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Kalender 2015 - Gute Ideen verbinden - Initiative Neue Qualität der

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Kalender 2015
Gute Ideen verbinden
Jahreskalender 2015
Januar 2015
Februar 2015
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9 23 24 25 26 27 28
13 23 24 25 26 27 28 29
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März 2015
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Mai 2015
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17 20 21 22 23 24 25 26
21 18 19 20 21 22 23 24
26 22 23 24 25 26 27 28
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Juli 2015
August 2015
September 2015
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33 10 11 12 13 14 15 16
38 14 15 16 17 18 19 20
30 20 21 22 23 24 25 26
34 17 18 19 20 21 22 23
39 21 22 23 24 25 26 27
31 27 28 29 30 31
35 24 25 26 27 28 29 30
40 28 29 30
36 31
Oktober 2015
November 2015
KW Mo Di Mi Do Fr
40
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KW Mo Di Mi Do Fr
Sa So
KW Mo Di Mi Do Fr
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46
9 10 11 12 13 14 15
51 14 15 16 17 18 19 20
43 19 20 21 22 23 24 25
47 16 17 18 19 20 21 22
52 21 22 23 24 25 26 27
44 26 27 28 29 30 31
48 23 24 25 26 27 28 29
53 28 29 30 31
5
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Dezember 2015
1
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9 10 11 12 13
5
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Name
Straße
Stadt
Telefon
Mobil
E-Mail
Zukunft sichern,
Arbeit gestalten
Die Initiative Neue Qualität der Arbeit bringt die Akteure zusammen, die
Arbeit in Deutschland gestalten möchten. Gelegenheit zum Austausch und
eine Inspiration für Unternehmen bieten bundesweit und regional aktive
Unternehmens-, Experten- und Beraternetzwerke. Im Zentrum der Aktivitäten:
die Fähigkeiten und Kompetenzen der Arbeitnehmer.
Die Arbeitswelt verändert sich in rasantem
Tempo: Globaler Wettbewerb, demografischer Wandel, technischer Fortschritt und
strukturelle Veränderungen des Arbeits markts fordern Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen. So wird Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern heutzutage eine deutlich
größere Flexibilität abverlangt, was Arbeitszeit, Einsatzort oder auch Aufgabenbereiche
angeht. Unternehmen stehen wiederum vor
der Herausforderung, ihre Personalpolitik neu
auszurichten, um als Unternehmen auf dem
enger werdenden Arbeitsmarkt attraktiv zu
bleiben und damit auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein.
Genau darum geht es bei der Initiative Neue
Qualität der Arbeit, in der sich Bund, Länder,
Verbände und Institutionen der Wirtschaft,
Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Sozialversicherungsträger und Stiftungen gemeinsam engagieren.
Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität für die Beschäftigten als Schlüssel für Innovationskraft und
Wettbewerbsfähigkeit – von Unternehmen
und damit auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Praxisnahe Gestaltungsansätze für das Unternehmen der Zukunft bietet die vom Bundesministerium für Arbeit und
Soziales geförderte Initiative in vier personal-
politischen Handlungsfeldern: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.
Mit Möglichkeiten zum Austausch, anschaulichen Beispielen aus der Praxis, Informationsund Beratungsangeboten sowie durch die
Förderung von Modellprojekten unterstützt
die Initiative Unternehmen – insbesondere
KMU – dabei, eine moderne Arbeitskultur
zu gestalten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konsequent in den Mittelpunkt stellt.
Weitere Informationen unter www.inqa.de.
Personalführung
Chancengleichheit
& Diversity
Gesundheit
Wissen &
Kompetenz
Führung und
Kommunikation
Familie und Beruf
Physische und
psychische
Gesundheit
Personalentwicklung
Demografie
Partizipation
und Motivation
Arbeitsorganisation
und Arbeitszeit
Lebenslanges Lernen
Inklusion
Frauenförderung
Organisationelle
und individuelle
Resilienz
Wissenstransfer
Faire und verlässliche Arbeitsbedingungen
Die Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet
Arbeitgebern und Beschäftigten eine Plattform mit konkreten Angeboten zu den vier
Bereichen, die ein wettbewerbsfähiges Unternehmen der Zukunft auszeichnen:
> Gesundheit Gesundheit ist die Voraus-
setzung für Kreativität, Leistung und Motivation. Mit dem demografischen Wandel
und längeren Lebensarbeitszeiten wird die
Gesundheit von Arbeitnehmern zu einem
entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
> Personalführung Ein zukunftsfähiges Perso-
nalmanagement berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten und
geht neue Wege bei Arbeitsorganisation
und Arbeitszeit.
> Chancengleichheit & Diversity Moderne
> Wissen & Kompetenz Wissen ist der Schlüs-
sel zu nachhaltigem Unternehmenserfolg:
Weitsichtige Betriebe investieren in die kontinuierliche Weiterbildung ihrer Belegschaft
und sorgen dafür, dass vorhandenes Knowhow bestmöglich genutzt wird.
Personalpolitik setzt auf Vielfalt: Teams, in
denen verschiedene Altersgruppen, Fähigkeiten und Erfahrungen zusammenkommen,
arbeiten innovativer und erfolgreicher.
In dieser Broschüre wird auf eine geschlechtsneutrale Schreibweise geachtet. Wo dies nicht möglich ist,
wird zugunsten der besseren Lesbarkeit das ursprüngliche grammatische Geschlecht als Klassifizierung von
Wörtern (männlich, weiblich, sächlich und andere) verwendet. Es wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass damit auch jeweils das andere Geschlecht angesprochen ist.
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
INQA Top 100 – Gute
Unternehmenspraxis
Innovative Arbeitsgestaltung – wie kann sie aussehen? Es gibt ganz konkrete
Beispiele, welche Maßnahmen und Lösungen sich auf betrieblicher Ebene
bewährt haben. Unser Tipp: Nutzen Sie die direkte Kontaktmöglichkeit zu
Erfahrungsträgern in den Firmen für Ihre Inspiration und treten Sie in unkomplizierten Gedankenaustausch mit anderen Unternehmen.
Zwölf Monate, zwölf gute Beispiele! Dies
ist auch für 2015 das Konzept des INQAWochenplaners. Mit exemplarischer „INQAGute Unternehmenspraxis“ enthält der Kalender erneut eine Reihe von Anregungen,
Ideen und Vorschlägen für die betriebliche
Praxis. Eine schöne Gelegenheit, um die gute
Arbeitsgestaltung in erfolgreichen Unternehmen kennenzulernen.
Die Auswahl soll Appetit auf die kostenlose
Nutzung der INQA-Datenbank TOP 100 –
Gute Unternehmenspraxis machen. Dort sind
Beispiele aus Großunternehmen und Kleinbetrieben zu finden, aus verschiedenen
Branchen und Regionen – als Videoporträt,
Bildergalerie und zum Nachlesen. Eine Karte
verortet die vorbildhaften Unternehmen in
den einzelnen Regionen Deutschlands.
Bewiesen ist: Wenn sich die Qualität der
Arbeitsgestaltung bzw. der Arbeit verbessert,
steigt die Identifikation der Beschäftigten mit
dem Unternehmen. Dies hat maßgeblichen
Einfluss auf das Engagement und letztlich
auch auf die Produktivität. Anders formuliert:
Wer Spitzenleistungen erzielen will, sollte
Spitzenbedingungen ermöglichen. Viele Unternehmen arbeiten schon lange nach diesem
Grundsatz – mit Erfolg.
Manchmal sind unkonventionelle und kreative Lösungen nötig, um ein Ziel zu erreichen.
Mitunter erzielen einfache Maßnahmen
einen großen Effekt. Bei der Datenbank
TOP 100 werden daher nicht nur Beispiele aus
den klassischen Feldern der Ergonomie und
Sicherheitstechnik gezeigt. Neue Qualität der
Arbeit bedeutet auch: neue Unternehmenskultur, aktive Förderung der Gesundheit im
Betrieb, Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
moderne Arbeitszeitgestaltung, Berücksichtigung und Förderung älterer Arbeitnehmer,
neue Qualität der Büroarbeit, mehr Sicherheit am Bau und vieles andere mehr. Lassen
Sie sich ein ganzes Jahr lang inspirieren – und
darüber hinaus.
