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Interessierte Baugemeinschaften in der Mitte Altona - Hamburg

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Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Amt für Wohnen, Stadterneuerung und
Bodenordnung
Agentur für Baugemeinschaften
Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg
Telefon: 040 / 428 40 – 8455 / -2333
E-Mail: baugemeinschaften@bsu.hamburg.de
Interessierte Baugemeinschaften in der Mitte Altona
Stand: 17.11.2014
In der folgenden Aufstellung finden Sie Baugemeinschaften, die ihr Projekt gerne in dem neuen
Stadtquartier „Mitte Altona“ realisieren möchten. Die hier zur Verfügung gestellten Informationen
sollen dazu beitragen, dass sich Baugemeinschaften vernetzen und Einzelinteressenten Kontakt zu
Projekten aufnehmen können.
Wenn sich Ihre Baugemeinschaft auch für die Mitte Altona interessiert und Ihre Kontaktdaten hier
einstellen möchte, dann schicken Sie bitte eine Information per E-Mail an
helle.meister@bsu.hamburg.de.
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Baugemeinschaft „ Akku:rat“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Andree Wenzel
Telefon: 0171 – 942 78 88
eMail: artifant@gmx.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Friederike Lehmann
Telefon: 0179 – 780 33 43
eMail: friederike.lehmann@googlemail.com
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Akku:rat strebt eine gewachsene Gemeinschaft mit gegenseitiger Unterstützung und regem
Austausch innerhalb der Nachbarschaft an. Der Fokus der Baugemeinschaft liegt in der
gestalterischen Nutzung der Gärten als Gartenbauprojekte für die Gemeinschaft und bei
ausreichend Freiraum auch für die Nachbarschaft. Innerhalb des Objektes soll ein
Gemeinschaftsraum realisiert werden, der Platz für künstlerische und kulturelle
Nachbarschaftsprojekte (Circus, Kreativstudio, Atelier) bietet. Akku:rat sind selbstständige
KünstlerInnen, Juristinnen, ProjektentwicklerInnen allesamt mit Kindern und sind sowohl an einem
Zuwachs ihrer Baugemeinschaft als auch an einem Einstieg in eine bestehende Baugemeinschaft
interessiert. Das Objekt soll im Westen Hamburgs (Altona) entstehen.
Baugemeins chaft „ AltersStarrsinn “
im Verein Wohnkollektiv 50 plus e.V.
Ansprechpartner/in 1:
Name: Regula Bott
Telefon: 040 – 420 27 14
eMail: regula.bott@woko50plus.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Tamara Tschikowani
Telefon: 0173 – 64 78 78 5
eMail: tamara.tschikowani@woko50plus.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Baugemeinschaft AltersStarrsinn im Verein Wohnkollektiv 50 plus e.V., gegründet 2008
Im Projekt Altersstarrsinn wollen wir Apartments für Ältere schaffen, die auf Dauer und aus eigenem
Willen alleine in eigener Wohnung leben, aber sich dennoch in eine Gemeinschaft einbringen
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wollen. Unser Ziel ist die Schaffung von altengerechtem Wohnraum mit annähernd gleichen
Grundrissen für mindestens 30 Personen. Wir sind derzeit 20 Mitglieder und besitzen daneben
einen Interessentenkreis von rund 40 Personen. Für Neuzugänge sind wir prinzipiell immer offen.
Wir wollen unter dem Dach eines Vereins oder einer Genossenschaft weitgehend selbstverwaltete
Mietwohnungen mit entsprechenden Gemeinschaftseinrichtungen schaffen.
Gern wollen wir mit anderen Baugemeinschaften kooperieren, wobei deren jeweilige personale
Zielgruppe (Singles, Familien, Alte oder soziale Projekte) für uns keine Hürde darstellt. Wir wollen
allerdings lieber mit genossenschaftlichen Projekten kooperieren als mit
Wohneigentumsgemeinschaften. Denn unser Bauprojekt ist gemeinwirtschaftlich konzipiert. Die
Finanzierung erfolgt solidarisch in stiftungsähnlicher Art und soll die Sozialbindung von Mieten
dauerhaft sichern. Mit dem Aspekt des selbstbestimmten und solidarischen Wohnens im Alter
verfolgen wir darüber hinaus ein integratives Ziel, das für Hamburg Modellcharakter haben kann.
Baugemeinschaft:
AltoJ A
Ansprechpartner/in 1:
Name:
Christoph Radaj
Telefon:
eMail:
radaj@alice.de
Ansprechpartner/in 2:
Name:
Dagmar Linke
Telefon:
017643015349
eMail:
dagmar_linke@gmx.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
sowohl im genossenschaftlichen als auch im individuellen Eigentum bauen, d.h.
gemischtes Projekt.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Die Baugemeinschaft AltoJa wurde im Oktober 2010 gegründet. Seit dem sind wir auch offiziell als
Baugemeinschaft für Altona bei der Agentur für Baugemeinschaften gemeldet.
Unsere Baugemeinschaft entwickelte sich durch die Beratung des Vereins „Wohngemeinschaft Jung
und Alt e.V. (WGJA)“, eine bunte Mischung Menschen: jung und alt, zwischen 2 Jahren und 70 plus,
Familien, Paaren und Singles, mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen. Die Gruppe gab sich
den Namen “AltoJa“: Mit dem Namen möchten wir ein deutliches „Ja“ zu Altona und die
Verbundenheit mit diesem Stadtteil zum Ausdruck
bringen und möchten als zukünftige Bewohner diesen mitgestalten. Wird im Alter Unterstützung
benötigt, möchten wir nach dem Bielefelder Modell die Nachbarschaftshilfe im Rahmen einer
Tauschbörse gestalten. Auch wollen wir gemeinschaftliche Hilfen (Einkaufen, Babysitten etc.) für uns
Bewohner organisieren. Wir sind Mitglied und nehmen regelmäßig am Netzwerk „Autofreie Neue
Mitte Altona“ teil, auch an den Aktivitäten.
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Baugemeinschaft „ Altonah“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Johanna Jöhnck
eMail: nah@altonah.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
sowohl im genossenschaftlichen als auch im individuellen Eigentum bauen, d.h.
gemischtes Projekt.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
ALTONAH – WIR ALLE FÜR IMMER ZUSAMMEN
Altona liegt nah
Unsere Baugemeinschaft setzt sich aus einer bunten Mischung zugezogener Wahlhamburger aus
dem Norden und Süden Deutschlands und einer mittlerweile großen Schar echter Hamburger Jungs
und Deerns zusammen. - Zur Zeit besteht unsere Baugemeinschaft aus 9 zukünftigen Haushalten mit
insgesamt 28 Personen. Wir sind eine Alleinstehende, ein Paar und 7 Familien mit Kindern. Wir
stehen im Gespräch mit weiteren Familien und einem Großelternpaar. Viele von uns kommen aus
kleineren Städten und vom Land und sind mit Leib und Seele Hamburger geworden. Wir haben
unsere Wurzeln zum größten Teil in Altona und St. Pauli ausgestreckt. Hier sind wir gelandet, nicht
nur mit Hand, Fuß und Kopf, sondern vor allem mit dem Herzen. Hier erleben unsere Kinder
mittlerweile Heimat. Daher haben wir uns dafür entschieden, dieser Heimat auch ein festes Zuhause
zu geben. Das heißt für uns:
Ein Haus für Alle
Wir wollen es schaffen, eine Hausgemeinschaft zu werden, die es ermöglicht, auf Dauer zusammen
zu bleiben. Wir möchten Wohnraum schaffen, der durch seine Architektur in besonderem Maße auf
Nachhaltigkeit setzt. Nicht nur, indem wir über die üblichen ökologischen Standards hinausgehen
(Priorität Wasser und Energie), sondern auch, indem das Haus so flexibel wie möglich gestaltet wird,
um den Anforderungen des Alltags, des Alterns, des sich Veränderns Rechnung zu tragen. Die
Verbindung von kreativem Schaffen und sozialem Engagement steht im Mittelpunkt unseres
Selbstverständnisses. Wir erachten beide Aspekte des menschlichen Daseins als besonders wichtig
und wollen daher einen Ort schaffen, an dem das Dasein durch ein Zusammenbringen von Ideen
und Fähigkeiten an Lebenswertigkeit und Liebenswürdigkeit gewinnt. Konkret heißt das für uns, dass
wir in Kooperation mit einem öffentlichen Träger (der Kontakt besteht bereits) eine inklusive KiTa
realisieren möchten, die nicht nur in unserem Haus angesiedelt ist, sondern die durch unsere
hauseigene Werkstatt auch zusätzlichen pädagogischen Raum erhält. Wir setzen dabei auf Synergien
– zwischen unserem beruflichen Können und den Bedürfnissen von Kindern, ihren Eltern und allen
anderen interessierten Menschen im Stadtteil. Die Verknüpfung von Wohn- und Arbeitsraum ist
daher für uns die notwendige Konsequenz.
