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Konzertreihe M A R IEN LO B in Lied und M usik

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1
Inhalt
Inhalt, Aufführungen, Motiv, Impressum .......................................................................... 2
Programmfolge .................................................................................................................. 3
Texte .................................................................................................................................. 4
Einführung ins Programm .................................................................................................. 6
Die Mitwirkenden .............................................................................................................. 8
Musik-Programm im Sommersemester 2015.................................................................. 11
Collegium vocale und instrumentale Bochum e.V........................................................... 12
Einführung
Do, 23.04.2015, 18 h, Blue Square der RUB
Einführungsvortrag von Hans Jaskulsky in der Reihe "Klang im Quadrat"
Aufführungen
Sa, 09.05.2015, 20 h, Auditorium maximum der Ruhr-Universität Bochum
So, 10.05.2015, 18 h, Ev. Trinitatiskirche Köln
Mo, 25.05.2015, 16 h, St. Marien-Wallfahrtskirche Bochum-Stiepel
Unser herzlicher Dank gilt den beteiligten Veranstaltungspartnern für die Kooperation
bei der Vorbereitung und Durchführung der Auftritte.
Motiv
Gestaltung des Titelblattes, des Plakates und des Flyers unter Verwendung
einer Arbeit ("Spirito Sancto") von Enrico Banchini.
Impressum
Veranstalter: Ruhr-Universität Bochum, Musisches Zentrum
Prof. Dr. Hans Jaskulsky, UMD / Sabine Hoeper
Universitätsstr. 150, 44801 Bochum
Tel. 0234/32-22800, Fax 0234/32-14621, Email: mz-musik@rub.de
2
Kantaten von
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Programmfolge
"Ich hatte viel Bekümmernis"
Kantate BWV 21
"O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe"
Kantate BWV 34
Ausführende
Ina Stachelhaus (Sopran)
Elvira Bill (Alt)
Gustavo Martín Sánchez (Tenor)
Christian Palm (Bass)
Collegium vocale Bochum
Collegium instrumentale Bochum
Hans Jaskulsky (Leitung)
3
Die Texte
"Ich hatte viel Bekümmernis"
6. Coro
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist
so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich
werde ihm noch danken, dass er meines
Angesichtes Hilfe und mein Gott ist.
Erster Teil
1. Sinfonia
2. Coro
Ich hatte viel Bekümmernis
in meinem Herzen;
aber deine Tröstungen
erquicken meine Seele.
Zweiter Teil
7. Recitativo (Dialog) S B
Seele (S), Jesus (B)
Sopran: Ach Jesu, meine Ruh,
Mein Licht, wo bleibest du?
Bass: O Seele sieh! Ich bin bei dir.
Sopran: Bei mir?
Hier ist ja lauter Nacht.
Bass: Ich bin dein treuer Freund,
Der auch im Dunkeln wacht,
Wo lauter Schalken sind.
Sopran: Brich doch mit deinem Glanz und
Licht des Trostes ein.
Bass: Die Stunde kömmet schon,
Da deines Kampfes Kron'
Dir wird ein süßes Labsal sein.
3. Aria S
Seufzer, Tränen, Kummer, Not,
Ängstlichs Sehnen, Furcht und Tod
Nagen mein beklemmtes Herz,
Ich empfinde Jammer, Schmerz.
4. Recitativo T
Wie hast du dich, mein Gott,
In meiner Not,
In meiner Furcht und Zagen
Denn ganz von mir gewandt?
Ach! kennst du nicht dein Kind?
Ach! hörst du nicht das Klagen
Von denen, die dir sind
Mit Bund und Treu verwandt?
Da warest meine Lust
Und bist mir grausam worden;
Ich suche dich an allen Orten,
Ich ruf und schrei dir nach,
Allein mein Weh und Ach!
Scheint itzt, als sei es dir ganz unbewusst.
8. Aria (Duetto) S B
Seele (S), Jesus (B)
Sopran: Komm, mein Jesu, und erquicke,
Bass: Ja, ich komme und erquicke
Sopran: Und erfreu mit deinem Blicke.
Bass: Dich mit meinem Gnadenblicke,
Sopran: Diese Seele,
Bass: Deine Seele,
Sopran: Die soll sterben,
Bass: Die soll leben,
Sopran: Und nicht leben
Bass: Und nicht sterben
Sopran: Und in ihrer Unglückshöhle
Bass: Hier aus dieser wunden Höhle
Sopran: Ganz verderben?
