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Biberach Kommunal 37/14 - Stadt Biberach an der Riss

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BIBER ACH KOMMUNAL
Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen
Nr. 37 | 15. Oktober 2014
Gemeinderat beauftragt die Stadtwerke mit der weiteren Planung – Kostenschätzung bei 6,2 Millionen Euro
Parkhaus Ulmer Tor soll erweitert werden
Im Jahr 2005 ist das Parkhaus Ulmer
Tor mit 309 Stellplätzen fertiggestellt
und in Betrieb genommen worden.
Jetzt soll es um 264 Plätze erweitert
werden. Das hat der Gemeinderat auf
der Grundlage einer Machbarkeitsstudie des Büros für Architektur JKLM
beschlossen. Eine Kostenschätzung
liegt bei 6,21 Millionen Euro. 2016 soll
mit dem Bau begonnen werden. Die
Grünen und Ralph Heidenreich (Linke)
haben dagegen gestimmt, weil gleichzeitig kein überarbeitetes Konzept zur
Parkierung in der Innenstadt vorgelegt
werden soll. Dieses Konzept war im
Bauausschuss mehrheitlich abgelehnt
worden.
Der Bedarf an öffentlichen Stellplätzen
wird steigen, allein schon die bauliche
Entwicklung im näheren Umfeld des
Parkhauses Ulmer Tor legt das nahe.
Kreissparkasse und Finanzamt werden
erweitert, Dienstleistungs- und Wohngebäude entstehen auf dem ehemaligen GM-Areal, ein Lebensmittelmarkt
wird gebaut und ein Hotel samt Wohnungen auf dem Grundstück Bahnhofstraße 19. Eine Erweiterung wird als
sinnvoll erachtet, zumal der Wunsch
von privaten Bauherren besteht, baurechtlich notwendige Stellplätze über
die Anmietung von Plätzen in einem
Parkhaus nachzuweisen. Auch das
kann sich das Baudezernat aufgrund
der verdichteten Bebauung vorstellen.
Der Machbarkeitsstudie zufolge können 264 Stellplätze auf fünf Ebenen
hergestellt werden, alles auf städtischem Grund. Wie das bestehende
Parkhaus soll auch die Erweiterung
als Stahlkonstruktion erstellt werden,
jetzige Zufahrten, Rampen und technische Einrichtungen können genutzt
werden. Die oberste Parkierungsebene
soll überdacht werden: sowohl beim
bestehenden Gebäude als auch beim
Erweiterungsbau. Auf dem Dach soll
eine Solaranlage installiert werden,
die mindestens so viel Strom produ-
264 weitere Stellplätze sollen im erweiterten Parkhaus Ulmer Tor entstehen.
ziert wie das Parkhaus benötigt. Wie
bisher auch wird ein wirtschaftlicher
Betrieb des Parkhauses nicht möglich
sein. Die Erweiterung wird das jährliche Defizit der Stadtwerke noch erhöhen. Planungs- und Baukosten sowie
das jährliche Defizit aus dem laufenden Betrieb werden aus dem Haushalt
der Stadt Biberach finanziert. Dem hat
der Gemeinderat mehrheitlich ebenso
zugestimmt wie der Beauftragung der
Stadtwerke mit der weiteren Planung
und Durchführung der Maßnahme.
Wenn Entwurfsplanung und Kostenprognose vorliegen, entscheidet der
Gemeinderat über die Freigabe.
Grüne verweigern Zustimmung
Man habe diese Maßnahme schon verschiedentlich beantragt, meinte Friedrich Kolesch (CDU) in der Aussprache,
man halte sie für sinnvoll und notwendig, überdies als „wichtiges zusätzliches Infrastrukturangebot, das für die
Vitalität der Biberacher Innenstadt
entscheidend ist“. Für die angedachte
Fotovoltaikanlage wünscht sich Kolesch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, sprach von „Placebo-Ökologie“
hinsichtlich der Batterieanlage, die das
Parkhaus autark machen soll. „Dem
stehen wir skeptisch gegenüber.“ Die
in der Machbarkeitsstudie genannten
Kosten, „je nach Ausführung zwischen
4,29 und 6,24 Millionen Euro“, nannte
Werner-Lutz Keil (SPD) „vage“, da sei
„Luft für notwendige Diskussionen
drin“. Die dynamische Entwicklung in
diesem Gebiet sei unbestritten. Keils
Ansatz: „Wir müssen Parkhäuser so
gestalten, dass sie nicht nur zukunftsfähig, sondern auch gegenwartsfähig sind.“ Die Freien Wähler sind von
der Machbarschaftsstudie überzeugt
worden, nicht aber von der Batterieanlage. Und bei den Kostenschätzungen sei man vorsichtig geworden, erklärte Ulrich Heinkele. Insgesamt sei
Foto: BIKO
die Maßnahme wünschenswert und
richtig. Die Zustimmung verweigert
haben die Grünen. Schlicht, weil das
überarbeitete Konzept zur Parkierung
Innenstadt abgelehnt wurde. Die Organisation des ruhenden Verkehrs betreffe nämlich allein der Innenstadt,
Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer, sagte Silvia Sonntag. Sie hat ausgerechnet, dass mehr als 23 000 Euro
pro Stellplatz bei der Erweiterung des
Parkhauses Ulmer Tor aufgewendet
werden. Da müsse man schon überlegen, „wie viel ÖPNV-Förderung damit
gemacht werden könne“. Dagegen befürwortet die FDP die Erweiterung: „Es
ist evident, dass durch weniger Stellplätze die Zahl der Autos nicht verringert wird“, erklärte Alfred Braig. Einen
interessanten Aspekt sah er in den
Mietabsichten von Interessenten, die
sich damit den Bau nachzuweisender
Stellplätze sparten: „Ein Novum, aber
auch ein guter Weg.“
2 | 15. Oktober 2014
BIBER ACH KOM MUNAL
Aus dem Gemeinderat
„Alles drin, was Spaß macht!“
Mit 21 Punkten auf der Tagesordnung
bekam der neu gewählte Biberacher
Gemeinderat gleich richtig Gelegenheit, Argumente auf verschiedensten
Gebieten auszutauschen. Oberbürgermeister Norbert Zeidler fand, „da ist
alles drin, was Spaß macht – Bauen,
Mensa, Schulentwicklung, Stadtpass,
Personalien und Lernen“. Als „spannende“ Zielvorgabe für die Dauer der
Sitzung nannte er vier Stunden: „An
mir soll’s nicht liegen!“ Eine Einschätzung mit der er goldrichtig lag.
Umstrukturierungspläne
der Schullandschaft
Die Schulleiterin der Grundschule Mettenberg wollte in der Bürgerfragestunde wissen, ob die Umstrukturierungspläne der Schullandschaft auch ihre
Schule betreffen, wenn ja, wie und
wann. Es würde so einiges durch die
Gegend geistern wie etwa ein Neubau
der Birkendorf-Grundschule im Talfeld.
Man sei erst am Beginn der Diskussion
des Schulentwicklungsplans, meinte
OB Zeidler, der Schulentwicklungsplan
könnte natürlich auch Mettenberg betreffen. Es sei blauäugig, die Schulentwicklung ohne einen Blick auf die Ortsteile zu machen.
ist Namensgeber für die Verlängerung
der Rammingerstraße (bis zum Abzweig
in der Weißhauptstraße), die zur Erschließung von sechs Bauplätzen dient.
Erler war von 1945 bis 1946 Landrat in
Biberach, später in Tuttlingen, und war
von 1949 an im Deutschen Bundestag.
Er erlag 1967 einer Erkrankung.
„Wilhelm-Leger-Halle“
Die Freien Wähler haben die Namensgebung beantragt, der Gemeinderat
hat nun bei einer Enthaltung beschlossen: Die Sporthalle im Räumlichen Bildungszentrum soll nach dem früheren
Oberbürgermeister und Ehrenbürger
Wilhelm Leger in „Wilhelm-Leger-Halle“
benannt werden. Das Ganztagszentrum
der Dollinger-Realschule bekommt den
Namen des Industriedesigners Heinz
Engler und firmiert künftig unter „Heinz
H. Engler-Forum“.
Der 1913 in Berlin geborene Fritz Erler
Neubau mit 15 Wohnungen
2,236 Millionen Euro soll der Neubau
mit 15 öffentlich geförderten Wohnungen im Talfeld (Otto-Schlecht-Straße
2) kosten, den der Gemeinderat im
Dezember 2013 beschlossen hat. Ein
Großteil der Arbeiten wurden nun vergeben. Erstellt werden vier Ein-, acht
Zwei- und drei Dreizimmerwohnungen.
Die Wohnungen im Erdgeschoss werden barrierearm sein. Die jetzt vergebenen Gewerke mit rund 1,5 Millionen
Euro decken 76 Prozent der Gesamtkosten ab.
Baukostenentwicklung in Biberach
Den Punkt Verschiedenes nutzte CDUFraktionschef Tom Abele, um auf die
Baukostenentwicklung in Biberach
einzugehen. Dazu hatte es im Bauausschuss eine Erklärung der Bauverwaltung gegeben. „Eine nachvollziehbare
Entwicklung“, konstatierte Abele, „aber
in der Summe nicht ausreichend.“ Gerade die Summen, nämlich die Höhe
derselben, „macht uns Sorgen“. Dass
es auch anders geht, hätten jüngste
Beispiele ergeben. Künftig müsse, so
Abele, „erst die Pflicht, dann die Kür,
erst Funktion, dann Ästhetik“ kommen.
Wenn Kosten steigen, dann müsse man
in den Gremien beraten, ob ein Entwurf weiterverfolgt oder ein anderer
Vorschlag berücksichtigt werde. Auch
als Signal an Planer und Architekten.
Abele: „Kostentreue als Vergabekriterium muss wieder mehr berücksichtigt
werden.“
Mettenbergs neue Mehrzweckhalle wird mit 4,25 Millionen Euro deutlich teurer
„Investition in eine gute Sache“
An der neuen Mehrzweckhalle für Mettenberg gibt es nichts mehr zu rütteln.
Der Gemeinderat hat dem Entwurf des
Ravensburger Architekten Josef Prinz
zugestimmt, zumal der durch geschickte Planung noch 19 Prozent mehr an
verfügbarer Nutzungsfläche herausgekitzelt hat.
Die Flächenmehrung hat allerdings mit
600 000 Euro auch seinen Preis. Dazu
kommen noch die gestiegenen Bau­
kosten, was das Projekt insgesamt um
1,25 Millionen Euro verteuert. Das war
der Wermutstropfen in den sonst positiv
gestimmten Stellungnahmen der Fraktionen. Dabei sind nach Bekanntwerden
der ersten Kostenberechnung (4,7 Millionen Euro) noch 450 000 Euro an Einsparungen erzielt worden. Baubürgermeister Christian Kuhlmann hält es dennoch
für einen wirtschaftlichen Entwurf.
Bereits bei der Auswahl des Entwurfs des
Architekten Josef Prinz im Februar dieses
Jahres wurde die geschickte Raumaufteilung gelobt. Diese Mehrzweckhalle muss
sowohl sportlichen als auch anderen gesellschaftlichen Ansprüchen von unterschiedlichsten Nutzern genügen, bis hin
zur Mensa für den benachbarten Schulbetrieb. Die Sportler haben einen separa-
ten Eingang, die Bühne kann als Gymnastikraum genutzt werden, die Umkleiden
können auch als Backstage-Bereich für
Veranstaltungen genutzt werden, die
Küchenorganisation wird dem Veranstaltungsbetrieb in der Halle genauso
gerecht wie dem Mensabetrieb im Foyer
und selbst die WC-Nutzung ist für Veranstaltungs- und Sportbetrieb trennbar.
Der großzügige Eingangs- und Foyerbereich hat schon bei der Entwurfs­auswahl
einhelligen Beifall gefunden, weil auch
er multifunktional ist: nutzbar für kleine
Empfänge und für den täglichen Mensabetrieb. Selbst eine Galerie für Zuschauer
ist möglich.
Anhebung der Kulturinfrastruktur
Ortsvorsteher Lothar Krause wollte,
„nun, nachdem die Würfel gefallen sind,
einfach nur Danke sagen“. Die Planung
würde im Ort positiv gesehen. Schon bei
der Februar-Sitzung des Gemeinderats
hat Krause von einem „großen Tag für
Mettenberg“ gesprochen, „heute kann
ich mich nur wiederholen“.
In der Beschlussempfehlung steht, dass
die Mehrzweckhalle in Mettenberg eine
langfristige Investition im Ortsteil darstellt. Die Mettenberger hätten sich mit
großem Engagement für eine ihren Wün-
schen und Vorstellungen entsprechende
Halle eingesetzt. Die vielen Sitzungen
mit den Beteiligten wie Vereinen, Ortschaftsrat, Schule und Bauverwaltung
wurden immer wieder erwähnt. Allein
die Küchenplanung habe sieben Sitzungen gebraucht, sagte Lothar Krause.
Hubert Hagel (CDU) sprach denn auch
von einem Meilenstein in der Geschichte Mettenbergs. Die Mehrzweckhalle
würde die Kulturinfrastruktur heben,
zumal es auch einen neuen Sportplatz
gibt und das Vereinsheim saniert wird.
Der Entwurf sei zweifellos gelungen, der
Gemeinderat hätte den Prozess immer
positiv begleitet. Bei den Kosten habe
man „ein bissle Bauchweh“. Immerhin
liege man 44 Prozent über dem ersten
Beschluss. Man habe überdies erwartet, dass bei solchen Steigerungen der
Gemeinderat informiert wird. Überrascht von den Mehrkosten zeigte sich
auch Gabriele Kübler (SPD). Trotzdem
stimme man gerne zu, auch weil es ein
großes Anliegen der Mettenberger war.
Der Entwurf lasse erkennen, was für eine
vielseitig verwendbare Einrichtung Mettenberg bekommen wird. Die Baukostensteigerung war auch Ulrich Heinkele
(FW) ein Dorn im Auge. Der Gemeinderat
würde über Steuergelder entscheiden,
deshalb könne man das nicht einfach
kommentarlos hinnehmen. Immerhin
sei durch Zusammensitzen noch eine
knappe halbe Million Euro gespart worden, aber ob man der Planung so einfach
gefolgt wäre, wären die Mehrkosten für
den Flächengewinn abzusehen gewesen, wäre man der Planung sicher nicht
so einfach gefolgt. Die Verwaltung soll
auch künftig nach Einsparungen schauen. „Die Stadt Biberach investiert in eine
gute Sache.“ Davon ist Josef Weber (Grüne) als Mettenberger quasi kraft Ortszugehörigkeit überzeugt. Wobei er über die
Kosten erschrocken war und man raufund runtergerechnet habe. Aber sonst
nur Freude: Das wird bestimmt eine
tolle Sache – eine Halle mitten im Ort
und mithin eine der kurzen Wege. Alfred
Braig machte für die FDP deutlich, dass
man von Beginn an für einen Neubau
gewesen sei, 1,2 Millionen Euro Mehrkosten seien aber auch kein Pappenstiel.
Mettenberg bekomme die Mehrzweckhalle zu Recht, nicht zuletzt, weil der
Ortsteil zwei Baugebiete zur Verfügung
gestellt hat.
Der Zeitplan sieht vor, dass mit dem Abbruch der alten Halle in den Faschingsferien 2015 begonnen wird, Baubeginn ist
bald darauf im Frühjahr.
BIBER ACH KOM MUNAL
15. Oktober 2014 | 3
Neuer Ortsvorsteher für Rißegg
Theo Imhof tritt Nachfolge von Dieter Meier an
Theo Imhof ist vom Gemeinderat einstimmig zum neuen Ortsvorsteher des
Stadtteils Rißegg gewählt und vereidigt worden. Der 43-Jährige tritt die
Nachfolge von Dieter Meier an, dessen
Amtszeit am 31. Mai endete und der die
Geschäfte bis dato kommissarisch weiterführte. Dieter Meier war 39 Jahre
lang Ortsvorsteher in Rißegg. Theo Imhof wohnt in Rindenmoos und gehört
dem Ortschaftsrat Rißegg seit 2009
an. Er engagiert sich im Musikverein
Rißegg-Rindenmoos, dessen Vorsitzender er acht Jahre lang war, im Theaterverein Rißegg-Rindenmoos und er
ist in der Interessengemeinschaft Rindenmoos aktiv. Theo Imhof ist nun Ehrenbeamter auf Zeit. Zum ersten Stellvertreter wurde Walter Herzhauser
gewählt, zur zweiten stellvertretenden Ortsvorsteherin Karen Deibler.
Foto: BIKO
Gemeinderat findet Gefallen an konkreten Überlegungen zur Einführung eines Stadtpasses
Vergünstigungen ohne Stigmatisierung
In Biberach soll es in absehbarer Zeit
einen Stadtpass geben, der zum einen
Menschen mit geringerem Einkommen
gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht,
und zum anderen ehrenamtliches Enhgagement belohnt.
Überlegungen der Verwaltung zu diesem Thema sind dem Gemeinderat
vorgestellt und einstimmig gebilligt
worden. Anträge der SPD-, FDP- und
CDU-Fraktion liegen dem Konzept
zugrunde, das freilich noch einer detaillierten Ausformulierung bedarf.
Eine Grundlage ist damit aber allemal
geschaffen. Den Auftrag für die Austarbeitung bekam der Umweltschutzbeauftragte, Ulrich Maucher, von
tOberbürgermeister Norbert Zeidler:
„Machen Sie es klar und unbürokratisch.“
Das Thema Stadtpass beschäftigt die
Verwaltung schon seit Jahren, heißt es
in der Vorlage. Verschiedene städtische
Dienststellen waren damit befasst, der
rHauptausschuss des Gemeinderats,
die Lokale Agenda 21 oder das Familienbündnis. Die Anträge der Fraktionen
wurden gebündelt, die der CDU und SPD
mit einem Stadtpass kompatibel dargestellt, den der FDP, der auf Bildungsgutscheine für alle Kinder und Jugendliche
nach dem „Gießkannenprinzip“ abhebt,
als nicht sinnvoll und zu teuer gesehen.
