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Broschüre - Zentrum Studium Universale - Heinrich-Heine

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Wintersemester 2014/2015
Bildung neu denken.
Perspektiven für Hochschule
und Gesellschaft.
Das Studium Universale an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Jetzt anmelden unter
www.zsu.hhu.de
Termine
Wintersemester 2014/2015
01.10.2014 – 31.03.2015
Beginn der Lehrveranstaltungen 06.10.2014
Ende der Lehrveranstaltungen
06.02.2015
Weihnachtsferien
22.12.2014 bis 02.01.2015
Sapere aude!
Wage es, weise zu sein!
(Horaz)
Ein „studium generale“, oder auch „studium universale“, hat es in verschiedenen Formen in der
europäischen Bildungsgeschichte immer gegeben. Als Zielsetzungen waren damit die Überschreitung des Fachstudiums in dreierlei Hinsicht verbunden: zur beruflichen Praxis, zu anderen Fächern
und zum gemeinsamen Studieren und Leben. Neben diesem Verständnis stand die Auffassung,
dass sich ein Studium Universale gegen die „totale Spezialisierung des Wissens“ und den „Verlust
des Ganzheits- und Zusammenhangbewußtseins“ wenden und für ein „teilnehmendes Interesse
an der Gesamtheit des Wissens“ werben müsse.
In einer globalen Wissensgesellschaft und in Ihrem späteren Berufsleben reichen Spezialkenntnisse nicht mehr aus. Mit dem Studium Universale erweitern Sie Ihren Horizont über die Grenzen
Ihres Fachstudiums hinaus und lernen dabei, Ihr in der eigenen Fakultät erworbenes Wissen neu
zu interpretieren und zu verstehen. Sie werden vertraut mit anderen Fachkulturen und erwerben
Kenntnisse über Inhalte neuer Wissenschaftsdisziplinen. Das Studium Universale befähigt Sie,
Stärken und Grenzen von Theorien und Methoden des eigenen und der anderen Fächer zu bewerten und versetzt Sie in die Lage, von einem reflektierten Standpunkt aus in Teams mit Spezialisten
aus unterschiedlichen Herkunftsbereichen zu kooperieren.
Die Relevanz dieser Zielsetzungen für das Studium an bundesdeutschen Hochschulen wird besonders vor dem Hintergrund der neuen gestuften BA/MA-Studiengänge, die im Hinblick auf den
späteren Beruf strikt durchgestaltet sind, deutlich. Das Studium Universale vermeidet die Entwicklung eines Tunnelblickes und hilft Ihnen, sich wissenschaftlich zusätzlich zu bereichern.
Das Studium Universale bietet daher allen Studierenden ein ausgewähltes Programm an Lehrveranstaltungen aller Fakultäten an. Dieses überfachliche und überfakultäre Studienangebot ist curricular in den BA-Studiengängen verankert, sodass Studierende darin Leistungspunkte erwerben
können. Wagen Sie mit uns den Blick über den eigenen Tellerrand! In der kommentierten Übersicht des Studium Universale-Angebots finden Sie hoffentlich auch Lehrveranstaltungen, die Ihren
Interessen und Bedürfnissen gerecht werden.
Begleitend zu diesem Angebot bietet Ihnen die Akademie Schlüsselkompetenzen studien- und
berufsqualifizierende Workshops an, in denen Sie mit Ihren Kommilitonen und Ihrem Bedarf entsprechend „soft skills“ erwerben, trainieren und verbessern können. An dieser Stelle möchte ich Sie
schon einmal auf die kommende Akademie Schlüsselkompetenzen im Wintersemester 2014/2015
aufmerksam machen. Hierzu finden Sie weitere Informationen auf der Webseite www.zsu.hhu.de
unter dem Stichpunkt „Schlüsselkompetenzen“.
Dr. Christoph auf der Horst
Leiter Studium Universale
Termine
Die Online-Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen des Studium Universale
entnehmen Sie dem jeweiligen Eintrag im HIS-LSF.
Wintersemester 2014/2015
Beginn der Lehrveranstaltungen
Ende der Lehrveranstaltungen
06.10.2014
06.02.2015
Feiertage und Ferien
Weihnachtsferien
bis
22.12.2014
02.01.2015
Impressum
Herausgeber
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Dr. Christoph auf der Horst
Leiter Studium Universale
E-Mail: studium-universale@hhu.de
Christian Consten-Vits
Wissenschaftliche Hilfskraft
Geb. 25.13, R. 00.37
Telefon: 0211/81-10496
E-Mail: studium-universale@hhu.de
Umschlaggestaltung
Monika Fastner
Universitätsverwaltung, Stabsstelle Abteilung Kommunikation
E-Mail: monika.fastner@hhu.de
Satz und Layout
Friedhelm Sowa
Zentrum für Informations- und Medientechnologie
Telefon: 0211/81-13920
E-Mail: sowa@hhu.de
Studium Universale
Programm Wintersemester 2014/2015
I
Informationen für Studierende
5
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
7
II Juristische Fakultät
15
III Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
19
IV Medizinische Fakultät
23
V Philosophische Fakultät
29
VI Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
71
Informationen
Studium Universale
Informationen für Studierende
In dieser Broschüre finden Sie alle Studium Universale-Lehrveranstaltungen des Wintersemesters
2014/2015.
Die Lehrveranstaltungen des Studium Universale werden innerhalb des Wahlbereichs der Fächer
angeboten und können nur fakultätsübergreifend belegt werden. Das heißt, dass ein Studierender
nur Studium Universale-Lehrveranstaltungen besuchen kann, die nicht von seiner Heimatfakultät
angeboten werden. Sonderregelungen gibt es auch in den Fällen, in denen die Fächer allzu nah
miteinander verwandt sind, wie z. B. bei dem Studiengang Wirtschaftschemie.
Was wird vermittelt?
In den Studium Universale-Lehrveranstaltungen soll das Verständnis für fach- und disziplinübergreifende Zusammenhänge, Verständnis für die Geltungsgrenzen von Wissen und Erkenntnis sowie ein prinzipielles Verständnis für andere Wissensgebiete nicht nur inhaltlich, sondern auch
formal in den Vordergrund gestellt werden.
Wie und bis wann kann ich mich anmelden?
Die verbindliche Anmeldung für die jeweiligen Lehrveranstaltungen erfolgt über die Online-Einschreibung des HIS-LSF. Die Online-Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen des Studium Universale entnehmen Sie im HIS-LSF dem jeweiligen Eintrag.
Wenn Sie die Anmeldung aufrufen, werden Sie aufgefordert, sich zu autorisieren. Nutzen Sie
dafür bitte die Kennung, die Sie als eingeschriebene Studierende beim Zentrum für Informationsund Medientechnologie erhalten. Notwendig ist dafür die Matrikelnummer und das zugehörige
Passwort (im blauen Bereich der Studienbescheinigung aufgedruckt). Die Kennung wird Ihnen
automatisch zugeteilt. Dazu besuchen Sie bitte die Internetseiten des Zentrums für Informationsund Medientechnologie.
Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Anmeldung für eine Veranstaltung im Rahmen des Studium
Universale im HIS-LSF die Option Studium Universale ausgewählt sein muss.
Wer kann die Lehrveranstaltungen besuchen?
Alle Studierende der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Allerdings mit unterschiedlicher Verbindlichkeit:
• Der Besuch von Studium Universale-Lehrveranstaltungen ist in Prüfungsordnungen von
Bachelorstudiengängen formuliert.
• Für alle anderen Studiengänge ist der Besuch von Lehrveranstaltungen des Studium Universale ebenso wünschenswert.
Leistungspunkte und Bescheinigung
Im Prinzip gilt die Regel, dass Studium Universale-Studierende die gleiche Anzahl Leistungspunkte erhalten wie die Fachstudierenden. In aller Regel wird der Lehrveranstalter Ihnen den entsprechenden Schein ausstellen.
5
Informationen
Bei Problemen rufen Sie uns einfach unter der Telefonnummer 02 11 81 - 1 04 96 an oder schreiben Sie eine E-Mail an die Adresse studium-universale@hhu.de.
Anregungen und konstruktive Kritik zum Studium Universale nehmen wir sehr gerne jederzeit
entgegen.
Kontakt / Adresse:
Studium Universale
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Gebäude 25.13, Raum 00.37
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
6
Telefon: +49 (0) 2 11 - 81 - 1 04 96
Telefax: +49 (0) 2 11 - 81 - 1 25 60
E-Mail: studium-universale@hhu.de
Fakultätsübergreifende
Veranstaltungen
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
Lehrveranstaltungen nach Wochentagen
.........................................................................................
Montag
16:30-18:00 Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Ausgewählte Preisträger
9
und ihre kulturelle Bedeutung für die Geschichte der Bundesrepublik
.........................................................................................
Dienstag
12:30-14:00 Tierethik: “Dürfen wir Tiere essen?“
12
.........................................................................................
Donnerstag
10:30-12:00 “Zur Hölle mit dem Paradies?“
13
18:00-19:30 Chinas Weg in die Moderne
8
.........................................................................................
Freitag
15:00-18:30 Theologie aktuell
11
.........................................................................................
Samstag
10:00-17:00 Gründung einer Literaturzeitschrift
9
.........................................................................................
Block
14:00-18:00 Portraitmalerei
10
7
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
Chinas Weg in die Moderne (Seminar)
Studium Universale
Do, 18:00 bis 19:30
Konfuzius-Institut Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 63, 40210 Düsseldorf
Dozent: Dr. Cord Eberspächer
Creditpoints: Bei Besuch der 6 Veranstaltungen und bei
Vorlegen einer Eigenleistung je nach Umfang 1 bis 2 CP
Kommentar:
China hatte das erste Papiergeld, Chinesen erfanden den Kompass und das Schießpulver und
noch der Philosoph Leibniz hielt die chinesische Zivilisation für so vorbildlich, dass er sie in vieler
Hinsicht als Vorbild für das Abendland sah. Doch der Osten geriet ins Hintertreffen, spätestens
während des Ersten Opiumkriegs erwies sich China als militärisch hoffnungslos unterlegen und
wurde zum Symbol von Rückständigkeit und der Unfähigkeit zum Wandel. Doch der Angriff des
Westens löste einen Reformprozess aus, der China grundlegend verändern sollte. Seine Anfänge
liegen bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts und dieser Prozess beschleunigte sich, bis er
letztendlich das Kaiserreich der Qing in den Untergang führte. Doch von der Xinhai-Revolution bis
heute war es immer noch ein weiter Weg.
Chinas Weg in die Moderne verlief nicht gradlinig. Zum einen war er gekennzeichnet durch ständige Spannungen zwischen geistigen und materiellen Importen aus dem Westen und der chinesischen Kultur, zum anderen durch vielfache Unterbrechungen vom Bürgerkrieg über den großen
Sprung nach vorn bis zur Kulturrevolution.
Die Veranstaltungen finden jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr im Konfuzius-Institut Düsseldorf,
Graf-Adolf-Str. 63, 40210 Düsseldorf, statt.
16. Oktober 2014
China als Großmacht. China und seine Stellung als Großmacht bis ins 18. Jahrhundert
30. Oktober 2014
Zeichen der Krise. Die strukturellen Probleme der Qing-Dynastie und die Frage der „Great Divergence“
13. November 2014
Beginn des Reformprozesses. „Westliche Lehre für die Praxis, chinesische Lehre für die Substanz“
20. November 2014
Reformen bis zum Untergang. Die revolutionäre „Neue Politik“ Chinas bis zur Revolution 1911
8. Januar 2015
Die Modernität der Republik. Nationalismus, Kapitalismus, Kommunismus und eine Prise Faschismus 1912–1949
15. Januar 2015
Zum kommunistischen Kapitalismus. Von den Desastern zur Erfolgsgeschichte nach 1949
8
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Ausgewählte Preisträger und ihre
kulturelle Bedeutung für die Geschichte der Bundesrepublik (Seminar)
Studium Universale
Mo, 16:30 bis 18:00
28.01 Seminarraum 1
Dozent: Hoffmann
Creditpoints: Angabe im HIS-LSF folgt in Kürze
Kommentar:
Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird seit 1950 jährlich anlässlich der Frankfurter
Buchmesse in der Paulskirche verliehen. Als internationaler Friedenspreis ehrt er Persönlichkeiten
aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft und Kunst, die sich für den Friedensgedanken eingesetzt haben. Zugleich ist er ein Gradmesser für den aktuellen Zustand der globalen politischen
Friedenskultur. Die Geschichte des Preises seit 1950 zeigt Entwicklungen, Rückschritte und Fortschritte der Menschheit auf dem Wege zu einer humanen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Holocaust und der Atombombe.
Im Seminar werden ausgewählte Preisträger mit ihren Dankesreden sowie den entsprechenden
Laudatoren besprochen. Wir beginnen mit dem aktuellen Preisträger 2014, dem Amerikaner Jaron
Lanier. Weitere Preisträger, die besprochen werde: Albert Schweitzer, Martin Buber, Thornton Wilder, Theodor Heuss ect.
BN: Stundenvorbereitung
Gründung einer Literaturzeitschrift (Seminar)
Studium Universale
Dozent: Chistoph auf der Horst
15.11.2014: Sa, 10:00 bis 17:00
Creditpoints: k. A.
Ort: Haus der Universität, Schadowplatz, Düsseldorf-Zentrum
Kommentar:
Das Studium Universale hat es sich im Rahmen seiner Bildungskonzeption und unter besonderer
Berücksichtigung der Literaturstadt Düsseldorf sowie mit Verweis auf den Namensgeber unserer
Universität auch zur Aufgabe gemacht, den Studierenden der HHU Kompetenz sowie Interesse im
Hinblick auf Literatur zu vermitteln.
In diesem Kontext wurde vor einigen Jahren die Düsseldorfer Schule für Literatur und Kritik ins
Leben gerufen, die in Kooperation zwischen dem Studium Universale, dem Heinrich-Heine-Institut
der Stadt Düsseldorf sowie dem Litertaurbüro NRW Studierenden und Bürgern der Stadt literaturkritische Kompetenzen vermittelt und darüber hinaus regelmäßig Einblicke in verschiedene
Themen und Sparten des Literaturbetriebes ermöglicht.
Ein zusätzliches Projekt ist die Gründung einer Literaturzeitschrift mit literarischen Texten, Literaturrezensionen und Artikeln über literaturverwandte und kulturelle Themen. Getragen werden
wird diese Zeitschrift federführend vom Studium Universale der Heinrich-Heine-Universität. Die
Gründung der Zeitschrift soll im Rahmen eines Projektseminars erfolgen, an dem insbesondere
Studierende aber auch einige literaturinteressierte und -kompetente SchülerInnen Düsseldorfer
Schulen mitwirken. Begleitet wird die Arbeitsgruppe von Dozierenden der Universität und Mitarbeitern des Literaturbüros NRW. Das Projektseminar “Gründung einer Literaturzeitschrift“ soll
die Funktion eines inhaltlich arbeitenden Redaktionsteams ausüben sowie alle organisatorischen,
administrativen und logistischen Aufgaben kennenlernen und begleiten, die mit der Gründung,
Produktion und Publikation einer Literaturzeitschrift verbunden sind.
9
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
Daher wird von den TeilnehmerInnen des Projektseminars erwartet, sich zuverlässig und über
die Dauer von 1-2 Semestern mit dem Projekt verbunden zu fühlen und bei der Gründung der
Zeitschrift aktiv mitzuarbeiten.
Den Auftakt des Projektseminars bildet ein Workshop. Am Samstag, den 15. November, findet von
10 - 17 Uhr im Haus der Universität ein gemeinsamer Workshop mit der Agentur Moxie statt. Die
Agentur Moxie ist auf Kommunikationsdesign spezialisiert und hat ausgezeichnete Referenzen im
Hinblick auf die Unterstützung der Gründung von schriftlichen Publikationen und Erzeugnissen in
der Kultur- und Medienszene. Moxie bereitet diesen Workshop vor und wird ihn auch moderieren.
Im Workshop werden die notwendigen formalen, programmatischen und insbesondere kreativen
Grundlagen für die Entwicklung einer Pilot-Ausgabe (im Medienjargon: Nullnummer) der Literaturzeitschrift gelegt werden. Im Vorfeld des Workshops wird es einige kompakte Aufgaben geben,
die bis zum Beginn des Workshops durch die Studieredenen zu erledigen sind. Wir werden Ihnen
diese Aufgaben ca. 2 Wochen vor Workshopbeginn zukommen lassen.
Alle weiteren Folgetermine und Absprachen zur Organisation der Arbeit im Projektseminar werden ebenfalls am 15.11. besprochen werden.
Bei Rückfragen steht Ihnen das Team des Studium Universale unter studium-universale@hhu.de
gerne zur Verfügung.
Portraitmalerei (Seminar)
Studium Universale
Robert Butzelar
24.10.2014, 14:00 bis 18:00
25.10.2014–26.10.2014, 14:00 bis 18:00
01.11.2014–02.11.2014, 14:00 bis 18:00
23.21.01.24
Creditpoints: 2 CP, bei zusätzlicher
Eigenleistung auch 3 CP
Museumsbesuch K20
Kommentar:
Das Gesicht ist ein Spiegelbild unserer selbst. Wir erkennen den Anderen am Gesicht. Welche
Bedeutung hat das Portrait heute? In digitalen Kameras und im Internet können Computer Gesichter erkennen und individualisieren. Mit malerischen Mitteln (Acrylmalerei) erörtern wir neben
klassischen Techniken und Anatomie eigene Ideen. Beispiele interessanter Portrait-Malereien geben z. B. Dumas, Nolde, Kokoschka ... In Studien oder vor dem Spiegelbild und nach Fotografien
skizzieren und malen wir. Eigene Sehweisen und Erfahrungen mit Gesichtern sind wichtig. Neben
mal-technischen Hilfen (z. B.: Wie spannt man ein Maltuch auf?, Grundierung, Komposition und
Bildaufbau) werde ich jede Menge künstlerische Hilfestellungen geben.
24. Okt. 2014: Im Museum K20 gehen wir auf Spurensuche für eigene Bilder. Wie wird das Gesicht in der heutigen Kunst dargestellt? Im Anschluss daran gibt es ein Gespräch über dieses Seminar und darüber, welche Arbeitsmaterialien Sie benötigen. Eine Sammelbestellung ist möglich.
In den Arbeitsblöcken 25./26. Okt. 2014 und 01./02. Nov. 2014 bringen Sie bitte das besprochene Arbeitsmaterial mit. Wir werden viel malen, reden und ausprobieren.
Hier besprechen wir in Gruppen oder im Dialog Ihr individuelles Vorgehen. Gruppenarbeiten sind
möglich. Ziele dieses Seminars sind:
Wie erzeuge ich Kreativität? Individuelles und gruppenorientiertes Arbeiten, ein besseres Verständnis für die Prozesse in der Acrylmalerei. Einblicke in die Techniken und Inhalte zeitgenössischer Portraitmalerei. Ein eigenes Bild entsteht.
10
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
Dozent: Robert Butzelar, Robert.Butzelar@gmx.de
Robert Butzelar ist Künstler und Dozent und wurde u. a. mit dem Botho-Graef-Kunstpreis ausgezeichnet. Er studierte Malerei und Druckgraphik in Florenz und Düsseldorf. Zahlreiche Gruppenausstellungen zeigten seine Werke seit 1986 in Florenz, Mainz, Arnheim, Weimar und Berlin, Einzelausstellungen seit 1997 in Düsseldorf und Palma de Mallorca.
Theologie aktuell (Seminar)
Studium Universale
Fr, 28.11. und 12.12., 15:00 bis 18:30
23.21.U1.44
Dozent: Jürgen Hünten, Dietrich Knapp
Creditpoints: s. HIS-LFS
Kommentar:
Thema: Das Kreuz zwischen Leid, Skandal und Trost
Referent: Jürgen Hünten, katholischer Hochschulpfarrer
Inhalt:
Kreuze begegnen uns in Form von Hinweisschildern, Andreas- und Wegkreuzen im Straßenverkehr oder im Urlaub auf der Bergspitze als Gipfelkreuz. In der Freizeit tragen viele Menschen
Kreuze als Modeschmuck oder sogar als Tattoo auf der Haut. Das rote Kreuz wurde zum internationalen Zeichen für Krankenhäuser. Apotheken oder humanitäre Hilfe. Das Kreuz rückt in letzter
Zeit immer wieder in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Der britische Künstler Paul Freyer etwa zeigte Ostern 2009 den getöteten Jesus als lebensechte Wachsskulptur auf
dem elektrischen Stuhl und stellte damit die Frage, wie Jesus in der heutigen Zeit gestorben wäre.
Das Kreuz, ein hochaktuelles Symbol, mit dem man provoziert? Kreuz und Auferstehung Jesu: das
sind die zentralen Themen des Neuen Testamentes und des Christentums. Im Seminar wird versucht sowohl ein biblische, theologische als auch gesellschaftliche Annäherung an dieses Thema
zu wagen.
Literatur:
Die Bibel, z. B. Einheitsübersetzung, Freiburg.
Martin Ebner, Jesus von Nazareth in seiner Zeit, S. 212f., Stuttgart 2003
Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI, Jesus von Nazareth II, Freiburg 2011
Hans Küng, Jesus, , München 2012
Hans Küng: Ewiges Leben?, 1982, München
Jürgen Moltmann, „Der Allmächtige“, aus: Die hundert Namen Gottes. Tore zum letzten Geheimnis. Hrsg. von Rudolf Walter, Freiburg i. Br. 1985
—
Thema: Der Mann aus Nazareth im Profil. Die Jesusbewegung im Kontext des Judentums des 1.
Jhs. nach Christus
Referent: Dr. Dietrich Knapp, Leiter der Evangelischen Stadtakademie Düsseldorf
Inhalt:
Im Judentum des ersten Jahrhunderts nach Christus gab es eine große Anzahl von unterschiedlichen Gruppierungen und (Erneuerungs-) Bewegungen. Das Judentum war also kein monolithischer
Block, sondern gekennzeichnet durch eine bunte Vielfalt. Alle Gruppierungen nahmen Bezug auf
die Tora, also die Fünf Bücher Mose, legten sie im Einzelnen aber auf verschiedene Weise aus,
was unterschiedliche theologische Positionen zur Folge hatte. In diesem Kontext entstand um die
Person des Jesus von Nazareth eine weitere Gruppierung, die in der neueren Forschung als Jesusbewegung bezeichnet wird. In dem Seminar sollen zum einen die unterschiedlichen Richtungen
11
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
des damaligen Judentums vorgestellt werden. Zum anderen soll in Anknüpfung an neuere Erkenntnisse der Bibelwissenschaft herausgearbeitet werden, welche Positionen die Jesusbewegung
im Einzelnen vertrat. Auf diese Weise kann das Profil dieser neu entstandenen Bewegung deutlich
charakterisiert werden.
Literatur:
Zur Einführung:
Gerd Theißen: Der Schatten des Galiläers. Jesus und seine Zeit in erzählender Form, Gütersloh
2008
Jürgen Roloff: Jesus, München 2012
Zur Vertiefung:
Gerd Theißen/Annette Merz: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, Göttingen 2011
Kurt Erlemann u. a. (Hrsg.): Neues Testament und Antike Kultur, Bd. 3 Weltauffassung, Kult, Ethos,
Neukirchen 2005/2011
Jens Schröter/Jürgen K. Zangenberg (Hrsg.): Texte zur Umwelt des Neuen Testaments, Tübingen
2013
Tierethik: “Dürfen wir Tiere essen?“ (Seminar)
Studium Universale
Di, 12:30 bis 14:00
Dozentin: Valerie Timm
Creditpoints: 2/4
2302.03.22
Die Veranstaltung findet im Raum 23.02.03.22 statt.
Kommentar:
Thematischer Überblick über den Inhalt des Seminars
Seit Jonathan Safran Foers Buch „Eating Animals“ (2009) hat die Tierrechtsdebatte der Neuzeit,
die vor allem der australische Moralphilosoph Peter Singers mit „Animal Liberation“ (1975) angestoßen hat, wieder an Schwung gewonnen.
Geht man historisch zurück, so findet sich schon im Alten Testament in der Bibel das berühmte Diktum des „Dominium terrae“, eine Art kultureller Auftrag des Kümmerns um die Tiere und
die Natur zur Bewahrung der Schöpfung. Doch inwieweit lässt sich der menschliche Anthropozentrismus, der die Tiere als zu beherrschende Wesen ansieht, philosophisch rechtfertigen.
