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INFO
Ausgabe 3/2014
Blatt
Einladung Landeshubertusfeier
P.b.b. Bgld. Landesjagdverband, Johann Permayer-Str. 2a, 7000 Eisenstadt, GZ 02Z030809 M
Der Fischotter
im Burgenland
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Der Fischotter im Burgenland
19. Jagdhornbläsertreffen in Antau
Kollektivunfallversicherung für Treiber
7
10
.......................................
16
...................................
20
.....................................
24
............................................................
28
...........................................................
33
Schießveranstaltungen 2014
Bgld. Jagdhundeprüfungsverein
Aus den Bezirken
..................................
..................................
Die Geschäftsstelle berichtet
Werkstatt Natur – News
3
......................................................
Impressum
Eigentümer, Herausgeber und Medieninhaber
Burgenländischer Landesjagdverband (BLJV), 7000 Eisenstadt, Johann Permayer-Straße 2a
Telefon 02682/66878, Fax 02682/66878-15, E-Mail: info@bljv.at, Homepage: www.bljv.at
Impressum
Redaktion und Bearbeitung
Verbandskanzlei des BLJV, Geschäftsstellenleiter Dipl.-Ing. Andreas Duscher
Nach dem Mediengesetz für den Inhalt verantwortlich
Landesjägermeister Dipl.-Ing. Peter Prieler
Für die Beiträge, die mit Namen gezeichnet sind, trägt der Autor die Verantwortung.
Anzeigenkontakt
Margareta Kadanka, Telefon 07416/504-591, E-Mail: kadanka@muttenthaler.com
Produktion
Druckservice Muttenthaler GmbH, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen
Telefon 07416/504-0*, E-Mail: ds@muttenthaler.com
Druckerei
EUROPRINT, 7423 Pinkafeld
Redaktionsschluss
Info-Blatt 4/2014:
15. November 2014
Nächster Erscheinungstermin:
Anfang Dezember
Editorial
Hier geht es nicht nur um wunderbare
Jagderlebnisse, sondern auch um hervorragendes Wildbret, dass viele Jagdgesellschaften nach dem Schnepfenstrich
gemeinsam genießen.
Werte Weidkameradinnen
und Weidkameraden!
Die Zeit der Herbstjagden ist gekommen
und als echte Weidmänner sind wir gefordert, vor den Jagden auch die Bestände auf ihre Bejagbarkeit zu prüfen. Nach
einem sehr schlechten Vorjahr beim Niederwild, lassen die Frühjahrs- und Spätsommerzählungen heuer wieder eine erfolgreiche Ernte erwarten. Mittlerweile
gehört es wohl zur Selbstverständlichkeit, Hasenzählungen vorzunehmen und
danach mögliche Jagden auszurichten.
Wir reden nicht nur von nachhaltiger
Nutzung, wir handeln auch so.
Natürlich aber müssen alle, die an Niederwildjagden teilnehmen wollen, auch
mit der Flinte ausreichend geübt haben.
Speziell für jene Weidkameraden, die
nicht so oft die Möglichkeit zur Jagdausübung haben, ist das Schusstraining quasi
ein Muss. Die Handhabung der Waffe
wird geschult, die Sicherheit, die immer
im Vordergrund steht, erhöht und auch
die Treffsicherheit gewährleistet. Dies
ist eine Selbstverständlichkeit für weidgerechte Jäger. Gemeinsam zu jagen,
Ernte zu halten, ist etwas Wunderbares.
Hier zählt nicht, was der Einzelne erlegt
hat, sondern wie gut die gesamte Ernte
nach einem Jahr Hege ausgefallen ist.
Viele Themen in der Jagd beschäftigen
uns derzeit und erfordern das gemeinsame
Vorgehen aller Jagdverbände Österreichs.
Dazu gehört natürlich der geordnete,
mittelfristige Umstieg auf bleifreie Büchsenmunition, wo nicht nur die Munitionsindustrie gefordert ist, sondern auch wir
Jägerinnen und Jäger, damit wir unsere
eigenen Erfahrungen mit bleifreier Büchsenmunition sammeln, so wie wir früher
unsere „persönliche“ Büchsenmunition
ausgesucht haben.
Auch die Jagd auf die Waldschnepfe steht
wieder im Fokus der EU und wir haben
in Österreich die Aufgabe, die Jagd auf
diese faszinierende Wildart zu erhalten.
Beim heurigen Rotwildsymposium der
deutschen Wildtierstiftung kam auch die
Frage nach der Trophäenjagd im Sinne
von Trophäenkult zur Sprache. Dabei
müssen wir unter anderem auch die Winterfütterung hinterfragen: dient sie zum
Wohle des Wildes oder dem Erreichen
von erhöhten Wildbeständen und starken
Trophäen? Dabei müssen wir ehrlich sein
und unser Tun im Sinne einer nachhaltigen Jagd überprüfen, denn hier beginnt
bereits die Weidgerechtigkeit.
Wir wollen ein großes Projekt zur Rückkehr des Habichtskauzes unterstützen.
Aber nicht wie in anderen Bundesländern durch Aussetzen, nein, wir wollen
unser Land auf mögliche Habitate prüfen
und eine natürliche Wiedereinwanderung
unterstützen. Mäuse und Spitzmäuse bilden zu allen Jahreszeiten die Nahrungsgrundlage für diese interessante Eulenart, wobei Wühlmäuse eine besonders
dominierende Rolle spielen. Unter der
Vogelbeute, die meist unter 10 Prozent
ausmacht, befinden sich vor allem Drosseln, Tauben und Krähen.
Jetzt können wir uns freuen, da bei vielen
Wirten in Gasthäusern und Restaurants
wieder frisches einheimisches Wildbret
kredenzt wird, und wir können deren
Kochkünste im Rahmen der WildbretWochen genießen. Aber auch bei uns zu
Hause kommt sehr oft heimisches und
meist selbsterlegtes Wildbret in vielfältiger Form auf den Tisch. Vor allem auch
unsere Freunde und Verwandten schätzen
diese Einladungen zum Wildessen. Lasst
auch eure Freunde an eurer Freude bei
der Jagdausübung und dem Jagderfolg
teilhaben.
Für die Herbstjagden wünsche ich euch
einen guten Anblick und ein kräftiges
Weidmannsheil.
Mit Energie für Jagd und Wild in eine
weidgerechte Zukunft
Euer Landesjägermeister
Dipl.-Ing. Peter PRIELER e. h.
landeshubertusfeier
xxxxxxxxxxx
xxxxxxxxx
Einladung zur
LANDESHUBERTUSFEIER 2014,
dem Erntedankfest der Jägerschaft,
am Samstag, 8. November 2014,
im Schloss Kohfidisch
PROGRAMM
ab 16:30 Uhr: Musikalische Einstimmung
im Schlosshof durch die Jagdhornbläser des Jagdclub Südburgenland
17:00 Uhr:
Hubertusmesse im Schlosshof
mit anschließender Segnung der Jagdstrecke,
zelebriert von Dechant Mag. Damian Prus und Mag. Stefan Raimann
Musikalische Gestaltung durch die Jagdhornbläser
des Jagdclub Südburgenland
anschließend
Festakt:
Grußworte durch Landesjägermeister Dipl.-Ing. Peter Prieler
Festansprachen
Für das leibliche Wohl ist mit Getränken und Wildbret aus heimischen Revieren gesorgt.
GESTALTUNG
Bezirksgeschäftsstelle Oberwart in Zusammenarbeit mit dem Jagdclub Südburgenland
Die Veranstaltung findet bei Schlechtwetter in den Räumen des Schlosses statt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
2
der fischotter im burgenland
Der Fischotter
im Burgenland
Als Wappentier des Österreichischen
Naturschutzbundes ist der Fischotter
bekannt. Nun sorgt diese streng geschützte Wildart bei Teichbesitzern,
aber auch bei Naturschützern für
Aufregung. Seitens der Landesregierung wurde ein „Fischotter-Ombudsmann“ bestellt, um die Situation näher zu beleuchten und Lösungsansätze zu suchen. Der Ombudsmann
Dr. Andreas Kranz berichtet über
die Situation des Otters im Burgenland und seine Aufgabe:
Der possierliche Fischjäger ist ins Gerede gekommen. Lange fristete er im
Südburgenland ein weitgehend unbeachtetes Dasein. In den letzten zehn
Jahren hat er sich nach Norden ausgebreitet und kommt nun – laut Kartierung vom Herbst 2013 – praktisch wieder auf ganzer Landesfläche vor.
Der Fischotter ist an sich sehr unauffällig, kaum jemand bekommt ihn zu
Gesicht und im schneearmen Burgenland sind auch Spuren selten zu finden.
Nur an den typischen Losungen voller
Gräten und Schuppen, die er mitunter
gerne unter Brücken deponiert, lässt
sich seine Anwesenheit einfach und
zweifelsfrei feststellen.
Fassen wir daher einmal jene Punkte
zusammen, die aus fachlicher Sicht unbestritten sind:
4 Der Fischotter steht an der Spitze der
Nahrungskette und ernährt sich primär von Fischen; Krebse und Frösche spielen in manchen Jahreszeiten eine gesteigerte Rolle.
4 Der Fischotter ist territorial: Erwachsene Männchen bzw. Weibchen dulden keine anderen Individuen des
gleichen Geschlechts im Revier.
4 Das Revier eines Weibchens erstreckt
sich über gut 10 km Flusslauf samt
Zuflüssen, Männchenreviere sind
zwei bis drei mal so groß wie die
der Weibchen.
Losung Fischotter mit Krebsinhalt
4 Die Nachwuchsrate ist sehr gering:
Weibchen bekommen ein bis zwei
Junge und die sind dann ein ganzes
Jahr vom Muttertier abhängig.
4 Der tägliche Nahrungsbedarf liegt
bei 10 % des Körpergewichtes eines
Otters also bei 0,5-1 kg/Tag, säugende Weibchen benötigen deutlich
mehr Nahrung.
4 Fischotter stehen mit ihren Beutetieren in einer engen Wechselbeziehung: der Räuber kann die Bestände der Beute beeinflussen und umgekehrt beeinflussen auch die Beutetierbestände den Fischotter.
Verbreitung des Fischotters in Österreich inkl. Jahreszahl der Kartierung
Das ist für sich genommen schon ganz
erstaunlich, wenn man sich vergegenwärtigt, welche Gewässer er demnach,
zumindest gelegentlich, auch frequentiert: ausgeräumte, begradigte Bäche in
intensiv genutzter agrarischer Kulturlandschaft. Daneben lebt er auch im
Neusiedler See und in Flüssen wie der
Lafnitz, einem über weite Strecken trügerisch schönen Gewässer, aber dazu
später.
Ins Gerede gekommen ist der Fischotter
aber wegen schwindender Fischbestände: Hier braut sich der Generalverdacht
zusammen, der Otter sei für das Fehlen
der Fische verantwortlich.
Eine Schuldzuweisung ist einfach, Beweise hingegen sind nicht so einfach
zu führen. Wir haben es mit komplexen
Ökosystemen zu tun. Es gibt eine Vielzahl von Wechselwirkungen und leider
viele unbekannte Faktoren.
4 Diese Wechselbeziehungen sind nicht
statisch, sondern dynamisch veränderlich und es ist nicht immer leicht
erkennbar, wer wen gerade beeinflusst oder begrenzt.
4 Die Fischbestände sind einer Vielzahl von Faktoren ausgesetzt, die
ihren Bestand beeinflussen können:
Fischfresser, Nahrungsangebot, Lebensraum, Umweltgifte, etc.
4 Der Fischotterbestand wird heute im
Gegensatz zu früher fast ausschließlich über das Nahrungsangebot gesteuert; allenfalls könnten noch Verluste im Straßenverkehr einen Ein3
der fischotter im burgenland
fluss haben. Der anpassungsfähige
Wassermarder scheint in seiner Verbreitung heute durch den Lebensraum im Burgenland nicht wesentlich begrenzt zu werden, und für den
Otter relevante Umweltgifte sind
ebenfalls nicht mehr wirksam.
Stark vereinfacht kann man also sagen,
dass der Otterbestand den Bestand an
verfügbaren Beutetieren, Fischen, Amphibien und Krebsen wiederspiegelt,
der Fischbestand im Land wird hingegen durch eine Vielzahl von Faktoren
beeinflusst, die zumindest schlaglichtartig noch näher beleuchtet werden
müssen: Grundsätzlich ist zwischen den
Fischen in den Fließgewässern sowie
den künstlichen Stillgewässern zu unterscheiden, aber beide stehen dem Otter
zur Verfügung, es sei denn, die Teiche
sind otterdicht eingezäunt. Um nicht zu
ausführlich zu werden, betrachten wir
nun nur die Fische im Fließgewässer.
Wodurch werden sie in Art und Menge beschränkt? Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll aber doch die Breite der Einflussfaktoren verdeutlichen:
4 Fischbesatz
4 Prädation durch Raubfische,
die andere Fische fressen
4 Prädation durch Vögel wie Kormoran und Reiher
4 Natürliches Lebensraumpotential
(Gewässergröße, Fischregion etc.)
4 Aktuelle Lebensraummodifikation
durch Begradigung, Restwasserstrecken etc.
