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Hessische Wirtschaft: April 2015 |

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4 | 2015
DAS IHK-MAGAZIn AuS Der LAnDeSHAuptStADt für WIeSbADen | rHeInGAu-tAunuS | HocHHeIM
EDITORIAL
Erfolgsmodell duale
Berufsausbildung stärken
Die duale Berufsausbildung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor Deutschlands im internationalen Wettbewerb. Anstelle von künstlichen Lernsituationen wird von Anfang an auf „Learning
by Doing“ in einem Unternehmen gesetzt. Jugendliche erwerben so praktische Erfahrungen
und sofort anwendbares Wissen. Auch deshalb ist die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland
die geringste in der Europäischen Union. Zurzeit absolvieren bundesweit rund 1,4 Millionen
junge Frauen und Männer eine Lehre in einem der 340 anerkannten Ausbildungsberufe.
Dr. Christian Gastl |
Präsident der IHK Wiesbaden
Zunehmend wächst für die Betriebe jedoch die Herausforderung, überhaupt genügend Bewerber zu finden. Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, immer weniger Ausbildungsverträge
werden geschlossen. Engpässe sind in einigen Branchen längst spürbar. Für 2018 wird in
Hessen ein Fachkräftemangel von 70.000 beruflich Qualifizierten prognostiziert. Grund für
diese Entwicklung sind nicht nur demografische Faktoren, sondern auch der sinkende Anteil von Schulabgängern, die eine duale Berufsausbildung anstreben. Das ist alarmierend!
Es gilt daher, junge Menschen stärker zu einer beruflichen Ausbildung zu motivieren. Dafür
müssen ihnen die hervorragenden beruflichen Perspektiven sowie die Gleichwertigkeit von
beruflichen und akademischen Bildungsabschlüssen gezielt vermittelt werden.
Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg wurde am 3. März getan. Von einem großen Kreis
von Partnern wurde das neue hessische Bündnis für Ausbildung 2015 bis 2019 unterzeichnet: Landesregierung, Agentur für Arbeit, IndustrieEs geht nicht mehr nur um quantitative Versprechen, und Handelskammern, Handwerkskammern, Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, Verband
sondern um qualitative Herausforderungen.
Freier Berufe, DGB, Landkreistag, Städtetag sowie
Städte- und Gemeindebund. Diese Verabredung folgt auf den Ausbildungspakt, der sich
vor allem um die Steigerung von Ausbildungsangeboten drehte. Der neue Name soll die
neue Ausrichtung aufzeigen: Es geht nicht mehr nur um quantitative Versprechen, sondern
um qualitative Herausforderungen. Denn nur diejenigen Unternehmen, die eine gute und
attraktive Ausbildung anbieten, werden in Zukunft genügend geeignete Bewerber finden
können.
Viele Einzelmaßnahmen wurden im Bündnis verabredet. So hat die Regierung versprochen,
die Berufsorientierung in den Schulen zu stärken und Lehrer entsprechend besser fortzubilden. Die Wirtschaft hat sich unter anderem verpflichtet, mehr Praktikumsplätze für Schüler
und mehr Ausbildungsstellen anzubieten, damit mehr Wahlmöglichkeiten bestehen. Mein
konkreter Appell: Bitte schauen Sie, ob Sie in Ihrem Unternehmen Schülerpraktika in den
Ferien anbieten können. Jugendliche sammeln dabei wertvolle Erfahrungen über das echte
Berufsleben. Bitte sorgen Sie außerdem heute mit ausreichend Ausbildungsplätzen in Ihrem
Betrieb dafür, dass Ihnen morgen nicht die Fachkräfte ausgehen. Das Ausbildungsteam der
IHK unterstützt Sie dabei gerne. Und – da speziell diese Ausgabe der Hessischen Wirtschaft
auch an viele Schulen verteilt wird: Liebe Schülerinnen und Schüler, bitte beschäftigt euch
frühzeitig mit eurem Berufsweg und setzt euch mit den verschiedenen Ausbildungsberufen
auseinander. Die Betriebe freuen sich auf interessierte Bewerber. Und mit der Ausbildung
in einem Betrieb stehen euch grundsätzlich alle Karrierewege offen!
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
3
Inhalt
TITEL
06 | Start in den Beruf – Was
06 | TITEL
Vom Bewerbertraining bis zur Teilzeitausbil-
erwartet die Wirtschaft?
dung – was Unternehmen von Schulabgän-
09 | Ausbildung in Teilzeit
gern erwarten und was sie ihnen bieten.
10 | Im Porträt: zwei Top-Weiterbildungsabsolventen
12 | F achkräftesicherung: Beispiele
aus Wiesbaden
14 | Nachwuchs aus dem Ausland
17 | Im Interview: Kultusminister
Prof. Dr. Alexander Lorz
19 | Jungunternehmer setzen auf
Jugendliche
22 | Neues Konzept an neuem Ort:
die Ausbildungsmesse 2015
Unternehmen
36 | Kooperationsbörse
37 | Nachfolgebörse
38 | Gründerporträt: Home Instead,
Wiesbaden
Standort
24 | Serie 150 Jahre IHK Wiesbaden:
39 | Unternehmensnachrichten, Jubiläen
26 | Standort
Gasthaussterben in Hessen: Gerald Kink,
Präsident des DEHOGA Hessen, spricht über
Gründe und Gegenmaßnahmen.
Eisenbahn
26 | Im Interview:
Hotelier Gerald Kink
28 | Pressekonferenz zur Sperrung der
menschen
41 | Ulrike Krieger: Meine Zeit für…
Schiersteiner Brücke
Rubriken
INTERNATIONAL
42 | Kompakt
33 | Türkische Wirtschaft im Aufschwung
44 | Neues aus Berlin und Brüssel
45 | Kultur:
service
34 | Neue Impulse für Jungunternehmertreffen „Impuls“
35 | IHK-Serie Mediation
Audioguide Wiesbaden
45 | Kultur
46 | Termine
Die Landeshauptstadt ganz individuell erkun-
48 | Autorenverzeichnis
den: Der Audioguide der Stadt Wiesbaden
48 | Firmenverzeichnis
macht’s möglich.
4
TITEL BILDUNG
Spots zum Titelthema Kommentar
Bil | dung
Bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein
„Menschsein“, seiner geistigen Fähigkeiten. Der Begriff bezieht
sich sowohl auf den Prozess („sich bilden“) als auch auf den Zustand („gebildet sein“). Dabei entspricht die zweite Bedeutung
einem bestimmten Bildungsideal (zum Beispiel dem humboldtschen Bildungsideal), das im Laufe des Bildungsprozesses angestrebt wird. Ein Zeichen der Bildung, das nahezu allen Bildungstheorien gemein ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt. Quelle: wikipedia.de
Markus Kiss, Leiter Ausbildungspolitik und -projekte beim DIHK, Berlin
Bildungsallianz
Ende 2014 haben Bundesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften
und Länder die neue Allianz für Aus- und Weiterbildung 2015 bis
2018 gebildet. Gemeinsam will man die duale Berufsausbildung
stärken und für Gleichwertigkeit von betrieblicher und akademischer Ausbildung werben. 2015 sollen 20.000 zusätzliche Ausbildungsplätze sowie jährlich 500.000 Praktikantenplätze geschaffen werden. Die Partner der Allianz streben für das Ausbildungsjahr 2015/2016 an, bis zu 10.000 Plätze für benachteiligte junge
Menschen zu schaffen.
IHK-Bildungspreise
Von den Top-Azubis Deutschlands bis zu den Weiterbildungsbesten: Die IHK-Organisation setzt mit einer Reihe von Auszeichnungen Anreize im Bildungssystem. Seit 2014 sind die IHKs Partner
des Preises „MINT-freundliche Schule“. Bewerbungsschluss ist der
31. Mai: www.mintzukunftschaffen.de/. Zudem zeichnen DIHK und
Otto Wolff-Stiftung im kommenden Jahr Unternehmer aus, die
besondere Konzepte der betrieblichen Aus- und Weiterbildung
vorzuweisen haben. Bewerbungen für den IHK-Bildungspreis sind
Ein entscheidender Faktor für
die Stärke, Innovationskraft und
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist unsere duale
Ausbildung. Durch ihre unmittelbare Nähe zur betrieblichen Praxis und viele spannende Berufe bietet sie Jugendlichen einen
hervorragenden Start ins Berufsleben. Die niedrige Jugendarbeitslosigkeit hierzulande ist
dafür deutlichster Beleg. Unser
deutsches Ausbildungsmodell
ist darum inzwischen weltweit
anerkannt – trotz aller Unkenrufe der OECD, nach denen der Absolvent einer dualen Ausbildung
ein Bildungsabsteiger ist, wenn
seine Eltern Akademiker sind.
ab dem 27. April möglich: www.ihk-bildungspreis.de
Wussten Sie, dass…
… es derzeit knapp 4.500 Nachwuchslehrkräfte in Hessen gibt?
Der Frauenanteil beläuft sich auf fast 70 Prozent.
… Arbeitssuchende beim Bewerbungsgespräch vor allem mit ihrem künftigen Chef sprechen wollen, da sie ihm mehr zutrauen als der Personalabteilung? Das zeigt eine Umfrage der softgarden e-recruiting GmbH unter rund 1.200 Bewerbern.
… Finnland nach dem Verzicht auf das Schreibenlernen mit der
Hand zugunsten der Tastatur nun die Schulfächer abschafft?
Anstatt von Geschichte, Biologie oder Mathematik wird es für
junge Finnen in der Schule künftig nur noch „Phänomene“ geben, die stets aus dem echten Leben kommen sollen.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Aber unser Erfolgsmodell steht
vor Herausforderungen. Fehlten noch vor einem Jahrzehnt
betriebliche Ausbildungsplätze,
sind es nun die Bewerber. Allein
die Unternehmen im IHK-Bereich konnten im vergangenen
Jahr 80.000 Lehrstellen nicht
besetzen. Das liegt vor allem an
der demografischen Entwicklung
und am Trend zum Studium. Vor
20 Jahren zog es nur halb so viele junge Menschen an die Hoch-
schulen wie heute. Dabei sind
hohe Akademikerquoten wie in
den südlichen Ländern Europas
noch lange kein Garant für eine
geringe Jugendarbeitslosigkeit
und für eine florierende Wirtschaft. Eine Folge der Entwicklung hierzulande: Jährlich brechen mehr als 100.000 junge
Menschen ihr Studium ab. Wirtschaft und Industrie- und Handelskammern engagieren sich
dafür, auch diesen jungen Menschen neue Chancen in der Beruflichen Bildung zu geben.
Die Balance zwischen gut ausgebildeten Akademikern und hervorragenden Fachkräften ist das
Geheimnis unseres wirtschaftlichen Erfolges. Es muss gelingen,
dieses ausgewogene Verhältnis zu erhalten. Dazu müssen
der Wert und die Zukunftschancen der dualen Ausbildung fest
in den Köpfen von Eltern, Lehrern und Jugendlichen verankert
werden. Rund 330 Berufe bieten vielfältige Optionen für ein
erfülltes Berufsleben. Fortbildungen zu Meistern Fachwirten oder
Betriebswirten eröffnen hervorragende Verdienst- und Karrieremöglichkeiten, die denen von
Akademikern in nichts nachstehen. Die IHK-Organisation engagiert sich, den Wert der dualen Ausbildung und der Beruflichen Bildung insgesamt deutlich
zu machen. Damit unsere duale Ausbildung „Made in Germany“ und Exzellenz aus der Praxis
auch im 21. Jahrhundert ein herausragender Standortfaktor für
unser Land bleiben.
5
TITEL BILDUNG
„Bildung muss begeistern“
Was erwarten Unternehmen von den Schulabgängern? Und was können Schulabgänger von
den Unternehmen erwarten? Antworten aus
zwei Wiesbadener Unternehmen ganz unterschiedlicher Größen und Branchen.
Engagement in der Schule setzt Elisabeth Ganss voraus. Ebenso ist
es der Personalverantwortlichen beim internationalen Chemieunternehmen Dow Corning wichtig, dass sich die Bewerber auch außerhalb der Schule engagieren, sei es im Sport- oder Musikverein oder
in Jugendgruppen. Doch vor allem erwartet sie, dass die Jugendlichen
bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel dafür, dass
ihnen ihre Ausbildung Spaß macht: „Sie sollten eine Vorstellung von
dem Berufsbild haben, für das sie sich interessieren und bereit sein,
sich zu fordern, sich Dinge selbst zu erarbeiten, auch mal eine Phase durchzustehen, in der es nicht so leicht fällt.“ Besonders in einem
Produktionsbetrieb, wo Sicherheit eine große Rolle spielt, müssen die
Auszubildenden in der Lage sein, verantwortlich zu handeln. „Wir
nehmen die Jugendlichen ernst, und wir übertragen ihnen Verantwor6
tung“, sagt Ganss. Sie werden auch eingebunden, wenn das Engagement über das eigene Unternehmen hinausgeht, etwa bei Initiativen
wie den „WiesPaten“ oder „Wiesbaden engagiert“.
Das Chemieunternehmen, das am Standort Wiesbaden 350 Mitarbeiter beschäftigt, hat konzernweit Werte und Verhaltensstandards festgelegt – ob es um das Verhalten gegenüber Kunden und
Mitarbeitern geht, um Qualität oder um die Verantwortung gegenüber der Umwelt. Dieser „Code of Conduct“ sei allen präsent, sagt
Ganss, auch den Auszubildenden – nicht nur, weil er überall im Unternehmen ausliegt, sondern vor allem, weil sich Vorgesetzte und
Mitarbeiter regelmäßig zusammensetzen und Beispielfälle diskutieren: Etwa die Frage des Interessenkonflikts, wenn der Ehepartner bei einem Dienstleister arbeitet, den das eigene Unternehmen
beauftragt hat.
„Werte spielen schon in der Ausbildung eine große Rolle“, sagt
Ganss, Vorsitzende des IHK-Ausschusses „Gesellschaftliche Verantwortung“, den die Wirtschaft der Region im vergangenen Jahr
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
TITEL BILDUNG
Wertorientierungen: Pragmatisch, aber nicht angepasst
Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren (Angaben in %)
97
95
Gute Freunde haben
Gutes Familienleben führen
85
Eigenverantwortlich leben und handeln
85
79
Phantasie und Kreativität entwickeln
Fleißig und ehrgeizig sein
76
Das Leben in vollen Zügen genießen
72
Hohen Lebensstandard haben
63
55
Eigene Bedürfnisse durchsetzen
90
83
83
78
69
59
58
55
Sozial Benachteiligten helfen
37
38
An Gott glauben
Das tun, was die anderen auch tun
92
2010
2002
14
16
Quelle: 16. Shell Jugendstudie, Stand: 2010
Foto: Dollars/ Fotolia
ins Leben gerufen hat. Dieser beschäftigt sich unter anderem mit
der Frage, wie es gelingen kann, das Leitbild Ehrbarer Kaufleute bereits in Schule und Ausbildung zu verankern. Dabei geht es
nicht darum, über den Werteverfall der „Jugend von heute“ zu
lamentieren – diese Klage ist schon aus der Antike überliefert –,
sondern vielmehr darum, in Zeiten des Wertewandels Orientierung
geben zu können.
Neue Ansätze
für die Bildung sind gefordert
„Bildung soll Menschen stark machen für ihre Zukunft“, sagt Joe Kaiser, Inhaber der Wiesbadener Design- und Kreativagentur meerdesguten, dem das Thema auch als Prüfer bei der IHK am Herzen liegt.
Wie das gelingen kann? Mit neuen Ansätzen, fordert Kaiser: weg
von einer Lehre, die auf Informationen und Werkzeugbeherrschung
fokussiert ist, hin zur stärkeren Vermittlung von Werten, von grundsätzlichen Fähigkeiten und zur Förderung von Kompetenzen. „Bildung muss begeistern können, sie muss Neugier, Kreativität und das
Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten fördern. Sie muss auch FreiHESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
heiten geben für das Infragestellen, das Ausprobieren – und für das
Lernen aus eigenen Fehlern durch Scheitern im geschützten Raum.“
Angesichts der kurzen Halbwertszeit eng umgrenzter Fachqualifikationen benötigen Berufsanfänger fachliche Kompetenzen, die über ihre
Ausbildung hinausgehen, stellt Kaiser fest. „Insbesondere aber fehlen ihnen persönliche und operative Fähigkeiten.“ Seine Forderung
nach neuen Ansätzen in der Bildung untermauert der Agenturinhaber mit handfesten ökonomischen Gründen. Schließlich verschiebe
sich die Wertschöpfung im Hochlohnland Deutschland immer mehr
von arbeitsintensiver Produktion mit linearen Industrieprozessen hin
zu kreativen Leistungen wie Entwicklung und Forschung, Innovation und Design. „Und für dieses Wirtschaften der Zukunft brauchen
wir begeisterte Menschen, die Impulse setzen und diese dann auch
umsetzen.“
Dass sich das Bildungssystem samt seinen Zielen verändert, entspricht
auch den Wünschen der jungen Menschen, die derzeit ihre Ausbildung absolvieren und demnächst in den Beruf einsteigen, ist Kaiser
überzeugt. Schließlich sei die Bezeichnung „Generation Y“ für die Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen nicht einfach nur eine Fortschreibung der „Generation X“ – die ständige Frage nach dem „Warum?“,
Englisch „why?“, trägt sie schon im Namen. „Es geht um die Frage
nach Sinn und Sinnhaftigkeit im Tun, die als Motivation für ein wirklich starkes Engagement im Beruf an die Stelle reiner Existenzsicherung getreten ist.“ Diese klare Haltung stelle Anforderungen an das
Bildungssystem, vor allem aber auch an die Arbeitgeber. „Denn diese
müssen sich fragen: Warum sollten Menschen gerade bei uns arbeiten wollen?“ Darauf gelte es eine starke Antwort zu finden. „Denn
Mittelständler und Konzerne stehen angesichts des Nachwuchsmangels an Fachkräften vor einem eklatanten Zukunftsrisiko, wenn sie
potenzielle Arbeitnehmer nicht begeistern können. Deshalb braucht
nicht nur die Bildung, sondern brauchen auch Unternehmen und ihre
Marken ein starkes Warum für eine gute Zukunft.“
Text: Melanie Dietz, IHK Wiesbaden
IHK-Tipps für den Ausbildungsstart
Die Broschüre „Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern“ ist kostenfrei erhältlich im Service-Center der IHK Wiesbaden,
Wilhelmstraße 24-26, Telefon 0611 1500-0, info@wiesbaden.ihk.de.
Ein Verzeichnis der Ausbildungsbetriebe und -berufe in der Region
Wiesbaden findet sich unter www.ihk-wiesbaden.de/bildung
Über www.ihk-lehrstellenboerse.de finden Ausbildungsbetriebe und
Ausbildungsplatzsuchende zusammen: Hier können Jugendliche gezielt nach Ausbildungsplätzen und Dualen Studienplätzen suchen.
Daneben gibt es Informationen zu den jeweiligen Berufen und Bewerbungstipps.
7
TITEL BILDUNG
In Teilzeit zum Ausbildungsabschluss
Janine Frensko ist Mutter eines dreijährigen Sohnes. Und Janine Frensko ist Auszubildende zur
Bürokauffrau im zweiten Lehrjahr. Die 24-Jährige nutzt die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung.
Ausbildung in Teilzeit:
Janine Frensko und ihr Ausbilder Holger Zapf. | Foto: Andreas
Schlote
Zwei Mal pro Woche geht Janine Frensko zur Berufsschule, genau
wie ihre Ausbildungskollegen. Doch eins ist anders: Im Büro selbst
verbringt die junge Mutter weniger Stunden. Ihr Ausbilder dort ist
Holger Zapf, Gründer und Inhaber des Unit Yoga-Studios in der
Biebricher Allee in Wiesbaden. Nach drei Jahren wird die Auszubildende ihren Ausbildungsabschluss in der Tasche haben, genauso
wie ihre Kollegen, die ihre Zeit regulär in den Unternehmen verbringen. „Ich muss manchmal mehr nachfragen, komme aber sehr gut
zurecht“, sagt die junge Mutter. „Ich habe schon immer gearbeitet,
deshalb sind mir neue Arbeitsabläufe auch nicht fremd.“ Weil ihr
erster Betrieb in finanzielle Schwierigkeiten geriet, musste Frensko
nach dem ersten Jahr ein neues Ausbildungsunternehmen suchen.
Behilflich war ihr dabei der Wiesbadener Bildungsträger Deutsche
Angestellten-Akademie (DAA), über den die Ausbildung der 24-Jährigen auch läuft.
„Es gibt keine Altersgrenze für Auszubildende in Teilzeit“, sagt HansJürgen Götz. Er ist Ausbildungsberater bei der IHK für alle kaufmännischen Berufe. „Oft ist es auch so, dass Auszubildende ihre Lehre in
Vollzeit beginnen und die Teilzeit erst währenddessen beantragen.
Das Ausbildungsende ändert sich dadurch in der Regel aber nicht.“
Es gebe, so Götz, „zum Glück einige sozial engagierte Betriebe“, die
jungen Menschen eine solche Chance böten. So, wie Janine Frensko
Holger Zapf gefunden hat. „Wir sehen immer den Menschen und
schauen, ob er bei uns reinpasst“, sagt der Ausbilder und Yogalehrer.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
„Wir bieten ganz bewusst jungen Leuten auch mit schwierigen Lebensläufen eine Chance.“ Zusammen mit seiner Frau hat er vor sieben Jahren das Yoga-Studio in Wiesbaden gegründet. Beide bilden
deutschlandweit auch neue Yogalehrer aus. Daraus ist im vergangenen Jahr der zweite Standort von Unit Yoga in Hamburg hervorgegangen. In beiden Büros beschäftigt Zapf neun Mitarbeiter, drei Auszubildende und rund 40 Honorarkräfte. Für Janine Frensko haben sie den
Lernstoff „in kleinere Häppchen aufgeteilt“, sagt Zapf, sodass sie in
kürzerer Zeit zu bewältigen seien. Zudem wirke sich die Lebenserfahrung seiner Azubis positiv aus: „Sie sind viel engagierter und kennen
sich im Leben schon aus.“ In Wiesbaden gibt es außerdem für Alleinerziehende die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen über
den Bildungsträger FRESKO e. V. eine Teilzeitausbildung zu absolvieren. Dies geschieht im Auftrag der Stadt Wiesbaden. Die Auszubildenden verbringen 75 Prozent der Zeit im Vergleich zur regulären Ausbildung im Betrieb und erhalten 75 Prozent der Ausbildungsvergütung.
