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11. APRIL 2015
NR. 118
DIE WOCHE
HAMBURG­NORD
Die kostenlose Zeitung zum Wochenende
89 Jahre alter
Rollstuhlfahrer
stirbt bei Brand
Michael Otto gibt seine
Milliarden in eine Stiftung
:: Ein 89 Jah-
Damit sollen kulturelle, soziale und ökologische Projekte gefördert werden
WINTERHUDE
re alter Rollstuhlfahrer ist in
der Nacht zu Karfreitag bei
einem Feuer in seiner Wohnung
an der Himmelstraße ums Leben gekommen. Der Mann hatte
es mit seinem Rollstuhl noch bis
zur Wohnungstür geschafft. Als
Polizisten die Tür öffneten, war
er nicht mehr ansprechbar. Sie
brachten den 89-Jährigen aus
den Räumen im dritten Stock
und trugen ihn aus dem Gefahrenbereich. Ein Feuerwehrmann, der in seiner Freizeit zufällig am Brandort war, leistete
Erste Hilfe, bis die Notärztin
kam. Wiederbelebungsversuche
blieben jedoch erfolglos. (lno)
Drogen: Polizei
ortet Plantage
aus der Luft
:: Zwei Männer im Alter von 34 und 52 Jahren haben in einem Einfamilienhaus in Langenhorn eine
riesige Drogenplantage betrieben. Die Polizei stellte in dem
Gebäude 629 erntereife Marihuana-Pflanzen sicher. Die
Fahnder erhielten Hinweise auf
eine Plantage. „Durch kriminaltaktische Maßnahmen konnte
der ungefähre Standort der Anlage ermittelt werden“, sagte
Polizeisprecher Holger Vehren.
Den genauen Ort fand die Polizei mithilfe eines mit Wärmebildkamera ausgestatteten Polizeihubschraubers. (dah)
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OLIVER S CHADE
:: Einer
der
reichsten
Hamburger,
der
Unternehmer Michael Otto, hat
sich von seiner Mehrheit am
Handelskonzern Otto und damit von einem Großteil seines
Vermögens getrennt. „Ich habe
meine Mehrheitsbeteiligung an
der Otto Group in eine neue, gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts übertragen“, sagte
Otto dem Abendblatt. Die Anteile an dem Versand- und Onlinehändler sind mehrere Milliarden Euro wert.
Mit den jährlichen Ausschüttungen der Stiftung sollen
kulturelle, soziale und ökologische Projekte gefördert werden.
Vor allem gehe es ihm darum,
Kinder und Jugendliche zu
unterstützen, sagte Otto. Über
die Verwendung und Höhe der
Ausschüttung entscheidet ein
fünfköpfiger Stiftungsrat, der
sich aus drei Mitgliedern der
Familie Otto und zwei externen
Experten zusammensetzt. Michael Otto selbst übernimmt
den Vorsitz in dem Gremium.
Er behält zudem den Posten als
Aufsichtsratsvorsitzender des
Otto-Konzerns. Mit dem neuen
Konstrukt soll auch sichergestellt werden, dass die Familie
langfristig den Einfluss über
den Konzern behält und die
Mehrheit an dem Handelsunternehmen mit 54.000 Beschäftigten nicht an Fremdinvestoren veräußert wird.
Laut Satzung ebenfalls ausgeschlossen ist eine Verlagerung des Konzernsitzes. Dieser
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Heute für Sie im
Hamburger Abendblatt – DIE WOCHE
Die Prospektbeilagen liegen der Gesamtauflage oder in Teilauflagen bei.
Unternehmer und Ehrenbürger Michael Otto
muss in Hamburg bleiben. „In
Hamburg ist unser Unternehmen von meinem Vater gegründet worden“, sagte Otto.
Michael Ottos Kinder Benjamin und Janina tragen die
Entscheidung ihres Vaters mit,
obwohl ihnen dadurch ein wesentlicher Teil ihres Erbes entgeht. „Wir alle sind uns einig,
dass jeder bereits ein gewisses
Vermögen hat und dass es hier
E­Mail: woche@abendblatt.de
Andreas Laible
um die Zukunft des Unternehmens für die kommenden Generationen geht“, so Otto.
Der Aufsichtsratsvorsitzende deutete an, dass sein Sohn
Benjamin schon bald eine führende Rolle in dem Versandund
Onlinehandelskonzern
übernehmen könnte. Dem 39Jährigen stehe sowohl der Weg
in den Vorstand als auch in den
Aufsichtsrat offen.
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DIE WOCHE
Nachrichten aus der Nachbarschaft
ALTSTADT
H A M B U RG
Oster­Hit­Marathon
Drogen im Gefängnis
:: Beim 27. Oster-Hit-Mara-
:: In den Hamburger Haftan-
thon von Radio Hamburg wählten Hörer ihre Lieblingssongs
aus 826 Titeln. Die Top 20 wurden Ostermontag aus dem Studio auf die Showbühne an der
Mönckebergstraße übertragen.
Auf Platz eins: „Cheerleader“
des Sängers OMI. Nach Veranstalterangaben kamen rund
20.000 Besucher zum OpenAir-Event. (ug)
stalten haben Kontrolleure im
vergangenen Jahr 168 Gramm
Cannabis und 1931 Euro an unerlaubtem Bargeld gefunden.
Im Jahr 2013 waren 133 Gramm
Marihuana und Haschisch und
1142 Euro bei Durchsuchungen
von Zellen und Gefangenen entdeckt worden, wie die Justizbehörde mitteilte. Die zehn Mitarbeiter der Zentralen Revisionsabteilung
sammelten
ferner 39 Handys (Vorjahr: 86),
53 Messer (97) und 48 „Rauchgeräte“ (62) ein. Der spektakulärste Fund kam am 16. Dezember 2014 buchstäblich geflogen:
Eine Drohne verfing sich in
einem Draht der Untersuchungshaftanstalt am Holstenglacis. Das ferngesteuerte Fluggerät sollte ein iPhone mit Aufladegerät und Kopfhörern,
einen USB-Stick und zwei
Gramm Marihuana ins Gefängnis transportieren. (dpa)
ÖVELGÖNNE
Massen an der Elbe
:: 16.000 Besucher waren
Sonnabend an die Elbe gekommen, um sich an den Osterfeuern zu erfreuen. Sieben Körperverletzungen wurden registriert, sechs Menschen tranken
zu viel Alkohol, kamen in die
Klinik. (JR)
HAFENCITY
Neue U­4­Haltestelle
:: Der Bau der neuen U-4-Hal-
testelle Elbbrücken startete
nach Ostern: Mit der Gründung,
dem Rohbau des Untergeschosses sowie den bis zu 40 Meter
langen Stahlbrücken geht es los.
Mitte 2016 soll der Bau der
eigentlichen Haltestelle beginnen, 2018 alles fertig sein. Kosten: 180 Millionen Euro. (HA)
ROTHERBAUM
Alsterdampfer zeigen Hamburgs schönste Seiten
Andreas Laible
Die Rückkehr der Alster-Kapitäne:
Weiße Flotte ist wieder gestartet
:: Die Saison hat begonnen:
Die Weiße Flotte startete mit
ihren Schiffstouren auf Alster,
Elbe und Bille. Für die 18 Schiffe der Alster-Touristik GmbH,
deren Namen „Sielbek“, „Alstersonne“ oder „Aue“ lauten, heißt
es nun täglich: Leinen los! Erst-
mals starten sie von der Alster
über die Elbe in die Bille. Jeder
der 33 Schiffsührer legt pro
Jahr circa 6600 Kilometer zurück. Es wird erwartet, dass
auch 2015 wieder rund 400.000
Passagiere Hamburg von der
Wasserseite erleben.
ST. PAU LI
WA NDSBEK
Frau gerettet
Evakuiert
:: Aus einem brennenden
Wohnhaus auf St. Pauli hat die
Feuerwehr eine junge Frau gerettet. Sie habe eine Rauchvergiftung erlitten und sei in ein
Krankenhaus gebracht worden,
hieß es. Die Löscharbeiten in
dem verwinkelten Haus gestalteten sich schwierig. Die Einsatzkräfte brauchten mehrere
Stunden, um die Flammen zu
löschen. Die Brandursache ist
unklar. (dpa)
:: Wegen Explosionsgefahr
mussten mehrere Einfamilienhäuser an der Marner Straße
evakuiert werden. Offenbar
wurde bei Bauarbeiten eine
Gasleitung beschädigt. Die
Feuerwehr sperrte einen Gefahrenbereich ab und versorgte die
Bewohner der Häuser. Die Firma Hamburg Netz dichtete das
Leck in der Leitung noch am
Abend ab. Aufgrund hoher Gaskonzentration mussten die Bewohner zweier Einfamilienhäuser vorerst bei Nachbarn unterkommen. (ras)
Vermüllung
:: Die CDU Nord beklagt die
Vermüllung des Alstervorlandes. Bäume und Sträucher würden entfernt, mit ihnen Nistplätze. Sie regte an, den Missständen mit Bürgern und
Umweltverbänden in einer Planungswerkstatt zu Leibe zu rücken. Rot-Grün glaubt jedoch,
ein Pflegeappell an die Fachbehörde reiche. (HA)
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ROTHERBAUM
73­Jährige gerettet
:: Die Feuerwehr hat eine 73
Jahre alte Frau aus ihrer Wohnung am Mittelweg gerettet.
