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2. Jahrgang – Ausgabe 41
www.deister-journal.de
17. Oktober 2014
Hohe Auszeichnung für Dieter Lohmann
Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens
Barsinghausen (wk). Im Krei­
se seiner Familie, zahlreicher
Freunde und Wegbegleiter ist
dem Kirchdorfer Bergbauinge­
nieur Dieter Lohmann durch Re­
gionspräsident Hauke Jagau das
Verdienstkreuz am Bande des
Niedersächsischen Verdienst­
ordens überreicht worden. Mi­
nisterpräsident Stephan Weil
zeichnete damit das außerge­
wöhnliche ehrenamtliche En­
gagement aus, das Dieter Loh­
mann in den vergangenen drei
Jahrzehnten beim Ausbau des
Besucherbergwerks Kloster­
stollen Barsinghausen gezeigt
hat. „Die Wiederherstellung des
Bergwerks kann als Herrn Loh­
manns Lebenswerk bezeichnet
werden“, so Weil. Aber auch
sein ebenfalls über Jahrzehnte
hinweg gezeigtes Engagement
im Bereich des Sports sei bei­
spielhaft.
Hauke Jagau unterstrich,
dass die Verleihung dieser
Auszeichnung ein „relativ sel­
tenes Ereignis“ sei. „Das ist ein
seltener Orden, und Sie haben
ihn wirklich verdient“, sagte
er bei der Übergabe zu Dieter
Lohmann.
Stadt dankt für
Hilfsbereitschaft
Mai 1993: Dieter Lohmann (links) ist in seinem Element. Das
Projekt Besucherbergwerk läuft.
2014: B
lumen für Renate Lohmann und das Verdienstkreuz für
Dieter Lohmann überreicht Regionspräsident Hauke Jagau.
Mit einer herzlichen Umar­
mung gratulierte NFV-Präsi­
dent Karl Rothmund, der es sich
trotz des NFV-Verbandstags
nicht nehmen ließ, an der Or­
densverleihung teilzunehmen.
„Ich gratuliere Dir auch im Na­
men von 650.000 Fußballern,
als Präsident darf ich das“, so
Roth­mund. Als Bürgermeister
hatte Rothmund seinerzeit den
Ausbau des Besucherbergwer­
kes zur Chefsache erklärt und
das Projekt auf den richtigen
erste Begehung. Doch es regten
sich schnell Bedenken: Fleder­
mäuse, Naturschutz, Parkplät­
ze, Verkehrsaufkommen – der
Standort war nicht zu halten.
Dieter Lohmann gab indes
nicht auf. So kam er schließlich
auf die Idee, den Klosterstollen
ins Visier zu nehmen. Auch hier
gab es zunächst Widerstand, es
war die Rede vom „finanziel­
len Massengrab“, vom „größen­
wahnsinnigen Projekt“. All das
ließ Dieter Lohmann nicht von
Weg gebracht. Für die Sache
engagierte sich auch Klaus
D. Richter, als Fraktionsvor­
sitzender der SPD ebenso wie
als ehrenamtlicher und später
auch als erster hauptamtlicher
Bürgermeister der Deisterstadt.
Richter erinnerte an den Werde­
gang des Projektes, das ohne die
unermüdliche Arbeit von Dieter
Lohmann wohl undenkbar ge­
wesen wäre. Zunächst hatte man
den Egestorfer Stollen ins Auge
gefasst, im Juni 1984 gab es die
seinem Projekt abrücken. Mit
tatkräftigen Helfern packte er
die Sache an. Am 30. April 1999
hielt er die offizielle Betriebs­
genehmigung in den Händen.
„Das Besucherbergwerk ist ein
herausragendes Stadtkulturer­
be, das stracks auf den 100.000
Besucher zusteuert“, stellte
Richter in seiner Laudatio auf
Dieter Lohmann fest. Der sagte,
er nehme die Auszeichnung sehr
gerne an – „stellvertretend für
alle, die mit angefasst haben“.
Barsinghausen (wk). D
ie Stadt
Barsinghausen sagt Danke:
Der Aufruf Anfang Septem­
ber in den örtlichen Zeitungen,
Wohnraum für Asylbewerber
anzubieten, war erfolgreich. Es
konnten einige Mietverträge
abgeschlossen werden. Gleich­
zeitig gab es eine überwälti­
gende Spendenbereitschaft von
Mobiliar. Der dringende Bedarf
an Küchen, Betten, Schränken,
Tischen und Stühlen konnte so
erfüllt werden. Die Gegenstände
wurden nach und nach abgeholt.
Die Wohnungen seien jetzt so­
gar mit gebrauchten Fernseh­
geräten ausgestattet, berichtet
Andrea Dräger.
Durchs wilde Kurdistan
Der Barsinghäuser Enrik Schiborr berichtet
Barsinghausen (wk). Der Bar­
singhäuser Enrik Schiborr be­
richtet in Form eines Bildervor­
trags am Dienstag, 21. Oktober,
um 19.30 Uhr im Bücherhaus am
Thie von seinen Reisen „Durchs
wilde Kurdistan“.
Auf den Spuren Karl Mays
und seines Helden Kara Ben
Nemsi Effendi reist der Barsing­
häuser Enrik Schiborr durch die
entlegensten Winkel der Türkei,
um den Ararat zu besteigen.
Dabei sind seine Gäste eingela­
den, ihm in das untergegangene
Reich der Uratäer am gewalti­
gen Vansee zu folgen, genauso
Rätselspaß in der
Stadtbücherei
Barsinghausen (wk). Im Rah­
men des „Tag der Bibliothe­
ken“ am Freitag, 24. Oktober,
veranstaltet die Stadtbücherei
Barsinghausen ein Preisrätsel.
Während der Öffnungszeiten
von 15 bis 17 Uhr haben alle
Interessierten die Möglichkeit,
bei einem Seitenzahlschätzen
eines großen Bücherstapels teil­
zunehmen und einen Gutschein
vom Bücherhaus am Thie zu
gewinnen.
Berichtet aus
Enrik Schiborr
Kurdistan:
wie die christlichen Zeugnisse
der vertriebenen Armenier zu
erleben, einen seldschukischen
Friedhof zu besuchen sowie die
Reste eines riesigen osmani­
schen Palastes zu bestaunen,
aus dem die Milch aus einer
Wasserleitung floss.
Auch werden sie kurdische
Gastfreundschaft und das harte
Leben in den Bergen kennen
lernen.
Da jedoch vor den Erfolg die
Anstrengung gesetzt ist, werden
zuvor zwei weitere Berge bestie­
gen, bis endlich der gletscher­
bedeckte Gipfel erreicht ist...
Karten gibt es für 7 Euro im
Bücherhaus am Thie.
Barsinghausen
Seite 2
17. Oktober 2014
Nach Lust und Laune
Grusellaternen schnitzen
Schönes
Wochenende
Am Kürbistag gibt es auch viele andere Aktionen für Jung und Alt
Springe red). Hurra, Hurra,
der Herbst ist da. Im Springer
Wisentgehege leuchten die
Blätter der alten Bäume in den
schönsten Farben. Am kom­
menden Sonntag, 19. Oktober,
leuchten auch viele hundert
Kürbisse mit dem bunten Laub
um die Wette. Besucher haben
Gelegenheit, sich ihre schönste
Laterne selbst zu schnitzen. Ob
gruselig grinsend oder freund­
lich lächelnd – der Fantasie sind
keine Grenzen gesetzt.
Wer möchte, kann das aus­
gekratzte Fruchtfleisch in be­
reitgestellten Plastikbeuteln
sammeln und zu Hause nach
einem der mitgelieferten Re­
zeptvorschläge zum Beispiel
als köstliche Kürbissuppe oder
zu Kürbiswaffeln verarbeiten.
Um schon im Wisentgehege auf
den Geschmack zu kommen,
kann man gleich vor Ort eine
hausgemachte Kürbissuppe und
Kürbiswaffeln probieren.
Ganz viele Mitmachakti­
onen und Bastelangebote für
Kinder und Erwachsene sind
vorgesehen. Die Liedsängerin
Silke Remme präsentiert an
der Köhlerhütte eine Auswahl
ihrer selbst komponierten und
Gruselzeit: Im Wisentgehege dreht sich Sonntag alles rund um den Kürbis.
getexteten Tierlieder. Sie grei­
fen viele Besonderheiten und
Eigenarten der Tiere unserer
Heimat, wie zum Beispiel Igel,
Frösche und Uhu auf. In der
Bastelecke gleich neben der
Bühne wird – passend zu den
Liedern – tierisch gebastelt. An
der Köhlerhütte können Sei­
fenkugeln hergestellt werden.
Filzen mit Naturmaterialien,
das Herstellen von Kräutersalz
sowie das Bearbeiten von Holz
in der Holzwerkstatt sind mög­
lich. Das Ponyreiten auf der
Wiese am Duellplatz rundet das
Kinderprogramm ab.
Ein ganz besonderes Ange­
bot machen die Mitglieder der
Pilzgruppe des Förderverein
Wisentgehege: Sie bieten Füh­
rungen durch den Pilzlehrfahrt
um 12, 14 und 16 Uhr an. an.
Dort können Besucher auf 250
Meter langen Rundgang etwa
30 verschiedene, zum Teil sehr
seltene Pilzarten entdecken. Am
Pilzlehrfahrt ist auch die Aus­
stellung über Holz zersetzende
Pilze zu sehen. Und wer einen
Vogelnistkasten selbst bauen
will, kann das mit den Mit­
gliedern der Nabu-Ortsgruppe
Springe tun.
Informationen zum Tages­
programm gibt es am Eingang
und im Internet unter www.
wisentgehege-springe.de, wo
man auch den Wochenfütte­
rungsplan findet.
Das Wisentgehege hat täglich
ab 8.30 Uhr geöffnet. Letzter
Einlass ist bis Ende Oktober
um 17 Uhr. Ab November bis
Februar hat die Kasse bis 16
Uhr geöffnet.
Großes Hubertusfest im Wisentgehege
Mehr als 80 Aussteller sind am 25. und 26. Oktober dabei
Springe (red). Hubertusfest im
Wisentgehege Springe: Mehr als
80 Aussteller rund um Natur
und Naturschutz, sind dabei,
außerdem die Jagdhornbläser.
Wildbretverlosungen und tie­
risch spannende Aktionen hat
das Team um Wisentgehegelei­
ter Thomas Hennig vorberei­
tet. Wer mit dabei sein möchte,
sollte sich den Sonnabend und
Sonntag, 25. und 26. Oktober,
rot in seinem Kalender anstrei­
chen. Die größte Veranstaltung
im Wisentgehege beginnt je­
weils um 10 Uhr. Einlass ist
bereits ab 8.30 Uhr.
Besonders sehenswert ist die
Ausstellung über den Wisent
– in diesem Jahr das Wildtier
des Jahres. Wisentgehegeleiter
Thomas Hennig hat Informatio­
nen über 86 Jahre Wisentzucht
in Springe aufgearbeitet.
Bereits zum 31. Mal wird
das Fest zu Ehren des Heili­
gen Hubertus von Lüttich,
dem Schutzheiligen der Jäger,
im Wisentgehege ausgerich­
tet. Die Aussteller bieten den
Besuchern ein umfassendes
Angebot an Kunsthandwerk
und Gebrauchsgegenständen.
Beim Vorbeischlendern an den
Ständen, die über das ganze
Wisentgehege verteilt sind, ist
so manches Unerwartete zu
entdecken.
Mit dabei sind auch die Ser­
vice-Clubs Lions Springe und
die Kiwanis. Kein Hubertusfest
versäumt hat die Jägerschaft
Springe. Vertreten ist auch
der Naturschutzbund (NABU)
Springe, der BUND Hannover
sowie die Wildtier- und Arten­
schutzstation. Nach einigen
Jahren der Pause haben auch
die Landfrauen ihr Kommen
zugesagt: Sie verwöhnen Be­
sucher mit ihren Bradn Klüten.
