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Der verletzliche Mensch – - IGT-Plochingen

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igt
Internationale Gesellschaft für Tiefenpsychologie e.V.
Der verletzliche
Mensch –
Zwischen Freiheit, Mitgefühl und
Verantwortung
Arbeitstagung 2014 in Lindau/Bodensee vom 26.10. bis 30.10.2014
Herbsttagung 2014
Tagungsort
Inselhalle Lindau
Zwanzigerstraße 12
88131 Lindau am Bodensee
Beginn
Sonntag, den 26. Oktober 2014 um 10.00 Uhr
Ende
Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 18.45 Uhr
Veranstalter
Internationale Gesellschaft für
Tiefenpsychologie e.V. Stuttgart
Geschäftsstelle
Postfach 701080, 81310 München
Telefon: 089-12417451
Fax: 03212-1462485
E-Mail: info@igt-lindau.de
www.igt-lindau.de
Vorstand
1. Vorsitzender:
Prof. Dr. Peer Abilgaard
Stellv. Vorsitzende:
Prof. Dr. Luise Reddemann
Prof. Dr. Ralf T. Vogel
2
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Brigitte Dorst
Pfarrer Wolfgang Teichert
Leitung Geschäftsstelle
Elke Schmid-Eickhoff
Büchertisch
Arnshaugk Verlag
c/o Christine Bauer
Georgenstraße 13, 87719 Mindelheim
E-Mail: info@psychosozial.de
Live-Mitschnitte
der Tagung
Auditorium Netzwerk
Hebelstraße 47, 79379 Müllheim
Zielgruppe
alle im Heilberuf Tätigen, alle, die beruflich
mit Menschen arbeiten, Ärztinnen / Ärzte,
Psychotherapeutinnen / Psychotherapeuten,
Psychologinnen / Psychologen, Pfarrerinnen /
Pfarrer, Pädagoginnen / Pädagogen
Juristinnen / Juristen, Sozialarbeiterinnen /
Sozialarbeiter und alle Pflegekräfte.
Inhaltsverzeichnis
Seite
Wochenübersicht und Abendveranstaltungen der gesamten Woche
5-8
Seminare und Kurse im 1. Zeitblock
(15.00 bis 16.30 Uhr)
9-20
Seminare und Kurse im 2. Zeitblock
(17.15 bis 18.45 Uhr)
21-31
Doppelblöcke über beide Zeiteinheiten
(15.00 bis 18.45 Uhr mit Pause)
32-35
Sonderkurs mit gesonderter Zeit
36
Weitere Informationen / Ankündigungen
37
Allgemeine Hinweise
38-45
Anschriften und Tätigkeitsbereiche
unserer Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter
46–51
Informationen zur Mitgliedschaft
Plan der Stadt Lindau mit Verzeichnis
der Tagungsräume
52
54-55
3
Vorwort
Der verletzliche Mensch –
Zwischen Freiheit, Mitgefühl und Verantwortung
Genauso wie das Leben nicht frei von Belastungen ist, ist unsere Verletzlichkeit eine Größe,
die unser Menschsein ausmacht. Ein wahrscheinlich eher aus der männlichen Perspektive
inspirierter Gegenentwurf zu dieser Verletzlichkeit mag das kollektive Bild des „Helden“
sein. Doch sind auch viele Heldenfiguren, aller Heldenhaftigkeit zum Trotz, verletzlich –
man denke nur an den im Drachenblut badenden Siegfried. Innere Größe, so Arno Gruen,
erreicht man nicht durch Heldentum, sondern durch Gleichmut. Der Heldenmythos mag
männlicher Stärke dienen, dem Leben, wie es ist, jedenfalls nicht.
Als Therapeutinnen und Therapeuten bewegen wir uns im Spannungsfeld zwischen der
Würdigung und vielleicht auch Minderung von Belastungsfaktoren und der Stärkung der
Resilienz der Hilfesuchenden. Das hat auch eine gesamtgesellschaftliche Dimension,
mit ganz unterschiedlichen Facetten: so hat der Ärztetag 2013 in Hannover Stellung
bezogen, wie den gesundheitlichen Folgen von Armut entgegenzutreten sei. Gleichzeitig
steht die stationäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit der Einführung
tagesbezogener Entgeltpauschalen in den kommenden Jahren vor einer tiefgreifenden
Reform ihres Vergütungssystems. Diese „Reform“ wird Errungenschaften der PsychiatrieEnquete aus den 70er Jahren mit der Sicherstellung eines Mindestmaßes an personeller
Ausstattung, wie sie die Psychiatrie-Personalverordnung vorsieht (Psych-PV), aufheben.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass in weniger durchökonomisierten Bereichen wie dem
der Kunst, der mitfühlende Kontakt zur eigenen Verletzlichkeit auch als Ressource
wahrgenommen wird: „Sind so kleine Hände, winz‘ge Finger dran. Darf man nie drauf
schlagen, die zerbrechen dann...“ sang 1978 die Ost-Berliner Sängerin und Lyrikerin
Bettina Wegner, die über viele Jahrzehnte permanent mit Unfreiheit, Entwürdigung und
Misshandlung von staatlicher Seite konfrontiert war.
Ich finde die am Ende des Liedes entworfene Vision eines würdevollen Miteinanders
immer noch sehr inspirierend, sowohl für die therapeutische Begegnung als auch für die
gesamtgesellschaftliche Verantwortung unseres Faches.
„Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen, geh‘n kaputt dabei.
Ist so‘n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.
Grade klare Menschen, wär‘n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat, hab‘n wir schon zuviel.“
Peer Abilgaard
4
Wochenüb er sicht und A b endveranst al tung en d er g esa mt en Woche
Wochenübersicht und Abendveranstaltungen der
gesamten Woche
Sonntag, 26. Oktober 2014
10.00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung der Tagung durch Prof. Dr. Peer
Abilgaard, 1. Vorsitzender der Gesellschaft
Dr. Gerhard Ecker, Oberbürgermeister der Stadt Lindau
anschließend
Eröffnungsvortrag
Der Film „Work Hard Play Hard“ – Die professionelle
Human-Ressource im Konflikt mit ihrem individuellen Selbst?
Carmen Losmann, Köln
Der Dokumentarfilm „Work Hard Play Hard“ zeigt das HumanRessource-Management, wie es die menschliche Arbeitskraft
effizienter und produktiver macht. Diese Methoden werden zwar
professionell und erfolgreich umgesetzt, gleichzeitig kommt beim
Zuschauen Unbehagen auf: Unter dem Leitbild der ­Professionalität
erscheint der Wille des Einzelnen zum Unternehmenszweck instrumentalisiert – inwieweit gerät das individuelle Selbst damit in
Konflikt?
MITTAGSPAUSE
15.00 bis 18.45 Uhr
Kurse – Seminare – Übungen
20.30 Uhr
Moderiertes offenes Diskussionsforum
Prof. Dr. Ralf T. Vogel, Ingolstadt
Montag, 27. Oktober 2014
8.30 bis 8.45 Uhr
Einstimmung in den Tag
Brigitte-Maria Teichert, Hamburg und
Prof. Dr. Peer Abilgaard, Duisburg
9.00 Uhr
Literatur als Schule der Empathie
Prof. Dr. Aleida Assmann, Konstanz
Die Voraussetzung von Empathie ist in der angeborenen menschlichen Fähigkeit verankert, dass wir sowohl wir selbst, als auch
ein anderer sein können. Im Laboratorium der Literatur öffnen
sich der Imagination Denk-, Erfahrungs- und Verwandlungsräume, in denen wir die Grenzen unserer Identität überschreiten
und in Frage stellen können. Wie emotionale Identifikationen auf
Fremdheitserfahrungen hin überschritten werden können, soll an
Beispielen der Konfrontation mit Figuren des Fremden in Shakespeares Dramen genauer untersucht werden (Othello, Kaufmann
von Venedig).
5
Wochenüb er sicht und A b endveranst al tung en d er g esa mt en Woche
10.30 Uhr
PAUSE
11.00 Uhr
Der Mensch: verletzlich und robust
Prof. Dr. Verena Kast, St. Gallen
Wie gehen Menschen mit ihrer Verletzlichkeit um, so dass sie
auch schwierige Situationen überstehen, bestehen – oder sich
davon zu neuen Entwicklungen herausfordern lassen können?
12.30 Uhr
MITTAGSPAUSE
15.00 bis 18.45 Uhr
Kurse – Seminare – Übungen
20.30 Uhr
Öffentliches Konzert im Stadttheater Lindau
Veranstalter: Kulturamt Lindau
Nähere Informationen siehe Seite 37
Dienstag, 28. Oktober 2014
8.30 bis 8.45 Uhr
Einstimmung in den Tag
Margarete Leibig, Ammerbach
9.00 Uhr
Der verletzliche Mensch biopsychosozial –
Erkenntnisse der Psychoneuroimmunologie
Prof. Dr. Christian Schubert, Innsbruck
Die Psychoneuroimmunologie beschäftigt sich mit der Beeinflussung der Immunaktivität durch psychische und psychotherapeutische Interventionen. Sie bietet Erklärungsmodelle, wie
Psychotherapie kranke Menschen wieder gesund machen kann
und untersucht die komplexen Einflüsse von Psyche und sozialem
Umfeld auf das Immunsystem. Die immunologische Wirksamkeit
unterschiedlicher Verfahren wird kritisch beschrieben, ebenso die
Bedeutung der Immunologie für Krebserkrankungen und Allergien.
10.30 Uhr
PAUSE
11.00 Uhr
Die erschöpften Sorgearbeitenden – Wege aus der Care-Krise
Prof. Dr. Gabriele Winker, Hamburg
Viele Menschen erleben, wie die alltäglichen Anforderungen zu
wenig Zeit für die Sorge für sich und andere lassen. Dies ist Folge
einer neoliberalen Krisenpolitik, der nur mit einem grundlegenden
Perspektivwechsel begegnet werden kann.
12.30 Uhr
MITTAGSPAUSE
15.00 bis 18.45 Uhr
Kurse – Seminare – Übungen
20.30 Uhr
TANZABEND in der Inselhalle
mit der Band „Voice Collection“
– nur für Gäste unserer Tagung –
6
Wochenüb er sicht und A b endveranst al tung en d er g esa mt en Woche
Mittwoch, 29. Oktober 2014
8.30 bis 8.45 Uhr
Einstimmung in den Tag
Dr. Elisabeth Grözinger, Basel
9.00 Uhr
Bürgerschaftliches Engagement –
individuelle und gesellschaftliche Funktionen
Prof. Dr. Sebastian Braun, Berlin
Bürgerschaftlichem Engagement werden vielfältige individuelle
und gesellschaftliche Funktionen zugeschrieben. Der Vortrag diskutiert ausgewählte Funktionen mit Blick auf das Tagungsthema.
10.30 Uhr
PAUSE
11.00 Uhr
Vom Arztsein als verletzlicher Mensch.
Spannungsfelder, Haltungen und Beziehungsorientierung in
der primärärztlichen Versorgung
Dr. Olaf Reddemann, Köln
Ärztliches Handeln geschieht eingebettet in komplexe gesell­
schaftliche, politische und systemische Kontexte. Immer wieder
erwachsen hieraus Konflikte, die sich in der Beziehung zwischen
Arzt/Ärztin und Patient/Patientin manifestieren. Gibt es hilfreiche
Haltungen? Was ist ein guter Arzt, eine gute Ärztin?
12.30 Uhr
MITTAGSPAUSE
15.00 bis 18.45 Uhr
Kurse – Seminare – Übungen
20.30 Uhr
Mitgliederversammlung in der Inselhalle
– nur für Mitglieder unserer Gesellschaft –
die Einladung an unsere Mitglieder wird gesondert versandt
Donnerstag, 30. Oktober 2014
8.30 bis 8.45 Uhr
Einstimmung in den Tag
Brigitte-Maria Teichert, Hamburg und
Prof. Dr. Peer Abilgaard, Duisburg
9.00 Uhr
Verletzlichkeit des alten Menschen:
Zwischen Fürsorge und Freiheit
Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch, Bonn
Alte Menschen sind häufig Diskriminierung, Misshandlung und
Gewalt ausgesetzt, ohne dass unsere Gesellschaft empört ist und
sich ernsthaft dagegen wehrt: „Tote Rentner: Gute Rentner?“
10.30 Uhr
PAUSE
7
Wochenüb er sicht und A b endveranst al tung en d er g esa mt en Woche
11.00 Uhr
Versöhnen von Macht und Liebe?
Möglichkeit, Unmöglichkeit, Aufforderung
Prof. Dr. Barbara von Meibom, Berlin
Konflikt- und Krisensituationen sind eine Herausforderung für
jede und jeden von uns, egal, ob sie im privaten Alltag, im gesellschaftlichen Miteinander oder zwischen Kollektiven auftreten.
Vielfach unbewusst reagieren wir auf gefühlte Verletzungen mit
Abwehr, Aggression, Projektion oder Totstellen und Flucht. Jede
dieser Verhaltensweisen verbaut den Weg zu konstruktiven Lösungen und zum Frieden innen wie außen. Wenn wir im Denken,
Fühlen und Handeln eine Kultur der Verbundenheit unterstützen
wollen, brauchen wir mehr: Dann geht es darum, dass sich in
uns Macht und Liebe versöhnen und wir den Mut und Willen zu
­gelebter Liebesmacht entwickeln.
12.30 Uhr
Schlusswort
MITTAGSPAUSE
15.00 bis 18.45 Uhr
Kurse – Seminare – Übungen
18.45 Uhr
Ende der Tagung
8
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
Bitte beachten Sie bei Ihrer Anmeldung:
alle nachstehend aufgeführten Kurse, Seminare und
Übungen können nur in Verbindung mit der Grundkarte
gebucht werden.
