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ETV NEWS

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2. Quartal 2015
ETV
Elektrotechnischer Verein (ETV) e.V.
Bezirksverein Berlin-Brandenburg im VDE
Liebe Vereinsmitglieder,
Marie Curie wird der Satz zugeschrieben „Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur
alles verstehen“. Der zunehmende Umfang, mit dem Daten über uns verarbeitet werden, kann uns
schon manchmal Angst machen. Big Data ist das Schlagwort. Die gesammelten Daten machen uns das
Leben in vieler Hinsicht leichter, z.B. wenn Google bereits nach ein paar eingegebenen Buchstaben
weiß, was wir suchen möchten. Big Data verkörpert aber auch den Konflikt zwischen dem Wunsch der
Industrie und bestimmter Behörden, einen möglichst umfassenden Zugriff auf Daten zu erhalten, sie
besser analysieren zu können und die gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen, einerseits und den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen andererseits. Eine Regel ist, das wir alles, was wir vermeintlich gratis
bekommen durch unsere Daten bezahlen, die wiederum dafür eingesetzt werden Wissen über uns zu
sammeln bzw. unser Verhalten, insbesondere unser Kaufverhalten, zu beeinflussen.
Es war Schopenhauer, der sinngemäß gesagt hat: Wir können zwar machen was wir wollen, aber nicht wollen, was wir wollen.
Genau auf unser Wollen beziehen sich die Beeinflussungen, denen wir uns aussetzen, das zu wollen, was einige Unternehmen
oder Einrichtungen möchten. Und ob diese nur unser Wohlergehen im Auge haben, ist fraglich. Unternehmen wollen in der Regel
ökonomischen Erfolg haben, wachsen, ihre Shareholder befriedigen. Was passiert, wenn so langsam nicht mehr WIR diejenigen
sind, die sich einem Wunsch folgend an ein Geschäft wenden, um etwas zu kaufen? Mit Big Data sind unsere potentiellen Wünsche bereits bekannt, die Realisierung ist bereits vorbereitet, manchmal bevor wir überhaupt von ihnen wissen. So wurde in der
Zeitung „Die Zeit“ von einem Beispiel einer Schwangeren berichtet, die Ihr Wissen um die Schwangerschaft für sich behalten wollte
und niemanden davon erzählte. Trotzdem erhielt sie Angebote für Babyprodukte. Des Rätsels Lösung: Schwangere verhalten sich
anders als eine Frau, die nicht schwanger ist, bevorzugen anders duftende Kosmetika, kaufen andere Produkte. Wenn die Informationen über die Einkäufe den Anbietern und Händlern vorliegen, kann daraus abgeleitet werden, dass z.B. die Kundin schwanger
ist, unter Umständen sogar, bevor die Kundin das überhaupt weiß.
Wenn man davon ausgeht, dass Moores Law und alle andere Prognosen gelten, dass die Rechner-, Speicher- und Kommunikationskapazitäten weiterhin exponentiell steigen - eine Änderung dieses Trends ist noch nicht in Sicht - dann wird erkennbar, dass
Möglichkeiten geschaffen werden, die derzeit noch nicht ansatzweise absehbar sind.
Dabei hat die generelle Idee von Big Data ein wahrhaft biblisches Alter – so wird nicht nur von Volkszählungen zur Zeit der Geburt
Jesus berichtet. Mit der Entwicklung von Schrift und der Mathematik begannen bereits die Untersuchungen über die Bevölkerung,
über die Nahrungsmittelproduktion und anderer Güter. Die der Entwicklung der Computer führten bereits 1952 zur Vorhersage des
deutlichen Wahlsieges von Dwight D. Eisenhower, misstrauisch zögerten Rundfunk und Fernsehen die Bekanntgabe der Daten
hinaus, die sich dann aber trotzdem bewahrheiteten.
Bei aller Skepsis lässt sich eine gewisse Faszination nicht verleugnen, interdisziplinär werden Mathematik, Statistik, Psychologie,
Soziologie, Gesundheitswesen und -management, und viele weitere Gebiete, mit einbezogen und werden auch zu einem besseren
Verständnis unserer Welt und unseres Wollens beitragen. Mittlerweile wird ein weites Feld von Gebieten revolutioniert, auch Bereiche des Sozialwesens, Epidemiologie, Gesundheitswesen. Potentiell kann es in alle Lebensbereiche vordringen.
Auch werden sicherlich neue Berufsfelder entstehen, in den diese Techniken weiterentwickelt und angepasst werden. Was sollte
jemand können, der in Big Data seinen Zukunftsjob sieht und sucht? Wichtig ist sicherlich ein Verständnis von Datenbanken,
Wissen über maschinelles Lernen und Data Mining und Erfahrungen in Statistik. Darüber hinaus ist aber ein gutes Verständnis
des Feldes, in dem die Analysen durchgeführt werden, erforderlich – auch um die richtigen Fragen an die Daten zu stellen. Eine
interdisziplinäre Arbeitsweise ist Voraussetzung.
Obwohl Google möglicherweise bereits weiß, wo Sie Ihre Ostereier verstecken werden, wünschen wir Ihnen frohe Ostern und
viel Glück beim Suchen. Ihr Horst Schwetlick
VERBAND DER ELEKTROTECHNIK ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK
ETV NEWS
Mitgliederversammlung 2015
Einladung zur Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung 2015 des ETV findet statt
am Samstag, 25. April 2015, um 11.00 Uhr
im VDE-Haus, Bismarckstraße 33
Tagesordnung:
1.Genehmigung der Tagesordnung
2.Geschäftsbericht 2014 und Bericht aus der
Vorstandsarbeit
3.Vorstellung und Genehmigung der Ergebnisrechnung
2014
4.Revisionsbericht der Kassenprüfer
5.Entlastung des Vorstands
6.Bestätigung der assoziierten Vorstandsmitglieder
7.Vorstellung und Genehmigung des Haushaltsplans
2015
8.Verschiedenes
Unsere Partnerschule OSZ Oder-Spree berichtet über
aktuelle Aktivitäten
Vortragender und Thema des Vortrags werden in der
Mitgliederversammlung bekannt gegeben.
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VDI/VDE-Vortrag
Virtuelle Mikroskopie als modernes Verfahren in der Medizintechnik
Prof. Dr. rer. nat. Peter Hufnagl, Institut für Pathologie, Charite
Donnerstag, den 04.06.2015, 18:30 Uhr
Bismarckstraße 33, 10625 Berlin, U-Bhf Deutsche Oper
Die Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt; bitte melden Sie sich
aus organisatorischen Gründen (Raumbestuhlung etc.) an
unter doehring@vdi-bb oder unter etv-berlin@t-online.de.
Die Digitalisierung in der Medizin bietet spannende Einsatzmöglichkeiten, insbesondere in der Pathologie.
Unter „digitaler Pathologie“ wird im Kern der Wechsel von
der Diagnostik mit dem Mikroskop zur Diagnostik am Computer
verstanden. In einer etwas erweiterten Form umfasst der Begriff
auch die Einführung digitaler Verfahren zur Archivierung und
Prozessautomatisierung im Labor sowie ganz allgemein den
zunehmenden Einsatz informationstechnischer Systeme im
Umfeld der Pathologie.
Hatte man am Anfang der Entwicklung noch Probleme mit
der Speicherung der enormen Datenmengen in den sogenannten Picture Archiving and Communication Systems (PACS), so
ist heute selbst in radiologischen Praxen der Verzicht auf „digitale“ Diagnostik schwer vorstellbar.
Die virtuelle Mikroskopie setzt voraus, dass die Präparate
digital vorliegen, also mit einem Scanner eingescannt wurden. Man nennt sie dann virtuelle Schnitte oder Whole Slide
Images (WSI). Das „Virtuelles Mikroskop“ genannte Computerprogramm erlaubt das Viewen der virtuellen Schnitte auf dem
Monitor etwa so, wie man das von Google Maps für die Visualisierung der Erdoberfläche kennt.
ETV NEWS 2-2015
ETV NEWS
ETV VDE
Donnerstagslektionen
www.vde.berlin.de
Weiterentwicklung der Verteilnetze
Neue Anforderungen an Erzeugungsanlagen und
Integration von Speichern
Jan Suckow
FNN Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE
9. April 2015 um 18.00 Uhr im VDE-Vortragsaal Bismarckstraße 33, 10625 Berlin
Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland wird ungebrochen fortgesetzt.
Verteilnetze müssen völlig neue Aufgaben bewältigen. Durch die Aufnahme von Strom
aus Erneuerbaren Energien im großen Stil treten im Verteilnetz nicht nur Überlastsituationen, sondern zunehmend auch Probleme mit der Spannungshaltung auf. Der langfristige
Erfolg der Erneuerbaren hängt daher davon ab, inwiefern es gelingt, die Systemdienstleistungen für die Stabilität des Stromnetzes, zunehmend durch dezentrale Elemente
bereitzustellen. Im Rahmen der FNN-Roadmap „Umbau der Netze“ wurden frühzeitig
Themen identifiziert, die für eine sichere Integration Erneuerbarer Energien neu bewertet werden müssen. Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb hat frühzeitig Studien in Auftrag
gegeben, um die dringenden Fragestellungen zukünftiger Anforderungen an Erzeugungsanlagen zu erörtern. Darüber hinaus werden in Zukunft zunehmend Flexibilitätsoptionen im Netz gebraucht. Speicher können eine viel versprechende Option sein.
Anforderungen an einen sicheren Betrieb des Elektroenergiesystems
infolge der Energiewende
Dipl.-Ing. Wolfgang Neldner, Neldnerconsult Berlin
07. Mai 2015, 18.00 Uhr
Historie – mit Präsentationen (Arbeitstitel)
Dipl.-Ing. Herbert Almus, Prof. Dr.-Ing. Horst Schwetlick
11. Juni 2015, 18.00 Uhr
Alle Donnerstagslektionen finden statt im VDE-Haus, Bismarckstraße 33 (U-Bhf. Deutsche Oper)
Die ETV–Donnerstagslektionen behandeln aktuelle Themen der Elektro- und Informationstechnik und finden jeweils am zweiten Donnerstag im Monat
um 18 Uhr im VDE-Vortragsaal, Bismarckstraße 33, 10625 Berlin statt. Der Eintritt ist frei, ein anschließender Stammtisch im gegenüberliegenden Restaurant El Toro gibt Möglichkeiten zu vertiefenden Diskussionen. Nähere Informationen und unser Programm finden Sie unter www.vde-etv.de, bzw.
unter www.etv-berlin.de. Bitte melden Sie sich möglichst telefonisch unter 0303414566 oder per Email unter etv-berlin@t-online.de an.
Neues vom Deutschen Technikmuseum
Seit 30. Januar 2015 ist die Dauerausstellung zur Geschichte
der Nachrichtentechnik nach einjähriger Überarbeitung wieder
zu besichtigen. Sie trägt den Titel „Elektropolis Berlin – Eine
Geschichte der Nachrichtentechnik“. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft
(HTW) entstanden. Sie hat eine Fläche von etwa 300 m2.
In Berlin entwickelten sich Ende des 19. und zu Beginn des
20. Jahrhunderts viele Firmen auf den Gebieten der Elektround der Rundfunkindustrie. Außer den namhaften Firmen AEG,
Telefunken, Loewe und Siemens gab es viele kleine Firmen,
deren Namen heute kaum noch jemand kennt.
Auf Texttafeln kann man sich über das jeweilige Fachgebiet
informieren, bevor man die Ausstellungsstücke betrachtet.
ETV NEWS 2-2015
Da hier die Geschichte der Nachrichtentechnik aus Berliner
Sicht betrachtet wird, geht man besonders auf Entwicklungen
an Telefon, Radio und Fernsehen ein, die hier entstanden sind.
Aus dem VOX-Haus in der Potsdamer Straße 4 kam die erste
Radiosendung Deutschlands. – Die 100-kW-Sendeanlage des
RIAS von 1948 ist ausgestellt.
