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e - Quartierzeitung mozaik

EinbettenHerunterladen
3 / 2014
Quartierzeitung für das
Untere Kleinbasel
Mahalle Gazetesi Aşağ
Küçükbasel için
www.mozaikzeitung.ch
N o v i n e z a cˇ e t v r t d o n j i
Mali Bazel
Strassen
Yollar
Streets
d i
d i t
bekannte,
unbekannte,
verkannte
bilinen,
bilinmeyen,
tanınmamış
known,
unknown,
renown
Fotos: Yvonne Schmid-Angst
e
Spezial:
ข่าวสารภาษาไทย,
21
หน้าที่ …
Begegnungs- und Betreuungsstätte
für Demenzkranke und deren Angehörige
Tel. 061 685 91 90 • www.wirrgarten.ch
Schulung und Beratung
für Angehörige von Demenzkranken
Demenzkranke leiden unter Gedächtnisstörungen, sie verlieren Aufmerksamkeit, Kontrolle, Abstraktions- und Urteilsvermögen. Sie können sich
in der Persönlichkeit verändern.
Die Betreuung demenzkranker Menschen obliegt fast ausschliesslich den
Angehörigen. Angehörige, die begleitet werden, sind besser dran als solche, die nicht wissen, an wen sie sich in ihrem Kummer wenden können.
Unsere Angehörigenseminare und die kostenlosen Beratungsgespräche bieten den Angehörigen Informationen über
die Erkrankung, Tipps zum Umgang mit Demenzkranken
und begleiten sie beim Verarbeitungsprozess.
Die Stiftung Basler Wirrgarten – Trägerin
des ATRIUM – ist für jede Spende dankbar.
Unser Postkonto: 40-260018-1
Malwerkstatt
M_000294
M_000098
Haben Sie Freude am Malen und an allem
schöpferischen Tun?
Die Malwerkstatt ist der Ort, wo Sie Ihre Talente
spielerisch zur Entfaltung bringen können.
(Konzept nach Arno Stern: der Malort)
Willkommen sind Kinder, Menschen mit
Beeinträchtigung, Erwachsene.
Schnupperstunde gratis.
Kurszeiten
DI/MI/DO 13.30 –15.30 Uhr und 16 –18.00 Uhr
Kursleitung
Mariann Widmer, Malerin
Weitere Infos
www.malwerkstattbasel.ch und
www.mariannwidmer.ch
Telefon 061 691 73 61
Mobile 077 444 26 44
> Blitzschnelle Reparaturen dank
umfassendem Ersatzteillager
> Revidierte Occasionen
M_000284
> Neuaufbauten und Umbauten
nach Kundenwunsch, auch mit
Occasionsteilen
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 14–18.30 Uhr
Samstag 12–16 Uhr
Brockino an der Breisacherstrasse 45, 4057 Basel
Gmeinsam im Quartier – gratis Suppen-Zmittag
ab 11.45 Uhr
ab 11.45 Uhr
Brändle & Glanzmann
Wöchentliche Baustellenrabatte im Sept. und Okt.!
M_000279
Di, 14. Oktober 2014
Di, 11. November 2014
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www.ecap.ch
DEUTSCH KOMPAKT
ALPHABETISIERUNG
Deutsch Intensivkurs
INTENSIV
Dauer
13. Oktober - 19. Dezember 2014
10 Wochen à 20 Lektionen
Zeiten
Montag bis Freitag
08.30 - 12.00 Uhr
Stufen
A1, A2, B1, B2
Kosten
CHF 960.00 - 2‘400.00 inkl. Kursmaterial
Reduktion je nach Einkommen und Wohnsitz
möglich
Dauer
13. Oktober - 19. Dezember 2014
10 Wochen à 20 Lektionen
Dauer
27. Oktober - 14. Dezember 2014
8 Wochen à 10 Lektionen
Zeiten
Montag bis Freitag
08.30 - 12.00 Uhr
Zeiten
Montag bis Freitag
08.30 - 10.00 Uhr oder 10.30 - 12.00 Uhr
Stufen
Alphabetisierung
Nachalphabetisierung
Stufen
A1, A2, B1, B2
Kosten
CHF 960.00 - 2‘400.00 inkl. Kursmaterial
Reduktion je nach Einkommen und Wohnsitz
möglich
Kosten
CHF 384.00 - 960.00 inkl. Kursmaterial
Reduktion je nach Einkommen und Wohnsitz
möglich
Auskunft + Anmeldung: Tel. 061 690 96 26 • infobs@ecap.ch
2
DEUTSCH INTENSIV
M_000062
Stiftung ECAP • Clarastrasse 17 • 4005 Basel
Editorial
Inhaltsverzeichnis
Aktuell
Rosental
Seite4/5
WasserstrasseRhein
Seite18
PortraitKlybeckstrasse
Seite19
Aktienmühle
Seite7
Kulturen:Thai
Seite21
NachbarNET
Seite9
Englisch
Seite23
Türkisch
Seite25
Schwerpunkte: Strassen
Strassennamen
Seite12
Kirche
Seite26/27
Joh.JakSpreng
Seite14
WasWannWo
Seite29/30
Seiten16/17
Trägerverein
Seite31
Foto: Andrea Becker
Kinderseite
Nicholas Schaffner
Schön, dass Sie die neue Quartierzei­
tung in Händen halten. In letzter
Zeit haben wir recht viele positive
Rückmeldungen zu unserer Arbeit
erhalten. Das freut uns sehr. Wir
möchten Ihnen, unserer Leserin, un­
serem Leser, ganz herzlich für Ihr
Wohlwollen danken. Falls Sie etwas
beitragen möchten: Wir fordern Sie
auf, bei uns mitzuwirken – sei es als
Schreibende(r) oder sonst in irgend­
einer Form. Daten und Infos zu uns
finden Sie auf der zweitletzten Seite.
Diese Nummer ist den Strassen
im unteren Kleinbasel gewidmet,
den bekannten und weniger be­
kannten. Das Heft ist aus diesem
Grund eher emotional geraten: Von
poetisch bis konkret sind alle Ge­
fühlslagen anzutreffen. Wir erkun­
den zum Beispiel das Joh. Jak.
Spreng­Gässlein. Dieses winzige,
nicht mal Google bekannte Gäss­
chen, das sogar zwei Vornamen
hat, verbindet die Feldberg­ mit
der Bärenfelserstrasse. Wasser­ und
Abwasser­Strassen werden portrai­
tiert, und wir machen unter ande­
rem einen Abstecher in die Toskana
und in das Markgräflerland.
Dann wünsche ich Ihnen viel
Vergnügen beim Schmökern. Den
Hinweis auf die Website mozaikzei­
tung.ch lasse ich jetzt aus – ich glau­
be, die meisten haben längst ge­
merkt, dass auch dort interessante
Beiträge zu finden sind.
Nicholas Schaffner
Yeni gazetemizi ellinizde tutmaniz
güzel birsey. Son zamanda yaptigi­
miz is ile ilgili positiv iyi görüsler
aldik. Bu bizi cok mutlu ediyor.
Sizlere, gazetemizin okuyucularina,
cok tesekkür etmek istiyoruz.
Egerki bu yaptigimiz iste bizimle
beraber calismak istiyorsan­ Ister
yazar olarak ister baska bir sekilde
bu güzel calismanin bir parcasi
olmak istiyorsan­ bizlere ulasabilir­
sin.
Bızim hakkimizda bilgiler ikinci
son sayfada bulunmaktadir.
Gazetemizin bu seferki cikan sa­
yisinda kücük baselin taninmis ve
cok taninmamis sokaklar ile siirsel
ve duygu yüklü olarak görünen so­
kaklari hakkinda bilgi bulabilirsi­
niz. Bu yüzden bu sefer biraz duygu­
sal takildik. Sairce den tutup konk­
reye kadar duyglar bulunmaktadir.
Mesela «Joh. Jak. Spreng Gässlein»
kesfettik. Bu sokak cok kücük oldu­
gu icin google da bulunamaz. Fakat
«Feldbergi» ve «Bärenfelserstrasse»
baglayan iki ismi olan ünlü bir so­
kaktir. Su ve kanalisazyon sokakla­
rin canlandirdik ve ayretten toska­
naya ve «Markgräflerland» kisa bir
ziyaret ettik.
Sizlere iyi eglenciler diliyorum.
Bu sefer internet sayfamiz mozaik­
zeitung.ch icin bir isaret vermicem­
cünkü artik cogunuzun bildigi gibi
internet sayfamizda ilginc yazilarin
oldugunu biliyorsunuz.
Nicholas Schaffner
You are holding our neighbour­
hood newspaper in your hands.
That’s great! By the way – we got a
lot of positive comments about our
work lately. That is why we want to
thank you, dear reader, for your
goodwill. If you want to contribute:
We encourage you to participate –
as writer, distributor, web­commen­
tator or in any other form. You’ll
find contact information on the
second last page.
This issue leads us through the
streets of Unteres Kleinbasel, the
known and unknown. That is why
this issue is a bit emotional – you’ll
find anything between sense and
sensibility. We explore the Joh. Jak.
Spreng­Gässlein, a tiny alleyway be­
tween Feldbergstrasse and Bären­
felserstrasse. This alley with a first
and middle name is not even known
to almighty Google. Water­ and
wastewaterways are depicted, we
hop to the Toscana and to the Mark­
gräflerland.
So we wish you a lot of fun while
browsing. I don’t think it is neces­
sary to remind you of our website
mozaikzeitung.ch – a lot of people
know by now that there is also much
interesting content to discover. If
you want to become member and
endorse our work – feel free to use
the pay in slip encosed in this issue.
With at least 30 francs you are enti­
tled to get the paper by mail, if you
live outside 4057 Basel, for instance.
Send your adress to oskar.bender@
bluewin.ch.
Nicholas Schaffner
d di it t
e
mozaikzeitung.ch
Täglich aktueller Veranstaltungska­
lender für Kinder und Erwachsene
Liste der Quartierorganisationen:
www.mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article123
Neue Einträge und Änderungen:
info@mozaikzeitung.ch
Aktuell:
Videobeitrag über NachbarNET:
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article419
Schwerpunkt:
Diashow und Artikel Strassen­
namen Kleinbasel:
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article421
Rhein als Wasserstrasse:
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article420
Videoumfrage Klybeckstrasse:
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article422
Englisch:
The Rhine as Waterway, extended:
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article423
Zum Titelbild auf Seite 1:
Kleinbasler Strasse im trüben
Sommer 2014
3
Aktuell
Ein neues Gesicht für die Rosentalstrasse
Die Rosentalstrasse ist DIE Verbindung zwischen Badischem Bahnhof und dem Messeplatz. Die Notwendigkeit ihrer Aufwertung wurde bereits in den Quartierveranstaltungen zum Entwicklungskonzept Badischer Bahnhof festgehalten. Nun müssen die Gleisanlagen
Foto: Heike Oldörp
saniert werden. Damit bietet sich die Gelegenheit, die Strasse neu zu organisieren. – Und die wird beim Schopf gepackt.
Soll die Rosentalstrasse neu organisiert werden?
Das Planungsamt arbeitet derzeit
am Vorprojekt zur Neuorganisation,
Anpassung und Erneuerung des
Strassenraums Rosentalstrasse. Da-
zu findet am 18. September 2014 um
19 Uhr im Messeturm (2. Stock, Saal
Paris 1–3) eine öffentliche Quartierveranstaltung statt, zu der das Bau-
und Verkehrsdepartement und das
Stadtteilsekretariat Kleinbasel herzlich einladen.
Am Anlass wird der Entwurf zur
Neugestaltung präsentiert, in den
die Inputs früherer Quartierveranstaltungen im Zusammenhang mit
dem Entwicklungskonzept bereits
eingeflossen sind. Zudem werden
die weiteren Rahmenbedingungen
erläutert. Die Teilnehmenden haben
im Rahmen einer Anhörung die
Möglichkeit, das Projekt aus Quartiersicht und vor dem Hintergrund
der Zielsetzungen zu diskutieren
und ihre Anliegen einzubringen.
Die Neuorganisation der Rosentalstrasse bietet die Chance, längerfristige Vorstellungen zu entwickeln
und zunächst wichtige Fragen zu
stellen:
– Wodurch lebt die Rosentalstrasse?
– Braucht es mehr Belebung und
wenn ja, wie könnte sie bewirkt
werden?
– Welche Läden werden für die
Deckung des täglichen und des
sporadischen Bedarfs gebraucht?
– Wie soll der öffentliche Raum genutzt werden?
Hier ist das lokale Wissen von Bevölkerung und Gewerbe gefragt.
Die Fragen werden über die Veranstaltung hinaus in einer eigens
eingesetzten «Dialoggruppe Rosentalstrasse» vertieft.
Heike Oldörp
Weitere Infos:
Anmeldung für die Quartierveranstaltung beim Stadtteilsekretariat
Kleinbasel, Tel. 061 681 84 44, oder
per E-Mail: hallo@kleinbasel.org
Erlenstrasse – altes und neues Rosental
Die Bautätigkeit auf der Erlenmatt beschert dem Rosentalquartier den stadtgrössten Zuwachs an Einwohnern – und verändert das
Quartiergefüge. Mit dem neu gebauten Wohnbezirk auf dem ehemaligen DB-Rangierbahnhofareal bekommt auch die Erlenstrasse,
früher am Rand des Quartiers, eine neue Bedeutung. Inwieweit sie als Anschluss ans Quartier funktioniert und über die Erlen strasse
Anwohnende und dort ansässige
Gewerbetreibende haben bereits
Veränderungsbedarf angemeldet:
von der Anbindung an den öffentlichen Verkehr über Verkehrsberuhigung bis hin zum Bankomaten.
Doch dies sind nur kleine Puzzlesteine im Mosaik der Anforderungen an
die Erlenstrasse und die auf beiden
Seiten angrenzenden Nutzungen.
Möglichkeiten / Perspektiven
Die Ideen und Visionen für diese
neue alte Strasse wollen wir verdeutlichen und verdichten. Das
Stadtteilsekretariat Kleinbasel ist
an der Sicht und den Anliegen der
4
Quartierakteure interessiert: Wo
sehen die Vertreter von Gewerbe,
Sozial- und Bildungseinrichtungen,
die Vereine, die Hauseigentümerinnen und natürlich die Anwohnenden selbst Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Perspektiven für die
Erlenstrasse? Ist das Ziel eine verkehrsberuhigte Wohnstrasse, eine
Durchgangs- oder Einkaufsstrasse
oder gar eine neue Ausgehmeile?
Und: Wie können Sie sich einbringen, wie die Entwicklung begleiten?
Und überhaupt: Wie wohl fühlen
Sie sich im Rosental?
Diese und noch viel mehr Fragen werden wir im Herbst 2014 mit
Foto: Heike Oldörp
eine Verbindung zwischen altem und neuem Rosental entsteht, muss sich zeigen.
Wie soll die Erlenstrasse in Zukunft genutzt werden?
den Leuten vor Ort diskutieren
und wir wollen dann vor allem zuhören. Das Stadtteilsekretariat Kleinbasel kommt ins Rosental, Sie wer-
den uns nicht übersehen. Auch Ihre
Ideen und Ihre Einschätzung sind
gefragt!
Heike Oldörp
Aktuell
Die Brache wird bebaut
Auf dem Erlenmatt oder NT-Areal werden gegenwärtig Hunderte neuer Wohnungen gebaut, in denen bald Tausende von Menschen
einziehen werden. Der Quartiertreffpunkt Rosental/Erlenmatt wird bald von den Gebäuden umgeben sein und ein grosses neues Einzugsgebiet erhalten. Wie reagiert es auf die neue Situation? mozaik hat mit Andrea Blattner, Leiterin des Quartiertreffs, gesprochen.
Es ist eine besondere Situation, wel­
che wir als Abenteuer ansehen. Das
Erlenmattquartier wird wohl eines
der Quartiere sein, in welchem die
unterschiedlichsten Menschen und
Schichten zusammentreffen. Wir se­
hen es als unsere Aufgabe, allen Be­
wohnern ein Gefäss zu bieten, wel­
ches sie aktiv gestalten oder nur An­
gebote in Anspruch nehmen können.
Für den «grossen Bruder», den
Verein V.i.P, welcher uns ja massgeb­
lich unterstützt, fordert die Baustelle
grosse Flexibilität und erhöhten Auf­
wand mit sinkenden Einnahmen.
Das Quartierparking fiel 2012 ganz
weg, das Musicalparking kann noch
angeboten werden, wurde aber flä­
chenmässig reduziert. Der Sonntags­
markt musste im Sommer wegen der
neuen Baustelle beim Riehenring ab­
rupt eine Pause einlegen. Wir hoffen,
dass ab Herbst der Markt an einem
neuen Standort und einer kleineren
Form auf der Erlenmatt stattfinden
kann. Solche Änderungen sind nicht
nur für der den Verein V.i.P sondern
auch für die neue wie auch die alte
Bevölkerung gewöhnungsbedürftig.
Auch V.i.P setzt seine Arbeit bei die­
Foto: Verein Gleis58
mozaik: Ihr nennt den Quartiertreffpunkt Rosental/Erlenmatt.
Warum nicht einfach Rosental?
Andrea Blattner: Die Erlenmatt ist
eine wichtige Lunge für das ganze
Kleinbasel und insbesondere für die
anliegenden Quartiere. Mit unserem
Standort und der stetigen Verände­
rung auf der Erlenmatt ist es uns sehr
wichtig, allen angrenzenden Bewoh­
nern etwas bieten zu können, denen
vom Rosental, der Erlenmatt, aber
auch vom Matthäus. Das kommt im
Namen zur Geltung.
