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Heilbronner Stadtzeitung Nr. 21 - 16.10.2014 - mit - Stadt Heilbronn

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Heilbronner STADTZEITUNG
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mit Heilbronner STADTANZEIGER
Nr. 21 · 16. Oktober 2014
Amtsblatt der
Stadt Heilbronn
auf GELESEN
Eine Sonderförderung
in Höhe von über 21 Millionen
Euro aus Landesmitteln erhält
Heilbronn für die Infrastruktur
der Bundesgartenschau 2019.
Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte am
vergangenen Dienstag Alexander Bonde (l.), Minister für
Ländlichen Raum und und Verbraucherschutz, Oberbürgermeister Harry Mergel. „Ohne
solche Unterstützung könnten
wir so eine Veranstaltung nicht
auf die Beine stellen“, dankte
OB Mergel, der extra eine Ratssitzung unterbrechen ließ. (red/
Foto: Stadtarchiv/Kimmerle)
Größte Erweiterung
Fast 100 neue Mietwohnungen
Stadtsiedlung Heilbronn geht im Herbst in die Bau-Offensive - 20-Millionen-Euro-Investition
Von Christian Britzke
Die Stadtsiedlung Heilbronn
GmbH startet im Herbst eine Investitionsoffensive für neue
Mietwohnungen in Heilbronn
und wendet dafür einen Betrag
von rund 20 Millionen Euro auf.
Mit dem Bau von 91 neuen
Mietwohnungen soll in Kürze
begonnen werden, vier Mietwohnungen in der Innenstadt
sind im Sommer 2015 bereits
bezugsfertig.
„Heilbronn
braucht mehr bezahlbare Mietwohnungen, mit ihrer Tochter
Stadtsiedlung kann die Stadt
hierzu einen soliden Beitrag
leisten“, so Oberbürgermeister
Harry Mergel, Aufsichtsrats-
vorsitzender der Stadtsiedlung.
„Die Stadtsiedlung begegnet
dem steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum neben
der Sanierung des Wohnungsbestandes zu sozialverträglichen Bedingungen auch mit
solchen Neubauten“, betont
Geschäftsführer Robert an der
Brügge mit Blick auf die aktuellen Projekte in der Rauchstraße,
der John-F.-Kennedy-Straße
und der Badener Straße.
In der Rauchstraße 9, 11 und
13 entstehen drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 28
Wohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 58 und 134
Quadratmeter; darunter sind
auch sechs barrierefreie Woh-
nungen. Architektonisch werden sich die Neubauten den benachbarten Wohnhöfen angleichen.
In der John-F.-KennedyStraße 3, 3/1 und 3/2 entstehen
drei Wohngebäude mit je vier
Wohngeschossen und insgesamt 27 Mietwohnungen. Neun
der zwischen 46 und 111 Quadratmeter großen Wohnungen
sind barrierefrei.
Im Badener Hof entstehen
insgesamt 36 Mietwohnungen
mit 2700 Quadratmeter Wohnfläche und eine gemeinsame
Tiefgarage. Die Wohnungen
sind zwischen 36 und 133 Quadratmeter groß.
Unabhängig von der erteil-
ten Baugenehmigung wurden
hier auf Initiative des OB nochmals Planungskorrekturen vorgenommen, um zweifelnden
Nachbarn entgegenzukommen.
Die Dachkonstruktion wurde
geändert, so dass sie die im Bebauungsplan vorgegebene Gesamthöhe einhält.
INFO: Die Stadtsiedlung verfügt aktuell über 3613 Wohnungen, darunter sind 941 öffentlich gefördert (Sozialwohnungen). Mit einer Durchschnittsmiete von 5,21 Euro pro
Quadratmeter sind die Wohnungen der Stadtsiedlung im
Mittel um 20 Prozent günstiger
als der Durchschnitt der Heilbronner Mietwohnungen.
Die morgige Einweihung der
Audi Böllinger Höfe ist etwas
Besonderes - für unser Unternehmen und Heilbronn: Für die
Stadt ist es die größte Industrieansiedelung seit Jahrzehnten.
Für uns ist es die größte Erweiterung des Standorts Neckarsulm in einer über 100-jährigen
Geschichte. 23 Hektar ist das
Audi-Gelände im Industriegebiet Böllinger Höfe groß.
So viel freie Fläche zu füllen, ist
für einen Werkleiter eine Seltenheit und eine spannende
Aufgabe. In den letzten 24 Monaten sind hier ein modernes
Logistikzentrum und die Fertigung des Supersportwagens
Audi R8 entstanden. Rund 600
Beschäftigte haben hier ihren
Arbeitsplatz. Ohne die gute Zusammenarbeit mit der Heilbronner Stadtverwaltung wäre
das so schnell nicht möglich
gewesen. Heilbronn ist nun
nach über 40 Jahren wieder ein
Auto-Produktionsstandort und
gewinnt dadurch noch mehr an
wirtschaftlicher Attraktivität.
Auch für unser Werk in Neckarsulm ist die Erweiterung
wichtig, um die steigende Fertigungskomplexität zu meistern.
Schon jetzt zählt es zu den
Werken mit der
größten Produktvielfalt im
VolkswagenKonzern.
Fred Schulze
Werkleiter Audi
Neckarsulm
Tag der offenen Tür
Bürgerforum lädt ein
aus DEM INHALT
Katharinenstift lädt ein - Sonntag, 26. Oktober
Exkursion am 17. Oktober, Faktencheck am 20. Oktober
Forum Gemeinderat
2-3
Fraktionen nehmen Stellung
Im Oktober lädt das Bürgerforum für ein nachhaltiges und
zukunftsfähiges Heilbronn noch
zu zwei Terminen ein.
Am Freitag, 17. Oktober,
führt eine Exkursion nach Heidelberg. Auf dem Programm
stehen ein geführter Rundgang
durch die Bahnstadt mit Planern, Investoren und Bewohnern. Treffpunkt ist um 11.50
Bürgerengagement
Erzählwerkstatt
Anlässlich ihres zehnjährigen
Bestehens lädt die Tagespflege
des Katharinenstifts am Sonntag, 26. Oktober, von 13 bis 17
Uhr, zu einem Tag der offenen
Tür ein.
An verschiedenen Ständen
können sich Besucher über die
vielfältigen Angebote des Katharinenstifts
informieren.
Auch die alltäglichen Aufgaben
werden vorgestellt. Interessierte können spezielle Gymnastik
ausprobieren.
Außerdem gibt es Kaffee und
Kuchen. Auch für musikalische
Unterhaltung ist gesorgt. (red)
INFO: Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der
Tagespflege im Anbau des Katharinenstifts, Arndtstraße 12,
statt.
Uhr in der Vorhalle des Heilbronner Hauptbahnhofs. Fünf
Personen können sich ein Baden-Württemberg-Ticket zu 39
Euro teilen.
Am Montag, 20. Oktober, 19
Uhr, stehen Experten der Stadtverwaltung in der VHS im
Deutschhof für einen Faktencheck zur Stadtmobilität in Heilbronn zur Verfügung. (red)
7
Aus den Stadtteilen
8
Bezirksbeiräte tagen wieder
Bekanntmachungen
Amtliche Anzeigen
10-12
Seite 2 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
CDU
Thomas Aurich
Stadtrat
SPD
Rainer
Hinderer
Stadtrat
Ehrenamt mehr
gefragt denn je
Die Buga 2019 genießt breite
Zustimmung - sicherlich auch
dank der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit. Zudem
hat es Hanspeter Faas, der Geschäftsführer der Buga Heilbronn, verstanden, uns alle
rechtzeitig einzubinden, so
dass Heilbronn geschlossen
hinter ihm und der Bundesgartenschau 2019 steht.
Wohnen in Heilbronn
Wohnraum zu finden, ist für
Menschen mit kleinen und
mittleren Einkommen zum Problem geworden.
Die SPD-Fraktion will das
Angebot an bezahlbaren Wohnungen verbessern. Punktuell
ist dies schon gelungen: Die
Stadtsiedlung baut, auch dank
deutlich erhöhter Wohnbauförderung des Landes, wieder verstärkt Mietwohnungen (z.B.
Bündnis 90/Grüne 0,1743 Prozent
Susanne Bay
Fraktionsvorsitzende
FDP
Michael Link
Stadtrat
FWV
Heiner Dörner
Fraktionsvorsitzender
204 Asylsuchende leben derzeit
in Heilbronn: 0,1743 Prozent
unserer Bevölkerung. Dass die
Aufnahmekapazitäten
für
Flüchtlinge erhöht werden
müssen angesichts der massiven Verfolgung Andersdenkender in vielen Teilen der Welt
ist für uns GRÜNE und viele
Heilbronnerinnen und Heilbronner selbstverständlich. Es
Menschlichkeit ist
jetzt gefragt!
Einen Blick in die harte Realität
von Flüchtlingen wagte der Heilbronner Beirat für Partizipation
und Integration bei seiner ersten
Sitzung. Klar wurde dabei, wie
intensiv sich Heilbronn - auch
dank der Arbeit von Roswitha
Keicher und ihrem Team - auf
eine wachsende Zahl von
Flüchtlingen einrichtet. Auf net-
Radwegbrücke
Horkheimer Wehr
Der Bauausschuss des GR hat
am 16. September einen Beschluss gefasst. Dies wird die
Stadt rund 1 Mio. Euro kosten.
Der bisherige direkte Radweg
nach Lauffen soll nicht mehr
entlang der Neckarschleifen
führen. Ein neuer Radweg wird
über eine neue Brücke am Horkheimer Wehr auf die andere Ne-
FORUM GEMEINDERAT
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Das war in anderen Städten
nicht unbedingt üblich. Bei uns
nannte sich der Prozess Bürgerdialog und war der richtige
Weg, Ideen der Heilbronner Bevölkerung in die Entwicklung
der Schau einfließen zu lassen.
Damit kommen aber auf Heilbronn große Aufgaben nicht
nur finanzieller Natur zu.
Wir in unserer Branche beispielsweise wissen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Gastronomie 2019 weit herge-
holt werden müssen. Weil
Deutschland auf Heilbronn sehen und überall das Geschäft
wachsen wird.
Und damit sind wir beim Ehrenamt. Heilbronn hat ca. 280
Vereine mit knapp 50 Tsd. Mitgliedern. Somit ist fast jeder
zweite Heilbronner Bürger ehrenamtlich tätig. Zur Buga
brauchen wir die Vereinsmitglieder doppelt, neben ihrem so
schon bewundernswerten Vereinsalltag.
Die Buga wird auch von
Menschen leben, die ihre Freizeit opfern, um etwa Rollstuhlfahrer durchs Gelände zu führen, die Busverbindungen zu
erläutern oder Hundebetreuung
anzubieten, Themenstadtführungen zu machen - etwa Stadt
am Fluss, Kinderhauptstadt,
Weinarena, Kulturmeile etc.
Wir glauben, dass Heilbronn
auch bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern ganz vorne
sein wird. Wir brauchen sie!
Badener Hof, Charlottenstraße).
Für die Stadt muss eine wohnungspolitische Strategie entwickelt werden. Die SPD hat
dazu bereits 2012 zwei Dinge
beantragt: die Analyse des
Wohnungsmarktes mit einer
Bedarfsprognose und die Erarbeitung eines Programms für
preisgünstige Wohnungen. In
der letzten Gemeinderatssitzung wurde ein 60 Seiten dickes
Handlungsprogramm „Wohnen in Heilbronn“ vorgelegt;
die beteiligten Ämter haben
eine vorbildliche Analyse des
Wohnungsmarktes
erstellt.
Eine Kernaussage der Drucksache ist: „Die zentrale wohnungspolitische Herausforderung liegt in der Sicherstellung
eines ausreichenden Wohnungsangebots im preisgünstigen bis mittleren Mietwohnungssegment.“ Richtig! Aber
noch nicht ausreichend; und da
kommt Teil 2 der Drucksache
ins Spiel. Dort sollen „Instru-
mente zur Schaffung von gefördertem und preisgünstigem
Wohnraum“ vorgestellt werden. Hier geht es z.B. um die
Prüfung einer Quote für geförderten Wohnbau (SPD-Antrag
vom 03.07.2014).
Welche Instrumente für Heilbronn sinnvoll sind und wie sie
ausgestaltet werden können,
soll der Gemeinderat bis Sommer 2015 diskutieren und bewerten - wir sagen: „höchste
Zeit“.
werden auch verstärkt Familien
hierher kommen. Für diese vor
allem halten wir eine dezentrale
Wohnversorgung für sehr
wichtig. Nahe an Kindertageseinrichtungen, Schulen, sonstiger Infrastruktur und neben
Mitmenschen, die die Flüchtlinge, die teils unter dramatischen Umständen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen haben, nachbarschaftlich
unterstützen können. Andere
Städte - auch unsere Partnerstadt Solothurn- machen damit
sehr gute Erfahrungen. Manche
Probleme der Asylsuchenden
können so auf kurzen Wegen
gelöst oder gar vermieden werden. Die Kinder bekommen einen leichteren Zugang zu
Gleichaltrigen aus Heilbronn.
MP Kretschmann lädt zu einer
Flüchtlingskonferenz auf Landesebene ein. Wir GRÜNEN vor
Ort regen an, für die Stadt und-
den Landkreis Heilbronn eine
Art regionalen Flüchtlingsgipfel abzuhalten mit dem Ziel, alle
zuständigen Behörden, Menschen, die hauptamtlich mit
Flüchtlingen arbeiten, und solche, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, an einen Tisch
zu bringen, damit Hilfsangebote koordiniert ineinandergreifen können. Eine Anlaufstelle
für Helferinnen und Helfer wäre
hilfreich.
to 600 Flüchtlinge zusätzlich pro
Jahr bereitet sich Heilbronn vor.
Viel? Ja. Zuviel? Mit Sicherheit
nein!
Eine starke Gesellschaft wie
die deutsche muss sich daran
messen lassen, wie sie den
Schwächsten
gegenübertritt.
Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge gehören zu diesen
Schwächsten. Ihnen Zuflucht zu
gewähren, sollte uns Ehrensache
sein.
Schließlich
nimmt
Deutschland im Verhältnis wesentlich weniger Flüchtlinge auf
als manch andere Länder.
Als Rechtsstaatspartei setzt
sich die FDP im Gemeinderat für
diese Linie ein und begrüßt Vorkehrungen für zu erwartende
weitere Flüchtlingsströme, z.B.
aus dem Nahen Osten. Die meisten Flüchtlinge wollen nach
Kriegsende wieder zurück nach
Hause. Wir sollten jedoch denen,
die bleiben wollen, besonders
gut ausgebildete Fachkräfte, Angebote zur Integration machen.
Dazu gehört auch geeigneter
Wohnraum und die Erlaubnis
zum Verdienen des Lebensunterhaltes. Flüchtlinge wollen
niemandem auf der Tasche liegen, sondern sicher leben und
für ihre Familie selbst sorgen
können. Der Heilbronner Integrationsbeirat setzt ein Zeichen
für Menschlichkeit angesichts
wachsender Krisen.
ckarseite verlegt. Er führt dann
weit ab vom Fluss, durch die
Flur, nach Lauffen. Die Brücke
wird den Steuerzahler insgesamt 4 Mio. Euro kosten. Anlass
dieser Maßnahme: Aufhebung
des Nutzungsrechtes eines privaten Straßenstücks das am Zementwerk Lauffen vorbeiführt.
Begründung der Sperrung:
Verkehrsgefährdung der Radfahrer durch Lastwagenverkehr. In Heilbronn werden so-
gar entlang von Bundesstraßen
rote Radwege angelegt. An
Kreuzungen mit Ampeln werden diese Radwege vom PKWund Lastwagenverkehr mit Anhänger gekreuzt. Dies scheint in
Lauffen an dieser Stelle nicht
mehr möglich zu sein. Bei gutem Willen, auch rechtlich abgesichert, sind Geh- und Fahrrechte weiterhin auf privatem
Gelände möglich, bei Gültigkeit
der StVO. Die bisherige Radwe-
geführung direkt entlang des
Neckars ist reizvoller. Die vorgeschlagene kostenträchtige
neue Radwegführung ist ein
Fall für das Schwarzbuch des
Deutschen Steuerzahlerbundes,
für mich ein Schildbürgerstreich. Ein Lichtblick: Für unseren Antrag fand sich eine parteiübergreifende Mehrheit von
SPD/Grüne/FWV. Das Projekt
soll nochmals in den Gremien
behandelt werden.
Für die Beiträge in der Rubrik „Forum Gemeinderat“ zeichnen die Autoren verantwortlich.
Donnerstag, 16. Oktober 2014
FOKUS GEMEINDERAT
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 3
Die Haushaltsrede in Auszügen
Einbringung des Etats 2015/16 in den Gemeinderat durch den Ersten Bürgermeister - Nach Beratungen Beschluss Mitte Dezember
Von Martin Diepgen
Dass der Gemeinderat aus der
ausgesprochen günstigen finanziellen Situation unserer
Stadt eine gute Perspektive für
die kommenden Generationen
gewinnen möchte, das lässt sich
an den Daten für den Doppelhaushalt 2015/2016 ablesen.
Es sind gewaltige Zahlen.
2015 und 2016 stehen Ausgaben für Investitionstätigkeiten in Höhe von 191 018 500
Euro an, davon sind alleine für
Baumaßnahmen 102 542 000
Euro eingeplant. Die Erträge im
Gesamtergebnishaushalt belaufen sich für beide Jahre auf
817 532 300 Euro und die Aufwendungen auf 849 370 600
Euro. Der Rücklagenbestand
beläuft sich auf zirka 146 Millionen Euro. Wir setzen jetzt
um, was in den letzten Monaten
und Jahren entschieden wurde.
