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Erster Großkunde ist an Bord - Deister Journal

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2. Jahrgang – Ausgabe 42
www.deister-journal.de
24. Oktober 2014
Erster Großkunde ist an Bord
Stadtwerke beliefern jetzt den ASB mit Wasser, Strom und Gas
Barsinghausen (wk). E
s geht
voran: Die Stadtwerke haben
mit dem Arbeiter-Samari­
ter-Bund ihren ersten Großkun­
den unter Vertrag genommen.
Stadtwerke-Chef Jochen Möller
und ASB-Geschäftsführer Jens
Meier unterzeichneten am Mitt­
wochabend einen entsprechen­
den Vertrag.
Seit einigen Monaten bieten
die Stadtwerke neben ihrem
Stammprodukt Wasser zusätz­
lich auch Strom und Gas als re­
gionaler Versorger an. „Aktuell
haben sich seither 560 Strom­
kunden und rund 150 Gaskun­
den für die Stadtwerke als neuen
Lieferanten entschlossen“, freut
sich Vertreibsleiter Stefan Küp­
pers. Täglich kämen fünf bis
zehn neue Kunden hinzu. „Die
meisten Anfragen haben wir
montags und dienstags“, stellt
Küppers fest. Der Aufsichtsrat
hatte als Zielvorgabe 1.000 neue
Kunden in diesem Jahr vorge­
geben, und wenn alles so weiter
läuft, dann kann dieses Ziel auch
zum Jahresende erfüllt werden.
Am Rande eines Fußball­
spiels beim Public Viewing kam
der Aufsichtsratsvorsitzende Dr.
Dirk Härdrich mit ASB-Ge­
Vertrag besiegelt: S tadtwerke-Chef Jochen Möller, Vertriebsleiter Stefan Küppers, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dirk Härdrich und ASB-Geschäftsführer Jens Meier (von links). foto:kasse
schäftsführer Jens Meier ins
Gespräch. Es folgte ein weiterer
Austausch mit Jochen Möller,
und schließlich wurden nach
sorgfältiger Kalkulation Nägel
mit Köpfen gemacht. Der ASB
bezieht künftig für die Gebäude
in der Siegfried-Lehmann-Stra­
ße, den Bahnhof und die Ta­
gespflege in Egestorf Wasser,
Strom und Gas aus einer Hand
von den Stadtwerken. Rund
150.000 Kilowattstunden Gas
und 150.000 Kilowattstunden
Strom nimmt der ASB ab, das
entspricht dem Verbrauch von
etwa 50 Durchschnittshaus­
halten. Damit fördere der ASB
unter anderem auch den Erhalt
des Deisterbades, meinte Dirk
Härdrich. Die Stadtwerke müs­
sen ab 2016 auf den städtischen
Zuschuss für den Betrieb des
Bades verzichten – die benö­
tigten Gelder sollen aus dem
Strom- und Gas-Geschäft flie­
ßen. Die Stadtwerke haben das
Geschäftsjahr 2013 mit dem
besten Jahresergebnis seit der
Übernahme des Deisterbades
abgeschlossen. Speziell im Dei­
sterbad konnten die Erlöse um
11 Prozent gesteigert werden.
Mehr als 100.000 Besucher wur­
den gezählt – die Stadtwerke
rechnen auch für das laufende
Jahr mit einer ähnlich guten
Frequentierung. Das Geschäfts­
ergebnis insgesamt wird 2014
wohl aber nicht so gut ausfallen,
da in die neuen Geschäftsfelder
Gas und Strom zunächst kräftig
investiert werden musste.
Themenwoche
Energiesparen
Heute Ausstellungseröffnung
Barsinghausen (wk). „Energiesparend Bauen und Modernisieren“ – so sind die Themenwochen überschrieben,
die heute in der Deisterstadt
beginnen.
Den Auftakt bildet eine
Ausstellung, die heute um 11
Uhr im Foyer des Rathauses I,
Berg­a mtstraße 5, durch Bür­
germeister Marc Lahmann
und den Geschäftsführer der
Klimaschutzagentur, Udo Sah­
ling, eröffnet wird. Interessierte
Besucher sind dazu eingeladen.
Bis Ende November wird die
Ausstellung zu den regulären
Öffnungszeiten des Rathauses
zu besichtigen sein. Weiter geht
es mit den bundesweiten Ta­
gen des Passivhauses am 7. und
8. November und einer Talk­
runde mit Eigentümern und
Planern von Passivhäusern am
20. November um 18 Uhr im
ASB-Bahnhof.
Die Veranstaltungen der The­
menwoche bieten Interessierten
Informationen, Erfahrungsbe­
richte und Besichtigungsmög­
lichkeiten zu modernen, ener­
giesparenden Gebäuden.
Zusätzlich werden kostenlose
und neutrale Beratungen für
Bau- und Modernisierungs­
willige angeboten. Gutscheine
dafür gibt es bei der Ausstellung
im Rathaus, bei den einzelnen
Veranstaltungen oder beim In­
fo-Team der Klimaschutzagen­
tur unter der Telefonnummer
0511/22002220.
Die Themenwochen werden
organisiert von der Stadt Bar­
singhausen in Zusammenarbeit
mit der Klimaschutzagentur Re­
gion Hannover.
Weitere Infos zum Themen­
bereich finden sich unter www.
klimaschutz-hannover.de.
Kleine Geschenke
zum Weltspartag
Barsinghausen (wk). Die Stadt­
sparkasse Barsinghausen hält
zum Weltspartag am Donners­
tag, 30. Oktober, wieder kleine
Überraschungen für ihre jungen
Kunden parat. „Plüsch-Affen,
Scoubi Loops-Armbänder und
die Strickmütze ‚Mütze‘ war­
ten auf ihre neuen Besitzer“, so
Marketingleiter Martin Wildha­
gen. Wie es die deutsche Bevöl­
kerung mit dem Sparen hält, das
lässt sich im aktuellen „Vermö­
gensbarometer“ nachlesen. Der
Sparkassen- und Giroverband
hat die Studie in Auftrag ge­
geben. Sie ist im Internet auf
der Verbandshomepage unter
www.dsgv.de zu finden.
Barsinghausen
Seite 2
24. Oktober 2014
Eigenheime für die Mauersegler
Deutsche Annington hat ein Herz für die gefährdeten Mauerbrüter
Barsinghausen (fk). Der Mauersegler steht auf der Vorwarnliste der Roten Liste, seit
den 1990er Jahren hat sich
sein Bestand drastisch um
circa 57 Prozent vermindert.
Häufig wird der Mauersegler
mit der Schwalbe verwechselt,
er gehört aber zur Familie der
Segler. Die Langstreckenflieger
legen im Jahr bis zu 190.000
Kilometer zurück, sie leben
praktisch in der Luft.
Etwas mehr als drei Monate
im Jahr verbringen Mauersegler
im mitteleuropäischen Raum
zum Brüten und zur Aufzucht
der Jungvögel, unter anderem
auch in Barsinghausen. Sobald
Mitte August die Tage wieder
kürzer werden, macht sich der
Vogel auf den Weg nach Afri­
ka, wo er für ebenfalls gut drei
Monate den Winter verbringt.
Den Rest der Zeit des Jahres
benötigen sie für den Heim- und
Wegzug.
Mauersegler sind Höhlen­
brüter an Gebäuden und Felsen,
seltener auch in alten Bäumen
und Nistkästen. Das flache Nest
besteht vor allem aus Halmen,
Blättern, Haaren, Federn und
ähnlichen leichten Materia­
lien, welche die Mauersegler
im Flug aus der Luft aufsam­
meln und mit ihrem Speichel
zusammenkleben. Mauerseg­
ler legen meist zwei bis drei
weiße, elliptische Eier. Die
Entwicklungszeit ist abhängig
von klimatischen Bedingungen.
Nach dem Schlüpfen vergehen
in normalen Jahren etwa 41
Tage bis zum Flüggewerden,
bei guten Bedingungen nur
37, bei schlechten aber bis zu
56 Tage. Die Geschlechtsreife
wird frühestens am Ende des
zweiten Lebensjahres erreicht.
Mauersegler können bis zu 20
Jahre alt werden.
Die Barsinghäuser Natur­
schützerin Hannelore O. Owens
ist fasziniert von den Flugak­
robaten und hat diesen Som­
mer viel Zeit mit der Beobach­
tung der Vögel verbracht. Der
Rückgang von Gebäudebrütern,
dazu zählen etwa Mehl- und
Rauchschwalbe, Mauerseg­
ler, Hausrotschwänzchen und
Haussperling, bereitet den Na­
turschützern in Barsinghausen
große Sorgen. Über fünf Jahre
sind vergangen, seit auch die
Mauersegler im Langenäcker
in Barsinghausen unter den
Dächern der Häuser der Deut­
schen Annington aufgrund von
Sanierungsmaßnahmen ihre
Brutstätten verlassen mussten.
Die Deutsche Annington hatte
jedoch in Zusammenarbeit mit
den Naturschützern Vorsorge
getroffen und 22 künstliche
Nisthilfen an den Gauben der
Gebäude angebracht. Diese
wurden innerhalb kürzester
Im Bestand gefährdet:Der Mauersegler.
In luftiger Höhe: Hannelore O. Owens (links) macht
gemeinsam mit Björn Pommerenke „Hausputz“ bei den
Mauerseglern. Foto: Krüger
Zeit von den neuen „Mietern“
angenommen.
Die künstlichen Nistkästen
müssen allerdings alle paar
Jahre gereinigt werden, da sie
sonst nicht mehr angenommen
werden. Dies geschieht übli­
cherweise dann, wenn die Vögel
ihren „Winterurlaub“ in Afrika
verbringen. Jetzt war es wieder
soweit. Mit Hilfe einer Hebe­
bühne wurde in der Hans-Böck­
ler-Straße mit der Reinigung der
Nistkästen begonnen.
„Das Engagement der Immo­
bilienfirma Deutsche Anning­
ton auf dem Gebiet Umwelt und
Artenschutz ist vorbildlich“,
stellt Owens fest. Henning
Reusch, Regionalleiter der
Deutschen Annington erklär­
te, das man sich schon seit dem
Jahr 2008 mit dem Thema aus­
einandersetzt. „Wir haben einen
Hinweis bekommen und sehen
uns da in der Verantwortung
auch unseren tierischen Mie­
tern gegenüber“, so Reusch. Er
sagte auch, dass das Reinigen
der Nistkästen keinen großen
Anerkennung
für Hausbesitzer
uch in Gehrden sind die Ge­
A
bäudebrüter ein Thema. Kerstin
Bosse vom NABU Gehrden/
Benthe hat sich in Gehrden und
den Ortschaften die Höfe und
Häuser angesehen, in denen
Schwalben noch willkommen
sind. Als Anerkennung soll an
13 Familien eine Urkunde nebst
Schwalbenplakette vergeben
werden. Dazu hat der NABU
Gehrden /Benthe am heutigen
Freitag um 17.30 Uhr ins Foyer
im Rathaus Gehrden eingela­
den. „Bürgermeister Cord Mit­
tendorf unterstützt die Aktion
und wird ebenfalls anwesend
sein“, so die 1. Vorsitzende des
NABU Gehrden, Gisela Wicke.
Tierarzt-Notdienst
chen oder bei einer leckeren
Erbsensuppe aus der Gulasch­
kanone der Ortswehr gut ge­
hen. Gebietsverkaufsleiter Ralf
Schäfer freute sich über den
guten Zuspruch und die Un­
terstützung aus dem Ort. Mit
einem Blumenstrauß bedankte
er sich insbesondere bei Gerhei­
de Knüttel, die die Feuerwehr,
das DRK, die Stadtsparkasse,
die Drum-Piraten und weitere
Unterstützer mobilisiert hatte.
Anzeige
Gut besucht: Die Golterner stehen zu ihrem NP-Markt.
Aufwand darstelle und daher
gerne übernommen werde.
Wer einen Nistkasten für den
Mauersegler an seinem Gebäude
anbringen möchte, der sollte auf
eine Höhe von sechs bis sieben
Metern über dem Erdboden und
auf eine freie An- und Abflug­
möglichkeit achten.
Rund um`s Tier
Golterner engagieren sich für den NP-Markt
Kübelspritze der Feuerwehr
war dicht umlagert. Derweil
ließen es sich die älteren Gäste,
die mit der NP-Belegschaft den
„1. Geburtstag“ des Marktes
feierten, bei Kaffee und Ku­
Sind Sie ein Babo?
Von Rita Hencke
Gelungener 1. Geburtstag
Großgoltern (wk). Auf dem
NP-Parkplatz an der Haupt­
straße herrschte eine ausneh­
mend fröhliche Stimmung.
Kinderlachen schallte laut aus
der Hüpf burg, und auch die
Schönes
Wochenende
Hundetreffenim eingezäunten
Gelände immer Di. u. Do. von
10-12 und 15-17 Uhr. Weitere
Infos u. Anmeldung unter Tel.:
05042-982368. www.­tiersitterservice-deister.de
Barsinghausen (wk). Tierärzt­
licher Bereitschaftsdienst für
Kleintier-Notfälle im Bereich
der Kommunen Barsinghausen,
Gehrden, Hemmingen, Laatzen,
Pattensen, Ronnenberg, Sprin­
ge, Wennig­sen:
Wenn Ihr Liebling am Wo­
chenende tierärztliche Hilfe
brauchen sollte, dann steht Ih­
nen dafür Dr. Dirk Lüerssen,
05101/15952, von Samstag um
12 Uhr bis Montag um 7 Uhr
zur Verfügung.
Sind Sie ein Babo? Was, Sie
wissen nicht, was das ist?
Dann geht es Ihnen wie mir,
und Sie verstehen auch nicht
oder kaum die heutige „Jugend­
sprache“. Junge Menschen be­
nutzen immer öfter komische
Begriffe und Wortschöpfun­
gen, um sich untereinander zu
verständigen. Zum Beispiel
werden Sie „Babo“ genannt,
wenn Sie ein Boss oder An­
führer sind, und wenn jemand
eine beneidenswert lässige oder
coole Ausstrahlung hat, dann ist
er „SWAG“. Ganz im Gegen­
teil der „Jockel“, eine Person,
die sich merkwürdig verhält
und dumm ist. Holen Sie sich
manchmal eine „Maurerkeule“
(Bier) oder nehmen Sie gleich
eine „Herrenhandtasche“ (ein
Sixpack Bier) und denken dabei:
„Yolo“? (Du lebst nur einmal!).
Aber vielleicht ist Ihnen das
auch „Wayne“ (egal), und Sie
ziehen ein Stündchen auf der
„Klappkaribik“ (Sonnenbank)
vor und machen auf „Hochleis­
tungs-Chiller“ (sehr faul).