Durch angebranntes Essen im
Backofen war es in der Wohnung im dritten Stock zu einer
starken Verqualmung gekommen. Die Frau war nur noch bedingt ansprechbar und wurde
mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. (dah)
ALLERMÖHE
Blutiger Familienstreit
:: Ein Familienstreit in Neual-
lermöhe hat am Ostersonnabend ein blutiges Ende genommen: Ein 27-jähriger steht im
Verdacht, seinen 19-jährigen
Stiefbruder
lebensgefährlich
mit dem Messer verletzt zu haben. Die Mordkommission ermittelt. (JR)
ST. PAU L I
Messer­Attacke
:: In der Nacht zu Ostermontag ist es im Bereich Reeperbahn erneut zu einer lebensgefährlichen Messer-Attacke gekommen: Nach Erkenntnissen
der Polizei war ein Brasilianer,
48, mit drei Bekannten auf der
Reeperbahn unterwegs. An der
Großen Freiheit unterhielt er
sich gegen 1.30 Uhr mit Türstehern, als plötzlich drei Unbekannte auf die Gruppe zustürmten. Die Brasilianer flüchteten.
Währenddessen soll einer der
Verfolger mit einem Messer auf
den 48-Jährigen eingestochen
und ihn schwer verletzt haben.
Das Opfer fuhr dann mit eine
Taxi nach St. Georg ins Krankenhaus. Dort wurde eine lebensbedrohliche Lungenstichverletzung festgestellt. (JR)
ST. PAU L I
Rücksicht gefordert
:: Wenn sich vom 26. bis 28.
Juni 2015 wieder 70.000 Biker
mit rund 25.000 Motorrädern in
Hamburg treffen, werden sie an
ihren beliebten Knatterstrecken
durch St. Pauli auf Plakaten zur
Rücksicht aufgefordert. Die
Kampagne mit dem Motto „Respekt für Hamburg“ stellte Uwe
Bergmann von der Eventagentur Bergmanngruppe, seit zwölf
Jahren Veranstalterin der Harley Days, im City-Ausschuss des
Bezirks Mitte vor. Die Plakate
fordern die Zweiradfahrer dazu
auf: Bitte meidet Wohngebiete,
bitte keine offenen Rohre, achtet auf die Lautstärke. Dazu
werden auch Flyer verteilt. „Wir
wollen Sorgen und Nöte der
Kritiker aufnehmen“, erklärte
Uwe Bergmann . (HA)
ZWISCHENRUF
Her mit dem
Sommer!
EINE GLOSSE VON
NORMAN RA AP
:: Die kluge Stadt baut vor. Für
den eher unwahrscheinlichen
Fall, dass es doch nicht mit
Olympia klappt, hat der Senat
einen Plan B vorbereitet, der im
Falle eines Scheiterns der Hansestadt sofort aus der Schublade
geholt wird. Das Motto lautet:
Wenn schon keine Spiele, dann
wenigstens einen Sommer, der
seinen Namen verdient. So
verrückt es klingt: Hamburg
bewirbt sich um den Sommer!
Die Wirtschaft jubelt über
Millionen von SchönwetterTouristen, und die Hamburger
FDP will die Vorschriften für
Straßenlokale lockern, während
CDU und SPD ein Bündnis für
eitel Sonnenschein beschließen.
Die Grünen befragen erst ihre
Mitglieder, während die Linkspartei vor einer Verteuerung
der Sonnenbrillen warnt – und
eine Eispreisbremse für besonders heiße Stadtteile fordert.
Einziges Problem: Der
Deutsche Ordentliche Sommerbund (DOSB) will sich nicht auf
einen deutschen Kandidaten
festlegen – und prüft neben
Hamburgs „Sommer-am-Wasser“-Konzept auch eine erneute
Bewerbung der Städte Regen in
Bayern und Winterberg in
Nordrhein-Westfalen. International stehen bereits Jakutsk in
Sibirien und Anchorage in Alaska als Mitbewerber der Hansestadt fest.
Feuer und Flamme für den
Sommer sind auch Hamburgs
Beachclub-Betreiber, die ein
karibisches Sommerdorf für bis
zu 100.000 Besucher auf dem
Kleinen Grasbrook bauen wollen. Es könnte hinterher – nach
dem vermutlich wärmsten
Hamburger Sommer aller Zeiten – überdacht und ganzjährig
als größtes beheiztes Spaßbad
der Welt weitergenutzt werden.
Nur eine Minderheit kann
den kühnen Plan noch stoppen:
Vereinzelt warnen SommerGegner vor einem weiteren
„Prestigeprojekt“. Und der
Verband hanseatischer Regenschirm-Fabrikanten hat eine
Kampagne „No Sommer“ angekündigt. Was für Spaßbremsen!
IMPRESSUM
SEITE 2
Hamburger Abendblatt – Die Woche
Chefredakteur: Lars Haider
Redaktion: Hans Wacker (V.i.S.d.P),
Katharina Geßler
Layout: Heinz­J. Jacobs
Verlagsgeschäftsführer: Frank Mahlberg
Gesamtleiter Vermarktung: Dirk Seidel
(V.i.S.d.P.)
Nationale Vermarktung: Axel Springer
Media Impact KG
Vertriebsleiter: Benjamin Frank
Logistik + Zustellung: Volkmar Schink
Marketing und Events: Vivian Hecker
Herstellung: Stefan Wiechert
Anzeigen: Preisliste Nr. 3,
gültig ab 1. Januar 2015;
Telefon: 040/35 10 11
E­Mail: anzeigen@abendblatt.de
E­Mail Redaktion: woche@abendblatt.de
Druck: Axel Springer Offsetdruckerei
Ahrensburg GmbH & Co. KG
Verlag: Zeitungsgruppe Hamburg GmbH,
Großer Burstah 18­32, 20445 Hamburg
Auflage: 760.804 Exemplare
Jetzt täglich Hamburger Abendblatt lesen. Tel. 33 39 11 62 oder www.abendblatt.de/abo
Erotikläden in noblen Stadtteilen
Mühlenkamp
wird bis Ende
Mai gesperrt
Die Kleine Freiheit in Winterhude will anders sein als die schmuddeligen Sexhops. Die Branche wächst
DA N I E L A S T Ü R M L I N G E R
Zweiter Bauabschnitt
der Busbeschleunigung
hat begonnen
::
Winterhude, Hudtwalckerstraße. Ein
Technikladen, eine Schneiderei,
ein Schildermacher und ein
Café bieten neben anderen Geschäften ihre Dienstleistungen
an. Mitten drin in dem Häuserensemble hat auch Kathy Mussäus ihren etwas anderen Laden
Kleine Freiheit. Schaufensterpuppen mit Dessous, Korsagen
oder auch anderen Oberteilen
zeigen schon von außen, was
den Besucher erwartet. Die
Unternehmerin hat den Laden,
in dem sie zuvor als Geschäftsführerin arbeitete, jüngst von
einer Freundin übernommen.
Männliche Kunden sind
ebenso erwünscht, obwohl es in
dem Geschäft nur Artikel für
Frauen gibt. „Vor allem vor Festtagen kaufen Männer bei uns
Geschenke für ihre Frauen“,
sagt Mussäus. Die Dessous
könnten auch in den gesichtslosen Megaläden auf der Reeperbahn gekauft werden. Doch das
wollen die Kunden der Kleinen
Freiheit nicht.
Mit ihrem Geschäft mitten
in Winterhude ist Mussäus die
einzige Anbieterin, die nicht auf
der Reeperbahn, sondern in
einem bürgerlichen Viertel
ihren Laden hat. Natürlich können die Damen auch sogenanntes Spielzeug kaufen, Dinge, die
das Zusammenleben mit dem
Partner lustvoller machen sollen. Während der Erotikkonzern Beate Uhse in den vergangenen Jahren viele seiner Shops
schließen musste, interessieren
sich offenbar immer mehr Privatanbieter für das erotische
Gewerbe. In Hannovers Altstadt
kaufen Kundinnen Dessous in
der Liebhaberei, in Osnabrück
lockt das Erotikgeschäft La Coquette, und auch in Duisburg
gibt es einen der kleinen mittelständischen Läden. Mussäus
kennt die Konkurrenz gut, mit
den im Vergleich zu Beate Uhse
kleinen Shops aus anderen
Städten bildet sie Einkaufsgemeinschaften. Das spart Geld.
Je größer die Bestellmenge ist,
desto günstiger wird der Preis.
WINTERHUDE
Dessous und Sexspielzeug: Kathy Mussäus in ihrem Geschäft Kleine Freiheit in Winterhude
„Wir wollen zeigen, dass
Sexshops nicht immer dieses
Schmuddelimage haben, sondern auch ein tolles Ambiente
Ich will Menschen
dabei unterstützen,
ihre Sexualität
ausleben zu können.
Kathy Mussäus,
Kleine Freiheit
bieten können“, sagt Mussäus.
Die Kundinnen erhalten von der
agilen Unternehmerin auch
Ratschläge darüber, wie sie ihre
Ehe oder Partnerschaft wiederbeleben können. Künftig wird
die Beratung noch wichtiger für
die Kauffrau, denn aktuell lässt
sich Mussäus zur Sexualthera-
peutin ausbilden. „Ich will Menschen dabei unterstützen, ihre
Sexualität besser ausleben zu
können“, sagt sie.