Altonah steht in der Mitte
Wir möchten, gern in Kooperation mit anderen Baugruppen, ein barrierefreies, genossenschaftlich
getragenes Haus bauen, das ökologisch nachhaltig und gewerblich nutzbar ist. Offen sind wir bei der
baulichen Umsetzung, wenn sich nur unser Herzenswunsch realisieren ließe: Ein Dachgarten, unser
Sonnendeck, zum Pläne schmieden, Ideen pflanzen, zum gemeinsam ernten und zum Ruhe haben
von der Stadt, der wir uns verschrieben haben entgegen gebracht wird. Diesen Zustand wollen wir
umgestalten. Die Verbindung zum kreativen Feld ist unseres Erachtens offensichtlich: Da Kreativität
eine solide Grundlage persönlichen Bewusstseins braucht, das wiederum im sozialen Rahmen
ausgebildet wird, profitiert diese Kreativität von einer Verbesserung des sozialen Bewusstseins und
Umgangs.
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Baugemeins chaft „ Arche Nora e.V“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Anna Gottschalk
Telefon: 040 – 357 06 179
eMail: gottschalk.anna@gmx.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Kerstin Bojang
Telefon: 040 – 38 00 477
eMail: kerstin@bojang.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Unser Motto - Unser Ziel
Wir sind eine Gruppe von aktiven, lebenslustigen und aufgeschlossenen Frauen, die etwas Neues
wagen wollen. Wir wollen der zunehmenden Vereinzelung in der Gesellschaft entgegenwirken. Wir
wollen in lebendiger Nachbarschaft gemeinsam älter werden.
Unser Konzept
Kernpunkt unseres Zusammenlebens ist die gegenseitige Unterstützung. Noras wollen Gemeinschaft
leben, im Haus, mit den Nachbarprojekten und im Stadtteil. Noras bleiben lebendig und wendig
durch gegenseitige Anregung und gemeinsame Unternehmungen. Wir sind offen für den
Zusammenschluss mit sozialen Projekten und anderen Baugemeinschaften. Wichtig ist für uns eine
Realisierung im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Über eine Zusammenarbeit mit einer
Bestandsgenossenschaft würden wir uns sehr freuen.
Unsere Erfahrung
Der Verein Arche Nora e.V. wurde 1991 gegründet. Bisher sind 3 Wohnprojekte (Hamburger
Hochstr. 23, Bezug 2005, Erika-Mann-Bogen 16, Bezug 2008 und Virchowstr. 35, Bezug 2012)
entstanden. Diese Projekte treffen sich regelmäßig und tauschen ihre Erfahrungen aus.
Interessierte, die sich zu neuen Gruppen zusammenfinden, werden vom Verein in der Findungs- und
Planungsphase begleitet.
Nora, Nora und Nora treffen sich zum frühstücken, diskutieren leidenschaftlich über die Welt und
plaudern auch gerne über die Gänseblümchen im Garten. Probleme!? - kein Problem, - eine Nora ist
immer da.
Weitere Infos: www.archenora.de. Hier finden Sie Hinweise zu unserem nächsten
Informationsabend.
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Baugemeinschaft „Beste Mischung“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Monika Kempe
Telefon: 040 – 899 17 34
eMail: monikakempe@gmx.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Holger Griebner
Telefon: 040 – 890 35 73
eMail: holgergriebner@arcor.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
sowohl im genossenschaftlichen als auch im individuellen Eigentum bauen, d.h.
gemischtes Projekt.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wir sind eine Gruppe von alten und neuen Hamburgerinnen und Hamburgern. Wir sind berufstätig,
oder noch nicht; manche auch nicht mehr. Wir haben die verschiedensten Berufe, sind
Selbstständige oder abhängig Beschäftigte mit den unterschiedlichsten Hobbys und Passionen, aber
einer gemeinsamen Idee vom Wohnen, die wir gern verwirklichen möchten. Zurzeit sind wir 15
Personen, die sich auf acht Wohneinheiten verteilen wollen.
Gemeinsam möchten wir – Singles und Paare sowie Eltern mit ihren Kindern und Kindeskindern –
ein Mehrgenerationenwohnprojekt realisieren und so der Vereinzelung entgegenwirken.
Als Baugemeinschaft streben wir eine Mischform aus individuellem und genossenschaftlichem
Wohneigentum an. Wir sind überwiegend förderberechtigt nach den Kriterien der
Wohnungsbaukreditanstalt. Unser Mehrgenerationenhaus soll nach umweltfreundlichen und
energiesparenden Prinzipien errichtet werden.
Altona sind wir sehr verbunden. Viele von uns sind hier aufgewachsen und/oder wohnen schon
lange in diesem Stadtteil. Die Wohn- und Lebensqualität Altonas wollen wir nicht nur nutzen,
sondern sie möglichst erweitern und ausbauen. Dazu möchten wir mit unserer nach außen offenen
Gemeinschaft beitragen – gerne in Nachbarschaft zu sozialen Einrichtungen und kleinen
Produktions- und Handwerksbetrieben.
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Baugemeinschaft „Blaue Blume“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Claudia Lessel
eMail: blaue-blume-altona@gmx.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
sowohl im genossenschaftlichen als auch im individuellen Eigentum bauen, d.h.
gemischtes Projekt.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wir haben uns aus einzelnen Interessierten des Netzwerks „autofreie Mitte
Altona“ zusammengeschlossen.
Wir verstehen uns als autofreie Gruppe, die gemeinschaftlich und nachhaltig wohnen möchte.
Sowohl genossenschaftlich als auch im Eigentum stellen wir uns ökologisches, ressourcensparendes
und energieeffizientes Bauen und Wohnen vor.
In abgeschlossenen Wohneinheiten streben wir ein solidarisches Miteinander an, eine gewachsene
Gemeinschaft, die sich kennt und in Form von Nachbarschaftshilfe unterstützt.
Generationenübergreifend, als Einzelpersonen, Paare oder Familien möchten wir in Altona wohnen
und älter werden. Angestrebt wird eine gesunde Durchmischung dieser verschiedenen
Lebensformen. Wir sind offen für Menschen aller Kulturen.
Autofreiheit aus Überzeugung sehen wir als Bereicherung für den Stadtteil an und als Gewinn von
Wohnqualität für uns und das Quartier. Die durch wegfallende Stellplätze gewonnenen Flächen
möchten wir bepflanzen, wir planen den Anbau von Nutzpflanzen. Das stellen wir uns auch in Form
von städtischen Dachgärten und bewachsenen Dachflächen vor. Außerdem möchten wir anstelle
von Stellplätzen bequem zugängliche „Garagen“ für Fahrräder, Kinderwagen, Kinderanhänger
errichten.
Einen gemeinschaftlich nutzbaren Raum für Versammlungen und Feiern möchten wir auf jeden Fall
realisieren, eventuell eine Werkstatt.
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Baugemeinschaft „BLISS“
(inklusives Wohnen von blinden, sehbehinderten und
sehenden Menschen)
Ansprechpartner/in 1:
Name: Matthias Pusch
Telefon: 040 – 98 23 65 31 & 0179 – 131 71 66
eMail: m.pusch@wohnprojekt-bliss.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Markus Schmidt
Telefon: 040 – 551 13 08
eMail: m.schmidt@wohnprojekt-bliss.de
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Mit der Realisierung des Wohnprojekts sollen folgende Ziele erreicht werden:
• Selbstbestimmtes Leben und Wohnen für blinde und sehbehinderte Menschen durch Inklusion in
ein generationsübergreifendes freundschaftlich-nachbarschaftlich organisiertes Umfeld.
• Notwendige punktuelle Assistenz bei außergewöhnlichen Einkäufen, Arztbesuchen,
Behördenterminen, eingehender Korrespondenz, handwerklichen Arbeiten im Haushalt… durch die
BewohnerInnen entsprechend ihrer persönlichen Voraussetzungen.
• Gegenseitige nachbarschaftliche Unterstützung aller BewohnerInnen in speziellen
Lebenssituationen, z.B. Urlaubsabwesenheiten, Kinderbetreuung, Krankheit… (unterhalb der Grenze
professioneller Pflege).