„Wichtig zu wissen ist, dass Teilzeitausbildung aber nicht zwingend
an einen Bildungsträger gebunden ist“, erklärt IHK-Ausbildungsberater Hans-Jürgen Götz. Jeder Betrieb kann dies in Absprache mit dem
Auszubildenden so einrichten, gerne auch in Absprache mit der IHK.
Einzige Voraussetzung: Der Betrieb muss wollen.
www.ihk-wiesbaden.de/teilzeitausbildung
Text: Anette Schminck, IHK Wiesbaden
9
TITEL BILDUNG
Mit Kochlöffel und Zahlen ins Management
Vincent Di Maria und Laurindo Gomes sind zwei von zehn Prüflingen, die ihre Weiterbildungsprüfung bei der IHK Wiesbaden so gut ablegten, dass sie sogar hessenweit die Besten waren. Wir haben
ihnen die Frage gestellt: Hat sich der Aufwand gelohnt?
„Unser Beruf ist nicht der
leichteste, aber der schönste“
„Heute ist eine gute Weiterbildung ein Muss“
Vincent Di Maria ist Koch. Im Jahr 2013 hat er eine Aufstiegsfortbildung absolviert und erfolgreich seine Küchenmeister-Prüfung bei der
IHK Wiesbaden abgelegt. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Küchenleiter ist der 38-jährige nun Operating Manager bei einem großen Automobilzulieferer mit Sitz in Coburg. Operating Manager als Koch?
Richtig gelesen! Der Nordbayer kocht heute nur noch gelegentlich
in den Küchen der sechs Betriebsrestaurants mit, die er für seinen
Arbeitgeber betreut. Er unterstützt die Küchenleiter, pflegt und baut
das Warenwirtschaftssystem aus, plant den Personalbedarf und stellt
Personal ein, verköstigt Produkte und entscheidet mit, was in den Küchen verarbeitet wird. Zudem unterstützt er mit seinem Know-how
Umbauten und Neubauten.
Di Maria hat es geschafft, vom Herd ins Management aufzusteigen.
In seinen vier zweiwöchigen Vorbereitungskursen auf die Küchenmeister-Prüfung hat er Kalkulationsaufschläge, Mitarbeitermotivation, betriebswirtschaftliches Denken, Aufbau und Führung eines Betriebes, Steuer- und rechtliche Rahmenbedingungen kennengelernt.
„Ich habe mich für die zweiwöchigen Kurse bei der IHK Wiesbaden
entschieden, weil es einfacher ist, so kurzfristig aus dem Betrieb fern
10
zu bleiben als dreieinhalb Monate Vollzeit“, sagt er. Warum er die
Doppelbelastung von Weiterbildung, Beruf und Privatleben mit Frau
und Tochter auf sich genommen hat? Danach muss man ihn nicht
lange fragen. Er habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, und
gelohnt hat sich auch der finanzielle Aufwand für Kurs, Prüfung und
Unterkunft von rund 8.000 Euro: „Der Abschluss als Küchenmeister
hat mir geholfen, meine jetzige Tätigkeit ausüben zu dürfen.“
Das Fachwissen
gewinnbringend einsetzen
Mit seiner fundierten Ausbildung steht er voll hinter dem Bildungsgedanken. Überall höre er, es gebe nicht mehr genug Auszubildende,
und die Abbrecherquote in der Gastronomie sei erschreckend hoch.
„Unser Beruf ist nicht der leichteste, aber für mich der schönste“,
sagt der Küchenmeister. „Wir müssen es wieder schaffen, die Jugend
für die Gastronomie zu begeistern und natürlich auch dementsprechend vernünftig zu bezahlen.“ Dies werde die Herausforderung für
alle Betriebe in der Zukunft sein. „Denn wir haben alle ein Recht auf
ein anständiges Essen – von Fachkräften gekocht und von Fachkräften serviert.“
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
TITEL BILDUNG
Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann
Weder Herd noch Gastronomie hat Laurindo Gomes im Sinn. Der
frischgebackene Bilanzbuchhalter beschäftigt sich vorwiegend mit
Zahlen. Seit 2007 ist er Leiter Finanzen und Controlling des Bereichs
Pharmaceutical Packaging bei der Mainzer Schott AG. „Ich habe mich
für die Weiterbildungsprüfung entschieden, weil ich mein Wissen up
to date halten wollte“, sagt der 45-Jährige, „vor allem, nachdem
das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Kraft getreten ist und ich
zwei Auslandsaufenthalte in den Vereinigten Staaten und der Schweiz
hinter mir hatte“. Besonders in Controlling- und Finanzthemen sei
„viel Bewegung drin“. Das erworbene Fachwissen möchte Gomes für
seinen Arbeitgeber nun gewinnbringend einsetzen und von anderen
Best Practices lernen.
Als Führungskraft ist er zentraler Ansprechpartner für alle Controllingund Finanzfragen innerhalb seiner Abteilung und für Wirtschaftsprüfer. Vom Cash-Flow-Management bis zur Vorbereitung von Verwaltungsratssitzungen erfüllt er alle betriebswirtschaftlichen Management-Aufgaben. Bis er den Titel Bilanzbuchhalter in der Tasche hatte,
musste Laurindo Gomes sage und schreibe sechs schriftliche und eine
mündliche Prüfung ablegen. Dazu gehören Fächer wie Kosten- und
Leistungsrechnung, Steuerrecht und Jahresabschlüsse. Rund zwei Wochen hat er sich pro Prüfungsfach im Urlaub und an Wochenenden
vorbereitet. Dazu kamen Vorbereitungskurse mit zwei bis drei Terminen pro Woche. Insgesamt 5.000 Euro hat ihn der Abschluss gekostet.
Mit der Doppelbelastung aus Job und Weiterbildung ist Gomes gut
zurechtgekommen: „Betriebswirtschaftliche Themen machen mir einfach Spaß. Ich empfand das viele neue Wissen als Bereicherung.“
Deshalb hat er sich auch aus freien Stücken dazu entschieden. „Heute
ist eine gute Weiterbildung ein Muss. Die Bereitschaft, private Freizeit
dafür zu opfern, muss gegeben sein“, sagt Gomes. Er erwartet auch
von seinen Mitarbeitern, dass sie sich für die Ausbildung von Nachwuchskräften einsetzen – und für die eigene.
Text: Anette Schminck, IHK Wiesbaden
Fotos: Privat (Di Maria), Schott AG (Gomes)
IHK-Weiterbildung
VAN HEES stellt Gütezusätze und Gewürzmischungen für Fleischund Wurstwaren her,
die wegen ihrer hohen
VAN
HEESund
stelltProdukGüteQualität
zusätze
und Handwerk
Gewürztivität bei
mischungen
für Fleischund Industrie
bevorund
Wurstwaren
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zugt eingesetzt
werden.
die wegen ihrer hohen
Seit mehr als 60 Jahren
Qualität und Produkist VAN HEES auf dem
tivität bei Handwerk
nationalen und interund Industrie bevornationalem Markt erzugt eingesetzt werden.
folgreich tätig.
Seit mehr als 60 Jahren
ist VAN HEES auf dem
nationalen und internationalem
Markt erI[dXdWgW`g`eSgX;ZdW
Fördermöglichkeiten für eine Weiterbildung.
Kontakt: Reinhard Offenbartl, Telefon 0611 1500-121,
r.offenbartl@wiesbaden.ihk.de
www.ihk-wiesbaden.de/bildung
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Während der Ausbildung lernt man die
unterschiedlichen Unternehmensbereiche des Ausbildungsbetriebes
kennen und erhält
unter anderem Einblicke in die Bereiche MaterialwirtAusbildung zur/zum
Industriekauffrau/-mann
aussagekräftigen
folgreich
tätig. Bewerbungsunterlagen.
VAN HEES GmbH
Personalabteilung
I[dXdWgW`g`eSgX;ZdW
8dSg6d AeeW`TZ^
aussagekräftigen
Tel 06123-708187 Bewerbungsunterlagen.
Postfach 110
65393 Walluf
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HEES GmbH
TWiWdTg`Y2hS`ZWWe
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Personalabteilung
iii hS`ZWWe Ua_
8dSg6d AeeW`TZ^
Tel 06123-708187
Postfach 110
65393 Walluf
TWiWdTg`Y2hS`ZWWe Ua_
iii hS`ZWWe Ua_
schaft, Einkauf, Personalwesen, Absatzwirtschaft (Vertrieb und Marketing) sowie Finanzwirtschaft (Rechnungswesen).
zur Unterstützung ab 1. September 2015 gesucht
Ihre Aufgaben
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Während der Ausbildung lernt man die
Beispiele für Fachabteilungen und typische Tätigkeiten
unterschiedlichen Unternehmensbereiche des Ausbildungsbetriebes
während
dererhält
Ausbildung:
kennen
und
unter anderem Einblicke in die Bereiche Materialwirtschaft,
EinkaufEinkauf, Personalwesen, Absatzwirtschaft (Vertrieb und Marketing)
sowie
Finanzwirtschaft
(Rechnungswesen).
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–BdXW`g`V4WiWdfW`ha`>[WXWdS`fW`S`YWTafW`
Ihre
Aufgaben
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Beispiele
für Fachabteilungen und typische Tätigkeiten
während
Marketingder Ausbildung:
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Einkauf
?WeeW`=a`YdWeeWEUZg^g`YW`
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–4WdW[fefW^^W`ha`;`Xad_Sf[a`e_SfWd[S^[W`
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–wTWdiSUZW`ha`>[WXWdfWd_[`W`
Personalwesen
Marketing
–7d_[ffW^`VWeBWdea`S^TWVSdXe
–B^S`g`YAdYS`[eSf[a`6gdUZXZdg`Yg`V=a`fda^^Wha`7hW`fe
–3`iW`Vg`YVWd;`efdg_W`fWVWdBWdea`S^TWeUZSXXg`Y
?WeeW`=a`YdWeeWEUZg^g`YW`
–4WiWdTWd_S`SYW_W`f
–4WdW[fefW^^W`ha`;`Xad_Sf[a`e_SfWd[S^[W`
–HWd^SYeg`V?WV[SVSfW`bÐWYW
Ihr Profil
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Personalwesen
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–7d_[ffW^`VWeBWdea`S^TWVSdXe
–;`fWdWeeWXdi[dfeUZSXf^[UZWLgeS__W`Z{`YWg`V
–3`iW`Vg`YVWd;`efdg_W`fWVWdBWdea`S^TWeUZSXXg`Y
kaufmännische Tätigkeiten
–4WiWdTWd_S`SYW_W`f
–L[W^efdWT[Y]W[f7`YSYW_W`fLghWd^{ee[Y]W[fg`V
Ihr
Profil
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–YgfW=W``f`[eeW[`VWd3`iW`Vg`Yha`?EAXÏUW
–;`fWdWeeWXdi[dfeUZSXf^[UZWLgeS__W`Z{`YWg`V
kaufmännische Tätigkeiten
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–EbS˜S_3dTW[fW`[_FWS_
Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik
VAN HEES stellt Gütezusätze und Gewürzmischungen für Fleischund Wurstwaren her,
die wegen ihrer hohen
Qualität und ProdukVAN HEES stellt Gütetivität bei Handwerk
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zur Unterstützung ab 1. September 2015 gesucht
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie werden von Beginn an in unser
Ausbildung zurabwechslungsreiches
FachkraftTagesgeschäft
für Lebensmitteltechnik
eingebunden. Dabei wird die
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Die IHK Wiesbaden berät über Abschlüsse, Bildungsangebote und
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manuelle Arbeit durch moderne Maschinen und Hilfsmittel unterstützt.
Während
der Ausbildung
lernen Sie 2015
die unterschiedlichsten
Abteilungen
zur
Unterstützung
ab 1. September
gesucht
kennen. Dazu gehören unter anderem die Warenannahme, die
Abfüllung, das Labor und unsere Flüssigproduktion.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie werden von Beginn an in unser
abwechslungsreiches Tagesgeschäft eingebunden. Dabei wird die
Ihre Aufgaben
manuelle
Arbeit durch moderne Maschinen und Hilfsmittel unterstützt.
Während der Ausbildung lernen Sie die unterschiedlichsten Abteilungen
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kennen. Dazu gehören unter anderem die Warenannahme, die
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Verpackungseinrichtungen
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selbständigen Arbeiten
11
TITEL BILDUNG
„Zeit in den Nachwuchs investieren“
Fachkräfte sind nicht nur in Großunternehmen gesucht. Dass auch kleinere Betrieben der qualifizierte Nachwuchs ausgeht, stellt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung fest: Demnach berichteten zwischen 46 und 60 Prozent von Problemen bei der Stellenbesetzung. Ein Blick in die Region
Wiesbaden.
Gabriele Werle-Schmid,
Inhaberin
Unternehmen: WeitSicht strategische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wiesbaden
Branche: Unternehmensberatung
Problemstellung: Aus meinen Beratungen
weiß ich, dass viele kleine Unternehmen mit
der Gewinnung von Fachkräften zu kämpfen haben. Wie können kleine Betriebe ohne
groß angelegte Kampagnen oder Headhunter neue Mitarbeiter finden?
Fachkräftesicherung: Kleine Unternehmen konkurrieren auch bei der Mitarbeitersuche mit anderen Betrieben der gleichen
Branche. Häufig fehlt eine klare Unternehmenspositionierung, um für potenzielle Mitarbeiter interessant zu werden. Ein Perspektivenwechsel hilft weiter: Warum soll sich
ein Mitarbeiter gerade für mein Unternehmen begeistern? Faktoren wie Arbeitsklima,
persönliche Wertschätzung, flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf
setzen bei potenziellen Mitarbeitern wichtige Akzente.
12
Dr. Petra StahlschmidtAllner, Geschäftsführerin
Unternehmen: GOBIO GmbH Institut für
Gewässerökologie und angewandte Biologie, Aarbergen
Branche: Biotechnologie
Problemstellung: Wegen unserer Forschungsarbeit müssen wir viele behördliche
Genehmigungsverfahren durchlaufen, um
zum Beispiel im Bereich Gentechnik neue
Verfahren entwickeln zu können. Das erfordert von meinen Mitarbeitern die Bereitschaft, ihr Fachwissen auch für administrative Zwecke einzusetzen. Auf behördlicher Seite stellen wir auch einen Fachkräftemangel
fest, der zu einer Verzögerung der Prozesse
führt. Generell sind Fachkräfte für hochspezialisierte Unternehmen der Biotech-Branche
unerlässlich, unabhängig davon, ob sie in
Administrationen oder in der Praxis arbeiten.
Fachkräftesicherung: Wir arbeiten eng
mit der Hochschule Fresenius zusammen
und waren zum Glück bis heute noch nicht
mit einem Fachkräftemangel konfrontiert. Ich
denke, dass man als Unternehmer auch Zeit
in den Nachwuchs investieren muss. Wir betreuen Studierende bei Ihrer Bachelor- oder
Masterarbeit und bieten auch Fachpraktika
für Schüler an.
Tobias Derucki,
Geschäftsführer
Unternehmen: innovapps GmbH, Wiesbaden
Branche: IT-Dienstleistungen
Problemstellung: In der IT-Branche fehlen
gut ausgebildete Informatiker. Das hat zur
Folge, dass der Wettbewerb um Fachkräfte
enorm hoch ist. Auf sehr viele Stellenangebote entfallen wenige Bewerber. Ich habe
gemerkt, dass wir bei Innovapps mit zunehmendem Unternehmenserfolg und Bekanntheitsgrad auch mehr Initiativbewerbungen
erhalten und Interesse bei Fachkräften wecken. Von daher schätze ich die Fachkräftegewinnung für Newcomer als eher schwierig ein.
Fachkräftesicherung: Im Vergleich zu großen Unternehmen und Konzernen haben wir
flexiblere und individuellere Möglichkeiten
auf die Mitarbeiter einzugehen. Wir unterstützen zum Beispiel bei Wohnungssuche
oder Bezuschussen die Kosten für Kinderbetreuung. Jeder Mitarbeiter kann außerdem
einen Firmenwagen nutzen. Generell ist mir
die Work-Life-Balance meiner Mitarbeiter
wichtig.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
TITEL BILDUNG
Corina Knoll, Inhaberin
Thomas Barella, Mitglied der
Geschäftsleitung
Unternehmen: Schloss Reinhartshausen
Kempinski, Eltville
Branche: Hotellerie
Problemstellung: Bei uns arbeiten zurzeit
90 Mitarbeiter inklusive Auszubildenden. Wir
haben zwar 26 Azubis, viele Stellen bleiben
aber offen. Uns fehlt der Nachwuchs für die
Berufe Hotelfachleute und Koch. Auch im Bereich Service suchen wir immer neue Mitarbeiter und können unseren Personalbedarf
nicht adäquat decken. Ich glaube, dass das
ein klassisches Problem der gesamten Branche ist. Die Jobs im Service-Bereich rangieren eher im niedrigen Lohnsegment und
sind häufig mit unattraktiven Arbeitszeiten
verbunden.
Unternehmen: CK GmbH
Branche: Textileinzelhandel
Problemstellung: Ich stelle fest, dass sich
die Ausbildungspraxis in unserer Branche
geändert hat. Der reine Verkauf wird größtenteils nicht mehr gelehrt und das Bild eines klassischen Verkäufers ist tendenziell nur
noch bei der Generation 50 Plus zu finden.
Gerade die gute Beratung ist im Einzelhandel wichtig, damit man sich vom E-Commerce abheben kann.
Fachkräftesicherung: In meinen vier Filialen arbeiten insgesamt 14 Mitarbeiter. Eine
eigene spezialisierte Ausbildungsabteilung
ist für die Größe meines Unternehmens leider nicht darstellbar. Aus diesem Grund versuche ich selbst meinen Mitarbeitern Werte
wie Teamfähigkeit, strukturiertes Arbeiten Fachkräftesicherung: Im Bereich Küoder eine individuelle Kundenberatung zu che arbeiten wir mit internationalen Ausbilvermitteln.
dungsstätten
um1 konstant auch
IHK_ANZ_1420_179x63_PersonalfachK_V2_4c_IHK
14.01.15zusammen,
11:59 Seite
Geprü fter Personalfachkaufmann
Geprü fte Personalfachkauffrau
in Zusammenarbeit mit
den Personalbedarf in jenem Segment abdecken zu können. Immerhin können wir die
Fachkräfte für Führungspositionen größtenteils über den Verbund der Kempinski-Hotels
akquirieren. In jenem Pool befinden sich aktuell 76 Hotels.
Aufgezeichnet von: Aline Schütz, IHK Wiesbaden
Fotos: Stephan Müller und Andreas Schlote
IHK-Info
Die IHK Wiesbaden unterstützt bei der
Fachkräftesicherung, nennt Ansprechpartner und berät zur Rekrutierung von Mitarbeitern aus dem Ausland. Zusammen mit
den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden stellt
sie unter dem Titel „Wiesbadener Pioniere“ vor, welche Wege Unternehmer aus der
Region zur Fachkräftesicherung gehen.
www.ihk-wiesbaden.de, Dok.-Nr. 13545
Fachkräftesicherung
Engpässe bei der Stellenbesetzung stellt
das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, kurz KOFA, vor allem in Berufen fest,
die typischerweise eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen. Die Betrieb
reagieren offenbar und haben seit 2008
verstärkt in die Ausbildung investiert.
www.kofa.de
onlrignaneg
Leh
Online-Lehrgang mit sechs Präsenztagen
in 6 Monaten zur IHK-Prüfung
IHK-Akademie Koblenz e.V.
Josef-Görres-Platz 19 · 56068 Koblenz · Telefon 02 61 3 04 71 - 16
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HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Akademie Koblenz
13
TITEL BILDUNG
Nachwuchs aus dem Ausland
Unternehmen, die Praktikanten aus dem Ausland suchen, können diese mit Hilfe der Studentenorganisation AIESEC finden. Das Lokalkomitee Mainz/Wiesbaden vermittelt vor allem IT-Studierende.
Foto: william87 / Fotolia
Ivan Maloparac aus Serbien entwickelte während seines Studiums
werbefinanzierte Webseiten. Seit fünf Monaten unterstützt er mit
seinem so erworbenen Know-how den Wiesbadener IT-Dienstleister
ilexius GmbH. Rossana Bermudez aus Kolumbien entwickelt für die
Wiesbadener Naturschutz-Organisation Naturefund ein mobiles Zahlungssystem. Der gemeinnützige Verein kauft weltweit Land, um Lebensräume für die Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu bewahren. Nach
einem Jahr Erfahrung bei Naturefund entschloss Bermudez sich, im
nächsten Wintersemester ihren Master in Deutschland zu machen.
Malgorzata Skonka aus Polen kam im Sommer 2013 über AIESEC in
die deutsche Niederlassung der Elisabeth Arden GmbH nach Wiesbaden. Seither begleitet sie die Expansion des Unternehmens und wurde
im Februar in Festanstellung übernommen. Für sie stellten sich ihre
Deutschkenntnisse als Schlüsselqualifikation heraus.
