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Flyer des Seminars mit weiteren Informationen (PDF) - Klimaschutz

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Sich gemeinschaftlich mit Wärme versorgen
Energiegenossenschaften erschließen das Geschäftsfeld Nahwärme
Seminar Nahwärmegenossenschaften vom 16.-18. Oktober 2014
in Münster
Wie können Energiegenossenschaften professionell und erfolgreich Nahwärmeprojekte entwickeln und betreiben? Welches Know-how benötigen sie dafür? Welche Risiken und Hürden gibt es? Wie können Genossenschaften solche Projekte finanzieren?
Das Thema Nahwärme erweist sich bisher für Genossenschaften als ambitioniert. Das erforderliche Know-how für die Planung, Entwicklung und das Betreiben von Nahwärmenetzen ist
wesentlich größer als bei Photovoltaikprojekten. Energiegenossenschaften können dennoch
durch Wissensaneignung und Kooperation das Thema Nahwärme für sich erschließen.
Das Seminar „Sich gemeinschaftlich mit Wärme versorgen“ gibt Energiegenossenschaften
das nötige Wissen an die Hand, um Nahwärmnetze wirtschaftlich erfolgreich auf den Weg zu
bringen und zu betreiben. Ziel ist, Energie in Bürgerhand auch im Wärmesektor konsequent
zu verwirklichen.
In dem Seminar bekommen Sie einen fundierten Überblick über verschiedene genossenschaftliche Geschäftsmodelle im Bereich Nahwärme und lernen, wie sich Energiegenossenschaften das Geschäftsfeld professionell erschließen können. Die lebendige Mischung von
Vorträgen, Diskussionen, Gesprächen und Best Practice Beispielen erschließt Ihnen die Vielfalt der Gestaltungsmöglichen durch Energiegenossenschaften im Bereich Nahwärme.
Förderer / Kooperationspartner
Die Weiterbildung wird unterstützt durch die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz NRW.
Sich gemeinschaftlich mit Wärme verversorgen
Energiegenossenschaften erschließen das Geschäftsfeld
Nahwärme
Seminar vom 16.-18. Oktober 2014 in Münster
Ihr Nutzen
Sie erhalten einen Überblick über vorsichtige und innovative Konzepte der Nahwärmenutzung für Energiegenossenschaften.
Sie erwerben das erforderliche Wissen, um gegenüber Projektierern von
Nahwärmeprojekten als kompetenter Ansprechpartner aufzutreten.
Sie lernen verschiedene Wege kennen, um möglichst viele Teile der Wertschöpfung von
Nahwärmeprojekten bei Energiegenossenschaften zu belassen.
Sie bekommen Lösungen organisatorischer und rechtlicher Art vorgestellt, die besonders
genossenschafts- und bürgerbeteiligungskonform sind.
Zielgruppen
Projektentwickler/innen für Energiegenossenschaften,
Vorstände, Aufsichtsräte und ambitionierte Mitglieder von Energiegenossenschaften,
Projektierer und Planer, die Bürgerbeteiligung umsetzen wollen,
Vertreter von Stadtwerken und Kommunen, die mit Nahwärmegenossenschaften kooperieren wollen,
Interessierte und Engagierte im Bereich Energiegenossenschaften.
Termin und Ort
16.-18. Oktober 2014 in Münster in der Katholisch-Sozialen Akademie, Franz Hitze Haus
Teilnahmebeitrag
730,00 Euro, einschließlich zwei Übernachtungen und Verpflegung
480,00 Euro für Privatpersonen aus NRW (Der reduzierte Teilnahmebeitrag gilt auch für ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte von Energiegenossenschaften aus NRW.)
