmi
Flohmarkt mit Auswahl an Raritäten und
Exklusivem. Platz für
alli, von 7 bis16 Uhr.
Mi., 15. April
• Round Table 9
Schaffhausen Die
«Tabler» Roy Bruderer,
Sebastian Fritz, Simon
Müller, Martin Rohner
und Claudio Campestrini kochen zugunsten des InsiemeSpielenachmittags.
19 Uhr, Restaurant
Park; pro Person mindestens 90 Franken.
Reservation unter
079 669 87 78
Erzählzeit ohne Grenzen. Bereits
zum sechsten Mal findet vom
kommenden Samstag, 11., bis am
Sonntag, 19. April, das Literaturfestival «Erzählzeit ohne Grenzen» statt. In Neuhausen ist der
in Zürich und Umbrien lebende
Aargauer Schriftsteller Urs Faes
zu hören. Er liest aus «Sommer
in Brandenburg», und zwar am
Mittwoch, 15. April, um 20 Uhr
im Trottentheater an der Wiesengrundstrasse. Vor und nach der
Veranstaltung sorgt eine Schulklasse für Bewirtung.
Im Jagdschlösschen Ahrensdorf
bereiten sich im Jahr 1938 jüdische Jugendliche auf die Ausreise
nach Palästina vor. Rund um
­historisch verbürgte Fakten und
reale Personen, deren Nachfahren er selber in Israel besuchte,
erzählt Urs Faes von der berührenden Beziehung zweier Menschen in einer idyllisch anmu­
tenden kleinen Welt. Ein stiller,
­berührender und nachdenklich
stimmender Roman, mit dem der
Autor eine kleine Episode der Geschichte kunstvoll und poetisch
dem Vergessen entreisst. (r.)
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
23
Dateigröße
1 193 KB
Tags
1/--Seiten
melden