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IHK Magazin Fulda 4/2015

EinbettenHerunterladen
Wirtschafts
magazin
4 | 2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
Industrie- und Handelskammer
Gießen-Friedberg
Die Unternehmer-Mitmachorganisation
Mahlzeit!
Genuss in der Mittagspause
für eine gesunde Belegschaft
Gunstlage der Wetterau
IHK-Vollversammlung
Sonderthema Innovationen
Region kann durch die nahe
Metropole profitieren.
Seite 18
Der Kampf für eine gerechte
Erbschaftsteuer
Seite 24
Erfolgschancen mit einer guten Idee
und Finanzierung
Seite 38
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gebauer.de
SCHANZ PERSONALSERVICE GmbH
Foto: privat
EDITORIAL
Fit für den
Arbeitsalltag
D
ie Ernährung von Unternehmern und
kigem Gemüse und Reis, Kartoffeln oder
Mitarbeitern ist in der heutigen Zeit
Teigwaren kann den Energiebedarf gut
wichtiger denn je. Oft braucht man
decken. Und nur so viel, wie man auch tat-
gar nicht so viele Kalorien, eher mehr
sächlich braucht: Der Organismus wird hier-
Vitamine und Ballaststoffe. Kennen Sie
durch weniger belastet, man fühlt sich nach
Ihren persönlichen Energiebedarf?
dem Essen nicht träge und kann die weite-
Denn bei geringer körperlicher AnstrenRainer Dietz, IHK-Vollversammlungsmitglied
und Inhaber vom Posthotel und Restaurant
Johannesberg in Lauterbach
gung und vermehrter Sinnesanforderungen
ren beruflichen Anforderungen fit und ausgewogen angehen.
sollte man leichtere Speisen zu sich nehmen.
Da der Geschmack schon in den ersten
Mir fällt immer öfter auf, dass Essen
Lebensjahren geprägt wird, sollte hier schon
nebenbei läuft und sich wenig Zeit dafür
darauf verstärkt geachtet werden, wie eine
genommen wird. Dabei isst man nicht nur
Zusammenstellung von Mahlzeiten erfolgt.
unbewusst zu viel, sondern nimmt häufig zu
Kinder sollten deshalb die unterschiedlichen
viele gehärtete Fette zu sich. Die Omega-
Geschmackseigenschaften
Fettsäuren kommen oft zu kurz, sind sie für
Lebensmitteln für die Ernährung kennenler-
uns doch lebensnotwendig. Dabei kann man
nen, um als Erwachsener eine ausgewogene
sich durch die Verwendung von kalt gepress-
und genussreiche Speisenzusammenstellung
tem Distel-, Lein-, Traubenkern- oder auch
treffen zu können.
von
frischen
Rapsöl und ein- bis zweimal die Woche
Fisch wie Hering, Lachs, Makrele oder Forel-
Bleiben Sie ausgewogen und genussvoll.
le sehr gut versorgen und den Stoffwechsel
unterstützen.
Eine auch das Auge ansprechende
Zusammenstellung von kleinen Mengen an
www.giessen-friedberg.ihk.de
Geflügel, Wild oder auch Rind- und Kalb-
Herzlichst
fleisch mit frischem bunten Salat oder knak-
Rainer Dietz
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
3
INHALT
Foto: Uli Geis
Aufmacher
6
Mut zum Genuss
Interview mit Ernährungscoach Guido Ritter
8
Gesundes Essen in den Pausenzeiten
11
Regionale Gerichte aus dem Vogelsbergkreis
Wirtschaft und Politik
WIRTSCHAFT UND POLITIK
ãIHK-Verbund MittelhessenÒ - Hessens Ministerpräsident Volker
Bouffier referiert im März 2015 in einer Plenarsitzung zum Thema
„Mittelhessen im Zeichen der demografischen Herausforderung –
Selbsthilfe und Flankierung durch die Landespolitik“.
Seite 12
12
TragfŠhige Kompromisse
„Wir-Gefühl“ in Mittelhessen schaffen
14
FachkrŠfte finden
Arbeitskreis will Flüchtlingen helfen, Fuß zu fassen.
16
Tourismus in der Wetterau
Neu gegründete Gesellschaft hat viel vor.
18
†berschwapp-Effekte nutzen
Der Wetteraukreis kann von der Metropole Frankfurt
Foto: K. Schmitt
profitieren.
21
Wirtschaftsjunioren Gie§en-Vogelsberg
Kleiderschränke für guten Zweck ausgeräumt
IHK Service
22
Beispielhaftes Gesamtengagement
Urkunde für Regionalgesellschaft Aldi Butzbach
SERVICE
ãIHK-VollversammlungÒ - In der März-Sitzung nimmt IHK-Präsident Rainer Schwarz (Mitte) formell die beiden gewählten Kandidaten Andreas Schmitt (links, BLFP Frielinghaus Architekten Planungs
GmbH, Friedberg) und Hans-Theodor Wegener (R. & M. Wegener,
Lauterbach) in das regionale Wirtschaftsparlament auf.
Seite 24
24
Tagung der Vollversammlung
28
AHK Frankreich
Fünf Fragen an Hauptgeschäftsführer Jörn Bousselmi
30
Marketingtipps
Richtiges Marketing für mehr Gäste
32
Veranstaltungskalender
33
Lob fŸr ZollŠmter
Foto: I. Jakob-Diedolph
Ergebnis der Umfrage ist positiv.
34
Veranstaltung im KurzportrŠt
35
VerŠnderungen im Handelsregister
Personalien
36
36
JubilŠen
Neu im Vorstand
Stellvertretendes Mitglied im Vorstand der Sparkasse
Oberhessen
NACHRICHTEN
ãBetriebsjubilŠumÒ - Die Familienunternehmer Silke und Thomas
Pfeiffer mit Sohn Mark und dessen Lebensgefährtin Katrin Klös
(v. rechts) feiern mit ihrer Belegschaft in diesem Jahr den 85.
Geburtstag der Rohrleitungsbau Fritz GmbH & Co. KG.
Seite 49
4
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
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Sonderthema Innovationen
38
Fachkräftesicherung
InnovationsbŸro FachkrŠfte fŸr die Region
39
IHK-Innovationsberatung Hessen
UnterstŸtzung fŸr die Umsetzung innovativer Ideen
40
Informationsveranstaltung der IHK und KfW
Finanzielle UnterstŸtzung fŸr Unternehmen und
Innovationen
42
Patente
Warum Patente, und wann patentieren lassen?
Nachrichten aus der Region
44
Facebook heute
Werbung als Grund zum Aufhšren
50
HassiaGruppe in Bad Vilbel
Bilanz 2014 weist Absatzplus aus.
53
Gefragter Mittelstandspartner
Deutsche Bank Gie§en prŠsentiert das Vorjahresergebnis.
Lebensart
58
Allendorf (Lumda)
StandortportrŠt aus dem Landkreis Gie§en
61
„Land und Genuss“
Landrat und Gastronom brutzeln gemeinsam auf der BŸhne.
Impressum
66
Autoren dieser Ausgabe
66
Vorschau
Wir bitten um freundliche Beachtung...
der Beilage „Engelbert & Strauss“, „Wortmann AG“ und
in einem Teil der Auflage „Trabert – Besser Hören“.
www.giessen-friedberg.ihk.de
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
5
AUFMACHER
Auch Unternehmer
brauchen Mut zum Genuss
Hochschuldozent Guido Ritter über Genuss und Geschmack bei Kantinenessen
Guido Ritter ist Lebensmittelchemiker und
unserer Erfahrung heraus ist die Nummer eins
Es gibt ja auch schon heute, was das Catering
promovierte an der Justus-Liebig-Universi-
doch oftmals noch die Bratwurst.
angeht, wunderbare Angebote aus der Region,
tät in Gießen zum Dr. oec. troph. Seit nun-
die auch kreativ angerichtet sind. Gerade bei
mehr 15 Jahren lehrt er an der Fachhoch-
Jeder kennt den Spruch von Paracelsus
der Tagungs- oder Meeting-Verpflegung haben
schule Münster, seine Themenschwerpunk-
„Der Mensch ist, was er isst“. Von daher
Unternehmen noch eine große Entwicklungs-
te sind Lebensmittelrecht, Lebensmittelsen-
ist die Ernährung der Mitarbeiter auch
möglichkeit, ihren Mitarbeitern etwas anzu-
sorik, nachhaltige Produktentwicklung und
ein sehr sensibles Thema. Die meisten
bieten, was andere Unternehmen nicht haben.
die Entwicklung von Geschmack und
wollen sich hier vielleicht auch nicht
Viele kennen den Kreislauf des Arbeitsalltags.
Genuss. Ritter bildet auch zum Ernährungs-
reinreden lassen?
Der Tag ist ausgebucht mit dem Tagesgeschäft,
coach mit IHK-Abschluss (IHK Frankfurt
Die Aufgabe der Unternehmer ist es hier, ein
Telefonaten, Besprechungen, und häufig
am Main) aus.
Stück weit etwas vorzuleben, um neue Wege
erscheint das Essen als nicht so wichtig. Man
in der Ernährung zu signalisieren und dem
übergeht das Hungergefühl und arbeitet wei-
Herr Ritter, betriebliches Gesundheits-
Ganzen auch eine Attraktivität zu geben. Es
ter. Die Folgen sind häufig Unterzuckerung, die
management wird von Unternehmen
gibt beispielsweise auch für Kantinen und
Psyche verändert sich, der Stresslevel steigt,
häufig so umgesetzt, dass sie ihren Mit-
Cateringfirmen die Möglichkeit, sich nach den
und die Konzentration lässt nach. Am Abend
arbeitern Kurse oder Zuschüsse bei-
Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft
will man dann das fehlende Essen vom Tag
spielsweise zu Massagen, Fitness-Trai-
für Ernährung zertifizieren zu lassen.
nachholen. Dabei sind Übermaß oder Heiß-
nings oder auch zur Stress-Reduzierung
Wie sieht es denn mit den Pausen beim
Genuss kommt hier meist immer zu kurz.
ausgewogene
energieliefernde
Meeting-Marathon aus? Haben Sie hier-
Auf der anderen Seite zeigen Studien, dass die
Ernährung in den Fokus. Sehen Sie auch
für einen energieliefernden Tipp? Quali-
Kommunikation am Tisch effektiver sein kann
hier die Unternehmer in der Verantwor-
tätsstandards gibt es doch keine, oder?
als ein Meeting, weil einfach Sachverhalte
und
tung?
6
hunger sehr schlechte Ratgeber. Und der
anbieten. Derzeit rückt immer mehr eine
Das stimmt. Sie legen gerade den Finger in
besprochen werden, die oft nochmal in einen
Es ist wichtig, dass Unternehmen mehr darauf
eine Wunde. Für Pausen, wenn es sie denn
anderen Kontext zusammengebracht werden.
schauen, ihre Mitarbeiter fit zu halten, aber
überhaupt gibt, gibt es keine Standards. Oft
auch ein attraktives Angebot zu machen, was
werden ja nur die öden halben Brötchen ange-
Sie haben den Genuss erwähnt. Ist er
die Ernährung betrifft. Der Unternehmer sollte
boten. Die sind so unkreativ und wenig wert-
denn so wichtig? Was verstehen Sie dar-
dabei möglichst seine Mitarbeiter in einen Ver-
schätzend den Mitarbeitern gegenüber, die
unter?
änderungsprozess einbinden, beispielsweise zu
danach weiter Leistung bringen sollen. Die
Genuss ist beim Essen sehr wichtig. Für mich
Ernährungswünschen in der Kantine oder auch
Wertschätzung ist dann schon eine ganz ande-
gehören Mut, Grenzerfahrung und Verantwor-
mal für die Stärkung in den Meeting-Pausen.
re, wenn mal frisches Obst angeboten würde
tung dazu. So wie ein Unternehmer Mut und
Durch die Einbindung werden Wertschätzung
oder wenn Joghurt mit dabei ist oder über-
Verantwortung zeigen kann, indem er bei-
und Personalbindung gelebt. Jedoch sollte man
haupt Abwechslung angeboten wird. Das neh-
spielsweise während des Meeting-Marathons
hier keine 1:1-Veränderung erzwingen oder
men die Arbeitnehmer auch bewusst war. Das
regelmäßig Pausen einführt, in denen kreativ
schon gar nicht mit erhobenem Zeigefinger
sind zwar nur Kleinigkeiten, doch auch damit
angerichtete und energieliefernde Snacks
etwas verbieten. Das funktioniert nicht. Aus
kann man schon viel erreichen.
angeboten werden.
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
Foto: privat
AUFMACHER
Guido Ritter ist auch Ernährungscoach.
Es gibt Studienergebnisse, die zeigen, dass das
Risiko, adipös zu werden, schon verringert ist,
wenn man Wert darauf legt, dass man zu
Hause gemeinsam isst, dass der Tisch schön
gedeckt ist und dass Kommunikation am Tisch
läuft. Ein gesunder Ernährungsstil hängt sozusagen auch mit dem Genuss zusammen.
Prägen Geschmacks-Erfahrungen aus
der Kindheit unsere Ernährung?
Zum Genuss gehört tatsächlich auch die Erfahrung. Es gibt beispielsweise 30.000 Apfelsorten
weltweit, und gerade mal acht Sorten bestimmen das Angebot im konventionellen Markt.
Wir haben eine relative Einengung auf wenige
Das heißt, Sie verbinden mit Genuss
Arten und somit auch eine Einengung des
auch eine bestimmte Haltung im Leben?
Geschmackes. Dieser wird in den ersten acht
Ja, das ist ein Stück weit auch Verantwortung,
Lebensjahren geprägt und dann später an die
sich mit dem Thema, woher das Lebensmittel
kommende Generation weitergegeben. Heut-
stammt, zu beschäftigen. Und das ist nicht nur
zutage wird oft mit Fertigprodukten gekocht.
der Unternehmer, der dies vorleben oder Ange-
Und diese Fertigprodukte prägen auch wieder
bote machen könnte, sondern auch der Mitar-
einen bestimmten Geschmack. Viele Kinder
beiter, der durch dieses „Guck mal“ einen
wissen ja gar nicht mehr, wie es ist, in eine rohe
Anstoß erhält und so die Verantwortlichkeit in
Kartoffel zu beißen und wie sie schmeckt. Und
sein Privatleben tragen könnte. Mir persönlich
doch: Trotz der Prägung im Kindesalter kann
schmeckt beispielsweise die Schokolade nicht,
man Genussfähigkeit auch später noch lernen.
wenn ich weiß, dass sie mit Kinderarbeit zu
Zusammenfassend könnte man sagen, dass
tun hat.
Genussmenschen bewusster im Leben stehen.
Dann der Genuss als ‚bewusstes Essen mit
Derzeit führen wir eine Studie durch mit der
allen Sinnen‘. Dazu gehören das Wahrnehmen
These, dass Genussmenschen mehr auf ihren
von Aussehen, Geruch und Geschmack. Diese
Lebensstil achten, sie mehr ihren Körper wert-
Erfahrungen werden als positive Erfahrungen
schätzen. Dass sie den Moment einfach bewus-
im Gehirn abgespeichert, und man isst, im
ster wahrnehmen, also im Hier und Jetzt leben.
Sinne von essen, dann einfach glücklicher.
Und es zeigt sich überall: Es kommt nicht nur
Aber Genuss hat auch etwas mit Grenzsetzung
darauf an, was wir essen, sondern auch wie wir
zu tun. Dass man nur so viel isst, wie man
essen.
braucht, um zufrieden zu sein und nicht darüber hinaus. Also nicht: Das Essen war ausge-
Das ist ein schönes Schlusswort. Herzli-
sprochen gut, weil das Schnitzel über den Tel-
chen Dank für das erfrischende Inter-
lerrand hing – dies hat nichts mit Genuss zu
view.
tun.
www.giessen-friedberg.ihk.de
Es wurde von Margarete Göhmann geführt. n
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
7
AUFMACHER
Gesund essen
Erhöhte Arbeitsausfälle durch verantwortungsvolle
Betriebsverpflegung mindern.
VON MARGARETE GÖHMANN
2013 gab es einen politischen Appell, als
die Grünen gesetzlich einen „Veggie-Day“ in
Kantinen verankern wollten. Einmal in der
ner und gut 50 Prozent der Frauen über-
Woche kein Fleisch essen zu können, erregte
gewichtig, jede/jeder Fünfte ist adipös.
viele Gemüter; und doch befürworteten
Dadurch steigt das Risiko für ernährungsbe-
damals laut Infratest schon 36 Prozent der
dingte Krankheiten. Im Rahmen der Natio-
befragten Bundesbürger diese Empfehlung.
nalen Verzehrsstudie II des Max Rubner-
Im IHK-Bezirk reagieren immer mehr Unter-
Instituts im Auftrag des Bundesministeri-
nehmen auf derartige Nachrichten. Neben
ums für Ernährung, Landwirtschaft und
dem schon fast selbstverständlich geworde-
Verbraucherschutz wurden unter anderem
nen betrieblichen Gesundheitsmanagement
Gründe wie mangelndes Ernährungswissen
rückt auch die Ernährung zunehmend in den
aber auch ein ungünstiges Essverhalten
Fokus. Und nicht nur auf vitaminreiche Kost
genannt. Als Folgen gelten erhöhte Arbeits-
wird Wert gelegt, auch soziale, regionale
ausfälle und das vorzeitige Ausscheiden vor
und ökologische Verantwortung spielen
ting gibt es Bio-Obst oder auch belegte Voll-
dem Verrentungsalter.
häufiger eine wichtige Rolle.
kornbrötchen und Joghurtgetränke.
Der Veggie-Tag in Butzbach
ter täglich bewirtet. Jeder kann sich mit sie-
i
Foto: M. Göhmann
n Deutschland sind 66 Prozent der Män-
KAMAX: Küchenleiter Martin Jantosca bevorzugt italienische Antipasti und Käse.
In der Kantine werden circa 90 Mitarbei-
Foto: HessNatur
benfach gefiltertem Wasser an bestimmten
Die Hess Natur-Textilien GmbH aus
Zapfstellen versorgen. Seit 2006 beteiligt
Butzbach ist dieses Wagnis eingegangen
sich das Butzbacher Unternehmen am Audit
und hat 2013 einen Veggie-Tag eingeführt.
„Beruf & Familie“, woraus sich später das
Und obwohl hier ökologische und regionale
Gesundheitsmanagement entwickelte. Die
Küche neben der frischen Zubereitung schon
Projektgruppe „Gesundes Essen“ unterstützt
lange umgesetzt werden, „war das gar nicht
das Küchenteam, startet Mitarbeiterbefra-
so einfach“, berichtet Personalleiterin Kers-
gungen zu Lieblingsessen und plant beson-
tin Bach. Da im Vorfeld schon viele Mitar-
dere Essens-Events.
beiter murrten, befürchtete Küchenchef
Thomas Wolf, dass dieser Tag nicht angenommen werden würde. Und nun – anderthalb Jahre später – gibt es in der Kantine am
Veggie-Tag nur noch wenige freie Plätze.
Hessnatur: Küchenchef thomas Wolf (li.),
irina pauls vom Service und Stefan Seibt,
Stellvertretender Küchenchef; mögen Pasta in
allen Variationen, gerne fruchtig mit Schafskäse und frisch gebratenem Gemüse.
8
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
Soziale Verantwortung
und leichte Küche
Andere Ernährungsschwerpunkte für
Einmal im Monat wird zudem ein beson-
seine Mitarbeiter setzt die Kantine des
deres vegetarisches Menü angeboten. Und
Unternehmens KAMAX Holding GmbH &
jetzt wird schon weiter geplant und darüber
Co. KG aus Homberg. Seit 15 Jahren hat
nachgedacht, ob man nicht sogar ein vega-
Martin Jantosca die Küchenleitung inne und
nes Menü parallel anbieten will. Zu den ein-
verköstigt derzeit täglich etwa 250 Mitarbei-
deutigen Rennern gehören aber immer noch
ter. „In dieser Zeit hat sich schon einiges in
der Hamburger, das Schnitzel und die asia-
der Ernährung geändert. Hauptsächlich isst
tische Küche. Als kleiner Imbiss zum Mee-
man nicht mehr so schwer, es wird viel
www.giessen-friedberg.ihk.de
AUFMACHER
ca. Drei Menüs bieten er und sein Team zum
Mittagessen an. Dazu gehören ein vegetarisches, ein Fleisch-Menü und seit 2011 das
Das Auge als Tor zum
Genuss
Im Februar 2014 weihte das Unterneh-
K-Fit-Menü. Das vegetarische Angebot gab
men RINN Beton- und Naturstein GmbH &
es von Anfang an und das K-Fit Menü ist
Co. KG in Heuchelheim sein neues Bistro
auf Wunsch der Mitarbeiter, sich kalorienre-
„Wilhelms“ ein, benannt nach dem Gründer
duzierter zu ernähren, entstanden. Zu den
des Unternehmens. „Ein bewusster Umgang
Lieblingsessen
das
mit der Gesundheit, auf Arbeitssicherheit,
Schnitzel, der Puten-Gyros und der See-
Ernährung und Fitness zu achten, das sind
lachs.
wichtige Ziele im Rahmen der Nachhaltig-
gehören
eindeutig
Dem Küchenchef ist es wichtig, das
keit, die wir uns gesetzt haben. Wir haben
Fleisch aus der Region zu erhalten – entwe-
schon immer Essen angeboten und wollten
der beliefert vom heimischen Metzger oder
hiermit eines der Ziele, den Ausbau einer
aus Alsfeld vom hessischen Weiderind.
ausgewogenen und regionalen Küche, mehr
Außerdem unterstützt die Kantine die Arbeit
in den Fokus stellen“, erklärt Personalleite-
mit der Behindertenwerkstatt in Alsfeld. Es
rin Anja Viehl. Die gesunde Ernährung der
gibt Praktikumsplätze, und in der Küche
Mitarbeiter liegt dem Unternehmen am Her-
kann auch mitgearbeitet werden. Derzeit
zen.
Foto: M. Göhmann
bewusster und leichter gegessen“, so Jantos-
Stephan Gütlich, Küchenchef bei RINN Betonund Naturstein, präsentiert eine Vorspeise. Er
liebt gegrillten Fisch.
sind die Mitarbeiter Schnellesser, da die
Zum Frühstück gibt es ein reichhaltiges
Kantinengröße nicht mit dem Wachstum
Buffet, auch mit warmen Essen für die
von KAMAX mithalten konnte. Doch eine
Schichtarbeiter, zum Mittag immer ein frisch
Vergrößerung steht schon im Raum und
zubereitetes Salatbuffet, Vorspeisen sowie
dann auch dem Genuss nichts mehr im
drei Hauptgerichte (auch vegetarisch). Selbst
kurse mit Kantinenchef Gütlich stehen auf
Wege.
hergestellte Nachtische mit frischen Bio-
dem Programm, sodass jeder Mitarbeiter
Früchten runden das Angebot ab. Wichtig
Ideen zur gesunden und genussvollen
ist dem Kantinenchef Stephan Gütlich, dass
Ernährung mit nach Hause nehmen kann.
eine frisch zubereitete und das Auge anspreFoto: M. Jantosca
chende Vielfalt angeboten wird. „Die Leute
Ein Gericht aus der Catering-Küche
von Martin Jantosca.
www.giessen-friedberg.ihk.de
sehen glücklich aus, wenn sie hier essen und
mein erstes Ziel ist, dass die Mitarbeiter am
Catering regional,
ökologisch und kreativ
Freitag sagen, dass sie froh sind, am Montag
Nicht jedes Unternehmen kann seinen
wieder hier essen zu können“, erzählt Güt-
Mitarbeitern eine Kantine bieten. Doch für
lich mit einem Augenzwinkern. Zu den
die Meeting-Pausen oder auch für Unter-
Lieblingsessen der Mitarbeiter gehören
nehmensfeiern gibt es eine Vielzahl von
Steaks, Fisch und Pasta.
Cateringbetrieben aus der Region, die hier
In den Meeting-Pausen werden leichte
eine Alternative bieten. Jeder Caterer legt
und energieliefernde Zwischenmahlzeiten,
dabei seinen eigenen Schwerpunkt bezüg-
beispielsweise frisches Obst mit Joghurt
lich frischer Zubereitung, regionaler oder
oder Tomate mit Mozzarella im Glas sowie
auch ökologischer Herkunft, verbunden mit
Fingerfood, angeboten. Auch gefiltertes
sozialen Aspekten und einer Menge Kreati-
Trinkwasser steht jedem Mitarbeiter zur Ver-
vität.
fügung. Weitere Ziele aus dem Nachhaltig-
So zum Beispiel das Martin Jantosca
keitsbericht sind in Arbeit. Beispielsweise ist
Catering aus Homberg/Ohm. Martin Jantos-
ein Bewegungsraum für die Mitarbeiter kurz
ca ist nicht nur Küchenchef bei KAMAX,
vor der Fertigstellung. Hier werden dann
sondern bietet seit 2007 als gelernter und
Yoga, Rücken-Fit-Stunden und progressive
diätetisch geschulter (DGE) Koch einen
Muskelentspannung angeboten. Auch Koch-
Catering-Service an. Zum Team gehören
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
9
AUFMACHER
Foto: LiLo
Foto: FAB
Regionalität und Vielfalt, dem Einsatz von
kontrolliert biologischen Produkten, Grundlagen nach Empfehlungen der DGE, Belieferung von Schulen und Kindergärten, ACTIVcatering für jeden Anlass, Front-Cooking
und Meeting-Snacks für Unternehmen. Die
Lieblingsspeise der Kinder ist eindeutig das
Nudelgericht. Unternehmer wünschen sich
häufig Fingerfood oder auch den klassischen Kartoffelsalat. Zum betrieblichen
Gesundheitsmanagement unterstützt die
FAB ihre Mitarbeiter beim Besuch von Fitness-Studios und bietet Gesundheitstage an.
Die LiLo-Küchenbetriebe
Die Küchenbetriebe der Lebenshilfe Gießen e.V. verpflegen Kindergärten und Schulen. Zudem bieten sie auch Catering für
Unternehmen an. Hier können Feste organisiert, aber auch Meeting-Snacks für Unternehmen kreiert werden. Schwerpunkte von
vier Festangestellte und zehn Minijobber.
Lilo sind: Menschen mit Behinderung in den
Schwerpunkte sind frische und kreativ
ersten Arbeitsmarkt zu bringen, Bio-Produk-
zubereitete Speisen, frische Kräuter und
te in mindestens 15 Prozent der Beilagen,
ursprüngliche Gewürze, Fingerfood und
vegetarisches Menü nach DGE-Richtlinien
Grillevents für Feiern bis 300 Gäste sowie
und Optimix, möglichst regionales Fleisch,
Meeting-Snacks für Unternehmen. Auch für
frisches Obst und Gemüse, Catering für Feste,
Betriebe, die gerne etwas Besonderes für ihre
auch mit Geschirrverleih. Die Lebenshilfe
Meeting-Pausen anbieten wollen, beispiels-
engagiert sich seit über 50 Jahren für Men-
weise bei internationalem Besuch, sorgt das
schen mit Behinderung in Gießen und im
Jantosca Catering für Abwechslung. Dem
Landkreis. Seit November 2014 betreiben die
Koch ist es wichtig, dass seine Kunden sei-
LiLo-Küchenbetriebe beispielsweise die Kan-
ner Kreativität vertrauen und ihn „machen
tine im Polizeipräsidium Mittelhessen in Gie-
lassen“. Er liebt es, genussreiches Essen zu
ßen. Auch Mitarbeiter anderer Firmen kön-
kreieren und bevorzugt die regionale Her-
nen hier zu Mittag essen. Bei LiLo-Küchen
kunft vom Fleisch, beispielsweise vom Rind
sind 21 Festangestellte und 30 Menschen mit
oder Wild.
Behinderung beschäftigt. Eine Ökotropholo-
KochFABrik Das ACTIVcatering
gin stellt unter anderem die ausgewogenen
Speisepläne zusammen.
n
Das Lieblingsessen von Swen Groß, Leiter der
LiLo-Küchenbetriebe, ist Linseneintopf nach
Großmutters Rezept.
STECKRÜBEN-KARTOFFELSTAMPF MIT KA
Foto: bykst/pixabay
FAB: Bereichsleiter Matthias Becker hat ein
Faible für exotische Gewürze und Gemüse.