Gibt es auch in Ihrem Betrieb vorbildliche
Lösungen, von denen die Gute-Praxis-Community erfahren sollte? Dann sagen Sie es uns!
gutepraxis@inqa.de
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Januar
Februar
>MainInstitut
14 Beschäftigte
Berufliche Erwachsenenbildung
> Bernhard Roll GmbH
5 Beschäftigte
Baugewerbe
Motivation
Demografie
März
> ThyssenKrupp Bilstein GmbH
April
rund 1.600 Beschäftigte
Automobil-Zulieferer
> Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG
rund 3.000 Beschäftigte
Verarbeitendes Gewerbe
psychische Gesundheit
Personalentwicklung
Mai
Juni
> Gerresheimer AG
rund 3.400 Beschäftigte
Verpackungsmittelhersteller
> Hieber´s Frische Center KG
920 Beschäftigte
Einzelhandel
Führung und Kommunikation
Inklusion
Juli
August
> I.K. Hofmann GmbH
> ORGADATA AG
physische Gesundheit
Lebenslanges Lernen
rund 20.000 Beschäftigte
Personaldienstleistung
September
rund 200 Mitarbeiter
IT-Dienstleistung
Oktober
> Schröder & Partner
25 Beschäftigte
Dienstleistung
> Bezirksamt Neukölln
rund 1.800 Beschäftigte
öffentliche Verwaltung
Partizipation
organisationelle und individuelle
Resilienz
November
Dezember
> Krankenhaus St. Joseph-Stift
830 Beschäftigte
Pflege
> Appenfelder GmbH
rund 25 Beschäftigte
Technikdienstleister
Wissenstransfer
Arbeitsorganisation
Lernen Sie das ganze Jahr vom Erfolg anderer und lassen Sie sich in der
Datenbank TOP 100 von aktuellen Lösungen anderer Unternehmen inspirieren.
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Eine wirklich gute
Schule
Altenpflegekräfte und Lehrkräfte für die Pflegeausbildung sind gefragt:
Das MainInstitut in Wiesbaden trägt diesem Bedarf Rechnung und bietet als
staatlich anerkannter Bildungsträger Schulungsmaßnahmen im Gesundheitsund Sozialwesen an. Eine Standorterweiterung nutzte das Unternehmen zur
bedarfsorientierten Umstrukturierung und Etablierung einer übergreifenden,
innovativen Unternehmenskultur.
MainInstitut
Hessen
14 Beschäftigte
Berufliche Erwachsenenbildung
www.maininstitut.de
Innovative und kreative Mitarbeiter sind seit
jeher hochgeschätzt im MainInstitut. Das Unternehmen richtete 2013 einen weiteren Standort im hessischen Friedberg ein und erweiterte das bisherige Angebot: In Wiesbaden liegt
der Fokus auf der Weiterbildung und Pflege,
in Friedberg geht es darum, Menschen für den
Altenpflegeberuf zu begeistern und ihnen das
nötige Wissen an die Hand zu geben. Im Rahmen des Ausbaus sollte jedoch nicht nur das
Angebot erweitert, sondern auch eine kreative
und motivierende Lern- und Arbeitsatmosphäre
geschaffen werden, in der sich alle wohlfühlen
und erfolgreich arbeiten können.
Kultur der flachen Hierarchien
Für eine erste Annäherung an das Thema
nutzte das Unternehmen den INQA-Check
„Guter Mittelstand“ als Basisinstrument, um
dann mit dem Check „Personalführung“ vertiefend in die personalrelevanten Themen
einzusteigen. Bei der daran anschließenden
Ausarbeitung konkreter Maßnahmen lagen
Schwerpunkte auf den Themen motivierende Personalentwicklungsmaßnahmen,
Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sowie Talentförderung. Konkret bedeutet das:
Die Geschäftsleitung lebt eine Unternehmens kultur der flachen Hierarchien vor,
Personalführung
kommuniziert wertschätzend und legt Wert
auf eine offene Feedbackkultur.
Entwicklungsperspektiven ermitteln
Die Beschäftigten werden in die Ideenfindung
und die unterschiedlichen Prozessphasen eingebunden und motiviert, ihren eigenen Beitrag zu leisten: Unterschiedliche Ressourcen
wie Organisationstalent, Kundenpflege oder
besondere Fähigkeiten im Bereich Corporate
Design oder Social Media werden gezielt
eingesetzt. In regelmäßigen Mitarbeitergesprächen berät die Geschäftsleitung mit den
Angestellten über weitere Entwicklungsperspektiven und möglichen Schulungsbedarf.
Zudem haben die Lehrkräfte des Instituts alle
Freiheiten, die Inhalte entlang des bestehenden Curriculums kreativ umzusetzen. Zu einer
angenehmen Lernatmosphäre, die viel praktisches Üben zulässt, tragen ein hoher Ausstattungsstandard und ansprechend gestaltete
Räumlichkeiten bei.
Praxistipp
> Mit dem INQA-Unternehmenscheck
„Guter Mittelstand“ können vor allem
kleine Unternehmen die wesentlichen
Aspekte einer guten präventiven Arbeitsgestaltung und Organisation überprüfen.
Der Check umfasst elf Themen von der
Strategie, über die Führung und Kundenpflege bis hin zur Personalentwicklung.
www.inqa-unternehmenscheck.de
> Der INQA-Check „Personalführung“ bietet
Unternehmern kleinerer Betriebe systematisch Unterstützung, die Qualität ihrer
Personalführung zu überprüfen. Darüber
hinaus ist der Check für Führungskräfte in
größeren Unternehmen geeignet.
www.inqa-check-personalfuehrung.de
Dezember 2014 / Januar 2015
29. Dezember | Mo
30. Dezember | Di
31. Dezember | Mi
Silvester
1. Januar | Do
Neujahr
2. Januar | Fr
3. Januar | Sa
4. Januar | So
KW 1
KW 2
Januar 2015
5. Januar | Mo
Heilige Drei Könige
6. Januar | Di
7. Januar | Mi
8. Januar | Do
9. Januar | Fr
10. Januar | Sa
11. Januar | So
Januar 2015
12. Januar | Mo
13. Januar | Di
14. Januar | Mi
15. Januar | Do
16. Januar | Fr
17. Januar | Sa
18. Januar | So
KW 3
KW 4
Januar 2015
19. Januar | Mo
20. Januar | Di
> 15. Szenografie-Kolloquium in der DASA, Dortmund
21. – 23. Januar
21. Januar | Mi
22. Januar | Do
23. Januar | Fr
24. Januar | Sa
25. Januar | So
Januar / Februar 2015
26. Januar | Mo
27. Januar | Di
28. Januar | Mi
29. Januar | Do
30. Januar | Fr
31. Januar | Sa
1. Februar | So
KW 5
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Bis zur Rente aktiv
Arbeitsplätze alternsgerecht zu gestalten, ist besonders für kleine Betriebe
in körperlich anspruchsvollen Branchen eine Herausforderung. Die Bernhard
Roll GmbH zeigt, wie man als Handwerksbetrieb mit einfachen, gezielten
Maßnahmen im Arbeitsalltag dafür sorgen kann, dass die Beschäftigten
ihren Beruf bis zur Rente ausführen können.
Der Beruf des Anlagenmechanikers im
Bereich Heizung, Gas und Sanitär verlangt dem
Beschäftigten körperlich viel ab. Das weiß
man bei der Bernhard Roll GmbH mit Sitz im
Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf, die seit
43 Jahren Heizungstechnik, Sanitär- und Solaranlagen aufbaut und wartet. Damit die
Beschäftigten bis zur Rente in dem körperlich
anstrengenden Beruf tätig sein können, entschied das Unternehmen seine Personalstrategie an den demografischen Herausforderungen auszurichten. Dabei half die Teilnahme
an dem INQA-Projekt CHRONOS, das dem
Handwerksunternehmen Maßnahmen zur
Sicherung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit vorschlug.
Das Betriebsklima als gute Basis
In einem ersten Schritt deckte eine Mitarbeiter- und Unternehmerbefragung einige
Schwächen in der Arbeitsorganisation, der
Personalentwicklung und der Gesundheitsförderung auf. Es zeigte sich aber auch, dass
das Betriebsklima bei der Bernhard Roll GmbH
stimmt – eine gute Basis, auf der man aufbauen konnte.
Betriebliche Gesundheitsförderung
und Arbeitsschutz
Unter diesen Aspekten wurden mit Unterstützung des CHRONOS-Teams die typischen
Arbeitsabläufe und körperlichen Belastungen
Bernhard Roll GmbH
Berlin
5 Beschäftigte
Baugewerbe
www.bernhard-rollgmbh.de
Chancengleichheit & Diversity
insbesondere der Gesellen auf der Baustelle analysiert. Im Gespräch erfuhren sie mehr
über das Thema „gesunde Bewegungen während der Arbeit“. In einem Fitnesstagebuch
finden die Beschäftigten jetzt neben ihren
persönlichen Belastungsprofilen auch Ausgleichsübungen zum Nachmachen. Ein weiterer wichtiger Schritt war es, die Gesundheitsförderung mit dem Arbeitsschutz zu
verknüpfen. Die CHRONOS-Checklisten waren
hier eine gute Hilfe. Der Betriebsinhaber wurde
unter anderem geschult, wie er eine Gefährdungsbeurteilung erstellt und wie er Unterweisungen systematisch planen, dokumentieren und überwachen kann.
Gegenseitige
Erwartungen klar formulieren
Zu einer klugen Strategie in Sachen demografiefestes Unternehmen gehört auch, dass
regelmäßig persönliche Zielvereinbarungsgespräche geführt werden, um gegenseitige
Erwartungen auszutauschen. Diese Mitarbeitergespräche bieten die Gelegenheit, Arbeitsaufgaben und -bedingungen zu besprechen
sowie Ideen der Mitarbeiter ohne Verzug in den
Arbeitsablauf einzubinden. Weiterhin wurden
Arbeitsplatzbeschreibungen entwickelt, in
denen die grundsätzlichen Kompetenzen und
Verantwortungsbereiche festgelegt sind.
