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4 2015
€ 4,– . 68239 / ISSN 1610-563X / 38. Jahrgang . Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover
Das unabhängige Fachmagazin
für Fuhrparkbetreiber
bfp Fuhrpark-FORUM:
17. + 18. Juni 2015
Die Fachmesse am Ring für
Pkw- und Transporter-Fuhrparks
Fuhrparkmangagement:
Versicherungen
Fokus:
Die neuen Sommerreifen
Autos:
Volvo XC90, BMW Einser
Willkommen im neuen Zeitalter
des Fleet Management!
Als Marktführer mit über 1,1 Mio. Verträgen in Nord Amerika und einem
internationalen Kundenportfolio sind wir seit geraumer Zeit auch in Deutschland
und Europa tätig. Die Erfahrungen, die wir seit unserer Gründung vor 65 Jahren
gesammelt haben, werden Ihren Blick auf das Thema Fuhrparkmanagement
nachhaltig verändern. Alle relevanten Daten werden von uns gesammelt, gebündelt
und transparent aufbereitet, damit Sie direkt handeln können. Eine Welt, in der Sie
durch ARI über den kompletten Lebenszyklus Ihrer Fahrzeuge mit allen Services bis
hin zur optimalen Vermarktung aus einer Hand bedient werden. Es geht um mehr
als Fleet Management – es geht um Ihren Erfolg!
Starten Sie mit uns in diese neue Zeit...
+49-711-6676-17100 | sales@arifleet.de | Arifleet.de
Editorial Informationen
Guter Rat
Liebe Leserin, lieber Leser,
Nicht selten erreichen uns in der Redaktion E-Mails mit
Fragen zum Thema Fuhrparkmanagement. Da möchten
Herr X oder Frau Y wissen, ob Leasing günstiger ist als
kaufen oder wann man die Fuhrparkautos am besten
wieder abstoßen sollte. Aus der Sicht des Fragestellers
mögen das einfache Fragen sein, doch die Antworten darauf fallen sehr komplex aus. Denn dazu muss man den
Fuhrpark und die Fahrzeuge kennen. Nicht selten sogar
das Unternehmen und die Nutzer.
Wir raten also den Fragestellern dazu, sich externe
Hilfe zu holen oder einen Lehrgang im Rahmen den
bfp-AKADEMIE zu besuchen, denn in beiden Fällten
bekommen sie nicht nur fundierte Antworten, sondern
auch eine noch tiefer gehende Ahnung davon, wie
komplex Fuhrparkmanagement beschaffen ist und dass
noch ganz andere Fragen auftauchen, wenn man einmal
angefangen hat, den Fuhrpark zu organisieren und zu
optimieren.
Und nicht nur in diesen Fällen ist es nicht selten
angeraten, sich einen externen Berater ins Unternehmen
beziehungsweise in den Fuhrpark zu holen. Denn diese
sind nicht nur neutral und beraten dementsprechend,
sondern sie haben meist auch gute Ansätze, was sich
konkret optimieren lässt. Und die dadurch errungenen
Einsparungen übertreffen meist die Honorare der Berater
– vor allem bei großen Fuhrparks, wo die Summen
schnell sechsstellig werden.
Eine gute Idee ist freilich auch der Besuch auf dem
diesjährigen Fuhrpark-FORUM am 17. und 18. Juni
am Nürburgring. Auch dort, auf der großen FuhrparkMesse, kann man sich gute Anregungen holen, was man
anders und günstiger machen kann – an vielen Ständen,
in Gesprächen, Workshops, Vorträgen und auf Testfahrten.
Hans-Joachim Mag, Chefredakteur
bfp 04 2015
003
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Informationen Inhalt
Inhalt 04-2015
28
Editorial ..................................................................................................... 03
Markt
Umfrage: Ziehen Sie bisweilen externe Berater im Rahmen Ihres
Fuhrparkmanagements hinzu? ........................................................................ 08
Wiederverkaufswert: Die Ausstattung eines Fahrzeugs
kann sich dramatisch auf dessen Restwert auswirken,
wie Lease Plan analysiert hat .......................................................................... 10
Top 5: Die meistgelesenen Meldungen auf www.fuhrpark.de ........................... 10
Vorfahrt Kostensenkung: Das GE Capital Fleet Baromter
eruiert die Fuhrpark-Trends 2015 .................................................................... 11
Versicherung
Die Unfallhäufigkeit steigt, die Unfallnebenkosten auch. Gegen die unaufhörlich steigenden Schadenkosten helfen nur
Präventionsmaßnahmen.
35
Ford vorne: Der Vertragsbestand des VMF steigt und bei den
Markenanteilen verliert Volkswagen die Spitzenposition ................................ 11
„Richtung Premium“: Mazda veranstaltet Flottentage und
lädt dabei zu Vergleichstests ein ..................................................................... 12
Personalien...................................................................................................... 12
Fahrerunterweisung: Carmobility stellt neues Portal zur
Online-Schulung von Dienstwagenberechtigten vor ........................................ 13
Dienstrad: Es gibt imer mehr Fahrräder und E-Bikes in
Deutschland; der Trend erfasst auch Gewerbebetriebe .................................... 13
Fuhrparkmanagement
Basis-Wissen Recht: Was muss man beachten, wenn man seinen
Mitarbeitern Fahrräder als Dienstfahrzeuge zur Verfügung stellt? .................. 14
Basis-Wissen Steuer: Die steuerlichen Aspekte beim
Management eines Fahrschul-Fuhrparks ........................................................ 16
Fuhrparkberatung I: Mit ihrer Loyalität zum Kunden besetzen
Fuhrparkberater eine Nische im Flottenmarkt.................................................. 20
Vollkasko nutzlos
Bei bestimmten Schadensereignissen kann es sein,
dass auch ein vermeintlicher Rundum-Versicherungsschutz nicht für die Regelung aufkommt.
63
Fuhrparkberatung II: Interview mit der Fuhrparkberaterin
Birgit Grobusch, die früher eine Konzernflotte leitete....................................... 24
Fuhrparkberatung III: Interview mit Fuhrparkberater
Andreas Mausfeld über Einsparpotenziale....................................................... 25
Fuhrparkberatung IV: Interview mit dem Berater-Tandem
Werner Oettel und Volker Uebel ........................................................................ 26
Fuhrparkberatung V: Interview mit Uwe Seitz, einem der „Großen“
in der Welt der unabhängigen Fuhrparkberater ............................................... 27
Versicherung I: Mit detaillierten Schadenreportings
bieten Flottenversicherer die geeigneten Grundlagen
zur Kostenreduzierung ..................................................................................... 28
Versicherung II: Das Leistungsportfolio der deutschen
Flottenversicherer in einer Übersicht ............................................................... 32
Versicherung III: Interview mit Olaf Bölts, Geschäftsführer
der arr Assekuranz Makler Rhein-Ruhr ............................................................ 34
Service
Gar nicht so klein
Rein äußerlich hat sich der Opel Corsa kaum
gewandelt. Und doch hat die fünfte Generation des
Kleinwagens Neues zu bieten.
006
Recht: Bei bestimmten Schäden greift auch ein vermeintlicher
Rundum-Versicherungsschutz nicht. ............................................................... 35
Aktuelle Urteile ................................................................................................ 37
bfp 04 2015
Steuer: Kein Investitionsabzugsbetrag bei Anwendung
der Ein-Prozent-Regel...................................................................................... 38
Flottenpakete: Smart Fortwo und Forfour ......................................................... 40
Sondermodelle ................................................................................................. 40
Service & Reifen .............................................................................................. 41
Brancheneinträge ............................................................................................ 42
SEMINAR SEHEN & HÖREN
PRÄSENTATION MITLESEN
IN DEN FOLIEN NAVIGIEREN
Veranstaltungen
TITELTHEMA FORUM: Deutschlands Fuhrpark-Messe
am Nürburgring findet am 17. und 18. Juni statt ............................................ 46
Fokus
Reifen: Die Reifenanbieter sind für die Sommersaison
mit neuen Produkten gerüstet ......................................................................... 53
Restwertprognosen: Kleine SUV ....................................................................... 56
Transporter
Fahrbericht: Der Ford Transit Kastenwagen kann im
Praxisgebrauch eine Menge Pluspunkte sammeln ........................................... 57
Auto+Kosten
Der Letzte seiner Art: BMW überarbeitet den Einser ......................................... 58
Alternative in Sachen Kombi:
Der Mercedes CLA Shooting Brake ................................................................... 59
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Arbeitsplatz aus!
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bfp fuhrpark + management
Oldie ade: Volvo stellt völlig neuen XC 90 vor ................................................. 60
Gewappnet: Mazda verpasst Mazda 6 und CX-5
neue Ausstattung ............................................................................................ 61
Leistungssprung: Neue Motoren für den Nissan Qashqai ................................ 61
Fahrbericht: Der Plug-In-Hybrid Golf GTE soll Elektroantrieb,
Sportlichkeit und Langstreckentauglichkeit bieten.......................................... 62
Fahrbericht: Rein äußerlich hat sich der Opel Corsa kaum
gewandelt. Was also bietet die fünfte Generation Neues? ............................... 63
Betriebskosten: Mittlere und große Kombis ..................................................... 64
Informationen
Impressum ...................................................................................................... 41
Vorschau.......................................................................................................... 66
Parkplatz ......................................................................................................... 66
d Fuhrparkmanagement compact – Crash-Kurs
Seminarinhalt: Fuhrparkmanagement, Services,
Dienstleistungen, Fuhrpark-Analyse
kostenpflichtig, 79 EUR (inkl. MwSt.)
Unternehmen: bfp AKADEMIE; Referent: Holger Hanika;
Trainer der bfp AKADEMIE; Vortragslänge: 24 Min.
d Praxisgerechte Kostenoptimierung im Fuhrpark –
Crash-Kurs
Seminarinhalt: Fuhrparkmanagementkonzepte, Fuhrparkprozesse, Kaufen oder Leasen?, Kostenarten und Kostenrechnung
kostenpflichtig, 79 EUR (inkl. MwSt.)
Unternehmen: bfp AKADEMIE; Referent: Holger Hanika;
Trainer der bfp AKADEMIE; Vortragslänge: 22 Min.
d Schadenmanagement und Versicherungskonzepte –
Crash-Kurs
Seminarinhalt: Aktives Schadenmanagement, Rechtsgrundlagen, Kalkulation von Schadenzahlungen, Schadenverhütung
und Prävention, Allg. Versicherungsbedingungen
kostenpflichtig, 79 EUR (inkl. MwSt.)
Unternehmen: bfp AKADEMIE; Referent: Holger Hanika;
Trainer der bfp AKADEMIE; Vortragslänge: 23 Min.
d Fuhrparkrecht - Crash-Kurs
Seminarinhalt: Halterhaftung und Halterverantwortung
kostenpflichtig, 79 EUR (inkl. MwSt.)
bfp 04 2015
Unternehmen: bfp AKADEMIE; Referent: Helmut Pätz;
Cheftrainer der bfp AKADEMIE; Vortragslänge: 20 Min.
Markt Umfrage
„Keine Berater“
Sabine Neumann
Sabine Neumann fragte nach: „Ziehen Sie (bisweilen) externe Berater
im Rahmen des Fuhrparkmanagements hinzu?“
Austausch
„Im Grunde machen wir alles selbst, sprich es gibt keinen Berater im klassischen Sinne. Über das Internet
bekommt man immer wieder neue Informationen. Und
auch der Austausch mit den lokalen Ansprechpartnern
der Autohäuser trägt dazu bei, immer auf einem aktuellen Stand zu sein. Zudem beziehen wir 90 Prozent
unserer Fahrzeuge über ein Fullservice-Leasing. Auch
von dieser Seite bekommt man wertvolle Impulse für das
eigene Flottenmanagement.“
Tobias Kascheck, Scholz Recycling GmbH, Essingen
„Einfach ist es nicht,
alles im Griff zu haben“
Nicht so schlimm
„Nein, einen externen Berater haben wir nicht. So
schlimm ist das mit dem Fuhrparkmanagement ja gar
nicht. Das wird alles überbewertet. Außerdem arbeiten
wir eng mit unserem Leasinggeber zusammen. Von dort
kommen ja auch immer wieder neue Informationen und
so bleiben wir auf dem neuesten Stand.“
Frank Ehrlenbach, Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Schwaig
Medien
„Unser Fuhrparkmanagement ist so aufgebaut, dass an unserem Stammsitz in Miltenberg ein Logistiker sitzt, der hauptverantwortlich und hausübergreifend für das Fuhrparkmanagement verantwortlich ist. Er kümmert sich weitestgehend
um den Einkauf, die Strategie und die Verwaltung. Von ihm
bekommen zwei Kollegen und ich an den Standorten sämtliche Informationen. Wir betreuen den Fuhrpark dann vor Ort.
Einmal im Jahr setzen wir uns zusammen und besprechen die
weitere Strategie und alles, was es zu beachten gibt. Externe
Berater gibt es bei uns nicht.
Weitere Informationsquellen sind für mich Zeitschriften, Medien oder das Internet. Es verändert sich
ja ständig etwas im Fuhrparkgeschäft. Einfach ist es
nicht, alles im Griff zu haben. Doch bisher sind wir immer gut mit unserer Strategie gefahren.“
Rainer Blümel, Mainmetall Großhandelsges. m. b. H., Dessau
Halten Sie den Einsatz von
Beratern für sinnvoll?
Diskutieren Sie darüber mit
anderen Fuhrparkmanagern
im bfp circle auf Xing.
www.xing.to/bfp_circle
008
Ohne Hilfe
„Nein, das mache ich alles selbst. So groß ist unser
Fuhrpark jetzt auch nicht. Das bekommen wir ganz gut
ohne fremde Hilfe hin. Wir haben seit 25 Jahren einen
Händler, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Er unterstützt uns auch bei Themen wie der UVV-Prüfung. Eine
Tankkarte beziehen wir über die Flottenversicherung.
Mehr brauchen wir auch nicht.
Wir versuchen, alles so einfach wie möglich zu halten. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, alles bis ins
kleinste Detail zu durchleuchten und zu sehen, wo man
noch ein paar Cent sparen kann.“
Mike Enzmann, Brandschutz Sachsen GmbH, Chemnitz
Kein Bedarf
„Externe Berater setzen wir nicht ein. Wir machen das
hier wie immer und ohne großen Aufwand. Unser Händler
steht uns bei der Anschaffung der Fahrzeuge zur Seite.
Die Tankkarten werden vom Anbieter ausgewertet. Ich
wüsste nicht, wobei uns da jemand beraten sollte.“
Klaus Goldmann, GMW Solidbau GmbH, Glauchau
Persönlich
„Wir machen das alles persönlich und ohne externe
Beratung. Wir haben ein selbst entworfenes Kfz-Verwaltungsprogramm, mit dem wir alle Angelegenheiten
des Fuhrparkmanagements regeln können. Die Zentrale in Frankfurt bestimmt die Richtlinien und kümmert
sich um den gesamten Überbau. Doch mit mehreren 100
Fahrzeugen sind auch wir hier gut beschäftigt.“
Hans-Jürgen Vliegen, GeBe Gebäude- und Betriebstechnik Berlin/
Brandenburg GmbH & Co. Management KG, Berlin
Alles selbst
„Wir machen das alles selbst. Wir wissen, welche Autos
wir bestellen wollen und auf was es uns ankommt. Da
brauchen wir keine weitere Unterstützung. Um das Administrative kümmert sich die Geschäftsleitung.“
Frau Drechsel, Saal GmbH, Kreiensen
Autohaus
„Wir lassen uns vom Autohaus beraten, wenn es um
neue Modelle oder andere Motorisierungen geht. Unser
Fuhrpark besteht nur aus wenigen Fahrzeugen. Das,
was dennoch in der Verwaltung und Betreuung anfällt,
machen wir selbst und beziehen aus den Medien alle Informationen, die man dazu braucht.“
Andrea Üke, Heinrich Nolte GmbH & Co. KG, Beverungen
Matrix
„Bei uns gibt es keine externen Partner. Ich habe mir eine
eigene Matrix entwickelt, mit der ich arbeite. Fachwissen
beziehe ich über Partner wie die Händler oder die Leasinggesellschaft und bleibe so auf einem aktuellen Stand.“
Frank Weihrauch, KUKA Systems GmbH, Schwarzenberg
bfp 04 2015
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41468 Neuss. Fahrzeug wird nur verkauft/geleast bei gleichzeitigem Abschluss eines Mietvertrags für die Antriebsbatterie mit der Renault Bank. 3 Monatlicher Mietzins zzgl. gesetzl.
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1
Markt News
Wiederverkaufswert
TOP-5
Lease Plan hat den Einfluss der Fahrzeugausstattung
auf den Wiederverkaufswert analysiert.
der meistgelesenen Artikel
auf www.fuhrpark.de
Dirk Haubold,
Bereichsleitung
Gebrauchtwagen
bei Lease Plan
Deutschland.
W Angst vor fahrerlosen Autos
Jeder vierte Fahrer eines Geschäftswagens in Großbritannien befürchtet, durch fahrerlose Autos ersetzt
zu werden. Besonders junge Menschen sind besorgt,
ihren Arbeitsplatz durch solche Fahrzeuge zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von
Masternaut unter Geschäftswagenfahrern in Großbritannien.
www.fuhrpark.de/fahrerlos
W The only way is up
Im Februar 2015 stiegen die Pkw- und Transporter
Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt ohne
die Sondereinflüsse Fahrzeugbau, -handel und Autovermieter gegenüber dem Vorjahresmonat zweistellig. Mit 11,0 Prozent Wachstum im Pkw-Bereich
und 10,3 Prozent Wachstum im Transporter-Bereich
übertraf das Marktsegment bereits zum 15. Mal in
Folge das Ergebnis aus dem Vorjahresmonat.
www.fuhrpark.de/flottenmarkt2015
W Kostensenkung hat Vorfahrt
In den Firmenfuhrparks wird in diesem Jahr weiter
auf die Kostenbremse gedrückt. Dabei rücken bislang
weitgehend ungenutzte Einsparpotenziale durch die
Optimierung von Abläufen und Aufgabenauslagerung
zunehmend in den Fokus. Das ist das Ergebnis des
Fleet Barometers von GE Capital Fleet Services, das
dieses Mal zum Thema „Trends 2015“ durchgeführt
wurde.
www.fuhrpark.de/trends0215
W Junge Gebrauchte teurer
Der kurze Februar hat die Gebrauchtwagenpreise belebt. Insbesondere die sehr jungen Gebrauchten sind
teurer geworden. Der durchschnittliche Gebrauchtwagen kostete im Februar rund 17.628 Euro. Damit
war er etwas teurer als im Januar (+1,24%) und 4,5
Prozent teurer als im Februar 2013, hat die OnlineAutobörse Autoscout 24 auf Basis der bei ihnen inserierten Fahrzeuge errechnet.
www.fuhrpark.de/gebrauchte0215
W Strengere Vorschriften
Bald ist es vorbei mit Probe- und Überführungsfahrten ohne Tüv. Dann tritt die neue Kurzzeitkennzeichen-Regelung in Kraft, nach der nur noch Autos
mit gültiger Plakette ein Fünf-Tage-Nummernschild
bekommen. Ab 1. April werden Kurzzeitkennzeichen
nur noch zugeteilt, wenn das Fahrzeug, das mit dem
Übergangs-Nummernschild gefahren werden soll,
einer gültigen Hauptuntersuchung oder einer Sicherheitsprüfung unterzogen worden ist
www.fuhrpark.de/kurzzeitkennzeichen
010
Ob Einparkhilfe, Abstandstempomat
oder Spurwechselassistent – Fahrzeughersteller locken im Neuwagenverkauf
mit Innovationen in der Fahrzeugausstattung. Wenn es um die Fahrzeuganschaffung geht, haben die wenigsten
Autokäufer den Wiederverkauf im Blick
– und verschenken damit im schlimmsten Fall viel Geld. Eine falsche Zubehörauswahl kann den Wiederverkaufswert
um bis zu 5.000 Euro senken, so das
Leasingunternehmen Lease Plan.
Das Unternehmen vermarktet in
Deutschland laut eigenen Angaben jährlich rund 18.000 Gebrauchtwagen und
hat den Einfluss der Fahrzeugausstattung auf den Wiederverkauf analysiert.
Das Ergebnis: Nicht alle Ausstattungsdetails, die beim Kauf locken, wirken sich
werterhaltend im Wiederverkauf aus. Im
schlimmsten Fall kann eine falsche
Fahrzeugausstattung sogar den Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs senken.
Beim Kauf von Neu- oder Gebrauchtfahrzeugen sollten Käufer, die zu einem späteren Zeitpunkt einen Wiederverkauf oder
eine Inzahlungnahme planen, deshalb
auf einige Punkte achten.
Tops und Flops der
Ausstattungsdetails
Die Neufahrzeug- und Gebrauchtwagensuche findet heute vorwiegend im
Internet statt. „Wir vermarkten unsere
Leasingrückläufer über diverse Internetkanäle und merken deutlich an den
Suchbegriffen und Klickraten der potenziellen Käufer, welche Details besondere
Relevanz haben“, sagt Dirk Haubold,
Bereichsleitung Gebrauchtwagen bei
Lease Plan Deutschland. Diese Analyse ergab, dass Metallic-Lackierung,
Navigationssystem, Klimaanlage oder
-automatik, Alufelgen und Sitzheizung
zu den fünf beliebtesten Ausstattungsdetails gehören.
Besonders beliebt beim Neuwagenkauf sind derzeit Fahrerassistenzsysteme, gerade hier locken Hersteller mit
zahlreichen Innovationen. „Assistenzsysteme spielen im Wiederverkauf derzeit noch keine Rolle. Ob Abstandstempomat, Spurwechselassistent oder
Parklenkassistent – in der Gebrauchtwagenvermarktung werden solche Ausstattungen als ‚nice to have‘ bewertet.
Für den Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs sind sie damit derzeit irrelevant“,
fasst Haubold zusammen.
„In unseren Gebrauchtwagen-Outlets in Neuss und Nürnberg kommt es
immer wieder zu der Situation, dass wir
fast identische Fahrzeuge mit kleinen
Ausstattungsabweichungen anbieten.
Hier zeigt sich sehr deutlich, wie sich
fehlende Ausstattung auf den Verkaufspreis auswirken kann“, so Haubold.
Ein BMW 320d mit einer Laufleistung
zwischen 80.000 Kilometer und 90.000
Kilometer ohne Navigation und Xenon
konnte für 15.000 Euro verkauft werden. Ein vergleichbares Fahrzeug mit
Navigation und Xenon erlöste hingegen
17.000 Euro.
Ein anderes Beispiel sei ein Audi
A7 mit einer Laufleistung knapp über
110.000 km. Wird das OberklasseFahrzeug mit Ledersitzen angeboten, so
kann der Wagen 30.100 Euro erzielen.
Hatte der Neukäufer sich für Stoffsitze
entschieden, dann sinkt der Wiederverkaufswert auf 24.800 Euro.
„Wir haben die Auswirkungen von
Ausstattungsdetails auf den Verkaufspreis analysiert. Das Maß wird
überschritten, wenn der Zubehörwert
eines Fahrzeugs mehr als 30 Prozent
des Anschaffungspreises ausmacht.
Darüber hinaus wird ein Mehr an zusätzlicher Ausstattung nicht mehr vom
Gebrauchtwagenkäufer belohnt. Das
Ergebnis: Ein stärkerer Wertverfall der
Ausstattung“, so Haubold.
Ein Mehr an Ausstattung führt also
nicht automatisch zu einem höheren
Verkaufswert. „Besonders problematisch sind Luxus-Ausstattungen bei
kleineren Fahrzeugen, da diese auf dem
Gebrauchtwagenmarkt nicht honoriert
werden“, so Haubold. Aber auch sehr
spezielles und individuelles Zubehör
macht sich im Wiederverkauf nicht bezahlbar.
bfp 04 2015
News Markt
Kostensenkung hat Vorfahrt
Opel wächst am stärksten
GE Capital Fleet Barometer eruiert die
Fuhrparktrends in 2015.
In den Firmenfuhrparks wird in diesem Jahr weiter auf die Kostenbremse
gedrückt. Dabei rücken bislang weitgehend ungenutzte Einsparpotenziale
durch die Optimierung von Abläufen
und Aufgabenauslagerung zunehmend
in den Fokus. Das ist das Ergebnis des
Fleet Barometers von GE Capital Fleet
Services, das dieses Mal zum Thema
„Trends 2015“ durchgeführt wurde.
Mit dem Fleet Barometer befragt
GE Capital Fleet Services seine Vertriebsteams regelmäßig zu aktuellen
Entwicklungen und Stimmungen im
Flottenmarkt.
47 Prozent der befragten Vertriebsmitarbeiter geben an, dass Fuhrparkentscheider verstärkt auf schlankere
Strukturen bei der administrativen Abwicklung von Leasingverträgen setzen
werden. Ein Drittel betont, dass sich
Kunden eine engere Vernetzung zum
Leasinggeber, insbesondere bei der
Rechnungsstellung, wünschen. Darüber
hinaus geben 43 Prozent der Befragten
an, dass Unternehmen über den Einsatz eines externen Fuhrparkmanagers
nachdenken. Bei fast jedem Zweiten
steht das Thema „Outsourcing weiterer
Prozesse“ hoch im Kurs.
„Unsere Umfrage zeigt, dass die
Unternehmen neue Akzente bei ihrer
Kostenreduktion setzen. Es geht nicht
mehr allein darum, die Fahrzeugkosten
zu senken, sondern verstärkt um Prozesskostenoptimierung sowie um die
Sensibilisierung der Fahrzeugnutzer für
eine sparsame und sichere Fahrweise“,
erklärt Christian Schüßler, Commercial
Leader und Mitglied der Geschäftsleitung bei GE Capital Fleet Services.
Hierbei seien besonders die Fuhrparkdienstleister mit ihrer Expertise
gefordert. Eine aktive Ansprache der
Fahrzeugnutzer hinsichtlich eines effizienten Kraftstoffverbrauchs oder preisbewussten Tankens würde von immer
mehr Unternehmen nachgefragt.
Runter mit der Motorleistung
Das heißt jedoch nicht, dass die Firmenwagen selbst von den Sparanstrengungen ausgenommen werden. Aus
Sicht der befragten Vertriebsmitarbeiter
stehen die Motorleistung und die Fahrzeugausstattung bei Fuhrparkmanagern nach wie vor auf dem Prüfstand.
bfp 04 2015
VMF-Vertragsbestand
steigt auf 510.000 Fahrzeuge.
Ford überholt Volkswagen.
Christian Schüßler,
Commercial Leader und
Mitglied der Geschäftsleitung
bei GE Capital Fleet Services.
Bei der Gesamtvolumensteigerung der VMF-Gesellschaften gab es deutliche Markenverschiebungen.
62 Prozent gehen davon aus, dass Firmenwagen mit schwächeren Motoren
an Bedeutung gewinnen werden. „Sie
sind preisgünstiger in der Anschaffung,
sparsamer im Verbrauch – und haben
oft eine bessere CO2-Bilanz”, ergänzt
Schüßler.
Der Umweltaspekt sei ein zunehmend wichtiger Faktor, denn das Bewusstsein für Nachhaltigkeit wachse
bei den Unternehmen, allerdings ohne
zulasten des Fuhrparks zu gehen. So
sind 87 Prozent der Befragten überzeugt, dass die Flottengröße bei ihren
Kunden in etwa gleich bleibt.
Datenschutz nimmt Fahrt auf
Ein ambivalentes Bild bietet sich bei
dem Thema Datensicherheit im Fuhrpark: Die Hälfte der Befragten (53 Prozent) prognostiziert, dass der Schutz
sensibler Daten, die Aufschluss über
Fahrweise, Aufenthaltsorte oder Telekommunikationsverhalten des Fahrzeugnutzers geben, an Bedeutung
gewinnen wird. Gleichzeitig ist das
Bewusstsein zu Data Wiping, also dem
verlässlichen Löschen von Daten aus
Navigationssystem und Bordtelefon
bei der Fahrzeugrückgabe, noch längst
nicht in allen Fuhrparks präsent. „Nach
wie vor wird das Auto in erster Linie als
Transport- oder Fortbewegungsmittel
und nicht als Datenträger wahrgenommen. Hier bleibt noch viel Informationsarbeit zu leisten“, betont Schüßler.
Ø Anteil der Marke am gewerblichen bilanzierten Bestand
(Quelle: VMF)
Die Mitglieder des Verbands der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften
(VMF) erzielten nach eigenen Angaben zum
31. Dezember 2014 ein Plus von 3,5 Prozent und konnten ihren Fahrzeugbestand auf
509.446 Einheiten steigern. „Wir verleasen
oder finanzieren dabei über 400.000 Fahrzeuge,
fast 270.0000 davon mit Fullservice-Vertrag.
Bei 107.644 Fahrzeugen nutzen unsere Kunden lediglich die reine FuhrparkmanagementKompetenz der VMF-Mitglieder“, sagt Michael
Velte, Vorstandsvorsitzender des VMF und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet.
Spannende Entwicklungen und Verschiebungen habe es bei den Anteilen der verschiedenen Hersteller in den VMF-Fuhrparks
gegeben, die Rückschlüsse auf den Gesamtmarkt zulassen. „Die seit Jahren mit Abstand
unangefochtene Nummer Eins in den Fuhrparks, die Volkswagen AG, wurde 2014 von
Ford überholt und von Opel fast erreicht“,
sagt Velte. Damit habe sich die Rangfolge der
Herstellerfabrikate im VMF-Bestand diesmal
mehr als marginal verändert. Volkswagen
musste einen Verlust von über 20.000 Fahrzeugen auf 68.583 Stück verkraften, während
Opel in ähnlicher Höhe zulegte und von
44.941 Fahrzeugen auf 66.815 wuchs.
Ford verzeichnete ein Wachstum von
9.500 Fahrzeugen auf 76.213 und sei damit
die beliebtesten Fuhrparkmarke innerhalb des
VMF mit einem Anteil von 19 Prozent. VW
(17,1 Prozent) und Opel (16,6) folgen auf den
Plätzen. Audi sei trotz eines leichten Wachstums auf Platz vier abgerutscht. Mit einem
Minus von 350 Fahrzeugen stagniere BMW
(Platz 5), nachdem im letzten Jahr noch 8.000
Fahrzeuge zugelegt werden konnten. Mercedes Benz konnte nach einem guten Jahr 2013
den Anteil nicht ganz verteidigen. Die sonstigen Fahrzeuge – meist Importeure – konnten
ein Wachstum von 4.000 Fahrzeugen und einen Anteil von 11,8 Prozent verzeichnen.
011
Markt news
„Richtung Premium“
Personalien
1
2
3
Fleet Days bei Mazda
An vier Standorten in Deutschland hat Mazda
jüngst eine Fahrveranstaltung für FuhrparkLeiter organisiert. Dabei standen unter anderem Testfahrten mit den überarbeiteten
Modellen Mazda 6 und CX-5 im direktem
Vergleich mit Fahrzeugen von Mitbewerbern
auf dem Programm. Zuvor hatte René Bock
(Foto), Leiter Fleet und Remarketing von
Mazda Deutschland, allen Teilnehmern einen
Rückblick und Ausblick auf Produkte und
Marke gegeben. Bock skizzierte die Entwicklung der Zulassungszahlen von rund 40.000
im Jahr 2012 bis zur Zielvorgabe für das laufende Jahr von 60.000, was einem Marktenteil
von 1,8 Prozent entspreche. Sehr erfreulich sei
die Wahrnehmung von Mazda-Fahrzeugen
aus Sicht der Kunden: „Hier geht es Richtung Premium“, so Bock. Anschließend stellte
er die unter anderem die mit dem jeweiligen
Facelifting einhergehenden Änderungen bei
den Modellen Mazda 6 und CX-5 vor. Hier
seien eine Reihe von Assistenzsystemen und
vor allem die höhere Wertanmutung des Innenraumes hervorzuheben.
Bock ging dann auf die gesamte Produktpalette ein und verglich deren Verkaufspreise
ausstattungsbereinigt mit jener des Mitbewerbers Volkswagen. Gerade beim Golf im Vergleich zum Mazda 3 sei hier der Unterschied
mit bis zu 4.000 Euro zugunsten des Japaners
besonders hoch. Zum Ende ging Bock kurz
auf die von Mazda offerierten Dienstleistungen, wie etwa Neuwagengarantie, Pannenservice, Finanzierung und Mobilitätslösungen
ein, bevor er die für Juli und August erwarteten Modelle CX-3 und MX 5 vorstellte.
012
Dr. Jörg Breuer (Foto 1) wird zum 1. März 2015 bei BMW die Leitung des Vertriebs an
Flottenkunden im deutschen Markt übernehmen. Christoph von Meyer, der bisher den
Vertrieb an Großkunden, Autovermieter und Sonderkunden leitete, wird künftig den internationalen Vertrieb an Flottenkunden verantworten. Bereits seit 1. Januar 2015 leitet Alexander Eftimov den Bereich Internationale Direct und Special Sales in München.
Dr. Jörg Breuer (49) ist seit rund 20 Jahren bei der BMW Group. Davor war Breuer in
diversen Führungsfunktionen im In- und Ausland tätig; von 2011 bis 2014 verantwortete er als Managing Director der BMW Group Middle East in Dubai den Vertrieb
in der Region Mittlerer Osten. Den Heimatmarkt kennt er bereits aus seiner früheren
Tätigkeit als Leiter der Vertriebsregion West der BMW Group Deutschland.
Christoph von Meyer (45) wird zum 1. März die Leitung International Corporate Sales
bei der BMW Group übernehmen. Von Meyer ist seit 1999 bei der BMW Group in verschiedenen Funktionen des Vertriebs an Großkunden und Behörden tätig. Seit 2011
leitet er den Vertrieb an Großkunden, Autovermieter und Sonderkunden. Vor dieser Zeit
konnte er als Verkaufsleiter in der BMW Niederlassung München und als Leiter des
Behördenbüros in Berlin seine Erfahrung im Großkunden- und Behördengeschäft im
Markt Deutschland ausbauen.
