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EXOTISCHES SÜDINDIEN Wir wünschen eine - fischer reisen

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EXOTISCHES SÜDINDIEN
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Reisegäste!
Wir möchten uns nochmals sehr herzlich dafür bedanken, dass Sie sich entschlossen haben, an unserer
Reise teilzunehmen. „Vorfreude ist die größte Freude!“ Nachfolgend dürfen wir Ihnen wichtige Reiseinformationen mitteilen. Bitte nehmen Sie sich genügend Zeit, unsere Informationen sorgfältig durchzulesen.
Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen angenehmen Aufenthalt, sowie eine schöne und erlebnisreiche Reise.
ACHTUNG: Sollte Ihr Name auf Ihrer Fischer-Rechnung nicht mit Ihrem Namen lt. Reisepass übereinstimmen, bitte uns dies sofort bekannt zu geben!
Bitte beachten Sie, dass Visuminformationen zu unseren Reisen immer nur für österreichische Staatsbürger (Inhaber eines österreichischen Reisepasses) gelten. Ausländische Staatsbürger sind selbst für die zeitgerechte Visumbesorgung verantwortlich, außer sie sind schon mehrere Jahre in Österreich gemeldet, dann
benötigen wir bitte eine Kopie der aktuellen Meldebestätigung sowie des Aufenthaltstitels.
Bitte lassen Sie uns nach der Buchung eine Passkopie zukommen!
Folgende Unterlagen erhalten Sie beiliegend
-
Informationen über den Reiseverlauf (ergänzend zur Katalogbeschreibung) und die Reiseziele
Reiseunterlagen – Tickets
-
Wir ersuchen Sie höflich, Ihre Reiseunterlagen 5 Tage vor Abflug Ihrer gebuchten Reise in unserem Büro abzuholen! Auf Anfrage schicken wir Ihnen Ihre Reiseunterlagen nach vollem Zahlungseingang auch gerne per Post zu. Beachten Sie dabei jedoch, uns dies zumindest 10 Werktage vor
Reiseantritt bekannt zu geben.
-
Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie neben den Tickets auch alle Details zu Treffpunkt und
Flugzeiten, sowie eventuell gebuchte Tickets für Taxi oder Parkplatz.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 01/815 86 87 oder
per Email office@fischer-reisen.at zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr FISCHER – Touristik Team
Wir wünschen eine faszinierende und vergnügliche Reise!
FISCHER REISEN TEL: 815 86 87
www.fischer-reisen.at
Seite 1/7
Stand Oktober 2014 – Fischer Touristik übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Inhalte.
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REISEVERLAUF
14 Tage Kultur- und Naturreise
Reiseverlauf laut Katalog
Erleben Sie Südindien auf einer abwechslungsreichen, geführten Kultur- und Naturreise!
Treffpunkt mit der Fischer-Reiseleitung am Flughafen Wien. Bei der Ankunft am Flughafen Delhi erwartet Sie
auch der lokale, deutschsprachige Reiseleiter. Er wird während der gesamten Reise mit Ihnen gemeinsam
unterwegs sein.
Wichtig: Während der Rundreise wird die Möglichkeit geboten, interessante Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und an Führungen teilzunehmen. Sie entscheiden selbst, an welchen Führungen und Besichtigungen
Sie gerne teilnehmen möchten!
Hotel-, Programm-, Routenänderungen und Druckfehler vorbehalten!
ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR REISE
Bitte beachten Sie nochmals die genauen Reisebedingungen im Katalog auf Seite 2.
Informieren Sie sich auch über den Abschluss einer Stornoversicherung!
Indien
Größe
3.287.469 km²
Hauptstadt
Neu-Delhi
Bevölkerung
1.210.569.573 Einwohner
Sprachen
Hindi, Englisch
Zeit
UTC+5:30
Währung
Indische Rupie (INR)
Nebenkosten
Für Zusatzausgaben wie z.B. Mahlzeiten und Getränke, kleine Souvenirs, etc., ohne Berücksichtigung besonderer Ausgaben, empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von ca. 250 Euro pro Person. Es ist sinnvoll das
Geld vor Ort in die Landeswährung einzutauschen.