Die FAB in Friedberg ist eine gemeinnützige GmbH und arbeitet seit Jahren mit und
für Menschen mit Unterstützungsbedarf für
eine berufliche Qualifizierung. Zum Team
gehören zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schwerpunkte liegen auf Frische,
10 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
ONLINE
www.jantosca-catering.de
www.fab-wetterau.de/ernaehrung
www.lilo-kuechen.de
www.giessen-friedberg.ihk.de
Foto: Vogelsberg Touristik
AUFMACHER
tourismus trifft Kochkunst: Roger Merk,
Geschäftsführer der Region Vogelsberg Touristik GmbH (li.), präsentiert mit Michael Haupt,
Geschäftsführer der A&Z Foodmanufaktur
GmbH, die Aktionswochen Vogelsberg.
Vogelsberg mit allen Sinnen
Euro-Toques-Köche aus der Region Vogelsberg bringen typische Gerichte auf über 3.000 Teller pro Tag.
VON MAGDALENA TONNER
L
ammbratwurst,
Vogelsberg Touristik GmbH (RVT). Die
Kantine des Bundesministeriums für Ernäh-
oder das traditionelle „Beulches“ sind
Kartoffelbratwurst
Rezepte
Haupt,
rung und Landwirtschaft dabei war“, sagt
deftige Gerichte, wie man sie seit Jahr-
Geschäftsführer der A&Z Foodmanufaktur,
Roger Merk, Geschäftsführer der RVT. „Hier
hunderten im Vogelsberg kocht. Vom 9. bis
zusammen mit seinen Koch-Kollegen von
finden Theorie und Praxis zusammen, wenn
13. März verwöhnte die A&Z Foodmanu-
Euro-Toques
(Sporthotel
die Fachleute für regionale Ernährung und
faktur GmbH die Mitarbeiter einiger
Grünberg), Hans Schmidt (Landgasthaus
die Weiterentwicklung von ländlichen
Bundesministerien und -institute in Bonn,
Jägerhof Lauterbach) und Hubertus Schultz
Regionen Vogelsberger Lamm auf den Teller
Köln und Düsseldorf mit diesen regionalen
(SchlossHotel Gedern).
bekommen.“ Zu den weiteren größeren Kan-
entwickelte
Stefan
Michael
Brodt
Spezialitäten. Entstanden war dieses Pro-
„Besonders freuen wir uns, dass bei den
tinen, die bei der Aktionswoche versorgt
jekt in Zusammenarbeit mit der Region
14 unterschiedlichen Betrieben auch die
wurden, gehörten die des Bundesinstituts
für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie
des Bundesministeriums für wirtschaftliche
ARTOFFELBRATWURST
Zusammenarbeit und Entwicklung.
REzEpt FüR 4 poRtionEn
500 g Steckrüben
500 g Kartoffeln
200 g Möhren
60 bis 80 g weiche Butter
1 bis 2 Zwiebeln
Gemüsefond
Rapskern-Öl
Salz, Pfeffer, Zucker
Vogelsberger Kartoffelbratwurst
4 Stk. [160 g] oder 8 Stk. [80 g]
zUBEREitUnG
Steckrüben, Kartoffeln und Möhren
schälen und in drei bis vier Zentimeter
große Stücke schneiden. Diese nun mit
Gemüsefond aufstellen, mit Salz und
www.giessen-friedberg.ihk.de
Pfeffer würzen und bei mittlerer Hitze weich
kochen. Danach die Flüssigkeit abschütten
und die Kartoffel-Steckrübenmischung ausdämpfen lassen. Nun die Butter zugeben und
mit einen Stampfer grob zerkleinern [stampfen]. Nochmals abschmecken. Man kann auch
etwas frisch klein gehackte Petersilie unterheben. Die Bratwurst in Rapsöl von allen Seiten anbraten. Nach Bedarf kann man
geschmorte Zwiebeln dazu machen. Hierfür
die Zwiebeln schälen und in feine Streifen
schneiden. Im Fett der Bratwurst die Zwiebeln
anbraten. Die Zwiebeln werden mit etwas
Zucker bestreut und durch den Zucker in der
Pfanne karamelisiert. Nun die Zwiebeln mit
etwas Balsamico-Essig ablöschen.
Kartoffel-Steckrübenstampf auf dem Teller
anrichten, die Bratwurst anlegen und etwas
von den geschmorten Zwiebeln über die Bratwurst geben.
Dass die Region Vogelsberg nicht nur auf
dem Teller ein Genuss ist, sondern sich auch
sehr gut für einen Urlaub eignet, erfuhren die
über 3.000 Kantinengänger außerdem. Informationsmaterial zu Wander- und Radurlaub
sowie ein Gewinnspiel mit drei attraktiven
Preisen rundeten die Aktion ab. „Die Städte
an Rhein und Niederrhein sind als Quellgebiet für unsere Urlaubsdestination sehr interessant“, weiß Merk. „Darum ist es ideal für
uns, dass wir hier mit unserem Pfund, der
herrlichen Natur, die man mit allen Sinnen
genießen kann, wuchern können.“
n
ONLINE
www.vogelsberg-touristik.de
www.facebook.com/regionvogelsberg
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 11
WIRTSCHAFT UND POLITIK
Foto: Uli Geis
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier
(CDU) diskutierte mit den Präsidiumsmitgliedern und Hauptgeschäftsführern der mittelhessischen Industrie- und Handelskammern über
demografische und wirtschaftliche Herausforderungen Mittelhessens.
„Wir müssen tragfähige
Kompromisse finden“
einem Rückgang oder einem sogar noch
leichten Wachstum. „Eine wichtige Maßnahme ist eine bessere Vereinbarkeit von
Beruf und Familie, insbesondere für Frauen.
Ein ausreichendes Betreuungsangebot ist
deshalb ein Muss, das auch im ländlichen
Ministerpräsident Bouffier diskutierte demografische und wirtschaftliche Herausforderungen Mittelhessens mit IHK-Verbund.
Raum sicherzustellen ist“, sagte Bouffier.
Auch ein attraktives Schulangebot sei wichtig. Einen wichtigen Standortvorteil für Mittelhessen sah der Ministerpräsident in der
Von MattHIas Werner
IHKs. Neben dem Kennenlernen der ehren-
Hochschuldichte mit den beiden Universitä-
Volker
amtlichen Spitzen der Kammern standen die
ten und der Technischen Hochschule.
Bouffier hat am 6. März 2015 in Dil-
Vorstellung des IHK-Verbunds Mittelhessen
„Angesichts des demografischen Wandels ist
lenburg in einer Plenarsitzung des
sowie des Regionalmanagements Mittelhes-
es für die Fachkräftesicherung wichtig, nicht
sen auf der Tagesordnung.
zu eng zu denken, sondern die Attraktivität
essens
H
Ministerpräsident
IHK-Verbunds Mittelhessen zum Thema
„Mittelhessen im Zeichen der demografi-
Ministerpräsident Bouffier betonte in sei-
schen Herausforderung – Selbsthilfe und
nem Referat, dass zur Lösung der gesell-
Flankierung durch die Landespolitik“ refe-
schaftlichen und politischen Herausforderun-
Zur besonderen Situation Mittelhessens
riert. Schwerpunkte des folgenden Informa-
gen die Integration ein wichtiger Bestandteil
im Wettbewerb der Regionen erklärte Mini-
tionsaustauschs mit den mittelhessischen
sei. „Gerade in Deutschland müssen tragfähi-
sterpräsident Bouffier, dass es im Vergleich
Industrie- und Handelskammern Gießen-
ge Kompromisse gefunden werden, damit
zu den Regierungsbezirken Kassel und
Friedberg, Kassel-Marburg, Lahn-Dill und
sich nicht wie in anderen europäischen Län-
Darmstadt keine historisch gewachsene
Limburg waren die Themen Fachkräftesi-
dern starke Ränder der Gesellschaft bilden.“
Struktur sowie geschichtliche Tradition und
cherung, Energiewende sowie Länderfinanzausgleich und Kommunalfinanzen.
In der Plenarsitzung des IHK-Verbunds
der Unternehmen und der Region insgesamt
zu stärken“, betonte Bouffier.
auch kein dominantes Oberzentrum habe.
Menschen an die
Region binden
Mittelhessen trafen sich erstmals nach den
„Die einzige einigende Klammer ist der
Regierungsbezirk Gießen. Daher muss weiter
daran gearbeitet werden, Mittelhessen ein
Neuwahlen der IHK-Vollversammlungen die
Die demografische Entwicklung zeige
‚Wir-Gefühl‘ mit einheitlichem Willen und
aktuellen Präsidiumsmitglieder und die
sich, so der Ministerpräsident, unterschied-
Durchschlagskraft zu verschaffen und damit
Hauptgeschäftsführer der mittelhessischen
lich in Mittelhessen – je nach Region mit
neben den anderen Regionen Gehör und
12 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
WIRTSCHAFT UND POLITIK
Perspektive zu geben.“ In diesem Zusam-
zur Hälfte verbleiben.“ Die unterschiedli-
bis 2020 werde man gar keine neuen jährli-
menhang begrüßte Bouffier das Zusammen-
chen Interessen der Länder und des Bundes
chen Schulden mehr aufnehmen. Zum kom-
finden der mittelhessischen IHKs zu einem
machen konsequente politische Lösungen
munalen Finanzausgleich erklärte Leder,
Verbund.
schwierig, erklärte der Ministerpräsident.
dass die beabsichtigte Anhebung der Nivel-
Bei der anschließenden Erörterung der
Zugleich betonte er, dass Hessen seine jähr-
lierungshebesätze dazu führen würde, die
Fachthemen stellte Eberhard Flammer, Prä-
liche Schuldenaufnahme reduziere. Bei sei-
kommunalen Hebesätze in die Höhe zu trei-
sident der IHK Lahn-Dill, zur Fachkräftesi-
ner Amtsübernahme waren es noch 3,5 Mil-
ben – Geld, das den Unternehmen für Inve-
cherung die Bedeutung von Investitionen in
liarden Euro, inzwischen sei man deutlich
stitionen in Arbeitsplätze und Wettbewerbs-
die schulische und berufliche Infrastruktur
unter einer Milliarden Euro angelangt, und
fähigkeit fehlen würde.
n
heraus. „Nur so kann sichergestellt werden,
dass die regionalen Bedarfe gedeckt und die
Menschen an die Region gebunden werden.“
anZeIGe
Der Ministerpräsident stimmte dem zu und
würdigte die gemeinsame Initiative von
Sparkassen-Finanzgruppe
Hessen-Thüringen
regionaler Wirtschaft und Technischer
Hochschule Mittelhessen zur Gründung des
Erfolgsmodells „StudiumPlus“.
Ländern Anreize für
Wachstum setzen
Zum Thema Energiewende sagte Martin
Viessmann, Präsident der IHK Kassel-Marburg, dass die Wirtschaft hinter den Zielen
der Energiewende stehe, doch dass insbesondere für die Industrie die Versorgungssicherheit und die Kosten der Energiewende
von grundlegender Bedeutung seien. „Deshalb halten wir es für unerlässlich, dass die
Politik neben dem Ausbau erneuerbarer
Energien auch Rahmenbedingungen setzt,
die die Unternehmen veranlassen, in die
Steigerung ihrer Energieeffizienz zu investieren.“ Der Ministerpräsident erwiderte
hierzu, dass es wichtig und vordringlich sei,
Kompromisse zu finden, die Bund und Län-
Wenn es das gäbe, könnten Sie es bei uns
leasen.
dern gerecht werden.
Matthias Leder, Hauptgeschäftsführer der
IHK Gießen-Friedberg, sagte zum Länderfinanzausgleich, dass dieser die Geberländer
für deren Wachstum bestrafe. Allein Hessen
habe im Jahr 2014 rund 1,8 Milliarden und
damit knapp zehn Prozent seiner Steuereinnahmen verloren. „Vielmehr sollte den Bundesländern künftig Anreize für mehr Wachstum gesetzt werden, und den Ländern soll-
Autos und Computer zu leasen ist heute ganz normal. Wenn Ihr Leasingwunsch allerdings
mal etwas ungewöhnlicher ausfällt: Wir beraten Sie bei jedem Ihrer Investitionspläne. Lernen
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 13
WIRTSCHAFT UND POLITIK
Foto: rM Mittelhessen
Arbeitskreisleiter Gerd Hackenberg, abteilungsleiter aus- und Weiterbildung bei der
Industrie- und Handelskammer (IHK) lahn-Dill
in Wetzlar.
in unserer Region stellen“, sagte Martin
Pott, Vorsitzender des Netzwerkes Bildung
und Leiter der mittelhessischen Geschäftsstelle der Handwerkskammer Wiesbaden:
„Wie können wir den Menschen, die als
Flüchtlinge zu uns kommen, helfen, Fuß zu
Hin zu Perspektiven
fassen und eine Perspektive in Bildung und
arbeitskreis „Fachkräftepotenziale“ im regionalmanagement legt ergebnis vor.
Mittelhessen auf. „Das Netzwerk zur Inte-
Arbeit zu finden?“ Pott rief dabei auch zu
einer weltoffenen Willkommenskultur in
gration von Flüchtlingen in Ausbildung und
Arbeit, das wir mit vielen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft starten wol-
Von tIlMan locHMüller
Angebote es bereits für bestimmte Zielgrup-
len, kann dazu beitragen.“ Auch Hacken-
pen gibt. Dabei seien folgende Kategorien
berg möchte nicht zuletzt die Perspektive
ei der Suche nach qualifiziertem Per-
untersucht worden: Teilzeit- und Minijobber
darauf öffnen, dass durch die Flüchtlinge
sonal für die regionale Wirtschaft hat
– darunter vor allem Frauen -, An- und
nicht nur Kosten sondern auch Chancen für
B
sich ein Arbeitskreis (AK) unter dem
Ungelernte, Studierende und „Studienzweif-
die Region entstehen. „Da kommen Men-
Dach des Regionalmanagements Mittelhes-
ler“, arbeitssuchende Menschen ab 50 Jah-
schen, die eine Qualifikation haben.“ Er riet
sen seit einiger Zeit mit einer Bestandsauf-
ren sowie Migranten und Flüchtlinge.
dazu, nicht nur „den Notfall, sondern auch
nahme möglicherweise zu wenig angespro-
Großes Potenzial wie auch Handlungs-
chener Bevölkerungsgruppen beschäftigt.
druck sahen die Mitglieder des Arbeitskreises
Nächster Schritt in der Arbeit des neuen
Nun hat der „AK Fachkräftepotenziale“
in der Gruppe der Flüchtlinge. Dort seien
AK soll nun die Planung einer Auftaktver-
seine Arbeit abgeschlossen. Und dessen Lei-
kaum Angebote vorhanden. Wichtigstes
anstaltung sein, in der sich Fachleute aus-
ter Gerd Hackenberg, Abteilungsleiter Aus-
Ergebnis ist nun die Gründung eines neuen
tauschen – über Themen wie Sprachkurse
und Weiterbildung bei der Industrie- und
Arbeitskreises mit dem Titel „Integration von
und Probleme des Transports zu Betrieben,
Handelskammer (IHK) Lahn-Dill in Wetzlar,
Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit“.
aber auch zu Möglichkeiten der Zielgrup-
zog eine Bilanz, die bereits das Fundament
„Nach der Analyse folgt die Umsetzung“,
pen-Ansprache generell.
für den nächsten Arbeitskreis legt: Dieses
resümierte Jens Ihle, Geschäftsführer der
Gremium soll sich dann um einen Kreis
Regionalmanagement Mittelhessen GmbH.
potenzieller Arbeitskräfte kümmern, der
Der neue Arbeitskreis starte in den kommen-
zurzeit besondere Aufmerksamkeit benötigt.
den Wochen. „Die Resonanz aus Kommunen
Der Auftrag des Netzwerks Bildung im
und Wirtschaft ist sehr groß, denn das Thema
Regionalmanagement an den Arbeitskreis
Perspektive für diese Zielgruppe in Mittel-
sei gewesen herauszufinden, in welchen
hessen ist aus gesellschaftspolitischer und
Bereichen in Mittelhessen bestimmte Perso-
arbeitsmarktorientierter Sicht sehr wichtig.“
nengruppen „als Potenzial für eine Auswei-
Eine Bündelung der Kräfte unter dem Dach
tung der Fachkräftebasis“ denkbar wären,
der
sagte Hackenberg Anfang März 2015 in
GmbH sei hier sehr sinnvoll, sagte Ihle.
Regionalmanagement
Mittelhessen
Wetzlar. Der Arbeitskreis habe sich dann
„In unserem Netzwerk Bildung greifen
zunächst eine Übersicht verschafft, welche
wir eine Frage auf, die sich viele Menschen
14 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
die Perspektive“ zu sehen.
n
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WIRTSCHAFT UND POLITIK
TourismusRegion Wetterau GmbH gegründet
Im Wetteraukreis wurde am 19. Februar 2015
die tourismusregion Wetterau GmbH mit sitz
in Glauburg gegründet. Gründungsgesellschafter sind neben dem Wetteraukreis die städte
nidda und ortenberg sowie die Gemeinde
Glauburg. als Kooperationspartner haben sich
bereits die stadt Gedern, die Kommunen
limeshain und ranstadt sowie die WirtschaftsFoto: Wetteraukreis
förderung Wetterau eingebracht. Der tourismus in Deutschland ist vielfach unterschätzt.
Deutschland zählt mit Platz 7 zu den beliebtesten reiseländern weltweit. Mehr als 420 Millionen übernachtungen wurden im vergangenen Jahr gezählt. Das ist zum wiederholten Mal
eine deutliche steigerung gegenüber dem Vor-
(sitzend v. li.:) Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring (ortenberg), Bürgermeister carsten
jahr. rund 75 Millionen übernachtungen ent-
Krätschmer (Glauburg), landrat Joachim arnold, erster stadtrat raimund Becker (nidda).
fallen auf ausländische Gäste, der schwerpunkt
(stehend v. li.: Geschäftsführerin cornelia Dörr, erster stadtrat Hans Ulrich Heck (ortenberg),
aber, mit 350 Millionen übernachtungen, ent-
Beigeordnete anneliese schinzel (Glauburg), Kreisbeigeordneter Wolfgang Patzak, Bürgermeister
fällt auf Gäste aus dem Inland. „Genau hier
Hans-Peter seum (nidda), Günter sedlak (Vorstandsvorsitzender sparkasse oberhessen und Vor-
sehen wir unsere besten chancen“, ist landrat
sitzender des Fördervereins Keltenwelt am Glauberg e.V.), Bernd-Uwe Domes, Geschäftsführer der
Joachim arnold überzeugt.
n
Wetterauer archäologischen Gesellschaft Glauberg (WaGG)
„Das haben wir vor“
Die Gesellschaft ist gerade gegründet, aktivitäten laufen schon auf Hochtouren.
Von cornelIa Dörr
W
Moment unser Fokus gerichtet. Den Begriff
nung neuer Besucher. Auf den Glauberg und
ir sind bereits seit einigen
„Wetterau – Heimat der Keltenfürsten“ zu
damit in die Wetterau locken attraktive Ver-
Wochen aktiv, die infrastruktu-
etablieren, gehen wir auf verschiedenen
anstaltungen, so etwa das Frühlingsfest am
rellen Maßnahmen wie den
Ebenen an. Erst kürzlich waren wir als Tou-
3. Mai mit mehr als 30 Ausstellern rund um
Aufbau einer Webseite, die Erstellung
rismusRegion Wetterau bereits auf der zwei-
(Kunst-)Handwerk, Landgenuss und Natur-
neuer Flyer mit sehr attraktiven E-Bike-
ten Messe mit unserem imposanten Messe-
projekte. Am 13. Juni findet zum zweiten
Ausflügen und weiteren Angeboten voran-
stand vertreten: Der Land und Genuss in
Mal ein Konzert mit der international
zutreiben.
Frankfurt. Die einladenden Landschaftsbil-
bekannten Gruppe Fools Garden auf dem
Die Vernetzung mit den Strukturgebern
der und die markante Darstellung der Kel-
Keltenhügel statt. Mit der aktuellen Veröf-
in und um Frankfurt (Touristiker, Rad- und
tenfürsten auf dem Messestand sprechen die
fentlichung der begleiteten E-Bike-Touren
Genussverbände, Unternehmer) starten wir
Menschen an und wecken das Interesse an
2015 rund um den Glauberg ist ein bewähr-
bereits über persönliche Gespräche und zei-
lohnenden Zielen für Radler, Wanderer und
ter Magnet für Landschafts- und Fahrraden-
gen dort Flagge, denn auf die Gewinnung
Familien. Teilnahme an Messen und Märk-
thusiasten im Angebot der TourismusRegion
der Besucher aus der Metropole ist im
ten in der Metropole wird Garant zur Gewin-
Wetterau freigeschaltet.
16 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
WIRTSCHAFT UND POLITIK
Unsere Region ist mit kulturellen Highlights und sportlichen Möglichkeiten reich
gesegnet. Nun gilt es, touristische Angebote
zu ergänzen und bestehende weiterzuentwikkeln. Das betrifft beispielsweise Übernachtungsangebote. Oder die Sensibilisierung der
Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, ist ausgebildete
Hotelkauffrau und hat viele Jahre erfahrung
gesammelt in Hotellerie und tourismus, sowohl
als selbständige als auch als angestellte. Die
passionierte e-Bikerin wohnt seit einem Viertel
Jahrhundert in Florstadt und ist überzeugt, mittelfristig alle 25 städte und Gemeinden des
Kreises unter dem Dach der tourismusregion
Wetterau GmbH vereinen zu können.
Foto: privat
Tourismus ergänzt
Kultur- und Sportangebot
Bürgerinnen und Bürger, sich mutig für neue
Ideen stark zu machen. Das können ein Dorfcafé, ein Minigolfplatz, ein Heuhotel, indivi-
und überzeugende Freizeit-Bausteine für
duelle Privatunterkünfte oder die anspre-
unsere Gäste und Besucher zusammenzu-
chende Vermarktung von Selbsterzeugtem
stellen. Diese werden über die Webseite und
sein. In vielen Fällen ist eine Förderung über
in entsprechenden Printmedien sowie auf
LEADER-Mittel möglich. Ein wirklich neues
neun Messen regional und überregional prä-
Angebot zu etablieren, hat für mich einen
sentiert. Dabei wird der Ortenberger Markt,
besonderen Reiz. Erste Kontakte zu Akteuren
der 2016 zum 750. Mal stattfinden wird,
in der Region sind bereits geknüpft. Fokus
ebenso beworben wie ein Besuch des Römer-
dabei liegt immer auf zusätzlichen Angebo-
turms in Limeshain und all die vielen großen
ten für Outdoor-Aktivitäten. Oft erkennen
und kleinen Schätze unser künftigen Gesell-
wir als Bewohner in der Region nicht, welche
schafter. Neben den touristischen Besuchern
Schätze wir Besuchern aus der Stadt öffnen
bieten wir auch für Wissenschaftler eine
können: Beobachtungen einer Schafherde,
hohe Attraktivität. So haben wir für den
ein Wurf Ferkel im Stall zu bestaunen und
14. November in Bad Salzhausen einen wis-
zur Stärkung frisches Landbrot mit Hausma-
senschaftlichen Kongress zum Thema Biodi-
cher Wurst zu genießen. Für uns normal, für
versität in den Auenlandschaften der Wet-
Städter ein Highlight, zu dem wir einladen.
terau in Zusammenarbeit mit der JustusLiebig-Universität Gießen initiiert.
Unternehmerpreis „Kreativ
und Nachhaltig“
Was steht im Moment „oben auf der
Agenda“? Ganz wichtig für einen professionellen Auftritt als TourismusRegion Wet-
Um Unternehmergeist für neue Touris-
terau ist der Beitritt weiterer Kommunen und
mus-Angebote zu fördern, etabliert die Tou-
Leistungsträger in die Gesellschaft, damit wir
rismus-Region Wetterau einen jährlichen
wirklich die gesamte TourismusRegion Wet-
Unternehmerpreis unter dem Motto: „Krea-
terau als Einheit touristisch vermarkten kön-
tiv und Nachhaltig“. Dieser Preis wird mit
nen. Das wird – neben den wachsenden
1.000 Euro dotiert und das Unternehmen
Besucherzahlen auf dem Glauberg – ein
mit
messbares Ziel sein.
einem
werbewirksamen
Prädikat
geschmückt. Aus diesem Preis soll ein Netz-
Gern kommen wir mit Menschen, die sich
werk von Akteuren im Gastronomie-und
im Bereich Tourismus engagieren wollen,
Freizeitbereich erwachsen.
ins Gespräch und freuen uns auf eine Kon-
Die bereits vorhandenen Angebote wol-
taktaufnahme.“
len wir für unsere Besucher attraktiv zusammenfassen und als Pauschalen anbieten.
Deshalb führen wir mit Anbietern von touristischen Leistungen bereits Gespräche, um
entsprechende Vereinbarungen zu treffen
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 17
WIRTSCHAFT UND POLITIK
Gespannt
auf das erste Wirtschaftsforum
Wetterau: v.li landrat Joachim arnold, Jürgen
Pfeiffer (Vorsitzender des IHK-regionalausschusses Wetterau) und stellvertretende IHKHauptgeschäftsführerin elke ehlen (links).
Jörg Schmidt, Geschäftsführer der DeV systemtechnik GmbH & co. KG in Friedberg (rechts).
Wetterau genießt Gunstlage
region kann von überschwapp-effekten der Metropole Frankfurt profitieren.
Von IrIs JaKoB-DIeDolPH
Württemberg in Mannheim. Regionale Wirtschaftsförderung stelle eine Herausforderung
n Kooperation mit dem Regionalausschuss
I
Wetterau der Industrie und Handelskammer
(IHK) Gießen-Friedberg, der Stadt Friedberg
sowie dem Verein Wirtschaft Wetterau e.V. hat
dar. Es sei viel Moderationsarbeit zu leisten.
Unternehmertum fördern
für Mehrwert
Die Wetterau habe mit ihrer Infrastruktur und
der Metropolnähe einen günstigen Standort,
Jürgen Pfeiffer, Vorsitzender des RegioWetterau,
betonte
den sich manche Region wünschen würde.
die Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH
nalausschusses
im
„Hervorragende Standortfaktoren und die
(wfg) am 5. März 2015 zur Auftaktveranstal-
Anschluss die enge Zusammenarbeit zwi-
handelnden Personen und neuen Strukturen
tung des Wirtschaftsforums Wetterau eingela-
schen der IHK und der Wirtschaftsförderung
der wfg können überzeugen“, lobte Beck-
den. In den Räumen der Technischen Hoch-
Wetterau. Für die nächsten Monate kündigte
mann. Anregungen machte Beckmann noch
schule Mittelhessen (THM) begrüßte zunächst
er für die Veranstaltungsreihe weitere Foren,
einige: „Wie wäre es mit einem Wirtschafts-
Landrat Joachim Arnold die etwa 120 Teilneh-
Delegationsreisen sowie Workshops für
empfang in einer tollen Location mit interes-
mer aus Wirtschaft und Politik. „Wir wollen
Unternehmer und Investoren an.
santen Rednern und der Präsentation bedeu-
dem Wirtschaftsstandort Wetterau ein unver-
„Es gilt zu handeln. Unternehmertum
tender regionaler Entwicklungsvorhaben“,
wechselbares Profil geben“, beschrieb Arnold
muss gefördert werden für den Mehrwert der
schlug der Professor exemplarisch vor. Wei-
die neue Marketingoffensive der wfg. „Vielen
Region“, hob Pfeiffer hervor. Die Geschäfts-
terhin propagiert er das intensive Einbinden
ist nicht bekannt, welche weltmarktführenden
führer der wfg, Bernd-Uwe Domes und
der Hessen Agentur GmbH und der Wirt-
Unternehmen in der Wetterau ansässig sind“,
Klaus Karger, stellten vor, wie die Wetterau
schaftsförderungen von Frankfurt als Brücke
stellte er weiter fest. „Hinter jedem Unterneh-
mit ihren Gunstlagen und ländlichen Räu-
zu Investoren und ansiedlungsinteressierten
men stehen Unternehmer und Mitarbeiter:
men zukünftig noch stärker von den „Über-
Betrieben. Beckmann schloss mit den Wor-
Menschen, denen im Rahmen des Wirtschafts-
schwapp-Effekten“ aus der Nähe zur Metro-
ten: „Sie haben gute Standortfaktoren, eine
forums eine Plattform gegeben werden soll“,
pole Frankfurt profitieren könne. Darauf sei
hervorragende Infrastruktur und ein gutes
schloss Arnold seinen Beitrag.
die Veranstaltungsreihe als Teil einer inte-
Team innerhalb der wfg. Seien Sie mutig und
nutzen Sie diese Voraussetzungen!“
„Mit unseren 15.000 Studenten gehören
grierten Gesamtstrategie ausgerichtet. „Im
wir zu den größten Fachhochschulen in
Rahmen der Veranstaltungen sollen immer
Dass die Wetterau bereits für zahlreiche
Deutschland“, berichtete THM-Vizepräsident
wieder kleine und mittlere Unternehmen
Unternehmer ein idealer Wirkungsort ist,
Olaf Berger. Die THM verstehe sich als Techno-
(KMU) als Triebfeder für Innovation und
bewiesen die Beiträge zweier Unternehmer:
logiezentrum in der Region und sei eng ver-
technologische Entwicklung eingebunden
Jörg Schmidt von der Friedberger DEV
zahnt mit der regionalen Wirtschaft, beispiels-
werden“, so Domes und Karger weiter.
