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Der Praxishelfer - VBE

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Der
Praxishelfer
...für den besseren Durchblick!
Fach
EWG/Erdkunde
Thema
Massentourismus im
Mittelmeerraum am Beispiel
Benidorms
Klasse
Sekundarstufe I – RS
Klasse 6
Autorin
Tanja Gringmuth
Herausgeber
Inhalt
Verband
Bildung und
Erziehung
Landesverband
Baden-Württemberg e.V.
Heilbronner Straße 41,
70191 Stuttgart
Ekkehard Gabriel
Referat
Öffentlichkeitsarbeit
Marion Bestenlehner
Referat
Junge Lehrer/innen
1. Sachanalyse
2. Didaktische und methodische
Reflexionen und Entscheidungen
3. Kompetenzerwerb/Lernziele
4. Literaturangaben
5. Verlaufsplan
Anhang
erweiterte seine
Serviceleistungen umfassend
ab dem 1. Juli 2007
Mit Wirkung vom 1.7.2007 hat der Verband Bildung und Erziehung (VBE), Landesverband Baden-Württemberg den im Mitgliedsbeitrag enthaltenen Versicherungsschutz für seine Mitglieder umfassend angehoben.
So wurde der DIENSTHAFTPFLICHTSCHUTZ in allen seinen Teilbereichen erheblich erweitert. Die folgende
Übersicht zeigt den umfassenden Leistungsumfang auf:
1. Diensthaftpflichtschutz
A) Personen- und Sachschäden:
5.000.000,-- €
B) Vermögensschäden:
200.000,-- €
C) Schulschlüsselverlust:
50.000,-- €
D) Ansprüche aus Schäden am Schuleigentum:
10.000.-- €
E) Ansprüche auf Ersatz verlorener oder gestohlener Sachen,
je Schadensfall
je Schadensfall
je Schadensfall
je Schadensfall
z.B. wenn die Lehrerin/der Lehrer sie zur Aufbewahrung übernommen hat.
2. Freizeitunfallschutz
Leistungsbereich
Träger: V B E
a) Todesfallentschädigung:
1.278,23 EUR
b) Invaliditätsentschädigung bis:
3.834,69 EUR
c) Bergungskostenentschädigung bis:
--d) Unfallkrankenhaustagegeld:
2,56 EUR
e) mit Genesungsgeld (1. – 10. Tag) :
(täglich)
mit Genesungsgeld (11. – 20.Tag) :
(täglich)
mit Genesungsgeld (21. – 100. Tag) :
(täglich)
Träger: Beamtenbund Gesamtleistung
1.022,58 EUR
2.300,81 EUR
3.067,75 EUR
6.902,44 EUR
511,29 EUR
511,29 EUR
3,83 EUR
6,39 EUR
+ 3,83 EUR
10,22 EUR
+ 1,92 EUR
8,31 EUR
+ 0,96 EUR
7,35 EUR
Die VBE-Mitgliedschaft bietet einen konkurrenzlos umfassenden Versicherungsschutz und das bei konkurrenzlos niedrigen Mitgliedsbeiträgen! Neben den oben aufgeführten Versicherungsleistungen bietet der VBE weitere unverzichtbare
Service-Leistungen:
3. VBE-Berufsrechtsschutz
Ganz plötzlich treten sie ein, die Fälle, in denen man als Lehrer/in auf einen Rechtsbeistand und Rechtsschutz angewiesen
ist. Der plötzliche Dienstunfall, das jahrelang überhöht bezahlte Monatsgehalt, das völlig unerwartet aberkannte zweite
Staatsexamen im Referendariat wegen eines an angeblichen Fehlverhaltens, die nie für möglich gehaltene Verleumdung
im Dienst und fast alle anderen Rechtsschutzfälle sind für die Betroffenen absolut unerwartet eingetreten. VBE-Mitglieder
können in diesen schwierigen Situationen ihrer beruflichen Tätigkeit Rechtsschutz beantragen. In unzähligen gerichtlichen
und außergerichtlichen Verfahren vertrat der VBE die Interessen seiner Mitglieder.
4. VBE-Rechtsberatung
Die tägliche Rechtsberatung in den verschiedensten Bereichen dienstlicher Vorgänge ist ein umfassender Bestandteil der
täglichen VBE-Verbandsarbeit.
5. VBE-Lehrerzeitungen
Der VBE informiert seine Mitglieder durch zwei Verbandszeitungen (Bund und Land) stets aktuell und umfassend über
pädagogische, schul- und gewerkschaftspolitische Fragen
VBE-Mitgliedschaft – die kluge Entscheidung
schon im Studium!