Auf diese Fragen sowie auf Peter Singers Speziesismus, das Great Ape Project, der KarnismusVorwurf sowie die Debatte “Wieso essen wir Tiere“ soll in diesem Seminar eingegangen werden.
Weitere Themenbereiche des Seminars beinhalten die Gastrosophie (Ethik des Essens), die Politik
sowie die Kunst des Essens.
Das Seminar ist für Studierende aus allen Fachbereichen geeignet und interdisziplinär ausgerichtet.
Verantwortliche Dozentin für das Seminar ist Frau Valerie Timm M. A.; sie promoviert an der HHU
im Fach Philosophie.
12
Fakultätsübergreifende Veranstaltungen
“Zur Hölle mit dem Paradies?“ (Seminar)
Studium Universale
Do, 10:30 bis 12:00
2801.00.Seminarraum 1
Dozentin: Nicola Stricker
Creditpoints: Information folgt im HIS-LFS
Kommentar:
Bilder vom Paradies als Ort der verlorenen oder noch zu erlangenden Glückseligkeit bestimmen
auch heute noch unsere Vorstellungswelt - man denke nur an den Song von Marteria “OMG! dieser Himmel . . . “. Das Seminar nimmt das Paradies als protologische und eschatologische Idee, als
Ursprung und Ziel in den Blick und beleuchtet die Behandlung dieses Themas in Bibel, Theologie, Literatur, Theater, Film und Musik. Eine interreligiöse Sitzung zu den Paradiesvorstellungen in
Christentum, Judentum und Islam findet im Dezember statt (mit Frau PD Dr. Efrat Gal-Ed, Jiddistik, HHU und Duran Terzi, Islamwissenschaftler).
Dozentin:
Prof. Dr. Nicola Stricker ist evangelische Pfarrerin und arbeitet zur Zeit als Vakanzvertretung in
der Evangelischen Studierenden-Gemeinde Düsseldorf. Sie hatte von 2006 bis 2013 den Lehrstuhl
für Dogmatik an der Faculté Libre de Théologie Protestante in Paris inne. Als außerplanmäßige
Professorin leitet sie dort den Fonds Ricœur, ein internationales Forschungs- und Dokumentationszentrum zur Philosophie von Paul Ricœur.
13
Juristische Fakultät
Juristische Fakultät
Lehrveranstaltungen nach Wochentagen
.........................................................................................
Montag
16:30-18:00 Grundzüge des Europarechts
16
.........................................................................................
Dienstag
10:30-12:00 Öffentliches Recht III - Grundrechte Allg. und Bes. Teil
17
14:30-16:00 Kriminologie der Gewaltkriminalität
16
.........................................................................................
Mittwoch
16:30-18:00 Verfassungsgeschichte
16
15
Juristische Fakultät
Grundzüge des Europarechts (Vorlesung)
Juristische Fakultät
13.10.2014–26.01.2015: Mo, 16:30 bis 18:00
Dozent: Kreuter-Kirchhof
Creditpoints: 2 (Teilnahme + mündliche
Prüfung; keine CP bei bloßer Teilnahme!)
2521.HS 5D
Kommentar:
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Europarechts. Im Zentrum der Veranstaltung stehen
die besonderen Strukturen der Unionsrechtsordnung, die Rechtsquellen, Institutionen und Handlungsformen der Europäischen Union sowie die Grundfreiheiten und Grundrechte (vgl. § 11 Abs.
2 Nr. 11 JAG NRW). Besonderes Augenmerk wird zudem auf das Verhältnis von europäischem
und nationalem Recht gerichtet (vgl. § 11 Abs. 3 JAG NRW).
Bemerkung:
Weitere Materialien zur Vorlesung werden im Laufe der Veranstaltung im Studierendenportal zur
Verfügung gestellt.
ACHTUNG: Die Belegung der Veranstaltung für Studierende der Rechtswissenschaft wird zwischen 29.09. und 10.10.2014 ausgesetzt! In dieser Zeit können ausschließlich Studierende anderer Fakultäten im Rahmen des Studium Universale belegen. Ab dem 11.10.2014 ist wieder eine
Belegung durch Studierende der Juristischen Fakultät mit direkter Zulassung möglich.
Kriminologie der Gewaltkriminalität (Kolloquium)
Juristische Fakultät
Dozent: Yerlikaya
14.10.2014–28.10.2014: Di, 14:30 bis 16:00
11.11.2014–25.11.2014: Di, 14:30 bis 16:00
09.12.2014: Di, 14:30 bis 16:00
2491.01.63, 2491.01.63, 2491.01.63
Creditpoints: 1 Teilnahme + 1 für ein
freiwilliges Referat
Kommentar:
Die Vorlesung hat das Themenfeld der Gewaltkriminalität zum Inhalt. Es sollen ausgewählte Bereiche wie etwa die kulturell bedingte Gewalt, rechtsextremistisch motivierte Gewalt und der sog.
Amoklauf anhand von Fallstudien behandelt werden.
ACHTUNG: Die Belegung der Veranstaltung für Studierende der Rechtswissenschaft wird zwischen dem 29.09. und dem 10.10.2014 ausgesetzt. In dieser Zeit können ausschließlich Studierende anderer Fakultäten die Veranstaltung im Rahmen des Studium Universale belegen. Ab dem
11.10.2014 ist wieder eine Belegung durch Studierende der Juristischen Fakultät mit direkter Zulassung möglich.
Verfassungsgeschichte (Vorlesung)
Juristische Fakultät
15.10.2014–28.01.2015: Mi, 16:30 bis 18:00
2511.HS 5C
Dozent: Drüen
Creditpoints: 1 (Teilnahme; weitere CP können
nicht erworben werden)
Kommentar:
Die Vorlesung führt in geschichtlicher und vergleichender Perspektive in das geltende Verfas-
16
Juristische Fakultät
sungsrecht ein. Sie wird in Themenbereiche (z. B. Grundrechte, Demokratie, Gewaltenteilung)
strukturiert sein und das geltende Verfassungsrecht nach geisteshistorischen Wurzeln, verfassungsgeschichtlichen Vorläufern und rechtsvergleichenden Varianten befragen. Die Veranstaltung
ist damit zugleich Grundlagenvorlesung und Vorbereitung auf die verfassungsrechtlichen Vorlesungen.
Bemerkung:
Am Ende der Vorlesung wird eine Klausur angeboten, deren Bestehen als Grundlagenschein zählt.
ACHTUNG: Die Belegung der Veranstaltung für Studierende der Rechtswissenschaft wird zwischen dem 29.09. und dem 10.10.2014 ausgesetzt. In dieser Zeit können ausschließlich Studierende anderer Fakultäten die Veranstaltung im Rahmen des Studium Universale belegen. Ab dem
11.10.2014 ist wieder eine Belegung durch Studierende der Juristischen Fakultät mit direkter Zulassung möglich.
Öffentliches Recht III - Grundrechte Allg. und Bes. Teil (Vorlesung)
Juristische Fakultät
14.10.2014–27.01.2015: Di, 10:30 bis 12:00
16.10.2014–29.01.2015: Do, 10:30 bis 12:00
19.12.2014: Fr, 16:30 bis 18:30
2511.HS 5C, 2511.HS 5C, 2511.HS 5C
Dozent: Morlok
Creditpoints: 2 (regelmäßige Teilnahme)
Probeklausur
Kommentar:
Das Grundgesetz hat die Grundrechte bewusst an den Anfang gestellt, um ihre überragende Bedeutung für das staatliche Leben zu unterstreichen. Die hier niedergelegten Grundrechte sind keine bloßen Programmsätze, sondern binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtssprechung als unmittelbar geltendes Recht. Über die Ausstrahlungswirkung beeinflussen sie die gesamte Rechtsordnung. Die Grundrechte zählen also zu den wichtigsten Teilen der Rechtsordnung.
In der Vorlesung werden die allgemeinen Grundrechtslehren erläutert und Dogmatik und Rechtssprechung zu den einzelnen Grundrechten dargestellt.
Bemerkung:
mit Arbeitsgemeinschaft (2stündig)
Zu dieser Vorlesung wird eine Zwischenprüfungsklausur angeboten, die am Ende des Semesters
stattfinden wird. Die Termine für die Zwischenprüfungsklausur und eine Besprechung der Klausur
werden noch bekannt gegeben.
ACHTUNG: Die Belegung der Veranstaltung für Studierende der Rechtswissenschaft wird zwischen 29.09. und 10.10.2014 ausgesetzt! In dieser Zeit können ausschließlich Studierende anderer Fakultäten im Rahmen des Studium Universale belegen. Ab dem 12.10.2013 ist wieder eine
Belegung durch Studierende der Juristischen Fakultät mit direkter Zulassung möglich.
17
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
MathematischNaturwissenschaftliche Fakultät
Lehrveranstaltungen nach Wochentagen
.........................................................................................
Montag
08:30-10:00 Toxikologie der organischen Hilfs- und Schadstoffe
22
10:30-12:00 Biochemie und Klinische Chemie
20
.........................................................................................
Dienstag
08:30-10:00 Einführung in die Instrumentelle Analytik
20
08:30-10:00 Modul: Grundlagen der Algorithmen und Datenstrukturen (Informatik
III) Studium Universale
08:30-10:00 Modul: Grundlagen der Softwareentwicklung und Programmierung
(Informatik I) Studium Universale
10:30-12:15 Physik für Biologen
21
21
22
.........................................................................................
Mittwoch
08:30-10:15 Mathematik für Pharmazeuten
21
08:30-09:15 Schlüsselqualifikationen Biologie: Vom Student zum Wissenschaftler
22
.........................................................................................
Donnerstag
10:30-12:00 Modul A: Physiologie des Verhaltens I und II
21
16:30-19:15 Biologie aktuell
20
16:30-18:30 Organismische Interaktionen
21
.........................................................................................
Freitag
08:30-10:00 Einführung in das Arbeiten nach den Regeln der „Guten
20
wissenschaftlichen Praxis“; für Naturwissenschaftler, VL + Seminar
08:30-09:15 Toxikologie der anorganischen Hilfs- und Schadstoffe
22
.........................................................................................
nach besonderer Ankündigung
Seminar über laufende Arbeiten aus der Abteilung Materialwissenschaft
22
19
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Biochemie und Klinische Chemie (Vorlesung)
Institut für Pharmazeutische und Medizinische
Chemie
Mo, 10:30 bis 12:00
2611.HS 6A
Dozent: Kassack
Creditpoints: 3
Biologie aktuell (Vortragsreihe)
Funktionelle Genomforschung der
Mikroorganismen
23.10.2014–05.02.2015: Do, 16:30 bis 19:15
2611.HS 6C
Dozenten: Etges, Fleig
Creditpoints: 1
Kommentar:
Die Vortragsreihe Biologie aktuell versteht sich als Informationsplattform für die interessierte
Öffentlichkeit: Aktuelle Themen aus Biologie, Medizin und Chemie werden von Wissenschaftlern
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf allgemein verständlich dargelegt. In Absprache mit der
Bezirksregierung Düsseldorf richtet sich Biologie aktuell besonders an alle Biologielehrer/-innen
und Schüler/-innen der Oberstufe. Innerhalb der Universität wendet sich die Vortragsreihe an Studierende der Biologie, Biochemie und Chemie aber auch ausdrücklich auch an die Mitglieder aller
anderen Fachrichtungen und ist als Veranstaltung im Rahmen des Studiums Universale anerkannt.
Bemerkung:
Aufnahmekapazität Studium Universale 50 Plätze (Anwesenheitskontrolle)
Termine: 23.10.2014, 06.11.2014, 20.11.2014, 04.12.2014, 15.01.2015, 29.01.2015
nicht für Bachelor-Biologie Studenten
Einführung in das Arbeiten nach den Regeln der „Guten wissenschaftlichen Praxis“;
für Naturwissenschaftler, VL + Seminar (Vorlesung)
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
17.10.2014: Fr, 08:30 bis 10:00
2522.HS 5G
Dozent: Wilhelm
Creditpoints: 1
Einführung in die Instrumentelle Analytik (Vorlesung)
Institut für Pharmazeutische und Medizinische
Chemie
Di, 08:30 bis 10:00
Mo, 08:30 bis 10:00
2611.HS 6D, 2611.HS 6E
Dozent: Stark
20
Creditpoints: 4
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematik für Pharmazeuten (Vorlesung)
Wissenschaftliche Einrichtung Mathematisches
Institut
15.10.2014: Mi, 08:30 bis 10:15
2522.HS 5H
Dozent: Kern
Creditpoints: 1
Modul A: Physiologie des Verhaltens I und II (Vorlesung)
Institut für Experimentelle Psychologie
16.10.2014: Do, 10:30 bis 12:00
17.10.2014: Fr, 10:30 bis 12:00
2201.HS 2A, 2201.HS 2A
Dozent: Kalenscher
Creditpoints: 8
Bemerkung: Bachelor Psychologie Studierende müssen sich zur entsprechenden Prüfung anmelden.
Modul: Grundlagen der Algorithmen und Datenstrukturen (Informatik III) Studium
Universale (Vorlesung)
Wissenschaftliche Einrichtung Informatik
Dozent: Gurski
Di, 08:30 bis 10:00
Fr, 08:30 bis 10:00
Creditpoints: 2
Bemerkung: Aufnahmekapazität für Studium Universale: 10 Teilnehmer / 2 ECP’s
Modul: Grundlagen der Softwareentwicklung und Programmierung (Informatik I)
Studium Universale (Vorlesung)
Wissenschaftliche Einrichtung Informatik
Dozent: Schöttner
Di, 08:30 bis 10:00
Fr, 08:30 bis 10:00
Creditpoints: 2
Bemerkung: Aufnahmekapazität für Studium Universale: 10 Teilnehmer / 2 ECP’s
Organismische Interaktionen (Vorlesung)
Sinnesökologie
Do, 16:30 bis 18:30
Dozent: Lunau
Creditpoints: 2
2611.HS 6E
Bemerkung:
2 SWS; jeweils Donnerstag, 16:30 Uhr im HS 6E
Für die regelmäßige Teilnahme und einen erfolgreichen Test erhalten Sie 1CP.
21
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Physik für Biologen (Vorlesung)
Wissenschaftliche Einrichtung Physik
Di, 10:30 bis 12:15
Fr, 10:30 bis 12:15
2641.HS 6J, 2641.HS 6J
Dozent: Schierbaum
Creditpoints: k.A.
Schlüsselqualifikationen Biologie: Vom Student zum Wissenschaftler (Vorlesung)
Department Biologie iGRAD - Interdisciplinary
Graduate and Research Academy Düsseldorf
Mi, 08:30 bis 09:15
2641.HS 6J
Dozent: Dumpitak
Creditpoints: 1
6J
Seminar über laufende Arbeiten aus der Abteilung Materialwissenschaft (Seminar)
Wissenschaftliche Einrichtung Physik
siehe HIS-LSF
Dozent: Schierbaum
Creditpoints: k.A.
Bemerkung:
nach besonderer Ankündigung
Toxikologie der anorganischen Hilfs- und Schadstoffe (Seminar)
Institut für Pharmazeutische und Medizinische
Chemie
Fr, 08:30 bis 09:15
09.02.2015: Mo, 08:30 bis 10:00
2611.HS 6D, 2641.HS 6J
Dozent: Stark
Creditpoints: 1
1. Klausur
Toxikologie der organischen Hilfs- und Schadstoffe (Seminar)
Institut für Pharmazeutische und Medizinische
Chemie
09.02.2015: Mo, 08:30 bis 10:00
Fr, 09:30 bis 10:15
2611.HS 6D
Dozent: Stark
1. Klausur HS 6J
22
Creditpoints: 1
Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät
Lehrveranstaltungen nach Wochentagen
.........................................................................................
Montag
10:00-12:00 Querschnittsbereich ’Prävention und Gesundheitsförderung’ Block A
27
17:30-18:15 Legale und illegale Drogen
26
.........................................................................................
Mittwoch
14:30-16:00 Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin
25
16:30-18:00 Geschichte, Theorie und Ethik der Neurowiss. a. Bsp. John Eccles . 24
Wahlfach Q1
.........................................................................................
Donnerstag
14:30-16:00 Kultfigur und Nation – Öffentliche Denkmäler zwischen Wiener
26
Kongress und Erstem Weltkrieg
14:30-16:00 Psychoanalyse und Gesellschaft I
26
18:30-20:00 Geschichte und Entwicklung der Homöopathie
24
.........................................................................................
Freitag
10:30-12:00 Anatomie für Studierende der Pharmazie, Medizin-Physik, Toxikologie
24
.........................................................................................
Block
Molekulare Onkologie, Vorlesung
26
.........................................................................................
siehe Studiendekanat
Klinische Studien - Wahlfach KLINIK
26
23
Medizinische Fakultät
Anatomie für Studierende der Pharmazie, Medizin-Physik, Toxikologie (Vorlesung)
Institut für Anatomie I Institut für Anatomie II
Zentrum für Anatomie und Hirnforschung
Fr, 10:30 bis 12:00
2321.HS 3H
Dozent: Zanger
Creditpoints: max. 2
Bemerkung:
Die Unterrichtsfolien werden in Ilias eingestellt und sind u. a. Inhalt der Klausur.
Achtung! Die Teilnahme an der 1. Vorlesung ist Voraussetzung für die weitere Teilnahme.
Zugelassene, aber nicht anwesende Studierende werden zugunsten anderer, anwesender Studierender, die angemeldet, jedoch nicht zugelassen sind, aus der Liste gestrichen!
Vorlesungsbeginn: siehe Vorl.Verz.
Geschichte und Entwicklung der Homöopathie (Vorlesung)
Institut für Geschichte der Medizin
09.10.2014–05.02.2015: Do, 18:30 bis 20:00
2201.HS 2C
Dozent: Elies
Creditpoints: 1
Kommentar:
09. Oktober 2014 Geschichte und Grundlagen der Homöopathie (Einführung)
23. Oktober 2014 Möglichkeiten der Homöopathie bei chronischen Krankheiten
13. November 2014 Grenzen der Homöopathie bei akuten Erkrankungen
27. November 2014 Homöopathische Arzneien in Bild und Ton
11. Dezember 2014 Der historische Patient I.
08. Januar 2015 Der historische Patient II.
22. Januar 2015 Homöopathische Arzneien im Comic
05. Februar 2015 Forschung zur Homöopathie
Im Wintersemester 2014/2015 wird der Schwerpunkt S. Hahnemann‘s Konzept der chronischen
Krankheiten weitergeführt. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Prinzipien der miasmatischen Fallaufnahme und therapische Möglichkeiten einschliesslich nichtmedikamentöser Massnahmen. Daneben wird der modellhaften Anwendung der Homöopathie an einem historischen Patienten ein
ausreichender Raum eingeräumt.
Zum Thema Entwicklung der Homöopathie soll der Wert der Begleitsymptome anhand von Darstellungen aus bildenden Künsten, Literatur und Musik erarbeitet werden. Die Grenzen der Homöopathie werden anhand akuter Erkrankungen aufgezeigt.
Die letzte Vorlesung beschäftigt sich wieder mit aktuellen Themen aus der Forschung zur Homöopathie sowie einem Ausblick auf zukünftige Forschungsgegenstände.
Geschichte, Theorie und Ethik der Neurowiss. a. Bsp. John Eccles . - Wahlfach Q1
(Wahlpflichtveranstaltung)
Institut für Geschichte der Medizin
22.10.2014–04.02.2015: Mi, 16:30 bis 18:00
Dozenten: Labisch, de Sio, Koppitz
Creditpoints: 2
2312.04.24
Kommentar:
Einer der Pioniere der Neurowissenschaften war der australische Physiologe John C. Eccles (19031997), dessen Nachlass im Institut für Geschichte der Medizin aufgearbeitet wird. Den Nobel-
24
Medizinische Fakultät
preis erhielt er für systematische Laborforschungen zur Signalübermittlung im Zentralen Nervensystem, bekannt wurde er auch mit geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Falsifizierungsprinzip sowie zum Leib-Seele-Problem. In der Auseinandersetzung mit ausgewählten Veröffentlichungen und Quellen des 20. Jahrhunderts bietet dieses Seminar eine historische Einführung
in theoretische und ethische Grundprobleme der Neurowissenschaften und der medizinischen Forschung.
Auf dieser Basis sollen Techniken und Normen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt und diese
durch Ausarbeiten eigener Thesenpapiere vertieft werden.
Bemerkung:
Einer der Pioniere der Neurowissenschaften war der australische Physiologe John C. Eccles (19031997), dessen Nachlass im Institut für Geschichte der Medizin aufgearbeitet wird. Den Nobelpreis
erhielt er für systematische Laborforschungen zur Signalübermittlung im Zentralen Nervensystem, bekannt wurden auch geisteswissenschaftliche Veröffentlichungen zum Falsifizierungsprinzip sowie zum Leib-Seele-Problem. In der Auseinandersetzung mit ausgewählten Veröffentlichungen und Quellen des 20. Jahrhunderts bietet dieses Seminar eine historische Einführung in theoretische und ethische Grundprobleme der Neurowissenschaften.
Auf dieser Basis sollen Techniken und Normen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt und diese
durch Ausarbeiten eigener Thesenpapiere vertieft werden.
Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin (Hauptvorlesung)
Institut für Geschichte der Medizin
Dozenten: Labisch, Vögele, Knöll, Noack
15.10.2014–14.01.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
28.01.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
21.01.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
21.01.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
21.01.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
2201.HS 2D, 2201.HS 2D, 2511.HS 5B, 2521.HS 5F,
2641.HS 6J
Creditpoints: 2
Kommentar:
Im Studium der Medizin bietet die Medizingeschichte die Chance, sich mit den “kulturellen und
sozialen Grundlagen in der Geschichte des ärztlichen Denkens, Wissens und Handelns“ sowie den
“Wandlungen der Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit“ zu beschäftigen; Sinn dieser Beschäftigung ist es, durch “die Medizingeschichte für die Ausübung des ärztlichen Berufes unverzichtbare Fähigkeiten, Einsichten und Handlungen“ zu vermitteln.
Im Studium der Geschichte bietet die Medizingeschichte die Chance, sich mit einer üblicherweise
vernachlässigten Bedingung auch in der Geschichte der Menschen auseinander zu setzen: Leib
/ Körper als Grundtatsache menschlicher Existenz und den sich darum rankenden Ereignissen,
Deutungen und Werten - wie etwa Gesundheit und Krankheit, Geburt und Tod, Geschlechterrollen
etc. Die Medizingeschichte im eigentlichen Sinne bietet die Möglichkeit, sich mit dem Wissen
einer Zeit um Gesundheit und Krankheit und den daraus folgenden individuellen und öffentlichen
Maßnahmen zu beschäftigen.
25
Medizinische Fakultät
Klinische Studien - Wahlfach KLINIK (Wahlpflichtveranstaltung)
Koordinierungszentrum für Klinische Studien
(KKS)
Dozenten: Hohlfeld, Richter, Schilken
Creditpoints: k.A.
Bemerkung:
Weitere Informationen zum Wahlfach entnehmen Sie bitte der Homepage des Studiendekanats.
Die Mindesstteilnehmerzahl liegt bei drei Teilnehmern.
Die Belegung erfolgt in einem reinen Anmeldeverfahren (Status AN). Erst mit dem Status ZU sind
Sie für das Wahlfach zugelassen.
Die Zulassung erfolgt durch den Wahlfachanbieter.
Kultfigur und Nation – Öffentliche Denkmäler zwischen Wiener Kongress und Erstem
Weltkrieg (Basisseminar)
Institut für Geschichte der Medizin
16.10.2014–29.01.2015: Do, 14:30 bis 16:00
2632.U1.21
Dozent: Knöll
Creditpoints: 2
Legale und illegale Drogen (Vorlesung)
Institut für Rechtsmedizin
Mo, 17:30 bis 18:15
Dozenten: wiss. Mitarbeiter, Daldrup
Creditpoints: 1
Die Vorlesung findet im Hörsaal 13 A (MNR-Klinik) statt
Molekulare Onkologie, Vorlesung (Vorlesung)
Urologische Klinik
Dozenten: Mahotka, Scheller, Schäfer,
Royer-Pokora, Hoffmann, Schulz, Florea, Piekorz
Creditpoints: k. A.
6 Wochen täglich 1 Stunde, 8:15 h, Beginn 13.10.2014, Raum 22.02.00.35. Die Vorlesung findet
für Studierende der Biologie und Biochemie im regulären Masterstudium statt, für Studierende
anderer Fächer ist eine Anerkennung im Studium Universale möglich.