Systemtechnik GmbH & Co. KG sowie Søren
Hother Rasmussen, Geschäftsführer der
weise durch Kompetenzzentren und das duale
Studium. Letzteres binde die THM-Absolventen an hiesige Unternehmen, und damit an die
Region. „95 Prozent unserer Fachhochschul-
Mutig die Voraussetzungen
nutzen
LINAK GmbH in Nidda. Beide bekundeten
ihre Zufriedenheit mit Blick auf die Standortbedingungen und das Angebot an Fach-
abgänger finden sofort nach dem Studium
Über die Stärken und Schwächen zum
kräften. „In diesem Umfeld konnten unsere
eine Arbeitsstelle“, wusste Berger und wünscht
aktuellen Zeitpunkt referierte Carl Christian
Unternehmen erfolgreich wachsen“, hoben
sich dafür weitere Förderfirmen.
Beckmann, von der Dualen Hochschule Bad-
beide Geschäftsführer hervor.
18 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
WIRTSCHAFT UND POLITIK
Fotos: I. Jakob-Diedolph
Bernd-Uwe Domes, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wetterau (links).
Søren Hother Rasmussen, Geschäftsführer der
LInaK GmbH in nidda (rechts).
onLIne
Mobilität für den ländlichen
Raum
www.wfg-wetterau
anZeIGe
Für alle, die was einstecken wollen.
Der Ford Unternehmer-Bonus.
Abschließend berichteten die Geschäftsführer der wfg über ihre neuen Tätigkeitsfelder und stellten konkrete Projekte vor. Als
Aufgaben beschrieben sie neben den Kern-
NEUWAGEN/TAGESZULASSUNGEN – SOFORT VERFÜGBAR
aufgaben der Wirtschaftsförderung die
Regionalentwicklung, die Qualifizierungs-
SSTE
NDS GRÖ
A
L
H
C
S
DEUT
NG
SSTELLU
U
A
D
R
O
F
beratung für KMU sowie die Förderung des
Tourismus. Als Beispiele ihrer Arbeit stellten
sie die Unterstützung der Gewerbeflächenvermarktung in Büdingen vor, die Erarbeitung eines Masterplans für Bad Salzhausen,
regionale Forschungsvorhaben wie zur
Elektromobilität sowie die Unterstützung
von verschiedenen Stadtentwicklungsmaßnahmen mit hoher regionalwirtschaftlicher
Bedeutung.
Als einen Schwerpunkt ihrer Arbeit
sehen Domes und Karger die Entwicklung
Abbildungen zeigen Wunschausstattung gegen Mehrpreis.
der divergenten Strukturräume entlang der
FORD TRANSIT CONNECT
Kasten 200 L1 (55KW/75PS)
FORD RANGER XLT
Extrakabine 4x4 (110KW/150PS)
Fahrerairbag, ABS, ESP, Zentralverriegelung
mit Fernbedienung, 5 Gänge, Servolenkung,
Wegfahrsperre, 2 Sitze, 3 Türen, Frontantrieb,
Partikelfilter, Radio u.v.m.
Klimaanlage, 7x Airbags, Allrad, Bordcomputer, Außenspiegel el. verstell- und
beheizbar, Multifunktionslenkrad, Nebelscheinw., 6 Gänge, CD-Radio/AUX-in u.v.m.
Autobahnen A5 und A45 und dem ländlich
geprägten Raum mit unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen und Perspektiven.
Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung müssen antizipativ auf bedeutende
gesellschaftliche und technologische Verän-
€
Barpreis
12.870,– 1
€
Barpreis
21.440,–
1
derung reagieren. Die zunehmende Digitalisierung der Produktion und die „Ernte“ von
Umgebungsenergien seien eine Herausfor-
Krafstofverbrauch (in l/100 km nach RL 80/1268/EWG oder VO (EC) 715/2007): Ford Transit Connect: 4,8 (innerorts),
4,2 (außerorts), 4,4 (kombiniert); CO2-Emissionen: 115 g/km (kombiniert); Efzienzklasse: A. Ford Ranger:
9,2 (innerorts), 7,0 (außerorts), 7,8 (kombiniert); CO2-Emissionen: 206g/km (kombiniert); Efzienzklasse: C.
derung und Chance für die heimische Wirtschaft zugleich, die durch eine enge Zusamden Hochschulen befördert werde. Mobilität
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Gießener Str. 19–21
61169 Friedberg
Tel.: 06031 / 7136-33
sei eine der Zukunftsfragen für den ländli-
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menarbeit der regionalen Unternehmen mit
chen Raum. Die Wirtschaftsförderung Wetterau sieht sich als Motor bei der Technolo-
1 Ein Angebot für Gewerbetreibende, zzgl. Zulassung und Mehrwertsteuer, inklusive Transport.
gieförderung durch die Kooperation mit
Hochschulen und Betrieben.
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n
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 19
WIRTSCHAFT UND POLITIK
Was den Vogelsbergkreis ausmacht
Vogelsberg Consult informiert zu „Vulkan aktiv“ und „Land(auf)Schwung“.
VON GABRIELE RICHTER
Zum Dank für den Einsatz
lungskonzepts, das von rund
che
Räume
mit
ähnlichen
bei der Fortschreibung des
150 Teilnehmern in vier Work-
Bedingungen und demografi-
Regionalen
Regionalen Entwicklungskon-
shops erarbeitet worden war.
schen Herausforderungen – die
Entwicklungskonzept
zepts „Vulkan aktiv“ und zur
„Der Vogelsbergkreis ist eine
Frage laute nun, „was zeichnet
„Vulkan aktiv“ hat
Vorstellung des Modellvorha-
dynamische und anpassungs-
den Vogelsbergkreis gegenüber
sich der Kreis zum fünften Mal
bens „Land(auf)Schwung“ hatte
fähige
hoher
den beiden anderen aus“? Pro-
in Folge als „LEADER-Region“
die
Lebensqualität“
das
jekte aus den Themenbereichen
qualifiziert und kürzlich die
sellschaft Vogelsberg Consult
Leitbild, darunter finden sich
„Daseinsvorsorge sichern“ und
Förderzusage für 2,07 Millionen
GmbH alle Mitglieder von Auf-
17 Leitprojekte in den drei
„Wirtschaftskraft stärken“ kön-
Euro bis 2020 erhalten. „Wir
sichtsrat und Beirat, ihre Gesell-
Handlungsfeldern „Natur- und
nen gefördert werden, dem
sind noch an weiteren Stellen
schafter sowie alle am Regiona-
Kulturraum“,
„Regionale
Gewinner dieses Wettbewerbs
unterwegs, um Fördermittel zu
len Entwicklungskonzept Betei-
Erwerbstätigkeit“ und „Lebens-
winken jährlich bis zu 500.000
akquirieren, beim Modellvorha-
ligten
qualität“.
Euro Zuschuss.
ben Land(auf)Schwung könnten
Herbstein eingeladen.
it
M
dem
Wirtschaftsförderungsge-
ins
Kolpingferiendorf
weitere 1,5 Millionen in die
Region fließen“, führte der
Vogelsberger Landrat Manfred
Görig in seiner Begrüßung aus.
„Ich wünsche mir, dass Sie alle
Region
mit
lautet
Beispiele
solcher
Leitprojekte sind der Geopark
Vogelsberg und Profilbildung
Region mit Dynamik
und Anpassungsfähigkeit
weiter dabei sind und an guten
im Tourismus (Bereich Natur-
Flirten mit OnlineBesuchern
und Kulturraum), Fachkräftesicherung im Unternehmen
Brigitta Möllermann, Redak-
und ein strategisches Bündnis
teurin des Internetportals www.
zur
Fachkräftesicherung
vogelsberg.de, fiel es nicht
Ideen mitarbeiten – das Umset-
Michael Poschen von der
(Bereich Regionale Erwerbstä-
schwer, sofort eine ganze Reihe
zen von Projekten ist bei uns im
Vogelsberg Consult GmbH prä-
tigkeit), „Mobil im Vogelsberg“
an positiven Merkmalen des
Kreis schon immer gut gelun-
sentierte
wesentlichen
oder „Gesundheitliche Versor-
Vogelsbergkreises aufzuzählen:
gen.“
Punkte des Regionalentwick-
gung – zukunftsfähig und
Die einmalige Natur auf dem
attraktiv“ im Bereich „Lebens-
Vulkan mit Steinbrüchen und
qualität“.
Waldgebieten,
die
Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis
Eine Möglichkeit, das Regio-
Der Vogelsberger Landrat Manfred Görig bei der Begrüßung: „Projekte
umsetzen ist uns bisher immer gut gelungen“ – Dank an alle Beteiligten
des Regionalen Entwicklungskonzepts und Wunsch nach reger Mitwirkung.
20 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
Vereine
„mit
einer Menge Energie“, den
nale Entwicklungskonzept aus-
Geopark,
zubauen und bestimmte Ele-
zum Wandern, Pilgern und
die
mente zu verstärken, stellt das
Mountainbiken, viele originelle
Modellvorhaben
„Land(auf)
Feste und nicht zuletzt die
Schwung“ des Bundesministeri-
Hilfsbereitschaft und Freund-
ums für Ernährung und Land-
lichkeit der Vogelsberger. Nach
wirtschaft dar. „Vom Bundesmi-
zehn
nisterium sind bei uns in Hessen
Vogelsberg“ ist die Hanauerin
drei ländliche Kreise zu einer
bekennender Fan der Region.
Bewerbung aufgerufen worden:
Die Seite www.vogelsberg.de
Der Vogelsbergkreis, der Werra-
wurde in der vorigen LEADER-
Meißner-Kreis
Jahren
Möglichkeiten
„Arbeiten
im
der
Förderperiode ins Leben geru-
zählte
fen als „die Imageseite der
Harald Finke, Vogelsberg Con-
Region, die mit dem Webseiten-
sult GmbH, auf. Allesamt ländli-
besucher flirten soll“.
und
Schwalm-Eder-Kreis“,
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WIRTSCHAFT UND POLITIK
Kleiderschränke ausgemistet
Kooperation von Wirtschaftsjunioren mit der IJB Gesellschaft geht in die zweite Runde.
nes Geld gut erhaltene Damen-
von eva mohR
und Kinderbekleidung an Menm Vorfeld der Jahreshaupt-
schen mit wenig Geld und bietet
versammlung hatte der Vor-
benachteiligten
stand der Wirtschaftsjunioren
gleichzeitig eine Ausbildung im
(WJ) Gießen-Vogelsberg e.V.
Einzelhandel – das ist ein Vor-
seine Mitglieder dazu aufgeru-
zeige-Projekt, das wir gerne
fen, ihre Kleiderschränke auszu-
unterstützen!“ Zusammen mit
misten und gut erhaltene Klei-
ihren beiden Mitarbeitern Tho-
dung für Damen und Kinder
mas Theis und Timo Weitzel
mitzubringen. Ziel des Aufrufs
nahm
war, Kleiderspenden für die
Monika Wack die Kleiderspen-
Secondhand-Läden
der
Jugendlichen
Ausbildungsleiterin
IJB
den gerne entgegen und freute
Gesellschaft für Integration,
sich darüber, auch den ein oder
Jugend und Berufsbildung zu
anderen Markenartikel zu erspä-
sammeln, die seit dem vergan-
hen, der bei den Kundinnen
genen Jahr Kooperationspartner
sicherlich gut ankommen wird.
der WJ ist.
Auch
Gut gelaunt bei der Übergabe der Kleiderspenden waren (v.l.) die beiden
Wirschaftsjunioren martin neumeier und Karen mittermaier sowie Rüder
harz-Bornwasser, Thomas Theis, Timo Weitzel und monika Wack von IJB.
IJB-Geschäftsführer
Obwohl die Wirtschaftsjuni-
Rüdiger Harz-Bornwasser zeigte
oren für ihr „großes Herz“
sich erfreut über die Fortsetzung
bekannt sind und sich immer
der im Frühjahr 2014 im Rah-
wieder sozial engagieren, war
men der Traumgarten-Aktion
der Vorstand doch überrascht
entstandene Partnerschaft und
von dem durchaus beachtlichen
kündigte ein Bewerbertraining
Berg an Spenden, den die Mit-
an, das die Wirtschaftsjunioren
glieder zusammengetragen hat-
im Jahresverlauf für die IJB-
ten. Anlässlich der Übergabe an
Azubis anbieten wollen.
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die IJB betonte Kreissprecherin
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Karen Mittermaier, wie wichtig
Damen- und Kinderkleidung
den
Wirtschaftsjunioren
Foto: WJ Givb
I
die
abzugeben hat, kann diese zu
Kooperation mit der IJB gewor-
den Öffnungszeiten in den bei-
den ist: „In ihren Secondhand-
den Läden in der Nordanlage 33
Läden verkauft die IJB für klei-
in Gießen vorbeibringen.
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 21
SERVICE
Foto: Petra Zielinski
Freuen sich über die Auszeichnung (v.li.): thorsten Paffen (leiter verkauf), sariah lutkin (Regionalverkaufsleiterin), simon leitner
(leiter verkauf), stefan kimmel
(Geschäftsführer), Guido labenda
(leiter verwaltung), iHk-Präsident
Rainer schwarz, sven Mahlke
(Regionalverkaufsleiter),
elke
ehlen (stellv. Hauptgeschäftsführerin der iHk Gießen-Friedberg),
vanessa Burba (Mitarbeiterin Personalabteilung).
Ausbildungsbetrieb 2014
Urkunde für beispielhaftes Gesamtengagement an
Regionalgesellschaft Aldi Butzbach verliehen.
innerbetrieblichen
Unterricht
für die Auszubildenden im Verkauf an.
Gute Entwicklungsund Aufstiegsmöglichkeiten
von PetRA A. Zielinski
über die Auszeichnung. Stell-
volle Aufgaben eingebunden
A
vertretend für alle engagierten
mit dem klaren Ziel, sie im
ein
Ausbildungsbetriebe im IHK-
Anschluss an ihre Ausbildung
Schlüssel zur Persön-
Bezirk Gießen-Friedberg dank-
bei Eignung und Interesse zu
lichkeitsentwicklung,
te der Präsident dem „Vorzei-
übernehmen. Und: Der Alltag
zur gesellschaftlichen Teilhabe
geunternehmen“ für seine akti-
wird bei Aldi nie zur Routine!
Auch nach der Ausbildung
sowie
usbildung
ist
der
ve, qualifizierte und kontinu-
So dürfen angehende Einzel-
stehen den Auszubildenden bei
Beschäftigungs- und Wettbe-
ierliche Ausbildungstätigkeit.
handelskaufleute
dritten
Aldi viele Möglichkeiten, wie
werbsfähigkeit“.
zur
Sicherung
im
Mit
diesen
„Ihr Einsatz ist vorbildlich,
Lehrjahr für drei Wochen eine
beispielsweise die Weiterbil-
überreichte
Rainer
denn er eröffnet jungen Men-
Filiale leiten und werden auf
dung zum Geprüften Handels-
Schwarz, Präsident der IHK
schen
diese Weise langsam an zukünf-
fachwirt(in), offen. In Koopera-
Gießen-Friedberg, die Urkunde
Fachkräfte.“
tige Managementaufgaben her-
tion mit Studium Plus an der
Worten
Zukunftschancen
als
„Ausbildungsbetrieb 2014“ an
Insgesamt zählt die Regional-
angeführt. Auch auf Ausbil-
Technischen Hochschule Mittel-
Stefan Kimmel, Geschäftsführer
gesellschaft Aldi Butzbach rund
dungsmessen, wie dem „Berufs-
hessen ermöglicht Aldi bereits
der Regionalgesellschaft Aldi
1.000 Mitarbeiter, davon 119
wegekompass“ der IHK Gießen-
seit Juli 2006 ein Duales Studi-
Butzbach. Mit Kimmel freuten
Auszubildende: 20 Einzelhan-
Friedberg, sind nicht nur Perso-
um mit Bachelor of Arts-
sich Simon Leitner und Thor-
delskaufleute, 93 Verkäufer/-
nalverantwortliche,
sondern
Abschluss. Den Schwerpunkt
sten Paffen (Leiter Verkauf),
innen und sechs Kaufleute für
auch Auszubildende vor Ort, um
bildet hier das Mittelstandsma-
Guido Labenda (Leiter Verwal-
Büromanagement. Hinzu kom-
anderen
Menschen
nagement. Im Anschluss daran
tung), Sariah Lutkin und Sven
men
Masterstudenten
Informationen aus erster Hand
kann die Übernahme in ein Trai-
Mahlke (Regionalverkaufslei-
sowie ein angehender Handels-
zu geben und für ihren Ausbil-
neeprogramm für angehende
ter) sowie Vanessa Burba (Mit-
fachwirt. Die Auszubildenden
dungsberuf zu werben. Darüber
Verkaufsleiter erfolgen. Hinzu
arbeiterin
werden früh in verantwortungs-
hinaus bietet das Unternehmen
kommen Kompaktpraktika in
Personalabteilung)
22 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
zwei
jungen
www.giessen-friedberg.ihk.de
SERVICE
Richtung Management für Stu-
Es sei eine Verpflichtung, Per-
Theo Albrecht, die südlichen Karl
anfänger noch zwei Personen
denten und Schnupperpraktika
sönlichkeiten weiterzuentwick-
Albrecht. Als erster Discounter
mit neuem Ausbildungsvertrag
für
Ausbildungsinteressierte.
eln, wie beispielsweise durch die
führte Aldi in den 80er Jahren
gegenüber, beträgt das heutige
kommen
Teilnahme an der „Aldi Süd-
Kühltheken ein, zehn Jahre spä-
Verhältnis eins zu eins“, beton-
Auszubildende bei Aldi in den
Akademie“ oder durch Seminare,
ter hieß es bei Aldi „PCs für
te Schwarz. In diesem Zusam-
Genuss intensiver Schulungen,
wie „Benimmregeln für Azubis“.
Jedermann“. Die Einführung von
menhang
praktischer Betreuung, guter
„Wenn möglich, möchten wir
Bioprodukten, einer Light-Linie
systematische Berufsorientie-
Vorbereitung auf Prüfungen
alle
und
erfolgte
rung zum Standard in der
sowie bester Entwicklungs- und
gerne übernehmen, denn wir bil-
dann Anfang dieses Jahrhun-
Sekundarstufe II an Gymnasien
Aufstiegsmöglichkeiten. „Insge-
den für uns aus, nicht für den
derts. Die Anzahl der Aldi Süd-
zu machen. Vor diesem Hinter-
samt ein vorbildliches Gesamt-
Markt“, ergänzte Simon Leitner.
Mitarbeiter insgesamt ist vom
grund freue sich die IHK Gie-
engagement,
Zusammengefasst
das
unbedingt
unsere
Auszubildenden
Backautomaten
forderte
er,
eine
Auf die Geschichte des Unter-
Jahre 2000 bis heute von 16.000
ßen-Friedberg umso mehr, im
fortgesetzt werden sollte“, lobte
nehmens
auf 30.000 gestiegen. Alleine zur
vergangenen Jahr 2.354 neue
Schwarz.
kaufsleiterin Sariah Lutkin bei
Regionaldirektion
Butzbach
Ausbildungsverträge registriert
ihrer Präsentation, die unter dem
gehören 60 Filialen – von Frank-
zu haben, 86 mehr als im Jahr
Motto „Spaß am gemeinsamen
furt bis in den Vogelsberg. Acht
2010. „Die Nachvermittlungs-
Erfolg“ stand, ein. Die Geschich-
weitere sind in den nächsten
aktionen
te von Aldi begann 1913, als die
Jahren geplant.
Herbst haben deutlich gemacht,
Spaß am gemeinsamen Erfolg
„Wachstum gelingt nur mit
gutem
Personal“,
ging
Regionalver-
Mutter der Brüder Theo und Karl
im
vergangenen
dass es auch im IHK-Bezirk Gie-
Alle Potenziale
nutzen
betonte
Albrecht in Essen einen Tante
Geschäftsführer Stefan Kimmel,
Emma Laden eröffnete. 1946
der von der IHK-Auszeichnung
übernahmen die Brüder den
„angenehm überrascht“ war.
elterlichen Betrieb und expan-
Bundesweit habe es seit der
zierte und ausbildungswillige
„Unser Ziel ist es, junge Mitar-
dierten. In den 60er Jahren gab
Wiedervereinigung mit 522.000
Bewerber gibt“, unterstrich er.
beiter frühzeitig an uns zu bin-
es bereits 300 Aldi-Filialen in
nie weniger neu abgeschlossene
„Gemeinsam mit Ihnen und
den und auf diese Weise Füh-
West-Deutschland. Die Brüder
Ausbildungsverhältnisse gege-
allen
rungsnachwuchs in der Region
teilten das Unternehmen auf: Die
ben, führte Rainer Schwarz aus.
Betrieben im Bezirk wollen wir
für die Region zu generieren.“
nördlichen Filialen übernahm
Schuld daran sei zum einen
auch in Zukunft alle Potenziale
eine sinkende Zahl an Schulab-
nutzen, denn Ausbildung ist
gängern, zum anderen ein star-
und bleibt eine lohnende Inves-
ker Trend zur Akademisierung.
tition in die Zukunft“, schloss
„Standen 1998 einem Studien-
der IHK-Präsident.
(Bald) kein IHK-Magazin
mehr im Briefkasten?
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ßen-Friedberg ein großes Angebot
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Ausbildungsplätzen,
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 23
Fotos: K. Schmitt
SERVICE
Das Präsidium der IHK Gießen-Friedberg mit (v. links) Angelika Schlaefke, Präsident Rainer
Schwarz, Hauptgeschäftsführer Matthias Leder, Ralph Kehl, Thomas Rühl und Ehrenpräsident
Wolfgang Maaß.
Die Internationalen: DIHK-Projektleiter
Michael Blank (links) und IHK-Geschäftsführer
Robert Malzacher.
Repräsentanten der
deutschen Wirtschaft
IHK und AHK leisten Wissenstransfer / Kampf für gerechte Erbschaftsteuer
VON GABRIELE REINARTZ
Auch der Transfer von Berufsbildung
Jahres sollen 120 Trainer und 180 Azubis an
40 Millionen Euro erwirtschafteten die
gehört dazu. Unter dem Projektnamen VET-
den drei Standorten in Nigeria – Lagos,
Deutschen
1
Auslandhandelskammern
net, das vom Bundesministerium für Bil-
Abuja und Abeokuta – ausgebildet werden.
(AHK) im vergangenen Jahr mit ihren
dung und Forschung gefördert wird, treiben
Ziel des Projektes ist es, nachhaltige Struk-
Dienstleistungen, verriet Michael Blank, Pro-
die AHKs die Einführung der dualen Berufs-
turen zu schaffen und den Jugendlichen im
jektleiter „Vocational Education & Training“
ausbildung in bisher elf Ländern voran. Ziel
eigenen Land eine Zukunft zu geben (s. dazu
(VETnet) und Internationale Projekte des
sei es, vor Ort dauerhaft duale Berufsbil-
Ausgabe 11/2014). Malzacher konnte von
Deutschen Industrie- und Handelskammerta-
dungselemente zu etablieren, welche die
ersten Erfolgen des Projektes berichten:
ges (DIHK), auf der Vollversammlung der IHK
lokalen Berufsbildungssysteme zu einer
Noch in diesem Jahr legen die ersten Azubis
Gießen-Friedberg am 17. März. Das Dienst-
höheren Beschäftigungswirksamkeit hin
ihre Prüfungen ab.
leistungsgeschäft sei die wichtigste Aufgabe
verändern.
Nigeria ist neben Schweden und der Tür-
der AHKs, die in 90 Ländern vertreten sind.
Ein Beispiel für den gelungenen Transfer
Hierzu zählen unter anderem die Beratung
von Wissen stellte Robert Malzacher,
und Unterstützung von Unternehmen beim
Geschäftsführer des IHK-Bereichs Interna-
Markteintritt, Auskünfte zu Recht, Steuern
tional und Projektleiter Nigeria, vor. 2012
und Zoll sowie Umsatzsteuerrückerstattun-
hatte die IHK Gießen-Friedberg damit
gen oder auch Geschäftspartnervermittlun-
begonnen, mit Hilfe von Partnern vor Ort
gen. Angeboten werden die Dienstleistungen
die duale Ausbildung in Nigeria einzuführen
Giersbach stellte die von Bundesfinanzmini-
der AHK unter der Marke „DEinternational“.
und Trainer auszubilden. Bis Ende dieses
ster Wolfgang Schäuble im Februar 2015 vor-
24 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
kei eines der Schwerpunktländer innerhalb
des IHK-Verbunds Mittelhessen.
Erbschaftsteuer im Visier
Vollversammlungsmitglied
Andreas
www.giessen-friedberg.ihk.de
SERVICE
gelegten Eckpunkte zur Erbschaftsteuerregelung für den Mittelstand vor und ging dabei
auch auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom vergangenen Dezember ein.
ein.
Geschäft mit Russland
rückläufig
Die
Handelsbeziehungen
zwischen
Deutschland und Russland hätten in einigen
Bereichen einen fühlbaren Rückgang erlitten.
IHK-Präsident Rainer Schwarz berichtete
Aus dem Plenum war vermehrt zu hören, dass
Giersbach kritisierte, dass Schäubles Eck-
über die Konjunkturpressekonferenz beim
aufgrund der Sanktionen zurzeit kaum ein
punkte zu einer deutlichen Verschärfung
Bekleidungshaus Peter Ruths in Friedberg.
Geschäft mit Russland möglich sei. Der
beitrügen. „Sie sehen vor, dass künftig mehr
Dabei ging er auf die Probleme einiger Bran-
Exportwert von deutschen Maschinen, warf
Firmenerben und Unternehmen nachweisen
chen, wie Maschinenbau und Elektrotechnik,
ein Maschinenbauer ein, sei 2014 im Vergleich
müssen, die Erbschaft- oder Schenkungsteu-
mit der Sanktionspolitik gegenüber Russland
zum Vorjahr signifikant zurückgegangen.
er nicht verkraften zu können, um steuerlich
verschont zu bleiben“, erläuterte er. Die vom
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Bundesfinanzminister für Großunternehmen
geforderte Bedürfnisüberprüfung, in der
auch das Privatvermögen der Erben und
Beschenkten einbezogen werden soll, läge
bei 20 Millionen Euro pro Erbfall. Da es sich
um eine Freigrenze handele, könnte die
Steuer in voller Höhe fällig werden, wenn es
keinen Grund für eine Verschonung gebe,
sagte Giersbach. Daran würde auch die Tatsache nichts ändern, dass der Betrieb weiter-
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VOM 1. MÄRZ BIS 31. MAI
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HEISSE RATEN. BERUHIGENDER SERVICE.
geführt und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das Privatvermögen soll nach Schäubles Plänen gedeckelt und höchstens halbiert
werden. Verschont werden soll nur betriebsnotwendiges
Betriebsvermögen,
also
Maschinen und Produktionshallen.