Andrea Blattner leitet den Quartiertreffpunkt Rosental / Erlenmatt.
Der Quartiertreff wird als halber
Quartiertreffpunkt von der Stadtentwicklung unterstützt. Für einen halben Treff bieten Sie jedoch
sehr viel an. Wie können Sie das
finanzieren?
Der Verein V.i.P startete 2003 mit
kleinen Zwischennutzungsprojek­
ten wie dem Sonntagsmarkt und
entwickelte diese stetig weiter bis
zu den quartierfreundlichen Nut­
zungen Erlenmatt, welche sich aus­
drücklich nicht nur auf Nacht vögel,
sondern auf die ganze Quartier­
bevölkerung bezog. Aus den Ein­
nahmen des Sonntagsmarkts und
des Musical­ und Quartierparkings
konnte dieses frühe Engagement fi­
nanziert werden. Daraus entstand
2012 der Quartiertreff, der nun eine
neue Trägerschaft erhalten hat, den
Verein Gleis58. V.i.P finanziert aber
immer noch massgeblich die Akti­
vitäten des Treffpunkts.
Die Baustelle wächst, der Platz
wird eng, viele neue Menschen
kommen ins Erlenmattquartier.
Was heisst dies für euch?
sen Wechseln in den Dienst der gan­
zen Bevölkerung. Wie dies schon der
Standortwechsel des Verkehrsgar­
tens gezeigt hat, wohl schlussend­
lich auch mit Erfolg.
Welche neuen Projekte und Angebote erwarten uns im Herbst?
Es freut uns sehr, dass Gsünder
Basel nun nicht nur mit den Velo­
fahrkursen sondern zusätzlich mit
dem Moving­Erlenmatt­Projekt im
Park vertreten ist. V.i.P und der
Quartiertreff treten dabei als Spon­
soren auf.
Dann ist das Wohnzimmer für
Jugendliche ab Herbst wieder ein­
mal pro Woche offen, was ein echtes
Bedürfnis abdeckt. Wir brauchen
für einen Indoor­Pingpong­Abend
noch das Geld. Wer also zwei Tische
finanzieren möchte, oder welche zu
verschenken hat, möge sich bei uns
melden. Des Weiteren freuen wir
uns natürlich über jeden Input und
neue Projekte seitens der Menschen
im Quartier. Melden Sie sich bei
uns.
Die Fragen für mozaik stellte
Nicholas Schaffner.
Herbstfreude Kürbismarkt
Am Kürbismarkt vom 20. September gibt es neben frisch gepresstem Süssmost, Weine aus dem Fricktal, Kürbissuppe, Cüplibar
auch Kindersachen, Traubenkernekissen, Blütenstauden, Chutneys und Wurst vom Grill.
fünfzig Anbietenden stehen zur
Verfügung. Kommen Sie vorbei und
tauchen Sie ein in das bunte Markt­
treiben auf dem Matthäusplatz.
Kürbismarkt
20. September
8–14 Uhr
Matthäusplatz
Foto: Theres Wernli
Geniessen Sie Kürbisse in all ihrer
Farbenpracht, Kürbis in verschiede­
nen süssen und sauren Zubereitun­
gen. Als besondere Aktion veranstal­
tet der Kinder­Tagesstruktur­Verein
Stromboli das beliebte Päcklifischen
für die Kinder. Eine reiche Ernte vom
Bauernhof sowie Produkte aus den
Ateliers und Werkstätten von etwa
Die Crew vom Matthäusmarkt bringt Land in die Stadt.
5
Aktuell
«Strombolianer, das sind wir»
Am 29. August wurde die
musikalischen Kochs Magor Szilagyi
entstand und dargeboten wurde.
Anita Lachenmeier, Grossrätin
Grünes Bündnis, gratulierte mit einem farbigen Windrad zur neuen
Tagesstruktur im bunt gemischten
Quartier. Sie durchschnitt gemeinsam mit Christian Hoenen und den
Kindern die Bänder am Haus und
übergab den Betrieb feierlich dem
Team Stromboli. Dazu spielte der
Nachbar Boris Gass Drehorgel und
versetzte alle in Feststimmung. Die
Stromboli-Pizza wie die Gelati, welche die Kinder am Eiswagen selber
verschenkten, das Ueli-Bier vom
Fass, die Sirupbar – dies und viele
nette Begegnungen machten den
Abend einmalig.
Theres Wernli
Kinderbetreuungs-Tagesstätte
Regula Riniker, die Leiterin von Stromboli, begrüsste die Gäste und Kinder.
Christian Hoenen, Präsident Verein
Stromboli, hielt nochmals Rückschau
auf die zweijährige Vorgeschichte und
dankte den Geldgebern sowie den
Eltern, die immer an die Realisation
des Vorhabens glaubten und die Kinder nirgends sonst anmeldeten.
Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Strombolis 16 Plätze
voll belegt sind und die Nachfrage
noch bedeutend grösser ist. Das
Hinterhaus strahlt dank den Architekten Grönland Basel im neuen
Glanz und begeisterte mit den in
Rottönen gehaltenen Räumen, den
Lampen aus Tupperwareschalen
und Salatsieben Klein und Gross.
Die Stromboli-Kinder haben bereits
ihren eigenen Song «Strombolianer,
das sind wir», der mithilfe ihres
Foto: Theres Wernli
Stromboli feierlich eröffnet.
Draussen kühl, innen warm: Das grosszügige Hinterhaus der neuen Kita
Stromboli an der Breisacherstrasse 39
Foto: Atilla Toptas
Cihan ist für immer in Dersim geblieben
Cihan Minkner
Cihan Minkner ist am 27. Juli in der
Türkei in seiner Heimatstadt Dersim
gestorben und dort beigesetzt worden. Cihan hat sich immer für die
Menschenrechte, Demokratie und
Chancengleichheit engagiert und
gegen Ungerechtigkeit gekämpft. Er
war eine wichtige Integrationsfigur
6
und ein Vorbild für die Migrationsbevölkerung im Kleinbasel.
Immer wieder hat er es verstanden, als Brückenbauer zwischen der
einheimischen und eingewanderten
Teilen der Kleinbasler Bevölkerung
konstruktiv zu vermitteln. Sein Engagement umfasste die aktive Teil-
nahme im Trägerverein des Stadtteilsekretariats, verschiedene Funktionen im Alevitischen Kulturverein,
unter anderem als Präsident, die
Mitwirkung im Verein Regenbogen
und eine Teilnahme am Interreligiösen Forum Basel. Im Jahre 2012
wurde die alevitische Gemeinde als
schweizweit erste nichtchristliche
oder nichtjüdische Religionsgemeinschaft kantonal anerkannt. Mit
diesem Akt wurde die positive Rolle
der Aleviten in Basel gewürdigt und
gefestigt.
Cihans Offenheit, seine Herzlichkeit und seine liebenswürdige
Art werden wir in bester Erinnerung
behalten.
Atilla Toptas
Gedenkfeier
Dienstag, 23. September, 18.30 Uhr
Saal Oekolampad
Schönenbuchstrasse 9
(Tram 6 Allschwilerplatz)
Weitere Infos und Kontakt:
Regula Riniker (Pädagogische Leitung), Tel. 079 580 01 72
Gesine Fuchs (Vorstand Stromboli),
Tel. 079 653 07 56
www.stromboli-kleinbasel.ch
Neu: Kinder- und
Jugendstadtplan
ml. Der Kinder- und Jugendstadtplan des NETZWERK 4057 wurde auf
Nachfrage der Freizeitangebote,
Schulen und Quartierbewohnenden
entwickelt, um einen Überblick über
Freizeit- und Bildungsangebote zu
schaffen. Kinder und ihre Eltern erhalten so einen besseren Zugang
zum bestehenden sozialen, kreativen und kulturellen Angebot im
Quartier.
Kinder erhalten ihn in den Primarschulen und Kindergärten, Erwachsene als Tischset in Restaurants
und Mittagstischen und bei beteiligten Institutionen.
Weitere Infos:
Bezug: Stadtteilsekretariat Kleinbasel, Klybeckstrasse 61,
Mirjam Lachenmeier,
Koordinatorin Netzwerk 4057
061 681 84 44 oder 077 488 37 56
Download: 4057-basel.ch
Aktuell
Handwerk, Gewerbe und ein Restaurant
Über hundert Jahre lang wurden in der Aktienmühle an der Gärtnerstrasse Getreidemehle produziert. Das 1899 erstellte Ensemble
und seine später dazugekommenen Anbauten sind allesamt erhalten und prägen das Quartier bis heute. Ab 2015 soll der Umbau
Eindrücklich spiegelt das stolze
Hauptgebäude der Aktienmühle
beim Wiesenplatz das Bild früherer
Industrie und Architektur wieder.
Wuchtige Anbauten und eiserne
Ornamente sind historische Zeitzeugen und erzählen von der wandelvollen Geschichte des Baus aus
der industriellen Gründerzeit Klybecks. Die Mühlen der frei stehenden, von der Wasserkraft unabhängigen Grossmühle wurden anfänglich mit meterlangen, von Dampf
angetriebenen
Transmissionsriemen betrieben. Ein Brand an der
Ostseite setzte früh eine erste Zäsur.
Das neue Dach der in den 1930erJahren hinzugefügten grossen Getreidesilos bestimmte fortan die Silhouette des Baus. Stetige Modernisierungen und Rationalisierungen in
der Fabrikation konnten jedoch
nicht abwenden, dass die Produktion nach mehr als hundert Jahren
ein Ende fand. Der Preiszerfall auf
dem Mehlmarkt und anstehende
Investitionskosten führten schliesslich 2002 zur Schliessung der Mühle.
Fast eine Dekade lang blieb das
eiserne Tor zum Areal geschlossen
und der Ort schlummerte wie im
Winterschlaf vor sich hin.
Vorbote Freiraum
Seit dem Sommer 2010 fügt die Stiftung Habitat der bewegten Geschichte der grössten Basler Industriemüh-
Foto: Visualisierung: metron Architekten
zum Werkstatthaus eine zukunftsfähige Nutzung ermöglichen.
Der neue Erschliessungssteg an der Südfassade der Aktienmühle ermöglicht grössere zusammenhängende
Werkstattflächen.
le weitere Kapitel hinzu. Die vielfältige Zwischennutzung startete unter
dem Motto «Freiraum fürs Klybeck».
Seither stehen die Café-Bar und der
Quartiergarten offen und erfreuen
sich im Quartier und in Basel grosser
Infoanlass zum Werkstatthaus Aktienmühle, 18. September
2014, 19–21 Uhr, Gärtnerstrasse 46, 4057 Basel
Mit der im Frühsommer erfolgten Baueingabe ist das Projekt Werkstatthaus
Aktienmühle einen wichtigen Schritt weiter. Am Donnerstag, 18. September,
um 19 Uhr lädt die Stiftung Habitat Handwerkerinnen und Handwerker
auf Werkstattsuche und andere Interessierte zum Infoanlass ein. Zusammen
mit metron AG Architekten aus Brugg wird der Projektstand präsentiert.
Interessierte können das Gebäude besichtigen, Fragen zur Neunutzung
stellen und sich beim Apéro austauschen und kennenlernen.
Hier finden Mietinteressierte weitere Infos: www.aktienmuehle.ch.
Bei Fragen steht Raphael Schicker, Projektleiter, Telefon 061 327 10 68,
E-Mail schicker@stiftung-habitat.ch, zur Verfügung.
Beliebtheit. OFFCUT, ein Materialmarkt für kreative Wiederverwertung, hielt Einzug ins alte Turbinenhaus – als Vorbote auf die neue Bestimmung des Mühlengebäudes.
Gegenseitige Inspiration
Denn mit dem Umbau ab 2015 bekommt der imposante, weitgehend
leer stehende Hauptbau seinen ursprünglichen Nutzungscharakter zurück: Er wandelt sich zum Werkstatthaus für professionelle Handwerkerinnen und Handwerker. Die baulichen Eingriffe sollen umsichtig geschehen und sich an den Bedürfnissen der künftigen Mieterschaft orientieren. Und diese darf vielförmig sein,
die Mischung unterschiedlicher Ge-
werbe soll zu spannenden Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gegenseitiger Inspiration führen. Deshalb ist ein einfacher Grundausbau,
der eine flexible Nutzung ermöglicht,
wesentliches Merkmal der zukünftigen Werkstätten und Lagerräume.
Ergänzend entsteht im Turbinenhaus eine Restauration, die dem
Quartier und den Gewerben auf
dem Areal offen steht. Hierfür soll
im Herbst mit einer Ausschreibung
ein initiativer Gastronomiebetreiber gefunden werden. Zusammen
mit den Handwerksbetrieben wird
die neue Aktienmühle, die weiter für
alle offen steht, eine Ausstrahlung
in das umliegende Quartier haben.
Nikola Karadzic
7
Aktuell
Café Bâlance – Geselligkeit und Bewegung
eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Für den Kurs werden bequeme Kleidung sowie Turnschuhe (keine Joggingschuhe), Turnschläppli oder
rutschfeste Socken empfohlen.
Das Café Bâlance im Quartiertreffpunkt Kleinhüningen hat jeweils donnerstags von 9.00 bis
11.15 Uhr geöffnet, der Rhythmikkurs beginnt um 9.15 Uhr und
dauert 50 Minuten. Direkt im Anschluss gibt es einen geselligen Austausch im Café. Gönnen Sie sich
dieses Stück Lebensqualität.
Aline Diouf
Café Bâlance
Quartiertreffpunkt Kleinhüningen
Kleinhüningerstrasse 205
Telefon 061 534 48 84
kleinhueningen@qtp-basel.ch
Foto: Aline Diouf
Wussten Sie schon, dass das Gesundheitsdepartement Kanton BaselStadt bereits seit April 2010 den
Seniorentreffpunkt Café Bâlance
anbietet? Café Bâlance richtet sich
an alle Basler Seniorinnen und
Senioren, die gemeinsam in Bewegung bleiben und Lebensfreude tanken möchten.
Neben dem beliebten Cafébetrieb haben Sie die Möglichkeit, an
einem Bewegungskurs teilzunehmen (Rhythmik nach Jaques Dalcroze). Das verbessert die Gangsicherheit und vermindert das
Sturzrisiko und macht Freude. So
das Zitat einer Teilnehmerin: «Me
goot dernoo ganz eifach vergniegter heim.»
Die Teilnahme kostet 50 Franken für 10 Lektionen. Schnuppern
ist selbstverständlich gratis und
Im Café Bâlance kann man zusammen sein und die Beweglichkeit
verbessern.
Radio X kürt die cleversten Energiesparteams
der Region Basel. Ausgezeichnet wird die originellste Sparidee, welche am wirkungsvollsten
Energie spart – Familien, Klassen, Vereine, Firmen, Jugendhäuser und andere Teams sollen
um den energiesparpriX ins Rennen steigen.
Es winken insgesamt 10‘000 Franken Preisgeld*.
Meldet Euch jetzt an!
www.radiox.ch/energiesparpriX
X
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p
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s
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und
Das Radio X- Projekt energiesparpriX wird unterstützt von:
*Das Preisgeld ist gestiftet vom Ökoenergie-Fonds der IWB
8
Aktuell
Organisierte Nachbarschaftshilfe
Nachbarhilfe fördern
Uns ist es ein Anliegen, dass die
ganze Bevölkerung von unseren An-
gemeinden Allschwil, Binningen und
Birsfelden. Dabei vergessen wir nicht,
dass das NachbarNET vor allem vom
Engagement einzelner Personen lebt.
Zum Beispiel von Ihnen? Zögern Sie
nicht, melden Sie sich!
Pierre-AlainNiklaus
NachbarNET aktuell
Wir suchen Personen für Nachhilfeunterricht, Kinderbetreuung, Computersupport, Gartenarbeit usw.
Gute Deutschkenntnisse sind keine
Bedingung, gerne nehmen wir auch
Sprachen wie Französisch, Portugiesisch, Türkisch in unsere Angebote auf. Hilfeleistende erhalten
eine kleine Entschädigung von 10
bis 20 Franken pro Stunde.
Zeichnung: NachbarNET
Das NachbarNET vermittelt in Basel
seit 1998 Angebote und Nachfragen
von Privatpersonen zu Hilfe und Zusammenarbeit in der Nachbarschaft.
Pierre-Alain Niklaus übernahm 2012
die Stellenleitung vom langjährigen
Geschäftsführer Peter Zemp, der
pensioniert wurde. Als der Verein
die Möglichkeit erhielt, ein geräumiges Büro beim Quartiertreffpunkt
Rosental zu mieten – und damit auch
noch Geld zu sparen – zog NachbarNET 2013 mit Freude ins Kleinbasel.
Das NachbarNET vermittelt Begleitungen für ältere Menschen, Nachhilfe, Sprachtandems, Kinderbetreuung, Hilfe in Garten und Haushalt usw.
Jede Person kann sowohl die Dienste
nachfragen als auch eigene Angebote
machen. Bereits heute beteiligen sich
jüngere und ältere Menschen, Alleinstehende und Familien, hier Geborene
und Zugezogene, Working Poors und
Hochqualifizierte, Deutschsprachige
und Anderssprachige am NachbarNET.
NachbarNET vermittelt kleine Dienstleistungen im Alltag
geboten profitieren kann. Wir verstärken deshalb unsere Vernetzung
in den Quartieren, bei Organisationen und Schlüsselpersonen, welche
im Bereich Alter, Familie, Integration, Behinderung und Armut tätig
sind. NachbarNET hat einen neuen
Flyer gestaltet, der in acht Sprachen
erhältlich ist. Momentan überarbeiten wir auch unsere Internetseite
und planen eine Ausdehnung unserer Tätigkeit in die Agglomerations-
Morgen ist heute
gestern
Gedächtnis des Quartiers
ns. Die traditionsreiche Vereinigung
Basler Künstlergesellschaft wird
200 Jahre alt und feiert mit einer
Ausstellung im Projektraum M54 an
der Mörsbergerstrasse 54. Kunstschaffende aller Sparten und interessierte Kunstliebhabende würdigen das stolze Jubiläum unter anderem auch mit einem attraktiven
Querschnitt durch das Schaffen ihrer heute aktiven Mitglieder.