4 Krankheiten und Parasiten
4 Umweltgifte
Der Otter frisst nun jene Fische die
vorhanden sind und die er auch erbeuten kann. Sein Bestand wird also
maßgeblich durch das Angebot an Fischen in Teichen und Schottergruben
beeinflusst, denn diese werden oft zum
Zwecke erhöhter Angelfreuden entsprechend gut besetzt.
Will man den Otterbestand im Land
nachhaltig begrenzen, so muss man dieses Nahrungsangebot in den Teichen für
den Otter unerreichbar machen, sprich
einzäunen. Darauf zielt ein gegenwärtiges Förderprogramm des Landes ab:
es ist eine Maßnahme des Naturschutzes,
um den Otterbestand nachhaltig zu limitieren und so die Fischbestände der
Fließgewässer von künstlich überhöhten Otterdichten zu bewahren. Diese
Maßnahme wirkt mittel- und langfristig, ist effektiv und zweckmäßig.
Der Einfluss des Fischotters auf den
Fischbestand in einem Teich oder Fließgewässerabschnitt kann nun sehr unter-
4 Prädation durch den Fischotter
4 Prädation durch den Menschen
(Angler)
4 Nahrungsangebot
4 Konkurrenz zwischen den Fischarten
4 Laichbedingungen
Der Unterlauf der Pinka
4
schiedlich sein. In jedem Fall wird der
tatsächliche Einfluss auch durch die
Erwartungshaltung des Bewirtschafters,
der Angler oder Teichwirt überlagert.
Bleiben wir bei den Fließgewässern
und veranschaulichen uns zwei konträre Situationen: Im Unterlauf der Pinka
werden jährlich an einer Stelle im Revier 400 kg Forellen, 300 kg Karpfen,
200 kg Zander und 100 kg Hechte ausgelassen – alle in fangfähigen Größen,
im Wert von über 8.000 Euro. Dazu
kommt die Pacht in der Höhe von über
3.000 Euro. Dem gegenüber stehen
Einnahmen durch Jahreskarten von
4.500 Euro, vor einem Jahr waren es
noch 7.500 Euro. Das Ziel der Bewirtschaftung ist aber kein finanzielles
Geschäft, sondern Freude am Angeln;
das Hobby kostet dort also einiges; die
Freude daran wird aber durch drastisch
sinkende Fangerfolge wesentlich getrübt. Der Fischotter wird sich hier
bedienen. Die eingesetzten Fische kennen den Lebensraum nicht, haben vermutlich noch nie Bekanntschaft mit
einem Otter gemacht und sind eine
entsprechend leichte Beute.
Das andere Beispiel, die Lafnitz in einem naturbelassenen Abschnitt des
Mittellaufes: Besatz findet seit Jahren
praktisch keiner mehr statt. Die Fisch-
Ein Abschnitt der Lafnitz im Mittellauf
bestände nehmen ab, sind bereits deutlich unter 50 kg/ha, einem kritischen
Wert für Fischökologen. Fischotter
jagen hier noch, fressen aber primär
Schneider und andere fischereilich unbedeutende Fische, die selten größer
als 10 cm sind.
Die Situation ist bei beiden Beispielen,
Pinka und Lafnitz, höchst unbefriedigend. Das Beispiel von der Pinka zeigt,
dass sich etwas in den Köpfen der
Bewirtschafter ändern muss, ansonsten werfen sie ihr gutes Geld nur beim
Fenster hinaus. Das Beispiel der Lafnitz ist beunruhigend, ja beängstigend:
Was läuft hier falsch und wie lange
schon? Wie großräumig müssen wir das
System betrachten? Wieso helfen uns
nicht die unzähligen Fischbestandserhebungen, die Misere zu erfassen? Was
könnte hier helfen?
Wir neigen gerne zu einfachen, plakativen Erklärungen und so schieben wir
heute dem Fischotter den „Schwarzen
Peter“ zu. Es passt so schön mit der
Ausbreitung und dem Wiedererstarken
der Bestände zusammen. Er trägt sicher
seinen Anteil am Rückgang der Fischbestände bei, aber wie sehr provozieren wir Menschen die Schäden durch
unzweckmäßigen Besatz in Fließge-
wässern, durch Fischteiche, die dem
Otter einen vollen Tisch bieten?
Der Mensch ist sicherlich Teil des Problems und auch Teil der Lösung: Wir
müssen unser Handeln kritisch hinterfragen und uns auf die Suche nach den
vielfältigen Gründen der Fischrückgänge machen. Das ist nicht zuletzt auch
für den langfristigen Erhalt der Otter
unerlässlich, ihr Wohlergehen ist an
jenes der Fische gekoppelt!
Die Landesregierung nimmt das Problem ernst und geht es von mehreren
Seiten an:
4 Förderung der Zäunung von Teichen
aller Art, um dem Otter den künstlich gedeckten Tisch zu entziehen
4 Installierung einer Anlaufstelle (Ombudsmann) für alle Fragen zum und
rund um den Fischotter
4 Ursachenforschung, derzeit am Beispiel der Lafnitz
4 Monitoring der Fischbestände und
des Fischotters
Zum Monitoring gehört auch die Erfassung und Analyse aller tot aufgefundenen Otter. Hier ist die tatkräftige
Mithilfe der Jagdausübungsberechtigten gefragt: Bitte melden Sie allfällige
5
der fischotter im burgenland
tote Otter unverzüglich dem Ombudsmann und stellen Sie die Kadaver samt
Balg für Untersuchungen zur Verfügung. Das Totfundmonitoring ist ein
Puzzle zum besseren Verständnis der
Bestandsentwicklung von Fischotter
und Fischbeständen.
Der Ombudsmann berät bei der fachgerechten Einzäunung von Teichen und
wickelt die Förderung fachlich ab, er
informiert umfassend über den Fischotter, auch im Kontext fischereilicher
Bewirtschaftung und er nimmt tote
Otter für die Analysen entgegen.
Kontakt zum Ombudsmann:
Dr. Andreas Kranz, Tel.: 0664/252 20 17, E-Mail: andreas.kranz@aon.at
Aujeszky’sche Krankheit –
Verantwortungsvoller Umgang
aller Hundeführer bei Herbstdrückjagden
unerlässlich!
Die Zeit der Herbstdrückjagden auf Schwarzwild ist wieder die Zeit für verstärkten Hundeeinsatz. Durch die vermehrte
Bewegung und den „Stress“ durch Treiber und Hunde kommt es zur „Aktivierung“ des Aujeszky-Virus bei den Wildschweinen. Ein vermehrtes Vorkommen/Ausscheiden des Herpesvirus im Blut oder über Schleimhäute ist möglich.
Dies sollte vor allem bei der Jagd mit Hunden berücksichtigt werden und eine Aufnahme von Organen bzw. Schweiß
durch den Hund ist zu verhindern. Bei Nichteinhaltung droht der qualvolle Tod des vierbeinigen Jagdgehilfen!
Schutzmaßnahmen
So schützen Sie Ihren Jagdhund:
4 Kein „Genossen machen“ mit Organen vom Schwarzwild!
4 Kein intensiver Kontakt zu Ein- und Ausschusswunden!
4 Anschneiden von Schwarzwild verhindern!
4 Kontakt zu Aufbrüchen oder zu Schwarzwildstrecken hat zu unterbleiben!
4 Nur den nötigsten Kontakt zu lebenden und erlegten Schweinen!
4 Der Hund ist am Aufbrechplatz anzuleinen bzw. angeleint abzulegen!
Deutliche Hautrötung und Haarverlust am Ohr durch exzessives Kratzverhalten
Nach derzeitigem Wissensstand ist eine Infektion bei der Nachsuche auf der Schweißfährte möglich, beachtet man die
Überlebensfähigkeit des Virus. Allerdings scheint diese unwahrscheinlich (zumindest wurde bis jetzt kein einziger Fall
diesbezüglich beschrieben), da zur Infektion eine gewisse Virusmenge notwendig ist. Wenn die Schutzmaßnahmen
eingehalten werden, ist die AK als „Berufskrankheit“ von Jagdhunden mit hoher Sicherheit zu verhindern.
Symptome beim Hund:
Die Erstsymptome treten in der Regel innerhalb von drei bis fünf Tagen auf, die Krankheit selbst dauert zwischen 16
und 48 Stunden. Plötzlich einsetzendes Kratzverhalten, hohes Fieber, erhöhte Atem- und Pulsfrequenz, verminderte Reaktionsbereitschaft auf äußere Reize und Krampfanfälle sind typische Symptome für die AK beim Hund. Der Juckreiz
führt bis zur Selbstverstümmelung. Erkrankte Hunde versterben meist innerhalb von ein bis zwei Tagen nach Einsetzen
der klinischen Symptome, es gibt keine Therapie.
6
19. burgenländisches jagdhornbläsertreffen
19. Burgenländisches
Jagdhornbläsertreffen
Das Weingut „Pannonia“ der Familie
Migsich in Antau war Austragungsort
des 19. Burgenländischen Jagdhornbläsertreffens. Insgesamt 13 Gruppen
aus dem Burgenland (9), Niederösterreich (3) und Wien (1) folgten der Einladung der für die Organisation verantwortlichen Bläsergruppe „Mattersburg-Rosalia“.
Ein stimmungsvoller Frühschoppen mit
den „Edelhof-Musikanten“ machte den
Beginn der Veranstaltung und versetzte die Gäste in launige Stimmung. Um
14:00 Uhr hießen dann 121 JagdhornbläserInnen mit der Fanfare „Begrüßung“ die zahlreich erschienenen Gäste
eindrucksvoll willkommen. An Ehrengästen konnten der Landesjägermeister des Burgenlandes Dipl.-Ing. Peter
Prieler, der Landesjägermeister von
Wien KR Günther Sallaberger, BJM
Ing. Gregor Prantl und EBJM Ing.
Herbert Kraut begrüßt werden; von der
politischen Seite waren die Landtagsabgeordneten Christian Illedits (SPÖ)
und Mag. Christian Sagartz (ÖVP) sowie der Bürgermeister von Antau ÖkR
Adalbert Endl anwesend. Landeshornmeister Stefan Messenlehner begrüßte
die teilnehmenden Jagdhornbläsergrup-
pen und informierte die Gäste über Entwicklung und Bedeutung der Jagdhörner und deren Einsatzmöglichkeiten.
Nach dem zweiten Stück „Jubiläumsfanfare 60 Jahre BLJV“ folgten die
Grußworte der Ehrengäste.
Danach traten die einzelnen Jagdhornbläsergruppen auf, die jeweils drei bis
vier Musikstücke auf zumeist sehr hohem Niveau darboten. Die Gäste honorierten die musikalischen Leistungen
mit gebührendem Applaus und waren
vom Können der „musizierenden Jäger“
sichtlich beeindruckt. Den würdigen
Abschluss des Jagdhornbläsertreffens
bildete der nochmalige gemeinsame
Auftritt aller Gruppen mit den Stücken
„Burgenländischer Jägermarsch“ und
„Auf Wiedersehen“. Mit einem Weidmannsdank an die Jagdhornbläser und
einem herzlichen Dank an Hausherr
Erich Migsich und seine Familie sowie
allen am Gelingen dieses Treffens Beteiligten, endete der offizielle Teil des
19. Burgenländischen Jagdhornbläsertreffens.
Alle Jagdhornbläsergruppen beim gemeinsamen Anblasen
7
2. jägerball des jagdbezirkes eisenstadt
2. Jägerball
des Jagdbezirkes Eisenstadt
Der diesjährige Jägerball des Jagdbezirkes Eisenstadt fand am 20. September 2014 im Schloss Esterhazy statt.
Nach über 150 Jahren hatte die Jägerschaft die Ehre, den Ball im Haydnsaal
zu veranstalten.
Unter den zahlreichen Ehrengästen konnten Bezirksjägermeister Ing. Richard
Vogl und Bezirksjägermeister-Stellvertreter Thomas Wucsits unter anderem
Landesjägermeister Dipl.-Ing. Peter
Prieler begrüßen, der den Ball auch eröffnete, den Landtagspräsidenten des
Burgenlandes Gerhard Steier, den Landesrat für Land- und Forstwirtschaft
Andreas Liegenfeld, den Bürgermeister
der Freistadt Eisenstadt Mag. Thomas
Steiner, den Direktor des Forst- und
Naturmanagement Esterhazy Dipl.-Ing.
Matthias Grün, die Magistratsdirektorin der Freistadt Eisenstadt Mag. Gerda
Török, den Obmann der Bio-Austria
Burgenland Ing. Walter Zwiletitsch, und
weitere Mitglieder des Ehrenkomitees
sowie weitere Vertreter von Politik und
Wirtschaft.
Bereits beim Betreten des Schlosses
wurden die Ballgäste durch die JHBG
Eisenstadt/Leithaberg unter Hornmeister Attila Asztaller und durch die
JHBG Neusiedlersee unter Hornmeister Helmut Beck standesgemäß begrüßt. Für die musikalische Unterhaltung während des Abends sorgten die
„Vienna Strings“ und um das leibliche
Wohl war „Weingasthof Krail“ bemüht.