Verband Bildung und Erziehung (VBE) – Baden-Württemberg – Panoramastraße 31 – 70174 Stuttgart
2
3
1. Sachanalyse
2. Didaktische und
methodische Reflexionen
und Entscheidungen
2.1 Legitimation des Themas
durch den Bildungsplan
Aus den Leitgedanken zum Kompetenzerwerb
Grundsatz des Fächerverbundes: „Unsere komplexe Welt bedarf über die Fachsystematiken hinaus einer zunehmend ganzheitlichen Betrachtungsweise. In der Schule müssen Lehrkräfte den
Schülerinnen und Schülern verstärkt ein vernetztes
und über die Fächer hinausgehendes Denken vermitteln.“ (Bildungsplan Realschule BW, S. 116)
Ansätze der beteiligten Fächer: „Im Fach Erdkunde besteht das Ziel im Erwerb einer raumbezogenen Handlungskompetenz. An Raumbeispielen
mit regionaler, nationaler, europäischer und weltweiter Dimension werden die Schülerinnen und
Schüler in gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Sicht- und Arbeitsweisen eingeführt.
Sie erhalten dadurch ein ganzheitliches Verständnis von Lebensräumen.“ (Bildungsplan Realschule
BW, S. 116)
Aus II Kompetenzen und Inhalte:
Das Thema „Massentourismus im Mittelmeerraum
am Beispiel Benidorm“ ist im Bildungsplan nicht
explizit ausgewiesen, da dieser keine konkreten
Raumbeispiele ausweist. Die übergeordnete Thematik „Beschäftigung mit dem Tourismus“ ist unter
„II. Kompetenzen und Inhalte“ des EWG-Unterrichts zu finden. Unter den vier Punkten für die
Doppeljahrgangsstufe 5/6 ist es in „3. Wirtschaftliches Handeln im Spannungsverhältnis zwischen
Ökonomie und Ökologie an Beispielen aus
Europa“ verankert. Die Schülerinnen und Schüler
können „... bei der Beschäftigung mit dem Tourismus die Bedeutung des Reisens erklären sowie
beispielhaft wirtschaftliche und ökologische Auswirkungen angeben.“ (Bildungsplan Realschule
BW, S. 121)
Als Standard beziehungsweise Arbeitsbegriffe sind
in diesem Bereich Fremdenverkehr, Massentourismus und Saison durch den Bildungsplan vorgegeben. Die Reihenfolge der einzelnen Inhalte sowie
die Raumbeispiele mit denen der jeweilige Inhalt
erschlossen wird, sind im Bildungsplan nicht vorgegeben. Die Anordnung der Themen von Klasse
5/6 ist daher variabel.
2.2 Einordnung der Stunde in die
Unterrichtseinheit
In den vorangegangenen Wochen habe ich mit den
Schülern dieser Klasse die Themeneinheit „3. Wirt-
4
schaftliches Handeln im Spannungsverhältnis zwischen Ökonomie und Ökologie an Beispielen aus
Europa“ behandelt. Anhand ausgewählter Raumbeispiele wurden einzelne Teilbereiche erarbeitet.
Der aktuellen Thematik „Urlaub am Mittelmeer“
ging die Erarbeitung der Themen „Urlaub an der
Nordsee“, „Urlaub in Nordeuropa“ sowie „Eine
Städtereise am Beispiel Berlins“ voraus. Sämtliche
Themen, die im Zusammenhang mit der Thematik
Europa behandelt wurden, sind an einer mitwachsenden Karte im Klassenzimmer von den Schülern
verortet worden, da topographische Orientierung
nur dann nachhaltig wirksam ist, wenn sich die
Schüler Topographie im handelnden Lernen erschließen.
In der heutigen Stunde wird nun die neue Thematik
des Massentourismus am Mittelmeer eingeführt.
Daran anschließend wird in den folgenden Stunden auf die Auswirkungen des Massentourismus
eingegangen sowie auf den „Sanften Tourismus“.
Abgeschlossen wird die gesamte Thematik in der
Stunde vor den Osterferien mit einem Rollenspiel
zu den verschiedenen Standpunkten des Massentourismus am Mittelmeer.
2.3 Gegenwartsbedeutung
und Zukunftsbedeutung des
Inhalts sowie der Bezug der
Schüler zum Thema
Das Thema „Tourismus“ ist meines Erachtens
nach von dauerhafter Aktualität. Die meisten Schüler fahren jedes Jahr mindestens einmal in den Urlaub und häufig sogar in sogenannte Touristenzentren. Ich denke, dass einige Schüler bereits
am Mittelmeer waren und den Massentourismus
vielleicht schon direkt miterlebt haben. So ist heute
unbestritten, dass die Schüler aus verschiedenen
Perspektiven etwas über die Bedeutung des Reisens erfahren müssen und auch für die damit verbundenen Schwierigkeiten sensibilisiert werden.