Gerade in Zeiten des Films
„Shades of Grey“, in dem sich
eine Frau einem Mann unterwirft, den sie kurz zuvor kennengelernt hat, gehen auch in
Deutschland viele Paare offensiver mit dem Thema Sexualität
um. Immer mehr Erwachsene
greifen zu Toys, also Sexspielzeug. Oder sie mögen Kleidungsstücke, die aussehen wie
Leder, aber aus noch hautverträglicheren Materialien sind.
Der Elektronikkonzern Philips beziffert das Marktpotenzial für hochwertiges Sexspielzeug auf jährlich 280 Millionen
Euro in Westeuropa. Der Kondomhersteller Durex geht für
den deutschen Markt für Gele,
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SEITE 3
Magunia
Kondome und Vibratoren in
Apotheken von 73 Millionen
Euro Umsatz aus.
Die Stammkundschaft von
Mussäus ist im Schnitt zwischen 30 und 60 Jahre alt. „Aber
es kommen auch jüngere Frauen, die etwas kaufen“, sagt Mussäus. Die Geschäftsinhaberin,
die
Betriebswirtschaftslehre
studiert hat und viele Jahre lang
in einer Unternehmensberatung arbeitete, wurde auf den
Laden nach einer einjährigen
Indien-Reise aufmerksam. Die
damalige
Geschäftsführerin
suchte gerade eine Aushilfe.
Mussäus nahm den Job an und
wurde wenig später selbst Geschäftsführerin des Ladens. Die
Unternehmerin kann inzwischen gut von ihrem Geschäft
leben und will nun ebenfalls
eine Aushilfe einstellen.
AutofahWINTERHUDE ::
rer müssen sich jetzt erneut auf
Verkehrsbehinderungen im Bereich des Mühlenkamps einstellen. Dort hat der zweite Abschnitt der Baumaßnahmen für
die Busbeschleunigung zwischen Körnerstraße und Poelchaukamp begonnen.
Zu diesem Zweck ist der
Mühlenkamp zwischen der Gertigstraße und Körnerstraße vom
10. bis zum 13. April für den
Autoverkehr gesperrt. Zufahrten für Anlieger und den Anlieferverkehr sind nach Angaben
der Verkehrsbehörde in Absprache mit der Baufirma vor Ort
möglich. Vom 13. April bis zum
24. Mai 2015 folgt eine Einbahnstraßenregelung stadteinwärts zwischen Poelchaukamp
und Gertigstraße. Am Himmelfahrts- und am Pfingstwochenende wird der Abschnitt dann
jeweils wieder voll gesperrt.
Die Bauarbeiten beeinträchtigen auch den Busverkehr. So werden die Buslinien 6
und 25 während der Sperrungen
der Kreuzungen über die Straßen
Hans-Henny-Jahn-Weg,
Barmbeker Straße und Semperstraße umgeleitet. Die verbleibenden Arbeiten in den
Nebenflächen sollen voraussichtlich bis zum 21. Juni 2015
abgeschlossen werden.
Ende März hatten SPD und
Grüne parallel zu den Koalitionsverhandlungen
einen
Kompromiss zur Busbeschleunigung beschlossen, der mit der
Volksinitiative „Stopp des Busbeschleunigungsprogramms“
ausgehandelt worden war. Der
Kompromiss sieht vor, dass
zwar am Ziel festgehalten wird,
die Busse schneller zu machen
und ihre Kapazitäten zu erhöhen. Bürger sollen dabei aber
besser beteiligt und die Belange
von Radfahrern, Fußgängern,
Gewerbetreibenden und Anwohnern bei der Planung stärker beachtet werden. (cia)
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HAFENCITY ::
Am 27. Juni
findet der HSH Nordbank Run
in der HafenCity zum 14. Mal
statt. Bisher haben sich schon
mehr als 300 Teams mit mehr
als 7500 Teilnehmern in die
Startliste für Norddeutschlands
größten Benefiz-Lauf eingetragen. Dabei geht es vier Kilometer durch Hamburgs neuesten
Stadtteil, mit dabei sind Firmen, Familien und Vereine. Die
sportliche Veranstaltung ist zu-
gunsten des Abendblatt-Vereins
„Kinder helfen Kindern“, der
damit die Aktion „Kids in die
Clubs“ unterstützt.
Ein Team beim HSH Nordbank Run besteht aus mindestens zehn Läufern, Startnummern kosten je nach Teamgröße
15 bis 20 Euro. Anmeldungen
für den Spendenlauf sind bis
zum 3. Juni im Internet unter
www.hsh-nordbank-run.de
möglich. (tes)
DIE WOCHE
SEITE 4
StauMetropole
Hamburg
H A M B U R G :: Autofahrer verlieren in Hamburg durch Staus
immer mehr Zeit. Nach einer
Studie des Navigationsherstellers TomTom liegt der sogenannte Stau-Level bei 32 Prozent: Eine Autofahrt durch
Hamburg dauert im Schnitt
32 Prozent länger als bei freier
Fahrt. Auf eine Stunde umgerechnet ist man wegen der Verkehrsbehinderungen hier im
Schnitt 19 Minuten länger
unterwegs. Gegenüber 2013
stieg der Zeitverlust um 15 Prozent oder zwei Minuten pro gefahrener Stunde. Laut TomTom
ist Hamburg unter den Metropolen ab 800.000 Einwohnern
Deutschlands Staustadt Nummer eins. Dahinter rangieren
Köln, Berlin und München.
Weltweit liegt Hamburg auf
Platz 44, die ersten beiden Plätze belegen Istanbul und Mexico
City. Besonders häufig stockt es
in Hamburg an der Ludwig-Erhard-Straße, Willy-Brandt-Straße, Spaldingstraße, Nordkanalstraße, Fruchtallee, Schröderstiftstraße,
Lombardsbrücke
und am Steintorwall. (dah)
Universität brüskiert Studenten
Professorin teilt kurz vor Semesterbeginn mit, dass die Fortsetzung des Studiums nicht gesichert sei
ANDREAS DEY
Ende März ist
H A M B U R G ::
für mehr als 100 Hamburger
Studenten eine Welt zusammengebrochen. Die jungen Leute, angehende Berufsschullehrer mit Fachgebiet Gesundheitswissenschaft, bekamen eine
Mail ihrer Professorin Ingrid
Mühlhauser, in der diese sie informierte, dass wegen Personalmangels die Fortsetzung ihres
Studiums nicht gewährleistet
sei – und das nur vier Tage vor
dem Semesterbeginn.
Sie bedaure, dass für viele
Probleme keine Lösung gefunden werden konnte und „daher
die Universität ihrer Verpflichtung, die Lehre sicherzustellen,
nicht nachkommen wird“,
schreibt Mühlhauser. „Ich war
geschockt“, sagte eine Studentin. „Das kam völlig überraschend – und das so kurz vor Semesterbeginn.“
Sie und ihre Kommilitoninnen haben sich anwaltlich beraten lassen und erwägen rechtliche Schritte – denn die Universität ist gesetzlich verpflichtet,
den Studenten die Fortsetzung
ihres Studiums zu ermöglichen.
Das Hauptgebäude der Universität Hamburg. Für angehende
Berufsschullehrer mit Fachgebiet Gesundheitswissenschaft ist die
Zukunft ihres Studiums ungewiss
Reto Klar
„Wenn uns nichts angeboten
wird, kommt es zu einer Sammelklage“, sagen die Studenten.
Sie wollen anonym bleiben, weil
sie andernfalls Probleme befürchten. Der Studiengang Gesundheitswissenschaft
auf
Lehramt für Berufsschulen wird
zu gut 80 Prozent von Frauen
belegt. Sie haben alle eine mehrjährige fachliche Ausbildung, etwa als Arzthelferin, Medizinische Angestellte oder Zahntech-
nikerin oder alternativ ein
einjähriges Praktikum in dem
Bereich absolviert. Inklusive
Studium – drei Jahre Bachelor,
danach zwei Jahre Master –
dauert ihre Ausbildung also ohnehin mindestens acht Jahre.
Daher sind die Studenten fassungslos angesichts der Perspektive, dass sich das Studium
verzögern könnte oder eine
Fortsetzung in Hamburg gar
nicht mehr möglich ist.
Ingrid Mühlhauser erklärt
in ihrer E-Mail, dass sie Uni-intern „immer wieder“ auf die
Probleme aufmerksam gemacht
habe. Demnach sei sie die einzige feste Professorin, während
bislang 60 Prozent der Lehre
mit externen Lehrbeauftragten
durchgeführt worden sei. Nun
seien Drittmittel zur Finanzierung zweier langjähriger Mitarbeiter weggefallen, eine weitere Dozentin habe die Uni verlassen, weil ihre Stelle nicht
entfristet worden sei.
Die Leitung der Universität
hielt sich auf Abendblatt-Nachfrage bedeckt und verwies auf
die „Hoheit“ der Fakultäten:
„Das Präsidium hat den Dekan
der Fakultät um einen Bericht
zu der Situation in dem Studiengang gebeten.“ Die Fakultät
wiederum hatte alle Studenten,
die sich wegen der E-Mail ihrer
Professorin dort gemeldet hatten, über die Lage informiert.
„Wir sehen uns verpflichtet, den
Studenten die Fortsetzung ihres
Studiums zu ermöglichen“, sagte Professor Norbert Ritter,
Prodekan der MIN-Fakultät
(Mathematik, Informatik und
Naturwissenschaften).
