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Restaurator im Handwerk
Die fachzeitschrift für restaurierungspraxis
Deutschland
9,– €
Foto: © Mathias Angerstein
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 1/2015 • ISSN 1869-7119
1 2015
Themenschwerpunkt
RESTAURATOREN
ALLTAG
Mit Beiträgen über
Denkmalwartung in Potsdam | DIN-gerechte Treppensanierung | Vergolden in
Dubai | Altstadtsanierung in Lwiw/Ukraine | Kunststoff-Fenster | Restaurierung
von Kircheninventar | Rekonstruktion von Tafelparkettböden u. v. m.
Editorial
Impressum
Restaurator im Handwerk
Die Fachzeitschrift
für Restaurierungspraxis
Auflage: 3.000
Herausgeber und verantwortlich für den
Inhalt i. S. d. P.:
Bundesvereinigung Restaurator im Handwerk e.V.
Sitz: Zentrum für Restaurierung und
Denkmalpflege der Handwerkskammer
Koblenz,
Schlossweg 6, 55756 Herrstein
Redaktion:
Konzeption und Koordination
Rainer W. Leonhardt (RWL)
Tel.: 030 3421048
info@rainer-w-leonhardt.de
Autorenbetreuung
Wolfgang Dambacher (WD)
Tel:. 030 6147018
w.dambacher@freenet.de
Eberhard Ludwig (EL)
Tel.: 089 885014
ebanquan@arcor.de
Dipl.-Ing. Annemarie Rothe (AR)
Tel.: 0176 96516753
rothe.a@berlin.de
Lektorat
Axel Haase (AH)
Herbach & Haase Literarische Agentur
Tel.: 030 88001607
axel.haase@herbach-haase.de
Gestaltung und Satz
oderconcept mediendesign
Jürgen O. Müller (JOM)
Tel.: 033478 37053
jomueller@oderconcept.de
Anzeigenannahme (für externe Kunden)
Agentur Hanne Knickmann
Römerstraße 45
69115 Heidelberg
Tel. 06221 / 67 342 50
Fax 06221 / 67 342 52
hk@hanne-knickmann.de
Zum Berufsbild des Restaurators im Handwerk
Die „Restauratoren im Handwerk“ sind
Meisterinnen und Meister verschiedener
Handwerksberufe. Als solche beherrschen
sie die traditionellen Handwerkstechniken
und haben sich durch die berufliche Fortbildung zum/zur “Restaurator/in im Handwerk“ besonders qualifiziert. Das 1992 vom
Zentralverband des Deutschen Handwerks
formulierte Berufsbild definiert diese zusätzliche Qualifikation durch die Aneignung vertiefter Kenntnisse und Fertigkeiten in der Konservierung, Restaurierung
und Rekonstruktion. Der „Restaurator im
Handwerk“ hat gelernt, das kulturelle Erbe
und dessen Teile als materielle, historische Bedeutungsträger für die Gegenwart
zu begreifen, und bevorzugt individuelle
handwerkliche Lösungen, abgestimmt auf
jede einzelne Aufgabenstellung. Auf der
Grundlage der „Charta von Venedig“ berücksichtigt er bei seiner Vorgehensweise
die Grundsätze der Reversibilität und wird
sein handwerkliches Können vor allem für
Restaurierungsmaßnahmen einsetzen, die
dazu geeignet sind, Originalsubstanzen zu
erhalten.
Grundsätzlich ist der „Restaurator im
Handwerk“ als Gewerbetreibender Angehöriger eines Handwerksberufes. Er übernimmt somit die volle unternehmerische
Verantwortung für seine Leistungen. Er ist
in der Lage, fachspezifische Ausschreibungen adäquat zu kalkulieren, finanzielle Sicherheitsleistungen zu erbringen, Arbeitsund Bietergemeinschaften mit anderen
Handwerksbetrieben einzugehen, Baustellen sorgfältig einzurichten und Gefahren
für Mensch und Umwelt zu erkennen und
zu vermeiden.
Der „Restaurator im Handwerk“ kennt
die fachspezifischen Schadensbilder und
kann Schadensursachen richtig diagnosti-
zieren. Er ist befähigt, das kulturelle Erbe,
soweit dies handwerklich möglich und
sinnvoll ist, in handwerklicher Tradition zu
reparieren, zu restaurieren, zu konservieren
oder zu rekonstruieren. Bearbeitung und
Einsatz authentischen Materials gehören
ebenso dazu wie der Umgang mit modernen Ersatzmitteln.
Während seiner Qualifizierung zum
„Restaurator im Handwerk“ hat er gelernt,
historische Aussagen, kunstgeschichtliche und handwerkliche Besonderheiten
zu erkennen und mit wissenschaftlichen
Gutachten und Konzepten umzugehen.
Der Gewerke übergreifende Informationsaustausch sowie die Zusammenarbeit mit
akademischen Restauratoren gehören zu
seinem Berufsalltag. Die Erstellung von
Bestandsaufnahmen, Bild- und Wortdokumentationen ist integraler Bestandteil
seiner Tätigkeit. Er wirkt bei der Aufstellung restauratorischer Konzepte mit und ist
in der Lage, diese umzusetzen. Stößt er an
die Grenzen seines Wissens und Könnens
oder ist ihm eine Schadensursache unklar,
zieht er andere Fachleute hinzu.
Als Handwerker zollt der „Restaurator
im Handwerk“ der Leistung seiner beruflichen Vorfahren besonderen Respekt. In
handwerklicher Tradition stehend, pflegt
er eine enge Beziehung zu Material und
Technik und ist in der Lage, das ihm anvertraute Kulturgut so authentisch wie
möglich zu erhalten.
Dipl.-Ing. Frank Sprenger
ist fachlicher Leiter des Zentrums für Restaurierung und Denkmalpflege der Handwerkskammer Koblenz und Geschäftsführer
der Bundesvereinigung Restaurator im
Handwerk e. V.
Anzeigenannahme (für Vereinsmitglieder)
Wolfgang Dambacher (WD)
Redaktionsbüro
Gierkeplatz 9
10585 Berlin-Charlottenburg
Tel.: 030 63963049
Fax: 030 63963066
E-Mail:
redaktion@restaurator-im-handwerk.eu
Bezugspreis: 9 Euro
Der Bezugspreis ist im
Mitgliedsbeitrag enthalten.
ISSN 1829-7119
Gesehen in Mexico-City 2014, Manfred Sturm-Larondelle
„Wir reparieren Möbel aus Liane, Zyperngras und Weide“ –
„Lackierungen und Wandbehänge“
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
3
Inhalt
Restauratorenalltag
6 Die Stadt der Löwen
Altstadtsanierung in Lwiw/Lemberg
A nnemarie R othe 13 Die Fortbildung macht’s!
M artin B randl
6
Die Stadt der Löwen
17 Hie Flachdach – hie geneigtes Dach
W illi B ender
22 DIN-gerecht und ästhetisch –
ein Widerspruch in der Restaurierung?
A ndreas K assalitzk y
25 Ein denkmalpflegerisches „Feindbild“
ist Marktführer – Kunststoff-Fenster
H ermann K los
36 Der Mosaikbelag des Grabmal Loose
Till A pfel
39 Der Aufbau der Denkmalwartung in Potsdam
R ol and S chulze
42 Stil- und Konstruktionsdetails der Renaissance
und des brandenburgischen Frühbarocks am
Kircheninventar der Dorfkirche Groß Glienicke
J anko B arthold
46Rekonstruktion des Tafelparkettbodens
im Festsaal von Schloss Hornow
22
DIN-gerecht und
ästhetisch – ein Widerspruch
in der Restaurierung?
G erd K leditzsch
48Restaurierung von Tafelparkettböden,
Enfilade im Südflügel des 1. Obergeschosses,
Schloss Waldenburg
G erd K leditzsch
53 Der Weg zur Rekonstruktion der Amalgam spiegel im Grünen Gewölbe zu Dresden
42
Stil- und Konstruktionsdetails
der Renaissance und des
brandenburgischen Frühbarocks
Tina Walter
57 Vergolden auf der Palme Jumeirah in Dubai
M athias A ngerstein
53
Rekonstruktion der
Amalgaspiegel im
Grünen Gewölbe zu Dresden
4
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
57
Vergolden
auf der Palme Jumeirah
in Dubai
1/2015
Fachbeiträge
13
Die Fortbildung macht’s!
58 „Was bedeutet handwerkliche Restaurierung
und Denkmalpflege?“
Umfrage zur wissenschaftlichen Erforschung der Rolle des
Handwerks in Restaurierung und Denkmalpflege
Titus K ockel
17
Hie Flachdach –
hie geneigtes Dach
60In eigener Sache
A lexander F enzke
Rubriken
3 Editorial
25
Ein denkmalpflegerisches
„Feindbild“ ist Marktführer
61 Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
70Vereine
71 Seltene Berufe
74Kolumne
75 Der literarische Text
36
Der Mosaikbelag des
Grabmal Loose
76 Das historische Foto
78 Die Wirtschaftseite
79 Kleinanzeigen
80Fortbildung
39
Der Aufbau der
Denkmalwartung in Potsdam
46
Rekonstruktion des Tafelparkettbodens
im Festsaal von Schloss Hornow
67
Verleihung des
Schinkelpreises 2015
Auf der Wirtschaftsseite
finden Sie ausführliche
Informationen zum
Thema Mindestlohn !