Psychoanalyse und Gesellschaft I (Seminar)
Klinisches Institut für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie
23.10.2014–05.02.2015: Do, 14:30 bis 16:00
2321.U1.81
Dozenten: West-Leuer, Tress
Creditpoints: 1 Creditpoint (1 zusätzlicher
Creditpoint durch Referat möglich)
Kommentar:
Lehrveranstaltung für Hörerinnen und Hörer alle Fakultäten
26
Medizinische Fakultät
Bemerkung:
Für Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten (Studium Universale)
Ort: Geb. 23.21, Raum 2321.U1.81
Termine:
23.10./30.10./06.11./13.11./20.11./27.11./04.12./11.12./18.12.2014
08.01./15.01./22.01./29.01./05.02.2015
Querschnittsbereich ’Prävention und Gesundheitsförderung’ Block A (Vorlesung)
Institut für Medizinische Soziologie
Dozenten: Zielasek, Meißner, Dragano,
Jungbluth, Weyers, Rotthoff, Giraki,
Müller-Mattheis, Icks
20.10.2014–01.12.2014: Mo, 10:00 bis 12:00
03.12.2014: Mi, 12:00 bis 14:00
20.11.2014: Do, 14:00 bis 16:00
16.10.2014–13.11.2014: Do, 14:30 bis 16:00
27.11.2014–08.12.2014: Do, 14:30 bis 16:00
1612.HS Ersatz, 1612.HS Ersatz, 2301.HS 3A, 2301.HS
3A
Creditpoints: 1 Credit für die regelmäßige
Teilnahme an der Vorlesung
großer HS der Chirurgie (Geb. 12.45/ZOM I)
KLAUSUR
Bemerkung:
Vorlesungsplan und weitere Einzelheiten s. ILIAS e-Learning Plattform.
Die Klausur findet am Mi. 03.12.2014 von 12:30 bis ca. 13:15 Uhr in Hörsaal 16.12 statt. Im
Anschluß daran findet die REHA I -Klausur statt. Weitere Informationen finden Sie kurz vor der
Klausur ebenfalls auf ILIAS.
Die Online-Anmeldung gilt nur für Studierende im Studium Universale.
27
Philosophische Fakultät
Lehrveranstaltungen nach Wochentagen
.........................................................................................
Montag
08:30-10:00 Basic freedoms and basic rights within the EU
38
10:30-12:00 Einführung in die Geschichte Afrikas
48
10:30-12:00 Logik I Mo Morgen
57
12:30-14:00 Amerikanische Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts
32
14:30-16:00 Friedens- und Konfliktforschung
50
15:00-17:00 Extremismus und Musik (Extremism and Music)
49
16:30-18:00 Das Konzept des Menschen im Wandel der Epochen - eine Einführung in
die Anthropologie
16:30-18:00 Geschichtstheorie I
44
16:30-18:00 Spätantike
67
16:30-18:00 Urgeschichte des Rheinlandes bis zum Auftreten der Kelten
68
51
18:30-20:00 Leben als letzter Grund - eine Einführung in Lebensphilosophie
56
18:30-20:00 Logik I Mo Abend
57
.........................................................................................
Dienstag
08:30-10:00 Kunst und Natur
55
10:30-12:00 Geschlechterkonstellationen der Neuzeit
51
10:30-12:00 MFM 1b / FoM I-2 Bedeutung als sprachliches und soziales Phänomen:
Ansätze aus Linguistik, Philosophie und Soziologie
10:30-12:00 MFM 2a/b / FoM II-1/2: Master-Forschungsseminar: Welterkundungen
in der Erzählprosa des 16. bis 21. Jahrhunderts
10:30-12:00 Parlamente
58
10:30-12:00 Spätantike
67
11:00-13:00 Mozart: Die da Ponte-Opern (Mozart’s Da Ponte Operas)
59
12:30-14:00 Bildung und Migration
41
58
63
14:30-16:00 Journalismusforschung
54
14:30-16:00 Salafismus – Hintergründe, Inhalte, Ziele und Strategien salafistischer
Ideologie
16:30-18:00 Das moderne Geldwesen als Schlüsselphänomen neuzeitlicher Kultur Grundzüge der Philosophie Georg Simmels
66
45
29
Philosophische Fakultät
16:30-18:00 Deutsche Geschichtswissenschaft von Johann Gottfried Herder (1744 –
1803) bis Karl Lamprecht (1856 – 1915)
16:30-18:00 Grundlagen der Online-Partizipation
45
16:30-18:00 Nichtdeduktives Schließen
60
16:30-18:00 Spätantike
67
16:30-18:00 Theorien der Kausalität
68
17:00-19:00 Musikbegriff und ästhetisches Denken
59
53
18:30-20:00 Existenz - unableitbares Sein des Menschen oder Subjektivität? - eine
48
Einführung in die Existenzphilosophie
.........................................................................................
Mittwoch
10:30-12:00 BBM 1b / BM I-2 Pragmatik
35
10:30-12:00 Buchmalerei des Mittelalters
42
10:30-12:00 Die Geschichte der Europäischen Einigung von 1815 bis heute
46
10:30-12:00 Gerichtsprozesse im klassischen Athen
50
10:30-12:00 Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland im
europäischen Kontext
12:30-14:00 “Goza el fresco paisaje de mi herida“ - Das spanischsprachige Sonett als
intertextuelles Phänomen von Luis de Góngora bis Frederico García Lorca
12:30-14:00 Zwischen tausend Hügeln tausend Tote - Von der Ethnogenese zum
Genozid in Rwanda
13:00-15:00 Geschichte der geblasenen Musik (History of Wind Music)
69
32
70
50
14:30-16:00 Angstmedien - Medienängste
33
14:30-16:00 Begräbnisreden in der griechisch-römischen Antike
38
14:30-16:00 Geschichte des ökonomischen Denkens, I: von der Frühen Neuzeit bis ins
späte 19. Jahrhundert
14:30-18:00 MI2 Masterseminar: Wissensrepräsentation und Wissensmanagement
51
14:30-16:00 Päpste und Konzilien im Spätmittelalter
65
58
14:30-16:00 Teamprojekt ReQuest - planen, recherchieren, analysieren 67
Wissensmanagement
52
15:00-17:00 Gold Coast Slave Ship Bound to Cotton Fields - Wege und Kulturen des
Blues (Gold Coast Slave Ship Bound To Cotton Fields - Tracks and
Cultures of The Blues)
16:30-18:00 Das Konstanzer Konzil (1414-1418). Oder: Von fliehenden Päpsten und
43
verbrannten Häretikern, von Prostituierten und Büchersammlern.
.........................................................................................
Donnerstag
08:30-10:00 BBM 1a / BM I-1 Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft
34
30
08:30-12:00 Berufsfeldkurs ’Personalwesen in der Praxis’
39
08:30-10:00 Jugendkulturen und Jugendszenen im Wandel
55
Philosophische Fakultät
10:30-12:00 Architektur in Renaissance und Barock – eine Einführung
34
10:30-12:00 BFM 2a / FaM II-1 / MGM 2a / GM II-1 Realismus
37
10:30-12:00 Die sowjetische Heimatfront im “Großen Vaterländischen Krieg“
1941-1945
12:30-14:00 Übung zu Logik I
47
68
13:00-15:00 Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts (Music in The 18th Century)
59
14:30-16:00 Die Hanse
46
14:30-16:00 Einführung in das Mediensystem in Deutschland
47
16:30-18:00 Online-Befragungen zu Themen der gesellschaftlichen Partizipation
61
17:00-19:00 Das Klavier als Waffe - instrumentale und instrumentelle
42
Versinnbildlichung bürgerlicher Durchsetzungsfähigkeit am Beispiel der
Klavierkultur
.........................................................................................
Freitag
08:30-10:00 Food Ethics
49
08:30-10:00 Zusammenbruch, Teilung, Blockintegration: Deutschland 1945-1955
70
09:00-14:00 Berufsfeldkurs ’Journalistische Darstellungsformen’
38
10:30-12:00 BFM 2b / FaM II-2: Literaturgeschichte in exemplarischen Beispielen Ausgewählte Erzählungen aus E.T.A. Hoffmanns “Serapionsbrüdern“
10:30-12:00 Berufsfeldkurs 4 Online-Radiojournalismus Mennicken
37
10:30-12:00 Online-Partizipation: Empirische Fallstudien
62
12:30-14:00 Grundprobleme der Philosophie
54
12:30-14:00 Werbung - ein Marketinginstrument
69
40
14:30-16:00 Praxisforum zur Berufsorientierung für BA-Studiengang Geschichte
65
(Kubus)
.........................................................................................
Samstag
10:00-18:00 BFM 4a/b / FaM IV-1/2 Produktion von Video-Tutorials zur Verbesserung
36
mündlicher Ausdruckskompetenzen
10:30-12:00 BBM 4b / BM IV-2 (B 3-4-1) Warum und wie funktionieren Gespräche?
35
Theorie und Praxis der linguistisch-ethnografischen Gesprächsanalyse
11:00-15:00 Performanzen der Differenz (Performing Difference)
63
14:30-16:00 Rechtsradikalismus in Ostmitteleuropa
66
.........................................................................................
Block
08:30-18:00 Rechtsradikalismus in Ostmitteleuropa
66
09:00-16:30 BBM 4b / BM IV-2 (B 3-4-1) Warum und wie funktionieren Gespräche?
Theorie und Praxis der linguistisch-ethnografischen Gesprächsanalyse
35
31
Philosophische Fakultät
“Goza el fresco paisaje de mi herida“ - Das spanischsprachige Sonett als
intertextuelles Phänomen von Luis de Góngora bis Frederico García Lorca
(Aufbauseminar)
Institut für Romanistik
15.10.2014–04.02.2015: Mi, 12:30 bis 14:00
2321.02.53
Dozent: Gerling
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Auf das Mittelalter mit seiner heilsgeschichtlichen Weltvorstellung und seinen literarischen Traditionen folgt die Epoche der Renaissance, in der das diesseitige Leben und der Mensch mit seiner
Subjektivität in den Mittelpunkt rücken. Sie orientiert sich stark an der Antike, an ihren Mythen
aber auch an literarischen Formen und Schönheitsidealen. In diesem Kontext ist literarhistorisch
die Gattung des Sonetts zunächst anzusiedeln. Die Geschichte dieser Gedichtform zeigt, wie intensiv der kulturelle Austausch in Europa geschieht und wie sich die Ideale der Renaissance verbreiten. Auch im Zeitalter des Barock bleibt das Sonett eine beliebte lyrische Gattung. Stil und
Inhalte ändern sich jedoch, so dass erkennbar wird, wie diese Gedichtform auch bei Beibehaltung
der starren Struktur doch äußerst wandlungsfähig ist.
Anhand der Sonette, die in den Siglos de Oro in Spanien und Lateinamerika entstanden sind,
werden wir für die Gattung typische formale Eigenschaften kennenlernen und im Zusammenhang
mit den Inhalten für verschiedene Interpretationsansätze anwenden. Daraufhin werden wir uns
ansehen, welche Anverwandlungen das Sonett bis in die Zeit der literarischen Moderne hinein
erfährt, wobei bereits der schlichte Rückgriff auf eine etablierte Gattung als intertextueller Verweis
zu verstehen ist.
Bemerkung:
WICHTIGER HINWEIS:
Ein Teil des Seminars wird in Form von e-lerning-Modulen auf der ILIAS-Plattform angeboten. Ich
setze die Bereitschaft voraus, sich an diesen Seminarteilen aktiv zu beteiligen. Natürlich werde ich
Sie bei Seminarbeginn hierzu ausführlich informieren.
ZIELGRUPPE:
Es können Interessenten aus andern Fächern (z. B. Studium Universale, MeKuWi) aufgenommen
werden. Unbedingte Voraussetzung sind spanische Sprachkenntnisse mindestens im Level B1
nach dem europäischen Referenzrahmen. Insgesamt können maximal 5 Plätze an nicht-RomanistInnen
vergeben werden. Selbst bei frühzeitiger Anmeldung behalte ich mir vor, die weiteren Plätze für
Studierende der Romanistik vorzusehen.
Amerikanische Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts (Seminar)
Institut für Philosophie
Mo, 12:30 bis 14:00
2321.02.53
Dozent: Sölch
Creditpoints: 2
Kommentar:
Das 19. Jahrhundert markiert die spannendste und vielleicht wichtigste Epoche der amerikanischen Philosophie- und Geistesgeschichte, deren Einfluss bis in die heutige Zeit spürbar ist. Mit
der politischen Emanzipation von Europa beginnt das philosophische und religiöse Denken auf
dem neuen Kontinent sich in neue Richtungen zu entwickeln, die insbesondere in den Traditionen
des sogenannten Transzendentalismus und des Pragmatismus Ausdruck gefunden haben. Ganz im
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Philosophische Fakultät
Gegensatz zu der verbreiteten Vorstellung, dass das geistige Leben in Amerika überwiegend theologisch orientiert gewesen sei, erreicht das intellektuelle Klima in den Jahren 1820 bis 1840 eine
Blütezeit, die weitestgehend frei von jeder Dogmatik ist und vor dem Hintergrund einer historisch
einzigartigen geographischen, sozialen und politischen Situation zahllose Debatten weiterentwickelt und maßgeblich prägt.
In den kommenden Semestern sollen zentrale Autoren und Positionen der amerikanischen Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts sukzessive vorgestellt und ihre Positionen sowohl mit Blick auf
den ideengeschichtlichen Kontext als auch hinsichtlich ihrer Anschlussfähigkeit an heutige Diskurse untersucht werden. Den Auftakt macht Henry David Thoreau (1817-1862), der als einer der
Hauptvertreter des amerikanischen Transzendentalismus heute vor allem als Begründer der Idee
des zivilen Ungehorsams bekannt ist und dessen Überlegungen zum Konzept der gewaltlosen Widerstandes nicht zuletzt Mahatma Gandhi, Fjodor Dostojwski und Martin Luther King nachhaltig
beeindruckt haben. Wir werden die Perspektive deutlich erweitern und auch Thoreaus überzeugende Beiträge zur Naturphilosophie, Ethik und existentiellen Fragen beleuchten. Eine thematische Übersicht sowie Lektürehinweise zur Primär- und Forschungsliteratur werden zu Beginn der
Veranstaltung ausgeteilt.
Das Seminar wird in weiten Teilen Vorlesungscharakter haben. Abschlussprüfungen können in
Form einer Hausarbeit abgelegt werden.
Angstmedien - Medienängste (Vorlesung)
Abteilung für Kommunikations- und
Medienwissenschaft Institut für
Sozialwissenschaften
15.10.2014: Mi, 14:30 bis 16:00
11.02.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
2321.HS 3E, 2321.HS 3H
Dozent: Keuneke-Kubetschek
Creditpoints: 2
Kommentar:
Seit es Medien gibt, stehen sie in der Kritik: Medien wird unterstellt, dass sie das Niveau öffentlicher und interpersonaler Kommunikation beeinträchtigen, die Jugend verderben, Gewalt in die
Gesellschaft tragen, ihre Rezipient(inn)en mit ‚unsittlichen’ Themen belästigen oder gar körperlich
schädigen. Diese Kritik wird seit Jahrhunderten mit erstaunlicher Kontinuität erhoben und konzentriert sich dabei auf die jeweils neu auftretenden Medien, während bereits etablierten Medien
nicht nur Akzeptanz, sondern z.T. sogar begeisterte Zustimmung entgegen gebracht wird.
Der ambivalente Charakter dieser Haltung lässt vermuten, dass sie nicht allein von rationalen Gründen bestimmt wird. Sie kann vielmehr auch – vielleicht sogar vorwiegend – als Angstreflex verstanden werden: Neue Medien stellen alte ‚Gewissheiten’ und überkommene Kulturtechniken in
Frage und besitzen das Potenzial, politische und gesellschaftliche Demarkationslinien zu verschieben. In diesem Sinne werden Medienangstdebatten vor allem von Personen und Gruppen geführt,
die sich bei der Ausbreitung des neuen Mediums in einer privilegierten Position befinden.
In der Vorlesung soll zunächst ein theoretisches Konzept zum Phänomen ‚Medienangst’ vorgestellt werden, anschließend werden Medienangstdebatten in ihrer historischen Chronologie aufgearbeitet. Zum Abschluss wird durch die Analyse von Horrorfilmen ein etwas anderer Blick auf
Medienängste der Gegenwart geworfen.
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Philosophische Fakultät
Architektur in Renaissance und Barock – eine Einführung (Vorlesung)
Institut für Kunstgeschichte
16.10.2014–05.02.2015: Do, 10:30 bis 12:00
2321.HS 3H
Dozent: Fürst
Creditpoints: 2
Kommentar:
Lecture:
Renaissance and Baroque Architecture – an Introduction
Studienordnung 2004/2005:
B.A.-KF: Basismodul II / Wahlpflicht / Aufbaumodul I (1360)
B.A.-EF: Wahlpflicht / Aufbaumodul I (2360)
Master: Wahlpflicht (7100)
Studienordnung 2011/2012:
B.A.-KF: Basismodul II / Basismodul IV / Aufbaumodul I / Aufbaumodul II (1380)
B.A.-EF: Basismodul II / Aufbaumodul II (2360)
Master: Modul IV (1400)
Anmerkung:
Das Material der Vorlesung wird auch in einer ambitionierten Online-Präsentation zur Verfügung
gestellt, die die individuelle Nachbereitung ermöglicht. Sie ist erreichbar über das vom BMBF geförderte und von der Universität Marburg koordinierte Projekt ‚Schule des Sehens‘ unter der URL:
www.schule-des-sehens.de – dort unter dem Menü ‚Veranstaltungen’ abzurufen.
Dort finden sich unter der Rubrik ‚Verweise‘ auch umfassende Angaben zu zeitgenössischen Quellentexten und zur Fachliteratur der Architekturgeschichte.
Bemerkung: Trotz aller stilistischen und regionalen Differenzierungen stellt sich die Architektur
von Renaissance und Barock als eine zusammenhängende Epoche der europäischen Kunst dar,
denn das Bauwesen der frühen Neuzeit verfügte in der Orientierung am Vorbild der römischen
Antike, in der vitruvianisch geprägten Architekturtheorie und in dem kodifizierten Gliederungssystem der Säulenordnungen über gemeinsame Grundlagen. Diese ‚Generalia‘ stehen im Zentrum
der Vorlesung, die den Studierenden die nötigen Grundkenntnisse für eine selbständige und vertiefende Auseinandersetzung mit dieser großen Epoche der Baukunst vermitteln soll. Thematische Schwerpunkte werden sein: allgemeine Grundlagen der zeitgenössischen Architekturtheorie und der Formensprache; charakteristische Bauaufgaben und Bautypen; exemplarische Analyse
von Bauwerken als eigentliche ‚Schule des Sehens‘; Funktion und programmatische Aussage der
Bauten im historisch-politischen Kontext ihrer Zeit.
BBM 1a / BM I-1 Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft (Vorlesung)
Abt. I: Germanistische Sprachwissenschaft
16.10.2014–05.02.2015: Do, 08:30 bis 10:00
1612.HS Ersatz
Dozent: Busse
Creditpoints: k. A.
Kommentar:
Die Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft für die Bachelor-Studiengänge Germanistik Kernfach und Germanistik Ergänzungsfach soll eine Übersicht über die wichtigsten Arbeitsgebiete der Germanistischen Sprachwissenschaft geben, die wichtigsten Grundbegriffe vermitteln
und in ersten Schritten an die in diesem Teilfach benutzten Theorien und Methoden heranfüh-
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Philosophische Fakultät
ren. Vorausgesetzt werden eine intensive Vorbereitung, Mitarbeit und überprüfte Anwesenheit
der Teilnehmer/innen.
BBM 1b / BM I-2 Pragmatik (Basisseminar)
Abt. I: Germanistische Sprachwissenschaft
15.10.2014–04.02.2015: Mi, 10:30 bis 12:00
2522.HS 5G
Dozent: Wulf
Creditpoints: k. A.
Kommentar:
Die Pragmatik zählt neben der Semantik und der Syntax, der Morphologie und der Phonologie zu
den großen Teildisziplinen der Sprachwissenschaft. Sehr allgemein formuliert beschäftigt sich die
Pragmatik mit Sprache unter dem Aspekt ihrer Verwendung. Dies beinhaltet zum einen den Aspekt
des Handlungscharakters von Sprache (Sprechakttheorie), zum anderen Fragen der Interpretation
sprachlicher Äußerungen bzw. Äußerungseinheiten im situativen Kontext (Deixis, indexikalische
Ausdrücke, Implikaturen, Präsuppositionen u. a. mehr).
Während diese Fragestellungen vor allem auf den Aspekt der Äußerungsbedeutung abzielen - und
die Pragmatik somit eher in der Nachbarschaft der Semantik verorten - richten andere Fragestellungen den Blick stärker auf den Zusammenhang zwischen syntaktischer Form und kommunikativer Funktion (Satztypen / Satzmodus; Informationsstruktur; syntaktische Besonderheiten mündlicher, dialogisch orientierter Kommunikation) und stellen somit auch die Bezüge der Pragmatik zur
Grammatik heraus.
Im Einführungsseminar soll ein erster Überblick über diese verschiedenen Forschungsbereiche der
Pragmatik gegeben werden.
BBM 4b / BM IV-2 (B 3-4-1) Warum und wie funktionieren Gespräche? Theorie und
Praxis der linguistisch-ethnografischen Gesprächsanalyse (Seminar)
Abt. IV: Theorie und Praxis (Mündlichkeit)
Dozent: Lindtner-Rudolph
09.02.2015–11.02.2015: 09:00 bis 16:30
24.10.2014: Fr, 10:30 bis 12:00
2321.01.41, 2321.02.27
Creditpoints: k.A.
verbindl. Vorbesprechung
Kommentar:
Wozu banale Alltagsgespräche analysieren? Wie arbeiten Gesprächsforscher? Was untersuchen
Gesprächsforscherinnen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, soll es in diesem Seminar
nicht nur theoretisch um Schlüsselbegriffe und Methoden der linguistisch-ethnografischen Gesprächsanalyse gehen, sondern auch um deren konkrete Anwendung in der Praxis.
Nach einer Einführung in gesprächsanalytische Grundlagen arbeiten die Studierenden in eigenen
kleineren Forschungsvorhaben, um sich zentrale Begriffe und Konzepte der linguistisch-ethnografischen Gesprächsforschung selbständig und datengestützt zu erarbeiten. Strukturen, Hervorbringungsprozesse und Gelingensbedingungen von Alltagsgesprächen werden an empirischen Audiooder Videodaten untersucht: u. a. anhand institutioneller Interaktionsformen wie Arzt-PatientenGespräche, an Streitgesprächen zwischen Müttern und Töchtern oder anhand von Filmen bekannter Regisseure und Serien.
Leitfrage des Seminars ist dabei, welche (non-)verbalen Formen in welcher Funktion strategisch
im Gespräch eingesetzt werden, d. h., wie und zu welchem Zweck wir kommunizieren.
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Philosophische Fakultät
Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Nach einer Einführung zu Beginn der Vorlesungszeit fertigen die Studierenden in Kleingruppen selbständig Transkripte und kleinere Forschungsarbeiten an, die sie zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit im Plenum vorstellen und in der Gruppe diskutieren. Die Forschungsarbeiten dienen der praktischen Anwendung gesprächsanalytischer
Forschungsmethoden, die Präsentationen und anschließenden Diskussionen im Plenum der Vertiefung und dem Vergleich zentraler theoretischer Konzepte der linguistisch-ethnografischen Gesprächsanalyse.
!!! Die Präsentationen sind verpflichtend bis 23. Januar 2015 mit der Kursleiterin abzusprechen !!!“
Bemerkung: Bei Überbelegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für
die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.
BFM 4a/b / FaM IV-1/2 Produktion von Video-Tutorials zur Verbesserung mündlicher
Ausdruckskompetenzen (Seminar)
Abt. IV: Theorie und Praxis (Mündlichkeit)
13.12.2014: Sa, 10:00 bis 18:00
06.12.2014: Sa, 10:00 bis 18:00
07.12.2014: So, 10:00 bis 18:00
13.12.2014: Sa, 10:00 bis 18:00
2301.HS 3D, 2321.01.24, 2321.01.24, 2321.01.41
Dozenten: Pabst-Weinschenk, N. N.