Alexander Eftimov (40) verantwortet bereits seit 1. Januar die Internationalen Direct
und Special Sales der BMW Group. Er verfügt über 14 Jahre Erfahrung in der BMW
Group in einer Reihe von Führungsfunktionen in den Bereichen Regionen Management, Geschäftsentwicklung, Financial Services sowie Marketing und Sales.
Michael Prause (Foto 2) ist neuer Geschäftsleiter von Easy Auto Service. Der 46-Jährige After-Sales-Experte hat vor kurzem nicht nur die Verantwortung für die gesamte
Geschäftsentwicklung übernommen. Zu Prauses Aufgaben gehören auch die nachhaltige Betreuung der Partner-Werkstätten der Online-Buchungsplattform für KfzInspektionen, Wartungen und Reparaturen sowie die Gewinnung von Endkunden. Der
gelernte Kraftfahrzeugmechaniker und Groß- und Außenhandelskaumann verfüge
über eine langjährige nationale und internationale Berufserfahrung bei Herstellern,
Großhandelsunternehmen und auf der Handels- und Werkstattebene. Unter anderem
gehörte die Stop+Go-Systemzentrale zu seinen beruflichen Stationen.
Dr. Frank Woesthoff (Foto 3), bisher Geschäftsführer der Euromobil GmbH, verlässt
die Geschäftsführung und übernimmt zum 1. April 2015 die Leitung der Unternehmenskommunikation von Volkswagen Financial Services in Braunschweig. Die kommissarische Zuständigkeit für die von ihm verantworteten Bereiche bei der Euromobil
GmbH übernimmt bis zur Wiederbesetzung der Position Thomas de Neidels.
Dr. Woesthoff war vor der Übernahme der Geschäftsführungsfunktion der Euromobil
GmbH im Oktober 2012 Leiter des Produkt- und Innovationsmanagements der Volkswagen Financial Services AG. Gegründet wurde Euromobil 1992 vom Volkswagen und
Audi Händlerverband als händlereigenes Autovermietsystem. Seit dem 1. Januar 2012
ist das Unternehmen eine hundertprozentige Tochter von Volkswagen Leasing und Teil
des Mobilitätsmixes von Volkswagen Financial Services, die damit über die Finanzierung, das Leasing, die Kurzzeitmiete und die Langzeitmiete von Euromobil bis hin zum
Carsharing-Piloten Quicar jeglichen Mobilitätsbedarf ihrer Kunden abdeckt.
Tagesaktuelle Nachrichten
aus dem Fuhrparkmarkt auch unter:
fuhrpark.de/news/der-markt
bfp 04 2015
news Markt
Fahrerunterweisung online
Foto: smart
Diensträder auf dem Vormarsch
Knut Krösche,
Geschäftsführer
bei Carmobility
Carmobility stellt „FSU online“ vor.
Vielen Fuhrparkmanagern ist nicht bekannt, dass sie nicht nur für die Fahrzeugeinweisung und Einhaltung von Unfallverhütungsvorschriften verantwortlich sind. Auch die
Unterweisung von Beschäftigten beim Einsatz von Firmenfahrzeugen müssen Arbeitgeber sicherstellen. Denn Arbeitsunfälle bei der Nutzung von Dienstwagen sind schnell
passiert. Und dann müssen Fuhrparkverantwortliche nachweisen, dass sie ihre Mitarbeiter angemessen über Gefahren und korrektes Handeln im Straßenverkehr sowie beim
Führen des Fahrzeugs unterwiesen haben. Sonst kann es zu Bußgeldern, Übernahme
von Behandlungskosten, viel Ärger und im Extremfall sogar zu Haftstrafen kommen.
Geregelt sind diese Anforderungen unter anderem im Arbeitsschutzgesetz oder
in der Betriebssicherheitsverordnung. Auch die Berufsgenossenschaften geben dazu
klare Auflagen vor. Bei gleichbleibenden Gefährdungen muss mindestens einmal im
Jahr eine Unterweisung des Mitarbeiters erfolgen. Da ein Großteil der Dienstwagenfahrer aber immer auf Achse ist, stellt sich die Frage, auf welche Art und Weise die Unterweisungen effizient durchgeführt werden können. Denn zentrale Veranstaltungen, bei
denen alle Fahrer zusammenkommen, sind kosten- und organisationsintensiv.
Überall und jederzeit
Der Fuhrparkmanagementspezialist Carmobility bietet nun mit der neuen DGUV*zertifizierten Lösung „FSU online“ ein Online-Schulungsportal an, das flexibel für
unterschiedlichste Fuhrparkstrukturen einsetzbar, standortunabhängig und damit
besonders kostengünstig sei. Das System erfülle alle relevanten, rechtlichen Anforderungen, wodurch der Fuhrparkmanager in Zukunft die nötige Sicherheit erhalte. Die
Schulungen könnten überall und jederzeit durchgeführt werden. Die einzige Voraussetzung sei ein PC mit Internetverbindung oder ein mobiles Endgerät mit Flash-Plugin.
Präsenzschulungen seien damit nicht mehr erforderlich. „Wir gehen bei unserem
Angebot sogar noch einen Schritt weiter und übernehmen auch die gesamte Administration für unsere Kunden“, sagt Knut Krösche, Geschäftsführer bei Carmobility. „Dazu
gehört die komplette Fahrerverwaltung, die Aktualisierung bei Kostenstellenwechseln
beziehungsweise Ein- und Austritten im Unternehmen und auch die Erinnerung an
überfällige Unterweisungen sowie das Reporting.“
Die wichtigsten Bestandteile von „FSU Online“ seien die Vermittlung von rechtlichen Grundlagen, allgemeine Regeln zur Dienstwagennutzung, Eignung zum
Führen von Kraftfahrzeugen, Auswirkungen von Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr, Ladungssicherung sowie der Umgang mit Pannen, Unfällen und Ordnungswidrigkeiten. Zum Schluss werde jeder Teilnehmer anhand eines
Abschlusstests im System geprüft und erhalte ein Nachweiszertifikat, das er dem
Fuhrparkmanager zusenden muss.
Krösche: „FSU Online liefert eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Der
Fuhrparkmanager ist auf der sicheren Seite und muss nicht in zeitaufwändige
Schulungen investieren. Die Mitarbeiter sind wiederum flexibler und müssen sich
zeitlich nicht vor Ort binden.“
Das Radfahren macht den Deutschen weiterhin Freude. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande 4,1 Millionen Fahrräder und E-Bikes
verkauft, 7,9 Prozent mehr als im Jahr 2013.
Der E-Bike-Absatz ist weiter deutlich im Aufwind. Mit 480.000 neuen Stromern stieg die
Nachfrage um 17 Prozent, darunter waren
254.000 aus heimischer Produktion. Auf den
deutschen Straßen rollen aktuell 2,1 Millionen E-Bikes. Den Trend von Fahrrädern und
besonders E-Bikes zum Einsatz in Firmen hat
auch der ZIV registriert: „Nach Einschätzung
des ZIV, die auf Beobachtung des Marktes
und Rückmeldung unserer Mitglieder beruht,
nimmt die Zahl der in Gewerbebetrieben
genutzten Farräder in jeglicher Form zu“, so
ZIV-Pressesprecher David Eisenberger.
Zum Durchstarten ist
es nie zu früh.
Fuhrparkmanagement ist kein Kinderspiel. Organisation, Verwaltung und Finanzierung erfordern einiges an Know-how. Ob
große oder kleine Flotten: Wir bieten Ihnen einen leistungsstarken Versicherungsschutz mit umfassendem Service.
* DGUV = Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Spitzenverband der gewerblichen
Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand
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Fuhrparkmanagement Basis-Wissen-Recht
Neue Aufgaben
Das Fahrrad im Fuhrpark:
Mehr als Licht und Reflektoren.
VON DR. KATJA LÖHR-MÜLLER
Der Arbeitgeber stellt
damit ein Arbeitsmittel
zur Verfügung
Illustration: Tom Kaldewey
014
Seitdem Fahrräder und Pedelecs steuerrechtlich wie Dienstwagen nach Paragraf Abs. 2, Satz 8 Einkommenssteuergesetz vom
Arbeitgeber einem Mitarbeiter dauerhaft auch zur privaten
Nutzung zur Verfügung gestellt werden können, boomt es bei
den Dienstfahrrädern. Vom einfachen Hollandrad bis zum top
ausgestatteten E-Bike, alles ist möglich.
Nicht nur Mitarbeiter finden das gut. Auch Unternehmen
können sich hiermit in ihrer Außenwirkung ökologisch gut
aufstellen. Insbesondere durch die voranschreitende Attraktivität von Elektrofahrrädern hat sich das Einsatzgebiet von Zweirädern im Fuhrpark vergrößert. Wer sich die Presselandschaft
zu diesem Thema ansieht, wird vornehmlich Lobeshymnen
zum neuen Trend vernehmen.
Natürlich ist es unterstützenswert, wenn Arbeitnehmer mit
dem Fahrrad ins Büro kommen. Abgesehen von der positiven
Umweltbilanz hilft Fahrradfahren auch der Gesundheit. Bevor
Dienstfahrrad-Programme in die Tat umgesetzt werden, sollten aber alle Fragen, die mit der Nutzung eines solchen Fortbewegungsmittels verbunden sind, gestellt und vom Arbeitgeber
für das eigene Unternehmen beantwortet werden.
Ob Werksfahrrad oder Dienstfahrrad, ob die Nutzung nur
auf dem Betriebsgelände vorgesehen ist oder der Drahtesel
auch im Außendient seinen Einsatz finden soll: Der Arbeitgeber stellt damit ein Arbeitsmittel zur Verfügung. Und hier
fangen die Probleme an. Nach Paragraf Abs.1 Arbeitsschutz-
gesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter
Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die
Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten
bei der Arbeit beeinflussen. Hierfür muss ein
Unternehmen zunächst Gefahren beurteilen
können, damit im nächsten Schritt die richtigen
Maßnahmen in die Wege geleitet werden können. Man spricht hierbei von der notwendigen
Gefährdungsbeurteilung, die sich aus dem Arbeitsschutzgesetz und der Betriebssicherheitsverordnung ergibt. Zum 1. Juni 2015 wird die neue
Betriebssicherheitsverordnung in Kraft treten,
die in Paragraf 3 Abs.1 ausdrücklich festhält, dass
das Vorhandensein einer CE-Kennzeichnung am
Arbeitsmittel nicht von der Pflicht zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung befreit. Nach
Paragraf 3 Abs. 8 (bisher Abs. 3) BetrSichV ist
das Ergebnis der Beurteilung zu dokumentieren.
Wo sind die Gefahren?
Wenn Fahrradfahren so gesund ist, wo soll es
denn bei dessen Einsatz zu besonderen Gefahren
kommen? Fangen wir mit dem Fahrrad selbst an.
Paragraf 67 StVZO schreibt genau vor, wie
bfp 04 2015
Denn hier haben die
Berufsgenossenschaften
mitzureden
lichttechnische Anlagen an einem Fahrrad beschaffen sein
müssen. Zwar ist ein Dynamo am Fahrrad nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Fahrräder gelten auch dann als verkehrssicher, wenn sie mit akku- oder batteriebetriebenen
Scheinwerfern ausgerüstet sind. Allerdings sind Klemmlichter nur erlaubt, wenn zumindest die Halterung für das Licht
fest mit dem Fahrrad verbunden ist. Das Unternehmen sollte
darauf achten, dass ein Batterielicht die amtliche Zulassungsnummer des Kraftfahrt-Bundesamtes besitzt, erkennbar an
einer Wellenline, dem Buchstaben „K“ und einer Nummer.
Vorne muss zudem mindestens ein weißer Frontreflektor
angebracht sein. Hinten am Fahrrad ist ein rotes Rücklicht
vorgeschrieben. Dieses muss sich mindestens 25 cm (niedrigster leuchtender Punkt) über der Fahrbahn befinden.
Dazu kommt noch ein roter Rückstrahler. Dieser darf sich
(höchster Punkt) höchstens 60 Zentimeter über der Fahrbahn befinden. Weiterhin sind mindestens zwei um 180
Grad versetzte gelbe Rückstrahler für die Speichen an jedem
Rad anzubringen. Ersatzweise sind weiße umlaufende Streifen an Reifen oder in den Speichen zulässig. Zum Abschluss
sollten die Pedale nicht vergessen werden. Auch diese benötigen Reflektoren.
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Persönliche Schutzausrüstung
Wer privat ein Fahrrad anschafft, hat selbst dafür zu sorgen,
dass bei der Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr alle
Vorgaben erfüllt sind. Bei Dienstfahrrädern ist das allerdings
Angelegenheit des Arbeitgebers. Und damit nicht genug.
Werden Fahrräder als Arbeitsmittel eingesetzt, heißt das
auch: Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für den radelnden
Mitarbeiter.
Neben dem Helm und regenfester Kleidung sind auch
Protektoren vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.
Denn hier haben die Berufsgenossenschaften mitzureden.
Anders als in einem Kraftfahrzeug, dessen Karosserie, Airbags und andere Sicherheitsvorkehrungen den Fahrer und
die Beifahrer vor Verletzungen schützen können, gilt das bei
Fahrrädern nicht. Entsprechend häufig kommt es dann bei
Fahrradunfällen auch zu schwersten Kopfverletzungen, wenn
kein Helm getragen wurde. Auch Knochenbrüche und Platzwunden sind nicht selten das Ergebnis eines Fahrradsturzes.
Da bei betrieblich veranlassten Fahrten mit dem Drahtesel ein Sturz als Arbeitsunfall zu werten ist, greifen hier auch
berufsgenossenschaftliche Vorschriften. Nach Paragraf 29
BGV A1 in Verbindung mit Paragraf 2 PSA-Benutzungsverordnung ist ein Arbeitgeber deshalb verpflichtet, persönliche
Schutzausrüstung bereitzustellen und nach Paragraf 3 der
Verordnung den Arbeitnehmer auch entsprechend zu unterweisen.
Nur mit der Versteuerung des geldwerten Vorteils bei der
dienstlichen und privaten Nutzung eines vom Arbeitgeber
zur Verfügung gestellten Fahrrades ist es also nicht getan. Auf
den Fuhrpark kommen neue Aufgaben zu.
bfp 04 2015
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Fuhrparkmanagement Basis-Wissen Steuer
Anspruchsvoll
Die steuerlichen Aspekte beim Management
eines Fahrschul-Fuhrparks.
VON DETLEF G.A. JUHRICH
In der Fahrschulbranche
dürfte aber vielfach die
Ermittlung durch Fahrtenbuch günstiger sein
Illustration: Tom Kaldewey
016
Auch in der Fahrschulbranche geht die Zeit der Einzelkämpfer
langsam aber sicher zu Ende. Moderne Fahrschulen werden
heute vielfach als GmbH betrieben, unterhalten Schulungsräume oder Niederlassungen in verschiedenen Ortschaften und
Stadtteilen und beschäftigen zahlreiche angestellte Fahrlehrer.
Parallel dazu wird ein entsprechend umfangreicher Fahrzeugpark unterhalten, dem oftmals nicht nur Pkw, sondern je nach
Schulungsangebot auch Motorräder und bisweilen auch Lkw,
Busse, teilweise sogar Anhänger zugeordnet sind.
Da im Fahrschulbetrieb, anders als in anderen Branchen,
das Kraftfahrzeug nicht nur ein notwendiges berufliches Hilfsmittel ist, sondern die wesentliche Betriebsgrundlage für die
Berufsausübung darstellt, ergeben sich neben den üblichen
Steuertatbeständen auch einige branchenspezifische Besonderheiten, die es zu beachten gilt.
Die Zuordnung der Fahrschulfahrzeuge zum betrieblichen
Fuhrpark ist sicherlich unstrittig, aufgrund der umfangreichen
Nutzung für Schulungszwecke ist die vom Gesetzgeber geforderte betriebliche Nutzung der Fahrzeuge von mehr als 50 Prozent in der Regel erfüllt.
Sofern der Fahrschulfuhrpark geleast ist, stellen die monatlichen Leasingzahlungen einen sofort abziehbaren Betriebsaufwand dar. Ermittelt der Fahrschulbetrieb seinen Gewinn
durch Bilanzierung, muss die zu Beginn des Leasinggeschäfts gezahlte Leasing- Sonderzahlung
abgegrenzt und auf die Laufzeit des Leasingvertrages verteilt werden. Bei echtem Leasing (Nutzungsdauer mehr als 40 %, aber weniger als 90
% der gewöhnlichen Nutzungsdauer des Leasingfahrzeugs) erfolgt kein Bilanzausweis der Leasingfahrzeuge im Fahrschulbetrieb, dieser Ausweis
verbleibt beim Leasinggeber.
Keine Besonderheiten
Bei Erwerb der Fahrschulfahrzeuge ergeben
sich hinsichtlich der Fahrzeugabschreibung gegenüber anderen Branchen keine Besonderheiten.
Die Anschaffungskosten eines Pkw sind nach der
amtlichen AfA-Tabelle über sechs, eines Motorrades über sieben und eines Lastwagens sowie eines
Busses über neun Jahre zu verteilen. Die Anschaffungskosten für Anhänger sind gar auf elf Jahre
abzuschreiben. Bei unterjähriger Anschaffung ist
die Abschreibung im Anschaffungsjahr monatsgenau anzusetzen. Nur bei hoher jährlicher Fahrleistung ist auch eine kürzere AfA-Dauer als sechs
bfp 04 2015
Basis-Wissen Steuer Fuhrparkmanagement
Jahre möglich (H 9.5 LStH 2008). Allerdings hat
der BFH (Urteil v. 26.7.1991) die Latte hier sehr
hoch angelegt und erkennt eine hohe Fahrleistung erst bei einem Jahresdurchschnittswert von
über 40.000 Kilometern an. Dies dürfte auch für
einen regelmäßig genutzten Fahrschulwagen nur
schwer erreichbar sein.
Scheidet ein Fahrschulfahrzeug aus dem Betriebsfuhrpark aus, ist der Verkaufserlös als zusätzliche Betriebseinnahme zu erfassen. Dem ist
der Restbuchwert des ausscheidenden Fahrzeugs
gegen zu setzen.
Die Finanzierungskosten bei Fahrzeugerwerb
(Zinsen, Disagio, Gebühren) fließen als Betriebsausgabe in die Kosten ein. Zu beachten ist bei Bilanzierung, dass sowohl das Disagio als auch eine
Zinsvorauszahlung nicht sofort in den Aufwand
fließen, sondern über die Laufzeit der Finanzierung verteilt werden müssen.
Private Mitbenutzung
Häufig wird einem angestellten Fahrlehrer
dienstvertraglich auch die private Mitbenutzung
des ihm überlassenen Schulungsfahrzeugs zugestanden, beziehungsweise der selbständig tätige
Fahrlehrer nutzt sein Fahrschulfahrzeug auch
zu privaten Fahrten. Dieser abgabenpflichtige
geldwerte Vorteil kann entweder nach der EinProzent-Regel oder alternativ nach der Fahrten-
buchmethode ermittelt werden. Bemessungsgrundlage für die
Berechnung des Privatanteils nach der Ein-Prozent-Regel ist
der Bruttolistenneupreis zuzüglich Sonderausstattung im Zeitpunkt der Erstzulassung.
Extras mit einrechnen
Als Sonderausstattung werden von der Steuerrechtsprechung alle Extras angesehen, die nicht im Listenpreis enthalten sind und fest und untrennbar in das Fahrzeug eingebaut
sind. Die Kosten für den zweiten Pedalsatz eines Fahrschulfahrzeuges sind gemäß BMF-Schreiben vom 18. November
2009 ausdrücklich nicht der Sonderausstattung zuzurechnen
und erhöhen daher nicht die Bemessungsgrundlage für die
Privatnutzung nach der Ein-Prozent-Regel. Allerdings ist der
Pedalsatz des Fahrlehrers, da nicht selbständig nutzbar, als
zusätzlicher Anschaffungsaufwand dem Kaufpreis des Schulungsfahrzeugs hinzuzurechnen und zusammen mit diesem
über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Fahrzeugs
abzuschreiben.
In der Fahrschulbranche dürfte aber vielfach die Ermittlung
des privaten Nutzungsanteils mit den quotal auf die Privatnutzung entfallenden Kosten durch ordnungsgemäß geführtes
Fahrtenbuch günstiger sein, da die Fahrzeuge zum einen weit
überwiegend zu Schulungszwecken verwendet werden. Natürlich hat auch der Fahrlehrer bei Führung eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs alle entsprechenden Formalien, die zur
Anerkennung notwendig sind, zu beachten. Als Vereinfachung
gestattet der Gesetzgeber lediglich bei Schulungsfahrten in
Bezug auf Reiseziel, Reisezweck und aufgesuchten Geschäfts-
Eine Fahrschule wird
ertragssteuerlich grundsätzlich als unterrichtende
Tätigkeit angesehen
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Fuhrparkmanagement Basis-Wissen Steuer
Das Finanzgericht
erklärte in seiner Urteilsbegründung, dass die
Aufzeichnungspflicht
steuerzugleich auch eine steuer
rechtliche Pflicht sei
partner „Lehrfahrten“, „Fahrschulfahrten“ oder ähnlichem
anzugeben.
Durch die vom Gesetzgeber im letzten Jahr vorgenommene
Neudefinition des Begriffs der regelmäßige Arbeitsstelle (nunmehr erste Tätigkeitstelle genannt) entfällt für den Fahrlehrer
seither der Zuschlag für die Fahrten zwischen Wohnung und
Arbeitsstelle, da der Fahrlehrer keinen ortsfesten Arbeitsplatz
inne hat, sondern das Fahrschulfahrzeug als Arbeitsstelle des
Fahrlehrers gilt. Somit ist sowohl die morgendliche Fahrt zum
ersten Fahrschüler als auch die Heimfahrt nach der letzten
Fahrstunde als Dienstfahrt anzusehen. Das gilt auch für die
Fahrt zum Theorieunterricht, sofern der Fahrlehrer täglich
nicht mehr als zwei Stunden oder einen ganzen Arbeitstag pro
Woche im Unterrichts- oder Büroraum verbringt. Ein Zuschlag für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle wäre
nur anzusetzen, wenn die genannten Dienstzeiten im Fahrschulbüro überschritten werden.
Überwachung
Auf die Erfassung des privaten Nutzungsanteils kann auch hier
nur verzichtet werden, wenn neben einem entsprechenden Privatnutzungsverbot dieses auch nachweislich überwacht wird
und die Fahrzeuge nach Dienstschluss so abgestellt sind, dass
das Verbot auch nicht umgangen werden kann. Das dürfte in
der Praxis nur schwer umsetzbar sein.
Eine Fahrschule wird ertragssteuerlich grundsätzlich als
unterrichtende Tätigkeit und somit als freier Beruf angesehen, sofern der Fahrlehrer selbst und eigenverantwortlich,
das heißt mehr oder weniger als Einzelkämpfer tätig ist. Der
Bundefinanzhof (Az.: V R 87/85) hat schon vor langer Zeit
die Eigenverantwortlichkeit bei einer Fahrschule mit acht vollund sechs teilzeitbeschäftigten Fahrlehrern verneint, da eine
prägende Tätigkeit des Inhabers für die Richter angesichts der
Arbeitsdelegierung sowohl des praktischen als auch des theoretischen Unterrichts an die Mitarbeiter nicht mehr erkennbar
war. Das bedeutet, dass der Fahrschulbetrieb in solchen Fällen
nicht mehr freiberuflich, sondern gewerblich ausgeübt wird.
Gleiches gilt, wenn die Fahrschule in der Rechtsform einer GmbH betrieben wird, da die GmbH als Gewerbebetrieb
kraft Rechtsform gilt. Während der freiberuflich tätige Fahrlehrer von der Gewerbesteuer verschont bleibt, werden die zu
Gewerbebetrieben mutierten Großfahrschulen damit belastet.
Das kann auch Auswirkungen auf das Fuhrparkmanagement
haben. Bekanntermaßen sind sowohl die Finanzierungskosten
der Fuhrparkfahrzeuge als auch die Leasingraten, aber auch
die Mietkosten für die Unterrichtsräume quotal und um einen
Freibetrag von 100.000 Euro gemindert dem Gewerbeertrag
wieder hinzuzurechnen und stocken so die Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuererhebung auf. Angesichts der nur
quotalen Hinzurechnung und des recht hohen Freibetrags
dürften sich zumindest bei kleineren und mittleren als Gewerbebetrieb eingestuften Fahrschulen diesbezüglich keine Auswirkungen ergeben.
Regelsteuersatz
Fahrschulbetriebe können nach Erkenntnis des BFH (Urteil v.
14.3.1974) grundsätzlich nicht als allgemeinbildende Schulen
beurteilt werden, so dass die Schulungsleistungen dem Regelsteuersatz von 19 Prozent unterliegen. Das bedeutet im Gegenzug, dass der Fahrschule der volle Vorsteuerabzug aus den
mit Vorsteuern belasteten Betriebskosten und Anschaffungen
zusteht. Nach einem Schreiben der OFD Frankfurt kann jedoch für Fahrschullehrgänge zur Erlangung der Fahrerlaubnis
der Klassen C, CE, D1, D1E, T und L die Umsatzsteuerfrei-
018
heit nach Paragraf 4 Nr. 21 UStG in Betracht
kommen, da diese Leistungen regelmäßig der
Berufsausbildung dienen. Als Bescheinigung im
Sinne des Paragrafen 4 Nr. 21 Buchstabe a, Doppelbuchstabe bb UStG gilt in diesen Fällen die
jeweilige Fahrschulerlaubnis. Erläuternd führt
Abschnitt 112 Absatz 7 Satz 6 der UStR 2008
dazu wie folgt aus:
„Bei Fahrschulen gelten als Bescheinigung im
Sinne des Paragrafen 4 Nr. 21 Buchstabe a, Doppelbuchstabe bb UStG für den Nachweis, dass sie
ordnungsgemäß auf einen Beruf vorbereiten
• Die Fahrschulerlaubnisurkunde (§ 13 Abs.
1 FahrlG), die zur Ausübung zum Erwerb der
Fahrerlaubnis der Klasse 2 bzw. 3 (ausgestellt bis
zum 31.12.1998) bzw. der Fahrerlaubnisklassen
C, CE, D1, D1E, T und L (ausgestellt ab Januar
1999) berechtigt
• Bei Fahrschulen, die bei Inkrafttreten des
FahrlG bestanden und die Fahrschulerlaubnis somit nach Paragraf 49 FahrlG als erteilt gilt, eine
Bescheinigung der zuständigen Landesbehörde,
welche die Angabe enthält, dass die Fahrschulerlaubnis für die Ausbildung zum Erwerb der Klasse 2 berechtigt.“
Schulung umsatzsteuerfrei
Sofern diese Formalien gegeben sind, können diese Schulungsleistungen umsatzsteuerfrei erbracht
werden. Dies hat natürlich auch Auswirkungen
auf den Vorsteuerabzug des Fahrschulbetriebes.
Aufwand, der direkt mit den umsatzsteuerbefreiten Schulungen in Zusammenhang steht, ist
vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Das betrifft
sowohl die Anschaffung eines entsprechenden
Schulungsfahrzeugs als auch alle direkt damit zusammenhängenden Kosten.
Voller Vorsteuerabzug ist jedoch nach wie vor
für Aufwendungen gegeben, die unmittelbar mit
umsatzsteuerpflichtigen Schulungsleistungen in
Zusammenhang stehen. Das gilt gleichermaßen
für Fahrzeuganschaffungen als auch laufende
Kosten. Bei Mischaufwand, etwa Verwaltungskosten und dergleichen, kann ein Vorsteuerabzug
quotal im Verhältnis der umsatzsteuerpflichtigen
zu den umsatzsteuerfreien Umsätzen vorgenommen werden.
Erst kürzlich hat das Finanzgericht Rheinland- Pfalz (Urteil vom 27.5.2014) festgestellt,
dass ein Fahrlehrer die Aufzeichnungen, nach denen er laut Fahrlehrergesetz verpflichtet ist, auch
zu steuerlichen Zwecken aufbewahren muss. Das
Finanzgericht erklärte in seiner Urteilsbegründung, dass die branchenspezifische Aufzeichnungspflicht zugleich auch eine steuerrechtliche
Pflicht sei.
Da der vom Finanzamt geprüfte Fahrlehrer
weder Ausbildungs- noch Tagesnachweise vorlegen konnte und sich aus den vorhandenen
Dokumenten nicht nachvollziehen ließ, ob tatsächlich alle Fahrstunden abgerechnet waren, war
das Finanzamt mangels ordnungsgemäßer Buchhaltung zur Schätzung eines Gewinnzuschlags
berechtigt. •
bfp 04 2015
Effizienz steigern
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Was zählt, sind die Zahlen – und das gilt heute mehr denn je auch
für den Firmenfuhrpark und das gesamte Mobilitätsmanagement. Deshalb
bietet Alphabet maßgeschneiderte Business Mobility Lösungen mit maximaler
Effizienz. Zum Beispiel das Corporate CarSharing Modell AlphaCity, das bis
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Fuhrparkmanagement Beratung
Ritter der Flotte
Mit ihrer ernst gemeinten Loyalität zum Kunden besetzen Fuhrparkberater
eine Nische mit großen Potenzialen im Flottenmarkt.
VON SABINE BROCKMANN
Wer Fuhrparkkosten senken will, muss zunächst
einmal wissen, wie hoch
sie eigentlich sind und
wie sie entstehen
Foto: Denis Topal
020
Noch bis vor wenigen Jahren galt Outsourcing als Königsweg
im Fuhrparkmanagement. Warum die Flotte selber managen,
wenn man den ganzen Verwaltungsaufwand an ausgewiesene
Experten auslagern kann, dafür eine Pauschale entrichtet und
den lästigen Klotz nicht mehr am Bein hat? Eine verlockende
Vorstellung, die - vor allem von Fullservice-Anbietern genährt
- auch von zahlreichen Fuhrparkbetreibern umgesetzt wird.
Doch gerade in jüngster Zeit, in der verstärkt der Rotstift
in Unternehmen regiert und Budgets nicht mehr so mir nichts,
dir nichts abgesegnet werden, sind Flottenchefs gezwungen,
ihre Fuhrparkkosten detaillierter offenzulegen und sich kritischen Fragen nach Einsparpotenzialen zu stellen. Wer Fuhrparkkosten senken will, muss zunächst einmal wissen, wie
hoch sie eigentlich sind und wie sie entstehen.
Hier schlägt die Stunde der Fuhrparkberater. Einer aus dieser Zunft ist Uwe Seitz, der seit zehn Jahren eine unabhängige
Fuhrparkberatung mit mittlerweile 15 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern betreibt. „Wenn ich zu einem ersten Sondierungsgespräch in ein Unternehmen komme, das mit einem Beratungsbedarf für sein Fuhrparkmanagement an mich herangetreten ist, und nach den aktuellen Flottenkosten frage, sehe ich
fast immer große Fragezeichen in den Gesichtern
meiner Gesprächspartner“, berichtet er von seiner Erfahrung. Viele kennen ihre Fuhrparkkosten
nicht, ganz zu schweigen von Teilkosten, wie zum
Beispiel den Schadenkosten, den Kraftstoffkosten
oder den Reifenkosten. „Das macht die Leasing“,
so der Tenor bei vielen, die das Fuhrparkgeschäft
outgesourced haben.
Geldfresser entlarven
Eine Aussage, die heute aber von kritischen Controllern, gewissenhaften Geschäftsführern und
interessierten Aktionären nicht mehr akzeptiert
wird. Was also tun? Immer mehr Flottenchefs
stellen sich der Herausforderung und sortieren
oftmals mit Hilfe eines Fuhrparkberaters ihre
Fuhrparkkosten. Nicht selten mit dem Ergebnis,
dass man durch die Beschaffung verschiedener
Leistungen von unterschiedlichen Dienstleistern die Gesamtkosten unterm Strich reduzieren
kann.
bfp 04 2015
Beratung Fuhrparkmanagement
Mit etwas Verhandlungsgeschick lassen sich
mit dem Reifenhändler faire Rahmenverträge
aushandeln, durch den Einsatz einer zusätzlichen
Tankkarte günstigen Kraftstoff einkaufen oder
durch eine intelligente Werkstattsteuerung hohe
Reparaturkosten vermeiden. Diesen Trend zur
Entbündelung beobachtet auch Andreas Mausfeld, der sich vor rund zwei Jahren als unabhängiger Fuhrparkberater selbstständig gemacht hat,
zunehmend. „Meine Kunden schätzen in solchen
Fragen die Unabhängigkeit der Beratung. Leasinggesellschaften oder FuhrparkmanagementGesellschaften verfolgen hier naturgemäß eigene
Interessen. Fuhrparkmanager wünschen den neutralen Blick, um mehr Transparenz in ihre Fuhrparkkosten zu erhalten“, so der Experte.
Manches Mal verbringt er für eine Aufgabenstellung nur wenige Wochen in einem Kundenunternehmen, in anderen Fällen bahnt sich eine
dauerhafte Zusammenarbeit an. Mausfeld: „Bei
der projektbezogenen Zusammenarbeit, die typischerweise von größeren Firmen mit Flotten von
mehreren hundert Fahrzeugen nachgefragt wird,
steht zumeist ein bestimmter Aspekt des Fuhrparkmanagements im Mittelpunkt, zum Beispiel
die Einführung eines Gehaltsumwandlungsmodells oder die Ausschreibung der Fahrzeugflotte
am Leasingmarkt. In solchen Fällen erstelle ich
für den Kunden neben dem laufenden Reporting
einen detaillierten Abschlussbericht mit der Zusammenfassung der Aufgabenstellung und den im
Rahmen der Projektarbeit erzielten Ergebnissen.“
Diejenigen Kunden, die sich für eine dauerhafte
Zusammenarbeit mit dem Berater entschieden haben, verfügen über Fuhrparks zwischen zehn und
250 Fahrzeugen. Solche Unternehmen suchen in
der Regel einen Experten, der sich um Aufgaben
kümmert, die entweder besonders zeitintensiv sind
oder spezielles Know-how erfordern. „Hier ist es
das Ziel, durch meinen Beitrag die Betriebskosten
nachhaltig zu senken und Freiräume zur Fuhrparksteuerung zu schaffen“, berichtet Mausfeld.