Die Ein- und Ausfuhr von Indischen Rupien ist verboten.
Fremdwährung darf unbegrenzt eingeführt werden, ist jedoch deklarationspflichtig. Wechseln können Sie auf
der Bank und in allen Hotels. Sofern Sie eine internationale Bankomat-Karte mit „Maestro-Funktion“ besitzen, können Sie auch an den meisten Bankomaten Geld beheben. Kreditkarten werden in Indien in fast allen
Geschäften und Restaurants akzeptiert.
100 Indische Rupien = 1,39 Euro
1 Euro (EUR) = 71,93 Indische Rupien (INR)
Stand November 2012
FISCHER REISEN TEL: 815 86 87
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Impfungen
Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung
zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.
Tropenzentrum Wien: Kundratstrasse 3, 1100 Wien;
Tel.: +43 (0)1 601 91 2434, Mail: office@tropenzentrum.at
Visum
Erfolgt durch unser Reisebüro.
Für das indische Visum werden 2 Passfotos, 1 Visaformular und ein gültiger Reisepass benötigt – der
Pass muss mind. 6 Monate nach der Ausreise noch gültig sein.
Die Unterlagen für das Visum werden Ihnen rechtzeitig per Post zugesandt.
Die Bearbeitung und Ausstellung des Visums dauert ca. 2-3 Wochen!
Sie werden von uns verständigt, sobald der Pass mit dem Visum von der Botschaft retourniert wurde.
Elektrizität
Die Stromspannung liegt bei 220 Volt Wechselstrom; Spannungsschwankungen sind häufig. Bitte Weltreisestecker mitnehmen.
Klima/ Kleidung
Das Klima in Indien ist in den Übergangsjahreszeiten angenehm warm und im Sommer heiß. Wir empfehlen
für alle Termine leichte Baumwollkleidung, gutes Schuhwerk und besonders für die Termine im Hochsommer
die Mitnahme eines Regenschirms. Sonnenbrille, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung sollten ebenso im
Gepäck sein wie auch eine dünne Weste, da die nächtlichen Temperaturen in der Wüste (v.a. in den Übergangsjahreszeiten) stark sinken.
Speisen
Die schmackhafte, indische Küche ist für ihre scharfen Gewürze bekannt. Vielfach werden Huhn, Hammel
und Wildgerichte angeboten. Als Beilage gibt es zumeist Reis. Auch vegetarische Kost (weniger scharf) wird
angeboten.
Uhrzeit
Wien = 12:00 Uhr, Delhi = 16:30Uhr (bei Winterzeit in Österreich)
Wien = 12:00 Uhr, Delhi = 15:30 Uhr (bei Sommerzeit in Österreich)
Sonstiges
Bitte vergessen Sie nicht auf die Mitnahme von Reisewecker und Kamera (inklusive Batterien, Ladegerät,
Film oder Speicherkarte). Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird empfohlen.
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WISSENSWERTES ZU DEN BEREISTEN LÄNDERN UND REISEZIELEN:
INDIEN
Indien fasziniert seine Besucher durch eine ungeheure Vielfalt: Jahrtausendealte Traditionen, märchenhafte
Bauwerke, farbenfrohe Märkte und einzigartige Landschaftspanoramen erwarten Sie hier.
Majestätische Paläste der Maharajas lassen den Besucher Mythen wieder lebendig werden. Tauchen Sie
ein in eine andere Welt: Frauen, die in bunte Saris gehüllt sind, Männer mit prächtigen Turbanen und kulinarische Gerichte, deren Gewürze genauso bunt sind wie Indien selbst, werden Sie begeistern. Seit Jahrtausenden ist dieses fremdartige Land ein Schmelztiegel der Völker und Religionen, welches auch Sie in seinen
Bann ziehen wird. Delhi, Jaipur, Agra – das „Goldene Dreieck“ Indiens nimmt auf jeden Fall einen Spitzenplatz der verschiedensten touristischen Besucherorte ein die man einfach gesehen haben muss.