Die Ausstellung mit zahlreichen
Begleitveranstaltungen findet vom
9. bis 26. Oktober statt. Ein Detailprogramm mit Einladungskarte finden Sie auf der BKG-Website www.
basler-kuenstlergesellschaft.ch.
Der Verein Industrie- und Migrationsgeschichte sucht Dokumente,
um den Alltag der Arbeitenden in
den Fabriken und der Menschen im
Kleinbasel zu schildern. Bis jetzt ist
bereits eine ansehnliche Sammlung
entstanden.
Auf der Hompage können Sie
einige der Dokumente und Bilder
einsehen:
http: //www.viavia.ch /
industrie/pmwiki.php
Wir brauchen aber mehr. Wer
interessante Fotos, Briefe oder
Dokumente aus der Aera der «Chemischen» hat, möge sie uns vorbei
bringen. Wir scannen sie ein und
geben sie zurück. H.-G. Heimann
IGA Oetlingerstr. 74, Mo, Di, Do
14–17 Uhr oder sich hier melden:
heimann@viavia.ch
Erlenstrasse 21, 4058 Basel
Telefon 061 381 02 30
(Mo–Do 8.30–10.30 Uhr)
Info@nachbarnetbasel.ch
Nachbarnetbasel.ch
Videobeitrag über NachbarNET:
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article419
Also: so nicht!
Foto: Verein für Industrie- und Migrationsgeschichte
ns. Nach einigen erfolgreichen Versammlungen im Restaurant Feldberg
finden auch im 2014 zwei Stadtgespräche statt. Die Bevölkerung des
Kleinbasels soll sich zu brennenden
Themen äussern. Nervt Sie der Verkehrslärm und die stinkige Luft? Sind
Ihnen laute Menschen und Dauerpartys zuwider? Finden Sie keinen
Parkplatz? Möchten Sie, dass mehr los
ist? Eingeladen sind all diejenigen, die
gerne im Gespräch mit Verwaltungsmitgliedern, politisch Verantwortlichen und engagierten Quartierbewohnern gemeinsam getragene Lösungen erarbeiten möchten.
Die Titelseite der FäldbärgZytig
vom Juni 1986 mit einer scharfen
Kritik der Luftverschmutzung
2. «kleinStadtgespräch»
Schaffen /Geldverdienen im Kleinbasel – Jammertal oder Paradies?
Mittwoch, 19. November, 19 Uhr
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10
Regio
21. September: 8. slowUp Basel-Dreiland
Mit bis zu 65’000 TeilnehmerInnen war der trinationale slowUp Basel-Dreiland in den letzten Jahren jeweils ein
Gros serfolg. Auch dieses Jahr darf sich die Bevölkerung am 21. September zwischen 10 und 17 Uhr wieder auf gut
Foto: Tobias Zumsteg
60 km autofreie Strecken freuen. Neu ist dieses Jahr, dass die Strecke zusätzlich durch Lörrach und Saint-Louis führt.
Rumkurven auf dreimal 20 Kilometern … das macht Spass!
Der slowUp Basel-Dreiland bietet
die längste für den motorisierten
Verkehr gesperrte Strecke der
Schweiz und des Dreilandes. Am
Sonntag, dem 21. September, kann
sie mit dem Velo, den Inlineskates
oder dem Kickboard befahren, aber
auch spazierend oder joggend erlebt werden. An diesem grössten
Bewegungsanlass des Dreilandes
können alle, die Lust auf freie Fahrt
haben, die vielfältige Region erfahren und kennenlernen.
Die abwechslungsreiche Route
führt durch die Schweiz, Deutschland und Frankreich. Sie ist in drei
Schlaufen à 20 km unterteilt – so
können alle die Distanz zurücklegen, welche ihren Kräften entspricht. Man kann überall in der
Route ein- und aussteigen. Einzig
der Einbahnverkehr im Gegenuhrzeigersinn auf den beiden westlichen Schlaufen und im Uhrzeigersinn auf der östlichen Schlaufe ist
zu beachten. Die Teilnahme ist kostenlos, der slowUp dauert von 10 bis
17 Uhr.
Der Wein vom Rhein
Trüffel mit Terzi
Foto: Yvonne Schmid-Angst
Der Basler Staatswein ist ein Gutedel und kommt aus dem wunderschön gelegenen Weindorf Istein im
Markgräflerland. Dieser malerische
Ort mit seiner markanten Felsformation, dem Isteiner Klotz, gehörte
vom Mittelalter bis zum Jahr 1803
zum Herrschaftsgebiet des Basler
Fürstbischofs.
In Rückbesinnung auf diese traditionsreiche, historische Verbundenheit mit Basel entstand die Idee,
aus einer Parzelle der bekannten Lage Isteiner Kirchberg den «Basler
Staatswein» zu keltern. Die Bezirkskellerei Markgräflerland in Efringen-Kirchen ist Produzent dieses
edlen Tropfens.
Der Basler Staatswein kommt mit Unterstützung der E. E. Zunft zu
Schiffsleuten den Bach hoch.
Offizieller Hoflieferant
Jedes Jahr werden 500 Flaschen als
Geschenk der Basler Regierung
übergeben. Als Tochterunternehmen der Bezirkskellerei Markgräflerland in Efringen-Kirchen ist das
Wyhuus am Rhy offizieller Lieferant
des Basler Staatsweins. Mit einem
Auf und ab!
Anders als bei einer normalen
Velo- oder Wandertour hat man
am slowUp die Möglichkeit, Strassen
in lockerer Atmosphäre zu erleben,
die man sonst mit dem Langsamverkehr kaum befährt oder gar nicht
befahren darf: Am 21. September
sind der Nauentunnel, der unter
dem Basler Bahnhofplatz durchführt, das Heuwaageviadukt oder
die Rheinstrasse in Schweizerhalle
autofrei.
Ein Highlight bilden die neuen
Streckenabschnitte in Lörrach und
Saint-Louis. Die beiden Städte sind
zum ersten Mal in die Route integriert und bilden einen weiteren
wichtigen Bestandteil des trinationalen Anlasses.
Auf den Festplätzen entlang der
Strecke gibt es Festwirtschaften
mit regionalen Spezialitäten, Erholung und Unterhaltung, wie zum
Beispiel das Milchkannenstapelspiel auf dem Rankhof oder die Erholungslounge der Migros bei Pratteln.
Wendel Hilti
besonderen Etikett ausgestattet und
in limitierter Auflage ist dieser Wein
auch für Privatkunden im Wyhuus
am Rhy erhältlich. Lassen Sie sich
diesen besonderen Genuss nicht
entgehen. Ein Karton mit sechs Flaschen kostet 96 Franken.
Christina Krebs
Am 3. Oktober veranstaltet das
Wyhuus am Rhy zusammen mit
dem «Basler Kochtopf» einen Trüffelevent. In einer eigens dafür angemieteten Showküche findet dieser genussreiche Abend statt. Herr
Marcel Terzi, gelernter Koch und
Hotelier, wird uns die edlen Trüffelvariationen zubereiten. Schauen
Sie ihm dabei über die Schulter und
erfahren Sie viel Wissenswertes
rund um die Themen Trüffel und
Wein.
Anmeldung:
Christina Krebs
Wyhuus am Rhy
Offenburgerstrasse 41
Telefon 061 222 25 00
11
Schwerpunkt
Kolumne
Von solchen und
anderen Strassen
Orte, Pflanzen und Gewerbe
Mit der systematischen Festlegung der alten und der besonders Ende des 19. Jahrhunderts zahlreichen neuen Strassennamen wurde dafür gesorgt, dass die geografischen und geschichtlichen
12
Typische Gewerbe
Noch früher wurde an der heutigen
Drahtzugstrasse in einem Vorwerk
der Stadtbefestigung mittels der
Wasserkraft des Riehenteichs Draht
hergestellt. Weitere gewerbliche Namen weisen beispielsweise die Bleiche-, Färber- oder Gärtnerstrasse
auf. Der Messeplatz wurde erst 1974
so benannt, die ehemalige Verlängerung der Clarastrasse heisst im älteren Volksmund immer noch «Muschtermäss». In Kleinhüningen finden
wir die klassischen Dorfstrassennamen wie Friedhof-, Pfarr- und
Schulgasse, aber auch die moderneren Bezeichnungen wie Hafen-, Südquai-, Westquai- und Uferstrasse.
Es gibt eine Reihe von Strassennamen, die mit den früheren Besitzern zusammenhängen. Der Dolderweg weist seit 1884 auf den Namen
des Eckhauses an der Rebgasse hin
und Dolder ist ein altes Wort für
Alte Flurnamen
Einige Strassennamen verraten
noch die ursprünglichen Flurnamen, die sich sowohl im Sprachgebrauch wie auch in alten Karten erhalten haben. Dazu gehören die
Luftmatt- und Matten-Strasse, mehrere Erlen-, dazu neu die ErlenmattNamensgebung und der Burg- und
Schorenweg.
Aus der Pflanzenwelt gibt es nur
wenige Namen wie Holderstrasse,
Strassen des unteren Kleinbasel,
Karte von 1893
Baumwipfel. Die Dreirosenstrasse
erinnert seit 1882 an das Landgut
der Familie Iselin und ihr Wappen.
Die Klybeckstrasse ist erst seit 1806
nach einem Landbesitzer Chlubo
genannt. Das mundartliche «Klybi»
führte zur Bezeichnung des Landgutes Klybeck. Christian Vontobel
Die ausführliche Version dieses Artikels mit vielen weiteren interessanten Namensgeschichten können Sie online lesen unter http: //
www.mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article421
«An dr Brisi – do het’s mr gfalle»
Wann beginnt man, sich für seine
eigene Familiengeschichte zu interessieren? Leider oft erst, wenn die
Menschen, die man fragen könnte,
schon gestorben sind. Gerne erzähle
ich aus meiner Familiengeschichte.
Mein Vater ist an der Breisacherstrasse 90 zur Welt gekommen und
hat dort die ersten sieben Jahre
seiner Kindheit verbracht. Darüber
weiss ich nur einen Satz «An dr
Brisi, do het’s mr gfalle». Was hat
ihm gefallen? Ich habe nie gefragt.
Im Staatsarchiv forsche ich nach
und da steht geschrieben, dass Hein-
Foto: Aus dem Familienalbum von Yvonne Schmid-Angst
Eine Episode vor Jahren auf ei­
ner griechischen Insel: Es war
September, die Nächte schon län­
ger. Eine Freundin mit ihrer
Tochter, ich mit meiner, lagen
auf der Dachterrasse unserer
Pension und schauten verzau­
bert auf die Milchstrasse, die wir
am dunklen Himmel zu erken­
nen glaubten.
Zu viert erfanden wir märchen­
hafte Geschichten, träumten uns
als Sternentänzerinnen ins glit­
zernde Weiss und fanden es ganz
wunderbar. Bis wir entdeckten,
dass unsere vermeintliche Milch­
strasse dem Kamin eines be­
nachbarten Hotels entströmte.
Mit Gekicher, das die schlafen­
den Vögel in den Bäumen auf­
schreckte, plumpsten wir aus
unserer Traumwelt auf den
Boden der Realität.
So erheiternd wie das unserige
damals ist ein Erwachen aus
Träumen selten. Wenn ich durch
unsere Strassen gehe frage ich
mich oft: Wie viele Wünsche und
Vorstellungen dieser Menschen
haben sich im Laufe ihres Le­
bens in Rauch aufgelöst?
Einer meiner momentanen Träu­
me: In den heute leer stehenden
Geschäften mieten sich weitere
junge Kreative ein. Mit ihnen
und mit ihren hier schon an­
sässigen Kolleginnen und Kolle­
gen – denen ich viel Erfolg wün­
sche – könnte die Feldbergstrasse
endgültig zur Kleinbasler Desig­
nermeile werden.
Madeleine Hunziker
Lindenberg, Rebgasse und Rebweg.
Die Maulbeerstrasse weist auch auf
die beginnende Industrialisierung
hin, wurde dort doch um 1850 versucht, Seidenraupen zu züchten.
Für das gesamte Kleinbasel wurden
zahlreiche Strassen nach den benachbarten Ortschaften und Landschaftsnamen in Süddeutschland
benannt: Binzen-, Breisacher- oder
Brombacherstrasse weisen darauf
hin. Dazu gehören auch die vielen
Schwarzwald-Namensformen. Nur
die Mörsbergerstrasse ist mit einem
sundgauischen Adelsgeschlecht auf
der Burgruine Morimont bei Ferrette verbunden, deren Burgherren
aber auch Basler Bürger waren.
Ebenfalls geschichtliche Bezüge
weisen die elsässische Flachsländerund die Bärenfelser-, Homburgerund Zähringer-Strasse auf.
Foto: Staatsarchiv Basel-Stadt
Eigenheiten der verschiedenen Stadtteile berücksichtigt werden.
Karli Angst wohnte von 1912 bis
1919 an der Breisacherstrasse 20.
rich und Frida Angst-Walter 1909–
1919 an der Breisacherstrasse 90 gewohnt haben. Sie hatten vier Kinder,
mein Vater Karl, geb. 1912, war der
Jüngste. Der Grossvater kam aus Rafz /
ZH, Beruf: Zimmermann und Billetteur, meine Grossmutter kam aus
Schopfheim, Beruf: Glätterin.
Das Haus Nr. 90 an der Breisacherstrasser ist längst durch ein
neues ersetzt worden. Hoffentlich
wohnen auch jetzt Kinder dort,
die sagen: «An dr Brisi, do gfallt’s
mr!»
Yvonne Schmid­Angst
Schwerpunkt
Begegnungszonen, leicht gemacht
Vor bald 40 Jahren wurde die Idee von verkehrsberuhigten Wohnstrassen eingeführt. Doch das regierungsrätliche Programm «Basel
75» kam bisher eher schleppend vorwärts. 1978 wurde als erste der vier Basler Versuchsobjekte die Bärenfelser Wohnstrasse realisiert. Nun soll die Einführung von Tempozonen gefördert werden.
felserstrasse, die Ur­Wohnstrasse,
demnächst zur Begegnungszone
werden. Auch der nördlichste Teil
der Klybeckstrasse soll im nächsten
Jahr umgestaltet werden. Ein Vor­
lauf mit den «smarties»­Spielkisten
wurde nicht bewilligt, da eidgenös­
sische Vorschriften so etwas in
Tempo­30­Zonen nicht zuliessen.
Foto: Nina Schweizer
In der nördlichen Hälfte der Bären­
felserstrasse konnte dank motivier­
ten BewohnerInnen und guten Be­
ziehungen zu den Planungsbehör­
den ein anderswo geplantes Testob­
jekt 1977 hier als erste Wohnstrasse
verwirklicht werden. Obwohl diese
Versuchswohnstrasse sich bestens
entwickelt hat, konnten weitere Be­
gehren um verkehrsberuhigte Stras­
sen nur mit enormem Einsatz und
nach langen Wartezeiten – wenn
überhaupt – verwirklicht werden.
Inzwischen wurde die Einfüh­
rung von Tempo­30­Bereichen, in
denen Autos Vortritt haben, und
Tempo­20­Begegnungszonen, in
Als Spielfibel getarnt: Anweisung
zur Einrichtung von Tempozonen
denen Fussgänger Vortritt haben,
schweizweit koordiniert. Nun soll
auch die nördliche Hälfte der Bären­
Warten, warten, warten
Anscheinend soll jetzt – nach 40 Jah­
ren – in Basel die Einrichtung von
Tempo­20­Begegnungszonen geför­
dert werden. Dazu ist eine inspirie­
rend gestaltete Basler Fibel: «Uuse uff
d’Stroos!» vom Planungsamt erschie­
nen. Darin stehen unter anderem
Definitionen von Tempozonen, Tipps
zur temporären Erhöhung der Si­
cherheit in Tempozonen, drei Dut­
zend Strassenspiele vom Kinderbüro
Basel sowie die Adressen von ein­
schlägigen Organisationen.
Diese Spielfibel vom herausge­
benden Bau­ und Verkehrsdeparte­
ment wurde von Nina Schweizer
zusammen mit dem Kinderbüro
Basel konzipiert und gestaltet. Sie
kann im Bärenfelsertreff, den Basler
Quartiertreffpunkten, in den Stadt­
teilsekretariaten und bei vielen Bas­
ler Organisationen bezogen werden.
Ruedi Bachmann
Cartoon
Karikatur gesponsert von: Galerie Eulenspiegel, Gerbergässlein 6, 4051 Basel
13
Schwerpunkt
Geburt und Taufe eines Gässleins
Haben Sie schon vom Johann Jakob Spreng-Gässlein gehört? Vermutlich nicht. Auf dem Stadtplan ist es auch kaum zu finden. Sogar
Google-Maps meldet: Wir konnten Joh. Jak. Spreng-Gässlein nicht finden. Den Namen erhielt der kleine Durchgang unter den Häusern zwischen Feldbergstrasse und Leuengasse erst vor 32 Jahren, als er zum Gässlein befördert wurde. Er hat aber eine weit ältere
Geschichte.