Zur Stärkung der Gäste werden
zudem Wildbratwurst, Reibe­
kuchen und andere Leckereien
gereicht.
Ganz viel Programm gibt
es auch für jüngere Besucher:
Ob Ponyreiten, Laubsägear­
beiten, Kinderschminken,
Stockbrot backen, Hüpf burg,
Bunjee-Trampolin und Bogen­
schießen (auch für Erwachsene)
lassen keine Langeweile auf­
kommen
An beiden Tagen, jeweils
16 Uhr, können sich Besucher
an der Wildbretverlosung an
der Köhlerhütte beteiligen. Sie
müssen dafür das Hubertusquiz
mit Fragen zum Wisentgehe­
ge lösen. Es ist an der Kasse
erhältlich
Premiere bei den Falknern:
Bartkauznachwuchs Simpson
hat während des Hubertusfes­
tes seinen ersten Auftritt in
der Flugvorführung auf dem
Falkenhof. Ende April war das
Federknäuel mit dem dicken
Popo aus dem Ei geschlüpft – ein
Riesenerfolg für die Falkner, de­
Anzeige
Freiluftgottesdienst: D
as Parforcehorncorps Hannover Treffpunkt Fermate ist dabei.
Hundetreffenim eingezäunten
Gelände immer Di. u. Do. von
10-12 und 15-17 Uhr. Weitere
Infos u. Anmeldung unter Tel.:
05042-982368. www.­tiersitterservice-deister.de
nen es zum ersten Mal gelungen
war, Bartkäuze nachzuziehen.
Falkner Rouven Polep und sein
Team zeigen in der Flugschau
auch andere wilde Greifvögel
und Eulen. Am Sonnabend
erheben sich die gefiederten
Luftakrobaten um 11.30 Uhr
und 15 Uhr in die Höhe. Am
Sonntag um 11 und um 15 Uhr.
An beiden Tagen präsentieren
Birgit und Matthias Vogelsang
ihre handaufgezogenen Timberund Polarwölfe. Sie berichten
ab 17 Uhr aus dem Alltag mit
ihren Lieblingen.
Am Sonntag, 12 Uhr, lädt
Wisentgehegeleiter Thomas
Hennig zu einer ökumenischen
Hubertusmesse am Duellplatz
ein. Der Freiluftgottesdienst
unter alten Eichen wird vom
Parforcehorncorps Hannover
- Treffpunkt Fermate gestaltet.
Rund um`s Tier
Tierarzt-Notdienst
Barsinghausen (wk). Tierärzt­
licher Bereitschaftsdienst für
Kleintier-Notfälle im Bereich
der Kommunen Barsinghausen,
Gehrden, Hemmingen, Laatzen,
Pattensen, Ronnenberg, Sprin­
ge, Wennig­sen:
Wenn Ihr Liebling am Wo­
chenende tierärztliche Hilfe
brauchen sollte, dann steht
Ihnen dafür Dr. Birgit Lier,
0511/2343344, von Samstag
um 12 Uhr bis Montag um 7
Uhr zur Verfügung.
Wie man sich bettet,
so schläft man
Von Rita Hencke
Wie man sich bettet, so schläft
man, besagt ein altes Sprichwort. Daran ist natürlich viel
Wahres. Das erkennt man am
besten, wenn man mal – zum
Beispiel im Urlaub oder irgendwo zu Besuch – in einem
Bett schlafen muss, das nicht
nach den eigenen Ideal-Maßstäben ausgestattet ist.
Bei mir fängt es nicht nur mit
der Matratze an, sondern auch
mit dem vorhandenen Kopf­
kissen. Während die Matratze
nicht ganz so hart sein muss,
liebe ich als Kopf-Unterlage
ein richtig festes sogenanntes
Nackenkissen. Meine Freundin
zieht dagegen ein mit lockeren
Daunen vollgestopftes Kopf­
kissen vor, in dem das müde
Haupt bis über beide Ohren
einsinkt, wie ich in gemeinsam
verbrachten Doppelzimmer-Ur­
laubsnächten festgestellt habe,
was natürlich auch noch den
Vorteil des vermindert hörbaren
Geräuschpegels hat.
Zum Wohlfühlen gehört unter
anderem aber auch die passende
nächtliche Garderobe: Der/die
eine liebt lockere oder verspielte
Nachthemden, während andere
sich in elegante Seiden- oder
warme Flanellpyjamas hüllen,
eine heiße Milch oder – wie eine
andere Freundin – ein Honigbrot
zum Einschlafen brauchen. Ach
ja, und dann gibt es ja noch die
freche Redewendung: Wie man
sich bettet, so schallt es heraus.
Aber darauf will ich hier lieber
nicht eingehen ...
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Verlag foto:kasse
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Wolf Kasse (wk)
redaktion@deister-journal.de
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Erk Bratke (eb)
sport@deister-journal.de
Verlag & Redaktion
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Das Deister Journal ist eine
unabhängige kostenlose Wo­
chenzeitung für Barsinghau­
sen, Wennigsen, Gehrden, Bad
Nenndorf, Wunstorf und die
Region Hannover. Es erscheint
jede Woche freitags.
Druckauflage:10.000 Exemp­
lare. Sämtliche Beiträge, auch
von uns gestaltete Anzeigen,
sind urheberrechtlich geschützt
und dürfen nicht ohne Geneh­
migung des Verlags zur gewerb­
lichen Verwendung durch Dritte
übernommen werden. Erfül­
lungsort und Gerichtsstand ist
das Amtsgericht Wennigsen.
Barsinghausen
17. Oktober 2014
Seite 3
Ein Café für
die Nachbarschaft
Stadtteiltreff bietet neues Angebot
Aufmarsch: Der Zug der Bürger und Gäste auf dem Weg zum Ehrenmal
Foto: Krüger
NFV legt Kränze am Ehrenmal
in Langreder nieder
Heimatort des NFV­Präsidenten Karl Rothmund rückt in den Blickpunkt
Langreder (fk). Im Rahmen
des 44. ordentlichen Verbands­
tages des Niedersächsischen
Fußball Verbandes (NFV) hat
Karl Rothmund, alter und neuer
Präsident des Verbandes, ge­
meinsam mit Stefan Antkowiak,
dem Präsidenten des großpol­
nischen Fußballverbandes und
Roger Desheulles, dem General­
sekretär der Ligue de Football
des Basse­Normandie Frank­
reich, Kränze am Ehrenmal in
Langreder niedergelegt.
An der Gedenkveranstal­
tung nahmen neben zahlrei­
chen Bürgern auch Mitglieder
der Langreder Vereine sowie
Bürgermeister Marc Lahmann
teil. Auch die erste Mannschaft
des 1.FC Germania Egestorf/
Langreder war angetreten, um
der Kranzniederlegung beizu­
wohnen.
Pastor Reinhard Dunkel
mahnte in seiner Rede, dass nie
wieder ein Krieg von deutschem
Boden ausgehen darf, und er
erinnerte auch an das Schicksal
der zahllosen Flüchtlinge, die
zurzeit aus vielen Regionen der
Welt unterwegs sind und Hilfe
benötigen.
Karl Rothmund, dem es ein
In Freundschaft vereint: Stefan Antkowiak, Karl Rothmund und Roger Desheulles (von links)
gedenken der Gefallenen der beiden Weltkriege.
Foto: Krüger
persönliches Anliegen war,
diese Gedenkfeier in seinem
Heimatort Langreder statt­
finden zu lassen, erklärte in
einer sehr emotionalen Rede,
wie wichtig ein gemeinsames
Miteinander sei und was der
Fußball für eine wichtige Rol­
le in der Völkerverständigung
spiele. „Es gibt etwas, was uns
alle eint, und das ist der Fuß­
ball“, erklärte Rothmund. Der
NFV pflegt seit Jahrzehnten
mehrere Partnerschaften in ver­
schiedenen Ländern. Jahr für
Jahr nehmen insbesondere Ju­
gendmannschaften des NFV die
Gelegenheit wahr, im Ausland
andere Menschen und Kulturen
kennen zu lernen.
Mehr zum NFV­Verbandstag
lesen Sie auf Seite 8. Außerdem
findet sich ein umfangreicher
Rückblick im Internet auf der
NFV­Homepage (www.nfv.de).
Dort gibt es auch den neuen
Imagefilm des NFV zu sehen.
Barsinghausen (wk). Im Stadt­
teiltreff ist das Projekt Nach­
barschaftscafé gestartet. Jeden
zweiten Montag, 15 bis 17 Uhr,
können hier bis Ende des Jahres
Anwohner sowie alle anderen
Interessierten vorbei kommen,
Kuchen essen, Getränke zu sich
nehmen und miteinander ins
Gespräch kommen. Sowohl der
Kuchen als auch die Getränke
sind hierbei kostenlos.
Vorbereitet und durchgeführt
wird das Café von den Teilneh­
merinnen zweier Sprachkurse,
die im Stadtteiltreff stattfin­
den. Dank dieser Kurse können
Frauen ihre Deutschkenntnisse
verbessern. Während einer der
Kurse besteht zudem die Mög­
lichkeit der Kinderbetreuung
– oftmals ein entscheidendes
Hindernis bei dem Wunsch,
Deutsch zu lernen.
Die Idee des Nachbar­
schaftscafés ist es, einen Ort
zu bieten, an dem Anwohner
zusammen kommen, sich aus­
tauschen und gemeinsam den
Nachmittag verbringen kön­
nen. Und auch für die Frauen
der Sprachkurse wird durch
die Besucher des Cafés eine
gute Gelegenheit geboten, ihr
Deutsch zu üben. Der nächste
Termin ist am 20. Oktober.
Vorsorge treffen
Vortrag im Seniorentreff Am Buchhorn
Barsinghausen (wk). Ein Un­
fall kann jedem passieren. Und
krank werden können wir auch.
Jeden Tag. Niemand kann unse­
re Gesundheit garantieren. Viel­
leicht können wir eines Tages
sogar wichtige Entscheidungen
nicht mehr selbst treffen. Liegt
dann keine Vorsorge­ oder Be­
treuungsvollmacht vor, kann
von Amts wegen eine Betreuung
nach § 1896 BGB angeordnet
werden, ohne Ehepartner oder
Kinder in die Entscheidung mit
einzubeziehen. Deshalb ist es
wichtig, rechtzeitig Vorsorge
zu treffen.
Zu diesen Themen informiert
ein Rechtsanwalt am Donners­
tag, 23. Oktober, um 15 Uhr im
Seniorentreff Am Buchhorn.
Der SoVD und der Seniorenrat
Barsinghausen laden dazu ein.
Der Eintritt ist frei.
Anwaltskanzlei Dr. Thiele, Brecht, Fabek u. Frick
Lothar Brecht Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Steuerrecht
Der Steiger kommt: Da sangen auch die Vertreter von Rat und Verwaltung kräftig mit beim Barsinghäuser Abend des NFV.
Horst Fabek
Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Ariane Frick
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
§
§
Rehrbrinkstr. 9, 30890 Barsinghausen
Telefon: 05105-52000 * www.anwaelte-rehrbrinkstrasse.de
Barsinghausen
Seite 4
17. Oktober 2014
Kunst vom Deister im SofaLoft Hannover
18 Künstler aus der Deister-Region stellen bis zum 8. November ausgewählte Werke vor
Barsinghausen/Hannover. In
den Ausstellungsräumen des
SofaLoft in Hannover, Jordan­
straße 26, stellen derzeit 18
Künstler aus der Deister-Region
eine Auswahl ihrer Werke aus.
Veranstalter ist die Kulturwerk­
statt Calenberger-Land.
