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Ärztekammer empfiehlt vorsichtigen Umgang Portal zu

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MEDIEN
MOBILFUNK
Ärztekammer empfiehlt vorsichtigen Umgang
öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden empfohlen.
Die Begründung dafür ist, dass
die Auswirkungen von Mobilfunk
auf die menschliche Gesundheit
weiterhin kontrovers diskutiert werden: „Belastbare und somit verwertbare Forschungsergebnisse konnten bisher keinen
eindeutigen Zusammenhang zwischen verschiedenen Erkrankungen und
elektromagnetischen Feldern nachweisen, doch
konnten auch Gefahren
für die menschliche Gesundheit dort noch nicht
ausgeschlossen werden,
wo bisher kein eindeutiger Wirkmechanismus
Möglichst wenig und kurz sollten Mobilfunktelefone
festgestellt werden kann.“
benutzt werden.
Auch zur Langzeitwirsichtlich der Gesundheit von Kin- kung und der Auswirkung auf
dern, Jugendlichen und Eltern, Mo- Schwangere, Föten und Kinder gebe
bilfunktelefone und Laptops mög- es immer noch Forschungsdefizite.
Vor dem Hintergrund vieler polichst wenig und kurz zu benutzen.
Die Geräte sollten immer wieder sitiver Auswirkungen auf Arbeitsmal abgeschaltet werden. Ferner plätze, Kommunikation, Lebenssollten Handys möglichst nicht in qualität und auch die medizinische
kleinen abgeschirmten Einheiten, Versorgung (Beispiel Notfallmediwie dem Auto oder öffentlichen zin) befürwortet die LandesärzteVerkehrsmitteln, benutzt werden, kammer dennoch einen vorurteilsdenn wegen der Abschirmung müss- freien Umgang mit der Diskussion
ten Mobilfunktelefone dort mit ma- über die Probleme elektromagnetiximaler Energieleistung arbeiten, scher Felder; die Ängste der Menum auf Empfang zu bleiben. Nicht schen seien ernstzunehmen. Die
nur aus diesem Grund wird die Ein- Empfehlung online unter www.aerz
führung von handyfreien Zonen in tekammer-bw.de abrufbar.
EB
Foto: Fotolia/slasnyi
Die Landesärztekammer BadenWürttemberg hat ihre Empfehlungen zu „Mobilfunk und Gesundheit“ aktualisiert. Die Experten des
Ausschusses „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer empfehlen darin unter anderem hin-
ARBEITSSCHUTZ
Portal zu Nanomaterialien
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat ein Arbeitsschutzportal zu Nanomaterialien veröffentlicht. Das nach eigenen Angaben weltweit erste interaktive
Portal zum Arbeitsschutz beim
Umgang mit Nanomaterialien richtet sich sowohl an Präventionsfachleute als auch an Beschäftigte
ohne Fachkenntnisse in der Nanotechnologie.
Zur Qualifizierung von Beschäftigten sollen auf dem Portal drei
E-Learning-„Nanorama“-Lernmodule entstehen. Derzeit steht mit dem
„Nanorama Bau“ das erste Modul
kostenfrei zur Verfügung (http://
nano.dguv.de/nanorama/bgbau). Es
informiert über die Verwendung
von und über den Umgang mit Nanomaterialien in der Bauwirtschaft
und wurde in enger Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft
der Bauwirtschaft erstellt. Geplant
sind analoge Angebote für Chemie
sowie für Holz und Metall.
EB
Deutsches Ärzteblatt | Jg. 111 | Heft 42 | 17. Oktober 2014
A 1817
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Bildung
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