Praxistipp
> Das INQA-Projekt CHRONOS bietet speziell
Unternehmen aus der Bauwirtschaft Handlungsleitfäden mit praxisorientierten
Maßnahmen an, die gezielt dabei helfen
die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit
im eigenen Betrieb zu stärken.
www.inqa.de/handlungshilfe-chronos
KW 6
Februar 2015
2. Februar | Mo
3. Februar | Di
4. Februar | Mi
5. Februar | Do
6. Februar | Fr
7. Februar | Sa
8. Februar | So
Februar 2015
9. Februar | Mo
10. Februar | Di
11. Februar | Mi
12. Februar | Do
13. Februar | Fr
14. Februar | Sa
15. Februar | So
KW 7
KW 8
Februar 2015
16. Februar | Mo
17. Februar | Di
18. Februar | Mi
19. Februar | Do
20. Februar | Fr
21. Februar | Sa
22. Februar | So
Februar / März 2015
KW 9
23. Februar | Mo
24. Februar | Di
25. Februar | Mi
26. Februar | Do
27. Februar | Fr
28. Februar | Sa
1. März | So
> 61. Frühjahrskongress der GfA, Gestaltung der Arbeitswelt der
Zukunft, Karlsruhe
25. – 27. Februar
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Tatkraft und
Fingerspitzengefühl
Hohe Bereitschaft, schnelle Reaktionszeiten und der Druck reibungslose Arbeitsabläufe zu gewährleisten führen zu hohen psychischen Belastungen. Der AutomobilZulieferer ThyssenKrupp Bilstein hat an seinen beiden deutschen Standorten
Ennepetal und Mandern jeweils ein Netzwerk geschaffen, in dem die Beschäftigten
Rat und Hilfe von internen und externen Spezialisten erhalten.
Im Sommer 2012 startete das Unternehmen
das Netzwerk BI-Care, ein Projekt zur Erhaltung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz. Inhaltlich unterstützt wurde es mit den
Materialien aus dem psyGA-Projekt der Initiative Neue Qualität der Arbeit. In zahlreichen
Gesprächen wurde geklärt, was die Überlastungssituation verursacht hatte, wo der
Leidensdruck am größten war und was geschehen musste, damit sich die Betroffenen
Hilfe holen konnten.
Internes und externes Netzwerk
Innerbetriebliche Akteure mit persönlichem
Bezug zu den Beschäftigten bilden den Kern
des Netzwerks: Führungskräfte, die Personalleitung, Vertrauensleute der Arbeitnehmervertretung, der Betriebsarzt und die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bauen die Brücke nach
außen zu externen Spezialisten, die ihr medizinisches, psychologisches oder therapeutisches Knowhow in einem eigenen Netzwerk
vereinen. Sie alle werden bei Bedarf tätig, arbeiten eng zusammen und sind zum Schutz
der Beschäftigten an die Schweigepflicht gebunden. Diskretion gerade im Umgang mit
psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen ist garantiert und wird ohne Ausnahme praktiziert. Das gibt dem Versorgungsangebot die nötige Glaubwürdigkeit.
ThyssenKrupp
Bilstein GmbH
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
rund 1.600 Beschäftigte
Automobil-Zulieferer
www.thyssenkruppbilstein.de
Gesundheit
Vermittlung innerhalb kürzester Zeit
Praxistipp
Die Koordinierung der Betreuung übernehmen
die Betriebsärzte an den Standorten. Je nach
Bedarf vermittelt das Netzwerk innerhalb einer Woche eine professionelle Beratung und
Unterstützung im ambulanten Bereich. Innerhalb von höchstens sechs Wochen erhält
der jeweilige Mitarbeiter qualifizierte psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten,
auch stationäre Behandlungen oder Rehabilitation. Im Anschluss bietet ThyssenKrupp
Bilstein seinen Mitarbeitern Hilfe bei der zeitnahen Rückkehr an den Arbeitsplatz.
> Das Projekt „Psychische Gesundheit in der
Arbeitswelt – psyGA“ der Initiative Neue
Qualität der Arbeit bietet zahlreiche Handlungshilfen und Praxisinstrumente als konkrete Unterstützungsangebote für den Umgang mit Stress – von der Analyse möglicher Fehlbelastungen bis zu konkreten
Tipps für die tägliche Praxis.
www.psyga.info
KW 10
März 2015
2. März | Mo
3. März | Di
4. März | Mi
5. März | Do
6. März | Fr
7. März | Sa
8. März | So
März 2015
9. März | Mo
10. März | Di
11. März | Mi
12. März | Do
13. März | Fr
14. März | Sa
15. März | So
KW 11
KW 12
März 2015
16. März | Mo
> 2. Tagung Arbeitsleben 2025: Vom Betrieblichen Gesundheitszum Arbeitsfähigkeitsmanagement, München
17. – 20. März
> 4. Berliner Demografie Forum, Berlin
18. – 20. März
17. März | Di
18. März | Mi
19. März | Do
20. März | Fr
21. März | Sa
22. März | So
März 2015
KW 13
23. März | Mo
24. März | Di
25. März | Mi
26. März | Do
27. März | Fr
28. März | Sa
29. März | So
> Altenpflege 2015 – Die Leitmesse der Pflegewirtschaft, Nürnberg
24. – 26. März
KW 14
März / April 2015
30. März | Mo
31. März | Di
1. April | Mi
2. April | Do
Karfreitag
3. April | Fr
4. April | Sa
Ostersonntag
5. April | So
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Kompetenzen entwickeln,
Mitarbeiter binden
Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen und langfristig binden: Das
Unternehmen WAGO Kontakttechnik setzt dabei auf die Förderung individueller
Kompetenzen, ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement sowie
gezielte Recruitingaktionen.
WAGO Kontakttechnik
GmbH & Co. KG
Thüringen
rund 3.000 Beschäftigte
Verarbeitendes Gewerbe
www.wago.de
Der WAGO-Unternehmensstandort Sondershausen liegt im Kyffhäuserkreis, einer Region,
die vom demografischen Wandel stark betroffen ist. In den letzten Jahren ist hier die
Zahl der Bewerbungen auf die angebotenen Stellen und Ausbildungsplätze des Herstellers von Verbindungs- und Automatisierungstechnik zurückgegangen. Um junge Bewerber besser zu erreichen, kooperiert das
Unternehmen erfolgreich mit verschiedenen
Schulen und bietet neben dualen Ausbildungswegen auch Praktika sowie Ferienjobs
an und beteiligt sich an verschiedenen Ausbildungsmessen, um junge Interessenten direkt
zu erreichen. Zudem hat das Unternehmen
mittels des INQA-Kurzchecks-Demografie und
mit Unterstützung des Thüringer Netzwerkes
Demografie die Altersstruktur seiner Beschäftigten detailliert analysiert und daraufhin passende Aktivitäten angestoßen.
Weitsicht in der Personalentwicklung
Im Handlungsfeld Kompetenzentwicklung
führt das Unternehmen mit jedem Beschäftigten einmal jährlich, unabhängig vom Alter, ein
Mitarbeitergespräch durch. Hierbei werden
Stärken und Schwächen ermittelt, Weiterbildungsbedarfe bestimmt und berufliche
Perspektiven besprochen. Die professionelle
und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter
ermöglicht es, Leistungs- und Kernkompe-
Wissen & Kompetenz
tenzträger langfristig an das Unternehmen
zu binden.
Zudem ist der Wissenstransfer innerhalb des
Unternehmens gesichert, da nahezu alle Abteilungen altersgemischt sind und ein reger
Dialog zwischen älteren und jüngeren Beschäftigten im laufenden Arbeitsprozess stattfindet.
Gute Führung und
verbesserte Prozesse
Wertschätzendes Führungsverhalten trägt zu
einem guten Betriebsklima bei. Daher führte
das Unternehmen entsprechende Leitlinien
ein, die für alle Führungskräfte verbindlich
sind und gezielt in Führungskräftetrainings
vermittelt werden. Zusätzlich analysiert und
verbessert das betriebliche Gesundheitsmanagement regelmäßig die Arbeitsprozesse in ergonomischer Hinsicht und unterstützt
die Gesundheit der Beschäftigten mit vielen
präventiven Angeboten wie themenbezogenen Gesundheitstagen oder Azubi-Projekten
zum Thema Stress.