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Historiker warnt vor Privatisierung der Stadt
Professor Gert Kähler kritisiert massive Einrichtung von Business Improvement Districten: Hamburg verliere Kontrolle über seine Straßen
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Die
Idee
stammt aus Nordamerika: Die
Bezeichnung Business Improvement District oder kurz BID erklärt die Umgestaltung eines
Einkaufsviertels mit neuem
Pflaster, neuen Straßenlampen
oder zusätzlichen Straßenbäumen. Bezahlt werden die Arbeiten dabei von den Grundeigentümern, nicht von den Städten.
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wie am Neuen Wall in Hamburg
können mit dieser besonderen
Form einer kommunalen Abgabe finanziert werden.
Doch das stößt jetzt auf heftige Kritik: Angesichts immer
neuer BIDs warnt der renommierte Stadthistoriker und Publizist Gert Kähler vor einem
Kontrollverlust der öffentlichen
Hand und einer sichtbaren, sozialen Spaltung der Stadt. „Warum gibt es keine BIDs in Billstedt oder Lurup, sondern nur
dort, wo man es bezahlen
kann?“, fragt er.
Tatsächlich gilt Hamburg
mittlerweile als die Hauptstadt
der BIDs in Deutschland, nirgendwo gibt es so viele wie an
der Elbe: Kürzlich erst gab es
den ersten Spatenstich für das
Nikolaiquartier hinterm Rathaus, das mit einem Finanztopf
von 9,3 Millionen Euro das derzeit finanzkräftigste BID der
Republik ist. Insgesamt wurden
seit 2005 in der Hansestadt bereits 17 dieser Sonderbezirke
etabliert. Gesamtbudget: knapp
HAMBUR G
So soll das neue Nikolaiquartier rund um die Handelskammer künftig aussehen. Für die einen ist es eine Aufwertung, für die anderen eine
Privatisierung im Interesse der Wohlhabenden
Handelskammer Hamburg
40 Millionen Euro. Die Idee dieser Sonderbezirke passe vielleicht zu nordamerikanischen,
nicht aber zu europäischen
Städten, wo die Gestaltung des
öffentlichen Raumes, also der
Plätze und Straßen, traditionell
eine originäre Aufgabe der
Kommune sei, sagt Kähler: „Das
ist unser aller Wohnzimmer.“
Bedenklich sei beispielsweise,
wenn private Sicherheitsdienste
quasi Aufgaben der Polizei
übernehmen. „Sie leiten Falschparker zwar nur weiter, ich finde das aber eine merkwürdige
Entwicklung.“ Für Ruhe und
Wenn Firmen Staatsaufgaben übernehmen
Die BID­Sonderbezirke gehören
zu einem relativ neuem Finanzierungsmodell der öffentlichen Hand. Das Stichwort dazu
heißt ÖPP und meint öffentlich-private Partnerschaft. So
wurde beispielsweise die Autobahn 1 zwischen Hamburg und
Bremen nach einem ÖPP-Modell ausgebaut. Baufirmen
finanzierten das Projekt und
werden dafür 30 Jahre lang an
der Lkw-Maut beteiligt. ÖPPModelle gibt es in der Hansestadt aber auch beim Neubau
und der Sanierung von insgesamt 15 Berufsschulen: 320
Millionen Euro kostet das, die
Schulen werden 30 Jahre lang
von einem eigens dafür gegründeten Unternehmen bewirtschaftet, das dafür jährlich
13 Millionen Euro von der
Stadt erhält. (at)
Ordnung in der Stadt müsse die
Polizei zuständig sein.
Bedenklich sei für ihn die
Entwicklung auch, weil sie in
Hamburg immer weiter um sich
greife. „Die Innenstadt ist längst
eine Addition solcher BIDs“,
kritisiert Kähler. Und auch an
anderer Stelle verabschiede sich
die Stadt aus ihrer Verantwortung: Etwa in der HafenCity, wo
mit dem Überseequartier private Investoren eine ganze Einkaufsstraße betreiben werden.
„Alles ein Schritt hin zu einer
weiteren Übereignung der Stadt
an private Interessen“, kritisiert
Kähler. Zudem würde jeder dieser Bezirke versuchen, ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. „Der eine pflanzt quadratische Bäume, der andere
Kugelakazien.“ Was fehle, sei
ein einheitliches Grundkonzept.
Der Grund für die vielen
BIDs in Hamburg ist aus Sicht
des Architektur-Professors eindeutig. „Die Stadt selbst hat dafür kein Geld.“ Öffentliche Räume als Business Improvement
District zu „inszenieren“, die
Geld nur auf Plätze spülen, die
ohnehin in Wohlstandsbezirken
liegen, wäre aber nur dann gerechtfertigt, wenn das gesparte
Geld ärmeren Stadtvierteln zugute käme: „Doch danach sieht
es nicht aus.“ Eigentlich müsste
die Stadt selber aktiv werden,
um die Innenstadtquartiere attraktiv zu gestalten, fordert er.
Und wenn dazu die Einnahmen
fehlen, dann müsse man sie mit
einer Steuer erhöhen. Das habe
den Vorteil, dass eine Steuer nie
zweckgebunden sein darf, sondern alle Straßen der Stadt davon profitieren könnten.
Die von Gert Kähler kritisierten BIDs basieren auf dem
„Gesetz zur Stärkung der Einzelhandels- und Dienstleistungszentren“, das der damalige
Senat im Dezember 2004 verabschiedet hatte. In dem Gesetz
sei aber nur von den Grundeigentümern und Gewebetreibenden die Rede, kritisiert Kähler: „Das Volk bleibt außen vor.“
Die ersten BIDs entstanden
2005 am Sachsentor in Bergedorf und am Neuen Wall.
Grundprinzip: Wenn 15 Prozent
der Grundeigentümer einem Finanz- und Maßnahmenpaket
zustimmen, wird ein solches
Konzept auf den Weg gebracht.
Sollten innerhalb einer vierwöchigen Frist weniger als ein
Drittel der Eigentümer wider-
Gert Kähler präsentiert sein
Buch „Hamburg aus der Luft
1945 bis 1969“
Matthias Iken
sprechen, kann für das BID von
der Stadt für alle Eigentümer
des definierten Bereichs eine
Abgabe erhoben werden, mit
der die beschlossenen Maßnahmen bezahlt werden. Die Laufzeit ist in der Regel auf fünf Jahre begrenzt. Derzeit schreitet
die „BID-isierung“ Hamburgs
weiter voran: Aktuell sind welche beispielsweise auch für die
Waitzstraße in Groß Flottbek,
für den Gänsemarkt und für die
Mönckebergstraße in der City
in Vorbereitung. Anders als
Stadthistoriker Kähler beurteilt
die Handelskammer diese Entwicklung. Hauptgeschäftsführer
Hans-Jörg Schmidt-Trenz: „Die
City präsentiert sich heute in
einer nie gekannten Qualität.“
Mehr Blitzer für rote Ampeln
So will Hamburg Fußgänger und Radler schützen. 21 von 38 Verkehrstoten 2014 waren Fahrrad­ oder Motorradfahrer
CHRISTOPH HEINEMANN
::
Innensenator
Michael Neumann (SPD) und
die Polizei haben angesichts der
steigenden Zahl von Unfalltoten
in Hamburg weitere Aktionen
angekündigt. „Wir werden in
diesem Jahr einen Schwerpunkt
bei den Radfahrern, Fußgängern und Motorradfahrern setzen“, sagte Neumann. Nur mit
einer Mischung aus Prävention
und der Ahndung von Vergehen
HAMBURG
ließe sich die Zahl von 38 Verkehrstoten des Jahres 2014 –
darunter allein 21 Zweiradfahrer – künftig wieder senken.
Fußgänger und Radfahrer
müssten besonders geschützt
werden, sagte Polizeipräsident
Ralf Martin Meyer. Dazu trage
auch der sogenannte BlitzerMarathon bei, der am Donnerstag, 16. April, von 6 bis 24 Uhr
zum ersten Mal auch europaweit stattfindet. Zusätzlich werden beispielsweise in Wandsbek
weitere Blitzer für Rotlichtsünder an Ampeln aufgestellt. „Es
darf beim Überqueren roter
Ampeln keine Diskussionen
und kein Pardon geben“, sagte
Innensenator Michael Neumann.
Polizeipräsident Ralf Meyer
forderte auch die Radfahrer dazu auf, sich besser im Verkehr
kenntlich zu machen. „Fahrradfahrer mit sichtbaren Schutzstreifen sind im Jahr 2014 nicht
an tödlichen Unfällen beteiligt,
dies steigert die Sicherheit im
Allgemeinen deutlich“, sagte
Meyer. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC)
sieht neben mangelnder Wachsamkeit auch falsch parkende
Autofahrer als zentrale Ursache
für die steigende Zahl von Verunglückten an. Durch plötzlich
auftauchende Fahrzeuge in
zweiter Reihe seien Fahrradfahrer immer wieder zu „gefährlichen Ausweichmanövern“ gezwungen, sagte Merja Spott,
Verkehrsreferentin des ADFC.
Die Unfallstatistik der Polizei
weist Senioren und junge Erwachsene als besondere Gefahrenquelle für Verkehrsunfälle
aus. Junge Menschen zwischen
18 und 24 Jahren verursachten
mit zu hoher Geschwindigkeit
überdurchschnittlich
häufig
Unfälle. Bei Verkehrsteilnehmern ab 65 Jahren kam es insbesondere durch fehlende
Wachsamkeit im Rückwärtsgang zu Kollisionen.