Alle Workshops müssen von Sonntag bis einschließlich
Donnerstag besucht werden.
Seminare und Kurse im 1. Zeitblock
(15.00 bis 16.30 Uhr)
100 Stabilisierende Psychotherapie in akuten Krisen
Prof. Dr. Peer Abilgaard
Menschen in akuten Krisen finden oft nicht den Weg in eine Richtlinien-Psychotherapie
oder sind mit einem „klassischen“ Setting überfordert. Speziell für diese PatientInnen
eignet sich der Ansatz der „stabilisierenden Psychotherapie“. Das Konzept basiert auf der
Psychodynamischen Imaginativen Traumatherapie (PITT) von Luise Reddemann. Das Einbringen von PatientInnen-Geschichten ist unbedingt erwünscht.
Literatur:
Abilgaard, Peer: Stabilisierende Psychotherapie. Klett-Cotta, Stuttgart 2013
Reddemann, Luise: PITT – Das Manual. Klett-Cotta, Stuttgart 2011
Reddemann, Luise: Überlebenskunst. Klett-Cotta, Stuttgart 2013
Lampe, Astrid et al.: Mit beiden Augen sehen. Klett-Cotta, Stuttgart 2013
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 80 Personen | Preis: € 120,00
Evangelische Hospitalstiftung Alten- und Pflegeheim,
Großer Saal, Eingang Schmiedgasse
9
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
101 Leiden am Bewusstsein
Dr. Ursula Arlart
„Im Lieben unzulänglich, im Entscheiden unsicher und dem Tode gegenüber unfähig - wie
ist es möglich zu leben?“ (R.M. Rilke)
Aufgrund seiner kreatürlich-geistigen Doppelnatur steht der Mensch der Natur gegenüber
und ist nicht, wie alles andere Lebendige, selbstverständlich in ihr. Er hat die Freiheit des
Bewusstseins, ist dadurch jedoch auch den Aporien des menschlichen Bewusstseins ausgeliefert: Der Spaltung aller Welterfahrung in Subjekt und Objekt, dem leidvollen und alle
Lebensbezüge verunsichernden Wissen um die Vergänglichkeit aller Gefühle, Gedanken
und Gestaltungen und, letztlich, um den unabwendbar bevorstehenden Tod. Er weiß um
die Bedrohung durch von Denken und Wollen nie ganz erfassbare Bereiche in seiner Persönlichkeit und in der Natur.
Wie eine Antwort auf diese „Unfasslichkeit“ des Lebens aus psychologischer Sicht aussehen kann, wie Sinnfindung, eine Haltung des Weltvertrauens und der Lebensbejahung
dennoch möglich werden, soll anhand von Texten von Nietzsche und besonders von Rilke
herausgearbeitet werden.
Die Texte werden zur Verfügung gestellt.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Kapelle, Eingang Schmiedgasse
102 Traumseminar
Dr. Renate Daniel
Träume können in unser Bewusstsein eindringen, uns erschüttern oder verletzen. Doch
auch derart verstörende Träume können uns den Weg weisen, wenn wir wagen zu fragen:
„Wieso träume ich Derartiges? Was hat es mit mir, meinem Leben und meinen Beziehungen zu tun?“
Anhand von Träumen aus der Praxis sollen Umgang und Verständnis von Traumsymbolen
auf der Grundlage der Analytischen Psychologie gemeinsam erarbeitet werden. Die Teilnehmenden werden anhand ihrer emotionalen Reaktionen, spontanen Einfälle und Amplifikationen an die mögliche Bedeutung der Traumtexte herangeführt.
Das Einbringen von eigenen Träumen ist erwünscht.
Literatur:
Daniel, Renate: Der Nacht den Schrecken nehmen. Albträume verstehen und bewältigen.
Patmos, Ostfildern 2013
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 24 Personen | Preis: € 200,00
Kolpinghaus, Esztergom-Saal
10
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
103 Wenn die seelischen Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden –
der Einfluss früher Stressfaktoren
Dr. Cornelia Dehner-Rau
Neben den körperlichen Grundbedürfnissen müssen seelische Grundbedürfnisse befriedigt werden. Dazu gehören das Erleben von Orientierung und Kontrolle, sichere Bindungs­
erfahrungen, die Selbstwerterhöhung bzw. der Selbstwertschutz sowie Lustgewinn und
Unlustvermeidung. Wenn gute Beziehungen und das Erleben von Freude zu kurz kommen, überwiegen nicht selten das Kontrollbedürfnis und die Suche nach Anerkennung bis
hin zu Perfektionsstreben oder einem überzogenen Altruismus. Defizite und Ungleich­
gewichte in Bezug auf die Befriedigung seelischer Grundbedürfnisse erhöhen die Vulnerabilität.
In diesem Kurs wollen wir uns mit Verletzungen von Grenzen und Fragen der Verant­
wortung auseinandersetzen. Einbezogen werden Erkenntnisse der Salutogenese. Wir
beschäftigen uns mit den stärkenden Faktoren, die uns ermöglichen, Selbstwert und Mitgefühl in Beziehungen zu regulieren.
Literatur:
Dehner-Rau, Cornelia / Reddemann, Luise: Gefühle besser verstehen. Trias, Stuttgart
2010
Reddemann, Luise / Dehner-Rau, Cornelia: Trauma heilen. Trias, Stuttgart 2012
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 24 Personen | Preis: € 200,00
Inselhalle, Raum Schweiz
104 Spiritualität als Ressource für Verantwortung:
Hans Jonas meets Hans Joas
Dr. Elisabeth Grözinger
Im Seminar werden wir nach kleinen Einführungen in die Texte des Philosophen Hans
Jonas und des Religionssoziologen Hans Joas miteinander diskutieren, in wieweit uns
Spiritualität gegenwärtig helfen kann, die Verantwortung wahrzunehmen, der wir gerecht
werden möchten.
Es ist ratsam, aus Hans Jonas Buch „Das Prinzip Verantwortung“ die Kapitel II und III
(S. 22-31) und aus Hans Joas Buch „Braucht der Mensch Religion?“ das gleichnamige Kapitel (S. 11-31) zu lesen. Sollte eine Lektüre nicht möglich sein, so können die Texte noch
während der Tagung zugänglich gemacht werden.
Literatur:
Jonas, Hans: Das Prinzip Verantwortung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003
Joas, Hans: Braucht der Mensch Religion? Herder, Freiburg i. Breisgau 2004
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Altes Rathaus, Runge-Saal
11
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
105 Der Tanz von Verletzlichkeit und Vertrauen
Tanz- und Kontaktimprovisation als kreativer und
therapeutischer Prozess
Ruth Knaup
Sich verantwortlich in dieser Welt bewegen kann langfristig nur, wer gelernt hat, SelbstVerantwortung zu übernehmen. Deshalb wohnt im liebevollen Gewahrsein unserer Verletzlichkeit unsere größte Stärke: unsere Selbst-Wahrnehmung, unsere Kontaktfähigkeit,
unsere Abgrenzungsfähigkeit.
In diesem Workshop fördern wir durch achtsame Bewegungsarbeit und Entspannung
zunächst das „zuhause sein“ im eigenen Körper, die Wachheit, Präsenz und Selbstwahrnehmung.
Die Arbeit beruht auf Methoden der Tanz- und Theatertherapie, spielerischen Techniken
des zeitgenössischen Tanzes und der Performancekunst. Dies ermöglicht eine Fülle von
lebendigen und spannenden Begegnungen mit sich selbst und anderen.
Keinerlei tänzerische Vorerfahrung ist notwendig, nur Neugier auf die Begegnung und die
Bereitschaft, sich auszuprobieren.Besonders sind auch männliche Teilnehmer herzlich
willkommen.
Bitte bequeme Bewegungskleidung und dicke Socken mitbringen.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Lindau
12
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
106 Berührbar bleiben
Workshop auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion (TZI)
Dr. Michael Lipps
In Rainer W. Fassbinders „Die Ehe der Maria Braun“ sagt Maria: „Es ist eine schlechte Zeit
für Gefühle, glaube ich. Aber mir ist das lieber so, denn so berührt mich nichts wirklich.“
In meiner Arbeit mit Menschen begegne ich dem Bemühen, die eigene Verwundbarkeit zu
ignorieren, sich zu kontrollieren, Gefühlsregungen abzutun, „als gäbe es Denken und Handeln in emotionsgereinigten Flaschen“ (Ruth C. Cohn). Andere fühlen sich ausgesetzt und
schutzlos. Ohne Berührbarsein keine Begegnung: Wovon lasse ich mich bewegen? Welche Nähe lasse ich zu? Wo gehe ich besser auf Abstand? Um diese Fragen soll es gehen.
Wie kann die TZI mich darin unterstützen, in privaten wie in professionellen Kontexten
mich mit meinen Stärken, dem Schönen und dem Schmerz selektiv und authentisch zu
zeigen? Wie und wovor will ich, muss ich mich schützen, Grenzen setzen – und wie ist
das mit dem Erweitern von Grenzen? Wie ist das mit dem Maß, das mir und meiner Arbeit
bekommt? Im Workshop werden Methode und Haltung der TZI erfahrbar. Wir arbeiten
im Hören und Sprechen, im Sitzen und Stehen, mit kleinen Impulsen, Bewegungen und
Inszenierungen an dem, was im Horizont des Tagungs- und Workshopthemas und im Prozess der Gruppe beachtet sein will.
Literatur:
Cohn, Ruth C.: Von der Psychoanalyse zur themenzentrierten Interaktion. Von der Behandlung einzelner zu einer Pädagogik für alle. Klett-Cotta, Stuttgart 2013
Schneider-Landolf, Mina / Spielmann, Jochen / Zitterbarth, Walter: Handbuch Themenzentrierte Interaktion (TZI). V&R, Göttingen 2009
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Konstanz III
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Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
107 TaKeTiNa
Erlebter Rhythmus im tragenden Feld
Tony Majdalani
TaKeTiNa ist eine rhythmische Körperarbeit und zugleich ein musikalischer Gruppenprozess. Es ermöglicht einen leichten und spielerischen Zugang zum eigenen musikalischen
und menschlichen Potenzial. Mit Schritten, Klatschen und Stimme, begleitet und unterstützt von der Basstrommel (SURDO) und dem brasilianischen Musikbogen (BERIMBAO)
erfahren wir unseren Körper als „Rhythmusinstrument“. In der Gruppe entsteht ein Gefühl
von Verbundenheit und Vertrauen, welches erlaubt, im eigenen Tempo zu lernen und sensibilisiert - jene Begrenzungen wahrzunehmen, die uns hindern können, in Kontakt zu
bleiben. Dies verdeutlicht ein Zitat von Reinhard Flatischler, dem Begründer von TaKeTiNa: „ …der Weg des Rhythmus ist wie Meditation. Ein Lernprozess, der die vielen Polaritäten in uns verbindet und in Harmonie bringt.“
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme Kleidung mitbringen
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 205,00
Altes Zeughaus, Im Höfle (Paradiesplatz), Saal EG
108 Mitgefühl, Solidarität, Würde
Prof. Dr. Luise Reddemann
In der Arzt-Patienten-Beziehung ist nach den Forschungen von Fabrizio Benedetti aus
Turin das Entscheidende und Hilfreichste der mitfühlende Arzt / die mitfühlende Ärztin.
Mitgefühl ist nicht identisch mit Empathie. Mitgefühl bedeutet, dass da ein Wunsch ist zu
handeln, um Heilsames zu bewirken. Deshalb braucht es auch Solidarität mit den leidenden Menschen und Engagement für sie mit Hilfe einer Würdeorientierung.
Im Seminar sollen die einzelnen Begriffe durchdacht und durchleuchtet werden, Fall­
beispiele werden untersucht, auch Fehlentwicklungen. Wir werden uns auch auf Beispiele
aus Literatur und Film beziehen, um uns den Themen so anzunähern, dass daraus praxisrelevante Handlungsoptionen entstehen können. Das Seminar wird ergänzt durch Übungen und kleinen Selbsterfahrungseinheiten zum Mitgefühl.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 80 Personen | Preis: € 120,00
Inselhalle, Saal Bayern
14
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
109 Zerbrechlich - zornig - zärtlich
Der psychologische Zusammenhang von Verletzbarkeit und Mitgefühl
Zugänge zum Alter
Prof. Dr. Dr. Ingrid Riedel
An Beispielen aus gegenwärtigen Lebensrückblick-Therapien also auch an archetypischen
Mustern, wie sie sich in Träumen, Märchen und Mythen finden, soll der psychologische
Zusammenhang von Verletzbarkeit und Mitgefühl im Alter, aber auch im Gegenüber zum
alten Menschen veranschaulicht werden. Das Seminar wird im Vorlesungsstil gehalten,
wobei imaginative und kommunikative Elemente einbezogen werden.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | unbegrenzte Teilnehmerzahl | Preis: € 90,00
Inselhalle, Saal Europa
110 Kunst als Sorge für die Seele
Prof. Dr. Anne M. Steinmeier
Auch Kunstwerke sind aus einer Lebensgeschichte entstanden, viele bergen die Erfahrung von Verwundbarkeit und Verlust in sich. Aber Kunst wiederholt nicht und bildet nicht
nur ab, sondern entdeckt und schafft Leben und Wirklichkeit auf vielfältige Weise neu.