Praxistipp
> Der INQA-Kurzcheck Demografie sowie die
Angebote des Demographie Netzwerks ddn
sind gute Instrumente, um die Altersstruktur
im Unternehmen zu analysieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Bei WAGO
waren das Fortbildungs- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen sowie Aktivitäten
im Bereich Recruiting.
www.inqa.de/inqa-kurzcheck-demografie
April 2015
6. April | Mo
7. April | Di
8. April | Mi
9. April | Do
10. April | Fr
11. April | Sa
12. April | So
KW 15
Ostermontag
KW 16
April 2015
13. April | Mo
14. April | Di
15. April | Mi
16. April | Do
17. April | Fr
18. April | Sa
19. April | So
April 2015
20. April | Mo
21. April | Di
22. April | Mi
23. April | Do
24. April | Fr
25. April | Sa
26. April | So
KW 17
KW 18
April / Mai 2015
27. April | Mo
28. April | Di
29. April | Mi
30. April | Do
Tag der Arbeit
1. Mai | Fr
2. Mai | Sa
3. Mai | So
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Unternehmenskultur
im Comic
Wie gelingt es einem international tätigen Unternehmen, eine Neuausrichtung
der Unternehmenswerte zu etablieren? Die Gerresheimer AG konzentriert sich
dabei auf die Führungsebenen: Die Kreativität der Führungskräfte und ihrer
Teams in Brasilien, China und anderen Ländern ist gefragt, um die neuen Werte
den Beschäftigen nach jeweiliger Landesart zu vermitteln.
Gerresheimer AG
Nordrhein-Westfalen
rund 3.400 Beschäftigte
Verpackungsmittelhersteller
www.gerresheimer.de
www.gerresheimer.com
Die Gerresheimer AG war viele Jahre durch
Zu- und Verkäufe von Firmen und einzelnen
Bereichen geprägt und stand unter dezentraler
Führung. Als im Jahr 2010 der Vorstandsvorsitzende wechselte, kam es zur Neuausrichtung
der Unternehmenskultur: Alle Beschäftigen
sollen sich dem Hersteller von Spezialprodukten
im Bereich Pharma und Healthcare mit Hauptsitz in Düsseldorf zugehörig fühlen und die Ausrichtung an gemeinsamen Werten als „OneGerresheimer“ teilen, egal in welchem Land ihr
Arbeitsplatz ist.
Werte landesspezifisch erklären –
und leben
Zunächst entwickelte ein international besetztes Team eine gemeinsame Unternehmensvision, eine Mission sowie eine gemeinsame
Wertebasis. Dabei wurden die Werte Integrität,
Teamwork, Innovation, Exzellenz und Verantwortung als maßgeblich identifiziert. Dann
startete der internationale Implementierungsprozess: Um die Werte mit Leben zu füllen,
entwarfen die Führungskräfte unter Berücksichtigung ihrer landesspezifischen Kultur einen Roll-out-Plan mit individuell gestalteten
Workshops für den eigenen Verantwortungsbereich. So gibt es im comicbegeisterten
Brasilien die zwei Comicfiguren Gerres und
Heimer, die sich gegenseitig die Unter-
Personalführung
nehmenswerte erklären, während in China
einzelne Werte wie Teamwork eher über
Rollenspiele vermittelt werden. Eine IdeenDatenbank dient als Pool für diese und viele
weitere gute Umsetzungsideen.
Führungskräfte kontinuierlich
schulen
Um die neue Unternehmenskultur dauerhaft
zu verankern, nimmt das Senior Management
über einen Zeitraum von fünf Jahren an einer
fünf-moduligen Führungskräfteentwicklung
teil. Dabei steht jeweils einer der fünf Unternehmenswerte im Zentrum. Darüber hinaus
gibt es auch für alle anderen Führungskräfte
ein spezielles Training, das von der Zeppelin
Universität in Friedrichshafen unterstützt wird.
Als weitere Maßnahmen wurden die Bewertungsparameter für das Mitarbeitergespräch an die Vision, die Mission und die
Werte angepasst und für die weltweite Mit-
arbeiterbefragung ein neuer Fragenkatalog
entwickelt.
Erfolgsrezept
> Um gemeinsame Werte an den verschie-
denen Unternehmensstandorten weltweit
einzuführen, war es wichtig, sie landesspezifisch verständlich zu machen und an
die lokale Kultur anzupassen.
> Eine frühzeitige Mitarbeiterbefragung
zeichnete ein Stimmungsbild und ermöglichte es, an einzelnen Aspekten nachzubessern.
Mai 2015
KW 19
4. Mai | Mo
5. Mai | Di
6. Mai | Mi
7. Mai | Do
8. Mai | Fr
9. Mai | Sa
10. Mai | So
> Personal 2015 Nord, Hamburg
6. – 7. Mai
KW 20
Mai 2015
11. Mai | Mo
12. Mai | Di
13. Mai | Mi
Christi Himmelfahrt
14. Mai | Do
15. Mai | Fr
16. Mai | Sa
17. Mai | So
Mai 2015
KW 21
18. Mai | Mo
19. Mai | Di
> Personal 2015 Süd, Stuttgart
19. – 20. Mai
> Corporate Health Convention 2015, 5. Europäische Fachmesse
für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie, Stuttgart
19. – 20. Mai
20. Mai | Mi
21. Mai | Do
22. Mai | Fr
23. Mai | Sa
24. Mai | So
Pfingstsonntag
KW 22
Pfingstmontag
Mai / Juni 2015
25. Mai | Mo
26. Mai | Di
27. Mai | Mi
28. Mai | Do
29. Mai | Fr
30. Mai | Sa
31. Mai | So
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Frischer Wind aus
Spanien
Während bei den europäischen Nachbarn viele Jugendliche nach Ausbildungsmöglichkeiten suchen, mangelt es Unternehmen hierzulande oft an ausreichend
Nachwuchs. Die Hieber’s Frische Center KG im baden-württembergischen Lörrach
fand in Spanien qualifizierte Bewerber.
Hieber´s
Frische Center KG
Baden-Württemberg
920 Beschäftigte
Einzelhandel
www.hieber.de
Die Hieber´s Frische Center KG machte sich
in einem gemeinsamen Projekt mit EDEKA/
Marktkauf gezielt in Spanien auf die Suche
nach Lehrstellenbewerbern für ihre Frischetheken: Junge Europäer sollten eine gute
Ausbildung erhalten und das Unternehmen
qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, die gerne
bleiben. iDEA, Projektpartner und Berufsschule
in Barcelona, machte im Raum Barcelona auf
das Projekt in Informationsveranstaltungen
und über Flyer aufmerksam. Das Sonderprogramm MobiPro-EU und die Zentrale
Auslands- und Fachvermittlung der Arbeitsagentur leisteten Unterstützung, sodass im
ersten Schritt insgesamt 29 Auszubildende aus
Spanien aufgenommen werden konnten.
Chancen und Herausforderungen
einer Auswanderung
Die eigene Heimat für den Job zurücklassen
ist trotzdem nicht leicht: Deshalb machte
das Unternehmen schon in den Assessmentveranstaltungen in Spanien auf die Chancen
und Herausforderungen einer Auswanderung aufmerksam. Als dann die Auszubildenden nach Deutschland kamen und mit einer
Praktikumsphase starteten, erhielten sie
von verschiedenen Seiten Unterstützung:
Die kaufmännische Berufsschule in Lörrach
richtete eine eigene Schulklasse ein und konnte spanisch sprechende Lehrer gewinnen.
Chancengleichheit & Diversity
Gasteltern brachten die Auszubildenden in
der Praktikumsphase bei sich zu Hause unter
und das Unternehmen unterstützte bei der
Wohnungssuche, bei Behördengängen, der
Eröffnung von Konten, dem Abschluss von
Versicherungen und Verträgen und vielen anderen alltäglichen Dingen.
Gemeinsame
Aktivitäten erleichtern den Einstieg
Um das Kennenlernen und den Einstieg zu
erleichtern, standen gerade in der Anfangsphase viele gemeinschaftliche Aktivitäten auf
dem Programm: Die spanischen Auszubildeden nahmen mit den deutschen Auszubildenden an Workshops, Kleingruppenarbeiten und an einer Marktrallye teil. Es wurde
gemeinsam gekocht, gewandert und gegrillt.
Über die gesamte Ausbildungszeit hinweg
steht den jungen Europäern ein Sozialarbeiter
mit Rat und Tat zur Seite und die Sprachschule
der ifas bietet dauerhaft Sprachkurse.
Erfolgsrezept
> Damit Integration gelingt, kommt es auf
gute Sprachvorbereitung und gedankliche
Auseinandersetzung mit den Folgen von
Auswanderung auf Seiten der Bewerber an.
> Gemeinsame Aktivitäten, die Anbindung an
örtliche Vereine und Ansprechpartner für
alltägliche Herausforderungen unterstützen
die soziale Integration der Auszubildenden.