Von der Auswahl der
Bewerber bis zur Abreise
Dies sind drei Beispiele erfolgreicher Praktikanten-Vermittlungen der
internationalen Studentenorganisation AIESEC, deren Lokalkomitee in
Mainz/Wiesbaden sich im Jahr 2012 gegründet hat. Derzeit kooperiert
dieses mit 20 Unternehmen aus den beiden Landeshauptstädten. „Zumeist vermitteln wir hier in der Region Studierende oder Berufsanfänger
aus dem IT-Bereich, aber wir können in unserem Pool auf Studierende
aller Richtungen zurückgreifen“, sagt die Vizepräsidentin des Lokalko14
mitees, Canan Dogan. Die lokale Arbeitsgruppe setzt sich aus Studierenden der
Universitäten und Hochschulen in Mainz
und Wiesbaden zusammen; Schwerpunkte bilden die Johannes-Gutenberg-Universität und die Hochschule RheinMain. „Unser Ziel ist es, Partner erster Wahl bei Wiesbadener Unternehmen zu sein, wenn es
um die Besetzung von Praktikanten- und
Absolventenstellen geht“, sagt der Präsident der Lokalkomitees, Denys Lauster. Er
steht dem Gremium seit September 2014
vor; jährlich wählen die Studenten von
AIESEC Mainz/Wiesbaden einen neuen,
siebenköpfigen Vorstand. AIESEC ist mit
100.000 Mitgliedern an 2.400 Universitäten weltweit aktiv.
Der Verein vermittelt Praktikanten aus 124 Ländern für mindestens
sechs bis maximal zwölf Monate. Die Organisation betreut diese von
der Auswahl der Bewerber bis zu deren Abreise: Beim ersten Termin
gibt das Unternehmen Kriterien wie Sprach- und Fachkenntnisse an,
die ein Praktikant erfüllen soll. Die AIESEC-Mitarbeiter wählen dann
aus ihrem 5.000 Bewerber umfassenden Pool fünf geeignete Bewerber aus und führen erste Interviews. Die Ergebnisse dieser werden
dem Unternehmen präsentiert. „Auch die Gehaltsverhandlungen führen wir für die Praktikanten. Ab dem vierten Monat müssen diese mindestens den gesetzlichen Mindestlohn erhalten“, sagt Vizepräsidentin
Dogan. Sie und ihre ehrenamtlichen Kollegen organisieren eine Unterkunft für die Praktikanten, erledigen zum Beispiel den ersten Einkauf
und Behördengänge mit ihnen, vernetzen sie in Deutschland. Bis zum
Abschied wird jeder Praktikant von zwei hiesigen Betreuern – einem
„Buddy“ und einem „Account Manager“ – unter die Fittiche genommen. Das kommt auch den gastgebenden Unternehmen zugute.
Text: Anette Schminck, IHK Wiesbaden
AIESEC
Kontakt zu AIESEC Mainz-Wiesbaden: Gina Koenemann, Vice
President for Incoming Global Internship Program, vpigip.mainz@
aiesec.de, https://aiesec.de
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Energieträger der Zukunft:
TITEL BILDUNG
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HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
15
TITEL BILDUNG
Sicher. Richtig. Spannend:
Ausbildung bei der SV.
Was auch passiert:
16
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Aus- und Weiterbildung | VerlagsFocus
III
TITEL BILDUNG
„Schule und Wirtschaft als Partner“
Prof. Dr. Alexander Lorz ist seit gut einem Jahr hessischer Kultusminister. Die Hessische Wirtschaft sprach
mit ihm über das neue Bündnis für Ausbildung und die Vermittlung ökonomischer Grundlagen.
Am 3. März wurde das neue Bündnis für Ausbildung in Hessen zwischen der Landesregierung, der Wirtschaft und weiteren
Partnern besiegelt. Was versprechen Sie sich davon?
Prof. Dr. Alexan-
Eine fundierte Ausbildung gehört zu den tragenden Säulen für die
Fachkräftesicherung. Mit dem Bündnis für Ausbildung wurden konkrete Ziele vereinbart. Parallel dazu findet unser Bildungsgipfel statt.
Beide sind sehr eng miteinander verbunden und zum Teil mit denselben Akteuren besetzt. Wir nehmen im Kultusministerium sowohl die
Verabredungen des Bündnisses als auch die aus der Arbeitsgruppe
des Bildungsgipfels auf. Insbesondere im Bereich der Berufs- und Studienorientierung arbeiten wir auf Basis des Erlassentwurfes, der jetzt
schon im Verfahren ist. Und es wird einige längerfristige Projekte geben, die wir auf dieser Basis angehen wollen.
bevor er hessischer
der Lorz (CDU)
war Staatssekretär,
Kultusminister wurde. Der 49-jährige
Jurist schrieb seine Promotion über
Kant und die Menschenrechte
und
habilitierte im Öffentlichen Recht.
Sein Abitur legte er
an der Diltheyschu-
Welche längerfristigen Projekte sind das?
Da geht es zum einen um die curriculare Verankerung der Berufsund Studienorientierung in allen Schulformen. Der neue Erlass bezieht ausdrücklich den gymnasialen Bildungsgang mit ein und wird
dort einen Schwerpunkt bilden. Wir wollen außerdem das Beratungssystem mit Lehrerinnen und Lehrern verstärken, damit die
Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule den Weg durch die Vielfalt unseres Bildungssystems
optimal nehmen können.
Inwieweit sind die Lehrer dafür geschult? Um Hilfestellungen
bei der beruflichen Orientierung geben zu können, sollten sie
zumindest wissen, wie es in einem mittelständischen Betrieb
zugeht. Welche Überlegungen haben Sie dazu angestellt?
Der Erlass ist der erste Schritt. Wir werden Fortbildungen für Lehrkräfte in Zusammenarbeit mit Partnern wie der Arbeitsagentur anbieten.
Bei rund 60.000 Lehrerinnen und Lehrer dauert das aber eine ganze
Weile. Ganz wichtig sind uns die Kooperationen und Partnerschaften
zwischen Schule und Wirtschaft. Denn abstrakt etwas zu hören ist eine Sache, konkret etwas zu erleben ist eine ganz andere.
Gibt es schon detaillierte Pläne oder ist noch alles in der Entwicklung?
Mit der neuen Lehrkräfteakademie werden wir jetzt im April systematisch starten. Die Fortbildung zur Berufsorientierung wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Das ist ein langfristiges Vorhaben, weil
Veränderungen in der Lehrerbildung generell einen langen Atem voraussetzen.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
le in Wiesbaden ab.
Was halten Sie davon, Lehrer zu einem Praktikum in einem Betrieb zu verpflichten, damit sie ein aktuelles Bild der Wirtschaft
erhalten?
Von einer Pflicht halte ich nichts, denn wenn die richtige Einstellung
dazu fehlt, ist nichts gewonnen. Gerne unterstütze ich aber diesen
Gedanken, wenn die Wirtschaft dafür genug Praktikumsplätze bereitstellt. Danach müssten spezielle Programme konzipiert werden.
Im Bündnis für Ausbildung wurde festgeschrieben, dass alle
Haupt- und Realschüler ab 2017 in der 7. Klasse an einer Kompetenzfeststellung teilnehmen. Soll dabei auch eine praxisnahe ökonomische Bildung vermittelt werden, wie von der Wirtschaft seit Jahren gefordert?
Die curriculare Verankerung der ökonomischen Bildung findet im
Haupt- und Realschulbildungsgang schwerpunktmäßig im Fach Arbeitslehre statt. Angebote wie Ihr IHK-Wirtschaftsführerschein sind
eine gute und sinnvolle Ergänzung. Mit der Einführung des Faches
Politik und Wirtschaft in den hessischen Gymnasien hat der Anteil der
ökonomischen Inhalte deutlich zugenommen. Aber der praktische Bezug lässt sich nur herstellen, wenn wir echte Praxisnähe schaffen. Gute Initiativen dafür sind beispielsweise der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft oder das Multiplikatorennetzwerk ökonomische Bildung. Diese
wird das Kultusministerium weiterhin unterstützen.
17
TITEL BILDUNG
Bereits jetzt melden Schulen an die hessischen IHKs, dass für
den Besuch von Messen, die Organisation von Praktika und Projekten, für die Kompetenzfeststellungen und weitere Aspekte
des entsprechenden Erlasses keine Ressourcen zur Verfügung
stehen. Ist der Erlass also nur ein Papiertiger?
Das Leitbild ehrbarer Kaufleute ist in Zeiten von CSR-Berichtspflichten und geforderten Nachhaltigkeitsstrategien aktueller
denn je. Es taucht jedoch in keinem Lehrbuch auf. Welche Möglichkeiten haben Sie, das Thema frühzeitig in den Lerninhalten
zu integrieren?
In den Schulen ist vieles möglich. Die Berufsorientierung soll integriert im Unterricht stattfinden. Entsprechende Materialien erhalten
die Schulen gestellt. Unser Leitprogramm ist das Gütesiegel Berufsund Studienorientierung, für dessen Erwerb jedes Jahr eine zweistellige Zahl von Schulen Zeit und zusätzliche Arbeit investiert. In Hessen
gibt es eine 105-prozentige Lehrerversorgung – so viel wie in keinem
anderen Bundesland. Die Ressourcen sind also da. Es ist nur eine Frage der Priorisierung.
Zunächst einmal finde ich es sehr schön, dass Sie an dieser Begrifflichkeit und an diesem altdeutschen Leitbild festhalten, welches dem
deutschen Wirtschaftsleben zugrunde liegt. Ich stimme Ihnen zu, dass
das mit in die ökonomische Bildung gehört und Teil der Werteorientierung sein sollte. Ich bin gerne bereit, diese Anregung in die Gespräche
mit den Schulbuchverlagen hineinzutragen.
Unternehmen benötigen Fachkräftenachwuchs besonders im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die MINT-Förderung ist
daher ein wichtiges Anliegen. Nach wie vor interessieren sich zu
wenige junge Menschen für solche Berufe. Offenbar ist das Brett,
was da gebohrt werden muss, sehr dick. Gibt es neue Konzepte?
Wie unterstützt Ihr Ministerium den für viele Arbeitnehmer so
wichtigen Ausbau der Ganztagsbetreuung? Hessen könnte ja
versuchen, hier Spitzenreiter aller Bundesländer zu werden...
Der Ausbau der Ganztagsbetreuung genießt bei uns in dieser Legislaturperiode eine ganz hohe Priorität. Unser Ziel ist es bis zum Jahr
2019 eine Bildungs- und Betreuungsgarantie für alle Grundschulkinder von 7:30 Uhr bis 17 Uhr an fünf Tagen die Woche sicherzustellen.
Dafür müssen wir in zusätzliche Lehrerstellen
„In den Schulen ist vieles möglich. Die Berufsorientierung investieren. Gleichzeitig wollen wir die Kommunen und freien Träger mit an Bord nehmen.
soll integriert im Unterricht stattfinden.“
Das ist ein sehr ambitioniertes Projekt. Aber wir
Wir haben in Hessen durchaus schöne Erfolge erzielt. Insbesondere tun es, weil es uns wichtig ist und nicht, weil wir uns mit anderen
bei den naturwissenschaftlichen Fächern und der Mathematik haben Bundesländern messen wollen.
wir das Interesse der Jugendlichen kontinuierlich erhöht. 25 Prozent
der Schülerinnen und Schüler belegen einen mathematisch-naturwis- Sie haben die Finanzierung der Schulsozialarbeit auf neue Füße
senschaftlichen Leistungskurs. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 16 gestellt und vereinheitlicht. Künftig können Schulen beim Einsatz
Prozent. Wir bohren also fleißig an dem Brett. So ist Mathematik für von Sozialpädagogen selbständiger agieren. Mit welchen MessGrundschullehrkräfte inzwischen ein verpflichtendes Fach. Wir haben größen überwachen Sie, inwieweit solche UnterstützungsangeProgramme wie MINT-Camps, Schülerlabore, das Schülerforschungs- bote angewandt oder abgelehnt werden? Mit welchen Schulträzentrum Nordhessen, viele Wettbewerbe unter Beteiligung der ent- gern haben Sie schon Rahmenvereinbarungen getroffen?
sprechenden Wirtschaftsverbände. Wir sind also auf einem guten Bis jetzt haben wir Vereinbarungen getroffen mit den Landkreisen
Weg, den wir in der jetzigen Form weitergehen wollen.
Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner. Die Landkreise SchwalmEder und Waldeck-Frankenberg sind gefolgt. Dort bestanden jeweils
schon vorher spezielle Vereinbarungen über die Förderung der Schulsozialarbeit. Es kommen schon die ersten Anfragen aus der Stadt
Wiesbaden und auch aus dem Main-Kinzig-Kreis. Da dieses Angebot
erst seit diesem Schuljahr besteht, müssen es die Schulen und die
kommunalen Partner aber erst noch realisieren. Die Schulen können
nun selbst entscheiden, wofür sie die Lehrerressourcen, die über die
100-prozentige Grundunterrichtversorgung hinausgehen, einsetzen.
Sie können sie zur Hälfte und die sozialindizierte Lehrerzuweisung sogar voll für sozialpädagogische Fachkräfte einsetzen, aber eben auch
für andere Lehrerstellen. Wir beobachten diesen Prozess sehr genau.
Interview: Gordon Bonnet, IHK Wiesbaden
Foto: Paul Müller
18
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
TITEL BILDUNG
Von Bewerbertraining bis Mentorenprojekt
Junge Unternehmer und Führungskräfte unterstützen Jugendliche gezielt auf dem Weg von der
Schule in den Beruf: Das Thema Bildung spielt bei den Wirtschaftsjunioren eine wichtige Rolle.
Rund 300.000 Arbeitsplätze und 35.000 Ausbildungsplätze verantworten die mehr als 10.000 Mitglieder der Wirtschaftsjunioren
Deutschland. Bildung ist für den bundesweit größten Verband junger Unternehmer und Führungskräfte daher ein zentrales Thema.
Denn angesichts des demografischen Wandels stellt sich die Frage,
wie viele gut gebildete und ausgebildete Menschen als Mitarbeiter
künftig zur Verfügung stehen.
Gegenüber der Politik vertreten die Wirtschaftsjunioren eine Reihe
von Forderungen unter dem Motto „Faire Bildungschancen bieten“. Dazu gehören die Aufwertung von Lehrer- und Erzieherberufen, der kostenlose Besuch von Kitas und Kindergärten in allen Bundesländern, die Vergleichbarkeit von Schulformen und Bildungsqualität, zentrale Prüfungen sowie Ganztagsschulen und
Pflichtvorschuljahr. Die Wirtschaftsjunioren stellen aber nicht nur
Forderungen, sondern unterstützen junge Menschen bundesweit
durch eine Vielzahl von Projekten gezielt beim Übergang von der
Schule in den Beruf. Bei den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden gibt es
ein eigenes Ressort „Wirtschaft und Bildung“, das Projekte rund um
das Thema Bildung entwickelt und umsetzt: Seit Jahren unterstützen
die Wirtschaftsjunioren die IHK während der Ausbildungsmesse. Dort
können sich Jugendliche über Ausbildungsberufe und Unternehmen
informieren. Die Wirtschaftsjunioren stellen dabei Kontakte zwischen
Ausbildungsbetrieben und potenziellen Bewerbern her, stehen für Expertengespräche zur Verfügung und haben auch schon Bewerbertrainings während der Messe durchgeführt.
Die Bewerbertrainings sind der Klassiker unter den Projekten. Dabei
durchlaufen die Teilnehmer – jüngst zum Beispiel Schüler der Erich
Kästner Schule in Wiesbaden-Schierstein – alle Stationen eines Bewerbungsprozesses, von der Prüfung der schriftlichen Unterlagen über einen Test bis hin zum simulierten Bewerbungsgespräch. Die Junioren
möchten mit ihrem Angebot nicht in Konkurrenz zu anderen Anbietern solcher Trainings treten und konzentrieren sich daher meist auf Ju-
Ausbildung und Studium bei tegut…
Damit kann ich rechnen.
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HESSISCHE WIRTSCHAFT | Aprilnt2015
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19
TITEL BILDUNG
gendliche, die nicht in das reguläre Raster für solche Trainings passen.
So wurden beispielsweise Bewerbertrainings mit der Schule am Geisberg organisiert, an der verhaltensauffällige Schüler unterrichtet werden, ebenso mit dem Jugendmigrationsdienst in Idstein. Für 2015 ist
geplant, das Angebot der Bewerbertrainings um einen Workshop zum
Thema „Stil und Etikette“ zu ergänzen.
Information und Motivation
für Jugendliche
Darüber hinaus hat das Ressort „Bildung und Wirtschaft“ auch schon
langfristigere Projekte organisiert. Im Jahr 2011 entstanden in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Schülerfirma“ an der
Kellerskopfschule in Wiesbaden-Naurod eine Informationsbroschüre mit dem Titel „Steps-to-Future“. In der Broschüre bereiteten die
Schüler das fachliche Know-how der Junioren zu einer Vielzahl von
Themen in anschaulichen Texten auf: von Bewerbung und Vorstellungsgespräch über Versicherungen, Verhalten am Arbeitsplatz, Lebenshaltungskosten, das erste Auto und die erste Wohnung bis zum
verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten im Internet.
Mit hohem persönlichem Einsatz war das Mentorenprojekt mit der
Heinrich-von-Kleist-Schule verbunden: Sieben Wirtschaftsjunioren stellten sich ein Schuljahr lang als Mentor für einen Jugendlichen im Alter
zwischen 12 und 15 Jahren zur Verfügung. Die Unterstützung reichte
dabei vom Zuhören über gemeinsame Freizeitaktivitäten als Alternative zu Computer und Fernseher bis zur Nachhilfe. Ziel war es, den Jugendlichen ein positives Vorbild und Motivation zu geben, um ihre persönlichen Herausforderungen anzugehen und ihr Selbstbewusstsein zu
stärken. Gemeinsam mit den Mentoren und den Schulsozialarbeitern
renovierten die Jugendlichen im Lauf des Projekts die Räume der Schulsozialarbeit an ihrer Schule, finanziert von den Wirtschaftsjunioren.
Text: Mathias Gundlach, Kommunikationsagentur Fauth & Gundlach und Wirtschaftsjunioren Wiesbaden
IHK-Tipp
Schulen, die sich für ein Bewerbertraining oder ein anderes Projekt mit den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden interessieren, wenden sich an Viktoria Dornbusch bei der IHK Wiesbaden unter Telefon 0611 1500-155 oder per E-Mail v.dornbusch@wiesbaden.ihk.de
Die Aus- und Weiterbildungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit.
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20
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Die PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG, mit Sitz in Walluf bei Wiesbaden, ist Marktführer bei der komplexen Betreuung von
Fahrzeugflotten. Neben führenden Banken, Importeuren und Autoherstellern bauen mittlerweile in Deutschland rund 70% der
Fahrzeugvermieter, Leasinggesellschaften und Flottenbetreiber auf unsere Dienstleistungen.
Der Erfolg unseres Unternehmens basiert maßgeblich auf dem persönlichen Engagement und dem fachlichen Know-how unserer Mitarbeiter. Sie setzen sich seit mehr als 25 Jahren für unseren Qualitätsanspruch ein und bauen ihn beständig weiter aus.
Erfolgreicher Nachwuchs made by PS-Team
Ab dem 01. August 2015 bieten wir Ihnen den perfekten Start in Ihre berufliche Zukunft – mit folgenden Ausbildungsgängen und
dualen Studienangeboten:
- Fachinformatiker/in mit Schwerpunkt Systemintegration
- Kaufmann/-frau für Büromanagement
- Dienstleistungsmarketing (Duales Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts in Kooperation mit der DHBW Mannheim)
Unsere Dienstleistungsprodukte rund um das gewerblich genutzte Fahrzeug sind sehr vielfältig. Genau so vielfältig sind die
Aufgabenbereiche, in denen unsere dualen Studenten und Auszubildenden bei PS-Team arbeiten können: So engagieren Sie
sich beispielsweise gewinnbringend in unserer Kundenbetreuung, leisten wertvolle Unterstützung in der Fahrzeugdisposition
oder setzen in der Buchhaltung gekonnt Ihr Gespür für Zahlen ein. Darüber hinaus begleiten unsere dualen Studenten anspruchsvolle Projektaufgaben und gestalten aktiv Prozessverbesserungen mit. Wichtig ist uns, dass Sie in den verschiedenen
Ausbildungssituationen nach kurzer Einarbeitung schnell selbstständig arbeiten können und somit ein wertvoller Teil des PSTeams werden.
Von Anfang an schulen wir intensiv Ihre Kompetenz in fachlicher, sozialer und methodischer Hinsicht. Sie jeden Tag aufs Neue
zu fördern und Ihnen mit dem unmittelbaren Einbezug in den Tagesablauf einen wertvollen Praxisbezug zu ermöglichen – das
ist unser Anspruch!
Klar, Sie sind gefordert, sollen Eigeninitiative zeigen, doch Sie stehen mit Ihren Fragen nie allein da. Ihre Entwicklung ist uns in
beruflicher wie persönlicher Hinsicht ganz wichtig. Ein weiteres Ziel ist es, unsere Auszubildenden und dualen Studenten nach
erfolgreicher Abschlussprüfung bzw. erfolgreichem Studium in ein weiterführendes Arbeitsverhältnis zu übernehmen.
Wenn Sie mindestens einen guten Realschulabschluss (für das duale Studium: mindestens Fachhochschulreife) mitbringen,
Spaß am Lernen haben, kundenorientiertes Denken, gute kommunikative Fähigkeiten und Zuverlässigkeit zu Ihren Stärken
zählen und selbstständiges Arbeiten für Sie eine Herausforderung darstellt, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen
vorzugsweise per E-Mail an:
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Ob Mischkies oder Schamotterohre – Produkte von Reichwein
stecken auch in diesem berühmten Jugendstilbad. Kein Wunder:
Wiesbadener Bauherren konnten sich bereits 1913 auf die Fachkompetenz und den freundlichen Service rund um Baustoffe verlassen.
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Ihre Ansprechpartner:
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KALLE-ALBERT
Das Bildungszentrum Kalle-Albert gehört zur InfraServ Wiesbaden, der
Betreibergesellschaft des Industrieparks Kalle-Albert. Gemeinsam mit
den am Standort angesiedelten Unternehmen bilden wir jährlich über 50
neue Azubis aus. Nutzen Sie unser Knowhow, unsere Einrichtungen und
profitieren Sie von unserem Unternehmensnetzwerk.
•
Ausbildungsberufe 2015
• Anlagenmechaniker/-in
• Chemielaborant/-in
• Chemikant/-in
• Elektroniker/-in
• Industriemechaniker/-in
• Kaufmann/-frau für Büromanagement
• Konstruktionsmechaniker/-in
• Mechatroniker/-in
• Produktionsfachkraft Chemie
• Zerspanungsmechaniker/-in
Duale Studiengänge
• Bachelor of Engineering (B. Eng.)