• Bestmögliche Ressourcenausnutzung durch gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen,
elektrischen Großgeräten, u.ä.
Unseres Wissens ist ein derartiges Selbsthilfeprojekt deutschlandweit noch nicht realisiert worden.
Dieses Alleinstellungsmerkmal verleiht BliSS seine Originalität.
Homepage: www.wohnprojekt-bliss.de
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Baugemeinschaft „Buntes Hausen“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Günter Werner
Telefon: 040 – 39 59 68
eMail: Theresia.mertens@yahoo.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Jeanette Kraeher
Telefon: 040 – 390 31 32
eMail: kraeherhh@googlemail.com
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wir sind eine Baugemeinschaft
Bestehend aus Paaren, Singles und Familien im Alter von 25 bis 69 Jahren. Wir sind offen für weitere
Interessenten und Interessentinnen, ebenfalls für eine Kooperation mit anderen
Baugemeinschaften.
Die Einkommen der Mitglieder liegen innerhalb der Einkommensgrenzen gemäß des hamburgischen
Wohnungsraumförderungsgesetzes (HmbWoFG).
Wir wollen
In genossenschaftlichem Eigentum (Genossenschaft) bauen. Möglich ist eine Kooperation mit einer
Bestandsgenossenschaft.
Wir streben autoarmes Wohnen an und möchten in einem Mehrgenerationenhaus nach
umweltfreundlichen und Energie sparenden Prinzipien leben.
In unserem Wohnprojekt wollen wir Wohnraum für Menschen einplanen, die auf dem
Wohnungsmarkt wenig Chancen haben.
Die gewachsenen Aktivitäten im Stadtteil wollen wir erhalten und ausweiten.
Wir haben
langjährige WG-Erfahrungen, leben seit 30 Jahren im Bezirk Altona (Stadtteil Ottensen) und konnten
im Verlauf unserer Berufserfahrungen Kompetenzen entwickeln, die wir nun – für uns und mit
anderen – in diesem Wohnprojekt realisieren können.
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Baugemeinschaft „Casa Nostra“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Pia Hansen
eMail: piarie@web.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Maria Nowack
eMail: marianowack@gmx.net
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wir sind eine Kerngruppe von 10 Freundinnen und Freunden im Alter von 25 bis 35 Jahren, die sich
seit vielen Jahren kennen und eine enge Freundschaft pflegen. Wir alle beschäftigen uns seit einiger
Zeit mit der Frage, wie wir in naher und ferner Zukunft wohnen und leben möchten. Inspiriert von
Bekannten, die bereits ein Wohnprojekt realisiert haben, kamen wir zu dem Entschluss, dass eben
dieses gemeinschaftliche Wohnen für uns die ideale Wohnform darstellt. Wir betrachten das Leben
in einem Wohnprojekt als die beste Möglichkeit, unsere Vorstellungen von einem qualitativ
besseren Wohnen zu verwirklichen. Neben der Entscheidung für das Wohnen mit gerade diesen
Personen steht für uns auch der energieeffiziente Aspekt im Vordergrund. Die Größe der Gruppe
erlaubt es uns finanziell, umweltfreundlich und ressourcenschonend an die Gestaltung des eigenen
Wohnraums heranzugehen und so für eine gewisse Nachhaltigkeit zu sorgen.
Wir alle sind entweder im Hamburger Zentrum (Altona, St. Pauli und Eimsbüttel) geboren oder
haben uns diesen Ort als unser Zuhause ausgesucht. Im Inneren Hamburgs treffen unsere Lebensund Alltagswelten aufeinander, hier engagieren wir uns in unterschiedlichen sozialen und
politischen Netzwerken, in denen Themen wie Antirassismus und die politische Bildung im
Vordergrund stehen, hier sind wir auch kulturell in Form von Theater und Lesungen aktiv. Im
innerstädtischen Hamburg befindet sich unser Aller Lebensmittelpunkt, von dem aus wir auch ins
Berufsleben gehen. Kurz: Wir alle fühlen uns der Stadt Hamburg sehr verbunden und aus diesem
Grund möchten wir hier weiterhin leben und alt werden.
Für das Wohnen in Form eines Projektes sind unserer Meinung nach zwei Aspekte von zentraler
Bedeutung. Zum einen die bewusste gemeinschaftliche Gestaltung der Lebensräume und zum
anderen das ressourcenschonende Wohnen.
Zusammen leben heißt für uns nicht nur das Teilen einer Quadratmeterzahl, sondern vielmehr das
aktive und solidarische Miteinander, in das wir unsere persönlichen Fähigkeiten und Stärken
einbringen und uns gegenseitig unterstützen. In Bezug auf die bauliche Umsetzung bedeutet das für
uns, dass wir großflächige Gemeinschaftsräume als Begegnungsorte einrichten wollen. Der konkrete
Wohnraum soll in kleinere und größere Einheiten geteilt werden, um darin individuellen
Vorstellungen gerecht zu werden. Darüber hinaus soll durch die Art des Baus gewährleistet sein,
dass eventuelle Veränderungen innerhalb der Kerngruppe wie zum Beispiel durch Partnerschaft,
Nachwuchs oder körperliche Beeinträchtigung im Haus auch baulich variiert werden können.
Besonders wichtig ist uns dabei die alten- und behindertengerechte Gestaltung des gesamten
Hauses, da durch unsere Gruppe langfristig ein Mehr-Generationen-Wohnprojekt entstehen wird.
Inspiriert durch andere neu gegründete Wohnprojekte und durch das gerade in Hamburg
zunehmende öffentliche Bewusstsein für umweltpolitische und -technische Themen betrachten wir
die optimale Ökologie- und Energieeffizienz als relevant und wollen diese entscheidend in den BauSeite 10 von 26
oder Sanierungsplan mit einfließen lassen. Dies bedeutet für uns, dass der Energieaufwand und die
Emissionsausschüttungen gering gehalten werden und bei verwendeten Baustoffen auf
Zukunftsfähigkeit geachtet werden soll. Wie konkret die einzelnen Wünsche umgesetzt werden,
entscheiden wir als Gruppe aufgrund einer fachlichen Beratung durch Expert_innen, die dem
Neubau bzw. der Sanierung zugrunde liegen wird.
Baugemeinschaft „Das Große Haus“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Elisabeth Esslinger
Telefon: 040 – 399 03 475
eMail: elisabeth_esslinger@web.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Ulla Fels
Telefon: 040 – 49 77 60
eMail: fels@online.de
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wir sind 18 Erwachsene und 8 Kinder und seit 2008 bei der Agentur für Baugemeinschaften
gemeldet. Wir treffen uns regelmäßig alle 6-8 Wochen oder häufiger bei Bedarf.
Viele Mitglieder wohnen in Altona und Eimsbüttel, sind in Altona beruflich und privat eingebunden,
ihre Kinder gehen dort zur Schule bzw. Kita, und alle lieben den Stadtteil sehr.
Wir sind Menschen, die sich durch ihre künstlerisch-kreative, pädagogische und spirituelle
Orientierung und ihren Lebensweg miteinander verbunden fühlen und diese Verbindung vertiefen
wollen. Wir produzieren Filme, Musik, Multimedia, engagieren uns als Pädagog/innen in der Schule,
in der sozialen Arbeit mit behinderten, Jugendlichen und Alten, im Gesundheitsbereich und in
Projekten. Viele von uns haben interkulturelle bzw. Auslandserfahrung.
Wir halten soziale- und Altersmischung in dem Wohnprojekt für sehr wichtig, wollen uns in
schwierigen Lebenslagen und im Alter solidarisch unterstützen und suchen nach realisierbaren
Formen einer neuen, gemeinschaftlichen Lebensweise ohne Zwang und Ideologie. Viele von uns
haben in Wohngemeinschaften und Projekten bereits gemeinsames Leben und Arbeiten
ausprobiert; unser Wunsch, eine solidarische Lebensweise zu verwirklichen, hat daher ein solides
Fundament aus Lebenserfahrung.
Unsere bisherigen Aktivitäten als Das Große Haus: Teilnahme an Tagungen und Workshops der
Agentur für Baugemeinschaften, der Lawaetzstiftung und für den Master- und Zukunftsplan Altona.
2. Platz bei der Bewerbung für das Pestalozziquartier bei der Agentur für BG, individuelle Suche nach
Grundstücken.
Zur Zeit sind wir nicht an einer Erweiterung der Gruppe interessiert, da eine Kooperation mit
anderen Baugemeinschaften schon besteht.