Interimsmanagement
Die Schaffung von Transparenz und eine Konditionsverbesserung im Einkauf gehören zu den
wichtigsten Anforderungen, die Fuhrparkbetreiber an einen neutralen Berater stellen. Doch
Fuhrparkberater können viel mehr. Birgit Grobusch, zum Beispiel, stellt mit ihrem im Jahr
2012 gegründeten Beratungsunternehmen „Rent
a fuhrparkmanagerin“ ihre eigenen langjährigen
Erfahrungen als Fuhrparkmanagerin zur Verfügung und stellt sich ihren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen als Sparringspartner mit dem
Blick von außen zur Verfügung.
Sie weiß: „In ihrem turbulenten Tagesgeschäft
fehlt Flottenchefs zunehmend der Abstand zu ihrer eigenen Arbeit, so dass die wichtigen strategischen Fragen schließlich vollständig unter den
Tisch fallen. Von außen kommend fällt es mir
viel leichter, Arbeitsabläufe zu analysieren und zu
optimieren, eine Car policy unter Kosten- oder
auch unter Motivationsaspekten anzupassen oder
bfp 04 2015
die oft so ungeliebten Fragen der Halterhaftung und Sicherheit
aufzuarbeiten.“ Schnell hat sich aus ihrem Selbstverständnis als
Partnerin im Fuhrparkmanagement eine im Markt einzigartige Spezialisierung als Interimsmanagerin entwickelt. „Mein
Firmenname „Rent a fuhrparkmanagerin“ ist genau so gemeint“, erklärt die Spezialistin. „Sehr oft werde ich angefragt,
um überbrückungsweise die Rolle des Fuhrparkmanagers im
Unternehmen zu übernehmen oder für ein besonderes Projekt
die Arbeitsspitzen abzufangen.“
Dank dieser Ausrichtung läuft der über 160 Fahrzeuge
starke Fuhrpark der Kölner Mediengruppe RTL Deutschland
GmbH heute absolut reibungslos. Das ist nicht selbstverständlich, denn im November letzten Jahres musste Stefan Witczak, Leiter Zentrale Dienste in dem Medienunternehmen,
unerwartet auf seinen langjährigen Mitarbeiter und verlässlichen Flottenchef verzichten. „Für kurze Zeit hätten wir die
Aufgaben sicherlich gemeinsam mit dem bestehenden Team
schultern können, aber auf lange Sicht ist ein professioneller
Fuhrparkmanager gerade bei unserer Flottenausrichtung unverzichtbar“, erklärt Witczak und fügt hinzu: „Letztendlich ist
ein Firmenwagen immer auch ein Motivationsthema, daher
werden unsere Fahrzeuge von ihren Fahrern mit Hingabe ausgewählt und stellen mehr als nur ein Arbeitsmittel dar. Jedes
Auto ist individuell, und jeder Fahrer erhebt den berechtigten
Anspruch, bei der Fahrzeugauswahl ebenso wie der Nutzung
im Alltag kompetent beraten zu werden.“
Woher sollte man nun eine Fachkraft nehmen, die mehr als
160 BMW, Mercedes, Audi, VW, Volvo und Ford zu managen
versteht, zumal die Fahrzeuge lediglich via Dienstleister finanziert sind und keinen externen Full-Service genießen? „Per Internetrecherche bin ich auf eine Dienstleistung mit dem sehr
anschaulichen Namen „Rent a Fuhrparkmanagerin“ gestoßen
und habe einfach mal angerufen“, erinnert er sich. Und siehe
da: Nur wenige Tage später stand Birgit Grobusch in der Tür,
konnte ihre Urkunde als Zertifizierte Fuhrparkmanagerin der
bfp-AKADEMIE vorweisen, berichtete von ihren beruflichen
Erfahrungen sowie ihrer Ausrichtung als Fuhrparkberaterin
und stieg direkt in die Vertragsverhandlungen ein.
Die pragmatische Vorgehensweise, das sofortige Verständnis für die individuelle Fuhrparkstrategie und die offensichtliche Dienstleistermentalität von Grobusch ließen den Ressortleiter nicht lange fackeln, und so hat die Interimschefin
seit mittlerweile über drei Monaten für zwei bis drei Tage pro
Woche ihren Schreibtisch in Köln. „Auch wenn unser Kollege seinen Dienst mittelfristig wieder antreten wird, wollen wir
uns nicht ganz von Frau Grobusch verabschieden. Ihre zielgerichtete Arbeit, ihre wachsamen Fragen und ihre zugewandte
Persönlichkeit machen sie zu einer sehr wertvollen Beraterin in
brenzligen Situationen. Ich könnte mir gut vorstellen, sie auch
Die Schaffung von Transparenz und eine
Konditionsverbesserung
im Einkauf gehören zu
den wichtigsten
Anforderungen
>>
Fuhrparkberaterin Birgit Grobusch
021
Fuhrparkmanagement Beratung
„Ich bin nicht neutral,
Das Plus der Fuhrparkberater
„Fuhrparkberater“ ist kein geschützter Begriff, auch kein Ausbildungsberuf gemäß Berufsbildungsgesetz. Jeder kann sich
also Fuhrparkberater nennen. Daher ist es empfehlenswert,
den Partner für die Fuhrparkberatung gewissenhaft auszuwählen. Einige Maßnahmen erleichtern die Prüfung der Leistungsfähigkeit und Fachkompetenz:
•
sondern vertrete zu hun-
Tipps für die Wahl des Fuhrparkberaters
dert Prozent die Interessen
meiner Kunden.“
•
•
•
•
•
•
Prüfen Sie die Professionalität des Internetauftritts des
Anbieters kritisch.
Senden Sie eine unverbindliche Anfrage mit einer recht
einfachen Aufgabenstellung.
Laden Sie den Berater zu einem persönlichen Gespräch
ein, wenn die Antwort einen seriösen und kompetenten
Eindruck vermittelt.
Prüfen Sie im Gespräch, ob die Chemie stimmt und der
Berater über das notwendige Know-how verfügt
Lassen Sie sich Referenzen nennen.
•
•
•
zukünftig immer mal wieder einzuladen, damit sie uns kritisch
auf die Finger sieht“, meint Witczak schmunzelnd.
Strategie und Tagesgeschäft
Die Mediengruppe RTL mit ihrem plötzlich verwaisten Fuhrpark hatte Glück im Unglück, doch darauf kann man sicherlich nicht immer bauen. Wer sich in seiner Fuhrparkstrategie
neu ausrichten, seine Kosten einer kritischen Überprüfung unterziehen, eine Fuhrparkverwaltungssoftware implementieren
oder seine Mitarbeiter in rechtlichen Fragen fortbilden lassen
will, ist bei einem Fuhrparkberater, der sein Geld ausschließlich mit seiner Beratung verdient, gut aufgehoben. „Wir wollen nichts verkaufen. Kein Auto, keinen Leasingvertrag, keine
Software und keinen Versicherungsvertrag. Deshalb können
wir es uns leisten, uns voll und ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzulassen.“ So bringt es Werner Oettel auf den
Punkt, wenn er den Mehrwert eines neutralen Fuhrparkberaters für seine Kunden erläutern soll.
Oettel ist Geschäftsführer von „Die-fuhrpark-berater“ fleet
and more GmbH + Co. KG. Als solcher betreibt er seine Beratungsgesellschaft als Alleinunternehmer, doch alleine ist er keinesfalls. Mit der Uebel GmbH unterhält er eine Kooperation, die
die strategische Planung und die operative Steuerung bieten kann.
Fuhrparkbetreiber, die also nur Unterstützung bei übergeordneten
strategischen Fragen, wie zum Beispiel der Erstellung einer Car
policy, einer Lieferantenausschreibung oder der Optimierung ihrer Fuhrparkstruktur Hilfe brauchen, wenden sich an Fuhrparkberater Oettel. Wer Unterstützung im täglichen Geschäft, zum
Beispiel in der Schadensteuerung, der Fahrzeugrückgabe oder
bei der Führerscheinkontrolle braucht, ist bei Volker Uebel und
seinem Team gut aufgehoben. Wer sich das Know-how beider Bereiche zunutze machen will, bestellt die beiden Partner einfach im
Tandem. Interessant an einer solchen Konstellation mag sein, dass
das Dienstleistungsangebot nach eigener Aussage zwar „aus einer
Hand“ kommt, allerdings keineswegs „in einer Hand“ gehalten
wird. „Wir geben unseren Kunden auch keine Verträge oder
Lieferanten vor. Wir organisieren, koordinieren und wickeln
ab“, wird Berater Uebel nicht müde zu betonen.
Absolute Neutralität
In der Tat. Es ist die Unabhängigkeit, mit der Fuhrparkberater
vor allem punkten können. Kein Automobilhersteller, keine Leasinggesellschaft, kein Finanzinstitut diktiert die Richtung, in die
022
•
Unabhängige Fuhrparkberater unterstehen keinem Verkaufsdruck, ihre Empfehlungen orientieren sich ausschließlich
am Kundennutzen.
Fuhrparkberater können sehr schnell
und direkt agieren. Sie pflegen maximale
Kundennähe und erbringen eine individuelle Dienstleistung.
Fuhrparkberater haben keine fertigen Lösungskonzepte im Gepäck. Sie entwickeln
ihre Ideen immer erst nach einer eingehenden Fuhrparkanalyse.
Fuhrparkberater verfügen in der Regel
über ein hohes Branchen-Know-how
und viel Berufserfahrung. Sie sind in der
Lage, eine Situation aus verschiedenen
Perspektiven zu betrachten.
Fuhrparkberater punkten nicht nur mit
ihrer Fachkompetenz, sondern auch mit
ihrer Persönlichkeit. Schnell spürt man,
ob die sprichwörtliche Chemie stimmt,
das Bauchgefühl ist in der Regel ein verlässlicher Ratgeber.
In der Regel sind Fuhrparkberater Einzelunternehmen oder betreiben eine kleine
Beraterfirma mit wenigen Mitarbeitern.
Da sie deshalb nur relativ geringe Overhead-Kosten haben, können sie faire Honorare berechnen.
die Beratung gehen soll. „Ich will noch einen Schritt
weiter gehen“, sinniert Fuhrparkberater Mausfeld,
„ich bin nicht neutral, sondern vertrete zu hundert Prozent die Interessen meiner Kunden.“ Dazu
gibt er, wie viele seiner Kollegen beziehungsweise
Wettbewerber, zu bedenken, dass selbst Fuhrparkmanagementgesellschaften, die ja selbst keine Leasingverträge halten, nicht ganz so neutral agieren
können, wie es auf den ersten Blick aussehen mag.
„Oftmals stehen bei Management-Gesellschaften
doch die großen Konzernmütter im Hintergrund,
die ihre ganz eigenen Interessen vertreten wissen
wollen“, so das Urteil der Berater-Zunft.
Fuhrparkbetreiber, die die Unabhängigkeit, das
Know-how und die kundenindividuelle Dienstleistung von Fuhrparkberatern in Anspruch nehmen wollen, müssen sich zunächst etwas Mühe
bei der Recherche solcher Einzelunternehmer oder
kleiner Mittelständler geben. Als Brancheneintrag
in den Gelben Seiten gibt es das Stichwort jedenfalls nicht. Selbst Google bietet - wie so oft - nur einen undurchschaubaren Dschungel an Suchergebnissen. Fuhrparkberater sind in keinem Verband
organisiert, sie werden nicht einheitlich qualifiziert
und geprüft und investieren in keine schreienden
Werbekampagnen. Beispielhaft für dieses kleine,
äußerst heterogene Segment im Fuhrparkmarkt
stellen wir auf den folgenden Seiten eine Auswahl
an vier Fuhrparkberatern vor und lassen uns von
ihnen selbst erklären, wo ihre Mehrwerte und
Schwerpunkte liegen.
bfp 04 2015
VIVARO
FÜR PROFIS GEBAUT.
UND GERECHNET.
Neue kraftvolle und sparsame BiTurbo-Dieselmotoren
Optimierter Laderaum für 3 Euro-Paletten bereits mit kurzem Radstand
Mit besonders weit zu öffnenden Türen (bis zu 250 Grad)*
Mobiles Büro mit Klemmbretthalter* und Bluetooth®-Telefonvorrichtung
Dichtes Servicenetz mit über 1.200 Stützpunkten in ganz Deutschland
Eine individuelle Beratung und persönliche Betreuung bietet Ihnen das Opel Firmenkundencenter:
Tel.: 0180 58010**, info@opel-firmenkundencenter.de
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Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,5–5,9 l/100 km; CO2 -Emission kombiniert 170–155 g/km
(gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).
Fuhrparkmanagement Beratung
Zuhören und zupacken
Seit 2012 ist Birgit Grobusch
Fuhrparkberaterin.
Vorher hat sie selbst eine
große Konzernflotte geleitet.
INTERVIEW
Fuhrparkmanagerin zum Mieten: Birgit
Grobusch.
„Als unverzichtbar erachte ich, dass ein Fuhrparkberater wirklich zuhören
kann“
Foto: Grobusch
024
bfp: Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren gibt es Ihr Beratungsunternehmen „Rent-a-fuhrparkmanagerin“. Was hat Sie zur
Unternehmensgründung motiviert?
Grobusch: Ich bin bereits fast mein ganzes berufliches Leben
in der Fuhrparkbranche unterwegs und habe das Geschäft aus
verschiedenen Perspektiven betrachten können. Von der Automobilzulieferindustrie bin ich zuletzt als Fuhrparkmanagerin in
einem internationalen Konzern gelandet. Dort durfte ich das
Fuhrparkmanagement von Null an aufbauen und gestalten. In
dieser Zeit habe ich auch entdeckt, welche Freude ich daran
habe, Neues zu etablieren, Strukturen zu schaffen und Prozesse
nicht nur zu definieren, sondern auch in die Praxis umzusetzen.
Immer mehr Kollegen und Kolleginnen aus anderen Unternehmen haben mich um Rat gefragt, und so kam ich auf die Idee,
mich als Ratgeber professionell aufzustellen. Heute ist die Beratung und Neuentwicklung in „meiner Welt“, dem Fuhrparkmanagement, mein Beruf, wenn nicht sogar meine Berufung.
bfp: Was verbirgt sich hinter dem Firmennamen „Rent-a-fuhrparkmanagerin“?
Grobusch: Als ich meinem Mann meine Idee von diesem Firmennamen vorgetragen habe, musste er lachen. Gut so, dachte ich, das kann ja auch bei potenziellen Kunden nicht die
schlechteste Reaktion sein. Im Ernst: Neben der augenzwinkernden Aufmerksamkeit, die dieser Name auslöst, trifft er natürlich auch eine meiner Kernkompetenzen. Viele Unternehmen brauchen eine kompetente Fuhrparkmanagerin entweder
als externe Mitarbeiterin für das tägliche Geschäft oder auch
als Sparringspartner für die eigenen Mitarbeiter im Flottenmanagement, der mit dem unverbauten Blick von außen auf
Stolperfallen hinweist oder vor Sackgassen warnt.
bfp: Aus welchen Fallen retten Sie denn Ihre Kunden?
Grobusch: In der Regel sind es Kostenfallen. Die Fuhrparkkosten sind stark abhängig von der Auswahl der Lieferanten
und Dienstleister und viele Flottenbetreiber bedienen sich hier
nicht mit der kostengünstigsten Kombination. Im Rahmen
einer Fuhrparkanalyse, die in der Regel am Anfang einer Zusammenarbeit mit meinen Kunden steht, kann ich meist schon
rasch erkennen, wo zu viel bezahlt wird. Danach setzen wir
uns zusammen und überlegen, welche Lieferanten-Konstellation für genau diese konkrete Fuhrparksituation wirklich die
richtige ist. „Alles aus einer Hand“-Angebote sind es meiner
Erfahrung nach meistens nicht. Will man aber zum Beispiel
seine Fahrzeugbeschaffung auf verschiedene Autohändler und
seine Finanzierung auf verschiedene Leasinggeber verteilen,
bedarf es schon etwas Verhandlungs- und Organisationsge-
schicks. Wer dann auch noch die Bälle für einen
Schadensteuerer, einen Reifendienstleister und
ein paar freie Werkstätten in der Luft halten will,
muss den Jonglage-Akt sehr gut beherrschen. Die
Tricks dafür in der Fuhrpark-Manege kenne ich
und vermittle sie gerne.
bfp: Was ist Ihre Leistung im Sinne Ihres Firmennamens?
Grobusch: Ich übernehme die Rolle und Aufgabe
eines klassischen Fuhrparkmanagers im Unternehmen. Vielfach verfügen kleinere und mittlere
Fuhrparks über keinen direkt abgestellten Fuhrparkmanager, da eine Vollzeitstelle hierfür nur
selten verfügbar ist. Trotzdem treten sehr ähnliche
Problemstellungen wie bei den großen Flotten auf.
Dies überfordert häufig die vorhandenen Kapazitäten und führt nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern auch zu suboptimalen Kostenstrukturen. Als
Interimsmanagerin kann ich zum Beispiel unerwartete Ausfälle kompensieren oder Einzelprojekte, wie
etwa die Lieferantenauswahl, die Etablierung eines
neuen Beschaffungsprozesses unter Kostengesichtspunkten, die Einführung einer Fuhrparksoftware
oder einer neuen Car policy gezielt umsetzen.
bfp: Was macht Ihrer Meinung nach einen guten
Fuhrparkberater aus?
Grobusch: Nun, absolute Unabhängigkeit und Loyalität sind selbstverständlich. Als unverzichtbar
erachte ich es außerdem, dass ein Fuhrparkberater
wirklich zuhören kann. Es reicht nicht, ein Lösungskonzept, das bei Kunde A gut funktioniert hat, auch
bei Kunde B anzubieten. Dort herrschen nämlich
ganz andere Bedingungen vor. Ich bin ausgebildete Auditorin für Qualitätsmanagement und so
in der Lage, auch die Zwischentöne zu hören, die
den Kern des Problems benennen. Außerdem muss
man auch einfach selbst ein guter Fuhrparkmanager sein. Das heißt, neben den Marktkenntnissen
gehört meines Erachtens auch eine sehr gute Ausund Weiterbildung, zum Beispiel als Zertifizierter
Fuhrparkmanager, unbedingt dazu, außerdem ein
gerüttelt Maß an Berufserfahrung, idealerweise an
verschiedenen Seiten des Schreibtischs.
bfp: Vielen Dank für das Gespräch!
bfp 04 2015
Beratung Fuhrparkmanagement
Können und Kümmern
Fuhrparkberater Andreas Mausfeld
realisiert mit geübtem Blick
auf die Details im Leasingvertrag
hohe Einsparpotenziale.
INTERVIEW
bfp: Warum brauchen Unternehmen einen Fuhrparkberater?
Mausfeld: Ich treffe immer wieder auf Unternehmen,
die eingestehen müssen, dass das Outsourcing ihres
Fuhrparkmanagements weder Zeit noch Kosten
eingespart hat. Oft ist dann im Zuge der Auslagerung des Fuhrparkmanagements auch noch eigenes
Know-how verloren gegangen und ein ungutes Abhängigkeitsverhältnis entstanden, das vom Anbieter
zum Nachteil des Fuhrparkbetreibers ausgenutzt
wurde. Deshalb halte ich es für unverzichtbar, dass
im Unternehmen eigenes Fuhrpark-Know-how aufund ausgebaut wird. Das macht die Unternehmen
unabhängiger, und sie können zudem schneller und
flexibler auf Marktveränderungen reagieren.
bfp: Wo liegen die größten Schwächen bei den
Unternehmen, die Sie beraten?
Mausfeld: Teilweise fehlt es in den Unternehmen an
einer klaren Zuordnung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Insbesondere bei Flotten mit weniger als 100 Fahrzeugen wird die Fuhrparkverwaltung
eher nebenbei erledigt. Im Bestreben, es den Fahrzeugnutzern so recht wie möglich zu machen, werden die laufenden Kosten oft sträflich vernachlässigt.
Fahrzeugbezogene Rechnungen werden zwar oberflächlich geprüft, aber nicht kritisch hinterfragt. Dadurch wird der Fahrzeugbetrieb viel teurer als nötig.
bfp: Wofür werden Sie geholt?
Mausfeld: Wenn ich mir mein Tagesgeschäft vor
Augen führe, wird erkennbar, dass die Bedürfnisse
auf Seiten der Fuhrparkbetreiber sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Während ein 700-FahrzeugeFuhrpark Hilfestellung bei der Neuausrichtung
seiner Fuhrpark-Strategie benötigt, wünscht sich
der Betreiber einer 200er-Flotte hochwertiger
Fahrzeuge die Reduzierung von Leasingnachforderungen, und ein 20er-Fuhrpark wünscht sich
einfach einen kompetenten „Kümmerer“ für alle
Fragen und Aufgaben des Tagesgeschäfts. Das ist
sehr abwechslungsreich und herausfordernd.
bfp: Welches sind konkret die Erfolge, die Sie in
der Zusammenarbeit mit Ihren Kunden erzielen?
Mausfeld: Neben Konditionsverbesserungen auf
der Einkaufsseite erziele ich für meine Kunden
bfp 04 2015
insbesondere bei Leasingrückgaben nachweisbare Kostenvorteile. So ist es mir zum Beispiel schon gelungen, bei einer Flotte von 250 Fahrzeugen, die durchschnittliche Nachbelastung
im Rahmen der Leasingendabrechnung von etwa 1.500 Euro
auf nur noch rund 500 Euro pro Fahrzeug zu reduzieren. Ein
weiterer Punkt sind Leasingvertragsanpassungen. In diesem
Kostenpunkt herrscht oftmals enorme Intransparenz.
bfp: Wie schaffen Sie es, die Kosten bei der Fahrzeugrückgabe
so signifikant zu senken?
Mausfeld: Wichtig ist es, möglichst früh die Steuerung des
Rückgabeprozesses selbst in die Hand zu nehmen und das Ruder nicht allein der Leasinggesellschaft oder dem Autohaus zu
überlassen. Wenn die Rechnung mit den Nachforderungen auf
dem Tisch liegt, ist es nämlich schon zu spät. Man muss sich
darüber im klaren sein, dass Leasinggesellschaften, Autohäuser
und Hersteller am Ende des Leasingvertrags oft nochmals Geld
verdienen müssen, vor allem, wenn sie die Raten während der
Laufzeit eher niedrig angesetzt haben. Ich rate grundsätzlich
dazu, selbst rechtzeitig ein Gutachten in Auftrag zu geben,
wenn ein Fahrzeug zur Rückgabe ansteht. Aufgrund dieses
Gutachtens sollte man über Maß und Umfang der Fahrzeugaufbereitung nachdenken und danach erst den Rückgabeprozess mit der Leasinggesellschaft anstoßen. Diese lässt meistens
auch ein Gutachten erstellen, das aber durchaus vom Erstgutachten abweichen kann. Deshalb ist es Teil meiner Dienstleistung, dass ich bei der Erstellung des Zweitgutachtens dabei bin
und das Erstgutachten vorlege. So kann man vermeiden, dass
die beiden Gutachten allzu weit auseinander liegen.
Andreas Mausfeld
„Der entscheidende Vorteil ist die absolute Unabhängigkeit“
bfp: Was machen Sie besser als die klassischen Fuhrparkmanagementgesellschaften?
Mausfeld: Der entscheidende Vorteil eines Fuhrparkberaters gegenüber einer Fuhrparkmanagementgesellschaft ist die absolute
Unabhängigkeit. Dies ist für unsere Kunden so wichtig, weil sie
die Grundlage für ein weitreichendes Vertrauensverhältnis zwischen Berater und Kunde darstellt. Auf dieser Grundlage kann
ich besser als jede Managementgesellschaft dabei unterstützen,
Fullservice-Pakete zu entbündeln, um so Kostentransparenz und
-ersparnis zu schaffen. Denn einzelne Serviceleistungen, wie zum
Beispiel Reifen oder Schadenmanagement, lassen sich in Eigenregie in der Regel günstiger einkaufen. Auch wenn es darum geht,
die Fahrzeugnutzer für einen wirtschaftlichen und achtsamen
Umgang mit dem Firmenwagen zu gewinnen, habe ich als Berater
mehr Möglichkeiten als eine Fuhrparkmanagementgesellschaft.
bfp: Vielen Dank für das Gespräch!
Foto: Mausfeld
025
Fuhrparkmanagement Beratung
Strategie und Steuerung
Werner Oettel und Volker Uebel
Als Berater-Tandem holen Werner Oettel
und Volker Uebel das Beste
für die Fuhrparks ihrer Kunden heraus.
INTERVIEW
„Als neutraler Ratgeber
und Umsetzer finden wir
Optimierungsmöglichkeiten von A bis Z“
bfp: „Die-fuhrpark-berater“ GmbH & Co. KG und die Übel
GmbH. Können Sie uns das Geschäftsfeld dieser beiden Partner erläutern?
Uebel: Die beiden Unternehmen, vertreten durch ihre Geschäftsführer Werner Oettel und Volker und Stefanie Uebel,
sind unabhängige Spezialisten für Fuhrparkberatung und -management. Herr Oettel ist der Spezialist für die übergeordneten
strategischen Fragen, das Team der Uebel GmbH ist der „Macher“ im operativen Geschäft. Ursprünglich sind die beiden
Unternehmen unabhängig voneinander entstanden und haben
auch mehrere Jahre lang getrennt voneinander agiert. Als Werner Oettel und ich uns im Rahmen eines Flottenkongresses
kennengelernt haben, war schnell klar, dass wir mit der Kombination unserer jeweiligen Kernkompetenzen Flottenkunden
einen attraktiven Mehrwert bieten können.
bfp: Welche besonderes Kompetenzen und Erfahrungen können Sie in die Waagschale werfen, um Ihre Kunden optimal
zu beraten?
Oettel: Unsere beruflichen Wege verliefen auf den beiden typischen Seiten des Fuhrparkmanagements, nämlich auf der Anbieterseite und auf der Kundenseite. Ich habe viele Jahre lang
die Kunden großer Fullservice-Leasinggesellschaften beraten,
und Volker Übel hat als Leiter Zentrale Dienste bereits große
Konzernfuhrparks gemanagt. Wir wissen also aus eigener Erfahrung sehr genau, wo die eigentlichen Probleme der Kunden
liegen, und können die Bedürfnisse und Argumentationsstrategien aller Seiten nachvollziehen.
Foto: Uebel/Öttel
026
bfp: Welche einzelnen Bereiche decken Sie jeweils ab?
Oettel: Die Fuhrparks unserer Kunden sind so unterschiedlich,
die Herausforderungen, vor denen sie stehen, so verschieden,
dass wir ihnen die Möglichkeit geben wollen, je nach Aufgabenstellung den einen oder anderen Experten zu Rate zu ziehen.
Mit meinem Know-how berate ich Kunden zum Beispiel bei
der Erstellung von Ausschreibungen, der Auswahl von Lieferanten oder bei der Entwicklung einer Car policy. Ich decke ver-
steckte Kosten auf und helfe, die Flotte effizienter
und kostengünstiger zu leiten. Manche Kunden
nehmen meine Beratungsleistung nur zeitlich begrenzt in Anspruch, bis ihre Flotte auf einem guten
Weg ist.
Uebel: Andere Kunden wiederum wünschen einen langfristigen Support im Hintergrund. Vor
allem, wenn die personellen Ressourcen im eigenen Haus fehlen, wenden sie sich an mein Unternehmen und bekommen hier zum Beispiel
das komplette operative Schadenmanagement,
die Implementierung und Betreuung einer Fuhrparksoftware oder die regelmäßige Fahrerbetreuung.
bfp: Stellt Ihre Dienstleistung also ein entbündeltes Fullservice-Paket dar?
Uebel: Ein Fuhrparkmanager, der uns oder einen
von uns ruft, braucht Unterstützung, die genau
auf seine individuelle Fuhrparksituation zugeschnitten ist. Also hören wir erst einmal sehr
genau zu und entwickeln nur Lösungen, die den
Kern des Problems treffen. Bei dem einen Fuhrpark explodieren die Kosten im Schadenbereich,
der andere Fuhrpark braucht Unterstützung bei
der Sicherstellung rechtlicher Vorgaben und der
dritte will seine Car policy nachhaltiger gestalten.
Als neutraler Ratgeber und Umsetzer finden wir
Optimierungsmöglichkeiten von A bis Z, passen
Prozesse nachhaltig an und implementieren kundenorientierte, pragmatische Lösungen. Durch
unser modulares Produktkonzept können wir
von der Teil- bis zur Komplettentlastung, je nach
Kundenwunsch, immer die richtige Unterstützung bieten.
bfp: Vielen Dank für das Gespräch!
bfp 04 2015
Beratung Fuhrparkmanagement
Analyse und Ausschreibung
Die Seitz Management Services,
kurz „Semase“, gehört mit einem
15-köpfigen Beraterteam zu den
„Großen“ in der Welt der unabhängigen
Fuhrparkberater.
Uwe Seitz, Geschäftsführer des
Management-Dienstleisters Semase.
INTERVIEW
bfp: Mit insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören Sie schon zu den Großen im Segment der Fuhrparkberater. Schaffen Sie es da noch,
die Alleinstellungsmerkmale eines Flottenberaters,
wie Individualität und Flexibilität, zu erfüllen?
Seitz: Unser Unternehmen steht auf insgesamt drei
Säulen, einem IT-Systemhaus, einem Bereich Interimsmanagement und unserer Fuhrparkberatung.
Nur rund 40 Prozent unseres Umsatzes entfallen
auf die Fuhrparkberatung mit ihren 15 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Natürlich ist das,
gemessen an den vielen Einzelunternehmern im
Flottenmarkt, eine stolze Zahl. Trotzdem – kundenindividuell arbeiten wir trotzdem. Wir sind ein
Familienbetrieb mit Vater, Sohn und Ehefrau im
Unternehmen und pflegen untereinander die kurzen Wege und hemdsärmeligen Entscheidungswege. Das spüren unsere Kunden sehr genau.
bfp: Sind Sie auf einen bestimmten Bereich in der
Fuhrparkberatung spezialisiert?
Seitz: Die Spezialisierung unserer Kunden ist
auch unsere Spezialisierung. Ich selbst bin Flottenprofi, habe viele Jahre Kunden einer großen
Fullservice-Leasinggesellschaft beraten und kenne die typischen Fallstricke in unserem Geschäft.
In unserem Team haben wir aber auch Experten
für Rechtsfragen, für steuerliche Angelegenheiten
und erstklassige Prozessoptimierer. Wenn wir von
einem Fuhrparkbetreiber gerufen werden, geht
es sehr oft um Kostenoptimierung. Viele wollen
wissen, warum ihre Fuhrparkkosten explodieren
und wie man sie in den Griff kriegen kann.
bfp: Und wie kann man sie in den Griff kriegen?
Seitz: Das ist von Fuhrpark zu Fuhrpark höchst unterschiedlich. Um das herauszubekommen, führen
bfp 04 2015
wir in der Regel zunächst einen Basis-Check durch. Der zeigt
uns dann, wo die Stärken und Schwächen und wo die Chancen und Risiken im Flottenmanagement liegen. Dann können
wir gezielt aktiv werden. Manchmal müssen die Laufzeiten und
Laufleistungen von Leasingverträgen angepasst werden, manchmal brauchen wir eine neue Car policy, manchmal müssen wir
die Finanzierungsart überdenken und manchmal verändern wir
die Konstellation und Steuerung der Dienstleister. Das richtet
sich absolut nach der individuellen Fuhrparksituation.
bfp: Was sind die häufigsten und wichtigsten Fragestellungen,
die Ihre Kunden an Sie richten?
Seitz: Da man bei der Auswahl der Lieferanten und Dienstleister bereits die wichtigsten Weichenstellungen für den Verlauf der
Fuhrparkkosten festlegt, haben wir eine sehr leistungsfähige Ausschreibungsplattform für Fuhrparkmanagementleistungen entwickelt, auf der wir bis zu 50 Ausschreibungen pro Jahr durchführen
können. Die Plattform bietet für die Anbieter einen hohen Bedienkomfort und für unsere Kunden eine revisionssichere Auswertungsqualität, die vor Ausschreibungsbeginn definiert wird und
danach vielfältige Auswertungsmöglichkeiten bietet.
„Die Spezialisierung
unserer Kunden ist auch
unsere Spezialisierung“
bfp: Haben Fuhrparkmanager Vorbehalte gegenüber Ihrer
Arbeit, wenn sie sich zum Beispiel kontrolliert und in Ihren
Schwächen vorgeführt fühlen?
Seitz: Nein, die meisten nicht. Fuhrparkmanager arbeiten sehr
professionell und sind in den letzten Jahren auch immer besser
ausgebildet. Diese Experten reden auf Augenhöhe mit uns, wir
tauschen uns fair aus, hören einander zu und lernen voneinander. Ein guter Fuhrparkmanager hat das Rückgrat, einen
Rat anzunehmen, denn auch er weiß, dass die nächste Revision
jederzeit kommen kann und er dann im Fokus des Interesses
steht. Wer dafür gut gerüstet ist, hat nichts zu befürchten. Außerdem rücken wir nicht mit dem erhobenen Zeigefinger an,
sondern arbeiten zugewandt und kollegial. Dass wir von sehr
vielen Kunden nach einem ersten Auftrag mit einem Folgeprojekt betraut werden, bestätigt uns in unserer Arbeitsweise.
bfp: Vielen Dank für das Gespräch!
Foto: Seitz
027
Fuhrparkmanagement Versicherungen
Vorbeugen statt nachsehen
Gegen die unaufhörlich steigenden Schadenkosten helfen nur
Präventionsmaßnahmen. Mit detaillierten Schadenreportings bieten
Flottenversicherer die geeigneten Grundlagen.