Die Vernissage zum Auftakt
der Ausstellung fand in der
letzten Woche statt. Zum Ab­
schluss gibt es eine Finissage am
Samstag, 8. November, 16 Uhr.
Musikalisch umrahmt wird sie
von der Gruppe Take Two, die
Swing und Jazz spielen wird.
Zu den ausstellenden Künst­
lern gehören neben zwei Foto­
grafen auch fünf plastisch ar­
beitende Kollegen, die Stein,
Holz oder auch Eisen bearbei­
ten beziehungsweise mit dem
Werkstoff Ton Skulpturen
gestalten. Neun Kreative zei­
gen ihre teils großformatigen
Bilder. Ein Zeichner zeigt seine
überraschenden Kombinatio­
nen von Dingen, die man nicht
unbedingt zueinander ordnen
würde und ein weiterer Künstler
Petrusgemeinde:
Hobbykunst
Barsinghausen:Der Name ist
Programm: „Kreativ und Schön
–Hobbykunstaustellung in der
Petrusgemeinde“. Am Samstag,
18. Oktober, präsentieren mehr
als 30 Hobbykünstler von 11
bis 17 Uhr ihr breit gefächertes
Angebot an Schönem, Kreati­
vem, Fantasievollem und auch
Schmackhaftem in der Petrus­
gemeinde, Langenäcker 40.
Liebevoll hergestellte Uni­
kate für Tisch und Einrich­
tung, Glasarbeiten, Keramik,
Schmuck, Holz, duftende Sei­
fen und vieles mehr werden die
Künstler in den Räumen der
Petrusgemeinde zum Schauen
und Kaufen für die Besucher
dabei haben. Für das leibliche
Wohl hält das Team der Kaf­
feestube eine große Auswahl
an leckeren, hausgebackenen
Kuchen bereit, für den kleinen
Hunger gibt es Bockwurst und
Kartoffelsalat oder eine leckere
Suppe. Der Eintritt ist frei. Die
Organisatoren freuen sich auf
viele Besucher.
Kunst aus der Region: Diese und weitere Künstler zeigen im SofaLoft ihr Können.
verblüfft mit seinen Assembla­
gen aus Computer-Bauteilen.
Während der Ausstellungs­
tage wird jeweils nachmittags,
zwischen 14 und 18 Uhr, einer
der ausstellenden Künstler an­
wesend sein und gerne Aus­
künfte geben.
Ihre Arbeiten präsentieren
Isabel Appel (Steinbildhaue­
rin), Mona Fischer (Malerei),
Kristina Henze (Malerei),
Helmut Höcker (Holz- und
Steinbildhauer), Milan Kafka
(Fotografie), Joachim Klang
(Zeichnungen), Günter Ludwig
(Malerei), Uwe Müller-Jacobson
(Malerei), Christiane Nievel­
stein-Bläsche (Malerei), Ste­
fanie Rogge (Malerei), Werner
Sauer (Steinbildhauer), Susanne
Sauer-Andreae (Malerei), Wolf­
gang Scholz (Malerei), Maxi
Stange (Arbeiten aus Ton),
Horst Voigtmann (Acryl-und
Materialbilder), Jürgen Weg­
ner (Fotografie), Frank Wiehle
(Assemblagen) und Christoph
Zdzuj (Metallskulpturen).
Die Kulturwerkstatt Calen­
berger Land ist ein Projekt des
gemeinnützigen Vereins „die
Kulturmacher“ aus Wennigs­
en. Der eingetragene Verein
gestaltet und fördert diverse
kulturelle und soziokulturelle
Projekte.
Zu den besonderen Aktivi­
täten, die die Kulturmacher
anbieten, gehören Werkstät­
ten, in denen die Teilnehmer
Fertigkeiten erlernen, die sonst
bestimmten Künstlern oder Be­
rufsgruppen vorbehalten sind.
So gibt es beispielsweise die
Möglichkeit, das Schmieden
oder die Bearbeitung von Stei­
nen und Holz zu Skulpturen zu
erlernen. Ergänzt wird dieses
Angebot unter anderem durch
Radio und Schreibwerkstätten.
Mit Charme und
Leidenschaft
Kleines Gespenst
im Jugendkeller
Kabarett in der Hoffnungsgemeinde
Marien-Filmteam lädt ein
Kirchdorf (wk). Z u einem
Abend voller Witz, Charme
und Leidenschaft mit Kaba­
rettist Torsten Hebel lädt die
Hoffnungsgemeinde Barsing­
hausen am morgigen Samstag,
Torsten Hebel
18. Oktober, 19.30 Uhr, in das
Gemeindezentrum, Einstein­
straße 3, ein.
Das Leben ist manchmal
schwer. Ein Grund mehr, es auf
die leichte Schulter zu nehmen.
Denn wer lachen kann, dort
wo er hätte heulen können, be­
kommt wieder Lust zum Leben.
Torsten Hebel skizziert treffend
und mit einer unglaublichen
Beobachtungsgabe die Tücken
des Alltags. Er versteht es wie
kaum ein anderer, mit einem
zwinkernden Auge so manche
Tragödie des Lebens in eine
Komödie zu verwandeln. Die
Karten kosten im Vorverkauf 10
(8) Euro und an der Abendkasse
12 (10) Euro. Sie sind erhältlich
im Bücherhaus am Thie und
Samstag von 10 bis 18 Uhr auch
unter 05105/82988.
Barsinghausen (wk). D
as Film­
team der Mariengemeinde lädt
wieder ein zu seinem beliebten
Filmprojekt am heutigen Frei­
tag, 17. Oktober, um 16.30 Uhr.
Die Jugendlichen präsentieren
den spannenden und witzigen
Film „Das kleine Gespenst“.
Der Eintritt ist frei, das Film­
team bietet Süßigkeiten, bunte
Tüten und Getränke gegen einen
kleinen Obolus an.
Am 21. November geht das
Filmvergnügen im Jugendkel­
ler weiter mit „Knerten in der
Klemme“.
Macht Kino: Das Filmteam der Mariengemeinde.
Kirchliche
Nachrichten
Sonntag, 19. Oktober
Bantorf:9 Uhr Gd (Präd.
Rieß)
Hohenbostel:10.45 Uhr Gd
(Präd. Rieß)
Marien-Barsinghausen:17
Uhr Gd mit Begrüßung der
neuen Konfirmandinnen und
Konfirmanden mit Jugend­
band und Jugendensemble
und anschl. Gemütlichem
Beisammensein (Pn Jungin­
ger u. Team)
Petrus-Barsinghausen: 10
Uhr Gd (Männerkreis)
Egestorf:10.45 Uhr Gd (Pn
Westermann-Buße)
Kirchdorf: 9.30 Uhr Gd
(Präd. Steffens)
Langreder: 10.45 Uhr Gd
(Präd. Steffens)
Stemmen:10.45 Uhr Gd mit
Abendmahl und Feier der Ju­
biläums-Konfirmationen (P.
Stalmann)
Groß-Munzel: 9 .30 Uhr Gd
zum 18. Sonntag nach Trini­
tatis (Pastor Orths)
Landringhausen: 11 Uhr Gd
zum 18. Sonntag nach Trini­
tatis (Pastor Orths)
Hoffnungsgemeinde: S
a.
18.10. um 19.30 Uhr Kaba­
rettabend mit Torsten Hebel.
So. 19.10. um 10 Uhr Gd, KiGo
(P. Roland Bunde)
St. Barbara: 11 Uhr, Heilige
Messe
Gehrden: 10 Uhr Konfir­
manden-Gd mit anschl. Kir­
chenkaffee (P.v.Heyden/Dn
Wolter)
Leveste: 18 Uhr Abend-Gd
(P. Pöhlmann)
Holtensen: 10 Uhr Gd zum
Konfirmationsjubiläum mit
dem Kammerchor (P. Lüdde)
Wennigsen: 10.30 Uhr Pro­
jekt-Gd der Konfirmandin­
nen und Konfirmanden mit
anschl. Kirchenkaffee (D.
Wulf-Wagner u. Konfirman­
den)
Empelde: 10 Uhr Gd (Pn
Klies)
Ronnenberg: 10.15 Uhr Gd
zur silbernen Konfirmation
(P.v.Blumröder)
Ihme-Roloven: 9 Uhr Gd
(P.v.Blumröder)
Weetzen: 10 Uhr Gd zum
Männersonntag (P. Koschel
und Team)
Wettbergen:10 Uhr Gd zur
Goldenen und Diamantenen
Konfirmation mit Abendmahl
(P. Stahlberg)
Tipps & Termine
Freitag, 17. Oktober
16.30 Uhr „Das kleine Ge­
spenst“ - Film im Jugendkeller
der Mariengemeinde. Zum Film
gibt es Getränke und Knabbe­
reien. Im Gemeindesaal der Ma­
riengemeinde, Mont-Saint-Ai­
gnan-Platz in Barsinghausen,
Eintritt frei.
Samstag, 18. Oktober
11 bis 17 Uhr „Kreativ und
Schön“ - Hobbykunstausstel­
lung in der Petrusgemein­
de. In der Petrusgemeinde,
Hans-Böckler-Straße in Bar­
singhausen, Eintritt frei.
15 Uhr: „Lindbergh“ - Bilder­
buchlesung von Torben Kuh­
lmann über das Leben einer
f liegenden Maus im frühen
20. Jahrhundert. Für Kinder
ab 5 Jahren. Im Bücherhaus
am Thie, Marktstraße 14 in
Barsinghausen, Entritt 6 Euro.
18 Uhr: Filmabend „The Hours
- von Ewigkeit zu Ewigkeit“.
Vikar Johannes Krüger lädt
zur Filmreihe ein, in der inter­
national ausgezeichnete Filme
gezeigt werden. Im Gemein­
desaal der Mariengemeinde,
Mont-Saint-Aignan-Platz in
Barsinghausen, Eintritt frei.
19 Uhr: Oktoberfest Bantorf
auf dem Weberhof. Musik von
den Schaumburger Musikan­
ten und Musikprogramm mit
DJ Fuzzi. Im Ausschank sind
Oktoberfestbiere aus Bayern.
Auf dem Weberhof, Im Dorfe
29 in Bantorf, Eintritt 4 Euro.
19 Uhr: Christliches Kabarett
mit Torsten Hebel. Karten im
Vorverkauf gibt es u.a. im Bü­
cherhaus am Thie. In der Hoff­
nungsgemeinde, Einsteinstraße
3 in Kirchdorf, Eintritt 8 bis
12 Euro.
Sonntag, 19. Oktober
11 bis 13 Uhr: Das Gedächtnis
der Geschichte - Spurensuche
im Bullerbachtal in Barsing­
hausen. Anmeldung bei Ellen
Hölscher unter 05105/62013.
Treffpunkt: Naturfreunde­
haus Barsinghausen, Im Bul­
lerbachtal in Barsinghausen.
Teilnahme: 3,50 Euro.
17 Uhr: Live-Konzert von Man­
fred Leuchter und Ian Melrose
von Calenberger Cultour & Co.
Im Konventsaal des Klosters
in Barsinghausen. Eintritt 13
bis 16 Euro.
17 Uhr: Projektgottesdienst
der Mar iengemeinde mit
Jugendband und Jugenden­
semble. In der Klosterkirche,
Mont-Saint-Aignan-Platz in
Barsinghausen, Eintritt frei.