Elektrotechnik
• Bachelor of Science (B. Sc.)
Systems Engineering
Weiterbildungsseminare
• Ausbilderseminare (AEVO)
• Industriemeister Chemie
• Produktionsfachkraft Chemie
• Chemikant/-in
• EDV (z. B. Office)
Bildungszentrum Kalle-Albert * Biebricher Straße 88 * 65203 Wiesbaden * http://www.bizka.de
TITEL BILDUNG
Ausbildungsmesse auf dem IHK-Campus
Bei der Ausbildungsmesse 2015 kommen Jugendliche, Lehrer, Eltern und Unternehmer am 24. und
25. April erstmals auf dem Bildungscampus der IHK Wiesbaden zusammen. Was erwartet sie dort?
formieren aus erster Hand über Ausbildungsvoraussetzungen und
Perspektiven.
Welche Herausforderungen gibt es bei der
Organisation?
Eltern und Schülern eine Plattform zu bieten und ihnen konkrete Angebote für eine sichere berufliche Zukunft zu machen. Die Lehrkräfte dabei zu unterstützen, ihren Schulabgängern realistische Ausbildungswege aufzuzeigen. Und Unternehmern Möglichkeiten zu geben, ihren Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.
Warum zieht die Ausbildungsmesse um?
Von den Rhein-Main-Hallen ist nicht mehr viel übrig geblieben, das
angestammte Domizil der Ausbildungsmesse Wiesbaden ist für drei
Jahre passé. Ein Transparent auf dem Bauzaun weist den Bildungscampus der IHK Wiesbaden als neuen Messestandort aus. Nach dem
Motto: „Es wird enger, dadurch auch effizienter und engagierter“, hat
die IHK Wiesbaden die neue Situation als Herausforderung angenommen. Mehr als 50 Unternehmen präsentieren dort ihre Ausbildungsberufe und Bildungsangebote.
Wie sollten sich die Lehrer mit ihren Schülern auf den Messebesuch vorbereiten?
Die Lehrkräfte sollten ihre Klassen zum Beispiel im Arbeitslehreunterricht, in Zirkeln oder im Rahmen des IHK-Wirtschaftsführerscheins auf
den Messebesuch vorzubereiten. Während des Messebesuchs sollten
die Lehrkräfte ihre Klassen unbedingt begleiten.
die IHK-Ausbildungsmesse auf einen Blick
Wann? Die Branchen
Freitag, 24. April, 10 bis 18 Uhr
Die Messestände sind nach Branchen aufgeteilt, so können sich
die Jugendlichen besser nach ihren Interessen orientieren.
Samstag, 25. April, 10 bis 14 Uhr
(Eltern herzlich willkommen)
Welche Vorteile hat das neue Konzept für
Lehrer und Schüler?
Wo?
Die Projekte IHK-Wirtschaftsführerschein, IHK-Oberstufeninitiative
und die IHK-Ausbildungsmesse werden enger verzahnt. Damit bietet
die IHK Wiesbaden den Schülern Kontakte zu Unternehmen der Region und bezieht Eltern und Lehrkräfte direkt mit ein.
Bildungscampus der IHK Wies-
Der Berufomat
baden, Wilhelmstraße 24-26
Welche für die Unternehmen?
Der Messefreitag
Die IHK bietet Unternehmen einen Rundum-Service vor, während und
nach der Messe, um geeignete Bewerber zu finden und Kontakte zu
künftigen Auszubildenden und Mitarbeitern zu knüpfen. Hinzu kommen Werbemöglichkeiten wie Flyer, Plakate, eine Beilage im Wiesbadener Kurier sowie die Möglichkeit von Unternehmens-Präsentationen während der Messe.
Lehrer und Tutoren können den
Tag zur Berufsorientierung für
ihre Schüler nutzen.
Welcher Beruf ist der richtige?
Einfach unter www-ausbildungsmesse-wiesbaden.de den angestrebten Berufsabschluss und
Vorlieben eingeben, sich Berufe
empfehlen lassen und den Weg
zu den Unternehmen finden,
welche die Berufe anbieten.
Der Messesamstag
Der Selbstversuch
Schüler können in Eigeninitiative die Messe besuchen. Um
auch Eltern besser zu erreichen, wird die Messe erstmals
auch an einem Samstag angeboten.
Im Zelt auf dem Hof des Campus werden technische und naturwissenschaftliche Berufe live
präsentiert. Jugendliche können
selbst ausprobieren, ob diese ihnen Spaß machen könnten.
Welche für die Eltern?
Die Messe ermöglicht es den Eltern, ihr Kind direkt bei der Berufsorientierung zu begleiten. Studienberater der IHK Wiesbaden und
der Agentur für Arbeit sowie Ausbildungsleiter der Unternehmen in22
www.ausbildungsmesse-wies­
baden.de
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
TITEL BILDUNG
Der Abitreff
Der Abituriententreff richtet sich
an Oberstufenschüler, die sich
für ein Studium interessieren.
Bei dreiminütigen Präsentationen und anschließenden Gesprächen mit Unternehmen können sie sich über Angebote wie
das duale Studium informieren.
Das Programm
Das Rahmenprogramm dreht
sich um die Berufswahl, auch mit
Vorträgen in türkischer Sprache.
Die Wirtschaftsjunioren Wiesbaden bieten an, die eigene Bewerbungsmappe mitzubringen
und prüfen zu lassen. Bei der
Berufsfachschule für Kosmetik
haben Jugendliche die Möglichkeit, sich beraten zu lassen, damit der erste optische Eindruck
beim Bewerbungsfoto und im
Bewerbungsgespräch stimmt. Einen Überblick zu Fördermöglichkeiten während der Ausbildung
bietet ein Vortrag über duales
Studium und Weiterbildungsprüfungen.
Die Ausbildung
Beim „Marktplatz für Kurzentschlossene“ haben Jugendliche
die Möglichkeit, sich zum 1. August 2015 um einen der offenen
Ausbildungsplätze zu bewerben, den die Unternehmer im
Foyer an Pinnwände anschlagen
können.
Die Beratung
An allen Ständen erklären Auszubildende selbst, wie sie ihren
Arbeitgeber einschätzen, wie ihre Ausbildung läuft und welche
Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten es gibt.
Die Messeguides
Mitarbeiter und Auszubildende
der IHK Wiesbaden geben Orientierung und führen auf Wunsch
über die Messe.
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HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
23
Standort
Volle Fahrt nach holperigem Start
Wie hat sich die Region in 150 Jahren entwickelt? Wie haben sich starke Branchen
verändert? Die Hessische Wirtschaft begleitet das Jubiläumsjahr der IHK Wiesbaden
mit einer Serie. Im dritten Teil: die Entwicklung der Eisenbahn.
1
3
Mit der Eröffnung der Strecke Nürnberg
– Fürth begann am 7. Dezember 1835 für
Deutschland das Eisenbahnzeitalter. Fünf
Jahre später erreichte die Eisenbahn auch
Wiesbaden. Die „Taunusbahn“, die die nassauische Residenzstadt rechtsmainisch mit
Frankfurt verband, gehört damit zu den ältesten deutschen Eisenbahnstrecken. Ihr wirtschaftlicher Erfolg bescherte den Aktionären
enorme Gewinne. Dabei war die Generalprobe alles andere als glatt verlaufen.
Noch 1833 war der Frankfurter Bankier Jäger mit dem Projekt einer Eisenbahnverbindung zwischen Mainz und Frankfurt an der
ablehnenden Haltung der nassauischen Landesregierung und am Desinteresse möglicher
24
2
4
Investoren gescheitert. Als sich zwei Jahre später unter Führung des renommierten
Frankfurter Bankhauses Bethmann ein Komitee bildete, das sich für den Bau einer Eisenbahn über Höchst nach Wiesbaden stark
machte, hatte sich die Situation grundlegend
geändert. Überall stießen die Pläne auf Zustimmung, nicht nur im fortschrittlichen Bürgertum, sondern auch bei den betroffenen
Regierungen, die begriffen hatten, dass sich
ohne Eisenbahnanschluss Handel und Gewerbe langfristig neue Wege suchen würden.
Trotzdem dauerte es bis zum Baubeginn
noch drei Jahre. Die Strecke berührte das Gebiet von drei Staaten, die unterschiedliche Interessen verfolgten. Die Freie Stadt Frankfurt
wollte sich mit der Taunusbahn vor allem aus
der Abhängigkeit vom Mainzer Rheinhafen
befreien und favorisierte deshalb als Endpunkt Biebrich, dessen Hafen ausgebaut
werden sollte. Dem Herzogtum Nassau war
dies nur Recht. Die großherzoglich hessische
Regierung jedoch wehrte sich gegen eine
solche Streckenführung, weil sie Einbußen
für ihre Provinzhauptstadt Mainz befürchtete. Sie trat für eine linksmainische Strecke
über Rüsselsheim nach Mainz-Kastel ein, die
Nassau gar nicht berührt hätte, konnte sich
damit aber nicht durchsetzen. Am 10. Februar 1838 schlossen Frankfurt, Hessen und
Nassau einen Staatsvertrag über den Bau der
Linie Frankfurt – Höchst – Kastel – Wiesbaden mit einer Seitenlinie nach Biebrich.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Standort
Für den 10. Mai 1837 hatte das Frankfurter
Eisenbahnkomitee den Termin für die Aktienzeichnung angesetzt. 1,5 Millionen Gulden
waren zur öffentlichen Subskription ausgeschrieben – allein in Frankfurt wurden Aktien im Nennwert von 21 Millionen Gulden
gezeichnet. Die Presse berichtete von einer
wahren „Eisenbahnwuth“: „Der erste Andrang zum Einzeichnen geschah größtentheils von Banquiers, Kaufleuten, Privaten
und Begüterten […]. Dann kam die Schaar
der Spekulanten. Das Gedränge wurde stärker, der Kampf hitziger; man musste nicht nur
Mäntel und Oberröcke zurücklassen, sondern
bald auch Fetzen von jedem Kleide.“
Im Sommer 1839 war der erste Abschnitt
zwischen Frankfurt und Höchst fertig. Die
beiden Lokomotiven mit Namen „Blitz“ und
„Greif“ kamen aus England, ebenso wie die
beiden Lokomotivführer Robert Elliot und
John Teardale, denen die Ehre zuteil wurde,
die Jungfernfahrt durchzuführen. Als am Vormittag des 23. Juni 1939 der erste Zug den
Taunusbahnhof in Frankfurt verließ, säumte eine große Menschenmenge die Strecke.
Sie wurde Zeuge, wie „die Locomotive aus
Entkräftung“ nach nur wenigen Kilometern
im Niedwald den Geist aufgab. Pferde zogen den Zug in den Höchster Bahnhof. Eine
Blamage, die aber den wirtschaftlichen Erfolg der Taunusbahn keinen Abbruch tat. Am
26. September 1839 wurde der Streckenabschnitt Frankfurt – Höchst eröffnet, und ab
1840 fuhren die Züge bis Wiesbaden. Die
einfache Fahrt in der 4. Klasse kostete zwölf
Kreuzer, Fahrgäste der 1. Klasse zahlten das
Vierfache.
Ein eigener Bahnhof
für jede Eisenbahnstrecke
Technisch komplizierter als der Bau der Taunusbahn, die durch ebenes Gelände führte,
war die Weiterführung der Strecke von Wiesbaden nach Oberlahnstein durch das enge
Rheintal. Zu den beiden Hauptlinien kamen
in den folgenden Jahrzehnten noch einige
Nebenbahnen, die Wiesbaden mit dem näHESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
heren Umland verbanden. In drei großen
Bauabschnitten wurde zwischen 1869 und
1894 die Aartalbahn fertig gestellt, die von
Wiesbaden nach Diez führte. Die Planung für
den Bau der technisch anspruchsvollen Strecke über den Taunuskamm lag beim technischen Direktor der Nassauischen Staatsbahn Moritz Hilf, der schon die Rheintalbahn geplant hatte. Der Streckenabschnitt
zwischen dem Bahnhof Chausseehaus und
dem Scheitelpunkt der Strecke war bei seiner
Eröffnung mit einer Steigung von 1:30 der
steilste Gleisabschnitt im Deutschen Reich,
der ohne Zahnschiene auskam. Die am 1.
Juli 1879 von der Hessischen Ludwigsbahn
in Betrieb genommene Strecke Wiesbaden –
Niederhausen („Ländchesbahn“) erhielt an
der Schiene auf die Straße – mit der Folge,
dass der schienengebundene öffentliche Nahverkehr in ländlichen Regionen immer größere Defizite einfuhr. Zahlreiche Strecken wurden stillgelegt, darunter 1986 auch die Aartalbahn. Sie steht heute auf ihrer gesamten
Länge unter Denkmalschutz; im Zuge der Renaissance der Eisenbahn gibt es Bestrebungen, die Strecke wieder in Betrieb zu nehmen.
Weniger Probleme gab es beim Personenfernverkehr, der durch neue Hochgeschwindigkeitstrassen an Attraktivität gewann. Mit
dem Fahrplanwechsel im Dezember 2002
nahm nach siebenjähriger Bauzeit die Deutsche Bahn den Vollbetrieb auf der Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt auf. Die Fahrt-
„Das Gedränge wurde stärker, der Kampf hitziger; man
musste nicht nur Mäntel und Oberröcke zurücklassen,
sondern bald auch Fetzen von jedem Kleide.“
der Rheinstraße, dort, wo heute das Landesmuseum steht, einen eigenen Bahnhof. Am
1. Juli 1895 nahm die Eltviller Kleinbahn, eigentlich eine Dampfstraßenbahn, die Eltville
mit Schlangenbad verband, den Betrieb auf.
Als nach dem Krieg die Kurgäste ausblieben,
wurde die Strecke am 1. Dezember 1922
wieder stillgelegt. Mit der Inbetriebnahme
der Kaiserbrücke 1904 schließlich wurde eine direkte Bahnverbindung zwischen Wiesbaden und Mainz geschaffen.
Für jede Eisenbahnstrecke gab es in Wiesbaden einen eigenen Bahnhof: den Taunusbahnhof, den Rheinbahnhof (den auch die
Aartalbahn mitbenutzte) und den Ludwigsbahnhof. Sie lagen alle nebeneinander auf
dem Gelände zwischen heutiger Rheinbahnstraße und Mainzer Straße auf Höhe der
Rheinstraße. 1906 wurden sie durch den
heutigen Hauptbahnhof ersetzt. Der Abriss der Bahngebäude und der Rückbau der
Gleisanlagen ermöglichten es der Stadt, sich
nach Süden auszudehnen. Seit den fünfziger
Jahren des 20. Jahrhunderts verlagerten sich
Personen- und Güterverkehr zunehmend von
zeit zwischen beiden Städten verkürzte sich
dadurch von 135 auf 76 Minuten. Der Wiesbadener Hauptbahnhof ist durch eine 13 Kilometer lange Strecke vom Abzweig Breckenheim an die Neubaustrecke angebunden. Allerdings führt von den sieben ICE-Linien, die
sie befahren, nur eine über die hessische Landeshauptstadt. Wie schon im 19. Jahrhundert
so verhindert auch heute die starke Stellung
der Hauptbahnhöfe von Frankfurt und Mainz
die Entwicklung Wiesbadens zu einem Knotenpunkt des Fernverkehrs.
Text: Dr. Ulrich Eisenbach, Hessisches Wirtschaftsarchiv
Bildbeschreibung
1
Empfang des Trans-Euro-Express-Zuges „Rheinblitz“ am Wiesbadener Hauptbahnhof im Jahr
1957. | Quelle: Hessisches Wirtschaftsarchiv
2
Taunus-Eisenbahn: Fahrplan, um 1840. | Quelle:
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
3Der erste Bauzug erreicht den Bahnhof Langenschwalbach, 17. Oktober 1889. | Quelle: Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
4Lokomotive der Königlich Preußischen und Großherzoglichen Hessischen Eisenbahnen. Bahnpersonal, um 1906. | Quelle: Hessisches Wirtschaftsarchiv
25
Standort
„Ein gefährdetes Kulturgut“
Ein Gespräch mit dem Wiesbadener Hotelier Gerald Kink, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands Hessen, über die Ursachen des Gasthaussterbens in ländlichen Regionen und das
Dialogforum „Gasthaus trifft Rathaus“.
komplexe, zeitintensive Aufgabe. Bei einem Gastwirt
ist der Beruf daher immer
auch Berufung.
Gastwirte beklagen die
überbordende Bürokratie. Müssten die Betriebe angesichts des massiven Gasthaussterbens von
der Politik nicht umso mehr
unterstützt werden?
Herr Kink, in Hessen gab es vor rund zehn
Jahren 3.000 Gasthäuser, inzwischen
sind es noch knapp 1.800. Ein Ende des
Gasthaussterbens ist nicht in Sicht: Bis
2020 rechnet der Dehoga Hessen mit einem weiteren Rückgang um 40 Prozent.
Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
Angesichts dieser Zahlen fällt mir nur das
Wort „dramatisch“ ein.
Eine der Hauptursachen für das Gasthaussterben ist landauf, landab die
Nachfolgeproblematik. Warum scheint
der Beruf des Gastwirts für junge Menschen so wenig attraktiv zu sein?
Kleine Gasthäuser sind in der Vergangenheit oftmals gerade eben über die Runden
gekommen, folglich gibt es immense Investitionsstaus. In vielen Gasthäusern müssten Nachfolger erst einmal kräftig Geld in
die Hand nehmen, um sie auf einen modernen Standard zu bringen. Gleichzeitig sind
die Banken sehr zurückhaltend, wenn es um
Kredite für die Gastronomiebranche geht.
Das macht es für potenzielle Nachfolger
nicht leichter, diesen mutigen Schritt zu wagen. Ein Gasthaus zu betreiben ist eine sehr
26
Das wäre wünschenswert, denn das
Füllhorn ist voll – mit Auflagen, Verordnungen, Dokumentationspflichten. Es ist an der
Zeit, die Gastwirte zu entlasten und eine
Pause beim Erlassen neuer Verordnungen
einzulegen. Bei entsprechend dünner Finanzdecke können neue Gesetze oder Auflagen
einem traditionellen Gasthaus durchaus den
Todesstoß versetzen. Entfällt beispielsweise der Bestandsschutz eines Gebäudes, verschlingen die gesetzlich vorgeschriebenen
Brandschutztüren manchmal den kompletten Jahresumsatz eines Gastwirts. Der Teufelskreis schließt sich: Das Geld fehlt dann,
um in den für die Gäste sichtbaren Bereich
zu investieren. Derzeit verbringt ein Gastwirt
etwa 20 bis 30 Prozent seiner täglichen Arbeitszeit mit berufsfremden Dokumentationspflichten und sonstiger Bürokratie. Diese
Zeit fehlt für die eigentliche Profession – den
Dienst am Gast.
Was bedeutet der gesetzliche Mindestlohn für die Gastronomie?
In unserer Branche stand der Mindestlohn
überhaupt nicht zur Debatte. Abgesehen
von wenigen schwarzen Schafen zahlte die
Branche längst weitaus höhere Löhne als
den gesetzlichen Mindestlohn. Dazu bedurfte es keines neuen Gesetzes. Jeder Kollege,
der sein Haus verantwortungsvoll und zukunftsorientiert führt, zahlt gerne mehr, weil
er gute, motivierte Mitarbeiter an sein Haus
binden möchte.
Seit Mitte Dezember gibt es abermals
ein neues Bürokratiemonster, die Allergenkennzeichnung.
Abgesehen von der unnötigen Bürokratie
trifft diese neue EU-Verordnung die Branche ins Herz. Sobald eine Rezeptur geändert
wird, muss dies in der Speisekarte umgehend
deklariert werden. Für den Küchenchef sind
Spontanität und Kreativität dadurch passé.
Mit der Folge, dass Speisekarten in vielen
Häusern künftig sehr viel statischer sein werden. Der Gesetzgeber will mit dieser Verordnung die Verbraucher schützen, tatsächlich
ist es aber eine Bevormundung. Essen hat
schließlich mit Genuss zu tun – und es macht
nicht wirklich Appetit, wenn man Speisekarten in Gaststätten aufgrund der Kennzeichnung von Zusatzstoffen und Allergenen wie
Laborberichte liest.
Wenn ein alteingesessenes Einzelhandelsgeschäft aufgibt, dann ist der Aufschrei meist groß. Viele beklagen diesen
Verlust, haben dort aber selber jahrelang
nicht oder nur selten eingekauft. Lässt
sich ein ähnliches Phänomen auch bei
den Gasthäusern beobachten?
Durchaus. Aber ich glaube, das ist vielen
Menschen gar nicht bewusst. Oftmals merken sie erst dann, wenn ein Geschäft oder
Gasthaus nicht mehr da ist, dass es eigentlich zum Dorf gehört hat. Vorher hat man
aber vielleicht gar nicht daran gedacht, dass
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Standort
Gerald Kink ist Vorsitzender des Hotelund Gaststättenverbands Hessen und Inhaber des Hotel Oranien in Wiesbaden. Er
engagiert sich darüber hinaus als Mitglied
der Vollversammlung der IHK Wiesbaden.
man dort öfter hätte einkaufen oder einkehren können. Vor 20, 30 Jahren war es auch
noch selbstverständlich, dass man sich beim
Gastwirt im Ort freudig mit runden Geburtstagen, Taufen, Konfirmationen oder Hochzeiten zur Feier mit der Familie und Freunden angemeldet hat. Das hat sich ebenfalls verändert, diese Umsätze sind stark
geschrumpft. Der Stammtisch und die Gäste, die nach der Vereinssitzung oder der Gesangsstunde auf ein paar Bier vorbeischauen, sind für einen Gastwirt aber zu wenig.
Die Essgewohnheiten und das Freizeitverhalten der Menschen haben sich
ebenfalls gewandelt. Das klassische
Gasthaus hat Konkurrenz bekommen.
Die großen Supermärkte und Möbelhäuser
mit ihren angegliederten Stehcafés und Restaurants, Fastfoodketten und Shoppingcenter sind ganz harte Wettbewerber. Ich finde
es sehr traurig, wenn die Großeltern mit ihrem Enkelchen zu Fastfoodrestaurants fahren, statt in einem gemütlichen Dorfgasthaus einzukehren. Dorfgasthäuser sind Orte der Begegnung, des Austauschs und des
Wohlbefindens. Sie sind ein wertvolles, bewahrenswertes Kulturgut.
