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Aus den 15 Dörfern

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6. Jahrgang
· November 2014 · Nr. 09
Das Magazin für die 15
Dörfer der Stadt Lichtenau
Rückblick 7. Wildschütz-Klostermann-Markt
Henglarner Adventsmarkt und Kleinenberger Weihnachtsmarkt
Familie, Kita und Schule - Interview mit Bürgermeister Josef Hartmann
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Impressum
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Inhalt
Aus den Vereinen
(ae) „Wo gearbeitet wird, fallen Spähne" so ein landläufiges
Sprichwort. Am ersten Oktoberwochenende flogen in Lich-
Aus den 15 Dörfern
tenau auch Spähne, aber es wurde nicht gearbeitet sondern
Aus den Vereinen
gefeiert. Der 7. Wildschütz-Klostermann-Markt zog tausende Besucher in die Kernstadt und ließ Holz auf ganz unterschiedliche Arten erfahren.
Aber nicht nur der heimische Wald in Form vom bunten
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5-8
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Familie, Kindergarten und Schule
10 - 11
Aus den 15 Dörfern
12 - 15
7. Wildschütz-Klostermann-Markt Rückblick
16 - 18
Aus den 15 Dörfern
Markttreiben zeigt sich in dieser Ausgabe von seiner fotoge-
19
nen Seite, auch die Vereine der Stadt Lichtenau können sich
Rund um die Gesundheit
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sehen lassen. Egal ob bei einer Stadionbesichtigung, einer
Aus den Vereinen
20 - 21
Aus den 15 Dörfern
22 - 23
Vorweihnachtliches Lichtenau
24 - 25
Aus den 15 Dörfern
26 - 28
Fußwallfahrt, bei Feuerwehrübungstagen und Jubiläen. Es
ist Leben drin in den 15 Dörfern und einer Stadt.
Und dieses Leben lässt sich auch von der in Anmarsch befindenden kalten Jahreszeit nicht aufhalten, wie die Ankündigungen von Weihnachtsmärkten und Theateraufführungen
Gottesdienste29
zeigen. Wappnen wir uns also für die dunklen Monate mit
Tierischer Ratgeber
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Apothekennotdienste | Service
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Licht, Geselligkeit und guter Laune.
Oder halten Sie es lieber mit Wilhelm Busch? Er beschreibt
in seinem Gedicht "In trauter Verborgenheit" einen anderen
Vorzug der frostigen Jahreszeit - die Gemütlichkeit:
„Was ist das für ein Gesause!
Es stürmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause,
in trauter Verborgenheit.
Kein Wetter kann uns verdriessen.
Impressum
- Magazin für die 15 Dörfer der Stadt Lichtenau erscheint
monatlich mit einer Auflage von 13.000 Exemplaren kostenlos per Hausverteilung in Lichtenau und Umgebung.
Verlag & Redaktion: Im Leihbühl 21 · 33165 Lichtenau/Westf.
Fon 0 52 95.99 89 528 · Fax 0 52 95.99 88 42
www.die15.com · redaktion@die15.com
Mein Liebchen, ich und du,
Herausgeber: Marketinggemeinschaft Stadt Lichtenau/Westfalen e.V.
vertreten durch die 1. Vorsitzende Hiltrud Brand
wir halten uns warm und schliessen
Satz & Layout: Marketinggemeinschaft Stadt Lichtenau/Westfalen e.V.
hübsch feste die Türen zu."
Druck: Bonifatius GmbH, Druck-Buch-Verlag, Paderborn
Anzeigenleitung: Marketinggemeinschaft Stadt Lichtenau/Westfalen e.V.
Verteilung: Paderflyer Direktwerbung
Für welchen Weg Sie sich auch in den nächsten Wochen
entscheiden, die Redaktion DIE15 freut sich Sie begleiten zu
dürfen - entweder als Lektüre auf dem Sofa oder als Plattform für Ihre Aktivitäten gegen den Winterblues.
Für den Inhalt der Anzeigen sind die Anzeigenkunden i.S.d.P. verantwortlich. Keine Haftung des
Herausgebers für Druckfehler und Irrtümer sowie unverlangt zugesandtes Material. Namentlich
gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein.
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.
Dies gilt insbesondere für die Anzeigen. Für evtl. Schäden durch fehlerhaft abgedruckte Anzeigen
wird nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigenpreises gehaftet.
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Aus den Vereinen
Jugendliche Tänzerinnen laden nach Paderborn ein
Kleinenberg (hg) Mit ihren lustigen und altersgemäßen Tänzen luden die Mitglieder der Deutschen
Wanderjugend aus der Abteilung Kleinenberg im Eggegebirgsverein zum Wandertag 2015 nach Paderborn ein. Christa Held, Elisabeth Bracke und Selina
Braun begleiteten und betreuten mit Kleinenberger
Eggeleuten die Kinder bei ihrem Besuch zum Wandertag 2014 in Bad Harzburg und sorgten für die
notwendige Organisation. Sowohl für Tänzerinnen
als auch für die Begleiterinnen und Begleiter war es
ein besonderes Erlebnis, einen Auftritt vor so großem
Publikum aus dem gesamten Bundesgebiet zu haben.
Mit ihrem Bändertanz und den Jazztänzen haben die
Kleinenberger DWJ-ler eine erfreuliche Visitenkarte
Die jugendlichen Mitglieder der Kleinenberger Tanzgruppe mit EGV-Vertretern und dem Vorsit- abgegeben, die Lust auf den kommenden Wandertag
zenden Werner Hoppe (links) auf der Aktionsbühne in Bad Harzburg.
in der ostwestfälischen Region macht.
EGV Kleinenberg beendet letzte Rheinsteig-Etappe
Kleinenberg (kris). Es ist über vier Jahre her, als seinerzeit der Kleinenberger EGV-Wanderführer Helmut Reichstein seine Wanderfreunde bei
einer Mitgliederversammlung mit dem Vorschlag überraschte:
„Wir wollen als nächstes Fernwanderziel den Rheinsteig in vier Jahresetappen in Angriff nehmen“! „Von Bonn bis Wiesbaden wollen wir diesen
Steig, der zu einem der schönsten aber auch zu einem der Anspruchs-
vollsten in Deutschland zählt,
erwandern“! „Rund 360 Kilometer mit rund 10.000 Höhenmetern stehen uns dabei
bevor“, verkündete der Wanderführer seinen aufmerksam
lauschenden EGV-Mitgliedern.
Eine Herausforderung war
dieser Vorschlag allemal, aber
auch ein Wanderziel, dem die
Versammlung mit großer Begeisterung zustimmte.
Dieser Premiumweg mit seinen
atemberaubenden Ausblicken
über das Rheintal, hat mit seinen Höhepunkten wie Petersberg, Drachenfels, Loreley, das
Deutsche Eck, Ehrenbreitstein,
Letzter Anstieg zur Pyramide Goethedie Markusburg und das Klosstein vor dem Ziel Wiesbaden! Foto:
ter Eberbach unvergessliche
Klaus Krismann
Eindrücke hinterlassen. Aber
auch als Steig machte diese Wandertour mit ihren steilen Anstiegen dieser anspruchsvollen Bezeichnung alle Ehre.
Glücksgefühle für Geist und Auge, gepaart mit Schweiß und Ausdauer,
gehörten ebenso zum Wanderverlauf wie die beispielhafte Kameradschaft dieser Kleinenberger Truppe!
Die Kleinenberger Rheinsteigwanderer vor der prächtigen Kulisse des
Schloß Johannisberg! Foto: Klaus Krismann
Aus den 15 Dörfern
Spielschar Lichtenau auf Spurensuche in der Hochburg des Karnevals
Lichtenau. (ae) Am 20. September machten sich früh morgens mit dem Schnellbus
von Lichtenau nach Paderborn 27 Mitglieder der Spielschar Lichtenau auf den Weg
zum Bahnhof, um von hier aus mit der
Regionalbahn nach Köln zu fahren. Dort
angekommen ging es dann erst einmal ins
Karnevalsmuseum. Weniger Luftschlangen
und Narhalla waren hier zu finden, als vielmehr die Kostüme des Dreigestirns und die
Entstehungsgeschichte des Kölner Karnevals zurückgehend bis ins Mittelalter. Die
Kölner nehmen ihren Karneval sehr ernst,
dieses wurde bei der Führung mehr als
deutlich. Weiter ging es dann zum Dom,
der Ausgangspunkt der Stadtführung war.
Ein gut gelaunter Stadtführer deckte der
Truppe die ein oder andere Besonderheit
auf, u.a. die wirkliche Bedeutung davon,
warum man die Nase von der Bronzefigur des Tünnes in die eine oder andere Richtung reiben sollte. Links herum gibt es Geld, rechts herum gibt
es Glück in der Liebe. Welche Richtung die bevorzugte der Spielscharmitglieder war, wird an dieser Stelle nicht verraten. Die Tour endete dann mit
kfd Veranstaltungen
Gesundheitstreffen:
Ein „Treffen“ von Gesundheitsinteressierten
(auch für Nichtmitglieder und Männer), die mehr über Gesundheit, gesundheitsfördernde Maßnahmen und Therapien erfahren, mit dem Ziel
länger gesund und vital zu bleiben oder wieder zu werden. Der „Gesundheitstreff“ findet im Pfarrheim (Am Kirchplatz 6, Lichtenau) von 19.00
Uhr bis ca. 20.30 Uhr statt. (Kosten 2 Euro)
Dienstag,10. November 2014
Basenfasten nach der original Wacker-Methode®
An diesem Abend erfahren Interessierte die Grundlagen des Basenfastens.
Basenfasten ist eine milde Form des Fastens. Beim Basenfasten darf man
essen und zwar alles, was der Körper basisch verstoffwechselt: Obst, Gemüse, Salate usw. Dadurch kann der Körper entsäuern und entschlacken,
ganz nebenbei purzeln überschüssige Pfunde. Durch das Basenfasten
wird der Stoffwechsel entlastet und der Körper dabei unterstützt. Fragen
und Anmeldung bei Marlies Hofnagel unter Tel. 05295 / 1605 oder Anna
Willeke-Schlichting unter Tel. 05295 / 997175.
Samstag, 29. November 2014
Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg
Die kfd Lichtenau fährt am 29. November 2014 zum Weihnachtsmarkt
in fürstlicher Atmosphäre auf Schloss Bückeburg. Der Weihnachtsmarkt
steht diesmal unter dem Thema „Die gute alte Zeit“. Die Besucher finden
neben traditionellen und neuen Weihnachtsdekorationen auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Abfahrt: ca. 9 Uhr ab Begegnungsstätte
Lichtenau, Rückfahrt: ca. 18 Uhr Die Kosten betragen mit dem Eintritt
14 Euro auf den Weihnachtsmarkt und der Busfahrt ca. 28 - 30 Euro.
Weitere Infos und Anmeldungen bis zum 24.11. bei Marlies Hofnagel,
Tel.05295 / 1605 und Elke Koch, Tel. 05295 / 526. Auch Nichtmitglieder
sind herzlich willkommen!
dem Karnevalsschwurs. Der nächste Galaabend und Rosenmontag am 15.
und 16. Februar 2015 in Lichtenau ist also gesichert. Mit einem guten
Essen und dem ein oder anderen Kölsch klang der Tag in einem Brauhaus
aus.
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Aus den 15 Dörfern
"Arsen und Spitzenhäubchen" - die Theatertruppe
der Spielschar Lichtenau bringt rabenschwarze Komödie auf die Bühne
Die Theatertruppe 2014. Es fehlen Jürgen, Lukas und Niklas Hanitz, Ulrich
Wigge und Andrea Berlage.
Lichtenau. (ae) In diesem Jahr hat sich die Theatertruppe der Spielschar
Lichtenau einen echten Klassiker ausgesucht, denn "Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring ist ein oft und gern gespieltes Stück
auf deutschen und weltweiten Bühnen. Aber wer kann auch schon dem
Charme von Abby und Martha Brewster (Claudia Arendt und Heike Wigge) widerstehen. Die entzückenden alten Damen sind Schwestern und
leben zusammen mit ihrem Neffen Teddy (Bernd Lilienweiss) in Brooklyn,
New York. Beschaulich geht es in der Villa zu. Da stört es auch nicht, dass
Teddy einen leichten Spleen hat und glaubt er wäre Teddy Roosevelt. Ein
gern gesehener Gast im Hause Brewster ist Mortimer (Michael Schäfers),
der Bruder von Teddy. Er ist ein berühmter Theaterkritiker und verliebt in
die Pfarrerstochter Elaine Harper (Miriam Wagemeyer). Die beiden haben
sich im Hause Brewster kennengelernt und auch hier macht Mortimer
Elaine einen Heiratsantrag. Es könnte also alles ganz wunderbar sein,
wenn da nicht Mortimers Schwester Bonnie (Anja Ebner) und ihr Kumpane Dr. Einstein (Patrick Berlage) auftauchen würden. Sie haben noch
einen weiteren Gast im Gepäck, Mr. Spenalzo (Ulrich Wigge), der sich
allerdings als ein sehr ruhiger Zeitgenosse herausstellt. Aber Bonnie und
Dr. Einstein sind nicht Mortimers einziges Problem. Vielmehr sind es seine
Tanten die ihm Sorgen bereiten. Ein durch Zufall von ihm entdecktes Geheimnis krempelt Mortimers Leben von einer Minute auf die andere um
und lässt ihn einen ganz neuen Blick auf Untermieter wie Mr. Hoskins und
Mr. Gibbs (beide Reinhard Richters) werfen. Das letztendlich der Arm des
Gesetzes mit Leutnant Rooney (Marcus Arendt), Mr. O'Hara (Jannik Sievers) und Mr. Klein (Jan Henrik Gollers) eingreifen, trägt nur zum Teil zur
Rettung bei. Ohne den Leiter der örtlichen Heilanstalt "Zum glücklichen
Hirten" Mr. Whiterspoon (Markus Sievers) würde diese Geschichte keinen
guten Ausgang nehmen - wobei die Frage ist für Wen.
