close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Konstrukteur/-in 2D/3D CAD Anwendungen

EinbettenHerunterladen
Partnerstadt
November
2014
Jahrgang 24, Nr. 11
Lohmar
Amtsblatt für Eppendorf mit den Ortsteilen Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf
Am 16. November gedenken wir alljährlich derer, die in beiden Weltkriegen ihr Leben opfern mussten oder
später durch Terror und Gewalt in
Volkstrauertag
den Konzentrationslagern gequält
wurden und ums Leben kamen. Ihr
Leben und Hoffen wurde brutal zerstört. Fast alle Soldaten haben im
erscheint am 30. Oktober 2014
Krieg gemeint, ihre Pflicht zu tun.
Andere haben nicht gewusst, weshalb
sie verhaftet und deportiert wurden.
Schon 1923 hat man in Eppendorf ein
Ehrenmal für die Gefallenen des
Weltkrieges 1914 bis 1918 geweiht.
Auch in Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf gibt es solche Gedenkstätten. Sie rufen uns auf, aller
Opfer von Gewalt und Terror zu
gedenken. Dazu gehören sowohl Dr.
Katzenstein und sein Bruder Friedrich als auch die Eppendorfer
Jugendlichen, die völlig grundlos
nach dem 2. Weltkrieg von der
Besatzungsmacht verhaftet und in
ein Konzentrationslager gebracht
wurden. Dort starben die meisten. Auch sie sind Kriegsopfer.
Die Rehabilitations-Mitteilung von
1995 konnte sie nicht wieder
lebendig machen.
Hass, politische Verblendung,
Fanatismus und Kriegstreiberei
haben wiederholt grösstes Unheil
heraufbeschworen.
Miteinander in Frieden zu leben –
dazu will uns der Volkstrauertag aufrufen!
Manfred Wünsche
Impressum:
Herausgeber:
Gemeindeverwaltung Eppendorf
Bürgermeister Helmut Schulze
Tel. 037293/780, Fax 037293/78150
www.gemeinde-eppendorf.de
Verantwortlich für den Inhalt:
die Redaktion
Verantwortlich für Anzeigen/Satz/Druck:
Design & Druck C. G. Roßberg,
Inh. Ch. Frohburg e.K., Frankenberg/Sa.
Telefon: 037206/3310, Fax 037206/2093
Redaktionsschluss
für die Dezember-Ausgabe
ist Freitag, der
14. November 2014, 12.00 Uhr
30.10.2014
Bekanntmachungen
S. 2
Einladung zum Volkstrauertag am 16. November 2014
Die Gemeinderäte und die Eppendorfer Vereine sowie alle Bürger werden am 16. November eingeladen, an die Opfer von Krieg
und Gewalt zu denken.
Dazu treffen sich die interessierten Bürger am Friedhof Großwaltersdorf, Eingang neben der Märchenpension »Rotkäppchen und
der Wolf« um 9.30 Uhr, am Denkmal für die Gefallenen der
Weltkriege an der Kirche Kleinhartmannsdorf um 10.30 Uhr und
am Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege auf dem alten
Friedhof in Eppendorf um 11.00 Uhr. Die wachsenden Bedrohungen und die Zahl der Krisenherde in der Welt zeigen, wie wichtig
es ist, an die Opfer vergangener menschlicher Katastrophen zu
denken.
D ER B ÜRGERMEISTER
Am 14. Oktober trat der Gemeinderat zu
seiner 3. Sitzung in der neuen Legislaturperiode im Anbau der »Heiner-Müller-Schule« Eppendorf zusammen.
Jahresabschluss 2013 der Stadtbau- und
Wohnungsverwaltungsgesellschaft
Oederan mbH: Nachdem die Gemeinderäte vorher den Jahresabschluss der Stadtbauund
Wohnungsverwaltungsgesellschaft
Oederan mbH, den Lagebericht, den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers und den
Bericht des Aufsichtsrates für das
Geschäftsjahr 2013 zur Kenntnis genommen haben, fassten sie die für den
Abschluss erforderlichen Beschlüsse. Die
Geschäftsführer der Stadtbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft
Oederan
mbH Frau Koop und Herr Meier standen
den Gemeinderäten Rede und Antwort.
Informiert wurde auch über den aktuellen
Leerstand: In Eppendorf stehen von den
kommunalen Wohnungen derzeit zwölf
Wohnungen zur Verfügung.
Jugendsozialarbeit wird fortgesetzt: Seit
2010 stellt die Gemeinde jährlich im Haushaltsplan Mittel für die Unterstützung der
Personal- und Sachkosten für das Projekt
KONTRAST – Mobile Jugendarbeit zur
Verfügung. Zwei Mitarbeiterinnen des Projektes waren in der Gemeinderatssitzung
anwesend. Frau Schreiber stellte den
Gemeinderäten in einem umfassenden
Bericht die Arbeit des vergangenen Jahres
vor und warb für weitere Unterstützung des
Projektes. Die Ausführungen von Frau
Schreiber wurden noch unterstützt von
Gemeinderat Falk Endler, der als Verantwortlicher des Jugendvereins »Hütte 98« in
Kleinhartmannsdorf die gute Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern hervorhob. Der
Gemeinderat fasste den Beschluss, auch im
kommenden Jahr wiederum 6.700 EUR für
das Projekt zur Verfügung zu stellen.
BERICHTET
»Initiative für Demokratie ohne Extremismus Mittelsachsen e.V.«: Die Gemeinde Eppendorf ist Mitglied der »Initiative für
Demokratie ohne Extremismus Mittelsachsen e.V.«. Wie in jedem Jahr wird dem
Gemeinderat über die Aktivitäten dieses im
Landkreis Mittelsachsen aktiven Vereins
berichtet. Im Juni nahm die 1. Stellvertreterin des Bürgermeisters, Frau Ulrike Seyfert,
an der Mitgliederversammlung teil. Sie
berichtete über die Aktivitäten. In Eppendorf spürbar war die Aktion Verlegung von
weiteren zwei Stolpersteinen am 5. August,
die auf Anregung des Vereins hin erfolgte.
Der Verein hat insgesamt 44 Mitglieder.
Nähere Auskünfte über die Arbeit des Vereins erteilt im Landratsamt gern Frau Dietze.
Ladenöffnungsverordnung 2014: Wie im
vergangenen Jahr legte der Gemeinderat
fest, anlässlich des 15. Tages des traditionellen Handwerks am 19. Oktober und
anlässlich des Pyramidenfestes am 1. Adventssonntag eine Regelung zur Ladenöffnung zu treffen. Die Bekanntmachung
erfolgte als Notbekanntmachung an den
Informationstafeln der Gemeinde und wird
in diesem Amtsblatt wiederholt.
Feuerwehrentschädigungssatzung wird geändert: Auf Anregung des Gemeindefeuerwehrausschusses befasst sich der Gemeinderat mit der Änderung der Feuerwehrentschädigungssatzung. Der Gemeinderat
beauftragte den Bürgermeister mit der
Erstellung eines Satzungsentwurfes zur
Änderung der Feuerwehrentschädigungssatzung entsprechend den Vorschlägen des
Gemeindefeuerwehrausschusses und weist
die Vorberatung zum Erlass dieser Satzung
zuständigkeitshalber an den Hauptausschuss.
Einwohnerversammlung 2014 am 11. November: Allgemein bedeutsame Angelegenheiten der Gemeinde sollen mit den Einwohnern erörtert werden. Zu diesem Zweck
soll der Gemeinderat mindestens einmal im
Jahr eine Einwohnerversammlung anberaumen. Gemeinderäte und Vertreter der
Gemeindeverwaltung stehen dabei den Einwohnern für Fragen zur Verfügung. Der
Bürgermeister beruft die Einwohnerversammlung mindestens eine Woche unter
ortsüblicher Bekanntgabe von Ort, Zeit und
Tagesordnung ein. Der Gemeinderat
Eppendorf beraumt die jährliche Einwohnerversammlung für Dienstag, den 11. November 2014, ab 19.00 Uhr in der »HeinerMüller-Schule« Eppendorf ein.
Wahltag festgelegt: Die letzte Bürgermeisterwahl fand in Eppendorf am 8. Juni 2008
statt. Nach der Sächsischen Gemeindeordnung beträgt die Amtszeit des Bürgermeisters sieben Jahre. Somit wird 2015 eine
neue Wahl erforderlich. Der Landkreis hat
den Gemeinden empfohlen, den Wahltag
auf Sonntag, den 07.06.2015 und den Tag
eines evtl. notwendig werdenden zweiten
Wahlgangs auf Sonntag, den 21.06.2015
festzulegen. Der Gemeinderat folgte dieser
Empfehlung.
Gemeindewahlausschuss für die Bürgermeisterwahl: Für die Durchführung der
Bürgermeisterwahl im Jahr 2015 ist ein
Gemeindewahlausschuss zu bilden. In der
Sitzung wurden die Gemeinderäte und Vertreter politischer Parteien und Wählervereinigungen aufgerufen, Kandidaten für die
Besetzung des Gemeindewahlausschusses
zu benennen. Dem Wahlausschuss obliegt
die Prüfung und Zulassung von Wahlvorschlägen sowie die Feststellung des Wahlergebnisses.
Nachbereitung Schul- und Heimatfest
2011: Am 24. September traf sich der Vorstand des Festausschusses des Schul- und
Heimatfestes 2011 zu seiner letzten Sitzung. Unter Leitung von Karl-Heinz Bellmann fassten die weiteren Mitglieder Jürgen Fischer, Dieter Rehwagen, Margitta
S. 3
Bekanntmachungen
Mehnert und Manfred Köhler die noch
erforderlichen Beschlüsse. Es wurde festgelegt, die verbliebenen Überschüsse aus dem
Heimatfest aufzulösen und auf den Verein
»Altes Bahnhofsviertel Eppendorf e.V.«
und die Arbeitsgemeinschaft »Eppendorf –
von der Besiedlung bis zur Gegenwart« aufzuteilen. Sie haben sich aus dem Eppendorfer Schul- und Heimatfest 2011 entwickelt
und so dieses Fest nachhaltig für den Ort
geprägt. Sie bereichern inzwischen wesentlich die Kulturlandschaft der Gemeinde
Eppendorf. Aus dem Grund sei es zielführend, die Gelder für diese Zwecke zur
Verfügung zu stellen. Die Mittel sollen
zweckentsprechend für die Werterhaltung
bzw. Wertsteigerung eingesetzt werden.
Die Verteilung der Mittel erfolgt zu 2/3 auf
den Verein »Altes Bahnhofsviertel Eppendorf e.V. « und zu 1/3 auf die Arbeitsgemeinschaft Ausstellung »Eppendorf – von
der Besiedlung bis zur Gegenwart«. Die
Höhe der zu verteilenden Mittel wurde vom
Gemeindekämmerer mit ca. 9.000 EUR
beziffert. Noch vorhandene Festartikel, wie
Festschriften, werden durch die Arbeitsgemeinschaft Ausstellung weiterhin zum Kauf
angeboten.
30.10.2014
Schülerbeförderungskosten:
Aufgrund einer gemeinsamen Beschlussempfehlung der CDU-Fraktion und der
SPD-Fraktion beschließt der Gemeinderat
eine über die Regelung der Satzung des
ZVMS hinausgehende Unterstützung: Der
Gemeinderat Eppendorf beschließt die
Erweiterung seines Beschlusses für Schüler
der 5. Klasse, die keine Fahrkarte bekommen, weil sie weniger als drei Kilometer
von der Schule entfernt wohnen, eine
Unterstützung zu geben für Schüler der 6.
Klasse und zwar rückwirkend für das
Schuljahr 2013/14 und widerruflich für die
Folgejahre. Der Erstattungsanspruch endet
jeweils zum 31. Oktober des Haushaltsjahres für das vorangegangene Schuljahr. In
einem weiteren Beschluss wird festgestellt,
dass die Gemeinde Eppendorf nicht für die
Finanzierung der Schülerbeförderung verantwortlich ist, da sie dafür auch keine
zweckgebundenen Mittel erhält. Um diese
freiwilligen Leistungen künftig einsparen
zu können, beauftragt der Gemeinderat den
Bürgermeister, sich im Kreistag und bei der
sächsischen Staatsregierung entsprechend
des Kreistagsbeschlusses vom 11.12.2013
für landeseinheitliche gesetzliche Normen
der Schülerbeförderung insbesondere im
ländlichen Raum einzusetzen. Die Kosten
für die notwendige Schülerbeförderung sollen insgesamt vom Freistaat Sachsen getragen werden. Der Bürgermeister soll in der
Gemeinderatssitzung im Februar 2015
Rechenschaft über die durch ihn erfolgten
Aktivitäten ablegen.
Wesentliche Abweichungen zur Haushaltsplanung: Der Gemeindekämmerer
Herr Ender berichtete gem. § 75 Abs. 5 der
Sächsischen Gemeindeordnung zum Stichtag 30.06.2014 über den Stand der Abarbeitung des Haushaltsplanes. Aus dem vorgelegten Zahlenwerk leitete er ab, dass keine
wesentlichen Abweichungen zur Haushaltsplanung bestehen. Die Rechtsaufsicht wird
entsprechend informiert werden.
