close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Die Feder 3/2014 - Gemeindeschreiberverband des Kantons Luzern

EinbettenHerunterladen
Info-Bla des Gemeindeschreiber-Verbandes des Kantons Luzern
Ausgabe Nr. 3/2014
GV Gemeindeschreiber-Verband
in Sursee vom Freitag,
17. Oktober 2014
 Seite 1-2
GV Gemeindeschreiber-Verband in Sursee
vom Freitag, 17. Oktober 2014
Der Vorstand des Gemeindeschreiber-Verbands des Kantons Luzern heisst Sie
herzlich willkommen zur 145. Generalversammlung vom
Freitag, 17. Oktober 2014
ab 9.00 Uhr, im Stad heater Sursee, Theaterstrasse 5
Generalversammlung des
Gemeindeschreiberverbands
Amt Willisau
Wir freuen uns, Ihnen zusammen mit der Gastgeberstadt Sursee folgendes a rakves Programm vorstellen zu dürfen:
 Seite 2-3
ab 9.00 Uhr
Kaffee und Gipfeli
10.00 Uhr
Generalversammlung im Stad heater
Grusswort Beat Leu, Stadtpräsident Sursee
12.00 Uhr
Mi agessen in der Tuchlaube im Rathaus (1. OG)
14.00 Uhr
Grusswort Marcel Schwerzmann, Regierungsrat/Finanzdirektor
Lehrgang Verwaltungswirtscha
AbsolventInnen Basismodul
„Sursee gestern und heute“
 Seite 3
15.00 Uhr
Rahmenprogramm - Führungen
Variante 1
Stad ührung - Sursee neu entdecken
Besuchen Sie Sursee und entdecken Sie Neues oder Unbekanntes dieser historischen und modernen Stadt! Inmi en einer lebendigen, sich
ste g entwickelnden Region gelegen, hat Sursee erstaunlich viel von
seiner historischen Substanz bewahrt. Die Altstadt ist reich an Sehenswürdigkeiten und bietet eine Fülle überraschender Details aus einer
mehr als 700-jährigen Geschichte. Auf dem Rundgang lassen sich aber
auch Eindrücke von den baulichen Neugestaltungen der letzten Jahre
gewinnen, für die Sursee 2003 den Wakkerpreis erhalten hat.
Lehrabschlüsse: Topergebnisse
 Seite 3-4
Variante 2
Termine
Generalversammlung des
Gemeindeschreiber-Verbands
Freitag, 17. Oktober 2014
in Sursee
Führung Sankturbanhof Sursee
Die Geschichte des Sankturbanhofs reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Zusammenhang mit der Stadtgründung von Sursee wurde er
als Amtshaus der Abtei St. Urban errichtet. Er diente der Verwaltung
der Güter in der Region, die dem Kloster zinspflich g waren, sowie als
Gästehaus. Der heu ge Bau wurde 1596-98 errichtet. Mit seiner historischen Substanz ist er ein wich ger Zeuge der Surseer Stadtgeschichte.
1979 s mmte die Bevölkerung von Sursee der Gründung einer S ung
Stadtmuseum Sursee zu, mit dem Au rag, ein Museum im Sankturbanhof einzurichten, zu betreiben und die bildende Kunst zu fördern. Im
November 2004 sagte die Bevölkerung Ja zur Sanierung des Hauses und
zum regionalen Museumsbetrieb.
Im Rahmen der Führung im Sankturbanhof besuchen Sie die aktuelle
Ausstellung „BRAUCHTUM“. Zu sehen sind dabei alte Filmausschni e
zum Brauchtum in Sursee, kostbare Objekte und Dokumente sowie
Video-Interviews mit Ak ven und ExpertInnen
Variante 3
Jassen im Rathaus
Schieber, Differenzler oder doch lieber
den Coiffeur… Geniessen Sie einen Jassnachmi ag mit Ihren BerufskollegenInnen in der
Sust des Rathauses Sursee. Viel Glück!
16.30 Uhr
Apéro in der Ankenwaage im Rathaus
(Erdgeschoss)
Die Ak v-, Ehren- und Freimitglieder sowie alle Gäste heissen wir herzlich willkommen und freuen uns auf interessante und gesellige Stunden. Der Stadt Sursee danken wir
bestens für das Gastrecht sowie die Organisa on des
a rak ven Rahmenprogramms rund um die GV 2014.