DIE WOCHE
SEITE 6
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Mittwoch Grenzen sind für Joey Burns und John Convertino von großer
Mittwoch Beim Reeperbahn
Festival 2014 wurde er bereits
als die neue Soul-Hoffnung aus
Großbritannien vorgestellt:
Kwabs, 24 Jahre alter Sänger
aus London mit ghanaischen
Wurzeln. Der Musiker verfügt
über einen beeindruckenden
Bariton, absolvierte eine Ausbildung als Jazzsänger, und er
hat Seele. In diesem Jahr nun
wird sein Debüt erST. PAULI
scheinen, an dem
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den Blues hat, der wird
von ihm ein Leben lang
nicht mehr losgelassen. Die kalifornische
Sängerin und Songschreiberin Beth Hart
aus Los Angeles ist ihm
bereits auf sechs Alben
verfallen, das siebte
„Better Than Home“
erscheint am Montag,
13. April. Und da die erdige, auch Rock und Soul singende
Künstlerin genau an diesem Tag in Hamburg in der Großen
Freiheit auftritt, dürfte mit vielen neuen Songs zu rechnen
sein. (tl)
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„Cake“ USA 2014, 102 Min., ab 12 J.,
R: Daniel Barnz, D: Jennifer Aniston,
Sam Worthington, Anna Kendrick,
täglich im Blankeneser, UCI Othmarschen
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Arcade Fire. Aber der kanadische Multiinstrumentalist hat
auch seine eigene Band und ist außerdem auch an diversen
Projekten beteiligt. Er schrieb die Filmmusik zu „Her“ und
wurde dafür für einen Oscar nominiert, er arbeitet für Caribou und
schreibt Songs für Taylor Swift.
Auf Kampnagel spielt er am Dienstag mit Matt Smith und Rob
Gordon als Trio. (oeh)
Stadtpark
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Saarlandstr.
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Owen Pallett Di 14.4., 20.00,
Kampnagel (Bus 172, 173),
Jarrestraße 20, Karten zu 20,­
im Vorverkauf;
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www.owenpalletteternal.com
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Gentleman Sa 11.
4., 20.00, Sporth
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(U Lattenkamp),
Krochmannstraße
55, Karten zu 43
Vorverkauf; www.
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Sucht befreien. Doch Claire, die
vor allem sich selbst hasst,
macht es niemandem leicht, sie
zu lieben. Ein Happy End ist also ungewiss.
Die Stärke des Films liegt
weniger in der erzählten Geschichte – sie ist zu simpel gestrickt. Man ahnt schnell, wie es
weiter und zu Ende geht. Doch
das Spiel der Akteure hat große
Sogwirkung. Vor allem sorgt
Jennifer Aniston dafür, dass
man sich dem Film nicht entziehen kann.
In den USA bekam die
Schauspielerin viel Lob dafür,
dass sie sich ungeschminkt vor
der Kamera ausliefert und Mut
zu äußerlicher Hässlichkeit
zeigt. Entscheidender aber ist,
dass sie auch die innere Hässlichkeit der Figur bloßlegt.
ST. PAULI
James Taylor Sa
11.4., 20.00, Laeis
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(U Gänsemarkt),
Johannes­Brahm
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Laeiszhalle ab 66,60 im Vorverkau
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Claire (Jennifer Aniston)
sucht bei dem Witwer Roy
(Sam Worthington) Trost Warner
Beth Hart, Matt Anderson Mo 13.4., 20.00,
Große Freiheit 36 (S Reeperbahn), Karten zu 39,­ im
Heiligengeistfeld Vorverkauf; www.bethhart.com
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ton vor allem als robuste Komödiantin ihre größten Publikumserfolge. Sie begeisterte
ebenso in der Rolle der neurotischen Rachel im TV-Hit
„Friends“ wie als Nymphomanin in der Kinosatire „Kill the
Boss“. In „Cake“ von Regisseur
Daniel Barnz zeigt sie nun ihre
Stärke als facettenreiche Interpretin eines komplizierten Charakters. Fans dürften begeistert
sein, wie souverän der Star auch
im ernsten Fach agiert.
Die 46-Jährige verkörpert
mit großer emotionaler Intensität und bewundernswert wandelbarer Mimik eine Frau in den
angeblich besten Jahren. Doch
das Leben dieser Claire wird
von chronischen Schmerzzuständen geprägt. Mit Tabletten
und Alkohol versucht sie, der
Pein zu entkommen. Was natürlich nicht funktioniert. Auch der
Gang in eine Selbsthilfegruppe
bringt keine Erleichterung.
Dort aber hat Claire eine Begegnung, die Hoffnung aufkommen
lässt. Leidensgefährtin Nina
(Anna Kendrick) ist in den Suizid geflüchtet. Könnte das auch
ein Weg für Claire sein? Immer
wieder erscheint ihr die Tote.
Ein bizarrer Dialog beginnt. Daraus erwächst Claires Wunsch,
Ninas Witwer kennenzulernen.
Roy (Sam Worthington) kann
Claire vielleicht aus ihrer Gefangenschaft in Schmerz und
Große Freiheit
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bahn 1, Karten zu 23,40 im Vorverkauf; www.kwabsmusic.com
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Bedeutung. Die Gründer der Band Calexico leben in Tucson, Arizona, an
der Grenze zu Mexiko. Auch musikalisch hat Calexico immer Grenzen
überschritten, weil der Gitarrist und der Schlagzeuger bei ihren Tourneen
immer mit offenen Ohren durch die Welt gefahren sind. Osteuropäische
Rhythmen finden sich in ihren Songs genauso wie kubanische Einflüsse,
mexikanische Mariachi-Einflüsse ebenso wie Country. Fünf Tage nach der
Veröffentlichung von „Edge Of The Sun“ startet Calexico die DeutschlandTournee in der Großen Freiheit 36. (oeh)
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Mehr Termine täglich im
Hamburger Abendblatt
Heiligengeistfeld
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KINDER
Aktion: Poetry Slam Ab 10 J., Eidelsted­
ter Bürgerhaus, 10:00­15:00, frei
Fest: Geschichtenwelt Ab 3 J., Lesehaus
Dulsberg (Alter Teichweg 200),14:00­
17:00, frei
Mitmachtheater: Froschkönig Ab 3 J.,
Paul­Gerhardt­Kirche Altona (Bei der
Paul­Gerhardt­Kirche 2), 16:00, 9,­/6,­
Gruenspan
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AUSSERDEM
Fackel­Rundgang Mit dem Nachtwäch­
ter durch die historische Speicherstadt,
Info T. 36 62 69 20 30, U­Baumwall,
Ausgang Kehrwiederspitze, 20:30, 15,­
AUSSERDEM
Brainwalking Erlebnisspaziergang im Je­
nischpark, Anm. T. 27 80 75 97, Klein
Flottbek S­Bahnhof, Ausgang Elbe,
11:00, 8,­
Literarischer Spaziergang: Lessing in
Hamburg Gänsemarkt, Lessing­Denk­
mal, 14:30, 8,­
Rundgang: Blankenese Blankenese S­
Bahnhof,
Ausgang,
14:00­16:00,
10,­/8,­
Rundgang: Das Schanzenviertel Das
Thema lautet: „Zwischen Schlachthof
und Amüsierbetrieb, Sternschanze
U Bahnhof, Ausgang, 11:00­13:00,
10,­/8,­
Rundgang: Literatur und Kultur an der
westlichen Alster Info T. 87 08 01 00,
Auf der Krugkoppelbrücke, Ecke Eichen­
park, 14:00­16:00, 12,­/10,­
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FLOHMÄRKTE
Bürgertreff Altona Gefionstraße 3,
T. 42 10 26 81, 9:00­15:00
Poppenbüttel, Philemon­Kirche: Bü­
cherflohmarkt (Poppenbüttler Weg 97),
Poppenbütteler Weg 97, 15:00­17:00
Rothenburgsort, Elternschule Marck­
mannstraße 75, T. 428 54 64 65, 14:00­
17:00
St. Pauli, Flohschanze Neuer Kamp 30,
8:00­16:00
FLOHMÄRKTE
Bahrenfeld, Lutherhaus: Floh­ und
Trödelmarkt Lutherhöhe 22, 12:00­
16:00
Bramfeld, Brakula, Frauenklamotten
Bramfelder Chaussee 265, 12:00­15:00
Eilbek, Gemeindesaal Versöhnungskir­
che Eilbektal 15, 14:00­18:00
Farmsen­Berne, Gärten Kuhkoppel/
Melkweg, m.heuer@o2mail.de, 10:00­
16:00
Harburg, Rieckhof, Rund um's Kind
Rieckhoffstraße 12, 13:30­16:30, frei
Meiendorf, Bürgerhaus, Frauenfloh­
markt Saseler Straße 21, 11:00
Ottensen, Fabrik: Rund ums Kind Bar­
nerstraße 36, 10:00­14:00, frei
Rahlstedt, Villa Kunterbunt, Rund ums
Kind Buchwaldstraße 83, 10:00­13:00
Schenefeld, Stadtzentrum: Antik­ und
Trödelmarkt Kiebitzweg 2, 8:00­17:00
Höhepunkte der Woche
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VERNISSAGEN
Famous For 15 Seconds Arbeiten von
Jim Avignon (bis 2.5.), Feinkunst Krüger
(Kohlhöfen 8), 20:00
VERNISSAGEN
Der Augenblick Fotografien von Udo Ru­
dolf Konrad (bis 8.5.), Kulturladen St.