Nur wenn die Schüler die Möglichkeit haben sich
mit allen Facetten des Themas zu beschäftigen,
besteht die Chance, dass sie ihr Verhalten entsprechend anpassen.
Eine weitere Zerstörung unseres Planeten ist auch
im Hinblick auf eine nachhaltige Zukunftssicherung
nur noch durch gemeinsame Anstrengungen aller
Menschen aufzuhalten ist. Anders ausgedrückt: für
die Menschheit gibt es nur eine, nämlich die gemeinsame Zukunft.
Die Schlüsselprobleme der Gesellschaft wie hier
zum Beispiel das Umwelt- oder Müllproblem muss
den Schülern verdeutlicht werden, damit diese die
Probleme sehen und die Bereitschaft entwickeln
können etwas daran zu ändern (vgl. Klafki).
2.4 Schwierigkeitsanalyse
Die erste Schwierigkeit der Stunde liegt meiner Ansicht nach in der Phase der Verortung, da der Ort
Benidorm nicht auf der Wandkarte abgedruckt ist.
Es könnte hier sein, dass die Schüler dadurch
Schwierigkeiten haben, die Lage Benidorms zu bestimmen.
Eine weitere Schwierigkeit könnte in der Erarbeitungsphase liegen, da die Schüler sich in relativ
kurzer Zeit mit verschiedenen Medien vertraut machen müssen und sich auf eine Präsentation vorbereiten sollen. Eine Schwierigkeit könnte dabei
sein, dass es den Schülern nicht gelingt die Kernaussage des jeweiligen Mediums zu erkennen und
zu verbalisieren. Bei der Präsentation an der Tafel
besteht auch immer die Gefahr, dass die Schüler
zur Tafel sprechen und man sie daher nur schlecht
versteht.
Ich hätte den Schüler die Medien, die sie am
Wandplakat anbringen sollen zusätzlich auch noch
auf Folie geben können, habe mich aber grundsätzlich dagegen entschieden, weil ich denke,
dass die Schüler sonst mit zu vielen Medien überfordert gewesen wären, bei manchen Medien, wie
zum Beispiel dem Kartenvergleich ist es aber nicht
anders möglich gewesen.
2.5 Geographiedidaktische und
methodische Hintergründe
und Reflexionen und daraus abgeleitete Begründungen für die
Gestaltung des Lernprozesses
Bei der Planung der Stunden habe ich versucht,
die Motivation der Schüler durch verschiedene
Aufgabenstellungen und Sozialformen durchgehend zu erhalten. Die Stunde ist so angelegt, dass
die Schüler zunächst mit einem zeitlichen Bildvergleich konfrontiert werden. Daran werden dann die
Leitfragen der Stunde formuliert. Anschließend erfolgt die Verortung an der Wandkarte. In der darauf
folgenden Erarbeitungsphase werden die Schüler
in Gruppen zwei verschiedene Aspekte des Themas anhand vorgegebener Medien herausarbeiten. Anschließend wird je eine Gruppe ihr Thema in
einer Kurzpräsentation vorstellen.
Da die Konzentration der Schüler relativ schnell
abnimmt, habe ich mir überlegt, die Einstiegsphase kurz zu gestalten und anschließend die
Schüler selbstständig arbeiten zu lassen. Die letzte
Phase ist als Präsentations- und Sicherungsphase
gedacht, in der die Schüler ihre erarbeiteten Ergebnisse präsentieren und sichern können. In der gemeinsamen Abschlussphase werden wir noch
einmal auf das Einstiegsbild zurückkommen und
mit dem neu erworbenen Wissen die zu Beginn
formulierten Leitfragen beantworten.
Einstiegsphase:
Für den Einstieg in das zu erarbeitende Thema,
habe ich mich für ein Folienbild mit einem zeitlichen Bildvergleich entschieden. Dieses Bild werde
ich in Form eines stummen Impulses präsentieren.
Die Schüler werden die Bilder zunächst beschreiben. Anhand dieses Vergleichs wird die Problematisierung des Themas vorgenommen. Bei den
Bildern, die vom selben Ort stammen handelt es
sich jeweils um eine Bodenaufnahme, welche von
einem erhöhten Standpunkt aus aufgenommen ist.
Die beiden Bilder haben neben der Veranschaulichung auch eine Ersatzfunktion, denn durch sie
„wird der Raum zu dem wir etwas erarbeiten direkt
ins Klassenzimmer geholt“.