Juni 2015
KW 23
1. Juni | Mo
2. Juni | Di
3. Juni | Mi
4. Juni | Do
5. Juni | Fr
6. Juni | Sa
7. Juni | So
Fronleichnam
KW 24
Juni 2015
8. Juni | Mo
9. Juni | Di
> Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, Berlin
10. – 12. Juni
10. Juni | Mi
11. Juni | Do
12. Juni | Fr
13. Juni | Sa
14. Juni | So
Juni 2015
15. Juni | Mo
16. Juni | Di
17. Juni | Mi
18. Juni | Do
19. Juni | Fr
20. Juni | Sa
21. Juni | So
KW 25
KW 26
Juni 2015
22. Juni | Mo
> 3. Zukunftskongress Staat & Verwaltung, Berlin
23. – 24. Juni
23. Juni | Di
24. Juni | Mi
25. Juni | Do
26. Juni | Fr
27. Juni | Sa
28. Juni | So
Juni / Juli 2015
29. Juni | Mo
30. Juni | Di
1. Juli | Mi
2. Juli | Do
3. Juli | Fr
4. Juli | Sa
5. Juli | So
KW 27
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Sicher auf wechselnden
Arbeitsplätzen
Das Unternehmen Hofmann Personal hilft seinen Kunden, mit dem Einsatz von
Leiharbeitnehmern Auftragsspitzen abzufedern und Produkte nachfragegerecht
fertig zu stellen. Eine große Herausforderung besteht darin, die Mitarbeiter auf
wechselnde Industrie-Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen vorzubereiten. Deshalb betreibt der Personaldienstleister ein umfassendes Arbeitsschutzmanagementsystem – und gehört damit zu den Vorreitern der Branche.
Ob bei der Maschinenführung in der Metallbearbeitung, bei Tätigkeiten in Produktionsstraßen oder der Arbeit in Hochregallagern,
die Mitarbeiter von Hofmann Personal müssen
sich während ihrer Einsätze in den Kundenbetrieben mit verschiedenen Anforderungen
der Arbeitssicherheit vertraut machen und
diese umsetzen. Deshalb wurde ein umfassendes Arbeitsschutzmanagementsystem eingeführt. Grundlage hierfür bildet der Dreiklang
„Befähigung – Prävention – Sensibilisierung“.
Arbeitsunfälle sollen vermieden und das
Sicherheitsbewusstsein kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Gut vorbereitet auf
spezielle Sicherheitsanforderungen
Bei Hofmann Personal wird das Arbeitsschutzmanagementsystem mit großer Konsequenz
gelebt. Startpunkt ist die intensive Schulung
der Niederlassungsleiter und Personaldisponenten, um den hohen Sicherheitsstandard für
die Mitarbeiter im Kundeneinsatz zu gewährleisten. Jeder Mitarbeiter erhält vor seinem
Kundeneinsatz eine umfangreiche, arbeitsplatzbezogene Gefährdungsbeurteilung:
Mit einer unternehmenseigenen Software
wird aus einer Vielzahl von Einzelfaktoren
zur Beschaffenheit des Arbeitsplatzes wie
I. K. Hofmann GmbH
bundesweit
rund 20.000 Beschäftigte
Personaldienstleistung
www.hofmann.info
Gesundheit
auch zur Tätigkeit vor Ort (z.B. schneiden,
stanzen, fräsen) die Gefährdung des Mitarbeiters dargestellt. Die Gefährdungsbeurteilung bildet schließlich die Grundlage für die
arbeitssicherheitstechnische Einweisung und
Einsatzvorbereitung in Abstimmung mit dem
Kunden. Zudem steht Mitarbeitern im Einsatz eine Last-Minute-Risiko-Analyse im Postkartenformat zur Verfügung, mit deren Hilfe
Gefährdungen identifiziert, gemeldet und gemeinsam mit dem Kunden abgestellt werden
können. Der Qualitätsstandard des unternemenseigenen Arbeitsschutzmanagementsystems bildet sich in der regelmäßigen Zertifizierung nach SCP und OHSAS 18001 ab. Um
das Bewusstsein für das Thema Arbeitsschutz
regelmäßig zu schärfen, wird den Führungskräften bei Niederlassungsleitertreffen der
hohe Stellenwert der Arbeitssicherheit anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht.
„Aus Fehlern lernen“ ist hierbei die Leitlinie.
Engmaschiges Kontrollsystem
Regelmäßig besuchen die verantwortlichen
Personaldisponenten ihre Mitarbeiter am
Arbeitsplatz und halten nach, ob sich Arbeitsbedingungen ändern und somit eine angepasste Gefährdungsbeurteilung notwendig ist.
Flankiert wird die Gefahrenprävention durch
umfängliche arbeitsmedizinische Maßnahmen.
Erfolgsrezept
> Kontinuierliche Schulung aller Beschäftig-
ten, klar strukturierte Gefahrenprävention
und ständige Sensibilisierung der internen
Führungskräfte und Kunden sind die Basis
für einen erfolgreichen Arbeitsschutz.
> Das Arbeitsschutzmanagement ist als fest-
stehender und konsequent praktizierter
Wert in der Unternehmenskultur verankert.
Gerade im Personaldienstleistungsbereich
ist das von enormer Bedeutung.
KW 28
Juli 2015
6. Juli | Mo
7. Juli | Di
8. Juli | Mi
9. Juli | Do
10. Juli | Fr
11. Juli | Sa
12. Juli | So
Juli 2015
13. Juli | Mo
14. Juli | Di
15. Juli | Mi
16. Juli | Do
17. Juli | Fr
18. Juli | Sa
19. Juli | So
KW 29
KW 30
Juli 2015
20. Juli | Mo
21. Juli | Di
22. Juli | Mi
23. Juli | Do
24. Juli | Fr
25. Juli | Sa
26. Juli | So
Juli / August 2015
27. Juli | Mo
28. Juli | Di
29. Juli | Mi
30. Juli | Do
31. Juli | Fr
1. August | Sa
2. August | So
KW 31
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Schulterschluss
mit der Konkurrenz
Die Industrie- und Handelskammer hat einen großen Vergleich bemüht: „Silicon
Valley Ostfrieslands“ hat die dortige Kammer die starke Szene von IT-Mittelständlern aus dem Städtchen Leer getauft. Abseits der Metropolen boomt die Softwarebranche in der norddeutschen Kleinstadt und sucht verstärkt Nachwuchs. Doch
die IT-Firmen konkurrieren nicht um Auszubildende und Fachleute, sondern suchen
mit vereinten Kräften: Dazu haben sie den Verein „Software-Netzwerk Leer“ aus
der Taufe gehoben.
Orgadata, ein Entwickler für Branchensoftware im Bereich Fenster-, Türen- und Fassadenbau arbeitet gemeinsam mit zehn
weiteren Software-Unternehmen daran,
Jugendliche für die vom Nachwuchskräftemangel betroffenen Informatikberufe zu begeistern. Sie informieren über die Berufe der
Branche und den IT-Standort Leer, verbessern
zudem die Qualität der Ausbildung. Das Netzwerk, das sich auf Orgadatas Initiative hin als
eingetragener Verein zusammengeschlossen
hat, kooperiert mit Schulen, Hochschulen und
weiteren Bildungsträgern, um den Pool an
potenziellen Bewerbern zu vergrößern.
Gemeinsam Talente aufspüren
Die Akquise der Auszubildenden beginnt in den
Schulferien: Bewährt haben sich Schnuppertage, an denen Jugendliche für einen Tag in
die Unternehmen kommen und IT-Berufe sowie den Arbeitsalltag in der Branche kennenlernen. Darüber hinaus ist das Bündnis Mitglied
in der Initiative „TalentO“, die in Kooperation
mit den Lehrkräften der örtlichen Schulen jene
IT-Talente aufspürt, die in der Personalauswahl
nicht zuerst in Betracht kämen.
ORGADATA AG
Niedersachsen
rund 200 Mitarbeiter
IT-Dienstleistung
www.orgadata.com
Wissen & Kompetenz
IT-Unterricht an Schulen verbessern
Um die Qualität des IT-Unterrichts in Schulen
nachhaltig zu verbessern, unterstützt das
Software-Netzwerk die Lehrkräfte. In einem
ersten Schritt haben die Firmen Lehrkräfte
von zehn Schulen im Umgang mit dem mobilen Tablet geschult und ihnen Einsatzmöglichkeiten des Pads im Unterricht aufgezeigt.
Darauf aufbauend hat das Bündnis in Koope ration mit dem „Kompetenzzentrum für
Lehrerfortbildung“eine landesweite Schulung
in der Software-Programmierung initiiert.
Bildungskooperation mit Schulen
Mit zwei Schulen hat Orgadata eine BildungsKooperation geschlossen: Beschäftigte des
IT-Unternehmens geben für einen festgelegten
Zeitraum praxisnahen Informatik-Unterricht in
den beiden Einrichtungen. Ende des Schuljahres
kommen die Schüler dann zu Orgadata und
lösen vor Ort unter Live-Bedingungen eine
Fachaufgabe.
Erfolgsrezept
> Die Überwindung von Konkurrenzdenken
und der Zusammenschluss als Bündnis verhelfen zur nachhaltigen Rekrutierung von
qualifizierten Fachkräften.
> Dauerhafte Bildungskooperationen zwi-
schen IT-Unternehmen und Schulen tragen
dazu bei, dass sich Jugendliche schon früh
mit den Möglichkeiten und Anforderungen
der Branche vertraut machen können.