Allerdings wäre es gesünder,
Sie „twerken“, also tanzen mit
starkem Hüfteinsatz. In diesem
Sinne „Lassen Sie die Haare
wehen“ (Na, dann mal los).
Ich selbst mache erst mal ein
„Selfie“ (Selbstporträt mit der
Handykamera), das ist nämlich
gerade „Yalla“, (voll abgefahren)
oder sogar „pornös“ (Steige­
rungsform von geil). Man will
schließlich „gediegen“ wirken,
also extrem lässig und super­
cool! Also „Hakuna Matata!“
(Bleiben Sie locker!)
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Das Deister Journal ist eine
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sen, Wennigsen, Gehrden, Bad
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lare. Sämtliche Beiträge, auch
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und dürfen nicht ohne Geneh­
migung des Verlags zur gewerb­
lichen Verwendung durch Dritte
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lungsort und Gerichtsstand ist
das Amtsgericht Wennigsen.
Barsinghausen
24. Oktober 2014
Seite 3
Böse Schwestern
in Langreder
Der aktuelle Vorstand des Ortsverbandes: Von links Henrike Neddermeier, Claudia Meyer, Lilli Bischoff, Radu Bercusi, Florentine Arndt, Patrik Müller, Karl-Heinz Neddermeier und Josef Nübel.
Fotos: Krüger
Neddermeier: Nicht erst vier
Monate vor der Wahl auffallen
Dr. Radu Bercusi als Vorsitzender der CDU Barsinghausen bestätigt
Barsinghausen (fk). Auf ei­
ner Mitgliederversammlung
des CDU­Ortsverbandes Bar­
singhausen im Gasthaus „Zur
Schweiz“ wurde am Donners­
tagabend der Vorstand neu
gewählt. Hierbei wurde Radu
Bercusi von den Mitgliedern
des Ortsverbandes in seinem
Amt als Vorsitzender wieder­
gewählt. Bercusi ist seit 1990
Mitglied in der CDU und war
von 2006 bis 2011 Mitglied im
Rat der Stadt Barsinghausen.
Bei seiner ersten Wahl zum
Vorsitzenden vor zwei Jahren,
als Nachfolger von Marian Hö­
fer, war Bercusi gespannt auf
die Arbeit an der Basis. Diese
Arbeit hat er allem Anschein
nach gut gemacht, denn seine
Parteimitglieder sprachen ihm
ein weiteres Mal das Vertrauen
aus. „Seit meiner Wahl hatten
wir eine schöne Zeit mit Höhen
und Tiefen“, so Bercusi, der sich
über die Wahl von Florentine
Arndt als stellvertretende Vor­
Laternenumzug
in Egestorf
Egestorf (wk). Die Christuskir­
chengemeinde Egestorf lädt alle
Egestorfer Kinder und Famili­
en, die Spaß daran haben, am
heutigen Freitag, 24. Oktober,
zum traditionellen Laternen­
umzug und Fest auf der Wie­
se hinter der Kirche ein. Der
Laternenumzug startet um 18
Uhr an der Försterbrücke. Dann
geht es über Steinradweg und
Ammerke zur Kirche, wo ein
Abschluss mit Lagerfeuer, Mu­
sik, Würstchen und Getränken
für alle geplant ist – sofern das
Wetter mitspielt. Musikalisch
wird der Umzug wieder von
der Kapelle der Freiwilligen
Feuerwehr Egestorf begleitet.
Um unnötigen Müll zu vermei­
den, wird auch in diesem Jahr
darum gebeten, eigene Becher
mitzubringen. Der Gewinn soll
der Ausrichtung des 800jäh­
rigen Jubiläums von Egestorf
im Jahr 2016 zugute kommen.
sitzende freute. Die bisherige
Schriftführerin Arndt wird
dieses Amt erst einmal kom­
missarisch weiterführen, da in
der Versammlung vorerst kein
Nachfolger gefunden wurde.
Lilli Bischoff wurde ebenfalls in
ihrem Amt als Kassenführerin
der Ortsgruppe wiedergewählt.
Der Kassenbestand wurde in
den letzten zwei Jahren von
rund 1.000 Euro auf einen Be­
stand von aktuell 7.600 Euro
aufgefüllt. „Wir haben viel Geld
für die Wahlen ausgegeben, aber
unsere Kasse ist gesund“, so Bi­
schoff, der von den Mitgliedern
der Versammlung eine gute und
wirtschaftliche Arbeit bestätigt
wurde.
Zu Beisitzern des Vorstandes
wurden Karl­Heinz Neddermei­
er, Jochen Wese, Josef Nübel,
Jan Sadowski und Patrick Mül­
ler gewählt. Claudia Meyer und
Henrike Neddermeier wurden
zur Kassenprüfung gewählt.
Bercusi ehrte im Rahmen der
Second Hand beim Wirbelwind
Kirchdorf (wk). Zum Se­
cond­Hand­Basar lädt der
Kindergarten Wirbelwind der
Hoffnungsgemeinde am Sams­
tag, 15. November, in der Zeit
von 14 bis 16 Uhr in das Ge­
meindehaus, Einsteinstraße 3
(gegenüber dem Deisterbad),
ein. Die Aussteller bieten ge­
brauchte, gut erhaltene Kin­
derbekleidung, Kinderwagen,
Autositze, Spielsachen und an­
deres mehr an. Angeboten wird
auch eine Kaffeestube.
40 Jahre in der CDU: Radu Bercusi (rechts) gratuliert Gisela
Busche
Versammlung Gisela Busche
für 40­jährige Mitgliedschaft in
der CDU. In Abwesenheit erhielt
Friedhelm Göbel seine Ehrung
für ebenfalls 40 Jahre Mitglied­
schaft. Johannes Altmeppen ist
sogar schon seit 50 Jahren dabei
und wurde ebenfalls geehrt.
Karl­Heinz Neddermeier
ermahnte die Mitglieder des
Ortsverbandes sich mehr zu
präsentieren und positionieren,
um die Wahrnehmung in der
Öffentlichkeit zu verbessern.
„Wir dürfen nicht erst in den
letzten vier Monaten vor der
Wahl auffallen“, sagte Nedder­
meier seinen Parteikollegen.
IG Weihnachtsdorf organisiert
eine Krippenausstellung
Kunden können Weihnachtsgänse gewinnen
Barsinghausen (wk). Die
Interessengemeinschaft (IG)
Weihnachtsdorf lädt die Ge­
Langreder (wk). Das DRK
Langreder lädt ein: „Die bö­
sen Schwestern“ geben sich im
Sportheim Langreder die Ehre.
Witzige, intelligente, manchmal
auch anrührende Geschichten
mit viel Musik – das zeichnet
die bösen Schwestern aus. Sie
zeigen ihr Programm „Abschied
ist ein schweres Schaf“ am Frei­
tag, 7. November ab 19 Uhr im
Sportheim in Langreder.
Karten zum Preis von 13
Euro sind im Vorverkauf bei
der DRK­Vorsitzenden Heike
Arlt, beim Backparadies Spren­
gel und direkt im Sportheim
erhältlich.
schäftsleute der Innenstadt zur
Teilnahme an einer Krippen­
ausstellung ein. Es sind gut 20
Vielfalt: Kerstin Wölki (links) und Nachbarin Heidrun Bartz
präsentieren einige der Krippen.
foto:kasse
Krippen als Leihgaben vorhan­
den, die die Geschäftsleute in
ihren Schaufenstern ausstellen
können. Zusagen liegen bereits
aus der Bahnhofstraße, der
Osterstraße, der Breite Straße
und der Marktstraße vor. Mitte
November sollen die Schaufen­
ster mit den Krippen dekoriert
werden.
Dazu gibt es ein Gewinnspiel:
In einer Teilnahmekarte müs­
sen alle beteiligten Geschäfte
eingetragen werden. Komplett
ausgefüllte Karten nehmen
an einer Verlosung von drei
Weihnachtsgänsen teil, die am
23. Dezember um 16 Uhr im
Weihnachtsdorf auf dem Thie
stattfinden soll.
Bolzplatz nur eingeschränkt nutzbar
Egestorf (wk). Der Bolzplatz
„Birkengrasebrink“ ist derzeit
nur noch eingeschränkt nutzbar,
wie die Verwaltung mitteilt.
Das westliche Fußballtor musste
demontiert werden. Es stand auf
Privatgrund, der Besitzer hat
jetzt Eigenbedarf. Die Spielflä­
che von dem Privatgrundstück
wurde mit einem Zaun provi­
sorisch abgegrenzt, um eine
Gefährdung der Kinder von der
mittlerweile auf der Privatfläche
entstandenen Lagerfläche zu
vermeiden. Im Grenzbereich
soll im Frühjahr 2015 eine Ball­
fanganlage errichtet werden.
Die Kosten dafür werden mit
knapp 10.000 Euro zu Buche
schlagen.
Anwaltskanzlei Dr. Thiele, Brecht, Fabek u. Frick
Lothar Brecht Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Steuerrecht
Horst Fabek
Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Ariane Frick
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
§
§
Rehrbrinkstr. 9, 30890 Barsinghausen
Telefon: 05105-52000 * www.anwaelte-rehrbrinkstrasse.de
Barsinghausen
Seite 4
D
24. Oktober 2014
Das geheimnisvolle Markenlogo
as Stadtwappen Mailands
ist Bestandteil des Alfa Ro­
meo Logos. Für das Firmenlogo
wurden zwei tragende Elemente
des Wappens übernommen. In
der Mitte des Emblems befin­
det sich links das rote Kreuz
auf weißem Untergrund. Diese
Farbkombination tritt erstmals
1045 in Verbindung mit der
Stadt Mailand in Erscheinung.
Rechts daneben befindet sich „Il
Biscone“, die grüne Drachen­
schlange mit goldener Krone.
Hinzu kommen das blaue Band
und die goldene Einfassung. Im
Laufe der Jahrzehnte gab es
einige Modifikationen.
Mythos Alfa Romeo lebt in Bantorf auf
Alfa-Treffen bei McDonalds / Schlechtes Wetter hält die Fans nicht ab
Bantorf (wk).Sven Opel ist
ein erklärter Fan der Marke
Alfa Romeo. Grund genug für
den Chef von McDonalds in
Bantorf, zu einem ersten Al­
fa-Treffen auf dem Grundstück
seines Restaurants einzuladen.
Zusammen mit dem Autohaus
Blank und der Total-Tankstelle
organisierte Opel das Treffen,
allein das Wetter spielte nicht so
recht mit. Doch die Regenschau­
er konnten den Teilnehmern die
Laune nicht verhageln, auch
wenn sich die Besucherzahlen
in Grenzen hielten.
Neben diversen Modellen der
Marke Alfa Romeo zog ein be­
sonders schnittiges Fahrzeug die
Blicke auf sich. Ein Ferrari Dino
ließ die Herzen der Autofans
höher schlagen – beim Blick
unter die Motorhaube bekam
so mancher feuchte Augen, was
in diesem Fall nichts mit dem
Regen zu tun hatte.
Die Frage, ob er denn selbst
auch einen Alfa Romeo fahre,
verneinte Organisator Sven
Opel. „Den konnte ich mir bis­
lang nicht leisten, aber ich fahre
ein schönes altes Käfer-Cabrio“,
meinte er augenzwinkernd.
Bei dem Treffen auf dem Mc­
Donalds-Gelände standen nicht
die neuesten Modelle im Vorder­
grund, sondern vielmehr Oldund Youngtimer der Marke Alfa
Romeo. So waren verschiedene
Modelle zu bestaunen, teilweise
liebevoll restauriert.
Alfa Romeo schreibt seit über
100 Jahren Automobilgeschich­
te. Die beginnt in Portello, im
Nordwesten Mailands, nahe
der Straße zum Simplon-Pass.
Hier lässt der französische Au­
tomobilbauer Alexandre Dar­
racq 1906 auf 36 Hektar Land
ein modernes Automobilwerk
errichten. Doch die dort produ­
zierten Lizenzprodukte bewäh­
ren sich nicht auf dem italieni­
schen Markt. So übernehmen
schon bald Geschäftsleute aus
der Lombardei das Werk und
gründen die Società Anonima
Lombarda Fabricia Automobili
(A.L.F.A.). Der Grundstein für
die Produktion der Automobile
aus dem Haus Alfa Romeo ist
damit gelegt.
1910 verlässt der erste
A.L.F.A. das Werk in Portello.
Er stammt – wie die folgenden
Modelle auch – aus der Feder
Pure Kraft: B
lick unter die „Dino“-Haube.
foto:kasse
Alfa-Treffen: Knalliger Farbtupfer vor dem grauen Himmel.
des Konstrukteurs Giuseppe
Merosi und hört auf die Be­
zeichnung 24HP.
42 PS leistet der 4,1-Liter-Mo­
tor, der dem Wagen zu einer
damals sensationellen Höchst­
geschwindigkeit von über 100
km/h verhilft. Bereits ab 1911
untermauert A.L.F.A. seine
Kompetenz im Automobilbau
durch Motorsport-Erfolge. Doch
trotz sportlicher Triumphe und
ausgezeichnetem Image der Wa­
gen aus Mailand ist die wirt­
schaftliche Lage der Società
Anonima Lombarda Fabricia
Automobili – der damaligen
politischen und gesamtwirt­
schaftlichen Lage entsprechend
– besorgniserregend.
Am Horizont ziehen die düs­
teren Wolken des Ersten Welt­
krieges auf und machen Ex­
portchancen mit einem Schlage
zunichte. Die Personen- und
Rennwagenproduktion weicht
Rüstungsaufträgen. Dank der
staatlichen Aufträge können die
hohen Kosten für Werkzeuge
und Löhne der nicht ausgelaste­
ten Arbeiter abgefangen werden.
A.L.F.A. wird jedoch der Fehler
zum Verhängnis, Darraqcs Ak­
tien in Tiefzeiten nicht aufge­
kauft zu haben. Der Franzose
verkauft sein Aktienpaket an
die Banca Italiana di Sconto, die
dadurch die Aktienmehrheit an
der Firma aus Mailand erlangt.
So meldet die Bank A.L.F.A. am
21. September 1915 zum Kon­
kurs an. Der Verwaltungsrat
muß machtlos zusehen.
Allerdings zeigt das 1914 ge­
gründete Institut zur Förderung
und Finanzierung der italie­
nischen Rüstungsindustrie an
der Gründung einer Firma mit
dem Namen „Accomandita Ing.
Nicola Romeo & Co.“ Interesse.
foto:kasse
Am 2. Dezember 1915 übergibt
die Bank die Verantwortung
für das neue Unternehmen den
Angestellten. Chef wird der aus
Neapel stammende Ingenieur
Nicola Romeo.