GEOGRAPHIE
Indien ist ein Staat in Südasien. Er umfasst den vom Indischen Ozean umschlossenen indischen Subkontinent, greift aber bis zum Himalaya ins asiatische Festland aus. Indien grenzt an Pakistan, China, Nepal,
Bhutan, Myanmar und Bangladesch. Indien ist nach dem Fluss Indus benannt, die Bezeichnung leitet sich
von dem Sanskrit-Wort „sindh“ her, was "Land am Fluss" bedeutet.
Der indische Subkontinent liegt zwischen 20° 00' Nord und 77° 00' Ost und erstreckt sich etwa vom 8. bis
zum 37. Breitengrad. Dieser wird nach Nordosten vom Himalaya-Gebirge begrenzt, woran fünf indische
Bundesstaaten Anteil haben: Kaschmir, Sikkim, Himachal Pradesh, Uttar Pradesh und Arunachal Pradesh.
Der höchste Punkt ist der Berg Kanchenjunga mit 8.598 m, dieser erhebt sich im äußersten Westen von
Sikkim in unmittelbarer Grenznähe zu Nepal. Der höchste komplett im Land liegende Berg ist die Nanda
Devi mit 7.822 Metern. Der tiefste Punkt liegt am Indischen Ozean auf Höhe des Meeresspiegels. Bekannte
Flüsse sind der Indus, Hanges und der Brahmaputra. Die größte Stadt in Indien ist Mumbai. Früher war sie
auch als Bombay bekannt.
GESCHICHTE
Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. entfaltete sich der Buddhismus, der während rund 1.500 Jahren eine der
maßgeblichen Geistesströmungen Indiens darstellte. Arabische und türkische Invasionen begannen im 8.
und 12. Jahrhundert und führten zu einer Dominanz muslimischer Staaten sowie zur Islamisierung von Teilen der Bevölkerung, vorwiegend im Norden Indiens.
Ab dem 15. Jahrhundert eroberten europäische Handelsmächte kleinere Küstenkolonien. Mitte des 19. Jahrhunderts erlangte sie die vollständige politische Kontrolle über alle indischen Territorien. Loyale Fürsten
behielten Staaten mit begrenzter Souveränität, die wichtigsten: Hyderabad, Bhopal, Mysore, Kaschmir. 1857
erhoben sich weite Teile der Bevölkerung der Gangesebene gegen die Herrschaft der East India Company.
Nach der Niederwerfung des Aufstandes wurde Indien der direkten Kontrolle durch Großbritannien unterstellt. 1884 wurde in Bombay die Kongresspartei gegründet. Sie forderte zunächst politische Mitsprache. Ihre
Mitglieder waren vorwiegend Hindus und Zoroastrier. Die muslimische Oberschicht blieb auf Abstand. Ihr
Wortführer Sayyid Ahmad Khan befürchtete, dass sie durch Einführung des Mehrheitsprinzips aus der Verwaltung gedrängt würden. Im Ersten Weltkrieg verhielt sich die große Mehrheit der Bevölkerung loyal. Da
die Briten aber nicht gewillt waren, die Mitsprachemöglichkeiten der Bevölkerung auszuweiten, wurde die
Forderung nach Unabhängigkeit lauter.
Aus Verärgerung darüber, dass die Briten an der Aufteilung des Osmanischen Reiches beteiligt waren,
schlossen sich nun viele Muslime der Unabhängigkeitsbewegung an.
Der gewaltfreie Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft, vor allem unter Mahatma Gandhi und
Jawaharlal Nehru, führte 1947 zur Unabhängigkeit.
Gleichzeitig verfügte die Kolonialmacht die Teilung der fast den gesamten indischen Subkontinent umfassenden Kolonie Britisch-Indien in zwei Staaten, die säkulare Indische Union sowie die kleinere Islamische
Republik Pakistan. Die Briten erfüllten damit Forderungen der Muslim League nach einem eigenen Nationalstaat mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit. Die Teilung führte zu der größten Vertreibungs- und Fluchtbewegung der Geschichte. Ungefähr 10 Millionen Hindus und Sikhs wurden aus Pakistan vertrieben, etwa 7
Millionen Muslime aus Indien. 750.000 bis eine Million Menschen kamen ums Leben. Seitdem herrscht in der
Grenzregion beider Länder der Kaschmirkonflikt. Nach zwei vorangegangenen Kriegen führte die indische
Unterstützung einer Unabhängigkeitsbewegung im damaligen Ost-Pakistan zu einem dritten Krieg 1971 mit
folgender Teilung Pakistans und Gründung des neuen, ebenfalls islamisch geprägten Staates Bangladesch.