Mühleplatz Sursee: Neu gepflästert im Rahmen des Projekts
Sanierung Altstadt 2. Etappe (Abschluss Juli 2014)
Brunnenpreis 2014 zu Gunsten der Stadt Sursee: Seitens
Ernst + Hanna-Hauenstein-S ung für die Pflege und Erhalt
von Brunnen und deren Umgebung
Generalversammlung des
Gemeindeschreiberverbands Amt Willisau
Versammlung im Zeichen der
Visionen
In der visionären Umgebung der Agrovision Burgrain konnten zwei Gemeindeschreiberinnen für ihre Arbeitsjubiläen
geehrt werden. Luzia Kurmann Schaffer wurde als Regierungsta halterin verabschiedet.
Visionen scheinen am Anfang o irrsinnig und unglaublich.
Doch manchmal werden sie dank viel Leidenscha und Ausdauer tatsächlich Wirklichkeit. Andi Lieberherr, Geschä sführer der Agrovision Burgrain in Alberswil, ha e eine solche
Vision: Er wollte auf dem Hof Burgrain ein nachhal g produziertes «Sandwich» mit Brot, Fleisch und Käse herstellen können. Seit der Eröffnung der Agrovision im Jahr 2013 ist seine
Vision real. Auf verschiedenen Sta onen führte Lieberherr
die rund dreissig GemeindeschreiberInnen des Gemeindeschreiberverbands Amt Willisau zu den verschiedenen Sta onen dieses «Sandwiches».
Die Agrovision Burgrain wurde ini iert von der Josef Müller
S ung Muri. Im Zentrum des Projekts steht der nachhal ge
Anbau von landwirtscha lichen Produkten. Den BesucherInnen soll ein Gefühl für hochwer ge, gesunde Ernährung vermi elt werden. Im Burgrain erlebt man hautnah, wie das
Essen vom Feld bis auf den Teller kommt.
Auf die lehrreiche Führung folgte die offizielle Generalversammlung. In seinem Jahresbericht blickte Präsident
Ma hias Kunz auf ein spannendes Jahr mit gut besuchten
Gemeindeschreiber-Stämmen zurück. Monika Lustenberger,
Gemeindeschreiberin in Fischbach, konnte für 20 Jahre
Arbeitstä gkeit geehrt werden. Bereits seit 25 Jahren ist
Margrit Bucher, Gemeindeschreiberin in Reiden, im Amt.
Aufgrund der vom Kantonsrat beschlossenen Gesetzesänderung zur Gemeindeaufsicht, beendet Regierungssta halterin
Luzia Kurmann Schaffer ihre Tä gkeit per Ende Juni. Sie verabschiedete sich mit Wehmut und Zuversicht zugleich von
ihren KollegInnen und wurde mit einem warmen Applaus für
die Zusammenarbeit in den letzten 13 Jahren verdankt. Luzia
Kurmann Schaffer wird weiterhin als Freimitglied im Verband
bleiben.
Im Vorstand kommt es zu zwei Wechseln. Auf Ma hias Kunz
und Andrea Roos folgen Urs Amrein, Schötz, und Agnes
Sommer, Nebikon. Amrein wurde von der Versammlung mit
Applaus zum neuen Präsidenten gewählt.
Brauchtum in Sursee: Gansabhauet jährlich am 11. November
2
Die Grussworte des Kantonalverbands überbrachte der Präsident Guido Solari. Er berichtete über die anstehenden Änderungen in der Ausbildung von GemeindeschreiberInnen.
Ausgabe Nr. 3/14
Gemeindepräsiden n Erika Oberli präsen erte einige Eckdaten der Tagungsgemeinde Alberswil. Aus erster Hand
informierte Hansjörg Gassmann, Leiter des Zivilstandsamts
Willisau, über Neuerungen im Sorgerecht und die Einbindung des Zivilstandswesens in die Berufs- und Weiterbildung des Gemeindepersonals.