Wobei FDP-Rat Christoph Funk die Gutscheine nicht in einen Topf geworfen
haben will mit den anderen Ansätzen:
„Das ist was ganz anderes und hat damit nichts zu tun.“
Der Stadtpass sollte in der Abwicklung
möglichst einfach und niederschwellig
sein, der bürokratische Verwaltungsaufwand gering, damit die für einen
Stadtpass zur Verfügung stehenden
Gelder vorrangig bei den Zielgruppen
ankommen. Weil auch Ehrenamtliche in
den Genuss kommen sollen, entfällt die
Stigmatisierung für Stadtpassinhaber
mit geringem Einkommen. Eine ganze
Reihe von Gedanken sind aufgeführt,
was möglich erscheint, was sinnvoll ist
oder wäre – Überlegungen halt. Besonders hohe Vergünstigungen bei teuren
Einrichtungen, etwa, was die Besucherzahl erhöhen könnte, die Kosten für die
Stadt aber auch in die Höhe treibt, weil
sie die Subventionen den städtischen
und „stadtnahen“ Einrichtungen und
Institutionen ersetzen muss. Im Katalog der Möglichkeiten sind dann aufgeführt: eine Verbilligung von Essen an
Schulen und Kindergärten oder dem auf
Rädern, eine Senkung der Betreuungskosten für Kindertageseinrichtungen
oder der Gebühren für die Teilnahme an
Ferienprogrammen wie etwa dem Hölzle, ehrenamtliche Tätigkeiten, die in Biberach erbracht werden müssen und die
bestimmten Bedingungen unterliegen.
Der Stadtpass, für den rund 100 000 Euro
pro Jahr veranschlagt werden, soll zunächst für drei Jahre eingeführt und
dann Bilanz gezogen werden.
„Elegante Lösung“
Tom Abele (CDU) befand die Absicht
gut, städtische Angebote einer breiten Schicht zugänglich zu machen und
im Bereich Ehrenamt den dort tätigen
etwas zurückzugeben, was sie für die
Gesellschaft leisten. Der Verwaltung
bescheinigte er, mit der Zusammenfassung der Anträge eine elegante Lösung
gefunden zu haben. Allerdings solle
kein Monstrum entstehen, das eine
Vollzeitstelle erforderlich macht. Franz
Lemli (SPD) bezeichnete die Vorschläge
zum Stadtpass eine gute Mischung, bei
der die Verbindung von sozialen Aspekten und der Anerkennung des Ehrenamts gelungen sei. Die Berechtigungen
anzupassen, sei nachvollziehbar und
mache Sinn. Von einem unverhältnismäßig hohen Aufwand sprach Marlene
Goeth (FW). Sie gab überdies zu bedenken, dass die Zahl der Ehrenamtlichen
in Biberach sehr hoch sei („Tausende“).
Darauf könne man stolz sein. Alle mit
dem Stadtpass auszustatten, dürfte
den Rahmen sprengen. Die Frage also
laute, wie es ohne Missgunst zu schaffen ist, zu Unterscheidungen zu kommen. „Das überlassen wir den schlauen Köpfen der Verwaltung“, ist Goeth
gespannt. Für die Grünen gab Dr. Peter
Schmid zu bedenken, dass das Ehrenamt in Biberach „im Wesentlichen von
innerem Wert getragen ist, weniger
vom finanziellen“. Vielmehr müsse man
achtgeben, dass es zu keiner Stigmatisierung kommt. Wichtig sei den Grünen
auch, dass die ÖPNV-Ermäßigung hoch
genug ausfällt. Denn das Erreichen der
Innenstadt sei „fundamental“.
Eine angedachte Verknüpfung des
Stadtpasses mit der Bibercard der
Wirtschaftsvereinigung wurde von
einigen für überlegenswert gehalten,
von Flavia Gutermann (FW) abgelehnt:
„Ich warne davor“, sagte sie, „die Bibercard ist ein Kundenbindungsinstrument und hat mit dem Stadtpass
absolut nichts zu tun.“ Auch der Oberbürgermeister wandte sich dagegen.
Als Stadt würde er sich ungern bei der
Bürgercard einreihen. Er sei für eine
strikte Trennung von öffentlicher und
privater Leistung.
4 | 15. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Fraktionen im Gemeinderat
Mensaessen zu teuer
Die CDU-Fraktion sieht seit
Längerem die
r ü ck läu f ige n
Essenszahlen
der gymnasialen Mensa mit Sorge und
fragt nach den Gründen. Natürlich gibt
es bei den jungen Leuten einen Drang
nach draußen, mancher möchte seine
Mittagspause nicht auch noch auf dem
Schulgelände verbringen. Die Qualität
des Essens wurde bei einer Umfrage
als gut bezeichnet. Bleibt also noch
der Preis. Dieser mit annähernd 4 Euro
wird zu Recht von vielen Eltern und
Schülern bemängelt. Deshalb waren
wir sehr zuversichtlich, dass ein städtischer Zuschuss von 2 Euro pro Essen
eine Erleichterung bringen wird. Entsetzt waren wir dann, als wir erfuhren,
dass der Caterer den Preis ab dem laufenden Schuljahr gerade um diese 2
Euro erhöht hat, sodass trotz Subven-
Gefährlicher Verkehr an der Dollinger-Realschule
tion der gleiche Preis zu bezahlen ist.
Somit wird sich auch an der Akzeptanz
nichts ändern. Die Begründung für die
Erhöhung können wir nicht ganz nachvollziehen, weshalb wir ein Gespräch
im Gremium mit dem Caterer gefordert haben. Bereits jetzt bezuschusst
die Stadt jedes Menu mit rund 5 Euro
durch die vorgehaltene Infrastruktur
und die laufenden Nebenleistungen.
Vor einer Neuausschreibung des Caterings ab dem kommenden Schuljahr
ist intensiv zu überlegen, an welchen
Stellschrauben man noch drehen kann,
um den Preis erträglich zu machen. Das
Essen soll schmackhaft und qualitätvoll
sein, aber es muss auch bezahlbar sein.
Auch der aus Vertretern von Eltern,
Schülern, Lehrern und der Verwaltung
bestehende Mensaausschuss muss reaktiviert werden.
Kontakt: Rainer Etzinger, E-Mail: raineretzinger@versanet.de
Erweiterung „Parkhaus Ulmer Tor“
Das Parkhaus
Ulmer Tor soll
um 264 Stellplätze auf circa
570 Stellplätze erweitert werden. Mit der weiteren
Planung und Durchführung werden
die Stadtwerke beauftragt, die dem
Gemeinderat mithilfe einer Studie die
Machbarkeit der Maßnahme dargelegt
haben. Das Parkhaus wird im gleichen
Standard erweitert und mit einer Überdachung gegen Sonneneinstrahlung
oder Schneefälle geschützt, was eine
ganzjährige Nutzung erlaubt und die Sanierungsintervalle verlängert. Die Kos­
ten werden auf rund 6 Millionen Euro
geschätzt, die ebenso wie die Folgekos­
ten von der Stadt Biberach getragen
werden. Die Zu- und Abfahrt kann über
die bereits bestehenden Rampen und
technischen Einrichtungen, der Zugang
Das Problem
des Hol-BringVerkehrs
ist
weder
ein
neues Phänomen noch auf die Dollinger-Realschule
begrenzt. Insbesondere zum morgendlichen Unterrichtsbeginn herrschen
teilweise chaotische Verhältnisse, da
einige Eltern am liebsten mit dem Auto
ins Klassenzimmer fahren würden. Hierdurch wird einerseits der Busverkehr
behindert, andererseits ergeben sich
zwangsläufig gefährliche Situationen –
ein unhaltbarer Zustand. Der Gemeinderat hat nun reagiert und im Bereich
der Dollinger-Realschule einen Tempo10-Bereich mit absolutem Halteverbot
beschlossen. Die Überwachung und
Durchsetzung dieser Neuregelung wird
die Beliebtheit des Ordnungsamts sicher nicht erhöhen; dennoch ist es notwendig, da Appelle bisher wirkungslos
verpufften. Vielleicht bringt im Einzelfall nur ein Verwarnungsgeld die
Einsicht. Die Haltemöglichkeiten längs
der Hans-Liebherr-Straße ermöglichen
ein gefahrloses Ein- und Aussteigen
der Kinder und der 30-Meter-Fußweg
zur Schule ist sicher zumutbar. Aber
Umdenken ist ein langer Prozess und
sicher mit der Neuregelung nicht abgeschlossen. Schüler, Eltern und die
Schulleitungen sind gemeinsam in der
Pflicht, das Thema immer wieder anzusprechen, nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und vor allem
nicht wegzuschauen oder gar vor der
Situation zu resignieren. Es gibt wohl
keine einfache, schnelle und bequeme
Lösung für das Problem – dennoch
müssen wir gemeinsam weiter daran
arbeiten: Es geht um die Sicherheit unserer Kinder!
Kontakt: Dr. Heiko Rahm, E-Mail:
rahm@hochschule-bc.de
Modernisierung des Museums
über das Treppenhaus erfolgen, sodass
hier keine zusätzlichen Kosten entstehen. Eine Solarstromanlage einschließlich Batterieanlage soll jährlich mindes­
tens so viel Strom erzeugen, wie das
Parkhaus benötigt. Der Bauausschuss
hat dafür aber eine Wirtschaftlichkeitsrechnung angefordert. Durch die
bauliche Entwicklung im näheren Umfeld steigt der Bedarf an öffentlichen
Parkplätzen, sodass die Freien Wähler
die Maßnahme für notwendig erachten.
Da der Bedarf an Parkplätzen ebenerdig
und in Tiefgaragen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll ermittelt werden
kann, sehen die FW weder einen zeitlichen noch logischen Zusammenhang
zur Notwendigkeit eines Parkplatzkonzepts, welches die Bauverwaltung zum
jetzigen Zeitpunkt erstellen wollte.
Kontakt: Ulrich Heinkele, Telefon: 72042,
E-Mail: heinkele@stadtrat-biberach.de
Ein gutes Museum, und das
ist in der Tat
das
Biberacher, muss sich
laufend erneuern, um attraktiv für die
Besucher zu bleiben. Daher beschloss
der Gemeinderat im Jahr 2012, das
Museum in jährlichen Schritten zu
modernisieren. Nach der Neugestaltung des Museumsfoyers mit verbesserten Veranstaltungsmöglichkeiten,
erfolgte in diesem Jahr die Umgestaltung der Stadtgeschichte-Abteilung,
in der Christoph Martin Wieland endlich (!) einen gebührenden Platz fand.
Im nächsten Jahr kommen zwei neue
Ausstellungsvitrinen mit dem populären Thema „Schwäbische Eisenbahn“ sowie „Biberach nach 1945“
hinzu. Daneben wird ein Medienguide
eingeführt, auf dem die Besucher
hohen Qualitätsstandards und der Frage, ob die Stadt Biberach in bauwirtschaftlich starken Jahren noch besonders viele Bauten in Auftrag geben soll,
die oft keinen Pflichtaufgaben entsprechen und vielmals eher in die Zuständigkeiten von Bund, Land oder Kreis gehören. Bei jeder Baumaßnahme sollten
Verwaltung und Gemeinderat zusammen vorher über diese Stellschrauben
nachdenken. Klar ist dabei auch, dass
immer die Baukosten der Baujahre und
nicht der Planungsjahre errechnet werden müssen. Das erfordert schon das
Haushaltsrecht.
Die FDP-Fraktion, mit Vernunft und Augenmaß, konsequent, verlässlich, nachhaltig!
Kontakt: Christoph Funk, Telefon
12099, E-Mail: crfunk@t-online.de
Zeit­
dokumente abrufen können. Mit
diesem multimedialen Erleben sollen
mehr Jugendliche ins Museum geführt
werden. Museumsleiter Brunecker
mit seinem Team gelingt es, die Kulturschätze der Stadt und ihre Historie
den Bürgern anschaulich zu präsentieren. Und sie lassen darüber hinaus ihr
museales Haus zunehmend zu einem
kulturellen Treff werden. Wir Grüne
begleiten mit Wertschätzung die Modernisierung unseres Museums.
Kontakt: Dr. Peter Schmid, Telefon:
6544, E-Mail: seele-vetter@web.de
Baukostensteigerungen
Über
hohe
Bauausgaben
und
starke
Baukostensteigerungen
nachträglich zu jammern, hilft nicht
weiter. Die Ursachen liegen in der Anzahl der (zusätzlich) beschlossenen
Baumaßnahmen, der geplanten (zusätzlichen) Quadratmeterflächen, den
Für die Inhalte dieser Seite
sind die jeweiligen
Fraktionen und
Fraktionsgemeinschaften
verantwortlich.
Biber ach kom munal
15. Oktober 2014 | 5
Bauausschuss
Nahwärmeversorgung für Bebauungsplangebiet Hochvogelstraße
Am Montag, 20. Oktober, tagt um
17 Uhr der Bauausschuss im Ratssaal des Rathauses.
Zwang zum Bauen gibt’s nicht
Tagesordnung:
1.Neubau Jugendhaus – Entwurf
und Kostenberechnung
– Vorberatung für Gemeinderat –
2.Roter Bau – Sanierung und Umbau zur Archivnutzung; Kostenstand, Vergaben 1 und 2, Stand
der Baumaßnahme
3.Bebauungsplan „SANA Kreisklinik“
a)Bericht vom Ergebnis der Beteiligungen nach § 3 Abs. 1 und § 4
Abs. 1 BauGB
b)Billigung der Offenlage
– Vorberatung für Gemeinderat –
4.Bebauungsplan „Bleicherstraße/
Vollmerstraße (Feuerwehr)“
a)Bericht vom Ergebnis der vorgezogenen Bürgerbeteiligung
sowie der Beteiligung der Träger
öffentlicher Belange
b)Billigung
– Vorberatung für Gemeinderat –
5.Änderung des Bebauungsplans
„Radgasse/Consulentengasse“
– Vorberatung für Gemeinderat –
6.Ausbau des Verbindungsweges
zwischen Hans-Liebherr-Straße
und Breslaustraße (Bahnradweg)
– Vorstellung Planung
7.Erschließung Baugebiet Hochvogelstraße als Baustraße – Info
Vergabe
8. Gaisental-Grundschule – Bauliche
Erweiterung und Sanierung –
Kostenfeststellung
9.Bekanntgaben
10.Verschiedenes
Über die Änderung des Bebauungsplanes „Hochvogelstraße“ im vereinfachten Verfahren ist in der BIBERACH
KOMMUNAL-Ausgabe vom 8. Oktober
schon berichtet worden. Bauausschuss
und Gemeinderat haben zugestimmt.
Hauptausschuss
Am Donnerstag, 23. Oktober, tagt
um 17 Uhr der Hauptausschuss im
Ratssaal des Rathauses.
Tagesordnung:
1.Interimsunterbringung Kämmerei:
Überplanmäßige Ausgabe zum
Umbau Haus 2 auf dem Bürger­
heim­areal
2.Weiterleitung von Sachkostenbeiträgen für inklusiv beschulte
Schüler der Pflug-Förderschule an
die Gemeinde Schemmerhofen
3.Dienstwagennutzung Baubürgermeister
4.Bericht über die Sonderveranstaltungen des Kulturamtes in der
Spielzeit 2013/2014
5.Bekanntgaben
6. Verschiedenes
Im Gemeinderat wurde beim Satzungsbeschluss über die öffentliche Nahwärmeversorgung der Anschlusszwang
thematisiert. Das habe es früher schon
einmal an der Rißegger Steige in ähnlicher Form gegeben, wies Hubert Hagel
darauf hin, dass die CDU-Fraktion von
Zwängen grundsätzlich nicht begeistert
sei. Aber bei der Immo-Messe hätten
sich ausreichend Interessenten gemeldet, die unter dieser Prämisse bauen
wollten. Öffentliche Nahversorgung sei
aber per se nicht ökologischer als eine
hervorragende dezentrale Versorgung.
Das Angebot der e.wa riss, die natürlich
ihre berechneten Zahlen einhalten müssen, ergebe eine Lösung, die ökologisch
und am Ende auch ökonomisch sei. Franz
Lemli (SPD) sprach von einem engen
Rahmen, der aber auch eine Herausforderung bedeute. Die gefundene Lösung
mit der öffentlichen Nahwärme verstehe die Fraktion als Angebot. Das Wort
Zwang sei immer negativ belegt, aber
„wir zwingen niemanden, dort zu bauen“. Fast ein Jahr Vorbereitung hätten
sich gelohnt, sprach sich auch Reinhold
Hummler von den Freien Wählern für
das Konzept aus, das für die Benutzer at-
Hospitalstiftung
Martin Stadali neuer Assistent
Am 1. Oktober hat Martin
Stadali seine Arbeit als Assistent der Geschäftsleitung
beim Biberacher Hospital
aufgenommen. Nach dem
Abitur am Pestalozzi-Gymnasium in Biberach studierte
er Gesundheitsökonomie an
der Hochschule RavensburgWeingarten. Stadali sammelte unter anderem Erfahrungen im
Bereich der stationären Rehabilitation
und dem Marketing in den städtischen
Reha-Kliniken Bad Waldsee sowie dem
Gesundheitszentrum Waldsee-Therme.
Zu seinem künftigen Aufgabenspektrum zählen neben
der Betreuung hospitälischer
Projekte auch die Öffentlichkeitsarbeit für die Stiftung.