Seit September probt die Truppe unter der Regie von Anja Ebner mit Feuereifer. Gleich sechs neue Mitspieler trauen sich in diesem Jahr erstmals
auf die Theaterbühne in der Begegnungsstätte Lichtenau. Zusammen
mit Jürgen Hanitz (Bühnenbau), Andrea Berlage (Kostüme), Nicki Knoop
(Bühnenbild), Markus Jabs (Licht und Ton), Ivonne Babel (Souffleuse),
Jonas Dyballa (Leiter Cateringteam), Niklas und Lukas Hanitz (Vorhang)
fiebert das Ensemble der Premiere am 23. November um 19 Uhr entgegen.
Weitere Aufführungen sind am 29. November um 15 Uhr, 30. November
19 Uhr, 5. Dezember 20 Uhr und 6. Dezember 19 Uhr. Karten gibt es
zum Preis von 7 Euro ab dem 10. November bei Spiel- und Schreibwaren
Küting-Sander, Lange Str. 27, Lichtenau.
Die Senioren der Stadt Lichtenau sind am 22. November um 14.30 Uhr eingeladen, eine Vorabpremiere des
Stückes zu sehen. Die Spielschar lädt zusammen mit der
Stadt Lichtenau dazu herzlich ein. Inbegriffen sind Kaffee und Kuchen um 14 Uhr. Die Vorstellung dauert bis
ca. 17 Uhr. Die Stadt Lichtenau setzt hierfür einen Bus
ein. Anmeldungen werden bis zum 15. November bei der
Stadt Lichtenau unter Telefon: 05295 8930 (Frau DissenKummerow) entgegengenommen.
Drei-Königinnenball
am 22. November 2014 in Atteln
Atteln. Ein Fest, bei dem man viel Spaß haben kann, bei dem bis in die
frühen Morgenstunden getanzt wird, das ist der Drei-Königinnenball, der
am Samstag den 22. November 2014 um 19:30 Uhr in der Altenauhalle
in Atteln stattfindet. Zu dem Ball laden die 3 Schützenvereine aus Atteln,
Henglarn und Husen ein. Die beteiligten Schützenvereine laden nicht nur
ihre Mitglieder, sondern alle Bewohner des Altenautals zum Mitfeiern
ein. Langjährige Vereinsfreundschaften zwischen den Gemeinden machen
das Traditionsfest zu etwas ganz Besonderem. Ein Höhepunkt des Abends
wird der Auftritt der drei Königspaare Michael und Monika Schophol (Atteln), Gerhard und Manuela Vahle (Henglarn) sowie Thomas und Martina
Münstermann (Husen) in Begleitung ihrer Hofstaate sein. Mit der passenden Live-Musik kann dann das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden
geschwungen werden. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt und der Eintritt ist frei!
Aus den 15 Dörfern
Interesse an Jagdgesetz erstaunlich groß
Lichtenau. Lichtenaus Bürger zeigen großes Interesse an der Novellierung
des Landesjagdgesetzes. Das konnte der Vorstand des Hegerings Lichtenau bei der Auswertungssitzung am 16. Oktober zum 7. WildschützKlostermann-Markt feststellen. Zwar war das Thema Naturschutz und der
Bau von Insektenhotels das bestimmende Thema des Hegerings-Standes,
doch die dort geführten Gespräche hatte das geplante Landesjagdgesetz
beherrscht.
Vor allem die Landwirte zeigten sich besorgt. Schon heute sei es – wegen
des zum Teil unkalkulierbaren Wildschadens - schwer Reviere zu verpachten. Eine zusätzliche Jagdsteuer würde diesen Trend noch verschärfen,
da auf die Jäger damit noch weitere Kosten zu kämen, so ein Landwirt
aus Hakenberg. Ein Sauerländer Bauer berichtete, dass die Jagdgenossenschaften bei Jungjägern sogar die Jagdausbildung übernehmen, damit
ihre Genossenschaftsjagd überhaupt bejagt wird.
Auch die Möglichkeit, einzelne Flächen aus genossenschaftlichen Jagdrevieren rauszunehmen wurde diskutiert. So würden nicht nur die Reviere zerstückelt sondern auch die Wildschadensverhütung erheblich erschwert. Ein Husener Landwirt brachte das Problem auf den Punkt: “Die
Gesetzesschreiber sollten sich mit den Gegebenheiten vor Ort ausführlich
auseinandersetzen. Dann würden sie einige Paragrafen sofort löschen.“
Die Jäger wiederum betrachteten das geplante Verbot im Wald Wildäcker
zu betreiben als nicht durchdacht. Bernd von Rüden, Vorsitzender des
Hegerings Lichtenau: „Jäger, die in den gepachteten Waldrevieren auf
eigene Kosten Wildäcker anlegen, tun das unter anderem, um das Wild
im Wald zu binden. Ist das nicht möglich, suchen sich Reh- und Rotwild
Äsung auf den Feldfruchtflächen, was wiederum die Landwirte trifft.“
Herbstfest
in der Seniorenresidenz Lichtenau
Ebbinghausen. Am Samstag, den 20. September
2014 feierten die Bewohner, Gäste und Mitarbeiter der Seniorenresidenz
Lichtenau ihr diesjähriges
Herbstfest/ Weinfest. Zunächst wurde der große
Speisesaal mit alten Weinkisten, Weinflaschen und
herbstlicher Dekoration geschmückt. Für die musikalische Unterhaltung
sorgte das Duo Lebensfreude mit Tanz- und Schunkelliedern über den
Wein. Überraschungsgast war eine Mitarbeiterin des Sozialen-Dienstes,
welche als Weinkönigin auftrat. Nach dem Kaffee und Kuchen forderte
sie die Bewohner zum Tanzen auf und verteilte Traubensaft unter den
Gästen. Ein herzlicher Dank gilt allen die zum Gelingen des Festes durch
ihr Mitwirken oder ihre Teilnahme beigetragen haben. Und auch noch
einmal recht herzlichen
Dank an den RaiffeisenMarkt in Lichtenau, der
uns die alten Weinkisten
und ein bepflanztes Weinfass geliehen hat. Die Mitarbeiter und Bewohner der
Seniorenresidenz freuen
sich schon auf die kommenden Feste.
Blasmusik
in der Seniorenresidenz Lichtenau
Ebbinghausen. Zum Abschluss der Bayrischen Woche am Sonntag, den
12. Oktober 2014 trat der Musikverein Weiberg in der Seniorenresidenz
Lichtenau auf. Bei Schunkel- und Stimmungsmusik, gespielt auf Tuba,
Posaune und Trompete, verbrachten Bewohner und Gäste den Nachmittag in geselliger Atmosphäre. An dieser Stelle auch noch einmal einen
herzlichen Dank an die Bläser des Musikvereins Weiberg.
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Aus den Vereinen
Stadionbesichtigung der Dalheimer Landfrauen
und -männer in der Benteler Arena Paderborn
Dalheim. Nachdem Paderborn nun in die Bundesliga aufgestiegen ist, ließen es sich die Dalheimer
Landfrauen und deren Männer nicht nehmen, sich am 24. September 2014, die Benteler Arena einmal
von innen anzusehen. Die kurzweilige und sehr interessante Führung von Jürgen Lutter brachte Eindrücke sowie Zahlen, die Geschichte und Hoffnungen des Vereines nah. Kleine Anekdoten von Jürgen
Lutter trugen zur Erheiterung bei. Der Abend wurde mit einem gemeinsamen Essen in der "Alt Eninger
Mühle" in Elsen, zu einem harmonischen Abschluss gebracht.
Generalversammlung
Musikverein Husen
Husen. Am Samstag, den 15. November
2014 findet die diesjährige Generalversammlung des Musikvereins Husen statt.
Die Husener Musiker blicken auf ein ereignisreiches Jahr, in dem das 40-jährige Bestehen mit einem Gründungstag
(15. Februar) und einem Musikerfest mit
Jubiläumskonzert (4.+5. Mai) gefeiert
wurde, zurück. Neben den üblichen Regularien wie Jahres- und Kassenbericht
stehen eine Satzungsänderung sowie die
außerordentliche Wahl des 1. Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Beginn ist um
20 Uhr im Proberaum des Musikvereins
in der ehemaligen Schule in Husen. Der
Vorstand lädt alle passiven und aktiven
Mitglieder herzlich ein.
Großer Zuspruch bei der kfd-Fußwallfahrt des Bezirkes Lichtenau
Lichtenau. Im Rahmen der sechsten bundesweiten Aktionswoche „Frauen.Macht.Zukunft.“ wallfahrteten 85 Frauen aus verschiedenen kfdGemeinschaften der Stadtgebiete Bad Wünnenberg und Lichtenau in
Lichtenau. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Frauen auf dem
Gelände des ehemaligen Nettomarktes und wurden dort von dem Bezirksteam – vertreten durch die Vorsitzende Linde Meschede – begrüßt. Fast
vier Kilometer Weg legten sie zurück und folgten gedanklich an insgesamt vier Stationen dem Leitbild der kfd „leidenschaftlich glauben und
leben“. Als größter Frauenverband Deutschlands setzt sich die kfd dafür
ein, dass das Engagement von Frauen innerhalb der Kirche stärker anerkannt wird, kämpft in Wirtschaft und Politik für mehr Gerechtigkeit sowie
bessere Lebensbedingungen für Frauen und steht dabei für alle Frauen
ein, unabhängig von ihrer Herkunft und ihren Lebensumständen.
Deshalb war u.a. auch das Lichtenauer Rathaus beispielhaft für alle Rathäuser Ziel der frauenstarken Wallfahrtsgruppe. Mit der Station vor dem
Rathaus verdeutlichte das Bezirksteam, dass Christen und vor allem Frauen Teil der Gesellschaft sind und somit auch das Recht haben, ihre Anlie-
gen vor Ort zu Gehör zu bringen. Die Frauen beteten um Gottes Segen für
das Land und dessen Bewohnerinnen und Bewohner sowie um Weisheit
und Tatkraft für die, die für das öffentliche Wohl Verantwortung tragen.
Annette Wagemeyer als geistliche Begleitung des kfd-Bezirkes warb dafür, durch eine Mitgliedschaft in der kfd die eigene Stimme in Kirche, Politik und Gesellschaft einzubringen. Denn die kfd ist ein starker Verband,
den alle kennen und respektieren. Vielfach wird die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands – kurz kfd genannt – noch als Mütterverein
angesehen und damit zu einem Kaffeeklub degradiert. Auch wenn der
gesellige Teil nicht fehlen darf, bestimmen doch seit über 80 Jahren die
christlichen Werte die politischen Positionen der kfd.
Zum Abschluss bedankte sich Annette Wagemeyer bei allen, die die Fußwallfahrt durch ihre Teilnahme oder Mithilfe unterstützten. Besonderer
Dank galt Margret und Hermann Dickgreber, die für den geselligen Teil
ihren Platz an der Pankokenmühle unentgeltlich zur Verfügung gestellt
hatten.
Aus den Vereinen
Neue Tore für die Jugendabteilung Kleinenberg
Kleinenberg. Seit kurzem sind auf dem Sportplatz in Kleinenberg zwei
neue Jugendtore in regem Gebrauch. Die neuen vollverschweissten Tore
verfügen über Tragegriffe, Rollen und eine eingefräste Netzhalterung
und haben die etwa 20 Jahre alten und selbstgebauten Jugendtore ersetzt, die sich in stark abgenutztem Zustand befanden. Die Tore konnten
durch die Jugendabteilung des SV DKJ Kleinenberg mit Unterstützung der
Firma Benteler, die die Erträge aus dem 50-jährigen Werksjubiläum der
Kleinenberger Jugend zugute kommen ließ, sowie des Fördervereins des
Sportvereins DJK Kleinenberg angeschafft werden. Für die Jugendkasse
verblieb so nur ein geringer eigenfinanzierter Anteil. Die neuen Tore sind
entsprechend der Vereinsfarben mit blau-weißen Netzen ausgestattet
und wurden pünktlich zum Start der aktuellen Saison ihrer Bestimmung
übergeben.
Im Bild der Jugendvorstand des SV DJK Kleinenberg 1932 e.V.: Hintere
Reihe v.l.n.r.: Jugendobmann Florian Dickgreber, Alexander Knurenko, Vorsitzender des Fördervereins Frank Brüß, Christian Lauhoff. Vorne v.l.nr.: Nicole Prange, Liv Moog, Susanne Ehlers
Kameradschaftsabend 2014 der Soldaten in Kleinenberg
Gedenken an zwei Weltkriege
Ausmarsch und Gedenkfeier wurden vom Kleinenberger Bläserensemble
musikalisch anspruchsvoll begleitet Der traditionelle Kameradschaftsabend im Gasthaus Temme, war wieder ein Abend der guten Gespräche
und der persönlichen Kontakte.
Kleinenberg (hg). Im Jahre 2014 gedachte die Soldatenkameradschaft
Kleinenberg nach einer hl. Messe und der Gefallenenehrung am Ehrenmal
zunächst der Opfer des ersten großen Weltkrieges, der vor hundert Jahren
begann. Niemand ahnte, welche verheerenden Auswirkungen er haben
würde und am Ende der Untergang des alten Europas stehen sollte. Seine
Folgen: Ausbruch des zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren und der Teilung
Deutschlangs. Glücklich dürfe Deutschland sein, weil mit dem Fall der
Berliner Mauer vor 25 Jahren die Deutsche Wiedervereinigung gelang.
So blickte der Oberst der Soldatenkameradschaft Kleinenberg, Hermann
Lauhof, auf die jüngste Geschichte der Soldatenkameradschaft zurück.
Lauhof bedauerte die vielen Konflikte in der Welt und stellte heraus, dass
Europa seit Jahren in Frieden leben könne. Die Soldatenkameradschaft
legte als Gedenken an die Toten und Ermordeten an die Opfer von Krieg,
Gewaltherrschaft und Terrorismus aus Vergangenheit und Gegenwart, einen Kranz am Ehrenmal nieder.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: 15 Jahre: Friedhelm Otto; 40 Jahre: Heinrich Hagelüken, Dieter Steins, Bernd Herr; 70
Jahre: Wilhelm Kleinekort. Den Verdienstorden der Kameradschaft für
langjährige Verdienste erhielt Bernhard Blaschke.