Johann Jakob Spreng, 1699–1768,
Poet und Pädagoge
kehrte er nach Basel zurück, wo er
zwei Jahre später Professor an der
Universität wurde. Er starb am 24. Mai
1768 in Basel. Seine Grabtafel befindet sich an der Mauer der Theodorskirche.
Spreng verfasste bereits 1759 einen Entwurf zu einem allgemeinen
deutschen Wörterbuch (100 Jahre vor
den Brüdern Grimm). Er schuf ein
«Idioticon Rauracum oder Baselisches
Wörterbuch», eines der allerersten
Mundartwörterbücher im deutschen
Sprachgebiet. Diese handschriftliche
Sammlung des mundartlichen Wortschatzes von Basel wird heute in der
Unibibliothek aufbewahrt.
Aber die Gasse?
Begonnen hat die Geschichte des
Gässleins mit einer Petition. Sie
kam aus der Bärenfelserstrasse und
der Leuengasse. Wir schreiben den
29. Februar 1896: Der freisinnig-demokratische Horburg-Quartierverein hatte vorwiegend bei Anwohnern der erwähnten Strassen Unterschriften gesammelt. Vom Regierungsrat wird «eine direkte Verbindung der Bärenfelserstrasse mit
der Feldbergstrasse, entweder mittels einer Fahrstrasse oder durch
einen öffentlichen Fussweg» gefordert. Der Kantonsingenieur befand,
dass eine Fahrstrasse wegen der zu
Die Nomenklaturkommission des
Baudepartementes gab dem «Joh.
Jak.-Spreng-Gässlein» seinen Namen.
Am 29. Oktober 1982 befand sie:
«Für die Benennung dieses … Fussweges … konnte nur eine Persönlichkeit infrage kommen, die mit dem
Kleinbasel stark verbunden war.
Joh. Jak. Spreng, Professor der deutschen Poesie und Beredsamkeit an
der Uni Basel, sowie Professor für
Schweizer Geschichte und für Griechisch, erfüllt diese Voraussetzungen. Er war Prediger am Waisenhaus
und er setzte sich vehement für die
Beibehaltung des Vogel-Gryff-Brauchs
ein.» Die übrige Geistlichkeit bekämpfte nämlich die Ausübung dieses Brauchs. Herrn Professor Spreng
haben wir es also zu verdanken, dass
heute noch die Ehrenzeichen im
Hof des Waisenhauses tanzen.
Poet mit Lorbeer
J.J. Spreng wurde am 31. Dezember
1699 in Basel geboren. Er studierte
Theologie und kam als Hoflehrer
nach Wien, Heilbronn und Stuttgart.
25-jährig wurde er 1724 in Wien zum
«kaiserlichen Poeten» gekrönt. 1741
14
Das Joh. Jak. Spreng-Gässlein windet sich von der Feldbergstrasse zur
Leuengasse, wo es in die Bärenfelserstrasse mündet.
hohen Steigung nicht realisierbar
sei. Da eine Fussgängerverbindung
«im fast alleinigen Interesse der
Bärenfelserstrasse» liege, «sollen die
Liegenschaftsbesitzer an derselben
an die Kosten beitragen». Die Stadtplankommission wollte vom Projekt
zunächst nichts wissen, oder nur,
wenn die Petenten die Kosten übernehmen würden, und zwar für eine
Verbindung «in gleicher Breite wie
die Bärenfelserstrasse».
Vom Durchgang zum Gässlein
Eine Lösung wurde dann gefunden
dank eines Liegenschaftshandels:
Die Stadt war nämlich im Besitz
einer Liegenschaft, die zwischen
Leuengasse und Feldbergstrasse lag,
die «Thüringsche Liegenschaft». Es
ergab sich, dass Fr. Ehrler-Wittich,
Eigentümer einer parallel dazu liegenden Parzelle an der Leuengasse,
Teile dieser Liegenschaft kaufen
wollte, um sie mit seinem Grundstück zu verbinden. Unter der Bedingung eines günstigen Verkaufspreises seitens der Stadt war er bereit,
Platz für einen öffentlichen Durchgang, und zwar jetzt noch von 3 m
Breite, zur Verfügung zu stellen.
Nach längerem Feilschen über den
Quadratmeterpreis konnte dann
die Handänderung vorgenommen
und die Passage realisiert werden.
Am 21. November 1903 wurde sie
dem Publikum zur Benützung überlassen. In der Neuüberbauung der
80er-Jahre erhielt das Gässlein
dann seine jetzige Gestalt und seinen Namen.
Zum Schluss noch dies: Ein ursprünglicher Vorschlag «Sprenggasse» wurde abgelehnt, um einer
Assoziation zum Sprengen und zu
einem Attentat vorzubeugen.
Benno Gassmann
Schwerpunkt
Markgräflerstrasse – geschichtsträchtiger Hintergrund
Sicher spazieren oder kurven Sie jeweils durchs Kleinbasel, ohne bewusst an die Strassennamen zu denken. Schaut man auf den
Stadtplan, so fällt auf, dass vom Horburgpark bis zur Solitude und in nördlicher Richtung bis zum Eglisee unzählige Strassennamen
nach Dörfern und Städten aus unserer badischen Nachbarschaft, dem Markgräflerland, benannt sind.
In ihrer langen Geschichte haben
die Badener mit ihrem Freiheitswillen grosse politische Veränderungen bewirkt. Den Namen hat der
Landesteil (seit 1952 in einer Volksabstimmung mit Württemberg vereinigt) von den Markgrafen von Baden, die erstmals 1112 urkundlich
erwähnt wurden. Besuchen kann
man heute noch deren Stammsitz,
die eindrückliche Burgruine Hohenbaden unweit der Stadt Baden-Baden oder Schloss Rastatt, die älteste
Barockresidenz am Oberrhein und
natürlich das mächtige Karlsruher
Schloss, in dem sich das Badische
Landesmuseum befindet.
Über 900 Jahre Baden
Vor zwei Jahren wurde in der deutschen Nachbarschaft ein grosses
Jubiläum gefeiert: 900 Jahre Baden.
Viele Strassen im Kleinbasel sind nach Orten in der deutschen Nachbarschaft benannt, hier etwa die Kandererstrasse.
Erbprinz von Baden und Herzog von Zähringen
In der Öffentlichkeit kennt man
heute vor allem Prinz Bernhard von
Baden (ältester Sohn von Maximilian Andreas Markgraf von Baden),
der auf Schloss Salem am Bodensee
residiert, wo er auch aufgewachsen
ist. In der Familientradition wird er
inoffiziell als Erbprinz von Baden
und Herzog von Zähringen bezeichnet. Er ist mit der britischen Königsfamilie verwandt und Grosscousin
von Prince William und Prince Harry.
In den 1990er-Jahren hat er u.a.
durch den Verkauf von drei ihrer
Schlösser das Vermögen der Familie
saniert und führt heute das idyllisch
gelegene Weingut «Markgraf von
Baden» auf Schloss Staufenberg bei
Durbach unweit von Offenburg. Bei
einer persönlichen Begegnung gestand der umgängliche Unternehmer seine grosse Bewunderung für
den Dichter Johann Peter Hebel,
der ja auch unsere Hymne «z’Basel
an mym Rhy» verfasst hat. Schloss
Staufenberg ist im Übrigen ein idyllischer Ort inmitten von Weinbergen mit einladender Schenke und
mit seinen edlen Tropfen ein Geheimtipp für Weinliebhaber.
Forschungsarbeit
Für den Erhalt der Markgräfler
Tracht, die noch bis um 1930 auf
dem Land an Sonn- und Feiertagen
getragen wurde, kämpft zeit ihres
Lebens die vitale, 89-jährige Paula
Roettele aus Weil am Rhein. Sie ist
Foto: Antoinette Roettele
weiter auch ins Hirzbrunnen, wo wir
die Tüllinger-, Thumringer-, Binzenund Wollbachstrasse finden, um nur
einige zu nennen. Dass die Zähringerstrasse von der Dreirosenanlage
her geradeaus zur Markgräflerstrasse führt ist naheliegend, berufen sich doch die Markgrafen von
Baden auf ihre Herkunft aus dem
Geschlecht der Hohenzollern.
Foto: Yvonne Schmid-Angst
Von der Markgräflerstrasse im Unteren Kleinbasel (von den Markgrafen
von Baden wird später noch die Rede
sein) führen die Strassennamen
zum Kurort Badenweiler, nach Müllheim, Brombach, Eimeldingen und
Schliengen, auch zur hübschen,
kleinen Stadt Offenburg, nach Ötlingen – dem beliebten Ausflugsort in
unserer Nähe, nach Rötteln mit seinem Schloss, Istein mit seinem
«Klotz», Schönau und Haltingen.
Dann weiter zur Feldbergstrasse und
im Oberen Kleinbasel zur Grenzacherstrasse, Rheinfelderstrasse und
Paula Roettele, Förderin und Erforscherin der Markgräfler Tracht
Gründerin und langjährige Vorsitzende der dortigen Markgräfler
Trachtengruppe und mit ihrem wachen Geist, der an keiner (Landes-)
Grenze haltmacht, ein begeistertes
Mitglied der «Regio Basiliensis». Für
die Erforschung und Förderung der
Markgräfler Tracht hat sie 2006
von der Gemeinde Hausen im Wiesental die Johann Peter Hebel-Gedenkplakette erhalten und berichtet
in ihrer interessanten Dokumentation über die Entwicklung der Tracht
von 1750 bis 2005 von der «Dotschkappe» bis zur grossen Schleifenhaube. Beim offiziellen Neujahrsempfang in Weil konnte man die
hochbetagte, aber immer quirlige
Paula auch dieses Jahr als schmucke
Trachtenträgerin bewundern, und
natürlich war sie sich nicht zu
schade, beim anschliessenden Stehempfang eifrig Wein an die Gäste
auszuschenken!
Edith Schweizer-Völker
15
16
17
Schwerpunkt
Nicht im unteren Kleinbasel ist sie
zu finden, die Via Cassia, aber schon
Pontius Pilatus hätten wir fragen
können, ob er sie benutzt habe auf
dem Weg von Rom nach Basel. Ge­
baut wurde sie von Truppen eines
römischen Konsuls von 171 v. Chr,
Lucius Cassius Longinus, um besse­
ren Zugang zu römischen Kolonien
in der Toskana zu erhalten.
Diese waren nach der Eroberung
von Veji, der südlichsten etruski­
schen Stadt, eingerichtet worden.
Später diente das stabil ausgeführte
Strassenbauwerk mit bis zu drei
Metern Breite als wichtigste Han­
delsstrasse von Rom nach Nordita­
lien. Natürlich wurde sie im Laufe
der Jahrhunderte immer wieder
umgestaltet.
Auf meiner Frühlingswanderung
nach Rom musste ich kurz nach Sie­
na eine Strasse überqueren, die
Strasse SR2 Cassia, eine sehr stark
befahrene Überlandstrasse Rich­
tung Rom. Die antiken Römer wür­
den staunen, wie sich ihre Cassia
entwickelt hat. Mein Weg, die Via
Francigena, die Strasse der Franken,
da Karl der Grosse sie angeblich
auf seinem Romzug benutzt haben
soll, ging durch Dörfer und über
Hügel, auf Rom zu. Den genauen
Strassenverlauf der früheren Cassia
kann man heute nicht mehr nach­
vollziehen.
Zum Glück gibt es noch einige
originale Abschnitte der einstigen
Handelsstrasse Via Cassia. Mit gros­
ser Ehrfurcht bin ich darüber ge­
wandert. Wie viele Menschen sind
schon diesen Weg gegangen! Wie
viele Füsse haben diese Steine im
Laufe der Jahrhunderte berührt!
Yvonne Schmid-Angst
Römische Strassen:
heute noch wichtig
Viele der heutigen Strassen gehen
auf römische Ausbauten zurück.
Foto: Yvonne Schmid-Angst
Eine Kleinbaslerin auf der Via Cassia
Alle Wege führen nach Rom: Via Cassia.
1254 begann der Rheinische Städte­
bund, eine Selbsthilfeorganisation
der Städte zwischen Basel und
Köln zur Sicherung der Handelswe­
ge, die Durchfahrt der Schiffe auf
dem Rhein zu regeln. 1354 wurde
die Zunft zu Schiffsleuten gegrün­
det, die regelmässige Fahrten nach
Strasbourg unternahm. Seit 1868
ist die sogenannte Mannheimer
Akte die Grundlage für den freien
Durchgang von der Mittleren Brücke
bis zur Mündung des Rheins in die
Nordsee bei Hoek van Holland auf
einer Gesamtlänge von 865 Kilome­
tern. Allen Schiffen muss die Durch­
fahrt ohne Abgaben und Durch­
fahrtszölle gewährt werden.
Lebensader der Schweiz
1904 schlug die Stunde der neuzeit­
lichen Rheinschifffahrt. Der Basler
Zivilingenieur Rudolf Gelpke traf
18
Foto: Nicholas Schaffner
Der Rhein als Wasserstrasse
Der Rhein ist eine viel genutzte Wasserstrasse, da kann manchmal
auch ein Unfall passieren: Havarie gegenüber der Hüninger Kirche.
am 2. Juni 1904 mit dem Schrauben­
schleppboot Knipscheer XI und dem
Schleppkahn Christine in Basel ein.
Auf seine Initiative wurde 1924 die
Basler Personenschifffahrts­Gesell­
schaft (BPG) als Genossenschaft
gegründet. Als Betreiberin von Regi­
onalschifffahrten war sie dem Kon­
kurrenzkampf mit der 1927 etablier­
ten Basler Schifffahrts­Aktiengesell­
schaft (BRAG) nicht gewachsen und
musste 1928 liquidiert werden. Als
sich die BRAG 1968 von einer auslän­
dischen Unternehmung aufkaufen
liess und den Personenverkehr aus­
lagerte, wurde die BPG als Aktien­
gesellschaft neu gegründet.
Das zunehmende Aufkommen
von Frachtschiffen überstieg die
Kapazitäten des 1906–11 errichte­
ten Hafens St. Johann auf der linken
Seite des Rheins. Die Stadt kaufte
die Grünfläche in Kleinhüningen
und enteignete Grundbesitzer, um
1919 mit dem Bau der Hafenanlagen
in Kleinhüningen zu beginnen. Mit
den Arbeiten wurde am 20. Februar
begonnen: Es entstand ein 480 m
langes, 50–90 m breites und 5 m tie­
fes Becken mit einem Wendebecken
auf der nördlichen Seite. Am 2. Au­
gust 1922 traf erstmals ein Schlepp­
zug ein. Bis Ende 1925 wurden
Lagerhäuser, Silos und andere Um­
schlagseinrichtungen erstellt. 1936
wurde auch das Hafenbecken 2 an­
gelegt und die Anlage erweitert.
Stefan Schnyder
Die ausführliche Version dieses
Artikels können Sie online lesen
unter: http: //www.mozaikzeitung.ch /
spip/spip.php?article420
Schwerpunkt
Die Klybeckstrasse beginnt, wo sie
mit der Kasernenstrasse, der Unteren Rebgasse und der Klingentalstrasse zusammenstösst. Markantes
Gebäude am Beginn der Strasse ist
das Hotel Basilisk gegenüber der
Kasernen-Turnhalle. An diesem warmen, aber von tief hängenden Wolken geprägten Samstagnachmittag
ist die Terrasse im Tessiner Stil gut
besetzt. Nebenan, am Haus Klybeckstrasse Nr. 2, frisch renoviert, verkündet am Balkon des ersten Stocks
ein rätselhaftes, buntes Schild: BläsiGrill. Drohung oder Verheissung?
Viel Spass scheint einem halben
Dutzend jungen Männern ein Barfussball-Match auf der Kasernenmatte zu bieten, Kinder benutzen
die nahen Spielgeräte unter den Bäumen, ein Musik-Open-Air-Gelände
wärmt sich für den Abendbetrieb
vor. Am Keck-Kiosk, den laut Eigenwerbung kleinsten Museum der
Welt, laufen Musikvideos aus allen
Epochen und Weltgegenden. Shane,
ein Bub von vielleicht acht Jahren,
findets sogenannt cool. Die Erwachsenen scheinen nicht so interessiert
zu sein. Die Tische vor dem Restaurant Parterre stehen wegen den
dicken Regentropfen leer und trist.
Verkehr und Kommunikation
Am Eck Sperrstrasse herrschen Verkehr und Kommunikation anstatt
Freiluftvergnügungen. Telefon-SimKarten werden unter einem Sonnenschirm mit Logo feilgeboten, vor
allem für Gespräche in ferne Länder.
Zwei Alte schieben einen Rolli, turmhoch mit Plastikkisten beladen, über
die Strasse und verheddern sich in
den Tramschienen. Autos stauen sich,
Velos kurven, viele Leute laufen kreuz
und quer. Trams brausen vorbei. Regen tropft, ein Auto aus Deutschland
parkiert wild, warnt aber mit Blinklichtern. Albaner sitzen vor Jimys
Café und plaudern.
An der Haltingerstrasse beeindruckt ein grosses Geschäft mit
Hochzeitskleidern. Viele Leute aus
Afrika warten vor dem Planet 13
Foto: Nicholas Schaffner
Porträt einer Strasse: Klybeckstrasse
Das alljährliche Klybeckstrassenfest findet ganz zuhinterst statt.
oder auf der gegenüberliegenden
Strassenseite. Die Räume von Planet
13 sind proppenvoll. Ein grosser dunkelhäutiger Mann mit einem Kleinkind im Arm verwehrt den Eingang,
diejenigen mit den blauen Karten
kommen bei der nächsten Halbstundenschicht dran, erklärt er. Anscheinend verbinden sich viele via Facebook mit Freunden und Familie in
der Heimat. Draussen fahren lärmige Vehikel vorbei: BMWs, Audis,
Mecedes, Motorräder und ein Maserati. Das Geknatter zeigt, es geht um
Show, nicht um Transport.