Delta von
32 Millionen Euro
Im
Gesamtergebnishaushalt
klafft allerdings ein Delta von
31 838 300 Euro, darin sind zirka 35 Millionen Euro Abschreibungen pro Jahr enthalten, von
denen wir nur rund die Hälfte
erwirtschaften. Darin kommt
zum Ausdruck, dass wir einen
Ressourcenverbrauch auf Kosten künftiger Generationen
verursachen.
Moderate
Pro-Kopf-Verschuldung
Hinsichtlich der Pro-Kopf-Verschuldung kann sich Heilbronn
gemessen am Kernhaushalt im
Konzert der baden-württembergischen Stadtkreise sehen
lassen. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt aktuell bei 255 Euro.
Im Vergleich betrug die durchschnittliche
Pro-Kopf-Verschuldung baden-württembergischer Städte und Gemeinden
im Jahr 2013 663 Euro. Für den
31. Dezember 2019 erwarten
wir für Heilbronn eine ProKopf-Verschuldung von 930
Euro. Auch dies wird dann im
Vergleich zu anderen vergleichbaren Kommunen eine
moderate Pro-Kopf-Verschuldung sein.
Während der kommenden
Beratungen steht es in der
Macht des Gemeinderates, diese
Grenze zu halten. Jede Erweiterung unseres Haushaltsentwurfs dreht die Schraube bei der
Verschuldung nach oben und
Martin Diepgen
mindert den Abschreibungsdeckungsgrad noch weiter.
Einnahmen und
Ausgaben dynamisch
Die Steuereinnahmen werden
sich voraussichtlich zwar positiv entwickeln, noch viel dynamischer werden sich aber die
Ausgaben entwickeln. Zu den
aufgelaufenen Sanierungsbedarfen werden noch viel stärker
der Personalaufwand, der vor
allem den Bereich Bildung und
Betreuung umfasst, so wie die
Ausgaben für soziale Leistungen, insbesondere die Sozialund Jugendhilfe, anwachsen.
So ist unser Haushalt wie der
der meisten Städte und Ge-
meinden in Baden-Württemberg unabhängig von unseren
speziellen Zukunftsinvestitionen trotz einer guten konjunkturellen Lage sozusagen auf
Kante genäht.
Für Investitionen im Schulbau sind heute erkennbar für
die kommenden beiden Jahre
Aufwendungen von rund fünf
Millionen Euro erforderlich.
Für Investitionen in Kindergarteneinrichtungen ist ein ähnlich hoher Betrag veranschlagt.
Steigende
Bauinvestitionen
Die Auszahlungen für Baumaßnahmen liegen mit rund 61 Millionen Euro im Jahr 2015 und
rund 41 Millionen Euro im Jahr
2016 erheblich über den Vorjahreswerten von rund 30 Millionen Euro, was die Vielzahl
der geplanten Investitionsmaßnahmen spiegelt.
Die Rücklagen werden im
Jahr 2015 um rund 80 Millionen Euro und im Jahr 2016 um
rund 21 Millionen Euro geschmälert werden. Der frei verfügbare
Rücklagenbestand
wird Ende 2016 dann aufgebraucht sein und die für die Investitionen nötigen Finanzmit-
tel werden über Darlehen finanziert werden müssen. Erstmals
seit Jahren wird im Jahr 2016
wieder eine Darlehensaufnahme von rund 22,7 Millionen
Euro notwendig werden.
Kritisch wird bei der Stadt
Heilbronn die in der Finanzplanung ausgewiesene stetige Kreditaufnahme bei zurückgehendem Zahlungsmittelüberschuss
aus laufender Verwaltungstätigkeit sein. Wir müssen an der
Struktur unseres Kernhaushaltes arbeiten. Hier gilt: Wir verbrauchen zu viel!
Mahnen
und warnen
Es ist meine Aufgabe, mahnende und warnende Worte zu
sprechen. Das habe ich getan,
und es gibt auch Anlass dazu.
Ich sehe aber auch die Zukunft der Stadt, die Chancen der
Großprojekte wie Neckarbogen,
Bundesgartenschau und die
Notwendigkeit, hier sinnvoll zu
investieren. Und die Notwendigkeit, für Kultur, Soziales und
Sport auskömmliche Zuschüsse
bereitzustellen.
Nun ist die Stunde des Gemeinderates,
auf
diesem
schmalen Grad zu balancieren.
FORUM GEMEINDERAT
Die Weichen sind
gestellt
AfD
Fritz Kropp
Stadtrat
Bunte Liste
Hasso Ehinger
Stadtrat
Die Beteiligung der Bürger an
wesentlichen Entscheidungen
hat hohe Priorität bei der zukünftigen Arbeit der Verwaltung und natürlich auch der des
Gemeinderats.
Transparenz der zukünftigen
Vorhaben (s. Vorhabenliste
www.heilbronn.de/bue_rat/),
dafür setzt sich auch die AfD
Wieso stehen so viele
Wohnungen leer?
Die von mir im Sept. angekündigte GR-Drucksache zum
Wohnen in HN wurde am 14.10.
behandelt. Auf 60 Seiten wurde
die sich verschärfende Wohnungsnot, vor allem für die geringen Einkommen, deutlich
geschildert. Das Handlungsprogramm müsse sich vor allem auf
die Haushalte konzentrieren,
ein, wie vor der Wahl versprochen. Allerdings sollten Sie als
Bürger auch tatsächlich Gebrauch von dieser Möglichkeit
machen. Lassen Sie es doch einfach zur guten Gewohnheit
werden, regelmäßig auf die Internet-Seite
der
Stadt
(www.heilbronn.de) zu schauen, um dort unter der Rubrik
„Bürger & Rathaus“ oder in der
regelmäßig
erscheinenden
Stadtzeitung die aktuellen The-
men nachzulesen. So können
Sie nicht nur Ihre Meinung sagen, sondern auch an vielen
Terminen teilnehmen. Aber bedenken Sie, Bürgerbeteiligung
verlangt auch Zeiteinsatz. Falls
Sie besondere Fragen und Vorstellungen haben, sprechen Sie
uns doch einfach direkt an
(www.afd.hn). Die Weichen sind
auch für das Projekt Neckarbogen gestellt. Die Erdarbeiten
haben begonnen. In die not-
wendige Infrastruktur (Straßen,
Brücken) wird investiert. Die
Gesamtbelastung für die Stadt,
personell und finanziell und
damit auch für die beteiligten
Ämter und den Gemeinderat
geht in Richtung Belastungsgrenze. Wir als AfD hoffen dennoch, bürgernahe und nachvollziehbare Entscheidungen
mit auf den Weg zu bringen. Für
konstruktive Vorschläge haben
wir stets ein offenes Ohr.
„die sich nicht selber am Markt
angemessen mit Wohnraum
versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind“.
Mögliche
Sofortmaßnahme:
Prüfung der insgesamt 2121
leerstehenden Wohnungen mit
dem Ziel, ca. 500 Wohnungen
möglichst schnell wieder zu
vermieten. Zusätzlich könnten
sicher viele Wohnungen befristet vermietet werden, bei denen
ein Abriss oder eine große Sa-
nierung geplant ist. Verglichen
damit, dass die Stadtsiedlung im
Jahr100 neue Wohnungen, davon etwa 30 als Sozialwohnungen bauen will, wäre die Vermietung von Leerstandwohnungen eine riesige erste Hilfe.
Gleichzeitig muss ein Gesamtprogramm für den Wohnungsbau entwickelt werden, welches
folgende Punkte berücksichtigt:
Ausgewogene Bevölkerungsstruktur in den Stadtvierteln -
sprich Vermeidung von Ghettobildungen; steigender „Bedarf
an preiswerten Wohnungen“
auf Grund zunehmender Armut.
Zudem gilt es, unseren Beitrag
zur Unterbringung der vielen
Flüchtlinge zu leisten. Gemeinsam mit vielen Aktiven aus Mieterbewegungen setzen wir uns
für das Recht auf bezahlbares
Wohnen für alle ein. Info:
www.hasso-ehinger.de
und
www.bunte-liste-hn.de.
In der nächsten Ausgabe der Stadtzeitung erscheinen unter dieser Rubrik die Beiträge von CDU, SPD, Bündnis 90/Grüne, FDP, FWV, PRO und Linke.
AUS DEM STADTKREIS
Seite 4 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
Donnerstag, 16. Oktober 2014
jungeRÄTE
kurzNOTIERT
Rattenbekämpfung
Jung-GenialResolut.
Ab Montag, 20. Oktober, findet
wieder eine Rattenbekämpfung
auf städtischen Grundstücken,
im Kanalisationsnetz sowie an
den Fluss- und Bachläufen
statt. Eigentümer, Pächter oder
Verwalter von Grundstücken
und Unterhaltspflichtige von
Wasserläufen, Dämmen, Ufern
und Wegen werden gebeten,
sich an dieser Bekämpfung zu
beteiligen. (red)
Bürgerbeteiligung im Fokus
Ortsbegehung Kirchhausen
Am Dienstag, 21. Oktober, 18
Uhr, lädt der Bezirksbeirat
Kirchhausen zu einer Ortsbegehung zusammen mit dem Grünflächenamt ein. Besichtigt werden sollen Grünanlagen und
das sogenannte Straßenbegleitgrün. Treffpunkt ist der
Schlossplatz. (red)
Kfz-Zulassungsstelle
Am Mittwoch, 22. Oktober, ist
die städtische Kfz-Zulassungsstelle nur vormittags von 7.30
bis 12 Uhr geöffnet. Die Zulassungsstelle des Landkreises ist
davon nicht betroffen. (red)
Vortrag zu den EU-Werten
Am Mittwoch, 22. Oktober, 19
Uhr, lädt die VHS im Deutschhof zu einem Vortrag über die
europäische
Wertegemeinschaft und deren Durchsetzbarkeit ein. Referent Dieter
Heidtmann,
Evangelische
Akademie Bad Boll, versucht
Antworten darauf zu geben,
was aus dem europäischen
Traum einer freien und friedlichen Gemeinschaft geworden
ist. Die Teilnahme kostet acht
Euro, mehr Information und
Anmeldung unter Telefon
07131/9965-0. (red)
Briefversand
Die Firma RegioMail wird auch
2015 und 2016 die Abwicklung
der Postsendungen für die Stadt
Heilbronn übernehmen. Der
Auftrag für die elektronischen
Postzustellungen wurde für den
gleichen Zeitraum wieder an
die Deutsche Post AG vergeben.
Dies hat der Verwaltungsausschuss im September beschlossen. (red)
Sülmercity-Gottesdienst
Am Freitag, 17. Oktober, 17
Uhr, lädt die Mitternachtsmission zu einem Zelt-Gottesdienst
unter dem Motto „Leben das
sich lohnt“ zwischen der Nikolaikirche und der Diakonie ein.
Nach dem Gottesdienst wird
kostenlos ein warmes Essen serviert. (red)
Gruppenbild von der Führungsmannschaft des Rathauses: Zwei Tage lang gingen OB Mergel, Dezernenten,
Amts-, Betriebs-, Instituts- und Stabssstellenleiterinnen und -leiter in „Klausur“.
Foto: Horch
Teamgeist vom Fußball lernen
Führungskräftetagung des Heilbronner Rathauses
Mit dem Thema „Führung und
Kommunikation“
befassten
sich jetzt rund 40 Amtsleiterinnen und Amtsleiter der Stadt
Heilbronn bei einer Tagung, die
alle zwei Jahre stattfindet. Freitags und samstags hielt sich
dazu die Mannschaft mit Oberbürgermeister Harry Mergel in
Hohenlohe auf, um das Thema
aus vielfältiger Sicht zu beleuchten: Vorträge, gruppendynamische Einlagen und ein
Überraschungsgast sorgten für
neue Erkenntnisse bei der Frage, wie Mitarbeiter motiviert
werden können.
OB Mergel stellte in einem
sehr persönlich gehaltenen
KOD wird
aufgestockt
Zwei neue Planstellen
Einstimmig ist der Gemeinderat
in seiner jüngsten Sitzung dem
Vorschlag der Verwaltung gefolgt, beim Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) ab dem
Haushalt 2015/2016 zwei neue
Planstellen einzurichten. Zudem erhält der Vollzugsdienst
drei neue Stellen, wovon eine
für den Feldschutz eingesetzt
werden soll.
Wiederholt wurde sowohl
seitens des Gemeinderats, der
Bezirksbeiräte als auch des Jugendgemeinderats der Wunsch
geäußert, den KOD nicht nur in
der Innenstadt, sondern auch in
den Stadtteilen verstärkt einzusetzen. Zudem sollte der KOD
auch stärker nachts und am
Wochenende präsent sein.
Mit den vorhandenen sechs
Planstellen ist dies nicht zu leisten. (kn)
Rückblick vor, wie sich sein
Führungsverständnis in verschiedenen Lebensphasen entwickelt hat.
Überraschungsgast Uwe Rapolder (ehemaliger BundesligaTrainer in Bielefeld und Köln)
nahm sich unter anderem die
Frage vor, warum Deutschland
dieses Jahr Fußballweltmeister
geworden sei. Seiner Meinung
nach: Es gab keine Stars, sondern das ganze Team zählte.
In früheren Jahren habe es
fünf bis sechs Spieler an festen
Positionen gegeben, die eine
Mannschaft dominiert hätten die anderen Spieler seien ledigliche „Wasserträger“ gewesen.
Heutzutage verlaufe ein Spiel
viel dynamischer, alle Spieler
müssten praktisch alles können
- und daher sei auch der Ausfall
von einzelnen Spielern besser
zu verkraften als beispielsweise
bei der brasilianischen Mannschaft, die weiterhin auf das
„Star-System“ gesetzt habe.
Weiteres Thema bei der Tagung war die Bürgerbeteiligung
- hier referierte Joachim Hahn
von der Stadt Heidelberg über
die ersten positiven Erfahrungen mit neuen Leitlinien. An ihnen orientieren sich auch die
Heilbronner Leitlinien, die in
diesem Herbst das erste Mal
umgesetzt werden. (itz)
Sanierung in zwei Stufen
Im Moment stehen die Vorhabenliste der Stadt Heilbronn
und andere wichtige Themen
für Kinder und Jugendliche im
Vordergrund der Arbeit des Jugendgemeinderats.
Ein grundlegendes Ziel der
Vorhabenliste ist die Information der Einwohnerschaft, des
Gemeinderats und der nicht direkt an den Vorhaben beteiligten städtischen Ämter über die
wichtigsten laufenden und geplanten Projekte der Stadt aus
Bereichen wie „Bauen und
Wohnen“, „Schule und Bildung“, „Wirtschaft und Arbeit“
sowie „Familie, Gesellschaft
und Soziales“. Diese Liste wurde auf Beschluss des Gemeinderats nach den „Leitlinien für
eine mitgestaltende Bürgerbeteiligung in Heilbronn“ erstellt.
Die Vorhabenliste wurde auf
der Internetseite der Stadt Heilbronn veröffentlicht. Außerdem war eine Übersicht über die
Projekte in der Sonderbeilage
„Mehr Bürgerbeteiligung in
Heilbronn“ der letzten Stadtzeitung abgedruckt.
Als Jugendgemeinderat beschäftigen wir uns auch mit den
Anliegen der Kinder und Jugendlichen in Heilbronn. Wir
stoßen hierbei oft auf Dinge, die
wir gerne verändern möchten
beziehungsweise neu gestalten
werden. Der Jugendgemeinderat freut sich über Anregungen
sowie
neue
Ideen
Ihrerund Eurerseits.
82 Container für die Dammschulen
Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am
Dienstag der weiteren Brandschutzsanierung der Dammschulen in zwei Bauabschnitten
zugestimmt.
Im Sommer hatte die Verwaltung Angebote zur Aufstellung
und Miete für Container eingeholt. Dabei hatte sich ergeben,
dass für die zunächst geplanten
250 Container, um sowohl die
Grund- als auch die Realschule
in einem Bauabschnitt sanieren
zu können, mindestens 3,8 Millionen Euro als Miete für zwei
Jahre anfallen würden.
Deshalb schlug die Verwaltung vor, die beiden Schulen in
zwei Bauabschnitten zu sanieren. Dabei sind nur etwa 82
Container für 20 Unterrichtsräume notwendig. Zunächst
soll die Grundschule komplett
in die Container umziehen, und
nach Abschluss der Sanierung
des Grundschulbereichs machen die Grundschüler die Container für die Realschüler frei
und der Realschul-Trakt wird
saniert.
Der Vorteil dieser Lösung: Es
entstehen nicht nur erheblich
geringere Mietkosten von etwa
1,8 Millionen Euro, sondern die
einzelnen Schularten müssen
deutlich kürzer in den Containern verweilen. Allerdings verlängert sich der Zeitraum, bis
die Dammschule komplett saniert ist, auf etwa 39 Monate.
Um ein Sanierungskonzept
zu erstellen, sind sämtliche Decken im Gebäude zu untersuchen, da während der seit zwei
Jahren laufenden Sanierung
immer neue Brandschutzmängel aufgetreten sind. (kn)
Celina
Mächtle
Jugendgemeinderätin
imPRESSUM
Heilbronner Stadtzeitung
Amtsblatt der Stadt Heilbronn,
16. Jahrgang, Auflage 53000
Herausgegeben von der Stadt Heilbronn
Leiter der Pressestelle: Christian Britzke (itz)
Stv. Leiter: Dr. Anton Philipp Knittel (kn)
Redaktion: Michael Brand (bra)
Stadt Heilbronn Pressestelle
Postfach 3440
74074 Heilbronn
Tel.: 07131/56-2288, Fax: 07131/56-3169
E-Mail: pressestelle@stadt-heilbronn.de
Internet: www.heilbronn.de
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AUS DEM STADTKREIS
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Hörnlisteich
wird saniert
Bis Februar ohne Wasser
Das Wasser im Hörnlisteich im
Naturschutzgebiet Köpfertal
unterhalb des Ehrenfriedhofs
ist vorige Woche langsam abgelassen worden. Der Grund
hierfür sind massive Undichtigkeiten des Trennbauwerks zwischen dem Teich und dem Köpferbach. Auch lässt das in Heilbronn für Gewässer zuständige
Amt für Straßenwesen bei dieser Gelegenheit zusätzlich den
Schlamm auf dem Teichgrund
entfernen.