Oder wie Paul Klee gesagt hat: „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht
sichtbar.“ In seinem individuellen sinnlichen Ausdruck kann ein Bild, eine Installation universelle Empfindungen berühren und ins Archetypische hinausweisen. So kann ein Werk
der Kunst zum befreienden und heilenden Symbol werden und Menschen in ihren Wandlungsprozessen begleiten. Im Seminar werden wir in Begegnung mit Kunstwerken und
künstlerischen Konfessionen der schöpferisch-heilenden Wirkkraft der Kunst nachspüren.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Altes Rathaus, Großer Saal
111 Freiheitskampf - Moderne Psychotherapie als existenzielles Ringen um
Bewusstheit und Entscheidung
Prof. Dr. Ralf T. Vogel
Die Einschränkung von Freiheitsgraden durch innere und äußere Bedingungen ist Kernstück jeglicher psychischen Symptomatik. Das Seminar umkreist aus analytischer und
philosophischer Perspektive das Freiheitsthema im therapeutischen Kontext und leitet
praktisch-psychotherapeutische Konsequenzen ab.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 80 Personen | Preis: € 120,00
Inselhalle, Saal Lindau
15
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
112 Verletzlichkeit: Ein Tor zu Reife und Weisheit
Prof. Dr. Barbara von Meibom
Verletzlichkeit kann eine schwere Bürde sein. Dies gilt insbesondere für früh Traumatisierte oder besonders sensitive Menschen. Was als Gefährdung erscheint, kann jedoch ein
Tor sein zu Weisheit und Reife.
Wenn wir die Verletzlichkeit erkennen und annehmen, kann tiefgreifende Transformation
geschehen. Wir brauchen dazu: Mut und Ehrlichkeit mit uns selbst, eine realistische und
zugleich spirituelle Sicht auf Mensch und Welt, Abkehr vom Opferstatus und die Bereitschaft, uns dem Leben zuzumuten. Als Psychologen, Therapeuten, Seelsorger, Personalentwickler oder Mediziner sind die Fähigkeiten des verwundeten Heilers / der verwundeten
Heilerin kostbar. Sie helfen, Menschen in Not im Trubel des Alltags mit der Weisheit des
Herzens zu begegnen.
Was Sie mitbringen sollten: eine Kladde und Freude sowie die Bereitschaft, sich selbst zu
begegnen.
Literatur:
Gruen, Arno: Dem Leben entfremdet. Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden.
Klett-Cotta, Stuttgart 2013
von Meibom, Barbara: Spirituelles Selbstmanagement. Kamphausen, Bielefeld 2009
von Meibom, Barbara: Deutschlands Chance. Mit dem Schatten versöhnen. Europa Verlag, Berlin 2013
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Konstanz I
16
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
113 „Der Himmel ist in dir“
Leib, Atem, Stimme, Sprache
Gerhard M. Walch
Personale Leib-, Atem-, Stimmarbeit und Sprachgestaltung auf dem Hintergrund der Initiatischen Therapie nach Karlfried Graf Dürckheim und Hildegund Graubner.
Die Initiatische Therapie spricht vom „doppelten Ursprung“ des Menschen: Vom raumzeitlich-bedingten, verletzlichen Welt-Ich und vom überraumzeitlich-unbedingten, unverletzbaren Wesen, unserem „inneren Himmel“ (tiefster Grund der Salutogenese).
Mit praktischen Übungen können wir den Zusammenhang zwischen den Leib-, Atem- und
Vokalräumen spüren. Wir verdichten die Vokale und Konsonanten ins Wort und gehen
in die Sprachgestaltung mit den Gedicht-Meditationen (Zweizeilern / Epigrammen) „Der
Himmel ist in dir“ aus dem Buch „Wandlung zum inneren Himmel“ (G. Walch). In diesem
Prozess der Konzentration und Inkorporierung erleben wir die Sprache in ihren Klang­
gestalten und Wesensqualitäten. Wir erfahren ihre leib-, atem- und stimmtherapeutische
Wirkung und Bedeutung. Die gesprochenen Kurzgedichte bringen wir mit einfachen rhythmischen Schritten und Gebärden weiter zum Ausdruck.
Bitte bringen Sie lockere Kleidung aus Naturfasern und Wollsocken mit, eventuell ein eigenes Meditationssitzkissen.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Heil-Insel-Lindau, Maximilianstraße 52, Seiteneingang, 3. OG
114 Grenzen setzen - Grenzen achten
Konzentrative Bewegungstherapie KBT
Sabine Wessendorf
Damit eine Begegnung gelingt, ist ein guter Ausgleich von Grenze und Grenzüber­
schreitung, von Sich-Hingeben und Sich-Abgrenzen nötig. Kennen wir unsere Grenzen,
können wir sie immer wieder überschreiten, um mit anderen in Beziehung zu treten. Begegnung geschieht so gesehen immer an einer Grenze. Sie ist nichts statisches, sondern
geschieht im lebendigen Vollzug. Indem wir Grenzen setzen um das, was uns wichtig und
wertvoll ist, erschaffen wir Raum für Freiheit und Fülle. Wer klare und gleichzeitig durchlässige Grenzen aufbauen kann, wird flexibler im Umgang mit eigenen und fremden Grenzen und kann sich verletzlich zeigen.
In der lebendigen Begegnung mit sich und anderen wollen wir ein Gespür dafür
­entwickeln, wo es gilt, Grenzen zu überwinden oder zu schützen.
Bitte bringen Sie rutschfeste Socken, Schreibutensilien und eine Decke mit.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Bregenz
17
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
115 Atemtherapie nach Middendorf
Maria Wiest
„Leichtigkeit – Geschenk der Wandlung und ein Ziel des Weges! Sie zeigt mir, was „Jetzt“
ist. Jetzt atme ich ein – jetzt atme ich aus.“ (Ilse Middendorf)
Empfindungsbewusst erfahren wir unseren Atem, der uns trägt und bis in jede Zelle hinein
versorgt. Wir erarbeiten leiblich die Verbindung von den Füßen zur Erde, der Arme und
Hände zum Rumpf, die Aufrichtung in der senkrechten Achse und das Getragen-sein des
Kopfes.
Mit der Zuwendung zum Atemgeschehen, dem Weit- und Schmal-Werden der Atembewegung entsteht innerer Raum, der stabilisiert und selbstwertstärkend wirkt. Zuversicht und
Vertrauen entstehen. Dehnungen, Schwünge, Druckpunkte und das Tönen intensivieren
die leiblichen Empfindungen und die Durchlässigkeit für die eigene Atembewegung.
Wir arbeiten mit Übungen aus dem „Erfahrbaren Atem“ nach Prof. Ilse Middendorf.
Bitte tragen Sie bequeme Alltagskleidung und bringen Sie warme Socken / Gymnastikschuhe und eine Decke / Isomatte mit.
Literatur:
Middendorf, Ilse: Der Erfahrbare Atem. Jungfermann, Paderborn 1995
Walter, Rudolf: Einfach leben – Wie geht das? Herder, Freiburg 2013
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Evangelische Hospitalstiftung Alten- und Pflegeheim,
Ergotherapieraum, Eingang Schmiedgasse
18
Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
120 Verletzlich und doch stark: Qigong zur Aktivierung der Lebenskräfte
(inhaltsgleich mit Kurs 220 im 2. Zeitblock)
Christine Findeis-Dorn
Arbeitsanforderungen, Lebensweise und Umweltbelastungen führen in unserer Gesellschaft zu Dauerbelastung, Erschöpfungszuständen und chronischen Beschwerden - nicht
zuletzt bei feinfühligen und sozial engagierten Menschen.
Qigong ist eine ressourcenorientierte Form der ‚Lebenspflege‘ aus der Traditionellen
Chinesischen Medizin mit sanften Bewegungen, Akupressur und entspannenden Vorstellungsbildern. Die Übungen wirken ausgleichend bei körperlichen oder psychosomatischen
Beschwerden und fördern die psychische Stabilität - Voraussetzung für engagiertes Handeln und Behandeln.
Im Workshop erlernen Sie wesentliche Prinzipien und einfache Übungen aus dem bewegten Qigong, die unaufwändig im Alltag anwendbar sind.
Bitte bringen Sie bewegungsfreundliche Kleidung, dicke Socken oder leichte Turnschuhe,
Schuhwerk für draußen (bei günstiger Witterung) mit.
Literatur:
Fischer, Claus / Schwarze, Micheline: Qigong in Psychotherapie und Selbstmanagement.
Klett-Cotta, Stuttgart 2013
Guorui, Jiao: Qigong Yangsheng. Chinesische Übungen zur Stärkung der Lebenskraft.
Fischer, Frankfurt am Main 2011
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Kolpinghaus, Wilhelm-Göttler-Saal
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Seminare und Kur se im 1. Z ei t block (15.0 0 bis 16 . 30 Uhr)
121 Mit Leib und Seele – Märchen und Mythen in der Tanztherapie
(inhaltsgleich mit Kurs 221 im 2. Zeitblock)
Brigitte Rumpf
Was erzählen uns Märchen und Mythen vom Wagnis verletzlich zu sein, zu berühren und
sich berühren zu lassen, vom Mut, gestaltend in die Welt einzugreifen und mit ihr verbunden zu sein? Tanz eröffnet uns die Möglichkeit, uns vom archetypischen Wissen der
Märchen „bewegen zu lassen“, es zu verkörpern, am eigenen Leibe zu erleben und zu
gestalten. Aspekte unseres Selbst nehmen Gestalt an und beginnen zu tanzen. Eine Tanzreise voller Abenteuer, Prüfungen und Begegnungen mit allerlei Wesen nimmt ihren Lauf.
Das angenommene Schicksal stärkt, wandelt und führt auf den Weg der Individuation, ein
neues Gleichgewicht wird hergestellt.
Es werden Gottheiten aus der westafrikanischen Mythologie mit ihren typischen Gesten
und Tanzschritten einfließen und die Verbindung zum kollektiven Unbewussten vertieft.
Methoden der Analytischen Psychologie – z.B. Symbolarbeit, Assoziation und Imagination – werden mit Methoden der Tanztherapie – wir experimentieren mit verschiedenen
Bewegungserfahrungen und Improvisation – verknüpft. Intuitives Wissen des Körpers und
analytische Betrachtungsweisen ergänzen sich. Das Seminar beinhaltet Selbsterfahrungs­
anteile.
Tänzerische Vorerfahrungen sind nicht nötig, aber Experimentierfreude und Spaß an Bewegung.
Bitte bequeme Kleidung, die freies Bewegen und auch Kontakt mit dem Boden ermöglicht,
eine Decke und Schreibzeug mitbringen. Wir tanzen barfuß, mit rutschfesten Socken oder
leichten Gymnastikschuhen.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hospiz am Paradiesplatz, Saal
122 Schön und verletzlich: unsere Stimme
(inhaltsgleich mit Kurs 222 im 2. Zeitblock)
Brigitte-Maria Teichert
Die Stimme ist eine unserer Visitenkarten. Sie verrät vieles über uns, auch über unsere
Verletzlichkeit und Verletztheit. Ob sie leise ist, unartikuliert oder zu laut: Die Stimme verrät etwas über Persönlichkeit, aktuelle Verfassung, Alter und Kultur. Mit ihr verleihen wir
unseren Worten Klang, Modulation und Bedeutung. Mit ihr signalisieren wir, ob wir gelassen, fröhlich, aufgeregt oder ärgerlich sind. Stimme und Stimmung gehören zusammen.
Mit einfachen Atemübungen, Klangmodulationen und dem Singen einfacher Lieder (auch
aus Film und Kunstlied) werden wir unserer Stimme hörend und artikulierend auf die Spur
kommen. Singen als absichtslose Form von Therapie. Ich nenne es Cantotherapie: Gelassenes Singen im eigenen Klangbereich mit heilenden Folgen.
Geladen sind alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 16.30 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Inselhalle, Raum Allgäu
20
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
Seminare und Kurse im 2. Zeitblock
(17.15 bis 18.45 Uhr)
200 Focusing
Mit sich selber eins und einig werden
Die Weisheit des Körpers nutzen
Irene Bouillon
Man kennt den berühmten „Kloß“ im Hals - oder das „mulmige Gefühl im Magen“ vor einer
schwierigen Aufgabe. Meist suchen wir solche Körperempfindungen so schnell wie möglich loszuwerden. Schade! Innere Achtsamkeit auf die Signale unseres Körpers würde sich
lohnen: Es steckt inneres Wissen und Weisheit dahinter, eine Ahnung, wie sich unser Leben erfüllter und mit mehr Selbstvertrauen entfalten kann. Stimmiger leben!
Ziel des Seminars: Einen Weg zu finden zu mehr Übereinstimmung von Kopf, Herz und
Bauch. Das ist besonders lohnend bei einem Thema, das die Mitte unserer Beziehungen
und daher den Kern unserer Persönlichkeit betrifft. Wir können uns überraschen lassen
von der Kraft, die in jeder / jedem von uns schlummert!
Da Focusing wesentlich mit Freiheit zu tun hat, passt natürlich diese Methode besonders
gut zu dem Erspüren auch der eigenen Verantwortlichkeit, um mit der eigenen aber auch
der Verletzlichkeit von Anderen besser umgehen zu können.
Vorkenntnisse sind nicht nötig, wohl aber eine Offenheit sich selbst und eventuell neuen
Erfahrungen gegenüber. Bei etwaiger Psychose ist die vorherige Absprache mit Ihrem
Arzt erforderlich.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Lindau
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Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
201 Symbolarbeit und meditative Selbstbesinnung
Prof. Dr. Brigitte Dorst
„sensibel / ist die erde über den quellen: kein baum darf / gefällt, keine wurzel / gerodet
werden / die quellen könnten / versiegen / wie viele bäume werden gefällt, wie viele wurzeln / gerodet / in uns“ (R. Kunze)
Ausgehend von den archetypischen Bildern in R. Kunzes Gedicht werden in diesem Seminar mit Hilfe von Symbolarbeit sowie Meditation Zugänge zu den Tagungsthemen Sensibilität, Mitgefühl und Verletzlichkeit eröffnet. In Symbolen verbindet sich ein sichtbares
Zeichen mit einer nicht sichtbaren Wirklichkeit. So verdichten sich im Symbol oft bildhaft
existentielle Themen und spirituelle Fragen. In der Symbolarbeit geht es darum, die unbewussten Bedeutungsaspekte der Symbole ins Bewusstsein treten zu lassen. Es geht
um intuitives und deutendes Erfassen. So werden Symbole zum Schlüssel zu den Tiefenschichten der Psyche und zu spirituellen Dimensionen. Sie können zugleich Wegweiser
und Hilfen sein auf dem Weg der Selbsterfahrung und Individuation.