Latte, Bier, Risotto
Vor der Bank verschnaufen die Reportenden auf einer Bank, eine Insel
im Trubel, die Füsse müssen eingezogen bleiben. Die Kreuzung ist
dicht genutzt. Trams, Autos, Busse,
Velos, Fussgänger, Kinderwagen
drücken sich vorbei. Die Fassade der
Ladybar hat offensichtlich bei der
letzten Demo gelitten. Es riecht nach
Kebab, Döner und Abgasen. Motoren
röhren. Vor dem Denner sitzt im
Tramwartestall eine Gruppe von
Menschen, die Energydrinks trinken. Batterien von Bierdosen, Energydrinks und Milchtüten werden
auf Schultern ins Quartier getragen.
Kinder lassen sich bei Bülent die
Haare schneiden. Der Duft von Kölnisch Wasser weht durch die Strasse.
An der Kreuzung Oetlingerstrasse sitzen sich drei Arten von Quartierbewohnern in den Aussenbereichen von drei Restaurants gegenüber. Die Latte-Macchiato-Jugend
im Edel-Café Frühling, die Traditionsbewussten im Biergarten der
«Eintracht» und Passanten und
Nachbarn im Bistro Gatto Nero. Sie
alle lassen sich von den tief hängenden Wolken nicht stören.
Beim Bläsiring gibt es einen
Platz vor dem Coop. Viele Läden
machen den Ort zu einem viel frequentierten. Die Kundschaft von
Kiosk, Bäckerei, Telefonladen, Coop,
Coiffeur, Restaurant, Drogerie und
Brockenstube sowie Leute, die auf
das Tram warten, begegnen sich und
plaudern bisweilen.
Schnell und idyllisch
Nach der Offenburgerstrasse ist
Anonymität angesagt. Es ist nicht so
klar, was in den Kneipen und Läden
dieses Abschnitts abgeht. Gegenüber
erhebt sich ein Fels, die St.-JosefsKirche. Viel Verkehr kreuzt sich hier.
Ein feuerrotes Retro-Motorrad knattert vorbei. Auf der anderen Seite
der Dreirosenbrücke verläuft die
Klybeckstrasse durch die Industrie.
Es gibt wenig Gründe zu verweilen,
der Verkehr ist schnell und die Fussgehenden auch. Erst beim BVB-Reparaturdepot belebt sich die Strasse
wieder, bevor sie beim Restaurant
Platanenhof abbiegt, rechtwinklig
zum Rhein. Hier befinden sich
Wohngenossenschaften, welche die
Nachbarschaft fast idyllisch scheinen lassen. Grund für ein Fest.
Nicholas Schaffner,
Zara und Kelmend Useini
Was bedeutet die Klybeckstrasse
für Sie? Video-Umfrage unter Passanten: mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article422
19
Schwerpunkt
Als ich eines Tages am Wiesen­
schanzweg am grossen Parkhaus der
Novartis und am lauschigen Hor­
burgpark vorbeigehe, fällt mein
Blick auf die andere Strassenseite.
Nanu, denke ich: Habe ich recht ge­
schaut? Da gibt es doch tatsächlich
Häuser ohne Haustüren! Farblich
voneinander unterschieden, stehen
sie da und es gibt keine Haustüren.
Wo gehen die Leute ins Haus, frage
ich mich. Gibt es irgendwo einen
Sammeleingang? Neugierig gewor­
den gehe ich auf die andere Stras­
senseite. Nein, da ist nirgendwo
eine Haustür. Ich stelle mich auf die
Zehenspitzen und versuche in die
Fenster zu schauen, jemanden zu
fragen. Aber alle sind scheinbar aus­
geflogen, in den Ferien oder sonst
wohin. Wie machen es nur die Post­
boten?
Neugierig geworden, gehe ich
den Wiesenschanzweg nach oben,
um den Rheinweilerweg herum
und versuche es von der Parallel­
strasse, dem Schliengerweg her.
Aber auch da ist kein Eingang zu
sehen. Vorbei an kleinen Einfamili­
enhäusern mit grossen Stockrosen,
Foto: Nicholas Schaffner
Häuser ohne Haustüren
Nirgendwo eine Haustür am Wiesenschanzweg
gelange ich zur Horburg­Garage. Sie
liegt direkt hinter der Esso­Tank­
stelle, die bis spät in die Nacht offen
hat. Ich frage einen Mechaniker
nach den Eingängen zu den Häu­
sern. Der kriecht aus dem Auto
hervor, an dem er gerade arbeitet,
wischt sich die Hände an seinem
Overall ab und weist lachend auf
einen kleinen vergitterten Eingang
neben der Garage hin. Da steht:
Durchgang verboten und ein Pikto­
gramm weist einen darauf hin, dass
das Auto abgeschleppt wird, falls
man widerrechtlich davor parken
Ndihmë e fqinjësisë e organizuar
NachbarNET që nga viti 1998 ofron
shërbim për të moshuarit, ndihmë,
tandement i të folurit, kujdesi ndaj
fëmijëve, ndihmë për në kopsht dhe
shtëpi. Pierre­Alain Niklaus në vitin
2012 mori përgjegjësi në vendin e
kësaj pune, ku më herët Menaxhues
ishte Peter Zemp, i cili është penzio­
nuar. Ne gjithashtu kërkojmë ndih­
mën tuaj e cila do të kompenzohet
me një shumë të vogël 10­20 franga
në orë. Njohuri të mira të gjuhës
gjermane nuk është një kërkesë.
Versionin e plotë të këtij teksti
mund ta gjeni në mozaikzeitung.ch /
spip/spip.php?article418
würde. Das ist also der Zugang zu
den Häusern ohne Türen!
Aussergewöhnliches
Mikroklima
Ich trete ein und gerate unverzüglich
in ein Mikroklima von ausserge­
wöhnlicher Atmosphäre. Da ist der
kleine asphaltierte Weg, von dem aus
es in die Vorgärten und in die Häuser
geht. Lauschige Eingänge von Reben
umrankt, mehrere Palmen, kleine
und grosse Zäune zwischen den
Grundstücken, verstreutes Spiel­
zeug. Ein fein herausgeputztes Haus
mit Lampen rechts und links des
Eingangs und einem Apfelbaum vor
der Tür. Dann ein Eingang mit einem
Rasen als Vorplatz. Ein mittelgros­
ser, schwarzweisser, bulliger Hund
begrüsst mich freundlich, wedelt
mit seinem Stummelschwanz. Der
Besitzer des Hauses gibt mir Aus­
kunft über die besondere Gegeben­
heit der Eingänge. Ja, für neue Brief­
träger sei es manchmal schwer, die
richtige Post an den richtigen Mann
bzw. an die richtige Frau zu bringen.
Er ist stolz auf sein Haus mit Palmen.
Daneben ein Doppelhaus mit
zwei Eingängen und einer dazu­
gehörenden Garage. Auch das fein
säuberlich durch einen niedrigen
Zaun vom anderen Grundstück ge­
trennt. Die Garage hat Zufahrt zum
Schliengerweg. Sie hat einen Rasen­
platz davor und lädt zum Sonnen­
baden und Federballspielen ein.
Auch hier verstreutes Kinderspiel­
zeug, ein umgefallenes Fahrrad und
Haustüren, die offen stehen. Ein
kleines Reich von Hauseigentümern
oder Mietern, die geschützt vom
regen Verkehr der Horburgstrasse
ihr Leben leben. Dragica Marcius
Portreti i një rruge: Klybeckstrasse
Klybeckstrasse fillon të takohet me
Kasernenstrasse, Untern Rebgasse
dhe me Klingentlastrasse. Kjo rrugë
është shumë e gjallë. Tramvajt gje­
mojnë rrugës, veturat janë shumë të
zhurmshme, dhe tregon se bëhet
fjalë për Show e jo për transport.
Te Udhëkryqi Oetlingerstrasse
gjenden restorante të ndryshme të
mbushura plot me njerëz. Te Kisha e
Shën­Jozefit ngrihet një shkëmb dhe
trafiku kryqëzohet shumë.
Versionin e plotë të këtij teksti
mund ta gjeni në: http: //www.
mozai k zeitu ng.ch / spip / spip.
php?article417
Markgräflerstrasse është rruga, e ci­
la të çon në shumë rrugë të tjera të
Bazelit.
Nga Markgräflerstrasse, 89 vje­
çarja Paula Roettele nga Weil am
Rhein ka zbuluar dhe promovuar
kostumin Markgraefler, i cili është
20
veshur deri rreth viti 1930 në ditat e
diela dhe festave publike.
Versionin e plotë të këtij teksti
mund ta gjeni në: mozaikzeitung.
ch /spip/spip.php?article418
M_000291
Markgräflerstrasse me një sfond historik
Kulturen
Thailänderinnen und Thailänder,
kurz Thais, seien fröhliche, offenherzige Menschen, die gerne andere willkommen heissen, sagt Luzi Martin,
der mit seiner thailändischen Gattin
Sairung das Restaurant Chanthaburi
an der Feldbergstrasse führt. Mit ihm
und seiner Schwiegertochter Jom
Thanyatheeraphong unterhalte ich
mich über diese Bevölkerungsgruppe.
Auf die Frage, was sie in einer Zeitung wohl gerne lesen wollten, meint
er schmunzelnd: «Sex und Crime,
Gruuseliges, Ungewöhnliches …»
Laut Statistischem Amt leben
bloss knapp 70 Personen mit ThaiWurzeln in unserem Quartier, davon
etwa zwei Drittel Frauen. Doch in der
Gastronomie ist diese Kultur recht
präsent. Ein Blick in Google zeigt, dass
es mehrere Thai-Restaurants gibt im
4057, einige auch, die thailändische
Küche neben andern anbieten (siehe
Kasten). Chanthaburi behauptet sich
hier mit einem gehobenen Angebot –
und entsprechenden Preisen.
Foto: Luzi Martin
Thailand im Quartier: Mehr als Küche
Sairung mit einem grossen Tintenfisch
Seit 1999 hier
Die zierlichen, hübschen Frauen haben es etlichen Schweizer Männern
angetan und haben hier Familien
gegründet. Es leben daher auch junge Bikulturelle hier, so auch Jom. Sie
verbrachte die ersten neun Lebensjahre in Thailand bei einer Tante und
deren Familie und kam 1999 nach
Basel, wo bereits andere thailändische Verwandte von ihr lebten. Sie
hat einen Sohn von Luzi und Sairung
Thai-Restaurants im Quartier
Thai-Family Sudsaard
Drahtzugstrasse 55, 061 681 40 45
Chanthaburi Sairung
Feldbergstr. 57, 061 683 22 23
boo
Klybeckstr. 86, 061 681 41 08
Ephesus
Klybeckstr. 144, 061 681 34 59
Thai-Café
Brombacherstr. 44, 061 693 23 98
geheiratet und ist Mutter von zwei
Buben (4½ und 1½). Manche Frauen
der älteren Generation kamen in
die Schweiz weil sie sich eine Verbindung mit einem Schweizer Mann
erhofften um der materiellen Not zu
Hause zu entkommen. Auch Jom
entschied sich für Basel, das sie übrigens sehr liebt («ich möchte nirgendwo anders leben!»), weil sie sich bessere Zukunftsaussichten versprach.
Sie absolvierte nach der Grundschule
die kaufmännische Ausbildung und
fand, wie viele Thais, Arbeit in der
Gastronomie – aktuell eben im Service des Chanthaburi bei ihren
Schwiegereltern.
Benno Gassmann
ถ้าพูดถึงประเทศไทย คนส่วนใหญ่ก็จะนึกไปถึงสถาที่ท่องเทียวที่สวยงาม,
ถึงวัดวาอารามที่อะร่ามไปด้วยเพชรทองระยิมระยับ เพราะเราเป็นเมืองพุทธ
ทีมีพระมหากษัตริย์เป็นประมุก
มีวัฒนธรรมอันสวยงามเป็นที่ประทับใจของชาวต่างชาติที่ได้พบเห็น
มีอาหารที่เลิศรสและสิ่งหนึ่งที่คนส่วนมากรู้จักดีคือรสชาติอาหารไทยที่เผ็ดร้อนถ้าใคร
ได้ลองชิมแล้วเป็นลืมไม่ลง
อาหารไทยกลายเป็นเอกลักษ์ประจำชาติที่ชาวต่างชาติรู้จักดีและนิยมรับประทานมาก
ที่สุดในหมู่อาหารเอเชีย
คนไทยส่วนมากที่อยู่ต่างประเทศก็นิยมทำธุรกิจทางด้านร้านอาหาร
เช่นคุณสายรุ่งกับคุณลูซี่เจ้าของร้านจันทบุรีแห่งนี้
ร้านอาหารจันทบุรีเปิดบริการมาเป็น10ปีอยู่ที่บาเชิล ที่ทุกคนในระแวกนั้นรู้จักดี
เป็นร้านที่มีรสชาติแบบไทยๆที่หากินได้ยากมาก
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ร้านอาหารจันทบุรีบริหารกันแบบครอบครัว บรรยากาศ ภายในร้านก็อบอุ่นน่านั่ง
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Englische Seite
Where Does All the Water Go?
This summer has been note worthy for the amount of rainy days we have had. The Rhine has been flowing faster than usual.
The annual Rhine swim was cancelled. Yet, the streets of Kleinbasel remain free of standing water. Where does all this water go?
Clearly, the river just continues its flow as it splits France and Germany as it pushes its way through Holland to the North Sea.
Thankfully, the management of
waste water in Basel is handled as
efficiently as most things are in Switzerland. Otherwise, the high rainfall
and rising waterways would leave
us far more wet then we are now. The
many canals, pipes and drainage
are managed by Entwässerung und
Gewässer (Water and Drainage)
within Bau- und Verkehrsdepartement (Construction and Transport
Department) Basel-Stadt.
Rainwater drains into canals and
pipes, where it joins household wast
on its way to the waste water processing plant right in this quarter of
Kleinbasel. Operating quietly behind
the Stücki department store, the
plant cleans the waste, leaving only
clean water to flow away down the
Rhine. The collected household and
storm water of Basel-Stadt makes its
way underground in the direction of
Kleinbasel, where it is delivered
through a large sewer system to the
doors of the sewer treatment plant.
Foto: BVD Basel
As the Rhine speeds past Basel, all the collected and trapped storm water joins the flow to the sea.
Stehendes Wassser gibt es im Kleinbasel kaum, weshalb?
Once delivered, the responsibility
for managing the removal of waste is
handed over from Entwässerung und
Gewässer to ProRheno AG. The cantons of Basel-Stadt and Basel-Landschaft own 51%, with the remaining
ownership held by several of the largest industries in the area. In addition to cleaning the waste water from
precipitation and households in Basel, there is a second and separate
plant that processes and cleans industrial waste water. The industry
waste treatment process is completely separate from the household and
rain water treatment, with delivery
from companies arriving in separate
pipes.
More than enough
The capacity of the storm water
treatment plant is well above what
is needed to process the volume
of waste that needs to be cleaned
on its way to the Rhine. On a dry
day, the plant process about 85 million liters. When there is high
rainfall as we have seen this summer, the volume can reach as high
as 200 million liters. In the rare
event that the plant cannot process
all the waste, there is a large underground storage reservoir that will
temporarily store the excess. This
chamber, which has a capacity of
100 million liters, the equivalent of
40 Olympic sized swimming pools
– has never come close to being
filled.
It is a comfort to know that
while we are surrounded by water in
Kleinbasel, we can still remain dry
even when the clouds burst rain on
us all.
AnthonyTilke
The slowUp Basel-Dreiland is a huge
event around Basel. About 65 000
people participate. 60 kilometers
of roads and streets are barred for
motorized traffic. The population in
and around Basel loves to explore
places that are normally off limits
for pedestrians, joggers, bikers, rollerbladers, scaters and other fans
of muscle-powered movement in a
relaxed atmosphere. The Nauentunnel under the SBB-train station, the
Heuwaageviadukt in Basel or the
Rheinstrasse in Schweizerhalle are
car-free.
This year the route stretches also
through Lörrach and Saint-Louis.
Anywhere you can skip on the route
or jump off, participation is free. On
the way there are games, restaurants
with regional delicacies, people handing out drinks, bars and big recovery
facilities at certain points, i.e. at the
Rankhof or the Erholungslounge Migros near Pratteln. It is a great opportunity to grab the kids and ride
through Switzerland, Germany and
France and see things you never knew
of. The route is divided into loops of
20 km, so everyone can choose a distance of preference. But the routes
are one way traffic. The eastern loop
is in clockwise and the two western
loops in anticlockwise direction. So,
Foto: Tobias Zumsteg
slowUp Dreiland – A Big Success
Riding over the borders at the slowUp
if you think there is a lot coming your
way – you're certainly heading in the
wrong direction!
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24
Türkische Seite
Kleinbasel’de Bir Yaz!
Basel son bir kaç ayını sessiz ve yağmurlu geçirdi. Okullar kapalı, dolayısıyla da çocuklu bütün aileler tatildeydi. Sokaklarındaki yaşam indirimli mağazalarda gezinenlere ve
en ufak bir güneş kırıntısını kaçırmamak için nehir kenarında dinlenmeye çekilenlere kaldı.
Tabii her şey o kadar da durağan
değildi. Büyük bir müzik organizasyonu olan Tattoo, yaz akşamları
konserleri, 1 Ağustos gösterisi hareketlilik kattı Kleinbasel’e.