Giersbach rechnete vor, dass ein Unternehmen, das einen Gewinn von acht Millionen Euro macht, nach dem Bewertungsge-
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Folgen sollten berücksichtigt werden.
Die IHK-Organisation wird sich weiter
für eine mittelstandsfreundliche Lösung
stark machen. Zwischenzeitlich haben sich
auch die Finanzminister von Hessen, Thomas Schäfer, und Baden-Württemberg, Nils
Schmid, gegen Schäubles Eckpunkteplan
gewandt und lehnen ihn als mittelstandsfeindlich ab.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass der Gesetzgeber bis 30. Juni
2016 eine Neuregelung finden müsse.
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 25
Fotos: K. Schmitt
SERVICE
Gute Stimmung am Präsidiumstisch:
Angelika Schlaefke, Rainer Schwarz (Mitte)
und Hauptgeschäftsführer Matthias Leder.
Eine andere Eingabe eines Unternehmers
drehte sich um Italien: Die Unternehmen
seien faktisch pleite, sie würden im eigenen
Lebendige Diskussion des Plenums (im Bild links Norbert Stenzel und Inge von Alvensleben)
nach den Ausführungen des Präsidenten zur konjunkturellen Lage in verschiedenen Branchen.
Weitere Berichterstattungen
Hochschule Mannheim (s. S. 16 ff.) und von
Manuela Giorgis informierte die Zuhörer
chen worden waren, in der Wetterau zu
zwei Unternehmern, die bewusst angespro-
über die gelungene konstituierende Sitzung
gründen. Eine weitere Veranstaltung der
Hauptgeschäftsführer Matthias Leder
des Arbeitskreises für Unternehmerinnen
Reihe Wirtschaftsforum Wetterau, „Messe
ging auf den Solidaritätszuschlag ein, der
(AKU) in Gießen. Dieser fände sehr großen
Märkte Mehrwert“, findet am 26. März 2015
2019 ausläuft. „Das Interesse der Bundes-
Zulauf. Zu Sprecherinnen gewählt wurden
in Karben statt.
länder ist hier sehr unterschiedlich“, sagte
Manuela Giorgis und IHK-Vizepräsidentin
Leder. „Die Einnahmen durch den Soli ste-
Angelika Schlaefke.
Land keine Kredite mehr bekommen.
Angelika Schlaeffke sprach über erfolgreich verlaufende Veranstaltungen rund um
hen dem Bund zu; dieser will ihn als
Ehrenpräsident Wolfgang Maaß sprach
die Ausbildung. Erfreulich sei die Tatsache,
‚Schmiermittel‘ für die Ausbalancierung der
über die Veranstaltung „Finanzierung von
dass viele Unternehmen im IHK-Bezirk aus-
unterschiedlichen Länder beim Länderfi-
Unternehmen und Innovationen“ (s. S. 40),
gebildet hätten. Acht Azubis gehörten hes-
nanzausgleich einsetzen“, sagte er.
die die IHK Gießen-Friedberg zusammen mit
senweit zu den Besten. Einen Wermutstrop-
Zum Thema Kommunaler Finanzaus-
der Kreditanstalt für Wiederaufbau Mitte
fen gäbe es trotzdem: Kleinere Betriebe
gleich merkte der Hauptgeschäftsführer an,
März in Gießen durchgeführt hatte. Auf-
könnten immer weniger Plätze besetzen, da
dass der Finanzbedarf der Kommunen in der
grund der sehr niedrigen Zinsen gibt es eine
ein anhaltender Trend zur Akademisierung
Vergangenheit nicht ermittelt worden sei,
deutlich rückläufige Entwicklung bei den
zu beobachten wäre, es außerdem immer
sondern die Gelder über Schlüsselzuweisun-
öffentlichen Förderprogrammen, die Unter-
weniger Jugendliche gebe und weiterhin
gen verteilt würden. Dies habe der Hessische
nehmen hielten sich weiterhin bei den Inve-
einige von ihnen eine besondere Förderung
Staatsgerichtshof als unzulässig angesehen.
stitionen zurück.
benötigten.
Die Auftaktveranstaltung Wirtschaftsfo-
Last, but not least: Bei der Vollversamm-
rum Wetterau war das Thema von Jürgen
lung wurden die 2014 gewählten Mitglieder
Die Höhe des Mindestlohns scheint für die
Pfeiffer. Er berichtete unter anderem vom
Andreas Schmitt und Hans Theodor Wege-
Unternehmen kein Problem zu sein, war das
Impulsvortrag eines Dozenten der Dualen
ner verpflichtet.
„Der Finanzminister muss zukünftig den
Bedarf identifizieren.“
n
Fazit von Horst Schlesinger. Vielmehr beklagten sie die ausufernde Bürokratie. In der Kritik
SoMMEREMPFANG DER IHK GIESSEN-FRIEDBERG
stehen hauptsächlich die Aufzeichnungs-
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26 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
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5 Fragen an…
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Unternehmen von zentraler Bedeutung. Seit
ber 2015 zum dritten Mal verleiht.
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der AHk Frankreich.
1975 werden in kein anderes Land mehr
deutsche Exporte geliefert als in die sechst-
Frankreich leidet unter hoher Arbeitslo-
größte Wirtschaftsnation der Erde. Im
sigkeit, wirtschaftlichem Stillstand und
Interview spricht Jörn Bousselmi, Hauptge-
einem hohen Haushaltsdefizit. Ist auf
schäftsführer der AHK Frankreich, über die
den Partner Frankreich zukünftig noch
Frankreich setzt stark auf Forschung und ent-
deutsch-französischen Beziehungen und die
Verlass?
wicklung, auf innovation im Hightech-, it-,
wirtschaftliche Lage des Landes.
die Chancen deutscher Unternehmen,
daran mitzuwirken?
Ja, absolut! Frankreich leidet aktuell unter den
kommunikations- und Umweltbereich. Das
gleichen Problemen wie andere europäische
sind die Grundlagen für Paris-saclay, wo 19
Seit 60 Jahren ist die AHK Frankreich
länder auch. Aber es gibt keinen stillstand.
Forschungs-
vor Ort. Sehen Sie in der wirtschaftli-
Frankreich befindet sich vielmehr in einer
zusammenarbeiten. Wir als kammer beobach-
chen Zusammenarbeit einen Schlüssel
intensiven Phase der Umstrukturierung, in der
ten den Prozess sehr genau und analysieren,
für die heutigen guten deutsch-französi-
die Rahmenbedingungen für die künftige
wie die Bedarfe sind und wer bereits vor ort
schen Beziehungen?
und
Bildungseinrichtungen
Wettbewerbsfähigkeit gesetzt werden. natür-
ist. Deutsches know-how wird sehr geschätzt,
Die Wirtschaft geht häufig voran und bereitet so
lich sind aus diesen langfristig wirkenden
weshalb wir gute Chancen sehen, dass sich
den Boden für eine intensive, politische Zusam-
Reformansätzen keine kurzfristig beobachtba-
deutsche Unternehmen im europäischen und
menarbeit. es gibt wohl keine zwei weiteren
ren ergebnisse zu erwarten. ich bin aber zuver-
weltweiten Wettbewerb beweisen werden.
länder, die so eng wirtschaftlich und politisch
sichtlich, dass Frankreich und seine Partner
verbunden sind. Beide staaten sind gegenseitig
von diesen entwicklungen profitieren werden.
ihre bedeutendsten Handelspartner, deutsche
Welche weiteren Sektoren haben aus
Ihrer Sicht das größte Potenzial?
Unternehmen sind die wichtigsten europäischen
In Paris-Saclay soll nach dem Vorbild
Das größte Potenzial sehe ich in der Digitali-
investoren in Frankreich. Wie eng die koopera-
des Silicon Valleys eine der weltweit
sierung ganzer industriebereiche. Aber auch
tionen und verbindungen sind, unterstreicht
größten Forschungs- und Entwicklungs-
die Umwelt- und Medizintechnologien sowie
auch der deutsch-französische Wirtschaftspreis,
landschaften entstehen. Wie sehen Sie
der Wasser- und Abwasserbereich werden
weiter an Bedeutung gewinnen. insbesondere
das großangelegte französische energie- und
energieeffizienzprogramm bietet gute Chancen für deutsche Unternehmen. Daneben gibt
es natürlich weiterhin die sektoren Automobil,
luftfahrttechnik, Chemie und Maschinenbau,
in denen Deutschland traditionell stark ist.
Die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich
ist mit über 25 Prozent so hoch, dass
schon von der "Génération précaire" die
Rede ist. Könnte das deutsche duale
28 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
SERVICE
Berufsausbildungssystem als Vorbild die-
ZUR PeRson
nen?
Jörn Bousselmi ist Hauptgeschäftsführer der AHk Frankreich in Paris. seinen beruflichen
es dient als inspiration, gerade jetzt, denn
Werdegang begann er als juristischer Berater und Rechtsanwalt in Berlin. seit 1997 arbeitet
Frankreich reformiert seine gesamte Berufsaus-
er für das weltweite netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern, zunächst in tune-
bildung. Wir als AHk unterstützen das zum Bei-
sien und dann in Marokko.
spiel mit dem zweiten deutsch-französischen
Berufsausbildungstag im April: Wir fragen ab,
wie Angebot und nachfrage sind und was die
FRAnkReiCH
Unternehmen und die Politik erwarten und bei-
BIP pro Kopf, in EUR, 2013: 31.300
tragen wollen. Außerdem haben wir ein Pro-
Wirtschaftswachstum, 2014 in %, real*: 0,3
gramm ins leben gerufen, bei dem Geisteswis-
Dt. Einfuhren, in Mio. EURO: 67.552,5
senschaftler ein Jahr lang eine Wirtschaftsaus-
Dt. Ausfuhren, in Mio. EURO: 102.066,7
bildung erhalten. 90 Prozent werden anschlie-
Hermes Länderkategorie, 2014: 0
ßend direkt übernommen.
Ease of Doing Business 2015: 31 von 189 ländern
Beenden Sie bitte folgenden Satz: „Frank-
ZUR AHk
reich ist ein lohnender Investitions- und
Gründungsjahr: 1955
Exportmarkt, weil ...“
Standorte: Paris und Berlin
... das land der größte Absatzmarkt für Deutsch-
Kontakt: Jörn Bousselmi
land ist, mit positiven Aussichten in der Bevölke-
E-Mail: jbousselmi@francoallemand.com
rungsentwicklung, gut ausgebildeten Arbeits-
Telefon: +33(0)1 40 58 35 35
kräften, hoher innovationskraft und einer hervorragenden Zuliefer- und infrastruktur.
Quellen: GTAI 2014, Destatis *Schätzung
n
AnZeiGe
HESSISCHER EXPORTPREIS 2015
Erzählen Sie uns Ihre internationale Erfolgsgeschichte und bewerben
Sie sich bis zum 20. April 2015 um den Hessischen Exportpreis 2015!
Bewerber: Kleine und mittlere Unternehmen aus Hessen (bis 250 Mitarbeiter)
Kategorien:
Handwerk grenzenlos erfolgreich
Service und Beratung international
Innovative Exportstrategien
Preisverleihung: 6. Juli 2015 in Frankfurt
WWW.HESSISCHER-EXPORTPREIS.DE
www.giessen-friedberg.ihk.de
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 29
SERVICE
Mehr Gäste durch gutes Marketing
Kostenlose individuelle Marketingsprechstunde für Gastronomie- und Hotelbetriebe
von Manuela GiorGiS
er mit dieser Besonderheit ver­
Gäste schafft eine gute Basis für
gruppe richtig fokussiert? Oder
A
mehrt Kunden anwerben und
mehr Kundschaft. Damit kann
wird gar die falsche Zielgruppe
m 10. Februar startete in
zusätzlich auch den Verkauf des
der ruhigere Zeitraum Januar
beworben? Wird mit den richti­
Gießen mit der Marke­
Olivenöls verbessern kann. Der
bis März belebt werden.
gen
tingsprechstunde
Marketinginstrumenten
ein
mitgebrachte Flyer bedarf der
Ein weiterer Hotelbetrieb aus
kommuniziert? Wie sind die
neuer, kostenfreier Service der
Überarbeitung und einer klaren
der Region war mit einigen
Mitbewerber aufgestellt? Wel­
IHK
für
Struktur. Die Werbung für das
Marketingunterlagen ausgestat­
che Vermarktungswege sind
Gastronomie­ und Hotelbetrie­
Gießen­Friedberg
Olivenöl sollte auf einem sepa­
tet, die jedoch die Persönlichkeit
noch nicht genutzt? Werden
be, der gerne angenommen
raten Einleger geschehen, der
des Hotels nicht wirklich in den
Sonderaktionen
wurde. So brachte der Inhaber
Flyer professionell und der
Fokus rücken. Die Zielgruppen
Diese und viele andere Themen
einer
Internetauftritt
müssen genauer definiert und
werden in der Marketingbera­
deren Ansprache überarbeitet
tung besprochen.
Pizzeria
einen
selbst
gestalteten Flyer mit Speisekarte
attraktiver
gestaltet werden.
und dem Verkaufsangebot für
Olivenöl, das sein Vater in Itali­
en selbst herstellt, mit. Das gute
Sich empfehlen
lassen
Olivenöl verwendet er auch für
die Zubereitung seiner Speisen
werden. Weiterhin ist wichtig,
Wer sich nicht angesprochen
dass profitable Geschäftsfelder
fühlt, weil das Budget keine gro­
stärker ausgebaut und optimiert
ßen Marketingaktionen zulässt,
werden.
sollte wissen: auch mit einem
Ein anderer Ratsuchender
Marketingsprechstunde
angeboten?
kleinen Werbebudget lässt sich
Budget ist nicht
entscheidend
im Restaurant ­ ein hervorra­
der
gendes Alleinstellungsmerkmal,
kommt aus einem kleinen Ort im
welches beim Marketing eine
Vogelsberg. Sein Anliegen war
wichtige Rolle spielen könnte.
die bessere Vermarktung der
An diesen drei Beispielen
Die nächsten Sprechstunden
Er erhielt daher einige Tipps, wie
Lage seines Restaurants mit
wird deutlich: Die Konsultation
mit einem Marketingexperten
angeschlossener Pension. Der
eines
sich
finden statt am 13. April,
vorhandene Flyer ist gut, der
immer. Und für einen ersten
8. Juni, 10. August, 12. Oktober,
Internetauftritt bedarf der Opti­
Überblick bietet der Sprechtag
14. Dezember 2015, jeweils von
mierung.
Gästeanwerbung
die Möglichkeit zur Überprü­
9.00 bis 12.00 Uhr in Gießen.
durch Stammtische praktiziert
fung der eigenen Marketing­
Wegen begrenzter Anzahl von
der Gastronom bereits. Die
produkte hinsichtlich der Pro­
Terminen ist eine Anmeldung
Bekanntheit
vieles bewegen, die Maßnahmen
müssen gut durchdacht sein und
in ein Gesamtkonzept passen.
Experten
lohnt
Region
fessionalität und der Kunden­
erforderlich. Vorhandene Flyer,
beschrieb er als groß, daher der
orientierung. Auch die Marke­
Broschüren und sonstige Wer­
Tipp: aktives Empfehlungsmar­
tingstrategie wird beleuchtet.
bematerialien sollten mitge­
keting durch die zufriedenen
Ist das Marketing auf die Ziel­
bracht werden.
in
der
n
KonTaKT
Foto: privat
Manuela Giorgis,
inhaberin der Marketing-agentur
Die MarKeTinGProFiler und
iHK-vollversammlungsmitglied,
führt die Sprechtage durch.
30 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
Tina Teschke
Tel.: 06031/609-2510
e-Mail: teschke@giessen-friedberg.ihk.de
www.giessen-friedberg.ihk.de
SERVICE
Aufstieg mit System
„Gepr. Wirtschaftsfachwirt/in“ (IHK)
N
ach einer abgeschlosse-
das heißt dienstags und don-
unter bestimmten Umständen
3. Recht und Steuern
nen Berufsausbildung im
nerstags (18.00 bis 21.15 Uhr)
Meister-Bafög
4. Unternehmensführung
kaufmännischen/verwal-
und gelegentlich samstags (8.00
bafoeg.info) bezogen werden.
bis 13.00 Uhr) statt.
tenden Bereich oder entsprechen-
(www.meister-
Die Lehrgangsinhalte gliedern
Handlungsspezifische
der Berufserfahrung sind viele
Der Wirtschaftsfachwirt ist
sich in folgende zwei Qualifika-
Qualifikation
Weiterbildungsinteressierte auf
Generalist und nicht auf eine
tionsbereiche und neun The-
der Suche nach Aufstiegsmög-
Branche oder einen Bereich spe-
mengebiete:
lichkeiten. Der Weiterbildungsab-
zialisiert. Er berücksichtigt die
schluss „Gepr. Wirtschaftsfach-
Besonderheiten von Handel,
Wirtschaftsbezogene
wirt/in“ (IHK) ist eine anerkannte
Industrie und Dienstleistungs-
Qualifikation
und etablierte Aufstiegsweiterbil-
unternehmen in gleicher Weise.
dung für alle, die eine solide und
Der Wirtschaftsfachwirt wird
umfassende berufliche Qualifika-
auch als „kleiner Betriebswirt"
tion mit anerkanntem Abschluss
bezeichnet, denn die Weiterbil-
anstreben.
dung vermittelt breit gefächer-
Die IHK Gießen-Friedberg
tes betriebswirtschaftliches Wis-
bietet von September 2015 bis
sen und bereitet optimal auf
April 2017 wieder den Vorberei-
künftige Organisations-, Sach-
tungslehrgang
zur
5. Betriebliches Management
6. Investition, Finanzierung,
betriebliches Rechnungswesen und Controlling
7. Logistik
1. Volks- und Betriebswirtschaft
8. Marketing und Vertrieb
9. Führung und Zusammen-
2. Rechnungswesen
n
arbeit
KONTAKT
Prüfung
und Führungsaufgaben vor. Da
Raid Nashef
„Gepr. Wirtschaftsfachwirt/in“
es sich bei dieser Weiterbildung
Tel.: 06031/609-3125
(IHK) in Friedberg an. Der Lehr-
grundsätzlich um eine Auf-
E-Mail: nashef@giessen-friedberg.ihk.de
gang findet berufsbegleitend,
stiegsfortbildung handelt, kann
„Führen mit Autorität und Stil“
Der Arbeitskreis Unternehmerinnen lädt zur Sitzung ein.
D
ie Nachfrage nach einer
Trainerin
Marion
Die Sitzung findet statt am
Alle
Mitgliedschaft im Arbeits-
Lemper-Pychlau wird den Teil-
4. Mai 2015 um 18.30 Uhr im
herzlich
kreis Unternehmerinnen
nehmerinnen aufzeigen, wie
Plenarsaal der IHK Gießen-
Anmeldung
(AKU) geht ungebremst weiter.
man mit echter Autorität und
Friedberg, Lonystr. 7 in Gießen.
erforderlich.
Seit Beginn des Jahres haben fast
Selbstvertrauen die eigene Füh-
70 Unternehmerinnen und Füh-
rungskompetenz verbessert und
rungskräfte ihr Interesse an die-
zugleich mehr Freude daran hat.
sem Kreis bekundet.
Lemper-Pychlau trainiert seit
bekannte
Interessentinnen
eingeladen.
ist
Die nächste Sitzung steht
vielen Jahren Fach- und Füh-
Tina Teschke
rungskräfte in ihrem eigenen
Tel.: 06031/609-2510
Autorität und Stil“. Die als
Institut
E-Mail: teschke@giessen-friedberg.ihk.de
Buchautorin, Psychologin und
Königstein.
www.giessen-friedberg.ihk.de
Lodge
in
Eine
unbedingt
n
KONTAKT
unter dem Thema „Führen mit
Winners‘
sind
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 31
SERVICE
Veranstaltungskalender
Lehrgänge in Friedberg
21.04.2015 -
Energiebeauftragte/r
15.07.2015
VA 12970908 | Kontakt: Raid Nashef
29.04.2015
05.05.2015
Lehrgang in Gießen
13.04.2015 -
Personalmanagement
13.06.2015
(Modul II - IHK-Fachkraft Personal)
06.05.2015
07.05.2015
VA 12926578 | Kontakt: Raid Nashef
18.04.2015 -
Controlling
18.07.2015
VA 12972943 | Kontakt: Dagmar Löthe
20.04.2015 -
Buchführung für Anfänger
10.06.2015
VA 12923082 | Kontakt: Dagmar Löthe
08.05.2015
12.05.2015
18.05.2015
Tagesseminare in Friedberg
14.04.2015
16.04.2015
21.04.2015
30.04.2015
19.05.2015
27.05.2015
Geschäftsbriefe:
Kurz, prägnant und kundenorientiert
VA 12939282 | Kontakt: Dagmar Löthe
Mitarbeitergespräche
VA 12939302 | Kontakt: Dagmar Löthe
Coaching in der Ausbildung
VA 12939230 | Kontakt: Raid Nashef
Kommunikative Selbstbehauptung
VA 12939285 | Kontakt: Raid Nashef
Rechtlich sicher ausbilden –
Grundlagen professioneller Berufsausbildung
VA 12939244 | Kontakt: Dagmar Löthe
Soft-Skills-Training
VA 12955182 | Kontakt: Raid Nashef
27.05.2015
28.05.2015
Grundlagen/Grundsätze der Einreihung von
Waren in den elektronischen Zolltarif bzw. in
das Warenverzeichnis der Außenhandelsstatistik
VA12941230 | Kontakt: Selina Geitz
Workshop Außendienst II
VA 12970529 | Kontakt: Dagmar Löthe
Die Praxis des Export-Dokumentengeschäfts
VA12946848 | Kontakt: Selina Geitz
Kompetenz am Telefon –
Kommunikation für Profis
VA 12939287 | Kontakt: Raid Nashef
Inhouse-Beratung Kolumbien
VA 12974783 | Kontakt: Selina Geitz
Inhouse-Beratung China
VA 12974825 | Kontakt: Selina Geitz
Forderungsmanagement –
Professioneller Umgang mit Schuldnern
VA 12948306 | Kontakt: Raid Nashef
Indien – Logistik, Steuern, Vertrieb
und Zoll im Fokus
VA 12974595 | Kontakt: Selina Geitz
Reden ist keine Kunst –
Professionelles Sprech- und Stimmtraining
VA 12948442 | Kontakt: Dagmar Löthe
Weiterbildungsangebote anderer Anbieter finden Sie bspw. unter:
www.hessen-weiterbildung.de, www.wis.ihk.de, www.kursnet.de, etc.
KonTaKT
Selina Geitz
Tel.: 0641/7954-3510
E-Mail: geitz@giessen-friedberg.ihk.de
Tagesseminare in Gießen
15.04.2015
22.+
23.04.2015
22.04.2015
28.04.2015
29.04.2015
Souverän Auftreten in Verhandlungsund Konfliktsituationen
VA 12955212, Kontakt: Raid Nashef
Train the Trainer Workshop:
Qualifikation zum Konfliktlotsen
VA 12970514, Kontakt: Dagmar Löthe
Zoll, Exportkontrolle und
Umsatzsteuer kompakt
VA 12964849 | Kontakt: Selina Geitz
Die Haftung im Export – Die Notwendigkeit
einer innerbetrieblichen Exportkontrolle
VA 12942451 | Kontakt: Selina Geitz
Zollpraxis des Imports
VA 12946930 | Kontakt: Selina Geitz
32 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
Dagmar Löthe
Tel.: 0641/7954-3110
E-Mail: loethe@giessen-friedberg.ihk.de
Raid Nashef
Tel.: 06031/609-3125
E-Mail: nashef@giessen-friedberg.ihk.de
www.giessen-friedberg.ihk.de,
Veranstaltungen
Für ausführliche Informationen geben
Sie bitte die Veranstaltungsnummer (Va)
in das entsprechende Suchfeld ein.
www.giessen-friedberg.ihk.de
SERVICE
Ergebnis der Zoll-Umfrage
Unternehmen bescheinigen heimischen Zollämtern hervorragende Kompetenz.
von Elvin Yilmaz
Erfahrungen sowie Wünsche
D
verwaltung zu verdeutlichen.
Zollämter: Die Unterneh-
Alle Kommentare der IHK-Mit-
men bescheinigen den
glieder wurden mit den Verant-
Zöllnerinnen und Zöllnern Kom-
wortlichen beim Hauptzollamt
petenz, Effizienz und Schnellig-
eingehend besprochen.
Foto: Hauptzollamt Gießen
und Erwartungen an die Zoll-
ickes Lob für die hiesigen
keit. Die IHK Gießen-Friedberg
startete letztes Jahr gemeinsam
mit den IHKs Fulda, Frankfurt
Gelobt wird Kompetenz und Tempo
am Main, Kassel-Marburg, LahnDill und Limburg eine zehnwö-
Besonderes Lob erhielten die
chige Umfrage bei den heimi-
Zöllnerinnen und Zöllner für ihre
schen Unternehmen. Ziel war es,
Fachkompetenz und ihre Schnel-
die Zufriedenheit mit der Arbeit
ligkeit.
der regionalen Zollämtern zu
bewerteten gut drei Viertel der
analysieren.
Unternehmen (77,17 Prozent) mit
da klemmt, und wo wir vor Ort
Johannes Weishaupt. Er habe
sehr gut. Auch sehr gut ist aus
Einfluss nehmen können“, so
bereits erste Schritte veranlasst,
„Wir haben mit über 300
Die
Bearbeitungszeit
Johannes Weishaupt, Leiter des Hauptzollamtes Gießen, Torsten Pfeiffer, Sachgebietsleiter Steuern und Zölle und Herbert Losekam, Fachgebietsleiter Zollabfertigung und Aufsichtsbeamter über die Zollämter beim
Auswerten der IHK-Umfrage (v.li.n.re.).
breite
Sicht der heimischen Wirtschaft
Herbert Losekam, zuständiger
um Verbesserungen einzuleiten.
Masse an Unternehmensvertre-
das Fachwissen der Zollamtsbe-
Fachgebietsleiter für Zollabferti-
So besprach der Amtsleiter mit
tern erreicht. Wir freuen uns,
diensteten (79,92 Prozent), das
gung beim Hauptzollamt Gießen.
den verantwortlichen Leitern der
dass wir dazu beitragen konn-
auch bei knapp zwei Dritteln
ten, die Wünsche und Probleme
(63,4 Prozent) der Umfrageteil-
unserer Mitglieder gebündelt
nehmer bei der telefonischen
und unmittelbar an die zustän-
Beratung das Prädikat „gut“
dige Stelle weiterzureichen“,
erhielt. Elektronisch abgegebene
Besonders bei der telefoni-
Darüber hinaus sind Schu-
fasst Elvin Yilmaz, Leiterin Ser-
Zollanmeldungen stecken nicht
schen Erreichbarkeit der Zolläm-
lungen der Bediensteten ange-
vice-Center der IHK Gießen-
lange unbearbeitet im System das
ter und beim Service wünschen
dacht, die den Fokus auf eine
Friedberg das Ziel der Aktion
bescheinigten 76,3 Prozent der
sich die Umfrageteilnehmer Ver-
bessere Kundeorientierung und
zusammen.
Rückmeldungen
eine
Zollämter erste Schritte zur Ver-
Unbeliebt sind lange
Wartezeiten
besserung des Telefonverkehres
und auch der Öffnungszeiten bei
einigen Ämtern.
Zollsachbearbeiter der Unterneh-
besserungen. Eine Kundenorien-
auf eine bürgerfreundlichere
Die Umfrage, bei der es um
men. Allerdings gab es auch bei
tierung und einen Dienstleis-
Sprache legen. „Wir haben
die Arbeit der Zollämter Oberur-
diesen Punkten noch einige kriti-
tungsgedanken vermochten die
erkannt, dass wir noch einiges
sel, Wetzlar, Marburg, Fulda,
sche Anmerkungen.
Teilnehmer der Umfrage oft nicht
verändern können und setzen
Bad Hersfeld und Kassel ging,
„Es ist nicht nur unser Bestre-
zu erkennen und quittierten dies
alles daran, uns zu verbessern,
wurde über IHK-Newsletter und
ben, den gesetzlichen Auftrag
mit schlechten Noten beispiel-
versichert Weishaupt.