Müssen sich Gasthäuser neu erfinden?
Ich würde es anders formulieren: Die Gastwirte sollten sich auf das Wesentliche, das
Bodenständige besinnen. Die vielfältigste Küche ist immer noch die HausmannsHESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
kost mit regionalen und saisonalen Zutaten.
Die Produkte müssen klar definiert und mit
handwerklicher Qualität und Sorgfalt zubereitet werden. Und die gute alte Gaststube
muss auch nicht mit modernen Designelementen verunstaltet werden. Menschen lieben authentische Lokalitäten. Wenn dann
noch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt
und die Gäste spüren, dass die Gastfreundlichkeit wirklich von Herzen kommt, haben
solche Gasthäuser eine große Chance.
In Kooperation mit dem Hessischen Tourismusverband und dem Städte- und Gemeindebund hat der Dehoga Hessen die
Kampagne „Gasthaus trifft Rathaus“ initiiert. Mit welchem Ziel?
Es geht uns zum einen darum, Politik und
Öffentlichkeit für das gefährdete Kulturgut
Gasthaus zu sensibilisieren. Zum anderen
wollen wir gemeinsam mit Wirten, Bürgermeistern, Landräten, Vereinen und Touristikern nach Lösungsansätzen suchen, um
Dorfgasthäusern ein Überleben zu sichern.
Der guten alten Zeit nachzutrauern oder in
bekannten Problemen zu verharren, bringt
uns nicht weiter. Es muss darum gehen, die
veränderten Rahmenbedingungen als gegeben zu akzeptieren und daraus Zukunftsperspektiven für die Branche zu entwickeln. Niemand hat derzeit ein Patentrezept, wie das
Kulturgut Gasthaus gerettet werden könnte.
Das ist ohnehin eine Aufgabe, die alle Akteure gemeinsam angehen müssen. Dieser
Prozess darf ohnehin nicht losgelöst von der
Weiterentwicklung touristischer Destinationen betrachtet werden. Politiker und Touristiker sind gefordert, das Kirchturmdenken hinter sich zu lassen und ihre Kräfte zu bündeln.
Zwei Jahre lang tourt die Roadshow
durch Hessen, um Dialoge vor Ort anzustoßen und die Öffentlichkeit wachzurütteln. Doch wie geht es weiter, wenn die
Kampagne beendet ist?
Natürlich reicht es nicht aus, Dinge bloß anzustoßen. Man muss anschließend auch seine Hausaufgaben machen. Bei der Veranstaltungsreihe möchten wir zunächst genau
hinhören, welche Themen den Gastwirten in
verschiedenen hessischen Regionen besonders wichtig sind. Im Verlauf der Roadshow
werden sich nach und nach Problemfelder
herauskristallisieren. Und wir müssen dann
schauen, welche Lösungsansätze wir als Branchenverband anbieten können. Erfreulich ist
es, dass die Auftaktveranstaltung bereits Eigendynamik entwickelt hat und das Thema in
der Politik angekommen ist: Im Main-KinzigKreis soll das Thema „Gasthaus trifft Rathaus“
auf die Tagesordnung der nächsten Bürgermeisterdienstversammlung gesetzt werden.
Ergänzen Sie abschließend bitte noch
den Satz: Ein Dorf ohne Gasthaus ist…
… ein Dorf ohne Seele.
Interview und Fotos: Petra Menke, IHK Frankfurt
27
Standort
Brücken bauen nach Brückensperrung
Zur Schiersteiner Brücke haben die Industrie- und Handelskammern zu beiden Seiten des Rheins mobil gemacht. Gut 30 Medienvertreter waren Anfang März zu der Pressekonferenz der IHKs Wiesbaden und Rheinhessen gekommen, um über die Folgen der Sperrung für die Wirtschaft zu berichten.
Richtung
Pendler kommen zu spät zur Arbeit, Lieferzeiten können nicht eingehalten werden,
Speditionen klagen über Zusatzkosten für
Maut und zusätzliches Fahrpersonal wegen
der Umwege, die sie in Kauf nehmen müssen, Händler über Umsatzeinbußen, weil ihre Standorte von den Pendlerströmen abgeschnitten sind: Die Sperrung der Schiersteiner
Brücke trifft die Wirtschaft zu beiden Seiten
des Rheins hart. Bis zum Redaktionsschluss
dieser Ausgabe stand noch nicht fest, ob die
Vorlandbrücke bei Mombach wie geplant Ende März wieder für den PKW-Verkehr geöffnet wird. Und es ist noch lange nicht absehbar, wann auch wieder LKW über die Schiersteiner Brücke fahren können.
Einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von
1,4 Millionen Euro pro Tag hat der Verkehrsexperte der IHK Wiesbaden, Dr. Klaus
Schröter, anhand der Verkehrszahlen des
Landesbetriebes Mobilität in RheinlandPfalz und der Daten von Hessen Mobil abgeschätzt. Danach entsteht für den PKW-Verkehr durch Umwege und Zeitverlust im Stau
täglich ein Schaden von 1,2 Millionen Euro.
28
Für den Schwerverkehr beträgt der direkte
Wiesbaden
Schaden durch Umwege und Zeitverlust über 200.000 Euro pro Tag.
Alte Schiersteiner Brücke,
1. Teil der neuen Schiersteiner
Bei einem geschätzten Anteil
wird ersetzt durch 2. Teil
Brücke, 2016 fertig
des Neubaus, 2019 fertig
des Wirtschaftsverkehrs von
20 Prozent am PKW-Verkehr ist der direkte SchaSchaden
den für die Wirtschaft mit
etwa 470.000 Euro pro
Alte Vorlandbrücke
Anbau, bis
(Mainz-Mombach)
Tag anzunehmen. Darin
2016 fertig
sind noch nicht die indirekten Kosten für die Unternehmen enthalten. Setzt
man die Schadenssumme ins
Verhältnis zu den Baukosten für
Richtung
die neue Schiersteiner Brücke, wird
Mainz
deren Nutzen besonders deutlich. Joachim
Nolde, Hauptgeschäftsführer der IHK Wies- wendigen sechsspurigen Ausbau der A 643
baden: „Einem aufs Jahr hochgerechneten zwischen Dreieck Mainz und Schiersteiner
Schaden durch die Sperrung der Brücke von Brücke zu verhindern, so halte ich dies für
312 Millionen Euro stehen Baukosten von
unseriös“, stellt IHK-Hauptgeschäftsführer
216 Millionen Euro gegenüber. Wenn es an Nolde klar. So zeige des Verkehrsgutachten
dieser Stelle noch keine Brücke gäbe, hätte des Landesbetriebs Straßen und Verkehr
sich der Neubau nach nur acht Monaten ge- Rheinland-Pfalz vom Oktober 2005, dass
samtwirtschaftlich amortisiert. Mit ihrer jah- die Autobahn 643 durch eine Brücke zwirelangen Untätigkeit ist die Politik ein gro- schen Bingen und Rüdesheim nur um 2.100
ßes Risiko eingegangen. Ich hoffe, dass die Fahrten pro Tag entlastet würde. Angesichts
Politik aus diesem Schaden klug wird und von 90.000 Fahrzeugen pro Tag auf der
dringende Infrastrukturmaßnahmen künftig Schiersteiner Brücke wäre dies keine spürnicht mehr auf die lange Bank schiebt.“
bare Entlastung. „Am vollständigen Ausbau
dieses Autobahnabschnitts führt daher kein
Die IHK Wiesbaden begrüßt in diesem Zu- Weg vorbei“, betont Nolde. Die IHK Wiessammenhang den Vorstoß des Landrats des baden setzt sich bereits seit 1953 für den
Kreises Mainz-Bingen, Claus Schick, für den Bau einer regionalen Brücke zwischen RüBau einer Rheinbrücke bei Bingen. Damit desheim und Bingen ein. Allerdings nicht
erfährt die seit etlichen Jahren von der IHK als Entlastung für die Schiersteiner Brücke,
erhobene Forderung nach einer mautfinan- sondern zur Stärkung von Wirtschaft, Einzierten Rheinbrücke zwischen Bingen und zelhandel und Tourismus im Rheingau und
Rüdesheim endlich das gewünschte Echo. in Rheinhessen.
„Sollte sich hinter diesem Vorstoß jedoch
die Absicht verbergen, dadurch den not- Text: Gordon Bonnet, IHK Wiesbaden
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Focus
V·E·R·L·A·G·S
04 | 2015
Eine Verlagsveröffentlichung – präsentiert in der HESSISCHEN WIRTSCHAFT
Multifunktional tagen
Das Nützliche mit dem
Angenehmen verbinden Seite III
Kongressmesse
Mehr Sicherheit im Job
Seite IV
Impressum:
Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG,
Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main,
Telefon 0 69/42 09 03-75
Die Textbeiträge in diesem Verlagsfocus wurden
von den werbenden Unternehmen verfasst.
w w w.z a r bo c k .d e
Veranstaltungen, Messen und Kongresse
Die Veranstaltung aus dem Auge des Betrachters
Wer eine Veranstaltung plant, sollte frühzeitig die Veranstaltung
vor seinem geistigen Auge einmal durchspielen. Hier können dann
schnell Ecken und Kanten aufgedeckt werden, die einen Besucher
stören oder gar verletzen könnten. Diese Mühen und Überlegungen
sind daher aus vielerlei Gesichtspunkten sinnvoll bzw. zu empfehlen.
Ein Beispiel: Der Besucher kommt am Parkplatz an, stellt dort sein
Fahrzeug ab und möchte in die Location gehen.
§ Ausreichend Platz für die Fahrzeuge?
§ Bewegungsflächen, Wendestellen usw. gekennzeichnet, damit sie
nicht zugeparkt werden?
§ Parkplatz ausgeschildert?
§ Parkplatz beleuchtet?
§ Parkplatz im Winter geräumt und gestreut?
§ Weg zwischen Parkplatz und Location?
§ Beleuchtet und im Winter geräumt und gestreut?
§ Untergrund des Weges?
§ Beschilderung zur Location?
Wenn Sie derlei Punkte in der Planung durchgehen und prüfen,
können Sie zugleich wichtige Punkte feststellen oder abhaken für
die Zufriedenheit der Gäste, die Sicherheit der Gäste, die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter. Tipp: Versetzen Sie sich dabei in den Gast
(bzw. den Mitarbeiter) und gehen Sie mit seinen „Augen“ die Wege
ab – gehen Sie dabei von einem durchschnittlichen Besucher Ihrer
Zielgruppe aus:
§ Der Gast kommt ggf. abends, wenn es dunkel ist.
§ Der Gast kennt die Location nicht und muss sich erst zurecht finden.
§ Es sind ggf. schon andere Gäste da, die Lage kann dadurch ggf. auch
unübersichtlich werden (Sicht auf Schilder beeinträchtigt usw.).
Überlegen Sie sich, was theoretisch ein Problem darstellen könnte, …
§ über das sich ein Gast aufregen könnte,
§ bei dem sich ein Gast verletzen könnte,
§ das Sie selbst als Gast stören würde.
Haben Sie alle Punkte in einer Liste erfasst, hat dies auch den Vorteil, dass Sie diese Aufstellung an die Berater geben können, die Sie
ggf. in Fragen der Veranstaltungssicherheit oder Arbeitsschutz usw.
beraten; denn dann können diese Berater die möglichen Probleme
ggf. schneller erfassen – Sie reduzieren damit auch Kosten.
Im Haftungsfall kann es durchaus passieren, dass man Ihnen einen Fehler zubilligt – insbesondere dann, wenn erkennbar ist, dass
Sie vertretbare Maßnahmen getroffen haben, sich im Einzelfall aber
vielleicht falsch entschieden hatten.
Kontakt: Rechtsanwalt Thomas Waetke
www.schutt-waetke.de
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Das Lufthansa Training & Conference Center Seeheim zählt zu den modernsten Tagungshotels in Deutschland. Seine einzigartige Lage und die Tradition von Dialog und Begegnung inspirieren nicht nur Lufthanseaten sondern auch konzernexterne Konferenzgäste
aus der ganzen Welt.
Kongress,
Seminar
oder Event – Seeheim
kombiniert
Tagungsqualität,
Gastlichkeit
und aktive Erholung zu
einem besonderen Erlebnis. Ob im zentralen
Bonhoeffer Saal für bis
zu 600 Gäste, in einem
der 483 Hotelzimmer,
im Gastronomie- und
Recreationbereich – wo immer sich der Gast aufhält, er blickt ins
Grüne.
Mehr als 80 Trainings- und Seminarräume von 12 –100 m², teilweise mit direktem Terrassenzugang, die von 4 –100 Personen genutzt
werden können, stehen zur Verfügung. Sie sind nach Erkenntnissen des Fraunhofer-Instituts gestaltet und verfügen über modernste
Medientechnik. Transparente Materialien und helle Farben beeinflussen Wohlbefinden und Lernkurve
positiv. Angenehme Rückzugsbereiche eignen sich perfekt für Gruppenarbeiten.
der Bar „last call“ sind der ideale Ausklang für einen gelungenen
Tag. Alternativ steht im Recreation-Bereich neben einem großzügigen Indoor-Pool ein modernes Fitnessstudio zur Verfügung, um
neue Motivation und Energie zu tanken. Für Outdoor-Sportler liegt
der idyllische Odenwald
direkt vor der Tür, um sich
nach einem anstrengenden
Tag aktiv zu erholen. Alternativ können Ausflüge in
die Umgebung - beispielsweise ins weltberühmte
Heidelberg – und in das
nur gut 30 Minuten entfernte Frankfurt gemacht
werden.
Tagen im Lufthansa Training & Conference Center Seeheim motiviert und verbindet Menschen.
Lufthansa Training & Conference
Center Seeheim
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D-64342 Seeheim-Jugenheim
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In Seeheim lässt sich das Nützliche
wunderbar mit dem Angenehmen verbinden. Nach getaner Arbeit gibt es
unzählige Möglichkeiten, sich eine erfrischende Atempause zu gönnen. Ein
Gespräch mit Kollegen im Kaminzimmer oder ein geselliger Kegelabend in
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26.08.14 18:40
Veranstaltungen, Messen und Kongresse | VerlagsFocus
III
Fachbesucher auf deutschen Messen:
Erwartungen werden fast immer erfüllt
AUMA-Studie bestätigt hohe Bedeutung von Empfehlungen
Wie schätzen eigentlich Fachbesucher ihren Messebesuch ein? Sind
sie zufrieden mit den Ergebnissen? Empfehlen sie die Messe weiter?
Solche Fragen beantwortet eine umfangreiche Sekundäranalyse
von Fachbesucherbefragungen auf deutschen Messen, die der
AUMA Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Auftrag gegeben hatte. Dafür haben die Messeveranstalter
aktuelle Ergebnisse von 163.000 Fachbesucher-Interviews auf fast
190 Messen zur Verfügung gestellt, TNS Emnid hat die Auswertung
übernommen. Die Resultate bestätigen manche Vermutungen, bieten aber auch überraschende Erkenntnisse.
Ergebnis der Studie ist unter anderem, dass die Besucher deutscher
Messen in ganz erheblichem Umfang ihre selbst gesetzten Ziele erreichen. Insgesamt 72 % sagen, dass sie ihre Ziele sehr gut oder
gut erreicht haben. Lediglich 3 % haben ihre Ziele überhaupt nicht
erreicht. Das spricht erstens für die Qualität der Messen und zweitens
für eine sorgfältige Auswahl der besuchten Messen.
Unter den Zielen der Besucher dominieren die Information über
Neuheiten und die allgemeine Informationsbeschaffung über das
Branchenangebot: 67 % bzw. 64 % der Befragten sagen, dass diese
Ziele für sie wichtig oder sehr wichtig sind. Nach einem allgemeinen
ReWeCo 2015:
Mehr Sicherheit im Job
Kongressmesse zeigt Entwicklungen
im Finanzwesen auf
Die führende Veranstaltung im Bereich Rechnungswesen und
Controlling findet vom 21. bis 23. Mai 2015 im Ramada Hotel Bad
Soden statt.
Die Gesetzeslage scheint oft nicht eindeutig, hinzu kommt: Sie
ändert sich fortlaufend. Auf der ReWeCo können sich Fach- und
Führungskräfte aus der Finanzbranche auf den aktuellsten Stand
bringen. Das schafft Sicherheit im Berufsalltag und schärft das eigene Karriereprofil. Der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und
Controller e.V. (BVBC) setzt als Veranstalter zum zehnjährigen Jubiläum der ReWeCo auf eine Kombination aus fachlichem Input und
Persönlichkeitsentwicklung. TV-Experte und Körpersprachespezialist Stefan Verra zeigt deshalb am ersten Veranstaltungstag, wie
bewusst eingesetzte Gestik und Mimik die eigene Karriere vorantreiben können.
Gesamturteil gefragt,
bewerten 83 % ihren
Messebesuch als gut
oder sehr gut.
Eine hohe Zufriedenheit mit dem Messebesuch zeigt sich
auch darin, dass
72 % bereits während der laufenden
Messe erklärt haben,
die
Veranstaltung
beim nächsten Mal
auf jeden Fall oder
wahrscheinlich wieder zu besuchen –
und immerhin fast
40 % wollen dies auf
jeden Fall tun.
Rund 85 % der befragten Fachbesucher würden den Besuch dieser Messe ohne größere Einschränkungen weiterempfehlen, nur 2 %
würden dies überhaupt nicht tun. Auch dies spricht für den guten
Gesamteindruck, den Besucher deutscher Messen gewinnen.
Die persönliche Empfehlung spielt auch bei den Informationsquellen der Besucher die zentrale Rolle. Ein Drittel der Besucher ist
durch einen positiven Hinweis von Kollegen oder Bekannten auf die
Messe aufmerksam geworden. Erst dann folgen Informationen der
Aussteller und verschiedene Medien. Erstbesucher orientieren sich
sogar zu über 40 % an Empfehlungen.
Neben Fragen zum Verhalten der Besucher wurden im Rahmen der
Studie auch Strukturmerkmale ausgewertet. Dazu gehören die Entscheidungskompetenz, der Zeitpunkt der Entscheidung über den
Messebesuch, die Aufenthaltsdauer sowie berufliche Stellung und
Aufgabenbereich der Besucher.
Die Studie „Verhalten und Struktur der Fachbesucher auf deutschen Messen – Sekundäranalyse repräsentativer Besucherbefragungen“ ist erschienen als Edition 41 in der Schriftenreihe
des Instituts der Deutschen Messewirtschaft, 44 Seiten. ISBN:
978-3-00-048672-2. Kostenlose Bestellung der Printversion
bzw. Download der PDF-Datei im Warenshop des AUMA unter:
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IV
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International
Ehrgeizige Ziele am Bosporus
Deutschland ist das größte wirtschaftliche Partnerland der Türkei. Produkte aus der Bundesrepublik
stehen dort nach wie vor hoch im Kurs. Die deutschen Unternehmen vor Ort blicken optimistisch in
die Zukunft, so eine repräsentative Umfrage der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer.
Über den Dächern von Istanbul. | Foto: sabino.parente / Fotolia
Allen Unkenrufen zum trotz trifft das breite Angebot an qualitativ hochwertigen Erzeugnissen aus Deutschland auf eine nach
wie vor große Nachfrage der konsumhungrigen türkischen Bevölkerung wie auch der
wachsenden türkischen Industrie. Ob Fahrzeuge, Baumaschinen, Nahrungsmittelverarbeitungs- oder Verpackungstechnologie,
ob Windanlagen oder Ausbildungsinhalte –
Deutschland steht nach wie vor hoch im Kurs.
Der Internationale Währungsfonds und die
Weltbank revidierten im Januar 2015 ihre
Wachstumsprognosen für das laufende Jahr
– nach oben wohlgemerkt. Beflügelt durch
den niedrigen Ölpreis soll die türkische Wirtschaft in diesem Jahr um 3,5 Prozent wachsen, in den kommenden Jahren soll das
Wachstum sogar weiter an Fahrt zulegen.
Woher kommt dieser Optimismus in einem
Land, das zuletzt nicht nur positive Schlagzeilen produzierte? Die Türkei verfolgt ehrgeizige Ziele, die bis zum 100-jährigen Bestehen der Republik im Jahr 2023 erreicht
werden sollen. So soll das Land am Bosporus bis dahin zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt zählen. Sicher ist, dass sich
die Treiber des türkischen Wachstums in den
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
kommenden Jahren nur unwesentlich verändern werden. So werden auch weiterhin der
lokale Konsum, private Investitionen, das Exportwachstum und die Bauwirtschaft zum Erfolg der Türkei beitragen.
In die Euphorie mischen sich
kritische Töne
Aber auch zukunftsträchtige Technologien
gelangen verstärkt in den Fokus der Industrie. So belegt die Türkei bei der installierten
Kapazität für Windenergie im europäischen
Vergleich zwar nach wie vor den zehnten
Rang. Legt man allerdings die Investitionen
vom vergangenen Jahr als Maßstab an, so ist
die Türkei in Europa bereits die Nummer fünf
– Tendenz steigend. In die Euphorie mischen
sich allerdings auch zunehmend kritische Töne. Die Sparquote der privaten Haushalte beträgt gerade mal 15 Prozent und unterlegt
damit nicht unbedingt die Auffassung, dass
der Binnenkonsum langfristig zu den wesentlichen Wachstumstreibern zählen wird. Im
November 2014 wurde mit 10,7 Prozent die
höchste Arbeitslosenquote der vergangenen
vier Jahre registriert, die Jugendarbeitslosigkeit beträgt gar 19,9 Prozent. Die Bildungssysteme sind in weiten Teilen noch immer re-
formbedürftig. Ferner ist die Wertschöpfungstiefe in vielen Industriezweigen noch zu
gering, als dass man schon heute von global wettbewerbsfähigen Ansätzen sprechen
könnte. Und während schließlich die Infrastrukturentwicklung noch über Jahre hinweg
die Basis für wirtschaftliches Handeln legen
wird, ist der langfristige Beitrag der Industrie zum Wachstum der Republik zumindest in
Frage zu stellen. Positiv stimmt, dass die Themen bekannt sind und mit dem für die Türkei
typischen Ehrgeiz bearbeitet werden.