Seminarleitung
Dr. Burghard Flieger, innova eG, Ansprechpartner für inhaltliche Rückfragen zum Seminar:
genossenschaft@t-online.de, Tel.: 0761/709023
Dr. Judith Kuhn, Referentin für Klima- und Energiepolitik, Institut für Kirche und Gesellschaft
der Ev. Kirche von Westfalen, Judith.Kuhn@kircheundgesellschaft.de, Tel: 02304/755-333
Anmeldung
Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen
Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte
Link: http://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/
Fragen zu Organisation und Anmeldung beantwortet Ihnen:
Ulrike Pietsch, Tagungssekretariat, Tel.: 02304/755-325, Fax: 02304/755-369
Ulrike.Pietsch@kircheundgesellschaft.de
Veranstalter
Sich gemeinschaftlich mit Wärme versorgen
Energiegenossenschaften erschließen das Geschäftsfeld Nahwärme
Seminar Nahwärmegenossenschaften vom
16.-18. Oktober 2014 in Münster
Das Programm
Donnerstag 16. Oktober 2014
ab 10.30
Ankommen und Begrüßungskaffee
11.00
Begrüßung der Teilnehmenden, Vorstellung des Programms, Klärung von Interessenschwerpunkten
Dr. Burghard Flieger, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter innova eG, Freiburg
11.30
Aufheizende Wertschöpfung – Geschäftskonzepte von Energiegenossenschaften im Bereich Nahwärme
Dr. Burghard Flieger, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter innova eG, Freiburg
12.30
Mittagessen
13.30
Best Practice: Nahwärmegenossenschaften
• Das Nutzungs-Modell: Industrielle Abwärme preisgünstig verwenden
Dr. Jochen Grisse, Vorstand BEG-SW Bürgerenergiegenossenschaft eG, Siegen
• Das Erzeugungs-Modell: Holzhackschnitzel für die Wärmeproduktion
Michael Klösener, Vorstand Energiedorf Herbram-Wald eG, Lichtenau
• Das Kombi-Modell: Büsingen - das erste Bioenergiedorf mit großer Solarkollektorfläche. Warum wir die Bioenergie sinnvoll unterstützen müssen
Bene Müller, Vorstand solarcomplex AG, Singen
15.00
Zusammenfassung und Auswertung
15.30
Kaffeepause
16.00
Konsequent am Ball bleiben - Von der Idee zur Realisierung durch die Projektentwicklung von Nahwärmegenossenschaften
Prof. Volker Ruwisch, Institut für Bioenergiedörfer Göttingen
17.00
Die Mühen der Ebenen – Erfahrungen bei der Umsetzung einer Nahwärmegenossenschaft mit den Methoden des Projektmanagements
Jürgen Roesch, Aufsichtsrat Energie aus Bürgerhand Hägelberg eG, Steinen
18.30
Abendessen
anschließend Gespräche und Diskussionen in angenehmer Atmosphäre
Freitag 17. Oktober 2014
09.00
Auf die Grundlagen kommt es an - Technik und Planung von Nahwärmenetzen
Olaf Kruse, Projektmanager Kommunale Wärmeversorgung, REHAU AG, Erlangen
10.15
Kaffeepause
10.30
Zwischen Eigenverantwortung und Fremdhilfe – Erfahrungen mit der Planung
und dem Bau eines Nahwärmenetzes
Jens Lehmann, Vorstand Nahwärme Ardorf eG, Wittmund
11.30
Schönrechnen – Schlechtabsichern? Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit und die Risiken von Nahwärmenetzen
Martin Lohrmann, Neue Energie + Coaching, Bad Säckingen
12.30
Mittagessen
14.00
Im Dilemma von umfassender Versorgung und Wirtschaftlichkeit - Erfahrungen mit der Planung und Kalkulation eines Wärmenetzes
Thomas Häcker, Vorstand Energiegenossenschaft Gussenstadt eG, Gussenstadt
15.00
Kaffeepause
15.30
Hilfe zur Selbsthilfe - Förderungen und Unterstützungsangebote in NRW für
Nahwärmekonzepte
Matthias Kabus, EnergieAgentur.NRW, Wuppertal
16.30
Wie sag ich’s meiner Bank? - Projektfinanzierung von Nahwärmenetzen aus
Bankensicht
Christian Marcks, GLS Gemeinschaftsbank eG, Hamburg
17.30
Es geht immer was – Erfahrungen mit Förderungen und Finanzierung
Ulrich Kaiser, Vorstand Energiegenossenschaft Ahnsbeck eG, Ahnsbeck
18.30
Abendessen
anschließend Gespräche und Diskussionen in angenehmer Atmosphäre
Samstag 18. Oktober 2014
09.00
Demokratisch Wärme erzeugen - Unterschiedliche rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten bei der Nutzung der genossenschaftlichen Rechtsform
Christoph Gottwald, Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V.
10.00
Damit Recht Recht bleibt - Wärmlieferungsverträge rechtssicher gestalten
NN, Rechtsanwalt
11.00
Kaffeepause
11.15
Genossenschaftliche Energie im Virtuellen Kraftwerk – Zukunftsperspektiven
für dezentrale Nahwärmekonzepte von und für Prosumenten
Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation, Greenpeace Energy eG
12.15
Visionen einer Wärmeversorgung von morgen – Geschäftskonzepte für Energiegenossenschaften für solar unterstützte Nahwärme- und Wärmespeicher
Thomas Pauschinger, Solites, Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme, Stuttgart
13.15
Feedback, Abschlussrunde, Verabschiedung
Dr. Burghard Flieger, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter innova eG, Freiburg
13.30
Ende des Seminars und Abreise
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