Şimdi yeniden okullar açılacak,
tatilciler yavaş yavaş dönecek ve
Küçük Basel’de yaşam yavaş yavaş
normale dönecek. Caddeler yine
eski kalabalık haline dönüşecek, bir
koşuşturma alıp başını gidecek.
Hangisi daha güzel? Sessiz, sakin, insana terk edilmiş şehir duygusu veren o atmosfer mi, kalabalık,
canlı, insanların sağa sola koşuşturduğu; her adımda bir tanıdıkla karşılaştığımız caddeler mi?
Aslında her iki durumun kendine has güzelliği var. Bütün bir yıl
çalışmaktan, kalabalıktan yorulan
insan için boş ve sakin caddelerde
dolaşmak, alışveriş merkezlerinde
indirimli satışlardan yararlanmak,
Rhein kenarında gezinmek ya da
sessiz sakin havuzlarda yüzmek …
Foto: Yvonne Schmid-Angst
t
Kein Tropfen Sonne in diesem traurigen Sommer
Ama insan toplumsal bir varlıktır. Toplumla birlikte var olur, toplum içinde mutlu olur. Tanıdık insanlarla karşılaşmak, onlarla birlikte sohbet etmek, birlikte bir Cafede
kahve içmek insana güven ve huzur
verir. Kişiye yalnız olmadığı, etrafında sevdiği insanlar olduğu duygusunu verir.
Başka yerlerde olduğu gibi,
Kleinbasel’de de caddeler canlı varlıklar gibidir. Her sabah dükkanların,
iş yerlerinin, alışveriş merkezlerinin
açılmasıyla güne başlarlar. Sabahın
ilk saatleriyle birlikte Tramvaylar,
otobüsler, otomobiller, bisikletliler,
yayalar caddeleri canlandırırlar.
Gün içinde iyice canlanan caddeler akşama doğru yorgun düşmüş,
omuzları çökmüş, canlılığını yitirmiş bir işçiye dönerler. Dükkanlar
yavaş yavaş kapanır. Şehir merkezinden çevreye doğru giden Tramvaylar
insanları evlerine taşımaya başlar.
Şehir uykuya dalmak üzeredir.
Sadece eğlenceye doymamış gençlerin kahkahaları duyulur akşamın ilerleyen saatlerinde. Çocuklar, kadınlar, dükkan çalışanları,
işçiler, sahneden çekilir. Yalnızlıkla birlikte bir hüzün çöker şehrin
üstüne.
Ama yine, her yeni günle yeniden
hayata merhaba diyerek uyanır
Kleinbasel’in caddeleri..
Ayfer Ercan S¸at
Läden ruhig anzuschauen und am
Rhein zu spazieren oder die ruhigen
Schwimmbäder zu geniessen. Aber
der Mensch ist ein soziales Wesen.
Mit der Gesellschaft zusammen
existiert er und nur in der Gesellschaft kann er glücklich sein. Sich
mit Bekannten treffen, unterhalten
und in ein Café setzen gibt dem Menschen Geborgenheit und Seelenruhe. Dadurch merkt er, dass er nicht
alleine, sondern unter denen ist, die
er mag und liebt.
sen. Jeden Tag in den frühen Morgenstunden werden sie von den
Trams, Autos, Velos und Fussgängern geweckt. Sie beginnen dann
ihren Tag mit der Öffnung der
Läden, Büros und Einkaufszentren.
Die tagsüber lebendigen Strassen
verwandeln sich am Abend in einen
erschöpften, entkräfteten Arbeiter
mit hängenden Schultern. Die Läden
schliessen allmählich, die Verkäufer,
Arbeiter verlassen die Bühne und
mit der Einsamkeit senkt sich eine
melancholische Atmosphäre auf die
Strassen. Aber jeden Tag erwachen
die Strassen von Kleinbasel zu neuem Leben.
Ein Sommer im Kleinbasel
In Basel vergingen die letzten Monate ruhig und regnerisch. Die Schulen
waren geschlossen, die meisten Familien mit Kindern in den Ferien.
Auf den Strassen von Kleinbasel
waren nur noch Leute, die wegen
Ausverkäufen durch die Läden zogen
oder Leute, die am Rhein von jedem
kleinen Tropfen Sonne profitieren
wollten. Doch nicht alles war monoton. Ein grosser Musikanlass – das
Tattoo, Sommerabendkonzerte und
die Feierlichkeiten am 1. August
konnten für Bewegung sorgen.
lauber kommen langsam zurück
und das Leben in Kleinbasel kehrt
wieder in die Alltagsnormalität zurück. Die Strassen werden wieder
von eilenden Menschen wimmeln.
Was ist schöner? Ein Kleinbasel mit
einer ruhigen, stillen, einer verlassenen Stadt ähnelnden Atmosphäre
oder ein Kleinbasel, wo Menschenmengen auf den Strassen hin und her
rennen und man bei jedem Schritt
einen Bekannten trifft?
Beide Fälle haben ihren eigenen
Reiz und ihre eigene Schönheit. Für
jemanden, ermüdet von der Arbeit
und Gedränge, ist es wohl schöner,
auf leeren Strassen zu flanieren, die
d i t
Der Alltag kehrt wieder ein
Jetzt gehen die Schulen auf, die Ur-
Strassen leben
Wie sonst überall sind die Strassen in
Kleinbasel auch wie lebendige We-
25
Kirche
Von der Vorsehung geschickt
Die religiöse Gemeinschaft Schwestern der Vorsehung sind als Lindenbergschwestern bekannt. Eigentlich stimmt der Name nicht,
denn sie wohnen an der Riehentorstrasse 3. Das Haus gehört zum Lindenbergareal der römisch-katholischen Kirche und die Schwestern gehören der französischen Kongregation «Sæurs de la Providence de Portieux» an, auf Deutsch «Schwestern der Vorsehung».
Ausbildung für Mädchen
Die erste Schwester Marguerite Le­
comte hat im Januar 1762 in einem
verlassenen Stall, in den einige Bän­
ke hineingestellt wurden, den Un­
terricht begonnen. Nach den ersten
Schwierigkeiten waren die Schwes­
tern von grossem Nutzen für die
Landbevölkerung und bald hiess es:
»Euch hat die Vorsehung geschickt.»
So kam die Kongregation zu ihrem
Namen «Schwestern der Vorsehung».
1843 kamen, auf Wunsch des
Pfarrers von St. Clara, Sebastian von
Büren, die ersten Schwestern von
Portieux nach Basel, um an der ka­
tholischen Mädchenschule zu unter­
richten. Sie wohnten am Lindenberg
12A, einer veritablen Mausefalle. Der
Schulunterricht fand in einem Saal
des Hatstätterhofes statt. Die poli­
tische Behörde stellte die Bedin­
gung, dass die Schwestern keine
Ordenstracht oder äussere religiöse
Zeichen trugen.
Soziales Wirken
Nach einem guten Start kamen wei­
tere Schwestern aus Frankreich an.
Durch ihre Dynamik entstanden
bald andere soziale Einrichtungen.
Es wurde ein Mädchenheim für al­
leinstehende Dienstbotinnen und
26
Foto: Schwestern der Vorsehung
Der Gründer Jean Martin Moye, ein
einfacher, lothringischer Priester,
hat die Not seiner Zeit gesehen, die
Unwissenheit der Mädchen, die Ver­
wahrlosung der Kinder und die Ar­
mut der ländlichen Bevölkerung.
Dieser Eindruck weckte in ihm den
Wunsch zu helfen, indem er Schwes­
tern ausbildete. Diese sollten einzig
im Vertrauen auf die Vorsehung, in
Einfachheit und Armut in die loth­
ringischen Dörfer gehen, um dort
den Mädchen Lesen und Schreiben
beizubringen sowie den Katechis­
mus zu lehren.
Gott steht in der Mitte ihres Lebens: die Schwestern (von links) Hildegard Hummel, Franziska Weber, MarieCatherine Brühlhart sowie (stehend) Luzia Portmann und Monika Zuber.
Fabrikmädchen eingerichtet, 1862
kamen eine Waisenanstalt, eine
Kleinkinderschule und eine Näh­
schule für schulentlassene Mädchen
dazu. 1865 sogar ein eigenes Spital,
welches bis 1910 bestand.
Bereits 1884 wurde die katho­
lische Schule von der Regierung ge­
schlossen und zwölf Lehrschwes­
tern kehrten nach Frankreich zu­
rück. Für die sieben zurückgebliebe­
nen Schwestern begann eine neue
Zeit. Die Nähschule an der Riehen­
torstrasse 3 führten sie weiter und
eröffneten eine zweite. In den
Räumlichkeiten des Lindenberg­
areals und in andern Räumen der
Stadt begann die religiöse Unter­
weisung ausserhalb der Schulzeit. In
der Kranken­ und Waisenanstalt
wurden Pfründnerinnen aufgenom­
men, die das nötige Geld einbrach­
ten für den Unterhalt.
Er ist die Mitte
Immer mehr wurden die Schwes­
tern in die pastoralen Aufgaben der
Gemeinde und Pfarreien eingebun­
den. Später erteilten sie Religions­
unterricht in allen Primarklassen
der Stadt, sie begleiteten die Kinder
zur Erstbeichte, Erstkommunion
und Firmung. So bildete der Religi­
onsunterricht, neben den sozial­
karitativen Einrichtungen das zwei­
te, grosse Pionierfeld der Linden­
bergschwestern. Die Werke der
Schwestern gehen auch heute
weiter, im Vertrauen auf die Vorse­
hung.
Jetzt gibt es noch fünf Schwes­
tern, alle pensioniert, in der Ge­
meinschaft. Sie sind jederzeit bereit,
kleine Dienste in der Kirche, in der
Pfarrei, in Gruppen und bei Einzel­
personen zu übernehmen. Sie besu­
chen Kranke im Spital, in den Alters­
und Pflegeheimen, ebenso gestalten
sie Gottesdienste und helfen mit, wo
man sie braucht. Die wichtigste Auf­
gabe ist das Gebet. So tragen sie die
Anliegen und Sorgen der Kirche, die
Not der Welt und der Menschen vor
Gott. Er ist die Mitte ihres Lebens. Sie
sind in Christus verwurzelt, hören
täglich sein Wort und richten sich da­
nach aus. Die Lindenbergschwestern
sind und bleiben Schwestern der
Vorsehung im Dienste Gottes und des
Nächsten. Sr. Hildegard Hummel
Angebote in St. Matthäus:
Kirche
Samstag, 20.September, 10.30 Uhr
Empore Matthäuskirche: Orgelgschicht am Kürbismarkt.
«Mutig wie ein Riese»
Erzählung – Philipp Roth, Orgel – Nicoleta Paraschivescu
Säen und Ernten
Sonntag, 26.Oktober, 10 Uhr
Erntedankgottesdienst mit der methodistischen Gemeinde
Kirche EMK, Riehenring
vielleicht ein Leben lang. Sie kann
uns dazu verführen, resigniert und
verbittert zu werden, uns selbst und
unser Tun aufzugeben.
Der Sämann im Gleichnis ist da
anders. Er weiss, dass nicht alle Samenkörner aufgehen werden. Und
trotzdem sät er Jahr für Jahr wieder
aus, grosszügig und hoffnungsvoll.
Jesus erzählt dieses Gleichnis, um
uns etwas von Gott zu erzählen.
Gott ist so grosszügig wie dieser
Sämann, sagt er. Er teilt aus mit
breitem Wurf, ohne Angst vor Verlusten, ohne auszugrenzen. Er vertraut auf das, was wächst – und
dass es am Ende mehr als genug sein
wird, hundertfach. Machen wir es
wie dieser Sämann: Säen wir unsere
Gaben, unsere Träume, unseren
Glauben immer wieder aufs Neue
grosszügig aus und schauen wir mit
Dankbarkeit auf das, was aufgeht
und Früchte bringt. Coosje Barink
Freitag, 31.Oktober, ab 16 Uhr
Gemeindetreffen Matthäus
Begegnung und Austausch im Gemeindezentrum
Jeden Dienstag, 15–17 Uhr: Café
Seitenschiff der Matthäuskirche
Jeden Donnerstag, 12 Uhr, Mittagstisch für Senioren
Gemeindezentrum
Jeden Sonntag: Sonntagszimmer: Von 8 bis Nacht.
Morgen- und Mittagsgebet, Essen, spannende Gespräche und aktives
Mitgestalten erleben.
Jeden Sonntag: 18 Uhr, Mitenandgottesdienst
Kirche St. Matthäus
Dorfkirche Kleinhüningen
Angebote Kleinhüningen
Sonntag, 28. September, 11 Uhr, Dorfkirche
Gesamtkleinbasler Verabschiedungsgottesdienst
von Pfr. Felix Christ
Mittwoch, 1. Oktober / Mittwoch, 5. November, 15–17 Uhr
Altersstube, Kirchgemeindehaus Wiesendamm
Foto: Dieter Schütz, pixelio.de
Wer sät, der ist voller Erwartung auf
eine gute, ertragreiche Ernte. Der
träumt von wogenden Getreidefeldern oder einem Meer von Blumen.
Hört man dagegen das Gleichnis
vom Sämann, das Jesus erzählt,
dann wirkt dieses auf den ersten
Blick ernüchternd: «Es ging ein Sämann aus zu säen. Indem er säte, fiel
einiges auf den Weg und wurde zertreten. Einiges fiel auf den Fels; und
als es aufging, verdorrte es. Einiges
fiel mitten unter die Dornen; und
die Dornen ersticktens. Einiges fiel
auf gutes Land; und es ging auf und
trug hundertfach Frucht.»