Eine Aussage von Agrovision-Geschä sführer Andi Lieberherr passte besonders gut zur diesjährigen Generalversammlung: «Visionen soll man haben und verfolgen. Man
darf dabei jedoch nie vergessen, die langjährige Erfahrung
anderer zu nutzen, um bei der Umsetzung einer Vision erfolgreich zu sein.» In diesem Sinne wurden beim anschliessenden Nachtessen in der Burgrain-Stube sowohl Visionen
als auch Erfahrungen ausgetauscht.
Petra Dubach
Lehrabschlüsse: Topergebnisse
An der Vorstandssitzung des kantonalen Gemeindeschreiberverbands konnten die besten Absolven nnen der Grundbildung Kaufmann/Kauffrau Branche öffentliche Verwaltung
geehrt werden. Der Vorstand hat beschlossen, diese Ehrung
neu im Rahmen einer Vorstandssitzung unmi elbar nach den
Sommerferien vorzunehmen, da zu einem späteren Zeitpunkt (bisher jeweils an der GV) viele Lernende sich bereits
anders ausgerichtet haben und für eine Ehrung nicht mehr
verfügbar waren.
Die Stadt-/Gemeindeverwaltungen bieten vielerorts die Möglichkeit, die dreijährige Ausbildung Kauffrau/Kaufmann zu absolvieren. In einem vielsei gen Berufsumfeld lernen die jungen Berufsleute ihre Kompetenzen in den Bereichen Methodik, Fachwissen und Soziales gekonnt einzusetzen und zu erweitern.
Von links:
Hans Christen, Vorstandsmitglied, Agnes Sommer,
Vorstandsmitglied,
Urs Amrein, Präsident
Lehrgang Verwaltungswirtscha - Basismodul
23 AbsolventInnen (Abschluss 30. Juni 2014)
Marianne Brunner Sigrist, Oberdorf; Roberto Cardigliano,
Hergiswil NW; Jolanda Derikesen, Malters; Sarah
Deschwanden, Horw; Chiara Emmenegger, Hitzkirch;
Patricia Felber, Uffikon; Vreni Fink, Marbach; Barbara
Getzmann, Luzern; Jacqueline Gunziger, Cham; Andrea
Hodel, Hochdorf; Tanja Imhof, Stans; Ivo Kaelin, Luzern;
Nicole Kopitzsch, Luzern; Beatrice Kurmann, Willisau;
3
Nicole Lustenberger, Romoos; Rita Niederberger, Beckenried;
Evelyne Oderma , Meggen; Andrea Stalder, Kriens; Franziska
Tremp, Sursee; Selin Twerenbold, Ebnet; Debora Ventura,
Oberägeri; Maja Volic, Luzern; Florian Weibel, Dierikon
Spannende Ausbildung
Eine Ausbildung bei einer Stadt-/Gemeindeverwaltung vermi elt ein breites Wissen. Die Lernenden sind i.d.R. während
ihrer dreijährigen Ausbildung auf diversen Abteilungen wie
Bau, Finanzen, Kanzlei, Soziales, etc. tä g. Dabei erleben sie
den täglichen Schalter- und Telefonkontakt mit der Kundscha
ebenso, wie interessante Fach- und Unterstützungsarbeit.
Das Ausbildungskonzept der Branche öffentliche Verwaltung
sichert den Lernenden eine fundierte Ausbildung zu. An zwei
Schultagen pro Woche vermi eln die Berufsschulen den vielfäl gen Unterrichtsstoff. Zudem wird als Ergänzung zu den
überbetrieblichen Branchenkursen den Lernenden eine erweiterte Branchenkunde angeboten. Nach Abschluss der dreijährigen Lehrzeit sind die AbsolventInnen bestens für die Zukun
gerüstet.
Ehrungen
Die anspruchsvolle Ausbildung spornte auch dieses Jahr Lernende zu Höchstleistungen an. Es konnten folgende Absolvennnen für ihre eindrucksvolle Leistung geehrt werden:
Profil B: Keine Kandida n/kein Kandidat über 5.0
Profil E: Jasmin Scherrer, Uffikon, mit einem Branchenschni von 5.42. Ausbildungsort: Gemeinde Pfaffnau
Profil M: Laura Birrer, Grosswangen, mit einem Branchenschni von 5.85. Ausbildungsort: Gemeinde Grosswangen
Ausgabe Nr. 3/14
Allen erfolgreichen AbsolventInnen der kaufmännischen Grundbildung wird herzlich zu ihren Abschlüssen gratuliert und ihnen alles Gute im Berufsleben gewünscht.
