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Information zur Pressekonferenz - Land Oberösterreich

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INFORMATION
zur Pressekonferenz
mit
Bundesminister Sebastian Kurz
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Dr. Michael Linhart
Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten im
Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
Bürgermeister MMag. Klaus Luger
Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier
am 17. Oktober 2014
zum Thema
Besuch der in Österreich akkreditierten
Botschafter in Oberösterreich
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Besuch der in Österreich akkreditierten Botschafter in
Oberösterreich
Die Exkursion der in Wien akkreditierten Botschafter führt in diesem Jahr nach
Oberösterreich. Rund 70 Botschafterinnen und Botschafter aus Ländern von Australien,
Brasilien, Chile und Deutschland über Lettland und Malaysia bis Tadschikistan, Ukraine,
Venezuela und Zypern und von allen fünf Kontinenten nehmen daran teil. Am
Besuchsprogramm stehen eine Führung durch das Neue Musiktheater, eine
Oberösterreich-Präsentation, eine Stadtrundfahrt und das Ars Electronica Center.
Ziel ist es, die Stärken und Angebote in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Sport,
Kultur und Wissenschaft noch deutlicher ins Bewusstsein der internationalen
Öffentlichkeit zu rücken.
„Der Beitritt zur Europäischen Union und die EU-Osterweiterung waren ein
Wachstumsmotor
für
Oberösterreich.
Gerade
von
der
grenzüberschreitende
Kooperation mit Tschechien konnte Oberösterreich besonders profitieren“, so
Bundesminister Sebastian Kurz.
„60
Prozent
der
oberösterreichischen Bruttowertschöpfung
werden
im
Export
erwirtschaftet, jeder zweite Arbeitsplatz im Land hängt direkt oder indirekt an den
Exporterfolgen heimischer Unternehmen. Für einen kleinen Wirtschaftsraum wie
Oberösterreich
sind
Internationalität
und
Weltoffenheit
daher
entscheidende
Wohlstandsgaranten“, betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.
„Internationale Kontakte
und
Verbindungen
sind
in
einer
globalisierten
Welt
unverzichtbar. Die Stadt Linz pflegt mit 19 Partnerstädten internationale Kontakte.
Sowohl in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultureller als auch touristischer Hinsicht
ist es unerlässlich, durch einen aktiven Austausch seine Horizonte zu erweitern. Linz
beheimatet hinter Wien die umsatzstärksten Betriebe Österreichs. 62 dieser
Unternehmen sind in Linz angesiedelt. Das zeigt für mich, dass internationaler Weitblick
für einen Wirtschaftsmotor von enormer Bedeutung ist“, so Bürgermeister MMag.
Klaus Luger.
Pressekonferenz am 17. Oktober 2014
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Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier, Kultur- und Tourismusreferent der Stadt
Linz, betont angesichts des Botschafterbesuchs: „Städte-Tourismus und AnsiedlungsEntscheidungen fußen heute immer stärker auf Image, Weltoffenheit, Lebensqualität
und
Erlebnischarakter
einer
Stadt.
Im
internationalen
Wettbewerb
der
Wirtschaftsstandorte und Reisedestinationen muss das Linzer Stadtmarketing daher
entsprechend forciert werden. Daher freue ich mich über die heutige Botschafter-Tour
sehr! Immerhin sind die internationalen Staatenvertreter in Österreich wichtige
Multiplikatoren für Standortimage und Tourismusqualität. Insbesondere das Ars
Electronica Center und das neue Musiktheater, welche heute von den Botschafterinnen
und Botschaftern besucht werden, stehen für diese Modernität, Toleranz und
Weltoffenheit – Markenprägungen, die als Sinnbild für Linz in alle Welt hinaus wirken
sollen.“
Internationale Aktivitäten des Landes Oberösterreich
Oberösterreich
pflegt
als
führendes
Export-,
Industrie-,
Innovations-
und
Technologieland Österreichs im Rahmen einer verstärkten regionalen Außenpolitik
seit Jahren intensive Beziehungen zu seinen Nachbarn und Partnern in aller Welt.
Wesentliche Gründe dafür sind die exportorientierte, innovative Wirtschaft, seine
technologische Spitzenstellung, etc..
Entsprechend den neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts hat Oberösterreich
im
Rahmen
seiner
Außenbeziehungen
begonnen,
strategische
Kooperationsnetzwerke zu begründen, in denen die Interessen des Landes
Oberösterreich mit anderen Regionen durch konkrete Projekte und Initiativen gebündelt
werden, wie beispielsweise in den Bereichen der erneuerbaren Energie, der
gentechnikfreien Zonen oder der Allianz energieintensiver Regionen. Dadurch ist
Oberösterreich in einem europäischen bzw. globalen Netzwerk mit den führenden
Technologie- und Wirtschaftsregionen der Welt sowie den Zukunfts- und
Wachstumsmärkten
des
21.
Jahrhunderts
verbunden.
Neben
multiregionalen
Kooperation pflegt Oberösterreich aber auch seit Jahren seine Beziehungen zu seinen
unmittelbaren Nachbarn, dem Freistaat Bayern und dem Kreis Südböhmen sowie
wirtschaftliche Kooperationen mit den wichtigsten Exportmärkten unseres Landes wie
Baden-Württemberg oder Hessen.