Mit einem Gerät des in Berlin lebenden Schweden Carl Lindström konnte man Musik und Sprache aufnehmen und wiedergeben, so daß dieses Gerät in den 1920er Jahren in Büros als
Diktiergerät verwendet wurde.
Die Ausstellung, die viele interessante Stücke enthält, sollten
ETV-Mitglieder einmal anschauen. Erhard Sonnenfeld
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ETV NEWS
Schon fünf globale Leitmessen an der Spree
Fragen der ETV News an Dr. Christian Göke, Chef der Messe Berlin
Die Grüne Woche „deckt den Weltmarkt der Ernährungswirtschaft ab“, haben Sie, Herr Dr. Göke, zum Start
des Geschäftsjahres 2015 gesagt. Wäre es richtig beim
Begriff Weltmarkt auch an ITB und IFA zu denken?
Im Veranstaltungsjahr 2014 konnte jede unserer Leitmessen ihre Rolle als jeweils wichtigster Branchentreff erneut
ausbauen. So wie die Internationale Grüne Woche den
Weltmarkt der Ernährungsindustrie abdeckt, so ist die
Fruit Logistica die unangefochtene Business- und Innovationsplattform für den internationalen Fruchthandel. Die ITB
Berlin hat gerade erneut bewiesen, dass sie ein starker
Marktplatz ist, der für die internationale Reiseindustrie optimale Voraussetzungen für Geschäftsverhandlungen und
-abschlüsse bietet. Die weltweit größte Reisemesse führte
als zuverlässiges Konjunkturbarometer und als Spiegelbild
für die Reiseindustrie wieder fünf Tage lang weltweites Angebot mit weltweiter Nachfrage zusammen.
Die IFA im Spätsommer ist die unbestrittene Leitmesse für
Consumer Electronics und Home Appliances und bleibt der
ideale Treffpunkt und Marktplatz für Handel und Industrie.
Sie ist der bedeutendste globale Branchen- und Kommunikationstreffpunkt. Hier werden Produkt-Weltneuheiten und
globale Trends vorgestellt. Gleiches gilt für die InnoTrans,
die weltgrößte Fachmesse für Verkehrstechnik, die 2014
ein Rekordergebnis erzielte. Diese fünf genannten globalen Leitmessen sind allesamt die bedeutendsten Ereignisse
ihrer Branche. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Hinter
jeder dieser globaler Marken steht ein hoch professionelles
Team, das jeden Tag hart daran arbeitet, damit das Produkt
für die jeweilige Branche führend bleibt.
Kürzlich haben Sie Kaufleuten erläutert, die Messe müsse in Berlin anders als in Hamburg oder München stets
von neuem begründen, warum ihr Wachstum nötig sei.
Das Berliner Messegelände ist von seiner architektonischen
Infrastruktur her nicht optimal. Optimal für unser Geschäft
ist jedoch die Stadt Berlin. Für Berlin sind wir der größte
Geschäftsreise-Initiator und mediale Botschafter mit über
30.000 Medienvertretern pro Jahr, der mehr als 25 000 Arbeitsplätze sichert. Auf der anderen Seite verfügt die Stadt
über eine außergewöhnliche Attraktivität und ein ideales Umfeld für das Veranstaltungsgeschäft. Doch unser Wachstum
auf dem Messegelände ist endlich, daher müssen Konzepte
für zukünftiges Wachstumspotenzial erarbeitet werden.
Welchen Kurs steuert die Messe Berlin, um ihren Spitzenplatz im Feld der Kongressveranstalter zu verteidigen?
Als wir den CityCube bauten, war es unser Ziel, keinen Kongresskunden aus dem ICC Berlin zu verlieren. Das ist uns
gelungen. Denn wir werden mit dem CityCube die gleichen
Geschäfts-Volumina für die Stadt generieren können wie mit
dem ICC. Berlin ist einer der weltweit beliebtesten Standorte
für Kongresse. Damit wir die hohe Nachfrage bedienen können, benötigt die Hauptstadt mehr Kapazitäten für Großkongresse. Das ist kein Geheimnis.
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Welche Services bieten Sie Ausstellern im digitalen
Bereich?
Welche Chance hat Ihre eigene Idee, durch Eintrittskarten mit aufgeschweißten Chips die Wege sowie die
Verweildauer der Besucher zu registrieren und Messetrends aufzuspüren?
Wir haben 2001 als eine der ersten Messegesellschaften
den Virtual Market Place bei der Messe Berlin implementiert. Das ist eine vollständige digitale Abbildung unserer
Messen. Sie dient den Ausstellern als „digitaler Marktplatz“,
auf dem sie ihre Produkte, Kontaktdaten, ihr Unternehmen
und natürlich ihre Hallen- und Standnummern während der
Messe und darüber hinaus an 365 Tagen im Jahr präsentieren können.
Messe-Apps und E-Tickets sind heute selbstverständlich.
Dass elektronisch erfasste Besucherdaten für die Messekonzeption hilfreich sind, liegt ebenfalls auf der Hand.
Ein Vorwurf aus Brüssel lautet, Deutschland verschwende zu viel Energie. Was bewirkt die Energiewende bei
der Messe Berlin?
Über 30 Prozent des benötigten Stromes produziert die
Messe Berlin umweltfreundlich mit Kraft-Wärme-Kopplung.
Bis zu 40 Prozent der Wärmeenergie wird durch CO2-neutrale Holzpellets-Verfeuerung erzeugt. Die Messe Berlin
besitzt die größte Holzpelletsanlage Europas. Die Optimierung des Energieverbrauchs ist der Messe Berlin seit
Jahren ein wichtiges Anliegen, in das wir kontinuierlich
investieren.
„Viel Freiraum für Ihre Ideen“ steht auf einem Flyer für
Messebesucher: Ein Foto zeigt drei miteinander verbundene Hallen und die große Freifläche am Flughafen BER
in Schönefeld. Was soll wann dort geschehen?
Erst wenn der BER in Betrieb genommen wird, kann
das direkt daneben liegende Berlin ExpoCenter Airport
mit Hallenflächen von 21 000 Quadratmetern sein volles
Potenzial ausschöpfen. Das über 100 000 Quadratmeter
messende Freigelände bietet Platz für große Präsentationen wie zum Beispiel die Luftfahrt-Ausstellung ILA.
Geplant ist, dass Besucher direkt zu einer Veranstaltung
eingeflogen werden und über kurze Wege wieder abreisen können.
Wird die Luftfahrt-Ausstellung ILA eines Tages – vor
allem wegen der zu erwartenden enormen technischen
Weiterentwicklung – die Bereiche militärisch genutzte
Flugzeuge und Weltraumgeräte einschließen?
Die ILA wird auch in Zukunft weniger militärlastig ausgerichtet sein als etwa die Pariser Airshow Le Bourget oder
die Farnborough Airshow. Hingegen wird das bedeutende
Segment der Raumfahrt auch in Zukunft einen wesentlichen
Ausstellungsschwerpunkt der ILA ausmachen.
ETV NEWS 2-2015
ETV NEWS
Speisekarte abzulesen vom Tablet
Grüne Woche: Trends und Neuigkeiten / UNO: Weltweit Millionen Hektar
Bodenverlust
Gewohntes ist - zumindest manchmal – langweilig. Also: Es lebe
die Veränderung. So etwa dachten wohl die Schweizer bei der
Ausstattung ihrer gewohnten Gaststätte zur jüngsten Grünen
Woche. Im „Le Restaurant Suisse“ präsentierten sie Speis und
Trank diesmal auf elektronischen Angebotskarten. Die boten
dem Besucher eine kompakte Angebotsübersicht. Zusätzlich
gab es Hintergrundinformationen, Bezugsquellen, Bilder und
Videos zu den Themen aller Spezialitäten des Schweizer Pavillons. Schmeckte das ausgewählte Essen, konnte das Rezept
dafür aufgerufen und per E-Mail zu Hause deponiert werden.
Wer wollte, testete das bei Tisch erworbene Wissen unmittelbar
im Swiss Quiz. Einzige Voraussetzung: dass dem Gast der Umgang mit dem gern gebrauchten Tablet nicht fremd ist.
Die Schweizer Ausstellungsleitung versicherte den ETV
News, in Berlin habe die elektronische Speisekarte ihre Praxisnähe bewiesen. Darum werde sie auf der Weltausstellung in
Mailand im Mai in noch größerem Umfang eingesetzt.
Landwirte fördern Erneuerbares
Auf der Grünen Woche war zu erfahren, dass Landwirte auch
in erneuerbare Energien, vor allem in Biogasanlagen und Fotovoltaik, investieren: von 2009 bis 2013 fast 20 Milliarden Euro.
Rund drei Viertel der Biogasproduktion (Gesamtleistung rund
3800 MW) sind in Bauernbesitz, ebenso rund ein Viertel der
Fotovoltaik. 2014 ist das Investitionsvolumen gesunken. Für
2015 ist von einem Rückgang der Investitionen auf etwa rund
eine Milliarde Euro auszugehen.
2015 Jahr des Bodens
Wussten Sie, dass Regenwürmer zwei Meter lang werden können? Und dass, wenn man sämtliche Lebewesen von einem
Hektar Waldboden wiegen würde, 25 Tonnen zusammenkämen? Das damit verbundene Treiben ist jedoch gefährdet.
Denn jährlich gehen weltweit – auch in Deutschland – 10 Millionen Hektar Boden verloren. Ursache: Erosion, Giftstoffe oder
Versiegelung – wie zum Beispiel in Brandenburg. 100 Jahre
vergehen, bis sich ein zarter Zentimeter Humus gebildet hat.
Solche Erkenntnisse verschaffte das Thünen-Institut Besuchern
der Grünen Woche. Aus gutem Grund haben die Vereinten Nationen 2015 zum „Internationalen Jahr des Bodens“ erklärt.
Wie viel verdienen Landfrauen?
Über das Thema Chancengleichheit auf dem Lande informiert
der Deutsche LandFrauenverband (dlv): Frauen verdienen in
Deutschland im Durchschnitt 22 % weniger als Männer. Auf
dem Land ist diese Einkommenslücke noch einmal zehn Prozentpunkte größer. So jedenfalls die Ergebnisse einer Studie
des Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin.
Bioenergie entlastet Bilanz
Durch Einsatz von Bioenergie für Strom, Wärme und Kraftstoffe werden in Deutschland jährlich rund 64 Millionen Tonnen
Treibhausgas-Emissionen vermieden. Das entspricht fast der
Menge an Klimagasen, die direkt in der Landwirtschaft durch
Methan und Lachgas freigesetzt wird (72 Millionen Tonnen). In
der offiziellen Klimastatistik - erklärt dazu der Bauernverband
- werden die durch Bioenergie erreichten Emissionsminderungen aber nicht der Land- und Forstwirtschaft zugeschrieben, sondern dem Energie- und Verkehrssektor.
ETV NEWS 2-2015
EU will Bio-Rahmen schaffen
Bis zum Jahr 2020 sollte die Produktion von Biokraftstoffen aus
Nahrungsmittelfrüchten für Kraftstoffverbrauch auf einen Anteil von fünf Prozent begrenzt bleiben. So die EU-Kommission
2012. Hiervon abweichend hat das Europäische Parlament
2013 sechs Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen gefordert. Eine endgültige Entscheidung wird für 2015 erwartet.
Droht EU-Agrarpolitik Sackgasse?
