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"Der Glattfelder" vom 2. April 2015

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DER GLATTFELDER
7
Donnerstag, 2. April 2015
Alarmübung im Schulhaus Hof
Dank neuer Alarmanlage musste Feuerwehr nur «löschen»
Vergangene Woche wurde im
Schulhaus Hof eine unangemeldete
Evakuationsübung
durchgeführt.
Dank der neuen Alarmanlage hatten die Schüler das Haus schon verlassen, bevor die Feuerwehr eintraf.
Bruno Meier
In den Glattfelder Schulhäusern finden regelmässig Evakuationsübungen
der Feuerwehr statt.
Dies vor allem, um Lehrerschaft und
Schüler darauf vorzubereiten, was bei
einem möglichen Ernstfall zu tun ist.
Bei diesen Übungen wird im Keller
oder Korridor des Schulhauses jeweils
ungefährlicher Discorauch erzeugt
und darauf gewartet, bis ein Rauchmelder oder eine Person Alarm
schlägt und die Feuerwehr alarmiert.
Bisher hat dies immer sehr gut geklappt, wobei die Schüler der oberen
Klassenräume in der Regel mittels Autodrehleiter evakuiert werden mussten. Am vergangenen Donnerstag war
allerdings alles etwas anders. Die bei
der Sanierung des Schulhauses neu
installierte Alarmanlage reagierte
nämlich so schnell, dass alle Schüler
das Gebäude bereits verlassen hatten,
als die ersten Rettungskräfte eintrafen.
Erinnerungsbild eines aufregenden Vormittages aus luftiger Höhe.
auffordert, das Gebäude umgehend
auf den Fluchtwegen zu verlassen
und sich zum Sammelplatz zu begeben, leistete ganze Arbeit. In kürzester
Zeit befanden sich sämtliche Schüler
auf der grossen Spielwiese in Sicherheit. Damit hatten die anrückenden
Rettungskräfte ein grosses Problem
weniger. Der Leitspruch «Retten, Halten, Löschen» hatte sich im ersten Teil
schon erledigt. So blieb der Feuerwehr nur noch die supponierte Löscharbeit übrig. Laut Einsatzleiter Beat
Schlegel hatte man sich den Übungsablauf an diesem Vormittag zwar etAlarmanlage ist Gold wert
was anders vorgestellt. Gleichzeitig
lobte er die Effizienz der neuen
Eine schrille Sirene und eine Lautspre- Alarmanlage, die nicht mehr abzustelcherstimme, die unaufhörlich dazu len war, bis auch der allerletzte Rest
des Rauches mittels Ventilatoren aus
dem Gebäude geblasen war. «Diese
Anlage ist Gold wert», bilanzierte Die Autodrehleiter aus Dielsdorf
Schlegel.
stand bereit, wurde aber nicht mehr
benötigt.
Abwarten manchmal sicherer
Korridor befinde. Graf: «Die Türen
Nach dieser etwas verkürzten Aktion eurer Klassenzimmer halten auch eirief der stellvertretende Kommandant nem grösseren Feuer ohne Probleme
der Feuerwehr Glattfelden-Stadel- mindesten 30 Minuten stand. Es kann
Weiach Marcel Graf die Schüler zu sich also durchaus lohnen, auf Reteiner kurzen Übungsbesprechung zu- tung zu warten, als sich der Gefahr eisammen. Dabei lobte er das vorbildli- ner Rauchvergiftung auszusetzen.»
che Verhalten von Schüler- und Leh- Die Autodrehleiter, die aus Dielsdorf
rerschaft. Gleichzeitig wies er aber angerückt war, kam diesmal zwar
auch darauf hin, dass es bei einem nicht zum Rettungseinsatz. Dafür bot
echten Ereignis unter Umständen bes- sie dem Fotografen eine Plattform für
ser sei, die oberen Zimmer nicht zu ein abschliessendes Erinnerungsfoto
verlassen, wenn sich schon Rauch im aus luftiger Höhe.
Marcel Graf lobte das vorbildliche Verhalten der Schülerinnen und Schüler.
Einsatzleiter Beat Schlegel (links) bei der Befehlsausgabe.
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Fotos: Bruno Meier
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