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(WS14/15): Begleitmaterialien - am Fachbereich

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JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIESSEN
ALLG. BWL UND WIRTSCHAFTSINFORMATIK
UNIV.-PROF. DR. AXEL C. SCHWICKERT
Informationen zur Lehrveranstaltung
Einführung in MS Dynamics NAV
Übung im Master-Modul „IT-Governance“
Wintersemester 2014/2015
Univ.-Prof. Dr. Axel C. Schwickert
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
2
Inhaltsverzeichnis
Seite
A
Einführung in MS Dynamics NAV: Einordnung und Betreuung ....................................... 3
B
Organisation der Veranstaltung .......................................................................................... 4
C
Inhalte der Veranstaltung .................................................................................................... 7
D
Web-Based-Trainings und Zeitplan zur Absolvierung ....................................................... 8
E
Scriptum ............................................................................................................................ 10
F
Übungsaufgaben ............................................................................................................. 112
G
Übungsaufgaben (Lösungen) .......................................................................................... 118
H
Literatur........................................................................................................................... 161
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
A
3
Einführung in MS Dynamics NAV: Einordnung und Betreuung
Die 2-stündige Master-Veranstaltung "IT-Governance (Vorlesung)" bildet zusammen mit der
2-stündigen Master-Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)" das MasterModul "IT-Governance". Das Master-Modul "IT-Governance" mit der zugehörigen 90minütigen Klausur gilt für Diplom-Studierende als Äquivalent zur vormaligen DiplomLehrveranstaltung "Modellierung von IuK-Systemen". Die Klausur dauert für alle Teilnehmer
90 Minuten und umfasst den gesamten Stoff des Master-Moduls "IT-Governance" (bestehend
aus der Vorlesung "IT-Governance" und der Übung "Einführung in MS Dynamics NAV“).
Die Master-Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)" beinhaltet folgende
Stoffe:

Grundlagen zu ERP-Systemen

Einführung in MS Dynamics NAV 2009

Bearbeiten verschiedener Fallstudien mit MS Dynamics NAV 2009 zu den Bereichen:
o Vertrieb und Einkauf mit MS Dynamics NAV 2009
o Lager und Produktion mit MS Dynamics NAV 2009
o SCM und CRM mit MS Dynamics NAV 2009
Das vorliegende Dokument beschreibt die Inhalte der Präsenzveranstaltungen zur Übung und
enthält neben dem Foliensatz auch die Übungsaufgaben zur Veranstaltung. Die Fallstudien
zur Übung werden den Studierenden zu gegebener Zeit von den Dozenten zur Verfügung gestellt.
Ein Teil des Stoffes wird durch eine Serie von Web-Based-Trainings (WBT) vermittelt. Diese
WBT werden Ihnen auf der Web Site der Professur unter der Rubrik "WBT" zur OnlineAbsolvierung angeboten. Die Inhalte der WBT-Serie werden im Reader zur WBT-Serie „Einführung in MS Dynamics NAV 2009“ beschrieben, der ebenfalls zum Download zur Verfügung steht. Die Inhalte der WBT sind klausurrelevant - die Studierenden eignen sich die Inhalte im Selbststudium an. Zur Unterstützung bieten wir ein Online-Diskussionsforum und die
Direktansprache während der Präsenzveranstaltungen zur Übung an.
Für Ihr Selbststudium per WBT müssen Sie einen Internet-Zugang haben - dies entweder auf
Ihren eigenen PCs, auf den PCs im JLU-Hochschulrechenzentrum, in den JLU-Bibliotheken
oder dem PC-Pool des Fachbereichs. Bitte beachten Sie, dass Sie sich die erforderlichen Zugangsberechtigungen frühzeitig besorgen.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
B
4
Organisation der Veranstaltung
Zielgruppe der Veranstaltung
Studierende im Masterstudiengang BWL/VWL.
Übergeordnetes Lernziel der Veranstaltung
Praxisbezogene Anwenderschulung in der Nutzung von ERP-Systemen (MS Dynamics NAV)
anhand typischer Geschäftsprozesse im Unternehmen.
WBT: Anzahl und Zeitbedarf
Serie von insgesamt 6 einzelnen WBT mit ca. 90 Minuten pro WBT.
Vollständige Informationen
Alle Informationen, Begleitmaterialien, Downloads, Links, News, Online-Forum und WBT
stehen gebündelt unter der Lehrveranstaltung „IT-Governance (Übung)“ auf der Web Site der
Professur zur Verfügung.
Fachliche Voraussetzungen für die Absolvierung der WBT-Serie
Geübte Bedienung des Betriebssystems MS-Windows und eines Web-Browsers.
Technische Voraussetzungen für die Absolvierung der WBT-Serie

Personal Computer mit Web-Browser (MS-IE oder Firefox), Flash-Player, InternetZugang.

Microsoft Windows sowie den Adobe Acrobat Reader (Version 7 oder höher).
Technische Hilfestellung zur WBT-Nutzung
Wie Sie eventuelle Probleme beim Aufrufen der WBT lösen, erfahren Sie in unserem Hilfedokument, das wir Ihnen im Downloadbereich der Professur anbieten.
Begleitende Betreuung zu den WBT
Betreutes Online-Forum zur Lehrveranstaltung im WiWi-Portal und Direktansprache in den
Präsenzveranstaltungen zur Übung.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
5
Ablauf der Veranstaltung
Die Übung „Einführung in MS Dynamics NAV“ wird im PC-Pool des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften durchgeführt und richtet sich an Master-Studierende der BWL und
VWL. Die Veranstaltung umfasst 14 Unterrichtseinheiten, die sich in vier Abschnitte gliedern
lassen:

Zu Beginn der Veranstaltung erfolgt eine dreiwöchige Einführungsphase (erster Abschnitt), in der sich die Studierenden selbstständig anhand der WBT 1-4 in die Thematik und die Software „MS Dynamics NAV 2009“ einarbeiten. Dieser Abschnitt
schließt mit einer Eingangsprüfung ab. Das erfolgreiche Absolvieren der Eingangsprüfung, deren Prüfungsstoff sich auf die zu bearbeitenden WBT bezieht, ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Übungsveranstaltung. Die Eingangsprüfung findet zu
Beginn der ersten Präsenzveranstaltung im PC-Pool statt. Das Ergebnis der Eingangsprüfung fließt nicht in die Endnote ein.

Im zweiten Abschnitt der Veranstaltung folgen fünf Präsenztermine zur Vertiefung der
zentralen Lehrinhalte. Zeitgleich dazu sind die WBT 5-6 zu bearbeiten. Abschließend
erfolgt in diesem Abschnitt die Ausgabe der 1. Fallstudie an die Studierenden.

Abschnitt drei beinhaltet die Bearbeitung der Fallstudien in Gruppen und die Präsentation der bearbeiteten Fallstudien (Präsenztermin im PC-Pool) wöchentlich im Wechsel. Jeder Studierende hat (in der Gruppe) insgesamt zwei Fallstudien zu bearbeiten.

Am Ende der Veranstaltung (Abschnitt vier) folgt die Abschlussprüfung im Rahmen
der Klausur zur parallel stattfindenden Vorlesung „IT-Governance“.
Die Übungsaufgaben (siehe F. Übungsaufgaben) zur Veranstaltung sind von den Studierenden (parallel zur Veranstaltung) zur Vertiefung des Stoffes und zur Vorbereitung auf Fallstudienbearbeitung und Klausur zu bearbeiten.
Wichtiger Hinweis: Jede Gruppe erhält ein eigenes Dokument mit Übungsaufgaben, die mit
jeweils individuellen Datensätzen versehen sind. Dies ist erforderlich, um Datenredundanzen
in MS Dynamics NAV 2009 zu vermeiden. Die hier dargestellten Übungsaufgaben sind äquivalent zu den individuell angepassten Übungsaufgaben, die Ihnen zu gegebener Zeit zur Verfügung gestellt werden. Bitte verwenden Sie für die Bearbeitung der Übungsaufgaben ausschließlich die Ihnen zur Verfügung gestellten, individuellen Aufgabenstellungen.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
6
Tabellarische Übersicht über den Ablauf der Veranstaltung
Teil
Teil 1
Woche
Unterrichtseinheit
Übungsaufgaben
1. Woche
WBT 1 und 2
2. Woche
WBT 3 und 4
3. Woche
Präsenztermin
mit Eingangsprüfung
30.10.2014
4. Woche
WBT 5
Präsenztermin
06.11.2014
5. Woche
Präsenztermin
6. Woche
WBT 6
Präsenztermin
7. Woche
Präsenztermin
Übung Nr. 11-14
27.11.2014
8. Woche
Präsenztermin
Fallstudienbesprechung
Übung Nr. 15-28
04.12.2014
9. Woche
Bearbeitung von Übungsaufgaben
10. Woche
Fallstudienbearbeitung
11. Woche
Fallstudienbearbeitung
12. Woche
Präsenztermin
Fallstudienpräsentation
13. Woche
Fallstudienbearbeitung
14. Woche
Präsenztermin
Fallstudienpräsentation und
Klausurvorbereitung
05.02.2015
15. Woche
Abschlussklausur
„IT-Governance“
Wird noch bekannt gegeben
Übung Nr. 1a-4
Übung Nr. 5-9
Präsenztermin
13.11.2014
20.11.2014
Teil 2
Teil 3
Teil 4
22.01.2015
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
C
7
Inhalte der Veranstaltung
Tabellarische Übersicht über die Inhalte des Scriptums
Kapitel
Inhalt
Literatur
A. Theoretische Grundlagen
von ERP-Systemen

Betriebswirtschaftliche Einführung in
ERP-Systeme verbunden mit der Erörterung des Integrationsbegriffs
Abts, Mülder
Kapitel 7

Geschichtliche Hintergründe zu MS Dynamics NAV 2009

Einstieg in die Benutzeroberfläche an
einem Rechner im PC-Pool

Fortführende Systembedienung und
Konzepte

Verwaltung von Stammdaten im Artikelstamm

Praktische Durchführung von Aufgaben
im Beschaffungs- und Vertriebswesen
wie Bedarfsermittlung vor betriebswirtschaftlichem Hintergrund

Erläuterung des Zusammenhangs zwischen Beschaffungs- und Vertriebswesen anhand praktischer Beispiele

Erläuterung von Wareneingangs-, Einlagerungs-, Warenausgangsprozessen und
weiteren logistischen Prozessen mittels
der Lagerverwaltung von MS Dynamics
NAV

Einrichtung eines Lagerorts sowie Lagerbestandskontrolle mittels der Durchführung einer Inventur

Überblick über die verschiedenen Produktionsprozesse und die praktische
Vorbereitung und Durchführung eines
Fertigungsauftrags

Verständnis für das integrierte Modul
Finanzmanagement in MS Dynamics
NAV

Bank- und Sachkontenverwaltung

Buchung verschiedener Vorfälle im Modul Finanzmanagement

Gruppeneinteilung in 3er Gruppen, Ausgabe der Fallstudien und Fallstudienbesprechung
B. Beschaffung und Vertrieb
C. Lager und Produktion
D. Finanzmanagement
Lusczak, Singer
Kapitel 1 & 2
Lusczak, Singer
Kapitel 4 & 5
Lusczak, Singer
Kapitel 6 & 7
Luszak, Singer
Kapitel 9
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
D
8
Web-Based-Trainings und Zeitplan zur Absolvierung
Neben den Inhalten der Präsenzveranstaltungen wird ein Teil des Lernstoffs der MasterVeranstaltung „Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)“ durch eine Serie von WebBased-Trainings (WBT) vermittelt. Die WBT bauen inhaltlich aufeinander auf und sollten
daher in der angegeben Reihenfolge und zum vorgesehenen Zeitpunkt absolviert werden. Um
bereits im Verlauf der Vorlesungszeit „Klausur-fit“ zu werden, muss jedes WBT mehrfach
absolviert werden, bis die jeweiligen Tests in den einzelnen WBT sicher bestanden werden.
WBT-Nr.
WBT-Bezeichnung
Dauer
Bis wann
bearbeitet?
1
Einführung in ERP-Systeme
90 Min.
30.10.2014
2
Einführung in MS Dynamics NAV 2009 Vertrieb und Einkauf
90 Min.
30.10.2014
3
Einführung in MS Dynamics NAV 2009 Lager und Produktion
90 Min.
30.10.2014
4
Einführung in MS Dynamics NAV 2009 Finanzwesen
60 Min.
30.10.2014
5
Einführung in MS Dynamics NAV 2009 Vertrieb und Einkauf – Unterstützungsfkt.
45 Min.
06.11.2014
6
Einführung in MS Dynamics NAV 2009 Lager und Produktion – Unterstützungsfkt.
45 Min.
20.11.2014
Tab.: Übersicht WBT-Serie
Die Inhalte der einzelnen WBT werden im Reader zur WBT-Serie gezeigt. Alle WBT stehen
Ihnen rund um die Uhr bis zum Ende der Vorlesungszeit online zur Verfügung. Sie können
jedes WBT beliebig oft durcharbeiten. In jedem WBT sind enthalten:

Vermittlung des Lernstoffes,

interaktive Übungen zum Lernstoff,

abschließende Tests zum Lernstoff.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
9
Tabellarische Übersicht über die Inhalte der WBT
WBT
Inhalt

WBT 1

WBT 2


WBT 3


WBT 4



WBT 5


WBT 6

Merkmale, Funktionalitäten, Einsatzziele,
Vor- und Nachteile, Auswahlkriterien,
wichtige Systemanbieter von ERPSystemen und Unterschiede zwischen
ERP-Systemen, SCM- und CRMSystemen
Einführung in Benutzeroberfläche und
Datenverwaltung in MS Dynamics NAV
2009
Bearbeiten von Verkaufsaufträgen, Auffinden eines Lieferanten, Erstellen eines
Beschaffungsauftrags
Buchen von Warenlieferungen, Abwickeln der Umlagerung, Erstellen von Fertigungsstücklisten und Arbeitsplänen
Fertigstellen eines Fertigungsauftrages
Erläuterung der Aufgaben des Finanzwesens
Überprüfen, Erfassen und Stornieren von
Finanzbuchungen
Erstellen von Sachkonten
Bearbeiten von Verkaufs- und Einkaufsreklamationen
Administration der Preisberechnungsfunktionen im Vertrieb und im Einkauf
Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3
(Hohe Komplexität)
Anlegen eines Lagerorts mit Lagerzonen
und Lagerplätzen
Literatur
Abts, Mülder
Kapitel 7
Lusczak, Singer
Kapitel 1, 2, 4 & 5
Lusczak, Singer
Kapitel 6 & 7
Luszak, Singer
Kapitel 9
Lusczak, Singer
Kapitel 1, 2, 4 & 5
Luszak, Singer
Kapitel 6
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
MA-Übung „Einführung in MS Dynamics NAV“ – WS 2014/2015
Einführung in
MS Dynamics NAV
Justus-Liebig-Universität Gießen
Wintersemester 2014/2015
Prof. Dr. Axel C. Schwickert
Dipl.-Kffr. Nicole Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
1
Organisatorisches zur Übung im MA-Modul „IT-Governance“
 Übung:
Donnerstags, 12.15 – 13.45 Uhr
 Hörsaal:
PC-Pool/HS 27
 Klausur:
Termin noch offen / Stoff = Vorlesung + Übung
 Punkte:
6 MA-Credits durch erfolgreiche Teilnahme an
einer 90-Minuten-Klausur der parallel stattfindenden
Vorlesung „IT-Governance“
 Dozent:
Dipl.-Kffr. Nicole Bodenbender
Professur für BWL und Wirtschaftsinformatik
an der Justus-Liebig-Universität Gießen
WWW
http://wiwi.uni-giessen.de/news/liste/schwickert/
E-Mail: nicole.bodenbender@wirtschaft.uni-giessen.de
 Fragen:
Bitte per E-Mail
oder Sprechzeit nach den Übungen
oder Sprechzeit nach Vereinbarung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
2
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Organisatorisches zur Übung im MA-Modul „IT-Governance“
 Übungs-Termine:
Donnerstags,
12.15 Uhr (s. t.)
bis 13.45 Uhr
eins
 Übungs-Ort:
Übung im
PC-Pool des
Fachbereichs
1.
Donnerstag, 16. Oktober 2014  WBT 1 + WBT 2
2.
Donnerstag, 23. Oktober 2014  WBT 3 + WBT 4
3.
Donnerstag, 30. Oktober 2014  PC-Pool (Eingangsprfg.)
4.
Donnerstag, 06. November 2014  PC-Pool + WBT 5
5.
Donnerstag, 13. November 2014  PC-Pool
6.
Donnerstag, 20. November 2014  PC-Pool + WBT 6
7.
Donnerstag, 27. November 2014  PC-Pool
8.
Donnerstag, 04. Dezember 2014  PC-Pool
9.
Donnerstag, 11. Dezember 2014  Übungsaufgaben
10. Donnerstag, 18. Dezember 2014  Fallstudienbearbeitung
11. Donnerstag, 15. Januar 2015  Fallstudienbearbeitung
12. Donnerstag, 22. Januar 2015  PC-Pool
13. Donnerstag, 29. Januar 2015  Fallstudienbearbeitung
14. Donnerstag, 05. Februar 2015  PC-Pool
14. Termin wird noch bekannt gegeben  Abschlussklausur
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
3
Material & Service
1. Scriptum  Frei im Download-Center
 Übungsfolien = Scriptum = klausurrelevanter Stoff mit „Lessons learnt“
 Achtung: Scriptum ist kein Lesebuch, sondern „Begleitmaterial“
2. Reader  Geschützt im Download-Center
 Kennung: student / Passwort: abc123
 Begleitmaterial zur Vertiefung des Stoffes: Durcharbeiten !!
3. Übungsaufgaben  Frei im Download-Center
 Sammlung alter Klausuraufgaben mit Lösungshinweisen
4. Diskussionsforum  Frei über die Web Site
 Öffentliches Forum zur Vorlesung für alle org. und inhaltliche Fragen
5. Klausur-Training  Sitzung + Begleitmaterial
 Letzte Vorlesungssitzung = Klausur-Training plus F&A
6. Klausur-Ergebnisse online  Geschützt im Download-Center
 Kennung: student / Passwort: abc123
7. Übungs-Evaluation online  Geschützt im Download-Center
 Kennung: student / Passwort: abc123
 Ergebnisse frei zugänglich nach Abschluss der Evaluation
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
4
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Web Site zur zentralen Informationsversorgung
http://wi.uni-giessen.de
Über die Web Site erhalten Sie
aktuelle Informationen und per
Download alle Skripte zu allen
Lehrveranstaltungen.
Papieraushänge und gedruckte
Skripte nur in (angekündigten)
Ausnahmefällen !
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
5
Web Site zur zentralen Informationsversorgung
http://wi.uni-giessen.de
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
6
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Web Site zur zentralen Informationsversorgung
Alle Informationen zur
Veranstaltung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
7
Web Site zur zentralen Informationsversorgung
Alle WBT dauerhaft
verfügbar
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
8
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Literatur-Hinweise zur Übung

Abts, Dietmar; Mülder, Wilhelm:
Grundkurs Wirtschaftsinformatik –
Eine kompakte und praxisorientierte
Einführung, 5. Auflage, Wiesbaden:
Friedr. Vieweg & Sohn Verlag 2004.