„Die Umsetzung einer gemeinsamen europäischen Agrarpolitik
droht in eine Sackgasse zu führen“, erläuterte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt vor
Journalisten auf der Grünen Woche. Die Anforderungen an
die Landwirtschaft und die Prämierung von Leistungen seien
derart detailliert, dass dabei das Ziel aus den Augen verloren
werde. Das sogenannte Greening zum Erhalt von Dauergrünlandflächen diene in erster Linie der Bürokratie und nicht der
Umwelt. Bei den Bemühungen um eine gesunde Ernährung
will Schmidt laut Messeinformation vorrangig darauf setzen, die
Bürger zu informieren und Dinge, die gefährlich sind, von ihnen fernzuhalten. „Mit Regulierungsorgien und Volkserziehung
können wir die Konsumenten nicht dazu bringen, nur noch gesunde Sachen zu essen.“
Gala kommt wieder
Nach mehrjähriger Pause kehrt in diesem Jahr 2015 ein Glamour-Event der Extraklasse auf das Berliner Messegelände zurück: Am 19. Juni ist das Palais am Funkturm Schauplatz einer
Gala. Ihr Höhepunkt: Übergeben wird die höchstdotierte Auszeichnung im Bereich der Kultur - der DEUTSCHE FILMPREIS.
Solarer Ausbau ist eingebrochen
Mit insgesamt 38 Gigawatt (GW) kann die Solarenergie in
Deutschland an sonnenreichen Tagen zur Mittagszeit bereits
mehr als die Hälfte der Verbrauchsspitzen decken. In Bayern
und Baden-Württemberg wären es sogar zwei Drittel.
Außerdem übernimmt die Solarenergie immer mehr Systemleistungen. Dazu gehört die Frequenzstabilität von 50 Hz. Ist
zu viel Strom im Netz und die Netzfrequenz steigt dadurch auf
mehr als 50,2 Hertz, müssen Solarstrom-Anlagen zur Systemstabilisierung schrittweise vom Netz getrennt werden. Ältere
Solarstrom-Anlagen mit einer Spitzenleistung vom mehr als 10
Kilowatt (kWp) brauchen dazu ein technisches Update. Dazu
erläutert die Agentur für Erneuerbare Energien, dass dank der
Nachrüstung die beiden süddeutschen Bundesländer „auch von
einer sicheren Versorgung mit regionalem Strom profitieren“.
Insgesamt hat sich seit 2010 die installierte Leistung der Fotovoltaik in Deutschland von 18 auf 38 GW mehr als verdoppelt.
Der Ausbau ist jedoch nach aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur 2014 in allen Bundesländern deutlich eingebrochen. Neu
hinzu kamen nur noch 1,9 GW. Mit 427 MW neu installierter
Leistung steht Bayern hier erneut an der Spitze – bei Rückgang
des Anlagenzubaus um etwa die Hälfte. In Hamburg, Bremen
und Berlin kamen „sogar nur wenige MW neue Anlagen hinzu.
Das zeigen neue Zahlen auf dem AEE-Portal www.foederalerneuerbar.de.
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ETV NEWS
„NordLink“ tauscht überschüssigen Strom
Bald verbinden 623 km Seekabel Deutschland und Norwegen / BMWI:
Eckpunkte für neue Smart Meter
Norwegische Wasserkraft gegen deutsche Windkraft: Über ein
Seekabel soll überschüssiger Strom zwischen beiden Ländern
künftig ausgetauscht werden. Ziel sei es, die Versorgung zu
sichern. Womöglich sinke sogar der Strompreis. So berichtet
Christoph Heinzle vom ARD-Hörfunkstudio Stockholm.
In der norwegischen Stadt Haugsung haben die am Projekt
Beteiligten ihre Unterschriften unter den Vertrag zur Kooperation für das „NordLink-Kabel“ gesetzt: Der deutsch-niederländische Netzbetreiber Tennet, die deutsche Staatsbank KfW
und der norwegische Partner Statnett. Bis 2020 soll eine 623
Kilometer lange Verbindung entstehen, von der ein Großteil
(516 km) als Seekabel verläuft. Zwischen Wilser in Schleswig-Holstein und Tonstad in Südnorwegen, größtenteils verlegt auf dem Meeresboden der norwegischen, dänischen und
deutschen Nordsee.
Das Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungskabel (HGÜ)
mit einer maximalen Kapazität von 1400 Megawatt verkoppelt
beide Strommärkte. Norwegen nutzt über 97 Prozent seines
Stroms aus Wasserreservoirs in den Bergen und versorgt sich
so bereits bei weitem mit regenerativer Energie. Engpässe
der Versorgung entstehen, wenn sich die Reservoirs wegen
ausbleibendem Regen oder viel Schnee, der erst schmelzen
muss, nicht ausreichend auffüllen. Da sich solche Fälle in den
vergangenen Jahren häuften, ist Norwegen von Stromimporten abhängig, die zum Teil aus Deutschland erwartet werden.
Deutschland kann überschüssige Windenergie nach Norwegen leiten und dort verkaufen oder in Wasserreservoirs
zwischenspeichern. Rund 80 Prozent der norwegischen Wasserkraftwerke sind Pumpspeicheranlagen. Sie können relativ
schnell herunter geregelt oder auch abgeschaltet werden, sofern preisgünstiger Strom importiert wird. Im Gegenzug kann
Norwegen überschüssigen Strom aus Wasserkraftwerken in
das deutsche Netz einspeisen.
Das Seekabel werde also beidseitiger Versorgungssicherheit dienen, erklärte Tennet-Geschäftsführer Lex Hartman in
einem Statement seiner Firma: „Aus meiner Perspektive ist
NordLink die ideale Verbindung zwischen zwei Ländern, aber
eigentlich die ideale Verbindung zwischen Wind-, Sonnen- und
dem Wasserstrom.“ Für die grüne Energie, die man nicht immer steuern könne, werde „damit eine perfekte Balance“ geschaffen. Auf jeden Fall würden in den kommenden Jahren
Strom-Angebot und Strom-Nachfrage zwischen Deutschland
und Norwegen besser ausgeglichen.
Als positiver Effekt für die Verbraucher beider Länder sinken
laut Tennet die Strompreise – weil in Spitzenzeiten Nachfrage
und Angebot besser angepasst werden können.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bezeichnete den
Startschuss für das NordLink-Kabel als „wichtige Etappe der
Energiewende“. Für ihn sei es eine gute Nachricht, dass die
Projektpartner die finale Investitionsentscheidung unterzeichnet haben. Das Projekt wird von einem Konsortium realisiert,
an dem jeweils zu 50 Prozent der norwegische Übertragungsnetzbetreiber Statnett und die DC Nordseekabel GmbH & Co.
KG beteiligt sind. An DC Nordseekabel halten Tennet und die
KfW jeweils 50 Prozent der Geschäftsanteile. Dazu Gabriel
6
abschließend: „Wir unterstützen diese neue Seekabelverbindung, denn sie ist ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Versorgungssicherheit für Deutschland, aber auch für Norwegen.“
Diese „gute Nachricht“ beendet eine über lange Jahre geführte Diskussion zwischen Deutschland und Norwegen, ob
und wie wechselseitig Strom getauscht werden könnte. Was
im Gespräch über die künftige Sicherung der Stromversorgung
Thema bleibt, sind Überlegungen, die deutsche Experten mit
den Speicherpotenzen Österreichs verbinden. Im Alpenland
gibt es mächtige Pumpspeicherkraftwerke, die Strom aus
Deutschland aufnehmen könnten, sofern dort erneuerbare Energiequellen zu üppig sprudeln. Was im kleinen Nachbarland
möglich ist, hat schon vor Jahren einmal die FAZ so beschrieben: „Österreich kann mit seinen Pumpspeicherkraftwerken
Über- und Unterversorgung ausgleichen, also die Probleme
der Energiewende ein wenig mildern. Wenn zu viel Strom da
ist, wird mit seiner Hilfe Wasser den Berg hinauf gepumpt. Ist
der Strom knapp und teuer, fließt das Wasser ab und produziert Elektrizität.“ Das gelte eben auch für die „Grüne Batterie
Europas“ und helfe ebenfalls, die Stromversorgung zu sichern. Was Wunder, dass der Gedankenaustausch deutscher
und österreichischer Experten darüber anhält.
Notwendiger denn je werde es jetzt und künftig, Stromfluss
noch genauer als bisher zu messen, erklärte jüngst Staatssekretär Rainer Baake vom Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie zu Beginn dieses Jahres: „In einem Stromsystem,
das von volatil einspeisenden Erzeugungsanlagen geprägt ist,
ist es eine besondere Herausforderung, das Angebot und die
Nachfrage nach Strom stets in Einklang zu bringen“. Dabei bezieht sich Baake auf die jüngst von seinem Haus veröffentlichte
Verordnungspaket „Intelligente Netze“, das in Umsetzung des
Koalitionsvertrages verbindliche Vorgaben für den künftigen
Einsatz intelligenter Mess-Systeme („Smart Meter“) enthalten
soll. „Um das System auch künftig sicher zu führen,“ so Baake weiter, „brauchen wir eine sichere und moderne Mess- und
Steuerungstechnik im Stromversorgungsnetz, die zuverlässige
Einspeisewerte und Netzzustandsinformationen liefert.“
Dazu teilt das Wirtschaftsministerium mit, dass intelligente
Mess-Systeme verpflichtend nur dort eingebaut werden sollen, wo sie zu Kosteneinsparung führen. So sind Haushalte,
die weniger als 6000 kWh Strom im Jahr verbrauchen, nicht
zum Einbau von solchen Messgeräten verpflichtet. Für sie sei
„langfristig ein kostengünstiger elektronischer Stromzähler mit
Funktionen zur Verbrauchsveranschaulichung vorgesehen.“
Die Beratung der Neuerungen im Bundeskabinett soll noch vor
der Sommerpause 2015 erfolgen.
Die Zeit drängt. Bereits im vergangenen Oktober hatten
die zuständigen Behörden in Deutschland und in Norwegen
das eingangs dargestellte Projekt NordLink genehmigt. Dem
Baubeginn noch dieses Jahr steht wohl nun nichts mehr im
Wege, und die Sicherheit der europäischen Stromversorgung
kann weiter zunehmen. Immerhin hat die EU-Kommission den
NordLink-Plan deutlich definiert - als „Projekt von gemeinsamem Interesse“.
ETV NEWS 2-2015
ETV NEWS
Tuckern und Stinken für immer vorbei?
Reederei Riedel setzt ab April das erste solar betriebene Fahrgastschiff ein
Wind weht, wie man weiß, meistens auf Bergen und am
Meer. Doch auch im Flachland pfeift es mitunter heftig.
Strom aus solcher Quelle kostet Geld. Sonnenstrom hingegen kommt ohne große Rechnung vom Himmel. Doch zur
Zeit kämpft die Solarbranche im Lande darum, ihren guten
Ruf nicht vollends zu verlieren. Helfen könnte dabei ein
Berliner Vorhaben. Auf hiesigen Gewässern soll es künftig
ruhiger und freundlicher zugehen. Nämlich wenn Schiffsgeräusche wie störendes Tuckern und das lästige Stinken von
Öldämpfen weniger werden.
Seriöser formuliert es Lutz Freise, Geschäftsführer der
Reederei Riedel. Er sagt: „Unser Ansatz ist Nachhaltigkeit.
Wir wollen das nachhaltigste Unternehmen in der hiesigen
Fahrgastschifffahrt werden. Wenn wir es nicht sogar schon
sind.“ Deshalb sorgte die Geschäftsführung überall dort, wo
ihre Schiffe anlegen, für neue Stromanschlüsse. Denn in
jedem ihrer Schiffsrümpfe sollen abgasarme Maschinen arbeiten. In einem Fall tun sie es sogar schon mit RußpartikelFiltern. Wert gelegt wird auf die Feststellung, die Reederei
Riedel setze im konventionellen Bereich „das sauberste Fahrgastschiff ein, das es in Berlin gibt“.
Als nächsten Schritt auf dem Pfad der Nachhaltigkeit plant
die Reederei Riedel, mit ihren Fahrgästen völlig emissionsfrei unterwegs zu sein. Und da habe es sich „angeboten, ein
Solar-Schiff hierher zu bringen“, sagt Lutz Freise.