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Baugemeinschaft „Die Bake“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Ramón Otte
Telefon: 0176 – 49 40 36 34
eMail: die-bake@web.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Irene Spanuth
Telefon: 040 – 522 12 01
eMail: die-bake@web.de
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Die Bake – die Familien-Baugemeinschaft
Idee
Zusammen mit Gleichgesinnten möchten wir mitten in der Stadt ein neues Zuhause bauen und dort
Gemeinschaft leben. Wir finden es großartig, zusammen planen zu können, wie wir unsere
Wohnung, unser Gebäude und unser Umfeld mitgestalten.
Unser Gemeinschaftsprojekt soll der Gefahr, anonym in der Großstadt nebeneinanderher zu leben,
etwas entgegensetzen. Zur Förderung eines regen Nachbarschaftslebens möchte unsere FamilienBaugemeinschaft Gemeinschaftsräume und Treffpunkte gestalten und mit Leben füllen. Bei der
Betreuung der Kinder wollen wir uns unterstützen.
Die Entwicklung unseres zukünftigen Wohnumfeldes möchten wir wenn möglich durch Teamarbeit
in übergeordneten Projektgruppen mit ausarbeiten. Wir erhoffen uns ein bunt gemischtes,
inklusives, kinderfreundliches und autoarmes Quartier.
Gestaltung
Die äußere Erscheinung des Hauses wird voraussichtlich durch einen Architektenwettbewerb
festgelegt werden. Im Innenbereich soll jedes Mitglied der Gemeinschaft seine Wohnungen jedoch
in großen Teilen individuell gestalten können. So möchten wir innerhalb der Einheiten möglichst mit
Stützen und Leichtbauwänden statt tragender, unverrückbarer Wände planen. Vorgegeben werden
lediglich die Versorgungsschächte, an denen Bäder und Küchen übereinander angeordnet werden.
Die Wohnungen sollen barrierefrei erreichbar und auf Wunsch auch behindertengerecht
ausbaubar sein.
Ökologie
Wir möchten energiesparend und ressourcenschonend leben und wohnen. Daher setzen wir
uns für nachhaltige Mobilitätskonzepte ein und bevorzugen fuß- und radläufigen Verkehr. Für
gemeinsam genutzte Fahrzeuge beabsichtigen wir, Raum in der Tiefgarage vorzusehen. Wir wollen
ein Gebäude errichten, das in der Nutzung wenig Energie verbraucht.
Wir freuen uns über weitere Familien, die Interesse haben, an unserem Konzept teilzuhaben und auf
rund hundert Quadratmetern Wohnfläche leben möchten.
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Baugemeinschaft „Die Siedler“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Ilka Busche
Telefon: 0172 – 41 31 333
eMail: ilkabusche@hotmail.com
Ansprechpartner/in 2:
Name: Michael Klein
Telefon: 0179 – 14 46 376
eMail: m.h.klein@gmx.net
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
Wir haben uns noch nicht für eine Eigentumsform entschieden.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wer wird sind
Das Hausprojekt „die Siedler“ setzt sich momentan aus 15 Erwachsenen zwischen Anfang 30 und
Mitte 40 und 4 Kindern zusammen.
Wir kennen uns teilweise schon seit mehr als zwanzig Jahren und wohnen und arbeiten in
unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Unser sozialer und kultureller Lebensmittelpunkt
befindet sich in Altona und St. Pauli. Wir sind als Angestellte oder Selbstständige in flexiblen und
wissensintensiven Arbeitsverhältnissen tätig. Einige von uns bekommen oder haben bereits Kinder.
Wir wollen aber trotz der sich weiter wandelnden Lebensbedingungen durch Familiengründung und
Älterwerden nicht an den Stadtrand ziehen. Deshalb suchen wir eine gemeinsame Zukunft in der
Stadt.
Unsere Ideen
Unsere gemeinsame Zukunft wollen wir im Rahmen eines Hauptprojektes realisieren.
Erste Idee: Wir leben mit unseren Kindern in der Stadt
Durch Familiengründung stellt sich die Frage nach neuen und größeren Wohnflächen. Mit den
Kindern, die in unserer Gruppe bereits da oder noch geplant sind, geht kein Wunsch nach Wohnen
am Stadtrand einher.
Im Vordergrund steht unser Wille, weiter am städtischen Leben teilzuhaben. Und zwar gemeinsam
mit den Menschen, mit denen wir leben wollen.
Zweite Idee: In der Gemeinschaft liegt die Kraft
Mit der Überlegung unsere sozialen Netzwerke durch gemeinsames Wohnen weiter zu verfestigen,
wollen wir die Grundlage für gemeinsames Älterwerden legen. Hierbei ist uns wichtig,
gleichberechtigt miteinander umzugehen und die Lebenslagen der einzelnen Parteien, ob als
Einzelperson oder Familie, in das Projekt zu integrieren. So wollen wir sicherstellen, dass trotz der
sich weiter verändernden Lebensumstände und -bedingungen selbstbestimmtes und
gemeinschaftliches Leben möglich bleibt.
Rahmenbedingungen
Ausgehend von unseren Ideen bedeutet dies für unser Hausprojekt:
- Lage: innerstädtisch.
- Raumausstattung: variabler Wohnraum für WGs, Singles und Familien.
- Raumzuschnitt: Neben den privaten Wohnmöglichkeiten flexibel nutzbare
Gemeinschaftsräume und im Idealfall gemeinschaftlich nutzbare Außenflächen.
- Realisierung: eine genossenschaftliche Struktur scheint uns die gangbarste Lösung.
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Fazit
Unsere zentralen Leitgedanken sind also:
- Gemeinsames Zusammenleben, ohne dass eine Entscheidung für oder gegen Familie zu iner
Ungleichheit führt.
- Eine gemeinsame Perspektive für das Älterwerden, in selbstgewähltem sozialem und
kulturellem Umfeld.
- Eine Struktur zu entwickeln, die gemeinschaftliches Leben ermöglicht und fördert.
- Die wirtschaftliche Struktur des Projektes so zu erarbeiten, dass sie für uns realisierbar ist.
Baugemeinschaft „Einklang“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Mechthild Thier
eMail: mechthild@baugemeinschaft-einklang.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Margarete Breid
eMail: kontakt@baugemeinschaft-einklang.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im individuellen Eigentum (Wohnungseigentümergemeinschaft, WEG) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Baugemeinschaft Einklang – ein Überblick
Wer sind wir?
Derzeit acht Haushalte bestehend aus sechszehn Erwachsenen im Alter von 34-59 und sieben
Kindern im Alter von 0-6 Jahren. Aufgeteilt in fünf Familien mit Kindern und drei Paare. Einklang gibt
es seit Oktober 2011.
Gewünschte Wohnform?
Individuelles Eigentum
Was suchen wir?
Grundstücke mit zentraler Lage oder zumindest guter Anbindung an den Standorten Altona,
Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Hafencity.
Architekten mit Visionen, die mit uns gemeinsam ein Heim für unsere Gemeinschaft erschaffen.
Kontakt zu anderen Baugemeinschaften oder (auch große Dach-) Genossenschaften, die
möglicherweise zusammen mit uns eine lebenswerte Gemeinschaft aus Eigentum und
(genossenschaftlichen geförderten) Mietwohnungen aufbauen möchten.
Einklang: Unser Name ist Programm –
Die Gemeinschaft als Einklang seiner Bewohner mit ihren individuellen Bedürfnissen, den Nachbarn,
der Stadt und der Umwelt
Wir möchten einen Ort schaffen, der bereits jetzt zukunftsträchtig ist:
wir stellen uns vor, dass die Gemeinschaft die fehlende familiäre Unterstützung, die durch
wachsende berufliche Flexibilität verloren geht, ein Stück weit abfedern kann. Wir gehen sogar
weiter und wollen unsere Gemeinschaft in das Quartier ausdehnen – für ein lebendiges Miteinander
in der Nachbarschaft haben wir bereits konkrete Ideen. Denn so stellen wir uns das Wohnen in
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Zukunft vor - mitten in einem lebenswerten, innovativen Viertel in der Großstadt. Das Leben in der
Stadt mit guter Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel erleichtert den Alltag von Jung und Alt
und entlastet die Umwelt. Eine ökologische Bauweise schafft ein gesundes Wohnklima und hilft,
Ressourcen und Geld einzusparen.
Wir wünschen uns also eine moderne, liberale, ökologisch denkende und handelnde
Baugemeinschaft. Gegenseitige Toleranz und eine Gemeinschaft ohne Zwänge sind für uns von
großer Bedeutung. Wir wünschen uns ein gutes nachbarschaftliches und freundschaftliches
Verhältnis mit gegenseitiger Unterstützung in allen Lebenslagen aber auch mit der nötigen Distanz,
wenn sie gewünscht wird.