Aus den Ortschaftsräten
Ortsvorsteher gewählt: Für den Ortsteil
Großwaltersdorf wurde Herr Andreas Strelow als neuer Ortsvorsteher gewählt. Im
Ortsteil Kleinhartmannsdorf wurde Herr
Marcel Möckel als neuer Ortsvorsteher
gewählt.
Schulze, Bürgermeister
B e g i n n d e s a m t l i c h e n Te i l s
Öffentliche Bekanntmachung – Gruppenauskunft vor Wahlen – Widerspruchsrecht
Widerspruchsmöglichkeiten bei der Weitergabe von Meldedaten
Am 07.06.2015 finden die Bürgermeisterwahl und die Landratswahl statt.
Laut § 22 Abs. 1 des Melderechtsrahmengesetzes (MRRG) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 25.02.2002 (BGBL.I
S. 1186 ) i.V. m. § 33 Abs. 1 des Sächsischen Meldegesetzes (SächsMG) in der
Fassung der Bekanntmachung vom 04.
Juli 2006 (SächsGVBL. Seite 388),
zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes
vom 11. Dezember 2008 (SächsGVBl. S.
938) ist der Meldebehörde gestattet,
Gruppenauskünfte vor den Wahlen wie
folgt zu erteilen:
➲ Die Meldebehörde darf Parteien, Wählergruppen und Träger von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen zu
parlamentarischen und kommunalen Vertretungskörperschaften in den sechs der
Wahl vorangehenden Monaten Gruppenauskunft aus dem Melderegister
über die im § 21 Abs. 1 Satz 1 bzw. §
32 Abs. 1 Satz 1 bezeichneten Daten
von Gruppen von Wahlberechtigten
erteilen, soweit für deren Zusammensetzung das Lebensalter der Betroffenen
bestimmend ist. Tag der Geburt darf
dabei nicht mitgeteilt werden.
Mitgeteilt werden dürfen: Name, Vorname unter Kennzeichnung des Rufnamens, akadem. Grad und Wohnanschrift von Wahlberechtigten.
Eine Übermittlung erfolgt nicht, wenn
der Betroffene für eine Justizanstalt,
ein Krankenhaus, Pflegeheim oder eine
ähnliche Einrichtung im Sinne des § 20
Abs. 1 des Sächs. Meldegesetzes gemeldet ist, eine Auskunftssperre nach §
34 des Sächs. Meldegesetzes besteht
oder der Betroffene der Auskunftserteilung widersprochen hat bzw. widerspricht. Alle wahlberechtigten Bürger
können der Übermittlung ihrer Daten
widersprechen.
Bereits früher eingelegte Widersprüche
vor Wahlen gelten fort, falls sie nicht
an eine bestimmte Wahl gebunden
waren.
Auskünfte können frühestens 2 Monate
nach der öffentlichen Bekanntmachung
erteilt werden. (§ 33 Abs. 4 S. 2 Nr.1 i.
V. m. Abs. 4 Satz 3 SächsMG).
Der Widerspruch ist schriftlich oder zur
Niederschrift einzulegen bei der Gemeindeverwaltung Eppendorf, Einwohnermeldeamt, Großwaltersdorfer Str. 8, 09575
Eppendorf.
Eppendorf, den 01.11.2014
Günther
Einwohnermeldeamt
30.10.2014
Bekanntmachungen
S. 4
Verordnung der Gemeinde Eppendorf zur Bestimmung von verkaufsoffenen Sonntagen
im Jahr 2014 (LadenöffnungsVO – LadÖffVO) vom 14. Oktober 2014
Aufgrund von § 8 Abs. 1 des Gesetzes über
die Ladenöffnungszeiten im Freistaat Sachsen (Sächsisches Ladenöffnungsgesetz –
SächsLadÖffG
vom
01.12.2010
SächsGVBl S. 338) zuletzt geändert durch
Art. 39 des Gesetzes vom 27.01.2012
(SächsGVBl. S. 130, 146) wird mit
Beschluss des Gemeinderats vom 14. Oktober 2014 verordnet:
§1
Geltungsbereich
Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten für Verkaufsstellen i.S.v. § 2 Abs. 1, 2
SächsLadÖffG im Gemeindegebiet der
Gemeinde Eppendorf einschließlich der
Ortsteile Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf.
§2
Festlegung der verkaufsoffenen
Sonn- und Feiertage
(1) Die Gemeinde Eppendorf gestattet vorbehaltlich der Einschränkungen des
§ 8 Abs. 3 SächsLadÖffG das Öffnen
von Verkaufsstellen an nachfolgend
genannten Sonntagen:
a) Sonntag, 19.10.2014 anlässlich des
»Tages des traditionellen Handwerks« des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V.
b) Sonntag, 30.11.2014 anlässlich des
»Pyramidenfestes« mit Weihnachtsmarkt und Pyramideanschieben der
Gemeinde Eppendorf mit Darbietungen weihnachtlichen und erzgebirgischen Liedgutes durch Eppendorfer
Gesangs- und Musikvereine und
-gruppen sowie der Kindertageseinrichtung und Attraktionen für jung
und alt.
(2) Der gem. Abs. 1 Buchst. a) bezeichnete
Sonntag entfaltet für die Gemeinde
Eppendorf aufgrund der überörtlichen
Bedeutung des genannten Anlasses
sowie im Hinblick auf die zu erwartenden Besucherströme eine besondere touristische Bedeutung sowie aufgrund der
gezeigten lebendigen Traditionen sowie
der vorgeführten Handwerkskunst
besondere kulturelle Bedeutung im
gesamten Gemeindegebiet. Die festgesetzten Ausnahmen von der Sonntagsruhe dienen der Pflege und Förderung örtlicher Traditionen der regionaltypischen
Kunst als Form der Kunstfreiheit.
(3) Die gem. Abs. 1 Buchs. b) festgesetzte
Ausnahme von der Sonntagsruhe aus
besonderem Anlass entfaltet aufgrund
des Angebots an kulturellen Veranstaltungen und des veranstalteten Weihnachtsmarktes Auswirkungen auf das
gesamte Gemeindegebiet. Insbesondere
wegen der zu erwartenden Besucher
entwickelt das Pyramidenfest im Hinblick auf die Urbanität und die Tourismusströme eine besondere Bedeutung
auf das gesamte Gemeindegebiet. Aufgrund der weihnachtlichen und vorweihnachtlichen Darbietungen dient es
der Pflege traditioneller Kunst und Kultur, insbesondere der Pflege des traditionellen weihnachtlichen Brauchtums
als Form der Kunstfreiheit.
§3
Öffnungszeit und Beschränkungen
(1) Verkaufsstellen wird gestattet, an den
nach § 2 Abs. 1 bezeichneten Sonntagen
in der Zeit von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr
zu öffnen.
(2) Eine Beschränkung der Freigabe auf
bestimmte Ortsteile und Handelszweige
erfolgt nicht.
(3) Die Bestimmungen des § 10 SächsLad
ÖffG sind zu beachten.
§4
Ordnungswidrigkeiten
(1) Ordnungswidrig nach § 11 Abs. 1 SächsLadÖffG handelt, wer als Inhaber einer
Verkaufsstelle, als Gewerbetreibender
oder als verantwortliche Person i.S.d.
SächsLadÖffG vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmungen der §§ 2 und 3
dieser Verordnung zuwiderhandelt.
(2) Die Ordnungswidrigkeiten nach Abs. 1
können entsprechend § 11 Abs. 2
SächsLadÖffG mit einer Geldbuße bis
zu 5.000 EUR geahndet werden.
§5
In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer
Bekanntmachung in Kraft und am
31.12.2014 außer Kraft.
Eppendorf, 14. Oktober 2014
Helmut Schulze
Bürgermeister
E n d e d e s a m t l i c h e n Te i l s
Bekanntmachungsanordnung
Vorstehende Verordnung wird hiermit
öffentlich bekannt gemacht. Es wird darauf
hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften gemäß § 4
Abs. 4 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) ein Jahr nach
ihrer Bekanntmachung als von Anfang an
gültig zustande gekommen gilt. Dies gilt
nicht, wenn
1. die Ausfertigung der Verordnung nicht
oder fehlerhaft erfolgt ist,
2. Vorschriften über die Öffentlichkeit der
Sitzungen, die Genehmigung oder die
Bekanntmachung der Verordnung verletzt worden sind,
3. der Bürgermeister dem Beschluss nach
§ 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat,
4. vor Ablauf der im Satz 2 genannten
Frist
a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder
b) die Verletzung der Verfahrens- oder
Formvorschrift gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht
worden ist.
Ist die Verletzung nach Satz 3 Nr. 3 oder 4
geltend gemacht worden, so kann auch nach
Ablauf der in Satz 2 genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.
Sätze 2 bis 4 sind nur anzuwenden, wenn
bei der Bekanntmachung der Verordnung
auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrensoder Formvorschriften und die Rechtsfolgen hingewiesen worden ist.
Eppendorf, 14. Oktober 2014
Helmut Schulze
Bürgermeister
S. 5
Mitteilungen
30.10.2014
Senioren-Weihnachtsfeier
der Gemeinde Eppendorf
Die diesjährige Senioren-Weihnachtsfeier der Gemeinde
Eppendorf mit den Ortsteilen Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf findet am Mittwoch, dem 03. Dezember 2014,
14.00 Uhr, in der Gaststätte „Prinz Albert“ statt.
Ablauf:
14.00 Uhr Eröffnung der Weihnachtsfeier,
anschließend Kaffeetrinken
15.00 Uhr vorweihnachtliches Programm
dargeboten durch Schüler
der Heiner-Müller-Oberschule
17.00 Uhr Jahresrückblick des Bürgermeisters
18.00 Uhr Abendbrot
Wir laden alle Senioren recht herzlich ein. Der Unkostenbeitrag
beträgt insgesamt 7,00 Euro pro Person. Dieser Betrag ist bis
zum 28. November 2014 im Rathaus Eppendorf in der Gemeindekasse, Zimmer 3, zu den Öffnungszeiten einzuzahlen.
Mit dieser Einzahlung erhalten Sie gleichzeitig die Teilnahmebestätigung für die Weihnachtsfeier, welche auch als Eintrittskarte zählt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau
Günther, Tel.: 037293 / 78 - 117.
Eppendorf, den 01.11.2014
Schulze, Bürgermeister
Weihnachtsmarkt mit
Pyramide-Anschieben am 1. Advent
Samstag, 29.11.2014
18.00 Uhr
Turmblasen mit dem
Posaunenchor Eppendorf,
Einläuten der Adventszeit
Sonntag, 30.11.2014
Beginn des Weihnachtsab 11.00 Uhr
marktes mit verschiedenen
Händlern
in der »Alten Schule« Eppendorf:
ab 11.00 bis
Ausstellung Eppendorf – von der Besiedlung
17.00 Uhr
bis zur Gegenwart –
Modellbahnanlage geöffnet
ab 13.30 Uhr
14.00 Uhr
Countdown zum Anschieben der Pyramide
u.a. mit dem KRANICH-Blasorchester,
Posaunenchor Eppendorf, Schülern der
Heiner-Müller-Grundschule sowie der
Familie Enrico Schreiber aus Großwaltersdorf
Die Pyramide wird angeschoben
Schmuckbäume für die Ausgestaltung des Weihnachtsmarktes
am 1. Advent in Eppendorf gesucht
Für die Ausgestaltung des Weihnachtsmarktes am 1. Advent in Eppendorf werden für den Vorplatz am Hotel „PrinzAlbert“ und den Standort an der Bahnhofstraße (Freiberger Bank) zwei Schmuck-
bäume (Blaufichten o.ä.) benötigt. Die
Bäume sollten gerade gewachsen und
mindestens 4 Meter hoch sein.
Wer also in seinem Garten solche Bäume
stehen hat, die er als Advents- und Weih-
nachtsschmuck zur Verfügung stellen
möchte, kann sich gern im Bauamt der
Gemeinde melden.
Schlösser, Bauamt
AUSSTELLUNG: „Eppendorf – Von der Besiedlung bis zur Gegenwart“
Über 675 Jahre Ortsgeschichte in Bildern und Dokumentationen
Am Sonntag, dem 30. November 2014,
1. Advent, haben wir für Sie von 11.00
bis 17.00 Uhr geöffnet.
Nach Abschluss notwendiger Baumaßnahmen arbeiten wir nunmehr an der Realisierung der Erweiterung der Ausstellung.
Geplant sind u.a.
• verschiedene, insbesondere auch wechselnde Sachthemen
• eine neu gestaltete Videoecke
• ein Wandbild mit einer historischen
Ansicht von Eppendorf, das von einem
Eppendorfer geschaffen wurde
Der Besuch der Ausstellung ist nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der
regulären Öffnungszeiten möglich.