Heute sind die fundamentalen Probleme Indiens einerseits der fortdauernde Streit mit Pakistan um die Region Kaschmir, andererseits die starke Überbevölkerung, die zunehmende Umweltverschmutzung, die ausgedehnte Armut, sowie ethnische und religiöse Konflikte zwischen Hindus und Moslems und die immer noch
ungelöste Problematik um die sog. Kastenlosen.
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BEVÖLKERUNG
Das Indus-Tal im äußersten Norden des Indischen Subkontinents, auf dem Gebiet des heutigen Pakistan
gelegen, war bis ungefähr 1750 v. Chr. für einen Zeitraum von fast 1 000 Jahren dicht besiedelt. Danach
nahm die Bevölkerungszahl jedoch stark ab. Um 1500 v. Chr. kamen die Arier aus dem Iran und verdrängten
die einheimischen Dravidier immer weiter nach Süden. Sie sprachen Sanskrit, und ihre vedische Religion
gründete sich auf dem Brahmanismus, einer frühen Form des Hinduismus. Indien hat mit 1,2 Milliarden Einwohnern (2011) nach China die zweitgrößte Einwohnerzahl der Welt. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung stellen Inder; zu den stärksten ethnischen Minderheiten gehören Chinesen und Tibetaner. Indien ist was die Einwohnerzahl betrifft - nach der Volksrepublik China und vor den USA der zweitgrößte Staat der
Erde.
Am 11. Mai 2000 überschritt Indiens Bevölkerungszahl offiziell die Milliardengrenze. Während es von 1920,
damals hatte Indien 250 Millionen Einwohner, 47 Jahre bis zu einer Verdoppelung der Bevölkerung gedauert
hat, waren es von 1967 bis 2000 nur noch 33 Jahre. Das Wachstum der Bevölkerung hat sich in den letzten
Jahrzehnten nur wenig abgeschwächt und liegt im Moment bei 1,5 Prozent pro Jahr. Die durchschnittliche
Lebenserwartung ist relativ gering und beträgt für Männer 63 Jahre und für Frauen 64 Jahre. Indien ist damit
eines der wenigen Länder der Erde, wo die Lebenserwartung bei Männern und Frauen fast identisch ist.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wird Indien in den nächsten Jahrzehnten sein Bevölkerungswachstum kaum abschwächen und die VR China bis zum Jahre 2045 als bevölkerungsreichstes Land der
Erde abgelöst haben. Mehr als ein Fünftel des globalen Bevölkerungswachstums findet zurzeit in Indien statt
und die sozialen und wirtschaftlichen Probleme, die sich daraus ergeben, sind gravierend.
SPRACHE
In Indien sind mehr als 300 bekannte Sprachen verbreitet; 24 davon werden jeweils von mindestens einer
Million Menschen gesprochen. Amtssprachen sind Hindi, das vor allem in Wirtschaft und Politik angewandte
Englisch sowie 13 Regionalsprachen, darunter Bengali, Tamil, Urdu, Punjabi, Telugu und Sanskrit.
CHENNAI
Chennai (früher Madras) ist eine lang gestreckte Hafenstadt an der Ostküste Süd-Indiens am Golf von
Bengalen mit 4,7 Millionen Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 8,7 Millionen in der Agglomeration. Es
ist nicht nur eine der wichtigsten Metropolen Indiens, sondern auch die Hauptstadt des Bundesstaates Tamil
Nadu. Chennai ist Indiens fünftgrößte Stadt und die 38st-größte Metropolregion der Welt. Der Name wurde
1996 in Chennai geändert, aber der ältere Name Madras wird immer noch viel verwendet. Die Stadt war ein
wichtiges Zentrum des Britischen Empires in Indien. Der Facettenreichtum und das reiche Kulturerbe Chennais sind weltbekannt.