KW 32
August 2015
3. August | Mo
4. August | Di
5. August | Mi
6. August | Do
7. August | Fr
8. August | Sa
9. August | So
August 2015
KW 33
10. August | Mo
11. August | Di
12. August | Mi
13. August | Do
14. August | Fr
15. August | Sa
16. August | So
Mariä Himmelfahrt
KW 34
August 2015
17. August | Mo
18. August | Di
19. August | Mi
20. August | Do
21. August | Fr
22. August | Sa
23. August | So
August 2015
24. August | Mo
25. August | Di
26. August | Mi
27. August | Do
28. August | Fr
29. August | Sa
30. August | So
KW 35
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Da bin ich gerne
Mehr Eigenverantwortung und eine „Kultur der offenen Worte“ – mit diesen
Vorgaben begann die Steuerberatungskanzlei Schröder & Partner im Jahr 2010
einen internen Umstrukturierungsprozess: Die Berliner Kanzlei wollte neue
Mandanten gewinnen, für ihre Beschäftigten attraktiver werden und das eigene
Profil schärfen.
Gute Unternehmenskultur, so dachte man bei
Schröder & Partner, ist nicht nur für unsere
Kanzlei gut, sondern kann auch unsere Mandanten positiv beeinflussen. Denn sie profitieren von einer angenehmen Atmosphäre
und kommen gern wieder. Und im besten
Fall nehmen sie sich das gute Betriebsklima
zum Vorbild. Im Zuge dieser Überlegungen
analysierte die Kanzlei mit der Unterstützung
ihrer Beschäftigten, der Mandanten und einer
externen Beratung die laufende Arbeit, stellte
ihre Stärken sicher und begann die Umstrukturierung. Sämtliche Prozesse, wie die Annahme von Neumandanten, das Anfordern von
Unterlagen sowie QualitätsmanagementChecklisten für die einzelnen Dienstleistungen, wurden auf den Prüfstand gestellt und
überarbeitet.
Hohe Motivation durch Mitgestaltung
Dadurch, dass die Belegschaft den Umstrukturierungsprozess aktiv begleitete, etablierte
sich nach und nach eine lösungsorientierte
und offene Fehler- und Verbesserungskultur
in der Kanzlei. Die Beschäftigten entwickelten
eine höhere Handlungssicherheit und können
sich noch besser mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Es wurden zum Beispiel die Leitsätze „Da bin ich gerne“, „Alles für den Mandanten“ und „Immer einen Schritt voraus“
entwickelt und in Workshops gemeinsam
Schröder & Partner
Steuerberater und
Rechtsanwälte
Berlin
25 Beschäftigte
Dienstleistung
www.schroederund
partner-berlin.de
Personalführung
überlegt, wie man diese am besten im Arbeitsalltag mit Leben füllen kann. Mit einer
guten internen Kommunikation zu fachlichen
Fragen, mehr Eigenverantwortlichkeit und
Selbstreflexion führen die Beschäftigten den
Veränderungsprozess nun selbständig weiter.
So werden Fehlermeldungen nicht nur in Form
von Kritik abgegeben, sondern enthalten
gleichzeitig Vorschläge zur Verbesserung.
Neuer Aufgabenzuschnitt
in der Führungsetage
Als weitere Maßnahme in dem Umstrukturierungsverfahren wurde eine zweite Führungsebene installiert, die neben inhaltlichen Aufgaben auch Verantwortung für die Mitarbeiterführung übernimmt. Diese neue Konstellation wirkt sich auf die Zufriedenheit und Motivation aller Beschäftigten aus: Die Geschäftsleitung erhält mehr Raum für strategische
Planung und Innovation – und die Beschäftig-
ten sind inspiriert, neue Herausforderungen
anzugehen.
Erfolgsrezept
> Eine „Kultur der offenen Worte“ unterstützt
lösungsorientiertes Handeln. Indem Vorschläge einfach ausprobiert werden, sind
schnelle Anpassungen möglich. Alle Veränderungen werden überdacht, bevor sie
angepasst oder wieder verworfen werden.
> Gerade in Berufsgruppen mit Direktkon-
takt zu Unternehmen wirkt die gelebte
Unternehmenskultur inspirierend auf die
Mandantschaft. Die Initiative Neue Qualität
der Arbeit hat hierzu das Projekt „Steuerberatende Berufe als wichtiger INQATransferpartner im Mittelstand“ gefördert.
KW 36
August / September 2015
31. August | Mo
1. September | Di
2. September | Mi
> Der Demografie Kongress „Zukunftsforum Langes Leben“, Berlin
3. – 4. September
3. September | Do
4. September | Fr
5. September | Sa
6. September | So
September 2015
7. September | Mo
8. September | Di
9. September | Mi
10. September | Do
11. September | Fr
12. September | Sa
13. September | So
KW 37
KW 38
September 2015
14. September | Mo
> Zukunft Personal, Köln
15. – 17. September
15. September | Di
> DASA Jugendkongress, Dortmund
16. – 17. September
16. September | Mi
17. September | Do
18. September | Fr
19. September | Sa
20. September | So
September 2015
21. September | Mo
22. September | Di
23. September | Mi
24. September | Do
25. September | Fr
26. September | Sa
27. September | So
KW 39
KW 40
September / Oktober 2015
28. September | Mo
29. September | Di
30. September | Mi
1. Oktober | Do
2. Oktober | Fr
Tag der deutschen Einheit
3. Oktober | Sa
4. Oktober | So
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Gesundheitsbewusst
im Amt
„Sei gut zu dir, denn wir brauchen dich“ – unter diesem Motto bietet das Berliner
Bezirksamt Neukölln seinen Beschäftigten viel Unterstützung beim Erhalt ihrer
Gesundheit und Arbeitsfähigkeit an: Klassisches Gesundheitsmanagement durch
Sport und Fitness ist dabei eng verzahnt mit Maßnahmen zur Personalentwicklung
und zum Arbeitsschutz.
Bezirksamt Neukölln
Berlin
rund 1.800 Beschäftigte
öffentliche Verwaltung
www.berlin.de/
ba-neukoelln
Viele der rund 1.800 Beschäftigten im Berliner
Bezirksamt Neukölln sind täglich Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Belange
der Bürger des Stadtbezirks. Nicht selten sind
sie als Konfliktlöser gefragt. Eine Tätigkeit,
die den Beschäftigten des Bezirksamts auch
psychisch viel abverlangt. 2007 hat das Bezirksamt ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eingeführt, das Führungskräfte
und Beschäftigte für Gesundheitsthemen sensibilisiert und rundum fit hält: Der besondere
Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Sport
und Fitness und auf externen Beratungsangeboten. Die wesentlichen Gestaltungsprinzipien zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement sind in einer Dienstvereinbarung zwischen der Senatsverwaltung Berlin und dem
Hauptpersonalrat des Landes festgehalten.
Wege suchen, gesund zu bleiben
Zu Beginn galt es herauszufinden, was verbessert werden musste. Die Beschäftigten
wurden deshalb zum Thema „Arbeit und Gesundheit“ befragt, abteilungsbezogene Workshops durchgeführt und eine kontinuierliche Gesundheitsberichterstattung etabliert.
Außerdem zeigte eine Führungskräftequalifizierung zum Thema „Gesundes Führen und
dabei selbst gesund bleiben“, dass die Beschäftigten nach Wegen suchen, dieses Ziel zu
erreichen, sie dabei aber noch Unterstützung
Gesundheit
benötigen. Aus den Auftaktaktivitäten ergab
sich ein sehr breites Angebot an Weiterbildungen und Fortbildungen im Rahmen des BGM –
von Betriebssportgruppen über Gesundheitstage bis hin zu Gesundheitszirkeln. Darüber
hinaus wurden viele Einzelmaßnahmen für
die Beschäftigten installiert, wie zum Beispiel
Rückenfit-Kurse, mobile Massage oder ein
Angebot diätischer Speisen mit entsprechenden Nährwertangaben in der Kantine.
Kostenlose Beratung
zu unterschiedlichen Themen
Seit 2011 können die Beschäftigten im Rahmen
eines Employee Assistance Programs (EAP)
zudem kostenfreie externe Beratung in Anspruch nehmen – von der psychologischen
Beratung bei emotionalen persönlichen Problemen bis hin zur Beratung rund um Fragen
der Kinderbetreuung oder der Vereinbarkeit
von Beruf und Familie. Auch Führungskräfte
können sich für den Umgang mit auffälligen
oder psychisch kranken Beschäftigten schulen
lassen und es findet einmal jährlich eine Weiterbildung für Führungskräfte zur gesundheitsorientierten Führung statt.
Erfolgsrezept
> Die Leitgedanken des Betrieblichen Gesund-
heitsmanagements haben im Berliner Bezirksamt Neukölln Einzug in das Denken
und Handeln der Beschäftigten gefunden,
weil die BGM-Maßnahmen bedarfsgerecht
ermittelt und durchweg niedrigschwellig
kommuniziert wurden.