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
5
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
Aus dem Vorstand
Sitzung am 30.-31.1.2015 in Herrstein
Wir freuen uns sehr über die Nachricht, dass
die Fachgruppe der Restauratoren im Stuckateurhandwerk im Fachverband der Stuckateure Baden-Württemberg als gesamte
Gruppe (26 Mitglieder) dem Restaurator im
Handwerk e.V. beitreten will.
Wir begrüßen hiermit schon einmal alle
unsere zukünftigen Mitglieder sehr herzlich
und freuen uns über die Bereicherung unseres Vereins. Erinnern möchten wir an dieser
Stelle an die Möglichkeit, sich als neues Mitglied in dieser Zeitschrift kurz vorzustellen.
Wenden Sie sich an die Redaktion.
Ergeben hat sich diese wunderbare Zusammenarbeit bei einem Runden Tisch. Eben
dieser Runde Tisch aller Restauratorenvereinigungen im Handwerk findet am 27.2.2015
in Fulda ein weiteres Mal statt. Dort wird
unser Vorstand vertreten sein.
Des Weiteren gibt es einen Ad-hoc-Arbeitskreis, der sich mit der Frage befasst, wie
„handwerkliche“ Restauratoren mit den „akademischen“ Restauratoren gut zusammenarbeiten können. Dazu werden Tätigkeitsfelder und Aufgabenverteilungen in diesem
Arbeitskreis diskutiert. Beteiligt sind diverse
Handwerkskammern, der ZDH, die Beratungsstelle für Handwerk und Denkmalpflege der Propstei Johannesberg, das Fortbildungszentrum Görlitz, der Bundesverband
der Steinmetzte u.v.a.m. Der nächste Termin
ist am 23.-24.3.2015 in Berlin.
Ein sehr wichtiger Teil unseres Vereins ist
die Arbeit der Landesgruppensprecher und
etlicher aktiver Mitglieder. Um dieses mindestens so erfolgreich weiterzuführen wie
bisher, wollen wir die Arbeit noch unterstützen. Wir haben uns ausgiebig darüber unter-
Tag des offenen Denkmals
halten, wie wir die Zuständigkeiten innerhalb
des Vorstandes teilweise neu strukturieren.
Es soll vom 3. bis 4. Juli 2015 eine Klausurtagung stattfinden, bei welcher sich der Vorstand intensiv gemeinsam mit den Landesgruppensprechern und einem engsten Kreis
über die zukünftige Arbeit und die Wünsche
und Sorgen beraten und austauschen will. Es
wird auch Zeit für Gespräche untereinander
sein und eine kleine „Fortbildung“ zu Möglichkeiten der Landesgruppenarbeit geben.
Hermann Klos von der Holzmanufaktur
Rottweil organisiert den Hauptanteil für
unsere nächste Mitgliederversammlung. Sie
findet im Herbst vom 23. bis 25.10.2015 in
Rottweil statt. Gemeinsam haben wir ein
Programm zusammengestellt, das auch Zeit
für einen Ausflug bietet und den Austausch
untereinander nicht zu kurz kommen lässt.
Und noch ein kleiner Hinweis: Es stehen
Neuwahlen an, da Ämter im Vorstand vakant werden. Kandidatinnen und Kandidaten
können gerne vorgeschlagen werden.
Zusammenfassung der Termine
Vorstand: Ad-hoc-Arbeitskreis
23.-24.3.2015 in Berlin;
Runder Tisch der Restauratoren im Handwerk
27.2.2015 in Fulda;
Klausurtagung der Landesgruppensprecher
26.-27. Juni 2015, Ort noch offen (möglichst
mittig in Deutschland);
Mitgliederversammlung und Jahrestreffen
23.-25.10.2015 in Rottweil.
Heike Notz
Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden sich unter:
www.tag-des-offenen-denkmals.de;
www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/
denkmaltag/
Werte 2015
Werkstätten traditioneller Handwerkskunst
Bereits seit 2012 bietet die diesmal am
11./12.4.2015 stattfindende einzigartige
Koblenzer Ausstellung WERTE den perfekten Rahmen für alle Themen traditioneller Handwerkskunst. Diplom-Restauratoren
und Handwerksbetriebe geben auf den vielbeachteten Veranstaltungen Einblick in ihr
Können und präsentieren ihre Dienstleistungen gemeinsam mit anderen angesehenen
Spezialisten. Im Zusammenspiel mit den historischen Räumlichkeiten, in denen die zweitägigen Veranstaltungen stattfinden, entsteht
eine exklusive Atmosphäre, die in der Vergangenheit bereits viele Besucherinnen und
Besucher überzeugt hat.
Wir starten die Ausbildungsinitiative EINBLICKE
2015 wird das Ausstellungskonzept um die
Ausbildungsinitiative EINBLICKE erweitert. Unter dem Motto Wertvolles Handwerk - Deine Berufung?! bekommen Schüler
und Jugendliche auf der Ausstellung gezielte
Informationen zu besonderen Handwerksberufen, Weiterbildungsmöglichkeiten und
Karrierechancen. Spezielle Workshops, Vorträge und das Testen der eigenen Fähigkeiten
stehen am Samstagvormittag, 11. April 2015
(10-14 Uhr) im Kurfürstlichen Schloss im
Fokus der Veranstaltung (Eintritt frei).
Weitere Infos unter http://www.werte2015.
de/ueber-uns.html
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
61
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Hessen / Saarland
Das erste Treffen unserer Landesgruppe fand
am Samstag, dem 21.2.2015, in dem schönen
Moselstädtchen Cochem statt. Wir freuten
uns, 12 Mitglieder und 3 Gäste im Hotel und
Restaurant „Alte Thorschenke“ begrüßen zu
dürfen.
Die zweistündige Sitzung umfasste die
Anliegen unserer Zeitschrift Restaurator im
Handwerk an die Mitglieder, die Ausbildungsinitiative der Landesgruppe in Kooperation mit der Werte 2015, die Qualitätsverpflichtung der Restauratoren im Handwerk
und einige weitere Punkte.
Nach der Sitzung ging es steil bergauf zur
„Reichsburg“ Cochems, der größten Höhenburg an der Mosel. Hier erwartete uns eine
Führung durch die Burg und deren Räumlichkeiten.
Anschließend empfing uns Frau Cochems
(die Cochems sind eine der ältesten Familien
in Cochem) zur Stadtführung. Die quirlige
Dame gehobenen Alters erzählte lebhaft und
unterhaltsam über die Geschichte des Städtchens. Auch die eine oder andere Anekdote,
wie z. B. über den Fährmann Matthes, wusste sie zu berichten.
Es war ein schöner, geselliger und informativer Tag. Auch den Wettergott hatten wir
auf unserer Seite, da es immer nur dann regnete, wenn wir uns gerade im Innenbereich
aufhielten. Den Ausklang des Tages genossen wir gemeinsam in einem schönen Lokal
bei heißem Kaffee, einem Stück Kuchen und
netten Gesprächen.
Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, das voraussichtlich Ende Juni/ Anfang
Juli 2015 in Maria Laach stattfinden wird.
Es ist geplant, an diesem Tag ein Sommerfest
der Landesgruppe anzuhängen. Wir würden
uns freuen, dann an diesem Samstag auch die
Partner und Kinder unserer Mitglieder begrüßen zu dürfen.
62
Das dritte Treffen dann im Herbst diese
Jahres ist auch bereits in Planung. Es wird
in „praktischer“ Form gestaltet werden und
unser Fachwissen/übergreifendes Fachwissen
gezielt erweitern. Diese Art des Treffens soll
auch in Zukunft fester Bestandteil der Jahresplanung werden, um unseren Mitglieder
„praktische Einblicke“ in die anderen Gewerke zu ermöglichen.
Die Landesgruppe hat derzeit 44 Mitglieder.
Ich bitte Euch alle um rege Beteiligung bei
allen Anliegen des Vereins und der Landesgruppe. Wir sind nur so gut wie unsere Mitglieder! Ihr seid der Verein ...
Daten auf der Webseite:
Mir sind erneut Fehler bei den Mitgliedereintragungen aufgefallen (Telefonnummern
nicht korrekt, Namen falsch geschrieben etc.)
– deshalb die Bitte an alle Landesgruppenmitglieder, die Daten auf der Homepage zu
prüfen und Änderungen rechtzeitig an Marianne van der Hoek zu melden!
Ausbildungsinitiative EINBLICKE:
Am 11. April 2015 findet in Kooperation mit
der Werte 2015 (11./12.4.2015) in Koblenz
im Kurfürstlichen Schloss die Ausbildungsinitiative EINBLICKE unter dem Motto
Wertvolles Handwerk - Deine Berufung!?
statt. An diesem Tag ist von 10-14 Uhr die
Messe für Azubis, Schüler, Studenten etc.
eintrittsfrei geöffnet. Vorträge über Berufsbilder in der Denkmalpflege, Selber machen,
Informationsstände und Stände verschiedener Gewerke, u. a. auch der Jugendbauhütte,
werden einladen, sich zu Informieren und
seine „Berufung!?“ zu finden.