Wir sind weiterhin an Fotomaterial und
Dokumentationen zu Vergangenheit und
Gegenwart von Eppendorf zur Erweiterung der Ausstellung und Gestaltung neu-
er Themen interessiert und nehmen diese
gern entgegen. Rückgabe garantiert!
Ansprechpartner und Anmeldungen bei:
Frau Weiss (GV E): 03 72 93 / 7 81 33
Frau Mehnert: 01 74 / 5 93 60 23 oder
03 72 93 / 7 06 73
Herzlich Willkommen!
Ihr Team Ausstellung
30.10.2014
Bekanntmachungen
S. 6
Friedhofsordnung für den Friedhof der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde
Großwaltersdorf vom 28.11.2013 – Fortsetzung
1)
2)
3)
4)
5)
6)
§ 23
Grabmale Allgemeines Gräberfeld
Grabmale müssen sich in die Art des
Friedhofes bzw. die Art des jeweiligen
Gräberfeldes einordnen. Gestaltung
und Inschrift dürfen nichts enthalten,
was das christliche Empfinden verletzt
und der Würde des Ortes abträglich ist.
Grabmale sollen aus Naturstein, Holz,
geschmiedetem oder gegossenem
Metall sein. Es sind stehende und liegende Grabmale zulässig, jedoch nur
ein stehendes Grabmal je Grab.
Der Grabstein der Reihengräber darf
mit Sockel nicht höher als 0,85 m sein.
Eine zusätzliche liegende Grabplatte
soll dem Stein in Material, Farbe, Bearbeitung und Schrift entsprechen; mindeste Stärke 4 cm.
Grabeinfassungen dürfen maximal 10
cm hoch und 5 – 8 cm breit sein; die
Einbringung hat ohne Fundament zu
erfolgen.
Provisorische Einfassungen aus Holz
müssen nach maximal 2 Jahren durch
steinerne Einfassungen, bzw. durch
pflanzliche Randbefestigung ersetzt
werden.
Metalleinfassungen sind nicht gestattet.
Aus Gründen der Standsicherheit von
Grabmalen muss die erforderliche
Mindeststeinstärke bei Grabmalen bis
0,80 m Höhe 12 cm, über 0,80 m bis
1,20 m Höhe 14 cm betragen.
Auf Grabstätten, die an der Friedhofsmauer liegen, beträgt der Mindestabstand zwischen Friedhofsmauer und
Grabmal 50 cm.
Die Verwendung chemischer Reinigungsmittel für die Grabmale und baulichen Anlagen sind nicht gestattet.
§ 24
Errichtung und Veränderung von Grabmalen und baulichen Anlagen
1) Die Errichtung und jede Veränderung
von Grabmalen bedarf vor Auftragserteilung der schriftlichen Genehmigung
durch den Friedhofsträger. Auch provisorische Grabmale sind genehmigungspflichtig. Der Antragsteller hat sein
Nutzungsrecht nachzuweisen.
2) Den Anträgen sind zweifach beizufügen:
a) der Grabmalentwurf mit Grundriss
und Seitenansicht im Maßstab 1:10
mit genauen Angaben über Art und
Bearbeitung des Materials, über
Abmessungen und Form des Steins
3)
4)
5)
6)
7)
8)
9)
10)
sowie über Inhalt, Anordnung und
Art der Schrift und des Symbols
sowie der Fundamentierung und
Verdübelung.
b) Falls es der Friedhofsträger für erforderlich hält, kann er die statische
Berechnung der Standfestigkeit verlangen, sowie Proben des Materials
zur Vorlage.
Entspricht die Ausführung des Grabmals nicht dem genehmigten Antrag,
wird dem Nutzungsberechtigten eine
angemessene Frist zur Abänderung
oder Beseitigung des Grabmals gesetzt.
Nach Ablauf der Frist wird das Grabmal auf Kosten des Nutzungsberechtigten von der Grabstätte entfernt, gelagert
und zur Abholung bereitgestellt.
Die Bildhauer und Steinmetze haben
die Grabmale und baulichen Anlagen
nach den jeweils geltenden Richtlinien
für das Fundamentieren und Versetzen
von Grabdenkmälern des Bundesinnungsverbandes des Deutschen Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauerhandwerks zu fundamentieren und zu versetzen.
Die Errichtung und jede Veränderung
aller sonstigen baulichen Anlagen
einschließlich Grabeinfassungen bedürfen ebenfalls vor Auftragserteilung
bzw. Ausführung der schriftlichen Genehmigung durch den Friedhofsträger.
Die Absätze 1 bis 4 gelten entsprechend.
Die Genehmigung erlischt, wenn das
Grabmal oder die sonstige bauliche
Anlage nicht binnen eines Jahres nach
der Genehmigung errichtet worden ist.
Grabplatten, Grabmale und sonstige
bauliche Anlagen in unmittelbarer baulicher Verbindung mit der Friedhofsmauer sind unzulässig.
Provisorische Grabmale dürfen nur als
naturlasierte Holzstelen oder -kreuze
und nur für einen Zeitraum von zwei
Jahren nach der Bestattung aufgestellt
werden.
Bei Grabmalen und sonstigen baulichen Anlagen, die ohne Genehmigung
errichtet oder verändert worden sind, ist
der Friedhofsträger berechtigt, diese
nach Ablauf von sechs Wochen nach
Benachrichtigung des Nutzungsberechtigten auf dessen Kosten entfernen zu
lassen.
Bei der Anlieferung von Grabmalen
oder sonstigen baulichen Anlagen ist
dem Friedhofsträger der Genehmi-
gungsbescheid vorzulegen. Der Zeitpunkt der Aufstellung ist mit dem
Friedhofsträger abzustimmen.
§ 25
Instandhaltung der Grabmale
und baulicher Anlagen
1) Die Grabmale und sonstigen baulichen
Anlagen sind dauernd in ordnungsgemäßem und verkehrssicherem Zustand zu halten. Verantwortlich dafür
ist der jeweilige Nutzungsberechtigte.
2) Erscheint die Standsicherheit von
Grabmalen, sonstigen baulichen Anlagen oder Teilen davon gefährdet, ist der
Nutzungsberechtigte verpflichtet, unverzüglich Abhilfe durch zugelassene
Bildhauer oder Steinmetzen zu schaffen. Bei Gefahr im Verzuge kann die
Friedhofsverwaltung auf Kosten des
Nutzungsberechtigten notwendige Sicherungsmaßnahmen (z. B. Absperrungen,
Umlegung von Grabmalen) treffen.
Wird der ordnungsgemäße Zustand
trotz schriftlicher Aufforderung der
Friedhofsverwaltung nicht innerhalb
einer festgesetzten angemessenen Frist
hergestellt, ist die Friedhofsverwaltung
berechtigt, dies an Stelle des Nutzungsberechtigten zu veranlassen oder das
Grabmal oder Teile davon zu entfernen,
zu lagern und zur Abholung bereitzustellen. Die Kosten hat der Nutzungsberechtigte zu tragen.
Ist der Nutzungsberechtigte nicht bekannt oder nicht ohne besonderen Aufwand zu ermitteln, genügen als Aufforderung eine öffentliche Bekanntmachung und ein Hinweisschild auf der
Grabstätte, das für die Dauer von sechs
Wochen aufgestellt wird. Der Nutzungsberechtigte haftet für jeden Schaden, der von einem nicht verkehrssicheren Grabmal ausgehen kann.
3) Der Friedhofsträger prüft nach Beendigung der Frostperiode im Frühjahr
Grabmale, Grabmalteile und sonstige
baulichen Anlagen auf Verkehrssicherheit.
§ 26
Schutz wertvoller Grabmale
und Grabstätten
1) Künstlerisch oder geschichtlich wertvolle Grabmale sind zu schützen und
haben Bestandsgarantien. Sie müssen
in der Denkmalliste aufgeführt werden.
Sie dürfen nur mit Genehmigung des
Regionalkirchenamtes neu vergeben
S. 7
Bekanntmachung
werden, verändert oder an eine andere
Stelle verlegt bzw. an einem anderen
Ort aufgestellt werden. Bei denkmalgeschützten Grabstätten bedarf dies
außerdem der denkmalschutzrechlichen
Genehmigung.
2) Für die Erhaltung der Denkmäler können Patenschaftsverträge abgeschlossen werden, in denen sich der Pate zur
Instandsetzung und laufenden Unterhaltung von Grabmal und Grabstätte
nach Maßgabe der Bestimmungen in
Absatz 1 verpflichtet.
§ 27
Entfernen von Grabmalen
1) Nach Ablauf des Nutzungsrechtes sind
die Grabmale, Fundamente, Einfassungen und sonstigen baulichen Anlagen
durch den Nutzungsberechtigten zu
entfernen. Sind die Grabmale, Fundamente, Einfassungen und sonstigen
baulichen Anlagen nicht innerhalb von
drei Monaten nach Ablauf des Nutzungsrechtes entfernt, ist der Friedhofsträger berechtigt, sie zu entfernen und
darüber zu verfügen. Die dem Friedhofsträger entstehenden Kosten trägt der
Nutzungsberechtigte.
2) Vor Ablauf des Nutzungsrechtes dürfen
Grabmale, Einfassungen und sonstige
bauliche Anlagen nur mit vorheriger
schriftlicher Zustimmung des Friedhofsträgers entfernt werden.
3) Bei kulturhistorisch wertvollen Grabmalen gilt § 26.
B. Reihengrabstätten
§ 28
Rechtsverhältnisse an Reihengrabstätten
1) Reihengrabstätten sind Grabstätten für
Leichen- oder Aschenbestattungen, die
im Todesfall der Reihe nach einzeln für
die Dauer der Ruhezeit von 20 Jahren
vergeben werden.
2) Abmessung der Gräber:
Reihengrabstätten werden eingerichtet
für:
a) Leichenbestattung: Größe der Grabstätte: Länge 2,20 m, Breite 1,35 m
(mit Wegeanteil)
Größe des Grabhügels: Länge 1,70 m,
Breite 0,70 m, Höhe max. 0,30 m
(einschließlich Einfassung)
b) Aschenbestattung: Größe der Grabstätte (mit Weganteil): Länge 1,30 m,
Breite 0,90 m
Größe des Grabhügels: Länge 1,00 m,
Breite 0,50 m, Höhe max. 0,30 m
(einschließlich Einfassung)
30.10.2014
Maße auf alten Grabfeldern werden hiervon
nicht berührt.
3) Die Abstände zwischen den Gräbern
betragen 0,50 m
4) In einer Reihengrabstätte darf nur ein
Leichnam oder eine Asche bestattet
werden.
5) Über die Vergabe des Nutzungsrechtes
an einer Reihengrabstätte wird eine
schriftliche Bescheinigung erteilt. In
ihr ist die genaue Lage der Reihengrabstätte anzugeben.
6) Für den Übergang von Rechten gilt §
30 entsprechend.
7) Das Nutzungsrecht an einer Reihengrabstätte erlischt mit Ablauf der in
dieser Ordnung festgesetzten Ruhezeit.
Es kann nicht verlängert werden.
8) Die Auflösung der Reihengräber nach
Ablauf der Ruhezeit erfolgt nach
Genehmigung der Friedhofsverwaltung.
5)
6)
C. Wahlgrabstätten
§ 29
Rechtsverhältnisse an Wahlgrabstätten
1) Wahlgrabstätten sind Grabstätten für
Leichen- oder Aschenbestattungen, an
denen auf Antrag im Todesfall ein Nutzungsrecht für die Dauer von 20 Jahren,
beginnend mit dem Tag der Zuweisung
vergeben wird und deren Lage gleichzeitig im Einvernehmen mit dem
Erwerber bestimmt werden kann. In
begründeten Fällen kann auch zu Lebzeiten ein Nutzungsrecht vergeben werden.
2) Grabgrößen für:
Einzel-Wahlgrabstätten für Leichenbestattungen sind 1,80 m lang und 0,70 m
breit.
Doppel-Wahlgrabstätten für Leichenbestattungen sind 1,80 m lang und
1,80 m breit;
Wahlgrabstätten für Urnengräber sind
1,00 m lang und 0,50 m breit.
3) Wahlgrabstätten werden als ein- und
mehrstellige Wahlgrabstätten vergeben. In einer einstelligen Wahlgrabstätte für Leichenbestattung darf nur eine
Leiche bestattet werden. In einer mit
einer Leiche belegten Wahlgrabstätte
kann zusätzlich eine Asche bestattet
werden. In einer einstelligen Wahlgrabstätte für Aschenbestattungen können
bis zu zwei Aschen bestattet werden.
4) In einer Wahlgrabstätte werden der
Nutzungsberechtigte und seine Angehörigen bestattet;
Als Angehörige im Sinne dieser
Bestimmung gelten: Ehepaare, Ver-
7)
8)
9)
10)
wandte auf und absteigender Linie
sowie Geschwister, Geschwisterkinder
und Ehegatten der Vorgenannten.