VON SABINE BROCKMANN
Viele Versicherer decken
größere Flotten gar nicht
mehr ab
Foto: MK-Photo
028
Die Unfallhäufigkeit steigt, die Unfallnebenkosten auch. Darüber hinaus beträgt der Anteil der Verwaltungskosten an den
Versicherungsprämien rund 30 Prozent – ein Anteil, der nicht
in die Risikodeckung fließt. Diese Entwicklung hält die KfzVersicherer offenbar weiter in der Defensive, viele decken größere Flotten gar nicht mehr ab, was es wiederum den noch
Aktiven auf diesem Feld erleichtert, an der Preisschraube zu
drehen.
Entsprechend steigen seit mittlerweile vier Jahren die Versicherungsbeiträge im Flottensegment stetig. Besonders eklatant
betroffen ist die Kaskoversicherung, doch auch die Prämien
bei der Haftpflichtversicherung wachsen beständig an. Wie
der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
GDV mitteilt, haben ihre Mitglieder im letzten Jahr um 4,5%
höhere Beiträge in der Kfz-Haftpflichtversicherung eingenommen. In der Vollkasko sind es sogar 5% und in der Teilkasko
ebenfalls 4,5%. Kein Wunder, denn die Versicherungsunternehmen müssen auch sehen, wo sie bleiben. Die Kosten für die
erbrachten Leistungen sind nämlich laut GDV noch schneller
in die Höhe geschossen. Demnach wurden im
Jahr 2014 Schäden für insgesamt drei Milliarden
Euro reguliert.
Mehr als nur Reparaturkosten
Für die Fuhrparkbetreiber sind höhere Prämien
aber nicht nur eine Kostenbelastung, sondern
auch ein kalkulatorischer Unsicherheitsfaktor.
Dazu kommt, dass längst nicht alle Kosten durch
die Versicherung abgedeckt sind. Auch bei dem
klügsten Deckungskonzept bleiben mindestens
die Administrations- und Kommunikationskosten beim Fuhrparkkunden hängen, ganz zu
schweigen von Zeit und Nerven. Meist ist es
aber mehr: Kosten für die Selbstbeteiligung von
Teil- und Vollkasko-Versicherungen schlagen
beim Fuhrparkkunden zu Buche, oft ist mit einer Rückstufung bei der Haftpflicht-, Vollkaskooder Transportversicherung zu rechnen und im
bfp 04 2015
Versicherungen Fuhrparkmanagement
Bereich der indirekten Unfallkosten können zudem Arbeitszeitverluste, Krankheitsvertretungen
sowie Lohn- und Gehaltfortzahlungen entstehen.
Status quo feststellen
Zum Glück werden Fuhrparkmanager inzwischen
nicht mehr allein gelassen mit diesem Problem.
Neben den Fuhrparkmanagement-Anbietern haben auch fast alle Flottenversicherer Angebote zur
Schadenprävention im Dienstleistungsportfolio.
Neben den bekannten Angeboten mit hohem
Detaillierungsgrad der großen Flottenversicherer
HDI-Gerling, Allianz und Axa haben mittlerweile auch die Gothaer Versicherung sowie die R+V
Versicherung das Produkt Riskmangement und
Schadenprävention in ihr Portfolio aufgenommen. Grundlage für alle Riskmanagemnet-Maßnahmen ist eine professionelle Schadenanalyse,
die inzwischen kein Anbieter mehr vermissen
lässt. Die Allianz, zum Beispiel, übermittelt ihren
Kunden neben der Schadenquote auch Einzelund Großschadenlisten und reichert sie mit allen Unfallparametern an. Besonderes Augenmerk
wird nach Unternehmensangaben auf Schadenfrequenzen und besondere Schadenschwerpunkte
nach Höhe und Frequenz gelegt. Die VHV, zum
Beispiel, sieht zahlreiche Auswertungsparameter
vor, um mögliche Präventionsmaßnahmen abzuleiten, die die Schadenhäufigkeit und Schadenquote reduzieren sollen. Daraus resultierend
gibt der Anbieter dann Empfehlungen zur Schadenprävention. Als Kunde bei der Axa kann man
zwischen vier verschiedenen Detaillierungsgraden im Schadenreporting wählen. Das Standardreporting bietet eine Auswertung mit Beitrag,
Schadenaufwendungen (Zahlungen und Reserven) und Schadenquote. Das sogenannte Erweiterte Reporting liefert eine Einzelschadenliste mit
den Informationen aus dem Schadensystem mit
Schadendatum und Schadenart. Dieses kann für
Großkunden um weitere individuell festgelegte
Kennzahlen erweitert und online zur Verfügung
gestellt werden. Das Reporting im Rahmen des Risk-Managements enthält zusätzliche Detailanalysen, die nach Kundenanforderung individualisiert werden können. Ihrem eigenen
Anspruch als erfahrener Spezialist in der Schadenprävention
folgend bietet HDI-Gerling ein ähnlich detailliertes Reporting
und wertet dieses noch durch weitere Angaben, wie zum Beispiel die Abbildung der Unternehmensstruktur, auf. Nach der
Beendigung der Nutzungszeit eines Fahrzeugs erfolgt dann ein
abschließendes Controlling. Standards gibt es bei HDI-Gerling nicht. „Durch die Verschiedenheit der Fuhrparks werden
je nach Wunsch und Bedarf des Kunden individuelle Kennzahlen und Auswertungen zum Schadengeschehen zur Verfügung
gestellt“, erläutert Jens Könemann, Leiter Services Kraftfahrt
bei HDI-Gerling.
Riskmanagemnet-Maßnahmen ist eine professionelle Schadenanalyse
Online Schaden-Controlling
Seit dem Sommer des letzten Jahres stellt der Versicherungsdienstleister mit Control eine Online-Anwendung für das
Fuhrpark- und Schadenmanagement zur Verfügung, die anhand zahlreicher Parameter einen Gesamtüberblick über alle
Schäden und Unfälle im Fuhrpark bieten soll. Zu den in der
Controlling-Software hinterlegten Kennzahlen gehören unter
anderem Einsatzarten, Fahrzeugtypen, Schadensart, Schadenhöhen, beteiligte Fahrzeuge und Fahrer, Unfallorte, statistische
Verteilung nach Zeiten und so weiter. Auch Folgekosten, etwa
für die interne Verwaltung, den Nutzungsausfall oder Ersatzfahrzeuge, sollen dabei berücksichtigt werden. Im System
lassen sich zudem mehrere Tochterunternehmen und Filialen
oder Fahrerklassen anlegen, um die Analysen und Reports
noch spezifischer zu gestalten. „Ein Flottenmanager erkennt
auf diesem Weg viel klarer und schneller die Stellschrauben, an
denen es sich in seinem Fuhrpark zu drehen lohnt. Das spart
Verwaltungsaufwand und erhöht die Wirtschaftlichkeit“, so
Könemann.
Mehr Eigenverantwortung
Ist nun ein Fuhrparkmanager genau im Bilde über das Schadengeschehen, die Schwerpunkte und Entwicklungen in seiner Flotte, so ist er in der Lage, zielgenaue Maßnahmen zur
Senkung der Schadenkosten zu ergreifen. Diese sind vielfältig
und reichen von einer Anpassung des Deckungskonzepts bis
hin zu umfassenden Risk-Management-Maßnahmen. Versi-
Fahrzeugortung • Fuhrparkoptimierung • Mitarbeitermanagement • umweltfreundlich und sicher • Anbindung von Unternehmenssoftware
®
© 2015 TomTom Telematicx B.V. TomTom ® und das
-Logo gehören zu den Handelsmarken oder
registrierten Handelsmarken von TomTom N.V. und seinen verbundenen Unternehmen. Für dieses Produkt gilt
eine eingeschränkte Garantie. Siehe www.business.tomtom.com/legal
Grundlage für alle
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www.tomtom.com/telematics
Fuhrparkmanagement Versicherungen
Jens Könemann, Leiter
Michael Gödecke, Abteilungslei-
Carsten Panzer, Underwriter
Thomas Reinfelder, Produkt-
Services Kraftfahrt
ter Kfz-Betrieb, Firmen-Flotten
Kfz bei R+V Flexible
und Portfoliomanager bei der
bei HDI-Gerling
bei der Provinzial Rheinland
Beitragssysteme
Allianz Versicherungs-AG
darin besteht, Unfälle so gut es geht von vornherein zu vermeiden. Aber es ist eine andere Sache,
das im Fuhrpark umsetzen zu müssen. Versichert
ist das Unternehmen, aber es fährt der Fahrer
und auf dessen Verhalten sind die Zugriffsmöglichkeiten beschränkt. Trotzdem fokussieren sich
vielfach die Anstrengungen auf dem Feld der
Schadenprävention in Richtung Fahrersensibilisierung. Zur Verbesserung der Sicherheit sollten
regelmäßig Schadenquote und Unfallursachen
bei den jeweiligen Fahrzeuggruppen analysiert
werden. Für Mitarbeiter, die oft im Stadtverkehr
unterwegs sind, sollte bei häufigen Parkschäden
eine Einparkhilfe zur Sonderausstattung der
Fahrzeuge gehören.
Fahrsicherheitstrainings
Versichert ist das
Unternehmen, aber es
fährt der Fahrer
cherer beobachten dabei in jüngster Zeit verstärkt die Tendenz
zu höheren Selbstbeteiligungen in der Kaskoversicherung, vor
allem bei besonders schadenträchtigen Fuhrparks. „Kunden
mit einer hohen Schadenfrequenz im Kasko-Bereich fragen
vermehrt eine höhere Kasko-Selbstbeteiligung nach, um die
Versicherungskosten gering zu halten“, so die Feststellung
von Michael Gödecke, Abteilungsleiter Kfz-Betrieb, FirmenFlotten bei der Provinzial Rheinland. Den immer mehr individualisierten Schadenreportings entspringt schließlich auch der
Gedanke an stärker individualisierbare Versicherungsbausteine. „Im Bereich des Deckungskonzeptes möchten nach unserer
Erfahrung die Kunden individuell einzelne Bausteine kombinieren und sind bereit, in stärkerem Maße Schäden selbst zu
tragen, zum Beispiel durch höhere Selbstbeteiligungen“, beobachtet Carsten Panzer, Underwriter Kfz bei R+V. Flexible
Beitragssysteme, vielfältige Deckungsmöglichkeiten und innovative Produkte zur Risikoabsicherung werden also künftig
einen festen Platz im Dienstleistungsportfolio von Flottenversicherern einnehmen.
Präventiv agieren
Die einzige Rettung für Fuhrparkbetreiber könne nur in einem konsequenten Schaden- und Risk-Management in der
Flotte bestehen. Das Propagieren zumindest diejenigen Versicherer, die besagte Dienstleistung im Programm haben. Aber
auch Olaf Bölts von der arr Assekuranz Makler Rhein-Ruhr
verweist darauf, dass bei Implementierung von Schaden- und
Riskmanagement-Dienstleistungen Sanierungsforderungen
der Versicherer abgefedert werden könnten, weil positive
Auswirkungen auf die Schadenquote von den Versicherern
gemeinhin anerkannt würden und eine positive Berücksichtigung bei der Quotierung fänden. Seine Einschätzung des Versicherungsmarktes für Firmenfahrzeuge gibt er im Interview
auf Seite 28 ab.
Vorreiter beim systematischen Riskmanagement ist HDIGerling, die bereits vor Jahren im eigenen Haus extra Abteilungen für Riskmanagement aufgebaut haben, die eigens
ausgebildete Riskmanager eingestellt haben und die effiziente
Programme und Produkte zur Schadenminimierung für ihre
Kunden entwickelt haben. Doch auch die Axa kann sich mit
ihrem umfassenden Risk-Programm sehen lassen. In Form der
klassischen, fast schon lehrbuchhaften Schrittfolge Analyse –
Beratung – Maßnahmen – Evaluation will der Flottenversicherer nach eigenen Angaben „gemeinsam mit den Kunden daran
arbeiten, Fehlentwicklungen im Schadengeschehen früh zu
erkennen und Schadenverläufe weiter zu verbessern“.
Nun liegt es zwar auf der Hand, dass die beste Optimierung
030
Zu den entsprechenden Programmen der Versicherer gehört zudem das Angebot oder die
Vermittlung von Fahrsicherheitstrainings für
Fuhrparkbetreiber, bei denen der Akzent auf energiesparendem und vorausschauendem Fahren liegt,
was als willkommener Nebeneffekt ebenfalls die
Einsparung von Versicherungskosten begünstigt.
„Wenn das Unternehmen ein solches Programm
ernst nimmt und die Fahrer mitziehen“, weiß auch
Thomas Reinfelder, Produkt- und Portfoliomanager bei der Allianz Versicherungs-AG, „kann die
Zahl der Schäden um mehr als die Hälfte gesenkt
werden. Es darf ja zudem nicht außer Acht gelassen werden, dass das Unternehmen für die nicht
versicherten Kosten nach einem Pkw-Schaden im
Durchschnitt auch noch einmal 1.500 Euro auf
den Tisch legen muss.“
Beim Flottenbetreiber sollten außerdem mit dem
Fahrpersonal regelmäßig Gespräche geführt werden. Dabei lässt sich immer auch auf die jeweiligen Fahrzeuge, deren Nutzung und eventuelle
Gefahrenquellen eingehen. Bei allen Gesprächen
sollte eine lockere Atmosphäre herrschen, denn
das Ziel muss dabei immer die Schadenprävention sein, nicht die Bestrafung von Mitarbeitern.
Es empfiehlt sich, solche Unfallgespräche mit den
Fahrern möglichst zeitnah zu führen. Durch eine
Anlayse der Ursache, des Ablaufs und der Rahmenbedingungen, die zum Zeitpunkt des Geschehens vorherrschend waren, können weitere
Schadensereignisse in Zukunft reduziert werden.
Auch die zahlreichen Einzelmaßnahmen,
die die Versicherer im Rahmen der Schadenkostensenkung ihren Kunden anbieten, können
als Bausteine eines Riskmanagements gesehen
werden. Die Allianz nennt hier zum Beispiel
Optimierungsmaßnahmen bei der Parkplatzgestaltung, Aufdecken von Einsparpotenzialen
bei den Wartungskosten oder Reduzierung des
Treibstoffverbrauchs. Zurückzuführen ist diese
erfreuliche Entwicklung schließlich nicht nur auf
reinen Altruismus der Versicherungs- und Schadenmanagement-Anbieter, sondern auch auf deren handfestes Interesse daran, durch gesunkene
Schadenquoten im Flottengeschäft selbst wieder
in die Gewinnzone zu rutschen. Eine zukunftsweisende Win-Win-Situation also. •
bfp 04 2015
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Fuhrparkmanagement Versicherungen
Das Leistungsportfolio der deutschen Flottenversicherer
Das Angebot für gewerbliche Flotten
Neue Flottenprodukte seit Anfang 2014
Die Bedingungen
Allianz
Verschiedene Produktbausteine und Deckungserweiterungen: Ausland Schadenschutz
(ASS), Ausschluss Glasbruch, Schutzbrief AutoPlus für Pkw und AutoPlus 3.5 für
Lkw, Differenzkasko (Gap), Fahrer- und Insassenschutz, FahrerPlus, KaskoSpezialVersicherung (Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden)von Nutzfahrzeugen und
Omnibussen, NutzungsausfallPlus, Premium-Kasko sowie optional bei Flotten-Pkw die
Wertminderungspauschale. Maßgeschneiderte Lösungen für die jeweiligen Zielgruppen:
Kleinflottenmodell, Fuhrparkeinstufung und Stückpreismodell. Reporting nach
Kundenstrukturen, Risk-Management sowie Internationale Programme (IVP) für Flotten
im In- und Ausland.
Zusatzdeckungen NutzungsausfallPlus, Ausland Schadenschutz (ASS) sowie Wertminderungspauschale auch für Lkw
im Werk- und Güterverkehr mit einer zulässigen Gesamtmasse
bis 3,5 t (ohne Vermietrisiken).
Erhöhung der Deckungssumme für die Einzelperson in KH auf
15 Mio. Euro.
Allgemeine Bedingungen für die Kfz-Versicherung
von Nutz- und Flottenfahrzeugen ab 3 ziehenden
Fahrzeugen, für Internationale Programme Mindestprämienvolumen in Deutschland von 100.000
Euro und eine Mindestfahrzeuganzahl im Ausland
von durchschnittlich 50 Einheiten je Land.
Alte Leipziger
Fuhrpark-Tarif (ab 2 Fz.): günstige Tarifprämien; Prämienanpassungen erfolgen über die
Regional- und Typklassenveränderungen sowie SFR-Weiter- und SFR-Rückstufungen.
„go20plus“ (ab 20 Fz.): Stückprämienmodell, Prämienhöhe je nach Schadenvorverlauf
und Bonus-/Malus-Regelungen
Werkstattbindung gegen Beitragsnachlass in der Kaskoversicherung für Pkw möglich; neue Tarifgruppe F – erweiterter
Branchentarif für bestimmte Zielgruppen mit Preisvorteil
Staffelung der km-Klassen führt zu risikogerechteren bzw.
niedrigeren Versicherungsbeiträgen
Ab 2 Fahrzeugen, Ausschluss von Taxen- und
Mietwagenflotten, Kurierdiensten, gewerblichem
Güterverkehr, Gefahrgut- und Omnibusflotten
Axa
Auf die jeweilige Flotte zugeschnittener Preis
Keine
Deckungserweiterungen über die Standarddeckung hinaus möglich (All-Risk-Deckung für
Pkw- und für gemischte Flotten)
Ab 6 Fahrzeugen, Mind. Jahresnettobeitrag von
5.000 Euro, Ausschluss von Autovermietungen,
Bussen, Autokränen und Gefahrguttransportern
Barmenia
Einheitlicher Flottenrabatt + Nachlass je nach Fuhrparkzusammensetzung
Beitragsrückvergütung gestaffelt nach Schadenquote
Keine
Ab 10 Fahrzeugen, Mindest-Jahresnettobeitrag:
5.000 Euro Schadenverlaufnachweis der letzten
3-5 Jahre
Gothaer
Individuelles Flotten-Underwriting bezogen auf den gesamten Fuhrpark des Unternehmers. Dabei wird die Risikosituation und der Schadenverlauf analysiert, um bedarfsgerechten Versicherungsumfang und adäquate Prämien anzubieten
Verbessertes Sublimit für Personenschäden; GAP-Klausel;
erweitertes Analyseverfahren für das Kfz-Flotten Risikomanagement zur Schadenprävention
Ab 25 Fahrzeugen
HDI-Gerling Industrie Versicherung
Individualität und hoher Standard der Versicherungslösungen; Konzepte für jeden
Fuhrpark, die den Bedarf an Versicherungsschutz bieten: klassische Kfz-Versicherung
mit vorhandenen Schadenfreiheitsrabatten, wobei keine Angaben der jährlichen km
und Angabe des Fahrerkreises erforderlich sind; verbesserte Grunddeckung, die mit
weiteren Bausteinen individuell ergänzt werden kann (z.B. GAP-Deckung, Fahrerschutz);
individuelle Versicherungslösungen, auch für internationale Fuhrparks.
KControl, eine neue Web-Anwendung für die Schaden- und
Fuhrparkverwaltung; innovatives Steuerungsinstrument für
Flotten-Manager
Maximale KH-Deckungssummen in den AKB 100
Mio. Euro (15 Mio.Euro je geschädigte Person),
automatische Vorsorgeversicherung für neu
hinzukommende Fahrzeuge
Provinzial Rheinland
Tarifbasiertes Stückprämienmodell für Flotten mit 5 bis 20 Fahrzeugen;
Individuelles Stückprämienmodell für Flotten ab 20 Fahrzeugen
R+V
Kfz-BranchenPolice, Kfz-FlottenPolice und Individual-Tarifierung
Keine
BranchenPolice für 3 bis 9 Motorfahrzeuge,
FlottenPolice für 10 bis 29 Fahrzeuge, Individualgeschäft ab 30 Fahrzeugen oder ab 50.000 Euro
Jahresbeitrag
Signal Iduna
Bedarfsgerechte und individuelle Kalkulation im Hinblick auf den gesamten Fuhrpark.
Ab 10 Fz. Fuhrpark-Beitragssatzmodell: Einteilung der Fahrzeuge in drei WKZ-Gruppen.
Je WKZ Gruppe Einstufung mit einheitlichem Beitragssatz und tarifbasierender Deckung.
17 Ersteinstufungs-Gruppen mit Beitragssätzen zwischen 20% und 120%.
Ab 20 Fz. der gleichen Wagnisart bzw. 30 Fz. unterschiedlicher Wagnisart Stückpreismodell möglich: Für jede Wagnisart (Pkw, Lkw, Anhänger etc.) ein fester Stückpreis pro
Fahrzeug.
Individuelle Deckung im Stückpreismodell durch „Flotte-Select“ möglich: günstige
Basisdeckung mit optionalen Bausteinen (Eigenschäden, GAP-Deckung etc.)
Keine
Beitragssatzmodell ab 10 und Stückbeitragsmodell
ab 20 Fahrzeugen. Nachweis des Schadenverlaufs
der letzten 3 Jahre und des aktuellen Jahres unter
Angabe von Jahreseinheiten und Aufwand
VHV
Flotte-GARANT 1+ (SFR-Tarif)
Flotte-GARANT 5+ (Stückbeitragstarif ab 5 Motorfahrzeugen)
Flotte-GARANT 35+ (Flottentarif ab 35 Fahrzeugen mit individueller Beitragsberechnung
und Zusatzbausteinen je nach dem Kundenbedürfnis)
Spezielle Flotte-GARANT „PROTECT“Stückbeitragsprodukte ab dem ersten Auto für die
IT-Branche, Bauhauptgewerbe, Bauhandwerk, Architekten und weitere Berufsgruppen
aus baunahen Bereichen
Ab 1.1.2015: Bei 100 Mio. Europ KH-Pauschaldeckung:
AKB, Kfz-Rahmenvereinbarungen je Produkt
Erhöhung der Vers.-summe für Personenschäden auf 15 Mio.
Euro je geschädigte Person
Ab 1.4.2015: Ergänzung des Standardtarifs Flotte-GARANT 1+
um weitere Tarifmerkmale, u.a. Vorsteuerabzugsberechtigung
bei Pkw
Ab 1.10.2014 Ergänzung der bestehenden Flotte-GARANTStückbeitragsprodukte um weitere Fahrzeugarten
Württembergische
Flottenprodukt unabhängig von SFR, Typ und Regionalklassen. Premiumdeckung mit
vielen Leistungserweiterungen, Rahmenvertrag zu Absicherung aller Rechtsfragen.
Keine
b 10 Fahrzeugen
Zurich
Produkte: Kleinflotten inkl. Miniflotten; Individualflotten;
Deckungskonzept bei Individualflotten wählbar nach vorgegebenen Bausteinen, ansonsten besondere Deckungskonzepte.
Für Industriekunden (ab 50 Mio. Euro Umsatz): Individuelle Deckungskonzepte mit auf
den jeweiligen Kundenbedarf abgestimmten Prozessen, insbesondere Schadenprozesse.
Internationale Flottenprogramme mit zentraler Steuerung für multinational tätige
Unternehmen, Zeichnungskapazität in über 60 Ländern weltweit.
Das mittlere Flottenmodell wurde in das Produkt Individualflotte integriert; hierdurch Komplexreduzierung der Produktlandschaft „Motor“; Stückprämien ab 15 Fahrzeugen möglich
Flottengröße: Kleinflotten ab 5 SFR-berechtigten
Fahrzeugen (Miniflotte 3-4 SFR berechtigte Fahrzeuge); Individualflotte ab 15 SFR-berechtigten
Fahrzeugen
Internationale Programme Mindestprämie 250.000
Euro und mindestens 25 Fahrzeuge je Land
Vorlage von aussagekräftigen Schadenverläufen
für das laufende Jahr und mindestens 3 Vorjahre
032
Ab 5 Fahrzeugen, Ausschluss von Taxen,
Kurierdiensten oder sonstigen „Eiligen“ (z.B.
Apothekenzulieferer, Pizza-Service-Fahrzeuge)
bfp 04 2015
Versicherungen Fuhrparkmanagement
Das Schadenmanagement
Freie Werkstätten
Das Reporting
Maßnahmen zur Kostensenkung
Kostenlose 24-h-Hotline, Organisation von Soforthilfe, Schaden-App für
das Handy und SMS-Schadenmeldung möglich. Auf Wunsch Unterstützung der Steuerung in Werkstattnetze. Pre-Loss: Risk-Management für
Großflotten.
Ja (Fairplay)
Schadenquoten, Einzel- und Großschadenlisten, alle Unfallpa- Professionelles Risk-Management, Beratung, Umsetzung
rameter; Besonderes Augenmerk auf Schadenfrequenzen und und Kontrolle von Maßnahmen zur Reduzierung von
besondere Schadenschwerpunkte nach Höhe und Frequenz.
Fuhrparkkosten (TCO) und Schadenfrequenz durch eigene
Riskmanager für Flotten ab ca. 50 Fahrzeugen.
Spezialisierte Mitarbeiter, Werkstattnetz mit rund 1.400 Werkstätten Ja („freiwillig“)
kostenloses Servicepaket im Reparaturfall (Erstellung Kostenvoranschlag,
kleiner Ersatzwagen, Abholung/Zustellung, Innen-/Außenreinigung).In
diesen Fällen (ausgenommen Glas) Reduzierung der Selbstbeteiligung bei
Teilkasko um 75 Euro (ab 250 € Schadenhöhe) und bei Vollkasko um 150
€ (ab 500 € Schadenhöhe). Bei Nutzung von Glaspartnern Reduzierung der
Selbstbeteiligung um 75 € (Pkw/Transporter). Diese Glaspartner bieten
kostenlos Hol- & Bring-Service, Vor-Ort-Reparatur und teilweise einen
kostenlosen Ersatzwagen. Scheibenreparatur erfolgt ohne Abzug der SB.
Die üblichen Fahrzeugdaten und Schadensparten, außerdem
relevante Kriterien wie Schadenart, Schadenquote und
Entschädigungsleistungen.
Über Schadennetzwerk kostengünstige Alternativen,
dadurch Reduzierung der Kosten bis ca. 35%. Präventionsmaßnahmen, wie z. B. Parkdistance-Control oder
andere sinnvolle technische Features zur Schadenabwehr.
Schadenhotline rund um die Uhr, professionelle Hilfe durch DekraAuf Wunsch Nutzung eines Werkstattnetzes mit
zertifizierte Werkstattnetzpartner sowie über ihren Axa Premium
ca. 600 Dekra-zertifizierten Betrieben
Mietwagenpartner. Bei größeren Accounts individuell zugeschnittenes
Schadenmanagement: gesonderte 24/7 Hotline für eigenverursachte und
fremdverursachte Schäden, so dass der Kunde nur einen Ansprechpartner
für alle seine Schadenangelegenheiten hat. Vereinbarung Reparaturtermin
innerhalb von 60 Min. nach Schadenmeldung, Fahrzeugabholung und
–rückführung, Mietwagen während der Ausfallzeit (Kleinwagen kostenlos,
größeres Fahrzeug kostenpflichtig; spezielles Team für die vollständige
Abwicklung des gesamten „Schadengeschäfts“ inkl. Drittschäden, und
Regressierung beim verantwortlichen Verursacher-Versicherer
1. Standardreporting: Auswertung mit Beitrag, Schadenaufwendungen (Zahlungen und Reserven), Schadenquote 2.
Erweitertes Reporting: Einzelschadenliste mit den Informationen aus dem Schadensystem, Schadendatum, Schadenart 3.
Individuelles Reporting: bei größeren Accounts bietet Axa ein
auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmtes Reporting, das
auch online zur Verfügung gestellt wird. 4. Risk-Management
(auch mit eigenem Internetzugang): umfangreiches Reporting
und Detailanalysen nach Kundenanforderung (nur für Kunden,
die an den Risk-Management-Angeboten von Axa teilnehmen)
Risk-Management mit drei Bausteinen (ab 25.000 Euro
Nettoprämie): 1. Beratung 2. Coaching inkl. Begleitung
bei den empfohlenen Gegensteuerungsmaßnahmen
3. Programme inkl. Durchführung von Gegensteuerungsmaßnahmen zur Schadensenkung. Persönlicher
Internetzugang zur Nachverfolgung des eigenen
Schadengeschehens
Fahrsicherheitstrainings, 24-h-Hotline, Assistanceleistungen,
Zusammenarbeit mit Partnerwerkstätten, Abholung und Rückführung
des Fahrzeugs, kostenloses Ersatzfahrzeug für die Dauer der Reparatur,
Kostenvoranschlag für den Kunden und den Versicherer (innerhalb von
24 Std.), Vorrangige Durchführung der Reparatur zum vereinbarten Fertigstellungstermin, 6 Jahre Garantie auf ausgeführte Reparaturarbeiten
(Garantiekarte), Übernahme der Herstellergarantie
Ja
Reporting nach Jahreseinheiten, abgegrenzte Prämie,
Schadenanzahl, Schadenaufwand (Zahlungen und Reserven),
auf Wunsch Einzelschadenlisten mit allen relevanten Daten
und Auswertungen nach Schadenarten.
Vermittlung von Fahrsicherheitstrainings, Schadenquoten
abhängiges Beitragsrückgewähr-System, Vereinbarung
individueller Selbstbehalte
Schaden Center (Schadenmeldung), umfangreiches Werkstattnetz auf
freiwilliger Basis
Ja. Vermittlung über das Partner Dienstleistungsmanagement an eine passende
Werkstatt. Zugriff auf freie Werkstätten oder
Werkstätten aus Werkstattnetzen, je nach
Kundenbedürfnis
Schadenereignisse mit Daten über Fahrer, Fahrzeug sowie alle
Daten im Zusammenhang mit dem Schadenereignis (Datum,
Uhrzeit, Unfallort, Unfallhergang etc.)
k. A.
Im Rahmen des „FlottenSchadenService“ Übernahme des Gesamtprozesses: komplette Fahrerkommunikation und Mobilstellung bis zur
Rückgabe des reparieren Fahrzeugs und Abrechnung mit dem Kunden.
Partnerwerkstattnetz mit > 1.400 Betrieben bei ca. 80 % Markenanteil.
Überwachung des Instandsetzungsverlaufs unter dem Aspekt Kostenhöhe,
-transparenz und Schnelligkeit
Insg. rund 1.500 Partnerwerkstätten, davon
sind ca. 20 % freie Werkstätten. Aufgrund des
Ansatzes im Bereich Schadenmanagement
hoher Anteil markengebundener Betriebe
Monatsaktuelle Reportings zu Fahrzeug-, Schaden- und
Versicherungsdaten unter Berücksichtigung der Unternehmensstruktur. Umfassendes Schadenreporting sowie Controllingmaßnahmen nach Fahrzeugrückgabe. Durch die Verschiedenheit der Fuhrparks werden je nach Wunsch und Bedarf
des Kunden individuelle Kennzahlen und Auswertungen zum
Schadengeschehen zur Verfügung gestellt. Online-Anwendung
KControl für die Schaden- und Fuhrparkverwaltung
Diverse Unterstützungmöglichkeiten: Z.B. Riskmanagement zur Reduzierung des Schadenaufkommens: Von der
Analyse aller risikotechnischen Fragen, Erarbeitung und
Konzeption von Maßnahmen, Umsetzung und Erfolgskontrolle: der Kunde erhält Unterstützung über die gesamte
Prozesskette. Ebenso: Beratung bei der Fuhrparkorganisation zur Prozessoptimierung und Kostentransparenz.
Nach Absprache Nutzung des Provinzial-Schadenmanagements (u.a.
Schadenhotline, Werkstattmanagement, Ersatzfahrzeug, Reinigung)
Ja, grundsätzlich hat der Kunde die freie WerkNach Anforderung Schadenverlaufszahlen, Einzelschadenstattwahl. Auf Wunsch Steuerung von Schäden
listen und Auswertungen nach Schadenarten
in das der Vers. angeschlossene Werkstättennetz
In einem im Vorfeld vereinbarten Umfang mit einem
wirtschaftlich vertretbaren Rahmen, wenn der Kunde
besonderes Interesse hat
24-h-Schadenhotline
Bei Pkw auf Wunsch Nutzung des Werkstattservice in Partner-Werkstätten;
in diesem Fall Hol- und Bringservice, Ersatzfahrzeug der KleinwagenKlasse, Reinigung des reparierten Fahrzeugs (ausschließlich bei
Schadenmeldung über die R+V Schadenhotline)
Ja
Auf Wunsch Schadenanalysen, die auf Vertrags- und Kundenebene Auskunft über u.a. Schadenursachen, Schadenquote,
Schadenhäufigkeit, Verursacher oder sonstige Auffälligkeiten
geben.
Bei Vertragsabschluss: Individuelles Deckungskonzept
mit der Möglichkeit, Schäden bis zur vereinbarten Höhe
selbst zu tragen. Nach Vertragsschluss: Schadenverhütungsmanagement inkl. Detailanalyse der Risikosituation,
Ableitung von Maßnahmen, Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen, Schadensteuerung und -kontrolle
durch den Versicherer, Analyse/Kontrolle der Maßnahmen,
bei Bedarf Ableitung von weiteren Maßnahmen
24-h-Schadenhotline, Werkstattnetz, Vermittlung von Sachverständigen,
Reparaturleistungen und Unfallersatzfahrzeugen von Kooperationspartnern im Kraftfahrt-Haftpflicht-Schadenfall.
Beitragsnachlass durch „Vorteilskasko“: Reparatur durch PartnerWerkstätten mit Originalersatzteilen und 36 Monaten Garantie auf die Reparaturleistung, Hol- und Bring-Service, Gestellung eines Mietfahrzeugs
für die Dauer der Reparatur, Innen- & Außenreinigung des Fahrzeugs.
ja
Jahreseinheiten, Nettoprämie, Schadenanzahl, Schadenzahlungen, Reservestellungen, Schadenquote, Schadenhäufigkeit, Schadendurchschnitt, Schadenart, Unfalltyp (z.