Groß ist das Unternehmen
nicht, doch die gewinnbringen­
de Rüstungsgüterproduktion
verhilft der Firma nach dem
Krieg zu einer Rückumstel­
lung auf die Produktion zivi­
ler Fahrzeuge. So fällt 1919
der Startschuss für die erneute
Produktion edler Automobile,
deren Wagen nun – um den
guten Ruf der A.L.F.A.-Au­
tomobile zu nutzen – auf den
wohlklingenden Namen Alfa
Romeo hören. Dank der zuvor
erwirtschafteten Gewinne und
des Wirtschaftswachstums der
Nachkriegszeit gedeiht Alfa Ro­
meo zu einem der führenden
Fahrzeughersteller Italiens.
Verkehrswacht bringt Licht ins Dunkel
Neongelbe Sicherheitskragen für Kita-Kinder / Sparkassen und Volksbank helfen mit
Barsinghausen (wk). „Wir
haben eine Vision vom un­
fallfreien Straßenverkehr“,
sagt Karl-Heinz Neddermeier,
Vorsitzender der Verkehrswacht
Calenberger Land. Es gibt meh­
rere Bausteine, die dazu die­
nen sollen, dieser Vision einen
festen Unterbau zu geben. Die
Aktion „Sicherheitskragen“ ist
so ein Baustein.
Gerade die jü ngsten
Verkehrs­t eilnehmer gehören
zu den besonders gefährdeten
Personengruppen im Straßen­
verkehr. Bereits seit acht Jah­
ren verteilt die Verkehrswacht
deshalb neongelbe Sicherheits­
kragen, die in der Dunkelheit
leuchten, sobald sie von einem
Lichtstrahl erfasst werden,
an die Kita-Kinder in ihrem
Zuständigkeitsbereich. Der
umfasst die Kommunen Bar­
singhausen, Wennigsen und
Gehrden. Jetzt ist die aktuelle
Kita-Generation an der Reihe.
In einer ersten Aktion verteilte
Neddermeier 22 Sicherheits­
kragen in der Kita Regenbogen
an der Hans-Böckler-Straße.
Insgesamt liegen bereits rund
100 Anmeldungen von Kitas
aus den drei Kommunen vor.
Unterstützt wird die Aktion
von der Stadtsparkasse, der
Sparkasse Hannover und der
Hannoverschen Volksbank.
Sicher durch die dunkle Jahreszeit: L
euchtkragen für die Regenbogen-Kinder.
Kirchliche
Nachrichten
Sonntag, 26. Oktober
Hohenbostel:10.45 Uhr Gd
(Ln Seidel)
Marien-Barsinghausen:10
Uhr Gd (Vikar Krüger)
Petrus-Barsinghausen: 10
Uhr Gd (P. Feldkamp)
Egestorf:10.45 Uhr Gd (P.i.R.
Engelbrecht)
Kirchdorf: 9.30 Uhr Fami­
lien-Gd (Pn Kalmbach und
Team)
Großgoltern: 9.30 Uhr Gd
mit Abendmahl und Feier der
Jubiläums-Konfirmationen
(P.i.R. Beneke)
Hoffnungsgemeinde: 10 Uhr
Gd, KiGo, Teenietreff (Pre­
digt: P. Roland Bunde)
St. Barbara:11 Uhr Heilige
Messe
Northen:18 Uhr Abend-Gd
(P. Funke)
Everloh: 10 Uhr Gd mit
Kapellen-Sanierungsfest (P.
Funke)
Gehrden: 10 Uhr Gd mit
anschließender Gemein­
deversammlung (P. Pöhl­
mann/P.v.Heyden)
Leveste:10.30 Uhr Gd (Präd.
Strobel)
Bredenbeck:10 Uhr Gd (Ln
staats)
Wennigsen: 10.30 Uhr Gd
(P. Wedemeyer)
Empelde: 10 Uhr Gd zur
Goldenen und Diamantenen
Konfirmation (Pn Elster)
Ronnenberg: 10.15 Uhr Gd
(Pn Klies)
Weetzen:10 Uhr Gd (P.i.R.
Rosenplänter)
Wettbergen: 10 Uhr Gd (P.
Harms)
Müllsäcke für
guten Zweck
Barsinghausen (wk). Ab sofort
ist die Abgabe nicht benötigter
Restmüllsäcke des laufenden
Jahres im Freiwilligen Zentrum
(FZB), Berliner Straße 8 (im
ASB-Bahnhof) möglich. Das
FZB-Team wird die Säcke ab
dem 3. November an Privat­
personen in haushaltsüblicher
Menge gegen einen Spendenbei­
trag abgeben. Der Erlös kommt
örtlichen gemeinnützigen Insti­
tutionen zugute. Die Annahme
und auch die Ausgabe der Tüten
ist montags bis freitags von 10
bis 13 Uhr möglich.
Personalausweise
kontrollieren
Foto: Bratke
Barsinghausen (wk). D as
Bürgerbüro der Stadt Bar­
singhausen wird künftig die
Bürgerinnen und Bürger, deren
Personalausweis in den nächs­
ten sechs bis acht Wochen die
Gültigkeit verliert, schriftlich
daran erinnern, einen neuen
Personalausweis zu beantragen.
Das Bürgerbüro weist darauf
hin, dass man trotzdem regel­
mäßig kontrollieren sollte, ob
die Ausweispapiere noch gültig
sind. Künftig wird ein Verwar­
nungsgeld erhoben, wenn der
Personalausweis seit länger als
einem halben Jahr ungültig ist.
Barsinghausen
24. Oktober 2014
Seite 5
Region
fördert
Haus für
Generationen
Hell und luftig: D
ie Barsinghäuser Besuchergruppe bei der Stallerkundung.
Senioren erkunden Milchbetrieb
Seniorenbüro organisiert Besuch bei der Molkerei Hemme in Mellendorf
Von Dietmar Jänsch
Barsinghausen.Milch ist eines
unserer wichtigsten Naturpro­
dukte und als Grundnahrungs­
mittel unverzichtbar. Deshalb
wollten 30 Barsinghäuser –
eingeladen vom Seniorenbüro
– mehr über die Erzeugung von
Milch erfahren. Bei der Mol­
kerei Hemme erhielten sie von
einer Führerin sachkundige
Informationen.
Der Betrieb besteht – wenn
auch unter anderem Namen –
bereits seit 1589. Das Gelände
umfasst 295 Hektar, 320 Kühe
unterhält das Unternehmen, in
dem insgesamt 55 Personen
beschäftigt sind.
Pro Tag werden 9.000 bis
9.500 Liter Milch erzeugt, wobei
eine Kuh bis zu 29 Liter Milch
gibt. Zum Teil werden hieraus
auch weitere Produkte, wie zum
Beispiel Joghurt, Müsli, Butter
und Quark, hergestellt. Ein gro­
ßer Teil der Milchmenge wird
pasteurisiert und an den Markt
gebracht.
Die Gäste staunten über die
Kunstvoll: Ikebana-Arrangement.
Kaffee mit Aussicht: Pause im Hofcafé.
Ständig in Bewegung: Das automatische Melkkarussel.
Stallungen, die teilweise seitlich
offen sind. So sind die Kühe
ständig der frischen Luft aus­
gesetzt und die Gefahr von In­
fektionen wird gering gehalten.
Es gab auch die Gelegenheit,
neugeborene Kälbchen zu be­
wundern – da wurde fleißig
fotografiert und gestreichelt.
Die Kühe grasen auf satten
Wiesen, ihre Hauptmahlzeit er­
halten sie aber im Stall, den sie
völlig selbstständig aufsuchen
Milchmenge und schaltet die
Melkanlage ab, wenn das Euter
leer ist. Nach einer Runde„Ka­
russellfahrt“ verlässt die Kuh
ihre Box – wobei sie von einer
Wasserdusche rückwärts aus
dem Gitter gedrängt wird. Die
Besucher bewunderten diese
geniale Anlage, die – weitge­
hend automatisch – den Melk­
vorgang steuert. Amüsant auch,
wie geduldig die Kühe eingangs
warten, bis sie an der Reihe sind
und auch wieder verlassen kön­
nen. Das Kraftfutter, in Form
von Silage, stammt von den
eigenen Feldern.
Das Kernstück des Betriebes
ist das sogenannte Milchka­
russell. Jeweils 32 Tiere wer­
den auf einem schwimmenden
Karussell im Kreis bewegt. Sie
bekommen dabei die Melk­
schläuche angelegt und wer­
den automatisch gemolken.
Ein Computer registriert die
und dann, nachdem sie gemol­
ken sind, gemächlich auf der
Ausgangsseite wieder heraus­
trotten. Nach dem informativen
Rundgang durch den Betrieb
und einem Imbiss nutzten die
Besucher aus Barsinghausen die
Gelegenheit zu einem Besuch
im angegliederten Hofladen.
Hier wurden die verschiedenen
Produkte des Hofes präsentiert
– und da füllte sich auch so man­
che Einkaufstasche.
Kunstvoll gesteckt
Herbstmarkt
Ikebana-Vortrag der VHS
Brigittenstift lädt Sonntag ein
Barsinghausen (wk). D
ie Ca­
lenberger Volkshochschule prä­
sentiert die japanische Kunst
des Blumensteckens – Ikebana.
Ikebanameisterin Barbara
Beckedorf-Hille erläutert mit
Lichtbildern die Technik und
erklärt auch die philosophischen
Hintergründe der Kompositio­
nen. Die Arrangements wissen
zu beeindrucken.
Für die Bewohner des Brigit­
tenstifts ist diese Veranstaltung
kostenfrei. Gäste sind willkom­
men, auch „Nichtsenioren und
-seniorinnen“.
Eine Voranmeldung ist nicht
erforderlich. Der Vortrag findet
am Mittwoch, 5. November, in
der Zeit von 16 bis circa 18.15
Uhr in Barsinghausen im Brigit­
tenstift Altenzentrum, Balten­
weg 3, statt. Die Gebühr beträgt
7 Euro.
Barsinghausen (wk). Herbst­
markt im Brigittenstift – dazu
wird am Sonntag, 26. Okto­
ber, von 11 bis 17 Uhr in das
Brigittenstift Altenzentrum,
Baltenweg 3, eingeladen.
Der traditionelle Herbst­
markt, verbunden mit einem
Tag der offenen Tür, erfreut
sich großer Beliebtheit. Im
Speisesaal der alten Villa und
an Ständen im großen Park
direkt am Deisterrand werden
Besucher kulinarisch verwöhnt
mit Gegrilltem, heißer Suppe,
Kaffee, Kuchen und frisch geba­
ckenen Waffeln. Im Saal und im
ganzen Haus bieten 35 Ausstel­
ler erlesenes Kunsthandwerk,
geschmackvolle Dekorationen
und Kulinarisches an.
Kinder können bei einer
Hausrallye auf Entdeckungs­
reise gehen. Der Eintritt ist frei!
Burgdorf (red). Ein Ort des
Austauschs und des Miteinan­
ders: Seit 2012 steht das Burgdor­
fer Mehr-Generationen-Haus
offen für Begegnungen, bietet
Kurse für Ehrenamtliche an,
unterstützt Asylbewerberinnen
und Asylbewerber beim An­
kommen. Die Region Hanno­
ver bezuschusst die Arbeit des
Betreibervereins ab diesem Jahr
mit jährlich 10.000 Euro. Das
hat die Regionsversammlung
einstimmig beschlossen.
„Ob junge oder alte Men­
schen gerne in ihrer Stadt oder
ihrem Viertel leben, hängt we­
sentlich auch davon ab, wie gut
das Miteinander funktioniert“,
so Erwin Jordan, Dezernent für
soziale Infrastruktur der Regi­
on Hannover. „Zu den Zielen
der Region gehört es, die ge­
sellschaftliche Teilhabe aller
Menschen zu fördern und ge­
nau dazu trägt das Burgdorfer
Mehr-Generationen-Haus bei“.
Hilfe in
Krisengebieten
Barsinghausen (wk). D
ie SPD
Arbeitsgemeinschaft 60 plus
trifft sich zum Thema Entwick­
lungshilfe in Krisengebieten am
Mittwoch, 29. Oktober, 17 Uhr,
im Gasthaus „Zur Schweiz“,
Otto-Backhaus-Straße 13. Der
Barsinghäuser Ulrich Künzel
war langjährig als Entwick­
lungshelfer in vielen Ländern
der Welt tätig, im Nahen Osten,
in Südamerika und in Osteuro­
pa, zuletzt auch im Ostteil der
Ukraine, dem heutigen Krisen­
gebiet. Er gibt in einer kurzen
Einführung einen Überblick
über die Entwicklungshil­
fepolitik mit ihren konkreten
Auswirkungen und berichtet
dann ausführlich über seine
Erfahrungen in Kroatien und
der Ukraine.
Da Ulrich Künzel immer
bestrebt war, die Sprache der
Gastländer zu beherrschen,
kann er über viele persönliche
Begegnungen mit den Einwoh­
nern dieser Länder berichten.
Interessierte Bürgerinnen und
Bürger sind wie immer einge­
laden, sich diese interessanten
Ausführungen anzuhören und
mit zu diskutieren.
Herbstmarkt: Sonntag wieder im Brigittenstift.
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Seite 6
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Fahrradklimatest
läuft bis November
ADFC lädt zur Teilnahme ein
Ausbau: Das Dachgeschoss des Kampfkunst Centers Goltern wird künftig für die Trainingsarbeit genutzt. Lisanne (10) hilft bei den Malerarbeiten.
foto:kasse
Kampfkunst Center Goltern
sucht noch Sponsoren
Ausbau des Dachgeschosses kommt voran
Nordgoltern (wk). I m Kampf­
kunst Center Nordgoltern an
der Mindener Straße hat sich in
den letzten Monaten viel getan.
Inhaber Wolfgang Urban hat mit
tatkräftigen Helferinnen und
Helfern das Dachgeschoss der
Kampfschule ausgebaut. Hier
wird es unter anderem einen
großen Boxring geben, der für
offizielle Wettkämpfe zugelas­
sen werden soll.
Durch die Erweiterung der
Trainingsmöglichkeiten kön­
nen die Kurspläne ausgeweitet
werden. Dazu werden auch neue
Kinder- und Jugendbetreuer
eingearbeitet. Derzeit stehen
sechs Trainer zur Verfügung.
Wer Interesse hat, kann sich
jederzeit bei Wolfgang Urban
im Kampfkunst Center Goltern
melden. Eine Trainerlizenz ist
dazu notwendig.