Auf Wunsch können auch andere Verstorbene mit Genehmigung der Friedhofsverwaltung
bestattet
werden.
Grundsätzlich entscheidet der Nutzungsberechtigte, wer von den beisetzungsberechtigten Personen bestattet wird.
Über Vergabe des Nutzungsrechtes an
einer Wahlgrabstätte wird eine schriftliche Bescheinigung erteilt. In ihr werden die genaue Lage der Grabstätte und
die Dauer der Nutzungszeit angegeben.
Dabei wird darauf hingewiesen, dass
der Inhalt des Nutzungsrechtes sich
nach den Bestimmungen der Friedhofsordnung richtet.
Verlängerung der Grabstätte: Bei
Ablauf der Nutzungszeit kann das Nutzungsrecht auf Antrag und nur für die
gesamte Grabstätte verlängert werden.
Wird das Nutzungsrecht nicht verlängert, erlischt es nach Ablauf der Nutzungszeit. Über den Ablauf der Nutzungszeit informiert der Friedhofsträger den Nutzungsberechtigten sechs
Monate vorher durch schriftliche Benachrichtigung oder, wenn keine
Anschrift bekannt ist, durch öffentliche
Bekanntmachung und Hinweis auf der
betreffenden Grabstätte.
Überschreitet bei einer Belegung die
neu begründete Ruhezeit die laufende
Nutzungszeit, so ist das Nutzungsrecht
mindestens für die zur Wahrung der
Ruhezeit notwendigen Jahre für die
gesamte Wahlgrabstätte zu verlängern.
Es besteht kein Anspruch auf Verleihung oder Wiedererwerb von Nutzungsrechten an einer der Lage nach
bestimmten Grabstätte und auf Unveränderlichkeit der Umgebung, wenn
dies aus Gründen der Friedhofsgestaltung im Rahmen des Friedhofszweckes
nicht möglich ist.
Das Nutzungsrecht an Grabstätten kann
im Umkreis von 2,5 m vom Stammfuß
vorhandener Bäume durch den Friedhofsträger für Leichenbestattungen aufgehoben werden, um die Standsicherheit von Bäumen zu gewährleisten.
Das Nutzungsrecht an unbelegten
Grabstätten kann jeder Zeit zurückgegeben werden, an teilbelegten erst nach
Ablauf der letzten Ruhefrist.
§ 30
Übergang von Rechten
an Wahlgrabstätten
1) Der Nutzungsberechtigte kann sein
Nutzungsrecht nur einem Berechtigten
30.10.2014
2)
3)
4)
5)
6)
nach § 29 Absatz 4 übertragen. Zur
Rechtswirksamkeit der Übertragung
sind schriftliche Erklärungen des bisherigen und des neuen Nutzungsberechtigten sowie die schriftliche Genehmigung des Friedhofträgers erforderlich.
Schon bei der Verleihung des Nutzungsrechtes soll der Erwerber für den
Fall seines Ablebens seinen Nachfolger
im Nutzungsrecht bestimmen und ihm
das Nutzungsrecht durch einen schriftlichen Vertrag übertragen, der erst im
Zeitpunkt des Todes des Übertragenden
wirksam wird.
Wurde bis zum Ableben des Nutzungsberechtigten keine derartige Regelung
getroffen, geht das Nutzungsrecht in
absteigender verwandtschaftlicher Reihenfolge auf die Angehörigen des verstorbenen Nutzungsberechtigten über:
a) auf den überlebenden Ehegatten und
zwar auch dann, wenn Kinder aus
einer früheren Ehe vorhanden sind,
b) auf die ehelichen, nicht ehelichen
und Adoptivkinder,
c) auf die Stiefkinder,
d) auf die Enkel in der Reihenfolge der
Berechtigung ihrer Väter oder Mütter,
e) auf die Eltern,
f) auf die leiblichen Geschwister,
g) auf die Stiefgeschwister,
h) auf die nicht unter a) bis g) fallenden
Erben.
Innerhalb der einzelnen Gruppen b) bis
d) und f) bis h) wird jeweils der Älteste
Nutzungsberechtigter.
Der Übergang des Nutzungsrechtes
gemäß Absatz 3 ist dem neuen Nutzungsberechtigten durch schriftlichen
Bescheid bekannt zu geben.
Sind keine Angehörigen der Gruppen
a) bis h) vorhanden oder zu ermitteln,
kann das Nutzungsrecht unter Genehmigung des Friedhofsträgers auch auf
andere Personen übertragen werden.
Eine Einigung der Erben zur Übertragung des Nutzungsrechtes auf andere
als im § 29, Absatz 4 genannten Personen ist mit Genehmigung des Friedhofsträgers möglich.
In den in Absatz 5 genannten Fällen hat
der Rechtsnachfolger dem Friedhofsträger den beabsichtigten Übergang des
Nutzungsrechtes unverzüglich anzuzeigen. Die Übertragung des Nutzungsrechtes ist dem neuen Nutzungsberechtigten schriftlich zu bescheinigen. Solange das nicht geschehen ist,
können Bestattungen nicht verlangt
werden.
Bekanntmachung
§ 31
Alte Rechte
1) Für Grabstätten, über die der Friedhofsträger bei In-Kraft-Treten dieser Ordnung bereits verfügt hat, richtet sich die
Gestaltung nach den bei der Vergabe
gültig gewesenen Vorschriften.
2) Vor dem In-Kraft-Treten dieser Ordnung entstandene Nutzungsrechte von
unbegrenzter oder unbestimmter Dauer
sowie zeitlich begrenzte Nutzungsrechte, deren Dauer die in § 29 Absatz 1
dieser Ordnung gegebene Nutzungszeit
übersteigt, werden auf eine Nutzungszeit nach § 29 Absatz 1 dieser Ordnung,
doch nicht unter 30 Jahren nach Erwerb, begrenzt. Sie enden jedoch nicht
vor Ablauf der Ruhezeit für den zuletzt
Bestatteten und nicht vor Ablauf eines
Jahres nach In-Kraft-Treten dieser Ordnung.
D. Grabmal- und Grabstättengestaltung
– Zusätzliche Vorschriften –
§ 32
Grünes Gräberfeld
1) Der Nutzungsberechtigte hat die Möglichkeit, zwischen einer Grabstätte in
einem Gräberfeld mit allgemeinen oder
in einem Gräberfeld mit zusätzlichen
Gestaltungsvorschriften zu wählen. Der
Friedhofsträger weist spätestens bei
Erwerb des Nutzungsrechtes auf die
Wahlmöglichkeit hin und gibt dem
künftigen Nutzungsberechtigten die
entsprechenden Gestaltungsvorschriften zur Kenntnis. Vor Erwerb des Nutzungsrechtes an der Grabstätte hat der
Nutzungsberechtigte die erfolgte BeKernmaßtabelle (Angaben in cm)
1. Steingrabmal für Reihengrab
für Aschebestattung
lehrung über die Wahlmöglichkeiten
und die von ihm getroffene Entscheidung schriftlich zu bestätigen. Wird
von der Wahlmöglichkeit kein
Gebrauch gemacht, erfolgt die Bestattung in einem Gräberfeld mit allgemeinen Gestaltungsvorschriften (vgl. insbesondere §§ 21 und 23).
2) Zusätzliche
Gestaltungsvorschriften
regen dazu an, gestaltete Grabmale mit
individueller, auf den Verstorbenen
bezogener Aussage zu schaffen. Sie
helfen, eine sowohl sinnbezogene als
auch kostengünstige und relativ pflegearme Grabbepflanzung unter Verwendung heimischer, friedhofstypischer
Pflanzenarten zu erreichen.
3) Folgende Grabfelder unterliegen den
nachfolgend aufgeführten zusätzlichen
Gestaltungsvorschriften zum Grabmal
§§ 35-38 und zur Bepflanzung § 39.:
Abt. im oberen westlichen Teil des
Friedhofes, neben dem Kriegerdenkmal. Für pflegevereinfachte Gräber
gilt: zum Grabmal §§ 35-38 und zur
Bepflanzung § 39a.
§ 33
aufgehoben
§34
aufgehoben
§ 35
Grabmalgrößenfestlegungen
1) Die folgenden Kernmaße für Grabsteine sind für die Gräber im Gräberfeld
mit allgemeinen und zusätzlichen
Gestaltungsvorschriften verbindlich.
Die Maßhöhe beinhalten Stein mit
Sockel.
max. Breite
0,40 m
2. Steingrabmal für Wahlgrab
Aschebestattung stehend
0,40 m
4. Einstelliges Wahlgrab für
Leichenbestattung
0,50 m
3. Steingrabmal für einstelliges
Reihengrab
5. Steingrabmal für zwei- und mehrstellige Wahlgräber für Leichenbestattung (stehend)
S. 8
0,50 m
1,00 m
max. Höhe
min. Höhe
Mindeststärke
max. 0,70 m
min. 0,50 m
0,12 m
max. 0,85 m
min. 0,70 m
0,14 m
max. 0,70 m
min. 0,50 m
max. 0,85 m
min. 0,70 m
max. 0,85 m
min. 0,70 m
0,12 m
0,14 m
0,14 m
S. 9
Bekanntmachung
2) Für jede Grabstätte ist nur ein Grabmal
zulässig.
§ 36
Material, Form und Bearbeitung
1) Für Grabmale dürfen nur Natursteine,
Holz sowie geschmiedetes oder gegossenes Metall verwendet werden.
2) Form und Gestaltung des Grabmals
müssen materialgerecht, einfach und
ausgewogen sein. Die aufstrebende
Grundform ist eindeutig erkennbar auszubilden (außer bei Doppelgrabstellen).
3) Zufallsgeformte, asymmetrische Steine
oder asymmetrische Formen ohne
besondere Aussage, Breitsteine sowie
Findlinge, findlingsähnliche, unbearbeitete bruchrauhe Grabmale sind nicht
zugelassen.
4) Grabsteine müssen aus einem Stück
hergestellt sein. Der Sockel ist extra
anzufertigen.
5) Bei Grabmalen aus Holz muss die
Oberfläche spürbar handwerklich bearbeitet sein. Zur Imprägnierung dürfen
nur umweltverträgliche Holzschutzmittel verwendet werden, keine Lacke.
6) Grabmalflächen dürfen keine Umrandungen haben.
7) Nicht zugelassen sind alle vorstehend
nicht aufgeführten Materialien, Zutaten,
Gestaltungs- und Bearbeitungsarten,
insbesondere Beton, Glas, Kunststoff,
Lichtbilder, Bildgravuren, Gips, Porzellan, Blech, Draht, Aluminium etc.
9) Grabeinfassungen sind nicht erlaubt.
§ 37
Schrift, Inschrift und Symbol
Inschriften und Symbole sollen auf den
Toten, das Todesgeschehen bzw. die Ewigkeit Bezug nehmen. Bei Nennung des vollen Namens ist die Reihenfolge Vorname,
Familienname erforderlich; mit Ausnahme
Familiensteine.
30.10.2014
2) Entscheidend für die Auswahl der
Pflanzen sind die Beschaffenheit des
Bodens, die Lichtverhältnisse der
Grabstelle, die Gestaltung des Grabes
und der Charakter des Friedhofes.
3) Bei einer Grabbepflanzung mit Bezug
auf den Verstorbenen können zusätzlich
zur bodendeckenden Grundbepflanzung
Einzelpflanzen eingebracht werden.
Diese schmücken zu bestimmten Zeiten,
z. B. Geburtstag, Todestag, Hochzeitstag des Verstorbenen, das Grab in besonderer Weise. Die Ablage von
Schnittblumen erfolgt in Steckvasen, die
der Friedhofsträger zur Verfügung stellt.
4) Nicht gestattet sind auf der Grabstätte:
a) das Abdecken der Grabstätte mit
Platten, Kies und anderen wasserundurchlässigen Materialien über 1/3
der Gesamtfläche hinaus,
b) die Verwendung von gefärbtem Rindenmulch und gefärbter Erde,
c) Grablaternen müssen in Ausführung
und Gestaltung zweckentsprechend
sein und sich der Umgebung anpassen. Sie sollen ohne feste Verankerung mit dem Erdreich aufgestellt
werden und nicht höher als 25 cm
sein.
1)
2)
§ 38
Stellung des Grabmals
auf der Grabstätte
1) Grabmale sollen am Kopfende, mindestens 15 cm Abstand von der hinteren
Grabkante haben und in der Grabfläche
stehen - zwecks Umpflanzung.
§ 39
Grabstättengestaltung
1) Die Bepflanzung der Grabstätten erfolgt mit bodendeckenden ausdauernden und standortgemäßen Stauden
und/oder Gehölzen und Einzelpflanzen,
die das Grabmal nicht verdecken, andere Grabstätten nicht beeinträchtigen
und die Grabfläche nicht wesentlich
überschreiten dürfen.
3)
4)
§ 39a
Pflegevereinfachte Gräber
Ein Rechtsanspruch auf Bestattung in
einem pflegevereinfachten Reihengrab
besteht nicht. Der Friedhofsträger entscheidet auf Antrag über die Bestattung
in diesem Reihengrab.
