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Fungizide im Getreide

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Betriebsstelle:
97996 Niederstetten
Frickentalstrasse 26
Mitglieder & Kunden
Es schreibt Ihnen:
Benedikt Dertinger
Tel.: 07932 / 918023
Fax: 07931 / 97364898
Mail: B.Dertinger@bageno.de
01.04.2015
Betreff: Krankheitskontrolle im Wintergetreide
Aufgrund der Ausgangssituation aus dem letzten Jahr ist dieses Jahr bei den Pflanzen Bonituren besonderes
Augenmerk auf Gelbrost zu legen. Speziell bei anfälligen Sorten wie JB Asano, Meister…
Durch die Niederschläge der letzte Tage sollte aber auch Septoria tritici nicht unterschätzt werden und mit
kontrolliert werden, da hier teilweise massiver Befall festgestellt wurde, besonders in Stoppelweizen.
Typisch für den Gelbrost ist es, nesterweise aufzutreten. Die Bekämpfungsschwelle ist erreicht, wenn erster
Befall festgestellt wird. Wichtiges Auswahlkriterium sind Fungizide mit guter Stopp-Wirkung, damit sich die
Pilzsporen nicht weiter im Blattgewebe ausbreiten können und so die Photosynthese Leistung der Pflanze nicht
arg beeinträchtigt wird.
Bei der Wintergerste tritt sehr häufig Rhynchsporium und Netzfleckenbefall auf.
Fungizid Maßnahmen können evtl. mit einem Wachstumsregler kombiniert werden. Oftmals wurde aufgrund der
bisher trockenen Bedingungen sowie fehlenden Kronenwurzel mit einem Wachstumsreglereinsatz gewartet.
Für die Empfehlungen der Produkte, Aufwandmengen und Mischungen stehen Ihnen unsere
Agrarberater in den Betriebsstellen gerne zur Verfügung.
Aufgrund der bisher trockenen Bedingungen konnte vereinzelt der Dünger im Boden schlecht von der
Wurzel aufgenommen werden, dadurch konnten sich die Bestände aus dem Winter schlechter erholen.
Die Weiterentwicklung der Pflanzen wurde durch den Nährstoffmangel und die leichten Nachtfröste
erschwert, daher empfehlen wir zur Unterstützung und schnelleren Aufnahme der Nährstoffe eine evtl.
Kombination mit Blattdüngern, wie z.B.:
1-2 l/ha
InnoFert Micromix (23,8 g/l Mn, 17,9 g/l Zn, 17,8 g/l Cu, 23,8 g/l N, 33,3 g/l S, 0,24 g/l Mo)
oder
0,5-1,0 l/ha
Folicin Mn plus (6 % Mn, 0,25 % Cu, 0,25 % Zn, 0,08 % Mo, 0,45 % N)
oder
2,0 l/ha
PRP EBV Blauwasser (bessere Ausnutzung der Nährstoffe, Stresstoleranz)
oder:
Magnesiumnitrat (11 % N, 15 % MgO), da hier der Stickstoff schnell von der Pflanze aufgenommen werden
kann und sofort der Pflanze zur Verfügung steht.
Empfohlene Aufwandmenge: 2 % der Spritzlösung (2 kg je 100 l Wasser)
Mit freundlichen Grüßen
Benedikt Dertinger
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