Literatur:
Dorst, Brigitte: Therapeutisches Arbeiten mit Symbolen. Wege in die innere Bilderwelt.
Kohlhammer, Stuttgart 2007
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 40 Personen | Preis: € 120,00
Evangelische Hospitalstiftung Alten- und Pflegeheim,
Kapelle, Eingang Schmiedgasse
202 Der verletzliche Mensch –
Mehrgenerationale Themen in Beratung und Therapie
Diana Drexler
Mithilfe der Genogrammarbeit werden Beispiele für mehrgenerationale Themen in Systemen vorgestellt (Delegationen, Identifizierung, Parentifizierung, Tabus etc.). Möglichkeiten zum Umgang und zur Arbeit mit diesen Themen werden ausgetauscht. Interesse an
Selbsterfahrung und (Klein-) gruppenarbeit wird vorausgesetzt.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 24 Personen | Preis: € 200,00
Altes Rathaus, Großer Saal
22
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
203 Der verletzliche Mensch als Einladung zur Begegnung und als
Begegnung des eigenen Schattens
Tuula Grandell
In dieser Gruppe betrachten wir das Thema - der verletzliche Mensch - aus dem Blickwinkel J.L. Morenos als Einladung zur Begegnung und aus dem Blickwinkel C.G. Jungs
als Begegnung mit dem eigenen Schatten. Dem Bild einer Verletzung nähern wir uns
zunächst mit der Vorstellung einer Grenze und finden heraus, was Moreno und Jung
­darunter verstehen.
Die Grundlage des Seminars bilden die Gedanken von Moreno über Spontanität und Kreativität, Rollenwechsel, Tele-Beziehung und Begegnung, und die Gedanken von Jung über
die Funktion der innerpsychischen Grenze, des Schattens und dem Verständnis, dass die
Individuation immer auf zwei Ebenen stattfindet – in Beziehung zu mir selbst und in Beziehung zu anderen.
Je nach Gruppengröße werden die Themen flexibel mit den Methoden des Psychodramas
und Soziodramas und der Soziometrie erforscht und verarbeitet. Der Gruppenprozess
­bietet Möglichkeit zu eigenen Erfahrungen und Reflexion.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 20 Personen | Preis: € 200,00
Inselhalle, Saal Bayern
204 Großeltern –
Felsen in der Lebensbrandung ihrer Kinder und Enkelkinder?
Birgit Heintz
Großeltern stehen vor vielfältigen familiären Aufgaben, Anforderungen und Erwartungen
– und sie haben das gesellschaftliche Erbe ihrer Generation den kollektiven Kindern gegenüber zu verantworten.
Enkelkinder verweisen mit ihrer jugendlichen „Unerfahrenheit“ auf die ganze Spanne des
eigenen, gelebten Lebens. Großeltern sind jedoch auch verletzlich, und Enkelkinder nicht
ausschließlich „Anti-aging-Pakete“.
Die heutigen „weisen Alten“ sind Kriegs- und Nachkriegskinder; wie gestalten sie Generationenbeziehungen in einer Welt neuer Medien, zwischen „Großmütterrevolution“ und
Seniorenratgebern? Welche Wertvorstellungen möchten sie realisieren, welche Visionen
tragen sie in sich?
Die Arbeitsgruppe widmet sich Krisen, Konflikten und Chancen der Großelternschaft. Fünf
wesentliche Themenkomplexe werden an den einzelnen Nachmittagen jeweils medial eingestimmt (Filmausschnitte, Literatur, Märchen, psychotherapeutische Fallvignetten) und in
der Gruppe reflektiert.
Literatur:
Riedel, Ingrid: Die weise Frau in uralt-neuen Erfahrungen. Walter, Olten 1989
Bode, Sabine: Kriegsenkel. Die Erben der vergessenen Generation. Klett-Cotta, Stuttgart
2009
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Inselhalle, Raum Schweiz
23
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
205 Einführung in die therapeutische Hypnose
Prof. Dr. Günter Hole
Hypnotische Verfahren im Rahmen der Heilkunde gewinnen wieder zunehmend an Bedeutung. Sie können kursmäßig erlernt und mit entsprechender Erfahrung und kritischer
Indikation sehr effizient eingesetzt werden, teils in eigenständiger Anwendung, teils in
Kombination mit anderen Methoden. Die Indikationen liegen hauptsächlich im neurotischen, psychosomatischen und medizinischen Bereich (Angststörungen, Schmerzzustände, funktionelle Syndrome, Sucht, Depressionen), ebenso auch in der Bewältigung von
Traumata und Lebenskrisen.
Der Kurs steht als Einführung in Theorie und Praxis der therapeutischen Hypnose, einschließlich entsprechender Übungen, jedem offen. Eine spätere direkte therapeutische
Anwendung ist jedoch auf Angehörige der Heilberufe beschränkt.
Bitte eine Wolldecke und warme Socken mitbringen.
Literatur: Stephan, Siegfried: Hypnotherapie in der Praxis. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2003
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Konstanz III
206 „Immer versehrter und immer heiler…“
Körperwahrnehmung und Bewegung im Feld des „Zwischen“ (-„Raumes“)
Elisabeth Jöde
Am Ende ihres Gedichts “Bitte“ setzt Hilde Domin nebeneinander, was wir bei uns selber
wie auch in gesellschaftlichen und therapeutischen Kontexten oft als gegensätzlich, ja
unvereinbar erleben: „Und daß wir aus der Flut daß wir aus der Löwengrube und dem
feurigen Ofen immer versehrter und immer heiler stets von neuem zu uns selbst entlassen
werden.“ Vielleicht jedoch könnte dies eine Vision für das „Zwischen“ des Tagungsthemas
sein. Erleben wir das Zwischen als ein Hin- und Hergerissensein oder gar Zerriebenwerden? Wie könnte ein Zwischen-Raum entstehen für innere und äußere Dynamiken?
Wie leben mit der Sehnsucht nach Heilsein im Unheilen? Und wo bleibt der Wunsch
nach ­Sicherheit in diesem Spannungsfeld? Um das Feld dieses „Zwischen“ zu erkunden,
­arbeiten wir mit Körperwahrnehmung, Bewegung und kleinen Inszenierungen zu Texten
von Hilde Domin, Rainer Maria Rilke und Emmanuel Levinas. Das Erfahrene wird auf
­seine Relevanz für therapeutische Prozesse hin reflektiert.
Bitte Experimentierfreude, rutschfeste Socken und bequeme Kleidung mitbringen.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Evangelische Hospitalstiftung Alten- und Pflegeheim,
Ergotherapieraum, Eingang Schmiedgasse
24
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
207 Interesse, Freude, Leidenschaft –
und die Verletzlichkeit des Menschen
Prof. Dr. Verena Kast
Diese positiven Emotionen befreien und helfen, die Vulnerabilität auszuhalten, aber auch
so mit ihr umzugehen, dass Entwicklung möglich wird. Nicht selten erwachsen unsere
Interessen aus Verletzungen oder aus Entbehrungen, und können dann ein wieder ausgeglicheneres Selbstwertgefühl und Freude bewirken. Damit werden wir aber auch fähig,
mitfühlender zu sein – mit anderen, mit uns selbst. Über die Psychodynamik und Wirkung
von Interesse, Freude und Leidenschaft wollen wir nachdenken, und uns fragen, wie diese
Emotionen und Gefühle in der Psychotherapie wirksam werden können.
Die Veranstaltung wird im Vorlesungsstil gehalten und beinhaltet Selbsterfahrungselemente.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | unbegrenzte Teilnehmerzahl | Preis: € 90,00
Inselhalle, Saal Europa
208 Musiktherapie
Tony Majdalani
Kommunikation durch Djembé-Rhythmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden
mit den Djembé-Rhythmen west- und nordafrikanischen Ursprungs spielen, arbeiten und
improvisieren. Dies gibt die Möglichkeit, andere Aspekte der Rhythmuserfahrung, z.B. Kreativität, Durchhaltevermögen (und Grenzerfahrung) sowie Kommunikation in der Gruppe
kennen zu lernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung. Eine eigene Djembé-Trommel kann gerne mitgebracht
werden.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 205,00
Altes Zeughaus, Im Höfle (Paradiesplatz), Saal EG
25
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
209 Die Kraft des Wortes – eine Schreibwerkstatt
Anna Platsch
Wenn wir unser Schreiben an unsere tiefsten inneren Quellen anbinden, entsteht nicht nur
ein Raum der Kreativität, sondern auch des Heilens. Wir alle haben Worte erfahren, die uns
verletzen und mit denen wir andere verletzen. Das geschriebene Wort mit seiner innewohnenden Kraft kann ermutigen, daraus entstandene ungelöste Energiekreise zu schließen.
So werden wir frei, das Verletzte in tiefes Mitgefühl für uns selbst, andere und unsere Welt
zu wandeln. Es öffnet sich ein weiter, freier Raum.
Bitte Schreibzeug, Schreibunterlage und Anfängergeist mitbringen.
Literatur:
Platsch, Anna: Schreiben als Weg. Theseus, Bielefeld 2009
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Kolpinghaus, Esztergom-Saal
210 Selbstfürsorge –
inneren Freiraum schaffen durch Verantwortungsübernahme und mitfühlende Versorgung erlebter Verletzungen
Ulrike Reddemann
Ressourcen und innere Widerstandskräfte bedürfen aufgrund der beruflichen Herausforderung von BeraterInnen und TherapeutInnen der aktiven Pflege und Förderung.
Der gute Umgang mit sich selbst ist notwendig, um der Begegnung mit menschlicher Verletztlichkeit und Verletzungen, Leid, Schmerz und Ängsten, auf Dauer gewachsen zu sein,
im inneren Gleichgewicht zu bleiben, Erfüllung und Zufriedenheit in der Arbeit zu erfahren.
Wie die Resilienzforschung zeigt, brauchen es auch resiliente Menschen, immer wieder an
ihre Ressourcen erinnert zu werden, um ihre resilienten Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
Der selbstfürsorgliche, liebevolle Umgang mit den eigenen Verletzungen schafft und erhält
uns den zur Begegnung mit anderen Menschen nötigen inneren Freiraum und ermöglicht
es uns, professionelle Distanz zu wahren und Erschöpfung des Mitgefühls zu vermeiden.
Im Workshop werden wir uns dem Wieder-Entdecken eigener Ressourcen und der mitfühlenden Selbstfürsorge „innerer verletzter Anteile” widmen.
Literatur:
Reddemann, Luise: Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie, Das Manual.
Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 2011
Neff, Kristin, Selbstmitgefühl, Kailash, München 2012
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Evangelische Hospitalstiftung Alten- und Pflegeheim,
Großer Saal, Eingang Schmiedgasse
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Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
211 Verletzte Familie – verletzliches Kind
Viola Rössler
Freiheit, Mitgefühl, Verantwortung sind emotionale Qualitäten eines reifen Menschen und
werden im Kindesalter in der Familie früh vermittelt und angelegt. Da die Kindphase die
abhängigste und somit verletzlichste Lebensphase ist, hängt diese Vermittlung von der
Achtung und Wahrnehmung der interpersonellen Grenzen innerhalb der Familie ab. Die
gesunde Generationengrenze zwischen Eltern und Kindern klärt: wer trägt Verantwortung,
wer hat wieviel Freiheit und ist dies mit gegenseitigem Mitgefühl verbunden?
Durch die kollektive Traumatisierung des 1. und 2. Weltkriegs geschah eine Verletzung der
Generationengrenzen, die die klare Zuordnung der innerfamiliären Kompetenzen zerstört
hat. Ergebnis ist ein transgenerationaler Traumatransfer bis heute.
Mittels Familienaufstellungen aus der Lebensgeschichte sollen Grenzverletzungen über
ein bis zwei Generationen dargestellt, emotional erlebbar und durchgearbeitet werden.
Dabei werden theoretisches Wissen und Grundlagen der Familiendynamik und -therapie
nach Thea Bauriedl vermittelt.
Ziel ist die konstruktive Aufarbeitung von alten emotionalen familiären (Grenz-) Verletzungen, um zu innerer Freiheit und Eigenverantwortung zu finden. Der Kurs hat
­Selbsterfahrungscharakter.
Literatur:
Bode, Sabine: Die vergessene Generation. Klett-Cotta, Stuttgart 2013
Bode, Sabine: Kriegsenkel. Klett-Cotta, Stuttgart 2009
Müller-Münch, Ingrid: Die geprügelte Generation. Piper, München 2014
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Konstanz I
212 „Wer, wenn ich schrie hörte mich denn …“ (Rilke)
Lebensdeutungen im Angesicht der Verletzlichkeit durch Tod und
Trauer
Wolfgang Teichert
Jede Deutung der Verletzlichkeit durch Tod und Trauer enthält die Gefahr der Verharmlosung. „Lichtschein am Ende des Tunnels“, „menschenwürdig“, „sanft“: Alles dies droht zum
„Gerede“ zu werden und zur Verharmlosung. Das Seminar wird anhand von Musik (Mozart, Bach, Clapton), Texten (Bloch, Kast, Ricoeur und Neues Testament), kleinen Szenen
gleichwohl Wege suchen, wie wir uns diesem Lebensgeheimnis, auch in Therapie und
Seelsorge, nähern können. Hilde Domin auf die Frage, wie sie über Leben nach dem Tod
denke: „Das lasse ich offen.“
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Inselhalle, Saal Lindau
27
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
213 Therapeutische Selbsterfahrung – KI im AIKIDO
Durch Haltung, Körpersprache und Bewegung zu Selbstachtung,
Selbstliebe und Selbstverantwortung
Cornelia Walterspiel
AIKIDO, eine gewaltlose Kunst zur Selbstverteidigung, wurde in den späten zwanziger
Jahren von M. Uyeshiba in Japan begründet. Gewaltlosigkeit bedeutet nicht Kraftlosigkeit.