Die Bepflanzung und Pflege erfolgt
durch den Friedhofsträger bzw. in dessen Auftrag und wird für die Dauer der
Ruhezeit gewährleistet. Die Art der
Bepflanzung wird durch den Friedhofsträger festgelegt. Dabei handelt es sich
um eine Dauerbepflanzung mit einem
Bodendecker und Rasenfläche. Die
Pflege umfasst die Bepflanzung (Schnittmaßnahmen, Gießen, Unkrautentfernung, Mähen, Nachpflanzung, Beräumung von abgeblühten Blumen und
anderem Grabschmuck sowie erforderlichenfalls die unmittelbare Umgebung
des Grabes.)
Eine Mitbestimmung des Nutzungsberechtigten bei der Art der Gestaltung
und Pflege ist nicht möglich.
Die Breite des Pflanzbandes beträgt
0,80 m.
Es ist erlaubt, nur jeweils zwei persönliche Blumengaben auf das Pflanzband
zu stellen. Die Rasenfläche hat für die
Pflegearbeiten des Friedhofsgärtners
frei zu bleiben.
5) Die Grabmale müssen mindestens 0,14 m
stark sein. Die Höhe der Grabesteine
darf maximal 0,95 m und minimal 0,70 m
betragen. Die Breite der Grabsteine
darf maximal 0,50 m betragen. Grabmale von pflegevereinfachten Gräbern
dürfen keine Sockel haben.
IV. Schlussbestimmungen
§ 40
Zuwiderhandlungen
1) Wer den Bestimmungen in den §§ 5, 6,
10, 11, 12, 13, 19 Absatz 2 bis 4 sowie
21 Absatz 4 bis 7 und 21 a Absatz 3
zuwiderhandelt, kann durch einen
Beauftragten des Friedhofsträgers zum
Verlassen des Friedhofes veranlasst,
gegebenenfalls wegen Hausfriedensbruches oder wegen Verstoßes gegen
die geltende Gemeindesatzung angezeigt werden.
2) Bei Verstößen gegen die §§ 21 Absatz
4 (bezüglich Einfassungen), 23 Absatz
1 und 2, 35 und 36 wird nach § 24
Absatz 3 verfahren.
3) Bei Verstößen gegen § 21 Absatz 1, 4
(bezüglich Grabstättengestaltung) und 7
sowie § 39 wird nach § 21 a verfahren.
§ 41
Haftung
Der Friedhofsträger haftet nicht für Schäden, die durch nicht ordnungsgemäße
Benutzung des Friedhofes, seiner Anlagen
und Einrichtungen, durch dritte Personen,
durch Tiere oder durch höhere Gewalt entstehen. Ihm obliegen keine besonderen
Obhuts- und Überwachungspflichten.
1)
2)
3)
4)
§ 42
Öffentliche Bekanntmachung
Diese Friedhofsordnung sowie alle künftigen Änderungen und Nachträge bedürfen zu ihrer Gültigkeit der öffentlichen
Bekanntmachung im vollen Wortlaut.
Die
öffentliche
Bekanntmachung
erfolgt gemäß der geltenden kommunalen Bekanntmachungssatzung durch
den Eppendorfer-Anzeiger (Abdruck
im Amtsblatt der Gemeinde Eppendorf)
Die jeweils geltende Fassung der Friedhofsordnung liegt zur Einsichtnahme
aus im Evang.- Luth. Pfarramt Eppendorf/Friedhofsverwaltung, Gränitzer
Str. 1, 09575 Eppendorf
Außerdem werden die Friedhofsordnung sowie alle künftigen Änderungen
zusätzlich durch Aushang an der
Bekanntmachungstafel am Friedhofseingang sowie durch Abkündigung
bekannt gemacht.
30.10.2014
§ 43
Inkrafttreten
1) Diese Friedhofsordnung tritt nach
Bestätigung durch das Ev.-Luth. Regionalkirchenamt Chemnitz am Tage nach
ihrer Veröffentlichung in Kraft.
2) Mit In-Kraft-Treten dieser Friedhofsordnung tritt die Friedhofsordnung der
Evangelisch-Lutherischen
Kirchgemeinde Großwaltersdorf vom 10.05.
1977 außer Kraft.
Bekanntmachung · Informationen
S. 10
Informationen zum Winterdienst
in der Gemeinde Eppendorf
Der Winterdienst an Gemeindestraßen
erfolgt auf der Grundlage des von der
Gemeinde vorgegebenen Winterdienstplanes für öffentliche Straßen, Wege und Plätze. Die zu räumenden oder zu streuenden
Flächen sind in drei Dringlichkeitsstufen
eingeteilt. Dabei ist zu beachten, dass bevor
Flächen mit der Dringlichkeit Stufe II und
III geräumt oder gestreut werden, geprüft
wird, ob bei Flächen der Dringlichkeit Stufe
I ein Nachräumen oder Nachstreuen erforderlich ist. Der Räum- und Streuplan liegt
im Bauamt (Zimmer 11) zu den bekannten
Dienstzeiten zur Einsichtnahme für jedermann aus.
Der Winterdienst auf Staatsstraßen und
Kreisstraßen wird innerhalb und außerhalb
der geschlossenen Ortslage von den zuständigen Straßenmeistereien abgesichert.
Hinweis: Die Räum- und Streupflicht für
Straßenanlieger ist in der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Eppendorf
vom 18. März 1999 geregelt und im Internet
unter:
http://www.gemeinde-eppendorf.de/formular/
satzung/satzung_strassenreinigung.pdf einzusehen.
Den Straßenanliegern obliegt es, innerhalb
der geschlossenen Ortslage nach Maßgabe
der Straßenreinigungssatzung die Gehwege
oder dem Fußgängerverkehr gewidmete
Flächen vom Schnee zu räumen sowie bei
Schnee- und Eisglätte zu bestreuen. Die
Flächen, für die die Straßenanlieger verpflichtet sind, sind auf eine solche Breite
von Schnee oder auftauendem Eis zu räu-
men, dass die Sicherheit und Leichtigkeit
des Fußgängerverkehrs gewährleistet ist.
Die geräumten Flächen vor den Grundstücken müssen so aufeinander abgestimmt
sein, dass eine durchgehende Benutzbarkeit
der Flächen gewährleistet ist. Nach Eintreten von Tauwetter sind die Straßenrinnen
und die Straßeneinläufe so freizuhalten,
dass das Schmelzwasser abziehen kann.
Bitte beachten Sie, dass der zu räumende
Schnee nicht dem Nachbarn, Bächen, aber
auch nicht wieder der Straße zugeführt werden darf. Der Schnee kann problemlos im
eigenen Grundstück abgelagert werden.
Gehwege und weitere betroffene Flächen
sind werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 9.00 Uhr zu beräumen und zu
bestreuen. Wenn nach diesem Zeitpunkt
Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte
auftritt, ist unverzüglich, bei Bedarf auch
wiederholt zu räumen und zu streuen. Diese
Pflicht endet um 18.00 Uhr.
Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen
Jahre ist es auch in der aktuellen Winterperiode erforderlich, auf verschiedenen Straßenabschnitten Parkverbot-Schilder aufzustellen. Diese Maßnahme ist notwendig
um den Busverkehr zu sichern bzw. die
erforderliche Räumbreite für die Winterdienstfahrzeuge zu gewährleisten. Betroffen sind folgende Bereiche: Straße des 8.
Mai, Neue Straße 5 bis 15 und Karl-Liebknecht-Str. 12 bis 24. Um Beachtung und
Verständnis wird gebeten.
Aegerter, Bauamt
Wasser- und Bodenanalysen
Hochwasserhilfe für Privatpersonen
Die Sächsische Aufbaubank informiert, dass die Abgabe
von Hochwasserschadensanträgen für Privatpersonen weiterhin möglich ist.
Die Anträge für die „Aufbauhilfe Juni-Hochwasser 2013“
müssen bis 31.12.2014 bei der Sächsischen Aufbaubank
(SAB) eingegangen sein. Die Plausibilität des Hochwasserereignisses ist durch die Gemeinde zu bestätigen. Nähere
Angaben finden Sie im Internetauftritt der SAB:
www.sab.sachsen.de/hochwasser bzw. unter: http://www.
sab.sachsen.de/media/publikationen/flyer/140527_SAB_
012_Flyer_Hochwasser_519x158mm_Ansicht.pdf
Aegerter, Bauamt
Am Mittwoch, dem 26. November 2014, bietet die AfU e.V. die
Möglichkeit in der Zeit von 11.00 – 12.00 Uhr in Ehrenfriedersdorf, im Rathaus, Markt 1, von 13.30 – 14.30 Uhr in Eppendorf,
in der Heiner-Müller-Oberschule, Großwaltersdorfer Str. 6 a
und von 16.00 – 17.00 Uhr in Oederan, in der Gemeinschaftsschule, Frankenberger Str. 19, Wasser- und Bodenproben untersuchen zu lassen. Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser
sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollten Sie frisch abgefülltes Wasser (ca.1 Liter) in einer
Mineralwasserflasche mitbringen. Auf Wunsch kann die Probe auch
auf verschiedene Einzelparameter z.B. Schwermetalle oder auf
Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität überprüft werden.
Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren
Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500
Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.
Eine Beratung zu weiteren Umweltproblemen ist möglich.
S. 11
Informationen
30.10.2014
Informationen vom Verein zur Entwicklung
der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal e.V.
Einladung zur Informationsveranstaltung
für Vereine zum Thema: „Professionell als ehrenamtlicher
Schatzmeister und Kassenprüfer im gemeinnützigen Verein“
Der Verein zur Entwicklung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal e. V.
möchte in Zusammenarbeit mit dem
Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. die Arbeit der gemeinnützigen Vereine unterstützen und lädt
zu einer Informationsveranstaltung am
10.11.2014, 18.00 Uhr, in das Hotel
Waldesruh, Obervorwerk 1, 09514
Pockau-Lengefeld ganz herzlich zu folgenden Schwerpunktthemen ein:
• Grundsatz der Selbstlosigkeit
• Gemeinnützigkeit und Gewinnerwirtschaftung
• Buchführung und Jahresabschluss
• Körperschaftsteuererklärung
• Zuordnung der Geschäftsvorfälle in
steuerliche Bereiche
• Rücklagenbildung
• Mein Verein ein Steuerzahler?
• Umgang mit Spenden und Sponsoring
• Vorgehen bei einer Kassenprüfung
Anschließend steht die Koordinatorin
Ländlicher Raum für individuelle Fragen
zur Verfügung. Arbeitsmaterial wird vor
Ort bereitgestellt. Die Teilnahme ist
kostenlos.
Interessenten melden sich bitte verbindlich bis zum 06.11.2014 unter Angabe
des Namens, der Anschrift des Vereins
und der Anzahl der Teilnehmer telefonisch, per Fax oder E-Mail an: (Adresse
unten)
Wandbild schmückt Turbinenhaus im Borstendorfer Ortsteil Floßmühle
Mit der feierlichen Enthüllung eines ca.
50 m² großen Wandbildes zum Thema
Heimat fand am 03.10.2014 das erste
gemeinsame Projekt der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal seinen erfolgreichen Abschluss. Die Projektidee entstand vor dem Hintergrund des Zusammenschlusses von drei Regionen der
Integrierten Ländlichen Entwicklung
(ILE) zur Erzgebirgsregion Flöha- und
Zschopautal in der EU-Förderperiode
2014 bis 2020.
19 Kommunen aus
den Landkreisen Erzgebirgskreis und Mittelsachsen werden in
den kommenden sieben Jahren gemeinsam Projekte im
ländlichen
Raum
umsetzen. Borstendorf bildet, geographisch gesehen, das
Bindeglied der neuen
Region.
Für die künstlerische
Gestaltung des Projektes konnten 26
Schülerinnen
und
Schüler aus Ober-
schulen der Region gewonnen werden.
Unter Leitung der Volkskunstschule
Oederan und mit Unterstützung weiterer
Künstler wurde das Projekt im Zeitraum
von März bis September 2014 im Auftrag der Erzgebirgsregion Flöha- und
Zschopautal umgesetzt. Viele Ideen,
Motive und Entwürfe zum Thema Heimat wurden zusammengetragen und
schließlich zu einer Gesamtkomposition
vereint. Dabei gab es keine Vorgaben
seitens des Auftraggebers, lediglich die
beiden Flüsse Zschopau und Flöha sollten als verbindendes Wahrzeichen Platz
in dem Kunstwerk finden. Nun prangt an
der ehemals weißen Wand des Turbinenhauses ein Hirsch mit einem blauen
Geweih. Das Bild ist aus den unzähligen
Motiven der jungen Künstler zusammengesetzt.
