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Dr. Harald Olschok: Private security conference, Zagreb

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1 | 2015
ität und die damit wachsende Signifikanz der Qualitätsstandards in der
Gefahrstofferkennung gelegt. Für das Jahr 2015 sind die ersten Schritte
zum Aufbau von Bildungseinrichtungen nach deutschem Standard in
China geplant. Durch diese Kooperation kann die RF-Akademie vor
allem erweiterte Schulungen zur Fortbildung im Premium-Segment
anbieten, die nur selten am Markt realisiert werden können.
Die Kooperation zwischen der FM Academy und der RF-Akademie
soll das Angebot beider Sicherheitsfachschulen weiter ausbauen.
Sowohl klassische bzw. traditionelle Bildungsangebote wie auch erweiterte spezialisierte Fortbildungen im Bereich der Sicherheitswirtschaft
können somit von beiden Fachschulen angeboten werden.
Kontakt:
FM Company Education Academy GmbH & Co.KG
Columbiadamm 10, Gebäude B, Aufgang 2, 12101 Berlin
Tel. +49 30 8862670-20 · Mail: bildung@fmacademy.de
Internet: www.fmacademy.de
RF Service Management & Sicherheit GmbH
Wohlrabedamm 34, 13629 Berlin
Tel. +49 30 383770620 · Mail: akademie@rf-sicherheit.de
Internet: www.rf-sicherheit.de
Private security
conference, Zagreb
Von Dr. Harald Olschok
AUF EINLADUNG DES KROATISCHEN
SICHERHEITSVERBANDES stellte der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok,
im Rahmen der „private security conference“
in Zagreb die privaten Sicherheitsdienste in
Deutschland vor. Er gab einen Überblick über
die Herausforderungen und die rechtlichen
Grundlagen.
Während es in Kroatien ein eigenständiges
Gesetz im Zuständigkeitsbereich des Innenministeriums gibt, das die Tätigkeit der privaten
Sicherheitsdienste regelt, stellt Deutschland
die „rote Laterne“ im europäischen Kontext
dar. Hier ist die Branche im Gewerberecht
angesiedelt. Ausnahmen hierfür gibt es für
den Bereich der Luftsicherheit, den Schutz
militärischer Liegenschaften und von kerntechnischen Anlagen.
Neben den rechtlichen Aspekten wurde
auch die besondere Rolle der gesetzlichen
Unfallversicherung in Deutschland erläutert.
Über deren Unfallverhütungsvorschriften ist
der Arbeitgeber verpflichtet, geeignete Maßnahmen für die Ausbildung und den Einsatz
seiner Beschäftigten zu berücksichtigen.
Ansonsten droht ihm im Schadenfall eine
Strafzahlung. Eine besondere Rolle spielt in
Deutschland auch die VdS Schadenverhütung
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WIRTSCHAFT UND POLITIK
GmbH. Sie regelt – zumindest bislang – den
Einsatz von Sicherheitstechnologien und die
Notruf- und Serviceleitstellen. Aber auch hier
zeichnen sich Veränderungen ab – zukünftig
wird es zu einer europäischen Norm kommen.
Ein weiterer Punkt waren die Probleme
einer Überregulierung, die sich allerdings
auch in Kroatien ganz deutlich zeigen. Derzeit plant die deutsche Regierung eine verbindliche Regelung für Interventionskräfte,
wonach nach einem Alarm, spätestens 15
Minuten nach Auslösung, ein privates Sicher-
heitsunternehmen an Ort und Stelle zu sein
habe. Eine Vorgabe, die im täglichen Einsatz
kaum denkbar ist.
Fazit: Die kroatischen Teilnehmer waren
an der Entwicklung in Deutschland als dem
größten Sicherheitsmarkt in Europa sehr interessiert – allerdings sind die Voraussetzungen
und Gegebenheiten der beiden Länder doch
so unterschiedlich – besonders durch die
rechtliche Zuordnung –, dass einfache Übertragungsmöglichkeiten nicht denkbar oder
praktikabel sind.
Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer BDSW (2. vl.), Damir Funcic, Präsident Croation
Security Association (3. vl.) und Eduardo Cobas Urcelay, Euroalarm (2. vr.).
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