Durch einfache psychophysische Haltungsarbeit (Basistechniken - KI Übungen), werden
Schritte aufgezeigt und reflektiert, die bisher ungeahnte körperliche und geistige Potenziale entdecken lassen, inneres Gleichgewicht und Zentriertheit, natürliches Selbstbewusstsein und Mitgefühl im Handeln fördern, und eine neue Dimension in unser Leben bringen
können, um ins Leben zu gehen und nicht gelebt zu werden.
Menschen, die CHI verwirklichen, erkennt man an ihrer wunderbar aufrechten Haltung
und Präsenz, an ihrer lebendigen Ausstrahlung und der Bereitschaft, in unvorhersehbaren
Situationen und Ereignissen achtsam und angemessen zu agieren und nicht zu reagieren. Möge die Übung gelingen, Liebe aufzunehmen und durch uns wirksam werden zu
lassen. Aikido bedeutet, durch KI/CHI einen Weg DO zu finden, um mit sich selbst in Harmonie zu sein und zu einem Miteinander AI zu kommen.
Bitte bequeme Kleidung, warme Socken und eventuell eine Decke mitbringen.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Bregenz
28
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
214 Achtsamkeit
Sylvia Wetzel
Achtsamkeit ist „in“, auch in der Psychotherapie. Die Grundbedeutung buddhistischer
Achtsamkeit ist „bemerken was geschieht und erinnern, was heilt“, und zwar uns und
andere. Das ist die Voraussetzung für ein liebevolles und mitfühlendes, gelassenes und
selbstbestimmtes Leben mit uns und anderen. Das Seminar bietet einen Raum, in dem
wir mit einfachen Übungen unserer Wahl, wie Atmen, Sitzen, Gehen, den Körper spüren,
singen usw., unterschiedliche Dimensionen von Achtsamkeit kennenlernen: 1. Bloßes Bemerken, was körperlich, emotional und geistig geschieht, zunächst in uns, aber auch in anderen, ohne das beurteilen zu können. 2. Unterscheiden zwischen heilsamem und unheilsamem Umgehen mit dem, was geschieht. 3. Gelassenes, nicht wertendes Wahrnehmen
dieser Prozesse einschließlich unserer Bewertungen. Das schafft Raum für Einfühlung
in uns und andere ohne gewohnheitsmäßig reagieren zu müssen. 4. Grund­vertrauen ins
Leben oder tiefe Weisheit, die uns trägt, ob wir davon wissen oder nicht. Wir entdecken
Achtsamkeit vor allem in einer Haltung der Muße: Frei von äußeren und relativ frei von
inneren Zwängen.
Es gibt Anregungen für das Schaffen von Räumen der Muße im Alltag und auf Wunsch
auch für die eigene Übung zuhause.
Bitte bequeme Kleidung, Schreibzeug und falls möglich eine Wolldecke mitbringen.
Literatur:
Wetzel, Sylvia: Achtsamkeit und Mitgefühl. Mut zur Muße statt Hektik und Burnout.
Klett-Cotta, Stuttgart 2014
Wetzel, Sylvia: Leichter leben. Meditation über Gefühle. Lehmanns Media, Köln 2013
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 40 Personen | Preis: € 120,00
Altes Rathaus, Runge-Saal
29
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
220 Verletzlich und doch stark: Qigong zur Aktivierung der Lebenskräfte
(inhaltsgleich mit Kurs 120 im 1. Zeitblock)
Christine Findeis-Dorn
Arbeitsanforderungen, Lebensweise und Umweltbelastungen führen in unserer Gesellschaft zu Dauerbelastung, Erschöpfungszuständen und chronischen Beschwerden - nicht
zuletzt bei feinfühligen und sozial engagierten Menschen.
Qigong ist eine ressourcenorientierte Form der ‚Lebenspflege‘ aus der Traditionellen
Chinesischen Medizin mit sanften Bewegungen, Akupressur und entspannenden Vorstellungsbildern. Die Übungen wirken ausgleichend bei körperlichen oder psychosomatischen
Beschwerden und fördern die psychische Stabilität - Voraussetzung für engagiertes Handeln und Behandeln.
Im Workshop erlernen Sie wesentliche Prinzipien und einfache Übungen aus dem bewegten Qigong, die unaufwändig im Alltag anwendbar sind.
Bitte bringen Sie bewegungsfreundliche Kleidung, dicke Socken oder leichte Turnschuhe,
Schuhwerk für draußen (bei günstiger Witterung) mit.
Literatur:
Fischer, Claus / Schwarze, Micheline: Qigong in Psychotherapie und Selbstmanagement.
Klett-Cotta, Stuttgart 2013
Guorui, Jiao: Qigong Yangsheng. Chinesische Übungen zur Stärkung der Lebenskraft.
Fischer, Frankfurt am Main 2011
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Kolpinghaus, Wilhelm-Göttler-Saal
30
Seminare und Kur se im 2 . Z ei t block (17.15 bis 18. 4 5 Uhr)
221 Mit Leib und Seele – Märchen und Mythen in der Tanztherapie
(inhaltsgleich mit Kurs 121 im 1. Zeitblock)
Brigitte Rumpf
Was erzählen uns Märchen und Mythen vom Wagnis verletzlich zu sein, zu berühren und
sich berühren zu lassen, vom Mut, gestaltend in die Welt einzugreifen und mit ihr verbunden zu sein? Tanz eröffnet uns die Möglichkeit, uns vom archetypischen Wissen der
Märchen „bewegen zu lassen“, es zu verkörpern, am eigenen Leibe zu erleben und zu
gestalten. Aspekte unseres Selbst nehmen Gestalt an und beginnen zu tanzen. Eine Tanzreise voller Abenteuer, Prüfungen und Begegnungen mit allerlei Wesen nimmt ihren Lauf.
Das angenommene Schicksal stärkt, wandelt und führt auf den Weg der Individuation, ein
neues Gleichgewicht wird hergestellt.
Es werden Gottheiten aus der westafrikanischen Mythologie mit ihren typischen Gesten
und Tanzschritten einfließen und die Verbindung zum kollektiven Unbewussten vertieft.
Methoden der Analytischen Psychologie – z.B. Symbolarbeit, Assoziation und Imagination – werden mit Methoden der Tanztherapie – wir experimentieren mit verschiedenen
Bewegungserfahrungen und Improvisation – verknüpft. Intuitives Wissen des Körpers und
analytische Betrachtungsweisen ergänzen sich. Das Seminar beinhaltet Selbsterfahrungs­
anteile.
Tänzerische Vorerfahrungen sind nicht nötig, aber Experimentierfreude und Spaß an Bewegung.
Bitte bequeme Kleidung, die freies Bewegen und auch Kontakt mit dem Boden ermöglicht,
eine Decke und Schreibzeug mitbringen. Wir tanzen barfuß, mit rutschfesten Socken oder
leichten Gymnastikschuhen.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Hospiz am Paradiesplatz, Saal
222 Schön und verletzlich: unsere Stimme
(inhaltsgleich mit Kurs 122 im 1. Zeitblock)
Brigitte-Maria Teichert
Die Stimme ist eine unserer Visitenkarten. Sie verrät vieles über uns, auch über unsere
Verletzlichkeit und Verletztheit. Ob sie leise ist, unartikuliert oder zu laut: Die Stimme verrät etwas über Persönlichkeit, aktuelle Verfassung, Alter und Kultur. Mit ihr verleihen wir
unseren Worten Klang, Modulation und Bedeutung. Mit ihr signalisieren wir, ob wir gelassen, fröhlich, aufgeregt oder ärgerlich sind. Stimme und Stimmung gehören zusammen.
Mit einfachen Atemübungen, Klangmodulationen und dem Singen einfacher Lieder (auch
aus Film und Kunstlied) werden wir unserer Stimme hörend und artikulierend auf die Spur
kommen. Singen als absichtslose Form von Therapie. Ich nenne es Cantotherapie: Gelassenes Singen im eigenen Klangbereich mit heilenden Folgen.
Geladen sind alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Sonntag bis Donnerstag, 17.15 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 200,00
Inselhalle, Raum Allgäu
31
Dopp elblöcke üb er b eid e Z ei t einhei t en (15.0 0 bis 18. 4 5 Uhr mi t Pause)
Alle nachfolgenden Kurse und Seminare sind
Doppelblöcke und können nicht mit anderen Kursen oder
Seminaren kombiniert werden.
Doppelblöcke über beide Zeiteinheiten
(15.00 bis 18.45 Uhr mit Pause)
300 Verletzlichkeit als Herausforderung
Einführung in die Analytische Maltherapie nach C.G. Jung
Christa Henzler
Für C.G. Jung war der Baum ein symbolisches Beispiel für die Fähigkeit des Menschen,
Verletzlichkeit zu überwachsen. In dem Kurs, der zugleich in die Methode des Malens aus
dem Unbewussten nach C.G. Jung einführt, suchen und finden wir anhand von kurzen
themenbezogenen Texten Bilder und Symbole für unsere Fähigkeit, mit Verletzlichkeit
heilsam umzugehen. Dabei ist es möglich, dass wir unsere Verletzlichkeit auch als eine
Herausforderung verspüren, dem Leben und den Mitmenschen emotional offener, auch
mutiger zu begegnen. Das Malen und Gestalten unserer inneren Bilder wird uns dabei helfen und uns stärken, unserer Verletzlichkeit auf einem kreativen und schöpferischen Weg
zu begegnen, um daraus Stärke, Zuversicht und die Fähigkeit zum Mitgefühl zu gewinnen.
Methodisch werden wir jeweils zuerst zu einem kurzen symbolischen Input imaginieren,
danach malen und schließlich die gestalteten Bilder miteinander besprechen, um ihre tiefere Bedeutung für uns zu erschließen.
Bitte bringen Sie eine Decke oder eine andere geeignete Unterlage zum Liegen, persönliche Malutensilien und 5 großformatige Papierbögen mit.
Literatur:
Henzler, Christa / Riedel, Ingrid: Malen um zu überleben. Ein kreativer Weg durch die
Trauer. Kreuz, Stuttgart 2003
Riedel, Ingrid / Henzler, Christa: Malen in der Gruppe. Modelle für die therapeutische Arbeit mit Symbolen. Kreuz, Stuttgart 2008
Kast, Verena: Die Dynamik der Symbole. Grundlagen der Jung‘schen Psychotherapie.
Walter, Olten 1990
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 18.45 Uhr | 12 Personen | Preis: € 340,00
Kolpinghaus, Rudolf-Geiselberger-Saal
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Dopp elblöcke üb er b eid e Z ei t einhei t en (15.0 0 bis 18. 4 5 Uhr mi t Pause)
301 Die Zuwendung Jesu zum verletzlichen und verletzten Menschen
Dr. Carl B. Möller
Durchgängig wendet sich Jesus dem Menschen sowohl in seiner Verletzlichkeit als auch
in seinen Verletzungen, seinen oft schmerzhaften Verwundungen einfühlsam zu. Die Art
seiner liebenden Zuwendung schafft Heilung und Befreiung. Sie ermöglicht dem Menschen Entwicklung und die Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben. In unserem Seminar wollen wir entsprechende Grundhaltungen Jesu betrachten und u.a. Jesus
als Archetyp des Heilers entdecken.
Wir tun dieses mit der Methode der Bibelimagination und des Malens. Die Texte werden
wir uns mittels tiefenpsychologischer Bibelinterpretation erschließen.
Bitte bringen Sie Decken, eigenes Malzeug und entsprechendes Papier (ca. 5 Blatt) mit.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 280,00
Hotel Bayerischer Hof, Saal Konstanz II
302 Training von Kreativität, Improvisationsfähigkeit und Veränderung mit
Methoden aus dem Clown- und Improvisationstheater
Frauke Nees
Bringen Sie Ihren inneren Kritiker zum Lachen!
Der ressourcenorientierte Ansatz ermöglicht durch die Entwicklung von Kreativität und
Spielfreude mehr Gelassenheit und inneren Abstand in belastenden und schwierigen Situationen mit Patienten. Ein kreativer Umgang mit dem inneren Kritiker wird erfahren und
eingeübt. Dieses Vorgehen dient der eigenen Stärkung. Es ist gleichzeitig hilfreich für den
Umgang mit Patienten. Mit einfachen Übungen, mit denen Schauspieler und Clowns trainieren, werden Kreativität, innovatives Denken und das Vergnügen, sich auf neues Terrain
zu begeben, mit Spaß an der Sache trainiert; eine Voraussetzung dafür, sich neue Wege
auf beruflicher wie auf persönlicher Ebene zu erschließen. Ziel ist, das kreative Potential
und die Improvisationsfähigkeit zu stärken und eingefahrene Denk- und Handlungsmuster
zu verlassen. Aus der „Perspektive des Clowns“ lassen sich Fehler als Chance betrachten.
Die frei werdenden Energien lassen sich transformieren in neue Denkmuster, um unbekannte Situationen flexibel und entschlossen zu meistern. Humor ermöglicht Gelassenheit
und Souveränität. Selbstvertrauen, Motivation und Zusammen­arbeit werden gefördert. Der
kreative Prozess soll in der Therapie und im Leben beflügelt werden.