Für diesen Tag wurde von der Landesgruppe eine Ausbildungs- und Praktikumsplatzliste ihrer Mitglieder erstellt. Sie wird auf
der Messe zum Mitnehmen für die Besucher
bereit gelegt werden. Die Landesgruppe wird
über das gesamte Wochenende mit einem
Stand präsent sein. Ich würde mich freuen,
wenn sich hier noch jemand außer mir als
Landesgruppensprecherin für die Standbetreuung fände.
www.facebook.com/restauratorimhandwerk.de
HWK-Arbeit:
Wir haben es erreicht, auf der Webseite der
HWK Rheinhessen in der Rubrik „Handwerk regional“, Unterpunkt „weitere Organisationen“ eine Verlinkung mit unserem Verein zu bekommen. Ich bedanke mich dafür
hier ganz herzlich bei Herrn Schüler (HWK
Rheinhessen). Unsere Landesgruppe wird
sich mit einem Jahresabonnement unserer
Zeitschrift Restaurator im Handwerk erkenntlich zeigen.
Weitere Verlinkungen des Vereins bei den
Handwerkskammern sind in Arbeit. Ich erachte diese Art der integrativen Kooperation
für den gesamten Verein als enorm wichtig.
Tag des offenen Denkmals:
Hier besteht die Überlegung, ihn gemeinsam
zu gestalten und die Gewerke und den Verein
zu präsentieren.
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
Ansprechpartnerin:
Linda Wadewitz, Tel: 06734.5589025
phoenix-factory@gmx.de
l.wadewitz@restaurator-im-handwerk.de
Die Landesgruppe goes Facebook:
Landesgruppe
Bayern / Baden-Württemberg
Die Landesgruppe war vertreten auf der
Messe Werte in Fürstenfeldbruck. Hier präsentierte sich der Verein. Die Standbetreuung
übernahmen Kollegen aus der näheren Umgebung, hierfür herzlichen Dank.
Auf der Messe Gloria in Augsburg stellten der Verein und fünf Mitglieder aus. Eine
lebende Werkstatt war der zentrale Anziehungspunkt des Gemeinschaftsstands.
Beide Messen waren gut besucht. Das Interesse am Beruf des Restaurators im Handwerk
und die Nachfragen nach entsprechenden
Firmen wie auch nach unserem Mitgliederverzeichnis und der Vereinszeitschrift sind
immer wieder sehr zahlreich.
Ansprechpartner:
Hubert Labisch
Tel.: 09367-8606
info@schreinerei-labisch.de
Landesgruppe Sachsen
Ansprechpartner:
Robert Bialek, Tel.: 0351-8382891
baugeschaeft_bialek@web.de
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen
Zum ersten Treffen der Landesgruppe in
diesem Jahr fanden sich am 7.2.2015 erfreulicherweise 13 Mitglieder und 4 Gäste
im winterlichen Norden des Mühlenkreises
Minden Lübbecke, genauer im Heimathaus
in Stemwede-Wehdem ein.
Nach einer Begrüßung durch den ehrenamtlichen Leiter des Heimathauses, Herrn
Fritz Möller, und den gastgebenden Betrieb,
die Firma Westruper Holzbau, vertreten
durch den Geschäftsführer Ingo Wehmeyer,
erläuterte uns Herr Wehmeyer kurz den Werdegang seiner Firma.
Danach hielt Dieter Lebeau einen kurzen
Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen, wobei ein Schwerpunkt hier die Messe
Denkmal 2014 in Leipzig war. Eigentlich
eine Pflichtveranstaltung für alle Restauratoren.
Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde, mit einigen neuen Gesichtern, die sich
als Gäste einen Einblick in unsere Arbeit
verschaffen wollten, wurde das Protokoll des
letzten Landesgruppentreffens besprochen.
Anschließend berichtete Dieter Lebeau,
unterstützt durch Marianne van der Hoek,
von der Jahreshauptversammlung RiH in
Leipzig. Die dort getroffenen Entscheidungen bezüglich Beitragsanpassung und Bonuspaketen für Neumitglieder wurden der Landesgruppe zur Kenntnis gegeben. Lebhaft
diskutiert wurde der Antrag von Sebastian
Rost, die Beitragshöhe an Umsätze oder Mitarbeiterzahlen zu koppeln. Hier wurde aber
keine Entscheidung getroffen, wir wollen bei
der nächsten Versammlung noch einmal in
dieses Thema einsteigen.
Unter dem Punkt Verschiedenes gab es
noch einmal einen Rückblick auf die Veranstaltung Werte 2014 in Hamm, weitere Veranstaltungen dieser Art sollten von den Landesgruppen wahrgenommen werden, um den
Restaurator im Handwerk einer noch größeren Öffentlichkeit vorzustellen und bekannt
zu machen. Hierbei werden die Landesgruppen auch finanziell vom Bundeverband unterstützt.
Als eine der nächsten Aufgaben sollte auch
unser Mitgliederverzeichnis RiH NRW wieder aktualisiert werden.
Weitere Anregungen für unsere Zeitschrift
Restaurator im Handwerk werden gerne angenommen, sie lebt von unseren Beiträgen.
Nach dem offiziellen Teil ließen sich dann
zwei Kollegen medial über die Schulter blicken.
Ralf Deerberg hielt einen Fachvortrag
über die Restaurierung einer Kirchenausstattung aus dem 17. Jahrhundert. Als Teil
einer Arbeitsgemeinschaft mit einer Diplomrestauratorin und einem freien Restaurator
veranschaulichte er die erforderlichen Arbeitsschritte und auftretenden Probleme bei
der Konservierung der sakralen Einrichtungen der evangelischen Kirche von Eisbergen.
Gerd Wehmeyer und Jochen Röhling von
der Firma Westruper Holz- und Ingenieurbau zeigten ihre Arbeiten direkt im Tagungsraum. In dem tranzlozierten Fachwerkhaus
traten durch Fehlentscheidungen des damali-
gen baubegleitenden Architekten schon nach
wenigen Jahren gravierende Mängel auf, die
eine Grundsanierung des Westgiebels unumgänglich machten. Wieder ein Beispiel dafür, wie mit falschen Materialien und wenig
Sachverstand ein Haus zugrunde gerichtet
werden kann, und ein Beweis dafür, wie bitter notwendig eine fundierte Ausbildung in
der Denkmalpflege ist.
Nach einem typisch westfälischen Mittagessen, Grünkohl mit Pinkel, ging es zurück
ins Heimathaus.
Hier führte uns Fritz Möller mit Anekdoten aus alten Zeiten durch das von ihm betreute Heimathaus. Die Besonderheiten der
verschiedenen Trachten brachte er uns in humorvoller Weise genauso nahe wie das Leben
in bäuerlicher Umgebung, manchmal gab es
auch einen Witz auf Plattdeutsch mit hochdeutscher Übersetzung für die Auswärtigen.
Ein Fototermin mit der heimischen Presse
vor dem vorbildlich sanierten Westgiebel war
dann der Schlusspunkt der Veranstaltung.
Das nächste Treffen der Landesgruppe findet am 6.6.2015 in Duisburg bei Rainer Hocky statt.
Am 13. September 2015 ist der Tag des offenen Denkmals – Thema: Handwerk, Technik, Industrie.
Vom 23. bis 25.Oktober findet die Jahreshauptversammlung in Rottweil statt.
Weitere Termine finden sich auf der Homepage: http://www.restaurator-im-handwerk.
de/landesgruppe-nordrhein-westfalen-aktivitaeten-restaurator-handwerk.htm
Ansprechpartner:
Dieter Lebeau, Tel.: 05773-99190
info@whb-wehmeier.de
Landesgruppe Niedersachsen / Hamburg / Schleswig-Holstein
Das nächste Treffen der Landesgruppe findet
statt am Samstag, dem 18.4.2015, bei unserem Mitglied Wofgang Nerge bei Bückeburg.
Dort begrüßen wir unsere Neumitglieder,
planen unsere Jahresaktivitäten und entscheiden, ob wir ein eigenes Mitgliederverzeichnis
drucken lassen wollen. Auch der Tag des offenen Denkmals, für den schon eine Anfrage
vorliegt, wird geplant.
Die Einladungen gingen wie immer nicht
nur an Mitglieder, sondern auch an die per
Adresse bekannten Restauratoren im Handwerk aus dem Bereich der Landesgruppe.
Ansprechpartnerin:
Irmela Wrede
Tel. 05333-285; 0171-8024138
post@ebenholz-restaurierung.de
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
63
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
Landesgruppe Berlin / Brandenburg
Traditionell startete die Landesgruppe im
Januar 2015 mit einem Treffen zum zweiten
Frühstück. Dabei wurde auch ein Ausblick
auf das Jahr gegeben. In ihm steht besonders
der Tag des offenen Denkmals im Fokus, er
hat das Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ und bietet damit den Restauratoren im
Handwerk eine wunderbare Plattform zur
Präsentation ihrer Arbeit. Zur Vorbereitung
fand in Berlin ein erstes Treffen der Beteiligten statt, an dem Sebastian Rost als Vertreter der Landesgruppe teilnahm (s. dazu den
ausführlich am Ende dieses LandesgruppenBerichts).
Alle Anwesenden plädierten dafür, auch
dieses Jahr wieder eine gemeinsame Reise zu
unternehmen. Dies wird in die Planung auf-
genommen. Ferner stehen folgende interessante Termine an:
22. 4.2015 − 29. Berliner Denkmaltag unter
dem Motto „20 Jahre Denkmalschutzgesetz
Berlin - 20 Jahre Landesdenkmalamt“
2.10.2015 − Brandenburgischer Denkmaltag unter dem Motto „Baukultur in Denkmalbereichen“
20.11.2015 − 9. Konservierungswissenschaftliches Kolloquium des FIDA e.V. in
Potsdam, Thema: „Historische Handwerkstechniken Teil 2“, hier waren auf der ersten
Tagung 2013 zu diesem Thema einige Kollegen anwesend.