„Ich freue mich sehr über
diese neue Herausforderung
und meine Aufgaben bei
der Hospitalstiftung“, meint
Stadali.
Hospitalverwalter
Roland Wersch betont: „Mit seiner Profession und neuen Impulsen wird Martin
Stadali die Arbeit des Hospitals Biberach
unterstützen und voranbringen.“ Foto: BIKO
traktiv sei. An das Thema preisgünstiges
Bauen wäre man „euphorisch“ herangegangen, sagte Josef Weber für die Grünen, herausgekommen sei eine „Minimallösung, die aber dennoch ökologisch
und auch ökonomisch“ sei. Damit erntete er Widerspruch bei Hubert Hagel,
der keine Minimallösung sah, sondern
eine „Optimallösung unter allen diskutierten Vorschlägen“. Die FDP-Fraktion
verweigerte dennoch ihre Zustimmung,
weil ein Anschlusszwang nur gerechtfertigt sei, wenn es in Biber­ach genügend
Bauplätze gebe. Das sei aber nicht der
Fall. Alfred Braig: „Der Anschlusszwang
schränkt die Möglichkeiten der Bauherren ein.“ Folge: Beim Beschluss gab’s drei
Gegenstimmen.
Jugendparlament
Am Mittwoch, 22. Oktober, findet eine
öffentliche Sitzung des Jugendparlaments ab 17.30 Uhr im Ratssaal des
Rathauses statt.
Tagesordnung:
1.Jugendsprechstunde
2.Sachstände
3.Neubau Jugendhaus Entwurf und
Kostenberechnung, DS 207/2014
4.Bekanntgaben
5.Verschiedenes
Weitere Informationen zum Jugendparlament unter www.jupa-biberach.
de und https://www.facebook.com/
jupa.biberach
Gemeinderat hat bei Vergabe für „Biko“ keine Wahl
Kritik an der Verteilung
Der Auftrag für den Druck und die Verteilung des städtischen Mitteilungsblatts Biberach Kommunal ist für die
Jahre 2015 bis 2017 an den SV Magazin
Verlag vergeben worden.
Die Kosten dafür betragen rund 50 000
Euro pro Jahr, was am Ratstisch für
deutlich vernehmbaren Unmut gesorgt
hat. Denn bisher wurde die Leistung
für das Produkt vom gleichen Anbieter
gegen den Erlös der Anzeigen erbracht.
Was Marlene Goeth (FW) zur Frage veranlasste, wohin die Werbeeinnahmen
künftig fließen würden. Errechnet hat
sie 92 000 Euro pro Jahr. Massive Kritik
wurde an der Verteilung geübt. Tom
Abele (CDU) sprach von einer hohen
Erwartungshaltung: „Wer A sagt, muss
auch B sagen“. Soll heißen, wenn dieses
„Bitte ein Biko.“
Oberbürgermeister Norbert Zeidler
bei der Vergabe von Druck und Verteilung des Mitteilungsblatts in Anlehnung an einen Werbeslogan.
Mitteilungsblatt wichtig sei, dann müsse man auch den Preis dafür bezahlen.
Allerdings müssten dann auch die Probleme bei der Zustellung abgestellt werden. Gabriele Kübler (SPD) bedauerte,
dass kein weiteres Angebot abgegeben
worden sei. Sie mahnte die Verlässlichkeit bei der Verteilung als Bedingung an.
Das „Biko“ müsse an den Erscheinungstagen bis mittags in den Briefkästen
sein. Jetzt habe man eine Handhabe.
Marlene Goeth verlangte zudem, dass
das Beschwerdetelefon künftig bei der
Stadt und nicht beim Verlag angesiedelt
sein soll. „Wenn wir das Geld ausgeben“,
forderte Johann Späh von den Grünen,
„dann muss das Blatt auch in jeden
Haushalt kommen“. Und Christoph Funk
legt Wert darauf, dass „Biko“ nicht in
das Anzeigenblatt „Südfinder“ eingelegt
wird, sondern getrennt in den Briefkasten kommt.
BIBER ACH KOM MUNAL
6 | 15. Oktober 2014
Erster Biberacher Bürgertag
Beste Laune, viele Leute, großes Lob
Beste Laune und großes Lob von fast
allen Seiten: So kann man den ersten
Biberacher Bürgertag in der Stadthalle
zusammenfassen.
Im Mittelpunkt des Abends in der mit
rund 400 Besuchern voll besetzten
Stadthalle stand die Ehrung von sechs
verdienten Biberacher Bürgern. Gleichzeitig entwickelte sich der Abend zu
einem kleinen Bürgerfest in lockerer
Atmosphäre. Geehrt wurden Else Grell,
Marianne Kopf, Prof. Dr. Egon Lanz,
Dieter Müller, Marianne Nestle mit der
Bürgerehrennadel und Rainer Etzinger
mit der Ehrennadel des Landes BadenWürttemberg.
Biberach zeichne sich durch ehrenamtliches Engagement in fast allen Lebensbereichen aus, viele Mitbürger leisteten
Vorbildliches und Bewundernswertes,
sagte OB Zeidler. Es sei ihm ein Anliegen, zu zeigen, was das Ehrenamt in der
Stadt bewege, aber vielleicht auch dazu
beizutragen, dass andere angestiftet
würden, auch etwas zu tun.
„Man kann mit Recht sagen, dass Sie
eine der Vorreiterinnen im Bereich
Integration, kultureller Austausch
und Frieden sind“, brachte OB Zeidler
die Verdienste von Else Grell auf den
Punkt. Jahrelang war Else Grell in der
evangelischen Kirchengemeinde Biberach aktiv. Im Kinderschutzbund ist
sie Ehrenvorsitzende. Sie war an dessen Gründung vor 40 Jahren beteiligt.
Sie brachte sich in den Ausländerausschuss ein. Darüber hinaus gehört auch
der Partnerschaftsverein zu ihren Wirkungskreisen. Und für den christlichmuslimischen Frauentreff war sie lange eine wichtige Stütze.
Marianne Kopf war 35 Jahre als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ochsenhauser Hof, der Biberacher Begegnungsstätte für Ältere, tätig und war damit
seit deren Gründung ein wichtiger Teil
des Team, um nicht zu sagen, der Ochsenhauser-Hof-Familie. Sie kümmerte
sich dort jede Woche um das Wohl der
Besucherinnen und Besucher des Hauses, vor allem um die Versorgung mit
Getränken und bei besonderen Gelegenheiten auch mit Kuchen und kleinen Speisen. Dieses Engagement von
Frauen im sozialen Bereich, im menschlichen Miteinander, wo Einfühlungsvermögen, Wärme und die Gabe des Zuhörens gefordert sind, werde von der
Gesellschaft viel zu wenig beachtet,
sagte Norbert Zeidler.
Prof. Dr. Egon Lanz’ zentrales Engagement, das man sicherlich auch als Herzensanliegen bezeichnen kann, ist sein
Vorsitz im Förderverein Hospiz. Auch
die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung“ wurde von Egon Lanz initiiert und wird von ihm betreut. Ebenso
lagen Prof. Lanz im politischen Bereich
soziale und kulturelle Themen besonders am Herzen. Von 2009 bis 2014 war
er Mitglied des Kreistages. Dort engagierte er sich im Sozialausschuss und
gehörte bis zu deren Auflösung dem
Aufsichtsrat der Kliniken Landkreis Biberach GmbH an. Egon Lanz trete mit
vollem Einsatz für seine Überzeugungen ein und setze seine Kraft in allen
Bereichen gerne ein, um denen zu helfen, die keine Kraft haben, sagte der
OB.
„Die Bewahrung von Heimat ist und
war Ihnen Ihr Leben lang ein zentrales
Anliegen“, sagte Zeidler über Dieter
Müller. Viele Jahre lang war er Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft
für Heimatpflege und zwölf Jahre lang
deren Schatzmeister. Neben der Aufgabe als Schatzmeister kümmerte sich
Dieter Müller intensiv um das Archiv
der Gesellschaft für Heimatpflege, das
als Depositum im Stadtarchiv lagert,
und arbeitete dieses komplett neu auf.
Durch die Übernahme zahlreicher Fotoarchive konnte er der Gesellschaft
großen Nutzen bringen. Als Ergebnis
seines Einsatzes erarbeitet er in jedem
Jahr den Fotokalender der Gesellschaft.
Kein Name sei so mit der Jugendkunstschule verbunden wie der von Marianne Nestle, sagte Zeidler. Ab 1989 sei
sie an den Gründungsvorbereitungen
für eine Jugendkunstschule beteiligt
gewesen, deren hauptamtliche Leiterin sie 1991 wurde. Die Gründung des
Trägervereins Jugendkunstschule im
Dezember 1991 war vor allem deshalb
möglich, weil sie das Sponsoring eingeworben habe. „Gerade bei Fundraising
und Sponsorenaquise hat Frau Nestle
ein goldenes Händchen“, so der OB. Mit
vollem Einsatz habe sie die Schule aufgebaut und zu dem gemacht, was sie
heute mit über 1000 Schülern ist.
Die höchste Auszeichnung des Abends,
die Ehrennadel des Landes BadenWürttemberg, erhielt Rainer Etzinger.
Seit vier Jahrzehnten ist er in herausgehobener Position für die Turngemeinde
Biberach aktiv. „In seiner Funktion als
Vorsitzender für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit von 1991 bis 1995 und
als TG-Vorstandsvorsitzender von 1995
bis 2013 trug Rainer Etzinger maßgeblich dazu bei, dass die TG Biberach heute ein so hohes Ansehen in der Bevölkerung, bei Sponsoren und nicht zuletzt
auch in der Stadtverwaltung genießt.“
Eine Herzensangelegenheit sei für ihn
schließlich die seit 1987 bestehende
Städtepartnerschaft mit Telawi.
Das Programm wurde umrahmt vom
Musikverein Bergerhausen, der Showtanzgruppe „Dancesation“ der TSA Biberach und der Kabarettgruppe „Der
Springende Punkt“.
Die Rede von Oberbürgermeister Norbert Zeidler beim ersten Biberacher Bürgertag
Auf Sicht fahren ist angesagt!
Oberbürgermeister Zeidler nutzte den
ersten Biberacher Bürgertag zu einer
Grundsatzrede über den Zustand der
Welt im Allgemeinen und den der Stadt
Biberach im Besonderen. Sein Appell:
„Wer politisch engagiert ist, muss sich
tagtäglich prüfen, damit das eigene
Tun der Allgemeinheit dient.“ Den städtischen Haushalt betreffend, mahnte
Zeidler zum Maßhalten.
„Es braucht eine Erneuerung des menschlichen Umgangs miteinander – übrigens
auch und gerade in der Politik“, mahnte
OB Zeidler. „Schön, dass in diesem Raum
viele da sind, die für diesen menschlichen
Umgang miteinander stehen.“
Nach einem kurzen Exkurs in die weltpolitische Gegenwart („Man kann fragen,
was die Eskalation auf beiden Seiten
– Ost und West – aus Staatskunst und
Weltverantwortung gemacht hat), ging
der OB auf den anstehenden Haushalt
der Stadt für das Jahr 2015 ein. „In Sachen
Jugendhaus war und ist der Umgang mit
der Verwaltung nicht zimperlich“, sagte
Zeidler, wobei seiner Meinung nach dort
von Anfang an sehr klar kommuniziert
worden sei, dass man zwar gerne Wünsche äußern dürfe, dieselben aber dadurch nicht automatisch einer Realität
zugeführt würden. Die Botschaft sei immer gewesen: Wir sammeln, machen einen Strich drunter und dann schauen wir
was geht. „Wenn wir nunmehr nach dem
Sammeln bei 3,85 Mio. Euro landen und
dann gebeten wird, über Sinn und Zweck
manches Wunsches nachzudenken, dann
kann das kein Grund für entrüstete Jugendliche und Jugend-Lobbyisten sein,
sondern für eine sachliche Diskussion
der Inhalte.“ Um Maßhalten gehe es bei
solchen Bauprojekten zu allererst. Sein
zweites Beispiel: Wenn man in Ulm Kindergärten baue, bei denen die Einrichtung umgerechnet pro Gruppe 500 000
Euro koste, sollte sie in Biberach nicht 1,2
Mio. Euro kosten.
„Biberach geht es gut“, sagte OB Zeidler –
„noch!.“ Die Meldungen über ein Sparprogramm bei Boehringer Ingelheim schlügen sich durchaus mit einer gewissen
Unsicherheit auf die städtischen Planungen nieder. Seine Folgerung: „Auf Sicht
fahren ist angesagter als die Jahre zuvor.“
Jenseits aller Diskussionen über die Zugänglichkeit des Marktplatzes und die
Sanierung der Stadtbierhalle „sollten wir
tun, was erforderlich und nötig ist“. Für
Zeidler: Bestandserhaltung und Sanierungen, namentlich bei Grundschulen
und Kindergärten. „Wir sollten uns bald
zu diesen Taten entschließen“, sagte Norbert Zeidler und sprach seine Zauberworte: Bescheidenheit und Augenmaß.
Damit schloss der Oberbürgermeister
den Kreis wieder: Ehrenamtliche Menschen, sagte er, seien in der Regel Bürger
mit einem ausgeprägten Sinn für das
Machbare, für die Realität – „auch mit einem Feingespür im Umgang mit anderen,
auch wenn ich etwas erreichen möchte“.
Ein kleiner Beitrag bei RegioTV,
weitere Informationen und Bilder zum ersten Biberacher Bürgertag finden sich unter: www.
biberach-riss.de.
BIBER ACH KOM MUNAL
15. Oktober 2014 | 7
Oberbürgermeister Norbert Zeidler mit den Geehrten: Dieter Müller, Marianne Kopf, Rainer Etzinger, Marianne Nestle, Else Grell und Prof. Dr. Egon Lanz (von links).
Die Idee hat sich bewährt: Der erste
Biberacher Bürgertag hat das Engagement von einem halben Dutzend ehrenamtlich tätiger Männer und Frauen
in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Die gut 400 Gäste in der Stadthalle hörten eine sehr engagierte Rede von
Oberbürgermeister Zeidler und sie vergnügten sich mit dem Musikverein Bergerhausen, der TSA-Tanzgruppe Dancesation und dem „Springenden Punkt“.
Fotos: BIKO
8 | 15. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Architekten und Tanzgruppen vertiefen Partnerschaft mit Valence
„Da entsteht etwas, das wir fortführen wollen“
Am letzten Septemberwochenende
wurde die Partnerschaft mit Valence
vertieft. Die französische Partnerstadt
erhielt Besuch von mehr als 50 Biberachern.
Den Auftakt machte eine Delegation Biberacher Architekten unter Leitung von
Baubürgermeister Christian Kuhlmann
und Hochbauamtsleiter Siegfried Kopf.
Parallel reisten, zu einem Tanzfestival
extra eingeladen, die historische Bauerntanzgruppe des Schützenfestes und die
Tanzgruppe des Wieland-Gymnasiums
„Tänze entlang der Donau“ nach Valence.
Und eine größere Gruppe des Partnerschaftsvereins Biberach präsentierte am
Partnerschaftsmarkt ein kleines kulinarisches Angebot, um mit den Bürgern von
Valence ins Gespräch zu kommen.
Die Architektendelegation setzte mit
ihrer Reise den im vergangenen Jahr bereits begonnenen Dialog um Architektur
und Städtebau fort. Im Mittelpunkt des
Besuchsprogramms standen die Ent-
Ute Kuhlmann, Nicolas Darago, Bürgermeister von Valence, Christian Kuhlmann,
Baubürgermeister von Biberach, und Franck
Soulignac, Baubürgermeister von Valence.
Die Tänzer der historischen Bauerntanzgruppe des Schützenfestes zeigten ihre
Tänze. Fotos: BIKO
wicklungen im historischen Altstadtkern
von Valence mit dem neuen Museum, die
Stadterweiterung aus den 60er-Jahren
mit der städtebaulichen Neuordnung
sozialer Brennpunktgebiete sowie die
Umnutzung des Kasernen-, Gefängnisund Universitätsareals. Die Vielfalt der
Themen zeigte eindrucksvoll, wie sich
die Partnerstadt Valence den sozialen
und städtebaulichen Änderungen und
Bedürfnissen stellt und die Herausforderungen an Umnutzung, Nachverdichtung
und Fragen der Integration angeht. Beim
offiziellen Empfang im Rathaus rundete
Baubürgermeister Christian Kuhlmann
mit seinem auf Französisch gehaltenen
Vortrag über die Entwicklung der Stadt
seit dem 19. Jahrhundert das Programm
ab. Mit seiner Aussage: „Da entsteht etwas, das wir fortführen wollen“, warf
der Organisator des Projektaustauschs,
Architekt Florian Scheytt, einen Blick in
die Zukunft.
Unter den Dächern der St.-Jean-Markthallen gab es wie jeden September den
Partnerschaftsmarkt. Das Biberacher Angebot stieß einmal mehr auf großes Interesse. Es wurden zahlreiche neue Kontakte geknüpft. Die Tänzer der historischen
Bauerntanzgruppe des Schützenfestes
und die Donau-Tänzer des Wieland-Gymnasiums zeigten ihre Tänze. Begleitet von
Dudelsack und Schalmeien, gab es dazu
ein munteres Treiben. Der französische
Tanz „Les Champs Elisées“ animierte das
Publikum zum Mitmachen. Am späten
Nachmittag nahmen beide Gruppen am
Tanzfestival der Kulturen in einem Teilort
von Valence teil. Zwischen der bunten
Mischung von Tänzen aus Spanien, Tahiti,
dem Senegal, Nordafrika fanden sich die
beiden Biberacher Gruppen wieder. Der
Auftritt des Feuerspuckers der Bauerntänzer war besonders spektakulär für die
zuschauenden Kinder.