Woher es kommt, ist kein Geheimnis: Von der „Solar Water World“. Das seien „Investoren, die mit Solar-Paneelen ihr
Geld verdienen und einen Teil davon anlegen, um ElektroMobilität auf das Wasser zu bringen“. Das Schiff wurde in
Taiwan gebaut und nach Deutschland geholt. Sein damaliger
Ist-Zustand reichte für eine Zulassung nicht aus.
„Dann kamen wir ins Spiel“, so Lutz Freise. Seine Firma
habe in den vergangenen Jahren sechs Fahrgastschiffe bauen lassen. Am Werk gewesen seien Schiffsbau-Ingenieure,
die sich in dieser Thematik genau auskennen. Einer der Beteiligten war Stephan Weise, der Technische Geschäftsführer
der Reederei Riedel. Er habe über ein Jahr an der solaren
Neuerwerbung gearbeitet. Nun sei „die reguläre Zulassung“
ausgestellt. Anforderungen an Fahrgastschiffe lägen deutlich
über dem, was von Sportbooten verlangt wird. Deshalb „auch
ein Schutzattest als Fahrgastschiff, das alle heutigen Voraussetzungen in Sachen Sicherheit erfüllt“. Dazu gehöre „eine
nautische Besatzung“ - der Schiffsführer und der Motorwart.
„Diese Hürde war sehr hoch“, bekennt Lutz Weise. Aber
nach harter Arbeit sei das Ziel gemeinsam erreicht worden.
„Darauf sind wir zum Einen sehr stolz und zum Anderen freuen wir uns natürlich darauf, dieses mittlerweile bezaubernde
Schiff für Charterverkehr und auf Linienfahrten in Berlin
einzusetzen.“
Bis dahin bleibt noch allerhand zu tun. Der KatamaranRumpf der Yacht ist optimiert worden - „widerstands- und
strömungsdynamisch“. Wie bewährt er sich bei den planmäßigen Trainingsfahrten? Was ist zu beachten bei der Steuerung im mitunter dichten Schiffsverkehr auf der Spree oder
im Landwehrkanal? Wie bewahrheitet es sich im Alltag, dass
ETV NEWS 2-2015
„herausragende Fahreigenschaften und Sicherheit in allen
Situationen für Schiff, Besatzung und Gäste“ gegeben sind?
Und das Novum, die Solarzellen auf der großen Dachfläche, die großflächigen Photoelemente, die Strahlungsenergie
der Sonne direkt in elektrische Energie umwandeln - bis zu
sechs kW werden von dort erwartet. Geübt wird ihr Zusammenspiel mit der Energiespeicherung, in die jetzt ein BatteriePaket installiert ist, das noch einmal 60 000 Euro gekostet
hat. Schließlich muss das Solar-Schiff auch weiterfahren können, wenn Wolken am Himmel aufziehen.
Inzwischen ist man sich in der Leitung sicher, dass der
Schiffsführer stets im Bilde ist, wie viel Restkapazität bleibt.
„Wenn nötig, könnten wir an jeder unserer Anlagestellen halten
und dort Steckdosen nutzen, um wieder Fahrt aufzunehmen.“
Im Fahrplan der Reederei wird das auf den Namen „SunCut“ getaufte Solar-Schiff, „entsprechend herausgestellt“ und
ab April im Linienverkehr eingesetzt. Wöchentlich drei oder
vier Tage. Außerdem dient es individuellen Charterfahrten.
„Wenn man privat, seinen Geburtstag, kleine Firma-Repräsentationen oder was auch immer, feiern möchte, dann steht
SunCat zur Verfügung“, sagt Geschäftsführer Weise. Zahl
der zugelassenen Plätze: 49. Um Exklusivität garantieren zu
können, wird ein Rahmen von 20 bis 30 Gästen empfohlen.
Das Ambiente der Yacht: Natürlich ohne Tische und Stühle,
stattdessen kleine Hocker und mit Leder bezogene Sitzbänke. „Alles sehr aufwendig und hochwertig“.
Potentiellen Gästen kommen Informationen über SunCat
schon im Hotel entgegen, zum Beispiel in der E-MobilityLounge des NH-Hotels in der Friedrichstraße. Außerdem
ist die Reederei Riedel Partner der eMO geworden, der
zentralen Anlaufstelle für Elektromobilität in der deutschen
Hauptstadtregion.
Abschlussfrage: Ist SunCat leiser als andere Schiffe? Antwort: „Sie hören wirklich nur das Surren der Elektromotoren.
Man erlebt eigentlich ein angenehmes Dahingleiten. Das gönnen wir unseren Gästen. Eben deshalb wollen wir nun mit unserem Solar-Schiff bald den Linienverkehr verstärken. Jeder,
der möchte, kann dann auf einer etwa sechsstündigen Fahrt
die Berliner Innenstadt kennenlernen und genießen.“
Wirklich „jeder, der möchte“? Lutz Freise lacht: „Natürlich
nach entsprechendem Ticketerwerb“.
Schon vier Fähren mit Solarantrieb
Bereits seit dem Jahresbeginn 2014 setzt die BVG vier solarbetriebene Fähren ein, die in Stralsund gebaut worden
sind und der Förde Reederei mit Sitz in Vitte (Hiddensee)
gehören. Sie verkehren unter anderem zwischen Wendenschloss und Grünau sowie zwischen Schmöckwitz und der
Halbinsel Krampenburg. Platz ist jeweils für 35 bis 49 Fahrgäste, für zwei Rollstühle und zehn Fahrräder.
Die Fahrzeuge tragen die Namen „FährBär 1, 2, 3 und 4“.
Der Berliner Fährverkehr rechnet insgesamt mit rund einer
Million Fahrgäste jährlich.
7
ETV NEWS
Heizung aus der Erde fürs eigene Haus
ImmobilienGespräche“ festigen Zukunftswünsche nach Wohnen mit effizienter Energie
Seit Beginn unseres Jahrtausends sind die Stromkosten für private Haushalte fast auf das Doppelte gestiegen. Deshalb werden private Stromkunden mit schwächeren Einkommen schon
unterstützt. Zum Beispiel durch die Kampagne „StromsparCheck Plus“ des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen, denen
die Naturstrom AG, ein Energieversorger, mit einem Förderfond
zu neuem Gerät verhilft. Dessen Vorstand Oliver Hummel weiß
aus Erfahrung: „Durch den Austausch alter Kühlgeräte lässt sich
der Stromverbrauch spürbar reduzieren“. Spürbar dabei ist auch
der Gewinn für den Naturschutz. Ihn beziffert zum Beispiel das
„Berliner Abendblatt“: „Bereits bei einer Ersparnis von 200 Kilowattstunden pro Jahr werden mehr als 100 Kilogramm CO2
vermieden“.
Und wie denken Mitmenschen, die dabei sind, sich ein eigenes Zuhause zu schaffen, über ihre künftigen Stromkosten? Solches Fragen führt uns zum Postbahnhof am Ostbahnhof. Weil
im Katalog „Berliner ImmobilienGespräche“ zu lesen ist: „Es
erwartet Sie die größte Präsentation von Hausangeboten, Baugrundstücken und Energiedienstleistungen in unserer Region.“
Diese Messe, die Hausbau und Energie vereint – 2015 schon
zweimal veranstaltet - ist gedacht für Besucher, die sich ein
Eigenheim anschaffen oder ein Grundstück erwerben wollen.
Gesprächsbereit sind rund 130 Aussteller, darunter Hausbaufirmen, Architekten, Verbände, Experten der Baufinanzierung und
Energiefachleute. Zu sehen sind Bilder von 16 000 Hausvarianten und 15 000 Grundstücke. Begleitet von ungezählten offenbar nachhaltigen Energieangeboten, über die man reden kann.
Gern wird erklärt, wie sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW) mit ihren Möglichkeiten um Energieersparnis bemüht. Mit
dabei sind praktizierte Effizienzstandards wie KfW 55 und KfW
70. Lernen im Vorbeigehen: Das KfW-Effizienzhaus 85 benötigt
nur 85 Prozent der Energie, die ein Neubau sonst fordert.
Welchen Anteil am Firmenprogramm Niedrigenergiehäuser
schon haben, offenbart „Aktuell Bau“ Magdeburg im Messekatalog verblüffend: „95 Prozent“. Effizienzgedanken auch bei
Vortragsthemen für Messebesucher: „Moderne Küchenplanung
und energieeffiziente Küchentechnik“ oder „Energiewende im
privaten Haushalt“, ferner „Heizungssysteme im Vergleich“ oder
„Sicherung der energetischen Vorgabewerte am Bau“. Beteiligt
sind Referenten vom Institut für Energetik, Bauherrenberater
und sogar ein Vertrauensanwalt. Ausgestattet mit neuestem
Regulierungswissen. Denn seit Anfang 2015 sind gesetzliche
Ansprüche an den Hausbau in Sachen Energie erneut deutlich
gewachsen.
Der Bildschirm zu Hause reiht ohnehin schon Variante an
Variante klugen Umgangs mit Strom. Zugereichte Drucksachen
aus Messeständen am Postbahnhof bleiben da nichts schuldig.
Zudem heißt es in Messegesprächen oft: „Besuchen Sie uns
am Firmensitz oder in einem unserer Musterhäuser.“
In dieser Hinsicht ist der Messestand der thermoGLOBE
GmbH keine Ausnahme. Blickfang an der Wand: “Heizen mit
Erde, Luft und Sonne“. Das bedeutet? Wir hören, was Standbesucher vom Systemberater Florian Ludwig erfahren: „Wir bieten
an, Heiz- und Warmwasseranlagen zu bauen, die komplett mit
regenerativen Energien aus der Erde, aus der Luft oder von der
8
Sonne versorgt werden.“ Dafür gebe es Luftwärmepumpen, die
in der Luft vorhandene Energie herausholen und umwandeln in
Heizwärme bzw. Warmwasser. Zärtlich streichelt der Gastgeber
einen ausliegendes Flyer mit der Überschrift „Effizienz in ihrer
schönsten Form“.
Etwas später können wir darin lesen: „Die Basic Line Ai1 Geo
bietet eine perfekte Lösung für kostenbewusste Bauherren. Im
Winter sorgt sie für Wärme, im Sommer für Kühlung und das
ganze Jahr über für warmes Wasser. Energie aus dem Erdreich
bedeutet sehr gute Effizienz, niedrige Betriebskosten und fast
geräuschlosen Betrieb“.
Florian Ludwig ist noch nicht am Ende: Weitaus effektiver
noch wirke die Erdwärmepumpe, die auf Flächen am Haus
arbeitet. „Absoluter Star“ sei jedoch die Erdwärmepumpe mit
Tiefenbohrung. Das bedeutet eine 60 bis 100 Meter senkrechte
Bohrung. Die in dieser Tiefe vorhandene Erdenergie, so Ludwig, wird „mittels geschlossener Pumpenanlage hochgeholt
und freigegeben als Wärmeenergie. Sie reicht aus, um eine
Wohnfläche – das können 150 oder 300 Quadratmeter sein –
komplett mit Heizwärme und Warmwasser zu versorgen.“
Potentielle Kunden erfahren, dass so eine Anlage in der Anschaffung teurer ist als herkömmliche Lösungen. Dazu verweist
Herr Ludwig auf detaillierte Informationen, die Lutz Winkler, sein
Chef, im TV-Interview mit N24 nennt: Bei der Anschaffung der
Erdwärmepumpe gehe es um rund 10 000 Euro. Dieser hohe
Aufwand amortisiere sich nach ca. zehn oder zwölf Jahren.
Fest stehe jedenfalls: Das System Erdwärmepumpe stelle eine
ebenso umweltfreundliche wie klimaschonende Form des Heizens dar und werde deshalb in den nächsten Jahren mit Sicherheit weitere Verbreitung finden.