Bildanalyse:
Die Schüler werden zunächst gemäß ihrem natürlichen Bildverstehen verschiedene Bereiche des
ersten Bildes beschreiben. Dabei werden sie erkennen, dass es sich um eine schwarz-weiß Aufnahme handelt, dass das Bild 1960 aufgenommen
wurde und dass der Strand nahezu menschenleer
ist. Die Schüler werden diese Tatsachen voraussichtlich so formulieren: „Es ist kein farbiges Bild.“
oder „Es ist ein schwarz-weiß Bild.“, „Das Bild ist
von 1960.“, „Es ist fast niemand am Strand“. Eventuell werden die Schüler auch feststellen, dass im
Vordergrund des Bildes nur sehr vereinzelt Häuser
beziehungsweise Hochhäuser entlang des Küstenabschnitts zu sehen sind und sich im Hintergrund
des Bildes Berge befinden. Dies würden die Schüler dann folgendermaßen formulieren: „ Ich sehe
nur wenig Hochhäuser“, „Hinten sehe ich Berge“.
Falls die Schüler diese beiden Aussagen nicht machen, werde ich bewusst keine Impulse dazu
geben, weil ich denke, dass diese beiden Dinge
den Schülern dann auffallen werden wenn das
zweite Bild aufgedeckt wird.
Nachdem die Schüler das erste Bild beschrieben
haben, werde ich das zweite Bild zeigen. Dieses
Bild ist für die Schüler sicherlich zugänglicher als
das erste, da es eine aktuelle Situation zeigt, wie
sie einige Schüler vielleicht schon selbst einmal erlebt haben. Die Schüler werden auch hier wieder
gemäß ihres natürlichen Bildverständnisses das
Bild beschreiben. Dabei sind folgende Schüleräußerungen zu erwarten: „Der Strand ist überfüllt.“,
„Man sieht viele Hochhäuser.“, „Die Hochhäuser
sind wahrscheinlich Hotels.“, „Das Bild ist von
2006“, „Das Bild ist an der gleichen Stelle aufgenommen wie das obere Bild.“. Falls die Schüler
dies nicht von sich aus sagen werde ich ihnen mit
folgenden Impulsen weiterhelfen: „Es gibt etwas,
was auf beiden Bildern gleich ist.“ Spätestens
5
dann werden die Schüler feststellen, dass diese
beiden Bilder an derselben Stelle aufgenommen
wurden. Diese Erkenntnis führt dann unmittelbar
zur Formulierung der Leitfragen: Wo sind die beiden Bilder aufgenommen worden? Wie kam es zu
den Veränderungen? Was hat sich überhaupt alles
verändert?
Schülern wiederholen. Da die Sicherung der Verortung an dieser Stelle zu viel Zeit in Anspruch
nehmen würde, bekommen die Schüler dies als
Hausaufgabe. Sie bekommen eine stumme Karte,
in der die Rasterelemente (E, P, Benidorm und Mittelmeer) als Platzhalter in der Karte vorgegeben
sind.
Die Leitfragen werden dann an der Tafel formuliert.
Dadurch ist allen Schülern klar, dass wir zur Beantwortung der Fragen noch weitere Informationen
benötigen. Die erste Information, welche die Schüler von mir erhalten, ist der Ort der Aufnahme. Ich
werde den Schülern sagen, dass beide Bilder in
Benidorm aufgenommen wurden. Da die Schüler
nicht wissen können wo Benidorm liegt, werden
sie dies als nächstes in Partnerarbeit im Atlas
nachschlagen.
Für den Aufbau eines Orientierungsrasters ist es
bei der Verortung wichtig, dass auch Nachbarstaaten miteinbezogen werden. Die Schüler sollen diese dann zu Hause eintragen und zusätzlich eine
schriftliche Beschreibung der Lage anfertigen (Arbeitsblatt siehe Anhang). Die Beschreibung der Lage
ist für die Verankerung der topographischen Bezugssysteme im Langzeitgedächtnis sehr wichtig.
Ich habe mich bewusst für diesen Einstieg entschieden, da ich denke, dass mit diesen Bildern
die Problematik des Themas klar wird und dass sie
dadurch neugierig werden, mehr über dieses
Thema zu erfahren. Des Weiteren handelt es sich,
zumindest bei dem zweiten Bild um eine Aufnahme aus der Lebenswelt vieler Schüler, so dass
sie auch persönliche Erfahrungen in das Unterrichtsgespräch einzubringen können.
Verortung:
Nachdem die Schüler im Atlas nachgeschaut
haben wo Benidorm liegt, wird anschließend die
Verortung an der Wandkarte mithilfe von TOP-its
stattfinden. Dabei müssen die Schüler nun die Atlaskarte auf die Wandkarte übertragen um auch
hier Benidorm ungefähr einordnen zu können. Das
Problem an dieser Stelle wird sein, dass Benidorm
nicht explizit auf der Wandkarte steht. Dies könnte
die Schüler verunsichern, da wir sonst meistens
nur Städte verortet haben, die auch auf der Wandkarte zu finden waren. Wenn die Verortung dadurch
für die Schüler ein Problem darstellt werde ich
ihnen mit Impulsen weiterhelfen „Orientiert euch
einfach an der nächstgrößeren Stadt (Alicante).“.