Am 12. Februar 2015 fand die Berliner
Vorbereitungsveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals statt, dankenswerter Weise
UNESCO – Immaterielles Kulturgut
Im Jahre 2003 trat Deutschland dem Übereinkommen der UNESCO, immaterielles
Kulturerbe zu erhalten, bei.
Was ist damit gemeint? Im Gegensatz zur
Welterbeliste, bei der es um den Erhalt von
Gebäuden, Gebäudeensembles oder auch
von Kulturlandschaften geht, handelt es sich
bei dem Erhalt von immateriellen Kulturgut
um meist mündlich überlieferte, kulturelle
Handlungen, wie zum Beispiel regionaltypische Feste, Bräuche, Erzähltraditionen und
auch traditionelle Handwerkstechniken.
Gebäude – etwa Kathedralen –, Industrieanlagen und Landschaften werden durch
Pflege, Restaurierung oder Renaturierung
der Nachwelt erhalten. Immaterielle kulturelle Handlungen sind in der Regel nicht
schriftlich fixiert worden, sondern werden
durch die Handlung an sich von Generation
zu Generation weiter vermittelt. Dabei kann
es zu Veränderungen und im Extremfall zum
Erlöschen der Praxis kommen. Als Restauratoren machen wir häufig diese Erfahrung.
Vieles ist nicht schriftlich niedergeschrieben worden, die mündliche Weitergabe von
handwerklicher Praxis war die Regel
Wenn es dann noch um Verfahren ging, die
in einem Betrieb entwickelt, als Betriebsgeheimnis behandelt und nur von Generation
zu Generation mündlich weitergegeben wurden, wird es für uns heute besonders schwierig, hinter das Geheimnis des Verfahrens und
der verwendeten Materialien zu kommen.
Handwerker schrieben, wenn überhaupt,
Rechnungen. Gehen wir noch weiter in der
Geschichte zurück, in die Zeit, in der es keine Schulpflicht gab, waren viele Handwerker
des Schreibens nicht kundig.
Wie läuft nun das Verfahren ab, ein solches
Verzeichnis immateriellen Kulturerbes zu erstellen?
64
In der Zeit vom 2. März bis zum 30. Oktober 2015 können pro Bundesland bis zu vier
Vorschläge eingereicht werden, die an die
Kultusministerkonferenz übermittelt werden,
die wiederum sämtliche Vorschläge an das
Expertenkomitee immaterielles Kulturerbe
weiterleitet. Nach einer Bewertung der Vorschläge durch das Komitee findet durch die
Kultusministerkonferenz eine Auswahlempfehlung statt, deren Ergebnisse auf der Webseite der deutschen UNESCO-Kommission
veröffentlicht werden.
Wir als Restauratoren im Handwerk sollten
ein großes Interesse daran haben, dass viele
Kulturtechniken, die unseren Arbeitsbereich
betreffen, auf einer solchen Liste erscheinen.
Das heißt, lasst uns alle überlegen, was wir
für den Fortbestand unseres Gewerbes notwendig halten, und sorgen wir dafür, dass auf
jeder Liste der 16 Bundesländer ein von uns
erhaltenswert befundenes immaterielles Kulturgut im handwerklich-restauratorischen
Sinne verzeichnet ist.
Auf der Liste von Bayern steht z. B. das
mundgeblasene Fensterglas.
Beispiele, die der Redaktion dieser Zeitschrift dazu eingefallen sind, sind die Feuervergoldung, die mit Quecksilber beschichteten Spiegel, die Reifendreher in Thüringen,
die Findlingsspalterei in der Uckermark,
die Kalksteinspalter in Franken, die Sandsteinspalter im Weserbergland und das Straßenpflaster in Freiburg. Weitere Vorschläge
nimmt die Redaktion gern entgegen, um sie
an die Landesverbände weiterzureichen, damit diese dann entsprechend aktiv werden
können.
Lassen wir uns nicht die Chance entgehen,
etwas für den Erhalt unseres Berufsstands zu
unternehmen!
(RWL)
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
im Haus des Handwerks, dem heutigen Sitz
des ZDH.
Nach der Begrüßung durch Dirk Palige,
Geschäftsführer ZDH und Prof. Dr. Jörg
Haspel, Landeskonservator, sowie einem
Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals 2014 durch Dr. Christine Wolf, Landesdenkmalamt Berlin, referierten Dr.-Ing.
Jost-Peter Kania, Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin,
Jochen Brückmann, IHK Berlin, Sebastian
Rost, Restaurator im Handwerk und Olaf
Schwieger, Verband der Restauratoren e.V.,
zum Schwerpunktthema 2015: Handwerk,
Technik, Industrie.
In seinem Beitrag dankte Sebastian Rost
der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“
für das Schwerpunktthema 2015 und stellte
nochmals kurz unseren Verband und die Tätigkeit des Restaurators im Handwerk vor. Er
gab der Hoffnung Ausdruck, das diesjährige Thema möge in der Öffentlichkeit einen
anhaltenden Erkenntnisgewinn über die
Fähigkeiten des restaurierenden Handwerks
schaffen: „Es gibt sie noch, die alten Techniken.“ und empfahl die Publikation „Qualität
der Restaurierung in der Denkmalpflege“ zur
Lektüre.
Für den Tag des offenen Denkmals regte er an, dass sich Prominente über „mein
Lieblings-Denkmal“ äußern oder es ein
Quiz über Denkmal-Entscheidungen gibt.
Außerdem wäre ein „Preis für besonders
angenehme Bauherren“ wünschenswert, zur
Qualifikation hierfür sollte ausdrücklich eine
vertrauensvolle und angenehme Zusammenarbeit zwischen Unternehmer und Bauherr
entscheidend sein.
Natürlich war unsere Landesgruppe auch
wieder mit Landesgruppenverzeichnissen
und Ausgaben dieser Zeitung präsent, nach
der Veranstaltung waren tatsächlich alle mitgebrachten Exemplare vergriffen.
Ansprechpartner:
Sebastian Rost, Tel.: 030 4859528
mail@sebastian-rost.de
Annemarie Rothe, Tel.: 0176 96516753
rothe.a@berlin.de
Landesgruppe
Thüringen / Sachsen-Anhalt
Ansprechpartnerinnen:
Constance Schröder (Thüringen)
Tel.: 036783-703 52 , 0170-801 58 17
Kirchenmalerin@yahoo.de
Julia Nagel (Oberfranken)
Tel.: 09543-41 88 69
info@atelier-nagel.de
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
1. Hessisches Denkmalgespräch am 10. Oktober 2014
Am 10. Oktober 2014 trafen sich rund 80
Vertreter aus den Bereichen Denkmalpflege,
Denkmalschutz, Architektur und Handwerk zum 1. Hessischen Denkmalgespräch
im Freilichtmuseum Hessenpark. Fachlicher
Austausch, öffentliche Debatte und Vernetzung standen im Zentrum der Veranstaltung,
zu der die Denkmalakademie der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz, das Landesamt für
Denkmalpflege Hessen, die Propstei Johannesberg aus Fulda und das Freilichtmuseum
Hessenpark geladen hatten.
Thema des Tages war das „versteckte Fachwerk“. Nach einführenden Worten von Museumsleiter Jens Scheller, Prof. Dr. Gerd
Weiß, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, Anette Liebeskind von
der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und
Landeskonservatorin Dr. Roswitha Kaiser
folgten Vorträge und Gespräche, die verschiedene Aspekte des Themas aufgriffen und
gelungene Fachwerksanierungen vorstellten.
Eberhard Feußner, Leiter der Denkmalakademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, zeigte unter dem Titel „Versteckt,
verehrt, verkleidet“ die Entwicklungslinien
und den Umgang mit sichtbarem und unsichtbarem Fachwerk im Laufe der Jahrhunderte auf. Er konstatierte in seinem Vortrag
zwei unterschiedliche Empfindungen, welche
den Menschen beim Begriff „Fachwerk“ in
den Sinn kämen: zum einen das wohlige und
heimelige Gefühl beim Gedanken an alte
Fachwerkhäuser, zum anderen aber auch der
Eindruck von rückständigem Leben in ländlichen Regionen. Diese unterschiedlichen
Empfindungen sind laut Feußner historisch
bedingt. Während das Fachwerk um 1600
als Merkmal einer reichen Gesellschaft galt,
wurde es 100 Jahre später mit Armut und
rückständiger Lebensweise in Verbindung
gebracht und deshalb mehr und mehr verputzt. Seine Renaissance erlebte das sichtbare
Fachwerk im deutschen Kaiserreich – damals
wurde es wieder sichtbar hervorgehoben, teilweise sogar rekonstruiert.
Elmar Altwasser und Ulrich Klein vom
Freien Institut für Bauforschung und Dokumentation sowie der Probstei Johannesberg,
dem Fortbildungszentrum in der Denkmalpflege, berichteten anschließend über die verschiedene Fachwerkoberflächen in Hessen.
Am Beispiel der Stadt Marburg erklärten die
beiden Referenten die Unterschiede in der
Farbnutzung. Auch die Rolle des Stucks fand
Erwähnung.