Momentan bietet das Kampf­
kunst Center Goltern sieben
Kurse an, wobei sich Urban
auch vorstellen kann, weitere
Kurse wie etwa Fitness, Yoga
oder Zumba ins Programm auf­
zunehmen. Kursleiter können
sich ebenfalls bei ihm melden.
Zum Angebot des Kampfkunst
Centers Goltern zählen unter
anderem Body-Workout, Boxen,
Kickboxen und anderes mehr.
Entgegen der ursprünglichen
Pläne sollen die neuen Duschen
und Umkleiden im Unterge­
schoss des Kampfkunst Centers
integriert werden. Diese Bau­
maßnahmen stehen noch an, sie
sollen nach Möglichkeit noch
in diesem Jahr abgeschlossen
werden. Der Kursbetrieb wird
dadurch aber nicht wesentlich
beeinträchtigt.
Gesucht werden noch Spon­
soren, die das Kampf kunst
Center Goltern beim Ausbau
unterstützen. „Dauersponsoren
wären super, aber wir freuen
uns auch über eine einmalige
Unterstützung“, sagt Wolf­
gang Urban. Der Ausbau des
Boxrings, der entsprechende
Bodenbelag, Lautsprecher und
Headsets für den Übungsbe­
trieb, all das schlägt natürlich
finanziell zu Buche. Sponsoren
bietet Urban verschiedene Wer­
bemöglichkeiten an, so könnte
sich ein Hauptsponsor beispiels­
weise mit einem Logo auf dem
Boxring-Boden verewigen.
„Wir leisten hier in gewissem
Sinne auch offene Jugendarbeit
für den Ort“, wirbt Urban für
sein Projekt. Sportliche Betäti­
gung als Gegenpart zum Com­
puterspiel, das ist seine Maxi­
me. „Vielen Kindern mangelt
es heutzutage an Bewegung,
auffällig sind auch die Koor­
dinationsmängel“, weiß Urban
zu berichten. Im Kampfkunst
Center Goltern sind alle will­
kommen, die sich ganz ohne
Leistungsdruck einfach nur
fitter machen wollen.
Ein besonderes Angebot ist
das Fitness-Boxen, das sich als
Herz-Kreislauf-Training auch
für Senioren empfiehlt. Immer
samstags von 11 bis 12.30 Uhr
kann mittels Fitness-Boxen trai­
niert werden.
Barsinghausen (red). D er
Allgemeine Deutsche Fahr­
rad-Club, kurz ADFC, führt
noch bis 30. November den
Fahrradklimatest 2014 durch,
wobei Radfahrerinnen und Rad­
fahrer die Fahrradfreundlich­
keit ihrer Heimatstadt bewerten
können.
Der Fahrradklima-Test ist die
größte Befragung zum Rad­
fahrklima weltweit. Die Test­
ergebnisse ermöglichen eine
Standortbestimmung zur Fahr­
radfreundlichkeit von Städten
und Gemeinden.
Die Befragung erfolgt vor­
rangig über einen Online-Frage­
bogenzugang für Internet- oder
Smartphone-Nutzer unter www.
fahrradklima-test.de. Print-Fra­
gebögen sowie Werbemateria­
lien (Flyer und Poster) können
zudem kostenlos beim ADFC
bestellt oder auf den ADFC-Sei­
ten heruntergeladen werden.
Projektleiter des Fahrradkli­
ma-Tests ist Ansprechpartner
Thomas Böhmer (thomas.boeh­
mer@adfc.de). Nähere Infos
gibt es auch auf der Homepage
unter www.adfc.de.
Halloween: Party
im Jugendtreff
Goetheschule
Barsinghausen (wk). Eine
schau r ig-schöne Hallo ­
ween-Party findet am kommen­
den Montag, 27. Oktober, von
16.30 bis 19 Uhr im Jugendtreff
Goetheschule statt. Eingeladen
sind dazu alle Kinder und Ju­
gendlichen im Alter von 8 bis
14 Jahren. Für das schönste
Kostüm gibt es übrigens einen
Überraschungspreis. Da lohnt
es sich also, sich mal so richtig
Mühe zu geben.
Diese und weitere Veranstal­
tungen sind auf dem aktuellen
Drei-Monats-Flyer des Jugend­
treffs zu finden, welcher in den
Barsinghäuser Schulen zu be­
kommen ist.
Tipps & Termine
Freitag, 24. Oktober
19 Uhr: Reisen auf Fracht­
schiffen: Sag dem (kleinen)
Abenteuer, dass ich komme!
Eine Fotoreportage von und mit
Bernd Ellerbrock. Im Café im
Schafstall in Bantorf. Eintritt
7 Euro.
21 Uhr: Status Quo Coverband
aus Hamburg. Einlass im Fo­
yer 20 Uhr. Im Muuh!-Theater,
Egestorfer Straße 3 in Barsing­
hausen. Eintritt 18 bis 24 Euro.
Samstag, 25. Oktober
10 bis 12 Uhr: Baubühne in
der Fußgängerzone von Bar­
singhausen mit einem Auftritt
von Kijuciba. Am Thie in Bar­
singhausen. Eintritt frei.
13 bis 18 Uhr: Handwerker­
tag in Barsinghausen. Rund
90 Aussteller sind bei der elf­
ten Auflage dabei und zeigen
ihre hochwertigen Arbeiten aus
Holz, Glas, Keramik, Papier,
Stoff und mehr. Im Schulzen­
trum Barsinghausen. Eintritt:
0 bis 2 Euro.
14.15 bis 16.45 Uhr: Herbstwan­
derung auf bergmännischen
Spuren - Unterwegs auf dem
Deister-Kohlepfad im Schleif­
bach- und Stockbachtal.
Anmeldung bei Ursula Schö­
nemann unter 05105-83531.
Treffpunkt: am Bahnhof Ege­
storf (Waldseite), Teilnahme
3,50 Euro.
Sonntag, 26. Oktober
11 bis 17 Uhr: Herbstmarkt
und Tag der offenen Tür im
Brigittenstift. Ein kostenloser
Busshuttle verkehrt jede halbe
Stunde zwischen Breite Stra­
ße (gegenüber AOK) und dem
Brigittenstift. Im Brigittenstift,
Baltenweg in Barsinghausen.
Eintritt frei.
11 bis 18 Uhr: Handwerkertag
in Barsinghausen. Im Schul­
zentrum Barsinghausen. Ein­
tritt 0 bis 2 Euro.
Freitag, 31. Oktober
19 Uhr: Basche-Table-Quiz
im ASB-Bahnhof. Ratefüchse
treffen sich an jedem letzten
Freitag im Monat im Bistro
zum „Basche-Table-Quiz“.
Quizmaster Claus-Jürgen Spies
sorgt mit kniffligen Fragen aus
unterschiedlichen Themenbe­
reichen für einen kurzweiligen
Abend. Tischreservierungen
im ASB-Bahnhof unter Tel.:
05105/7700-66. Im ASB-Bahn­
hof Barsinghausen. Eintritt frei.
Sport
24. Oktober 2014
Seite 7
Interview
Roman Wallat über die Kunstfigur Menotti
Noch keine Spur von Ergebnis orientiert: Dominik, Rick, Oskar und Carlos sind einfach cool drauf.
Klar, Menotti
macht weiter
Internet-Berichte aus Wennigsen
Von Erk Bratke
Wennigsen. K
ollege oder
Nicht-Kollege – das ist hier
nicht die Frage. Fakt ist: Roman
Wallat schreibt. Zum Beispiel
über Fußball, genauer gesagt
über den Fußball der Minis.
Das, was er zu Papier bringt,
besser gesagt im Internet veröffentlicht, begeistert vor allem
eine jüngere Klientel – und nicht
zuletzt auch mich. Schon mehrfach fielen seine humorvollen
Berichte auf. Jetzt stellt ihn das
Deister Journal vor.
Roman Wallat ist Jugend­
trainer beim TSV Wennigsen
– und erfand die Kunstfigur
„Menotti“ (siehe Interview).
Was mit der Berichterstattung
über die 2. F-Jugend begann,
wird nun mit der Wennigser
E3 fortgesetzt. Menotti ist als
Online-Berichterstatter weiterhin am Ball. „Neu, frisch und
verwandelt“, sagt er. In der neuen Saison mischt ein gewisser
Karl Frosch mit, seines Zeichens
Feldforscher und Spezialist für
die Beobachtung des ausgetüftelten Sozialverhaltens neunjähriger Jungs auf der Bühne, die
in diesem Fall Sportplatz heißt.
Wer sich für bloße Ergebnisberichterstattung interessiert,
der ist bei Menotti sicherlich
an der falschen Adresse. Aber
genau das ist es, was den „Kollegen Wallat“ fürs Deister Journal
so wundervoll passend macht.
Auch wenn Menotti wegen
eines Terminengpasses die erste Partie seines Teams – eine
Niederlage in Ronnenberg –
verpasste, entstand aufgrund
von Zeugenaussagen dennoch
ein Artikel („Tricks den Tag aus,
Menotti“). Den ersten Wennig­
ser Sieg der Saison, gab‘s dann
in Form eines spannenden
Livetickers.
Menotti wird die Kids und
ihr Tun mit all seinen Höhen
und Fallstricken festhalten.
Am Ende der Saison könnte er
das Projekt durchaus wieder
auf die Bühne bringen – so die
Planungen. „Aus meiner Sicht
ist das Ganze ein Sport-Kulturprojekt“, sagt Roman Wallat.
Vier Jungs von der Waldorfschule, ein Spanier, ein halber
Spanier, ein russisches Zwillingspaar, ein Türke, vier Jungs
ohne besonderen Stempel, ein
schreibender Trainer und ein
Sportdirektor. Wow!
Zu finden sind Menottis
Spielberichte nach wie vor unter www.deisterkicker.de sowie neuerdings auch auf der
Homepage des TSV Wennigsen
(www.tsv-wennigsen.de).
DJ: Menotti ist Roman Wallat.
Und wer ist Roman Wallat?
Wallat: Also ehrlich gesagt,
weiß ich nicht, ob Menotti Roman Wallat ist. Aber ich glaube, die beiden kennen sich.
Wallat ist 40 Jahre alt, wohnt
in Sorsum bei Wennigsen in
einem Holzhaus. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Zur
Schule ist er übrigens mal ans
Hannah-Arendt-Gymnasium
in Barsinghausen gegangen,
das damals noch ganz anders
hieß beziehungsweise keinen
Namen trug (einfach nur GTG
für Ganztagsgymnasium, Anm.
d. Red.). Hinterher war er für
einige Zeit in Italien, studierte
Finanzwesen sowie Philosophie
und Germanistik. Mittlerweile
arbeitet er Teilzeit in einer Behörde und schreibt gelegentlich
an einem Roman.
DJ: Welche Verbindungen gab
es zum Fußball?
Wallat:Alles fing mit etwa fünf
Jahren auf einem Bolzplatz an.
Und wird wahrscheinlich niemals enden. Offizielle Stationen
waren unter anderen der TSV
Wennigsen und die B-Jugend
von Hannover 96. Übrigens
gemeinsam mit André Breitenreiter...
DJ: Welche Idee steckt hinter
der Kunstfigur „Menotti“?
Wallat:Die Dinge haben sich
einfach verselbstständigt. Ich
wollte vor zwei Jahren für den
Deisterkicker (www.deisterkicker.de) einen ganz normalen
Spielbericht über ein G-Jugend-Spiel schreiben. Das hat
nicht ganz geklappt. Die Sprüche der Kinder, das ganze Erlebnis eines G-Jugend-Spiels auf
einem Freitagabend mit einem
Brötchen essenden Torwart, einem Spieler, der auch während
des Spiels seine Mütze nicht
abnahm – ich konnte da einfach
nicht normal drüber schreiben.
Das Ganze wurde also ziemlich
bunt, und da brauchte es einen
Wennigsen. E
in Mittwochnachmittag, ca. 16:52 Uhr. Ethan Del
Rio Roca, berühmter Goalgetter der Wennigser E3, kurvt,
den Schulranzen auf dem Rücken, mit dem Fahrrad durch
die Stadt, um zum Treffpunkt
der E3 zu gelangen. Heute
geht’s nach Gehrden. Die Tour
de Calenberg nimmt Fahrt auf.
Nach nur einem Ruhetag soll es
Freitagabend nach Egestorf, zur
Germania, gehen.
Nicht viel weiter entfernt,
auf dem KGS-Parkplatz, dem
Treffpunkt der E3: ein paar
Erwachsene stehe herum und
unterhalten sich über Stress,
christliche Meditations-Songs,
den Stand der Sterne und Urlaubs-Wunschpläne, während
Der Kader:Die Wennigser E3 mit ihrem schreibenden Trainer
Roman Wallat alias Menotti.
ein paar Jungs in Trainingsjacken auf den dort herumstehenden Abfallcontainern
herumbalancieren. Da kommt
Ethan del Rio Roca mit dem
Fahrrad um die Ecke gerauscht
und ruft: „Trainer, ich darf nicht
spielen. Freitag auch nicht. Ich
Neu in der Geschäftsstelle
des Regionssportbundes Hannover ist Annika Buchholz. Ihr
Hauptaufgabenbereich ist die
Buchhaltung. Eine persönliche
Vorstellung ist in der aktuellen „Sport-Info“ zu lesen – zu
finden unter www.rsbhannover.de.
Im jüngsten Heimspiel gegen das Juniorteam der SG
Flensburg/Handewitt weihten die HF Springe ihre neue
Sitzplatztribüne in der Sporthalle am Schulzentrum-Süd
ein. 180 neue Sitzplätze sind
beim Handball-Drittligisten
entstanden. Nähere Infos unter
www.handballfreun.de.
Trotz eines stark dezimierten Kaders verteidigten die
Wettkampfturnerinnen des
TSV Kirchdorf beim zweiten
Rundenvergleich des Turnkreises Hannover-Land in
Sehnde ihre guten Positionen.
Das Zwischenergebnis zeigen
zwei Teams an der Spitze sowie je einmal auf Rang 3 und
4. Der Finalwettkampf findet
am 23. November in Gehrden
statt.
In Aktion:Auch „Menotti“ trifft den Ball.
entsprechenden Berichterstatter
– und da fiel mir spontan der
Name Menotti ein.
DJ: Warum wurde gerade der
argentinische Fußballspieler
und -trainer César Luis Menotti gewählt?
Wallat: Ich glaube es macht
schon allein der Name: Menotti.
César Luis Menotti. Menotti
könnte auch der Name eines
italienischen Eisverkäufers sein
– was mir auch gefiele. Als ich
ein Kind war, war Menotti gerade Weltmeistercoach. Er hatte
lange Haare, saß ziemlich ernsthaft auf der Trainerbank, kam
aus Argentinien, und qualmte.