Georg (Alexanderstraße 16), 15:30, frei
Neueinrichtung der Sammlung islami­
sche Kunst (bis auf Weiteres), Museum
für Kunst und Gewerbe, 11:00
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Ein Leben voller Qualen
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Holsaße
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LITERATUR
Poetry Slam Universität Hamburg, Audi­
max, 20:00
Tobias Sommer liest aus „Jagen 135“,
Hotel Wedina (Gurlittstraße), 12:00, 5,­
LITERATUR
Stefan Bollmann liest aus „Frauen und
Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen“,
Anm. T. 39 19 88 23, Heine­Haus (Elb­
chaussee 31), 11:30
Ulrike Fertig liest aus „Ein Winter auf
Mallorca“, mit Musik von Eike­Gert Achil­
les, Bürgertreff Altona, 18:00, 10,­
Anne Clark Di 14
.4., 20.00, Gruens
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(S Reeperbahn),
Große Freiheit 58
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Karten zu 35,10 im
Vorverkauf;
www.anneclarkof
ficial.com
FILM DER WOCHE
enstraße
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KLASSIK
Forum Neue Musik Jorge Paz (Gitarre),
Lydia Schmidl (Akkordeon), zetigenössi­
sche Musik aus Spanien, Christianskir­
che, 20:00, 15,­/10,­
Musik für festliche Anlässe I Martina
Hamberg­Möbius (Sopran), Rainer
Thomsen (Orgel), St. Johannis Eppen­
dorf, 18:00
KLASSIK
5. Abonnementkonzert KlassikPhilhar­
monie Hamburg, Christine Rauh (Cello),
Robert Stehli (Ltg.), Werke von Mozart,
Haydn, Dvorak, Laeiszhalle, 20:00
NDR Sinfonieorchester Simon Trpceski
(Klavier), Nikolaj Zander (Ltg.), Werke
von Elgar, Prokofjew, Dvorak, Laeiszhalle,
11:00
Simone Kermes (Sopran) Riccardo Roc­
ca (Klavier), Werke von Rossini, Schu­
bert, Satie u.a., Laeiszhalle, kleiner Saal,
20:00
Viola Bastarda Joseph Maria Antonio
(Viola da gamba), Werke von Bach, For­
queray, Boccherini u.a., St.­Pauli­Kirche,
19:00
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eine prägende 80er-Jahren war Anne Clark
F
schen Dark W igur im Spannungsfeld zwiave und Avant
garde-Electro
Pop. Im Gruen
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Murat Parlak am an wird die Londonerin vo
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begleitet und st Michael
Songs sowie L
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PARTYS
Astra­Stube Silly Walks Selection, 23:59
Fabrik HHs große Ü40­Party, 21:00, 8,­
Fundbureau Tanz der Tiere, mit Robert
Etzold, Vulva Estereo u.a., 23:59
Golden Pudel Club Beykin aka Speck­
mann, 22:00
Indra A Tribute To Our Heroes, 22:00
Knust Fun Club Unlimited, 23:00
Komet Komet Geburtstagsparty, 10 Jah­
re Komet, 21:00
Stage Club Club40Up, 22:15, 9,­
Theaterbar Nachtasyl Je Danse Donc Je
Suis, 23:00, 7,­
Uebel & Gefährlich Solomun All Night
Long, 23:59
ROCK/POP
AKKU Quintet Jazzclub im Stellwerk,
19:30, 12,­
Bassa Heidbarghof, 18:00, 12,­/8,­
Bloodsucking Zombies From Outer
Space Hafenklang, 21:30, 13,­
Hamburg Klezmer Band Zinnschmelze,
15:00, 15,­/14,­
Les Brünettes Stage Club, 19:00
Lorenz Hargassner Brückenstern, 19:00
Negura Bunget & Northern Plague, Gri­
megod, Markthalle/Marx, 20:00, 18,­
Open Season & Still In Search, Knust,
19:00
Revolt! mit Cardiac Arrest, Nominon, In­
ner Sanctum, Bambi galore, 21:00, 12,­
Skiffle Track Cotton Club, 20:30, 7,­
Skills Kampnagel, 20:00, 12,­/8,­
Das ist los in Hamburg
Dienstag In de
enstraße
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ROCK/POP
Blutengel Docks, 18:00
Damaged Goods Molotow Bar, 23:00
Dire Strats Rieckhof, 21:00, 18,­
Evil Conduct & Grade Two, Monkeys Mu­
sic Club, 20:00, 18,­
Floor & Minsk, Hafenklang, 20:00, 17,­
Gospelkonzert Latonius Earl (Ltg.), Ni­
kodemuskirche, 19:00
Grobschliff Music Club Live, 21:00, 5,­
Helikon & Dorit Jakobs, Grüner Jäger,
20:00
Jesper Munk & Nick & The Rounda­
bouts, Knust, 19:00
Krawall Brüder Große Freiheit 36, 19:00
M.A.T. Kulturladen St. Georg, 20:30, 8,­
Miss Lulu White's Red Hot Creole
Jazzband Cotton Club, 20:30, 10,­
Mr. Irish Bastard & Damnian, Logo,
21:00, 17,­
Pate, Pasta, Tarantella Musik und sizi­
lianische Geschichten, Zinnschmelze,
20:00, 15,­/13,­
Session Noisses Kulturladen St. Georg,
20:30, 9,­/7,­
Steve Next Door & Band BaRRock,
21:00
Taverna Cerritus mit Die Kapeiken,
Vroudenspiel, Bambi galore, 21:00, 18,­
Telomer & Taucher, Astra­Stube, 21:30
SONNTAG
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SONNABEND
Avantgarde
Mit Piano
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DIE TERMINE AM WOCHENENDE
SEITE 7
WINTERHUDE
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Winterh.
Jahnring
Stadtpark
Probieren Sie es aus: Telefon 0800-150 150 5 oder
im Internet unter www.meyer-menue.de
DIE WOCHE
SEITE 8
Persönlich von Doris Banuscher und Larissa Kopp
M AT Z T I P P T
Der HSV sinkt
immer tiefer
VIP-Italiener
an der
Milchstraße
DIETER MATZ
Didier Ottinger vom Centre
Pompidou und Picasso­Enkelin
Diana Widmaier Picassso
:: Kürzlich erst eröffnet und
fast jeden Abend ausgebucht –
„das ist wunderbar“, freut sich
Francesco Delvecchio, Restaurantleiter der „Osteria da Francesco“ an der Milchstraße. Das
neue gastronomisches Highlight in Pöseldorf bietet innen
60 Plätze und auf der Terrasse
50. „Das Schöne ist, dass fast alle Stammkunden aus der Osteria Due hier waren.“ Dort hatte
er 21 Jahre mit Alice von Skepsgardh zusammen gearbeitet.
Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen, und Barbara Kisseler,
Kultursenatorin, mit „Picasso“ von Maurizio, während der
Vernissage mit rund 1000 geladenen Gästen
Jürgen Joost
Picasso in Hamburg
:: Grund zum Feiern für
Koch Jochen Kempf (l.) mit den
Chefs Francesco Delvecchio und
Kristian Zrno
Jürgen Joost
Kurator Ingo Taubhorn und
Paula Winkler, eine der zwölf
Fotografen
1000 Gäste: Die Deichtorhallen
feiern 25-jähriges Bestehen.
Nach der Sanierung öffnete die
Nordhalle für zeitgenössische
Kunst wieder mit einer Ausstellung ihre Pforten. „Picasso in
der Kunst der Gegenwart“ mit
200 Arbeiten von 89 internationalen Künstlern, die sich von
dem berühmten Spanier inspirieren ließen. Nur vom Meister
selber ist kein Bild zu sehen. Zu
den Rednern gehörte neben
Deitchtorhallen-Intendant Dirk
Luckow und Senatorin Barbara
Kisseler der ehemalige Bürgermeister Klaus von Dohnanyi.
Die zweite Vernissage „The
New Social“ an diesem Abend
war gegenüber im Haus der
Photographie. Zwölf junge
europäische Fotografen präsentieren dort ihre Arbeiten.
:: Wer setzt noch
einen Cent auf den HSV? Nach
diesem 28. Spieltag, an dem das
Heimspiel gegen Wolfsburg mit
einer 0:2-Niederlage endet, rangiert der HSV auf einem Abstiegsplatz. Weil Stuttgart mit
einem 3:1-Sieg gegen Werder
vorbeizieht. Die rote Laterne
wird nach Paderborn geschickt
– Breitenreiters Aufsteiger zieren nach dem 0:1 gegen Augsburg das Tabellenende.
Bundesliga
Hannover 96 – Hertha BSC
Bor. Mönchengladbach – Bor. Dortmund
Mainz 05 – Bayer Leverkusen
Bayern München – Eintracht Frankfurt
Schalke 04 – SC Freiburg
SC Paderborn – FC Augsburg
HSV ­ VfL Wolfsburg
1. FC Köln – TSG 1899 Hoffenheim
VfB Stuttgart – Werder Bremen
Die HSV­Kolumne „Matz ab“
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SEITE 9
25 Minuten Hundegebell für 9,90 Euro
Die Hamburger Unternehmerin Ingeborg Ahrenkiel hat Audiodateien von Vierbeinern auf CD gepresst. Der Markt für Tierbedarf wächst
DA N I E L A S T Ü R M L I N G E R
:: Die Frau hat in
ihrem Leben schon viel erreicht. Sie hat den Lolli aus der
früheren US-Kultfernsehserie
„Kojak“ in den 80er-Jahren
nach Deutschland geholt und
exklusiv vermarktet. Sie hat die
„Maus“ aus der ARD-Sendung
unter die Kinder gebracht, für
unterschiedliche Verlage mehr
als 150 Gesellschaftsspiele und
Puzzles veröffentlicht sowie 57
Sach-, Schul- und Fachbücher
im Bereich von Musik, Kunst
und kreative Beschäftigungen
verfasst. Darunter befindet sich
auch der Spieleklassiker „Die
Mausefalle“. Bei dem Würfelspiel laufen Mäuse um die Wette – aber es gibt auch Fallen. Inzwischen wurde das Spiel über
drei Generationen mehr als
zwei Millionen Mal verkauft. Es
liegt bundesweit fast in jedem
fünften Kinderzimmer, sagt die
Hamburger Unternehmerin Ingeborg Ahrenkiel.