Hier wie beim Rundgang im Postbahnhof entsteht der Eindruck, dass sich Interessenten zunehmend mit energetischen
Problemen befassen, die vor dem künftigen Wohnen bedacht
sein wollen. Das bestätigt uns Florian Ludwig aus seiner Erfahrung auf der Messe und im Betrieb – er leitet in der thermoGLOBE GmbH die Systemberatung. Er sagt uns: “Geht es um
die Nutzung regenerativer Energie, dann sind die Leute zur Zeit
sehr offen und auch bereit, zu wechseln - von Öl auf Gas und
Erdwärme.“ Attraktion sei dabei wohl „die Unabhängigkeit durch
Energie, die aus der Erde kommt, die immer da ist und keinem
Konzern gehört“. Was wunder, dass zur Zeit sich viele Besucher
für Erdwärmepumpen interessieren.
Nun befasst sich thermoGLOBE ergänzend stärker auch mit
Solarstrom, um Sonne und Erde energetisch künftig kräftig zusammenwirken zu lassen.
Intensiven Kundenkontakt braucht thermoGLOBE, wie viele
Messen sind dafür nötig? Ludwigs Antwort: „Wir beteiligen uns
eigentlich nur noch im Postbahnhof. Dort ist genug interessiertes Publikum zu treffen.“
Für frischen Gesprächsstoff noch vor der zweiten Immobilienmesse Anfang März hatte die Investitionsbank Berlin (IBB)
gesorgt. Ihr Vorstandsvorsitzender Jürgen Allerkamp teilte nämlich mit, neu errichtete Eigenheime und Wohneigentum würden
„wieder gefördert“. Dabei denke man vor allem an Familien mit
schwächerem Einkommen und Kindern.
ETV NEWS 2-2015
ETV NEWS
Mehr Sicherheit, falls Spannung einbricht
VDE/FNN-Studie untersucht, wie Niederspannungsanlagen bei Fehlern reagieren:
Basis 12 500 Simulationsmodelle von Netzen und 950 von Erzeugungsanlagen
Künftige Erzeugungsanlagen in der Niederspannung sollen
sich „eingeschränkt dynamisch netzstützend verhalten“. So das
Fazit einer Studie, die vom Forum Netztechnik/Netzbetrieb im
VDE (FNN) in Auftrag gegeben worden war. Darüber informiert
VDE-Pressesprecherin Melanie Unseld:
Unter dynamischer Netzunterstützung ist zu verstehen, dass
Erzeugungsanlagen bei sehr kurzen Spannungseinbrüchen,
typischerweise für die Dauer von ca. 100 Millisekunden, am
Netz bleiben. Die Studie untersucht umfassend, welche Auswirkungen ein solcher Fehler im Übertragungsnetz im Jahr 2022
auf dezentrale Erzeugungsanlagen in der Niederspannung
hätte.
Diese Frage ist relevant, weil sich die installierte Leistung von
Anlagen der erneuerbaren Energie bis 2022 um mindestens 40
% erhöhen wird. Daher ist im Hinblick auf Systemsicherheit das
Verhalten der an das Niederspannungsnetz angeschlossenen
Erzeugungsanlagen bei Spannungseinbrüchen zu definieren.
Die Studie zeigt, dass von Netzfehlern bedingte Abschaltung
dann in einigen Netzregionen zum Ausfall zwischen 30 und
50 % der jeweiligen Einspeisung führen kann. Im Hinblick auf
die Systemsicherheit muss deshalb die Abschaltleistung von
Erzeugungseinheiten bei Spannungseinbrüchen so gering wie
möglich gehalten werden. Dies vor allem, um einer Systemgefahr bei witterungsbedingt mehreren kurzzeitig aufeinander
folgenden Fehlern zu begegnen. Um einem solchen Szenario
vorzubeugen, sind bereits heute Anforderungen an künftige
Anlagen in der Niederspannung zu definieren, also vor allem
Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie Blockheizkraftwerke.
Bisher fehlten systematische und praxisnahe Untersuchungen zum Verhalten solcher Anlagen im Fehlerfall. Diese
Lücke hat die Studie des FNN jetzt geschlossen. Sie basiert
auf einem Simulationsmodell mit 12 500 modellierten Niederspannungsnetzen und rund 950 Modellen von Erzeugungsanlagen. Die Berechnungen zeigen, dass sich beispielsweise
ein simulierter Wegfall von rund 1400 MW Leistung um 50 %
reduzieren lässt, wenn Erzeugungsanlagen sich eingeschränkt
dynamisch netzstützend verhalten. Eingeschränkte Netzstützung bedeutet, dass sich Erzeugungsanlagen bei Fehlern nicht
vom Netz trennen und schnell wieder Wirkleistung einspeisen
können. Im Unterschied dazu gibt es auch die vollständig dynamische Netzstützung. Hier würde die Erzeugungsanlage zusätzlich auch noch während des Fehlers aktiv Blind- und/oder
Wirkstrom einspeisen, was die Werte weiter verbessert. Allerdings ergeben sich in diesem Fall neue Herausforderungen bei
Netzschutzkonzepten, so dass dafür weitere Untersuchungen
notwendig wären.
Es handelt sich um die erste von vier FNN-Studien, die
zukünftige Anforderungen an Erzeugungsanlagen in Übertragungs- und Verteilnetzen identifizieren. Mit weiteren Ergebnissen ist noch 2015 zu rechnen. Sie werden gemeinsam
ausgewertet und gehen in die Weiterentwicklung der VDE-Anwendungsregeln „Anforderungen an Erzeugungsanlagen in der
Niederspannung“ VDE-AR-N 4105 ein. Eine kostenlose Kurzfassung der Studie ist zu finden auf der FNN-Webseite: www.
vde.com/fnn.
39 Bücher in einer Minute inhaltlich erfasst
Bibliothek der TH Wildau: Unabhängige Tests von Lesegerät
und anderen RFID-Lösungen
Bücher, die falsch einsortiert und für Studenten schwer auffindbar sind, werden korrekt eingeordnet und ausgeliehene Bücher
notiert. Bei einer solchen Inventur macht die TH Wildau Tabula
rasa - allein in der Lehrbuchsammlung mit 15 000 Bänden eine
logistische Mammutaufgabe.
Die größte Fachhochschule von Brandenburg ist die erste Institution, in der die Einführung von RFID in Bibliotheken wissenschaftlich begleitet wird. Sie realisiert regelmäßig unabhängige
Tests von RFID-Lösungen. Bei der jüngsten Teilinventur war es
der Handheld ID ISC, PRH200 Blade Reader von der Firma
Feig Electronic. Das Gerät wurde auf Herz und Nieren geprüft.
Sein Zeugnis: Ein einziger Mitarbeiter bewältigte die Inventur in
17 Stunden. Dank stabiler WLAN-Anbindung und zuverlässiger
Erfassung. Darüber berichtet Andreas Löw von Feig Electronic
in der Zeitschrift „ident“.
Für Anwendungen wie in Wildau zeichnet sich der Handheld
Reader zum einen durch geringes Gewicht und ergonomisches
Design aus, das auch über eine längeren Zeitraum gut in der
Hand liegt. Zum anderen lässt sich das Lesegerät drahtlos vernetzen, so dass sich Bibliothekare frei bewegen können, soweit
das WLAN reicht. Für die Erfassung von CDs, DVDs oder dicht
ETV NEWS 2-2015
neben einander stehenden Fachzeitschriften – hier gemeinsam Medien genannt - steht der zuschaltbare Boost Mode zur
Verfügung. Dadurch wird die Sendeleistung von 1,5 W auf 4 W
erhöht und erfasst sämtliche als problematisch geltende Medien. Der ausdauernde Akku im Boost Mode hält einen ganzen
Arbeitstag durch.
Sicher ist, dass der Feig Reader eindeutig mehr Freiraum für
Bibliothekare schafft. Denn dieses Lesegerät findet Medien anhand der Medien- oder der Seriennummer des Transponders
im Vorbeigehen. Er kann ausgeliehene von angestammten
Büchern anhand der AFI (Application Familiy Identifier)-Bytes
unterscheiden. Dadurch können bei der Rückgabe große Mengen von Büchern auf einmal als „im Bestand“ gekennzeichnet
werden.
Das Bibliotheksteam der TH Wildau hat die Mobilität durch
die weitreichende stabile WLAN-Verbindung und die Akkustärke als Hauptvorteile empfunden. Im Test hat der Feig Handheld
Reader die Erwartungen der Probanden übertroffen. Über das
Software Development Kit konnten sie die hauseigene InventurFortsetzung auf Seite 13 rechte Spalte …
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ETV NEWS
ERLESENES
Die Deutsche Bauindustrie informiert die ETV News über eine neue
GmbH: Führende Verbände aus dem Bereich Planen, Bauen und Betrieb haben die „planen-bauen 4.0 – Gesellschaft zur Digitalisierung
des Planens, Bauens und Betreibens mbH“ gegründet.Die gemeinsame Initiative der Verbände, unterstützt von Staat und Wirtschaft,
wolle darauf hinarbeiten, dass allen am Bau Beteiligten die Existenzpotentiale digitalen Bauens zugänglich werden. „Umfassende
Digitalisierung aller für die Planung und Realisierung relevanter Bauwerksdaten und die Vernetzung in virtuellen Bauwerksdatenmodellen
bergen aus der Sicht der Gründer erhebliches Innovationspotential.“
Interessierte Unternehmen und Bundesorganisationen seien eingeladen, der Gesellschaft beizutreten.
*
„Nach dem hastigen Ausstieg aus der Kernenergie 2011 wegen der
Reaktorkatastrophe von Fukushima kämpfen die Konzerne für viele
Milliarden Schadenersatz - und dagegen, dass ihnen der Staat neue
Kosten für die Suche nach einem Atommüllendlager aufdrückt“,
schreibt die Zeitschrift Capital. Mittlerweile lägen vor Gerichten 25
Klagen von AKW-Betreibern, es gehe um Schadenersatz und Rückzahlungen von fast 30 Mrd. Euro.
Dahinter stehe ein noch größerer Plan, so Capital weiter. „Konzerne, die sich Jahrzehnte über Traumgewinne freuten, wollen die
Kosten für die Abwicklung der Meiler und die Lagerung des strahlenden Mülls loswerden. Am liebsten natürlich an den Staat - und
damit an den Steuerzahler. Studien schätzen, dass Abriss und Entsorgung bis Mitte des Jahrhunderts mehr als 60 Milliarden Euro verschlingen könnten. Ziel der Industrie sei es, Verhandlungsmasse für
einen Deal aufzubauen, heißt es in den zuständigen Ministerien von
Bund und Ländern.“ Abschließend lesen wir: „Verlieren können die
Betreiber nichts. Aber viel gewinnen, denn ihre Erfolgsaussichten
sind in einigen der Verfahren gar nicht so schlecht.“
*
Dem Informationsangebot der Messe Berlin entnehmen wir eine
Aussage von EU-Kommissar Phil Hogan auf der Grünen Woche. Er
sagte zu Verhandlungen der Europäischen Kommission mit den USA
über ein Handelsabkommen mit Europa, ein ausgewogener Vertrag
werde der EU-Landwirtschaft und der Gesellschaft der ganzen EU
„insgesamt enorme Vorteile“ bringen. „Absolut klarstellen“ möchte er
jedoch: „Ich werde keine EU-Standards opfern, weder auf dem Altar
dieses Vertrages noch anderer Handelsabkommen. Der verstärkte
Schutz europäischer Nahrungsmittelprodukte mit geografischer Herkunftsangabe ist eine unserer wichtigsten Prioritäten in den TTIPVerhandlungen.“ In den letzten Jahren habe sich die EU erfolgreich
um einen besseren Schutz für Hunderte ihrer berühmten Herkunftsbezeichnungen bemüht. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch bei
TTIP zu einem positiven Ergebnis gelangen werden.“ (Bis Jahresende 2015 wird wohl noch weiter verhandelt. ETV News)
*
“Die Energiewirtschaft beharrt trotz der Ablehnung durch die Bundesregierung auf Hilfen für ihre schwächelnden Kohle- und Gaskraftwerke“, schreibt die Agentur Reuters. Konventionelle und sichere
Kraftwerke blieben noch lange unersetzlich, habe Eon-Chef Johannes Teyssen auf einer Handelsblatt-Tagung zur Energiewirtschaft
10
in Berlin gesagt. Sie seien trotz des Ausbaus des schwankenden
Ökostroms für eine sichere Versorgung nötig und bräuchten einen
fairen Preis. Auch Vertreter der Stadtwerke hätten gefordert, dass
die Bereitstellung von Energie, die rund um die Uhr erzeugt werden
kann, vergütet wird.