Wir möchten unsere Baugemeinschaft möglichst vielfältig mit Leben füllen und haben viele
Visionen:
- unser Gemeinschaftsraum mit kleiner Küchenzeile als Begegnungsraum für die Bewohner,
Nachbarn, Gruppierungen und KiTas/Schulen aus dem Stadtteil. Neben Grillfesten und
Bastelstunden für Klein und Groß können wir uns den Raum als Ausstellungsort für Kunstund Kulturprojekte oder Seminarraum vorstellen
- ein gemeinschaftlicher Garten, der von allen Mitbewohnern mit grünem Daumen gestaltet
werden darf
- bei Bedarf Betreuung von Kindern aus dem Haus und der Nachbarschaft durch eine eigene
Tagesmutter
- Car-Sharing halten wir für eine großartige Idee – wenn es die finanziellen Mittel zulassen
Einen Neubau wollen wir je nach finanzieller Machbarkeit in möglichst hohem ökologischen
Standard gestalten: Passiv-Haus, intelligentes Heizsystem, Verwendung natürlicher Baustoffe.
Wir möchten gerne im individuellen Eigentum bauen und können uns eine Kooperation mit einer
anderen Baugenossenschaft oder Genossenschaft, welche unsere Vorstellungen von Gemeinschaft
teilen, gut vorstellen.
Für unsere Gemeinschaft suchen wir alle, die kinderfreundlich sind: Familien mit Kindern, Paare mit
und ohne Kinderwunsch, Singles jeglicher Altersklasse und Glaubensrichtung.
Wir denken, dass unsere Gemeinschaft von einer gesunden Mischung profitieren wird und streben
deshalb unbedingt ein generationen-übergreifendes Projekt an.
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Baugemeinschaft „Gemeinsam älter werden“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Heidrun Eckhorst
eMail: heidrun.eckhorst@gmx.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Dr. Monika Ermer-Externbrink
eMail: monikaexternbrink@googlemail.com
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
sowohl im genossenschaftlichen als auch im individuellen Eigentum bauen, d.h.
gemischtes Projekt.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wir sind eine Gruppe von Paaren und Einzelpersonen im Alter um die 60 Jahre. Seit Oktober 2011
diskutieren wir Pläne für „gemeinsam älter werden“. Wir suchen auch noch weitere Interessierte zur
Gründung einer Hausgemeinschaft mit altersgerechten Wohnungen, die sich in guter Nachbarschaft
unterstützt. Das schließt auch Hilfe bei vorübergehender Krankheit ein. Wir denken auch daran, eine
Wohnung im Haus zu unterhalten, die – falls erforderlich – als Wohnung für Gäste, später evtl. auch
für Pflegekräfte genutzt werden kann.
Wir diskutieren ebenso die Idee eines Gemeinschaftsraumes mit Öffnung nach außen für kulturelle
und Bildungsangebote. Die nachhaltige gemeinschaftliche Nutzung von Haushaltsgeräten ist für uns
selbstverständlich. Ebenso eine ökologische, nachhaltige Bauweise des Gebäudes mit Gründach
bzw. Dachgarten. Wir sind Mitglied im Netzwerk „Autofreies Wohnen“. Zurzeit beschäftigen wir uns
mit der Gründung eines Vereins, um an mehreren Standorten in Hamburg unser Konzept zu
verwirklichen und flexibel in der Gruppenbildung zu sein.
Baugemeinschaft „Gleishaus Al tona“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Stefan Hehr
eMail: stefan.h@gleishaus.de
www.gleishaus.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Ralph Karusion
eMail: kontakt@gleishaus.de
www.gleishaus.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
sowohl im genossenschaftlichen als auch im individuellen Eigentum bauen, d.h.
gemischtes Projekt.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Die Baugemeinschaft „GLEISHAUS ALTONA“ möchte im Quartier Altona Mitte ein autorfreies
Wohnprojekt verwirklichen.
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Wir sind zurzeit 29 Haushalte mit 80 Erwachsenen und Kindern. GLEISHAUS ALTONA wünscht sich
einen lebensfrohen und generationsübergreifenden Mix aus Familien mit Kindern, Paaren und
Singles, die autofrei leben möchten. Wir stehen für eine nachhaltige Bau- und Lebensweise zu
vertretbaren Kosten.
Unser Ziel ist ein gemeinschaftliches, nachbarschaftliches Wohnen mit gemeinsamen Freiflächen,
wie etwa einem großen Garten für alle, und einem Gemeinschaftsraum, wo wir uns treffen,
austauschen und begegnen können.
Auf Basis einer Genossenschaft streben wir eine Mischung aus Mietwohnungen und Eigentum an,
sind aber auch für andere Formen offen, falls sich diese als geeigneter erweisen.
Wir kommen aus Altona und anderen, angrenzenden Stadtteilen und wollen das lebendig sozial
gemischte Wohnen, wie wir es aus unseren Vierteln kennen, in den neu entstehenden Stadtteil
einbringen und diesen kreativ mitgestalten.
Baugemeinschaft „Hanseat“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Frank Janssen
eMail: baugemeinschaft.hanseat@gmail.com
Ansprechpartner/in 2:
Name: Sebastian Schumacher
eMail: baugemeinschaft.hanseat@gmail.com
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im individuellen Eigentum (Wohnungseigentümergemeinschaft, WEG) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Die Mitglieder der Baugemeinschaft „Hanseat“ fühlen sich unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer
Religion oder ihrer schichtenspezifischen Zuordnung den freiheitlichen und hanseatischen Werten
ihrer (Wahl-)Heimatstadt Hamburg verpflichtet. Diese Werte bilden dabei sowohl die Grundlage der
Gruppenidentität nach innen als auch der Geschlossenheit nach außen. Fairness, Glaubwürdigkeit,
Zuverlässigkeit, Gradlinigkeit, Standfestigkeit und Pragmatismus sind die Basis zur Realisierung eines
ambitionierten Bauprojektes wie auch der Gestaltung des gemeinschaftlichen und doch freiheitlichindividuellen Lebens in der Eigentümergemeinschaft.
Wirtschaftliche Vernunft sowie soziale und ökologische Verantwortung der Gruppe spiegeln sich im
Realisierungskonzept des Objektes wider. Bei einer Eigenkapitalquote von mindestens 20% je
Mitglied soll attraktive Architektur in Einklang mit der städtebaulichen Entwicklung des Quartiers im
Bezirk Altona (insbesondere Altona-Altstadt, Altona-Nord, Sternschanze, Ottensen, Bahrenfeld,
Groß-Flottbek und Othmarschen) oder Bezirk Eimsbüttel (insbesondere Eimsbüttel, Hoheluft-West,
Lokstedt und Stellingen) zu einem Zielwert von 3.000 € pro Quadratmeter realisiert werden. Die
Einhaltung der EnEV 2014 ist dabei evident, die Nutzung regenerativer Energie je nach Möglichkeit
wünschenswert.
Den Kernpunkt des Konzeptes stellt die Möglichkeit dar, mehrere Generationen je Mitglied
möglichst selbstbestimmt zusammenführen zu können. So sollen je Mitglied 1,5 Wohneinheiten
Seite 17 von 26
geschaffen werden, die sowohl unabhängig voneinander per separatem Zugang als auch
zusammenhängend per Durchgang genutzt werden können. Die größere der beiden Wohneinheiten
soll dabei ca. 90 – 110 m² umfassen und für zwei Erwachsene und zwei Kinder bzw. Jugendliche
ansprechenden Lebensraum darstellen. Die kleinere Wohneinheit von ca. 30 – 50 m² soll
individuelles Mehrgenerationenleben ermöglichen. So richtet sich diese Wohneinheit zunächst an
die Elterngeneration der heutigen Mitglieder und ermöglicht dieser ein selbstbestimmtes Leben in
einem urbanen Quartier – in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen sowie mit ihren Kindern und
Enkeln. Sie kann aber auch in Kombination mit der größeren Wohneinheit als Unterkunft für
Pflegepersonal der älteren Generation oder für Betreuungspersonal der jüngsten Generation
dienen. Darüber hinaus eignet sie sich sowohl als erste eigene Wohnung der heranwachsenden
Generation als auch als Alterssitz der heutigen Mitglieder – womit sich der Generationenkreis
schließt. Durch eine barrierefreie Erschließung eignen sich die kombinierten Wohneinheiten auch
für Familien mit Behinderten. Das Grundkonzept ist zunächst ausgerichtet auf bis zu maximal 9
Mitglieder, wobei eine Anpassung des Konzeptes je nach Grundstücksgröße und Bebaubarkeit
möglich ist.