Creditpoints: 4
Kommentar:
Sprechen fällt den meisten Studierenden leicht, wenn sie sich nicht in einer Stresssituation wie
einer Prüfung, einem Auftritt auf der Bühne oder einem Vorstellungsgespräch befinden. In solchen
Situationen kommt es schnell zu Blockaden oder ungewollten Effekten, die durch Stress verstärkt
werden. Entspanntes Sprechen in anspruchsvollen Situationen kann und muss gelernt sein.
Gutes Sprechen vermittelt dem Gegenüber Kompetenz und erhöht die Aufnahmefähigkeit des
Zuhörers. In vielen Berufen, in denen Studierende später arbeiten werden, müssen sie deshalb
nicht nur wissen, was sie sagen, sondern sollen das Gesagte auch wirkungsvoll präsentieren.
Um das zu erreichen, sind theaterpädagogische und sprecherzieherische Methoden geeignet, mit
Spaß die eigene Sprechkompetenz und Souveränität zu fördern.
In diesem Seminar sollen Atem- und Sprechübungen, Improvisationstechniken und Methoden zur
konkreten Textumsetzung für das Präsentieren und Sprechen von unterschiedlichen Textarten erlernt werden. Es werden verschiedene Übungen und Methoden erprobt. Die Studierenden wählen
dann Übungsgruppen aus den unterschiedlichen Bereichen aus, welche sie verschriftlichen und
von denen dann Videoaufnahmen gemacht werden.
Ziel des Projektes ist es, eine Sammlung mit Sprechübungen zu erstellen, die für die Studierenden
der Germanistik sowie anderen Interessierten zum Erlernen und verbessern sprechtechnischer
Kompetenzen zur Verfügung steht.
Diese Sammlung soll aus einer schriftlichen Beschreibung der Übungen und deren Ziele sowie aus
dem Videomaterial, durch das die Übungen veranschaulicht werden, bestehen.
Bemerkung: Das Seminar wird von Frau Marina Zimmer durchgeführt.
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Philosophische Fakultät
BFM 2a / FaM II-1 / MGM 2a / GM II-1 Realismus (Vorlesung)
Abt. II: Neuere Dt. Literatur - Lehrstuhl Prof.
Herwig
16.10.2014–05.02.2015: Do, 10:30 bis 12:00
2221.HS 2E
Dozent: Herwig
Creditpoints: k. A.
Kommentar:
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führen die raschere Industrialisierung Europas und Veränderungen der Sozialstruktur und der Wissenschaftslandschaft in Deutschland zur Dominanz einer literarischen Stilrichtung, die als „Bürgerlicher Realismus“ bezeichnet wird. Die Vorlesung gibt
einen Epochenüberblick. Sie macht sich zur Aufgabe die literarhistorische Entwicklung von den
Vorläufern im Vormärz über die 1848er Revolution bis zur Gründerzeit nachzuzeichnen, Wechselwirkungen zwischen Politik, wirtschaftlicher Entwicklung, Gesellschaftstheorie, Ästhetik und literarischer Praxis aufzuzeichnen und den Realismus in Deutschland mit Parallelentwicklungen in
anderen europäischen Ländern zu vergleichen. Neben den Dorfgeschichten Auerbachs und Texten
Heinrich Heines werden insbesondere die Romane und Novellen Annette von Droste-Hülshoffs,
Gotthelfs, Kellers, Stifters, Freytags, Storms, Raabes und Fontanes im Hinblick auf die Art der
Darstellung des historischen Wandels von Machtkonstellationen, Standes- und Geschlechtsrollennormen und die idyllisierende Verschleierung sozialer Ungerechtigkeit untersucht.
BFM 2b / FaM II-2: Literaturgeschichte in exemplarischen Beispielen - Ausgewählte
Erzählungen aus E.T.A. Hoffmanns “Serapionsbrüdern“ (Seminar)
Abt. II: Neuere Dt. Literatur - Lehrstuhl Prof. Dörr
17.10.2014–06.02.2015: Fr, 10:30 bis 12:00
2302.U1.21
Dozent: Doms
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Rätselhafte Morde, unerklärliche Prophezeiungen aus dem Mund eines Maschinenmenschen, ein
siebenköpfiger Mausekönig und ein gespenstisches Bergwerk, das einen Toten erst nach 50 Jahren
freigibt – das sind nur einige der unheimlichen Themen, mit denen wir es im Seminar zu tun
haben werden.
Anhand ausgewählter Erzählungen aus der dialogisch gerahmten Erzählsammlung “Die Serapionsbrüder“ (1819–1821) soll das breite Spektrum der Themen, Motive und Schreibverfahren E.T.A.
Hoffmanns rekonstruiertwerden. Darüber hinaus verfolgt das Seminar das Ziel, die in der Vorlesung erworbenen Kenntnisse zur Romantik an Einzeltexten zu vertiefen und unter Zurhilfenahme
der Forschungsliteratur zu diskutieren. Außerdem soll an Hoffmanns Texten zugleich eine Einführung in den Umgang mit phantastischer Literatur erfolgen. Am Beispiel des bekannten Märchens
“Nußknacker und Mausekönig“ wollen wir schließlich exemplarisch betrachten, wie ein Erzählstoff
Hoffmanns bis heute in verschiedenen Medien kreativ variiert wird.
Für den BN soll ausgehend von den neuerworbenen Kenntnissen über die Phantastik beispielhaft
ein deutsch- oder fremdsprachiger Klassiker der phantastischen Literatur in Form eines Lexikonartikels vorgestellt werden.
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Philosophische Fakultät
Basic freedoms and basic rights within the EU (Seminar)
European Studies
13.10.2014–02.02.2015: Mo, 08:30 bis 10:00
2621.01.36
Dozent: Vetter
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
The class will introduce students to the fundamental freedoms and basic rights of the EU. The
first part of the semester will deal with the four fundamental freedoms of the EU, the second half
with the basic rights within the EU. The students will also learn how the evaluation of a case in
European Law works from the perspective of a lawyer.
Begräbnisreden in der griechisch-römischen Antike (Übung)
Abteilung III Alte Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
15.10.2014: Mi, 14:30 bis 16:00
2331.02.24
Dozent: Wienand
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
In der Antike stellten Begräbnisse nicht lediglich Anlässe zur Trauer dar, sondern auch Gelegenheiten zur Repräsentation städtischer Identität oder familiären Prestiges. Eine ganze Reihe antiker Begräbnisreden ist überliefert, an denen sich diese Aspekte im Detail untersuchen lassen. Die
Übung verfolgt das Ziel, einzelne Reden dieser Art auf ihre Bedeutung für den politischen Diskurs
ihrer Zeit hin zu untersuchen und gemeinsam zu diskutieren.
Berufsfeldkurs ’Journalistische Darstellungsformen’ (Seminar)
Institut für Sozialwissenschaften
07.11.2014: Fr, 09:00 bis 14:00
14.11.2014: Fr, 09:00 bis 18:00
07.11.2014: Fr, 10:00 bis 18:00
08.11.2014: Sa, 10:00 bis 18:00
15.11.2014: Sa, 10:00 bis 18:00
17.10.2014: Fr, 10:00 bis 18:00
18.10.2014: Sa, 10:00 bis 18:00
2302.02.22, 2302.U1.24, 2303.01.41, 2303.01.41,
2303.01.61, 2303.01.61
Dozenten: Dänzer-Vanotti, Gernand
Creditpoints: 2
Teilweise Arbeit im Medienlabor Schnittraum 23.03.02.43
Bemerkung:
Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse journalistischer Arbeit und gibt damit den Teilnehmenden die Möglichkeit zu prüfen, ob sie als Journalisten, Journalistinnen arbeiten möchten. Zunächst
wird ein Überblick über die Medien und ihre Besonderheiten vermittelt mit Schwerpunkt auf Print,
Radio und Online. Dabei geht es sowohl um die Besonderheiten der Texte und Sendungen als auch
um die unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten in und Ausbildungswege zu diesen Medien.
In Übungen machen die Teilnehmenden Erfahrungen in Interview, Konzeption und Schreiben von
Texten und Radiosendungen. Für einen erfolgreichen Abschluss verfassen sie einen Bericht oder
eine Radiosendung über ein selbst recherchiertes Thema.
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Philosophische Fakultät
Bitte bringen Sie, wenn möglich, Ihren eigenen Laptop zum Kurs mit.
Irene Dänzer Vanotti MA ist freie Journalistin für Hörfunk und Print, sie hat Erfahrung im Fernsehen und war Redakteurin der Nachrichtenagentur Reuter. Sie arbeitet auch als Dozentin und
Coach.
ACHTUNG WICHTIG: Wegen der starken Nachfrage der Kursplätze bitte ich Sie, bei der Belegung der Übungen fair zu sein: Sollten Sie Ihren Platz nicht wahrnehmen können/wollen, melden
Sie sich bitte rechtzeitig wieder ab!!! Dann kann jemand anderes nachrücken. Der offizielle Abmeldezeitraum beginnt am 29.09. und endet am 12.10.2014. Sollten Sie sich danach noch entschließen, den Platz nicht wahrnehmen zu wollen, schicken Sie bitte eine Mail an: gernand@phil.uniduesseldorf.de
Studierende, die einen Platz in der Veranstaltung nicht wahrnehmen, ohne sich rechtzeitig abzumelden, werden im kommenden Semester bei der Vergabe von Plätzen in den Berufsfeldkursen
nur nachgeordnet berücksichtigt! Diese Maßnahme dient der größtmöglichen Verteilungsgerechtigkeit. Wir möchten Sie daher bitten, sich nur dann für die Veranstaltung anzumelden, wenn Sie
sicher sind, dass Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen und dies auch zeitlich umsetzen können.
Berufsfeldkurs ’Personalwesen in der Praxis’ (Seminar)
Institut für Sozialwissenschaften
Dozent: Gernand, Joosten
09.10.2014: Do, 08:30 bis 12:00
14.11.2014: Fr, 08:30 bis 12:00
16.10.2014: Do, 08:30 bis 12:00
27.11.2014: Do, 08:30 bis 12:00
18.12.2014: Do, 08:30 bis 12:00
15.01.2015: Do, 08:30 bis 12:00
2302.U1.23, 2302.U1.24, 2621.01.36, 2621.01.36,
2621.01.36, 2621.01.36
Creditpoints: 2
Die Veranstaltung beginnt erst ab dem 16.10.2014!
Bemerkung:
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die wesentlichen Themen der Personalwirtschaft und
die Personal-Praxis in Unternehmen. Schwerpunkte sind Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Führung, Vergütungssysteme, Aufgabenfelder der Mitarbeiter im Personalwesen und der
organisatorische Aufbau einer Personalabteilung. Daraus abgeleitet werden mögliche Einstiegsmöglichkeiten und Karrierewege im Personalbereich. Im Rahmen des Kurses wird sowohl die einschlägige Fachliteratur behandelt. Auf deren Grundlage werden Sie Bespiele aus der betrieblichen
Praxis der ‚Human Resources‘ bearbeiten. Sie erhalten somit eine grundlegende theoretische und
praktische Einführung in das betriebliche Personalwesen.
Der Dozent, Jochen Joosten, ist Personalleiter der Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Düsseldorf. Für
den Erwerb des BN ist die aktive Mitarbeit / Präsentation von Ergebnissen zu den theoretischen
Grundlagen oder den praktischen Fallbeispielen erforderlich.
ACHTUNG WICHTIG!!! Wegen der starken Nachfrage der Kursplätze bitte ich Sie, bei der Belegung der Übungen fair zu sein! Sollten Sie Ihren Platz nicht wahrnehmen können/wollen, melden
Sie sich bitte rechtzeitig wieder ab!!! Dann kann ein/e Kommilitone/Kommilitonin nachrücken.
Der offizielle Abmeldezeitraum beginnt am 29.09. und endet am 12.10.2014. Sollten Sie sich da-
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Philosophische Fakultät
nach noch entschließen, den Platz nicht wahrnehmen zu wollen, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
gernand@phil.uni-duesseldorf.de
Studierende, die einen Platz in der Veranstaltung nicht wahrnehmen, ohne sich rechtzeitig abzumelden, werden im kommenden Semester bei der Vergabe von Plätzen in den Berufsfeldkursen
nur nachgeordnet berücksichtigt! Diese Maßnahme dient der größtmöglichen Verteilungsgerechtigkeit. Wir möchten Sie daher bitten, sich nur dann für die Veranstaltung anzumelden, wenn Sie
sicher sind, dass Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen und dies auch zeitlich umsetzen können.
Berufsfeldkurs 4 Online-Radiojournalismus Mennicken (Seminar)
Institut für Sozialwissenschaften
17.10.2014: Fr, 10:30 bis 12:00
2321.U1.65
Dozenten: Menniken, Gernand
Creditpoints: 2
Die Veranstaltung beginnt erst ab dem 17.10.2014!
Bemerkung:
Das sind spannende Zeiten für die klassischen Medien heutzutage. Das Internet zwingt die Macher,
tradierte Positionen zu verlassen. Neue Kommunikationswege müssen gefunden werden. Neue
Erzählformen und neue Geschäftsmodelle werden entwickelt. Auch das Radio ist und wird von
dieser nahezu epochalen Medien-Veränderungswelle berührt. Dieses Seminar beschäftigt sich mit
diesen Entwicklungen und dem Radio der Zukunft. Es greift die allgemeinen Trends und Entwicklungen der Jetztzeit auf und überträgt sie – soweit es geht - auf das Medium Radio. Dabei werden
sowohl theoretische Fragen beantwortet, wie beispielsweise ‚Was ist die richtige MultiplattformStrategie¿ als auch praktische wie texten für Twitter, posten bei Facebook,. . .
Zusätzliche Impulse bekommen die Studenten durch Skype-Interviews mit externen Experten und
durch die Besuche eines öffentlich-rechtlichen und eines privaten Radiosenders. Das Seminar bietet Ihnen fundierte Einblicke in die Praxis des Arbeitsfeldes (Radio-)Journalismus, vermittelt Ihnen
aber auch dessen theoretische Grundlagen.
Die Ausbildung und der beruflicher Werdegang des Seminarleiters Michael Mennicken bietet Ihnen dazu reichlich Anknüpfungspunkte: Er war
- 1995-2000 Moderator und Nachrichtensprecher bei Radio Neandertal,
- 2000-2004 Planer und Chefredakteur bei NE-WS 89.4
- 2004-2013 Chefredakteur Antenne Düsseldorf
und ist
- seit 2013 Geschäftsführer der FM Online Factory, die produziert durch die „Factory“ recherchierte sendefertige Radiobeiträge zu den aktuellen und wichtigen Themen im und aus dem WWW:
Hörernah, verständlich und formatgerecht.
Das Themenspektrum reicht dabei von Aktuellem, Service, Netzpolitik, Technik, Games bis hin zu
Social Media.
Kommentar: ACHTUNG WICHTIG!!! Wegen der starken Nachfrage der Kursplätze bitte ich Sie,
bei der Belegung der Übungen fair zu sein: Sollten Sie Ihren Platz nicht wahrnehmen können/wollen,
melden Sie sich bitte rechtzeitig wieder ab!!! Dann kann ein/e Kommilitone/Kommilitonin nachrücken. Der offizielle Abmeldezeitraum beginnt am 29.09. und endet am 12.10.2014. Sollten Sie
sich danach noch entschließen, den Platz nicht wahrnehmen zu wollen, schicken Sie bitte eine
Mail an: gernand@phil.uni-duesseldorf.de
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Philosophische Fakultät
Studierende, die einen Platz in der Veranstaltung nicht wahrnehmen, ohne sich rechtzeitig abzumelden, werden im kommenden Semester bei der Vergabe von Plätzen in den Berufsfeldkursen
nur nachgeordnet berücksichtigt! Diese Maßnahme dient der größtmöglichen Verteilungsgerechtigkeit. Wir möchten Sie daher bitten, sich nur dann für die Veranstaltung anzumelden, wenn Sie
sicher sind, dass Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen und dies auch zeitlich umsetzen können.
Bildung und Migration (Vertiefungsseminar)
Abteilung für Bildungsforschung und
Bildungsmanagement
14.10.2014–03.02.2015: Di, 12:30 bis 14:00
2303.01.63
Dozent: Spenlen
Creditpoints: 10
Kommentar:
Spätestens seit den PISA-Studien der 2000er Jahre ist bekannt, dass Kinder und Jugendliche mit
Migrationshintergrund in Deutschland zu den Bildungsverlieren gehören. Im Seminar werden Hintergründe und Rahmenbedingungen der Partizipation von Migranten im deutschen Bildungssystem beleuchtet. Dabei wird die Perspektive zugrunde gelegt, dass kulturelle Vielfalt eine Chance
und Bereicherung für die deutsche Gesellschaft darstellt.
Relevante Themen:
• Geschichte der Migration
• Theorieansätze der Migrationsforschung
• Sinus-Migranten-Milieumodell
• Potenziale und Ressourcen von Menschen mit Migrationshintergrund (z. B. Mehrsprachigkeit)/ Faktoren für erfolgreiche Bildungsverläufe von Migranten
• Spezieller Fokus: muslimischen Bevölkerungsgruppen
• Ängste und Barrieren von Migranten in Bezug auf Bildung
• Interkulturelle Öffnung von Schule
• Die Rolle der Eltern
Studierende, die diesen Kurs wählen, müssen bereit sein, bei Bedarf in Absprache Teile des Kurses in Form von Exkursionen an einem Samstag oder Sonntag im Semester durchzuführen.
Für die endgültige Zulassung zum Kurs ist die Anwesenheit in der ersten Veranstaltung unverzichtbar.
Literatur wird rechtzeitig in ILIAS eingestellt, weitere Literatur im Kurs besprochen.
APs können von mir nicht abgenommen werden, wohl jedoch kann ich als Erst- oder Zweitgutachter von Bachelorarbeiten fungieren.
Bemerkung:
Im Rahmen dieser Veranstaltung ist keine AP möglich
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Philosophische Fakultät
Buchmalerei des Mittelalters (Vorlesung)
Institut für Kunstgeschichte
15.10.2014–04.02.2015: Mi, 10:30 bis 12:00
2321.HS 3H
Dozent: Böse
Creditpoints: 2
Kommentar:
Lecture:
Medieval Book Illumination
Studienordnung 2004/2005:
B.A.-KF: Basismodul I / Wahlpflicht / Aufbaumodul I (1360)
B.A.-EF: Wahlpflicht / Aufbaumodul I (2360)
Master: Wahlpflicht (7100)
Studienordnung 2011/2012:
B.A.-KF: Basismodul I / Basismodul III / Aufbaumodul I / Aufbaumodul II (1380)
B.A.-EF: Basismodul I / Aufbaumodul II (2360)
Master: Modul IV (1400)
Bemerkung: Als Medium göttlicher Offenbarung kommt dem Codex in den mittelalterlichen Bildkulturen eine Schlüsselstellung zu. Die Illumination, d. h. die buchmalerische Gestaltung der Seiten und die kostbare Umhüllung der Bücher stehen dabei in einem widersprüchlichen Verhältnis
zur Heiligen Schrift. Einerseits erwiesen sich Illuminationen und goldglänzende, mit Edelsteinen
verzierte Buchdeckel im Sinne eines ornatus als adäquat, um die außergewöhnliche Bedeutung
der Heiligen Schrift zu repräsentieren. Andererseits galt es Heiligkeit als eine über die Materialität des Codex hinausgehende Dimension zu inszenieren. Dieser Zusammenhang hat sich als ein
außerordentlich im Sinne für ‚ornatus‘ für die Ausstattung mittelalterlicher Handschriften erwiesen. Die Vorlesung gibt einen Einblick in die Pluralität buchmalerischer Gestaltung, deren Aufgabe
sich allerdings nicht in der Herstellung einer Aura der Heiligen Schrift erschöpfte und die ferner
nicht nur Bibeln sowie im Gottesdienst verwendete Codices schmückte. Die verschiedenen Aufgaben mittelalterlicher Buchausstattung, ferner Gebrauchsprofile und Herstellungsbedingungen illuminierter Handschriften in den verschiedenen europäischen Manuskriptkulturen kommen in der
Vorlesung ebenso zur Sprache wie jüngere methodische Ansätze. Denn parallel zu den digitalen
Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte hat sich auch der Blick auf die visuelle Gestaltung mittelalterlicher Codices noch einmal verschoben. Einerseits wurde die Sensibilität für Fragen nach
der Materialität des einzigartigen, nicht kopierbaren Manuskriptes gesteigert. Andererseits wird
der Codex als ein mehrdimensionaler Buchkörper, sogar als ein Raum begriffen, dessen buchmalerische Gestaltung in einem sinnstiftenden Verhältnis zur Ordnung der Elemente im Layout der
Seite und im Hintereinander eines strukturierten Buchganzen steht.
Das Klavier als Waffe - instrumentale und instrumentelle Versinnbildlichung
bürgerlicher Durchsetzungsfähigkeit am Beispiel der Klavierkultur
(Advanced/Aufbau/Masterseminar)
Musikwissenschaftliches Institut der
Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
Dozent: Kammertöns
Raumzuweisung siehe Aushang vor Ort.
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16.10.2014: Do, 17:00 bis 19:00
Creditpoints: 2
Philosophische Fakultät
Kommentar:
Das Klavier genießt seit dem 19. Jahrhundert die größte Beliebtheit unter den Instrumenten. In
wechselseitiger Abhängigkeit waren die bürgerliche Wertschätzung des Instruments, die hausmusikalische Praktikabilität als mehrstimmiges Instrument, die bis zur Unerschöpflichkeit angewachsene Fülle an originaler und bearbeiteter Literatur, die bis zu einem gewissen Grad unkomplizierte
Beherrschbarkeit des Klaviers wie auch seine massenhafte Produzierbarkeit Grundvoraussetzungen für die Karriere als Erfolgsinstrument. Dabei rückt ein kommunikativer Faktor des Klavierinteresses in den Fokus.
In soziologischer Hinsicht stellt sich mit dem Ziel des exemplarischen Nachvollzugs gesellschaftlicher Prozesse die Frage nach dem deutenden Verstehen von bürgerlich geprägtem sozialen, hier
in umfassender Hinsicht von musikalischem Handeln. Im Seminar soll herausgearbeitet werden,
wie das Klavier vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Veränderungen des 19. Jahrhundert zum
Medium spezifischen »sozialen Handelns« wurde. Dieses Handeln, das nach Max Weber »seinem
von dem oder den Handelnden gemeinten Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen wird und
daran in seinem Ablauf orientiert ist«, steht, mit Pierre Bourdieu gesprochen, im Dienste einer
bürgerlichen »Distinktion«, die ge-sellschaftliche Ein- und Ausgliederungsprozesse verfolgt, nach
Gerhard Schulze gar die Funktion einer »Waffe« hat.
Im Komplex der Bürgerlichkeit und kommunikativen Verflochtenheit des Klaviers finden sich als
weitere Aspekte aufgehoben: Klavier als Medium, Klavier als Instrument ‚Höherer Töchter’, Klavier als Träger des Virtuosentums und generell als Ziel performativer Rituale, Klavier als Träger
demokratischer und rationaler Orientierung, ebenso als Großstadtphänomen, als technischer Fetisch und als literarisches Phänomen.
Das Konstanzer Konzil (1414-1418). Oder: Von fliehenden Päpsten und verbrannten
Häretikern, von Prostituierten und Büchersammlern. (Übung)
Abteilung I Mittelalterliche Geschichte Institut
für Geschichtswissenschaften
Mi, 16:30 bis 18:00
2331.02.27
Dozent: Kistner
Creditpoints: 2
Kommentar:
Nach den etwa 70 Jahren der Abwesenheit des Papsttums von Rom kehrte Gregor XI. 1377 in
die ewige Stadt zurück, doch sollte er kurz darauf (27. März 1378) versterben. Unter tumultuarischen Umständen ist mit Urban VI. ein Kurienfremder und strenger Reformer gewählt worden.
Wenig später wählten weite Teile des Kardinalskollegs mit Clemens VII. einen neuen Papst, obwohl Urban VI. noch lange nicht tot war. Die Folge war eine Kirchenspaltung die 40 Jahre dauern
sollte. Die Folge war nicht bloß ein Werben um Obödienz, sondern auch existentielle Probleme:
Wahlen von hohen Kirchenämtern waren nun oftmals alles andere als eindeutig. Welcher Kandidat konnte wirklich das Seelenheil vermitteln? Jeder der Päpste, ab 1409 gab es derer drei, fühlte
sich als rechtmäßig. Was tun? Auf der Suche nach Wegen zur Überwindung dieser wohl tiefsten
Kirchenspaltung des Abendlandes gewann die Idee zunehmend Attraktivität, dass eine allgemeine
Kirchenversammlung, ein Konzil, die Lösung herbeiführen könnte.