Das hatte etwas, das mich beeindruckte. Als Erwachsener
bin ich erst darauf gestoßen,
dass Menotti eine Einstellung
zum Spiel hat, die möglicherweise sogar über den Fußball
hinausreicht. Der echte Menotti
philosophiert ja gern. Auf dem
Fußballfeld soll es eine Grundordnung geben, aber darüber
hinaus soll es Freiheit geben,
Phantasie, Freude, Kreativität.
Keine Gewinnmaximierung.
Dafür steht Menotti.
DJ: Wie lange soll der Wennigser Menotti noch „am Leben bleiben“?
Wallat: Menotti hat noch so
einiges vor. Und solange es ihm
Freude macht – und seine Leser
auch etwas Spaß beim Lesen haben ist ein Ende nicht absehbar.
Tour de Calenberg, Etappe 4: Der Goalgetter
Von Roman Wallat
Pinnwand
hab’ Verbot.“ Welch Hiobsbotschaft! „Ethan, dann können wir
nichts machen, wenn du nicht
darfst.“ Coach Wallat überlegt.
„Aber wegen Freitag sprechen
wir noch.“
„Bitte, Coach, bitte, ruf meinen Vater an. Ich will spielen.
Freitag. Unbedingt. Du musst
mir versprechen, du rufst an.“
„Ethan, mein Freund... ich werde was versuchen - aber garantieren kann ich nichts...“ Die
Gründe für Ethan’s Fußball-Verbot liegen im spekulativen Bereich. Möglicherweise sind sie
auf den Schulhöfen zu suchen,
auf denen Ethan offenbar für
genauso Furore sorgt wie auf
den Fußballplätzen dieser Welt.
Ist das so? Keine Ahnung... aber wer schießt jetzt die Tore?
Scheinbar niemand! Es steht
0:0. Eine Viertelstunde ist schon
gespielt, hier in Gehrden, es geht
hoch und runter, aber niemand
wird so richtig torgefährlich. Ein
E-Jugend-Spiel und noch kein
Tor? Coach Wallat dreht sich
zum Sportdirektor um: „Unser
spanischer Starspieler fehlt.“
„Aber nicht nur, Coach, nicht
nur. Die Aufwärmphase war
zu kurz.“
„Ja, könnte sein. Die Jungs
wirken nicht richtig rund.“
„Coach, das ist so, da steckst
du halt nicht drin. Aber schau,
die Sonne geht schon unter...“
Sportdirektor Köster lässt seinen Blick philosophisch übers
Wennigser Tor wandern. Die
Aufwärmphase...Halbzeitpause.
Wie es weitergeht? Menotti
ist unter www.deisterkicker.
de zu finden.
Tolle Aktion: Der Förderkreis „Basche Power e.V.“ hatte
zum Kürbisfest eingeladen.
Der Jahreszeit entsprechend
wurden in der Glück-AufHalle kleine und große Gemüseknollen ausgehöhlt und
geschnitzt. Kids und Eltern
hatten jede Menge Spaß.
Premiere f ür Jan-Erik
Eichhorn: Der Kirchdorfer
Nachwuchskicker spielt für
Hannover 96 und wurde jetzt
erstmals zu einem NFV-Auswahllehrgang der U13-Junioren berufen. Beim dreitägigen
Treffen in Barsinghausen bestreitet der Jahrgang 2002 auch
zwei Testspiele gegen die U14/
U15-Junioren von Eintracht
Braunschweig. Gespielt wird
am Samstag, 25. Oktober, um
15 beziehungsweise 16.30 Uhr
im August-Wenzel-Stadion.
Sport mit Courage gegen
Rechtsextremismus – so lautet
eine gemeinsame Infoveranstaltung von Stadt- und Regionssportbund Hannover, die
am 11. November von 17 bis
21 Uhr im Haus der Region
an der Hildesheimer Straße
in Hannover stattfindet (Anmeldungen bis 10. November).
Nähere Infos unter www.rsbhannover.de.
Mit Hannover 96, dem SV
Wilkenburg und dem TuS
Garbsen hat Stadt und Region Hannover gleich drei Eisen
bei der Niedersachsenmeisterschaft der Seniorenfußballer
im Feuer. Die Ü40-Titelkämpfe
finden am 9. Mai 2015 in Brögbern im NFV-Kreis Emsland
statt. Infos unter www.nfv.de.
Ihr Verein meldet Neuigkeiten? Per E-Mail an sport@­
deister-journal.de.
eb
Sport
Seite 8
24. Oktober 2014
Platz 4 in Europa
Pokal für Fair Play
Jagau ehrt Sportler der Hannoverschen Werkstätten
Spitzenreiter: A
drie de Vries führt die Jockey-Statistik an und möchte auf der Neuen Bult weiter punkten.
Foto: galoppfoto.de
Internationale Top-Galopper
zum Saisonfinale auf der Bult
Sportliche Leckerbissen / Elf Rennen / Tolles Rahmenprogramm
Hannover (eb). Nur noch
einmal in diesem Jahr haben Turffans Gelegenheit,
ihrer Leidenschaft zum Galoppsport fast vor der Haustür
zu frönen. Saisonfinale auf der
Neuen Bult in Langenhagen
heißt es Sonntag, 26. Oktober,
ab 11 Uhr.
Die Vorabnennungen deuteten auf sportliche Leckerbissen
hin: Top-Galopper wurden angemeldet. „Allein die Klasse
der Pferde aus dem Ausland
kann als exzellent bezeichnet
werden“, meldete Susanne Born,
Pressesprecherin vom Hanno-
verschen Rennverein (HRV).
Noch einmal werde in diesem
Jahr auf der Rennbahn eine
Nationalhymne erklingen. Ob
es die deutsche sein wird? Der
„Große Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung Gestüt Röttgen“,
ein Rennen der Europagruppe
III für 3-jährige und ältere Stuten über 2200 Meter mit einer
55.000 Euro-Dotierung, erhielt
Anmeldungen aus vier Ländern.
Auch der „Große Preis des
Gestüt Etzean“, ein Internationales Listenrennen (25.000
Euro, 1400 Meter) ist mit Nennungen namhafter Besitzer
und Trainer aus dem In- und
Ausland bestens bestückt. Im
„Großen Preis der Deutschen
Bank“, einem weiteren mit
25.000 Euro-Preisgeld versehenen Listenrennen, geht es für
2-jährige Stuten über 1400 Meter. Insgesamt stehen elf Rennen
auf der Karte.
Interessant auch, dass alle
Top-Jockeys an diesem Renntag
in Hannover engagiert sind: Unter anderen sind Andrasch Starke, Eduardo Pedroza, Daniele
Porcu und Adrie de Vries dabei.
Letztgenannter führt derzeit die
Jockey-Statistik an und möchte
in Langenhagen weiter punkten.
Im Rahmenprogramm gibt
es eine spaßige Sportstafette
mit Segways, Go Karts, Hüpfe­
pferden und Schubkarren. Indes
können sich die jungen Besucher auf den Mitmach-Zirkus
„Moskito“, ein Shettirennen,
den Rennpferdsimulator „Mister Ed“ und das einladende Kinderland freuen.
Außerdem werden unter
Aufsicht Laternen gebastelt
und Kürbisse geschnitzt. Bei
Kindertombola und Wettnietenverlosung sind zudem tolle
Preise zu gewinnen.
Das erste Rennen startet um
11.30 Uhr; der letzte Start erfolgt gegen 16.30 Uhr.
Deisterpokale gehen nach
Osnabrück und Hannover
Fulminant: Die Begrüßung der Aktiven in der Barsinghäuser KGS-Sporthalle.
Die Traditionsveranstaltung
feierte heuer ihre mittlerweile
32. Auflage. Über 110 Teilnehmer aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und
Bremen waren zu dem Turnier
angereist, das gleichzeitig als
Landeseinzelmeisterschaft der
Frauen und Männer gewertet
wurde.
„Sportlich waren die Kämpfe
wieder auf sehr hohem technischen Niveau“, bilanzierte
TSV-Pressesprecher Jürgen
Hörstel. Nach gut fünf Stunden mit spannenden Begegnungen standen die diesjährigen
„Deister­-Meister“ fest: Die
Deisterpokale für die beste
Mannschaftsleistung gingen
bei den Männern an die Judo
Crocodiles Osnabrück und bei
den Frauen an das Judo-Team
Hannover. Ein heimischer Vertreter war diesmal leider nicht
im Teilnehmerfeld.
Judo-Spartenleiter Manfred
Kuhn konnte mit seinen Helfern
und Freunden der TSV-Sparte auch in diesem Jahr wieder
eine reibungslose Organisation
gewährleisten, unterstützt auch
durch die in der Sparte trainierenden Kinder und ihre Eltern.
Immerhin mussten über 500
Quadratmeter Mattenfläche in
der KGS-Halle ausgelegt und
an den drei Kampfflächen die
Zeitnehmertische zur Unterstüt-
„Das ist ein toller Erfolg!
Wir können sehr stolz auf diese
Sportler sein, die trotz Handicap
ganz oben mitspielen“, sagte
der Regionspräsident. Bei den
Special Olympics treten Sportlerinnen und Sportler mit geistiger
Behinderung und Mehrfachbe-
hinderungen an. Trainer Ilias
Symeonidis lobte seine Mannschaft ebenfalls: „Wir haben
spannende Spiele erlebt und sind
unglaublich zufrieden. Es war
schön, dabei zu sein.“
25 Mannschaften waren angetreten, die Sportler der Hannoverschen Werkstätten debütierten auf europäischer Ebene.
Im Spiel um Platz 3 unterlag
die deutsche Mannschaft einer
Auswahl Portugals im Elfmeterschießen.
Neben der erfolgreichen Fußballmannschaft empfing Jagau
den Schwimmer Frederic Jahr,
der ebenfalls für Deutschland an
den Start gegangen war. Seine
Leistung über 50 Meter Rückenschwimmen und 50 Meter
Freistil wurde mit einer Goldund einer Silbermedaille geehrt.
Geehrt: Regionspräsident Hauke Jagau freut sich mit den
Sportlern der Hannoverschen Werkstätten und Geschäftsführerin Vera Neugebauer über den Erfolg bei den Special Olympics.
Die Avacon-Trophine
wird auch 2015
wieder vergeben
Vereinsbewerbung noch bis zum 31. Oktober
Barsinghausen (eb/bo). Die
Avacon-Trophine (analog
zur begehrten Avacon-Trophy) wird auch im kommenden Jahr vergeben. Interessierte Vereine sollten jetzt
auf den Bewerbungsschluss
achten (31. Oktober 2014)
und sich gegebenenfalls
sputen.
Foto: Hörstel
Traditionsturnier sowohl sportlich als auch organisatorisch auf ganz hohem Niveau
Barsinghausen (eb/hö). Fest
in der Hand der Judoka war
wieder einmal die große
Sporthalle der KGS-Goetheschule, denn die Sparte Judo
& Ju-Jutsu des TSV Barsinghausen hatte abermals zum
Judo-Deister­pokal geladen.
Hannover (red). Den Fairness-Pokal und insgesamt
Platz 4 im europäischen Wettbewerb: Die Fußballer der
Hannoverschen Werkstätten
standen bei den Europäischen
Special Olympics in Antwerpen zwar nicht auf dem Siegertreppchen, kamen aber mit
einer wichtigen Auszeichnung
nach Hause. Nachträglich
beglückwünschte Regionspräsident Hauke Jagau die
Mannschaft.
zung der Kampfrichter besetzt
werden. Dafür konnten die Helfer und Teilnehmer aber auch
hautnah spannende Kämpfe
miterleben.
Neben der Matte gab es unter den Zuschauern auch ein
Wiedersehen mit mehreren
örtlich bekannten Judoka wie
beispielsweise mit den langjährigen Trainern Alfred Traeder und Peter Pooch oder dem
ehemaligen Spartenleiter Klaus
Lehnhoff. Alle Ergebnisse vom
Judo Deisterpokal 2014 unter
www.ju-ju-ba.de (Berichte).
Der Frauen- und Mädchenfußball ist in Deutschland
lange Zeit belächelt worden.
Doch das ist inzwischen
längst Vergangenheit. Der
Niedersächsische Fußballverband (NFV) hat es sich
bereits 2010 mit dem Energiedienstleister Avacon zur
Aufgabe gemacht, diesen
zukunftsträchtigen Bereich
gezielt zu unterstützen. Bereits 18 Mal wurde seitdem
die Avacon-Trophine in Gold
und Silber an niedersächsische Vereine vergeben. Auch
2015 wird die Trophine erneut
an zwei NFV-Vereine verliehen. Die Bewerbungsfrist
für eine Auszeichnung im
kommenden Jahr endet am
31. Oktober 2014.
Neben vielen Förderungen
für den Breitensport (wie
z.B. Fahrtkostenzuschüsse)
möchte der NFV mit dem
Avacon-Zertifikat insbesondere die Vereine erreichen
und auszeichnen, die schon
seit Jahren für kontinuierliche
Förderung des Frauen- und/
oder Mädchenfußballs stehen.
Die Messlatte ist hoch
aufgelegt, doch der Verein,
der die erforderlichen Kriterien erfüllt, kann sich sicher
sein, die Zeichen der Zukunft
erkannt zu haben. Und ihm
winken wertvolle Preise,
denn die Auszeichnung beinhaltet zusätzlich auch einen
Geldpreis in Höhe von 2500
Euro, eine Plakette für das
Vereinsheim und fünf hochwertige Spielbälle.
Wissenswertes zum Wettbewerb ist unter www.nfv.de
zu finden.
Fragen dazu nimmt auch
NFV-Mitarbeiter Tobias Orth
per E-Mail unter: Tobias.
Orth@nfv.de oder am Telefon
05105/75207 entgegen.
Freizeit
24. Oktober 2014
Ein einmaliges Open Air-Spektakel
Exklusiv in Hannover: Sunrise Avenue mit Orchesterbegleitung
Hannover (eb). Die Songs von
„Sunrise Avenue“ werden im
Radio rauf und runter gedudelt. Zudem ist Frontmann
Samu Haber derzeit wieder
in aller Munde. Die aktuelle
Staffel des TV-Castings „The
Voice Of Germany“ macht‘s
möglich. Dem nicht genug,
denn schon jetzt kündigt der
Finnen-Vierer neue Open AirShows für den Sommer 2015
an. Hannover erwartet dabei
etwas ganz Besonderes.
Nach der ausverkauften Arenentour zu Beginn des Jahres
sowie vielen Open Airs im vergangenen Sommer präsentieren
„Sunrise Avenue“ im nächsten
Jahr auf einer Best Of-Tournee
alle ihre Hits live. Die Tournee
führt die Band in ausgesuchte
Spielstätten, die zusammen mit
einer aufwändigen Bühnenproduktion für ein unvergessliches
Live-Erlebnis sorgen sollen.