MAHABALIPURAM
Mamallapuram ist ein Dorf 60 km südlich von Chennai (Madras) an der Koromandelküste im südindischen
Bundesstaat Tamil Nadu. Hier findet sich einer der wichtigsten archäologischen Fundorte Südindiens. Der
Tempelbezirk von Mamallapuram gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Tempel, die am Strand auf Fels errichtet wurden, entstanden zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert unter
der Herrschaft der den Tamilen zugerechneten Pallava-Dynastie. Sie wurden aus Felsen herausgemeißelt.
Während dieser Zeit war Mamallapuram einer der wichtigsten Hafenstädte des gesamten tamilischen Reiches. Die Heiligtümer dienten zu dieser Zeit daher nicht nur als Tempel, sondern mit Leuchtfeuern auch als
Navigationshilfe für Seefahrer. Auf den in den Fels gemeißelten Reliefs sind Sagen, Mythen und Alltagsszenen dargestellt. Im 7. Jahrhundert, während der Herrschaft der Pallava-Dynastie, war Mamallapuram
wahrscheinlich ein wichtiger Hafen für die Verbindung mit Srivijaya in Indonesien und dem Reich der Champa in Indochina.
Der Tsunami nach dem Erdbeben im Indischen Ozean 2004 am 26. Dezember 2004 entfernte vor der Küste
von Mamallapuram Sandablagerungen und führte außerdem zu einer Absenkung des Meeresspiegels. Dadurch wurden unter und über Wasser zahlreiche archäologische Fundstücke freigelegt, die möglicherweise
von der früheren Hafenstadt und einem Tempel aus dem siebten Jahrhundert stammen.
PONDICHERRY
Pondicherry ist eine Stadt an der Ostküste Südindiens, direkt am Golf von Bengalen gelegen und zählt rund
240.000 Einwohner. Sie ist Hauptstadt des Unionsterritoriums Puducherry. Die Stadt liegt dreieinhalb Busstunden südlich von Chennai (vormals Madras). Mit seiner großzügig angelegten Uferpromenade, seiner von
Frankreich beeinflussten Kultur und Architektur, findet man nirgendwo sonst Vergleichbares in Südindien.
Der im frühen 18. Jahrhundert entstandenen französischen Kolonie ist es gelungen, ihren besonderen
Charme vor typisch indischem Hintergrund zu bewahren.
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Im Westen bekannt wurde Pondicherry in den vergangenen Jahrzehnten durch den 1926 gegründeten
Aurobindo-Ashram und das nahe Auroville. Letzteres ist eine seit den 1960ern aufgebaute Siedlung, in der
Menschen aus aller Welt versuchen, auf ökologischer Basis in einer spirituellen Gemeinschaft friedlich zusammenzuleben.
Die Franzosen gaben ihre Kontrolle über Pondicherry 1954 auf. Es gibt aber bis heute ein großes französisches Konsulat, ein hôtel de ville (Rathaus), eine französische Schule und vieles mehr, was an Frankreich
erinnert. Dennoch ist es eine typisch indische Stadt mit ihren Autorikschas, Basaren und Hindutempeln. Der
stärker französisch geprägte Teil der Stadt liegt im Osten, zur Seeseite hin, der mehr indische Teil im Westen. Viele Reisende kommen in die Stadt, um im Sri-Aurobindo-Ashram Yoga kennenzulernen oder einen
Blick auf die Gebäude werfen zu können.
TANJORE
Tanjavur (früher anglisiert Tanjore) ist eine Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Sie liegt im
fruchtbaren Mündungsdelta des Kaveri, rund 280 Kilometer Luftlinie südlich von Chennai. Die Einwohnerzahl
beträgt rund 223.000. Tanjavur ist Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes.
Tanjavur ist berühmt für den 1010 fertig gestellten Brihadisvara-Tempel, der als herausragendes Beispiel
mittelalterlicher hinduistischer Tempelbaukunst im südindischen Dravida-Stil der Chola-Zeit gilt. Der aus
Granit erbaute Tempel mit seinem über 60 Meter hohen Vimana (Tempelturm) gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Tempelbezirk umfasst mehrere Hallen sowie eine monolithische Nandi-Statue, die
drittgrößte Indiens. Er wird von einem doppelten Mauerring begrenzt.