Mit tänzerischen Einlagen waren die
„Gardeschnuggen“ aus der Steiermark
mit einigen Vorführungen für Abwechslung zuständig. Durch den Abend führten Gaby Schwarz und Markus Winkler.
Als Mitternachtseinlage wurde eine
Quadrille getanzt, an der sich viele Freiwillige beteiligten. Selbstverständlich
gab es wieder eine Tombola mit vielen
wertvollen Preisen, von Jagdeinladungen bis hin zur Jagdausstattung. Diesmal war Egon Kriebernegg mit einem
Schießkino vertreten, an dem sich
nicht nur die Jägerschaft sondern auch
Nichtjäger versuchten. Der Reinerlös
der Veranstaltung kommt einem karitativen Zweck zugute. Besonderen Dank
gilt den zahlreichen Sponsoren wie der
Baumschule Maly, der Fa. VW Kamper,
RAIKA Burgenland, Fa. ALP JAGD,
Fa. Swarovski und Fa. Kahles, um damit nur einige zu nennen.
Zuletzt noch ein Dank an den „Jägerinnenstammtisch“, der die Herrenspende zur Verfügung stellte und in Vertretung aller Organisatoren des Balles an
Elisabeth Kalab und Helga Prieler.
Anmerkung des
Landesjägermeisters:
Trotz des tollen Abends im Kreise der
Jägerschaft und jagdlichen Freunden
blieb ein Wermutstropfen:
Wie im Vorjahr soll der Reinerlös der
8
2. jägerball des jagdbezirkes eisenstadt
Veranstaltung einem karitativen Projekt
zugutekommen.
Die tollen Tischdekorationen (Hirsch,
bzw. Hase) wurden angekauft und in
mühsamer Kleinarbeit aufwendig dekoriert. Je nach Größe konnten diese
dann im Wert von 35,– bzw. 25,– Euro
von den Ballbesuchern käuflich erworben werden, um so auch zum Erfolg
für das karitative Projekt beizutragen.
Leider musste das Ballkomitee feststellen, dass mehr als die Hälfte der
aufgestellten 85 Stück Tischdekoration
ohne Bezahlung mitgenommen wurde.
Sollte daher jemand irrtümlich nicht
bezahlt haben, so wäre es eine Geste der Ehrlichkeit dem Ballkonto
(IBAN AT04 5100 0900 1307 2902)
eine entsprechende Spende zukommen
zu lassen.
9
die geschäftsstelle berichtet
Die Geschäftsstelle
berichtet
CIC 61. Jahreshauptversammlung in Mailand
Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand unter dem Motto „Jugend,
Jagd und Biodiversität“ Ende April in
Italien statt. Der Schwerpunkt der Versammlung in diesem Jahr war, neben
dem Kampf gegen die Wilderei, vor
allem die Jugendarbeit und die Vermittlung des jagdlichen Wissens an die
jüngeren Generationen. Landesjägermeister Dipl.-Ing. Peter Prieler referierte dabei vor einem interessierten
Publikum über die Aktivitäten des
Bgld. Landesjagdverbandes und konnte die Werkstatt Natur Vertretern aus
über 40 Nationen vorstellen. Das Interesse an der waldpädagogischen Einrichtung des Jagdverbandes war sehr
groß, was sich durch eine lange anschließende Diskussionsrunde und viele
Fragen und persönliche Kontakte nach
dem offiziellen Vortrag äußerte. Der
Leiter der österreichischen CIC-Delegation, Dr. Philip Harmer, gratulierte
Landesjägermeister Dipl.-Ing. Prieler
zu seiner lebhaften und mitreißenden
Präsentation der Werkstatt Natur, die
beispielgebend in Europa sein sollte.
Modellierung zur Lebensraumeignung für Habichtskäuze
im Burgenland
Der Bgld. Landesjagdverband unterstützt das Habichtskauz-Projekt des
Forschungsinstituts für Wildtierkunde
und Ökologie unter der Projektleitung
von Dr. Richard Zink und finanziert für
2014 eine Untersuchung zur Lebensraumeignung im Burgenland.
Der Habichtskauz ist in Österreich vor
etwa 100 Jahren verschwunden und
wird seit dem Jahr 2009 in Niederösterreich und Wien wiederangesiedelt
und wandert zeitgleich aus Süden kommend ins Burgenland wieder ein. Die
nächstgelegenen größeren Vorkommen
befinden sich in Kroatien und Slowenien. Projektleiter Dr. Zink: „Wir gehen davon aus, dass das Burgenland
10
für die seltene und nach dem Jagdrecht
sowie den Vogelschutzrichtlinien der
EU streng geschützten Eule in weiten
Bereichen geeignete Lebensräume bietet.“ Das besondere an der Vogelart:
Sie ist auf Kleinsäuger von der Spitzmaus bis zum Siebenschläfer spezialisiert und erbeutet nur im Ausnahmefall größere Tiere. Landesjägermeister
Dipl.-Ing. Prieler blickt aber schon in
die Zukunft: „Sollte sich zeigen, dass
der Habichtskauz im Burgenland geeignete Lebensräume findet, sind wir
offen für weitere Projekte.“ Mit Spannung werden die ersten Ergebnisse
erwartet, die natürlich im Info-Blatt
veröffentlicht werden.
Projektleiter Dr. Zink und LJM Dipl.-Ing.
Prieler bei der Koordinierungssitzung
Fachgrundlage für die Pflege
von Uferbegleitvegetation,
Feldgehölzen und Rainen,
Begleitgrün an Wegen und
Straßen, Streuobst- und
Kopfbäumen
Unter diesem Arbeitstitel wird auf Initiative des Naturschutzbundes Burgenland, der Abt. 5 Referat Naturschutz
und des Landesumweltanwalts das vorliegende Handbuch gemeinsam mit allen
Abteilungen und Organisationen, die
mit dem Thema „Grün-Pflege“ zu tun
haben, erarbeitet. Es umfasst Informationen, Anregungen und Tipps für
Landesstellen, Gemeinden, Landwirte
und alle, die Pflegemaßnahmen durchführen. Dieses Handbuch soll einen
Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt
in der Kulturlandschaft leisten, und ist
gleichzeitig ein Beispiel für die Zusammenarbeit vielfältiger Interessensgruppen – vom Naturschutz bis zum
Straßenbau. Der Bgld. Landesjagdverband ist durch den Wildbiologen
und Geschäftsstellenleiter Dipl.-Ing.
Andreas Duscher vertreten.
Kooperation mit Kanzlei
Mag. Michael Schuszter
Für Mitglieder des Bgld. Landesjagdverbandes steht in Jagdrechtsangelegenheiten zusätzlich zur telefonischen
Auskunft der Verbandskanzlei ab sofort Anwalt Mag. Michael Schuszter
zur Verfügung. Mag. Schuszter unterstützt die Jäger dabei vor allem bei anstehendem Schriftverkehr in diversen
jagdrechtlichen Angelegenheiten bzw.
die Begleitung und Vertretung in jagdrechtlichen Verfahren.
Mag. Schuszter ist seit 2001 eingetragener Anwalt und betreibt seit 2010
eine eigene Anwaltskanzlei in Eisenstadt. Durch die Kooperation mit Anwältin Dr. Annamaria Brosz aus Ungarn sind auch länderübergreifende
Verfahren möglich.
Die Preise richten sich nach dem Aufwand und können telefonisch beim
Erstkontakt in der Anwaltskanzlei erfragt werden. Für Mitglieder des Bgld.
Landesjagdverbandes besteht eine Vergünstigung.
Die Landesgeschäftsstelle steht aber
natürlich für telefonische Erstauskünfte weiterhin zur Verfügung.
die geschäftsstelle berichtet
Kontaktdaten:
Mag. Michael Schuszter
Ruster Straße 91 Top 2
7000 Eisenstadt
Tel.: 0720/281 300
Fax: 0720/281 300 - 10
E-Mail: office@anwalt-bgld.at
Homepage: www.anwalt-bgld.at
Abg.z.NR Berlakovich besucht
die Landesgeschäftsstelle
Am 14. Juli besuchte Abg.z.NR Niki
Berlakovich die neue Geschäftsstelle
des Bgld. Landesjagdverbandes. Landesjägermeister Dipl.-Ing. Peter Prieler
nutzte die Gelegenheit, um aktuelle
Themen der Jagd und Aktivitäten des
Landesjagdverbandes zu besprechen.
„Die burgenländischen Jägerinnen und
Jäger leisten seit Generationen einen
wertvollen Beitrag für eine gesunde
und artenreiche Tierwelt in Wald und
Flur. Gleichzeitig ist die Jägerschaft
ein wichtiger Partner für die Landwirtschaft und den Tourismus, indem sie
auch für Wildspezialitäten aus der Region sorgt. Der Burgenländische Landesjagdverband ist ein engagierter In-
Abg.z.NR Niki Berlakovich zu Besuch in
der Geschäftsstelle
teressensvertreter, der durch zahlreiche
Aktivitäten die wichtigen und vielfältigen Aufgaben der Jägerschaft präsentiert“, sagt NR Berlakovich anlässlich
des Besuches in Eisenstadt. „Die Jägerschaft benötigt Politiker, die in der nachhaltigen Jagdausübung eine sinnvolle
Nutzung natürlicher Ressourcen erkennen und sich gemeinsam mit den Jagdverbänden für den Lebensraum der
Wildtiere einsetzen und den respektund rücksichtsvollen Umgang anderer
Naturnutzer einfordern“, so Landesjägermeister Dipl.-Ing. Prieler.
Fachübergreifende
Arbeitsgruppe zum
Thema „Jagdrecht-Novelle“
Die Ausübung der Jagd ist dem ständigen Wandel der Zeit unterworfen, die
auch eine Adaptierung in den gesetzlichen Grundlagen notwendig macht.
Ausgehend von der unbefriedigenden
Wildschadenssituation wurde eine fachübergreifende Arbeitsgruppe von LR
Liegenfeld eingesetzt, die sich mit der
Thematik der Novellierung des Jagdgesetzes auseinandersetzen soll. Teilnehmende Parteien sind zum aktuellen
Zeitpunkt die Rechtsabteilung der Landesregierung, die Landwirtschaftskammer und der Bgld. Landesjagdverband.
Digitaler Jagdkataster
Nachdem die Jagdgebietsfeststellung
bereits über das GIS des Landes Burgenland gelaufen ist, wird an der Fer-
tigstellung des Digitalen Jagdkatasters
gearbeitet. Dieser beinhaltet die zentrale Verwaltung der Reviere und der
Mitglieder des Bgld. Landesjagdverbandes. Bis jetzt wurden diese Akten
von den Bezirksverwaltungsbehörden
und dem Jagdverband im jeweiligen
Kompetenzbereich (teilweise doppelt)
geführt. Mit der zentralen Verwaltung
erwarten wir eine deutliche Arbeitserleichterung und Vereinfachung, da
Bescheide und Dokumente zentral abgelegt und entsprechend der Bearbeitungsrechte auch von den zuständigen
Institutionen und Behörden eingesehen
werden können. Die Aufnahme des
Betriebes ist mit Beginn der neuen
Periode geplant.
Židlochovicer Gespräche 2014
Die nunmehr 7. Internationale Jagdtagung der mitteleuropäischen Jagdverbände und Institutionen fand traditionsgemäß am ersten Donnerstag im September im Tschechischen Schloss Židlochovice mit dem diesjährigen Tagungsthema „Warum muss sich die Jagd
vor der Gesellschaft ständig rechtfertigen?“ statt. Der Leiter des Mitteleuropäischen Instituts für Wildtierökologie und Hauptorganisator Dr. Miroslav
Vodnansky begrüßte dabei hochrangige Vertreter der Politik und der teilnehmenden Jagdverbände Deutschlands, Österreichs, Tschechiens und
der Slowakei sowie Vertreter der Jagdpresse.
LJM Dipl.-Ing. Peter Prieler im Kreise einer hochrangigen
Podiumsdiskussion in Židlochovice
11
die geschäftsstelle berichtet
Aufbauend auf einzelne Impulsreferate, wurde die Diskussion von der geschichtlichen Entwicklung der Jagd,
der Veränderung der Gesellschaft, dem
zunehmenden Wertewandel über die
aktuellen Herausforderungen der Jagd
bis hin zur Vermittlung des jagdlichen
Gedankenguts an die Öffentlichkeit
geführt. So ist nicht nur die Gesellschaft einem Wertewandel unterworfen, auch die Jagd unterliegt Veränderungen, die sich unter anderem durch
Individualismus, Technisierung aber
auch Entfremdung kennzeichnen. Die
Jagd steht somit vor der großen Herausforderung ihr Tun zu rechtfertigen
und eine klare Vermittlung des jagdlichen Handelns zu erreichen. Bei der
zunehmenden kritischen Bevölkerung
kann dies nur durch transparente, wissensbasierte und praxisorientierte Fakten ermöglicht werden.
Fast traditionellerweise wurde die Tagung mit einem Vortrag des Schweizer
Publizisten und Philosophen Alexander
Schwab beendet: „Es ist unmöglich und
sinnlos, das Leben zu rechtfertigen. Es
ist möglich und sinnvoll, über das Leben nachzudenken und es zu gestalten.