Auslagen in den regionalen
korrekt zu erfüllen, sondern auch
weise für ungünstige Öffnungs-
Insgesamt belegt die Umfra-
Zollämtern beworben und jetzt
die Wirtschaft durch effiziente
zeiten und endlose Warteschlei-
ge trotz einigem Verbesserungs-
anonymisiert ausgewertet. Viele
Arbeitsabläufe
fen an den Telefonen.
potenzial sowohl aus Sicht der
nutzten die Umfrage, um – über
Zollabfertigungen zu unterstüt-
Beim Hauptzollamt nehme
die Antworten zu konkreten
zen. Insofern sollen uns die
man die Ergebnisse durchaus
Zusammenarbeit
Fragestellungen hinaus – in
Umfrageergebnisse helfen, dort
ernst, so der Leiter des Hauptzoll-
Zollbehörden und Wirtschaft in
Kommentaren
besser zu werden, wo es hier und
amtes,
der Region.
persönliche
www.giessen-friedberg.ihk.de
und
schnelle
Regierungsdirektor
IHK als auch des Zolls die gute
zwischen
n
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 33
SERVICE
Veranstaltungen im Kurzporträt
Tückische Fallen
lösen und erkennen
Türkei im Fokus
INDUSTRIE 4.0
Termin: 13. Mai 2015
Recht, Steuern und Vertrieb
Für die Zukunft gerüstet sein!
Uhrzeit: 14.00 bis 17.30 Uhr
Ort: IHK-Seminargebäude,
Termin: 21. April 2015
Termin: 6. Mai 2015
Flutgraben 4, Gießen
Uhrzeit: 12.00 bis 16.30 Uhr
Uhrzeit: 17.00 bis 20.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 95,- Euro
Ort: Plenarsaal der IHK Gießen-Friedberg,
Ort: Aula der Sparkasse Oberhessen,
Lonystraße 7, Gießen
Am Graben, Lauterbach
Tückische Rechtsfallen in der täglichen
Teilnahmegebühr: 120,- Euro
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Geschäftspraxis lösen und erkennen – wie
man gegenüber Lieferanten, Kunden und
Die Türkei bleibt, trotz der Russland-Krise
Die Industrie steht vor großen Herausforde-
Wettbewerbern im Umgang mit AGB, Wett-
und den umliegenden Krisenherden, weiter-
rungen, die vor allem durch Fortschritte der
bewerbsrecht und Kartellrecht im Vorteil ist.
hin ein hoch attraktiver Absatz- und Inves-
Informations- und Kommunikationstechno-
Aus dem Inhalt:
titionsmarkt. Das wirtschaftliche Potenzial
logien hervorgerufen werden. Hierfür steht
Beispiele alltäglicher Rechtsfallen im
türkischer Unternehmen, die junge und qua-
der Begriff Industrie 4.0, der gleichzeitig ein
Rahmen von Vertragsverhandlungen
lifizierte Bevölkerung sowie die wirtschaftli-
Kernelement der Hightech-Strategie der
und beim Verhalten im Geschäftsverkehr
che Leistung liefern genügend Gründe,
Bundesregierung ist, um Deutschlands
Rechtsfolgen bei Rechtsverstößen (etwa
einen Blick auf dieses Land zu werfen.
Zukunft als Produktionsstandort zu sichern.
bei Verwendung unwirksamer AGBs,
Das türkische Handelsbilanzdefizit ist 2014
Die notwendige Technik ist mit den RFID-
rechtswidrigen Internetauftritten, unzu-
gegenüber 2013 um 15,4 Prozent auf 84,5
Chips, Embedded Computern, Sensoren,
lässigen Marketingaktionen oder bei
Milliarden
zurückgegangen.
Aktoren oder Smartphones weitgehend vor-
kartellrechtswidrigen Vereinbarungen)
Deutschland war mit 22,4 Milliarden US-
handen. Und mit den Cyber-physischen
Dollar drittgrößter Lieferant der Türkei nach
Systemen entstehen neue Kommunikations-
Russland und China.
Infrastrukturen, die eine völlig neue Grund-
US-Dollar
Chancen ergeben sich für deutsche
Unternehmen unter anderem in den Berei-
Zusammenspiel
von
allgemeinen
Geschäftsbedingungen,
Wettbewerbs-
recht und Kartellrecht
lage für industrielle Prozesse und die damit
Lösungen und Abwehrmachanismen
verbundene Wertschöpfung einleiten.
Nutzung gesetzlicher Verbote zum eige-
chen der KFZ-Industrie, der Lebensmittel-
Aber welche Herausforderungen sind
verarbeitung und –verpackung, Medizin-
noch zu bewältigen? Und welche Bereiche
Es referieren die Rechtsanwälte Stefan Keck
technik und dem Umweltsektor. Experten
oder Techniken eignen sich zur Implemen-
und Anna Gatzweiler, AC Tischendorf
werden aus verschiedenen Perspektiven die
tierung in einem Unternehmen? Und welche
Rechtsanwälte, Frankfurt am Main.
Themen Vertrieb, Recht und Steuern erör-
Risiken bestehen?
tern und stehen für ein individuelles
Zielgruppe der Veranstaltung:
Kontakt: Sybille Block
Gespräch zur Verfügung.
Entscheidungsträger und Mitarbeiter von
VA 12972025
nen Vorteil
Unternehmen aus den Bereichen IT, EntKontakt: Selina Geitz
wicklung und Konstruktion, Produktma-
VA 12974634
nagement, Vertrieb sowie Produktion und
Logistik.
Weitere Informationen unter:
Fotos: fotolia.de/Spencer
www.eblm.de/ind40-lauterbach
34 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
ONLINE
Das ist längst nicht das ganze Portfolio
unserer Veranstaltungen. Weitere Themen
mit Beschreibung finden Sie auf unserer
Homepage: www.giessen-friedberg.ihk.de
Kontakt: Andrea Bette
VA 12975021
www.giessen-friedberg.ihk.de
SERVICE | PERSonalIEn
KonTaKT
Indien im Fokus
Veränderungen im
Handelsregister
Logistik, Steuern, Vertrieb und Zoll
Termin: 27. Mai 2015
Uhrzeit: 12.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Plenarsaal der IHK Gießen-Friedberg,
Andrea Bette
Tel.: 06031/609-2520
E-Mail: bette@giessen-friedberg.ihk.de
D
as Handelsregister wird bei den amtsgerichten geführt und dient der
Rechtssicherheit im Handelsverkehr. Hier
werden alle tatsächlichen und rechtlichen
Verhältnisse vollständig und zuverlässig
nachgewiesen. auf der Homepage www.
handelsregisterbekanntmachungen.de finden Sie die aktuellen Bekanntmachungen
zum kostenlosen abruf. außerdem können
Sie unter www.handelsregister.de kostenpflichtig Handels-, Genossenschafts- und
Partnerschaftsregister sowie zum Teil die
Vereinsregister aller Bundesländer und darüber hinaus die Registerbekanntmachungen (Veröffentlichungen) abrufen.
n
Lonystraße 7, Gießen
Teilnahmegebühr: 120,- Euro
Indien verzeichnete 2014 einen Anstieg
im Wirtschaftswachstum um 5,6 Prozent.
Ein Erholungstrend, der sich 2015 mit einem
Sybille Block
Tel: 0641/7954-4025
E-Mail: block@giessen-friedberg.ihk.de
realen Wachstum des BIP auf 5,7 Prozent
fortsetzt. Der Regierungswechsel zur National Democratic Alliance-Koalition hat sich
bislang positiv auf die Wirtschaft ausgewirkt. Von den zahlreichen Reformen, die
angekündigt sind, wurden bereits erste
Selina Geitz
Tel.: 0641/7954-3510
E-Mail: geitz@giessen-friedberg.ihk.de
Schritte umgesetzt. Beispiele sind die Digitalisierung
von
Genehmigungsprozessen,
Änderungen im Arbeitsrecht und die Lockerung von Richtlinien für Direktinvestitionen.
Stempelspirale GbR
Experten der Branche informieren über
aktuelle
wirtschaftliche
Entwicklungen
sowie die rechtlichen und logistischen Herausforderungen des Indiengeschäfts. The-
ber eine Million Stempel hat in ihren
Ü
fast 49 Arbeitsjahren Inge Nebeling aus
Lahnau-Dorlar in Perfektion mitproduziert,
men sind unter anderem die Struktur des
konfektioniert, verpackt und versendet. Nun
indischen Zollsystems. Zudem werden die
konnte die in der Stempelspirale GbR in
Besonderheiten der indischen Geschäfts-
Großen-Linden beschäftigte Nebeling nach
mentalität erklärt. Die Referenten stehen im
579 Monaten in den Ruhestand verabschie-
Anschluss für gezielte Einzelgespräche zur
det werden. Darauf verwies die Mitinhaberin
Verfügung.
der Stempelspirale GbR in Großen-Linden,
Brigitte Werner (rechts), während der Verab-
Kontakt: Selina Geitz
schiedungsfeier. „Von Datumstempel über
VA 12974595
Privat- und Geschäftsstempel bis hin zu
Dienstsiegeln sind auch alle Stempel durch
Deine Hände gegangen“, dankte sie nach
17.500 Arbeitstagen der fast 63jährigen
Nebeling. Diese hatte im Dezember 1966 als
14jährige ihre Tätigkeit begonnen und alle
Foto: Thomas Wißner
technischen Veränderungen in der Stempelproduktion von der Gummivulkanisation bis
zur Lasertechnik erlebt. Inhaber und Mitarbeiter der Firma Stempelspirale GbR in Linden wünschten Nebeling für den neuen
Lebensabschnitt alles Gute.
www.giessen-friedberg.ihk.de
n
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 35
Personalien
Jubiläen
25-jähriges arbeitsjubiläum
A.Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG, Gießen
Ines Herteux
Herbert Kallasch
Brother International GmbH, Bad Vilbel
Sigrun Petry
Peter Petry
Jens Papsdorf
Volker Rademaker
Gabriela Gorzell
1.4.2015
2.4.2015
1.3.2015
1.3.2015
5.3.2015
16.3.2015
19.3.2015
Brühlsche Universitätsdruckerei GmbH & Co. KG, Gießen
Willi Broggi
9.4.2015
ContiTech Techno-Chemie GmbH, Karben
Rainer Dörr
Tino Nitsch
1.4.2015
23.4.2015
Faber & Schnepp Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Gießen
Bernd Krug
23.4.2015
Stefan Hanke
27.4.2015
Adolf Lupp GmbH + Co. KG, Nidda
Lothar Neeb
1.4.2015
Mettler-Toledo GmbH, Gießen
Sigrid Wagner
Ralf Klein
Peter Witt
1.4.2015
1.4.2015
1.4.2015
SHS Lochbleche Butzbach GmbH, Butzbach
Axel Bauschke
3.4.2015
Volksbank Butzbach eG, Butzbach
Bettina Bärtsch
1.4.2015
CWS-boco Supply Chain Management GmbH, Lauterbach
Andrea Füg
1.4.2015
Dexion GmbH, Laubach
Wieslaw Jagiello
9.4.2015
Didier-Werke AG, Staufenberg
Jürgen Müller
17.4.2015
40-jähriges arbeitsjubiläum
A.Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG, Gießen
Norbert Tunkel
15.4.2015
D
er Verwaltungsrat der Spar-
blickt auf einen beachtlichen
kasse Oberhessen hat Mitte
Erfahrungsschatz zurück. Zuletzt
März 2015 auf Empfehlung der
leitete er als Bereichsdirektor
Kreisausschüsse des Wetterau-
Unternehmenskunden das Fir-
und des Vogelsbergkreises Roman
menkundengeschäft in der Wet-
Kubla als stellvertretendes Mit-
terau und im Vogelsberg. Neben
glied mit Sitz und Stimme in den
der praktischen Erfahrung bringt
Vorstand berufen. Er verantwor-
Kubla auch einen Abschluss als
tet ab dem 1. April 2015 das Pri-
diplomierter Sparkassenbetriebs-
vatkundengeschäft. Damit stärke
wirt
die Sparkasse Oberhessen einen
Management-Akademie
der
Bereich, der eine tragende Säule
Sparkassen-Finanzgruppe
mit.
ihres Kerngeschäfts darstelle.
Der 53-Jährige Kubla ist in Rei-
Kubla, der seine gesamte berufli-
chelsheim-Weckesheim
che Laufbahn bei der Sparkasse
wachsen, wo er auch noch heute
Oberhessen, respektive ihren Vor-
lebt. Er ist verheiratet und hat
gängerinstituten,
zwei Töchter.
verbrachte,
36 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
vom
Lehrinstitut
der
aufge-
n
Foto: Sparkasse Oberhessen
Roman Kubla in Vorstand berufen
Roman Kubla, stellvertretendes Vorstandsmitglied mit Sitz und Stimme
der Sparkasse Oberhessen.
www.giessen-friedberg.ihk.de
Personalien
Neuer Executive Assistant
Manager Operations
stammen. Anschließend wurde
dem inzwischen 58-Jährigen
die gesamte Operation inklusive der Leitung des Wirtschafts-
seit
er unter anderem das nachhal-
Rezeption und des Spa als
1. Februar 2015 neuer
tige Dolce-Food-Konzept „U
Director Operations unterstellt.
Executive Assistant Manager
100“. Sowohl Tagungsteilneh-
Seitdem zählen die Disposition
Operations im Dolce Bad Nau-
mer als auch Gäste im Restau-
der Einsätze seines 58-köpfigen
heim. Zuvor war er bereits fünf
rant haben somit die Möglich-
Teams und die Zufriedenheit
Jahre lang bis 2011 als Director
keit, Speisen und Getränke zu
der Gäste zu seinen Hauptauf-
of F&B für das Vier-Sterne-
wählen, die aus Regionen in
gaben. Er wirkt daher als Bin-
Plus-Hotel in der Wetterau
einem Radius von 100 Kilome-
deglied zwischen Kunden und
tätig. In dieser Zeit entwickelte
tern rund um Bad Nauheim
Mitarbeitern.
A
Erber
ist
n
Foto: Hauler / Dolce Bad Nauheim
bereichs, des Housekeeping, der
ndreas
Andreas Erber
Besuch bei Carlé
m vergangenen Jahr feierte das
I
Geschäftsführender Gesellschaf-
sowie das Schneidkompetenz-
die Rekrutierung von Mitarbei-
Gießener Unternehmen Carlé
ter und leitet die Unternehmens-
zentrum. Hier werden großfor-
tern speziell aus den eigenen
sein 150-jähriges Bestehen (s.
gruppe mittlerweile in fünfter
matige Fassadenplatten zuge-
Reihen, Gewährleistungsfragen
Ausgabe 9/2014). IHK-Präsident
Generation.
schnitten, bearbeitet, etikettiert
bei Insolvenzen von Vorliefe-
und baustellenoptimal palettiert.
ranten als auch den Mindest-
Der
Rainer Schwarz und IHK-Haupt-
Bei ihrem Rungang über das
geschäftsführer Matthias Leder
30.000
ließen es sich daher nicht neh-
Firmengelände
men, im Dezember Michael Carlé
Schwarz und Leder unter ande-
die Jubiläumsurkunde persön-
rem auch das Lager mit seinen
Nach einer Betriebsbesichti-
es als Kontrollgremium für Sub-
lich zu überreichen. Er ist
rund 8.000 Bedachungsartikeln
gung diskutierten Schwarz und
unternehmer fungiert. Leder bot
Leder
Quadratmeter
große
besichtigten
Fuhrpark
lohn. Hier stand vor allem die
übernimmt die Auslieferung der
firmeneigene
Rechtssicherheit eines Unter-
Platten.
nehmens im Vordergrund, wenn
Gastgeber
Carlé an, bei diesen wichtigen
diverse Themen; darunter den
mit
ihrem
Fragen auf das Fachwissen der
Einsatz von erneuerbaren Ener-
IHK-Spezialisten zurückzugrei-
gien in Dächern und Fassaden,
fen.
n
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Der Systemanbieter
Teleskop-Stapler
Grundstückspflege
Reinigungstechnik
Foto: Carlé
Gabelstapler · Lagertechnik
Jubiläumsurkunde überreicht (v. li.): Hans-Werner Häuser, Carlé
Geschäftsführer, Matthias Leder, IHK-Hauptgeschäftsführer, Michael
Carlé, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Carlé,
Rainer Schwarz, Präsident der IHK Gießen-Friedberg, und Wilfried Schacherl, Carlé Geschäftsführer.
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 37
SONDERTHEMA INNOvATIONEN
Gemeinsam für Vielfalt vor Ort
Dienstleistungsspektrum des Innovationsbüros Fachkräfte für die Region
F
achkräftesicherung ist eine regionale
und Beratung sowie gute Praxis und Vernet-
Foto: DIhK
voN ChRIStoph ERBSLöh
zung aller wichtigen Akteure von Flensburg
bis Garmisch-Partenkirchen.
Aufgabe. Nur hier sind die Kompetenzen und Informationen vorhanden, mit
denen aktiv und passgenau zur Sicherung des
Datenbanken für Netzwerke
und Gute Praxis
Fachkräftebedarfs der örtlichen Wirtschaft
gehandelt werden kann. Allerdings können
Aktuell sind dem Innovationsbüro mehr
die Akteure dabei unterstützt und begleitet
als 1.100 Netzwerke und Initiativen zur Fach-
werden. Genau da setzt das Innovationsbüro
kräftesicherung bekannt. Davon sind knapp
Fachkräfte für die Region an, ein Projekt des
580 in der Netzwerkdatenbank öffentlich
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales,
zugänglich. In einer weiteren Datenbank stellt
das beim Deutschen Industrie- und Handels-
das Büro eine breite Auswahl guter regionaler
Region versteht sich als das Jahrestreffen
kammertag angesiedelt ist.
Praxis zur Fachkräftesicherung vor. Von
der „Netzwerk Community“ zur Fachkräfte-
Christoph Erbslöh, projektreferent vom Innovationsbüro Fachkräfte für die Region der DIhK
Service Gmbh.
Hauptaufgabe des Büros ist es, seit nun-
Berufsorientierung über Unterstützung bei
sicherung. Die Tagung soll unter anderem
mehr vier Jahren, Ansätze zur Fachkräftesi-
Ausbildung und Studium bis hin zu Verein-
eine Diskussionsplattform für Netzwerkver-
cherung zu identifizieren und zu unterstüt-
barkeit von Beruf und Familie oder Integration
treter sein, den Austausch guter Praxisbei-
zen, bei denen sich arbeitsmarktnahe Akteu-
und Zuwanderung sind viele gute Beispiele
spiele fördern sowie Wissen zu Themen aus
re vor Ort – wie beispielsweise Arbeitsagen-
aufgeführt, die interessierten Netzwerken als
der aktuellen Netzwerkarbeit und Fragestel-
turen und Jobcenter, Industrie- und Han-
Blaupause für eigene Projekte dienen können.
lungen vermitteln. Sie spiegeln somit den
delskammern, Handwerkskammern, Komunen und Bildungsinstitutionen – erfolgreich
vernetzen und gemeinsam konkrete Projekte
Bedarf und das Interesse der Akteure wider.
Innovationstage und
Fachtagungen
und Initiativen anstoßen. Diesen Netzwer-
Veranstaltungen in den
Regionen
ken und Initiativen bietet das Innovations-
Der Innovationstag Fachkräfte für die
büro umfangreiche Dienstleistungen an:
Region wurde seit 2011 jährlich organisiert,
In den Regionen bietet das Innovations-
Erfahrungsaustausch, Workshops, Coaching
um gute regionale Praxis erfolgreicher Netz-
büro zwei Veranstaltungsformate an: jähr-
werke zur Fachkräftesicherung einer breiten
lich rund sechs Erfahrungsaustauschkreise
Öffentlichkeit zu präsentieren und zu würdi-
und zehn Workshops. Diese bieten den Netz-
gen. Zudem geht es um die gezielte Platzie-
werken eine geeignete Unterstützung zur
rung aktueller Themen der Fachkräftesiche-
Weiterentwicklung. In ihnen reflektieren die
rung, um neue Impulse bei der regionalen
Teilnehmer die bereits vorhandenen Aktivi-
Netzwerkarbeit zu fördern. Die Fachtagung
täten zur Fachkräftesicherung und entwik-
des Innovationsbüros Fachkräfte für die
keln darauf aufbauend neue Ansätze.
aNZEIGE
n
puBLIKatIoNEN DES INNovatIoNSBüRoS
Neben einer Leitfadenreihe zur professionellen Netzwerkorganisation erstellt das Innovationsbüro auch praxisorientierte Broschüren, in denen zu bestimmten Schwerpunktthemen zahlreiche Netzwerkakteure zu Wort kommen. Die drei bereits veröffentlichten Leitfäden sowie die
zwei Broschüren sind auch über die Internetseite www.fachkraeftebuero.de erhältlich.
38 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
SONDERTHEMA INNOvATIONEN
Nicht nur die Not
macht erfinderisch
Innovationen
fallen nicht vom himmel
Termin: 27. April 2015
Uhrzeit: 14.00 bis 18.00 Uhr
Ort: IHK-SeminargebŠude,
Innovationen stärken die Wettbewerbsfähigkeit und sichern
arbeitsplätze. Die „IhK-Innovationsberatung hessen“ steht
unternehmen unterstützend zur Seite.
Flutgraben 4, Gie§en
Teilnahmegebühr: 49,- Euro
Zweifellos bedeutet die FŠhigkeit zur Inno-
voN aNDREa BEttE
vation fŸr Unternehmen einen wichtigen
die Umsetzung innovativer Ideen verzich-
Erfolgsfaktor. Sinnvoll ist ein regelmŠ§iger
ten. Dem muss aber nicht so sein: Wer
und nachhaltiger interner Innovationspro-
ie fŸr Mitte MŠrz 2015 angekŸndigte
UnterstŸtzung braucht, bekommt diese als
zess. Aber wie steht es wirklich um die Inno-
Apple-Uhr ist Zeitmesser, Navi und
erstes bei den Industrie- und Handelskam-
vationsmšglichkeiten im eigenen Unterneh-
Pulsmesser in einem. Fotos, die mit
mern. In Hessen gibt es eine zentrale Anlauf-
men? Wie aufwŠndig ist es fŸr kleine und
Handys gemacht werden, sind in Zukunft
stelle, die ãIHK-Innovationsberatung Hes-
mittlere Unternehmen, ihre InnovationsfŠ-
schŠrfer,; dafŸr sorgen neu entwickelte
senÒ. Als Bindeglied und Schaltstelle zwi-
higkeit zu verbessern, wo kann man damit
DrŠhte, die ein GedŠchtnis haben. Und
schen Wirtschaft und Wissenschaft vermit-
beginnen?
Mediziner wollen Tumoren mit Hilfe von
telt sie Kontakte zu Experten oder berŠt in
Die Veranstaltung der IHK-Innovations-
Lichtblitzen auf die Spur kommen, weil
allen technologie- und innovationsrelevan-
beratung Hessen gibt praktische Anleitun-
diese Tšne machen, die zu Bildern zusam-
ten Fragen, angefangen bei der Entwicklung
gen fŸr die Verbesserung des Innovations-
mengesetzt werden. Nur drei Innovationen
und Finanzierung von Innovationen Ÿber
prozesses. Sei es durch KreativitŠtstechni-
von vielen.
D
die Patentierung und Produktion, die CE-
ken, einem Unternehmenscheck zum Mit-
TŠglich kommen neue Produkte und
Kennzeichnung und technische Dokumen-
nehmen oder Anregungen zur Etablierung
Dienstleistungen auf den Markt, die alles
tation bis hin zu deren Vermarktung. Neben
eines systematischen Innovationsmanage-
Bisherige in den Schatten stellen oder geni-
individuellen und kostenfreien Beratungen
ments; bereits kleine Schritte kšnnen zum
ale Weiterentwicklungen sind. Sie verschlei-
durch regionale Ansprechpartner informiert
Erfolg beitragen. Theorie und Praxis liegen
ern aber, dass es selten die radikale, risi-
sie durch Veranstaltungen zu aktuellen
oft weit auseinander. Um die †bertragbar-
koreiche Innovation ist, die ein Unterneh-
Technologiethemen und Managementthe-
keit von Innovationstechniken erlebbar zu
men weiterbringt, sondern hŠufiger kleine
men aus den Bereichen Innovationsma-
machen, bildet ein Workshop-Element, in
Verbesserungen, Innovationen, innerhalb
nagement,
dem die Teilnehmer erste Schritte erarbeiten,
verschiedener Bereiche des Unternehmens.
Lean Management.
QualitŠtsmanagement
sowie
den Abschluss der Veranstaltung.
n
Wie dem auch sei, die Wirtschaft braucht
Innovationen. Denn Innovationen stŠrken
die WettbewerbsfŠhigkeit eines Unterneh-
Deutscher Innovationspreis
2015
KoNtaKt
mens auf dem stark umkŠmpften Markt.
Innovationen sind Wachstumstreiber und
sichern ArbeitsplŠtze.
Flei§ und Erfindergeist werden belohnt.
Seit Ÿber 30 Jahren lobt der Deutsche Inno-
Um innovativ sein zu kšnnen, spielt die
vationspreis, der erste Preis dieser Art Ÿber-
Grš§e eines Unternehmens keine Rolle. Ob
haupt, die bedeutendsten wissenschaftli-
Andrea Bette
tel.: 06131-609-2520
E-Mail: bette@giessen-friedberg.ihk.de
KMU oder Konzern Ð die Idee macht«s.
chen, technischen, unternehmerischen und
va 12975020
Nichtsdestotrotz haben in erster Linie kleine
geistigen Neuerungen der deutschen Wirt-
Unternehmen nicht immer genŸgend perso-
schaft aus. Zu den Finalisten in diesem Jahr
nelle KapazitŠten, um sich beispielsweise
gehšrt mit der Bender GmbH & Co. KG ein
um AntrŠge fŸr Fšrdergelder kŸmmern zu
Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Gie§en-
kšnnen. Nicht selten mŸssen sie deshalb auf
Friedberg.
www.giessen-friedberg.ihk.de
n
oNLINE
www.ihk-innovationsberatung.de
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 39
SONDERTHEMA INNOvATIONEN
Foto: G. Reinartz
Sie standen Rede und Antwort beim Thema
Fördermöglichkeiten von Unternehmen und
Freien Berufen (v.li.): IHK-Ehrenpräsident
Wolfgang Maaß, Ulrich Lohrmann, Wirtschaftsund Infrastrukturbank Hessen, Markus Merzbach, Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW),
Jürgen Zabel, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen, und Oliver Pressler, Bürgschaftsbank Hessen.
lung eines bestehenden Produkts oder Optimierung von Produktionsverfahren. Laut
Merzbach handelt es sich bei der Mehrzahl
der von der KfW geförderten Produkte um
Weiterentwicklungen.
Darüber hinaus ging er auch auf das
Den Finanzmarkt nutzen
bereits zuvor von Maaß angesprochene Pro-
Förderung von Unternehmen und Innovationen
Sicherheiten fehle. Das Nachrangdarlehen
blem vieler Existenzgründer ein, an Finanzierungen zu kommen, weil es ihnen an
der KfW könnte beispielweise dieses Problem lösen, weil hier in der Regel keine
VON GABRIELE REINARTZ
geführt, dass Unternehmen ihre Investitio-
Sicherheiten gestellt werden müssen und die
nen außerhalb der Banken oder sogar mit
Darlehen eigenkapitalähnliche Elemente
oderne Finanzierungskonzepte und
Eigenkapital finanzierten. Für Gründer sehe
enthalten. Durch sie erhalten Unternehmen
Fördermöglichkeiten von Unter-
die Situation anders aus. Die Versorgung
leichteren Zugang zu weiteren Finanzierungsmitteln.
M
nehmen waren das Thema einer
von Unternehmen mit Risikokapital hängt
Informationsveranstaltung mit anschließen-
von den Sicherheiten ab, die den Gründern
Übersteigt der Finanzierungsrahmen den
der Podiumsdiskussion, zu der die Industrie-
in der Regel fehlten. Eine Lösung hierfür
haftungsfreien Kredit der KfW, könnten Exi-
und Handelskammer Gießen-Friedberg sowie
könnten so genannte Ausfallbürgschaften
stenzgründer bei der Bürgschaftsbank Hes-
die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW)
bei der Bürgschaftsbank bieten.
sen einen Antrag auf Übernahme der Aus-
Anfang März 2015 nach Gießen eingeladen
Markus Merzbach von der KfW stellte
fallbürgschaft stellen, verriet Oliver Pressler:
hatten. Moderiert wurde sie von IHK-Ehren-
drei
seiner
Er betonte eindrücklich die Notwendigkeit,
präsident Wolfgang Maaß.