Neben dem freiheitlich-individuellen Leben in den eigenen Wohneinheiten zeichnet sich das Objekt
durch gemeinschaftliche Flächen aus, die dem Grundkonzept Rechnung tragen. So sollen nach
Möglichkeit Garten und eine begrünte Dachterrasse der Gemeinschaft als generationsübergreifende
Begegnungsstätte zur Verfügung stehen. Neben der Möglichkeit von Obst- und Gemüseanbau
beinhaltet dieser Lebensraum auch einen Freisitz zur gemeinsamen Zubereitung und Verkostung
von Mahlzeiten. Als Konterpunkt zur Tendenz hin zur Wegwerfgesellschaft soll eine
Gemeinschaftswerkstatt die Möglichkeit zur Instandsetzung und Wieder- und Weiternutzung von
Konsumgütern (z.B. Fahrräder, Kinderspielzeug etc.) dienen.
Wesentlicher Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes ist das engagierte
Einbringen der individuellen Fähigkeiten der Mitglieder in die Gruppe. Die Gründungsmitglieder
umfassen schon heute Kompetenzen in Architektur, Bauingenieurwesen und Geschäftsführung, so
dass in der Zusammenarbeit mit einer ergänzenden externen Projektbegleitung
(Baubetreuer/Architekt) die Realisierung des Konzeptes bei gleichzeitiger flexibler Anpassung an die
Gegebenheiten und Notwendigkeiten des Grundstücks gewährleistet ist. Auch verschließt sich die
Baugemeinschaft ggf. nicht vor Herausforderungen im (denkmalgeschützten) Bestand.
Nach erfolgreicher Umsetzung des Projektes freuen sich die Mitglieder darauf, ihr politisches
und/oder soziales Engagement sowie ihr Engagement in Vereinen in den Bezirken Altona und/oder
Eimsbüttel fortsetzen zu können.
Baugemeinschaft „MadSeT“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Timo Selengia
Telefon: 0170 – 23 77 498
eMail: timo@selengia.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Annica Petri
Telefon: 040 – 317 666 98
eMail: annica_petri@yahoo.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
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x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Die Gruppe MadSeT ist "mehr als die Summe einzelnerTeile". Wir sind eine Gruppe von
Erwachsenen zwischen 35 - 45 Jahren und unsere Kinder sind zwischen 1 - 17 Jahren. Viele von uns
haben bereits über Jahre hinweg in unterschiedlichen Wohnprojekten und Wohnformen gelebt.
Einige von uns haben bereits Wohnprojekte geplant, saniert und im gemeinschaftlichen Wohnen
mitgestaltet. Wir kennen uns zum größten Teil schon über viele Jahre aus unterschiedlichen
Zusammenhängen und haben uns vor nun mehr als 6 Jahren zur Gruppe MadSeT zusammen
gefunden. Seitdem haben wir uns auf verschiedene Objekte als Baugemeinschaft beworben.
Durch unsere vielfältigen Wohnerfahrungen wissen wir um die Qualitäten und Herausforderungen
des Zusammenlebens in einem Wohnprojekt. Dabei ist es für uns wichtig, eine Balance zwischen
Individualität und Gemeinschaft so zu gestalten, dass der eigene Raum respektiert, die Türen für
Groß und Klein aber meist offen stehen. Das Zusammenwohnen in einem gemeinsamen Haus soll
Nähe schaffen und Distanz möglich machen.
Die Wohnformen in unserer Gruppe sind vielfältig - es gibt Alleinerziehende, Teilzeiterziehende,
Familien, Einzelpersonen und Wohngemeinschaften. Wir wollen den Kindern in unserem
Wohnprojekt Raum zum Entdecken und Erleben geben und mit ihnen mitwachsen.
Gemeinschaftliches Wohnen und die Auseinandersetzungen und Begegnungen im Alltag
ermöglichen es gerade Kindern von klein auf Erfahrungen zu machen, die ihnen im in
„klassischen“ Wohnformen oft nicht möglich sind.
Wir wollen so umweltverträglich und ökologisch bauen, wie es im geförderten Wohnungsbau
möglich ist und beschäftigen uns mit nachhaltiger und alternativer Energiegewinnung. Wir sind seit
Jahren in Altona und St.Pauli verwurzelt und verfügen über vielfältige kulturelle, soziale und
berufliche Bezüge zum Stadtteil - die wir auch in einen neuen Stadtteil mit einbringen wollen.
Baugemeinschaft „Möwe“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Christoph Weyer
eMail: moewe.hamburg@yahoo.com
Internet: www.moewe-hamburg.info
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
möwe – miteinander ökologisch wohnen und erleben
Die Baugemeinschaft möwe möchte gemeinschaftliches Wohnen mit der Integration verschiedener
Lebensformen und -entwürfe verbinden. Das Nebeneinander von Wohnungen für Familien mit
Kindern, Wohngemeinschaften mit und ohne Kinder sowie Single-Wohnungen soll der von den
Beteiligten als negativ empfundenen Vereinzelung entgegenwirken, indem die unterschiedlichen
Haushalte unter einem Dach zusammen leben und gemeinschaftlich genutzte Räume und den
Garten teilen. Im Projekt sollen verschiedene Alters- und Einkommensgruppen mit
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unterschiedlichen Berufen gemeinsam leben. Kinder sind in allen Wohnformen willkommen, können
gemeinsam aufwachsen und haben so mehr Raum und Bezugspersonen, als es eine einzelne Familie
ermöglichen könnte. Gleichzeitig soll eine möglichst barrierefreie Bauweise eine Zugänglichkeit auch
bei körperlichen Einschränkungen und ein Älterwerden im Wohnprojekt möglich machen.
Um das Miteinander zu stärken, soll das Haus in genossenschaftlichem Eigentum gebaut
und so auch gemeinsam verwaltet werden.
Der Baugemeinschaft ist es wichtig, individuelle Bedürfnisse mit nachhaltigen Aspekten zu
verbinden. Eine zentrale Lage des Hauses soll durch kurze Wege, die mit dem Fahrrad zurückgelegt
werden können, und durch die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ökologisch verträgliche
Mobilität für Jung und Alt gewährleisten. Die Nutzung von Fahrrädern soll durch eine große Zahl an
leicht erreichbaren und sicheren Fahrradstellplätzen unterstützt werden. Gleichzeitig sollen wenige
Autos hausintern gemeinschaftlich genutzt werden. So wird auch bei der Autobenutzung durch eine
kleine Anzahl an Autostellplätzen sowie den weitestgehenden Verzicht auf Autos auf
Umweltfreundlichkeit geachtet werden.
Bei der Bauweise sollen ökologische Standards – mehr als gesetzlich gefordert – berücksichtigt
werden. Angedacht sind hier etwa eine entsprechende Auswahl der Baustoffe oder eigene
Möglichkeiten zur Energiegewinnung beispielsweise durch eine Photovoltaik-Anlage. Trotz urbaner
Lage wünscht sich die die Baugemeinschaft eine grüne Umgebung. So sollen Gartenflächen, Balkone
und Fassaden soweit wie möglich bepflanzt werden.
Um auch im sozialen Sinne nachhaltig in den Stadtteil zu wirken, ist es der Baugemeinschaft ein
Anliegen, das gemeinschaftliche Miteinander nicht nur innerhalb des Projekts, sondern auch in der
Nachbarschaft zu verwirklichen. So sind die Beteiligten interessiert an einer aktiven Teilnahme an
beispielsweise sozialen oder ökologischen Stadtteilinitiativen. Darüber hinaus soll es auch die
Möglichkeit geben, gemeinschaftliche Räume als Begegnungsstätten über den Kreis der
BewohnerInnen hinaus zu nutzen.
Baugemeinschaft „Our House“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Evelyn G.
eMail: our.house@gmx.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im individuellen Eigentum (Wohnungseigentümergemeinschaft, WEG) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Unsere Baugemeinschaft besteht zurzeit aus drei Familien mit je einem Kind und einem Paar mit
Kinderwunsch. Wir sind zwischen 30 und 40 Jahre alt, wollen in einem lebendigen Stadtteil
gemeinsam wohnen und uns nachbarschaftlich engagieren. So können wir uns zum Beispiel
vorstellen, Wohnungen für Menschen mit Behinderungen in unser Projekt zu integrieren. Auch über
ältere Mitbewohnerinnen und Mitbewohner würden wir uns freuen. Deshalb stellen wir uns vor, das
ganze Haus barrierefrei zu gestalten. Es soll einen Garten geben, den alle gemeinsam nutzen
können, vielleicht auch ein Gästezimmer. Ein ökologisches und energiesparendes Konzept ist uns
wichtig; wir wollen dabei über den Niedrigenergie-Standard hinausdenken. Am liebsten würden wir
ein Haus mit sechs bis zwölf Wohnungen bauen.