Das gilt auch für die Jagd.“
Besuch der Familie Underberg
in der Werkstatt Natur
Der mitreißende Vortrag von Landesjägermeister Dipl.-Ing. Peter Prieler bei
der CIC-Generalversammlung veran-
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lasste die Seniorchefs des Hauses Underberg Schnäpse, Herrn Emil und
Frau Christiane Underberg, aus Rheinberg/Deutschland gemeinsam mit Hans
Gellen (Wildmeister), Rainer Wiese
(Revieroberjäger) und Stefan Claeßen
(Jäger) im Juli die Werkstatt Natur zu
besuchen und sich von Landesjägermeister Dipl.-Ing. Prieler und Fö. Ing.
Roman Bunyai das Konzept erklären
zu lassen. Begeistert verbrachten sie
gemeinsam mit LJM Dipl.-Ing. (FH)
Anton Larcher aus Tirol einen Nachmittag in unserer Werkstatt Natur. Beim
anschließenden Abendessen wurden
noch viele Möglichkeiten, eine solche
Einrichtung auch in Deutschland zu
schaffen, besprochen.
Besuch der Familie Underberg in der
Werkstatt Natur
Besuch der Jagdfunktionäre
des Jagdbezirks Murtal
Landesjägermeister Dipl.-Ing. Peter
Prieler und Fö. Ing. Roman Bunyai
empfingen Anfang September insgesamt 64 Personen des Jagdbezirks
Murtal (vormals Knittelfeld und Ju-
denburg) und zeigten ihnen das Angebot und die Möglichkeiten der Werkstatt Natur. Die Zeit an diesem Vormittag verging zu schnell und gestärkt
mit Wildleberkäse und Wildwürsten,
die Jagdkollege und Fleischermeister
Thomas Hatwagner auftischte, ging die
Reise weiter.
Nach einer Schifffahrt von Mörbisch
nach Illmitz erkundete die Gruppe den
Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel von der Kutsche aus. Die Reise
durch diesen einzigartigen Landschaftsteil des Burgenlandes belohnte mit faszinierenden Eindrücken und ausreichenden Wildbeobachtungen. Der Leiter für
Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparkzentrums Neusiedler See Alois Lang
erläuterte noch viele spannende Details
und interessante Fakten über diesen einmaligen Nationalpark. Der Abend klang
bei Jagdleiter KR Hans Tauber in der
Johanneszeche in Illmitz bei Wein und
gutem Essen mit Musik und Gesang
noch bis in die Nacht hinein aus.
Am Sonntag ging es dann ins „Trappenland“ nach Pama, wo der Jagdleiter der
Genossenschaftsjagd, Johann Waldsich,
und der Trappenexperte Mag. Rainer
Raab die Gruppe mit viel Wissenswertem über die Großtrappe versorgte.
Nach ausreichend vielen Beobachtungen des größten heimischen Vogels ging
die Burgenlandexkursion des Jagdbezirkes Murtal mit dem Besuch des
Schlosses Halbturn zu Ende.
Jagdgastkarten
Jagdgastkarten
Die Jagdgastkarten werden über Antragstellung des Jagdausübungsberechtigten (das sind Eigenjagdberechtigte,
Jagdgesellschafter bzw. Zustellungsbevollmächtigte) vom Burgenländischen
Landesjagdverband ausgefolgt. Jagdschutzorgane, Abschussnehmer oder
Jagdgäste können keine Jagdgastkarten beantragen, auch nicht im Auftrag
des Jagdausübungsberechtigten!
Der Jagdausübungsberechtigte kann
diese Jagdgastkarten während der laufenden Jagdperiode (das ist bis zum
31. Jänner 2015) an Jagdgäste, die eine
Jagdkarte eines anderen Bundeslandes
besitzen, ausgeben; weiters auch an
Staatsangehörige eines EU- oder EWRMitgliedstaates, die ihren Hauptwohnsitz ausschließlich im Ausland haben,
wenn sie im Besitze einer gültigen
Jagdkarte eines EU- oder EWR-Mitgliedstaates sind. Wir weisen darauf
hin, dass die Schweiz derzeit weder
EU- noch EWR-Mitgliedstaat ist und
damit an Personen mit dem Hauptwohnsitz in der Schweiz keine Jagdgastkarten ausgefolgt werden dürfen!
Entsprechend § 65 Bgld. Jagdgesetz
besitzen die Jagdgastkarten nur bis 31.
Jänner 2015 ihre Gültigkeit. Eine Mitnahme oder ein Umschreiben der Jagd-
gastkarten für die neue Periode ist
nicht möglich.
Der Jagdausübungsberechtigte hat im
eigenen Interesse bei der Ausgabe der
Jagdgastkarte die Richtigkeit und Gültigkeit des jagdlichen Nachweises (Jagdkarte) des Jagdgastes zu prüfen, da er
sonst bei einem Unfall oder strafrechtlichen Vergehen des Jagdgastes mit belangt werden kann.
Die Antragstellung kann mittels Antragsformular in der Verbandskanzlei, per Post,
Fax oder E-Mail (Fax: 02682/66878-15,
E-Mail: bestellungen@bljv.at) erfolgen.
Die dazu erforderlichen Formulare liegen in der Verbandskanzlei auf bzw.
können von der Homepage des Burgenländischen Landesjagdverbandes
www.bljv.at heruntergeladen werden.
Die Jagdgastkarte hat entweder eine
Gültigkeitsdauer von 24 Stunden ab
dem Zeitpunkt der Ausstellung durch
den Jagdausübungsberechtigten oder
eine Gültigkeitsdauer von einem Monat, gerechnet vom Tag der Ausfolgung an den Jagdgast, und gilt für das
gesamte Burgenland.
Kosten der Jagdgastkarten
im Jagdjahr 2014:
4Jagdgastkarte mit einer Gültigkeitsdauer von 24 Stunden
inkl. Haftpflichtversicherung (€ 2,–) ................................................................
€ 19,25
4Jagdgastkarte mit einer Gültigkeitsdauer von einem Monat
inkl. Haftpflichtversicherung (€ 4,–) ................................................................
€ 37,40
(Der Antrag unterliegt einer einmaligen Eingabengebühr von € 14,30)
Die Jagdgastkarten können gegen Barzahlung im Verbandsbüro abgeholt werden oder werden mit der Post per Nachnahme (Nachnahmegebühr € 5,70)
zugestellt.
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Alfred Thaller von der UNIQA informiert:
Kollektivunfallversicherung für Treiber bei UNIQA
(UNIQA Pol.-Nr.: 2618/000153-4)
Mit der Bezahlung der Burgenländischen Jagdkarte steht Ihnen automatisch ein umfangreicher Versicherungsschutz der UNIQA Burgenland im
Rahmen Ihrer jagdlichen Tätigkeit
zur Verfügung. Darüber hinaus bietet
die UNIQA-Versicherung mehrere
Zusatzpakete an, die diesen Schutz
erweitern und auch auf Dritte ausdehnen. Zu Beginn der Treib- und
Drückjagdsaison möchten wir Sie im
Besonderen auf die Kollektivunfallversicherung für Treiber hinweisen.
Durch die naturräumlichen Gegebenheiten des Burgenlandes, die Artenvielfalt und unterschiedliche Zusammensetzung des Wildbestandes und die
daraus resultierenden Jagdmethoden
erscheint eine generelle „verpflichtende“ Treiberversicherung nicht sinnvoll.
Für Jagdgebiete, in denen verstärkt
Treibjagden durchgeführt werden,
bietet sich mit der Treiberversicherung ein umfassender Versicherungsschutz für alle Beteiligten, unabhängig welche Verkehrsmittel zum Trans-
port eingesetzt werden, an. Es gibt
die Möglichkeit den Versicherungsschutz über einen Tag, fünf Tage, zehn
oder 15 Tage zu beantragen – die
Prämie ist abhängig von der Anzahl der
gewählten Jagdtage und Treiberzahl!
Versicherungsumfang:
Unfälle, welche die versicherten Personen (Treiber) bei ihrer Tätigkeit als Treiber auf Jagdveranstaltungen erleiden.
Versicherungssummen:
4Dauerinvalidität pro Person
(Pol.-Nr.: 2618/000153-4):
€ 25.000,– (max. Leistung
€ 100.000,–)
4Unfalltod: € 10.000,–
Diverse Zusatzleistungen:
4Sofortleistung bei ununterbrochenem Spitalsaufenthalt von elf Tagen
in Höhe von € 1.500,–
4Kosmetische Operationen bis zu
€ 10.000,–
4Rehab-Pauschale 1 % der Summe
für Dauerinvalidität
Die Prämie pro Jagdsaison (inkl. 4 % Versicherungssteuer) beträgt:
Prämie
Jagdtage
1
bis 5
bis 10
bis 15
16
bis 15
€ 41,–
€ 103,–
€ 187,–
€ 249,–
Anzahl Treiber
bis 30
€ 74,–
€ 187,–
€ 332,–
€ 467,–
über 30
€ 110,–
€ 277,–
€ 519,–
€ 727,–
Beantragung bzw.
Abwicklung:
Meldung des gewünschten Versicherungsumfanges (Anzahl der Jagdtage mit Treiberanzahl) durch Jagdleiter, Revierbesitzer bzw. bevollmächtigte Vertreter an:
UNIQA Österreich
Versicherungen AG
Alfred Thaller
Wiener Straße 64/5
7100 Neusiedl/See
Tel.: 02167/8861-31
E-Mail: alfred.thaller@uniqa.at
Ein Zahlschein zur Einzahlung
der Prämie wird umgehend zugeschickt. Der Versicherungsschutz
beginnt mit dem Folgetag der
Einzahlung, frühestens jedoch mit
dem angegebenen Datum der ersten Treibjagd. Der Einzahlungsabschnitt ersetzt die Polizze und
gilt nach Prämieneinzahlung als
Nachweis der abgeschlossenen Versicherung. Dieser Abschnitt ist im
Schadensfall vorzulegen. Die Originalpolizze liegt beim Burgenländischen Landesjagdverband auf.
Anmeldung zur
Kollektivunfallversicherung
für Treiber
Antragsteller:
Pol.Nr. 2618/000153-4
per E-Mail oder Fax an:
UNIQA Österreich Versicherungen AG
z. H. Hr. Alfred Thaller
7100 Neusiedl/See, Wiener Straße 64/5
alfred.thaller@uniqa.at
Fax Nr. 02167/8861-49
Telefonische Auskünfte unter 02167/8861-31 (jeweils Dienstag und Donnerstag zwischen
9.00 und 12.00 Uhr)
Anzahl Treiber
bis 15
bis 30
über 30
Jagdtage
1
bis 5
bis 10
bis 15
1
bis 5
bis 10
bis 15
1
bis 5
bis 10
bis 15
Prämie
EUR 41,-EUR 103,-EUR 187,-EUR 249,-EUR 74,-EUR 187,-EUR 332,-EUR 467,-EUR 110,-EUR 277,-EUR 519,-EUR 727,--
Zutreffendes bitte ankreuzen!
Wir ersuchen um umgehende Zusendung eines Zahlscheines. Der Versicherungsschutz
beginnt mit dem Folgetag der Einzahlung, frühestens jedoch mit dem Datum der ersten
Treibjagd.
Datum
Unterschrift
uniqa informiert
Vorgangsweise bei Schadensmeldungen
durch Mitglieder des Bgld. Landesjagdverbandes
Bei Schadensmeldungen durch die
Jägerschaft ist unbedingt eine Unterzeichnung bzw. Freigabe durch den
Bgld. Landesjagdverband (Landesgeschäftsstelle) infolge Kontrolle der Mitgliedschaft erforderlich.
Schadensmeldeformulare können,
wie bisher beim Betreuer des BLJV,
Herrn Alfred Thaller, unter der Telefonnummer 02167/8861-31 bzw. per
E-Mail: alfred.thaller@uniqa oder über
eine UNIQA-Geschäftsstelle angefordert werden. Jede Schadensmeldung
ist entweder an Herrn Alfred Thaller in
das UNIQA-Büro in 7100 Neusiedl/See,
Wiener Str. 64/5 zu senden oder direkt
an die Geschäftsstelle des BLJV, da-
mit die Prüfung der Mitgliedschaft und
die Unterzeichnung des BLJV erfolgen
kann (Schadensmeldungen werden sodann direkt in das zuständige UNIQAServicezentrum weitergeleitet und von
dort bearbeitet). Erst danach sollte,
wenn notwendig, ein Rechtsanwalt kontaktiert werden!
Wird ein Rechtsanwalt schon vorher,
d. h. ohne Deckungszusage durch
UNIQA aufgesucht, so erfolgt dies auf
eigene Kosten des BLJV-Mitgliedes!
Bitte dies in Zukunft beachten, damit
eine schnellere Schadenserledigung
erfolgen kann.
UNIQA bedankt sich bei der Burgenländischen Jägerschaft für die bisheri-
ge gute Zusammenarbeit und wünscht
für die aufgehenden Herbstjagden ein
unfallfreies Jagen und weiterhin ein
kräftiges Weidmannsheil!
Hinweis:
Bestätigung über die Jagdhaftpflichtversicherung in allen Sprachen bitte unbedingt telefonisch bei
Frau Stahleder (BLJV) unter Tel.