Alicante ist deshalb auch als TOP-it vorhanden.
Die Verortung an der Wandkarte ist den Schülern
bekannt und wurde bei allen anderen Räumen, die
wir bisher behandelt haben genauso durchgeführt.
Neben der Visualisierung mit TOP-its müssen die
Schüler an der Karte die Lage auch immer verbalisieren. Dies wurde mit den Schülern zwar schon
häufig geübt, Einige tun sich trotzdem sehr schwer
damit.
Da durch die Verbalisierung der Lage bereits bekannte Raster reaktiviert werden und dadurch der
neue Inhalt einfacher in das bestehende Bezugssystem eingeordnet werden kann, lege ich auf die
Verbalisierung der Lagebeziehungen großen Wert.
Ich lasse diese auch immer von verschiedenen
6
Erarbeitungsphase:
Im Anschluss an die Verortung findet die Erarbeitungsphase statt. In dieser Phase erarbeiten die
Schüler in gemischt-arbeitsteiligen Gruppen die
zwei verschiedenen Aspekte (entstandene Veränderungen und Ursachen für die Veränderungen)
der Thematik. Es werden dazu neun Gruppen mit
jeweils drei und einmal vier Schülern gebildet. Da
die Schüler öfters in Gruppen arbeiten, gibt es bereits bestehende Gruppen. Um zu verhindern, dass
immer dieselben Schüler miteinander arbeiten,
wird nach jeden Ferien eine neue Einteilung der
Gruppen vorgenommen.
Jede Gruppe bekommt nun ihr Arbeitsmaterial.
Dieses ist so gestaltet, dass jedes Thema in drei
Aspekte untergliedert ist, so dass jeder Schüler
sich mit einem Aspekt vertieft auseinander setzen
kann und diesen dann auch präsentieren kann. Bei
der Tabelle, in der das Einkommen den Kosten
einer Flugreise gegenübergestellt ist, habe ich
mich bewusst dazu entschieden die Beträge auch
in D-Mark hinzuschreiben, da es in dieser Zeit
(1960) die aktuelle Währung war. Da die heutigen
Sechstklässler aber keinen Bezug zur D-Mark
haben, habe ich die entsprechenden Beträge in
Euro umgewandelt.
Den Schülern stehen zur Erarbeitung mehrere
fachspezifische (Klimadiagramme und thematische Karten) und fächerübergreifende Medien
(Diagramme und Tabellen) zur Verfügung. Ich habe
mich dafür entschieden, weil ich denke, dass die
selbstständige Auseinandersetzung mit fachspezifischen Medien einen unverzichtbaren Teil im
Erdkundeunterricht darstellt. Ich hätte die Aspekte
auch mit Texten erarbeiten können, habe mich hier
aber bewusst für die Medien entschieden. Um die
selbstständige Erarbeitung der Schüler nicht zu
steuern, habe ich ihnen die Medien bewusst ohne
zusätzliche Erklärungstexte gegeben. Die Themen
der Gruppen sind alle mehrfach belegt. Dies hat
zwei Gründe: zum Einen würde die Präsentation
von neun Gruppen viel zu viel Zeit in Anspruch
nehmen und zum Anderen hätte sich das Thema
gar nicht in neun verschiedene Aspekte aufteilen
lassen ohne dass die Schüler das Gesamtthema
aus den Augen verlieren.
Alle Gruppenmitglieder bekommen ein Arbeitsblatt
(siehe Anhang), auf dem eine kurze Beschreibung
des Begriffs Massentourismus zu finden ist. Die
Materialien der einzelnen Unterthemen (siehe Anhang) sind pro Gruppe natürlich nur einmal vorhanden. Ich habe bei der Planung der Stunde aus
folgenden Gründen bewusst darauf verzichtet den
Begriff „Massentourismus“ explizit zu erklären.
Zum Einen denke ich, dass dieser Begriff weitgehend selbsterklärend ist und dass er den Schülern
auch weitgehend bekannt ist. Des Weiteren wäre
eine umfassende Definition sowieso erst möglich,
wenn auch die Auswirkungen des Massentourismus behandelt worden sind, da diese ebenfalls ein
Bestandteil der Definition sind. Ich werde daher auf
den Begriff direkt erst in der nächsten Stunde eingehen wenn ich mit den Schülern die Auswirkungen erarbeitet habe.