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Familie,
Aus den Kindergarten
15 Dörfern und Schule
Grundschulinformationstag
an der Städtischen Realschule Lichtenau
Lichtenau. Unter dem Motto „Wir öffnen unsere Türen für die Grundschüler/innen“ lädt das Kollegium der Städtischen Realschule Lichtenau Eltern
und Kinder der vierten Klassen zu einer Informationsveranstaltung am
Samstag, den 22. November, ins Schulzentrum ein. Von 10.00 bis 13.00 Uhr
wird die Gelegenheit geboten, die Realschule Lichtenau ein wenig kennen
zu lernen. Nach einer gemeinsamen Begrüßung in der Mensa des Schulzentrums erhalten die Eltern Informationen zum Schulprogramm und zum
Bildungsweg der Realschule. Die Kinder sind in dieser Zeit eingeladen, verschiedene Fächer und Fachräume sowie Kolleginnen und Kollegen kennen
zu lernen. Mitmach-Angebote für alle im „offenen Klassenraum“ runden das Programm ab, um einen
Einblick in die Arbeit der Realschule zu bekommen. Dabei haben alle Eltern die Möglichkeit, mit den
Lehrkräften und der Schulleitung ins Gespräch zu kommen. Das Kollegium würde sich sehr freuen, wenn
die Gelegenheit zahlreich genutzt würde, die Realschule Lichtenau kennen zu lernen. Alle Interessierten
sind herzlich willkommen!
Familie, Kita und Schule - Interview mit Bürgermeister Josef Hartmann
maßnahmen für die U3-Betreuung im Stadtgebiet ab. Neben Lichtenau
wird ganz neu auch im Kindergarten Atteln ein Familienzentrum eingerichtet.
Wichtig sind mir auch die Grundschulen mit attraktiven Angeboten im
OGS-Bereich und natürlich auch ein Schulangebot für alle Kinder in der
Sekundarstufe 1.
DIE15: Kommen wir zur aktuellen Situation in unseren Grundschulen
und weiterführenden Schulen. Gibt es Neuigkeiten oder anstehende
Projekte?
Mit vielen Fragen zum Thema Familie, Kita und Schule hat die Redaktion ein interessantes Interview mit Bürgermeister Josef Hartmann und
der Fachbereichsleiterin für Zentrale Dienste, Familie, Schule, Jugend
und Sport, Vanessa Tegethoff geführt und dabei einen Einblick über
die vielfältigen Bereiche erhalten.
DIE15: Bürgermeister Hartmann, Sie verfolgen und gestalten als aktiver Kommunalpolitiker und nun auch als Bürgermeister seit Jahren
intensiv das Angebot für Familien in unserer Stadt Lichtenau. Gibt es
Dinge, die Ihnen hier besonders am Herzen liegen?
Bürgermeister Hartmann: Auch in ländlichen Räumen haben sich die
Familienstrukturen stark verändert und sie werden sich noch weiter verändern. Die Frauenerwerbstätigkeit wird auch in Zukunft stetig steigen,
da die jungen Frauen bestens qualifiziert sind und nach der Kinderphase
möglichst bald wieder in das Berufsleben einsteigen wollen und müssen.
Oftmals müssen beide Elternteile erwerbstätig sein, um den Lebensstandard der Familie finanzieren zu können. Diesen rasanten gesellschaftlichen Wandel muss die Kommunalpolitik durch entsprechende Angebote
vor Ort Rechnung tragen.
Ich möchte die Attraktivität der Stadt Lichtenau für junge Familien auch
durch erschwingliche Grundstückspreise sichern. Für Herbram, Iggenhausen und Holtheim haben wir aktuell die Senkung der Preise für Grundstücke, die seit 5 Jahren nicht verkauft werden konnten, beschlossen, um
jungen Familien eine Ansiedlung bei uns in Lichtenau schmackhaft zu
machen. Mit dem Kindergarten in Henglarn schließen wir die Umbau-
Bürgermeister Hartmann: Der Bestand unserer beiden Grundschulen im
Altenautalund in Lichtenau ist für die nächsten Jahre auf jeden Fall gesichert. In Lichtenau ist es gelungen, die Kinder aus der ehemaligen
Grundschule in Herbram zu integrieren. An beiden Schulen gibt es ein
umfassendes und qualitativ hochwertiges OGS-Angebot. Als Musiker gefallen mir z.B. die angebotenen Bläserklassen besonders, zumal hier die
Zusammenarbeit von Vereinen und der OGS vorbildlich praktiziert wird.
Für eine offene Ganztagsbetreuung habe ich mich schon als Kommunalpolitiker vor vielen Jahren eingesetzt. Die steigenden Anmeldezahlen
bestätigen heute dieses Erfolgsmodell. Mein Dank gilt unter anderem
Martina Wolf-Sedlatschek, die diese Einrichtung vorbildlich entwickelt
hat und als Leiterin immer wieder neue Impulse setzt.
Auch im Bereich der Sekundarstufe 1 müssen wir uns um ein zukunftweisendes Angebot kümmern. Aktuell haben wir eine zwei- bis dreizügige
Realschule und eine auslaufende Hauptschule, in der schon seit drei Jahren keine Schülerinnen und Schüler mehr aufgenommen und nur noch die
Klassen 8-10 unterrichtet werden.
Nach Rücksprache mit dem Schultrat Bondzio konnten Rektor Tepel und
ich als Bürgermeister den Eltern in einem Brief zusichern, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Abschlüsse in Lichtenau machen können.
Am meisten beschäftigt mich im Moment die Frage, wie wir allen Kindern
– insbesondere auch den Schwächeren - in Lichtenau ein Schulangebot
machen können. Sie besuchen zurzeit teilweise die Sekundarschule in
Borchen oder Gesamtschulen in Paderborn. Hier sind wir in der Pflicht,
allen Schülern kurze Schulwege zu garantieren. Deshalb werden wir uns
in den nächsten Wochen Schulprojekte anschauen und erklären lassen,
die einen gemeinsamen Unterricht praktizieren und so ein Angebot für
alle schaffen.
Fortsetzung auf Seite 11
Familie, Kindergarten und Schule
Unabhängig davon läuft unsere Realschule weiter. Ein ordentliches Anmeldeverfahren findet im Februar 2015 statt. Es würde mich freuen, wenn
sich möglichst viele Eltern zur Anmeldung ihrer Kinder in einer Lichtenauer Schule entschließen könnten. Bei einem Tag der offenen Tür am 22.
November können sich Eltern und Kinder umfangreich informieren.
Frau Tegethoff: Sie hatten nach aktuellen Projekten gefragt. Unser wohl
größtes und arbeitsintensivstes Projekt läuft an unserem Schulzentrum.
Mit dem Neubau von zwei Turnhalleneinheiten schaffen wir die Möglichkeit, Sportunterricht auf höchstem Niveau anbieten zu können. Gleichzeitig profitieren die Vereine, die die Turnhallen im Abendbereich für
verschiedenste Angebote nutzen können. Derzeit läuft die Planung auf
Hochtouren, so dass wir im Frühjahr 2015 bereits mit den Bauarbeiten
beginnen können. Der aktuelle Planungsstand ist auf der Homepage der
Stadt Lichtenau (www.lichtenau.de) jederzeit abrufbar. Natürlich sind wir
auch regelmäßig in Gesprächen mit dem Caterer unserer Mensa, um das
Angebot für die Schülerinnen und Schüler attraktiv zu halten. Darüber hinaus haben wir auch an den Grundschulen viel investiert. Insbesondere die
Umgestaltung des Schulhofgeländes an der Grundschule Altenautal und
der Kilian-Grundschule konnte dank vieler Sponsoren und Unterstützung
der Eltern umgesetzt werden.
DIE15: Frau Tegethoff, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen
sind Sie unter anderem für den Betrieb der Kindertageseinrichtungen
und Schulen in den Dörfern der Stadt Lichtenau zuständig. Gerade im
Bereich der Kindertageseinrichtungen hat sich in den letzten Jahren
viel getan. Würden Sie sagen, dass die Stadt Lichtenau gut aufgestellt
ist?
Frau Tegethoff: Absolut. Nachdem wir nun mit der Kita Henglarn die letzte Einrichtung an die Bedürfnisse für Kinder unter drei Jahren anpassen
können, sind wir eine der ersten Kommunen im Kreis Paderborn, die bereits
alle Kitas mit Bundes- und Landesmitteln bedarfsgerecht ausgebaut haben. Damit konnten wir bereits im aktuellen Kita-Jahr den Rechtsanspruch
auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung für alle Kinder aus den
Dörfern Lichtenaus umsetzen. Aber auch qualitativ hat sich die Arbeit in
unseren Kitas weiterentwickelt. Unsere Erzieherinnen haben sich in den
vergangenen Jahren intensiv auf die Arbeit mit den Kleinsten vorbereitet
und gestalten den Kita-Alltag mit viel Herzblut und Engagement.
Mit Einstieg in die U3-Betreuung hätte sicherlich niemand damit gerechnet, dass heute bereits 38% der Kinder aus dem Stadtgebiet eine unserer
Einrichtungen besuchen und wir in diesem Kita-Jahr das jüngste Kind mit
sechs Monaten aufgenommen haben.
Aber, neben allen Herausforderungen mit den Kleinsten, arbeiten unsere
Kita-Leitungen im engen Dialog mit den Grundschulen der Stadt Lichtenau. Gemeinsame Projekte, sowohl schulisch als auch außerschulisch,
können so regelmäßig und zum Vorteil der Kinder angeboten werden.
DIE15: Neben dem bereits bestehenden Familienzentrum der Kita „St.
Kilian“ in Lichtenau ist ein zweites Familienzentrum für die Kindertageseinrichtung „Sonnenschein“ Atteln geplant. Wie sieht der aktuelle
Planungsstand aus?
Frau Tegethoff: Es war nicht einfach, die Zusage für ein zweites Familienzentrum im Stadtgebiet Lichtenau zu bekommen. Verschiedene Aspekte,
wie z.B. die im Verhältnis niedrigen Einwohnerzahlen und der geringe Migrantenanteil, haben uns auf eine lange Warteliste gebracht. Umso mehr
haben wir uns gefreut, als die guten Nachrichten bei uns eingetroffen sind.
Wir befinden uns jetzt in der sog. Zertifizierungsphase, in der wir das Familienzentrum Schritt für Schritt aufbauen können. Im Sommer 2015 findet
dann, nach einer Prüfung des Landes, die endgültige Zertifizierung statt.
Auf das Team der Kita „Sonnenschein“ Atteln kommt in den nächsten Monaten viel Arbeit zu, die wir seitens des Trägers gern unterstützen. Als Einstieg planen wir eine Auftaktveranstaltung, zu der dann auch herzlich die
Eltern der Kita eingeladen werden.
Bürgermeister Hartmann: Mich freut besonders, dass wir mit der Kita
„Sonnenschein“ Atteln einen zentralen Punkt im Altenautal gefunden haben, an dem wir das Familienzentrum etablieren können. Die Familien haben so die Möglichkeit Angebote direkt vor der Haustür wahrzunehmen.
Auf die Zusammenarbeit mit dem bestehenden Familienzentrum der Kita
„St. Kilian“ Lichtenau freue ich mich und bin sicher, dass sich beide Familienzentren gegenseitig gut ergänzen.
DIE15: Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hartmann, sehr geehrte Frau
Tegethoff, vielen Dank für das interessante Interview.
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Aus den 15 Dörfern
Patenschaft für den Schulhofumbau übernehmen
Lichtenau. In den Wochen bis Weihnachten denken viele Menschen
daran etwas von ihrem Einkommen zu spenden. Oft werden dabei
wichtige Projekte direkt vor der Haustür übersehen. In diesem Jahr
liegt so ein Projekt direkt in Lichtenau. Der Umbau des Schulhofes
der Kilian Grundschule geht weiter. Der 3. Bauabschnitt steht an
und leider ist seine Finanzierung noch nicht gesichert. Spender haben in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre Spende an den Förderverein
der Grundschule Lichtenau e.V. zu geben. Eine Spende an den Förderverein der Grundschule ermöglicht jeden jederzeit zu erfahren,
zu sehen was mit dem gespendeten Geld geschieht. Es besteht auch
die Möglichkeit eine direkte Patenschaft für den Schulhof zu übernehmen. Die Patenschaft für eine Quadratmeter Schulhof gibt es
für 10 Euro, auf einem Plan des Schulhofes wird der Name eingetragen, nach Beendigung der Aktion wird dieser Plan im Eingang der
Kilian Grundschule seinen Platz finden. Interessierte können direkt
in der Grundschule spenden und sich ihren Patenquadratmeter auf
dem Plan aussuchen, oder ihre Spende auf das Konto des Fördervereins, mit dem Vermerk "Schulhofpate" überweisen.
Förderverein der Grundschule Lichtenau e.V.,
IBAN: DE 10 4726 021 0466 684600 und BIC: DGPBDE3MXXX.
Die derzeitigen und zukünftigen Schülerinnen und Schüler der Kilian
Grundschule werden es danken!
Kooperation zwischen Realschule Lichtenau und Möbelbetrieb Leinkenjost trägt erste Früchte
Fühlkästen für das Familienzentrum Lichtenau
Lichtenau. Schon seit einiger Zeit besteht eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Städtischen Realschule Lichtenau und dem mittelständigen Möbelunternehmen Gebr. Leinkenjost GmbH & Co. KG, welches
bereits seit 1960 mit ca. 50 Mitarbeitern in Lichtenau angesiedelt ist und
hochwertige Flur- und Dielenmöbel im zeitlosen Design vorwiegend für
den europäischen Markt fertigt.
Erste Kontakte wurden durch Betriebsbesichtigungen der Möbelfirma
geknüpft. Auch im Bereich der Praktikumsvorbereitung unterstützt der
Betrieb durch Überprüfung und Auswertung von ausgewählten, selbst erstellten Bewerbungsunterlagen die pädagogische Arbeit der Städtischen
Realschule. Regelmäßig stellt der Betrieb neben Praktikumsplätze auch
Ausbildungsplätze für Holzmechaniker (-innen) und Büro-/ Industriekaufleute zur Verfügung.