Die eigentlichen Ausbesserungsarbeiten sollen über die
kommende Herbst- und Winterzeit stattfinden. Dennoch
wurde das Wasser bereits jetzt
abgelassen, damit die im Hörnlisteich lebenden Amphibien
noch genügend Zeit haben, sich
vor Beginn der Winterruhe in
ein anderes Quartier zurückzuziehen.
Pünktlich zur Laichzeit soll
den Amphibien das Gewässer
dann wieder zur Verfügung stehen und der Hörnlisteich deshalb bis spätestens Ende Februar kommenden Jahres wieder
mit frischem Wasser gefüllt
sein. (red)
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 5
Weniger Lärm ist das Ziel
Zweite Stufe des Aktionsplans beschlossen - Umsetzung bis 2019
Von Luise Eyermann
Lärm beeinträchtigt die Lebensqualität und kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Um Bürgerinnen und
Bürger zu entlasten, beschloss
der Gemeinderat die Maßnahmen des Lärmaktionsplans Stufe II, die im Haushaltsplan
2015/2016 vorgesehen sind.
Bei der Ausarbeitung der Maßnahmen wurden auch die Anregungen berücksichtigt, die aus
zwei Bürgerbeteiligungen hervorgingen.
Für die zweite Stufe sind
Hauptverkehrsstraßen, die von
mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen im Jahr befahren
werden, die Stadtbahn, Industrieanlagen und der Hafen untersucht worden. Außerdem
werden im Auftrag des Eisenbahnbundesamtes momentan
schalltechnische Untersuchungen im Bereich Böckingen/Klingenberg durchgeführt, deren Ergebnisse Ende des Jahres vorgestellt werden. Bis 2019 soll auf
acht Straßenabschnitten ein
Asphalt aufgebracht werden,
der den Verkehrslärm reduziert.
Dazu gehören etwa die Weinsberger Straße, die Sontheimer
Straße, die Großgartacher Straße sowie die Haller Straße.
Außerdem werden Tempo30-Zonen für weniger Lärm sorgen. Die Geschwindigkeitsbe-
grenzung soll etwa in der Theodor-Heuss-Straße zwischen 22
und 6 Uhr gelten. Auch in der
Leintalstraße und auf Abschnitten der Saarbrückener Straße
sowie der Kolpingstraße wird
das Tempolimit umgesetzt.
Weiter ausgebaut wird das
Lärmschutzfensterprogramm.
Wer ein Gebäude zum Beispiel in
der Würzburger Straße, Böckinger Straße, Wilhelms- oder Neckartalstraße besitzt, kann Zuschüsse für Schallschutzfenster
beantragen, sofern die Lärmrichtwerte überschritten sind.
Die beschriebenen Maßnahmen kosten 11,4 Millionen Euro.
INFO:
www.stadt-heilbronn.de, Umwelt & Klima, Lärm.
Was gefällt Dir an
der Aktion „Alles
Heilbronner Äpfel“?
Über 400 Kinder und Jugendliche aus 14 Schulen und Kindergärten haben kürzlich im Rahmen des Projekts „Alles Heilbronner Äpfel“ rund 8,5 Tonnen Äpfel geerntet. Die Stadtzeitung hat sich unter den Erntehelfern umgehört.
Patrick Monsch (14),
Frankenbach
Die Teilnahme
ist bei uns an der
Frankenbacher
Werkrealschule
Pflicht, wir haben hier eine eigene Schülerfirma. Das ist eine
tolle Abwechslung zum Unterricht. Und durch den Apfelsaftverkauf gibt es auch immer etwas Geld für die Klassenkasse.
Hilal Incir (16), Frankenbach
Ich finde die Apfelernte gut, da
muss ich nicht
immer nur sitzen. Heute habe
ich zum Beispiel
schon viele Bäume geschüttelt
und Äpfel gesammelt. Und der
Apfelsaft, der schmeckt später
wirklich gut.
Mehr Geld für
Streetworker
Mittel für weitere Stelle
Die
Arbeitsgemeinschaft
Suchtkrankenhilfe Heilbronn
(ARGE Sucht) kann 2015 eine
weitere
Streetworker-Stelle
einrichten. Die Stadt stellt nach
einem Beschluss des Verwaltungsausschusses dafür 60 000
Euro zur Verfügung.
Die Erfahrungen der aufsuchenden Sozialarbeit in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Ordnungsdienst haben gezeigt, dass ein weiterer
Bedarf vor allem in den späten
Abendstunden und am Wochenende vorhanden ist. Dann
sind vermehrt Polizeieinsätze
aufgrund gewalttätiger Auseinandersetzungen und Suchtmittelkonsums Jugendlicher
und junger Erwachsener zu verzeichnen.
Bei Streetwork suchen Mitarbeiter der Suchtberatungsstellen den direkten Kontakt mit
Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Szenetreffpunkten und öffentlichen Plätzen in
der Innenstadt. Ziel dieser Straßensozialarbeit ist es, frühzeitig
und präventiv eingreifen zu
können. (sw)
umFRAGE
Fidane Haliti (15),
Frankenbach
Einen Scheck über 80 000 Euro übergab Lions-Club-Präsident
Armin Sohler (l.) dieser Tage
dem Geschäftsführer der Aufbaugilde, Reiner Knödler (M.),
im Amtszimmer von Oberbürgermeister Harry Mergel. Der OB
hatte die Vermittlerrolle zwischen dem Club und der Aufbaugilde. Die großzügige Spende wird für den Umzug des Gildetreffs in die Wilhelmstraße 26
eingesetzt. Im Gildetreff können
Obdachlose unter anderem essen oder sich in einer Sprechstunde ärztlich untersuchen lassen. (le/Foto: Eyermann)
Mir gefällt´s. Die
Apfelernte ist
zwar schon ein
bisschen anstrengend, aber
man gewöhnt
sich dran. Im
letzten Jahr war
ich auch schon dabei. Dieses Mal
haben wir aber leider weniger
Äpfel geerntet als letztes Jahr.
Heilbronner Arzt wird Namenspatron
Miguel Ruiz-Maile (14),
Kirchhausen
Preis wird nach Hermann Strauß benannt - Auszeichnung für medizinische Forschung
Ich finde gut,
dass wir viel an
der frischen Luft
sind. Die Apfelernte ist eine
schöne Abwechslung, auch
wenn ich das
später mal nicht als Beruf machen will. Der Apfelsaft
schmeckt, aber ich trinke jetzt
auch nicht mehr als vorher. Toll
finde ich, dass wir lernen, wie die
Obstbäume geschnitten werden
müssen.
Der Heilbronner Arzt Hermann
Strauß (1868-1944) ist Namenspatron eines neugeschaffenen medizinischen Forschungspreises. Erste Preisträgerin der mit 25 000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Diplom-Biologin Tatiana Tolstik,
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum
der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Tolstik erhielt den Preis der
Patienten-Vereinigung „Deut-
sche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung / Bundesverband für chronisch entzündliche Erkrankungen des
Verdauungstraktes“ jetzt in
Leipzig im Rahmen des 69.
Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten.
Ausgezeichnet wurde Tolstik
für ein Forschungsprojekt im
Bereich der Grundlagenforschung.
Der Namenspate Hermann
Strauß, einer der großen Söhne
Heilbronns, hatte als herausragender Mediziner insbesondere
auf den Gebieten der Nierenerkrankungen und Stoffwechselkrankheiten Wesentliches geleistet. Ab 1910 war er 32 Jahre
lang Leitender Arzt am Jüdischen Krankenhaus Berlin. Am
31. Juli 1942 wurden er und seine Frau Elsa ins KZ Theresienstadt deportiert, wo er 76-jährig
am 17. Oktober 1944 starb. (red)
Text und Fotos: Michael Brand
Seite 6 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
AUS DEM STADTKREIS
interVIEW
Eine halbe Million Radler
Polizeipräsenz
hoch halten
Über 500 000 Fahrradfahrer passierten Zählsäule
Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt - überregional, aber
auch in Heilbronn. Am
Dienstag hat
Polizeipräsident Hartmut
Grasmück vor
dem Gemeinderat Stellung genommen. Die
Stadtzeitung hat ihn befragt.
� Was kann die Polizei gegen
die Einbrüche tun?
Grasmück: Für Stadt und Kreis
Heilbronn haben wir bei der
Kriminalpolizei eine personell
starke
Bekämpfungseinheit
eingerichtet. Wir setzen dabei
auf eine Drei-Säulen-Strategie
von Prävention, gezielter polizeilicher Präsenz und konzentrierten Ermittlungen.
� Wie können sich die Bürger
schützen?
Grasmück: Mit relativ einfachen technischen Maßnahmen
kann man den Einbrechern ihr
„Geschäft“ erschweren. Die Polizei berät dazu kostenlos unter
Telefon 104-1065. Wichtig ist
die Aufmerksamkeit in den
Wohngebieten („wachsamer
Nachbar“) und eine schnelle Information der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen.
� Stichwort Innenstadt: Die
Polizei reduziert laut Medienberichten ihr Personal.
Welche Folgen hat das für
die Sicherheit in der City?
Grasmück: Wir haben aus Heilbronn kein Personal abgezogen. Richtig ist, dass das Polizeipräsidium einen deutlichen
Schwerpunkt bei der Einbruchsbekämpfung setzt. Dadurch müssen andere Bereiche
zwangsläufig mit etwas weniger Personal auskommen. Die
Sicherheit in der City ist uns
weiterhin wichtig. Hier werden
wir die sichtbare Polizeipräsenz
auch mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei hoch halten.
� Welche Erwartungen haben
Sie an die Stadt Heilbronn?
Grasmück: Wir bauen auf die
Fortsetzung unserer bewährten
Sicherheitspartnerschaft, insbesondere die enge Kooperation mit dem Kommunalen Ordnungsdienst. Die Stadt unterstützt uns auch in den Präventionsanstrengungen.
Interview: Christian Britzke
Eine schöne Überraschung gab
es dieser Tage für Ulrich Kammerer: Er ist der 500 000. Fahrradfahrer, der den Verkehrszähler am Götzenturm passierte. Bürgermeister Wilfried Hajek beglückwünschte den 63Jährigen mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein für
einen Einkauf oder für eine Reparatur bei einem Heilbronner
Fahrradhändler.
Der fleißige Radler wohnt in
Lauffen am Neckar, doch wenn
er etwas in der Stadt Heilbronn
zu erledigen hat, nutzt er fast
immer das Rad.
Insgesamt zählte die Säule in
diesem Jahr bisher fast 525 000
Fahrräder. Unangefochtener
Spitzentag ist nach wie vor der
15. Juni. Am Rad-Aktionssonntag „Natürlich mobil“ fuhren mehr als 4000 Radfahrer an
der Zählsäule am Neckarufer
vorbei.
Der Radverkehrszähler wurde Ende letzten Jahres mit dem
Ziel aufgestellt, statistische Daten für die Radverkehrsplanung
zu gewinnen. Außerdem soll sie
mehr Aufmerksamkeit für das
umwelt- und stadtfreundliche
Verkehrsmittel erzeugen.
Auch für Passanten hat die
Säule einen Nutzen. Neben der
Zahl der Radfahrer eines Tages
und des laufenden Jahres, zeigt
sie die Uhrzeit und die Temperatur an. (red)
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Bürgermeister Wilfried Hajek überreicht dem überzeugten Radler Ulrich
Kammerer einen Blumenstrauß und einen Gutschein.
Foto: Brugger
Klimawandel aufhalten Zuhause auf Zeit gesucht
Serie: Klimaschutz in Heilbronn - Teil I
Durch den UN-Klimagipfel in
New York ist der Klimawandel
wieder ins Bewusstsein einer
breiten Öffentlichkeit gerückt.
Die Veranstaltung verdeutlichte, dass die Treibhausgas-Emissionen in diesem Jahrzehnt einen neuen Höchststand erreichen.
Deutschland hat sich das Ziel
gesetzt, bis zum Jahr 2020 diese
Emissionen um mindestens 40
Prozent gegenüber 1990 zu re-
wie Starkniederschlägen.
„Um die angestrebten Treibhausgas-Einsparziele auf kommunaler Ebene zu erreichen,
müssen auch die Bürgerinnen
und Bürger mithelfen“, betont
André Gützloe, neuer Klimaschutzmanager bei der städtischen
Klimaschutzleitstelle.
Dabei müsse neben generellen
Energieeinsparungen der Einsatz von erneuerbaren Energieträgern wie Biogas, Windkraft
Informationsabend am Mittwoch, 22. Oktober
Für Kinder mit einer schwierigen Familiengeschichte sucht
das Amt für Familie, Jugend
und Senioren wieder liebe- und
verantwortungsvolle Pflegeeltern. Wer Interesse hat, ist zum
Infoabend des städtischen Pflegekinderdienstes am Mittwoch,
22. Oktober, 20 Uhr, in der Titotstraße 7-9, Zimmer 006, eingeladen. Auch der Pflegeelternverein steht für Fragen zur Verfügung. Ein weiteres Thema ist
die Tagespflege.
In Heilbronn leben derzeit
102 Kinder und Jugendliche in
Pflegefamilien. Oft bleiben sie
dort nur vorübergehend. „Deshalb müssen Pflegeeltern lieben
und danach auch wieder loslassen können“, erklärt Claudia
Becker vom Amt für Familie,
Jugend und Senioren.
Um die künftigen Pflegeeltern auf ihre neuen Aufgaben
vorzubereiten, bietet das Jugendamt in Heilbronn spezielle
Seminare an. Diese geben Tipps
für den Alltag, pädagogische
Ratschläge, rechtliche Hinweise und Hilfestellungen. (red)
INFO:
Pflegekinderdienst:
Claudia Becker, Marina BeckerKremsler und Anja Seyb, Telefon 07131/56-3863, -3579 und
-4616; Pflegeelterngruppe in
Heilbronn: Sieglinde Burkhardt, Telefon 07131/280223.
Für mehr Jugendschutz
Straßenprostitution soll stärker eingeschränkt werden
Biogasanlagen mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk können
Strom- und Wärme produzieren.
Foto: Gützloe
duzieren, wodurch dem Treibhauseffekt entgegen gewirkt
werden soll. „Als Treibhauseffekt wird die Erderwärmung
durch Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid, Methan oder
Lachgas in der Atmosphäre bezeichnet“, erklärt die städtische
Klimaschutzmanagerin Martina Berner-vom Feld.
Im Zuge des Klimawandels
kommt es zu einer Veränderung
des Klimas, beispielsweise zur
Zunahme von Wetterextremen
oder Photovoltaik im Vordergrund stehen.
„Das Ziel der Stadt Heilbronn
im Klimaschutz muss ein sozialverträglicher
Klimaschutz
sein. Ferner erhoffen wir uns einen offenen Dialog mit der Bevölkerung“, erläutert Bernervom Feld. (red)
INFO: Die Klimaschutzleitstelle ist unter Telefon 07131/
56-3063 (Martina Berner-vom
Feld) oder 07131/56-4182 (André Gützloe) erreichbar.
Der Gemeinderat hat in seiner
letzten Sitzung einer Ausweitung des bestehenden Sperrbezirks für Straßenprostitution zugestimmt. In einem Sperrbezirk
ist Prostitution ganz oder teilweise verboten. Eine entsprechende Erweiterung des Sperrbezirks kann nun beim Regierungspräsidium Stuttgart angeregt werden. Nur dieses kann ein
Prostitutionsverbot mittels eines Sperrbezirks festlegen.
Vorgesehen ist ein erstmaliges, zeitlich unbeschränktes
Verbot der Straßenprostitution
in folgenden Bereichen: Im Zukunftspark, Inselwiesenstraße,
Wohlgelegen und Thomaswert.
In der Hafenstraße nördlich der
Bahnlinie
Weinsberg-Heilbronn, auf der Paul-Metz-Brücke und in der Albertistraße bis
zur Einmündung in die KarlWüst-Straße soll der Sperrbezirk für Straßenprostitution
zwischen 6 und 19 Uhr gelten.
Nach Angaben der Kriminalpolizei verlagerte sich die Straßenprostitution vermehrt in die
Hafenstraße. Dort sind tagsüber
teilweise auch Kinder und Jugendliche unterwegs. Neben
ansässigen Firmen sind zudem
Familien, die Veranstaltungen
auf der Theresienwiese besuchen, von negativen Begleiterscheinungen betroffen. (sw)
BÜRGERENGAGEMENT
Donnerstag, 16. Oktober 2014
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 7
Lust auf ein Ehrenamt - Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren
Erzähl mir Deine Geschichte!
Autorenteam sammelt Lebensgeschichten von Migranten - Mitmacher werden gesucht - Lesungen geplant
Von Luise Eyermann
Geschichten haben Christel
Banghard-Jöst schon immer
interessiert. Am liebsten hat sie
solche, in denen Menschen ihre
Lebensgeschichte erzählen. Gemeinsam mit Lilo Klug hat die
65-Jährige daher ein Projekt ins
Leben gerufen: Sie möchten
Geschichten über Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Zuwanderungsgeschichte sammeln,
sie auf Lesungen vortragen, im
Internet und vielleicht sogar als
Buch veröffentlichen.