Zur Abrundung des Themas ergänzt Reuters: „Konzerne wie Eon
und RWE haben in den vergangenen Jahren Milliardensummen in
den Bau neuer Kohle- und Gaskraftwerke investiert. Diese Anlagen
rechnen sich jedoch heute oftmals nicht mehr... Bei der Bundesnetzagentur liegen rund 50 Anträge auf Stilllegungen vor.“
*
In das Ausland entsandte Mitarbeiter sind bei ihrer Rückkehr häufig von ihrer Firma enttäuscht. Das berichtet DPA aus der Zeitschrift
„Personalmagazin“ - unter Bezug auf eine Studie der Hochschule
Osnabrück. Eines der Probleme: Rückkehrer sind frustriert, weil sie
ihre im Ausland erworbenen Kenntnisse zu Hause nicht nutzen können. Die Kommunikation zwischen den Kollegen in der Heimat und
im Ausland sei mangelhaft. Deshalb habe es sich bewährt, wenn Mitarbeiter einen Mentor zur Seite haben, sobald sie ins Ausland gehen.
*
Deutschland werde „voraussichtlich kein Geld in den 315 Milliarden
Euro schweren Investitionsfonds“ einzahlen, den EU-Kommissionschef Juncker initiiert, vermutet die Agentur Reuters. „Kritiker fürchten,
dass die EU-Staaten möglichst viele Projekte in ihren Heimatländern
fördern und weniger auf die Prioritäten der EU-Kommission wie etwa
die Energie-Union und den Ausbau der Digitalwirtschaft achten. Der
Fonds soll ohne Beiträge der Mitgliedsländer auskommen.“
*
Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche will in vier Jahren ein
reines Elektro-Auto auf den Markt bringen, konstatiert dpa unter Berufung auf das Magazin „auto motor sport“.Porsche habe sich von
seinen Plänen für eine kleine Version seiner Limousine Panamera
verabschiedet und wolle nun im Jahr 2018/19 mit dem Elektroauto namens Pajun an den Start gehen. Jüngst habe Porsche-Chef
Matthias Müller gesagt, er schließe es nicht aus, dass Porsche einmal ein reines E-Auto bauen werde. Allerdings müsse dafür aber eine
völlig neue Batterietechnik entwickelt werden.
*
„Wir wollen, dass Windows 10 das meist geliebte Windows aller
Zeiten wird“. Diesen Satz von Microsoft-Chef Satya Nadella zitiert
die Berliner Zeitung. Windows 10 sei für eine Welt gemacht, in der
alles miteinander verbunden ist. Es solle erstmals über alle Geräteklassen hinweg vom PC bis zum Smartphone eine einheitliche Plattform bieten.
„Die Sprachsteuerung Cortana erhält in Windows 10 eine prominente Rolle“, heißt es wörtlich. „Die Funktion greift auf verschiedene
Programme sowie die Suchmaschine Bing zu und kann zum Beispiel
eine Wettervorhersage geben...Über die selbst lernende Sprachsteuerung lasse sich zum Beispiel auch ein Platz in einem Restaurant
reservieren. Selbst das Menü könne Cortana dabei dem jeweiligen
Geschmack entsprechend auswählen.“
Redaktion der Seiten 4-10: Josef Feistl
ETV NEWS 2-2015
ETV NEWS
VDE-Hochschulgruppe an der TU Berlin
Am 23. Februar 2015 traf sich die VDE-Studentengruppe
der TU Berlin zu ihrer konstituierenden Sitzung.
Die VDE-Hochschulgruppe der TU Berlin hat einen eigenen Email-Server: vde-tub.de
Um an der TU Berlin als eigener Verein anerkannt zu werden, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Dazu
gehören, neben einer Mindestmitgliederzahl, dass ein
Satzung beschlossen wird und die für eine Vereinsleitung
notwendigen Organe gewählt werden.
Eine Mitgliedschaft in der VDE-Hochschulgruppe der TU
Berlin, und damit im VDE sowie im Elektrotechnischen
Verein ETV, der Regional-Organisation Berlin-Brandenburg im VDE, bietet Studenten die Möglichkeit, Teil eines
Netzwerkes zu sein, das viele Vorteile hat. Sie lernen
Kommilitonen kennen, die ähnliche Interessen haben wie
Sie, sodass es Gelegenheit zu fachlichem Austausch gibt.
Durch Kontakte zu im Beruf stehenden Kollegen bekommen Sie Anregungen zu Bachelor- und Masterarbeiten.
Ein typisches Beispiel sind die vom ETV regelmäßig veranstalteten Donnerstagslektionen. In Arbeitskreisen lernen Sie in Vorträgen und Besichtigungen aktuelle Technik
kennen. Die Mitgliederzeitschrift „VDE dialog“ und das
lokale Informationsblatt „ETV NEWS“ diskutieren technische und technik-politische Fragen der Gegenwart. Sie
haben Gelegenheit, kostenlose Eintrittskarten zur CEBiT
und zur Hannover-Messe zu bekommen. Dies nur ein
Auszug aus den Aktivitäten.
Die am 23. Februar beschlossene Satzung ist inzwischen
an die TU-Leitung weitergegeben worden.
Zum ersten Vorsitzender der VDE-Hochschulgruppe an
der TU Berlin wurde Vincent Reeder gewählt. Sein Stellvertreter ist Pascal Stauss. Beide sind den Mitgliedern der
Hochschulgruppe gut bekannt durch eine vor Weihnachten am Hochspannungs-Institut der TU durchgeführte
Informationsveranstaltung.
Die Deutsche Telekom hat der Hochschulgruppe im 18.
Stock des Telefunken-Hochhauses am Ernst-Reuter-Platz
Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, um Sprechstunden
abzuhalten: Mittwochs in der Zeit 16 bis 18 Uhr sind Studenten willkommen, die sich über die Hochschulgruppe
und ihre Veranstaltungen informieren wollen. Eine weitere
Gelegenheit, die Gruppe und sich gegenseitig kennen zu
lernen, sind Stammtische, die im Café Hardenberg Donnerstags abends veranstaltet werden sollen.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt für Studenten EUR 16,00
jährlich. Das Beitrittsjahr ist beitragsfrei. Melden Sie sich
bei v.reeder@vde-tub.de oder p.stauss@vde-tub.be.
ETV
Stadtspaziergänge
Kannste mir mal was pumpen…? Besuch im Feuerwehrmuseum
Diese bekannte Redewendung stammt aus der Geschichte der Feuerwehr: Die Luft für einen Taucher wurde von
Hand mit einem Blasebalg gepumpt. In Erinnerung gebracht durch einen Besuch im Feuerwehrmuseum, gelegen im Gebäude der Feuerwache Tegel, Berliner Str. 16.
Sammlungen zur Geschichte der Berliner Feuerwehr gab
es früher an mehreren Stellen in Berlin. Im Jahr 1983
wurde das Museum in Tegel gegründet, wo auf 800 qm
Technik der Feuerwehren aus mehr als 350 Jahren gezeigt wird. An verschiedenen historischen Geräten, die
teilweise noch vor 30 Jahren eingesetzt wurden, kann die
Entwicklung in den letzten Jahrzehnten verfolgt werden.
Nach dem großen Stadtbrand in Hamburg im Jahre 1842
sollte die Brandbekämpfung in den Städten besser werden. So wurde 1851 in Berlin, als Abteilung der Polizei,
die Berliner Feuerwehr gegründet. Ihr Leiter war der
„Oberspritzencommisarius“ Carl Ludwig Scabell.
Der Leiter des Museums, Herr Sträubig, führte durch die
Ausstellung. Hier nur eine Auswahl aus der Vielzahl der
Objekte. In eine „Löschtine“, ein großes Fass, wurde von
„Eimerleuten“ mit Eimern Wasser geschüttet, damit die
ETV NEWS 2-2015
„Pumpleute“ an der handbetriebenen Feuerlöschpumpe
Druck zum Löschen aufbauen konnten. Pferde zogen
die „bespannte“ Handdruckspritze. In der Darstellung der
jüngeren Geschichte wird auf die Feuerwehr im zweiten
Weltkrieg und in der Nachkriegszeit sowie in der DDR
eingegangen.
Das Feuerwehrmuseum widmet sich jedoch nicht nur der
geschichtlichen Entwicklung, sondern setzt einen Schwerpunkt auf Information über die heute angewandte Technik
und Funktion der Feuerwehr. Themen sind u.a. Technik
der Hilfeleistung, Gefahren der Einsatzstelle, Probleme
mit Solaranlagen auf dem Dach, Tauch-Unfälle. Besprochen wird auch, wie es zu einem Zimmerbrand kommen
kann, mit dem Hinweis, wie wichtig Rauchmelder im Haus
oder in der Wohnung sind.
Eine gute Gelegenheit, die Feuerwehr kennen zu lernen.
Die Art der Darstellung spricht nicht nur Erwachsene an,
sondern ist auch für Kinder attraktiv. Vielen Dank!
Lothar Kipf, Erhard Sonnenfeld
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ETV NEWS
Modell des Schiffshebewerks Niederfinow im
Deutschen Technikmuseum Berlin
Bild: Modell des Schiffshebewerks Niederfinow
Das Schiffshebewerk Niederfinow wurde am 21.03.1934
nach einer Bauzeit von sieben Jahren in Betrieb genommen. Mit seiner Hilfe konnte der Höhenunterschied von
36 m von der Oder zur Havel in weniger als 20 min überwunden werden. Das war gegenüber der vorher benutzten
Schleusentreppe mit vier Kammern ein gewaltiger Zeitgewinn. Das Schleusen durch die vier ursprünglichen Kammern dauerte fast zwei Stunden.
Dieses Schiffshebewerk ist das älteste noch im Dienst
befindliche Hebewerk Deutschlands. Es erhielt 2007
als erstes Bauwerk den Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ von der
Bundesingenieurkammer.
Am 29. April 2006 unternahm der ETV eine Tagesfahrt
zum Schiffshebewerk, Im Programm gab es eine Schleusung abwärts und eine aufwärts.
Bereits im Jahre 1934 wurde für das Verkehrs- und
Baumuseum in Berlin ein Modell des Schiffshebewerks
Niederfinow von der Firma Peter Koch Modellbau in Köln
im Maßstab 1:50 hergestellt. Dieses Modell ging in den
Wirren am Ende des Zweiten Weltkriegs verloren. Deshalb
hatte der Feinmechanikermeister Siegfried Rudolf, ein
Mitarbeiter des Deutschen Technikmuseums, 1994 den
Plan, ein neues Modell im gleichen Maßstab ehrenamtlich
zu erstellen. Sicher ahnte er damals nicht, wie viel Arbeit
in einem so schwierigen Modell stecken würde. Im Laufe der 20 Jahre waren drei weitere Mitarbeiter des Museums am Bau des Modells in ihrer Freizeit beschäftigt; zum
Schluß fertigte ein Herr vom Förderverein des Museums
die Steuerung für den beweglichen Trog an. Die Pläne für
das Schiffshebewerk-Modell wurden dem Museum vom
Wasser- und Schiffartsamt Eberswalde kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das Modell besteht aus Messing, aber auch Aluminium,
Holz, Kunststoff und Stahlseile wurden verbaut. Es wiegt
350 kg. Etwa 140.000 Nieten halten die Teile zusammen.