Zu Beginn diesen Jahres wurde die Idee entwickelt, gemeinsam ein Produkt zu erstellen. So entstanden im Bereich des Differenzierungskurses
Technik der Jahrgangsstufe 8 in Zusammenarbeit mit der Firma Gebr.
Leinkenjost Fühlkästen, die nun dem Familienzentrum in Lichtenau über-
geben werden konnten. „Was lag näher, als eine Einrichtung für Kinder
vor Ort zu unterstützen und zu vernetzen?“, so Schulleiterin Andrea
Stollberg bei der Übergabe. Sowohl Jürgen Backhaus (Meister u. Ausbildungsleiter des Familienbetriebes) und Firmeninhaberin Elke Leinkenjost,
als auch Techniklehrer Eugen Mosler und Schulleiterin Andrea Stollberg
zeigten sich begeistert und lobten besonders die Schülerinnen, die auch
im Nachmittagsbereich freiwillig an den Fühlkästen gearbeitet haben.
Besonders begeistert aber waren die Kleinsten, die sich interessiert in
die Kästen „einfühlten“ und dem Leiter des Familienzentrums St. Kilian,
Franz Smuga, aufgeregt berichteten, was sie alles ertasten konnten: „Da
ist Kreide drin und ein Lappen zum Wegwischen.“
Bürgermeister Josef Hartmann lobte diesen ersten Schritt der Zusammenarbeit und freut sich über weitere gemeinsame Projektideen. Zudem
betonte er die Bedeutung solch einer Kooperation im Hinblick auf die
„Berufsvorbereitung und die Vergabe von Ausbildungsplätzen“ hier vor
Ort, als auch über die Grenzen Lichtenaus hinaus. „Nun fehlt nur noch die
Unterzeichnung unserer Kooperationsvereinbarung“, so Jürgen Backhaus.
Diese soll noch in diesem Kalenderjahr erfolgen.
Aus den 15 Dörfern
Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Stadt Lichtenau
Lichtenau. Mit Blaulichtgewitter und simulierten Einsätzen, erlebten die
jugendlichen Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Stadt Lichtenau vom
19. bis 20. September einen Einblick in die Realität der aktiven Feuerwehrleute. Beide Jugendfeuerwehrgruppen, Gruppe Lichtenau und Gruppe Atteln, verbrachten im Gerätehaus der Feuerwehr Lichtenau spannende 24 Stunden, in denen die Jugendfeuerwehr nicht nur Einsätze erlebte,
sondern auch Wissenswertes Feuerwehrwissen erfuhren.
Zu jedem Einsatz ertönte über Lautsprecherboxen ein Einsatzsignal mit
einer entsprechenden Durchsage was passiert ist. Schnellen Fußes begaben sich alle Jugendliche in die Fahrzeughalle, rüsteten sich mit ihrer
Schutzkleidung aus und besetzten die Fahrzeuge. Sowohl bei der Anfahrt zum Einsatzort als auch am Einsatzort haben die Jugendlichen sich
selbstständig über den Funkverkehr kontaktiert und abgesprochen, um
alles im Überblick zu behalten. Denn dieses Mal waren sie „Chef“ des
Einsatzgeschehens. Es gab einen Gruppenführer, der jeweils entscheiden
musste welche Maßnahmen zu treffen waren und welcher Trupp welche
Aufgaben übernimmt. Dadurch lernen die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Verantwortung zu übernehmen und Sicherheit im Umgang mit
Gefahren.
Los ging es am Freitagabend mit einem Müllereimerbrand in Kleinenberg.
Der Höhepunkt des Abends war die Einrichtung eines Hubschrauberlandeplatzes in Lichtenau beim Sportplatz, wo dann zur Begeisterung aller
Kinder ein ferngesteuerter Quadrokopter landete. Um realitätsnah zu
bleiben ging in den frühen Morgenstunden der Gong; dann hieß es von
0 auf 100 ins Einsatzgeschehen. Der Adrenalinkick der Kinder überspiel-
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te jegliche Müdigkeit. Ausgerüstet mit Lampen und erste Hilfe Material
durchsuchten sie eine Feld und Wiesenlandschaft nach zwei vermissten
Personen. Das abschließende Highlight war der Brand eines zusammengebauten Palettenhauses, bei dem die Jugendlichen mit viel Wasser und
auch Schaum den Brandherd gelöscht haben.
Ein großes Dankeschön gilt vor allem den Ausbildern der Jugendfeuerwehr, allen freiwilligen Helfern und der Löschgruppe Kleinenberg, die es
auch dieses Jahr den Kindern, durch die gute Organisation und Vorbereitung, ermöglichten, diesen sog. Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr
stattfinden zu lassen.
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Aus den 15 Dörfern
300 Euro - Spende an die Kindertageseinrichtungen
Herbram. Im Rahmen eines
Besuches der Kindertageseinrichtung „Pepino“ in Herbram
konnte Bürgermeister Hartmann eine Spende von 300
Euro an die Kita-Leiterin Frau
Günther, stellvetretend für alle
städt. Kindertageseinrichtungen
Lichtenaus, überreichen. Die
Spendensumme wurde durch
den Verkauf von leckeren Waffeln am Informationsstand der
Stadt Lichtenau zum diesjährigen Wildschütz-KlostermannMarkt erreicht und kommt nun
allen Kindertageseinrichtungen
zu Gute. Ermöglicht haben dies
folgende Bäckereien, die es sich
nicht nehmen lassen haben, den
Waffelteig zu spenden: Bäckerei
Goeken backen GmbH (Bad Driburg), Bäckerei Michael Grautstück (Kleinenberg), Bäckerei-Konditorei H. Voss,A(tteln) und Bäckerei Helga Zacharias (Henglarn). Den Spendern gilt, im Namen des Bürgermeisters, der
Kita-Leitungen und der Kinder ein herzlicher Dank.
Kita „Pepino“ Herbram feiert sein 40-jähriges Bestehen
Herbram. Im Rahmen eines Familienfestes, zu dem auch
Großeltern, Freunde und Bekannte eingeladen waren,
feierten die Kinder und Erzieherinnen am 20. September
2014 den 40. Geburtstag der Kita „Pepino“ in Herbram.
„So viel Besuch, da schaut nur her, das freut uns aber
wirklich sehr. Wir wünschen euch voll Fröhlichkeit, dass
ihr uns all willkommen seid.“ So begrüßten Laura und
Henry die Gäste und eröffneten den Geburtstag der Kita
„Pepino“.
Mit einem Lied hießen nun auch alle Kitakinder ihre Familien, Großeltern und Gäste herzlich willkommen. Im
Anschluss an die Begrüßung durch Einrichtungsleiterin
Sandra Günther wurde das Programm mit einer Theateraufführung der zukünftigen Schulanfänger fortgeführt. Voller Stolz und tollen Kostümen spielten sie die
Geschichte „Der Regenbogenfisch“ nach. Kaum nötig zu
erwähnen, dass sich die Kleinen nach der Darbietung
über den satten Applaus des Publikums freuen konnten.
Danach zeigten auch die Schulanfänger 2016 mit einem
Meerestiertanz ihr Können. Nun luden alle Erzieherinnen
zum gemütlichen und bunten Nachmittag in die Kindertageseinrichtung ein. Bei Kaffee und Kuchen, verschiedenen Spielständen, Schminkecke und dem Grillstand
konnten Klein und Groß den Nachmittag genießen.
Zum Abschluss des
Nachmittages
lud
„Pepino“ zum „Zauberquatsch mit Simselim“ ein. Der Zauberquatschmacher
Herr
Latusek beeindruckte
mit seinen Zaubertricks
die Kinder und Eltern
und ließ bei allen die
Lachmuskeln spielen.
Noch heute blicken die Kinder, Erzieherinnen und Eltern auf ein tolles Kitafest zurück. Ein
herzliches Dankeschön gilt dem Elternbeirat und all denjenigen, die zum Gelingen des Festes
beigetragen haben. „Denn ohne fleißige Helfer ist ein solches Fest gar nicht möglich“, so
sind sich die Erzieherinnen der Kita „Pepino“ einig.
Aus den 15 Dörfern
Jubiläums- Herbstkonzert 2014 des Musikvereins Henglarn 1994 e.V.
08. November ab 19:30 Uhr in der Schützenhalle Henglarn
Henglarn. Das Jahr 2014 ist für den Musikverein Henglarn ein besonderes Jahr. Der Verein besteht nun seit 20 Jahren und hat dazu zwei besondere Ereignisse gefeiert bzw. geplant.
Die erste Veranstaltung richtete der Verein Ende August aus. Das klassische Sommerfest, zu
dem alle Passiven Mitglieder, ehemalige Vorstandsmitglieder, befreundete Musikvereine, Tam-
bourchöre, Schützenvereine und natürlich Freunde
der "Henglarner Musik" eingeladen waren. In lockerer Runde wurde von den Gastvereinen Musikstücke zum Besten gegeben. Im Anschluss wurde
das Jubiläum gebührend gefeiert.
Das zweite und wichtigste Ereignis in dem Jubiläumsjahr des Musikvereins Henglarn steht aber
noch bevor: das Jubiläums-Herbstkonzert 2014.
Alle zwei Jahre wird dies ausgerichtet und soll nun
am 08. November 2014 den grandiosen Abschluss
darstellen. Ab 19:30 Uhr wird das neu gegründete
Jugendorchester Altenautal unter der Leitung von
Andrea Agethen ihr Können unter Beweis stellen.
Im Anschluss wird das Orchester des Musikverein´s
Henglarn unter der Leitung von Andreas Schulte die
Bühne betreten und die Zuhörer mit Märschen, Polken und bekannten Schlager-Medleys verzaubern.
Der Musikverein freut sich über Zuhörer und Gäste
aus Nah und Fern!
Südtiroler Spitzbuam kommen in die Nethehalle
Neuenheerse. Spitzbuamzeit ist Partyzeit und deshalb dürfen sich besonders Freunde der alpenländischen Volksmusik und Schlager freuen, denn die Südtiroler Spitzbuam sind am Samstag,
den 15. November ab 20.00 Uhr beim 14. Südtiroler Abend zu Gast in der Neuenheerser Nethehalle. Ab sofort können noch verfügbare Sitzplätze beim 2. Vorsitzenden des Betreibervereins
Nethhalle e.V. Klaus Peterlein unter der Tel-Nr.: 05259 / 677 reserviert und bestellt werden.
„Gaudi, Spass und eine Bühnenshow in gewohnter Spitzbuammanier werden die Stimmung auch
dieses Jahr wieder richtig anheizen“, so die Mitglieder des Betreibervereins Nethehalle e.V, die
den Abend organisieren. Weibliche Fans dürfen gern im feschen Dirndl erscheinen und fröhlich
feiern. Zudem sind aber auch die Herren in der Lederhose oder im Trachtenlook gern gesehene
Gäste. Original Spezialitäten und Getränken, die der Betreiberverein direkt in Südtirol einkauft,
werden zum Verzehr angeboten. Da die gereichten Schmankerl besonders munden sollen, wird
die Nethehalle im original Südtiroler Ambiente geschmückt. „Wir versprechen Alpenflair pur
und dazu faire Preise, da darf sich der Gast auch schon einmal ein Glas mehr erlauben, denn
der Reinerlös ist für Sanierungszwecke an unserer Nethehalle bestimmt“, so die Neuenheerser
Veranstalter.
Nicht nur Kurt Tumler (li.) und Thomas Wenter sind
für ihre Späße auf der Bühne bekannt, sondern alle 5
Original Südtiroler Spitzbuam werden in der Nethehalle mit ihrer Bühnenshow für allerbeste Stimmung
sorgen. Foto: Betreiberverein Nethhalle e.V.
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7. Wildschütz-Klostermann-Markt
Rückblick
Ein waldreiches Wochenende auf der B68
120 Aussteller und ein bunter Festumzug begeistern tausende Besucher
Lichtenau. Am ersten Oktoberwochenende wanderten bei herbstsommerlichen Temperaturen tausende Besucher über die B68 durch die „waldreiche Stadt Lichtenau". Rechts und links des Weges
schmückten über 120 Aussteller mit ihren reichhaltigen Angeboten rund um Natur, Wald, Wild, Landwirtschaft und erneuerbare Energien die ca. 700m lange Marktmeile.
Prächtige Greifvögel, imposante Forstmaschinen in Aktion, lautes Kunsthandwerk mit der Motorsäge,
ein Gang über den Walderlebnispfad oder ein Besuch der „Tiere im Dorf“ beeindruckten sowohl die
kleinen als auch die großen Besucher. Es gab viel zu staunen und aus Holz-Materialien zu basteln.
Auch ein genussvolles Lichtenau kam an diesen beiden Tagen nicht zu kurz. Neben leckeren Wildgerichten im waldreichen Festzelt und einem Einkaufsbummel über den Biobauernmarkt, konnten
die Marktgäste vor allem die heimischen Spezialitäten aus dem Altenaudorf Husen vor dem Rathaus
genießen. Im wunderschönen Ambiente konnte hier Platz genommen, ein süßer Pfannkuchen oder ein
deftiges Wurstbrot verzerrt und dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm gelauscht werden. Ein
besonderer Dank geht an den Heimatverein Husen, der in diesem Jahr den Rathausvorplatz so vielfältig und für die Besucher attraktiv gestaltet hat.
Vielfältig und vereinsreich ging es dann auch am Sonntagnachmittag beim Heimat- und Traditionsumzug weiter. Besonders ländlich zeigten sich hier der Heimatverein Atteln, der auf seinem Wagen
Apfelkuchen backte, die Ebbinghäusern mit der Vorführung einer historischen Wannemühle oder die
Treckerfreunde aus Henglarn mit ihren historischen Fahrzeugen. Etwas nasser wurde es dann auf
dem Wagen der Angelsportfreunde, die dort eine Wasserquelle zum Sprudeln brachten. Aber auch
die vielen anderen liebevoll gestalteten Wagen und Fußgruppen fanden viel Applaus und Zuspruch
bei den zahlreichen Zuschauern am Wegesrand. Die beiden ersten Plätze bei der Wagenprämierung
gingen an den Angelverein Lichtenau und den Heimatverein Atteln sowie der dritte Platz an den Ort
Ebbinghausen.