Der Workshop dient der Psychohygiene und der Burnout-Prävention.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 280,00
Katholisches Pfarramt, Auf der Mauer 19, Pfarrsaal
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Dopp elblöcke üb er b eid e Z ei t einhei t en (15.0 0 bis 18. 4 5 Uhr mi t Pause)
303 Aktive Imagination –
Die heilsame und befreiende Kraft der inneren Bilder
Dr. Konstantin Rößler
Von inneren Bildern und Gestalten begleitet zu werden, gehört seit Urzeiten und über die
Kulturen hinweg zu den Grunderfahrungen des Menschen. Sie stehen dem Intellekt gegenüber in einer „coniunctio oppositorum“, die erst den Weg zum Ganzen erschließt. C.G.
Jung schreibt: „Volles Leben ist nur in Übereinstimmung mit ihnen möglich, Weisheit ist
Rückkehr zu ihnen.“ Er begreift diese Urbilder als seelische Organe, die unserer Zuwendung im Sinne eines Mitgefühls für uns selbst bedürfen. Wenn wir uns auf sie einlassen,
sind sie einfach da und können heilsam werden, wo wir Verletzungen in uns tragen. Sie
helfen, uns von inneren Hemmnissen zu befreien. Die Aktive Imagination bietet die Möglichkeit, mit diesen inneren Begleitern in Kontakt zu treten und in Dialog zu kommen. Nach
einer theoretischen Einführung in die Grundlagen gibt der Kurs die Gelegenheit, sich in
Selbsterfahrungsübungen einen eigenen Weg zu dieser archetypischen Quelle im Unbewussten zu erschließen. Die Gruppe dient dabei als Halt und als Raum, uns in unserer
Unterschiedlichkeit zu erfahren und anzunehmen.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 280,00
Altes Rathaus, Kleiner Saal
304 Von der Angst zur Ermutigung
Workshop zur Tiefenökologie und der Arbeit, die wieder verbindet
Dr. Geseko von Lüpke
Unser dualistisches Weltbild vermittelt uns das Gefühl, wie abgetrennt vom Lebensnetz
in einer feindlichen und sinnlosen Welt zu leben, in der alle ums Überleben kämpfen.
In dieser bedrohlichen Grundsituation ist der verletzliche Mensch fast gezwungen, sich
zu schützen und alle Arten von Mauern zwischen sich und der Welt zu ziehen. Dadurch
trennt er sich vom kooperativen Lebensgewebe weiter ab, schränkt seine Freiheit ein,
reduziert seine Fähigkeit zum Mitgefühl und geht aus der Verantwortung für die „Mehr-alsmenschliche-Welt“. Die tiefenökologische „Arbeit, die wieder verbindet“ setzt hier an und
vermittelt mit Übungen, Meditationen und systemischem Wissen Erfahrungen der tiefen
Verbundenheit mit dem Leben. Die Verletzlichkeit des Menschen wird in der tiefenökologischen „Verzweiflungsarbeit“ genutzt, um unseren Schmerz um die Welt in eine mitfühlende Liebe für die Welt zu transformieren und damit eine energetische Grundlage für soziale,
politische und ökologische Aktion zu schaffen.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 280,00
Hotel Bayerischer Hof, Raum Meersburg
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Dopp elblöcke üb er b eid e Z ei t einhei t en (15.0 0 bis 18. 4 5 Uhr mi t Pause)
305 Geschwisterliche Beziehungen
Margit Wegener
Kinder fühlen sich von Eltern, Geschwistern und Wahlgeschwistern geliebt, bevorzugt,
zurückgesetzt, ausgegrenzt… Elternverhalten kann dabei unterstützend oder unbewusst
Konflikte fördernd wirken, weil die Eltern selbst aus einer Familiengeschichte heraus
agieren. Diese Erfahrungen und unser Umgang damit sind lebensbegleitend, hinterlassen
Stärken und Wunden, werden oft auf andere Beziehungen übertragen. Besondere Ereignisse im Erwachsenenalter können diese Beziehungserfahrungen mit ihren Sehnsüchten
und Verletzungen reaktivieren und geben uns eine Chance, verändert mit ihnen umzugehen. Märchen zeigen beispielhaft Entwicklungswege auf, die uns dabei Orientierung sein
können. In der Gruppe werden wir geschwisterlichen Erfahrungen themenzentriert nachgehen und versuchen, sie neu zu verstehen.
Bitte Schreib- und Malutensilien (Papier DIN A3) mitbringen.
Sonntag bis Donnerstag, 15.00 bis 18.45 Uhr | 16 Personen | Preis: € 280,00
Hospiz am Paradiesplatz, Familienzimmer
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Sond er kur s mi t g esond er t er Z ei t
Sonderkurs mit gesonderter Zeit
SK Aktive Imagination als transformierender Prozess zwischen
400 Bewusstsein und dem Unbewussten
Margarete Leibig
Die von C.G. Jung entwickelte Methode der Aktiven Imagination ermöglicht eine direkte,
auf die aktuelle Lebenssituation bezogene, aktive und verantwortliche Beziehung zum
Unbewussten. Innere Ressourcen und Konflikte werden über Bilder und Symbole zugänglich. Heilsame, schöpferische Energien können freigesetzt werden. Dadurch eröffnen sich
neue Perspektiven und Lösungen. Die Methode verlangt vom Übenden Ruhe, Geduld und
Konzentration. Es empfiehlt sich daher, höchstens noch eine weitere Veranstaltung zu
belegen.
Alle Teilnehmenden führen die Imaginationen für sich selbst durch. 15 Minuten persönliche
Vorbereitung werden vorausgesetzt. In den täglichen Einzelsitzungen von 30 Minuten werden die Imaginationen und das weitere Vorgehen besprochen.
Bitte beachten Sie: Eine gemeinsame Einführung für alle Teilnehmenden findet bereits am
Samstag, den 25. Oktober von 16.00 bis 18.30 Uhr in der Inselhalle, Raum Schweiz, statt.
Samstag bis Donnerstag | 9 Personen | Preis: € 250,00
Inselhalle, Raum Vorarlberg
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Wei t ere Infor mat ionen zu unseren Veranst al tung en
Weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen
Öffentliches Konzert des Kulturamtes Lindau
Termin: Montag, den 27. Oktober 2014, Stadttheater Lindau, Beginn: 20.00 Uhr
Canto – Trio Rafale
Kammermusikalische Sternstunden mit jugendlichem Feuer und großer Reife.
Das junge Klaviertrio Rafale trägt den französischen Namen für Windböe – wobei Wind
neben dem stürmischen Windstoß auch ein warmer Luftstrom oder eine kühle Brise sein
kann und damit Metapher für jede Art von musikalisch belebter Bewegung ist. Dieses Trio
begeistert Publikum und Presse überzeugend und konstant. Seine Erfolge an Wettbewerben sind alles andere als unerwartet.
Neben zwei gängigen Werken aus dem Klaviertrio-Repertoire spielen sie Canto e perpetuo des Ausnahmekomponisten Peteris Vasks aus Riga. Wo immer seine Musik gespielt
wird, stellt sich ein vergleichbares Phänomen ein: Sein Werk wird als Höhepunkt des
Abends empfunden, für viele überraschend, die kaum positive Erwartungen gegenüber
Musik aus unserer Zeit haben.
„Das Trio Rafale machte seinem Namen alle Ehre. Es war brillant und ganz intim. Das Zusammenspiel war wie aus einem Guss (...). Es war der Höhepunkt des Abends, der für alle
Zuhörer in Erinnerung bleiben wird.“ (Weiler Zeitung)
Trio Rafale
Maki Wiederkehr – Klavier
Daniel Meller – Violine
Flurin Cuonz – Violoncello
Programm
Ludwig van Beethoven, Klaviertrio c-Moll, op.1 Nr. 3
Peteris Vasks, Episodi e Canto perpetuo (für Klaviertrio)
Johannes Brahms, Klaviertrio Nr. 2 c-Dur, op. 87
Karten erhalten Sie bei Beginn der Tagung im Tagungsbüro in der Inselhalle.
Stadtführung
Die Lindau Kongress und Tourismus GmbH bietet unseren Tagungsteilnehmerinnen und
Tagungsteilnehmern am Montag, den 27. Oktober 2014 eine Stadtführung an. Der Treffpunkt ist um 13.00 Uhr vor der Inselhalle. Die Stadt Lindau erhebt eine Teilnahmegebühr
von Euro 3,00.
Studienreisen mit Wolfgang Teichert
Das ausführliche Programm kann angefordert werden bei:
Christliche Akademie e.V. Hamburg, Esplanade 156, 20354 Hamburg.
Tel.: 040-35906824 oder per E-Mail: info@vch-akademie.de
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Allg em eine Hinweise
Allgemeine Hinweise
1. Anmeldung
Für die Teilnahme an der Herbsttagung der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie ist eine schriftliche Anmeldung obligatorisch. Diese Anmeldung ist rechtsverbindlich.
Bitte benutzen Sie dafür das beiliegende Anmeldeformular (das Anmeldeformular kann
bei Bedarf auch kopiert werden). Anmeldungen per E-Mail können nicht berücksichtigt
werden. Davon ausgenommen sind eingescannte und an eine E-Mail angehängte Anmeldeformulare.
Bitte beachten Sie beim Ausfüllen Ihres Anmeldeformulars, dass bei Belegung von zwei
Nachmittagsveranstaltungen nur jeweils Seminare und Kurse mit Einhunderter-Nummern
mit Seminaren und Kursen mit Zweihunderter-Nummern kombiniert werden können (z.B.
Kurs 101 mit Kurs 204). Seminare und Kurse mit den Nummern 300 und folgende gehen
über beide Zeiteinheiten.
Für den Fall, dass Sie sich für Veranstaltungen mit Selbsterfahrungscharakter interessieren, weisen wir darauf hin, dass diese Kurse und Übungen an allen 5 Tagen besucht
werden müssen. Eine spätere Anreise oder eine frühere Abreise ist nicht möglich. Um eine
reibungslose Gruppenarbeit zu gewährleisten, ist es den Kursleiterinnen und Kursleitern
freigestellt, Ihnen z.B. bei einer späteren Anreise die Teilnahme an dem bereits begonnen
Gruppenprozess nicht mehr zu gestatten.
Bitte geben Sie unbedingt Ausweichveranstaltungen in der Reihenfolge Ihrer Interessen
an. Damit ist es uns möglich, Sie in Alternativveranstaltungen umzubuchen, falls Ihr Erstwunsch wegen der bereits erreichten Höchstteilnehmerzahl der Gruppe ausgebucht sein
sollte. Wenn möglich, setzen wir Sie dann bei Ihrem Erstwunsch auf die Warteliste und
benachrichtigen Sie umgehend, falls Sie in die Veranstaltung nachgerückt sind.
Die maximale Teilnehmerzahl für die einzelnen Veranstaltungen ist jeweils angegeben.
Voraussetzung für die Durchführung der Kurse ist die Anmeldung von mindestens 8 Teilnehmerinnen oder Teilnehmern. Sollte ein Kurs nicht zustande kommen, erhalten Sie von
uns schriftlich oder telefonisch Bescheid.
Einstimmungen in den Tag
von Montag bis Donnerstag in der Inselhalle,
Zwanzigerstraße, Saal Europa
Vormittagsvorträge
von Sonntag bis Donnerstag in der Inselhalle,
Zwanzigerstraße, Saal Europa
Kurse und Seminare
die angebotenen Workshops sind durchlaufend und finden
von Sonntag bis Donnerstag statt
Abendveranstaltungen
genaue Angaben dazu finden Sie in der Wochenübersicht
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Allg em eine Hinweise
2. Rechtsbelehrung
Die Teilnehmerin / der Teilnehmer nimmt zur Kenntnis, dass sie / er dem Veranstalter gegenüber keine Schadenersatzansprüche stellen kann, wenn die Tagung durch unvorhergesehene wirtschaftliche oder politische Ereignisse oder allgemein durch höhere Gewalt
erschwert oder verhindert wird, oder wenn z.B. durch Absagen von Referenten Programmänderungen erforderlich werden. Mit ihrer / seiner Anmeldung erkennt die Teilnehmerin /
der Teilnehmer diesen Vorbehalt an.
Die Teilnahme an den Seminaren und Kursen setzt psychische Belastbarkeit voraus und
geschieht auf eigene Verantwortung. Im Zweifelsfall ist eine vorherige Rücksprache mit
der Kursleiterin oder dem Kursleiter unerlässlich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in
einer Analyse stehen, sollten das Einverständnis ihres Analytikers einholen.
Mit der Anmeldung zur Tagung versichert die Teilnehmerin / der Teilnehmer, die Schweigepflicht - wie sie für Ärzte gilt - hinsichtlich aller Informationen, die ihr / ihm über die Gruppenteilnehmerinnen und Gruppenteilnehmer oder Patienten bekannt werden, einzuhalten.
Ton-, Film- oder Videoaufnahmen sind nur mit schriftlicher Genehmigung der Tagungsleitung zulässig.
Bitte achten Sie auch darauf, dass wir für persönliche Gegenstände, die in den Gruppenräumen zurückgelassen werden, keine Haftung übernehmen.
3. Fort- und Weiterbildung
Fort- und Weiterbildungsbescheinigungen werden Ihnen kurz vor der Tagung zugesandt
und von der Kursleitung bei Abschluss des Kurses unterschrieben. Jede Bescheinigung
wird erst durch die Unterschrift der Kursleitung gültig.