Vierfach gesät, dreifach Misserfolg. Das ist keine gute Bilanz. Ich
vermute mit unseren persönlichen
Erntebilanzen sieht es ganz ähnlich
aus. Manche Pläne und Ideen sind
nicht zur Reife gekommen. Die Trauer um das eine oder andere nicht
aufgegangene Samenkorn bleibt
… immer am Donnerstagabend in der Dorfkirche, 19.30 Uhr
2. Oktober, Wort und Musik, Karin Voss und Françoise Matile
23. Oktober, Entdecken von biblischen Texten
30. Oktober, Taizélieder singen
Sonntag, 2. November, 19 Uhr, Dorfkirche
Konzert des Frauenchors Canto Donne
27
Wichtige Links im Quartier und Kurse
Ausstellungen und
Galerien
Ausstellungsraum Klingental
Kasernenstrasse 23
Telefon 061 681 66 98
Di–Fr 15–18 Uhr, Sa+So 11–17 Uhr
www.ausstellungsraum.ch
Bellevue
Ort für Fotografie
Breisacherstrasse 50
www.bellevue-fotografie.ch
Dock: Aktuelle Kunst in Basel
Klybeckstrasse 29
Telefon 061 556 40 66
Di 13.30–20 Uhr
Mi 13.30–17.30 Uhr
Fr 13.30–18.30 Uhr
www.dock-basel.ch
Kulturhaus Brasilea
Westquaistrasse 39
Telefon 061 262 39 39
www.brasilea.com
Museum Kleines Klingental
Unterer Rheinweg 26, 4058
Telefon 061 267 66 25
Mi + Sa 14–17 Uhr, So 10–17 Uhr,
www.mkk.ch
RappazMuseum
Klingental 11
Telefon 061 681 71 21
Mo bis Do 10–17 Uhr
www.rappazmuseum.ch
Computerkurse
Planet 13 – Internetcafé
Klybeckstrasse 60
Telefon 061 322 13 13
Di/Mi/Fr 10–18 Uhr
Sa–So 14–20 Uhr
www.planet13.ch
Diverses
Basel natürlich
www.baselnatuerlich.ch
Café Restaurant DA FRANCESCA
Francesca Scarpone
Mörsbergerstrasse 2
Telefon 061 681 13 38
www.dafrancesca.ch
drumrum
Raumschule – Baukultur sehen und
gestalten
Müllheimerstrasse 144
Telefon 076 384 64 94
www.drumrum-raumschule.ch
Erlen-Verein Basel
Erlenparkweg 110
www.erlen-verein.ch
GGG Stadtbibliothek Bläsi
Bläsiring 85
Telefon 061 692 32 00
Di 10–18.30 Uhr
Mi–Fr 14–18.30 Uhr
Sa 10–16 Uhr
www.stadtbibliothekbasel.ch
HABS Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel
Postfach 1519, 4001 Basel
Telefon 061 692 66 55
www.habs.ch
IG Rheinbogen
c/o Quartierkontaktstelle
Müllheimerstrasse 77
28
Telefon 061 691 94 84
www.rheinbogen.ch
Ostquai
Hafenstrasse 25
www.ostquai.ch
Perlengarten
eine neue Oase in der Erlenmatt
www.perlengarten.ch
Spielwerkstatt Kleinhüningen
Kleinhüningerstrasse 205
www.spielwerkstattbasel.ch
Vollmondbar
Hafenstrasse 25
www.vollmondimhafen.ch
Gesundheit
Afrikanisches Trommeln
mit Lukas Zimmerli
Musikpalast Klybeck, Altrheinweg 38
www.taxi-brousse.ch
Das Schiff
Westquaistrasse 19
Telefon 061 631 42 40
www.dasschiff.ch
Meditation in Bewegung
B. Gassmann / C+R Vontobel
Bärenfelserstrasse 10/3
Telefon 061 692 55 21, 061 692 75 08
www.rebalancing-bega.ch/Meditation
Musikbahnhof für Kinder,
«gare des enfants»
Schwarzwaldallee 200
www.garedunord.ch/garedesenfants
Austober
Körper- und Bewegungsschule
Christine Bannwart
Rappoltshof 10
www.austober.ch
Musiklabor Klybeck
Samuel Dühsler und Kilian Dellers
Altrheinweg 38
Telefon 061 631 31 31
www.musikpalast.ch
Gsünder Basel
Güterstrasse 141, 4053 Basel
Telefon 061 551 01 20
www.gsuenderbasel.ch
Studio für Gesang und Bewegung
Sarah Satz, Bärenfelserstrasse 20
Telefon 079 788 27 19
www.gesangundbewegung.ch
Rebalancing
Integrative Bindegewebsmassage
Benno Gassmann
Bärenfelserstrasse 10
Telefon 061 692 55 21
www.rebalancing-bega.ch
Systemische Beratungen
Monika Müller Weber
Bärenfelserstrasse 43
www.monikaweber.ch
Yogakurse mit Sebastian Smolyn
Bahnkantine, Erlenstr. 21
Telefon 078 923 60 52
www.smolynyoga.com
Jugendtreffpunkte
BFA Mädchentreffpunkt Mädona
Untere Rebgasse 27
Telefon 061 683 37 60
www.bfa-maedona.ch
Dreirosen-Brückenkopf
Unterer Rheinweg 168
Telefon 061 681 95 65
www.dreirosen.ch
Evangelische Stadtmission Basel
Vogesenstrasse 28, 4056 Basel
Telefon 061 383 03 33
www.stadtmission-bs.ch
Mobile Jugendarbeit
Oetlingerstrasse 173
Telefon 061 683 01 65
www.mjabasel.ch
Worldshop
Kultur für Kinder und Jugendliche
Klybeckstrasse 95
Telefon 078 635 71 83
worldshop-basel.ch
info@worldshop-basel.ch
Malen, Musik,
Meditation
«Coaching am Instrument»
Walter Thoeni
Kandererstrasse 23
Telefon 061 321 05 44
www.wton.ch
Quartiertreffs
Aktienmühle – Freiraum fürs Klybeck
Daniel Jansen
Gärtnerstrasse 46
www.aktienmuehle.ch
ATD Vierte Welt Region Basel
Wiesendamm 14
Telefon 061 692 92 05
www.vierte-welt.ch
Telefon 061 411 28 34
www.aikikaibs.ch
Offene Turnhallen am Sonntag
Turnhallen Schulhaus Bläsi
Müllheimerstr. 94, Tel. 061 681 84 14
www.ideesport.ch
Schach-Spielgruppe Trümmerfeld
Union, Bühnensaal, Klybeckstrasse 95
www.trümmerfeld.ch
TV Horburg Basel
Weisskopf Susanne
Telefon 061 821 30 87
www.tv-horburg.ch
Theater und Kino
Junges Theater Basel
Klybeckstrasse 1b
Telefon 061 681 27 80
www.jungestheaterbasel.ch
Kaserne Basel
Klybeckstrasse 1b
Telefon 061 66 66 000
www.kaserne-basel.ch
Miriamsmirakel
Kofferkammertheater
Müllheimerstrasse 89
Telefon 061 692 57 15
www.miriamsmirakel.ch
neues kino
Klybeckstrasse 247
Telefon 061 693 44 77
www.neueskinobasel.ch
Planet 13
Klybeckstrasse 60
www.planet13.ch
Kultur- und Begegnungszentrum
Union
Klybeckstrasse 95
Telefon 061 683 23 43
www.quartiertreffpunktebasel.ch/union
www.union-basel.ch
Theater Arlecchino
Amerbachstrasse 14
Telefon 078 846 57 75
www.theater-arlecchino.ch
MaKly, Eltern-Kind-Zentrum
Matthäus-Klybeck
Claragraben 158
Telefon 061 691 70 08
www.quartiertreffpunktebasel.ch/makly
Sonntagsmarkt auf der Erlenmatt
Telefon 061 683 36 70
www.sonntagsmarkt.ch
Quartiertreffpunkt Kasernenareal
Kasernenstrasse 23
Telefon 061 681 29 46
Di–Sa 14–18 Uhr
www.quartiertreffpunktebasel.ch/
kasernentreff
Quartiertreffpunkt Kleinhüningen
Kleinhüningerstrasse 205
Telefon 061 534 48 48
www.quartiertreffpunktebasel.ch/
kleinhueningen
Verein V.i.P («Vereinigung interessierter Personen»)
Erlenstrasse 21
Telefon 061 683 36 70
www.vip-basel.ch
Senioren
akzent forum
Kurs- und Fitnesscenter 50+
Rheinfelderstrasse 29
Telefon 061 206 44 66
www.akzent-forum.ch
Sport
Aikido–Club Aikikai Basel
Horburgstrasse 22
Wochenmärkte
Verein Matthäusmarkt
Markgräflerstrasse 47
Telefon 061 691 84 26
www.matthaeusmarkt.ch
Kursangebote
Aiju Binggis 2014
Frühe Förderung und Integration der
speziellen Art
Mo–Fr, 9–11 Uhr; Do, 15–17 Uhr
Cecil Molina, Tel. 077 466 62 25
Quartiertreffpunkt Kasernenareal,
Kasernenstr. 23,
www.qtp-basel.ch/kasernentreff
18.8.–2.10.
Lernen im Park
Infos: Jutta Kunz Schürch
Ort: Inselstr. 62
Zeiten: Mo + Mi, 14–15.30 Uhr
Ort: Kasernenareal
Zeiten: Di + Do, 14–15.30 Uhr
3.9.–1.10.
Moving Erlenmatt
Bewegung für den ganzen Körper
Ort: Stadtpark, bei Regen Sääli 2
Zeiten: jeden Mittwoch
Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 21,
www.gsuenderbasel.ch
Was Wann
Wo?
Planen Sie einen Anlass?
Wir publizieren ihn.
christian_vontobel@bluewin.ch
oder
info@mozaikzeitung.ch
Postadresse:
Quartierkontaktstelle
Müllheimerstrasse 77, 4057 Basel
Täglich aktueller onlineVeranstaltungskalender auf
mozaikzeitung.ch
Aktuelles
Mi, 17.9., 18.15–19.30 Uhr
Die Geschichte der Basler Denkmal­
pflege in den Anfängen,
Referent: Daniel Schneller
Museum Kleines Klingental, Unterer
Rheinweg 26, www.mkk.ch
Do, 18.9., 17.30–19 Uhr
Exoten aus dem Osten – Schwarz­
meergrundeln im Rhein
Leitung: Irene Kalchhauser, Uni Basel
Treffpunkt: Haltestelle Kleinhüningen
(Tram 8, Bus 36),
www.baselnatuerlich.ch
Do, 18.9., 19.30 Uhr
Donnerstagabend:
Wen(n) das Wort berührt
Dorfkirche Kleinhüningen
Do, 18.9., 19–21 Uhr
Infoanlass Werkstatthaus:
Arbeiten in der alten Mühle
Aktienmühle, Gärtnerstr. 46,
www.aktienmuehle.ch
Do 18.9. und Fr 19.9., 21 Uhr
Assessment
In einem Assessment von Vertretern
der Sozialversicherungen und des
Sozialdienstes werden die zukünftigen
Chancen von Sozialhilfeempfängern
auf dem Arbeitsmarkt beurteilt.
http://neueskinobasel.ch/,
neues kino, Klybeckstr. 247
Fr, 19.9., 20 Uhr
Sonnen­ und Wolkentag
(Drama und Komödie)
Ein Ehepaar. Der beste Teil des Lebens
steht gerade bevor, so meinen sie:
Die Kinder sind erwachsen und der
Wohlstand gesichert.
Klybeckstr. 60, www.planet13.ch
Fr, 19.9., 20.30 Uhr
Salon: SLÉNDRO – Ein multiinstru­
mentales Erlebnis
info@h95.ch, H95 Raum für Kultur,
Horburgstr. 95
Sa, 20.9., 8–14 Uhr
Kürbismarkt
www.matthaeusmarkt.ch
Sa, 20.9., 10.30 Uhr
Orgelgschicht: «Mutig wie ein Riese»
für Kinder und junggebliebene Erwachsene
Matthäuskirche beim Matthäusmarkt
Sa, 20.9., 15 Uhr und
So, 21.9., 10.30 Uhr
Tarzahn hat Karies
Ein Hörspiel für Kinder von 4 bis 9
Jahren
Veranstalter: Knaben- und Mädchenmusik Basel, www.kmb.ch,
Grosser Saal, Union, Klybeckstr. 95
Sa, 20.9. und So, 21.9.
Klangbasel
Veranstalter: KlangBasel,
www.klangbasel.ch
So, 21.9., 12.30 Uhr
KINDERKINO: Asterix und Obelix
im Auftrag der Majestät
Sääli 2, Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 21
So, 21.9., 14 Uhr
Turm­Besichtigung mit einer
Geschichte
Matthäuskirche,
www.sonntagszimmer.ch
Mi, 24.9. und Do, 25.9., 10–11 Uhr
Gschichtetaxi
für Kinder ab 3 Jahren und ihre
Begleitpersonen.
GGG Stadtbibliothek Bläsi, Bläsiring 85
Mi, 24.9.14, 15–16.30 Uhr
Kindernachmittag mit Ulrike Sturm
Geschichten erzählen und Basteln.
Für Kinder ab 5 Jahren.
GGG Stadtbibliothek Bläsi, Bläsiring 85
Mi, 24.9., 14.30 Uhr und
Mi, 1.10., 14.30 Uhr
Heilweine – Liebestränke und Stär­
kungsmittel,
Führung: Agnes Leu, Naturärztin und
Dozentin
Museum Kleines Klingental,
Unterer Rheinweg 26, www.mkk.ch
Mi, 24.9., 20.30 Uhr
BYOM (Bring your own movie):
Die Blechtrommel (1979)
VORGESCHLAGEN VON: Carl Hauser
Sääli 1, Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 21
Do, 25.9., 19.30 Uhr
Donnerstagabend:
Gemeinsam Taizélieder singen
Dorfkirche Kleinhüningen
Do, 25.9. und Fr, 26.9., 21 Uhr
Bartleby
Ein Wallstreet-Anwalt im 19. Jahrhundert sucht einen neuen Kopisten und
stellt schliesslich Bartleby ein.
http://neueskinobasel.ch/,
neues kino, Klybeckstr. 247
Fr, 26.9., 20 Uhr
Tempest (Komödie)
Shakespeares Komödie verlegt der
Regisseur in die Neuzeit und schickt
den Hauptdarsteller und seine Tochter auf eine griechische Insel, wo sie
eine flippige Frau kennenlernen.
Klybeckstr. 60, www.planet13.ch
Fr, 26.9., 20.30 Uhr
Barkonzert: Serafyn
Aktienmühle, Gärtnerstr. 46,
www.aktienmuehle.ch
Fr, 26.9., 20.30 Uhr
Johannes Brahms – Ein Kammer­
musikabend
info@h95.ch, H95 Raum für Kultur,
Horburgstr. 95
Sa, 27.9., 20 Uhr
Voix du Bois und Nana’n’Kho
Veranstalter: BâleAfrikArt
Grosser Saal, Union, Klybeckstr. 95,
www.union-basel.ch
So, 28.9., 11–13.30 Uhr
Alex Felix Dream Band
Jazz-Matinees im Klybeck-Casino,
Klybeckstr. 34
So, 28.9., 14 Uhr
Kreativ­Nachmittag mit Yvonne
und Rahel
Malen und über sich selber staunen.
Matthäuskirche,
www.sonntagszimmer.ch
Fr, 3.10., 20 Uhr
Salon: BASH – Comicvertonung:
The Number von Thomas Ott
info@h95.ch, H95 Raum für Kultur,
Horburgstr. 95
Mi, 8.10.
Keschtenedaag
Erlen-Verein Basel, www.erlen-verein.ch
Sa, 18.10., 18 – 23.30 Uhr
Herbstfest mit Abendessen
Spanisches Herbstfest mit Abendessen
und Tanz
QTP Kleinhüningen,
Kleinhüningerstr. 205
Fr, 24.10. und Sa, 25.10., 20 Uhr
Salon: Gleis 2 – Wege zum Glück
info@h95.ch, H95 Raum für Kultur,
Horburgstr. 95
Mi, 29.10., 18.15–19.30 Uhr
Streit um die Chorfenster des
Basler Münsters
Referent: Peter Burckhardt
Museum Kleines Klingental,
Unterer Rheinweg 26, www.mkk.ch
Fr, 31.10., 20 Uhr
Salon: COME WOEFUL ORPHEUS –
Sestina Consort
info@h95.ch, H95 Raum für Kultur,
Horburgstr. 95
Jeden Montag
7.30–ca. 8.30 Uhr
Meditation in Bewegung
Bärenfelserstr. 10, 3. Stock,
Näheres unter Kursangebote
8.30–11.30 Uhr
Spielgruppe «Wiesefröschli»
Giessliweg in der Baracke,
Marlies Koch, Tel. 061 681 20 29
9–11 Uhr
Kinderbetreuung Zürafa
MaKly, Claragraben 158
14–17 Uhr
Spielgruppe Riehenring
Riehenring 129,
Susanne Zurbrügg, Tel. 076 675 84 10
14–17 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für alle offen, Unterer Rheinweg 168,
Tel. 061 681 95 65
15–17 Uhr
spielbox für Kinder
7–12 Jahre, Monika Brunnenkant,
Tel. 061 321 12 12, Giessliweg 53
15–17.30 Uhr
Spielgruppe Füchsli
Samira Kaltenbach, Tel. 076 261 61 43,
Kasernentreff an der Kasernenstr. 23
18–21 Uhr
Selbsthilfegruppe für Sozialhilfe­
bezügerInnen
Zentrum Selbsthilfe, Feldbergstr. 55
18.30–19.45 Uhr
Capoeira Angola
Aula Dreirosenschulhaus,
Breisacherstrasse 134,
Barbara Da Conceiçâo,
Tel. 061 321 15 31
19–20.15 Uhr
GYROKINESIS® Gruppentraining
Im Studio für Gesang und Bewegung,
Bärenfelserstrasse 20, mit Sarah Satz,
Tel. 079 788 27 19
19.30–21 Uhr
Tanzimprovisation
Verena Thüring, Breisacherstr. 23,
Tel. 061 691 93 67
Jeden Dienstag
9.30–11 Uhr
Alphabetisierung für armutsbe­
troffene Kinder
Freiplatzaktion Basel, Florastr. 12
9–12 Uhr
Offener Treff im kinderfreund­
lichsten Café
MaKly, Claragraben 158
10–14 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für Erwachsene, SeniorInnen, Kinder
in Begleitung, Unterer Rheinweg 168
14–17 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für alle offen, Unterer Rheinweg 168,
Tel. 061 681 95 65
14–16 Uhr
Kasernengruppe
im Treffpunkt Kaserne, Pro Senectute,
Tel. 061 206 44 44
14–18 Uhr
Computer für Alle!