Dienstag, 21. Oktober
19.30 Uhr „Durchs wilde Kur­
distan“ - Der Barsinghäuser
Enrik Schiborr berichtet in ei­
nem Bildervortrag von seinen
abenteuerlichen Reisen. Im Bü­
cherhaus am Thie, Marktstraße
14 in Barsinghausen, Eintritt
7 Euro.
Freitag, 24. Oktober
19 Uhr Reisen auf Frachtschif­
fen: Sag dem (kleinen) Aben­
teuer, dass ich komme!. Eine
Fotoreportage von und mit
Bernd Ellerbrock. Im Café im
Schafstall in Bantorf, Eintritt
7 Euro.
21 Uhr: Status Quo Coverband
aus Hamburg. Sie zelebrieren
den Rocksound der englischen
Band, die in den 70ern mit zahl­
reichen Hits eine wichtige Band
in der Musikszene war und in
den letzten Jahrzehnten zahl­
reiche Revivals erlebte. Ein­
lass im Foyer 20 Uhr. Im Mu­
uh!-Theater, Egestorfer Straße
3 in Barsinghausen. Eintritt 18
bis 24 Euro.
Barsinghausen
17. Oktober 2014
Seite 5
NP-Markt Großgoltern feiert 1. Jahr
Buntes Programm /Musik und Aktionen / Samstag Überraschung für mutige Frühaufsteher
Großgoltern (wk).Es war ein
Start mit vielen Hindernissen,
als der NP-Markt an der Haupt­
straße in Großgoltern vor Jah­
resfrist eröffnete. Das geschah
ohne große Einweihungsfeier,
doch dafür soll der „1. Geburts­
tag“ an diesem Wochenende
gefeiert werden.
Die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Marktes ergrif­
fen die Initiative und fanden mit
Gerheide Knüttel aus Nordgol­
tern tatkräftige Hilfe. Knüttel
nutzte ihre guten Kontakte und
holte die Feuerwehr und das
DRK ins Boot. Auch die Stadt­
sparkasse signalisierte Bereit­
schaft zur Unterstützung. „Wir
stellen Getränke für Kinder im
Wert von 200 Euro zur Verfü­
gung“, erklärte Silke Neumann
von der SSK-Geschäftstsstelle
Goltern.
Das Hauptprogramm wird
am morgigen Samstag ablaufen.
Von 11 bis 12 Uhr treten die
Drum-Piraten auf. Otto Thü­
ler von der Feuerwehr Goltern
wird mit der Gulaschkanone
anrücken, ab 11.30 Uhr wird
leckere Erbsensuppe serviert.
Das DRK Goltern bietet ab
Spielt auf: Der Musikzug der Ortswehr Goltern ist dabei.
14 Uhr in der benachbarten
Begegnungsstätte Kaffee und
Kuchen an. Ab 16 Uhr sorgt
der Musikzug der Feuerwehr
Goltern für musikalische Un­
terhaltung.
Eigene Aktionen zum 1. Ge­
burtstag bietet der NP-Markt
am heutigen Freitag und am
morgigen Samstag an. So wird
es unter anderem eine Hüpfburg
für Kinder geben. Geplant ist
eine große Harry-Brotverlosung
und es gibt einen ganzen Eimer
gesundes Obst für 5 Euro. Dar­
über hinaus gibt es eine ganze
Reihe weiterer attraktiver An­
gebote und eine ganz besondere
Überraschung für Frühaufste­
her. Alle Kunden, die sich trauen
am Samstag in der Zeit von 7
bis 8.30 Uhr im Schlafanzug
aufzulaufen, erhalten gratis ein
großes Frühstückspaket.
Ralf Schäfer, seit März die­
ses Jahres als NP-Gebiets­
verkaufsleiter für zahlreiche
NP-Filialen zuständig, sprach
gegenüber dem Deister Journal
von eine „holprigen Anlauf“
in Großgoltern. Die Kunden­
frequenz liege „deutlich unter
den Erwartungen“. Gleichwohl
ist er zuversichtlich, dass sich
das ändern lässt. NP hat sich
in Großgoltern für 15 Jah­
re eingemietet. „Wir bleiben
hier“, stellt Schäfer klar. Mit
der Edeka-Gruppe als starkem
Partner im Hintergrund könne
Freuen sich auf den 1. Geburtstag des NP-Marktes: V
on links Nicole Wedemeier, NP-Gebietsverkaufsleiter Ralf Schäfer, Bezirksleiterin Christina Rokahr, Otto Thüler, Stephanie Haartz, Silke Neumann, Gitta Gäfke und Marktleiter Alexander Hallmann.
foto:kasse
NP nahezu alle Kundenwün­
sche erfüllen. „Wir besetzen
die Nische zwischen Vollsor­
timenter und Discounter“, so
Schäfer. Das NP-Konzept solle
weiter verfeinert und der Markt
in Großgoltern im kommenden
Jahr noch einmal umgebaut und
damit verbessert werden.
Anzeigen
Seite 6
Jobangebot
17. Oktober 2014
Kunstverein
besucht die
Kunsthalle
Hamburg
Bistro Shayene
Gemütlich – Preiswert – Gut
•Frühstück auf Vorbestellung
ab € 4,50
•Speisen für den kleinen
Hunger
Barsinghausen (wk). D
er
Kunstverein Barsinghausen
bietet am Donnerstag, 20. No­
vember, eine Fahrt zur Ausstel­
lung „Max Beckmann – Die
Stillleben“ in der Kunsthalle
Hamburg an. Die Fahrt erfolgt
mit öffentlichen Verkehrsmit­
teln und beginnt mit der S-Bahn
um 8.51 Uhr am Bahnhof Bar­
singhausen. Anmeldungen und
Informationen zur Fahrt gibt es
bei Dorothea Welzel, Telefon
05105/5911135 oder mit E-Mail
dorothea.welzel@kabelmail.de.
Informationen über die Aus­
stellung sind im Internet auf
der Homepage der Kunsthalle
www.kunsthalle-hamburg.de
zu finden.
Hier erhalten Sie das Deister Journal
Barsinghausen
foto: kasse
Bäckerei Steineke
Elli von Nebenan
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Parfümerie Madame
Cafe XS
Almundo
Commerzbank
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Trendschmuck Werner
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Reisebüro Hapag Lloyd
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Computertechnik H. Karasch
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Penny Markt
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Nitschke Schreibwaren
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Rewe-Parkplatz
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Tankstelle Rakelbusch
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Tankstelle Hem
Autohaus Guder
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Bäckerei Hanisch
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Friseur Kera Team
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pflege
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Langreder
Bäcker Sprengel
Groß Munzel
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Bantorf
Reiterbedarf Krämer
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Kfz R. Winkler
Hohenbostel
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Das Buch
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Gehrdener Backhaus
Altenheim am Lichtenberg
Bredenbeck
Gehrdener Backhaus
Gehrden
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Sparkasse Hannover
Gehrdener Backhaus
Volksbank
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Naturkost am Markt
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Ronnenberg (wk). Nils Schrö­
ders Puppenbühne spielt am
Samstag, 25. Oktober, um 16
Uhr im Gemeinschaftshaus
Ronnenberg, Weetzer Kirchweg
3, das Puppenspiel „Kasperles
neu­stes Abenteuer“, aufgeführt
mit handgeschnitzten Puppen
vor einer malerischen Bühnen­
kulisse. Eintrittskarten sind am
25. Oktober ab 15.30 Uhr an der
Tageskasse erhältlich. Infos un­
ter 0152/24123944. Der Eintritt
kostet 7 Euro pro Person, bei
Vorlage einer Ermäßigungs­
karte 6 Euro.
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Sport
17. Oktober 2014
Seite 7
Pinnwand
Der traditionelle JudoDeister­pokal, den die Sparte
Judo & Ju-Jutsu des TSV Barsinghausen bereits zum 32.
Mal organisiert, findet am 19.
Oktober statt. Die Kämpfe beginnen um 10 Uhr in der großen Sporthalle der KGS-Goetheschule. Weitere Infos auch
unter www.ju-ju-ba.de.
Ein voller Erfolg war die
17. Auflage der Tanzturniere
um den Börke-Pokal des TC
Grün-Gold im TSV Kirchdorf. Unter den Siegern und
Platzierten befanden sich mit
Stefan und Kerstin Grünewald
sowie Gerd und Gerda Herzog auch lokale Tanzpaare.
Ausführliche Infos und tolle
Bilder unter www.tanzen-barsinghausen.de.
Schön, dass es die Minis gibt:Noch stellen sie eine gesunde Basis bei den traditionellen Stadtmeisterschaften im Jugendfußball dar.
Schön, dass es die Minis gibt
Fotos: Bratke
Vereinsvertreter erörtern Neuregelung zur Stadtmeisterschaft im Jugendfußball
Von Erk Bratke
Barsinghausen.Die Stadtmeisterschaften der Nachwuchsfußballer gehören zu den traditionsreichsten Veranstaltungen in
der Deisterstadt. Die Vorläufer
der heutigen Titelkämpfe gehen
bis in das Jahr 1984 zurück.
Seitdem wurden die Durchführungsbestimmungen und Regularien mehrfach überarbeitet –
auch für das Jahr 2015 kündigen
sich Veränderungen an.
Seit der Einführung macht
sich die Hannoversche Volksbank – zu Beginn noch Volksbank Barsinghausen – für diese
Art von Nachwuchsförderung
stark. „Das soll auch zukünftig
so bleiben“, bekräftigte Heiko
Bierwag von der Voba bei einem
Treffen der Fußball-Jugendleiter. Bis auf den TSV Groß
Munzel und SF Landringhausen waren alle Ortsteilvereine
vertreten – nun ja, zumindest
diejenigen, die noch eigenen
Jugendfußball in ihren Reihen
haben.
Und genau da liegt mittlerweile das Problem: Wie auch
in anderen Sportarten zeigt die
Kurve auch bei „König Fußball“
nach unten; die Resonanz beim
Nachwuchs lässt zu wünschen
übrig. Seit Jahren wird dabei
eine pyramidenartige Entwicklung beobachtet – unten (bei den
Minis) noch breit aufgestellt,
dafür oben (in den älteren Jahrgängen) spitz zulaufend.
Schlimmer noch: Mit dem
TSV Bantorf und dem SV Wichtringhausen gibt es bereits zwei
Barsinghäuser Traditionsvereine, die überhaupt keine Jugendmannschaften mehr auf die
Beine stellen können. Das Zauberwort „Spielgemeinschaften“
(JSG) greift längst nicht mehr
überall wie gewünscht, denn
nicht alle Kooperationen (bis
hin zu Fusionen) schaffen es,
alle Altersklassen zu belegen.
Schon bei der jüngsten Austragung der JuFu-Stadtmeister-
Nachwuchsförderung:Heiko
Bierwag von der Hannoverschen Volksbank setzt sich für
den Jugendfußball in Barsinghausen ein.
schaften (im Sommer 2014 im
REWE-Sportpark) erörterten
beteiligte Jugendförderer und
Funktionäre den Sinn einer
kompletten Titelermittlung von
der Jugend G bis A. Beim jetzigen Arbeitstreffen der Jugendleiter stand das Thema erneut
im Mittelpunkt der Beratungen.
Das Fazit der Vertreter aus
Barsinghausen, Egestorf, Kirchdorf, Goltern und Hohenbostel
war eindeutig und einstimmig:
In den Altersklassen der A- und
B-Junioren macht es keinen
Sinn mehr, den jeweiligen Stadtmeister zu ermitteln. Bereits in
den Vorjahren liefen die Begegnungen lediglich auf einen
Zweikampf zwischen Basche
United und der JSG Egestorf/
Langreder/Goltern (jetzt JFV
Calenberger Land) hinaus. Für
die Veranstaltung in 2015 sollen diese Vergleiche ersatzlos
gestrichen werden.
Schön, dass es die Minis
gibt. Denn in diesem Bereich
ist die Anteilnahme von Kids,
Mama und Papa, Oma und Opa,
Tante und Onkel nach wie vor
groß. „Das bleibt hoffentlich
noch lange so, ebenso wie unser Sponsoring“, blickte Heiko
Bierwag voraus.
Indes legten die Jugendleiter
bereits den Termin für 2015 fest.
Der Finaltag der Stadtmeisterschaften soll am Samstag, 27.