Den Rahmen für die öffentliche Einweihung am 03.10.2014 bildeten gleichzeitig zwei von der
Gemeinde Borstendorf und der „Freien
Presse“ ausgerichtete
Wander-Erlebnistouren unter dem Motto
“Holz, Kunst und
Genuss“. Neben vielen Einheimischen
und Touristen überzeugte sich auch
Landrat Frank Vogel
von der neugestalteten Wandfassade und
gratulierte
zum
ersten gemeinsamen
Projekt der Erzgebirgsregion Flöhaund Zschopautal.
Verein zur Entwicklung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal e. V.
Geschäftsstelle, Gahlenzer Straße 65, 09569 Oederan, Telefon: 037292/28 97 66,
Fax: 037292/28 97 68, E-Mail: info@floeha-zschopautal.de
30.10.2014
Informationen
S. 12
Lebenselixier Blut - warum eine Blutspende beim DRK so wichtig ist!
Blutspenderinnen und Blutspender beim
DRK übernehmen mit einer uneigennützigen Blutspende eine ganz besondere Verantwortung für kranke Menschen in ihrer
Heimatregion. Das Blut mit seinen Zellen
und Bestandteilen erfüllt im Körper wichtige Funktionen. Unter anderem versorgt es
die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen,
wehrt Krankheitserreger ab, stillt Blutungen
bei Verletzungen oder hält die Körperwärme konstant. Es kann nur im Körper selbst
gebildet werden und ist durch keinerlei
künstlichen Stoff zu ersetzen. Und trotz der
Errungenschaften der modernen Hochleistungsmedizin ist Spenderblut unverzicht-
bar. Viele Operationen, Transplantationen
und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner
Transfusionsmedizin möglich geworden.
Fakten zum Blut-Kreislauf-System
In jeder Sekunde sterben ca. 2 Millionen
Blutkörperchen, und so viele werden
auch neu gebildet.
In einem winzigen Blutstropfen befinden
sich ca. 5 Millionen rote Blutkörperchen,
300.000 Blutplättchen und 10.000 weiße
Blutkörperchen.
Ein rotes Blutkörperchen braucht etwa
eine Minute, um den ganzen Körper zu
durchwandern.
zum 4. Skatturnier um den Wanderpokal
des TSV Kleinhartmannsdorf.
Der TSV Kleinhartmannsdorf lädt ein
Wann: 22.11.2014, 13.00 Uhr
Wo: Dorfgemeinschaftshaus
Startgeld pro Teilnehmer: 5,00 Euro
Verlorene Spiele: 0,50 Euro
Anmeldungen erfolgen bitte bis zum 16.11.2014 bei:
Getränkehandel Richter: 037293/70796
Thomas Lange: 037293/70813
Frank Peters: 0152/52704229
Gespielt wird nach den offiziellen Regeln des Deutschen
Skatverbandes, die für jeden zur Einsicht ausliegen. Gespielt
wird mit Deutschem Blatt.
Allen Teilnehmern wünschen wir Gut Blatt!
Pyramidenanschieben
in Großwaltersdorf
Am Samstag, dem 29.11.
2014, 15.30 Uhr findet
unser alljährliches Pyramidenanschieben an der
Heimatscheune in Großwalterdorf statt. Das Vereinshaus ist geöffnet und
für das leibliche Wohl sorgen die Wirbelwindfrauen.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind ganz herzlich
dazu eingeladen.
Der Ortschaftsrat Großwaltersdorf
Rote Blutkörperchen legen etwa 250.000
Rundreisen durch den Körper zurück,
bevor sie in der Leber, in der Milz und im
Knochenmark wieder abgebaut werden.
Rote Blutkörperchen haben eine Lebensdauer von etwa 4 Monaten, während
derer sie durch den Körper kreisen und
die ca. 60 Billionen anderen Körperzellen
ernähren.
Die nächste Gelegenheit zur Blutspende besteht am Donnerstag, dem 20.11.
2014, zwischen 14.30 und 18.30 Uhr in
der Schule Eppendorf, Großwaltersdorfer Str. 6a.
Information des
Heimatverein Kleinhartmannsdorf e.V.
Liebe Seniorinnen und Senioren von Kleinhartmannsdorf,
liebe Einwohner,
auch in diesem Jahr wird der Heimatverein wieder für die
Seniorinnen und Senioren des Ortes eine Weihnachtsfeier
organisieren, die im Speiseraum der Firma Rülke stattfindet.
Bitte merken Sie sich schon einmal den Termin, Mittwoch,
der 3. Dezember 2014, 14.30 Uhr vor.
Sie erhalten natürlich noch eine Einladung zugeschickt.
Am Samstag, dem 29. November 2014, werden wieder der
Weihnachtsbaum und auch der Schwibbogen vor dem ehemaligen Kindergarten eingeweiht.
Beginn ist wieder 17.00 Uhr. Für das leibliche Wohl ist
gesorgt.
Ihr Heimatverein Kleinhartmannsdorf e.V.
Vereinshaus zu vermieten
Der TSV 1875 Großwaltersdorf bietet den Vereinsraum (für bis zu 80
Personen) inkl. vorhandenem Küchen- und Thekeninventar sowie Sanitärbereich zur Vermietung für Festlichkeiten
und Versammlungen an.
Gebühren: Mietkosten Vereinsraum: 100,00 EUR
Endreinigung: 25,00 EUR
Ausleihgebühr Tischdecken: 35,00 EUR
Kontakt: Brigitte Bauer / Telefon 03 72 93/ 7 97 39
Stellvertreter: Wolfgang Thomas / Telefon 01 52 / 21 46 43 04
E-Mail: vereinshaus-grosswaltersdorf@gmx.de
S. 13
Informationen
30.10.2014
Jetzt anmelden zum Landesmusikfest!
Grimma hat die Bühnen, Sachsen hat das Talent: Die Bewerbungsphase für die Teilnahme am 1. sächsischen Landesmusikfest vom 12. bis 14. Juni 2015 ist angelaufen. Noch bis zum 31.
Dezember dieses Jahres können Ensembles und Solisten aus
dem gesamten Freistaat ihre Unterlagen beim Festivalbüro einreichen. In Grimma stehen nicht die Profis, sondern die Amateure im Vordergrund. Deshalb sind alle Sachsen gefragt! Jeder
kann das Programm mitgestalten und zeigen, was Sachsen musikalisch drauf hat. Die Organisatoren freuen sich auf viele
Anmeldungen aus allen Musikrichtungen.
Das Landesmusikfest soll den sächsischen Sängern und Musikern erstmals eine große Plattform bieten, auf der sie sich einem
breiten Publikum präsentieren und sich austauschen können.
Damit schließt das Landesmusikfest für die Laienmusikkultur
im Freistaat eine Lücke und zeigt allen Besuchern, was in Sachsen im Ehrenamt und in der musischen Bildung geleistet wird.
Die Anmeldeunterlagen können direkt unter www.landesmusikfestgrimma.de heruntergeladen werden. Sind Fragen offen geblieben? Dann nehmen Sie einfach Kontakt auf zum Festivalbüro
Landesmusikfest Sachsen 2015, Nicolaiplatz 13 in 04668 Grimma; Tel.: 03437 / 9 85 82 86; E-Mail: info@landesmusikfestgrimma.de
Ein besonderes Anliegen zum Landesmusikfest ist es, die Händler, Handwerker und Vereine der jeweiligen Regionen vorzustellen und ihnen eine Plattform zu geben, um sich zu präsentieren. An drei Tagen haben sie die Möglichkeit, sich einem Publikum von 30.000 Besuchern zu präsentieren. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Ende Februar 2015.
Classic Brass mit einem glanzvollen Advents- und Weihnachtsprogramm zu Gast
in der Kirche Zum Heiligen Kreuz Gahlenz
Zur Dorfkirche 4 | Sa., 29.11.2014, 18.00 Uhr | »Vom Himmel hoch«
»Vom Himmel hoch, da komm ich her« ist
eine der bekanntesten Liedschöpfungen
Martin Luthers. Johann Sebastian Bach verwendete die Melodie für drei Choräle in seinem Weihnachtsoratorium.
Classic Brass stellt sein neues Weihnachtsprogramm unter diesen Titel und hat darin
großartige und zeitlose Kompositionen für
Sie zusammengestellt.
Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches
musikalisches Erlebnis. Nehmen Sie sich
die Zeit für einen Blick auf das Wesentliche.
»Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.«
(Martin Luther)
Vom Dresdener Trompeter Jürgen Gröblehner im Herbst 2009 gegründet, bestritt Classic Brass seitdem bereits über 500 erfolgreiche Gastspiele. Vier vielbeachtete CD-Produktionen hat das Ensemble inzwischen
vorzuweisen. Die Konzertbesucher können
sich an einem Klangkörper erfreuen, der
wie selbstverständlich die einzelnen Werke
seiner Programme spielerisch homogen, mit
weichem Ton, differenzierter Dynamik,
dazu mit Herz und voller Wärme vorträgt.
Karten zu 12,– Euro /
Schüler und Studenten zu 10,– Euro bei:
• Reisedienst Dörfelt, Gahlenz, Gahlenzer
Str. 49, Tel. 037292/60332
• Ev.-Luth. Pfarramt Eppendorf,
Kirchweg 1, Tel. 037293-238
• LOTTO-Damaschke Eppendorf,
Freiberger Straße 11, 037293/70431
• Bücher und mehr, Oederan, Markt 9,
Tel. 037292/459854
Restkarten zzgl. 2,– Euro ab 17.00 Uhr
an der Abendkasse.
Classic Brass – Jürgen Gröblehner
Jürgen Gröblehner, Waldstraße 14,
82061 Neuried
Tel.: 089-74579913, Fax: 089-74579914,
Mobil: 0171-5041821
Email: juergen.groeblehner@classicbrass.de,
Website: www.classicbrass.de
30.10.2014
Informationen
S. 14
Lucie Werzner – eine unermüdlich helfende Hand für Menschen in Not
In Mühlhausen in der Brunnenstraße 10 gibt
es seit Dezember 2013 ein „Lucie-WerznerHaus“.
Wer war Lucie
Werzner?
Sie wurde am
06.01.1931 als 7.
Kind des Arbeiters Ernst Louis
Werzner und seiner
Ehefrau
Lydia Werzner,
geb. Holler in
Eppendorf geboren.
Von
Ostern
1937 bis Ostern
In jungen Jahren
1945 besuchte sie
die Volksschule Eppendorf und anschließend drei Jahre die Berufsschule an
der Freiberger Straße. Nach der Konfirmation durch Pfarrer Schuffenhauer musste sie
ein „Pflichtjahr“ in der Landwirtschaft
ableisten. Anschließend wurde sie durch
das Arbeitsamt verpflichtet, in der Spinnerei und Weberei in Gersberg zu arbeiten.
Nach vier Jahren löste sie das Arbeitsverhältnis und nahm an einem Kursus der
Frauenmissionsschule in Bad Freienwalde
von 1950 bis 1951 teil. Dort wurde sie für
die Krankenpflege ausgebildet und bekam
die erste Anstellung in West-Berlin. Aber
bald wurde sie zur weiteren Ausbildung in
das Diakonissenkrankenhaus nach Dresden
geschickt. 1954 legte sie ihre Prüfungen ab
und begann dann ihre Tätigkeit als Gemeindeschwester in der Stadt Mühlhausen. Dort
wirkte sie fast 56 Jahre. Sie setzte ihre
ganze Kraft mit viel Liebe für andere Menschen ein, die es sehr schwer im Leben hatten. An sich selbst dachte sie kaum und war
froh, wenn sie anderen helfen konnte. Die
Taufe 1931 und Konfirmation 1945 in der
Eppendorfer Kirche
Diakonissenschwester Lucie sah stets ihre
Aufgabe darin, den Menschen Liebe und
Geborgenheit zu vermitteln. Sie war ein
großer Segen für die Stadt. In Ordenstracht,
mit der Tasche in der Hand und stets auf
dem Weg zum nächsten Ort in der Stadt, an
dem sie helfen und Kraft spenden wollte –
so wird Schwester Lucie vielen Mühlhausern in Erinnerung bleiben. Ein Zeichen der
Nächstenliebe ist sie gewesen. Superintendent Andreas Piotek sagte: „Ich denke, daß
ich die Gefühle hier vieler widergebe, wenn
ich sage, daß sie eine „Mutter Theresa“ für
Mühlhausen war. Mit unerschöpflich scheinender Kraft, Beharrlichkeit und mit Güte
gepaarten Strenge hat sie anderen Mut
gemacht. Gelungen ist ihr das durch ihren
Glauben und ihr Gottvertrauen“.
Im Jahre 2009 erkrankte sie unheilbar an
Krebs und musste große Schmerzen ertragen.
Am 17. Januar 2010 wurde sie dann von
ihrer schweren Krankheit erlöst.
Seit Dezember 2013 trägt eine Wohnstätte
in der Brunnenstraße von Mühlhausen den
Ehrennamen „Lucie Werzner“. Bei der Einweihung sprach der Bürgermeister: „Und
dieses Leuchten, das Füreinander, die Wärme und die Geborgenheit mögen dieses
Haus und die Gemeinschaft prägen – nach
dem Vorbild von Lucie Werzner. „
Familie Eppendorfer (Rudolf-BreitscheidStraße 16) und Familie E. Siewert aus
Kleinhartmannsdorf sind mit Recht darauf
stolz, dass ihrer Tante so viel Ehre zuteil
wurde.