B. Parkschaden, Vorfahrtverletzung, etc.), Schadenort
(Autobahn, Innerorts, etc.), Fahrername. Auf Anfrage
Visualisierung möglich.
Durch visualisierten Schadenverlauf wird eine leichtere
Schadenanalyse ermöglicht. Rahmenverträge mit
Werkstättenbindung im Versicherungsfall. Nachträgliche
Veränderung der Selbstbehalte
Verschiedene Auswertungsparameter zur Schadenursache, um mögliche
Präventionsmaßnahmen abzuleiten und Schadenhäufigkeit und Schadenquote zu reduzieren. Daraus resultierend individueller Schadenreport
verbunden mit Empfehlungen zur Schadenprävention. Persönliche
Betreuung durch Spezialisten, gemeinsame Entwicklung von Lösungen,
Vorsorgemaßnahmen und Erfolgskontrollen. 24-h-Hotline, Informationen
zu technischen Hilfsmitteln wie z. B. Rangierhilfen, Unfalldatenspeicher,
GPS-Ortungssystemen, Diebstahlwarnsystemen.
Ja (SFR-Tarif Flotte-GARANT 1+ mit Modul
„Werkstattbindung“, 15% Preisvorteil für den
Kunden)
Individuelle Analyse der Flotten nach verschiedenen Auswertungsparametern, individueller Schadenreport verbunden mit
Empfehlungen zur Schadenprävention
Senkung des Schadenanfalls durch Analysen und
Maßnahmenumsetzung
5 Sterne-Schadenservice
Grundsätzlich freie Werkstattwahl, auf Wunsch
Nennung einer geeigneten Partnerwerkstatt
Auf Wunsch Jahresgespräche vor Ort mit den Kunden. Alle
Schadenkennzahlen sind verfügbar. Auf Wunsch auch
Sensibilisierungsvorträge vor den Fahrern.
5 Sterne-Schadenservice und Schadenanalysen
Angebot der marktüblichen Standards
Kooperation mit ADAC Werkstattnetz, eigenes Gutachternetzwerk für
schnelle Schadenregulierung, 24-h-Hotline
Je nach vereinbartem Tarif
Sowohl Schaden- als auch Verlaufsauswertungen inkl. aller
wichtigen Schadenparameter, z. B. Schadenhöhe, Ort oder
Ursache. Auf Basis Schadenmelde- und Schaden-Ereignisjahr
erstellt. Darüber hinaus im Rahmen von ZFI gezielte
Auswertungen zum Fahrverhalten und den verschiedenen
Risikofaktoren einer Flotte inklusive eines Best Practice
Benchmarkings in Verbindung mit entsprechenden SelfAssessments und Schulungstools.
Kostensenkungs- und Risk Management-Maßnahmen
durch Spezialisten des Zurich eigenenRisk-Engineering
Teams. Zusätzlich optimiert Zurich Fleet Intelligence
(ZFI) die Sicherheit, die Wirtschaftlichkeit und den CO2Ausstoß bei Flotten mit einer Flottengröße von mindestens
50 Fahrzeugen.
bfp 04 2015
033
Fuhrparkmanagement Versicherungen
Unfälle sind keine Notfälle
Seit acht Jahren ist die arr Assekuranz im deutschen
Flottenmarkt tätig und berät mittlere und große Fuhrparks
INTERVIEW
Olaf Bölts, geschäftsführender Gesellschafter der arr Assekuranz Makler Rhein-Ruhr
GmbH.
„Wirkungsvoll kann
Riskmanagement sowieso
nur sein, wenn die Maßnahmen gezielt eingesetzt
werden“
bfp: Im Fuhrparkbudget entfallen durchschnittlich 20 Prozent
der Kosten auf die Kfz-Versicherungsprämie. Wie können
Fuhrparkmanager diese Kosten besser unter Kontrolle halten?
Bölts: Leider haben Fuhrparkmanager auf die Entwicklung der
Schadenkosten nur bedingt Einfluss. Die Prämienfindung der
Versicherer ist neben der Schadenquote auch geprägt von der
Entwicklung der globalen Kapitalmärkte und den Schadenersatzleistungen durch Naturkatastrophen. Trotzdem: Statt sich
über steigende Versicherungsprämien zu ärgern ist es ratsam,
Optionen im eigenen Zugriffsbereich zu prüfen. Ein wirkungsvoller Hebel ist die individuelle Ausgestaltung des Kaskoschutzes. Viele Kaskoschäden lassen sich kostengünstiger selbst
regulieren, wenn man eine höhere Selbstbeteiligung vereinbart
oder auf die Absicherung einzelner Gefahren verzichtet. Es
bietet sich alternativ an, ganz auf eine Kaskoversicherung zu
verzichten und ein Eintragungsmodell zu implementieren.
bfp: Wie kann so ein Eintragungsmodell aussehen?
Bölts: Bei der Entwicklung eines Eintragungsmodelles wird aus
den Einzelschadenstatistiken der Vorjahre der durchschnittliche jährliche Kaskoschadenbedarf ermittelt. Bis zu dieser Höhe
- gegebenenfalls ergänzt um eine Sicherheitsreserve - trägt der
Mandant die Kaskoschäden selbst. In jüngster Zeit nutzen
auch Leasinggesellschaften für ihren eigenen Fuhrpark derartige Kasko-Pools. Sicher lohnt es sich, auch deren Angebote
zu prüfen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Leasinggeber
vorrangig ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen betrachten.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Regulierung von
Kaskoschäden in Eigenregie ein hohes Know-how erfordert
und zusätzlichen Verwaltungsaufwand verursacht.
bfp: Wie vermeide ich mit der Implementierung eines KaskoPools ein unüberschaubares Risiko für das eigene Unternehmen?
Bölts: Für den Fall, dass vor Ablauf eines Versicherungsjahres
die Liquidität des Kasko-Pools verbraucht ist, bietet sich an,
eine sogenannte Kasko-Exzedentenversicherung einzukaufen.
Bei einem unserer Mandanten mit rund 2.000 Fahrzeugen
in der Flotte wurde ein Kasko-Pool mit einer Einlage von
800.000 Euro in Kombination mit einer Kasko-Exzedentenversicherung gebildet. Im Vergleich mit einer herkömmlichen
Kasko-Versicherungslösung konnten mit dieser Vorgehensweise die Gesamtkosten um 25 Prozent gesenkt werden.
Foto: Bölts
034
bfp: Immer mehr Flottenversicherer bieten Konzepte für ein
Riskmanagement an. Was bringen solche Maßnahmen?
Bölts: Präventivmaßnahmen zur Vermeidung von
Schäden sind gut und wichtig. Trotzdem darf
man sie nicht überbewerten. Zum Beispiel sind
Assistenzsysteme im Auto dazu da, um Unfälle zu
vermeiden. Wer aber in Wirklichkeit den Unfall
vermeidet oder aber verursacht, das ist der Fahrer.
Und den kann man kaum beeinflussen. Sensibilisierung durch Schulungen, Trainings oder Gespräche mögen ein Bewusstsein für vorausschauendes und somit unfallarmes Fahren schaffen,
aber tiefgreifende Veränderungen darf man davon
nicht erwarten. Wirkungsvoll kann Riskmanagement sowieso nur sein, wenn die Maßnahmen
gezielt eingesetzt werden, und dafür braucht man
eine aussagefähige Datengrundlage.
bfp: Was müssen wirklich gute Schadendaten aussagen können?
Bölts: Zunächst einmal muss man sie als Fuhrparkmanager lesen können. Das ist in der Zusammenarbeit mit vielen Versicherern nicht unbedingt selbstverständlich. Wenn zum Beispiel in
der Schadenstatistik die Kennzahlen für die Schadenarten und -ursachen oder die Unfalltypen nur
verschlüsselt in Form von Zahlen- und Buchstabenkombinationen auftauchen, dann sind sie für
den Laien nicht lesbar.
bfp: Woran mangelt es beim Datenmanagement
auf der Seite der Fuhrparkbetreiber?
Bölts: Damit die Versicherer die Prämie zu einer Flotte kalkulieren können, fordern sie zur
Einschätzung ihres potenziellen Neukunden
Einzelschadenstatistiken mindestens der letzten
drei Jahre, an. Das bringt viele Fuhrparkmanager schon ins Schwimmen, denn nicht selten
sind Fuhrparks bei unterschiedlichen Anbietern
finanziert, geleast, gekauft oder verwaltet. Jeder
Dienstleister liefert dann Schadendaten in anderer Form, so dass es kaum möglich ist, eine Gesamtaussage über die Schadenhistorie eines Fuhrparks zu treffen. Einschränkend ist festzuhalten,
dass mit der Optimierung von IT-Systemen auch
die Datenkonsistenz verbessert wird.
bfp: Vielen Dank für das Gespräch!
bfp 04 2015
Recht Service
Vollkasko nutzlos
Bei bestimmten Schäden greift auch ein vermeintlicher
Rundum-Versicherungsschutz nicht.
Recht
Dr. Katja Löhr-Müller
Rechtsanwältin
VON DR. KATJA LÖHR-MÜLLER
Fahrzeuge, die gewerblich eingesetzt werden, sind meist vollkaskoversichert. Damit sollen Unfallschäden abgedeckt werden, die durch den Fahrer selbst fahrlässig verursacht wurden.
Eine Vollkaskoversicherung tritt auch ein, wenn der eigentliche Unfallverursacher unbekannt ist, weil er etwa Unfallflucht
begangen hat. Fuhrparkbetreiber sehen sich mit der obligatorischen Kfz- Haftpflichtversicherung und einer zusätzlich abgeschlossenen Vollkaskoversicherung deshalb gut geschützt.
Und sollte die Versicherung wegen eines Eigenschadens einmal
nicht zahlen, sehen die Firmenrichtlinien häufig vor, dass dann
der Fahrer für die Kosten aufzukommen hat. Im Fokus stehen
dabei die so genannten Betriebsschäden an einem Kraftfahrzeug. Wer den falschen Kraftstoff getankt oder Schmierstoffe
nicht nachgefüllt hat, soll für die entstandenen Kosten aufkommen.
Doch manchmal liegt ein Fall ganz anders und der Halter
bleibt auf dem Fahrzeugschaden sitzen. Denn so einfach ist
die Unterscheidung zwischen Unfall- oder Betriebsschaden
nicht. Von einem Unfall spricht man bei einer Einwirkung
mechanischer Gewalt „von außen“. Nach der Rechtsprechung
des Bundesgerichtshofs verdeutlicht der Begriff „von außen“
dem durchschnittlichen Versicherungsnehmer, dass der Gegenstand, von dem die auf das versicherte Fahrzeug wirkende
mechanische Gewalt ausgehen muss, nicht Teil des Fahrzeuges
selbst sein darf. Als Betriebsschäden sind deshalb solche Schäden anzusehen, die durch normale Abnutzung, durch Material- oder Bedienungsfehler an dem Fahrzeug oder seinen Teilen
entstehen. Als Betriebsschäden werden auch Schäden angesehen, die zwar auf einer Einwirkung mechanischer Gewalt beruhen, aber zum normalen Betrieb des Kraftfahrzeugs gehören.
Knackpunkt Betriebsschaden
Ob ein Ereignis, das die wesentlichen Merkmale eines Unfalls
aufweist, als Betriebsschaden oder als Unfallschaden anzusehen ist, hängt nach der Rechtsprechung entscheidend von
der Verwendung des Fahrzeugs ab. Wird ein Fahrzeug nach
seiner Verwendung im gewöhnlichen Fahrbetrieb bestimmten
Risiken ausgesetzt, so handelt es sich bei den daraus entstehenden Fahrzeugschäden im Zweifel um Betriebsschäden. Das
bekam auch ein Versicherungsnehmer zu spüren, an dessen
Kraftfahrzeug sich ein Fahrzeugteil während der Fahrt gelöst
bfp 04 2015
hatte. Beim Überfahren desselbigen entstand am
Fahrzeug ein Schaden von über 61.000 Euro.
Die Versicherung ging von einem Betriebsschaden aus und verweigerte die Zahlung. Zu Recht,
wie der Bundesgerichtshof befand. Auch wenn
ein Fahrzeugteil unmittelbar nach seiner Ablösung zum Hindernis wird, bleibt es dennoch ein
Fahrzeugteil, so die Bundesrichter. Wie lange
ein solches als noch nicht von außen kommendes Ereignis anzusehen ist, richtet sich nach der
Verkehrsanschauung des täglichen Lebens. Fährt
ein Fahrzeug unmittelbar über sein soeben abgefallenes eigenes Fahrzeugteil, ist das noch als ein
einheitlicher Lebensvorgang zu qualifizieren. Bei
einer so schnellen Abfolge von Ereignissen habe
ein Fahrzeugteil noch nicht seine Eigenschaft als
Fahrzeugteil aufgegeben, so der BGH (BGH, Beschluss vom 15.05.2013, Az. IV ZR 62/12).
Ähnlich sah das auch das Oberlandesgericht
Hamm in einem Urteil vom 15. November 2013
(Az. 20 U 83/13). In diesem Fall war bei einem
Sportwagen bei hoher Fahrgeschwindigkeit ein
Reifen geplatzt. Die umherfliegenden Reifenteile
hatten das Fahrzeug erheblich beschädigt. Zudem
setzte der Wagen auf dem Boden auf, wodurch
es zu weiteren Schäden am Fahrzeug kam. Die
Versicherung zahlte zwar für die Unfallschäden,
die durch das Aufsetzen auf der Straße entstanden
waren. Die Schäden durch den geplatzten Reifen
in Höhe von immerhin knapp 20.000 Euro wertete sie hingegen als Betriebsschäden. Auch hier
hatte der Versicherungsnehmer mit seiner Klage
keinen Erfolg. Die Richter gingen von einem
Teileverschleiß aus. So war der betroffene Reifen
zwar nur 46.000 Kilometer gefahren worden, allerdings war er zehn Jahre alt.
Beide gerichtliche Entscheidungen zeigen, wie
wichtig es in einem Fuhrpark ist, für die jederzeitige Verkehrssicherheit der eingesetzten Fahrzeuge zu sorgen. Denn sonst nutzt die beste Vollkaskoversicherung nichts.
Beide Entscheidungen
zeigen, wie wichtig es in
einem Fuhrpark ist, für
die jederzeitige Verkehrssicherheit der Fahrzeuge
zu sorgen
Foto: stefan_weis
035
Service Urteile
Aktuelle Urteile
Der straffreie Unterschied
Geräte wie ein i-Pod, mit denen man nicht telefonieren kann, fallen im Sinne der
Straßenverkehrsordnung nicht unter den Begriff des Mobiltelefons. Deswegen droht
Autofahrern mit ihnen auch kein Bußgeld.
Vor dem Amtsgericht Waldbröl leitete ein Mann rechtliche Schritte ein, dem vorgeworfen wurde, während der Autofahrt sein Handy benutzt zu haben. Später stellte
sich jedoch heraus, dass es sich bei dem Gerät nicht um ein Telefon, sondern um
einen iPod, also einen MP3-Player, handelte. Der Fahrer gab an, diesen hinterm
Steuer in der Hand gehalten, aber nicht damit telefoniert zu haben. Was auch nicht
möglich sei. Er wolle deshalb gegen die auferlegte Strafe vorgehen.
Das Amtsgericht Waldbröl gab ihm Recht. Wie die Deutsche Anwaltshotline berichtet, hat er damit nicht gegen das Handyverbot verstoßen. Auch wenn die gleiche
Bedienung eines Smartphones strafbar gewesen wäre und er durch den iPod womöglich nicht weniger abgelenkt war, handelte es sich bei dem MP3-Player schlicht
nicht um ein Mobiltelefon im Sinne des Gesetzes.
(AG Waldbröl, Az. 44 OWI-225) SP-X
Ausländische Fahrerlaubnis
Immer wieder versuchen Autofahrer, denen die deutsche Fahrerlaubnis entzogen
wurde, durch den Erwerb eines ausländischen Führerscheins die autolose Zeit zu
überbrücken. In zahlreichen Entscheidungen haben die hiesigen Gerichte dem je-
Kraftstoffverbrauch (l/100 km) nach RL 80/1268/EWG: innerorts 7,8; außerorts 5,0;
kombiniert 6,0. CO2-Emission (g/km): kombiniert 139.
¹ Ein gewerbliches Leasingangebot der ALD Lease Finanz GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg, für den Fiat 500X Lounge 1.4 MultiAir Benzin 4x2 (mit S&S) mit 103 kW (140 PS).
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Wartungskosten und Verschleißreparaturen sowie anfallende Gebühren für HU/Prüfplakette innerhalb der Dauer des Leasingverhältnisses.
Urteile Service
doch einen Riegel vorgeschoben. So hat nun auch das Verwaltungsgericht Neustadt
(Weinstraße) entschieden, dass ein Inhaber einer im EU-Ausland (hier in Tschechien) ausgestellten Fahrerlaubnis, der nicht belegen kann, dass er in dem Ausstellerstaat einen Wohnsitz über einen ausreichend langen Zeitraum begründet hat, nicht
zum Führen eines Kraftfahrzeuges in Deutschland berechtigt ist.
(VG Neustadt (Weinstraße) vom 10.09.2014, Az. 3 L 767/14.NW) rp
Wiederholte unerlaubte Handynutzung
Die unerlaubte Benutzung des Mobiltelefons während einer Autofahrt wird mit einem Bußgeld von 60 Euro geahndet. Bei wiederholten Verstößen kann das Telefonieren beim Autofahren sogar – wie bereits vom Oberlandesgericht Hamm entschieden
(3 RBs 256/13) – ein Fahrverbot nach sich ziehen.
So sah nun auch das Oberlandesgericht Düsseldorf zwei Zuwiderhandlungen
gegen das „Handyverbot“ binnen eineinhalb Jahren als beharrliche Pflichtverletzung an, die ein einmonatiges Fahrverbot rechtfertigen kann.
(OLG Düsseldorf vom 11.04.2014, Az. IV-2 RBs 37/14) rp
Kein Fahrverbot trotz „qualifizierten“
Rotlichtverstoßes
Ein Pkw-Fahrer hielt bei Rot an der Haltelinie einer Fußgängerampel an, ließ Fußgänger bei für diese grünem Lichtzeichen passieren und überfuhr dann die Haltelinie und den durch die Ampelanlage geschützten Bereich bei für ihn (weiterhin und
schon länger als eine Sekunde andauerndem) Rotlicht. Dabei überquerte er den
Überweg vorsichtig und ohne Gefährdung anderer. Das Amtsgericht verurteilte den
Autofahrer deswegen zu einem Bußgeld und zu einem einmonatigen Fahrverbot, wie
es das Gesetz im Regelfall bei einem sogenannten qualifizierten Rotlichtverstoß
(länger als eine Sekunde Rot) vorsieht. Das von dem betroffenen Autofahrer gegen
das verhängte Fahrverbot eingelegte Rechtsmittel hatte vor dem Kammergericht
Berlin Erfolg.
Hält – wie hier – ein Kraftfahrer vor der Haltelinie an und setzt dann trotz
andauernden Rotlichts seine Fahrt fort, wobei die abstrakte Gefährdung anderer
Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist, liegt ein atypischer Rotlichtverstoß vor, der
nicht zwingend die Verhängung eines Fahrverbots rechtfertigt. In dem konkreten
Fall hielt das Gericht die Gefährlichkeit des Rotlichtverstoßes für so gering, dass es
das verhängte Fahrverbot wieder aufhob.
(KG Berlin vom 03.02.2014, Az. 3 Ws (B) 15/14 - 122 Ss 4/14) rp
Abschleppkosten nur in
nächstgelegene Werkstatt
Ein Unfallgeschädigter kann nur die Abschleppkosten zur nächstgelegenen geeigneten Werkstatt verlangen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn durch das Verbringen
des Unfallwagens an den Heimatort entweder den Besonderheiten des Fahrzeugs
Rechnung getragen wird oder höhere Kosten vermieden werden. In der Regel sind
daher ein Abschleppen und eine Reparatur bei der dem Unfallort nahegelegensten
Fachwerkstatt zumutbar.
Das Amtsgericht Steinfurt ließ auch den Einwand des Unfallgeschädigten, das
Abholen des Wagens von der von seinem Wohnort weiter entfernten Werkstatt würde
erhebliche Kosten verursachen, nicht gelten. Bei einem geübten Autofahrer besteht
bei einer Strecke von insgesamt 700 Kilometer für Hin- und Rückfahrt keine Notwendigkeit einer Hotelübernachtung. Im Übrigen gibt es stets die Möglichkeit, die Fahrt
vom Wohnsitz zur Werkstatt mit der Bahn zurückzulegen.
(AG Steinfurt vom 12.06.2014, Az. 21 C 1216/13) rp
UNKONVENTIONELLE FÜHRUNGSKRAFT.
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Kaum ein Fahrzeug verbindet kultiges Design und moderne Technologie so gekonnt wie der neue Fiat 500X. Als
Crossover behauptet er sich im urbanen Business-Umfeld ebenso sicher und agil wie „after work“ – zum Beispiel
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Service Steuer
Keine Vorteile
Kein Investitionsabzugsbetrag bei Anwendung
der Ein-Prozent-Regel.
Detlef G.A. Juhrich
Steuerberater
VON DETLEF G.A. JUHRICH
Damit schlossen
sich die Finanzrichter
der Rechtsprechung
des BFH an
Foto: Warakorn
Illustration: Tom Kaldewey
038
Mit dem Investitionsabzugsbetrag nach Paragraf 7 g Absatz 4
EStG hat der Gesetzgeber ein Instrument geschaffen, das es
kleinen, allenfalls noch im unteren Mittelstand angesiedelten
Unternehmen (Bilanzsumme maximal 235.000 €, bei Einnahme-Überschussrechnen Gewinn maximal 100.000 €) ermöglicht, bereits drei Jahre vor einer geplanten Investition bis zu 40
Prozent der erwarteten Anschaffungs- oder Herstellungskosten
des Investitionsgutes (maximal 200.000 €) außerbilanziell
steuermindernd zu berücksichtigen.
Ein weiteres Kriterium für die Inanspruchnahme dieses
Steuervorteils ist die fast ausschließliche (mindestens 90 %)
betriebliche Nutzung des zu erwerbenden Wirtschaftsgutes.
Dies gilt, so das Finanzgericht Sachsen-Anhalt in seinem Urteil
vom 12.6.2013 (Az.: 2 K 1191/12), auch für Kraftfahrzeuge.
Damit verwehrten die mitteldeutschen Finanzrichter einem
Geschäftsmann den von ihm begehrten Investitionsabzugsbetrag für den geplanten Erwerb eines Firmenwagens, den er
auch privat nutzen wollte. Der private Nutzungsanteil sollte
später nach der Ein-Prozent-Regel besteuert werden.
Dabei beriefen sich die erkennenden Finanzrichter auf
die in dieser Sache ergangene neuere Rechtsprechung des
Bundesfinanzhofes (BFH- Beschluss vom 3.1.2006, Az.: XI
B 106/05), wonach der Pauschalwert von monatlich einem
Prozent des Bruttolistenpreises in etwa einem privaten Nutzungsanteil von rund 20 bis 25 Prozent entspricht. Danach,
so die weitere Begründung, widerspräche es jeglicher Lebenserfahrung, dass ein im Betrieb eingesetzter Personenkraftwagen, für den der pauschale private Nutzungsanteil berechnet
wird, typischerweise ausschließlich oder nahezu ausschließlich
betrieblich genutzt wird. Einziger geeigneter Nachweis für die
überwiegende betriebliche Nutzung von mindestens 90 Pro-
zent wäre nach Auffassung des Gerichts die Vorlage eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs.
Damit schlossen sich die Finanzrichter nochmals der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes
(BFH- Beschluss vom 26.11.2009, Az.: VIII B
160/09) an, in dessen Leitsatz es heißt: Für einen betrieblichen Pkw, der auch privat genutzt
werden soll, kann die Absicht der ausschließlich
oder fast ausschließlich betrieblichen Nutzung
des Pkw dadurch dargelegt werden, dass der Steuerpflichtige geltend macht, den (ausreichenden)
betrieblichen Nutzungsanteil mittels eines Fahrtenbuches zu dokumentieren.
Dies schien dem klagenden Unternehmer offenbar bekannt gewesen zu sein, aber das von ihm
im Streitfall vorgelegte Fahrtenbuch wurde wegen
gravierender Formmängel von den Richtern als
nicht ordnungsgemäß verworfen.
Fazit: Für ein durch den Unternehmer auch
privat genutztes Firmenfahrzeug den Investitionsabzugsbetrag zu erhalten, dürfte nach der neuerlichen Rechtsprechung künftig ziemlich aussichtslos sein. Die Lösung des Problems sieht hingegen
ganz anders aus, wenn es sich bei dem geplanten
Fahrzeugerwerb um einen Dienstwagen für einen
Firmenmitarbeiter handelt, den dieser im Erwerbsjahr sowie im Folgejahr beruflich nutzt. Hier
wird kraft Gesetz eine 100-prozentige betriebliche
Nutzung unterstellt. Eine mögliche Privatnutzung
durch den Mitarbeiter ist für die Gewährung des
Investitionsabzugsbetrages unschädlich.
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Car Policy und Dienstwagenüberlassungsvertrag
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Fuhrparkrecht Aufbauseminar
29. – 30.09.2015, Bensheim
Leasing und Full-Service-Leasing
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Baustein 3:
Baustein 4:
Baustein 5:
01.-02.06.2015
08.-10.07.2015
24.-25.09.2015
Köln
Baustein 1:
Baustein 2:
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14.-16.07.2015
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Baustein 4:
Baustein 5:
08.-09.09.2015
06.-08.10.2015
07.-08.12.2015
Nürnberg
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Service Paket-Dienst, Sondermodelle
Paket-Dienst
Smart
VON UTE KERNBACH
In dieser Ausgabe widmen sich die Marktexperten von Jato Dynamics den Flotten-Paketen von Smart. Die Mercedes-Tochter bietet für die Modelle Fortwo und Forfour Pakete für Geschäftskunden mit Preisvorteilen von bis zu
620 Euro an.
Bei den anderen Herstellern/Importeuren sind keine Neuerungen beziehungsweise Änderungen zu vermelden.
Weitere Herstellerüberblicke sowie Änderungen folgen in den nächsten Ausgaben.
Flottenpakete: Smart
Modell
Paketinhalt
Preis in € (ohne MwSt.)
Smart Fortwo und Forfour
Fortwo – alle Versionen
Forfour – alle Versionen
Flottenpaket Pflege: Das Geschäftskundenpaket umfasst ein Cool & Audio-Paket (u.a. Klimaautomatik, BluetoothTelefonie und Navigation, USB- und AUX-Anschluss), Handschuhfach, 35 Liter Kraftstoffbehälter, Verbandstasche,
Warndreieck sowie Velours-Fußmatten. Der Preisvorteil beträgt 375 Euro für den Fortwo und 409 Euro für den Forfour.
697,00
Fortwo – alle Versionen
Forfour – alle Versionen
Flottenpaket Komfort & Audio: Das Großkundenpaket beinhaltet Cool & Audio-Paket mit u.a. Klimaautomatik, BluetoothTelefonie und Navigation, USB- und Aux-Anschluss; Komfort-Paket mit höhenverstellbarem Fahrersitz und Lenksäule
sowie elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln. Außerdem gehören ein Handschuhfach, 35 Liter Kraftstoffbehälter, Verbandstasche und Warndreieck dazu. Der Preisvorteil beträgt für den Fortwo und den Forfour 443 Euro.
823,00
Fortwo – alle Versionen
Forfour – alle Versionen
Flottenpaket Komfort & Media: Das Businesspaket beinhaltet Cool & Audio-Paket (Klimaautomatik, 7-Zoll-Multi-TouchDisplay, schnelle Navigation inkl. Verkehrsmeldungen in Echtzeit), Komfort-Paket (Fahrersitz und Lenksäule höhenverstellbar, Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar), Handschuhfach, 35 Liter Kraftstoffbehälter, Verbandstasche
und Warndreieck. Der Preisvorteil beträgt für den Fortwo und den Forfour 620 Euro.
1.151,00
Quelle: Jato Dynamics
Kauf-Service
In jeder Ausgabe finden Sie eine Liste der neu hinzugekommenen
Sondermodelle, und im Internet wird unter www.fuhrpark.de
jeweils eine aktualisierte Excel-Liste zum Download bereit stehen,
die Sie detailliert über die aktuellen Sondermodelle informiert.
Marke
Typ
kW Kraftstoff
Türen
Datum
Listenpreis
Marke
Typ
kW Kraftstoff
Türen
Datum
Listenpreis
Citroën
C3 Picasso BlueHDi 100 Selection
73 D
5
20.02.15
18.159,66 €
VW
Golf 1.6 TDI BMT Longe
81 D
5
29.01.15
21.890,76 €
Audi
A6 3.0 TDI comp. quattro tiptr. Avant
240 D
5
19.02.15
58.319,33 €
VW
Golf Sportsvan 1.6 TDI Lounge BMT
81 D
5
29.01.15
23.466,39 €
Audi
A6 3.0 TDI competit.quattro tiptronic
240 D
4
19.02.15
56.218,49 €
VW
Tiguan 2.0 TDI 81 BlueMot Tec Lounge
81 D
5
29.01.15
26.302,52 €
Citroën
C4 BlueHDi 150 Stop&Start Business Class
110 D
5
12.02.15
21.080,00 €
VW
Touran 1.6 TDI Cup
77 D
5
29.01.15
25.168,07 €
Mercedes-Benz
A-Klasse A 180 CDI 2Style
80 D
5
02.02.15
25.545,00 €
Škoda
Fabia 1.4l TDI Edition Combi
77 D
5
23.01.15
16.924,37 €
Mercedes-Benz
C-Klasse C 220 CDI BlueEff. Edition Coupé
125 D
2
02.02.15
32.375,00 €
Škoda
Fabia 1.4l TDI Edition
66 D
5
23.01.15
15.915,97 €
Mercedes-Benz
CLA-Klasse CLA 180 CDI StreetStyle
80 D
4
02.02.15
29.300,00 €
Škoda
Octavia 2.0 TDI Green tec Edition Combi
110 D
5
23.01.15
22.647,06 €
Mercedes-Benz
GLA-Klasse GLA 200 CDI StreetStyle
100 D
5
02.02.15
30.150,00 €
Škoda
Octavia 1.6 TDI Green tec DSG Edition
77 D
5
23.01.15
21.756,30 €
Peugeot
2008 Style BlueHDi 100 Stop & Start
73 D
5
02.02.15
17.647,06 €
Škoda
Rapid 1.6 TDI Edition
77 D
5
23.01.15
18.126,05 €
Peugeot
208 1.6 Style BlueHDi 100 Stop & Start
73 D
5
02.02.15
16.470,59 €
Škoda
Rapid 1.6 TDI Edition Spaceback
77 D
5
23.01.15
17.957,98 €
Peugeot
308 SW Style BlueHDi 120
88 D
5
02.02.15
21.806,72 €
Citroën
C4 Picasso BlueHDi 150 Stop&Start
110 D
5
20.01.15
23.600,00 €
Peugeot
5008 1.6 Style BlueHDi 120
88 D
5
02.02.15
24.621,85 €
Citroën
Grand C4 Picasso BlueHDi 150 Business
110 D
5
20.01.15
25.700,00 €
Alfa Romeo
Giulietta 2.0 JTDM 16V Sprint
110 D
5
01.02.15
22.815,13 €
Opel
Zafira Tourer 2.0 CDTI Business Edition
96 D
5
20.01.15
23.953,78 €
KIA
Sportage 2.0 CRDi AWD Dream Team Edition
100 D
5
01.02.15
25.159,66 €
VW
Golf 1.6 TDI BMT Lounge Variant
81 D
5
29.01.15
23.004,20 €
Diese Tabelle ist ein Service von
bfp fuhrpark + management in Zusammenarbeit mit:
040
und
bfp 04 2015
Wartung, Impressum Service
Service & Reifen
Wartungskosten Transporter-Kombis.
VON UTE KERNBACH
Der Transportermarkt ist ein breit gefächertes Feld. Die Modelle der einzelnen Hersteller sind sehr vielfältig und berücksichtigen die einzelnen Bedürfnisse der verschiedenen Branchen. Ob Pritsche/Pickup, Kombi oder
Kastenwagen – alles ist im Angebot. Die Tec-RMI hat die zu erwartenden
Wartungskosten der kleineren Transporter als Kombis näher unter die Lupe
genommen.
Bei einer Haltedauer von drei Jahren und einer Gesamtlaufleistung von
120.000 Kilometern warten diese Fahrzeuge mit einem Gesamtfolgeaufwand von rund 3.300 bis 4.900 Euro auf. Lediglich vier Kombis glänzen
mit Folgekosten von weniger als 3.700 Euro nach diesem Zeitraum.
Die Spitze der Wartungs-Sparfüchse mit einem Kostenaufwand von
rund 3.300 Euro beansprucht der Peugeot Bipper als 75-PS-Selbstzünder.
Mit Folgekosten zwischen 3.500 und unter 3.800 Euro können sich der
Ford Transit Courier, der Fiat Doblò und Fiorino und der Renault Kangoo
platzieren. Für das Gros der Kleintransporter müssen laut den Experten Folgekosten zwischen 3.800 und 4.500 Euro aufgebracht werden.
Hier tummeln sich unter anderem Fahrzeuge wie der Opel Combo 1,3
CDTi, der Mercedes Citan 108 CDI und der VW Caddy 1,2. Noch tiefer
in die Tasche greifen müssen die Besitzer eines Fiat Doblò Cargo mit 95-PSBenzinmotor (4.754 Euro) und eines VW Caddy 1,6 TDI (4.854 Euro).
Schlusslicht mit Gesamtkosten von mehr als 4.900 Euro bildet der Opel
Combo, unter dessen Motorhaube ein 1,4-Liter-Benzinmotor werkelt.