1414 war es so weit: Unter dem nochmals realisierten Ehrenvorrang des römischen Kaisers Sigismund trafen zahlreiche Vertreter von v. a. geistlicher aber auch weltlicher Hierarchie und Gelehrte in Konstanz zusammen. Dieses Konzil führte vorübergehend bahnbrechende Neuerungen ein,
löste das Schisma, befasste sich aber auch mit der frühreformatorischen Bewegung der Hussiten
43
Philosophische Fakultät
und verbrannte deren Namensgeber und Kopf Jan Hus. Außerdem hatte dieser Kongress enorme
wirtschaftliche und nicht zuletzt kulturelle Folgen: Die Bevölkerung der Stadt wuchs um ein vielfaches an, zahlreiche Humanisten trafen aufeinander und tauschten Bücher aus oder suchten in
deutschen Bibliotheken nach Handschriften von Klassikern der Antike.
Das Konzept des Menschen im Wandel der Epochen - eine Einführung in die
Anthropologie (Seminar)
Institut für Philosophie
Mo, 16:30 bis 18:00
2321.02.26
Dozent: Hinke-Dörnemann
Creditpoints: 3
Kommentar:
Die Anthropologie – als die Lehre vom Menschen – umfasst ein vielfältiges Spektrum von naturwissenschaftlichen über philosophische bis hin zu theologischen Fragestellungen, von denen im
Rahmen dieses Seminars zwar die philosophische im Mittelpunkt stehen, sich aber – vor allem im
Hinblick auf die zeitgenössische Situation – auch die Korrelation zu naturwissenschaftlich initiierten Positionen aufzeigen lassen wird.
Nach einer kurzen systematischen Einführung in die Anthropologie gelangt – anhand ausgewählter Texte– eine Auswahl zentraler Konzepte des Menschen zur Erörterung: (1) ANTIKE: Mensch
als Teil einer kosmosimmanenten Ordnung (Aristoteles, Platon, Plotin, Epikur); (2) MITTELALTER:
Mensch als Teil der (christlichen) Schöpfungsordnung (Anicius BOETHIUS, Thomas von AQUIN,
Marsilius von Padua, Meister Eckhart); (3) NEUZEIT: Kopernikanische Wende – Mensch als vernunftbegabtes Subjekt erforscht die (eine) Welt und postuliert / erkennt deren Einheit gewährleistendes letztes Prinzip (KRITIZISMUS: Immanuel Kant; IDEALISMUS: Johann Gottlieb Fichte; RATIONALISMUS: Gottfried Wilhelm Leibniz; EMPIRISMUS: John Locke; SENSUALISMUS: Etienne
Bonnot de Condillac; POSITIVISMUS: Auguste Comte; MATERIALISMUS: Claude Adrien Helvetius; EVOLUTIONSLEHRE: Charles Darwin; AUFKLÄRUNGSPHILOSOPHIE: Francois Voltaire +
Jean-Jacques Rousseau; UTILITARISMUS: Jeremy Bentham + John Stuart Mill; SOZIALISMUS: Pierre Joseph Proudhon; MARXISMUS: Karl Marx) sowie (4) GEGENWART: Pluralität der Bilder vom
Menschen – Menschen als Einzel-Subjekte entscheiden sich für ein jeweiliges letztes Prinzip, das
Basis der jeweiligen Anschauung/ des jeweiligen Bildes von Welt wird (MODERNE PHILOSOPHISCHE ANTHROPOLOGIE: Max Scheler + Arnold Gehlen; EXISTENZPHILOSOPHIE: Karl Jaspers +
Jean-Paul Sartre; LEBENSPHILOSOPHIE: Friedrich Nietzsche + Georg Simmel; PRAGMATISMUS:
William James + George Herbert Mead; EVOLUTIONSTHEORIE: Charles J. Lumsden/Edward O.
Wilson + Manfred Eigen; HUMAN-ETHOLOGIE: Konrad Lorenz + Irenäus Eibl-Eibesfeldt; NEOMARXISMUS: Herbert Marcuse; KRITISCHER RATIONALISMUS: Karl R. Popper + John C. Eccles;
SYSTEMTHEORIE: Niklas Luhmann; POSTMODERNE: Michel Foucault; BIOLOGISCHE KOGNITIONSTHEORIE: Humberto Maturana).
Bemerkung:
VERANSTALTUNGS-BEGINN: 13.Oktober 2014
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Philosophische Fakultät
Das moderne Geldwesen als Schlüsselphänomen neuzeitlicher Kultur - Grundzüge
der Philosophie Georg Simmels (Seminar)
Institut für Philosophie
Di, 16:30 bis 18:00
2321.02.26
Dozent: Hinke-Dörnemann
Creditpoints: 2
Kommentar:
„Dieses formale Sich-selbst-gehören, dieser innere Zwang, der die Kulturinhalte zu einem Gegenbild
des Naturzusammenhangs einigt, wird erst durch das Geld wirklich.“ (Georg Simmel)
Das kultur- und sozialphilosophische Konzept des Soziologen und Philosophen Georg Simmel
(1858-1918) – , der mit seinen Abhandlungen zur Kulturphilosophie und Kulturgeschichte, sowie
zur Kunstbetrachtung und zur Anthropologie als einer der in seinem Einfluss weit über den universitären Bereich hinausreichenden Intellektuellen gilt und vor allem über seine Anhänger mittelbar
die sozial- und kulturwissenschaftliche Diskussion vor allem in den Vereinigten Staaten beeinflusst
hat, – wird im Rahmen dieses Seminars thematisiert.
Nach einer kurzen Einführung in den Themenkomplex Lebens-, Kultur- und Sozialphilosophie generell sowie in die Konzeption von G.Simmel speziell wird – anhand ausgewählter Texte – die
lebensphilosophische Grundorientierung Simmels thematisiert (Leben als „Mehr-Leben“ und als
„Mehr-als-Leben“), um vor diesem Hintergrund zum einen sein kulturphilosophisches (Kultur als
dynamische Beziehung zwischen Leben und Nicht-Leben) und zum anderen sein sozialphilosophisches Konzept (Soziologie als umfassende Philosophie der Kultur) zu erörtern.
Bemerkung:
VERANSTALTUNGS-BEGINN: 14.Oktober 2014
Deutsche Geschichtswissenschaft von Johann Gottfried Herder (1744 – 1803) bis
Karl Lamprecht (1856 – 1915) (Vorlesung)
Abteilung VII Neuere und Neueste Geschichte
Institut für Geschichtswissenschaften
14.10.2014: Di, 16:30 bis 18:00
2201.HS 2C
Dozent: Rusinek
Creditpoints: 2
Kommentar:
Es ist selbstverständlich, dass wir uns als Historiker bzw. angehende Historiker über die Geschichte des eigenen Fachs Gewissheit verschaffen sollten.
Wir werden in der Vorlesung erfahren, welche Themen und Methoden in der Geschichtswissenschaft durchgesetzt wurden, welche dagegen bekämpft. Wir werden fragen, welche geschichtswissenschaftlichen Strömungen tatsächlich wissenschaftich waren, welche dagegen nur ummäntelte
Pamphletistik. Dies macht uns auch auf die Differenz von Wissenschaft und Wissenschaftsbetrieb
aufmerksam. Wer waren die Wissenschaftsgewaltigen jener Zeit, wie war ihr networking und wie
stand es mit ihrer Politik- und Herrschaftsnähe? Wem galt ihr Hass?
Die Historiker-Sonntagsfrage nach der Bedeutung Herders als einem der Fundamentleger unseres
Faches würden nur wenige Prozent der heutigen Historiker beantworten können, sollte die WLANVerbindung zu Google gerade versagen, und Niebuhr erhielte einige Prozente mehr, aber keineswegs die Mehrheit.
Ranke, Treitschke, Theodor Mommsen sind Vielen noch heute bekannt, wenn auch in unterschiedlicher Tiefenschärfe. Aber Ignaz von Döllinger, Onno Klopp, Friedrich von Raumer?
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Philosophische Fakultät
Jedoch soll es nicht nur um bärtige Männer gehen, deren Wiege in vielen Fällen im protestantischen Pfarrhaus stand - die „morsche Wiege des preußischen Gedankens“, wie Musil einmal
schrieb. (Von Historikerinnen kann in unserem Betrachtungszeitraum keine Rede sein.) Wir wollen die Kontextualität der jeweiligen Stufen geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisprozesse in
den Blick nehmen. Es geht also um die Zusammenhangsgeschichte einer Leitwissenschaft des 19.
Jahrhunderts. Damit geraten politische (z. B. 1848), gesellschaftliche (z. B. Industrialismus) , kulturhistorische (z. B. Literatur) und universitätshistorische Fragen (z. B. nach dem Lehrbetrieb) in
den Fokus. Kurzum: Es wird, um einen etwas aus der Mode gekommenen Begriff zu verwenden,
Allgemeinbildung vermittelt. Daher ist die Vorlesung für das studium generale geeignet.
Wir werden vor allzu einfachen Charakterisierungen auf der Hut sein. Beispiel: Heinrich von
Treitschke war bekanntlich Antisemit, aber Bewunderer Heinrich Heines, er war bekanntlich Nationalist, aber er machte sich über deutsch-nationales Allotria anti-napoleonischer Freiheitskämpfer
lustig. Derartige Passagen wurden in Treitschke-Ausgaben in der NS-Zeit natürlich getilgt.
Sekundärliteratur wird nicht im Zentrum stehen. Vielmehr soll erkundet werden, was die Historiker eigentlich geschrieben haben. Die Auszüge aus den Primärtexten werden den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte der Europäischen Einigung von 1815 bis heute (Vorlesung)
Abteilung II Neuere Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
15.10.2014: Mi, 10:30 bis 12:00
2521.HS 5E
Dozent: Thiemeyer
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Geschichte der Europäischen Integration beginnt gemäß einer weit verbreiteten Vorstellung
erst nach 1945. Zwar wird in der Regel darauf hingewiesen, dass es Vorläufer gab - zum Teil bis in
die Antike hinein - aber die “eigentliche“ Integration, so die These, begann doch erst nach 1945. In
der Vorlesung soll die Geschichte der inter- und transnationalen Integration in Europa als Phänomene der “Moderne“ interpretiert werden, die mit der europäisch-atlantischen Doppelrevolution
im späten 18. Jahrhundert begann und bis heute nicht abgeschlossen ist. In der Vorlesung sollen
daher Kontinuitäten und Diskontinuitäten der europäischen Einigung vom 19. zum 20. Jahrhundert diskutiert werden. Besonderes Interesse wird zudem auf die Motive und Antriebskräfte des
Integrationsprozesses gelegt.
Die Hanse (Aufbauseminar)
Abteilung I Mittelalterliche Geschichte Institut
für Geschichtswissenschaften
16.10.2014: Do, 14:30 bis 16:00
2332.01.68
Dozent: Vosding
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Als Reaktion auf die seit dem frühen 12. Jahrhundert zunehmenden Handelstätigkeiten kam es im
Nord- und Ostseeraum verstärkt zu Professionalisierungsbestrebungen in der Organisation von
Reise, Transport und Verkauf. Basierend auf ersten Zusammenschlüssen von Fernhandelskaufleuten, der sog. Kaufmannshanse, entwickelte sich seit den 1350er Jahren die Städtehanse, ein wirtschaftliches, politisches und soziales Netzwerk, das sich nahezu über das gesamte Gebiet zwischen
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Philosophische Fakultät
Flandern, England, Skandinavien, dem Baltikum und dem Niederrhein erstreckte. Dieser Verbund
bildete eine übergeordnete Institution, die mit eigenem Recht, eigener Geschäftsführung und eigenen Hierarchien das Leben ihrer Mitglieder in vielen Bereichen bestimmen konnte.
Anhand der Frage, wie dieser Zusammenschluss wirtschaftlich, politisch und kulturell funktionierte, soll das Proseminar in die wichtigsten Techniken und Hilfsmittel des historischen Arbeitens
einführen, die die Grundlage für eine sichere Quellenanalyse und Erschließung der Forschungsliteratur sind.
Voraussetzung für das erfolgreiche Bestehen sind die regelmäßige aktive Teilnahme, die
Vor- und Nachbereitung der Sitzungen, ein Kurzreferat sowie die Erstellung einer Hausarbeit.
Die sowjetische Heimatfront im “Großen Vaterländischen Krieg“ 1941-1945
(Vorlesung)
Abteilung V Geschichte und Kulturen
Osteuropas Institut für
Geschichtswissenschaften
23.10.2014: Do, 10:30 bis 12:00
2321.HS 3F
Dozent: Fieseler
Creditpoints: 2
Kommentar:
Im krassen Gegensatz zu der ungebrochenen Bedeutung des Sieges im 2. Weltkrieg für das heutige Russland steht der geringe Zuwachs an Kenntnissen darüber, um welchen Preis der Krieg
gewonnen wurde. So erlangte die Frage, wie sich der Krieg auf die Menschen an der Heimatfront
ausgewirkt hat, keinen eigenständigen Platz in offiziösen sowjetischen und russischen Kriegsdarstellungen.
Doch das Hinterland musste die Rote Armee nicht nur mit allem Notwendigen versorgen, dieser
die männlichen Arbeitskräfte als Soldaten liefern und die ehemals als Zugtiere eingesetzten Pferde
und Ochsen für militärische Zwecke abtreten, sie stand auch in der Versorgung mit allen lebensnotwendigen Gütern hinter dem militärischen Bedarf zurück, während gleichzeitig erheblich mehr
als in Friedenszeiten gearbeitet werden musste.
Wie die Vorlesung verdeutlicht, war der „Große Vaterländische Krieg“ für die sowjetische Bevölkerung weit mehr als eine reine militärische Angelegenheit und das Hinterland nicht immer der
Ort patriotischer, selbstloser und heroischer Unterstützung der Front.
Einführung in das Mediensystem in Deutschland (Vorlesung)
Abteilung für Kommunikations- und
Medienwissenschaft Institut für
Sozialwissenschaften
Dozent: Weiß
16.10.2014: Do, 14:30 bis 16:00
2301.HS 3D
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über das System der Massenmedien in Deutschland. Vorgestellt werden:
• die rechtlichen Grundlagen des Mediensystems,
• die unternehmerische Struktur der Medienbranche,
• Grundzüge der Medienökonomie, insbesondere Konkurrenz und Konzentration im Medienbereich,
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Philosophische Fakultät
•
•
•
•
•
•
die Rahmenbedingungen journalistischer Tätigkeit,
die Entwicklung der Angebote, insbesondere im dualen Fernsehsystem,
die Nutzung der Medien,
die Rolle der Medien im gesellschaftlichen Leben,
die Bedeutung der Medien für das politische Leben,
die Geschichte der Medien in der Bundesrepublik Deutschland.
Bemerkung: Die Vorlesung beginnt am 16.10.2014 - also erst in der zweiten Veranstaltungswoche!
Einführung in die Geschichte Afrikas (Vorlesung)
Institut für Geschichtswissenschaften
13.10.2014: Mo, 10:30 bis 12:00
2301.HS 3B
Dozent: Michels-Schneider
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte Afrikas. Schwerpunktmäßig wird die Zeit
von 1800 bis 1960 behandelt. Der afrikanische Kontinent wird dabei auch in seinen transregionalen Bezügen (nach Asien, Amerika und Europa) vorgestellt.
Existenz - unableitbares Sein des Menschen oder Subjektivität? - eine Einführung in
die Existenzphilosophie (Seminar)
Institut für Philosophie
Di, 18:30 bis 20:00
2321.02.26
Dozent: Hinke-Dörnemann
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Existenzphilosophie – als diejenige Strömung der modernen Philosophie, die im Ausgang vom
Menschen als einem in der Welt seienden Wesen (in der unterschiedlichsten Form) die Einseitigkeit der rationalistischen wie der irrationalistischen Philosophie überwinden will und dabei an der
(durch die geschichtliche Situation des Menschen, seine gegenwärtigen Lebensverhältnisse und
vor allem durch die wissenschaftlich-technische Entwicklung bedingten) Entfremdung als dem
zentralen Problem der Gegenwart ansetzt, – soll im Rahmen dieses Seminars anhand zentraler
Konzepte erörtert werden.
Nach einer kurzen Einführung in die Existenzphilosophie generell und die zu behandelnden Konzepte speziell gelangen – anhand ausgewählter Texte – folgende Denker zur Thematisierung: Sören KIERKEGAARD (1813-1855) (=> Mensch als subjektiver Denker) als Vorbedingung der Entwicklung von Existenzphilosophie, Karl JASPERS (1883-1969) (=> Mensch als das auf Kommunikation mit anderem Selbstsein angelegte Wesen) und Martin HEIDEGGER (1889-1976) (=> Mensch
als „Nachbar des Seins“) als zwei Gegenpositionen der deutschen Existenzphilosophie, Gabriel
MARCEL (1889-1973) (=> Mensch als leibgeistige Einheit, die nur in Demut, Liebe und Hoffnung
Freiheit finden kann) und Jean-Paul SARTRE (1905-1980) (=> Mensch als Wesen, das sich im freien Entwurf in beständiger Schöpfung aus dem „Nichts“ zu dem macht, was er ist) als zwei Gegenpositionen der französischen Existenzphilosophie sowie Albert CAMUS (1913-1960) (=> Mensch
kann in gottverlassener Welt in Verständigung mit den Anderen zu allgemeiner „conditio humana“ vorstoßen) als Umbruch der Existenzphilosophie hin zu einer neuen „Metaphysik des Wir“ („Je
me revolte donc nous sommes“).
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Philosophische Fakultät
Bemerkung:
VERANSTALTUNGS-BEGINN: 14.Oktober 2014
Extremismus und Musik (Extremism and Music) (Advanced/Aufbau/Masterseminar)
Musikwissenschaftliches Institut der
Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
Dozent: Wasserloos
13.10.2014: Mo, 15:00 bis 17:00
Creditpoints: 2
Raumzuweisung siehe Aushang vor Ort.
Kommentar:
Extreme politische Strömungen bedienen sich in den letzten Jahren zunehmend verstärkt der Musik, um sich zu positionieren, zu artikulieren und ihre Vorstellungen und Ansprüche zu verbreiten.
Diese Mechanismen sind sowohl in der rechts- als auch linksextremistischen Szene zu beobachten.
Ziel des Seminars ist es, Prozessen der Funktionalisierung Instrumentalisierung von Musik durch
politische Gruppierungen nachzugehen und deren Auswirkungen sowohl auf die Adressatenkreise
als auch auf die Musik selbst zu diskutieren. Anhand verschiedener Fallbeispiele sowohl linker als
auch rechter Strömungen wird deren angestrebte Einflussnahme auf Staat und Gesellschaft und
ihre (Re-)Präsentation durch Musik zu untersuchen sein.
Food Ethics (Seminar)
Institut für Philosophie
Fr, 08:30 bis 10:00
2321.U1.46
Dozent: Wagner
Creditpoints: 3
Kommentar:
Mit unserer Ernährung verbinden sich eine Vielzahl an ethischen Bezügen und Zusammenhängen.
Dürfen wir Tiere essen oder für unsere Ernährung „optimieren“ und quälen? Sind gentechnisch
veränderte Lebensmittel ethisch problematisch? Welche Folgen für die Umwelt sind mit unserer
Ernährungsweise verbunden und sind diese auch ethisch relevant? Welche Verantwortung tragen
Unternehmen für ungesunde Lebensmittel - und welche die VerbraucherInnen? Ist eine „natürliche“ Ernährung eine moralisch bessere? Sind wir über unsere Konsumstile auch mitverantwortlich
für Hunger und Ausbeutung in der Welt? Hat „Fast Food“ etwas mit Ethik zu tun? Und wie steht
unsere Ernährungsweise in Zusammenhang mit einer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen und einem erforderlichen Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung?
Food Ethics ist eine Ausrichtung der angewandten Ethik, die hierzulande noch keine weite Verbreitung gefunden hat. Sie versteht sich nicht als neue Disziplin, sondern als Ansatz, der die vielseitigen und übergreifenden ethischen Bezüge, die mit unserer Ernährung in Zusammenhang stehen,
nicht nur in einem ganz konkreten Sinne aufzeigt und diskutiert, sondern diese darüber hinaus
auch in einen Gesamtzusammenhang stellt. So lassen sich einerseits bereichsethische Fragestellungen aus der Wirtschafts- und Unternehmensethik, der Tier- und Umweltethik und der Technikethik mit konkreten Fragen der Verantwortung und Gerechtigkeit verbinden. Darüber hinaus
kann aber auch eine übergreifende Sichtweise einbezogen werden, in der auch natur- und kulturphilosophische Reflexionen und Perspektiven zur Diskussion stehen. Im Zusammenhang mit der
Debatte um eine Nachhaltige Entwicklung ergeben sich so auch unmittelbare Bezüge zu Fragen
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Philosophische Fakultät
unseres Lebensstils und den damit verbundenen Konsum- und Ernährungsgewohnheiten. Kulturelle Aspekte unserer Ernährungsweise werden so auch in den höchst aktuellen Kontext von Fragen nach der Lebensqualität und eines guten Lebens gestellt. Hierzu werden in das Seminar auch
die Diskussionen um Suffizienz, Ernährungssouveränität sowie die Gastrosophie- und Slow FoodBewegung einbezogen. Geplant ist auch eine kulinarisch-philosophische Exkursion.
Friedens- und Konfliktforschung (Vorlesung)
Abteilung für Politikwissenschaft
13.10.2014: Mo, 14:30 bis 16:00
2201.HS 2A
Dozent: Hummel
Creditpoints: 2
Kommentar:
Ziel der Vorlesung ist es, gängige (Vor)Urteile, (Miss)Verständnisse und (Fehl)Wahrnehmungen
über Kriegsursachen, über Rüstung und Militär in Demokratien und über Friedensoptionen kritisch
zu hinterfragen und mit den Erkenntnissen der FKF zu konfrontieren. Die Vorlesung geht über eine
bloße Vorstellung von Lehrbuchwissen hinaus, indem sie die Themen jeweils auch an aktuellen
Fallbeispielen behandelt und die jeweilige Thematik durch Bilder, Grafiken und kurze Videoclips
konkretisiert.
Gerichtsprozesse im klassischen Athen (Vertiefungsseminar)
Abteilung III Alte Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
15.10.2014: Mi, 10:30 bis 12:00
2331.05.22
Dozent: Wienand
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Im klassischen Athen stellten Gerichtsprozesse eine wichtige Bühne gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse ökonomischer, sozialer und politischer Art dar. Die überlieferten Reden (Anklageund Verteidigungsreden) stellen damit bedeutende Zeugnisse für das Verständnis der athenischen
Demokratie dar. Im Hauptseminar werden ausgewählte Reden analysiert und mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der Zeit in Beziehung gesetzt.
Geschichte der geblasenen Musik (History of Wind Music)
(Advanced/Aufbau/Masterseminar)
Musikwissenschaftliches Institut der
Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
Dozent: Heidler
15.10.2014: Mi, 13:00 bis 15:00
Creditpoints: 2
Raumzuweisung siehe Aushang vor Ort.
Kommentar:
Diese Veranstaltung behandelt mit kritischem Blick und unter Einbeziehung einschlägiger Quellen,
die Entwicklung zu einer deutschen Militär- und Blasmusik im Kontext geschichtlicher Zeitverläufe. Im Fokus der Betrachtung steht dabei militärisch „genutzte Musik“ zwischen den Hochkulturen
50
Philosophische Fakultät
der Antike – sog. Kriegsmusik(en) – und der Organisation von funktionsbedingten Soldatenmusik(en) und Militär- und Blasmusik der Gegenwart. Zivile Erscheinungsformen von geblasener Musik werden ebenfalls berücksichtigt.
Geschichte des ökonomischen Denkens, I: von der Frühen Neuzeit bis ins späte 19.
Jahrhundert (Übung)
Abteilung für Wirtschaftsgeschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Schneider
Mi, 14:30 bis 16:00
2332.01.68
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Übung behandelt auf der Grundlage von Quellentexten und einführender Literatur die Geschichte des ökonomischen Denkens von der Frühen Neuzeit bis in das späte 19. Jahrhundert.
Dabei stehen die Entwicklung hin zur ökonomischen Klassik (Adam Smith, David Ricardo) und die
Kritik an ihr (Karl Marx) ebenso im Mittelpunkt wie die Entstehung der historischen Schule der
Nationalökonomie in Deutschland.