Eine andere Möglichkeit wäre die Erarbeitung in
Einzel- oder Partnerarbeit durchzuführen. Ich habe
mich aber bewusst für Gruppenarbeit entschieden,
da die gesamte Atmosphäre dadurch etwas aufgelockert wird und jeder Schüler sein individuelles
Wissen einbringen kann. Auf diese Weise können
die Schüler auch voneinander profitieren und sich
bei auftretenden Problemen auch gegenseitig zu
helfen. Des Weiteren haben die Schüler in der
Gruppenarbeit die Möglichkeit die einzelnen Arbeitsschritte zu verteilen und sich dadurch intensiver mit ihrem jeweiligen Aspekt zu beschäftigen.
Die Schüler bekommen für die Erarbeitung zunächst 10 Minuten Zeit, falls ich jedoch merke,
dass dies nicht ausreicht, werde ich den Schülern
nachträglich noch etwas Zeit (3-5 Minuten) dazugeben.
Präsentation/Sicherungsphase:
Nach der Erarbeitung erfolgt die Phase der Präsentation beziehungsweise der Sicherung. Es werden per Losverfahren zwei Gruppen bestimmt die
nun ihr erarbeitetes Thema mit einer Kurzpräsentation vorstellen. Die jeweils doppelt belegten Gruppen können selbstverständlich ergänzen. Für diese
Kurzpräsentationen stehen den Schülern mehrere
verschiedene Medien (Bilder, Diagramme, Tabellen) zur Verfügung. Manche Medien müssen am
Tageslichtprojektor präsentiert werden, dass man
sie auch von hinten gut erkennen kann. Die meisten Medien können jedoch direkt am Wandplakat
präsentiert werden. Beim Lesen der Diagramme,
müssen die Schüler über eine Lesekompetenz verfügen, das heißt, sie müssen in der Lage sein die
dargestellten Informationen zu entnehmen, zu verarbeiten und zu versprachlichen. Diese fachspezifische Methodenkompetenz durchzieht die gesamte Sekundarstufe I im Sinne eines Spiralcurriculums. Dabei wird in Klasse 5/6 erwartet, dass die
Schüler Klimadiagramme ablesen und vergleichen
können (komparative Kompetenz). Bei Diagrammen und Tabellen werden ebenfalls das Ablesen
sowie das Vergleichen von einschichtigen Informationen erwartet (es wurden hier nur die für die
Stunde relevanten Methoden dargestellt). Genau
wie die Methodenkompetenz durchzieht auch die
Präsentationskompetenz im Sinne eines Spiralcurriculums mit Progression durch alle Stufen der Realschule. Dabei sollen die Schüler in Klasse 5/6
Kurzpräsentationen an der Wandkarte sowie das
Präsentieren von Ergebnissen aus einer Gruppenarbeitsphase beherrschen. Während den Präsentationen vervollständigen die Schüler schrittweise
das mitwachsende Wandplakat an der Tafel.
Ich hätte die Präsentation auch direkt auf der Tafel
als Tafelbild machen können, habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Der Vorteil des
Wandplakates besteht darin, dass es im Klassenzimmer aufgehängt werden kann und die Inhalte
somit über einen längeren Zeitraum präsent sind.
Ein weiterer Grund ist, dass das Thema ja noch
nicht vollständig erarbeitet ist. Durch das bestehende Wandplakat kann dann in der nächsten
Stunde direkt mit den Auswirkungen des Massentourismus daran angeknüpft werden.
Für die Sicherung der Präsentationsinhalte werden
die Schüler von mir ein Arbeitsblatt (siehe Anhang)
bekommen, auf dem sie die wesentlichen Inhalte
sichern können. Dabei lege ich wert darauf, dass
die Schüler dieses Blatt nicht während der Präsentation sondern immer im Anschluss daran ausfüllen, weil ich sonst befürchte, dass die Konzentration und der Geräuschpegel darunter leiden. Die
Schüler haben danach auch noch die Möglichkeit
Fragen an die jeweilige Gruppe zu stellen. Ich
denke aus zwei Gründen, dass die Sicherung
neuer Erkenntnisse einen unverzichtbaren Teil des
Unterrichts darstellt. Zum Einen haben die Schüler
alle dieselbe Basis wovon sie lernen können und
zum Anderen ist es vor allem für schwächere
Schüler die Chance, den Inhalt strukturiert dargestellt zu haben. Am Ende dieser Phase bekommen
die Schüler ein Blatt, auf dem alle Medien abgebildet sind, welche die Schüler bei ihren Präsentationen verwendet haben. Diese sollen sie dann als
Hausaufgabe ausschneiden und ihr Sicherungsblatt dadurch vervollständigen. Durch das zuordnen der Bilder in das gesamte Schema schauen
die Schüler noch einmal alle Medien an und wiederholen dadurch auch gleichzeitig das in der
Stunde Erarbeitete.