Wanderausstellung: 17 Tafeln dienen der Aufklärung
Stadtverwaltung
„Die Polizei im NS-Staat“ macht Station in Biberach
Personalversammlung
Im Ausbildungszentrum der Polizeihochschule in Biberach (ehemals Bereitschaftspolizei) ist von 20. Oktober
bis 7. November die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im
NS-Staat“ zu sehen.
Wegen einer Personalversammlung der
Stadtverwaltung haben am Freitag, 17.
Oktober einige städtische Einrichtungen
nachmittags nur eingeschränkt geöffnet.
Die Ausstellung erklärt auf 17 Tafeln
die Rolle der Polizei in der NS-Zeit und
gibt Antworten auf die Fragen, wie die
damaligen Strukturen in der Polizei
waren, wer die Männer (und wenigen
Frauen) waren, die das mörderische
System unterstützten und zu Helfern
der Diktatur und der Gräueltaten wurden, und beleuchtet die Aufarbeitung
nach dem Krieg.
Ergänzend zu den Ausstellungstafeln werden zwei historische Polizei­
uniformen sowie in Kooperation mit
Stadtverwaltung und Museum Biberach auch regionale Exponate zur
Thematik präsentiert. Weiterhin ist
ein Modell des „Lagers Lindele“ zu sehen, welches während des Zweiten
Weltkriegs als Kriegsgefangenen- und
Internierungslager diente und auf dessen ehemaligem Gelände sich heute
Gebäude des Institutsbereichs Bibe-
Originalkelle aus der NS-Zeit. Foto: privat
rach befinden.
Am 21. Oktober, 19 Uhr, wird Thomas
Stöckle, M. A., Leiter der Gedenkstätte
Grafeneck – Dokumentationszentrum,
die Ausstellung in Biberach mit seinem
Vortrag „Euthanasieverbrechen in Grafeneck“ offiziell eröffnen. An diesen
Verbrechen haben Stuttgarter Polizeibeamte maßgeblich mitgewirkt. In
diesem Zusammenhang wird um 18.30
Uhr eine Führung durch die Ausstellung angeboten. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Im Herbst 2013 wurde die von der
Deutschen Hochschule für Polizei in
Münster in Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Historischen Museum entworfene Ausstellung auf Initiative der
beiden Projektverantwortlichen zur
Polizeigeschichte an der Hochschule
für Polizei Baden-Württemberg, Polizeioberrätin Caroline Wedler-Krebs und
Polizeihauptkommissar Andreas Beier,
auf hochschuleigene Ausstellungstafeln gedruckt.
Polizeischülerinnen und -schüler werden sich im Veranstaltungszeitraum
im Rahmen ihrer Ausbildung mit der
Verantwortung der Polizei in der NSZeit und dem Demokratisierungsprozess der Polizei in der Nachkriegszeit
beschäftigen. Darüber hinaus hat der
Institutsbereich für die dritte Ausstellungswoche nach den Herbstferien die
allgemeinbildenden Schulen in Biber­
ach zur Ausstellung eingeladen, um
sich gemeinsam mit einem Geschichtslehrer des Institutsbereichs mit dem
Thema zu beschäftigen.
Die Nachmittagsöffnung der Ortsverwaltung Ringschnait entfällt. Das Museum
Biberach hat bis 13 Uhr geöffnet, die Wieland-Gartenhäuser von 14 bis 17 Uhr. Die
Geschäftsstelle der Volkshochschule hat
nachmittags geschlossen; Kurse, Seminare
und Vorträge finden wie geplant statt. Der
Kartenservice bleibt am Freitagnachmittag geschlossen.
Die Stadtbücherei schließt ab 14 Uhr. Die
Rückgabe von Medien ist rund um die Uhr
über die Außenrückgabe möglich, Verlängerungen von Medien über den Online­
katalog auf www.katalog.medienzentrum-biberach.de.
Beim Baubetriebsamt ist unter Telefon
51-288 ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Die Einwohnermeldestelle, die Telefonzentrale des Rathauses, die Stadtbücherei, der Kartenservice und das Museum
Biberach sind ab Samstag wieder zu den
üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Alle
weiteren städtischen Ämter und Einrichtungen sind ab Montag wieder geöffnet.
Biber ach kom munal
15. Oktober 2014 | 9
Im Hallensportbad Biberach geht es um viele Kilometer für den guten Zweck
25-Stunden-Schwimmen von zehn bis zehn
25-Stunden-Schwimmen an einem Tag
und für den guten Zweck – das geht!
Aber nur von Samstag auf Sonntag am
25./26. Oktober. Da wird nämlich die
Zeit von Sommer auf normal umgestellt,
von 10 Uhr bis 10 Uhr sind es dann 25
Stunden. Veranstaltet wird das Spektakel von der Schwimmabteilung der TG
Biberach im Hallensportbad. Schirmherr
ist Oberbürgermeister Norbert Zeidler.
Der
wohltätige
Zweck
steht
klar im Vordergrund. Vor allem
Breitensportler(innen) sollen sich angesprochen fühlen, mitzumachen. Aber
auch Leistungssportler(innen) werden
Kilometer machen, die von Sponsoren
in klingende Münze umgewandelt werden. Jeder Kilometer, der bei der Veranstaltung geschwommen wird, wird von
den Sponsoren mit mindestens 50 Cent
verrechnet. Das Geld wird der Schwarzbach-Schule in Biberach gespendet. Die
Tagessiegerin von 2012 schwamm übrigens 40 Kilometer! Beim zurückliegenden Biberacher 25-Stunden-Schwimmen
Jeder geschwommene Kilometer beim 25-Stunden-Schwimmen wird von den Sponsoren mit mindestens 50 Cent verrechnet.
Foto: BIKO
waren knapp 700 Teilnehmer(innen) aller
Altersklassen am Start, rund 3000 Kilometer waren es am Ende.
An der Veranstaltung können alle teilnehmen. Einzige Bedingung: Man muss
mindestens 50 Meter ohne Hilfsmittel
schwimmen können. Attraktive Preise
sollen animieren und motivieren, einen
Beitrag für möglichst viele Kilometer zu
leisten. Alle Teilnehmer(innen) bekommen eine Urkunde, auf der die erzielte
Leistung vermerkt ist. Als Rahmenpro-
Große Nachfrage
Neues Angebot an der Hochschule Biberach
Vorsorgemappen
wieder erhältlich
Energieingenieure nehmen Studium auf
Windkraftanlagen planen, Kraftwerke
optimieren, Gebäude energieeffizient
bauen oder sanieren – und gleichzeitig
für das Wohlbefinden der Menschen
in diesen Räumlichkeiten sorgen: Mit
diesen Themen befassen sich ab sofort
die ersten Studierenden im neuen Studiengang Energieingenieurwesen der
Hochschule Biberach. Mit Beginn des
Wintersemesters 2014/15 haben die
rund 40 zukünftigen Energieingenieure
und -ingenieurinnen ihr Studium an der
Hochschule Biberach aufgenommen.
Das neue Studienangebot führt die
bisherigen Bachelorstudiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme zu
einem neuen, verbesserten Angebot
zusammen. Das Studium bietet zunächst eine generalistische Grundlagenausbildung; danach können sich die
Studierenden in den Vertiefungsrichtungen Energiesysteme oder Gebäudesysteme spezialisieren und schließen
das Studium nach sieben Semestern
mit dem Bachelor of Engineering ab.
Insgesamt 340 Bachelorstudierende haben am 6. Oktober ihr Studium
gramm wird vom Tauch-Sport-Club
Biber­
ach ein Schnuppertauchen angeboten, außerdem können Interessierte
bei Führungen die Technikräume des
Frei- und Hallensportbades besichtigen.
Mit Musik wird Schwimmenden und Zuschauenden die Nacht verkürzt.
Am Sonntagmorgen gibt es die Möglichkeit, die Bedingungen für das Deutsche
Sportabzeichen zu erfüllen. Außerdem
wird im Anschluss an die Veranstaltung
der zweifache Biber­
acher Olympia­
teilnehmer Markus Deibler Autogramme
schreiben. Auch bei der Siegerehrung
wird er mithelfen.
Einzelstarter und Familien können sich
direkt vor Ort anmelden. Mannschaften, bestehend aus sechs bis zehn
Schwimmer(innen), müssen sich bis 19.
Oktober online anmelden. Im Gastronomiebereich wird die TG-Schwimmabteilung rund um die Uhr für die Verpflegung
aller Besucher und Sportler sorgen. Von 3
Uhr an gibt es ein Weißwurstfrühstück.
Das Bad ist am Sonntag ab 13 Uhr für die
Öffentlichkeit wieder geöffnet.
Der Kreisseniorenrat Biberach hat weitere 2000 Vorsorgemappen drucken
lassen. Sie können im Rathaus an der
Bürgerinformation gegen eine Schutzgebühr von einem Euro abgeholt werden.
Grund zur Freude: Mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 haben rund 40 zukünftige Energieingenieure und –ingenieurinnen ihr Studium an der Hochschule
Foto: HBC
Biberach aufgenommen.
an der Hochschule Biberach aufgenommen und wurden im Rathaus von
Oberbürgermeister Norbert Zeidler
willkommen geheißen. Im Bereich der
Masterstudiengänge verzeichnet die
HBC 75 Neuimmatrikulierte. Die Studierendenzahlen der Hochschule Biber­
ach liegen damit bei rund 2400 jungen
Frauen und Männern.
Seit Mai 2012 wurden im Landkreis
Biberach 10 000 Vorsorgemappen
ausgegeben. Die Nachfrage hält unvermindert an. Es kann jeden und
jede treffen: ein schwerer Unfall, eine
plötzliche Krankheit, Tod … Angehörige und Hilfsdienste haben oft große
Probleme, sich in solchen Fällen einen
Überblick über die Lebenssituation
des Betroffenen zu verschaffen. Dies
betrifft insbesondere alleinlebende
Menschen, deren Angehörige weit
entfernt wohnen. In die Vorsorgemappen können in Ruhe wichtige Informationen eingetragen und in der
Familie besprochen werden. Vordrucke für eine Patientenverfügung und
Vollmachten sind in der Mappe ebenfalls enthalten.
10 | 15. Oktober 2014
Biber ach kom munal
vhs
vhs-Kurstipps
In folgenden Kursen gibt es noch
freie Plätze:
Papierschöpfen für Erwachsene
Am Donnerstag, 16. Oktober,
18 Uhr, findet ein Workshop zum
Papierschöpfen in der vhs statt. Die
Leitung hat Beate Grohse. Ziel ist,
eigenes kreatives Papier selbst zu
schöpfen. Falls getrocknete Blüten,
Wollreste, Notenpapier etc. vorhanden ist, bitte mitbringen.
Einführung in die EDV 50 plus
Am Freitag, 17. Oktober, 9 Uhr, startet eine EDV-Einführung für Menschen ab 50 plus mit Silke Beck. Inhalt des Kurses sind der Umgang mit
Maus und Tastatur, die Bedeutung
des Betriebssystems und die Vorstellung der einzelnen Programme.
Florales Gestalten –
Herbst und Allerheiligen
Am Samstag, 18. Oktober, von 9.30
bis 17 Uhr findet unter der Leitung
von Renate Kiess ein Seminar zum
Floralen Gestalten statt. Es werden
Herbstgestecke in verschiedenen
Formen hergestellt. Einen Kranz,
ein liegender Strauß, ein Gesteck
und eine liebliche, moderne Überraschungsarbeit für Heim, Balkon oder
Grab werden erstellt.
Porträtzeichnen für Anfänger
Am Samstag, 18. Oktober, von
13.30 bis 18.30 Uhr, und am Sonntag, 19. Oktober, von 9.30 bis
13.30 Uhr, findet unter der Leitung
von Nelly Dier ein Workshop zum
Porträtzeichnen statt. Zunächst
gilt es, ein Gesicht in seiner Charakteristik, seinen Merkmalen und
Proportionen
wahrzunehmen.
Nach Vorübungen folgt schrittweise die Annäherung an das Porträt,
die Möglichkeiten des Ausdrucks
werden erprobt.
Tango Argentino für Anfänger
mit Vorkenntnissen
Am Sonntag, 19. Oktober, beginnt
um 15 Uhr ein Tanzkurs für Teilnehmer, die schon etwas Tango­
tanzerfahrung gesammelt haben.
Tango Argentino ist eine dynamische Mischung aus Lebensfreude,
Melancholie und Leidenschaft. Die
Teilnehmer lernen strukturierte
Grundschritte, einfache Figuren
und Tanzmuster gemäß dem Prinzip
„Führen und Folgen“.
Onlineshopping, aber richtig!
Am Dienstag, 21. Oktober, 9 Uhr,
stellt Mona Baumli das Thema Onlineshopping vor. Kritisch wird das
Thema von allen Seiten beleuchtet,
aber auch die Möglichkeiten des
weltweiten und individualisierten
Einkaufens dargestellt.
Vorsorge treffen
Am Mittwoch, 22. Oktober, um
19 Uhr findet eine Veranstaltung
zum Thema „Vorsorge treffen“ statt.
Wer entscheidet, wenn z. B. jemand
schwer krank wird oder durch einen
Unfall schwer verletzt das Bewusstsein verliert, sodass er sich nicht
mehr selbst äußern kann?
Scheidungsrecht
Kompetent informiert sein ist das
Ziel dieser Veranstaltung am 22. Oktober um 20 Uhr. Themen: Voraussetzungen der Ehescheidung und
Gang des Verfahrens.
Vegankochkurs
für Jedermann/-frau
Am Donnerstag, 23. Oktober, findet
ab 18 Uhr ein Kochkurs statt, in dem
leckere Speisen ohne tierische Produkte zubereitet werden. Neulinge
auf dem Gebiet der rein pflanzlichen
Ernährung sind ebenso willkommen
wie „eingefleischte Veganer“.
Skizzieren/Malen
leicht gemacht Teil 1
Zeichnungen
veranschaulichen
mehr als tausend Worte. Am Donnerstag, 23. Oktober, von 19 bis 22
Uhr erhält jeder Teilnehmer bei diesem Crashkurs von Tom Espen eine
gute Grundlage, um mit Erfolg Bilder aufs Papier zu bringen.
Steinhauen für Erwachsene
An drei Kurstagen, vom 25. Oktober
bis 27. Oktober, täglich von 14.30 bis
17.30 Uhr, führt Armin Stadler in die
Kunst des Steinhauens ein. Die Teilnehmer hauen in Marmor eine freie
Kleinskulptur, eine Obstschale oder
ein kleines Objekt ihrer Wahl. In den
„Schnaufpausen“ erfahren sie Wissenswertes über Natursteine. Steine, Werkzeuge und Schutzbrillen
werden vom Dozenten gestellt.
Information und Anmeldung bei der
vhs, Telefon 51-338, E-Mail: vhs@
biberach-riss.de oder: www.vhsbiberach.de
Mehr Mut zu Zivilcourage
Konfliktberater Dr. Georg Laub referiert am Montag, 20. Oktober,
19.15 Uhr, in der vhs im Rahmen der
Reihe Zivilcourage über Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Zivilcourage. Vermittelt werden Selbstvertrauen und Kompetenz, um mutig und
werteorientiert zu handeln.
Zivilcourage ist keine bequeme Tugend.
Verstanden als sozialer Mut ist sie
wichtig für die Auseinandersetzung mit
Gewalt, Rechtsextremismus und Frem-
denfeindlichkeit in einer sozial verantwortlichen Zivilgesellschaft. Mutige
Bürger sollen Verantwortung übernehmen und gewaltfrei miteinander umgehen. Zivilcourage ist eine Kultur des
Hinschauens und des Eingreifens. Im
Konfliktfall bedeutet dies, gegen den
Strom zu schwimmen, sich für andere
einzusetzen und mutig einzuschreiten.
Was dabei zu beachten ist, was zur
Deeskalation getan werden kann und
welche Formen der Aggression es gibt,
wird im Kurs vermittelt.
Zwei Volkshochschulvorträge
Bedeutende Chinesen
Im Rahmen der vhs-Vortragsveranstaltungen referiert Harald Necker
am 17. Oktober in einem ersten Teil
über bedeutende Persönlichkeiten
der chinesischen Politik, ein persönlicher Streifzug durch das Reich
der Mitte von den Anfängen bis zur
Gegenwart. Im zweiten Teil dr Reihe
am Mittwoch, 22. Oktober, werden
in der vhs Persönlichkeiten aus der
Kultur vorgestellt. Beginn jeweils
im Raum 25 ist um 20 Uhr (Abendkasse).
Die Liste großer Persönlichkeiten in
China ist lang: bedeutende Kaiser
und ihre Dynastien (Qin, Han, Tang,
Song, Yuan, Ming, Qing), Powerfrauen in Männerdomänen (Kaiserinnen,
Amazonen, Kaiserinwitwe, Madame
Mao), der größte Seefahrer aller
Zeiten (Zhèng Hé), charismatische
Politiker aus dem 20. Jahrhundert.
China kennenlernen am Beispiel seiner bekanntesten Persönlichkeiten,
eingebettet in ihre Epoche, in ihr
politisches und kulturelles Umfeld,
und immer wieder mit aktuellem
Bezug. Illustriert mit Bildern, Fotos,
Grafiken, Karten, Karikaturen und
Audioclips.
Im zweiten Vortrag erhalten die Besucher Eindrücke über einflussreiche
Philosophen und Mönche und ihre
Lehren (Laotse, Konfuzius, Buddha,
europäische Ordensbrüder, Dalai
Lama, dazu Karl Jaspers), alte und
moderne Schriftsteller, Buchempfehlungen (zeitgenössische Autoren), Nobelpreisträger, Dissidenten,
der Lieblingschinese der Deutschen,
Stars aus Musik, Film und Sport. Dabei wirft Necker auch einen Blick auf
die großen Erfindungen im alten China sowie Wissenschaften im modernen China.
vhs-Kurse Gesundheit und Bewegung
Bewegte Zeit der Wechseljahre
Am Mittwoch, 22. Oktober, 19 Uhr,
spricht die Pysiotherapeutin Monika
Walker Steinchen über die Wechseljahre und die damit verbundenen körperlichen und seelischen Veränderungen.