Insgesamt wirken die langfristigen Ziele der Türkei zwar ehrgeizig und zumindest
aus heutiger Sicht nicht gänzlich erreichbar.
Aber zweifellos wird die Türkei weiter wachsen und damit auch die Bedeutung der wirtschaftlichen Partnerschaft mit Deutschland
zementieren. Denn langfristig werden sich
die günstige demografische Entwicklung, die
strategische Lage als Brücke zwischen Europa und Asien und die in der Türkei angenommenen „deutschen Tugenden“ wie Fleiß und
Beharrlichkeit durchsetzen. Um abschließend
den Blick in die Kristallkugel zu bemühen:
Die Türkei wird zu den zehn größten Wirtschaftsnationen der Welt zählen, früher oder
später.
Text: Jan Noether, Deutsch-Türkische IHK
Marktberatung Türkei
Termin: Mittwoch, 20. Mai, Einzelgesprächstermine jeweils 30 Minuten
Ort: IHK Wiesbaden, Wilhelmstraße 24-26
Kosten: 30 Euro
Anmeldung: IHK Wiesbaden, Birgit Arnold, Telefon 0611 1500-186, b.arnold@
wiesbaden.ihk.de
33
Service
Impulse für IHK-Jungunternehmernetzwerk
Jungunternehmer brauchen Impulse, um die Herausforderungen beim Aufbau ihres Unternehmens
meistern zu können. Mit „Impuls“ bietet ihnen die IHK Wiesbaden ein Forum zum Austausch mit
Gleichgesinnten und Mentoren. Nun geht das Netzwerk mit neuem Konzept an den Start.
Nach eineinhalb Stunden war innere Befriedung eingekehrt und aus dem Gespräch haben sich neue Möglichkeiten entwickelt.“
Neben all dem Fach- und Erfahrungswissen,
von dem ein Jungunternehmer profitieren
kann, sei der Mentor schließlich auch dafür
da, um zuzuhören und dabei zu unterstützen, dass Erkenntnisse in konkrete Ziel- und
Handlungsschritte münden. Ein erster Schritt
kann die Teilnahme am nächsten Treffen von
„Impuls“ sein.
Besonders für Jungunternehmer ist guter
Rat teuer – im wahrsten Sinne des Wortes.
Schließlich starten viele Gründer zunächst
in kleinem Rahmen und müssen die Kosten
niedrig halten. Eine professionelle Unternehmensberatung für den Start können sich die
wenigsten leisten – aber Impulse und Unterstützung sind beim Aufbau des eigenen
Unternehmens gefragt. Hier setzt die Idee
der Arbeitsgruppe „Unternehmerkultur för-
HALLEN
Industrie- und Gewerbehallen
dern“ des IHK-Starter- und Mittelstandsausschusses an: Die ehrenamtlich engagierten
Unternehmer riefen bereits im Jahr 2007 das
Mentorenprogramm ins Leben; seither haben
Jungunternehmer die Möglichkeit, sich von
erfahrenen Inhabern, Geschäftsführern und
Führungskräften individuell begleiten zu lassen. Drei Jahre später startete „Impuls“, wo
sich Gründer und Mentoren austauschen.
Das Jungunternehmernetzwerk hat sich etabliert – nun geht es mit neuem Logo und in
neuen Räumen weiter: Nach vielen Jahren in
den Räumen des Presseclub lädt die IHK nun
in die Skatehalle der Kreativfabrik in Wiesbaden ein.
www.ihk-wiesbaden.de/impuls
www.xing.com/net/impulsihk
Text: Aline Schütz, IHK Wiesbaden
Foto: kreativfabrik Wiesbaden
Zahlen und Fakten
17 „Impuls“-Veranstaltungen mit insgesamt rund 900 Teilnehmern sowie 70
Mentorenaufträge
IHK-Mentorenprogramm
Wird durch ehrenamtliche Mentoren unterstützt, die sich individuell mit den jun-
von der Planung und Produktion bis zur
schlüsselfertigen Halle
Wolf System GmbH
94486 Osterhofen
Tel. 09932/37-0
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34
Künftig soll das Mentorenprogramm noch
stärker in den Vordergrund rücken, schließlich können hier junge und erfahrene Unternehmer voneinander profitieren. Das geht
weit über betriebswirtschaftliche Fragen hinaus, wie auch die Wiesbadener Unternehmerin Marianne Brandt feststellt. Sie berichtet
vom Mentoring bei einem Jungunternehmer,
der vor der Herausforderung steht, Vertriebskanäle für sein Produkt aufzubauen: „Beim
Spazierengehen haben wir über Frust, Stagnation und Rückschläge gesprochen, gepaart mit der Frage: ‚Ist es das überhaupt‘?
gen Unternehmern auseinandersetzen.
Eine Teilnahme ist unabhängig von „Impuls“ möglich. Kontakt: IHK Wiesbaden,
Aline Schütz, Telefon 0611 1500-124,
a.schuetz@wiesbaden.ihk.de
Termine 2015
Die „Impuls“-Abende dienen dem Netzwerken und Kennenlernen der Mentoren. Alle jungen Unternehmen sind herzlich willkommen: 15. April, 22. Juli und 4.
November.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Service
IHK-Serie Mediation
Konflikte müssen nicht immer vor Gericht enden: Die IHK Wiesbaden bietet Möglichkeiten, diese auf
andere Art zu lösen – zum Beispiel mit ihrer Mediationsstelle. In einer Serie stellen Mediatoren sich
und ihre Fälle vor.
gerte die Zahlung. Der deutsche Handelspartner bestritt den Mangel
und verwies darauf, dass er lediglich Zwischenhändler sei.
Der chinesische Hersteller ließ
mitteilen, dass die Ware fehlerfrei nach Deutschland versandt
worden sei. Wegen seiner Lieferverpflichtungen war es dem Unternehmen wichtig,
den Konflikt zügig zu klären. Man einigte
„Mediation heiSSt, sich zusammenstatt auseinanderzusetzen.“
sich auf eine Mediation, die zwischen dem
Unternehmen und dem Zwischenhändler, begleitet von deren Anwälten, stattfand.
Corina Sube ist Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin in Wiesbaden. Ihre Mediationsschwerpunkte sind Konflikte zwi-
So klärte sich die Situation: Zunächst einigten sich die Konfliktparteien, einige Mühlen nochmals selbst auszuprobieren. Dabei
stellte sich heraus, dass die defekten Mühlen
durchaus gebrauchsfähig waren, wenn auch
nur mit dem bereits eingestellten Mahlgrad
„mittelfein“. Im nächsten Schritt einigte man
sich, die Zahl der fehlerhaften Mühlen anhand der Stichproben hochzurechnen. Der so
schen Unternehmen, Gesellschafterkonflikte sowie innerbetriebliche Konflikte.
Konflikt: Ein mittelständisches Unternehmen kaufte über einen in Deutschland ansässigen Handelspartner Mühlen aus China.
Bei Stichproben stellte sich heraus, dass sich
bei den meisten Mühlen der Mahlgrad nicht
einstellen ließ – das Unternehmen verwei-

Elektrotechnische
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Elektroinstallations- & Gebäudetechnik
nach Kundenwunsch
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IHK-Mediation
errechnete Wert von 75 Prozent war Grundlage für weitere Verhandlungen.
So gingen die Seiten auseinander:
Das Unternehmen verwendete die defekten Mühlen nicht für das ursprünglich dafür gedachte Salz, sondern für ein anderes
getrocknete Produkt, das es bisher nicht in
dieser Form angeboten hatte. Der deutsche
Handelspartner sicherte zu, innerhalb der
nächsten zwei Monate Ersatz in Höhe von
40 Prozent für die defekten Salzmühlen zu
leisten. Das Unternehmen verpflichtete sich,
den um zehn Prozent reduzierten Kaufpreis
zu zahlen. Diese Vereinbarung wurde dem
chinesischen Hersteller schriftlich übersandt
und von ihm ebenfalls unterzeichnet.
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und Verkehrsbauwerke
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36
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SqlWindows, PHP, auch kleine Lösungen), Datenbank-Programmierung, -Abfragen und -Verwaltung (MS-SqlServer,
Gupta, Oracle, DB2), Bearbeitung Internet-Auftritt (HTML, CSS, PHP usw.) multimediale Anleitung (auch für in-house
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Westend in einem ruhigen zweiten Hinterhof. KONTAKT: 4D-Consulting.com
e.K., Peter Schumacher, Scharnhorststraße 36, 65195 Wiesbaden, Telefon 0611
9406-850
Kooperationsangebot 179-2142
Gold-Ankaufpartner gesucht
Wir möchten gerne auf www.goldsilbershop.de unser Angebot zum Ankauf von
Barren und Münzen ausbauen und suchen einen Partner für den Ankauf von
Gold und Silber. KONTAKT: GoldSilberShop.de GmbH, Tim Schieferstein, Borsigstraße 18, 65205 Wiesbaden, Telefon
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Kooperationsangebot 179-2152
Kooperationspartner für Event-Medien Produktion
Wir produzieren multidimensionale Medienereignisse für die Hauptversammlung, Messepräsentation oder kulturelle
Veranstaltung. Gründungsjahr des Unternehmens ist 2013. Gesucht wird ein Kooperationspartner, der etwas bewegen
möchte – für die audiovisuell-interaktive
Produktion sowie für Beratung und Kundengewinnung. KONTAKT: Martin Pfeifer, Armenruhstraße 13, 65203 Wiesbaden, Telefon 0611 18173322
Kooperationsangebot 179-2252
Einzelhändler (Uhren/Schmuck)
Kooperation mit weiterem Einzelhändler (zum Beispiel Parfümerie, Spielwaren).
Benachbartes Ladengeschäft (circa 60
Quadratmeter) in der Fußgängerzone einer Kleinstadt steht zur Verfügung. IHK:
Wiesbaden
Kooperationsangebot 179-2291
App Agentur mit eigenen Produkten sucht Vertriebspartner mit Beteiligungsmöglichkeit
App Agentur aus Wiesbaden entwickelte Standard Apps (auch Baukasten Apps
genannt) für kleine und mittlere Unternehmen, die zwecks Kundenbindung und
-neugewinnung sowie mehr Umsatz eingesetzt werden. Die Entwicklung ist abgeschlossen, das Kunden-Backend-System (Administrations-Tool) wurde ebenfalls mitentwickelt um die Bedingung der
App durch Kunden komfortabel zu gestalten bzw. zu automatisieren. Einige Kunden-Verträge wurden bereits abgeschlossen, jedoch fehlt es an breitem Vertrieb.
Um den Vertrieb in einem Markt mit circa 500.000 potentiellen Kunden anzukurbeln wird ein Kooperationspartner gesucht. Die Zusammenarbeit ist in alle Richtungen möglich. IHK: Wiesbaden
Kooperationsangebot 179-2366
IBS Innovative Body Solutions
In den nächsten vier Jahren sind 250 Body
Design Studios in Deutschland geplant. Es
werden Kooperationspartner für den Betrieb der Studios gesucht. Mit dem absolut außergewöhnlichen, neuartigen Studio Konzept für Bodyforming, Schönheit,
Entspannung und gesunde Lebensweise
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Medien UG, Gerhard Schwenk, Wiesenhain 4, 65207 Wiesbaden, Telefon 06122
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Kooperationsangebot 179-2437
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Wir sind ein mittelständisches, konzernunabhängiges Logistikunternehmen mit Sitz
im Rhein-Main Gebiet. Wir arbeiten seit
Jahren nach dem Qualitätsstandard DINISO 9001 und sind seit 2008 zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO). Ferner erlangten wir im Juni 2010 die endgültige
Zulassung zum Reglementierten Beauftragten (RegB). Wir suchen eine Koope-
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beste Referenzen zeichnen uns aus. Existenzgründer / Startup Unternehmen sind
denkbar. IHK: Wiesbaden
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bestehender Kundenbeziehungen, Angebotserstellung und Präsentation, Vermarktung unserer Produkte und Dienstleistungen. KONTAKT: City Medien Vertriebs
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Wir suchen Sie (zum Beispiel Druckerei/Folierer/Werbetreibender/Reseller/Händler/Existenzgründer/Gewerbetreibende/Online-Shop-Betreiber)
als Kooperationspartner
Im Rahmen unseres kontinuierlichen Vertriebsausbaus suchen wir weitere Kooperationspartner (Händler, Reseller, Wiederverkäufer) für den Vertrieb unserer innovativen und hochwertigen Produkte - Quality
made in Germany! Sie sind aktuell in der
Werbebranche tätig, haben zum Beispiel
eine Druckerei oder möchten sich komplett
verändern und eine neue Existenz aufbauen? Suchen Sie nach einer kosten- und risikofreien Möglichkeit, Ihr Geschäftsfeld
und/oder Produktportfolio zu erweitern?
Ihre Existenz komplett neu aufzubauen?
Wir bieten Ihnen genau diese Möglichkeiten! KONTAKT: City Medien Vertriebs
GmbH, Stefan Klammler, Georg-Ohm-Straße 11, 65232 Taunusstein, Telefon 069
667741-156, Fax 069 667741-157
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IMMOBILIEN, Bergwiesenstraße 2, 65207
Wiesbaden, Telefon 06122 727648-2, Fax
06122 727648-3
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Partner und Investor für Projektentwicklungen gesucht
Geprüfter Immobilienmakler (SFA) und
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im Rhein-Main-Gebiet. Eigenkapital zur
Projektfinanzierung von 1 bis 2 Millionen
Euro erforderlich. Mittelverwendungskontrolle über externen Controller nach Wahl
des Partners. Volles Stimmrecht als gleichberechtigter Gesellschafter. Vertraulichkeit
wird zugesichert. IHK: Wiesbaden
Kooperationsangebot 179-2666
Bauträger für Kooperation gesucht
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Kaufmann) sucht Zusammenarbeit mit
mittelständischem Bauträger im Raum
Wiesbaden und 20 Kilometer Umgebung.
Auch kleinere Objekte mit sechs bis zehn
Wohneinheiten sind interessant. IHK:
Wiesbaden
Kooperationsangebot 179-2799
Vertrieb von Solarstromanlagen
Wir suchen Kooperationspartner mit Eigeninitiative für Beratung und Vertrieb
auf dem Gebiet der solaren Stromerzeugung. Bei diesem Projekt wird dem Hauseigentümer auf dem Dach seines Hauses
eine Solarstromanlage auf Mietbasis zum
Festpreis ab 49 Euro pro Monat (zuzüglich MwSt und Einmalgebühr) installiert.
Die Vertragslaufzeit beträgt 20 Jahre ohne Preissteigerung. Im Mietpreis inbegriffen sind der Aufbau, alle Wartungen sowie eine Rundumversicherung über die
Allianz. Der überschüssige Strom wird in
das öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Mit der Solaranlage können 40 Prozent und mehr des eigenen Strombedarfs
abgedeckt werden. Weitere Informationen unter Telefon 0171 8774065. KONTAKT: Unternehmensberatung, Klaus Teske, Pfahler Straße 29, 65193 Wiesbaden,
Telefon 0611 543462, Fax 0611 543462
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Import/Export von Natursteinen, Natursteinverleger, Steinbrüche
Wir stellen innovative Schutzbeschichtungen für Natursteine her, wodurch diese leichter gereinigt werden können. Zu-
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
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bei Granit eine Farbvertiefung ein, die diesen poliert und hochwertiger erscheinen
lässt. Wir suchen einen Kooperationspartner, der seine Produkte mit unseren Beschichtungen auf Kundenwunsch aufwerten möchte. Gerade zu Beginn ist die Anwendung erklärungsbedürftig weshalb ein
dauerhafter und professioneller Partner
gesucht wird (und nicht direkt an Endverbraucher verkauft wird). IHK: Wiesbaden
Nachfolgebörse
Interessenten für Angebote und Nachfragen der Nachfolgebörse wenden sich an: IHK
Wiesbaden, StarterCenter, Natalia Baron, Postfach 3460,
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wiesbaden.ihk.de. Für die Inserate
gelten die AGB der jeweiligen Börse. Diese finden Sie auf der Internetseite www.nexxt-change.org
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Kleines – ganzheitlich orientiertes
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die es erlaubt, äußerst sanft zu trainieren, weswegen auch ein Physiotherapeut
oder Heilpraktiker bestens als Nachfolger
geeignet wäre. Das kleine Studio liegt
direkt am Rhein in Wiesbaden. Die Geräte, die als Einheit ein Zirkeltraining bilden, sind besonders darauf ausgerichtet,
sehr schonend, aber dennoch wirkungsvoll zu trainieren. Prävention im Bereich
von Haltungsschäden, aber auch um die
Gelenke fit zu machen und zu halten, ist
neben der Straffung und Stärkung der
Muskulatur und des Bindegewebes ein
wichtiger Gesichtspunkt. Es wird ganzheitlich trainiert, das heißt auch der Entspannungsfaktor, das Lymphsystem sowie meditative Aspekte finden hier Anwendung. Es wird ohne Gewichte gearbeitet, jeder trainiert individuell aus der
eigenen Kraftanspannung heraus. Da das
Training sehr sanft ist, erlaubt es auch,
nach gesundheitlichen Einschränkungen
wieder in die Beweglichkeit zu finden.
Es ist somit bestens Reha-Sport geeignet oder als Ergänzung mit Physiotherapie oder/und Orthopädie zu empfehlen.
Auch neurologische Therapeuten können
hier ansetzen. Da man ferner bis zu zwei
Kleidergrößen Körperumfang reduzieren
kann, wäre eine Kosmetikerin als Nachfolgerin ebenfalls hervorragend geeignet, um hier ergänzend ein Kosmetikprogramm für den Körper anzubieten. Aber
auch Heilpraktiker könnten sich in diesem Bereich sehr gut zurechtfinden, um
den Fokus auf die Einzigartigkeit dieses
Trainings zu richten. Es handelt sich nicht
um ein Franchise-System. Wegen Familienzuwachses ist es mir als Inhaberin in
Zukunft leider nicht mehr möglich, das
Studio weiterzuführen. Besichtigungen
können gerne nach vorheriger Terminabsprache vor Ort stattfinden. WI 3/15 A
pfad der Agentur zeigt stetig und längerfristig nach oben. Betreut werden Technologieunternehmen aus den Branchen
Automotive, Chemie und IT. Die Agentur
eignet sich sowohl zur Integration in größere Agenturen oder Netzwerkagenturen
als „Technologieunit“. Auch für Verlagshäuser könnte das Unternehmen eine interessante Erweiterung der Geschäftstätigkeit auf den Sektor Kommunikation
oder Corporate Publishing darstellen. Ein
gleitender Übergang durch den langjährigen Geschäftsführer wird angeboten.
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Unternehmen unterstützt weltweite Kunden in den Bereichen Marketing-Kommunikation und Public Relations. Der
Kundenmix aus langjährigen Kunden mit
Vertragsbindung und Projektkunden bildet eine stabile Basis. Der Entwicklungs-
Med. Fußpflege/Kosmetikstudio in
Idstein sucht Nachfolger/in. Inhabergeführtes Kosmetikstudio mit festem
Kundenstamm in der Idsteiner Altstadt
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Behandlungskabinen und eine Fußpflegekabine, die Geräte sowie bestehende
Ware können auch übernommen werden. Fläche rund 80 Quadratmeter. Eine
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37
Unternehmen
„Stattdessen zu Hause“
Andrea Munro und Jens Pietring haben sich Ende 2014 in Wiesbaden mit einem neuen Franchisekonzept aus den USA selbständig gemacht: „Home Instead“, was wortwörtlich so viel bedeutet wie
„stattdessen zu Hause“, konzentriert sich auf die Pflege älterer Menschen im häuslichen Umfeld.
Man könnte die beiden Gründer als Dreamteam bezeichnen: Andrea Munro und Jens
Pietring kennen sich seit Schulzeiten also einem Vierteljahrhundert. Ihre beruflichen Karrieren sind von Beginn an miteinander verknüpft. Die Franchise-Profis sind bereits mit
anderen Konzepten am Markt positioniert,
nun erschließen sie ein vollkommen neues
Feld. Bereits vor dem Diplom in Betriebswirtschaft haben sie sich neben dem Studium mit
einer Schülerhilfe selbständig gemacht. Bis
heute führen die beiden zwei Standorte in
Alzenau und Weiterstadt. Nach dem Studium
eröffneten sie gemeinsam mit zwei weiteren
Gesellschaftern eine „Backfactory“-Filiale in
Frankfurt-Bornheim.
Geradlinig verlief ihr Weg nicht. „Wir haben
Lehrgeld bezahlt“, sagt Munro, und Pietring fügt hinzu: „Wir mussten lernen, dass
schnelles Wachstum nicht immer nur positiv
ist.“ Zwei Filialen des Backwaren-Franchise
mussten sie nach kurzer Zeit aufgeben. Ih-
Andrea Munro
(42) und Jens
Pietring (44)
in ihrem Büro im
Rheingauviertel.