7
Ausstiegsphase:
2. Methodische Kompetenzen:
Um den roten Faden der Stunde zu verdeutlichen,
komme ich in der gemeinsamen Ausstiegsphase
wieder auf die Einstiegsfolie mit dem Bildvergleich
zurück. Das Bild stellt hier also auch die didaktische Klammer der Stunde dar. Die Leitfragen, die
wir zu Beginn gestellt haben werden nun mit dem
neu Erworbenen Wissen, im Sinne des indikatorischen Bildverständnisses beantwortet. Die Beantwortung der Fragen stellt zugleich eine
Wiederholung und Zusammenfassung der Stunde
dar. Der gemeinsame Ausstieg aus der Stunde ist
ein ebenso wichtiger Bestandteil wie der gemeinsame Einstieg, denn hier kommen die Schüler
noch einmal zur Ruhe und alle beenden die Stunde
miteinander.
Die Schülerinnen und Schüler üben und vertiefen
ihre methodischen Fähigkeiten indem sie
• Bilder beschreiben und anschließend mit neu Erworbenem Wissen interpretieren.
• Informationen aus kontinuierlichen und nichtkontinuierlichen Texten erarbeiten und verbalisieren.
• mit Top-its einen Raum an der Wandkarte verorten.
• Kurzpräsentationen erstellen und die dazu notwendigen Kompetenzen trainieren.
• Visualisierungstechniken bei der Präsentation
anwenden.
3. Kompetenzerwerb/
Lernziele
Kernziel der Stunde:
Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in die Veränderungen und Ursachen im Mittelmeerraum, die durch den Massentourismus
entstanden sind. Kompetenzen werden jeweils
über eine Doppeljahrgangsstufe hinweg geschult.
In der von mir geplanten Unterrichtsstunde werden
die unten aufgeführten Kompetenzen gefördert.
Die Teilziele sind Ziele, die für die Unterrichtsstunde den Lernfortschritt in Richtung der zu schulenden Kompetenzen verdeutlichen.
1. Fachlich - inhaltliche Teilziele:
Die Schülerinnen und Schüler können
• die Lage Benidorm auf der Weltkarte verorten
und verbalisieren.
• mindestens zwei Veränderungen nennen, die im
Mittelmeerraum zwischen 1960 und 2006 eingetreten sind.
• mindestens zwei Ursachen nennen, die zu den
Veränderungen im Mittelmeerraum geführt haben.
• den Begriff Massentourismus kurz erklären.
8
3. Sozial-kommunikative Kompetenz:
Die Schülerinnen und Schüler
• planen gemeinsam in einer Gruppen einen kurzen Arbeitsprozess und führen diesen durch.
• stellen ihre Ergebnisse in Form einer kurzen
Gruppenpräsentation dar.
4. Personale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler
• entwickeln ihre Persönlichkeit indem sie etwas
ordentlich darstellen und präsentieren.
• entwickeln ihr Verantwortungsbewusstsein weiter, indem sie in der Gruppe eine Aufgabe übernehmen.
4. Literatur
Hieber U. und Lenz T.: TOP-its an der Wandkarte!
In: geographie heute 246/2006. S. 2-8
Geiger Dr. M. (u.a.): Terra Erdkunde 6, Realschule
Baden-Württemberg. Stuttgart 1994
Geiger Dr. M. (u.a.): TERRA EWG 2 Erdkunde Wirtschaftskunde Gemeinschaftskunde, Realschule
Baden-Württemberg Gotha 2004
Langbein A. (u.a.): Trio 1 Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde, Realschule BadenWürttemberg. Braunschweig 2004
9
Erarbeitung I
Erarbeitung II
Präsentation/
Sicherung
Abschluss
10 Min.
5 Min.
15 Min.
10 Min.
5 Min.
7.40-7.50
7.50-7.55
7.55-8.10
8.10-8.20
8.20-8.25
Einstieg/
Problematisierung
Zeitplan Phase
Uhrzeit
5. Verlaufsplan
Schüler beschreiben nochmal die Bilder aus der
Einstiegsphase, dabei wird das Erarbeitete noch
einmal wiederholt.
Schüler beider Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse an
der Tafel und erstellen dabei ein mitwachsendes Wandplakat; Schüler bekommen ein Arbeitsblatt auf dem sie
die wesentlichen Begriffe eintragen.
Lehrer teilt die Klasse in zwei Gruppen ein, diese
erarbeiten in Gruppenarbeit folgende Aspekte: Die
Veränderungen, die in der Zeit von 1960-2006
eingetroffen sind und die Ursachen für diese
Veränderungen.
Schüler verorten Benidorm sowie weitere Rasterelemente
mit TOP-IT`s an der Wandkarte.
Lehrer erzählt eine Geschichte von einer Reise nach
Benidorm und legt nacheinander zwei Bilder auf den
Tageslichtprojektor auf. Schüler beschreiben die Bilder,
erkennen, dass es sich um denselben Ort handelt
(Bildvergleich) und stellen Fragen zu den Bildern.