Der Vortrag kann als Auftaktveranstaltung zu einem Seminar der vhs wahrgenommen werden.
Die Wechseljahre sind oft eine stürmische und bewegte Zeit, in der sich
vieles ändert in Partnerschaft, Familie und Beruf. Freiräume tun sich
auf, aber die Frauen stoßen auch an
Grenzen. Natürlich gibt es auch gra-
vierende körperliche und psychische
Veränderungen im Leben der Frauen,
die zu Verunsicherungen und Ängsten
führen können. Ein Teil des Vortrages
beschäftigt sich damit, die unterschiedlichen
Begleiterscheinungen
der Wechseljahre zu erkennen und zu
verstehen.
Weitere Informationen zu den Kursen
sind im neuen vhs-Programm in den
Flyern „Sport und Bewegung“ und auf
der Homepage www.vhs-biberach.de
zu finden. Eine Anmeldung ist noch
möglich unter Telefon 51-338 oder
E-Mail vhs@biberach-riss.de.
Biber ach kom munal
15. Oktober 2014 | 11
Guitarissimo XL in der Stadthalle
Gitarrenduo ist zurück auf der Bühne
Peter Horton und Siggi Schwab, das
Gitarrenduo aus den 80ern, ist zurück.
Unter dem Namen Guitarissimo XL und
mit musikalischer Unterstützung zweier weiterer Musiker an Drums und Percussions sowie am E-Bass zeigen sie am
Sonntag, 19. Oktober, um 19 Uhr in der
Stadthalle, dass sie nichts von ihrem
Können eingebüßt haben.
Der Name Guitarissimo entstand 1979,
als Peter Horton und Sigi Schwab in einer TV-Sendung spontan miteinander
musizierten. Aus dieser Spielfreude entstand die erste Guitarissimo-LP. 2011
gründeten die beiden wegen der immer
wiederkehrenden Anfragen die aktuelle
Quartettformation Guitarissimo XL mit
zwei musikalischen Hochkarätern: And-
Guitarissimo XL.
Foto: BIKO
reas Keller am Schlagzeug und Tommi
Müller am Bass und initiierten damit
ein neues Tourneekonzept. Musikalisch
spannt sich der Bogen von klassischen
Spielarchitekturen bis zu meditativen
Klanggemälden.
Eintrittskarten sind beim Kartenservice der Stadthalle Biberach an
Werktagen von 10 bis 12 Uhr (außer
Donnerstag) und 15 bis 17 Uhr (außer
Samstag) erhältlich. Mittwochs hat
der Kartenservice durchgehend von
10 bis 17 Uhr geöffnet. Online sind
Tickets unter www.kartenservice-biberach.de buchbar. Telefonische Kartenbestellungen sind beim Südfinder
Ticket (Telefon 0751 29555777) sowie
beim Kartenservice des Wochenblatts
(Telefon 189911) möglich.
Förderverein „Lust auf Lesen“
Bruno-Frey-Musikschule
Ulrike Chuchra stellt neue Bücher vor
Erfolgreiche Akkordeon-Schülerinnen
Am Mittwoch, 22. Oktober, 19.30 Uhr,
stellt Ulrike Chuchra von der Stadtbuchhandlung am Marktplatz in der
Stadtbücherei am Viehmarktplatz
Neuerscheinungen für Kinder bis zehn
Jahren vor.
Der Förderverein „Lust auf Lesen“ der
Stadtbücherei lädt dazu im Rahmen der
Fredericktage Lesepaten und -mentoren
und alle, die Kindern gerne vorlesen, ein.
Das aktuelle Angebot an Bilderbüchern
und Kinderbüchern ist für den Laien
kaum überschaubar, deshalb hat Ulrike
Chuchra eine kleine Auswahl empfehlenswerter Neuerscheinungen zusammengestellt. Dazu gibt sie auch ein paar
Lesetipps für Erwachsene.
Spende an Schwarzbach-Schule
Schmetterlingstränke wird vollendet
BIBERACH KOMMUNAL | Impressum
Herausgeber:
Große Kreisstadt Biberach an der Riß
Verantwortlich:
für den amtlichen Teil
Oberbürgermeister Norbert Zeidler
für den nicht amtlichen Teil
die jeweiligen gesetzlichen Vertreter der
mitteilenden Organisationen, Kirchen und
Vereine
Das Steinbildhauenobjekt, das durch Besucher bei der Kulturnacht in der Volkshochschule entstanden ist, wird an die
Schwarzbach-Schule gespendet. Dozent
Armin Stadler wird nun die begonnene
Schmetterlingstränke mit Schülern der
Schwarzbachschule fertigstellen und
diese dann in den Außenanlagen der
Schwarzbach-Schule integrieren. V. l. n. r.:
Denise Schelkle, vhs-Leiter Werner Szollar
und Dozent Armin Stadler.
Foto: BIKO
Redaktion:
Andrea Appel (Stadt Biberach)
Telefon: 07351/51 299
Achim Zepp (Biberacher Verlagsdruckerei)
E-Mail: Biberach.Kommunal@Biberach-Riss.de
Redaktionsschluss: 1 Woche vor Erscheinen,
in der Regel mittwochs, 12 Uhr
Druck, Anzeigen, Verteilung:
SV Magazin Verlag, 88299 Leutkirch
Verantwortlich für Anzeigen: Martin Frankenhauser
Anzeigenannahme Telefon: 07351/5002 32
E-Mail: anzeigen.bc.kommunal@schwaebische.de
Zustellung; Reklamation Tel: 07351/5002 44
Bei einem Wettbewerb der Stadt Trossingen haben mehrere Schülerinnen der
Bruno-Frey Musikschule sehr erfolgreich
teilgenommen. Einen Riesenerfolg verbuchten Theresa Monsees (Akkordeon;
Foto links) und Judith Schneider (Violine; Foto rechts) in der Kammermusik
der Altersgruppe zwei mit dem Prädikat
hervorragend und Platz eins. Außerdem
gab es für Theresa Monsees noch einen
ausgezeichneten sechsten Platz im Einzelwettbewerb. Hannah Wientges erzielte mit ihrem rasanten Vortrag im Solo
der Altersgruppe fünf das Prädikat ausgezeichnet und den fünften Platz. Das
Akkordeonduo Lisa Wilhelm und Hannah
Wientges erreichte in der Altersgruppe
fünf ebenfalls das Prädikat ausgezeichnet und einen dritten Platz. Alle Preisträgerinnen werden von Ursula GlögglerSproll unterrichtet.
Foto: BIKO
Am 17. Oktober
Linie 7 wird umgeleitet
Die Haltestellen Hubertus-LiebrechtStraße und Obere Stegwiesen können
am 17. Oktober ab 15.53 Uhr bis Betriebsschluss wegen einer Sperrung der
Hubertus-Liebrecht-Straße nicht bedient werden.
In der Aspachstraße wird auf Höhe der
Firma Habisreutinger eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Bedienung erfolgt
zu Abfahrtszeiten der Haltestelle Obere
Stegwiesen. Alle anderen Haltestellen der
Linie 7 werden normal bedient.
BIBERACH KOMMUNAL erscheint wöchentlich in der Regel immer mittwochs und wird
kostenlos an alle Haushalte der Stadt Biberach einschließlich der Teilorte Stafflangen,
Ringschnait, Rißegg und Mettenberg verteilt.
Angebotes entstehen, ist ausgeschlossen,
sofern nicht nachweislich vorsätzliches oder
grob fahrlässiges Verhalten vorlag.
Die Inhalte der Seiten dieses Amtlichen
Mit­
teilungsblattes wurden mit größter
Sorgfalt erstellt. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten kann
dennoch keine Garantie übernommen
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Biber ach kom munal
12 | 15. Oktober 2014
Ochsenhauser Hof
Bücherflohmarkt
Bildervortrag
über Jordanien
Lesestoff und
warme Socken
Im Ochsenhauser Hof gibt es am Freitag, 17. Oktober, einen Bildervortrag
von Karl Wahl über Jordanien. Beginn
ist um 15 Uhr. Foto: BIKO
Die Katholische Kirchengemeinde zur
Heiligsten Dreifaltigkeit veranstaltet
am Sonntag, 19. Oktober, von 10.30
bis 15 Uhr im Gemeindehaus auf dem
Mittelberg einen Bücherflohmarkt
mit Weißwurstfrühstück. Zudem
werden Kaffee und Kuchen angeboten. Parallel dazu verkauft der Strickkreis seine selbst gefertigten Produkte. Wer also Lesestoff und warme
Socken für kalte Wintertage sucht,
wird sicher fündig.
Kinotreff 50plus
Abdera
„Genug gesagt“
im Traumpalast
Veranstaltungen
am Wochenende
Der Stadtseniorenrat Biberach lädt am
Montag, 20. Oktober, ab 15.30 Uhr zum Kinotreff 50plus in den Traumpalast ein. Gezeigt wird der Film „Genug gesagt“, eine
amerikanische Tragikomödie von 2013.
Die geschiedene Masseurin Eva lernt auf
einer Party den ebenfalls geschiedenen
Albert kennen und lieben. Zeitgleich
freundet sie sich mit ihrer Kundin Marianne an. Es stellt sich heraus, dass Marianne
die Ex-Frau von Albert ist. Auf diese Weise
erfährt Eva Dinge, die die neue Beziehung
belasten. Die Spieldauer beträgt 93 Minuten. Den Film gibt‘s zum Sonderpreis,
ebenso Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr
im Kinofoyer.
Am Freitag, 17. Oktober, steigt im Abdera ab 19.30 Uhr die integrative Party
„Mittendr!n“. Aufgelegt werden Hits
der 70er-, 80er- und 90er-Jahre sowie
aktuelle Charts. Veranstalter sind der
Wohn- und Werkstattverbund Heggbach, die Lebenshilfe Biberach, fiB,
Lilienthal und die Schwarzbach-Schule
Biberach. Der Eintritt ist frei.
Am Samstag, 18. Oktober, gibt es ab
21 Uhr die Gelegenheit, Songs aus
den 90er-Jahren zu hören. Zur Musik
von Nirvana, Culture Beat, DJ Bobo,
Queen, den Spice Girls und vielen
mehr wird gefeiert. Der Eintritt kostet
3 Euro.
Aktionstag
„Fairkleidungstag“ in der vhs
Das
Aktionsbündnis
„Biberacher
Fair­
kleidungstag“ lädt am Samstag,
18. Oktober, von 10 bis 15 Uhr in die
Volkshochschule ein.
Chemisch belastete Textilien, vergiftete Flüsse, Brände in Textilfabriken und
menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern zeigen,
dass es bei der Textilherstellung immer noch erhebliche Missstände gibt.
Wie ist die momentane Situation, und
wie können Verbraucher verantwortlich handeln? Verschiedene Biberacher
Organisationen geben Informationen
und Anregungen zu einem verantwortlichen Umgang mit Kleidung. Gebrauchte Kleidung kann gekauft oder
verschenkt werden. Beteiligte Organisationen sind Greenpeace, Weltladen,
Familienzentrum, Tauschring „Nimm
und Gib“, BUND, Aktion Hoffnung, Diakonie, Lokale Agenda Biberach 21 und
Aktion Mensch.
ng
#FAIRan. Oktwtobero20r14tu
Samstag, 18
10 bis 15 Uhr
le
Volkshochschu
Plakat, Schülerarbeit Hauchler Studio.
Standesamtsnachrichten
Geburten
Eheschließungen
28. August, Anuar Ramadani,
Eltern: Arta Ramadani geb. Rexhepi und Sinan Ramadani, Nickeleshalde 42.
3. September, Samia Maucher,
Eltern: Sarah Maucher und Marcel
Jean Pierre Fularczyk, Im Talösch 43.
9. September, Paul Luiz,
Eltern: Eva Katharina Luiz geb. Rößer und Markus Alois Luiz, Talfeldstraße 36.
10. September, Anja Engel,
Eltern: Beate Birgit Engel geb. Grimm
und Jürgen Engel, Trattengasse 1.
15. September, Naila Schwärzel,
Eltern: Juliane Schwärzel geb. Link
und Dominik Schwärzel, GeorgSchinbain-Straße 51.
12. September, Sabrina Scheffold und
Jochen Baur, Otto-Schlecht-Straße 25.
19. September, Raphaela Cornelia
Waibel und Jörg Michael Reinert,
Mozartstraße 10.
20. September, Anna Grigorìvna Artamonova und Ruslan Betz, Batschkastraße 1.
Sterbefälle
31. August, Elisabeth Luise Haller
geb. Wöhrbach, 87 Jahre, Riedlinger
Straße 84.
1. September, Hans Wilhelm Dorweiler, 73 Jahre, Thüringenstraße 43.
4. September, Gertrud Gödel geb.
Seidel, 90 Jahre, Ritter-von-Essendorf-Straße 1.
Stadtführungen
Erstmals Biberacher Schulgeschichte(n)
Zu einer Premiere kommt es am
Sonntag, 19. Oktober: An diesem
Tag gibt es erstmals die neu entwickelte Themenführung „Biberacher
Schulgeschichte(n)“.
Sanierte Fachwerkhäuser, eine imposante Simultankirche, ein Marktplatz
mit prächtigen Bürgerhäusern – in
Biberach gibt es viel zu entdecken. Zusammen mit Gertrud Strauß werden
am Samstag, 18. Oktober, bei einen
Bummel durch die historische Altstadt
die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
besichtigt. Am darauffolgenden Mittwoch, 22. Oktober begrüßt Esther
Jäggle Interessierte zum „Historischen
Stadtrundgang“. Treffpunkt ist jeweils
um 15 Uhr im Museumshof. Die Führungen dauern etwa zwei Stunden
und kosten sechs Euro für Erwachsene,
Schüler und Studenten ab 18 Jahre zahlen drei Euro.
Bei der neuen Themenführung am
Sonntag, 19. Oktober, geht es um die
Biberacher Schulgeschichte. Wo, was,
für wen und wie wurde in der freien
Reichsstadt unterrichtet? Wie hat
sich die Biberacher Schullandschaft
im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts verändert? In einem etwa anderthalbstündigen Rundgang durch
die Biberacher Altstadt geht Stadtführerin Gisela Raunecker diesen
Fragen nach – ergänzt durch kleine
Geschichten aus dem Schulleben der
verschiedenen Zeiten. Treffpunkt
ist um 14 Uhr im Museumshof. Die
Führung kostet fünf Euro für Erwachsene, Schüler und Studenten ab 18
Jahre zahlen 2,50 Euro. Kinder gehen
kostenfrei mit.
Christoph Martin Wieland-Stiftung
Lesung „Juno und Ganymed“
Am Freitag, 17. Oktober, lesen Regina Vogel und Hans-Joachim Bündgen
(Wieland-Gesellschaft) „Juno und
Ganymed“. Die Lesung beginnt um 18
Uhr in der Volkshochschule und kostet einen Euro Eintritt.
Ehe, Eifersucht und Untreue – darum
geht es in Wielands komischer Erzählung „Juno und Ganymed“. Das Werk
entstand in Wielands Biberacher Jahren und sorgte für ein literarisches
Skandalon. Kein Wunder: Schließlich
werden darin einige erotische Eskapaden geschildert. Wieland beteuert
später: „Nur eins meiner frühen Gedichte habe ich deswegen auf immer
verdammt, weil es teufliche Caricatur
und Bordellcharakter hat, Juno und
Ganymed.“
Biber ach kom munal
15. Oktober 2014 | 13
Frauenchor FiS und Männergesangverein Frohsinn
Museum
Gemeinsames Herbstkonzert
Ausstellung
geht zu Ende
Am Sonntag, 19. Oktober, endet im
Museum die Sonderausstellung „Fotografie in Oberschwaben im 20. Jahrhundert“. Am morgigen Donnerstag,
18 Uhr, und am Sonntag, 11.15 Uhr,
erläutert Steffen Dietze noch zweimal
die einzelnen Etappen und stellt die
Künstler vor.
Wirtschaftsjunioren
Podiumsdebatte im
Schloss Ummendorf
Frauenchor FiS und Männergesangverein Frohsinn.
„Männer singen anders – Frauen sowieso!“ Unter diesem Motto gestalten
der Frauenchor FiS und der Männergesangverein Frohsinn am Samstag,
15. November, um 20 Uhr in der Festhalle Rißegg ihr gemeinsames Herbstkonzert.
Die Liedauswahl der beiden Chorleiter,
Monika Lessmeister und Simon Föhr,
setzt sich auf unterhaltsame Weise
mit dem Thema Frauen und Männer
auseinander. Der MGV Frohsinn macht
mit „Wir wandern heut‘ ins Schwabenland“, „Bierlied“ und „Die kleine
Kneipe“ schon zu Beginn des Konzertes
deutlich, was Männer gerne tun. „Eleni“
und „Ei du Mädchen vom Lande“ bringt
nun die Frauen ins Spiel. Aber auch sie
müssen erkennen, „Du kannst nicht immer 17 sein“. Den Schlusspunkt setzen
die Herren mit einem musikalischen
Foto: BIKO
Ratschlag von Otto Reuter und die
Frauen haben noch einen Tipp zur Stimmungsaufhellung. Lorenz Lessmeister,
der Mann am Klavier, redet bei „Männer“ ein Wort mit.
Der Kartenvorverkauf beginnt am
20. Oktober bei „Vom Fass“ am Marktplatz und der Kreissparkasse Rißegg.
Der Eintritt kostet 8 Euro, Saalöffnung
ist um 19 Uhr. Es werden Getränke und
Brezeln angeboten.