Bass: Sollst du erben.
5. Aria T
Bäche von gesalznen Zähren,
Fluten rauschen stets einher.
Sturm und Wellen mich versehren,
Und dies trübsalsvolle Meer
Will mir Geist und Leben schwächen,
Mast und Anker wollen brechen,
Hier versink ich in den Grund,
Dort seh ich der Hölle Schlund.
4
Sopran: Ich muss stets in Kummer
schweben,
Bass: Heil! durch diesen Saft der Reben,
Sopran: Ja, ach ja, ich bin verloren!
Bass: Nein, ach nein, du bist erkoren!
Sopran: Nein, ach nein, du hassest mich!
Bass: Ja, ach ja, ich liebe dich!
Sopran: Ach, Jesu, durchsüße mir Seele und
Herze,
Bass: Entweichet, ihr Sorgen, verschwinde,
du Schmerze!
Sopran: Komm, mein Jesus, und erquicke
Bass: Ja, ich komme und erquicke
Sopran: Mit deinem Gnadenblicke!
Bass: Dich mit meinem Gnadenblicke.
Und setzet jeglichem sein Ziel.
10. Aria T
Erfreue dich, Seele,, erfreue dich, Herze,
Entweiche nun, Kummer, verschwinde, du
Schmerze!
Verwandle dich, Weinen, in lauteren Wein,
Es wird nun mein Ächzen ein Jauchzen mir
sein!
Es brennet und flammet
ammet die reineste Kerze
Der Liebe, des Trostes in Seele und Brust,
Weil Jesus mich tröstet mit himmlischer
Lust.
11. Coro
Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig zu
nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit
und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
Lob und Ehre und Preis und Gewalt sei
unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen, Alleluja!
9. Coro
Sei nun wieder zufrieden, meine Seele,
denn der Herr tut dir Guts.
Tenor
Was helfen uns die schweren Sorgen,
Was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
Beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
Nur größer durch die Traurigkeit.
Sopran
Denk nicht in deiner Drangsalshitze,
Dass du von Gott verlassen seist,
Und dass Gott der im Schoße sitze,
Der sich mit stetem Glücke speist.
Die folgend Zeit verändert viel
Besetzung: Soli: S T B, Coro: S A T B, Tromba
I-III, Trombone I-IV,
IV, Tamburi, Oboe, Violino
I/II, Viola e Fagotto e Organo, Continuo
Entstehungszeit: 17. Juni 1714
Text: vielleicht Salomo Franck;
1. Psalm 94,19; 6: Psalm 42,12; 9:
Psalm 116,7 und Georg Neumark 1657; 11:
Offenbarung 5,12-13
Anlass: 3. Sonntag nach Trinitatis
(per ogni tempo)
"O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe"
1. Coro
O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe,
Entzünde die Herzen und weihe sie ein.
Lass himmlische Flammen
durchdringen und wallen,
Wir wünschen, o Höchster,
dein Tempel zu sein,
Ach, lass dir die Seelen
im Glauben gefallen.
2. Recitativo T
Herr, unsre Herzen halten dir
Dein Wort der Wahrheit für:
Du willst bei Menschen gerne sein,
Drum sei das Herze dein;
Herr, ziehe gnädig ein.
Ein solch erwähltes Heiligtum
Hat selbst den größten Ruhm.
5
3. Aria A
Wohl euch, ihr auserwählten Seelen,
Die Gott zur Wohnung ausersehn.
Wer kann ein größer Heil erwählen?
Wer kann des Segens Menge zählen?
Und dieses ist vom Herrn geschehn.
5. Coro
Friede über Israel.
Dankt den höchsten Wunderhänden,
Dankt, Gott hat an euch gedacht.
Ja, sein Segen wirkt mit Macht,
Friede über Israel,
Friede
de über euch zu senden.
4. Recitativo B
Erwählt sich Gott die heilgen Hütten,
Die er mit Heil bewohnt,
So muss er auch den Segen
auf sie schütten,
So wird der Sitz des Heiligtums belohnt.