Foto: Paul Müller
ren Betreuungsdienst Home Instead wollen
sie organisch wachsen lassen. Die Idee dazu
entstand, als sie recherchierten, welche Franchisesysteme es am Markt gibt. Das Franchisesystem expandiert weltweit, in Deutschland
gibt es bereits 19 Standorte. „Franchise bietet
uns den Vorteil, dass wir von den Erfahrungen
der Systemzentrale profitieren können und so
Unterstützung in allen betriebsrelevanten Bereichen erhalten“, sagt Pietring. Bislang haben die Gründer nach eigenen Angaben rund
150.000 Euro in das Unternehmen investiert
und beginnen nun mit der Akquise – sowohl
von Kunden als auch von Mitarbeitern. Die bereits eingestellten Pflegedienstleitungen unterstützen sie dabei.
menzkranken. „Wir befinden uns in einem
Segment, das wächst“, sagt Munro. Dementsprechend gibt es viel zu tun für die Gründer:
Mitarbeiter finden und eine weitere Zielgruppe, die Familienbetreuung, erschließen.
www.homeinstead.de
Text: Aline Schütz, IHK Wiesbaden
Friedrich Hallenbau GmbH, Mainz
Thema:
Mitarbeiter
Titel
IHK
Format 45 x 90 mm
Farbe
CMYK
Das Vorhaben
der Gründer erfordert ei(Euroskala ISO Coated Fogra 27)
nen großen Pool an Mitarbeitern. Zwei
Fachkräfte sind bereits in Vollzeit als Pflegedienstleitungen eingestellt. Nun rekrutieren sie „care givers“ (Betreuungskräf-
R aum f üR EnERgiEEf f iziEnz
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38
Mit dem Betreuungsdienst Home Instead soll
eine Nische besetzt werden, die Senioren eine ganzheitliche Betreuung ermöglicht. Dabei geht es nicht um die medizinische Versorgung. Im Vordergrund steht die Hilfe im
Alltag, ob es ums Einkaufen, das Ausgehen mit dem Hund oder die Entlastung von
pflegenden Familienmitgliedern geht. Ein
Schwerpunkt ist die Unterstützung von De-
te), deren Profil nicht festgelegt ist. „Wir
verlassen uns dabei nicht nur auf den Lebenslauf, sondern müssen auch intuitiv in
Vorstellungsgesprächen vorgehen“, sagt
Andrea Munro. Rund 80 Bewerbungen
hat das Unternehmen bereits erhalten, 40
davon werden in einem ersten Workshop
geschult. Bis diese einsatzbereit sind, müssen weitere fünf Seminare belegt werden.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Unternehmen
Schmiede-Werkstatt
Geschmiedete Friedensbotschaft aus Aarbergen
in aller Welt im vergangenen Jahr darum bat,
geschmiedete Tauben als Symbole des Friedens und der Solidarität nach Donezk zu senden. So sind nun auch Tauben aus dem Untertaunus im „Park der Skulpturen“ in der
Ukraine gelandet – Schwenk hatte den Politikern gezeigt, wie man Bleche in der Esse
auf gut 1.000 Grad erhitzt und dann auf dem
Amboss mit einem 1,5 Kilo schweren Hammer so bearbeitet, dass sie Flügel erhalten.
Prominenter Besuch in der Schmiede-Werkstatt des Aarbergener Schmieds und Unternehmers Rüdiger Schwenk: Auf seine Einladung hin haben sich der Hessische
Innenminister Peter Beuth, der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch und Bürgermeister Udo Scheliga an der weltweiten Aktion „Friedenstauben für Donezk“ beteiligt.
Hintergrund ist der Aufruf des ukrainischen
Schmieds Viktor Burduk, der seine Kollegen
Commerzbank AG
„Marktanteile in
Wiesbaden gewonnen“
Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr
in der Region Wiesbaden Marktanteile gewonnen: Wie das Kreditinstitut mitteilt, seien Kundenzahl und Neugeschäft bei Privatund Firmenkunden gewachsen. „Wir haben
in der Region netto 2.200 neue Kunden gewonnen und betreuen jetzt 62.100 Privat-
und Geschäftskunden“, sagt René Zinser,
verantwortlich für das Privatkundengeschäft.
Zu der Commerzbank-Region im Privatkundengeschäft gehören neben den fünf Filialen
in Wiesbaden die Filialen in Eltville, Rüdesheim und Taunusstein. „Bei Baufinanzierungen verzeichneten wir 2014 hier ein Plus von
88 Prozent im Neugeschäft. Damit haben wir
Wohneigentum im Wert von über 168 Millionen Euro finanziert.“ Insgesamt stieg das
Anlagevolumen bei der Commerzbank Wiesbaden um 8,7 Prozent auf 1,118 Milliarden
Euro. Für das in der Mittelstandsbank der
Commerzbank gebündelte Firmenkundengeschäft verzeichnet die Bank für 2014 „ein
sehr solides Ergebnis“: Während das Kreditvolumen um 7,3 Prozent gestiegen sei, stieg
die Nachfrage nach öffentlichen Fördermitteln um 54 Prozent. Die Zahl der Firmenkunden blieb mit 1.125 auf dem Niveau des Vorjahres.
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HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
39
Unternehmen
VITRONIC
„Aufträge und Umsatz
über Erwartungen“
Beratungsleistungen auch redaktionelle Aufgaben, Gestaltungsleistungen, Online-Maßnahmen, Events sowie die Produktion von
Audio- und Videobeiträgen. Das Unternehmen beschäftigt in Wiesbaden und München
70 Mitarbeiter.
Expotechnik Group
Zwei Auszeichnungen
für Messekonzepte
Zum dreißigsten Jahrestag der Firmengründung 1984 blickt die VITRONIC Dr.-Ing. Stein
Bildverarbeitungssysteme GmbH in Wiesbaden auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück:
Sowohl die Muttergesellschaft als auch die
internationalen Konzerngesellschaften verzeichneten ein Auftrags- und Umsatzplus.
„Konzernumsatz und Gesamtleistung liegen
mit konsolidiert 120 Millionen Euro ebenso über den Erwartungen wie der Auftragseingang mit 130 Millionen Euro“, sagt der
geschäftsführende Alleingesellschafter Dr.
Norbert Stein. Damit sei VITRONIC das umsatzstärkste Unternehmen der industriellen
Bildverarbeitung in Europa. Für 2015 rechnet
Stein mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses; der Auftragseingang im ersten Quartal liege über Plan.
Fink & Fuchs PR AG
Wiesbadener werden für
Bundesministerien aktiv
Die Fink & Fuchs Public Relations AG mit
Sitz in Wiesbaden hat den Zuschlag für die
Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit für Behörden
der unmittelbaren Bundesverwaltung erhalten. Dazu zählen alle Bundesministerien
und nachgeordnete Behörden. Wie das Unternehmen mitteilt, setzte es sich in einem
Vergabeverfahren des Beschaffungsamtes
des Bundesinnenministeriums durch. Auf
der Agenda von Fink & Fuchs stehen neben
40
Die Expotechnik Group mit Hauptsitz in Taunusstein hat gleich doppelten Grund zur
Freude: Bei der Auszeichnung der „Portable/Modular Awards“ des Exhibitor Magazins in Las Vegas wurde ihr modulares Messekonzept für den Kabelhersteller Leoni AG
mit der Leitidee „Das Unsichtbare sichtbar
machen“ prämiert. Dieses kam 2014 auf 18
Messen in Deutschland und den USA zum
Einsatz. Weitere Inszenierungen auf internationaler Ebene seien in Planung – 2015
unter anderem in China. Außerdem erhielt
das Taunussteiner Unternehmen die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs, die kategorieübergreifend an den besten Kandidaten vergeben wird: den Zeigler Award.
Die Preise wurden Anfang März in Las Vegas vergeben.
UGW AG
Agenturgruppe meldet
Umsatzwachstum
Die Wiesbadener Agenturgruppe UGW
konnte im vergangenen Geschäftsjahr über
ihre vier Tochtergesellschaften erneut zulegen: Demnach stieg der Netto-Honorarumsatz um 13 Prozent auf 17,5 Millionen
Euro, der Gesamtumsatz wuchs um eine
Million Euro 25 Millionen Euro. Spezialisiert hat sich die Vermarktungsagentur auf
Marketing, Kommunikation und Vertrieb.
Mehr als 300 festangestellte Mitarbeiter betreuten rund 100 Kunden mit knapp
860 Projekten. Im vergangenen Jahr seien
60 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Zu
den Kunden zählen Kabel Deutschland, DB
Station&Service, Pernod Ricard, Procter &
Gamble, Lavazza und Storck.
Weingut Allendorf
Internationaler Weinpreis
geht in den Rheingau
Beim internationalen Weinwettbewerb Mundus Vini konnte der Rheingau punkten: Die
Auszeichnung für den besten trockenen Riesling ging an das Weingut Fritz Allendorf in
Oestrich-Winkel. Vergeben wurde sie für den
2013er Jesuitengarten Riesling VDP Großes
Gewächs. Inhaber Ulrich Allendorf nahm die
Auszeichnung Mitte März bei der Weinmesse
ProWein in Düsseldorf entgegen. Vorausgegangen war eine professionelle Verkostung
und Bewertung von mehr als 4.000 Weinen
aus aller Welt.
Die IHK Wiesbaden gratuliert
zum Firmenjubiläum!
25 Jahre
1. April
Thorsten Reiß
Wiesbaden
Gernot Demant
Wiesbaden
Hausverwaltung Stefan Gangluff
Wiesbaden
Menzel KFZ, Teile und Zubehör
Wiesbaden
3. April
PERICON Unternehmensberatung GmbH
Wiesbaden
19. April
Marc Christopher Meß – MCM Automobile –
Wiesbaden
21. April
Brauhaus Castel GmbH
Mainz-Kastel
23. April
MES Mobile Editing Systems GmbH
Wiesbaden
26. April
Christian Hill Immobilien
Wiesbaden
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Menschen Meine Zeit Für …
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Betriebs
Ulrike Krieger
Meine Zeit für …
W ofür nehmen Sie sich jeden Arbeitstag Zeit?
Mich kurz mit meiner Kollegin der Firmenkundenseite auszutauschen, um wichtige Themen abzustimmen, da wir gemeinsam für
die Region Rheinland-Pfalz/Saar/Wiesbaden zuständig sind.
Zur Person
Alter: 46 Jahre
Vita: Nach Banklehre und Studium der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen zunächst Beraterin Private Banking für die Deutsche Bank in Frankfurt und
München, anschließend Product Management für
Yahoo! Deutschland in München. Von 2001 bis
2004 verschiedene Führungsaufgaben bei der Deutschen Bank München, dann Fachbereichsleitung Private Banking in der Zentrale der Deutschen Bank in
Frankfurt und Marktgebietsleitung Privat- und Firmenkunden in Düsseldorf und Wiesbaden. Nach der
Regionsleitung Privatkunden für die Region MitteOst in Leipzig seit 2013 als Regionsleiterin RheinlandPfalz/Saar/Wiesbaden verantwortlich für das Privatkundengeschäft.
In der IHK-Vollversammlung seit: 2014
Zum Unternehmen
Deutsche Bank
Gründung: 1870, in Wiesbaden seit 1902
Standort: Zentrale in Frankfurt am Main
Mitarbeiter: 50 in Wiesbaden; 100.000 weltweit
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
W W as kommt oft zu kurz?
Meine Familie und aktiv Sport zu treiben.
as kostet Sie als Unternehmerin zu viel Zeit?
Im März war das der Stau durch die Schließung der Schiersteiner Brücke, der es zu einer Herausforderung werden ließ, pünktlich
bei Kunden- und Mitarbeiterterminen zu sein.
W arum nehmen Sie sich Zeit für das
Engagement in der IHK?
Die IHK bietet aus meiner Sicht eine hervorragende Plattform, um an
Ideen zur Steigerung der Attraktivität der Region mitzuwirken und
sich mit Unternehmen der Region zu vernetzen. Darüber hinaus erhalte ich durch die Diskussionen in den Ausschüssen neue Impulse
für meine eigene Tätigkeit.
D ie Zeit vergeht wie im Flug wenn…
…ich mit jungen Talenten über das Thema Digitalisierung im
Bankenbereich und die „Bank der Zukunft“ diskutiere.
41
Rubriken Kompakt
Glück Macht Erfolg
Dorette Segschneider, Frankfurter Allgemeine Buch,
2014, 24,90 Euro
Ein vermeintlich kühner Wirtschaftsbuchtitel.
Und doch: Nach der Glücksökonomie sollen
mehr als 360 Milliarden Euro Produktivkapital gewonnen werden können, wenn Unternehmen die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter ins
Zentrum rücken. Das trifft den Nerv der Zeit, denn die jetzige Generation von top ausgebildeten Bewerbern fragt plötzlich nicht mehr nach
dem 13. Gehalt, Dienstwagen und Schreibtischgröße, sondern nach
sinn- und glücksstiftenden Aufgaben und einer guten Vereinbarkeit
von Beruf und Familie. Der Ratgeber der Betriebswirtin und gestandenen ZDF-Finanzmoderatorin Dorette Segschneider liefert plausible
Fakten aus der Wissenschaft, Fallbeispiele und Praxistipps. Eine exzellente Anleitung zum Glücklichmachen! | Bo
Lesbarkeit ••• Inhalt ••• Nutzen •••
leistungen international vertreiben. Prämiert werden internationale Geschäftserfolge in den Kategorien „Service und Beratung
international“, „Handwerk grenzenlos erfolgreich“ sowie „Innovative Exportstrategien“. Ausgelobt wird der Preis von den hessischen IHKs, den Handwerkskammern und vom Hessischen Wirtschaftsministerium.
Für welchen Preis? Preisverleihung am Vorabend des Hessischen
Außenwirtschaftstags, Steigerung des Bekanntheitsgrades
Bis wann? 20. April
Wo? www.hessischer-exportpreis.de
Wiesbadener Integrationspreis
Für was? Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine, Verbände und Institutionen sowie Initiativen aus Wiesbaden, die im
Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
herausragendes Engagement bewiesen haben.
Für welchen Preis? 2.500 Euro
Bis wann? 4. Mai
Wo? www.wiesbaden.de, Suchwort „Integrationspreis“
Preisindex für die Lebenshaltung
Personal in Russland:
Ein Leitfaden für Praktiker
Hannelore Schmidt, Rainer Wedde, OWC Verlag, 2015,
29,80 Euro
Russland ist, ungeachtet der aktuellen politischen Unstimmigkeiten, ein bedeutender
Markt für die deutsche Wirtschaft. Jedoch
sind die russischen Gepflogenheiten keineswegs mit den deutschen vergleichbar. Besondere Kenntnisse und ein
gut durchdachtes Vorgehen sind erforderlich – besonders beim sensiblen Thema Personal. Das Buch präsentiert das Know-how von 15
Autoren, die ihre Erfahrungen aus langjähriger Tätigkeit in und mit
Russland weitergeben. Die Themen werden aus Unternehmersicht
dargestellt. Das Werk richtet sich an Geschäftsführer, Personalleiter
und andere fürs Russlandgeschäft Verantwortliche, die mit Fragen
des Personals befasst sind oder sich darauf vorbereiten wollen. | sfs
Lesbarkeit ••• Inhalt ••• Nutzen •••
WettbewerbE
Deutscher Preis für Onlinekommunikation
Für was? Ausgezeichnet werden herausragende Projekte, professionelle Kampagnenplanung und zukunftsweisende Strategien digitaler Kommunikation in 35 Kategorien.
Für welchen Preis? Öffentliche Aufmerksamkeit
Bis wann? 17. April
Wo? www.onlinekommunikationspreis.de/einreichung
Hessischer Exportpreis 2015
Für was? Für kleine und mittelständische Unternehmen aus Hessen, die mit viel persönlichem Einsatz ihre Produkte und Dienst-
42
Vom Statistischen Bundesamt errechneter
Preisindex für Februar 2015
Indexstand 2005=100
Verbraucherpreisindex für Deutschland .............................104,2
Veränderungen in Prozent
• gegenüber Vorjahreszeitraum..........................................+0,1
• gegenüber Vormonat......................................................+0,9
Ausführliche Informationen im Internet unter:
www.destatis.de
Innovationsförderung
Neue EU-Programme für
kleine und mittlere Betriebe
Mit dem „KMU-Instrument“ und „Fast Track to Innovation“ hat die
Europäische Kommission zwei Maßnahmen ins Leben gerufen, in denen marktnahe Innovationen gefördert werden. Beide sind Bestandteil des Förderprogramms Horizon 2020, das alle Forschungs- und Innovationsförderprogramme der EU bündelt. Das „KMU-Instrument“
ist ein neues Förderinstrument für kleine und mittlere Unternehmen.
Es unterstützt Firmen, ihre Ideen in gewinnbringende, marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umzusetzen. Mit „Fast Track
to Innovation“ bietet die Europäische Kommission ein themenoffenes
Förderprogramm, das Entwicklungsvorhaben mit hohem Marktpotenzial fördert. Ziel ist es, eine schnellere Vermarktung und Einführung
von neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen zu ermöglichen. Die Förderquote beträgt bis zu 70 Prozent, bei gemeinnützigen
Forschungseinrichtungen bis zu 100 Prozent. Hessen Trade & Invest
bietet am Mittwoch, 29. April, zusammen mit der IHK Wiesbaden eine
Informationsveranstaltung zu den beiden neuen EU-Förderprogrammen an. Informationen und Anmeldung unter www.een-hessen.de
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Rubriken Kompakt
Digitale Netzwerke knüpfen
Gut vernetzt: Volker Geyer, Inhaber von „Aperto –
Handwerk & Wohnen Ltd.“und Michael Grupe, Vorstand bei der Fink & Fuchs Public Relations AG in Wiesbaden. Bei der Veranstaltung „Netzwerken im Mittelstand“ von IHK und dem Wirtschaftsforum Wiesbaden
gaben beide mehr als 150 Unternehmern Tipps, wie sie
Soziale Netzwerke wie Facebook, XING oder Linked-In
für den eigenen Geschäftserfolg nutzen können. Einen
kostenfreien Internet- und Social-Media-Check bietet
die IHK Wiesbaden zusammen mit den eBusiness-Lotsen an. Anmeldung: Matthias Bastian, Telefon 06071
829339, kontakt@ebusiness-info.de. | Foto: Paul Müller
Sauberes Wiesbaden
Bürgerworkshop, Hotline
und App für weniger Schmutz
Büroimmobilien
Nutzerzufriedenheit
in Wiesbaden gestiegen
Die Stabsstelle „Sauberes Wiesbaden“ hat einen ersten Bürgerworkshop ausgerichtet. Das Ergebnis: 82 Prozent der Teilnehmer seien mit
der Veranstaltung zufrieden gewesen, 90 Prozent wünschten sich eine
Wiederholung. Neu geregelt wird in Zukunft die Müllbeseitigung. Künftig soll Müll innerhalb von 72 Stunden ab Meldung beseitigt sein. Gesteuert werde der Prozess über die Sauberkeitshotline 0611 319222.
Um es Bürgern zu erleichtern, Müll zu melden, wird mit der Hochschule RheinMain außerdem die „Saubere App für Wiesbaden“ entwickelt.
Diese soll ab Sommer die Meldung von illegalen Müllablagerungen per
Smartphone an das städtische Beschwerdemanagement ermöglichen.
Die Zufriedenheit der Nutzer von Büroflächen in Wiesbaden ist in den
vergangenen Jahren gestiegen, sowohl in Bezug auf die Immobilie
selbst als auch auf den Standort – das zeigt die Umfrage des Immobiliendienstleisters Jones Lang Lasalle unter rund 2.100 Büronutzern
in Wiesbaden. Als entscheidende Standortvorteile nannten die Befragten vor allem die gute Infrastruktur und die Nähe zu den Kunden. Wiederum vermisst am Standort Wiesbaden werde vor allem ein
größeres Angebot an Fachkräften wie auch Büroflächen. Insgesamt
würden Flexibilität und Anbindung immer wichtiger, auch Nachhaltigkeit werde inzwischen als Standard vorausgesetzt. Die Büromieten
in Wiesbaden lagen bei rund 70 Prozent der Befragten bei 7,50 bis
12,50 Euro pro Quadratmeter. Bei 36 Prozent lagen die Mieten bei
10 bis 12,50 Euro pro Quadratmeter – rund sieben Prozent über dem
Jahr 2011. Gleichzeitig sank der Anteil der Mieter im Bereich von 7,50
bis 10 Euro pro Quadratmeter um fünf Prozent.
Kreativwirtschaft
see-Conference am 18. April
im Wiesbadener Schlachthof
Am Samstag, 18. April, um 11 Uhr startet die 10. see-Conference in
Wiesbaden. Auf einer der größten Design-Konferenzen in Deutschland werden neue Ansätze in Design, Kunst, Architektur, Philosophie,
Wissenschaft und Technologie von Sprechern wie Teddy Cruz, Daisy
Ginsberg, Van Bo Le-Mentzel, Francesco Franchi und Koichiro Tanaka
vorgestellt. Die Konferenz ist als Branchentreff der Kreativszene fest
etabliert. Neben Harald Welzer als Keynote-Speaker werden die international renommierten Sprecher Ideen zu Design, innovativen Gestaltungsmöglichkeiten und Nachhaltigkeit offerieren: Synthetische
Biologie als Designdisziplin, Architektur als Aktivismus oder nonlinearer Journalismus sind nur einige der Themen. Zeitgleich findet eine
Ausstellung junger Kreativer und am nächsten Tag das see-Camp mit
Workshops statt, bei denen die Themen des Vortages in kleiner Runde vertieft werden. Veranstalter ist die Wiesbadener Design-Agentur
Scholz & Volkmer. Der Termin ist zugleich Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Designtage Wiesbaden by Access All Areas“. Tickets: 115
Euro / Studenten 55 Euro, www.see-conference.org
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Büromöbelindustrie
2014 Umsatzwachstum
von drei Prozent
Nach Angaben des Verbands Büro-, Sitz- und Objektmöbel (bso) in
Wiesbaden steigerte die Büromöbelindustrie ihre Umsätze im Jahr
2014 um durchschnittlich drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf
knapp 2,1 Milliarden Euro. Das Inlandsgeschäft mit einem Plus von
3,1 Prozent sowie der Export mit einer Steigerung von 2,7 Prozent
trugen zu diesem Plus bei. Gefragt seien vor allem innovative Einrichtungskonzepte und hochwertige Produkte. Kunden nutzen demnach
die neuen Einrichtungen, um ihre Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, gute Bedingungen für Teamarbeit herzustellen und gleichzeitig
die notwendigen Rückzugsmöglichkeiten für konzentrierte Einzelarbeit zu schaffen. Für 2015 erwartet der bso ein erneutes Umsatzwachstum sowie eine stabile Personalsituation.
43
Rubriken neues aus berlin und brüssel
Zwischenerfolg
bei Bleiberechtsreform
Das von DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer geforderte Bleiberecht für
Asylbewerber und Geduldete während ihrer Ausbildung soll kommen.
Dafür haben sich die Ministerpräsidenten der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel ausgesprochen. Auch der Bundesrat hat die Forderung
in seiner Stellungnahme zur aktuellen Reform des Bleiberechts aufgenommen. Betriebe und Auszubildende hätten dann die Planungssicherheit, dass eine begonnene Ausbildung auch abgeschlossen werden kann.