Finanzierungsmöglichkeiten
Bank vor: den „KfW-Unternehmerkredit“ für
den Banken die Risikostruktur des Vorha-
Dieser gab zunächst einen Überblick über
mittelständische Unternehmen und Freibe-
bens aufzuzeigen. Denn für Banken sei die
die hiesige Finanzierungssituation. Sie sei
rufler zur Finanzierung von Investitionen
Einschätzung des Risikos sehr wichtig.
für Unternehmen relativ entspannt, da
und Betriebsmitteln im In- und Ausland bis
Fast alle Förderprogramme funktionieren
Deutschland über eine robuste Wirtschafts-
zu einer Höhe von 25 Millionen Euro; den
nach dem Hausbankprinzip, wie auf der Ver-
struktur verfüge. Nur jedes dritte Unterneh-
„KfW-Unternehmerkredit Plus“ zur Finan-
anstaltung mehrfach hingewiesen wurde. Ein
men beantrage einen Investitionskredit.
zierung von Investitionen und Betriebsmit-
Teilnehmer aus dem Plenum merkte deshalb
Durchschnittlich betrüge die Kredithöhe
teln innovativer mittelständischer Unter-
auch an, dass Hausbanken die angebotenen
148.000 Euro, nur wenige Unternehmen
nehmen und Freiberufler von bis zu drei
Förderprogramme der KfW und Landesban-
würden eine halbe Million nachfragen.
Millionen Euro beziehungsweise 7,5 Millio-
ken für ihre Kunden häufig nicht anbieten
Maaß wies darauf hin, dass die Ratinganfor-
nen Euro pro Vorhaben; und das „ERP-
beziehungsweise sogar ablehnen, einen
derungen von Basel III die Kreditvergabe
Innovationsprogramm“ für Forschungs-
Antrag für den Kunden dort zu stellen. Die
deutlich verschärft hätten. Dies habe dazu
zwecke sowie die Neu- und Weiterentwick-
Marge, das heißt der Verdienst für die Haus-
40 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
www.giessen-friedberg.ihk.de
SONDERTHEMA INNOVATIONEN
banken, sei zu klein, insbesondere wenn die
beantragte Kreditsumme relativ gering ist.
Gründungscoaching
KfW-Vertreter Merzbach empfahl bei einem
Ab 1. Mai 2015 läuft das Gründungscoaching über die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), bis
dahin weiterhin über die KfW.
Hausbanken gegenüber auf ihr Wunschprodukt insistieren sollten. Pressler erläuterte,
werde der Kreditnehmer und nicht dessen
Hausbank. Hier liege in der Tat ein strukturelles Problem in der Förderung vor.
Für Jungunternehmer, deren Kreditanfrage von ihrer Hausbank abgelehnt werde,
ONLINE
im Rahmen eines Forschungsprojektes
KONTAKT
LOG_X Verlag GmbH,
anbieten möchte. Bei stillen Beteiligungen
seien Kredite in höheren Millionenbeträgen
Andrea Bette
IHK-Innovationsberatung Hessen
Tel.: 06031-609-2520
E-Mail: bette@giessen-friedberg.ihk.de
durchaus möglich, und zusätzlich hätte das
den Vorteil, dass die Beteiligung einen
Eigenkapitalcharakter hat und somit die
Bonität beim Bankenrating verbessert.
Nachfolgeregelungen sind aus Sicht der
Banken Gründungen und werden wie diese
behandelt, klärte Ulrich Lohrmann von der
intensiv auseinander. Die Neuerscheinung
„Sicher zur Innovation“ fasst ihre gewonnenen Erkenntnisse kompakt, anschaulich
und leicht verständlich zusammen.
ISBN 978-3-932298-58-5,
Zabel. Die MBH könne in hohe Risikophasen
entscheiden, ob sie eine stille Beteiligung
nehmen sowie Forschungseinrichtungen
www.bb-h.de
www.business-angels.de
www.kfw.de
www.mbg-hessen.de
www.wibank.de
ständischen Beteiligungsgesellschaft Hessen
einsteigen und ohne eine Hausbank darüber
Wie lassen sich wirklich erfolgreiche Prosich in diesem Buch Vertreter von Unter-
gibt es alternativ das Angebot der Mittel(MBH), ergänzte Geschäftsführer Jürgen
von Rainer Stark/Jörg Lüddemann (Hrsg.)
dukte entwickeln? Mit dieser Frage setzten
dass eine Erhöhung der Margen für die Hausbank nicht Sinn der Förderung sei. Gefördert
Sicher zur Innovation
Freya Ruth
Existenzgründung und
Unternehmensförderung,
Innovation und Umwelt
Tel. 06031-609-2505
E-Mail: ruth@giessen-friedberg.ihk.de
49,- Euro
Empfehlung des Herstellerverlags
solchen Problem, dass Unternehmer den
BUCHTIPP
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
(WIBank) die Zuhörer auf. Seine Bank finanziert Gründungen und Wachstum von kleinen
und mittleren Unternehmen der gewerblichen
Wirtschaft sowie Freiberufler durch Beteiligungen, Zuschüsse, Kredite und Bürgschaften.
Keine Bank, sondern Privatpersonen, die
sich an hochriskanten Unternehmungen
beteiligen, sind die Business Angels. Sie ver-
Gesucht: Innovative Projekte
D
ie IHK-Innovationsberatung Hessen, der
ren Wirtschaftsunternehmen. Die Projekte
Regionalverband FrankfurtRheinMain
müssen im Gebiet des Regionalverbandes
sowie die Hochschule Fresenius rufen zu
liegen.
fügen über das notwendige Know-how, Kapi-
einem Wettbewerb auf: Gesucht werden
Wer mitmachen will, stellt seine Projekte
tal und Kontakte, um ein Risikoinvest einzu-
innovative und vorbildliche Projekte zur
im Internet auf der Seite www.klima-energie-
gehen. Die Hälfte der Startups scheitert, wuss-
schnellen Umsetzung der Energiewende
frankfurtrheinmain.de (Menüpunkt Projek-
te Business Angel Andreas Lukic zu berichten.
sowie im Bereich des Klimaschutzes. Die
teingabe) bis zum 16. Mai 2015 ein. Dort sind
Eine Finanzierung über diese Investoren dau-
Projekte können aus allen dazu denkbaren
auch weitere Informationen zu bekommen.
ert in der Regel neun bis zwölf Monate. Ihr
Themenfeldern stammen: Biomasse, Ener-
Die beiden Gewinner erhalten jeweils neben
Fokus liegt ausschließlich auf Technologieun-
gieeinsparungen, Energieeffizienz, Fotovol-
einer Urkunde ein wertvolles Faltfahrrad,
ternehmen. Auch kleine Unternehmen seien
taik, Geothermie, Mobilität, Windkraft und
gesponsert von den Betreibern der Internet-
für sie durchaus interessant, betonte er, wenn
andere mehr. Angesprochen sind zum einen
plattform „LeihDeinerUmweltGeld.de“. Die
es um Nachfolgeregelungen im Sinne von
Kommunen, Landkreise, kommunale Ein-
Siegerprojekte werden am 14. Juli in einer
■
richtungen und Stadtwerke und zum ande-
offiziellen Preisverleihung vorgestellt.
Management Buyouts gehe.
www.giessen-friedberg.ihk.de
■
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 41
SONDERTHEMA INNOvATIONEN
„Patente sind keine Selbstläufer“
Warum es wichtig ist, seine Erfindung patentieren zu lassen, und wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist, erläutert Patentanwalt Tilo Blasberg, Kanzlei 2K Blasberg Kewitz
& Reichel in Frankfurt am Main.
Herr Blasberg, welches Schutzrecht bie-
bietet sich das Design (früher Geschmacksmu-
bis zur Erteilung eines Europäischen Patents
tet sich für welches Produkt an?
ster genannt) an, wenn es um den Schutz für
kommen bereits 10.000 bis 15.000 Euro zusam-
Eigentlich heißt es „Gewerblicher Rechts-
die Gestaltung eines Produktes geht. Andere
men, und danach geht es weiter. Sie müssen ein
schutz“ und steht für den Schutz von Innova-
Schutzrechte sind Gebrauchsmuster und
Patent jährlich verlängern. Sie können davon
tionen Gewerbetreibender. Zum Beispiel kann
Patente für technische Erfindungen, um sich
ausgehen, dass Sie bei sechs Ländern mit Ver-
ich mein Geschäft unter einem Fantasienamen
die Technik schützen zu lassen.
längerungskosten rechnen müssen von jährlich
bis zu 2.000 Euro. Das ist ein Beispiel für das
betreiben oder Produkte/Dienstleistungen
unter einem Fantasienamen anbieten. Für die-
zehnte Patentjahr. In der Regel entscheiden
Wann gilt ein Patent als verletzt?
sen sollte man einen Markenschutz haben,
Der Schutzbereich eines Patents bemisst sich
sich größere Firmen, ihre Europäischen Patente
weil man nur so eine Marke exklusiv benutzen
an den erteilten Patentansprüchen. Diese kann
nur in Deutschland, England und Frankreich
darf und mit einer Marke im Markenregister
ich nachlesen. Auch wenn Abweichungen
aufrecht zu erhalten. Andere Länder kommen
auf sich aufmerksam macht, um frühzeitig
bestehen, ist eine Patentverletzung trotzdem
für sie nur in Frage, wenn sie dort spezielle
Kollisionen mit verwechslungsfähigen Marken
nicht ausgeschlossen. Die Prüfung ist dann
geschäftliche Interessen haben. Mittelständi-
Dritter zu verhindern. Als weiteres Schutzrecht
allerdings etwas komplizierter und sollte Fach-
sche Firmen dagegen schützen ihre Erfindun-
leuten vorbehalten bleiben.
gen schon eher in noch mehr Ländern. Getoppt
wird dies nur von Pharmaunternehmen, die ihre
Es gibt ein deutsches und ein europä-
Wirkstoffe weltweit schützen lassen.
Foto: G. Reinartz
isches Patent. Was deckt das europäische Patent ab?
Wann ist der richtige Zeitpunkt gekom-
Zunächst einmal: Das europäische Patent ist
men, meine Innovation schützen zu las-
nicht mit einem EU-Patent zu verwechseln.
sen? Was muss ich beibringen und wie
Das europäische Patent basiert auf einer Ver-
lange dauert das Verfahren?
einbarung zwischen den Mitgliedsstaaten des
Je eher, desto besser. Bereits eine Idee kann
europäischen
zu
recht abstrakt angemeldet werden. Eine
denen auch die Schweiz und die Türkei gehö-
Patentübereinkommens,
Patentanmeldung im technischen Bereich
ren. Mit einem europäischen Patent kann ich
beinhaltet
gezielt bestimmen, in welchem Land ich
Beschreibung der Erfindung von etwa zehn bis
Schutz haben möchte.
15 Seiten und dann das Herzstück, die Formu-
Schemaskizzen,
eine
präzise
lierung der Patentansprüche. Hierbei unterWarum sollte ich mich denn überhaupt
stützen wir Patentanwälte gern.
für Patentschutz in einem Land entscheiden?
Tilo Blasberg ist Physiker und Patentanwalt.
42 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
Wie lange ist meine Idee geschützt und
Patentschutz möchte man in der Regel für die
mit welchen Kosten muss man rechnen?
wichtigsten Absatzmärkte und auch dort, wo
Ein Patent bietet Schutz für maximal 20 Jahre
wichtige Wettbewerber sitzen, produzieren. Die
ab dem Anmeldetag, sofern man es über die
Entscheidung über diese Länder ist schließlich
Jahre verlängert. Der Einstandspreis in
eine Kostenfrage. Jedes Land kostet Geld. Allein
Deutschland liegt bei rund 500 Euro Amtsge-
www.giessen-friedberg.ihk.de
SONDERTHEMA INNOVATIONEN
BUCHTIPP
bühren. Wenn ich ein Patent über einen
Meldet das Patentamt, wenn eine ähn-
Patentanwalt anmelde, kommen dessen
liche Idee schon in Bearbeitung ist?
Honorare dazu. Man kann eigentlich schon
Ja, Sie stellen einen Prüfungsantrag und das
sagen, dass ein erteiltes deutsches Patent für
Patentamt teilt Ihnen den Stand der Technik
eine „normale“ Erfindung bereits ab etwa
und die Einschätzung zur Patentfähigkeit
In den letzten Jahren hat das Thema „Inno-
5.000 Euro möglich ist. Das ist die untere
mit. Auch Patentanmeldungen der Konkur-
vationsmanagement“ gerade im Mittel-
Kante, aber für einen deutschlandweiten
renten gehören zum Stand der Technik. Das
stand deutlich an Bedeutung gewonnen.
Schutz eigentlich kein hoher Betrag. Die Ver-
heißt, die eigene Patentanmeldung birgt
Bereits 24 Prozent der innovativen kleinen
längerungsgebühren
Innovationsmanagement
im Mittelstand
von C. Lohmann/D. Osterloh
in
auch die Möglichkeit, eine Verletzung von
und mittleren Unternehmen und 44 Pro-
Deutschland bis zum zehnten Patentjahr auf
Patenten von Konkurrenten bereits in einem
zent der Großunternehmen betreiben laut
rund 100 Euro jährlich, nur gegen Ende der
frühen Stadium zu vermeiden. Ein Patent ist
DIHK-Innovationsreport 2011 ein systema-
maximalen Laufzeit sind die Verlängerungs-
kein Selbstläufer. Wenn ich eine Erfindung
tisches Innovationsmanagement, um neue
gebühren deutlich höher.
nicht zum Patent anmelde und diese statt-
Produkte erfolgreicher zu entwickeln und
dessen für einen Wettbewerber zum Patent
auf den Markt zu bringen. Vor diesem Hin-
belaufen
sich
Was sind häufig gemachte Fehler?
erteilt wird, kann ich allenfalls ein Weiterbe-
tergrund hat die IHK-Innovationsberatung
Häufig wird ein Patent überhaupt nicht oder
nutzungsrecht für meine Firma in Anspruch
Hessen einen Leitfaden entwickelt, der
zu spät angemeldet. Häufig meint man,
nehmen. Dieses ist aber betriebsgebunden
mittelständischen Unternehmen bei der
Patente könnten nur für bahnbrechende
und darf nicht frei übertragen werden.
Umsetzung von Innovationsmanagement
Neuerungen erteilt werden. Dagegen spricht
aber schon die sehr hohe Zahl von Patentan-
Wer sind die Menschen im Patentamt?
meldungen in oder für Deutschland. Das ist
Die für die Prüfung von Patentanmeldungen
ein Massengeschäft. Patente werden gerade
zuständigen Personen sind Fachleute, vor-
auch für vergleichsweise kleine Neuerungen
nehmlich Ingenieure, Physiker, Chemiker und
angemeldet. Es gehört zu einer fairen Bera-
Informatiker. Beim Deutschen Patent- und
tung dazu, dass ein Patentanwalt, wenn er der
Markenamt in München dürften so um die
Meinung ist, dass die Erfindung nicht ange-
800 Patentprüfer beschäftigt sein, beim
meldet werden sollte, es auch sagt. Gerade für
Europäischen Patentamt rund 7.000.
Empfehlung des Herstellerverlags
helfen soll.
■
kleinere Firmen ist es schwierig zu beurteilen,
ob sich eine Patentanmeldung lohnt.
Das Interview führte Gabriele Reinartz.
IHK-Innovationsberatung (Hrsg.),
ISBN 978-3-925483-25-7,
Preis 24,50 Euro
Erfindersprechtage 2015
I
m Rahmen der Erfinderberatung soll erör-
zen eine Terminvergabe voraus. Bitte ver-
tert werden, inwieweit sich die Erfindun-
einbaren Sie deshalb Ihren Termin telefo-
gen für eine Schutzrechtsanmeldung eig-
nisch. Die Beratungsgespräche sind für IHK-
nen. Darüber hinaus stellt die Erfinderbera-
Mitglieder kostenfrei.
tung eine Erstberatung zum gewerblichen
Rechtsschutz dar und wird ehrenamtlich
KONTAKT
Weitere Erfindersprechtage im Jahr 2015:
von Patentanwälten aus der Region durchgeführt.
Die Beratung ist für Unternehmen
 19. Mai 2015 in Alsfeld
Tina Teschke
 21. Juli 2015 in Gießen
Tel.: 06031/609-2510
kostenfrei, Privatpersonen bezahlen 20,-
 22. September 2015 in Friedberg
Euro. Die vertraulichen Einzelgespräche set-
 17. November 2015 in Gießen
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E-Mail: teschke@giessen-friedberg.ihk.de
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 43
NACHRICHTEN
Foto: privat
Sie – oder ich
aussteigen aus der Facebook-Werbung?
von SebaStian bernhardt
book nicht mehr das Facebook
Produkte oder Locations anprie-
ist, mit dem wir angefangen
sen. Erst privat, dann weniger
a, ich höre es immer öfter.
privat. Und der Weg nahm sei-
Ja, ich spreche mit Kunden
cher Bemühungen nicht (mehr)
nen Lauf: Facebook wurde
J
haben. Warum viele trotz ehrli-
darüber. Ja – immer öfter
glücklich sind bei dem sozialen
immer mehr zur Marketing-
denke ich, dass es stimmt. Dass
Netzwerk, und dass es trotz aller
Plattform. Und genau das gefiel
Facebook nicht mehr das ist,
Niedergangsmeldungen
noch
(und gefällt) den Facebook-
was es mal war. Zumindest
immer mit Abstand und unan-
Machern offenbar nicht. Ich
nicht für Menschen, die Marke-
gefochten die Nummer eins ist
merke es ja selbst: Wenn ich
ting machen. Und ja, ich finde:
– auch wenn, nebenbei bemerkt,
meinen Account öffne, dann
Heute muss nicht mehr jeder bei
Messenger bei der wirklich per-
springt mir Werbung entgegen,
Facebook sein. Ehrlich gesagt:
sönlichen Mensch-zu-Mensch-
viel zu viel. Will ich wirklich
Für viele ist es besser, jetzt auf-
Kommunikation rasant aufho-
mehrmals am Tag wissen, wer
zuhören.
len, allen voran WhatsApp.
welche neuesten Angebote hat?
Sebastian Bernhardt von SDB Mission Marketing aus Linden teilt
seine Meinung zum (Un)nutzen
von Facebook.
Wie viele Gedanken haben
Ein Ergebnis meiner Überle-
Ehrlich gesagt: nein. Mir wären
2. Hören Sie einfach auf mit
wir uns gemacht, wie viele Kom-
gung: Im Run auf die Reichwei-
wenige gezielte, dafür aber
Facebook. Konsequent, jetzt
promisse sind wir eingegangen!
te haben wir nur noch gemacht,
interessantere News deutlich
sofort. Ist es nicht ein gutes
Gedanken darüber, wie wir es
was Facebook (angeblich) wollte
lieber. Und vor allem möchte ich
Gefühl, sich keine Gedanken
anstellen können, mit Facebook-
– und nicht mehr konsequent
die Posts meiner Freunde noch
mehr machen zu müssen, was
Postings so viele Menschen wie
das, was wir selbst gut fanden
finden zwischen all den kom-
wann zu posten ist –und warum
möglich zu erreichen. Mal wurde
und unsere Kunden wirklich
merziellen Anzeigen.
es trotzdem nicht funktioniert?
uns gesagt, Fotos seien am
interessiert hat. Und dann ist es
Ich als Marketing-Mensch
3. Sie hören sofort auf, an
besten, mal mit und mal ohne
gerade dieser Nummer-eins-
weiß natürlich, wer was warum
Reichweite zu denken. Und vor
Text, einen Link bitte immer oben
Status von Facebook. Die Num-
auf Facebook tut – und selbst
allem: sich für Reichweite zu
oder unten oder am Ende oder
mer eins bleibt man nur, wenn
mich stören die vielen Werbe-
verbiegen. Weil Sie gar nicht
am Anfang platzieren. Katzenfo-
immer mehr Menschen mitma-
Posts. Wie sehr muss sich erst
möglichst viele Fans brauchen,
tos durften wir nicht mehr posten,
chen. Und wer sind diese „immer
jemand davon genervt fühlen,
sondern die richtigen Fans.
auch wenn wir (und auch viele
mehr“? Mama und Papa, Oma
der einfach nur den persönlichen
Und ja – von mir aus: Posten
Kunden, sagen sie jedenfalls) sie
und Opa. Alle wollen wissen,
Austausch – immerhin Face-
Sie mal ein Kätzchen-Foto,
sehr süß fanden. Wir haben
was Facebook ist – und allein
books Ursprungszweck – will?
wenn Sie das süß finden. Aber
immer eine Botschaft mit trans-
deren Anwesenheit lässt so
Könnte sein, und wird so sein,
nur, wenn Sie Tierfutter verkau-
portiert, weil es ja hieß: das
manchen aus dem Netzwerk
dass er irgendwann die Entschei-
fen. Oder Tierarzt sind. Oder
bringt Traffic, Traffic bringt
flüchten. Vor allem aber ist die-
dung will: Sie oder ich.
Katzenfotograf. Oder zu einer
Reichweite. Und die wollten wir
ses „immer mehr“ eine andere
Für alle, die nicht mehr
Katzen-Verkleidungsparty ein-
ja. Und hat es geklappt? Nicht
Masse – die Masse an Werbung.
glücklich sind mit Facebook,
laden. Sie wollen ja etwas
immer. Und es klappt immer sel-
Seien wir ehrlich: Als Werbeme-
gibt es jetzt drei mögliche Kon-
posten, was Ihre Kunden wirk-
tener. Richtig glücklich waren
dium war Facebook nie gedacht.
sequenzen:
lich interessiert, oder?
wir über die Inhalte auch nicht.
Am Anfang war der persönliche
1. Machen Sie inhaltlich wei-
Natürlich habe ich mir viele
Austausch. Wer macht was, wer
ter wie bisher und bezahlen rich-
Gedanken darüber gemacht,
kennt wen, wer war wo? Irgend-
tig viel Geld für richtig viel Reich-
woran das liegt. Warum Face-
wann kamen die ersten User, die
weite. Und jammern Sie nicht.
44 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
n
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NACHRICHTEN
bUChtiPP
Des Googles Kern und andere Spinnennetze
von arno rolf/arno Sagawe
die datensammelwut der inter-
die digitale transformation und
netgiganten ist kein Geheimnis –
stabile Gesellschaften überhaupt
und aufgrund dieser datenbasis
miteinander vereinbar sind.
haustechnik,
empfehlung des herstellerverlags
und neuer digitaler Produkte wie
autoelektronik,
drohnen und digitaler Währungen dringt die new economy
immer weiter in alle Systeme ein.
doch wie sieht eine Welt aus, in
der Google, Facebook & Co. als
gigantische globale Monopole
agieren? regieren sie längst
schon die Welt? in diesem buch
beschreiben die autoren den Weg
in die digitale Welt – in die smarte Gesellschaft – und fragen, ob
UvK verlagsgesellschaft mbh,
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NACHRICHTEN
Ille steigert Umsatz
derlassungen in Europa ist Ille
ternehmen insgesamt sechs Mil-
zialist für Waschraumhygie-
servicenah aufgestellt.
lionen Euro für die Montage von
ne, ist weiter auf Expansions-
Allein rund 74 Prozent des
kurs. Das Altenstädter Unter-
Gesamtumsatzes erzielte das
nehmen hat im Geschäftsjahr
Unternehmen
des
Mitarbeiter beschäftigt, davon
2014 seinen Umsatz um acht
abgelaufenen Geschäftsjahres in
38 Auszubildende und Studen-
Prozent auf nunmehr 64 Millio-
Deutschland. Im Ausland war
ten. Allein während des vergan-
nen Euro gesteigert. Dies teilte
die Tochtergesellschaft in Öster-
genen Geschäftsjahres hat das
jetzt
reich mit einem Umsatzplus von
Unternehmen sieben neue Mit-
13 Prozent am stärksten.
arbeiter, 13 Auszubildende und
Ille-Geschäftsführerin
Marion Gottschalk mit. „Dieser
während
137.000 neuen Spendern.
Derzeit sind bei Ille rund 440
positive Abschluss zeigt deut-
Kerngeschäft ist das Service-
lich, dass wir die Weichen rich-
Abonnement, das Ille Papier Ser-
Kombination von Auszubilden-
tig gestellt haben“, betont sie.
Studenten
eingestellt.
„Die
vice GmbH ihren über 34.000
den und Studenten hat sich für
Auch künftig setzt das euro-
Kunden in Europa aus Industrie,
uns bezahlt gemacht“, unter-
paweit tätige Familienunterneh-
Hotel- und Gastgewerbe, Handel
streicht Gottschalk. „Wir haben
men auf Wachstum. Nachdem
und öffentlichen Einrichtungen
besonders gemerkt, dass das
die Niederlassungen in Stuttgart
bietet. Dieser Service umfasst ein
Ausbildungsniveau insgesamt
und Berlin bereits 2014 jeweils
Komplettpaket, das die zeitgemä-
spürbar gestiegen ist“, fügt die
neue und größere Lager bezogen
ßen Spendersysteme, die pünktli-
Geschäftsführerin hinzu.
haben, ist dies im laufenden
che Belieferung mit Nachfüllware
Jahr auch an den Standorten
sowie einen Geräte- und War-
Hannover
tungsservice
und
Innsbruck
geplant. Mit insgesamt 38 Nie-
umfasst.
Allein
ONLINE
www.ille.eu
2014 investierte das Familienun-
Reha-Angebot erweitert
D
n
Geschäftsführer
Thomas
Bruschinsky sehr erfreut. „Dies
ie Klinik Rabenstein hat als
OP)? Wie bekomme ich eine
ist ein weiterer Baustein für die
etablierte Rehabilitations-
Anschlussheilbehandlung nach
positive
klinik für orthopädische und
einem Krankenhausaufenthalt
Gesundheitsstandortes
internistische Krankheitsbilder
oder eine Rehabilitation bewil-
Salzhausen“, ist er überzeugt.
im hessischen Staatsbad Bad
ligt? Kann ich mit einem Rezept
Qualitätsmanagement-Beauf-
Salzhausen aufgrund des stei-
über Krankengymnastik/Ergo-
tragter Mirko Vollbrecht fügte
genden Beratungsbedarfs eine
therapie in die Klinik Raben-
hinzu, dass durch den Ausbau
Info-Hotline eingerichtet.
stein kommen? Kann ich im
dieser Leistung, wesentlich qua-
Entwicklung
des
Bad
Die Info-Hotline ist für Inter-
Anschluss an die Rehabilitation
lifiziertere Beratungen angebo-
essierte erreichbar von Montag
noch weitere Anwendungen
ten werden können.
bis Freitag (8.00 bis 16.30 Uhr).
machen (Reha-Kontrollwoche)?
Das Beratungsangebot umfasst
Bei der kürzlich erfolgten
die Themen: Kann ich mich auf
Präsentation des neuen Leis-
eine OP vorbereiten (Fit zur
tungsangebotes
46 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
zeigte
sich
ONLINE
www.klinik-rabenstein.de
Geschäftsführerin Marion Gottschalk ist zufrieden mit der Entwicklung ihres Unternehmens, der
Ille Papier Service GmbH in Altenstadt.
Foto: Klinik Rabenstein
I
lle Papier Service GmbH, Spe-
Foto: Ille Altenstadt
Spezialist für Waschraumhygiene erzielt im Geschäftsjahr 2014 ein Plus von acht Prozent
n
Mit ihrer Info-Hotline hat die Klinik Rabenstein ihr Angebot erweitert.
www.giessen-friedberg.ihk.de
Foto: Gabriele Richter
NACHRICHTEN | FACHANwälTE
Fachanwaltsregister
Arbeitsrecht
Erika und Günter Ritter aus Lingelbach (vorne) dürfen mit dem Hubschrauber in die Luft gehen. Landrat Manfred Görig, Hartmut Greb
(Organisator des Messestands) und Sparkassenvorstand Günter Sedlak
(von rechts) gratulierten herzlich und überreichten den Gutschein.