Bildungsreise
Jugendliche waren mit Martin Gerster im politischen Berlin
Das ehrenamtliche Engagement von
50 Jugendlichen aus Oberschwaben
hat der Biberacher Bundestagsabge­
ordnete Martin Gerster jetzt mit einer
viertägigen Reise nach Berlin belohnt.
Die jungen Leute, unter anderem vom
Biberacher Jugendparlament und der
Jugendfeuerwehr Mettenberg konnten
sich so ein ganz eigenes Bild von der
Bundeshauptstadt machen. Auf dem
Programm standen eine Bundestags­
sitzung sowie Besuche im Ministerium
für Bildung und Forschung, im ehema­
ligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhau­
sen, der Gedenkstätte Berliner Mauer,
der baden-württembergischen Landes­
vertretung und des Holocaust-Mahn­
mals. Foto: BIKO
Das Forum der Wirschaftsjunioren Biberach veranstaltet am Donnerstag,
16. Oktober, 19 Uhr, im Schloss Ummendorf im Prunksaal eine Podiumsdebatte zum Thema „Generation Z –
Welche Chancen hat die Jugend?“.
Teilnehmende sind Dr. Stefan Brand,
Geschäftsführer der Vollmer Werke,
Renate Granacher-Buroh, Leiterin der
Karl-Arnold-Schule und Moritz Freiherr
Knigge, Nachfahre von Adolph Freiherr
Knigge und Mitbegründer des „Deutschen Knigge-Rats“. Eine Anmeldung
per Mail an vorstand@wj-biberach.de
ist erforderlich.
Tierheim
„Ich suche ein
neues Zuhause“
Die Rattengruppe besteht derzeit aus
drei Rattenmännchen. Die Tiere sind
sehr neugierig und zutraulich. Die
schwarz-weißen Ratten wurden im Mai
2013 geboren. Dumbo, eine Husky-Ratte, ist etwa fünf Monate alt. Wer sucht
freundliche, neugierige und zutrauliche
Rattenfreunde?
Das Tierheim ist täglich (außer Mittwoch und Samstag) von 14.30 bis
17.30 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind
die Mitarbeiter auch telefonisch unter
506700 zu erreichen. Gerne können
sich Interessenten auch per E-Mail melden: mail@tierschutzverein-biberach.
de. Informationen zu weiteren Tieren
gibt es auf der Homepage www.tierschutzverein-biberach.de.
Biber ach kom munal
14 | 15. Oktober 2014
Mit Basteln und Lagerfeuer
Heilig-Geist-Kirche
Ferienfreizeit in der Biberburg
Musikalisch durch alle Lebenslagen
Ferienfreizeit in der Biberburg: Von
Dienstag, 28. Oktober, bis Freitag,
31. Oktober (jeweils 10 bis 16.30 Uhr,
Freitag von 14 bis 19 Uhr) laden Clara, das Eichelfräulein, und Otto, der
Kastanien­
mann, ein zum Basteln,
Schnitzen, Spielen und vielem mehr.
Gemeinsam entdecken, wie bunt der
Herbst wirklich ist. Am letzten Tag gibt
es Lagerfeuer, Stockbrot, Kürbissuppe
und Überraschungen. Eltern und Geschwister sind dazu herzlich eingeladen.
Anmeldeschluss ist der 21. Oktober. Die
Freizeit ist ein Gemeinschaftsprojekt
von Biberburg, Aktiv- und Abenteuerspielplatz Biberach, Kinderschutzbund
Biberach, Spielmobil und Jugend Aktiv
und wird unterstützt von der Bürgerstiftung Biberach sowie der Mittelberg-Grundschule. Informationen und
Anmeldung unter www.abenteuerspielplatz-biberach.de, E-Mail: guenter.
heider@abenteuerspielplatz-biberach.
de, Telefon 0151 54838050.
Irith Gabriely an der Klarinette und Hans
Joachim Dumeier an der Orgel. Foto: BIKO
Ein Konzertgottesdienst unter dem Titel „Church meets Synagogue“ wird am
Sonntag, 19. Oktober, um 18 Uhr in der
Heilig-Geist-Kirche veranstaltet.
Irith Gabriely an der Klarinette und Hans
Joachim Dumeier an der Orgel bieten eine
interreligiöse, musikalische Begegnung.
Sie geben einen Einblick in einen Musikstil,
der alle Lebenslagen vertont. Von schwer­
mütiger Melancholie und Trauer bis hin zu
euphorischer Freude ist alles hörbar, was
Menschen bewegt.
Interkulturelle Wochen
Kabarettherbst
Türkisch kochen
und Familienwochenende
Es geht in die zweite Runde
Am 20. Oktober geht es im Stadtteilhaus Gaisental um die türkische Küche. Beginn ist um 18 Uhr, gegessen
wird ab 19 Uhr. Freundinnen der türkischen Küche sind herzlich eingeladen, um sich in die Geheimnisse dieser vielseitigen Gerichte einweihen
zu lassen und ein traditionelles Menü
zu zaubern. Anmeldung entweder
beim Stadtteilhaus (Telefon 301128)
oder beim Pfarramt Friedenskirche
(Telefon 9403). Der Unkostenbeitrag
beträgt 5 Euro. Die Organisation haben: Evangelische Friedenskirche
Biberach, Katholische Gesamtkirchengemeinde, Türkisch-islamischer
Kulturverein D.I.T.I.B., MGH Biber­ach,
Stadtteilhaus Gaisental.
Im Kloster Bonlanden gibt es von 24.
bis 26. Oktober im Rahmen der interkulturellen Wochen ein Familienwochenende mit dem Thema „Alles,
was Familien so bewegt – Wendepunkte im Familienleben“. Beginn
ist am Freitag um 15 Uhr, Ende am
Sonntag um 15 Uhr. Familientherapeutin Marlies Hinderhofer leitet das
Familienwochenende, für das man
sich beim Pfarramt der Friedenskirche (Telefon 9403 oder E-Mail Pfarramt.Friedenskirche@elkw.de) anmelden muss.
Die Organisation haben der Christlich-muslimische Frauentreff und die
Evangelische Friedenskirche Biberach).
KOMM fördert Präventionsprojekte
Anträge jetzt stellen
Der Kommunale Präventionspakt
(KOMM) des Landkreises Biberach
geht im November mit seinem Programm „KOMM vor Ort“ in die zehnte Runde.
Präventionsprojekte an Schulen, in
Vereinen und in der Jugendarbeit
werden gefördert. Möglich ist dies
dank finanzieller Unterstützung der
Kultur- und Sozialstiftung „Gemeinsam für eine bessere Zukunft“ der
Kreissparkasse Biberach. Bereits im
vergangenen Jahr wurden 39 Projekte
zur Förderung ausgelobt. Landrat Dr.
Heiko Schmid ruft dazu auf, die Möglichkeit der Förderung von Projekten
im Bereich Jugendschutz-, Gewaltund Suchtprävention zu nutzen: „Ein-
zelne Projekte können mit bis zu 1500
Euro gefördert werden.“
Fördergelder können freie und öffentliche Träger der Jugendarbeit,
Initiativgruppen, Schulen, Schulfördervereine, Arbeitskreise und gemeinnützige Vereine beantragen.
Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Anträge sind bis 15.
November bei Heike Küfer im Landratsamt Biberach einzureichen. Die
Projektauswahl trifft eine Jury beim
Landratsamt.
Die aktuellen Antragsformulare und
nähere Informationen zur Ausschreibung sind im Internet unter www.jubib.de zu finden. Fragen wird Heike
Küfer unter Telefon 52-6326 beantworten.
Der Kabarettherbst startet in die
zweite Runde.
Den Anfang macht hierbei Florian
Schroeder am Donnerstag, 16. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle.
Danach folgt Sarah Hakenberg am
Freitag, 17. Oktober, im Komödienhaus, bevor Michael Hatzius am
Samstag, 18. Oktober, die „Echse und
seine Freunde“ in der Stadthalle zu
Wort kommen lässt. In der darauffolgenden letzten Woche des Kabarettherbstes sind noch Jess Jochimsen (Mittwoch, 22. Oktober), Queenz
of Piano (23. Oktober), Philipp Scharri
(24. Oktober) und die Kabarettlegende Bruno Jonas (25. Oktober) zu Gast
in Biberach.
J
Kindertheater
Räuber Oskar
Das Ulmer Kindertheater Micklespickles spielt am Sonntag, 19. Oktober, im
Abdera die Geschichte vom kleinen
wilden Räuber Oskar. Einlass ist um
14.30 Uhr, Beginn um 15 Uhr.
Oskar lebt mit seinem Vater und zwei
anderen Räubern im Wald. Sie beschlie-
ßen, dass aus Oskar endlich ein richtiger Räuber werden soll und schicken
ihn deshalb auf seinen ersten Raubzug.
Nach dem Theaterstück gibt es eine
Kinderdisco. Der Eintritt kostet 2 Euro
für Kinder und 4 Euro für Erwachsene.
Weitere Informationen unter www.
abdera-bc.de.
Tipps beim Offenen Treff
Selbstständig trotz Seheinschränkung
Die Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben der Allgemeinen Blindenund Sehbehindertenhilfe (ABSH) veranstaltet am Samstag, 25. Oktober, im
Hotel „Traube“ in Sigmaringen einen
Offenen Treff. Beginn ist um 15 Uhr.
Hier gibt es Tipps und Informationen
aus erster Hand. Etwa zu Hilfsmitteln
fürs Lesen. Die Tageszeitung oder das
Amtsblatt zu lesen, ist nämlich mit
Seheinschränkung kompliziert. Gleiches gilt für Fahrpläne und Behördendokumente in Minischrift. Nicht nur
Senioren, auch junge Menschen mit
Seheinschränkung wissen meist nicht,
welche hilfreiche Technik über die Krankenkasse von Hilfsmittelanbietern zu
erhalten sind. Um besser planen zu können, wird um eine Anmeldung gebeten
unter Telefon 07427 4660375 oder EMail: sozialberatung@abs-hilfe.de.
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Biber ach kom munal
15. Oktober 2014 | 15
Junge Künstler präsentieren in Ummendorf einen Arienabend zur Keltenbegeisterung in der Musik
Druiden, Artus und Ossian in Oper und Lied
Durch die Kelten inspirierte Opernarien
und Lieder sind am 18. Oktober um 20
Uhr im Schloss Ummendorf zu hören. Das
Besondere: Beteiligt sind drei aus Biber­
ach stammende Persönlichkeiten: die
Opernsängerin Cornelia Lanz, die Drama­
turgin Maria Goeth und die Archäologin
und Keltenspezialistin Dr. Caroline von
Nicolai.
Von Merlin bis zum Keltenmusical des
21. Jahrhunderts, von König Artus bis
Asterix und Obelix: Künstler aller Zeitalter begeisterten sich für die legendäre
Volksgruppe. Die jungen, international
gefragten Opernsänger Cornelia Lanz und
Philipp Gaiser präsentieren zusammen
mit Pianist Martin Steinlein Werke dieses Kelten-rauschs. Dramaturgin Maria
Goeth und Archäologin Dr. Caroline von
Nicolai führen mit allerlei Kuriosem, Heiterem, Wissenswertem, Anekdotischem
und Mirakulösem über die Kelten durch
den Abend. Druiden, magische Symbole
und gallische Helden: Die Wurzeln von
Richard Wagners berühmten Opern Parsifal und Tristan und Isolde sind ebenso
in der keltischen Mythologie zu finden
wie die düster-dämonischen Opern über
den mächtigen Zauberer Merlin von Isaac
Albéniz oder Karl Goldmark.
Cornelia Lanz.
Foto: BIKO
Im 18. Jahrhundert schuf der schottische
Dichter James Macpherson mit Ossian
eine der prominentesten Fälschungen der
Weltliteratur: Er schrieb fingierte keltische
Gedichte, die nicht nur den Komponisten Franz Schubert in Vertonungsfieber
setzten, sondern auch den Titelhelden in
Goethes berühmten Leiden des jungen
Werthers umtreiben. Aus Goethes Klassiker wiederum entstand die französische
Oper Werther von Jules Massenet. Ausschnitte aus diesen und weiteren Werken werden präsentiert, erläutert und in
Zusammenhang gebracht. Cornelia Lanz,
Maria Goeth und Dr. Caroline von Nicolai sind alle drei in Biberach aufgewach-
Dr. Caroline von Nicolai.
Foto: BIKO
sen. Mezzosopranistin Cornelia Lanz lebt
derzeit in Stuttgart und gastiert unter
anderem an der Staatsoper Stuttgart,
der Tonhalle Zürich und dem Deutschen
Schauspielhaus Hamburg. Der Münchner
Bariton Philipp Gaiser gastierte bereits in
jugendlichem Alter als Mitglied des Tölzer
Knabenchores auf Bühnen wie denen der
Bayerischen Staatsoper oder dem Staatstheater am Gärtnerplatz und ist seit seinem Gesangsstudium in Würzburg und
Nürnberg deutschlandweit als Opernund Konzertsänger aktiv. Der Pianist
Martin Steinlein war viele Jahre als Korrepetitior mit Dirigierverpflichtung am
Staatstheater am Gärtnerplatz München
Maria Goeth.
Foto: BIKO
angestellt und dirigiert unter anderem an
der Kammeroper München und der Pasinger Fabrik.
Das Konzert wurde von der in München
lebenden Opern- und Konzertdramaturgin Maria Goeth konzipiert, die den Abend
auch moderiert. Dr. Caroline von Nicolai,
Keltenexpertin und unter anderem Kuratorin und stellvertretende Projektleiterin
der Großen Landesausstellung BadenWürttemberg „Die Welt der Kelten. Zentren der Macht – Kostbarkeiten der Kunst“
von 2013, untermauert den Abend mit
unterhaltsamen Fakten. Karten gibt es
bei haardeluxe in Ummendorf, Telefon:
22909.
Kunst in Oberschwaben
Region holt Rückstand auf
Unter Federführung der Gesellschaft
Oberschwaben haben sich in diesem
Sommer acht Museen und Galerien in
Oberschwaben zusammengeschlossen
und die Kunst der Region im 20. Jahrhun­
dert präsentiert. Einer der Initiatoren des
Projekts, Dr. Uwe Degreif vom Museum
Biberach, fasst am Freitag, 17. Oktober,
in einem um 20 Uhr im Nebenzimmer
des TG-Heims beginnenden Vortrag des
Kunstvereins Biberach die Ergebnisse des
Ausstellungsprojekts zusammen.
Zugleich stellt er die führenden Künstler und vorherrschenden Tendenzen
vor. Dabei zeigt sich, dass die Region
Mitte der 1920er-Jahre Anschluss an
die nationale Entwicklung gefunden hat. Allerdings hinkte sie in den
1950er- und 60er-Jahren hinterher
und holte erst in den 1990er-Jahren
wieder auf. Heute leben mehr Künstler aus Oberschwaben außerhalb als
innerhalb der Region.
Der Eintritt ist kostenlos.
Albert Burkart, Der Knabe, 1926,
Öl/Leinwand, Landkreis Ravensburg
KulturNews – Ak tuelle Informationen,
neue Veranstaltungen. Bleib en Sie
mit dem Newsle t ter auf dem Laufenden.
16 | 15. Oktober 2014
BIBER ACH KOM MUNAL
„Kleidertauschcafé“
Geistlicher Impuls
Wenn der Wind des Wandels weht …
baut der eine Mauern, der andere Windmühlen
Veränderungen lösen oft Unbehagen
aus!
Egal, in welchen Bereichen: ob bei
Schul- oder Jobwechsel, ob bei Trennungen oder Fusionen, bei Erfahrung
von Krankheit, Verlust oder gar Tod …
Einschränkung oder Verbesserung –
das ist die Frage!?
Ein Neuanfang bleibt so gut wie immer eine Herausforderung.
Warum ist das so?
Unser Gehirn signalisiert uns bei vertrauten und gewohnten Reizen ein
Gefühl der Sicherheit. Dagegen baut
sich bei unbekannten Impulsen in-
nerlich eine Mauer der Angst auf.
Viele Menschen verharren deshalb
eher in einer alten, leidvollen Situation als zu neuen Ufern aufzubrechen.
Dabei bieten neue Aufgaben und
Kontakte durchaus eine Horizont­
erweiterung. Es heißt: „Menschen
wachsen mit und an ihren Aufgaben.“
Erfahrungsgemäß (er-)finden sich
gerade in der Not kreative Lösungen.
Die Gelegenheit eben, „ Windmühlen“ jeglicher Art zu bauen. Den Wind
des Wandels zu nutzen als Antrieb.
In den ersten Oktobertagen werden
in den katholischen Kirchengemeinden die neuen Seelsorgeeinheiten Bi-
berach Stadt und Biberach Umland in
Kraft gesetzt.
Welche „Windmühlen“ da neu entstehen werden ist noch ungewiss,
aber es wird sie geben.
Ohne Vertrauen auf den Heiligen
Geist, der schon immer für frischen
Wind in der Kirche gesorgt hat, wird´s
nicht gehen.
Was würden Sie denn ganz persönlich gerne ändern?
Welche „Windmühlen“ wollen Sie dabei bauen?
Monika Göbel, Gemeindereferentin
Biberach Umland
Prinzip ist bringen
und mitnehmen
Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde veranstaltet am 18. Oktober in der
Schönfeldstraße 3 ein „Kleidertauschcafé“, zu dem alle Frauen aus Biberach
und Umgebung eingeladen sind.
Die Kleiderabgabe erfolgt zwischen
9.30 und 10 Uhr. Der Beginn des Kleidertauschs ist um 10.30 Uhr, das Ende
gegen 12 Uhr.