Juni, über die Bühne gehen –
und zwar beim VSV Hohenbostel, der für die Ausrichtung parat
steht. „Die Vorrunden finden
demnach vom 22. bis 26. Juni
auf unserer Anlage an der Heerstraße statt“, bestätigte VSV-Jugendleiterin Katrin Reddig. Anfang Februar des neuen Jahres
wollen die Jugendleiter erneut
zusammenkommen, um die von
der Volksbank überarbeiteten
Regularien festzuzurren.
Der TSV Goltern zieht ins Halbfinale ein
Fußball-Kreispokal: 5:2-Erfolg in Ronnenberg / Mäßige Bilanz in den übrigen Cup-Wettbewerben
Region (eb). Der TSV Goltern ist so etwas wie der letzte
Mohikaner. Nach dem fulminanten 5:2-Erfolg am Mittwochabend bei der SG 05 Ronnenberg zog die Mannschaft
vom Ohweg ins Halbfinale des
Fußball-Kreispokals ein und
ist damit als einziger Deistervertreter in einem Cup-Wettbewerb verblieben.
Sowohl im Niedersachsen-Pokal als auch im Bezirks­
pokal sind alle übrigen Clubs aus
den Kommunen Barsinghausen,
Gehrden und Wen­nigsen ausgeschieden. Insgesamt nennt man
das dann wohl eine miserable
Bilanz.
Im Pokal überwintern ist
nicht. Trainer bringen dann
oft die Floskel ins Spiel: „Jetzt
können wir uns voll und ganz
auf den Ligabetrieb konzentrieren“ – ein Resümee.
Mal oben angefangen: Die
beiden Oberligisten aus dem
Calenberger Land strichen bereits im Achtelfinale des Nie-
dersachsen-Pokals die Segel.
Der 1. FC Germania Egestorf/
Langreder feierte zunächst einen Auftakterfolg gegen Arminia Hannover (3:0), schied
dann allerdings mit einer höchst
unglücklichen 3:5-Niederlage
nach Elfmeterschießen gegen
den TSV Havelse aus.
Ähnlich erging es dem 1. FC
Wunstorf, der sich zum Start
beim VfV Borussia 06 Hildesheim durchsetzte. Wunstorf
siegt mit 9:8 nach Elfmeterschießen in der Domstadt, ehe
er danach beim starken TSC
Vahdet Braunschweig mit 1:5
raus flog.
Unsere Bezirksvertreter gaben keineswegs ein besseres
Bild ab. Alle drei Vertreter
sagten bereits in Runde 2 des
Bezirkspokals „Tschüss“. Der
TSV Barsinghausen verlor beim
Mühlenberger SV klar mit 1:4,
der TSV Kirchdorf geriet beim
TSV Krähenwinkel/Kaltenweide gar mit 1:6 unter die Räder
und der SV Gehrden musste sich
daheim dem FC Can Mosaik
mit 2:4 geschlagen geben. Nix
war‘s mit finalen Träumen im
Bezirkscup.
Im darunter liegenden Kreis­
pokal hegte der TSV Goltern
die letzten Hoffnungen der
Deisterstadt, nachdem sich
zuvor alle Vertreter bis zum
Achtelfinale verabschiedet hatten. Wie schon im Ligaspiel,
als die „Schwarz-Weißen“ im
Heimspiel gegen Ronnenberg
mit 3:2 Toren überlegen waren,
stellten sie auch diesmal das
siegreiche Team.
Elf Vereine nahmen am
traditionsreichen Vergleichsschießen um das „Grüne Band
vom Deister“ teil. Siegreich
war der SV Egestorf vor dem
SV Freischütz Langreder und
dem SV Nordgoltern. Bester
Einzelschütze war Lars Goldmann (Nordgoltern). Beim
Ranglistenschießen des KSV
Deister-Leine siegte Helma
Lorenz. Infos unter www.
deister-leine.de.
Ei nen Hei msieg bei m
Herbstturnier des RFV Barsinghausen feierte das Amazonenquartett von St. Georg.
Marie Bock, Isabella Flock, Jana-Aline Brandt und Viktoria
Meyer ließen im A-Springen
elf Mannschaften hinter sich.
Weitere Vereinsinfos unter
www.st-georg-barsinghausen.de.
Der TSV Barsinghausen
hat einen neuen Line-Dance-Workshop gestartet. Die
seit zwei Jahren bestehende
Tanzgruppe nimmt sowohl interessierte Anfänger wie auch
bereits erfahrene Line-Dancer
auf – egal ob jünger oder älter,
ob weiblich oder männlich,
ob Single oder Paar. Nähere
Infos gibt es telefonisch unter
05105-4114.
Neben dem TSV Kirchdorf
war auch der SV Gehrden bei
den Deutschen Meisterschaften im Turngruppenwettstreit
am Start. Glücklich kehrten
die SVG-Mädchen aus Bayern
zurück, hatten sie doch in ihrer
TGM-Klasse unter 32 Teams
den 15. Rang belegt. Infos unter www.svgehrden.de.
Drums Alive ist ein neuer Trend. Das Trommel-Fitness-Programm ist ein ganzheitlicher Workout. Beim TSV
Kirchdorf sind Interessierte
jederzeit willkommen – jeweils donnerstags von 19 bis
20 Uhr in der Börke-Halle.
Infos bei Carina Gdeczyk,
Telefon 05101-84221.
Ihr Verein meldet Neuigkeiten? Per E-Mail an sport@­
deister-journal.de.
eb
Sport
Seite 8
17. Oktober 2014
NFV: Schaufenster
aller Aktivitäten
Imagefilm – Ehrungen – Vertrauensbeweis
Von Erk Bratke
Spaß an der Bewegung:Voller Elan sind HAG- und LTS-Schüler beim „Tag des Handballs“ bei der Sache.
Foto: Bratke
Neues Projekt des HVB: Superliga
Jetzt auch ein „Tag des Handballs“ an den weiterführenden Schulen
Barsinghausen (eb). „Dein
Abenteuer beginnt, wenn du
den Ball in die Hand nimmst!”
Damit weckt der HV Barsinghausen (HVB) die Lust aufs
Handball spielen, und zwar
beim „Tag des Handballs“.
Angesprochen sind die neuen
Fünftklässler der weiterführenden Schulen.
Den Anfang machten die Jungen und Mädchen der sieben 5.
Klassen an der KGS-Goetheschule. Die Kids demonstrierten, was sie bereits zuvor in
den Handball-AGs aller sieben
Grundschulen, bei Wettkämpf­
en der Grundschul-EM und
-WM, der Grundschulliga oder
in einem der Handballvereine
rund um den Deister gelernt
hatten.
Im sportlichen Wettstreit
spielen die sieben Jungen- und
Mädchenteams mit Namen wie
beispielsweise Forscher, Informatik, Bühne oder Musik in
drei Schulstunden in drei Hallen
mit- und gegeneinander. „Sie
stellen dabei ihre sportlichen
Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen zusätzlicher
Vielseitigkeits­stationen unter
Beweis. Dabei sollen möglichst
alle Schülerinnen und Schüler,
die von ihren älteren Mitschülern aus der 8. bis 10. Klasse
betreut werden, integriert werden“, verdeutlicht Gerd Köhler
vom HVB. Sieg oder Niederlage seien weniger wichtig, entscheidend ist der Spaß an der
gemeinsamen Bewegung.
Nach der KGS waren in dieser
Woche die „Neuen“ am Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG)
und an der Lisa-Tetzner-Schule
(LTS) an der Reihe. Auch hier
lieferte der HVB mit seinen
Teamern Gerd Köhler, Jürgen
Löffler sowie den FSJlern den
organisatorischen Rahmen.
Mit diesem Tag des Hand-
balls machen alle drei weiterführenden Schulen auf ihre
Handball-AGs aufmerksam,
der HVB stellt sein neues Projekt „Superliga“ vor. Dies soll
die nachhaltige Fortsetzung des
Erfolgsmodells Grundschulliga
sein.
Am Mittwoch übten fast 200
Fünftklässler ihre Geschicklichkeit in Sachen Handball.
Gecoacht wurden sie übrigens
von den Sport-LK-Schülern des
Hannah-Arendt-Gymnasiums.
Auch für die Oberstufenschüler
war dies eine prima Erfahrung,
wie Sport-Fachbereichsleiterin
Nadine Schaefer betonte.
Barsinghausen. Zweifellos
ist Barsinghausen die Fußball-Hauptstadt Niedersachsens. Manchmal sogar noch
darüber hinaus – immer dann,
wenn nationale oder internationale Größen ihr Quartier im
Fuchsbachtal am Deister aufschlagen. Zahlreiche bekannte
Namen aus Politik, Wirtschaft
und Sport waren auch beim 44.
Verbandstag des NFV zugegen. Kein Wunder, hielt doch
das dreitägige Programm den
Dank an Partner, hochrangige
Ehrungen und Auszeichnungen
sowie schlussendlich die Weichenstellung für die kommende
Legislaturperiode bereit.
Ein kurzes Fazit könnte wie
folgt aussehen: Großer Vertrauensbeweis für den Präsidenten
Karl Rothmund aus Langreder,
der einstimmig wiedergewählt
wurde und damit in seine vierte
Amtszeit geht sowie die Erweiterung des Präsidiums von acht
auf nunmehr 13 Personen, dar-
unter mit Karen Rotter erstmals
eine Frau. Insgesamt war der
diesjährige Verbandstag ein
Schaufenster der Aktivitäten
des Verbandes; die umfangreiche Palette zeigt auch der
brandaktuelle Imagefilm (siehe
NFV-Homepage).
Neben den sportpolitischen
Entscheidungen mit Veränderungen an der Führungsspitze
standen auch zahlreiche Ehrungen im Mittelpunkt. Stellvertretend seien hier 96-Präsident
Martin Kind (Großburgwedel)
und Kreisvorsitzender Fritz Redeker (Neustadt) genannt; beide
erhielten die Goldene NFV-Ehrennadel.
Eine Herzensangelegenheit
ist für Karl Rothmund die anvisierte Strukturreform, zu
der auch die Fusion der Kreisverbände Hannover-Stadt und
Hannover-Land gehört. Hierzu
sollen die Regionsvereine demnächst näher informiert werden.
Ausführliche Informationen
über den 44. Verbandstag gibt es
unter www.nfv.de (Meldungen).
Vertrauensbeweis: NFV-Präsident Karl Rothmund geht in seine vierte Amtszeit.
Foto: Bratke
Till tritt auf Landesebene an
Sportassistent als Einstieg
TSV-Nachwuchs bei Judo-Bezirksmeisterschaften
RSB bietet Jugendlehrgang in den Herbstferien an
Barsinghausen (eb/hö). Mit
mehreren guten Platzierungen
kehrten die Nachwuchs-Judoka des TSV Barsinghausen
von den Bezirks-Einzelmeisterschaften der Altersklasse
bis 15 Jahren (U15) aus Elze
zurück.
Till Zimmermann musste
erstmals in der offenen Gewichtsklasse über 66 Kilogramm (kg) kämpfen, konnte aber souverän gleich drei
Siege verbuchen. Dies gelang
ihm jeweils mit vollem Punkt
(Ippon), obwohl seine Gegner
zum Teil deutlich schwerer waren. Mit einer Niederlage in den
Pool-Kämpfen reichte es dann
„nur“ für Platz 2.
In der Klasse bis 34 kg steigerte sich Jonas Hollmann
nach einer Ippon-Niederlage
und erreichte mit einem Sieg
durch Ippon noch den 3. Platz.
Frederik Bothe (bis 37 kg) und
Sören Schmidt (bis 55 kg) lande-
Erfolgreich: Die TSV-Judoka Till Zimmermann, Jonas Hollmann, Frederik Bothe und Sören Schmidt (von links). Foto: pr
ten nach jeweils vier Kämpfen
auf Rang 5.