Die Eingangstore werden von Gopurams (Tempeltürmen) gekrönt, die im Gegensatz zu späteren dravidischen Tempelbauten an Größe und Pracht dem Vimana nachgestellt sind. Weitere Sehenswürdigkeiten sind
der weitestgehend im 16. Jahrhundert entstandene Palast der Nayaks von Tanjavur sowie die SaraswatiMahal-Bibliothek (um 1700) mit einer umfangreichen Sammlung alter Handschriften.
MADURAI
Madurai (bis 1949 Madura) ist eine Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Die Stadt, eine der ältesten Südasiens, liegt in 134 m Meereshöhe am Ufer des Flusses Vagai und zählt heute etwa 1 Million
Einwohner. Damit ist Madurai nach der Hauptstadt Chennai und Coirnbatore die drittgrößte Stadt des Bundesstaates. Madurai, eines der kulturellen Zentren des tamilischen Volkes, verfügt über ein reiches, vermutlich an die 2500 Jahre altes kulturelles Erbe.
Seit vorchristlicher Zeit ist die Stadt wichtiges Religions- und Handelszentrum. Madurai war mindestens
1000 Jahre ohne Unterbrechung die Hauptstadt des Königreichs der Pandyas und unterhielt nachweisbare
Handelsbeziehungen mit Griechen, Römern und Chinesen. Das bekannteste Bauwerk und das Wahrzeichen
der Stadt ist der große Minakshi-Tempel im Zentrum der Altstadt, Ziel von zahlreichen Pilgern und Touristen.
PERIYAR NATIONALPARK
Periyar ist ein Tierschutzgebiet, Nationalpark und Tigerreservat im südindischen Bundesstaat Kerala in den
Bergen der Westghats an der Grenze zu Tamil Nadu. Es liegt in den Distrikten Idukki und Pathanamthitta.
Das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von 777 km², wovon ein 350 km² großer Teil der Kernzone zum Nationalpark erklärt wurde. Häufig wird auch der Name des im Gelände liegenden Ortes Thekkady als synonyme Bezeichnung geführt. Thekkady liegt knapp 100 km Luftlinie östlich von Alappuzha, rund 110 km westlich
von Madurai und knapp 120 km südöstlich von Kochi. Periyar ist auch der Name eines 26 km² großen Stausees innerhalb des Nationalparks und eines in den Westghats entspringenden, 244 km langen Flusses zum
Arabischen Meer, der See und Park ihren Namen verlieh.
Rund 75 Prozent des gesamten Schutzgebietes sind von unberührtem immergrünem oder halbimmergrünem Regenwald bedeckt. Dort finden sich typischerweise hochwachsende tropische Baumarten wie Vateria
indica, Artocarpus hirsutus und Bischofia javanica. Sie erreichen Höhen von 40 bis 50 Metern. Darunter
wachsen mittelgroße, 15 bis 30 Meter hohe Bäume und kleinere, bis zu 15 Meter hohe Baumarten,
wie zum Beispiel Thottea siliquosa. Die Bäume werden von schmarotzenden Aufsitzerpflanzen wie Orchideen, Moosen und Farnen bewuchert. Insgesamt zählt das Reservat fast 2000 Arten von Bedecktsamern,
drei Arten von Nacktsamern und 170 verschiedene Farne. Unter den Bedecktsamern sind die Familien der
Süßgräser mit 168, Hülsenfrüchtler mit 155 und Orchideen mit 145 Vertretern am häufigsten. Etwa 350 der
vorkommenden Pflanzenarten können für medizinische Zwecke verwendet werden.
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KERALA
Der Bundesstaat Kerala entstand 1956 durch dem Zusammenschluss der drei ehemaligen Fürstenstaaten
Cochin, Malabar und Travancore. Der Name Kerala bedeutet wörtlich „Land der Kokospalmen“. Abgeleitet
ist er von den Malayalam-Wörtern kera für Kokospalme, die tatsächlich überall in der Region in großer Zahl
zu finden sind, und alam für Land. Die teils noch dicht bewaldeten Westghats im Osten steigen im Durchschnitt 1500 Meter auf. Die höchste Erhebung des Bundesstaates und der gesamten Westghats ist der 2695
Meter hohe Anamudi. Das Gebirge fällt nach Westen über eine Hügellandschaft zur höchstens 120 Kilometer breiten, fruchtbaren Küstenebene am Arabischen Meer ab.