02682/66878-12 oder per E-Mail:
carina.stahleder@bljv.at anfordern.
Die Bestätigung wird umgehend und
kostenlos durch UNIQA zugestellt.
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jagdliches schießen 2014
Jagdliches Schießen 2014 –
Ergebnisse
Bezirksmeisterschaften im jagdlichen Schießen
Ergebnisse der Bewerbe (jeweils die ersten fünf Schützen):
BEZIRK NEUSIEDL/SEE AM 17. MAI 2014
Jagdschützenklasse
1. Ing. Wolfgang Weinseiss
2. HRL Erich Meixner
3. Hans Peter Ritschel
4. HRL Anton Nemeth
5. Werner Nagy
239 Punkte
232 Punkte
231 Punkte
228 Punkte
223 Punkte
Jägerklasse
1. Roland Zeiszer
2. Helmuth Reif
3. Patrick Weiss
4. Werner Drescher
5. Gunther Reif
Jungjägerklasse
1. Stefanie Greger
175 Punkte
219 Punkte
216 Punkte
203 Punkte
200 Punkte
196 Punkte
BEZIRK EISENSTADT AM 1. MAI 2014
1. Wolfgang Lackner
219 Punkte
2. Andreas Ehringer
219 Punkte
3. Rene Eller
217 Punkte
4. Rudolf Neumayer
215 Punkte
5. Martin Stoll
214 Punkte
BEZIRK MATTERSBURG AM 12. APRIL 2014
1. Walid Makhlouf
239 Punkte
2. Norbert Ofenböck
231 Punkte
3. HRL Karl Tschürtz
220 Punkte
4. Ernst Mörz
213 Punkte
5. Christian Penzes
209 Punkte
BEZIRK OBERPULLENDORF AM 10. MAI 2014
1. Ing. Gerald Badisch
211 Punkte
2. Mathias Ehmann
210 Punkte
3. Erwin Schekolin
210 Punkte
4. Georg Harter
200 Punkte
5. Guido Kugler
199 Punkte
BEZIRK GÜSSING AM 12. APRIL 2014
1. Harald Mikolits
209 Punkte
2. Otmar Barmüller
202 Punkte
3. Anton Pieber
201 Punkte
4. Werner Thurner
188 Punkte
5. HRL OFö. Ing. Alexander Thuroczy 185 Punkte
BEZIRK OBERWART AM 31. MAI 2014
Jagdschützenklasse
1. Jürgen Wagner
237 Punkte
2. Ing. Josef Pratscher
220 Punkte
3. Ing. Hans Christian Tripamer
203 Punkte
4. Michael Ehrnhöfer
198 Punkte
5. Hans Peter Neun
194 Punkte
BEZIRK JENNERSDORF AM 10. MAI 2014
Allgemeine Klasse
1. Jürgen Pfeiffer
238 Punkte
2. Bernhard Sampl
231 Punkte
3. Andreas Toth
220 Punkte
4. Franz Toth jun.
216 Punkte
5. Peter Iszovits
216 Punkte
20
Jägerklasse
1. Kevin Rieder
2. Johann Glavanovits
3. Gernot Neun
4. BJM Ing. Klaus Gmeiner
215 Punkte
183 Punkte
182 Punkte
175 Punkte
Seniorenklasse
1. Albert Kohl
2. Franz Buchas
3. Franz Toth sen.
4. BJM Ing. Reinhard Knaus
5. Josef Mehlmauer
201 Punkte
198 Punkte
190 Punkte
187 Punkte
181 Punkte
jagdliches schießen 2014
Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen
Die diesjährige Landesmeisterschaft im
jagdlichen Schießen fand am Sonntag,
den 22. Juni 2014 in Pinkafeld statt. Es
waren Mannschaften aus allen Bezirken vertreten. Folgende Leistungen
wurden dabei erzielt:
Mannschaftsergebnis:
Rang Bezirk
1.
Güssing
2.
Neusiedl am See
3.
Oberpullendorf
4.
Oberwart
5.
Eisenstadt
6.
Mattersburg
7.
Jennersdorf
Keiler Fuchs
223
239
220
235
232
238
220
229
241
238
219
233
229
228
Bock
242
248
244
243
244
242
240
Kugel
704
703
714
692
723
694
697
WT
416
376
364
376
324
320
308
Punkte
1.120
1.079
1.078
1.068
1.047
1.014
1.005
Ergebnis der Einzelwertung:
Rang
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.
32.
33.
34.
35.
36.
37.
38.
39.
40.
Name
Markus Rausch
Michael Traupmann
Stefan Lebitsch
Hans-Peter Ritschel
Jürgen Wagner
Michael Ehrnhöfer
Rene Eller
Ing. Wolfgang Weinseiss
Anton Pieber
Kurt Flasch
Harald Mikolits
Bernhard Schranz
Erich Göschl
Markus Braun
Stefan Fruhstuck
HRL Erich Meixner
Erwin Schekolin
Hubertus Fruhstuck
Ing. Josef Pratscher
Walid Makhlouf
Martin Stoll
Andreas Toth
Daniel Fressner
Norbert Ofenböck
Michael Bauer
HRL Anton Nemeth
Peter Traupmann
Bernhard Sampl
Werner Nagy
Jürgen Pfeiffer
Walter Neubauer
Peter Schön
Walter Geisendorfer
Mag. Georg Martin Dorfer
Josef Peischl
Nikolaus Petz
Dr. Roland Petz
Ing. Hans-Christian Tripamer
Patrick Weiss
Ing. Wolfgang Domini
Ort
Nickelsdorf
Kukmirn
Güssing
Neusiedl am See
Oberwart
Günseck
Guntramsdorf
Neusiedl am See
Neudauberg
Neufeld
Gamischdorf
Lockenhaus
Neusiedl am See
Zurndorf
Unterrabnitz
Zurndorf
Haschendorf
Unterrabnitz
Redlschlag
Draßburg
Neufeld/Leitha
Heiligenkreuz i. L.
Bernstein
Marz
Unterloisdorf
Halbturn
Olbendorf
Neuhaus am Klb.
Wallern
Eltendorf
Oberwart
Potzneusiedl
Forchtenstein
Stegersbach
Ollersdorf
Jennersdorf
Jennersdorf
Pinkafeld
Zurndorf
Wr. Neustadt
Keiler
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Fuchs
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36
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Bock
49
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Kugel
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144
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64
72
76
60
80
56
72
60
64
72
60
64
56
56
64
64
Punkte
245
236
232
231
231
229
225
225
224
223
222
222
221
219
218
217
216
216
215
214
213
210
209
208
206
206
206
204
204
203
203
202
202
202
201
200
197
196
196
196
21
jagdliches schießen 2014
Rang
41.
42.
43.
44.
45.
46.
47.
48.
49.
50.
51.
Name
Christian Penzes
Andreas Hosiner
Hans-Peter Neun
Rudolf Neumayer
Kevin Rieder
Franz Ewald Toth
Stefanie Greger
Dominik Csukovits
Josef Leyrer
Ing. Gerald Badisch
Julius Drauch
Ort
Mattersburg
Stöttera
Oberwart
Purbach
Drumling
Heiligenkreuz i. L.
Podersdorf
Wiesen
Jormannsdorf
Neckenmarkt
Eltendorf
Keiler
48
47
44
49
41
45
44
37
36
46
34
Fuchs
48
46
46
48
47
37
41
30
48
40
26
Bock
50
49
48
47
47
46
50
49
39
40
31
Kugel
146
142
138
144
135
128
135
116
123
126
91
WT
48
52
56
48
56
60
52
68
60
48
76
Punkte
194
194
194
192
191
188
187
184
183
174
167
Österreichisches Jägerschaftsschießen (Bundeschießen)
Das 37. Österreichische Jägerschaftsschießen wurde am 29.
und 30. August 2014 im Schießzentrum des OÖ. Landesjagdverbandes in Viecht (Schrotbewerb) sowie auf der Polizei
Schießstätte in Sattledt (Kugelbewerb) ausgetragen.
Es wurde als Kombinationsbewerb, also jagdliche Büchse
und Jagdparcours, durchgeführt. Alle neun Landesjagdmannschaften nahmen daran teil, wobei sechs Schützen pro Mannschaft zugelassen waren.
Beim Büchsenbewerb musste jeder Schütze fünf Schuss auf
die 3-kreisige Fuchsscheibe – liegend frei – abgeben. Weiters
fünf Schuss auf die 3-kreisige Rehbockscheibe am fixen
Bergstock angestrichen, fünf Schuss auf die 3-kreisige Rotwildscheibe am freistehenden Bergstock und fünf Schuss auf
die 10-kreisige Dachsscheibe sitzend aufgelegt abgeben.
Die Entfernung betrug für alle Büchsenschüsse 100 m.
Beim Schrotbewerb im Jagdparcours musste jeder Schütze
50 Ziele mit anstreichenden, abstreichenden sowie querfliegenden Wurfscheiben bzw. Rollhasen als Einzelziele und
Doubletten beschießen.
Für die 20 Büchsenschüsse betrug das Punktemaximum 200
Punkte; 50 Wurfscheiben (á 4 Punkte) bedeutet auch beim
Schrotschießen ein Maximum von 200 Punkten; die maximale Punkteanzahl, die ein Schütze erreichen konnte, betrug
somit 400. Die maximal erreichbare Punkteanzahl einer
Mannschaft war 2400. Zugelassen waren Jagdwaffen handelsüblicher Bauart, Repetierbüchsen und Einzellader sowie
kombinierte Waffen ab Kaliber .222 Rem.
Die Siegermannschaft stellte Niederösterreich vor Wien und
den Schützen aus Oberösterreich. Vierte wurden die Kärntner
vor den Schützen aus dem Burgenland. Die Plätze sechs bis
neun ergingen an die Steiermark, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.
Die „Mannschaftswertung Kugel“ gewannen die Niederösterreicher, zweite wurden die Oberösterreicher vor den Schützen
aus der Steiermark.
Den Schrotbewerb entschied Wien vor Niederösterreich und
Burgenland für sich. Auf den guten fünften Rang hat sich die
Mannschaft aus Oberösterreich eingereiht.
Den Mannschaftsführer-Wettbewerb entschied Hans Jörg
Bernhardt aus Oberösterreich mit 193 Gesamtpunkten für
sich. Zweiter wurde Gerald Liebmann aus der Steiermark
mit 185 Punkten, den dritten Rang sicherte sich Gerald Redl
aus Salzburg mit 183 Punkten.
Das 38. Österreichische Jägerschaftsschießen 2015 wird in
Salzburg ausgetragen.
22
jagdliches schießen 2014
Die Burgenländische Mannschaft
v.l.n.r.: Landesschießreferent OÖ Hans Payreder, Mannschaftsführer Josef Pratscher, Hans-Peter Ritschel, Jürgen Wagner, Michael
Traupmann, Wolfgang Weinseiss, Walid Makhlouf, Erich Göschl,
LJM OÖ Sepp Brandmayr
Mannschaftswertung „Flinte“
Rang Mannschaft
1.
Wien
2.
Niederösterreich
3.
Burgenland
4.
Kärnten
5.
Oberösterreich
6.
Steiermark
7.
Salzburg
8.
Tirol
9.
Vorarlberg
Gesamtpunkte
1.000
964
924
904
892
856
844
756
696
Mannschaftswertung „Kombination“
Rang Mannschaft
Gesamtpunkte
1.
Niederösterreich
2.068
2.
Wien
2.013
3.
Oberösterreich
1.959
4.
Kärnten
1.955
5.
Burgenland
1.932
6.
Steiermark
1.917
7.
Salzburg
1.902
8.
Tirol
1.777
9.
Vorarlberg
1.743
Mannschaftswertung „Büchse“
Rang Mannschaft
1.
Niederösterreich
2.
Oberösterreich
3.
Steiermark
4.
Salzburg
5.
Kärnten
6.
Vorarlberg
7.
Tirol
8.
Wien
9.
Burgenland
Gesamtpunkte
1.104
1.067
1.061
1.058
1.051
1.047
1.021
1.013
1.008
23
bgld. jagdhundeprüfungsverein
Bgld. Jagdhundeprüfungsverein
Feld- und Wasserprüfung und Vollgebrauchsprüfung
Der Bgld. Jagdhundeprüfungsverein veranstaltete am 6./7. September 2014 eine Vollgebrauchsprüfung und am 7. September
2014 eine Feld- und Wasserprüfung im Bezirk Neusiedl am See.
Die VGP wurde mit Übernachtfährte beim ÖJGV angemeldet. Es wurde frischer Rotwildschweiß aus dem Esterhazy-Tiergarten zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle besten Dank an die Revierleitung.
In den Revieren Gols, Apetlon, Neusiedl und Heeresforste wurde die VGP abgehalten. Hier auch einen besonderen Dank an
Revierförster Michael Heindl der Heeresforste, welcher uns bei der Vorbereitung und Ausführung der Prüfung tatkräftigst
unterstützte. Die Organisation wurde vom Prüfungsleiter der VGP, Bezirksjagdhundereferent Michael Bernthaler sowie von
Leistungsrichter Gerhard Leier hervorragend bewerkstelligt. Auch die Feld- und Wasserprüfung organisierten beide Herren
bestens. Durch das sogenannte Stationsrichten konnten eventuelle Leerläufe vermieden werden.