Trainer und Betreuer Heiko Zimmermann äußerte sich
nach dem Turnier zufrieden:
„Für Frederik war es der ­erste
Wettkampf überhaupt. Ihm fehl-
te ein wenig Erfahrung, aber
er hat sich super verkauft.“
Bemerkenswert: Till Zimmermann wird in Kürze auf der
Landesmeisterschaft in Hannover-Misburg für den TSV
Barsinghausen starten.
Region (eb). Notorischen
Nörglern ist meist nicht zu
helfen – auch im Sportverein
gelingt dies in den seltensten
Fällen. Damit sich die Jugend
nicht auf den gleichen Weg wie
derartige „Vorbilder“ macht,
könnte sie frühzeitig an Abläufe im Vereinssport und
­-leben gewöhnt werden. Dabei
könnte die Ausbildung zum
Sportassistenten ein e­ rster,
kleiner Einstieg sein.
Ideen umsetzen kann und was
wichtig ist, wenn man als Helfer
in Gruppen tätig ist, der ist hier
genau richtig. Zunächst einmal
geht es um Übungseinheiten im
Sport. Der Lehrgang gibt den
Jugendlichen Grundlegendes
für die Organisation, Planung
und Durchführung von Sportstunden mit auf den Weg. Ziel
ist es, die Teilnehmer in Theorie
und Praxis für die Aufgabe als
Assistenten für die Übungs-
Der Regionssportbund (RSB)
Hannover bietet auch in den
Herbstferien wieder einen solchen Lehrgang an. Interessierte
Jugendliche von 13 bis 15 Jahren
treffen sich vom 3. bis 6. November zu Tageseinheiten (9 bis 16
Uhr) in Uetze/Dollbergen. Für
40 Euro sind Mittagessen und
Getränke während der Ausbildung inklusive.
Wer also Lust hat zu erfahren, wie man im eigenen
Verein mitmischen und seine
RSB-Ausbildung: Jugendliche haben Spaß beim Sport­
assistenten-Lehrgang und finden möglicherweise den Einstieg
ins spätere Trainer- oder Funktionärsamt.
Foto: Seidel
stunden fit zu machen.
Möglicherweise bleibt über
den Sport ja der ein oder andere Teilnehmer hängen, um
seinen Weg vom Assistenten
über den Trainer zum Ehrenamtler zu finden. Schön wär‘s
doch, oder? Interessierte erfahren mehr über die Homepage
des Regionssportbundes unter
www.rsbhannover.de oder per
E-Mail an decker@rsbhannover.de.
Wennigsen
17. Oktober 2014
Seite 9
Johanniter und Malteser feiern Gerhardsvesper
Hohe Auszeichnung für Friedrich von Oertzen während des Gottesdienstes
Wennigsen (red).Es ist ein
beeindruckendes Bild: Hunderte Ritter des evangelischen
Johanniter- und des katholischen Malteserordens ziehen
gewandet in die Klosterkirche
in Wennigsen ein. Begleitet
werden sie von Delegationen
der Johanniter-Unfall-Hilfe
aus den Ortsverbänden Deister,
Wunstorf-Steinhuder Meer und
Hannover-Wasserturm, sowie
dem Malteser-Hilfsdienst.
Bereits zum zehnten Mal
gedachten die Orden mit der
ökumenischen Gerhardsvesper
ihrem gemeinsamen Ordensgründer, dem Seligen Bruder
Gerhard. Für sein Engagement
bei dieser besonderen Feier wurde Friedrich von Oertzen, Mitbegründer der Vesper, mit dem
hohen Malteserorden „Pro Merito Melitensi“ ausgezeichnet.
Ebenfalls geehrt wurde seine
Gattin Angelika von Oertzen.
Musikalisch begleitet wurde
der Gottesdienst von der Calenberger Kantorei unter der
Leitung von Ludwig Theis aus
Wennigsen und Barbara von
Witzleben aus Hannover an der
Orgel.
„Wer in Gottes Haus wohnt,
kann sich öffnen und Gutes tun“,
sagte Pfarrer Dr. Wichard von
Heyden, Rechtsritter des Johanniterordens und zugleich
Ortsverbandspfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe im Ortsverband Deister. Er betonte in
seiner Begrüßung die Gemein-
Spektakulär: Hunderte Ritter aus Johanniter- und Malteserorden ziehen, begleitet von Delegierten
der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser-Hilfsdienstes, in die Klosterkirche in Wennigsen ein.
Fotos: Johanniter/Antje Heilmann
Ehrung: F
riedrich von Oertzen erhält von Stephan Freiherr
Spies von Büllesheim den hohen Malteserorden „Pro Merito
Melitensi“.
samkeit, die die beiden Orden
verbinde, denn „wir sind keine
Fremden, sondern miteinander
Gäste am Tisch Gottes.“ Die
evangelischen Johanniter und
katholischen Malteser haben
dieselben Wurzeln, die in Jerusalem liegen. Dort gründeten italienische Kaufleute im
11. Jahrhundert ein Hospiz
für kranke Pilger, aus dem Johanniter- und Malteserorden
erwuchsen. Im Andenken daran entwickelten Friedrich von
Oertzen für die Johanniter und
Maximilian von Boeselager, Diözesanleiter der Malteser in der
dem Kaiser, was des Kaisers
ist und Gott, was Gottes ist!“ –
mit diesem Bibelzitat aus dem
Markusevangelium beleuchtete er aktuelles Zeitgeschehen
und forderte dazu auf, sich als
Christen aktiv und hörbar zu
Wort zu melden, „um Gott zu
geben, was Gottes ist.“
Die Fürbitten wurden von
Johanniter-Ortsbeauftragten
Manfred Mayer und den Freiwilligendienstleistenden aus
dem Johanniter-Ortsverband
Deister mit Sitz Ronnenberg
gehalten. Ergänzt wurden diese
durch Vertreter und Vertreterin-
Diözese Hildesheim, vor zehn
Jahren gemeinsam die Idee einer
ökumenischen Gerhardsvesper.
Bei einer großen Ordensfeier in
Berlin wurde diese Idee 2013
als vorbildliches ökumenisches
Projekt ausgezeichnet.
„Weil Nähe zählt – dieser
Slogan der Malteser gilt auch für
die Hilfswerke untereinander“,
sagte Stephan Freiherr Spies
von Büllesheim, Vizepräsident
der Deutschen Assoziation des
Malteserordens, als er Friedrich
von Oertzen auf Anregung von
Maximilian von Boeselager den
hohen Orden im Rahmen der
Vesper überreichte. Der Orden
„Pro Merito Melitensi“ wird
vom Großmeister der Malteser
für Verdienste um den Maltesergedanken verliehen und
wurde vom Bundespräsidialamt
genehmigt. Aus der Hand der
Malteser-Diözesanoberin Marie-Rose von Boeselager erhielt
von Oertzens Ehefrau Angelika
danach die Hildesheimer Malteserplakette.
Als Prediger hatten Johanniter und Malteser den emeritierten Hamburger Erzbischof
Dr. Werner Thissen nach Wennigsen eingeladen. „So gebt
Livemusik:
Can´t Stop in
der Tenne
Calenberger Lions organisieren
Benefizkonzert in der Klosterkirche
Degersen (we). A
ls neues
Bandprojekt der Calenberger
Musikschule formierte sich
„Can´t Stop“ im Herbst 2011
und mauserte sich schnell zu
einer Bigband. Beim ersten öffentlichen Auftritt im Mai 2012
beim Jazz-Frühschoppen in der
Wennigser Mark begeisterte die
Formation die Zuhörer.
Der Band-Name Can´t Stop
ist zum Programm geworden.
Die dreizehn Musikerinnen
und Musiker bauten innerhalb
weniger Monate ein spannungsreiches Repertoire vom swingenden „Hit the Road, Jack“
bis zum explosiven Samba
„Tequila“. Groovige Nummern,
Blues, Hiphop, Modern Jazz,
Chachacha und Reggae gehören
zum musikalischen Cocktail,
der von den 13- bis 18jährigen
Instrumentalisten gemixt wird.
Die Leitung der Newcomer-Band liegt in den bewährten Händen von Kurt Klose,
der bereits zahlreiche Bandprojekte erfolgreich auf den Weg
gebracht hat.
„Can´t Stop“ tritt am morgigen Samstag, 18. Oktober, ab 21
Uhr in der Tenne in Degersen,
In den Steinen 6, auf. Einlass
ist bereits ab 19.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Spenden
für die Bigband werden gern
angenommen.
Hannover-Brass bittet in Wennigsen am 9. November zu Tisch
Wennigsen (red). Einen großen
musikalischen Bogen von Michael Praetorius (1571 – 1621)
bis hin zur Musik von George
Gershwin (1898 – 1937) wird
das Blechbläserensemble Hannover-Brass beim Benefizkonzert am Sonntag, 9. November,
um 17 Uhr in der Klosterkirche
Wennigsen, Klosteramthof 5,
spannen.
Als musikalisches Hors
d`œuvre präsentieren die elf
Bläser mit Schlagzeug unter der
Leitung von Thomas Eickhoff
neben der Fanfare for Brass von
Arnold B. Sherman drei Tänze
aus Terpsichore von Michael
Praetorius.
Nach dem Einzug der Gäste
aus der Oper Tannhäuser von
Richard Wagner, dessen Jubiläumsjahr zwar vergangen,
an dessen Musik aber gerade
Blechbläser nur schwer vorüber
gehen können, bittet Hannover-Brass zu Tisch.
Hinter so appetitlichen Satzbezeichnungen wie Coq au Vin
(Allegro gallico), Paella Velenciana – (Andante risottomarino),
Sushi (Andante nippico-tipico)
oder Lasagne Verdi – (Moderato
al dente) verbirgt sich die fünf
sätzige Orginalkomposition „A
la Carte“ von Goff Richards.
Zum „Dessert“ reichen die
Musiker von Hannover-Brass,
wie immer im stilvollen Frack,
noch das Solo für zwei Posaunen
Fogo da Mulata von Enrique
Crespo und seine Selection mit
Musik von George Gershwin.
Der Eintritt zu diesem vom
Verein zur Förderung der Ziele
des Lions Club ’Deister‘ Calenberger Land organisierten
Konzertereignisses beträgt 10
Euro. Der Erlös soll anteilig je
einer Jugendfeuerwehr aus Ronnenberg, Gehrden, Wennigsen
und Barsinghausen gespendet
werden.
Karten können an der Abendkasse und auch in folgenden
Vorverkaufsstellen erworben
werden:
Empelde: Plumhoff, Berliner
Str. 19. PMS / Filiale Deutsche
Post, Chemnitzer Str. 2.
Barsinghausen: Calenberger Zeitung, Marktstraße 10.
Speckmann Juweliere, Marktstraße 46.
Wen n i g sen: K au f h au s
Heitmüller, Hauptstraße 3. Papier-Lädchen Kaltebra, Neustadtstraße 22.
Gehrden: Ammon, Damm­
straße 11. Lesezeichen, Steinweg 10 A.
nen des Malteser-Hilfsdienstes.
Rund 300 Besucher waren zur
Gerhardsvesper gekommen, darunter auch Mitglieder befreundeter Organisationen wie der
Orden Ritter vom Heiligen Grab
und Deutscher Orden. Daneben
bestimmten wieder die Fahnen
und die auffällige Dienstbekleidung der größtenteils ehrenamtlichen Vertreterinnen und
Vertreter beider Hilfsdienste
das farbenprächtige Bild. Beim
Empfang im Klostersaal gab es
reichlich Gelegenheit, einander
kennen zu lernen und sich auszutauschen.