Lusczak, Andreas; Singer, Robert:
Microsoft Dynamics NAV 2009 –
Grundlagen: Kompaktes Anwenderwissen
zur Abwicklung von Geschäftsprozessen, 1.
Auflage, Deutschland: Microsoft Press
2009.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
9
Literatur-Hinweise zur Übung
 Das Wirtschaftsstudium - WISU:
Allgemein sehr förderlich für Studierende der Wirtschaftswissenschaften
 Weitere: siehe READER zur Vorlesung (Download-Center)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
10
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Ziele der Übung
Ziele der Übung „ERP-Systeme“
 Grundlagen von ERP-Systemen
 Definition des ERP-Begriffs
 Abgrenzung und Einordnung von ERP-Systemen
 Hintergründe und Zusammenhänge der Abbildung von
Geschäftsprozessen am Beispiel von „MS Dynamics NAV“
 Nachvollziehen unternehmensübergreifender
betriebswirtschaftlicher Prozessabläufe
 Praktischer Umgang mit dem ERP-System „MS Dynamics NAV“
 Erwerben von Qualifikationen im Bereich Eigenstudium und
Teamkompetenz
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
11
Die Cronus AG
Die Cronus AG
 …mittelständisches Unternehmen der Möbelbranche mit
Unternehmensstandort Gießen,
 …stellt Büromöbel her und vertreibt sie direkt an andere
Unternehmen (z. B. Möbelhäuser) oder auch
an Groß- und Einzelhändler,
 …wichtig: nahezu alle Abteilungen
der Cronus AG sind an der Abwicklung
eines Kundenauftrags vom Auftragseingang bis zur Auslieferung der Ware
beteiligt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
12
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Die Abteilungen der Cronus AG
Die Abteilungen der Cronus AG
 Die Cronus AG ist in mehrere Abteilungen untergliedert, die
sich den primären und sekundären Aktivitäten innerhalb des
Wertschöpfungsprozesses zuordnen lassen.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Cronus
CronusAG
AG
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
13
Abläufe in der Cronus AG
Abläufe in der Cronus AG
 Der Auftragsbearbeitungsprozess erfolgt in der Cronus AG
entlang der Wertschöpfungskette. Zwischen den Abteilungen
der Cronus AG existieren verschiedenste Leistungsbeziehungen.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Lager
Primäre Aktivitäten
Kunden
Legende:
Informationsfluss
Warenfluss
Geldfluss
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
14
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
A
Einführung in ERP-Systeme
B
Vertrieb und Einkauf
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
15
Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
16
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.1 Enterprise Resource Planning (ERP)
 Enterprise Resource Planning (ERP)
 Zweck: Planung der im Unternehmen vorhandenen
Ressourcen
 Ziel: ein möglichst effizienter Einsatz von Ressourcen
für den betrieblichen Ablauf und die Optimierung der
Steuerung von Geschäftsprozessen
→ die Gesamtaufgabe des Enterprise Resource Planning
wird in Unternehmen
idealerweise durch
sogenannte ERPSysteme unterstützt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
17
A.1 Enterprise Resource Planning (ERP)
 Unternehmensziele mit ERP

Ein Unternehmen wird nur erfolgreich bestehen können, wenn es dem
Unternehmen gelingt,

sich durch schnelle Produktmodifikation und Flexibilität im Unternehmen
den Marktveränderungen und Kundenwünschen anzupassen und

mit seinen Kosten den Marktpreisen zu folgen.
Qualität
Kosten
Zeit
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
18
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
19
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Vor der Einführung von ERP-Systemen:


Jede Abteilung arbeitet mit eigenen Software-Lösungen
…die abteilungsübergreifend nicht miteinander verbunden sind.
Vertrieb
Lager
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Produktion
20
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Vor der Einführung von ERP-Systemen:


Die fachlich verbundenen Abteilungen nutzen technisch
unverbundene Insel-Systeme.
Probleme: Mehrfacherfassungen, Medienbrüche, Zeitaufwand
Inselsysteme
Vertrieb
•
•
•
Verkaufsaufträge
Kundenstamm
Artikelstamm
•
•
Lagerbestand
Artikelstamm
•
•
•
Einkaufsbestellungen
Lieferantenstamm
Artikelstamm
Lager
Einkauf
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
21
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Weg von der Insel-Lösung hin zu integrierten Software-Lösungen
 In ERP-Systemen sind die fachlichen Aufgaben der Abteilungen
eines Unternehmens auch technisch integriert.
 Ermöglicht z. B. die Bearbeitung von Aufträgen ohne Medienbrüche
und Mehrfacherfassungen.
→ …die Grundidee der betriebswirtschaftlichen
ERP-Software war entstanden.
→
Die ersten Lösungen beinhalteten
ein zentrales System, das die
Daten speicherte und
→
Zugänge zu den einzelnen
Abteilungen, die unternehmensintern zeitgleich auf
die Daten zugreifen konnten.
ERP-System
Finanzen
Einkauf
Produktion
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ERPDatenbank
Vertrieb
Lager
22
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Funktionsbereiche von ERP-Systemen
 ERP-Systeme können Unternehmen in den unterschiedlichsten
Funktionen unterstützen.
ERP II
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
C
R
M
Cronus
CronusAG
AG
SCM
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
23
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Supply Chain Management
 Das Supply Chain Management (SCM) verfolgt den Gedanken der
Integration von Vorlieferanten und Abnehmern mit der Integration
aller unternehmensinternen Prozesse.
 Das SCM kann somit als ein "Lieferanten-Hersteller-Kunden-Verbund" beschrieben werden.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Cronus
CronusAG
AG
SCM-System
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
24
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Customer Relationship Management
 Unter Customer Relation Management (CRM) versteht man die
Kommunikationspolitik eines Unternehmens. Das CRM ist vollständig an den Kundenbedürfnissen ("Support") ausgerichtet.
 Die Kommunikations-, Distributions- und die Angebotspolitik werden
integriert an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Cronus
CronusAG
AG
Kunden
CRM-System
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
25
Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
26
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahl eines ERP-Systems

…die richtige Entscheidung treffen.
Kosten
Qualität
Wartung
Requirements
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
27
A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahl eines ERP-Systems
Standard-ERP-Systeme
Individual-ERP-Systeme
 Anonymer Markt
 Speziell an Bedürfnisse und
Anforderungen eines Unternehmens angepasst
 Hohe Anzahl von Kunden und
Anwendern
 Spezifische Anforderungen der
Benutzer unbekannt
 Customizing nicht erforderlich
 Großer, aber nur allgemein
vordefinierter Funktionsumfang
 Enthält alle Funktionen der Prozesskette, die für Abwicklung der
Geschäftsprozesse benötigt
werden
 Konfiguration von Teilfunktionen
(Customizing) möglich
 Nachteil: hohe Anschaffungskosten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
28
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahlkriterien für ERP-Systeme I
Funktionsumfang
Zukunftsfähigkeit
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29
A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahlkriterien für ERP-Systeme II
Usability
Performance
Kosten-NutzenVerhältnis
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30
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahlkriterien für ERP-Systeme III
Flexibilität
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31
A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 ERP-Systemanbieter
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
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A.4 Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
Adressleiste
Abteilungen
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34
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.4 Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
Arbeitsbereich
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35
Gliederung
A
Einführung in ERP-Systeme
B
Vertrieb und Einkauf
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
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36
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
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37
B.1 Die Abteilung Vertrieb
 Die Aufgaben des Vertriebs im Überblick

Bearbeitung von Verkaufsaufträgen

Bearbeitung von Verkaufsreklamationen
und -gutschriften

Aktualisierung und Pflege von Debitorenund Artikelstammdaten
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
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38
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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B.1 Die Abteilung Vertrieb
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…beginnt in der Regel im Vertrieb, z. B.

wenn ein Kunde der Cronus AG einen Verkaufsauftrag erteilt.

Die darin enthaltenen Artikel müssen ggf. beschafft oder produziert werden, bevor sie an den Kunden versendet werden
können.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
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39
B.1 Die Abteilung Vertrieb
Ein neuer Kunde fordert ein Angebot an, das später
ggf. in einen Auftrag umgewandelt werden kann.
 Neuen Kunden in MS Dynamics NAV anlegen,
 Angebot erstellen, beim Kunden nachfassen und
 …bei Erfolg in Auftrag umwandeln.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
40
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.1 Die Abteilung Vertrieb
Erstellung eines Verkaufsangebots
Erfassung eines Verkaufsauftrags
(rechtlich verbindlich)
Auftragsbestätigung
Lieferung (Warenausgang) und Rechnung
Zahlungseingang
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41
B.1 Die Abteilung Vertrieb
Verkauf: Zugang zu Kontakten,
Debitoren, Verkäufern, Teams.
Auftragsabwicklung: Zugang zu
Debitoren, Angeboten, Aufträgen,
Verkaufsreklamationen und Verkaufsgutschriften.
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42
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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B.1 Die Abteilung Vertrieb
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul „Verkauf
& Marketing“ und schauen Sie sich die
verschiedenen Aufgabenbereiche an.
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43
B.1 Die Abteilung Vertrieb
 Beachte: Vertrieb und Einkauf sind
eng miteinander verknüpft

Basis des Vertriebswesens:
Debitoren- und Artikelstamm

Korrekte Stammdaten sind
Voraussetzung für die Arbeit
im Vertrieb
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44
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
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45
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Der Debitorenstamm enthält alle wichtigen Informationen
und Daten zu den Kunden des Unternehmens

Register der Debitorenkarte:





Allgemein
Kommunikation
Fakturierung
Zahlung
Lieferung
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46
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Anlegen eines neuen Debitors…

…unter „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Verkauf/Debitoren“

Schaltfläche „Neu“
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
47
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Öffnen Sie die Debitoren-Übersicht…

…und schauen Sie sich den Debitor „Singstar AG“ genauer an.
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48
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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Im Fenster Allgemein werden die allgemeinen Informationen zu dem
Debitor angegeben, wie die Adresse, eine Kontaktperson, der zuständige Verkäufer auf Seiten der Cronus AG etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Fakturierung werden die Bedingungen für die Erstellung der Rechnungen
an den Kunden bestimmt. Dort wird unter anderem der Debitor ausgewählt, an den
die Rechnung geschickt werden soll. Dieser muss nicht mit dem Debitor identisch
sein, an den die Lieferungen gehen. Für die Singstar AG gilt jedoch, dass Rechnungsempfänger und Debitor identisch sind.
In der Geschäfts- und Debitorenbuchungsgruppe werden Buchungen auf Sachkonten
im Finanzwesen entsprechend der ausgewählten Gruppe, die an dem Geschäftsvorgang beteiligt ist, vorgenommen.
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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Im Fenster Zahlungen kann die Cronus AG ihren Kunden individuelle Zahlungskonditionen, z. B. unterschiedliche Zahlungsfristen und Skonti einräumen. Diese sind bei
guten Kunden relativ großzügig, ganz im Gegensatz zu neuen Kunden wie der Singstar AG, bei denen das Risiko eines Zahlungsausfalls besteht. Aus diesem Grund
räumen wir der Singstar AG ein Zahlungsziel von 21 Tagen ein.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Lieferung werden die Lieferbedingungen für unsere Kunden festgelegt.
Der Lagerortcode bestimmt das Lager, aus dem der Kunde, hier die Singstar AG,
bevorzugt beliefert werden soll. Des Weiteren wird dort festgelegt, ob die bestellten
Artikel als Teil- oder Komplettlieferung an den Kunden versendet werden.
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Artikelstamm als zweite Basis der Vertriebsarbeit

Abrufbar unter „Abteilungen/Verkauf & Marketing/
Lager & Preise/Artikel“

Für das Vertriebswesen wichtige Informationen auf der
Artikelkarte im Register Fakturierung:




VK-Preis
Rech.-Rabatt zulassen
Artikelrabattgruppe
Verkaufseinheitencode
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
53
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Öffnen Sie die Artikelübersicht und…

…schauen Sie sich den Artikel „Promi-Sofa, rot“ genauer an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
54
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
55
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Folgende Preisberechnungsfunktionen stehen in MS Dynamics NAV zur Verfügung



Verkaufspreise
Zeilenrabatte
Rechnungsrabatte
Verkaufspreise und Zeilenrabatte werden auf Ebene
des Artikels oder des Debitors angelegt, Rechnungsrabatte können lediglich auf Ebene des Debitors angelegt werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
56
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Verkaufspreise



…sind absolute Rabatte ab einer bestimmten Verkaufsmenge,
z. B. ab einer Verkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Verkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S auf 1.600,00 €.
…und für einen bestimmten Debitor.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
57
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Zeilenrabatte



…sind prozentuale Rabatte ab einer bestimmten Verkaufsmenge,
z. B. ab einer Verkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Verkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S um 10%.
…und für einen bestimmten Debitor.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
58
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Rechnungsrabatte


…werden für einen bestimmten Debitor angelegt und greifen,
sobald der Verkaufsauftrag eine bestimmte Summe übersteigt,
z. B. ab einer Rechnungssumme von 18.000,00 € wird dem
Debitor ein Rabatt von 10% gewährt.
Beachte: Nicht über Artikelkarte, sondern nur
über Debitorenkarte aufrufbar unter „Verknüpfte Informationen/Verkauf/Rechnungsrabatte“.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
59
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Preisberechnungsfunktionen (Teil 1)

Öffnen Sie nacheinander die verschiedenen
Preisberechnungsfunktionen:




Verkaufspreise,
Zeilenrabatte und
Rechnungsrabatte…
…für den Artikel „Promi-Sofa, rot“ und für die Singstar AG.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
60
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Debitorenpreisgruppen,
Debitorenrabattgruppen und Artikelrabattgruppen

…zum Anlegen von Verkaufspreisen und Zeilenrabatten
für ganze Gruppen von Debitoren und Artikeln
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Debitorenpreisgruppen
(Verkaufspreise)
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61
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Debitorenrabattgruppen
(Zeilenrabatte)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Die Debitorenpreisgruppe und die Debitorenrabattgruppe können in der Debitorenkarte im Register Fakturierung angegeben werden. Bestellt der Debitor die Mindestmenge eines in der zugeordneten Debitorenpreisgruppe bzw. Debitorenrabattgruppe
enthaltenen Artikels, so wird im Verkaufsauftrag der rabattierte Preis veranschlagt
bzw. der Zeilenrabatt automatisch berücksichtigt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Artikelrabattgruppen
(Zeilenrabatte)
In diesem Beispiel wurde ein Sonderrabatt für einen bestimmten Artikel festgelegt, der
für alle Debitoren gilt. Bestellt ein beliebiger Debitor 10 Stück des Artikels Nr. 2024-S,
wird ihm automatisch ein Zeilenrabatt von 10% gewährt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Preisberechnungsfunktionen (Teil 2)

Öffnen Sie nacheinander die verschiedenen
Preisberechnungsfunktionen:



Debitorenpreisgruppen,
Debitorenrabattgruppen und
Artikelrabattgruppen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
66
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsangebote und Verkaufsaufträge

Das Verkaufsangebot bildet die Vorstufe zum Verkaufsauftrag

Folgende Instrumente zur Auftragsabwicklung stehen in MS
Dynamics NAV zur Verfügung:




Verkaufsangebot
Verkaufsaufträge
Rahmenaufträge
Verkaufsrechnungen


Verkaufsreklamationen
Verkaufsgutschriften
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
67
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsangebot


Verkaufsangebote sind die letzte Stufe der Beantwortung einer
Kundenanfrage und haben die Gewinnung von Kundenaufträgen
zum Ziel.
Der Kunde kann das Angebot annehmen oder ablehnen, angenommene Angebote können direkt in Verkaufsaufträge umgewandelt werden.
Über die Schaltfläche „Auftrag erst.“ wird das
Angebot direkt in einen Verkaufsauftrag umgewandelt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
69
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsauftrag


…ist ein Kunde mit einem Angebot einverstanden, erteilt er einen
Verkaufsauftrag.
Die Mitarbeiter des Vertriebs prüfen
die im Verkaufsauftrag enthaltenen
Informationen und geben den Auftrag frei…


…bevor sie eine
Auftragsbestätigung
an den Kunden schicken.
Zeitgleich werden die erforderlichen
Informationen an das Lager der Cronus
AG weitergeleitet.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
70
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Wenn ein Kundenauftrag eingeht, werden alle über den Kunden vorhandenen Informationen auf der Verkaufsauftragskarte übersichtlich zusammengeführt.
Die Bearbeitungszeit für die Bestellung reduziert sich und Änderungswünsche von
Kunden können flexibler erfüllt werden, wodurch der Service für die Kunden optimiert
werden kann.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Neben den Informationen zum Kunden enthält die Verkaufsauftragskarte selbstverständlich auch Informationen zu den bestellten Artikeln.
Eine wichtige Information ist z. B., aus welchem Lager welche Menge von Artikeln
welcher Nr. zu entnehmen ist oder zu welchem VK-Preis die Artikel (hier die Spalte
mit dem unrabattierten Preis) verkauft werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Die Debitorenverkaufshistorie stellt
sämtliche Informationen zu allen jemals getätigten Transaktionen zwischen der Cronus AG und der Singstar AG zusammen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster "VK-Zeilendetails" werden
alle Informationen über den gerade
selektierten Artikel zusammengefasst.
Hier lässt sich direkt einsehen, dass
die Verfügbarkeit des Artikels mit der
Nr. 2024-S negativ ist. D. h. es befinden sich mehr Artikel in einem Auftrag, als am Lager verfügbar sind.
Der Artikel muss also bestellt oder
produziert werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Rahmenaufträge

Rahmenaufträge werden benutzt, um längerfristige Lieferverträge
abzubilden, zu denen einzelne Lieferabrufe durch den Kunden
im Laufe der Zeit separat erfolgen.

Die Erfassung erfolgt analog zur Erfassung normaler
Verkaufsaufträge, Lieferung
und Rechnung werden wie
gewohnt über den abgerufenen Verkaufsauftrag abgewickelt.

Um einen Abruf zu erzeugen,
ist im Rahmenauftrag die gewünschte Menge in die Spalte
„Zu liefern“ einzutragen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
75
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsrechnungen

…werden im Zuge der weiteren Abwicklung eines Verkaufsauftrags
erstellt und gebucht.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Erstellung und Buchung einer
Verkaufsrechnung:

Buchung von Rechnungen
über Verkaufsaufträge.

Direkte Erfassung von Verkaufsrechnungen, z. B. bei
einem Barverkauf.
Bei der direkten Erfassung von Verkaufsrechnungen erfolgt die Buchung der Rechnung in
der Regel ohne separate Lieferung.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
76
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsrechnungen

Bei der Buchung einer Verkaufsrechnung über den Verkaufsauftrag (= Fakturierung) wird die Verkaufsrechnung automatisch
im Hintergrund von MS Dynamics NAV erstellt und direkt gebucht,

…d. h. die über den Verkaufsauftrag gebuchten Verkaufsrechnungen tauchen nicht in der Übersicht „Verkaufsrechnungen“
unter „Abteilungen/Verkauf &
Marketing/Auftragsabwicklung/
Verkaufsrechnungen“ auf,
sondern

…werden direkt in „Gebuchte
Belege“ verschoben.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
 Buchung einer Verkaufsrechnung über einen Verkaufsauftrag
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
77
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
 Direkte Erfassung einer Verkaufsrechnung
In der Verkaufsrechnung sind die gleichen Informationen anzugeben
wie in einem Verkaufsauftrag. Die Buchung einer Lieferung ist hier
nicht möglich bzw. erforderlich.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsreklamation und -gutschrift

Die Bearbeitung von Reklamationen und Gutschriften im Verkauf
dient dazu, Mängel und Qualitätsabweichungen gelieferter Artikel
und Dienstleistungen zu korrigieren.