Der bewegliche Trog, der im Original die Schiffe aufnimmt, wird von einem 50-W-Elektromotor angetrieben.
Werkzeuge für knifflige Stellen, an die man nur schwer
herankam, mußten selbst angefertigt werden. Die Materialkosten für das Modell wurden vom Deutschen Technikmuseum und vom Förderverein getragen.
Seit dem 10. Dezember 2014 können die Besucher/innen
das Modell nun in der Dauerausstellung Schiffahrt besichtigen; es steht in einer großen Glasvitrine. Mit einem
Knopfdruck kann der Vorgang der Schleusung eingeleitet
werden, der beim Modell – mit Öffnen und Schließen der
Trogtore – weniger als fünf Minuten dauert.
Erhard Sonnenfeld
Hub:raum
In der Winterfeldtstraße in Berlin-Schöneberg prankt an
einem der Eingänge des ehrwürdigen 1929 erbauten Telekomgebäudes – des ehemaligen Fernmeldeamtes 1
Berlin – der nicht zu übersehende Schriftzug „hub:raum“.
Das macht neugierig. Hier ist ein seit etwa 2 Jahren bestehender Ableger der Deutschen Telekom AG am Werk,
und zwar für „werdende Unternehmer“. Wenn jemand
eine Idee für ein Produkt hat, die aussichtsreich und erfolgversprechend zu sein scheint, und man diese Idee im
Rahmen eines kleinen Betriebes zu einem Produkt entwickeln will, hat der- oder diejenige hier die Möglichkeit.
Hub:raum hilft jungen Unternehmen auf verschiedene
Weise. Eines der Programme, das hier angeboten wird,
unterstützt die jungen Firmen durch Finanzierung, Mentoring, gemeinsame Arbeit, Beratung und Unternehmensstrategie. Die Kleinstfirmen erhalten für die Dauer von
12
bis zu einem Jahr einen Raum zum Arbeiten und werden
mit bis zu einem Betrag von 300.000 € für Entwicklung
und Personal ausgestattet. Anschließend werden sie in
die freie „Wildbahn des Wettbewerbs“ entlassen, wo sie
bestehen können oder auch nicht. Zahlen darüber liegen
noch nicht vor. Z.Z. sind fünf kleine Unternehmen im Einsatz, die eigenständig als Firma mit eigenem Personal an
ihren Entwicklungen arbeiten.
Ein sehr ausführlicher und interessanter Vortrag und eine
Führung durch das Büro mit den Arbeitsplätzen der Unternehmen, an denen z.T. Mitarbeiter mit eigenwilligem
Outfit zu sehen waren, zeigte uns eine völlig neue Dimension der Unternehmensbildung und der für junge Unternehmer bestehenden Möglichkeiten auf.
Lothar Kipf
ETV NEWS 2-2015
ETV NEWS
Reise ins Land der aufstehenden Sonne – Japan
Im ETV laufen die Vorbereitungen für eine Fachexkursion nach Japan, voraussichtlich Anfang November dieses
Jahres. Als technologische Supermacht mit starker Kreativität und Innovationskraft genießt Japan, so wie auch
Deutschland, einen extrem guten Ruf. Auf dieser Reise
möchten wir Sie mit einigen diesbezüglichen Themen in
Kontakt bringen, aber auch die kulturellen Aspekte dieser
Nation nicht vernachlässigen. In die Planung einbezogen
ist der japanische Partnerverband des VDE „The Institute
of Electrical Engineers of Japan IEEJ“.
Geplant sind unter Anderem in Tokyo der Besuch des Japan Future Technology Centers „Miraikan“ und des Panasonic Centers, wo Ihnen die neuesten Technologien von
Panasonic vorgestellt werden sollen. Im Ausstellungszentrum und im Themenpark des Autoherstellers Toyota erhalten Sie einen Einblick in die moderne Autoproduktion.
Ein Fachbesuch des Olympiastadions Tokyo vermittelt
einen Eindruck von der Planung des Stadion-Neubaus
mit 80.000 Sitzplätzen und schließbarem Dach für die
olympischen Spiele 2020. In Yokohama Stadt, ca. 50 km
südlich von Tokyo, werden Sie die Yokohama Smart Energy Community kennen lernen, ein Energie- und Sozialbetriebsexperiment der nächsten Generation (http://www.
smartenergy.co.jp/yokohama/index.html). In einem regionalen Versorgungsnetz werden Strom aus erneuerbaren
Quellen, Null-Energiehäuser, Elektrofahrzeuge und intelligente Energie-Management-Systeme auf Haushaltsund Stadtteilebene miteinander kombiniert.
oder im National Museum of Ethnology eine Sammlung
von Darstellungen der „Drei Affen“ („nichts sehen, nichts
hören, nichts sagen“) besichtigen – oder vor dem Abflug
einen Einkaufsbummel machen.
Über Details zu dieser Reise, Terminplan und Preise werden wir Sie, nach Abschluss der Vorbereitungen, in der
nächsten Ausgabe der ETV NEWS bzw. durch ein persönliches Einladungsschreiben mit den Bestellunterlagen
informieren. Soviel ist aber schon zu erkennen: Eine intensive Kombination aus Kultur und japanischer Technik!
… Fortsetzung von Seite 9
software anschließen, die den Medienbestand visualisiert. So
sieht der Bibliothekar auf einen Blick, welche Bücher verliehen,
falsch einsortiert oder nicht korrekt ausgezeichnet sind. Dadurch war es möglich, dass ein einziger Mitarbeiter die Inventur
der Lehrbuchsammlung innerhalb von nur 17 Stunden (Pausen
mitgerechnet) durchführen konnte. Im Schnitt waren in jeder Minute 39 Medien bearbeitet worden.
Anzeige
ENTWÜRFE
NORMEN
Selbstverständlich werden Sie eine Stadtrundfahrt durch
Tokyo machen und Gelegenheit haben zu einem Spaziergang in Shibuya und auf der Luxusmeile VDE-VORSCHRIFTENWERK
Omotesando.
Im Meiji Park ist der Meji-Schrein zu besichtigen, der vor
VDE-VORSCHRIFTENWERK
allem für Hochzeiten beliebt ist. Von der
Nijubashi-Brücke können Sie einen Blick werfen auf die kaiserlichen
ANTRIEBSTECHNIK
Palastanlagen.
DIN VDE 0100
TECHNOTHEK
BÜCHER
SEMINARE
ENERGIETECHNIK
ELEKTRONIK
DVDOPENAUTOMATION
Mit dem Shinkansen fahren Sie nach Kyoto, das, vor
dem Umzug nach Tokyo, für mehr als 1000 Jahre Japans Hauptstadt war. Im Kaiserpalast Nijo hören Sie die
„Japanischen Nachtigallen“. Die Dielen in dem Schloss
sind so verlegt, dass sie beim Betreten quietschen oder
knarren und auf diese Weise die Bewohner vor unliebsamen Gästen warnten. Besonders eindrucksvoll sind in
Kyoto die Parks mit ihren Steingärten, Teichen und dem
„Goldenen Pavillon“. Vom Kiyomitzu-Tempel haben Sie
einen herrlichen Blick über die alte Stadt, in der sich ein
Spaziergang lohnt.
ZEITSCHRIFTEN
IEC-NORMEN
2015. 366 Seiten
99,– € (Buch/E-Book)
138,60 € (Kombi)
ELEKTROTECHNIK
BGV A3 MESSTECHNIK
ELEKTROINSTALLATION
PROCEEDINGS
E-BOOK
Mit Technikwissen sichergehen:
Zuverlässige Schaltgeräte
für sichere Netze!
In der Nähe von Kyoto liegt Nara, das Sie auf dem Weg
nach Osaka kennen lernen werden.
In Nara befindet sich der Todaji Tempel, das größte Holzbauwerk weltweit. Dort wird die größte buddhistische
Bronzestatue der Welt „Daibutsu“ verehrt. Im Nara-Park
begegnen Sie dem freilebenden zahmen Rotwild.
Das notwendige Wissen hierzu vermittelt Ihnen dieses
einzigartige Fachbuch. Den inhaltlichen Schwerpunkt
bildet die Darstellung des dynamischen Verhaltens von
Netzen.
Vor dem Rückflug nach Deutschland von Osaka aus haben Sie Gelegenheit, einen Eindruck von dieser Stadt zu
bekommen. Sie können die Burg von Osaka besuchen,
Bestellen Sie jetzt: (030) 34 80 01-222
oder www.vde-verlag.de/140937
ETV NEWS 2-2015
Das Kombiangebot bestehend aus Buch und E-Book ist ausschließlich auf
www.vde-verlag.de erhältlich. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten.
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ETV NEWS
VDE/ETV-Tagung „Blitzschutz für Praktiker“
am 10. Juni 2015, 10.00 - 16.00 Uhr
VDE-Haus, Bismarckstraße 33
Programm:
1. Vorstellung des Arbeitskreises „Blitzschutz für Praktiker“ Dipl.-Ing. Wolfgang Heuhsen
2. Blitzschutz-Statistik von 2007 bis 2014 Dipl.-Ing. Wolfgang Heuhsen
3. Brandschutz im Blitzschutz
Dipl.-Ing. Joseph Messerer
4. Häufige Fehler beim Bau von HVI-Anlagen
Dipl.-Ing. Christian Braun
5. Korrosion im Blitzschutzbau
Dipl.-Ing. Klaus-Peter Müller
6. Nachträgliche Nutzung der Stahlbewehrung im Beton mit Erdungsankern
Frau Dipl.-Ing. Anne Krämer
7. Erfahrungsaustausch zu Anfragen an den AK
Moderator: Dr.-Ing. Manfred Menge
Anmeldung in ETV-Geschäftsstelle, Bismarckstraße 33,
10625 Berlin,
Tel. 030-341 45 66, Fax 030-342 07 17,
etv-berlin@t-online.de
Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat über die
Teilnahme an dieser Veranstaltung
Teilnahmegebühr (incl. Imbiss):
€ 40,00 für Mitglieder des VDE oder ABB, Studenten und
Personen ab 63 Jahren,
€ 95,00 für Nichtmitglieder
Der Arbeitskreis „Blitzschutz für Praktiker“ wird getragen
vom VDE, ETV (Elektrotechnischer Verein e.V.) und ABB
(Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung e.V.). Er sieht
sich als Ratgeber vor Ort für die
- Errichter des Blitzschutzes,
- Elektroplaner und Handwerker der Gebäudetechnik,
- Architekten der Gebäude und industrieller Anlagen,
- Immobilien-Verwaltungen,
- Ansprechpartner für spezifische Fragen der Öffentlichkeit
und Behörden
Basierend auf dem gegenwärtigen allgemein bewährten
Stand der Technik zum Blitzschutz (Normen, Merkblätter,
nationale und internationale Veranstaltungen)
- präsentiert er in einer jährlichen Veranstaltung die
Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis,
- bietet er dem Auditorium die Diskussion / Fortführung
des Erfahrungsaustauschs der „Pausengespräche“ an,
- präsentiert er unsere Themen auf den nationalen
Blitzschutztagungen des ABB sowie auf regionalen
technischen Veranstaltungen (z.B. VIBW Frankfurt/
Oder),
- veröffentlicht er Fachbeiträge im ElektroPraktiker (ep)
und anderen Fachzeitschriften,
- arbeitet er mit im Vorstand des ABB zu den Themen
„Blitz-Statistik“ und „Blitzgefahren“.
Der AK-Vorstand wird bis 2016 kommissarisch geleitet von
Dipl.-Ing. Wolfgang Heuhsen und Dr.-Ing. Manfred Menge.