Geschichtstheorie I (Vorlesung)
Abteilung VIII Geschichte der Frühen Neuzeit
Institut für Geschichtswissenschaften
Dozent: Landwehr
Mo, 16:30 bis 18:00
2321.HS 3E
Creditpoints: 2
Kommentar:
Wovon reden wir eigentlich, wenn wir von Geschichte reden? Der Gegenstand historischen Arbeitens, der zunächst so unproblematisch und so selbstverständlich zu sein scheint, gerät ins Trudeln,
wenn wir ihn ernsthaft befragen. Denn - und das ist eine geschichtstheoretische Binsenweisheit die Vergangenheit kann nicht Gegenstand der Geschichtswissenschaft sein: Schließlich ist sie vergangen. Womit kann sich Geschichte aber dann beschäftigen? Es ist das überlieferte und übrig
gebliebene Material, das den Ausgangspunkt historischen Arbeitens darstellt. Von hier ausgehend
will die Vorlesung (die auf mindestens zwei Semester angelegt ist) Rund- und Randgänge im Historischen unternehmen.
Geschlechterkonstellationen der Neuzeit (Vorlesung)
Abteilung VII Neuere und Neueste Geschichte
Institut für Geschichtswissenschaften
Dozent: Götz von Olenhusen
Di, 10:30 bis 12:00
2321.HS 3F
Creditpoints: 2
Kommentar:
Der Umgang mit Sexualität und die Normierung der Geschlechterrollen ist in Europa und den USA
teilweise bis heute christlich geprägt. Auch patriarchalische Strukturen (älter als das Christentum)
sind nur vordergründig abgeschafft.
Die Männer- und Frauenbilder (wichtig auch: visuelle Quellen) in den Epochen der frühen Neuzeit,
der neueren und neuesten Geschichte sind zunächst für ständische, bürgerliche und demokratische Gesellschaften zu differenzieren. Spezifisch nationale und konfessionelle Unterschiede sind
dann Grundlage für die sich herausbildenden sozialen, konfessionellen und politischen Milieus.
Hier gelten- wie bis heute noch in ganz verschiedenen Teilkulturen - unterschiedliche „Geschlechterordnungen“.
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Philosophische Fakultät
Ein breites Spektrum von Teilbereichen der Geschichtswissenschaften - eine sich wandelnde Geschlechtergeschichte ebenso wie die allgemeine politische, die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte müssen zur Kontextualisierung herangezogen werden. Eine wesentliche Rolle spielen
daneben zwangsläufig demographische und bevölkerungspolitische, rechts- medizin-, militär- und
mediengeschichtliche Forschungsergebnisse im Kontext der Geschlechtergeschichte. Eine gewisse
Klammer bildet die Geschichte der Vorstellungen von der Emanzipation der Frau bzw. dann die
Geschichte moderner Frauenbewegungen; auch die Geschichte der Familie (und „Singles“ früher
„alte Jungfern“) ist zu berücksichtigen. Ein Schwerpunkt wird zwar auf der deutschen Geschichte liegen, aber je nach Teilbereichen kommen Vergleiche mit England, den USA, Frankreich mit
anderen Staaten (punktuell auch auf globaler Ebene) nicht zu kurz.
Gold Coast Slave Ship Bound to Cotton Fields - Wege und Kulturen des Blues (Gold
Coast Slave Ship Bound To Cotton Fields - Tracks and Cultures of The Blues)
(Advanced/Aufbau/Masterseminar)
Musikwissenschaftliches Institut der
Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
Dozent: Pätzold
15.10.2014: Mi, 15:00 bis 17:00
Creditpoints: 2
Raumzuweisung siehe Aushang vor Ort.
Kommentar:
Man mag Blues oder eine seiner zahlreichen Seitenentwicklungen – Soul, Rhythm & Blues, Jazz,Funk
– mögen, oder auch nicht. Doch zwei Tatsachen lassen sich wohl kaum übersehen: Erstens werden
insbesondere im engeren Bereich des aus ’zwangsmigrierten’ Kulturen hervorgegangenen Blues
Tonleitermodelle in einer Häufigkeit verwendet, die diejenigen des Dur-Moll-Systems in deraktuellen “Music in Everyday Life“ (DeNora) quantitativ deutlich übersteigen dürften. Und zweitens
sind in den vergangenen etwa 60 Jahren von Blues-Traditionen ausgehende Aufführungspraktiken in einer nie zuvor dagewesenen Intensität und Reichhaltigkeit auf eine globale ’Wanderschaft’
gegangen. Unter musiksystemischen Aspekten ist der Blues als ein hochgradiges ’Erfolgsmodell’
anzusehen – etwas, dass sich zumindest in Europa in den 1920er Jahren so wohl niemand hätte
träumen lassen.
Ein ’Erfolgsmodell’, dass sich ohne Berücksichtigung seiner kulturellen Wurzeln jedoch kaum adäquat verstehen oder interpretieren lässt: Heute hören, musizieren, leben und erleben Menschenmusikalisch “den Blues“, die nie einen Baumwollstrauch von nahem gesehen, oder Zeiten von physischer oder seelischer Not, Diskriminierung und Rassismus selbst miterlebt haben – wie übrigens
auch die Rolling Stones nicht, von denen die im Seminartitel als Aufhänger übernommene SongZeile stammt. Dennoch: Während in den meisten anderen global migrierenden Musikgenres zumindest ein aufführungstechnischer Bezug im Sinne einer kultur-verbundenen ’Authentizität’ unabdingbar erscheint, gilt dies für ’den Blues’ zunächst anscheinend kaum. Diese Musik ist so stark,
dass sie sich quasi durch ideellen ’Flugsamen’ zu verbreiten in der Lage zu sein scheint.
Wenn dem so wäre, dann zeigte diese Musik universalistische Tendenzen – etwas, was ein Musikethnologe ohne sorgfältige Prüfung nicht glauben kann und mag. Vielmehr geht dieser davon
aus, dass auch diese Musik sehr viel an kulturellen, gesellschaftlichen und Identitätsstiftenden
Momenten zu transportieren in der Lage ist und dies auch tut. Ich lade Sie sehr herzlich dazu ein,
derartigen Momenten im Seminar gemeinsam nachzuspüren.
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Philosophische Fakultät
Grundlagen der Online-Partizipation (Vorlesung)
Abteilung für Kommunikations- und
Medienwissenschaft
Dozent: Escher
14.10.2014–03.02.2015: Di, 16:30 bis 18:00
Hörsaal 25.22.HS 5G
Creditpoints: 2
Die Veranstaltung beginnt erst ab dem 14.10.2014!
Kommentar:
Die massive Verbreitung des Internets führt zu grundlegenden Veränderungen von gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen. So ist es nunmehr möglich, große Gruppen von Individuen direkt
an Planungs-, Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen, das heißt, sie können online partizipieren. In der Praxis werden verschiedene Formen der Online-Partizipation bereits eingesetzt. Zum Beispiel können die Bürger online an Bürgerhaushalten teilnehmen, Unternehmen beteiligen (potentielle) Kunden am Produktdesign und mit Hilfe von sozialer Software organisieren
sich Bewegungen im Netz, die offline Proteste durchführen (Beispiel arabischer Frühling) oder öffentliche Güter schaffen (Beispiel Wikipedia). Wichtige Potentiale von Online-Partizipation liegen
in der möglichen Verbesserung der Akzeptanz und Qualität von Entscheidungen. Dem stehen aber
auch Herausforderungen gegenüber, z. B. eine aktive Beteiligung sicherzustellen, Manipulationen
zu verhindern oder diese Prozesse in bestehende (rechtliche) Rahmenbedingungen zu integrieren.
Das interdisziplinäre Lehrmodul „Theorie und Praxis der Online-Partizipation“ vermittelt ein umfassendes Wissen zu den Anwendungsfeldern, Voraussetzungen und Problemen von Online-Partizipation in den gesellschaftlichen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus vermittelt es die Fähigkeiten, um Online-Partizipationsprojekte zu planen, umzusetzen und zu
evaluieren. Online-Partizipation umfasst dabei alle Aktivitäten unter Einbeziehung des Internets,
die freiwillig unternommen werden und die auf gemeinschaftliche Güter zielen. Diese Ziele können dabei politischer (z. B. politische Mitbestimmung), wirtschaftlicher (z. B. Wissensmanagement
in Unternehmen) oder gesellschaftlicher Natur (z. B. Unterstützung in Patientencommunities) sein.
Im ersten Semester des zweisemestrigen Lehrmoduls werden die Grundlagen von Online-Partizipation vermittelt. Dabei geht es um die grundlegenden Fragen von Sinn und Zweck von OnlineBeteiligung, auch um Aspekte der eingesetzten Technologie, dem Einfluss der sozialen Systeme,
in die Online-Partizipation eingebettet ist und wie diese evaluiert werden können.
Beispielhafte Fragen, die beantwortet werden sollen:
• Wo gibt es Online-Partizipation?
• Was sind die Ziele von Online-Partizipation?
• Wie beeinflusst technisches Design den Partizipationsprozess?
• Warum beteiligen sich Menschen an Online-Partizipation?
• Wann ist Online-Partizipation erfolgreich?
• Was sind Herausforderungen der Technik?
• Inwieweit beeinflussen die Kontexte (z. B. Politik oder Wirtschaft) Online-Partizipationsprozesse?
• Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Online-Partizipation?
Die Grundlagen werden in einer Vorlesung vermittelt, in der auch ausgewählte Experten zu Wort
kommen.
ACHTUNG: Die Vorlesung wird durch ein Seminar zur empirischen Analyse von konkreten Fallbeispielen ergänzt, in denen detailliert evaluiert wird, inwieweit diese Prozesse ihre Ziele erreichen
und wie diese durch technische und institutionelle Designentscheidungen und ihren jeweiligen
Kontext bestimmt werden.
53
Philosophische Fakultät
Bemerkung:
Diese Veranstaltung ist Teil des interdisziplinären Zusatzmoduls “Theorie und Praxis der OnlinePartizipation“ . Es wird ergänzt durch ein Seminar in diesem Semester sowie einen Projektkurs (2
SWS) im Sommersemester. Bei erfolgreicher Teilnahme an Vorlesung, Seminar und Projektkurs
kann das Modul mit einer mündlichen Leistungsprüfung abgeschlossen werden, die zum Erwerb
eines benoteten Zertifikats über die erfolgreiche Teilnahme berechtigt. Damit können für das Modul insgesamt 10CP erworben werden. Weitere Informationen finden Sie dazu auf der Website
des Forschungsverbundes Internetvermittelte Kooperative Normsetzung (http://www.normsetting
.org/teaching/).
Grundprobleme der Philosophie (Seminar)
Institut für Philosophie
Fr, 12:30 bis 14:00
2321.U1.46
Dozent: Lechner
Creditpoints: 3
Kommentar:
In diesem Seminar sollen einige der zentralen Fragestellungen entwickelt und erläutert werden,
mit denen sich die verschiedenen Disziplinen der Philosophie beschäftigen. In der Abwägung
möglicher Lösungen der Grundprobleme werden die Seminarteilnehmer/innen damit vertraut gemacht, Stärken und Schwächen philosophischer Theorien zu beurteilen.
Journalismusforschung (Vorlesung)
Kommunikations- und Medienwissenschaft III
Institut für Sozialwissenschaften Abteilung für
Kommunikations- und Medienwissenschaft
Di, 14:30 bis 16:00
Dozent: Eilders
Creditpoints: k.A.
2201.HS 2D
Kommentar:
Die Journalismusforschung bleibt auch im Zeitalter der Online-Kommunikation und der damit
zusammenhängenden Verbreitung von User-Generated-Content ein zentraler Arbeitsbereich der
Kommunikationswissenschaft. Mit dem Verständnis der Funktionen und der professionellen Regeln und Routinen von Journalismus erschließen sich die typischen Muster der Medieninhalte.
Diese dienen auch als Messlatte für die Leistungen der nicht-professionelle, so genannten Bürgerjournalisten. Die Vorlesung beschäftigt sich mit den speziellen Anforderungen an den Journalismus und mit den Einschränkungen und Leistungen bei der Herstellung von Öffentlichkeit durch
Journalisten und andere Akteure. Im ersten Teil der Vorlesung werden öffentlichkeitstheoretische
Konzepte und Theorieansätze zum Journalismus diskutiert, bevor dann zunächst die Charakteristika von Journalisten behandelt werden. Auch die PR und das Verhältnis zwischen Journalismus und
PR werden hier beleuchtet. Im zweiten Teil der Vorlesung geht es um journalistische Selektion
und um die Qualitäten von Journalismus: Wie kann man journalistische Nachrichtenauswahl erklären und inwiefern lassen Journalisten ihre eigene Meinung in die Berichterstattung einfließen?
Welche Qualitäten werden unter welchen Kontext-Bedingungen erreicht?
Bemerkung:
Die Veranstaltung beginnt am 14.10.14
WICHTIG!!!
Der Nachschreibetermin für den BN für die Vorlesung “Journalismusforschung“wird rechtzeitig
bekannt gegeben.
54
Philosophische Fakultät
Jugendkulturen und Jugendszenen im Wandel (Aufbauseminar)
Abteilung für Bildungsforschung und
Bildungsmanagement
16.10.2014–05.02.2015: Do, 08:30 bis 10:00
2303.01.61
Dozent: Göddertz
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Veranstaltung gilt nur im Wahlpflichtbereich für alle Studierenden der Philosophischen
Fakultät. Eine Leistungsprüfungist ausschließlich im Rahmen des Zertifikats Sozialwissenschaftliche Bildungsforschung möglich (mündliche Prüpfung).
BEACHTEN SIE DIE TERMINE! (s.u.)
Kaum ein anderes Element der Lebensphase Jugend prägt so stark das Bild der Jugend in der
Öffentlichkeit wie die Jugendkulturen. Vor allem das mit diesen Kulturen verbundene, oft provokative äußere Erscheinungsbild der Jugendlichen, die für Ältere ohrenbetäubende Musik und
die unkonventionellen Tänze sorgten in der Vergangenheit für Aufsehen und tun dies auch heute noch. Aber nicht nur die Öffentlichkeit zeigt Interesse an jugendkulturellen Strömungen, auch
wissenschaftliche Disziplinen beschäftigen sich mit diesem Phänomen. So gibt es sowohl aus der
Soziologie und Psychologie, als auch aus der Kulturanthropologie Untersuchungen zum Thema
“Jugendkulturen“. Diese Forschungsansätze werden ebenso Thema der Veranstaltung sein, wie
verschiedene Aspekte von Jugendkulturen (z. B. Mode, Musik, Sprache) und deren Einfluss auf Protest und Devianz bei den Mitgliedern. Darüber hinaus wenden wir uns dem Szene-Begriff zu, der
den Terminus “Jugendkultur“ immer mehr ablöst. Anhand von Beispielen werden aktuelle SzeneStrukturen nachgezeichnet.
Nach einer kurzen technischen Einführung in die Software mahara erstellen Sie in der Onlinephase in Kleingruppen eigene ePortfolios zu selbst gewählten Themenfeldern des Seminars. Hierfür führen Sie Expter*inneninterviews mit jugendlichen Szeneangehörigen, einer Person aus der
professionellen Jugendarbeit (Sozialpädagog*in, Streetworker*in, Jugendzentrumsmitarbeiter*in
etc.) und Jugendexpert*innen (Jugendforscher*in, Jugend- oder Musikredakteur*in einer Jugendzeitschrift oder beim Radio oder TV). Am Ende des Seminars werden die fertigen ePortfolios dem
Seminar präsentiert.
Beachten Sie die Termine:
Präsenz: 16.10.2014, 23.10.14, 30.10.14 / 1. ONLINEPHASE / Präsenz: 04.12.14, 11.12.14 / 2.
ONLINEPHASE / Präsenz: 15.1.15, 22.1.15, 29.1.15, 05.2.15
Bemerkung: Blended-Learning-Seminar! Beachten Sie die Präsenz- und Online-Termine!
Kunst und Natur (Vorlesung)
Institut für Kunstgeschichte
14.10.2014–03.02.2015: Di, 08:30 bis 10:00
2321.HS 3F
Dozent: Skrandies
Creditpoints: 2
Kommentar:
Lecture:
Art and Nature
Studienordnung 2004/2005:
B.A.-KF: Basismodul II / Wahlpflicht / Aufbaumodul I (1360)
55
Philosophische Fakultät
B.A.-EF: Wahlpflicht / Aufbaumodul I (2360)
Master: Wahlpflicht (7100)
Studienordnung 2011/2012:
B.A.-KF: Basismodul II / Basismodul IV / Aufbaumodul I / Aufbaumodul II (1380)
B.A.-EF: Basismodul II / Aufbaumodul II (2360)
Master: Modul IV (1400)
Bemerkung:
Schon menschheitsgeschichtlich früh ist „Natur“ (was immer historisch je darunter verstanden
wurde und wird) Thema, Motiv, Material, Beweggrund und Kontrapunkt menschlicher Gestaltungen – und das ist bis heute so geblieben.
In den vergangenen Semestern haben wir „Natur“ bereits in mehreren Seminaren thematisiert und
dabei ganz verschiedene Momente jenes wechselvollen Verhältnisses von Kunst und Natur zur
Sprache gebracht (Naturkatastrophen, Anthropozän, Materialität, Naturästhetik, Metabolismen,
Landschaft u.ä.). Die Vorlesung dieses Semesters versucht, diese Perspektiven im Zusammenhang
darzustellen.
Hierzu wird, statt von Natur/Mensch-Differenzen von „Coupled human and natural systems“ (Liu
2007) ausgegangen. Kunst stellt diesbezüglich einen jener Zwischen- bzw. Schwellenräume dar,
in dem durch ästhetische Prozesse, Gestaltungen und Entscheidungen je ausgehandelt wird, was
kulturell als „Natur“ wahrgenommen, als was sie verstanden und wie sie empfunden wird.
Die Ausführungen in der Vorlesung werden neben den künstlerischen Arbeiten auch begriffliche,
mediale, populärkulturelle und wissen(schafts)soziologische Aspekte berücksichtigen.
Leben als letzter Grund - eine Einführung in Lebensphilosophie (Seminar)
Institut für Philosophie
Mo, 18:30 bis 20:00
2321.02.26
Dozent: Hinke-Dörnemann
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die – sehr divergenten – zentralen Positionen der Lebensphilosophie als einer im 19.Jahrhundert
entstandenen philosophischen Strömung, die – in Gegenführung zum vermeintlich starren Seinsbegriff rationalistischer wie mechanistischer Denkansätze – eine Ganzheitssicht vertritt, der zufolge das schöpferische Moment allen Lebens für sämtliche Bereiche der Wirklichkeit als fundierend
angesetzt und damit das Werden gegenüber dem Sein focussiert wird, sollen im Rahmen dieses
Seminars systematisch thematisiert werden.
Nach einer Einführung in die Entstehung und Entwicklung der Lebensphilosophie generell sowie
in die zentralen Thesen der zu thematisierenden Konzepte speziell werden – anhand ausgewählter
Texte – zuerst mit Arthur SCHOPENHAUER (1788-1869) (Leben als Leiden / => Rückzug aus dem
Leben) und Friedrich NIETZSCHE (1844-1900) (Leben als Wille zur Macht / => Steigerung des Lebens) die Vorbedingungen lebensphilosophischen Denkens umrissen, um vor diesem Hintergrund
dann die Konzepte zentraler Vertreter der deutschen Lebensphilosophie: Wilhelm DILTHEY (18331911) (Leben - als letzte Wurzel der Weltanschauung - das Erste und immer Gegenwärtige), Georg
SIMMEL (1858-1918) (Leben - als Zweck seiner selbst - schreitet voran zu Mehr-Leben und Mehrals-Leben), Ludwig KLAGES (1872-1956) (Leben - als Erscheinung der Seele - widersetzt sich der
lebenshemmenden Macht des Geistes), Oswald SPENGLER (1880-1936) (Leben - als Kampf um
die Macht - ist frei von Ursache und Zweck und entsteht nicht neu), Hermann Graf KEYSERLING
(1880-1946) (Leben - als vielfältiges polar geordnetes Phänomen - offenbart sich im Leben selbst)
56
Philosophische Fakultät
sowie als Sonderform den Vitalismus von Hans DRIESCH (1867-1941) (Leben - als Gebanntsein
wissender Ganzheit in Materie - ist immer strebendes Leben) zu erörtern. Den Abschluss bildet
der Denkansatz des Vertreters der französischen Lebensphilosophie: Henri BERGSON (1859-1941)
(Leben - als schöpferische Dauer selbst das Weltprinzip - strebt Geist und Freiheit entgegen).
Bemerkung:
VERANSTALTUNGS-BEGINN: 13.Oktober 2014
Logik I Mo Abend (Seminar)
Institut für Philosophie
Mo, 18:30 bis 20:00
2321.HS 3E
Dozent: Lechner
Creditpoints: 3
Kommentar:
Das obligatorische Logikseminar wird in diesem Semester Mo. an zwei verschiedenen Terminen
angeboten. Wer das Logikseminar belegen möchte, muss natürlich nur an einem der Termine teilnehmen.
Zunächst werden grundlegende Begriffe der Logik anhand der aristotelischen Syllogistik eingeführt. Danach wird der Kalkül des natürlichen Schließens für die Aussagen– und die Prädikatenlogik behandelt. Dieses Seminar dient der Ausbildung argumentativer Kompetenz - eine Fähigkeit,
die man auch außerhalb der Philosophie nicht mehr missen möchte, hat man ihre Vorzüge erst
einmal kennen und schätzen gelernt.
Die Abschlussprüfung erfolgt in Form einer Klausur. Der Klausurtermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Logik I Mo Morgen (Seminar)
Institut für Philosophie
Mo, 10:30 bis 12:00
2321.HS 3E
Dozent: Lechner
Creditpoints: 3
Kommentar:
Das obligatorische Logikseminar wird in diesem Semester Mo. an zwei verschiedenen Terminen
angeboten. Wer das Logikseminar belegen möchte, muss natürlich nur an einem der Termine teilnehmen.
Zunächst werden grundlegende Begriffe der Logik anhand der aristotelischen Syllogistik eingeführt. Danach wird der Kalkül des natürlichen Schließens für die Aussagen– und die Prädikatenlogik behandelt. Dieses Seminar dient der Ausbildung argumentativer Kompetenz - eine Fähigkeit,
die man auch außerhalb der Philosophie nicht mehr missen möchte, hat man ihre Vorzüge erst
einmal kennen und schätzen gelernt.
Die Abschlussprüfung erfolgt in Form einer Klausur. Der Klausurtermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
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Philosophische Fakultät
MFM 1b / FoM I-2 Bedeutung als sprachliches und soziales Phänomen: Ansätze aus
Linguistik, Philosophie und Soziologie (Seminar)
Abt. I: Germanistische Sprachwissenschaft
14.10.2014–03.02.2015: Di, 10:30 bis 12:00
2321.01.56
Dozent: Busse
Creditpoints: k. A.
Kommentar:
Semantik ist nicht nur ein Theorie- und Forschungsgebiet der Sprachwissenschaft(en), sondern
auch Thema anderer sozial- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen, wie der Semiotik, der Philosophie und der Soziologie. Im Master-Seminar des zweiten Master-Studienjahrs soll dem Phänomen „Bedeutung“ dezidiert als „sozialem Phänomen“ nachgegangen werden, wobei insbesondere
auch zu klären ist, ob Ansätze außerhalb der Sprachwissenschaft, die von ihren Vertretern als Beitrag zu einer „Semantik“ im weitesten Sinne verstanden werden, auch aus linguistischer Sicht die
Anforderungen erfüllen, die an eine Theorie wie Methodik der Bedeutungsforschung zu stellen
wären.
MFM 2a/b / FoM II-1/2: Master-Forschungsseminar: Welterkundungen in der
Erzählprosa des 16. bis 21. Jahrhunderts (Seminar)
Abt. II: Neuere Dt. Literatur - Lehrstuhl Prof. Dörr
14.10.2014–03.02.2015: Di, 10:30 bis 12:00
2321.02.27
Dozent: Doms
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Welche Entdeckungen über die Beschaffenheit der Welt kann man in Begleitung des Teufels oder
unter einer Tarnkappe, in der Einsamkeit einer menschenleeren Insel oder bei einer Bergexpedition machen? Und wie lernt man die Welt eigentlich als Kind oder als ’weltfremder‘ Taugenichts
kennen?