„Jetzt bin ich von der Maus
auf den Hund gekommen“, sagt
die agile Frau, die unablässig
neue Ideen entwickelt – und
einen Gag aus den 1980er-Jahren wieder aufleben lässt. „Damals habe ich erstmals eine
Platte produziert, auf der ausschließlich das Gebell verschiedener Hunde zu hören war. Auf
die Idee hatte mich mein erster
Hund gebracht, der sich immer
wieder über die Geräusche seiner vierbeinigen Freunde im
Fernsehen und Radio freute“,
HAMBURG
Ingeborg Ahrenkiel mag die Natur und Tiere. Sie hat nun eine CD
mit Gebell auf den Markt gebracht
Bertold Fabricius
sagt sie. Die Platte wurde morgens regelmäßig im Rundfunk
als „Morgenwecker für Hunde“
angespielt. „Damals rief mich
dann der Entertainer Jürgen
von der Lippe an und lud mich
in seine TV Livesendung ,So isses‘ ein.“ Jetzt ist ihre neue CD
„Unterhaltung für Hunde“ erschienen. Dazu hat Ahrenkiel
127 Hundebesitzer unterschiedlicher Gruppen befragt. Rund
25 Minuten Gebell gibt es für
9,90 Euro. Zu bestellen unter
www.dog-entertainment.de.
„Sie waren überrascht, dass
sich Hunde mit Gebell unterhalten lassen. Sie fanden die
Idee ausgesprochen originell,
haben sogleich großes Interesse
und Begeisterung signalisiert
und wollten mehr darüber wis-
sen“, sagt die Unternehmerin.
Tierliebe hatte schon immer
Konjunktur. In jedem dritten
deutschen Haushalt lebt ein
Haustier. Darüber hinaus planen 1,6 Millionen Haushalte
konkret, sich ebenfalls Haustiere anzuschaffen, vor allem Hunde und Katzen. So ist auch der
Heimtiermarkt
milliardenschwer. Im Jahr 2013 (neuere
Zahlen liegen noch nicht vor)
wuchs der Absatz von Hundefutter um 2,4 Prozent auf einen
Umsatz von 1,2 Milliarden Euro.
Das Segment Snacks erzielte dabei das beste Ergebnis: Mit
einem Plus von 7,3 Prozent auf
jetzt 428 Millionen Euro übertraf die Sparte erneut den guten
Vorjahresumsatz. Der Bereich
Feuchtfutter machte ein Um-
satzplus von 1,9 Prozent auf 370
Millionen Euro. Lediglich das
Segment Trockenfutter musste
laut dem Industrieverband
Heimtierbedarf einen leichten
Rückgang von 1,9 Prozent auf
406 Millionen Euro hinnehmen. Neben der Nahrung haben
Frauchen und Herrchen der
Vierbeiner noch Kosten für
Tierarztbesuche und Steuer. Die
Zahl der Hunde in Deutschland
hat sich seit 2003 von fünf auf
nun mehr als zehn Millionen
gesteigert. Tendenz steigend.
Hundebesitzer gehören tendenziell zu einer sozial gehobenen
Gruppe. Sie verdienen oft mehr
als der Durchschnitt der Deutschen.
Die meisten Hundebesitzer
hätten Wohnungseigentum und
verfügten meist über einen eigenen Garten, so Ahrenkiel.
Durchschnittlich investiert ein
Hundebesitzer 75 Euro im Monat für Futter, Spielzeug, Tierarzt und Zubehör, wie Fressnapf
oder Körbchen. Doch nach oben
sind keine Grenzen gesetzt.
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einigen Jahren großer Beliebtheit. Die unzähligen, immer
wieder wechselnden Hunde von
Hotelerbin Paris Hilton wurden
beispielsweise häufig mit Glitzersteinen um den dünnen Chihuahua-Hals gesichtet, und
Promifriseur Udo Walz vertreibt den Schmuck mit seiner
Hunde-Couture-Linie Koko von
Knebel genauso wie der extravagante Modedesigner Harald
Glööckler.
Der Markt mit luxuriösen
Hundeaccessoires
scheint
jedenfalls gut zu laufen, denn
selbst Luxusmarken wie Louis
Vuitton und Gucci haben ihr
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DIE WOCHE
SEITE 10
Pure Entspannung zur Mittagspause
Das neue Bistro Pure bei der Katharinenkirche überzeugt mit Bio­ und regionalen Produkten
HOLGER TRUE
:: Stephanie Remien hat lange
geträumt. Von einem eigenen
Bistro, irgendwo in Hamburg.
Von einem Ort, an dem sie das
gastronomische Konzept bestimmen kann, an dem hohe
Qualität auf günstige Preise
trifft, an dem Produkte aus der
Region verarbeitet werden, an
dem die Mittagspause zu einer
echten Auszeit wird.
Doch während andere nur
träumen, hat sie tatsächlich
Hand angelegt. Anfang Dezember vergangenen Jahres hat das
Pure an der Straße Grimm, nahe
der Katharinenkirche, eröffnet.
36 Plätze finden sich drinnen,
weitere 40 draußen
Ein wunderbar helles Bistro
ist es geworden, von der Vitrine
mit den Pasta-Variationen bis
zu den hellblau-weißen Fußbodenfliesen mit Liebe zum Detail
eingerichtet. 36 Plätze finden
sich drinnen, weitere 40 vor der
Tür, um die sich von Frühjahr
an die Belegschaften der umliegenden Büros vermutlich reißen werden: Die Straße Grimm
liegt etwas abseits und damit
ziemlich ruhig.
Hier lässt sich entspannt
genießen, was die Küche auffährt, etwa eine der zahlreichen
Pasta- und Gnocchi-Variationen. Nach einer aromatischen
Thai-Suppe mit rotem Curry
(4,95 Euro) kam Gnocchi Pesto
mit herzhafter Gemüse-Bolognaise (8,50 Euro) auf den Bistrotisch – sehr lecker und ebenso sättigend wie die mit Ziegenkäse gefüllten Quadroni an
Roter Bete.
Zweimal die richtige Entscheidung, jedoch keine leichte:
Auch die Ravioloni mit Walnuss- und Feigenfüllung oder
die Spinat-Gnocchi sahen großartig aus. Von der Tageskarte,
auf der sich etwa Taglierini Zitrone mit Ziegenkäsetaler und
zerstoßenem Pfeffer (9,90 Euro)
finden, ganz zu schweigen.
Wer die zweite Hälfte des
Tages gern leichter angeht, ist
im Pure mit diversen Salaten
gut bedient. Die lassen sich
wahlweise selbst zusammenstellen oder en complet ordern.
Für die Variante mit Gorgonzola, Birne und Walnüssen werden
dabei 7,50 Euro aufgerufen. Als
Dressing gibt’s neben den Standards auch Mango Chili, Mango
Curry oder Himbeer.
Besonderes Augenmerk legt
Stephanie Remien auf die Her-
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stammt die verwendete BioMilch aus den Vierlanden; es
wird Bio-Getreide verwendet
und das Fleisch von einem Hof
in Schleswig-Holstein bezogen,
der seine Tiere artgerecht hält.
Die Nudeln sind frisch und
selbstgemacht (und schmecken
auch so), die Blaubeer- und
Schokoladen-Muffins
(1,80
Euro) verzaubern mit herrlicher Fluffigkeit und bilden zum
großen Cappuccino (3,30 Euro)
oder doppelten Espresso (2,50
Euro) den perfekten Abschluss.
Apropos Kaffee: Der kommt
aus Wien von Julius Meinl und
kostet im Einkauf 33 Euro pro
Kilogramm. Da sind die im Pure
verlangten Tassen- bzw. Becherpreise ein Schnäppchen.
Für daheim gibt’s noch diverse Senfsorten von HonigIngwer bis Apfel-Kräuter ( jeweils 4 Euro pro 200-GrammGlas) sowie Weine aus der Pfalz.
Schade, dass nur einmal am Tag
Mittagspause ist.
Pure Mo­Sa 9.00­17.00, Grimm 15
(U Meßberg), T. 30 30 58 68
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bereit
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5
französisch:
Insel
1
englisch:
Auge
Fabelname
für den
Fuchs
9
deutsche
Vorsilbe
7
eine
Tonart
10
tapfer,
kühn
Kosewort
für
Therese
Halbgott
vorher,
früher
Brause
Spender
preuß.
Kriegsminister
† 1879
6
südamerikanisches
Faultier
polnische
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(Abk.)
Unterwasserortungsgerät
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Opernsänger
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8
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Währung
4
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3
1
2
3
4
5
6
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8
9
10
Heine 118
11
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Auf zum FamilienAbenteuer im Heide Park!
