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ArnsbergPreis - Frankfurt am Main

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Endlich erschlossen: Gerichtstagebücher und historische
Gemeindestatuten machen Frankfurts Judengasse lebendig
Edward Fram und Stefan Litt erhalten den Rosl und Paul Arnsberg-Preis 2014
Edward Fram und Stefan Litt sind mit dem Rosl und Paul Arnsberg-Preis der
Stiftung Polytechnische Gesellschaft ausgezeichnet worden. Die mit insgesamt
10.000 Euro dotierte Auszeichnung ehrt herausragende Forschungen zur
Geschichte der Juden in Frankfurt.
(pia)
Edward Fram ist Assistenz-Professor für Jüdische Geschichte an der Ben
Gurion Universität des Negev (Beer-Sheva, Israel). Er wurde für sein Buch „A
Window on their World: The Court Diaries of Rabbi Hayyim Gundersheim
Frankfurt am Main, 1773-1794” geehrt. Dieses bietet Einblicke in die
Selbstorganisation der Frankfurter jüdischen Gemeinde zur Zeit der Aufklärung.
Fram übersetzte und editierte dazu erstmals Aufzeichnungen, die Gundersheim
zu seiner Arbeit am rabbinischen Gerichtshof zwischen 1773 und 1794 verfasste.
Die Schriften befinden sich heute im Besitz des Frankfurter Jüdischen Museums.
Stefan Litt (Israelische Nationalbibliothek Jerusalem) forschte ebenfalls über die
Frankfurter Jüdische Gemeinde, genauer über ihre Statuten. Seine Ergebnisse
veröffentlichte er in dem Buch „Jüdische Gemeindestatuten aus dem
aschkenasischen Kulturraum 1650-1850“ und erschloss so eine weitere
Quellengattung, die detaillierte und vielfältige Einblicke in das einstige jüdische
Gemeindeleben gewährt. Neben Worms und Friedberg gehören die Frankfurter
Statuten zu den ältesten im Heiligen Römischen Reich.
Kontakt:
Stephan M. Hübner
Bereichsleiter Information
und Kommunikation
Tel.: 069 / 789 889 – 16
Fax: 069 / 789 889 – 916
E-Mail: huebner@sptg.de
Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Frankfurt am Main
Untermainanlage 5
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 789 889 – 0
Fax: 069 / 789 889 – 900
E-Mail: info@sptg.de
Internet: www.sptg.de
„Rosl und Paul Arnsberg, denen zu Ehren der Preis benannt wurde, stehen in
vorbildlicher Weise für die Vergegenwärtigung des jüdischen Erbes Frankfurts“,
betonte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Polytechnische Gesellschaft,
Roland Kaehlbrandt. Unermüdlich habe Paul Arnsberg (1899-1978)
Forschungen über die Rolle der Juden in Frankfurt und Hessen angestellt und
dazu Standardwerke von hohem wissenschaftlichem Rang verfasst. Seine Frau
Rosl (1908-2010) unterstützte ihn dabei nachhaltig. „Jüdische Bürger haben
traditionell eine herausragende Rolle bei der Übernahme gesellschaftlicher
Verantwortung in Frankfurt gespielt, das Mäzenatentum geprägt und den
Fortschritt der Stadt gefördert“, so Kaehlbrandt weiter. Das Bewusstsein dafür
zu schärfen und die Kenntnis darüber zu mehren, sei der Zweck des Preises,
der 2014 zum vierten Mal vergeben worden ist. Auf Anregung von Arno Lustiger
wurde er anlässlich des 100. Geburtstags von Rosl Arnsberg 2008 gestiftet und
seitdem alle zwei Jahre vergeben.
Stiftung
Polytechnische Gesellschaft, Telefon 069/789889Kontakt für die Medien: Katharina Uhsadel,
15, E-Mail: mailto: uhsadel@sptg.de. Für Bildmaterial kontaktieren Sie Stephan
M. Hübner, E-Mail: mailto: huebner@sptg.de
Die ausgezeichneten Arbeiten im Jahr 2014:
Edward Fram: A Window on their World. The Court Diaries of Rabbi Hayyim
Gundersheim Frankfurt am Main, 1773-1794. 660 Seiten, Hebrew Union
College Pr. 2012. ISBN-13: 978-0878202539.
Stefan Litt: Jüdische Gemeindestatuten aus dem aschkenasischen Kulturraum
1650-1850. 562 Seiten, Vandenhoeck & Ruprecht 2013. ISBN-13: 9783525310151.
Die Jury im Jahr 2014:
Dr. Gad Arnsberg (Historiker, Tel Aviv), Dr. Evelyn Brockhoff (Direktorin des
Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt am Main), Prof. Dr. Raphael Gross
(Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main und Geschäftsführer der
Kommission zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden;
Kontakt:
Stephan M. Hübner
Bereichsleiter Information
und Kommunikation
Tel.: 069 / 789 889 – 16
Fax: 069 / 789 889 – 916
E-Mail: huebner@sptg.de
Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Frankfurt am Main
Untermainanlage 5
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 789 889 – 0
Fax: 069 / 789 889 – 900
E-Mail: info@sptg.de
Internet: www.sptg.de
Vorsitzender), Dr. Roland Kaehlbrandt (Vorstandsvorsitzender der Stiftung
Polytechnische Gesellschaft), Prof. Dr. Klaus Ring (Präsident der
Polytechnischen Gesellschaft e.V.).
Folgendes Bildmaterial stellen wir Ihnen bei Interesse gern kostenfrei zur
Verfügung (bitte kontaktieren Sie Stephan M. Hübner, huebner@sptg.de):
Bild 1:
Die Träger des Arnsberg-Preises 2014:
Dr. habil. Stefan Litt (links) und
Prof. Dr. Edward Fram (rechts)
Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft /
D. Buschardt
Bilder 2 / 3:
Einzelporträt Prof. Dr. Edward Fram (2; links)
Einzelporträt Dr. habil. Stefan Litt (3; rechts)
Fotos: Stiftung Polytechnische Gesellschaft /
D. Buschardt
Bild 4:
Preisträger, Jury und Laudator; von links:
Prof. Dr. Klaus Ring (Präsident Polytechnische
Gesellschaft), Prof. Dr. Andreas Gotzmann
(Laudator, Universität Erfurt), Prof. Dr. Raphael
Gross (Jury-Vorsitzender, Jüdisches Museum
Frankfurt), Dr. habil. Stefan Litt, Prof. Dr. Edward
Fram, Dr. Evelyn Brockhoff (Stadtarchiv Frankfurt),
Dr. Roland Kaehlbrandt (Vorstandsvorsitzender
Stiftung Polytechnische Gesellschaft).
Es fehlt Dr. Gad Arnsberg.
Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft /
D. Buschardt
Kontakt:
Stephan M. Hübner
Bereichsleiter Information
und Kommunikation
Tel.: 069 / 789 889 – 16
Fax: 069 / 789 889 – 916
E-Mail: huebner@sptg.de
Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Frankfurt am Main
Untermainanlage 5
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 789 889 – 0
Fax: 069 / 789 889 – 900
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Internet: www.sptg.de
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