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Baugemeinschaft „Projekt Hamburg50“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Frauke Reinig
Telefon: 0170 – 472 55 42
eMail: frauke@reinig.name
Ansprechpartner/in 2:
Name: Lena Heinbockel
Telefon: 0179 – 399 54 91
eMail: lena.heinbockel@web.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
Wir haben uns noch nicht für eine Eigentumsform entschieden.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Wir sind ein Zusammenschluss aus ehemaligen Altonaer Schulfreundinnen, deren Lebenspartnern,
Eltern und Geschwistern sowie bereits eigenen Kindern. Wir wünschen uns ein gemeinschaftliches
Hausprojekt, das sowohl unsere Kinder gemeinsam spielen und aufwachsen lässt als auch unsere
Eltern in unseren Lebens- und Familienalltag integriert. Im Grunde ein klassisches
Mehrgenerationenhaus, in dem aufeinander Acht gegeben wird und jeder für den Anderen da ist.
Ob schon etwas älter, noch ein Kind oder junger Erwachsener jeder kann in einem solchen
Wohnkonzept von dem Miteinander profitieren – in Bezug auf gegenseitige Unterstützung ebenso
wie bezüglich des großen Mehrwerts an Lebensfreude, die miteinander geteilt werden kann.
Baugemeinschaft „Schöner Wohnen“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Pierpaolo Concu
Telefon: 0176 – 23 81 98 81
eMail: p.concu@gmx.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Jannis Tegge
Telefon: 0179 – 110 98 01
eMail: jannis@amei.se
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
x
sowohl im genossenschaftlichen als auch im individuellen Eigentum bauen, d.h.
gemischtes Projekt.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
1. Wer wir sind
Wir sind eine Gruppe von 8 Erwachsenen im Alter zwischen 30 und 44 Jahren und 6 Kindern im Alter
von 0-11 Jahren, die sich auf 6 Wohneinheiten verteilt.
Das soziale Beziehungsgeflecht innerhalb der Gruppe ist vielfältig. Sowohl alte Schulfreunde als auch
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neue Freundschaften und Beziehungen, die teilweise durch das Zusammenleben in verschiedenen
Wohnprojekten oder durch gemeinsames soziales Engagement entstanden sind, prägen das aktuelle
Gruppengefüge.
Wir sind in vielfältigen Berufsfeldern tätig. Die Bandbreite reicht von Sozial- und
Gesundheitsberufen über pädagogische, technische und künstlerische Tätigkeiten. Uns alle
verbindet der Wunsch in einem selbstverwalteten Wohnprojekt gemeinschaftlich zu leben.
2. Was uns besonders wichtig ist… Platz für alle in allen Lebensphasen.
Familien sind keine starren Gefüge, denn sie unterliegen phasenweisen Veränderungen. Sie können
sich wandeln: Kinder werden geboren, werden selbstständig und ziehen später aus, Beziehungen
gehen auseinander und es finden sich neue. Mit unserem Wohnprojekt wollen wir auf diese
Prozesse möglichst flexibel reagieren können, damit ein Zusammenleben unter einem Dach auch
nach veränderten Konstellationen weiterhin möglich ist. Denkbar wäre es solche Aspekte bereits bei
der architektonischen Planung zu berücksichtigen. Bei uns sollen sich sowohl Alleinstehende als
auch Paare und Familien sowie Menschen im dritten Lebensabschnitt zuhause fühlen. Dabei ist uns
wichtig, dass alle Mitglieder mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen ihren Platz finden. Um dies
verwirklichen zu können ist eine Barrierefreiheit unabdingbar. Konkret bedeutet dies, dass
stufenlose Badezimmer (Dusche) sowie ein Aufzug vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss
eingeplant werden sollte. Barrierefreiheit kommt sowohl Menschen mit
Behinderungen/Einschränkungen, als auch Familien mit Kleinkindern (Kinderwagen) zugute.
Wir möchten differenzierte Wohnangebote entwickeln, die den vielfältigen Ansprüchen einer
pluralistischen Gesellschaft entsprechen.
3. Was wir wollen und bieten
Wir wollen…
 individuelle Wohneinheiten für die verschiedenen Parteien mit ihren unterschiedlichen
Bedürfnissen schaffen. Sowohl Kleinfamilien als auch Wohngemeinschaften und Einzelpersonen
sollen ihren Platz darin finden.
 einen Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird.
 generationsübergreifendes Wohnen für Großeltern, Eltern und Kinder möglich machen.
 Synergien des Zusammenlebens nutzen, uns gegenseitig im Alltag unterstützen, uns bei der
Kinderbetreuung aushelfen, uns austauschen und zu ergänzen.
 langfristig bezahlbaren Wohnraum realisieren.
 kinderfreundlich wohnen.
 barrierefreies Wohnen integrieren.
 energieeffizient und nachhaltig bauen. Zur Verbesserung der Energieeffizienz würden wir gerne
eine solarthermische Warmwasseranlage und ein Blockheizkraftwerk einplanen.
 Freiraum für Veränderung der Wohnkonstellationen ermöglichen.
 mit Gemeinschaftsflächen Raum für Begegnungen schaffen. Neben einem Gemeinschaftsraum
sind eine Werkstatt und eine Gäste-/ Großelternwohnung denkbar.
 einen gemeinschaftlich genutzten Garten für uns und für unsere Kinder.
 wenn möglich Räume für die Nachbarschaft öffnen und uns im Stadtteil engagieren.
Wir bieten…
 hochmotivierte Gruppe, welche auf eine lange Zeit des gemeinsamen Zusammenlebens zurück
blicken kann
 Offenheit für alle Stadtgebiete
 eine zuverlässige und flexible Kooperation
 engagierte Beteiligung am Planungsprozess
 zeitgemäßes Gesamtkonzept
 eine Entsprechung der WK-Förderrichtlinien
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
Spannung, Spiel und Spaß
4. Rechtsform
Als Rechtsform werden wir uns als Gruppe einer Dachgenossenschaft anschließen.
Diese Struktur ermöglicht es uns folgende Interessen zu verwirklichen:
 Eine angemessene, bezahlbare Miete
 Entzug der Immobilie aus dem Spekulationsmarkt
 Freiräume für eine kreative Mitbestimmung
Baugemeinschaft „Stadtdorf“
Ansprechpartner/in 1:
Name: K. Ullmann
eMail: stadtdorf@gmx.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: J. Schumacher
eMail: stadtdorf@gmx.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im genossenschaftlichen Eigentum (Genossenschaft) bauen.
x
in Kooperation mit einer Bestandsgenossenschaft realisieren.
x
Wir haben uns noch nicht für eine Eigentumsform entschieden.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Stadtdorf: das Dorf im Stadtteil
In der Stadt zusammen und nachbarschaftlich wohnen, in unseren vier Wänden, aber auch Zeit
gemeinsam verbringen, Ressourcen teilen - mit Phantasie und Spaß wollen wir unsere Ideen
umsetzen und Stadt anders gestalten: Alt und Jung gemeinsam, Arbeit und Wohnen verbinden,
selbstbestimmte soziale Einrichtungen und Kulturräume schaffen.
Wir sind derzeit etwa 90 Mitglieder (30 Mietparteien) in unterschiedlichen Lebenssituationen,
darunter viele Kinder, mit vielen bestehenden Freundschaften untereinander und der Ausdauer,
neue Projekte zu planen. Wir haben uns in der Vergangenheit in unterschiedlichen sozialen,
politischen und kulturellen Projekten in Hamburg engagiert und wollen das auch weiterhin tun – von
einer gemeinsamen Basis aus.
Die Wohnungen wollen wir nicht als kleinteiliges Privateigentum erwerben, sondern in einer
Genossenschaft und so den Wohnraum dauerhaft der Spekulation entziehen. Wohnen ist ein
Grundrecht! Dazu planen wir einen Niedrig-Energie-Neubau mit eigener Stromproduktion, um
darüber hinaus auch unseren Alltag ressourcenschonend miteinander zu gestalten: durch CarSharing, Food-Coop, Gemeinschaftsküche, etc.