Der Herr ruft über sein geweihtes Haus
Das Wort des Segens aus:
Besetzung: Soli: A T B, Coro: S A T B,
Tromba I-III,
III, Tamburi, Flauto traverso I/II,
Oboe I/II, Violino I/II, Viola, Continuo
Entstehungszeit 6. März 1726
Entstehungszeit:
Text unbekannter Dichter
Text:
Anlass 1. Pfingstfesttag
Anlass:
Einführung ins Programm
Kantate BWV 21: Ob Salomon Franck der Dichter ist, dem Johann Sebastian Bachs 1714 in
Weimarr entstandene meisterliche Kantate (BWV 21) zu verdanken ist, wissen wir nicht.
Gleichwohl fassen die Eingangsworte den Ausgangs- und Endpunkt des Werkes zusammen
und weisen Bachs Inspiration die Richtung: "Ich
Ich hatte viel Bekümmernis in meinem Herzen;
aber deine Tröstungen erquicken meine Seele". Ein instrumentales Zw
wiegespräch zwischen
Violine und Oboe eröffnet die Kantate - non verbal und doch beredt: Der
D spirituelle Schauplatz des Dialogs ist die menschliche Seele, trostlos mit sich selbst und der Welt zerfallen.
z
Chorische und solistische Abschnitte nehmen die Auseinandersetzung auf und gelangen in der
Mitte des Werkes zu einer Art Wendepunkt: "Was
Was betrübst du dich meine Seele, und bist so
unruhig in mir? Harre auf Gott...". Gottes tröstendes Wort wird zum
m Zuspruch ("Sei
(
nun wieder zufrieden, meine Seele, denn der Herr tut dir Guts").
). Von den Bekümmernissen und dem
Zwiespalt des individuellen Zwiegespächs zu Beginn führt so die Entwicklung zur chorischen,
"kollektiven" Vergewisserung der Tröstungen, die Gott
tt bereithält. Sie mündet im letzten Satz
ein in eine großartige Vision des berühmten apokalyptischen Textes "Lob
Lob und Ehre und Preis
und Gewalt sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit".. Bewegt sich die Musik zu Beginn der
Kantate im Mikrokosmos der zerrütteten
ten Seele des Einzelmenschen (mit dem Dialog zweier
Solo-Instrumente),
Instrumente), so öffnet sich (in strahlendem Glanz der nur hier eingesetzten Trompeten
und Pauken) im letzten Abschnitt
schnitt der Schauplatz ins makrokosmische Geschehen des WelWe
tendes und des ewig dauernden Lobpreises der "Ecclesia triumphans".
6
Kantate BWV 34: Zusammen mit Weihnachten und Ostern
gehörte in Bachs Leipziger Amtszeit als Thomaskantor auch
Pfingsten, das Fest der Aussendung des Heiligen Geistes, zu
den höchsten kirchlichen Feiertagen. Und so erklärt sich die
glanzvolle Besetzung, die Bach für diese Kantate am
Pfingstsonntag auswählte: zum vierstimmigen Chor und drei
Solisten treten drei Trompeten und Pauken, sowie zwei
Flöten und zwei Oboen, Streicher und der Basso continuo.
Die den 1740-er Jahren zugerechnete späte Parodievertonung "O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe" hat ihr Urbild
in einer (nur fragmentarisch überlieferten) Hochzeitskantate
aus dem Jahr 1726.
Augenfällige rhetorische Figuren der Komposition bilden ein
verknüpfendes Medium zwischen Urfassung und Bearbeitung, ja machen sie eigentlich erst möglich. Dies wird besonders im eröffnenden Chor- und Orchestersatz deutlich. Eine
motorische Sechzehntelfiguration, Abbildung der züngelnden
Flammen des "ewigen Feuers" des Heiligen Geistes durchziehen (zumeist in der 1. Violine) den Satz wie ein Lauffeuer,
das "die Herzen entzündet" – sowohl die der Brautleute von
1726 als auch die Herzen der vom Geist Gottes inspirierten
pfingstlichen Christenheit. Die figürliche Abbildung des Wortes "ewig" – ein lang gehaltener, gleichsam unendlicher
Liegeton - kennt man beispielsweise aus Passionen Bachs: "…wohl an dem Kreuze lange…", so
heißt dort der Text zur Figur im Choral "O Mensch, bewein dein Sünde groß". Bachs Eingangssatz begeistert mit seiner virtuosen Brillanz, die alle vokalen und instrumentalen Stimmen im
durchimitierten und gelegentlich fugierten Satz "entzündet" und zum Ziel hat, die lodernden
Flammen des Pfingstwunders erlebbar zu machen.