Schwester Lucie wollte unbedingt in
Eppendorf beigesetzt werden.
Ihre Nichten, Frau Renate Eppendorfer und
Frau Christine Siewert haben ihr diesen
Wunsch erfüllt, sodass ihr Grab auf dem
Neuen Friedhof eingerichtet wurde.
Manfred Wünsche
Im Alter
S. 15
Informationen · Geburtstage
30.10.2014
Martinsfeier am 11.11.2014
Zur Martinsfeier laden die evangelische und die katholische Kirchgemeinde am 11.11.2014 um 16.30 Uhr ganz herzlich in die Kirche
Eppendorf ein. Im Anschluss gegen 17.00 beginnt an der Kirche der Laternenumzug.
Zum Abschluss gibt es Martinshörnchen zum Teilen und heiße Getränke für Klein und Groß zum Selbstkostenpreis.
Gratulation für ältere Bürger ab dem 75. Lebensjahr
in Eppendorf
Frau Weiße, Ingeburg
Frau Tirpitz, Margitta
Frau Schulze, Anneliese
Herrn Richter, Siegfried
Herrn Schmidtchen, Egon
Herrn Eppendorfer, Fritz
Herrn Schlegel, Horst
Herrn Baldauf, Joachim
Herrn Modlich, Herbert
Herrn Pohl, Heinz
Herrn Seidel, Kurt
Frau Franke, Annemarie
Frau Halser, Margot
Frau Morgenstern, Christa
Frau Rudolf, Lieselore
Herrn Dietel, Manfred
Frau Wirth, Rosemarie
Frau Franz, Brigitte
Herrn Morgenstern, Kurt
Herrn Lange, Martin
Frau Hädrich, Waltraud
Herrn Buschmann, Günter
Herrn Mehner, Günter
Frau Vogel, Gisela
Montag / Dienstag
Mittwoch / Donnerstag
Freitag
Sonnabend
➔ Familienfeiern aller Art
➔ Firmenfeiern
für den Monat November 2014
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
am
02.11.
03.11.
04.11.
04.11.
06.11.
07.11.
09.11.
09.11.
10.11.
12.11.
13.11.
15.11.
15.11.
17.11.
18.11.
20.11.
20.11.
21.11.
22.11.
23.11.
23.11.
23.11.
23.11.
24.11.
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
zum
86.
77.
85.
77.
79.
94.
85.
81.
81.
79.
84.
75.
76.
87.
89.
82.
81.
77.
77.
86.
77.
76.
75.
88.
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Frau Mattheß, Erika
Herrn Kurrat, Bruno
Herrn Kuhn, Eduard
Herrn Neubert, Bruno
am
am
am
am
25.11.
26.11.
30.11.
30.11.
Alten- und Pflegeheim „Zum Pfarrberg“
Frau Schellenberger, Helga
am 06.11.
Frau Kiesel, Anneliese
am 13.11.
Herrn Diener, Gunter
am 13.11.
Frau Paul, Käte
am 17.11.
Frau Helm, Elly
am 18.11.
Frau Birnitzer, Irmgard
am 26.11.
Herrn Neubert, Rolf
am 28.11.
in Kleinhartmannsdorf
Frau Stumpe, Maria
in Großwaltersdorf
Frau Streubel, Gertraude
Frau Forberger, Marianne
Frau Thieme, Ruth
Herrn Forberger, Reiner
Frau Seyfert, Elsbeth
Herrn Ranft, Siegfried
zum
zum
zum
zum
80.
78.
84.
77.
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
zum 86. Geburtstag
zum 88. Geburtstag
zum 79. Geburtstag
zum 102.Geburtstag
zum 93. Geburtstag
zum 88. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
am 26.11. zum 90. Geburtstag
am
am
am
am
am
am
02.11.
08.11.
09.11.
10.11.
12.11.
13.11.
zum
zum
zum
zum
zum
zum
77.
76.
85.
77.
82.
75.
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Allen Jubilaren die herzlichsten Glückwünsche übermitteln
Bürgermeister Helmut Schulze und die Ortsvorsteher Andreas
Strelow und Marcel Möckel.
Öffnungszeiten Sportlerheim Eppendorf
Ruhetag
ab 16.30 Uhr
ab 17.00 Uhr
➔ Nutzung der Kegelbahn
Gern bedienen wir Sie auch außerhalb unserer Geschäftszeit.
Telefon Sportlerheim Eppendorf – 03 72 93 / 7 48 69 o. 5 20
Frau Angela Schaufuß, Albertplatz 1 – 03 72 93 / 7 04 09
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Vorstand SV Eppendorf e.V.
30.10.2014
Bereitschaftsdienste · Informationen
S. 16
K ASSENÄRZTLICHER N OTFALLDIENST
Vermittlung von dringenden ärztlichen Hausbesuchen im Dienstbereich:
oder die bundeseinheitliche, kostenlose Nummer (ohne Vorwahl):
Tel. 0 37 41 / 45 72 32
Tel. 116 117
Der Kassenärztliche Notfalldienst beginnt: Montag, Dienstag und Donnerstag 19.00 Uhr, Mittwoch und Freitag 14.00 Uhr sowie
Sonnabend, Sonntag, an gesetzlichen Feiertagen und Brückentagen 7.00 Uhr.
Er endet jeweils am nächsten Tag 7.00 Uhr.
WOCHENENDDIENST ZAHNÄRZTE IM NOVEMBER 2014
01./02.11.2014
08./09.11.2014
15./16.11.2014
19.11.2014
22./23.11.2014
29./30.11.2014
Dipl.-Med. Silvia Friedrich
Augustusburger Straße 53, 09557 Flöha, Tel: 03726 3215
Dr. Barbara und Dipl.-Stom. Stefan Müller
Zur Baumwolle 26, 09557 Flöha, Tel: 03726 72950
Dipl.-Stom. Birgit Korb
Rudolf-Breitscheid-Straße 37, 09557 Flöha, Tel: 03726 6166
Dipl.-Stom. Eva Enger
Dresdner Straße 7, 09577 Niederwiesa, Tel: 03726 2858
Dipl.-Stom. Thomas Held
Freiberger Straße 15, 09569 Oederan, Tel: 037292 4125
Dipl.-Stom. Ingrid Seifert
Dresdner Straße 7, 09577 Niederwiesa, Tel: 03726 2858
Sprechzeiten: sonnabends und an Brückentagen von 9.00 bis 12.00 Uhr
sonn- und feiertags von 10.00 bis 11.00 Uhr
außerhalb der Sprechzeiten besteht Hausbereitschaft
BEREITSCHAFT APOTHEKEN
27.10. bis 02.11.2014
Kranich-Apotheke Eppendorf
Apotheke „Am Park“ Flöha
03.11. bis 09.11.2014
Apotheke Niederwiesa
Apotheke „An der Kuppe“ Gornau
10.11. bis 16.11.2014
Stadtapotheke Flöha
Lindenapotheke Zschopau
17.11. bis 23.11.2014
Georgenapotheke Flöha
Adlerapotheke Zschopau
24.11. bis 30.11.2014
Apotheke „Am Brühl“ Oederan
Schlossapotheke Augustusburg
01.12. bis 07.12.2014
Apotheke „Am Brühl“ Oederan
Apotheke Grünhainichen
Änderungen vorbehalten
Das Wetter im September
Dieser Monat war zu mild und zu nass.
Das Maximum betrug am 05.09. 24 °C. Mit einem Minimum
von 0 °C war es am 24.09. am kältesten. Es gab 4 zum Teil
starke Gewitter. Niederschlag wurde an 20 Tagen abgelesen.
Das Tagesmaximum gab es am 20.09. mit 41,2 l/m². Diese
Regenmenge war das Maximum von Sachsen. Die Niederschlagssumme betrug 137,4 l/m², das entspricht ca. 185 %
vom monatlichen Durchschnitt.
Jürgen Vogel
Solange wir Zeit haben,
lasst uns Gutes tun. Franz von Assisi
Spruch des Monats
Basteltipp
Ende des Monats November
ist der 1. Advent.
Der Advent begleitet uns bis
zum Heiligen Abend mit all
seinen Bräuchen und Traditionen. Um die Zeit bis Weihnachten mit Vorfreude zu
erfüllen, ist der Brauch des
„Adventskalender“ entstanden.
Mein Vorschlag:
Kaufen Sie einen „Weihnachtsstern“ im Topf und stellen ihn in
einen Korb.
Rings um den Korb liebevoll verpackte Päckchen von 1 – 24
hängen. Jeden Tag ein Päckchen abschneiden.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und eine
schöne Adventszeit.
Ihre Inge Findeisen
S. 17
01.11.
07.11.
08.11.
09.11
14.11.
15.11.
Sport · Schule · Veranstaltungen
30.10.2014
Fußball beim SV Eppendorf im November
E 2 Junioren – Großwaltersdorf
F Junioren – Dittersbach
D Junioren – Freiberg
Clausnitz – C Junioren
Flöha 2 – F Junioren
E Junioren – Freiberg 2
D Junioren – Großwaltersdorf
C Junioren – Falkenau / Oederan
Langenau 2 – SV Eppendorf I
Bobritzsch – E Junioren
E 2 Junioren – Bobritzsch 2
9.00 Uhr
10.00 Uhr
11.00 Uhr
10.30 Uhr
17.30 Uhr
9.00 Uhr
10.30 Uhr
13.00 Uhr
12.00 Uhr
17.30 Uhr
9.00 Uhr
15.11.
16.11.
23.11.
29.11.
07.12.
Halsbrücke – D Junioren
Großhartmannsdorf – C Junioren
F Junioren – Falkenau
SV Eppendorf I – Zuger SV 2
Kleinwaltersdorf – SV Eppendorf I
TSV Großwaltersdorf 2 – SV Eppendorf I
SV Eppendorf I – Rechenberg-B.
10.30 Uhr
10.30 Uhr
10.00 Uhr
14.00 Uhr
14.00 Uhr
14.00 Uhr
14.00 Uhr
Die Abteilung Fußball und die Sportredaktion des SV Eppendorf
wünscht ALLEN eine schöne Adventszeit !
Reiner Rechenberger
Biologie- und Chemieexkursion Klasse 10
Am Montag, dem 08. September, gingen
wir mit unserem Biologielehrer, Herrn
Jacobczynski, und unserer Chemielehrerin,
Frau Vogel, an die Lößnitz und den Wald
darum. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen. Die erste lief mit unserem Bio-Lehrer
durch den Wald und hörte sich interessante
Fakten rund um Flora und Fauna an. Nebenbei sammelten wir Pflanzen und erfreuten
uns am Asiatischen Springkraut, welches
Veranstaltungshinweis
10. Herbstsalon der Kunsthandwerker – Kunsthandwerkermarkt
Haferboden Schloss Augustusburg
Samstag, 22. November 2014
11.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 23. November 2014
10.00 bis 18.00 Uhr
Am 22. und 23. November 2014 findet zum 10. Mal der „Herbstsalon der
Kunsthandwerker“ auf dem Haferboden im Schloss Augustusburg statt.
kleine Schoten trug. Diese sprangen bei
Berührung auf. In diesem Moment waren
wir alle wieder 5 Jahre alt.
Die zweite Gruppe grub den halben Wald
um, um Bodenproben zu sammeln. Diese
werteten wir dann mit Unitest aus und
kamen zum Ergebnis, dass der Wald ziemlich sauer war. Als nächstes untersuchten
wir auch die Wasserproben von Frau Vogel
und lernten dabei, was das heißt: Deutsche
Härte (Wasserhärte). Im Anschluss stürzten
wir uns alle noch auf die Wassertiere und
angelten einige Exemplare, darunter befanden sich auch Blutegel.
Alles in allem war es ein sehr interessanter
Tag und wir danken Frau Vogel und Herrn
Jacobczynski für die neuen Erkenntnisse.
Marie Küllenberg, 10a
Projekttage Kl. 6/7 – 08.09.2014 bis 10.10.2014
Die Schüler der Klasse 6 führten
während der Projekttage das Lernen an
Stationen durch.
Sie konnten Aufgaben aus verschiedenen Stoffgebieten in Einzel-, Partneroder Gruppenarbeit lösen.
Sie schätzten an dieser Unterrichtsform, dass sie einmal anders zusammen lernen durften.
U. Kempe
In der Klassenstufe 7 stand die Suchtprävention im Mittelpunkt.
Durch eine Mitarbeiterin der Stadtmis-
sion und Lehrer unserer Schule wurden
die Schüler in Gesprächsrunden, durch
Filme und Gruppenspiele über legale
und illegale Drogen informiert. Ver-
tieft wurde das Wissen durch eine
Exkursion ins Hygienemuseum nach
Dresden.