„Speziell für Hannover darf
dabei Großes erwartet wer-
Open Air-Spektakel:Samu Haber (Zweiter von links) und seine Mitstreiter spielen in Hannover
ihre einzige Show mit großer Orchesterbegleitung.
den“, kündigt Karsten Seifert
an. Der Ex-Barsinghäuser ist
Pressesprecher beim Veranstalter „Hannover Concerts“
und meldet einen musikalischen
Leckerbissen für die Fans von
Haber und Kollegen. So heißt
es am Samstag, 23. Mai 2015,
nicht nur „Sunrise Avenue live
on stage“ – nein, vielmehr wird
die Band ihren Auftritt auf der
EXPO Plaza mit großer Orchesterbegleitung abliefern.
Im Rahmen der Tour 2015
ist es die einzige Show dieser
Art. Tickets zum Preis von
56,50 Euro sind bereits seit
dem 17. Oktober im Vorverkauf zu haben; telefonisch unter
0511-12123333 oder im Internet
unter www.hannover-concerts.
de. Aufgrund der Exklusivität
sicherlich ein einmaliges Open
Air-Spektakel auf der Plaza.
Bücher-Tipps
Von Erk Bratke
„Der fünfte Beatle erzählt“
von Brian Epstein (Hannibal-Verlag). Selbst Paul McCartney sagt: „Brian Epstein
ist wahrhaftig der fünfte Beatle.“ Jetzt liegt die deutsche
Erstausgabe der Autobiografie
des Beatles-Managers, offiziell
autorisiert und übersetzt von
Kirsten Borchardt vor.
Schon früh machte sich der
Entdecker und Förderer der Fab
Four ans Werk. Ende 1964 war
die Beatlemania in den USA angelangt. Dies nahm Epstein zum
Anlass, um kurz innezuhalten
und mit seinem Assistenten Derek Taylor möglichst viel zu dokumentieren. „Natürlich werde
ich gefragt, wie es kommt, dass
ich mitten in meinem geschäftigen Berufsleben, kaum 30 Jahre
alt, meine Autobiografie verfasse. Ich wollte einfach nur einen
möglichst akkuraten Bericht
schreiben über den Erfolgsweg
der Beatles und anderer meiner
Künstler, meine Sicht der Dinge.
Schließlich wurde schon so viel
erzählt, berichtet, erfunden oder
inakkurat wiedergegeben, dass
vieles falsch interpretiert werden kann. Ich möchte möglichst
viele Details aufschreiben und
hoffe natürlich, dass dies von
öffentlichem Interesse ist.“ Und
das ist es zweifellos.
Im Original trägt das autobiografische Buch den Titel „A Cellarful of Noise“, in Anspielung
auf den Cavern Club, wo Epstein
die Beatles erstmals live erlebte.
Von der ersten Begegnung mit
den Beatles erzählt er natürlich
sehr ausführlich.
Dazu auch die Geschichte,
wie Ringo Starr den ersten Beatles-Drummer Pete Best ersetzte,
und viele andere Details, die
bislang wenig oder gar nicht
bekannt sind. Epstein managte die Pilzköpfe bis zu seinem
Tod 1967 durch eine Überdosis
Schlaftabletten und ebnete ihnen den Weg an die Weltspitze
des Pop – aber was war sein
Geheimnis? Lesen, vielleicht
wird man fündig.
ISBN: 978-3-85445-461-8
Preis: 19,99 Euro
Radiomoderator) stundenlange
Interviews mit Wegbegleitern,
Musikern, Helfern und Vertrauten, um in das komplexe
Leben eines außergewöhnlichen
Künstlers vorzudringen. Fotos
aus allen Schaffensphasen bereichern dieses Buch.
Beweggründen an unterschiedlichen Projekten zu arbeiten.
Der Roman beschreibt nun die
Zeit bis zum Ende des ersten
Weltkrieges, alles sehr spannend und sehr bildlich erzählt.
Wie gesagt, ein richtig guter
Schmöker...
ISBN 978-3-85445-459-5
Preis: 29,99 Euro
I SBN: 978-3-453-410770-0
Preis: 9,99 Euro
Von Yvonne Schlangen
Von Erk Bratke
„Peter Gabriel – Die exklusive
Biografie“ von Daryl Easlea
(Hannibal-Verlag). Mit Genesis wurde er berühmt, doch
Peter Gabriel ist mehr als ein
Popstar. Denn der umtriebige
Engländer verfolgt seit jeher unterschiedliche, sich überschneidende Karrieren. Akribie und
Neugier sind der Antrieb. 1975
verließ er Genesis und verbreiterte sein Spektrum: Namhafter
Verfechter der World Music,
Mitbegründer des Womad-Festivals, erfolgreiche Solo-Alben
mit Musikern aus allen Kontinenten, Hit-Lieferant, Soundtüftler und Music-Clip-Visionär,
Unterstützer von Amnesty International – sein Schaffen ist
breit gefächert.
Für die Biografie führte
Daryl Easlea (Autor, DJ und
„DIE BRÜCKENBAUER“
von Jan Guillou (Heyne Verlag
2013).Ein wunderbarer historischer Schmöker, genau das
richtige Buch, um sich alsbald
damit hinter den Ofen zu verkrümeln...
Norwegen Ende des 19. Jahrhunderts, drei Jungen, Lauritz,
Oscar und Sverre werden zu
Halbwaisen. Ihr Vater ertrinkt
während seiner Arbeit als Fischer im offenen Meer. Die Mutter kann nicht für ihre Söhne
sorgen, sie werden in die Stadt
geschickt, um sich noch als
Kinder ihren Lebensunterhalt
zu verdienen.
Alle drei sind außergewöhnlich begabte Kinder. Durch einen glücklichen Zufall finden
sie einen Gönner, der dies erkennt und ihnen eine umfangreiche Ausbildung sponsern kann...
Jahre später, Anfang des
20. Jahrhunderts, beginnt die
eigentliche Geschichte. Die jungen Männer ziehen, mittlerweile
als Ingenieure, in die Welt hinaus, um aus unterschiedlichen
Von Joana Held
„Der Stalker“ von Tania Carver (Ullstein Verlag 2014).
Tania Carver (Pseudonym von
dem Ehepaar Martyn und Linda Waites) entführt uns in das
englische Colchester, wo bereits
zwei junge Frauen vermisst,
eine weitere Frau von einem
nächtlichen Unbekannten bedroht wurde und wenig später eine grausam zugerichtete
Frauenleiche gefunden wird.
Alles Zufall oder gibt es eine
Verbindung zwischen diesen
Fällen? Phil Brennan und seinem Team ist schnell klar, dass
sie es mit einem Psychopathen
zu tun haben.
Der Leser wird durch immer wechselnde Perspektiven
in Spannung gehalten, man
schlüpft in die Rollen der Opfer, der Täter und des gesamten
Ermittlerteams.
Neben dem Fall und der Ermittlungsarbeit gibt es ebenso
eine Handvoll britischen Humor.
ISBN: 9783548285030
Preis: 9,99 Euro
Seite 9
Tonträger
Von Erk Bratke
Jimmy Barnes / „Hindsight“ (Mascot Label Group
/ Rough Trade): W
er bis dato
immer noch nichts von Mr.
Barnes gehört haben sollte,
dem sei der soeben veröffentlichte Silberling ans Herz gelegt.
Erste Lorbeeren verdiente
sich der Australier (gebürtig in
Schottland) mit der Band Cold
Chisel. Seit der Auf lösung
brachte er als Solokünstler
zehn Alben auf Chartplatz 1.
Vor allem aber ist es seine Performance als Liveact, die ihn
so herausragend macht. Was
für eine Reibeisen-Stimme,
gelegentlich auch Goldkehlchen – wohl kaum jemand
röhrt und schreit derart leidenschaftlich wie Jimmy. Und
immer ist es „pure rock‘n‘roll“.
Für sein 30-jähriges Jubiläum als Solokünstler und dem
mittlerweile 15. Studioalbum
hat er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: eine Best
Of-CD. Langweilig? Keineswegs, denn Barnes arbeitete
für „Handsight“ mit zahlreichen befreundeten Musikerkollegen zusammen. Einige
Beispiele? Bitteschön: Keith
Urban, Steven Van Zandt, die
Baby Animals, Tina Arena
und Joe Bonamassa, Neil
Schon und Jonathan Cain von
Journey, sein Schwager Diesel
und Tochter Mahalia Barnes,
Shihad, und viele mehr. Gemeinsam spielte man seine
Klassiker im neuen Gewand
ein.
„Ich wollte nicht nur einfach
ein Best Of machen, das gibt
es bereits, sondern eher eine
Retrospektive der letzten 30
Jahre. Ich gehe viel auf Tour
und werde dort täglich von den
vielen Musikern, mit denen
ich arbeite, inspiriert“, erklärt
Barnes die Hintergründe dieses Projekts. Das Ergebnis:
Erstklassig – und für mich
eine „Platte des Jahres“.
Eric Sardinas & Big Motor
/ „Boomerang“ (Jazzhaus
Records / In-Akustik):Der
gute Eric ist viel beschäftigt.
Und wenn er nicht gerade irgendwo auf dem Erdball live
auf der Bühne steht, lebt er in
Los Angeles.
Das letzte Output seiner Big
Motor-Fraktion liegt schon
drei Jahre zurück. Kein Wunder, ist der Terminkalender
proppevoll. Die Songs entstanden „on the road“ und wurden
zwischen den Tourneen aufgenommen, nicht am Stück, denn
für wochenlange Studioaufenthalte reichte die Zeit nicht.
Sardinas meint: „Ein Vorteil, denn so konnten wir stets
die Bühnenenergie mit ins Studio nehmen.“
Ein Bumerang ähnelt dem
Leben. Gebrochenes Herz,
doch es geht weiter. Sardinas:
„Man geht ein paar Schritte
nach vorn, dann wieder einige zurück. Das entspricht
irgendwo dem Prinzip eines
Bumerangs.“
Seine musikalische Intention ist Programm: „Ich will
straighten Rock‘n‘Roll und
Blues zusammenbringen und
mein eigenes Ding daraus machen.“ Passt, denn genau das
kam bei „Boomerang“ heraus
- neun heiße Eigenkompositionen und ein Cover („Trouble“
von Elvis Presley).
Ach übrigens: Im Herbst
ist Eric Sardinas mal wieder
nicht in LA anzutreffen – eine
Tour steht an, und die führt
ihn am 8. November in die
Bluesgarage nach Isernhagen.
Da kommt doch mal wieder
Freude auf.
Various Artist / „A Tribute
To Sea Shepherd – For The
Ocean“ (Bacillus Records
/ Bellaphon):Aufmerksamkeit für ein Umweltprojekt ist
immer gut – in diesem Fall
geht’s um die Organisation
„Sea Sherpherd“. Michael Tenten, langjähriger Aktivist bei
dem non-profit-Unternehmen
und auch Musiker, hat einen
Sampler zur finanziellen Unterstützung zusammengestellt,
der ab 31. Oktober im Handel
erhältlich ist.
Ein internationales Aufgebot an Bands wie Debauchery,
Domain, Die Apokalyptischen
Reiter, Inner Sanctum, Neurotox, Krautalarm und viele mehr
verneigen sich mit ihren Songs
(der Marke „­Hard‘n‘Heavy“)
vor einer der bedeutsamsten
Organisationen zum Schutz
der Meere.
Alle Einnahmen aus dem
Verkauf des Samplers „For
The Ocean“ gehen direkt an
die Sea Shepherd Conservation Society (www.seashepherd.
org).
Weitere Informationen für
alle, die sich näher für das
Projekt interessieren, gibt es
auch bei Facebook und auf
der Homepage unter www.
seashepherd.de.
Seite 10
Versammlung
der Gemeinde
Gehrden (we). D ie Margarethengemeinde Gehrden lädt
zur Gemeindeversammlung für
Sonntag, 26. Oktober, ein. Die
Versammlung beginnt im Anschluss an den Gottesdienst um
11 Uhr im Südanbau der Kirche.
Kirchenvorstand und Pfarramt
berichten von ihrer Arbeit und
geben einen Ausblick auf die
nächste Zeit. Anschließend
können Fragen gestellt und
Anregungen für die künftige
Arbeit gegeben werden.
Infos für
die Schützen
Gehrden (we). A m Dienstag,
28. Oktober, findet eine Informationsversammlung für die
Mitglieder der Schützengesellschaft Ottomar-von-Reden
statt. Beginn ist um 20 Uhr im
Schützenhaus.
Fotospaziergang
durch Northen
Northen (we). Die Mitglieder
des DRK-Ortsvereines Northen
erleben am Dienstag, 28. Oktober, einen Fotospaziergang
durch ihre Ortschaft. Das Treffen beginnt um 19 Uhr im Feuerwehrhaus.
Gemeinde­
nachmittag
Leveste (we). Z
um gemeinsamen Kaffee trinken, Klönen und
Erzählen treffen sich die Levester Senioren am Mittwoch, 29.
Oktober. Der Gemeindenachmittag beginnt um 15.30 Uhr
im Sporthaus Am Mühlenteich.
Tanznachmittag
im Behnsen-Saal
Leveste (we). Die Tanzsparte
im TV Jahn Leveste lädt zum
geselligen Tanznachmittag für
Sonntag, 26. Oktober, um 15.30
Uhr in den Saal des Gasthauses Behnsen ein. Nach einem
Sektempfang zur Begrüßung
wird bei Musikbegleitung das
Kuchenbuffet eröffnet. Torten
und Kuchen spendet die Tanzsparte. Alle Getränke gibt
es zu günstigen Preisen. Die
Tanzsparte freut sich auf viele
Besucher. Der Eintritt ist frei.
Preisschießen
für Jedermann
Gehrden (we). Die Schützengesellschaft Ottomar-von-Reden richtet ein Schweinepreisschießen für Jedermann aus.
Geschossen wird mit Luftgewehren auf dem Schießstand des
Vereins. Die Termine sind am
Mittwoch, 29. Oktober, sowie
an allen Dienstagen im November jeweils von 18.30 bis 21.30
Uhr. Die Siegerehrung findet
am Freitag, 5. Dezember, ab 19
Uhr im Parkhouse statt.
Gehrden / Wennigsen
Bündnis für Familien möchte
ein Netzwerk aufbauen
Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse soll Aktivitäten bündeln
Gehrden (we). Die Initiative
„Bündnis für Familien: Frühe
Hilfen – Frühe Chancen“ hat
ihre Arbeit in der Burgbergstadt
aufgenommen. Die wichtigsten
Ziele sind die Verbesserung von
Angeboten für Familien, insbesondere für die mit Migrationshintergrund, der Aufbau
eines Netzwerkes mit hauptund ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und
die bessere Vernetzung aller
Aktivitäten in der sozialen Arbeit. Insbesondere sollen frühe
Hilfen durch Ansprechpartner
und Schlüsselpersonen aufgezeigt werden, um allen Familien,
Kindern und Jugendlichen frühe
Chancen zu geben.