> Das Gesundheitsmanagement im Bezirk-
samt Neukölln wird regelmäßig neu justiert.
Einmal im Jahr werden die Aktivitäten des
jeweils vergangenen Jahres reflektiert und
die Maßnahmen für das kommende Jahr
daraus entwickelt.
Oktober 2015
5. Oktober | Mo
6. Oktober | Di
7. Oktober | Mi
8. Oktober | Do
9. Oktober | Fr
10. Oktober | Sa
11. Oktober | So
KW 41
KW 42
Oktober 2015
12. Oktober | Mo
13. Oktober | Di
14. Oktober | Mi
15. Oktober | Do
16. Oktober | Fr
17. Oktober | Sa
18. Oktober | So
Oktober 2015
19. Oktober | Mo
20. Oktober | Di
21. Oktober | Mi
22. Oktober | Do
23. Oktober | Fr
24. Oktober | Sa
25. Oktober | So
KW 43
KW 44
Oktober / November 2015
26. Oktober | Mo
> Arbeitsschutz Aktuell, Fachmesse und Kongress, Düsseldorf
27. – 30. Oktober
27. Oktober | Di
28. Oktober | Mi
29. Oktober | Do
30. Oktober | Fr
Reformationstag
Allerheiligen
31. Oktober | Sa
1. November | So
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Das lernende
Krankenhaus
Immer mehr pflegerische Fachkräfte sind älter als 55 Jahre: Das Bremer Krankenhaus St. Joseph-Stift setzt alles daran, diese demografischen Entwicklungen in
der Belegschaft abzumildern. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Ausbau, Sicherung und Weitergabe von Wissen.
Krankenhaus
St. Joseph-Stift
Bremen
830 Beschäftigte
Pflege
www.sjs-bremen.de
Langjährig beschäftigte Fachkräfte im pflegerischen Dienst verfügen über ein hohes Erfahrungswissen und sorgen im oftmals hektischen Klinikalltag für die nötige Stabilität. Eine
vertiefende Altersstrukturanalyse, die den demografischen Ist-Zustand im Krankenhaus
St. Joseph-Stift Bremen erfasste, zeigte: In
zwölf Jahren geht ein Drittel der pflegenden
Beschäftigten des akademischen Lehrkrankenhauses der Universität Göttingen in den Ruhestand.
Gezielte Weitergabe von Wissen
Schnell wurde reagiert: Im Rahmen des Projekts
„demogra-fitte Pflege“ erarbeiteten die Projektgruppen „Wissensmanagement und Qualifizierung“, „Demografiefeste Personalentwicklung“ sowie „Gesundheitsmanagement“ Maßnahmen, um die demografische Entwicklung
abzufedern. Dem Ausbau und der gezielten
Weitergabe von Wissen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die eigens für das Klinikum konzipierte Fortbildungsreihe „demografitte Führung“ sensibilisiert die Führungskräfte. Die Pflegefachkräfte erhalten individuelle Weiterbildungen direkt auf den Stationen.
Freiwillige Rotation
Auch können die Pflegekräfte bis zu drei Monate auf einer Partnerstation arbeiten. Dieses Rotationsverfahren hat gleich mehrere Vorteile:
Wissen & Kompetenz
Der jeweilige Mitarbeiter lernt andere Arbeitsabläufe und Führungsstile kennen, ist im Bedarfsfall eingearbeitet und darauf vorbereitet, in eine andere Fachabteilung zu wechseln.
Ebenfalls gute Erfahrungen macht das Klinikum
mit dem Tandem-Modell – dem gemeinsamen
Arbeiten von jungen und berufserfahrenden
Fachkräften. Während die Älteren mit einem
breiten Erfahrungswissen für die nötige Stabilität sorgen, bringen jüngere Beschäftigte oft
aktuelles Fachwissen in die Abteilungen ein.
Arbeitskreis Wissensstafette
Die Gruppe der über 55-jährigen Beschäftigten
hat die Gelegenheit zu regelmäßigen Einzelgesprächen. Dabei wird ermittelt, was ihnen
altersgerechtes Arbeiten ermöglicht, wo individueller Weiterbildungsbedarf besteht oder
was in Sachen Arbeitszeiten verbessert werden
könnte. Außerdem trifft sich regelmäßig ein
Arbeitskreis Wissensstafette. Hier beraten Ver-
treter der über 55-Jährigen mit der Leitungsebene, was getan werden muss, um Wissen
zwischen berufsjungen und demnächst ausscheidenden Mitarbeitern gezielt zu vermitteln. Eine Lösung liegt darin, langjährige Mitarbeiter über ihr Renteneintrittsalter hinaus
zu beschäftigten, damit sie wertvolles Erfahrungswissen teilen.
Erfolgsrezept
> Eine beteiligungsorientierte Arbeitswei-
se trägt dazu bei, dass sich die Grundeinstellung der Belegschaft zu den Folgen des
demografischen Wandels geändert hat.
> Der an Freiwilligkeit und individuellen Be-
darfen orientierte Ansatz fördert bei den
Beschäftigten die Motivation und die Bereitschaft „Neues“ kennenzulernen.
November 2015
2. November | Mo
3. November | Di
4. November | Mi
5. November | Do
6. November | Fr
7. November | Sa
8. November | So
KW 45
KW 46
November 2015
9. November | Mo
10. November | Di
11. November | Mi
12. November | Do
13. November | Fr
14. November | Sa
15. November | So
November 2015
16. November | Mo
17. November | Di
18. November | Mi
19. November | Do
20. November | Fr
21. November | Sa
22. November | So
Buß- und Bettag
KW 47
KW 48
November 2015
23. November | Mo
24. November | Di
25. November | Mi
26. November | Do
27. November | Fr
28. November | Sa
29. November | So
TOP 100 – Gute Unternehmenspraxis
Gut organisiert
Kleine, aber wirkungsvolle Störfaktoren in der Organisationsstruktur sorgten bei
den Beschäftigten des Mittelständlers Appenfelder für unangemessen hohe Belastungen, die mit einem entsprechenden Krankenstand einhergingen. Mit kleinen,
aber systematisch erarbeiteten Maßnahmen wurde die Arbeitsorganisation verbessert. Nun profitiert das Unternehmen vom niedrigeren Krankenstand – und
die Kunden von einem verbesserten Service.
Appenfelder GmbH
Nordrhein-Westfalen
rund 25 Beschäftigte
Technikdienstleister
www.appenfelder.de
Lärmbelastung, häufige Arbeitsunterbrechungen und Schwierigkeiten in der internen
Kommunikation – diese und andere Faktoren sorgten bei den Beschäftigten des mittelständischen Unternehmens Appenfelder
aus Wiehl-Marienhagen im Bergischen Land
zu einer hohen Arbeitsbelastung. Das Unternehmen vertreibt und repariert seit mehr als
60 Jahren Flurförderzeuge wie Gabelstapler
oder Hubwagen und Spezialfahrzeuge. Die
Kunden erwarten schnelles Handeln im technischen Service – vor allem bei Reparaturen.
Da braucht es eine gut funktionierende Kommunikations- und Entscheidungsstruktur.
Arbeitsorganisation mit einfachen
Mitteln verbessern
Das von der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderte Projekt „HandwerkF!t“ gab
für die Geschäftsleitung von Appenfelder den
Impuls, etwas zu verändern. Zusammen mit
HandwerkF!t führte das Unternehmen Analysen zur gesundheitlichen Situation, zum Personalmanagement und zur Arbeitsorganisation durch. Die Beschäftigten beteiligten sich
aktiv an diesem Prozess, indem sie die stärksten Belastungsfaktoren konkret benannten.
So flossen 45 Lösungsvorschläge von Seiten
der Belegschaft direkt in die daraufhin entwickelten Maßnahmenpläne ein.
Personalführung
Seitdem ist gerade hinsichtlich der Verbesserung der Arbeitsorganisation viel geschehen:
Zum Beispiel sorgt die neu eingerichtete Telefonzentrale für Arbeitsentlastung in den einzelnen Abteilungen und wirkt sich positiv auf
den Kundenservice aus. Die Kommunikationswege konnten mithilfe von Sitzungsprotokollen und Terminstellungen sowie einer neuen
Kommunikationssoftware verbessert werden.
Und neu angeschaffte Laptops mit UMTSKarte für die Techniker, Freisprecheinrichtungen für alle Firmenfahrzeuge sowie TabletComputer im Vertrieb sorgen dafür, dass alle
Beschäftigten ihre Arbeit auch unterwegs
sicher und zuverlässig erledigen können.
gestellt, Besprechungen grundsätzlich in den
Konferenzraum verlegt und Ruhezeiten eingeführt, in denen die Bürotüren geschlossen
bleiben. Das alles unterstützt das konzentrierte Arbeiten. Auch die interne Kommunikation hat sich deutlich verbessert: Beispielsweise bündeln die Techniker in den Werkstätten
ihre Rückfragen, die dann bei einer täglichen
Werkstattbegehung beantwortet werden.