Dies kann in Form von Reparaturen und Warenrücksendungen
oder durch Preisnachlässe geschehen.

Zur Abwicklung von Kundenreklamationen stehen folgende
Instrumente zur Verfügung:




Verkaufsreklamationen
Verkaufsgutschriften
Verkaufsaufträge
Verkaufsrechnungen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
80
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsreklamation und -gutschrift

Die Verkaufsreklamation bietet analog zu Verkaufsaufträgen die
Möglichkeit, Lieferungen (Warenrücksendungen) getrennt von der
Fakturierung (Gutschrift) zu buchen.

Dies unterscheidet sie von der Verkaufsgutschrift, bei der
stets die Gesamtmenge gleichzeitig
geliefert und fakturiert (gutgeschrieben) wird,…

…Verkaufsgutschriften werden
daher meist für Wertgutschriften
(Preisnachlässe) verwendet.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
81
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsreklamation und -gutschrift

Die Nutzung des Instruments Verkaufsauftrag für eine Kundenreklamation ist durch Erfassung einer Rücklieferungszeile über
eine negative Auftragsmenge möglich.

Analog dazu kann in einer Verkaufsrechnung eine Gutschriftzeile
über eine negative Rechnungsmenge erfasst werden.
→
In der Regel wird z. B. bei einem
Austausch der Ware in der Verkaufsreklamation eine weitere
Zeile mit einer negativen Menge
des Artikels hinzugefügt und mit
der Funktion „Negative Zeilen
übertragen“ ein neuer Verkaufsauftrag erstellt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
82
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Durch Klick auf diese Schaltfläche werden alle gebuchten Verkaufsaufträge der
Singstar AG abgerufen. Der zu stornierende Verkaufsauftrag bzw. die zu stornierenden Zeilen werden automatisch in die Verkaufsreklamation übertragen.
Diese manuell eingetragene Zeile wird durch Klick auf „Aktionen/Funktion/
Negative Zeilen übertragen“ in einen neuen Verkaufsauftrag übernommen,
der anschließend wie gewohnt bearbeitet werden kann (z. B. bei Tausch).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Auftragsabwicklung

Öffnen Sie im Modul „Verkauf & Marketing“ die Auftragsabwicklung
und schauen Sie sich folgende Funktionen genauer an:



Verkaufsauftrag
Verkaufsrechnung und
Verkaufsreklamation
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
84
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
85
B.3 Die Abteilung Einkauf
 Die Aufgaben des Einkaufs im Überblick

Erstellung von Einkaufsbestellungen

Bearbeitung von Einkaufsreklamationen
und -gutschriften

Anlage und Pflege von Kreditorenund Artikelstammdaten
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
86
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.3 Die Abteilung Einkauf
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…setzt sich in der Regel im Einkauf fort, z. B.

wenn für einen Verkaufsauftrag benötigte Artikel bei den
Lieferanten der Cronus AG beschafft werden müssen.

Die Lieferungen gehen anschließend im Lager der Cronus AG ein
und werden dort geprüft, bevor sie an den Kunden versendet
werden.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Produktion
Einkauf
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
87
B.3 Die Abteilung Einkauf
Erfassung einer Einkaufsanfrage
Erfassung einer Einkaufsbestellung
(rechtlich verbindlich)
Bestellbestätigung
Lieferung (Wareneingang) und Rechnung
Zahlungsausgang
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
88
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.3 Die Abteilung Einkauf
Planung: Zugang zu Artikeln,
Kreditoren, Verkaufsaufträgen,
Fertigungsaufträgen, etc.
Bestellungsabwicklung: Zugang zu
Kreditoren, Einkaufsanfragen, Bestellungen, Einkaufsreklamationen, Umlagerungsaufträgen, etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
89
B.3 Die Abteilung Einkauf
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul „Einkauf“ und schauen Sie sich die verschiedenen Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
90
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.3 Die Abteilung Einkauf
 Beachte: Einkauf und Vertrieb sind
eng miteinander verknüpft

Basis des Einkaufs:
Kreditoren- und Artikelstamm

Korrekte Stammdaten sind
Voraussetzung für die Arbeit
im Einkauf
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
91
Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
92
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Der Kreditorenstamm enthält alle wichtigen Informationen
und Daten zu den Lieferanten des Unternehmens

Register der Kreditorenkarte:






Allgemein
Kommunikation
Fakturierung
Zahlung
Lieferung
Außenhandel
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
93
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Anlegen eines neuen Kreditors…

…unter „Abteilungen/Einkauf/Planung/Kreditoren“

Schaltfläche „Neu“
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
94
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Aufgabe: Öffnen Sie die Kreditoren-Übersicht…

…und schauen Sie sich den Kreditor „Angel-Design GmbH“
genauer an
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Allgemein werden die allgemeinen Informationen zu
dem Kreditor angegeben, wie die Adresse, eine Kontaktperson,
der zuständige Einkäufer auf Seiten der Cronus AG etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
95
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Im Fenster Fakturierung werden die Bedingungen für die Erstellung der Rechnungen des Lieferanten bestimmt. Dort wird unter anderem der Kreditor ausgewählt, an den die Zahlung gesendet werden soll. Dieser muss nicht mit dem Kreditor identisch sein, von dem die Lieferung kommt.
In der Geschäfts- und Kreditorenbuchungsgruppe werden Buchungen auf SachIm
Fenster
Zahlungen werden
die Zahlungskonditionen
konten
im Finanzwesen
entsprechend
der ausgewählten erfasst,
Gruppe,die
diemit
andem
demLieferanten
vereinbart wurden
(Zahlungsfristen
und Skonti).
Geschäftsvorgang
beteiligt
ist, vorgenommen.
Die Angel-Design GmbH offeriert der Cronus AG ein Zahlungsziel von 40 Tagen, bei
Zahlung innerhalb von 14 Tagen werden 4% Skonto gewährt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Fakturierung werden die Bedingungen für die Erstellung der RechIm Fenster Lieferung werden die Standard-Lieferbedingungen definiert. Der Lagerortnungen des Lieferanten bestimmt. Dort wird unter anderem der Kreditor ausgecode bestimmt das Lager, in das der Lieferant, hier die Angel-Design GmbH, bevorzugt
wählt, an den die Zahlung gesendet werden soll. Dieser muss nicht mit dem Kreliefern soll. Außerdem kann angegeben werden, wie hoch die Beschaffungszeit in der
ditor identisch sein, von dem die Lieferung kommt.
Regel ist.
In der Geschäfts- und Kreditorenbuchungsgruppe werden Buchungen auf Sachkonten im Finanzwesen entsprechend der ausgewählten Gruppe, die an dem
Geschäftsvorgang beteiligt ist, vorgenommen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Artikelstamm als zweite Basis der Arbeit im Einkauf

Abrufbar unter „Abteilungen/Einkauf/
Planung/Artikel“

Für den Einkauf wichtige Informationen auf der
Artikelkarte in den Registern Fakturierung
und Beschaffung:





EK-Preis
Rech.-Rabatt zulassen
Einkaufseinheitencode
Beschaffungsmethode
Kreditorennummer
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
99
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG - Stammdaten
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 1a



siehe Folien 94-98
siehe WBT 2, Kapitel 2
Aufgabe 1b


siehe Folien 99-100 sowie 53-55
siehe WBT 2, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG – Vertrieb und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(20 Minuten)

Aufgabe 2



Aufgabe 3



siehe Folien 46-52
siehe WBT 2, Kapitel 1
siehe Folien 69-74
siehe WBT 2, Kapitel 1
Aufgabe 4

siehe Folie 75
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Folgende Preisberechnungsfunktionen stehen in MS Dynamics NAV zur Verfügung



Einkaufspreise
Zeilenrabatte
Rechnungsrabatte
Einkaufspreise und Zeilenrabatte werden auf Ebene
des Artikels oder des Kreditors angelegt, Rechnungsrabatte können lediglich auf Ebene des Kreditors angelegt werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
103
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Einkaufspreise



…sind absolute Rabatte ab einer bestimmten Einkaufsmenge,
z. B. ab einer Einkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Einkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S auf 1.000,00 €.
…und bei einem bestimmten Kreditor.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
104
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Zeilenrabatte



…sind prozentuale Rabatte ab einer bestimmten Einkaufsmenge,
z. B. ab einer Einkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Einkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S um 10%.
…und bei einem bestimmten Kreditor.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
105
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Rechnungsrabatte


…werden für einen bestimmten Kreditor angelegt und greifen,
sobald die Einkaufsbestellung eine bestimmte Summe übersteigt,
z. B. ab einer Rechnungssumme von 18.000,00 € wird vom
Kreditor ein Rabatt von 10% gewährt.
Beachte: Nicht über Artikelkarte, sondern nur
über Kreditorenkarte aufrufbar unter „Verknüpfte Informationen/Einkauf/Rechnungsrabatte“.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
106
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Aufgabe: Preisberechnungsfunktionen

Öffnen Sie nacheinander die verschiedenen
Preisberechnungsfunktionen:




Einkaufspreise,
Zeilenrabatte und
Rechnungsrabatte…
…für den Artikel „Promi-Sofa, rot“ und für die Angel-Design GmbH.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
107
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsanfragen und Bestellungen

Die Einkaufsanfrage bildet die Vorstufe zur Einkaufsbestellung

Folgende Instrumente zur Bestellabwicklung
stehen in MS Dynamics NAV zur Verfügung:




Einkaufsanfragen
Einkaufsbestellungen
Rahmenbestellungen
Einkaufsrechnungen


Einkaufsreklamationen
Einkaufsgutschriften
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
108
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsanfrage

Einkaufsanfragen dienen als Vorstufe zu einer Bestellung und
bieten grundlegende Unterstützung für…


die Erfassung von internen Bestellanforderungen und
die Erfassung von Angeboten, die von Kreditoren eintreffen.
Über die Schaltfläche „Bestellung erst.“ wird die
Anfrage direkt in eine Einkaufsbestellung umgewandelt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
110
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsbestellung


…ist die Cronus AG mit dem Angebot eines
Lieferanten einverstanden, wird die Bestellung
aufgegeben.
Die Mitarbeiter des Einkaufs prüfen die in der
Bestellung enthaltenen Informationen und geben die Bestellung frei…


…bevor sie sie an den
Lieferanten schicken.
Zeitgleich werden die erforderlichen Informationen an das Lager der Cronus
AG weitergeleitet, wo die Ware eingelagert wird, sobald sie dort eintrifft.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Wenn eine Einkaufsbestellung aufgegeben wird, werden alle über den Lieferanten vorhandenen Informationen auf der Einkaufsbestellungsskarte
übersichtlich zusammengeführt, was die Bearbeitungszeit für die Bestellung
reduziert.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
111
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Neben den Informationen zum Lieferanten enthält die Verkaufsauftragskarte
selbstverständlich auch Informationen zu den bestellten Artikeln.
Eine wichtige Information ist z. B., in welches Lager welche Menge von Artikeln welcher Nr. bestellt wurde.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Die Kreditorenstatistik stellt die finanzbuchhalterischen Informationen über einen Lieferanten übersichtlich zusammen.
Hier kann der Einkäufer auf einen Blick einsehen, wie hoch der aktuelle Saldo des Kreditors ist. Weiterhin ist einsehbar, wie hoch
der aktuelle finanzielle Bestand laufender
Bestellungen ist, was z. B. als Grundlage für
weitere Preisverhandlungen dienen kann.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Die Kreditorenhistorie stellt sämtliche Informationen zu allen jemals getätigten Transaktionen zwischen der Cronus AG und dem
Lieferanten zusammen. So ist z. B. die Anzahl derzeit laufender Bestellungen aufgeführt oder die Anzahl der gebuchten Wareneingänge.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Rahmenbestellungen

Rahmenbestellungen werden benutzt, um längerfristige
Lieferverträge abzubilden, zu denen einzelne Lieferabrufe
im Laufe der Zeit separat erfolgen.

Die Erfassung erfolgt analog zur Erfassung normaler Einkaufsbestellungen, Lieferung
und Rechnung werden wie
gewohnt über die abgerufenen Einkaufsbestellung
abgewickelt.

Um einen Abruf zu erzeugen,
ist in der Rahmenbestellung
die gewünschte Menge in die
Spalte „Zu liefern“ einzutragen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
116
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsrechnungen

…werden im Zuge der weiteren Abwicklung einer Bestellung
erstellt und gebucht.

Es gibt drei Möglichkeiten der Erstellung und Buchung einer
Einkaufsrechnung:

Buchung von Rechnungen
über Einkaufsbestellungen.

Direkte Erfassung von Einkaufsrechnungen, z. B. bei
einem Bareinkauf.

Mit Hilfe des Fibu Buch.-Blatts
(siehe Abschnitt D).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
117
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsrechnungen

Bei der Buchung einer Einkaufsrechnung über die Einkaufsbestellung (= Fakturierung) wird die Einkaufsrechnung automatisch im Hintergrund von MS Dynamics NAV erstellt und
direkt gebucht,

…d. h. die über die Bestellung gebuchten
Einkaufsrechnungen tauchen nicht in der
Übersicht „Einkaufsrechnungen“
unter „Abteilungen/Einkauf/Bestellungsabwicklung/Einkaufsrechnungen“ auf, sondern

…werden direkt in „Gebuchte
Belege“ verschoben.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
118
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
 Buchung einer Einkaufsrechnung über eine Bestellung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
 Direkte Erfassung einer Einkaufsrechnung
Mit dieser Einkaufsrechnung ist eine Dienstleistung abgerechnet worden.
Die Buchung einer Lieferung ist hier nicht möglich bzw. erforderlich.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsreklamation und -gutschrift

Die Bearbeitung von Reklamationen und Gutschriften im Einkauf
dient dazu, Mängel und Qualitätsabweichungen gelieferter Artikel
und Dienstleistungen zu korrigieren.

Dies kann in Form von Reparaturen, Tausch und Warenrücksendungen oder durch Wertgutschriften geschehen.

Zur Abwicklung von Reklamationen stehen
folgende Instrumente zur Verfügung:



Einkaufsreklamationen
Einkaufsgutschriften
Einkaufsbestellungen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
121
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsreklamation und -gutschrift

Die Einkaufsreklamation bietet analog zu Einkaufsbestellungen die
Möglichkeit, Lieferungen (Warenrücksendungen) getrennt von der
Fakturierung (Gutschrift) zu buchen.

Dies unterscheidet sie von der Einkaufsgutschrift, bei der
stets die Gesamtmenge gleichzeitig
geliefert und fakturiert (gutgeschrieben) wird,…

…Einkaufsgutschriften werden
daher meist für Wertgutschriften
verwendet.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
122
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsreklamation und -gutschrift

Die Nutzung des Instruments Bestellung für eine Reklamation
ist durch Erfassung einer Rücklieferungszeile über eine negative
Bestellmenge möglich.
→
In der Regel wird z. B. bei einem
Austausch der Ware in der Einkaufsreklamation eine weitere
Zeile mit einer negativen Menge
des Artikels hinzugefügt und mit
der Funktion „Negative Zeilen
übertragen“ eine neue Einkaufsbestellung erzeugt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Durch Klick auf diese Schaltfläche werden alle gebuchten Bestellungen der AngelDesign GmbH abgerufen. Die zu stornierende Bestellung bzw. die zu stornierenden
Zeilen werden automatisch in die Einkaufsreklamation übertragen.
Diese manuell eingetragene Zeile wird durch Klick auf „Aktionen/Funktion/
Negative Zeilen übertragen“ in eine neue Bestellung übernommen, die anschließend wie gewohnt bearbeitet werden kann (z. B. bei Tausch).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
123
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Aufgabe: Bestellabwicklung

Öffnen Sie im Modul „Einkauf“ die Bestellungsabwicklung und
schauen Sie sich folgende Funktionen genauer an:



Einkaufsbestellung
Einkaufsrechnung und
Einkaufsreklamation
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG –Einkauf und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(20 Minuten)

Aufgabe 5


Aufgabe 6



siehe Folie 97
siehe Folien 94-98 sowie 104
siehe WBT 2, Kapitel 2 sowie WBT 5, Kapitel 2
Aufgabe 7


siehe Folie 105
siehe WBT 5, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
125
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Einkauf und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 9


siehe Folien 111-115
siehe WBT 2, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Gliederung
A
Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
B
Beschaffung und Vertrieb
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
128
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
129
C.1 Die Abteilung Produktion
 Die Aufgaben der Produktion im Überblick

Erstellung und Abwicklung von
Fertigungsaufträgen

Planung von Produktionskapazitäten

Erstellung von Arbeitsplänen und
Stücklisten
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
130
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.1 Die Abteilung Produktion
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…setzt sich in der Regel in der Produktion fort, z. B.

wenn für einen Verkaufsauftrag benötigte Artikel produziert
werden müssen.

Diese Artikel werden anschließend im Lager eingelagert,
bevor sie an den Kunden versendet werden.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
131
C.1 Die Abteilung Produktion
 Der Fertigungsprozess
Fertigungsprozess
Einrichtung und
Verwaltung der
produktionsbezogenen
Stammdaten
Erstellung von
Fertigungsaufträgen
Buchung des
Materialverbrauchs,
der Produktionszeiten und der
produzierten Artikel
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Planung und Kontrolle
der Produktionskapazitäten
132
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.1 Die Abteilung Produktion
Fertigungsstammdaten: Zugang
zu Artikeln, Fertigungsstücklisten,
Arbeitsplänen, etc.
Auftragssteuerung: Zugang zu
Fertigungsaufträgen, Verbrauchsund Istmeldungs Buch.-Blättern,
etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.1 Die Abteilung Produktion
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul
„Produktion“ und schauen Sie sich die
verschiedenen Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
135
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Folgende Komponenten sind für den Fertigungsprozess von
Bedeutung:

Produktionsstruktur: wird in einer sogenannten Fertigungsstückliste verwaltet. Es handelt sich dabei um hierarchische
Strukturen, die die Zusammensetzung der einzelnen Artikel
kennzeichnen.

Produktionsressourcen: wird in einem
Betriebskalender gepflegt. Es handelt
sich hierbei z. B. um Maschinen oder
Menschen.

Produktionsprozess: wird in einem
Arbeitsplan definiert. Er enthält die
Reihenfolge der auszuführenden
Tätigkeiten zur Herstellung eines
Produktes.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
136
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Der Fertigungsprozess der Cronus AG…

…lässt sich in mehrere Schritte unterteilen. Die benötigten
Materialien werden aus dem Lager entnommen und in der
Produktionshalle mit Hilfe von Maschinen und Werkzeugen
zu Möbelstücken der Angebotspalette gefertigt.
1
Die verschiedenen Holzplatten
werden mit Lasern vermessen.
2
Anschließend werden sie automatisch in exakte Formen zugeschnitten und lackiert.
3
Und zum Schluss zu einem fertigen
Möbelstück verbaut.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
137
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Dem Fertigungsprozess für einen bestimmten Artikel…

…liegen verschiedene fertigungsrelevante Stammdaten
zu Grunde, die als „Rezept“ für die Herstellung eines
Artikels dienen.