VDE-Seminare in Berlin 2./3. Quartal 2015
Blitz- und Überspannungsschutz
01./02.6. Blitz- und Überspannungsschutz nach
VDE 0185-305-3 und -4
29./30.9. Geprüfte Blitzschutzfachkraft für Anlagen mit
explosionsgefährdeten Bereichen
Elektrotechnik
01./02.6. Schaltberechtigung für Starkstromanlagen bis
17./18.9. 36 kV, Teil 1: Grundlagen (2 Termine)
15./16.6. Basiswissen Elektrotechnik für „Nichtelektriker“
24.4.
Jahresunterweisung für Schaltberechtigte
3.6.
(3 Termine)
16.9.
17./18.6. Rechte und Pflichten von Elektro- und
verantwortlichen Elektrofachkräften
13.4.
Jahresunterweisung für die Elektrofachkraft
11.6.
(3 Termine)
28.9.
15.4.
Jahresunterweisung für die elektrotechnisch
4.6.
unterwiesene Person (EuP) (2 Termine)
10.6.
Betriebselektriker
15./16.6. Fachkunde für die elektrotechnisch
unterwiesene Person (EuP)
14.4.
Jahresunterweisung für die verantwortliche
29.9.
Elektrofachkraft (2 Termine)
20./21.4. Schaltberechtigung für Starkstromanlagen bis
36 kV. Teil 2: Training Schaltberechtigung
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Energietechnik
18.6.
Brandbekämpfung in elektrischen Anlagen
29.9.
Baggerschäden – Sicherheit bei Bauarbeiten im Bereich von Versorgungsanlagen
Medizintechnik
07./08.5. Starkstromanlagen im Krankenhaus und medi
zinisch genutzten Räumen DIN VDE 0100-710
Mess- und Prüftechnik
17.3.
Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebs09.6.
und Arbeitsmittel (2 Termine)
28./29.4. Prüfen elektrischer Anlagen, Betriebs10./11.6. und Arbeitsmittel (2 Termine)
Netztechnik / Netzbetrieb
16./17.9. Verteilungsnetze auf dem Weg zum Smart Grid
Normen und Sicherheit
8.6.
DIN VDE 0100 – Einblicke
04.6.
Sicheres Betreiben elektrischer Anlagen und
Arbeitsmittel nach Arbeitsschutzrecht
9.6.
Sicherheitsbeleuchtung in baulichen Anlagen
nach DIN VDE 0108-100 und DIN VDE 0100-718
5.6.
Schutz gegen elektrischen Schlag in Nieder
spannungsanlagen und Betriebsmitteln
17.6.
Die aktuellen technischen Anschluss
bedingungen Strom
ETV NEWS 2-2015
ETV NEWS
Veranstaltungen des IfKom e.V.
Sofern nichts anderes angegeben, ist die Teilnehmerzahl
begrenzt und Sie werden gebeten, sich in der ETV-Geschäftsstelle (siehe Impressum) anzumelden.
Stadtführung
Donnerstag, 09.04.2015
14.00 Uhr
Brandenburg an der Havel
Sehenswürdigkeiten der Stadt in 2,5 Stunden
Treffpunkt: Neustädtischer Markt/Stadtrelief
Anreise mit der DB oder mit dem Kfz. Wenn Mitfahrgelegenheit gewünscht wird, bitte bei Anmeldung angeben
Stadtführung
Dienstag, 21.04.2015
14.00 Uhr
Europas Elektropolis – Stadtgang mit Herrn Voigtländer
Treffpunkt: U-Bhf Rohrdamm, Ausgang Rohrdamm
Stadtführung
Mittwoch, 06.05.2015
14.00 Uhr
Bionade- Biedermeier - Der Mythos vom Prenzlauer Berg
Stadtgang mit Herrn Voigtländer
Treffpunkt: U-Bhf. Luxemburgplatz, Ausgang Torstr.
Führung
Mittwoch, 27.05.2015
13.00 Uhr
Stadtschloss Potsdam und Brandenburger Landtag
Führung durch das Stadtschloss
Treffpunkt: Hauptbahnhof Potsdam, Information DB
Führung
Mittwoch, 03.06.2015
11.15 – ca. 14.00 Uhr
BMW Werk Leipzig
BMW i Exclusivführung – Produktion von
Elektrofahrzeugen
Besucherbetreuung, BMW Allee 1, 04349 Leipzig
Kostenanteil pro Teilnehmer: 10,00 € (ohne Fahrtkosten)
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.Bitte, melden Sie sich in
der ETV-Geschäftsstelle an.
Anmeldeschluss: 30.April 2015
Eine Bestätigung für die Teilnahme kann aus organisatorischen Gründen erst nach dem Anmeldeschluss
erfolgen. Die Teilnehmer erhalten dann Anfahrtsskizze
sowie detaillierte Hinweise für die Besichtigung.
Die An- und Abreise ist von den Teilnehmern selbst zu organisieren.
Es besteht jedoch die Möglichkeit der Mitfahrgelegenheit.
Besteht hierfür Interesse so ist dieser Wunsch bei der Anmeldung anzugeben.
Gästeparkplätze sind vor dem Zentralgebäude vorhanden.
Im Eigenanteil für jeden Teilnehmer ist die Führung sowie
ein Pausensnack vor Ort inbegriffen.
Es wird darauf hingewiesen, dass auf dem Werksgelände
größere Strecken zu Fuß zurückgelegt werden müssen.
ETV NEWS 2-2015
Stadtführung
Mittwoch, 17.06.2015
13.30 Uhr
Blick in die jüngste Vergangenheit Potsdams –
Stadtgang durch Potsdam
Treffpunkt: Glienicker Brücke, Potsdamer Seite
Stadtführung
Mittwoch, 01.07.2015
14.00 Uhr
Die neue City-West – der Kurfürstendamm
Stadtgang mit Herrn Voigtländer
Treffpunkt: S-Bhf. Zoologischer Garten, an der Uhr am
Bahnhof Zoo
Besichtigung
Dienstag, 21.07.2015
14.00 Uhr
Besichtigung des Müllheizkraftwerkes Ruhleben
Freiheit 24-25, 13597 Berlin-Spandau
Besichtigung
Freitag, 07.08.2015
Kloster Neuzelle
Ablauf:
11.30 Uhr Treffpunkt zum Mittagessen im Landhaushotel
Prinz Albrecht in Neuzelle, Frankfurter Str. 54. Teilnahme
am Mittagessen bitte bei der Anmeldung angeben, Speisekarte wird dann übersandt.
13.00 Uhr Treffpunkt vor dem Kloster Neuzelle (für alle Teilnehmer unabhängig vom Essen).
Besichtigung des Klosters, des Klostergartens sowie der
Stiftskirche St. Marien und der Evangelischen Pfarrkirche
zum Heiligen Kreuz (in Form eines Spazierganges und
nach eigenem Wunsch)
14.45 Uhr Führung durch die Klosterbrauerei – ohne Verkostung.
Besichtigung
Dienstag, 18.08.2015
14.00 Uhr
Besuch im Gründerzeitmuseum Mahlsdorf
Hultschiner Damm 333, 12623 Berlin
Impressum
Herausgeber: Elektrotechnischer Verein (ETV) e.V.
Bezirksverein Berlin-Brandenburg im VDE
Bismarckstraße 33, 10625 Berlin
Verantwortlich: Heinz-H. Schramm
Geschäftszeiten: Di.-Do., 10-14 Uhr
Gestaltung und Druck: Oktoberdruck AG,
Anmeldungen für Veranstaltungen unter:
Telefon: 030-341 45 66; Fax: 030-342 07 17
Mail: etv-berlin@t-online.de
Internet: www.etv-berlin.de
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ETV NEWS
ETV-Veranstaltungen 2. Quartal 2015
Vortrag - Donnerstagslektionen
Donnerstag, 09.04.2015, 18.00 Uhr
Weiterentwicklung der Verteilnetze
Neue Anforderungen an Erzeugungsanlagen und Integration von Speichern
Dipl.-Ing. Jan Sokow, FNN Forum Netzwerk / Netzbetrieb
im VDE
VDE-Haus, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin
AK VDI/VDE Regenerative Energien
Vortrag
Dienstag, 14.04.15
18.00 Uhr
Offshore Windenergie – politische Rahmenbedingungen und technische Herausforderungen (Arbeitstitel)
Referenten: NN, DONG Energy Renewables Germany
GmbH, Hamburg
VDE-Haus, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin
Exkursion
Mittwoch, 15.04.2015
15.00 Uhr
Werksbesichtigung der Mercedes Benz Ludwigsfelde
GmbH
Zum Industriepark 10, 14974 Ludwigsfelde, Gebäude 19, Saal
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung
in der ETV-Geschäftsstelle.
Mitgliederversammlung
Samstag, 25.04.2015, 11.00 Uhr
VDE-Haus, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin
(U-Bhf. Deutsche Oper)
(Programm: siehe Seite 2)
AK VDI/VDE Regenerative Energien
Vortrag
in Zusammenarbeit mit dem VDI-AK
Energietechnik
Dienstag, 05.05.2015, 18.00 Uhr
Neues über Groß-Batterie-Systeme bei der YOUNICOS
AG (Arbeitstitel)
Referent: Clemens Triebel, Mit-Gründer und Chief Visionary Officer, YOUNICOS AG, Berlin
AK Energietechnik
Besichtigung
Donnerstag, 07.05.2015
15.00 Uhr und 17.00 Uhr
Vortrag - Donnerstagslektionen
Donnerstag, 07.05.2015
18.00 Uhr
Anforderungen an einen sicheren Betrieb des Elektroenergiesystems infolge der Energiewende
Dipl.-Ing. Wolfgang Neldner, Neldnerconult Berlin
VDE-Haus, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin
AK VDI/VDE Regenerative Energien
Ankündigung Exkursion
in Zusammenarbeit mit dem VDI Magdeburger
Bezirksverein
Donnerstag, 28.05.2015, nachmittags
Windenergieanlagenhersteller Enercon, Werk Magdeburg
Details zur Besichtigung und zum Anmeldeverfahren stehen zur Zeit noch nicht fest. Sie werden rechtzeitig über den
Email-Verteiler bekannt gegeben.
VDI/VDE Vortrag
Donnerstag, 04.06.2015
18.30 Uhr
Virtuelle Mikroskopie als modernes Verfahren in der
Medizintechnik (Näheres: siehe Seite 2)
Prof. Peter Hufnagel, Charité
VDE-Haus, Bismarckstraße 33
Blitzschutztagung 2015
Mittwoch, 10.06.2015 (urspr. geplant am 18.03.), 10.00 Uhr
Blitzschutz für Praktiker
VDE-Haus, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin
Teilnahmegebühr für Mitglieder VDE und ABB, Schüler,
Studenten und Personen über 63 Jahre: € 40,00
Kostenbeitrag Nichtmitglieder €95,00
(Programm: Seite 14)
Vortrag - Donnerstagslektionen
Donnerstag, 11.06.2015, 18.00 Uhr
Historie – mit Demonstrationen ( Arbeitstitel)
Herbert Almus, Prof. Horst Schwetlick
VDE-Haus,Bismarckstraße 33
AK Energietechnik
Vortrag mit Besichtigung der Wärmeleitwarte
Siemens-Prüflabore – Schwerpunkt Hochspannungsprüflabor
Nonnendammallee 104, 13629 Berlin
(Treffpunkt beim Pförtner)
Donnerstag, 18.06.2015, 17.00 Uhr
Für beide Termine ist eine namentliche Anmeldung in der
ETV-Geschäftsstelle erforderlich.
Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Teilnahme
nur mit bestätigter Anmeldung möglich.
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Aktuelle Einsatzbedingungen der Berliner Heizkraftwerke
Ralf Knittel (VE Wärme) Vattenfall Europe Wärme AG,
Syringenplatz 29, 10407 Berlin
ETV NEWS 2-2015
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