„In Heilbronn sind über 130
Kulturen vertreten, 46 Prozent
der Bürgerinnen und Bürger
haben einen Migrationshintergrund“, weiß Banghard-Jöst.
Was hat sie nach Deutschland
gebracht? Warum haben sie
ihre Heimat verlassen? Fühlen
sie sich in Deutschland zuhause? Das sind Fragen, denen die
Frauen auf den Grund gehen
wollen. Und sie möchten, dass
sich die Menschen besser verstehen und die kulturelle Vielfalt, die es in Heilbronn gibt, gemeinsam leben.
Lilo Klug, Autorin und frühere Stadträtin, weiß aus Gesprä-
chen, dass viele Migranten ihre
Geschichte für uninteressant
und unwichtig halten oder
nicht so viel von sich und ihren
Erfahrungen preisgeben wollen. „Dabei kann man Menschen ganz anders begegnen,
wenn man ihre Geschichte
kennt“, sagt die 81-Jährige.
Auch Katharina Hörig hat das
Projekt begeistert. Die 54-Jährige schreibt gerne und hat selbst
eine Geschichte zu erzählen: Mit
21 Jahren kam sie aus Siebenbürgen nach Deutschland. Sie
möchte mit ihrem Engagement
anderen die Augen öffnen, aber
auch die Perspektive verschiedener Generationen einbringen,
schließlich sehen Jüngere die
Dinge oft anders als die Älteren.
Für ihr Projekt suchen die
Frauen noch Unterstützung.
Alle, die Spaß am Schreiben
und an Begegnungen haben,
sind eingeladen mitzumachen.
INFO: Wer sich einbringen
oder seine Geschichte erzählen
will, kann sich unter Telefon
07131/21963,
christel.joest@t-online.de;
07131/
179779,
liloklug@web.de;
07131/280721,
martin.hoerig@t-online.de melden. Nachzulesen sind die Geschichten
unter www.diaphania.de.
Christel Banghard-Jöst, Lilo Klug und Katharina Hörig (v.l.) möchten mit ihrem Projekt dazu beitragen, dass
sich die Bürgerinnen und Bürger besser kennenlernen. Verstärkung wird dringend gesucht. Foto: Eyermann
Auf der Suche nach
neuen Aufgaben?
Stellenbörse für das Ehrenamt
Wer auf der Suche nach einer
neuen Aufgabe ist, kann bei der
Stellenbörse des Forums Ehrenamt fündig werden.
Für einen Freizeitclub mit
Menschen über 60 Jahre sucht
die Volkshochschule Heilbronn
eine Clubmoderatorin oder
Clubmoderator. Die Treffen erfolgen 14-täglich freitags. Gemeinsam werden die Aktivitäten für die Freizeitgestaltung
geplant.
Eine Behinderteneinrichtung freut sich über Ehrenamtliche für die Bereiche Patenschaften/Besuchsdienst.
Sie
können ihre Hobbies, zum Beispiel im handwerklichen und
sportlichen Bereich, mit anderen teilen. Auch betreuen sie
Freizeittreffs und Ferienangebote.
Für den Verein Tageskinder,
der beispielsweise Tagesmütter
ausbildet, werden für das Jahr
2015 mehrere Vorstände gesucht - darunter auch für den finanziellen Bereich. Das Büro
befindet sich in der Innenstadt,
eine Einarbeitung erfolgt.(red)
INFO: Auskünfte gibt das Forum Ehrenamt unter Telefon
07131/964438 oder per E-Mail:
forum.ehrenamt.hn@web.de.
blickpunkt HEILBRONNER STIFTUNGEN
Jazz und Literatur
zur Adventszeit
Bürgerstiftung mit dem Gütesiegel ausgezeichnet
14. Dezember, 18 Uhr
Zukunftsthemen im Fokus der Herbsttagung in Heilbronn - Projekte mit über drei Millionen Euro unterstützt
Am Sonntag, 14. Dezember, 18
Uhr, laden die Heilbronner Bürgerstiftung und der Freundeskreis zu einem Benefizabend
ins Technische Schulzentrum,
Sichererstraße, ein.
Unter dem Motto „…tönet
durch die Lüfte froher Schall“
bietet der Abend Jazz und Literatur zur Adventszeit. Mitwirkende bei diesem literarischen
Konzert zu Gunsten der Leseförderung sind die Bosch Big
Band sowie der Schauspieler
Thomas Fritsche. (red)
INFO: Einlass zur Veranstaltung ist ab 17.30 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro. Karten
gibt es nur an der Abendkasse.
Reservierungen sind bei der
Heilbronner Bürgerstiftung unter Telefon 07131/9735521
oder E-Mail info@heilbronnerbuergerstiftung.de möglich.
Die seit zehn Jahren bestehende
Bürgerstiftung war im Heilbronner Bankhaus vor kurzem
Gastgeber für rund 100 Vertreter anderer Bürgerstiftungen,
die mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ausgezeichnet sind.
In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops zu Qualitätsstandards wurde die eigene Arbeit ebenso beleuchtet wie
künftige Herausforderungen.
Vereinbart wurde unter anderem ein intensiver Austausch
über erfolgreiche Projekte einzelner Stiftungen.
Bei der zweitägigen Herbsttagung des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen, die
aus Anlass des zehnjährigen
Bestehens der Heilbronner Bürgerstiftung hier stattfand, er-
hielten unter anderem geprüfte
Bürgerstiftungen die Gütesiegel-Urkunden 2014.
Karl Schäuble, Vorstandsvorsitzender der Heilbronner
Bürgerstiftung, erläuterte das
Vier-Säulen-Konzept der Stif-
tung: Gewalt- und Suchtprävention, Kinder und Jugend,
Kultur und Heimat sowie Bürgerprojekte. In den vergangenen zehn Jahren hat die Stiftung Projekte mit über drei Millionen Euro unterstützt. (red)
INFO: Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen wurde 1999 gegründet. Bundesweit tragen
275 Bürgerstiftungen das Gütesiegel des Bundesverbandes
Deutscher Stiftungen, 58 kommen aus Baden-Württemberg.
Ehemalige und aktive Vorstände (v.l.n.r) bei der Heilbronner Tagung: Joachim Remmlinger, Rudolf Senghaas,
Otto Egerter, Dietmar Fütterer, Karl Schäuble und Thomas Schick.
Foto: Otten
Seite 8 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
AUS DEN STADTTEILEN
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Dodenhöft
bleibt Sprecher
Erste Sitzung
im Gemeindehaus
Bezirksbeirat Biberach
Bezirksbeirat Neckargartach
Bereits am vorigen Freitag hat
sich der Bezirksbeirat in Biberach konstituiert. Als Sprecher
wiedergewählt ist Siegfried Dodenhöft, Stellvertreter ist erneut Jürgen Große.
Dem Gremium gehören für
die CDU Siegfried Dodenhöft,
Lars Dietrich, Jörg Greiner und
Verena Schmidt an, die SPD
entsendet Jürgen Große, Ingrid
Kirchherr und Helmut Schmoll.
Für die FDP ist Eleftherios Krimitzas dabei, für die FWV Marion Rathgeber-Roth und für die
Grünen Andrea Babic.
Verabschiedet wurden Stadtrat Erhard Mayer (SPD) sowie
Gerolf Sinn und Ilse Stephan
(beide CDU). (red)
Erstmals gibt es auch in Neckargartach einen Bezirksbeirat.
Am Montag, 20. Oktober, 19
Uhr, treten die Bezirksbeiräte
im Gemeindehaus, Biberacher
Straße 16, zusammen.
Die SPD stellt mit Jakob Dongus, Erhard Jöst, Thomas Schumacher und Peter Weller vier
Mitglieder, die CDU vertreten
mit Gundula Hagner, Savka
Hannemann und Uwe Mettendorf drei Räte. Bündnis 90/Grüne können mit Tabea Lerch ein
Mitglied entsenden. Gleiches
gilt auch für die FDP, die mit
Matthias Mettendorf vertreten
ist sowie für die Freien Wähler,
für die Alfons Trunk in das Gremium einzieht. (red)
Premiere im
größten Stadtteil
Bezirksbeirat Böckingen
Am gestrigen Mittwoch sind
erstmals in der Geschichte des
Stadtteils Böckinger Bezirksbeiräte zu einer Sitzung zusammengekommen. Das Ergebnis
der Sprecher-Wahl stand zur
Drucklegung noch nicht fest.
Mit Fatih Bingöl, Markus
Rieger und Matthias Suleder
konnte die SPD drei Mitglieder
bestellen, ebenso die CDU mit
Daniel Alexander, Markus
Ande und Andreas Schnepf.
Bündnis 90/Die Grünen sind
mit Ulrike Morschheuser vertreten, die Freien Wähler mit
Hans-Peter Rudolph, die FDP
mit Georg Link und PRO mit
Heinz Schulz. (red)
Monika Keppler (Mitte vorne) ist als Sontheimer Bürgeramtsleiterin Ansprechpartnerin der neuen Bezirksbeiräte um Sprecher Wolfram Rudolph (3.v.l., stehend) und seinem Stellvertreter Helmut Meyer (2.v.r., stehend).
Weitere Mitglieder sind (vorne, v.l.) Dirk Schwientek, Uschi Schröter, Natalie Siegle, Karsten Knodel sowie (v.l.,
hinten) Albrecht Merkt, Klaus Jürgen Sandel, Stefan Bieber und Christian Tretow.
Foto: Brand
Sontheims erster Bezirksbeirat im Amt
Konstituierung am vergangenen Montag - Wolfram Rudolph ist neuer Sprecher
„Heute ist ein besonderer Tag,
auch für mich“, betonte Oberbürgermeister Harry Mergel mit
Blick auf die erste Sitzung eines
Bezirksbeirats in seinem Heimatstadtteil Sontheim. So gehe
mit der Einrichtung des Gremiums der lange gehegte Wunsch
in Erfüllung, mit der politischen
Vertretung durch einen Bezirksbeirat den erst in den 70er
Jahren eingemeindeten Stadtteilen gleichgestellt zu werden.
Erfreulich sei auch, dass nun
in keinem Heilbronner Bezirksbeirat amtierende Stadträte sitzen. Dadurch, so Mergel, kämen
mehr frische Gesichter zum
Zuge, auch werde die Pluralität
der politischen Meinungsbildung erhöht. Zudem sei geplant, mit der Neufassung der
Bezirksbeiratsordnung Stadträtinnen und Stadträten im Bezirksbeirat ein Rederecht einzuräumen.
Einstimmig und mit offener
Abstimmung verlief im Anschluss die Wahl von Wolfram
Rudolph zum neuen Sprecher
des Gremiums. Als seinen Stellvertreter bestimmte das Gremium ebenfalls einstimmig und in
offener Wahl Helmut Meyer.
Dem Gremium, das im Katholischen Gemeindehaus St. Martinus tagt, gehören zehn Mitglieder an. Für die CDU sind
Wolfram Rudolph, Albrecht
Merkt und Natalie Siegle dabei.
Die SPD entsendet Helmut Meyer, Klaus Jürgen Sandel und
Christian Tretow. Die Grünen
sind mit Stefan Bieber vertreten,
die FWV mit Uschi Schröter, die
FDP mit Karsten Knodel und die
AfD mit Dirk Schwientek.
Die Aufgaben als Geschäftsstelle des Bezirksbeirats übernimmt Sontheims Bürgeramtsleiterin Monika Keppler. (bra)
Weitere Stärkung des Miteinanders
Künftig zehn
statt zwölf Räte
Bezirksbeirat Frankenbach
Am Dienstag, 21. Oktober, 19
Uhr, konstituiert sich der von
zwölf auf zehn Mitglieder verkleinerte Bezirksbeirat Frankenbach im Bürgeramt.
Für die SPD sind Birgitt
Klenk und Melanie Libetta neu
dabei, Gabi Schnell sorgt für
Kontinuität. Die CDU vertreten
erneut Peter Blessing, Ulrich
Braun und Werner Hoffmann.
Für die FWV ist Stefan Fiebig
neues Mitglied, die Grünen sind
wieder durch Uwe Ahrens vertreten, die FDP erneut durch
Harald Lepple und die AfD erstmals durch Fred Steininger.
Insgesamt sechs bisherige
Mitglieder scheiden aus. (red)
Bezirksbeirat Kirchhausen konstituiert - Dörner, Hornung und Rick verabschiedet
Zwei Neue
im Gremium
Bezirksbeirat Klingenberg
Am heutigen Donnerstagabend
um 19 Uhr kommt der Bezirksbeirat Klingenberg im Alten
Rathaus zusammen.
Die CDU stellt mit Oliver
Frieß, Martin Merkle und Stefan Traub drei Mitglieder. Auch
die SPD kann mit Rainer Köngeter, Fritz Vogel und Dorothea
Wittgen drei Vertreter entsenden. Neu dabei sind Franz Kopacz für Bündnis 90 /Grüne und
Roland Rügner für die Freien
Wähler. Für die FDP sitzt Siegfried Koch in dem Gremium und
für PRO Heiko Auchter.
Das Gremium verlassen werden Helmut Mokler (CDU) und
Daniel Doll (Grüne). (red)
Als erster der nunmehr acht Bezirksbeiratsgremien konstituierte sich vergangene Woche
der Kirchhausener Bezirksbeirat. Erster Bürgermeister Martin
Diepgen, der die Sitzung leitete,
lobte den lokalen Sachverstand
und betonte, dass die Mitglieder
ihre „Aufgabe verantwortungsvoll wahrgenommen haben,
um das Zusammenspiel der Interessen, Wünsche und Vorha-
Erster Bürgermeister Martin Diepgen (li.) mit den ehemaligen Bezirksbeiräten Heiner Dörner, Alban Hornung und Martin Rick. Foto: Neubauer
ben zwischen den Stadtteilen
und der Gesamtstadt, zwischen
Bürgern und Verwaltung mit
einander zu verzahnen.“
Vor der Verpflichtung des
Gremiums
verabschiedete
Diepgen Heiner Dörner und Alban Hornung, die als amtierende Stadträte nicht mehr dem
Bezirksbeirat angehören. Ausgeschieden ist auch Martin
Rick.
Dem neuen Gremium gehören für die CDU an: Josef Klug,
Achim Mayer, Theo Rappold,
Ingrid Stemmer und Simon
Strack. Die SPD ist mit Eberhard
Schnotz und Sylvia WamslerGeffers vertreten. Weitere Mitglieder sind Aydin Melke (FDP),
Irene Seeburger (FWV) und Susanne Stupp (Bündnis 90/Grüne). Sprecher ist erneut Theo
Rappold. (kn)
Fünf neue
Räte bestellt
Bezirksbeirat Horkheim
Am Freitag, 24. Oktober, 19.30
Uhr, tagt der Bezirksbeirat im
Horkheimer Bürgeramt.
Neue Mitglieder für die CDU
sind Herwig Jarosch und AnnaSophie Kübler-Müller, erneut
dabei ist Ulrich Stein. Die SPD
ist mit Bettina Habold und Karl
Kühner vertreten, neu dabei ist
Wolfgang Olbrisch. Die Grünen
vertritt wieder Heike Peppermüller-Frangen,
unterstützt
wird sie nun durch Jürgen Gärtner. Neu im Bezirksbeirat ist
Steffen Weber für die FWV, die
FDP vertritt wieder Rudi Lang.
Vier Räte scheiden aus, der
frühere Sprecher Gerhard Happold verstarb voriges Jahr. (red)
Endspurt im Robert-Mayer-Jahr
Noch 40 Tage bis zum 200. Geburtstag des Physikers - Sonderbriefmarke wird am 3. November veröffentlicht
Von Michaela Ruof
Das Jubiläumsjahr anlässlich
des 200. Geburtstages von Robert Mayer geht in die Endphase. Nach der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Wissenspause“ im Juli, der SommerferienAktion „Robert-Mayer-Hocker
auf Reisen“ und dem FamilienForscher-Tag steht nun die Veranstaltung zur Vorstellung der
offiziellen Robert-Mayer-Sonderbriefmarke bevor.
Diese Briefmarke ist eine von
rund 50 Sonderbriefmarken,
die das Bundesfinanzministerium pro Jahr herausgibt. Die
grafische Gestaltung stammt
von Sascha Lobe aus Stuttgart,
Professor für Typografie an der
Hochschule für Gestaltung in
Offenbach.
Ranga Yogeshwar
zu Gast in der Harmonie
Den Erstausgabetag der Briefmarke - Montag, 3. November feiert die Stadt Heilbronn ab
18.30 Uhr im Theodor-HeussSaal der Harmonie. Als besonderen Gast kann Oberbürgermeister Harry Mergel den Physiker
und
Wissenschaftsjournalist
Ranga Yogeshwar begrüßen.
Geplant ist ein Gespräch zwischen Yogeshwar und Professor
Christhard Schrenk, Leiter des
Stadtarchivs.
Ein weiterer Punkt, auf den OB
Mergel stolz ist: „Rund 35 Nachfahren Robert Mayers haben ihr
Eine von drei Kunstaktionen im Rahmen des Robert-Mayer-Jahres ist die Lichtinstallation „Trafficlights“ am
Bahnhofsvorplatz. Sie ist noch bis Montag, 17. November, zu sehen.
Foto: Klaus Seibold, Heilbronn
Kommen zur Veranstaltung zugesagt. Ich freue mich sehr über
dieses Interesse an der Heimatstadt Robert Mayers und sehe
diesem ‘Familientreffen’ freudig
entgegen.“
markensammler
ansprechen
soll, sondern alle interessierten
Bürgerinnen und Bürger.