Eine Planungsgruppe mit
Peter Radike von der Gehrdener Tafel, Peter Lübcke von der
katholischen St. Bonifatiusgemeinde, Pastor Wichard von
Heyden von der Margarethengemeinde, Integrationsbeauftragte
Renate Möller und Britta Häupl
vom Fachdienst für Kinder, Jugend und Familie im Gehrdener
Rathaus stellte das Projekt vor.
Eine Hauptzielgruppe sind Kinder bis zu sechs Jahren. Eine
vernetzte und bedarfsorientierte Angebotslandschaft soll
installiert werden. Die ersten
Arbeitsschritte sind eine Bestandsaufnahme von bereits
vorhandenen Angeboten für
Kinder und Eltern in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Erziehungs- und Elternberatung,
Angeboten der Vereine, sozialen
Einrichtungen und Kirchen oder
auch das Babyschwimmen im
Delfi-Bad. Dabei könnte sich
Unterstützen das Bündnis für Familien:Peter Radike (von links), Peter Lübcke, Britta Häupl,
Wichard von Heyden, Projektleiter Holger Nieberg von der Region Hannover und Renate Möller.
Foto: Weber
bereits abzeichnen, dass Projekte vielleicht von zwei Einrichtungen doppelt angeboten
werden oder komplett fehlen.
Hier setzt dann eine bessere Abstimmung und Vernetzung der
Angebote an. Danach soll eine
Bedarfsanalyse durchgeführt
werden. Das Meinungsbild soll
von den Familien mit einer Fragebogenaktion abgefragt werden. Auch Ärzte, Hebammen
und Kindertagesstätten sollen
in dieses Meinungsbild einbezogen werden. Aus der Fragebogenaktion, die für Familien
mit Migrationshintergrund auch
in ihre Muttersprache übersetzt
werden, soll der Bedarf abgeleitet werden. Der Abgleich zwi-
schen bestehenden Angeboten
und der Bedarfsermittlung soll
die Schwerpunkte für einen
Handlungsbedarf und die Neuaufnahme oder Verbesserung
der Angebote für die gesamte
Familie in einem abgestimmten Netzwerk aufzeigen. Die
Projektgruppe geht davon aus,
das die Bestandsaufnahme und
die Bedarfsanalyse mit einer
Befragung einen Zeitrahmen
von rund einem Jahr in Anspruch nimmt.
Peter Radike kennt von seiner
Arbeit mit der Gehrdener Tafel
bereits einige Problembereiche.
„So könnten Familienpaten gesucht werden. Um verschiedene
Gruppen zusammenzubringen,
Musiker der Feuerwehren aus der Region treten in Empelde an
ge mit rund 150 Musikerinnen
und Musikern werden ab 16 Uhr
in der Marie-Curie-Schule in
Empelde ein Feuerwerk der
Musik abbrennen.
Drei Blasorchester kommen
aus dem Calenberger Land.
Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Langreder mit
dem Nachwuchsorchester Mu-
sicTrain unter der Leitung von
Miroslav Michnev, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr
Leveste unter der Leitung von
Armin Berlich und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr
Linderte unter der Leitung von
Peter Werth. Karten gibt es an
der Tageskasse und bei den beteiligten Musikzügen.
könnte ein Begegnungscafé mit
regelmäßigen Öffnungszeiten
eingerichtet werden“, so Radike. Integrationsbeauftragte
Renate Möller wünscht sich eine
Dolmetscherliste, um Verständigungsprobleme besser lösen
zu können. Pastor Wichard von
Heyden unterstrich die Bedeutung der Eltern-Kind-Bindung
als Grundbaustein für das spätere Leben. Trotz aller wünschenswerten Betreuungsangebote und
einer Rund-um-Versorgung
für Kinder durch Kindertagesstätte, Schulen und soziale
Einrichtungen sollte die enge
Eltern-Kind-Bindung nicht vernachlässigt werden, so Pastor
Wichard von Heyden.
Willkommen in
meinem Haus
Gehrden (we). I m Auftaktgottesdienst zum Wochenende am
heutigen Freitag um 19 Uhr in
der Margarethenkirche geht es
um das Thema „Willkommen in
meinem Haus“. Die Gospelinitiative Gehrden begleitet den
Auftakt ins Wochenende. Lieder
zum Mitsingen werden auf dem
Keyboard gespielt. Kreativität
steht im Vordergrund. Im Anschluss gibt es Fingerfood.
Mozarts „Requiem“ in der Klosterkirche
Calenberger Cantorei lädt am 15. November zum Konzert ein
Wennigsen (red). Die Calenberger Cantorei probt derzeit
an einem großen Werk: Am
Samstag, 15. November, führt
der Wennigser Chor in der Klosterkirche das „Requiem“ von
Wolfgang Amadeus Mozart auf
sowie zwei Kantaten von Henry Purcell und Johann Ludwig
Bach auf. Der Kartenvorverkauf
läuft ab sofort und die Tickets in
vier verschiedenen Kategorien
sind im Kaufhaus Heitmüller,
Tipps & Termine
Freitag, 24. Oktober
Laternenumzug mit OFW
Gehrden, 18.45 Uhr, Marktplatz Gehrden
Auftaktgottesdienst „Willkommen in meinem Haus“,
19 Uhr, Margarethenkirche
Anna Eisermann – Malerei, 8
bis 12 Uhr, Bürgersaal
Laternenumzug mit der Jugendfeuerwehr Everloh, 19.30
Uhr, Feuerwehrhaus
Seniorenkaffee mit TV Jahn
Leveste, 15 Uhr, Sporthaus
Gedächtnistraining, 10.30
Uhr, Vierständerhaus
Samstag, 25. Oktober
Grünflächenpflege, 9.30 Uhr,
Friedhof Everloh
Bauernmarkt, 8 bis 12.30 Uhr,
Marktplatz
Andacht zur Marktzeit, 12
Uhr, Margarethenkirche
Ein Feuerwerk der Musik
Region (red). M
it einem großen Gemeinschaftskonzert wird
der Feuerwehrverband Region
Hannover am Sonntag, 26. Oktober, eindrucksvoll beweisen,
dass die Feuerwehren nicht nur
fit sind im Retten, Löschen,
Bergen und Schützen, sondern
auch hervorragend musizieren.
Gleich vier Feuerwehrmusikzü-
24. Oktober 2014
Wennigsen, zu haben. Schüler
und Studenten bekommen die
Eintrittskarten ermäßigt. Da es
sich um Platzkarten handelt, ist
die Kapazität beschränkt.
Unterstützt wird die Cantorei
von der Ernst-August Kammerphilharmonie und den Solisten Maximiliane Schünemann
(Sopran), Anna-Doris Capitelli
(Alt), Florian Neubauer (Tenor)
sowie Michael Human (Bass).
Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Probenarbeit: Die Calenberger Cantorei übt fleißig.
Sonntag, 26. Oktober
Sonderausstellung „Tannenbäume und Nussknacker“, 15
bis 18 Uhr, Stadtmuseum
Konzert der Extraklasse:
Tenöre4You, 18 Uhr, Festhalle Am Castrum
Gemeindeversammlung der
Margarethengemeinde, 11
Uhr, Margarethenkirche
Tanznachmittag mit TV Jahn
Leveste, 15.30 Uhr, Gasthaus
Behnsen
Feierstunde zum Abschluss
der Kapellensanierung, 11
Uhr, Dorfgemeinschaftshaus
Everloh
Montag, 27. Oktober
Anna Eisermann – Malerei, 8
bis 12 Uhr, Bürgersaal
Krabbelgruppe, 10 Uhr, Vierständerhaus
Lauftreff, 10 Uhr, Brinkstraße/Schäfereiweg
Dienstag, 28. Oktober
Fot o s p a z ie rg a ng d u r ch
Nor then, 19 U h r, DR K
Northen, Feuerwehrhaus
Versammlung der Schützengesellschaft Ottomar-von-Reden, 20 Uhr, Schützenhaus
DRK-Kleiderkammer, 15 bis
17 Uhr, Kirchstraße
Onko-Café, 16 bis 18.30 Uhr,
RKK-Krankenpflegeschule
Offene Tür in der St. Agatha-Kirche, 15.30 bis 18 Uhr,
Leveste
Mittwoch, 29. Oktober
Gemeindenachmittag, 15.30
Uhr, Sporthaus Leveste
Schweinepreisschießen, 18.30
bis 21.30 Uhr, OvR-Schützenhaus
Anna Eisermann – Malerei, 8
bis 12 Uhr, Bürgersaal
Offene Tür in der St. Agatha-Kirche, 15.30 bis 18 Uhr,
Leveste
Donnerstag, 30. Oktober
Anna Eisermann – Malerei,
8 bis 12/15 bis 18 Uhr,
Mittagstisch, 12.30 Uhr, Vierständerhaus
Tafelladen Gehrden, 14.30 bis
17 Uhr, Kantplatz 6
Vierständerhaus 10 bis 12 Uhr
und 15 bis 17 Uhr geöffnet
Einkaufbringdienst, 10 bis 12
Uhr, Vierständerhaus
Jugendpavillon, 15.30 bis 20
Uhr geöffnet
24. Oktober 2014
Jubiläumsparty
Gehrden (we). Am Samstag, 8.
November, findet für alle aktiven und fördernden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
Gehrden sowie deren Familienangehörigen und Freunde die Jubiläumsparty zum 105-jährigen
Bestehen der Gehrdener Wehr in
der Festhalle Am Castrum statt.
Für Livemusik und gute Laune
sorgt die bekannte Band „Dick
& Durstig“. Für die Gäste gibt
es kühle Getränke, rustikale
Speisen und feurige Überraschungen. Einlass ist ab 19.30
Uhr. Die Party beginnt um 20
Uhr. Eintrittskarten für zwölf
Euro pro Person einschließlich
Begrüßungsgetränk sind nur
im Vorverkauf erhältlich. Die
Karten können montags von 18
bis 19 Uhr im Feuerwehrhaus
erworben werden. Außerdem
bieten Fritz Marlin, Telefon
05108/924594, oder Michael
Hölscher, Telefon 0172/5600737,
die Eintrittskarten an.
Sanierung
beendet
Everloh (we). D
ie Kapellengemeinde Everloh wird den Abschluss der Sanierungsarbeiten
an der Kapelle mit einer kleinen
Feierstunde am Sonntag, 26.
Oktober, um 11 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus begehen. Bei
einem Glas Sekt oder Saft und
einem kleinen Imbiss wird der
Kapellenvorstand einen Rückblick über die Sanierungsarbeiten halten. Dazu sind alle
Gemeindemitglieder und Everloher Bürger eingeladen. Zuvor
findet um 10 Uhr der monatliche
Gottesdienst in der Kapelle statt.
Die Predigt hält Pastor Martin
Funke.
Heute ist
Laternenumzug
Everloh (we). Die Everloher Familien sind am heutigen Freitag
zum Laternenumzug eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr
am Feuerwehrhaus. Das Blasorchester „Die Original Calenberger“ begleitet den Umzug. Die
Jugendfeuerwehr Everloh sorgt
auch für das leibliche Wohl der
kleinen und großen Teilnehmer.
Gehrden / Wennigsen
Neue Kita bekommt den
Namen „Märker Strolche“
Johanniter-Einrichtung wird am 3. November einziehen
Wennigser Mark (red). Die
Vorfreude ist groß: Lisa Weithäuser und ihr Team bereiten sich seit einigen Wochen
gemeinsam auf den Start der
neuen Kindertagesstätte der Johanniter aus dem Ortsverband
Deister im Corvinus-Zentrum
Wennigser Mark vor. Ein Name
für die Einrichtung ist auch gefunden. Die „Märker Strolche“
werden am Montag, 3. November, die neuen Räumlichkeiten
beziehen.
„Der Name passt einfach super zu uns“, sagt Einrichtungsleiterin Lisa Weithäuser. „Er
macht die Verbundenheit mit
dem Ort deutlich - und gleichzeitig sind ,Strolche‘ neugierige,
clevere kleine Entdecker, mit
vielen Ideen, die auch mal ein
bisschen frech sind.“ Gefunden
haben den Namen Eltern von
zwei künftigen „Märker Strolchen“. „Uns war es sehr wichtig,
die Eltern mit einzubeziehen –
schließlich sollen sich mit der
neuen Kita alle wohlfühlen.“
Gelegenheit die Einrichtung,
vor allem aber die neuen Kolleginnen kennen zu lernen, hatte
das Team um Lisa Weithäuser
bereits. Seit Mitte des Monats
bereitet sich die Leitung gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Nicole Schneider, Lyubov
Seyfert und Rebecca Hiller auf
die kommenden Aufgaben vor.
Eine spannende Zeit, darin ist
Vorfreude auf den Start der Johanniter-Kita „Märker Strolche“ in der Wennigser Mark:
Von links Nicole Schneider, Lyubov Seyfert, Lisa Weithäuser und Rebecca Hiller.
sich das Team einig. „Natürlich
ist eine neue Kita immer auch
eine Herausforderung“, sagt Nicole Schneider. „Aber es ist toll,
dass wir die einmalige Chance
haben, eine solche Einrichtung
von Beginn an mit zu gestalten.“
Dazu haben sich die Frauen
intensiv mit dem pädagogischen Konzept der Johanniter
nach dem Situationsansatz beschäftigt. Damit ist es möglich,
Kinder individuell zu fördern,
indem die Themen in den Vordergrund rücken, die den Nach-
wuchs aktuell beschäftigen.
Darüber hinaus haben sich
die Pädagoginnen erarbeitet,
was ihnen in der Kita wichtig
ist, unter anderem die Punkte
wertschätzen des Einzelnen,
fördern von sozialer Kompetenz, Selbstständigkeit, Bildung
und des positiven Selbstbildes.
Nun freuen sich alle, dass
nach Teamfindung, Konzept­
erarbeitung und Klärung von
Abläufen bald die „Märker
Strolche“ kommen. Um den
Kindern aus dem Spielkreis
den Übergang zu erleichtern,
werden die Pädagoginnen
schon vor Kitastart bei ihnen
vorbeischauen - und auch Eltern
die Möglichkeit geben, miteinander in Kontakt zu kommen.
