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"Dank den Busfahrerinnen und Busfahrern." (PDF, 193 KB)

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Hofheim, den 27. März 2015
„Dank den Busfahrerinnen und Busfahrern.“
Eine gemeinsame Presseerklärung der Verkehrsverbünde VRN, RMV und des
Rechtsanwaltes Fabio Algari, des zuständigen vorläufigen Insolvenzverwalters.
Sachstand zur Insolvenz der Verkehrsgesellschaft Werner.
Am 11. März 2015 hat die Verkehrsgesellschaft Werner aus Bensheim am
Amtsgericht Darmstadt die Insolvenz beantragt. Als vorläufiger Insolvenzverwalter ist
der Rechtsanwalt Fabio Algari, Partner der Kanzlei hww-Insolvenzverwalter, bestellt.
Damit sind die Gehälter der Busfahrer alle gesichert. Die Stabilität der Fahrpläne wird
schnellstmöglich wieder hergestellt.
Dass ein Unternehmen aufgeben muss, ist immer die letzte Option. Seit
Bekanntwerden der ersten Betriebsausfälle im Jahr 2013 standen und stehen die
Verkehrsverbünde in engem Kontakt mit dem Unternehmen und den Behörden, um
den Betrieb der Buslinien und die Arbeitsplätze der Angestellten bestmöglich zu
garantieren.
In den vergangenen Tagen sind jedoch einige der Busfahrerinnen und Busfahrer
angefeindet worden. Dem unermüdlichen Einsatz der Kolleginnen und Kollegen vor
Ort ist es zu verdanken, dass auch in einer solch schwierigen Situation der
Öffentliche Personennahverkehr in Betrieb ist. RMV und VRN verurteilen auf das
Schärfste, dass die Fahrerinnen und Fahrer beleidigt werden. Gemeinsam möchten
sich die Verkehrsverbünde ausdrücklich bei allen Busfahrerinnen und Busfahrern
bedanken, die den Betrieb derzeit aufrechterhalten.
Aktueller Stand des vorläufigen Insolvenzverfahrens ist:
Im Gebiet des RMV sind die Linien 672, 673, 674, 679, 682, 684, 751 und 752
betroffen. Der RMV arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, das ab Dezember 2015
geplante neue Fahrplanprogramm für die Leistungen im Bereich Darmstadt-Dieburg
vorzuziehen. Diese Maßnahme, die so erst durch die Eröffnung des
Insolvenzverfahrens möglich ist, wird zu einer erhöhten Stabilität der Fahrpläne für
unsere Fahrgäste führen. Zu weiteren Maßnahmen werden der RMV und der
Insolvenzverwalter kommunizieren, wenn es das fortgeschrittene Verfahren erlaubt.
Für den VRN betreibt die Firma Bus Werner derzeit die Linienbündel Ried mit den
Linien 641 bis 645 und das Linienbündel St.Leon-Rot/Sandhausen mit den Linien 719
bis 722 und 729. Im Linienbündel St.Leon-Rot/Sandhausen war die Neuvergabe zum
Winterfahrplan im Dezember 2015 vorgesehen, der VRN hat die Neuvergabe des
Linienbündels Ried vom Sommer 2016 nun auf den Dezember 2015 vorgezogen. In
beiden Bündeln bietet der VRN eine Arbeitsplatzsicherung für die Fahrerinnen und
Fahrer der Verkehrsgesellschaft Werner beim Neubetreiber nach der Vergabe an.
Dadurch möchte er den Fahrern weiterhin das Vertrauen in ihre berufliche Zukunft
verschaffen.
Ab Montag, den 30. März 2015 übernimmt die BRN Busverkehr Rhein-Neckar GmbH
(Rhein-Neckar-Bus) im Rahmen einer Notvergabe die Verkehre des Linienbündels
St. Leon-Rot/Sandhausen. Die Fahrer der Firma Werner werden von BRN
übernommen und müssen eingewiesen werden. Aus diesem Grund ruht am
Samstag, 28.03.2015 und Sonntag, 29.03.2015 der komplette Verkehr in diesem
Linienbündel.
Rechtsanwalt Fabio Algari, vorläufiger Insolvenzverwalter, warb um Verständnis für
die Situation: „Wir wollen mit allen Beteiligten versuchen, eine gewisse Ruhe in den
Betrieb und das Verfahren zu bekommen, um mit weiteren Verhandlungen eine
positive Fortführung zu gestalten.“
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