Ein rundum gelungenes Fest, dass wieder einmal die Leistungskraft und Schönheit der Stadt Lichtenau
und ihrer 15 Dörfer präsentiert hat. Ein herzliches Dankeschön möchte die Marketinggemeinschaft
Stadt Lichtenau/Westfalen e.V. an die vielen Helfer, an die Vereine, Gewerbebetriebe und Sponsoren
sowie an unseren Schirmherren Roland Schockemöhle und an Karl-Josef Hustadt, unseren Wildschütz
Klostermann, richten. DANKE!
7. Wildschütz-Klostermann-Markt
Rückblick
Pferde-Werkstatt sammelte erfolgreich für die DKMS
Spendenaktion auf dem 7. Wildschütz-Klostermann-Markt
Lichtenau. Auch auf dem diesjährigen Wildschütz-Klostermann-Markt konnten die kleinen und großen Besucher wieder eine tolle Ausflugsfahrt mit einer Ponykutsche über den waldreichen Markt für
einen guten Zweck genießen. Von der Haltestelle am neuen Festzelt aus fuhren die Ponykutschen
der Pferde-Werkstatt fast pausenlos und sammelten sagenhafte 948,90 Euro für die DKMS. „ Die
Resonanz war überwältigend, gerne sind wir in 2016 wieder mit dabei,“ so das Fazit von Initiatorin
Franca Lange. An der Aktion beteiligten sich die Kutschenfahrer Kerstin Beck, Ines Owen, Ines MüllerMillgramm und Franca Lange sowie zahlreiche weitere Helfer. Weitere Informationen zur PferdeWerkstatt finden Interessierte unter www.pferde-werkstatt.de.
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7. Wildschütz-Klostermann-Markt
Rückblick
Hermann-Klostermann-Pokalschießen
Robert Wibbeke ist 7. Klostermann-König
Lichtenau. Spannend ging es am Samstagabend beim Hermann-Klostermann-Pokalschießen der Lichtenauer Regenten auf dem Schützenplatz
zu. Bei der siebten Auflage konnte Robert Wibbeke aus Grundsteinheim
die Königswürde erringen. Apfelprinz wurde Andreas Beckmann aus Herbram, die Krone konnte sich Thomas Münstermann aus Husen und das
Zepter Konrad Dylos aus Kleinenberg sichern.
13. Wildschütz-Klostermann-Lauf
315 Athleten liefen mit
Lichtenau. Bei herrlichem Sonnenschein
fand am Samstag,
27.10.2014, der 13.
Wildschütz-Klostermann-Lauf des VfL
Lichtenau statt. Mit
315 Athleten wurde
ein neuer Teilnehmerrekord erreicht. Die Veranstaltung ist Teil der Hochstift-Cup-Serie.
Den Sieg über die 5-Kilometer-Distanz machten die Brüder Niclas und
Philipp Petri vom LC Paderborn unter sich aus. Den ersten Rang belegte
Niclas Petri mit einer Zeit von 18:08 Minuten. Dritter wurde Marcel Beine
aus Brakel. Kiara Nahen vom TV Jahn kam als beste Frau ins Ziel (21:16
Minuten).
Über die 10 km-Strecke war Andrew Buckley mit 34:21 Minuten nicht zu
schlagen. Platz 2 sicherte sich Tobias Riesel vom TuS Vinsebeck vor Frank
Ewen (Delbrück). Bei den Frauen wurde Elke Wolf vom SCC Scharmede in
einer Zeit von 43:34 Minuten Siegerin.
Beim Halbmarathon erreichte Mathias Nahen aus Bad Driburg als Erster in einer Zeit von 1:15:47,6 Stunden und damit mehr als 5 Minuten vor den folgenden Läufern das Ziel. Zweiter wurde Wolfgang Freitag
(Delbrück) vor Klaus Menne (Non-Stop-Ultra). Unter den Frauen konnte
Ulrike Koepe vom LT Elsen-Wewer den Halbmarathon in einer Zeit von
1:34:39 Stunden für sich entscheiden.
Den Schülerlauf gewannen Julius Hofmann (LG Bauerkamp Warburg) und
Lara-Sophie Kluwe (TV
Jahn Bad Driburg).
Siegerehrung 5 km
Lauf: (v.l.) Marcel Beine (3.), Philipp Petri
(2.), Niclas Petri (1.),
Jörg Böhner (Präsident
des VfL Lichtenau)
Aus den 15 Dörfern
Tage der Kunst
Paderborn/Herbram. Vom 12. bis 14. September 2014 fanden erstmalig die „Tage
der Kunst“ statt. Die Hoffnung der Organisatorin Sabine Jaekel auf ein weiteres
kulturelles Event in der Region in und um
Paderborn wurde belohnt. Viele bekannte Künstler, die sich das erste Mal dem
Publikum stellten, zeigten ihre Arbeiten.
Bei der Vernissage, die von dem stellv. Paderborner Bürgermeister Karsten Grabenstroer eröffnet wurde, bedankte sich die
Künstlergemeinschaft bei Landrat Manfred Müller, Vorsitzender der Gesellschaft
zur Förderung sozialer und kultureller Einrichtungen im Kreis Paderborn mbH, für
die Unterstützung der „Tage der Kunst“.
Nicht nur zur Vernissage, auch in den einzelnen Ateliers wurde sich angeregt über
die Kunst und „das Leben im Allgemeinen“
unterhalten. Kinder konnten sich beteiligen, Lesungen wurden gehalten, Bilder
fanden neue, begeisterte Besitzer. Im An-
schluß waren sich alle Künstler und Besucher einig: „Rundherum ein gelungenes Wochenende!“
Um die Veranstaltung im nächsten Jahr organisatorisch noch besser und interessanter zu gestalten, trifft
sich die Gruppe Anfang des Jahres. Interessierte Künstler, die sich im nächsten Jahr anschließen möchten,
können sich jederzeit bei Sabine Jaekel unter Telefon: 05295 / 998574 oder per Mail: sunico@t-online.
de melden.
Gewinner von „Herbram sagt DANKE“ lösen Gewinn ein
Dorf, sondern im gesamten Stadtgebiet. Besonders der Pfarrgemeinde gilt
das Engagement von Renate Lübbers u.a. als Organisatorin des Seniorenkarnevals sowie als Lektorin. Die Nachbarschaftshilfe ist Waltraud Runte
ein besonderes Anliegen.
„Diese Ehrenamtlichen tragen maßgeblich zur Verschönerung und Attraktivität unserer Dörfer bei. Das ist wichtig für das Dorfinnenleben wie
für die Außenwirkung und damit auch für den Tourismus. Deshalb unterstütze ich diese Aktion gerne“ so der Sponsor der Aktion Bernd Middeke
vom Golfstübchen.
Herbram. Bereits zum dritten Mal ehrt das Dorf Herbram seine stillen
Helden. Im Frühjahr konnten die Herbramer ihre Vorschläge für den Preis
„Herbram sagt Danke“ einreichen. Beim Aufstellen des Maibaums wurden die fünf Gewinner gezogen. Jetzt lösten Ortsvorsteher Volker Jung,
der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Dorf Christian Schopnie und der
Inhaber des Golfstübchens in Herbram-Wald Bernd Middeke als Sponsor
den Gewinn ein. Sie luden die diesjährigen Gewinner Therese Benken,
Josef Gehlert, Sabine Jäkel, Renate Lübbers und Waltraud Runte zu einem
gemütlichen Abend in das Golfstübchen ein. „Diese Auszeichnung ist zu
allererst ein Dank an die Geehrten. Zudem soll es ein Anreiz sein und zur
Nachahmung anregen“, nennt Ortsvorsteher Volker Jung die Zielsetzung
dieses Preises.
Therese Benken kümmerte sich um die Organisation und Öffentlichkeitsarbeit des Erntedankfestes und ist für den Aufbau sowie Pflege der
Homepage verantwortlich. Josef Gehlert wurde für sein Engagement im
Dorf und insbesondere für die Gründung und Leitung der Bürgerinitiative
Lichtenau und den Einsatz für eine verträgliche Planung der Windenergie
rund um das Dorf ausgezeichnet. Ganz besonders kümmert sich Sabine
Jäkel um Benachteiligte sowie Senioren und das nicht nur im eigenen
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Rund um die Gesundheit
Glück im Unglück – Wie sich das Leben eines
Darmkrebspatienten von heute auf morgen verändern kann
Als im Jahr 2010 bei Hubert Simon (71) aus Ossendorf eine deutlich hohe
Blutarmut diagnostiziert wurde, war ihm noch nicht bewusst, dass sich ab
diesem Tag sein Leben ändern würde.
Zunächst wurde sein Eisenmangel, einhergehend mit der Blutarmut, wie bei
vielen Patienten mit Tabletten bekämpft. Leider ohne Erfolg.
Es erfolgte zunächst eine Dickdarmspiegelung, ohne das ein krankhafter
Befund erhoben werden konnte. Dennoch verlor Herr Simon weiterhin Blut
aus dem Darm. Um auch den Dünndarm zu untersuchen, wurde in einem
Klinikum in Nordhessen eine Kapselendoskopie initiiert. Hierbei handelt es
sich um eine elektronische Kapsel, etwas größer als eine Vitamintablette, die
neben einer hochauflösenden Kamera, lichtstarke LED`s, sowie einen Sender
und eine Energiequelle enthält. Bei dieser U-Bootähnlichen Fahrt durch den
Darm, werden viele Fotos, insbesondere von dem sonst endoskopisch schlecht
untersuchbaren Dünndarm aufgenommen und gespeichert.
Dies ermöglicht dem Arzt Krankheiten des Dünndarms festzustellen. Normalerweise wird diese Kapsel beim nächsten Stuhlgang wieder frei gesetzt und
kann anschließend ausgewertet werden. Nicht so bei Hubert Simon. Sämtliche Abführmittel wurden eingesetzt um die Kapsel aus seinem Körper zu
bergen, ohne Erfolg.
Wochen später kam er mit starken Bauchschmerzen und Erbrechen in das
damalige St. Petri-Hospital Warburg. Auch hier versuchten die Internisten
mit Hilfe von Abführmitteln die Kapsel frei zu setzen. Als kein Erfolg eintrat,
riet der hinzu gerufene Chefarzt der Allgemein und Vizeralchirurgie, Dr. Bernd
Parnitzke, ihm die Kapsel mit einer Operation zu entfernen. Bei dieser Operation wurde eine besondere Form des Darmkrebses im Dünndarm entdeckt,
der eine weitere Passage der Kapsel behindert hatte. Dieser Tumor wurde
entsprechend den Onkologischen Behandlungsrichtlinien entfernt. Auch bei
den halbjährlichen Kontrolluntersuchungen konnte ein wieder auftreten des
Tumors nicht nachgewiesen werden.
Am 16.06.2014 wollte sich Hubert Simon gemütlich mit seiner Frau das Fuß-
ball WM –Spiel Deutschland-Portugal ansehen, doch plötzlich traten
wieder stechende Bauchschmerzen
und starke Übelkeit auf. Aufgrund
seiner Vorerkrankungen brachte ihn
seine Ehefrau umgehend, in das Helios Klinikum Warburg.
Diagnose: Darmverschluss . Herr
Simon musste erneut von Dr. Parnitzke operiert werden. Doch auch
Dr. Parnitzke und sein Team wurden
überrascht. Statt der erwarteten
Verwachsungen entdeckten die
Chirurgen einen langen, krankhaften Dünndarmabschnitt.
Hatte der Tumor erneut zugeschlagen? Der kranke Darmabschnitt wurde entfernt. Der Patient wurde nach der Operation auf der Intensivstation und IMC
nachbetreut. Fast drei Tage Unsicherheit und mehrere Telefonate später endlich die Gewissheit: kein neuer Krebs, dafür aber ein hochakuter Schub einer
schweren Systemischen unklaren Darmerkrankung.
Gut um das Wissen der Krankheit, damit aber war sie noch nicht geheilt.
Nach kurzzeitiger Besserung und Stabilisierung des Zustandes folgte der dramatische Einbruch. Lebenswichtige Organe wie Niere und Lunge arbeiteten
nicht mehr, Fieber trat auf, die Bauchfunktionen erlagen.
In einer 5 stündigen nächtlichen Notoperation zeigt sich, dass die schwere
Entzündung weitere Darmabschnitte befallen hat. Es blieb keine andere Alternative als einen künstlichen Darmausgang anzulegen.
LEBEN –VOR LEBENSQUALITÄT
Die Ehefrau von Herrn Simon stand ihm stets zur Seite. „Dr. Parnitzke hat
immer tröstende Worte gefunden, um uns aufzubauen“ so Frau Simon.
Es folgten 17 intensiv-medizinische Tage und chirurgische Therapien bis Hubert Simon endlich auf die Normalstation verlegt werden konnte. Von dort
aus war es nur ein kleiner Schritt zur Entlassung und der anschließenden
Rehabilitationsmaßnahme.
Nun steht Herrn Simon eine weitere Herausforderung bevor. Das Leben mit
einer bis heute nicht ursächlich abgeklärten, entzündlichen Darmerkrankung,
die einer ständigen Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem
stärken erfordert. Die Lebensweise von Herrn Simon hat sich verändert.
Fortsetzung auf Seite 19
Rund um die Gesundheit
Ein strenger Diätplan muss eingehalten werden. Reichlich Flüssigkeit muss
er zu sich nehmen und das Stoma-Versorgungssystem regelmäßig leeren. Für
die Hilfe und Anleitung in dieser Situation stand im schon im Klinikum eine
Stomatherapeutin zur Seite, die ihn auch weiter in der häuslichen Umgebung
betreut.
„Ich habe den Krebs überstanden. Das ist das Wichtigste und dafür bin ich
sehr dankbar. Der künstliche Darmausgang ist dagegen nur etwas an das man
sich gewöhnen muss“, so Hubert Simon. Wenn alles gut verheilt, haben ihm
die Ärzte Hoffnung gemacht, dass vielleicht an Weihnachten der künstliche
Darmausgang zurückgelegt wird und er das köstliche Weihnachtsessen seiner
Frau ohne Einschränkungen wieder genießen kann.