Wartung Kleintransporter Kombis
Haltedauer 36 Monaten
Laufleistung 120.000 Kilometer
Kosten über kompletten Zeitraum inkl. Arbeitsaufwand ohne MwSt. in Euro
Marke
Modell/Version
kW/PS
Verschleißteile
Wartung
Reifen
Gesamt
Peugeot
Bipper Tepee HDI 75
55/75
1.587
714
1.012
3.312
Ford
Transit Courier Basis TDCI
55/75
1.318
944
1.308
3.570
Ford
Transit Courier Basis Benzin
74/100
1.318
946
1.308
3.572
Fiat
Doblò Cargo Diesel
88/120
1.525
961
1.089
3.574
Fiat
Fiorino Basis
54/73
1.425
1.221
1.058
3.704
Renault
Kangoo dCI 75
55/75
1.292
1.308
1.117
3.718
Citroën
Berlingo Multispace HDI
55/75
1.709
869
1.222
3.800
Fiat
Fiorino Multijet DPF Basis
55/75
1.513
1.269
1.058
3.841
Opel
Combo 1,3 CDTI
66/90
1.634
1.021
1.330
3.986
Peugeot
Partner Tepee e-HDI 92
68/92
1.765
960
1.282
4.007
Renault
Kangoo Energy Tce 115
84/115
1.656
1.241
1.117
4.015
Dacia
Dokker dCI 75
55/75
1.185
1.797
1.076
4.058
Dacia
Dokker 1,6 MPI 85
61/83
1.185
1.827
1.076
4.087
Mercedes
Citan 108 CDI lang
55/75
1.985
793
1.417
4.195
Citroën
Berlingo Multispace VTI 96
72/98
1.684
890
1.670
4.243
VW
Caddy 1,2 5-Sitzer
63/86
1.879
1.228
1.153
4.260
Ford
Tourneo Connect 1,0 EcoBoost
74/100
1.705
833
1.832
4.369
Mercedes
Citan 112 lang Benzin
84/114
1.995
1.008
1.417
4.420
Peugeot
Partner Tepee 98 VTI
72/98
1.806
967
1.705
4.478
Ford
Tourneo Connect 1,6 TDCI
55/75
1.705
979
1.832
4.516
Fiat
Doblo Cargo Benzin
70/95
1.525
1.417
1.812
4.754
VW
Caddy 1,6 TDI 5-Sitzer
55/75
1.808
1.894
1.153
4.854
Opel
Combo 1,4
70/95
1.634
1.471
1.804
4.908
Quelle: TecRMI
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für Fuhrparkbetreiber.
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Informationen über Pkw/Transporter,
Fuhrparkmanagement, Leasing, Versicherung,
mobile Kommunikation und Telematik.
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38. Jahrgang 2015
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Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover
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Gerichtsstand und Erfüllungsort: Hannover
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Diese Ausgabe enthält eine Beilage der SEAT Deutschland
GmbH. Wir bitten unsere Leser um freundliche Beachtung.
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Die Titel der KFZ- und Mobilitätsmedien im Überblick:
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W www.amz-autohelden.de
W bfp fuhrpark + management W www.fuhrpark.de
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W www.nkwpartner.de
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Kündigungsfrist von acht Wochen zum Halbjahresende.
Druck: Printmedienpartner GmbH
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Erscheinungsweise: 10 x jährlich
041
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306306
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manfred.koller@de.atu.eu
manfred.koller@de.atu.eu
• www.atu.de/b2b
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Automobilhersteller
AUDI AG
I/VI-32
Verkauf an Großkunden
85045 Ingolstadt
Tel.: 0841-89-0
www.audi.de/grosskunden
www.fuhrpark.de/portraet-audi
Dr. Jörg Breuer
Leiter Vertrieb an Flottenkunden
Tel +49 89 382-95544
E-Mail joerg.breuer@bmw.de
Internet www.bmw-grosskunden.de
www.fuhrpark.de/portraet-bmw
Automobilhersteller
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Edmund-Rumpler-Straße 4
51149 Köln
firmenkunden@citroen.de
www.citroen-business.de
Kostenlose Hotline 0800 - 555 0505
www.fuhrpark.de/portraet-citroen
042
Bruno Hilgers
Leiter Vertrieb Flotten-& Sondergeschäft
NISSAN CENTER EUROPE GMBH
Maserati Central Europe
Stielstraße 3b
D – 65201 Wiesbaden
Tel.: +49(0)611-28409-93
Fax: +49(0)611-28409-88
Mobil: +49(0)172-4378921
Email: bruno.hilgers@maserati.com
Direktion LCV & Corporate Sales
Renault Nissan Straße 6-10
50321 Brühl
Telefon: +49 2232 57-2200
Telefax: +49 2232 57-2892
fleet.deutschland@nissan.de
www.fuhrpark.de/portraet-maserati
www.fuhrpark.de/portraet-nissan
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Automobilhersteller
PEUGEOT DEUTSCHLAND GMBH
Edmund-Rumpler-Straße 4
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Kostenlose Hotline: 0 800 - 1111 999
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Tel.: +49 711 2574 -7123
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Fuhrparkmanagement
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0961
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manfred.koller@de.atu.eu
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Tel.: +49 (0) 2234 102 2110
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Tel. 04285 9260 260
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Tel.: +49 (0) 2234 102 2110
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Raiffeisen-IMPULS
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306306
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manfred.koller@de.atu.eu
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Sie finden den bfp Service-Finder und weitere Informationen über den QR-Code oder unter: fuhrpark.de/servicefinder
Veranstaltungen Fuhrpark-FORUM
Premieren am Ring
In diesem Jahr zum 14. Mal: bfp Fuhrpark-FORUM am Nürburgring.
Deutschlands Fuhrpark-Messe findet am 17. und 18. Juni statt.
Doch mit einiger Sicherheit wird es auch noch
einige Überraschungen in dieser Hinsicht geben.
Und alle diese Neuheiten stehen nicht nur zum
Anschauen auf der Außenfläche, sie können
selbstverständlich Probe gefahren werden. Insgesamt dürften wieder über 200 Testwegen auf
Fuhrparkmanager warten, die die Fahrzeuge auf
dem original Formel-1-Kurs des Nürburgrings
oder auf Landstraßenrouten testen können. Darunter auch die neuesten Transporter sowie Elektroautos.
Neu: Experten-Talks
VON FRANK JUNG
Mit Sicherheit wird es
auch noch einige
Überraschungen geben
INFOS
046
FILM
Nicht erschrecken: Das Forum am Nürburgring ist komplett
ausgebucht! Allerdings nur für Aussteller, Fachbesucher für
Deutschlands Messe in Sachen Fuhrpark sind natürlich willkommen und können sich gerne anmelden (Formular auf Seite
54 oder online unter www.fuhrparkforum.de). Aber für Aussteller geht schon seit einiger Zeit nicht mehr viel; hier sind
sämtliche Stellflächen in den Hallen und dem Außengelände
im Fahrerlager vollständig belegt. 170 Firmen werden in diesem Jahr mit eigenen Ständen vertreten sein. Dies ist ein klarer
Beleg für die einzigartige Bedeutung des Forums, die es über
viele Jahre erworben hat. Ein weiterer Beleg für diese Bedeutung ist der Umstand, dass auch immer mehr der vertretenen
Autohersteller das Forum nutzen, um neue Fahrzeuge erstmals
in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Einige dieser Modelle
werden wir Ihnen in den nächsten Ausgaben noch vorstellen.
Aktuelle Informationen zum Fuhrpark-FORUM
gibt es unter www.fuhrparkforum.de.
Weitere Infos zum FORUM und das Anmeldeformular
finden Sie ab Seite 47 in diesem Heft.
Oder rufen Sie unter 06131 62776-16 unsere
Info-Hotline an.
Das Fachprogramm ist wie immer umfangreich:
An beiden Messetagen gibt es elf Fachvorträge
und zwei verschiedene Workshops. Ein neues
Modul im Fachprogramm in diesem Jahr sind
Experten-Talks: Wendet sich in den Vorträgen
der Referent an eine Vielzahl von Zuhörern,
geschieht dies bei den Experten-Talk in kleiner
Runde mit nur rund 30 Teilnehmern. So bleibt
dem Fuhrparkmanager mehr Zeit, um nachzuhaken oder Themen mit dem referierenden Experten oder den Mithörern zu diskutieren. Die
Themen der Experten-Talks reichen von Carsharing über Fleet Management bis hin zur Rolle des
Dienstwagenfahrers. Wie immer organisieren wir
bereits im Vorfeld der Fuhrpark-Messe sowohl
fest verabredete Gesprächstermine zwischen Ausstellern und Besuchern als auch Testfahrtermine.
So erwarten wir am 17. und 18. Juni erneut
über 800 Fuhrparkverantwortliche aus ganz
Deutschland. Damit wird das Gespräch unter
Kollegen leicht gemacht.
Für Fachbesucher ist eine Tagesteilnahme
oder Teilnahme an beiden Tagen inklusive Übernachtung buchbar. Dabei ist die Tagesteilnahme
bei rechtzeitiger Anmeldung sogar kostenfrei
möglich.
Falls Sie mit dem Flugzeug anreisen, bietet
sich der kostenfreie Flughafen-Transfer von und
zum Flughafen Köln/Bonn an, der von DB Rent
gesponsert wird. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, werden Sie den Parkplatz- und TestfahrtShuttle zu schätzen wissen, durchgeführt wie
schon in den Vorjahren von Caro Autovermietung. Alle, die ein wenig Benzin im Blut haben,
können dank des Sponsors AutoOnline außerdem mit dem eigenen Fahrzeug eine Runde auf
der legendären Nordschleife drehen.
Da sich alle Besucher nach einem ausgefüllten
Messetag auch etwas Erholung verdient haben,
laden wir am Abend zur großen bfp-Party ein, die
wie im Vorjahr von Alphabet gesponsert wird.
Wir sehen uns am Ring!
bfp 04 2015
fuhrpark +
management
W Deutschlands Fachmesse für Fuhrparkmanagement
Über 160 Aussteller präsentieren die neuesten Trends
für kleine und große Pkw- und Transporter-Fuhrparks
W Über 6.000 m²... Ausstellungsfläche in 3 Messehallen
am Nürburgring
17. + 18. Juni 2015
W Fachvorträge GRATIS: Täglich Vorträge, Experten-Talks und
Workshops zu aktuellen Fuhrpark-Themen – für Einsteiger
und Fortgeschrittene
W Erfahrungsaustausch: Diskutieren Sie Fuhrparkfragen
mit über 800 Kollegen aus ganz Deutschland
W Testfahrten mit rund 200 neuen Automodellen
(Pkw, Transporter, E-Cars), u.a. auf dem Original Formel-1-Kurs
W Abendveranstaltung am 17. Juni:
Networking in lockerer Runde mit über 1.000 Fuhrparkexperten
W Grüne Hölle inklusive: Fahrt auf der legendären Nordschleife
Weitere Infos und Filme unter:
www.fuhrparkforum.de
bfp Fuhrpark-FORUM 2015 Fachmesse für Pkw- und Transporter-Fuhrparks
DIE AUSSTELLER
(Stand: 17.02.2015)
GROSSE FACHAUSSTELLUNG
Besuchen Sie Deutschlands größte Ausstellung
in Sachen Fuhrpark. Marktüberblick garantiert:
Über 160 Aussteller – darunter alle marktführenden Automobilhersteller und FuhrparkDienstleister – präsentieren ihre aktuellen
Produkte und maßgeschneiderten Lösungen für
Ihren Fuhrpark. Lassen Sie sich individuell beraten – in exklusiv für Sie reservierten Terminen.
Aktuelle Ausstellerliste:
www.fuhrparkforum.de/aussteller
4Fleet Group
Arval Deutschland
GmbH
Bott
Daimler Fleet
Management
A.T.U
arwe Service GmbH
capricorn
NÜRBURGRING GmbH
Dataforce GmbH
A.T.U Autoglas
Athlon Car Lease
Car Professional
Management
DB Rent GmbH
ADAC e.V.
Audi AG
CAR24h
DEKRA
Adam Opel AG
AutoBank AG
Carano
Dent Wizard GmbH
Adolf Würth
GmbH & Co. KG
Autobid.de
Carglass
Deutsche Castrol
AFC Auto Fleet
Control GmbH
AUTOonline
carmacon GmbH
Deutsche Leasing
AG
Airtune
Avis Budget Autovermietung
CarMobility
Dorint Am Nürburgring
akf servicelease
GmbH
BASF Coatings
GmbH
Caro
Autovermietung
doubleSlash
Akzo Nobel Coatings
GmbH
bfmfleet
Citroën
Drive-CarSharing
GmbH
ALD Automotive
bfp fuhrpark +
management
community4you AG
Driver Handelssysteme GmbH
Alphabet
bfp-AKADEMIE
Consense GmbH
DVR
ALUCA Fahrzeugeinrichtungen
Blaupunkt
Telematics
ControlExpert
ecos systems
Ametras rentconcept
GmbH
BLG Automobile
Logistics
CORALIX GmbH
Egerland
AON Motor Sulutions
Blomberger
Holzindustrie
COTW
Emil Frey Gruppe
Deutschland
Aral Card Service
Blue for Green
CreamTeam GmbH
Eni
ARI Fleet Germany
GmbH
BMP@RTS
Ctrack
ES Dienstleistungsgesellschaft mbH
arr24
BMW AG
DAD
Euromaster GmbH
bfp 04 2015
Fachmesse für Pkw- und Transporter-Fuhrparks bfp Fuhrpark-FORUM 2015
bfp 04 2015
Euromobil Autovermietung GmbH
HLA Fleet Services
GmbH
Mitsubishi Motors
Deutschland
Suzuki
EUROPA SERVICE
Autovermietung
HPI Zentrum
Modul-System GmbH
Sycada Deutschland
GmbH
Europcar Autovermietung GmbH
Hyundai
Nissan Center
Europe GmbH
TCS GmbH
euroShell
IDENTICA
Novofleet
TecRMI
EXCON Externe
Controlling
IMPERIAL
Fleet Management
OMV
Telefónica
Deutschland
expert automotive
Infiniti Europe
Peugeot
Tesla
F+SC
Innovation GmbH
pitstop.de GmbH
TomTom Telematics
fahrzeugklinik
InNuce Solutions
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PS-Team
Total
Fami
INVERS GmbH
Renault Deutschland AG
Toyota Geschäftskunden Service
FCM
IVECO
Robert Bosch GmbH
Trost Auto Servicetechnik SE
Fiat Chrysler
Automobiles
Jaguar Land Rover
Roland Assistance
TRW KFZ Ausrüstung
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Fleet Innovation
junited AUTOGLAS
Scherer Automobil
Holding
TÜV Rheinland
FleetCompany
Kamatec GmbH
Schneider Electric
GmbH
Ubeeqo GmbH
fleetster
Kanzlei Voigt
Schwabo-Autoglas
Ude
Folierungskonzepte
Flexmo
KEMAS
Seat Deutschland
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Vergölst GmbH
Ford Lease
KIA MOTORS
Servicequadrat
GmbH & Co. KG
VGRD
Ford-Werke GmbH
LapID Service GmbH
Shoprider
Europe SA
Vispiron Carsync
Fraunhofer-IAO
LeasePlan
Deutschland GmbH
SIGNal Reklame
Volkswagen AG
GE Capital Fleet
Services
Lexus Deutschland
SiteOS AG
Volkswagen
Financial Services
GKK Gutachten
Liqui Moly GmbH
Sixt Leasing AG
Volkswagen
Nutzfahrzeuge
Global Automotive
Service
Mapfre Asistencia
S.A.
Sixt Mobility
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Volvo
GS
Maserati
Deutschland
Škoda Auto
Deutschland
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Michelin Solution
SSH GmbH
bfp Fuhrpark-FORUM 2015 Fachmesse für Pkw- und Transporter-Fuhrparks
DAS BEGLEITENDE FACHPROGRAMM
(Stand: 20.03.2015)
Stellen Sie sich Ihr Fachprogramm individuell zusammen!
Wir reservieren Ihnen dann einen Platz in den Vorträgen, Experten-Talks und
Workshops Ihrer Wahl und koordinieren die Zeiten Ihrer Termine für Gespräche
und Testfahrten.
Mittwoch, 17. Juni 2015, 9.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag, 18. Juni 2015, 9.00 – 16.00 Uhr
VORTRÄGE
VORTRÄGE
j Mobilitätsbudget – wie verändert sich unsere Branche?
Alphabet
j Go global, act local
Volkswagen Financial Services
j Vom Fuhrpark- und Travelmanagement zum
Mobilitätsmanagement – Ansätze für die Zukunft
LeasePlan Deutschland GmbH
j Telematik neu gedacht
doubleSlash
j Neue Wege im Fuhrparkmanagement
ARI Fleet Germany GmbH
j Die Zukunft der Kunden- und Fahrerbetreuung
Arval Deutschland GmbH
j Geteilte Fahrfreude ist doppelte Effizienz? – Zukunftsfähige
Lösungen für Flotte und Infrastruktur
Carano GmbH
j Mobilität der Zukunft: Herausforderungen
für das Fuhrparkmanagement
Daimler Fleet Management
j Mobilität von morgen, wir gestalten diese für Sie
DB Rent GmbH
j Telematik neu gedacht
doubleSlash
j Die Mythen des Fuhrpark Leasings
GE Capital Fleet Services
j Vom Fuhrpark- und Travelmanagement zum
Mobilitätsmanagement – Ansätze für die Zukunft
LeasePlan Deutschland GmbH
j Mobilität von morgen, wir gestalten diese für Sie
DB Rent GmbH
j Mobilität der Zukunft: Herausforderungen
für das Fuhrparkmanagement
Daimler Fleet Management
j Geteilte Fahrfreude ist doppelte Effizienz? – Zukunftsfähige
Lösungen für Flotte und Infrastruktur
Carano GmbH
j Neue Wege im Fuhrparkmanagement
ARI Fleet Germany GmbH
j Mobilitätsbudget - wie verändert sich unsere Branche?
Alphabet
j Neues beim Fuhrparkrecht: Das veränderte Fahrerlaubnisrecht in Verbindung mit dem neuen Fahrereignungsregister
und deren Auswirkungen auf den Fuhrpark
bfp-AKADEMIE
j Go global, act local
Volkswagen Financial Services
NEU: EXPERTEN-TALKS
NEU: EXPERTEN-TALKS
j Carsharing im Fuhrpark: Antworten auf Ihre Fragen
Alphabet
j Fleet Management 4.0 – „Der integrale Ansatz
von der strategischen Beschaffung bis hin zur
Vermarktung der Fahrzeuge“ (dt./engl.)
ARI Fleet Germany GmbH
j Die Rolle des Dienstwagenfahrers – Herausforderung
und Chance zugleich
Arval Deutschland GmbH
j Carsharing im Fuhrpark: Antworten auf Ihre Fragen
Alphabet
j Fleet Management 4.0 – „Der integrale Ansatz
von der strategischen Beschaffung bis hin zur
Vermarktung der Fahrzeuge“ (dt./engl.)
ARI Fleet Germany GmbH
j Die Rolle des Dienstwagenfahrers – Herausforderung
und Chance zugleich
Arval Deutschland GmbH
WORKSHOPS
WORKSHOPS
j Qualitätsorientiert ausschreiben und Fehler vermeiden
bfp-AKADEMIE
j Inhalt einer Car Policy – Was soll rein, was muss rein?
bfp-AKADEMIE
j Qualitätsorientiert ausschreiben und Fehler vermeiden
bfp-AKADEMIE
j Inhalt einer Car Policy – Was soll rein, was muss rein?
bfp-AKADEMIE
Vorträge, Expertentalks und Workshops finden an beiden Tagen ab 9.00 Uhr und teilweise parallel statt. Änderungen bei Themen und Reihenfolge noch vorbehalten.
bfp 04 2015
Fachmesse für Pkw- und Transporter-Fuhrparks bfp Fuhrpark-FORUM 2015
BFP-PARTY AM 17. JUNI
TESTEN SIE ...
DIE legendäre Abendveranstaltung - der lockere Rahmen für Networking mit
über 1.000 Fuhrpark-Experten
Gesponsert von
Rund 200 Fahrzeuge der teilnehmenden Hersteller stehen für Testfahrten
auf dem Original Formel-1-Kurs oder auf der Landstraße zur Verfügung,
darunter auch Transporter und die neuesten E-Cars.
„Nehme viel mit“
„Super“
Reifen, RDKS, Kontaktpflege
„Immer besser“
„Ich bin in diesem Jahr zum ersten Mal
auf dem Fuhrpark-Forum und bin wirklich beeindruckt. Das ist hier der beste
Einstieg, den ich in meinen neuen Job
bekommen kann. Das Basiswissen in
den Vorträgen, die Produktneuheiten der
Aussteller und die Erfahrungen der alten
Hasen in dieser Branche – ich nehme so
viel wie möglich mit.“
„Wir organisieren den Fuhrpark mit mehr
als 500 Fahrzeugen komplett selbst. Da
ist es ganz wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu sein, was es Neues beim
Fuhrparkmanagement gibt. Das Forum ist
super dafür.“
Unser Fuhrpark in Deutschland, Österreich
und der Schweiz besteht aus rund 400
Fahrzeugen und eines meiner Themen sind
Reifen und die Systematik von Reifendruckkontrollsystemen, aber auch Mietwagen
stehen im Fokus meines diesjährigen
Forums-Besuchs. Außerdem möchte ich die
Tage am Ring zur Kontaktaufrechterhaltung
nutzen und auch neue Kontakte knüpfen.
Wichtig ist für mich der Erfahrungsaustausch mit anderen Fuhrparkmanagern –
und das alles finde ich hier auf dem Forum.
„Ich bin jetzt das dritte oder vierte Mal
beim Forum. Es gefällt mir immer besser
hier. Irgendwie wird das Angebot mit jedem Jahr ausgereifter. Diesmal ist auch
alles viel großzügiger gestaltet. Und es
scheint mir, dass die Organisation der
Probefahrten auch besser organisiert ist
als bisher. Ich werde sicher noch mehrmals an der Veranstaltung teilnehmen.“
Katrin Stümper,
CompuGroup Medical AG, Koblenz
Matthias Kramer,
Bayerische Staatsforsten AöR
Stefan Barnert,
Kiefer & Voss GmbH, Erlangen
Oliver Reissner,
Office Depot Deutschland GmbH
GRÜNE HÖLLE INKLUSIVE
ERFAHRUNGSAUSTAUSCH
Freuen Sie sich auf eine Fahrt über die rund 21 km lange Nordschleife –
mit Ihnen am Lenkrad!
Gesponsert von
Erfahrungsaustausch wird beim Fuhrpark-FORUM ganz groß geschrieben.
Diskutieren Sie mit über 800 Fuhrpark-Kollegen aus ganz Deutschland:
Tagsüber, in Workshops oder während der großen Abendveranstaltung.
bfp 04 2015
bfp Fuhrpark-FORUM 2015 Fachmesse für Pkw- und Transporter-Fuhrparks
W BESUCHER-ZIELGRUPPEN
Das bfp Fuhrpark-FORUM richtet sich an
die folgenden Besucher-Zielgruppen:
Fuhrparkmanager: Fuhrpark-Verantwortliche
aus den Bereichen Fuhrpark, Einkauf, Geschäftsführung usw. bei Unternehmen mit einem
Fuhrpark von 10 und mehr Pkw bzw. 5 und mehr
Transportern bis 3,5 t, wobei das Unternehmen
selbst kein Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen für Fuhrparkbetreiber oder Fuhrparkdienstleister ist (Besucherkernzielgruppe).
Sonstige Fachbesucher: Fachbesucher
aus der Fuhrparkbranche, die nicht der Besucherkernzielgruppe Fuhrparkmanager angehören, insbesondere Mitarbeiter von Automobilherstellern, Autohäusern oder Unternehmen,
die Produkte oder Dienstleistungen für Fuhrparks oder Fuhrparkdienstleister anbieten
oder selbst Aussteller der Veranstaltung sind.
ANMELDUNG
Bitte zurück an Fax 06131 62776-22
oder E-Mail an forum@fuhrpark.de
Hiermit melde ich mich als Besucher zum Fuhrpark-FORUM 2015 an:
... als Fuhrparkmanager
W 17.6.
W 18.6.
A
W 17.6.
W 18.6.
H4
... als sonstiger Fachbesucher
B
C
W 17.6.
+ 18.6.
Name
W 17.6.
W 18.6.
D
W 17.6.
W 18.6.
E
Vorname
Position
Geschäftsführung
Verantwortungsbereich:
Einkauf
Fuhrpark
Sonstiges: ....................................................................................................................................................................
Firma
TEILNAHMEMÖGLICHKEITEN:
Das Unternehmen, für das ich tätig bin, bietet Produkte/Leistungen für Fuhrparkbetreiber an:
Fuhrparkgröße
... für Fuhrparkmanager
1 Tag
A
Kostenlos
W
W
W
W
Besuch der Ausstellung
Teilnahme am Vortragsprogramm
Teilnahme an Experten-Talks
Teilnahme am Testfahrtprogramm
... für sonstige Fachbesucher
250,– €
Leistungen wie B, jedoch zusätzlich:
W Teilnahme und Imbiss an 2 Tagen
W Abendveranstaltung am 17.6. inkl. Abendessen, Hotelübernachtung, Frühstück am 18.6.
25,– €
50–99
100–199
200+ Pkw/Transporter (davon ca. ................ Transporter bis 3,5 t)
Branche
Straße
Ort
Telefax
E-Mail
Datum
Unterschrift
VERANSTALTUNGSZEITEN:
Veranstalter:
Mittwoch, 17. Juni 2015 9.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag, 18. Juni 2015 9.00 bis 16.00 Uhr
Fachzeitschrift bfp fuhrpark+management
Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Rheinallee 193, 55120 Mainz
Telelefon: 06131 62776-16, Telefax: 06131 62776-22
E-Mail: forum@fuhrpark.de, www.fuhrpark.de
Veranstaltungsort:
Nürburgring / Ring°Boulevard
W Besuch der Ausstellung
W Teilnahme am Vortragsprogramm
TEILNAHMEBEDINGUNGEN FÜR BESUCHER 2015
1 Tag – all inclusive
E
20–49
Telefon
1 Tag
D
10–19
Nein
50,– €
Wie A, jedoch zusätzlich:
W Teilnahme an Workshops
W Vortragsdokumentation (Download)
W Imbiss inkl. Getränk
2 Tage – all inclusive
C
3–9
PLZ
1 Tag – all inclusive
B
<3
Ja
85,– €
Leistungen wie D, jedoch zusätzlich:
W Vortragsdokumentation (Download)
W Imbiss inkl. Getränk
Preise jeweils zzgl. MwSt.
W Kostenloser Transfer
vom und zum Flughafen Köln/Bonn
Abfahrtzeiten bitte vor Flugbuchung bei bfp anfragen!
W Kostenlose Parkplätze
inklusive Parkplatz-Shuttle
Die Teilnahme ist nur registrierten Besuchern möglich, Anmeldungen müssen durch jeden Besucher persönlich und schriftlich mit
einem offiziellen Anmeldeformular (alternativ auch online) erfolgen. Pro Unternehmen können maximal 2 Personen als Besucher an
der Veranstaltung teilnehmen. Die Teilnahme an der Veranstaltung
setzt die Anmeldebestätigung durch den Veranstalter und Rechnungsausgleich durch den Teilnehmer voraus. Teilnahmegebühren
und Leistungen sind je nach Besucherzielgruppe unterschiedlich.
Der Veranstalter behält sich vor, Anmeldungen von Personen nicht
zu bestätigen, insbesondere wenn keine der genannten Besucherzielgruppen zutrifft oder die Anmeldung mit einer aus seiner Sicht
nicht zutreffenden Besucherzielgruppe vorgenommen wurde.
Anmeldungen können bis zum 30. April 2015 gegen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 € storniert werden. Die Stornierung
muss schriftlich oder per E-Mail (an besucherservice@fuhrpark.de)
erfolgen. Geht die Stornierung nach dem 30. April 2015 beim Ver-
anstalter ein, fällt die volle Teilnahmegebühr als Stornogebühr an.
Dies gilt auch für den Fall der Nichtanreise. Nur mit Zustimmung
des Veranstalters kann eine Ersatzperson benannt werden.
Der Teilnehmer ist berechtigt den Nachweis zu führen, dass durch
die Stornierung (bzw. Nichtteilnahme) ein Schaden überhaupt nicht
entstanden ist oder dieser wesentlich niedriger ist als die einbehaltene bzw. geforderte Stornogebühr. Wird eine bereits bestätigte Anmeldung vom Besucher nachträglich geändert (andere Teilnahmevariante, andere Rechnungsanschrift usw.), ist der Veranstalter berechtigt,
dafür eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 € zu berechnen.
Des Weiteren gibt der Teilnehmer seine Einwilligung zur Veröffentlichung von Bild- und Tonaufnahmen auf der Internetseite, in Pressemitteilungen und Druckerzeugnissen des Veranstalters. Gerichtsstand ist Mainz. Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt..
Bei Eingang der Anmeldung nach dem 1. Juni 2015
können einzelne Leistungen (Hotelzimmer,Vorträge, Workshops)
evtl. nicht mehr verfügbar sein.
Hotline: 06131/62776-16 www.fuhrparkforum.de
bfp 04 2015
Sommerreifen 2015 Fokus
Für jeden etwas
Die Reifenanbieter sind für die Sommersaison
mit neuen Produkten gerüstet.
VON ELFRIEDE MUNSCH
Der Sommer steht in den Startlöchern und gleichgültig wie
warm, kühl oder nass er werden wird: Für die Flotten- und
Fuhrparkbetreiber beginnt nun wieder die Umrüstsaison.
Trotz der höheren Kosten sowie des gestiegenen Zeitaufwands
für Fahrzeuge mit moderner RDKS-Technik an Bord dürfte
für die überwiegende Mehrheit der Verantwortlichen kein Weg
am Reifenwechsel vorbeiführen. Schließlich sind die meisten
Fuhrpark- und Flottennutzer Vielfahrer, die Wert auf die jeweiligen Saisonspezialisten legen. Ganz links liegen bleiben
werden aber voraussichtlich auch die neuen Ganzjahresreifen
nicht. Für Flotten, die nur innerstädtisch unterwegs und deren
Laufleistung eher gering sind, können sie eine Alternative zum
Wechselmarathon darstellen.
Die Reifenhersteller haben sich auch für die kommende Saison
wieder ins Zeug gelegt, vom Kleinwagen bis zum Sportler ist
für (fast) jeden der passende Pneu im Angebot.
bfp 04 2015
Die Reifenhersteller
haben sich auch für die
kommende Saison wieder
ins Zeug gelegt
Fotos: Christian Delbert, Igor Mojzes
Illustrationen: Tom Kaldewey
053
Fokus Sommerreifen 2015
Bridgestone B280
Conti Uniroyal RainExpert 3
Conti eContact
Conti Semperit SpeedLife 2
054
Firestone Destination HP
Bridgestone hat in dieser Sommersaison die Kleinen im Blick, zumindest wenn sie auf 14- und 15Zoll Rädern stehen. Der neue B280 ist für Fahrzeuge
wie VW Polo, Opel Corsa und Co. gedacht und will
sich durch Laufruhe, Komfort, geringeren Verschleiß
sowie gute Aquaplaningeigenschaften auszeichnen.
Für eine gute Haftung bei Nässe haben die Bridgestone-Techniker dem Pneu durch eine Mittelrippe
verbundene Blöcke und Profilrillen spendiert, die den
Wasserabfluss beschleunigen und so die Gefahr von
Aquaplaning minimieren. Verbundene Rippen mit
3D-Einschnitt sowie eine gleichmäßige Kontaktfläche sollen zu geringerem Verschleiß führen. Angeboten wird der Reifen zunächst in den Dimensionen
175/65 R14, 185/65 R14 und 185/65 R15.
Bridgestones Zweitmarke Firestone nimmt mit
dem Multihawk 2 ebenfalls die Besitzer von Kleinwagen ins Visier. Der Multihawk 2 wird in 36 Größen
für 13- bis 15 Zoll-Felgen angeboten. Die Verwendung gewichtsreduzierender Materialien sowie eine
spezielle Gummimischung mit hohem Silica-Anteil
tragen zu einer Reduzierung von Reibung und Energieverlusten bei, so dass der Pneu im Vergleich zum
Vorgängermodell über einen zwölf Prozent geringeren Rollwiderstand verfügt. Der Silica-Füllstoff in der
Mischung sowie das neue Profildesign mit höherem
Rillenvolumen sorgen für kürzere Bremswege und
somit für mehr Sicherheit bei Nässe.
Der Firestone Destination HP, der ab der Dimension 235/75 R15 erhältlich ist, richtet sich an die
Hankook Ventus S1 evo2 SUV
Firestone Multihawk2
Fahrer von kleineren und kompakten SUV. Sein sportliches Profildesign wurde für maximale Kontrolle und
Traktion in Kurven konzipiert. Zudem ist es optimal
auf Leistung bei Nässe ausgelegt, während die steifen Schulterblöcke für eine gute Haftung und präzise
Lenkrückmeldung auf trockener Straße sorgen sollen. Eine speziell auf SUV abgestimmte Karkassenkonstruktion ist auf Fahrstabilität und Langlebigkeit
ausgerichtet.
Von Continental gibt es für die diesjährige Sommersaison nur wenig Neues zu berichten. Die Hannoveraner haben aber den Lieferumfang ihres speziell
für Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickelten Conti
eContact erweitert. Dieser ist nun auch in neun Reifengrößen für Felgen in 17 und 18 Zoll Durchmesser
erhältlich. Damit zielt das Unternehmen auf Pkw und
SUV wie BMW 5 ActiveHybrid, Lexus LS 600h oder
Porsche Cayenne S Hybrid.