Fertigungsstückliste (Materialien)
Arbeitsplan (Ressourcen)
Die Fertigungsstückliste für den Artikel „Promi-Liegestuhl,
schwarz“ besteht aus zwei Materialien:
 Artikel-Nr. 70078 „Sitzfläche Promi-Liegestuhl“ und
 Artikel-Nr. 70079 „Metallfuß Promi-Liegestuhl“.
Für manche selbst hergestellten Artikel ist auch ein Arbeitsplan
anzulegen, in dem die jeweils benötigen Fertigungsschritte (Arbeitsplätze) und die Zeiten für diese Fertigungsschritte festgelegt
werden. Die Komponenten des Promi-Liegestuhls werden nur
montiert, weshalb kein Arbeitsplan erforderlich ist.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
138
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Produktionsplanung: Arbeitspläne

…beinhalten die nötigen Ressourcen zur Herstellung eines
Artikels

Wichtig, um die zeitliche Verfügbarkeit der Ressource bei der
Planung von Fertigungsaufträgen zu berücksichtigen
► Drei verschiedene Ebenen von Fertigungskapazitäten
Arbeitsplätze
Arbeitsplatzgruppen
Abteilungen (als Container)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
139
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Produktionsplanung: Arbeitspläne

Beschreiben eine Reihe von Arbeitsgängen zur Herstellung eines
Artikels

Arbeitsgänge können am Arbeitsplatz
oder an einer Arbeitsplatzgruppe ausgeführt werden

Zentrale Frage: Wie viel Zeit wird für
die Herstellung eines Produkts benötigt?
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
140
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Produktionsplanung: Betriebskalender & Kapazitäten

Legt verfügbare Arbeitszeit innerhalb der Arbeitsplatzgruppen fest

Die Einrichtung erfolgt in vier Schritten:
1.
Anlegen von Schichten unter
„Abteilungen/Verwaltung/Anwendung/
Einrichtung/Produktion/Schichten“
2.
Anlegen des Betriebskalenders unter
„Abteilungen/Verwaltung/Anwendung/
Einrichtung/Produktion/Betriebskalender“
3.
Anlegen von Arbeitstagen und Feiertagen
4.
Berechnung der zur Verfügung stehenden monatlichen
Produktionskapazität
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
141
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Artikelstamm als zweite Basis der Fertigung

Abrufbar unter „Abteilungen/Produktion/
Fertigungsstammdaten/Artikel“

Für die Produktion wichtige Informationen auf der
Artikelkarte im Register Beschaffung:




Beschaffungsmethode
Produktionsart
Fert.-Stücklistennr.
Arbeitsplannr.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
142
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Arten von Fertigungsaufträgen

Simulierte FA: Genutzt für Kalkulationen und Preisfindungen.

Geplante FA: Vom System automatisch erstellte Vorschläge zur
Deckung aller Unternehmensbedarfe.

Fest geplante FA: Manuell angelegte
FA, die durch Planungsroutinen nicht
mehr verändert werden.

Freigegebene FA: Freigabe für die
Produktion; nur auf diese FA kann
ein Material- bzw. Ressourcenverbrauch gebucht werden.

Beendete FA: Nach Buchung von
Material- und Ressourcenverbrauch
wird der FA auf „Beendet“ gesetzt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
144
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Abwicklung eines Fertigungsauftrags

Anlegen eines neuen „Fest geplanten FA“ unter Abteilungen/
Produktion/Auftragssteuerung/Fest geplante FA

Freigeben des neu erstellten „Fest geplanten FA“ und
Überwachung der Produktion. Nach Freigabe des FA
wird dieser automatisch in Abteilungen/Produktion/
Auftragssteuerung/Freigegebene FA
verschoben.

Erfassung des Materialverbrauchs (Verbrauchs Buch.-Blatt) und der Fertigstellung
der Artikel (Istmeldungs Buch.-Blatt), jeweils
abrufbar unter Abteilungen/Produktion/
Auftragssteuerung.

Beendigung des Fertigungsauftrags.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
145
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
Fertigungsaufträge können auch direkt aus einem Verkaufsauftrag heraus
erzeugt werden bzw. sich auf einen Verkaufsauftrag beziehen. In diesem
Fall wird dann unter Herkunftsart „Verkaufsauftrag“ angegeben und unter
Herkunftsnr. der entsprechende Verkaufsauftrag ausgewählt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
147
C.3 Die Abteilung Lager
 Die Aufgaben des Lagers im Überblick

Ein-, Aus- und Umlagerung von
Artikeln

Kontrolle und Überwachung von
Lagerbeständen

Durchführen von Inventuren
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
148
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.3 Die Abteilung Lager
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…setzt sich in der Regel im Lager fort, z. B.

wenn für einen Verkaufsauftrag benötigte Artikel bei Lieferanten
bestellt wurden und anschließend im Lager eintreffen oder

…wenn im Lager befindliche Ware an Kunden der Cronus AG
versendet wird.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
149
C.3 Die Abteilung Lager
 Waren- und Informationsflüsse in MS Dynamics NAV
Wareneingangsprozesse
(Warenempfang und Einlagerung)
Interne Lagerprozesse
(Bereitstellung von Artikeln)
Warenausgangsprozesse
(Kommissionierung und Versand)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
150
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.3 Die Abteilung Lager
Aufträge & Kontakte: Zugang zu
Kreditoren, Bestellungen,
Debitoren, Aufträgen, etc.
Logistikmanagement: Zugang zu
Einlagerungen und
Kommissionierungen.
Planung & Ausführung: Zugang
zu Artikeln, Wareneingängen,
Warenausgängen, etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.3 Die Abteilung Lager
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul „Lager“
und schauen Sie sich die verschiedenen
Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
153
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lagerorte der Cronus AG

Die Cronus AG verfügt über mehrere Lagerorte,
die sich hinsichtlich der Komplexität ihres Aufbaus unterscheiden.

Bei großen Lagerorten ist es z. B. zweckmäßig, die Vorgänge innerhalb des
Lagers, sprich die sogenannten
Logistikaktivitäten, auch in MS
Dynamics NAV abzubilden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
154
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Typen von Lagerorten

Typ 1 - Geringe Komplexität: Die einfachste Variante sind
Lagerorte ohne Beachtung von Logistikaktivitäten. In Lagerorten dieses Typs wird lediglich die Änderung des Lagerbestands erfasst, ohne Logistikaktivitäten zu dokumentieren
(Lager ROT).

Typ 2 - Mittlere Komplexität: Bei Lagerorten mittlerer Komplexität ist es erforderlich, den Warenein- bzw. -ausgang gesondert im System zu verbuchen und damit den Einlagerungsbzw. Auslagerungsvorgang zu dokumentieren (Lager GELB,
GRÜN, BLAU).

Typ 3 - Hohe Komplexität: Die Lagerorte dieses Typs
verfügen über verschiedene Lagerzonen, die wiederum
in Lagerplätze unterteilt sind. Einlagerung, Kommissionierung und Auslagerung werden detailliert mit dem System überwacht und dokumentiert. So ist es bei der Einlagerung z. B. erforderlich, die Lagerzone und den Lagerplatz anzugeben, auf den die Ware verbracht wird (Lager
WEISS und GIESSEN).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
155
Wareneingang
Bereich B
Qualitätskontrolle
Bereich A
 Lagerorte vom Typ 3: Lager GIESSEN
Warenausgang
Bereich A
Bereich B
Kommissionierung
Produktion
Fertigungsbereitstellung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
156
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lagerorte vom Typ 3: Lager GIESSEN

Wareneingang: In der Zone Wareneingang werden Lieferungen an
die Cronus AG entgegengenommen. Die Lagermitarbeiter packen
die Ware aus, kontrollieren sie auf Vollständigkeit und Unversehrtheit
und bereiten sie für die dauerhafte Einlagerung vor.

Kommissionierung: In der Zone Kommissionierung werden die
Artikel der Cronus AG dauerhaft eingelagert. Die Ware wird nach
Kontrolle im Wareneingang in die Zone Kommissionierung verbracht, wo sie gelagert wird, bis sie für den Versand benötigt wird.
Auch die selbst hergestellten Artikel aus der Produktion werden
nach Fertigstellung in dieser Zone eingelagert.

Warenausgang: In der Zone Warenausgang
werden die Artikel der Cronus AG für den
Versand vorbereitet. Die Artikel, die versendet werden sollen, werden aus der
Zone Kommissionierung entnommen
und in der Zone Warenausgang entsprechend verpackt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
157
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lagerorte vom Typ 3: Lager GIESSEN

Qualitätskontrolle: In der Zone Qualitätskontrolle werden beschädigte
Artikel zwischengelagert und ggf. repariert. Dies kann sowohl von
Lieferanten gelieferte Artikel betreffen, die Mängel aufweisen, als
auch von Kunden der Cronus AG reklamierte Ware, die repariert
oder getauscht werden soll.

Produktion: In der Zone Produktion werden die Materialien, die für
die Fertigung und Montage der Möbelstücke benötigt werden, gelagert. Dieser Bereich kann auch als Fertigungsbereitstellungszone
bezeichnet werden. Für die Produktion benötigte Materialien, wie
z. B. die Komponente "Sitzfläche Promi-Liegestuhl",
werden aus dieser Zone entnommen und in die Produktionshalle gebracht, wo die Fertigung
der Möbelstücke erfolgt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
158
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Aufgabe: Öffnen Sie den Lagerort GIESSEN und schauen Sie
sich folgendes an…

…die Lagerortkarte mit ihren Registern,

…die Zonen und

…die Lagerplätze.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
159
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lager-Management

Eines der Ziele der Cronus AG ist es, die Betriebsführung der Lagerorte zu optimieren
(Lager-Management). Um dieses Ziel zu
erreichen, müssen der Waren- und Informationsfluss sowie die Ein- und
Auslagerung der Artikel und die
Lagerplatzhaltung optimiert
werden.

Ziele:

Fehlerreduktion

Reduktion von Kosten- und Zeitaufwand

Just-In-Time-Anlieferung von Artikeln und
Materialien

Just-In-Time-Auslieferung von Artikeln
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
160
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Wareneingang und Einlagerung I

Bei Lagerorten vom Typ 3, wie dem Lager
GIESSEN, werden die ablaufenden Logistikaktivitäten von den Mitarbeitern der Abteilung Lager in MS Dynamics NAV dokumentiert.

Sobald die Ware, z. B. zu einer Bestellung,
im Lager eintrifft, ruft ein Lagermitarbeiter
die entsprechende Bestellung auf und erstellt einen Wareneingangskopf.

Nach Kontrolle der darin angegebenen Informationen und Angabe der im Lager eingetroffenen Menge in der Spalte „Menge
akt. Lieferung“ (kann z. B. bei einer Teillieferung weniger sein als die Gesamtmenge)
wird der Wareneingang gebucht.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
161
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Wareneingang und Einlagerung II

Durch Buchung des Wareneingangs wird
automatisch ein Einlagerungsbeleg erstellt, der im nächsten Schritt zu bearbeiten ist.

Im Einlagerungsbeleg wird der Ware ein
geeigneter Lagerplatz in der Zone Kommissionierung zugewiesen. Die eingetroffenen Artikel werden also von der Zone
Wareneingang in die Zone Kommissionierung transferiert, wo sie dauerhaft eingelagert werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
164
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
165
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Prüfung des Lagerplatzinhalts und der Bestellung

Nach der Registrierung der Einlagerung
sollte der Lagerplatzinhalt für den angegebenen Lagerplatz in der Zone Kommissionierung geprüft werden.

Der Lagerplatzinhalt ist einsehbar unter
Lager > Logistikmanagement > Lagerplatzinhalt.

Auch die Bestellung sollte noch einmal
dahingehend geprüft werden, ob alle Informationen richtig übernommen wurden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
166
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
167
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Lager und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(15 Minuten)

Aufgabe 11 und 12


siehe Folien 161-168
siehe WBT 3, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Kommissionierung und Warenausgang I

Bei Lagerorten vom Typ 3, wie dem Lager
GIESSEN, werden die ablaufenden Logistikaktivitäten von den Mitarbeitern der Abteilung Lager in MS Dynamics NAV dokumentiert.

Sobald Ware, z. B. zur Abwicklung eines
Auftrags, aus dem Lager verschickt werden soll, ruft ein Lagermitarbeiter den entsprechenden Auftrag auf und erstellt einen
Warenausgangskopf.

Nach Kontrolle der darin angegebenen Informationen wird eine Kommissionierung
erstellt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
170
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
171
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Kommissionierung und Warenausgang II

Durch Erstellen der Kommissionierung wird
automatisch ein Kommissionierungsbeleg
erstellt, der im nächsten Schritt zu bearbeiten ist.

Im Kommissionierungsbeleg wird in der
Spalte „Bewegungsmenge“ die Menge
eingetragen, die verschickt werden soll
(kann z. B. bei einer Teillieferung weniger sein als die Gesamtmenge). Außerdem wird von MS Dynamics NAV automatisch ein Lagerplatz der Zone Kommissionierung vorgeschlagen, von dem
die Ware entnommen werden und in den
Warenausgang transferiert werden soll.

Abschließend wird die Kommissionierung
registriert und der Warenausgang gebucht.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
173
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG – Lager und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(15 Minuten)

Aufgabe 13 und 14


siehe Folien 170-175
siehe WBT 3, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Abwicklung von Umlagerungsaufträgen

Umlagerungsaufträge werden genutzt, um
Artikel zwischen den verschiedenen Lagerorten der Cronus AG umzulagern.

Eine Umlagerungseinrichtung besteht aus
folgenden Elementen:


Transitorte (z. B. LKW der Eigen-Logistik),

Umlagerungsrouten (zwischen den Lagerorten).
Im Rahmen der Abwicklung des Umlagerungsauftrags haben die Lagermitarbeiter zwei Aufgaben zu erledigen:
1.
Warenausgang im Ursprungslager
2.
Wareneingang im Ziellager
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
177
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
Transitort
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Durchführung einer Inventur

In den Lagerorten der Cronus AG werden von
Zeit zu Zeit die Lagerbestände in den Lagerorten
im Rahmen einer Inventur auch physisch erfasst
(messen, zählen, wiegen) und mit den im System
hinterlegten Lagerbeständen abgeglichen…

…kommt es zu Abweichungen, sind die
im System erfassten Lagerbestände an
die physisch erfassten Lagerbestände
anzupassen.

Buchung von Zugängen bzw. Abgängen
in MS Dynamics NAV:
1.
Logistik Inventur Buch.-Blatt zur Erfassung der Inventurmengen.
2.
Artikel Buch.-Blatt zur Buchung von
Zu- und Abgängen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
180
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
182
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Zu den weiteren Aufgaben der Lagermitarbeiter
gehört auch die initiale Einrichtung von Lagerorten, z. B. wenn die Cronus AG um neue Lagerorte erweitert wird…

…dabei zählt die initiale Einrichtung von
Lagerorten vom Typ 3 mit gesteuerter Einlagerung und Kommissionierung zu den
komplexesten Aufgaben, die ein Lagermitarbeiter zu erfüllen hat.

Die initiale Einrichtung gliedert sich in mehrere
Teilschritte:
1.
Anlegen des Lagerorts
2.
Einrichten der Lagerzonen
3.
Anlegen von Lagerplätzen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
183
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Anlegen eines Lagerorts

…unter Abteilungen/Verwaltung/
Anwendung Einrichtung/Lager/
Lager/Lagerorte…

…Schaltfläche „Neu“.

Angabe der allgemeinen Informationen
im Register „Allgemein“.

Festlegung der berücksichtigten Logistikaktivitäten im Register „Logistik“.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
184
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Einrichten der Lagerzonen

…in der Lagerortkarte über Verknüpfte
Informationen > Lagerort > Zonen.

Folgende Zonen werden z. B. im
Lager GIESSEN-WEST benötigt:

Wareneingang,

Kommissionierung,

Warenausgang,

Qualitätskontrolle und

Produktion sowie

Ausgleich.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
187
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Anlegen der Lagerplätze


…für jede Lagerzone sind mehrere Lagerplätze anzulegen. Im Lager GIESSEN-WEST
werden folgende Lagerplätze benötigt:

Wareneingang: 5 Stück, A-1-0001 bis A-1-0005

Kommissionierung: 5 Stück, A-2-0001 bis A-2-0005

Warenausgang: 5 Stück, A-3-0001 bis A-3-0005

Qualitätskontrolle: 5 Stück, A-4-0001 bis A-4-0005

Produktion: 2 Stück, A-5-0001 und A-5-0002

Ausgleich: 2 Stück, A-6-0001 und A-6-0002
Bevor die Lagerplätze berechnet und erstellt werden können, sind
zunächst Lagerplatzvorlagen und eine Lagerplatz-ErstellungsVorlage anzulegen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
189
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
190
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
191
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
192
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
193
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3


Abschließend: Einrichtung der Lagerbuchungsgruppen

FERTIG

ROHMAT

WEITERVERK
…unter Abteilungen/Verwaltung/Anwendung
Einrichtung/Finanzmanagement/Buchungsgruppen/Lagerbuchungsgruppen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
196
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
A
Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
B
Beschaffung und Vertrieb
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
197
Gliederung
D Finanzmanagement
1. Die Abteilung Finanzmanagement
2. Buchungen im Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
198
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Die Aufgaben des Finanzwesens im Überblick

Buchung von Zahlungsein- und ausgängen

Pflege von Sach- und Bankkonten

Wahrung des finanziellen Gleichgewichts
des Unternehmens
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Legende:
Lager
Informationsfluss
Warenfluss
Primäre Aktivitäten
Geldfluss
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
199
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…findet in der Regel im Finanzmanagement seinen Abschluss,

z. B. wenn Zahlungen von den Kunden der Cronus AG eingehen und gebucht werden…

…und wenn Rechnungen der Lieferanten bezahlt werden.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Legende:
Lager
Primäre Aktivitäten
Informationsfluss
Warenfluss
Geldfluss
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
200
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Finanzbuchhaltung: Zugang zum
Kontenplan und zu den Fibu Buch.Blättern.
Bankmanagement: Zugang zu
Bankkonten, Zlg.-Eing. Buch.Blättern und Zlg.-Ausg. Buch.Blättern.
Debitoren: Zugang zu Debitoren,
Verkaufsrechnungen, Zlg.-Eing.
Buch.-Blättern, etc.
Kreditoren: Zugang zu Kreditoren,
Einkaufsrechnungen, Zlg.-Ausg.
Buch.-Blättern, etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul
„Finanzmanagement“ und schauen
Sie sich die verschiedenen Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
201
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Der Kontenplan der Cronus AG

…ist der zentrale Stammdatenbereich und
damit Kernelement des ERP-Systems.

Die wesentlichen Elemente des Kontenplans
sind die Sachkonten (Konten des Hauptbuchs),
die i. d. R. direkt in die Bilanz oder die GuV des
Unternehmens eingehen.