Oberbürgermeister
Mergel
wird zu Beginn selbst im Sonderpostamt stehen und die
Sonderersten Stempostamt
pel vergemit OB
ben.
Zum ErstBis zum
ausgabetag
Ende des Juder Briefbiläumsjahmarke wird
res am 25.
Grafische Gestaltung: Professor Sascha Lobe, Stuttgart
im Foyer
November
der Harmonie ein Sonderpost- finden noch weitere Veranstalamt eingerichtet. Von 13 bis 19 tungen statt. So bietet die RoUhr ist die „Robert-Mayer-Brief- bert-Mayer-Volks- und Schulmarke“ samt Sonderstempel und sternwarte noch am 7. und 14.
limitierten Umschlag erhältlich. November die zwei Vorträge
Ein Service, der nicht nur Brief- „E=mc²“ und „Zeitreisen“ an.
Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
Ebenso sind die Sonderausstellungen „Mensch Mayer“ im
Otto Rettenmaier Haus / Haus
der Stadtgeschichte und „Power
Play“ in der experimenta zu sehen.
Die Lichtinstallation „Trafficlights“ am Bahnhofsvorplatz
kann noch bis Montag, 17. November, bewundert werden.
Herzlichen
Glückwunsch!
Die Geburtstagsfeier am Dienstag, 25. November, veranstaltet
das Robert-Mayer-Gymnasium. In der Harmonie wird dem
Namensgeber gratuliert.
INFO: www.robert-mayerheilbronn.de
Leben und Werk
Stadt vergibt Freikarten
Robert Mayer im Sonderheft „Damals...Plus“
200 Karten für Briefmarkenvorstellung am 3. November
Das bekannte Geschichtsmagazin „Damals“ widmet Robert
Mayer in seiner Novemberausgabe ein großes Kapitel.
Am 3. November erscheint
dazu ein erweitertes Sonderheft
„Damals ... Plus“. Es stellt kompakt und anschaulich Leben
und Werk des Arztes und Wissenschaftlers sowie seinen im
Heilbronner Stadtarchiv bewahrten Nachlass vor.
Außerdem wirft es Schlaglichter auf die Entwicklung
Heilbronns im 19. Jahrhundert.
Ein weiteres Kapitel ist der heutigen „Wissensstadt“ gewidmet. Ein Interview mit Oberbürgermeister Harry Mergel zum
Robert-Mayer-Jahr ergänzt das
mit zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen illustrierte
Sonderheft. (red)
INFO: Ab dem 4. November ist
es im Otto Rettenmaier Haus /
Haus der Stadtgeschichte, Eichgasse 1, zu den AusstellungsÖffnungszeiten erhältlich.
Zur Vorstellung der offiziellen
Sonderbriefmarke zum 200.
Geburtstag von Robert Mayer
am Montag, 3. November,
18.30 Uhr, in der Harmonie vergibt die Stadt Heilbronn 200
Freikarten. Gast der Veranstaltung ist der bekannte Physiker
und Wissenschaftsjournalist
Ranga Yogeshwar.
Eintrittskarten liegen ab
Montag, 20. Oktober, im Otto
Rettenmaier Haus / Haus der
Stadtgeschichte, Eichgasse 1,
und in der Tourist-Info, Kaiserstraße 17, bereit. Pro Person
werden maximal vier Karten
ausgegeben.
Die Veranstaltung wird vom
Schul-, Kultur- und Sportamt
in Kooperation mit dem Stadtarchiv organisiert. (red)
INFO: Öffnungszeiten: Stadtarchiv, täglich (außer Montag)
10 bis 17 Uhr, Dienstag 10 bis
19 Uhr; Tourist-Info, Montag
bis Freitag von 10 bis 18 Uhr,
Samstag von 10 bis 16 Uhr.
EDITORIAL
Liebe Leserinnen
und Leser,
nach der Urlaubszeit präsentieren wir die 2. Ausgabe der KulturZeit. Auf den kommenden
Seiten erfahren Sie mehr über
neue Veranstaltungen der
Städtischen Kulturinstitute und
weiterer Kulturanbieter.
Unser Theater hat die Spielzeit
2014/2015 erfolgreich begonnen. Besonders erwähnenswert
ist, dass unser Theater beim
Deutschen Theaterpreis DER
FAUST für die beste Inszenierung in der Kategorie Kinderund Jugendtheater nominiert
ist. Somit heißt es also „Daumen drücken“ für Intendant
Axel Vornam und sein Team!
Schmackhaft wird es wortwörtlich bei der Kinderausstellung „Iss was?!“ im Deutschhof
ab 18. Oktober. Neben der Ausstellung zum Thema Ernährung
dürfen Kinder direkt im Museum kochen - ein „Kulturgenuss“ der besonderen Art für
die ganze Familie.
Als neue Kulturbürgermeisterin wünsche ich allen Kulturakteuren erfolgreiche und gut besuchte Veranstaltungen und
ermuntere Sie, die zahlreichen
kulturellen Angebote in der
Stadt zu nutzen
und freue mich
auf unsere Begegnung.
Agnes
Christner
Bürgermeisterin
IMPRESSUM
KulturZeit 2014
Beilage der
Heilbronner Stadtzeitung
Amtsblatt der Stadt Heilbronn,
16. Jahrgang, Auflage 53000
Herausgegeben von der Stadt Heilbronn
Leiter der Pressestelle: Christian Britzke (itz)
Stv. Leiter: Dr. Anton Philipp Knittel (kn)
Redaktion: Michael Brand (bra)
Autoren der Beilage: Daniel Binder, Annette Geisler, Michaela Ruof, Uta-Mirjam
Theilen, Monika Ziller, Silke Zschäckel
Stadt Heilbronn Pressestelle
Postfach 3440
74074 Heilbronn
Tel.: 07131/56-2288, Fax: 07131/56-3169
E-Mail: pressestelle@stadt-heilbronn.de
Internet: www.heilbronn.de
ulturZeit 2014
Seite 2
Die Sehnsucht im Mittelpunkt
Dramen, Komödien, Musical und Märchen - Zwei Gastspiele - „Peterchens Mondfahrt“ für junge Theaterfans
Von Silke Zschäckel
„Sehnsucht“ - so lautet das
Motto der Spielzeit 2014/15.
Denn die Sehnsucht nach einem
anderen, neuen Leben, nach
besseren Lebenswelten, ist die
Kraft, die alle Helden in unseren
Stücken antreibt. Sie ist die
schwärmerische Suche nach
dem Idealen, die aber auch obsessiv und selbstzerstörerisch
sein kann.
Dramatische, musikalische
und nachdenkliche Stücke
Die Sehnsucht treibt die lebensgierige „Madame Bovary“ von
Tine Rahel Völcker nach Gustave Flaubert (seit 19. September)
an, die allein ihrem Gewissen
gehorchende „Antigone“ von
Sophokles (ab 22. November)
oder den jungen „Don Karlos“
von Friedrich Schiller (ab 17.
Januar), der zwischen Sehnsucht nach Liebe und Weltverbesserei zerrissen wird.
Im Musical „Der kleine Horrorladen“ von Alan Menken
und Howard Ashman (seit 4.
Oktober) kanalisiert der Angestellte Seymour seine Sehnsucht, indem er einer fleischfressenden Pflanze den Namen
seiner heimlichen Liebe gibt.
Mit dem tiefen Bedürfnis,
endlich die Wahrheit über seine
Familie ans Licht zu bringen,
sprengt Christian in „Das Fest“
von Thomas Vinterberg und
Mogens Rukov (ab 7. März) die
In „Der kleine Horrorladen“ sorgt die fleischfressende Pflanze Audrey für Aufregung. Das Musical ist eines der
mitreißenden Stücke, das auf dem Spielplan des Heilbronner Theaters steht.
Foto: Thomas Braun
Feier zu Ehren des 60. Geburtstages seines Vaters.
Das Glück zu finden und der
Einsamkeit zu entfliehen, eint
alle handelnden Personen in
Dea Lohers „Unschuld“ (ab 24.
April). Und in Franz Wittenbrinks Liederabend „Sekretärinnen“ (ab 13. Juni) geht es um
nichts anderes als die weiblichen Sehnsüchte.
Fünf Komödien
und ein Märchen
Das Komödienhaus bleibt die
Spielstätte, in der die Unterhaltung groß geschrieben wird - mit
den rasanten Komödien „Außer
Kontrolle“ von Ray Cooney (seit
26. September), „Die Nervensäge“ von Francis Veber (ab 14.
März) und „Tie Break“ von
Charles Lewinsky (ab 16. Mai)
als eigene Inszenierungen.
Außerdem sind zwei Komödien als Gastspiele eingeladen:
„Oskar und Felix - das seltsame
Paar im 21. Jahrhundert“ von
Neil Simon vom Euro-Studio
Landgraf mit dem aus den Wilsberg-Krimis bekannten Fernsehgespann Leonard Lansink
und Heinrich Schafmeister alias Wilsberg und Manni (ab 15.
Januar). Im Sommer ist ein
Gastspiel der Komödie im Marquardt Stuttgart mit Max Tidof
zu sehen, der als gewiefter Gegenspieler zwei Betrügerinnen
in „Auf und Davon“ von Peter
Yeldham zum Wahnsinn treibt
(ab 23. Juli).
Für die kleinen Zuschauer
steht ein poetisches Märchen
auf dem Spielplan: „Peterchens
Mondfahrt“ nach Gerdt von
Bassewitz (ab 4. November), das
von der Sehnsucht des kleinen
Maikäfers Sumsemann erzählt,
endlich sein sechstes Beinchen
wieder zu bekommen.
INFO: Das Theater Heilbronn
hat drei Spielstätten: Das Große
Haus und die BOXX am Berliner
Platz sowie das Komödienhaus
im Theaterforum K3.
Die Theaterkasse hat montags
bis freitags von 10 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr
geöffnet und ist unter Telefon
07131/56-3001 bzw. 56-3050
erreichbar. Infos - insbesondere
zum Spielplan - gibt es unter
www.theater-heilbronn.de. Hier
können im Webshop auch Karten erworben werden.
16. Oktober 2014
Junges Theater
in der BOXX
Fünf Premieren
Die BOXX, die Spielstätte des
neu gegründeten Jungen Theaters, ist seit kurzem eröffnet.
Hier stehen fünf Premieren auf
dem Spielplan.
Zwei Stücke sind für Kinder
im Vorschulalter. In „Die Kuh
Rosmarie“ von Andi Beyeler in
der Inszenierung von Nils
Brück (seit 11. Oktober) treibt
die nervige Kuh Rosemarie alle
Tiere in den Wahnsinn. Tierisch
geht es auch in „Nur ein Tag“
(ab 26. Februar) von Martin
Baltscheits zu: Eine liebenswerte Eintagsfliege erlebt den
glücklichsten Tag, den man sich
vorstellen kann.
Neben dem Klassiker „Die
Leiden des jungen Werther“
nach Johann Wolfgang von
Goethe (ab 20. November), steht
„Tschick“ nach Wolfgang
Herrndorf von Jens Kerbel (ab
9. Januar) auf dem Programm:
Zwei junge Außenseiter, ein
Russlanddeutscher und ein
Wohlstandverwahrloster, fahren in einem gestohlenen Lada
durchs Land und haben den
besten Sommer ihres Lebens.
Das Stück von Ad de Bont,
„Anne und Zef“, handelt von
der Sehnsucht nach Freiheit.
Der Autor lässt Anne Frank und
den albanischen Jungen Zef
Bunga in einer Fantasiewelt
aufeinandertreffen. Beide durften nicht frei sein. Anne, weil
sie sich vor den Nationalsozialisten verstecken musste, Zef,
weil seine Familie in Blutfehdekonflikte verstrickt ist. (red)
Stadtarchiv legt Schwerpunkt auf Kindheit in Heilbronn
Neues interaktives Element bei Ausstellung - Online-Angebot für Schulkinder kommt im Januar - Führungen und Publikationen
Von Annette Geisler
Einen Schwerpunkt legt das
Stadtarchiv auf das Thema
„Kinder“. Das große Stadtmodell in der Ausstellung „Heilbronn historisch!“ erhält ein interaktives Element, das sich an
junge Besucher wendet. Hier
werden ab Januar pfiffig illustriert kleine Geschichten aus
der Stadthistorie erzählt.
Am 27. Januar 2015 wird die
Internetplattform „mein.heilbronn.org“ freigeschaltet. Ausgangspunkt war das beliebte
Schulbuch für Dritt- und Viertklässler „Wir wohnen in Heilbronn“. Das gemeinsam mit der
Kreismedienstelle und dem
Staatlichen Schulamt entwickelte
„Internet-Schulbuch“
bietet neben Texten und Bildergalerien auch Filme und Audios, interaktive Karten und
Aktivitätsbausteine.
Für ältere Schüler und die
Lehrer hält das Stadtarchiv ein
besonderes Angebot bereit, das
fortlaufend erweitert wird: Auf
der Internetseite des Stadtarchivs lassen sich unter der Rubrik „Stadtgeschichte im Unterricht“ zu mittlerweile 15 Themen Materialien für den Geschichtsunterricht abrufen.
Zudem gibt es Themenführungen, auch speziell für Kinder;
eine Galerie-Ausstellung mit
historischen Kinderbüchern und
-fotos aus Heilbronn wird Anfang 2015 zu sehen sein.
Zum Jahresende präsentiert
das Stadtarchiv auch zwei Neu-
erscheinungen: Die DVD „Heilbronner Weinvielfalt in Geschichte und Gegenwart“ von
Hajo Baumgärtner und den
Band „Heilbronner Köpfe VII“.
Auch wird ab dem 4. Dezember
das Standardwerk „Heilbronn
1944/45 - Leben und Sterben
einer Stadt“ von Hubert Bläsi
und Christhard Schrenk wieder
verfügbar sein.
INFO: Das Otto Rettenmaier
Haus / Haus der Stadtgeschichte, Eichgasse 1, zeigt die Dauerausstellung „Heilbronn historisch!“, die täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr sowie
dienstags bis 19 Uhr geöffnet
ist. Führungen können unter
Telefon 07131/56-2138 angefragt werden; www. stadtarchiv-heilbronn.de.
In den nächsten Monaten widmet sich das Stadtarchiv dem Thema „Kinder“ - hier ein Foto um 1930 am Bismarckdenkmal. Foto: Stadtarchiv
ulturZeit 2014
16. Oktober 2014
Seite 3
Nahrung für Leib und Seele
Die Städtischen Museen starten mit zwei Leckerbissen in den Ausstellungsherbst
Gleich zwei Ausstellungen eröffnen die Städtischen Museen
Heilbronn bereits am kommenden Samstag, 18. Oktober.
Gruseliger Höhepunkt im
umfangreichen
Begleitprogramm ist die Halloween-Party
am Freitag, 31. Oktober, bei der
es im Museum im Deutschhof
ab 18 Uhr spukt.
Kunsthalle Vogelmann aus dem
Band „Magie der Farben“ ihres
Großvaters und präsentiert eigene Lyrik.
Die Schau zu Hermann Hesse
endet am 11. Januar 2015.
Kinder-MitmachAusstellung
Hermann Hesse als
Maler und Zeichner
Kunst zu Ehren
von Robert Mayer
Im Museum im Deutschhof erwartet kleine und große Besucherinnen und Besucher mit
„Iss was?!“ eine Kinder-Mitmach-Ausstellung, die sich bis
zum 1. Februar 2015 mit dem
Thema Ernährung beschäftigt:
„Es gibt wissenswerte Informationen über Grundnahrungsmittel wie Fisch und Fleisch
oder Getreide und Milch und
jede Menge zu erleben“, blickt
Projektleiterin Birgit Hummler
voraus.
So werden unter dem Motto
„mitmachen und (aus-)probieren“ viele abwechslungsreiche
Workshops angeboten. Beispielsweise werden in der Ausstellungsküche unter Anleitung
gemeinsam leckere Gerichte
gekocht. Am Samstag, 13. Dezember, und am Sonntag, 21.
Dezember, werden Plätzchen
gebacken und verzehrt.
Die Kunsthalle Vogelmann
zeigt mit der Ausstellung „Hermann Hesse - Mit Feder und
Farbe. Werke aus dem Nachlass
Heiner Hesse“ einen repräsentativen Überblick über das
künstlerische Schaffen des
Schriftstellers. Die ausgestellten Werke umfassen unter anderem Skizzenbücher, Bleistiftund Federzeichnungen, Aquarelle sowie illustrierte Briefe
und Gedichte. Viele dieser Arbeiten werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
In Kooperation mit dem
Kunsthaus Stade und dem Hermann Hesse Museum Montagnola entstand eine Schau, die
der malerischen und zeichnerischen Begabung des LiteraturNobelpreisträgers von 1946 gewidmet ist.
Am Mittwoch, 22. Oktober,
18 Uhr, liest Eva Hesse in der
Mit Sebastian Hempels Lichtinstallation „Trafficlights“, die
noch bis zum 17. November am
Bahnhofsvorplatz zu sehen ist,
schließt sich der Kreis der
künstlerischen Großereignisse
im öffentlichen Raum zu Ehren
Robert Mayers. Im Rahmen des
Jubiläumsjahres - Robert Mayer wurde vor 200 Jahren geboren -, haben die Städtischen
Museen dieses Jahr zunächst
die
Lichtinstallation
von
Yvonne Goulbier am Marktplatz und darauf das „Energieböxle“ von Vollrad Kutscher,
welches durch die Stadt gewandert ist, präsentiert.