Heinrich Schroeteler:
Die Flamme des heiligen Geistes
(Skulptur in der Ev. Christuskirche
Bochum-Gerthe)
Die Altarie "Wohl euch, ihr auserwählten Seelen" – in der Hochzeitsvorlage ist hier die Rede
von "Schafen" – folgt der theologischen Tradition, Christus als den guten Hirten und die Gemeinde als die ihm anvertraute Herde zu verstehen. Nur für dieses Stück ergänzte Bach die
"con sordino" spielenden Streicher um zwei Querflöten, deren "pastorale" Farben entfernt an
barocke Weihnachtsmusiken erinnern. Die berührende Kantabilität dieser im symmetrischen
Zentrum des fünfsätzigen Gesamtwerks stehende Arie ist eingerahmt von zwei SeccoRezitativen, die Gedanken der Epistel und des Evangeliums zum Pfingstsonntag aufnehmen.
Das der Arie folgende der Rezitative mündet nahtlos ein in den Schlusschor: "…der Herr ruft
über sein geweihtes Haus das Wort des Segens aus: Friede über Israel!". Wie schon der Eingangschor ist auch diese Komposition ganz erfüllt vom Glanz der großen instrumentalen und
vokalen Besetzung. Seine ausgedehnten Ritornelle lassen Orchester und Chor festlich miteinander alternieren.
Hans Jaskulsky, 2015
7
Die Mitwirkenden
Die in Gelsenkirchen geborene Sängerin Ina Stachelhaus
studierte Gesang an der Musikhochschule
hochschule Köln. Nach der
künstlerischen Reifeprüfung, die sie mit Auszeichnung beb
stand, folgten Engagements an den Theatern in Hagen und
Stralsund, dem Staatstheater Braunschweig und dem
Stadttheater Bern in der Schweiz. Die Preisträgerin des
renommierten VDMK-Gesangswettbewerbs
wettbewerbs konzertierte im
i
In- und Ausland mit namhaften Dirigenten und arbeitete
mit gefragten Liedpianisten zusammen. Mit der Pianistin
Brigitta
ta Corneo produzierte sie eine vielgelobte CD mit
Liedern von Robert Schumann. Ina Stachelhaus singt alte
Musik genauso überzeugend wie zeitgenössische Werke. Ihr Repertoire
pertoire erstreckt sich
von der Operette über die Oper bis hin zum Musical. Mit besonderer
rer Intensität widmet
sie sich dem Liedgesang. Unter der Leitung von Hans Jaskulsky gestaltete sie mit den
Ensembles der Ruhr-Universität viele
le Konzerte im oratorischen und chorsymphonischen
Bereich.
Elvira Bill studierte Gesang bei Prof. Christoph Prégardien an
der Kölner Musikhochschule. Ihr Diplomstudium schloss sie im
Sommer 2010 mit Auszeichnung ab. Auf ihrem musikalischen
Weg haben sie zusätzlich Reinhard Becker, Thomas Heyer, Ingeborg Danz und Michael Gees begleitet und inspiriert. Ihr Repertoire reicht von alten Meistern bis zur zeitgenössischen Musik.
Als Konzertsängerin ist Elvira Bill eine gefragte Künstlerin auf
zahlreichen Bühnen und Festivals. Eine enge Zusammenarbeit
verbindet Elvira Bill mit Peter Neumann, die mit zahlreichen
Konzertaufzeichnungen und -übertragungen dokumentiert ist.
Konzertreisen führten sie in viele Städte Deutschlands und Europas als auch nach Russland, China und in den Oman. Elvira Bill
Wettbewerbs Berlin 2010 in der Wertung
ist Preisträgerin des Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs
Vokalensemble. Für 2015 erwarten Elvira Bill u.a. Auftritte bei den Festivals La Folle
Journée Nantes, Bachfest Leipzig, Rheingau Musikfestival
ival sowie in Moskau. 2013 gestaltete sie die Alt-Partie in Bachs h-Moll-Messe
Messe zusammen mit Collegium vocale und instruinstr
mentale Bochum unter Hans Jaskulsky in viel beachteten Konzerten in Deutschland und
Polen.
8
Gustavo Martín Sánchez wurde in Regensburg geboren.