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Mediator im Arbeits- und Erbrecht
Hubschrauberrundflug
gewonnen
F
ür Günter Ritter ist es ein
Auf der Herbstmesse in Als-
ganz besonderer Gewinn:
feld gaben oft die Fragen auf
Er wird zum ersten Mal im sei-
der
nem Leben fliegen. „Meinen
Anstoß für Gespräche mit den
herzlichen Glückwunsch! Sie
Mitarbeitern der Kreisverwal-
haben unser kleines Preisrätsel
tung. „Was ist das Vogelsberger
erfolgreich gemeistert – und
Familienbündnis?“ oder „Bis
Sie hatten auch noch das
wann müssen Wohnungen mit
Glück auf Ihrer Seite und wur-
Rauchmeldern
den als Hauptgewinner ausge-
werden?“, waren Fragen, bei der
lost.“ Der Vogelsberger Land-
so mancher Besucher ins Grü-
rat Manfred Görig gratulierte
beln kam und sich genauer
Günter Ritter aus Lingelbach:
umsah und umhörte. Einige
Er darf mit dem Hubschrauber
Hundert Besucher hatten das am
der Sparkasse Oberhessen ein-
Stand
mal den Blick aus der Vogel-
getan und die Gewinnspielkarte
perspektive genießen. Seine
ausgefüllt.
Frau Erika wird ihn dabei
begleiten.
Gewinnspielkarte
der
den
nachgerüstet
SACHA FELLER
Fachanwalt Erbrecht
RUDOLF HAIBACH
Fachanwalt Familienrecht
DR. JUR. ULRIKE HAIBACH
Fachanwalt Familienrecht
DR. JUR. STEPHAN ANFT
Fachanwalt Familienrecht
Kreisverwaltung
Alle weiteren Gewinnerinnen und Gewinner wurden
Den Preis nahm das Ehepaar
bereits schriftlich benachrich-
aus den Händen von Görig und
tigt und haben die Preise per
Sparkassenvorstand
Günter
Post erhalten. Unter anderem
Sedlak entgegen, der den Preis
waren dies Gutscheine von
zur Verfügung gestellt hatte.
Vogelsberger Bäckereien, von
„Suchen Sie sich schönes Wet-
der Alsfelder Landbrauerei, dem
ter aus, nehmen Sie die Kamera
Wartenberger Brauhaus, außer-
mit und lassen Sie sich mal
dem eine Rhönroller-Fahrt, eine
über Ihr Haus fliegen“, schlug
Hebebühnenfahrt und weitere
Sedlak vor. Den Termin dürfen
tolle Sachpreise von den Mit-
die Gewinner frei wählen und
ausstellern in der Vogelsberg-
direkt mit dem Hubschrauber-
halle, wofür sich Landrat Görig
piloten absprechen.
nochmal herzlich bedankt.
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der Killertyp, den Finger am Abzug, aber vor
dem Schreibtisch des Chefs oder im Konflikt
mit den Kollegen geht Ihnen jedes Mal die
Munition aus? Es darf etwas mehr „aggro“
sein, sagt der renommierte Aggressionsexperte und vermittelt das nötige Handwerkszeug für eine gesunde Selbstbehauptung.
Unternehmen kommen immer wieder in turbulente Zeiten – Schönwetterkapitäne helfen
da nicht weiter. Unter Extrembedingungen
ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren, Fehlentscheidungen zu vermeiden und
gut vorbereitet zu sein. Peter Brandl überträgt die Strategien der Profi-Piloten auf Ihr
Business: Wie Sie Kommunikationshemmnisse abbauen, Fehlerkultur verbessern, Teams
motivieren und strukturiert die richtigen Entscheidungen treffen. Dieser mitreißende Vortrag liefert Ihnen die Werkzeuge, um kommende Turbulenzen sicher zu durchfliegen.
Damit steuert Ihre Mannschaft die richtige
Landebahn an.
Das Feuer in anderen entzünden
Egal, ob Sie im Berufsleben ein Produkt verkaufen oder im Privatleben eine Idee – das
Prinzip ist immer dasselbe: Sie haben etwas,
was Sie einem anderen gerne verkaufen
möchten. Die Frage ist: Wie können Sie Ihr
Gegenüber am schnellsten für Ihre Idee, Ihr
Produkt, Ihre Dienstleistung begeistern? Das
Geheimnis lüftet Paul Johannes Baumgartner
in seinem Impulsvortrag. Sie erfahren, welche
Faktoren bei Ihrem Gegenüber Begeisterung
hervorrufen und warum zwischen Lachen und
Weinen nur eines liegt, der tiefe Ozean der
Langeweile. Mit viel Spaß, Dynamik, Unterhaltung und Information zu mehr Begeisterung.
„Die Welt ist voller Wunder, für den, der
bereit ist seine Träume zu wagen.“
„Sie wollen sich durchsetzen? Dann werden
Sie unbequem, steigen Sie aus dem Schafspelz und zeigen Sie Zähne.“
„Menschen versagen nicht, sie funktionieren
– man sollte nur wissen wie!“
„Begeisterung ist für alle da!“
5
6
7
8
09.09.2015
Dr. Roman F. Szeliga
Powerfaktor Humor
Ziele effizienter, kreativer und gesünder erreichen
Humor ist eine unserer knappsten, jedoch
wertvollsten Ressourcen. Nichts verbindet
Menschen mehr als ein gemeinsames Lachen.
Lachen ist die beste Medizin und somit das
Gegengift zum Ernst des Lebens. Mit Humor
geht vieles leichter. Auch und gerade im Business! Denn Humor ist nie Ersatz für Kompetenz, aber die beste Ergänzung dazu! Ein interaktiver, gewinnbringender Erlebnisvortrag mit
vielen Tipps & Tricks, vielen Überraschungen
und ideenreichen, sofort umsetzbare Tools!
Für Menschen, die ihre persönlichen und beruflichen Ziele mit der Kraft des Humors effizienter und kreativer erreichen möchten.
„Humor ist die beste Ergänzung zur
Kompetenz.“
14.10.2015
Sabine Asgodom
Die zwölf Schlüssel
zur Gelassenheit
Energie und Lebensfreude steigern
Die Welt dreht sich immer schneller, die
Taktrate der Erwartungen und Entscheidungen erhöht sich ständig. Wie können Sie
in diesen dynamischen Zeiten Ihre Energie
und Lebensfreude erhalten? Ihr neues Zauberwort: Gelassenheit. In diesem interaktiven Vortrag bekommen Sie zwölf hilfreiche
Impulse für mehr Freude und Leistungslust
– von Achtsamkeit über Dankbarkeit bis Vertrauen. Dazu humorvolle Ideen für kreative
Konfliktlösungen in Beruf, Familie und Nachbarschaft.
„Gelassenheit brauchen alle – Frau, Mann,
jung, alt, angestellt, selbstständig oder im
Unruhestand!“
18.11.2015
Frank Dunker
16.12.2015
Markus Hofmann
Zündkerzen
Faszination Gedächtnis
Wie die Pola-Methode
nachhaltig Ihr Handeln verändert
In jedem Kopf steckt ein Superhirn
Die Pola-Methode ist eine visuelle Handlungsaufforderung, welche in markanten Bildern
Botschaften und Techniken fixiert, die in uns
wie individuelle Zündkerzen nachhaltig wirken. Der renommierte Verkaufstrainer Frank
Dunker schafft es anhand seiner markanten
Pola-Bilder den Motor in uns immer wieder zu
befeuern. Da wir meist kein Wissensproblem
haben, sondern ein Umsetzungsproblem, ist
dies ein wirksamer Katalysator zu mehr Umsetzungsenergie. Diese visuellen Reize festigen
Denkmuster, die sich im täglichen Handeln
verankern und werden langfristig zum Erfolgsgaranten. Seine Kunden attestieren ihm
Nachhaltigkeit!
„Machen, macht mächtig!“
Markus Hofmann ist der wohl inspirierendste
und effektivste Gedächtnisexperte Europas
und einer der begehrtesten Top-Speaker für
Unternehmen aller Branchen. Er verpackt erstaunliches Wissen in exzellentes Infotainment.
Durch seine lebendige Art in Kombination mit
Spaß und Humor sowie interessantem und
verblüffendem Know-How wird das Training
des „Gedächtnismuskels“ zum Impuls-Erlebnis
für die Zukunft. In vielen praktischen Übungen
erleben Sie, welche außerordentlichen Leistungen auch Ihr Gedächtnis vollbringen kann.
Erfahren Sie, wie Sie sich spielend Namen und
Gesichter, Fach- und Allgemeinwissen sowie
komplexe Sachverhalte merken können.
„Das Einzige, was die Teilnehmer meiner
Vorträge vergessen werden, ist die Zeit.“
NACHRICHTEN
Versorgung gesichert
Rohrleitungsbau Fritz GmbH & Co. KG feiert 85. Geburtstag.
VON IRIS JAKOB-DIEDOLPH
Brauch- und Abwasserleitungen. Vorwiegend sind es kom-
homas Pfeiffer, Inhaber
munale Auftraggeber, die die
der Rohrleitungsbau Fritz
Wasserversorgung der Bürger
GmbH & Co. KG in Reis-
vom Brunnen über moderne Fil-
kirchen-Ettingshausen,
kennt
tertechnik in die Hochbehälter
sein Unternehmen schon seit
bis zu den Endverbrauchern und
seiner Ausbildung. 1974 fing er
von dort zur Entsorgung in die
dort eine Lehre als Schlosser an
bewährten
und qualifizierte sich später
legen. Dafür hat sich Pfeiffer um
zum Meister weiter. Im Sommer
das Zertifikat des Deutschen
1987 übernahm er den Betrieb
Vereins des Gas- und Wasser-
von Firmeninhaber Heinz Fritz,
fachs (DVGW) bemüht, ohne
der aus gesundheitlichen Grün-
welches
den die Leitung aufgeben woll-
öffentlichen Aufträgen kaum
te. Pfeiffer sicherte somit den
möglich ist. Seitdem verfügt die
Fortbestand und die Möglich-
Rohrleitungsbau Fritz über ein
keit, in diesem Jahr das 85. Fir-
Betriebliches Managementsy-
menjubiläum feiern zu können.
stem,
Gestartet war das Unternehmen damals, am 1. April 1930,
Hände
der
das
Pfeiffers
Zuschlag
regelmäßig
von
Kommunen
Rohrbearbeitung in der Werkstatt der Rohrleitungsbau Fritz GmbH & Co.
KG in Reiskirchen-Ettingshausen.
vom
DVGW überwacht wird.
Neben
Foto: I. Jakob-Diedolph
T
meisters
und
aus
dem
aktiven
Berufsleben übernommen hat.
als Dank an die Mitarbeiter für
ihren – wegen der Bereitschafts-
mit drei Mitarbeitern, mitten im
Zweckverbänden gehören noch
Bislang ist es immer nur ste-
dienste anstrengenden - Ein-
alten Ortskern von Ettingshau-
Tiefbauunternehmen und priva-
tig nach oben gegangen mit den
satz, wollen Pfeiffers mit ihrer
sen gelegen. Pfeiffer expandier-
te Hauseigentümer zum Kun-
Geschäften. Das Versorgungs-
Belegschaft im Herbst einen
te, was einen Neubau notwendig
denkreis. Für letztere besonders
unternehmen erwies sich sogar
Jubiläumsausflug unternehmen,
machte, wofür er 1993 ein
interessant dürfte sein, dass
als Magnet für die Ansiedlung
wo auch Wasser eine dominante
Gewerbegrundstück am heutigen
Pfeiffers Schwimmbäder konzi-
einer weiteren Firma im glei-
Rolle spielt: nach Hamburg. n
Sitz „Zur Gänsweide 10“ fand.
pieren und anlegen.
chen
Heute zählen zur Belegschaft 28
„Wir
konzentrieren
Gewerbegebiet,
einem
uns
Großhandel für Sanitär- und
Personen, davon zwei Auszubil-
hauptsächlich auf die Region
Tiefbauartikel. „Natürlich lief es
dende. Damals wie heute ist das
Mittelhessen“, sagt der Senior-
nicht immer ganz rund“, gibt
Rohrleitungsbau-Unternehmen
Chef. Aber der Wirkungskreis
Pfeiffer zu. Sich am Markt zu
ein Familienbetrieb. Aktuell sind
von
qualifizierten
behaupten, ist stets eine Heraus-
neben Geschäftsführer Pfeiffer
Rohrnetzmeistern und Fachar-
forderung im unternehmeri-
auch dessen Ehefrau Silke sowie
beitern erstreckt sich mit dem
schen Leben. „Und wenn ein
Sohn Mark, ebenfalls geschäfts-
Flughafen auch in das Gebiet
Kunde in die Insolvenz geht,
führend seit 2010, und dessen
von Rhein-Main. Weiteres Auf-
kann es auch mal schwierig
Lebensgefährtin
gabenfeld ist die technische
werden“, ergänzt Ehefrau Silke.
Pfeiffers
Katrin
Klös
Kerngeschäft
des
sers der Heimatgemeinde Reis-
enunternehmen
Ettingshausener Unternehmens
kirchen, das Pfeiffer mit Aus-
umfahren können und blickt
aktiv.
Das
Betriebsführung des Trinkwas-
ist die Verlegung von Trink-,
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scheiden des damaligen Wasser-
Doch bislang hat das Familijede
Klippe
optimistisch in die Zukunft. Und
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 49
NACHRICHTEN
Nachhaltigkeit ist oberstes Gebot
Die HassiaGruppe schließt 2014 mit einem Absatzplus ab.
it einem Gesamtab-
wäre
satz von 770,5 Millio-
bestimmt noch besser ausgefal-
nen
erwirt-
len“, sagt Dirk Hinkel, Geschäfts-
schaftete die HassiaGruppe 2014
führender Gesellschafter. Mine-
einen Umsatz von 238 Millio-
ralwässer ohne oder mit wenig
nen Euro. Der Rückgang um 0,7
Kohlensäure verbuchten einen
Prozent gegenüber dem Vorjahr
deutlichen Zuwachs, was dem
resultiert aus dem überpropor-
aktuellen Trend entspricht.
Litern
Jahresbilanz
tionalen Wachstum der Mine-
Die HassiaGruppe hat sich das
ralwassermarken im Vergleich
Ziel gesetzt, als erstes Unterneh-
zu den erlösstärkeren, aber
men in der Brunnenbranche
rückläufigen Säften und Süßge-
Deutschlands CO2-neutral zu pro-
tränken. „Ohne diese Entwick-
duzieren. Mit der Umstellung auf
lung und den zu kühlen August
Ökostrom zum 1. Januar 2015 ist
Foto: Hassia
M
unsere
Hassia zählt zu den größten Brunnenunternehmen Deutschlands und
belegt aktuell den zweiten Platz im nationalen Ranking der deutschen
Markenanbieter.
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das hessische Familienunter-
Jahren die Aufforstungsprojekte
nehmen diesem Ziel schon sehr
von PrimaKlima-weltweit-e. V.
nahe gekommen. Weitere Belege
in Bergisch-Gladbach und trägt
für nachhaltiges Handeln sind
dazu bei, dass in Deutschland
die ressourcenschonende Pro-
und weltweit neuer Wald heran-
duktion, die Nutzung von Son-
wächst. Auf einer Fläche von
nenenergie über Photovoltaik-
8,5 Millionen Quadratmetern,
Anlagen und der ausschließli-
das entspricht mehr als 1.200
che Einsatz von Gabelstaplern
Fußballfeldern,
mit abgasfreiem Elektroantrieb.
Bäume jedes Jahr rund 6.200
Des Weiteren wurde 2014 an
Tonnen umweltbelastendes CO2
einigen Standorten und bei
aus der Atmosphäre.
filtern
die
Logistikpartnern der Lkw-Fuhr-
Zu guter Letzt: Die Generati-
park erneuert: Die Motoren der
on von 6er- und 12er-Kästen für
70 neuen Lkws erfüllen die
Glasmehrwegflaschen ist seit
Euro-6-Schadstoffnorm, das ist
Jahren die größte Investition in
die aktuell beste am Markt ver-
Gebinde. Der Kunststoff dieser
fügbare Norm. Hinzu kommen
silbergrauen Kästen – sie kom-
die
kurzen
men in diesem Jahr für verschie-
Transportwege zu Händlern und
dene Marken in den Handel – ist
Verbrauchern in den Hassia-
frei von Schwermetallen.
vergleichsweise
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Vertriebsregionen.
Mit der Verbraucheraktion „1
Kasten = 1 Baum“ unterstützt
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das Unternehmen seit sieben
50 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
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NACHRICHTEN
Commerzbank auf
Wachstumskurs
Ein Plus bei Privatkunden sowie Kreditvergabe
an Unternehmen.
Management-Leiter in Bad Hom-
bank Hessen und verantwortlich
burg, und verantwortlich für das
für die Region Gießen. Auch
vierköpfige Team in Gießen. Das
international will die Commerz-
ist ein leichter Anstieg im Ver-
bank ihre gute Marktposition
gleich zum Vorjahr.
weiter ausbauen. „Wir sind
Marktführer
im
der Commerzbank gebündelte
Außenhandel
und
Firmenkundengeschäft konnte
unsere Kunden mit mehr als 70
2014 in der Region Gießen ein
Standorten und 5.000 Korres-
Das in der Mittelstandsbank
deutschen
begleiten
sehr solides Ergebnis verzeich-
pondenzbankverbindungen
hat
bach und Stadtallendorf: „Hier
nen. Während das Kreditvolu-
dahin, wo sie Geschäfte machen“
nach eigenen Angaben
verzeichneten wir bei Baufinan-
men im Jahr 2014 um 6,86 Pro-
erklärte Honig. Auch in 2015
im vergangenen Jahr in
zierungen 2014 ein Plus von 17
zent gestiegen ist, blieb die
erschließt die Bank neue Märkte
der Region Gießen Marktanteile
Prozent im Neugeschäft. Damit
Nachfrage nach öffentlichen
in Abidjan (Elfenbeinküste) und
gewonnen. Im Privat- und Fir-
haben wir Wohneigentum im
Fördermitteln mit rund 30 Mil-
in Brasilien, wo der Geschäftsbe-
menkundengeschäft
Wert von über 101 Millionen
lionen Euro stabil. Die Zahl der
trieb voraussichtlich in 2015 auf-
Euro finanziert.“
Firmenkunden ist um 2,7 Pro-
genommen wird. Die Etablierung
zent gestiegen.
in Ländern, in denen die Firmen-
D
ie
Commerzbank
wuchsen
Kundenzahl und Neugeschäft.
Zudem konnte die Commerz-
Niedrige Zinsen und Schwan-
bank auch 2014 mit ihrer Bera-
kungen an den Börsen haben die
In Gießen möchte die Com-
kunden aufgrund ihrer Exporto-
tungsqualität punkten. „Wir
Nachfrage nach professionell
merzbank vor allem ihr Kreditge-
rientierung ähnliche Bedürfnisse
haben in der Region netto 1.200
gemanagten Wertpapieranlagen
schäft weiter ausbauen. „Wir
haben
neue Kunden gewonnen und
angekurbelt. Insgesamt stieg das
geben mittelständischen Kunden
schreitet weiter voran wie in der
betreuen jetzt gut 69.300 Pri-
Anlagevolumen bei der Com-
mehr Kredit als jede andere deut-
Schweiz und in Österreich.
vat- und Geschäftskunden“,
merzbank Gießen um 2,4 Pro-
sche Großbank. Wir werden ein
Insgesamt hatte die Com-
sagte Jörg-Olaf Otto, verant-
zent auf 955 Millionen Euro.
neues Online-Portal, mobile Apps
merzbank per Dezember 2014 in
wortlich für das Privatkunden-
Auch das Geschäft mit sehr ver-
und neue Technik für unsere
der Region rund 105 Mitarbeiter
geschäft. Zu der Commerzbank-
mögenden Kunden ist 2014 in
Berater implementieren, um uns
und 15 Auszubildende.
Region gehören neben Gießen
der Region gewachsen. „Wir
den Kundenbedürfnissen noch
die Filialen Marburg und Wetz-
betreuen inzwischen gut 2.000
besser anpassen zu können“, so
lar sowie die Filialen Alsfeld,
Kunden mit 22 Mitarbeitern“,
Matthias Honig, Mitglied der
Butzbach, Dillenburg, Lauter-
sagte
Geschäftsleitung Mittelstands-
Uwe
Gäbel,
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Deutschland,
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NACHRICHTEN
Foto: Schunk Group
Eröffnen symbolisch die neue
Produktionshalle von Schunk Sintermetalltechnik in Thale (v.l.):
Ulrich Thomas (MdL), Ralf Stein
(Geschäftsführer Schunk Sintermetalltechnik Thale), Andre Gast (Fertigungsleiter), Thomas Balcerowski
(Bürgermeister Thale), Eik Schrader
(Leiter Ratiobau), Wirtschaftsminister Hartmut Möllring und Martin
Skiebe (Landrat Landkreis Harz).
Arbeitsplätze geschaffen“, sagte
Geschäftsführer Stein. Bereits
jetzt ist Schunk Sintermetall-
Neue Produktionshalle
für mehr Wachstum
technik mit aktuell rund 400
Beschäftigten einer der größten
Arbeitgeber in Thale und gehört
zu den 100 größten Unternehmen in Sachsen-Anhalt.
Schunk Sintermetalltechnik,
Wirtschaftsminister Möllring informiert sich in Thale
über Investition von Schunk Sintermetalltechnik.
die zur Heuchelheimer Schunk
Group gehört, hat sich auf die
Herstellung von Sinter- und Pulvermetallurgischen Spritzguss-
ei einer Feierstunde hat
on“, sagte Möllring. „Schon
Mechanische Bearbeitung, Ther-
Bauteilen spezialisiert. Bei diesen
Schunk Sintermetalltech-
jetzt zählt Schunk zu den größ-
mische Nachbehandlung und
Verfahren wird Metallpulver mit
nik eine neue Produkti-
ten Arbeitgebern in Thale. Die
Verpackung/Versand
unterge-
Binde- beziehungsweise Gleit-
onshalle am Standort Thale in
neue Investition schafft Arbeits-
bracht. „Weil jetzt alle diese
mittel gemischt und durch Pres-
Sachsen-Anhalt
B
eingeweiht.
plätze, steigert die Produktivität
Bereiche unter einem Dach sind,
sendruck in Form gebracht.
Durch die Investition von über
und ermöglicht es, Wachstums-
konnten wir den Materialfluss
Dadurch lassen sich Bauteile mit
5,5 Millionen Euro hat das
potenziale
auszuschöpfen.
weiter verbessern“, fasste Stein
höchster Maßgenauigkeit und
Unternehmen seine Produkti-
Davon profitiert auch das Land.“
die Vorteile zusammen. Damit
Qualität in sehr großen Stück-
onskapazitäten deutlich erwei-
„Für uns ist das eine ganz
erfülle Schunk Sintermetalltech-
zahlen fertigen. Die Kunden
tert, um der positiven Auftrags-
entscheidende Investition“, freu-
nik die ausgesprochen hohen
kommen aus der Automobil-
entwicklung gerecht zu werden.
te sich Ralf Stein, Geschäftsfüh-
Qualitätsstandards seiner wich-
und Luftfahrtindustrie, wo Pro-
Bei der Feier waren der Wirt-
rer
tigsten Zielbranche, der Auto-
dukte von Schunk Sintermetall-
schaftsminister
mobilindustrie, so Stein weiter.
technik zum Beispiel in Turbola-
der
Sintermetalltechnik
Sachsen-
Thale. „Denn dank der 4.500
Anhalts, Hartmut Möllring, der
Quadratmeter großen, neuen
Mit der Kapazitätserweite-
dern, Zahnriemen- und Ketten-
Landtagsabgeordnete
Ulrich
Produktionshalle können wir
rung von Sintermetalltechnik
rädern sowie Nockenwellenver-
Thomas und der Bürgermeister
nicht nur unsere Produktionska-
Thale und der Installation neuer
stellern und Ölpumpen zum
der Stadt Thale, Thomas Balce-
pazität erweitern, sondern unse-
Anlagen ist auch die Zahl der
Einsatz kommen.
rowski, unter den zahlreichen
re Kunden noch schneller und
Beschäftigten erhöht worden.
Gästen.
mit einer stabileren Qualität
„Wir haben im Zuge dieser
beliefern.“ In der neuen Halle
Investition
sind
Umsatzzuwachs
„Die Erweiterung ist eine
positive Nachricht für die Regi-
52 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
nun
die
Abteilungen
und
unserem
58
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NACHRICHTEN
Stark im Markt
Deutsche Bank in Gießen ist gefragter Mittelstandspartner.
ie Deutsche Bank Gießen
Besonders auffällig: Ange-
Nachrichten auch von der Kern-
blickt zufrieden auf das
sichts von Null-Zinsen für risi-
disziplin des Firmenkundenge-
Geschäftsjahr 2014. „Wir
koarme Anlagen kehrten 2014
schäfts: Die Kreditvergabe durch
haben unsere Marktposition
mehr und mehr Kunden an die
die Deutsche Bank stieg um fast
hier in Gießen auf hohem
Kapitalmärkte zurück – und
zehn Prozent.”
Niveau und in einem wettbe-
bauten auf das Fachwissen der
werbsintensivem Umfeld ein-
Berater der Deutschen Bank:
drucksvoll behauptet“, sagte
„Eine besondere Stärke der
Filialdirektor Martin Melchior.
Deutschen Bank war und ist ihr
Melchior sieht die Deutsche
Wertpapier-Know-how. Im 3.
Mit einem Fördervolumen
Bank im Wettbewerb gut gerü-
und 4. Quartal des vergangenen
von rund 80,5 Millionen Euro
stet: „Wir bieten beides: Inter-
Jahres hatten wir hier den höch-
im Jahr 2014 zählen die Deut-
nationalität
regionales
sten Volumenszuwachs in der
sche Bank und ihre Stiftungen
Know-how. Als weltweit tätige
Geschichte unseres Privatkun-
weiterhin zu den engagiertesten
Universalbank wie als Wirt-
dengeschäfts“,
Melchior.
Unternehmensbürgern weltweit.
schaftsunternehmen hier in Gie-
Zugleich verwies er auf das sich
Insgesamt engagierten sich rund
ßen sind wir für unsere Kunden
erfolgreich entwickelnde Mittel-
17.000 Mitarbeiter als Corporate
als globale Hausbank aktiv.“
standsgeschäft. Die Neuaufstel-
Volunteers
lung Ende 2013 zeige erste
190.000 Stunden, um soziale
sichtbare Erfolge: „So haben wir
Projekte zu unterstützen. „Auch
2014 im breiten Mittelstand
hier in Gießen haben sich im
unter dem Strich rund 10.000
vergangenen Jahr viele unserer
Die voranschreitende Digita-
neue Geschäfts- und Firmen-
Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
lisierung berge sowohl für die
kunden hinzugewonnen. Gute
ter wieder in sozialen Projekten
und
Innovativ im Netz,
persönlich vor Ort
so
Mitarbeiter leisten
„Sozialstunden“
und
investierten
Foto: I. Jakob-Diedolph
D
Martin Melchior, Filialdirektor
der Deutschen Bank in Gie§en,
präsentiert die neu gestalteten
Beraterräume mit Wohlfühlatmosphäre.
engagiert. Zum Beispiel haben
Privat- und Firmenkunden als
wir im Rahmen der Landesgar-
auch für die Deutsche Bank
tenschau in Gießen das „Grüne
selbst enorme Chancen, erklärte
Melchior. Sie bedeute für die
Kunden: Zugang zu ihrer Bank
und zu deren Leistungen, und
zwar an dem Ort, zu der Zeit
und in der Intensität, in der der
Kunde es wünsche.
GeschŠftsvolumen:
460 Millionen Euro
Depotvolumen:
167 Millionen Euro
Einlagenvolumen:
123 Millionen Euro
Wohnungsbaukredite:
145 Millionen Euro
Kunden:
15.000
Mitarbeiter:
26
Klassenzimmer“
unterstützt,
dessen Grundgedanke es ist,
Kindern und Jugendlichen die
Themen Umwelt, Nachhaltigkeit
sowie Sozialkompetenz zu vermitteln“, macht Filialleiter Melchior deutlich.