INFO: Die Städtischen Museen Heilbronn haben zwei
Standorte: Die Kunsthalle Vogelmann, Allee 28, hat dienstags, mittwochs und freitags
von 11 bis 17 Uhr, donnerstags
von 11 bis 19 Uhr sowie an Wo-
Von Daniel Binder
Die Kunsthalle Vogelmann widmet sich ab Samstag, 18. Oktober, Hermann Hesse, der auch Aquarelle wie „Verso Arasio“ (1925) gemalt hat. Abbildung: Hermann Hesse-Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach/Main.
chenenden und Feiertagen von
11 bis 17 Uhr geöffnet; das Museum im Deutschhof hat dienstags von 10 bis 19 Uhr sowie
von Mittwoch bis Sonntag und
an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr
geöffnet. Der Eintritt kostet für
beide Häuser sechs Euro. Nähere Infos gibt es unter Telefon
07131/56-4420 (Kunsthalle)
oder 07131/56-2295 (Museum
im Deutschhof) sowie im Internet unter www.museum-heilbronn.de.
Akzente bei Wettbewerb und Kooperation
Überblick über die Aktivitäten der Städtischen Musikschule Heilbronn im Schuljahr 2014/15 - Neue Angebote und Tag der offenen Tür
Von Uta-Mirjam Theilen
Musikalische Wettbewerbe bilden bei der Städtischen Musikschule auch weiterhin einen
wichtigen Schwerpunkt.
So geht der interne Klavierwettbewerb nach seiner Premiere im vorigen Jahr schon
bald in seine nächste Runde:
Noch bis morgigen Freitag können sich Musikschülerinnen
und Musikschüler für den Wettbewerb am Samstag, 22. November, anmelden.
Grundidee ist es, das kammermusikalische Zusammenspiel der Klavierschülerinnen
und Klavierschüler mit anderen
Instrumental- oder Gesangspartnern zu fördern. Dabei steht
der pädagogische Aspekt und
die Freude am Ensemblespiel,
nicht der Wettbewerbsgedanke,
im Vordergrund. Die Wertungsspiele sind öffentlich, anschließend findet um 18 Uhr ein
Abschlusskonzert mit Beiträgen des Wettbewerbs statt.
Ernster wird die Konkurrenz
beim 52. Wettbewerb „Jugend
musiziert“, der am 31. Januar
und 1. Februar 2015 für die Region Heilbronn wieder in der
Musikschule und umliegenden
Schulen stattfinden wird. Erwartet werden rund 300 Teilnehmende. Das Preisträgerkonzert der Musikschule findet am
11. Februar um 18 Uhr statt.
zum Hauptfachunterricht angeboten. Er bietet unter anderem Pianisten Erfahrungen in
einer größeren Gruppe.
Für Erwachsene wird erstmals ein eigenes Ensemble geboten: Gründungstreffen ist am
Freitag, 17. Oktober, um 18 Uhr
in Raum 14 der Musikschule.
Musik auch an
der Grundschule
Im Bereich der Schulkooperationen wurde das Angebot in
Babymusik, Kinderchor
und Erwachsenenensemble
Neben der Orchesterarbeit im
Streicher- und Bläserbereich
und deren Zusammenführung
im
Jugendsinfonieorchester
bietet die Musikschule eine
Vielzahl an neuen Angeboten:
Kurse in Babymusik (bis 18 Monate, mit Elternteil) finden erstmals im Mehrgenerationenhaus statt, ebenso gemeinsames
Singen und Musizieren im Angebot „Unter 7 - über 70“.
Ein Kinderchor für die Altersstufe sieben bis zehn Jahre
wird erstmals als Ergänzung
Die Musikschule bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Erlernen eines Instruments oder zum gemeinsamen Musizieren.
Fotos: Musikschule
der Elly-Heuss-Knapp-Grundschule ausgeweitet: In den ersten Klassen werden die Grundkenntnisse aus der Elementaren
Musikerziehung im Kurs „Musikalische Grundschule“ vertieft. In den zweiten Klassen
können drei Gruppen beim „Instrumentenkarussell“ auch seltene Instrumente ausprobieren.
Im dritten Schuljahr schließt
sich eine Bläserklasse an. Der
Ausbau der Kooperationen mit
weiteren Schulen ist geplant.
Am Samstag, 27. Juni 2015,
lädt die Musikschule von 11
und 14 Uhr wieder zum Tag der
offenen Tür ein.
INFO: Auskünfte gibt das Sekretariat der Städtischen Musikschule, Theaterforum K3,
Berliner Platz 12, unter Telefon
07131/56-2417. Weitere Infos
gibt es online unter www.musikschule-heilbronn.de.
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8.15 bis 12 Uhr sowie
von 13 bis 16 und donnerstags
von 13 bis 18 Uhr.
ulturZeit 2014
Seite 4
16. Oktober 2014
Stadtbibliothek feiert 111. Geburtstag
Zusätzlich bietet der Herbst ein buntes Veranstaltungsprogramm mit vielen Lesungen und den Jugendliteraturtagen
Von Monika Ziller
Seit 111 Jahren ist die Stadtbibliothek Heilbronn fester Bestandteil des kulturellen Lebens
der Stadt. Ihren SchnapszahlGeburtstag feiert die „alte
Dame“ am Freitag, 24. Oktober,
20 Uhr, dem Tag der Bibliotheken, gemeinsam mit Heilbronns
neuer Kulturbürgermeisterin
Agnes Christner und Hans Henning Schneider vom Freundeskreis der Stadtbibliothek. Der
Eintritt zu der Geburtstagsfeier
ist frei.
In diesem Rahmen werden
erstmals die „Lieblinge“ der
Heilbronner Leser ausgestellt.
Ob Lieblingsbücher, Lieblingsfilme oder ein besonders berührendes Musikstück - jeder Besucher durfte seine ganz persönliche Rezension verfassen.
Büchern in ganz anderer
Form begegnet man bei der
Ausstellung von Stefanie Herrmann-Zakowski und den Mitgliedern ihres Kreativ-Workshops. Durch Falten, Kleben,
Malen oder Reißen haben sie
künstlerische Objekte gestaltet.
Bei der Feier zum 111. Geburtstag werden diese erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert. Zudem tritt der Poetryslammer
Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff ist am Donnerstag, 6. November, in der Reihe „Autor im Gespräch“ zu Gast. Foto: Susanne Schleyer
literarischen Konzert zu Gunsten der Leseförderung sind die
erfolgreiche Bosch Big Band sowie der Schauspieler Thomas
Fritsche.
und Beatboxer Stefan Dörsing
auf.
Gespräche
und Lesungen
Bis Jahresende stehen in der
Stadtbibliothek noch weitere
zahlreiche Veranstaltungen an.
So kommt SWR-Moderator
Wolfgang Niess am Donnerstag, 6. November, 20 Uhr, mit
Autorin Sibylle Lewitscharoff
ins Gespräch. Die gebürtige
Stuttgarterin mit bulgarischen
Wurzeln stellt dabei auch ihren
ersten Kriminalroman „Killmousky“ vor.
Der Erste Weltkrieg ist das
Thema zweier Veranstaltungen
im November. Am Freitag, 14.
November, 19.30 Uhr, liest der
Musiker und Schriftsteller Martin von Arndt aus seinem Politthriller: Ein Kommissar begibt
sich auf die Spuren einer armenischen
Terrororganisation.
Der Historiker Alexander Bahar
befasst sich am Freitag, 21. November, 19.30 Uhr, mit den Folgen des Beistandspakts von
1914 zwischen Deutschland
und dem Osmanischen Reich.
Mit der Frage, wie wir im Alter leben wollen und welche
Möglichkeiten es gibt, beschäftigt sich am Mittwoch, 26. November, 19 Uhr, Henning
Scherf. Für sich selbst hat der
ehemalige Bremer Bürgermeister diese Frage schon beantwortet: Zusammen mit seiner Frau
wohnt er in einer Wohngemeinschaft.
Am Freitag, 5. Dezember,
Angebote für Kinder
und Jugendliche
Am Mittwoch, 26. November, ist
Henning Scherf zu Gast.Foto: privat
19.30 Uhr, stellen Schülerinnen
und Schüler der Richard-vonWeizäcker-Schule in Öhringen
einige philosophische Texte des
Literaturnobelpreisträgers Albert Camus vor.
Jahresende klingt
musikalisch aus
Das Veranstaltungsjahr der
Stadtbibliothek endet musikalisch: am Mittwoch, 10. Dezember, 17.30 Uhr, mit einem vorweihnachtlichen Bibliothekskonzert der Städtischen Musikschule unter der Leitung von
Antje Harloff. Und unter dem
Motto „…tönet durch die Lüfte
froher Schall“ bieten die Heilbronner Bürgerstiftung und der
Freundeskreis der Jazz und Literatur zur Weihnachtszeit am
Sonntag, 14. Dezember, 18 Uhr,
im Technischen Schulzentrum
in der Sichererstraße in Heilbronn. Mitwirkende bei diesem
Weit gereist
ist der Robert-Mayer-Sitzhocker
während der Sommerferienaktion des Schul-, Kultur- und
Sportamts. Über 40 Bilder von
den unterschiedlichsten Urlaubsorten hat die Stadt Heilbronn erhalten. Beliebtestes
Reiseziel war der Bodensee
mit drei Einsendungen. Urlaubsgrüße aus weiter Ferne kamen
aus Indien, Mexiko und Kuba.
In Europa machte der Hocker
unter anderem in Kopenhagen, Paris und Amsterdam
Station, hoch hinaus ging es
bei einer Tour auf die Heilbronner Hütte. Alle Einsendungen sind auf der Webseite www.robert-mayer-heilbronn.de unter der Rubrik
„Heilbronn“, Bildergalerie
zu sehen. (red/Fotos: privat)
Doch auch für Kinder und Jugendliche hält die Stadtbibliothek in diesem Jahr noch einige
Angebote parat.
An alle Heilbronner Schulanfänger verteilt „Lix der
Luchs“, das neue Maskottchen
der Stadtbibliothek, ein erstes
Lesebuch als Geschenk. Bereits
zum zehnten Mal unterstützt
die Heilbronner Bürgerstiftung
diese Aktion.
Für Schüler der Klassen 7 bis
10 finden ab Mittwoch, 5. November, in Kooperation mit der
Mediathek Neckarsulm für eine
Woche die Jugendliteraturtage
statt. Im Rahmen von „All you
can read“ sind unter anderem
Lesungen bekannter Autoren
wie Aygen-Sibel Çelik und Jochen Till eingeplant.
INFO: Die Stadtbibliothek im
K3, Berliner Platz 12, hat dienstags bis freitags, 10 bis 19 Uhr,
und samstags,10 bis 15 Uhr, geöffnet. Zweigstellen gibt es im
Bürgerhaus Böckingen und im
Alten Schulhaus in Biberach.
Vor Ort ist die Fahrbibliothek
„robi“. Ein Leseausweis kostet
im Jahr 16 Euro. Nähere Infos auch zum Veranstaltungsprogramm zum 111. Geburtstag gibt es online unter www.stadtbibliothek-heilbronn.de.
Preisnachlass dank
KulturBonusheft
38 Gutscheine für 15 Euro
Heilbronns kulturelle Vielfalt
vereint die dritte Auflage des
KulturBonushefts, das 38 Gutscheine und Rabattangebote
verschiedener Kulturanbieter
enthält. „Alle Kulturinteressierte können sich über attraktive
Preisnachlässe freuen“, betont
Michaela Ruof, Leiterin der
städtischen
Kulturabteilung
Der Preis liegt bei 15 Euro. (red)
INFO: Das KulturBonusheft
ist ab dem 17. November erhältlich bei der Tourist-Info, Kaiserstraße 17, bei der „Heilbronner Stimme“, den Bürgerämtern, der Stadtbibliothek und
den Museen. Unterstützt wird
das Heft von der Kreissparkasse
und der „Heilbronner Stimme“.
KULTUR & FREIZEIT
Donnerstag, 16. Oktober 2014
HeilbronnerSTADTZEITUNG | Seite 9
terminPLANER
Robert Mayers Büste
Theater Heilbronn
ist zurück in Heilbronn: Das
Ehepaar Ludwig aus Ahorn hat
das Kunstwerk an das Stadtarchiv übergeben. Eberhard Ludwig ist ein Enkel des Bildhauers
Ernst Bauer, der aus Böckingen
stammte und seit 1911 in der
Friedhofstraße seine Werkstatt
hatte. Die Büste schuf der Bildhauermeister zum 100. Geburtstag von Robert Mayer. Das
Geschenk wird nun in der Sonderschau „Mensch Mayer!“ im
Otto Rettenmaier Haus /Haus
der Stadtgeschichte im 1. Stock
gezeigt. (red/Foto: Kimmerle)
DER GEIZIGE
Komödie von Molière.
16. Oktober, 19.30 Uhr, und 26.
Oktober, 15 Uhr, Großes Haus.
AUSSER KONTROLLE
Komödie von Ray Cooney.
17., 23., 24., 25. und 28. Oktober, 20 Uhr, Komödienhaus.
ROLF MILLER
Alles andere ist primär.
Samstag, 18. Oktober,
20 Uhr, Komödienhaus.
Sportliche Gäste in Heilbronn
Jugendsportbegegnung am 25. und 26. Oktober - Vier Teams, vier Wettkämpfe
Sport verbindet Menschen über
Generationen, Nationalitäten
und Landesgrenzen hinweg. Das
zeigt auch die Jugendsportbegegnung mit Heilbronner Partnerstädten. Nach längerer Pause
findet sie nun wieder am Samstag und Sonntag, 25. und 26.
Oktober, in Heilbronn statt.
Jeweils ein Team aus Béziers,
Solothurn und ein gemeinsames
Team aus Frankfurt (Oder) und
Slubice hat Oberbürgermeister
Harry Mergel nach Heilbronn
eingeladen. Die Jugendlichen
treten in den Sportarten Fußball,
Mut, Zeitgeist
und Musik
Theater Spezial
Am Samstag, 8. November, 20
Uhr, gastiert Lisa Fitz mit ihrem
Programm „Mut - vom Hasen
zum Löwen“ im Komödienhaus. Die renommierte politische Kabarettistin bringt es auf
den Punkt: Was den Menschen
in Zeiten von Banken- und
Staatspleiten, Wut-und HartzVier-Bürgern, Pisastudien und
im Alltag fehlt, ist der Mut. Sie
bringt dem Publikum eines näher: Wo der Mut keine Zungen
hat, bleibt die Vernunft still.
Vincent Kling präsentiert am
Sonntag, 9. November, 20 Uhr,
sein Programm „Gegen den
Zeitgeist“. Der Koch, Autor und
Musiker liest aus seinen neuen
Texten, die den Zeitgeist unserer
Tage kritisch reflektieren. Außerdem greift er zum Bassflügelhorn und spielt mit dem Pianisten und Komponisten Patrick
Bebelaar modernen Jazz. (red)
INFO: Karten sind unter Telefon 07131/56-3001 erhältlich;
www.theater-heilbronn.de.
Leichtathletik, Tischtennis und
Schwimmen gegeneinander an.
„Doch nicht nur der Wettkampf
steht im Vordergrund, sondern
auch die Partnerstädte kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen“, so Bürgermeisterin Agnes
Christner. Die Gäste reisen am
Freitag an und nehmen montags
an einem Rahmenprogramm
teil, bevor sie sich am Dienstag
wieder verabschieden.
Die Teams bestehen aus maximal 36 Jugendlichen bis 15
Jahren und deren Betreuer. Das
Heilbronner Team setzt sich
mitGERÄTSELT
Tom Hardy in „No
Turning Back“
Zweimal zwei Karten
Im Kommunalen Kino in der
ebene 3 im K3 werden sehenswerte Filme gezeigt, die
nicht in jedem Kinoprogramm zu finden sind.
Für den Film „No Turning
Back“, am Dienstag, 28. Oktober, 20.15 Uhr, werden
zweimal je zwei Karten verlost. Wie heißt der Schauspieler, der die Hauptfigur
Ivan Locke verkörpert?
Einsendeschluss ist Dienstag, 21. Oktober: Pressestelle,
Marktplatz 7, 74072 Heilbronn, E-Mail: pressestelle@stadt-heilbronn.de, Fax
07131/56-3169.
Über zwei Konzertkarten
kann sich Peter Schmitt freuen. Er wusste die richtige Lösung des letzten Rätsels: Der
Dirigent des Heilbronner
Sinfonie Orchesters heißt Peter Braschkat. (le)
überwiegend aus Sportlerinnen
und Sportler zusammen, die örtliche Schulen besuchen oder
Vereinsmitglieder sind. (red)
INFO: Die Eröffnungsfeier ist
am Samstag, 9 Uhr, im Frankenstadion. Um 10 Uhr geht es dort
weiter mit Leichtathletik, ab 11
Uhr wird Fußball gespielt. Am
Sonntag, 10 Uhr, finden die
Schwimmwettkämpfe im Soleo
statt. Um 13 Uhr starten die
Tischtennisspieler (SchuttrainSporthalle TSG Heilbronn). Interessierte sind herzlich eingeladen, die Teams anzufeuern.
Herbstfest
in der Südstadt
Samstag, 18. Oktober
Am Samstag, 18. Oktober, findet von 11 bis 14 Uhr erstmals
ein Herbstfest der Initiative
„Zusammenwachsen - bunt
und grün gemeinsam“ im Interkulturellen Garten auf dem Gelände der ARKUS gGmbH in der
Happelstraße 17 statt.
Das Herbstfest beginnt mit
einem vielfältigen interkulturellen Frühstücksbuffet, zu dem
alle Besucherinnen und Besucher eine Spezialität aus ihrem
jeweiligen Kulturkreis mitbringen können. Anschließend gibt
es ein buntes Kinderprogramm
mit Kürbisschnitzen, Märchenerzählungen, Drachenbasteln,
Kinderschminken und Mal-Aktionen.