Nach dem Abitur am Musikgymnasium
gymnasium der RegensburRegensbu
ger Domspatzen 1997 studierte er an der Hochschule
für Musik
sik und Theater München Gesang (Konzert(Konzert und
Operngesang bei Prof. Rita Hirner-Lill,
Hirner
Liedgestaltung
bei Prof. Dr. Siegfried
d Mauser). Im Laufe des Studiums
konnte er bei zahlreichen
reichen Produktionen der Bayerischen
Theaterakademie August Everding im PrinzregentenPrinzrege
theater mitwirken. Zahlreiche Rollen seines Fachs
gestaltete er an bedeutenden Theatern des InIn und
Auslandes. Lieder- und Arienabende, Oratorien, Sendungen, CD Einspielungen und LiveLive
Aufzeichnungen
gen zeigen sein vielfältiges Repertoire. Gefördert wurde er während seines
Studiums durch die Yehudi-Menuhin-Stiftung "Live Music Now".. Außerdem nahm er an
Rossini-Meisterkursen beii Raúl Giménez und Alberto Zedda teil. Sein Debut im AuditoAudit
rium maximum der RUB gab Gustavo Martín 2011 unter Hans Jaskulsky als "Schwan" in
Orffs "Carmina burana" und ist seitdem für zahlreiche Partien verpflichtet worden.
worden
Christian Palm erhielt in seiner
iner Heimatstadt Leipzig eine
grundlegende musikalische Erziehung auf dem Cello und
als Mitglied des Thomanerchores.. Nach einem MedizinMedizi
studium
dium an der Universität Witten/Herdecke absolvierte
er zunächst das Musiktheater-Studium
Studium an der FolkwangFolkwang
Hochschule in Essen, wo er sein Studium mit AuszeichAuszeic
nung beendete. Wertvolle künstlerische Impulse erhielt
Christian Palm durch Meisterkurse u.a. bei Helmut RilRi
ling, Edith Wiens, Thomas Quasthoff und Charles SpenSpe
cer. Christian Palm war Stipendiat des Richard-WagnerRichard
Verbandes und der Hans-Haake-Stiftung. Er gewann
Preise bei mehreren Liedwettbewerben und machte
sich einen Namen als Konzertsänger. Außerdem sammelte er Bühnenerfahrung
Bühnenerfahru in zahlreichen Opernproduktionen. Die Zusammenarbeit mit Hans Jaskulsky begann Christian
Christi
Palm 2011 mit einem Bach-Projekt in der Thomaskirche Leipzig.
Das Collegium vocale Bochum besteht aus ca. 40 Sängerinnen und Sängern. Zum vielfälvielfä
tigen Repertoire dieses Ensembles gehört einerseits a cappella-Musik
Musik unterschiedlicher
Epochen und Stilrichtungen, andererseits auch instrumental begleitete Chormusik. In
zahlreichen Aufführungen im In- und Ausland sind beispielsweise Werke von Monteverdi
(Marienvesper) und Bach (Messen, Motetten, Kantaten) zu erleben,
erleben ebenso wie Uraufführungen zeitgenössischer Meister (Hessenberg, Poos, Voronow u.a.). Der Chor präsenpräse
tiert sich in regelmäßigen Konzerten. Das Collegium instrumentale Bochum ist ein (bei
9
Bedarf durch Bläser ergänztes) kammermusikalisch besetztes Streichorchester. Zum
Repertoire gehören neben Streichorchesterliteratur
horchesterliteratur auch Solokonzerte mit namhaften
Solisten und chorsymphonische Kompositionen. Aus den Reihen des Collegium instrumentale Bochum finden sich auch kleinere Musiziergruppen (Streichquartette, BläserenBläsere
sembles etc.) zusammen, die zu unterschiedlichen
edlichen Anlässen verpflichtet werden.
