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Gastfreundschaft lässt zu wünschen übrig - Neue - Gästival

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AZ 6002 Luzern / Fr. 3.50, € 3.– / Nr. 250
Mittwoch, 29. Oktober 2014
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Strassenstrich
soll umziehen
STADT LUZERN bev. Die Diskussion
um den Luzerner Strassenstrich im
Gebiet Ibach geht in eine neue Runde: Die SP-Grossstadträtin Theres
Vinatzer reicht noch diese Woche ein
Dringliches Postulat ein. Ihre Forderung: eine überregionale Finanzierung der flankierenden Massnahmen
für die Sicherheit und ein neuer
Standort. Letzterer ist ausschlaggebend für die Sicherheit, wie es von
verschiedenen Seiten heisst. Doch die
Suche danach dürfte sich alles andere als einfach gestalten.
Zur Verbesserung der Sicherheitssituation analysieren die beteiligten
Institutionen momentan das Sicherheitskonzept. Eine erste Massnahme
der Stadt Luzern ist der neue Verrichtungsplatz im Gebiet Ibach, der
ab Ende dieser Woche in Betrieb
genommen wird.
20
Regierung will
Mensas auslagern
Alarm Nach dem gewaltsamen
Aufmarsch von Rechtsextremisten steht
Deutschland unter Schock.
6
Hit Wer steht heute beim Cup-Hit
des FC Luzern gegen Aarau im Tor?
Es ist David Zibung.
31
Gastfreundschaft lässt
zu wünschen übrig
TOURISMUS Mit Freundlichkeit kann die Tourismusregion
Zentralschweiz nicht punkten.
Das will die Branche aber nun
so schnell wie möglich ändern.
red. Zentralschweizer Gastbetriebe
sind in Sachen Freundlichkeit und Herzlichkeit ihren zahlenden Kunden gegenüber nur durchschnittlich unterwegs.
Das geht aus einer Umfrage des Instituts
für Tourismus der Hochschule Luzern
bei 114 Gastbetrieben in der Zentralschweiz hervor. Die Erwartungen erfüllen konnten die Tourismusteilnehmer
einzig bei den mit der Schweiz eng in
Verbindung gebrachten Werten wie Zuverlässigkeit und Service sowie Fachkompetenz der Mitarbeitenden. Für die
Umfrage
Hochschule
Luzern
So freundlich ist
die Zentralschweizer
Tourismusregion
Note 4,6
(Skala 1 bis 7)
KOMMENTAR
Risikoreiche
Altlasten
Hochschule Luzern sind die Ergebnisse
der Befragung dennoch unbefriedigend:
«Die Schweiz ist ein sehr teures Land.
Sie muss darum im Wettbewerb um die
Gäste nicht nur bei bewundernswerten
Infrastrukturen wie Bergbahnen oder
spektakulären Landschaften die Nase
vorne haben. Auch bei den weichen
Faktoren wie Freundlichkeit oder Wertschätzung muss ein Wert von 6 bis
7 Punkten drinliegen», sagt Jürg Stettler,
Leiter des Tourismusinstitutes.
Gerade weil die Zentralschweiz mit
Freundlichkeit bei den Kunden nicht
punkten kann, will die Branche im
nächsten Jahr zur Charmeoffensive ansetzen: So findet in der Region das
«Gästival» zur Jubiläumsfeier 200 Jahre
Tourismus mit dem Projekt Seerose statt.
Damit einher geht eine Sensibilisierungskampagne, die sich an die Einheimischen inner- und ausserhalb der
Tourismusbranche richtet.
13
LUZERNER GYMIS rt. Der Kanton
Luzern prüft eine Privatisierung der
Mensas an den Luzerner Kantonsschulen. Dies zeigt sich im Aufgabenund Finanzplan 2015 bis 2018. Darin
schreibt die Regierung, dass sie den
Betrieb der Mensas im kommenden
Jahr ausschreiben will. Laut der
Dienststelle Gymnasialbildung soll
die Privatisierung der Mensas, falls
es dazu kommt, im Herbst 2015 umgesetzt werden.