TTIP: Bürokratieabbau,
nicht Demokratieabbau
Das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) öffnet der Exportnation Deutschland viele Türen zu bislang ungenutztem wirtschaftlichen Potenzial. Es bietet außerdem die Chance, globale Handelsregeln zu gestalten, die dann wiederum Maßstab für weitere Handelsabkommen sein können. Das waren die zentralen Botschaften
der Veranstaltung „Transatlantisches Wirtschaftsforum 2015“, zu der
DIHK und BDI unter anderem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström eingeladen
hatten. DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer betonte: „Unternehmen
geht es um Bürokratieabbau und nicht um Demokratieabbau. Gerade
44
kleinen und mittleren Unternehmen fehlen häufig die Mittel, komplexe Export- und Zollformalitäten zu bewältigen. Es ist daher wichtig,
dass TTIP pragmatische Vereinfachungen erreicht.“ Gabriel knüpfte
an diese Argumente an, warnte vor generalisierender, oberflächlicher
Kritik und würdigte die bisherige sachliche Kommunikation des DIHK
zu TTIP. Mit dem Transatlantischen Wirtschaftsforum und zahlreichen
anderen Informationsveranstaltungen setzt sich der DIHK in der öffentlichen Debatte für ein TTIP ein.
Erbschaftsteuer: Struktur der
Familienunternehmen berücksichtigen!
Die besondere Struktur der Familienunternehmen muss bei der Ausgestaltung der Bedürfnisprüfung berücksichtigt werden. Das machten
DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und Hauptgeschäftsführer Martin
Wansleben in Gesprächen mit der Bundeskanzlerin und dem Bundesfinanzminister zur Erbschaftsteuer ebenso deutlich wie gegenüber
den zuständigen Bundestagsabgeordneten. DIHK-Präsident Schweitzer betonte: „Die Vermögen der Eigentümer sind meist langfristig an
den Betrieb gebunden. Dadurch verfügen die Unternehmen in der
Regel nicht über genug freie Mittel, um Erbschaftsteuerzahlungen
zu leisten, ohne dass es erhebliche, negative Auswirkungen auf Investitionen und Arbeitsplätze hat.“ Auf dieser besonderen Situation
baut auch der Vorschlag der Spitzenverbände zu einer Erbschaftsteuerreform auf.
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Rubriken Kultur
Schnitzeljagd durch Wiesbaden
Ob mit der Stadtbahn Thermine, unterwegs auf Segways oder zusammen mit einem Führer im historischen Gewand – für Touristen und auch für Einheimische bietet die Stadt Wiesbaden eine Fülle an
Stadtführungen an. Ganz individuell lässt sich die Landeshauptstadt mit dem Audioguide entdecken,
welchen die Wiesbaden Marketing GmbH vor einem Jahr neu gestaltet hat.
Von der Marktkirche über den Schlossplatz
zur Hessischen Staatskanzlei, weiter zum
Kurhaus und zur Taunusstraße bis ins Nerotal – das ist nur eine der vielen Tour-Möglichkeiten, die der Audioguide bietet. Insgesamt
gibt es 25 Stationen, die man selbstständig
ablaufen kann, begleitet von der kernigen
Stimme des ZDF- und SWR-Sprechers Nick
Benjamin. Dieser erklärt Dinge, die sicher
auch einigen Wiesbadenern noch nicht bekannt sind. Zum Beispiel, dass Wiesbaden
gegen Ende des 19. Jahrhunderts die höchste Grand-Hotel-Dichte weltweit hatte oder,
dass die Taunusstraße bereits 1818 eröffnet
wurde, damals aber noch Nerotalweg oder
Neuer Sonnenberger Weg genannt wurde.
In den Sprechpausen kann man die Musik
des Wiesbadener Pianisten und Komponisten
Matthias Frey genießen.
Der Großteil der Sehenswürdigkeiten befindet sich rund um die Tourist Information, die
gleichzeitig als Ausgangspunkt des Rundgangs dient. Insgesamt gibt es sechs Geräte,
die man sich dort ausleihen kann. Der Audioguide selbst erinnert an ein schnurloses
Telefon und kann mit einer Schlaufe um den
Hals gehängt werden. Eine freundliche Frauenstimme erklärt verständlich, wie man das
Gerät bedient, und führt den Nutzer von einer Station zur nächsten. Dabei ist die BedieHESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
nung denkbar einfach: Über das Zahlenfeld
gibt man die Nummer der Station ein und
betätigt die grüne Taste. Pausieren und beenden kann man die Wiedergabe ebenfalls.
Auch die Lautstärke kann über das Zahlenfeld geregelt werden. Die Tasten sind ausreichend groß und daher für alle Altersklassen
geeignet. In der Vergangenheit gab es bereits ähnliche Geräte. Allerdings konnte man
die Tour durch Wiesbaden noch nicht individuell planen, sondern musste auf einem vorgegebenen Weg die Stadt erkunden.
Jetzt hat man die Wahl, ob man alle Stationen in einem Rutsch erkundet, oder nur bestimmte Sehenswürdigkeiten unter die Lupe
nimmt. Die Reihenfolge, in der man die Stationen besichtigt, ist also jedem selbst überlassen. Wenn man eine Pause braucht – etwa
nach dem beschwerlichen Anstieg auf den
Neroberg – kann man jederzeit Rast machen
und am Opelbad über den Dächern der Stadt
entspannen. Den Audioguide gibt es in dieser Form seit knapp einem Jahr. Die mp3-Dateien mit den Informationen zu den Sehenswürdigkeiten stellt die Stadt Wiesbaden auf
ihrer Website zum Herunterladen aufs Smartphone bereit. Ein Ersatz für klassische Stadtführungen sei der Audioguide nicht, vielmehr
eine Erweiterung des bestehenden Angebots,
sagt Katja Wiebking von Wiesbaden Marke-
ting. „Der Audioguide richtet sich vor allem
an Individualtouristen, die die Landeshauptstadt ganz persönlich erkunden möchten.“
Aber auch Einheimische, die ihre Mittagspause mal etwas anders gestalten möchten,
leihen sich den Audioguide aus. Eine Version
in englischer Sprache sei geplant, diese werde voraussichtlich im Herbst erhältlich sein.
www.wiesbaden.de/audioguide
Text: Tobias Quoika, IHK Wiesbaden
Fotos: Sara Schwaninger, IHK Wiesbaden
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OFFENBACHER
ETIKETTENFABRIK
Joachim Siebert
45
Termine
IHK-Weiterbildung
Tag
|Thema
| Referent
|Mitglied |Gast Mo,13.-17.|April
|Monat |Zeit
|9-17 Uhr
|Buchführung und Jahresabschluss kompakt | Dieter Audehm
| 620 EUR | 790 EUR
Di, 14. |April
|9-16 Uhr
|Gastgewerbe – Planen einer Veranstaltung
| Jennifer Kölsch
| 150 EUR
| 150 EUR
Di, 21. | April
| 9-17 Uhr|
Sicher und gekonnt präsentieren
| Anne Deußer
| 185 EUR
| 185 EUR
| GmbH Geschäftsführung
Do, 23. | April
| 9-17 Uhr
Di, 28.-29.|April
|9-16:30 Uhr|
Grundkurs Gehälter richtig abrechnen
| Hans-Joachim Schlimpert| 225 EUR
| 260 EUR
| Jörn Baumbusch
| 390 EUR
| 500 EUR
Mo, 11. | Mai
| 9-16 Uhr
Di, 12. | Mai
| 9-17 Uhr
| Knigge für Azubis
| Markus Priester
| 185 EUR
| 185 EUR
| Zeit- und Selbstmanagement für Azubis
| Christiane Rolauffs
| 185 EUR
| 185 EUR
Di, 19. | Mai
Do, 21. | Mai
| 9-17 Uhr
| Projektmanagement für Azubis
| Ingo Fricke
| 185 EUR
| 185 EUR
| 9-17 Uhr
| Ausbildung fundiert gestalten
| Silvia Schrade
| 225 EUR
| 260 EUR
Anmeldung: IHK Wiesbaden, Fleur Spitzhirn, Telefon 0611 1500-183, seminare@wiesbaden.ihk.de
Veranstaltungen
IMPULS Das Jungunternehmertreffen | Mi, 15. April | 18:30 Uhr kostenfrei
Das Jungunternehmernetzwerk Impuls geht mit neuem Logo an der sem Abend Lars Hermes, Geschäftsführer der calovo UG in Wiesbaden.
Start, außerdem dürfen sich die Teilnehmer auf die Skatehalle in der Kontakt: IHK Wiesbaden, Natalia Baron, Telefon 0611 1500-145,
Kreativfabrik Wiesbaden als Veranstaltungsort freuen. Das Netzwerk n.baron@wiesbaden.ihk.de
steht allen Jungunternehmern der Region Wiesbaden offen. Auch er- Veranstaltungsort: Skatehalle / Kreativfabrik Wiesbaden, Murnaufahrene Mentoren sind mit von der Partie. Keynote-Speaker ist an die- straße 2
INCOTERMS 2010 in der täglichen Praxis | Di, 21. April | 9 bis 16 Uhr
200 Euro (Nichtmitglieder: 260 Euro)
Die INCOTERMS sind weltweit wesentlicher Bestandteil von Kauf- COTERMS 2010 und erhalten praxisbezogene Hinweise zur optimalen
verträgen und definieren Rechte und Pflichten zwischen Käufer und Nutzung – von der Kostenverteilung über Fragen der TransportversiVerkäufer sowie die Verteilung von Kosten und Risiken. Somit beein- cherung bis hin zu Empfehlungen für Einkäufer.
flussen sie entscheidend die Kalkulation eines Geschäftes. Die Semin- Kontakt: IHK Wiesbaden, Birgit Arnold, Telefon 0611 1500-186,
arteilnehmer erwerben ein Gefühl für die richtige Anwendung der IN- b.arnold@wiesbaden.ihk.de
Sternstunde für Unternehmer | Di, 21. April | 18:30 Uhr Ein Vortragsfeuerwerk verprechen sechs spannende Kurzvorträge
zum Thema Marketing und Vertrieb: Jeder Referent konzentriert sich
in zehn Minuten Redezeit auf die Aha-Elemente und Augenöffner,
die für den Zuhörer das Neue und besonders Attraktive bedeuten
und kommt dabei sofort auf den Punkt. Ihre Zeit als Unternehmer,
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Manager oder Mitarbeiter wird optimal genutzt. In einer Stunde bekommen Sie alle wichtigen Impulse für sich und Ihr Unternehmen,
für die Sie sonst eine viel längere Veranstaltung besuchen müssten.
Kontakt: IHK Wiesbaden, Natalia Baron, Telefon 0611 1500-145,
n.baron@wiesbaden.ihk.de
Umsatzsteuer bei Lieferungen und Leistungen im EU-Binnenmarkt | Mi, 22. April | 9 bis 16 Uhr
200 Euro (Nichtmitglieder: 260 Euro)
Das Seminar behandelt die wesentlichen Grundlagen des Umsatz- stellt, außerdem werden die Auswirkungen für die tägliche Praxis ersteuerrechts bei Lieferungen und Leistungen im EU-Binnenmarkt und läutert.
weist auf die Vielzahl von Sonderbestimmungen hin. Es werden die Kontakt: IHK Wiesbaden, Birgit Arnold, Telefon 0611 1500-186,
aktuellen Gesetzesänderungen und Gerichtsentscheidungen darge- b.arnold@wiesbaden.ihk.de
222. Vollversammlung | Mi, 22. April | 16 Uhr Die Vollversammlung der IHK Wiesbaden kommt vier Mal im Jahr zusammen. IHK-Mitglieder können nach Anmeldung teilnehmen.
46
kostenfrei
Kontakt: IHK Wiesbaden, Timea Boros, Telefon 0611 1500-139
t.boros@wiesbaden.ihk.de
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
Termine
EU-Förderung für marktnahe Innovationen | Mi, 29. April | 14 bis 17:30 Uhr kostenfrei
Unter der Überschrift „EU-Förderung für marktnahe Innovationen informieren. Neu ist, dass nun auch Einzelunternehmen die Mög– das KMU-Instrument und Fast Track to Innovation“ laden Hes- lichkeit einer Förderung haben, wenn ein europäischer Mehrwert
sen Trade & Invest (HTAI) und die IHK Wiesbaden in Zusammenar- besteht.
beit mit der Nationalen Kontaktstelle KMU ein, sich über Innova- Kontakt: HTAI, Nina Gibbert-Doll, Telefon 0611 95017-8494, nina.
tions-Förderprogramme für kleinere und mittlere Unternehmen zu gibbert-doll@htai.de, www.een-hessen.de/KMU2015
Akkreditivgeschäft und Auslandsgarantien | Mo, 4. Mai | 13 bis 17 Uhr
100 Euro (Nichtmitglieder:130 Euro)
Die mit Auslandsgeschäften verbundenen spezifischen Risiken, die und „Bankgarantie“. Es werden Grundlagen und unterschiedliche
sich besonders durch Zahlungsunsicherheiten ergeben, machen es praktische Anwendungsmöglichkeiten beim Im- und Exportgeschäft
notwendig, dass Betriebe Sicherungsinstrumente nutzen. Das Se- vermittelt.
minar behandelt Zahlung und Zahlungssicherung im Auslandsge- Kontakt: IHK Wiesbaden, Birgit Arnold, Telefon 0611 1500-186,
schäft durch die Zahlungsbedingungen „Dokumenten-Akkreditiv“ b.arnold@wiesbaden.ihk.de
BPW-Symposium: Frauen. Leben.Erfolg | Fr, 8. Mai | 14 bis 20 Uhr 99 Euro (Nichtmitglieder: 119 Euro)
Noch nie gab es eine so gut ausgebildete Generation von Frauen wie sium des Business and Professional Women Club Wiesbaden e. V. in
heute. Damit sich das endlich auch in den Chefetagen widerspiegelt Kooperation mit der IHK Wiesbaden Frauen im Beruf eine professiosind berufliches Netzwerken und eine parallele Weiterbildung in viel- nelle Plattform: Bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen sowie in Workfältigen Themenbereichen unerlässlich – von geschlechtsspezifischen shops hören sie Neues, tauschen sich aus, erarbeiten eigene StrateKommunikationstilen über das Formen der eigenen Persönlichkeit bis gien und überdenken oder festigen zudem ihre persönliche Haltung.
zur geschickten Verhandlungstechnik. Zum 5. Mal bietet das Sympo- Anmeldung: www.bpw-wiesbaden.de/veranstaltungen/symposium
Marktberatung Türkei | Mi, 20. Mai | Einzelgesprächstermine 30 Euro
Die IHK Wiesbaden lädt Sie ein, sich im individuellen Gespräch mit tieren Sie geeignete Vertriebswege oder die Kooperations- und VerJan Nöther, Geschäftsführer der Deutsch-Türkischen Industrie- und triebspartnersuche vor Ort.
Handelskammer, Istanbul, ausführlich über die Marktfähigkeit Ihrer Kontakt: IHK Wiesbaden, Birgit Arnold, Telefon 0611 1500-186,
Produkte sowie aktuelle Projekte in der Türkei auszutauschen. Disku- b.arnold@wiesbaden.ihk.de
Wirtschaftsjunioren
Termin
|Zeit
|Thema
| Ort
Mo, 27. April
| 19 Uhr
| Juniorenabend | Presseclub Wiesbaden, Wilhelmstraße 19
Kontakt: Wirtschaftsjunioren bei der IHK Wiesbaden, Christian Ritter, Telefon 0611 1500-153, c.ritter@wiesbaden.ihk.de, www.wj-wiesbaden.de
Sprechtage im StarterCenter
Termin
|Zeit
|Thema
1. Di. im Monat | 10-17 Uhr | Kultur- und Kreativwirtschaft
| Kontakt
kostenfrei
| Susanne Dengel | 0151 26467282 | dengel@kreativ-bund.de 1. Mi. im Monat | 9-12 Uhr | Patentberatung|
Ursula Neuefeind | 0611 1500-134 | u.neuefeind@wiesbaden. ihk.de
Natalia Baron | 0611 1500-145 | n.baron@wiesbaden.ihk.de
3. Mi. im Monat | 14-17 Uhr | Marketing und Vertrieb |
1. Do. im Monat | 14-17 Uhr | Unternehmenssicherung und Krisenbewältigung|Natalia Baron | 0611 1500-145 | n.baron@wiesbaden.ihk.de
Natalia Baron | 0611 1500-145 | n.baron@wiesbaden.ihk.de
3. Do. im Monat | 9-12 Uhr | Steuerberatung|
3. Do. im Monat | 14-17 Uhr | Gründer- und Unternehmersprechtag|
Natalia Baron | 0611 1500-145 | n.baron@wiesbaden.ihk.de
Veranstaltungsort, soweit nicht anders angegeben: IHK Wiesbaden, Wilhelmstraße 24-26.
www.ihk-wiesbaden.de/veranstaltungen
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
47
Namensverzeichnis
Autoren dieser Ausgabe
Gordon Bonnet (bo)
ist Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmenskommunikation
der IHK Wiesbaden.
g.bonnet@wiesbaden.ihk.de
Seite 17, 28
Petra Menke
ist bei der IHK Frankfurt Chefredakteurin des IHK WirtschaftsForum.
p.menke@frankfurt-main.ihk.de
Seite 26
Melanie Dietz (md)
ist Pressereferentin der IHK Wiesbaden und Redaktionsleiterin
der Hessischen Wirtschaft.
m.dietz@wiesbaden.ihk.de
Seite 6
Jan Noether
ist Geschäftsführer der Deutsch-Türkischen Industrie- und
Handelskammer.
jan.noether@dtr-ihk.de
Seite 33
Dr. Ulrich Eisenbach
ist Leiter des Hessischen Wirtschaftsarchivs mit Sitz in Darmstadt.
eisenbach@hessischeswirtschaftsarchiv.de
Seite 24
Tobias Quoika
ist Online-Redakteur bei der IHK Wiesbaden.
t.quoika@wiesbaden.ihk.de
Seite 45
Dr. Christian Gastl
ist Präsident der IHK Wiesbaden und Geschäftsführer der
B+G Revisions- und Beratungsgesellschaft mbH in Wiesbaden. c.gastl@gastl.net
Seite 3
Anette Schminck (asc)
ist Redakteurin bei der IHK Wiesbaden.
a.schminck@wiesbaden.ihk.de
Mathias Gundlach
ist Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Fauth & Gundlach
GmbH in Wiesbaden und Mitglied der Wirtschaftsjunioren.
gundlach@fauth-gundlach.de
Seite 19
Aline Schütz
ist Teamleiterin Existenzgründung und Unternehmensförderung
im Geschäftsbereich Recht, Innovation und Starthilfe bei der
IHK Wiesbaden.
a.schuetz@wiesbaden.ihk.de
Seite 12, 34, 38
Markus Kiss
ist Referatsleiter Ausbildungspolitik und -projekte beim
Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin
kiss.markus@dihk.de
Seite 9, 10, 14
Seite 5
Firmen in diesem Heft
Brauhaus Castel GmbH
40
CK GmbH
13
Christian Hill Immobilien
40
Commerzbank AG
39
Dow Corning
6
DAA Deutsche Angestellten-Akademie GmbH
9
Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG 41
Elisabeth Arden GmbH
14
Expotechnik Group
40
Fink & Fuchs Public Relations AG
39, 43
Frankfurter Allgemeine Buch
42
FRESKO e.V.
9
Gernot Demant e.K.
40
GOBIO GmbH
12
Hausverwaltung Stefan Gangluff
40
48
Hochschule Fresenius
Hochschule RheinMain
Home Instead GmbH & Co. KG
Hotel Oranien
ilexius GmbH
innovapps GmbH
Kreativfabrik Wiesbaden e.V.
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.
Kurhaus Wiesbaden GmbH
MCM Automobile
MES Mobile Editing Systems GmbH
meerdesguten BRAND IDENTITY Naturefund e.V.
OWC Verlag
PERICON Unternehmensberatung GmbH
12
14
38
27
14
12
34
43
45
40
40
6, 51
14
42
40
Rhein-Main-Hallen GmbH
22
Scholz & Volkmer GmbH
43
Schott AG
10
Thorsten Reiß e.K.
40
UGW AG
40
Touristikbahn Wiesbaden
45
United-Yoga-Studios9
VITRONIC Dr.-Ing. Stein
Bildverarbeitungssysteme GmbH
40
Weingut Fritz Allendorf
40
Weingut Schloss Reinhartshausen GmbH & Co. KG13
WeitSicht12
Wiesbaden Marketing GmbH
45
HESSISCHE WIRTSCHAFT | April 2015
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4 | 2015
Standortpolitik ���������������������� 0611 | 1500-134
Ausbildung + Weiterbildung����� 0611 | 1500-163
International + Wein�������������� 0611 | 1500-186
Recht + Innovation +
Starthilfe ������������������������������� 0611 | 1500-152
Unternehmenskommunikation ��� 0611 | 1500-162
Zentrale Dienste �������������������� 0611 | 1500-157
Zentrale Projekte ������������������� 0611 | 1500-159
Wenn aus Bildern in unserem Kopf Geschichten entstehen. Wenn Erinnerungen,
Emotionen, und Sehnsüchte uns beim Betrachten bewegen. Dann wirkt Kommunikation.
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69. Jahrgang, erscheint 10 Mal im Jahr
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Industrie- und Handelskammer Wiesbaden
Hauptgeschäftsführer: Joachim Nolde
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Verantwortlich für den Inhalt
Gordon Bonnet (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Melanie Dietz (Leitung),
Anette Schminck, Gordon Bonnet
presse@wiesbaden.ihk.de
Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber nicht
unbedingt die Ansicht der IHK wieder. Nachdruck
nur mit Genehmigung und Quellenangabe.
Verlag, Druck und Anzeigenverkauf
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Anzeigendisposition
Anette Kostrzewa, Telefon 069 420903-75
Kreativwirtschaft
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Zur Zeit gültige Anzeigen-Preisliste Nr. 41
Verlagsleitung: Ralf Zarbock
Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen
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Die nächste Hessische Wirtschaft erscheint am 7. Mai 2015
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Biebergemünd und Wortmann AG, Hüllhorst
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