Hans Jaskulsky wirkt als Universitätsmusikdirektor am Musischen Zentrum der RuhrUniversität Bochum. Chor und Orchester der
Ruhr-Universität sowie die beiden Kam
merensembles, Collegium vocale Bochum und
Collegium instrumentale Bochum, stehen unter
seiner Leitung. Seit 1998 zeichnet er auch für
die Orgelkonzertreihe und das Festival "Klangwelten" an der großen Klais-Orgel
Orgel im Auditorium maximum der Ruhr-Universität
Ruhr
verantwortlich. Lehraufträge verbanden ihn viele Jahre lang mit dem Musikkwissenschaftlichen
Institut der Ruhr-Universität
Universität Bochum und der Musikhochschule Frankfurt. 2008 wurde er
zum Honorarprofessor an der Folkwang-Universität
Universität der Künste Essen ernannt. Hans
Han
Jaskulsky ist Vorsitzender des "Internationalen
Internationalen Arbeitskreises für Musik"
Musik (IAM) und Präsident der "Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände" (BDC). Diverse Publikationen
bezeugen seine anhaltende musikwissenschaftliche Lehr- und Vortragstätigkeit. Sein
dirigentisches Repertoire reicht von A-cappella-Chormusik
Chormusik über Chorsymphonik bis zu
Orchesterliteratur in großer stilistischer Breite, von Werken der Renaissance bis zu UrUr
und Erstaufführungen neuer Literatur. Einen wesentlichen Schwerpunkt im Schaffen
Hanss Jaskulskys bilden die Werke Johann Sebastian Bachs und Franz Schuberts.
10
MZ-Musik im Sommersemester 2015
Mo, 11.5.15, 13.15 h, Bochum, Audimax, Lunchtime-Orgel:
Kyangsuk Nam (Düsseldorf)
Mo, 18.5.15, 13.15 h, Bochum, Audimax, Lunchtime-Orgel:
Arno Hartmann (Bochum)
Do, 28.5.15, 18 h, Bochum, Blue Square
Klang im Quadrat: Trios für Flöte, Fagott und Klavier
Brigitte Wilms (Fl), Felicitas Bahlo (Fg), Jona Kümper (Kl)
Mo, 15.6.15, 13.15 h, Bochum, Audimax, Lunchtime-Orgel:
Thomas Fischer (Bochum)
Mo, 22.6.15, 13.15 h, Bochum, Audimax, Lunchtime-Orgel:
Hans-Joachim Heßler (Duisburg)
Di, 23.6.15, 19 h, Bochum, Audimax,
Öffentliche Generalprobe und Werkeinführung
Siegfried Matthus: "Epimetheus oder Die Geburt der Hoffnung
aus der Musik" (Text: Dorothea Renckhoff)
mit Gesprächsbeiträgen von Siegfried Matthus, Dorothea
Renckhoff und Hellmut Flashar
Mitwirkende s.u.
Leitung und Moderation: Hans Jaskulsky
Mi, 24.6.15, 20 h, Bochum, Audimax, Semesterkonzert und Preisverleihungen
"Epimetheus oder Die Geburt der Hoffnung aus der Musik"
Musik: Siegfried Matthus / Text: Dorothea Renckhoff
(Uraufführung der Auftragskomposition zu RUB50)
weitere Programmpunkte: Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu "Prometheus"
Johannes Brahms: "Nänie", "Schicksalslied", "Gesang der Parzen"
Susanna Martin, Pandora (Sopran), Andreas Karasiak, Chronist (Tenor)
Tobias Peschanel, Epimetheus (Bariton), Jared Ice, Prometheus (Bass)
Chor und Orchester der Ruhr-Universität Bochum, Leitung: Hans Jaskulsky
Do, 25.6.15, 18 h, Bochum, Blue Square (Kortumstr. 90, 44787 Bochum)
Klang im Quadrat: Bach-Partiten und -Sonaten für Violine solo, Alban Pengili (Violine)
So, 28.6.15, 18 h, Bochum, Audimax, Sommerkonzert des SBR "Helden aus Film und Zeit"
Sinfonisches Blasorchester der RUB, Leitung: Uwe Kaysler
Mo 29.6.15, 13.15 h, Bochum, Audimax, Lunchtime-Orgel: Hans-Christian Tacke (Bochum)
Mo 6.7.15, 13.15 h, Bochum, Audimax, Lunchtime-Orgel: Sascha Möllmann (Kamen)
Mo 13.7.15, 13.15 h, Bochum, Audimax, Lunchtime-Orgel: Simon Botschen (Krefeld)
Do, 27.8.15, 18 h, Bochum, Blue Square (Kortumstr. 90, 44787 Bochum)
Klang im Quadrat: Liederabend mit der Gesangsklasse Dora Pavlikova
Do, 24.9.15, 18 h, Bochum, Blue Square (Kortumstr. 90, 44787 Bochum)
Klang im Quadrat: Querflötenquartett "Quattro Stagioni"
Susanne Grund, Sita Herber, Dorothea Osenberg, Brigitte Wilms
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