Schüler: Sorge um Angestellte
Bei den Rektoren und dem Verband
der Luzerner Schülerorganisationen
kommt die Idee, die Mensas auszulagern, nicht gut an. Die Schüler
sorgen sich um die Zukunft der Angestellten. Der Kanton Luzern aber
betont: «Durch die Privatisierung sind
keine Stellen gefährdet.»
23
3
Der Glanz der operativen
Geschäftszahlen ist gestern
jedoch schnell verblasst. So
profitierte die UBS von einer
üppigen Steuergutschrift von
1,3 Milliarden Franken. In den
letzten Monaten hat die Bank
ihre Rückstellungen für Prozesskosten und Bussen ein weiteres
Mal erhöht – um überraschend
hohe 1,8 Milliarden Franken.
Die Sünden aus der Vergangenheit haben das Finanzinstitut
weiterhin fest im Griff. Da kann
das heutige Team unter Axel
Weber und Sergio Ermotti noch
so einen guten Job machen, der
monetäre Schaden des französischen Steuerstreits, der Devisenaffäre sowie anderer noch
offener Fälle bleibt schwer
abzuschätzen. Klar ist, dass
eine Busse wegen manipulierter
Devisengeschäfte hoch ausfallen könnte. Die UBS zählt zu
den grössten Devisenhändlern
der Welt, und das ganze Ausmass der Affäre scheint erst
recht seinen Lauf zu nehmen.
In den vergangenen Jahren
fielen die Bussen für die
Finanzbranche jeweils viel
höher aus als erwartet. Die UBS
wird sich gerade deshalb hüten,
zu hohe Rückstellungen zu
tätigen. Sie weiss, die US-Justiz
schaut genau in die Bücher der
Banken. Weitere Rückstellungen
dürften also auf die UBS
zukommen. Diese gefährden
aber die gute Kapitalisierung
der Bank – und damit auch die
Dividende für die Aktionäre.
Rückstellungen
belasten Ergebnis
FINANZEN red. Die Grossbank UBS
kann nicht ruhen. Gefordert sind ihre
Anwälte an verschiedenen Fronten,
so im Zusammenhang mit möglichen
Wechselkursmanipulationen. Es drohen hohe Bussen. Alleine im dritten
Quartal hat die Bank darum weitere
1,8 Milliarden Franken zurückgestellt.
Dennoch resultiert ein Gewinn von
762 Millionen Franken. Das ist fast
ein Drittel mehr als im Vorjahr. Zu
Stande kam das Plus aber nur dank
einer Steuergutschrift von rund
1,3 Milliarden Franken.
Auch die Credit Suisse kommt nicht
zur Ruhe. Gemäss Experte Maurice
Pedergnana sei zwar das operative
Ergebnis von 454 Millionen Franken
erfreulich. Allerdings gelte die CS als
knapp kapitalisiert, weise aber auch
deutlich weniger Rechtsrisiken auf als
die UBS. Kommentar 5. Spalte U
BS-Chef Sergio Ermotti präsentierte gestern
gute Quartalszahlen.
Seine Bank arbeitet
profitabel und hat das Vertrauen der Reichen zurückgewonnen. Das zeigt der eindrückliche Neugeldzufluss von 14,4
Milliarden Franken im dritten
Quartal. Die grösste Schweizer
Bank zieht wieder aus allen
Regionen der Welt höchst erfolgreich Vermögen an – dies
trotz Aufgabe des Bankgeheimnisses und der Verpflichtung
zur Weissgeldstrategie.
ERNST MEIER
ernst.meier@zugerzeitung.ch
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Bald Marroni aus anderer Hand?
Demnächst will die Stadt Luzern erstmals auslosen, wer nächste Saison einen
Marronistand bekommt. Dies stösst auf harsche Kritik bei den Marroniverkäufern.
Losentscheide sind gemäss einem Rechtsexperten zulässig, das Verfahren wird
jedoch kaum angewendet. Bild Pius Amrein
INHALT
Agenda
18
Forum
4/16
Kultur
9
Abonnieren lohnt sich!