Das HELIOS Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der PhilippsUniversität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 153 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich über
6.700 stationäre Patienten. Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 110 eigene
Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 49
Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, elf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland
und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums.
Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als
4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund
69.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von
3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.
Kosmetikherstellung
in der Amts-Apotheke Atteln
Atteln. Die Amts-Apotheke
in Atteln beweist ihre Kompetenz in Sachen Hautpflege.
In der letzten Novemberwoche vom 24. bis 28. November 2014 können interessierte Kunden sich durch
das Apothekenteam zum
Schwerpunkt Hautpflege und
-gesundheit beraten lassen.
Diese Beratungskompetenz haben die Mitarbeiter der Apotheke durch
Schulungen im Hinblick auf die apothekeneigene Pflegeserie erworben.
Die Amts-Apotheke Atteln bezieht zur Herstellung exklusiver Pflegeprodukte die benötigten Inhaltsstoffe mit pharmazeutischer Qualität von der
Firma Unifarco aus Italien, die ihre Produkte in Kooperation mit verschiedenen Universitäten und Kliniken entwickelt. Unifarco ist ein von Apothekern geführtes Unternehmen, welches mit Apotheken in ganz Europa
zusammenarbeitet. In Deutschland sind es derzeit bundesweit nur 390
Apotheken, die von Unifarco beliefert werden. Somit ist die Amts-Apotheke eine von wenigen Apotheken, die im Kreis Paderborn diese exklusive
und hochwertige Kosmetik anbieten darf.
Für die Kunden, die auf industriell gefertigte Kosmetik häufig mit Hautirritationen reagieren, hat das Apothekenteam der Amts-Apotheke die
Möglichkeit, eine individuelle Tages- und Nachtcreme im eigenen Labor
„maßgefertigt“ zusammenzustellen und anzufertigen. Hierfür wird zunächst eine computergestützte Hautanalyse des Gesichts durchgeführt
und ausgewertet.
Am 24. November freut sich Frau Florian von der Firma Unifarcobei uns in
der Apotheke auf Kunden, die vor Ort an einer kostenlosen Hautanlayse
interessiert sind und das Kosmetiksortiment der Amts-Apotheke Atteln
kennenlernen möchten. „Eine gepflegte Haut ist weniger anfällig für Hauterkrankungen aller Art“, so das Fazit des Apothekers Wilfried Josephs.
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Aus den 15 Dörfern
Stellenausschreibung
Die Stadt Lichtenau sucht zum
nächstmöglichen Zeitpunkt auf unbestimmte Zeit
eine Kita-Leitung (m/w)
„RWE Klimaschutzpreis 2014“
für Projekte in der Stadt Lichtenau
Lichtenau. In diesem Jahr stellt die RWE Deutschland AG der Stadt Lichtenau wieder insgesamt 1.000 € Preisgeld für den RWE Klimaschutzpreis
2014 zur Verfügung. Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 30.
November 2014 bei der Stadt Lichtenau eingereicht werden.
in Vollzeit für die zweigruppige Kindertageseinrichtung
„Regenbogen“ in Kleinenberg.
Eine Ausbildung als staatlich geprüfte(r) Erzieherin/ Erzieher,
sowie eine mehrjährige Berufserfahrung
in einer Kindertageseinrichtung, wird vorausgesetzt.
Wir freuen uns auf BewerberInnen
• mit fundiertem pädagogischem Fachwissen, die mit Freude
und Begeisterung das bestehende Team leiten und unterstützen
• die über ein hohes Maß an Kommunikationsund Teamfähigkeit verfügen und sich mit Engagement
für die Kinder und Familien einsetzen
• die konflikt- und verhandlungsfähig sind und ein sehr gutes
Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen besitzen, sowie
ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein mit einbringen
• die offen sind für konzeptionelle u. strukturelle Veränderungen
• die die Qualitäts- und Bildungsarbeit
in unserer Einrichtung mittragen und weiterentwickeln
• die bereit sind zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit
mit dem Träger der Einrichtung
Flexibilität, Belastbarkeit
sowie gute EDV-Kenntnisse setzen wir voraus.
Wir bieten Ihnen
• eine verantwortungsvolle und interessante
Aufgabe in einem modernen Arbeitsumfeld
• Bezahlung nach dem Tarifvertrag
für den öffentlichen Dienst (TVöD)
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung
bis zum 07.11.2014 an die
Stadt Lichtenau
Fachbereich Zentrale Dienste
Frau Tegethoff (persönlich)
Lange Straße 39
33165 Lichtenau
Bei Fragen wenden Sie sich an Frau Tegethoff
(Tel.-Nr.: 05295 / 89-35, Email: tegethoff@lichtenau.de).
Mit dem RWE Klimaschutzpreis 2014 werden Maßnahmen ausgezeichnet, die zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Dies können sein:
- Maßnahmen zur Verminderung
vorhandener Umweltbeeinträchtigungen, wie zum Beispiel:
o Lärmschutz und Maßnahmen zur CO2-Reduktion
o Gewässer-Renaturierung
o Erhaltung natürlichen Lebensraumes
o Initiativen zur Abfallbeseitigung
- Maßnahmen zur spürbaren Umweltverbesserung, wie zum Beispiel:
o Schaffung umweltorientierter Wohn- und Arbeitsbereiche
o Erhaltung oder Neuanlage von Grün- und Erholungszonen
- Maßnahmen zur wirkungsvollen Energieeinsparung,
wie zum Beispiel:
o Einsatz neuer Technologien in der Wärmeerzeugung
o Energiespartechnologien in der Beleuchtung (LED)
o Wärmedämmung in der Gebäudetechnik
Der RWE Klimaschutzpreis 2014 kann an jede natürliche oder juristische
Person einer Kommune (Bürger, Vereine, Unternehmen, Initiativen etc.)
verliehen werden, die Ideen und Projekte zum lokalen wie regionalen Umwelt- und Klimaschutz eingereicht hat.
Auch noch wichtig zu wissen: Mandatsträger dürfen sich selbstverständlich gerne im Rahmen des Wettbewerbes engagieren − als Preisträger
kommen sie jedoch nicht in Frage.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Bewerbungsfrist für den RWE Klimaschutzpreis endet am 30. November 2014. Die Unterlagen müssen bei der Stadt Lichtenau – Wirtschaftsförderung – Lange Straße 39 – 33165 Lichtenau bis zum Bewerbungsschluss schriftlich vorliegen.
Weitere Informationen erhalten alle Interessierten bei der Stadt Lichtenau unter Tel.: 05295 998841 (Sabrina Lünz) oder per E-Mail an luenz@
lichtenau.de.
Aus den 15 Dörfern
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Vorweihnachtliches Lichtenau
Adventsmarkt in Henglarn am 30. November 2014
Henglarn. Pünktlich zum ersten Advent lädt der traditionelle Henglarner
Adventsmarkt zu einem vorweihnachtlichen Bummel ein. Am Sonntag,
30. November 2014, erwarten die Henglarner ab 13.00 Uhr wieder viele
Besucher aus nah und fern. Die zahlreichen Stände im alten Ortskern
des Dorfes bieten ihren Besuchern viele weihnachtliche Angebote an.
Besonders beliebt bei den Stammbesuchern des Marktes sind Adventsund Weihnachtsdekorationen. Darüber hinaus gibt es noch vieles für die
Adventszeit und allerlei Geschenkideen zu entdecken: Tees und Süßes,
Liköre und Öle, Marmeladen und Honig, Wurst und Steinofenbrot… .
Seit vielen Jahren finden die Besucher in Erhardts Scheune Kunsthandwerk: Bilder, Schmuck und Holzschnitzereien. Auch die Bücherstube, wie
immer unterstützt durch die Buchhandlung Linnemann, lädt hier zum
Schmökern ein. Der Besucher findet sicher etwas für gemütliche Winter-
abende oder etwas zum Verschenken.
Auch für das leibliche Wohl der Gäste haben die Henglarner gesorgt. Nach
einem Bummel über den Markt bieten die Deelen der Bauernhäuser eine
gemütliche Atmosphäre für eine Tasse Kaffee und ein Stück selbstgebackenen Kuchen. Darüber hinaus gibt es an den Ständen weitere Angebote
für den Hunger zwischendurch - da ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Der Henglarner Adventsmarkt ist ein Markt für die ganze Familie. Für die
kleinen Gäste gibt es wieder viele Programmpunkte, die einen Besuch in
Henglarn zu einem Erlebnis machen. Auch können wieder Lose erworben
werden, wo jedes Los gewinnt! Die Aufführungen der Henglarner Vereine
auf der großen Bühne unterstreichen das einzigartige Flair und die vorweihnachtliche Stimmung des Marktes.
Der Henglarner Adventsmarkt zeichnet sich seit über 25 Jahren durch das
ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung aus. Der Erlös ist wie immer
für Projekte und die Unterstützung der örtlichen Vereine bestimmt.
Henglarn freut sich auf Ihren Besuch!
Vorweihnachtliches Lichtenau
Kleinenberger Weihnachtsmarkt feiert Jubiläum
Große Jubiläumsfeier am 1. Adventwochenende
Kleinenberg. Bereits zum 20. Mal richtet die St. Sebastian Schützenbruderschaft Kleinenberg ihren Weihnachtsmarkt aus. Das ist für alle Beteiligten ein Grund zum Feiern! Im Jahr 1994 wurde erstmalig ein Weihnachtsmarkt in der Kleinenberger Schützenhalle ausgerichtet und dank
der zahlreichen Aussteller und Besucher direkt ein voller Erfolg. Seitdem
etablierte sich der alljährliche Auftakt in die Adventszeit von Jahr zu Jahr
und ist mittlerweile nicht mehr aus dem Jahreskalender zu streichen.
Zum Jubiläum haben sich die Verantwortlichen der Schützenbruderschaft
Besonderes ausgedacht: So wurde zum 20. Jubiläum eigens ein Weihnachtsmarkt-Logo entwickelt, dass die Besucher auf den Kleinenberger
Weihnachtsmarkt aufmerksam machen soll.
Eröffnet wird der 20. Kleinenberger Weihnachtsmarkt am Freitagabend,
28. November, um 18:00 Uhr durch den amtierenden Oberst der Bruderschaft, Stephan Wink. Dieser darf auch in diesem Jahr wieder zahlreiche
Aussteller mit verschiedenen Sortimenten und Ideen rund um das Thema
„Weihnachten“ begrüßen. Zusammen mit zahlreichen geladenen Ehrengästen freut sich Oberst Wink auch in diesem Jahr wieder auf die musikalische Untermalung des Eröffnungsabends durch das Kleinenberger
Bläserensemble unter der musikalischen Leitung von Robert Quinte.
Wie bereits im letzten Jahr quasi als „Generalprobe“ wird auch in diesem
Jahr über alle drei Tage des Weihnachtsmarktes eine große Tombola organisiert. Zu gewinnen gibt auch wieder jede Menge tolle Preise.
Am Samstagnachmittag öffnet der Weihnachtsmarkt um 14:00 Uhr seine
Pforten. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist ab dem Samstagnachmittag auch das Weihnachtscafé für die Besucher geöffnet. Jung
und Alt sind eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen und interessanten
und informativen Gesprächen auszutauschen. Wenn es bereits anfängt,
draußen vor der wohlig beheizten Schützenhalle dunkel zu werden, wartet ein besonderer Gast auf die Weihnachtsmarktbesucher: der Nikolaus
kommt zur Stippvisite nach Kleinenberg und sein treuer Geselle Knecht
Ruprecht hält für alle jüngeren Weihnachtsmarktbesucher eine kleine
Überraschung bereit.
Am 1. Adventssonntag ist der Weihnachtsmarkt in der Schützenhalle
ab 12.00 Uhr für alle Besucher geöffnet. Gegen 14:00 Uhr werden Groß
Großer Malwettwettbewerb
rund um das Thema „Weihnachten“
Die St. Sebastian Schützenbruderschaft Kleinenberg 1552 e.V. veranstaltet aus Anlass des 20. Kleinenberger Weihnachtsmarktes einen Großen Malwettbewerb rund um das Thema „Weihnachten“. Es gibt tolle
Preise zu gewinnen!!! Bitte malt uns ein Bild zu folgenden Themen:
• 3 - 4 Jahre: „Oh Tannenbaum“
• 5 - 6 Jahre: „Mein größter Weihnachtswunsch“
• 1. / 2. Schuljahr: „So feiern wir Weihnachten“
• 3. / 4. Schuljahr: „Weihnachten in fremden Ländern“
• ab 5. Schuljahr: „Weihnachten im Weltall“
Bitte beschriftet Euer Bild mit Eurem Namen und Eurer Adresse sowie
Eurem Alter und schickt es bis zum 28. November 2014 an folgende
Adresse: St. Sebastian Schützenbruderschaft Kleinenberg 1552 e.V.,
Oberst Stephan Wink, Hauptstraße 73, 33165 Lichtenau-Kleinenberg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Siegerehrung findet am 1. Adventssonntag, 30. November, ab ca. 15:00 Uhr auf dem Kleinenberger
Weihnachtsmarkt statt.
und Klein vom Zauberer Simselim mit seinen „Geschichten vom Nordpol“ verzaubert. Anschließend erfolgt die Prämierung des Großen Malwettbewerbs, bei dem die teilnehmenden Kinder ihre Vorstellungen und
Wünsche rund um das Thema „Weihnachten“ auf Papier zeichnen. Gegen 17:00
Uhr steht die Verlosung der Tombola an.
Viele große und einige kleine Preise wechseln dann wieder den Besitzer. Natürlich
kommt auch in diesem Jahr das leibliche
Wohl nicht zu kurz. An allen Tagen werden
vor und in der Schützenhalle Speisen und
Getränke angeboten.
Der Vorstand der St. Sebastian Schützenbruderschaft Kleinenberg lädt
alle Freunde und Bekannte sowie alle Neugierigen und Interessierten aus
Nah und Fern ein, mit ihm zusammen das Jubiläum zu feiern.
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Aus den 15 Dörfern
Kinder backten beim Themennachmittag im Familienzentrum Lichtenau eigene Brötchen
Hände in die Luft: Einige Kinder des Familienzentrums Lichtenau nahmen
kürzlich mit ihren Eltern am Info-Nachmittag zum Thema "Hand" teil.