SEITE 11
Wie gut kenn Sie unsere Stadt?
Welches Museumsschiff
liegt an den Landungsbrücken?
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Das Gewinnspiel – jeden Sonnabend im Hamburger Abendblatt – DIE WOCHE
:: 2015 ist der verrückte Aben-
teurer Lord Alexander Explorus
in das Themenhotel des Heide
Park
Resort
(www.heidepark.de) eingezogen und begrüßt Kinder und Erwachsene
in seiner Villa – mit etwas Glück
B „Cap San Diego“
So sind Sie dabei:
Die Teilnahme am HAMBURG-QUIZ ist ganz einfach:
Lösen Sie die aktuelle Rätselfrage und nennen Sie uns die
korrekte Antwort zusammen mit Ihren Kontaktdaten – entweder
telefonisch oder per SMS. Teilnahmeschluss ist jeweils am auf
das Quiz folgenden Donnerstag, 24 Uhr.
Gewinn-Hotline:
01378 00 20 20
Der Heide Park bietet viele neue Attraktionen
bald auch Sie! Der Gewinner
unseres Spiels verbringt mit bis
zu drei Begleitpersonen eine
Nacht in einem neuen Westernzimmer Premium. Am Abend
gibt es ein Erlebnisbuffet, am
Morgen können sich die Hotel-
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gäste am Frühstücksbuffet für
einen weiteren spannenden Tag
im Heide Park Resort stärken.
Gäste haben übrigens einen exklusiven Vorteil: Sie erhalten
bereits vor den Tagesbesuchern
Zutritt zum Park und können so
die Attraktionen in Ruhe genießen. Zum Gewinn gehören die
Nutzung des neuen Spaßbads,
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Dieser Anruf kostet 0,50 Euro aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen.
SMS:
22022
Senden Sie eine SMS mit dem Stichwort „Hamburg“,
Achtung: Zwischen den Wörtern muss ein Leerzeichen gemacht werden.
Eine SMS kostet 0,50 Euro.
beträgt 18 Jahre. Teilnehmen dürfen nicht: Mitarbeiter der FUNKE Mediengruppe,
des Heide-Parks Soltau und der Straub & Linardatos GmbH. Eine Barauszahlung
des Preisgegenwerts ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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SEITE 12
Hamburgs Fischwelt geht es besser
Neue Gewässeruntersuchung: Es gibt 50 einheimische Arten. Hinzu kommen „Einwanderer“ wie Sonnenbarsch und Schwarzmundgrundel
ANGELIKA HILLMER
der
H A M B U R G :: Während
Stintsaison werden tonnenweise die schmackhaften kleinen
Fische vor Zollenspieker in
Reusen gefangen und in Gaststätten verbraten. Dennoch ist
die Art
in Hamburg ungefährdet.
„Mehr als 90
Prozent der in der
Elbe lebenden Fische
sind Stinte“, sagt Prof.
Ralf Thiel vom Centrum für Naturkunde
der Universität Hamburg. Zusammen mit seiner Frau Renate hat Thiel im
Auftrag der Umweltbehörde
einen Hamburger Fischatlas erarbeitet, den die Universität
jetzt präsentierte.
57 Arten von Fischen und
Neunaugen besiedeln demnach
die Hamburger Stadtgewässer.
Darunter sind sieben „Einwanderer“, etwa der Sonnenbarsch
aus Nordamerika oder die
Schwarzmundgrundel aus dem
Schwarzen, Mamara- und Kaspischen Meer, die erst 2008 im
Hamburger Hafen entdeckt
wurde. Für die 50 einheimischen Arten untersuchten Renate und Ralf Thiel, ob die Bestände stabil oder gefährdet
sind. Fazit: 25 Arten sind relativ
häufig, 21 eher selten, zwei extrem selten.
Der Maifisch und der Europäische Stör sind in Hamburg
bereits ausgestorben. Seit einiANZEIGE
gen Jahren laufen Vorbereitungen, die Störe wieder anzusiedeln. Erste Pionierfische wurden in der Unterelbe sowie in
den Nebenflüssen Oste und Stör
ausgesetzt. Sie sollen zeigen, ob
die Art ausreichend gute Lebensbedingungen finden würde.
Doch bis zu einem echten
Comeback ist der Weg noch
weit. „Die Art ließe sich nur
dann wieder ansiedeln, wenn
über Jahre ausreichend
Besatzmaterial zu
bekommen wäre.
Doch
der
Europäische
Stör, der einzig
im
französischen
Fluss Gironde überlebte,
lässt sich nur schwer vermehren.“
Wie schwierig es ist, verschollene Arten zurückzubringen, zeigt der Atlantische
Lachs. Seit mehr als zwei Jahrzehnten setzen Sportfischer alljährlich jede Menge Jungfische
in der Unterelbe und ihren Zuflüssen aus, aber bis heute hat
sich kein Bestand gebildet, der
selbstständig überleben könnte.
„In ganz Europa waren die wenigsten Ansiedlungsversuche
erfolgreich“, sagt Thiel.
Alles in allem geht es der
Hamburger Fischwelt aber besser als bei der vorangegangenen
großen Bestandsaufnahme im
Jahr 1991. Für 14 Arten registrierten die Forscher deutliche
Zunahmen. Dem steht nur eine
Art mit negativem Trend entgegen: der Karpfen. Aber sein
Bestand bleibt ungefährdet.
Als größtes Problem sieht
Ralf Thiel Wehre und andere
Bauten, die Fische daran hindern, ein Gewässer zum Laichen
hinaufzuschwimmen. Bei der
Elbe habe die 2010 in Betrieb
genommene
Geesthachter
Fischtreppe für Abhilfe gesorgt,
so Thiel, allerdings müsse sie
kontrolliert werden, damit sie
langfristig ihre Funktion erfüllt.
Von der Aufstiegshilfe profitierten alle Wanderfische, sagt
der Forscher, zum Beispiel auch
der Schnäpel, der
in Hamburg stark gefährdet ist. Er heißt auch Maräne und wird etwa einen halben
Meter lang.
Inzwischen seien die ersten
Exemplare wieder an ihren historischen Laichplätzen unterhalb Magdeburgs gesichtet worden, erzählt Ralf Thiel.
Auch der Klimawandel könne zu Problemen führen, sagt
Thiel: „Er unterstützt Einwanderer wie die Schwarzmund-
grundel. Erfahrungen aus dem
Nord-Ostsee-Kanal und aus der
Trave deuten daraufhin, dass
die Art heimische Fischarten
potenziell verdrängen könnte.“
Viel dagegen unternehmen lässt
sich nicht: „Man kriegt die
Schwarzmundgrundel
nicht
mehr aus den Gewässern heraus.“
Trotz großer Fortschritte
bei der Wasserqualität gefährden zu viele Schad-, Nähr- und
Schwebstoffe die Fischfauna.
Wenn
Algenblüten
oder
Schwebstoffe verhindern, dass
Licht ins Gewässer eindringt, so
leiden darunter die Unterwasserpflanzen. Mickert das Grün
am Flussgrund, so fehlt es den
Fischen, die an den Pflanzen laichen wollen. Verrottende Algenmassen zehren Sauerstoff in
einem Maße, dass die Elbe und
ihre Wasserbewohner Atemnot
bekommen können. Wird über
Kühlwasser zusätzliche Wärme
eingeleitet, so sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers noch
stärker ab. Im Hamburger
Hafen und in der Stromelbe vor Blankenese
können die Wer-
über seinen stark durchbluteten
Darm aufnehmen.
Der spezielle Fisch war
einst in Hamburg weit verbreitet, in Alster und Elbe sowie deren Nebenflüssen und Kanälen.
Heute hat er sich in Gräben und
anderen Gewässern der Vierund Marschlande, in Wilhelmsburg sowie Altenwerder, Finkenwerder, Neuenfelde zurückgezogen und gilt im Fischatlas
als gefährdete Art.
Vor eineinhalb Jahren
machte der Schlammpeitzger
von sich reden. Denn er lebt
auch in einer verkehrsgünstig
gelegenen Grünfläche an der
Autobahnanschlussstelle Harburg, die ab 2020 für die Ansiedlung von Unternehmen vorgesehen ist – ein millionenschwerer Logistikpark soll dort
entstehen. Nicht jeder Fisch auf
Hamburger Stadtgebiet macht
den Menschen so viel Freude
wie der Stint.
Der Atlantische
Lachs ist nur sehr
selten in der Elbe
und im Hafen zu
finden picture
alliance/WILDLIFE
te so stark sinken, dass in größerem Umfang Fische sterben.
Der Schlammpeitzger hat
ganz andere Probleme. Der
rund 25 Zentimeter lange aalartige Fisch kann in sauerstoffarmen Gewässern überleben,
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auf Dachböden, versteckt in längst
vergessenen Schatullen, die vor
langer Zeit einmal dorthin geraten
sind. Entdeckt werden sie, die
Münzen, Medaillen, Schmuckstücke und Uhren, oft nur zufällig,
wenn jemand in den alten Sachen
kramt. Aber das könnte sich dann
durchaus lohnen, denn mitunter
entpuppen sich solche Gegenstände als wahre Schätze, die ein
schönes Sümmchen wert sind.
Doch ist man fündig geworden,
stellt sich immer noch die Frage:
Was würde es denn genau für den
Armreif oder die Taschenuhr
geben? Eine Antwort darauf bekommt man am 18. April von Emporium Hamburg, Münz- und
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