Von den zehn genannten Hundegespannen traten acht zur Prüfung an. Ein Gespann musste bei gutem Anfang aber leider
bei der Schweißarbeit aufhören, denn es klappte nicht. Vier Gespanne konnten am ersten Tag durchgeprüft werden und
drei am zweiten Tag, wo nur mehr die Feldarbeit zu absolvieren war. Der Sieger der VGP hat mit dieser Prüfung die Anfordernisse zum „Österreichischen Jagdhundeprüfungssieger“ geschafft; hierfür muss man mit drei VGP mindestens
1.200 Punkte erreichen.
Ergebnisse Vollgebrauchsprüfung
Hunderasse
Hundeführer/Eigentümer
Deutsch Kurzhaar
Mf. Franz Glöckl, Göttlesbrunn
Deutsch Drahthaar
Mf. Verena Weikhard, Graz
Deutsch Drahthaar
Thomas Schäfer, Wildungsmauer
Deutsch Drahthaar
Paul Pittnauer, Gols/Gerold Pravits,
Schützen am Gebirge
Deutsch Drahthaar
Dr. Susan Grimminger, Eichgraben
Deutsch Drahthaar
Mf. Johann Dobrovits, Wulkaprodersdorf
Deutsch Langhaar
Heinrich Spitzer, Schranawand
Zwingername des Hundes
Whisky v. Göttlesbrunnerhof
Laura II v. Liether-Moor
Igor v. d. Wulkamündung
Cäsar v. Watzen
Dux Soonwalds
Asta II v. Wulkaboden
Mimi v. d. Haagerleiten
Punkte
404
392
384
390
Preis
1a
1b
1c
2a
386
365
314
2b
3a
3b
Am 7. September 2014 begann in Mönchhof bei gutem Prüfwetter die Feld- und Wasserprüfung. Die gesamte Prüfung wurde in den Revieren Illmitz, Pama, Halbturn, Pamhagen, Podersdorf, Mönchhof, Apetlon und Gols abgehalten. Es waren 23
Hunde gemeldet, 21 traten zur Feld- und Wasserprüfung an und elf Hundegespanne konnten diese Prüfung positiv bestehen.
Je zwei Gespanne haben die Feld- und die Wasserprüfung bestanden. Leider mussten sechs Hunde die Prüfung vorzeitig verlassen (zu langes Entfernen von der Prüfung, Nichtbringen des Wildes, Anschneiden des Wildes etc.).
Das vorgegebene Prüfungsende konnte diesmal leider nicht eingehalten werden und dadurch verzögerte sich die Zeugnis- und
Preisverteilung. Trotzdem harrten fast alle Teilnehmer im Prüfungslokal aus und man saß auch später noch beisammen und
ließ die Prüfungen Revue passieren.
Ergebnisse Feld- und Wasserprüfung
Hunderasse
Deutsch Langhaar
Deutsch Drahthaar
24
Hundeführer/Eigentümer
Nina Baumgartner, Ebreichsdorf
Peter Seidl, Mariasdorf
Zwingername des Hundes
Orta v. WerLacke
Tina v. d. Morgenpirsch
Punkte
309
301
Preis
1a
1b
bgld. jagdhundeprüfungsverein
Hunderasse
Magyar Vizsla
Drahthaar
Deutsch Drahthaar
Hundeführer/Eigentümer
Karin König, Mönchhof
Andreas Händler/Emmerich Händler,
St. Margarethen
Pudelpointer
Günter Wallner, Neufeld a. d. L.
Deutsch Kurzhaar
Mf. Adalbert Baumgartner,
Ebreichsdorf/Robert Zöchling, Trumau
Kleiner Münsterländer Franz Sitzwohl, Jennersdorf
Magyar Vizsla
Christian Berger, Purbach
Kurzhaar
Deutsch Drahthaar
Helfried Weisz, Nickelsdorf
Deutsch Drahthaar
Stefan Wagner, Eisenstadt
Weimaraner Kurzhaar Michaela Daxbeck, Ternitz
Zwingername des Hundes
Topi Fürdöhazi
Punkte
287
Preis
1c
Gisa v. Koglberg
286
2a
Balou v. Holzmanngut
Aiko v. Grallafeld
284
268
2b
2c
Chiwas v. Wilpach
Bodza Makkosvölgyi
241
285
2d
3a
Tinka v. d. Morgenpirsch
Inuk v. Wollsberg
Kandra v. Keltenwall
272
264
223
3b
3c
3d
Zwingername des Hundes
Achilles v. d. Krampelmühle
Xera v. Kettenluss
Punkte
93
80
Preis
1a
1b
Zwingername des Hundes
Nancy v. Schindergraben
Gesa Hunsweimaraner
Punkte
202
170
Preis
3a
3b
Ergebnisse Wasserprüfung
Hunderasse
Hundeführer/Eigentümer
Weimaraner Kurzhaar Thomas Mantl, Neusiedl am See
Deutsch Langhaar
Rene Froschauer, Rudersdorf
Ergebnisse Feldprüfung
Hunderasse
Hundeführer/Eigentümer
Deutsch Drahthaar
Harald Pelzmann, Rohr
Weimaraner Kurzhaar Tanja Gratzl, Unterwart
An dieser Stelle ein Dank an alle Revierinhaber, Revierführer, Leistungsrichter und Anwärter,
denn ohne deren tatkräftige Mitarbeit könnte keine Hundeprüfung abgehalten werden.
Brauchbarkeitsprüfung 2014
Die Brauchbarkeitsprüfung 2014 findet im Bezirk Eisenstadt-Umgebung für die Bezirke Mattersburg und EisenstadtUmgebung am
Sonntag, den 26. Oktober 2014
statt.
Die noch nicht geprüften Hunde haben daher die Gelegenheit, ihre gesetzlich vorgeschriebene jagdliche Brauchbarkeit zu zeigen.
Treffpunkt:
Prüfungsleiter:
Gasthof „Sebastiankeller“, Fam. Landauer-Scheidl, Sebastianstraße 68,
7063 Oggau am Neusiedlersee, 9:00 Uhr (Änderungen vorbehalten)
Ing. Georg OKTABEC, Esterhazysee, Str. 3/Pz. 3, 7061 Trausdorf,
Tel.: 0676/575 00 10, E-Mail: georg.oktabec@aon.at
Nennformulare und neue Prüfungsordnungen können beim Bgld. Landesjagdverband in Eisenstadt angefordert oder von
25
bgld. jagdhundeprüfungsverein
dessen Homepage (www.bljv.at unter Sachgebiete Jagdhundewesen Prüfungsordnung für die Brauchbarkeitsprüfung als PDFDownload Prüfungsordnung und Nennformular) heruntergeladen werden.
Die in Blockschrift ausgefüllten Nennungen sind bis 15. Oktober 2014 an Ing. Georg Oktabec, Esterhazysee, Straße 3/Pz. 3,
7061 Trausdorf zu senden.
Das Nenngeld in Höhe von € 50,– ist vor der Prüfung direkt vor Ort zu entrichten.
Mitzubringen sind:
4vollständig ausgefüllte Ahnentafel (mit ÖHZB-Nr.),
4gültiger Impfpass (Tollwutimpfung mind. 4 Wochen, max. 3 Jahre alt),
4frisches Schleppwild (Hase, Fasan, Ente, Kaninchen),
4Gewehr und genügend Schrotpatronen sowie
4gültige Jagdkarte.
Aus unserem Kochbuch
„Wild gekocht, gebraten, gegrillt …“
Hasenrückenfilet „Junge Bäuerin“
mit Kastanienpüree und Kroketten
Zutaten (für 4 Personen):
2 Hasenrücken
2 Bund Wurzelgemüse
1 Zwiebel
1/4 l Rotwein
Salz
Pfeffer
Thymian
Tomatenmark
Öl
Zubereitung: Die Hasenrücken auslösen und beiseite stellen. Die Knochen zerhacken, mit dem geputzten
Wurzelgemüse und grob zerkleinerten Zwiebel anbraten, mit einem Kaffeelöffel Tomatenmark kurz weiterrösten und mit Rotwein ablöschen. Die restlichen Gewürze dazugeben und in einem passenden Geschirr
mit Wasser knapp bedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen. Sodann abseihen und bis zur richtigen Konsistenz
einkochen. Zuerst die Beilagen fertigstellen und zum Schluss die Hasenfilets zartrosa anbraten und alles
zusammen unverzüglich anrichten.
Beilagen: Kastanienpüree, Kroketten und
gedünstete Apfelhälften
Preis: € 15,– zuzüglich Porto
(für Verbandsmitglieder € 5,– Rabatt)
Zu bestellen beim Burgenländischen Landesjagdverband
7000 Eisenstadt • Johann Permayer-Straße 2a • 02682/66878 • info@bljv.at!
26
jägerinnen-stammtisch
Jägerinnen-Stammtisch
Burgenland-Nord
Jägerinnen-Stammtisch Fixtermin:
Jägerinnen-Stammtisch jeden ersten Dienstag
im Monat ab 19:00 Uhr im „Gasthof Kiss“ in
7000 Eisenstadt, Neusiedlerstraße 34
Auch Jungjägerinnen sind herzlichst willkommen!
Ausflug der Burgenländischen
Jäger und Jägerinnen
Dank der Einladung des Bezirksjägermeisters Dipl.-Ing.
Hannes Fraiss vom Bezirk Mürzzuschlag zur Besichtigung
des „Gams- und Rotwildrevier Hohe Veitsch“ konnte ich für
unsere burgenländischen Jäger und Jägerinnen ein wunderschönes Wochenende organisieren.
Einige sind bereits am Freitagabend angereist, um sich gemütlich auf den kommenden Tag einzustimmen.
Nach Eintreffen der restlichen Teilnehmer ging es am Samstag
ab ins „Gebirge“!
Neben sehr vielen fachlichen Hintergrundinformationen von
Bewirtschaftung und Bejagung in diesem für uns nicht gewohnten Gelände und der Besichtigungen der Revierein-
richtungen vor Ort, durften wir einen wunderschönen Tag in
dieser Bergregion mit typischen kulinarischen und musikalischen „Schmankerln“ auf der Alm erleben. Auch die Abendveranstaltung wurde mit großer Begeisterung angenommen.
Am Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück und
Frühschoppen wieder nach Hause.
Ein kräftiges Weidmannsheil für Eure Herbstjagden!
Helga Prieler
E-Mail: jaegerinnen-eu@bljv.at
Helga Prieler, 7000 Eisenstadt,
Bründlfeldweg 26, Tel. 0664/2061362
Gerda Vogl, 7000 Eisenstadt,
Johann Permayer-Straße 14, Tel. 0664/4203018
Elisabeth Kalab, 7000 Eisenstadt,
Angelika Fajt-Gasse 3, Tel. 0676/4110251
27
werkstatt natur – news
Werkstatt Natur –
News
Max Mayr-Melnhof holt
sich Anregungen in
der Werkstatt Natur
Max Mayr-Melnhof, größter Waldbesitzer Salzburgs und ehemaliger Schulkollege des Leiters der Werkstatt Natur, schaute bei einer Reise durch Ostösterreich mit seinen beiden Söhnen
in der Werkstatt Natur vorbei, um sich
dieses Erfolgsrezept in Punkto jagdlicher Öffentlichkeitsarbeit genauer
anzusehen. Begeistert vom Konzept
der Aus- und Weiterbildungsstätte des
Burgenländischen Landesjagdverbandes wird in Betracht gezogen, so eine
Einrichtung auch in Salzburg aufzubauen, um auch dort der Bevölkerung
Wald, Wild und Jagd wieder näherzubringen. Bei einer anschließenden Diskussion über die Sinnhaftigkeit und der
unumstrittenen Wichtigkeit jagdlicher
Öffentlichkeitsarbeit in der heutigen
Zeit, gratuliert Mayr-Melnhof der Burgenländischen Jägerschaft zur Werkstatt Natur als wegweisende Einrichtung in professioneller jagdlicher Öffentlichkeitsarbeit.
Ferienlager
In der vorletzten Augustwoche fand
in der Werkstatt Natur ein Waldferienlager mit Kindern aus der Region statt.
Die kleinen Naturforscher waren die
28
ganze Woche dabei, den Wald und seine Bewohner genau unter die Lupe zu
nehmen. Ein abwechslungsreiches Programm und spannende Aufgaben machten dieses einmalige Ferienlager zu einem besonderen Erlebnis für die Kleinen.
Anschuss- und
Nachsuchenseminar 2014
Nach einjähriger „Zwangspause“, bedingt durch das Hochwasser 2013 konnten wir dieses Jahr wieder unseren
Anschuss- und Nachsuchenprofi Chris
Balke von der Schweißhundestation
Herzogtum Lauenburg als Referent bei
uns begrüßen.