Neben der Theorie kam auch die Praxis
beim 1. Hessischen Denkmalgespräch nicht
zu kurz. Das Gasthaus „Adler“ in Kronberg
und der „Goldene Esel“ in Lauterbach dienten als Beispiele für aktuelle Fachwerksanie-
rungen. Anwesend waren der Eigentümer
des „Adlers“, Sven Schulte-Hillen, und die
für das Projekt verantwortliche Konservatorin der Denkmalpflege Hessen, Dr. Verena
Jacobi. Das zweite Beispiel, vorgestellt von
Ansgar Brockmann vom Landesamt für
Denkmalpflege Hessen/Marburg, handelte
vom „Goldenen Esel“, dem längsten Fachwerkhaus in Oberhessen. Bei beiden Gebäuden gab es Interessenskonflikte zwischen
dem Landesamt für Denkmalpflege und den
Bürgern. Während die Denkmalschützer in
Kronberg das sanierungsbedürftige Gebäude
verputzen und damit in den ursprünglichen
Zustand zurückversetzten wollten, waren
die Bürger Kronbergs dafür, das „Symbol
der Altstadt“ auch aus Gründen der „Sehgewohnheit“ als sichtbares Fachwerk stehen zu
lassen. So entstand eine langjährige öffentliche Diskussion, die die Emotionen deutlich
macht, die das Thema Fachwerk auslösen
kann. Trotz aller Differenzen konnte Sven
Schulte-Hillen schlussendlich verkünden,
dass das Gasthaus im nächsten Jahr eröffnet
werden soll. Das Gebäude präsentiert sich inzwischen unter Putz.
In Lauterbach hatte man ebenfalls vor,
den „Goldenen Esel“ zu sanieren, da man
im Zuge einer Gutachtenerstellung erhebliche Schäden am Fachwerk feststellte. Es
war zunächst angedacht – auch auf Wunsch
des Landesamts für Denkmalpflege und der
Bürger –, das Gebäude als sichtbares Fachwerkhaus stehen zu lassen. Aus Gründen des
Wetterschutzes ließ man jedoch das Fachwerk an der Straßenseite mit Holzschindeln
behängen. Bei einer Innenbegehung stellte
man schließlich Schimmel an der Innendämmung fest, so dass man sich entschied, das
komplette Gebäude zu verputzen.
Nach der Mittagspause erhielten die Teilnehmer im Rahmen einer Führung Einblick
in verschiedenste Formen von Verkleidungen
und Verputzen, die die Gebäude im Freilichtmuseum Hessenpark aufweisen. Zum Schluss
der Veranstaltung stand noch ein Vortrag
über die Ortsbildpflege in Fulda von Architekt Manfred Reith und Adrian Hehl von der
Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt
Fulda auf dem Programm. Hehl ging dabei
der Frage nach, ob in der Barockstadt Fulda wirklich alles in barocker Bauweise erbaut
wurde. Anhand von historischen Aufnahmen
zeichnete er zunächst die Stadtentwicklung
nach und belegte dann, dass nicht alle Gebäude in Fuldas Altstadt aus der Zeit des
Barocks stammen, sondern teilweise deutlich
älter sind. In seiner Präsentation fanden auch
die „Bausünden“ der 1960er Jahre Erwähnung. Zu dieser Zeit wollte man eine Lücke
in der zerbombten Innenstadt füllen und baute direkt neben die historische Pfarrkirche ein
Einkaufshaus mit großen Glasfassaden. Viele
Fuldaer Bürger empfinden die Bauten aus den
1960er Jahren als Verschandelung und plädieren dafür, sie abzureißen. Aber auch solche Gebäude gehören mittlerweile ins Stadtbild und finden ihre Aufmerksamkeit bei den
Denkmalbehörden. Denn Ortsbildpflege soll
nicht nur die Schönheit, sondern auch die
Entwicklung des Stadtbilds bewahren. Dazu
gehören, laut Hehl, auch ästhetisch umstrittene Bauwerke aus der Nachkriegszeit.
Mit diesem Worten endete das gut besuchte
1. Hessische Denkmalgespräch. Es entließ
die Teilnehmer mit neuem Wissen und gab
viele interessante Denkanstöße zum Thema
Fachwerk. Die Pausen wurden für angeregte
Diskussionen und die Vernetzung der Teilnehmer genutzt. Wer sich am Diskurs beteiligen möchte, kann sich schon jetzt den Termin für das 2. Hessische Denkmalgespräch
vormerken. Es findet am 10. Oktober 2015
statt. Veranstaltungsort ist wieder das Freilichtmuseum Hessenpark.
Jonas Klinke, Heike Notz
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
65
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
Wir gerade arbeiten an … – aktuelle Projekte unserer Mitglieder
Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf
Ramersdorfer Straße 6,
81669 München-Ramersdorf
Maßnahmen zur Vorbereitung der Restaurierungsarbeiten
Dekontamination nach BGR 128
Schutz der Kirchenausstattung
Auslagerung von Objekten
Hayo Ross, RSP GmbH
Restaurierung und Denkmalpflege
Höhenkirchnerstr. 5, D - 85649 Hofolding
Tel./Fax 08104-8889601/8889603
info@kulturgut-restaurierung.de
www.kulturgut-restaurierung.de
Barfüßerkirche, Alte Sakristei Augsburg
Konservierung der Stuckmarmorsäulen in
der Alten Sakristei der Barfüßerkirche, ehemals die größte gotische Hallenkirche in
Süddeutschland, im 18. Jahrhundert barockisiert und 1944 fast völlig zerstört.
Aufsteigende Feuchtigkeit an den Säulen
führte zu Absprengungen im Stuckmarmor.
Günter Höck
Stuckgeschäft Günter Höck, Werkstätte für
Stuckarbeiten, Restaurierungen
Meringer Straße 136, 86163 Augsburg
Tel./Fax: 0821-40 29 29/40 40 29
info@stuck-hoeck.de
www.stuck-hoeck.de
Türnachbau Neuer Flügel, Schloss Charlottenburg, Berlin
Die Restaurierung des Neuen Flügels im
Schloss Charlottenburg sollte mit einer Neuordnung der Gemäldeausstellung Ende 2014
abgeschlossen und der Schlossbereich eröffnet werden. Im Oktober des Jahres wurde
festgestellt, dass eine Tür fehlt …
Kurzfristig wurden wir mit dem Nachbau der
abgebildeten Tür beauftragt. Bei der Recherche für ein Muster stellten wir fest, dass es
viele Nuancierungen in der Ausführung des
Bestandstüren gab, was auf eine Vielfalt von
ausführenden Tischlern bei der Neuherstellung der meisten Türen nach dem letzten
Krieg schließen lässt.
Bei der Fertigung der Tür bewährte sich,
zum wiederholten Male, die „interdisziplinäre“ Zusammenarbeit unter Restauratoren und
Handwerkern. Sei es bei der Zuarbeit vom
Maler als auch in der hervorragenden Schlosserarbeit vom Kollegen Dambacher.
Dirk Meier
Tischlerei Meier Betriebs GmbH & Co. KG
Hohenziatzer Weg 1a
39291 Möckern OT Theeßen
Tel./Fax: 039223-335/922 16
d.meier@tischlerbetrieb-meier.de
Rekonstruktion von Türbändern, Schloss
Charlottenburg, Berlin
Für die von der Tischlerei Meier rekonstruierte Doppelflügeltür im Neuen Flügel des
Schlosses Charlottenburg in Berlin haben wir
die Türbänder hergestellt. Dazu haben wir
die Abmessungen und die Zierform der benachbarten Tür vermessen und die Beschläge
1:1 nachgefertigt.
Wolfgang Dambacher
AMB Dambacher GmbH
Waldemarstr. 24
10999 Berlin,
Tel.: 030-6147018
w.dambacher@freenet.de
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Ausziehtisch aus der Gründerzeit
Nußbaumfurniert
Mit teils starken Schäden der Oberflächenbehandlung und an den Innenseiten der
Tischbeine
Es sind eine intakte Oberfläche herzustellen
und die Schäden an den Tischbeinen zu nivellieren.
Linda Wadewitz
Phönix- Factory
Holzmarkt 27
55237 Flonheim
Tel.: 06734-5589025
phoenix-factory@gmx.de
www.phoenix-factory.de
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
Veröffentlichungen unserer Mitglieder
Qualität der Restaurierung in der Denkmalpflege
Facharbeitsgespräch am 2. Juli 2014 im Archäologischen Landesmuseum im Paulikloster in Brandenburg
Im Heft 3/2014 dieser Zeitschrift wurde
über die Tagung „Qualität der Restaurierung
in der Denkmalpflege“ berichtet, an deren
Vorbereitung auch Sebastian Rost von der
Landesgruppe Berlin/Brandenburg der Restauratoren im Handwerk beteiligt war. Zu
dieser Tagung ist jetzt die Dokumentation
erschienen. In ihr sind alle Beiträge der Tagung wiedergegeben, darunter drei von Restauratoren im Handwerk (Sebastian Rost,
Thomas Dempwolf und Roland Schulze).
Sie führen noch einmal deutlich vor Augen,
wie wichtig eine gute Kommunikation und
ein gemeinsames Verständnis der Arbeit am
Baudenkmal für eine erfolgreiche Restaurierungsplanung und -durchführung sind.