20
Ratgeber
30
Todesanzeigen
Rätsel
16
TV/Rad io
17
Wetter
30
Schweiz
5
10/11
Angebote heute auf den
Seiten 4 und 12
Redaktion: 041 429 51 51, Fax 041 429 51 81, Internet: www.luzernerzeitung.ch, E-Mail: redaktion@luzernerzeitung.ch, Inserate: 041 227 57 57, Fax 041 227 56 57, Abonnemente: 041 429 53 53, Fax 041 429 53 83
Markt
Mittwoch, 29. Oktober 2014 / Nr. 250
NEUE LUZERNER ZEITUNG
NEUE ZUGER ZEITUNG
Das Zitat
NEUE NIDWALDNER ZEITUNG
NEUE OBWALDNER ZEITUNG
NEUE URNER ZEITUNG
13
BOTE DER URSCHWEIZ
Freundlichkeit: Nur «genügend»
Internationaler
Vergleich
SPITZENPLATZ rr. In
der Aussenwahrnehmung
schneidet die Schweiz deutlich besser ab als die Zentralschweiz in der Innenwahrnehmung (Haupttext).
Als das Weltwirtschaftsforum (WEF) vor einem
Jahr in 140 Ländern der
Frage nachging, wie gut
deren Bevölkerung auf Besucher aus dem Ausland
eingestellt ist, landete die
Schweiz bei der breit angelegten Befragung sogar
zum zweiten Mal in Folge
auf dem ersten Rang. Es
folgten Deutschland und
Österreich auf den Rängen
zwei und drei der wettbewerbsfähigsten Reiseländer.
Die Schweiz punktete vor
allem mit ihren Bergen, der
Umwelt und der Sicherheit.
Bei der Freundlichkeit
hält die Schweiz in der Studie mit Rang 23 im ersten
Drittel mit. Österreich hat
bei dieser Kategorie mit
Rang fünf indes die Nase
deutlich vorne. Als am
freundlichsten stuften die
Befragten die Isländer und
die Neuseeländer ein.
«
Angesichts der guten
Ergebnisse in den ersten
neun Monaten halten wir am
anvisierten Zielkorridor
fest.
»
Gustavo Möller-Hergt,
Also-Chef
15
BÖRSE
SMI
8 630.41 +1.29%
9000
8700
8400
8100
7800
Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt.
AKTIEN DES TAGES
TOP
28.10.
+/Perrot Duval PS
108 +14.89%
UBS N
16.32 +5.77%
Feintool International 87.25 +5.76%
Starrag Group
70.05 +5.18%
AFG Arbonia-Forster N 22.5
+4.9%
FLOP
Infranor
Cytos Biotechnology
Bobst Group
Airesis S.A
Calida Holding
Dollar in Fr.
Euro in Fr.
Gold in Fr. pro kg
16 -10.11%
0.16 -5.88%
40.55 -4.59%
1.4 -3.45%
37.5
-3.1%
0.9465 -0.33%
1.2062 +0.03%
37 160 -0.21%
27.10.
0.011
0.0584
Vortag
0.011
0.0584
Kapitalmarkt
28.10.
Schweiz 10-j. Staatsanleihe 0.48
Deutschland 10-j. Staatsanl. 0.835
USA 10-j. Staatsanleihe
2.279
Vortag
0.47
0.825
2.248
Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: vwd group
29102014
RAINER RICKENBACH
rainer.rickenbach@luzernerzeitung.ch
Das menschliche Gehirn setzt sich
aus vier Lappen zusammen: Sie reihen
sich vom Stirnlappen bis zum Hinterhauptslappen aneinander. Der Präsident
von Swiss Quality Hotels International,
Beat Krippendorf, macht indes bei zahlreichen Schweizern einen fünften Hirnbestandteil aus: den Jammerlappen.