Die eigene
Zukunft gestalten
Wennigsen (red). Volker Gniesmer von der Betreuungsstelle
der Region Hannover informiert
am Montag, 20. Oktober, zum
letzten Mal in diesem Jahr in
Wennigsen über Möglichkeiten
der privatrechtlichen Vorsorge durch Vollmachtserteilung
und zur Betreuungsverfügung.
Von 15 Uhr bis 17 Uhr steht der
Berater im Familienzentrum,
Neustadtstraße 19 A, für Fragen
zur Verfügung.
Die Sprechstunde ist kostenlos, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Da es sich
um Einzelgespräche handelt,
können Wartezeiten entstehen.
Weitere Informationen unter
Telefon 0511/616-22230.
Büchertausch in
Wennigsen
Tischt auf: Hannover Brass macht Appetit auf gute Musik.
Wennigsen (red). Bei Kaffee,
Tee, Saft und Kuchen Bücher
tauschen und über Bücher mit
Anderen ins Gespräch kommen,
dazu lädt die Marien-Petri-Kirchengemeinde Wennigsen am
Samstag, 18. Oktober, von 15 bis
17 Uhr in das Gemeindehaus,
Klosteramthof 2a, ein. Jeder
kann Bücher mitbringen und sie
gegen andere Bücher tauschen
oder einfach weitergeben. Aber
natürlich kann man auch teilnehmen, ohne eigene Bücher
mitzubringen.
Seite 10
Tag der
offenen Tür
Gehrden (we). Die Calenberger Musikschule lädt zum Tag
der offenen Tür für Samstag,
18. Oktober, von 15 bis 18 Uhr
in die Gehrdener Oberschule,
Lange Feldstraße 10, ein. Interessierte Kinder und Eltern
haben die Möglichkeit, Musikinstrumente kennenzulernen
und auszuprobieren. Die Calenberger Musikschule stellt
ihre Unterrichtsangebote vor.
Kalender zum
Advent
Gehrden (we).Der Lions-Club
Deister/Calenberger Land startet seine Adventskalender-Aktion gemeinsam mit der Calenberger Musikschule, die in diesem
Jahr die Hälfte des Reinerlöses
aus dem Kalenderverkauf erhält. „Die Musikschule freut
sich über diese Unterstützung
und hilft intensiv bei der Vorbereitung des Projektes mit“,
betont Musikschulleiter Alfons
Schleinschock. Am Sonntag, 19.
Oktober, wird der Startschuss
für die Adventskalender-Aktion
um 17 Uhr im Bürgersaal des
Gehrdener Rathauses gegeben.
Die einstündige Veranstaltung
wird durch Ensembles der Calenberger Musikschule feierlich
umrahmt. Im Anschluss sind
die Besucher zum Umtrunk
eingeladen.
Neuer Versuch
für „Ab ins Beet“
Leveste (we). Einen neuen Versuch startet der Ortsrat Leveste
und lädt zur Aktion „Ab ins
Beet“ ein. Im letzten Jahr sind
nur sehr wenige Teilnehmende
zu der Grünflächenpflege gekommen. Die Ortsratsmitglieder wollen aber nicht aufgeben
und setzen auf das ehrenamtliche Engagement der Mitbürger.
Für Samstag, 18. Oktober, ist die
Aktion erneut geplant. Treffen
ist um 10 Uhr am Feuerwehrhaus. Arbeitsgeräte müssen
mitgebracht werden.
Ortsbegehung
Everloh (we). Der Everloher
Ortsrat unternimmt mit Vertretern der Stadt Gehrden eine
Ortsbegehung am Donnerstag,
23. Oktober. Treffpunkt ist um
16 Uhr auf dem Kapellenplatz.
Gehrden / Region
Zauberhaftes Winterfestival
auf Schloss Eldingen
Vom 6. bis zum 9. November / Feurige Show in den Abendstunden
Region (red). Das große vorweihnachtliche Festival zum
Schauen, Genießen und Kaufen findet zum vierten Mal
auf Schloss Eldingen von
Donnerstag, 6. November, bis
zum Sonntag, 9. November,
täglich von 10 bis 18 Uhr statt.
Schloss Eldingen mit seinen
Winterträumen liegt zwischen
Celle und Wittingen. Am Freitag- und Samstagabend wird bis
20 Uhr zusätzlich eine Lichter-Shopping-Night angeboten.
Das stimmungsvoll dekorierte
Schloss- und Parkgelände wird
mit zahlreichen Überraschungen und Lichtern in Szene gesetzt. Höhepunkt des Abends
ist zusätzlich eine Feuershow
mit Tänzen, Jonglagen, Feuerschwertern, Feuerspucken und
Körperfeuer.
Das imposante historische
Herrenhaus mitsamt Park und
Wald öffnet für diese Ausstellung seine wunderschönen
Räumlichkeiten und präsentiert mehr als 140 internationale Aussteller anspruchsvoller
Wohnkultur, Kunst und Design,
Antiquitäten, Schmuck, Land-
Schloss-Romantik und Winterträume:Schloss Eldingen lädt zum stimmungsvollen Winterfest­
ival ein. Foto: Event-Consulting Wienhausen
hausmoden und die schönsten
Winterdekorationen aus aller
Welt im Innen- und Außenbereich. Kulinarische Spezialitäten und Köstlichkeiten laden
zum Verweilen und Genießen
ein. Künstler lassen sich gern an
diesen Tagen über die Schulter
schauen. Winterliche Besinn-
lichkeit, zauberhafte Dekorationen, Düfte, Anregungen für
ein gemütliches Zuhause und
weihnachtlichen Accessoires
verzaubern die Besucher. Die
behagliche Nostalgie des alten Schlosses, die der dunklen
Jahreszeit Glanzlichter verleiht,
rundet den Erlebnistag beim
Winterfestival ab. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro für
Erwachsene, Kinder bis zwölf
Jahren haben freien Eintritt.
Schüler, Studenten und Behinderte zahlen 8 Euro. Nähere
Informationen unter www.
schloss-romantik.de/winterträume/info.
Bürgermeister wird
offiziell vereidigt
Sonderausstellung
im Stadtmuseum
Haushalt 2015 wird in Beratung eingebracht
Tannenbäume und Nussknacker
Gehrden (we). Am Mittwoch,
22. Oktober, kommt der Rat der
Stadt Gehrden zu seiner ersten
Sitzung mit dem neuen Bürgermeister Cord Mittendorf zusammen. Die Ratssitzung beginnt
um 18.30 Uhr im Bürgersaal des
Gehrdener Rathauses. Durch
die Wahl von Cord Mittendorf
zum neuen Bürgermeister gibt
es personelle Veränderungen im
Rat. Zu Beginn der Sitzung wird
Mittendorf offiziell als Bürgermeister vereidigt. Gleichzeitig
scheidet er aus der SPD-Ratsfraktion aus. Nachrücker für
Cord Mittendorf ist Walter Dehn
(SPD). Nachbesetzungen von
Ratsausschüssen werden erforderlich. Auf der Tagesordnung
steht auch die Einbringung des
Haushaltsplanentwurfes 2015.
Gehrden (red). Das Stadtmuseum Gehrden nutzt die Vorweihnachtszeit für eine Sonderausstellung unter dem Motto
„Tannenbäume weihnachtlich
geschmückt“. Beteiligt sind
Kindergärten, Grundschulen,
die Stadtverwaltung Gehrden
und mehrere Gehrdener Geschäfte. Die obere Etage des
Museums wird mit 1,50 Meter
hohen geschmückten Kunststofftannenbäumen bestückt
und soll die Besucher auf die
kommende festliche Zeit einstimmen. In den Glasvitrinen
werden „Nussknacker“ von
Gehrdener Bürgern zu sehen
sein. Die Ausstellung beginnt
am Sonntag, 26. Oktober, 15
Uhr, und ist bis zum Sonntag,
den 21. Dezember zu sehen.
Geheimnis bleibt: Anna Eisermann
stellt im Bürgersaal aus
Seniorenkaffee
Leveste (we). Der TV Jahn Leveste ist Gastgeber für einen
geselligen Seniorenkaffee am
Freitag, 24. Oktober, um 15 Uhr
im Sportheim Am Mühlenteich.
Friedhofspflege
Everloh (we). D
ie Everloher
Runde und der Kapellenvorstand treffen sich am Samstag,
25. Oktober, um gemeinsam
eine Grünf lächenpf lege auf
dem Friedhof durchzuführen.
Beginn ist um 9.30 Uhr.
17. Oktober 2014
Starke Farben, starke Formensprache: Anna Eisermann stellt
ihre Bilder im Bürgersaal aus. Foto: Weber
Gehrden (we). Die Bilder von
Anna Eisermann eröffnen neue
Blickweisen, ihre Aussagen sind
mehrdeutig und offen, ein Geheimnis bleibt. Auf Einladung
des Kunstvereins Gehrden zeigt
die Künstlerin ihre Arbeiten
bis zum Sonntag, 9. November,
im Bürgersaal des Gehrdener
Rathauses.
„Starke Farben und die Formensprache geben den Arbeiten
ihre besondere Kraft“, sagte die
Vorsitzende des Kunstvereines,
Angelika Salfeld, bei der Eröffnung der Ausstellung. Zugleich
sind die Bilder von Anna Eisermann auch eine Auseinandersetzung mit der Kunst und
der Heimat.
Anna Eisermann wurde 1980
auf der Schwarzmeer-Halbinsel
Krim in der Ukraine geboren.
Von 1996 bis 2001 absolvierte
sie ein Studium der bildenden
Kunst mit dem Schwerpunkt
Malerei an der Kunstschule auf
der Krim. „Dort erlebte sie eine
klassische Ausbildung mit einem strengen Lehrplan mit vier
Stunden Malerei am Vormittag
und vier Stunden Zeichnen am
Nachmittag als handwerkliche
Grundlage“, verriet Kunstexperte Dr. Rainer Grimm aus
Hannover. 2004 kam Anna Eisermann nach Deutschland und
lernte an der Kunsthochschule
Kiel eine ganz andere Art des
Studiums mit der Freiheit der
Kunst und Person kennen. In
ihren Bildern spart sie auch
nicht den aktuellen Konflikt
in der Ukraine aus.