In den Beiträgen wird jeweils aus der Sicht
der institutionellen Denkmalpflege, der akademischen Restauratoren, der Architekten
und der Restauratoren im Handwerk beleuchtet, welche Arbeitsfelder zu dem Berufsbild gehören, wie sich der gemeinsame
Arbeitsprozess gestaltet, welche Anforderungen an restauratorische Leistungen zu
stellen sind und welche Schwierigkeiten sich
aus dem Vergaberecht ergeben können, aber
auch, welche Möglichkeiten es bietet, eine
Restaurierungsleistung fachgerecht auszuschreiben. Dazu gibt es Erfahrungsberichte
über die Zusammenarbeit von Restauratoren und Restauratoren im Handwerk auf der
Baustelle und darüber, wie die Ergebnisse
von Restaurierungen nachhaltig durch Pflege
und Wartung erhalten werden können. Ein
lesenswerter Band, der ein Thema beleuchtet,
das sicher zukünftig noch vertiefend behandelt werden kann und sollte.
Schinkelpreis 2015
An dieser Stelle sei dem Landesdenkmalamt Brandenburg und besonders Herrn Dr.
Drachenberg für die Gelegenheit gedankt,
als Verein der Restauratoren im Handwerk
diese Veranstaltung gleichberechtigt mitgestalten zu dürfen. (AR)
Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (Hg.), Qualität der Restaurierung in der
Denkmalpflege. Facharbeitsgespräch am 2.
Juli 2014 im Archäologischen Landesmuseum im Paulikloster in Brandenburg, veranstaltet vom Brandenburgischen Landesamt
für Denkmalpflege und Archäologischen
Landesmuseum zusammen mit dem Verband
der Restauratoren und dem Verband der Restauratoren im Handwerk, Arbeitshefte des
Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, Nr. 33 (2014),
Michael Imhof Verlag, Petersberg 2014,
ISBN: 978-3-7319-0167-9, 12,95 Euro
Heike Notz: Ein Leibzuchthaus im Vogler - drei Etappen, in: Thomas Spohn (Hg.):
Hausbau in Etappen. Bauphasen ländlicher
Häuser in Nordwestdeutschland, Waxmann-Verlag, S. 79-90. Das Buch ist gerade
erschienen!
Der Artikel bezieht sich auf meine Projektarbeit zur Fortbildung Restauratorin im
Handwerk, Schloß Raesfeld. Es ergibt sich
mit der Untersuchung eines kleinen Wandausschnittes die Entdeckung der historischen
Entwicklung einer gesamten Hofanlage.
Heike Notz
Restauratorin im Zimmerhandwerk
0160-6250070
Aus der Redaktion
Die nächsten Ausgaben der Zeitschrift werden folgende Schwerpunkte haben:
• Ausgabe 2/2015
Tradition und Innovation –
Unternehmensgeschichten
(verantwortlich: AR)
• Ausgabe 3/2015
Werkzeuge (verantwortlich: WD)
• Ausgabe 4-2015
Restaurierungen im Alpenraum
(verantwortlich: RWL, EL)
• Ausgabe 1/2016
Holzkonstruktionen
(verantwortlich: JOM)
Wer zu den Themen etwas beitragen möchte
und/oder in der Praxis Erfahrungen mit den
Materialien gemacht hat, wende sich doch
bitte an die Redaktion.
Anschrift und Kontakt:
Redaktion Restaurator im Handwerk
Gierkeplatz 9, 10585 Berlin
Tel.: 030 63963049, Fax: 030 63963066
redaktion@restaurator-im-handwerk.de
Bereits zum 6. Mal hat der Verein Restaurator im Handwerk e.V. den Sonderpreis innerhalb der Architekturaufgabe für besondere
Leistungen zum Thema Denkmalschutz und
Denkmalpflege ausgelobt. Dieses Jahr konnte
der Preis an einen Studenten der TU Cottbus, David Hein, vergeben werden, der mit
dem Beitrag seine Bachelorarbeit einreichte.
Thema war 2015 eine Industriebrache auf
dem Gelände des Kraftwerks Klingenberg
in Berlin-Lichtenberg, auf dem noch ein
denkmalgeschützter Industriebau von Hans
Heinrich Müller steht. Die Aufgabenstellung
forderte, dass sich „der Beitrag […] in besonderer Weise mit dem vorhandenen Bestand
auf dem Wettbewerbsgebiet auseinandersetzt
und im Entwurf sowohl der Außen- wie der
Innenräume einen sensiblen Umgang mit
der originalen Bausubstanz der denkmalgeschützten wie auch anderer Bestandsbauten
auf dem Gelände“ zeigt. Der Verfasser hat für
das Gelände eine Seilbahn vorgesehen, die
das Gebiet über die Spree mit der S-Bahnstation Treptower Park verbindet. Die Endstation ist in das historische Gebäude integriert,
das damit zum Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Gebietes werden soll.
Aus der Begründung: „Ein in der Denkmalpflege oft geforderter, aber selten erreichter
Grundsatz – eine dem Denkmal angemessene
Nutzung zu finden – ist hier […] umgesetzt
worden. Das historische Technikgebäude
erhält wieder eine technische, aber zeitgemäße Nutzung. Die Eingriffe in die denkmalgeschützte Substanz sind minimiert und
vertretbar. Auch die ergänzenden Nutzungen
wie Ateliers, Bars und Werkstätten respektieren den Bestand als eingestellte Kuben und
machen – ebenso wie der die ganze Breite
ausfüllende Konzertsaal - die Großstruktur
des Gebäudes erlebbar. Insgesamt sind in
dieser Arbeit sowohl der konzeptionelle Ansatz als auch die konkrete Umsetzung auf der
Gebäudeebene überzeugend.“
Von den eingereichten Arbeiten hatten nur
zwei Verfasser das Thema Denkmalpflege als
Vertiefung angegeben – einer davon war der
Preisträger. Noch immer scheint das Thema Denkmalpflege keinen besonderen Reiz
auf junge Architekten auszuüben, obwohl
die Aufgabenstellung nicht sehr restriktiv
formuliert war. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig mehr Teilnehmer die besondere Herausforderung einer Bauaufgabe im Bestand
entdecken. Dem Preisträger wünscht der
Verein Restaurator im Handwerk viel Glück
für seinen beruflichen Anfang und eine sensible Hand bei ähnlichen Aufgaben.
(AR)
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
67
Vereinsmitteilungen & Mitgliederservice
Servicehandbuch für Altbauten
Beratungsstelle für Handwerk und Denkmalpflege, Propstei Johannesberg, Fulda
(Hg.)
Nach der Restaurierung des Gebäudes ist vor
der Restaurierung. Diesen Satz sollte sich
jeder Handwerker, der an einem denkmalgeschützten Objekt gearbeitet hat, merken.
Eine Restaurierung ist nur dann nachhaltig,
wenn das zu restaurierende Bauteil in regelmäßigen Abständen inspiziert und kontrolliert wird.
Der Einstieg in die Führung des Servicehandbuchs bietet sich deshalb nach dem Abschluss einer umfangreicheren Maßnahme an
einem Gebäude an. Zu diesem Anlass übergibt der beauftragte Handwerker oder Architekt dem Hauseigentümer/Auftraggeber den
Ringordner mit den ersten Kurzdokumentationen der ausgeführten Arbeiten. Danach
obliegt es dem Hauseigentümers/Auftraggeber, das Servicehandbuch fortzuführen und
bei weiteren baulichen Maßnahmen an dem
Gebäude entsprechende Kurzdokumentationen von den beteiligten Firmen einzuholen
und in dem Servicehandbuch abzulegen. Auf
diese Weise ergibt sich im Laufe der Zeit
eine umfassende Informationsquelle über alle
an einem Gebäude stattgefundenen Arbeiten einschließlich verwendeter Materialien,
Rezepturen sowie Empfehlungen zu Pflegemaßnahmen und eventuellen Inspektionsintervallen.
Bei einem Auto muss der Besitzer alle 2
Jahre zum TÜV. Dort wird das Auto vor allem an den neuralgischen Stellen überprüft,
und bei positivem Ausgang der Inspektion
erhält der PKW die TÜV-Plakette und kann
2 Jahre weitergefahren werden. Ein Patient
geht nicht nur zum Arzt, wenn er krank ist –
er macht auch gewisse Vorsorgeuntersuchungen, um gewissen Krankheiten vorzubeugen.
Das Servicehandbuch ist daher sowohl mit
dem TÜV beim Auto als auch mit den Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt zu vergleichen.
Zu Beginn wird eine grobe Bestandsaufnahme des Gebäudes vor Ort erstellt. Bei einem fertig restaurierten Gebäude handelt es
sich natürlich um die Abschlussdokumentation der Restaurierung. Bei einem noch nicht
restaurierten Gebäude werden sowohl das
Gebäude als auch sämtliche Schäden mithilfe
von Fotos dokumentiert. Diese Bestandsaufnahme findet mittels einer Checkliste statt,
die die Inspektion der Gebäude vereinfacht
und auch vereinheitlicht („Checkliste – Inspektionen an Gebäuden“). Es wird in dieser
Checkliste pro Gebäude konkret festgehalten, welche Schäden an einem Gebäude bzw.
an einem Gebäudeteil vorhanden sind. Die
Checkliste unterscheidet zwischen einzelnen
68
Bauteilen (z. B. Außenwände und Fenster …).
Nach der Untersuchung des Gebäudes auf
etwaige Schäden (z. B. defekter Sparren aufgrund von Wassereintritt am Dach) werden
die möglichen Beschädigungen definiert.