Der Kontenplan (Kontenrahmen SKR03) ist in
Sachkonten untergliedert. Diese Sachkonten
(z. B. Bank) wiederum werden in sogenannte
Gliederungskonten unterteilt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
203
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Die Sachkonto-Gruppe Bank, beginnend bei Sachkonto Nr. 1200, hat mehrere
Gliederungskonten, deren Salden in Sachkonto Nr. 1299 Summe Bank aufsummiert werden. Die Gliederungskonten sind daran erkennbar, dass sie im Kontenplan eingerückt wurden.
Die Sachkonto-Gruppe wird durch die Festlegung der Kontoarten "Von-Summe"
und "Bis-Summe" zu anderen Sachkonto-Gruppen abgegrenzt. Gleichzeitig wird
dadurch definiert, welche Konten in Sachkonto Nr. 1299 Summe Bank aufsummiert werden sollen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
204
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
In der Sachkontokarte werden die Informationen, die zu dem jeweiligen Sachkonto vorliegen,
zusammengefasst.
Das Sachkonto Nr. 1220 Bank 2 geht direkt in die Bilanz ein und es kann sowohl Soll als
auch Haben gebucht werden. Die Kontoart "Konto" definiert, dass es sich bei Sachkonto Nr.
1220 um ein Gliederungskonto handelt.
Neben diesen Informationen ist auch der Saldo des Kontos einsehbar. Durch Klick auf die
blau hinterlegte Zahl gelangen Sie direkt zu einer Übersicht der Sachposten dieses Kontos.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
205
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
In dieser Übersicht werden alle Buchungen aufgeführt, die jemals auf Sachkonto 1220 gebucht wurden. Hier
sehen Sie u. a. verschiedene Auszahlungen (negatives Vorzeichen), die an die Angel-Design GmbH getätigt
wurden. Bei Buchung der Auszahlung von einem Girokonto (Bankkonto) wird automatisch das mit dem Bankkonto verknüpfte Sachkonto (hier Nr. 1220) belastet. Außerdem wird der gezahlte Betrag auf einem Gegenkonto (hier Kreditor) gegengebucht. .
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
206
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Aufgabe: Öffnen Sie den Kontenplan
der Cronus AG und schauen Sie sich die
Sachkonten unter „Bank“ genauer an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
207
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Sachkonten und Bankkonten

Sachkonten dienen der Buchung von
Sachposten…

…wohingegen Bankkonten, die parallel
zu Kreditoren und Debitoren in einem
eigenen Nebenbuch verwaltet werden,
für den Zahlungsverkehr in MS Dynamics
NAV benötigt werden.

Bei der Buchung auf einem Bankkonto
wird neben dem Sachposten (= Buchung
auf einem Gegensachkonto) auch ein
eigener Bankposten erzeugt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
208
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
209
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Aufgabe: Öffnen Sie im Bankmanagement die Übersicht der Bankkonten und
schauen Sie sich die Bankkontokarte
„GIRO“ genauer an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
210
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
D Finanzmanagement
1. Die Abteilung Finanzmanagement
2. Buchungen im Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
211
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Prüfung des Kreditorensaldos

Bevor eine Auszahlung in MS Dynamics
NAV gebucht wird, sollte der Kreditorensaldo überprüft werden…

…dieser ist z. B. direkt über die Kreditorenkarte einsehbar.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
212
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
Durch Fakturierung einer Einkaufsbestellung wird automatisch eine Einkaufsrechnung
erstellt und der Kreditorensaldo wird aktualisiert. Die Fakturierung wird durch den Einkaufsmitarbeiter vorgenommen, sobald die Bestellung abgewickelt wurde.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
213
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Prüfung des Debitorensaldos

Wurde der Auftrag eines Kunden durch
die Abteilung Vertrieb fakturiert, ändert
sich der Debitorensaldo…

…der z. B. direkt über die Debitorenkarte eingesehen werden kann.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
214
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
Durch Fakturierung eines Auftrags wird automatisch eine Verkaufsrechnung
erstellt und der Debitorensaldo wird aktualisiert. Die Fakturierung wird durch
den Vertriebsmitarbeiter vorgenommen, sobald der Auftrag abgewickelt wurde.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Buchung einer Auszahlung

Nach Fakturierung einer Bestellung
kann die Rechnung zur Einkaufsbestellung durch das Finanzmanagement beglichen werden…

…dies erfolgt durch Buchung einer
Auszahlung mit Hilfe des Zlg.-Ausg.
Buch.-Blatts.

Von dieser Buchung sind drei Konten
betroffen:

Kreditorenkonto

Bankkonto (Girokonto)

Sachkonto (Gegenkonto
des Bankkontos)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
216
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Buchung einer Einzahlung

Nach Fakturierung eines Auftrags
wird die Rechnung durch den Kunden beglichen, was auch im System
gebucht werden muss…

…dies erfolgt durch Buchung einer
Einzahlung mit Hilfe des Zlg.-Eing.
Buch.-Blatts.

Von dieser Buchung sind drei Konten
betroffen:

Debitorenkonto

Bankkonto (Girokonto)

Sachkonto (Gegenkonto
des Bankkontos)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG – Finanzmanagement
 Erledigen Sie zunächst die „Vorbereitung weiterer Aufgaben“
zwischen Aufgabe 14 und 15.
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 15 und 16


siehe Folien 212-217
siehe WBT 4
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
217
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Vertrieb - Unterstützungsfunktionen
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(20 Minuten)

Aufgabe 17



Aufgabe 19



siehe Folien 82-83
siehe WBT 5, Kapitel 1
siehe Folien 61-62
siehe WBT 5, Kapitel 1
Aufgabe 20


siehe Folien 61 und 65
siehe WBT 5, Kapitel 1
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG – Einkauf - Unterstützungsfunktionen
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 22


siehe Folien 123-124
siehe WBT 5, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Lager - Unterstützungsfunktionen
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(45 Minuten)

Aufgabe 23, 24 und 25



Aufgabe 26 und 27



siehe Folien 183-196
siehe WBT 6, Kapitel 1
siehe Folien 177-179
siehe WBT 3, Kapitel 2
Aufgabe 28