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 53
NACHRICHTEN | ImmobIlIEN
Foto: enwag
Forschen, Tüfteln,
Experimentieren
Marketing und Vertrieb
in der Energiewirtschaft
er Verpackungsmaschinen-
D
aus Mitteln der LOEWE-Landes-
spezialist Rovema aus Fern-
offensive zur Entwicklung wis-
wald hat den Hauptpreis des
senschaftlich-ökonomischer
Deutschen Verpackungspreises
Exzellenz gefördert.
2014 erhalten. Das Unterneh-
Rovema war bei diesem Pro-
men erhielt die Auszeichnung
jekt Konsortialführer und koor-
„Beste Maschine“ für sein abge-
dinierte unter der Projektleitung
schlossenes, innovatives Ent-
von Harald Braun zielführend
wicklungsprojekt
die Aufgaben des unterneh-
namens
„Energieeffizientes und flexibles
mensübergreifenden
Siegelverfahren für nachhaltige
Packstoffhersteller Maria Soell
Schlauchbeutelverpackungen“.
(Entwicklung der Folienanwen-
Teams:
er Markt für Strom, Gas und
D
mehr gehört, als günstigster
Wasser ist hart umkämpft
Anbieter zu sein. Mit welchen
Die von Rovema entwickelte
dungen), Institut für angewand-
und verlangt einiges an Kreativi-
Aktionen die enwag noch näher
BVC-Maschine mit nachhaltiger
te Physik-Laser und Quanten-
tät und Können, um Kunden für
am Kunden und dessen Bedürf-
abbaubarer Verpackung ist für
forschung der Technischen Uni-
sich zu gewinnen. Zu Gast bei
nissen sein möchte, zeigen an
künftige Verpackungs-Anforde-
versität Darmstadt (Laser- und
der enwag, dem Energie- und
diesem Abend Wolfgang Schuch
rungsprofile bestens gewappnet,
Quantenoptik) sowie Institut für
Dienstleistungsunternehmen für
(kaufmännischer Geschäftsfüh-
weil sie mit technisch wegwei-
Werkstoff-Kunststofftechnik der
die Region Wetzlar, erfahren
rer der enwag), Andreas Peters
senden Merkmalen ausgestattet
Universität Kassel (neue Materi-
Mitglieder und Gäste des Marke-
(Marketing und Energiebera-
ist und eine fortschrittliche,
alien zu den Siegelkörpern). n
ting-Clubs Mittelhessen, dass zu
tung) sowie Bernd Kraft (Ver-
reproduzierbare Verpackungs-
dem Begriff Kundenbindung viel
trieb).
n
Anwendungsfunktion
unter
gehobenen HygieneanforderunTermin: 22. April 2015
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Anmeldeschluss: 17. April 2015
Ort: enwag energie- und wassergesellschaft mbh,
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Foto: Hessenagentur
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Kluge Köpfe (v.li.): Matthias Johannsen, Rolf Tiemann von Maria Soell,
Harald Braun und Gerhard Kuss von Rovema, Thomas Walter und Thomas
Führer von der Technischen Universität Darmstadt sowie Rainer Schmidt
von der Universität Kassel.
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NACHRICHTEN
Glückwunsch!
Wir haben in der März-Ausgabe drei Bücher
„Wetterau entdecken & genießen“ von Autor Michael Elsaß verlost.
Foto: Sparkasse Oberhessen
Gewonnen haben:
Karin Bach, Nidda-Ulfa
Heinz-Günther Becker, Lich
Brigitte Listberger, Lauterbach
Herzlichen Glückwunsch!
Jetzt bewerben für den
Deutschen Bürgerpreis.
„Kultur leben –
Horizonte erweitern!“
M
it dem Deutschen Bürger-
Bewerbungen
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nimmt
die
preis werden Einzelperso-
Sparkasse Oberhessen bis zum
nen, Vereine, Initiativen und
30. Juni 2015 entgegen. Im
Unternehmen
ausgezeichnet,
Regionalwettbewerb geht es um
die in besonderer Weise ehren-
fünf x 1.000 Euro sowie fünf x
amtlich dazu beitragen, kultu-
250 Euro Anerkennungsprämi-
relle Werte zu stärken und die
en. Neu ist in diesem Jahr, dass
beteiligten Menschen zusam-
die Preise nicht über alle Kate-
men zu führen.
gorien hinweg vergeben wer-
Ehrenamtliches Engagement
den. Es werden drei Haupt- und
wird beim Deutschen Bürger-
fünf Anerkennungspreise in der
preis in drei Kategorien ausge-
Kategorie Alltagshelden verge-
zeichnet: Die Kategorie „All-
ben sowie je ein Hauptpreis in
tagshelden“ richtet sich an vor-
der Kategorie Lebenswerk und
bildlich engagierte Personen,
engagierte Unternehmer. Die
Projekte und Vereine. In der
Gewinner werden im Herbst zur
Kategorie „engagierte Unter-
regionalen Siegerehrung einge-
nehmer“ steht die persönliche
laden und dann zum Bundes-
Verantwortung von Unterneh-
wettbewerb gemeldet. Alle, die
mern für die Gemeinschaft im
das bundesweite Finale errei-
Mittelpunkt. Der Bürgerpreis in
chen, werden zur nationalen
der
Bürgerpreisverleihung
Kategorie
„Lebenswerk“
im
wird für mindestens 25 Jahre
Dezember 2015 nach Berlin ein-
bürgerschaftliches Engagement
geladen.
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56 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
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NACHRICHTEN
Vorreiter beim Klimaschutz
B
ereits zum siebten Mal in
nis. Unsere Kunden erhalten
zierung vorgenommen hat. „Die
von uns ohne Aufpreis ein kli-
Wetterauer Druckerei zeigt, dass
maneutrales, zertifiziertes Pro-
Umwelt- und Klimaschutz in der
anfallen. In den sieben Jahren
dukt und leisten damit selbst
Druck-
und
Medienbranche
Folge hat die Wetterauer
wurden mit weiteren CO2 ein-
einen aktiven Beitrag zum Kli-
Kundenbindungs- und Kunden-
Druckerei in Friedberg die kom-
sparenden Maßnahmen – wie
maschutz. Wir hoffen, dass sich
gewinnungsinstrumente
plette
Wertschöpfungskette
Umstellung von Öl- auf Gashei-
möglichst viele Nachahmer fin-
können“, freut sich Gerald Walt-
ihrer geplanten Jahresprodukti-
zung, Gebäudeisolierung, und
den“, so Inhaber Andreas Kug-
her, zuständiger Berater der
on klimaneutral gestellt. Insge-
TÜV-zertifiziertem
land.
printXmedia Süd GmbH.
samt wurden für das Jahr 2015
der ovag Energie GmbH die
Verlässliche Partner der Wet-
vorab 293 Tonnen CO2 kompen-
Umwelt – um etwa 4.000 Ton-
terauer Druckerei sind von
siert, die beim Druckprozess,
nen Kohlendioxid entlastet.
Anfang an die Klimainitiative
Ökostrom
aber auch für das eingesetzte
„Umweltschutz und Klima-
des Bundesverbands Druck und
Papier, die Plattenerstellung,
schutz gehören für uns als inha-
Medien (bvdm) und die printX-
ONLINE
Farbe, den Transport und An-
bergeführte
mittelständische
media Süd GmbH, die auch in
www.wdfb.de
und Abfahrt der Mitarbeiter
Druckerei zum Selbstverständ-
diesem Jahr wieder die Zertifi-
sein
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Individueller Gehörschutz –
für besten Komfort und optimale Sicherheit
TRABERT Besser Hören hat seinen Geschäftsbereich Gehörschutz
erweitert und bietet Extra-Service für regionale Unternehmen
örschädigungen durch Lärm
H
gestiegen, gerade was die Kommu-
bert mögliche finanzielle Bedenken
lich über die aktuellen Möglichkei-
stehen an erster Stelle der
nikation betrifft“, sagt Hörakusti-
an. Und die Akzeptanz bei den Mit-
ten der passgenauen Versorgung.
anerkannten Berufskrankheiten.
ker-Meister Andreas Trabert. „Für
arbeitern sei durch den neu
Auch die weitere Betreuung – mit
Ob im Industriebetrieb oder auf der
jede Situation, ob bei konstantem
gewonnenen Komfort sehr hoch,
Wartung und Pflege der Geräte –
Baustelle – wer seine Mitarbeiter
Lärm, bei schwankendem Lärmpe-
da der Gehörschutz direkt an das
kann vor Ort erfolgen.
nicht nur nach den gesetzlichen
gel oder Impulslärm gibt es heute
eigene Ohr angepasst wird.
Weitere Informationen unter der
Vorgaben schützen möchte, son-
passende Varianten. Angekoppelt
Ebenfalls komfortabel: Die TRA-
Telefon-Hotline (0661) 975121
dern auch die betrieblichen Anfor-
an Mobil- oder Festnetztelefon
BERT Expertin für Gehörschutz,
sowie unter
derungen optimal berücksichtigen
sorgen die neuartigen Hightech-
Jacqueline Link, kommt direkt in
will, nutzt heute individuellen
Geräte für reibungslose Verständi-
die Betriebe und berät unverbind-
Gehörschutz. Aufgrund der stei-
gung der Mitarbeiter untereinan-
genden Nachfrage hat das Höraku-
der.“ Im persönlich angepassten
stik-Institut TRABERT Besser Hören
Gehörschutz wird modernste Tech-
seinen Geschäftsbereich Gehör-
nik integriert, wie sie bereits bei
schutz erweitert und bietet Unter-
Feuerwehr, Polizei oder Schieds-
nehmen die Möglichkeit, dieses
richtern während Fußballspielen
komplexe
zum Einsatz kommt. „Über eine
Arbeitsschutz-Thema
n
Foto: Fotolia
www.trabert.info
professionell outzusourcen.
längere Einsatzdauer gerechnet, ist
„Die Anforderungen an professio-
professioneller Gehörschutz deut-
nellen Gehörschutz sind in den
lich preiswerter als Standard-
Mehr Sicherheit in Lärmsituationen – mit individuellem Gehörschutz,
vergangenen
Gehörschutz“, spricht Andreas Tra-
der auch ans Mobiltelefon angekoppelt werden kann.
Jahren
drastisch
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 57
LEBENSART
Allendorf (Lumda)
Die kleinste Stadt im Landkreis Gießen verfügt über eine gute Infrastruktur.
VON GABRIELE REINARTZ
zusammen. Sie ist Bürgermeisterin von
ten zu dürfen. Und so findet seitdem jährlich
Allendorf (Lumda), der kleinsten Stadt im
der mittlerweile über die Stadtgrenzen hin-
ch werde mich dafür einsetzen, dass unse-
Landkreis Gießen. Wie viele andere Städte
aus bekannte Nikelsmarkt statt – in diesem
re Gesamtschule auf Dauer erhalten
und Gemeinden in Hessen ist auch Allen-
Jahr zum 645. Mal (31. Oktober bis 8.
bleibt. Dass wir die gute Zusammenarbeit
dorf (Lumda) eine Schutzschirmkommune
November). Der einstige Krämermarkt ist
mit unseren Nachbarkommunen und dem
und muss den Euro zweimal umdrehen,
heute ein beliebter Markt für Kunst und
Landkreis weiter ausbauen. Und dass die
bevor sie ihn ausgeben kann. Da können
Kunsthandwerk.
ärztliche Versorgung sichergestellt ist, fasst
solche Ziele zum Hürdenlauf werden. „In der
Annette Bergen-Krause ihre nächsten Ziele
Konsequenz bedeutet dies, dass wir in vielen
I
Bereichen entsprechend eingeschränkt sind.
Foto: SPD Giessen
Bei freiwilligen Leistungen wird dies beson-
Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause
58 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
Für Groß und Klein
ist gesorgt
ders deutlich“, fügt sie hinzu. „So können
Apropos Markt und Einkaufen: Die Kern-
wir zum Beispiel unsere Bürgerhäuser nur in
stadt des Lumdastädtchens verfügt über eine
ganz geringem Umfang unterhalten.“
durchaus gute Infrastruktur. Hier finden sich
Allendorf (Lumda) – das sind über 1.200
nicht nur Geschäfte, sondern auch Ärzte,
Jahre Geschichte. Zum ersten Mal erwähnt
Zahnärzte und eine Apotheke. Das erspart
wurde der Ort 780 im Codex Eberhardi des
vor allem älteren Menschen weitere Wege.
Klosters Fulda: „Arnwig schenkt dem heili-
Ebenfalls angenehm für sie: Auch die
gen Bonifatius seine Eigentümer in dem
Seniorenclubs und Vereine, darunter eine
Dorfe Altendorfe, in der Mark Lantorf, mit
Herzsportgruppe, haben dort ihren Treff-
allen Hörigen, deren Häusern und Unter-
punkt. Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist und
künften.“ Mehr als 500 Jahre später, exakt
täglich etwas Unterstützung braucht, kann
1370, verlieh Landgraf Heinrich II. Allendorf
auf den Pflegedienst des Vereins für häusli-
Stadtrechte. Eine nicht ganz uneigennützige
che Alten- und Krankenpflege zurückgreifen.
Entscheidung des Regenten, denn so konnte
Er erlaubt älteren Bürgern einen längeren
Heinrich II. die Wege von Marburg nach
Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung.
Grünberg sowie von Amöneburg nach
Für die Kleinen ist in Allendorf (Lumda)
Mainz kontrollieren. Für Allendorf bedeute-
ebenfalls gut gesorgt. „Wir haben zwei Kin-
te das Stadtrecht das Privileg, Märkte abhal-
dertagesstätten, einen in der Kernstadt mit
www.giessen-friedberg.ihk.de
Foto: M. Göhmann
LEBENSART
die Großgemeinde Allendorf (lumda) besteht aus vier stadtteilen: Allendorf selbst, Climbach (auf dem Bild zur Zeit der Rapsblüte), Nordeck und Winnen.
zurzeit 100 Plätzen, einen anderen im Stadt-
einbarkeit von Familie und Beruf sicher.
eigentlich noch mehr Einzelhändler gebrau-
teil Nordeck mit 50 Plätzen und zusätzlichen
Dies ist ein weiterer Punkt, der unser kleines
chen“, sagt Bergen-Krause, „allerdings ist
zwölf Plätzen für Kinder unter zwei Jahren“,
Städtchen attraktiv macht, gerade auch für
dies schwierig zu realisieren. Denn wenn es
erzählt Bergen-Krause. Die Einrichtung in
junge Familien“, hebt die Bürgermeisterin
um Ansiedlungsfragen geht, redet der Gie-
der Kernstadt ist bis 14 Uhr geöffnet, die in
noch hervor.
ßener Regierungspräsident ein gewichtiges
Nordeck seit Jahresbeginn sogar bis 16 Uhr.
Neben der Grundschule gibt es in der
Wörtchen mit“, berichtet sie. Trotzdem hält
Für Mütter, die erwerbstätig sein wollen,
Stadt auch die eingangs erwähnte Gesamt-
dies Bergen-Krause nicht davon ab, die
dürfte die längere Öffnungszeit im Stadtteil
schule.
Werbetrommel für ihr beschauliches Städtchen zu rühren: „Erstens, für eine Kommu-
Nordeck sehr willkommen sein.
„Auch unsere Grundschule wird gut
betreut, und das seit zehn Jahren durch den
Verein ‚Betreute Grundschule‘“, verrät sie.
Neue Gewerbeflächen
werden erschlossen
ne im ländlichen Raum ist unsere Verkehrsanbindung gut. Zweitens, wir haben erfolgreich die Breitbandanbindung in der Stadt
Der Verein hat Schulkinder vor Unterrichts-
Wer als Familie nach Allendorf (Lumda)
umgesetzt. Drittens, wir haben moderate
beginn und auch Nachmittags in seiner
ziehen möchte, hat im Neubaugebiet „Auf
Preise und immer noch niedrige Gewerbe-
Obhut. „Auf diese Weise unterstützt er Fami-
der Hege“ in der Kernstadt noch einige Bau-
steuerhebesätze. Und viertens, wir haben
lien im täglichen Ablauf und stellt die Ver-
plätze zur Auswahl. Der Quadratmeter, voll
kurze Wege bei der Bearbeitung unterneh-
erschlossen, kostet hier 115 Euro. Betriebe
merischer Belange.“ Wenn das keine Argu-
dagegen müssen derzeit auf freie Flächen
mente sind?
Allendorf (lumdA)
Auf eInen BlIcK
warten: „Da wir im laufenden Jahr eine größere Restfläche veräußern konnten, steht
aktuell nur eine kleine Restfläche zur Verfügung. Aber wir sind bereits dabei, eine rund
ONLINE
Fläche: 2.201 ha
2,7 Hektar große Gewerbefläche zu entwik-
www.allendorf-lda.de
Grundsteuer A: derzeit 400%
keln“, verrät die Bürgermeisterin. Beworben
Grundsteuer B: derzeit 400%
wird diese, wie alle Gewerbeflächen in
Gewerbesteuer: 380%
Allendorf (Lumda), über die Wirtschaftsför-
Kontaktdaten: Der Magistrat der
GewerBestAtIstIK
derung des Landkreises Gießen (www.regi-
446 Arbeitsplätze: insgesamt, davon
on-giessen.de).
45% Dienstleistungen
Einwohner: zirka 4.400
Stadt Allendorf (Lumda),
Bahnhofstraße 14,
n
Obwohl die Stadt an der Lumda klein ist,
29% Handel, Gastgewerbe, Verkehr
35469 Allendorf (Lumda),
kann sie mit einem breiten Spektrum an
23% Produzierendes Gewerbe
Tel.: 06407/9112-0,
kleinen und mittleren Unternehmen sowie
3% Land- und Forstwirtschaft,
E-Mail: vorzimmer@allendorf-lda.de
Handwerksbetrieben aufwarten. Doch wei-
Fischerei
terer Bedarf ist gegeben: „Wir könnten
www.giessen-friedberg.ihk.de
WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 59
Foto: Friedberg hat‘s
Foto: Gewerbeverein Region Friedberg
LEBENSART
frühlingsmarkt in der Innenstadt von friedberg und Gewerbemesse auf der seewiese.
Zwei Top-Events im Mai
werk und weitere handwerkliche Produkte
Vereine „Region Friedberg“ und „Friedberg hat’s“ laden ein.
Am Samstag wird der Wochenmarkt mit in
ausreichend Gelegenheit, sich für die warme
Jahreszeit einzustimmen und auszustatten.
das Geschehen einbezogen. Nicht zu vergessen sei der verkaufsoffene Sonntag mit
rstmals ist es gelungen, zwei Top-
zwischen Kaiserstraße und Haagstraße sowie
Kunsthandwerkermarkt und der Gelegenheit,
Events in Friedberg am langen 1. Mai-
in der Burg. Zuschauen und mitmachen
in aller Ruhe auch in den Geschäften „zu
schnüffeln“ und einzukaufen, so Berger.
e
Wochenende zusammenzulegen, teilen
heißt dabei das Motto des Frühlingsmarktes
die Vorsitzenden Friedrich Wilhelm Durch-
der Werbegemeinschaft. Ein breites Waren-
Mit Schwerpunktthemen Gesundheit und
dewald vom Gewerbeverein Region Fried-
angebot, das Lust auf Frühling und Sommer
Leben, Energiegewinnung und -einsparung,
berg und Ulf Berger von „Friedberg hat’s“ in
mache, werde auf dort zu finden sein. Neben
Mobilität der Gegenwart und Zukunft sowie
einer gemeinsamen Pressemitteilung mit: die
Blumen und Pflanzen, Accessoires und
Bau und Ausstattung werde die Messe des
MESSE WETTERAU 2015 auf der Seewiese
Dekoration, Feinkost und Weinen, Speziali-
Gewerbevereins ein interessanter „Gegen-
und der Frühlingsmarkt in der Stadt selbst,
täten und Hausmannskost böten Kunsthand-
pol“ dazu, gerade mal 200 Meter entfernt,
ergänzt Durchdewald. Die wiederum stark
gebuchte „Automeile“, das erstmals eingerichtete „Catering-Carré“ mit unterschiedli-
BuCHTIPP
chen Anbietern kulinarischer Genüsse, der
Juhu, wir werden alt und bauen ab!
EDEKA-Truck sowie die Verkehrswacht Wet-
von Eva Douma
teraukreis mit Überschlagsimulator und
Gurtschlitten würden weitere Attraktionen
Die Datensammelwut der Internetgiganten ist
sein. Das DRK und das Jugendrotkreuz
Empfehlung des Herstellerverlags
kein Geheimnis – und aufgrund dieser Datenbasis und neuer digitaler Produkte wie Haustechnik, Autoelektronik, Drohnen und digitaler
Währungen dringt die New Economy immer
weiter in alle Systeme ein. Doch wie sieht eine
Welt aus, in der Google, Facebook & Co. als
gigantische globale Monopole agieren? Regieren sie längst schon die Welt? In diesem Buch
beschreiben die Autoren den Weg in die digi-
Friedberg kümmere sich in bewährter Weise
um die Kinder der Messebesucher.
Berger und Durchdewald laden im
Namen aller Akteure zum Kommen ein und
hoffen, dass Friedberg an diesen Tagen eine
Vielzahl an Gästen aus Nah und Fern zum
gemütlichen Schlendern, Einkaufen und
Schlemmen wird begrüßen können.
n
tale Welt – in die smarte Gesellschaft – und
fragen, ob die digitale Transformation und stabile Gesellschaften überhaupt miteinander
vereinbar sind.
60 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
Cividale Verlag,
ISBN 978-3-945219-08-9,
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LEBENSART
Zwei Wilde kochen Wild
Kochevent während der Messe „Land und Genuss" in Frankfurt
ehr als 22.000 Besucherinnen und
M
Besucher haben Ende Februar
2015 die Messe „Land und Genuss“
in Frankfurt besucht. Auch die Wetterau war
mit einem Stand vertreten. Der Wetterauer
Landgenuss, ein Zusammenschluss von
Gastronomen und Erzeugern, hat an seinem
Stand wieder viele Besucher mit seinen Wetterauer Spezialitäten begeistert. Es wurden
Foto: Wetteraukreis
Gespräche über regionale Produkte und
deren Erzeugung geführt, wobei deutlich
wurde, dass viele Verbraucher großes Interesse an der Herkunft der Produkte haben.
Regionale Produkte versprechen nicht nur
Nähe, sondern auch Qualität und Frische.
Einhelliges Urteil:
Lecker, lecker!
Argumente, deren Richtigkeit gleich vor
Landrat Joachim Arnold und Reiner Neidhart in der Kochshow bei der Messe „Land und Genuss“
in Frankfurt.
gnet waren Puteneier mit zwei Dottern, an
hart von Neidharts Küche in Karben auf der
denen nur wenige vorbeigehen konnten.
Showbühne für die Zuschauer heimisches
Ort getestet werden konnte. Am Stand des
Wetterauer Landgenusses konnte man die
vielen handgemachten Produkte gleich probieren. Das Angebot reichte von Chutneys
Wild zubereitete. „Da macht das Kochen
Landrat Arnold schwingt
den Kochlöffel
richtig Spaß“, hieß es aus den Reihen der
Besucher.
Am 18. Juli 2015 feiert der Wetterauer
über Apfelwein, Eierlikör, Honig, Brände und
Unter dem Motto „Die zwei Wilden
Landgenuss im Schloss Ysenburg in Staden
Käse bis hin zum Teller Stammheimer Nudeln
kochen Wild aus heimischen Wäldern“
sein zehnjähriges Jubiläum. Die Besucher
mit einer Soße vom Wetterauer Liebesapfel
wurde der Wetterauer Landgenuss am Sams-
können sich auf Köstlichkeiten vom Wet-
(Tomate). Und da waren sich die Besucher
tag tatkräftig von Landrat Joachim Arnold
terauer Landgenuss für den Gaumen und die
einig: „Alles sehr lecker!“ Ein Publikumsma-
unterstützt, der zusammen mit Reiner Neid-
Ohren freuen.
■
GEWINNEN SIE
Sie wollen einen Streifzug durch die Wetterau
ihk.de. Ausgeschlossen sind zum einen der
machen und sich am Zubereiten regionaler
Rechtsweg sowie die Teilnahme von Mitarbei-
Rezepte versuchen? Wir verlosen drei Exem-
tern der IHK Gießen-Friedberg und deren
plare „Wetterauer Landgenuss – Kochbuch“.
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dem Betreff „Kochbuch“ sowie Ihrer kompletten Anschrift an jakob@giessen-friedberg.
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 61
LEBENSART
Wetterauer Mundartwettbewerb
rüher war Dialekt die erste Sprache, die
f
lektsprache immer weniger gesprochen
Kelterei Müller in Butzbach-Ostheim statt.
Kinder gelernt haben, heute muss Dialekt
wird. „Dabei ist der Wetterauer Dialekt
Bis zum 17. April können sich Interessierte
erst wieder neu erlernt werden. Grund dafür
besonders schön, er ist eben die Sprache
zur Teilnahme am Wettbewerb bewerben.
ist der Einfluss der modernen Massenmedien
unserer Heimat“, wirbt Landrat Joachim
und die Sprache des Internets, aber auch die
Arnold für die Mundart der Wetterau.
Teilnehmen am fünften Wetterauer
Mundartwettbewerb kann jeder und jede,
Mobilität der Menschen und die historischen
Der fünfte Wetterauer Mundartwettbe-
die sich mit einem eigenen (!) Wortbeitrag,
Veränderungen der Lebens- und Arbeitsbe-
werb findet am Freitag, dem 12. Juni 2015,
der gesprochen maximal zwei bis drei Minu-
dingungen. Dies führte dazu, dass die Dia-
um 19.00 Uhr, in den Betriebsräumen der
ten dauert, bei der Pressestelle des Wetteraukreises per E-Mail unter pressestelle@wet-
ANZEIGE
teraukreis.de bewirbt. Der Beitrag soll
sowohl in Mundart als auch in Hochdeutsch
als Worddokument eingereicht werden.
Gesangsbeiträge oder Beiträge von Gruppen
mit mehr als zwei Personen können nicht
n
Foto: Wetteraukreis
gewertet werden.
der wetterauer mundartwettbewerb wird
zum fünften Mal ausgelobt. Die ersten drei
Preisträger werden mit dem Wetterauer Plattschwätzer ausgezeichnet.
NEWSLETTEr
Sind Sie schon für den Erhalt unseres
Newsletters eingetragen?
Anmeldung unter
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Dok.-Nr. 13623 oder QR-Code verwenden
62 WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015
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WIRTSCHAFTSMAGAZIN · 4/2015 65
IMPRESSUM
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der IHK Gießen–Friedberg
Herausgeber
Industrie- und Handelskammer
Gießen–Friedberg
Postfach 11 12 20, 35357 Gießen
Lonystraße 7, 35390 Gießen
Redaktion
Iris Jakob-Diedolph
Telefon: 06031/609-1115
E-Mail: jakob@giessen-friedberg.ihk.de
Kurt Schmitt, Chefredaktion
Telefon: 06031/609-1100
E-Mail: schmitt@giessen-friedberg.ihk.de
Internet: www.giessen-friedberg.ihk.de
AUtoRen DieseR AUsGAbe
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E-Mail: info@goehmann-pr.de
Iris Jakob-Diedolph | Redaktion IHK-Wirtschaftsmagazin
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Tilman Lochmüller
PR-Beauftragter Regionalmanagement Mittelhessen GmbH
E-Mail: presse@mittelhessen.org
Eva Mohr | Presse Wirtschaftsjunioren Gießen-Vogelsberg
E-Mail: em@wj-gi-vb.de
Sabrina Netzer | Projektreferentin DEinternational
E-Mail: netzer.sabrina@dihk.de
Gabriele Reinartz | Freie Journalistin
E-Mail: redaktion@reinartz-pr.de
Anzeigenpreisliste Nr. 7 gültig ab 1. 6. 2011
Verlag
Gießener Anzeiger Verlags GmbH & Co KG
Wieseck, Am Urnenfeld 12, 35396 Gießen
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Telefon: 0641/9504-3479
E-Mail: acloos@giessener-anzeiger.de
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E-Mail: yilmaz@giessen-friedberg.ihk.de
Petra A. Zielinski | Freie Journalistin
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