Dabei werden die in der Gebäudecheckliste
aufgeführten Schäden in eine Maßnahmenliste übernommen, in der sowohl die Schäden als auch eine Maßnahmenbehebung
der Schäden festzuhalten sind (Checkliste
„Maßnahmen“). Jeder Schaden bzw. jede
Maßnahme wird in ein separates Datenblatt
„Maßnahmen“ eingetragen. Die Schäden
können noch mit Fotos hinterlegt werden.
Diese Maßnahmenblätter dienen später auch
dazu, die Schäden bzw. die Maßnahmen zur
Behebung der Schäden zu kalkulieren.
Alle wichtigen Informationen zu dem Gebäude werden also in einem Ordner gesammelt (nach einer gerade erfolgten Restaurierung sollten natürlich keine Schäden mehr
vorhanden sein, hier dient das Servicehandbuch zur Vorbeugung von Schäden). Hier
erhält jedes Gebäude seinen eigenen Ordner
und jedes Gebäudeteil sein eigenes Register.
Dadurch können alle Maßnahmen, die an
dem Gebäude ausgeführt wurden, gesammelt
werden.
Dies dient dem Gebäude wie ein Tagebuch,
das ständig auf aktuellem Stand gehalten
wird. Jede am Gebäude durchgeführte Maßnahme wird so im entsprechenden Ordner
festgehalten und macht dadurch das Gebäude für alle Beteiligten transparent. Mithilfe
aller Unterlagen kann sichergestellt werden,
dass bei zukünftigen Arbeiten an Bauteilen,
Ausstattungen oder Anlagen die wichtigsten Informationen über frühere Eingriffe
zur Verfügung stehen. Abschließend komme
ich zurück auf Vergleich mit dem TÜV für
PKWs bzw. mit den Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Sowohl der Arzt als auch die
KfZ-Werkstatt besitzen solch ein aktuelles
Tagebuch über unser Auto (Schadensakte)
bzw. über uns selbst (Krankenakte). Und wie
beim Arzt bzw. bei der KfZ-Werkstatt ist
eine Vorsorgeuntersuchung bzw. ein TÜV
immer eine Vorbeugung vor großen Schäden.
Mit diesem Bewusstsein können wir unseren
Kunden auch die Kosten einer jährlichen bzw.
halbjährlichen Gebäudeinspektion nicht nur
verdeutlichen, sondern diese auch als sinnvolle und notwendige Maßnahme erklären.
Mit der richtigen Anwendung des Servicehandbuches für Altbauten kann es den
Handwerkern und den Restauratoren im
Handwerk gelingen, die Gebäude nachhaltig
und dauerhaft der Nachwelt zu erhalten und
auch die eigene Reputation zu pflegen.
Das Servicehandbuch kann per Fax unter der Nummer 0661-9418385 zum Preis
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
von 7,50 Euro zzgl. Versandkosten bestellt
werden bei: Beratungsstelle für Handwerk
und Denkmalpflege, Propstei Johannesberg,
36041 Fulda. Formularvordruck im Internet
unter: http://www.denkmalpflegeberatung.
de/7_pub/Bestellformular%20Servicehandbuch.pdf.
Bernd Jäger
Fachinformationen und
Arbeitshilfen zur Praktischen
Baudenkmalpflege
Ein Service des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege
Seit September 2014 bietet das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD)
auf seiner Webseite als Service eine Übersicht
von „Fachinformationen und Arbeitshilfen
für die Praktische Baudenkmalpflege“ an.
Das Angebot findet man unter der Internetadresse www.denkmalpflege.niedersachsen.
de über folgenden Menü-Pfad: Aktuelles &
Service > Fachberatung Bau- und Kunstdenkmalpflege > Fachinformationen und Arbeitshilfen für die praktische Baudenkmalpflege.
Die Zusammenstellung der Fachinformationen und Arbeitshilfen geht auf eine Initiative von Dr. Reiner Zittlau zurück und
erschließt seit 2014 solche bekannt gewordenen, verstreuten Spezialinformationen der
Praktischen Baudenkmalpflege, die denkmalgerechte Verfahrensempfehlungen oder
Handlungsanweisungen enthalten, um sie für
Interessierte im Internet bereitzustellen.
Erfasst worden sind ausschließlich kurzgefasste Merk-, Info- oder Arbeitsblätter,
die von Denkmalpflege-Institutionen oder
der Denkmalpflege nahe stehenden Institutionen veröffentlicht wurden. Berücksichtigt
sind Reihen sowie Einzelschriften, auch sogenannte Graue Literatur. Nicht erfasst sind
einschlägige Fachbücher oder Fachaufsätze
sowie firmeneigene Produktinformationen.
Die Tabellenübersicht der Schriften nennt
soweit als möglich die jeweiligen Bezugsquellen, insbesondere wenn das Dokument
aus dem Internet herunterladbar ist. Papierausgaben sind entweder beim jeweils genannten Herausgeber erhältlich oder zumeist auch
in der NLD-Bibliothek in Hannover unter
der angegebenen Signatur einsehbar.
Eine Anleitung für die Suche von Fachinformationen und Arbeitshilfen findet sich
ebenfalls auf der entsprechenden Webseite.
Die Sammlung wird fortgeschrieben und
nach Bedarf laufend aktualisiert. Verbesserungs- und Ergänzungshinweise werden
gerne entgegengenommen: denkmalpflege@
nld.niedersachsen.de (Stichwort: „Fachinformationen und Arbeitshilfen“).
Fortbildung
Akademie Schloss Raesfeld e.V.
Infos: www.akademie-des-handwerks.de
Digitale Fotografie und Bildbearbeitung
25. April 2015
Wärmetechnische Sanierung schützenswerter Gebäude
6. Mai 2015
Von der Bestandsaufnahme zum Restaurierungskonzept
28.- 30. Mai 2015
Denkmalpraxis für Maler und Lackierer
Malmittel u. Retusche in der Restaurierung
17.- 18. April 2015
Rekonstruktion und Neugestaltung historischer Maltechniken
23.- 25. April 2015
Illusionsmalerei und Mordentvergoldung
07.- 09. Mai 2015
Fresko und Stuccolustro
21.- 23. Mai 2015
Denkmalpraxis für Zimmerer
Techniken und Verfahren des Holzschutzes
24.- 25. April 2015
Zustandserfassung und Schadensanalyse an
Holzkonstruktionen
21.- 23. Mai 2015
Denkmalpraxis für Steinmetze und Steinbildhauer
Zustandsanalyse am Naturstein und Restaurierungskonzept
24.- 25. April 2015
Reinigung und Stabilisierung von historischem Mauerwerk
29.- 30. Mai 2015
Denkmalpraxis für Tischler
Techniken und Verfahren des Holzschutzes
24.- 25. April 2015
Historische Oberflächenbehandlungen
28.- 30. Mai 2015
Denkmalpraxis für Stuckateure
Putze und Putzflächengestaltung
16.- 18. April 2015
Fresko und Stuccolustro
21.- 23. Mai 2015
Denkmalpraxis für Maurer u- Betonbauer
Putze und Putzflächengestaltung
16.- 18. April 2015
Reinigung und Stabilisierung von historischem Mauerwerk
29.- 30. Mai 2015
Denkmalpraxis für Raumausstatter
Polstertechniken: Fassonpolster
08.- 09. Mai 2015
80
Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege Herrstein, Infos: www.hwk-koblenz.de
Energieberater für Baudenkmale
(72 U.-Std, TZ)
(freitags und samstags, 08.30 – 17.00h)
26.06.2015
Restaurator im Handwerk
Fachübergreifender Teil (TZ)
(donnerstags - samstags, 08.30 – 17.00h, alle
2 Wochen)
29.10.2015
Fachspezifischer Teil (TZ)
(donnerstags - samstags, 08.30 – 17.00h, alle
2 Wochen)
14.01.2016
Restaurator im Gold- und Silberschmiedehandwerk
Fachübergreifender Teil (TZ)
(sonntags – donnerstags, 08.30 – 17.00h,
einmal im Monat)
28.01.2016
Fachkraft Lehmbau (DVL)
04.05.2015 (3 Wochen Vollzeit)
Energieberatung für Denkmale – Graue
Energie
(16 U.-Std., Freitag – Samstag, 08.30 –
16.00h)
10.04.2015
Propstei Johannesberg gGmbH
Fortbildung in Denkmalpflege und Altbauerneuerung
Info: www. propstei-johannesberg.de
Praxisseminar Stucktechniken
16.04.-18.04.2015
Praxisseminar Historische Putze und Putztechniken
23.04.-25.04.2015
Praxisseminar Anstrich auf Fachwerk
06.05.2014
Praxisseminar Dekoratives mit Kalk
Fresko, Sgraffito, Tadelakt
07.05.-09.05.2015
Praxisseminar Vergolden
10.06.-13.06.2015
Fachseminar Gesundheitsgefährdende
Stoffe bei Maßnahmen am Altbau
21.04.2015
Fachseminar Sanierungsmöglichkeiten bei
feuchte- und salzbelastetem Mauerwerk
28.04.2015
Dialog Handwerk und Denkmalpflege
Schwerpunktthema Holz
05.05.2015
Renaissance der Kalktechnik
Anwendung in der modernen Bauphysik
(40 U.-Std., freitags – samstags, 08.30 –
17.00h)
15.05.2015
Zimmerer Ausbildungs Zentrum und
Kompetenz Zentrum Holzbau & Ausbau
Infos: www.zimmererzentrum.de
Europäisches Fortbildungszentrum für das
Steinmetz und Steinbildhauerhandwerk
Infos: www.ef bz.de
Restaurator/in im Steinmetz und Steinbildhauerhandwerk
09.11.2015 bis 19.04.2016
Steinmetz/in und Steinbildhauer/in in der
Denkmalpflege
07.01.2016 bis 04.03.2016
FAL e.V.