Ein Zertifizierungsantrag auf Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Landeskammer der
Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ist für jede Veranstaltung gestellt. In der Regel werden psychotherapeutisch orientierte
Veranstaltungen zertifiziert. Wir übernehmen keine Garantie für die Zertifizierung der angebotenen Seminare und Kurse.
4. Gebühren
Grundkarte (beinhaltet die Einstimmungen in den Tag, die Vormittagsvorträge und
die Abendveranstaltungen):
Mitglieder
Studierende Mitglieder mit Studentenausweis
Euro80,00
Euro 40,00
Nichtmitglieder
Euro110,00
Studierende Nichtmitglieder mit Studentenausweis Euro 55,00
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Allg em eine Hinweise
Kurse und Seminare sind nur in Verbindung mit der Grundkarte buchbar:
Einfache Zeiteinheit
Großseminare ab 81 Teilnehmer
Seminare u. Kurse von 31 bis 80 Teilnehmer
Seminare u. Kurse bis 30 Teilnehmer
Euro 90,00
Euro 120,00
Euro 200,00
Doppelblock
Seminare u. Kurse von 16 bis 20 Teilnehmer
Seminare u. Kurse bis 15 Teilnehmer
Euro 280,00
Euro 340,00
Sonderkurs
Aktive Imagination
Euro 250,00
Tageskarten für den Besuch der Vormittagsvorträge:
Mitglieder
Euro 15,00 pro Vormittag (2 Vorträge)
Nichtmitglieder
Euro 20,00 pro Vormittag (2 Vorträge)
Studierende bis zum 35. Lebensjahr sowie Schüler erhalten auf Antrag 50% Ermäßigung
auf die Gesamtgebühren (nicht auf Tageskarten). Eine Ermäßigung - vorbehaltlich der Genehmigung der Gesellschaft - kann für Studierende nur gewährt werden, wenn die jeweilige aktuelle Immatrikulationsbescheinigung des WS 2014 / 2015 der Anmeldung beiliegt.
Ein Wechsel der Kurse, Seminare und Übungen während der Tagung ist nicht möglich.
Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, einzelne Kurse im Bedarfsfalle auch über die
im Programmheft angegebene Teilnehmerzahl hinaus zu bebuchen. In diesem Falle besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Minderung des Kurspreises.
5. Anmeldebestätigung und Zahlung der Tagungsgebühren
Die Rechnung über die Tagungsgebühr, die gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung darstellt,
wird nicht vor Mitte August versendet.
Unsere Rechnung enthält die Veranstaltungen für die Sie berücksichtigt werden konnten.
Bitte kontrollieren Sie die dort angegebenen Kursnummern und zahlen Sie die Tagungsund Kursgebühren sofort nach Erhalt der Rechnung.
Aufgrund der hohen Bankgebühren für Auslandsüberweisungen können Teilnehmerinnen
und Teilnehmer aus dem Ausland die Möglichkeit nutzen, die Tagungsgebühr vor Ort im
Tagungsbüro zu begleichen. Alle Überweisungen bitten wir mit der angegebenen IBAN
Nummer zu versehen, wir sind sonst leider gezwungen, Ihnen die Bankgebühren in Rechnung zu stellen.
Bankverbindung:
Volksbank Plochingen
Konto-Nr. 645 003 000
BLZ
611 913 10
IBAN
DE49 6119 1310 0645 0030 00
BICGENODES1VBP
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Allg em eine Hinweise
Wichtig: Unsere Abrechnung gilt zusammen mit dem Einzahlungsbeleg als Quittung für
das Finanzamt, um Tagungskosten als Aufwendungen für Fortbildung geltend machen zu
können.
Den Tagungsausweis erhalten Sie nach Zahlung der Gesamtrechnung, zusammen mit der
Fort- und Weiterbildungsbescheinigung, kurz vor Beginn der Tagung zugesandt.
Anmeldeschluss ist der 14. Oktober 2014
6. Stornierung der Anmeldung:
Eine Stornierung der Anmeldung kann ausschließlich schriftlich erfolgen.
Sollten Sie Ihre bestätigte Anmeldung (bezahlt oder unbezahlt) bis zum 13. Oktober 2014
wieder rückgängig machen, so fällt in jedem Fall eine Stornierungsgebühr in Höhe von
20% des gesamten Tagungsbeitrags, mindestens jedoch Euro 30,00 an, und wird Ihnen in
Rechnung gestellt.
Ab dem 14. Oktober 2014 ist eine Gebührenerstattung nicht mehr möglich.
Die Nichtbezahlung der Ihnen zugesandten Rechnung wird nicht als Stornierung anerkannt. Die Rechnung ist in jedem Fall zur Zahlung fällig.
7. Erreichbarkeit während der Tagung
Tagungsbüro: Inselhalle, Lindau
Telefon: 08382-260620
Öffnungszeiten:
Samstag, 25. Oktober 2014:
ab Sonntag, 26. Oktober 2014:
18.00 bis 19.00 Uhr
08.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
8. Hotelreservierung / Öffentliche Verkehrsmittel / Parkplätze
Sie können Ihre Zimmerreservierung individuell oder über die Lindau Tourismus und
Kongress GmbH vornehmen. Eine frühzeitige Reservierung ist empfehlenswert. Für Ihre
schriftliche Anmeldung verwenden Sie bitte das Formular zum Heraustrennen.
Sie können die Reservierung auch online vornehmen unter:
buchung@lindau-tourismus.de
Die Zimmerreservierung ist verbindlich. Die Reservierung wird Ihnen umgehend von der
Lindau Tourismus und Kongress GmbH bestätigt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Gäste auf der Insel wohnen können. Im
Halbstundentakt fährt der Stadtbus Lindau in alle Stadtteile.
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Allg em eine Hinweise
Infostand der Lindau Tourismus und Kongress GmbH
Informationen zu Unterkünften, Parkscheinen und der Stadt Lindau können Sie am Infostand der Lindau Tourismus und Kongress GmbH im Foyer der Inselhalle erhalten.
Öffnungszeiten:
Samstag, 25. Oktober 2014:
Sonntag, 26. Oktober 2014:
Montag, 27. Oktober 2014:
18.00 bis 19.00 Uhr
09.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr
09.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr
Parkplätze
Vergünstigte Parkscheine für die Parkplätze P3 und P5 können für die Dauer unserer Tagung zum Preis von Euro 21,00 erworben werden. Sie erhalten die Parkscheine am Infostand der Lindau Tourismus und Kongress GmbH in der Inselhalle.
Stadtbus
Wir empfehlen die Benutzung des Lindauer Stadtbusses. Er verbindet im Halbstundentakt
alle Stadtteile, hat an der Inselhalle eine Haltestelle und verkehrt täglich bis 22.30 Uhr.
Eine 8-Tageskarte ist in den Bussen und an allen Fahrkartenautomaten erhältlich.
Deutsche Bahn
Beachten Sie bitte auch das Angebot der Deutschen Bahn zur Anreise nach Lindau.
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Allg em eine Hinweise
Zimmerreservierung
Absender:
(Bitte in Druckbuchstaben schreiben)
Antwort
Lindau Tourismus und Kongress GmbH
Zimmerbuchung
Alfred-Nobel-Platz 1
88131 Lindau (B)
Telefon: +49(0)8382-260 034
Telefax: +49(0)8382-260 066
E-Mail:Buchung@lindau-tourismus.de
Name
Str, Nr.
PLZ, Ort
Tel
Fax
E-Mail
Zimmerbuchung
Internationale Gesellschaft für Tiefenpsychologie 26.10. – 30.10.2014
Ich treffe am mit PKW / Bahn (Angabe wichtig) um ein und bestelle hiermit rechtsverbindlich:
Einzelzimmer mit Dusche/WC oder Etagen-Dusche/WC;
Doppelzimmer mit Dusche/WC oder Etagen-Duschen/WC;
Ferienwohnung für Person (bei Wohnung pro Einheit)
für die Zeit vom Uhr in Lindau
Personen, in der Preislage bis max. € (Ankunftstag) bis pro
(Abreisetag).
Falls die gewünschte Preislage nicht verfügbar ist, bitte ich um Buchung in der
nächsthöheren/-niedrigeren Preisgruppe. Die Buchung wird von der Lindau Tourismus und
Kongress GmbH umgehend bestätigt.
Ort, DatumUnterschrift
Preisgruppen – Preise pro Person (Stand 03/2014)
Hotel 1. Kategorie:
Hotels/Hotelpensionen:
Gasthöfe:
Gästehäuser:
Privatzimmer:
Ferienwohnungen:
€ 100,00 – 170,00
€ 45,00 – 99,00
€ 38,00 – 80,00
€ 30,00 – 60,00
€ 25,00 – 55,00 (buchbar erst ab 2-3 Nächten)
€ 45,00 – 150,00 (Preis pro Wohnung ohne Frühstück)
Im Fall einer Stornierung werden € 10,00 Bearbeitungsgebühr von der Lindau Tourismus
und Kongress GmbH in Rechnung gestellt.
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Allg em eine Hinweise
Tagungstermin 2015
Sonntag, 1. bis Donnerstag, 5. November 2015
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Allg em eine Hinweise
Information Veranstaltungsticket
Gut für die Umwelt. Bequem für Sie.
Mit dem Angebot der Deutschen Bahn reisen Sie entspannt und komfortabel zur Herbsttagung nach Lindau. Steigen Sie ein und profitieren Sie von attraktiven Preisen und Konditionen. Mit Ihrem Umstieg auf die Bahn helfen Sie unserer Umwelt und tragen aktiv zum
Klimaschutz bei.
Der Preis für Ihr Veranstaltungsticket zur Hin- und Rückfahrt* nach Lindau beträgt:
2. Klasse Euro 99,00
1. Klasse Euro 159,00
Ihre Fahrkarte gilt zwischen dem 24. Oktober und 01. November 2014.
Buchen Sie Ihre Reise telefonisch unter der Service-Nummer +49 (0)180 6 - 31 11 53 mit
dem Stichwort „IGT“ und halten Sie Ihre Kreditkarte zur Zahlung bereit.
Die Hotline ist Montag bis Samstag von 07.00 - 22.00 Uhr erreichbar, die Telefonkosten
betragen 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz und maximal 60 Cent pro Anruf
aus den Mobilfunknetzen.
Ihre Preisvorteile gegenüber dem Normalpreis in der 1. und 2. Klasse*:
z. B. auf der Strecke
(Hin- und Rückfahrt)
Hamburg
Düsseldorf
Köln
Hannover
↔
↔
↔
↔
Lindau
Lindau
Lindau
Lindau
1. Klasse – € 159
NormalPreispreis
vorteil
€ 460
€ 301
€ 454
€ 295
€ 434
€ 275
€ 460
€ 301
2. Klasse –
Normalpreis
€ 284
€ 280
€ 268
€ 284
€ 99
Preisvorteil
€ 185
€ 181
€ 169
€ 185
Buchung einer festen Zugbindung (nur solange der Vorrat reicht) mindestens 3 Tage im
Voraus. Gegen einen Aufpreis von Euro 40,00 sind innerhalb Deutschlands auch vollflexible Fahrkarten (ohne Zugbindung) erhältlich.
Wir wünschen Ihnen eine gute Reise mit der Deutschen Bahn!
* Umtausch und Erstattung bis zum Tag vor dem 1. Geltungstag gegen ein Entgelt möglich. Ab dem 1. Geltungstag ist Umtausch oder Erstattung ausgeschlossen. Preisänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.