Neue Produkte stellen dagegen Contis Zweitmarken Semperit und Uniroyal in die Regale der
Händler. Der UHP-Sommerreifen Semperit SpeedLife 2 richtet sich an Fahrer, die Wert auf sportliche
Fahreigenschaften, hohe Lenkpräzision, sicheres
Handling sowie kurze Bremswege legen. Der SpeedLife 2 verfügt über eine stabile Außenschulter, die
mehr Griffkanten für Kurvenfahrten bietet. Die geschlossene Mittelrippe sichert hohe Lenkpräzision
selbst bei kleineren Lenkbewegungen und höherer
Geschwindigkeit. Zusammen mit den abgeschrägten
Blockkanten sind kurze Bremswege möglich. Eine
Michelin CrossClimate
bfp 04 2015
Sommerreifen 2015 Fokus
neue Laufflächenmischung, in der Polymere und Silica miteinander noch fester verbunden sind, sorgt
für niedrigen Rollwiderstand bei guten Bremswerten
auf nasser und trockener Fahrbahn. Der Pneu wird in
Felgen von 15 bis 21 Zoll angeboten. Die Geschwindigkeitsfreigabe geht bis 300 km/h.
Uniroyal hat den RainExpert 3 neu im Programm.
Der Regenreifen für Pkw von der Kleinwagen- bis zur
oberen Mittelklasse sowie für SUV wird für Felgen mit
Durchmessern zwischen 13 und 18 Zoll produziert.
Bei der Laufflächengestaltung setzt Uniroyal auf ein
asymmetrisches Design, das auf hohe Wasserableitung bei Regenfahrten ausgelegt ist, aber auch
sichere Fahreigenschaften auf trockenem Asphalt
bieten soll. Dazu kommen eine strömungsoptimierte
Profilstruktur sowie eine auf hohe Nässehaftung hin
entwickelte Laufflächenmischung.
Die Reifenentwickler bei Hankook haben die Dimensionspalette des Ventus S1 evo² SUV erweitert.
Der Pneu für Hochleistungs-SUV ist nun in 37 Größen von 17 bis 22 Zoll der Serien 30 bis 65 und
Laufflächenbreiten von 225 bis 315 verfügbar. Der
Hochleistungs-Reifen will sportlich-dynamische
Fahrleistung mit Federungskomfort, niedrigem Abrollgeräusch und geringem Rollwiderstand bieten.
Auch die sicherheitsrelevanten Features, wie zum
Beispiel die Nasshaftung, wurden speziell auf den
Bedarf leistungsstarker SUV abgestimmt.
Michelin setzt auf die Wechselunwilligen unter den
Autofahrern und nimmt erstmals einen Ganzjahresreifen ins Portfolio. Der CrossClimate soll ähnliche
Leistungsmerkmale wie ein Sommerreifen – besonders hinsichtlich der Bremsleistung auf trockener
und nasser Fahrbahn – sowie über das Grip- und
Bremsverhalten eines Winterreifens verfügen. Sichtbarer Ausdruck der Wintereigenschaften ist das
Schneeflocken-Symbol auf der Reifenflanke. Abgeschrägte Kanten der Profilblöcke optimieren die Verbindung zwischen Reifen und Fahrbahn und sollen
so den Bremsweg auf trockenem Boden verkürzen.
In Kombination mit den komplexen Lamellen sorgt
das Profil gleichzeitig für gutes Bremsverhalten und
gute Traktion auf Schnee. Der CrossClimate wird zum
Marktstart in 23 verschiedenen Größen von 15 bis 17
Zoll angeboten.
Nexen N blue HD Plus
bfp 04 2015
Hersteller
Bridgestone Deutschland GmbH
Continental AG
Adresse
Reifen
Dimensionen
Industriestraße 1, 61352 Bad Homburg v.d.H.,
Tel. 06172-40801
Bridgestone B280
ab R14
Firestone Multihawk 2
ab R13
Firestone Destination HP
ab R15
Conti.eContact
ab R13
Vahrenwalder Str. 9, 30165 Hannover,
Tel. 0511-93801
Semperit Speed-Life 2
ab R15
Uniroyal RainExpert 3
ab R13
Hankook Tire Europe GmbH
Siemensstrasse 5A, 63263 Neu-Isenburg
Ventus S1 evo² SUV
ab R17
Michelin Reifenwerke KGaA
Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe,
Tel. 0721-5301236
CrossClimate
ab R15
Nexen Tire Europe GmbH
Mergenthalerallee 79-81, 65760 Eschborn TS,
Tel. 06196-95486-0
N’blue HD Plus
ab R15
Pirelli Deutschland AG
Gneisenaustrasse 15, 80992 München,
Tel. 089-149080
Cinturato All Season
ab R15
Yokohoma Reifen GmbH
Monschauer Str.12, 40549 Düsseldorf,
Tel.0211/52 94 0
Advan Neova AD08R
ab R15
Nexen präsentiert den neuen Sommerreifen N‘blue HD
Plus. Dieser ersetzt peu à peu den N’blue HD. Der rollwiderstandoptimierte Sommerpneu will mit verbessertem Nass- und Trockengrip, guten Bremseigenschaften
sowie Fahrkomfort, Laufruhe und hoher Laufleistung
überzeugen. Der N‘blue HD Plus ist in den Größen 14
Zoll bis -17 Zoll in 54 Dimensionen lieferbar und passt
somit vom Kleinwagen bis zum Mittelklassefahrzeug.
Reifenkäufer erhalten eine kostenlose Reifengarantie.
Pirelli setzt mit dem neuen Ganzjahresreifen Cinturato All Season auf die Autofahrer, die wenig sowie
nicht sportlich ambitioniert fahren und sich die Kosten für den saisonalen Reifenwechsel sparen möchten. Der Pneu wird in 15-, 16- und 17-Zoll-Varianten
verfügbar sein. Die Pirelli-Entwickler standen wie die
Kollegen anderer Ganzjahresreifen-Hersteller vor der
Herausforderung, die besten Eigenschaften eines
Sommer- und eines Winterreifens zu kombinieren. Das
laufrichtungsgebundenes Profil enthält zwei breite
Längs- und Querkanäle, die die optimale Ableitung des
Wassers fördern und so das Aquaplaningrisiko mindern
sollen. Das Laufflächen-Profil ist so gestaltet, dass die
3D-Lamellen sowohl auf nasser als auch auf trockener
Fahrbahn zu einer erhöhten Leistung des Reifens beim
Bremsen sowie in Kurven beitragen, indem sie die Bewegungen der Profilblöcke optimieren. Auf verschneiten
Straßen öffnen sich die Profilblöcke und füllen sich
mit eindringendem Schnee. Damit wird eine bessere
Verzahnung mit der Fahrbahn erreicht und somit eine
gute Bodenhaftung und Straßenlage. Auch der PirelliPirelli Cinturato All Season
Ganzjahresreifen trägt das Schneeflocken-Symbol auf
der Flanke, das ihn als uneingeschränkt wintertauglich
auszeichnet. Der Pneu ist zudem mit der sogenannten
Seal Inside Technologie ausgestattet. Diese verschließt
Einstiche oder Schnitte bis zu einem Durchmesser
von vier Millimetern im Reifen sofort. Dazu verläuft
unterhalb von Lauffläche und Karkasse eine Schicht
selbsthaftender Dichtungsmasse. Dringt ein Fremdkörper in den Reifen ein und durchsticht die Karkasse,
umschließt ihn die selbsthaftende Masse sofort und
dichtet den Einstichkanal ab.
Für die Dienstwagenfahrer, die es in ihrer Freizeit
gerne krachen lassen möchten, hat Yokohama
den Advan Neova AD08R im Programm. Der für PS
starke Tuningautos sowie straßenzugelassene ClubRacing-Fahrzeuge gedachte Hochleistungs-Pneu
gehört zu der Advan-Familie. Dank einer aus dem
Motorsport abgeleiteten Gummimischung soll der
Reifen mit einem Höchstmaß an Fahrzeugkontrolle,
präzisem Kurvenverhalten und perfekter Leistungsübertragung überzeugen. Zum Einsatz kommt unter
anderem die konzerneigene Orangen-Öl-Technologie,
die sowohl umweltfreundlich sein als auch eine sehr
gute Straßenhaftung garantieren soll. Außerdem
hat das Unternehmen für verbesserten Grip auf
trockener Straße den Rußanteil erhöht. Einheitliche
Schulterblöcke gewährleisten eine besonders hohe
Festigkeit der Lauffläche. Der Hochleistungsreifen
wird zunächst in 14 unterschiedlichen Größen von
195/50 R15 bis 305/30 R19 angeboten. •
Yokohama ADVAN Neova AD08R
055
Fokus Restwerte Kleine SUV
Aufschwung
Restwertprognosen kleine SUV 2WD:
Audi und BMW Klassenbeste.
VON UTE KERNBACH
Foto: Audi
Auswahl Klein- und Mini-SUV 2WD:
Gewerbliche Neuzulassungen/Restwertverhalten in Prozent und Euro
Mark
Audi
BMW
Dacia
Ford
Jeep
Mitsubishi
Opel
Nissan
Peugeot
Renault
Škoda
Modell (kW/PS)
Kraftstoff
Neuzul.
1-9/2012
Anteile
in %
Basismodell in 2 Jahren 1)
Restwert in % Wertverlust in €
Basismodell
Neupreis in €
Q3 1,4 TFSI ultra cod (110/150
Benzin
1.530
32,9
50,8
14.577
29.600
Q3 2,0 TDI (110/150
Diesel
2.838
61,3
54,1
14.693
32.000
X1 sDrive 18i (110/150)
Benzin
1.231
32,7
47,4
14.694
27.950
X1 sDrive 18d
Diesel
4.080
55,8
51,4
15.010
30.900
Duster 1,6 4x2 Essentiel (77/105
Benzin
895
11,9
46,4
5.731
10.690
Duster Laureate dci 4x2 (80/109)
Diesel
549
20,5
49,1
8.141
15.990
Ecosport 1,5 Ti-VCT Trend (82/112)
Benzin
1.688
66,5
44,0
10.069
17.990
Ecosport 1,5 TDCI Trend (66/90)
Diesel
284
75,3
46,6
10.676
19,990
Renegade 1,6 E-Torq Sport (81/110)
Benzin
575
93,8
45,4
10.868
19.900
Renegade 1,6 Multijet Longitude (88/120)
Diesel
383
87,4
47,4
12.407
23.600
ASX 1,6 Clear Tec Edition (86/117)
Benzin
1.340
33,7
44,1
10.336
18.490
ASX 1,8 DI-D+ 2WD Edition (110/150)
Diesel
895
46,3
47,9
11.462
21.990
Mokka 1,4 Turbo ecoFlex Edition (103/140)
Benzin
6.397
40,4
41,7
13.226
22.675
Mokka 1,6 CDTI ecoFlex Edition (100/136)
Diesel
2.649
55,2
43,3
14.006
24.685
Qashqai 1,2 DIG-T Visia (85/116)
Benzin
4.501
42,1
44,9
11.009
19.990
Qashqai 1,5 dCi Visia (81/110)
Diesel
4.999
45,3
47,9
11.488
22.040
2008 Access Pure Tech (60/82
Benzin
2.053
32,9
45,6
8.269
15.200
2008 Active e-HDI FAP S&S (68/92)
Diesel
2.185
48,5
47,4
9.983
18.950
Captur Tce Expression Energy (66/90)
Benzin
4.626
44,6
44,8
8.493
15.390
Captur dCi Expression Energy (66/90)
Diesel
1.831
54,7
47,4
9.090
17.290
Yeti 1,2 TSI Active (77/105)
Benzin
2.993
26,0
42,5
11.066
19.230
Yeti 2,0 TDI Actice (81/110)
Diesel
1.053
34,7
44,9
12.187
22.130
Kein Segment wächst so rasant wie das der
kleinen SUV. Vielleicht auch deshalb, weil
sich bei dieser Klasse die Designer so richtig
austoben können. Coupéhafte SUV oder auch
elegante wie der Opel Mokka machen den potentiellen Käufern die Wahl schwer.
Das hat natürlich sehr viel damit zu tun, dass
diese Fahrzeuge dem Trend zur Individualisierung folgen und gekonnt Nischen besetzen.
Konsequenterweise spielt der Allradantrieb
nicht immer die erste Geige. Peugeot hat beim
2008 gleich ganz darauf verzichtet. Die erhöhte Sitzposition, das Gesicht in der Menge und
variabler Stauraum sind da deutlich wichtiger.
Die Prognose-Experten von Bähr & Fess
Forecasts haben die Restwerte für ausgewählte Klein- und Mini-SUVs ohne Allradantrieb
näher ins Visier genommen. Prozentual gesehen ist unter den taxierten Fahrzeugen der
Audi Q3 2,0 TDI mit einem Restwert von
rund 54 Prozent in zwei Jahren Klassenbester.
Damit ist der Ingolstädter um mehr als zwei
Prozentpunkte besser als der X1 s-Drive 18d
von BMW.
„Es wird durchaus Zeit für die Erneuerung
des BMW X1. Zum einen fiel der aktuelle X1
nicht gerade durch die Verwendung hochwertiger Materialien auf – zum anderen ist seit
Erscheinen des Mercedes GLA der Kampf im
unteren Edel-SUV-Segment mit umgekehrten
Vorzeichen entbrannt“, so Dieter Fess, Mitinhaber der Bähr & Fess Forecasts GmbH.
In Euro ausgedrückt heißt es aber auch,
dass der Audi-Pilot einen Wertverlust von fast
14.700 Euro und der BMW-Eigner sogar von
mehr als 15.000 Euro hinnehmen muss. Da
sind die Wertverluste in Euro vom Dacia Duster, Peugeot 2008, Renault Captur und Jeep
Renegade – deren Neupreis natürlich auch
um einige tausend Euro niedriger liegen – mit
teilweise weit unter 10.000 Euro erheblich
geringer.
Diese Fahrzeuge folgen dem Trend
zur Individualisierung
Quelle: Jato Dynamics, Neuzulassungen komplette Baureihe / 1) Bähr & Fess Forecasts / Stand März 2015 /
Händler-EK Modellwechsel sind im Prognose-Zeitraum bereits berücksichtigt/Laufleistung 40.000 km/Jahr
056
bfp 04 2015
Ford Transit
Fahrbericht Transporter
Moderner Klassiker
Der Ford Transit Kastenwagen kann im Praxisgebrauch
eine Menge Pluspunkte sammeln.
Betriebskosten:
Laufleistung jährlich:
Ford Transit 330 L2H2 2,2 TDCI VA Basis
Kasten
40.000
Laufzeit:
36
48
Restwert von UPE €:
9.361,10
7.615,30
Fabrikat / Modell:
UPE incl. Ausstattung €: 30.100,00
30.100,00
Kosten pro Monat:
1.287,49
1.190,86
Kosten je Km:
0,386
0,357
Kosten gesamt:
46.349,74
57.161,49
VON FRANK JUNG
Gehören Sie auch zu der Generation, in der
Telefone noch Wählscheiben hatten? Ja? Dann
werden Sie das Gefühl kennen, dass man anhand
des technischen Fortschritts merkt, wie man selber älter wird. Ebenso wie für Telefone gilt dies
auch für Autos. Das soll ein Ford Transit sein?
Mein erster Ford Transit war eine spartanische
Blechkiste mit einem zirka 60 Zentimeter langen
Schalthebel, der zwischen den Vordersitzen aus
dem Fahrzeugboden ragte und dessen Komfortausstattung in einer funktionierenden Heizung
bestand. Damit hat der Transit der aktuellen Baureihe so gar nichts mehr zu tun.
Wir fuhren den Klassiker mit mittlerem Radstand (L2), Normaldach, Frontantrieb und dem
2,2 Liter großen TDCi mit 90 kW (125 PS).
Die Maschine erwies sich im unteren Drehzahlbereich als etwas antrittslahm, dann aber sehr
rasch als sehr geschmeidig und überraschend leise. Die Sechsgangschaltung lässt sich sehr präzise
und leicht schalten. Der Hersteller gibt für diese
Motorisierung einen Verbrauch von 6,4 Litern
an, den wir aber leider nicht im Entferntesten
erreichten. Bei uns wollte die Maschine im unbeladenen Zustand mit 8,5 Litern gefüttert werden. Aus diesem Wert errechnete unsere Expertin
Kosten von 35,7 Cent je Kilometer (48 Mona-
bfp 04 2015
te/160.000 Kilometer). Mit eingeflossen in diesen Wert ist übrigens das wirklich beachtliche Wartungsintervall von 50.000
Kilometern oder zwei Jahren.
Pkw-Cockpit
Wie alle Modelle der Ford-Nutzfahrzeugpalette zeichnet sich
auch deren größter Vertreter durch ein Pkw-ähnliches Cockpit
aus. Da ein solch großes Fahrzeug natürlich über eine Menge Platz verfügt, geizt der Transit in der Fahrerkabine nicht
mit Ablagen. So lassen sich Getränkeflaschen zum Beispiel in
den Türen oder in speziell dafür vorgesehenen Haltern rechts
und links der Armaturen verstauen. Ablagen für Dokumente
befinden sich oberhalb der Windschutzscheibe oder der Rückseite des umgeklappten Beifahrersitzes, der einen Clipordner
und einen Tassenhalter birgt. Annehmliche Kleinigkeiten, die
beileibe nicht jeder Transporter bietet, sind zum Beispiel der
Kleiderhaken an der Trennwand zum Laderaum oder die –
nach unserer Kenntnis einzigartige – Ablage für ein Handy in
Griffweite des Fahrers.
Ebenfalls nicht selbstverständlich ist eine elektrische Lordosenstütze, die in der höheren von zwei Ausstattungslinien
(„Trend“) serienmäßig enthalten ist. Wobei hier angemerkt
werden muss, dass sich diese Lendenwirbelstütze leider nicht
intensiv genug ausfahren lässt. Dafür gibt es aber – ebenfalls serienmäßig – eine Armlehne am Fahrersitz. Empfohlen
sei das Sicht-Paket Premium (950 Euro) , das unter anderem
elektrisch anklappbare Außenspiegel, beheizbare Frontscheibe,
Fahrspurassistent, Parkpilot vorne und hinten, Rückfahrkamera und Regensensor beinhaltet.
Auch beim Laderaum sammelt der Transit kräftig Pluspunkte. Dieser öffnet sich per schlüssellosem Signal gleich mit,
während man bei anderen Herstellern hier einen Extraknopf
betätigen muss. Die Ladekante ist angenehm niedrig, der Laderaum verfügt – in der mittellangen Version wohlgemerkt über sage und schreibe zehn großdimensionierte Zurrösen, was
die Verwendung breiter Sicherungsgurte vereinfacht.
Fazit: Der Klassiker Ford Transit bringt in der aktuellen Generation alles mit, was ein guter Transporter haben muss.
Der Ford Transit – hier in einer langen Version
mit hohem Dach – bietet viel Laderaum
und eine Menge Komfort für den Fahrer.
Mehr Fahrberichte unter:
www.fuhrpark.de/fahrberichte
Fotos: Ford
057
Auto+Kosten Neue Autos
BMW 1er
Der Letzte seiner Art
Mit Heckantrieb geht der kleinste BMW
in seine zweite Lebenshälfte.
In Summe ist es den
Designern gelungen,
den kleinsten BMW bulliger
und noch eine Prise sportlicher
daherkommen zu lassen.
Daten und Preise BMW 1er Dreitürer
Modell
kW/PS
l/100 km
KH/VK/TK
Preis (€, brutto)
Wartungsintervalle (km/Jahr) Abgasnorm/CO2 (g)/Effizienz
M135i (x Drive)
240/326
8 (7,8) [7,5]
18/27/23
41.900 (46.050)
k.A.
EU6/188 [175] (182)/F(E)
125i
160/218
6,7 [6,5]
17/25/23
31.200
k.A.
EU6/157 [151]/D
120i
133/177
6 [5,9]
17/23/20
27.500
k.A.
EU6/139 [137]/C
118i
100/136
5,7 [5,9]
16/20/20
24.050
k.A.
EU6/133 [137]/C
116i
80/109
5,4
14/18/20
22.950
k.A.
EU6/126/B
125d
165/224
4,6
17/25/24
36.350
k.A.
EU6/121/A
120d (x Drive)
140/190
4,5 [4,3] (4,7)
17/23/24
30.100 (34.200)
k.A.
EU6/118 [114](124)/A(A)
118d (x Drive)
110/150
4,1 [4,1] (4,7)
18/21/24
28.150 (30.150)
k.A.
EU6/114 [110](123)/A(A)
116d (Efficient Dynamics Edition)
85/116
4,1(3,8-3,4)
18/21/24
26.200 (26.200)
k.A.
EU6/107 [107](101-89)/A (A+)
Daten in [ ] für Automatikgetriebe
VON CLEMENS VELTEN
BMW 1ER:
b b b b FG b
KOMPAKTKLASSE:
b b FG b b b
BEURTEILUNG BÄHR & FESS:
„Die verschiedenen Automobilforen kommen zu einer recht einheitlichen Meinung,
wenn es um das Facelift des Einser BMW
geht: deutlich hochwertiger und attraktiver
als der Vorgänger – ein gelungener Wurf.
Dem kann man sich anschließen. So kann
er der frischer aussehenden A-Klasse Paroli bieten. Dennoch wird es der Einser zum
Ende seines Produktlebenszyklus schwerer
haben, sich durchzusetzen.“
Der kleinste BMW war schon immer der Sonderling. Denn
als einziger Spieler auf dem Golfplatz hat der Einser nun mal
Heckantrieb. Das daraus entstehende völlig andere Fahrgefühl
bezahlte er stets mit dem Handicap eines kleineren Kofferraums, da schließlich achtern die Technik untergebracht werden muss. Längst ist in München die Entscheidung gefallen,
das jahrelang verteidigte Alleinstellungsmerkmal aufzugeben
und das Vorwärtskommen den Vorderrädern anzuvertrauen.
Da das jedoch noch dauert, braucht der Letzte seiner Art eine
Verjüngungskur.
Mit dem ersten gründlichen Facelift ist der Einser mit
größeren Lufteinlässen, der aufrechteren Niere sowie weniger
spitzen, aber dafür flacheren Scheinwerfern und einem VierAugen-Blick in LED-Technik seinen großen Brüdern künftig
wie aus dem Gesicht geschnitten. Die inzwischen BMW-typischen L-förmigen Heckleuchten lassen den Einser zusammen mit den ausgestellten Radhäusern und recht markanten
Karosserielinien breiter wirken als es die Papierform verheißt.
Weitere Informationen zum neuen BMW 1er
finden Sie unter dem Kurzlink:
www.fuhrpark.de/1er0415
058
Während das neue Heck allein auf das Konto
der Designer geht, geschah die Gesichtspflege
nicht ohne technischen Hintergrund: Die neuen
Motoren brauchen einfach mehr Luft. Und weil
gleich sechs von zehn Aggregaten aus dem neuen
Baukasten mit dem 0,5 Liter großen Einheitszylinder stammen, hat BMW gleich das Gesicht der
ganzen Baureihe geändert.
Der Aufwand lohnt, nicht nur weil der Einser jetzt ernsthafter aussieht. Auch der Verbrauch
geht mit den neuen Triebwerken um bis zu zwölf
Prozent zurück und sinkt im besten Fall auf 3,4
Liter. Weil der Einser fest im Baukasten verankert
ist, kann man drei Versionen für 4.100 Euro Aufpreis auch mit Allradantrieb und alle Varianten
mit vier oder mehr Zylindern mit der AchtgangAutomatik (2.100 Euro Aufpreis) bestellen.
Zu den technischen Novitäten gehört die intelligente Achtgang-Automatik, die laut Projektleiter Niels Hamann mit dem Navigationssystem
vernetzt ist und so die Route vorhersehen und
immer den idealen Gang wählen kann.
Zwar wurde die Serienausstattung beispielsweise durch den 6,5-Zoll-Monitor inklusive
Drehschalter zwischen den Sitzen sowie Lichtund Regensensor erweitert, aber die vielen möglichen Extras verlocken zur Aufstockung des
Budgets. Fast alle aus der Oberklasse bekannten
Assistenzsysteme sind auch für den „Kleinen“ zu
haben. Abstandsradar, Rückfahrkamera, halbautomatisches Einparken oder Verkehrszeichenerkennung begnügen sich zwar einzeln gesehen alle
mit weniger als 1.000 Euro Mehrkosten, können
sich aber auf gut 3.000 Euro summieren.
Businesspakete werden zum Start des Einser
ab 1.600 Euro angeboten. Darin enthalten sind
zum Beispiel, Navi, Lordosenstütze und Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer.
bfp 04 2015
Mercedes CLA Shooting Brake
Neue Autos Auto+Kosten
Gelassene Kurven
Mit der Kombivariante des CLA,
dem CLA Shooting Brake,
bietet Mercredes jetzt
eine attraktive
Alternative
zum C-Klasse
Kombi.
Daten und Preise Mercedes CLA Shooting Brake
VON SABINE NEUMANN
Modell
kW/PS
l/kWh100 km
KH/VK/TK
Preis (€, netto)
Wartungsintervalle (km)
Abgasnorm/CO2 (g)/Effizienz
CLA 180
90/122
5,5
18/21/19
25.050
25.000/1
EU6/128/B
„Das Kompaktwagensegment gewinnt im Fuhrpark immer mehr an Bedeutung“, geht Andreas
von Wallfeld, Leiter Vertrieb Mercedes-Benz
Pkw, davon aus, mit dem jüngsten Sternenträger nun auch in diesem Segment den Flottenanteil ausbauen zu können. Seiner Meinung nach
sprechen zum einen Kostengründe – der CLA
Shooting Brake liegt 4.850 Euro unter dem
günstigsten C-Klassse T-Modell (C 180 BlueTec
(85/116/29.900 Euro) – aber vor allem auch das
Platzangebot für die neue Variante.
Die Länge von 4,63 Metern hat der Shooting
Brake zwar mit dem Coupé gemein. Dennoch
wirkt die Kombivariante optisch großzügiger und
mehr wie aus einen Guss.
Daran trägt das sich weit nach hinten spannende Dach maßgeblichen Anteil. Es ist aber
auch der Grund für deutlich mehr Kopffreiheit
(vier Zentimeter) für die Passagiere auf der Rückbank. Für sie ist dank der etwas großzügigeren
Türausschnitte hinten auch das Ein- und Aussteigen etwas leichter. Die hochwertigen Materialien
und die hohe Verarbeitungsqualität lassen den
Arbeitsplatz Auto zu einem angenehmen Aufenthaltsort werden.
Für den Einsatz des CLA Shooting Brake im
Fuhrpark spricht auch die Kapazität des Ladeabteils. 495 Liter bietet der Kofferraum hinter
einer weit nach oben schwenkenden Heckklappe. Die wird im unteren Bereich etwas schmaler,
wodurch sich die Breite der Öffnung direkt oberhalb des Stoßfängers – damit eine schön niedrige
Ladekante – entsprechend verringert. Mit einer
Breite von gut einem Meter zwischen den Radkästen belegt der Stuttgarter hingegen einen Spitzenplatz in diesem Segment. Werden die hinteren
CLA 200
115/156
5,6
18/21/22
27.500
25.000/1
EU6/130/B
CLA 250 4matic
155/211
5,5 (6,6)
17/22/24
33.400 (35.250)
25.000/1
EU6/128 (152)/B
bfp 04 2015
CLA 45 AMG 4matic
265/360
6,9
19/28/26
48.125
25.000/1
EU6/161/C
CLA 200 CDI
100/136
4,1
18/22/24
29.025
25.000/1
EU6/108/A+
CLA 220 CDI
130/177
4,2
18/24/24
32.825
25.000/1
EU6/126/A
Kraftstoffverbrauch nach 99/100/EG
Lehnen umgeklappt, vergrößert sich das Angebot fürs Gepäck
auf bis zu maximal 1.354 Liter bei dachhoher Beladung. Die
Zuladung beträgt 495 Kilo.
Der Mercedes CLA Shooting Brake
ist ein Kombi mit Coupé-Gefühl.
Leiser Diesel
Selbst für das Basisaggregat, den 136 PS starken 2,2-LiterDiesel im 200 CDI, dürfte das keine Schwierigkeit darstellen.
Agil, erfreulich leise und antriebsstark indessen der 220 CDI
mit 177 PS Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 228 erreicht. Mercedes gibt den Normverbrauch mit vier
Litern an. In der Praxis liegt der Wert wahrscheinlich etwas
höher. Dennoch ist das Aggregat für Vielfahrer sicher eine ideale Lösung. Auf der Benzinerseite stehen der 180 und der 200
mit 1,6 Litern Hubraum und 122 beziehungsweise 156 PS.
Die Zweiliter-Variante leistet 211 PS im 250 und in der AMGVersion mit Allradantrieb bärenstarke 360 PS.
Die Übertragung der Kräfte auf alle vier Räder ist optional
für die beiden Diesel und den 250er Benziner zu haben. Doch
auch mit Frontantrieb lässt sich der Shooting Brake in flotter
Fahrt gelassen durch die Kurven oder souverän über die Autobahn lenken. Das Fahrwerk bietet eine gelungene Mischung
aus Sportlichkeit und Komfort.
Mit 500 Euro Aufpreis gegenüber dem Coupé und eine
umfangreichen Ausstattung mit unter anderem Klimaanlage,
Audio-System mit Sieben-Zoll-Bildschirm, Multifunktionslenkrad, Komfort-Fahrwerk und Kollisionswarner inklusive
adaptivem Bremsassistenten führt der CLA Shooting Brake
weitere Argumente ins Feld, als Alternative zur C-Klasse Beachtung zu finden.
MERCEDES CLA SPORTBRAKE:
b b b b FG b
MITTELKLASSE:
b b FG b b b
BEURTEILUNG BÄHR & FESS:
„Der CLA ist die 'Nische in der Nische',
kommt aber gerade deshalb dem Trend zur
automobilen Non-Konformität sehr entgegen. Naturgemäß sind Mercedes-Fahrzeuge nie sonderlich preisgünstig, und das
gilt auch für den kleinen Sportbrake – es
steht aber außer Zweifel, dass die zukünftigen Wiederverkaufspreise diesen 'Makel'
wettmachen. Dafür wird alleine schon das
recht knappe Angebot sorgen.“
Mehr Fahrberichte unter:
www.fuhrpark.de/fahrberichte
Fotos: Daimler AG
059
Auto+Kosten Neue Autos
Volvo XC90
Neuer Schwede
Mit 13 Jahren Bauzeit zählte der Volvo XC90 zuletzt zu den Oldies auf
dem Pkw-Markt. Nun kommt der Nachfolger.
„Gut 85 Prozent unserer Kunden werden
sich für einen Diesel entscheiden“,
prophezeit Volvos Deutschland-Chef
Thomas Bauch, der schon
über 2.000 Vorbestellungen in den
Auftragsbüchern hat.
Daten und Preise Volvo XC90
Modell
kW/PS
l/100 km
KH/VK/TK
Preis (€, brutto)
Wartungsintervalle (km/Jahr) Abgasnorm/CO2 (g)/Effizienz
T6 AWD
235/320
8 (Super)
22/26/27
57.700
30.000/1
Euro 6/186/C
T8 Twin Engine
235/320
2,5 (Super) liegt noch nicht vor
76.705
30.000/1
Euro 6/59/A+
D5 AWD
165/225
5,8 (Diesel) 22/26/27
53.400
30.000/1
Euro 6/152/A
VOLVO XC 90:
bbbbbb
VON CLEMENS VELTEN
GELÄNDEWAGEN:
b b b FG b b
Mit 4,95 Metern ist der XC90 der längste Pkw in der VolvoGeschichte und tritt mit neuem Selbstbewusstsein gegen die
anderen SUV-Riesen wie den Audi Q7 oder den Mercedes
ML an. Durch den mächtigen, aber recht fein ziselierten Kühlergrill wirkt der Front-Auftritt des Fahrzeugs imposant und
luxuriös zugleich. Bei der Linienführung sind die Schweden
ihrer klaren Formsprache treu geblieben, so dass der schwere Wagen nicht übertrieben protzig wirkt. Trotz der enormen
Größe und blitzenden Chromleisten strahlt der XC90 Understatement aus.
Einen besonders großen Schritt zur Oberklasse macht
Volvo mit der Innenausstattung: Intarsien aus echten schwedischen Naturhölzern an Mittelkonsole und Armaturenbrett
und wertig wirkende Knöpfe und Schalter verleihen dem Interieur etwas Hochklassiges. Besonders auffällig: der kristallartige Schliff an der Metallverzierung des viereckigen Startknopfs,
der sich als Dreh-Schalter erweist.
In der Mitte des Cockpits dominiert ein iPad-artiger, hochkant stehender Bildschirm, über den Navigation, Infotainment-Systeme und Klimaanlage mittels Gesten und Berührungen gesteuert werden. Konventionelle Schalter finden sich nur
noch wenige am Fahrerarbeitsplatz, etwa für die Warnblinkanlage und die Scheibenheizung.
BEURTEILUNG BÄHR & FESS:
„Trotz eines für heutige Verhältnisse ultralangen Modellzyklus war der XC 90 nie
unpopulär. Vielleicht gerade weil er so
lange gebaut wurde, zeigte er sich gegenüber schnelllebiger Designströmungen
innerhalb dieser zwölf Jahre stets unbeeindruckt. Der Nachfolger wirkt zumindest
etwas modischer, biedert sich aber nicht
an aktuelle Trends an, sondern besitzt
ebenfalls seinen eigenen Stil. Der große
Schwede hat, was das Innenraumdesign
und die Karosserie anbelangt, das Zeug
dazu, langfristig zu einer ähnlichen Stilikone wie der zeitlose Vorgänger .“
Weitere Informationen zum neuen Volvo XC 90
finden Sie unter dem Kurzlink:
www.fuhrpark.de/XC900415
060
Der eigentliche Clou des neuen XC90 steckt
aber unter dem Blech, kommt beim SUV doch
erstmals Volvos neue flexible Produktarchitektur
SPA zum Einsatz (Scalable Product Architecture), die, ähnlich wie etwa die MQB- und MLBBaukästen des VW-Konzerns, künftig zahlreiche
unterschiedliche Modelle auf einer einzigen Plattform ermöglichen soll.