siehe Folien 180-181
siehe WBT 3, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
F
112
Übungsaufgaben
Die Übungsaufgaben zur Veranstaltung sind von den Studierenden zusätzlich (parallel zur
Veranstaltung) zur Vertiefung des Stoffes und zur gezielten Vorbereitung auf Fallstudienbearbeitung und Klausur zu bearbeiten.
Wichtiger Hinweis: Jede Gruppe erhält ein eigenes Dokument mit Übungsaufgaben, die mit
jeweils individuellen Datensätzen versehen sind. Dies ist erforderlich, um Datenredundanzen
in MS Dynamics NAV 2009 zu vermeiden. Die hier dargestellten Übungsaufgaben sind äquivalent zu den individuell angepassten Übungsaufgaben, die Ihnen zu gegebener Zeit zur Verfügung gestellt werden. Bitte verwenden Sie für die Bearbeitung der Übungsaufgaben ausschließlich die Ihnen zur Verfügung gestellten, individuellen Aufgabenstellungen.
Themengebiet: Anlegen von Stammdaten (Kreditoren- und Artikelstammdaten)
Hinweis: Tragen Sie Ihren Benutzer vor Bearbeitung der Aufgaben als Lagermitarbeiter für
das Lager GIESSEN ein, unter: CRONUS AG/Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Lager/Lager/Lagermitarbeiter.
Aufgabe 1a: Ein potenzieller neuer Kreditor, die Luna-Design oHG, sendet Ihnen einen Produktkatalog zu. In diesem befindet sich ein interessanter, bisher nicht in Ihrem Artikelstamm
verzeichneter Artikel namens „OPT Origineller Promitisch“. Sie beschließen, den Artikel in
Ihren Artikelstamm aufzunehmen. Da die Lieferung nur durch den Lieferanten Luna-Design
oHG geliefert werden kann, nehmen Sie das Unternehmen in Ihren Kreditorenstamm auf. Die
Firmenadresse lautet: Goetheplatz 85, 80997 München. Die Firma wird Sie als neuer Inlandslieferant beliefern. Im Normalfall liefert der Kreditor an das Lager „GIESSEN“.
Aufgabe 1b: Nun ist noch der neue Artikel „OPT Origineller Promitisch“ in den Artikelstamm aufzunehmen. Der Artikel wird in „Stück“ am Lager geführt und mittels FIFO Bewertungsrichtlinien bewertet. Der Einstandspreis sowie der Einkaufspreis liegen bei 650 € und für
den Basis-Verkaufspreis werden 950 € festgelegt. Die Mehrwertsteuergruppe lautet
„VAT19“. Die Produktbuchungsgruppe lautet „HANDEL“. Die Lagerbuchungsgruppe lautet
„WEITERVERK“.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
113
Themengebiet: Vertrieb und Auftragsabwicklung
Aufgabe 2: Sie erhalten eine Anfrage von der Firma „Möbel-Baum oHG“. Die Firma möchte
als neuer Inlandskunde künftig die Waren von Ihnen beziehen. Die Adresse lautet Schillerweg
85, 80997 München. Sie beliefern den neuen Kunden vom Lager „GIESSEN“ aus in das entsprechende Lager „BAUM-DE“ in der Lichtgasse 85, 40593 Düsseldorf. Sie vereinbaren als
Zahlungsziel 21 Tage netto. Legen Sie zunächst den entsprechenden Debitor und die zugehörige Lieferadresse an.
Aufgabe 3: Die Firma „Möbel-New York GmbH“ hat Interesse daran, 5 Stück des Artikels
„OPT Origineller Promitisch“ und 2 Stück des Artikels „Promi-Liegestuhl, schwarz“ zu kaufen und bittet um die Zusendung eines Angebots (falls der Debitor noch nicht existiert, ist er
zuerst anzulegen). Als Zahlungsbedingung vereinbaren Sie sieben Tage. Die Möbel-New
York GmbH entschließt sich nach Prüfung des Angebots, den Auftrag für die Lieferung zu
erteilen. Wandeln Sie also abschließend das Angebot in einen Auftrag um.
Aufgabe 4: Der Debitor „Möbel-Baum oHG“ möchte für die Zukunft einen längerfristigen
Liefervertrag für den Artikel „OPT Origineller Promitisch“ abschließen. Sie vereinbaren mit
dem Debitor zu diesem Zweck einen Rahmenauftrag von 50 Stück des Artikels „OPT
Origineller Promitisch“ zu einem Sonderpreis von 890 € aus dem Lager GIESSEN. 10 Stück
des Artikels werden sofort benötigt. Erstellen Sie den Auftrag durch Abruf der gewünschten
Menge.
Themengebiet: Einkauf und Auftragsabwicklung
Aufgabe 5: Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Luna-Design oHG vereinbaren Sie
eine neue Zahlungsbedingung. Das Zahlungsziel lautet zunächst 40 Tage. Zahlen Sie aber
innerhalb von 14 Tagen, gewährt die Luna-Design oHG Ihnen ein Skonto von 4 %. Bitte weisen Sie diese Zahlungsbedingung der Luna-Design oHG zu.
Aufgabe 6: Der Produktkatalog der Luna-Design oHG enthält noch einen weiteren, für die
Cronus AG interessanten Artikel. Legen Sie diesen Artikel mit der Bezeichnung „WPP
Wahnsinns-Promi-Palme“ im Artikelstamm an. Der Artikel wird stückweise geliefert und
nach dem FIFO-Bewertungsverfahren bewertet. Der Einstands- und Einkaufspreis beträgt 80
€, der Verkaufspreis 140 €. Der Artikel ist normal steuerpflichtig und wird als normale Handelsware gebucht. Im Lager wird er unter der Gruppe „Weiterverkauf“ geführt. Der Hauptlieferant ist die Luna-Design oHG. Ab einer Bestellung von 100 Einheiten reduziert sich der
Einkaufspreis auf 60 €. Nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
114
Aufgabe 7: Mit dem Lieferanten „Luna-Design oHG“ wird vereinbart, dass ab einer Bestellung im Wert von 400,00 € ein Rabatt von 12 % auf alle Positionen der Bestellung gewährt
wird. Bei mindestens 100,00 € Bestellwert werden noch 6 % Rabatt erteilt. Erfassen Sie diesen Sachverhalt und prüfen Sie, ob der Rechnungsrabatt automatisch berechnet wird.
Aufgabe 8 (fakultativ): Der Artikel „OPT Origineller Promitisch“ soll regelmäßig fest bestellt werden. Es wird eine Bestellmenge von 15 Stück mit dem betreffenden Hauptlieferanten
vereinbart. Ihr Minimalbestand wird auf 8 Stück festgelegt, damit Sie Ihren Kunden gegenüber nicht in Lieferschwierigkeiten kommen. Tragen Sie die entsprechende Planungseinstellung im Artikelstamm ein und erstellen Sie einen Bestellvorschlag für diesen Artikel. Wie
groß ist die bestellte Menge für diesen Artikel aus dem Bestellvorschlag und warum? (Wichtiger Hinweis: Achten Sie im Bestellvorschlag darauf, dass nur eine Zeile und nur der von
Ihnen benötigte Artikel in diesem Fenster aufgeführt wird, bevor Sie die Ereignismeldung
durchführen).
Aufgabe 9: Bestellen Sie 120 Stück des Artikels „OPT Origineller Promitisch“ bei der Firma
„Luna-Design oHG“. Was ist der Preis, zu dem der Artikel bestellt wird und wie setzt er sich
zusammen? Drucken Sie die Bestellung anschließend zur Kontrolle aus.
Themengebiet: Produktion und Auftragsabwicklung
Aufgabe 10 (fakultativ): Die 2 Stück des Artikels „Promi-Liegestuhl, schwarz“, die die
„Möbel-New York GmbH“ bei Ihnen bestellt hat (siehe den in Aufgabe 3 erstellten
Verkaufsauftrag) werden von der Cronus AG selbst hergestellt. Bitte erstellen Sie einen
Fertigungsauftrag für das Lager GIESSEN mit der Herkunftsart „Verkaufsauftrag“ und
wickeln diesen bis zur Beendigung des Fertigungsauftrags ab (Hinweis: Für die Fertigung des
Artikels „Promi-Liegestuhl, schwarz“ werden je ein (1) Stück der Artikel Nr. „70078“ und
„70079“ benötigt).
Themengebiet: Lager und Auftragsabwicklung
Aufgabe 11: Sie erhalten eine Teillieferung zu der vorher getätigten Bestellung von 120
Stück der Ware „OPT Origineller Promitisch“. Der Lieferschein trägt den Code LSLD01. Wie
groß ist der derzeitige Lagerbestand des Artikels? Stellen Sie zusätzlich auch die Verfügbarkeit des Artikels fest, bevor Sie die Lieferung von 95 Stück im System verbuchen. Die Rechnung wird nicht gebucht. Führen Sie eine Lieferscheinabfrage zu der vorher gebuchten Lieferung aus. Was erklären der Lieferscheinkopf und die einzelnen Positionen? Welche Buchungen sind erzeugt worden?
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
115
Aufgabe 12: Die restliche Menge wird nun ebenfalls geliefert. Bitte erfassen Sie diese mit der
Lieferscheinnummer LSLD02 im System.
Aufgabe 13: Die von der „Möbel-New York GmbH“ bestellte Menge des Artikels „OPT
Origineller Promitisch“ ist nun am Lager verfügbar und auch die 2 Stück des Artikels „PromiLiegestuhl, schwarz“ wurden gefertigt. Liefern Sie die von der Firma „Möbel-New York
GmbH“ bestellte Ware komplett und in einem Schritt. Buchen Sie auch die Rechnung (vergeben Sie dabei die Rechnungsnr. RELD01).
Aufgabe 14: Sie liefern nun die 10 Stück von 50 Stück des Artikels „OPT Origineller
Promitisch“ an die Firma „Möbel-Baum oHG“ (siehe den in Aufgabe 4 aus dem Rahmenauftrag erstellten Verkaufsauftrag). Kontrollieren Sie zunächst den Lagerbestand des Artikels
und stellen Sie die Verfügbarkeit fest. Anschließend können Sie den Artikel aus dem Lager
„GIESSEN“ buchen. Die Rechnung wird dabei nicht gebucht.
Vorbereitung weiterer Aufgaben: Die Abteilung Lager hat der Abteilung Einkauf mitgeteilt, dass die bei der Luna-Design oHG bestellten 95 Stück des Artikels „OPT Origineller
Promitisch“ im Lager eingetroffen sind. Außerdem haben Sie über die von der „Luna-Design
oHG“ gelieferte Teilmenge bereits eine Rechnung erhalten (Rechnungsnr. RELD01), Sie
können also aus der betreffenden Einkaufsbestellung 95 Stück (bei „Menge aktuelle Rechnung“ 95 Stück eintragen) fakturieren. (Klick auf Schaltfläche Buchen in der Einkaufsbestellung und Auswahl der Option „Fakturieren). Außerdem ist die Fakturierung der später gelieferten Teilmenge von 25 Stück nun möglich, da für diese Teillieferung ebenfalls eine Rechnung mit der Rechnungsnr. RELD02 vorliegt.
Weiterhin muss der Vertrieb der „Möbel-New York GmbH“ eine Rechnung schicken, die von
der „Möbel-New York GmbH“ zu begleichen ist. Dies erfolgt im Falle des Debitors automatisch durch Fakturierung des entsprechenden Verkaufsauftrags (Klick auf Schaltfläche Buchen in dem Verkaufsauftrag und Auswahl der Option „Fakturieren – bereits erledigt, siehe
Aufgabe 13).
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
116
Themengebiet: Finanzmanagement und Auftragsabwicklung
Aufgabe 15: Die Rechnung zur Lieferung der 95 von 120 Stück des Artikels „OPT
Origineller Promitisch“ mit der Nummer RELD01 erscheint bei Ihnen auf dem Schreibtisch.
Vor dem Buchen der Rechnung kontrollieren Sie zunächst die Kreditorenposten und den Saldo offener Rechnungen beim entsprechenden Kreditor. Anschließend buchen Sie die ausgehende Zahlung.
Aufgabe 16: Die Möbel-New York GmbH hat die gestellte Rechnung auf unser Girokonto
beglichen. Dieser Vorgang ist auch im System abzubilden. Prüfen Sie die Debitorenposten
und den Saldo offener Rechnungen des Debitors. Anschließend buchen Sie die eingehende
Zahlung.
Themengebiet: Vertrieb - Unterstützungsfunktionen
Aufgabe 17: Die Firma „Möbel-Baum oHG“ beklagt Qualitätsmängel in Form von Transportschäden an den bereits gelieferten Artikeln. Nehmen Sie alle Artikel zurück und liefern
Sie erneut sechs Stück des Artikels „OPT Origineller Promitisch“. Dazu erfassen Sie bitte
eine Verkaufsreklamation mit passendem Reklamationsgrund (Hinweis: Buchen Sie die zurückgenommen Artikel in die Zone „QK“ (Qualitätskontrolle) im Lager GIESSEN, um die
Artikel auf Transportschäden untersuchen und ggf. reparieren zu können).
Aufgabe 18 (fakultativ): Senden Sie der Lotus AG (Kunde unserer Cronus AG) einen aktuellen Produktkatalog mit folgenden Artikeln: Gästestühle der Variante Paris, Bürostühle der
Variante Mexico, Regale der Variante Oslo, Konferenztisch der Variante Antwerp, Schreibtischstühle der Variante Munich. Benutzen Sie dazu den Artikelfilter.
Aufgabe 19: Die Cronus AG hat unter anderem eine Reihe von Großkunden (Großhandel)
und benötigt eine entsprechende Preisliste für Großeinkäufer. Sie sollen hierzu eine Debitorenpreisgruppe „GR-HANDEL“ anlegen (falls noch nicht existent – ansonsten lediglich Hinzufügen des Großhandelspreises für den genannten Artikel). In dieser Gruppe wird dem Artikel „OPT Origineller Promitisch“ ein Verkaufspreis von 800 € zugeordnet. Ordnen Sie die
Debitorenpreisgruppe anschließend der Möbel-Baum oHG zu.
Aufgabe 20: Sie möchten aufgrund einer vorübergehenden Werbeaktion allen Kunden einen
Rabatt von 30 % auf den Artikel „OPT Origineller Promitisch“ geben. Legen Sie hierzu eine
neue Artikelrabattgruppe an und erfassen Sie den nötigen Zeilenrabatt. Ordnen Sie danach
dem Artikel die angelegte Rabattgruppe zu.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
117
Aufgabe 21 (fakultativ): Ein nicht näher bekannter Kunde kauft fünf Stück des Artikels
„OPT Origineller Promitisch“ und bezahlt sofort bar. Erfassen Sie eine entsprechende Verkaufsrechnung in MS Dynamics NAV.
Themengebiet: Einkauf - Unterstützungsfunktionen
Aufgabe 22: Bei einer Qualitätskontrolle stellen Sie fest, dass die 25 zuletzt von der LunaDesign oHG gelieferten Artikel fehlerhaft sind. Sie schicken die Ware an den Kreditor zurück
und erhalten daraufhin eine Gutschrift mit der Nummer „GSLD01“. Wie können Sie diesen
Sachverhalt in MS Dynamics NAV abbilden? Um die erfolgreiche Buchung zu überprüfen,
kontrollieren Sie den Artikelbestand und den Saldo des Kreditors vor und nach jeder Buchung.
Themengebiet: Lager - Unterstützungsfunktionen
Aufgabe 23: Erstellen Sie den Lagerort mit dem Code „STUTTGART-II“. Das Lager befindet sich in der Studentenstr. 85, 70173 Stuttgart. Dieses Lager ist ein geordnetes Lager mit
beschrifteten Regalen. Daher richten Sie das Lager bitte für die gesteuerte Einlagerung und
Kommissionierung ein. Bitte tragen Sie auch Ihren Benutzernamen als Lagermitarbeiter ein.
Aufgabe 24: Legen Sie im Lager „STUTTGART-II“ die Zonen Wareneingang, Warenausgleich, Qualitätskontrolle, Kommissionierung und Warenausgang an. Legen Sie die zugehörigen Zonenprioritäten in beliebiger Reihenfolge fest.
Aufgabe 25: Legen Sie im Lager „STUTTGART-II“ für jede angelegte Zone mindestens fünf
neue Lagerplätze an und vergeben Sie jeweils Nummern von 0001 bis 0005.
Aufgabe 26: Erstellen Sie eine Umlagerungsroute von „GIESSEN“ in das neue Lager
„STUTTGART-II“. Den Transport der Ware übernimmt ein externer Dienstleister.
Aufgabe 27: Nachdem Sie die Umlagerung geplant haben, möchten Sie 5 Stück des Artikels
„OPT Origineller Promitisch“ aus dem Lager „GIESSEN“ in das Lager „STUTTGART-II“
verschieben.
Aufgabe 28: Bei einer Inventur im Lager „STUTTGART-II“ stellen Sie fest, dass nur 4 Stück
des soeben umgelagerten Artikels „OPT Origineller Promitisch“ im Lager auffindbar sind.
Erfassen Sie den Artikelschwund im System.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
G
118
Übungsaufgaben (Lösungen)
Die Übungsaufgaben zur Veranstaltung sind von den Studierenden zusätzlich (parallel zur
Veranstaltung) zur Vertiefung des Stoffes und zur gezielten Vorbereitung auf Fallstudienbearbeitung und Klausur zu bearbeiten.
Wichtiger Hinweis: Jede Gruppe erhält ein eigenes Dokument mit Übungsaufgaben, die mit
jeweils individuellen Datensätzen versehen sind. Dies ist erforderlich, um Datenredundanzen
in MS Dynamics NAV 2009 zu vermeiden. Die hier dargestellten Übungsaufgaben sind äquivalent zu den individuell angepassten Übungsaufgaben, die Ihnen zu gegebener Zeit zur Verfügung gestellt werden. Bitte verwenden Sie für die Bearbeitung der Übungsaufgaben ausschließlich die Ihnen zur Verfügung gestellten, individuellen Aufgabenstellungen.
Die hier dargestellten Lösungen, insbesondere die Screenshots, können von den Stammdaten
(z. B. „OPT Origineller Promitisch“) her von Ihrer Aufgabenstellung abweichen. Bitte verwenden Sie in jedem Fall die Bezeichnungen für Artikel, Debitoren, Kreditoren, etc., die in
Ihrem Dokument mit Übungsaufgaben angegeben sind. Die dargestellten Schritte zur Bearbeitung der Übungsaufgaben sind unabhängig von diesen Bezeichnungen.
Themengebiet: Anlegen von Stammdaten (Kreditoren- und Artikelstammdaten)
Hinweis: Tragen Sie Ihren Benutzer vor Bearbeitung der Aufgaben als Lagermitarbeiter für
das Lager GIESSEN ein, unter: CRONUS AG/Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Lager/Lager/Lagermitarbeiter.
Aufgabe 1a: Ein potenzieller neuer Kreditor, die Luna-Design oHG, sendet Ihnen einen Produktkatalog zu. In diesem befindet sich ein interessanter, bisher nicht in Ihrem Artikelstamm
verzeichneter Artikel namens „OPT Origineller Promitisch“. Sie beschließen, den Artikel in
Ihren Artikelstamm aufzunehmen. Da die Lieferung nur durch den Lieferanten Luna-Design
oHG geliefert werden kann, nehmen Sie das Unternehmen in Ihren Kreditorenstamm auf. Die
Firmenadresse lautet: Goetheplatz 85, 80997 München. Die Firma wird Sie als neuer Inlandslieferant beliefern. Im Normalfall liefert der Kreditor an das Lager „GIESSEN“.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Kreditoren“.
2. Klicken Sie auf „Neu“, um einen neuen Kreditoren anzulegen.
3. Füllen Sie die Felder „Name, Adresse, PLZ-Code und Länder-/Regionscode“ entsprechend den Werten im Text aus.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
119
4. Wählen Sie für die Geschäftsbuchungsgruppe und die MwSt.-Geschäftsbuchungsgruppe
„NATIONAL“. Wählen Sie für die Kreditorenbuchungsgruppe „INLAND“ aus.
5. Wählen Sie den Lagerortcode „GIESSEN“ aus.
6. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „OK“.
1
2
3
4
5
Aufgabe 1b: Nun ist noch der neue Artikel „OPT Origineller Promitisch“ in den Artikelstamm aufzunehmen. Der Artikel wird in „Stück“ am Lager geführt und mittels FIFO Bewertungsrichtlinien bewertet. Der Einstandspreis sowie der Einkaufspreis liegen bei 650 € und für
den Basis-Verkaufspreis werden 950 € festgelegt. Die Mehrwertsteuergruppe lautet
„VAT19“. Die Produktbuchungsgruppe lautet „HANDEL“. Die Lagerbuchungsgruppe lautet
„WEITERVERK“.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Artikel“.
2. Klicken Sie auf „Neu“, um einen neuen Artikel anzulegen.
3. Klicken Sie in das Feld „Nummer“ und wählen Sie die Artikelgruppe aus, Code „ARTIKEL 4“. Füllen Sie das Feld „Beschreibung“ mit der im Text angegebenen Beschreibung
aus und das Feld „Basiseinheitencode“ mit „STÜCK“. Sie müssen zunächst einen neuen
Basiseinheitencode für diesen Artikel anlegen. Klicken Sie dazu auf „Neu“ im Dropdown
Menü, wählen Sie einen passenden Code aus und doppelklicken Sie auf diesen.
4. Belassen Sie die Lagerabgangsmethode mit dem Wert „FIFO“.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
120
1
3
4
6
1
5
5. Geben Sie den angegebenen EK-Preis ein.
6. Geben Sie den angegebenen VK-Preis ein und wählen Sie als Produktbuchungsgruppe,
MwSt.-Produktbuchungsgruppe und Lagerbuchungsgruppe die jeweiligen Werte in der
Aufgabenstellung aus. (Sie können die Werte analog zu Punkt drei zuerst anlegen, falls sie
nicht existieren.)
7. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „OK“.
Themengebiet: Vertrieb und Auftragsabwicklung
Aufgabe 2: Sie erhalten eine Anfrage von der Firma „Möbel-Baum oHG“. Die Firma möchte
als neuer Inlandskunde künftig die Waren von Ihnen beziehen. Die Adresse lautet Schillerweg
85, 80997 München. Sie beliefern den neuen Kunden vom Lager „GIESSEN“ aus in das entsprechende Lager „BAUM-DE“ in der Lichtgasse 85, 40593 Düsseldorf. Sie vereinbaren als
Zahlungsziel 21 Tage netto. Legen Sie zunächst den entsprechenden Debitor und die zugehörige Lieferadresse an.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Verkauf/Debitoren“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
3. Füllen Sie im Register „Allgemein“ die Felder „Name, Adresse, PLZ-Code und Länder/Regionscode“ aus.
4. Geben Sie im Register „Fakturierung“ die Debitorenbuchungsgruppe „INLAND“ an.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
121
5. Geben Sie die Geschäftsbuchungsgruppe sowie MwSt.-Geschäftsbuchungsgruppe „NATIONAL“ an.
6.
Geben Sie im Feld „Zlg.-Bedingungscode“ den Code der im Text genannten Bedingung
an. Falls nicht vorhanden, müssen Sie ihn zuerst anlegen.
7. Füllen Sie das Feld „Lagerortcode“ mit dem im Text genannten Lager.
8. Klicken Sie im Menü auf „Verknüpfte Informationen/Debitor/Lief. an Adresse“ und im
sich öffnenden Fenster auf „Neu“.
9. Füllen Sie in einem letzten Schritt unter dem Register „Allgemein“ im sich öffnenden
Fenster die Felder „Name, Adresse, PLZ-Code und Länder-/Regionscode“ aus und beenden Sie alle geöffneten Fenster mit einem Klick auf „OK“.
1
2
3
9
4&5
6&7
Aufgabe 3: Die Firma „Möbel-New York GmbH“ hat Interesse daran, 5 Stück des Artikels
„OPT Origineller Promitisch“ und 2 Stück des Artikels „Promi-Liegestuhl, schwarz“ zu kaufen und bittet um die Zusendung eines Angebots (falls der Debitor noch nicht existiert, ist er
zuerst anzulegen). Als Zahlungsbedingung vereinbaren Sie sieben Tage. Die Möbel-New
York GmbH entschließt sich nach Prüfung des Angebots, den Auftrag für die Lieferung zu
erteilen. Wandeln Sie also abschließend das Angebot in einen Auftrag um.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Auftragsabwicklung/Angebote“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
122
3. Klicken Sie auf den Pfeil der Auswahlbox, um einen neuen Debitor anzulegen.
4. Klicken Sie im folgenden Fenster auf „Neu“, füllen Sie im sich öffnenden Fenster (neue
Debitorenkarte) das Feld „Name“ mit dem im Text genannten Firmennamen aus und geben Sie alle weiteren erforderlichen Daten an (wenn Ihnen keine Angaben vorliegen, haben Sie kreative Freiheit). Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“.
5. Wählen Sie in der Liste Ihre gerade eingegebenen Kontaktdaten mittels Doppelklick aus.
1
2
8
6
7
6. Füllen Sie die Artikelzeile entsprechend der im Text genannten Stückzahlen und Artikel
aus.
7. Wählen Sie den im Text genannten Zahlungsbedingungscode (7 TAGE) im Register
„Fakturierung“ im Feld „Zlg.-Bedingungscode“.