Beim theoretischen Teil des Anschussseminars, bei dem nicht nur Hundeführer teilnahmen, brachte Chris Balke
in gewohnt anschaulicher und unterhaltsamer Weise den Kursteilnehmern
das richtige Verhalten nach dem Schuss
näher. Gespickt mit Geschichten aus
seinem außerordentlich großen Erfahrungsschatz (mittlerweile rund 6.000
bestätigte Nachsuchen), war es wieder
ein wahres Erlebnis, dem Profi bei
seinen Ausführungen zuzuhören. Am
Nachmittag ging es dann hinaus ins
Revier, wo auf die Teilnehmer schon
verschiedenste Anschüsse zur „Analyse“ warteten. Gemeinsam mit dem Referenten wurden die Anschüsse untersucht, der Sitz der Kugeln festgestellt
und die passenden Vorgehensweisen
besprochen. Hochinteressant war auch
die Darstellung von Geschosssplitterwirkungen eines Blattschusses auf das
Umfeld des beschossenen Stückes.
Beim Nachsuchenseminar wurden die
einzelnen Gespanne auf den von Chris
Balke vorbereiteten Wundfährten persönlich begleitet. Jede Fährte war individuell auf die Vorkenntnisse der
einzelnen Hunde vorbereitet, um die
Höttinger die Kursteilnehmer bestens
auf die Prüfung vorbereiten. Ein Mix
aus Theorie und Praxis und die Bereitschaft der beiden Referenten, die Teilnehmer an ihrem überaus reichhaltigen
Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen,
machten das zweitägige Seminar zu
einem sehr kurzweiligen und höchst
interessanten Erlebnis.
Dass alle Prüfungsanwärter, die zur
Prüfung antraten, diese erfolgreich ablegen konnten, spricht für das hohe
Ausbildungsniveau und das große Engagement der beiden Referenten.
Fährtenarbeit weder zu einfach noch
zu schwer für den Hund zu gestalten.
Jeder Kursteilnehmer wurde so individuell mit Tipps und Tricks rund um seinen Hund versehen bzw. die Arbeitsweise der Gespanne reflektiert. Im Anschluss fand bei einem gemeinsamen
kleinen Mittagessen im Revier noch
eine rege Diskussion rund um das Thema Nachsuchen statt, bei welcher der
Nachsuchenprofi noch das eine oder andere von ihm Erlebte zum Besten gab.
Wiederladerseminar
Robert Pawel, unser Referent für die
Wiederlader- und Weitschussseminare,
konnte auch dieses Jahr wieder unseren Kursteilnehmern die Kunst des
Vorbereitungskurs für
die Falknerprüfung
Auch dieses Jahr war das Interesse
an unserem Vorbereitungskurs für die
Falknerprüfung groß.
In bewährter Manier konnten unsere
beiden Spezialisten in Sachen Beizjagd und langjährigen Referenten des
BLJV Raimund Lindner und Stefan
29
werkstatt natur – news
Wiederladens näherbringen. Interessierte mit verschiedensten Vorkenntnissen trafen sich in der Werkstatt unseres Spezialisten, um von seinem reichen Erfahrungsschatz zu profitieren.
Weitschussseminar
In Theorie und Praxis wurden hier die
Kursteilnehmer auf sicheres Schießen
auf weite Distanzen geschult. Der theoretische Teil, der in der Werkstatt
Natur stattfand, beschäftigte sich mit
Ausrüstung, Ballistik und Einflüssen.
Am Nachmittag konnten sich dann die
Kursteilnehmer auf der 100-, 200- und
300-Meter-Bahn praktisch mit diesem
Thema auseinandersetzten.
Ein überaus interessantes Seminar, das
von unserem Referenten spannend und
jagdpraktisch gestaltet wurde.
Fangjagdseminar
mit Totschlagfallen
Die Möglichkeit Totschlagfallen im Revier aufzustellen ist untrennbar mit dem
Besuch des Fangjagdseminars des BLJV
30
verbunden. In diesem Kurs wurden die
Kursteilnehmer von Landesniederwildreferent Dipl.-Ing. Dr. Leo Cecil auf
das Stellen von Fangeisen in allen Bereichen vorbereitet. Abschluss des Seminars bildete eine gesetzlich vorgeschriebene Prüfung, die alle Kursteilnehmer mit Bravour bestanden haben.
Werkstatt Natur am Pinkafelder
Jägerfrühschoppen on Tour
Am 7. September veranstaltete die
Jagdgesellschaft Pinkafeld einen Jägerfrühschoppen, bei dem auch die
„Werkstatt Natur on Tour“ präsent war.
Weidkamerad Fritz Sommer konnte in
gewohnter Manier, mit Unterstützung
des BLJV-Anhängers, viele an Jagd,
Wild und Natur interessierte Veranstaltungsbesucher fachkundig aufklären
und informieren.
Die Jagdgesellschaft Pinkafeld hat als
Vorreiter und Vorzeigebeispiel erkannt,
dass die „Werkstatt Natur on Tour“
eine tolle Möglichkeit bietet, bei diversen Veranstaltungen die Jagdgesellschaften bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit
maßgeblich zu unterstützen und Jäger
und Jagd ins positive Licht zu rücken.
Erlebnisbericht zu den Praxistagen für Jungjäger 2014
von Sonja Wogg-Lueger
Als Jungjägerin war es für mich eine
Selbstverständlichkeit, am Seminar
„Praxistage für Jungjäger“ teilzunehmen. Voller Tatentrang checkte ich gemeinsam mit meiner Weidkameradin
Maria in einem entzückenden Kellerstöckl direkt am Eisenberg ein. Der
Ausblick erstreckte sich vom Dorf Eisenberg im Tal bis weit in die Reviere
der ungarischen Tiefebene hinein. Eine
beeindruckende Kulisse!
Aber zum Innehalten blieb kaum Zeit.
Nach einem Come Together mit gemeinsamer Jause fuhren wir gleich
zum Schießplatz nach Pinkafeld, wo
wir dank Robert wieder der Flintenführung mächtig wurden. Angekommen
im Jagdhaus von Roman kam es dann
zum ersten Treffen mit allen Mitgliedern des Seminars, wo wir nach einem
kurzen Austausch unsere kundigen
Pirschführer zugeteilt bekamen.
Christopher, mein Pirschführer, brachte mich zum ersten Abendansitz. Auf
einem fast schon komfortablen Hochstand erlebte ich die Natur in ihrer gesamten Vielfalt. In der Abenddämme-
werkstatt natur – news
ich später ein schönes Präparat präsentieren will.
rung schnappte eine kleine Greifvogelart eine Amsel aus der Luft und schlug
sie vor meiner Kanzel zu Boden. Für
einen Bock, der die Kirrung querte,
war es für mich schon zu dunkel. So
kam ich am ersten Abend noch nicht
zum Schuss und ich musste mich gedulden.
Nach einem sehr windigen Morgenansitz am nächsten Tag gab es Eierspeis,
Speck und Kaffee, zubereitet von unserem Haubenkoch Hans. Für Fachgespräche und das Austauschen von
Impressionen mit den anderen Teilnehmern blieb aber nur wenig Zeit,
denn die Agenda sah bereits das nächste Abenteuer vor. Auf ging’s nach Höll
in ein Schwarzwildgehege. Bei einem
wirklich herzlichen Empfang mit Prosecco und Kuchen in dem kleinen, aber
schmucken Futterhäuschen hatten wir
die Gelegenheit, Wildschweine fast
wie in freier Wildbahn zu beobachten.
Dabei kamen wir mehreren Rotten
sehr nah an die Schwarte. In dieser
eindrucksvollen Atmosphäre teilte der
Hausherr sein profundes Wissen über
die ursprüngliche Schwarzwildpopulation in Österreich.
Es folgten ein weiterer Abend- und
Morgenansitz voller Erlebnisse und
Eindrücke. Raub-, Reh- und Rotwild
wechselte, aber leider hatte der Heilige Hubertus keine Gnade mit mir,
sondern bescherte nur meinen Kameraden Abschüsse. Ich musste weiter
geduldig bleiben.
Die Veranstaltung bot aber noch viel
mehr und ich kam zu meiner Aufbruchpraxis. Zerwirken, Veredeln und
Zubereiten von Wildspezialitäten wurde an diesem Tag gelehrt. Hans und
Gerhard gaben Tipps und verrieten
Tricks in der Wildbretküche. Am Nachmittag fuhren wir dann zum Tierpräparator nach Stadtschlaining. Wir erfuhren wichtige Aspekte zum Thema
Trophäenbehandlung, er sprach über
Keilerwaffen, das Glasauge bis hin zum
afrikanischen Exoten. Ich weiß jetzt,
dass ich den Auerhahn nicht am Baum,
sondern am Boden erlegen muss, wenn
Der letzte Abend! Gegrillte Rehkotletts
und Spieße standen auf dem Menüplan,
aber ich war angespannt und gleichzeitig voller Erwartungen: Wird es heute Abend passen oder bleibe ich als
einziger Teilnehmer ohne Jagderfolg?
Durch die gute Zusammenarbeit aller
Pirschführer kam ich neben einem
Sojafeld zum Ansitz. Geißen, Kitze –
alle waren sie da, nur der Bock fehlte!
Wo war er? Kurz vor Eintreten der
Dämmerung kam er dann. Die Ansprache war sehr gut, aber meine Nervosität konnte ich nicht ablegen. Mit
einem Maximum an körperlicher Anspannung brach der Schuss, eine Staubwolke tat sich auf und alles Rehwild
flüchtete. Anspannung, Müdigkeit und
die Anstrengungen der letzten Tage
vielen hinunter wie ein nasser Sack
und wichen Erleichterung, Freude und
Glücksgefühl, das meinen gesamten
Körper überwältigte: Der Bock lag im
Feuer! In diesem Moment war ich
einfach nur stolz auf mich. Niemals
31
werkstatt natur – news
werde ich diese Eindrücke vergessen.
Danke Roman, Christopher, Ferdinand,
Hans, Gerhard und meinem Mann Martin, der am meisten stolz auf mich ist.
Erlebnisbericht zu den Praxistagen für Jungjäger 2014
von Mag.(FH) Maria Stephelbauer
Auf der Reise nach Schandorf zu den
Jungjägerpraxistagen war meine Anspannung und Aufregung groß. Was
würde mich erwarten? Wie würde es mir
beim Erlegen meines ersten Stückes
ergehen? Diese Gedanken beschäftigten mich in besonderer Weise und ich
wünschte mir beim Erlegen meines ersten Stückes gut begleitet zu werden.
Von Roman Bunyai herzlich in Empfang genommen, fiel die Spannung ab
und nach einem kurzen Kennenlernen
und Mittagessen ging es gleich mit den
vier Jungjägerpraxisteilnehmern und
den Pirschführern zu den Schießübungen auf den Schießplatz. Unser sicherer Umgang mit der Jagdwaffe und die
Treffsicherheit beim Kugelschießen
wurden in Augenschein genommen.
Bei den Tontauben kann ich nur zusammenfassen: Übung macht noch den
Meister!
Abends nach dem Essen war der erste
Ansitz schon erfolgreich. Wir waren
mit einem kräftigen Weidmannsheil
gesegnet und konnten drei Stück Rehwild und ein Stück Schwarzwild erlegen. Einzigartig war es für mich umso
mehr, weil auch ich mein erstes und
zweites Stück erlegen durfte. Mit großer Anspannung sah ich den Bock
schon zum zweiten Mal ins Sojafeld
32
einwechseln. Und noch aufregender
wurde die Situation, als mein Pirschführer Hans das Zeichen gab, dass der
Bock für mich bestimmt war. Das vorher Geübte und Besprochene konnte
ich trotz aufkeimendem Jagdfieber
und zitternden Knien umsetzen. Nach
dem Schuss lag das Stück im Feuer
und verendete sofort. Mein Herzschlag beruhigte sich erst allmählich
und ich schickte einen Dank an unseren Schöpfer, Hubertus und Diana für
die weidgerechte Erlegung des Rehbocks.
Doch Hubertus und Diana waren mir
besonders hold und kurze Zeit später,
noch am Jagdstand sitzend, zog ein
Bock mit einer Geiß aus. Mein Pirschführer Hans meinte nur, dass nehme er
auf seine Kappe und so lag auch der
zweite Bock im Feuer. Nach dem letzten Bissen überreichte er mir mit einem
Weidmannsheil den Beutebruch, den
ich mit einem Weidmannsdank überwältigt entgegennahm.
Bei den verendeten Stücken versuchte
ich mein Gefühlschaos mit einer Mischung aus Ehrfurcht, Trauer, Stolz und
Dank zu ordnen. Im Jagdhaus legten
wir die Strecke des Abends und brachen die Stücke auf. Nach einem Anstoßen auf unser Weidmannsheil führte uns der Weg zurück ins Quartier,
denn nach vier Stunden Schlaf ging es
wieder zum Morgenansitz.
Ein besonderes Erlebnis war unser Besuch des Rot- und Schwarzwildgeheges mit groß geschriebener Gastfreundschaft. Aus kurzer Distanz durften wir
das Wild bei der Fütterung beobachten und Unterschiede hinsichtlich des
Körperbaus von Bachen, Keilern und
Frischlingen in verschiedenen Alterstufen beobachten. Danke für die Herzlichkeit und die lehrreichen Gespräche!
Am Nachmittag konnten wir zwischen
einem erholsamen „Schlaferl“ und dem
hautnahen Erleben von Hege und Pflege wählen. Ich entschied mich für die
Revierpraxis, da ich als einzige den
Morgenansitz ausgelassen hatte, um
mein erstes Jagderlebnis nachwirken
zu lassen.