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Baugemeinschaft „Wohnfreunde“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Denise Neugebauer
Telefon: 0173 -24 94 255
eMail: d.neugebauer@yahoo.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Volker Zipf
Telefon: 040 - 73 44 63 58, Mobil: 0163 - 78 81 181
eMail: volker.zipf@gmx.de
Wir sind eine Baugemeinschaft und wollen:
x
im individuellen Eigentum (Wohnungseigentümergemeinschaft, WEG) bauen.
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
Unsere Baugemeinschaft besteht bisher aus sechs eng befreundeten Familien mit jeweils einem
Kind und weiteren Kinderwünschen. Wir alle wohnen seit langer Zeit im Stadtzentrum Hamburgs
und empfinden die Stadtteile Altona, Eimsbüttel und St Pauli als unser zu Hause. Auch für unsere
Zukunft wünschen wir uns, im Stadtzentrum bleiben zu können, denn hier haben wir unsere
Lebensmittelpunkte: Freunde, Hobbys, Kitas, Schulen und Berufsleben.
Gegenseitige Unterstützung und gemeinsamer Austausch in einer verbundenen Nachbarschaft
liegen uns sehr am Herzen. Unsere Eltern und Geschwister leben alle sehr weit entfernt. Daher
ersetzen wir uns bereits jetzt gegenseitig die Verwandten und unterstützen uns bei der
Kinderbetreuung, gemeinsamen kulturellen Projekten und in herausfordernden Lebenssituationen.
Einer der Knotenpunkte unserer Freundschaft liegt in dem Atelier „Adler und Eule“, welches wir vor
einigen Jahren ins Leben gerufen haben und in dem wir regelmäßig Lesungen, Ausstellungen,
Kreativworkshops (Foto, Siebdruck, Nähen, Musik) und Konzerte veranstalten. Diese kulturelle
Einrichtung würden wir gerne in unserem Wohnungsprojekt fortsetzen und weiter ausgestalten. So
können wir uns weitere Veranstaltungen in unterschiedlichster Form vorstellen und auch die
Gründung eines Vereins ist angedacht. Dafür ist der Kontakt und die Vernetzung mit anderen
Menschen aus der Nachbarschaft unabdingbar.
Sehr gerne würden wir an einem gemeinschaftlichen Bauprojekt teilnehmen, um uns mit anderen
Menschen unterschiedlichster Generationen und Herkunft sozial und interkulturell auszutauschen
und gemeinsam zu engagieren. In Verbindung mit einem Atelier als Treffpunkt für alle
Hausbewohner wünschen wir uns auch einen gemeinsamen Garten, eine gemeinschaftliche Küche
und evtl. ein gemeinsames Gästezimmer.
Auch wir sprechen uns für eine Abkehr vom motorisierten Individualverkehr in Hamburg aus und
bevorzugen das Fahrrad, den öffentlichen Nahverkehr sowie Car-Sharing-Angebote. Unser
Gemeinschaftsprojekt sollte in ökologischer, nachhaltiger und ressourcenschonender Weise
verwirklicht werden.
Wir sind offen für die Aufnahme weiterer interessierter Mitglieder und die Kooperation mit anderen
Baugemeinschaften.
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Wohnprojektgruppe „FlickWerk“ –
Gemeinsam und mit Unterschieden leben“
Ansprechpartner/in 1:
Name: Elfriede Marx
Telefon: 0170 – 272 70 91
eMail: mafie.marx@t-online.de
Ansprechpartner/in 2:
Name: Sabine Schrager
Telefon: 040 – 276 726
eMail: sabine-schrager@t-online.de
Konzept/ Infos zur Baugemeinschaft:
- Räumliche Priorität Nr. 1: die Neue Mitte Altona
- Priorität in der Umsetzung: Zusammenarbeit mit einer bestehenden Genossenschaft
Unser Ziel ist es, unsere Zukunft in Form einer Wohnprojektgruppe gemeinsam zu gestalten. Die
Projektgruppenmitglieder kennen sich zum größten Teil privat, teilweise sind sie langjährig befreundet oder verwandt. Dennoch setzt sich unsere Projektgruppe ganz unterschiedlich zusammen, und
diese Vielfalt soll Programm werden. Wir wollen bei aller Unterschiedlichkeit zusammen wohnen
und ein soziales Miteinander, das aber auch Distanz zulässt, gestalten: „Gemeinsam und mit Unterschieden leben“. Wir möchten das soziale Miteinander nicht auf die Projektgruppe reduzieren,
sondern in einem Viertel leben, das unterschiedliche Alltagsbedürfnisse befriedigt und verschiedene
Lebensformen zulässt. Wir unterstützen die Konzeption für eine inklusive Mitte Altona, was u.a.
beinhaltet: Alle öffentlichen Räume haben einen barrierefreien Zugang, wohnungsnahe Versorgung
und Arbeitsplätze, verschiedene Wohnungsgrößen und Wohnungsgrundrisse als eine Grundlage für
vielfältige Lebensformen. Auch über das Wohnprojekt hinaus wollen wir uns im Viertel engagieren,
sei es politisch in Fragen der Stadtentwicklung , in sozialen und kulturellen Belangen – hier haben
wir insbesondere an die Einrichtung von Proberäumen für junge Musiker oder an generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe gedacht.
Unsere Projektgruppe setzt sich zusammen aus:
Einzelpersonen, Ehepaaren mit und ohne Kinder, Alleinerziehenden mit einem und mehreren Kindern, Lebensgemeinschaften, Menschen mit Migrationshintergrund und unterschiedlichen Berufen,
Angestellten und Selbständigen. Wir würden auch gern Behinderte in unsere Projektgruppe mit aufnehmen. Bezogen auf das Alter der einzelnen Personen möchten wir ebenfalls unterschiedliche Generationen in die Projektgruppe aufnehmen.
Wichtig ist für uns neben einem sozial engagierten Wohnen auch der ökologische Aspekt. So legen
wir beispielsweise Wert auf umweltverträgliche Baustoffe. Dazu kann auch ein Anschluss der
Gemeinschaft an ein schon bestehendes Carsharing-Projekt zum Ausbau einer kostengünstigen und
nachhaltigen Mobilität gehören.
Der Wunschstandort „Neue Mitte Altona“ ist eine Liebesentscheidung. Einige Projektgruppenmitglieder wohnen bereits in Altona, andere möchten hinzuziehen. Auf den Standort konnten sich alle
rasch verständigen, da Altona für uns alle ein bunter, lebendiger Stadtteil ist. Wir klammern dabei
die vorhandenen Spannungen und Probleme nicht aus, sondern möchten unseren Teil dazu beitragen, das Zusammenleben im Stadtteil lebenswert zu gestalten. Ein neues, relativ geschlossenes
Viertel, das aber eingebunden ist in einen gewachsenen Stadtteil, eignet sich unserer Ansicht nach
bestens zum Aufbau eines positiven, stabilen und alltagstauglichen Netzwerks im Austausch mit
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anderen sozial und kulturell engagierten Bewohnern. Weiterhin spricht für den Standort natürlich
die Nähe zur Elbe, aber auch Grünzonen wie die Friedhöfe Diebsteich oder Bernadottestraße z. B.
oder die Parkanlagen an der Elbe von Heinepark bis Rosengarten laden zum wohnortnahen
Ausspannen ein.
Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der eine Mobilität innerhalb Hamburgs möglichst ohne Auto ermöglicht, hat für uns aus finanziellen und ökologischen Gründen einen hohen
Stellenwert.
Der Kern der Projektgruppe soll ca. 10 Personen umfassen, die sich im Wesentlichen um die inhaltliche und praktische Weiterentwicklung des Projektes kümmern. Diese Besetzung scheint uns die
richtige Größe, um handlungsfähig zu sein. Die weiteren Projektmitglieder werden regelmäßig informiert, auch wenn sie selbst nur teilweise aktiv mitwirken.
Die Gestaltung des Hauses und der Wohnungen würden wir gern mit unserem zukünftigen Partner
einer Genossenschaft gemeinsam entwickeln.
Die Entscheidung, mit einer bestehenden Hamburger Wohnbaugenossenschaft zusammenzuarbeiten fiel aus folgenden Erwägungen: Erstens mit dem Gedanken an sozialverträgliche Mieten;
ferner wollen wir an bestehende Strukturen anknüpfen, um einen Anschluss an andere Angebote
der eingesessenen Genossenschaften zu haben, z. B. erleichterten Tausch von Wohnungen bei
Pflegebedürftigkeit, Umzug in behindertengerechte Wohnungen.
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