8. Angebotsannahme: Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche „Auftrag erst.“ und bestätigen Sie alle aufkommenden Dialoge mit „OK“ oder „Ja“.
Aufgabe 4: Der Debitor „Möbel-Baum oHG“ möchte für die Zukunft einen längerfristigen
Liefervertrag für den Artikel „OPT Origineller Promitisch“ abschließen. Sie vereinbaren mit
dem Debitor zu diesem Zweck einen Rahmenauftrag von 50 Stück des Artikels „OPT
Origineller Promitisch“ zu einem Sonderpreis von 890 € aus dem Lager GIESSEN. 10 Stück
des Artikels werden sofort benötigt. Erstellen Sie den Auftrag durch Abruf der gewünschten
Menge.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
1. Öffnen
Sie
den
Link
„Abteilungen/Verkauf
123
&
Marketing/Auftragsabwick-
lung/Rahmenaufträge“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
1
6
4&5
3. Wählen Sie im Feld „Verk. an Deb.-Nr.“ die im Text genannte Nummer des Debitors aus.
4. Tragen Sie in das Register „Zeilen“ unter der Spalte „Art“ „Artikel“ ein und füllen Sie die
Spalte „Nr.“ mit der Artikelnummer des im Text genannten Artikels. Tragen Sie in die
Spalte „Menge“ die vereinbarte gesamte Auftragsmenge (hier: 50) ein.
5. Um die Artikel zu erfassen, die vom Kunden direkt benötigt werden, tragen Sie danach
noch in die Zeile „Zu liefern“ die im Text genannte Menge ein.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Auftrag erst.“ um die zu liefernde (bzw. abzuholende)
Menge in einem Verkaufsauftrag zur Weiterbearbeitung zu erfassen.
Themengebiet: Einkauf und Auftragsabwicklung
Aufgabe 5: Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Luna-Design oHG vereinbaren Sie
eine neue Zahlungsbedingung. Das Zahlungsziel lautet zunächst 40 Tage. Zahlen Sie aber
innerhalb von 14 Tagen, gewährt die Luna-Design oHG Ihnen ein Skonto von 4 %. Bitte weisen Sie diese Zahlungsbedingung der Luna-Design oHG zu.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
1.
124
Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Lager/Aufträge & Kontakte/Kreditoren“ und wählen
Sie den im Text genannten Kreditor aus.
2.
Im Register „Zahlungen“ klicken Sie auf den Auswahlpfeil und wählen die entsprechende
Zahlungsbedingung aus.
1
2
Aufgabe 6: Der Produktkatalog der Luna-Design oHG enthält noch einen weiteren, für die
Cronus AG interessanten Artikel. Legen Sie diesen Artikel mit der Bezeichnung „WPP
Wahnsinns-Promi-Palme“ im Artikelstamm an. Der Artikel wird stückweise geliefert und
nach dem FIFO-Bewertungsverfahren bewertet. Der Einstands- und Einkaufspreis beträgt 80
€, der Verkaufspreis 140 €. Der Artikel ist normal steuerpflichtig und wird als normale Handelsware gebucht. Im Lager wird er unter der Gruppe „Weiterverkauf“ geführt. Der Hauptlieferant ist die Luna-Design oHG. Ab einer Bestellung von 100 Einheiten reduziert sich der
Einkaufspreis auf 60 €. Nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Artikel“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
3. Klicken Sie in das Feld „Nummer“ und wählen Sie die Artikelgruppe aus, Code „ARTIKEL 4“. Füllen Sie die Felder „Beschreibung“ und „Basiseinheitencode“ mit den im Text
genannten Werten.
4. Wählen Sie „FIFO“ als Lagerabgangsmethode aus.
5. Geben Sie einen Einstands- sowie Einkaufspreis von jeweils 100,00 € an.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
125
6. Der Verkaufspreis beläuft sich auf 140 €. Geben Sie die Produktbuchungsgruppe, die
MwSt.-Produktbuchungsgruppe und die Lagerbuchungsgruppe an.
7. Wählen Sie als Beschaffungsmethode „Einkauf“ und geben Sie die Kreditorennummer
des im Text genannten Lieferanten an.
8. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „OK“.
1
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6
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7
9. Wechseln Sie zu dem Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Kreditoren“.
10. Doppelklicken Sie auf den im Text genannten Lieferanten.
11. Wählen Sie im Menü „Verknüpfte Informationen/Einkauf/Preise“.
12. Im folgenden Fenster tragen Sie zwei neue Zeilen ein. Wählen Sie zunächst jeweils den
angegebenen Artikel aus und geben Sie als Einheitencode „STÜCK“ an. In Zeile eins geben Sie für die Mindestmenge 100 an. Der Einkaufspreis beträgt dabei 60 €. In Zeile zwei
geben Sie für die Mindestmenge 0 an. Der Einkaufspreis beträgt dabei 80 €.
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126
9
12
Aufgabe 7: Mit dem Lieferanten „Luna-Design oHG“ wird vereinbart, dass ab einer Bestellung im Wert von 400,00 € ein Rabatt von 12 % auf alle Positionen der Bestellung gewährt
wird. Bei mindestens 100,00 € Bestellwert werden noch 6 % Rabatt erteilt. Erfassen Sie diesen Sachverhalt und prüfen Sie, ob der Rechnungsrabatt automatisch berechnet wird.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Kreditoren“ und markieren Sie den
im Text genannten Lieferanten.
2. Die „Kreditorenrechnungsrabatte“ erreichen Sie über den Menübefehl „Verknüpfte Informationen/Einkauf/Rechnungsrabatte“.
3. In der ersten Zeile geben Sie in der Spalte „Minimalbetrag“ einen Wert von „100,00“ ein
und in der Spalte „Rabatt %“ einen Wert von „6“.
4. In der zweiten Zeile geben Sie entsprechend einen Minimalbetrag von 400,00 € ein und
einen Rabatt von 12%.
5. Der Währungscode bleibt in beiden Zeilen leer, da Euro in der Cronus AG als Eigenwährung verwendet wird.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
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1
4&5
Aufgabe 8 (fakultativ): Der Artikel „OPT Origineller Promitisch“ soll regelmäßig fest bestellt werden. Es wird eine Bestellmenge von 15 Stück mit dem betreffenden Hauptlieferanten
vereinbart. Ihr Minimalbestand wird auf 8 Stück festgelegt, damit Sie Ihren Kunden gegenüber nicht in Lieferschwierigkeiten kommen. Tragen Sie die entsprechende Planungseinstellung im Artikelstamm ein und erstellen Sie einen Bestellvorschlag für diesen Artikel. Wie
groß ist die bestellte Menge für diesen Artikel aus dem Bestellvorschlag und warum? (Wichtiger Hinweis: Achten Sie im Bestellvorschlag darauf, dass nur eine Zeile und nur der von
Ihnen benötigte Artikel in diesem Fenster aufgeführt wird, bevor Sie die Ereignismeldung
durchführen).
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Artikel“.
2. Doppelklicken Sie auf den im Text genannten Artikel.
3. Im Register „Planung“ wählen Sie als Wiederbeschaffungsverfahren eine „feste Bestellmenge“.
4. Der Minimalbestand wird auf „8 Stück“ festgelegt und die zugehörige Bestellmenge mit
„15“ angegeben.
5. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „OK“.
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1
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3
6. Wechseln Sie zu dem Link „Abteilungen/Einkauf/Planung“.
7. Öffnen Sie die „Bestellvorschläge“.
8. Klicken Sie im folgenden Fenster auf „Planung berechnen“.
6
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11
7
9
9. Geben Sie einen Zeitraum von einem Monat mittels Start- und Enddatum ein und fügen
Sie im Register „Artikel“ als Filter die Artikelnummer des entsprechenden Artikels hinzu.
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10. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“.
11. Der Bestellvorschlag wird nun im entsprechenden Fenster angezeigt. (Wichtiger Hinweis: Achten Sie im Bestellvorschlag darauf, dass nur eine Zeile und nur der von Ihnen
benötigte Artikel in diesem Fenster aufgeführt wird, bevor Sie die Ereignismeldung
durchführen). Es werden 15 Einheiten bestellt, da von dem Artikel keine Einheiten mehr
auf Lager sind. Klicken Sie zum Bestellen des Vorschlags auf „Ereignismeldung durchführen“.
Die vorgeschlagene Menge aus diesem Bestellvorschlag ist 15 STÜCK, da im Register „Planung“ in der Artikelkarte bei einem Meldebestand (Minimalbestand) von 8 STÜCK eine Bestellmenge von 15 STÜCK eingetragen wurde.
Aufgabe 9: Bestellen Sie 120 Stück des Artikels „OPT Origineller Promitisch“ bei der Firma
„Luna-Design oHG“. Was ist der Preis, zu dem der Artikel bestellt wird und wie setzt er sich
zusammen? Drucken Sie die Bestellung anschließend zur Kontrolle aus.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Einkauf/Bestellungsabwicklung/Bestellungen“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
3. Wählen Sie den im Text genannten Kreditor im Feld „Eink. von Kred.-Nr.“ aus.
4. Wählen Sie im Register „Zeilen“ in der Spalte „Art“ den Wert „Artikel“ aus und geben
Sie in der Spalte „Nr.“ die Nummer des im Text genannten Artikels an.
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1
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3
4 und 5
5. Setzen Sie das Feld der Spalte „Menge“ auf „120“.
6. Anschließend geben Sie die Bestellung frei.
7. Drucken Sie die Bestellung über die Schaltfläche „Drucken“ aus.
Themengebiet: Produktion und Auftragsabwicklung
Aufgabe 10 (fakultativ): Die 2 Stück des Artikels „Promi-Liegestuhl, schwarz“, die die
„Möbel-New York GmbH“ bei Ihnen bestellt hat (siehe den in Aufgabe 3 erstellten
Verkaufsauftrag) werden von der Cronus AG selbst hergestellt. Bitte erstellen Sie einen
Fertigungsauftrag für das Lager GIESSEN mit der Herkunftsart „Verkaufsauftrag“ und
wickeln diesen bis zur Beendigung des Fertigungsauftrags ab (Hinweis: Für die Fertigung des
Artikels „Promi-Liegestuhl, schwarz“ werden je ein (1) Stück der Artikel Nr. „70078“ und
„70079“ benötigt).
1.
2.
3.
Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Produktion/Auftragssteuerung/Fest geplante FA“ und
klicken Sie dort auf die Schaltfläche „Neu“, um einen neuen Fertigungsauftrag anzulegen.
Geben Sie in der Zeile Beschreibung einen passenden Text ein, z. B. Fertigung Auftrag
1104. In der Zeile Herkunftsart wählen Sie „Verkaufsauftrag“ und bei Herkunftsnummer
die entsprechende Nummer des Verkaufsauftrags, „1104“.
In der Zeile „Menge“ im Register „Allgemein“ ist die zu produzierende Menge von 2
einzugeben.
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1
1
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5
4.
5.
6.
7.
8.
Die angezeigten Filtereinstellungen (Status „Fest geplant“ und Nr. „101016“) können
beibehalten werden. Bestätigen Sie mit Klick auf „Ok“.
Im Register „Zeilen“ müssen nun die zu fertigenden Artikel eingetragen werden.
Im Register „Plan“ kann die Start- und Endzeit des Fertigungsauftrags beliebig angegeben werden.
Anschließend ist der Status des Fertigungsauftrags über die Schaltfläche „Status ändern“
auf „Freigegeben“ zu setzen.
Der Fertigungsauftrag erhält nun automatisch eine neue FA-Nr. und wird zu den „Freigegebenen Fertigungsaufträge“ verschoben (Achtung: Nummer des Fertigungsauftrags ändert sich).
Nach Fertigstellung der Produktion sind folgende Schritte durchzuführen:
1.
2.
Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Produktion/Auftragssteuerung/Verbrauchs Buch.Blatt“.
Die Zeilen des Verbrauchs Buch.-Blatts sind mit den entsprechenden Informationen auszufüllen (FA-Nr., Artikelnr. verbrauchter Materialien, etc.) – achten Sie besonders auf die
Auswahl des richtigen Lagerortcodes, hier „GIESSEN“.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
132
3.
Klicken Sie nun auf „Buchen“ und bestätigen Sie das Dialogfeld mit „Ja“
4.
5.
Der Verbrauch wurde erfolgreich gebucht.
Öffnen Sie nun den Link „Abteilungen/Produktion/Auftragssteuerung/Istmeldungs
Buch.-Blatt“.
Die Zeilen des Istmeldungs Buch.-Blatts sind mit den entsprechenden Informationen auszufüllen (FA-Nr., Artikelnr., etc.) – achten Sie besonders auf die Auswahl des richtigen
Lagerortcodes, hier „GIESSEN“.
6.
7.
8.
Klicken Sie nun auf „Arbeitsplan auflösen“, die Spalte „Fertig gestellte Menge“ wird
automatisch mit der Menge „2“ ausgefüllt.
Prüfen Sie nun, ob auch nach Auflösen des Arbeitsplans noch der richtige Lagerort eingetragen ist und klicken Sie abschließend auf „Buchen“. Bestätigen Sie das Dialogfeld mit
„Ja“.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
133
Nun kann die Produktion abgeschlossen werden:
1.
2.
3.
Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Produktion/Auftragssteuerung/Freigegebene FA“.
Wählen Sie den entsprechenden Fertigungsauftrag aus. In der Spalte „Fertig gestellte
Menge“ ist die Menge von 2 ausgewiesen.
Abschließend ist der Status des Fertigungsauftrags über die Schaltfläche „Status ändern“
auf „Beendet“ zu setzen und der Fertigungsauftrag damit abzuschließen. Die Menge von
„2“ wird dem Lager „GIESSEN“ gutgeschrieben.
Der Verkaufsauftrag kann nun in gewohnter Weise weiter bearbeitet werden. Bei der Erstellung der Kommissionierung wird automatisch der richtige Lagerplatz der Zone „KOMM“
angegeben, da der Fertigungsauftrag mit dem Verkaufsauftrag verknüpft wurde. In der Regel
handelt es sich bei dem Lagerplatz um den in der Lagerortkarte standardmäßig für die Produktion angegebenen Lagerplatz.
Themengebiet: Lager und Auftragsabwicklung
Aufgabe 11: Sie erhalten eine Teillieferung zu der vorher getätigten Bestellung von 120
Stück der Ware „OPT Origineller Promitisch“. Der Lieferschein trägt den Code LSLD01. Wie
groß ist der derzeitige Lagerbestand des Artikels? Stellen Sie zusätzlich auch die Verfügbarkeit des Artikels fest, bevor Sie die Lieferung von 95 Stück im System verbuchen. Die Rechnung wird nicht gebucht. Führen Sie eine Lieferscheinabfrage zu der vorher gebuchten Lieferung aus. Was erklären der Lieferscheinkopf und die einzelnen Positionen? Welche Buchungen sind erzeugt worden?
Hinweis: Tragen Sie Ihren Benutzer vor Bearbeitung der Aufgabe als Lagermitarbeiter für das
verwendet Lager ein, unter: CRONUS AG/Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Lager/Lager/Lagermitarbeiter.
1. Um den Lagerbestand, die Lagerbuchung und die Verfügbarkeit des Artikels festzustellen,
genügt ein Blick auf die Artikelkarte des Artikels unter „Abteilungen/Einkauf/Planung/Artikel“.
2. Doppelklicken Sie auf den im Text genannten Artikel.
3. Den aktuellen Lagerbestand sehen Sie unter „Lagerbestand“. Die Menge in der Bestellung
gibt an, welche Mengen gerade vom Lieferanten beschafft werden sollen.
4. Unter
dem
Menüpunkt
„Verknüpfte
Informationen/Artikel/Artikelverfügbarkeit
nach/Periode“ sehen Sie alle offenen Bestellungen als geplante Zugänge.
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1
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5. Wechseln Sie zu dem Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Bestellungen“ und öffnen Sie
die betreffende Bestellung.
6. Erstellen Sie über die Schaltfläche „Aktionen/Funktion/Wareneingang erstellen“ einen
Wareneingangskopf. (Erscheint nach Klick auf die Schaltfläche „Wareneingang erstellen“
kein Wareneingangsfenster, sind Sie nicht als Lagermitarbeiter eingetragen – Sie können
das Fenster allerdings auch manuell aufrufen: CRONUS AG/Abteilungen/Lager/Planung
& Ausführung/Wareneingänge)
7. Geben Sie im Register „Zeilen“ in der Spalte „Menge akt. Lieferung“ einen Wert von
„95“ ein. Tragen Sie die Nummer des Lieferscheins im Register Allgemein in das dafür
vorgesehene Feld ein.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Wareneingang buchen“ und bestätigen Sie das Dialogfeld mit „Ja“.
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5
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7
9. Wechseln Sie zu dem Link „Abteilungen/Lager/Logistikmanagement/Einlagerungen“ und
öffnen Sie die in Schritt 8 erstellte Einlagerung.
10. Wählen Sie im Register Zeilen in der Spalte „Zonencode“ den Wert „KOMM“ für die
Zone Kommissionierung und in der Spalte „Lagerplatzcode“ einen freien Lagerplatz aus
(Hinweis: werden die Spalten Zonencode und Lagerplatzcode nicht angezeigt, können Sie
diese per Klick auf den Blitz rechts im Register Zeilen hinzufügen).
11. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einlagerung registrieren“, um die Teillieferung abzuschließen und für die Kommissionierung und damit den Versand freizugeben.
12. Anschließend führen Sie die Schritte 1-4 erneut aus, um den Lagerbestand und die bestellte Menge zu kontrollieren. Der Lagerbestand sollte sich nun um 95 Einheiten erhöht haben.
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9
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13. Öffnen Sie nun erneut den Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Bestellungen“.
14. Doppelklicken Sie auf die entsprechende Bestellung.
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15. Wählen Sie im Menü „Verknüpfte Informationen/Bestellung/Lieferungen“.
16. Klicken Sie auf „Navigate“, um die Detaildaten zur markierten Lieferung zu erhalten.
17. Artikel- und Wertposten sind in dem sich öffnenden Fenster enthalten. Doppelklick auf
die einzelnen Datensätze öffnet jeweils Detailinformationen zu den erfolgten Buchungen.
Aufgabe 12: Die restliche Menge wird nun ebenfalls geliefert. Bitte erfassen Sie diese mit der
Lieferscheinnummer LSLD02 im System.
1. Da der Wareneingang bei der ersten Teillieferung von 95 Stück bereits erstellt wurde,
öffnen Sie nun direkt den Link „Abteilungen/Lager/Planung & Ausführung/Wareneingänge“.
2. Geben Sie im Register „Zeilen“ in der Spalte „Menge akt. Lieferung“ den Wert von „25“
ein. Tragen Sie die Nummer des Lieferscheins im Register Allgemein in das dafür vorgesehene Feld ein.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Wareneingang buchen“ und bestätigen Sie das Dialogfeld mit „Ja“.
1
3
2
4. Wechseln Sie zu dem Link „Abteilungen/Lager/Logistikmanagement/Einlagerungen“ und
öffnen Sie die in Schritt 3 erstellte Einlagerung.
5. Wählen Sie im Register Zeilen in der Spalte „Zonencode“ den Wert „KOMM“ für die
Zone Kommissionierung und in der Spalte „Lagerplatzcode“ einen freien Lagerplatz aus.
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6. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einlagerung registrieren“, um die Teillieferung abzuschließen und für die Kommissionierung und damit den Versand freizugeben.
4
6
5
Aufgabe 13: Die von der „Möbel-New York GmbH“ bestellte Menge des Artikels „OPT
Origineller Promitisch“ ist nun am Lager verfügbar und auch die 2 Stück des Artikels „PromiLiegestuhl, schwarz“ wurden gefertigt. Liefern Sie die von der Firma „Möbel-New York
GmbH“ bestellte Ware komplett und in einem Schritt. Buchen Sie auch die Rechnung (vergeben Sie dabei die Rechnungsnr. RELD01).
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Auftragsabwicklung/Aufträge“.
2. Öffnen Sie den in Aufgabe 3 erstellten Auftrag und geben Sie ihn über die Schaltfläche
„freigeben“ frei (falls noch nicht geschehen).
3. Erstellen Sie über die Schaltfläche „Aktionen/Funktion/Warenausgang erstellen“ einen
Warenausgangskopf.
4. In umgekehrter Reihenfolge zur Buchung des Wareneingangs und zur Registrierung der
Einlagerung muss beim Warenausgang nun zuerst die Kommissionierung registriert werden, um die Artikel für den Warenausgang verfügbar zu machen. Klicken Sie dafür auf
die Schaltfläche „Kommissionierung erstellen“.
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1
4
5. Anschließend wechseln Sie bitte in Abteilungen/Lager/Logistikmanagement/Kommissionierungen und die erstellte Kommissionierung zu öffnen.
6. Hier muss nun angegeben werden, aus welcher Zone und von welchem Lagerplatz der
Artikel in den Warenausgang umgelagert werden soll (falls nicht automatisch von MS
Dynamics NAV ausgefüllt).
7. Nach Auswahl des Lagerplatzes erfolgt mit Klick auf „Kommissionierung registrieren“
die Registrierung der Kommissionierung.
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5
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8. Die Artikel sind nun im Warenausgang verfügbar. Im Anschluss daran kann der Warenausgang unter Abteilungen/Lager/Planung & Ausführung/Warenausgänge über die Schaltfläche „Warenausgang buchen“ gebucht werden (Hinweis: Nur „Liefern“).
8
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
141
9. Öffnen Sie nun noch einmal den Auftrag und kontrollieren Sie im Register „Zeilen“ die
Spalte „Menge geliefert“. Abschließend kann der Auftrag über die Schaltfläche „Buchen“
und Auswahl des Dialogfelds „Fakturieren“ fakturiert werden.
Aufgabe 14: Sie liefern nun die 10 Stück von 50 Stück des Artikels „OPT Origineller
Promitisch“ an die Firma „Möbel-Baum oHG“ (siehe den in Aufgabe 4 aus dem Rahmenauftrag erstellten Verkaufsauftrag). Kontrollieren Sie zunächst den Lagerbestand des Artikels
und stellen Sie die Verfügbarkeit fest. Anschließend können Sie den Artikel aus dem Lager
„GIESSEN“ buchen. Die Rechnung wird dabei nicht gebucht.
1. Analog zu den vorhergehenden Übungen kontrollieren Sie den Lagerbestand direkt über
die Artikelkarte. Doppelklicken Sie dazu auf den Artikel im Artikelstamm. Unter dem
Register „Allgemein“ sehen Sie rechts oben den aktuellen Lagerbestand.
2. Die
Artikelverfügbarkeit
kontrollieren
Sie
im
Menü
„Verknüpfte
Informatio-
nen/Artikel/Artikelverfügbarkeit nach/Periode“. In dem sich öffnenden Fenster werden alle Einkaufsbestellungen und Verkaufsaufträge berücksichtigt.
3. Wechseln
Sie
anschließend
zum
Link
„Abteilungen/Verkauf
&
Marke-
ting/Auftragsabwicklung/Aufträge“.
4. Um den Verkaufsauftrag der 10 zu liefernden Artikel abzuschließen, führen Sie bitte die
erforderlichen Schritte zur Lieferung der Artikel durch, ohne die Rechnung zu buchen
(vgl. Aufgabe 13).