Um Alternativen aufzuzeigen konnten
sich die Jugendlichen beim Orientie-
rungslauf und auf einem Erlebnispfad
sportlich betätigen.
A. Wiesner
30.10.2014
Informationen
S. 18
Kultur und Sport in Eppendorf, Grosswaltersdorf und Kleinhartmannsdorf 2014/2015
November
✗ 30.11.2014, 11.00 Uhr
Weihnachtsmarkt mit Pyramideanschieben
✗ 01.11.2014
Halloween-Party der Hütte ‘98 im Prinz Albert
mit „The Old School Rockerzzz“
Dezember
✗ 08.11.2014
Kappenball mit der Hütte ‘98
in der Turnhalle Kleinhartmannsdorf
✗ 03.12.2014, 14.00 Uhr
Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde Eppendorf
in der Gaststätte „Prinz Albert“
✗ 04.11.2014, 14.30 Uhr
Seniorennachmittag im Vereinshaus Großwaltersdorf,
Auf zur Blasmusik, organisiert vom Landfrauenverein
„Wirbelwind“ e.V. Großwaltersdorf
✗ 12.11.2014, 13.30 Uhr
Weihnachtsfeier in der Gaststätte „Prinz Albert“,
organisiert vom Seniorenclub Eppendorf
✗ 16.11.2014, 9.00 Uhr
Wanderung Wurzelbach-Schachwanderweg mit Einkehr
bei Oehme, organisiert von der Wandergruppe Eppendorf,
Treffpunkt EDEKA-Parkplatz
✗ 29.11.2014, 15.30 Uhr
Pyramidenanschieben an der Heimatscheune
in Großwaltersdorf
✗ 29.11.2014, 17.00 Uhr
Einweihung Weihnachtsbaum und Schwibbogen
in Kleinhartmannsdorf
Zu den großen Seltenheiten unserer Wälder gehört die Waldschnepfe.
Die wenigen Beobachtungen stammen
aus dem Lößnitztal zwischen Gersberg
und Tannmühle. Zumindest im Herbst
halten sich einzelne Vögel an der
Böschung der ehemaligen Kleinbahnstrecke auf. Bis November ziehen die
meisten Waldschnepfen nach Westeuropa
und in die Mittelmeerländer. Ihren
Lebensraum bilden feuchte Laub- und
Mischwälder.
Die taubengroße Waldschnepfe ist mit
ihrem gefleckten Gefieder am Waldboden
✗ 02.12.2014, 14.30 Uhr
Seniorenweihnachtsfeier im Vereinshaus Großwaltersdorf,
organisiert vom Landfrauenverein „Wirbelwind“ e.V.
Großwaltersdorf
✗ 03.12.2014, 14.30 Uhr
Seniorenweihnachtsfeier bei der Firma Rülke
in Kleinhartmannsdorf, organisiert vom Heimatverein Kleinhartmannsdorf e.V.
✗ 11.12.2014
Abschlussfahrt - organisiert vom Seniorenclub Eppendorf
Januar 2015
✗ 16.01. – 18.01.2015
Jubiläumsschau „90 Jahre org. Kleintierzucht in Großwaltersdorf“ des KLZV 1925 – Großwaltersdorf e.V. im Kartoffellagerhaus
In der Natur entdeckt (124)
– besonders im Laub – hervorragend
getarnt. Beim plötzlichen Auffliegen
kann der lange Schnabel eine gute
Bestimmungshilfe sein. Die Jungen sind
Nestflüchter und werden vom Weibchen
bald weggeführt, bei Gefahr auch weggetragen. Manchmal wird der Eindringling
durch Lahmstellen („Verleiten“) abgelenkt. Waldschnepfen holen Würmer,
Käfer und andere Insekten sowie deren
Larven aus dem Waldboden.
Matthias Vogel
S. 19
Informationen
30.10.2014
SPIELPLAN
Sa. 01.11.2014 – 19.00 Uhr
Gut gegen Nordwind
Eintritt 15,00 Euro
Sa. 08.11.2014 – 19.00 Uhr
Alle sieben Wellen
Eintritt 15,00 Euro
Fr. 28.11.2014 – 17.00 Uhr
PREMIERE!
Oooh du fröhliche ...
Eintritt 15,00 Euro
Fr. 28.11.2014 – 20.30 Uhr
Oooh du fröhliche ...
Eintritt 15,00 Euro
November 2014
Sa. 29.11.2014 – 16.00 Uhr
Das vertauschte Glück –
Adventsmärchen
Erw. 10,00 Euro / Kinder 5,00 Euro
Sa. 29.11.2014 – 19.30 Uhr
Oooh du fröhliche ...
Eintritt 15,00 Euro
So. 30.11.2014 – 16.00 Uhr
Das vertauschte Glück –
Adventsmärchen
Erw. 10,00 Euro / Kinder 5,00 Euro
So. 30.11.2014 – 19.30 Uhr
Oooh du fröhliche ...
Eintritt 15,00 Euro
Tel. 037291-69254 • info@schlosstheater-augustusburg.de
www.schlosstheater-augustusburg.de
25. November – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen –
Hilfsangebot bei häuslicher Gewalt
Bei häuslicher Gewalt finden sowohl physische als auch psychische Übergriffe in der
Partnerschaft oder dem familiären Umfeld
statt. Täter sind Lebenspartner, Ehemänner,
Väter, Freunde oder auch Bekannte. Demnach existiert eine enge soziale Beziehung
zwischen der betreffenden Frau und dem
Täter. Häusliche Gewalt ist in der Regel
kein einmaliges Ereignis und wird überwiegend von Männern ausgeübt. Sie ist kein
Versehen, keine Bagatelle und auch keine
Ausnahme im betrunkenen Zustand, sondern zielt in der Regel darauf ab, Macht und
Kontrolle über die Partnerin und deren Handeln und Denken zu gewinnen. Hierbei
nutzt der Täter seine vermeintlich körperliche und/oder geistige Überlegenheit
gegenüber der Partnerin aus, um diese zu
kontrollieren und ihr gegenüber seine
Macht zu demonstrieren.
In diesen gewaltbelasteten Beziehungen
haben Frauen und deren Kinder die Möglichkeit, das Hilfsangebot eines Frauenhauses in Anspruch zu nehmen. Im Landkreis
Mittelsachsen bietet das Frauenschutzhaus
Freiberg dafür eine vorübergehende, anonyme und geschützte Unterkunft, in der Frauen die Chance haben, eine räumliche und
gefühlsmäßige Distanz zu ihrer bisherigen
Lebenssituation zu schaffen. So können sie
mit Abstand über sich, ihre Situation und
ihre Zukunft nachdenken und weitergehende Entscheidungen treffen. In diesem Prozess werden sie von Sozialarbeiterinnen
beraten, unterstützt und begleitet.
• Beratung und Unterstützung zur Überwindung der Krisensituation und bei der
Entwicklung neuer Lebensperspektiven
• Wahrung der Schweigepflicht
• Beratung über unterschiedliche Schutzmöglichkeiten
• Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten
bezüglich rechtlicher, sozialer und finanzieller Fragen
• Information über Rechte und Leistungsansprüche
• Hilfe im Umgang mit Behörden und bei
der Beantragung von Leistungen
• Angebote zur Unterstützung und Förderung der Kinder
• Einzel- und Gruppenarbeit
• Informationen über weiterführende Unterstützungsangebote und Fachdienste
• Beratungsangebot nach dem Auszug
• monatlich stattfindende Treffen für ehemalige Frauen und ihre Kinder
Das Frauenschutzhaus ist eine Selbsthilfeeinrichtung und hat keinen Heimcharakter
mit „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“. Die
Frauen leben in einer Wohngemeinschaft,
in der sie sich gegenseitig unterstützen können. Sie versorgen sich und ihre Kinder
selbst und gestalten ihren Alltag eigenständig. Neben den von allen gemeinsam
genutzten Räumen, wie Wohnzimmer,
Küche, Bad und Spielzimmer, bewohnt jede
Frau mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer.
Wenn Frauen den Schritt ins Frauenschutzhaus planen können, sollten sie wichtige Dinge wie Ausweis oder Pass, Krankenversicherungskarte, Geburts- und Heiratsurkunde, Bankunterlagen, Leistungsbescheide,
Medikamente,
Bekleidung,
Schulsachen, persönliche Dinge für sich
und ihre Kinder mitbringen. Einiges kann
vielleicht vorher bei einer Vertrauensperson
untergestellt werden.
Die Adresse des Frauenschutzhauses ist aus
Gründen der Sicherheit nicht öffentlich.
Der erste Kontakt erfolgt immer telefonisch
über die Rufnummer 03731 - 22561. Eine
Aufnahme ist rund um die Uhr möglich.
Weiterführende Informationen zum Frauenschutzhaus, den Angeboten für Frauen und
Kinder, zu Kooperationen und Spendenmöglichkeiten sind auf der Homepage unter
http://www.frauenschutzhaus-freiberg.de
nachzulesen.
30.10.2014
Informationen · Anzeigen
S. 20
EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH • Frauensteiner Straße 95 • 09599 Freiberg
Abfallkalender für 2015
Die Abfallkalender für
das Jahr 2015 werden
vom 17. bis 22.
November 2014 vom
BLICK an alle Haushalte verteilt.
Pro Briefkasten wird ein Exemplar eingesteckt. Auch Briefkästen mit dem Werbeverbotsschild werden bedient.
Wer bis zum 1. Dezember 2014 keinen
Abfallkalender erhalten hat, kann diesen
unter der Rufnummer 0371 / 65 62 21 00
nachbestellen. Innerhalb einer Woche nach
der Reklamation werden die Kalender nachverteilt bzw. zugesendet.
Am 24. und 31. Dezember 2014 sowie am
2. Januar 2015 ist die Hotline nicht erreichbar.
Außerdem liegen die Abfallkalender ab 8.
Dezember 2014 in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen und den Wertstoffhöfen aus.
Ab 1. Januar können die neuen Leerungstermine über den online-Abfallkalender auf
der Internetseite der EKM www.ekm-mittelsachsen.de abgerufen werden. Ab sofort
Anzeigen
steht der komplette Kalender in pdf-Format
zum Download auf derselben Seite im
Bereich Service bereit.
Der Druck der 193.000 Abfallkalender dauerte über eine Woche. Es wurden 26 Ton-
nen Recyclingpapier bedruckt. Anstelle von
78 Tonnen Holz für Frischfaserpapier konnten 29 Tonnen Altpapier eingesetzt werden.
Ein zusätzliches Plus: Das Recyclingpapier
wurde in unserer Region, der Papierfabrik
Kriebstein, produziert.
„Mit unserer Entscheidung für Recyclingpapier schonen wir Rohstoffe und handeln
nachhaltig“, begründet Firmenchef Jens
Irmer. Der ökologische Vorteil ist beeindruckend. Im Vergleich zur Produktion von
Papier aus Holz werden 824.200 Liter Wasser, über 5.000 volle Badewannen, eingespart. Außerdem wurden 169.736 kWh
Energie nicht verbraucht. Damit können
beispielsweise 2,5 Mio. Hemden gebügelt
werden. Es wurden 4.524 kg weniger CO2
in die Atmosphäre entlassen. (Angaben
berechnet mit dem Nachhaltigkeitsrechner
auf www.papiernetz.de und www.verivox.de)
EKM, Solveig Schmidt
Telefon 03731 2625-41
25 Jahre
– Kosmetik – med. Fußpfl
r
u
e
s
i
eg e
Fr
Ihr Salon für
Haut & Haar
Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir uns
hiermit für die Glückwünsche, Blumen und
Geschenke bedanken, die die Wertschätzung
unserer treuen Kundschaft zeigt.
Wellness ist Erholung pur, für die Seele, die Figur.
Für den Körper ganz und gar, von den Füßen
bis zum Haar – fühlst du dich nun wunderbar.
Wellnessmassage „Deluxe“
Indische Kopfmassage
Regenerationsmassage in
Verbindung mit Kosmetikbehandlung
Medizinische Fußpflege mit Fußmassage
Inh. Rita Heinrich, Mittelsaidaer Str. 38
09575 Großwaltersdorf, Tel. / Fax: 03 72 93 - 7 09 37
Di. – Fr. 9 – 18 Uhr, Sa. 8 – 11 Uhr
spitzeschere@aol.com
S. 21
Anzeigen
30.10.2014
(&#)*+
!
2 / 1.
.
.
0 ,- /
!
"#$%&'$#
Kurse werden zweimal jährlich von den
Krankenkassen finanziert.
30.10.2014
Anzeigen
S. 22
S. 23
Anzeigen
30.10.2014
30.10.2014
Anzeigen
S. 24
2009
RECHTSANWALT
FÜTTERER
Hauptstraße 28 — 09573 Leubsdorf — (037291) 13886
Ihr Ansprechpartner im
Verkehrsrecht
Arbeits- und Sozialrecht
und in Fällen der
Strafverteidigung
www.rechtsanwalt-fuetterer.de
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
23
Dateigröße
4 135 KB
Tags
1/--Seiten
melden