Europäische Bildungsstätte für Lehmbau
Infos: www.earthbuilding.eu
Gestalter/-in für Lehmputze (HWK)
Teil I - Grundlagen und Marketing
voraus. Mai /Juni 2015, 100 Std.
Gestalter/-in für Lehmputze (HWK)
Teil II - Gestaltung
voraus. September 2015, 96 Std.
Restaurator im Handwerk | 1/2015 | Restauratorenalltag
Holzbauplaner
13.04.-29.07.2015
Polierkurs für Studierende
(Neu im Angebot, beinhaltet Theorie +
Werkstattpraktikum „Restaurierung und
Sanierung“)
29.06.-11.09.2015
Bundesbildungszentrum des Zimmererund Ausbaugewerbes gGmbH
Infos: www.bubiza.de
Sachkundenachweis Asbest
nach TRGS 519 für ASI-Arbeiten:
24.04.2015 - 25.04.2015
Fortbildungslehrgang zur Sachkunde Asbest
Nr. 2.7 TRGS 519
Metallarbeiten am Dach für Zimmerer
23.04.2015 - 25.04.2015
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 1/2012 • ISSN 1869-7119
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 2/2012 • ISSN 1869-7119
AURA
ST
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Restaurator im Handwerk
Die fachzeitschrift für restaurierungspraxis
Die fachzeitschrift für restaurierungspraxis
4 / 2012
3 / 2012
2 / 2012
Themenschwerpunkt
Restaurierung
von Möbeln
Themenschwerpunkt
FRAUEN
IM HANDWERK
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 4/2012 • ISSN 1869-7119
K E. V . R
Themenschwerpunkt
RESTAURIERUNGSBERICHTE
Restaurator im Handwerk
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 3/2012 • ISSN 1869-7119
AURA
ST
E
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G
VER
G
VER
R IM
D WE
Die fachzeitschRift füR RestauRieRungspRaxis
1 / 2012
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Restaurator im Handwerk
Die FachzeitSchRiFt FüR ReStauRieRuNgSPRaxiS
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Restaurator im Handwerk
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2011
1-2011 Materialien zur Dacheindeckung • 2-2011 Grundmaterialien der Restaurierung (vergriffen)
3-2011 Historische Haustechnik (vergriffen) • 4-2011 Umnutzung historischer Gebäude
Was ist Ihnen Ihre Antiquität w€rt ?
Ormoulu – Möbelbeschläge des Barock
Themenschwerpunkt
SPOLIEN
Tür-Portale des Spätbarock
Schloss und Schlüssel
Rathaus Chemnitz
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2 / 2013
Deutschland
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Restaurator im Handwerk
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1 / 2013
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Mit Beiträgen von
Angela Bühring | Anke Hufschmidt | Constanze Küsel
Heike Notz | Julia Nagel | Uta Herz | Katrin Lesser | u. v. m.
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Mit Beiträgen von Biagia Bongiorno, Saskia Hüneke,
Manuel Rößler, Hans-Jürgen Rach, Annemarie Rothe,
Christian Metzeroth und einem Interview mit
Joachim Poeschke
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und weitere interessante Themen
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AURA
Restaurierung des Jade-Buddhas • Restaurierung bemalter Fachwerkschnitzereien • Putz- und Stuckarbeiten am Prämonstratenserkloster Roggenburg • Restaurierung einer frühklassizistischen
Wohnhaustreppe • Notsicherung an barockem Spiegelgewölbe
6,– €
Interview mit Prof. Hans Michaelsen
Deutschland
Deutschland
6,– €
Deutschland
6,– €
Posamentenindustrie im Erzgebirge
6,– €
Zweitverwendete
Baumaterialien
Gründerzeitmuseum
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2012
Oberflächenanalyse mit Licht
Die fachzeitschrift für restaurierungspraxis
3 / 2013
4 / 2013
K E. V . R
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Restaurator im Handwerk • Ausgabe 4/2013 • ISSN 1869-7119
Deutschland
9,– €
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 3/2013 • ISSN 1869-7119
9,– €
Restaurator im Handwerk
3 2014
4 2014
Mit Beiträgen über
Vorgärten in Berlin, Bepflanzung von Vorgärten im Wandel der Zeit, historische
Gartenmöbel, Kleinpflaster und Mosaike, Brunnen in Vorgärten, mechanische
Klingelzüge u. v. m.
Foto: © Mathias Angerstein
1 2015
FARBE
Mit Beiträgen über
Kalkfarben, Leimfarben, Musterwalzen, Schablonenmalerei, Werkzeuge und
Pinsel, Leinölfarbe, Grisaillemalerei, Marmorimitation, Farben der BauhausArchitektur, Kirchenausmalung u. v. m.
Foto: © Jürgen O. Müller
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 4/2014 • ISSN 1869-7119
Themenschwerpunkt
9,– €
VORGÄRTEN
Die FachzeitschRiFt FüR RestauRieRungspRaxis
Deutschland
Themenschwerpunkt
9,– €
Deutschland
9,– €
TECHNISCHE
DENKMALE
Deutschland
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 2/2014 • ISSN 1869-7119
Foto: Thomas Eicken, Mühltal, © planinghaus architekten bda, Darmstadt
Themenschwerpunkt
potsdam, 1992, © Jürgen O. Müller
Die fachzeitschrift für restaurierungspraxis
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 3/2014 • ISSN 1869-7119
Restaurator im Handwerk
2 2014
9,– €
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 1/2014 • ISSN 1869-7119
Mit Beiträgen von:
Enno Steindlberger, Thomas Kirnbauer, Gerhardt A. Roth, Gerda Schirrmeister,
Tobias Neubert, Christoph Reuther, Céline Dupeux, Uwe Schön, Horst Hesse,
Markus Sandner, Sabine Bengel u. v. m.
Die fachzeitschrift für restaurierungspraxis
Die FAchzeiTschriFT Für resTAurierunGsprAxis
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 1/2015 • ISSN 1869-7119
Mit Beiträgen von:
York Rieffel, Klaus Brandes, Christian Metzeroth, Georg Ignaszewski, Thomas
Dempwolf, Ralf Meyer, Michael van Ooyen, Dirk Meyer, Angelika Braubach,
Eberhard Ludwig, Klaus Struve, Thomas Müller u. v. m.
Restaurator im Handwerk
Restaurator im Handwerk
9,– €
Themenschwerpunkt
1 / 2014
Mit Beiträgen von:
Wilfried Wolff, Wolfgang Hofmann, Christian Meckbach, Andreas Mätzold,
Timm Schröder, Olaf Grell, Eberhard Ludwig, André Lange, Margareta Hauser,
u. v. m.
Deutschland
Deutsche
Natursteinvorkommen
Restaurator im Handwerk
Deutschland
2014
Künstliche Baustoffe
und KUNST-Stoffe im Bauwesen
Mit Beiträgen von:
Johannes Weber, Hartwig Schmidt, Gottfried Hauff, Michael Christian Krempler,
Andreas Kurzweil, Silvia Tauss, Friederike Waentig, Julia Gredel, Dietmar Linke,
Annemarie Rothe, Eberhard Ludwig u. v. m.
Mit Beiträgen von:
Wolfgang Pehnt, Jürgen Biewend, Ulrich Hamburg, Clemens Alexander
Wimmer, Willi Bender, Konrad Schittek, Ulrich Bierstedt, Hans Kuretzky,
Andreas Fritsche, Thomas Rabenau, Eberhard Ludwig u. v. m.
DiE FachzEiTschriFT Für rEsTauriErungspraxis
2015
Themenschwerpunkt
Themenschwerpunkt
METALLRESTAURIERUNG
Deutschland
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 2/2013 • ISSN 1869-7119
9,– €
Deutschland
9,– €
Restaurator im Handwerk • Ausgabe 1/2013 • ISSN 1869-7119
FLIESEN
Deutschland
2013
Themenschwerpunkt
WAND
Themenschwerpunkt
LITERATUR
für Restauratoren
Mit Literaturvorschlägen für die Themenbereiche
Denkmalpflege, Architektur und Handwerk | Architekturgeschichte | Bauforschung - Bauaufnahme - Bauunterhaltung | Baukultur und Bautechnik im Mittelalter und in der Neuzeit | Architektur und Stadtplanung nach 1945 u. v. m.
2-2015
3-2015
4-2015
Tradition und
Innovation –
Unternehmensgeschichten
Werkzeug
Restaurierung
im
Alpenraum
Themenschwerpunkt
RESTAURATOREN
ALLTAG
Mit Beiträgen über
Denkmalwartung in Potsdam | DIN-gerechte Treppensanierung | Vergolden in
Dubai | Altstadtsanierung in Lwiw/Ukraine | Kunststoff-Fenster | Restaurierung
von Kircheninventar | Rekonstruktion von Tafelparkettböden u. v. m.
www.restaurator-im-handwerk.eu
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