5. Wiederholen Sie anschließend die Schritte 1 und 2.
Vorbereitung weiterer Aufgaben: Die Abteilung Lager hat der Abteilung Einkauf mitgeteilt, dass die bei der Luna-Design oHG bestellten 95 Stück des Artikels „OPT Origineller
Promitisch“ im Lager eingetroffen sind. Außerdem haben Sie über die von der „Luna-Design
oHG“ gelieferte Teilmenge bereits eine Rechnung erhalten (Rechnungsnr. RELD01), Sie
können also aus der betreffenden Einkaufsbestellung 95 Stück (bei „Menge aktuelle Rechnung“ 95 Stück eintragen) fakturieren. (Klick auf Schaltfläche Buchen in der Einkaufsbestellung und Auswahl der Option „Fakturieren). Außerdem ist die Fakturierung der später gelieferten Teilmenge von 25 Stück nun möglich, da für diese Teillieferung ebenfalls eine Rechnung mit der Rechnungsnr. RELD02 vorliegt.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
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Weiterhin muss der Vertrieb der „Möbel-New York GmbH“ eine Rechnung schicken, die von
der „Möbel-New York GmbH“ zu begleichen ist. Dies erfolgt im Falle des Debitors automatisch durch Fakturierung des entsprechenden Verkaufsauftrags (Klick auf Schaltfläche Buchen in dem Verkaufsauftrag und Auswahl der Option „Fakturieren – bereits erledigt, siehe
Aufgabe 13).
Themengebiet: Finanzmanagement und Auftragsabwicklung
Aufgabe 15: Die Rechnung zur Lieferung der 95 von 120 Stück des Artikels „OPT
Origineller Promitisch“ mit der Nummer RELD01 erscheint bei Ihnen auf dem Schreibtisch.
Vor dem Buchen der Rechnung kontrollieren Sie zunächst die Kreditorenposten und den Saldo offener Rechnungen beim entsprechenden Kreditor. Anschließend buchen Sie die ausgehende Zahlung.
1.
2.
3.
Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Finanzmanagement/Kreditoren/Kreditoren“ und wählen Sie den entsprechenden Kreditor aus.
Klicken Sie auf den blau hinterlegte Text hinter „Saldo (MW)“ im Register „Allgemein“.
Die Kreditorenposten werden geöffnet. Dort können Sie die aktuell offenen Rechnungen
des Kreditors einsehen.
1
2
3
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
4.
143
Öffnen Sie nun den Link „Abteilungen/Finanzmanagement/Kreditoren“ und wählen dort
das „Zlg.-Ausg. Buch-Blatt“.
Dort wählen Sie das Buch.-Blattname „GIRO“ und geben die erforderlichen Informationen in das Buch.-Blatt ein (Kreditorenkonto, das Gegenkonto GIRO und die entsprechende Rechnung).
5.
4
5
6.
7.
Abschließend buchen Sie den Zahlungsausgang über die Schaltfläche „Buchen“.
Wiederholen Sie nun die Schritte 1-3, um den Kreditorensaldo erneut zu überprüfen.
Aufgabe 16: Die Möbel-New York GmbH hat die gestellte Rechnung auf unser Girokonto
beglichen. Dieser Vorgang ist auch im System abzubilden. Prüfen Sie die Debitorenposten
und den Saldo offener Rechnungen des Debitors. Anschließend buchen Sie die eingehende
Zahlung.
Der Vorgang erfolgt analog zur Buchung des Zahlungsausgangs in Aufgabe 15. Hier ist allerdings (nach Prüfung des Debitorensaldos) unter „Abteilungen/Finanzmanagement/Debitoren“
das „Zlg.-Eing. Buch.-Blatt“ zu verwenden und dort der entsprechende Debitor anzugeben
und darauf zu achten, dass der Wert in der Spalte „Betrag“ mit einem negativen Vorzeichen
versehen ist, da es sich in diesem Fall um eine Einzahlung handelt und das Debitorenkonto
ausgeglichen wird.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
144
Themengebiet: Vertrieb - Unterstützungsfunktionen
Aufgabe 17: Die Firma „Möbel-Baum oHG“ beklagt Qualitätsmängel in Form von Transportschäden an den bereits gelieferten Artikeln. Nehmen Sie alle Artikel zurück und liefern
Sie erneut sechs Stück des Artikels „OPT Origineller Promitisch“. Dazu erfassen Sie bitte
eine Verkaufsreklamation mit passendem Reklamationsgrund (Hinweis: Buchen Sie die zurückgenommen Artikel in die Zone „QK“ (Qualitätskontrolle) im Lager GIESSEN, um die
Artikel auf Transportschäden untersuchen und ggf. reparieren zu können).
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Auftragsabwicklung/Verkaufsreklamationen“.
2. Klicken Sie auf „Neu“, um einen neue Verkaufsreklamation zu erstellen.
3. Wählen Sie im Register „Allgemein“ den entsprechenden Debitor aus dem Text aus.
4. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Zu stornierende gebuchte Belegzeilen abrufen“ und wählen Sie im folgenden Fenster die gebuchten und bereits gelieferten Artikel
per Doppelklick aus. Füllen Sie nun noch die Spalte „Reklamationsgrund“ mit den entsprechenden Angaben aus.
1
4
5. Fügen Sie zusätzlich zur Reklamation noch eine neue Zeile in das Register „Zeilen“ ein,
um die Tauschartikel zu erfassen. Die Spalte „Nr.“ füllen Sie entsprechend mit der Num-
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
145
mer des im Text genannten Artikels. Geben Sie als „Menge“ die negative im Text genannte Menge ein (hier „-6“).
6. Da die Anzahl der Tauschartikel geringer als die reklamierte Menge ist, müssen die neuen
zu liefernden Artikel in einen neuen Auftrag übertragen werden. Klicken Sie dazu im Menü auf „Aktionen/Funktion/Negative Zeilen übertragen“.
5
7. Der neue Verkaufsauftrag wird automatisch erstellt und kann wie gewohnt bearbeitet
werden (vgl. Aufgabe 13).
8. Buchen Sie anschließend die Verkaufsreklamation aus dem geöffneten Fenster durch das
übliche Vorgehen (Wareneingang erstellen, Einlagerung registrieren, etc. – vgl. z. B. Aufgabe 11).
Aufgabe 18 (fakultativ): Senden Sie der Lotus AG (Kunde unserer Cronus AG) einen aktuellen Produktkatalog mit folgenden Artikeln: Gästestühle der Variante Paris, Bürostühle der
Variante Mexico, Regale der Variante Oslo, Konferenztisch der Variante Antwerp, Schreibtischstühle der Variante Munich. Benutzen Sie dazu den Artikelfilter.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Einkauf/Lager & Bewertung“.
2. Klicken Sie auf „Produktkatalog senden“.
3. Geben Sie die Artikelnummern aus dem Text ein, die Sie senden möchten.
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146
4. Wählen Sie die BizTalk-Partnernummer aus, an welche der Produktkatalog gesendet werden soll.
5. Klicken Sie auf „OK“ (Hinweis: Es erscheint eine Fehlermeldung, da keine BizTalkAnbindung besteht).
1
3
2
4
Aufgabe 19: Die Cronus AG hat unter anderem eine Reihe von Großkunden (Großhandel)
und benötigt eine entsprechende Preisliste für Großeinkäufer. Sie sollen hierzu eine Debitorenpreisgruppe „GR-HANDEL“ anlegen (falls noch nicht existent – ansonsten lediglich Hinzufügen des Großhandelspreises für den genannten Artikel). In dieser Gruppe wird dem Artikel „OPT Origineller Promitisch“ ein Verkaufspreis von 800 € zugeordnet. Ordnen Sie die
Debitorenpreisgruppe anschließend der Möbel-Baum oHG zu.
1. Öffnen
Sie
den
Link
„Abteilungen/Verkauf
&
Marketing/Auftragsabwick-
lung/Einrichtung“.
2. Klicken Sie auf „Debitorenpreisgruppen“.
3. Klicken Sie im folgenden Fenster auf „Neu“.
4. Füllen Sie die Spalte „Code“ mit dem im Text genannten Code für die Debitorenpreisgruppe. Als Beschreibung geben Sie „Großhandelsdebitoren“ an.
5. Wählen Sie im Menü „Verknüpfte Informationen/Debitorenpreisgruppe/VK-Preise“, wählen Sie die Artikelnummer des im Text genannten Artikels und geben Sie in der Spalte
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
147
„VK-Preis“ den Preis von „800 €“ bei einer Mindestmenge von null ein. Bestätigen und
schließen Sie alle offenen Fenster mit „OK“.
1
3
4
5
2
6. Um die Preisgruppe der angegebenen Firma zuzuordnen, wechseln Sie zum Link „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Verkauf/Debitoren“.
7. Doppelklicken Sie auf die im Text angegebene Firma in der Liste der Debitoren.
8. Im Register „Fakturierung“ wählen Sie die in Schritt 4 angelegte Debitorenpreisgruppe
aus und schließen das offene Fenster mit „OK“.
Aufgabe 20: Sie möchten aufgrund einer vorübergehenden Werbeaktion allen Kunden einen
Rabatt von 30 % auf den Artikel „OPT Origineller Promitisch“ geben. Legen Sie hierzu eine
neue Artikelrabattgruppe an und erfassen Sie den nötigen Zeilenrabatt. Ordnen Sie danach
dem Artikel die angelegte Rabattgruppe zu.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Verwaltung“.
2. Klicken Sie auf „Artikelrabattgruppen“.
3. Klicken Sie im folgenden Fenster auf „Neu“.
4. Geben Sie einen aussagekräftigen Code und eine Beschreibung für den Rabatt ein (Beispiel: „EINZEL; Sonderrabatt 0“).
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
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5. Öffnen Sie über das Menü „Verknüpfte Informationen/Art.-Rab.-Gr./VK-Zeilenrabatte“
die Ansicht der Artikelrabatte. Wählen Sie in der Spalte „Verkaufsart“ „Alle Debitoren“
aus und tragen Sie in der Spalte „Zeilenrabatt %“ einen Wert von „30,00“ ein.
3
1
4
5
2
6. Wechseln Sie zum Link „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Lager & Preise/Artikel“.
7. Doppelklicken Sie auf den im Text genannten Artikel, um die Artikelkarte zu öffnen.
8. Wählen Sie im Register „Fakturierung“ im Feld „Artikelrabattgruppe“ den neu angelegten
Artikelrabatt aus und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“.
Aufgabe 21 (fakultativ): Ein nicht näher bekannter Kunde kauft fünf Stück des Artikels
„OPT Origineller Promitisch“ und bezahlt sofort bar. Erfassen Sie eine entsprechende Verkaufsrechnung in MS Dynamics NAV.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
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Themengebiet: Einkauf - Unterstützungsfunktionen
Aufgabe 22: Bei einer Qualitätskontrolle stellen Sie fest, dass die 25 zuletzt von der LunaDesign oHG gelieferten Artikel fehlerhaft sind. Sie schicken die Ware an den Kreditor zurück
und erhalten daraufhin eine Gutschrift mit der Nummer „GSLD01“. Wie können Sie diesen
Sachverhalt in MS Dynamics NAV abbilden? Um die erfolgreiche Buchung zu überprüfen,
kontrollieren Sie den Artikelbestand und den Saldo des Kreditors vor und nach jeder Buchung.
1. Öffnen
Sie
den
Link
„Abteilungen/Einkauf/Bestellungsabwicklung/Einkaufsrekla-
mationen“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
3. Wählen Sie im Feld „Eink. von Kred.-Nr.“ den entsprechenden Kreditor aus.
4. Geben Sie die im Text genannte Nummer der Gutschrift ein.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zu stornierende gebuchte Belegzeilen abrufen“ und
wählen Sie im folgenden Fenster eine der zuvor gebuchten Rechnungen des ausgewählten
Kreditors.
6. Geben Sie die erstellte Einkaufsreklamation durch Klick auf die Schaltfläche „Freigeben“
frei.
7. Erstellen Sie über die Schaltfläche „Aktionen/Funktion/Warenausgang erstellen“ einen
Warenausgangskopf.
8. In umgekehrter Reihenfolge zur Buchung des Wareneingangs und zur Registrierung der
Einlagerung muss beim Warenausgang nun zuerst die Kommissionierung registriert werden, um die Artikel für den Warenausgang verfügbar zu machen. Klicken Sie dafür auf
die Schaltfläche „Kommissionierung erstellen“.
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9. Anschließend wechseln Sie bitte in Abteilungen/Lager/Logistikmanagement/Kommissionierungen und die erstellte Kommissionierung zu öffnen.
10. Hier muss nun angegeben werden, aus welcher Zone und von welchem Lagerplatz der
Artikel in den Warenausgang umgelagert werden soll (falls nicht automatisch von MS
Dynamics NAV ausgefüllt).
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11. Nach Auswahl des Lagerplatzes erfolgt mit Klick auf „Kommissionierung registrieren“
die Registrierung der Kommissionierung.
12. Die Artikel sind nun im Warenausgang verfügbar. Im Anschluss daran kann der Warenausgang unter Abteilungen/Lager/Planung & Ausführung/Warenausgänge
über die
Schaltfläche „Warenausgang buchen“ gebucht werden.
13. Kontrollieren Sie den Kreditorensaldo jeweils vorher und nachher, indem Sie unter dem
Link „Abteilungen/Einkauf/Planung/Kreditoren“ auf den betreffenden Kreditor klicken.
Sie sehen rechts eine Infobox mit den entsprechenden Salden.
14. Den Lagerbestand des Artikels können Sie kontrollieren, indem Sie den Artikel auf der
Artikelkarte doppelt anklicken. Unter dem Register „Allgemein“ sehen Sie dann die jeweiligen Lagerbestände.
15. Nach der Kontrolle können Sie die Reklamation in Schritt 6 fakturieren. Wiederholen Sie
anschließend Schritt 7 und 8, um die ordnungsgemäße Buchung zu kontrollieren.
Einführung in MS Dynamics NAV - WS 2014/15
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Themengebiet: Lager - Unterstützungsfunktionen
Aufgabe 23: Erstellen Sie den Lagerort mit dem Code „STUTTGART-II“. Das Lager befindet sich in der Studentenstr. 85, 70173 Stuttgart. Dieses Lager ist ein geordnetes Lager mit
beschrifteten Regalen. Daher richten Sie das Lager bitte für die gesteuerte Einlagerung und
Kommissionierung ein. Bitte tragen Sie auch Ihren Benutzernamen als Lagermitarbeiter ein.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Lager/Lager/Lagerorte“.
2. Klicken Sie im folgenden Fenster auf „Neu“.
3. Geben Sie im Feld „Code“ des Registers „Allgemein“ den im Text angegebenen Code an
und vergeben Sie die restlichen Daten nach Ihren Vorstellungen.
4. Setzen Sie einen Haken im Register „Logistik“ im Feld „Lagerplatz notwendig“ sowie im
Feld „Gesteuerte Einlag. u. Kommiss.“.
5. Setzen Sie einen Haken im Register „Lagerplatzprüfung“ im Feld „Einlag.-Zeilen immer
erstellen“ und im Feld „Komm.-Zeilen immer erstellen“ und wählen Sie als Einlagerungsvorlagencode „STD“.
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Aufgabe 24: Legen Sie im Lager „STUTTGART-II“ die Zonen Wareneingang, Warenausgleich, Qualitätskontrolle, Kommissionierung und Warenausgang an. Legen Sie die zugehörigen Zonenprioritäten in beliebiger Reihenfolge fest.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Lager/Verwaltung“.
2. Klicken Sie auf „Lagerorte“.
3. Markieren Sie das im Text genannte Lager.
4. Öffnen Sie im Menü „Verknüpfte Informationen/Lagerort/Zonen“ und legen Sie die Zonen, wie in folgender Abbildung zu sehen, an.
5. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“ und schließen Sie alle Fenster.
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Aufgabe 25: Legen Sie im Lager „STUTTGART-II“ für jede angelegte Zone mindestens fünf
neue Lagerplätze an und vergeben Sie jeweils Nummern von 0001 bis 0005.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Lager/Lager/Lagerplatzvorlagen“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
3. Legen Sie die Lagerplatzvorlagen wie in folgender Abbildung an. Falls die Spalte „Zonencode“ nicht angezeigt wird, müssen Sie dies zuerst unter den Fenstereinstellungen ändern.
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4. Schließen Sie das Fenster mit „OK“ und wechseln Sie zum Link „Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Lager/Lager/Lagerpl. erst.-Vorschl.-Vorlagen“.
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5. Markieren Sie „LAGPL“.
6. Öffnen Sie „Verknüpfte Informationen/Vorlage/Namen“ und erstellen Sie einen StandardLagerplatz-Vorschlag für das im Text genannte Lager.
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7. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mittels „OK“ und wechseln Sie zum Link Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Lager/Lager/Lagermitarbeiter“ und tragen Sie
sich dort als Lagermitarbeiter ein.
8. Wechseln Sie anschließend zum Link „Abteilungen/Lager/Logistikmanagement“.
9. Öffnen Sie „Lagerplatz Erst.-Vorschlag“.
10. Wählen Sie im Aktionsmenü „Aktion/Funktion/Lagerplätze berechnen…“.
11. Füllen Sie das sich öffnende Fenster wie in folgender Abbildung aus (beginnend bei
„IN1“ bis „IN5“. Die Regal-Nr. ist immer A. Die Zahl des Abschnitts ist bei „IN1“ = 1
und bei „IN2“ = 2, etc. Wählen Sie außerdem bei der Feldbegrenzung das „-“-Zeichen)
und klicken Sie auf „OK“.
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12. Wiederholen Sie die Schritte 10-11 für alle Zonen (siehe Hinweise in Schritt 11).
13. Klicken Sie abschließend auf „Aktionen/Funktion/Lagerplätze erstellen…“, um die vorgeschlagenen Lagerplätze zu erstellen.
14. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Lager/Verwaltung“.
15. Klicken Sie auf „Lagerorte“.
16. Doppelklicken Sie auf das im Text genannte Lager.
17. Füllen Sie die Felder „Wareneingangslagerplatzcode, Warenausgangslagerplatzcode und
Ausgleichslagerplatzcode“ mit einem der erstellten Lagerplätze.
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18. Wechseln Sie zum Link „Abteilungen/Verwaltung/Anwendung Einrichtung/Finanzmanagement/Buchungsgruppen/Lagerbuchungsgruppen“.
19. Markieren Sie einen der Werte in der Spalte „Code“.
20. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einrichtung“.
21. Füllen Sie die Werte für das im Text angegebene Lager nach dem gleichen Schema aus
wie das Lager „WEISS“ und bestätigen Sie Ihre Eingaben mit „OK“.
22. Wiederholen Sie die Schritte 19 bis 21 für jeden Lagerbuchungsgruppencode.
Aufgabe 26: Erstellen Sie eine Umlagerungsroute von „GIESSEN“ in das neue Lager
„STUTTGART-II“. Den Transport der Ware übernimmt ein externer Dienstleister.
1. Öffnen
Sie
den
Link
„Abteilungen/Verwaltung/Anwendung
Einrich-
tung/Lager/Lagerbestand“.
2. Öffnen Sie den Link „Umlagerungsrouten“.
3. Klicken Sie im folgenden Fenster auf „Matrix anzeigen“.
4. Klicken Sie in der Matrix auf das Feld in der Zeile „GIESSEN“, in dem sich das Lager
„STUTTGART-II“ mit dem Lager „GIESSEN“ trifft.
5. Klicken Sie auf „Aktionen/Neu“ und wählen Sie im Feld „In Transit Code“ den Wert
„FREMD-LOG“.
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Aufgabe 27: Nachdem Sie die Umlagerung geplant haben, möchten Sie 5 Stück des Artikels
„OPT Origineller Promitisch“ aus dem Lager „GIESSEN“ in das Lager „STUTTGART-II“
verschieben.
1. Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Lager/Planung & Ausführung/Umlagerungsaufträge“.
2. Klicken Sie auf „Neu“.
3. Füllen Sie die Felder „Umlag. von Code“ und „Umlag. nach Code“ entsprechend der
Aufgabenstellung.
4. Füllen Sie die Blattzeilen mit dem im Text genannten Artikel und der entsprechenden
Menge.
5. Geben Sie den Auftrag frei und klicken Sie auf „Aktionen/Funktion/Warenausgang erstellen“. Verfahren Sie anschließend nach dem gleichen Muster wie in Aufgabe 13, um
den Warenausgang buchen zu können.
6. Nach Buchung des Warenausgangs für das Lager „GIESSEN“ erstellen Sie nun den Wareneingang für das Lager „STUTTGART-II“ über „Aktionen/Funktion/Wareneingang erstellen“. Verfahren Sie dabei genauso wie in Aufgabe 11, mit dem Unterschied, dass Sie
statt von einer Bestellung von ihrem gerade bearbeiteten Umlagerungsauftrag ausgehen.
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Aufgabe 28: Bei einer Inventur im Lager „STUTTGART-II“ stellen Sie fest, dass nur 4 Stück
des soeben umgelagerten Artikels „OPT Origineller Promitisch“ im Lager auffindbar sind.
Erfassen Sie den Artikelschwund im System.
1.
Öffnen Sie den Link „Abteilungen/Lager/Logistikmanagement“.
2.
Wählen Sie dort die Logistik Inventur Buch.-Blätter aus.
3.
Im Logistik Inventur Buch.-Blatt klicken Sie auf „Lagerbestand berechnen“ und geben im
Filter die Nummer des entsprechenden Artikels an (hier im Beispiel Nr. 2336-S).
MS Dynamics NAV füllt die Zeilen im Logistik Inventur Buch.-Blatt automatisch mit den
entsprechenden Werten der laut Lagerbestand vorhanden Artikelmengen des entsprechenden
Artikels (hier: Nr. 2336-S - in diesem Fall sind laut Lagerbestand des System 1.005 Stück des
Artikels im Lager GIESSEN (Lagerplatz A-1-0001, Zone „KOMM“) vorhanden).
4.
In der Spalte „Inventurmenge“ ist nun die physisch erfasste Menge von 1.000 (bei Ihnen:
Menge 4) einzutragen.
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Klicken Sie anschließend im Logistik Inventur Buch.-Blatt auf die Schaltfläche „Registrieren“. Sie erhalten die Meldung, dass die Buch.-Blatt Zeilen registriert wurden.
Nun ist der Vorgang aber noch nicht abgeschlossen, der registrierte Artikelabgang ist an dieser Stelle noch zu buchen:
6.
Öffnen Sie den Link CRONUS AG/Abteilungen/Lager/Planung & Ausführung/Artikel.
Dort wählen Sie Artikel Buch.-Blatt aus.
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Wählen Sie dort Aktionen/Funktion/Ausgleich berechnen und geben Sie als Filter die
entsprechende Artikelnummer (Nr.), hier „2336-S“, an.
MS Dynamics NAV berechnet für den angegebenen Artikel automatisch die noch zu buchenden Posten im System. Die soeben für den Lagerplatz A-1-0001 in der Zone „KOMM“ registrierten -5 Stück (bei Ihnen: -1 Stück) des Artikels 2336-S werden als „Abgang“ angezeigt:
8.
Klicken Sie nun auf „Buchen“ und bestätigen Sie das Dialogfeld mit „Ja“. Sie erhalten
die Meldung, dass die Buch.-Blatt Zeilen gebucht wurden.
Die Menge von 1.000 (bei Ihnen: 4) ist nun im Lagerbestand erfasst.
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Literatur
1.
Abts, Dietmar; Mülder, Wilhelm: Grundkurs Wirtschaftsinformatik – Eine kompakte
und praxisorientierte Einführung, 5. Auflage, Wiesbaden: Friedr. Vieweg & Sohn Verlag 2004.
2.
Lusczak, Andreas; Singer, Robert: Microsoft Dynamics NAV 2009 – Grundlagen:
Kompaktes Anwenderwissen zur Abwicklung von Geschäftsprozessen, 1. Auflage,
Deutschland: Microsoft Press 2009, S. 21 f.
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