Unter der Haube herrscht nordische Zurückhaltung: Alle lieferbaren Triebwerke, ob Benziner oder Diesel, begnügen sich mit zwei Litern
Hubraum und vier Zylindern. Doch aus den
Daten spricht alles andere als Bescheidenheit. So
kommt der Bi-Turbo-Diesel D5 auf ordentliche
165 kW (225 PS) bei einer Durchzugskraft von
470 Newtonmetern. Wer es einen Hauch sportlicher braucht, bestellt den Benziner mit Kompressor plus Turbo und kann sich dann über 235 kW
(320 PS) freuen. Das Spitzenmodell der neuen
XC90-Generation ist ein 295 kW (400 PS) starker Plug-in-Hybrid mit einem Normverbrauch
von 2,5 Litern auf 100 Kilometer. Die Batterien der Elektromotoren können an der Steckdose wieder aufgeladen werden. Gut 40 Kilometer
weit kann das rund 2,4 Tonnen schwere Gefährt
rein elektrisch unterwegs sein.
Der XC90 ist freilich kein SUV zum Schnäppchenpreis. Los geht die Preisliste beim am häufigsten bestellten Diesel. Er kostet ab 53.400
Euro. Der etwas schnellere Benziner mit seinen
235 kW (320 PS) kostet ab 57.700 Euro. Preislicher Spitzenreiter ist der Hybrid T8 Twin Engine,
der ab 76.705 Euro kosten soll. Er ist aber auch
der schnellste XC90 und beschleunigt in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 bei einem Verbrauch von
gerade einmal 2,5 Litern Benzin.
bfp 04 2015
Mazda 6, CX-5
Neue Autos Auto+Kosten
Marke Modell
Mazda 6/CX-5: Gewappnet
In den Mitte ihres Lebenszyklus hat Mazda die Modelle
CX-5 und 6 überarbeitet. Wichtigste Neuerung ist dabei sicherlich ein neuer, starker Benzinmotor für den
SUV, der 141 kW (192 PS) leistet, sowie die Möglichkeit, den Kombis des „6er“ mit einem Allradgetriebe
zu kombinieren. Dieses leitet im Normalfall 100 Prozent der Antriebskräfte an die Vorderräder, bei Glätte
schickt es aber blitzschnell 50 Prozent nach hinten.
Die äußerlichen Änderungen beschränken sich auf
neue optionale LED-Scheinwerfer, die aber nicht in
allen Ausstattungs- und Antriebsversionen zu haben
sind. Weit mehr Modifikationen gibt es im Innenraum:
Der Handbremshebel zwischen den Vordersitzen ist
verschwunden, wurde von einem Knopf ersetzt, der
die Blockade nunmehr elektrisch erledigt. Dazu kommt
das bereits aus dem Mazda 3 bekannte Bediensystem
mit Drehschalter für Navigation, Entertainment und
Internetanbindung zum Einsatz.
Der sieben Zoll große Touchscreen-Farbmonitor
ist zwar immer noch kleiner als bei manchen Rivalen,
wanderte aber ein gutes Stück nach oben und liegt so
besser im Blick. Dem Mazda 6 bleibt allerdings das
Head-up-Display vorbehalten, bei dem Tempo oder
Navi-Anweisungen auf eine kleine Zusatzscheibe direkt ins Sichtfeld des Fahrers gespiegelt werden. Viele
Extras lassen sich aber nur mit der höchsten Ausstattungsstufe kombinieren.
Der Anteil der gewerblichen Verkäufe liegt beim CX-5, der im vergangenen Jahr rund 18.000 Mal in Deutschland verkauft wurde, bei
18,6 Prozent. Mit 19,3 Prozent schneidet der 6er zwar besser ab, doch
der ging 2014 nur 7.400 Mal über die Ladentheke.
Nun mit starkem Benzinmotor:
Mazda CX-5.
Text: Hans-Joachim Mag
Fotos: Mazda
Daten und Preise Mazda CX-5
Modell
kW/PS
l/100 km
KH/VK/TK
Preis (€, brutto)
Wartungsintervalle (km/Jahr)*1)
Abgasnorm/CO2 (g)/Effizienz
2,0 G 165 FWD Prime-Line
121/165
6,0
17/23/23
24.190
20.000/1
Euro 6/139/B
2,0 G 160 AWD Exclusive-Line
118/160
6,7 (6,6)
17/23/23
31.090 (32.890)
20.000/1
Euro 6/156 (155)/C
2,5 G 192 AWD Sports-Line
141/192
(7,2)
18/24/23
(36.790)
20.000/1
Euro 6/(165)/C
2,2 D 150 FWD Prime-Line
110/150
4,6 (5,3)
18/24/23
26.290 (32.990)
20.000/1
Euro 6/119 (139)/A (B)
2,2 D 150 AWD Exclusive-Line
110/150
5,2 (5,5)
18/24/23
33.190 (34.990)
20.000/1
Euro 6/136 (144)/B
2,2 D 175 AWD Sports-Line
129/175
5,2 (5,5)
18/24/23
36.890 (38.690)
20.000/1
Euro 6/136 (144)/B
Daten in Klammern für Automatikgetriebe
Qashqai: Leistungssprung
Nach dem fahrdynamisch orientierten Nissan Juke bekommt nun der vergleichsweise stärker am Nutzwert
ausgerichtete Nissan Qashqai den neuen 1.6 DIG-T mit
163 PS. Damit vollführt der Crossover, der in zweiter
Generation mit einem 115-PS-Ottomotor und mit zwei
Dieselmotoren (110 und 130 PS) vergangenes Jahr gestartet war, einen regelrechten Leistungssprung.
Das neue Aggregat, das Renault und Nissan gemeinsam entwickelt haben, wird bereits seit 2010
im Juke eingesetzt, wo es ihn sogar in einer 190 PS
starken Version gibt, die auch für den Nissan Pulsar
angekündigt ist. Das maximale Drehmoment liegt bei
240 Nm. Mit dieser Motorisierung gibt Nissan einen
Sprintwert von 9,1 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde an. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit
von jetzt 200 Kilometern pro Stunde liegt die neue Topversion vorne. Gleichzeitig hat der Qashqai 1.6 DIG-T
einen niedrigen Normverbrauch – laut Hersteller.
In Verbindung mit der serienmäßigen SechsgangSchaltung und einer Stopp-Start-Automatik benötigt
der Fronttriebler 5,8 Liter je 100 Kilometer, was CO2Emissionen von 134 Gramm pro Kilometer entspricht.
Fahrerassistenz-Paket mit autonomem NotbremsAssistenten, Fernlicht-Automatik, Spurhalte-Assistent
und Verkehrszeichenerkennung, Einparkhilfe hinten
und vorn, Sitzheizung oder Tempomat - das ist alles
schon im Einstiegsniveau "Accenta" für diesen Motor
bfp 04 2015
Serie. Das Navigationssystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Multimediasystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Rückfahr-Farbkamera und DAB+ kostet 900 Euro Aufpreis. Bei den beiden besseren
Niveaus "360 Grad" (ab 27.550) und "Tekna" ist es sogar serienmäßig. Wer allerdings etwa das beste Licht zusammen mit dem TopBenziner möchte, der muss gleich die Tekna-Ausstattung für mindestens 29.850 Euro wählen. Nur bei der gibt es Voll-LED-Scheinwerfer
serienmäßig. Auch Totwinkel-Assistent, Müdigkeitserkennung und
ein Einpark-Assistent sind nur bei der besten Ausstattung im Paket
für 700 Euro zu haben.
Mit der neuen Top-Motorisierung wollen
die Japaner ihren Bestseller Qashqai in der
wachsenden Dynamik-Klientel verankern.
Text: Clemens Velten
Fotos: Nissan
Daten und Preise Nissan Qashqai
Modell
kW/PS
l/100 km
1.6 DIG-T
120/163
5,8 (Super) k.A.
KH/VK/TK
Preis (€, brutto)
Wartungsintervalle (km/Jahr) Abgasnorm/CO2 (g)/Effizienz
25.450
20.000/1
Euro 6/138/B
Daten in Klammern für Automatik
061
Auto+Kosten Fahrbericht
Golf GTE
Segelnde Bremse
Der Plug-In-Hybrid Golf GTE soll Elektroantrieb, Sportlichkeit und
Langstreckentauglichkeit bieten. Kann er das Versprechen halten?
Betriebskosten:
VON FRANK JUNG
Fabrikat / Modell:
VW Golf GTE 1,4 DSG Plug-in-Hybrid
Laufleistung jährlich:
40.000
Was zum Kuckuck ist denn hier los – ich nehme den Fuß vom
Gas und meine Nase klebt fast an der Windschutzscheibe?
Ohne es zu wissen, war ich nämlich plötzlich quasi mit Handbremse unterwegs.
Die Rede ist vom Plug-In-Hybrid Golf GTE, in dem ein 110
kW (150 PS) starker Benziner und ein Elektromotor mit 75 kW
(102 PS) Leistung kombiniert sind. Zusammen bringen die beiden Aggregate über ein Sechsgang-DSG-Getriebe eine Systemleistung von 150 kW (205 PS) auf die Straße. Das ist für eine
Beschleunigung von 7,6 Sekunden von 0 auf 100 gut. Dabei
geht der 1,4 Liter Turbo allerdings auch bei der Geräuschentfaltung recht kernig zur Sache, was durchaus gewollt sein kann.
Laufzeit:
36
48
Restwert von UPE €:
9.612,60
7.504,03
Kerniger Antrieb
Blau, blau, blau – Designelemente innen und
außen sowie dezente Beleuchtung in dieser
Farbe kennzeichnen den Golf GTE.
Mehr Fahrberichte unter:
www.fuhrpark.de/fahrberichte
Fotos: Volkswagen
062
Kernig geht es auch beim Antrieb los, wenn man mit dem
GTE im reinen Elektromodus unterwegs ist. Das Beschleunigungsverhalten von E-Autos an der Ampel bleibt immer wieder aufs Neue beeindruckend. Und an der Ampel trat auch
das eingangs erwähnte Phänomen Nase-an-Windschutzscheibe
auf. Denn der GTE erlaubt die manuelle Wahl von zwei verschiedenen Fahrstufen. Schiebt man die Automatik einfach
nur wie gewohnt in D, dann „segelt“ der Doppelherz-Golf,
wenn man ihn ohne Gas rollen lässt, mit erstaunlich niedrigem Widerstand dahin und verliert dabei kaum an Fahrt. An
der Ampel wähnte der Fahrer das Getriebe in N und drückte erneut auf D. Damit ist jedoch eine Fahrstufe gewählt, in
der es sich ausgesegelt hat und die Bewegungsenergie in ganz
starkem Maße zum Rekuperieren, also zu Laden der Batterie,
genutzt wird. Dabei wird der Golf entsprechend stark abgebremst. Schon sehr rasch hat man sich diese Funktion zu eigen
gemacht und nutzt sie bei geringeren Geschwindigkeiten statt
der Fußbremse.
VW verspricht im E-Betrieb nach einer maximalen Ladezeit
von knapp vier Stunden eine Reichweite von 50 Kilometern.
Unser Testwagen hing sieben Stunden an der Steckdose, zeigte
sich laut Display für 38 Kilometer gewappnet und schaffte real
UPE incl. Ausstattung €: 31.008,40
31.008,40
Kosten pro Monat:
1.118,73
1.020,28
Kosten je Km:
0,336
0,306
Kosten gesamt:
40.274,45
48.973,60
27. Ganz ohne die Zuführung von Strom konnten wir den Golf GTE bei moderater Fahrt mit
5,4 Litern bewegen, im Durchschnitt waren es
allerdings 6,6 Liter. Bei diesem Verbrauch kostet
der GTE 34,5 Cent je Kilometer. Für den Strombetrieb, der mit einem Benzinverbrauch von 1,7
Liter pro 100 Klimeter einher geht, ergeben sich
Gesamtkosten in Höhe von 30,6, Cent.
Der neue Golf GTE ist sportlich und umfangreich ausgestattet. Serienmäßig gehören im
Exterieur unter anderem LED-Scheinwerfer und
-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten und 16-ZollLeichtmetallfelgen zur Ausstattung. Der für den
Golf GTI so typische rote Streifen im Kühlgrill
und den Scheinwerfern ist im Fall des Golf GTE
in Blau gehalten. Im Interieur gehören zu den
serienmäßigen Ausstattungsdetails Sportsitze im
GTI-Stil, ein Multifunktionssportlenkrad, Dachhimmel und Seitenverkleidungen in Schwarz,
Infotainmentsystem mit 6,5-Zoll-Display, eine
blaue Ambientebeleuchtung, mobile Onlinedienste, Pedalkappen in Edelstahl und blaue
Kontrastnähte auf den Sitzen sowie am Lenkrad
und Schaltknauf.
Fazit: Der Golf GTE entfaltet seine Öko-Stärke
auf der Kurzstrecke, die er rein elektrisch bewältigen kann.
bfp 04 2015
Opel Corsa
Fahrbericht Auto+Kosten
Gar nicht so klein
Rein äußerlich hat sich der Opel Corsa kaum gewandelt.
Was also bietet die fünfte Generation Neues?
Betriebskosten Opel Corsa:
Fabrikat / Modell:
1,3 CDTI ecoFlex S+S Innovation 3-türer
Laufleistung jährlich:
40.000
Laufzeit:
36
48
Restwert von UPE €:
5.842,62
4.573,85
UPE incl. Ausstattung €: 15.663,87
15.663,87
Kosten pro Monat:
820,33
780,47
Kosten je Km:
0,246
0,234
Kosten gesamt:
29.531,77
37.462,59
VON HANS-JOACHIM MAG
Ist das der Neue? Ungläubig gehen wir um den
Corsa herum, der sich da als Testwagen präsentiert. Denn äußerlich hat sich wenig geändert an
der fünften Generation des Kleinwagens; vielleicht das erhabene Logo am Heck, worunter sich
nun die Rückfahrkamera verbirgt. Vorne wurde
er ein wenig runder. Das war´s dann auch schon.
Die Innovationen spielen sich vornehmlich
unter dem Blechkleid ab, und hier vor allem
im Innenraum, der wohnlicher und moderner
geworden ist. Ohne allerdings die Alltagstauglichkeit vermissen zu lassen: Auch (sehr) groß
gewachsene Fahrer finden hinter dem (beheizten
und verstellbaren) Volant ein komfortables Auskommen, und sogar in der hinteren Reihe gibt
es ordentlich Platz. Der Kofferraum fasst 285 bis
1.120 Liter und bietet zwei Zurrösen für die Ladungssicherung. Ein zweiter Ladeboden, der eine
ebene Fläche begründet, reduziert diese Menge
ein wenig, dafür lässt sich unter ihm ein Not- (40
Euro) oder vollwertiges Reserverad (70 Euro) ablegen.
Vor allem aber lassen sich nun für den Corsa viele Assistenten ordern, die den Weg in die
Kleinwagenklasse gefunden haben: EinparkAutomatik, Tempomat, Spurhalteassistent, Totwinkel-Warner, Kollisionswarner und Verkehrs-
bfp 04 2015
zeichenerkennung kann man zukaufen. Die wollen freilich
separat bezahlt werden, so dass ein gut ausgestatteter Corsa
schon mal die 20.000-Euro-Latte reißt.
Ansonsten bleibt sich der gar nicht so Kleine aus Rüsselsheim treu: Es gibt eine große Auswahl an Motoren – vier Benziner, ein Diesel in zwei Varianten –, vier Ausstattungslinien
und ein Fünfgang-Easytronic- (575 Euro) sowie ein Automatikgetriebe (1.095 Euro), die sich aber nur mit dem 1,4-Liter-Benziner mit 90 PS kombinieren lassen. Und es gibt ihn
als Drei- und Fünftürer. Wir fuhren den Dreitürer mit dem
stärkeren der beiden Dieselmotoren (70 kW/95 PS) und der
höchsten, der Innovation-Ausstattung.
Ein Gespann, das mit 3,8 Liter Normverbrauch angegeben
ist, und mit 18.690 Euro (brutto) in der Preisliste steht. Dabei
fiel zunächst auf, wie Erwachsen die Kleinwagen im Allgemeinen und der Corsa im Speziellen geworden sind. Fahrwerk,
Bremsen, Lenkung geben keinen Anlass zur Kritik mehr; allein
die Federung lässt bei höherem Tempi etwas an Komfort vermissen, doch das ist verschmerzbar – immerhin liegt der Corsa
dabei seelenruhig auf der Piste.
Der 1,3-Liter-Selbszünder ist vielleicht für Kleinwagen
nicht die erste Wahl, doch freut man sich immer wieder über
die Kraftentfaltung des Prinzips Diesel und den mäßigen Verbrauch, der während unserer Touren bei 5,1 Liter lag – und
damit nur 1,3 Liter über der Norm. Zudem gab er sich recht
laufruhig und ausreichend gegen das berüchtigte Nageln gedämmt. Die gute Energieausbeute sorgt im Winter allerdings
dafür, dass die Heizung erst spät wärmt. So richtig erwärmen
konnten wir uns indes für das Infotainmentsystem Intellilink
nicht.
Trotz des üppigen Preises von 18.690 Euro für den Corsa 1,3 CDTI Innovation berechneten wir Betriebskosten von
23,41 Cent je Kilometer, was sich angesichts des Gebotenen
durchaus sehen lassen kann.
Fazit: Opel geht mit dem Corsa den bislang erfolgreichen
Weg weiter. Der Kleinwagen bietet eine breite Variabilität zu
vertretbaren Preisen und nun auch mit einem Schuss Modernität. Das dürfte funktionieren.
Auch (sehr) groß gewachsene Fahrer finden
hinter dem Volant des Corsa ein komfortables
Auskommen.
Mehr Fahrberichte unter:
www.fuhrpark.de/fahrberichte
Fotos: Opel
063
Auto+Kosten Betriebskosten Mittlere und große Kombis
So viel sollte Ihr Fahrzeug
Enges Rennen
Sehr spannend geht es in der Klasse der mittleren und großen
Kombis zu, denn mit dem VW Passat Variant und dem Ford
Mondeo Turnier gibt es zwei wichtige Neuerscheinungen. Und
der Wolfsburger lässt auch bei den Betriebskosten aufhorchen,
denn die 1,6-TDI-Variante (120 PS) kommt auf 30,51 Cent je
Kilometer. Der Zweiliter-TDI mit 140 PS schafft 31,37 Cent.
Und dennoch reicht er nicht an den A4 Avant 2,0 TDI (150
PS) heran, der nur 29,30 Cent kostet. Auch der BMW 318d
(143 PS) muss da passen: 32,23 Cent. Der erwähnte Mondeo
schafft als 1,6 TDCI (115 PS) immerhin 30,34 Cent und lässt
den Passat knapp hinter sich! Aber alle müssen sich einmal
mehr hinter dem Škoda Octavia Combi anstellen, der sogar
mit 150-PS-Motor nur 26,95 Cent kostet.
Bei den großen Kombis fährt einmal mehr der Audi A6
Avant (190 PS) mit 36,44 Cent vor dem gleich starken BMW
520d (40,26 Cent) und dem Mercedes E 220 T Bluetec (170
PS/43,33 Cent).
In der Druckausgabe von bfp fuhrpark + management finden
Sie lediglich die Ergebnisse der Betriebskosten-Berechnung.
Den kompletten Datensatz – also die Fahrzeugdaten und
detailliert die zugrunde gelegten Kosten – können Sie sich auf
unserer Homepage www.fuhrpark.de als PDF-Datei herunterladen.
WAS DIE DATEN AUSSAGEN
Preis: Der Preis ist die unverbindliche Preisempfehlung des
Herstellers ohne Mehrwertsteuer in Euro. Handelsübliche Nachlässe ohne Rahmenverträge wurden berücksichtigt.
Wertverlust: Für die Berechnung der Fahrzeugkosten wird
der Wertverlust des Fahrzeuges zugrunde gelegt, nicht die
Abschreibung, um Kauf- wie auch Leasingfahrzeuge in der
Kostenberechnung erfassen zu können. Als Quelle dienen die
Restwertprognosen von EurotaxSchwacke.
Finanzierung: Bei der Zinsberechnung wird ein durchschnittlicher Zinssatz von 8,5 Prozent kalkuliert.
Kraftstoff: Als Berechnungsgrundlage dient ein bundesweit errechneter Durchschnitt der Netto-Preise (Diesel: 1,01 €, Super:
1,12 €). Der Durchschnittsverbrauch basiert auf Angaben von
FDZ GmbH.
Laufzeit/Laufleistung: Die Berechnungen basieren auf einer
Laufleistung von 40.000 Kilometern im Jahr bei zwei Laufzeiten: 36 und 48 Monate.
Servicerate: Die der Berechnung zugrunde gelegten Wartungsund Reparaturkosten basieren auf Angaben von FDZ GmbH und
schließen Reifenersatz nicht ein.
Reifen: Berechnungsgrundlage ist eine Laufleistung von
50.000 Kilometern für Sommerreifen sowie für einen Reifen der
durchschnittlichen Preisklasse. Winterreifenumrüstung wurde
nicht in die Kalkulation aufgenommen.
Versicherung: Bei den Versicherungskosten wird die Haftpflicht (KH) mit 85 Prozent und die Vollkasko (VK) mit 85
Prozent (Zulassung Hannover Stadt) angesetzt. Für die Haftpflicht-Versicherung gilt sieben Millionen Euro Deckung, für die
Teilkasko 150 Euro Selbstbeteiligung und für die Vollkasko 500
Euro Selbstbeteiligung. Als Kalkulationsgrundlage werden die
Tarife von 78 Versicherungen herangezogen und ein Mittelwert
errechnet. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass in vielen Fuhrparks das Stückprämien-Modell Geltung hat, wurden
Diesel und Benziner in der Berechnung gleich gestellt. Sollte
dies in Ihrem Fuhrpark nicht der Fall sein, neigt sich das Pendel
weiter zugunsten des Dieselmotors.
Kfz-Steuer: Steuerbefreiung Euro 4, Euro 5 sowie Steuererhöhung ab 1.1.2004 sind in der Kalkulation mit eingerechnet.
Verwaltungskosten: Als Pauschale für die Verwaltungskosten
im eigenen Hause oder bei einem externen Dienstleister werden
12,78 Euro je Auto und Monat inklusive einer Fahrzeugwäsche
im Wert von 4,25 Euro angesetzt.
Sonstiges: Zulassungs- und Überführungskosten werden auf
die Laufzeit verteilt.
Der gesamte Datensatz zum Download:
www.fuhrpark.de/betriebskosten
064
bfp 04 2015
Mittlere und große Kombis Betriebskosten Auto+Kosten
Fabrikat / Modell:
Audi A4 Avant 1,8 TFSI Attraction multitronic Audi A4 Avant 2,0 TDI clean diesel Attraction Audi A4 Avant 2,0 TDI clean diesel Attraction Audi A6 Avant 1,8 TFSI
Audi A6 Avant 2,0 TFSI S tronic
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.129,15
1.044,01
1.058,14
976,57
1.229,12
1.139,95
1.420,43
1.326,19
1.536,09
1.426,43
Kosten je Km:
0,339
0,313
0,317
0,293
0,369
0,342
0,426
0,398
0,461
0,428
Kosten gesamt:
40.649,37
50.112,59
38.092,96
46.875,47
44.248,31
54.717,58
51.135,35
63.657,33
55.299,06
68.468,81
Fabrikat / Modell:
Audi A6 Avant 2,0 TDI ultra
Audi A6 Avant 3,0 TDI quattro S tronic
BMW 320i Touring
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.298,79
1.214,71
1.512,62
1.425,78
1.268,75
1.194,88
1.409,81
1.327,03
1.144,69
1.074,30
BMW 328i Touring
BMW 318d Touring
Kosten je Km:
0,390
0,364
0,454
0,428
0,381
0,358
0,423
0,398
0,343
0,322
Kosten gesamt:
46.756,54
58.306,23
54.454,28
68.437,65
45.675,00
57.354,37
50.753,32
63.697,43
41.208,98
51.566,57
Fabrikat / Modell:
BMW 320d Touring
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.213,11
1.141,44
1.532,12
1.439,03
1.629,13
1.526,91
1.424,59
1.342,16
1.556,32
1.457,84
BMW 520i Touring
BMW 528i Touring
BMW 520d Touring
BMW 525d Touring
Kosten je Km:
0,364
0,342
0,460
0,432
0,489
0,458
0,427
0,403
0,467
0,437
Kosten gesamt:
43.672,02
54.789,02
55.156,40
69.073,35
58.648,75
73.291,83
51.285,20
64.423,78
56.027,38
69.976,43
Fabrikat / Modell:
BMW 530d Touring
Citroën C5 Tourer THP 155 Exclusive
Citroën C5 Tourer HDI 140 FAP Tendance
Ford Mondeo Turnier 1,5 EcoBoost Trend
Ford Mondeo Turnier 2,0 EcoBoost Trend
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.641,91
1.542,32
1.333,68
1.240,24
1.234,11
1.150,51
1.119,11
1.061,79
1.348,49
1.278,16
Kosten je Km:
0,493
0,463
0,400
0,372
0,370
0,345
0,336
0,319
0,405
0,383
Kosten gesamt:
59.108,78
74.031,59
48.012,58
59.531,64
44.427,90
55.224,37
40.287,88
50.965,72
48.545,80
61.351,69
Fabrikat / Modell:
Ford Mondeo Turnier 1,6 TDCi ECOnetic Trend Ford Mondeo Turnier 2,0 TDCi ECOnetic Trend Mazda 6 Kombi 2,0 SKYACTIV-G Prime-Line Mazda 6 Kombi 2,2 SKYACTIV-D i-ELOOP
Mercedes Benz C 180T
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.077,50
1.011,24
1.137,22
1.069,42
1.178,16
1.118,12
1.143,62
1.081,04
1.326,91
1.230,44
Kosten je Km:
0,323
0,303
0,341
0,321
0,353
0,335
0,343
0,324
0,398
0,369
Kosten gesamt:
38.789,87
48.539,46
40.939,88
51.332,07
42.413,91
53.669,84
41.170,28
51.889,95
47.768,86
59.061,06
Fabrikat / Modell:
Mercedes Benz C 200T
Mercedes Benz C 200T BlueTEC
Mercedes Benz C 220T BlueTEC
Mercedes Benz E 200T
Mercedes Benz E 250T 7-G Tronic Plus
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.393,49
1.290,54
1.342,90
1.251,16
1.407,11
1.309,05
1.592,77
1.454,37
1.678,58
1.528,98
Kosten je Km:
0,418
0,387
0,403
0,375
0,422
0,393
0,478
0,436
0,504
0,459
Kosten gesamt:
50.165,60
61.945,94
48.344,23
60.055,66
50.655,84
62.834,25
57.339,54
69.809,97
60.428,89
73.390,87
Fabrikat / Modell:
Mercedes Benz E 220T BlueTEC
Mercedes Benz E 250T BlueTEC
Opel Insignia Sports Tourer 1,4 Turbo ecoFlex Opel Insignia Sports Tourer 1,6 ECOTEC Turbo
Opel Insignia Sports Tourer 2,0 CDTI ecoFlex
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.567,02
1.444,40
1.636,65
1.503,34
1.147,23
1.075,73
1.305,29
1.213,08
1.103,82
1.033,97
Kosten je Km:
0,470
0,433
0,491
0,451
0,344
0,323
0,392
0,364
0,331
0,310
Kosten gesamt:
56.412,56
69.331,31
58.919,49
72.160,15
41.300,34
51.634,94
46.990,47
58.227,71
39.737,34
49.630,76
Fabrikat / Modell:
Opel Insignia Sports Tourer 2,0 CDTI ecoFlex
Opel Insignia Sports Tourer 2,0 CDTI ecoFlex
Peugeot 508 SW 165 THP S+S Active
Peugeot 508 SW HDi 160 Active
Peugeot 508 SW RXH BlueHDi 180 EAT6
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.134,79
1.059,52
1.222,17
1.136,90
1.232,50
1.151,60
1.182,95
1.109,27
1.326,95
1.235,99
Kosten je Km:
0,340
0,318
0,367
0,341
0,370
0,345
0,355
0,333
0,398
0,371
Kosten gesamt:
40.852,47
50.857,09
43.998,15
54.570,97
44.369,99
55.276,66
42.586,17
53.244,85
47.770,26
59.327,54
Fabrikat / Modell:
Renault Laguna Grandtour 2,0 16V Limited
Renault Laguna Grandtour GT Energy dCi
Škoda Octavia Combi 1,2 TSI Green tec
Škoda Octavia Combi 1,8 TSI Green tec
Škoda Octavia Combi 1,6 TDI Green tec
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.217,00
1.138,86
1.251,33
1.160,63
882,35
838,00
1.037,05
986,00
886,63
839,79
Kosten je Km:
0,365
0,342
0,375
0,348
0,265
0,251
0,311
0,296
0,266
0,252
Kosten gesamt:
43.811,99
54.665,17
45.047,97
55.710,16
31.764,66
40.224,10
37.333,91
47.328,16
31.918,76
40.310,09
Fabrikat / Modell:
Škoda Octavia Combi 2,0 TDI Green tec
Škoda Octavia Combi 2,0 TDI Green tec RS
Toyota Avensis Combi 1,6 Valvematic Comfort Toyota Avensis Combi 2,2 D-4D Comfort
Volvo V 60 T3
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
947,26
898,44
1.140,04
1.079,82
1.095,86
1.038,98
1.181,56
1.117,73
1.180,02
1.106,13
Kosten je Km:
0,284
0,270
0,342
0,324
0,329
0,312
0,354
0,335
0,354
0,332
Kosten gesamt:
34.101,23
43.124,95
41.041,49
51.831,49
39.451,11
49.871,11
42.536,14
53.650,87
42.480,62
53.094,11
Fabrikat / Modell:
Volvo V 60 T5 Geartronic
Volvo V 60 D3
Volvo V 70 T5 Kinetic Geartronic
Volvo V 70 D3 Kinetic
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.433,77
1.336,04
1.151,46
1.075,08
1.221,48
1.142,63
1.510,72
1.391,47
1.211,48
1.135,98
Volvo V 60 D5
Kosten je Km:
0,430
0,401
0,345
0,323
0,366
0,343
0,453
0,417
0,363
0,341
Kosten gesamt:
51.615,76
64.130,06
41.452,58
51.603,66
43.973,11
54.846,33
54.385,78
66.790,33
43.613,35
54.526,89
Fabrikat / Modell:
VW Passat Variant 1,4 TSI BMT Comfortline VW Passat Variant 1,4 TSI ACT BMT Comfortl.
VW Passat Variant 1,6 TDI BMT Comfortline VW Passat Variant 2,0 TDI BMT Comfortline VW Passat Variant 2,0 TDI SCR BMT Comfortl.
Laufzeit (Mon.) bei 40.000 km/Jahr
36
48
36
48
36
48
36
48
36
48
Kosten pro Monat:
1.077,76
1.021,11
1.084,99
1.023,03
1.080,62
1.018,12
1.108,66
1.045,59
1.181,66
1.110,12
Kosten je Km:
0,323
0,306
0,325
0,307
0,324
0,305
0,333
0,314
0,354
0,333
Kosten gesamt:
38.799,20
49.013,28
39.059,71
49.105,62
38.902,44
48.869,61
39.911,83
50.188,22
42.539,92
53.285,92
bfp 04 2015
065
Informationen Parkplatz
5 2015
€ 4,– . 68239 / ISSN 1610-563X / 38. Jahrgang . Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover
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BMW Zweier Gran Tourer
Fahrbericht: Peugeot 508
Betriebskosten Vans
Anzeigenschluss:
Erscheinungstermin:
13.04.2015
06.05.2015
Autos:
BMW Zweier, Peugeot 508
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* UNGEWICHTETER KLASSENDURCHSCHNITT; QUELLE: BÄHR & FESS FORECASTS GMBH, SAARBRÜCKEN
Unter Generalverdacht
Schon mal was von „section control“ gehört? Man könnte es auch als Abschnittskontrolle bezeichnen, aber deutsche Bezeichnungen geraten ja mehr
und mehr ins Off. Also Aus. Aber lassen wir das; es geht um ein ernstes
Thema.
Section control – oder eben die Abschnittskontrolle – ist eine im Ausland teilweise schon praktizierte Art der Geschwindigkeitskontrolle zwischen zwei Punkten, nennen wir sie A und B. Ein Auto wird an Punkt A
von einer Kamera registriert, eine zweite an Punkt B misst dann die Zeit,
die das Auto gebraucht hat, um von A nach B zu kommen. Ist die zu gering,
liegt ein Tempoverstoß vor – und das Knöllchen kommt. Mit allen bekannten Konsequenzen.
Nun könnte man argumentieren, dass der geplagte Autofahrer ja sowieso aufpassen und langsam fahren muss, da ja immer besser getarnte und
funktionierende Blitzer wie Pilze aus dem Gras schießen. Und die sollen
ja schließlich vor Raserei schützen und Menschen vor Schaden bewahren.
Wahr ist aber auch, dass nicht wenige Kommunen ihre klammen Kassen
damit auffüllen – und die ohne die Bußgelder noch klammer wären.
Die neue Überwachung überschreitet aber eine Grenze. Denn sie nimmt
alle Autofahrer unter Generalverdacht, zeichnet wahllos Kennzeichen auf
und keiner weiß, was mit diesen Daten geschieht. Da mag die Politik noch
so viele Eide ablegen. Und ich sehe schon die übervorsichtigen, meist älteren Verkehrsteilnehmer vor mir stark abbremsen und fortan schleichen, um
sicher zu gehen, dass sie auch wirklich, wirklich, wirklich nicht zu früh an
Punkt B ankommen. Verkehrsfluss ade!
In Niedersachsen soll in diesem Frühjahr auf der B6 ein Testlauf auf einem sechs Kilometer langen Abschnitt beginnen, angeregt vom niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius. Die Probleme mit dem Datenschutz
sind allerdings noch nicht gelöst…
Foto: MEV, Illu: Tom Kaldewey
066
bfp 04 2015
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