Von links nach rechts:
Karin Bä g, Stv. Lehrlingsausbildende,
Gemeinde Grosswangen
Philipp Schärli, Verantwortlicher Grundbildung
Vorstand GSV LU
Laura Birrer, ehemalige Lernende,
Gemeinde Grosswangen
Guido Solari, Präsident GSV LU
Jasmin Scherrer, ehemalige Lernende,
Gemeinde Pfaffnau
Hanspeter Rinert, Gemeindeschreiber-Subs tut,
Gemeinde Pfaffnau
Impressum
Herausgeber
Gemeindeschreiber-Verband
des Kantons Luzern GSV
www.gsv-lu.ch
Erscheinung/Auflage
4 x jährlich/400 Exemplare
Einsendungen
Stadtverwaltung Sursee
Centralstrasse 9, 6210 Sursee
karin.fischer@stadtsursee.ch
Karin Fischer, Stadtschreiber-Stv. Sursee
Hinweis Editorial
Jeder/jedem Schreibenden ist es themasch freigestellt, sich zu äussern. Es handelt sich nicht um Beiträge, die mit der
Meinung des Vorstands übereins mmen.
4
Editorial
Härzlech willkomme z‘Soorsi!
Täglich passieren Unzählige im Zug zwischen Olten und Luzern oder auf der N2/
E35 die an der Nord-Süd-Achse gelegene
und für das Jahr 2003 mit dem Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes ausgezeichnete Kleinstadt Sursee. Gerne laden wir Sie im Rahmen der diesjährigen
Generalversammlung zu einem Besuch
„z‘Soorsi“ - im Herzen der Schweiz - ein.
Sursee ist eine historisch begründete und
historisch gewachsene Kleinstadt. Ausdruck davon sind das spätgo sche Rathaus
und der geschlossene Altstadtkern, der als
Kulturobjekt von na onaler Bedeutung
eine besondere Beachtung verdient. Über
Jahrhunderte haben die hohe Verkehrsgunst und der interna onale Handel
Sursee wachsen lassen und seinen BewohnerInnen den urbanen Lebenss l ermöglicht.
Das grösste Wachstum erlebte Sursee in
der neueren Zeit mit dem Aufschwung
mehrerer KMU’s und dem Ausbau der
schulischen, kulturellen und sportlichen
Angebote. Es ist die Absicht des Kantons
Luzern, dass sich Sursee zum wich gsten
Zentrum der Luzerner Landscha und zu
einem starken Motor entwickelt. Der Wakkerpreis wurde der Stadt für ihr erfolgreiches Engagement, die städ schen Räume
in der Altstadt und in den Entwicklungsgebieten aufzuwerten und für öffentliche
und private Bauten der hochwer gen Architektur zum Durchbruch zu verhelfen,
zuerkannt. Erst vor kurzem dur e der
Stadtrat zudem den Ernst und HannaHauenstein Brunnenpreis 2014 entgegen
nehmen - als Dank für die Erhaltung sowie
Pflege von Brunnen und deren Umgebung.
Der Preis soll nicht nur Einsatz belohnen
sondern auch anspornen, das historisch
gewachsene Ortsbild mit seinen Brunnen
lebendig zu erhalten.
So bietet Sursee heute in der heimeligen
Altstadt und rund herum eine Vielzahl von
Sehenswürdigkeiten, die es verdienen,
entdeckt zu werden. Wir laden Sie daher
gerne im Rahmen der GV 2014 zu einer
Stad ührung „Sursee - neu entdecken“,
einer kulturellen Visite im Museum Sankturbanhof oder einem Jassnachmi ag ein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heissen Sie schon heute „härzlech willkomme
z‘Soorsi“.
Karin Fischer,
Stadtschreiber-Stellvertreterin Sursee
Ausgabe Nr. 3/14
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
9
Dateigröße
850 KB
Tags
1/--Seiten
melden