Alle Frauen können mitmachen, auch
wenn sie selbst keine Kleider zum
Tauschen beitragen können. Wenn
möglich, sollte jedoch mindestens ein
Kleidungsstück mitgebracht werden
(maximal 15 gut erhaltene Teile, gewaschen und gebügelt).
Im Raum Biberach
Erstkommunion 2015
Neuordnung der Seelsorgeeinheiten
Informationsabend und Anmeldung
Seit 1. Oktober hat die neue katholische
Seelsorgeeinheit „Biberach Umland“ einen neuen Zuschnitt. Hl. Dreifaltigkeit
Mittelberg, und St. Gallus Rißegg gehören nun zur Einheit „Biberach Stadt“, zu
der auch die Kirchengemeinden St. Alban, Mettenberg, St. Martin Stadtmitte
und St. Josef, Birkendorf gehören. Dafür
kommen nach dem Eintritt von Pfarrer Manfred Müller in den Ruhestand
Warthausen und Birkenhard zur Seel-
Katholische Kirche
St. Martin Sa 18.10., 16 Uhr goldene
Hochzeit. So 19.10., 8 Uhr Messfeier,
11 Uhr Wortgottesfeier, 19 Uhr Messfeier. Mi 22.10., 8.30 Uhr Marktmesse.
Spitalkirche Sa 18.10., 9.30 Uhr Gebet
um Priesterberufe, 16 Uhr Beichte in
polnischer Sprache, 16.30 Uhr Messfeier
in polnischer Sprache. So 19.10., 10 Uhr
Messfeier in kroatischer Sprache. Di
21.10., 18 Uhr Rosenkranz, 18.30 Uhr
Messfeier, 19.15 Uhr Meditation.
Kapelle Sana Klinikum Sa 18.10.,
18.30 Uhr Wortgottesfeier.
Bürgerheim Sa, 18.10., 10 Uhr Messfeier. So 19.10., 15.30 Uhr Wortgottesfeier.
St. Josef Fr 17.10., 18.30 Uhr Rosenkranz, 19 Uhr Messfeier. So 19.10.,
11 Uhr Messfeier, 11 Uhr Kinderkirche,
17 Uhr Evensong. Mo 20.10., 19.45 Uhr
Fatima-Gebetsstunde.
St. Alban, Mettenberg Fr 17.10., Rosenkranz und Messfeier entfällt. So
sorgeeinheit „Biberach Umland“. Diese umfasst die katholischen Kirchengemeinden Warthausen, Birkenhard,
Mittelbiberach, Reute, Stafflangen und
Ringschnait.
Dem Pastoralteam „Biberach-Umland“
gehören nach Auskunft des Dekanats
Biberach Pfarrer Wunibald Reutlinger
und Pfarrvikar Jaison George, die Gemeindereferentinnen Monika Göbel
und Margarita Ruppel an.
Am Mittwoch, 22. Oktober, 20 Uhr, gibt
es im Gemeindehaus St. Martin für alle
Eltern aus der neuen Seelsorgeeinheit
Biberach Stadt einen Informationsabend
zur Erstkommunion 2015.
An diesem Abend wird der neue Weg der
Erstkommunion in der neuen Seelsorgeeinheit Biberach Stadt vorgestellt. Die
schriftlichen Anmeldungen zur Erstkommunion nehmen die jeweiligen Pfarr-
büros vom 23. Oktober bis 7. November
entgegen. Anmeldeformulare werden
am Informationsabend ausgeteilt. Wer
an diesem Abend verhindert ist, kann
das Anmeldeformular ab 23. Oktober im
jeweiligen Pfarrbüro anfordern. Pfarrbüro St. Martin (Telefon 18140), Pfarrbüro
St. Josef und Alban (Telefon 9467) und
Pfarrbüro Hl. Dreifaltigkeit und St. Gallus
(Telefon 22122).
Kirchen
19.10., 9.30 Uhr Messfeier, 9.30 Uhr
Kinderkirche.
Hl. Dreifaltigkeit Do 16.10., 9 Uhr
Frauen- und Müttermesse. Sa 18.10.,
17.30 Uhr Beichte, 18.30 Uhr Messfeier.
So 19.10., 9.30 Uhr Familiengottesdienst.
St. Gallus, Rißegg So 19.10., 9.30 Uhr
Messfeier – Patrozinium, 19 Uhr Andacht in Rindenmoos.
Mariä Himmelfahrt, Ringschnait So
19.10., 11 Uhr Messfeier, 15 Uhr Taufe
von Hannes Beck, 19 Uhr Rosenkranz in
der Kapelle in Winterreute.
St. Remigius, Stafflangen So 19.10.,
8.45 Uhr Messfeier, 14 Uhr Taufe. Mo
9 Uhr Messfeier zum Patrozinium in St.
Wendelin in Eggelsbach.
Evangelische Kirche
Bürgerheim Fr 17.10., 15.30 Uhr Gottesdienst.
Stadtpfarrkirche Sa 18.10., 14 Gottesdienst zum Ehejubiläum.
So 19.10., 9.30 Uhr Gottesdienst zum
Weltmissionstag.
Heilig-Geist-Kirche So 19.10, 18 Uhr
Konzert-Gottesdienst „Church meets
Synagogue“.
Bonhoefferkirche So 19.10., 10.30 Uhr
Gottesdienst.
Friedenskirche So 19.10., 10.30 Uhr
Gottesdienst zum Weltmissionstag mit
Kinderkirche und anschließendem Gemeindeessen.
Versöhnungskirche Sa 18.10., 17 Uhr
Ökumenischer
Kleine-Leute-Gottesdienst. So 19.10., 10.30 Uhr Gottesdienst.
Krankenhauskapelle So 19.10., 8.15 Uhr
Gottesdienst.
Blaues Kreuz So 19.10., 18 Uhr Gottesdienst.
Süddeutsche Gemeinschaft
Immer sonntags, 10.45 Uhr Gottesdienst Rollinstraße 28, ab 10.30 Uhr
Kinderprogramm Martinstraße 8.
Neuapostolische Kirche
Immer donnerstags, 20 Uhr und sonntags 9.30 Uhr, Rollinstraße 59.
Freie Christengemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst, Waldseer Straße 99.
Christliche Gemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst, Freiburger Straße 69.
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Immer sonntags, 10 Uhr Gottesdienst
mit Kinderkirche, Schönfeldstraße 3.
Adventgemeinde Biberach
Immer samstags, 9.30 Uhr Gottesdienst mit Bibelgespräch und Kinderbetreuung, 10.30 Uhr Gottesdienst mit
Predigt, Ehinger Straße 39.
Biber ach kom munal
Amtliche Bekanntmachungen
Vermischtes
Öffentliche Zustellung
Fundsachen
Herrn Kristofer Dohle, zuletzt wohnhaft Sattlergasse 2,
88447 Warthausen, derzeitiger Aufenthalt unbekannt
(Schweiz), ist eine Entscheidung der Bußgeldstelle zu eröffnen. Herrn Kristofer Dohle wird hiermit Gelegenheit gegeben, diese Entscheidung innerhalb von zwei Wochen vom
Tage der Bekanntmachung an beim Ordnungsamt, Bußgeldstelle, Hindenburgstraße 29, 88400 Biberach einzusehen.
Mit der öffentlichen Zustellung des Dokuments können
Fristen in Gang gesetzt werden, nach deren Ablauf Rechtsverluste drohen können.
Folgende nachstehend aufgeführten Fundsachen wurden
abgegeben und können während der Öffnungszeiten bei
der Einwohnermeldestelle von den Eigentümern abgeholt werden: Montag und Mittwoch 8 bis 18 Uhr, Dienstag, Donnerstag und Freitag 8 bis 12.30 Uhr, Samstag von
9.30 bis 12.30 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass das
Eigentum an den Fundsachen, falls die Verlierer sich nicht
melden, nach Ablauf von sechs Monaten nach Anzeige des
Fundes beim Fundbüro bzw. der Polizei auf den Finder oder
bei Verzicht auf jegliche Fundrechte auf die Gemeinde des
Fundortes übergeht.
Kategorie
Öffentliche Ausschreibung
von Bauleistungen nach VOB
Roter Bau – Sanierung
Anzahl
Ausweise, Dokumente
1
Brille
5
Fahrrad
4
Geld/Geldbeutel
4
Handy
3
Putz- und Stuck
Armband
1
Ausführungszeit: ab Februar 2015
Uhr
4
Ring
3
Ohrring
4
Anhänger
1
Rosenkranz
1
Jacke/Mantel
5
Kopfbedeckung/Mütze
5
Schal
6
Sweatshirt/Pullover
6
T-Shirt
1
Badehose
1
Rucksack
1
Plastiktüte mit Inhalt
1
Tasche
3
Schirme
4
USB-Stick
3
Hörgerät
1
City-Roller
1
Kopfhörer
2
Handyhülle
2
Fahrradschloss
2
Fahrradhelm
1
Brillenetui
1
Spielzeug
2
Radio mit Uhr
1
Trockenbau
Ausführungszeit: ab Februar 2015
Schreiner 4
Holztreppensanierung
Ausführungszeit: ab Oktober 2015
Bodenbelagsarbeiten
Ausführungszeit: ab Oktober 2015
Elektro- und
Sicherheitstechnik
Ausführungszeit: ab Januar 2015
Abholung/Anforderung der Ausschreibungsunterlagen:
Gegen Verrechnungsscheck i. H. v. 5 €
(Schutzgebühr) ab Dienstag, 14.10.2014
beim Hochbauamt, Ehinger Str.9, 88400
Biberach.
Angebotsabgabe:
Angebote sind in Papierform und Gaeb in
einem verschlossenen Umschlag mit der
entsprechenden Kennzeichnung einzureichen.
Angebotseröffnung:
Dienstag 04.11.2014, zu der im LV angegebenen Zeit.
Vollständige Veröffentlichung der Ausschreibung unter www.biberach-riss.de.
diverse Schlüssel
Freizeitanlage Ringschnait,
Bereich 2, Teil 2, Spielplatz
Ausführungszeit: ab November 2014
Abholung/Anforderung der Ausschreibungsunterlagen:
Ab Montag, 20.10.2014 gegen Verrechnungsscheck in
Höhe von 15,00 €, CD-ROM 5,00 €, Versand 5,00 €, beim
Stadtplanungsamt, Museumstr. 2, 88400 Biberach, Tel.
07351 51-270.
Angebotseröffnung:
Dienstag, 04.11.2014 um 9.30 Uhr.
Vollständige Veröffentlichung der Ausschreibung unter
www.biberach-riss.de.
Tag der offenen Tür
Mit Sicherheit schwimmen lernen
In der Abteilung Physiotherapie der Sana Klinik Biberach
gibt es am Samstag, 18. Oktober, einen Tag der offenen Tür
für alle großen und kleinen Bürgerinnen und Bürger, die
schwimmen lernen wollen. Frauke Hödel zeigt von 11 bis 15
Uhr das freudvolle Bewegen im Wasser.
Förderpreise der WLSB-Sportstiftung
Wasser sparen, Ehrenamt
und Kooperationen
Die Sportstiftung des Württembergischen Landessportbundes
(WLSB) schreibt in diesem Jahr zum ersten Mal drei Förderpreise
aus. Vergeben werden die Auszeichnungen in Höhe von jeweils
5000 Euro in den Kategorien „Umwelt und Energie“, „Ehrenamtliches Engagement“ und „Kooperation Verein–Verein“. Bis
zum 15. Dezember 2014 können sich Sportvereine aus BadenWürttemberg mit ihren Projekten und Ideen bewerben. Auch
sogenannte Paten können potenzielle Preisträger vorschlagen.
Der Nachhaltigkeitspreis der WLSB-Stiftung soll die Entwicklung und Verbreitung von Beispielen in den Mitgliedsvereinen
des WLSB fördern, die sich bewährt haben und ein Bewusstsein
in der Öffentlichkeit für herausragende Projekte der Sportvereine schaffen. Der Nachhaltigkeitspreis wird gemeinsam von
der WLSB-Sportstiftung und der Firma Kärcher ausgeschrieben.
Thema „Ressourcenschonender Umgang: Wasser“. Die Ideen
zum Wassersparen können dabei vielseitig sein: Regenwasser in
einer vereinseigenen Zisterne zu sammeln, ist nur ein Beispiel.
Das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen
und Senioren in Baden-Württemberg stiftet den Sonderpreis
„Soziale Nachhaltigkeit“. Im Jahr 2014 werden Sportvereine gesucht, die Ideen, Modelle und Projekte zur Förderung und Gewinnung von Jugendlichen für das ehrenamtliche Engagement
in Sportvereinen entwickelt haben.
Weitere Informationen zu den Förderpreisen und dem Bewerbungsverfahren gibt es unter www.wlsb-sportstiftung.de.
Bis EndeMontage
2014
eines Rauchmeld
Rauchmelderpflicht in
In welchen Räumen sollten Rauchmeld
Baden-Württemberg
Rauchwarnmelder
Mindestschutz
Rauchwarnmelder
Optimalschutz
Öffentliche Ausschreibung
von Bauleistungen nach VOB/KVHB
15. Oktober 2014 | 17
Vermischtes
Gelände wird frei gemacht
Vorarbeiten für die Verlängerung
der Vollmerstraße
Ab Montag, 20., bis voraussichtlich Donnerstag, 23. Oktober
werden von der Firma Halder in der Bleicherstraße im Bereich zwischen dem Busbetriebshof der Stadtwerke Biber­
ach und der Requisitenhalle Bäume und Sträucher gerodet.
Es handelt sich um das Gelände der künftigen Trasse für die
Verlängerung der Vollmerstraße, die im Zuge des Neubaus
der Feuerwehr erforderlich wird. Das Holz wird anschließend vor Ort zu Hackschnitzeln (Energieholz) verarbeitet.
Der baden-württembergische Landtag hat in einer Plenarsitzung am Mittwoch eine Rauchmelderpflicht für Wohnräume beschlossen. Bis Ende 2014 müssen Rauchmelder in
bestehendenEine
Räumen
sein.
der installiert
wichtigsten
Fragen ist die Frage
Rauchmelder der am richtigen Ort montie
Bei Mietwohnungen sind die Wohnungseigentümer in der
desländer mit Rauchmelderpflicht wird ei
Pflicht, Rauchmelder anzubringen. Doch auch Eigenheimbeundvon
denPflegeheimen,
Fluren die alsKrankenhäusern
Rettungsweg
sitzer sowie mern
Betreiber
eine Montage
in dem
Wohnzimmer
und
oder Hotels müssen
künftig die
Lebensretter
einbauen.
Fürd
neu errichtete Häuser gilt die Regelung übrigens sofort. Die
Geräte müssen in Schlafzimmern sowie in Fluren, die als
Eine Montage von Rauchmeldern in Räum
Rettungswege genutzt werden, angebracht sein.
nicht empfehlenswert,
da nach
hier eine
höhere
Eine der wichtigsten
Fragen ist die Frage
den Montaherrscht, wasda
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Fehlalarmen
und einer
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geort eines Rauchmelders,
ein Rauchmelder
der am
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montiert
ist rechtzeitig
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zuverlässig
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empfehlen
Hitzemelde
miert. In Baden-Württemberg
eine Montage
in denu
gegenüber Staub wird
und Dampf
wesentlich
Kinderzimmern, den Schlafzimmern und den Fluren die als
des die Temperatur misst.
Rettungsweg dienen, vorgeschrieben. Darüber hinaus wird
eine Montage in Wohn- und Arbeitszimmern empfohlen.
Weitere Hinweise
und Tipps zur
RauchmelGrundsätzlich
giltMontage
für denvon
Montageort
dern werden in folgenden Ausgaben des BIBERACH KOMMUNAL veröffentlicht.