Lichtenau. „Die Schöpfung liegt in Gottes Hand. In dieser fühlen wir uns
geborgen", sagte Annette Wagemeyer. Die Gemeindereferentin führte
kürzlich mit Christa Beseler einen Themennachmittag im Familienzentrum St. Kilian in Lichtenau durch. Im Mittelpunkt standen die "Hände
des Menschen". Zehn Kinder und ihre Eltern lauschten in einem großen
Sitzkreis den Ausführungen der Lichtenauer Gemeindereferentin. Auf
ihre Frage „Was können wir mit den Händen tun?" sammelten die Kinder
verschiedenste Antworten. „Wir können jemanden streicheln", „Mit den
Händen können wir schimpfen" oder „Damit kann man anderen Menschen tragen helfen", erklärten die Kinder.
Anschließend wurde es praktisch:
Die Kinder und ihre Eltern massierten gegenseitig die Hände des
Nachbarn und kneteten den Rücken des Anderen. Das tat gut; auch
wenn es ein wenig kitzelte. Noch
intensiver wurde es beim nächsten Punkt. Gemeinsam backten die
Konzentration gefragt: Die Kinder
Teilnehmer leckere Quarkbrötchen.
backten im Verlauf des Nachmittags
Dafür packten sie Zutaten in einen
eigene Quarkbrötchen und bereiteTopf, rührten alles zusammen und
ten den Teig selber zu.
kneteten kleine Brötchen - natürlich alles per Hand. Im zweiten Teil des Nachmittags lag der Schwerpunkt
im religiösen Bereich. „Für die Kinder soll der Glaube im Alltag erkennbar
werden. Sie sollen merken, dass er sich durch unser ganzes Leben zieht",
erklärte Annette Wagemeyer. Zunächst teilten die Kinder gemeinsam die
Brötchen - so wie einst Jesus mit seinen Jüngern. Nachdem Eltern und
Kinder aufgegessen hatten, sprachen sie über die Schöpfung. Ein
gemeinsames Gebet rundete das
Programm ab. Mit vollem Magen
und neuem Bewusstsein gingen
Eltern und Kinder nach Hause. Die
Themennachmittage dieser Art finden im Familienzentrum Lichtenau
Lachen vorprogrammiert: Beim geein bis zweimal pro Jahr statt.
genseitigen "Rückenkneten" wurde
Text und Fotos: Ingo Kalischek es kitzlig.
Termine November - Kath. Familienzentrum St. Kilian Lichtenau
04.11.2014 08.00 Uhr Elternfrühstück, Kostenbeitrag Frühstück
Das Elternfrühstück ist für Eltern eine Gelegeheit
mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen.
05.11.2014
09.00 Uhr Beratungsstelle
Ein Angebot für Eltern, Kinder und Jugendliche bei Fragen
zur Entwicklung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie bei Fragen zu Partnerschaft, Trennung und
Scheidung. Kostenlose Anmeldung im FZ
09.00 Uhr Babycafe, Kostenbeitrag Frühstück
Gemeinsamer Treffpunkt für Eltern mit ihren Säuglingen.
Sie erhalten Informationen rund um den Säugling.
Während des Babycafes wird ein Frühstück angeboten.
Leitung: R. Schomann/K. Nolte, Anmeldung im FZ
15.00 Uhr Zwergenstübchen
Das Zwergenstübchen ist eine Spiel und Kontaktgruppe für
Eltern mit Kindern zwischen 0 - 3 Jahren, die den Kindergarten noch nicht besuchen. Einfache Spiele und erste
Kontakte zu anderen Kleinkindern können geknüpft
werden. Die Eltern können sich kennen lernen und
Erfahrungen austauschen. Kostenlose Anmeldung im FZ
07.11.2014 08.00 Uhr Sprechstunde Ergotherapie
mit Ergotherapeut M. Wüllner
14.00 Uhr Sprechstunde Logopädie
mit Logopädin Ch. Willeke
15.00 Uhr Tonis Liedergarten (3-4 Jahre)
Singen ist gesund, fördert Kinder in ihrer gesamten Entwicklung, unterstützt sie in ihrer Sprachfähigkeit und in
vielen anderen Kompetenzen. Immer Freitags außer in den
Ferien. Kostenbeitrag 19,50 Euro pro Monat
Anmeldung bei der Kreismusikschule 02951-970 224,
Kursleitung M. Richters
13.11.2014
19.30 Uhr Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Informationen über Regelungsinhalte und Tipps, wie Vollmachten und Verfügungen zu verfassen sind.
Referentin: RA Ch. Meyer, Kostenbeitrag: 5 Euro
Anmeldung im Bürgerbüro Lichtenau Tel. 05295-8950
oder VHS Tel. 05251-881229
18.11.2014 08.30 Uhr Frühförderstelle
Das Angebot richtet sich an Familien, die Fragen bezüglich
der Entwicklung ihres Kindes haben und Hilfe oder Unterstützung suchen., Kostenlose Anmeldung im FZ
19.11.2014
09.00 Uhr Beratungsstelle
Ein Angebot für Eltern, Kinder und Jugendliche bei Fragen
zur Entwicklung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie bei Fragen zu Partnerschaft, Trennung und
Scheidung. Kostenlose Anmeldung im FZ
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Aus den 15 Dörfern
„Mit Kleinen Glauben leben und feiern!“
Hardehausen (aw). Unter diesem „frommen“ Thema stand das Familienwochenende in Hardehausen, das von Freitagabend, 19.09., bis Sonntagmittag, 21.09., stattgefunden hat. „Fromm“ – wie demütig, andächtig,
gottselig – ging es aber gar nicht zu. Denn wenn drei Familien mit sieben
Kindern sich treffen, ist immer Aktion.
Am Freitagabend mussten erstmal die Betten für Karl,
Fine, Ida, Anna, Lukas, Niklas und Lotta bezogen und die
Familienzimmer gemütlich hergerichtet werden. Zum
Abendessen versammelten sich dann alle um 18 Uhr um
einen großen Tisch und genossen leckeres Brot mit Wurst
oder Käse. Danach wurden bei der Abendrunde erstaunliche Geschichten lebendig, denn Annette Wagemeyer
hatte sich auf einmal in eine Beduinin aus Israel verwandelt. Sie lud Kinder und Erwachsene in ihr Zelt ein. Auch
Samuel und David kamen aus Israel extra nach Hardehausen, um von ihren Erlebnissen, wie David von Gott zum
König erwählt wurde, zu berichten.
Am nächsten Tag erfuhren Kinder und Erwachsene, wie David den Kampf
gegen den großen Goliat gewinnen konnte. Gemeinsam wurde auch überlegt, wie es sein kann, dass wir uns heute noch daran erinnern können.
Ganz besondere Spuren muss David in dieser Zeit hinterlassen haben.
Spuren wollten natürlich auch die Kinder hinterlassen und dazu wurde
Gips angerührt, so dass jedes Kind eine eigene Spur mitnehmen konnte. Aber nicht nur das, auch ein Puzzle mit passendem Kästchen konnte
gebastelt werden. Neben einer tollen Zeit im Hardehausener Schwimmbad – zusammen mit Mama oder Papa – wurde auch ein Spaziergang
zum Wisentgehege unternommen. Natürlich gab es auch viel Zeit um
miteinander zu spielen und immer wieder super leckere Mahlzeiten zu
essen – besonders toll von Andrea Schulze vorbereitet. Bei der Schlussrunde waren sich alle einig: Am liebsten würden wir eine ganze Woche in
Hardehausen bleiben! Eigentlich war es doch ein „frommes“ Wochenende
– aber „fromm“ wie gesegnet, himmlisch!
Neues "Schlüters Kreuz" durch die Kolpingfamilie Lichtenau gestiftet
Lichtenau (mk). Bischof Roberto Rodriguez aus Argentinien
konnte am vergangenen Samstag eine besondere Aufgabe für die
Kolpingsfamilie Lichtenau übernehmen: Die Segnung des neuen
Kreuzes an der Bundesstraße 68 in Höhe Grundsteinheimer Weg,
auch bekannt als "Schlüters Kreuz". Am alten Wegkreuz hatte der
Zahn der Zeit genagt und es war morsch geworden. Die Kolpingsfamilie Lichtenau hat das neue Kreuz gestiftet - angefertigt von
Tischlermeister Ludwig Kaiser und der Bildhauerin Renate Ernst,
die die Inschrift angefertigt hat. „Früher pilgerten vor Christi
Himmelfahrt viele Gläubige aus Lichtenau bei der Bittprozession dorthin." erklärt Ehrenvorsitzender Franz-Josef Leifeld. Heute
existieren noch fünf bis sechs Wegkreuze dieser Art in Lichtenau. Seit 1961 besteht der Kontakt zu Bischof Roberto Rodriguez
Von links nach rechts: Freuen sich über das neue Kreuz: erster Vorsitzender Franz Günther, Ehrenvorsitzender Franz Josef Leifeld, Bischof Roberto
Rodriguez aus Argentinien, Kassierer Markus Pilch, Schriftführer Heinrich
Müller, Steinbildhauerin Renate Ernst, Bannenträger Dieter Johannwerner, zweiter Vorsitzender Andreas Hartmann.
zu der Kolpingsfamilie, die rund 60 Mitglieder zählt. Schon damals, in
den Semesterferien, arbeitete der argentinische Bischof als Student auf
dem Hof Leifeld. Bis heute sammelt die Kolpingsfamilie Spenden durch
Tannenbaumaktionen oder Altkleidersammlungen für Projekte in Argentinien. Die Kolpingsfamilie trifft sich jeden ersten Montag im Monat zu
Versammlung und Diskussion.
Gottesdienste November
Angaben ohne Gewähr.
Katholische Gemeinden - Pastoralverbund Lichtenau
www.pv-lichtenau.de
Samstag, 08.11.2014
17.30 Uhr Lichtenau
Familiengottesdienst
17.30 Uhr Husen
19.00 Uhr Kleinenberg
Sonntag, 09.11.2014
08.45 Uhr Asseln
08.45 Uhr Iggenhausen
10.15 Uhr Holtheim
10.15 Uhr Atteln
10.15 Uhr Herbram
10.30 Uhr Dalheim
Samstag, 15.11.2014
17.30 Uhr Grundsteinheim
19.00 Uhr Henglarn
19.00 Uhr Holtheim
Sonntag, 16.11.2014
08.45 Uhr Asseln
08.45 Uhr Lichtenau
10.15 Uhr Atteln
10.15 Uhr Kleinenberg
10.15 Uhr Herbram
10.30 Uhr Dalheim
Sonntag, 30.11.2014
1. Advent
17.30 Uhr Lichtenau
17.30 Uhr Husen
19.00 Uhr Kleinenberg
08.45 Uhr Lichtenau
08.45 Uhr Asseln
10.15 Uhr Kleinenberg
10.15 Uhr Atteln
10.15 Uhr Herbram
10.30 Uhr Dalheim
Sonntag, 23.11.2014
Samstag, 06.12.2014
08.45 Uhr Asseln
08.45 Uhr Iggenhausen
10.15 Uhr Holtheim
10.15 Uhr Herbram
10.15 Uhr Atteln
10.30 Uhr Dalheim
17.30 Uhr Lichtenau
Familiengottesdienst
17.30 Uhr Husen
19.00 Uhr Kleinenberg
Samstag, 29.11.2014
08.45 Uhr Asseln
08.45 Uhr Iggenhausen
10.15 Uhr Herbram
10.15 Uhr Atteln
10.15 Uhr Holtheim
10.30 Uhr Dalheim
Samstag, 22.11.2014
17.30 Uhr Grundsteinheim
19.00 Uhr Henglarn
19.00 Uhr Holtheim
Sonntag, 07.12.2014
2. Advent
Wochentagsmessen in den Kapellengemeinden
Blankenrode
19.00 Uhr 02.12.
Ebbinghausen
16.30 Uhr
18.00 Uhr
11.11. (Seniorenresidenz)
26.11. (Kapelle)
Grundsteinheim 08.45 Uhr 06.11. 04.12.
Hakenberg
19.00 Uhr 11.11.
Henglarn
18.30 Uhr
Hubertusmesse
in der Klosterkirche Dalheim
Dalheim. Der 3. November ist dem heiligen Hubertus gewidmet, dem
Schutzpatron der Jäger. Aus diesem Anlass finden im Herbst überall
festliche Gottesdienste statt, in denen die Jäger gemeinsam mit der Bevölkerung den Namenstag ihres Patrons begehen. Am Samstag, den 8.
November 2014 wird in der Klosterkirche Dalheim um 18.00 Uhr die traditionelle Hubertusmesse gefeiert, dazu lädt der Hegering Atteln herzlich
ein. Die jagdmusikalische Gestaltung dieser Feier mit Fürst-Pless- und
Waldhörnern übernimmt die Jagdhornbläsergruppe Altenautal unter Leitung von Hermann Hasse. Zum Ausklang nach dem Gottesdienst ist ein
gemütliches Beisammensein im Restaurant „Birkenhof“ in Atteln geplant.
18.11., 25.11., 02.12.