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
15–17 Uhr
Das Matthäus­Café in der
Alltagskirche St. Matthäus
Seitenschiff und bei schönem Wetter
auf dem Matthäusplatz
15–17.30 Uhr
Spielgruppe Füchsli
Samira Kaltenbach, Tel. 076 261 61 43,
Kasernentreff an der Kasernenstr. 23
15–18 Uhr
spielbox für Kinder
7–12 Jahre, Monika Brunnenkant,
Tel. 061 321 12 12, Giessliweg 53
16–18 Uhr
Infozentrum Tram 8 grenzenlos
Tel. 0842 008 008
17–18.20 Uhr
Worldshop Roundabout
Streetdance für Mädchen
Klybeckstrasse 95
Sandra Karth, Tel. 061 922 03 43
17 Uhr
Kreativer Tanz für Kinder
ab 4 Jahren, Bläsiring 97 (Mehrzweckraum), Info: Maria Pedreira,
Tel. 076 547 18 39
17–18.30 Uhr
Deutsch als Fremdsprache für
Armutsbetroffene
Freiplatzaktion Basel, Florastr. 12
19–20.30 Uhr
Matthäus­Chor
Singen mit Gabriele Glashagen,
Matthäuskirche
19.30–21 Uhr
QIGONG
Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene, Kirchgemeindehaus St. Matthäus,
Leitung: Arun Signer, Tel. 061 692 02 50
19–20.30 Uhr
Ausdrucksmalen
Raphaela Lempen, Matthäusstr. 18,
Tel. 061 683 84 38
Jeden Mittwoch
Robi Horburg
Aktionen zu verschiedenen Themen,
Wiesenschanzweg 49, Tel. 061 692 88 73
8.30–11.30 Uhr
Spielgruppe Riehenring
Riehenring 129, Frau M. Voellmy,
Tel. 061 601 06 44
8.30–11.30 Uhr
Nähatelier «Hinterhof 165»
Kleinhüningerstr. 165, SRK Basel,
Tel. 061 632 02 24
8.30–11.30 Uhr
Spielgruppe «Wiesefröschli»
Giessliweg in der Baracke,
Marlies Koch, Tel. 061 681 20 29
9.30–11 Uhr
Alphabetisierung für armuts­
betroffene Kinder
Freiplatzaktion Basel, Florastr. 12
9–12 und 14–17 Uhr
Offener Treff im kinderfreund­
lichsten Café
MaKly, Claragraben 158
10–14 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für Erwachsene, SeniorInnen, Kinder
in Begleitung, Unterer Rheinweg 168
13 Uhr
Kindertheater
Restaurant Drei Könige, Kleinhüningeranlage 39, Tel. 076 412 58 04
14–17 Uhr
Worldshop KinderCafé
Klybeckstrasse 95
Davide Maniscalco, Tel. 078 635 71 83
29
14–17 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für alle offen, Unterer Rheinweg 168,
Tel. 061 681 95 65
14–17 Uhr
Spielestrich Kaserne
Klybeckstr. 1B, Tel. 079 917 15 87
14–18 Uhr
Buebetreff St. Joseph
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
15–16 Uhr
Deutsche Konversation für Frauen
mit Ines Rivera, Treffpunkt für interkulturelle Begegnung, Markgräflerstr. 79
15–16.30 Uhr
Muki-Turnen
2–5 Jahre, Kleinhüningerschulhaus,
Damenriege TV Kleinhüningen,
Ulrike Obrist, Tel. 061 631 39 85
15–17 Uhr
spielbox für Kinder
7–12 Jahre, Monika Brunnenkant,
Tel. 061 321 12 12, Giessliweg 53
15–17.30 Uhr
Spielgruppe Füchsli
Samira Kaltenbach, Tel. 076 261 61 43,
Kasernentreff an der Kasernenstr. 23
16–19 Uhr
Worldshop Capoeira
für Kinder und Jugendliche,
Claudia Coelho, Tel. 078 815 95 31
17–19 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für Jugendliche ab 16, Erwachsene,
SeniorInnen, Kinder in Begleitung,
Unterer Rheinweg 168,
Tel. 061 681 95 65
17.15 Uhr
Zumba für Kinder
ab 6 Jahren, Freizeithalle Dreirosen,
Unterer Rheinweg 168, Maria Pedreira,
Tel. 076 547 18 39
ab 17.30 Uhr
aquademie Kleinhüningen,
diverse Altersstufen
Schulhaus-Schwimmbad Kleinhüningen, Anmeldung: Ruedi Fäh,
Tel. 061 811 38 54/079 675 17 33
17.45–20 Uhr
Turnverein Horburg turnt und spielt
in der Dreirosenturnhalle,
OS Dreirosen, Breisacherstr. 134
18–19.15 Uhr
GYROKINESIS® Gruppentraining
Im Studio für Gesang und Bewegung,
Bärenfelserstrasse 20, mit Sarah Satz,
Telefon 079 788 27 19
18.15–19.15 Uhr
Glaibasler Herzgruppe
«Gesund werden – gesund bleiben»
Turnhalle Schulhaus Kleinhüningen
Dorfstr. 51, Kontakt 079 102 36 75
19–20.30 Uhr
Selbststärkende Gemeinschaft
Ulrike Schaefer, Tel. 061 321 96 60,
www.ulrikeschaefer.ch,
Quartiertreffpunkt Kleinhüningen,
Kleinhüningerstr. 205
20–22 Uhr (unregelmässige Termine)
Balkantänze-Tanzkurs für alle
Leitung: Katja Hugenschmidt, Telefon
061 301 12 91, im Union, 2. Stock
20–21.30 Uhr
Schwimmen im Quartier
Bläsischulhaus, Betreuung Verein
Matthäusplatz – unser Platz
20–21.45 Uhr
Capoeira Angola
Aula Dreirosenschulhaus, Breisacherstr. 134, Frau Barbara Da Conceiçâo,
Tel. 061 321 15 31
20.30–ca. 23 Uhr
Barfuss tanzen für Tanzbegeisterte
Werkraum Warteck, Burgweg 7,
4058 Basel, Eintritt: Fr. 10.–
Jeden Donnerstag
8.30–11.30 Uhr
Nähatelier «Hinterhof 165»
Kleinhüningerstr. 165, SRK Basel,
Tel. 061 632 02 24
8.30–11.30 Uhr
Spielgruppe Riehenring
Riehenring 129, Frau M. Voellmy,
Tel. 061 601 06 44
8.30–11.30 Uhr
Spielgruppe «Wiesefröschli»
Giessliweg in der Baracke,
Marlies Koch, Tel. 061 681 20 29
9–11.15 Uhr
Café Bâlance
Seniorentreffpunkt Kleinhüningen,
Kleinhüningerstr. 205, Kontakt:
Tel. 061 534 48 84 / 80
10–14 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für Erwachsene, SeniorInnen, Kinder
in Begleitung, Unterer Rheinweg 168
11.30–13.30 Uhr
Mittagstisch für Senioren
Gemeindezentrum St. Matthäus
13.30–15 Uhr
Bewerbungen schreiben?
Unterstützung für Fremdsprachige
D/E/F/IT/SRK/RU, Tel. 061 322 48 80,
www.marcius.ch
14–15.30 Uhr
Konversationskurs mit Kinderbetreuung
MaKly, Claragraben 158
14–17 Uhr
Mütter-/Väterberatung,
Quartierzentrum Kleinhüningen,
Brückenkopf, Kleinhüningerstr. 205
14–17 Uhr
Spielgruppe Riehenring
Riehenring 129,
Susanne Zurbrügg, Tel. 076 675 84 10
14–17 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für alle offen, Unterer Rheinweg 168,
Tel. 061 681 95 65
Thomas & Barbara Held
Oetlingerstrasse 64
4057 Basel
Tel. 061 691 44 10
Fax 061 691 44 21
www.eintracht-basel.ch
Mittagessen ab Fr. 10.-
Geniessen Sie den Sommer
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Biergärten vom Kleinbasel!
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Unsere Spezialitäten:
Cordon Bleus
Frische Salate
Hausgem.Desserts
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Restaurant Eintracht
14–18 Uhr
Computer für Alle!
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
14.30–17.30 Uhr
Offener Treff für Eltern mit
Kindern von 0 bis 6 Jahren,
Quartiertreffpunkt Kleinhüningen,
Kleinhüningerstr. 205
15–16.30 Uhr (14-täglich)
Mal-Atelier
für Kinder ab 4 Jahren, Raphaela
Lempen, Matthäusstr. 18,
Tel. 061 683 84 38
15–17.30 Uhr
Spielgruppe Füchsli
Samira Kaltenbach, Tel. 076 261 61 43,
Kasernentreff an der Kasernenstr. 23
17–20 Uhr
Worldshop Culture Kitchen
Kochen mit Kindern und Jugendlichen, wechselndes Programm
Klybeckstrasse 95, worldshop-basel.ch
Nicholas Schaffner, Tel. 078 666 76 23
20.30 –21.30 Uhr
Papa-Fussball Plausch-Kick für Väter
Kontakt: Nik, Müllheimerstr. 77,
Tel. 061 556 29 99
Theobald Bärwart-Turnhalle
Jeden Freitag
9–12 Uhr
Buschitreff und Mütter-/Väterberatung,
MaKly, Claragraben 158
9.30–11 Uhr
Alphabetisierung für armutsbetroffene Kinder
Freiplatzaktion Basel, Florastr. 12
10–11 Uhr
Heilende Bewegungen in Kleingruppe
Gemeinschaftspraxis Clarahofweg 16
Tel. 061 322 48 80, www.marcius.ch
13.30–16.30 Uhr
Kreativnachmittag im Hinterhof 165
kostenloser Kinderbetreuung
für Kinder von 0 bis 12 Jahren,
Kleinhüningerstr. 165, SRK Basel,
Tel. 061 632 02 24
14–18 Uhr
Computer für Alle!
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
17–18.30 Uhr
Deutsch als Fremdsprache für
Armutsbetroffene
Freiplatzaktion Basel, Florastr. 12
18 Uhr
Sportlektionen
Buben und Mädchen 5–10 Jahre,
Turnverein Kleinbasel, Halle 6 des
Gymnasiums Bäumlihof
19 Uhr
Theatergruppe Niemandsland
Einstieg ins Theater – Ausstieg vom
Alltag. Leitung: Davide Maniscalco,
Tel. 078 635 71 83,
Union, Klybeckstr. 95
19–20.15 Uhr
GYROKINESIS® Gruppentraining
Im Studio für Gesang und Bewegung,
Bärenfelserstrasse 20, mit Sarah Satz,
Telefon 079 788 27 19
Jeden Samstag
10–12 Uhr
Öffentliches Hallenbad (nur Frauen)
Schulhaus Kleinhüningen, Dorfstr. 51
12–17 Uhr
Öffentliches Hallenbad
Schulhaus Kleinhüningen, Dorfstr. 51
14–17 Uhr
Robi Horburg
Aktionen zu verschiedenen Themen,
Wiesenschanzweg 49,
Tel. 061 692 88 73
14–17 Uhr
Spielestrich Kaserne
Klybeckstr. 1B, Tel. 079 917 15 87
14–18 Uhr
Buebetreff St. Joseph
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
Jeden Sonntag
8–20 Uhr
Sonntagszimmer
Gemeinschaft erleben in der
Matthäuskirche
10.30 Uhr
ELIM-Gottesdienste
Saal Haltingerstr. 4,
jeden 1.+3. Sonntag
10–17 Uhr
Öffentliches Hallenbad
im Schulhaus Kleinhüningen an der
Dorfstr. 51
13–18 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für Erwachsene, SeniorInnen, Kinder
in Begleitung, Unterer Rheinweg 168
20.30–21.15 Uhr
Zauberabend
Tischzauberei mit Karten und Münzenkunststücken, für Verpflegung ist
gesorgt. Kontakt: Patrick Frei, Brombacherstr. 33, Tel. 061 681 78 26,
Immer am 1. Sonntagabend im Monat.
Offene Turnhallen am Sonntag
Turnhallen Schulhaus Bläsi
Müllheimerstr. 94, Tel. 061 681 84 14
www.ideesport.ch
An Wochentagen
Neu: Spielgruppe Mini Ummah
Für Kinder 3–5 Jahre
9–11.30 und 14–16.30, Mo–Fr
Ki-Ta Mini Ummah
Für Kinder 0–7 Jahre
6.30–18.30, Mo–Fr
Bläsiring 150, Tel. 077 406 77 47
Aziz Osmanoglu, Verein Mini Ummah
Weiteres finden Sie auf
mozaikzeitung.ch
Termine
Redaktionssitzung für 4/2014
Thema: Blau
Mittwoch, 24. September, 19.30 Uhr
Redaktionsschluss:
Dienstag, 11. November
Ein vielseitiges Thema. Wer Ideen
hat und etwas schreiben möchte,
möge vorbei kommen oder sich bei
Nicholas Schaffner, 078 666 76 23,
info@mozaikzeitung.ch melden.
Retraite
Mittwoch, 22. Oktober, 18.30 Uhr
Verteilende-Nachtessen
Ein Dankeschön und sozialer Anlass für unsere freiwilligen Helfenden. Liebe Hausbesitzende und Mietende: Bitte unterstützen Sie sie –
ermöglichen Sie in den zwei Wochen nach dem 11. September den
Zugang zu ihren Briefkästen!
Dienstag, 11. November, 19.30 Uhr
Jeweils im Bäizli, Bärenfelserstr. 36
Vor schau
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mozaik
im Dezember
Aralık ayında
mozaik
mozaik
in December
Blau
Mavi
Blue
Bilder, Stimmungen, Töne
Resimler, Farkli sessler tonlar
visions, moods, sounds
e
Jeder Beitrag hilft!
Die Quartierzeitung mozaik wird von
einem Trägerverein herausgegeben.
Dieser hat laut Statuten die Aufgabe,
das gegenseitige Verständnis der
Menschen und Bevölkerungsgruppen
im multikulturellen Stadtteil unteres
Kleinbasel (Postkreis 4057) zu fördern. Damit soll ein Beitrag für das
Zusammenleben zum gegenseitigen
Nutzen und zur Aufwertung des
Quartiers geleistet werden.
Der Name mozaik ist die türkische Form von Mosaik, diesem
Kunstwerk, zusammengesetzt aus
verschiedenfarbigen und grossen
Steinen. Die Bewohner/ Innen unseres Stadtteils bilden für uns ein lebendiges Mosaik, das abzubilden
und ernstzunehmen wir uns vorgenommen haben. Aus diesem Grund
legen wir Wert darauf, auch fremdsprachige Beiträge, etwa in Türkisch
oder Albanisch, abzudrucken. Zusätzlich bringen wir in jeder Nummer einen Artikel in einer weiteren
Sprache.
Dies alles ist aber nicht gratis.
Die Beiträge und die Verteilung werden von Freiwilligen erbracht, doch
alle anderen Arbeiten – Druck,
Übersetzungen in mehrere Sprachen, Videotechnik, Website – werden aus Spenden finanziert. Dafür
brauchen wir Ihre Unterstützung.
Bitte beachten Sie deshalb den beigelegten Einzahlungsschein! Jeder
Beitrag hilft, ab 30 Franken werden
Sie Mitglied. Damit können Sie die
Zustellung per Post wünschen –
wenn Sie etwa nicht im 4057 wohnen. Melden Sie Ihre Adresse unserem Kassier Oskar Bender, oskar.
bender@bluewin.ch, 061 691 34 96.
Nicholas Schaffner
Wir ziehen um
Die Quartierzeitung mozaik erhält
ein neues Domizil. Ab dem 1. November finden Sie uns an der Klybeckstrasse 59.
Der Redakteur Nicholas Schaffner
ist jeweils Dienstag von 9 bis 12 Uhr
dort, jeden Nachmittag von 13.30
bis 18.30 ist das Büro besetzt.
Falls Sie ein Anliegen haben, sind
Sie jederzeit willkommen.
Quartierzeitung mozaik
Klybeckstrasse 59
Telefon 061 681 47 60
info@mozaikzeitung.ch
Nicholas Schaffner
078 666 76 23
Impressum
mozaik
Herausgeber
Postadresse
Redaktionsteam
Schluss- und Webredaktion:
Was ist los?
Übersetzungen
Englische Seite
Türkische Seite
VerteilerInnen
Gestaltungskonzept
Verlag/Produktion
Druck
Adressen und Finanzen:
Inserate-Annahme: QuartierzeitungfürdasUntereKleinbasel,Nummer3/2014,13.Jahrgang
Auflage16500Exemplare,verteiltinalleHaushaltevon4057Basel
ErscheintvierMaljährlich/www.mozaikzeitung.ch
VereinQuartierzeitungmozaik
Quartierkontaktstelle,Müllheimerstrasse77,4057Basel
Postcheckkonto:40-779399-1.Spendensindwillkommen!
JudithundRuediBachmann(Regio-Seite),CoosjeBarink(Kirche),EzraBeyazgül,
BennoGassmann(Kulturen),MadeleineHunziker(Kolumne),NicholasSchaffner,
StefanSchnyder,EdithSchweizer-Völker,ZaraundKelmendUseini,VallyVogel
(Jugend),ChristianVontobel(Listen),TheresWernli
Fotos:JumSoonKim,YvonneSchmid-Angst
Lektor:ChristianVontobel
NicholasSchaffner,Klybeckstrasse59,4057Basel
Telefon0786667623,E-Mail:info@mozaikzeitung.ch
ChristianVontobel,E-Mail:christian_vontobel@bluewin.ch
EzraBeyazgül,AnthonyTilke
AnthonyTilke
AyferErcanS¸at
JudithBachmannundTeam
ideja,WilfriedStorz,E-Mail:willkommen@ideja.ch
FriedrichReinhardtAG,Missionsstrasse36,4012Basel
Mittelland-ZeitungsdruckAG,Aarau
OskarBender,oskar.bender@bluewin.ch,Telefon0616913496
GregorMuntwiler,Tel.0612637080,E-Mail:g.muntwiler@mozaikzeitung.ch,
PaoloSaba,YvonneSchmid-Angst
Neueste Ausgabe
gratis!
Manchmal ist die Zustellung
von mozaik in die Briefkästen
nicht möglich, weil wir nicht
an die Briefkästen rankommen.
Darum ist die Zeitung auch an
folgenden Standorten (in kleinen Zeitungsboxen) erhältlich:
• Alevitischer Verein,
Brombacherstrasse 27
• Alfa Druck, Feldbergstr. 115
• ALIMA Markt, Bläsiring
• Aktienmühle, Gärtnerstr. 46
• Bachegge, Erasmusplatz
• Bahnkantine, Erlenmatt
• Bewegung ATD 4. Welt,
Wiesendamm 14
• Bläsi-Bibliothek, Bläsiring 85
• Café Barock, Ecke Untere
Rebgasse/Kasernenstrasse
• Capri-Bar, Wiesenplatz,
Inselstrasse 79
• COOP Klybeck, Klybeckstr. 142
• COOP Wiesenplatz, Inselstr. 76
• Demenzladen, Erasmusplatz
• Dreirosen Freizeithalle,
Unterer Rheinweg 168
• Devi’s Egg-Lädeli,
Oetlingerstrasse 35
• Erasmus-Lädeli,
Feldbergstrasse 32
• Kinderclub G 58, Giessliweg 58
• Kiosk Hammereck,
Hammerstrasse 91
• Lampenwerk,
Klybeckstrasse 59
• Matthäusmarkt am Samstag
• Musikpalast, Altrheinweg 38
• PEJA, Klybeckstrasse 42
• planet 13, Internetcafé,
Klybeckstrasse 60
• Quartierkontaktstelle,
Müllheimerstrasse 77
• Quartiertreff Kasernenareal
• Restaurant Parterre,
Klybeckstrasse 1b
• Restaurant Platanenhof,
Klybeckstrasse 241
• Robi Horburg,
Wiesenschanzweg 49
• Singh Indien Food,
Erasmusplatz 16
• Stadtteilsekretariat,
Klybeckstrasse 61
• Treffpunkt Kleinhüningen,
Kleinhüningerstrasse 205
• Union, Kulturzentrum,
Klybeckstrasse 95
• Ziegler Café Claraplatz,
Untere Rebgasse 16
Weitere Standorte sind
willkommen! Bitte bei der
Redaktion melden!
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Einführung Michael Babics, Kunsthistoriker.
Musik Ruth Urech, Querflöte.
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mit ABC Allemann Bachmann Charles.
Donnerstag, 23.10., 19 h: Lesungen von Barbara
ElLa Groher, Ingeborg Kaiser, René Regenass.
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Donnerstag/Freitag 16–20 h.
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Seele and Geist
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