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Ver z eichnis unserer Mi t ar b ei t er innen und Mi t ar b ei t er
Verzeichnis unserer Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
Prof. Dr. med. Dipl. mus. Peer Abilgaard (Kurs 100)
Niederrheinstraße 278, 40489 Düsseldorf
Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie, Chefarzt Helios Klinikum Duisburg, Professor
Peter-Oswald-Institut für Musikergesundheit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln,
erster Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie
Dr. phil. Ursula Arlart (Kurs 101)
Kronengasse 2, 89073 Ulm
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis, Supervisorin
am C.G. Jung-Institut Stuttgart, Dozentin
Prof. Dr. Aleida Assmann (Vortrag)
Universität Konstanz, Universitätsstr. 10, 78464 Konstanz
Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Professorin für Englische
Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz
Irene Bouillon (Kurs 200)
In der Steverau 18, 59348 Lüdinghausen
Dipl.-Theologin, Vorträge, Beratung, Ausbildung in personenzentrierter Beratung, Focusing
Dr. med. Renate Daniel (Kurs 102)
Herderner Straße 18, 79801 Hohentengen
Ärztliche Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin (C.G. Jung)
Dr. med. Cornelia Dehner-Rau (Kurs 103)
Tribünenweg 31, 33649 Bielefeld
Oberärztin in der Klinik für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin des
evangelischen Krankenhauses Bielefeld
Prof. Dr. phil. Brigitte Dorst (Kurs 201)
Letterhausweg 75, 48167 Münster
Fachhochschule Köln, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, Dipl.-Psychologin,
Analytische Psychotherapeutin in freier Praxis, wissenschaftliche Leiterin der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie, Vorsitzende der C.G. Jung-Gesellschaft Köln
Dr. phil. Diana Drexler (Kurs 202)
Sunnisheim Ring 37, 74889 Sinsheim
Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis, Leiterin des Wieslocher Instituts
für systemische Lösungen (WISL), Lehrtherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie (GAP Frankfurt; AWIP, Ulm), Lehrtherapeutin und lehrende Supervisorin für Systemische Therapie und Beratung (SG) und für Systemaufstellungen (DGfS), Fort- und Weiterbildungen in hypnosystemischen, humanistischen und tiefenpsychologischen Verfahren
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Ver z eichnis unserer Mi t ar b ei t er innen und Mi t ar b ei t er
Christine Findeis-Dorn (Kurse 120 + 220)
Herderstr. 27, 65185 Wiesbaden
M.A., Dialog-Prozessbegleiterin (Facilitator), Supervisorin / Coach (DGSv) und Trainerin in
eigener Praxis, Lehrbeauftragte für Rhetorik und Dialog Johannes-Gutenberg-Universität
Mainz / Akademie für Erwachsenenbildung Schweiz, zert. Qigonglehrerin (Universität Oldenburg / Beijing)
Tuula Grandell (Kurs 203)
Petsamontie 12, FIN-37800 Akaa
Diplom-Psychologin, Psychodramaausbilderin (TEP Nordic Board), Psychotherapeutin in
eigener Praxis, Gruppenanalytikerin mit Zusatzausbildung in psychotherapeutischen Methoden von C.G. Jung
Dr. theol. Elisabeth Grözinger (Kurs 104)
Thiersteinerrain 134, CH-4059 Basel
Analytische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin und Studienleiterin, Theologin
(Advanced Studies Universität Basel)
Birgit Heintz (Kurs 204)
Kroed 2, 84389 Postmünster
Psychologische Psychotherapeutin, Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Lehranalytikerin und Dozentin am C.G. Jung-Institut Zürich und München
Christa Henzler (Kurs 300)
Jungerhalde 92, 78462 Konstanz
Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalyse (DGAP) in eigener Praxis, Ausbildungsanalytikerin an den C.G. Jung-Instituten Zürich u. Stuttgart, Lehrpraxis
Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch (Vortrag)
LVR-Klinik Bonn, Kaiser-Karl-Ring 20, 53111 Bonn
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter der Abteilung für Geronotopsychiatrie
der Rheinischen Kliniken in Bonn
Prof. Dr. med. Günter Hole (Kurs 205)
Fidazhofer Steige 14, 88214 Ravensburg
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, em. Ordinarius für Psychiatrie
Universität Ulm, ehemaliger ärztlicher Direktor des PLK Weißenau-Ravensburg
Elisabeth Jöde (Kurs 206)
Espellohweg 16, 22607 Hamburg
Diplom am EZI Berlin, Einzel- und Paarberatung, Bibliodrama-Leiterin, Musikpädagogin,
Psychodynamische Imaginative Traumatherapie (PITT) nach Reddemann
Prof. Dr. phil. Verena Kast (Kurs 207 + Vortrag)
Hompelistr. 22, CH-9008 St. Gallen
Lehrtätigkeit am C.G. Jung-Institut Zürich, Privatpraxis, wissenschaftliche Leiterin der
Lindauer Psychotherapiewochen, Ehrenpräsidentin der Internationalen Gesellschaft für
Tiefenpsychologie
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Ver z eichnis unserer Mi t ar b ei t er innen und Mi t ar b ei t er
Ruth Knaup (Kurs 105)
Feuerbachstr. 40/II., 14471 Potsdam
Diplom-Psychologin, Tänzerin und Choreographin
Margarete Leibig (SK 400)
Baumgartenring 64, 72119 Ammerbach
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Paartherapie, Dozentin und Supervisorin am C.G. Jung-Institut Stuttgart
Dr. Michael Lipps (Kurs 106)
Brentanostr. 36, 68199 Mannheim
Evangelischer Pfarrer, Lehrbeauftragter für Themenzentrierte Interaktion (TZI) am RuthCohn-Institut (RCI), Leiter der TelefonSeelsorge Rhein-Neckar
Carmen Losmann (Vortrag)
Petrolio Film, Augustastraße 21, 51065 Köln
Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin
Tony Majdalani (Kurse 107 + 208)
Schönbühlstr. 2, CH-8032 Zürich
Musiker und Perkussionist, Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikformationen und
Tanzgruppen, Einzel- und Gruppenunterricht, Kurse und Workshops
Dr. phil. Carl B. Möller (Kurs 301)
Am Graelbach 6 B, 48155 Münster
Dipl.-Theologe, Dipl.-Analytiker, Psychologe, Arbeit in eigener Praxis, Dozent für Pastoraltheologie, Leiter des Geistlichen Begegnungszentrums Kloster Vinneberg, Leitung Fachbereich vergleichende Religionswissenschaft
C.G. Jung-Institut Zürich
Frauke Nees (Kurs 302)
Wildenbruchstraße 76, 12045 Berlin
Dipl.-Psychologin, Personzentrierte Gesprächspsychotherapie (GwG) nach Rogers, Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) nach Reddemann, Tango Argentino,
Coach, Trainerin, Dozentin und Referentin an Ausbildungsinstituten für Psychotherapeuten
und auf Kongressen zu den Themen Kreativität, Potenzialentfaltung, Innovation und Kommunikation
Anna Platsch (Kurs 209)
Föhrenstr. 35, 83125 Eggstätt
Freie Autorin, Leiterin von Schreibwerkstätten
Prof. Dr. med. Luise Reddemann (Kurs 108)
Im Mediapark 15, 50670 Köln
Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Nervenheilkunde,
Psychoanalyse, Leitung des Instituts für Psychotraumatherapie, Honorarprofessorin für
Psychotraumatologie Universität Klagenfurt, Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen,
Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie
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Ver z eichnis unserer Mi t ar b ei t er innen und Mi t ar b ei t er
Dr. med. Olaf Reddemann (Vortrag)
An Groß St. Martin 6, 50667 Köln
Hausärztliche Gemeinschaftspraxis, Lehrpraxis der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf, Lehrbeauftragter am Institut für Allgemeinmedizin der HHU Düsseldorf
Ulrike Reddemann (Kurs 210)
Häberlinstr. 24, 73730 Esslingen
Dipl.-Psychologin, Praxis für Psychotherapie, Supervision, Fortbildung
Prof. Dr. phil., Dr. theol. Ingrid Riedel (Kurs 109)
Sackgasse 1, 78464 Konstanz
Supervisorin und Lehranalytikerin am C.G. Jung-Institut Zürich und Stuttgart
Dr. med. Konstantin Rößler (Kurs 303)
Prof.-Eichmann-Str. 39, 76767 Hagenbach
Psychoanalytiker, Internist (eigene Praxis)
Viola Rössler (Kurs 211)
Steißlingerstr. 33, 78333 Wahlwies
Fachärztin für Psychiatrie / Psychotherapie und Psychotherapeutischer Medizin, Paar- und
Familientherapeutin in eigener Praxis, Leiterin des Ausbildungsinstituts Südbaden für
beziehungsanalytische Paar- und Familientherapie, astrologische Beratung und Gruppenarbeit
Brigitte Rumpf (Kurse 121 + 221)
Kirschplantage 43, 22926 Ahrensburg
Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis,
Tanztherapeutin (DGAP, BTD), Leitung von Seminaren und Fortbildungen zu
„Archetypen im Tanz“, Afrikanischer Ausdruckstanz und Analytische Traumarbeit,
Gründungsmitglied der C. G. Jung-Gesellschaft Hamburg
Prof. Dr. Christian Schubert (Vortrag)
Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie, Medizinische Universität Innsbruck,
Schöpfstrasse 23a, A-6020 Innsbruck
Universitätsprofessor, Arzt, Psychologe, Psychotherapeut, Wissenschaftlicher
Schwerpunkt: Entwicklung eines Forschungsansatzes zur Untersuchung
psychosomatischer Komplexität mit Hilfe von qualitativen Methoden und
Zeitreihenanalyse am Einzelfall
Prof. Dr. Anne M. Steinmeier (Kurs 110)
Talweg 37, 21149 Hamburg
Hochschullehrerin in „Praktischer Theologie“ mit den Schwerpunkten Homiletik, Liturgik
und Seelsorge an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Forschungsschwerpunkte: Seelsorge, Psychoanalyse und Religionspsychologie, Religion und Kunst, Mitglied
der Arbeitsgemeinschaft für Homiletik und der DGfP (Deutsche Gesellschaft für Pastoralpsychologie), Sektion Tiefenpsychologie
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Ver z eichnis unserer Mi t ar b ei t er innen und Mi t ar b ei t er
Brigitte-Maria Teichert (Kurse 122 + 222)
Hermann-Löns-Höhe 31, 21029 Hamburg
Dipl.-Gesangslehrerin, Lied- und Oratoriensängerin und Chorleiterin
Wolfgang Teichert (Kurs 212)
Hermann-Löns-Höhe 31, 21029 Hamburg
Theologe, Lehrbibliodramatiker (GfB), Leiter der Christlichen Akademie des VCH e.V., wissenschaftlicher Leiter der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie
Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel (Kurs 111)
Uhlandstr. 11, 85055 Ingolstadt
Dipl.-Psychologe, Honorarprofessor an der HfbK Dresden, Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker, Supervision, Lehranalytiker am C.G.
Jung-Institut München, Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen, Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie
Dr. Geseko von Lüpke (Kurs 304)
Fritzstr. 20, 82140 Olching
Freier Journalist, Autor, Netzwerker
Prof. Dr. Barbara von Meibom (Kurs 112 + Vortrag)
Wielandstr. 38, 12159 Berlin
Leiterin des Communio-Instituts für Führungskunst in Berlin / Essen mit Tätigkeiten in
Coaching, Weiterbildung und Beratung. Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin,
Psychosynthesetrainerin, -beraterin und -coach. Autorin und Vortragende im In- und Ausland
Gerhard M. Walch (Kurs 113)
Hörbranzer Str. 8, A-6911 Lochau
Dipl. Leib-, Atem-, Stimm-, Tanz- und Psychotherapeut (ECP) in freier Praxis, Dozent
an C.G. Jung-Instituten, Herausgeber von Werken Erich Neumanns, Autor in den Bereichen Tiefenpsychologie und ganzheitliche Spiritualität, internationale Vortrags- und
­Seminartätigkeit
Cornelia Walterspiel (Kurs 213)
Gmelinstr. 76, 72076 Tübingen
Dipl.-Pädagogin in eigener Praxis und Seminartätigkeit
Margit Wegener (Kurs 305)
Hainholzweg 34c, 37085 Göttingen
Familientherapeutin, Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychoanalyse, Supervision, Adoptionsberatung, selbstständig in eigener Praxis
Sabine Wessendorf (Kurs 114)
Meraner Str. 26, 86356 Neusäß
Therapeutin für konzentrative Bewegungstherapie im Zentralklinikum Augsburg und in
freier Praxis
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Ver z eichnis unserer Mi t ar b ei t er innen und Mi t ar b ei t er
Sylvia Wetzel (Kurs 214)
Lindenstraße 6, 14974 Ludwigsfelde
Buddhistische Meditationslehrerin, Gründungsmitglied und Vorsitzende der Buddhistischen Akademie Berlin, Publizistin und Autorin
Maria Wiest (Kurs 115)
Bachstraße 22, 88214 Ravensburg
Dipl.-Pädagogin, Atempädagogin in eigener Praxis
Prof. Dr. Gabriele Winker (Vortrag)
TU Hamburg-Harburg, Forschungsgruppe Arbeit – Gender –Technik,
Schwarzenbergstraße 95, 21073 Hamburg
Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg-Harburg
und Mitbegründerin des Feministischen Instituts Hamburg
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Infor mat ionen zur Mi tgli ed schaf t
Informationen zur Mitgliedschaft
Unsere Gesellschaft:
Internationale Gesellschaft für Tiefenpsychologie e.V.
Mitglied werden:
Mitglied werden können alle Interessierten, die im Heilberuf tätig sind sowie alle, die beruflich mit Menschen arbeiten.
Ihre Vorteile:
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Vergünstigte Teilnahme an der Herbsttagung
Bevorzugte Anmeldung für Kurse und Seminare
Wartelistenpriorität bei überbuchten Kursen und Seminaren
Sie erhalten den jährlich erscheinenden Tagungsband kostenlos
Abstimmungsberechtigte Teilnahme an der Mitgliederversammlung
Zusendung des Protokolls der Mitgliederversammlung
Sie zeigen Ihre Verbundenheit zu unserer Gesellschaft und ihrer Arbeit
Sie unterstützen einen gemeinnützigen Verein
Mitgliedsbeitrag:
Der Mitgliedsbeitrag beträgt Euro 75,00 jährlich
Studierende gegen Vorlage eines gültigen Studentenausweises bezahlen nur Euro 37,50
Aufnahme:
Bei einem Beitritt während der Tagung wird für das laufende Jahr kein Mitgliedsbeitrag
mehr fällig. Er ist mit den bereits bezahlten höheren Kosten der Grundkarte der Tagung
abgegolten.
Für weiterführende Informationen zu einer Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft beachten
Sie bitte unsere Homepage unter www.igt-lindau.de
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Raum für Ihre Notizen
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Plan d er St ad t Lind au mi t Ver z eichnis d er Tagung sräum e
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Berufl. Fortbildungszentrum (BFZ)
Parktheater (Kino)
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Altes Rathaus
Grundschule Altstadt
Realschule für Knaben
Hauptzollamt
Ev. Hospitalstiftung, Alten- und Pflegeheim
Schlechterbräu, Tanzschule Schnell
Katholisches Pfarrheim (Jugendhaus)
Kreishandwerkerschaft
Hotel Helvetia
Hotel Bayerischer Hof
Hotel Reutemann / Seegarten
Maria-Ward-Schule
Hospiz
Sprachinstitut Dialoge
Hauptbahnhof
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Freie Schule Lindau
Feuerwehr
Landratsamt
Katholisches Gmeindehaus
Altes Zeughaus, im Höfle
Tourist-Information
Hauptpost
Volkshochschule (vhs), Luipoldkaserne,
Schloß Holdereggen
Filmpalast (Kino)
Zitronengässele
Marienheim
Kolpinghaus, Langenweg
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Stadttheater
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Gasthof Sünfzen
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Inselhalle
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Plan d er St ad t Lind au mi t Ver z eichnis d er Tagung sräum e
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Kunst und Fotos
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