Lehrer-Schüler-Interaktion
Unterrichtsgespräch
Schülerpräsentation
Gruppenarbeit
Unterrichtsgespräch
Unterrichtsgespräch
Sozialform
OHP
AB, Wandplakat
AB, Tabellen,
Diagramme, Bilder
Wandkarte
OHP, Tafel
Medien
Anhang
Seite 1
Seite 2
Massentourismus am Mittelmeer
Gruppe 1: Die Veränderungen am Mittelmeer
Aus vielen kleinen Dörfern sind inzwischen internationale
Reiseziele geworden. Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze und Sportanlagen verlaufen entlang der Strände.
Dort, wo viele Urlauber zusammenkommen, spricht man von
Massentourismus.
Was hat sich tatsächlich alles verändert?
Lest euch die einzelnen Aufgaben genau durch und teilt
euch so auf, dass jeder der Gruppe eine Aufgabe übernimmt. Bereitet euch auf eine kurze Präsentation vor, in der
jeder den Teil präsentiert mit dem er sich beschäftigt hat.
Einer von euch sollte bei der Präsentation zusätzlich kurz
den Begriff Massentourismus erklären.
Seite 3
Seite 4
10
Seite 5
Seite 6
Massentourismus am Mittelmeer
Gruppe 2: Die Ursachen für die Veränderungen
Aus vielen kleinen Dörfern sind inzwischen internationale
Reiseziele geworden. Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze und Sportanlagen verlaufen entlang der Stände. Dort,
wo viele Urlauber zusammenkommen, spricht man von
Massentourismus.
Warum kam es zu diesen Veränderungen?
Lest euch die einzelnen Aufgaben genau durch und teilt
euch so auf, dass jeder der Gruppe eine Aufgabe übernimmt. Bereitet euch auf eine kurze Präsentation vor, in der
jeder den Teil präsentiert mit dem er sich beschäftigt hat.
Seite 7
Seite 8
11
Mitgliederwerbeaktion
Studierende
werben
Studierende
Ich habe das unten aufgeführte Neumitglied geworben:
bitte in Druckbuchstaben:
Vorname der Werberin/
des Werbers
Nachname
Diese Beitrittserklärung nur
einsenden an:
VBE-Landesgeschäftsstelle
Heilbronner Straße 41
70191 Stuttgart
PLZ Ort
Straße
Datum
Unterschrift
Unser Dankeschön:
für jedes neu geworbene studentische Mitglied, erhält jede(r)
Werber(in) einen Bonuspunkt im Wert von ca. 5 Euro!
Durch den Deutschen Beamtenbund/Tarifunion (dbb). Diese Bonuspunkte können Sie sammeln und gleich oder am Jahresende beim dbb gegen entsprechende Prämien einlösen.
VBE-Beitrittserklärung
Ich erkläre meinen Beitritt zum Verband Bildung und Erziehung (VBE)
Landesverband Baden-Württemberg, Heilbronner Straße 41, 70191 Stuttgart
Mein Beitritt erfolgt zum 1. ________________________________ 201___
VBE-Studentengruppe: Hochschulort ________________________________ Hochschulart: _____________________________________
Vorname: ______________________________________________ Nachname: _________________________________________________
Geboren am: ___________________________________________ in __________________________________________________________
Heimatanschrift:
PLZ: _____________ Wohnort: ________________________________________________________________________
Straße: _______________________________________________________ Telefon: _______________________________
Semesteranschrift: PLZ: ______________ Wohnort: _______________________________________________________________________
Straße: ________________________________________________________ Telefon: ______________________________
E-mail-Adresse: ______________________________________________________________________________________
Termin 1. Staatsexamen: Sommersemester _______________________________ Wintersemester _______________________________
Ich bin im __________ Semester
Studiengang:
Grundschule
Hauptschule
Realschule
Sonderschule
Gymnasium
Berufl. Schule
Diplom
____________
Der Versand der VBE-Lehrerzeitung soll erfolgen an die
Heimatanschrift
Semesteranschrift
Während des Studiums bin ich als Mitglied des VBE beitragsfrei. Meine Beitragspflicht beginnt erst mit Beginn des Referendariats. Auch mit Beginn der Beitragspflicht bietet der VBE die niedrigsten Mitgliedsbeiträge bei gleichzeitig konkurrenzloser Serviceleistung. Ich bin damit einverstanden, dass mich der VBE-Wirtschaftsservice über seine Angebote und Leistungen sowie das dbb-Vorsorgewerk informiert.
Ort __________________________________ Datum __________________ Unterschrift __________________________________________
Beim VBE sind Studierende beitragsfrei – bei vollen Service-Leistungen!
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