Bei schlechtem Wetter wird
das Fest in den Räumen des Familienzentrums der ARKUS
gGmbH gefeiert. (red)
INFO: Weitere Informationen
zu dem Projekt gibt es online
unter www.facebook.com/ZusammenwachsenHeilbronn.
MARTIN LUTHER KING / ...
...Malcolm X - American Dreams
and Nightmares. Gastspiel in
englischer Sprache.
Donnerstag, 21. Oktober, 19.30
Uhr, Großes Haus.
TORTUGA
Piratengeschichten von Paul
Steinmann.
22. und 23. Oktober, 11 Uhr,
Boxx.
DIE KUH ROSMARIE
Kinderstück von Andri Beyeler.
24. Oktober, 11 Uhr, und 26. Oktober, 15 Uhr, Boxx.
LITERARISCHE MITTAGSPAUSE
„Sagen aus Theben“ zum Schauspiel „Antigone“.
Mittwoch, 29. Oktober,13 Uhr,
Foyer Boxx.
Städtische Museen
AUSSTELLUNG - ISS WAS?!
Mitmach-Ausstellung für Kinder
ab fünf Jahren.
18. Oktober bis 1. Februar 2015,
Museum im Deutschhof.
HERMANN HESSE
„Mit Feder und Farbe“, Ausstellung.
18. Oktober bis 11. Januar 2015.
Stadtarchiv
MENSCH MAYER
Medizingeschichtliches rund um
Robert Mayer, Führung durch
die Sonderausstellung
Dienstag, 28. Oktober, 17 Uhr,
Otto Rettenmaier Haus / Haus
der Stadtgeschichte.
Stadtbibliothek
PHILOSOPHISCHES CAFÉ
Carl Friedrich von Weizsäcker:
Physik und Transzendenz des
Denkens. Vortrag mit Peter Vollbrecht.
Donnerstag, 23. Oktober, 19.30
Uhr, Stadtbibliothek im K3.
PARTY
111. Geburtstag der Stadtbibliothek.
Freitag, 24. Oktober, 20 Uhr,
Stadtbibliothek im K3.
experimenta
DAS WUNDER DER VER- ....
...wandlung. Eine bunte Wissenschaftsshow mit lautem Knall.
Sonntag, 19. Oktober, 11 und 15
Uhr, experimenta.
KASPER UND DER ENERGIE- ...
...räuber. Auf Spurensuche im
Kinderzimmer.
20. bis 24. Oktober, 9.30 und 11
Uhr, experimenta.
HERBSTFERIENPROGRAMM
Spannende Workshops und tolle
Aktionen. Anmeldung unter Telefon 07131/88795-0.
27. bis 31. Oktober (außer Mittwoch), ab 10 Uhr, experimenta.
Dies & Das
STADTFÜHRUNG ...
...zur Marktzeit. Offene Führung.
Jeden Samstag, 11.30 Uhr, Tourist-Info.
VIVA LA LIBERTÀ
Kommunales Kino.
Dienstag, 21. Oktober, 20.15
Uhr, ebene 3 im K3.
Kinderkultur
LUST AUF BUCH?
Kreativworkshop. Anmeldung
unter Telefon 07131/56-2663.
Samstag, 18. Oktober, 11 Uhr,
Stadtbibliothek im K3.
Am Dienstag, 28. Oktober, 20.15 Uhr, ist im Kommunalen Kino, ebene 3
im K3, „No Turning Back“ mit Tom Hardy zu sehen. Foto: Studiocanal
SERVICE & TIPPS
Seite 10 | HeilbronnerSTADTZEITUNG
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Nachhaltiger Weinbau
Heilbronner Beitrag zum Klimaschutz - Projekt geplant
Das Klimaschutzmanagement
der Stadt plant, enger mit der
Vorzeigebranche Weinbau zusammenzuarbeiten. Im Rahmen des Projektes „Nachhaltiger Weinbau - der Heilbronner
Beitrag zum Klimaschutz“ wird
eine Kooperation zwischen der
Stadt und der Hochschule Heilbronn angestrebt mit dem Ziel,
einen Beitrag zur Verminderung der schädlichen Treibhausgase zu leisten.
Die Heilbronner Wengerter
produzieren durchschnittlich
sechs Millionen Liter Wein pro
Jahr, was einer jährlichen CO2Emission von etwa zwölf Millionen Kilogramm oder dem
Ausstoß von 7500 Pkw bei einer
Fahrleistung von 10 000 Kilometern entspricht.
Projektziel ist es, die Treibhausgasemissionen während
des gesamten Herstellungsprozesses des Weines zu erfassen
und zu verringern. (red)
INFO: Weitere Infos gibt es
unter www.fairchoice.info und
www.dine-heilbronn.de.
abfallAKTUELL
Heilbronns hochgelegener Außenposten - die Heilbronner Hütte - erstrahlt in neuem Glanz. Nach zweijähriger
Renovierungszeit sind die Arbeiten an der Außenfassade abgeschlossen.
Foto: DAV
„Aus alt mach neu“
Altpapiersammlung
Schadstoffsammlung
Zweijähriges Gemeinschaftsprojekt erfolgreich beendet - Feierliche Einweihung
Am Samstag, 18. Oktober, findet in Horkheim eine Bündelsammlung für Altpapier statt.
Sammler ist die Evangelische
Kirchengemeinde.
Gesammelt werden Kartonage,
Zeitungen, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt.
Die Altpapierbündel müssen ab
8 Uhr bereitliegen.
Am Samstag, 25. Oktober, findet auf dem Recyclinghof Heilbronn-Süd, Lise-Meitner-Straße, von 8 bis 14 Uhr eine mobile
Schadstoffsammlung statt. Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher
Menge. Dazu gehören Abfälle,
die giftige bzw. umweltgefährliche Stoffe enthalten. (red)
Die Heilbronner Hütte steht auf
2320 Metern Höhe inmitten der
alpinen Berglandschaft des
Verwallgebirges in Österreich.
Nun erstrahlt sie in neuem
Glanz - die Renovierung der
Außenfassade ist beendet.
Kürzlich feierten Beteiligte
den Abschluss des Gemeinschaftsprojekts „Aus alt mach
neu“ der Handwerkskammer
Heilbronn-Franken, des DAV
Sektion Heilbronn sowie von
Schulen und Innungen.
Rund 100 angehende Zimmerleute und Schreiner unter
anderem von der gewerblichen
Johan-Jakob-Widmann-Schule arbeiteten zwei Jahre an der
Fassade und erneuerten auch
über 100 Fensterläden.
„Nur durch ein solches gemeinschaftliches Engagement
ist es möglich, die Hütte in diesem hervorragenden Zustand
zu halten“, lobte OB Harry Mergel den Einsatz. Der Grundstein
der Hütte wurde vor 88 Jahren
gelegt. (red)
INFO: www.dav-heilbronn.de
Amtliche Bekanntmachungen – Amtsblatt Heilbronn Nr. 21
B e k a n n t m a c h u n g der Stadtwerke Heilbronn GmbH
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Heilbronn GmbH haben folgende Beschlüsse gefasst:
Der Konzernabschluss 2013 wird wie
folgt festgestellt:
Bilanzsumme
399.345.596,95 EUR
Konzernjahresüberschuss
14.677.196,33 EUR
(gemäß § 46 Nr. 1b GmbHG)
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Zu dem Konzernabschluss und dem
Konzernlagebericht hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
INVRA
Treuhand AG mit Datum vom 12. Mai
2014 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
„Wir haben den von der Stadtwerke
Heilbronn GmbH, Heilbronn, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend
aus Konzernbilanz, Konzerngewinnund Verlustrechnung, Konzernanhang,
Konzernkapitalflussrechnung
und
Konzerneigenkapitalspiegel - und den
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember
2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht
nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Konzernabschluss und über den
Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Heilbronn GmbH haben folgende Beschlüsse
gefasst:
Der Jahresabschluss 2013 wird wie folgt
festgestellt:
Bilanzsumme
284.890.551,63 EUR
Jahresüberschuss
926.744,30 EUR
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von 926.744,30 EUR
wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft INVRA Treuhand AG mit Datum vom 13. März 2014 den folgenden
Bestätigungsvermerk erteilt:
„Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Ver-lus-
trechung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stadtwerke Heilbronn GmbH,
Heilbronn, für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung
von Jahresabschluss und Lagebericht
nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von
uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über
den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch
den Konzernlagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz-, und
Ertragslage wesentlich auswirken, mit
hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über
das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im
Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von
Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises,
der angewandten Bilanzierungs- und
Konsolidierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass
unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung
bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der
bei der Prüfung gewonnenen Erkennt-
nisse entspricht der Konzernabschluss
den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage des Konzerns und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.“
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht sind in der Zeit vom
27.10.2014 bis zum 31.10.2014 zur
Einsichtnahme bei der Stadtwerke Heilbronn GmbH, Weipertstraße 49, Finanz- und Rechnungswesen, Zimmer
118 zu folgenden Zeiten: 8.00 Uhr bis
12.00 Uhr, öffentlich ausgelegt.
B e k a n n t m a c h u n g der Stadtwerke Heilbronn GmbH
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die
sich auf die Darstellung des durch den
Jahresabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-,
und Ertragslage wesentlich auswirken,
mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über
das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden
die Wirksamkeit des rechnungslegungs-
bezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von
Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der
bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der
Stadtwerke Heilbronn GmbH, Heilbronn
den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft. Der Lagebericht steht
im Einklang mit dem Jahresabschluss,
vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage der Gesellschaft und
stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Der Jahresabschluss und der Lagebericht
sind in der Zeit vom 27.10.2014 bis zum
31.10.2014 zur Einsichtnahme bei der
Stadtwerke Heilbronn GmbH, Weipertstraße 49, Finanz- und Rechnungswesen,
Zimmer 118 zu folgenden Zeiten: 8.00
Uhr bis 12.00 Uhr, öffentlich ausgelegt.
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Bekanntmachung
der Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr GmbH
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr GmbH haben folgende Beschlüsse gefasst:
Der Jahresabschluss 2013 wird wie folgt festgestellt:
Bilanzsumme
- davon entfallen auf der Aktivseite
Anlagevermögen
Umlaufvermögen
Rechnungsabgrenzungsposten
- davon entfallen auf der Passivseite
Eigenkapital
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Jahresgewinn/-verlust
Summe der Erträge
Summe der Aufwendungen 1.654.685,30
Die Verlustabdeckung in Höhe von 1.100.817,02Euro
erfolgt durch die Gesellschafter
gem. § 6 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages
3.924.944,57 Euro
36.033,00Euro
3.772.337,96Euro
116.573,61Euro
376.431,99Euro
86.678,71Euro
3.461.833,87Euro
0,00Euro
553.868,28Euro
Euro
Bestätigungsvermerk
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AAT Integretas GmbH am 23. Mai 2014 folgenden uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt:
„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr GmbH, Heilbronn, für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar. bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen
des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung
der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so
zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf
die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche
und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche
Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis
von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der
gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Der Jahresabschluss und Lagebericht sind in der Zeit vom 20.10. bis
24.10.2014 und am 27.10. und 31.10.2014 zur Einsichtnahme bei der Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr GmbH, Olgastr. 2 von 9.00 Uhr bis
16.00 Uhr öffentlich ausgelegt.
Amtsblatt Heilbronn Nr. 21 | Seite 11
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
Inkrafttreten der Verlängerung einer Veränderungssperre
Satzung über die Verlängerung der
Veränderungssperre
für den Bereich „Flst. 385, HeilbronnNeckargartach“
Aufgrund der §§ 16 und 17 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung
vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414) in
Verbindung mit dem § 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg
(GemO) in der Fassung vom
20.07.2000 (GBl. S. 581) hat der Gemeinderat am 25.09.2014 folgende
Satzung beschlossen.
Einziger Paragraph
Die Satzung über die Veränderungssperre für den Bereich „Flst. 385“ - in
Kraft seit dem 18.10.2012 - wird um
ein weiteres Jahr verlängert.
Mit dieser Bekanntmachung tritt die
Verlängerung der Veränderungssperre in Kraft.
Die Satzung liegt bei der Stadt Heilbronn, Planungs- und Baurechtsamt,
Cäcilienstraße 45, 1. Obergeschoss,
Zimmer C 1.49, zu jedermanns Einsicht bereit. Sie kann dort während der
Dienststunden eingesehen werden.
Hinweise:
I. Eine Satzung, die unter Verletzung
von Verfahrens- oder Formvorschriften der GemO oder auf Grund
der GemO zu Stande gekommen
ist, gilt ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig
zu Stande gekommen.
Öffentliche Zustellung
Für Herrn Jens-Christian Steiner, zuletzt
wohnhaft: Franz-Renner-Straße 2-4,
74072 Heilbronn
wurde eine Entscheidung des Amtes für
Familie, Jugend und Senioren der Stadt
Heilbronn getroffen.
Dies gilt nicht, wenn
1. die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt
worden sind,
2. der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO wegen
Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn vor Ablauf
der in Satz 1 genannten Frist die
Rechtsaufsichtsbehörde
den
Beschluss beanstandet hat oder
die Verletzung der Verfahrensoder Formvorschrift gegenüber
der Stadt Heilbronn unter Bezeichnung des Sachverhalts,
der die Verletzung begründen
soll, schriftlich geltend gemacht worden ist.
Ist eine Verletzung nach Satz 2
Nr. 2 dieses Hinweises geltend
gemacht worden, so kann auch
nach Ablauf der in Satz 1 dieses
Hinweises genannten Frist
jedermann diese Verletzung
geltend machen (§ 4 Abs. 4
GemO in der Fassung vom
24.07.2000, GBl. S. 581).
II. Auf die Vorschriften über
- die Entstehung etwaiger Entschädigungsansprüche gemäß §
18 Abs. 1 BauGB
- sowie deren Geltendmachung gemäß § 18 Abs. 2 Satz 2 und 3
BauGB
Öffentliche Zustellungen
Für Frau Roxana Mihai
zuletzt wohnhaft: Großgartacher Str.
36, 74080 Heilbronn
Az.: HN-T5631 vom 30.09. und
02.10.2014
Da der derzeitige Aufenthaltsort des
Obengenannten nicht bekannt ist, erfolgt hiermit die öffentliche Zustellung
gemäß § 11 Landesverwaltungszustellungsgesetz.
Für Herrn Elia Gullo
zuletzt wohnhaft: Hans-Baldung-Str.
10, 74080 Heilbronn
Az. 33 Z/ HN-U 1830 vom 01.10.2014
Der Bescheid kann innerhalb von zwei
Wochen, vom Tage der Bekanntmachung an, beim Amt für Familie, Jugend
und Senioren, Gymnasiumstr. 44, 74072
Heilbronn, Frau Burger, Zimmer 313
während der Dienstzeiten eingesehen
werden.
Für Jacqueline-Moana Buchwald
zuletzt wohnhaft: Klingenberger Str.
49, 74080 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-OR 9999 vom
08.10.2014
Stadt Heilbronn
Amt für Familie,
Jugend und Senioren
Für Herrn Elvis Paraschiv
zuletzt wohnhaft: Großgartacher Str.
46, 74080 Heilbronn
Az.: 33.Z/ HN-T 5417 vom 09.10.2014
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens
Der Gemeinderat der Stadt Heilbronn
hat am 25.09.2014 beschlossen, folgenden Bebauungsplan aufzustellen:
Bebauungsplan 160/7 HeilbronnHorkheim
zur Änderung der Bebauungspläne
160/I, 160/1, 160/2, 161/1, 163/10 und
165/1
Ortskern Horkheim
für die Flurstücke Nr. 3, 4/3, 5, 5/1, 5/3,
6, 7, 7/4, 7/5, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 13/1,
14, 15, 16, 17/1, 17/2, 17/3, 17/4, 17/5,
17/6, 18, 19, 19/4, 20, 21, 21/1, 21/2,
23, 23/1, 23/2, 24, 24/1, 24/2, 24/3, 24/
4, 25 (Schlossgasse), 25/1, 25/2, 26, 26/
1, 26/2, 26/3, 26/4, 27, 27/1, 27/2, 27/3,
27/4, 27/5, 28, 29, 30, 31, 32, 32/1, 33,
34, 35/1, 36, 37 (Kirchgasse), 40, 42, 43,
45, 46/1, 46/2, 46/6, 47, 47/1, 50 teilw.
(Kelterweg), 51, 52 (Schafgartenweg),
53, 54, 54/2, 55, 56, 56/1, 56/2, 56/3,
56/4, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 62/1, 63, 63/
1, 63/2, 66/1, 66/2, 66/3, 66/4, 66/5,
66/6, 66/7, 70, 73/1, 76, 79, 80, 81, 81/
1, 81/2, 82, 82/1, 82/2, 82/3, 83, 83/1,
83/2, 84, 85, 88, 97, 98, 99, 99/1, 99/2,
100, 101, 102, 103, 104, 105, 105/1,
105/2, 105/3, 105/4, 105/5, 105/6, 105/
7, 105/8, 105/9, 105/10, 105/11, 105/
12, 105/13, 105/14, 105/15, 105/16,
105/18, 106, 106/1, 106/2,106/3, 107,
108 (Enge Gasse), 109 (Kurze Gasse),
110 teilw. (Schleusenstraße), 111, 112,
113, 113/1, 113/2, 113/3, 116, 117,
118, 118/2, 118/3, 118/4, 118/5, 118/6,
118/7, 118/8, 118/9, 119, 119/1, 119/2,
119/3, 119/4, 119/5, 119/6, 119/7, 119/
8, 119/9, 119/10, 119/11, 169, 170,
wurden Entscheidungen durch das
Bürgeramt (Kfz-Zulassungsbehörde)
getroffen.