Beim Abendansitz beobachtete ich Rotwild, ein Tier mit Kalb bei der Äsung,
ein ganz besonderer Anblick, da in unserem Jagdgebiet nur Reh- und Niederwild lebt. Zurück im Jagdhaus gratulierten wir Jungjägerkollegen Jan zu
zwei erlegten Jungfüchsen.
Nach wieder nur vier Stunden Schlaf
ging es zum Morgenansitz. Und da es
Hubertus anscheinend so wollte und
Diana nichts dagegen hatte, erlegte ich
stehend angestrichen an einem Kirschbaum einen dritten zurückgesetzten
Bock. Einfach unglaublich!
Am Samstag vormittag legten wir die
gesamte Strecke zurück und dokumentierten alles mit dem Fotoapparat – für
uns „Jungjaga“ war das ja ganz einzigartig. Gerhard und Hans führten uns
am Vormittag in die hohe Kunst des
aus der Decke Schlagens und Zerwirkens von Wildbrets ein.
Am Nachmittag erläuterte uns der Präparator den Umgang mit Trophäe und
Co und abends erfreuten wir uns an
der kulinarischen Zubereitung von Wild
auf dem Grill.
Nach Abend- und Morgenansitz, der
für die letzte Jungjägerin Sonja aus
unserem Bunde zum ersten erlegten
Stück führte, rückte der Abschied am
Sonntag immer näher. In diesen intensiven vier Tagen hatte sich unsere Welt
auf die kleine Gruppe von Menschen
und das gemütliche Jagdhaus reduziert
und es war deshalb ein berührender
Abschied, der uns wieder in den Alltag
zurückkehren ließ.
Ein kräftiger WEIDMANNSDANK an
Roman, seine Familie und sein Team
Hans, Gerhard, Christoph und Ferdl
für das hautnahe, anschauliche und intensive Heranführen an die Jagdpraxis
und diese besonderen ersten Jagderlebnisse!
Herzlichst mit einem Weidmannsdank,
Maria Stephelbauer
aus den bezirken
Aus den
Bezirken
Eisenstadt
Baumfalkenrettung im
Genossenschaftsjagdrevier Zagersdorf
Bei einem Rundgang im Revier mit den beiden Magyar Vizsla
Kurzhaar-Hunden Anfang September entdeckten Jagdleiter-Stellvertreter Kurt Stahleder und seine Tochter Carina
Stahleder, ebenfalls eine Jägerin, diesen Baumfalken.
Foto: Kurt Stahleder
Er hatte sich beim Beutemachen in einem Schutznetz, das
über den kompletten Weingarten gespannt war, verfangen.
Seine „Mahlzeit“, eine Feldlerche, hielt er noch in den Fängen. Herr Stahleder, der jahrelang die Falknerei ausgeübt hat,
und seine Tochter, die diese Passion ebenso teilt, ergriffen
sofort die Initiative und befreiten den verängstigten Greifer
mithilfe einer Kappe und viel Fingerspitzengefühl aus seiner
Notlage. Die Schnüre des Netzes hatten sich gänzlich um die
Fänge und den Hals, teilweise auch um die Schwingen des
Vogels gewickelt. Nach einigen Minuten und mit etwas Hilfe
flog der Falke dann unversehrt davon. Die beiden „Retter“ werden diesen seltenen Anblick wohl nicht so schnell vergessen.
Er brütet in Feldgehölzen, Baumgruppen oder an Waldrändern. Bevorzugt werden lichte Kieferngehölze, seltener kommt er in anderen Nadelgehölzen (lichte Fichten-,
im Süden Pinienbestände), Laub- oder Auwäldern vor.
Wichtig ist das Angrenzen von geeigneten Jagdgebieten,
also weiträumige, offene und abwechslungsreiche Landschaften. Zur Brut werden vorwiegend alte (durch die späte Brutzeit häufig auch diesjährige), hochstehende Krähennester mit freiem Anflug verwendet. In manchen Gebieten werden auch Hochspannungsmasten, einzeln und
in Alleen stehende Laubbäume genutzt.
Zur Zugzeit kann der Baumfalke in fast allen Lebensräumen beobachtet werden, besonders gern jagt er dann an
Gewässern nach Libellen und insektenfressenden Kleinvögeln.
Jagdhornbläser suchen Verstärkung
Die Jagdhornbläsergruppe Leithaprodersdorf sucht NachwuchsbläserInnen oder JägerInnen, die die Kultur des Jagdhornblasens erhalten wollen bzw. das Halali selbst blasen
möchten. Interessierte können sich bei Hornmeister Josef Liszt
unter der Telefonnummer 0676/9550523 bzw. 02255/6227
informieren.
Mattersburg
Jungjäger Franz Jakubec erlegte am 5. August 2014 im
Genossenschaftsjagdrevier Mattersburg seinen Lebenskeiler.
Das Stück wog aufgebrochen 114 kg; die Waffenlänge beträgt 26 cm.
Ein Dank an die Jagdgesellschaft Mattersburg unter Jagdleiter Eduard Jakubec.
Der Baumfalke (Falco subbuteo) ist ein
kleiner Falke, dessen auffälligstes Merkmal seine rostroten „Hosen“ (Beingefieder und Unterschwanzdecken) sind. Die
Oberseite ist dunkel schiefergrau, die
Unterseite streifig gefleckt. Er wird zwischen 30 und 36 cm lang, das Weibchen
ist größer als das Männchen. Die Wangen sind weiß mit
einem deutlichen Bartstreif. Im Flugbild erinnert er an
einen überdimensionierten Mauersegler mit schmalen,
spitzen, sichelförmig gebogenen Flügeln und relativ kurzem Schwanz. Der Bestandstrend ist rückläufig.
33
aus den bezirken
Oberpullendorf
Noch vor den Sommerferien machte der Kindergarten Tschurndorf einen gemütlichen und lehrreichen Ausflug zu der örtlichen Jägerschaft. Neben der Wanderung zur Jagdhütte,
durften die Kinder viel Wissenswertes über Wald und Natur
von den Jägern erfahren. Zur Stärkung spendierten die Weidmänner den Kindern und ihren Begleiterinnen eine kräftige
Jause.
Dabei waren:
Moritz Wurm, Elias Oberger, Jonathan Tröscher, Janine Wedl,
Amon Hausensteiner, Nico Hahn, David Geissler, Lia Schöll,
Florian Tritremmel, Julian Pauer, Leona Piribauer, Lara-Marie
Schock, Sophie Schey, Linda Pauer, Celina Binder, Julian
Wildzeiss, Bastian Binder, Mia Wukovits, Sophia Fuchs, Julia
Pallisch, Chiara Steiner, Simon Oberger, Irene Rathmanner,
Maria Langenegger, Katharina Prets, Karin Pauer und die
Jäger.
34
aus den bezirken
Oberwart
Brauchbarkeitsprüfung 2014
Seitens der Bezirksgeschäftsstelle Oberwart des Bgld. Landesjagdverbandes wird mitgeteilt, dass am 19. Oktober 2014
in den Revieren Jabing und Großpetersdorf die diesjährige
Brauchbarkeitsprüfung für Pflichthunde abgehalten wird.
Die Revierinhaber werden ersucht, auf Grund der Verordnung der Bgld. Landesregierung vom 21. Feber 2005, LGBI.
Nr. 23/2005 §91 und 93, mit ihren als „Pflichthund“ vorgesehenen Jagdhunden an dieser Prüfung teilzunehmen. Die
Jagdhunde müssen reinrassig sein, die Reinrassigkeit ist
durch einen vom Österr. Kynologenverband (ÖKV) anerkannten Abstammungsausweis mit einer Eintragung in das
österreichische Hundezuchtbuch (ÖHZB) bzw. Registrierung zu belegen. Die zur Prüfung vorgesehenen Pflichthunde müssen mindestens ein Jahr alt sein.
Die Nennung muss vollständig ausgefüllt, bis spätestens
7. Oktober 2014 beim Jagdhundereferenten Dipl.-Ing. (FH)
Michael Prenner, 7461 Goberling 131, eingelangt sein
(Postweg beachten!). Es werden zwölf Nennungen – nach
Einlaufdatum geordnet – berücksichtigt.
Die Nenngebühr beträgt € 50,– und ist am Prüfungstag zu
entrichten. Ein Muster des Nennungsformulars liegt bei jedem Hegeringleiter auf – bei Bedarf bitte anfordern.
Jeder Hundeführer hat mit Gewehr (Flinte), einigen Patronen, Schleppwild (Hase, Fasan oder Ente), Abstammungsnachweis und Impfzeugnis des zur Prüfung gemeldeten
Hundes zu erscheinen.
Voraussetzung ist eine Tollwutschutzimpfung die mindestens vier Wochen alt sein muss, aber nicht länger als ein Jahr
zurückliegen darf.
Fotos: Mag. Willi Stöhr
Treffpunkt: Gasthaus „Zum Dörfl“, Jabing Nr. 34
(Inhaber Josef Titz)
am 19. Oktober 2014 um 8:00 Uhr
Dipl.-Ing. (FH)Michael Prenner, 7461 Goberling 131
E-Mail: michael_prenner@gmx.at
Tel.: 0680/124 05 73
Nilgans-Sichtung im Genossenschaftsjagdrevier
Pinkafeld Ost
Am 5. August erspähte Jagdleiter Mag. Willi Stöhr bei einem
seiner Revierrundgänge diese drei Nilgänse in seinem Revier. Die Vögel haben sich bei Lacken angesiedelt, die sich
rund um das neue Hochwasserschutzbecken gebildet haben.
Bisher wurde diese im Burgenland sehr selten anzutreffende
Gänseart nur im Seewinkel beobachtet.
Foto: Wikipedia
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aus den bezirken
Ursprünglich war die Nilgans in fast ganz Afrika außer den
extremen Trockengebieten beheimatet. In historischer Zeit
kam sie auch auf dem Balkan vor, wo sie jedoch heute ausgerottet ist. Noch im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Beobachtungen in Ungarn und Bulgarien. Sie hat in dieser Zeit
vermutlich auch dort gebrütet. Dies ist allerdings nicht sicher
nachgewiesen.
Ausklang besorgte der Harmonikaspieler Fritz Franz aus
Großwilfersdorf. Die Jäger der Umgebung und die Rudersdorfer Ortsbevölkerung nahmen das Fest und dessen Angebote begeistert an.
Charakteristisch für die Nilgans sind ihre verhältnismäßig hohen Beine sowie der dunkle Augenfleck. Beide Geschlechter
gleichen sich, nur ist das Männchen unwesentlich größer. Die
vergleichsweise „bunte“ Färbung der adulten Tiere stellt sich
mit etwa vier bis fünf Monaten ein, wenn sich Augen- und
Brustfleck voll entwickelt haben. Neben der gewöhnlichen
Färbung tritt auch eine etwas grauere Art auf, die verschieden
stark ausgeprägt sein kann. Auch die Färbung des Schnabels
variiert von blassrot bis tiefrot.
Pinkafelder Jägerschaft beim Erntedankfest
Die Jägerschaft Pinkafeld wirkte dieses Jahr beim Erntedankfest am Sonntag, dem 21. September 2014 mit. Die
Erntekrone wurde nach der Segnung durch Herrn Pfarrer
Peter Okeke beim Einzug in die Kirche von den Jägern zum
Altar getragen.
Jagdhornbläser und Jägerinnen beim Dämmerschoppen
im Sattlerpeterhof. Hornmeister Johann Feutl rechts.
Die Deutsch Kaltenbrunner Jäger feierten ein Fest, wie es
sich besser nicht inszenieren lässt und wie es nur sie feiern
können, mit gegrilltem Wild und erlesenen Weinproben.
Kulisse war das alte Presshaus, welches zur Grillstube,
Mehlspeisküche und zum Weinkeller umfunktioniert wurde.
Für höchste Stimmung sorgten zwei mitreißende Kellerstiegenmusikanten aus der Steiermark, Tenorhorn und Harmonika. Gute Mehlspeisen kamen von den Jägerfrauen.
Jagdleiter Hermann Deutsch kann dem nichts mehr hinzufügen. Die Stimmung entsteht, oder nicht, sagt er.
Jennersdorf
Zur Erhaltung des guten Kontaktes mit der nichtjagenden
Bevölkerung, pflegen die Rudersdorfer Jäger das jagdliche
Brauchtum recht öffentlich. Die Bezirksjagdhornbläsergruppe unter Hornmeister Johann Feutl leistete daher einen
konzertanten Beitrag zum Dämmerschoppen im Sattlerpeterhof. Zum Rehgulasch der Jägersfrau Anita Wogg gab
es ausgewählte Weine aus Rudersdorf, Niederösterreich und
der Steiermark sowie Mehlspeisen. Jagdleiter Peter Winter
begrüßte im Hof den Bürgermeister OAR Franz Eduard
Tauss und als ranghöchsten Jäger den BezirksjägermeisterStellvertreter Dipl. TA Dr. Roland Petz. Den musikalischen
36
Jagdleiter Hermann Deutsch, Marina Wilfinger,
Jürgen Himler und Horst Lutterschmied
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