Außerdem sorgen Gesprächsrunden auf den
verschiedenen Leitungsebenen für eine effektive Besprechungskultur und regelmäßigen
Austausch.
Praxistipp
> Die Broschüre „Der erfolgreiche Handwerks-
Ruhezeiten für
besonders konzentriertes Arbeiten
Weitere einfache Maßnahmen führten zu einer Reduzierung der psychosozialen Belastungen. So unterteilt jetzt etwa eine Trennwand
das Großraumbüro, die Telefone wurden leiser
betrieb“ stellt die in den „HandwerkF!T“Betrieben bewährten Konzepte und Maßnahmen vor.
www.inqa.de/publikationen
November / Dezember 2015
30. November | Mo
1. Dezember | Di
2. Dezember | Mi
3. Dezember | Do
4. Dezember | Fr
5. Dezember | Sa
6. Dezember | So
KW 49
KW 50
Dezember 2015
7. Dezember | Mo
8. Dezember | Di
9. Dezember | Mi
10. Dezember | Do
11. Dezember | Fr
12. Dezember | Sa
13. Dezember | So
Dezember 2015
14. Dezember | Mo
15. Dezember | Di
16. Dezember | Mi
17. Dezember | Do
18. Dezember | Fr
19. Dezember | Sa
20. Dezember | So
KW 51
KW 52
Dezember 2015
21. Dezember | Mo
22. Dezember | Di
23. Dezember | Mi
Heiligabend
24. Dezember | Do
1. Weihnachtstag
25. Dezember | Fr
2. Weihnachtstag
26. Dezember | Sa
27. Dezember | So
Dezember 2015 / Januar 2016
28. Dezember | Mo
29. Dezember | Di
30. Dezember | Mi
31. Dezember | Do
Silvester
1. Januar | Fr
Neujahr
2. Januar | Sa
3. Januar | So
KW 53
Gute Praxis online
Gute Praxis finden Sie unter
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Top 100 – Gute Unternehmenspraxis inspirieren.
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> Schulferien 2015
Winter
Ostern
Pfingsten
Baden-Württemberg
–
30.3. – 10.4.
26.5. – 6.6.
Bayern
16.2. – 20.2.
30.3. – 11.4.
26.5. – 5.6.
Berlin
2.2. – 7.2.
30.3. – 11.4.
15.5.
Brandenburg
2.2. – 7.2.
1.4. – 11.4.
15.5.
Bremen
2.2. – 3.2.
25.3. – 10.4.
15.5./26.5.
Hamburg
30.1.
2.3. – 13.3.
11.5. – 15.5.
Hessen
–
30.3. – 11.4.
–
Mecklenb.-Vorpommern
2.2. – 14.2.
30.3. – 8.4.
22.5. – 26.5.
Niedersachsen
2.2. – 3.2.
25.3. – 10.4.
15.5./26.5.
Nordrhein-Westfalen
–
30.3. – 11.4.
26.5.
Rheinland-Pfalz
–
26.3. – 10.4.
–
Saarland
16.2. – 21.2.
30.3. – 11.4.
–
Sachsen
9.2. – 21.2.
2.4. – 11.4.
15.5.
Sachsen-Anhalt
2.2. – 14.2.
2.4.
15.5. – 23.5.
Schleswig-Holstein
–
1.4. – 17.4.
15.5.
Thüringen
2.2. – 7.2.
30.3. – 11.4.
15.5.
Quelle: www.schulferien.org
> Schulferien 2015
Sommer
Herbst
Weihnachten
30.7. – 12.9.
2.11. – 6.11.
23.12. – 9.1.
Baden-Württemberg
1.8. – 14.9.
2.11. – 7.11.
24.12. – 5.1.
Bayern
15.7. – 28.8.
19.10. – 31.10.
23.12. – 2.1.
Berlin
16.7. – 28.8.
19.10. – 30.10.
23.12. – 2.1.
Brandenburg
23.7. – 2.9.
19.10. – 31.10.
23.12. – 6.1.
Bremen
16.7. – 26.8.
19.10. – 30.10.
21.12. – 1.1.
Hamburg
27.7. – 4.9.
19.10. – 31.10.
23.12. – 9.1.
Hessen
20.7. – 29.8.
24.10. – 30.10.
21.12. – 2.1.
Mecklenb.-Vorpommern
23.7. – 2.9.1)
19.10. – 31.10.
23.12. – 6.1.
Niedersachsen
29.6. – 11.8.
5.10. – 17.10.
23.12. – 6.1.
Nordrhein-Westfalen
27.7. – 4.9.
19.10. – 30.10.
23.12. – 8.1.
Rheinland-Pfalz
27.7. – 4.9.
19.10. – 31.10.
21.12. – 2.1.
Saarland
13.7. – 21.8.
12.10. – 24.10.
21.12. – 2.1.
Sachsen
13.7. – 26.8.
17.10. – 24.10.
21.12. – 5.1.
Sachsen-Anhalt
20.7. – 29.8.2)
19.10. – 31.10.
21.12. – 6.1.
Schleswig-Holstein
13.7. – 21.8.
5.10. – 17.10.
23.12. – 2.1.
Thüringen
1) Auf den niedersächsischen Nordseeinseln gelten Sonderregelungen.
2) Auf den Inseln Sylt, Föhr, Helgoland und Amrum sowie auf den Halligen enden die
Sommerferien eine Woche früher, die Herbstferien beginnen eine Woche früher.
Kontakte
Kontakte
Notizen
Notizen
Notizen
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Impressum
INQA-Kalender 2015 – Gute Ideen verbinden
Herausgeber:
Geschäftsstelle der Initiative Neue Qualität der Arbeit
c/o Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Nöldnerstraße 40 – 42
10317 Berlin
Telefon 030 51548-4000
E-Mail info@inqa.de
www.inqa.de
www.gutepraxis.inqa.de
Fachliche Beratung: Datenbankredaktion Gute Unternehmenspraxis
(Dr. Kathrin Thurau, Eva Wilke, INQA / BAuA)
Redaktion: Ute Gräske, INQA / BAuA
Text: neues handeln GmbH, Köln/Berlin
Grafik: eckedesign, Berlin
Herstellung: Bonifatius Druckerei, Paderborn
Bildnachweis:
Völkmann GmbH (Titel)
Fotoagentur Fox (Januar, Februar, Oktober, November)
ThyssenKrupp Bilstein GmbH (März)
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG (April)
Gerresheimer AG (Mai)
Lebensmittel Praxis/ Sonja Plachetta (Juni)
I. K. Hofmann GmbH (Juli)
ORGADATA AG (August)
Reinhard & Sommer (September)
Appenfelder GmbH (Dezember)
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Zustimmung der
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Berlin 2014
Jahreskalender 2016
Januar 2016
Februar 2016
KW Mo Di Mi Do Fr
53
1
4
5
6
7
Sa So
März 2016
KW Mo Di Mi Do Fr
3
4
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Sa So
6
KW Mo Di Mi Do Fr
1
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9
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9 10
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1
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2 11 12 13 14 15 16 17
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3 18 19 20 21 22 23 24
8 22 23 24 25 26 27 28
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4 25 26 27 28 29 30 31
9 29
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April 2016
Mai 2016
KW Mo Di Mi Do Fr
13
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Juni 2016
KW Mo Di Mi Do Fr
Sa So
KW Mo Di Mi Do Fr
2
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2
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19
9 10 11 12 13 14 15
24 13 14 15 16 17 18 19
16 18 19 20 21 22 23 24
20 16 17 18 19 20 21 22
25 20 21 22 23 24 25 26
17 25 26 27 28 29 30
21 23 24 25 26 27 28 29
26 27 28 29 30
14
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3
4
5
6
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1
22
8
23
6
7
3
Sa So
1
1
2
8
9 10 11 12
4
5
22 30 31
Juli 2016
August 2016
KW Mo Di Mi Do Fr
26
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4
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Sa So
September 2016
KW Mo Di Mi Do Fr
3
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Sa So
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KW Mo Di Mi Do Fr
1
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1
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9 10
32
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9 10 11 12 13 14
36
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Sa So
1
2
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9 10 11
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33 15 16 17 18 19 20 21
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29 18 19 20 21 22 23 24
34 22 23 24 25 26 27 28
38 19 20 21 22 23 24 25
30 25 26 27 28 29 30 31
35 29 30 31
39 26 27 28 29 30
Oktober 2016
November 2016
Dezember 2016
KW Mo Di Mi Do Fr
39
40
3
4
5
6
7
Sa So
KW Mo Di Mi Do Fr
1
2
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8
9
45
7
3
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Sa So
5
KW Mo Di Mi Do Fr
1
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48
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9 10 11 12 13
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Sa So
1
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41 10 11 12 13 14 15 16
46 14 15 16 17 18 19 20
50 12 13 14 15 16 17 18
42 17 18 19 20 21 22 23
47 21 22 23 24 25 26 27
51 19 20 21 22 23 24 25
43 24 25 26 27 28 29 30
48 28 29 30
52 26 27 28 29 30 31
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