Biber ach kom munal
18 | 15. Oktober 2014
Die Woche im Überblick
Datum
zeit
ort, Treffpunk t
Ver anstaltung
Mi, 15. Oktober
19 Uhr
Vereinsgaststätte TG Biberach
„Man ist, was man isst“, SPD-Ortsverein Biberach
Mi, 15. Oktober
20 Uhr
Abdera
„Schnüffelfete“, Studentenparty
Do, 16. Oktober
7 Uhr
Parkplatz Memminger Straße
Bergtour auf den Iseler 1886 m, Allgäuer Alpen, Alpenverein Biberach
Do, 16. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Do, 16. Oktober
15 Uhr
Ochsenhauser Hof
Literaturtreff
Do, 16. Oktober
18 Uhr
Museum Biberach
Sonderausstellung „Fotografie 1900–2000“, Führung mit Steffen Dietze
Do, 16. Oktober
19.30 Uhr
Gemeindezentrum St. Martin
Weinheimat Georgien
Do, 16. Oktober
20 Uhr
Stadthalle Biberach
Florian Schroeder
Fr, 17. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Fr, 17. Oktober
15 Uhr
Ochsenhauser Hof
Jordanien, Bildervortrag
Fr, 17. Oktober
18 Uhr
Volkshochschule
Wieland-Lesung
Fr, 17. Oktober
19.30 Uhr
Abdera
Mittendr!n
Fr, 17. Oktober
20 Uhr
Komödienhaus
Sarah Hakenberg
Fr, 17. Oktober
20 Uhr
Volkshochschule
Berühmte Chinesen schreiben Geschichte Teil 1
Fr, 17. Oktober
20 Uhr
TG-Vereinsheim
Sonderausstellung „Fotografie 1900–2000“, Vortrag von Dr. Uwe Degreif
Sa, 18. Oktober
10 Uhr
Stadtbierhalle
Skibörse der TG Skiabteilung
Sa, 18. Oktober
10.30 Uhr
Stadtbücherei
Bilderbuchgeschichten
Sa, 18. Oktober
11.15 Uhr
Stadtbücherei
Bilderbücher in den Sprachen dieser Welt
Sa, 18. Oktober
14.30 Uhr
Marktplatz
Literarischer Spaziergang
Sa, 18. Oktober
15 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
Sa, 18. Oktober
19 Uhr
Traumpalast
Mozart: Le Nozze di Figaro, The Metropolitan Opera live im Traumpalast
Sa, 18. Oktober
19.30 Uhr
TG-Vereinsheim
Schach-Biberblitz 7 aus 10
Sa, 18. Oktober
20 Uhr
Stadthalle Biberach
Michael Hatzius
Sa, 18. Oktober
21 Uhr
Abdera
„It‘s my life“
So, 19. Oktober
8.30 Uhr
Landratsamt Biberach
Albtraufwanderung bei Onstmettingen, Schwäbischer Albverein
So, 19. Oktober
11 Uhr
Schützenhaus, Ringschnait
Spanferkelessen, Schützenverein Ringschnait
So, 19. Oktober
11.15 Uhr
Museum Biberach
Sonderausstellung „Fotografie 1900–2000“, Führung mit Steffen Dietze
So, 19. Oktober
14 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
So, 19. Oktober
14.30 Uhr
Abdera
Biberacher Kinderstube, mit dem Kindertheater Micklespickles
So, 19. Oktober
18 Uhr
Heilig-Geist-Kirche
Konzert-Gottesdienst
So, 19. Oktober
19 Uhr
Stadthalle Biberach
Guitarissimo XL
Mo, 20. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Mo, 20. Oktober
14 Uhr
Ochsenhauser Hof
Gitarren- und Songgruppe
Mo, 20. Oktober
15.30 Uhr
Traumpalast
Kinotreff 50plus: Genug gesagt
Mo, 20. Oktober
17 Uhr
Rathaus, Ratssaal
Sitzung Bauauschuss
Mo, 20. Oktober
18 Uhr
Stadtteilhaus Gaisental
Christlich-Muslimischer Frauentreff
Mo, 20. Oktober
19 Uhr
Spitalkirche evangelisch
Meditatives Tanzen
Di, 21. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Di, 21. Oktober
13.45 Uhr
Ochsenhauser Hof
Computertreff
Di, 21. Oktober
19.30 Uhr
Kath. Kindergarten Albert Hetsch
Mit Kindern Advent und Weihnachten feiern
Di, 21. Oktober
20 Uhr
Volkshochschule
Was braucht interkulturelle Zusammenarbeit, um erfolgreich sein zu können? Vortrag
Mi, 22. Oktober
9 Uhr
Martin-Luther-Gemeindehaus
Aktive Senioren
o
„
G
a
K
z
BIBER ACH KOM MUNAL
15. Oktober 2014 | 19
Mi, 22. Oktober
8.30 Uhr
Volksbank Biberach
Welttag für seelische Gesundheit – Leben mit Schizophrenie
Mi, 22. Oktober
15 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
Mi, 22. Oktober
17.30 Uhr
Rathaus, Ratssaal
Sitzung Jugendparlament
Mi, 22. Oktober
19 Uhr
Stadtbücherei
Wechseljahre – Jahre ohne Regel, vhs-Vortrag
Mi, 22. Oktober
19.30 Uhr
Stadtbücherei
Viel Vorlesespaß!
Mi, 22. Oktober
20 Uhr
Komödienhaus
Jess Jochimsen
Mi, 22. Oktober
20 Uhr
Volkshochschule
Berühmte Chinesen schreiben Geschichte – Teil 2
Veranstaltungen
Georgische Wochen
Donnerstag, 16. Oktober, 19.30 Uhr, Gemeindehaus Sankt Martin
„Weinheimat Georgien“ – Weinpräsentation von Tamara Gurgenischwili
Sa, 18. Oktober, 18 Uhr, Martin-Luther-Gemeindehaus
„Die Macht des Wortes und der gute Wein“, Georgische Supra
Tamara Gurgenischwili ist vielen Reisenden in die Partnerstadt Biberachs durch
ihre profunden Kenntnisse über das „Nationalgetränk“ der Georgier in guter Erinnerung. Da sie dazu sehr gut Deutsch
spricht, ist eine Weinverkostung mit
ihr ein wahres Erlebnis. Tamara Gurgenischwili wird sowohl auf die roten Weine
der Region wie auch auf die Weißweinsorten eingehen. Georgien wird schon von
Am Samstag, 18. Oktober, 18 Uhr, findet
im Martin-Luther-Gemeindehaus eine
typisch georgische Tafel gestaltet – mit
einem Tamada (Tischführer) und dem
Motto „Die Macht des Wortes und der
gute Wein“. Dieses als „Supra“ bezeichnete Festessen folgt bestimmten Regeln
den Großen der Antike wie Homer und
Apollo von Rhodos als das Land mit der
ältesten Weinkultur der Erde erwähnt. Im
Verlauf der Jahrhunderte hat die Auslese
zu mehr als 500 kultivierten Rebsorten
geführt. Heute ist die Region Kachetien
mit ihrer Hauptstadt Telawi das Zentrum
der georgischen Weinwirtschaft. Anmeldung unter Telefon 829190, der Eintritt
pro Person beträgt 20 Euro.
Fr, 17. Oktober, 20.30 Uhr, Pestalozzi-Saal in der Bruno-Frey-Musikschule
„Paata Demurishvili in Concert“
Musikfreunde in Biberach sollten sich
den Termin im Kalender notieren: Im
Rahmen der Georgischen Wochen
spielt der Klaviervirtuose Paata Demurishvili am Freitag, 17. Oktober, im
Pestalozzi-Saal der Bruno-Frey-Musikschule. Ab 20.30 Uhr stellt er dort sein
Können unter Beweis. Als „Meister der
Improvisation braucht Paata Demurishvili kein festes Programm für seine
Auftritte. Sein Repertoire ist nahezu
unerschöpflich, denn er beherrscht
nicht nur die Jazz-Improvisation, sondern auch die klassische, wie sie für die
alten Meister noch selbstverständlich
war. Ganz aus dem Augenblick, aus der
Stimmung des Abends heraus, entstehen so Konzerte, die einmalig sind.
Demurishvili, der in Biberachs Partnerstadt Telawi geboren wurde, erhielt seine Ausbildung am Staatlichen Konservatorium in Tiflis. Noch zu Sowjetzeiten
wurde der Künstler als einer der besten
klassischen Pianisten des Landes ausgezeichnet. Die Suche nach Freiheit
– im physischen wie im musikalischen
Sinne – führte Demurishvili 1991 nach
Deutschland, wo er im Jazz eine zweite
musikalische Heimat fand.
Ob Demurishvili bei seinem Konzert in
Biberach wieder ein „Wunschkonzert“
bietet, ist noch nicht klar. Aber wahrscheinlich kann das Publikum in der
Pause spontan Musikwünsche äußern,
die der Virtuose anschließend auf der
Bühne interpretiert. So verbinden sich
idealerweise die Lieblingsmelodien
der Zuhörer mit der Leidenschaft des
Künstlers für das Improvisieren.
Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt
12 Euro. Reservierung unter kasse@
jazz­biber.de.
und Traditionen. Der Telawi-Ausschuss
im Partnerschaftsverein Biberach lädt zu
diesem Abend zusammen mit den hier
lebenden Georgierinnen ein. Die Kosten
betragen 25 Euro, eine Anmeldung ist
unter Telefon 829190 erforderlich.
Di, 21. Oktober, 19 Uhr, Rathaus
„Erlebnis Georgien“ – ein Gesprächs- und Erinnerungsabend
In den 27 Jahren der Städtepartnerschaft
zwischen der georgischen Stadt Telawi und Biberach gab es fast regelmäßig
alle zwei Jahre Bürgerreisen nach Telawi.
Dazu kommen ungezählte private Besuche und Kontakte. Hochgerechnet haben
mehr als 1000 Menschen aus Biberach
Telawi und seine Umgebung kennen­
gelernt. Der Gesprächsabend am Dienstag, 21. Oktober, ab 19 Uhr im Biberacher
Rathaus soll allen Interessierten die Gelegenheit bieten, sich zu erinnern und ganz
persönlich zu berichten von ihren Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen mit
Land und Leuten in einem etwas anderen Kulturkreis. Diese Veranstaltung des
Partnerschaftsvereins Biberach, TelawiAusschuss, wird von Peter Eisele in einer
offenen Runde moderiert. Jeder kann
seine Beiträge zu der sehr lebendigen
und spannenden Partnerschaft mit den
Menschen und ihrer Region im südlichen
Kaukasus einbringen. Der Eintritt ist frei.
Mi, 22. Oktober, 20 Uhr, vhs, Raum 17,
„Georgien im Spannungsfeld“, Vortrag
Rainer Kaufmann, der Chefredakteur
der Kaukasischen Post, berichtet in seinem Vortrag über die Entwicklung Georgiens in den zurückliegenden Jahren.
„Nach dem unüberlegten Waffengang
Georgiens in Südossetien und dem daraus folgenden Desaster ist im südlichen
Kaukasus nichts mehr so wie es vorher
zu sein schien …“, äußert sich Rainer
Kaufmann in seinem Buch „Georgien
eine Reise“. An diesem Abend zeigt der
seit 20 Jahren in Georgien engagierte
Journalist und Unternehmer seine Sympathie und vorurteilsfreie Sicht auf die
Entwicklung des Landes. Über Georgien
im Spannungsfeld zwischen Russland
und dem Westen. Ein Vortrag im Rahmen der Georgischen Wochen.
Noch bis 24. Oktober Rathausfoyer und vhs
„Telawi mit Kinderaugen“ und „Georgische Asservatenkammer“
Die Ausstellung „Telawi mit Kinderaugen“
im Eingangsfoyer des Rathauses zeigt die
schönsten Bilder und Ansichten die in Telawi
in einem Schülerwettbewerb ermittelt wurden. In der vhs bietet die „Georgische Asser-
vatenkammer“ einen etwas anderen Blick
auf die georgische Kultur und die deutschgeorgischen Begegnungen der Vergangenheit. Die Ausstellungen sind zu den jeweiligen
Öffnungszeiten der Einrichtungen zu sehen.
Biber ach kom munal
15. Oktober 2014 | 20
Notdienste und Öffnungszeiten
Notrufe / Notdienste
Polizei 110, Feuerwehr 112
Notarzt Rettungsdienst 112
Ärztlicher Notdienst Biberach
19292, www.arztdienst.net
Kindernotfall 0180 1929343
Zahnärztlicher Notdienst Biberach
0180 5911610
Apothekennotdienst 0800 0022833
Giftnotruf 0761 19240
e.wa riss Störungsdienst Strom
0800 3629477
Gas Wasser Wärme 9030
Bereitschaftstelefon städtischer
Bauhof 51-288
Kartensperre
(Handy-, Kunden-, EC- und Kreditkarten)
116116
Kabel-BW Kundenservice 01805 888150
Hilfe & Beratung
Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon
Mo bis Sa 14 bis 20 Uhr,
0800 1110333
Elterntelefon
Mo bis Fr 9 bis 11 Uhr, Di und Do 17
bis 19 Uhr, 0800 1110550
Schwangerschaftsberatung Caritas
5005-150
Schwangerschaftsberatung LRA
52-6151
Sozial- und Lebensberatung
für Frauen / Frauenschutzhaus Caritas
5005-160
Drogen- und Suchtberatung Blaues Kreuz 71367
Caritas 5005-170
Hospizgruppe Biberach
Einsatzleitung 0170 4889929
Gemeindepsychiatrisches Zentrum
Zeppelinring 26, Tagesstätte und Sozialpsychiatrischer Dienst Tel. 587950
Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg
Haushalt Freizeit TK
0900 1774441
Patientenberatung
Mo und Do
von 14 bis 18 Uhr Di und Mi von 10 bis 14 Uhr
0180 3117722
Ochsenhauser Hof – Seniorentreff
Gymnasiumstraße 28
Mo bis Fr 13.30 bis 17.30 Uhr
Telefon 51-272
info@oho-bc.de, www.oho-bc.de
Seniorenbüro Biberach
Zeppelinring 50
Telefon 51-553
Fax 51-117
seniorenbuero@biberach-riss.de
Öffnungszeiten
Di von 9.30 bis 12.30 Uhr
Mi von 10.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 18 Uhr
Do von 10.30 bis 12.30 Uhr
Bürger für Bürger
Bürozeiten Mo und Do von 15.30 bis
17.30 Uhr, Ochsenhauser Hof 2. OG
827127, www.bfb-biberach.de
Ehrenamtliche Hilfe für alle Bürger
in verschiedenen Situationen des
täglichen Lebens
Krankenhaus-Lotsen
von Bürger für Bürger
Ehrenamtliche Unterstützung von Patienten, die in das Krankenhaus müssen:
vor, während und nach Klinikaufenthalt
Mo bis Fr von 8 bis 19.30 Uhr
01578 1941989
Polizei 110
Bahnhofsmission
Bahnhof, Gleis 1
Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten städtischer Ämter
und öffentlicher Einrichtungen
Allgemeine Sprechzeiten: Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi von 14 bis 18 Uhr
Termine nach Vereinbarung möglich.
Städtische Archive
Schulstraße 8
Öffnungszeiten für Benutzung
im Lesesaal (um Voranmeldung
wird gebeten):
Mi und Do von 8.30 bis 12.30 Uhr
und 14 bis 18 Uhr
Bürgerinformation im Rathaus Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mo, Di, Do von 13.30 bis 16.30 Uhr
Mi von 13.30 bis 18 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Stadtkasse Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi (zusätzlich) von 14 bis 18 Uhr
Friedhofsverwaltung
Rindenmooser Straße 1
Mo bis Fr 8 bis 12 Uhr,
nachmittags nach telefonischer
Vereinbarung 51-222
Stadtbücherei
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
www.medienzentrum-biberach.de
Einwohnermeldestelle
(auch Pässe, Ausweise) Mo und Mi von 8 bis 18 Uhr
Di, Do, Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Kartenservice Stadthalle und
Tourismus & Stadtmarketing
Mo bis Fr von 15 bis 17 Uhr
Mo bis Mi, Fr, Sa, von 10 bis 12 Uhr
Mi durchgehend 10 bis 17 Uhr
kartenservice@biberach-riss.de
www.kartenservice-biberach.de
Kartentelefon
Wochenblatt 189911
SZ-Ticketbox 0751 5691557
Volkshochschule
Mo, Mi von 9 bis 18 Uhr
Di von 9 bis 12.30 Uhr
Do von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr
Fr von 9 bis 12.30 Uhr
www.vhs-biberach.de
Lernwerkstatt Stadtbücherei und vhs
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
Bruno-Frey-Musikschule
Öffnungszeiten Verwaltung:
Wielandstraße 27:
Mo bis Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Fr von 10 bis 13 Uhr
Wilhelm-Leger-Str. 4
(Ganztagszentrum):
Di bis Do von 8.30 bis 14 Uhr
Während der Schulferien ist die
Bruno-Frey-Musikschule geschlossen.
Museum Biberach
Di, Mi, Fr von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 20 Uhr
Sa, So von 11 bis 18 Uhr
Wieland-Museum
Saudengasse 10/1,
Telefon 51-336
Mi bis So, 14 bis 17 Uhr,
www.wieland-museum.de
Hallenbad
Mo Schul- und Vereinsbetrieb
Di + Do 12 bis 22 Uhr Spätbadetag
Mi 12 bis 20 Uhr, Fr 9 bis 20 Uhr
Sa + So 9 bis 20 Uhr
feiertags ab 9 Uhr, www.swbc.de
Öffnungszeiten des Recyclingzentrums Ulmer Straße
Bis 31. Oktober:
Di und Mi 9 bis 17 Uhr, Do 14 bis 17 Uhr
Fr 9 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr
Mo geschlossen
Notarzt 112
Standorte der Glas-, Papierund Altkleidercontainer
– Weißes Bild / St.-Georgs-Weg /
Brücke Fünf Linden (Reithalle)
– Hochvogelstraße / Säntisweg
–Weingartenbergstraße
– Pflugschule, Wielandstraße 30
–Wolfental
– Landratsamt Parkplatz, Saudengasse
– Brücke Adenauer-Allee
(Parkplatzzufahrt)
– Wetterkreuzstraße / Kreuzung
Saulgauer Straße
– Stadtfriedhof Bushaltestelle,
Rindenmooser Straße /
Amriswilstraße
– Berliner Platz / Astiallee / Köhlesrain
– Berufsschulzentrum Parkplatz,
Leipzigstraße (Aldi)
– Neukauf Parkplatz, Heusteige 1
– Bergerhausen, Winterreuter Straße
– Mozartstraße 10–28
– Rißstraße / Richtung Autohaus
Munding / gegenüber e.wa riss
– Kaufhaus Marktkauf,
Sandgrabenstraße
– Rißegg (Grundschule)
– Stafflangen (Bauhof)
– Ringschnait (Landwirt Winter)
Ortsverwaltung Mettenberg
Mo, Do, Fr 8.30 bis 11.30 Uhr
Di, 15 bis 19 Uhr, Telefon 72021
Ortsverwaltung Rißegg
Mo, Mi, Fr 8.30 bis 11.45 Uhr
Di 8.30 bis 11.45 Uhr, 14 bis 17 Uhr
Do 14 bis 18.30 Uhr, Telefon 21081
Ortsverwaltung Ringschnait
Mo bis Fr 8.30 bis 12 Uhr
Fr 14 bis 17 Uhr, Telefon 07352 2341
Ortsverwaltung Stafflangen
Mo bis Mi, Fr 8 bis 12 Uhr
Di 18.30 bis 19 Uhr, Telefon 07357 2326
Zusätzliche Termine mit dem
Ortsvorsteher nach Absprache
Sonderöffnungszeiten stehen
im redaktionellen Teil
– Alle Angaben ohne Gewähr –
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Seele and Geist
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