Da der derzeitige Aufenthaltsort der
Obengenannten nicht bekannt ist, erfolgt hiermit die öffentliche Zustellung nach § 11 Landesverwaltungszustellungsgesetz.
Der Bescheid kann innerhalb von zwei
Wochen, vom Tage der Bekanntmachung an, beim Bürgeramt - Kfz-Zulassungsbehörde der Stadt Heilbronn
-, Lerchenstraße 40, 74072 Heilbronn
während der Dienstzeiten eingesehen
werden. Mit der Zustellung werden
Fristen in Gang gesetzt, nach deren
Ablauf Rechtsverluste drohen können.
Stadt Heilbronn
Bürgeramt
-Kfz-Zulassungsbehörde-
Beteiligungsbericht 2013
der Stadt Heilbronn
170/1, 170/2, 172, 173, 174, 176, 176/
1, 178, 178/1, 179, 250 (Ernst-BaderStraße), 347 teilw. (Hohenloher Straße)
und 685 teilw. (Talheimer Straße).
Der Geltungsbereich ist im Lageplan
des Planungs- und Baurechtsamts vom
06.06.2014 umgrenzt.
Mit diesem Bebauungsplan wird u.a.
das planerische Ziel verfolgt, den Ortskern mit seinen charakteristischen
Merkmalen zu bewahren und den dörflichen Charakter zu erhalten.
Heilbronn, 30.09.2014
Stadt Heilbronn
Bürgermeisteramt
In Vertretung
Hajek
Bürgermeister
- und das Erlöschen dieser Ansprüche gemäß § 18 Abs. 3 in Verbindung mit § 44 Abs. 4 BauGB wird
hingewiesen (BauGB in der Fassung vom 23.09.2004, BGBl. I S.
2414).
III. Bei der Aufstellung dieser Satzung
werden unbeachtlich
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1
Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche
Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. nach § 214 Abs. 3 Satz 2
BauGB beachtliche Mängel des
Abwägungsvorgangs, wenn sie
nicht innerhalb eines Jahres seit
dieser
Bekanntmachung
schriftlich gegenüber der Stadt
Heilbronn unter Darlegung des
die Verletzung begründenden
Sachverhalts geltend gemacht
worden sind (§ 215 Abs. 1
BauGB in der Fassung der Bekanntmachung
vom
23.09.2004, BGBl. I S. 2414, zuletzt geändert durch Gesetz
vom 21.12.2006, BGBl. I S.
3316).
Heilbronn, 26.09.2014
Stadt Heilbronn
Bürgermeisteramt
In Vertretung
Hajek
Bürgermeister
„Kartengrundlage Vermessungsund Katasteramt“
Aufgrund von § 105 Abs. 2 der Gemeindeordnung für Baden Württemberg in
der Fassung der Bekanntmachung vom
24. Juli 2000 (GBl. S. 581, ber. S. 698),
zuletzt geändert durch Gesetz vom
16.04.2013 (GBl. S. 55) hat der Gemeinderat am 25. September 2014 den Beteiligungsbericht 2013 der Stadt Heilbronn zur Kenntnis genommen.
Der Beteiligungsbericht liegt in der Zeit
von Montag, 20.Oktober 2014 bis
Dienstag, 28. Oktober 2014 je einschließlich während der üblichen
Dienststunden in der Stadtkämmerei
(Rathaus, Marktplatz 7, Zimmer 183)
zur öffentlichen Einsichtnahme aus.
Heilbronn, 16. Oktober 2014
Stadt Heilbronn
Stadtkämmerei
Seite 12 | Amtsblatt Heilbronn Nr. 21
AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
Bekanntmachung der Entsorgungsbetriebe
der Stadt Heilbronn
Feststellung des Jahresabschlusses 2013
Der Gemeinderat der Stadt Heilbronn hat in seiner Sitzung am 25.09.2014 folgende
Beschlüsse gefasst:
1. Feststellung des Jahresabschlusses 2013 der Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn:
Aufgrund von § 16 Abs. 3 Eigenbetriebsgesetz wird der Abschluss der Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn für das Wirtschaftsjahr 2013 wie folgt festgestellt:
1.1 Bilanzsumme:
205.081.778,72 EUR
1.1.1 davon entfallen auf der Aktivseite auf
- auf das Anlagevermögen
184.834.517,73 EUR
- auf das Umlaufvermögen
20.188.672,09 EUR
1.1.2 davon entfallen auf der Passivseite auf
- das Eigenkapital
3.267.567,32 EUR
- die empfangenen Ertragszuschüsse
28.526.714,00 EUR
- die Rückstellungen
52.269.294,92 EUR
- die Verbindlichkeiten
121.004.606,31 EUR
1.2 Jahresgewinn
58.773,26 EUR
1.2.1 Summe der Erträge
35.908.467,79 EUR
1.2.2 Summe der Aufwendungen
35.849.694,53 EUR
2. Verwendung des Jahresgewinns:
Der Jahresgewinn in Höhe von 58.773,26 EUR dient zur Tilgung des Verlustvortrages.
3. Der Betriebsleitung der Entsorgungsbetriebe wird für das Wirtschaftsjahr 2013
gemäß § 16 Abs. 3 Eigenbetriebsgesetz Entlastung erteilt.
Prüfungsvermerk des Rechnungsprüfungsamtes:
Die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses 2013 der Entsorgungsbetriebe ergab,
dass insgesamt gesehen Verwaltung, Wirtschafts-, Kassen- und Rechnungsführung
sowie Vermögensverwaltung den zu beachtenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften, den Beschlüssen, Verträgen und Dienstanweisungen entsprechen.
Der Jahresabschluss 2013 und der Lagebericht liegen in der Zeit vom 17.10.2014 bis
28.10.2014 - je einschließlich - während der üblichen Dienststunden bei den Entsorgungsbetrieben, Kaufmännische Betriebsleitung, Cäcilienstraße 49, Zimmer A
0.16 öffentlich aus.
Entsorgungsbetriebe
der Stadt Heilbronn
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
STADTKÄMMEREI
Hundesteuer
1. ANZEIGEPFLICHT FÜR HUNDEHALTUNGEN
Die Stadt Heilbronn erhebt die Hundesteuer nach den Vorschriften der Satzung über die Erhebung der Hundesteuer in Heilbronn. Der Steuer unterliegt
das Halten von über drei Monate alten
Hunden durch natürliche Personen im
Stadtgebiet, soweit es nicht ausschließlich der Erzielung von Einnahmen
dient. Die Steuer beträgt im Kalenderjahr für über drei Monate alte Hunde
110,-- EUR. Hält ein Hundehalter im
Stadtgebiet mehrere Hunde, so erhöht
sich der geltende Steuersatz für den
zweiten und jeden weiteren Hund auf
240,-- EUR. Für jeden gefährlichen
Hund i.S.d. § 6 der Satzung über die Erhebung der Hundesteuer in Heilbronn
beträgt der Steuersatz 300,-- EUR im
Kalenderjahr. Beginnt oder endet die
Steuerpflicht im Laufe des Kalenderjahres, beträgt die Steuer den entsprechenden Bruchteil der Jahressteuer.
Das Halten eines über drei Monate alten
Hundes muss innerhalb eines Monats
nach dem Beginn des Haltens, oder
nachdem der Hund drei Monate alt geworden ist, der Stadtkämmerei angezeigt werden. Neubürger müssen ihren
Hund auch dann melden, wenn er bereits am bisherigen Wohnort versteuert
wurde. Wird ein angemeldeter Hund im
Laufe der Hundehaltung als gefährlich
eingestuft, ist dies innerhalb eines Mo-
nats der Stadtkämmerei schriftlich anzuzeigen. Endet die Hundehaltung oder
entfallen die Voraussetzungen für eine
gewährte Steuervergünstigung, so ist
dies der Stadtkämmerei ebenfalls innerhalb eines Monats anzuzeigen. Wird ein
Hund veräußert, so ist in der Anzeige der
Name und die Anschrift des Erwerbers
anzugeben.
Die Anzeigen über das Halten von Hunden nach den Vorschriften der Satzung
über die Erhebung der Hundesteuer in
Heilbronn nehmen entgegen:
• die Stadtkämmerei, Rathaus, Zimmer 374, Direktwahl 07131/56 2743,
• das Zentrale Bürgeramt im Rathaus,
• in den Stadtteilen Biberach, Böckingen, Frankenbach, Horkheim, Kirchhausen, Neckargartach und Sontheim, das jeweilige Bürgeramt bzw.
in Klingenberg, die dortige Außenstelle des Bürgeramtes Böckingen.
Wer die rechtzeitige An- bzw. Abmeldung vorsätzlich oder leichtfertig unterlässt, handelt ordnungswidrig. Die
Ordnungswidrigkeit kann mit einer
Geldbuße geahndet werden. Außerdem
ist die Hundesteuer nachzuentrichten.
2. HUNDESTEUERKONTROLLEN
Die Stadt Heilbronn hat das Recht, Hundesteuerkontrollen im Stadtkreis Heilbronn durchzuführen.
3. HUNDESTEUERMARKEN
Nach § 12 der Satzung über die Erhebung der Hundesteuer in Heilbronn
wird für jede angezeigte Hundehaltung
von der Stadt Heilbronn eine Hundesteuermarke ausgegeben. Die Hundesteuermarken bleiben für die Dauer der
Hundehaltung gültig. Die Stadt Heilbronn kann durch öffentliche Bekanntmachung Hundesteuermarken für ungültig erklären. Der Hundehalter muss
die von ihm gehaltenen, außerhalb des
von ihm bewohnten Hauses oder des
umfriedeten Grundbesitzes laufenden
anzeigepflichtigen Hunde mit einer gültigen und sichtbar befestigten Hundesteuermarke versehen. Wer dagegen
verstößt, handelt ordnungswidrig. Die
Ordnungswidrigkeit wird mit einem
Verwarnungsgeld geahndet.
Die Stadt Heilbronn hat mit dem Hundesteuerbescheid 2010 neue Hundesteuermarken ausgegeben. Die Marken sind
bis zum 31.12.2014 gültig, sofern diese
nicht durch öffentliche Bekanntmachung für ungültig erklärt werden.
Bei Verlust einer Steuermarke wird dem
Halter des Hundes eine Ersatzmarke gegen Zahlung einer Verwaltungsgebühr
ausgehändigt. Unbrauchbar gewordene
Steuermarken werden bei Rückgabe
kostenlos ersetzt.
Endet eine Hundehaltung, so ist die
Steuermarke mit der Anzeige der Stadtkämmerei zurückzugeben.
Stadt Heilbronn
Stadtkämmerei
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
Sanierungsmaßnahme Bereich Neckarsulmer Straße
Durchführung vorbereitender Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch
Der Gemeinderat der Stadt Heilbronn
hat am 25.09.2014 den Beginn vorbereitender Untersuchungen gemäß §
141 Absatz 3 Baugesetzbuch (BauGB)
für das Gebiet im Bereich der Neckarsulmer Straße beschlossen.
Das Gebiet, auf das sich die Untersuchungen erstrecken, liegt nördlich der
Heilbronner Innenstadt und hat eine
Größe von ca. 15,3 ha.
Das Untersuchungsgebiet wird wie
folgt begrenzt:
• im Westen: Kreuzenstraße (Flst.Nr.
2539; 2610/1, teilw.)
• im Norden: Brüggemannstraße
(Flst.Nr.
2605/1),
Jörgstraße
(Flst.Nr. 2646/2, teilw.), Rauch-
straße (Flst.Nr. 2659, teilw.)
• im Osten: Neckarsulmer Straße
(Flst.Nr. 2538, teilw.), ViktorScheffel-Straße (Flst.Nr. 2674),
Käferflugstraße (Flst.Nr. 1070/4,
teilw.), Feyerabendstraße (Flst.Nr.
2766; 2767)
• im Süden: Am Sülmertor (Flst.Nr.
2573), Burenstraße (Flst.Nr. 2793)
Das Untersuchungsgebiet ist im Lageplan des Planungs- und Baurechtsamts vom 24.07.2014 umgrenzt.
Gemäß § 138 BauGB sind die Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige zum
Besitz oder zur Nutzung eines Grundstücks, Gebäudes oder Gebäudeteils
Berechtigte sowie ihre Beauftragten
verpflichtet, der Gemeinde oder ihren
Beauftragten Auskunft über die Tatsachen zu erteilen, deren Kenntnis zur
Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebietes oder zur Vorbereitung oder Durchführung der Sanierung erforderlich ist. An personenbezogenen Daten können insbesondere
Angaben der Betroffenen über ihre
persönlichen Lebensumstände im
wirtschaftlichen und sozialen Bereich, namentlich über die Berufs-, Erwerbs- und Familienverhältnisse, das
Lebensalter, die Wohnbedürfnisse,
die sozialen Verflechtungen sowie
über die örtlichen Bindungen, erhoben werden.
Das sich aus den vorbereitenden Untersuchungen ergebende Sanierungsgebiet bedarf noch der förmlichen
Festlegung durch eine Sanierungssatzung.
Diese Bekanntmachung erfolgt gemäß § 141 Absatz 3 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom
23.09.2004 (BGBl. I S. 2414).
Heilbronn, 26.09.2014
Stadt Heilbronn
Bürgermeisteramt
In Vertretung
Hajek
Bürgermeister
Bekanntmachung der Stadt Heilbronn
Wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren - Umgestaltung des linksseitigen Ufers des Altneckars Bekanntgabe des Erörterungstermins
Die Bundesgartenschau Heilbronn
2019 GmbH plant im Zuge der Bundesgartenschau die Umgestaltung des
linksseitigen Ufers des Altneckars auf
einer Länge von rund 600 m im Bereich
nördlich der Karl-Nägele-Brücke bis
zum Gewann Wohlgelegen (Vorhaben
Neckaruferpark Wohlgelegen (Neckarhabitat)).
Entlang des Altneckars soll so eine abwechslungsreiche Ufergestaltung als
Habitat entstehen, das dabei ein kleinteiliges Relief mit Auen- und Flachwasserzonen, Altarmsituationen sowie Regenwasserbiotope bildet. Es entsteht
dort durch umfangreiche Modellierung
des bestehenden Ufer ein Mosaik vielfältiger Lebensräume am und im Wasser. Diese werden sowohl über einen
uferbegleitenden Steg, sowie einer
oberhalb gelegene Promenade erlebbar
gemacht.
Das Vorhaben umfasst die nachfolgenden Baumaßnahmen:
• Umfangreiche Geländeprofilierungen (Abtrag von Erdmassen) im gesamten Vorhabengebiet u.a. Verfüllung der Schiffswendestelle im Altneckar
• Vorschüttung in den Altneckar zur
Erweiterung des Habitats
• Bau eines etwa 550 m langen Holzsteges durch die Auen- und Flachwasserzonen parallel zum Flusslauf
• Bau eines Uferpromenadenweges
oberhalb des Holzsteges parallel
zum Flusslauf
• Bau eines kleinen Hafenbeckens mit
einer Slipanlage für die Feuerwehr
im Norden
Die öffentliche Auslegung der Planunterlagen und die Behördenbeteiligung
im Planfeststellungsverfahren sind abgeschlossen. Einwendungen waren in
der Zeit vom 14. August 2014 bis einschließlich 27. August 2014 vorzubringen.
Im weiteren Verlauf des Anhörungsverfahrens zu der oben angeführten
Gewässerausbaumaßnahme wird ein
Erörterungstermin über die vorgebrachten Stellungnahmen und Einwendungen durchgeführt.
Gemäß § 73 Absatz 6 Landesverwaltungsverfahrensgesetz hat die Planfeststellungsbehörde die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die Stellungnahmen zum Vorhaben jetzt in ei-
nem Erörterungstermin mit dem Träger
des Vorhabens, den Behörden und den
Personen, die Einwendungen erhoben
haben sowie den vom Vorhaben Betroffenen, zu erörtern.
Der Erörterungstermin findet statt am:
Mittwoch, 29. Oktober 2014
um 10:00 Uhr
Im großen Sitzungssaal des
Technischen Rathauses in der
Cäcilienstraße 49, 74072 Heilbronn.
Der Erörterungstermin wird hiermit
ortsüblich bekanntgemacht.
Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.
Nicht beteiligten Personen kann der
Verhandlungsleiter die Teilnahme gestatten, wenn kein Beteiligter widerspricht.
Die Teilnahme am Termin ist jedem,
dessen Belange von dem Vorhaben berührt werden, freigestellt.
Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Dieser hat seine
Bevollmächtigung durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen und diese
zu den Akten der Anhörungsbehörde
(Planungs- und Baurechtsamt/ Abteilung Umwelt- und Arbeitsschutz/,
Frankfurter Straße 73, 74072 Heilbronn) zu geben.
Wir weisen darauf hin, dass bei Ausbleiben eines Beteiligten auch ohne ihn
verhandelt und entschieden werden
kann. Nicht fristgerecht, z. B. im Erörterungstermin erstmalig erhobene Einwendungen, werden nicht berücksichtigt. Das Anhörungsverfahren ist mit
dem Schluss der Verhandlung beendet.
Durch die Teilnahme am Erörterungstermin entstehende Aufwendungen,
auch solche für einen Bevollmächtigten, können nicht erstattet werden.
Entschädigungsansprüche, soweit über
sie nicht in der Planfeststellung dem
Grunde nach zu entscheiden ist, werden
nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.
Diese Bekanntmachung ist auch im Internet einsehbar unter nachfolgender
Adresse:
www.heilbronn.de/bau_wohn/planfeststellungsverfahren/
Heilbronn, 07.10.2014
Bürgermeisteramt
- Dezernat IV Hajek - Bürgermeister
„Kartengrundlage Vermessungsund Katasteramt“
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Website
www.heilbronn.de
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