Im Seminar werden wir uns mit literarischen Welterkundungen von der “Historia von D. Johann
Fausten“ aus dem 16. Jahrundert bis zu Daniel Kehlmanns “Die Vermesssung der Welt“ aus dem
Jahr 2005 befassen und einen kleinen Ausblick in das Medium Film wagen: An einem Blocktermin
wollen wir uns anschauen, wie im Weltraum-Film fremde Welten erkundet werden.
Die betrachteten filmischen und literarischen Werke werden wir nicht nur im Horizont raum-,
körper- und präsenstheoretischer Ansätze in der jüngeren Literatur- und Kulturwissenschaft untersuchen, sondern auch literaturwissenschaftliche Theorien möglicher/fiktionaler Welten für unsere
Diskussionen fruchtbar machen. Gleichzeitig sollen im Seminar exemplarisch gattungs- und literarhistorische Kenntnisse vertieft werden.
MI2 Masterseminar: Wissensrepräsentation und Wissensmanagement (Seminar)
Abteilung für Informationswissenschaft
Dozent: Sizov
Bemerkung:
• Gruppensitzungen finden im Raum 23.21-04.87 statt.
• Einzel-Besprechungen finden im Büro 24.53-01.89 statt.
58
Mi, 14:30 bis 18:00
Creditpoints: 6
Philosophische Fakultät
ReQuest Wettbewerb: Im Rahmen des Seminars ist die Teilnahme am ReQuest Wettbewerb
2014 möglich - Details siehe Webseite (http://web-science.eu/wissrep).
Mozart: Die da Ponte-Opern (Mozart’s Da Ponte Operas)
(Advanced/Aufbau/Masterseminar)
Musikwissenschaftliches Institut der
Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
14.10.2014: Di, 11:00 bis 13:00
Dozent: von Leliwa
Creditpoints: 2
Raumzuweisung siehe Aushang vor Ort.
Kommentar:
Die drei Opern, die W. A. Mozart mit dem Librettisten Lorenzo da Ponte schrieb, zählen bis heute
zu den Gipfelwerken des Musiktheaters. „Le Nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ werden in diesem Seminar unter den Gesichtspunkten des Text-Musik-Verhältnisses und der
musikalischen Dramaturgie detailliert untersucht. Weitere geplante Themen sind ihre Einordnung
in den operngeschichtlichen Kontext der Formen und Produktionsbedingungen des ausgehenden
18. Jahrhunderts sowie ihre Rezeption (insbesondere des „Don Giovanni“) in der Romantik.
Musikbegriff und ästhetisches Denken (Advanced/Aufbau/Masterseminar)
Musikwissenschaftliches Institut der
Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
14.10.2014: Di, 17:00 bis 19:00
Dozent: Kalisch
Creditpoints: 2
Raumzuweisung siehe Aushang vor Ort.
Kommentar:
Anhand ausgewählter musikästhetischer Fragestellungen und Probleme soll ein Überblick über
das musikästhetische Denken des Abendlands gegeben werden. Dabei sollen jene Denk- und Erfahrungsbedingungen freigelegt und aufgezeigt werden, die es verstehen lassen, wieso und mit
welchen Konsequenzen sich unser sonst selbstverständlicher Musikbegriff immer wieder gewandelt und mit neuen Inhalten angereichert hat. Die Veranstaltung verfolgt dabei weniger das Ziel,
historische Geschlossenheit zu erzeugen oder einer bestimmten ästhetischen Theorie zum Durchbruch zu verhelfen, als vielmehr an jene vielschichtigen Möglichkeiten zu erinnern, die im unkritischen Gebrauch unseres Musikbegriffs eher verstellt denn offengelegt werden.
Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts (Music in The 18th Century)
(Advanced/Aufbau/Masterseminar)
Musikwissenschaftliches Institut der
Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
Dozent: Ballstaedt
16.10.2014: Do, 13:00 bis 15:00
Creditpoints: 2
Raumzuweisung siehe Aushang vor Ort.
59
Philosophische Fakultät
Kommentar:
Von der Musik des 18. Jahrhunderts zu sprechen, ist eigentlich verwegen, suggeriert dies doch,
dass wir es mit einer abgeschlossenen Epoche oder zumindest einem Zeitabschnitt zu tun haben,
der durch gemeinsame musikalische Merkmale, einigermaßen konstante soziale und kulturelle
Rahmenbedingungen wie auch geistesgeschichtliche Verbindungslinien beschreib- und analysierbar wäre. Bei näherem Hinsehen wird sich zeigen, dass das 18. Jahrhundert aber vielmehr ein
Zeitabschnitt größten Umbruchs war, dem sich auch die Musik nicht entziehen konnte. Die Veranstaltung wird daher nicht versuchen, die Geschichte der Musik dieser Zeit in einem chronologischen Sinne nachzuerzählen, sondern wir werden an ausgewählten Beispielen die Grundlinien
des Umbruchs in Komposition, Musikanschauung und Sozial- wie auch Kulturgeschichte betrachten. Wie so oft, wird es dabei notwendig sein, die in der Musikgeschichtsschreibung regierenden
Schlagworte (Emanzipation des Bürgertums, Idee der Autonomie von Musik, Strukturwandel der
Öffentlichkeit, Emanzipation der Instrumentalmusik, Vorklassik, Klassik, Sturm- und Drang, Empfindsamkeit, Herrschaft des Sonatenprinzips etc.) kritisch zu beleuchten. Das Seminar ist als Vorlesungsseminar konzipiert, in dem sich studentische Referate, Vortrag und gemeinsame Arbeit
abwechseln sollen.
Nichtdeduktives Schließen (Seminar)
Institut für Philosophie
Di, 16:30 bis 18:00
2321.02.53
Dozent: Bremer
Creditpoints: 3
Kommentar:
’Nicht-deduktives Schließen’ kann als Sammeltitel für alle Formen des Schließens verstanden werden, die nicht deduktiv im Sinne einer Möglichkeit der Formalisierung im Rahmen eines korrekten
(wahrheitsvererbenden), monotonen und transitiven formalen Ableitungssystems sind. Dies umfasst so unterschiedliche Weisen des Schließens wie: Schlüße auf die beste Erklärung (Abduktion),
nicht-monotones Schließen (z. B. Default-Logiken), statistisches Schließen und Schätzen, enumerative und direkte Induktion, baysianische Bestätigungstheorien sowie Wahrscheinlichkeitsschließen im Allgemeinen. Oft wird mit ’nicht-deduktiven Schließen’ (bzw. induktiven Schließen) die
Idee eines nicht zwingenden (also obwohl im Sinne des Kanons gezogenen, aber dennoch enttäuschbaren) Schließen verbunden. Daran anknüpfend könnte man versuchen, eine allgemeine
Systematisierung und Theorie solchen nicht-deduktiven Schließens zu entwickeln.
Im ersten Teil des Seminars wird ein entsprechender einführender Überblick gegeben.
Im zweiten Teil des Seminars liegt der Schwerpunkt der Erörterung nicht-deduktiven Schließens
auf der Identifikation und Erläuterung von Schlussprinzipien, denen rationale Akteure in ihrem
Räsonieren folgen (sollten). Der Fokus richtet sich damit auf Schlussweisen, die von uns bewusst
in reflektierender Deliberation eingesetzt werden und die idealerweise in einem systematischen
Zusammenhang zueinander stehen. Ansatzpunkt ist hier das Forschungsprogramm John Pollocks,
der über die Jahre das Projekt der Modellierung und Implementierung eines (künstlichen) rationalen Akteurs verfolgt hat. Zu den Bausteinen dieses Projektes zählen sowohl eine Theorie des nichtmonotonen Schließens als auch eine Wahrscheinlichkeitsauffassung, die subjektive und objektive
Wahrscheinlichkeit kombiniert, was zusammen ebenfalls in einer modifizierten Theorie rationaler
Entscheidungen mündet.
60
Philosophische Fakultät
Online-Befragungen zu Themen der gesellschaftlichen Partizipation (Aufbauseminar)
Institut für Sozialwissenschaften Abteilung für
Soziologie
16.10.2014: Do, 16:30 bis 18:00
2541.00.61
Dozent: Müller-Schirmer
Creditpoints: 2
Kommentar:
• Dieses Seminar teilt sich in einen mehr theoretischen und einen eher praktischen Teil und
hat mehr den Charakter eines Workshops (Kein purer ‚Zuhör-‘‚ sondern gerade im 2.Teil
ein ‚Mitmach-‘ Kurs!).
• Ziel des Kurses ist es, in die Methode der internetbasierten Befragung einzuführen und die
Teilnehmer dazu zu befähigen, eigene Online-Umfragen durchzuführen und dies abschließend im Team auch in die Tat umzusetzen.
• Im theoretischen Teil werden zum einen die Vorteile, die mit den technischen Möglichkeiten des Internets für die empirische Sozialforschung gegeben sind, dargestellt. Zum anderen werden aber auch die methodischen Probleme (Repräsentativität, Selbstselektion,
Methodeneffekte, Kontrollierbarkeit der Erhebungssituation usw.) diskutiert. Außerdem
werden (vielleicht aus den Grundvorlesungen nur noch blass erinnerbare) Basiskenntnisse
der sozialwissenschaftlichen Datenerhebungstechniken ‚aktualisiert‘.
• Im praktischen Teil werden die Teilnehmer in die Funktionsweise einer am Institut für
Sozialwissenschaften zur Verfügung stehenden Online-Befragungssoftware (EFS Survey
der Firma Questback) eingeführt. Die Studierenden sollen in Arbeitsgruppen jeweils eine
eigene Umfrage in einem selbst gewählten Themengebiet durchführen (auch Teamprojekt
oder Masterarbeit möglich) und auch mit einfachen Methoden (Excel/SPSS) auswerten.
• Es wird von allen Teilnehmern die aktive und regelmäßige Teilnahme erwartet, da ansonsten der hohe praktische Arbeitsanteil nicht zu bewerkstelligen ist!
• Kontaktaufnahme bei Problemen
Email an werner.mueller@uni-duesseldorf.de ;Betreff: Uni-Online-Befragung
Sprechstunde: Mittwoch 16:00 - 20:00 in Geb.23.31.04 R.35 und Donnerstag nach der
Veranstaltung
Kontaktaufnahme bei dringenden Problemen: 0172-2697155
für Kurzreferate (Abgabe in .ppt-Format per email an den Dozenten bis spätestens 2 Tage vor
Präsentationstermin; darin ist die komplette Struktur des Referats erkennbar + ein ausführlich
dargestelltes Beispiel)
Standard themen (verbindliche, zuerst zu vergebende Themen!)
0. Nutzung von Online-Befragungen in der Marktforschung / den Sozialwissenschaften.
1. Stichprobenziehung und -Fehler und deren Auswirkungen auf die Repräsentativität von
Online-Befragungen
2. Rekrutierungsmethoden ... in der Online-Befragung / Online-Access-Panels
3. Non-Response: Typen und Ursachen
4. Fragen- und Antwortformulierung (Grundlagen + Online)
5. Fragebogengestaltung - Ablaufsteuerung (Grundlagen + Online)
6. Methodeneffekte bei Online-Befragungen
Spezial themen (Vergabe erst, nachdem die Standardthemen vergeben worden sind!)
a. (Online-) Panels vs. Online- Access- Panels (mit Beispielen)
b. Online- Gruppendiskussionen (qualitative Online-Forschung)
61
Philosophische Fakultät
c. Belohnung / Incentivierung des Befragten in der Online-Forschung
d. „Gamification“ / „Surveytainment“ / „Infotainment“ (‚Unterhaltung‘ des Befragten bei OnlineBefragungen)
e. Analyse von textuellen Online-Inhalten (Inhaltsanalyse, Web-Monitoring; Semantische Netze)
f. (Nicht-reaktive/verdeckte) Datenerhebung im WWW (Google-Analytics und ‚Kollegen‘ (Webtracker/Clickstream-Analyse) lassen grüßen!)
g. Online-Experimente (Theorie + Fallbeispiel / WEXTOR)
h. Neuromarketing und die Auswirkungen auf die quantitative (Online-) Datenerhebung (Häusel,
Raab)
i. Werbewirkungsforschung für Online-Werbung / Website- Analyse / Eye-Tracking
j. Mafo-Online-„Omnibus“ und „Mystery-Shopping“
Online-Partizipation: Empirische Fallstudien (Seminar)
Abteilung für Kommunikations- und
Medienwissenschaft
17.10.2014–07.02.2015: Fr, 10:30 bis 12:00
Hörsaal 25.22.HS 5G
Dozent: Escher
Creditpoints: 2
Die Veranstaltung beginnt erst ab dem 17.10.2014!
Kommentar:
Die massive Verbreitung des Internets führt zu grundlegenden Veränderungen von gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen. So ist es nunmehr möglich, große Gruppen von Individuen direkt
an Planungs-, Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen, das heißt, sie können online partizipieren. In der Praxis werden verschiedene Formen der Online-Partizipation bereits eingesetzt. Zum Beispiel können die Bürger online an Bürgerhaushalten teilnehmen, Unternehmen beteiligen (potentielle) Kunden am Produktdesign und mit Hilfe von sozialer Software organisieren
sich Bewegungen im Netz, die offline Proteste durchführen (Beispiel arabischer Frühling) oder öffentliche Güter schaffen (Beispiel Wikipedia). Wichtige Potentiale von Online-Partizipation liegen
in der möglichen Verbesserung der Akzeptanz und Qualität von Entscheidungen. Dem stehen aber
auch Herausforderungen gegenüber, z. B. eine aktive Beteiligung sicherzustellen, Manipulationen
zu verhindern oder diese Prozesse in bestehende (rechtliche) Rahmenbedingungen zu integrieren.
Das interdisziplinäre Lehrmodul „Theorie und Praxis der Online-Partizipation“ vermittelt ein umfassendes Wissen zu den Anwendungsfeldern, Voraussetzungen und Problemen von Online-Partizipation in den gesellschaftlichen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus vermittelt es die Fähigkeiten, um Online-Partizipationsprojekte zu planen, umzusetzen und zu
evaluieren. Online-Partizipation umfasst dabei alle Aktivitäten unter Einbeziehung des Internets,
die freiwillig unternommen werden und die auf gemeinschaftliche Güter zielen. Diese Ziele können dabei politischer (z. B. politische Mitbestimmung), wirtschaftlicher (z. B. Wissensmanagement
in Unternehmen) oder gesellschaftlicher Natur (z. B. Unterstützung in Patientencommunities) sein.
Im ersten Semester des zweisemestrigen Lehrmoduls werden die Grundlagen von Online-Partizipation vermittelt. Dabei geht es um die grundlegenden Fragen von Sinn und Zweck von OnlineBeteiligung, auch um Aspekte der eingesetzten Technologie, dem Einfluss der sozialen Systeme,
in die Online-Partizipation eingebettet ist und wie diese evaluiert werden können.
Beispielhafte Fragen, die beantwortet werden sollen:
• Wo gibt es Online-Partizipation?
• Was sind die Ziele von Online-Partizipation?
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Philosophische Fakultät
Wie beeinflusst technisches Design den Partizipationsprozess?
Warum beteiligen sich Menschen an Online-Partizipation?
Wann ist Online-Partizipation erfolgreich?
Was sind Herausforderungen der Technik?
Inwieweit beeinflussen die Kontexte (z. B. Politik oder Wirtschaft) Online-Partizipationsprozesse?
• Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Online-Partizipation?
•
•
•
•
•
Im Seminar stehen konkreten Fallbeispiele im Mittelpunkt. Diese werden detailliert daraufhin evaluiert, inwieweit sie ihre Ziele erreichen und wie diese durch technische und institutionelle Designentscheidungen und ihren jeweiligen Kontext bestimmt werden.
ACHTUNG: Die Grundlagen zu diesem Seminar werden in einer Vorlesung vermittelt, in der auch
Experten aus den jeweiligen Schwerpunkten zu Wort kommen. Es ist äußerst empfehlenswert,
beide Veranstaltungen zu besuchen.
Parlamente (Vorlesung)
Politikwissenschaft II
14.10.2014–03.02.2015: Di, 10:30 bis 12:00
2522.HS 5H
Dozent: Marschall
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Parlamentarismus ist ein altes und verbreitetes Konzept zur Organisation von Politik und Demokratie. Parlamentarische Körperschaften finden sich in allen nationalen Systemen, ebenso auf der
subnationalen Ebene und mittlerweile auch jenseits des Nationalstaates in Form des Europäischen
Parlaments. Trotz seiner Verbreitung ist von einem “post-parlamentarischen“ Zeitalter die Rede.
Die Epoche des Parlamentarismus sei vorbei, heißt es. Diese Spannung zwischen Siegeszug und
Abgesang des Parlamentarismus macht die Beschäftigung mit diesem Konzept besonders reizvoll.
Die Vorlesung führt aus vergleichender Perspektive in die Theorie und Praxis des Parlamentarismus ein. Angesprochen werden seine begrifflichen und institutionellen Wurzeln, die Organisation
und Arbeitsweise von Parlamenten, die Parlamentsfunktionen, Parlamentarismus unterhalb und
oberhalb des Nationalstaates und die - immer wiederkehrende - Parlamentarismuskritik. Am Ende
sollten die Grenzen und Chancen von Parlamentarismus heute und in Zukunft konturenschärfer
geworden sein.
Performanzen der Differenz (Performing Difference) (Aufbauseminar)
Institut für Medien- und Kulturwissenschaft
Dozent: Papenburg
24.01.2015: Sa, 11:00 bis 15:00
16.10.2014–11.12.2014: Do, 14:30 bis 16:00
15.01.2015: Do, 14:30 bis 18:00
16.10.2014–11.12.2014: Do, 16:30 bis 18:00
23.01.2015: Fr, 18:00 bis 22:00
2201.HS 2C
Creditpoints: 2
Gerresheimer Kulturbahnhof
Bemerkung:
Das Themenseminar „Performanzen der Differenz“ greift Fragen der Geschlechtlichkeit sowie differenztheoretische Fragestellungen auf, mit denen sich Bachelorstudierende der Medien- und Kul-
63
Philosophische Fakultät
turwissenschaft bereits in der Einführungsveranstaltung des Studiengangs im Rahmen der Schwerpunkte Ästhetik, Kultur und Medien auseinander gesetzt haben. Zwei wichtige weiterführende
Ziele des Themenseminars sind die Erweiterung und Vertiefung von Kenntnissen in den Gender
Studies sowie die Einübung der Analyse und Bewertung von Medienprodukten unter ästhetischen
und gestalterischen Gesichtspunkten wie auch im Hinblick auf kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven.
Das Themenseminar vermittelt grundlegende und vertiefende Kenntnisse in den Gender Studies,
einem modellhaften interdisziplinären Forschungsansatz, der Praktiken des Unterscheidens in den
Blick nimmt, problemorientiert vorgeht und Denkweisen jenseits von binären Gegensätzen erprobt. Ein zentrales Anliegen des Seminars ist es, das Denken in binären Gegensätzen wie männlich versus weiblich, kulturell versus natürlich, semiotisch versus materiell und geistig versus körperlich zu dekonstruieren. Ziel ist es, bestehende Vorurteile herauszuarbeiten und eine Reflektion
über Klischees einzuleiten. Dazu liegt der Fokus auf zeitgenössischen feministischen Denkansätzen, die eine Diskussion von rezenten Arbeiten im Bereich der Maskulinitätsforschung umgreifen
sowie neuere Forschungen im Feld der Queer Studies, der Transgender Studies, der Critical Disability Studies und der Posthuman Studies mit einschließen.
Im Mittelpunkt steht ein Verständnis von „Gender“ als interdependenter Kategorie, die eine Vielzahl von Formen der Differenz wie das Geschlecht, die sexuelle Orientierung, den kulturellen
Hintergrund, die Schichtzugehörigkeit und den Bildungsgrad berücksichtigt und die spezifischen
Überlagerungen der vielfältigen Dimensionen von Differenz reflektiert. Die Seminarteilnehmer*innen
sollen dieses Verständnis von Differenz in der Herstellung, Vorführung und Diskussion von künstlerischen Arbeiten auch konkret umsetzen.
Diejenigen künstlerischen Arbeiten, die mit dem Ziel einer Abschlussprüfung entstehen, sollen im
Rahmen eines öffentlichen „Performance-Salons“ am 23. und 24. Januar 2015 im Gerresheimer
Kulturbahnhof einem breiteren Publikum vorgestellt werden.
Ziele:
Das Seminar befördert die Erreichung der Ziele des Studiengangs, indem es die selbständige Aneignung und kritische Beurteilung von Theorien und Methoden der Gender Studies im Rahmen
der Medien- und Kulturwissenschaft einübt. Auf diese Weise leistet das Seminar einen Beitrag
zum Studienziel der Vermittlung von theoretischen, historischen, praktischen und methodischen
Kenntnissen über medienspezifische Kulturformen.
Die Veranstaltung hat ihren Auftakt am 16. Oktober 2014 und endet mit einem Finale am 23. und
24. Januar 2015 im Gerresheimer Kulturbahnhof.
Veranstaltungstermine:
16. Oktober, 14:30-18:00 Uhr
30. Oktober, 14:30-18:00 Uhr
13. November, 14:30-18:00 Uhr
27. November, 14:30-18:00 Uhr
11. Dezember, 14:30-18:00 Uhr
15. Januar, 14:30-18:00 Uhr
23. Januar, 18:00-22:00 Uhr (Abendveranstaltung)
24. Januar, 11:00-15:00 Uhr (Matinee)
64
Philosophische Fakultät
Praxisforum zur Berufsorientierung für BA-Studiengang Geschichte (Kubus) (Übung)
Abteilung II Neuere Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Brandt
24.10.2014: Fr, 14:30 bis 16:00
2331.02.22
Creditpoints: 8 für das gesamte Modul
Bemerkung:
Ein wichtiges Problem bei der Suche nach einem zukünftigen Arbeitsplatz ist häufig die Frage,
welches Berufsfeld überhaupt angestrebt wird bzw. angestrebt werden soll, welche Jobs und Qualifikationen man sich zutraut, was andere wohl über die eigenen Fähigkeiten denken und wie man
in der Flut von Informationen, Nachrichten und Angeboten zum Arbeitsmarkt eine eigene Orientierung gewinnen kann. In der Veranstaltung ‚Praxisforum’ stehen daher SIE als Person im Mittelpunkt. Während im ‚Praxisfelderseminar’ des KUBUS-Modula die Referentinnen und Referenten
aus verschiedenen Berufsfeldern ihre Karrieren vorstellen, geht es nun direkt um Ihren zukünftigen Weg: Ausführlich werden wir die beruflichen Orientierungen und Chancen der SeminarteilnehmerInnen zum Thema machen und möglichst jedem und jeder eine intensive und individuelle
Beratung ermöglichen. Sie sollen in den Stand versetzt werden, am Ende des Seminars Ihre beruflichen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und dann konkret die nächsten Schritte anzugehen.
Für Studierende im Bachelor- Masterstudiengang ist diese Veranstaltung die für das KUBUS-Modul
verbindliche Reflexionsveranstaltung (Baustein 3), sie kann erst nach dem ersten Baustein (Praxisfelder) und dem Praxistraining besucht werden.
Päpste und Konzilien im Spätmittelalter (Vorlesung)
Abteilung I Mittelalterliche Geschichte Institut
für Geschichtswissenschaften
Dozent: Finger
15.10.2014–14.01.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
28.01.2015–04.02.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
21.01.2015: Mi, 14:30 bis 16:00
2201.HS 2C, 2201.HS 2C, 2321.HS 3F
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Vorlesung schließt in gewisser Weise an die des WS 2013/2014 an, die das Papsttum im
Früh- und Hochmittelalter behandelt hat, an, ist aber thematisch dennoch weitgehend in sich abgeschlossen. Der nun behandelte Zeitraum ist anders als die Papstgeschichte des Hochmittelalters
vorwiegend durch Krisen bestimmt. Die Vorlesung ist chronologisch in drei Teile gegliedert: 1.
Die Zeit der Päpste in Avignon, die nicht ganz so negativ beurteilt werden soll, wie dies oft noch
geschieht. 2. Das Große Abendländische Schisma und der Konziliarismus. 3. Die zunächst misslungene Restauration der früheren Stellung des Papsttums in der Kirche, also das sogenannte Renaissancepapsttum. - Besondere Betonung wird auf das Verhältnis der Päpste zu den Konzilien von
Konstanz und Basel gelegt. Die Vorlesung, die sich vor allem als Einführung versteht, will sowohl
speziell Kirchengeschichte lehren, wie einen Beitrag für die Vermittlung allgemein notwendiger
Grundkenntnisse im Studium der mittelalterlichen Geschichte leisten.