Pressekonferenz am 17. Oktober 2014
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Die internationalen Aktivitäten des Landes verfolgen vor allem folgende Ziele:
Aktives Standort- und Tourismusmarketing für den Standort Oberösterreich – die
„Marke“ Oberösterreich internationaler machen
Türöffner für die Exportwirtschaft auf alten und neuen Absatzmärkten
Ausbau
der
Stärken
Oberösterreichs
durch
Know
how-Austausch
und
Zusammenarbeit in definierten Bereichen mit anderen Regionen
Positionierung der oö. Interessen bei EU-Institutionen
Vorantreiben der regionalen europäischen Integration
Weiterer Ausbau der Aktivitäten regionsübergreifender Netzwerke
Imagestärkung Oberösterreichs als moderne, weltoffene Wirtschafts-, Kultur- und
Tourismusregion
Regionale Zusammenarbeit als Instrument der Integration
Regionale Partnerschaften sind ein wichtiges Instrument zum Vorantreiben der
europäischen Integration. Das vereinte Europa wird für die Menschen erst durch
konkrete, grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Leben erfüllt. Enge Kontakte
bestehen vor allem zu den Nachbarregionen Bayern und Südböhmen sowie zu
Südtirol.
Zahlreiche Aktivitäten mit Südböhmen im Gedenkjahr
Die seit dem Jahr 1987 bestehende enge Zusammenarbeit mit Südböhmen wurde mit
weiteren Kooperationsvereinbarungen in den Jahren 1992 und 2001 ständig
intensiviert. Zum Gedenken an „25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs“ findet am
11. Dezember
2014
eine
große
Gedenkveranstaltung
im
oberösterreich-
südböhmischen Grenzraum statt. Geplant sind u.a. die Friedenslichtübergabe an den
Südböhmischen Kreishauptmann, die bereits 11. Konferenz der Regierungschefs OÖ –
Südböhmen, eine gemeinsame Sitzung der beiden Landesregierungen, sowie ein
Festakt.
Nach der grenzüberschreitenden Landesausstellung 2013 „Alte Spuren – Neue Wege“
im Vorjahr gibt es im Gedenkjahr 2014 nach vielen Veranstaltungen gemeinsam mit den
Pressekonferenz am 17. Oktober 2014
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tschechischen Nachbarn noch zwei größere Kulturprojekte: in Bad Leonfelden
beleuchtet die Ausstellung „Könige des Böhmerwalds“, die Aktivitäten der Kurierund
Widerstandskämpfer
am
Eisernen
Vorhang
und
anlässlich
des
grenzüberschreitenden Gedenktages werden ab 11. Dezember in Freistadt und Bad
Leonfelden Künstlerinnen und Künstler aus Oberösterreich und Tschechien Arbeiten
zum Thema „Grenze im Kalten Krieg“ zeigen.
Netzwerk der „Power-Regionen“
Die Konferenz der Regierungschefs der „Power-Regionen“ ist ein im Jahr 2002
gegründetes Forum, das mittlerweile sieben Regionen (Länder, Bundesstaaten und
Provinzen) umfasst, die vier Kontinente umspannen und in dem über Perspektiven und
Strategien für eine nachhaltige Welt unter dem Leitthema „Politik für Generationen“
beraten wird. Die Mitglieder der Konferenz sind Bayern (Deutschland), Georgia (USA),
Oberösterreich (Österreich), Québec (Kanada), São Paulo (Brasilien), Shandong
(China) und Westkap (Südafrika). Diese Regionen sind gemeinsam Heimat für 172
Millionen Menschen und repräsentieren ein BIP von rund 3.600 Milliarden US-Dollar.
Die 7. Konferenz der Regierungschefs fand auf Einladung des Bundesstaates Georgia
vom 2.-3. Juni 2014 in Atlanta statt und beschäftigte sich mit den Themen
„Sportgroßveranstaltungen als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung“ und „Globale
Veränderungen im Bereich der logistischen Versorgungsketten“.
Lobbying auf EU-Ebene
Auf EU-Ebene wird die verstärkte Vernetzung mit anderen Regionen Europas
fortgesetzt, um durch gemeinsames politischen Lobbying, etwa über den Ausschuss der
Regionen oder bei der EU-Kommission, die Interessen der Regionen durchzusetzen.
2003 hat Oberösterreich gemeinsam mit der Toskana das europäische Netzwerk
gentechnikfreier Regionen gegründet, das seither ständig wächst. Im Juni ist mit dem
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deutschen Bundesland Niedersachsen bereits die 60. Region zu diesem Netzwerk
gestoßen.
Die Plenartagungen des Ausschusses der Regionen (AdR) werden regelmäßig dazu
genutzt, um im persönlichen Kontakt mit Vertreterinnen und Vertretern der EUKommission oberösterreichische Anliegen mit noch mehr Nachdruck zu verfolgen.
750 Mitglieder im Netzwerk „Oberösterreich International“
Unter dem Motto „Weltoffenheit leben“ und „Wissen vernetzen“ wurde im März 2007
das Netzwerk „Oberösterreich International – Upper Austrians abroad“ zur
Vernetzung von Auslands-Oberösterreicher/innen ins Leben gerufen. Damit sollen die
Erfahrungen und Kontakte der Auslands-Oberösterreicher/innen genutzt werden, um
den internationalen Stellenwert Oberösterreichs weiter zu steigern. Die Homepage
www.ooe-international.at informiert sämtliche Landsleute in der Welt regelmäßig über
Aktuelles aus ihrem Bundesland, präsentiert die Netzwerkpartner und bietet die
Möglichkeit, ebenfalls Teil dieses Netzwerks zu werden. Das Netzwerk hat mittlerweile
750 Mitglieder in 95 Ländern auf allen Kontinenten. Die „TOP 5“ Länder sind:
Deutschland (170), USA (81), Schweiz (59), Großbritannien (38) und Belgien (34).
Pressekonferenz am 17. Oktober 2014
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Pressekonferenz am 17. Oktober 2014
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