«Der lässt sich an den Gesichtsausdrücken erkennen. Gastfreundschaft strahlt
ein solches Antlitz nicht aus», sagte der
Touristikprofi gestern vor den 150 Teilnehmenden am Zentralschweizer Tourismustag in Engelberg.
Gastfreundschaft in der Zentralschweiz
«Wie zufrieden sind die Gäste
mit folgenden Elementen der Gastfreundschaft
in der Zentralschweiz?»
Mit seiner Einschätzung traf Krippendorf ziemlich genau den Nerv der Tagungsteilnehmer, die alle im Tourismusgeschäft der Zentralschweiz involviert
sind. Als 114 von ihnen vor ein paar
Monaten vom Tourismusinstitut der
Hochschule Luzern befragt wurden, wie
sie als Branchenprofis die weichen
Standortfaktoren wie Freundlichkeit
oder Herzlichkeit in der Gegend rund
um den Vierwaldstättersee einschätzten,
hagelte es mittelmässige Noten. Die
Wichtigkeit
Zutreffend
6,8
Freundlichkeit
4,7
6,4
Herzlichkeit
4,5
Wertschätzung
und Respekt
«Den Jammerlappen
erkennt man am
Gesichtsausdruck.»
B E AT K R I P P E N D O R F,
P R ÄS I D E N T S W I S S Q UA L I TY
H OT E L S I N T E R N AT I O N A L
6,4
5,0
6,2
6,1
Zuverlässigkeit
Service und
Fachkompetenz
6,1
5,5
1 = völlig unzufrieden bis 7 = völlig zufrieden
Durchschnitt reicht nicht
ZINSSÄTZE IN %
Geldmarkt
Franken-Libor 3 Mt.
Franken-Libor 6 Mt.
TOURISMUS Mit ihrer
Freundlichkeit punktet die
Tourismusregion Zentralschweiz nur mässig. Zu diesem
Schluss kommt die Branche
selbst. 2015 wird deshalb zum
Jahr der Gastfreundschaft.
Befragt wurden 114 Personen
der Zentralschweizer Tourismusbranche.
Erwartungen zu erfüllen vermochten
einzig die eng mit der Schweiz in Verbindung gebrachten Werte wie Zuverlässigkeit und Service sowie Fachkompetenz (siehe Grafik).
Unter dem Strich schaut bei einer
Skala von 1 (sehr schlecht) bis 7 (her-
Quelle: Hochschule Luzern
Grafik: Oliver Marx
vorragend) eine mittelmässige 4,6 heraus. «Dieser Wert reicht nicht aus. Die
Schweiz ist ein sehr teures Land. Sie
muss darum im Wettbewerb um die
Gäste nicht nur bei bewundernswerten
Infrastrukturen wie Bergbahnen oder
spektakulären Landschaften die Nase
vorne haben. Auch bei den weichen
Faktoren wie Freundlichkeit oder Wertschätzung muss ein Wert von 6 bis
7 Punkten drinliegen», sagt Jürg Stettler,
Leiter des Tourismusinstitutes.
Charmeoffensive bei Einheimischen
Recht gut weggekommen sind in der
Befragung das touristische Angebot und
die teureren Hotels. Schlechtere Noten
setzte es für Taxis, das Shopping und
die Gastronomie im 1-Stern- und im
2-Sterne-Bereich.
Im kommenden Jahr findet in der
Region das «Gästival» zur Jubiläumsfeier 200 Jahre Tourismus mit dem
Projekt Seerose im Mittelpunkt statt.
Damit einher geht eine mehrere Millionen Franken teure Sensibilisierungskampagne, die sich an die Einheimischen inner- und ausserhalb der Tourismusbranche richtet. Stettler: «Wir
bemühen uns, die Leute über die Medien, die Unternehmen und die Schulen
zu erreichen.»
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25. OKTOBER –
2. NOVEMBER 2014
Montag – Freitag 14.00 – 22.00 Uhr, Samstag 10.30 – 22.00 Uhr
Sonntag 10.30 – 20.00 Uhr (Schlusstag 10.30 –18.00 Uhr)
Stierenmarkt- und Hafenareal Zug
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