65
Philosophische Fakultät
Rechtsradikalismus in Ostmitteleuropa (Übung)
Abteilung V Geschichte und Kulturen
Osteuropas Institut für
Geschichtswissenschaften
09.01.2015–10.01.2015: 08:30 bis 18:00
16.01.2015: Fr, 08:30 bis 18:00
14.11.2014: Fr, 14:30 bis 16:00
2332.01.68, 2332.01.68, 2332.01.68
Dozenten: Mohn, N.N.
Creditpoints: 2
Vorbesprechung
Kommentar:
Die Übung sucht vorwiegend Antworten auf folgende Fragen: Welche Faktoren begünstigen das
Auftreten und die Verbreitung rechtsextremistischer Kräfte und Einstellungen? Was hemmt ihre
Etablierung? Welche Rolle spielt der gesellschaftliche Umgang mit den verschiedenen Formen des
Rechtsradikalismus?
Ziel ist ein Vergleich von verschiedenen Varianten des Extremismus im mitteleuropäischen Maßstab auf mehreren Ebenen. Die Extremismusforschung gilt als Bestandteil einer als Demokratiewissenschaft verstandenen Politikwissenschaft. Daher wird in diesem Fall vor allem nach dem Gefahrenpotenzial gefragt, das von rechtsextremistischen Kräften in Ostmitteleuropa ausgeht.
Von den Teilnehmern wird neben einer aktiven Beteiligung auch die Übernahme eines Kurzreferates erwartet. Sprachkenntnisse der jeweiligen untersuchten Staaten sind nicht erforderlich.
Weitere Informationen über den Ablauf der Übung erhalten Sie in der Vorbesprechung. Die Teilnahme daran ist obligatorisch.
Bemerkung: Die Übung wird als Blockveranstaltung angeboten und geleitet von unserem Gastdozenten Herrn Dr. Lukás Novotný. Herr Novotný ist Dozent des Lehrstuhls für Deutsche und Österreichische Studien an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität Prag. Zu seinen
Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die deutsch-tschechischen Beziehungen im 20.
Jahrhundert sowie politische Systeme der mitteleuropäischen Länder.
Salafismus – Hintergründe, Inhalte, Ziele und Strategien salafistischer Ideologie
(Aufbauseminar)
Abteilung für Bildungsforschung und
Bildungsmanagement
14.10.2014–06.02.2015: Di, 14:30 bis 16:00
2303.01.63
Dozent: Spenlen
Creditpoints: 2
Kommentar:
Das Seminar ist Teil von Veranstaltungen im Rahmen migrationssoziologischer, rechtlicher und
pädagogischer Fragen zur Integration von Muslimen in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland über mehrere Semester.
Der Hauptkurs „Islam im europäischen Kontext - Selbstwahrnehmungen und Außensichten“ führt
mit folgenden Schwerpunkten die Thematik fort:
Soziologische Grunddaten: Anzahl, Herkunft, Altersstruktur, religiöse Richtungen, soziale Milieus
usw. von Muslimen in Europa; Grundlagen des Islam; islamische Dachverbände; Islam, Integration und Theologie; Islam, Demokratie und Säkularisierung; Islam und Sozialkapital; deutsche und
europäische Islamdebatte.
Bemerkung:
Im Rahmen dieser Veranstaltung ist keine AP möglich.
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Philosophische Fakultät
Spätantike (Basisseminar)
Abteilung III Alte Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Wienand
13.10.2014: Mo, 16:30 bis 18:00
2332.U1.21
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Der Grundkurs im Basismodul Antike und Mittelalter vermittelt den Studierenden in Kombination
mit den beiden Einführungsvorlesungen einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Während in den Vorlesungen die historischen Entwicklungen selbst im Zentrum des Interesses stehen,
werden in den Grundkursen der Alten Geschichte Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt. Im Grundkurs Spätantike werden diese Aspekte exemplarisch an der
Zeit vom dritten bis sechsten nachchristlichen Jahrhundert erarbeitet.
Spätantike (Basisseminar)
Abteilung III Alte Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
14.10.2014: Di, 10:30 bis 12:00
2332.U1.21
Dozent: Wienand
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Der Grundkurs im Basismodul Antike und Mittelalter vermittelt den Studierenden in Kombination
mit den beiden Einführungsvorlesungen einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Während in den Vorlesungen die historischen Entwicklungen selbst im Zentrum des Interesses stehen,
werden in den Grundkursen der Alten Geschichte Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt. Im Grundkurs Spätantike werden diese Aspekte exemplarisch an der
Zeit vom dritten bis sechsten nachchristlichen Jahrhundert erarbeitet.
Spätantike (Basisseminar)
Abteilung III Alte Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Wienand
14.10.2014: Di, 16:30 bis 18:00
2331.02.26
Creditpoints: k.A.
Kommentar:
Der Grundkurs im Basismodul Antike und Mittelalter vermittelt den Studierenden in Kombination
mit den beiden Einführungsvorlesungen einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Während in den Vorlesungen die historischen Entwicklungen selbst im Zentrum des Interesses stehen,
werden in den Grundkursen der Alten Geschichte Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt. Im Grundkurs Spätantike werden diese Aspekte exemplarisch an der
Zeit vom dritten bis sechsten nachchristlichen Jahrhundert erarbeitet.
Teamprojekt ReQuest - planen, recherchieren, analysieren - Wissensmanagement
(Aufbauseminar)
Abteilung für Informationswissenschaft
Dozent: Sizov
Mi, 14:30 bis 16:00
Creditpoints: 2
Bemerkung:
• Gruppensitzungen finden im Raum 23.21-04.87 statt.
67
Philosophische Fakultät
• Einzel-Besprechungen finden im Büro 24.53-01.89 statt.
ReQuest Wettbewerb: Im Rahmen des Teamprojektes findet die Teilnahme am ReQuest Wettbewerb 2014 statt - Details siehe Webseite (http://web-science.eu/wissrep).
Theorien der Kausalität (Seminar)
Institut für Philosophie
14.10.2014: Di, 16:30 bis 18:00
2321.U1.46
Dozent: Schrenk
Creditpoints: 2
Kommentar:
Wann ist es richtig zu sagen, dass ein Ereignis u ein zweites Ereignis w verursacht (z. B. mein
Tippen auf das App-Icon das Öffnen des Programms)? Wir beginnen mit einer kleinen Geschichte
der Kausalitätstheorien von Descartes bis Hume. Sodann stellen wir eliminative Ansätze vor, die
verleugnen, dass es überhaupt Ursachen und Wirkungen in der Welt gibt. Als nächstes wenden
wir uns Regularitätstheorien zu. Diese sagen (ungefähr), dass u genau dann w verursacht, wenn
regulär (immer) U -Ereignissen W -Ereignisse folgen. Die kontrafaktische Theorie behauptet (grob),
dass u w verursacht, genau dann, wenn es stimmt, dass, hätte u nicht stattgefunden, dann auch w
nicht. Prozesstheorien sehen z. B. einen Energiefluss von u nach w als maßgeblich für Kausalität an.
Schließlich behaupten Interventionstheorien, dass ein Kausalverhältnis vorliegt, genau dann, wenn
wir durch Manipulation von u auch w manipulieren (hätten) können. All diese Kausalitätstheorien
werden wir im Detail in diesem Seminar kennenlernen.
Übung zu Logik I (Übung)
Institut für Philosophie
Do, 12:30 bis 14:00
2321.U1.46
Dozent: Lechner
Creditpoints: 2
Kommentar:
In dieser Übung wird das logisch korrekte Schließen durch zusätzliche Aufgaben eingeübt. Die
Teilnehmer haben ferner Gelegenheit, etwaige Probleme mit dem Stoff des Logik–Seminars klären zu lassen.
Die Aufgaben- und Lösungsblätter werden online zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie: Die Übung Logik I wird auch noch von Herrn Bauer und Herrn Gebharter angeboten. Insgesamt stehen 4 Termine zur Verfügung.
Da es sich um eine Übung handelt, deren Lerneffekte nicht außerhalb der Lehrveranstaltung erreicht werden können, ist eine regelmäßige Teilnahme unerlässlich.
Urgeschichte des Rheinlandes bis zum Auftreten der Kelten (Vorlesung)
Abteilung III Alte Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Siegmund
Mo, 16:30 bis 18:00
2321.HS 3F
Creditpoints: 2
Kommentar:
Die Vorlesung behandelt die Urgeschichte des Rheinlands von der ersten menschlichen Besiedlung an bis zum Beginn der keltischen Epoche. Sie vermittelt einen Überblick über den langen
Zeitraum vor dem Eintritt dieses Raumes in die Zeit der Schriftquellen. Dabei wird die rheinische
Urgeschichte stets vor dem Hintergrund der Entwicklung im weiteren Umfeld Mitteleuropas beleuchtet.
68
Philosophische Fakultät
Werbung - ein Marketinginstrument (Seminar)
Institut für Sozialwissenschaften
17.10.2014: Fr, 12:30 bis 14:00
2201.HS 2C
Dozenten: Gernand, Schön
Creditpoints: 2
Die Veranstaltung beginnt erst ab dem 17.10.2014!
Bemerkung:
Wie entsteht das, was wir als Werbung in den Print - und elektronischen Medien erleben? Die
Wirkung der Werbung wird von den Empfängern ganz unterschiedlich beurteilt, sie geht von konsequenter Ablehnung bis zur begeisterten Aufnahme. Warum ist das so? Was sind die Ursachen
hierfür? Und wo sind die Chancen und Grenzen der Kommunikation bei dem immer größer werdenden Ansprachedruck der werbetreibenden Industrie, die sich täglich neu um bestehende und
zukünftige Abnehmer bemühen muss?
Diese Veranstaltung zeigt Ihnen, wie und auf welcher Basis Marketingziele entwickelt werden, die
die Grundlagen für die Kommunikation darstellen. Das Fundament ist die Marktforschung. Sie
zeigt uns die Quantität und auch die Qualität der Vorstellungen und Wünsche der Verbraucher
und Verwender im Hinblick auf ihr jetziges und zukünftiges Kaufverhalten, sie bilden die Basis
für die zielgruppengerechte Ansprache in den Medien. Wir untersuchen die unterschiedlichsten
Medien für die definierte Zielgruppe um zu sehen, wodurch und wie sich der durchschnittliche Betrachter des ARD-Programms von dem regelmassigen RTL-Zuschauer unterscheidet. Und wir wollen wissen, wie sich der FOCUS-Leser vom STERN-Leser in seiner soziodemografischen Struktur
unterscheidet und aus welchen Sinus-Milieus diese Gruppen stammen.
Danach beginnen wir mit der Entwicklung von Anzeigenkonzepten in Text und Bild und schaffen
die entsprechende grafische Gestaltung. Parallel werden Fernsehspots in Audio und Video entwickelt. Bestehende Werbekonzeptionen in Print und TV werden regelmassig analysiert, kritisiert
und, wenn möglich, verbessert. Sie werden sehen, wie verbale und nonverbale Kommunikation in
der Werbung funktioniert.
Vielleicht sehen Sie Werbung und alles, was dazu gehört, als eine Möglichkeit, sich hier beruflich
zu orientieren. Dazu werden die Arbeitsfelder in den Werbeagenturen, den Medien und der Industrie dargestellt und wo dort die Positionen für Ihre mögliche zukünftige Tätigkeit in Marketing
und Werbung sind.
Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland im
europäischen Kontext (Vorlesung)
Abteilung für Wirtschaftsgeschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Schneider
Mi, 10:30 bis 12:00
2301.HS 3B
Creditpoints: 2
Kommentar:
Ohne die Wirtschaftsgeschichte ist weder die Gesellschaftsgeschichte noch die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verständlich. Die Vorlesung möchte daher einen wirtschafts- und sozialhistorischen Überblick über die ökonomischen Vorbedingungen und wirtschaftspolitischen Weichenstellungen vor 1949 geben, die Jahre der Prosperität und die krisenhaften
Jahre der Ernüchterung beleuchten, die Entstehung der bundesdeutschen Massenkonsumgesellschaft ebenso wie die Rolle der Unternehmen in diesen Jahrzehnten untersuchen. Die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik ist wiederum ohne ihre Einbindung in die westeuropäische Wirt-
69
Philosophische Fakultät
schaftsgemeinschaft nicht verständlich, die daher ebenfalls behandelt wird. Schließlich wird die
Vorlesung auch einen Blick auf die Wirtschaftsgeschichte der DDR werfen und so versuchen, die
ökonomischen Vorbedingungen für den Vereinigungsprozess der beiden deutschen Staaten zu erhellen.
Zusammenbruch, Teilung, Blockintegration: Deutschland 1945-1955 (Vorlesung)
Abteilung VI Neuere Landesgeschichte u.
Neueste Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Halder
Fr, 08:30 bis 10:00
2301.HS 3B
Creditpoints: 2
Kommentar:
Im Jahr 2015 liegt das Ende des Zweiten Weltkrieges 70 Jahre zurück. Deutschland, im Grunde seit 1914 in einen europäischen Groß- und Dauerkonflikt verstrickt, war vollständig besiegt,
das verbrecherische nationalsozialistische Regime erst durch eine militärische Intervention von
außen zerschlagen worden. Das folgende Jahrzehnt des Wiederaufbaus und der politischen und
territorialen Neuorganisation schuf die Grundlagen für die Einbindung Deutschlands in eine neue
europäische Ordnung, Grundlagen, die zum großen Teil bis heute ihre Bedeutung nicht verloren
haben. Die Vorlesung ist bestrebt, gerade die aktuellen Bezüge des ersten Nachkriegsjahrzehnts
herauszuarbeiten.
Zwischen tausend Hügeln tausend Tote - Von der Ethnogenese zum Genozid in
Rwanda (Übung)
Abteilung VI Neuere Landesgeschichte u.
Neueste Geschichte Institut für
Geschichtswissenschaften
Dozent: Dammann
Mi, 12:30 bis 14:00
2331.02.27
Creditpoints: 2
Bemerkung:
„Sie schlugen wahllos zu, zerfleischten, was in ihre Reichweite gelangte. An den Leuten, die nicht
in ihrem eigenen Blut lagen, troff das der anderen herunter; es war alles eins.“ So schilderte der
damals 12 Jahre alte Cassius Niyonsaba die Gewalt, die er in den 13 Wochen im Frühjahr 1994 in
Rwanda erlebte.Der Genozid in Rwanda kostete innerhalb von 100 Tagen fast eine Millionen Menschen das Leben. Die meisten Opfer wurden mit Macheten abgeschlachtet. Wie konnte es zu einer
solchen Bluttat kommen? Dieser Frage soll im Seminar nachgegangen werden. Vom Beginn der
Ethnogenese durch die europäischen Kolonialmächte, über die schleichende Mobilisierung zweier
Bevölkerungsgruppen entlang dieser konstruierten ethnischen Diversität, bis zum finalen Völkermord, sollen die unterschiedlichen Stadien auf dem langen Weg zum Genozid nachgezeichnet
werden. Welche gesellschaftlichen Dynamiken entstanden, die eine kollektive Indifferenz in einer
aktiven Mitwirkung münden ließen? Was trieb die Täter an? Der Genozid in Rwanda zeichnet sich
in der Täter-Opfer-Beziehung durch eine besonders große soziale Nähe bei gleichzeitiger emotionaler Distanz aus. Welche Faktoren ließen diese Diskrepanz entstehen und welche Rückschlüsse
lassen sich aus einer solchen Morphologie extremer Gewalt ziehen?
Literatur:
Boris Barth: Genozid. Völkermord im 20. Jahrhundert. München 2006
Alison Des Forges: Leave none to tell the story. Genocide in Rwanda, New York 1999
Helmut Strizek: Geschenke Kolonien. Ruanda und Burundi unter deutscher Herrschaft, Berlin 2006
70
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Wirtschaftswissenschaftliche
Fakultät
Lehrveranstaltungen nach Wochentagen
.........................................................................................
Montag
16:30-18:00 Kurs 2: Organisation und Personal für Nicht-Ökonomen
73
.........................................................................................
Dienstag
16:30-18:00 Kurs 1: Management und Entrepreneurship für Nicht-Ökonomen
72
.........................................................................................
Mittwoch
16:30-18:00 Kurs 3: Finanzierung für Nicht-Ökonomen
73
.........................................................................................
Donnerstag
16:30-18:00 Von der Idee zur Gründung (CEDUS / Studium Universale)
73
.........................................................................................
Freitag
08:30-12:00 Interdisziplinäres Gründungsplanspiel
72
08:30-18:00 Kurs 4: Seminar zu aktuellen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen
73
71
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Interdisziplinäres Gründungsplanspiel (Kurs)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
14.11.2014: Fr, 08:30 bis 12:00
14.11.2014: Fr, 08:30 bis 18:00
15.11.2014: Sa, 08:30 bis 18:00
09.01.2015: Fr, 08:30 bis 18:00
10.01.2015: Sa, 08:30 bis 18:00
15.11.2014: Sa, 08:30 bis 18:00
09.01.2015: Fr, 08:30 bis 18:00
10.01.2015: Sa, 08:30 bis 18:00
14.11.2014: Fr, 08:30 bis 18:00
15.11.2014: Sa, 08:30 bis 18:00
09.01.2015: Fr, 08:30 bis 18:00
10.01.2015: Sa, 08:30 bis 18:00
14.11.2014: Fr, 08:30 bis 18:00
15.11.2014: Sa, 08:30 bis 18:00
09.01.2015: Fr, 08:30 bis 18:00
10.01.2015: Sa, 08:30 bis 18:00
14.11.2014: Fr, 16:30 bis 18:00
2431.00.002 (Gruppenraum 2), 2431.00.001
(Gruppenraum 1), 2431.00.001 (Gruppenraum 1),
2431.00.001 (Gruppenraum 1), 2431.00.001
(Gruppenraum 1), 2431.00.002 (Gruppenraum 2),
2431.00.002 (Gruppenraum 2), 2431.00.002
(Gruppenraum 2), 2431.00.003 (Gruppenraum 3),
2431.00.003 (Gruppenraum 3), 2431.00.003
(Gruppenraum 3), 2431.00.003 (Gruppenraum 3),
2431.00.005 (Seminarraum 2), 2431.00.005
(Seminarraum 2), 2431.00.005 (Seminarraum 2),
2431.00.005 (Seminarraum 2), 2431.00.004
(Seminarraum 1)
Dozenten: Bembom, Schwens
Creditpoints: 2
Bemerkung: Im Rahmen dieses interdisziplinären Gründungsplanspiels lernen die Studierenden
in Teams computergestützt den Ablauf einer Unternehmensgründung. In einer zweitägigen Blockveranstaltung werden realitätsnah die Entwicklung eines Produktes bis zur Marktreife, die Erstellung eines Business Plans sowie das Bestehen am Markt simuliert. Nach Abschluss des Planspiels
sollen die Studierenden somit mit den typischen Phasen einer Unternehmensgründung vertraut
sein und die Tragweite unternehmerischer Entscheidungen kritisch bewerten können.
Kurs 1: Management und Entrepreneurship für Nicht-Ökonomen (Kurs)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
14.10.2014–03.02.2015: Di, 16:30 bis 18:00
2321.HS 3E
Dozenten: Klier, Bembom, Schwens
Creditpoints: 3
Bemerkung: Diese Veranstaltung ist Teil des Moduls “Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Ökonomen“. Modulbeschreibung siehe HIS-LFS.
72
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Kurs 2: Organisation und Personal für Nicht-Ökonomen (Kurs)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
13.10.2014–02.02.2015: Mo, 16:30 bis 18:00
2641.HS 6G
Dozenten: Weiß, Süß
Creditpoints: 3
Bemerkung: In Kurs 2 “Organisation und Personal für Nicht-Ökonomen“ lernen die Studierenden
im ersten Teil Organisationsstrukturen von Unternehmen und sonstigen Organisationen kennen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wird auf Personalmanagement (z. B. Auswahl, Entwicklung, Beurteilung von Personal) fokussiert. Im Zuge dessen werden auch Grundlagen der Personalführung
vermittelt, um die Studierenden auf eine zukünftige Führungsaufgabe vorzubereiten.
Kurs 3: Finanzierung für Nicht-Ökonomen (Kurs)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
15.10.2014–04.02.2015: Mi, 16:30 bis 18:00
2511.HS 5B
Dozenten: Hesse, Lutz
Creditpoints: 3
Bemerkung: Diese Veranstaltung ist Teil des Moduls “Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Ökonomen“. Modulbeschreibung siehe HIS-LFS.
Kurs 4: Seminar zu aktuellen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen (Kurs)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
06.02.2015–06.02.2015: Fr, 08:30 bis 18:00
12.11.2014–12.11.2014: Mi, 18:30 bis 20:00
2502.00.36, 2511.HS 5B
Dozenten: Altmann, Klier, Weiß, Hesse,
Bembom, Süß, Schwens, Lutz
Creditpoints: 3
Bemerkung: Diese Veranstaltung ist Teil des Moduls “Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Ökonomen“. Modulbeschreibung siehe HIS-LFS.
Von der Idee zur Gründung (CEDUS / Studium Universale) (Kurs)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
16.10.2014–05.02.2015: Do, 16:30 bis 18:00
2301.HS 3C
Dozenten: Lins, Lutz
Creditpoints: 2
Bemerkung:
In der Vorlesung „Von der Idee zur Gründung“ werden im Rahmen des Studium Universale die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen einer Unternehmensgründung vermittelt. Zusätzlich geben erfolgreiche Gründerinnen und Gründer Einblicke in die Praxis, berichten über ihre
Erfahrungen und erläutern ihr Grundwissen.
• 23. Oktober 2014
Formen und Bedeutung von Unternehmertum
Univ.-Prof. Dr. Eva Lutz, Riesner-Stiftungsprofessur für Entrepreneurship, insb. Gründungsund Wachstumsfinanzierung
73
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
• 30. Oktober 2014
Kaufmännische Grundlagen der Unternehmensgründung
Univ.-Prof. Dr. Eva Lutz, Riesner-Stiftungsprofessur für Entrepreneurship, insb. Gründungsund Wachstumsfinanzierung
• 6. November 2014
Der Businessplan - mehr als nur ein Stück Papier
Stephan Bruns, Stephan Bruns Consulting & Development
• 13. November 2014
Wesentliche rechtliche Aspekte von Gründungen I
Dr. Heiko A. Giermann, Rechtsanwalt, FPS Rechtsanwälte und Notare
• 20. November 2014
Wesentliche rechtliche Aspekte von Gründungen II
Dr. Heiko A. Giermann, Rechtsanwalt, FPS Rechtsanwälte und Notare
• 27. November 2014
Wie man es nicht machen sollte und wie es besser geht!
Prof. Dr. Christoph Suschek, Gründer NoLux, Gewinner HHU Ideenwettbewerb 2013
• 4. Dezember 2014
Gründen als Alternative und die Rolle von Inkubatoren
Peter Hornik, Geschäftsführer, 1stMOVER
• 11. Dezember 2014
Steuerliche Grundlagen einer Gründung
Bernd Lenzen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Vorstand Stüttgen & Haeb AG
• 18. Dezember 2014
Readfy: Erfahrungsbericht einer Unternehmensgründung
Frank Großklaus, Geschäftsführer, readfy GmbH
• 8. Januar 2015
Marketing
Dagmar Schulz, Inhaberin, 1a -STARTUP Unternehmensberatung für Existenzgründung
• 15. Januar 2015
Marken-, Patent- und Lizenzrechte
Dr. Jens Borkowski, Patentanwalt, Patentanwaltskanzlei Cohausz Hannig Borkowski Wißgott
• 22. Januar 2015
Social Entrepreneurship
Elmar Lins, Riesner-Stiftungsprofessur für Entrepreneurship, insb. Gründungs- und Wachstumsfinanzierung
74
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
• 29. Januar 2015
Finanzierungsinstrumente für Gründungen
Philip Wittkamp, Gruppe Existenzgründungen Stadtsparkasse Düsseldorf
• 05. Februar 2015
Klausur
2 ECTS-Punkte die die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung
2 ECTS-Punkte zusätzlich für die bestandene Klausur
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Impressum
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Studium Universale
Dr. Christoph auf der Horst
Universitätsstraße 1
Gebäude 25.13, Raum 00.37–00.40
40225 Düsseldorf
Telefon +49 211 10496
studium-universale@hhu.de
www.zsu.hhu.de
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