Über den mittleren Küstenabschnitt, zwischen Cochin und Kollam, erstrecken sich die Wasserstraßen, Seen
und Lagunen der Backwaters. Deren größtes Gewässer ist der Vembanadsee südlich von Cochin.
Fast alle Flüsse entspringen in den Westghats. Keralas längster Strom ist der Periyar.
ALLEPPY
Das Stadtbild wird bestimmt durch das Leben auf den
Märkten sowie durch die Kanäle und Kokospalmenrund
um Alleppy herum. Die Fahrt hier her von Cochin aus
dauert ca. eine Stunde. Auf den schwimmenden Hotels
lässt es sich trefflich ausspannen. Gemächlich gleitet man
durch die palmengesäumten Kanäle der „Backwaters“.
Zwischen Alleppy und Quilon erstreckt sich das dichte,
fast 1500 Kilometer lange Netz der Wasserstraßen.
Gut 900 davon sind für Hausboote befahrbar. Die Entstehungsgeschichte der Boote ist eng verbunden mit dem
Namen Babu Varghese.
Vor gut zehn Jahren hatte der Tourismusexperte aus
Tiruvananthapuram, Keralas stetig wachsender Hauptstadt, eine außergewöhnliche Idee. „Die Kettuvallams“, wie sie in meiner Muttersprache Malayalam heißen, wurden jahrhundertelang aus dem harten Holz
des Jakfruit-Baumes gefertigt und sein Ziel war es, sie unter allen Umständen zu bewahren. Also begann er
ausgemusterte Kähne aufzukaufen und umzugestalten. Varghese machte Entwürfe für ein schwimmendes
Hotel und experimentierte mit Bambus und Palmfaserstricken. Bis schließlich das erste Boot die Werft verließ, vergingen Jahre. Seine genialen Bootkreationen sind ein Glücksgriff für den Tourismus in Kerala. Er hat
ihn sich nie patentieren lassen und zahllose Nachahmer gefunden.
Seine Hausboote sind Kunstwerke, eine gelungene Symbiose aus Altbewährtem und Modernem. Die Gäste
auf den Hausbooten müssen auf die Annehmlichkeiten unserer Zeit keineswegs verzichten. Hinter mit
Schnitzereien verzierten Holztüren befinden sich komfortable Zimmer mit WC, Dusche, Waschbecken und
einem durch Solarenergie betriebenen Ventilator. Gegen allzu aufdringliche Moskitos hilft nachts ein Netz.
COCHIN
Cochin ist eine Stadt im Bundesstaat Kerala im Süden Indiens, an einem Naturhafen der Malabarküste gelegen. Die Stadt hat 604.751 Einwohner, der Ballungsraum insgesamt 1.444.958 (Stand: 1. Januar 2005).
Damit ist Cochin zwar nur die zweitgrößte Stadt Keralas, aber dessen größter Ballungsraum das Stadtgebiet
erstreckt sich über mehrere der Küste vorgelagerte Inseln und Halbinseln.
Die wichtigsten Stadtteile sind Fort Kochi, Mattancherry (beide liegen auf einer ebenfalls Fort Cochin genannten Halbinsel), die künstlich geschaffene Insel Willingdon sowie die Inseln Bolghatty, Vallarpadam und
Vypeen, jedoch wird auch die auf dem Festland gelegene Schwesterstadt Ernakulam oft als Stadtteil betrachtet, obwohl sie von Cochin getrennt verwaltet wird. Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt sind
Textilindustrie, Schiffbau, Holzwirtschaft, Fischfang und die Verarbeitung von Kokosnüssen.
Der Tourismus spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Von großer Bedeutung ist auch die Ausfuhrwirtschaft.
Auf Willingdon Island befinden sich umfangreiche Hafenanlagen, die Cochin zur bedeutendsten Hafenstadt
Keralas machen. In der Stadt gibt es außerdem einen Stützpunkt der indischen Marine.
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