Tipps & Termine
Freitag, 17. Oktober
Historischer Verein Lemmie
mit Beiträgen der Vereine,
19.30 Uhr, Gästehaus Gerlach
DRK-Ortsverein Leveste mit
Altkleidersammlung, 14 bis
17 Uhr, Feuerwehrhaus
Kino für kleinere Leute (Film:
Planes), 18 Uhr, Jugendpavillon
Seniorentreffen, 15 Uhr,
Sporthaus Northen-Lenthe
Anna Eisermann – Malerei, 8
bis 12 Uhr, Bürgersaal
Kino für größere Leute (Film:
Jim Caroll – In den Straßen
von New York), 20 Uhr, Jugendpavillon
Dia-Vortrag über Kreta, 15
Uhr, Vierständerhaus
Samstag, 18. Oktober
Ab ins Beet: Levester pflegen
Grünflächen, 10 Uhr, Feuerwehrhaus
Calenberger Musikschule mit
Tag der offenen Tür, 15 bis
18 Uhr, Oberschule Gehrden
Bauernmarkt, 8 bis 12.30 Uhr,
Marktplatz
Sonntag, 19. Oktober
Jubiläumskonzert „60 Jahre Spielmannszug“, 16 Uhr,
Festhalle Am Castrum
Startschuss zur Adventskalender-Aktion des Lions Clubs
Deister/Calenberger Land, 17
Uhr, Bürgersaal
Montag, 20. Oktober
Anna Eisermann – Malerei, 8
bis 12 Uhr, Bürgersaal
DRK-Kleiderkammer, 10 bis
12 Uhr, Kirchstraße
Singkreis Northen, 20 Uhr,
Feuerwehrhaus
Dienstag, 21. Oktober
Beratung zur Vorsorgevollmacht/Betreuungsverfügung,
15 bis 17 Uhr, Rathaus
Bilderbuchkino, 15.30 Uhr,
Stadtbibliothek
Klönfrühstück, 9 Uhr, DGH
Everloh
Everloher Runde mit Reisebericht über die Schweiz, 19
Uhr, DGH Everloh
Anna Eisermann – Malerei, 8
bis 12 Uhr, Bürgersaal
DRK-Handarbeitskreis, 19
Uhr, Vierständerhaus
Offene Tür in der St. Agatha-Kirche, 15.30 bis 18 Uhr,
Leveste
Mittwoch, 22. Oktober
Ratssitzung, 18.30 Uhr, Bürgersaal
Sozialverband Gehrden mit
Vortrag „Diagnose Demenz“,
14.30 Uhr, Ratskeller Gehrden
Geburtstagskaffee, 15 Uhr,
Vierständerhaus
Anna Eisermann – Malerei, 8
bis 12 Uhr, Bürgersaal
Kreativwerkstatt für Kinder
ab sechs, 16 Uhr, Jupa
Donnerstag, 23. Oktober
Ortsbegehung mit Ortsrat
Lenthe, 15 Uhr, Alte Schule
Anna Eisermann – Malerei,
8 bis 12/15 bis 18 Uhr, Bürgersaal
Ortsbegehung in Everloh mit
Ortsrat, 16 Uhr, Kapellenplatz
Tafelladen Gehrden, 14.30 bis
17 Uhr, Kantplatz 6
Wunstorf
17. Oktober 2014
Seite 11
Märchenhafte Tänze im Stadttheater
Über hundert Kinder- und Jugendliche des TuS zeigen abwechslungsreiches Programm
Wunstorf (hb). E
twas mehr
als hundert Kinder und Jugendliche aus der Tanzsparte
des TuS Wunstorf haben im
Stadttheater unter dem Motto
„Es war einmal...“ Szenen aus
bekannten Märchen und Erzählungen wie Aschenputtel,
Dornröschen, Alice im Wunderland, Frau Holle, Mary
Poppins und der Froschkönig
präsentiert. Abwechslung boten
aber nicht nur die Geschichten,
sondern auch die musikalische
Interpretation. Mal als Ballett
nach klassischer Musik, mal mit
Hip-Hop Aktionen zu fetzigen
Rhythmen, mal mit Modern
Dance Artistik oder mit Jazz
Dance Elementen überzeugten
die jungen Tänzerinnen und
Tänzer ihr Publikum.
Entzückend war der Auftritt
der Gruppe der Vierjährigen
als Heinzelmännchen, zart und
anrührend die Darstellung als
Sterntaler, das reinste komödi-
Zauberhaft:Kleine Feen tanzen zum Märchen Dornröschen. Foto: privat
wertvolle Stütze des Ensembles.
Großen Anklang fanden neben
den tänzerischen Leistungen
auch die originellen und geschmackvollen Kostüme der
Akteure, die ja alle selbst entworfen und geschneidert worden waren.
Überragend gestaltete Margit
Gümmer ihre Rolle als Mär-
chenerzählerin. Mit einfühlsamen, humorvollen und kessen
Kommentaren verknüpfte sie
die Darbietungen und band auf
sympathische Art das Publikum
in die Handlung mit ein. Hinter
und auf der Bühne zog Joana
Gümmer alle Fäden. Sie war ja
die Ideengeberin für das Bühnenstück, war die Choreogra-
antische Vergnügen folgte bei
„Des Kaisers neue Kleider“
und eine ausdrucksstarke tänzerische Vorstellung gab es bei
der Geschichte „Das hässliche
Entlein“ zu sehen.
Die Gastformation „Danzaz“
aus Haste überzeugte mit gekonnt vorgetragenen Beiträgen
und war mit ihrer Routine eine
fin der Tänze, hatte die Musik
ausgewählt und hatte über viele
Monate mit dem Ensemble alles
einstudiert. Nun steuerte sie
hinter dem Vorhang die Aufführung und wirkte nebenbei
noch selbst bei einer Reihe von
Tänzen mit.
Das komplett besetzte Haus
belohnte sie und alle Mitwirkenden dafür mit Beifallsstürmen und einem sehr herzlichen
Schlussapplaus. Die vielen Helfer aus der Tanzsparte, die die
Vorstellung ausgerichtet hatten,
zeigten sich erfreut und erleichtert über die positive Resonanz
der Besucher und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
Einziger Wermutstropfen war
nur, dass das Bistro zur Pausenbewirtung nicht geöffnet hatte,
trotz eindeutiger Absprache mit
der Stadt und dem Gastronomen, sagt der Sport- und Pressewart der Tanzsportabteilung
Andreas Apenberg.
In der Vielfalt des Herbstes angekommen
Kunstverein feiert 30 Jahre und zeigt in der Abtei bis zum 2. November Werke von Mitgliedern
Locker im Hocker: Im Meditationssitz macht es sich der eine
oder andere Gast bequem.
Staugefahr
Wunstorf (red). Staugefahr
auf der Kreisstraße 331 in der
Region Hannover: Wegen der
laufenden Sanierungsarbeiten
in den Ortsdurchfahrten Klein
Heidorn und Großenheidorn
müssen sich Autofahrer weiter
in Geduld üben. Nach Abschluss
der Pflasterarbeiten erfolgt nun
bis voraussichtlich Dienstag,
21. Oktober, der „Heißeinbau“
des neuen Fahrbahnbelags.
Während der Arbeiten wird
der Verkehr wechselnd unter
halbseitiger Sperrung an der
wandernden Baustelle vorbei
geführt. Der jeweils gesperrte Bereich ist etwa 200 Meter
lang. Die neue Deckschicht ist
nach 30 Minuten befahrbar.
Aufgrund der langen einseitigen Verkehrsführung ist in den
Verkehrsspitzen mit längeren
Stauzeiten zu rechnen. Einzelne
Grundstückszufahrten werden
für kurze Zeit nicht mit dem
Pkw zu erreichen sein.
Im Baustellenbereich sollte
nicht an den Straßenrändern
geparkt werden.
Wunstorf (hb). 30 Jahre Kunstverein: Zu diesem runden Geburtstag gibt es in der Abtei auch
eine Herbstausstellung mit dem
Titel „so vielfältig wie“. Seit
vergangenem Sonntag zeigt sie
Arbeiten von He Yang Winkelmann – Malerei, Bärbel Redecker – Malerei und Skulpturen,
Irene Probst – Malerei, Angelika
Meyer – Malerei, Karin Kuhn
– Kohlezeichnungen, Susanne
Gundermann – Holzarbeiten,
Marie-Luise Behrens-Osterwald – Malerei und Skulpturen.
Die Kü nstler in nen, die
gleichzeitig Mitglieder des
Kunstvereins sind, geben Einblicke in ihr kreatives Schaffen.
Sie alle ergänzen und bereichern die Lebenswelten auf
unterschiedliche Weise in der
bildenden Kunst, der Lyrik und
der Musik.
Zur Einführung sprach Dr.
Rainer Grimm aus Hannover.
Er nahm die Gäste mit auf eine
Reise durch Ausstellungsraum
und vorbei an den Werken der
Künstlerinnen. Neben Bildern
und Skulpturen findet sich auch
ein Meditationssitz, den Susanne Gundermann aus Hannover
geschaffen hat. Seine Form leitet
sich von dem 30-Flächner her,
einem mathematischen Körper,
der aus gleichförmigen Rauten
besteht. Der Sitz wirke in der
Meditation öffnend und gleichzeitig zentrierend. Er schaffe
damit ein Feld der Ruhe und
Konzentration, so die Künstlerin.
Die Musikschule Wunstorf
füllte mit Andreas Hagemann
an der Gitarre den Ausstellungsraum mit warmen und sanften
Klängen, wie der Vorsitzende
des Kunstvereins Johannes
Grobelny meinte. Er sieht den
Kunstverein nach 30 Jahren im
Herbst angekommen. Wie die
Jahreszeit zeige sich auch unter
den Mitgliedern eine Vielfalt
an Charakteren, die über die
Kunst hinaus die Begegnung
von Menschen schätzen.
Fragen zum
Entenhaus
Luthe (hb).Am Sonnabend, 18.
Oktober, um 15 Uhr ist es an der
Tongrube wieder soweit. Das
Luther Entenhaus muss grundgereinigt und saniert werden.
Tauchlehrer Frank Reitzig holt
es deshalb aus dem Wasser und
die Luther SPD bringt es ins
Winterquartier.
Freunde sind eingeladen,
dieses Ereignis mitzuerleben
oder mitzuhelfen. Als Highlight
veranstaltet die SPD ein Quiz
mit tollen Preisen.
Noch schwimmt das Entenhaus auf dem Wasser:Bald
geht es ins Winterquartier.
Foto: Bebling
Farb- und
Stilberatung
Wunstorf (hb).Das Team FarbGefühl lädt wieder ein zur beliebten Farb- und Stilberatung
am Montag, dem 20. Oktober,
von 10 bis 13 Uhr in die Räume
der Corvinusgemeinde, Arnswalder Straße 20, in Wunstorf.
Professionell und sensibel werden die Teilnehmerinnen in lockerer und entspannter Atmosphäre beraten, wie sie ihren
persönlichen Typ erkennen und
ihr Äußeres dementsprechend
gestalten können. Der Kurs ist
kostenlos. Er wird angeboten
vom Kirchenkreis Wunstorf/
Neustadt und seinen Kirchengemeinden Wunstorf und Bokeloh.
Für Fragen und Anmeldungen
steht Elke Weber-Mewis unter
05031/13677 zur Verfügung.
Gelbe Westen und gelbe Füße für mehr Sicherheit
Erstklässler üben den Schulweg und machen den Fußgängerführerschein
Luthe (hb). D
ie 52 Schülerinnen und Schüler des ersten
Jahrgangs der Grundschule
Luthe haben zusammen mit
Ralf Möllmann vom Polizeikommissariat Wunstorf den
sicheren Schulweg geübt. Mit
gelben Westen ausgestattet, die
zuvor der ADAC an die Jungen
und Mädchen verteilt hatte, ging
es auf dem Fußweg die Kleine
Heide hinunter zur Einmündung
An der Böhmerke.
Dort brachte die Klasse 1c
mit Hilfe eines Sprays und einer
Schablone gelbe Markierungen auf dem Fußweg auf. Diese
kennzeichnen die Stelle, an der
die Kinder am sichersten die
Straße überqueren dürfen.
Natürlich gehört noch mehr
als die Markierungen dazu. Sie
ersetzen nicht die Aufmerksamkeit und den Blick nach links
und nach rechts. Das Üben des
Schulweges mit den Eltern ge-
hört daher ebenso dazu, denn
für Kinder ist das angepasste
und sichere Verhalten im Straßenverkehr eine echte Herausforderung. Sie können Fahrzeuge oft nicht rechtzeitig erkennen,
Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht korrekt einschätzen und reagieren langsamer als
Erwachsene. Außerdem finden
sich auf dem Schulweg viele
Dinge, die interessanter sind
als die Konzentration auf das
Verkehrsgeschehen.
Mit einfachsten Mitteln lässt
sich das Risiko aber minimieren. Und die gelben Füße auf
dem Boden gehören dazu. Für
die erfolgreiche Teilnahme an
der Aktion sicherer Schulweg
gab es zum Abschluss den
Fußgängerführerschein für die
Erstklässler. Sie müssen jetzt
tagtäglich beweisen, was sie bei
der Aktion mit Ralf Möllmann
gelernt haben.
Sicher ist sicher:Schüler der Klasse 1c bringen unter Anleitung von Ralf Möllmann die gelben
Markierungen auf dem Fußweg auf.
Foto: Bebling
Seite 12
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17. Oktober 2014
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Kunst und Fotos
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