Evangelische Gemeinde Lichtenau
Pfarramt, An der Burg 2, Pfarrerin Karin Röthemeyer, Telefon: 05295 - 1035
Gemeindebüro: mittwochs und freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
E-Mail: PAD-KG-Lichtenau@kkpb.de, www.evangelisch-in-lichtenau.de
Evangelische Kirchengemeinden
www.evangelisch-in-lichtenau.de
Sonntag, 02.11.2014
Sonntag, 23.11.2014
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
mit Abendmahl
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
zum Ewigkeitssonntag
mit Verlesung der Verstorbenen
11.00 Uhr Andacht auf Ev. Friedhof
Lichtenau, Sudheimer Weg,
Sonntag, 16.11.2014
Sonntag, 30.11.2014 1. Advent
10.00 Uhr Lichtenau
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
zum 1. Advent
Sonntag, 09.11.2014
Sonntag, 07.12.2014 2. Advent
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
mit Abendmahl zum 2. Advent
Freie Christen-Gemeinde Lichtenau
Lange Str. 14, Telefon: 05295 - 1847 und 930484, www.fcgl.de
Katholische Gemeinden: Pastoralverbund Lichtenau, buero@pv-lichtenau.de
Leiter des Pastoralverbundes, Pfarrer Josef Wördehoff
Telefon: 05295 - 98560, E-Mail: pastor.woerdehoff@pv-lichtenau.de
Pfarrgemeinde St. Kilian Lichtenau
Am Kirchplatz 6, Telefon: 05295 - 98560, E-Mail: buero@pv-lichtenau.de
Pfarrbüro: Mo., Di., Mi., Fr. von 9.00 bis 11.00 Uhr, Do. von 15.00 bis 17.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Achatius Atteln
Pastor Johannes Wiechers, E-Mail: pastor.wiechers@pv-lichtenau.de
Achatiusstr. 4, Telefon: 05292 - 1622, Pfarrbüro: 1. u. 3. Do. von 16.00 bis 17.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Cyriakus Kleinenberg
Pastor Stefan Stratmann, E-Mail: pastor.stratmann@pv-lichtenau.de
Telefon: 05647 - 9467822, Telefon: 05647 - 221 (Pfarrbüro)
Pfarrbüro: 1. und 3. Mittwoch 14.00 bis 15.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Alexander Iggenhausen
Pfarramt, Glasebachstr. 23, Telefon: 05295 - 221
Pfarrbüro: 1. Dienstag 9.00 bis 10.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Herbram
Johannesweg 4, Telefon: 05295 - 1532
Pfarrbüro: 1. und 3. Donnerstag von 12.00 bis 13.00 Uhr
Freie Christengemeinde Lichtenau · www.fcgl.de
Gottesdienst jeden Sonntag 10.30 Uhr
Pfarrgemeinde St. Franziskus-Xaverius Holtheim
Zum Kornbühl 7, Telefon: 05295 - 413
Pfarrbüro: 1. und 3. Donnerstag 16.00 bis 17.00 Uhr
Gemeindereferentin Annette Wagemeyer, Telefon: 05295 - 985614
Mobil: 0152 - 01734094, E-Mail: annette.wagemeyer@pv-lichtenau.de
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Tierischer Ratgeber
Staupe bei Füchsen:
Impfstatus bei Hunden überprüfen
Kreis Paderborn (krpb). Im Kreis Paderborn ist bei einem Fuchs als Todesursache Staupe nachgewiesen worden. Da die Viruserkrankung auch
für Hunde gefährlich werden kann, empfehlen die Kreisjägerschaft Paderborn und die untere Jagdbehörde der Paderborner Kreisverwaltung
allen Hundebesitzern, den Impfstatus ihrer Tiere zu überprüfen und
diese gegebenenfalls nachzuimpfen. Für den Menschen besteht keine
Gefahr.
Im Bürener Raum meldeten Jäger in den vergangenen Wochen vermehrt
tot aufgefundene und verhaltensauffällige Füchse. Zunächst bestand
der Verdacht auf Tollwut. Deshalb waren Tierproben eingeschickt worden. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Detmold wies
bei einem Tier gesichert eine Infektion mit dem Staupevirus nach. Bei
einem weiteren Tier konnte die Erkrankung nicht ausgeschlossen werden.
Die Staupe ist eine weltweit verbreitete, durch Viren ausgelöste Infektionserkrankung. Nicht nur Füchse, sondern auch andere Wildtiere wie
Dachs, Marder, Iltis und Waschbär können sich anstecken. Besonders
empfänglich und gefährdet sind jedoch Hunde. Für sie endet die Erkrankung oft tödlich. Erste Symptome sind hohes Fieber, Fressunlust und
Mattigkeit. Später entwickeln sich unterschiedliche Krankheitsverläufe
mit Erbrechen, Durchfall, eitrigem Nasenausfluss, Husten und Atemnot
oder auch Lähmungen. Eine Infektion erfolgt meist durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier. Der Erreger kann aber auch über alle
ausgeschiedenen Körperflüssigkeiten infizierter Tiere übertragen werden. Für Katzen ist die Staupe völlig ungefährlich. Wirksamen Schutz
bietet die Impfung. „Da Füchse, Marder und Waschbären auch zunehmend in Wohngebieten unterwegs sind, sollten nicht nur Hunde, die zur
Jagd eingesetzt werden, sondern alle Hundehalter den Impfstatus ihrer
Vierbeiner überprüfen und diese gegebenenfalls nachimpfen lassen“, rät
Heiner Bühlbecker von der Unteren Jagdbehörde der Kreisverwaltung
Paderborn. „In Feld und Wald sollten Hunde grundsätzlich angeleint
werden, um einen direkten Kontakt mit Wildtieren zu vermeiden“ ergänzt Bühlbecker.
Verhaltensauffällige Wildtiere, also Tiere, die beispielsweise keinen
Fluchtinstinkt zeigen, sollten gemeldet werden. Ansprechpartner sind
die Vorsitzenden der örtlichen Hegeringe der Kreisjägerschaft Paderborn unter www.ljv.nrw.de/paderborn bzw. Telefon 05258 / 931820 und
die Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde der Kreisverwaltung Paderborn (Telefon 05251 / 308-714).
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Imme
Unsere nächste Ausgabe:
Erscheinungstermin: 06. Dezember 2014
Anzeigenschluss: 22. November 2014
Redaktionsschluss: 24. November 2014
www.die15.com | redaktion@die15.com
Tierischer Ratgeber
Dem Veterinär ist keine Frage zu schwer
Falscher Hase
Die Haltung von Heimtieren erfreut
sich immer größerer Beliebtheit. So
gibt es derzeit ca. 6,1 Millionen Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweine,
Hamster, Mäuse und Vögel) in deutschen Haushalten. Aus diesem Grund
widmen wir uns in den nächsten Ausgaben etwas ausführlicher der Haltung dieser Heimtiere.
Das mit Abstand beliebteste Heimtier
ist das Zwergkaninchen. Vor der Anschaffung sollte man sich allerdings
ein paar Gedanken über die speziellen
Dr. med. vet. Dipl.-Kfm. Stefan Knoop
Anforderungen dieser kleinen Nager
machen. Kaninchen sind Fluchttiere, die in der Wildform gesellig in Erdhöhlen leben, daher sollten sie von Anfang an paarweise oder in Gruppen
gehalten werden. Nach längerer Einzelhaltung ist eine nachträgliche Vergesellschaftung oft schwierig, wenn auch nicht unmöglich. Eine Haltung
zusammen mit Meerschweinchen (s. nächste Ausgabe) ist aufgrund des
unterschiedlichen Verhaltens nicht anzuraten.
Bei der Fütterung ist das empfindliche Verdauungssystem zu berücksichtigen, welches hervorragend an eine nährstoffarme Pflanzenkost (Gras und
Kräuter) angepasst ist. Durch eine energiereiche Nahrung in Form von
Obst, Getreide oder Joghurt bekommen Kaninchen nur Verdauungsstörungen. Selbst die Zähne sind auf das faserreiche Futter angewiesen, da Kaninchen wurzellose Zähne besitzen, die lebenslang kontinuierlich weiter
wachsen (bis zu 2 mm pro Woche) und somit abgerieben werden müssen.
Der Käfig sollte so groß wie möglich geplant werden - mindestens 150 x
60 x 50 cm (B x T x H)- und eine Schlafhöhle sowie eine erhöhte Liegefläche (z.B. Haus mit Fachdach) beinhalten. Bei der Platzierung des Käfigs
ist auf das z. T. hochsensible Gehör der Tiere und deren Empfindlichkeit
gegenüber Vibration, Zugluft und Temperaturansprüche zu achten. Trotz
Käfig sollten Sie den Tieren täglichen Freilauf gönnen, damit sie ihren
Bewegungsdrang ausleben können.
Leider eignen sich nicht alle Kaninchen für die durchgehende Außenhaltung. Es gibt einige Rassen, die kein ausreichendes Winterfell ausbilden.
Diese Tiere dürfen gern den Sommer im Garten verbringen, müssen aber
im Winter möglichst geschützt untergebracht werden. Kaninchen, die bisher in der Wohnung lebten, sollten nur langsam an das Leben in der Natur
heran geführt werden. Dafür werden sie schon in der Wohnung täglich
mit Gras von der Wiese in steigenden Mengen gefüttert, damit sich die
Verdauung an das feuchte Grün gewöhnen kann; sonst kommt es schnell
zu Durchfall und Magenaufgasung.
Die Lebenserwartung von Hauskaninchen liegt bei ca. 8 – 10 Jahren, wobei es immer wieder Abweichungen nach unten sowie nach oben gibt.
Grundsätzlich gilt: Wer Kaninchen mit unterschiedlichem Geschlecht halten möchte und keinen Nachwuchs plant, sollte das Männchen schnellstmöglich kastrieren lassen, denn die Geschlechtsreife tritt bereits nach ca.
12 – 16 Lebenswochen ein und dann kennen diese Tiere keine Verwandten
mehr. Nach der Tragezeit von ca. 28 - 33 Tagen und dem Wurf von ca. 3 –
10 Jungen können die Weibchen sofort wieder gedeckt werden und dann
wird selbst der größte Käfig schnell zu klein.
Sollten Sie auch Fragen zu Ihren Haustieren haben: tierarzt@die15.com.
Apothekennotdienst | Service
01.11. Matthäus-Apotheke, Lohweg 12, 33154 Salzkotten
02.11. Marien-Apotheke, Am Westerntor 2, 33098 Paderborn
03.11.
Engel-Apotheke, Lange Str. 46, Lichtenau
04.11. Delphin-Apotheke, Detmolder Str. 8, 33102 Paderborn
05.11. St.Meinolf-Apotheke, Winfriedstr. 73, 33098 Paderborn
06.11. Sintfeld-Apotheke, Forstenburgstr. 14, 33181 Bad Wünnenberg
07.11. Bären-Apotheke, Bielefelder Str. 9, 33104 Paderborn
08.11. Marien-Apotheke, Kasseler Tor 18, 34414 Warburg
Apotheken:
Zahnärzte:
Amts-Apotheke
Finkestraße 32 l 33165 Lichtenau-Atteln
Telefon: 0 52 92 / 642 l www.apotheke-atteln.de
Dr. med. dent. Kai Gerrit Muhlack
Lange Str. 60 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 16 06 l www.dr-muhlack.de
Apotheken-Notdienst:
Telefon: 0137 / 88 82 28 33
Tierärzte und Tierheilpraxen:
Engel-Apotheke
Lange Straße 46 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 98 620 l www.engelapolichtenau.de
Notfalldienst der niedergelassener Ärzte:
Telefon: 0180 / 50 44 100
09.11. Aatal-Apotheke, Mittelstr. 33, 33181 Bad Wünnenberg
10.11. Neue Apotheke, Am Hellweg 17, 33014 Bad Driburg
Ärzte:
11.11. St.Vitus-Apotheke, Lange Str. 21, 34439 Willebadessen
Allgemeinmedizin
12.11. Amts-Apotheke Atteln, Finkestr. 32, Atteln
13.11. Apotheke im TAO-Gesundheitspark, Driburger Str. 42, PB
14.11. Apotheke am Hauptbahnhof, Bahnhofstr. 40, 33102 Paderborn
15.11. St.Vitus-Apotheke, Kirchweg 8c, 33181 Bad Wünnenberg
16.11.
Engel-Apotheke, Lange Str. 46, Lichtenau
17.11. Rathaus Apotheke, Rathausplatz 4, 33098 Paderborn
18.11. Hirsch-Apotheke Westheim, Kasseler Str. 28, 34431 Marsberg
19.11. Sintfeld-Apotheke, Forstenburgstr. 14, 33181 Bad Wünnenberg
20.11. Hirsch-Apotheke Westheim, Kasseler Str. 28, 34431 Marsberg
21.11. Hirsch-Apotheke Westheim, Kasseler Str. 28, 34431 Marsberg
22.11. Pader-Apotheke, Borchener Str. 29, 33098 Paderborn
23.11. Maspern-Apotheke, Paderwall 15, 33102 Paderborn
24.11. Apotheke Am Lichtenturm, Lichtenturmweg 41, Paderborn
25.11. Amts-Apotheke Atteln, Finkestr. 32, Atteln
26.11. Drei Hasen Apotheke OHG, Westernstraße 27, Paderborn
27.11. Dom Apotheke, Neuer Platz 2, 33098 Paderborn
28.11. St.Vitus-Apotheke, Kirchweg 8c, 33181 Bad Wünnenberg
29.11. St.Christophorus-Apotheke, Bahnhofstr. 18, 33102 Paderborn
30.11. Marien-Apotheke, Kasseler Tor 18, 34414 Warburg
01.12. Matthäus-Apotheke, Lohweg 12, 33154 Salzkotten
Dr. med. Stefan Albrecht
Lange Str. 55 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 93 05 60
Allgemeinmedizin + Sportmedizin
Gemeinschaftspraxis Dr. med. Frank Bagger
Driburger Str. 15 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 228 und 229
Allgemeinmedizin + Naturheilkunde
Dr. med. Gerhard Lay
Ermlandstr. 17 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 10 05 und 10 11
Allgemeinmedizin + Psychotherapie
Dr. med. Norbert Uphoff
Heierstr. 13 l 33165 Lichtenau-Atteln
Telefon: 0 52 92 / 18 00 l www.dr-med-uphoff.de
Dr. Vytautas Ponelis
Zur Heiligenrieke 24 l 33165 Atteln
Telefon: 0 52 92 / 15 00
Tierärztliche Praxis für Kleintiere Peter Söhl
Lange Straße 18 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 99 8 99-0 l www.tgz-lichtenau.de
Tieräztliche Klinik für Kleintiere - Tierärztliche Praxis
Karl-Josef Knoop
Im Soratfeld 2 - 4 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 98 500 l www.tierklinik-lichtenau.de
Tierheilpraxis - Naturheilkunde für Tiere Sablotny
Sandheide 1a l 33165 Herbram
Telefon: 0 52 95 / 99 75 57 l www.tierheilpraxis-sablotny
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Zentrale: Bürgerbüro: TZL: Stadtwerke: 0 52 95 / 89-0
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