„Wir wünschen uns, dass die
Eltern weiterhin eng mit uns
zusammenarbeiten“, sagt Lisa
Weithäuser. „Die Arbeit mit
uns soll den Eltern und Kindern
so viel Spaß machen, wie wir
ihn bestimmt haben werden“,
ergänzt Lyubov Seyfert. „Wir
freuen uns sehr auf alle.“
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Kolloquium im
Fagus-Werk
Wennigsen/Alfeld (red).Der
in Wennigsen beheimatete Verein Netzwerk Industriekultur
in mittleren Niedersachsen
veranstaltet sein mittlerweile
drittes Industriegeschichtliches
Kolloquium am Samstag, 8. November, im Tagungszentrum
des zum UNESCO-Welterbe
zählenden Fagus-Werkes in Alfeld. Aus gegebenem Anlass
trägt das Kolloquium den Titel
„Industrie im Ersten Weltkrieg
– regionale wirtschaftliche und
soziale Aspekte“.
Zu diesem Thema hat das
Netzwerk Industriekultur eine
Wanderausstellung erarbeitet
und realisiert, die auch im Rahmen der Tagung zu sehen sein
wird. Die Teilnehmer erwartet
ein Vortrag über die Geschichte
des Fagus-Werkes sowie eine
Werksführung. Fachvorträge
zu den wirtschaftlichen und
sozialen Auswirkungen des
Ersten Weltkrieges auf die regionale und lokale Wirtschaft
und Industrie sowie ein Beitrag
über die Arbeiterbewegung in
Hannover während des Ersten
Weltkrieges runden das Programm ab. Die Leiterin des
Stadtmuseums Alfeld präsentiert im Rahmen der Tagung
ihr Haus. Im Anschluss besteht
die Möglichkeit zu einem geführten Rundgang durch das
Stadtmuseum. Das Kolloquium
beginnt um 10.30 Uhr und endet
voraussichtlich um 15.30 Uhr.
Der Tagungsbeitrag beträgt
10 Euro. Infos und Anmeldung unter 05103/820461 oder
0511/8072086 (info@industriekultur-niedersachsen.de).
Enorme Entwicklung
Gelungenes Jubiläumskonzert des Spielmannszuges
Gehrden (we). Mit einer festlichen Einzugsmusik eröffnete
der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Gehrden
sein Jubiläumskonzert zum
60-jährigen Bestehen.
„Das Orchester hat sich in
den letzten Jahren enorm vom
klassischen Spielmannszug zum
großen Flötenorchester mit er-
weitertem Schlagwerk entwickelt“, sagte Ortsbrandmeister
Peter-Albert Fricke bei der Begrüßung der Konzertbesucher.
Die 29 Musikerinnen und Musiker traten dafür den Beweis
in ihrem Jubiläumskonzert an.
Das moderne Repertoire reicht
von Pop- und Filmmusik über
Märsche bis hin zu Eigenkom-
positionen für große Flötenorchester.
Unter Leitung von Christian
Aschenbrenner hatte sich das
Orchester mit insgesamt 134
Stunden in intensiven Musikproben auf das Jubiläumskonzert vorbereitet. Für das Konzert wurden viele neue Stücke
einstudiert.
60 Jahre:Der Gehrdener Spielmannszug hatte zum Jubiläumskonzert eingeladen.
Foto: Weber
Pro Leveste punktet mit Mode-Herbstmarkt
Premiere ist gelungen / Am 9. November erstmals Kinonachmittag für Kinder und Jugendliche
Herbstmarkt: Hier wurde Mode zum Schnäppchenpreis angeboten. Links Pro-Leveste-Vorsitzender Volker Eberhardt mit Ortsbürgermeisterin Sigrid Hahn.
Foto: Weber
Leveste (we). Zum ersten Mal
veranstaltete der Verein „Pro
Leveste“ einen Mode-Herbstmarkt im Saal des Gasthauses
Behnsen.
Vorsitzender Volker Eberhardt und die Organisatorin des
Modemarktes, Sabine Garbe,
empfingen die Besucherinnen
mit einem Gläschen Prosecco.
Zwöl f Au s st el le r i n ne n
aus Leveste boten an langen
Tischreihen und Kleiderständern Schmuck, Taschen, Schuhe, Hüte, Schals, Jeans, Jacken,
Hosen, Blusen, Mäntel und Röcke zum Schnäppchenpreis an.
Für ihren Stand zahlten sie 3
Euro Gebühr und mussten einen
Kuchen für das Kaffee- und
Kuchenbuffet mitbringen.
Der Erlös aus den Standgebühren und dem Kuchenverkauf kommt einem Dorfprojekt
zugute.
Der Verein „Pro Leveste“
plant bereits die nächste Aktion.
Am Sonntag, 9. November, wird
zum ersten Mal zu einem Kinonachmittag für Kinder und Jugendliche eingeladen. Ein Film
für Kinder ab sechs Jahren wird
um 15 Uhr im Gasthaus Behnsen gezeigt. Die Organisatoren
hoffen auf einen regen Zuspruch
für das neue Angebot.
Fusion von zwei
Pfarreien
Gehrden (we). Nach über einem
Jahr der Vorbereitungen und
Weichenstellungen durch eine
Steuerungsgruppe, den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen von der St. Barbara-Gemeinde in Barsinghausen und
der St. Bonifatius-Gemeinde in
Gehrden wird zum Samstag, 1.
November, die offizielle Fusion
der beiden katholischen Pfarreien vollzogen.
Zu diesem Anlass findet
am Sonntag, 2. November, um
15 Uhr eine Heilige Messe in
St. Barbara in Barsinghausen,
Hannoversche Straße, statt. Anschließend wird zum Imbiss
und Gedankenaustausch in das
Gemeindehaus von St. Barbara
eingeladen.
Wunstorf
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Großer Spaß beim „Putten“:Einer der Fangkörbe steht auf einem Hänger.
Fotos: Bebling
24. Oktober 2014
Discgolf: Ein Familiensport, der viel Bewegung, Geschick und Koordination verlangt.
Bau-Hof verwandelt sich in Discgolf-Parcours
Trendsportart zieht rund 50 Teilnehmer an / Viel Spaß auf zwölf Bahnen
Wunstorf (hb). Die neue
Trendsportart heißt Discgolf.
Am Wochenende haben rund
50 Teilnehmer auf dem Bau-Hof
das Spiel ausprobiert und dabei
viel Spaß gehabt. Auf zwölf
Bahnen standen Fangkörbe bereit, in die ein Frisbee mit so
wenig Versuchen wie möglich
geworfen werden musste. Keine
leichte Aufgabe.
Zunächst gab es aber eine
Einführung beim Players-Meeting mit den Experten vom
Verein Funatics Hannover.
Die haben sich auf den neuen
Sport spezialisiert und werden
vom Landessportbund und der
niedersächsischen Lotto-Sportstiftung bei ihrer Tour durch die
Region Hannover unterstützt.
Ziel ist es, das Familienspiel
bekannter zu machen.
Auf dem Bau-Hof kennt man
Discgolf bereits. Ein Korb sowie Frisbeescheiben stehen zur
Verfügung und können ausgeliehen werden. Julia Klapp vom
Bau-Hof Team sagt: „Discgolf
ist eine tolle und einfache Bewegungsart für jeden unter
freiem Himmel. Der perfekte
Familiensport.“
Doch das Werfen eines Frisbees will gelernt sein. Hier
kommt es auf die richtige Technik an, um die Scheibe in die
gewünschte Richtung zu lenken
und die Entfernung zwischen 30
und 50 Meter vom Abwurf bis
zu einem speziellen Fangkorb
zu überwinden. Da ist eine Menge Spaß vorprogrammiert. Die
Mischung aus Frisbee und Golf
kam auf dem Bau-Hof richtig
gut an. „Mit dem Frisbee Golf
spielen, auf so eine geniale Idee
muss man erst einmal kommen“,
sagte ein Teilnehmer.
Das Gelände des Kinder- und
Jugendzentrums habe dabei eine
besondere Herausforderung dargestellt, sagt Maik Winter, einer
der Aktiven bei den Funaten.
Hügel und Bäume mussten beim
Diesmal heißt es „Mensch hilft Tier“
Schüler sammeln Geld bei Sponsorenlauf und spenden an die Stiftung Tier hilft Mensch
Spendenübergabe: Die Kinder der Regenbogenschule übergeben den Spendenscheck an das Team der Tier hilft Mensch-Stiftung.
Foto: Bebling
Idensen (hb).Die Regenbogenschule aus Seelze hat der
Tier hilft Mensch-Stiftung in
Idensen einen Spendenscheck
in Höhe von 529,48 Euro überreicht. Die Summe entspricht
zehn Prozent der Einnahmen
eines Sponsorenlaufes, den die
Schule kürzlich veranstaltet
hat. Die Schüler selbst haben
über die Verteilung der Gelder
abgestimmt und das auf einer
Kinderkonferenz, die an der Regenbogenschule jeden zweiten
Freitag in der sechsten Stunde
stattfindet, beschlossen, erklärt
Sozialarbeiter Bekir Bulut.
Einige Schüler besuchen
das Gelände der Stiftung regelmäßig, um dort zusammen
mit einem pädagogischen
Team Natur und Tiere näher
kennenzulernen. Hofarbeit und
Tierpflege stehen dann oft auf
dem Programm. „Dieses fördert
die Konzentrationsfähigkeit,
Empathie und soziales Verhalten“, sagt Anette Rogers vom
Stiftungsteam. Das Stiftungsteam wünscht sich einen dritten
Esel, für dessen Anschaffung
die Spende wie gerufen kommt.
Einen Stall gibt es bereits und
auch einen Namen haben sich
die Mitarbeiter überlegt. Eberhard soll er heißen.
Der Gründer der Stiftung
Bernd Hildebrandt bedankte
sich ebenfalls bei den Kindern
und lobte das Engagement der
Schüler sowie deren Ideenreichtum.
Zielen miteinbezogen werden.
Da war viel Geschick gefragt,
so der Experte. Die Funaten
freuen sich über das Interesse an
dem Sport und setzen ihre Tour
durch die Region auch im nächsten Jahr fort. Vereine, die ein
Gelände mit ausreichend Platz
zur Verfügung haben, können
den Frisbeeclub aus Hannover
kontaktieren.
Rollentausch
Wunstorf (hb).Wer noch Gutscheine von aha für das laufende
Jahr 2014 hat, kann diese im
Bürgerbüro gegen Restmüllsäcke eintauschen. Bislang war
das nur noch auf der Deponie
in Kolenfeld, auf Wertstoffhöfen oder in der Zentrale von
aha möglich. Da aber laut Berechnungen von aha in der gesamten Region noch rund ein
Viertel der alten Gutscheine
nicht eingelöst worden sind, bat
der Entsorger die Kommunen
um Mithilfe. Bürgermeister
Eberhardt stimmte zu. Bis zum
23. Dezember ist der Tausch
möglich.
Veranstaltungsreihe Jüdisches Leben ist offiziell eröffnet
Ausstellung, Konzerte, Vorträge und Ausflüge klären über jüdisches Leben in Deutschland auf
Wunstorf/Bokeloh (hb).Die
Veranstaltungsreihe Jüdisches
Leben in Deutschland – damals
und heute hat diese Woche offiziell mit einem Vortrag von Dr.
Rebecca Seidler beim Frauenfrühstück in Bokeloh begonnen.
Die drei evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden „Zum
Heiligen Kreuz“, Stiftskirche
und St. Johannes haben mit
Unterstützung der Wunstorfer
Stadtsparkasse Vorträge, eine
Ausstellung, Konzerte und Ausflüge organisiert.
Ein Höhepunkt wird der Gedenkgottesdienst am 9. November um 10 Uhr in der Stiftskirche sein, zu dem die Kantorei
unter der Leitung von Martin
Lehmann ein spezielles Musikprogramm beisteuern wird.
Daran anschließend findet eine
Stadtführung durch das „jüdische Wunstorf“ mit Brigitte
Wübbeke-Pflüger statt.
Die Ausstellung „Man hat
sich hierzulande daran gewöhnt...“ der Amadeu Antonio
Stiftung beschäftigt sich mit der
Frage des Antisemitismus und
dessen Erscheinungsformen im
Alltag. Auf zehn Schautafeln,
die zunächst in der Bokeloher
Kirche (vom 21. bis 26. Oktober
und vom 10. bis 16. November) später auch im Foyer der
Stadtsparkasse (vom 27. bis 31.
Oktober) und in der Stiftskirche (vom 1. bis 9. November)
zu sehen sind, werden die verschiedenen Ausprägungen des
Antisemitismus dargestellt und
erörtert.
Die Ausstellung soll aufklären, zum Nachdenken anregen
und zum aktiven Engagement
aufrufen. Es gehe dabei aber
nicht um einen moralischen
Fingerzeig oder um Schuld
und Schuldgefühle, sondern
um Empathie und einen Perspektivenwechsel, sagt Rebecca
Seidler. Die Diplom-Sozialpädagogin lehrt an verschiedenen
Universitäten und ist Expertin
für das Thema „Einführung
ins Judentum“. Sie bietet auch
Projektarbeit für Schulen zum
Thema „Vielfalt jüdischen Lebens“ an.
Mit der Ausstellung wollen
die Initiatoren Berührungsängste und Vorurteile abbauen und
Raum für Begegnung schaffen.
„Wir haben bei den Vorbereitungen festgestellt, dass im
Grunde viel Wissen fehlt“, sagt
Diakonin Karola Königstein.
Wollen Erinnerung wachhalten, Begegnung ermöglichen
und Unsicherheit abbauen:Vera Christina Pabst, Rebecca Seidler, Jutta Rohrbach und Karola Königstein (von links).
Foto: Bebling
Aufklärung sei daher weiterhin
notwendig, pflichtet die Bokeloher Pastorin Vera Christina
Pabst bei. Sie weiß aus eigener
Erfahrung, wie schwierig es
für Juden heute noch ist, ihren
Glauben öffentlich zu leben.
Pastorin Pabst wünscht sich
daher für die Gemeinde, sich
an Neues gewöhnen zu dürfen
und Vertrautheit an die Stelle von Unsicherheit setzen zu
können, statt die Distanz weiter
hinzunehmen.
Dazu trägt neben der Ausstellung auch eine musikalische
Reise durch das Judentum mit
Esther Lorenz am 5. November um 19.30 Uhr in der Bokeloher Kirche bei sowie ein
Informations- und Gesprächs­
abend im Gemeindehaus der
Stiftskirche am 29. Januar 2015
um 19.30 Uhr. Bereits am 2.
November steht eine Exkursion
zur Synagoge in Hannover mit
anschließendem Besuch eines
Kunsthandwerkbasars auf dem
Programm. Informationen zur
Anmeldung gibt es in den Pfarr­
ämtern.
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Seele and Geist
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